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Bedienungsanleitung MC4 Redox - bei WUMA GmbH

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WUMA
Fachbetrieb nach § 19 I WHG
Wartung + Umrüstung – Messung + Automatisierung
Bedienungsanleitung
MC4 Redox
Bedienungsanleitung MC4 Redox
Seite 2 von 16
Inhaltsverzeichnis
Seite
1. Allgemeines
-3-
2. Bedienung
2.1 Bedienungselemente
2.2 Meldungen im Display
2.3 Übersicht der Parameter
2.4 Programmierebene
-6-7-8-9-9-
3. Inbetriebnahme
- 12 -
4. Fehlerbehandlung
- 13 -
5. Technische Daten
- 14 -
6. Elektrischer Anschluß
- 15 -
7. Maßzeichnungen, Anschlußpläne
- 16 -
Technische Änderungen vorbehalten.
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1. Allgemeines
Beschreibung Meß- und Regelgerät Typ MC4
Das microprozessorgesteuerte Gerät Typ MC4 ist ein Universalgerät zur Messung
und Regelung der Parameter pH, Redox, Temperatur und Leitwert.
Auf eine hohe Bedienungsfreundlichkeit und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis
wurde bei der Aufgabenstellung für dieses Gerät Wert gelegt.
Die Bedienung des Gerätes ist durch die Gestaltung und Farbgebung der
Gerätefront selbsterklärend. Sie erfolgt über eine Folientastatur, Schutzart IP65. Die
physikalische Dimension der Meßgröße wird über eine Leuchtdiode angezeigt. Der
Meßwert wird auf einem kontrastreichen, 13mm hohen, entspiegelten
Multifunktionsdisplay dargestellt .
Für die Eingabe der Funktionen stehen 6 gelbe Tasten zur Verfügung. Die
Dosiereinheiten können manuell über 2 grüne Taste angesteuert werden. Der
Zustand der Schaltpunkte wird durch 2 LED in den grünen Tasten angezeigt.
Alarmzustände des Gerätes werden durch eine LED mit Hupenzeichen dargestellt.
Bei diesem Gerät handelt es sich um ein Schalttafeleinbaugerät mit den
Abmessungen 96*96mm.
Selbstüberwachung
Um eine größtmögliche Funktionssicherheit zu gewährleisten, ist das Gerät mit einer
internen Spannungsüberwachung und einer Watchdogschaltung ausgerüstet.
Schnittstellen
Das Gerät verfügt über eine Service-Schnittstelle RS232. Mit der ServiceSchnittstelle RS232 sind ausschließlich geräteinterne Daten über ein Diagnosegerät
zwecks Test und Funktionskontrolle abrufbar. Die interne Echtzeituhr ermöglicht es,
Funktionsänderungen und Störmeldungen mit Datum und Uhrzeit anzuzeigen und zu
dokumentieren.
Hierzu
gehören
u.a.
Eichvorgänge,
manuelle
Dosiereingriffe
und
Grenzwertänderungen.
Die interne Datenerfassung ist weder durch Manipulation oder Spannungsausfall zu
beeinflussen. Die Einträge erfolgen nach dem Flugschreiberprinzip und sind auf 512
Erfassungen begrenzt.
Eine Beschreibung der Service Schnittstelle wird mit der dazugehörigen Software
ausgeliefert und ist nicht Bestandteil dieser Anleitung.
Aufbau des Betriebsbuches:
Das Betriebsbuch ist für 512 Einträge ausgelegt. Die Verwaltung des Betriebsbuches
ist ähnlich der eines Flugschreibers aufgebaut.
Technische Änderungen vorbehalten.
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Motive für den Eintrag ins Betriebsbuch lauten:
- Alarmmeldung kommt
- Alarmmeldung geht
- Manuelle-Betriebsart aktiviert
- Automatik-Betriebsart aktiviert
- Sollwerte geändert
- Code-Zahl geändert
- Reset ausgelöst
- In Stellung "manuell" Schaltpunkt 1 EIN bzw. AUS
- In Stellung "manuell" Schaltpunkt 2 EIN bzw. AUS
- PT 100 defekt
- Fehler Analogdigitalwandler
Die Einträge lassen sich nur über die Service-Schnittstelle lesen, aber nicht löschen.
Eingetragen ins Betriebsbuch werden Uhrzeit, Datum, Motiv des Eintrags, alter bzw.
neuer Sollwert und Istwert zum Zeitpunkt des Eintrags.
Datenschutz
Zum Schutz der eingegebenen variablen Daten verfügt das Gerät über einen
Schreibschutz, der durch Eingabe einer selbstvorwählbaren Code-Zahl deaktiviert
wird und somit Änderungen der Grenzwerte, interne Zeiten, XP -Bereich ermöglicht.
Meßgrößen
Meßbereiche
pH-Messung
pH 0 ... 14,00
Redox-Messung
-2000 mV ... +2000 mV
Temperaturmessung
0 °C ... +200,0 °C
LF-Messung
0 µS ... 20,00 µS/cm,
0 µS ... 200,0 µS/cm,
0 mS ... 2,000 mS/cm,
0 mS ... 20,00 mS/cm,
0 mS ... 200,0 mS/cm,
0 °C ... 100 °C
0 °C ... 100 °C
0 °C ... 100 °C
0 °C ... 100 °C
0 °C ... 100 °C
0 °C ... 100 °C
Technische Änderungen vorbehalten.
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2. Bedienung
MC4 als Redox Meß- und Regelgerät
Das microprozessorgesteuerte Redox-Meßgerät Typ MC4 ist ein Redox-Meß- und
Regelgerät. Einstabmeßketten können entweder direkt hochohmig oder niederohmig
über den Impedanzwandler Typ WW1 angeschlossen werden. Auf der Frontseite
des Meßgerätes befinden sich die Funktionstasten für Eichung, Prozessanpassung
und Bedienung.
Die Ansteuerung der Dosiereinheit erfolgt entweder automatisch über die
eingestellten Grenzwerte oder manuell über die Funktionstasten. Die Grenzwerte
sind als 2-Punkt- oder Impulsregelung getrennt einstellbar.
Die Überschreitung der voreingestellten Grenzwerte wird jeweils mit einer
Leuchtdiode angezeigt.
Ausgerüstet ist das Gerät mit einer Dosierzeitüberwachung. Sie spricht an, wenn die
Zeit der Überschreitung länger als die eingestellte Zeit ist. Angezeigt wird dieser
Störungszustand mit einer roten Leuchtdiode. Für die externe Weiterverarbeitung
des Alarms steht ein potentialfreier Wechsler zur Verfügung.
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2.1 Bedienungelemente
Die Parameter werden im Off-Line-Betrieb programmiert, wodurch eine zusätzliche
Sicherheit erreicht wird.
Umschalter "Auto/Man":
In Stellung "Auto" (durch eine LED im Taster gekennzeichnet) werden beide
Schaltpunkte des Gerätes meßwertabhängig angesteuert. Eine manuelle Bedienung
ist nicht möglich.
Taster "SP1":
Manuelle Betätigung des unteren Schaltpunktes. Der Zustand des Relais wird durch
die LED im Taster signalisiert. Dies gilt für "Man"- und "Auto"-Betriebsart.
Taster "SP2":
Manuelle Betätigung des oberen Schaltpunktes. Der Zustand des Relais wird durch
die LED im Taster signalisiert. Dies gilt für "Man"- und "Auto"-Betriebsart.
Taster "N+1":
Er entscheidet, welche Meß-, Regel- oder Kalibrierwerte angezeigt bzw.
programmiert werden können. Die entsprechenden Parameter, s. Tab. S.7,
Funktionen oder auch Meßdaten sind durch Kürzel vor dem eigentlichen Wert
beschriftet. Der Abruf dieser Daten ist nur in der "Man"-Betriebsart möglich. Pro
Betätigung der Taste "N+1" springt das Gerät ein Parameter weiter. Die geänderten
Daten werden durch die Taste "Enter" übernommen.
Das Kürzel wird ca. 2 Sekunden angezeigt, bevor der eigentliche Parameter
erscheint. In der Programmierebene kann nun, mit Hilfe der +- Tasten, der
Parameter verändert werden.
Taster "Enter":
Dieser Taster dient zur Speicherung des eingestellten Wertes.
Taster " + ":
Dieser Taster hat nur in der Programmierebene eine Funktion, sie erhöht je
Betätigung den angezeigten Einstellwert um 1 Digit.
Dauerbetätigung führt nach kurzer Verzögerung zum Schnell-Lauf der Anzeige.
Taster " - ":
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Dieser Taster hat nur in der Programmierebene eine Funktion, sie erniedrigt je
Betätigung den angezeigten Einstellwert um 1 Digit.
Dauerbetätigung führt nach kurzer Verzögerung zum Schnell-Lauf der Anzeige.
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=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
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Taste Schaltpunkt 1 mit Rückmeldung
LED pH
LED Redox
Displayfeld
Taste Taste Auto./Man. mit Rückmeldung
LED Alarm
Taste Schaltpunkt 2 mit Rückmeldung
LED Temperatur
LED Leitfähigkeit
Taste +
Taste N+1
Taste Enter
Taste WU
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2.2 Meldungen im Display:
1=
∆
= Fehlereintrag im Status
2=
~
= Meßgröße ändert sich noch, mit der Eichung muß noch gewartet
werden
3=
+
4=
BAT
5=
6=
7=
:
1888
.
= Vorzeichen
= Codeschloß geöffnet
= automatische Calibration läuft
= Siebensegment Anzeige
= Dezimalpunkte
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2.3 Übersicht der Parameter
Parameter
Status
Anzeige
S
0-Punkt
Calibrieren
Schaltpunkt 1
Schaltpunkt 2
Pulsverhalten SP1
Pulsverhalten SP2
Alarmzeit
PI-Verhalten
Umschaltung
0/420mA
Strombereich
0P
CAL
SP1
SP2
Pu1
Pu2
AL
PI
04
Code-Zahl
Busadresse
Cod
Adr
Sr
Werkseinstellun Bemerkung
g
Bit0 = AD-Fehler
Bit1 = Elektroden-Fehler
Bit2
=
Meßwert
außer
Meßbereich
220 mV
470 mV
-1998 mV
1998 mV
-1999 mV
1999 mV
0 sec.
1999 sec.
0
0 = 0-20mA
1 = 4-20mA
0
0 = -2000 mV - +2000 mV
1 = -1000 mV - +1000 mV
2 = 0 - 1000mV
1
0
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2.4 Programmierebene
Um in die Programmierebene zu gelangen muß der Meßverstärker mittels der Taste
"Auto/Man" in Manuell geschaltet werden. Diese Betriebsart ist daran zu erkennen,
daß die LED in der Taste "Auto/Man" blinkt. Die Programmierebene wird durch die
Taste "N+1" erreicht. Dieser Betriebszustand ist dadurch gekennzeichnet, daß die
LED in der Taste "Auto/Man" dunkel ist.
Funktion "Status":
Anzeige des Statusbytes. Eintragungen in dem Statusbyte werden nur durch Fehler
am AD-Wandler und Fehler an der Redox-Elektrode vorgenommen. Ist kein Fehler
eingetragen, erscheint eine "0" und das Fehlerzeichen "∆" erlischt. Im AD-Fehlerfall
ist das Bit0 gesetzt und im Elektrodenfehlerfall wird das Bit1 gesetzt.
Funktion "0-Punkt":
Anzeige des mV-Wertes der ersten Pufferlösung für die untere Calibrierung. Dieser
Wert kann durch die "+ -" Tasten geändert werden. Die Calibrierung erfolgt durch
betätigen der "Enter" Taste, sie darf erst gedrückt werden wenn kein "~" Zeichen im
Display erscheint.
Die Reihenfolge, ob zuerst "0-Punkt" oder "Calibrieren" aufgerufen wird, spielt keine
Rolle.
Funktion "Calibrieren":
Anzeige des mV-Wertes der zweiten Pufferlösung für die obere Calibrierung. Dieser
Wert kann durch die "+ -" Tasten geändert werden. Die Calibrierung erfolgt durch
betätigen der "Enter" Taste, sie darf erst gedrückt werden wenn kein "~" Zeichen im
Display erscheint.
Funktion "Schaltpunkt 1":
Anzeige / Eingabe des unteren Schaltpunktes. Bedingt durch interne Mathematik
kleinster Einstellwert -1998 mV, ansonsten frei über den Bereich einstellbar.
Funktion "Schaltpunkt 2":
Anzeige / Eingabe des oberen Schaltpunktes. Bedingt durch interne Mathematik
kleinster Einstellwert +1998mV, ansonsten frei über den Bereich einstellbar .
Funktion "Pulsverhalten 1":
Anzeige / Eingabe des unteren Redox-Wertes für die proportionale Dosierung des
Schaltpunktes 1. Hier ist immer eine minimale Differenz zum Schaltpunkt 1 von
einem mV vorhanden .
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Funktion "Pulsverhalten 2":
Anzeige / Eingabe des oberen Redox-Wertes für die proportionale Dosierung des
Schaltpunktes 2. Hier ist immer eine minimale Differenz zum Schaltpunkt 2 von
einem mV vorhanden.
Funktion "Alarmzeit":
Anzeige / Eingabe der Alarmverzögerung. Die Zeit ist einstellbar zwischen 0 und
1999 Sekunden. Überwacht wird die Dosierzeit der Chemikalien. Bei Puls -PausenBetrieb wird sie erst nach Verlassen des P-Bereichs aktiv.
Funktion "PI-Verhalten":
Anzeige / Eingabe der Nachstellzeit "Tn". Dieser Wert ist einstellbar zwischen 0 und
1999 Sekunden.
Funktion "Umschalten 0-20/4-20mA":
Anzeige / Eingabe des Ausgangsstrombereichs. Eine 0 entspricht 0-20mA und eine
1 entspricht 4-20mA.
Funktion "Umschalten Strombereich":
Anzeige / Eingabe des Ausgangsstrombereichs. Hiermit wird festgelegt, welcher
Redox-Bereich registriert werden soll. Die entsprechenden Werte sind aus der
Übersichtstabelle zu entnehmen.
Funktion "Code-Zahl":
Eingabe der Code Zahl. Die Einstellung ist zwischen 0 und 1999 möglich. Beim
erstmaligen einschalten des Gerätes ist der Schreibschutz aktiv. Durch Eingabe der
Zahl 1 läßt er sich deaktivieren. Im deaktiviertem Zustand kann eine neue
Nummernkombination eingegeben werden. Die Eingabe wird mit der "WU" Taste
abgeschlossen.
Der deaktivierte Schreibschutz wird im Display mit dem Zeichen "BAT" signalisiert.
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3. Inbetriebnahme
Neuparametrierung:
Vor jeder Neuparametrierung ist zuerst die entsprechende Codezahl einzugeben. Bei
der ersten Benutzung wird entsprechend verfahren.
( näheres s. Fkt. "Code-Zahl" )
Kalibrierung der Redox-Elektrode:
Zur Eichung der Redox-Elektrode müssen zwei beliebige Pufferlösungen mit
verschiedenen mV-Werten eingesetzt werden. Keine der Pufferlösungen muß mit
dem Innenpuffer der Elektrode übereinstimmen. Zum Kalibrieren und Messen muß
die Schutzkappe der Elektrode entfernt werden, wenn dieses noch nicht geschehen
ist. Trockene Elektroden müssen vor Gebrauch mindestens 24 Stunden gewässert
werden, da es sonst zu starken Fehlmessungen kommt.
Bei der Eichung ist die Temperatur der Pufferlösung auf alle Fälle zu
berücksichtigen, ansonsten treten hier Meßfehler auf.
Die Redox-Elektrode wird in die erste Pufferlösung (z.B. 220 mV) eingebracht und
die entsprechende Funktion (0-Punkt) aufgerufen.
Der Redox-Wert kann mittels der Taste " + " bzw. " - " eingestellt bzw. korrigiert
werden. Solange das " ~ Zeichen sichtbar ist, muß mit der betätigung der Taste
"Enter" gewartet werden .
Anschließend wird die zweite Pufferlösung (z.B. 470 mV) eingesetzt, die Funktion
Calibrieren aufgerufen und entsprechend wie zuvor verfahren.
Um keine Verschleppung der Bufferlösungen zu erhalten, muß die Elektrode
zwischen beiden Kalibrierungen gereinigt werden.
Betätigt man die Taste "Enter" vorzeitig, ist die Eichung stark fehlerhaft.Wird bei der
ersten Eichung ein Elektrodenfehler signalisiert, ist dieses nicht von Bedeutung,
solange bei der zweiten Eichung der Fehler nicht mehr auftritt.Wichtig für eine exakte
Messung ist, daß die Verschmutzungen auf der Elektrode entfernt worden sind.
Verschmutzungen führen zu einer schlechten Ansprechzeit, geringe Empfindlichkeit
bzw. Steilheit, instabile Meßwerte bis hin zu Nichtfunktion.Leichte Verschmutzungen
und Beläge sind mit einer Reinigungslösung zu entfernen. Schwer haftende
Verunreinigungen sind mit einer weichen Bürste und einer Reinigungslösung zu
entfernen.
Hartnäckige
Verschmutzungen
sind
durch
Einweichen
im
Reinigungsmittel zu lösen. Nach dem Reinigen der Elektrode, muß diese unbedingt
gut mit destiliertem Wasser gespült werden. Anschließend muß der Meßverstärker
unbedingt neu kalibriert werden. Verbleibende Reste des Reinigungsmittel führen zu
großen Störungen der Messung.
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Als Reinigungsmittel lassen sich bei den verschiedenen Verschmutzungen folgende
Mittel einsetzen.
Art der Verschmutzung
Reinigungsmittel
Fette, Öle
Detergenzien
Kalkablagerungen oder Metallhydroxide 3% - ige Salzsäure
Sulfid Niederschlag
Mischung aus 3% - iger Salzsäure mit 1% - igem Titriplex
Anteil (EDTA)
Protein Niederschlag
Enzymhaltige Reinigungsmittel in saurer Lösung (z.B. 3%
HCL und Pepsin) oder Enzymaufbereitung in alkalischen
Reinigungsmitteln
4. Fehlerbehandlung
Fehler im Meßverstärker oder in der Regelung werden direkt im Display des MC4
mittels des Zeichens ∆ angezeigt.
Je nach gewichtung des Fehlers wird außerdem ein Alarm ausgelöst der durch ein
pot. Wechlser weiterverarbeitet werden kann. Zusätzlich wird dieser Fehler mit der
roten LED optisch gemeldet.
Um welchen Fehler es sich handelt, läßt sich aus dem Status ablesen.
Ein Hardware Fehler wird direkt ohne Zeitverzögerung dem Bediener gemeldet. In
diesem Fall ist unbedingt die Spannungsversorgung des Meßverstärker zu
überprüfen. Liegt diese nicht in den angegebenen Toleranzen kann dieser Alarm
auftreten.
Eine weiterer Fehler ist z.B. ein Fehler der vom Kalibrieren herrührt. Dieser Fehler
führt nicht automatisch zu einem Alarm, da der Bediener sich dieses Fehler bewußt
ist.
Zu einem Alarm kommt es außerdem, wenn die Dosierzeitüberwachung
angesprochen hat.
Fehler wie eine Meßbereichsüberschreitung werden zusätzlich signalisiert.
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5. Technische Daten
Meßbereich
Auflösung
Eingangswiderstand
Ausgang
Bürde
Schnittstelle
Grenzwertkontakt
Regelung
Alarmkontakt
Anschlußspannung
Anschlußleistung
Umgebungstemperatur
Schutzart
: ± 2000mV
: 1 mV
: 106 Ohm
: 0/4...20mA
: ≤ 400 Ω
: RS 232, optional RS485
: SP1, SP2, je ein pot. Umschalter,
max. 2 A
max. 250 V
max. 500 VA
: Impulslängen-Proportionalregler
: 1 potentialfreier Umschalter,
max. 2 A
max. 250 V
max. 500 VA
einstellbar bis max. 1999 sek.
Dauerkontakt
: 24V DC ± 10%
: < 5 VA
: max. 50°C
: IP 54
6. Elektrische Anschluß
Hinweise und Warnungen dieser Anleitung sind unbedingt zu beachten.
Wartungsarbeiten unter Spannung dürfen nur durch entsprechende Fachkräfte
erfolgen.
Störungen am Meßverstärker lassen sich evt. mit Hilfe dieser Anleitung ohne Eingriff
ins Gerät bewerkstelligen.
Eingriffe und Veränderungen
Garantieansprüche nichtig.
sind
unzulässig
und
machen
jegliche
Können Störungen nicht beseitigt werden, ist das Gerät außer Betrieb zu setzen und
gegen versehentliche Inbetriebnahme zu schützen.
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Reparaturen dürfen nur direkt beim Hersteller oder durch den W+U Servicetechniker
durchgeführt werden.
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