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Betriebsanleitung - tool-temp-gmbh.de

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Betriebsanleitung
B-0852
Mikroprozessgesteuerter
Temperaturregler
MP-988
Version: 903, 904 und folgende
Weitere Schnittstellen:
Current Loop 20 mA
RS-232 und RS-485
CAN-bus
(Profibus siehe Reglerversion 700,701,702)
12/2010
TOOL-TEMP AG
Industriestrasse 30
CH-8583 Sulgen
Schweiz – Suisse – Switzerland
Tel.:
Fax:
E-Mail:
Internet:
+41 (0)71 644 77 77
+41 (0)71 644 77 00
info@tool-temp.ch
www.tool-temp.ch
Betriebsanleitung MP-988
-1-
Inhaltsverzeichnis
Seite
1.
Einleitung & Bedienung ......................................................................................................................... 2 - 4
1.1
1.2
Programmierung ..................................................................................................................................... 3
Vordefinierte Parametersätze ................................................................................................................. 4
2.
Anschlussbelegung ..................................................................................................................................... 5
3.
Kenndaten ....................................................................................................................................................... 6
4.
Kommunikation – Übersicht Schnittstellen ........................................................................................... 7
4.1
4.2
5.
Schnittstellen ........................................................................................................................................... 7
Protokolle ................................................................................................................................................ 7
Parameter ................................................................................................................................................. 8 - 14
5.1
5.2
5.3
5.4
5.5
5.6
5.7
5.8
Allgemein ................................................................................................................................................ 8
Eingänge ................................................................................................................................................. 9
Regler .............................................................................................................................................. 9 - 10
Durchfluss ............................................................................................................................................. 10
Ausgänge .............................................................................................................................................. 11
Grenzwerte ........................................................................................................................................... 12
Rampenregler ....................................................................................................................................... 13
Kommunikation ..................................................................................................................................... 14
6.
Anschlussschema Schnittstelle RS-232 ............................................................................................... 15
7.
Anschlussschema Schnittstelle Current loop 20 mA oder TTY .............................................. 16 - 21
7.1
7.2
7.3
8.
Anschlussschema Schnittstelle RS-485 ........................................................................................ 22 - 24
8.1
9.
Programmieren einer Schnittstelle: Arburg – Current Loop 20 mA ....................................................... 18
Programmieren einer Schnittstelle: Engel – Current Loop 20 mA ......................................................... 19
Programmieren einer Schnittstelle: Krauss Maffei MC-4 / MC-5 – Current Loop 20 mA ................ 20 - 21
Programmieren einer Schnittstelle: Bühler – RS-485 ............................................................................ 24
Anschlussschema Schnittstelle CAN-bus..................................................................................... 25 - 28
9.1
9.2
Programmieren einer Schnittstelle: Demag – CAN-bus ........................................................................ 27
Programmieren einer Schnittstelle: Netstal Euromapp 66 – CAN-bus .................................................. 28
Betriebsanleitung MP-988
1.
-2-
Einleitung & Bedienung
Der MP-988 ist ein Temperaturregler der diverse Temperaturfühler auswertet, sowie analoge und digitale
Steuereingänge beinhaltet. Eine Durchflusssensorauswertung, d.h. Signalaufbereitung sowie Auswertung ist integriert.
Ebenso steht ein Analogausgang zur Verfügung. Auf diesen können verschiedene Funktionen zugewiesen werden.
Leistungsverbraucher können via 5 Relaisausgänge gesteuert werden. Diverse Schnittstellen gewährleisten die
Kommunikation zu übergeordneten Steuerungen.
Anzeige und Bedienung
T2: Vorlauftemperatur
T1: Istwert
Tanktemperatur
T3: Rücklauftemperatur
Temperatureinheit
(°C oder °F)
Istwert
Durchfluss l/min
Sollwert
Menü / Taste Bestätigen
Taste Aufwärts
Taste Zurück
Taste Abwärts
Bezeichnung
Funktion
Istwertanzeige
Gemessene Temperatur
Sollwertanzeige
Eingestellte Temperatur
Durchflusswertanzeige
Anzeige in Liter/Min, englische oder amerikanische Gallonen/Min
Aufwärts
Sollwert erhöhen
Abwärts
Sollwert reduzieren
Menu / Bestätigen
3 Sekunden drücken, Programmschritt 100 - 791
Durchflusskontrolle / Zurück
Überwachung
LED grün
Alarm
LED rot
Durchflussüberwachung eingeschaltet
Durchflussalarm
Kühlung EIN
Leuchtet wenn das Kühl-Relais angezogen ist.
Heizung EIN
Leuchtet wenn das Heiz-Relais angezogen ist.
Fühlerbruch
Leuchtet wenn der Fühler unterbrochen ist oder der falsche Fühlertyp
gewählt ist.
Grenzwertkontrolle
Leuchtet wenn die Abweichung zwischen Soll- und Istwert zu gross
ist. Werkseinstellung +/- 5°C (+/- 9°F)
Max. Temperatur
Leuchtet wenn die max. Temperatur erreicht wurde, Modellabhängig
Externe Temperaturansteuerung
Leuchtet wenn der Sollwert durch das Anlegen von Spannung/Strom
von extern vorgegeben wird.
Betriebsanleitung MP-988
1.1
-3-
Programmierung
Wenn
der
Regler
aufstartet,
erscheint oben die Softwareversion
und unten, je nachdem welche
Schnittstelle man eingestellt hat,
Hersteller und Adresse des Gerätes.
Beispiel rechts:
Current Loop / Arburg (1)
Ist keine Schnittstelle eingestellt,
wird nur OFF / OFF angezeigt.
Softwareversion
Durch zweimaliges Drücken der
Durchflusstaste
kann der Parametersatz ausgewählt werden. Mit
den Pfeiltasten
wird der gewünschte Parametersatz ausgewählt. Durch drücken der BestätigenTaste
wird der Parametersatz
gesetzt und der Aufstartablauf wird
fortgesetzt.
Sobald bei einer eingestellten
Reglerversion manuell ein einzelner
Parameter, der für Reglerfunktionen
relevant ist, verändert wird erscheint
Programm: Custom.
Die vordefinierten Parametersätze
sind auf Seite 4 aufgelistet und
müssen nach Gerätemodell
eingestellt werden
Anschliessend kommt man in die
normale Regelung des Reglers
hinein (gleich wie auf dem Bild Seite
2). Um von dort aus in das Menü zu
gelangen, muss für 4 Sekunden die
Bestätigen-Taste
gedrückt
werden.
Im Menü können unter 3.Parameter
die Einstellungen verändert werden.
Um zurück in die normale Regelung
zu gelangen, muss man mit der
Bestätigen-Taste auf 1. Regler
drücken. Die Funktion 2.Rampenregler ist separat beschrieben.
Im Parametermenü können die
einzelnen
Parameter
geändert
werden.
Mit der Bestätigen-Taste
gelangt man hinein und mit der
Zurück-Taste
kommt man
wieder eine Ebene zurück.
Mit den Pfeiltasten
kann im
Menü navigiert und die Parametereinstellungen verändert werden.
Adresse des Gerätes
(Parameter 802)
Kommunikationsprotokoll
(Parameter 801)
Physikalische Schnittstelle
(Parameter 800)
Regler: Hier kommt man in die
normale Regelung zurück
Rampenregler
Parameter: Hier kommt man ins
Parametermenü (siehe Seite 8)
Parameter 100 - 800: Hier kann
man die einzelnen Parameter
verändern (siehe Seite 15)
100: Allgemein
200: Eingänge
300: Regler
400: Durchfluss
500: Ausgänge
600: Grenzwerte
700: Rampenregler
800: Kommunikation
Betriebsanleitung MP-988
1.2
Vordefinierte Parametersätze:
-4-
Muss je nach Gerätemodell
eingestellt werden.
Programmierung Temperaturregler MP-988
ab Version 903, 904 und folgende.
Jedes Temperiergerät / Wasserkühlgerät benötigt unterschiedliche Parametereinstellungen.
Folgende Geräte wurden folgenden Programmen zugewiesen:
Programm
T 41
T 42
T 43
T 44
T 45
T 46
T 47
Temperiergeräte ohne Durchflusskontrolle:
TT-157 E, 162 E, 162 H, 162 E/A, 162 H/A, TT-180, TT-13‘502 linke Seite
TT-162 E/PHE, 162 H/PHE, 154 E, 113 K, 100 K-E, 100 KB-E, 170 L
TT-133, 134, 139
TT-240, 245
TT-280, 280/2
TT-380, 380/2, 380 / 48 kW
TT-500, 700
Programm
T 80
T 81
T 82
T 83
T 84
T 85
T 86
T 87
T 88
T 89
T 90
T 91
T 92
TT-188, 168 E, 168 H, 168 E/A, 168 H/A
TT 168 E/PHE, 168 H/PHE
TT-118 K, 1038 K, 108 K
TT-1548 E
TT-137 N-B, 138 N-B, 142 N-B, 143
TT-288, 288/2
TT-1358
TT-388, 388/2, 390, 390/2
TT-388 / 48 kW, 380 / 48 kW mit Durchfluss
TT-508 X, 510 X
TT-708
TT-248
TT-408
Temperiergeräte mit Durchflusskontrolle:
Programm
W 11
Wasserkühlgeräte ohne Durchflusskontrolle:
W 12
TT-5‘000 H, TT-14‘000 H, TT-28‘000 H
(ALT: TT-4‘500 H, TT-9‘500 H, TT-11‘000 H, TT-12‘000 H, TT-14‘000 H, TT-20‘000 H, TT-23‘000 H,
TT-25‘000 H
Programm
W 13
W 14
Wasserkühlgeräte mit Durchflusskontrolle:
Programm
T 100
Für alle Geräte mit Spezial-Programmierung:
TT-5‘000, 14‘000, 14‘000 WK, 28‘000, 28‘000 WK, 54‘000, 54‘000 WK, 108‘000, 108‘000 WK, 216‘000,
216‘000 WK, 13’502 rechte Seite
(ALT: TT-4‘500, 9‘500, 11‘000, 11‘000 WK, 12‘000, 12‘000 WK, 20‘000, 23‘000, 23‘000 WK, 25‘000,
40‘000, 41‘000, 57‘000, 57‘000 WK, 70‘000, 80‘000, 80‘000 WK, 95‘000, 95‘000 WK, 110‘000, 110‘000
WK, 160‘000, 160‘000 WK)
TT-5‘500 E, 14‘500 H, 14’500 H/WK, 28’500
Reserve
Spezial-Programmierung
Betriebsanleitung MP-988
2.
-5-
Anschlussbelegung
Nr.
Beschreibung
Nr.
Beschreibung
Nr.
Beschreibung
1
2
PE (Erde)
N (Neutral)
14
15
Relais 5, Com (Durchfluss)
Relais 5, NO
23
24
Fühler 2: Positiv (Vorlauftemp.)
Fühler 2: Negativ
3
Fühler 3: Positiv (Rücklauftemp.)
L (Phase)
16
Relais 5, NC
25
4
Relais 1, Com (EIN/AUS)
31
Analog Input Strom 4-20 mA
26
Fühler 3: Negativ
5
6
Relais 1, NO
Relais 1, NC
32
33
Analog Input Gnd
Analog Input Spannung 0-10 V
27
28
Speisungsausgang: 10 V
Extern In 1 (Sammelalarm)
7
8
Relais 2, Com (Grenzwerte)
Relais 2, NO
41
42
Analog Output Spannung 0-10 V
Analog Output Gnd
29
30
Extern In 2 Reserve
Extern In 3 Reserve
9
Relais 2, NC
88
Durchfluss Sensor
10
11
Relais 3, Com (Kühlen)
Relais 3, NO
89
90
Durchfluss Sensor
Durchfluss Erde
12
Relais 4, Com (Heizen)
21
Fühler 1: Positiv (Regeltemperatur)
13
Relais 4, NO
22
Fühler 1: Negativ
Stecker: D-SUB 37Pol
Hier wird das Anschlusspanel angeschlossen.
Rückansicht
Betriebsanleitung MP-988
3.
-6-
Kenndaten
Spannungsversorgung:
100 ... 230 VAC 50/60 Hz
Relaisausgänge:
- Relais 1 (Parametrierbar)
- Relais 2 (Parametrierbar)
- Relais 3
- Relais 4
- Relais 5 (Parametrierbar)
Extern Gerät EIN/AUS
Grenzwerte
Kühlen (mit RC – Beschaltung)
Heizen (mit RC – Beschaltung)
Durchflussüberwachung
Stromeingang:
Eingang 0 / 4...20 mA:
Spannungseingang:
Eingang 0...10 V:
Spannungsausgang:
Ausgang 0...10 V
Durchflusseingang:
Überschreitet der Stromeingang die Schaltschwelle von ca. 0.5 mA wird der
Sollwert aus dem Analogwert gebildet.
Überschreitet der Spannungseingang die Schaltschwelle von 0.5 V wird der
Sollwert aus dem Analogwert gebildet. Zur Verbesserung der Stabilität ist ein Band von ±0.5°
eingebaut in welchem der Sollwert nicht ändert.
Dem Spannungsausgang können verschiedene Funktionen zugewiesen werden siehe Parameter.
Eingang für TOOL-TEMP Durchflussmessgerät.
Temperaturfühler-Eingänge:
Thermoelement FeKo
Thermoelement NiCr-Ni
Widerstandselement
Überwachung auf Fühlerbruch
J
K
Pt-100
-40°C bis +400°C
-40°C bis +400°C
-40°C bis +400°C
mit Kompensation der Klemmentemperatur
mit Kompensation der Klemmentemperatur
Zweidraht Anschluss
Externe Signale:
27:
Speisung 10 V
28:
Schliesskontakte Sammelalarm *
29:
Schliesskontakte Reserve
30:
Schliesskontakte Reserve
*
Der Durchfluss wird nicht analog, sondern mittles digitalem Signal direkt übermittelt. Der Regler hat einen 10 V
Ausgang. In der Steuerung des Temperiergerätes wird das 10 V-Signal auf Klemme 28 geführt, sobald eine
Störung am Temperiergerät vorliegt. Im Regler wird dieses Signal umgewandelt um via Interface der
Maschinensteuerung mitzuteilen, dass am Temperiergerät eine Störung vorliegt.
Betriebsanleitung MP-988
4.
Kommunikation – Übersicht Schnittstellen
4.1
Schnittstellen
-7-
Der MP-988 beinhaltet vier verschiedene Schnittstellentypen:
- RS-232
- RS-485
- Current loop 20 mA oder TTY
- CAN-bus
4.2
Protokolle
Es werden Protokolle von verschiedenen Maschinen-Herstellern unterstützt. Die Wahl des Protokolls
im Parametermenü stellt nicht nur die Schnittstelle um, sondern auch die maschinenspezifischen Schnittstellenparameter.
Es werden folgende Protokolle unterstützt:
Hersteller
Arburg
Engel
Demag
Krauss Maffei MC-4 (alt)
Krauss Maffei MC-5
Stork
Battenfeld - Uniloc B4
Layer 0
CL 20 mA Halbduplex
CL 20 mA Halbduplex
CL 20 mA Halbduplex
CL 20 mA Halbduplex
CL 20 mA Halbduplex
CL 20 mA Halbduplex
CL 20 mA Halbduplex
Schnittstelle
4800 Baud, 1 Start, 8 Daten, 1 Stop, Parität gerade
4800 Baud, 1 Start, 8 Daten, 1 Stop, Parität keine
Demag
DrBoy
Engel (Rosendahl)
Ferromatik
Stork
Werk
RS-232
RS-232
RS-232
RS-232
RS-232
RS-232
4800 Baud, 1 Start, 8 Daten, 1 Stop, Parität gerade
4800 Baud, 1 Start, 8 Daten, 1 Stop, Parität gerade
4800 Baud, 1 Start, 8 Daten, 1 Stop, Parität keine
4800 Baud, 1 Start, 8 Daten, 1 Stop, Parität gerade
2400 Baud, 1 Start, 8 Daten, 1 Stop, Parität gerade
Verwendung nur für interne Zwecke
Bühler
DrBoy
Engel
Frech
Italpresse
Müller Weingarten (alt)
RS-485
RS-485
RS-485
RS-485
RS-485
RS-485
9600 Baud, 1 Start, 8 Daten, 1 Stop, Parität gerade
4800 Baud, 1 Start, 8 Daten, 1 Stop, Parität gerade
4800 Baud, 1 Start, 8 Daten, 1 Stop, Parität keine
9600 Baud, 1 Start, 7 Daten, 1 Stop, Parität gerade
9600 Baud, 1 Start, 8 Daten, 1 Stop, Parität gerade
9600 Baud, 1 Start, 8 Daten, 1 Stop, Parität gerade
Billion
Euromap 17
Fanuc
Husky
RS-485
RS-485
RS-485
RS-485
9600 Baud, 1 Start, 8 Daten, 1 Stop, Parität gerade
9600 Baud, 1 Start, 8 Daten, 1 Stop, Parität gerade
9600 Baud, 1 Start, 8 Daten, 1 Stop, Parität gerade
9600 Baud, 1 Start, 8 Daten, 1 Stop, Parität gerade
Demag
Netstal Euromap 66
CAN-bus
CAN-bus
4800 Baud, 1 Start, 8 Daten, 1 Stop, Parität gerade
4800 Baud, 1 Start, 8 Daten, 1 Stop, Parität gerade
2400 Baud, 1 Start, 8 Daten, 1 Stop, Parität gerade
4800 Baud, 1 Start, 8 Daten, 1 Stop, Parität gerade
615 kBit/s
250 kBit/s
Programmierung MP-988
Reglerprogrammierung kann nur bei ausgestecktem Schnittstellenkabel
vorgenommen werden!
Betrieb - Temperiergeräte - Spritzgussmaschine
Der Serie - Betrieb (CL) von Temperiergeräten ist nur möglich, wenn alle
Temperiergeräte angeschlossen und eingeschaltet sind.
Durch Abschalten von einzelnen Geräten in der Serie (bei CL) wird die
Kommunikation gestört.
-8-
Betriebsanleitung MP-988
5.
Parameter
Durch das Einstellen der Programme T41-93 oder W11-14
werden diese Parameter automatisch eingestellt.
Um im Parametermenu zu den entsprechenden Anwenderebenen zu gelangen, muss die Taste
werden.
A = Anwender - Parameter, V = Vertreter - Parameter, T = TOOL-TEMP – Parameter
5.1
gedrückt
Allgemein
P
100
Funktion
Sprache
101
Temperatureinheit
102
Durchflusseinheit
110
Minimale Einstellung
Solltemperatur
120
Maximale Einstellung
Solltemperatur
150
Leistungsmessungskoeffizient
151
Leistungsmessungeinheit
160
Anzeige Kontrast
170
Regelparameter
Bereich
0: Englisch
1: Deutsch
2: Französisch
3: Italienisch
4: Spanisch
1: °C
2: °F
0:
1:
2:
3:
4:
Durchfluss Aus
Werk
l/min
US Gallonen / min
Imperial
Gallonen / min
-30.0°C / -22.0°F
(-50.0 ... 399.9°C)
(-58.0 ... 750.2°F)
400.0°C / -22°F
(-49.9 ... 400.0°C)
(-57.8 ... 752.0°F)
0.0
ausgeschaltet
1.0
Wasser
0.6
Öl
0: ausgeschaltet
1: W
2: kW
3: kcal
67
(45 ... 80)
0.5
(0.0 … 5.0)
A
V
W
Beschreibung
Hier wird die gewünschte Sprache
eingestellt
Temperatur-Einheit zur Anzeige der
Ist/Sollwerte, sowie der
temperaturrelevanten Parameter.
(Intern werden Temperaturwerte
immer in der Grundeinheit °C
gespeichert)
Durchflusseinheit zur Anzeige.
Dieser Parameter begrenzt den
Einstellbereich der Solltemperatur.
Dieser Parameter begrenzt den
Einstellbereich der Solltemperatur.
Koeffizient der
Leistungsberechnung.
Bei 0.0 ist die Leistungsmessung
ausgeschaltet.
Einheit der Leistungsmessung
Einstellung des Displaykontrastes
Werksparameter
-9-
Betriebsanleitung MP-988
5.2
Eingänge
P
200
Funktion
Fühlertyp
201
Temperatur Offset,
Leitungskorrektur
bei Pt 100
210
Auswahl
Analog-Eingang
212
Temperatur bei 0 V am
Analog-Eingang
213
Temperatur bei 10 V am
Analog-Eingang
214
Temperatur bei 0/4 mA
am Analog-Eingang
215
Temperatur bei 20 mA am
Analog-Eingang
5.3
Funktion
Istwert von Fühler
302
Verhältnis Heiz- /
Kühlleistung
Regelparameter
P-Band
Regelparameter
320
330
340
A
V
W
Spannung 0-10 V
Strom 0-20mA
Strom 4..20mA
0°C / 32°F
(-50.0...399.9°C)
(-58.0 bis 751.8°F)
400.0°C / 752.0°F
(-49.9...400.0°C)
(-57.8...752.0°F)
0°C / 32°F
(-50.0...399.9°C)
(-58.0 bis 751.8°F)
400.0°C / 752.0°F
(-49.9...400.0°C)
(-57.8...752.0°F)
Beschreibung
Auswahl des Temperaturfühlers.
Gilt für alle 3 Temperatureingänge
gleichzeitig!
Bei sehr langen Sensorleitungen
kann dieser Wert dazu genutzt
werden, den Leitungsfehler
abzuzählen.
Diese Einstellung soll nur bei Pt-100
Messung gemacht werden.
Wahl des Analogeinganges für Istoder Sollwerte.
Bei 0 Volt am Analogeingang wird
diese Temperatur als Sollwert
verwendet.
Bei 10 Volt am Analogeingang wird
diese Temperatur als Sollwert
verwendet.
Bei 0 mA bzw. 4 mA am
Analogeingang wird diese
Temperatur als Sollwert verwendet.
Bei 20 mA am Analogeingang wird
diese Temperatur als Sollwert
verwendet.
Regler
P
301
310
Bereich
FeKo (Typ J)
NiCr (Typ K)
PT100 2-Draht
0.0 °C / 0.0°F
(0.0...130.0°C)
(0.0...234.0°F)
Verstärkungsfaktor
I-Anteil (KI)
Regelparameter
Differentialanteil
Regelparameter
Integrationsbegrenzungsband
Regelparameter
350
Delta–W
351
Hysterese Kühlung
Bereich
1
(1 ... 3)
0
(0...50)
-25
12.0°C / 21.6°F
(1.0...100.0°C)
(1.8...180.0°F)
40%
(0 ... 100%)
10%
(0 ... 100%)
1.0°C / 1.8°F
(0.0 ... 5.0°C)
(0.0 ... 9.0°F)
1.5°C / 2.7°F
(-9.9...9.9°C)
(-17.8...17.8°F)
0.4°C / 0.7°F
(0.2...25.0°C)
(0.4...45.0°F)
A
V
W
Beschreibung
Gibt an, welcher Fühlereingang für
die Regelung verwendet wird.
0:
PID Heiz-Reglung, 2
Punkte Kühlregelung
1...50: PID Heiz-/Kühlreglung
Reziproker P-Anteil: Handzuhaben
wie das bisherige P-Band
I-Anteil
Differenzialanteil
Nur, wenn die Differenz des letzten
Istwertes zum jetzigen kleiner als
dieser eingestellte Faktor, dann wird
Integriert
Einschaltpunkt der Kühlung –
Abstand zum Sollwert.
Abstand zwischen Ein- und
Ausschaltpunkt der Kühlung.
- 10 -
Betriebsanleitung MP-988
360
361
362
5.4
Zykluszeit
Regelparameter
Minimale Schaltzeit
Heizen
Regelparameter
Minimale Schaltzeit
Kühlen
Regelparameter
15 s
(6...255 s)
2.0 s
(1.0 ... 9.0 s)
Periodendauer der Reglung
1.0 s
(0.2 ... 9.0 s)
Minimale Schaltzeit des Kühlrelais.
Minimale Schaltzeit des Heizrelais.
Durchfluss
P
400
Funktion
Durchflussmessung
Funktion
Bereich
0: Aus
1: Automatisch
2: Manuell
A
V
W
Beschreibung
Falls die automatische
Durchflussmessung aktiviert ist, wird
der gemessene Durchfluss als
Referenz gespeichert und die
Überwachung aktiviert. Die grüne
LED leuchtet auf.
Auswahl der Kalibrationstabelle für
Durchflusssensor.
401
Durchflussmesser
Kalibrationstabelle
0:
410
Alarmschwelle Durchfluss
Manuell
Manuell
(P61...P65)
1: Kleingeräte
2: Mittlere Geräte
3: Grossgeräte
4: Reserve
8.0 l/min
(0.1 ... 999.9 l/min)
420
Alarmschwelle bei P431
Regelparameter
30%
1...100%
421
Alarmschwelle bei P435
Regelparameter
10%
1...100%
431
Durchflussmesser
Regelparameter
432
Durchflussmesser
Regelparameter
433
Durchflussmesser
Regelparameter
434
Durchflussmesser
Regelparameter
435
Durchflussmesser
Regelparameter
Alarm wird ausgelöst, wenn (im
Manuell-Betrieb) der Durchfluss
diesen Wert unterschreitet (nicht
unter 6/lmin einstellen).
Automatik-Betrieb
Niedriger Durchfluss:
Alarmauslösung erfolgt bei 30%
weniger Durchfluss
Automatik-Betrieb
Hoher Durchfluss: Alarmauslösung
erfolgt bei 10% weniger Durchfluss
- 11 -
Betriebsanleitung MP-988
5.5
Ausgänge
P
510
Funktion
Funktion Analog-Ausgang
Bereich
0:
(P18...P19)
1:
10 V = 100%
2:
5 V = 0%
3:
Durchfluss
511
Temperatur bei 0 V
Analog-Ausgang
512
Temperatur bei 10 V
Analog-Ausgang
520
Relais 1 Funktion
Regelparameter
0.0°C / 32.0°C
(-50.0 ... 399.9°C)
(-58.0 ... 751.8°F)
400.0°C / 752.0°F)
(-49.9 ... 400.0°C)
(-57.8 ... 752.0°F)
1: Maximaltemperatur
2: Grenzwert 1
3: Grenzwert 2 (nicht
implementiert)
4: GW1 oder GW2
5: Differenz Vor/Rücklauf
6: Absaugen
7: Gerät ein/aus
8: Durchflussalarm
1: Maximaltemperatur
2: Grenzwert 1
3: Grenzwert 2 (nicht
implementiert)
4: GW1 oder GW2
5: Differenz Vor/Rücklauf
6: Absaugen
7: Gerät ein/aus
8: Durchflussalarm
1: Maximaltemperatur
2: Grenzwert 1
3: Grenzwert 2 (nicht
implementiert)
4: GW1 oder GW2
5: Differenz Vor/Rücklauf
6: Absaugen
7: Gerät ein/aus
8: Durchflussalarm
Kühlen
Heizen
530
560
Relais 2 Funktion
Regelparameter
Relais 5 Funktion
Regelparameter
Relais 3
Relais 4
A
V
W
Beschreibung
Funktion des SpannungsAnalogausganges
0 : Istwert
P511 / P512 => 0 /
10 V
1 : Stellgrösse
0...100%
=>
0...10 V
2 : Stellgrösse
-100...100% =>
0...10 V
3 : Durchfluss
0...P53
=>
0...10 V
Unterer Skalierungspunkt des
Spannungs-Analogausganges.
Oberer Skalierungspunkt des
Spannungs-Analogausganges.
Das Relais 1 kann so programmiert
werden, dass es bei verschiedenen
Signalen einschaltet.
Standard: Gerät ein/aus
Das Relais 2 kann so programmiert
werden, dass es bei verschiedenen
Signalen einschaltet.
Standard: GW1 oder GW2
(Grenzwert)
Das Relais 5 kann so programmiert
werden, dass es bei verschiedenen
Signalen einschaltet.
Standard: Durchflussalarm
Diese beiden Relais sind nicht
programmierbar
- 12 -
Betriebsanleitung MP-988
5.6
Grenzwerte
P
600
Funktion
Maximaltemperatur
Bereich
150.0°C / 302.0°F
(0.0...400.0°C)
(32.0...752.0°F)
0.0
(0.0...100.0°C)
0.0: Sec. T2 inaktiv
1: Ein
0: Aus
602
Sicherheitsthermostat
610
Anlaufsperre
611
Grenzwert
630
Sicherheitstemperatur
631
Nachlauftemperatur
70.0°C / 158.0°F
(-50.0...400.0°C)
(-58.0...752.0°F)
640
Absaugzeit
30s
(5...120s)
5.0°C / 9.0°F
(0.0...20.0°C)
(0.0...36.0°F)
50.0°C / 122.0°F
(-50.0...400.0°C)
(-58.0...752.0°F)
A
V
W
Beschreibung
Maximaltemperatur
Muss nach Gerätemodell eingestellt
werden.
1. Die Aktivierung des Grenzwerte
(P-611) erfolgt erst wenn die
Temperatur das erste Mal das
eingestellte Band erreicht hat.
0. Grenzwert löst sofort Alarm aus,
wenn sich die Isttemperatur
ausserhalb des Bandes befindet.
Max. Abweichung zwischen Sollund Istwert.
Schnittstellenbetrieb: Wenn das
entsprechende Kommando über die
Schnittstelle empfangen wird, wird
auf diese Temperatur geregelt.
Schnittstellenbetrieb: Wenn das
entsprechende Kommando über die
Schnittstelle empfangen wird, wird
auf diese Temperatur geregelt.
Dauer des Absaugens nach
Erreichen der Zieltemperatur
- 13 -
Betriebsanleitung MP-988
5.7
P
722
Rampenregler (siehe separate Betriebsanleitung)
723
Funktion
Verhältnis Heiz- /
Kühlleistung
P-Band
724
Verstärkungsfaktor I-Anteil
725
Differentialanteil
726
Integrationsbegrenzungsband
727
Delta-W
728
Hysterese
730
Zykluszeit
731
Minimale Schaltzeit
Heizen
Minimale Schaltzeit
Kühlen
Max. Verzögerung zum
Erreichen des Sollwertes
732
791
Bereich
0
(0…50)
12.0°C / 21.6°F
(1.0…100.0°C)
(1.8…180°C)
40%
(0…100%)
10%
(0…100%)
1.0°C / 1.8°F
(-9.9…9.9°C)
(-17.8…17.8°F)
0.4°C / 0.7°F
(0.2…25.0°C
(0.4…45.0°F)
15s
(6…255s)
2.0s
(6…255s)
1.0s
(0.2…9.0s)
10 Min.
(1…120 Min)
10 Min.
(1...120 Min.)
A
V
W
Beschreibung
0: Normale Heiz- und Kühlregelung
ca. 25 reduzierte Kühlleistung
Bei nicht erreichen des Sollwertes in
dem eingestellten Zeitraum wird
abgebrochen.
- 14 -
Betriebsanleitung MP-988
5.8
Kommunikation
P
800
Funktion
Physikalische
Schnittstelle
801
Kommunikationsprotokoll
802
Adresse des
Gerätes
830
Reserve – Bit
840
CAN - Baudate
Bereich
0: Ausgeschaltet
1: RS232
2: RS485 / Profibus
3: Current Loop 20mA
4: CAN-bus
0: Ausgeschaltet
1: Arburg
2: Engel
3: Krauss – Maffei MC4 + MC5
4: Bühler 1 (bis 06/2010)
5: Italpresse
6: Dr. Boy
7: Battenfeld
8: Demag (RS-232, CL 20 mA)
9: Ferrom. - Millacron
10: Frech
11: Stork
12: Müller Weingarten
13: Euromap 17
14: Billion
15: Fanuc
16: Husky
17: Demag (CAN-bus)
18: Netstal Euromap 66 (CAN-bus)
19: Bühler 2 (ab 06/2010)
1
1...128
(Demag CL 20 mA: 1 – 6,
Demag CAN-bus: 13 – 16
Netstal: 31 – 38)
1
(0…1)
Nr
0:
1:
2:
3:
4:
5:
6:
CAN-bus
125 kBit/s
250 kBit/s
500 kBit/s
615 kBit/s
625 kBit/s
750 kBit/s
1 MBit/s
A
V
W
Beschreibung
Hier wird die physikalische
Schnittstelle definiert
Hier wird das Schnittstellenprotokoll
definiert
Bei mehreren Geräten muss eine
Nummer für jedes Gerät gegeben
werden.
Übertragungsgeschwindigkeit der
CAN- resp. der Profibus Schnittstelle
Übertragungsgeschwindigkeit der
CAN-bus Schnittstelle
Betriebsanleitung MP-988
6.
Anschlussschema Schnittstelle RS-232
- 15 -
RS-232
Bei dieser Schnittstelle muss jedes Temperiergerät separat mit der Spritzgiessmaschine
verbunden werden.
Brücke 4/6 nicht notwendig
Spritzgiessmaschine
Brücke 4/6 nicht notwendig
Diese Nummern beziehen sich auf das
Kabel und nicht auf die Anschlüsse in
den Spritzgiessmaschinen.
Kabel
abgeschirmt
Standardkabel 10 m
Temperiergerät 2
Input
Sub-D Stecker
(9-polig männlich)
Standardkabel 10 m
Temperiergerät 1
Input
Sub-D Stecker
(9-polig männlich)
Betriebsanleitung MP-988
- 16 -
7.
Anschlussschema Schnittstelle
Current loop 20mA oder TTY
Current loop 20 mA
Mit dieser Schnittstelle können bis zu 6
Geräte in Serie verbunden werden.
Betrieb - Temperiergeräte - Spritzgussmaschine
Der Serie - Betrieb (CL) von Temperiergeräten ist nur möglich, wenn alle
Temperiergeräte angeschlossen und eingeschaltet sind. Durch das Abschalten
von einzelnen Geräten in der Serie (bei CL) wird die Kommunikation gestört.
Spritzgiessmaschine
Standardkabel 10 m
Brücke 4/6 nicht notwendig
Diese Nummern beziehen sich auf das
Kabel und nicht auf die Anschlüsse in
den Spritzgiessmaschinen.
Temperiergerät: 1
Kabel
abgeschirmt
Input
Standardkabel 1 m
Temperiergerät:
2 bis 5
Input
Output
Temperiergerät:
Endgerät
Standardkabel 1 m
Sub-D Stecker (9-polig weiblich)
Output
Input
(bitte nachfolgende Seite beachten)
Betriebsanleitung MP-988
7.
Anschlussschema Schnittstelle
Current loop 20 mA oder TTY
- 17 -
Current loop 20 mA
Die Current loop oder TTY Schnittstelle muss mit den DIP-Schaltern auf der Rückseite des
Anschlusspanels konfiguriert werden.
Anschlusspanel Rückseite
Anschlusspanel Front
DIP-Schalter
Beispiele:
1 Temperiergerät
angeschlossen
2 Temperiergeräte
angeschlossen
2 bis 6 Temperiergeräte
angeschlossen
Temperiergerät: 1
Temperiergerät: 1
Temperiergerät:
Endgerät
Temperiergerät:
2 bis 5
Position: Beide
Schalter oben
Temperiergerät:
Endgerät
Position: Beide
Schalter oben
Betriebsanleitung MP-988
7.1.
- 18 -
Arburg
Programmieren einer Schnittstelle
Current Loop 20 mA
Am Temperaturregler MP-988 werden folgende Parameter eingestellt:
- P-800
- P-801
- P-802
- P-840
3 (Current loop 20 mA)
1 (Arburg)
Adresse des Geräts – muss mit Bildschirm der Spritzgiessmaschine übereinstimmen
ist nicht einzustellen
Kabelverbindungen gemäss Seite 15 - 16 erstellen. Mitgelieferte Kabel verwenden.
- Türe des Elektrotableaus öffnen.
- DIP-Schalter einstellen (siehe unten).
- Darauf achten, dass diese DIP-Schalter verschieden eingestellt werden müssen, je nach dem ob ein- oder
mehrere Geräte an die gleiche Spritzgiessmaschine angeschlossen wird.
Beispiele DIP-Schalter:
1 Temperiergerät
angeschlossen
2 Temperiergeräte
angeschlossen
3 bis 6 Temperiergeräte
angeschlossen
Temperiergerät: 1
Temperiergerät: 1
Temperiergerät:
Endgerät
Temperiergerät:
2 bis 5
Temperiergerät:
Endgerät
Betriebsanleitung MP-988
7.2
- 19 -
Engel
Programmieren einer Schnittstelle
Current Loop 20 mA
Am Temperaturregler MP-988 werden folgende Parameter eingestellt:
- P-800
- P-801
- P-802
- P-840
3 (Current loop 20 mA)
2 (Engel)
Adresse des Geräts – muss mit Bildschirm der Spritzgiessmaschine übereinstimmen
ist nicht einzustellen
Kabelverbindungen gemäss Seite 15 - 16 erstellen. Mitgelieferte Kabel verwenden.
- Türe des Elektrotableaus öffnen.
- DIP-Schalter einstellen (siehe unten).
- Darauf achten, dass diese DIP-Schalter verschieden eingestellt werden müssen, je nach dem ob ein- oder
mehrere Geräte an die gleiche Spritzgiessmaschine angeschlossen wird.
Beispiele DIP-Schalter:
1 Temperiergerät
angeschlossen
2 Temperiergeräte
angeschlossen
3 bis 6 Temperiergeräte
angeschlossen
Temperiergerät: 1
Temperiergerät: 1
Temperiergerät:
Endgerät
Temperiergerät:
2 bis 5
Position: Beide
Schalter oben
Temperiergerät:
Endgerät
Position: Beide
Schalter oben
Betriebsanleitung MP-988
7.3
- 20 -
Krauss Maffei MC-4 / MC-5
Programmieren einer Schnittstelle
Current Loop 20 mA
Am Temperaturregler MP-988 werden folgende Parameter eingestellt:
- P-800
- P-801
- P-802
- P-840
3 (Current loop 20 mA)
3 (Krauss Maffei MC-4 / MC-5)
Adresse des Geräts – muss mit Bildschirm der Spritzgiessmaschine übereinstimmen
ist nicht einzustellen
Kabelverbindungen gemäss Seite 15 - 16 erstellen. Mitgelieferte Kabel verwenden.
- Türe des Elektrotableaus öffnen.
- DIP-Schalter einstellen (siehen unten).
- Darauf achten, dass diese DIP-Schalter verschieden eingestellt werden müssen, je nach dem ob ein- oder
mehrere Geräte an die gleiche Spritzgiessmaschine angeschlossen wird.
Beispiele DIP-Schalter:
1 Temperiergerät
angeschlossen
2 Temperiergeräte
angeschlossen
3 bis 6 Temperiergeräte
angeschlossen
Temperiergerät: 1
Temperiergerät: 1
Temperiergerät:
Endgerät
Temperiergerät:
2 bis 5
Temperiergerät:
Endgerät
Betriebsanleitung MP-988
- 21 -
Schnittstelle für Krauss Maffei CL 20mA
Kabelanschluss bei TOOL-TEMP Standardkabel 10 m gilt für Temperaturregler MP-794 und MP-988.
Kabelseite 1
TOOL-TEMP Gerät
Sub-D Stecker weiblich 9-polig
Kabelseite 2
Krauss Maffei Maschine
Sub-D Stecker, männlich, 25-polig
Standard
Pin 2
Senden
Tx +
Litze Nr. 2, rot
Auf Pin
10
Litze rot
Standard
Pin 8
Empfangen Rx Litze Nr. 8, grau
Auf Pin
24
Litze grau
Standard
Pin 6
Keine Funktion
Litze Nr. 6,
dunkelblau
Auf Pin
4
Litze dunkelblau
Keine Funktion
Litze Nr. 4, gelb
Auf Pin
Standard
Pin 4
Schirm muss nicht
angeschlossen werden
Brücke machen
6
Litze gelb
Betriebsanleitung MP-988
8.
Anschlussschema Schnittstelle RS-485
 4-Leiter
 2-Leiter
4-Leiter
Tx +
- 22 -
RS-485
Mit dieser Schnittstelle können bis zu 16 Geräte in
Serie verbunden werden.
3 A (positiv)
Anschlussschema: Schnittstelle RS-485, 4-Leiter:
Falls bei dieser Schnittstelle maschinenseitig
Vierleiteranschlüsse bestehen, kann diese wiefolgt
angeschlossen werden (siehe links).
7 B (negativ)
Eventuell muss an der Spritzgiessmaschinen-Steuerung
von full duplex auf halb duplex umgeschaltet werden.
Rx +
Tx Rx 2-Leiter
Standardkabel 10 m
Brücke 4/6 nicht notwendig
Spritzgiessmaschine
Diese Nummern beziehen sich
auf das Kabel und nicht auf die
Anschlüsse in den Spritzgiessmaschinen.
Temperiergerät: 1
Kabel
abgeschirmt
Input
Standardkabel 1 m
Temperiergerät: 2 bis 15
Input
Output
Standardkabel 1 m
Sub-D Stecker (9-polig männlich)
Output
Temperiergerät: Endgerät
Input
Betriebsanleitung MP-988
8.
- 23 -
Anschlussschema Schnittstelle RS-485
RS-485
(bitte nachfolgende Seite beachten)
Die Schnittstelle RS-485 muss mit den DIP-Schaltern auf der Rückseite des Anschlusspanels
konfiguriert werden.
Anschlusspanel Rückseite
Anschlusspanel Front
DIP-Schalter
Beispiele:
Zuerst kann versucht werden bei allen Geräten die DIP-Schalter 1-2 auf “OFF” zu schalten. Sollten
jedoch Probleme beim Datentransfer auftreten müssen die Schalter wie folgt eingestellt werden:
1 Temperiergerät
angeschlossen
2 Temperiergeräte
angeschlossen
3 bis 16 Temperiergeräte
angeschlossen
Temperiergerät: 1
Temperiergerät: 1
Temperiergerät:
Endgerät
Temperiergerät:
2 bis 15
Position: Beide
Schalter oben
Temperiergerät:
Endgerät
Position: Beide
Schalter oben
Es muss kein Endwiderstand eingebaut werden, da diese
Funktion durch die DIP-Schalter übernommen wird.
Betriebsanleitung MP-988
8.1
- 24 -
Bühler
Programmieren einer Schnittstelle
RS-485
Am Temperaturregler MP-988 werden folgende Parameter eingestellt:
- P-800
- P-801
- P-802
- P-840
2 (RS-485)
4 (Bühler)
Adresse des Geräts – muss mit Bildschirm der Spritzgiessmaschine übereinstimmen
ist nicht einzustellen
Kabelverbindungen gemäss Seite 22 - 23 erstellen. Mitgelieferte Kabel verwenden.
- Türe des Elektrotableaus öffnen.
- DIP-Schalter einstellen (siehe unten).
- Darauf achten, dass diese DIP-Schalter verschieden eingestellt werden müssen, je nach dem ob ein- oder
mehrere Geräte an die gleiche Maschine angeschlossen wird.
Beispiele DIP-Schalter:
Zuerst kann versucht werden bei allen Geräten die DIP-Schalter 1-2 auf “OFF” zu schalten. Sollten jedoch
Probleme beim Datentransfer auftreten müssen die Schalter wie folgt eingestellt werden:
1 Temperiergerät
angeschlossen
2 Temperiergeräte
angeschlossen
3 bis 16 Temperiergeräte
angeschlossen
Temperiergerät: 1
Temperiergerät: 1
Temperiergerät:
Endgerät
Temperiergerät:
2 bis 15
Position: Beide
Schalter oben
Temperiergerät:
Endgerät
Position: Beide
Schalter oben
Es muss kein Endwiderstand eingebaut werden, da diese
Funktion durch die DIP-Schalter übernommen wird.
Betriebsanleitung MP-988
9.
Anschlussschema Schnittstelle
CAN-bus
Achtung!
Es müssen zwingend CAN-bus Kabel
verwendet werden.
CAN-bus
- Euromap 66 Netstal
- Demag
Mit dieser Schnittstelle können bis zu 10 Geräte an
eine Spritzgiessmaschine angeschlossen werden.
Spritzgiessmaschine
Diese Nummern beziehen sich auf das
Kabel und nicht auf die Anschlüsse in
den Spritzgiessmaschinen.
Temperiergerät: 1
Input
Output
Temperiergerät: 2 bis 9
Input
Output
Temperiergerät:
Endgerät
Input
Wird durch DIP-Schalter eingeschaltet
- 25 -
(bitte nachfolgende Seite beachten)
Betriebsanleitung MP-988
9.
Anschlussschema Schnittstelle
CAN-bus
- 26 -
CAN-bus
- Euromap 66 Netstal
- Demag
Die CAN-bus Schnittstelle muss mit den DIP-Schaltern auf der Rückseite des
Anschlusspanels konfiguriert werden.
Anschlusspanel Rückseite
Anschlusspanel Front
DIP-Schalter für CAN-bus
Beispiele:
1 Temperiergerät
angeschlossen
Temperiergerät:
Endgerät
(Position: Beide
Schalter oben)
2 Temperiergeräte
angeschlossen
3 bis 16 Temperiergeräte
angeschlossen
Temperiergerät: 1
Temperiergerät: 1
Temperiergerät:
Endgerät
Temperiergerät:
2 bis 15
120 Ohm Widerstand
eingeschaltet
Temperiergerät: Endgerät
(Position: Beide Schalter
oben)
120 Ohm Widerstand
eingeschaltet
Achtung:
Bei der Netstal-Maschine muss das Temperiergerät angeschlossen werden, bevor die Spritzgiessmaschine in Betrieb genommen wird. Bei laufender Spritzgiessmaschine darf das Temperiergerät nicht
eingesteckt werden.
Betriebsanleitung MP-988
9.1
- 27 -
Demag
Programmieren einer Schnittstelle
CAN-bus
Am Temperaturregler MP-988 werden folgende Parameter eingestellt:
- P-800
- P-801
- P-802
- P-840
4 (CAN-bus)
17 (Demag)
Adresse des Geräts – muss mit Bildschirm der Spritzgiessmaschine übereinstimmen
ist auf die gewünschte Baud-Rate einzustellen. Standardmässig 615 kBit/s.
Kabelverbindungen gemäss Seite 25-26 erstellen. Mitgelieferte Kabel verwenden.
- Türe des Elektrotableaus öffnen.
- DIP-Schalter einstellen (siehe unten).
- Darauf achten, dass diese DIP-Schalter verschieden eingestellt werden müssen, je nach dem ob ein- oder
mehrere Geräte an die gleiche Spritzgiessmaschine angeschlossen wird.
Beispiele DIP-Schalter:
1 Temperiergerät
angeschlossen
2 Temperiergeräte
angeschlossen
Temperiergerät: 1
Temperiergerät:
Endgerät
(Position: Beide
Schalter oben)
120 Ohm Widerstand
eingeschaltet
Temperiergerät:
Endgerät
3 bis 16 Temperiergeräte
angeschlossen
Temperiergerät: 1
Temperiergerät:
2 bis 15
Temperiergerät: Endgerät
(Position: Beide Schalter
oben)
120 Ohm Widerstand
eingeschaltet
Achtung:
Bei der Netstal-Maschine muss das Temperiergerät angeschlossen werden, bevor die Spritzgiessmaschine in Betrieb genommen wird. Bei laufender Spritzgiessmaschine darf das Temperiergerät nicht
eingesteckt werden.
Betriebsanleitung MP-988
9.2.
- 28 -
Netstal Euromap
Demag 66
Programmieren einer Schnittstelle
CAN-bus
CAN-bus
Am Temperaturregler MP-988 werden folgende Parameter eingestellt:
- P-800
- P-801
- P-802
- P-840
4 (CAN-bus)
18 (Netstal Euromap 66)
Adresse des Geräts – muss mit Bildschirm der Spritzgiessmaschine übereinstimmen
ist auf die gewünschte Baud-Rate einzustellen. Standardmässig 250 kBit/s.
Kabelverbindungen gemäss Seite 25 - 26 erstellen. Mitgelieferte Kabel verwenden.
- Türe des Elektrotableaus öffnen.
- DIP-Schalter einstellen (siehe unten).
- Darauf achten, dass diese DIP-Schalter verschieden eingestellt werden müssen, je nach dem ob ein- oder
mehrere Geräte an die gleiche Spritzgiessmaschine angeschlossen wird.
Beispiele DIP-Schalter:
1 Temperiergerät
angeschlossen
2 Temperiergeräte
angeschlossen
Temperiergerät: 1
Temperiergerät:
Endgerät
(Position: Beide
Schalter oben)
120 Ohm Widerstand
eingeschaltet
Temperiergerät:
Endgerät
3 bis 16 Temperiergeräte
angeschlossen
Temperiergerät: 1
Temperiergerät:
2 bis 15
Temperiergerät: Endgerät
(Position: Beide Schalter
oben)
120 Ohm Widerstand
eingeschaltet
Achtung:
Bei der Netstal-Maschine muss das Temperiergerät angeschlossen werden, bevor die Spritzgiessmaschine in Betrieb genommen wird. Bei laufender Spritzgiessmaschine darf das Temperiergerät nicht
eingesteckt werden.
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