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A3D Bedienungs- und Installationsanleitung - WITA – Wilhelm

EinbettenHerunterladen
A 3D
Bedienungs- und
Installationsanleitung
Bitte beachten Sie die Sicherheitshinweise und lesen Sie diese
Anleitung vor Inbetriebnahme sorgfältig durch.
Sicherheitshinweise
Allgemein
E
Mit diesem Achtungszeichen wird in der Anleitung auf Gefahren für Leib und Leben und/oder Sachwerte hingewiesen
Netzanschlußvorschriften
Beachten Sie Die Bedingungen Ihres örtlichen Energieversorgungsunternehmens und die VDE-Vorschriften. Ihre Heizungsregelung darf nur von dafür autorisiertem Fachpersonal installiert werden.
E
Bei nichtfachgerechter Installation besteht Gefahr für Leib und Leben.
Gewährleistungsbedingungen
Bei nicht fachgerechter Installation, Inbetriebnahme, Wartung und Reparatur des Reglers besteht kein Anspruch auf
Garantieleistungen durch den Hersteller.
Konformitätserklärung
Wir erklären als Hersteller, daß die Baureihe
A 3D
bei Berücksichtigung der zutreffenden Installationsnormen sowie der Herstelleranweisungen den grundlegenden
Anforderungen folgender Normen entspricht:
? ? 89/336/EWG
? ? 73/23/EWG
? ? EN 50081-1
? ? EN 50082-2
? ? EN 60 730
WITA-Wilhelm Taake GmbH
Armaturen- und Antriebstechnik
Bad Oeynhausen
2
Wirkungsweise und Funktionen
Handlungsanweisungen
Regler
Immer, wenn eine Einstellung vorzunehmen ist, erkennen Sie dies an den
numerierten Handlungsschritten bzw.
den vorangestellten Spiegelstrichen.
Bei der digitalen Wochenschaltuhr
wird außerdem durch Tastensymbole
gezeigt, welche Tasten zu betätigen
sind.
Der Regler ist außentemperaturgeführt und sorgt für ein optimales
Zusammenwirken der einzelnen Komponenten Ihrer Heizungsanlage. Er
vergleicht die Meßwerte mit
vorgegebenen bzw. errechneten
Sollwerten.
Auf Grund dieser optimierten Werte
werden der Brenner H und die Umwälzpumpen ein- oder ausgeschaltet
und der Mischermotor v je nach
Bedarf auf- oder zugefahren.
Das Ergebnis ist eine unabhängig von
der Außentemperatur gleichbleibende
Raumtemperatur.
Wahlweise kann eine Fernbedienung
mit integriertem Raumfühler (FBR1)
angeschlossen werden.
Hinweise
!
Wichtige Hinweise sind mit einem
Ausrufungszeichen markiert.
Reglervarianten
Diese Anleitung beschreibt die Reglerserie A 3D. Der Regler ist je nach Modell für bis zu 3 Kreise (Kessel-, Mischer- und Warmwasserkreis) ausgelegt und stellt sich je nach
angeschlossenen Fühlern auf die
gewünschte
Regelfunktion ein.
!
Durch die werkseitige
Voreinstellung ist der Regler sofort
nach der Installation betriebsbereit.
A 3D ZP/ZPW
?? Kesselkreisregelung H
?? Warmwasserkreisregelung F
Den Regler A 3D gibt es in fünf verschiedenen Ausführungen.
Funktionen, die nicht für alle
Reglervarianten gelten, sind in der
Anleitung mit den folgenden Symbolen
gekennzeichnet:
A 3D ZKPW
?? 2stufiger Brenner (Kaskade) s
?? Warmwasserkreisregelung F
Kesselkreis H
nur für
A 3D ZP/ZPW
A 3D ZKPW
A 3D ZMPW
A 3D ZKMPW
A 3D ZKMPW
?? 2stufiger Brenner (Kaskade) s
?? Mischerkreisregelung v
?? Warmwasserkreisregelung F
Mischerkreis v
nur für
A 3D MP
A 3D ZMPW
A 3D ZKMPW
Funktionen
Warmwasserkreis F
nur für
A 3D ZPW
A 3D ZKPW
A 3D ZMPW
A 3D ZKMPW
2stufiger Brenner (Kaskade) s
nur für
A 3D ZKPW
A 3D ZKMPW
A 3D ZMPW
?? Kesselkreisregelung H
?? Mischerkreisregelung v
?? Warmwasserkreisregelung F
A 3D MP
?? Mischerkreisregelung v
Für alle Ausführungen
?? automatische Sommer-/Winterschaltung
?? bedarfsabhängige Umwälzpumpenschaltung
?? LED-Anzeige aller Relais-Ausgänge
?? Anzeige für Fühlerkonfiguration und
Fühlerdiagnose
Für Ausführungen mit
Kesselkreisregelung H
?? außentemperaturabhängige
Kessel-temperaturregelung durch
Schalten des Brenners
?? Minimalbegrenzung der Kesseltemperatur
?? einstellbare dynamische
Schalthysterese für den Brenner
Für Ausführungen mit
2stufiger Brennerregelung s
?? potentialfreier Wechsler-Ausgang
für 2. Stufe
?? einstellbare Sperrzeit für 2. Stufe
Für Ausführungen mit
Warmwasserkreisregelung F
?? Warmwasserregelung durch
Schalten des Brenners und der
Speicherladepumpe
?? wahlweise Parallellauf von
Heizungs- und Speicherladepumpe
?? Nachlauf der Speicherladepumpe
nach Warmwasserbereitung
Für Ausführungen mit
Mischerkreisregelung v
?? außentemperaturabhängige
Vorlauftemperaturregelung durch
motorische Verstellung des
Mischers
Schaltuhr
Der Regler kann entweder mit einer
analogen Tages- und Wochen- oder
einer digitalen Wochenschaltuhr ausgerüstet sein.
Analoge Tages- und
Wochenschaltuhr
?? Gangreserve von mindestens 50
Stunden
oder
Digitale Wochenschaltuhr
?? Gangreserve von 50 Stunden
?? freie Zuordnung der beiden
Uhrenkanäle, siehe Kapitel
?? bis zu 19 Schaltzeitpaare für
Wochenrhythmus speichern
?? zeitgleiche Schaltzeiten an
verschiedenen Wochentagen als
ein Schaltzeitpaar speichern
?? nächsten Schaltbetrieb vorzeitig
aktivieren
?? eine Betriebsart dauerhaft einstellen
?? automatische Sommer-/Winterzeit
?? Ferienprogramm einstellen
Fernbedienung mit Raumfühler
FBR1 (Zubehör)
Über die Fernbedienung können Sie
das Heizprogramm wählen und den
am Regler eingestellten
Raumtemperatursollwert um bis zu ±5
°C verändern.
3
Geräteübersicht
Analoge Tages- und
Wochenschaltuhr
1
2
3
!
Schaltstifte
rot = Normalbetrieb
blau = Absenkbetrieb
24-Stunden-Ring
Makierungsdreieck
zeigt eingestellte Uhrzeit
Schaltuhr nur in Pfeilrichtung drehen.
Stellknöpfe/Funktionen
A
Funktionsanzeigen (je nach Reglervariante)
n
Speicherladepumpe ein
o
Mischer läuft in Richtung „Auf“
p
Mischer läuft in Richtung „Zu“
H
Brenner ein
JK
Heizungsumwälzpumpen ein
H H zweistufiger Brenner ein
B Heizkurve Mischerkreis
C Warmwassertemperatur
D Heizkurve Kesselkreis
E Heizprogramm
F Absenktemperatur
G Normaltemperatur
Digitale Wochenschaltuhr
Einstellungen
1 Bedienfeld
d = Wochentag
h = Stunden
m = Minuten
A
F = Uhrzeit- und Wochentagseinstellung
aktivieren
Prog. = Heizprogramm
C1 = Kanal 1
C2 = Kanal 2
RES = Uhrzeit und Heizprogramme
löschen
B
1
2
5
4
3
Anzeigen
2 Ferienprogramm
3 Wochentag
4 Sommerzeit
5 Winterzeit
6 Kanal 1
Normalbetrieb
Absenkbetrieb
dauernd Normalbetrieb
dauernd Absenkbetrieb
7 Kanal 2
Anzeigen wie unter 6
40
30
2
D
1
0.6
2.5
20
50
0.6
0.2
3
10
60
0.2
1.5
2
2.5
H
3
12
10 54
1
2
d
3
4
5
6
8
1
2
h
16
4
20
C
7
m
RES
Prog C1
C2
K F
20
16
1
24
B
12
28
h
7 6
Stellknöpfe/Funktionsanzeigen
A
4
1.5
C
Funktionsanzeigen (je nach Reglervariante)
n
Speicherladepumpe ein
o
Mischer läuft in Richtung „Auf“
p
Mischer läuft in Richtung „Zu“
H
Brenner ein
JK Heizungsumwälzpumpen ein
HH zweistufiger Brenner ein
G
B
C
D
E
F
G
F
E
Heizkurve Mischerkreis
Warmwassertemperatur
Heizkurve Kesselkreis
Heizprogramm
Absenktemperatur
Normaltemperatur
Betriebsarten/Inbetriebnahme/Grundstellungen
15
2
13 1 11 10
14
9
2
19 18 17 16
6
5
4
3
Fernbedienung FBR1
Drehschalter zur Veränderung der
1
7
xj Service/Notbetrieb
(Handbetrieb ohne Regelung)
Alle Pumpen und der Brenner sind
eingeschaltet. Die Kesseltemperatur wird
am Kesselthermostat eingestellt. Der
Mischer kann bei Bedarf von Hand
verstellt werden.
Analoge Schaltuhr (Tagesprogramm)
8
F Warmwasserbetrieb
(Sommerbetrieb)
Der Regler schaltet den Brenner nur zur
Warmwasserbereitung ein, die Heizung ist
dauernd ausgeschaltet
(Frostschutzbetrieb)
Uhrzeit/Wochentag einstellen
20
C Absenkbetrieb
Der Regler arbeitet dauernd im
Absenkbetrieb und regelt die Anlage auf
die eingestellte Absenktemperatur. Die
Schaltuhr ist ohne Funktion.
21
h Normalbetrieb
Der Regler arbeitet dauernd im
Normalbetrieb und regelt die Anlage auf
die eingestellte Normaltemperatur. Die
Schaltuhr ist ohne Funktion.
24 23
22
q Schaltuhrbetrieb
Automatischer Wechsel von Normal- auf
Absenkbetrieb zu den programmierten
Schaltzeiten.
1
i Frostschutzbetrieb
Der Regler ist ausgeschaltet. Beim
Unterschreiten der Frostschutztemperatur arbeitet der Regler dauernd im
Frostschutzbetrieb.
Nach dem Anschließen der Fühler,
Stellglieder und der Spannungsversorgung
ist der Regler sofort betriebsbereit.
Lediglich die Uhrzeit und gegebenenfalls
der Wochentag müssen noch eingestellt
werden.
Wollen Sie weitere individuelle Einstellungen vornehmen, so schlagen Sie bitte in
den Kapiteln „Schaltzeiten programmieren“,
„Heizbetrieb“ und „Warmwasserbereitung“
nach.
Nach dem Einschalten der Netzspannung
blinkt 10 sek lang für jeden angeschlossenen Fühler die Betriebsanzeige (je nach
Reglervariante):
Außenfühler AFS
J
Kesselfühler KFS
H
Vorlauffühler VFAS
o
Speicherfühler SPFS
n
Fernbedienung FBR1 H p
Fernbedienung FBR1 v K oder s
Wird ein angeschlossener Fühler beim
Einschalten nicht angezeigt, überprüfen Sie
bitte die Fühleranschlüsse.
2
Heizprogrammschalter
Den Zeiger (1) in Pfeilrichtung drehen
und auf die aktuelle Uhrzeit einstellen.
Das Makierungsdreieck (2) zeigt am 24Stunden-Ring die Uhrzeit an.
Programmierung:
Beispiel: Es soll zwischen 6.00Uhr und
22.00Uhr geheizt werden
? ? den rote Schaltreiter auf 6.00Uhr
stecken
? ? den blauen Schaltreiter auf 22.00Uhr
stecken
Analoge Schaltuhr
(Wochenprogramm)
Raumsolltemperatur (? 5°C)
Drehschalter mit den Stellungen
q Schaltuhrbetrieb
C
dauernd Absenkbetrieb
h dauernd Normalbetrieb
!
Der Heizprogrammschalter am
Regler muß in Stellung q stehen.
Wochenprogramm einstellen:
den 24-Stunden-Ring (1) abnehmen
und den Minutenzeiger (2) drehen, bis
sich der Metallstift des grünen Ringes
(3) mit einer beliebigen Aussparung des
gelben Ringes (4) deckt. Dann den
Metallstift (5) von 24h auf 7d
verschieben, den 24-Stunden-Ring
wenden und wieder aufsetzen. Ihre Uhr
ist jetzt auf das Wochenprogramm
umgestellt und Sie können Ihr
Beispiel:
Ihre Wohnung soll von Montag bis
Freitag zwischen 6.00Uhr und
22.00Uhr, am Samstag zwischen
8.00Uhr und 24.00Uhr und am
Sonntag zwischen 9.00Uhr und
22.00Uhr geheizt sein:
? ? rote Schaltreiter auf 6.00Uhr im
Feld „I“, „II“, „III“, „IV“ und „V“
stecken
? ? blaue Schaltreiter auf 22.00Uhr im
Feld „I“, „II“, „III“, „IV“ und „V“
stecken
? ? roten Schaltreiter auf 8.00Uhr im
Feld „VI“ stecken
? ? blauen Schaltreiter auf 24.00Uhr im
Feld „VI“ stecken
? ? roten Schaltreiter auf 9.00Uhr im
Feld „VII“ stecken
? ? blauen Schaltreiter auf 22.00Uhr im
Feld „VII“ stecken
individuelles Wochenprogramm
programmieren.
5
Heizbetrieb
Stellen Sie die Temperaturen für den
Normal- und Absenkbetrieb ein.
Normaltemperatur
Die Raumtemperatur im Normalbetrieb können Sie mit dem Stellknopf h
im Bereich von 12°C bis 28°C
einstellen.
Absenktemperatur
Die Raumtemperatur im Absenkbetrieb können Sie mit dem Stellknopf C
im Bereich von 4°C bis 20°C
einstellen.
Wann die eingestellte Absenktemperatur erreicht wird, hängt von der
Isolierung des Gebäudes und der
herrschenden Witterung ab.
Bedarfsabhängige
Umwälzpumpenschaltung
?? Steigt die Raumtemperatur bei
sinkender Außentemperatur, so ist
die gewählte Heizkurve zu groß.
?? Sinkt Ihre Raumtemperatur bei
sinkender Außentemperatur, so ist
die gewählte Heizkurve zu klein.
?? Die richtige Heizkurve finden Sie
durch verändern der Heizkurve in
kleinen Schritten bei Außentemperaturen möglichst um 0°C.
Beachten Sie auch die Tips im
Abschnitt „Erläuterungen“.
Liegt die vom Außenfühler gemessene
Temperatur 1 K über der eingestellten
Raumtemperatur, dann schaltet der
Regler die Heizung ab.
Die Funktion der Umwälzpumpensteuerung in Abhängigkeit von der Außentemperatur und der
Parallelverschiebung (Stellknopf B oder
C) ist in den untenstehenden Abbildungen dargestellt.
Bei abgeschalteter Umwälzpumpe wird
der Brenner gesperrt und/oder der
Mischer v in die Stellung „Zu“ gefahren.
Die Warmwasserbereitung wird von der
Umwälzpumpenschaltung nicht
beeinflußt.
Warmwassertemperatur
Die Warmwassertemperatur können
Sie mit dem Stellknopf F im Bereich von
10°C bis 60°C einstellen.
Betriebszeiten
Heizkurven
Nur mit der für das jeweilige Gebäude
richtigen Heizkurve bleibt die Raumtemperatur bei jeder Außentemperatur
konstant. Die richtige Wahl der Heizkurve ist deshalb von großer Bedeutung. Werkseitig sind folgende Heizkurven voreingestellt:
?? Kesselkreis:
b H = 1,25
?? Mischerkreis: b v
= 0,6
Vorlauftemperatur ? V [°C]
90
1,5
70
1,25
1
0,8
50
!
0,6
0,4
0,2
30
20
20
+10
0
-10
Die Außentemperatur wird am Montageort des Außenfühlers (Nordseite)
gemessen. Auf der Südseite des Gebäudes kann die Außentemperatur
über der Abschalttemperatur liegen,
ohne daß die Heizung abgeschaltet
wird
28
26
24
Pumpe ein
Brenner ein
(bei Bedarf
22
Ist der Pumpenparallellauf (siehe
auch Seite x) eingeschaltet, bleiben
die Heizungspumpen während der
Warmwasserbereitung in Betrieb.
20
18
Pumpe aus
Brenner aus
16
14
12
30
25
20
Sie können jedoch die Heizkurven für
Kesselkreis bzw. Mischerkreis nach
Ihren Erfordernissen einstellen.
Heizkurve einstellen
1. Niedrigste Außentemperatur
ermitteln.
2. Erforderliche Vorlauftemperatur
ermitteln (Auslegungstemperatur
der Heizung).
3. b Wert für Heizkurve aus
Diagramm ablesen und einstellen.
15
10
5
0
Außentemperatur [C°]
-20
Außentemperatur ? A [ °C]
6
Die Warmwasserbereitung wird automatisch eingeschaltet, wenn im Speicher die eingestellte Temperatur um 5K
unterschritten wird und die Warmwasserbereitung vom Regler freigegeben ist
(digitale Schaltuhr):
?? Heizungsunwälzpumpen werden
abgeschaltet.
?? Mischer v wird in Stellung „Zu“
gefahren.
?? Speicherladepumpe und Brenner
werden eingeschaltet.
?? Kessel wird auf Warmwassersollwert
plus 20K geregelt.
!
E
Der Kesselthermostat muß mindestens 10K höher eingestellt
sein als die gewünschte Warmwassertemperatur.
20
18
Pumpe ein
Brenner ein
(bei Bedarf
16
Ist die eingestellte Warmwassertemperatur erreicht, schaltet der Regler in den
normalen Heizbetrieb:
?? Brenner wird ausgeschaltet.
?? Speicherladepumpe läuft ca. 5
Minuten weiter.
14
Stellknopf
!
Hinweise zur richtigen
Heizkurvenwahl
Stellknopf
Temperaturen
12
Pumpe aus
Brenner aus
10
8
6
4
Schaltzeiten (digitale Schaltuhr)
25
20
15
10
5
Außentemperatur [C°]
Wenn Sie einen Uhrenkanal der Warmwasserbereitung zugeordnet haben,
können Sie die Warmwasserbereitung
nach Ihren Wünschen programmieren.
0
-5
Montage
Anlagenschema A 3D ZP/ZPW/ZKPW
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
Anlagenschema A 3D ZMPW/ZKMPW
Anlagenschema A 3D MP
Regler A 3D ZP/ZPW oder ZKPW (H /s + F)
Kesselfühler KFS
Außenfühler AFS
Vorlauffühler VFAS (anstelle des Kesselfühlers KFS)
Speicherfühler SPFS
Fernbedienung FBR1
Brenneransteuerung
Heizkessel
Heizungsumwälzpumpe
Heizkörper (Radiator)
Heizkörper (Fußboden)
Maximalbegrenzer (nur bei Fußbodenheizung)
Speicherladepumpe
Warmwasserspeicher
Brenner (bei A3 D zweistufig)
Netzanschluß
1 Regler A 3D ZMPW/ZKMPW(H/s + F + v)
2 Kesselfühler KFS(oder VFAS direkt hinter dem
Kessel)
3 Außenfühler AFS
4 Vorlauffühler VFAS
5 Speicherfühler SPFS
6 Fernbedienung FBR1
7 Brenneransteuerung
8 Heizkessel
9 Heizungsumwälzpumpe
10 Heizkörper (Radiator)
11 Heizkörper (Fußboden)
12 Maximalbegrenzer (nur bei Fußbodenheizung)
13 Speicherladepumpe
14 Warmwasserspeicher
15 Brenner (bei A 3D ZKMPW zweistufig)
16 Netzanschluß
17 Mischermotor, z. B. SM 5
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
Regler A 3D MP (v)
Vorlauffühler VFAS
Außenfühler AFS
Fernbedienung FBR1
Mischermotor SM 5
Heizungsumwälzpumpe
Heizkörper (Radiator)
Heizkörper (Fußboden)
Maximalbegrenzer (nur bei Fußbodenheizung)
Heizkessel
Netzanschluß
7
Montage
Regler
Außenfühler AFS
Speicherfühler SPFS F
Montage mit Wandsockel
1. Regler vom Sockel gerade abziehen.
2. Sockel am Montageort festschrauben (Schriftzug „oben“ beachten).
3. Elektrischen Anschluß (S. 9)
herstellen. (Leitungen so verlegen,
daß sie nicht über den Sockel hinausragen. Der Regler ist sonst nicht
aufsteckbar.)
4. Regler fest auf den Sockel drücken.
5. Befestigungsschraube eindrehen.
Montageort:
?? Möglichst an einer Nord- oder Nordostwand hinter einem beheizten
Raum
?? Ca. 2,5m über dem Erdboden
?? Nicht über Fenstern oder Luftschächten
Montageort:
?? Im Tauchrohr des Warmwasserspeichers (meist an der Stirnseite
des Speichers)
Montage:
1. Fühler so weit wie möglich in das
Tauchrohr einschieben
E
Montage:
1. Deckel abziehen.
2. Fühler mit beiliegender Schraube
befestigen.
3. Fühler anklemmen.
4. Deckel aufsetzen.
1
2
Sockelbefestigung
Steckerleisten
Montage mit AMP-Steckanschluß
1. Vorverdrahtete Steckerleisten auf
Regler stecken.
2. Regler in Kesselfront mit Ausschnitt
138 x 92 nach DIN 43700
einschnappen.
Falls ein Maximalbegrenzer erforderlich ist, so ist dieser nach Abbildung a)
oder b) anzuschließen.
Montageort:
?? Tauchhülse für Thermometer, Temperaturregler und Kesselfühler im
Heizkessel
Fernbedienung FBR1
Montage:
1. Fühler ganz in die vorhandene
Tauchhülse einschieben.
Vorlauffühler VFAS v
Montageort:
?? Bei Kesselsteuerung möglichst
dicht hinter dem Kessel am
Heizungsvorlaufrohr
?? Bei Mischerbetrieb ca 0,5 m hinter
der Umwälzpumpe
Montage:
1. Vorlaufrohr gut säubern
2. Wärmeleitpaste auftragen
3. Fühler mit Spannband befestigen
8
Maximalbegrenzer
Kesselfühler KFS H
Stellmotor SM 3, SM 4, SM 5, SM 6
1. Mischer von Hand auf „Zu“ stellen.
2. Motor mit Anbausatz auf Mischer
montieren.
(Montageanleitung des Anbausatzes beachten).
3. Motor mit Heizprogrammschalter
(Stellung „i“) auf „Zu“ fahren.
4. Bei falscher Drehrichtung des
Stellmotors die Anschlüsse an den
Reglerklemmen 16-17 (Auf/Zu)
oder an den Motorklemmen (4) „{ |“
tauschen.
Das Tauchrohr muß trocken sein,
eventuel Restwasser von der
Speichermontage vor Einbau des
Fühlers entfernen.
Montageort:
?? Im Hauptwohnraum des jeweiligen
Heizkreises (an einer Innenwand im
Wohnraum).
?? Nicht in der Nähe von Heizkörpern
oder anderen wärmeabgebenden
Geräten.
?? Beliebig, wenn kein Raumfühlereinfluß eingestellt wird.
Montage:
1. Kappe mit Schraubendreher vom
Sockel abhebeln
2. Sockel am Montageort befestigen.
3. Elektrische Anschlüsse herstellen.
4. Kappe wieder aufdrücken.
Montage
Elektrische Anschluß
E Der Regler ist für eine Betriebsspannung von 230 V ~ bei 50 Hz
ausgelegt.
Die Fühlerleitungen dürfen nicht
mit Netzleitungen zusammen in
einem Kabel verlegt werden.
Der Brennerkontakt ist potentialfrei und muß immer in Reihe mit
dem mechanischen Kesselthermostat angeschlossen werden.
A 3D ZKPW
A 3D ZKMPW
2stufige Kesselregelung (s)
• Kesselfühler KFS an Klemmen 8-9
2stufige Kesselregelung mit
Warmwasserbereitung (s + F)
• Kesselfühler KFS an Klemmen 8-9
• Speicherfühler SPFS an
Klemmen 7-9
2stufige Kessel- und Mischerregelung mit Warmwasserbereitung
(s + v + F)
• Kesselfühler KFS an Klemmen 8-9
• Vorlauffühler VFAS an
Klemmen 9-10
• Speicherfühler SPFS an
Klemmen 7-9
A 3D ZMPW
A 3D MP
Kessel- und Mischerregelung
(H + v)
• Kesselfühler KFS an Klemmen 8-9
• Vorlauffühler VFAS an
Klemmen 9-10
Mischerregelung (v)
• Vorlauffühler VFAS an
Klemmen 9-10
A3 D ZP/ZPW
Kesselregelung (H)
Kesselfühler KFS an Klemmen 8-9
•
Kessel- und Warmwasserregelung
(H + F)
• Kesselfühler KFS an Klemmen 8-9
• Speicherfühler SPFS an
Klemmen 7-9
Wird keine Regelung der
Warmwasserbereitung gewünscht,
Speicherfühler SPFS nicht
anschließen.
Kessel- und Mischerregelung mit
Warmwasserbereitung (H + v + F)
• Kesselfühler KFS an Klemmen 8-9
• Vorlauffühler VFAS an
Klemmen 9-10
• Speicherfühler SPFS an
Klemmen 7-9
9
Grundeinstellungen des Reglers
Hinter der Abdeckung der Funktionsanzeigen befinden sich Einstellregler
und Schalter für die Grundeinstellung
des Reglers.
Mit einem Schraubendreher vorsichtig
die Abdeckung abhebeln.
!
Die in den drei folgenden Abschnitten beschriebenen Funktionen haben keine Auswirkung auf die Mischerregelung.
Schalthysterese H
Am Einstellregler „Hys“ (2) die Temperaturdifferenz zwischen dem Ein- und
Ausschalten des Brenners einstellen:
Einstellbereich 5 bis 20 K
Normaleinstellung 10 K
(Werkseinstellung)
Die eingestellte Schalthysterese ist
beim Einschalten des Brenners wirksam und wird innerhalb einer Brennzeit
von 10 Minuten auf 5 K reduziert. Diese Funktion minimiert die Anzahl der
Brennereinschaltungen ohne Komfortverlust.
Sperrzeit zweite Brennerstufe s
Kesselminimaltemperatur H
Am Einstellregler „Tmin“ (1) entsprechend den Angaben des Kesselherstellers die Kesselminimaltemperatur
einstellen:
Einstellbereich 10 bis 60 °C
Werkseinstellung ca. 10 °C
Mit dem Schalter S5-4 die Art der
Minimalbegrenzung wählen:
„ON“ Wiedereinschalten auf
Heizkurve
„OFF“ dauernd Minimaltemperatur
Der Schalter S5-4 befindet sich auf der
Leiterplatte hinter der Uhr (zum Verstellen Uhr ausbauen).
(Nur A 3D ZKPW/ZKMPW)
Um bei kurzzeitigen Lastspitzen ein
Einschalten der zweiten Brennerstufe
zu vermeiden, kann mit dem Einstellregler „t2B“ (2) eine Sperrzeit für die
zweite Stufe eingestellt werden. Wird
auf Grund der Kesseltemperatur die
zweite Stufe angefordert, wird diese
erst nach Ablauf der Sperrzeit eingeschaltet.
Einstellbereich 1 bis 30 Min.
Werkseinstellung 10 Min.
Ein großer Faktor (z. B. 10) bewirkt eine große Veränderung der Vorlauftemperatur bei geringer Veränderung der
Raumtemperatur.
Ein kleiner (z. B. 5) bewirkt eine geringe Veränderung der Vorlauftemperatur
bei Veränderung der Raumtemperatur.
Der Faktor 0 bedeutet kein Raumtemperatureinfluß.
Einstellbereich 0 bis 10
Werkseinstellung 0
A 3D ZMPW/ZKMPW bietet die Möglichkeit, zwei Raumfühler FBR1 anzuschließen. Ist nur ein Raumfühler angeschlossen (Kessel- oder Mischerkreis) kann der Raumfühlereinfluß
immer am Einstellregler „RFE“ über
der Schaltuhr, eingestellt werden.
Bei Anschluß zweier Raumfühler befindet sich der Einstellregler für den
Raumfühlereinfluß des
Kesselkreises auf der Leiterplatte
hinter der Uhr (zum Verstellen Uhr
ausbauen).
Pumpenparallellauf
Mit dem Schalter (3) kann der Pumpenparallellauf ein- und ausgeschaltet
werden.
Der Pumpenparallellauf ermöglicht es,
während der Warmwasserbereitung
auch die Raumheizung weiter zu betreiben.
Besonders bei einem Heizkessel mit
kleinerer Leistung und einem großen
Warmwasserspeicher ist es sinnvoll,
durch den Pumpenparallellauf ein Auskühlen der Heizung während der
Warmwasserbereitung zu vermeiden.
!
Raumfühlereinfluß
Kesselanfahrentlastung H
Der Regler A 3D verfügt über eine
automatische Kesselanfahrentlastung.
Diese bringt den Kessel möglichst
schnell auf eine Temperatur, bei der
eine Taupunktkorrosion nicht mehr
möglich ist.
Solange die eingestellte
Kesselminimaltemperatur minus 5 K
nicht erreicht ist, bleiben die
Umwälzpumpen ausgeschaltet und der
Mischer ist in Stellung „Zu“.
Anschließend werden die
Heizungsumwälzpumpen eingeschaltet
und der Mischer beginnt zu regeln.
10
Der Raumfühlereinfluß kann mit dem
Einstellregler „RFE“ (1) eingestellt werden und ist nur bei angeschlossener
Fernbedienung FBR1 wirksam.
Die Einstellung bestimmt die Wirkung
des Raumfühlers auf die
Vorlauftempe-ratur.
Beachten Sie jedoch bei Anlagen
ohne Mischerregelung, daß die
Heizkörpertemperatur auf den eingestellten Wert des Heizkessels ansteigen kann.
Soll eine Überheizung vermieden
werden, darf der Pumpenparallellauf nicht eingeschaltet werden.
Wenn Ihr Regler über eine digitale
Schaltuhr verfügt, können Sie die
Warmwasserbereitung in die Absenkzeit der Heizungsanlage
verlegen.
? ? Schalter geschlossen:
Pumpenparallellauf aus = Speichervorrang (Werkseinstellung).
Im Warmwasserbetrieb läuft nur die
Speicherladepumpe, es erfolgt kein
Heizbetrieb.
? ? Schalter geöffnet:
Pumpenparallellauf ein.
Im Warmwasserbetrieb bleibt die
? ? Heizungsumwälzpumpe für den
Mischerkreis in Betrieb.
Grundeinstellung des Reglers und Technisches
Kanalzuordnung (digitale Schaltuhr)
Bei Einsatz der digitalen zweikanaligen
Schaltuhr können die Uhrenkanäle den
Heizkreisen bzw. dem Warmwasserkreis frei zugeordnet werden. Die Zuordnung erfolgt mit den Kodierschaltern S5-1/-2 auf der Leiterplatte hinter
der Uhr. Ist der Schalter S5-3 in Stellung „ON“, ist die Warmwasserbereitung dauernd frei.
S5-1
S5-2
Kessel
Mischer
Warmw.
off
off
Kanal 1
Kanal 2
Kanal 2
off
on
Kanal 1
Kanal 1
Kanal 2
on
off
Kanal 1
Kanal 1
Kanal 1
on
on
Kanal 1
Kanal 2
Kanal 1
Technische Daten
??
??
??
??
??
??
??
??
??
??
Störungen
Zum Reglerbetrieb drehen Sie den
Kesselthermostaten bis zum Anschlag
rechts herum, da der Kessel sonst
nicht die vom Regler geforderte
Temperatur erreichen kann.
?? Brenner springt nicht an oder geht
vorzeitig aus
? ? Einstellung des Kesselthermostaten kontrollieren
(Solleinstellung = 80 °C).
? ? Sicherheitsbegrenzer und
Brennerstörungsanzeige
überprüfen.
??
??
Mischer läuft dauernd in Richtung
„Auf“ bzw. „Zu“
? ? Verdrahtung überprüfen.
Mischer läuft entgegengesetzt zur
Anzeige
? ? Anschlüsse 16-17 am Regler
oder Anschlüsse { | am Motor
tauschen.
Alle A 3D-Varianten haben eine automatische Erkennung für Fühlerbruch
oder -kurzschluß.
?? Der Fehler wird durch Blinken der
LED’s über der Schaltuhr angezeigt
? ? AFS
p und n
? ? VFAS
J
? ? KFS
H und J
? ? SPFS
p
? ? FBR1 H p und H
? ? FBR1 v
p und J
??
??
Netzspannung ~ 50 Hz 230 V
Schaltleistung der
Relais 250 V 2 (2) A
Schalthysterese für den Brenner
einstellbar von 5 bis 20 K
Totzone für die Mischeransteuerung
? 1 K Vorlauftemperatur
Einstellbereich Raumtemperatur
12 bis 28 °C Normalbetrieb
4 bis 20 °C Absenkbetrieb
Einstellbereich Heizkurve 0,2 bis 3
Einstellbereich
Kesselminimaltemperatur 10 °C bis
60 °C
Einstellbereich
Warmwassertemperatur 10 °C bis
60 °C
Schalttafeleinbau
E25 läßt sich in
Schalttafelausschnitte 138 x 92 mm
nach DIN 43700 einstecken
Zulässige Umgebungstemperatur
0 °C bis 50 °C
Schutzart IP40 nach EN 60529
(DIN 40 050)
Schutzklasse II nach EN 60730
(VDE 0100) (schutzisoliert)
K = Kelvin (genormte Abk. für
Temperaturdifferenz)
Einstellungen
In den folgenden Tabellen können Sie
die von Ihnen eingestellten Werte
eintragen.
!
Die zugehörigen werkseitigen
Standardeinstellungen finden Sie in
den grau hinterlegten Feldern.
Regler
Funktion
Einstellung
Standard
Normaltemperatur B
20 °C
Absenktemperatur C
8 °C
Warmwassertemperatur !
50 °C
Heizkurve H b
1,25
Heizkurve v b
0,6
Funktion (Fortsetzung)
Einstellung
Standard
Fühlerwiderstände
Raumfühlereinfluß H
Die Fühlerwiderstände müssen bei
abgezogenem Regler gemessen
werden.
0
Raumfühlereinfluß v
0
Temp.
AFS, VFAS,
KFS, SPFS
FBR1 (Klemmen 1-2)
(„Heizprogramm“Schalter auf q)
? 20 °C
700 ?
? 10 °C
760 ?
0 °C
830 ?
? 10 °C
900 ?
680 ?
? 15 °C
935 ?
700 ?
? 20 °C
970 ?
720 ?
? 25 °C
1010 ?
740 ?
? 30 °C
1050 ?
760 ?
? 40 °C
1130 ?
? 50 °C
1215 ?
? 60 °C
1300 ?
? 70 °C
1390 ?
? 80 °C
1485 ?
? 90 °C
1585 ?
??
??
??
??
Kesselminimaltemperatur
10 °C
Sperrzeit zweite
Brennerstufe s
10 Min.
Schalthysterese
10 K
Außenfühler AFS (Klemmen 5-6)
Kesselfühler KFS (Klemmen 8-9)
Vorlauffühler VFAS (Klemmen 9-10)
Speicherfühler SPFS (Klemmen 79)
11
Technisches
Analoge Tagesschaltuhr
Schaltzeitpaar I
6 - 22
Schaltzeitpaar II
—
Schaltzeitpaar III
—
Erläuterungen
Fernbedienung
Die Fernbedienung ermöglicht die Sollwertverstellung der Normaltemperatur
vom Wohnraum aus. Mit dem Heizprogrammschalter kann von Hand auf
Normal- oder Absenktemperatur umgeschaltet werden.
Frostschutzschaltung
Die Frostschutzschaltung verhindert
durch automatisches Einschalten das
Einfrieren der Heizungsanlage.
Heizkurve
Die Heizkurve gibt an, welche Vorlauftemperaturen sich bei bestimmten Außentemperaturen einstellen.
Die Heizkurve ist von der Auslegung
der Heizungsanlage abhängig. Die
Steilheit der Heizkurve gibt an, um
wieviel Grad sich die
Vorlauftemperatur ändert, wenn die
Außentemperatur um 1 °C steigt oder
fällt.
Richtwerte zur Heizkurveneinstellung:
Fußbodenheizung S = 0,4 bis 0,6
Radiatorenheizung S = 1,0 bis 1,5
??
??
Heizkurvendiagramm
Bei Regelung ohne Raumfühlereinfluß
ist die Einstellung der Heizkurve sehr
wichtig.
Einstellhinweis:
?? Sinkt die Raumtemperatur bei
fallender Außentemperatur, ist die
Steilheit zu niedrig eingestellt.
?? Steigt die Raumtemperatur bei
fallender Außentemperatur, ist die
Steilheit zu hoch eingestellt.
12
Die Heizkurve läßt sich am besten bei
Außentemperaturen unter 5 °C einstellen.
Die Änderung der Heizkurveneinstellung muß in kleinen Schritten und größeren Zeitabständen durchgeführt werden (mind. 5 bis 6 Stunden), weil sich
die Anlage nach jeder Veränderung
der Heizkurve erst auf die neuen
Werte einstellen muß.
Schaltzeitpaar
Ein-/Absenkschaltzeit des angewählten
Heizkreises.
Raumfühler
Die Fernbedienung ist mit einem
Raumtemperaturfühler ausgestattet.
Darüber hinaus läßt sich mit ihr die
Raumsolltemperatur um einen
bestimmten Wert verändern.
Raumtemperatur
Der Regler erfaßt die Raumtemperatur
mit einem Meßwiderstand, der hinter
den Belüftungsschlitzen im Raumfühler
eingebaut ist.
Vorlauf- bzw. Kesseltemperatur
Die Vorlauf- oder Kesseltemperatur ist
die Temperatur des Wassers, das zu
den Heizkörpern fließt.
Warmwasserbereitung
Die gewünschte Warmwassertemperatur wird durch das Schalten der Speicherladepumpe und des Brenners erzeugt.
Witterungsabhängige Regelung mit
Erfassung der Raumtemperatur
Bei dieser Regelungsart erfolgt die
Heizungsregelung in Abhängigkeit von
Außen- und Raumtemperatur mittels
Außen-, Vorlauf- und Raumfühler.
Die Umwälzpumpe wird in
Abhängigkeit der Raumtemperatur
gesteuert:
?? Pumpe ein, wenn Raumtemperatur
< Raumsollwert.
?? Pumpe aus, wenn Raumtemperatur
> Raumsollwert +1 K.
Fühlerwiderstände
-20°C
-10°C
0°C
+10°C
+20°C
+25°C
+30°C
+40°C
+50°C
+60°C
+70°C
+80°C
+90°C
AFS, VFAS, KFS,
SPFS
ca. 690 Ohm
ca. 755 Ohm
ca. 825 Ohm
ca. 895 Ohm
ca. 970 Ohm
ca. 1010 Ohm
ca. 1050 Ohm
ca. 1130 Ohm
ca. 1220 Ohm
ca. 1310 Ohm
ca. 1405 Ohm
ca. 1505 Ohm
ca. 1605 Ohm
Witterungsabhängige Regelung
Ist kein Bezugsraum vorhanden, kann
nur witterungsabhängig geregelt werden.
Die Kessel- oder Vorlauftemperatur
wird durch die Außentemperatur, die
eingestellte Heizkurve und den
eingestellten Raumsollwert bestimmt.
In diesem Falle ist die exakte
Einstellung der Heizkurve äußerst
wichtig.
Die Umwälzpumpe wird witterungsabhängig gesteuert. Bei Heizbedarf und
bei Außentemperaturen unter -3 °C
wird die Umwälzpumpe eingeschaltet.
Funktionsmängel, die auf falsche
Bedienung oder Einstellung
zurückzuführen sind, fallen nicht unter
Gewährleistung.
WITA - Wilhelm Taake GmbH
Armaturen- und Regeltechnik
Böllingshöfen 85
D-32549 Bad Oeynhausen
Telefon (0 57 34) 71 20
Telefax (0 57 34) 17 52
Digitale Wochenschaltuhr - Inbetriebnahme und Programmierung
Erstinbetriebnahme mit automatischer
Sommer-/Winterzeitumschaltung mit
Tagesprogramm
Digitale Wochenschaltuhr
Programmierung
Programmierung im Wochenprogramm
Die Uhr verfügt über ein Wochenprogramm
mit freier Tagesblockbildung. Dies ermöglicht, daß gleiche Schaltzeiten, die an mehreren Tagen der Woche wirken, nur einen
Speicherplatz belegen.
Beispiel: Datum: 12.07.98
Uhrzeit: 9:30Uhr
1
10 54
2
1
3
d
4
5
6
2
7
h
m
RES
C1
Beispiel für eine Einschaltzeit in Kanal C1:
Montag(1), Dienstag(2), Mittwoch(3) und
Freitag(5) soll der angeschlossene
Verbraucher um 6:30Uhr einschalten( ).
RES
1)
C2
Prog C1
2)
Jahr
Prog
d
3)
4)
Ein
Prog
Tag
1)
d
Prog
5)
C1
1
2 2)
1 2 3 4 5 6 7
6)
1 2 3 4 5 6 7
1 = Montag
2 = Dienstag
d
Prog
Monat
Erstinbetriebnahme ohne automatische
Sommer-/Winterzeitumschaltung mit
Tagesprogramm
m
Prog
Minuten
h
Automatik
2)
1
2
Minuten
Automatik
m
1
2
6)
3
Wird die Taste q nach der Uhrzeiteingabe
losgelassen, müssen die beiden Punkte
zwischen der Stunden- und Minutenanzeige blinken.
Erstinbetriebnahme ohne automatische Sommer-/Winterzeitumschaltung mit
Wochenprogramm
Wird die Taste q nach der Uhrzeiteingabe
losgelassen, müssen die beiden Punkte
zwischen der Stunden- und Minutenanzeige
blinken.
Erstinbetriebnahme mit automatischer
Sommer-/Winterzeitumschaltung mit
Wochenprogramm
1
2 10)
RES
1
2
1 2 3 4 5 6 7
1 2 3 4 5 6 7
h
m
1
2 12)
11)
1
2
1 2 3 4 5 6 7
1 2 3 4 5 6 7
Prog
1
2
13)
1 2 3 4 5 6 7
Beispiel für eine Ausschaltzeit in Kanal C1:
Montag(1), Dienstag(2), Mittwoch(3) und
Freitag(5) soll der angeschlossene
Verbraucher um 19:30Uhr ausschalten( ).
Beispiel: Datum: 12.07.98
Uhrzeit: 9:30Uhr
Ein
C1
1)
1 2 3 4 5 6 7
Prog
9)
h
1
2
5 = Freitag
d
1 2 3 4 5 6 7
Stunden
5)
1
2 8)
1 2 3 4 5 6 7
Prog
3)
1 2 3 4 5 6 7
d
7)
11)
1
2
1 2 3 4 5 6 7
m
Umschaltregel
4)
d
1
2 6)
5)
Prog
4X C1
1)
1 2 3 4 5 6 7
3 = Mittwoch
Stunden
10)
1
2
1 2 3 4 5 6 7
8)
9)
RES
1
2 4)
3)
Prog
7)
1
2
2X C1
2)
Prog
1
2 2)
1)
1
2
1 2 3 4 5 6 7
1 2 3 4 5 6 7
Jahr
Prog
d
3)
d
4)
RES
4X C1
1)
1 2 3 4 5 6 7
Prog
d
5)
4)
Prog
7)
3
8)
d
1
2
7)
1
2
8)
1 2 3 4 5 6 7
m
9)
10)
d
h
Prog
h
1
2 10)
9)
7
1
2
1 2 3 4 5 6 7
Wird die Taste q nach der Uhrzeiteingabe
losgelassen, müssen die beiden Punkte
zwischen der Stunden- und Minutenanzeige blinken.
7
Minuten
11)
1 2 3 4 5 6 7
Stunden
7 = Sonntag
3
Automatik
6)
1 2 3 4 5 6 7
d
Minuten
6)
1
2
Monat
m
h
1
2 6)
5)
1 2 3 4 5 6 7
d
Stunden
5)
1 2 3 4 5 6 7
Prog
d
6)
7 = Sonntag
3)
1
2
Tag
2)
Prog
Prog
1
2 4)
3)
Umschaltregel
m
1 2 3 4 5 6 7
1 2 3 4 5 6 7
Automatik
1
2
12)
1 2 3 4 5 6 7
m
Prog
1
2 12)
11)
1 2 3 4 5 6 7
Wird die Taste q nach der Uhrzeiteingabe
losgelassen, müssen die beiden Punkte
zwischen der Stunden- und Minutenanzeige blinken.
1
2
1 2 3 4 5 6 7
1
2
1 2 3 4 5 6 7
Automatik
q
1
2
13)
1 2 3 4 5 6 7
Hinweis:
?? Für die Programmierung von Kanal C2
können die Schaltzeiten wie vor mit der Taste
C2 programmiert werden.
?? Sind alle Speicherplätze belegt, so wird in der
LCD-Anzeige End angezeigt.
1
Schaltzeiten programmieren
Programmierung im Tagesprogramm
Einzellöschung
Schaltfunktionen
Sollte die Schaltuhr bei der Erstinbetriebnahme als Uhr mit Tagesprogramm eingestellt worden sein, sieht die Programmierung wie folgt aus :
Beispiel: Kanal C1 soll um 9:15Uhr ein
( ), und um 18:30Uhr ( ) wieder ausschalten.
Im Automatikbetrieb können mit der Taste
Prog die gespeicherten Schaltzeiten abgefragt und durch gleichzeitiges drücken der
Taste h und m einzeln gelöscht werden. Es
wird immer nur die angezeigte Schaltzeit
gelöscht.
Schaltungsvorwahl EIN/AUS
Ein
Prog
h
Prog
1
2 2)
1)
C1
1
2 2)
1)
Währenddes Automatikbetriebes kann
durch drücken der Taste C1 oder C2 der
jeweilige Kanal manuell ein- ( ) oder
ausgeschaltet ( ) werden.
1
2
1
2
m
1 2 3 4 5 6 7
Automatik
Stunden
Minuten
Automatik
1
2 4)
3)
1
2
Prog
2X C1
1
2 6)
5)
1
2
Stunden
Minuten
m
h
1
2 8)
7)
1
2
Automatik
q
Prog
1
2 10)
9)
1
2
Mit der Taste C1 kann während der
Programmierung gewählt werden ob eine
Einschaltung ( ) oder eine Ausschaltung
( ) erfolgen soll
?? Für die Programmierung von Kanal C2
die Taste C2 verwenden
Programm abfragen
Im Automatikbetrieb können durch
Drücken der Taste Prog die gespeicherten Schaltzeiten abgefragt werden.
Prog
Prog
1
2 2)
1)
1
2
1 2 3 4 5 6 7
1 2 3 4 5 6 7
Automatik
q
1
2
3)
Achtung!
Alle gespeicherten Schaltzeiten werden
gelöscht.
(die aktuelle Uhrzeit bleibt erhalten!)
Werden im Programmier- oder
Abfragemodus die Tasten d + h + m
gleichzeitig gedrückt, erfolgt die
Gesamtlöschung aller Schaltzeiten.
Ferienprogramm
Das wählbare Ferienprogramm ermöglicht
das gespeicherte Programm für max. 99
Tage zu unterbrechen (Beide Kanäle
Schaltzustand Aus = ). Die Programmierung des Ferienprogrammes kann bis max.
99 Tage im voraus erfolgen. Beginn und
Ende des Ferienprogrammes ist jeweils um
Mitternacht. Der aktuelle Tag wird nicht
mitgezählt.
Beispiel: Am Montag wird ein Ferienprogramm aktiviert, das ab Freitag für eine
Dauer von 2 Tagen wirksam ist. Für die
Dauer der Einstellung muß die Taste h
festgehalten werden!
1 2 3 4 5 6 7
h
1)
Programm ändern
h
1
2 2)
1
2
1 2 3 4 5 6 7
1 2 3 4 5 6 7
m
1
2
1 2 3 4 5 6 7
1
2
Für die Dauer eines Ferienprogrammes
erscheint in der Anzeige das Symbol
.
1
2
1
2
C1
1 2 3 4 5 6 7
2)
C1 Dauer AUS
1
2
C1
1 2 3 4 5 6 7
Automatik
1
2
Wird eine Dauerschaltung aufgehoben,
so erlischt der Punkt neben der Schaltzustandsanzeige. Nach Aufheben einer Dauerschaltung erfolgt eine Programmrückschau. Dies bewirkt, daß die Schaltuhr das
gespeicherte Programm überprüft und dann
den richtigen Schaltzustand herstellt.
Erkennung der Winter-/Sommerzeit
1
2
1 2 3 4 5 6 7
1 2 3 4 5 6 7
m
C1 Dauer EIN
Automatik
Prog
1
2 4)
3)
m
1)
1 2 3 4 5 6 7
1 2 3 4 5 6 7
Prog
Während des Automatikbetriebes kann mit
der Taste m und der Taste C1 oder C2 der
jeweilige Kanal manuell permanent ein-( )
oder permanent ausgeschaltet ( ) werden.
Hierbei muß die Taste m zuerst festgehalten und erst danach mit der Taste C1
oder C2 der Schaltzustand ausgewählt
werden.
C1
Dauer des
Ferienprogrammes
m
Dauer Ein- / Ausschaltung
m
Tage bis zu Beginn
des Ferienprogrammes
d
1 2 3 4 5 6 7
h
2)
1)
1
2 2)
Nach drücken der Taste C1 oder C2 nimmt
die Schaltuhr den gewünschten Schaltzustand an. Eine Schaltungsvorwahl wird vom
nächsten entgegengesetzten Schaltbefehl
wieder korrigiert.
3)
h
Bild 1: Einschaltung ( ) im Kanal C1
erfolgt Mo, Di, Mi, Fr 6:30Uhr
Bild 2: Ausschaltung ( ) im Kanal C2
erfolgt Mo, Di, Mi, Fr 19:00Uhr
1 2 3 4 5 6 7
1 2 3 4 5 6 7
Gesamtlöschung aller Schaltzeiten
Aus
Aus
Aus
1 2 3 4 5 6 7
1
2
3)
m
C2
Aus
Ein
q
h
Automatik
C2
1 2 3 4 5 6 7
Automatik
q
1
2
5)
1 2 3 4 5 6 7
Bild 1 : gespeicherte Schaltzeiten im
Kanal C1 Mo, Di, Mi, Fr 6:30Uhr
einschalten
Bild 2+3 : Schaltzeiten ändern mit den
Tasten h und m
Mo, Di, Mi, Fr um 7:40Uhr einschalten
Mit der Taste d können bei Bedarf die
Tage, an denen die Schaltzeit erfolgen
soll, neu festgelegt und mit der Taste
Prog gespeichert werden.
2
1 2 3 4 5 6 7
Ferienprogramm abbrechen
Soll das Ferienprogramm abgebrochen
werden, so muß die Anzeige des Ferienprogramms wie oben beschrieben mit den
Tasten d, h, m auf 00 00 zurückgestellt
werden. Das Symbol
erlischt. Wird ein
Ferienprogramm aufgehoben, erfolgt eine
Programmrückschau. Dies bewirkt, daß die
Schaltuhr das gespeicherte Programm
überprüft und dann den richtigen Schaltzustand herstellt.
Erkennung Sommerzeit
Erkennung Winterzeit
Reset
Wird die Taste Res. gedrückt, erfolgt die
Löschung aller vorher Gespeicherten Daten.
Ergänzung zur Bedienungsanleitung A 3D
Beschreibung des internen 8-pol. DIP-Schalters
S8 Einstellung Frostschutz nach Tabelle 1
S7 Einstellung Frostschutz nach Tabelle 1
8
S6 Fühlerauswahl für Warmwasserspeicher
7
S5 Anfahrentlastung Kessel
5
4
S3 Warmwasserfreigabe
S2 Einstellung Uhrenkanäle nach Tabelle 2
2
3
ON
6
S4 Minimaltemperatur
1
S1 Einstellung Uhrenkanäle nach Tabelle 2
Schalter S8 und S7
S7
S8
ON
ON
ON
ON
ON
ON
ON
ON
Frostschutztemperatur
- 3°C
+ 1°C
+3°C
+5°C
Tabelle 1
Schalter S6
ON
ON
Konfiguration für SPFS Speicherfühler. Die Warmwassertemperatur wird über den Speicherfühler
an Klemme 7 + 9 erfaßt und über die eingestellte Temperatur am Regler geregelt.
Konfiguration für Warmwasserthermostat. Der Warmwasserthermostat des Boilers wird anstelle des
Speicherfühlers an den Klemmen 7 + 9 angeschlossen. Die Warmwassertemperatur wird über den
Thermostaten geregelt.
Schalter S5
ON
Kessel-Anfahrentlastung ist eingeschaltet. Sinkt die Kesseltemperatur unter den eingestellten Tmin-Wert
(siehe Anleitung Seite 10 -Kesselminimaltemperatur), werden die Pumpen ausgeschaltet und der
Mischer zugefahren
ON
Kesselanfahrentlastung ist ausgeschaltet. Die Pumpen sind auch beim Unterschreiten
der Tmin-Temperatur eingeschaltet und der Mischer regelt.
Schalter S4
ON
ON
Die Kessel-Minimalbegrenzung ist ausgeschaltet. Der Kessel schaltet auf der Heizkurve
Die Kessel-Minimalbegrenzung ist eingeschaltet. Die Kesseltemperatur sinkt bis maximal auf den
eingestellten Tmin-Wert.
Schalter S3
ON
Die Warmwasserbereitung ist dauernd eingeschaltet.
ON
Die Warmwasserbereitung wird über die Uhr ein- bzw. -ausgeschaltet.
Schalter S2 + S1
S1
S2
ON
ON
ON
ON
ON
ON
ON
ON
Zuordnung
Heizkreis 1 auf Kanal 1, Heizkreis 2 und Warmwasser auf Kanal 2
Heizkreis 1 und Heizkreis 2 auf Kanal 1, Warmwasser auf Kanal 2
Heizkreis 1, Heizkreis 2 und Warmwasser auf Kanal 1
Heizkreis 1 und Warmwasser auf Kanal 1, Heizkreis 2 auf Kanal 2
Tabelle 2
WITA - Wilhelm Taake GmbH
Armaturen- und Regeltechnik
Böllingshöfen 85
D-32549 bad Oeynhausen
Telefon (0 57 34) 71 20
Telefax (0 57 34) 17 52
Funktionsmängel, die auf falsche Bedienung oder Einstellung
zurückzuführen sind, fallen nicht unter Gewährleistung.
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