close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Die Woche für den Pastoralen Raum!

EinbettenHerunterladen
bewegt
10/14
BI L D : H I L DEGA R D N E TOS
M O N AT S Z E I T S C H R I F T – A U S G A B E O K T O B E R 2 0 14
«(Soll-)Bruchstellen»
Beziehungen sind komplizierte Gebilde.
Auf der einen Seite robust und elastisch,
auf der anderen Seite aber auch fragil
und instabil. Letzteres macht diese Be­
ziehungsgebilde anfällig für Bruchstel­
len. Eine solche benennt das 7. Gebot,
den Bruch in der Ehe bzw. den Einbruch
in eine fremde Ehe. Ehebruch zerstört
eine Beziehung laut vielen alttestament­
lichen Texten auf irreparable Weise. Eine
Versöhnung ist aus dieser Sicht nicht
möglich, eine gemeinsame Zukunft
unvorstellbar. Im Alten Testament wird
daher von einer Sollbruchstelle gespro­
chen – etwas anderes als den definitiven
Bruch gab es nicht. Ehebruch stand im
Alten Orient auf der gleichen Stufe wie
Mord. Das Einbrechen in eine fremde
Ehe und zugleich in ein fremdes Fami­
liensystem war ein Kapitalverbrechen.
Hierbei ging es für die Menschen um
lebenswichtige Fragen nach der Legiti­
mität der Nachkommenschaft. Sicheres
und abgesicherte Leben war nur in der
Grossfamilie möglich. Wenn nun eine
solche Grossfamilie, eines dieser fragilen
SCHULDEN BELASTEN
VERANSTALTUNGEN
2 – 3
Stapelweise unbezahlte Rechnungen und
Mah­­nungen. Wird der Schuldenberg zu
hoch, hilft die Berner Schuldenberatung.
5 – 7
Der Herbst ist da, und die Tage werden kürzer
– doch unser Veranstaltungskalender bleibt
vielseitig und spannend.
Beziehungsgebilde, durch Ehebruch in
Gefahr gebracht wurde, so stand plötz­
lich das Überleben von vielen Menschen
auf dem Spiel.
Um Leben und Tod geht es heute in
den meisten Fällen nicht mehr, wenn
das Beziehungsgebilde Ehe an der
Sollbruchstelle auseinander gebrochen
wird. Das 7. Gebot appelliert aber auch
heute noch an den sorgsamen Umgang
mit diesen Gebilden, im Bewusstsein der
Fragilität und Endlichkeit aller unserer
Beziehungen.
Sophie Kauz, Pfarrerin
Was taugen die Zehn Gebote für das Leben
heute? «bewegt» regt 2014 an, über Regeln
nachzudenken. Den Wortlaut des beschriebenen Gebotes finden Sie auf Seite 5.
Raus aus
2
«Eine Schuldensanierung ist kein
Nur wer in stabilen Verhältnissen lebt,
findet wieder aus den Schulden heraus,
sagt Mario Roncoroni. Der Co-Leiter
der Berner Schuldenberatung über den
Zusammenhang von Lebenskrisen und
Verschuldung, die Vor- und Nachteile
eines Privatkonkurses und das Leben
mit Schulden.
Herr Roncoroni, was passiert bei einer
Schuldenberatung?
Am Anfang steht eine telefonische Vorab­
klärung von rund 20 Minuten. Wir haben
sie eingeführt, um festzustellen, ob die An­
rufenden bei uns an der richtigen Adresse
sind oder ob wir sie an eine andere Stelle ver­
weisen müssen, beispielsweise an eine Sucht­
beratung und -therapie. Rund die Hälfte der
Anrufenden bekommt einen Termin bei uns
in Bern, Burgdorf oder Spiez. In der Beratung
schauen wir uns zuerst das aktuelle Budget
der Klientinnen und Klienten an: Wie viel
Geld kommt rein, wie viel geht raus, und
wohin? Unsere Sozialarbeiterinnen und So­
zialarbeiter erkennen, ob ihr Gegenüber die
Karten offen auf den Tisch legt oder Ausgaben
verschweigt. In der Beratung zeigen sie auf,
wie das Budget bei Schuldenfreiheit, bei einer
Betreibung und bei einer Sanierung aussehen
würde. Sie legen auch dar, wie es sich auf
der Einkommens- und auf der Ausgabenseite
verändern liesse, etwa durch eine Erhöhung
des Arbeitspensums oder durch den Verzicht
aufs Auto. So wird in der Beratung deutlich,
wie die Klienten ihre Verschuldung angehen
können. Ob sie dies auch tun wollen, hängt
von ihnen ab, denn sie sind freiwillig bei uns.
Welche Möglichkeiten stehen zur
Verfügung?
Zur Auswahl stehen eine Schuldensanierung
in Form eines Nachlassvertrags, ein Privat­
konkurs oder ein «Weiterleben mit Schul­
den». Unser Klassiker ist der aussergericht­
liche Nachlassvertrag, der auf dem freiwil­
ligen Zusammenwirken mit der Gesamtheit
der Gläubiger beruht.
Wie läuft der Nachlassvertrag ab?
Wir stellen ein Sanierungsbudget zusammen.
Es basiert auf dem Existenzminimum plus
Steuern und weiteren Zuschlägen, die nötig
sind, damit sich die Klienten nicht neu ver­
schulden. Die Hauptressource ist also das Ein­
kommen der Klienten. Falls ein Erbvorbezug
gemacht werden kann, berücksichtigen wir
dies ebenfalls. Das Sanierungsbudget weist
den Betrag aus, der sich monatlich zurück­
zahlen lässt. Diese Summe rechnen wir auf
drei Jahre hoch. Diese Zeitspanne hat sich in
der Praxis bewährt; sie bedingt aber stabile
Verhältnisse. Länger sollte eine Schulden­
sanierung nicht dauern, denn sie ist für die
Beteiligten kein Honigschlecken.
Welche Summen können realistischerweise zurückbezahlt werden?
Die durchschnittliche Verschuldung unserer
Klienten beträgt rund 70 000 Franken. Davon
kann in der Regel nur ein kleiner Teil zurück­
erstattet werden. Bei einem Sparbetrag von
beispielsweise monatlich 500 Franken ergibt
dies total 18 000 Franken.
Wie sieht die Betreuung der Klienten
während dieser drei Jahre aus?
Oft bevorschussen wir die geschuldete
Summe aus einem Fonds. Für die Klienten
übernehmen wir in dem Fall mindestens eine
Teillohnverwaltung; sie überweisen uns die
Darlehensrate und den Betrag für die lau­
fenden Steuern. Falls nötig, betreuen wir die
Klienten zudem von der Budgetberatung bis
zur Dokumentenablage. Unsere Schulden­
sanierungen sind sehr erfolgreich: Wir müs­
sen lediglich zwei Prozent der Darlehenssum­
men abschreiben.
Wie kooperativ sind die Gläubiger?
Gläubigern mit Erfahrung leuchtet unser
Sanierungsvorschlag meistens ein. Manche
haben bereits viel Zeit investiert, um ihr Geld
zurückzuerhalten, und keinen Erfolg gehabt.
Wenn wir ihnen die realistische Chance auf
eine Teilrückzahlung bieten, steigen sie des­
halb in der Regel darauf ein. Es gibt aber auch
Fürsprecher Mario Roncoroni (60) von der Berner Schuldenberatung.
Gläubiger, die prinzipiell nicht auf einen Teil
ihrer Ansprüche verzichten wollen. Dazu
zählt etwa die Corner Bank. Auch private
Gläubiger bieten nicht immer Hand. Wenn
sie beispielsweise angelogen wurden, was ge­
rade im Zusammenhang mit Drogenkonsu­
mierenden oder Spielsüchtigen oft der Fall
ist, kann es vorkommen, dass die Verletzun­
gen zu gross sind. Stimmt ein kleiner Gläubi­
ger dem Sanierungsvorschlag nicht zu, kann
man ihn manchmal mit einer so genannten
Querulantenklausel vom Vertrag ausschlies­
sen. Er kriegt die volle Summe, während die
übrigen Gläubiger lediglich den vereinbarten
Prozentsatz zurückerhalten. Das geht aber
nur, wenn diese dem Vorhaben zustimmen,
was natürlich nicht sehr oft vorkommt.
den Schulden
3
B I L D : Y O S H I KO K U S A N O
Honigschlecken»
Was passiert, wenn keine Einigung
erzielt wird?
Findet sich kein Konsens, kommt es zu einem
gerichtlichen Nachlassvertrag, der sehr viel
aufwändiger ist. In der Sache ändert sich je­
doch nichts: Meist stimmt der Richter unse­
rem Sanierungsvorschlag zu. Die Gläubiger
erhalten also gleich viel wie beim ausser­
gerichtlichen Nachlassvertrag.
Was machen Sie mit jenen Klienten, die
über kein ausreichendes Einkommen
verfügen, um einen Teil ihrer Schulden
zurückzahlen zu können?
Hier bietet sich entweder ein Privatkonkurs
oder ein «Weiterleben mit Schulden» an. Bei
einem Privatkonkurs erklärt man sich vor Ge­
richt für zahlungsunfähig. Dieses Vorgehen
empfiehlt sich bei Menschen mit jahrelan­
gen Lohnpfändungen, weil es ihnen wieder
Luft verschafft, und zwar mehr als während
der Lohnpfändung. Allerdings bleibt die Ver­
schuldung bestehen, so dass die Leute wieder
betrieben werden können und dann vor Ge­
richt belegen müssen, dass sich ihre Vermö­
genssituation nicht verbessert hat. Wer gar
keine finanziellen Ressourcen hat – vor allem
Menschen mit sehr geringem Einkommen –
muss mit seinen Schulden bis auf weiteres
weiterleben, ohne Konkurs zu machen. Wie
dies am besten gelingt, zeigen wir ihnen unter
anderem in Form einer Budgetberatung.
Warum verschulden sich Leute?
Der Hauptteil unserer Klientinnen und Klien­
ten ist zwischen 35 und 55 Jahre alt und hat
die erste grosse Lebenskrise hinter sich: eine
Entlassung, Scheidung, Krankheit oder einen
Unfall. Ein solches Ereignis kann bei jenen,
die finanziell am Limit leben, schwerwie­
gende Auswirkungen haben. Wer beispiels­
weise seinen Haushalt auflösen muss, seinen
Lebensstil nicht ändert und nicht genau
hinschaut, weil es ihm nicht gut geht, hat
schnell mehrere zehntausend Franken Schul­
den angehäuft. Darunter sind in beinahe
allen Fällen Steuerschulden, deren laufende
Teilrechnungen nicht betrieben werden.
Nehmen Verschuldungen zu?
Unsere Hotline für die Telefonberatung und
unsere Sozialarbeitenden sind immer voll aus­
gelastet. Ich kann deshalb nicht feststellen, ob
eine steigende Tendenz auszumachen ist.
Was empfehlen Sie, damit man gar nicht
erst in die Schuldenfalle tappt?
Manche Leute sind auf der Einkommens­seite
sehr schlecht gestellt. Das trifft vor allem auf
jene in prekären Arbeitsverhältnissen zu.
Diese Leute verdienen schlicht zu wenig. Es
ist deshalb nicht angebracht, moralisierend
zu sagen, jedes Budget liesse sich gut verwal­
ten. Budgetseitig hilft es, die Steuererklärung
einzureichen, die Rechnungen zu bezahlen
und eine günstige Krankenkasse zu wählen.
Ausserdem rate ich von der Aufnahme von
Krediten ab. Kredite sind für das Budget ähn­
lich wie das Rauchen für die Lunge: Vielleicht
passiert nichts, vielleicht aber treten schlim­
me Folgen ein. Wichtig finde ich auch, dass
man jungen Leuten bereits in der Schule oder
Berufsschule vermittelt, wie das Steuersystem
und das Gesundheitswesen in unserem Land
funktionieren. Wenn sie ausziehen und fi­
nanziell auf eigenen Beinen stehen, sind sie
gerüstet für das, was auf sie zukommt.
Interview: Karin Meier
Berner Schuldenberatung
Die Berner Schuldenberatung wurde 1986 ins
Leben gerufen. Ihre 16 Mitarbeitenden mit
einem Pensum von total 1100 Prozent beraten
in Bern, Burgdorf und Spiez Menschen mit
finanziellen Problemen. Zudem schulen sie
Sozialtätige, die Schuldenberatungen durchführen. Die Berner Schuldenberatung wird vom
gleichnamigen Verein getragen. Finanziert
wird sie durch die Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern, die Stadt Bern und
verschiedene Gönner und Spender. Refbejuso
leistet einen jährlichen Betriebsbeitrag von
10 000 Franken.
www.schuldeninfo.ch – www.firstbudget.ch
KIRCHLICHE SOZIALARBEIT
Im kirchlichen Sozialdienst an der Oberen Zollgasse 15 melden sich viele Menschen,
die mit sozialen oder finanziellen Problemen kämpfen. Die Kapazität für eigentliche
Schuldenberatungen reicht beim Sozialdienst der Reformierten Kirche Ostermundigen,
der knapp 30 Stellenprozente umfasst, jedoch nicht aus. Die für die Sozialarbeit zustän­
dige Sozialdiakonin Regin Moser leistet mit einer Triage aber eine wichtige Vorarbeit in
der Betreuung von Klientinnen und Klienten mit grossen Geldproblemen. Sie geht mit
ihnen die – oft noch ungeöffneten – Rechnungen durch, sortiert alte Rechnungen und
Mahnungen aus und erstellt eine Übersicht über die Höhe der Schulden. So kann die
Berner Schuldenberatung, an die Regin Moser die Klientinnen und Klienten verweist,
direkt mit der eigentlichen Beratung beginnen.
Menschen mit hohen Schulden stellen allerdings nur eine Minderheit dar unter den rund
45 bis 60 Menschen in finanziellen Nöten, die Regin Moser jährlich betreut. Die meisten
kann die Sozialdiakonin in einer Sozialberatung mit einer finanziellen Überbrückung
direkt unterstützen. Insgesamt steht ihr dafür ein Jahresbudget von 6000 Franken zur
Verfügung. So übernimmt der kirchliche Sozialdienst in manchen Fällen die Bezahlung
einer Rechnung, vereinbart Ratenzahlungen mit einem Gläubiger oder kann Fristverlän­
gerungen ohne zusätzliche Mahngebühren erreichen. Eine minimale Budgetberatung ist
ebenfalls oft Teil der Beratung. Dazu gehört etwa das Aufzeigen von günstigen Einkaufs­
möglichkeiten, insbesondere für gesunde Lebensmittel und von Familienvergünstigun­
gen beim öffentlichem Verkehr, bei Krankenkassen und Ferienangeboten. Karin Meier
berichte
4
Flucht und Asyl
Der Kontakt mit asylsuchenden Menschen kann verunsichern. Kulturen
treffen aufeinander, Sprachschwierigkeiten erschweren die Kommunika­
tion. Am Informationsabend «Flucht
und Asyl» gibt Florian Hitz von der
Kirchlichen Kontaktstelle für Flüchtlingsfragen Bern, Auskunft zum
Thema. Der Film «Zwischen den Welten» lässt Menschen zu Wort kommen,
die in die Schweiz geflüchtet sind.
Aus dem
Kirchgemeinderat
ein grosses Potenzial, sich zu entwickeln und
voneinander zu lernen.
Verstehen Sie die Angst, dass zu viele
Flüchtlinge aufgenommen werden
könnten?
Ja. Wichtig ist für mich jedoch aufzuzei­
gen, dass viele Fragestellungen im Asylbe­
reich komplex sind und unser Asylgesetz
sehr streng ist. Ich denke, in diesem Zusam­
menhang ist es auch hilfreich, auf die Re­
lationen hinzuweisen. Ein Beispiel: Von den
Herr Hitz, wie gelingt es Ihnen, Unsi20 Millionen Syrerinnen und Syrern sind fast
cherheiten und Ängste in der Bevölke10 Millionen auf der Flucht, 6,5 Millionen
rung abzubauen?
davon sind im eigenen Land Vertriebene,
3,5 Millionen sind in Nachbarländer geflohen.
Ich versuche, Verständnis zu wecken und
Der Libanon, der 4 Millionen Einwohnerin­
Empathie zu fördern. Im Film «Zwischen den
Welten» kommt gut zum
nen und Einwohner hat, hat
Ausdruck, dass Flüchtlin­
1 Mil­lion syrische Flücht­
«Der
Libanon
hat
ge Menschen wie wir sind,
linge aufgenommen. In der
mit den gleichen Hoffnun­ 1 Million syrische Schweiz wurden seit Aus­
gen, Wünschen und Prob­
bruch des Krieges 8000 syri­
Flüchtlinge auf­ sche Flüchtlinge aufgenom­
lemen, mit dem einzigen
Unterschied, dass sie schwe­
men. Dazu fällt mir ein Zitat
genommen.»
re Situationen in ihrem
von Ernst Ferstl ein: «Es gibt
Herkunftsland und auf der
zu viele Flüchtlinge, sagen die
Flucht erlebten. Damit sie hier wieder ein
Menschen. Es gibt zu wenig Menschen, sagen
einigermassen geregeltes und lebenswertes
die Flüchtlinge.» Interview: Hildegard Netos
Leben führen können, sind sie auf Menschen
angewiesen, die ihnen helfen, sich zurecht­
Montag, 27. Oktober, 20 Uhr, ein Abend zum
zufinden. Begegnungen mit Asylsuchenden
Thema Flucht und Asyl im ref. Kirchgemeinkönnen Unsicherheit und Angst auslösen.
dehaus. Referat: Florian Hitz; DokumentarSie können und sollten aber auch Neugier
film «Zwischen den Welten» von Anne-Marie
wecken. Dann bieten sie – für beide Seiten –
Haller. Info: Madeleine Rumpf, 031 931 63 24.
Ein grosses Merci!
Von April bis Ende August 2014 kamen bei
Gottesdiensten, Konzerten (K) und Abdan­
kungen (A) folgende Kollekten zusammen:
Internat. Ökumenische Organisationen,
290.–; Fürsorgekasse, 520.70; Pro Senec­
tute, 292.– (A); Aeschbacherhuus, 177.–;
Accos, 1155.05; Mission Aviation Fellow­
ship, 604.35; Altersarbeit RKO, 345.10 (A);
Elternverein Ostermundigen, 125.–; Spitex
Ostermundigen, 520.70 (A); SRK Not­hilfe
Syrien, 443.–; HEKS Überschwemmung
Osteuropa, 258.50; Schweizerische Kir­
chen im Ausland, 194.40; Pfingstkollekte,
224.80; Bernische Krebsliga, 588.45 (A);
Schweiz. Flüchtlingshilfe, 488.20; CEVI
Region Bern, 281.60; Fachstelle für Pflege­
kind Bern, 204.–; Tagestreff Ostermun­
digen, 376.60 (A); Lungenliga Schweiz,
233.– (A); Die dargebotene Hand (Tel. 143)
Bern, 199.30; Schweizer Freundeskreis
«Zelt der Völker», 333.05; Armenienpart­
nerschaft des CVJM Schweiz, 206.70;
Horyzon (Palästina), 383.90; Passanten­
hilfe Heilsarmee, 203.60 (A); Stiftung
Theodora, 273.65; Verein Los Pitufos,
362.15; Christlicher Friedensdienst, 358.–.
na ch r i c ht e n
PFARRMANGEL
Zwar werden derzeit
Pfarrstellen abgebaut,
doch schon ab 2020
könnte es zu wenig
Pfarrerinnen und
Pfarrer geben. Deshalb
haben die reformierten
Kirchen Bern-JuraSolothurn das IthakaProgramm ins Leben ge­
rufen. Akademiker mit
Master­abschluss können
an der Universität Bern
einmalig ein dreijäh­
riges Studium und
danach ein einjähriges
Vikariat absolvieren,
das sie auf ein Pfarramt
vorbereitet. Interessierte
können sich noch bis
Ende Oktober 2014 für
das Programm bewer­
R E F.C H
ben. GEDENKSTÄTTE
In Berlin ist eine Ge­
denkstätte für eines der
über 3000 Zwangsarbei­
terlager aus der NS-Zeit
geplant. Von 1943 bis
1945 führte die evange­
lische Kirche auf einem
Friedhof in Neukölln
das so genannte Berliner
«Friedhofslager», in dem
mehr als 100 Zwangs­
arbeiter lebten und ar­
beiteten. Am Lager hat­
ten sich 42 Gemeinden
beteiligt, darunter drei
katholische, und der
evangelische Berliner
Stadtsynodalverband.
Das Lager ist das einzige
bekannte kirchliche
Zwangsarbeiterlager aus
dieser Zeit.
R E F.C H
STERBEHILFETOURISTEN
611 Menschen aus
31 Ländern kamen zwi­
schen 2008 und 2012 in
die Schweiz, um hier zu
sterben. Dies schreiben
Schweizer Forscher im
«Journal of Medical
Ethics». Mit 268 Perso­
nen stammten die meis­
ten Sterbewilligen aus
Deutschland. Es folgten
Grossbritannien mit
126, Frankreich mit 66
und Italien mit 44 Per­
sonen. Die SterbehilfeTouristen waren durch­
schnittlich 69 Jahre alt,
rund 59 Prozent waren
Frauen. Bis auf vier Per­
sonen starben alle mit
der Hilfe von Dignitas.
R E F.C H
veranstaltungen
5
GOTTESDIENSTE
SPIRITUALITÄT
KIRCHE UND WELT
Sonntag, 5. Oktober
9.30 Uhr, Gottesdienst mit
Mittwoch, 8. Oktober
9.30 – 11 Uhr, Bibel heute
Montag, 27. Oktober
20 Uhr, Informationsabend
Pfrn. Sophie Kauz.
für alle, die gerne in der Bibel
lesen. Text: Apostelgeschichte
Kapitel 14. Im «Tertianum»,
Mitteldorfstrasse 16.
Info: Agathe Zinsstag, Pfrn.,
031 932 07 21.
im reformierten Kirchgemein­
dehaus zum Thema Flucht
Sonntag, 12. Oktober
9.30 Uhr, Gottesdienst mit
Pfrn. Agathe Zinsstag.
Freitag, 17. Oktober
9.30 Uhr, Ökumenische Andacht mit Pfrn. Sophie Kauz
im «Tertianum» an der Mittel­
dorfstrasse 16.
Sonntag, 19. Oktober
9.30 Uhr, Gottesdienst mit
Pfrn. Sophie Kauz.
18 Uhr, Gottesdienst mit Pfrn.
Sophie Kauz im «Alterswohnen
Steingrüebli» am Schiessplatz­
weg 36.
Dienstag, 21. Oktober
9.30 Uhr, Andacht mit Pfrn.
Agathe Zinsstag an der Wiesen­
strasse 10.
Freitag, 24. Oktober
10.30 Uhr, Gottesdienst mit
Pfr. Peter Christen im «Tilia»
an der Zossstrasse 2.
Sonntag, 26. Oktober
9.30 Uhr, Gottesdienst mit
Pfr. Peter Christen.
Sonntag, 2. November
9.30 Uhr, Gottesdienst zum
Reformationssonntag mit
Abendmahl mit Pfrn. Aga­
the Zinsstag. Die Gruppe der
Jodler­messe Bern wird einige
ihrer Lieder singen.
Die nächste Ausgabe von
«bewegt» erscheint am
28. Oktober 2014.
und Asyl. Referat und Dokumentarfilm «Zwischen
den Welten». Info: Madeleine
Rumpf, 031 931 63 24.
VGL . H INW EIS S EITE 4
Montag, 13./27. Oktober
18 – 19 Uhr, Meditation am
Montagabend in der Krypta.
Info: Katharina Leiser, Medita­
tionsleiterin, 031 930 86 05.
VGL. HINWEIS AUF DI ES ER S EITE
KULTUR
Montag, 13. Oktober
Dienstag (!), 28. Oktober
19.30 – 21.30 Uhr, Café littéraire, Lese- und Diskussionsrunde für Frauen und
Männer. Im Kirchgemeinde­
haus. Info/Anmeldung:
Regin Moser, Sozialdiakonin,
031 930 86 07.
KUW
Die Kirchliche Unterweisung
KUW führt Schüler/innen
über neun Schuljahre verteilt in
den christlichen Glauben ein.
Dienstag, 14.10. und Freitag, 17.10., jeweils 15.45 Uhr,
Beginn KUW-Unterricht der
1. Klässler/innen. Im Kirch­
gemeindehaus.
Mittwoch, 15.10.
16 – 18 Uhr, Vorbereitung der
6. Klässler/innen auf das
Geländespiel. Im Kirchgemein­
dehaus.
KIRCHENCHOR
Mittwoch, 22.10.
Donnerstags
8 – 12 Uhr, Geländespiel der
6. Klässler/innen. Im Wald.
20 – 21.30 Uhr, Proben im
Kirchgemeindehaus (ausser
Schulferien). Info:
Mischa Matter, Chorleiterin,
031 311 52 92; Charlotte Ernst,
Präsidentin, 031 931 55 92.
BILDUNG
Dienstag, 14./21. und
28. Oktober
14 – 16 Uhr, Deutschtreff in
der Kath. Kirche Guthirt, Ob.
Zollgasse 31. Mit Kinderhüten.
Info: Anny Hug, 031 932 15 00.
Mittwoch, 22.10.
16.30 Uhr, Beginn KUW-Unter­
richt der 5. Klässler/innen.
Im Cheminéeraum.
Infos zur KUW:
Peter Christen, Pfarrer,
031 930 86 03;
Julia Keller, Katechetin,
031 930 86 09;
Susanna Baldegger,
Sachbearbeiterin KUW,
031 930 86 15.
Schweigen
Viele Menschen sehnen sich
nach einer Kraftquelle, aus der
sie Energie schöpfen können.
Meditation ist eine Möglichkeit,
diese Quelle in uns zu finden.
Meditierend nehmen wir Ver­
bindung auf mit unserem wah­
ren Wesen und entdecken in­
mitten des Alltags Ruhe, Frieden
und Raum in unseren Herzen.
Wir öffnen uns dem göttlichen
Licht, das immer scheint, und
gehen mit offenen Augen und
offenem Herzen in die Welt. kl
Montag, 13./27. Oktober,
10./24. November, 8./ 22. Dezember, 18 – 19 Uhr, Meditation
am Montagabend in der Krypta
der reformierten Kirche. Info:
Katharina Leiser, Meditations­
leiterin, 031 930 86 05.
Gospel
Das ökumenische Projekt «Gos­
pelchor 2014» bringt Menschen
zusammen, die gerne singen.
Auf fünf Proben folgen drei Auf­
tritte in Gottesdiensten.
mj
Proben: montags, 3.11. bis
1.12., 19.45 – 21.45 Uhr, in der
ref. oder kath. Kirche Ostermundigen, Ob. Zollgasse 15/31.
Auftritte: So, 30.11., 9.30 Uhr,
im Gottesdienst zum 1. Advent
in der ref. Kirche Ostermundigen;
So, 7.12., 9.30 Uhr, im Gottesdienst zum 2. Advent in der kath.
Kirche Guthirt Ostermundigen;
So, 14.12., 16.30 Uhr, im Gottesdienst zum 3. Advent in der ref.
Kirche Bolligen. Chorleitung:
Pia Infanger. Info/Anmeldung
(bis 20.10.): Stefan Küttel,
031 930 87 02;
stefan.kuettel@kathbern.ch.
veranstaltungen
AUSFLIEGEN
Wir suchen per sofort
oder nach Vereinbarung
zur Verstärkung unseres
Sigristenteams eine/n
Hauswart/in
(80 – 90 %)
Sie suchen eine abwechslungsreiche Tätigkeit, arbeiten gerne selbständig
und möchten Ihr handwerkliches Geschick einbringen. Sie sind inte­ressiert?
Bitte senden Sie Ihre
schriftliche Bewerbung bis
5. Oktober 2014 an:
Reformierte Kirche Ostermundigen, Sonja Kramer,
Departement Personal,
Obere Zollgasse 15,
3072 Ostermundigen.
Info: Sonja Kramer,
Personalverantwortliche,
079 663 79 42, sonja.
kramer@refmundigen.ch;
Das ausführliche Inserat
und den Stellenbeschrieb
finden Sie unter
www.refmundigen.ch.
BETREUEN
Jeden Dienstag von 14 – 16
Uhr findet während der
Schulzeit in der Kath. Kir­
che Guthirt Deutschun­
terricht für bis zu 50 Mig­
rantinnen und Mirgranten
statt. Für die Betreuung
von zirka zehn Kindern
suchen wir ab 14. Oktober
eine oder mehrere Perso­
nen, die sich freiwillig en­
gagieren möchten.
Info: Anny Hug,
031 932 15 00.
ah
6
VORANZEIGE
AKTIVGRUPPE
Samstag, 24. bis 31. Januar
2015, Wintersportlager
Freitag, 10. Oktober
Wanderung Düdingen – Freiburg. Treffpunkt:
im Wallis. Info/Anmeldung
(bis 12.12.): Hildegard Netos,
031 930 86 16.
8.20 Uhr am Bahnhof Oster­
mundigen. Abfahrt, 8.35 Uhr,
Billette selber lösen: Hinfahrt:
Ostermundigen – Düdingen.
Rückfahrt: Freiburg – Oster­
mundigen. Wanderung übers
Düdinger Moos, Einsiedelei
St. Magdalena, Schloss Ballis­
wil, Grandfey-Brücke über
die Saane bis Bushaltestelle
St. Leonard (Freiburg) ca. 3 Std.
Mitbringen: Picknick, gute
Schuhe. Info/Anmeldung:
Hansruedi Sollberger,
031 931 88 24.
Dienstag, 28. Oktober
Wanderung entlang der
Ilfis. Treffpunkt: 9.30 Uhr am
Bahnhof Ostermundigen. Ab­
fahrt, 9.46 Uhr, Billette selber
lösen. Hinfahrt: Ostermundi­
gen – Langnau, Rückfahrt ab
Trubschachen. Wanderzeit ca.
2,5 Std. Mitnehmen: Picknick,
gute Schuhe, Regenschutz,
Stöcke. Info/Anmeldung:
Helene Maeder, 031 931 87 09.
BEGEGNUNGEN
Jeden Mittwoch
13.30 – 17 Uhr, Jassen, Spiel
und Spass im Saal des Kirch­
gemeindehauses. Info: Heidi
Kohler, 031 930 86 06.
Dienstag, 7. Oktober
15 – 17 Uhr, Stamm der Aktivgruppe im Säli des Restaurants
Freitag, 24./31. Oktober
10 – 13 Uhr, Eltern-/Kinderkränzli mit Pasta-Essen. Im
Kirchgemeindehaus. Info:
Hildegard Netos, 031 930 86 16.
Dienstag, 28. Oktober
14.30 Uhr, ökumenischer
Seniorennachmittag im re­
formierten Kirchgemeindehaus
mit Pfr. Peter Christen und
Hanspeter Haueter. Wir singen
und spielen bekannte und
unbekannte Volkslieder. Der
gemeinnützige Frauenverein
lädt zum Zvieri ein. Info: Peter
Christen, 031 930 86 03.
Donnerstag, 30. Oktober
9 – 11 Uhr, Gesprächsgruppe
Dialog im Kirchgemeinde­
National. Für Ehemalige, Aktive
und Interessierte.
Info: Kurt Mäder, 031 931 44 15.
haus. Info: Katharina Leiser,
Sozial­diakonin, 031 930 86 05.
Mittwoch, 8. Oktober
11.30 – 13 Uhr, Mittagstisch im
Freitag, 31. Oktober
18.15 – 19 Uhr, Offenes Singen
Kirchgemeindehaus. Das Essen
kostet inkl. Getränke
Fr. 11.–. Druckvorlage
Anmeldung bis am Vor­
tag, 10 Uhr, an: Heidi Kohler,
Sozialdiakonin, 031 930 86 06.
in der Kirche. Offen für alle,
offen für Ihre Wünsche.
Info: Ariane Piller, Kantorin,
031 352 94 87.
Donnerstag, 30. Oktober
Spaziergang, plaudern,
Gemeinschaft geniessen.
Treffpunkt: 14 Uhr, bei der
Bushaltestelle Zollgasse. Info:
Elisabeth und Kurt Rüfenacht,
031 931 09 73, Heidi Kohler,
Sozialdiakonin, 031 930 86 06.
Samstag, 1. November 2014
von 8.30 Uhr – 12.00 Uhr
im: Ref. Kirchgemeindehaus,
ob. Zollgasse 15, Ostermundigen
Herzliche Einladung zum Morgenessen und
Verkauf von Burebrot, Züpfen, Backwaren,
Handarbeiten, Büchern des BK-Verlags, Konfitüre,
Sirup etc. aus dem «Azzurro» in Bern.
veranstaltungen
7
FREIWILLIGE
BLAUES KREUZ
Montag, 27. Oktober
18.15 – 20 Uhr, Ökumenische
Gruppe zur Integration von
Flüchtlingen. Im Kirchge­
Freitag, 17. Oktober
14.00 Uhr, «Heimische
Vögel», ein Film von Peter
meindehaus. Info: Anny Hug,
031 932 15 00.
KASUALIEN
TAUFEN
Aegerter Linus Manel
Jurablickweg 6 d
geb. 24.8.2013
Girard Lucy Zola
Jurablickweg 1
geb. 23.5.2013
Kern über Vögel in Haus, Hof
und Garten, in Feld und Flur.
Dauer ca. 79 Minuten. Treff­
punkt: Spielzimmer, Refor­
mierte Kirche Ostermundigen.
Allgemeine Infos:
Hans-Rudolf Brugger,
031 931 63 07. Siehe auch:
www.blaueskreuzbern.ch.
EGW
Evang. Gemeinschaftswerk
Bahnhofstrasse 39
Gottesdienste Oktober
5.10., 9.30 Uhr, Gottesdienst
ABDANKUNGEN
mit Hr. Fehr (Karmelmission).
12.10., 9.30 Uhr; Gottesdienst
Zosso-Mathys Rosa
Birkenweg 38
geb. 1915, gest. 20.8.2014
Grunder Werner Paul
Alpenstrasse 46
geb. 1923, gest. 22.8.2014
Sommer Ernst
Zossstrasse 2
geb. 1919, gest. 3.9.2014
von Känel Anna Rösli
Forelstrasse 30
geb. 1938, gest. 8.9.2014
mit Abendmahl mit Daniel
Heer, anschliessend Kaffee.
19.10., 9.30 Uhr, Gottesdienst
mit Daniel Heer. 26.10.,
9.30 Uhr, Lobpreisgottesdienst
mit Daniel Heer.
Sonntagsschule parallel zum
Gottesdienst, ausser in den
Schulferien.
Nachmittagsbibelstunde
Do, 9./23.10., 14.30 Uhr.
Teenagerclub Crossroad
Sa, 18.10., 17.30 Uhr.
Info: Daniel Heer,
Pfarrer EGW, 031 931 12 33,
info@egw-ostermundigen.ch,
www.egw-ostermundigen.ch.
Der Januar
Der Februar
Der März
Der April
Der Mai
Der Juni
Der Juli und
Der August
Der September
Der Oktober
Der November
Der Dezember
und
Der dreizehnte
Monat
«Die Zeit vergeht, und sie dauert, und
beides geschieht im gleichen Atemzug.
Der Flieder verwelkt, um zu blühen.
Und er blüht, weil er welken wird. Der
Sinn der Jahres­zeiten übertrifft den Sinn
der Jahrhunderte.» – schreibt Erich
Kästner im Vorwort seines Klassikers
«Die dreizehn Monate».
Lesen Sie von Januar bis Dezember
2014 in der «bewegt»-Print­ausgabe die
Monats­gedichte des Autors.
AUS REC H TL IC H EN GRÜNDEN K ÖNN E N WI R
DIE TEX TE NIC H T AUF UNS ERER W EB SI T E
PUB L IZ IEREN.
miteinander
8
Die Allrounder
BI L D : H I L DEGA R D N E TOS
nicht nur eine Allroun­derin sein,
sondern auch gerne zupacken
und die Bereitschaft mitbrin­
gen, gemäss Arbeitsplan auch
an Samstagen und Sonntagen zu
arbeiten. Das erfordert Flexibili­
tät. Dass die Arbeit nie ausgeht,
erfährt das Team täglich. Silvia
Keller ist seit 1996 im Amt und
ihre Kollegin Marlies Grossen­
bacher arbeitet seit knapp zehn
Jahren als Sigristin. Unterstützt
werden die 51-Jährigen vom ein
Jahr jüngeren Beat Brombacher
und bald von einem Hauswart
oder einer Hauswartin. Die Stelle
sei derzeit ausgeschrieben, sagt
Silvia Keller.
Ein Trio für alle Fälle: Silvia Keller, Marlies Grossenbacher und Beat
Offenes Ohr
Brombacher.
Sie kümmern sich um alles und alle: Die Mitarbeitenden
des Sigristenteams halten die Gebäude der Reformierten
Kirche Ostermundigen in Schuss, sorgen für reibungslose
Abläufe und sind für viele Besucherinnen und Besucher
die erste Anlaufstelle.
Wenn beim Gottesdienst das
Blumenarrangement in der Kir­
che Bewunderung erntet und bei
einer Veranstaltung im Kirchge­
meindehaus vom Beamer bis
zur Kaffeemaschine alles perfekt
funktioniert, dann stecken Silvia
Keller, Marlies Grossenbacher
und Beat Brombacher dahinter.
Das Trio bildet das Sigristen­
team der Reformierten Kirche
Ostermundigen, das sich vor
und während Gottesdiensten,
Hochzeiten und Abdankun­
gen darum kümmert, dass alles
rund läuft. Zu seinen Aufgaben
gehören zudem der Unterhalt
der Gebäude der Kirchgemein­
de – nebst der Kirche und dem
Kirchgemeindehaus sind dies
das ehemalige Pfarrhaus an der
Unteren Zollgasse, der Pavillon
am Rütiweg sowie das Büro S
– samt Umschwung. Die Arbeit
umfasst auch einiges an Admi­
nistration: Das Team holt Of­
ferten für Neuanschaffungen
ein und koordiniert mit inter­
nen und externen Nutzerinnen
und Nutzern die Belegung der
Räume. Daneben sorgen die
drei dafür, dass Kaputtes repa­
riert wird und die technischen
Einrichtungen funktionieren,
so dass etwa beim Gottesdienst
die Pfarrperson nicht auf einmal
ohne Mikrofon dasteht.
Viel zu tun
Bei einem derart vielfältigen
Aufgabengebiet ist klar: Wer hier
als Sigristin arbeiten will, muss
Egal, ob jemand eine Pfarrper­
son sucht oder eine Soziakdia­
konin: Weil die Mitarbeitenden
des Sigristenteams oft bei der
Arbeit im und ums Haus anzu­
treffen sind, sind sie für viele
Besucherinnen und Besucher
die erste Anlaufstelle. «Wir sind
die Visitenkarte der Kirche», hält
Marlies Grossenbacher fest. Das
heisst mitunter auch einmal, je­
mandem einen Kaffee zu offe­
rieren und seine Geschichte an­
zuhören. Trotz aller Freude am
Beruf sei Abgrenzung deshalb
wichtig, sind sich die zwei Si­
gristinnen einig. «Umso mehr,
weil man uns in Ostermundigen
kennt», sagt Silvia Keller. Ab­
schalten können die beiden bei
ihren Hobbys. Bei Silvia Keller
sind dies Lesen und Handarbei­
ten, während Marlies Grossen­
bacher im Garten und bei den
Spaziergängen mit ihrem Misch­
lingshund Erholung findet.
Karin Meier
Reformierte Kirche
Ostermundigen
Obere Zollgasse 15
3072 Ostermundigen
Fax 031 930 86 18
info@refmundigen.ch
vorname.name@refmundigen.ch
www.refmundigen.ch
KONTAKTE
Pfarrteam
Peter Christen, 031 930 86 03
Matthias Jäggi, Studienurlaub
Sophie Kauz, 031 930 86 17
Katrin Marbach, 031 930 86 02
Agathe Zinsstag, Tiefenmöslistrasse 17,
031 932 07 21
Team Sozialdiakonie
Heidi Kohler, 031 930 86 06
Katharina Leiser, 031 930 86 05
Regin Moser, 031 930 86 07
Swantje Röhl, 031 930 86 08
Carmen Stalder, 031 930 86 19
Weitere Mitarbeitende
Sigristenteam: Silvia Keller, Marlies
Grossenbacher, Jörg Gutzwiller,
Beat Brombacher, 031 930 86 10
KUW: Julia Keller, 031 930 86 09,
Martina Zurkinden, 026 493 32 06
Administration: Mirjam Reichen­
wallner, 031 930 86 14
KUW-Sekretariat: Susanna Baldegger,
031 930 86 15
Redaktion: Hildegard Netos,
031 930 86 16
Kirchgemeinderat
Peter Hofer, Präsident, 079 334 57 26
Raumreservationen
031 930 86 10
Fahrdienst Tixi
031 932 14 14
IMPRESSUM
«bewegt» ist die Monatszeitschrift der
­Reformierten Kirche Ostermundigen.
Sie geht gratis an alle Haushaltungen.
Auflage: 8650 Expl.
Herausgeber:
Kirchgemeinderat
Redaktion:
Karin Meier (km),
Hildegard Netos (hn),
Franziska Schwab
(externe Begleitung)
Grafische Gestaltung
und Layout:
Atelier Bläuer, Bern
Druck: Flyerline
Bern AG
Zuschriften bitte an:
«bewegt», z. H. Hildegard Netos,
Ob. Zollgasse 15, 3072 Ostermun­digen
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
28
Dateigröße
2 710 KB
Tags
1/--Seiten
melden