close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

EX-Ausführung - VSE Volumentechnik GmbH

EinbettenHerunterladen
BEDIENUNGSANLEITUNG
für Volumensensoren der Baureihe:
„VS in Ex-Ausführung“
VSE Volumentechnik GmbH
Hönnestraße 49
58809 Neuenrade/Germany
Fon
+ 49 (0)23 94 /616 30
Fax
+ 49 (0)23 94 /616 33
E-Mail info@vse-flow.com
Internet www.vse-flow.com
1
Inhaltsverzeichnis
Seite
Wichtige grundlegende Informationen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Funktionsbeschreibung Volumensensor im explosionsgefährdeten Bereich. . . . . . . . . . . . . . . . 4
Volumensensor-Auswahl. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Konformitätserklärung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Allgemeine Bedingungen für die Inbetriebnahme. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Maximaler Betriebsdruck. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Hinweis zur EU-Richtlinie 97/23/EG, Druckgeräte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Durchflussmessbereich. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Montage des Volumensensors. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Reinigung und Spülung der Rohrleitung vor der Inbetriebnahme. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Filterung der Flüssigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Volumensensoren in explosionsgefährdeter Umgebung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Allgemeine Informationen zum Einsatz von Geräten mit eigensicheren Stromkreisen. . . . . . . . 9
VSE-Volumensensoren in Ex-Ausführung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Der Trennschaltverstärker MK 13-P-Ex0/24 V DC/K15. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Technische Daten Trennschaltverstärker MK 13-P-Ex0/24 V DC/K15. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Installation von VSE-Volumensensoren im Ex-Bereich. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Sicherheitsrelevante Installations- und Inbetriebnahmehinweise im Ex-Bereich. . . . . . . . . . . . 15
Wartung und Reparatur. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Rücksendung von Reparaturen und Mustergeräten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Technische Daten VS 0,02 - VS 4 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Durchflusskennlinien VS 0,02 - VS 4. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Abmessungen VS 0,02 - VS 4. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Abmessungen Anschlussplatten AP.02 - 4 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Technische Daten VS 10 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Durchflusskennlinie VS 10 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Abmessungen VS 10 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Abmessungen Anschlussplatte APG 10.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Typenschlüssel.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Kennzeichnung der Volumensensoren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Sicherheitstechnische Daten Volumensensor Typ VS *** ******-32Q1*/*. . . . . . . . . . . . . 24
Höchstzulässige Umgebungs- und Medientemperaturen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Vorverstärker–Blockschaltbild. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Zusammenstellung der sicherheitsrelevanten technischen Daten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
EG-Baumusterprüfbescheinigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
EG-Konformitätserklärung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
2
Wichtige grundlegende Informationen
Sehr geehrter Kunde, sehr geehrter Anwender,
diese Montage- und Bedienungsanleitung soll Ihnen die erforderlichen Informationen vermitteln, um die Installation und Inbetriebnahme des Volumensensors im explosionsgefährdeten Bereich richtig und bestimmungsgemäß durchzuführen.
Die Installation, die Inbetriebnahme und Prüfung sind ausschließlich von qualifiziertem und geschultem Personal mit Kenntnis der
einschlägigen, nationalen Vorschriften über den Ex-Schutz durchzuführen. Diese Bedienungsanleitung muss sorgfältig gelesen und
angewendet werden, damit ein störungsfreier, ordnungsgemäßer und sicherer Betrieb des Volumensensors gegeben ist. Für Schäden, die durch Nichteinhaltung der Hinweise dieser Bedienungsanleitung entstehen, übernimmt VSE keine Gewährleistung. Das
Öffnen der Geräte ist grundsätzlich nicht zulässig.
Diese Bedienungsanleitung für Volumensensoren der Baureihe „VS in Ex-Ausführung“ von VSE muss für den befugten Personenkreis
jederzeit einsehbar hinterlegt werden. Es dürfen zu keinem Zeitpunkt Kapitel aus diesem Handbuch entfernt werden. Eine fehlende
Bedienungsanleitung oder fehlende Seiten müssen bei Verlust umgehend ersetzt werden. VSE liefert Ihnen jederzeit ein neues
Exemplar oder Sie können dieses aus dem Internet herunterladen (www.vse-flow.com). Die Bedienungsanleitung muss an jeden
nachfolgenden Benutzer dieses Produktes weitergegeben werden.
Rechtliche Hinweise
Dieses Dokument unterliegt nicht dem Änderungsdienst durch die VSE Volumentechnik GmbH.
Änderungen in diesem Dokument können ohne weitere Bekanntgabe durchgeführt werden.
Die VSE Volumentechnik GmbH erteilt keine stillschweigenden Garantien auf handelsübliche Qualitäten und Eignungen für einen
bestimmten Einsatzzweck.
Nach einem eigenmächtigen Öffnen oder Umbauen sowie nach einmaligen, falschen Anschließen der Stromkreise entfällt der ExSchutz und damit die Garantie und Gewährleistung der VSE Volumentechnik GmbH für einen sicheren Betrieb im explosionsgefährdeten Bereich. Für Personenschäden und Schäden an Sachgütern durch eine unsachmäßige Installation und einen unsachmäßigen
Betrieb des Volumensensors übernimmt die VSE Volumentechnik GmbH keinerlei Haftung.
Bedienungsanleitung–Nr.: E060034 (D)
Datum: 31.05.2006
3
• Funktionsbeschreibung Volumensensor im explosionsgefährdeten Bereich
Volumensensoren von VSE Volumentechnik GmbH messen den Volumenstrom von Flüssigkeiten nach dem Zahnradprinzip. Ein im Gehäuse sehr
präzise angepasstes Zahnradpaar bildet das Messwerk. Die Messwerksdrehung wird zahnweise von einem Signalaufnehmer-System berührungslos erfasst. Jeder Zahn wird als digitales Signal ausgegeben.
Die Zahnlücken der Messwerksräder bilden in den Bereichen, in denen
sie von den Gehäusewänden vollständig umschlossen sind, Messwerkskammern, die den Flüssigkeitsstrom in Abhängigkeit ihrer Kammervolumina
digitalisieren. Die innerhalb einer Messwerksdrehung um eine Zahnteilung
durchgesetzte Flüssigkeitsmenge bildet das Messvolumen pro Impuls
(Vm) und ist in cm3/Imp. definiert. Es kennzeichnet die Baugröße eines
Volumensensors.
Die Ex-Ausführung der Volumensensoren des Durchflusssensorsystems
der Baureihe „VS“ werden in der Fluidtechnik in explosionsgefährdeten
Bereichen betrieben. Der Vorverstärker dieser „Ex-Ausführung“ liefert zwei
modulierte digitale Stromsignale, die um 90° zueinander versetzt sind. Die
Frequenz dieser Signale ist proportional zum momentanen Durchfluss.
Diese getrennten Schaltströme werden über zwei einkanalige Trennschaltverstärkern digitalisiert und verstärkt.
• Volumensensor-Auswahl
Für einen störungsfreien und sicheren Betrieb der Volumensensoren ist die richtige Auswahl (Auslegung) von Typ und Baugröße
entscheidend. Aufgrund der Vielzahl verschiedener Anwendungen
und Volumensensor-Ausführungen sind die technischen Daten im
VSE-Katalogmaterial allgemeiner Art. Bestimmte Eigenschaften
der Geräte sind abhängig von Typ, Baugröße und Messbereich,
sowie von der zu messenden Flüssigkeit. Für eine exakte Auslegung
nehmen Sie bitte Rücksprache mit VSE.
• Konformitätserklärung
Volumensensoren der Baureihe „VS“ für den explosionsgefährdeten
Bereich sind im Sinne des EMV-Gesetzes auf ihre elektromagnetische
Verträglichkeit und Störaussendung hin geprüft worden und entsprechen
den gültigen gesetzlich vorgeschriebenen EMV-Richtlinien. Sie können nicht
selbstständig betrieben werden, sie sind über Kabel an eine Stromquelle
angeschlossen und liefern digitale elektrische Signale für die elektronische
Auswertung. Da die EMV-Verträglichkeit des gesamten Messsystem auch von der
Verlegung der Kabel, dem korrekten Anschluss der Abschirmung
und jedem einzelnen angeschlossenem Gerät abhängig ist, muss
sicher gestellt sein, dass alle Komponenten den EMV- Richtlinien
entsprechen und die elektromagnetische Verträglichkeit des gesamten Systems, der Maschine oder der Anlage gewährleistet ist.
Alle Volumensensoren sind nach den gültigen gesetzlich vorgeschriebenen
EMV-Richtlinien EN 55011 und EN 61000 geprüft.
Volumensensoren „VS“ in Ex-Ausführung sind für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen zugelassen und erfüllen die grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen für die Konzeption und den Bau von
Geräten und Schutzsystemen, gemäß Anhang II der Richtlinie 94/9/EG
(ATEX 95). Durch Übereinstimmung mit den Europanormen EN 50014, EN 50020
und EN 50284 erfüllen die Geräte diese gesetzlichen Sicherheits- und
Gesundheitsanforderungen und sind von einer akkreditierten Zulassungsstelle zertifiziert. Eine EG-Baumusterprüfbescheinigung befindet sich auf
Seite 26. Die EG-Konformitätskennzeichnung ist das CE-Zeichen, das an allen
Volumensensoren angebracht ist.
• Allgemeine Bedingungen für die Inbetriebnahme
Vor der Montage bzw. vor der Inbetriebnahme müssen Sie die folgenden
Eigenschaften und Gesichtspunkte der entsprechenden Gegebenheiten
Ihrer Anlage beachten, damit ein störungsfreier und sicherer Betrieb
möglich ist.
1. Das zu verarbeitende Medium
Ü
Ist der Volumensensor für das Medium geeignet?
Ü
Ist das Medium viskos oder abrasiv?
Ü
Ist das Medium verschmutzt oder sind Verunreinigungen und Feststoffe im Medium?
Ü
Welche Korngrößen haben die Feststoffe und können diese das Messwerk blockieren?
Ü
Besitzt das Medium Füllstoffe oder sonstige Zusatzstoffe?
Ü
Ist der Einbau eines vorgeschalteten hydraulischen Filters notwendig?
Ü
Sind die Rohrleitungen sauber und frei von Montagerückständen wie z.B. Späne, Schweißspritzer?
Ü
Ist der Tank sauber und können keine Fremdstoffe aus dem Tank in das Rohrleitungssystem gelangen?
Ü
Wird das Medium oft umgestellt und wird dann auch ausreichend gespült?
Ü
Sind die Rohrleitungen und das gesamte System vollständig entlüftet?
Ü
Welches Reinigungsmittel wird verwendet?
Ü
Vertragen sich das Medium und das Reinigungsmittel mit den Dichtungen?
Ü
Sind die Dichtungen geeignet für das zu messende Medium (Verträglichkeit der Dichtungen)?
4
2. Die hydraulischen Eigenschaften der Anlage
Ü
Ist der max. Betriebsdruck der Anlage kleiner als der max. zulässige Betriebsdruck des Volumensensors?
Ü
Liegt der max. Druckabfall ∆p (am Volumensensor) unterhalb des max. zulässigen Druckabfalls?
Ü
Entsteht bei max. Durchfluss (z.B. bei hoher Viskosität) kein übermäßig großer Druckabfall ∆p am Volumensensor?
Ü
Entspricht der Durchflussbereich des Volumensensors (abhängig von der Viskosität) dem vorliegenden Durchfluss?
Ü
Beachten Sie, dass sich der Durchflussbereich bei höherer Viskosität verringert!
Ü
Entspricht der Temperaturbereich des Volumensensors der vorliegenden max. Temperatur des Mediums?
Ü
Ist der Querschnitt der Rohrleitung groß genug und treten nicht zu große Druckabfälle in der Anlage auf?
Ü
Ist der hydraulische Anschluss (Zu- und Ablauf) korrekt angeschlossen und dicht?
Ü
Hat die Pumpe genügend Leistung zum Betreiben der Anlage?
Ü
Ein blockierender Volumensensor kann den gesamten Durchfluss stoppen. Ist in der Anlage ein Überdruckventil /Bypass vorhanden?
3. Die elektronische Auswertung und elektrische Sicherheit
Ü
Haben Sie den optimalen Volumensensor gewählt und ist dieser mit dem geeigneten Vorverstärker ausgestattet?
Ü
Entspricht die Versorgungsspannung des Volumensensorssystems der vorliegenden Spannung?
Ü
Ist die Versorgungsspannung, die das Netzteil oder Auswertegerät liefert, ausreichend geglättet?
Ü
Entspricht die Leistung der Versorgungsspannung der benötigten Leistung?
Ü
Ist der elektrische Anschluss anhand des beiliegenden Anschlussplans erstellt?
Ü
Ist der Volumensensor fest mit dem Schutzleiter PE verbunden?
Ü
Ist das Messwerk des Volumensensors isoliert zum Schutzleiter PE (z.B. Anschluss über Schläuche) aufgebaut? Wenn dies zutrifft,
muss das Messwerk mit dem Schutzleiter PE verbunden werden!
Ü
Ist eine Ausgleichsleitung, zur Beseitigung von Potenzialunterschieden zwischen dem Volumensensor und dem Auswertegerät verlegt!
Ü
Es muss im hohen Grade sichergestellt sein, dass im gesamten Bereich der Anlage ein Potenzialausgleich besteht!
Ü
Ist das Kabel störungsfrei verlegt und können keine Störimpulse eingekoppelt werden?
Ü
Ist der 4-polige Rundstecker des Anschlusskabels fest mit dem Stecker des Volumensensors verschraubt?
Ü
Sind die Verdrahtungen am Auswertegerät und den Trennschaltverstärkern korrekt und richtig durchgeführt?
Ü
Entspricht die gesamte Anlage den gesetzlichen Richtlinien der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV)?
Ü
Sind alle örtlich gültigen Vorschriften, zutreffenden Bestimmungen, Richtlinien und Rahmenbedingungen der EMV eingehalten und
beachtet worden?
Ü
Sind bei den Installationen der Volumensensoren und den anderen Anlagenkomponenten die gesetzlichen Vorschriften und Richtlinien für
den Ex-Schutz eingehalten worden?
Ü
Anlagen, bei denen eine Fehlfunktion oder ein Versagen zu Personenschäden führen kann, sind mit geeigneten Sicherheitseinrichtungen
auszustatten. Die Funktion dieser Sicherheitseinrichtungen ist in regelmäßigen Abständen zu überprüfen.
• Maximaler Betriebsdruck
Vor der Montage des Volumensensors müssen Sie prüfen, ob der max.
Betriebsdruck der Anlage den max. zulässigen Betriebsdruck des
Volumensensors nicht übersteigt. Beachten Sie dabei auch die Spitzendrücke, die beim Betrieb der Anlage auftreten können.
Abhängig von der Ausführung des Volumensensors sind regulär folgende
Betriebsdrücke zulässig:
Ü Volumensensor in Graugussausführung
Ü Volumensensor in Edelstahlausführung
pmax = 315 bar
pmax = 450 bar
Wichtig:
Bei allen Betriebsdrücken > 450 bar und bei Sonderausführungen bitte Rücksprache mit
VSE halten.
• Hinweis zur EU-Richtlinie 97/23/EG, Druckgeräte
VSE Volumensensoren sind im Sinne von Artikel 1, Absatz 2.1.4. der oben
genannten Richtlinie „druckhaltende Ausrüstungsteile“ und sind somit betroffen von den Regelungen in dieser Richtlinie.
VSE Volumensensoren haben somit gemäß Artikel 3, Absatz 1.4. der
Richtlinie genannten technischen Anforderungen zu entsprechen. Die zu
messenden Flüssigkeiten fallen dabei meistens unter die Gruppe 2 gemäß
Artikel 9, Absatz 2.2. VSE Volumensensoren erreichen dabei nicht die unter
Artikel 3, Absatz 1.1. festgelegten Grenzwerte.
Die technischen Anforderungen an VSE Volumensensoren beschränken
sich somit auf die in Artikel 3, Absatz 3 festgelegten Kriterien. Das heißt,
dass die Geräte in Übereinstimmung mit der in einem Mitgliedsstaat geltenden guten Ingenieurpraxis ausgelegt und hergestellt werden müssen. Dieses wird hiermit bestätigt. Der Absatz legt weiterhin fest, dass diese
Druckgeräte und Bauteile nicht die CE-Kennzeichnung tragen dürfen. Für
VSE Volumensensoren wird somit keine Konformitätserklärung ausgestellt
und die Geräte werden nicht mit dem CE-Kennzeichen versehen.
5
• Durchflussmessbereich
Der im Datenblatt angegebene Durchflussmessbereich (Qmin - Qmax) des
Volumensensors bezieht sich auf das Prüfmedium „Hydraulik-Öl“ mit einer
Viskosität von 21 mm2/s bei einer Temperatur von 20°C. Für diesen Messbereich gibt VSE eine Messgenauigkeit bis zu 0,3% vom Messwert und
eine Wiederholgenauigkeit von 0,05% an. Bei Medien mit niedriger Viskosität (< 21 mm2/s) verschlechtert sich
die Messgenauigkeit, während sie sich bei Medien mit hoher Viskosität
(> 21 mm2/s) verbessern kann. Der Durchflusswiderstand ∆P steigt mit höherer Viskosität. Beachten Sie aber auch, dass der Durchflussmessbereich
bei höherer Viskosität eingeschränkt ist (siehe Datenblatt Volumensensor).
Wichtig:
Stellen Sie sicher, dass der angegebene maximal zulässige Betriebsdruck des Volumensensors in keiner Betriebsart der Anlage überschritten werden kann. Beachten Sie den
Durchflussmessbereich, der abhängig von der Viskosität des zu messenden Mediums ist.
• Montage des Volumensensors
Der Volumensensor sollte an einer gut zugänglichen Stelle montiert sein,
damit eine Demontage zur Reinigung des Messwerks leicht möglich ist. Da Volumensensoren in jeder Einbaulage und Durchflussrichtung arbeiten,
können Sie ihn an jeder beliebigen Stelle in Ihrer Anlage montieren. Bei der
Installation des Volumensensors ist darauf zu achten, dass auch bei Stillstand der Anlage immer noch Flüssigkeit im Volumensensor verbleibt und
dieser nie leerlaufen kann. Der Auslauf des Volumensensors sollte daher immer einen gewissen Vorspann aufweisen, da hierdurch das Messwerk des
Volumensensors in der Flüssigkeitssäule fest eingespannt ist (das Messwerk
stützt sich hierdurch an der Flüssigkeitssäule ab) und sich die Rohrleitung
nicht entleeren kann. In kritischen Fällen, oder wenn die Rohrleitung im
Stillstand bzw. Standby leerlaufen kann, empfiehlt es sich immer, in der
Auslaufleitung ein zusätzliches Rückschlagventil einzubauen.
Rückschlagventil
Volumensensor
Tank
Abbildung 1: Volumensensor mit Vorspann
Wichtig:
Achten Sie darauf, dass das Messwerk des Volumensensors sowohl im Ein- als auch im Auslauf immer vollständig gefüllt ist und der Auslauf etwas vorgespannt ist. Dies verhindert die
Entstehung von Gasblasen und eine Zerstörung des Messwerks bei einem plötzlichen und
steilen Anstieg des Durchflusses und verbessert gleichzeitig die Messgenauigkeit.
Blockmontage:
Der Volumensensor wird auf eine Anschlussplatte montiert. Die
Anschlussplatte ist in die Rohrleitung eingebaut, wird mit vier
Schrauben an einer Montageplatte, Konsole oder Gerätewand
befestigt und besitzt alle erforderlichen hydraulischen Anschlüsse
und Befestigungsbohrungen für die Montage des Volumensensors.
Volumensensoren der Baureihe „VS“ lassen sich mit vier Schrauben direkt
auf einen Block oder in die Rohrleitung montieren. Wählen Sie für den
hydraulischen Zu- und Ablauf bzw. für das gesamte Rohrleitungssystem
(wenn möglich) immer nur große Querschnitte. Dies senkt den Druckabfall
und die Durchflussgeschwindigkeit im gesamten System.
Ü
Für alle Volumensensoren der Baureihe „VS“ liefert VSE Anschlussplatten
mit unterschiedlichen Rohrgewinden und seitlichem oder rückseitigem
Anschluss (siehe Datenblatt Anschlussplatten). Abhängig von den vorliegenden Gegebenheiten, der installierten Rohrleitung, dem Rohrquerschnitt
oder Rohrgewinde kann der Anwender die geeignete Anschlussplatte wählen und diese ohne zusätzliche Reduzierungen in die Anlage oder Maschine einbauen.
Tabelle 1: Anzugsdrehmoment der Befestigungsschrauben
Der Volumensensor wird mit vier Zylinderschrauben DIN 912 auf den Block
oder die Anschlussplatte geschraubt. Die Schrauben sind gleichmäßig
über kreuz mit folgenden Drehmomenten vorzuspannen.
6
Volumensensor Baugröße
(Grauguss und 1.4305)
Drehmoment
VS 0,02; VS 0,04; VS 0,1; VS 0,2
15 Nm
VS 0,4; VS 1; VS 2
35 Nm
VS 4
120 Nm
VS 10
250 Nm
Beachten Sie bitte die besonderen Hinweise bei der Montage der
Baugröße VS 4 und VS 10 (siehe Anlage)
Wichtig:
Bei der Montage des Volumensensors müssen Sie unbedingt darauf achten, dass die Dichtungen nicht beschädigt sind und korrekt in den hydraulischen Anschlüssen des Volumensensors
liegen. Falsch eingebaute oder beschädigte Dichtungen führen zu Leckagen und zu einem
undichten System, was erhebliche Folgen nach sich ziehen kann.
Beachten Sie bitte, dass Volumensensoren mit EPDM-Dichtungen nicht mit Öl und Fetten auf
Mineralölbasis in Berührung kommen, da diese Medien die Dichtungen zersetzen.
Die gelben Kunststoffstopfen in den hydraulischen Anschlüssen des Volumensensors
schützen das Messwerk gegen Schmutz und Verunreinigungen bei der Lagerung und beim
Versand. Vor der Montage des Volumensensors müssen Sie diese Stopfen entfernen, damit
der Ein- und Auslauf frei und offen ist.
• Reinigung und Spülung der Rohrleitung vor der Inbetriebnahme
Vor der Inbetriebnahme des Volumensensors müssen Sie die gesamte Anlage sorgfältig spülen und reinigen, damit keine Fremdkörper von der Montage in das Messwerk des Volumensensors gelangen können. Fremdkörper
können das Messwerk blockieren und stark beschädigen, so dass der Volumensensor keine gültigen Messwerte mehr liefern kann und zur Reparatur
eingeschickt werden muss. Nach Fertigstellung bzw. Verrohrung der Anlage müssen Sie zuerst das
gesamte Rohrleitungssystem und den Tank sorgfältig spülen und reinigen. Hierzu wird, anstelle des Volumensensors, eine Umlenkplatte auf den Block
oder Anschlussplatte montiert, so dass die Flüssigkeit durch die Umlenkplatte strömen kann und alle Fremdkörper (z.B. Späne, Metallteile, etc.)
ungehindert ausgespült werden. Verwenden Sie als Spülflüssigkeit ein Medium, das sich mit dem später verwendeten Medium verträgt und keine unerwünschten Reaktionen verursacht. Entsprechende Informationen können
Sie beim Lieferanten bzw. Hersteller des Mediums oder bei VSE einholen. VSE liefert für alle Volumensensorgrößen der Baureihe „VS“ entsprechende
Umlenkplatten, die Sie problemlos anstelle des Volumensensors montieren
können.
Volumensensoren sind Messaufnehmer, die mit hoher Präzision gefertigt
sind. Sie haben ein mechanisches Messwerk, das aus zwei Zahnrädern
besteht und mit engen Spalten zum Gehäuse eingepasst ist. Selbst kleinste
Schäden an den Zahnrädern und Lagern verursachen einen Messfehler. Sorgen Sie daher stets dafür, dass keine Fremdkörper in das Messwerk
gelangen können und dass das durchfließende Medium stets frei von Verunreinigungen ist.
Nachdem die Anlage sorgfältig gespült ist und keine Fremdkörper mehr im
Rohrleitungssystem sind, können Sie den Volumensensor montieren und mit
der eigentlichen Inbetriebnahme beginnen. Wichtig:
Spülen Sie bitte die Rohrleitungen und den Tank gründlich aus, denn Fremdkörper und Rückstände in den Rohrleitungen können in das Messwerk des Volumensensors gelangen und
dieses blockieren oder sogar zerstören.
• Filterung der Flüssigkeit
Stark verschmutzte Medien oder Fremdkörper im Medium können das
Messwerk des Volumensensors blockieren, beschädigen oder sogar zerstören. Setzen Sie in diesen Fällen immer einen ausreichend großen Filter
vor den Volumensensor, so dass keine Fremdkörper und Feststoffe in das
Messwerk gelangen können und somit ein Schaden am Volumensensor
verhindert wird. Die notwendige Filterung ist abhängig von der Baugröße,
Lagerung und Ausführung des Volumensensors.
Tabelle 2: Vorgeschaltete Filter
Volumensensor Baugröße
VS 0,02 / 0,04 / 0,1
Filtergröße für Kugellager
10 µm
VS 0,2 / 0,4
20 µm
VS 1 / 2 / 4 / 10
50 µm
Die Filtergröße für Volumensensoren mit Gleitlagern, in Sonderausführung
oder mit speziell angepassten Messwerkstoleranzen teilt Ihnen VSE GmbH
auf Anfrage mit.
Wichtig:
Ein blockierender Volumensensor kann den gesamten Durchfluss stoppen. Es ist seitens
der Anlage für ein Überdruckventil / Bypass zu sorgen.
7
• Volumensensoren in explosionsgefährdeter Umgebung
Der Betrieb von Volumensensoren in explosionsgefährdeter Umgebung
unterliegt ganz bestimmten gesetzlichen Vorschriften. Aus diesem Grunde
dürfen in Ex-Bereichen nur Volumensensoren mit einer zertifizierten
Ex-Zulassung eingesetzt werden. Zum Schutz von Personen und Sachgütern hat der Gesetzgeber nationale
und internationale Normen erlassen, die beim Einsatz von elektrischen
Komponenten und Anlagen in explosionsfähiger Atmosphäre zu beachten
sind. In Europa erlässt die CENELEC – Europäisches Komitee für elektrotechnische Normung – die harmonisierten Bestimmungen für den Explosionsschutz von elektrischen Betriebsmitteln.
Explosionsgefahr kann beim Umgang mit brennbaren, d.h. oxidierbaren
Stoffen auftreten, wenn diese Stoffe als Gase (z.B. Methan, Propan),
Dämpfe, Nebel oder als Stäube vorliegen, ihre Konzentration im Gemisch
mit Luft innerhalb bestimmter Grenzen liegt und die Gemischmenge (brennbare Substanz + Sauerstoff) gefahrdrohend ist. Durch eine wirksame Zündquelle würde die Explosion dieser Gemischmenge eingeleitet werden.
Bei Explosionen treten häufig sehr hohe Temperaturen und hohe Druckanstiegsgeschwindigkeiten auf. Hierbei können Personen verletzt, Gebäude
und Anlagenteile zerstört sowie weitere brennbare Stoffe entzündet werden.
Alle elektrischen Betriebsmittel, die in explosiven Räumen oder Bereichen
installiert und betrieben werden, unterliegen der Zulassungspflicht für
die entsprechenden Zonen und müssen mit einem speziellen Typenschild
ausgerüstet sein. Explosionsgefährdete Bereiche werden in Zonen eingeteilt. Die Zoneneinteilung erfolgt nach der Häufigkeit und Dauer des Auftretens gefährlicher
explosionsfähiger Atmosphäre. Die Zoneneinteilung ist eine betriebliche Festlegung, welche der
Anwender als Betreiber letztlich selbst zu verantworten hat. Die Zonen-
definition ist in der EN 1127-1 über Grundlagen und Methodik zum
Explosionsschutz nachzulesen. Weitere Informationen zur Zoneneinteilung liefern die EN 60079-10 und die Beispielsammlung der Explosionsschutzregeln (Ex-RL). Hilfestellung können technische Aufsichtsbeamte der
Berufsgenossenschaften geben. Der Anwender kann aber grundsätzlich
auch Ex-Sachverständige des TÜV zur Zonendefinition bestellen. Es ist in
jedem Falle ein Einverständnis mit den Gewerbeaufsichtsbehörden sicherzustellen.
Der Betrieb elektrischer Betriebsmittel und Anlagen in explosionsgefährdeter Umgebung unterliegt ganz bestimmten gesetzlichen Vorschriften. Aus diesem Grunde dürfen, in allen explosionsgefährdeten Bereichen, nur
Volumensensoren mit der entsprechenden Ex-Zulassung und Ex-Typenschild in Verbindung mit speziell zertifizierten Sicherheitseinrichtungen
(zugehöriges Betriebsmittel) eingesetzt werden. Die Volumensensoren in Ex-Ausführung von der VSE GmbH sind
nach der Zündschutzart „Eigensicherheit“(i) typisiert und werden mit
Trennschaltverstärkern betrieben. Diese gewährleisten die Eigensicherheit
des Signalstromkreises nach festgelegten Kriterien und Parametern und
liegen in ihren Grenzwerten nicht über den höchstzulässigen Eingangswerten des Gerätes. Zum Betrieb eines Volumensensors der
Baureihe „VS“ in Ex-Ausführung werden zwei Trennschaltverstärker
benötigt. Sie sind entweder in zwei einzelnen Gehäusen oder zusammen
in einem Gehäuse ausgeführt.
8
Die Zündschutzart „Eigensicherheit“(i) besagt, dass die Energie im
Stromkreis so gering sein muss, dass zündfähige Funken, Lichtbögen oder
Temperaturen nicht entstehen können. Bei der Installation eigensicherer
Stromkreise sind detaillierte Vorschriften zu beachten. Hohe Anforderungen werden an die Isolation gestellt, um einer Spannungsverschleppung
im Ex-Bereich vorzubeugen. Deshalb müssen eigensichere und nicht eigensichere Kreise immer getrennt verlegt werden. Eine gemeinsame Verlegung
in Kabeln, Leitungsbündeln und Kabelbäumen ist nicht zulässig.
Die Kategorie i (Eigensicherheit DIN EN 50020) ist unterteilt in:
Ü ia = eigensicher beim Auftreten von zwei unabhängigen Fehlern
Ü ib = eigensicher beim Auftreten von einem Fehler
Die Europäischen Normen unterscheiden grundsätzlich zwei Explosionsgruppen von Betriebsmitteln. Volumensensoren gehören zur Gruppe II
(elektrische Betriebsmittel für explosionsgefährdete Bereiche). Betriebs-
mittel der Gruppe II sind weiter unterteilt in Explosions-Untergruppen
und Temperaturklassen.
Ü IIA z.B. Aceton, Ammoniak, Benzol (rein), Methan, Propan,
Ü IIB z.B. Ethylen, Stadtgas (Leuchtgas), Schwefelwasserstoff
Ü IIC z.B. Schwefelkohlenstoff, Acetylen, Wasserstoff
Die gefährlichsten Stoffe sind in der Gruppe IIC eingeteilt. Geräte, die in
der Gruppe IIC zugelassen sind, dürfen auch mit Stoffen aus den Gruppen
IIA und IIB betrieben werden.
Die Zündtemperatur (definiert als die Temperatur, bei der ein Gemisch in
festem Prüfablauf von sich aus zündet) steht in direkter Verbindung mit der
Temperaturklasse.
Die Temperaturklasse gibt die maximale Oberflächentemperatur des
elektrischen Betriebsmittels an und muss, um eine Zündung zu vermeiden,
unter der Zündtemperatur des brennbaren Stoffes liegen.
Die zulässigen Umgebungstemperaturen und Medientemperaturen
für die Volumensensoren in Ex-Ausführung sind in den entsprechenden
Temperaturklassen festgelegt und müssen unbedingt eingehalten
werden (siehe Seite 24 „Höchstzulässige Umgebungs- und Medientemperaturen“).
Die Ex-Ausführung der VSE-Volumensensoren ist in der Kategorie „ia“ ausgeführt und für die Gruppe IIC zulässig. Sie sind unter Beachtung der zulässigen Umgebungs- und Medientemperaturen und Installationsvorschriften
in den Zonen 0,1 und 2 (für Gase und Dämpfe) einsetzbar.
Für staubexplosionsgefährdete Bereiche sind die VSE-Volumensensoren
nicht zugelassen!
• Allgemeine Informationen zum Einsatz von Geräten mit eigensicheren Stromkreisen
Die DIN EN 50014 enthält allgemeine Bestimmungen für die Bauart und
Prüfung von elektrischen Betriebsmitteln, die für den explosionsgefährdeten Bereich bestimmt sind und legt die Inhalte der den Geräten beizufügenden Dokumentation fest. Für den bestimmungsgemäßen Betrieb in explosionsgefährdeten Bereichen sind die nationalen Vorschriften und Bestimmungen unbedingt
zu beachten und einzuhalten. Nachfolgend einige Hinweise, insbesondere hinsichtlich der Rahmen-Richtlinie des Europäischen Parlaments
94/9/EG (ATEX 95).
An die eigensicheren Anschlüsse der Trennschaltverstärker können eigensichere elektrische Betriebsmittel angeschlossen werden. Alle Betriebsmittel
müssen die Voraussetzungen zum Betrieb in der vorhandenen Zone des
explosionsgefährdeten Bereiches erfüllen.
Bei der Zusammenschaltung von Betriebsmitteln muss der „Nachweis der
Eigensicherheit“ durchgeführt werden (EN 60079-14). Bereits durch den einmaligen Anschluss von eigensicheren Stromkreisen an
nichteigensichere Stromkreise ist eine spätere Verwendung als Betriebsmittel mit eigensicheren Stromkreisen nicht mehr zulässig. Dies gilt sowohl
für den Trennschaltverstärker als auch für den Volumensensor.
Für die Errichtung eigensicherer Stromkreise, die Montage an äußeren
Anschlussteilen sowie für die Beschaffenheit und Verlegung von Leitungen
gelten einschlägige Vorschriften. Leitungen und Klemmen mit eigensicheren Stromkreisen sind zu kennzeichnen und von nichteigensicheren Stromkreisen zuverlässig zu trennen (EN 60079-14).
Von den eigensicheren Anschlüssen des Trennschaltverstärkers ist der vorgeschriebene Abstand zu geerdeten Bauteilen und Anschlüssen anderer
Geräte einzuhalten. Soweit nicht ausdrücklich in der gerätespezifischen
Anleitung angegeben, erlischt die Zulassung durch Öffnen des Gerätes
bei Reparaturen oder Eingriffe am Gerät, die nicht vom Sachverständigen
oder vom Hersteller ausgeführt werden.
Sichtbare Veränderungen am Gerätegehäuse des Trennschaltverstärkers
(z.B. bräunlich-schwarze Einfärbungen durch Wärme sowie Löcher und
Ausbeulungen) weisen auf einen schwerwiegenden Fehler hin, worauf das
Gerät unverzüglich auszuschalten ist. Zusätzlich ist auch der angeschlossene Volumensensor zu überprüfen.
Beachten Sie, dass die Überprüfung der Geräte, hinsichtlich des Explosionsschutzes, nur von einem Sachverständigen oder vom Hersteller vorgenommen werden darf.
Der Betrieb des Trennschaltverstärkers ist nur im Rahmen der auf dem Gehäuse aufgedruckten zulässigen Daten gestattet. Vor jeder Inbetriebnahme
oder nach Änderung der Geräte-Zusammenschaltung ist sicherzustellen,
dass die zutreffenden Bestimmungen, Vorschriften, Richtlinien und Rahmenbedingungen eingehalten werden, ein bestimmungsgemäßer Betrieb
gegeben ist und die Sicherheitsbestimmungen erfüllt sind.
Wichtig:
Die Montage und der Anschluss der Trennschaltverstärker und des Volumensensors sind ausschließlich von geschultem und qualifiziertem Personal (befähigte Personen) mit Kenntnis
der einschlägigen, nationalen Vorschriften über den Ex-Schutz durchzuführen.
Für den Betreiber sind zur Errichtung, Installation, Betrieb, Prüfung und
Instandhaltung seiner Anlage in explosionsgefährdeten Bereichen unter
anderem die Richtlinien ATEX 95, ATEX 137 und die Europanormen
EN 1127-1, EN 60079-10, EN 60079-14, EN 60079-17 von großer
Bedeutung und unbedingt anzuwenden.
• VSE-Volumensensoren in Ex-Ausführung
Die VSE-Volumensensoren der Baureihe „VS in Ex-Ausführung“ sind für den
Einsatz im Ex-Bereich zugelassen und werden immer mit einem oder zwei
Trennschaltverstärkern zusammen betrieben. Sie sind blau gekennzeichnet
und bieten die erforderliche Ex-Schutz-Sicherheit. Auf dem Typenschild be-
finden sich, die nach DIN EN 50014 erforderlichen Bezeichnungen, Kennzeichnungen und die sicherheitstechnischen und elektrischen Daten (siehe
Seite 24 „Kennzeichnung der Volumensensoren“). VSE liefert die Volumensensoren mit den Trennschaltverstärkern Typ MK 13-P-Ex0/24 V DC/K15.
• Der Trennschaltverstärker MK 13-P-Ex0/24 V DC/K15
Der Trennschaltverstärker MK 13-P-Ex0/24 V DC/K15 ermöglicht eine
galvanisch getrennte Übertragung von binären Schaltzuständen. Er hat
einen eigensicheren Eingangskreis und ist zertifiziert nach II(1) GD [EEx
ia] IIC. Es besteht eine galvanische Trennung vom Eingangskreis zum Ausgangskreis und zur Versorgungsspannung. Zur Übertragung von zwei Kanälen sind zwei Trennschaltverstärker dieser Ausführung erforderlich. Der
Eingangskreis lässt sich auf Drahtbruch und Kurzschluss überwachen (die
Überwachung ist durch eine Drahtbrücke abschaltbar). Ein Fehler im Eingangskreis sperrt zwar die Signalausgabe, wird aber nicht als Fehlermeldung ausgegeben. Zwei plusschaltende (PNP-Ausgänge), kurzschlussfeste
Transistorausgänge, geben das digitale Signal eines Kanals antivalent
aus.
9
Klemmen 7, 8
Stromversorgung: 7 = Ub ; 8 = GND (0 V)
Klemmen 5, 6
5 = Ausgang 1 (PNP); 6 = Ausgang 2 (PNP)
LED grün = Betriebsbereitschaft
LED gelb = Signal (Ausgang 1 = Ub; Ausgang 2 = offen)
LED aus = Signal (Ausgang 1 = offen; Ausgang 2 = Ut)
LED rot = Störung (Ausgang 1 = offen; Ausgang 2 = offen)
Kennzeichnungsschild
Klemmen 3, 4
Eingangskreis-Überwachung
(Überwachung deaktivieren = Klemmen 3 und 4 brücken)
Klemmen 1,2
Eigensicherer Eingangskreis
1 = +Uex; 2 = +Uex
Abbildung 2: Ansicht des Trennschaltverstärker MK 13-P-Ex0/24 V DC/K15
Die blau gekennzeichneten Klemmen 1...4 des Trennschaltverstärkers
verfügen über Stromkreise der Zündschutzart „Eigensicherheit“ für den
Explosionsschutz gemäß EN 50020. Die eigensicheren Stromkreise sind
von autorisierten Prüfstellen bescheinigt und für die Verwendung in den
jeweiligen Ländern zugelassen.
Signalgeber
Volumensensor
+
1
pnp
+8,2 V
Imax = 100 mA
Signal
-
pnp
500 Ω
mögliche Brücke zur
Ausschaltung der
EingangskreisÜberwachung
YE/RD
2
inv. Signal
+Ub
4
6
R
3
Ex
Imax = 100 mA
Signalausgabe
5
Pwr = power
GN
+Ub
+Ub
GND (-Ub)
7
8
R
+
Stromversorgung
-
Abbildung 3: Schaltbild des Trennschaltverstärker MK 13-P-Ex0/24VDC/K15
Der Volumensensor liefert ein digitales Stromsignal, das im Trennschalt-
verstärker weiter verarbeitet wird.
Low Signal = < 2,7 mA
High Signal = > 3,7 mA
Da die Signalübertragung durch ein eingeprägtes Stromsignal erfolgt,
werden nur zwei Leitungen für die Übertragungsleitung benötigt. Aus
dem Stromsignal erzeugt der Trennschaltverstärker das plusschaltende
Ausgangssignal (PNP-Signal) und das invertierte plusschaltende Ausgangssignal (PNP-Signal). Im Normalfall benötigt das Auswertegerät nur
das standardmäßig erzeugte Signal (siehe Abbildung 3 und Abbildung
4), das invertierte Signal wird nur in Ausnahmefällen verarbeitet. In den
Anschlusszeichnungen ist das invertierte Signal daher auch nur gestrichelt
dargestellt.
10
ein Messvolumen
= 1 Vm
Signal
invertiertes Signal
Abbildung 4: Signalausgabe des Trennschaltverstärkers
Hinweis:
Beachten Sie bitte, dass die Signalausgabe des Trennschaltverstärkers ein PNP-Signal ist (low
Signal = offener Ausgang; high Signal = Ub). Wenn das Auswertegerät hochohmige Eingänge
hat, könnte dies, besonders im oberen Durchflussbereich, Probleme verursachen. Die
Signalflanken verschleifen und das Auswertegerät kann digitale Signale nicht mehr
erkennen. Schließen Sie in diesem Fall einen Pull-down-Widerstand von ca. 2,2 ... 4,7 kΩ
parallel zum Eingang des Auswertegeräts an (siehe Abbildung 3 Widerstand R).
Ist die „Brücke zur Abschaltung der Eingangskreis-Überwachung“
(siehe Abbildung 3) geschaltet, dann ist die Überwachung deaktiviert.
• Technische Daten Trennschaltverstärker MK 13-P-Ex0/24 V DC/K15.
Hersteller
Werner Turck GmbH & Co. KG
Typenbezeichnung
MK13-P-Ex0/24 V DC/K15
Betriebspannung
Restwelligkeit WSS
Stromaufnahme
Galvanische Trennung
10 ... 30 V DC
≤ 10%
ca. 20 mA
Eingangskreis zu Ausgangskreis und Versorgungsspannung für 250 Veff
Prüfspannung 2,5 kVeff
Eingangskreis
Betriebswerte
- Leerlaufspannung U0
- Leerlaufstrom I0
- Innenwiderstand Ri
Schaltpunkte
Drahtbruchschwelle
Kurzschlussschwelle
eigensicher nach EN 50020
8,2 V
16,4 mA
≤ 500 Ω
2,9 ... 3,5 mA (± 0,2 mA)
≤ 0,16 mA
≤ 12,4 mA
Ausgangskreise
Spannungsfall
Schaltstrom je Ausgang
Schaltfrequenz
zwei Transistorausgänge, kurz-
schlussfest, plusschaltend
≤ 2,5 V
≤ 100 mA
≤ 3 kHz
Ex-Zulassung gemäß
Konf.-Bescheinigung Höchstwerte
- Leerlaufspannung U0
- Kurzschlussstrom I0
- Leistung P0
PTB06 ATEX2025
≤ 9,9 V
≤ 22 mA
≤ 54 mW
Äußere Induktivitäten/Kapazitäten L0 /C0 - [EEx ia] IIB
2/10/20 mH / 5/3,5/3 µF
- [EEx ia] IIC
1/5/10 mH / 1,1/0,75/0,65 µF
Temperaturbereich TU
-25 ... +70°C
Kennzeichnung des Gerätes
II (1) GD [EEx ia] IIC
LED-Anzeigen
- Schaltzustand/Fehlermeldung
- Betriebsbereitschaft
gelb/rot (Zweifarben-LED)
grün
Klemmengehäuse
Abmessungen
Anschluss
Anschlussquerschnitt
Schutzart (IEC 60529 / EN60529)
Betriebstemperaturbereich
8-polig, Polycarbonat /ABS
Brennbarkeitsklasse V-0 nach UL94
aufschnappbar auf Hutschiene
(DIN 50022) oder aufschnappbar auf Montageplatte
Höhe: 89 mm, Länge: 70 mm,
Breite: 18 mm
Flachklemmen mit selbstab-
hebenden Andruckscheiben
≤ 2 x 2,5 mm2 oder 2 x 1,5 mm2
Mit Aderendhülsen
IP 20
-25 ... +70°C
11
• Installation von VSE-Volumensensoren im Ex-Bereich
Die folgenden Abbildungen zeigen drei Anschlussbeispiele von Volumensensoren für den Einsatz im Ex-Bereich. Wählen Sie für Ihre Anwendung
das geeignete Beispiel aus und schließen Sie die einzelnen Betriebsmittel
entsprechend der dargestellten Abbildung an. Trennschaltverstärker enthalten auch nichteigensichere Stromkreise und dürfen nicht im explosionsgefährdeten Bereich installiert werden. Die nichteigensicheren Stromkreise sind gemäß DIN VDE 0100-4, IEC 60364-4-4
zu installieren.
Im explosionsgefährdeten Bereich sind die Volumensensoren an einem
vorschriftlich geerdeten System angeschlossen. Für einen EMV-sicheren
Betrieb liefert VSE Anschlusskabel, bei dem der Schirm auf der Überwurfmutter des vierpoligen Rundsteckverbinders aufliegt. Ein weiteres Anschließen des Schirms auf Erdpotenzial am anderen Ende der Anschlussleitung,
d.h. im nichtgefährdeten Bereich ist für den EMV-sicheren Betrieb nicht
notwendig. Sie müssen immer auf den korrekten Anschluss an das Potenzialausgleichssystems achten, um sicherzustellen, dass zwischen den Anschlüssen
des Schutzleiters PE (Volumensensor >> Trennschaltverstärker >> elektron. Auswertung) kein Potenzialunterschied auftreten kann. Verlegen Sie
hierzu z.B. eine zusätzliche Drahtverbindung (ca. Ø 4 ... Ø 6 mm2) zwischen den einzelnen Betriebsmitteln (siehe PE-Pfeile in den folgenden
Abbildungen) oder verbinden Sie die einzelnen PE-Anschlusspunkte sternförmig an einer bestimmten Stelle mit dem Schutzleiter PE. Eine Anschlussmöglichkeit befindet sich an dem Messwerkgehäuse, an welches dann ein
Leiter mit einem Mindestquerschnitt von 4 mm2 anzuschließen ist.
Wichtig:
Montage und Installation sind immer entsprechend der örtlich gültigen Vorschriften durchzuführen, für deren Einhaltung ist der Betreiber der Messeinrichtung verantwortlich. Sämtliche
Installationen sind EMV-gerecht durchzuführen.
Sie müssen sicherstellen, dass kein Potenzialunterschied zwischen den einzelnen Betriebsmitteln besteht und einen Potenzialausgleich legen!
Das Anschlussbild Abbildung 5 zeigt die Auswertung von einem Signal
des Volumensensors. Mit diesem Messsystem können Sie den Durchfluss
Ex-Bereich
Volumensensor
und das Volumen messen, eine Durchflussrichtungserkennung ist mit dieser
Schaltung aber nicht möglich.
normale Atmosphäre
elektron. Auswertung
Trennschaltverstärker
5
pnp
6
pnp
7
+
power
8
1
+
2 3
4
1
+
- 2
-
Signal
invertiertes Signal
Ub+
GND (0 V; Ub-)
MK 13-P-Ex0/24 V DC/K15
PE
PE
PE
PE
Abbildung 5: Auswertung von einem Kanal
Wichtig:
Diese Auswertung können Sie einsetzen, wenn sicher gestellt ist, dass der Volumenstrom nur
in einer Durchflussrichtung fließen kann. Bei wechselnder Durchflussrichtung (auch
kurzzeitig) erkennt die Auswertung diesen Rückstrom des Mediums nicht und es entsteht
eine Fehlmessung.
12
Ex-Bereich
Volumensensor
normale Atmosphäre
elektron. Auswertung
Trennschaltverstärker: 1. Kanal
5
pnp
6
pnp
7
+
power
8
1
+
2 3
4
1
+
- 2
+ 4
- 3
1. Kanal
2. Kanal
-
MK 13-P-Ex0/24 V DC/K15
Signal (1. Kanal)
invertiertes Signal (1. Kanal)
Signal (2. Kanal)
invertiertes Signal (2. Kanal)
Trennschaltverstärker: 2. Kanal
5
pnp
6
pnp
7
+
power
8
1
+
2 3
4
PE
PE
-
MK 13-P-Ex0/24 V DC/K15
PE
Ub+
GND (0 V; Ub-)
PE
Abbildung 6: Auswertung von zwei Kanälen (Standardschaltung)
In der Regel wird diese Schaltung als Standard verwendet. Die elektronische Auswertung verarbeitet die digitalen Signale von den Kanälen 1
und 2 und liefert die Stromversorgung. Für die Auswertung werden die
invertierten Signale der Kanäle nicht benötigt, so dass diese entfallen und
Sie zum Anschluss nur ein 4-adriges Kabel benötigen.
Mit der Schaltung Abbildung 7 können Sie zwei autark arbeitende Signalsysteme aufbauen. Volumensensoren in dieser Ausführung besitzen zwei
Ex-Bereich
Volumensensor
galvanisch getrennt arbeitende Schaltkreise und ermöglichen somit eine
separate Verarbeitung der Signale (Kanal 1 und Kanal 2). Wie Sie aus
Abbildung 7 ersehen können, erfolgt die Weiterleitung der Signale über
separat arbeitende Trennschaltverstärker. Gespeist werden beide Systeme
aus zwei Stromquellen. Da beide Signalsysteme galvanisch voneinander
getrennt sind und unabhängig arbeiten, findet diese Ausführung in redundant arbeitenden Anlagen und Systemen Anwendung. Selbst wenn ein
Signalsystem ausfällt, arbeitet das andere noch weiter.
normale Atmosphäre
elektron. Auswertung
Trennschaltverstärker: 1. Kanal
1
2
3
4
1
+
- 2
+ 4
- 3
1. Kanal
2. Kanal
5
pnp
6
pnp
7
+
power
8
+
-
MK 13-P-Ex0/24 V DC/K15
-
Signal (1. Kanal)
invertiertes Signal (1. Kanal)
Ub1+
GND1 (0 V; Ub1-)
Trennschaltverstärker: 2. Kanal
1
2
3
4
PE
PE
5
pnp
6
pnp
7
+
power
8
+
-
MK 13-P-Ex0/24 V DC/K15
PE
-
Signal (2. Kanal)
invertiertes Signal (2. Kanal)
Ub2+
GND2 (0 V; Ub2-)
PE
Abbildung 7: Galvanische Trennung zwischen den Kanälen durch separate Stromversorgung
Wichtig:
Der Trennschaltverstärker MK13-P-Ex0/24 V DC/K15 wird von der WERNER TURCK GmbH
& Co. KG ausschließlich für die Volumensensoren in Ex-Ausführung der VSE Volumentechnik
GmbH gefertigt!
Das Anschlussbild Abbildung 6 zeigt die Auswertung von zwei Kanälen
des Volumensensors. Mit diesem Messsystem können Sie den Durchfluss
und das Volumen in beiden Durchflussrichtungen messen.
13
Ub
+Ub
- Ub
+Ub
- Ub
Abbildung 8: Messung im explosiven Bereich
Wichtig:
Personen, die mit der Montage, Inbetriebnahme und dem Betrieb der Geräte beauftragt
werden, müssen über die ihrer Tätigkeit entsprechenden Qualifikationen verfügen, insbesondere müssen sie über Kenntnisse im Explosionsschutz verfügen.
14
• Sicherheitsrelevante Installations- und Inbetriebnahmehinweise im Ex-Bereich
• Die Errichtung von Ex-Anlagen darf grundsätzlich nur durch Fachper-
sonal d.h. von einer befähigten Person mit Explosionsschutzaus-
bildung vorgenommen werden!
sind immer mit Trennschaltverstärkern, die die Eigensicherheit gewähr-
leisten und Ex-zertifiziert sind, zu betreiben. Sie sind blau gekenn-
zeichnet und bieten die erforderliche Ex-Schutz-Sicherheit!
• Das Fachpersonal muss die Errichtungsbestimmungen und die ent-
sprechenden Baumusterprüfbescheinigungen und Konformitätsbe-
scheinigungen beachten und verstanden haben!
•
Die Trennschaltverstärker müssen die Eigensicherheit des Signalstromes
nach dem Schutzniveau „ia“ (DIN EN 50020) gewährleisten und
dürfen nicht in ihren Grenzwerten über den höchstzulässigen Eingangs-
werten des Volumensensors liegen!
•
Bei der Zusammenschaltung von Betriebsmitteln muss der „Nachweis
der Eigensicherheit“ durchgeführt werden (EN 60079-14). Bereits
durch den einmaligen Anschluss von eigensicheren Stromkreisen an nicht-
eigensichere Stromkreise ist eine spätere Verwendung als Betriebsmittel
mit eigensicheren Stromkreisen nicht mehr zulässig. Dies gilt sowohl für
den Trennschaltverstärker als auch für den Volumensensor. Für die
Errichtung eigensicherer Stromkreise, die Montage an äußeren An-
schlussteilen sowie für die Beschaffenheit und Verlegung von Leitungen
gelten einschlägige Vorschriften. Leitungen und Klemmen mit eigen-
sicheren Stromkreisen sind zu kennzeichnen und von nichteigen-
sicheren Stromkreisen zu trennen oder müssen eine entsprechende
Isolierung aufweisen (EN 60079-14)!
•
Die Summe der maximal wirksamen Kapazitäten Ci und Induktivitäten
Li des Volumensensors und des vierpoligen Anschlusskabels dürfen die
Höchstwerte C0 und L0 des zugehörigen Trennschaltverstärkers nicht
überschreiten. Beachten Sie auch dabei die Hersteller-Angaben des
Anschlusskabels und die verwendeten Leitungslängen!
• Es ist grundsätzlich im spannungslosen Zustand an den Geräten zu
arbeiten!
•
Vor der Inbetriebnahme des Volumensensors müssen Sie die gesamte
Anlage sorgfältig spülen und reinigen, damit keine Fremdkörper von
der Montage in das Messwerk des Volumensensors gelangen
können!
• Die Rohrleitungen sowie der Volumensensor müssen im Betrieb immer
gefüllt sein, damit keine Gasblasen entstehen können!
•
Stark verschmutzte Medien oder Fremdkörper im Medium können das
Messwerk des Volumensensors blockieren, beschädigen oder sogar
zerstören. In diesen Fällen ist immer ein ausreichend großer Filter vor
den Volumensensor einzusetzen, so dass keine Fremdkörper und Fest-
stoffe in das Messwerk gelangen können und somit ein Schaden am
Volumensensor verhindert wird!
• Für staubexplosionsgefährdete Bereiche sind die VSE-Volumensen-
soren in Ex-Ausführung nicht zugelassen!
•
Um induktive Störeinflüsse zu unterdrücken ist bei der Installation des
Volumensensors ein Anschlusskabel, bei dem der Schirm auf der Über-
wurfmutter des vierpoligen Rundsteckverbinders aufliegt, zu verwenden.
Im explosionsgefährdeten Bereich hat der Volumensensor Verbindung
zum Erdpotenzial. Es muss im hohen Grade sichergestellt werden, dass
zwischen jedem Ende des Stromkreises (d.h. zwischen dem explosions-
gefährdeten und nichtgefährdeten Bereich) ein Potenzialausgleich
besteht. Der Potenzialausgleich des Schutzleiters PE muss im gesamten
Bereich der Errichtung des eigensicheren Stromkreises vorhanden
sein!
•
Der Betreiber muss die Anlage im ordnungsgemäßen Zustand halten,
sie betreiben, sie ständig überwachen, notwendige Instandsetzungen
und die damit verbundenen Arbeiten unverzüglich durchführen und die
hierzu erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen treffen. Dieses als
ständige Überwachung bekannte Verfahren soll in die neue Euro-
päische Gesetzgebung übernommen werden!
• Für den Einsatz von Volumensensoren der Baureihe „VS“ in explosions-
gefährdeten Bereichen liefert VSE spezielle Volumensensoren. Diese
Volumensensoren sind für den Einsatz im Ex-Bereich zugelassen und
• Bei jeglichem Betrieb der Volumensensoren, dürfen die zulässigen
Umgebungs- und Medientemperaturen in der entsprechenden Tempe-
raturklasse nicht überschritten werden!
•
Bei der Inbetriebnahme sowie bei Wartungsarbeiten ist die
Gehäuseoberfläche des Volumensensors vor Schlägen oder scharfen
Kanten, von Werkzeugen oder anderen Gegebenheiten, sicher zu
schützen!
•
Das Vorverstärkergehäuse ist aus Aluminiumdruckguss. Die Erzeugung
von Schlag- und Reibvorgängen, besonders zwischen Aluminium und
Stahl müssen vermieden werden, so dass eine Funkenbildung aus-
zuschließen ist!
• Beim Einsatz des Volumensensors (VS-Ex-Ausführung) in Bereichen, die
Kategorie 1-Betriebsmittel erfordern, ist der Sensor so zu errichten, dass
Schlag- und Reibfunken auszuschließen sind!
•
Es dürfen keine Änderungen oder Erweiterungen an den
Geräten vorgenommen werden, wenn sie nicht ausdrücklich durch den
Hersteller erlaubt sind. Wird das Vorverstärkergehäuse geöffnet,
verfällt der Ex-Schutz!
15
• Wartung und Reparatur
VSE Volumensensoren sind grundsätzlich wartungsfrei. Es ist jedoch ratsam, insbesondere
bei schwierigen Einsatzfällen oder kritischen Medien (z.B. bei abrasiven, verschmutzten
Medien oder Medien mit Füllstoffen bzw. Pigmenten), hohen Viskositäten und sehr
großen Belastungen des Messwerkes (z.B. bei häufig und schnell wechselnden Durchflüssen),
die Volumensensoren in bestimmten regelmäßigen Zeitintervallen zur Überprüfung ins Werk
zurück zu senden. Hier können eventuelle kleine Schäden frühzeitig erkannt und behoben
werden, bevor es während der Produktion zu einem totalen Ausfall des Volumensensors führt,
sei es durch eine schadhafte Lagerung oder durch eine Blockierung des Messwerkes.
Der Betreiber ist für regelmäßige Kontrolle, Wartung und Rekalibrierung verantwortlich. Jede
Beobachtung einer Störung oder einer Beschädigung verbietet die weitere Benutzung!
Wir empfehlen eine jährliche Überprüfung und Rekalibrierung.
Reparaturen sind nur durch den Hersteller oder durch autorisiertes Personal auszuführen. Anderweitige Reparaturen sind durch einen Sachverständigen zu begutachten.
• Rücksendung von Reparaturen und Mustergeräten
Für eine zügige und wirtschaftliche Reparatur der Volumensensoren und
anderen Komponenten ist es unbedingt erforderlich, dass Sie der Rücksendung eine genaue Beschreibung der Beanstandung bzw. des Fehlers beifügen. Außerdem muss ein Sicherheitsblatt beiliegen, aus dem eindeutig
hervorgeht, welches Medium mit dem Volumensensor betrieben wurde und
wie gefährlich dieses Medium ist.
Die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften zum Arbeitsschutz, wie
Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV), Unfallverhütungsvorschriften sowie
Vorschriften zum Umweltschutz, Abfallgesetz (AbfG) und Wasserhaushaltsgesetz (WHG) verpflichten Unternehmen, ihre Arbeitnehmer bzw. Mensch und Umwelt vor schädlichen Einwirkungen beim Umgang mit
16
gefährlichen Stoffen zu schützen. Falls trotz sorgfältiger Entleerung und
Reinigung des Volumensensors dennoch weitere Sicherheitsvorkehrungen
erforderlich sind, müssen diese notwendigen Informationen unbedingt der
Rücksendung beigefügt sein.
Bei allen Rücksendungen von Volumensensoren zur VSE Volumentechnik GmbH beachten Sie bitte, dass eine Überprüfung und Reparatur nur
durchgeführt wird, wenn das Sicherheitsdatenblatt des verwendeten
Mediums beigefügt ist und die Volumensensoren vollständig gereinigt und
gespült sind. Dies dient zum Schutz unserer Mitarbeiter und erleichtert uns
die Arbeit. Bei Nichtbeachtung erfolgt eine unfreie Rücksendung!
• Technische Daten VS 0,02 – VS 4
Baugröße
Messbereich
l/min
Frequenz
Hz
Impulswertigkeit
cm3/Impuls
K-Faktor
Imp./Liter
VS 0,02
0,002 … 2
1,667 … 1666,67
0,02
50 000
VS 0,04
0,004 … 4
1,667 … 1666,67
0,04
25 000
VS 0,1
0,01 … 10
1,667 … 1666,67
0,1
10 000
VS 0,2
0,02 … 18
1,667 … 1500,00
0,2
5 000
VS 0,4
0,03 … 40
1,250 … 1666,67
0,4
2 500
VS 1
0,05 … 80
0,833 … 1333,33
1
1 000
VS 2
0,1 … 120
0,833 … 1000,00
2
500
VS 4
1,0 … 250
4,167 … 1041,67
4
250
Messgenauigkeit
: bis zu 0,3% vom Messwert (bei Viskosität > 20 mm2/s)
Wiederholgenauigkeit
: ± 0,05% unter gleichen Betriebsbedingungen
Material
: Grauguss EN-GJS-400-15 (EN 1563) oder
Edelstahl 1.4305
Messwerkslagerung
: Kugellager oder Stahlgleitlager (mediumbedingt)
Dichtungen
: FPM (Standard), NBR, PTFE oder EPDM
Max. Betriebsdruck
: Grauguss EN-GJS-400-15 (EN 1563) 315 bar
Edelstahl 1.4305 450 bar
Viskositätsbereich
: 1 … 100 000 mm2/s
Einbaulage
: beliebig
Durchflussrichtung
: beliebig
Laufgeräusche
: max. 72 db(A)
Kanalversatz
: 90° ± 30° max.
Tastverhältnis
: 1/1 ± 15° max.
Vorverstärkergehäuse
: Aluminium
Schutzart
: IP 65
17
18
Durchflusswiderstand ∆p
Durchflusswiderstand ∆p
Durchflusswiderstand ∆p
Durchflusswiderstand ∆p
Durchflusswiderstand ∆p
Durchflusswiderstand ∆p
Durchflusswiderstand ∆p
Durchflusswiderstand ∆p
• Durchflusskennlinien VS 0,02 – VS 4
VS 0,02
VS 0,04
Durchfluss Q
VS 0,1
VS 0,4
VS 2
Durchfluss Q
Durchfluss Q
VS 0,2
Durchfluss Q
Durchfluss Q
VS 1
Durchfluss Q
Durchfluss Q
VS 4
Durchfluss Q
• Abmessungen VS 0,02 – VS 4
Edelstahlausführung
Anschlussbild
Gehäuse ohne Fräskante
Graugussausführung
Ansicht X
Earth
X
Steckerposition für
VS 0,02 to VS 0,4 and VS 4
Zentrierbohrung
Erdung
Ansicht X
Graugussausführung
Anschlussbild
Zentrierbohrung
Steckerposition für VS 1/VS 2
Baugröße
O-Ring
A
B
C
D
E
øG
H
K
L
M
N
O-Ring
Gewicht
GG
E
kg
kg
100
80
91
M6
12,5
9
114
58
70
40
20
11 x 2
2,8
VS
0,02
3,4
0,04
100
80
92
M6
11,5
9
115
59
70
40
20
11 x 2
2,8
3,4
0,1
100
80
94
M6
9
9
117
61
70
40
20
11 x 2
2,8
3,4
0,2
100
80
94
M6
9,5
9
117
61
70
40
20
11 x 2
3,0
3,7
0,4
115
90
96,5
M8
11,5
16
120
63,5
80
38
34
17,96 x 2,62
4,0
5,0
1
130
100
101
M8
12,5
16
124
68
84
72
34
17,96 x 2,62
5,3
6,8
2
130
100
118
M8
15
16
141
85
84
72
34
17,96 x 2,62
6,7
8,4
4
180
140
145
M12
20
30
168
110
46
95
45
36,17 x 2,62
14,7
18,4
Die Abmessungen sind in mm angegeben
19
• Abmessungen Anschlussplatten AP. 02 - 4
Anschlusslage seitlich
Volumensensor
Anschlussplatte
Zug. Baugröße
VS
0,02
0,04
0,1
0,2
0,4
1
2
4
AnschlussGewinde
G
F
35
G 1/2“
B
C
D
23
G 1/2“
35
28
G 3/4“
40
33
G 1/2“
35
28
G 3/4“
40
33
G 1“
55
41
51
G 1 1/4“
70
*G 1 1/2“
70
G 1 1/2“
80
Anschlusslage unten
Volumensensor
Anschlussplatte
56
E
L
Gewinde / Tiefe
Gewicht
M
kg
100
M6 / 12
1,8
115
M8 /15
2,7
130
M8 /15
3,6
26
80
90
40
70
28
*nur für AP. 4 U...
20
A
20
G 1/4“
G 3/8“
øH
30
38
90
100
38
80
100
110
72
84
46
52
46
52
55
120
140
110
130
100
120
110
60
72
M8 /15
180
7,4
12,0
• Technische Daten VS 10
Baugröße
Messbereich
l/min
Frequenz
Hz
Impulswertigkeit
cm3/Impuls
K-Faktor
Imp./Liter
VS 10
1.5 … 525
7.50 … 2625.00
3.333
300
Messgenauigkeit
: bis zu 0,3% vom Messwert (bei Viskosität > 20 mm2/s)
Wiederholgenauigkeit
: ± 0,05% unter gleichen Betriebsbedingungen
Material
: Grauguss EN-GJS-600-3 (EN 1563)
Messwerkslagerung
: Kugellager oder Stahlgleitlager (mediumbedingt)
Gewicht
: 70 kg ohne Anschlussplatte Dichtungen
: FPM (Standard), NBR, PTFE oder EPDM
Max. Betriebsdruck
: 420 bar / 6000 psi
Viskositätsbereich
: 5 ... 100 000 mm2/s
Einbaulage
: beliebig
Durchflussrichtung
: beliebig
Laufgeräusche
: db(A)
Kanalversatz
: 90° ± 30° max.
Tastverhältnis
: 1/1 ± 15° max.
Vorverstärkergehäuse
: Aluminium
Schutzart
: IP 65
Durchflusswiderstand ∆p
• Durchflusskennlinie VS 10
Durchfluss Q
21
• Abmessungen VS 10
Ansicht X
Anschlussbild
O-Ring
44,12x2,62
Bügelgriff
Ringschraube
Erdung
Gewicht 70 kg
Ringschraube
Die Abmessungen sind in mm angegeben
• Abmessungen Anschlussplatte APG 10.
APG 10 SG0N / 1
Ansicht X
Anschlussbild VS 10
Gewicht 21 kg
APG 10 SW0N / 1
Ansicht X
M16-27 tief
Anschlussbild VS 10
22
Gewicht 30 kg
Die Abmessungen sind in mm angegeben
• Typenschlüssel
Volumensensoren VS in Ex-Ausführung
Anschlussplatten AP
23
• Kennzeichnung der Volumensensoren
Name und Anschrift des Herstellers:
VSE Volumentechnik GmbH
Hönnestraße 49
58809 Neuenrade / Germany
CE Kennzeichnung:
0158
Typenbezeichnung:
VS *** ******-32Q1*/*
Kennzeichnung nach der Richtlinie 94/9/EG:
II 1G EEx ia IIC T6...T4
Typenschild:
• Sicherheitstechnische Daten Volumensensor Typ VS *** ******-32Q1*/*
Nennwerte:
Nennspannung
VCC1,2 = 5 ... 10 V
Schaltströme ILow1,2 < 2,7 mA (ILow min1,2 > 2,0 mA)
IHigh1,2 > 3,7 mA (Ihigh max1,2 < 4,5 mA)
Höchstwerte:
Ui = 18,5 V
Ii = 24 mA
Pi = 100 mW
Ci = 0,27 µF
Li = 0
Ri = 0
• Höchstzulässige Umgebungs- und Medientemperaturen
Temperaturklasse
T4
T5
T6
Umgebungstemperatur
-20°C ≤ Tamb ≤ 95°C
-20°C ≤ Tamb ≤ 70°C
-20°C ≤ Tamb ≤ 55°C
Medientemperatur
-20°C ≤ TMed ≤ 100°C
-20°C ≤ TMed ≤ 75°C
-20°C ≤ TMed ≤ 60°C
24
• Vorverstärker-Blockschaltbild
Sicherer Bereich
Trennschaltverstärker
MK 13- P - EX 0/ 24 v dc/ K15
Explosionsgefährdeter Bereich
Potenzialausgleich
• Zusammenstellung der sicherheitsrelevanten technischen Daten
Volumensensor
VSE-Anschlusskabel, blau RAL 5015
Trennschaltverstärker
Typ: VS *** ******-32Q1*/*
abgeschirmt; 4 x 0,34 mm2
Typ: MK13-P-Ex0/24 V DC/K15
BVS 05 ATEX E 071 X
PUR
PTB 06 ATEX2025
II 1G EEx ia IIC T4-T6
II (1) G [EEx ia] IIC
Ui = 18,5 V
R = 0,053 Ω/m
Uo = 9,9 V
Ii = 24 mA L = 0,85 µH/m (x)
Io = 22 mA
Pi = 100 mW
CA-A = 55 pF/m (x)
Po = 54 mW
Ri = 0
CA-S = 105 pF/m (x) Li = 0
[(x) = Gemessen bei 1000 Hz ]
Ci = 0,27 µF
IIC
IIB
Lo/mH
1
5
10
2
10
Co/µF
1,1
0,75
0,65
5
3,5 3
Temperaturklasse
T4
T5
T6
Umgebungstemperatur
-20°C ≤ Tamb ≤ 95°C
-20°C ≤ Tamb ≤ 70°C
-20°C ≤ Tamb ≤ 55°C
Medientemperatur
-20°C ≤ TMed ≤ 100°C
-20°C ≤ TMed ≤ 75°C
-20°C ≤ TMed ≤ 60°C
20
25
26
27
28
32
04/09 www.plakart.de
VSE Volumentechnik GmbH
Hönnestraße 49
58809 Neuenrade/Germany
Fon
+ 49 (0)23 94 /616 30
Fax + 49 (0)23 94 /616 33
E-Mail info@vse-flow.com
Internet www.vse-flow.com
Document
Kategorie
Technik
Seitenansichten
12
Dateigröße
2 409 KB
Tags
1/--Seiten
melden