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Intelligentes Steuerungskonzept - Weishaupt

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Produktinformation über digitales Feuerungsmanagement
Intelligentes Steuerungskonzept
Digitaler Feuerungsmanager W-FM100 und W-FM200
2
Digitales Feuerungsmanagement
Moderne Öl-, Gas- und Zweistoffbrenner nutzen Verbrennungstechniken, die eine präzise und reproduzierbare Dosierung von Brennstoff
und Verbrennungsluft erfordern.
Digitales Feuerungsmanagement
von Weishaupt ist die Überwachungsund Optimierungstechnologie, die
den Betrieb von Feuerungsanlagen
einfacher und sicherer macht.
Hochpräzise Steuerung
Vorteile auf einen Blick:
Mit dem Sicherheits-Bussystem können
bis zu 6 Stellantriebe betrieben werden,
welche direkt an den Stellgliedern
für Luft, Brennstoff und Mischeinrichtung angebaut sind. Diese hochpräzisen
Schrittmotorantriebe werden über das
CAN-Bus-Kabel mit Energie versorgt.
• ein Gerät für alle Brennervarianten
• optimale Verbrennungswerte
durch präzise Steuerung
• flexibler Flammenfühlereinsatz
• integrierte Dichtheitskontrolle
Flexibler Flammenfühler-Anschluss
• integrierter Leistungsregler
Neben Möglichkeiten der Fernbedienung, Ferndiagnose und Überwachung reduziert digitales
Feuerungsmanagement auch den
Aufwand für die Inbetriebnahme
und Wartung.
Einfacher Anschluss
Alle notwendigen Anschlüsse für die
externen Komponenten sind auf steckbaren Klemmenblöcken vorhanden
und alle Funktionen soft- und hardwaremäßig integriert.
Optimale Schaltsicherheit
Die Ausgänge sind mit Relais verwirklicht, um eine optimale Schaltsicherheit
zu garantieren. Die Ein- und Ausgänge
des W-FM 100 und W-FM 200 führen
Netzspannung, es sind keine Koppelrelais notwendig.
Komfortable Bedienung
Zur Bedienung und Beobachtung durch
den Betreiber sowie zur Inbetriebnahme
für den Techniker ist eine separate Anzeige- und Bedieneinheit (ABE) vorhanden. Die ABE ist mit dem Grundgerät
über ein Sicherheits-Bussystem, dem
CAN-Bus verbunden. Dadurch kann die
ABE an beliebiger vom Betreiber frei
wählbarer Stelle bis zu 100 m entfernt
vom Grundgerät platziert werden.
Direkt am Grundgerät können drei verschiedene Flammenfühler angeschlossen werden. Für einfache Ölbrenner
kann ein herkömmlicher Fotowiderstand
eingesetzt werden. Für Dauerbetrieb bei
Zweistoff-Brennern wurde ein neuer
Infrarot-Flackerdetektor entwickelt.
Reine Gasbrenner können mit einer für
Dauerbetrieb zugelassenen Ionisationsüberwachung versehen werden.
• integrierter Drehzahlregler
(WM-F200)
• einfache Anbindung eines
O2-Moduls zur O2-Regelung
(WM-F200)
• Anzeige des feuerungstechnischen
Wirkungsgrades (WM-F200)
Kommunikationsfreiheit durch
Schnittstellenvielfalt
• hoher Komfort durch separate
Anzeige- und Bedieneinheit
Über die integrierte eBUS-Schnittstelle
können alle Betriebsdaten an übergeordnete Leitsysteme weitergegeben
werden. Von dort aus kann der Brenner
in allen Funktionen gesteuert werden.
Dies betrifft auch die Leistungsregelung. Über diese Schnittstelle können
auch alle Diagnosefunktionen abgerufen werden.
• fehlerfreie Bedienung durch
Klartextanzeige
• 16 verschiedene Landessprachen
verfügbar.
• flexible Kommunikationsmöglichkeiten durch Schnittstellenvielfalt
An der Anzeige- und Bedieneinheit sind
Steckplätze für zwei digitale Schnittstellen vorhanden. Direkt von außen zugänglich ist eine RS 232 Schnittstelle,
welche zum Anschluß eines PCs oder
Laptops dient. Über eine Software kann
komfortabel die Inbetriebnahme des
Brenners erfolgen. Die eingestellten
Betriebsdaten können so gespeichert
und zur Dokumentation ausgedruckt
werden. Außerdem kann mit einer
Registrierfunktion der Anlagenbetrieb
aufgezeichnet werden.
3
Systemübersicht
Feuerungsmanager
Came électronique
Anzeige- und Bedieneinheit
Die Weishaupt Feuerungsmanager
W-FM 100 und W-FM 200 verfügen
über einen integrierten “Feuerungsautomaten”, welcher die Inbetriebsetzung
und Ausserbetriebsetzung des Brenners steuert. Die W-FM sind dauerbetriebsfähig, es sind Flammenfühler für
Öl-, Gas- und Zweistoffbrenner anschließbar.
Die elektronische Verbundsteuerung
unterscheidet sich von herkömmlichen
Systemen durch den fehlersicheren
CAN-Bus, über den die Stellantriebe an
den Stellgliedern (Luftklappe, Ölregler,
Gasdrossel und Regulierhülse) angesteuert werden.
Die Anzeige- und Bedieneinheit (ABE)
ist mit dem Systembus verbunden. Sie
kann bis zu 100 m entfernt vom Grundgerät installiert werden. Dadurch kann
die für den Betreiber optimale Plazierung frei gewählt werden.
7 verschiedene Ablaufprogramme für
Öl, Gas und Schweröl sind bereits vorhanden. Individuelle Anpassungen an
die Anlage lassen sich über diverse
Parameter einstellen. Dies sind z. B.
Vorbelüftungszeit, Nachbelüftungszeit,
Zünd- und Sicherheitszeiten, Vor- und
Nachbelüftungspositionen der Antriebe.
Es können somit Öl-, Gas-, Schwerölund Zweistoffbrenner individuell gesteuert werden. Durch den direkten
Anschluß aller Ventile am Gerät werden
externe Brennstoffwahlrelais unnötig.
Je nach Anforderung können alle notwendigen Druckwächter ebenfalls am
Grundgerät angeschlossen und in der
Gerätekonfiguration, die werksseitig
vorgenommen wird, in ihrer Funktion
festgelegt werden.
Die mit eigenem Microprozessor ausgestatteten Stellantriebe werden durch
einen Schrittmotor mit einer extrem
hohen Auflösung betrieben.
Ein integrierter Regel- und Überwachungskreis positioniert die Abtriebswelle auf 0,1 Grad genau.
Der Stellungssollwert wird vom Grundgerät über den Bus gesendet. Nach
Erreichen der exakten Ist-Position wird
diese zur Kontrolle vom Stellantrieb
zurück an das Grundgerät gesendet. Es
sind für zwei Brennstoffe jeweils komplett getrennte Datensätze vorhanden.
Die Inbetriebnahme erfolgt nach einer
neuen zeitoptimierten Strategie. Es
müssen nur so viele Leistungspunkte
programmiert werden wie die Brennereinstellung erfordert. Ein nachträgliches
Einfügen weiterer Punkte oder Ändern
bestehender Punkte ist ohne weiteres
möglich.
Für Öl und Gas stehen unabhängige
Kurvensätze zur Verfügung.
Jeder Kurvensatz läßt sich für bis zu 6
Antriebe und einen Frequenzumrichter
individuell programmieren.
4
An der ABE können alle Brennerfunktionen direkt bedient werden. Es sind
keine externen Bedienelemente wie
Taster oder Schalter notwendig. Alle
Abläufe sowie die Diganosefunktionen
werden im Klartext angezeigt. Es sind
bereits 16 Landessprachen verfügbar.
In der Bedieneinheit ist ein separater
Datenspeicher enthalten, in dem die
komplette Einstellung vor Ort als
Sicherheitskopie gespeichert werden
kann.
Die ABE dient als Schnittstelle zur übergeordneten Leittechnik sowie zum Anschluß eines PC für die Inbetriebnahme.
O2-Sonde
O2-Modul
Gaszufuhr
Mischeinrichtung
Ölzufuhr
Schrittmotoren
Luftzufuhr
Impulsgeber
Frequenzumrichter
CAN-Bus
Feuerungsmanager
W-FM200
Leittechnik
Visualisierung
Pro Graf NT
CAN-Bus
DDC
Anzeige- und
Bedieneinheit
5
Getrennte Bedienebenen sorgen für Sicherheit
Bedienebene für den
Anlagenbetreiber (AB)
Fahren in
Vorlüftung
B05.1.L44.6
24
30.3
In dieser Ebene können alle für den
Betrieb der Anlage notwendigen Einstellungen durchgeführt sowie alle
Werte ausgelesen werden.
Beispiele für Bedienen:
• Ein Aus- Schalten des Brenners
• Brennstoffwechsel
• Manuelles Einstellen der Brennerleistung
• Entriegeln des Feuerungsmanagers
Beispiele für Auslesen:
• Temperatur oder Druck Istwert
• Aktuelle Brennerleistung
• Flammensignal
• Störanzeigen wie
“Max.-Gasdruck überschritten”
Bedienebene für den Heizungsfachmann (HF, Passwortgeschützt)
Punkt‡Leist:23.5
‡Brenn:23.2
Hand ‡Luft :41.6
‡Hilfs:30.3
Diese Ebene dient zur Inbetriebnahme
und Wartung des Brenners durch den
Techniker.
Beispiele für Inbetriebnahme:
• Einstellen des Elektronischen
Verbundes
• Anpassen des Leistungsreglers an
die Anlage
• Einstellen der Drehzahlsteuerung und
O2-Regelung
Beispiele für Wartung:
• Auslesen der Fehlercodes zur
Frühdiagnose
• Nachregulieren des Brenners bei
Austausch von Bauteilen
• Auslesen der Zählerstände und
Betriebsstunden
Bedienebene für Weishaupt
(OEM, Passwortgeschützt)
Zeit Inbetrsetz1
Zeit Inbetrsetz2
Zeit Ausserbetr
Zeiten allgemein
6
In dieser Ebene wird die werksseitige
Konfiguration des Feuerungsmanagers
durchgeführt.
Beispiele für Konfiguration:
• Wahl der angeschlossenen
Druckwächter
• Wahl der Brennstoffstraße,
Öl-, Gas- oder Schweröl
• Programmablaufzeiten wie Vorund Nachbelüftungszeit
• Länderspezifische Einstellungen
• Voreinstellung bei der Brennerendprüfung
Funktionsübersicht
Integrierte Dichtheitskontrolle
Integrierte Leistungsregelung
Integrierte O2-Regelung
Eine Dichtheitskontrolle für die Gasventile ist im System integriert. Es ist nur ein
zusätzlicher Gasdruckwächter erforderlich.
Der integrierte Leistungsregler kann an
verschiedenen Temperatur- und Drucksensoren angeschlossen werden.
Bei der Ausstattung mit O2-Regelung
muss nur die O2-Sonde mit dem
O2-Modul installiert werden und über
den internen Sicherheitsbus mit dem
W-FM 200 verbunden werden.
Die Brennernachrüstung mit O2-Regelung wird dadurch erheblich vereinfacht.
Über ein spezielles Kontrollprogramm
ist wählbar, ob eine Dichtheitskontrolle
vor dem Brennerstart, nach Abschalten
des Brenners oder in beiden Fällen
durchgeführt wird.
Nach Spannungsausfall oder Notabschaltungen wird die Dichtheitskontrolle
grundsätzlich vor dem Start durchgeführt.
Zwei interne Sollwerte können über
eine externe Ansteuerung angewählt
werden (Warmhaltefunktion, Nachtabsenkung). Wahlweise ist der Leistungsregler auch mit externen Sollwerten
bzw. externen Stellsignalen ansteuerbar.
Dabei ist eine Umschaltung auf interne
Sollwerte und Regler jederzeit möglich.
Zum Kesselkaltstart steht ein separates
Anfahrprogramm zur Verfügung,
welches den Wärmeerzeuger materialschonend auf Nenntemperatur oder
Druck bringt.
Das O2-Modul wandelt das Signal der
O2-Sonde für den CAN-Bus um. Das
Modul kann maximal 10 m von der
O2-Sonde entfernt platziert werden.
Über Abgas- und Ansaugtemperaturfühler kann der feuerungstechnische
Wirkungsgrad angezeigt werden.
Integrierte Drehzahlregelung
Über einen Frequenzumrichter kann der
Betrieb auch drehzahlgeregelt erfolgen.
Die Ansteuerung des Frequenzumrichters erfolgt direkt vom Feuerungsmanager.
Mit optionalen Brennstoffzählern
können kummulierte Brennstoffmengen
sowie aktuelle Durchflusswerte
angezeigt werden.
7
HSB – Heizsysteme und Brenner AG
Bruggstrasse 19
4153 Reinach
Tel. 061 716 96 96
Fax 061 716 96 95
reinach@hsb.ch, www.hsb.ch
Zuständig für die Region:
Nordwestschweiz
Lehnweg 1
3123 Belp
Tel. 031 724 04 04
Fax 031 724 04 05
belp@hsb.ch, www.hsb.ch
Zuständig für die Kantone:
BE/ SO/ FR/ VS
Ch. de Mongevon 6
1023 Crissier
Tel. 021 637 37 17
Fax 021 637 37 15
crissier@hsb.ch, www.hsb.ch
Zuständig für die Kantone:
GE/ VD/ NE/ JU/ FR/ VS
Druck-Nr. 83201421, August 2007 – Printed in Germany.Nachdruck verboten.
Digitales Feuerungsmanagement
Übersicht
Systemübersicht
Digitales Feuerungsmanagement
Feuerungsautomat für intermittierenden Betrieb
W-FM 05
W-FM 10
W-FM 20
W-FM 21
W-FM 50
W-FM 100
●
●
●
●
●
●
●
●
●
QRB, Ion
QRB, Ion
●x
Feuerungsautomat für Dauerbetrieb
Flammenfühler für intermittierenden Betrieb
QRB, Ion
QRB, Ion
QRB, Ion
QRB, Ion
QRB, Ion
1
Flammenfühler für Dauerbetrieb
QRB, Ion )
Stellantriebe im elektronischen Verbund
●
Servomoteur pas à pas
Frequenzumrichter im pneumatischen Verbund
W-FM 200
QRI, Ion
QRI, Ion
2 Stück
2 Stück
2 Stück
4 Stück
6 Stück
●
●
●
●
●
●
●
●
Frequenzumrichter im elektronischen Verbund
●
Eingang für O2-Sonde
●
Integrierter O2-Regler
●
Einstoffbetrieb
●
●
●
●
●
Zweistoffbetrieb
●
Dichtheitskontrolle für Gasventile
●
●
●
Integrierter Selbsteinstellender PID-Regler für
Temperatur oder Druck
Bedieneinheit abnehmbar (max. Abstand)
Brennstoffverbrauchzähler
30 m
30 m
10 m
●
●
● 2)
●
●
●
●
●
●
Option
●
100 m
100 m
●
●
Anzeige von feuerungstechnischem Wirkungsgrad
●
●
●
MOD-Bus Schnittstelle
●
●
●
PC-unterstützte Inbetriebnahme
●
●
●
eBUS Schnittstelle
●
●
●
●
RL, G, GL, RGL RL, G, GL, RGL
30 –70
30 –70
Zugehörige Brennertypen
WL 5
WL10 C
WL 10 C
WL 20 C
WL 30 C
WL 40
WL 30 C
WL 40
WM-L10
WM-L20
Exéc. Z/T/R
1)
WG 5
WG 10 C
WG 30 C
WG 10 C
WG 20 C
WG 30 C
WG 40 C
WG 10 C
WG 20 C
WG 10 C
WG 20 C
WM-G10
WM-G20
WKL, WKG
WKGL
WKL, WKG
WKGL
WG 40
WG 40
einstufig
zweistufig
zweistufig
modulierend
zweistufig
modulierend
zweistufig
dreistufig
modulierend
zweistufig
dreistufig
modulierend
zweistufig
dreistufig
modulierend
2)
In Planung
nicht bei Drehzahlsteuerung
Digitales Feuerungsmanagement ist
für nahezu alle Weishaupt Brenner
verfügbar.
Alle Feuerungsmanager verfügen
über eine digitale eBus-Schnittstelle. Über diese können alle
notwendigen Informationen und
Steuerbefehle an übergeordnete
Leitsysteme weitergegeben werden.
W-FM100 und W-FM200 – die wichtigsten Vorteile auf einem Blick:
• ein Feuerungsmanager für alle
Industrie-Brennervarianten
• optimale Verbrennungswerte
durch präzise Steuerung
• flexibler Flammenfühlereinsatz
• integrierte Dichtheitskontrolle
• integrierter Leistungsregler
• integrierter Drehzahlregler
• einfache Anbindung eines
O2-Moduls
• hoher Komfort durch separate
Anzeige- und Bedieneinheit
• fehlerfreie Bedienung durch
Klartextanzeige
• flexible Kommunikationsmöglichkeiten durch Schnittstellenvielfalt
• Preisvorsprung durch neue
Technik
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