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Bedienungsanleitung Automatik-Lader FR - ELEKTRON Bremen

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Bedienungsanleitung
Automatik-Lader FR
Inhaltsverzeichnis
1.0
Allgemeine Sicherheitshinweise
2.0
Technische Daten
3.0
Aufstellung und Anschluss
3.1
4.0
5.0
Inbetriebnahme des Ladegerätes
4.1
Gerät einschalten
4.2
Batterie anschließen
Ladeverlauf
5.1
Ladezustandsanzeige
5.2
Netzausfall
6.0
Ladeende
7.0
Automatische Auffrischladung
7.1
323 175
Netzanschluss
Ausgleichsladung
8.0
LVS Luftversorgungssystem (Option)
9.0
WNS Wassernachfüllsteuerung (Option)
10.0
DC-Spannungsversorgung 12 V / 2 A (Option)
11.0
AC-Spannungsversorgung 230 V / 2 A (Option)
12.0
DC-Spannungsversorgung Steuerelektronik (Option)
13.0
Fernanzeige mit Relaiskontakt (Option)
14.0
LCD-Anzeige (Option)
15.0
Uhren-Modul (Option)
16.0
Wartung
17.0
Betriebsstörung
18.0
Schaltbild
19.0
Anhang
01/08
Bedienungsanleitung Automatik-Lader FR
1.0
Allgemeine Sicherheitshinweise
Zur eigenen Sicherheit ist vor Inbetriebnahme des Ladegerätes diese
Bedienungsanleitung sorgfältig zu lesen. Das Gerät muss gemäß dieser Anleitung
bedient werden.
Die Bedienungsanleitung ist sorgfältig aufzubewahren!
Grundlage für die Bedienung und Handhabung sind die einschlägigen DIN- und
VDE-Vorschriften und im besonderen die DIN VDE 0510, Teil 3.
ACHTUNG! Vor Öffnen des Gerätes Netzstecker ziehen. Vor Nässe schützen!
2.0
Technische Daten
Kennlinien:
IUIa-Kennlinie DIN 41773
Ladeschalter FR:
Ladeelektronik mit Microcontroller-Steuerung
Optimale Ladung bei jedem Entladegrad
Anzeige: Betriebsbereitschaft,
Laden,
Ladeende,
Störung (Ladegerät)
Störung P (Pumpe)
- Automatischer Start nach Batterieanschluss
- Sicherheitsabschaltung
- Automatische Auffrischladung
- Programmierbare Ausgleichsladung
- Entsulfatierungsschaltung
- Ladestart/Ladeunterbrechung über Fernsteuerung
- Serielle Schnittstelle
- Programmierbare Einschaltverzögerung
- Analysierte und definierte Störmeldung über PC
- Automatische Ladefaktorumschaltung bei
Einsatz eines Luftversorgungssystems
Umgebungstemperatur: max. 40° C
Schutzart:
Tropfwasserschutz IP21 DIN 40050
Kühlart:
Selbstgekühlt
Netzanschlussspannung:
Stromaufnahme:
)
Nennladespannung:
)
Nennladestrom:
)
Optionen
Seite 2 / 8
)
siehe
Typenschild
- Ausrüstung mit LVS Luftversorgungssystem
- Automatische Ansteuerung der Wassernachfüllsteuerung
- DC-Spannungsversorgung 12 V / 2 A
- AC Spannungsversorgung 230 V / 2 A
- Fernanzeige mit Relaiskontakt
- LCD-Anzeige (Spannung/Strom/Kapazität)
- Pilotkontakt
- Uhren-Modul
- Spannungsversorgung der Steuerelektronik aus
der Batterie für die Datensicherung bei Netzausfall
3.0
Aufstellung und Anschluss
Das Ladegerät ist zur Verwendung in geschlossenen Räumen bestimmt. Es darf nicht in der
Nähe von Heizkörpern oder ähnlichen Wärmequellen aufgestellt werden. Aggressive Gase und
übermäßig verstaubte Luft sind vom Gerät fernzuhalten. Die Kühlluft soll das Gerät ungehindert
durchströmen können. Lüftungsschlitze befinden sich im Boden, an der Rückwand und ggf. an
den Seitenwänden. Ein seitlicher Mindestabstand von ca. 50 cm und ein Abstand von ca. 10 cm
zur Rückwand ist einzuhalten. Die Geräte dürfen nicht gestapelt werden. Bei Anschluss der
Ladestecker ist auf richtige Polung zu achten. Das rot gekennzeichnete Ende an PlusLadestecker (+), das blau gekennzeichnete Ende an Minus-Ladestecker (-) anschließen.
VORSICHT! Beim Laden von Batterien kann Knallgas entstehen. Laden nur in
gut belüfteten Räumen. Feuer und Funkenbildung vermeiden (DIN VDE 0510,
Teil 3)!
VORSICHT beim Hantieren mit Elektrolyten! Gebrauchsanweisung der
Batterie beachten! Schutzbrille, Schutzhandschuhe und Schutzkleidung
tragen!
Der Abstand zwischen Ladegerät und Batterie muss aus sicherheitstechnischen
Gründen mindestens 1 m betragen!
Das Netzkabel und die Ladeleitung müssen in einwandfreiem Zustand sein. Bei
beschädigter Anschlussleitung ist diese durch Fachpersonal auszutauschen.
Das Ladegerät waagerecht auf festen Untergrund stellen. Falls das Ladegerät auf
Standorte wie z. B. Regale gestellt wird, muss der Standort ausreichend stabil sein.
Gerätegewicht beachten (siehe Anhang)! Ladegerät nicht abdecken!
3.1
Netzanschluss
Die Netzspannung muss mit der Netzspannungsangabe auf dem Gerät
übereinstimmen.
Ggf. ist eine Netzanpassung durch eine Elektrofachkraft am Transformator
durchzuführen.
Die Netzzuleitung zum Ladegerät ist abzusichern! Diese Sicherung muss eine träge
Auslösekennlinie haben. Werden Sicherungsautomaten eingesetzt, so müssen
solche mit G- oder K-Charakteristik verwendet werden.
Der Nennstrom des Ladegerätes ist für die Dimensionierung der Sicherung zu
beachten (siehe Anhang).
4.0
Inbetriebnahme des Ladegerätes
4.1
Gerät einschalten
Das Gerät wird mit dem Netzschalter eingeschaltet. Bei eingeschaltetem Gerät leuchtet die
grüne Schaltwippe im Netzschalter. Die gelbe LED „Laden“ blinkt - „Betriebsbereit“.
Seite 3 / 8
4.2
Batterie anschließen
Nach dem Zusammenstecken der Ladestecker schaltet sich das Ladegerät mit einer kurzen
Zeitverzögerung automatisch ein. Es leuchtet die gelbe LED „Laden“.
Bei Anschluss des Gerätes ist auf guten Kontakt der Ladeleitungen zu achten. Schlechter Kontakt - z. B. an den Ladesteckvorrichtungen - kann zu ständigen Störungen führen und somit den
Ladevorgang unterbrechen.
Beim Anschluss der Batterie ist darauf zu achten, daß die Batteriespannung den Angaben des
Typenschildes entspricht. Richtige Polung beachten!
5.0
Ladeverlauf
Die Ladung wird mit dem vorgesehen Ladeprogramm nach einer IUIa-Kennlinie DIN 41773
durchgeführt.
5.1
Der Betriebszustand wird durch 4 LED’s angezeigt:
Gerät lädt:
LED „Laden“ (gelb) leuchtet während der Ladephase.
Gerät hat die Ladung beendet:
LED „Batterie geladen“ (grün)
leuchtet nach Beendigung der Ladung.
Gerät zeigt Störung:
LED „Störung“ (rot)
- blinkt bei einem Fehler im Ladegerät
oder in der Elektronik
- leuchtet bei Batteriefehler, falscher Batterie
Überschreiten der Sicherheitszeiten
Bei dreiphasigen Geräten blinken die rote und gelbe
LED bei Phasenausfall.
LED „Störung P“ (orange):
LED ist grundsätzlich bestückt. Nur in Verbindung
mit LVS erfolgt die Anzeige:
- blinkt bei einem Leck im Luftsystem
- leuchtet bei Unterschreiten des Minimaldruckes und
bei Überschreiten des Maximaldruckes
Ist nach einer Störmeldung der Pumpe der Fehler
behoben worden, muss der Ladevorgang am
Ladegerätneu gestartet werden, um die Pumpe wieder in
Betrieb zu nehmen.
5.2
Netzausfall
Durch einen Netzausfall wird die Ladung unterbrochen, LED’s und Schaltwippe leuchten nicht.
Die Ladung wird nach Netzwiederkehr neu gestartet.
Seite 4 / 8
6.0
Ladeende
Die Ladung wird automatisch nach dem Volladen der Batterie abgeschaltet. Es
leuchtet die grüne LED „Ladeende“.
ACHTUNG! Batterie nur bei ausgeschaltetem Gerät vom Ladegerät trennen!
7.0
Automatische Auffrischladung
Im Anschluss an den Ladevorgang wird in fest vorgegebenen Intervallen eine Auffrischladung
durchgeführt. Es leuchtet die LED „Laden“ (gelb) und die LED „Ladeende“ (grün).
7.1
Ausgleichsladung
Wird die Programmierung „Ausgleichsladung“ gewählt (Einstellung durch den LadegeräteService), wird sofort nach Ladeende eine einmalige 8stündige Ausgleichsladung mit der I2Kennlinie gestartet. Es leuchtet die LED „Laden“ (gelb) und die LED „Ladeende“ (grün). Im
Anschluss daran erfolgt die automatische Auffrischladung in den fest vorgegebenen Intervallen.
8.0
LVS Luftversorgungssystem (Option)
Das LVS Luftversorgungssystem dient der Versorgung von Bleibatterien mit Luft für die
Elektrolytumwälzung während des Ladevorganges. Das System ist im Ladegerät integriert und
mit einer Ladefaktorumschaltung ausgerüstet.
Mit Beginn der Ladung wird die Pumpe eingeschaltet und arbeitet dann im Pulsbetrieb, bis der
Ladevorgang beendet ist oder eine Störung auftritt (s. 5.1, Störung P). Der Luftansaugfilter
sollte in angemessenen Zeitabständen gereinigt werden.
9.0
WNS Wassernachfüllsystem (Option)
Nach voreingestelltem Zeitpunkt wird das Wassernachfüllrelais für 5 Minuten eingeschaltet,
wenn in der Hauptladung eine Mindestlademenge eingeladen wurde.
Einschaltpunkt für Wassernachfüllsteuerung in % der Nachlademenge kann über PC verändert
werden.
10.0 DC-Spannungsversorgung 12 V / 2 A (Option)
Kfz-Normsteckdose zum Betreiben von 12 V DC-Geräten wie z. B. Handlampen für
Wartungseinsätze oder in Verbindung mit der Option ‘WNS Wassernachfüllsteuerung’ für das
Betreiben einer 12 V-Wassernachfüllpumpe.
11.0 AC-Spannungsversorgung 230 V / 2 A (Option)
Zum Betreiben von externen 230 V AC-Verbrauchern.
Seite 5 / 8
12.0 DC-Spannungsversorgung Steuerelektronik (Option)
Bei Verwendung der DC-Spannungsversorgung für die Steuerelektronik wird bei Netzausfall die
Stellung des Ladeprogramms gespeichert und nach Netzwiederkehr an gleicher Stelle
fortgesetzt.
13.0 Fernanzeige mit Relaiskontakt (Option)
Übermittlung der Betriebszustände des Ladegerätes in eine Ladezentrale bzw. auf
Leuchtmelder. Über diese Zusatzelektronik können die Anzeigen über potentialfreie
Relaiskontakte (30WDC) übertragen werden.
14.0 LCD-Anzeige (Option)
Statusanzeige des Ladevorganges. Die dreistellige LCD-Anzeige ist in die Tür des Lagegerätes
integriert. Sie zeigt im Wechselbetrieb INenn in %, V/Z und die eingeladene Kapazität in % der
Nennkapazität der Batterie an.
Nach Ladeende wird die eingeladene Kapazität angezeigt (in % Nennkapazität der Batterie).
15.0 Uhrenmodul (Option)
- Aktivierung der Echtzeit (Datum und Uhrzeit) zur einfacheren Anwendung der Ladehistorie.
- Durch Programmierung des Einschaltpunktes mit Datum und Uhrzeit Ausnutzung des
Nachtstromes.
- Anschlussmöglichkeit eines Temperatursensors (Typ KTY-81-210) zur Batterieschonung,
damit bei Erreichen einer Grenztemperatur die Ladung unterbrochen wird. Des weiteren wird
die Gasungsspannung in Abhängigkeit der Batterietemperatur angepasst.
Das Uhren-Modul hat eine Gangreserve bei Ausfall der Netzspannung von 5 Jahren. Danach
muss die Batterie in der Uhr erneuert und die Uhr neu gestellt werden.
16.0 Wartung
Das Gerät bedarf keinerlei Wartung. Es ist jedoch angebracht, in angemessenen Zeitabständen
das Gerät in spannungslosem Zustand zu entstauben.
17.0 Betriebsstörung - siehe Fehlersuchanleitung
18.0 Schaltbild
Das zugehörige Schaltbild liegt den Unterlagen bei.
Hinweis: Technische Änderungen im Rahmen der Weiterentwicklung vorbehalten.
Seite 6 / 8
19.0 Anhang
Typenliste Automatik-Lader FR
Auswahl des optimalen Ladegerätes
BatterieSpannung
V
Gerätenennstrom A
Typ
12
20
25
30
24
15
20
25
30
40
50
60
70
80
90
100
120
140
160
180
200
225
E
E
E
E
E
E
E
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
36
20
25
30
40
50
60
80
100
125
150
180
225
48
20
25
30
40
50
60
70
80
90
100
120
140
160
180
200
225
Seite 7 / 8
E 12/ 20 B-FR
E 12/ 25 B-FR
E 12/ 30 B-FR
Netzanschluß
Spannung Strom
Sicherung
V
A
A
Gehäuse
Typ
Gewicht
kg
230
230
230
2,2
2,8
3,4
16
16
16
T73
T73
T73
26
32
32
24/ 15 B-FR
24/ 20 B-FR
24/ 25 B-FR
24/ 30 B-FR
24/ 40 B-FR
24/ 50 B-FR
24/ 60 B-FR
24/ 70 B-FR
24/ 80 B-FR
24/ 90 B-FR
24/100 B-FR
24/120 B-FR
24/140 B-FR
24/160 B-FR
24/180 B-FR
24/200 B-FR
24/225 B-FR
230
230
230
230
230
230
230
2x400
2x400
2x400
2x400
2x400
3x400
3x400
3x400
3x400
3x400
3,0
4,1
5,2
6,5
9,0
11,4
14,3
9,6
11,0
12,5
13,7
15,8
11,0
12,0
13,7
15,0
16,0
16
16
16
16
16
16
16
16
16
16
16
16
16
16
16
16
20
T73
T73
T73
T73
T73
T73
T73
T73
T73
S76
S76
S76
S76
S77
S77
S77
S77
33
34
35
37
39
41
48
52
56
79
79
90
103
120
135
158
158
E
E
E
E
D
D
D
D
D
D
D
D
36/ 20 B-FR
36/ 25 B-FR
36/ 30 B-FR
36/ 40 B-FR
36/ 50 B-FR
36/ 60 B-FR
36/ 80 B-FR
36/100 B-FR
36/125 B-FR
36/150 B-FR
36/180 B-FR
36/225 B-FR
230
230
230
230
2x400
2x400
2x400
3x400
3x400
3x400
3x400
3x400
6,5
8,2
10,2
14,0
10,5
12,6
15,9
11,0
14,0
16,3
19,5
24,3
10
10
16
16
16
16
16
16
16
20
20
25
T73
T73
T73
T73
T73
S76
S76
S76
S77
S77
S77
S77
38
38
46
46
50
86
86
97
135
150
150
185
E
E
E
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
48/ 20 B-FR
48/ 25 B-FR
48/ 30 B-FR
48/ 40 B-FR
48/ 50 B-FR
48/ 60 B-FR
48/ 70 B-FR
48/ 80 B-FR
48/ 90 B-FR
48/100 B-FR
48/120 B-FR
48/140 B-FR
48/160 B-FR
48/180 B-FR
48/200 B-FR
48/225 B-FR
230
230
230
2x400
2x400
2x400
3x400
3x400
3x400
3x400
3x400
3x400
3x400
3x400
3x400
3x400
8,6
11,4
14,3
10,8
13,7
15,9
10,2
11,6
13,0
14,5
18,0
22,0
24,6
26,0
29,0
32,0
10
16
16
16
16
16
16
16
16
16
20
25
25
35
35
35
T73
T73
T73
T73
S76
S76
S76
S76
S77
S77
S77
S77
S77
S77
S77
S77
33
49
49
54
72
85
98
98
128
130
148
170
180
202
214
240
BatterieSpannung
V
Gerätenennstrom A
80
20
25
30
40
50
60
70
80
90
100
120
140
160
180
200
225
Gehäuseabmessungen (mm)
Breite
Tiefe
Höhe
Seite 8 / 8
Netzanschluß
Spannung Strom
Sicherung
V
A
A
Typ
E
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
D
80/ 20 B-FR
80/ 25 B-FR
80/ 30 B-FR
80/ 40 B-FR
80/ 50 B-FR
80/ 60 B-FR
80/ 70 B-FR
80/ 80 B-FR
80/ 90 B-FR
80/100 B-FR
80/120 B-FR
80/140 B-FR
80/160 B-FR
80/180 B-FR
80/200 B-FR
80/225 B-FR
T73
550
370
400
S76
555
425
820
230
2x400
2x400
2x400
3x400
3x400
3x400
3x400
3x400
3x400
3x400
3x400
3x400
3x400
3x400
3x400
S77
660
500
945
14,0
11,4
13,7
15,9
11,8
14,2
16,6
19,0
21,0
23,0
29,0
34,0
39,0
42,0
46,0
52,0
16
16
16
16
16
16
20
20
25
25
35
35
50
50
50
63
S78
800
503
1150
Gehäuse
Typ
Gewicht
kg
T73
S76
S76
S76
S76
S76
S77
S77
S77
S77
S77
S77
S77
S78
S78
S78
47
71
71
84
97
111
150
150
179
179
223
226
278
279
308
318
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