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AIRSYSTEM - Elco

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Technische Dokumentation
Komfortlüftung – Luftverteilung
AIRSYSTEM
1. Allgemeine Information
3–8
2. Grundlagen
9 – 19
3. Planung
20 – 52
4. Produktdaten
53 – 121
Technische Änderungen vorbehalten
März 2009
Art. Nr. 170 760 e
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
1. Allgemeine Information
1.1
1.2
1.3
1.4
1.5
Komfortlüftung
Entwicklung der Gebäude und der Heizsysteme
ELCO AIRSYSTEM
Kriterien für eine Komfortlüftung
Informationen für den Benutzer
1.5.1 Funktionsweise
1.5.2 Bedienung
1.5.3 Filterersatz und Wartung
Inhaltsverzeichnis
Seite
3
4
5
6
7
7
7
8
2. Grundlagen
2.1
2.2
2.3
2.4
2.5
2.6
2.7
2.8
2.9
2.10
Normen, Links und Publikationen
Begriffe und Benennungen
Allgemeine Grundsätze
Zuluft- und Abluftfilter
Erdwärmetauscher
Aussen- und Fortluftdurchlass
Wärmedämmung von Luftleitungen
Schallschutz
Brandschutz
Raumluftfeuchte
9
10
11 – 12
13 – 14
15
16
17
18
18 – 19
19
3. Planung
3.1
3.2
3.3
3.4
3.5
3.6
3.7
Ablauf der Planung
Auslegungsdatenblatt
Zu- und Abluftzone Überströmung
Luftmengenermittlung
Kanalnetzbeispiele
Kanalnetzdimensionierung
Druckverlustberechnung
3.7.1 Druckverlustabgleich leicht gemacht
3.8
3.9
3.10
3.11
Akustische Berechnung
Wärmebedarfsdeckung und Temperaturveränderungen
Checkliste für die Planung
Formelsammlung
20 – 21
22
23
23 – 29
30 – 32
33 – 34
35 – 37
38
39 – 40
41 – 43
44 – 50
51 – 52
4. Produktdaten
4.1
4.2
4.3
Aussen- und Fortluft
Zu- und Abluft: Luftverteilsystem rund (Kunststoff)
Zu- und Abluft: Luftverteilsystem oval (Metall)
53 – 64
65 – 97
98 – 122
2
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
1. Allgemeine Informationen
1. Allgemeine
Information
1.1 Komfortlüftung
Die Komfortlüftung in Wohnhäusern
Moderne Häuser besitzen einen sehr
guten Wärmeschutz der Gebäudehülle und verlieren dadurch wesentlich weniger Wärme an die Aussenwelt.
Die inneren Oberflächen von Aussenbauteilen sind dadurch wärmer,
als bei Wohngebäuden im Bestand;
das Behaglichkeitsgefühl nimmt
zu, weil der menschliche Körper
weniger Wärme durch Abstrahlung
verliert.
Sinnvolles Lüften ist ein Stück
Lebensqualität
Tag für Tag atmen wir Menschen
ca. 20 000 Liter Luft ein und aus.
Die Luft wirkt sich direkt auf unser
Wohlbefinden aus. Da wir etwa
90% unserer Zeit in geschlossenen
Räumen verbringen, ist die Qualität
der uns umgebenden Luft von
ausschlaggebender Bedeutung für
unsere Gesundheit.
Moderne Häuser sind sehr
dicht gedämmt
Nur mit gut gedämmten Häusern
und Wohnungen werden die Auflagen niedriger Heizkosten erreicht.
Fenster und Türen sind zur Vermeidung von Auskühlverlusten fugendicht. Der früher vorhandene natürliche Luftaustausch durch undichte
Fenster und Türen fehlt heute.
MINERGIE- und Passivhäuser
Diese Gebäude verfügen über eine
besonders hochstehende Wärmedämmung. Aus diesem Grund sind
sie ohne Komfortlüftung undenkbar.
Die Folgen ungenügender
Lüftung
Die Raumluft verschlechtert sich
durch die luftdichte Gebäudehülle,
weil eine entsprechende Lüftung
fehlt. Die Luft reichert sich mit
Schadstoffen, die durch Ausdünstungen von Teppichen und Möbeln
entstehen an und die eingebrachte
Feuchtigkeit (12 Liter Wasser/Tag
durch eine 4-köpfige Familie) wird
nicht abgeführt. Die Folgen zu hoher
Luftfeuchtigkeit in Räumen sind
Schimmelbildung und eine starke
Vermehrung von Bakterien. Die Gefahr für die Bewohner zu erkranken
ist gross. Feuchte Gebäude verlieren
ihre guten Dämmeigenschaften
und verrotten.
Unkontrolliertes Lüften erhöht
die Heizkosten
Das häufige Öffnen von Fenstern
führt zu einem hohen Wärmeverlust.
Zu geringes Öffnen schadet der
Gesundheit. Wichtig ist, dass immer
genau soviel gelüftet wird, wie für
eine optimale Luftqualität notwendig ist.
Viele Argumente sprechen für
eine Komfortlüftung
Der hohe Wohnkomfort und die
Verringerung der Heizkosten sind
nur zwei einer grossen Anzahl
an Argumenten, die für die Komfortlüftung sprechen:
- Wohnkomfort, da kein Durchzug.
- Gesundheit, weil gute Luftqualität.
- Erhaltung der Bausubstanz, da
keine Bauschäden durch Kondensat und Schimmelpilz.
- Reduktion Energiebedarf durch
massive Reduktion der Lüftungsverluste.
- Reduktion der Heizkosten als
Folge daraus.
- Sicherheit vor Einbrechern, weil
keine angelehnten Fenster.
- Aktive Lüftung, auch bei längerer
Ferienabwesenheit.
- Stark reduzierter Strassen- oder
Fluglärm, weil die Fenster nicht
offen sein müssen.
- Langfristiger Werterhalt der
Gebäude, da die Komfortlüftung
künftig in jedem modernen
Gebäude Standard ist.
3
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
1. Allgemeine Information
1.2 Entwicklung der Gebäude und der Heizsysteme
Haustyp
Energie
Heizung
Lüftung
Komfort
Altbau
280
180
ja
nein
mittel
kWh
m2a
- überdimensioniert
- schlechte Regelung
natürlicher Luftwechsel
und Fensterlüftung
- kalte Oberfläche
- Undichtheit
- Zug
ja
ja
gut
Moderner Neubau 80
50
kWh
m2a
MINERGIE-Haus
42
30
kWh
m2a
Passivhaus
ohne konventionelle
Heizungsanlage
< 30
- Kond. Wand-Gasheizge- Zu- /Abluftanlage mit
rät (THISION) oder Kond. hocheffizenter WärmeÖlkessel (STRATON)
rückgewinnung
- Wärmepumpe (aerotop
oder aquatop)
- Solarsystem mit Warmwasser- oder Heizungsunterstützung
- Pelletsheizung
- dichte Gebäudehülle
- warme Oberflächentemperatur
ja
sehr gut
ja
- Wärmepumpe (aerotop Zu- /Abluftanlage mit
oder aquatop)
hocheffizenter Wärme- Kond. Wand-Gasheizge- rückgewinnung
rät (THISION) oder Kond.
Ölkessel (oilcondens)
- Solarsystem mit Warmwasser- oder Heizungsunterstützung
- Pelletsheizung
- dichte Gebäudehülle
mit verbesserten
Isolationswerten
- warme Oberflächentemperatur
nein
ja
sehr gut
- Nachheizregister für
Zuluft
- Kleinstwärmepumpe
- Solarsystem
Zu- /Abluftanlage mit
hocheffizenter
Wärmerückgewinnung
- Oberflächentemperatur =
Innentemperatur
- sehr niedrige
Verbrauchskosten
kWh
m2a
Die Wege sind aufgezeigt.
Mit ökonomisch vertretbaren Kosten
gelingt es, MINERGIE- und Passivhäuser zu bauen. Bei Passivhäusern
ist es nicht mehr erforderlich, eine
konventionelle Heizung einzusetzen.
Die Wärme aus der Abluft wird
über einen modernen Wärmetauscher geführt und reicht aus, die
einströmende Zuluft zu erwärmen.
An besonders kalten Tagen wird hier
mit einem Nachheizregister eine
ausreichende Erwärmung der Zuluft
erreicht.
4
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
1. Allgemeine Information.
1.3 ELCO AIRSYSTEM
ELCO will dem Planer, Architekten
und Installateur ein System an die
Hand geben, welches komplett ist.
Vom zentralen Lüftungsgerät über
das gesamte Luftführungssystem,
bis hin zu notwendigen Schalldämpfern, kommt alles aus einer Hand.
Wir geben damit unseren Partnern
die Gewähr, dass bei allen Fragen
rund um die KL ein erfahrener
Helfer zur Stelle ist.
Mit dem kompletten System
von ELCO erwirbt der Kunde eine
Garantie auf einwandfreie Funktion. Sorgfältig aufeinander abgestimmte Komponenten vereinfachen die Montage und auch die
Inbetriebnahme. Die umständliche
Einjustierung des zentralen Lüftungsgerätes nach der Montage kann
entfallen.
Der Platzmacher-Vorteil
Moderne Baumaterialien mit ihren
hohen Dämmwerten führen zu
Wand- und Deckenaufbauten von
erheblich geringerem Mass. Die
moderne Wand hat heute einen
Aufbau von 100 mm. Flachbauende
Rohre und Formteile sind daher das
Gebot der Stunde.
Der Funktions-Vorteil
Wärmerückgewinnung:
Das Geheimnis des guten
Wirkungsgrades
Die Wärme aus der verbrauchten
Luft wird über den Wärmetauscher
zurückgewonnen und der Frischluft
wieder zugeführt.
Eine Heizkostenersparnis von
30 – 50% ist damit möglich.
ELCO setzt einen hocheffizienten
Kreuz-Gegenstrom-Wärmetauscher
aus Kunststoff (PET) mit glatten
Flächen ein. Die zu- und abströmende Luft wird völlig getrennt
geführt. Der Wirkungsgrad liegt
bei dieser modernen Entwicklung
bei ca. 94%.
Sicherheit durch konstanten
Volumenstrom
Bei herkömmlichen Ventilatoren
wird die Förderleistung reduziert
sobald die Vorfilter verschmutzen.
Dies hat verminderten Abtransport
der Feuchtigkeit aus den Räumen
zur Folge. ELCO verwendet stromsparende Gleichstrommotoren
die den Luftstrom unabhängig vom
statischen Druck konstant halten.
Konstanten Volumenstrom im
Bereich von 25 – 200 Pa. Volumenstromabweichung ± 5%.
Luftverteilkasten für Zu- und Abluft
5
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
1.4 Kriterien für eine
Komfortlüftung
Unverzichtbar für eine gute Innenraumluft-Qualität und gleichzeitige
thermische Behaglichkeit in modernen Häusern ist eine hocheffiziente
mechanische Wohnungslüftung
mit Wärmerückgewinnung.
Geeignet sind Zu- und Abluftanlagen mit Wärmerückgewinnung.
Die zentralen Lüftungsgeräte sollten
mit Ventilatoren bestückt sein, die
selbsttätig (automatisch) den
gewünschten Luftvolumenstrom
regeln (balancieren).
Das zentrale Lüftungsgerät sollte
folgende Kriterien erfüllen:
- Der mittlere Wärmebereitstellungsgrad sollte ≥ 75% betragen.
- Die elektrische Leistungsaufnahme
des kompletten zentralen Lüftungsgerätes (einschliesslich Netzteil und Regelungsverlusten) sollte
0,45 W/(m3/h) des geförderten
Luftvolumenstromes nicht überschreiten.
- Die internen und externen Leckagen müssen < 5% des Nennvolumenstromes bei einem Systemdruck von 100 Pa betragen.
- Das zentrale Lüftungsgerät sollte
mit Ventilatoren ausgestattet sein,
die die gewünschten Zu- und
Abluftvolumenströme automatisch
mit einer Genauigkeit von ± 5%
einregulieren.
Diese Kriterien sollten bei modernen
Häusern, wie auch bei Gebäuden
nach dem MINERGIE-Standard
berücksichtigt werden.
Höchste Ansprüche im Passivhaus
Passivhaus-Behaglichkeit:
Mit dem Wärmerückgewinnungsgerät und einer vom Hersteller zu
spezifizierenden Luftführung
(ggf. mit Vorheizregister oder Erdwärmetauscher) muss zu allen
Zeitpunkten eine minimale Zulufttemperatur von 16,5° C erreicht
werden.
1. Allgemeine Information.
Begründung: In Passivhäusern sind
keine Heizflächen an Aussenbauteilen
erforderlich. Um unbehaglichen Kaltluftanteil zu vermeiden, muss die
Zulufttemperatur begrenzt werden.
Effizienz (Wärme): Der effektiv
trockene Bereitstellungsgrad muss
mit balancierten Massenströmen
bei Aussenlufttemperaturen zwischen
–15 und +10° C und trockener Abluft (+21° C) höher als ηWBG,t,eff
≥ 75% sein.
Strom-Effizienz: Die gesamte spezifische elektrische Leistungsaufnahme
des Gerätes darf in den für Passivhäuser vorgesehenen Betriebszuständen (bei Auslegungs-Massenstrom)
0,45 W/(m3/h) des geförderten Zuluftvolumenstromes nicht überschreiten.
Dichtheit: Der interne und externe
Leckvolumenstrom darf jeweils 3%
des Nenn-Abluftstromes nicht übersteigen. (Nachweis analog Eurovent
10/2 oder rechnerischer Korrektur
bezüglich Ergebnissen mittels Differenzdruckverfahren.)
Abgleich und Regelbarkeit: Zuluft
und Abluft-Massenstrom müssen
bei Nennvolumenstrom automatisch
ausbalanciert werden. Notwendiger
Filterwechsel ist für den Benutzer
leicht erkennbar anzuzeigen. Folgende Stellmöglichkeiten muss der
Nutzer mindestens haben:
- Aus- und Einschalten der Anlage,
wobei eine evtl. Standby-Leistung
unter 1 Watt (elektrisch) liegen muss.
- Synchronisiertes Einstellen von Zuund Abluftventilatoren auf Grundlüftung, Standardlüftung und
erhöhte Lüftung mit eindeutiger
Ablesbarkeit des eingestellten
Zustandes.
Schallschutz: Der Schalldruckpegel
im Aufstellraum ist auf 35 dB(A)
(bei äquivalenten Raumabsorptionsflächen von 4 m2) zu begrenzen.
Anforderungen gemäss SIA 181
(Ausgabe 2005): Für Dauergeräusche
nachts gilt bei mittlerer Nutzungsempfindlichkeit (z.B Wohn- und
Schlafzimmer) ein zuverlässiger
Schalldruckpegel von 25 dB(A) als
Standardanforderung. Für die
Mindestanforderung gilt ein um
3 dB erhöhter Wert von 28 dB(A).
Raumlufthygiene: Das zentrale
Lüftungsgerät einschliesslich Wärmeüberträger muss einfach zu inspizieren und zu reinigen sein. Es sind
Aussenluft- und Abluftfilter einzusetzen.
Frostschutzschaltung: Durch
geeignete Massnahmen ist sicherzustellen, dass auch bei winterlichen
Extremtemperaturen (–15° C) ein Zufrieren des Wärmeübertrages ausgeschlossen werden kann. Dabei
muss die reguläre Funktion des Gerätes dauernd sichergestellt sein
(eine Frischluftunterbrechungsschaltung kommt in Passivhaus geeigneten Anlagen nicht in Frage, weil die
dabei durch erzwungene Infiltration
auftretenden Heizlasten unzulässig
hoch werden).
Kriterien für die Wahl eines
Verteilsystems
[Huber H., Februar 2001]
Reinigung und Hygiene
Das System soll grundsätzlich reinigbar sein. Die Materialien sollen
keine Gerüche und Stoffe an die
Luft abgeben.
Dichtheit
Wohnungslüftungsanlagen haben
ein relativ ungünstiges Verhältnis
von Oberfläche zu gefördertem
Volumenstrom. Die Dichtheit soll
daher besser sein, als bei klassischen
Lüftungsanlagen.
Einregulierung
Die Luftvolumenströme sollen
einstellbar sein, ohne dass Schall
oder übermässige Druckverluste
entstehen.
Wirtschaftlichkeit
Bei den Investitionen sind Material,
Installation und Planung zu beachten.
Bauliche Integration
Das Verteilnetz soll sich möglichst
gut im Baukörper integrieren lassen.
Energie
Neben dem Ventilatorenenergieverbrauch sind auch Wärmeverluste zu
beachten.
Ökologie
Problematische Materialien wie PVC
sollen nicht eingesetzt werden.
6
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
1. Allgemeine Information.
1.5 Informationen für
den Benutzer
1.5.1 Funktionsweise
1.5.2 Bedienung
Wir freuen uns, dass Sie sich bei
der Wahl Ihrer neuen Wohnungslüftungsanlage für das AIRSYSTEM
von ELCO entschieden haben. Für
Ihr entgegengebrachtes Vertrauen
möchten wir uns bedanken. Wir
sichern Ihnen eine funktionierende
und hocheffiziente Komfortlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung zu.
Ihre Lüftungsanlage besteht aus
einem zentralem Lüftungsgerät mit
zwei Ventilatoren, einem Wärmeaustauscher, einem Filter für die Abluft und einem Filter für die Zuluft.
Das Kanalsystem verteilt die Luft in
die einzelnen Räume. Am Ende
eines jeden Luftkanals ist ein Luftauslassventil (Zuluft) oder ein
Lufteinlassventil (Abluft) montiert.
Die Ventile müssen, um eine der
Planung entsprechende Luftmenge
zu fördern, eine gewisse Voreinstellung besitzen.
Über einen Fernschalter kann die
geförderte Luftmenge des zentralen
Lüftungsgerätes verändert werden.
Es gibt vier Einstellmöglichkeiten:
Stufe 0 = Lüftung AUS
Stufe 1 = Grundlüftung
Stufe 2 = Bedarfslüftung
Stufe 3 = Partylüftung
Frische Luft braucht der Mensch. Ihr
modernes und umweltschonendes
Haus ist hochwärmegedämmt und
verfügt über eine dichte Gebäudeaussenhülle. Ein ausreichender Luftaustausch ist über eine sogenannte
Fugenlüftung nicht mehr gegeben.
Ein unkontrolliertes Lüften über gekippte oder geöffnete Fenster kostet
eine erhebliche Menge an Heizenergie. Die Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung ist daher die sinnvolle Entscheidung Energie zu
sparen und gleichfalls einen erhöhten Komfort zu bieten. Sie hat die
Aufgabe frische Aussenluft gefiltert,
zusätzlich für Allergiker Pollenfrei
(Option Pollenfilter), dem Gebäude
zuzuführen. Im Gegenzug zur zugeführten Frischluft wird verbrauchte Luft dort abgesaugt (Abluft) wo sie am meisten belastet ist,
dies sind Bäder, WC’s und die
Küche.
Die Aussenluft und die Abluft werden im zentralen Lüftungsgerät
getrennt über einen Wärmeaustauscher geführt, so dass die in der
Abluft enthaltene Wärme auf die
Aussenluft bis zu 97% übertragen
wird. Die entwärmte Abluft wird
dann als Fortluft nach Aussen gefördert. Die vorgewärmte und gefilterte Aussenluft wird den Wohnräumen: Wohnen, Essen, Kind
und Schlafen als Zuluft zugeführt.
Sie haben immer frische Luft im Haus,
auch wenn alle Fenster geschlossen
sind! Dafür sorgt Ihre Lüftungsanlage.
Wählen Sie die Grundlüftung,
wenn keine Personen anwesend
sind und keine Feuchtigkeitsbildung
im Gebäude herrscht.
Wählen Sie die Bedarfslüftung für
die Nacht und bei üblicher Nutzung
des Gebäudes.
Wählen Sie bei extremer Raumluftbelastung die Stufe Party.
Während der warmen Jahreszeit
und bei extremer Raumluftbelastung
können natürlich auch die Fenster
genutzt werden, schalten Sie bei
Fensterlüftung die Lüftungsanlage
auf Stufe 0. Halten Sie bitte die
Zu- und Abluftöffnungen stets geöffnet um die Frischluftversorgung
und Abluftentsorgung zu gewährleisten. Damit die Luft auch bei geschlossenen Zimmertüren von den
Wohnräumen in die Funktionsräume
Bad, Küche usw. strömen kann,
werden entweder die Türblätter
gekürzt oder sogenannte Überströmelemente in die Tür oder in die
Innenwand eingebaut, diese sind
ebenfalls immer frei zu halten.
Die Luftmenge die in das Gebäude
gefördert wird, muss in gleicher
Menge aus dem Gebäude entweichen können, um eine balancierte
Lüftung zu gewährleisten.
Alle haustechnischen Geräte die
zusätzlich Luft benötigen sollten
Raumluft unabhängig betrieben
werden.
Wäschetrockner als Kondensattrockner, Wandheizgeräte in Raumluft
unabhängiger Ausführung, Kachelöfen bzw. Schwedenöfen sollten mit
einer separaten Zuluftversorgung
ausgestattet werden.
Die Küchenablufthaube empfehlen wir in der Ausführung Umlufteinheit mit Fettfilter oder zumindest
eine Wanddurchführung mit eingebauter Nachströmöffnung, welche
die abgesaugte Luft in gleicher Menge
als Frischluft von aussen nachströmen lässt, wobei diese Ausführung
Energieverluste verursacht.
7
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
1. Allgemeine Information.
1.5.3 Filterersatz und Wartung
Es ist notwendig die Ventile zum
Zweck der Reinigung oder zum
Wechseln der Abluftfilter (bei
Abluftventilen in Küche und
Bad) herauszunehmen. In der Regel
werden die Ventile über einen
Bajonettverschluss herausgedreht.
Die Voreinstellung sollte hierbei
nicht verändert werden, gegebenenfalls messen Sie die Spaltbreite
des jeweiligen Ventils mit einem
Lineal, und schreiben diesen Wert
auf, um die gleiche Einstellung nach
dem Einsetzen wieder herzustellen.
Der Filterwechsel im zentralen
Lüftungsgerät darf nur im stromlosen Zustand erfolgen, hierzu
ziehen Sie bitte zuerst den Netzstecker aus der Steckdose.
Durch Öffnen der Frontblende kann
der Abluftfilter und der Zuluftfilter herausgezogen werden. Das
Filtermaterial wird aus dem Rahmen
genommen und durch eine neue
Filtermatte ersetzt. Der Zuluftfilter
ist bezüglich Hygiene das Schlüsselelement: Wenn dieser Filter richtig
gewartet wird bleibt das Zuluftnetz
über Jahrzehnte hinweg sauber.
Richtig gewartete Zuluftfilter reduzieren die Mikroorganismenkonzentration. Filter sollen je nach Aussenluftqualität ein bis zwei mal
jährlich ersetzt werden.
Mit einer schmalen Staubsaugerdüse sollte die Aufnahmeführung
im zentralen Lüftungsgerät von
Schmutz befreit werden. Sofern Sie
einen Erdreichwärmetauscher
installiert haben, ist an der Ansaugöffnung auch ein Filter zu warten.
Den Zeitraum für den Filterwechsel müssen Sie aufgrund
Ihrer eigenen Erfahrung den jeweils
unterschiedlichen Gegebenheiten
z.B. Neubaugebiet oder ländliche
Gegend selbst bestimmen. Für die
Anfangsphase empfehlen wir ein
dreimonatiges Prüfintervall.
Empfohlene Kontroll- und
Wartungsintervalle
Mehrmals jährlich:
- Abluftfilter zwei- bis dreimal
ersetzen
- Zuluft- und Abluftfilter am zentralen Lüftungsgerät ein- bis zweimal
jährlich ersetzen.
Jährliche Kontrolle:
- Wärmeaustauscher
- Kondensatablauf
- Aussenluftgitter
Alle zwei Jahre kontrollieren:
- Ventilatoren
- Lufteinlass für Wärmetauscher
Alle 5 bis 10 Jahre kontrollieren:
- Abluftnetz
- Erdwärmetauscher
Alle 10 bis 20 Jahre kontrollieren:
- Zuluftnetz
Reinigung nach Bedarf.
8
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
2. Grundlagen
2. Grundlagen
2.1 Normen, Links und
Publikationen
Wichtige Normen
Publikationen
- DIN 1946, Teil 6: Raumlufttechnik,
Lüftung von Wohnungen, Anforderungen, Ausführung, Abnahme,
Herausgeber DIN, Ausgabe
Oktober 1998
Verschiedene Publikationen informieren über das Thema Wohnungslüftung und bieten Unterstützung
bei Systemwahl und Planung:
- Huber H.: Kontrollierte Wohnungslüftung; Unterlagen zum Weiterbildungskurs, HTA Luzern, Februar
2001
- Akzeptanz von Komfortlüftungen
im Wohnungsbereich. Bundesamt
für Energie, August 2001
BBL/EDM7 Bestellnummer 805.048
- Kontrollierte Wohnungslüftung
(Broschüre). CLIMA SUISSE, Zürich
1997 (Allgemeine Informationen
und technische Richtwerte für gute
Anlagen).
- LSV eidg. Lärmschutz-Verordnung
(Art. 32 und 34) Brandschutznorm
(Art. 71 bis 75) Richtlinie Lufttechnische Anlagen, Ausgabe 1993
- SIA 180: Wärme- und Feuchteschutz SIA, Zürich, 1999. Verlangt
ein Lüftungskonzept!
- SIA 181: Schallschutz im Hochbau
- Entwurf SIA-Normen 380/1:
Thermische Energie im Hochbau,
SIA, Zürich, Stand 2000-10-09
- SIA-Empfehlung V 382/1: Technische Anforderungen an lüftungstechnische Anlagen, SIA, Zürich
2004
- Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen: Brandschutzrichtlinie,
Lufttechnische Anlagen, Bern 2003
- Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen: Schweizerisches
Brandschutzregister, Bern 1999
(erscheint jährlich)
- SWKI 2003 – 5: Hygiene-Anforderungen an raumlufttechnische
Anlagen
- SIA-Merkblatt 2023: Lüftung in
Wohnbauten
Links
www.energie.ch
www.energie.zh.ch;
Komponenten für KWL,
Anbieterverzeichnis
- Besteller-Kit für Komfortlüftungen,
Energie Schweiz, EDMZ-Bestellnummer 805.282.2 d
- Das Energie Einsparhaus: die neue
Generation des Bauens. Ronald
Meyer, ISBN 3-89367-619-8, 2001
Blattner Fachverlag
- Das MINERGIE-Haus (Broschüre).
Energiefachstellen aller Kantone
und BEW 1997. Qualitative
Aspekte der kontrollierten Wohnungslüftung.
- Flückiger B.: Mikrobielle Untersuchungen an Luftansaug-Erdregistern. ETH Zürich, Institut für
Hygiene und Arbeitsphysiologie,
Zürich 1997.
- Freafel R.: Die Wohnungslüftung
im MINERGIE-Haus. Planungshilfe
für Baufachleute. CLIMA-SUISSE,
Zürich und Verein MINERGIE,
Bern 1999. Bezugsquelle: CLIMASUISSE, Zürich oder bei allen kantonalen Energiefachstellen.
- Leitfaden Wohnungslüftung.
CLIMA SUISSE, Zürich 1998
(Richtet sich an Fachplaner).
- Mürmann H.: Wohnungslüftungkontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung. 3. neu bearbeitete Auflage. Verlag C.F Müller,
Karlsruhe 1995
- Schweiz. Institut für Baubiologie:
Richtig lüften (Broschüre). Zürich
1998
- Übersicht Lüftungssysteme,
MINERGIE-Informationsblatt,
Mai 2001
- Huber H. / Mosbacher R.:
Wohnungslüftung,
Faktor Verlag, 2006.
- Gebäudesanierung nach MINERGIEStandard, Kanton Bern, 1998
- Huber H.: Mehr Systematik in der
Wohnungslüftung.
Gebäudetechnik 1/2000
www.minergie.ch;
Liste der Gebäude mit Label und
Konformität
www.passivhaus-sued.de
www.luftwechsel.ch
9
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
2. Grundlagen
2.2 Begriffe und
Benennungen
Abluft (ABL)
Die aus dem Raum abströmende
bzw. abgesaugte warme Luftmenge
(vom Raum aus betrachtet) in m3/h.
Abluftbereich
Feuchträume bzw. Bad-, Toilettenund Küchenbereiche, aus denen
verbrauchte Luft abgesogen wird.
Aussenluft (AUL)
Die aus dem Freien angesaugte
Frischluftmenge in m3/h.
Behaglichkeit
Menschliches Wohlbefinden infolge
psychologischer und physiologischer
Einwirkung.
Bypass
Führung eines Nebenstromes, getrennt von einem Hauptstrom; auch
Kurzbegriff für «Bypassleitung».
Enthalpie
Enthalpie ist eine Grösse in der
Thermodynamik. In der Klimatechnik wird bei einer Temperatur die
gleichzeitig auftretende Feuchte mit
berücksichtigt.
Entfeuchten
Verringern der absoluten Luftfeuchte.
Fensterlüftung
Austausch von Raumluft gegen Aussenluft nur über geöffnete oder
gekippte Fenster, der Luftaustausch
ist unkontrollierbar.
Filtern
Reduzierung von Verunreinigungen
in Luftströmen.
Fortluft (FOL)
Die ins Freie abgeführte, abgekühlte
Abluftmenge in m3/h.
Fugenlüftung
Freie Lüftung über baulich bedingte
Fugen, z.B. Fenster und Türen,
durch Wind- und Temperaturunterschiede.
KL
Komfortlüftung
Latente Wärme
Als latente Wärme bezeichnet man
die bei einem Phasenübergang
aufgenommene oder abgegebene
Wärmemenge.
Latent heisst sie deshalb, weil die
Aufnahme bzw. Abgabe dieser
Wärme nicht zu einer Temperaturänderung führt.
Lüftung
Austausch von Raumluft gegen
Aussenluft.
Luftdurchlass
Öffnung im Raum (Wand oder
Decke), durch die Luft ab- oder
zuströmen kann (z.B. Gitter oder
Ventil).
Luftfeuchte, relative (r.F.)
Verhältnis des momentanen Wasserdampfanteils der Luft, bezogen auf
den grösstmöglichen Wert bei entsprechender Temperatur in % r.F.
Luftrate
Luftvolumen, bezogen auf z.B. die
Anzahl der Personen pro Zeiteinheit
in m3/(Person x h)
Luftwechsel (LW)
Pro Stunde ausgetauschtes Luftvolumen für einen Raum in l/h.
Mindestluftwechsel
Aus physiologischen Gründen vorgeschriebener kleinster Luftwechsel.
Querlüftung
Freie Lüftung von einer Seite eines
Gebäudes zu einer anderen, durch
z.B. Fugen oder offene Fenster,
vorwiegend durch Winddruck hervorgerufen.
Taupunkt
Luftzustand, bei dem die Luft
keinen Wasserdampf mehr aufnehmen kann (100% r.F. Sättigung).
Wird bei diesem Zustand die Lufttemperatur weiter gesenkt, kommt
es zur Schwitzwasserbildung.
Überströmbereich (ÜB)
Bereich zwischen zwei Räumen
einer Wohnung (z.B. Flur), wo durch
Druckunterschied Luft überströmt
(vom Zuluftbereich zum Abluftbereich).
Wärmebereitstellungsgrad
Bei diesem Wert wird die für den
Zuluftstrom bereitgestellte Energie
bilanziert. Hierbei wird jedoch
rechnerisch die Verdampfung von
Wasser und damit die Befeuchtung
im Abluftstrom vernachlässigt. Diese
Vereinfachung ist zulässig, wenn
man annimmt, dass dieser Energieeintrag kostenlos beim Duschen,
Kochen oder durch Personen in das
Gebäude gelangt. Der Wärmebereitstellungsgrad bezeichnet die
zurückgewonnene Wärme, einschliesslich der Wärmeerträge durch
elektrische Motoren o.ä., die mit
dem Zuluftvolmenstrom in das Gebäude gelangt.
Wärmerückgewinnung (WRG)
Die aus der Abluft zurückgewonnene Wärmeenergie, die der Zuluft
zugeführt wird.
Zuluft (ZUL)
Die gesamte dem Raum zuströmende, vorgewärmte Luft in m3/h.
Zuluftbereich
Wohn- bzw. Aufenthaltsbereiche,
in denen Zuluft eingeblasen wird
(z.B. Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer).
Stosslüftung
Kurzzeitiges starkes Lüften (Durchzug) durch Fenster oder Türen.
10
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
2. Grundlagen
2.3 Allgemeine
Grundsätze
Eine konstante Aussenluftmenge
wird im zentralen Lüftungsgerät
AIRSYSTEM gefiltert, durch den
Wärmetauscher erwärmt und den
Wohn- und Schlafräumen des
Hauses zugeführt (Zuluft). Die
gleiche Luftmenge wird aus Küche,
Bad und WC abgeführt, die Wärme
durch den Wärmetauscher entzogen, dann nach aussen geleitet
(Fortluft). Eine Luftvermischung
zwischen Abluft und Aussenluft
findet nicht statt, es wird zu 100%
Aussenluft (Frischluft) in das
Gebäude transportiert.
Eine nahezu luftdichte Gebäudehülle, wie im MINERGIE- oder
Passivhaus, ist die wichtigste Vorraussetzung, um einen definierten
Luftwechsel über eine mechanische
Lüftungsanlage zu gewährleisten.
Die Dichtheit eines Gebäudes kann
durch den «blower-door-Test» nachgewiesen werden. Hierbei wird mit
Hilfe eines Ventilators ein Differenzdruck von 50 Pa zwischen Gebäudeinnerem- und äusserem erzeugt.
Das ELCO zentrale Lüftungsgerät
AIRSYSTEM verfügt über Konstantvolumenstrom-Ventilatoren, dies
bietet auch nachträglich die Möglichkeit einen vereinfachten
Dichtigkeitstest, für das komplette
Gebäude durchzuführen.
Das zentrale Lüftungsgerät ist nur
für abgeschlossene Nutzereinheiten
zu verwenden. Mehrfamilienhäuser
benötigen je Wohneinheit ein
zentrales Lüftungsgerät. Die Geräte
sind nicht für gewerblich genutzte Räume ausgelegt. Kaminöfen, Wandheizgeräte und dgl.
müssen raumluftunabhängig
betrieben werden.
Küchenablufthauben sollten als
Umlufthaube, bzw. mindestens mit
einer Nachströmöffnung (nicht im
Passivhaus) installiert werden. Dies
gilt auch für zentrale Staubsaugeranlagen und Wäschetrockner.
11
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
2. Grundlagen
Küchenabluft im Umluftbetrieb
Filter
Die Kochstelle hat eine Umlufthaube mit Aktivkohlen- und Fettfilter [Huber H., Februar 2001]
z.B. 40 m3/h
(Abluft) zum
AIRSYSTEM-Gerät
Vorteile:
- Einfaches Konzept ohne Schnittstellen
- Die Luftmengenbilanz stimmt ohne
Einregulierung
- Nutzung der Kochstellen-Abwärme
über die Wärmerückgewinnung
z.B. 40 m3/h
Nachteile:
- Wartungsintensiv und teure
Ersatzfilter
- Beschränkte Geruchsbeseitigung.
Die Wirkung der Filter lässt bei
hoher Feuchte und hoher Temperatur nach.
- Kurze Standzeit der Filter bei
fettreicher Küche.
Küchenabluft mit AussenluftNachströmung
Die Küchenabluft verfügt über einen
Fettfilter. Die Zuluft strömt durch
den von der Abzughaube erzeugten
Unterdruck nach. Dazu wird in der
Nachströmöffnung eine Klappe
geöffnet.
Es ist darauf zu achten, dass der
Unterdruck im Gebäude klein bleibt.
[Huber H., Februar 2001]
Mauerdurchführung
Art. Nr. 170747/170748
Filter
200 m3/h
z.B. 40 m3/h
(Abluft) zum
AIRSYSTEM-Gerät
200 m3/h
z.B. 40 m3/h
Vorteile:
- Einfache und günstige Wartung
- Die Luftmengenbilanz stimmt auch
bei Intensivlüftung
Nachteile:
- Reduzierter thermische Komfort
bei Intensivlüftung
- Nicht geeignet für Passivhäuser
Kachelofen raumluftunabhängig
Rauchgas
Aussenluft mit
Absperrklappe
12
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
2. Grundlagen
2.4 Zuluft- und
Abluftfilter
Filter und Zuluftnetz
Zur Verbesserung der Luftqualität
und um die Verschmutzung des
Kanalnetzes, des Wärmetauschers
und des Ventilators zu vermeiden,
werden Filter eingesetzt. Die Aussenluft wird im zentralen Lüftungsgerät über einen G4-Filter gefiltert.
Sofern eine Lufteinlasshaube von
ELCO für einen Erdwärmetauscher
eingesetzt wird, ist in der Haube ein
zusätzlicher Filter Typ G4 vorhanden. Übersteigt die Kanallänge
zwischen Luftgitter in der Aussenwand und zentralen Lüftungsgerät
eine Länge von 3 m, ist ein zusätzlicher Filterkasten direkt am Luftgitter
zu montieren.
Abluftfilter und Kanalreinigung
Die Abluftventile sollten generell mit
einem Filter (Einbau- oder Vorsatzfilter) versehen werden. Diese Abluftfilter verhindern weitgehend eine
Verschmutzung der Abluftkanäle
und sollten zwei- bis dreimal jährlich
ersetzt werden.
Falls keine Abluftfilter eingesetzt
werden, sollte das Abluftnetz alle
5 bis 10 Jahre durch eine spezialisierte Kanalreinigungsfirma gereinigt
werden.
Die AIRSYSTEM Kanäle und Schalldämpfer sind frei durchgänglich und
somit leicht zu reinigen (z.B. Bürstenreinigung). Die ovale Bauform ist
hierbei ein Vorteil (keine Ecken). Der
Quadrofix-Kanal hat zudem den
Vorteil einer absolut glatten Innenoberfläche. Die metallischen Rohre
unterliegen keiner statischen Aufladung und setzen daher weniger
Schmutz an. Im zentralen Lüftungsgerät wird die Abluft über einen
Filter der Klasse G4 geführt.
Grössenverteilung von Anteilen in der Luft
13
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
2. Grundlagen
14
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
2.5 Erdwärmetauscher
Erdwärmetauscher (EWT)
Einsatzbereiche
Wenn alle erforderlichen Massnahmen zur Wärmedämmung und Wärmerückgewinnung getroffen wurden,
gestattet die ErdwärmetauscherAnlage weitere Energieeinsparungen
und einen optimalen Lüftungskomfort.
Erdwärmetauscher haben folgende
Vorteile: [Huber H. Februar 2001]
- Einfacher Frostschutz
- Trockene und damit hygienisch
bessere Filter (ev. längere Filterstandzeit)
- Weniger Feuchte und Kondensat
im Lüftungsgerät und damit
längere Lebensdauer
- Höhere Zulufttemperatur und
damit je nach Luftauslässen
besserer thermischer Komfort
- Geringfügiger Wärmegewinn
- Im Sommer geringfügiger Kühleffekt
2. Grundlagen
- Der Standort des Luftansaugers ist
so zu wählen, dass sich keine
Schadstoffe oder störende Geräusche in der Nähe befinden, wie
Autoabgase, Kompost- oder Laubhaufen. Es sollte ca.1,5 m über
Terrain angesogen werden.
(max. Schneehöhe beachten).
- Es sollen keine 90°-Bögen sondern
2 × 45°-Bögen oder 3 × 30°Bögen eingesetzt werden.
- Alle EWT-Rohre sollen mit einem
Gefälle von mindestens 2 – 3%
verlegt werden, möglichst mit
Gefälle zum Gebäude. Wenn wie
bei Aufschüttungen das Risiko
einer Senkung besteht, sollte das
Gefälle über 3% betragen.
- Ein Kondensatablauf muss vorgesehen werden. Dieser muss am
tiefsten Punkt montiert werden,
(eventuell Kondensatpumpe – alternativ mit Gefälle zum Gebäude).
- Die EWT-Rohre sollen in einer Tiefe
von mindestens 1 bis 1,5 m verlegt
werden.
- Das Erdreich, welches die Rohre
umgibt, sollte verdichtet werden,
um eine möglichst hohe Wärmeleitfähigkeit erreichen zu können.
- Bei den EWT-Rohren ist ein
Mindestabstand von ca. 1 m
gerechnet von der Kellerwand
(Fundament) und von der Wasserleitung empfehlenswert, damit
keine Frostschäden auftreten
können.
- Der Abstand von EWT-Rohr zu
EWT-Rohr sollte mindestens 1,5 m
betragen.
- Die Aussenluft muss gleichmässig
durch alle parallel liegenden EWTRohre strömen.
- Nach der Installation sollten die
Kunststoffrohre mit Leitungswasser durchspült werden.
- Die Luftgeschwindigkeiten im
Erdwärmetauscherrohr sollten
1,5 m/s nicht überschreiten.
- Verwenden Sie den ELCO Lufteinlass für EWT Art. Nr. 170530.
Dieser Lufteinlass verfügt über
einen Anschluss auf ein Rohr
mit DN 200.
- Inspektionsöffnung vorsehen.
- Die Rohre, die sich im Gebäude
befinden, müssen isoliert
werden.
Durchströmung linear
in Mäanderform
Durchströmung
in Ringform
Allgemeine Montagehinweise
Verwenden Sie Kanalgrundrohre aus
PE oder andere Rohre mit dem
Nenndurchmesser DN 200, alternativ 2 × DN 150.
Durchströmung parallel nach
Tichelmann
15
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
2.6 Aussen- und
Fortluftdurchlass
Die Anbindung vom zentralen Lüftungsgerät zum Aussenluftdurchlass
sollte möglichst kurz sein.
Die Luftansaugung kann über Dach
(Aussen- oder Fortluftdachdurchführung), Aussenwand (Luftgitter)
oder Erdwärmetauscher (Lufteinlass)
erfolgen.
Wir empfehlen die Installation eines
Luftgitters in der Aussenwand, da je
nach Region grosse Schneemengen
die Aussen- oder Fortluftdachdurchführung verschliessen können.
Die Aussen- und Fortluftleitung
muss diffusionsdicht isoliert
werden.
Wir empfehlen eine Mineralfasermatte, einseitig Aluminium
kaschiert, mit einer Dämmschichtdicke von 50 mm.
Der Schalldruckpegel in 1 m Entfernung vom Luftgitter sollte 35 dB(A)
nicht überschreiten (evtl. Schalldämpfer vorsehen). Die Lage des
Ansaug-Luftgitters sollte so gewählt
werden, dass keine Verschmutzungsquellen (Kamine, Mülleimer, Strassen, Parkplätze, Fortluftauslass
usw.) die Aussenluft beeinträchtigen.
Bei der Installation von Aussen- und
Fortluft, einseitig über Wand oder
Dach, muss ein Mindestabstand
zwischen beiden Durchlässen von
10 m eingehalten werden. Die Luftdurchlässe müssen besonders im
Hinblick auf niedrige Druckverluste
ausgewählt werden.
2. Grundlagen
Luftgitter
Aussenwanddurchführung
Adapter
Fortluftdachdurchführung
Lufteinlass mit Lamellenhaube
für Erdwärmetauscher
16
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
2. Grundlagen
2.7 Wärmedämmung
von Luftleitungen
Unter kalten Räumen werden
Räume verstanden, die ausserhalb
des Wärmedämmperimeters liegen
(Keller, Garage, Kaltdach, etc.). Mit
kalten Leitungen sind die Aussenluft- und Fortluftleitungen nach
zentralem Lüftungsgerät gemeint.
Die warmen Leitungen sind Zuluftund Abluftleitungen.
Weiter sind Leitungen zu dämmen,
wenn ein Kondensatrisiko besteht.
Die Dämmstärke soll sich nach den
Energieverlusten richten. Es werden
folgende Richtwerte empfohlen:
- Aussen- und Fortluft sollen in
warmen Räumen um nicht mehr
als je 0,7 K erwärmt werden.
- Zu- und Abluft sollen in kühlen
Räumen um nicht mehr als um je
0,7 K abgekühlt werden.
Diese Angaben gelten für mittlere
Winterverhältnisse, das heisst im
schweizerischen Mittelland bei ca.
+5° C Aussentemperatur. Es wird
weiter vorausgesetzt, dass entweder
nur warme Leitungen in kalten
Räumen oder nur kalte Leitungen in
warmen Räumen vorhanden sind.
Falls beide Fälle gleichzeitig vorhanden sind, soll die Summe der Erwärmungen in allen Leitungen bei
maximal 1,5 K liegen. Wenn diese
Bedingungen eingehalten werden,
reduziert sich die zurückgewonnene
Wärmeenergiemenge bei gutem
Lüftungsgerät und dichter Anlage
um nicht mehr als etwa 10%. Das
heisst, der Anlagennutzungsgrad
sinkt z.B. von 90% auf 81%.
100
Empfohlene minimale Dämmstärke für kleine Anlagen
Bei Anlagen für einzelne Wohnungen, die Volumenströme (120 m3/h)
und Rohrdurchmesser von 150 mm
aufweisen, können allgemein Wärmedämmstärken gemäss untenstehender Tabelle empfohlen werden.
Die Tabellenwerte basieren auf einer
Wärmeleitfähigkeit des Dämmmaterials von 0,05 W/mK und einer
unerwünschten Lufterwärmung
resp. Abkühlung in einer Leitung
von max. 0,7 K. Die Tabelle gilt für
mittlere Bedingungen im Winter.
Allfällige Kondensationsprobleme
sind nicht berücksichtigt und
müssen separat abgeklärt werden.
1
90
minimale Dämmstärke in mm
Kalte Leitungen in warmen
Räumen und warme Leitungen
in kalten Räumen sollen wärmegedämmt werden.
[Huber H., Februar 2001].
2
80
3
70
4
60
50
40
30
20
10
0
0
2
4
6
8
10
Leitungslänge in m
Die notwendige Dämmstärke wird
je nach Leitungstyp und Umgebungstemperatur aus den Kurven im
Diagramm herausgelesen.
Für Aussenluft haben folgende
Kurven Gültigkeit:
1 Aussenluft ohne Erdregister in
beheiztem Raum
2 Aussenluft nach Erdregister in
beheiztem Raum
Für Abluft gelten folgende Kurven:
1 Abluft im Aussenklima
2 Abluft in Räumen mit 5°C bis 10°C
3 Abluft in Räumen mit 10°C bis
15°C (Keller)
Für Fortluft ist folgende Kurve zu
verwenden:
2 Fortluft in beheiztem Raum
Für Zuluft gilt folgende Kurve:
3 Zuluft in Räumen mit 5°C bis 10°C
4 Zuluft in Räumen mit 10°C bis
15°C (Keller)
17
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
2. Grundlagen
2.8 Schallschutz
Eine Komfortlüftung soll den
Schallschutz innerhalb einer
Wohnung und zwischen Wohnungen nicht schwächen
[Huber H., Februar 2001].
Das heisst allgemein:
- Trittschall
Der Trittschall darf wegen Leitungsdurchführungen durch Trittschallebenen nicht geschwächt werden.
- Luftschallübertragung
im Gebäude
Die Luftschallübertragung durch
Lüftungsleitungen und Überströmelemente darf nicht grösser sein
als durch Trennwände und Türen.
Das heisst, dass sich die lüftungsseitigen Massnahmen nach dem
baulichen Standard richten sollen.
- Schalldämmung gegen aussen
Eine Lüftung darf das Schalldämmmass der Gebäudehülle nicht
merkbar schwächen. Zudem darf
die Umgebung nicht gestört
werden, dabei ist die Lärmschutzverordnung zu beachten.
- Anlagegeräusche
Der von der Lüftungsanlage
verursachte Schalldruckpegel sollte
in der Regel tiefer sein, als der
Grundschallpegel in der Wohnung.
Für Wohn- und Schlafzimmer ist
die Nacht massgebend. Die lüftungsseitigen Massnahmen hängen ab von der Umgebung (Verkehrslärm, Siedlungslärm), vom
Schalldämmmass der Gebäudehülle (meist sind die Fenster massgebend) und von den Ansprüchen
der Bauherrschaft.
2.9 Brandschutz
Schalldruckpegel im Raum
Nach SIA-Merkblatt 2023 darf der
Schalldruckpegel von Lüftungsanlagen in den Zimmern höchstens
25 dBA erreichen. In sehr ruhigen
Lagen soll geprüft werden, ob dies
allenfalls schon zu viel ist. Bei hohen
Ansprüchen werden heute teilweise
22 dBA gefordert. Die Anforderung
bezüglich Schall muss beim Auslegevolumenstrom, also bei typischerweise 30m3/h pro Zimmer, erfüllt
sein.
[H.Huber, R.Mosbacher, Wohnungslüftung, 2006]
Der Schalldruckpegel wird nicht nur
von der Lüftungsanlage sondern
auch vom Raum selbst beeinflusst.
Bei der akustischen Auslegung ist
zu berücksichtigen, dass heutige
Wohnungen häufig akustisch hart
sind (grosse Nachhallzeiten) und
daher die Raumdämpfung kleiner
sein kann als «typische» Werte
aus Literaturangaben.
Massnahmen
Beim Verlegen der Luftkanäle sind
diese mit geeigneten Materialien
gegen Körperschallübertragung zu
schützen.
Um Ventilatorgeräusche nicht ins
Kanalnetz zu übertragen sind je
Ventilator ein Schalldämpfer zu
montieren.
Bei Gefahr einer Schallübertragung
von Raum zu Raum (Telefonieeffekt)
sind hier zusätzliche Schalldämpfer
zu setzen.
In jedem Fall ist eine akustische
Berechnung durchzuführen.
Beachten Sie die entsprechenden
Angaben im Kapitel «Planung».
Die Schalldämpfer von ELCO sind
mineralfaserfrei.
Die Quadroflexschalldämpfer besitzen zudem eine reduzierte Bauhöhe.
Die in der Schweiz gültigen Anforderungen zum Brandschutz bei
Lüftungsanlagen sind in der Brandschutzrichtlinie «Lufttechnische
Anlagen» der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VFK)
festgelegt [VKF 26-03].
Lüftungskanäle
Lüftungskanäle müssen aus nicht
brennbarem Material bestehen.
Davon ausgenommen sind:
• Einbetonierte Lüftungsleitungen
• Erdregister
• Leitungen von Anlagen mit einer
Lufttemperatur bis 40° C innerhalb
von Wohnungen und Einfamilienhäuser
Bei den erwähnten Ausnahmen
muss allerdings die Brandkennziffer
4.2 eingehalten werden. Für
Küchenabluft (Dampfabzug) gilt
diese Ausnahme nicht. Zudem muss
die Wärmedämmung von Lüftungskanälen aus nicht brennbarem
Material bestehen. Bezüglich des
Sicherheitsabstands gilt:
1. Der Sicherheitsabstand zwischen
nicht brennbaren Lüftungskanälen
(ohne Luftauslässe) und brennbarem Material muss 50 mm
betragen.
2. Für Lüftungskanäle mit Feuerwiderstand El 30 (nbb) ist kein
Sicherheitsabstand erforderlich.
3. Bei Lüftungskanälen von Anlagen
mit einer Lufttemperatur bis
40° C kann innerhalb von Wohnungen und in Einfamilienhäusern auf einen Sicherheitsabstand
verzichtet werden.
Das heisst: Innerhalb einer Wohnung
(ohne Luftheizung) hat man bei der
Führung der Zuluftleitungen weit
gehend freie Hand.
[H. Huber, R. Mosbacher, Wohnungslüftung, 2006]
18
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
Einfamilienhaus
Innerhalb von einem Brandabschnitt
sind Kunststoffrohre aufputz und
in Decken oder Wänden aus Beton
oder Holz eingelegt beliebig einsetzbar. Gegenüber brennbaren
Gebäudeteilen sind keine Sicherheitsabstände oder Verkleidungen
erforderlich. Die Mindestanforderungen an die Brennbarkeit und den
Qualmgrad beträgt BKZ4.2.
Beim Abbrand von Kunststoffrohren
dürfen keine korrosionsgefährlichen
Gase entstehen.
Zuluft: Bei Luftnachwärmung ist mit
einem geeigneten Temperaturbegrenzer sicherzustellen, dass die
Zuluft 40° C nicht übersteigen kann.
Abluft: Vertikale und horizontale
Abluftkanäle, an welchen Küchen
angeschlossen werden, sind innerhalb des Kochbereichs aus nicht
brennbaren Material mit Feuerwiderstand F30 auszuführen oder zu
verkleiden. Gemäss den neuesten
Empfehlungen des VKF sollten
die Abluftkanäle generell aus nicht
brennbarem Material bestehen.
Mehrfamilienhaus
Bei Mehrfamilienhäusern und
Gebäuden mit mehreren Brandabschnitten sind die Steigzonen
gemäss der Richtlinie «Lufttechnische Anlagen» zu erstellen.
Die Verteilung innerhalb der Wohnung oder des Brandabschnittes
kann wie im Einfamilienhaus ausgeführt werden. Der geforderte
Feuerwiderstands zwischen den
Brandabschnitten/Wohnungen ist
einzuhalten.
2. Grundlagen
2.10 Raumluftfeuchte
Im Wohnbereich stellt sich die
Raumluftfeuchte normalerweise
als ungeregelter Gleichgewichtszustand von selbst ein. Dabei führen
die Zuluft und die internen Quellen
Feuchtelasten zu, während die Abluft Feuchte abführt. Zudem können
Bauteile und Wohnungseinrichtungen Feuchte aufnehmen und wieder
abgeben. Entgegen landläufiger
Meinung spielt aber der Feuchtetransport durch Aussenflächen
(Wasserdampfdiffusion) kaum eine
Rolle. Als Zielwert für die Raumluftfeuchte in Wohnungen gelten heute
gemäss Norm SIA 382/1 30 bis 60%
r. F. im Tagesmittel. Es sei hier deutlich gesagt, dass kein Lüftungssystem diese Werte garantieren kann.
In der Regel entscheidet letztlich das
Benutzerverhalten über die resultierende Luftfeuchte. Aus Messungen
und Befragungen ist bekannt,
dass die Luftfeuchte in Wohnungen
mit Lüftungssystemen immer mal
wieder den angenehmen Bereich
verlässt.
Feuchteproduktion in
Wohnungen
In Wohnungen fällt Feuchte vor
allem durch den Stoffwechsel von
Menschen durch Aktivitäten wie
Duschen, Baden, Kochen, Reinigen
an. Auch Pflanzen geben teilweise
beachtliche Mengen an Feuchte ab.
Insgesamt hängt die Menge des
abgegebenen Wassers sehr stark
vom individuellen Wohnverhalten
ab. Durch den veränderten Lebensstil hat in den letzten Jahren die
Feuchteabgabe durchschnittlich
abgenommen.
[H. Huber, R. Mosbacher,
Wohnungslüftung, 2006]
Hohe Raumluftfeuchten sind hygienisch viel kritischer als tiefe. Bei
Werten über 70% steigt das Risiko
für Schimmelpilzbefall deutlich.
Zudem wird die Raumluft als weniger frisch empfunden und durch die
beschleunigt wachsenden Mikroorganismen entstehen Gerüche.
Hausstaubmilbenallergiker sollten
mindestens im Winterhalbjahr Bedingungen schaffen, die das Milbenwachstum hemmen. Gemäss dem
Schweizerischen Zentrum für Allergie, haut und Astham ist dies der
Fall, wenn die Raumluftfeuchte
nicht über 50% liegt – bei 19 bis
21° C im Wohnzimmer und nicht
über 19° C im Schlafzimmer. Ein
weiteres Problem von zu hohen
Raumluftfeuchten ist, dass sie die
Freisetzungen von Formaldehyd aus
Baustoffen beschleunigen. Die
Konzentration von Formaldehyd in
der Luft verläuft nahezu proportional zu Feuchte.
19
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
3. Planung
3. Planung
3.1 Ablauf der Planung
- Klärung der Anforderungen
- Akustische Berechnung
- Einteilung der Nutzereinheit in
Zu- und Abluftzonen
- Abgleich
- Luftmengenermittlung und
Verteilung
- Planerstellung
- Materialauszug
- Dimensionierung der Luftkanäle
und Luftdurchlässe
Anlagenschema
BYK*
Aussenluft
VHR
SD
EU4
EU4
LF
LF
SD
NHR
SD
Abluft
LVK
SD Zuluft
Fortluft
Luftgitter oder Dachhaube
bzw. EWT
Vor- /Nachheizregister
Luftfilter
Radialventilatoren
Bypassklappe*
Kreuzgegenstromwärmetauscher
Schalldämpfer
Quadrosilent/Westersilent
Luftverteilkasten
mit Revisionsöffnung
Ablufteinlass
Zuluftauslass
*) Bypassklappe als Option zum Wärmetauscher erhältlich; beim Lüftungsgerät mit
digitalem Regelmodul standardmässig eingebaut.
20
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
3. Planung
Prinzipskizze
Variante Einfamilienhaus
1 Fussboden-Sockelquellauslass
Art. Nr.170730
2 Umlenkstück
Art. Nr. 170644/170645
zu Tellerventil
3 Fussboden-Sockelquellauslass
Art. Nr. 170730
4 Luftverteilkasten Art. Nr. 170556
Ovale Rohre System 100
Quadroflex Art. Nr.170568/170563
Quadrofix Art. Nr. 170571
oss
sch
e
erg
Ob
1
Gäste
Flacher Schalldämpfer
Art. Nr. 170595
(Abhängig von der
Berechnung erforderlich)
4
2
Bad
2
Kind
oss
sch
e
g
Erd
3
Schlafen
Ovale Rohre S. 151
Quadroflex
Art. Nr.170566
Quadrofix
Art. Nr. 170633
WC
Flur
Reduzierung
Art. Nr. 170633
Küche
Wohnen
Luftgitter Art. Nr. 170454
oss
sch
e
g
ller
Ke
Ovale Rohre S.150
Quadroflex
Art. Nr.170565
Quadrofix
Art. Nr. 170573
Aussenluft
Zuluft
Abluft
Schalldämpfer
Westersilent
Art. Nr. 170633
Rundes Rohr Westercompact
DN 150 Art. Nr. 170694
Schalldämpfer Quadrosilent
für Zu- und Abluft
Verbinder weit-weit (nur falls Schalldämpfer direkt auf Gerät) Art. Nr. 170605
Fortluft
Rundes Rohr Westercompact oder Spirofalz
DN 150 Art. Nr. 170694/170832
Lüftungsgerät
AIRSYSTEM
21
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
3. Planung
3.2 Auslegungsdatenblatt
Für die Komfortlüftung AIRSYSTEM
Architekt
Planer
Installateur
Name:
Strasse:
PLZ / Ort:
Telefon:
Sachbearbeiter:
Bauvorhaben:
Wohnfläche
Zuluftbereich
Abluftbereich
Wohnen
Bad 1
Essen
Bad 2
Schlafen
WC 1
Kind 1
WC 2
Kind 2
Küche
Keller
Hauswirtschaftsraum
Raumhöhe
Raumhöhe
Zuluftraumvolumen
Abluftraumvolumen
Vorhandenen Grundrissplan und Schnittzeichnung bitte beilegen!
Gerätestandort
Dachgeschoss „
Keller „
Sonstiges „
Luftkanalverlegung
in Wand „
in Betondecke eingelegt „
in Bodendämmung „
in abgehängte Decke „
Aussenluft
Dach „
Wand „
Erdwärmetauscher
„ Ja
Fortluft
Dach „
Wand „
Luftauslässe (Zuluft)
Tellerventile
„ Ja
„ Nein
Geplante Belegung
Personenzahl
Schlitzauslass
„ Ja
Fussbodenauslass
„ Ja
„ Nein
„ Nein
„ Nein
Lufteinlässe (Abluft)
Tellerventile
„
Gitter
„
Geplante Einbaulage der Luftein- und Auslässe bitte angeben, wenn möglich im Grundriss markieren!
Akustik
Erhöhte akustische Anforderung
(Zusätzliche Schalldämpfer im Schlafbereich nötig)
„ Ja
„ Nein
22
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
3. Planung
3.3 Zu- und Abluftzone
Überströmung
Hygienisch sinnvoll ist eine Luftströmung von den Wohn- und
Schlafräumen zu den Funktionsräumen Bad, Küche, WC, wobei der
Flur als Überströmbereich genutzt
wird.
Überströmung
Der Druckabfall von Überströmdurchlässen soll bei Zu- und Abluft
bei höchstens 3 Pa liegen.
[Huber H., Februar 2001]
Türspalt als Überströmdurchlass:
Bei den meisten Wohnungslüftungen
strömt die Luft durch einen Spalt
unter der Tür von einem Raum zum
nächsten. Dabei darf keine Planetdichtung eingesetzt werden und die
Bewohnerinnen sind zu instruieren,
dass in der Türöffnung kein Teppich
liegen darf. Diese Lösung ist kostenlos und wartungsfrei.
Funktionsschema Überströmelement für den Wandeinbau
3.4 Luftmengenermittlung
Beim Überströmen von einem
Zimmer in einen Korridor ist ein
Luftvolumenstrom von 30 m3/h
typisch. Dafür ist eine Spalthöhe
von 5 bis 10 mm geeignet. Druckabfall über Türspalten siehe nachstehende Tabelle.
Diese Überströmung darf eingesetzt
werden, wenn folgende zwei Bedingungen erfüllt sind:
- Die Ausblasrichtung darf nicht
gegen eine Zone mit ständigem
Aufenthalt gerichtet sein.
- Die Abminderung des SchalldämmMasses der Tür ohne Planetdichtung muss akzeptiert werden.
Bei einfachen Türen ist die Schwächung des Schalldämm-Masses
kaum wahrnehmbar. Es ist zu berücksichtigen, dass bei der Schallübertragung von Zimmer zu Zimmer
zwei Türen vorhanden sind.
Luftmengenermittlung
der Anlage
Der Nennvolumenstrom der Anlage
(Stufe 2, zentrales Lüftungsgerät) ist
für eine übliche Nutzung bei Anwesenheit der Bewohner zu ermitteln.
Er ist der Maximalwert aus:
- Minimaler Abluftvolumenstrom
der Funktionsräume Bad, Küche,
WC gemäss Tabelle Seite 39.
- Minimaler Zuluftvolumenstrom
Unter besonderen Randbedingungen oder anderen Nutzungsarten
muss der Nennvolumenstrom den
besonderen Anforderungen angepasst werden.
Verhältniss Zuluft /Abluft
Die gesamte Zuluftmenge muss
mit der gesamten Abluftmenge
identisch sein.
Für Bad und geschlossene Küche
wird ein Überströmgitter für den
Türeinbau empfohlen.
(Art. Nr. 170740 – 170743).
Bei hohen Ansprüchen und speziellen Räumen, wie Musikzimmer
oder Therapieraum, wird die Schwächung des Schalldämm-Masses
kaum akzeptiert. In diesen Fällen
sind schallgedämmte Überströmdurchlässe erforderlich.
Hierfür kann das akustisch wirksame Überströmelement für den
Wandeinbau gewählt werden.
23
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
Beispiel:
Standard-Innentür
Schwächung durch
Kürzung der Tür
um 12 mm
ergibt
= 28 dB
= 6 dB
22 dB
12
max. Schwächung
des Bauschalldämmmasses R’w (dB)
Überströmung durch Türspalt
Die Luftgeschwindigkeit im Türspalt
sollte 1,5 m/s nicht überschreiten
(ca. 2 Pa Druckabfall). Die Reduktion
des Schalldämmmasses der Türen
muss akzeptiert werden.
3. Planung
12
10
8
6
H
e
öh
T
m
m
t
al
p
m
s
m
ür
5
4
2
0
15
20
25
30
35
Bauschalldämmmass der Tür R’w (dB)
Druckabfall in Pascal (Pa) bei Türspalthöhen von 5 mm bis 12 mm
ungünstiger Bereich
24
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
Zu- und Abluftmengen der
einzelnen Räume
Geschossaufteilung
Betrachten Sie die einzelnen Geschosse als abgeschlossenen Raum.
Zu- und Abluftmenge sollten nach
Möglichkeit gleich gross sein. Ist dies
nicht möglich, ist ein Luftverbund
der Geschosse zu berücksichtigen.
Raumzuordnung
Es wird unterschieden nach Abluftraum, Zuluftraum oder Überströmbereich.
3. Planung
Minimaler Abluftvolumenstrom
Küche, Bad
40 m3/h
WC
20 m3/h
Vorrat, Abstellraum
10 m3/h
Minimaler Zuluftvolumenstrom
Schlafzimmer für
zwei Personen,
z.B. Elternzimmer
30 m3/h
Schlafzimmer für
nur eine Person,
z.B. Kinderzimmer
20 m3/h
Arbeitszimmer
30 m3/h
Wohnzimmer im
Überströmbereich
keine separate Zuluft
Wohnzimmer falls
nicht im Überströmbereich
30 m3/h
Luftwechselrate
Die Luftwechselrate ergibt sich aus
dem minimalen Zu- und Abluftvolumenstrom.
Raucherzimmer
Raucherzimmer sollten mit Zuund Abluftvolumenstrom versehen
werden.
Hinweis
Um zu trockener Raumluft entgegenzuwirken, ist ein hoher Luftwechsel zu vermeiden.
Anhaltswerte für Wohnungen sind
Luftwechsel der Lüftungsanlagen
zwischen 0,3- und 0,4-fach/h. Für
Passivhäuser geben wir die Empfehlung, die Luftmengen an den
unteren Werten zu orientieren.
Dann bleibt die Raumluftfeuchtigkeit bei guter Luftqualität in einem
sehr komfortablen Bereich.
25
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
3. Planung
Grundrissbeispiel Luftmenge Zu- und Abluftzone
Erdgeschoss
HWR 6,71 m2
Abluft 20 m3/h
100 URH
Deckeneinbau
WC 5,02 m2
Abluft 30 m3/h
100 URH
Deckeneinbau
Küche 10,2 m2
Abluft 40 m3/h
125 URH/Filter
Deckeneinbau
Flur 14,25 m2
Überströmbereich
Wohnen 28,96 m2
Zuluft 40 m3/h
2 Stk. 100 ULC
Deckeneinbau
Zimmer 12,15 m2
Zuluft 30 m3/h
100 ULC
Deckeneinbau
Dachgeschoss
Abst. 3,74 m2
Abluft 30 m3/h
100 URH/Wand
Bad 8,95 m2
Abluft 40 m3/h
125 URH/Filter
Decke/Dachschräge
Eltern 11,81 m2
Zuluft 30 m3/h
Fussbodenauslass
Flur 7,86 m2
Überströmbereich
Kind 1 11,95 m2
Zuluft 30 m3/h
Fussbodenauslass
Kind 2 11,81 m2
Zuluft 30 m3/h
Fussbodenauslass
26
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
3. Planung
AIRSYSTEM Luftmengen-Tool
Beispieltabelle zur Bestimmung der Luftmenge
27
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
3. Planung
Erläuterungen zur Beispieltabelle «Bestimmung der Luftmenge»
Spalte 1
Betrachten Sie die einzelnen Geschosse als abgeschlossenen Raum.
Zu- und Abluftmenge sollten nach
Möglichkeit gleich gross sein – ist
dies nicht möglich, ist ein Luftverbund der Geschosse zu berücksichtigen.
Spalte 2
Tragen Sie hier die Raumbezeichnung entsprechend dem Grundrissplan ein.
Spalte 3
Die Raumart ist die Zuordnung
als Abluftraum, Zuluftraum oder
Überströmbereich.
Spalte 4
Die Luftmenge je Ventil ist mindestens so hoch wie in Spalte 12, bzw.
wird aufgerundet unter Berücksichtigung der Gesamtsumme Zuluft
und Abluft.
Die Summe der Zuluftmenge und
der Abluftmenge muss gleich gross
sein. Zudem muss die Summe mit
den wählbaren Stufen vom zentralen Lüftungsgerät übereinstimmen.
Gegebenenfalls müssen die Luftmengen je Ventil nach oben korrigiert werden.
Spalte 5
Die Anzahl der Ventile richtet sich
nach dem Wert in Spalte 4, verglichen mit der maximal zulässigen
Luftmenge für den gewählten Luftdurchlass. Wird der max. zulässige
Wert für einen Luftdurchlass überschritten, müssen mehrere Ventile
eingesetzt werden. Die Luftmenge
sollte dann zu gleichen Mengen
aufgeteilt werden.
Spalte 7
Der zu wählende Luftdurchlass ist
unter Berücksichtigung der Anwendung, Geometrie des Raumes und
der Designfrage zu wählen.
Spalte 11
Erfahrungswerte für den Luftwechsel liegen bei 0,5-fach für Wohnräume, ca. 0,8-fach für Kind, Büro
und evtl. Esszimmer. Andere Räume
richten sich nach Nutzungsart und
Personenbelegung. Erfahrungswerte
für Küche, WC, Abst. und HWR 1,5fach, Bad 2,0-fach. Raucherzimmer
sollten mit Zu- und Abluft versehen
werden. Diese Spalte dient als Kontrollvergleich.
Spalte 12
Der minimale Zu- und Abluftvolumenstrom sind aus den Tabellen
Seite 39 zu entnehmen.
Spalte 8
Das Produkt aus Länge (m) × Breite
(m) des Raumes ergibt die Fläche in
Quadratmeter (m2).
Spalte 9
Die eingetragene lichte Raumhöhe
(gemessen vom Boden bis zur
Decke) dient zur Ermittlung des
Raumvolumens. Im Dachgeschoss
wird die Höhe gemittelt.
Spalte 10
Raumvolumen errechnet sich aus
Spalte 8 multipliziert mit Spalte 9.
28
Raum
Geschoss
m3/h
Summe Abluftmenge
Luftmenge
Ventile
4
m3/h
ZUL/ABL/ÜB
Raumart
je Ventil
3
Summe Zuluftmenge
Summen
KG/EG/DG Bezeichnung
2
1
Luftmenge
zeichnung
Ein-/Auslass
6
Gebäudeluftwechsel
Anzahl
je Luftdurchlass
Stück
5
Typenbefläche
7
m2
Raumhöhe
8
h-1
m
Raumvolumen
9
m3
Raumwechsel
10
h-1
LuftLuftmenge
11
m3/h
SOLL
12
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
3. Planung
Kopiervorlage Bestimmung der Luftmenge
29
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
3.5 Kanalnetzbeispiele
Installationsbeispiel bis 150 m3/h
für Zu- oder Abluft
3. Planung
6 Anschlüsse à 25 m3/h
oder
4 Anschlüsse à 37,5 m3/h
Quadroflexrohr verz.
Art. Nr. 170563/170568
Luftverteilkasten
Art. Nr. 170556
Quadrosilent
Art. Nr. 170595
Fussbodenaufbauhöhe beachten!
Quadroflexrohr verz.
Art. Nr.170566
Art. Nr. 170633
Kellerverteilung und ggf. Schacht
Quadroflexrohr verz.
Art. Nr. 170565
V = 150 m3/h
Quadrosilent
Art. Nr. 170591/170594
Anschluss auf das zentrale Lüftungsgerät
30
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
3. Planung
Installationsbeispiel ab 151 bis
204 m3/h für Zu- oder Abluft
Quadroflexrohr verz.
Art. Nr. 170566
Luftverteilkasten
Art. Nr. 170556
4 Anschlüsse à 25,6 m3/h
Quadroflexrohr verz.
Art. Nr. 170563/170568
Art. Nr. 170633
Art. Nr. 170625
Quadroflexrohr verz.
Art. Nr. 170566
Luftverteilkasten
Art. Nr. 170556
4 Anschlüsse à 25,6 m3/h
Quadroflexrohr verz.
Art. Nr. 170565
V = 204 m3/h
Quadroflexrohr verz.
Art. Nr. 170563/170568
Quadrosilent
Art. Nr. 170595
Fussbodenaufbauhöhe beachten!
Quadrosilent
Art. Nr.170591/170594
Anschluss auf das zentrale Lüftungsgerät
31
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
3. Planung
Installationsbeispiel ab 205 bis
250 m3/h für Zu- oder Abluft
Quadroflexrohr verz.
Art. Nr. 170566
Luftverteilkasten
Art. Nr. 170556
Quadroflexrohr verz.
Art. Nr. 170563/170568
Art. Nr. 170642
12 Anschlüsse à 21 m3/h
Spirofalz-Rundrohr DN 150 Art. Nr. 170832
oder Westercompact DN 150 Art. Nr. 170694
Art. Nr. 170629
Quadroflexrohr verz.
Art. Nr. 170566
Luftverteilkasten
Art. Nr. 170556
Spirofalz-Rundrohr DN 150 Art. Nr. 170832
oder Westercompact DN 150 Art. Nr.170694
Quadroflexrohr verz.
Art. Nr. 170563/170568
Quadrosilent
Art. Nr.170595
Fussbodenaufbauhöhe beachten!
V = 250 m3/h
Westersilent Art. Nr. 170692
Länge: 1000 mm
Übergang Quadro auf Rund
Art. Nr. 170641
32
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
3. Planung
3.6 Kanalnetzdimensionierung
Einfluss der Kanalform auf Materialverbrauch und Druckverlust
bei gleicher Querschnittsfläche
Umfang
Die Ermittlung der Druckverluste für
die eingebauten, lufttechnischen
Bauteile erfolgt nach den Diagrammen bzw. nach Berechnungen
anhand der aufgeführten Formeln.
In der Regel wird der längste Strang
(Kanal) als erstes berechnet. Alle
anderen abzweigenden Stränge sind
kürzer und haben demzufolge bei
gleichem Volumenstrom geringere
Druckverluste.
Kanalform
Druckverlust
w = 6 m/s, Stahlblech
System 150
System 100
25
100
20
100
glatt
10
5
150
15
10
150
glatt
Hydraulischer ø dh in mm
15
Reibungsverlust R in Pa/m
20
Hydraulischer ø dh in mm
Reibungsverlust R in Pa/m
Damit jedoch durch alle Luftdurchlässe die vorher definierte Luftmenge strömt, müssen die Druckdifferenzen zwischen den längsten
und den kürzesten Strängen entsprechend gedrosselt werden.
Dies geschieht in Abhängigkeit des
Volumenstromes – siehe Berechnungsbeispiel.
Werden statt runder, rechteckige
bzw. ovale (Quadrorohre) verwendet, so ist die Luftgeschwindigkeit
bei gleichem Druckverlust im Kanal
geringer. Demzufolge können die
runden, rechteckigen und ovalen
Querschnitte nicht einander proportional gesetzt werden.
Die Umrechnung erfolgt nach dem
hydraulisch, gleichwertigen Durchmesser dH. Zur vereinfachten
Bestimmung der Rechenwerte verwenden Sie bitte das Blatt «Druckverluste für AIRSYSTEM Rohre und
Kanäle».
Die Dimensionierung der Zuluftkanäle für die KL erfolgt nach
den Anforderungen an die Anlage
(Zuluftmengenermittlung), sowie
an die baulichen Gegebenheiten.
Als oberstes Gebot sind dabei strömungstechnische und akustische
Gesichtspunkte zu berücksichtigen.
Um unnötige Planungsmehrarbeiten
zu vermeiden, ist eine Abstimmung
des Kanalverlaufes mit anderen
Gewerken am Bau rechtzeitig vorzunehmen. Die Grösse der Kanäle
richtet sich nach dem zu fördernden
Volumenstrom. Die Luftgeschwindigkeit sollte aus unserer Sicht im
Hauptkanal 4 m/s, im Nebenkanal
2 m/s nicht überschreiten, um hohe
Druckverluste und vor allem unliebsame Geräuschbildung zu vermeiden.
Erfahrungswerte von Strömungsgeschwindigkeiten in Zuluftkanälen
bei KL:
5
0
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Luftgeschwindigkeit v in m/s
10
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Luftgeschwindigkeit v in m/s
33
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
3. Planung
Druckverluste für AIRSYSTEM-Kanäle
Fixrohr
R
Pa/m
R
Pa/m
0,45
0,06
12,5
0,57
15
Fixrohr
R
Pa/m
R
Pa/m
v
m/s
0,04
10
0,35
0,03
0,02
0,10
0,07
15
0,53
0,07
0,04
0,68
0,14
0,09
20
0,71
0,12
0,08
17,5
0,79
0,20
0,13
25
0,88
0,19
0,12
20
0,91
0,26
0,17
30
1,06
0,27
0,18
22,5
1,02
0,32
0,21
35
1,24
0,37
0,24
25
1,13
0,40
0,26
40
1,42
0,48
0,31
27,5
1,25
0,48
0,31
45
1,59
0,61
0,40
30
1,36
0,58
0,37
50
1,77
0,75
0,49
32,5
1,47
0,68
0,44
40
0,91
0,16
0,10
35
1,59
0,78
0,51
45
1,02
0,20
0,13
37,5
1,70
0,90
0,59
50
1,13
0,25
0,16
40
1,81
1,02
0,67
55
1,25
0,30
0,19
90
2,44
1,66
1,08
60
1,36
0,35
0,23
105
2,85
2,27
1,47
65
1,47
0,42
0,27
120
3,26
2,96
1,92
70
1,59
0,48
0,31
140
3,80
4,03
2,62
75
1,70
0,55
0,36
150
4,07
4,62
3,01
80
1,81
0,63
0,41
60
1,67
0,66
0,43
85
1,92
0,71
0,46
70
1,94
0,90
0,58
90
2,04
0,80
0,52
80
2,22
1,17
0,76
95
2,15
0,89
0,58
90
2,50
1,48
0,96
100
2,26
0,98
0,64
100
2,78
1,83
1,19
150
2,36
0,89
0,58
90
1,79
0,65
0,42
170
2,67
1,14
0,74
105
2,09
0,88
0,57
190
2,99
1,43
0,93
120
2,38
1,16
0,75
205
3,22
1,66
1,08
140
2,78
1,57
1,02
225
3,54
2,00
1,30
150
2,98
1,80
1,17
235
3,69
2,18
1,42
170
3,38
2,32
1,51
250
3,93
2,47
1,61
190
3,77
2,90
1,88
270
4,24
2,88
1,87
205
4,07
3,37
2,19
285
4,48
3,21
2,09
205
2,80
1,47
0,96
300
4,72
3,56
2,31
215
2,94
1,62
1,05
250
2,21
0,59
0,38
225
3,08
1,78
1,15
275
2,43
0,71
0,46
235
3,21
1,94
1,26
300
2,65
0,85
0,55
245
3,35
2,11
1,37
100
125
150
200
250
3,42
2,19
1,43
77
86
101
118
100
10
DN
Flexrohr
m3/h
151
v
m/s
125
m3/h
DN
Flexrohr
150
DN
Westerfix und Westercompact
200
200
150
125
151
100
System
Quadroflex und Quadrofix
100
125
150
200
34
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
3. Planung
AIRSYSTEM Luftmengen-Tool
3.7 Druckverlustberechnung
35
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
3. Planung
Ventil 2
Erläuterungen zur Beispieltabelle
«Druckverlustberechnung»
Umlenkstück
System 100
Beispiel:
Ventil 3
Quadroflex System 100
V = 22 m3/h
v = 1,02 m/s
R = 0,32 Pa/m
L =8m
Teilstrecke E
Quadroflex System 100
V = 30 m3/h
v = 1,36 m/s
R = 0,58 Pa/m
L = 12 m
Quadroflex System 150
V = 150 m3/h
v = 4,07 m/s
R = 4,62 Pa/m
Quadroflex System 150
V = 150 m3/h
v = 2,98 m/s
R = 1,80 Pa/m
Teilstrecke D
Luftverteilkasten
(Entspannungsbox)
keine Druckverluste
Quadroflex System 151
V = 130 m3/h
v = 3,53 m/s
R = 3,48 Pa/m
Quadroflex System 100
V = 20 m3/h
v = 0,91 m/s
R = 0,26 Pa/m
L =6m
Teilstrecke C
Teilstrecke B
Umlenkstück
System 100
Teilstrecke A
Teilstrecke A
Reduzierung
Winkel 90°
System 150 auf 151 System 150
Ventil 1
Spalte 1
Geschossebene der zur Teilstrecke
zugehörigen Raumes. Nur die Teilstücke ab dem Luftverteilkasten
wurden berücksichtigt.
Spalte 2
Bezeichnung des zur Teilstrecke
zugehörigen Raumes.
Spalte 3
Zu- bzw. Abluft
Spalte 6
Der für diese Teilstrecke gültige
Volumenstrom im m3/h.
Spalte 7
Das verwendete Kanalsystem.
Spalte 8
Teilstreckenlänge in m.
Spalte 9
Die Geschwindigkeit in m/s wird,
aufgrund des Kanalsystems bei
gegebenen Volumenstrom, aus Diagrammen oder Tabellen ermittelt.
Spalte 10
Auch das Druckgefälle in Pa/m ist
aus den vorher erwähnten Diagrammen zu entnehmen.
Spalte 16
Der Gesamtdruckverlust aus Spalte
13 plus Spalte 15.
Spalte 11
Widerstandsbeiwerte werden
benötigt, um die Druckverluste
bei einer bestimmten Strömungsgeschwindigkeit zu errechnen.
(90° Bogen = 0,5; 45° Bogen = 0,3;
T-Stücke = siehe Seite 65). In Vereinfachungen werden nur die 90°-Umlenkungen berücksichtigt.
Spalte 18
Alle Luftdurchlässe müssen entsprechend dem Druckverlust und dem
Volumenstrom eingestellt werden.
Aus Spalte 16 geht hervor, welche
Teilstrecke den höchsten Druck
verlust aufweist. Bei diesem Ventil
bleibt die a-Einstellung voll geöffnet. Alle anderen müssen gedrosselt
werden.
Spalte 13
Gesamtdruckverlust der Teilstrecke
bestehend aus dem Druckgefälle
und den zusätzlichen Widerständen
aufgrund der 90°-Umlenkung und
der Abluftfilter.
Spalte 19
Die Ventileinstellung kann den Diagrammen entnommen werden.
Die Faktoren sind der Volumenstrom
in m3/h und der Abgleich aus
Spalte 15.
Spalte 15
Nachdem das Ventil gewählt ist,
wird der minimale Druckverlust bei
voll geöffneter Ventileinstellung
und gegebenen Volumenstrom aus
Spalte 4 eingetragen.
36
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
3. Planung
Grundrissplan mit Kanalnetz
Erdgeschoss
Aussenluft
Abluftventil
Abluftventil mit Vorsatzfilter G4
Zuluftventil
Luftgitter
a=
Zentrales
Lüftungsgerät
AIRSYSTEM
HWR 6,71 m2
Abluft 30 m3/h
100 URH
Deckeneinbau
a = 10 mm
a = 15 mm
WC 5,02 m2
Abluft 30 m3/h
100 URH
Küche 10,2 m2
Abluft 40 m3/h
125 URH/Filter
Deckeneinbau
a = 5 mm
Fortluft
Flur 14,25 m2
Überströmbereich
Wohnen 28,96 m2
Zuluft 40 m3/h
2 Stk. 100 ULC
Deckeneinbau
Zimmer 12,15 m2
Zuluft 30 m3/h
100 ULC
Deckeneinbau
a = 9 mm
Dachgeschoss
Bad 8,95 m2
Abluft 40 m3/h
125 URH/
Filter Decke/
Dachschräge
Winkel 90°
4,3 m
Luftverteilkasten
Abst. 3,74 m2
Abluft 30 m3/h
100 URH/Wand
a = 11 mm
Eltern 11,81 m2
Zuluft 30 m3/h
Fussbodenauslass
a = 18 mm
a = 9 mm
Schalldämpfer
Fussbodenauslass
a = 5 mm
Flur 7,86 m2
Überströmbereich
a = 20 mm
a = 15 mm
Kind 1 11,95 m2
Zuluft 30 m3/h
Fussbodenauslass
Kind 2 11,81 m2
Zuluft 30 m3/h
Fussbodenauslass
Umlenkstück
37
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
3. Planung
3.7.1 Druckverlustabgleich
leicht gemacht
Einstellung der Auslässe
Auslässe ganz offen lassen.
Einstellung der Abluftventile
Abluftventile in Küche und Bad
ganz offen lassen; in der Regel Typ
125URH. Alle anderen Abluftventile
auf 16 Pa abgleichen (siehe Tabellen
unter Produktedaten):
- Abluftventile a = -2; in der Regel
Typ 100 URH
38
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
3. Planung
3.8 Akustische
Berechnung
Aus den vorliegenden Unterlagen
(Seite 7) können Sie entnehmen,
dass für Raumarten wie Wohnraum
oder Bad unterschiedliche Schalldruckpegel empfohlen werden. Wir
halten es für notwendig, eine akustische Berechnung durchzuführen.
In dieser wird je nach Installation
der Nachweis gebracht, dass der gewünschte Schalldruckpegel erreicht,
über- oder unterschritten wird.
Berechnungsverfahren
In einem Beispiel haben wir einen
typischen Rechenvorgang durchgeführt. Dabei wird der Schallpegelver-
ursacher, hier das zentrale Lüftungsgerät und auch andere Bauteile die
zu einer Schallpegelsenkung führen,
wie Schalldämpfer oder Luftauslässe, berücksichtigt.
Fazit und Praxistipp
Die Berechnung hat gezeigt, dass
ein Schalldruckpegel von 32,1 dB(A)
erreicht wird. Aus unserer Sicht halten wir es für sinnvoll, im hier betrachteten Kanalabschnitt mit der
Länge von 4,5 m einen zusätzlichen
flachen Schalldämpfer einzubauen. Dies gilt generell für Schlafzimmer mit kurzen Zuluftkanälen.
Messung der Längsdämpfung
eines Quadroflex-Kanals
D
Abstrahlung
Absorbtion
Sendeseite
Empfangsseite
Beispiel 1
Berechnung zu Verlegeplan «Kind 1» – Seite 37
Oktavmittenfrequenz in Hz
dB(A)*
125 250 500 1000 2000 4000
1
Schalleistungspegel Zuluft
135 m3/h
60
62
61
58
47
46
2
Schallpegelerhöhung externer Druck
70 Pa
6,7
6,7
6,7
6,7
6,7
6,7
3
Schallpegelerhöhung externer Druck
30 Pa (Filterverschmutzung)
2,9
2,9
2,9
2,9
2,9
2,9
Quadrosilent-System
150 Länge: 1 m
–11
–13
–23
–41
–51
–31
4
Einfügungsdämmwerte
5
Pegelsenkung
4 Umlenkungen 90°
–4
–4
–4
–4
–4
–4
6
Pegelsenkung
Luftverteilkasten
–3
–3
–3
–3
–3
–3
7
Längsdämpfung
Quadroflex verz.-System 100 Länge: 4,5 m –3,2 –2,7 –3,6 –3,6 –3,2
–3,2
Fussbodenauslass
8
Einfügungsdämmwerte
9
Raumabsorption (Annahme)
–5
–6
–5
–10
–8
–12
–4
–4
–4
–4
–4
–4
1
10 Korrektur der A-Bewertung
–16,1 –8,6 –3,2 0
1,2
11 Bewerteter Schallpegel
23,3 30,3 24,8 2
–15,4 –0,6
12
Zeile 1
Hier ist der Schalleistungspegel des
zentralen Lüftungsgerät bei einem
Luftvolumenstrom von 135 m3/h frei
ausblasend aufgeführt (Seite 72).
Zeile 2
Bei einem Systemdruck von 70 Pa
erhöhen sich die Schallpegel um
6,7 dB (Seite 72). Die 70 Pa entsprechen einem Richtwert für die Grobplanung. Bei grösseren Rohrwiderständen ist ein höherer Wert zu
berücksichtigen.
62
Schalldruckpegel 32,1
Zeile 3
Durch den ständigen Transport von
Luft verunreinigen sich die Vorfilter.
Ein zusätzlicher Druck bis zu 30 Pa
(max. Filterverschmutzung) führt
zu einer Schallpegelerhöhung von
2,9 dB. (Seite 72).
Zeile 5
Durch 4 Umlenkungen kommt es zu
einer Schallpegelsenkung von 4 dB.
Zeile 6
Durch den Einsatz des Luftverteilkastens reduziert sich der Schallpegel um 3 dB.
Zeile 4
Hier sind die Einfügungsdämmwerte
in Abhängigkeit der Oktavmittenfrequenz für den hier gewählten
Schalldämpfer Quadrosilent aufgeführt (Seite 108).
39
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
Zeile 7
Bei den angegebenen Längsdämpfungswerten des verwendeten Quadroflex ergibt sich bei einer Länge
von 4,5 m eine mittlere Schallpegelsenkung von ca. 3 dB (Produktdatenblatt – Seite 109).
Zeile 8
Hier sind die Dämpfungswerte des
Fussbodenauslasses aufgeführt
(Produktdatenblatt – Seite 98).
3. Planung
Zeile 11
Bei einer Oktavmittenfrequenz von
250 Hz ergibt sich ein bewerteter
Schallpegel von 30,3 dB.
Zeile 9
Für Standardräume kann man im
Mittel eine Schallpegelreduzierung
von 4 dB durch die vorhandene
Raumabsorption annehmen
(DIN EN 20354).
Zeile 12
Der hier aufgeführte Schalldruckpegel von 32,1 dB(A) ist der Pegel,
der bei der hier konzipierten Komfortlüftungsanlage im Raum zu
erwarten ist.
Zeile 10
Hier sind die Korrekturwerte der
A-Bewertung aufgeführt
(IEC 651 – früher DIN 45633).
Beispiel 2:
Gegenüber einer Quadroflex-Länge von 4,5 m (siehe Beispiel 1 – Seite 53) ergibt sich bei einer Quadroflex-Länge
von 15 m eine Schallpegelreduzierung von 32,1 dB(A) auf 25,0 dB(A).
Aus unserer Sicht ist das für Standardwohnräume ein akzeptabler Wert.
Beispiel 2
Berechnung zu Verlegeplan «Wohnen» – Seite 37
Oktavmittenfrequenz in Hz
dB(A)*
125 250 500 1000 2000 4000
1
Schalleistungspegel Zuluft
135 m3/h
60
62
61
58
47
46
2
Schallpegelerhöhung externer Druck
70 Pa
6,7
6,7
6,7
6,7
6,7
6,7
3
Schallpegelerhöhung externer Druck
30 Pa (Filterverschmutzung)
2,9
2,9
2,9
2,9
2,9
2,9
Quadrosilent-System
150 Länge: 1 m
–11
–13 –23
–41
–51
–31
4
Einfügungsdämmwerte
62
5
Pegelsenkung
4 Umlenkungen 90°
–4
–4
–4
–4
–4
–4
6
Pegelsenkung
Luftverteilkasten
–3
–3
–3
–3
–3
–3
7
Längsdämpfung
Quadroflex verz.-System 100 Länge: 15 m –10,5 –9
–12
–12
–10,5 –10,5
Fussbodenauslass
8
Einfügungsdämmwerte
9
Raumabsorption (Annahme)
–5
–6
–5
–10
–8
–12
–4
–4
–4
–4
–4
–4
1,2
1
10 Korrektur der A-Bewertung
–16,1 –8,6 –3,2 0
11 Bewerteter Schallpegel
16
24
16,4 –6,4 –25,1 –7,9
12
Schallpegeladdition
Sind mehrere unterschiedliche Pegel
zu addieren, so geht man schrittweise vor. Zuerst addiert man
2 Schallpegel (man beginnt sinnvollerweise mit den zwei höchsten
Pegeln), deren Summe addiert man
zum 3. Pegel. Zu der neuen Summe
addiert man den 4. Pegel usw. Für
die Zwischenberechnungen benutzt
man die Angaben gemäss Tabelle 1.
Beispiel: Wie gross ist der gesamte
Pegel von drei dicht nebeneinander
liegenden Schallquellen?
LW1 = 24,0 dB
LW2 = 16,4 dB
LW3 = 16,0 dB
Schalldruckpegel 25,0
Ergebnis: LW´1 + ΔL2 = 24,7 + 0,53
= 25 dB(A)
Berechnung:
LW1 – LW2 = 24,0 – 16,4 = 7,6 dB –>
Δ L1 = 0,7 dB (Tabelle 1)
LW1 + ΔL1 = 24,0 + 0,7 = 24,7 dB
LW´1 – LW3 = 24,7 – 16,0 = 8,7 dB –>
ΔL2 = 0,53 dB (Tabelle 1)
LW = Schallpegeldifferenz in dB
ΔL = Schallpegelerhöhung in dB
Schallpegel in dB
LW1 – LW2
0
0,5
1,0
1,5
2,0
2,5
3,0
3,5
4,0
4,5
5,0
ΔL
3,0
2,8
2,5
2,3
2,1
1,9
1,8
1,6
1,5
1,3
1,2
LW1 – LW2
5,5
6,0
6,5
7,0
7,5
8,0
9,0
10,0 11,0 13,0
ΔL
1,1
1,0
0,9
0,8
0,7
0,6
0,5
0,4
0,3
0,2
Tabelle 1: Pegelzunahme bei unterschiedlichen Schallquellen
40
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
3. Planung
3.9 Wärmebedarfsdeckung und Temperaturveränderung
Die Deckung des Wärmebedarfs über die Zuluft ist nur bei Passivhäusern in Betracht zu ziehen
Raumtemperatur 22° C
V
Volumenstrom
m3/h
ZUL
Temperatur
°C
Wärmeinhalt
W
ZUL
Temperatur
°C
Wärmeinhalt
W
ZUL
Temperatur
°C
Wärmeinhalt
W
90
831,6
683,1
534,6
100
924
759
594
110
1016,4
834,9
653,4
120
1108,8
910,8
712,8
130
1201,2
986,7
772,2
140
1293,6
1062,6
831,6
150
50
1386
45
1138,5
40
891
160
1478,4
1214,4
950,4
170
1570,8
1290,3
1009,8
180
1663,2
1366,2
1069,2
190
1755,6
1442,1
1128,6
200
1848
1518
1188
210
1940,4
1593,9
1247,4
220
2032,8
1669,8
1306,8
230
2125,2
1745,7
1366,2
240
2217,6
1821,6
1425,6
Raumtemperatur 20° C
V
Volumenstrom
m3/h
ZUL
Temperatur
°C
Wärmeinhalt
W
ZUL
Temperatur
°C
Wärmeinhalt
W
ZUL
Temperatur
°C
Wärmeinhalt
W
90
891
742,5
594
100
990
825
660
110
1089
907,5
726
120
1188
990
792
130
1287
1072,5
858
140
1386
1155
924
150
50
1485
45
1237,5
40
990
160
1584
1320
1056
170
1683
1402,5
1122
180
1782
1485
1188
190
1881
1567,5
1254
200
1980
1650
1320
210
2079
1732,5
1386
220
2178
1815
1452
230
2277
1897,5
1518
240
2376
1980
1584
41
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
3. Planung
Temperaturveränderungen durch den Wärmetauscher
Der Wirkungsgrad des Gerätes wurde wie folgt gemessen (Angaben TZWL Dortmund)
Luftvolumenstrom Luftvolumenstrom
m3/h
m3/h
(Differenzdruck extern
118 bzw. 187 Pa)
WRG Wärmebereitstellungsgrad
ABL 21°C, 36% r.F.
AUL -3°C, 80% r.F.
WRG Wärmebereitstellungsgrad
ABL 21°C, 46% r.F.
AUL 4°C, 80% r.F.
WRG Wärmebereit- Wärmebereitstellungsgrad
stellungsgrad
ABL 21°C, 56% r.F. Mittelwert
AUL 10° C, 80% r.F.
115
117
93%
97%
100%
97%
190
187
89%
92%
89%
90%
Aus diesen Angaben geht hervor,
dass der Wirkungsgrad der Wärmerückgewinnung (Wärmebereitstellungsgrad) mit zunehmender Feuchtigkeit der Abluft (ABL) zunimmt.
AUL
Temp.
°C
ZUL
Temp.
°C
FOL
Temp.
°C
AUL
Temp.
°C
FOL
Temp.
°C
–6
14
3
–6
16,4
4,08
–5
14,2
3,64
–5
16,6
4,72
–4
14,4
4,28
–4
16,8
5,36
–3
14,6
4,92
–3
17
6
–2
14,8
5,56
–2
17,2
6,64
–1
15
6,2
–1
17,4
7,28
0
15,2
6,84
0
17,6
7,92
1
15,4
7,48
1
17,8
8,56
2
15,6
8,12
2
18
9,2
15,8
8,76
3
18,2
9,84
4
16
9,4
4
18,4
10,48
5
16,2
10,04
5
18,6
11,12
6
16,4
10,68
6
18,8
11,76
7
16,6
11,32
7
19
12,4
8
16,8
11,96
8
19,2
13,04
9
17
12,6
9
19,4
13,68
10
17,2
13,24
10
19,6
14,32
11
17,4
13,88
11
19,8
14,96
12
17,6
14,52
12
20
15,6
13
17,8
15,16
13
20,2
16,24
14
18
15,8
14
20,4
16,88
15
18,2
16,44
15
20,6
17,52
19
WRG
Rückwärmzahl
%
80
ABL
Temp.
°C
Mit Hilfe der untenstehenden
Tabelle kann der Temperaturverlauf
der Zuluft (ZUL) und der Fortluft
(FOL) in Abhängigkeit der Aussenlufttemperatur (AUL) angegeben
werden.
ZUL
Temp.
°C
3
ABL
Temp.
°C
Geht man im schlechtesten Fall von
vollkommen trockener Abluft aus,
liegt der (trockene) Wirkungsgrad
(Rückwärmzahl) bei 80 – 85%.
22
WRG
Rückwärmzahl
%
80
42
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
AUL
Temp.
°C
ZUL
Temp.
°C
FOL
Temp.
°C
AUL
Temp.
°C
ZUL
Temp.
°C
FOL
Temp.
°C
–6
15,25
0,94
–6
17,8
1,77
–5
15,4
1,66
–5
17,95
2,49
–4
15,55
2,38
–4
18,1
3,22
–3
18,25
3,94
–3
18,25
3,94
–2
15,85
3,83
–2
18,4
4,66
–1
18,55
5,38
–1
18,55
5,38
0
16,15
5,27
0
18,7
6,11
1
16,3
6
1
18,85
6,83
2
16,45
6,72
2
19
7,55
16,6
7,44
3
19,15
8,27
4
16,75
8,16
4
19,3
9
5
16,9
8,89
5
19,45
9,72
6
17,05
9,61
6
19,6
10,44
7
17,2
10,33
7
19,75
11,16
8
17,35
11,05
8
19,9
11,89
9
17,5
11,78
9
20,05
12,61
10
17,65
12,5
10
20,2
13,33
11
17,8
13,22
11
20,35
14,05
12
17,95
13,94
12
20,5
14,78
13
18,1
14,67
13
20,65
15,5
14
18,25
15,39
14
20,8
16,22
15
18,4
16,11
15
20,95
16,94
3
ABL
Temp.
°C
19
WRG
Rückwärmzahl
%
3. Planung
85
ABL
Temp.
°C
22
WRG
Rückwärmzahl
%
85
43
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
3. Planung
3.10 Checkliste für die
Planung
Schwerpunkt Kanalsystem
Wassereintrag von aussen in das
System verhindern, z.B. durch
Wetterschutzgitter, evtl. nicht zu
verhindernde Schwachstellen
fachgerecht entwässern (Siphon).
Bei flexiblen Rohren nach Möglichkeit wenig Verzüge und grössere
Bögen verlegen, um die Druckverluste zu minimieren und eine spätere
Reinigung zu erleichtern.
Die Führung bzw. Verlegung von
Luftleitungen hat Priorität gegenüber Wasser- und Heizungsanlagen.
Bei flexiblen Leitungen nicht nur die
Luftwiderstände über die Länge,
sondern auch die Druckverluste der
Bögen berücksichtigen.
Abluftleitungen an den Einströmöffnungen mit einem Filter versehen,
um das Kanalsystem vor Verschmutzungen zu schützen.
Querschnitte gross genug auswählen, um Druckverluste und Eigenschallerzeugung zu vermeiden
(wmax < 3 m/s).
Reinigungs- und Inspektionsöffnungen mit ausreichenden Abständen
und Querschnitten vorsehen.
Bei Aussenluftfiltern ist darauf zu
achten, dass diese möglichst direkt
an der Aussenluftöffnung eingesetzt
werden (Aussenluftleitungen verschmutzen sehr schnell und stark).
Dichtigkeitsanforderungen an das
Rohnetz, Dichtigkeitsklasse 4 nach
DIN V 24194 T2.
Fussbodenaufbauhöhen berücksichtigen.
Wandstärken und Aufbauten
berücksichtigen.
Möglichste keine Luftleitung in
der wärmedämmenden Hülle unterbringen.
Möglichst wenig die luftdichte
Gebäudehülle durchdringen
(Leckagerisiko).
Spätere Zugänglichkeit der Revisionsöffnungen sicherstellen.
Ausreichende Befestigung des
Kanalsystems mit z.B. Lochband
vorsehen (Körperschallentkopplung
bei starren Rohren beachten).
Dämmstreifen bei Wand- und
Fussbodenmontage zwischenlegen,
um Körperschallentkopplung
sicherzustellen.
Bei Ovalrohren grosse hydraulische
Durchmesser vorsehen (Druckverlust, el. Leistung).
Körperschall- und Luftschallentkopplung bei Wand- und Deckendurchführungen berücksichtigen
(verbleibende Öffnungen mit geeigneten Materialien verschliessen).
Evtl. Schächte für Steigleitungen
vorsehen.
Brandschutzanforderungen beachten (z.B. Deckenschotts vorsehen).
Evtl. spätere Nutzungsänderungen
der Räume berücksichtigen (Zu- und
Abluft, Personenbelegung / grössere
Querschnitte).
Rohre bei Fussbodenverlegung mit
ausreichender Trittfestigkeit einsetzen, an kritischen Stellen zusätzliche
Abdeckbleche vorsehen.
Entstehung von Korrosion auf der
Innenseite, Wasserablagerungen
führen zur Bildung von Schimmelpilzen und sonstigen Ablagerungen
von Mikroorganismen.
Bei Fussbodenverlegung Trittschallaspekte berücksichtigen, möglichst
wenig Rohre in den Bewegungsbereichen).
Bei Montage in kalten Bereichen
eine ausreichende Isolierung vorsehen.
44
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
3. Planung
Anforderungen, Koordination und Schnittstellen bei Planung und Ausführung von Komfortlüftungen
(KL) geordnet nach Ansprechpersonen [Huber H., Februar 2001]
Vergleiche auch das [Besteller-Kit], welches aus der Sicht des Architekten, geordnet nach Projektphase, wertvolle
Hinweise enthält.
B
Bauherr / Benutzer
B 01
Hauptaufgaben der Anlage
Bemerkungen, Zuständigkeit
Komfort, Behaglichkeit
(thermischer Komfort, Luftqualität, …)
Hygiene und Gesundheit
(Allergie, Radon)
Feuchte (weniger Feuchteschäden)
Schutz vor Aussenlärm
Energie
Sicherheit
Erreichen eines Standards
(MINERGIE, Rating-etop, Passivhaus)
B 02
Betriebsweise (Steuerung, Regelung)
Funktionsbeschreibung (Anzahl Stufen, Sommerbetrieb, ...)
Schalter, Signalleuchten (Art, Plazierung)
B 03
Spezielle Anforderungen an Luftraten
Luftraten pro Raum: fix, verstellbar mit Werkzeug,
verstellbar durch Benutzer
Unübliche Nutzung (hohe Feuchtelasten, …)
B 04
Spezielle hygienische Anforderungen
Hausstaubmilben-Allergie (Feuchte beachten)
Pollen-Allergie
Radon
Reinigbarkeit
B 05
Spezielle akustische Anforderungen
Spezielle Nutzungen (Therapieraum, Musikzimmer)
Schalldruckpegel im Raum (SIA 181 Zielwerte oder tiefer)
Aussenlärm (Schalldämmmass, Lüftung)
Schalldämmmass zwischen Räumen
B 06
Spezielle Anforderungen Energie
(Wirkungsgrad, …)
45
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
B
Bauherr / Benutzer
B 07
Küchenabluft
3. Planung
Bemerkungen, Zuständigkeit
Konzept (separate Abluft, ausdrückliche Hinweise auf Nachteile bei Umluft)
B 08
Wäschetrocknen
Entlüfteter Trocknungsraum (Brandabschnitte beachten), Tumbler
B 09
Cheminée, Holzofen
Verbrennungsluftzufuhr beachten, speziell bei Öfen im beheizten Bereich
B 11
Bedienungsanleitung
Konzept (Revisionsunterlagen, Kurzanleitung für Bewohner)
Erstellen, Verteilen
B 12
Instruktion
Bauherr, Gebäudeverantwortlicher
Bewohner
B 13
Wartung, Reinigung
Konzept (Aufteilung auf Hausdienst, externe Firmen, Bewohner)
Wartungs- und Reinigungsplan
Wartungsverträge
Ersatzfilter (spez. bei wohnungsweisen Geräten)
Vorgehen bei Mieterwechsel
B 14
Erfolgskontrolle
Konzept (ja/nein, Umfang)
B 15
46
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
A
Architekt / Bau
3. Planung
Bemerkungen, Zuständigkeit
A 01 Gebäudehülle
Dichtigkeit (bei Zu- und Abluft: nL,50 < 1.0)
Druckverhältnisse (Bauphysik, Radon)
A 02 Raum für Lüftungsgerät
Ausreichende Grösse
Baulich geeignet (Brandschutz)
Akustisch geeignet (Körperschall, ev. bauliche Massnahmen)
Entwässerung vorhanden
A 03 Aussenluftfassung
Höhe über Boden (min. 1,5 m, bei Bodenstaub höher)
Keine belastete Luft
Gitter: Lieferung und Montage (bei Lufterdregister ev. bauseits)
A 04 Lufterdregister
Konzept (ja/nein, Grösse, Material, …)
Reinigung
Gefälle (grosse Rohre min. 1%; kleine Rohre 3%)
A 05 Fortluft
Austritt gemäss örtlichen Anforderungen (über Dach)
A 06 Geschosshöhe
Ausreichende lichte Höhe, speziell in Untergeschossen
A 07 Brandschutz
Brandabschnitte
Dämmung der Kanäle (z.B. UG, Steigzonen)
A 08 Steigzonen
Ausreichender Platz (Wärme-Brandschutzdämmung)
Auskreuzen mit anderen Medien
Fortluft (spezielle Wärmedämmung oder ausserhalb beheizter Bereich)
A 09 Hohldecken
Lichte Höhe (Wärme-, Brandschutzdämmung)
Ev. Revisionszugang
47
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
A
Architekt / Bau
3. Planung
Bemerkungen, Zuständigkeit
A 10 Einlagen in Decken
Genügende Stärke der Betondecke (Überdeckung Statik kritische Zonen)
Kreuzung mit anderen Medien
A 11 Zuluftgitter / Abluftgitter
Art (Innenarchitektur)
Lage (allfällige Möblierung, Raumluftströmung)
A 12 Nachströmelemente (bei Anlagen ohne mech. Zuluft)
Art (im Fenster, Mauerventile, mit/ohne Filter, ...)
Lage (Raumluftströmung, Heizung)
Lieferung (ev. Fensterbauer, ...)
Dimensionierung (Luftmengen, Druckabfall, Schalldämmung)
A 13 Überströmöffnungen
Konzept (Schlitz unter Tür, sep. Element, Option für Element)
Planetdichtungen Türen (ja/nein)
Lieferung, Montage
Dimensionierung (Luftmenge, Druckabfall, Schalldämmung)
A 14 Küchenabluft
Dunstabzughaube (Lieferung, Anschluss)
A 15 Feuerung
Verbrennungsluftzufuhr, speziell bei Öfen im beheizten Bereich
A 16 Steuerung, Regelung
Schalter, Signalleuchten (Art, Platzierung, Lieferung, Montage)
A 17
48
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
H
Heizung
3. Planung
Bemerkungen, Zuständigkeit
H 01 Wärmeabgabe
Art und Lage (Raumluftströmung)
Dimensionierung (ev. Reduktion Lüftungsverluste)
H 02 Wärmeerzeugung
Dimensionierung (Heizung, Warmwasser, ev. Lufterhitzer)
Verbrennungsluftzufuhr (möglichst Raumluftunabhängig)
H 03
S
Sanitär
S 01
Kondensatablauf
S 02
Einlagen in Decken
Bemerkungen, Zuständigkeit
Ablaufrohre (keine Kreuzungen)
Warm- und Kaltwasser (Überdeckung der Armierung bei Kreuzungen)
S 03
Steigzonen
Auskreuzen der Medien
S 04
Verteilung
Auskreuzen der Medien (speziell im UG)
S 05
Warmwasser, Kaltwasser
(bei Abluftwärmepumpen)
Anschluss (Konzession)
Boilersicherheitsgruppe
S 06
Tumbler
(speziell bei Aufstellung in der Wohnung)
Geräte mit Abluft (separate Abluft: Druck beachten; über KL: Staub)
Geräte ohne Abluft: Wärme abführen
S 07
49
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
E
Elektro
E 01
Anschluss der Geräte
3. Planung
Bemerkungen, Zuständigkeit
Zähler (separat, Allgemein)
E 02
Steuerung
Schaltschrank
Lüftungs- und Lichtschalter mit Lüftungsfunktion (Lieferung, Montage)
Elektroschema (zuständig, erstellen)
E 03
Einlagen in Decken
Überdeckung der Armierung bei Kreuzungen
E 04
L
Lüftung (häufige Mängel
L 01
Dichtigkeit
Bemerkungen, Zuständigkeit
Leckage der Luftverteilung unter 10%
L 02
Wärmeverluste
Kalte Kanäle im beheizten Bereich gut dämmen (Aussenluft, Fortluft)
L 03
Akustik
(Schalldruckpegel in Wohn- und Schlafzimmer von über 25 dBA führen
oft zu Reklamationen)
Luftaus- und Einlässe grosszügig dimensionieren
Schalldämpfer für Ventilatorgeräusche zum Innenraum und gegen Aussen
Schalldämmung zwischen Räumen (Telefonie)
L 04
Energetische Kennwerte
Gütegrad der Wärmerückgewinnung über 75%
(gesamtes System, inkl. Wärmeaufnahme über Gerätegehäuse
und kalte Luftkanäle)
Stromverbrauch der Ventilatoren
(Gleichstrommotoren; keine Keilriemen)
L 05
Luftraten
Richtwert pro Zimmer: 30 m3/h
L 06
Einregulierung
Luftraten einstellen und kontrollieren
Regelung, Steuerung einstellen und kontrollieren
L 07
Reinigung
Die Anlage ist reinigbar
50
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
3. Planung
3.11 Formelsammlung
Luftwechsel
LW =
Zuluft-/Abluftvolumen
Rauminhalt
Zuluft-/Abluftvolumen: m3/h
Rauminhalt: m3
Druckverlustberechnung
Δρ= L×R+Z
R=
Rohrreibungswiderstand
nach Tabelle
L=
Rohrlänge (m)
Z=
Druckverlust der
Einzelwiderstände
Z=
Σζ × ς × v2
2
Strömungsgleichung
·
V = A × v × 3600
Querschnittsfläche
v=
·
V=
Geschwindigkeit (m/s)
Volumenstrom
dH =
2×a×b
a+b
beliebige Querschnitte:
dH = 4 × Fläche
Umfang
Druckverlustberechnung
Dichte der Luft
v=
Strömungsgeschwindigkeit
(m/s)
Aoval = b2 × π + (a-b) × b
4
U=
A=
Umfang Quadrorohr (mm)
Querschnittsfläche
Quadrorohr (mm2)
a
mm
b
mm
U
mm
A
mm2
dH
mm
Quadro System 100
129
52
317,36
6’128
77
Quadro System 125
158
70
395,91 10’008
101
Quadro System 150
192
80
475,33 13’987
118
Quadro System 151
208
52
475,36 10’236
86
Quadro System 200
271
80
633,33 20’307
128
DN 100
314,00
7’850
100
DN 125
392,50 12’266
125
DN 150
471,00 17’663
150
DN 200
628,00 31’400
200
Rohrdurchmesser
v=
Strömungsgeschwindigkeit
(m/s)
Wärmerückgewinnungszahl
Φ=
tz – ta
ti – ta
tz =
Zulufttemperatur
ti =
Ablufttemperatur
ta =
Aussentemperatur
rund
d=
oval
Druckverlust Flex- und Fixrohr
in Pa/m
Rohrlänge (m)
( )2
Rechteckkanäle:
ς=
L=
Δ ρ1
V
= 2
Δ ρ2
V1
Hydraulischer Durchmesser
Uoval = b × π + (a-b) × 2
ΔρFix = 0,026 × L × 0,6 × v2
d
Kanalnetzkennlinie
(m3/h)
Widerstandsbeiwert
ΔρFlex = 0,04 × L × 0,6 × v2
d
v1
A
= 2
v2
A1
(m2)
A=
ζ=
Z kann nach der Summe ζ und der
Geschwindigkeit im Rohrnetz
aus der Tabelle entnommen werden.
Kontinuitätsgesetz
51
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
3. Planung
Druckverlustberechnung mit Widerstandsbeiwerten für Abzweige
Δρ = ζ × ς × v2
2
v1
Δρ
Druckverlust bzw. Einzelwiderstand in Pa
ζ
Widerstandsbeiwert Zeta
ς
2
mittlere Dichte der Luft
(0,6 kg/m3)
V
Strömungsgeschwindigkeit
in m/s
v2
v
Abzweig
ζ = 1,4
Gabelung
ζ = 1,4
Vereinigung
v2 /v = 0,4
0,6
0,8
1,0
1,5
ζ=
1,9
0,9
0,6
0,4
4,7
ζ = 0,1
Reduzierung
ζ = 0,3
Erweiterung
52
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
4. Produktdaten
4.1 Aussen- und Fortluft
Zubehör für Erdwärmetauscher
Art. Nr.
170530
Lufteinlass für Erdwärmetauscher (EWT)
mit Filter G4 aus Edelstahl, Ausführung Lamellenhaube
Anschluss zu DN 200, Stutzen ø 199 mm;
Masse ø 400 × 1523 mm lang
Lieferung inkl. 1 Stück Rohr 1000 mm lang, 2 Stück statische
Schellen und 1 Stück Adapter passend zu bauseitigem KanalGrundrohr (z.B. PE) DN 200
Hinweis: Rohrübergänge aussen mit Kaltdichtband abdichten,
EWT min. 1% / optimal 3% Gefälle Richtung Zentralgerät,
Entwässerung über Sifon bauseits vorsehen
Technische Daten
Lufteinlass
170530
Klasse
G4
Material
Edelstahl
Verpackungseinheit
Diagramm-Druckverlust Lufteinlasshaube DN 200 (EWT)
18
16
14
Druckverlust in Pa
Abmessungen
1 Stück
12
10
8
6
4
2
0
0
50
100
150
200
250
300
Volumenstrom in m /h
3
53
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Ersatzfilter-Matten G4 (EWT)
für Lufteinlass
Masse: ø 202 × 350 mm lang (20 mm dick),
2 kompl. Austauschsätze
Art. Nr.
170531
Technische Daten
Ersatzfiltermatten G4
170531
Klasse
G4
Abscheidegrad
60% Pollen
Druckverlust
Diagramm Seite 77
Durchmesser innen
202 mm
Dicke
20 mm
Höhe
350 mm
Verpackungseinheit
50
0
200
300
0
25
2 kompl. Austauschsätze
Sammelkasten für Erdregister
Art.Nr.
passend für 1–3 Stk. Erdregisterrohre, Ausführung V2A, oben
11001117
Stutzen Innendurchmesser 200 mm, unten Kondensatstutzen
½“ AG, mit 1,5 m Schlauch. Masse (B × H×T) 500 × 300 × 250 mm.
Ansaug- und Ausblas-Bogen 135°
für Aussen- und Fortluft, mit Vogelschutzgitter,
Material: Edelstahl, Anschluss DN 200
Art.Nr.
3720837
Wandhalterung
Wandabstand 50 mm, zu DN 200
3720838
54
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
500
330
4. Produktdaten
Dachdurchführung
wärmebrückenfrei, komplett mit demontierbarer Haube DN 200
und Vogelschutzgitter, Material: Edelstahl, unlackiert; Rohrhülse
aus EPP ø innen/aussen 200/300 mm, Länge 600 mm kürzbar;
Dachdurchführung mit Bleischürze 600 × 600 mm;
Schiebestück für Anschluss Dampfsperre; Anschlussstück für
DN 150 (Stutzen 148 mm) / DN 200 (Stutzen 198 mm);
inkl. Montagematerial.
Extrem niedriger Druckverlust bei grossem freien Querschnitt.
Hinweis: nicht geeignet als Aussenluftdachdurchführung (Schnee).
Bleischürze
Adapter
Art. Nr.
171455
Technische Daten
Dachdurchführung
171455
Material
Edelstahl unlackiert
Farbgebung
mit Dachlack bauseits möglich
Verpackungseinheit
1 Stück
Diagramm-Druckverlust
Dachdurchführung
6
Aussenluft AUL
Fortluft FOL
5
Druckverlust in Pa
4
3
2
1
0
100
150
200
250
Volumenstrom in m3/h
55
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
Adapter
4. Produktdaten
Aussenwanddurchführung wärmebrückenfrei
Art. Nr.
bestehend aus:
Aussengitter mit Insektenschutz; Montageplatte zur Aufnahme 171648
des Aussengitters; Anschlusstück DN 150 (Stutzen 148 mm) /
DN 200 (Stutzen 198 mm); inkl. Montagematerial
Rohrhülse aus EPP, ø aussen 300 mm, Baulänge 600 mm,
kürzbar; Schiebestück für Anschluss Dampfsperre
171649
Hinweis: Extrem niedriger Druckverlust bei grossem freien Querschnitt.
Technische Daten
Aussengitter, Montageplatte, Anschlussstück
171648
Kunststoff, 350 × 350 mm
Aussengitter
Montageplatte
Edelstahl
Anschlussstück
Kunststoff
Rohrhülse, Schiebestück
171649
Rohrhülse ø innen / aussen
200 / 300 mm
Schiebestück
Kunststoff
Diagramm-Druckverlust Dachdurchführung
Einbaubeispiel
30
Aussenluft AUL
Fortluft FOL
Schiebestück
Montageplatte
Rohrhülse
Anschlussstück
25
Druckverlust in Pa
Aussengitter
20
15
10
5
0
100
150
Volumenstrom in
200
250
m3/h
56
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Luftgitter (Wetterschutz) rund mit Lamellen und Stutzen
geeignet bis 170 m3/h bei Aussenluft, bis 200 m3/h bei Fortluft
in der Bedarfsstufe (2. Stufe); inkl. Westercompactrohr
verzinkt 0,25 m gestaucht / 1,0 m gestreckt, Anschlussplatte mit
Stutzen aus Edelstahl und 1 Bandschelle; Material Aluminium
(Luftgitter); Anschluss zu DN 150, Stutzen ø 149 mm
Art. Nr.
170542
Technische Daten
Luftgitter
170542 / DN 150
Durchmesser Gitter
225 mm
Anschlussplatte
300 × 300 mm
Anschlusskasten
Edelstahl
Luftgitter
Aluminium
Verpackungseinheit
1 Stück
35
Diagramm-Druckverlust Luftgitter
Aussenluft AUL
Fortluft FOL
Druckverlust in Pa
30
25
20
15
10
5
0
90
140
190
Volumenstrom in m3/h
240
Art. Nr.
Ansaug- und Ausblasstutzen Edelstahlrohr 45° angeschnitten,
170546
mit innenliegendem Vogelschutzgitter, geeignet für die Aussenluft
aus und Fortluft in einen Lichtschacht, Länge 270 mm
Anschluss zu DN 150, Stutzen ø 149 mm
Druckverlust in Pa
20
Aussenluft AUL
Fortluft FOL
15
10
5
0
90
140
190
Volumenstrom in m3/h
240
57
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Filterkasten mit Filter G4
für Aussenluftansaugung direkt (ohne EWT) bei grösseren
Leitungslängen; Anschluss zu DN 200, Stutzen ø 199 mm
Ersatzfilter G4 für Filterkasten DN 200, 4 Stk.
Art. Nr.
170544
170545
Technische Daten
Filterkasten mit Filter G4
170544
Anschluss-ø
DN 200
Stutzenlänge
ca. 61 mm
Höhe
275 mm
Breite
315 mm
Tiefe
180 mm
Material
verzinktes Stahlblech
Verpackungseinheit
1 Stück
Technische Daten
Ersatzfilter G4
170545
Klasse
G4
Abscheidegrad
siehe Seite 23
Druckverlust
siehe Diagramm
Verpackungseinheit
4 Stück
4
Druckverlust in Pa
Diagramm-Druckverlust
Filterkasten mit Filter G4
Aussenluft AUL
3
2
1
0
90
140
190
Volumenstrom in
240
m3/h
58
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Mauerdurchführung für Küchenablufthaube mit Aussenluftnachströmung
Kunststoff, Anschluss wahlweise DN 100 / DN 120 / DN 125
Art. Nr.
Farbe weiss
170747
Farbe braun
170748
Technische Daten
Mauerdurchführung
170747 / 170748
Wandstärken
235 – 400 mm
Abmessungen Gehäuse
210 ×180 mm
Abmessungen Aussengitter
250×220 mm
Material Gehäuse
Polypropylen
Material Aussengitter
Luftdurchlass
max. Abluft-Volumenstrom
ABS
Zuluft 48 cm2, Abluft: 75 cm2
400 m3/h
Abmessungen
59
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Schalldämpfer
Westersilent, flexibler runder Schalldämpfer
mineralfaserfrei, mit rundem Anschluss, Aluminium
zu DN 150: Stutzen ø149 mm, Länge 500 mm
zu DN 200: Stutzen ø 199 mm, Länge 500 mm
zu DN 150: Stutzen ø 149 mm, Länge 1000 mm
zu DN 200: Stutzen ø 199 mm, Länge 1000 mm
Art. Nr.
170690
170691
170692
170693
Technische Daten
Westersilent
DN 150
DN 200
170690/170692
170691/170693
Innenrohr
ø 150 mm
ø 200 mm
Aussenrohr
ø 257 mm
ø 307 mm
Endanschlusskappe aussen
ø 149 mm
ø 199 mm
Rohr
Aluminium
Temperaturbeständigkeit
bis +200° C
Brandverhalten
Nichtbrennbar nach DIN 4102 Kl. A2
Verpackungseinheit
Schalldämpfertyp
1 Stück
System/DN
Westersilent
Länge
Einfügungsdämmwerte in dB
Oktavmittenfrequenz in Hz
dB(A)*
125
250
500
1000
2000
4000
8000
DN 150
DN 200
500 mm
6
3
7
4
20
15
30
25
22
15
12
10
7
5
13
8
DN 150
DN 200
1000 mm
10
6
13
9
30
22
42
39
32
24
16
14
12
10
18
14
*) Orientierungswert
60
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
45
Länge
45
4. Produktdaten
Schalldämpfer
Quadrosilent, flexibler Schalldämpfer, mineralfaserfrei,
mit rundem Anschluss, Aluminium
zu DN 100: Stutzen ø 99 mm, Länge 500 mm
zu DN 150: Stutzen ø 149 mm, Länge 500 mm
zu DN 100: Stutzen ø 99 mm, Länge 1000 mm
zu DN 150: Stutzen ø 149 mm, Länge 1000 mm
Art. Nr.
170583
170585
170586
170588
Technische Daten
Quadrosilent
DN 100
DN 150
170583/170586
170585/170588
Innenrohr
129 × 52 mm
192 × 80 mm
Aussenrohr
202 × 117 mm
274 × 180 mm
Rohr
Aluminium
Temperaturbeständigkeit
bis +200° C
Brandverhalten
Nichtbrennbar nach DIN 4102 Kl. A2
Verpackungseinheit
Schalldämpfertyp
Quadrosilent
1 Stück
DN
Länge
Einfügungsdämmwerte in dB
Oktavmittenfrequenz in Hz
dB(A)*
125
250
500
1000
2000
4000
8000
DN 100
DN 150
500 mm
8
8
10
10
18
20
46
37
50
46
44
24
38
17
19
17
DN 100
DN 150
1000 mm
11
11
14
13
24
23
50
41
53
51
16
31
12
21
18
21
*) Orientierungswert
61
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Schalldämpfer TD 160
Spezial-Kulissenschalldämpfer mit erhöhten Dämpfungseigenschaften und
dennoch niedrigem Druckverlust
Technische Daten
Schalldämpfer TD 160
Aussenmaterial
Chrom-Nickel-Stahl
Anschluss
DN 160 (Innenmass 160 mm)
Länge
700 mm
Breite
240 mm
Tiefe
200 mm
Akustik
Oktavmittenfrequenz in Hz
125
250
500
1000
2000
4000
8000
Einfügungsdämmwerte in dB
32
45
52
53
48
44
40
Abmessungen
62
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Runde Rohre
Westercompact, flexibles, rundes Installationsrohr
Aluminium (verrillt), Länge: 1,25 m gestaucht, 5 m gestreckt
DN 150: Innenmass ø 150 mm
DN 200: Innenmass ø 200 mm
Art. Nr.
170694
170695
Spirofalz-Rundrohr, starres Installationsrohr, Stahl verzinkt, Lieferlänge: 3 m
DN 100: Innenmass ø 100 mm
171837
DN 125: Innenmass ø 125 mm
171838
DN 150: Innenmass ø 150 mm
171839
DN 200: Innenmass ø 200 mm
171840
Dimensionierung Spirofalz-Rundrohr
Um geringe Druckverluste und tiefe Strömungsgeräusche zu erreichen,
sollte die max. Luftgeschwindigkeit von 3 m/s in den Lüftungsrohren
nicht überschritten werden. Daraus ergibt sich ein max. Volumenstrom
für die Auslegung der Spirofalz-Rundrohre:
Nennweite
Max. Volumenstrom
DN 100
80 m3/h
DN 125
130 m3/h
DN 150
190 m3/h
DN 200
340 m3/h
Innenverbinder eng – eng zur Verbindung von Rundrohren,
Stahl verzinkt, mit zweifacher Lippendichtung
zu DN 100: Stutzen ø 99 mm
zu DN 125: Stutzen ø 124 mm
zu DN 150: Stutzen ø 149 mm
zu DN 200: Stutzen ø 199 mm
170859
170860
170861
170862
Verbinder weit – weit zur Verbindung von runden Zubehörteilen,
Stahl verzinkt
zu DN 100: Innenmass ø 100 mm
170863
zu DN 125: Innenmass ø 125 mm
170864
zu DN 150: Innenmass ø 150 mm
170865
zu DN 160: Innenmass ø 160 mm
11002153
zu DN 200: Innenmass ø 200 mm
170866
Bogen 90°, Stahl verzinkt, mit zweifacher Lippendichtung
zu DN 100: Stutzen ø 99 mm
zu DN 124: Stutzen ø 124 mm
zu DN 150: Stutzen ø 149 mm
zu DN 200: Stutzen ø 199 mm
170843
170844
170845
170846
Bogen 45°, Stahl verzinkt, mit zweifacher Lippendichtung
zu DN 100: Stutzen ø 99 mm
zu DN 125: Stutzen ø 124 mm
zu DN 150: Stutzen ø 149 mm
zu DN 200: Stutzen ø 199 mm
170847
170848
170849
170850
63
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Bogen 30°, Stahl verzinkt, mit zweifacher Lippendichtung
zu DN 100: Stutzen ø 99 mm
zu DN 125: Stutzen ø 124 mm
zu DN 150: Stutzen ø 149 mm
zu DN 200: Stutzen ø 199 mm
Art. Nr.
170851
170852
170853
170854
Bogen 15°, Stahl verzinkt, mit zweifacher Lippendichtung
zu DN 100: Stutzen ø 99 mm
zu DN 125: Stutzen ø 124 mm
zu DN 150: Stutzen ø 149 mm
zu DN 200: Stutzen ø 199 mm
170855
170856
170857
170858
Sattelstück, Stahl verzinkt, mit zweifacher Lippendichtung
zu DN 100 – DN 160, Stutzen ø 99 mm, Abgang ø 159 mm
zu DN 125 – DN 160, Stutzen ø 124 mm, Abgang ø 159 mm
zu DN 150 – DN 150, Stutzen ø 149 mm, Abgang ø 149 mm
zu DN 200 – DN 150, Stutzen ø 199 mm, Abgang ø 149 mm
171912
171913
170839
170842
Reduktion, Stahl verzinkt, mit zweifacher Lippendichtung
zu DN 125 – DN 100, Stutzen: ø 124 mm auf ø 99 mm
zu DN 150 – DN 100, Stutzen: ø 149 mm auf ø 99 mm
zu DN 150 – DN 125, Stutzen: ø 149 mm auf ø 124 mm
zu DN 160 – DN 150, Stutzen: ø 159 mm auf ø 149 mm
zu DN 200 – DN 125, Stutzen: ø 199 mm auf ø 124 mm
zu DN 200 – DN 150, Stutzen: ø 199 mm auf ø 149 mm
170834
170835
170836
11002154
170837
170838
Flexible Manschette, mit 2 Schlauchbriden
Länge: 150 mm
DN 150: Innenmass ø 150 mm
11002229
Rohrschelle, Stahl verzinkt, 2-teilig, Gewinde 1/2“ / M8 / M10
DN 100
DN 125
DN 150
DN 200
171914
171915
171916
171917
64
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
4.2 Zu- und Abluft: Luftverteilsystem rund (Kunststoff)
Produktionsbeschreibung
Das runde Luftverteilsystem von
ELCO ist ein hochflexibles Luftverteilsystem aus Kunststoff, welches
einerseits sehr robust und andererseits sehr einfach zu montieren ist.
Zudem ist es sehr vielseitig in der
Anwendung. Die tragenden Teile
sind aus glasfaserverstärktem
Polypropylen PP. Dank des Kunststoffes ist das ganze System korrosionsbeständig und geruchsneutral
und eignet sich hervorragend für
den Einbau in Beton.
Sammel- / Verteilkasten
Das 6-eckige Kunststoffgehäuse besteht aus einem glasfaserverstärktem PP,
ist korrosionsbeständig und geruchsneutral. Es bestehen 12 Anschlussmöglichkeiten für Anschluss-Stutzen 75 mm und 90 mm, wovon 6 offen
und 6 geschlossen sind. Die geschlossenen Öffnungen können nachträglich
einfach und mühelos ausgebrochen werden. Die noch offenen, nicht
verwendeten Anschlüsse, werden mit Blinddeckeln verschlossen.
Das ganze Gehäuse umfasst einen abnehmbaren Deckel (Revisionsöffnung)
mit Anschluss-Stutzen DN 150 (Innenmass ‡150 mm) aus ABS und den
dazugehörigen eigentlichen Luftsammel- und Verteilkasten. Ebenfalls zur
Grundausrüstung gehören die sechs Befestigungsschrauben.
Technische Daten
Sammel-/Verteilkasten
Typ SVS-W
Typ SVF-W-25
Werkstoff
PP GF20
Masse
Diagonale
Breite
Höhe inkl. Deckel
495 mm
430 mm
Gewicht
130 mm
Deckel
ABS
155 mm
0.993 kg
525 mm
460 mm
Stutzenhöhe 120 mm
0.812 kg
65
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Abmessungen Sammel-/Verteilkasten
Typ SVS-W
Typ SVF-W-25
Abmessungen Deckel
66
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Vorteil Typ 2:
Die Anschluss-Stutzen liegen direkt
über der Unterarmierung.
Typ 1: 130
Typ 2: 155
Montage
- Den Sammel- / Verteilkasten mit angeschraubtem Deckel bei den 6 vorhandenen Sollbruchstellen auf die
Deckenschalung nageln. Der Stutzen ragt in den Sammel- / Verteilkasten.
- Anschluss-Stutzen einklicken und Lüftungsrohre montieren. Verbindungen mit Kaltdichtband abdichten.
- Bei Bedarf die vorbereiteten Öffnungen ausbrechen.
- Offene, nicht verwendete Öffnungen mit Blinddeckel verschliessen.
- Nach dem Ausschalen kann der Deckel wieder abgenommen werden (Revisionsöffnung).
Anschluss
Deckel mit Stutzen ragt in den
Raum, der Stutzen kann gekürzt
werden (50 –120 mm).
Deckel mit gekürzten Stutzen
(50 mm), der Stutzen ragt in den
Sammel-/Verteilkasten.
Hinweis: Die Dicke der Betondecke ist abhängig von der notwendigen Überdeckung der Lüftungsrohre, der Armierung und aller weiteren im Beton verlegten Gewerke (dies sind z. B. Elektroinstallationen wie Schwachstrom, EDV,
Sanitär- und Heizungsinstallationen, zentrale Staubsaugeranlagen, einbetonierte Lampen, etc.), sowie deren mögliche Leitungs-Überkreuzungen. Die spezifische Dimensionierung hat durch ausgewiesene Statiker/Bauingenieure zu
erfolgen.
67
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Sammel- / Verteilkasten SVM
Kunststoffgehäuse aus glasfaserverstärktem PP, korrosionsbeständig und
geruchsneutral, rundum 4 Anschlüsse für Anschluss-Stutzen 75 und 90 mm.
Masse (Länge x Breite x Tiefe): 260 x 150 x 173 mm
mit Anschlussplatte DN 100: Innenmass ø 100 mm
mit Anschlussplatte DN 125: Innenmass ø 125 mm
Abmessungen
Montage Sammel-/Verteilkasten SVM mit Anschlussplatte
Decke (DN 100 und DN 125)
- Runder Kunststoffdeckel auf der
Deckenschalung positionieren und
festnageln.
- Zu-/Abluftgehäuse mit Anschlussplatte auf den Kunststoffdeckel
stecken und mit Kabelbindern an
der Unterarmierung fixieren.
- Anschluss-Stutzen einklicken und
Lüftungsrohre montieren.
Verbindungen mit Kaltdichtband
abdichten.
- Bei Bedarf die vorbereitete Öffnung ausbrechen.
- Offene, nicht verwendete Öffnungen mit Blinddeckel verschliessen.
- Nachdem der Innenputz aufgetragen wurde, kann der Anschluss
mit Spirorohren DN 100/125
erfolgen.
Montagevorbereitung
- Die Anschlussplatte kann nur zusammen mit dem Zu-/Abluftgehäuse verwendet werden.
- Damit kein Flüssigbeton in das Zu-/Abluftgehäuse fliesst, muss zwischen Anschlussplatte und Zu-/Abluftgehäuse
eine Dichtmasse aufgebracht werden, bevor die beiden Teile miteinander verschraubt werden.
- Danach kann die Anschlussplatte mit den 8 beiliegenden Schrauben mit dem Zu-/Abluftgehäuse verbunden werden.
Hinweis: Die Dicke der Betondecke ist abhängig von der notwendigen Überdeckung der Lüftungsrohre, der Armierung und aller weiteren im Beton verlegten Gewerke (dies sind z. B. Elektroinstallationen wie Schwachstrom, EDV, Sanitär- und Heizungsinstallationen, zentrale Staubsaugeranlagen, einbetonierte Lampen, etc.), sowie deren mögliche Leitungs-Überkreuzungen. Die spezifische Dimensionierung hat durch ausgewiesene Statiker/Bauingenieure zu erfolgen.
68
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Zu-/Abluftgehäuse ZAS-3
Das Kunststoffgehäuse besteht aus einem glasfaserverstärktem PP, ist
korrosionsbeständig und geruchsneutral. Es bestehen 3 Anschlussmöglichkeiten für Anschluss-Stutzen 75 mm und 90 mm, 1 × stirnseitig offen,
1× seitlich offen und 1 x hinten geschlossen. Die hintere Öffnung kann
nachträglich einfach und mühelos ausgebrochen werden. Die noch offenen
nicht verwendeten Anschlüsse, werden mit Blindeckeln verschlossen.
Technische Daten
Werkstoff
Masse aussen
Masse innen
Gewicht
PP GF20
L: 260 mm, B: 150 mm, T: 122 mm
L: 225 mm, B: 115 mm, T: 118 mm
0.301 kg
Abmessungen
Montage
Decke
- Das Zu- / Abluftgehäuse bei den 8 Sollbruchstellen auf die Deckenschalung nageln und mit Kabelbindern an der Unterarmierung fixieren.
- Anschluss-Stutzen einklicken und Lüftungsrohre montieren.
Verbindungen mit Kaltdichtband abdichten.
- Bei Bedarf die vorbereitete Öffnung ausbrechen.
- Offene, nicht verwendete Öffnungen mit Blinddeckel verschliessen.
- Nach dem Ausschalen kann das Luftgitter mit den 2 Befestigungsklammern in das Zu-/Abluftgehäuse montiert werden.
Hinweis
Die Dicke der Betondecke ist abhängig von der notwendigen Überdeckung
der Lüftungsrohre, der Armierung und aller weiteren im Beton verlegten
Gewerke (dies sind z.B. Elektroinstallationen wie Schwachstrom, EDV, Sanitärund Heizungsinstallationen, zentrale Staubsaugeranlagen, einbetonierte
Lampen, etc.), sowie deren mögliche Leitungs-Überkreuzungen. Die spezifische
Dimensionierung hat durch ausgewiesene Statiker/Bauingenieure zu erfolgen.
Wand
- Zu- / Abluftgehäuse in der Wandkonstruktion positionieren.
- Anschluss-Stutzen einklicken und Lüftungsrohre montieren.
Verbindungen mit Kaltdichtband abdichten.
- Bei Bedarf die vorbereiteten Öffnungen ausbrechen.
- Offene, nicht verwendete Öffnungen mit Blinddeckel verschliessen.
- Nachdem der Innenputz aufgetragen wurde, kann das Luftgitter mit den
2 Befestigungsklammern in das Zu-/Abluftgehäuse montiert werden.
69
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Luftgitter
Inkl. zwei Federstahl-Befestigungsklammern aus rostfreiem Edelstahl,
die nachträglich am Abdeckgitter einfach aufgesetzt werden können,
zur Montage auf das Luftdurchlassgehäuse.
Masse Luftgitter: 290 x 180 mm
Luftgitter-Typ Gitterausführung
Material
OberflächenBehandlung
LGS-Rom
Lochung ø 3 mm
Kunststoff ABS weiss (RAL 9016)
LGE-Rom
Lochung ø 3 mm
Edelstahl
gebürstet (natur)
LGW-Rom
Lochung ø 3 mm
Stahl
weiss (RAL 9016)
LGE-Paris
Schlitz
Edelstahl
gebürstet (natur)
LGG-Paris
Schlitz
Stahl
grundiert (lackierbar)
LGW-Paris
Schlitz
Stahl
weiss (RAL 9016)
Als Zubehör ist ein Abluftfilter G3 erhältlich (Masse 225 ×115 mm).
Abmessungen
Typ Rom
Typ Paris
70
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Anschlussplatte RAZ
zum Aufschrauben auf das Zu-/Abluftgehäuse ZAS-3 und den Sammel-/
Verteilkasten SVM, aus Kunststoff
Technische Daten
Innendurchmesser Stutzen
DN 100
DN 125
100 mm
125 mm
Stutzenhöhe
50 mm
Länge x Breite
260 x 150 mm
Abmessungen
Montagevorbereitung
- Damit kein Flüssigbeton in das Gehäuse fliesst, muss zwischen Anschlussplatte und Gehäuse eine Dichtmasse aufgebracht werden, bevor die
beiden Teile miteinander verschraubt werden.
- Danach kann die Anschlussplatte mit den 8 beiliegenden Schrauben mit
dem Gehäuse verbunden werden.
Dichtmasse
71
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Montage Zu-/Abluftgehäuse ZAS-3 mit Anschlussplatte RAZ
Decke (DN 100 und DN 125)
- Runder Kunststoffdeckel auf der
Deckenschalung positionieren und
festnageln.
- Zu-/Abluftgehäuse mit Anschlussplatte auf den Kunststoffdeckel
stecken und mit Kabelbindern an
der Unterarmierung fixieren.
- Anschluss-Stutzen einklicken und
Lüftungsrohre montieren.
Verbindungen mit Kaltdichtband
abdichten.
- Bei Bedarf die vorbereitete Öffnung ausbrechen.
- Offene, nicht verwendete Öffnungen mit Blinddeckel verschliessen.
- Nachdem der Innenputz aufgetragen wurde, kann ein Luftein-/
Auslass (Zu-/Abluftventil)
mit rundem Anschluss in das Zu-/
Abluftgehäuse montiert werden.
Hinweis: Die Dicke der Betondecke ist abhängig von der notwendigen
Überdeckung der Lüftungsrohre, der Armierung und aller weiteren im
Beton verlegten Gewerke (dies sind z. B. Elektroinstallationen wie Schwachstrom, EDV, Sanitär- und Heizungsinstallationen, zentrale Staubsaugeranlagen, einbetonierte Lampen, etc.), sowie deren mögliche Leitungs-Überkreuzungen.
Die spezifische Dimensionierung hat durch ausgewiesene Statiker/Bauingenieure zu erfolgen.
Wand (nur DN 100)
- Anschlussplatte mit den beiliegenden 8 Schrauben auf das Zu-/Abluftgehäuse schrauben, wobei der Stutzen ins Zu-/Abluftgehäuse ragt.
- Kunststoffdeckel bei der Öffnung der Anschlussplatte zum Schutz vor
Verschmutzung aufsetzen.
- Zu-/Abluftgehäuse in der Wandkonstruktion positionieren.
- Anschluss-Stutzen auf der kurzen Seite einklicken und Lüftungsrohre
montieren. Verbindungen mit Kaltdichtband abdichten.
- Offene, nicht verwendete Öffnungen mit Blinddeckel verschliessen.
- Nachdem der Innenputz aufgetragen wurde, kann ein Luftein-/Auslass
(Zu-/Abluftventil) mit rundem Anschluss in das Zu-/Abluftgehäuse
montiert werden.
72
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Anschluss-Stutzen
Der Anschluss-Stutzen mit Rückhaltekrallen besteht aus PP, ist korrosionsbeständig und geruchsneutral. Der Anschluss-Stutzen kann auf dem
Zu-/Abluftgehäuse und dem Luftsammel-/Verteilkasten einfach eingeklickt
werden.
Technische Daten
DN 75
DN 90
PP40 Ca
PP40 Ca
Durchmesser
‡ 75 mm
‡ 90 mm
Gewicht
0.044 kg
0.049 kg
Werkstoff
Abmessungen
Anschluss-Stutzen DN 75
Anschluss-Stutzen DN 90
Blinddeckel
Der Blinddeckel dient dazu, Öffnungen vom Sammel-/Verteilkasten
sowie vom Zu-/Abluftgehäuse,
welche nicht für den Anschluss des
Lüftungsrohres gebraucht werden,
auf einfachste Art durch draufklicken zu schliessen zu schliessen.
Der Blinddeckel besteht aus PP, ist
korrosionsbeständig und geruchsneutral.
Abmessungen
Technische Daten
Werkstoff
PP40 Ca
Gewicht
0.034 kg
73
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Lüftungsrohr
Flexibles Kunststoffrohr aus Polyäthylen (HDPE), korrosionsbeständig und
geruchsneutral, doppelwandig, aussen gerillt, innen glatt.
Farbe: blau
Technische Daten
Durchmesser aussen/innen
Volumenstrom max.
Material
DN 75
DN 90
75 / 62 mm
90 / 75 mm
< 20 m3/h
< 30 m3/h
Aussenwand HDPE Hochdruck Polyäthylen
Innenwand LDPE Niederdruck Polyäthylen
Schadstofffreies neues HDPE/LDPE Material
Die Einhaltung von gegenüber der üblichen Norm CEI EN 50086-2-4 etwa halbierten Masstoleranzen gemäss der untenstehenden Tabelle gewährleistet konstant gute Kompatibilität zu den Teilen des gesamten Luftverteilsystems. Anbei
die Angaben der Dimensionen:
Aussendurchmesser
mm
75
–0/+1,4
90
–0/+1,7
Innendurchmesser
mm
min. 56
min. 67
Das Produkt weist keinerlei Risiken in Bezug auf die natürlichen chemischen, mechanischen und physischen Charaktere bei Anwendungen wie Gebrauch, Handhabung und Verarbeitung (Handling), Lagerung und Transport auf. Im
normalen Gebrauch sondert das Produkt keine schädlichen Substanzen aus, welche die Darlegung eines Limitwertes
(TLV) aufweisen.
Diagramm Druckverlust Lüftungsrohr
74
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
Rohr-Verbindung mit Doppelmuffe
Beim Anschluss vom Lüftungsrohr auf die Luftverteilkasten, Zu-/Abluftgehäuse und Luftaus- und einlässe muss die Verbindungsstelle mit
Kaltdichtband abgeklebt werden, damit nichts in das Luftverteilsystem
eindringen kann. Zusätzlich kann eine Dichtung eingesetzt werden.
4. Produktdaten
Beschreibung
Es wird ein Rohrnetz aus Kunststoffrohre für die Zu- und Abluft erstellt.
Die Verrohrung erfolgt durch
gerillte, doppelwandige und innen
glatte Lüftungsrohre aus Polyäthylen
HDPE. Der Durchmesser der Rohre
wird nach der Druckverlust Tabelle
ermittelt. Die Lüftungsrohre sind
äusserst robust und dennoch sehr
flexibel.
Mit den Doppelmuffen und den
speziellen Dichtungen ist die Verbindung zwischen den Lüftungsrohren
äusserst einfach und zeitsparend
herzustellen (siehe Bildlegende).
Wir empfehlen pro Verbindung 2
Dichtungen einzusetzen und das
Kaltdichtband anzubringen. Um bei
der Montage eine Beschädigung der
Dichtung zu verhindern, sollten
diese Dichtungen mit Seifenwasser
oder Gleitmittel (nicht ölhaltig)
behandelt werden. Die Befestigung
der Verrohrung im Rohbau erfolgt
durch Kabelbinder an die Armierungseisen auf der Schalung.
75
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Doppelmuffe aus Polyäthylen
Typ
DN 75
DN 90
Durchmesser
aussen
innen
82 mm
98 mm
75 mm
90 mm
Endkappe aus Polyäthylen
Typ
DN 75
DN 90
Durchmesser
aussen
innen
81 mm
97 mm
75 mm
90 mm
Dichtung (Kunststoff-Dichtung aus EPDM)
Typ
Durchmesser
aussen
DN 75
DN 90
75 mm
90 mm
Schalungsstütze
Kunststoff-Schalungsstütze zur rechtwinkligen Montage des Lüftungsrohres
Höhe
316 mm
Montage
Schalungsstütze an den dafür vorgesehenen Löchern
auf dem Schallungsbrett befestigen.
Die Befestigung der Lüftungsrohre an die Schalungsstütze erfolgt mit Kabelbindern.
76
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Auskreuzungskanal
aus Stahlblech, galvanisch verzinkt
Technische Daten
Länge
Abmessungen
DN 75
DN 90
510 mm
525 mm
Breite
102 mm
Höhe
51 mm
Gesamthöhe bei Kreuzung
102 mm
Materialstärke
0,8 mm
Auskreuzungskanal DN 75
Auskreuzungskanal DN 90
77
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Übergang Rund auf Quadro
aus Aluminium, passend zu allen Quadro-Formteilen mit Anschluss-Stutzen
128 × 51 mm
Technische Daten
Länge
Innendurchmesser Stutzen
Innendurchmesser Quadro
Abmessungen
DN 75 – System 100
DN 75 –
System 100
DN 90 –
System 100
205 mm
140 mm
75 mm
90 mm
129 × 52 mm
DN 90 – System 100
78
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Einstellventil
zur Einstellung der berechneten Luftmenge, Montage im Anschluss-Stutzen
des Sammel-/Verteilkasten
Technische Daten
DN 75
DN 90
Material
Kunststoff, weiss
Einstellung
Verstellbarer Ventilkegel, Mass a
von 0 – 16 mm gemäss Tabelle
Befestigung
Verstellbarer Ventilkegel, Anzahl
Umdrehungen aus dem
geschlossenen Zustand, gemäss
Druckverlust-Diagramm
im Lüftungsrohr mit 2 Halteklammern
Verpackungseinheit
1 Stück
Abmessungen DN 75
Abmessungen DN 90
Einstellung DN 75
Mass a (mm)
16
15
14
10
0
Mass b (mm)
0
1
2
6
16
Ventil
geschlossen
offen
Einbaubeispiel
Montage in den Anschluss-Stutzen des Sammel-/Verteilkasten:
Links DN 75, Rechts DN 90
79
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Diagramm Druckverluste
80
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Luftauslass mit Lineargitter
Blechgehäuse mit verstellbarem Rahmen, für Decken- und Wandeinbau,
Lineargitter mit 4 Befestigungsklammern.
Technische Daten
Innendurchmesser Stutzen
Lichtmass Gitter
Gehäusetiefe
Abmessungen
DN 75
DN 90
75 mm
90 mm
200 × 57 mm
400 × 57 mm
125 mm
125 mm
Lineargitter DN 75
Luftauslass DN 75
81
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Lineargitter DN 90
Luftauslass DN 90
Akustik und Druckverlust
Legende
40 Nominalvolumenstrom
·V, q· Luftvolumenstrom
v
Veff Effektive Ausblasgeschwindigkeit
Δρs Statischer Druckverlust
Δρt Gesamtdruckverlust
LWA Bewerteter Schallleistungspegel
L 0.2 Wurfweite
f
Frequenz
ΔLw Korrektur für
Oktavmittenfrequenz
Aeff Effektive Luftaustrittsfläche
DN 75
V·
q·v
25
30
35
40
45
50
55
[m³/h]
6.9
8.3
9.7
11.1
12.5
13.9
15.3
[l/s]
Veff
0.94
1.13
1.31
1.50
1.69
1.88
2.06
[m/s]
LWA
<20
<20
<20
22
26
29
32
[dB(A)]
Δρs
2
3
4
6
7
9
11
[Pa]
Δρt
5
8
11
14
18
22
27
[Pa]
L 0.2
1.9
2.2
2.6
3.0
3.3
3.7
4.1
[m]
f
125
250
500
1000
2000
4000
8000
[Hz]
ΔLw
-9
-1
3
-12
-21
-
-
[dB]
Toleranz
±2
±1
±0
±1
±3
-
-
[dB]
Aeff = 0.00740 m²
82
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
Akustik und Druckverlust
Legende
50 Nominalvolumenstrom
V·, q·v Luftvolumenstrom
Veff Effektive Ausblasgeschwindigkeit
Δρs Statischer Druckverlust
Δρt Gesamtdruckverlust
LWA Bewerteter Schallleistungspegel
L 0.2 Wurfweite
f
Frequenz
ΔLw Korrektur für
Oktavmittenfrequenz
Aeff Effektive Luftaustrittsfläche
4. Produktdaten
DN 90
V·
q·
35
40
45
50
55
60
65
[m³/h]
v
9.7
11.1
12.5
13.9
15.3
16.7
18.1
[l/s]
Veff
0.66
0.75
0.84
0.94
1.03
1.13
1.22
[m/s]
LWA
<20
<20
<20
<20
<20
21
23
[dB(A)]
Δρs
2.6
3.2
4
5
6
7
8
[Pa]
Δρt
5
7
9
10
13
15
17
[Pa]
L 0.2
1.9
2.2
2.5
2.7
3.0
3.3
3.6
[m]
f
125
250
500
1000
2000
4000
8000
[Hz]
ΔLw
-4
-3
3
-13
-24
-
-
[dB]
Toleranz
±1
±0
±0
±1
±1
-
-
[dB]
Aeff = 0.01480 m²
Schlitzauslass DN 90
Akustik und Druckverlust
Legende
40 Nominalvolumenstrom
·V, q· Luftvolumenstrom
v
Veff Effektive Ausblasgeschwindigkeit
Δρs Statischer Druckverlust
Δρt Gesamtdruckverlust
LWA Bewerteter Schallleistungspegel
L 0.2 Wurfweite
f
Frequenz
ΔLw Korrektur für
Oktavmittenfrequenz
Aeff Effektive Luftaustrittsfläche
33/67 Ausblasstellung in %
0/100 Ausblasstellung in %
Tabelle gültig bei Ausblasstellung 50/50%
V·
q·v
25
30
35
40
45
50
55
[m³/h]
6.9
8.3
9.7
11.1
12.5
13.9
15.3
[l/s]
Veff
1.86
2.23
2.60
2.97
3.34
3.71
4.08
[m/s]
LWA
<20
<20
22
26
29
32
35
[dB(A)]
Δρs
6
9
13
17
22
27
34
[Pa]
Δρt
8
11
15
21
26
33
41
[Pa]
L 0.2
0.9
1.2
1.7
2.2
2.8
3.5
4.2
[m]
f
125
250
500
1000
2000
4000
8000
[Hz]
ΔLw
-5
-1
3
-13
-23
-
-
[dB]
Toleranz
±2
±1
±0
±3
±3
-
-
[dB]
Korrektur
Ausblasstellung
Typ
33/67
Typ
0/100
LWA
+2
+8
Δρs
x 1.0
x 1.4
Δρt
x 1.0
x 1.2
L 0.2
x 1.3
x 1.8
Aeff = 0.00374 m²
83
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Schlitzauslass
Blechgehäuse mit verstellbarem Rahmen, für Decken- und Wandeinbau,
Schlitzauslass mit einer verstellbaren Luftleitlamelle und 4 Befestigungsklammern.
Technische Daten
Stutzen
DN 90
Grösse
500 × 83 mm
Gehäusetiefe
Abmessungen
125 mm
Schlitzauslass DN 90
Luftauslass DN 90
84
4. Produktdaten
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
Luftein- und Auslässe
Abluftventil URH für Decken- und Wandeinbau,
mit Einbaurahmen, Farbe weiss
zu DN 100
zu DN 125
Art. Nr.
170720
170721
Technische Daten
Abluftventil URH
170720 / DN 100
Material
170721 / DN 125
Stahlblech, pulverlackiert
Farbe
weiss
Verpackungseinheit
1 Stück
Funktion
Abmessungen
77
50
21
øB
a
øA
Einbaubeispiel
Dämmung
Rigips
Umlenkstück
Putz
min. 37 mm
Einbaurahmen
kürzen!
Abluftventil
URH
øA
(Aussenmass)
øB
(Aussenmass)
a
150 mm
180 mm
99 mm
124 mm
s. Diagramm nächste Seite
s. Diagramm nächste Seite
DN 100
DN 125
Akustik
Mittlere Einfügungsdämmwerte in dB
Einbaurahmen
Oktavmittenfrequenz in Hz
Quadroflex
max. 200 mm unter der Decke einbauen!
63
125
250
500
1000
2000
4000
8000
DN 100
17
14
9
6
5
3
3
2
DN 125
22
13
7
6
4
5
7
9
85
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Diagramme Druckverlust
Abluftventil 100 URH
Abluftventil 125 URH
3
6
9
12
Mass a (mm) S
Mass a (mm) S
86
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Abluftfilter G3 für Abluftventil URH, Set à 5 Stück
zu DN 100
zu DN 125
Art. Nr.
170722
170723
Technische Daten
Abluftfilter G3
170722 / DN 100
170723 / DN 125
Klasse
G3
Abscheidegrad
siehe Seite 23
Verpackungseinheit
5 Stück
Diagramme Druckverlust
Abluftfilter für DN 100
40
Druckverlust in Pa
35
30
25
20
15
10
5
0
10
15
20
25
30
35
40
45
50
Volumenstrom in m3/h
40
Abluftfilter für DN 125
Druckverlust in Pa
35
30
25
20
15
10
5
0
10
20
30
40
50
Volumenstrom in
60
70
80
m3/h
87
4. Produktdaten
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
Zu- Abluftventil ULC
für Decken- und Wandeinbau, mit Einbaurahmen, Farbe weiss
zu DN 100
zu DN 125
Art. Nr.
170726
11002618
Technische Daten
Zu- und Abluftventil ULC
170726 / DN 100
Material
11002618 / DN 125
Stahlblech, pulverlackiert
Farbe
weiss
Verpackungseinheit
1 Stück
Abmessungen
Funktion
Einbaurahmen
a
35
21
øB
360° Ausblaswinkel
øA
180° Ausblaswinkel
Einbaubeispiel
Dämmung
Rigips
Umlenkstück
Putz
min. 37 mm
Abluftventil
ULC
øA
(Aussenmass)
øB
(Aussenmass)
a
150 mm
180 mm
99 mm
124 mm
s. Diagramm nächste Seite
s. Diagramm nächste Seite
DN 100
DN 125
Akustik
Mittlere Einfügungsdämmwerte in dB
Einbaurahmen
Oktavmittenfrequenz in Hz
Quadroflex
max. 200 mm unter der Decke einbauen!
63
125
250
500
1000
2000
4000
8000
DN 100
16
13
9
4
2
4
1
1
DN 125
16
13
7
3
3
5
4
4
88
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Diagramme Druckverlust
100 ULC (Abluft)
125 ULC (Abluft)
Mass a (mm) S
3
6
Mass a (mm) S
9
12
100 ULC (Zuluft 180°)
125 ULC (Zuluft 180°)
100 ULC (Zuluft 360°)
125 ULC (Zuluft 360°)
89
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Art. Nr.
170727
Zuluftventil ULE für Wandeinbau, zu DN 100
mit Einbaurahmen
Technische Daten
Zuluftventil ULE
170727
Material
Stahlblech, pulverlackiert
Farbe
weiss
Verpackungseinheit
1 Stück
Abmessungen
Funktion
a = siehe Diagramm nächste Seite
Akustik
Einbaubeispiel
Mauerwerk
a
Putz
Mittlere Einfügungsdämmwerte in dB
Oktavmittenfrequenz in Hz
Putz
40 mm
170727
Umlenkstück
mm
63
125
250
12
16
14
9
500 1000
4
2
2000 4000 8000
1
1
1
Zuluftventil
Quadroflex
max. 200 mm unter der Decke einbauen!
90
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
Diagramm Druckverlust
Zuluftventil ULE
4. Produktdaten
Druckverlust in Pa
100
10
1
0.1
10
20
30
40
50
60
70
Volumenstrom m /h
91
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Zu- und Abluftelement ALF zu DN 125
mit integriertem Drosselelement für die Volumenstromregulierung. Filterrahmen und Drosselelement aus Edelstahl.
Filtervlies G4. Filtereinsatz aus verzinktem Stahlblech.
Art. Nr.
11001315
Technische Daten
Zu- und Abluftelement zu DN 125
11001315
Material
Edelstahl / verz. Stahlblech
Farbe
Pulverbeschichtet RAL9010 – reinweiss
Verpackungseinheit
1 Stück
Funktion
Abmessungen
Einbaubeispiel
Quadroflex
Umlenkstück
Estrich
Folie
Trittschalldämmung
Dämmung
Körperschallentkopplung
Beton
Putz
Zu- und Abluftelement ALF
92
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Diagramm Druckverlust ALF
93
4. Produktdaten
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
Art. Nr.
11001316
Sichtblende zu ALF
Technische Daten
Sichtblende zu ALF
11001316
Farbe
RAL 9010 – weiss
Verpackungseinheit
1 Stück
Vlies-Ersatzfiltermatte G4 zu ALF
11001317
Technische Daten
Vlies-Ersatzfiltermatte zu ALF
11001317
Klasse
G4
Abscheidegrad
siehe Seite 23
Verpackungseinheit
3 Stück
Alu-Drahtgewirr-Ersatzfiltermatte G2 zu ALF
Waschbarer Filtereinsatz zur Wiederverwendung.
11001318
Technische Daten
Alu-Drahtgewirr-Ersatzfiltermatte zu ALF
Klasse
Abscheidegrad
Verpackungseinheit
11001318
G2
siehe Seite 23
1 Stück
94
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Art. Nr.
3720835
Abluftventil mit Filter AVD zu DN 125
Abluftventil inkl. Filter G4.
Für Wand- und Deckeneinbau, mit Drosselelement.
Technische Daten
Material
Edelstahl, gebürstet
Verpackungseinheit
1 Stück
Funktion
Abmessungen
Einbaubeispiel
Druckverlust-Diagramm Einstellung
Estrich
Folie
Beton
Abluftventil 125AVD
35
Putz
Putz
40 mm
Abluftventil
125AVD
(inkl. Filter)
40
Winkel-Umlenkstück
Mauerwerk
Umlenkstück
Putz
Druckverlust Pa
abgehängte
Decke
Quadroflex
Skala-Einstellung 2
45
3
4
30
5
25
20
15
10
5
Quadroflex
0
15
20
25
30
35
40
45
50
Volumenstrom m3/h
95
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Art. Nr.
3720836
Zuluftventil ZWD zu DN 100
Zuluftventil für Wandeinbau mit Drosselelement.
Technische Daten
Material
Edelstahl, gebürstet
Verpackungseinheit
1 Stück
Funktion
Abmessungen
Einbaubeispiel
Druckverlust-Diagramm
Einstellung
45
40
Estrich
Folie
Beton
Druckverlust Pa
35
Putz
Zuluftventil 100ZWD
abgehängte
Decke
Skala-Einstellung 2
50
Winkel-Umlenkstück
3
30
25
4
20
5
15
Quadroflex
10
5
Mauerwerk
Putz
Umlenkstück
0
Putz
15
20
30
35
40
Volumenstrom m3/h
40 mm
Zuluftventil
100ZWD
25
Eindringtiefe (0,2 m/s Isotherm)
5
4,5
4
Tiefe in m
Quadroflex
3,5
3
2,5
2
20
25
30
35
40
Volumenstrom m3/h
96
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Zuluftventil BKZ
Art. Nr.
für Wand- und Deckeneinbau, mit integriertem Drosselelement
für die Volumenstromregulierung, perforierte Auslassplatte
aus Stahl, Farbe pulverbeschichtet RAL 9010 weiss, mit richtungsvariabel einsetzbaren Düsenstücken
zu DN 100
11001560
zu DN 125
11001561
Technische Daten
Material
Farbe
Stahlblech, Oberfläche pulverbeschichtet
weiss, RAL 9010 seidenmatt
Verpackungseinheit
Druckverlust-Diagramm Einstellung
Öffnungsmass (mm)
Einbaubeispiel
Abmessungen
Öffnungsmass (mm)
Anordnung Düsenstück
1 Stück
97
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
4.3 Zu- und Abluft: Luftverteilsystem (Metall)
Luftführung
Schlafbereich
Bad
Gäste
Wohnbereich
Küche
Flur
WC
Legende
1 Quadroflexrohr Art. Nr. 170568
System 100
2 Quadroflexrohr Art. Nr. 170565
System 150
3 Quadroflexrohr Art. Nr. 170566
System 151
4 Westercompact Art. Nr. 170694
Isolierung bauseits (DN 150)
5 Westercompact Art. Nr. 170694
Isolierung bauseits (DN 150)
6 Westersilent-Schalldämpfer
(DN 150, 500 mm) Art.Nr.170690
7 Quadrosilent-Schalldämpfer
(System 150, 500 mm)
Art. Nr. 170591
8 Reduzierung von 150
auf 151 Quadro Art. Nr. 170633
9 Luftgitter
Art. Nr. 170542
10 Luftverteilkasten
für Ab- oder Zuluft
Art. Nr. 170556
11 Umlenkstück
Art. Nr. 170644
mit Abluftventil Art. Nr. 170720
12 Umlenkstück
Art. Nr. 170644
mit Zuluftventil Art. Nr. 170726
13 Fussboden-Sockelquellauslass
Art. Nr. 170730
14 Fussboden-Sockelquellauslass
Art. Nr. 170730
15 Lufteinlass
Art. Nr. 170530
für Erdwärmetauscher
98
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Boden- und Deckenkonstruktionen
Thema
Bemerkungen
Bodenisolation F20 oder F30
Weder beispielsweise die Isolation Sagex F20 (20 kg/m3) noch Sagex F30
(30 kg/m3) setzen sich und können deshalb ohne Probleme eingesetzt werden.
Allerdings wird bei Plattenboden das Verwenden von F30 empfohlen. Falls ein
Energieboden geplant ist, kann auch PUTEX ALU verwendet werden. Die
bekannten «Setzungen» des Unterlagbodens sind gar keine Setzungen, sondern
rühren vom «Schüsseln» des Unterlagbodens her.
Trittschallisolation
Empfohlen wird beispielsweise SAGLAN ST 20/17 (20 mm). Aus Kostengründen
kann auch T/SE 22/20 (22 mm) verwendet werden.
Abdeckfolie
Zwischen oberster Dämmschicht und Unterlagsboden (UB) ist immer eine PEFolie zu verlegen. Damit wird verhindert, dass der flüssige UB in Ritzen zwischen
Isolation und Rohre fliesst und dort Spannungen erzeugen kann.
Unterlagsboden
Empfohlen wird Anhydrit (Flüssig-Unterlagsboden). Dieser hat den Vorteil, dass
er selbstnivilierend ist und weniger Bauhöhe benötigt. Eine Regel sagt, dass
der Anhydrit max. 5 cm hoch sein darf und das Bodenheizungsrohr um 1,5 cm
überdecken muss.
Verlegen der Ovalrohre
Die Ovalrohre sind in einem Abstand von mindestens 10 cm zu verlegen.
Es werden ausschliesslich Rohre aus verzinktem Stahlblech und Formteile aus
Edelstahl verwendet. (Kein Aluminium!)
Achtung bei Montage Rohre nicht flach treten. Bei System 151 ist ein
Trittschutz vorzusehen Art. Nr. 170569/170570.
Bodenkonstruktion
Prioritäten wurden gelegt auf Montagefreundlichkeit, Trittschalldämmung und
die Verhinderung von Rissbildungen im Unterlagsboden. 3 Varianten werden auf
den folgenden Seiten ausgeführt:
1. Verlegen direkt auf den rohen Beton- oder Holzboden
2. Verlegen im Beton
3. Verlegen über der Trittschallisolation
Bei nachträglichem Einbau des Systems im bestehenden Gebäude sind weitere
Einbaumöglichkeiten aufgrund der geringen Bauhöhe denkbar, beispielsweise
die Verlegung in eine herabhängende Decke oder Abkastung.
99
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Verlegung auf Beton- oder Holzboden
Bodenbelag
Unterlagsboden: 4 – 5 cm Anhydrit oder Zementüberzug Höhe gemäss Hersteller
Wand
Bodenheizungsschiene z.B. TUBOFIX Typ 2
PE-Folie
Trittschalldämmung z.B. Saglan ST 20/17
2
82 – 200 mm
< 60 mm
1
Dämmstreifen
Beton und Holz
~180
60
20 ~50
~10
Wärmedämmung z.B. Sagex F20 60 mm
oder F30 60 mm oder Putex Alu 60 mm
3
Dämmstreifen 3/100
vollflächig selbstklebend
Art. Nr. 170561
1 Deckenauslass
mit Umlenkstück
Art. Nr. 170644, 170645
2 Fussboden-Sockelquellauslass
Art. Nr. 170730
3 Fussboden-Sockelquellauslass
Art. Nr. 170730
entspricht der Bauhöhe des Kanals
(Ausgleichsisolation) und beträgt
6 cm.
- gleicher Zeitpunkt wie Heizungsinstallation
- geringer Koordinationsaufwand,
da Sanitär- und Elektroinstallationen nur beschränkt berücksichtigt
werden müssen
- keine Schwächung der Statik
Hinweise
Ideal bei Deckenauslass (Deckendurchdringung) oder Wandauslass
(z.B. Sockel-Quellauslass).
Für Fussbodenauslass geeignet.
Zur Verhinderung der Schallübertragung muss der Auslass mit Dämmstreifen eingefasst werden. Durchdringungen des Unterlagsbodens
können Risse im Unterlagsboden erzeugen.
Zur Verhinderung von Spannungen
zwischen Kanal und Boden (Knackgeräusche), wird unter den Kanal
ebenfalls ein Dämmstreifen gelegt.
Die Stärke der Wärmedämmung
Falls ein Energieboden geplant ist,
kann anstelle F20 bzw. F30 auch
PUTEX ALU verwendet werden.
Wenn erwünscht, kann eine zusätzliche Wärmeisolation über die
Ausgleichsschicht verlegt werden.
Vorteile
- Verlegen in einem Arbeitsgang –
unabhängig vom Betoniervorgang
- Ideal bei Holzständerbauten mit
60 mm Installationsebenen
Nachteile
- geringe Schwächung des Trittschalls, bei Berücksichtigung des
obigen Bodenaufbaus vernachlässigbar
- etwas höherer Bodenaufbau
100
4. Produktdaten
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
Verlegen im Beton
Bodenbelag
Unterlagsboden: 4 – 5 cm Anhydrit oder Zementüberzug Höhe gemäss Hersteller
Bodenheizungsschiene z.B. TUBOFIX Typ 2
Wand
PE-Folie
Wärmedämmung z.B. Sagex F20 (oder F30)
~10
3
Dämmstreifen
~50
Trittschalldämmung z.B. Saglan ST 20/17
< 60 mm
5
1
2
4
1 Deckenauslass
mit Umlenkstück
Art. Nr. 170644, 170645
2 Fussboden-Sockelquellauslass
Art. Nr. 170730
3 Fussboden-Sockelquellauslass
Art. Nr. 170730
200 – 330 mm
4
Beton
50 mm
20 ~40
2
4 Ergänzungsset
für Betoneinbau
Art. Nr. 171460
5 Die Dicke der Betondecke ist
abhängig von der notwendigen
Überdeckung der Lüftungsrohre,
der Armierung und aller weiteren im Beton verlegten Gewerke
(dies sind z.B. Elektroinstallatio-
nen wie Schwachstrom, EDV,
Sanitär- und Heizungsinstallationen, zentrale Staubsaugeranlagen, einbetonierte Lampen, etc.),
sowie deren mögliche LeitungsÜberkreuzungen. Die spezifische
Dimensionierung hat durch
ausgewiesene
Statiker/Bauingenieure zu
erfolgen.
Hinweise
Ideal bei Deckenauslass (Deckendurchdringung) oder Wandauslass
(z.B. Sockel-Quellauslass). Der Bodenaufbau wird durch das KL-System in
keiner Weise beeinflusst.
Die Stärke der Wärmedämmung ist
frei wählbar.
Für Fussbodenauslass geeignet.
Zur Verhinderung der Schallübertragung muss der Auslass mit Dämmstreifen eingefasst werden. Durchdringungen des Unterlagsbodens
können Risse im Unterlagsboden
erzeugen.
Auf Wunsch könnte auf die Wärmedämmung und/oder die Trittschalldämmung verzichtet werden.
Falls ein Energieboden geplant ist,
kann anstelle F20 bzw. F30 auch
PUTEX ALU verwendet werden.
Die Trittschalldämmung kann auch auf
die Wärmeisolation verlegt werden.
Vorteile
- Trittschallfrage weitgehend gelöst
- kein erhöhter Bodenaufbau
- auch bei Deckenauslässen gute
Eignung im Mehrfamilienhaus
Nachteile
- Koordination mit Sanitär- und
Elektroinstallationen
- bei Filigrandecken weniger
geeignet
- Rohre sind nicht mehr zugänglich
- bedingte Schwächung der Statik
101
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Weitere Tips zum Einlegen in den Beton
1
2a
untere Armierungsebene
3
Schaltafel
2b
1 Die ovalen Rohre werden zwischen den Armierungsebenen
in die Betondecke eingelegt und
fixiert, so dass diese beim Betongiessen nicht aufschwimmen
können.
Zur Fixierung können Kabelbinder
(Art. Nr. 171197) in einem
Abstand von 0.5 m verwendet
werden.
2 Die Umlenkstücke für die
Ventilauslässe werden deckenbündig gegen die Schaltafel fixiert,
Tipp: das Umlenkstück kann mit
Kabelbindern gegen die untere
Armierung festgebunden werden
(2a). Zur Positionierung des Umlenkstückes und zum Verschluss
der Ventilöffnung wird der mitgelieferte Kunststoffdeckel mit
einem Nagel auf der Schaltafel
befestigt (2b).
3 Um das Risiko einer Kontaktkorrosion zwischen Rohr und Armierung bei einer längeren Verweildauer im Montagezustand (nicht
einbetoniert) ganz auszuschliessen, sollten Abstandhalter z.B.
aus Kunststoff oder Faserzement
verwendet werden.
Der runde Anschluss des Umlenkstücks (L = 350 mm) kann vor
der Montage auf die gewünschte
Länge gekürzt werden.
Wichtige Hinweise beim
Einlegen in Beton
Rohrenden verschliessen:
Alle offenen Enden der Rohrleitungen müssen sofort dicht abgeschlossen werden, um ein Eindringen von
Wasser und Schmutz zu verhindern.
Die Rohrstücke, welche nicht direkt
einbetoniert werden, müssen
ausreichend von Wettereinflüssen
geschütz werden (mit Schutzschlauch, Plastik, Klebeband, etc.).
Trittfestigkeit Quadroflex-Rohre:
Beim Umgang mit den ovalen flexiblen Installationsrohren Quadroflex
ist auf deren beschränkte Trittfestigkeit zu achten (System 150/151/200).
Aufgrund des ovalen Rohrquerschnittes besteht die Gefahr, dass
das Rohr bei übermässiger Begehung
deformiert wird. Für das System 151
(208 × 52 mm) sind Abdeckbleche
als Trittschutz (Art. Nr. 170569/
170570) erhältlich.
Alternativ zum flexiblen Installationsrohr kann auch das starre Installationsrohr Quadrofix angewendet
werden. Das Quadrofix ist sehr stabil
und eignet sich dort, wo eine hohe
Trittfestigkeit während der Montage
und während des Einbringens des
Betonbodens verlangt ist.
Einbringung des Beton:
Die Einbringung des Betons hat
innerhalb von 2 Tagen nach der
Montage des Lüftungssystems zu
erfolgen.
102
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Verlegen auf Trittschallisolation
Bodenbelag
Unterlagsboden: 4 – 5 cm Anhydrit oder Zementüberzug Höhe gemäss Hersteller
Wand
PE-Folie
Wärmedämmung z.B. Sagex F20 oder F30
oder PUTEX Alu 60 mm
~10
Trittschalldämmung z.B. Saglan ST 20/17
Dämmstreifen
1
82 – 200 mm
< 60 mm
~40
Trittschalldämmung
Saglan ST 20/17
2
Beton
~180
~10
60 ~30
3
1 Deckenauslass
mit Umlenkstück
Art. Nr. 170644, 170645
2 Fussboden-Sockelquellauslass
Art. Nr. 170730
3 Fussboden-Sockelquellauslass
Art. Nr. 170730
Zudem müssen die Dämmstreifen
an der Wand sauber montiert werden. Diese Arbeiten sind heikel und
es besteht die Möglichkeit von Trittschallübertragung auf die Wand.
Wenn erwünscht, kann eine zusätzliche Wärmeisolation über die Ausgleichsschicht verlegt werden.
Mindestens ist aber über der Ausgleichsisolation eine Trennlage von
1 cm F20 bzw. 1 cm F30 erforderlich. Ohne diese flächendeckende
Trennlage entstehen Risse im Unterlagsboden, weil die Ausgleichsisolation nicht ohne Hohlraum an
die Kanäle angesetzt werden kann.
Die Hohlräume würden sich mit
Unterlagsboden füllen, wodurch
Spannungen entständen.
Hinweise
Bedingt geeignet bei Deckenauslass (Deckendurchdringung), weil
die Trittschalldämmung durchbrochen
wird.
Für Fussbodenauslass geeignet.
Zur Verhinderung der Schallübertragung muss der Auslass mit Dämmstreifen eingefasst werden. Durchdringungen des Unterlagsbodens
können Risse im Unterlagsboden
erzeugen.
Bedingt geeignet für einen
Wandauslass (z.B. Sockel-Quellauslass). Der Anschlusskanal in die
Wand muss gegen Trittschall abisoliert werden.
Die Stärke der Wärmedämmung
entspricht der Bauhöhe des Kanals
(Ausgleichsisolation) und beträgt
6 cm.
Falls ein Energieboden geplant ist,
kann anstelle F20 bzw. F30 auch
PUTEX ALU verwendet werden.
103
4. Produktdaten
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
Luftverteilkasten
mit 1 Hauptanschluss zu System 151, Stutzen 207 × 51 mm
und 6 Abgängen zu System 100, Stutzen 128 × 51 mm
6 × System
100
System
151
Art. Nr.
170556
Hinweis: Der Hauptanschluss ist in der Bedarfsstufe (2. Stufe) für
einen max. Volumenstrom von 150 m3/h ausgelegt. Die Montage
erfolgt im abgehängten Deckenbereich oder in der Dämmebene
des Fussbodens. An der Oberseite befindet sich eine Revisionsöffnung.
Nicht belegte Anschlüsse können mit den beigefügten Deckeln
(3 Stück) verschlossen werden.
Luftverteilkasten
mit 1 Hauptanschluss zu System 151, Stutzen 207 × 51 mm,
und 3 Abgängen zu System 100, Stutzen 128 × 51 mm.
100
ystem
3×S
System
151
Art. Nr.
171453
Hinweis: Die Montage erfolgt im abgehängten Deckenbereich,
Wandbereich oder im Fussbodenbereich (innnerhalb der Dämmschicht). An der Oberseite befindet sich eine Revisionsöffnung.
Nicht belegter Anschluss kann mit den beigefügten Deckel (1Stück)
verschlossen werden. Bei Einsatz als Abluftsammler ist das interne
Lochblech zu entfernen.
Wichtig: max. Volumenstrom für ZULUFT: 105 m3/h und
ABLUFT: 150 m3/h
Technische Daten
Luftverteilkasten
170556
171453
6
3
Breite
668 mm
474 mm
Höhe
60 mm
60 mm
Tiefe
180 mm
180 mm
Material
Edelstahl
Edelstahl
1 Stück
1 Stück
Abgänge zu System 100
Verpackungseinheit
Anwendung
Beim Einsatz als Abluftsammler ist das interne Lochblech zu entfernen.
Verlängerung zur Revisionsöffnung
Art. Nr.
3720839
Abmessungen
Höhe
200 mm
Breite
307 mm
Tiefe
107 mm
Material
Edelstahl / Kunststoff
Verpackungseinheit
1 Stück
104
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
Diagramm Druckverlust
Luftverteilkasten
mit 6 Abgängen
4. Produktdaten
Zuluft ZUL
Abluft ABL
(ohne Lochblech)
Druckverlust in Pa
30
20
10
0
100
125
150
175
200
Volumenstrom in
225
250
m3/h
35
Diagramm Druckverlust
Luftverteilkasten
mit 3 Abgängen
Zuluft ZUL
Abluft ABL
30
Druckverlust in Pa
25
20
15
10
5
0
80
100
120
Volumenstrom in
140
m3/h
105
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Luftverteilkasten für Betoneinbau
bestehend aus 2 Teilen:
Art. Nr.
171459
Einbetonierbares Oberteil 300 × 500 mm mit 6 Abgängen zu System 100,
Stutzen 128 × 51 mm, zur durchbruchfreien Montage auf Schaltafel;
Abschraubbares Unterteil (Anschlusskasten) 300 × 500 × 120 mm,
innen isoliert 10 mm, mit wahlweise 2 Hauptanschlüssen zu
System 150, Stutzen 191 × 79 mm.
Material Edelstahl.
Beilagen: 3 Kunststoffdeckel System 100, 1 Edelstahldeckel
System 150, 8 Kreuzschrauben M6.
Abmessungen und Montage
Das Oberteil wird mit 4 Nägeln auf
der Schaltafel befestigt. Die Gewindebolzen sind durch ein Klebeband
vor Verschmutzung geschützt. Es
darf kein Beton zwischen Verschalung und Oberteil fliessen, evtl. muss
zusätzlich Silikon aufgetragen
werden. Die Lüftungskanäle werden
ca. 25 mm auf den Stutzen gesteckt
und sind mit Kaltschrumpfband
abzukleben. Nicht benötigte Anschlüsse werden mit den beiligenden Deckeln verschlossen. Nach
dem Aushärten des Betons wird die
Verschalung und das Klebeband
entfernt, sodass der Anschlusskasten mit den beiligenden Schrauben M6 befestigt werden kann.
25
Diagramm Druckverlust
Druckverlust in Pa
20
15
10
5
0
90
140
190
Volumenstrom in m3/h
240
106
4. Produktdaten
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
geschlossen
offen
Länge
Umlenkstück für Quadro mit rundem Anschluss
für Tellerventil, Edelstahl
zu System
Stutzen
für Tellerventil Innenmass
100 – DN 100
128 × 51 mm
ø 100
100 – DN 125
128 × 51 mm
ø 125
Art. Nr.
170644
170645
Achse
Technische Daten
Umlenkstück – für Tellerventil
170644
170645
Länge
210 mm
210 mm
Achse
75 mm
75 mm
Material
Edelstahl
Verpackungseinheit
1 Stück
Diagramme Druckverlust
System 100 – ø 100
Druckverlust in Pa
7
Abluft ABL
Zuluft ZUL
6
5
4
3
2
1
10 15
Druckverlust in Pa
System 100 – ø 125
9
8
7
6
5
4
3
2
1
0
20
25 30 35 40 45
Volumenstrom in m3/h
50
55 60
Abluft ABL
Zuluft ZUL
10
20
30
40
50
60
Volumenstrom in m3/h
70
80
107
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
geschlossen
offen
Länge
4. Produktdaten
Umlenkstück für Quadro auf runden Anschluss,
Kellerdecke, Edelstahl
zu System
Stutzen
Rohr Innenmass
150 – DN 150
191 × 79 mm
ø 150
151 – DN 150
207 × 51 mm
ø 150
Art. Nr.
171465
170677
Achse
Technische Daten
Umlenkstück
171465
170677
Länge
260 mm
240 mm
Achse
110 mm
100 mm
Material
Edelstahl
Verpackungseinheit
1 Stück
Diagramm – Druckverlust
System 150 – ø 150
14
Abluft
Druckverlust in Pa
12
10
Zuluft
8
6
4
2
0
70 90
110 130 150 170 190 210 230 250
Volumenstrom in m3/h
22
System 151 – ø 150
Abluft
20
Druckverlust in Pa
18
16
14
12
10
Zuluft
8
6
4
2
0
70 90
110 130 150 170 190 210 230 250
Volumenstrom in m3/h
108
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Art. Nr.
170732
Schlitzauslass mit Anschlusskasten
für Wand- und Deckeneinbau, hohe Wurfweite
mit Anschluss zu System 100, Stutzen 128 × 51 mm
Technische Daten
Schlitzauslass mit Anschlusskasten
170732
Material
Edelstahlgehäuse
Höhe
102 mm
Breite
324 mm
Tiefe
85 – 110 mm
Farbe
weiss
Verpackungseinheit
1 Stück
Diagramm Druckverlust
Schlitzauslass
Deckeneinbau Einstellung 1A und F6
Druckverlust in Pa
25
Deckeneinbau Einstellung F6 bzw. 1A
20
15
10
5
0
10
15
20
25
30
Volumenstrom in m3/h
max. 200 mm
Wandeinbau Einstellung F6 bzw. 1A
35
40
Auf der hinteren Seite befidet sich
das Schiebeelement für den Abgleich.
verschieben
Öffnung 30 oder 40 mm
min. 10 mm
max. 35 mm
Die max. Zuluftmenge darf 35 m3/h nicht überschreiten.
Volumenstrom
Wurfweite in m
Einfügungsdämmwerte in dB
in
m3/h
Kühlen
(–5K)
Isotherm
(OK)
Heizen
(+18K)
20
3,0
3,4
3,6
30
3,2
3,7
4,0
35
3,3
3,9
4,3
Schlitzauslass
170732
Oktavmittenfrequenz in Hz
125
250
6
7
500 1000 2000 4000
8
16
10
7
109
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Fussboden-/Sockel-Quellauslass
Art. Nr.
mit Anschluss zu System 100,
170730
für Fussboden- oder Wandeinbau, Stutzen 128 × 51 mm (eng),
Luftgitter aus sandgestrahltem Edelstahl, ablängbarer KunststoffAusgleichskasten für den Höhenausgleich inkl. Befestigungsmaterial
Technische Daten
Fussboden-/Sockel-Quellauslass
170730
Material
Edelstahl
Höhe
verstellbar 82 – 200 mm
Breite
307 mm
Tiefe
107 mm
Oberflächenbehandlung
gebürstet, hochglanz poliert, oder weiss pulverbeschichtet
Verpackungseinheit
1 Stück
Kunststoffkasten für den Höhenausgleich
Befestigung am Anschlusskasten mit 4 Stück
Blechschrauben 3,5 × 6,5 mm.
Einstellschieber
Fertigteil
Gewindestange
Luftgitter
Anschlusskasten
110
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
Diagramm Druckverlust
Fussboden-/Sockel-Quellauslass
4. Produktdaten
2
4
35
32,5
30
6
27,5
22,5
20
8
17,5
15
10
12,5
Spaltbreite in mm
Druckverlust in Pa
25
12
14
16
18
20
10
7,5
5
2,5
0
10
Fussboden-/Sockel-
15
20
25
30
35
Volumenstrom in m3/h
Öffnungsmass
45
50
Einfügungsdämmwerte in dB
Quellauslass
170730
40
Oktavmittenfrequenz f in Hz
a in mm
125
250
500
1000
2000
4000
8000
20
12
7
12
9
13
13
16
10
12
7
12
10
14
14
17
111
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Ergänzungsset für Betoneinbau des Fussbodenauslasses
bestehend aus:
Verlängerung aus Edelstahl für Einbaurahmen, Höhe 200 mm,
inkl. Befestigungsmaterial.
Schienenprofil (2 Stk.), Höhe 50 mm, zur Befestigung des
Fussbodenauslasses auf Schaltafel, inkl. Befestigungsmaterial.
Art. Nr.
171460
Verwendung: Befestigung und Verlängerung des Fussbodenauslasses auf 200 bis 330 mm Einbauhöhe beim Einlegen im Beton
Technische Daten
Ergänzungsset
171460
Material
Edelstahl
Verlängerung / Höhe
200 mm
Verpackungseinheit
1 Stück
Abmessungen Verlängerung
Abmessungen Schienenprofil
112
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
45
Länge
4. Produktdaten
Schalldämpfer
Quadrosilent für Quadro, flexibler Schalldämpfer,
mineralfaserfrei, mit ovalem Anschluss, Aluminium
zu DN 100: Stutzen 128 × 51 mm, Länge 500 mm
zu DN 150: Stutzen 191 × 79 mm, Länge 500 mm
zu DN 100: Stutzen 128 × 51 mm, Länge 1000 mm
zu DN 150: Stutzen 191 × 79 mm, Länge 1000 mm
45
Art. Nr.
170589
170591
170592
170594
Technische Daten
Quadrosilent für Quadro
DN 100
DN 150
170589/170592
170591/170594
Innenrohr
129 × 52 mm
192 × 80 mm
Aussenrohr
202 × 117 mm
274 × 140 mm
Rohr
Aluminium
Temperaturbeständigkeit
bis +200° C
Brandverhalten
Nichtbrennbar nach DIN 4102 Kl. A2
Verpackungseinheit
Schalldämpfertyp
Quadrosilent
1 Stück
System
Länge
Einfügungsdämmwerte in dB
Oktavmittenfrequenz in Hz
dB(A)*
125
250
500
1000
2000
4000
8000
100
150
500 mm
8
8
10
10
18
20
46
37
50
46
44
24
38
17
19
17
100
150
1000 mm
11
11
14
13
24
23
50
41
53
51
46
31
41
21
21
21
*) Orientierungswert
Quadrosilent
flach
6
Druckverlust in Pa
5
Quadrosilent flach
Art. Nr.
für Quadro,
170595
flacher Schalldämpfer,
mineralfaserfrei, trittfeste Ausführung zu Zuluft System 100,
Stützen 128 × 51 mm,
Länge 500 mm
Bauhöhe 60 mm
Schalldämpfertyp
System
100
3
2
1
0
Länge
500 m
Quadrosilent flach
4
10
15
20
25
30
35
40
Volumenstrom in m3/h
45
50
Einfügungsdämmwerte in dB
Oktavmittenfrequenz in Hz
125
250
500
1000
2000
4000
8000
8
9
21
32
39
34
30
113
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Ovale Rohre Quadro
a
b
Quadroflex verrillt, Lieferlänge 3 m, flexibles
Installationsrohr oval, verzinkt
System 100: Innenmass 129 × 52 mm, Aussenmass 136 × 59 mm
System 150: Innenmass 192 × 80 mm, Aussenmass 199 × 87 mm
System 151: Innenmass 208 × 52 mm, Aussenmass 215 × 59 mm
System 200: Innenmass 271 × 80 mm, Aussenmass 278 × 87 mm
Art. Nr.
170563
170565
170566
170567
Biegeradius Quadroflex (bezogen auf die Mittelachse)
hochkant:
flach:
r = 3×a
r = 3×b
Quadroflex verrillt, Lieferlänge 15 m als Bund, Gewicht ca. 10 kg, 170568
flexibles Installationsrohr oval verzinkt
System 100: Innenmass 129 × 52 mm, Aussenmass 136 × 59 mm
Abdeckblech als Trittschutz, zum Abdecken von Quadro-Rohren
System 151, verzinkt
B × H × L: 215 × 60 × 400 mm
170569
B × H × L: 215 × 60 × 100 mm
170570
Quadrofix innen glatt, Lieferlänge 3 m, starres Installationsrohr oval,
verzinkt
System 100: Innenmass 129 × 52 mm, Aussenmass 134 × 57 mm 170571
System 150: Innenmass 192 × 80 mm, Aussenmass 197 × 85 mm 170573
System 151: Innenmass 208 × 52 mm, Aussenmass 213 × 57 mm 170574
System 200: Innenmass 271 × 80 mm, Aussenmass 276 × 85 mm 170575
Bezeichnung
Material
Materialdicke
Einfügungsdämmwerte in dB/m
Oktavmittenfrequenz in Hz
mm
63
125
250
500
1000
2000
4000
8000
Quadroflex
verzinkt
0,12
0,6
0,7
0,6
0,8
0,8
0,7
0,7
0,8
Quadrofix
verzinkt
0,4
0,5
0,8
0,6
0,7
0,7
0,6
0,6
0,7
114
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Zubehör oval für Quadro
Innenverbinder eng – eng zur Verbindung
von Quadrorohren, Edelstahl
zu System 100: Stutzen 128 × 51 mm
zu System 150: Stutzen 191 × 79 mm
zu System 151: Stutzen 207 × 51 mm
zu System 200: Stutzen 270 × 79 mm
Art. Nr.
170600
170602
170603
170604
Verbinder weit-weit zur Verbindung von Quadro-Zubehörteilen,
Edelstahl
zu System 150: Innenmass 192 × 80 mm
170605
zu System 151: Innenmass 208 × 52 mm
170606
Bundkragen für Quadro, Edelstahl
zu System 100: Stutzen 128 × 51 mm
zu System 150: Stutzen 191 × 79 mm
zu System 151: Stutzen 207 × 51 mm
zu System 200: Stutzen 270 × 79 mm
170607
170609
170610
170611
Abzweigstück für Quadro, Abgang schmalseitig, Edelstahl
zu System
Stutzen
Abgang
Länge
100 – 100
128 × 51 mm
128 × 51 mm
300 mm
100 – 151
128 × 51 mm
207 × 51 mm
360 mm
150 – 100
191 × 79 mm
128 × 51 mm
300 mm
150 – 150
191 × 79 mm
191 × 79 mm
360 mm
150 – 151
191 × 79 mm
207 × 51 mm
360 mm
151 – 100
207 × 51 mm
128 × 51 mm
300 mm
151 – 151
207 × 51 mm
207 × 51 mm
360 mm
170612
170613
170616
170618
170619
170620
170621
Abzweigstück für Quadro, Abgang breitseitig, Edelstahl
zu System
Stutzen
Abgang
Länge
150 – 100
191 × 79 mm
128 × 51 mm
220 mm
150 – 150
191 × 79 mm
191 × 79 mm
250 mm
150 – 151
191 × 79 mm
207 × 51 mm
250 mm
151 – 100
207 × 51 mm
128 × 51 mm
220 mm
151 – 151
207 × 51 mm
207 × 51 mm
240 mm
170623
170624
170625
170626
170628
Abzweigstück zu DN 150
Stutzen ø 149 mm mit Abgang zu System 151,
Stutzen 207 × 51 mm,
Edelstahl
170629
115
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Reduzierung Quadro auf Quadro, Edelstahl
zu System 150 – 100, Stutzen: 191 × 79 mm auf 128 × 51 mm
zu System 150 – 151, Stutzen: 191 × 79 mm auf 207 × 51 mm
zu System 150 – 100, Stutzen: 207 × 51 mm auf 128 × 51 mm
zu System 200 – 150, Stutzen: 270 × 79 mm auf 191 × 79 mm
zu System 200 – 151, Stutzen: 270 × 79 mm auf 207 × 51 mm
Art. Nr.
170631
170633
170634
170636
170637
Reduzierung Rund auf Quadro, Edelstahl
zu DN 200 – System 150, Innenmass 200 mm auf
Stutzen 191 × 79 mm
170638
Übergang Quadro auf Rund
zu System 100 – DN 100, Stutzen: 128 × 51 mm auf ø 99 mm
zu System 150 – DN 150, Stutzen: 191 × 79 mm auf ø 149 mm
zu System 151 – DN 150, Stutzen: 207 × 51 mm auf ø 149 mm
zu System 200 – DN 200, Stutzen: 270 × 79 mm auf ø 199 mm
170639
170641
170642
170643
116
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Segmentwinkel 90° breitseitig für Quadro
zu System 100: Stutzen 128× 51 mm
zu System 150: Stutzen 191 × 79 mm
zu System 151: Stutzen 207× 51 mm
zu System 200: Stutzen 270 × 79 mm; Lieferfrist 5 Wochen
Art. Nr.
170657
170659
170660
170661
Segmentwinkel 90° schmalseitig für Quadro
zu System 100: Stutzen 128× 51 mm
zu System 150: Stutzen 191 × 79 mm
zu System 151: Stutzen 207× 51 mm
zu System 200: Stutzen 270 × 79 mm; Lieferfrist 5 Wochen
Art. Nr.
170662
170664
170665
170666
Diagramm-Druckverlust
(für beide Segmentwinkel)
117
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Winkel 45° breitseitig für Quadro, Edelstahl
zu System 100: Stutzen 128 × 51 mm
zu System 150: Stutzen 191 × 79 mm
zu System 151: Stutzen 207 × 51 mm
zu System 200: Stutzen 270 × 79 mm
Art. Nr.
170667
170669
170670
170671
12
Diagramm-Druckverlust
Winkel 45° breitseitig
Druckverlust in Pa
10
8
6
4
2
0
20
50
80
110
140
3
Volumenstrom in m /h
170
Winkel 45° schmalseitig für Quadro, Edelstahl
zu System 100: Stutzen 128 × 51 mm
zu System 150: Stutzen 191 × 79 mm
zu System 151: Stutzen 207 × 51 mm
zu System 200: Stutzen 270 × 79 mm
Winkel 45° schmalseitig
200
Art. Nr.
170672
170674
170675
170676
12
Druckverlust in Pa
10
8
6
4
2
0
20
50
80
110
140
3
Volumenstrom in m /h
170
200
118
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Revisionsöffnung mit runder Öffnung ø 100 mm,
Art. Nr.
Material Edelstahl, zum Einbau in Quadroflex- und Quadrofixrohre,
zur Sichtkontrolle und Reinigung der Luftkanäle
zu System 100: Stutzen 128 × 51 mm
11001320
zu System 150: Stutzen 191 × 79 mm
11001322
zu System 151: Stutzen 207 × 51 mm
11001323
zu System 200: Stutzen 270 × 79 mm; Lieferfrist 5 Wochen
11001324
Ovale Drosselklappe mit Handverstellung, Material Edelstahl
zum Einbau in Quadroflex- und Quadrofixrohre
zu System 100: Stutzen 128 × 51 mm
zu System 150: Stutzen 191 × 79 mm
zu System 151: Stutzen 207 × 51 mm
zu System 200: Stutzen 270 × 79 mm; Lieferfrist 5 Wochen
11001325
11001327
11001328
11001329
Montagematerial
Befestigungsschelle für Quadrorohre Material: Kunststoff
zu System 100: Beutel à 30 Stk.
zu System 150: Beutel à 5 Stk.
zu System 151: Beutel à 5 Stk.
zu System 200: Beutel à 5 Stk.; Lieferfrist 5 Wochen
11001551
11001552
11001553
11001554
Kaltdichtband
Zum Erreichen einer hohen Dichtigkeit der Verbindungen,
temperaturbeständig (–20° C bis +60° C); 1 Rolle à 15 Meter,
Breite 50 mm, 2-Komponenten-Dichtband
Verwendung: mit wenig Zug und Druck 1-fach umwickeln,
Bedarf pro EFH-Anlage 2-3 Rollen
170555
Dämmstreifen 3/100 vollflächig selbstklebend, Rolle à 3,6 m
Masse (B × H) 100 × 3 mm, Dämmschichtdicke 3 mm, Farbe grau;
Verwendung: bei Montage in der Dämmebene des Fussbodens
als schallentkoppelte Trennlage zwischen Lüftungssystem und
Rohboden sowie zum Auskleiden von Mauerdurchbrüchen; wird
auf Lüftungsrohre geklebt
170561
Dämmschlauch Rolle à 15 m, passend zu System 100
Dämmschichtdicke 4 mm,
passend zu System 150 und 151
Farbe grau
170559
170560
Kabelbinder aus Kunststoff, Pack à 100 Stk
zur Befestigung des Kanalsystems auf Betonarmierung (alle 0,5 m)
Länge = 527 mm
passend zu Quadrorohr
171197
Länge = 430 mm
passend zu Kunststoffrohr
11002307
119
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Überströmgitter TGK, zweiteiliges Kunststoffgitter zum Einbau
in die Zimmertür
Farbe weiss
Farbe braun
Art. Nr.
170740
170741
Technische Daten
Überströmgitter TGK
170740
170741
Abmessungen
454 × 90 mm
Öffnungsmass
434 × 76 mm
Farbe
weiss
Verpackungseinheit
braun
1 Stück
Diagramm Druckverlust
Überströmgitter TGK
14
Druckverlust in Pa
12
10
8
6
4
2
20
30
40
50
Volumenstrom in
60
70
80
m3/h
120
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Überströmgitter TVC, zweiteiliges Aluminiumgitter zum Einbau
in die Zimmertür
Farbe weiss
Aluminium natur eloxiert
Art. Nr.
170742
170743
Technische Daten
Überströmgitter TGK
170742
170743
400 × 100 mm
Abmessungen
Farbe
weiss
Aluminium natur eloxiert
Verpackungseinheit
Funktion
1 Stück
Abmessungen
454 × 90
Druckverlust
25 m3/h = 0,8 Pa
50 m3/h = 2,6 Pa
75 m3/h = 5,7 Pa
A
B
C
H
L
90
454
28 – 50
76
434
Akustik
Schallleistungspegel: < 20 dB(A) bis 75 m3/h
121
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
4. Produktdaten
Überströmelement für Wandeinbau
mit integriertem Zweifach-Schalldämpfer, tapezier- oder
übermalbar, inkl. Montagematerial.
Aussparung 800 × 150 mm
für Wandstärke 100 – 130 mm
für Wandstärke 130 – 180 mm
für Wandstärke 180 – 260 mm
Art. Nr.
171456
171457
171458
Technische Daten
Überströmelement
für Wandstärke / Abmessung A
171456
171457
171458
100 – 130 mm
130 – 180 mm
180 – 260 mm
Material
verzinktes Stahlblech
Absorber
mineralfaserfrei
Verpackungseinheit
Funktion
1 Stück
Abmessungen
180 mm
20 mm
140 mm
790 mm
20 mm
20 mm
830 mm
20 mm
A
7
Diagramm Druckverlust
Überströmelement
6
Druckverlust in Pa
Das akustisch wirksame Überströmelement verhindert überwiegend
eine Sprachübertragung von Raum
zu Raum und gleichzeitig strömt
Raumluft durch das Überströmelement in den Überströmbereich.
Im Standardeinsatzfall (Komfortlüftung) empfehlen wir den Druckverlust von 2,0 Pa nicht zu überschreiten.
5
4
3
2
1
Einbaubeispiel
0
25
30
35
40
45
50
55
60
Volumenstrom in m3/h
Akustik
Norm-Schallpegeldifferenz Dn,e Terz in dB
Oktavmittenfrequenz in Hz
63
> 32,6
125
> 27,6
250
29,4
500
27,0
1000
35,4
2000
47,0
4000
> 48,4
122
Technische Dokumentation AIRSYSTEM
Notizen
123
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Seele and Geist
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