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3414 D
LANDIS&GYR
Februar 1988
POLYGYR@-Modul
Universalregler
mit drei stetigen Ausgängen 0...10V—
PID-, Pl- oder P-Verhalten, 24V~
RWF61.30...
Einschub
Anwendungsbereich
Regelung der in Luftungs- Klima- und Heizungsanlagen vorkommenden GroBen:
— Temperatur
— relative Feuchte
— absolute Feuchte
Der Regler RWF61.30 wird fur Anwendungen eingesetzt, in
denen zur optimalen Warmeruckgewinnung die Luftklappen
Oder ein Warmeruckgewinnsystem in die Folge von Heiz- und
Kuhl- bzw. Befeuchterventil einbezogen werden.
Das kflnnen Anlagen sein:
— mit einer Betriebsart (Wirksinn), z.B. nur Heizen oder nur
Kuhlen.
— mit zwei Betriebsarten mit entgegengesetztem Wirksinn, z.B.
Heizen und Kuhlen.
Folgende erganzende Regelfunktionen sind moglich:
— Sollwertfuhrung
— Minimalbegrenzung einer HilfsgroBe
— Maximalbegrenzung einer HilfsgrOBe
— Kaskadenregelung
Ausgangsseitig lassen sich mit dem RWF61.30 folgende Gerate
ansteuern:
— Stellantriebe fur Ventile und Luftklappen
— Mehrstufenschalter fur Kesselfolgeschaltungen, Kaltemaschinen, Elektrolufterhitzer
— Stromventile fur Elektrolufterhitzer
— Vorrangwahler fur Kuhlen und Entfeuchten mit demselben
Kiihler
— Signalwandler fur Pneumatik-, Strom-, Zweipunkt- Oder Dreipunktsignale
— Signalverdoppler/lnverter
Wirkungsweise
Das Regelverhalten des RWF61.30 ist wahlbar - PID-, PI- oder
P-Verhalten.
Der Proportionalanteil bzw. das P-Band ist einstellbar, die
Nachstellzeit fest eingegeben, jedoch unterschiedlich fur PIDund Pl-Verhalten (siehe Technische Daten).
Der Regler vergleicht Istwert und Sollwert und bildet das zum
Ausregeln erforderliche Steuersignal. Es ist stetig und hat
einen Bereich von 0...10V—. Eine Anderung des Steuersignals
von 0...10V bewirkt eine StellgrSBenanderung von O...100%,
d.h. die StellgroBe ist dem Steuersignal proportional.
Jeder Steuerausgang gibt ein 0...10V-Steuersignal ab. Die Ausgange sind in Folge geschaltet, wobei
— der Wirksinn der Ausgange Y1 und Y2 entgegengesetzt
gerichtet ist: Y1 fur Heizen bzw. Befeuchten, Y2 fur Kuhlen
(bzw. Entfeuchten).
— Lage und Wirksinn des dritten Ausganges Y3 — fur Luftklappen oder Warmeruckgewinnsysteme — am Regler gewahlt
werden kOnnen.
Das eingestellte Xp (Proportional-Anteil bzw. Proportionalband)
bezieht sich auf den Ausgang Y1 (Heizen). Der P-Anteil bzw.
das P-Band fur die Ausgange Y2 (Kuhlen) und Y3 (Warmeruckgewinnung) ist nur halb so groB. Damit wird fur die unter-
schiedlichen Regelverhaltnisse der angeschlossenen Stellgerate (Heizen/Kuhlen/Warmeruckgewinnung) gleichgute Regelqualitat erreicht (annahernd gleiche Kreisverstarkung bei
unterschiedlichen Stellbereichen).
Auf der Kuhlseite liegt eine einstellbare Totzone (siehe auch
Wirkdiagramme).
Bei P-Verhalten ist die P-Abweichung dann Null (Istwert = Sollwert), wenn die Last Null ist.
Fiihrung
Die FuhrungsgrOBe wird dem Regler aufgeschaltet und fuhrt
seinen Sollwert. Es gibt drei Moglichkeiten:
— Universelle Fuhrung uber den ganzen oder uber jeden
beliebigen Teil des Sollwertbereiches mit Hilfe des Fuhrungsgebers RZF61.10 oder von einem Leitsystem aus.
— Fuhrung nach der AuBentemperatur mit Hilfe eines Submoduls (nur mOglich, wenn der Einbauplatz fur Submodule
nicht durch ein anderes Submodul belegt ist)
— Sollwertverstellung innerhalb von ±10% des Sollwertbereiches — im allgemeinen von einem Leitsystem aus.
Andere Hilfsfunktionen
Mit Hilfe von steckbaren Submodulen lassen sich verschiedene erganzende Regelfunktionen verwirklichen. Das sind:
— Minimalbegrenzung und Maximalbegrenzung der Zulufttemperatur
— Maximalbegrenzung der Zuluftfeuchte
— Minimalbegrenzung oder Maximalbegrenzung der Rucklauftemperatur
— Minimalbegrenzung oder Maximalbegrenzung einer beliebigen Hilfsgro'Be
— Raum/Zulufttemperatur-Kaskadenregelung
Anzeige
Durch ein steckbares Digitalanzeige-Modul kOnnen die Istwerte von Haupt-und Hilfsfuhler, die Regelabweichung und die
Steuersignale direkt angezeigt werden.
Warmeruckgewinnung
Durch Messen der Differenz zwischen AuBenluftzustand und
Abluftzustand wird der Steuerausgang Y3 energieoptimal in die
Folge einbezogen. Als MeBgrdBen fur die Luftzustande kOnnen
die Temperaturen oder die Enthalpien dienen.
Je nach der gemessenen Differenz arbeitet der Regler wie
folgt:
Luftzustand:
Y3 auf WarmeY3 auf Luftruckgewinnsystem
klappe wirkend*:
wirkend**:
AuBenluft hoher
als Abluft
Luftklappe auf
Minimalstellung
maximale Warmeruckgewinnung
AuBenluft niederer
als Abluft
Luftklappe in die
Folge einbezogen
Ruckgewinnsystem
in die Folge
einbezogen
*Schalter S3 auf ©,
siehe Diagramm 2
"Schalter S3 auf ©,
siehe Diagramm 4
Zum Vergleichen der Luftzustande gibt es zwei Moglichkeiten;
sie sind von der Anlage abhangig:
— In Anlagen mit wechselnden Abluftzustanden erfaBt ein Fuhler den Abluftzustand und ein FQhler den AuBenluftzustand.
— In Anlagen mit gleichbleibendem Abluftzustand kann dieser
durch einen Fiihlernachbildner (mit einstellbarem Festwert)
simuliert werden. Fiir die AuBenluft bleibt ein Fuhler erforderlich.
Wirkdiagramme
(Darstellung mit P-Verhalten)
• Sparschaltung mit Luftklappen
Wahlschalter S3: ©
Wahlschalter S4: ©
Yi
Y3 mia..
th4<th3-
-th4>th3
ith
Sparschaltung mit Warmeruckgewinnsystem
Wahlschalter S3: ®
Wahlschalter S4: ©
Y3 —
Das Anpassen des Reglers an die zu regelnde GroBe (Temperatur, Feuchte, Druck usw.) und den jeweiligen Bereich erfolgt
durch Einsetzen eines entsprechenden Bereichssteckers. Er
tragt die Skala fur den eingebauten Sollwertgeber.
Auf der Regler Frontseite befinden sich:
— Der Sollwert-Einstellschieber und die Sollwert-Einstellskala
des eingebauten Sollwertgebers. In Stellung «ext» des Sollwertschiebers kann die Sollwerteinstellung uber einen Fernsollwertgeber erfolgen.
— Der Hand/Automatik-Schalter mit zwei Stellungen:
• auto: Der Regler ubernimmt die normale Regelfunktion
• man: Die Regelfunktion ist ausgeschaltet. Durch Verstellen des Sollwertes lassen sich die angeschlossenen
Stellgerate in jede beliebige Stellung bringen
— Die Signallampen (LED) zur Anzeige der Steuersignale.
Unter der abnehmbaren Frontdeckelplatte befinden sich:
— das Einstellpotentiometer Xp fur den P-Anteil bzw. das
P-Band
— das Einstellpotentiometer Xdz fur die Totzone
— das Einstellpotentiometer YSmin fur die Luftklappen-Minimalstellung (nur in der Stellung © von S3 wirksam)
— die AnschluBbuchsen fur den Diagnosestecker
— der Sollwertgeber eines evtl. eingebauten Submoduls
Auf der Leiterplatte befinden sich:
— zwei Wahlstecker fur das Regelverhalten (PID, PI, P)
— der Wahlschalter S3 fur den Wirksinn des Ausganges Y3:
© fur Luftklappen
© fur Warmeruckgewinnsysteme
— der Wahlschalter S4 fur die Lage des Ausganges Y3:
© fur Sparbetrieb (economy)
© fur Komfortbetrieb (comfort)
— der Trennstecker fur die Submodulfunktion
-»H -~th4>th3
Xp
'/2Xp I Xdz
Ath
V2 Xp
Komfortschaltung mit Luftklappen
Wahlschalter S3: ©
Wahlschalter S4: ©
Folgeschaltung mit zwei Steuerausgangen fur Heizen und
einem Steuerausgang fur Kuhlen.
Wahlschalter S3: ©
Wahlschalter S4: ©
YA
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Steuersignalanzeige (LED) Y1
Steuersignalanzeige (LED) Y2
Steuersignalanzeige (LED) Y3
Bereichsstecker mit Sollwertskala
Sollwert-Einstellschieber
Hand/Automatik-Schalter
Einstellpotentjometer Xp
Einstellpotentiometer Xdz
Einstellpotentiometer YSmin
10
11
12
13
14
15
16
17
18
Sollwertschieber und -skala Submodul
AnschluBbuchsen Diagnosestecker
Submodul
Wahlstecker Regelverhalten (P und D)
Wahlschalter S3 0 / ®
Submodul-Trennstecker
WahlschalterS4©/©
Wahlstecker Regelverhalten (P und PI)
Digitalanzeige-Modul
Bestellung
Q
Xp
Xdz
Y
Y1
Y2
Y3
Last (x-w fur P-Verhalten)
P-Band
Totzone
StellgrSBe (Steuersignal 0...10 V-)
Steuerausgang Heizventil
Steuerausgang Kuhlventil
Steuerausgang Warmeruckgewinnsystem oder Luftklappen
(auch Heizventil)
YSmin Minimalstellung Luftklappe
th3
Abluftzustand (Temperatur t oder Enthalpie h)
th4
AuBenluftzustand (Temperatur t oder Enthalpie h)
Ausfuhrung
Elektronischer Regler in steckbarer Einschubbauweise mit Leiterplatte im Europaformat (100x160 mm) und 32-poligem DINStecker, Bauform D. Lieferbar ohne oder mit schlagfestem Universalgehause mit Klarsichtfrontdeckel und 32-poligem
Schraubklemmensockel fur Schaltschrankeinbau oder Fronteinbau. Durch seitliches Zusammenschnappen und Anreihen
mehrerer Gehause kann ein 19" Baugruppentrager (Rack)
gebildet werden, welcher z.B. mit der als Montagezubehor
erhaltlichen Kippkonsole im Schaltschrank eingebaut werden
kann.
CM1-3414 D
Folgende Typen konnen separat bestellt werden:
RWF61.300 Regler-Einschub ohne Gehause mit Klemmenbezeichnungs- und Codierplattchen fur Schraubklemmensockel am ARG61.00 und ARG61.01
Gehause.
ARG61.00
Gehause ohne Einschub, aus schlagfestem Kunststoff mit Klarsichtfrontdeckel und angeschraubtem
32-poligem Schraubklemmensockel fur Schaltschrankeinbau (Wandmontage).
ARG61.01 Gehause ohne Einschub aus schlagfestem Kunststoff mit Klarsichtfrontdeckel und angestecktem
32-poligem Schraubklemmensockel fur Schaltschrankfronteinbau. Durch seitliches Zusammenschnappen und Anreihen mehrerer ARG61.01Gehause konnen 19" Baugruppentrager (Rack)
gebildet werden.
ARC...
Montagezubehor zu den ARG61 Gehause siehe
Gerateblatt 5551
AZW61...
Bereichsstecker siehe Gerateblatt 3428
AZY61...
Submodule siehe Gerateblatt 3429
440831550 Klemmenbezeichnungs- und Codierplattchen zu
RWF61.300 fur Schraubklemmensockel am
ARG61.00 und ARG61.01 Gehause. Diese Plattchen
ermoglichen Montage und Verdrahtung eines
Gehauses vorAuslieferung desReglerEinschubes.
Der Regler kann auch nach folgendem Typenschlussel bestellt
werden:
(Beispiel:)
RWF61.30 0 0 -1 50
Grundtype
Submodul
— 0 = ohne Submodul
-1...9 = siehe Gerateblatt 3429
Gehause
— keine Bezeichnung = ohne Gehause
-0 = mit ARG61.00
- 1 = mit ARG61.01
Bereichsstecker siehe Gerateblatt 3428
Technische Daten
Betriebsspannung
Frequenz
Leistungsaufnahme
Steuersignale (Y1..Y3)
Spannung
Strom
MeBkreisspannung
Nachstellzeit TN
bei PID-Verhalten
bei Pl-Verhalten
P-Anteil Xp
bei PID-Verhalten
bei Pl-Verhalten
P-Band Xp bei P-Verhalten
Totzone Xdz
Luftklappen-Minimalstellung
Y3min
Umgebungsklima fur Betrieb
zul.Temperatur
zul. Feuchte
Umgebungsklima fur Transport
und Lagerung
zul.Temperatur
zul. Feuchte
Schwingungspriifung
Schutzart
Einschubfront
Gehausefront
Schraubklemmensockel
Funkentstorgrad
AnschluBklemmen fur
Masse (Gewicht)
mit Gehause
ohne Gehause
50...60HZ
5VA
Beim Abschalten oder Ausfallen der Betriebsspannung des
Reglers (Klemme G) werden die Stellgerate automatisch in die
SchlieB- bzw. Nullstellung gebracht.
Zum Erzeugen der Betriebsspannung von 24 V^ ist ein Transformator erforderlich. Werden mehrere Gerate angeschlossen,
so sind fur seine Bemessung die Leistungsaufnahmen der einzelnen Gerate zu addieren.
Die zulaBigen Leitungslangen sind zu beachten. Angaben
siehe Gerateblatt der anzuschlieBenden Gerate bzw. Gerateblatt 3401 (Systemgrundlagen).
Von jedem Steuerausgang des RWF61.30 konnen max.
10 Gerate (Stellantriebe, Wandler usw.) parallel angesteuert
werden.
Wird ein Fuhrungseingang benutzt, so ist sein Eingangssignal
zu beachten:
Klemme Z1: Eingang fur universale Fuhrung. Signal +5V+10V,
das entspricht ±100% des Sollwertbereiches. Genauere Angaben siehe Fuhrungsgeber RZF61.10, Gerateblatt 3472.
Klemme Z3: Eingang fiir Sollwertverstellung (Festwertfiihrung).
Signal +5 V ±5 V, das entspricht ±10% des Sollwertbereiches.
Wenn kein Fernsollwertgeber zwischen Klemmen R und M
angeschlossen wird, so sollten diese zwei Klemmen mit einer
Drahtbrucke kurzgeschlessen werden.
Wenn kein Fiihler zwischen Klemmen B4 und M angeschlossen
wird, so mussen diese zwei Klemmen mit einer Drahtbrucke
kurzgeschlossen werden.
(ca. -1...) 0...10(...ca.12) V1mA
5V±250mV
10min
2,5min
4...200%*)
0,4...15%*)
O...30%*)
O...50%
-25...+65°C
Klasse F nach DIN 40040
-25...+65°C
Klasse F nach DIN 40040
mit 2g, nach DIN 40046, BI.8
IP22, DIN 40050
IP42, DIN 40050
IP10, DIN 40050
N nach VDE 0875, §4
2x1,5 mm2 oder 1 x 2,5 mm2
0,60kg
0,25kg
Hinweise fiir Montage und Installation
• Schaltschrankeinbau mit ARG61.00 Gehause: Hierzu wird
der Schraubklemmensockel ohne Gehause mit 2 Schrauben
oder durch Aufschnappen auf Tragschienen auf eine Montageplatte montiert. Das Gehause wird nach der Verdrahtung
auf den Schraubklemmensockel festgeschraubt.
• Schaltschrank Fronteinbau mit ARG61.01 Gehause: Hierzu
wird das Gehause komplett mit Schraubklemmensockel von
vorne in den Schaltschrank-Frontausschnitt eingeschoben
und befestigt und von hinten verdrahtet.
• Rackeinbau mit ARG61.01 Gehause: Das ARG61.01 Gehause
ist so ausgefuhrt, da!3 durch Aneinanderreihen mehrerer
Gehause und Verbinden derselben mit den am Gehause
befindlichen Schnappfedern ein Baugruppentrager (Rack)
mit flexibler Breite (max. 8 Module ^=19") entsteht.
Fur den Einbau eines solchen Baugruppentragers in den
Schaltschrank stehen verschiedene Montagezubehorteile
gemaB Gerateblatt 5551 zur Verfugung.
• Rackeinbau mit handelsiiblichem 19" Baugruppentrager:
Der Einschub kann direkt in jeden handelsublichen 19" Baugruppentrager mit 32-poliger Federleiste nach DIN 41611
Bauform D eingebaut werden (Achtung: Federleiste muB mit
Anschlussen 2 nach unten und Anschlussen 32 nach oben
im Baugruppentrager montiert sein!)
Die Verdrahtung erfolgt nach dem Anlageschaltplan. Dem
Gerat liegt eine Montageanleitung bei.
*) des Regler-Einstellbereiches
Geratekombinationen
Submodule
Fiir erganzende Regelfunktionen stehen die Submodule
AZY61... zur Verfugung (Gerateblatt 3429).
Digitalanzeige-Modul
Alle wichtigen GroBen konnen mit dem steckbaren Digitalanzeige-Modul AZW62.8 angezeigt werden (Gerateblatt 3424).
Steuerbare Gerate
Vom RWF61.30 konnen verschiedene Gerate angesteuert werden. Sie mussen folgende Daten aufweisen:
— Betriebsspannung: 24V'-v,
— Steuerart:
10V-Steuerung
Fernsollwertgeber
Wird ein Fernsollwertgeber eingesetzt, so muB er denselben
Bereich wie der Berichsstecker haben. Fernsollwertgeber
siehe Gerateblatt 3470.
Fuhlernachbildner
Bei Verwendung von Fuhlernachbildnern (siehe Gerateblatt
3470) ist darauf zu achten, daB dieser passend zum in der
AuBenluft eingesetzten Fuhler gewahlt wird:
— zu Temperaturfuhlern QA... der Typ FZA21.21
- zum Enthalpiefiihler QFM61.2 der Typ FZA21.31
Andere Gerate
Es konnen alle Gerate verwendet werden, die in der Sortimentsubersicht (Gerateblatt 3400) aufgefiihrt sind.
Hinweise fiir die Projektierung
Das Gerateblatt 3401 vermittelt die Grundlagen iiber das POLYGYR-System. Alle dort gegebenen Hinweise und Erlauterungen sind zu beachten.
Hinweise fur die Inbetriebsetzung
Die richtige Funktion der Folgeschaltung der angeschlossenen
Stellgerate laBt sich durch Betatigen des Sollwertgebers
anhand der Signallampchen Y1, Y2 und Y3 und der Reaktion
der Stellgerate bzw. Stellglieder feststellen. Dabei muB der
Hand/Autqmatik-Schalter in Stellung «man» stehen.
Vor dem Einregeln ist das Regelverhalten wie folgt zu wahlen:
- PID-Verhalten (Werkeinstellung) fur trage Strecken, z.B
Raumtemperaturregelung
— Pl-Verhalten fur schnelle Strecken, z.B. Zulufttemperaturregelung
— P-Verhalten fur sehr schnelle Strecken
Mit dem vom Werk eingestellten Xp werden im Normalfall gute
Regelergebnisse erzielt. MuB jedoch nachgestellt werden, so
gilt folgendes:
— Bei Instabilitat (Pendeln): Xp vergroBern
— bei Uberstabilitat (Regelung zu trage): Xp verkleinern
Bei P-Regelung darf das P-Band nicht groBer als 15% gewahlt
werden. Die Totzone auf der Kiihlseite ist am Einstellpotentiometer Xdz einzustellen.
Lage und Wirksinn des Ausganges Y3 (Luftklappen/Warmeruckgewinnsysteme) sind je nach Anlage und Anwendung an
den Schaltern S3 und S4 einzustellen (siehe Funktionsdiagramme). Die Luftklappen-Minimalstellung fur eine MindestAuBenluftrate ist am Einstellpotentiometer YSmin einzustellen.
Sind dem Regler HilfsgoBen fur erganzende Regelfunktionen
(z.B. Begrenzung, Fuhrung) aufgeschaltet, so ist zunachst nur
die RegelgrpBe einzuregeln, und zwar ohne Beeinflussung
durch die HilfsgroBen. Das Submodul ist dazu herauszunehmen bzw. die entsprechenden Klemmen sind abzuhangen. Erst
wenn die RegelgroBe eingeregelt ist, werden die HilfsgroBen
eingeregelt.
Hinweis: Zur einfacheren Inbetriebsetzung steht ein Diagnosestecker zur Verfugung.
CM1-3414 D
Anschluftschaltplane
Steuerseitiger AnschluB
Die AnschluBschaltplane zeigen nur den grundsatzlichen
AnschluB der Gerate. Nicht enthalten sind Abschaltfunktionen
und Eingriffe; sie sind anlagebedingt und deshalb von Anlage
zu Anlage anders.
AnschluBklemmen
CM
G
B1
B2
R
M
B3
M
B4
B5
M
B6
Z1
r~i
Z3
GO
Y1
Y2
Y3
°
A
T
T
T
S
G Y R M
GO U
GO U
Betriebsspannung 24 V^
G Systempotential (SP)
GO Systemnull (SN)
MeBsignal Regelfuhler
MeBsignal H Ifsfuhler
Sollwertsignal
MeBnull (dreimal)
MeBsignal Ablufttemperatur
MeBsignal AuBenlufttemperaturfuhler QA...
MeBsignal Abluftenthalpie
MeBsignal AuBenluftenthalpiefuhler QFM61.2
Fuhrungssignal +5V±10V
Fuhrungss gnal +5 V ±5 V
Steuers gnal 0...10 V- fur ©, z.B. Heizen
steuersignal u...iuv- tor <=>, z.b.Kumen
Steuers gnal 0...10V— fur Luftklappen und Warmeruckgewinnung
G,GC
B1
B2
R
M
B3
B4
B5
B6
Z1
Z3
Y1
Y2
Y3
CM
0
B IV Bv? B
>
5f
//
"
3
C
5 B1 M
//
H
Gn
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v-i vo vi
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B1 Regelfuhler QA.
(Temperatur)
B2 Hilfsfuhler QA...
(Temperatur)
R1
Fernsollwertgeb er
FZA°1 11
N1 Universalregler
SP
\
I
j
N1
GO
M BR2
n
C0
Yi
Y1
B2 M B4 //
1
71 Z3
7i ///
Z1
Y9 Yd
v*
Y2
MI
B3 Abl ufttemperaturfuhler
v121
?nr entemperaturfuhler
QA V121 Oder QAC21
N1 Uni versalregler RWF61.30...
R4
Ein Fuhlernachbildner in der Abluft und ein AuBentemperaturfuhler
5
/
//
//
i
Y3
,'
N1
SN
''
R2 FQr lernachbildner FZA21.21
Temperatur
_ f . ur ,ientemperaturfiihler
QA M21 Oder QAC21
M1 lln versalregler RWF61.30...
MeBseitiger AnschluB fiir die Erfassung dei' Enthalpiedifferenz
Ein Abluftenthalp efuhler und ein AuBenluft<jnthalpiefuhler
0
^
Hegeltuhler UA/ ^23.1
(Raumtemperati r)
B2 Hilfsfuhler
QA(Tomporati.r)
N1 Universalregler
RWF61.30...
B
5
G B3 M B5B4 M B6
GO
SP
N1
SN
i
!
|
I—I
3 B1 M R
Y3
SN
^
0
c
B3MB5B4MB6
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MeBteil fur Temperatur, Regelfuhler mit eingebautem S(Dllwertgeber und Hilfsfuhler
CM
5
SP
RWFR1 ?n
>
R4
R f>^ R9 B M R4
SN
B M R RI
G
M
3
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B2B4 M //
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71 7-3 //
z.1 /io //
R
Y3
SP
MelJseitiger AnschluB fiir Regelung
Mef Jteil fur Temperatur, mit Regelfuhler, Hilfsfuhler und Fernsoil wertgeber
|B M|R1 M R R1 M B R9
Y 1 f iIgerat
t f i
I
l
G Y R M
rnn
GO U
MeBseitiger AnschluB fiir Erfassung der Te mperaturdifferenz
Ein Ablufttemperaturfuhler und ein AuBente mperaturfuhler
/
SP
l
Y2
Y1
SN
versalregler RWF61.3...
N1 Uni
fQr © (Heizen,
Bef euchten)
Y2 Ste Igerat fur © (Kuhlen,
Ent feuchten)
Y3 Ste Igerat fur Warmerfic <gewinnung
f-
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G Y R M
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W
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G
G
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uftenthalpiefuhler
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ienluftenhalpiefuhler
QF V161.2
N1 Un versalregler RWF61.30...
C3\3 ADl
/
GO
Y3
KM
SN
r,, 9.F,
Aktiver MeBteil, mit Regelfuhler und Fernsollwertgeber
Ein Fuhlernachbildner in der Abluft und ein AuBenluftenthalpiefuhler
SP
SP
G
B M RI
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N1
SN
Regelfuhler (aktiv)
N1
Universalregler
RWPRI sn
R1 Fernsollwertgeber
FZA21.11
G
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B
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B4 S
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G B3 M B5 B4 M B6
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Y3
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R2 Fuhlernachbildner FZA21.31
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QFh/I61.2
N1 Uni versalregler RWF61.30...
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ARC361.00
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ARG61.01
Anderungen vorbehalten
MaB<s in mm
CM1-3414D
Gedruckt in der Schweiz
2,29003 H
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