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Aufstell- und Bedienungsanleitung RecoverySmart mit - Schrag

EinbettenHerunterladen
airModul®
Komfortlüftung
Kachelofen-Heizeinsätze
Aufstell- und
Bedienungsanleitung
Kontrollierte Wohnungslüftung
RecoverySmart
mit Sommerbypass
C 4900
Inhalts-Übersicht RecoverySmart mit SB (Sommerbypass)
Thema / Überschrift
Seite
1.
Vorwort
1
2.
Allgemeines
1
3.
Vorschriften und Sicherheitshinweise
2
4.
Funktionsprinzip
3
5.
Geräteaufbau
4
6.
Bedienelement
5
7.
Beschreibung der Funktionen
7.1. Allgemeiner Aufbau
7.1.1 Ansteuerung der Ventilatoren
7.1.2 Platine
7.1.3 Handelsüberlicher Unterputztaster mit 24 V DC und LED-Anzeige
7.1.4 Einstellung der Luftleistung
7.1.5 Sollwertvorgaben der Luftströme
7.2 Steuerung Sommbypass
7.3 Frostschutzstrategie für RecoverySmart mit SB
7.4 Kondensat-Anschluss
7.5 Bedienteile
6
6
6
7
7
9
9
10
10
8.
Aufstellung
8.1 Gerätestandort
8.2 Einbaulage
8.3 Befestigungssätze
8.3.1 Wandbefestigung für RecoverySmart
8.3.2 Montagebeispiel Verteiler-Sammler-Kombination
8.4 Elektroanschluss
17
17
17
18
19
19
20
9.
Montage
9.1 Montagebeschreibung
9.2 Explosionsbezeichnung
20
20
23
AUFSTELLANLEITUNG
6
10.
Luftverteilung
10.1 Anschlüsse am Lüftungsgerät
10.2 Isolierung
10.3 Anschlüsse Verteiler-Sammler-Kombination
10.4 Luftaustritt
10.5 Schalldämpfer
10.5.1 Leitunganbindungen an Verteiler-Sammler-Kombination
10.5.2 Einsetzen des Konstantvolumenreglers (KVR)
25
25
25
26
27
27
28
28
11. Zusatzoptionen
11.1 Elektro-Luftfilter
11.2 Nachheizregister
29
29
29
12. Technische Daten
31
13. Schaltpläne
13.1 Übersichtsplan Recovery Smart mit SB
13.2 Anschlussplan RecoverySmart mit SB
32
32
33
BEDIENUNGSLANLEITUNG
34
14. Wartung
14.1 Gerätereinigung
14.2 Elektro-Luftfilter
14.3 Reinigung der Austritte
34
34
35
35
15. Problem: Unerwünschter Feuchteanfall
36
16. Übergabeprotokoll
37
17. Notizen
30
18. Allgemeine Geschäftsbedingungen unter www.schrag.de/download/sonstiges
1. Vorwort
Die Aufstell- und Bedienungsanleitung soll Ihnen, der Einbaufirma, helfen, das SCHRAG Lüftungsgerät
RecoverySmart mit Sommerbypass (SB) und Wärmerückgewinnung in einem optimalen und voll
funktionsfähigen Zustand zu montieren, zu bedienen und zu erhalten.
Aus diesem Grund ist es ratsam, diese Anleitung aufmerksam durchzulesen, bevor Sie irgendwelche Arbeiten
oder Einstellungen am Gerät vornehmen. Danach wird Ihnen der Aufbau und die Wirkungsweise des Gerätes
vertrauter sein und der Umgang keine Schwierigkeiten bereiten.
SCHRAG verwendet bei der Herstellung der Geräte ausschließlich hochwertige Materialien und Zubehörteile,
die vor der Auslieferung einer Funktionsprüfung unterzogen werden. Somit ist nahezu ausgeschlossen, dass
funktionsuntüchtige Teile erst bei der Montage bzw. Inbetriebnahme festgestellt werden.
Trotzdem ist es möglich, dass ein Schaden durch unsachgemäßen Transport entstanden ist. Setzen Sie
sich in diesem Fall bitte umgehend mit uns oder Ihrem Transportführer in Verbindung
Achtung!
Diese Aufstell- und Bedienungsanleitung muss unmittelbar am Lüftunggerät aufbewahrt werden. Im Servicefall und bei Kundendiensten ermöglicht die griffbereite Aufbewahrung der Unterlage, sowie der Vergleich mit den eingetragenen Mess-
werten, Ihrer Fachfirma eine effiziente und problemlose
Vorgehensweise.
2. Allgemeines
Die Aufgaben der kontrollierten Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung bestehen aus:
-
-
-
-
-
-
-
-
Entfernen von verbrauchter, schadstoff- und geruchsbelasteter Luft
Permanente Lüftung bei geschlossenen Fenstern
Staubreduktion durch Filterung der Außenluft
Reaktionsminderung bei Allergikern aufgrund geringerer Belastungen durch Pollen und Hausstaub
Lärmminderung durch geschlossene Fenster
Energieeinsparung durch Wärmerückgewinnung aus der Abluft
Verminderung von Bauschäden durch auskondensierenden Wasserdampf
Beitrag zum Umweltschutz durch Energieeinsparung/CO2-Minderung
Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung im Bereich der Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik, insbesondere
im privaten Wohnungsbau, aber auch im gewerblichen Hochbau, wird einer regelmäßigen Wartung leider
all zu oft nur eine untergeordnete Bedeutung zugemessen.
Eine regelmäßige Wartung Ihrer Anlage ist für die Funktionssicherheit und energiesparende Betriebsweise
von großer Bedeutung.
Die Folgen unterlassener oder falsch durchgeführter Wartung sind Störungen einzelner Anlagenteile, der
gesamten Anlage und evtl. sogar Folgeschäden. Um Schäden und Ärger schon im Vorfeld zu vermeiden, ist
deshalb dringend anzuraten, die Wartungsarbeiten und die festgelegten Reinigungsintervalle einzuhalten.
Wir empfehlen unseren Kunden für die Wartungsarbeiten bei ihrer Fach- und Einbaufirma einen
Wartungsvertrag abzuschließen. Dadurch wird sichergestellt, dass alle Anlagenkomponenten regelmäßig
gewartet und überprüft werden.
Sie finden im ersten Teil dieser Anleitung Hinweise zur Installation des RecoverySmart.
Der zweite Teil besteht aus der Bedienungsanleitung. Es wird Ihnen gezeigt, wie Sie einen RecoverySmart
zu bedienen und zu erhalten haben.
1
Wichtiger Hinweis:
Ein ordnungsgemäßer Betrieb der mit unserem Lüftungsgerät RecoverySmart errichteten Lüftungsanlage ist
nur dann gegeben, wenn vorhandene Verbrennungsluftleitungen, sowie Abgasanlagen von raumluftabhängigen
Feuerstätten absperrbar ausgeführt sind.
3. Vorschriften und Sicherheitshinweise
Bei der Konstruktion und Ausführung des Wohnungslüftungsgerätes wurden alle entsprechenden
EG-Richhtlinien, DIN- und VDE-Vorschriften eingehalten. Beim technischen Anschluss des
Wohnungslüftungsgerätes sind die entsprechenden VDE-, EN- und IEC-Normen einzuhalten.
Nicht erlaubt sind:
- die Nutzung fetthaltiger Abluft, explosive Gase, staubbelastete Luft, klebende Aerosole
- die Aufstellung des Gerätes im Freien
- der Anschluss von Dunstabzugshauben in des Lüftungsystem
Innerhalb des Gerätes dürfen Einstellarbeiten nur von einem zugelassenen Installateur durchgeführt
werden.
- Einbau und Anschluss haben nach VDE-Bestimmungen und der Vorschrift der örtlichen
Stromversorgungsunternehmen zu erfolgen
- Der elektrische Anschluss des Produktes darf nur von einem konzessionierten Elektrounternehmen
durchgeführt werden.
- Installationsseitig ist eine allpolige Trennvorrichtung vom Netz mit einer Kontaktöffnungsweite von mindestens 3mm pro Pol vorzusehen
2
Alle elektrischen Anschlüsse sind unter Beachtung der geltenden Vorschriften von einer Fachfirma auszuführen.
4. Funktionsprinzip
Das Gerät wird zentral im Gebäude (in der Wohnung) installiert. Die Außenluft wird über ein Außenluftgitter
angesaugt und anschließend gefiltert.
In der Grundversion werden Zu- und Abluft über die Geräteanschlüsse mit einem sternförmigen Verteilsystem
zu den jeweiligen Räumen geleitet.
Die Abluft wird den Nassräumen (Küche, Bad, WC) entnommen und frische, vorgewärmte Zuluft über die
Wärmerückgewinnung in die Wohnräume (Wohnzimmer, Kinderzimmer, Schlafzimmer) eingebracht.
Die geruchs- bzw. schadstoffbelastete Abluft wird als Fortluft z. B. über Dach ausgeblasen.
Zur Überströmung der Luft aus den Zulufträumen reichen, in der Regel die üblichen Spalten (ca. 5-8 mm)
der Innentüren aus.
1
2
3
4
5
frische Außenluft
Lüftungsgerät RecoverySmart mit SB
Abluftventil
Zuluftdüse
verbrauchte Fortluft
Bild 4.1
Außenluft: Frische Außenluft wird über ein Außenluftgitter angesaugt, gefiltert und anschließend über die
Wärmetauschereinheit erwärmt.
Zuluft:
Wohn-, Schlaf- und Aufenthaltsräume werden mit vorgewärmter Außenluft belüftet.
Abluft:
Küche, Bad, WC sowie sonstige geruchs- und feuchtigkeitsbelastete Räume werden
entlüftet.
Fortluft:
Über die Wärmetauschereinheit entwärmte Abluft wird als Fortluft z.B. über Dach ins Freie
ausgeblasen.
3
5. Geräteaufbau
1.)Gehäuse:
Korrosionsbeständiges Metallgehäuse ausgeführt im doppelwandigen,
schall- und wärmeisolierten „Sandwichaufbau“.
2.) Außenluft-Anschlussstutzen ( ∅ 160 mm)
3.) Zuluft-Anschlussstutzen ( ∅ 160 mm)
4.) Abluft-Anschlussstutzen ( ∅ 160 mm)
5.) Fortluft-Anschlussstutzen ( ∅ 160 mm)
6.) Abluftfilter:
Filterklasse G 4
7.)Wärmetauscher:
Gegenstrom-Plattenwärmetauscher aus Kunststoff (Polystyrol).
8.)Kondensatwanne:
Gefertigt aus korrosionsbeständigem Edelstahl
9.) Zuluftfilter:
Filterklasse F6
10.)Revisionsöffnung:
Für Reinigungs- und Wartungsarbeiten muß auf der Revisionsseite ein Mindestmaß von 50 cm freigehalten werden.
11.)Steckerleiste
Anschluss der möglichen Optionen
12.) Ein- und Ausschalter
mit Anschlussbuchse Netzzuleitung
13.)Bypassklappe
4
3
11
6
5
â
â
â
12
â
685
1
10
2
13
9
7
260
78
610
290
150
585
585
275
4
124,5
8
585
o
Dec
hne
kel
Bild 5.1
6. Bedienelement
Anschlussschema mit Standard-Bedienteil
Die Bedienung des Lüftungsgerätes RecoverySmart mit SB erfolgt über das unten abgebildete Bedienteil
Verteiler-Sammler-Kombination
Deckenbefestigung
Abluft
Zuluft
Bedienteil
Taster C 4902
Schalldämpfer
Netzzuleitung
Zuleitung Taster
3-poliges Netzkabel
1,8 lfdm. mit Stecker
(Lieferumfang:
SCHRAG GmbH)
(ST)YJY 4x0,6
Telefonkabel
(Lieferumfang
bauseits)
Stufe 4
Stufe 3
Stufe 2
Stufe 1
2
Wandbefestigung
RecoverySmart mit SB C 4900
Gerät fertig montiert
Bild 6.1
Das Gerät wird steckerfertig
geliefert. Am Gerät befindet
sich ein Schalter zum Ein- und
Ausschalten des Gerätes. Über
das Standard-Bedienteil (ArtikelNr.: C 4902) werden die 4 Stufen
geschaltet.
Achtung:
Alle elektrischen
Anschlüsse müssen
unter Beachtung der
geltenden Vorschriften vom
Elektriker durchgeführt werden.
Die Einstellungen ergeben sich
aus der Größe des Gebäudes
und den daraus resultierenden
erforderlichen Luftwechseln.
5
7. Beschreibung der Funktionen
7.1 Allgemeiner Aufbau
7.1 .1 Ansteuerung der Ventilatoren
Die benötigte Luftleistung für die Ventilatoren
ergibt sich aus der Größe des Gebäudes und dem
daraus resultierenden erforderlichen Luftwechsel.
Für die einzelnen Räume sind entsprechende
Luftwechselzahlen vorgeschrieben, die verbindlich
in der DIN 1946 Teil 6 festgelegt sind. Aus dieser
Berechnung ergibt sich die max. erforderliche
Luftleistung für das Gebäude. Auf eine genaue
Auslegung entsprechend den gesetzlichen Vorgaben
ist unbedingt zu achten. Nur eine dem Gebäude
angepasste stetige Luftwechselrate, garantiert
einen effizienten Energieeinsatz bei Verminderung
des Jahresheizwärmebedarfs.
Die vorher an auf der Platine eingestellten
Luftvolumenströme der Ventilatoren sind am
Bedienteil schaltbar und gewährleisten eine jederzeit
effiziente Betriebsweise des Lüftungsgerätes. Es
kann unter den 3 Stufen (Feuchteschutz, Reduzierte
Lüftung und Nennlüftung) gewählt werden. Die
4. Stufe ist mit max. Leistung (ca. 250 m³/h) fest
hinterlegt.
Bei der Einstellung beachten!
Das Lüftungsgerät ist auf die Belange
des Gebäudes und die gesetzlichen
Vorgaben für die Luftwechselzahlen
einzustellen.
Werden
diese
Einstellungen verändert entspricht
der Betrieb der Anlage nicht mehr
der optimalen Auslegung für das
Gebäude hinsichtlich effizientem
Energieeinsatz.
7.1.2 Platine
Die Ansteuerung des Zu- und Abluftventilators erfolgt
über die Steuerplatine. Beide Ventilatoren werden
mit volumenkonstanter Kennlinie betrieben. Die
Spannungsversorgung beträgt 230 V.
Die 4 Stufen für das Schalten der Volumenströme
am Bedienelement, müssen über die Potentiometer
P1 – P3 vorher eingestellt werden.
6
7.1.3.Handelsüblicher Unterputz-
Taster mit 24 V DC und LED-
Anzeige
Durch Betätigung des Tasters werden die einzelnen
Stufen geschaltet. Durch einmaliger Betätigung des
Tasters wird in die nächst höhere Stufe geschaltet.
Die aktuelle Stufe wird über die LED-Anzeige
angezeigt. (z. B. Stufe 3, dreimaliges kurzes
Aufblinken).
Durch die Betätigung des Tasters (ca. 3s halten)
schaltet das Gerät auf die 1. Stufe zurück.
Das Gerät läuft dauerhaft auf Stufe 1. Wird auf
eine höhere Stufe geschaltet und der Taster nicht
mehr betätigt, wird automatisch - entsprechend
der hinterlegten Zeitintervalle - auf Stufe 1 zurück
geschaltet.
Schaltzeiten für Nachlauf:
- Stufe 4:
1 h (Intensivlüftung)
- Stufe 3:
4 h (Nennlüftung)
- Stufe 2
8 h (Reduzierte Lüftung)
- Stufe 1
Dauerlüftung mit Feuchteschutz
Schnelles Durchblinken der LED:
Anzeige Filterwechsel
Als Zeiteinheit sind 4 Monate (2.880 Stunden)
hinterlegt.
Rückstellung der Anzeige:
Taster ca. 3s bei Dauerblinkmodus betätigen.
LED mit Dauerlicht:
Mindestens ein Temperaturfühler defekt.
Optional können Drei-Stufen-Schalter und CO2bzw. Feuchtefühler angeschlossen werden. Der
Anschluß erfolgt an der auf dem Deckel des
Gerätes angebrachter Steckerleiste. Jede Option
schaltet die Stufe 1/2/3. Das Gerät läuft auf der
Stufe mit der höchsten Anforderung. Ist die CO2Belastung zu hoch oder der Feuchtegehalt in eine
der Referenzräume wird entsprechend auf die
höhere Stufe geschaltet.
7.1.4 Einstellung der Luftleistung
6.1.2 Einstellung der Luftleistung
An den Potentiometern P1 – P3 der Steuerplatine werden die Volumenströme eingestellt. Zu- und
An den Potentiometern P1 – P6 der Interface-Platine werden die Volumenströme für Grund-, Bedarfs- und
Abluftvolumenstrom
werden
für jedeFür
Stufe
eingestellt.
(Vgl. Anschlüsse
aufeinzustellen.
Platine im ElektroIntensivlüftung
eingestellt.
jedezusammen
Stufe sind Zuund Abluftvolumenstrom
einzeln
Übersichstplan Seite 32.)
Die Zuordnung der Lüfterstufen zu den Potentiometern ist wie folgt:
Die Zuordnung der Lüfterstufen zu den Potentiometern ist wie folgt:
Grundlüftung (Lüfterstufe 1):
Zuluft Potentiometer P1
Feuchteschutz (Lüfterstufe 1): Luft Potentiometer
P1 P2
Abluft Potentiometer
Reduzierte Lüftung
(Lüfterstufe
2): 2): Luft Potentiometer
P2 P3
Bedarfslüftung
(Lüfterstufe
Zuluft Potentiometer
Abluft Potentiometer P4
Nennlüftung (Lüfterstufe 3):
Luft Potentiometer P3
Intensivlüftung (Lüfterstufe 3):
Zuluft Potentiometer P5
Intensivlüftung (Lüfterstufe 4):
Maximum
ist fest hinterlegt
Abluft Potentiometer P6
Die Einstellung des gewünschten Luftvolumenstromes wird durch Drehen der entsprechenden
Potentiometerschraube
vorgenommen.
Dabei
gilt folgendes zu
beachten:
Die Einstellung
des gewünschten
Luftvolumenstromes
wird
durch Drehen der entsprechenden
Potentiometerschraube vorgenommen. Dabei gilt folgendes zu beachten:
Drehen der Potentiometerschraube im Uhrzeigersinn: Drehen der Potentiometerschraube entgegen dem Uhrzeigersinn: Volumenstrom wird größer
Volumenstrom wird kleiner
Drehen der Potentiometerschraube im Uhrzeigersinn:
Volumenstrom wird kleiner
Drehen der
dem Uhrzeigersinn:
wirdZur
größer
Die gleiche Funktion
wiePotentiometerschraube
der separate Taster, entgegen
hat der Taster,
der sich auf der Volumenstrom
Platine befindet.
Schaltung
der Stufe vor Ort, kann der Taster auf der Platine genutzt werden.
Auf dem Display wird die eingestellte Spannung der angewählten Stufe angezeigt. Der dazugehörige Volumenstrom kann aus dem Diagramm zur "Sollwertvorgabe" abgelesen werden.
6.1.3
Sollwertvorgaben
der Luftvolumenströme
Bitte beachten:
Die
Anzeige auf dem Display
ist ohne Kommastelle z.B: 32 = 3,2 V.
Die Sollwertvorgaben der Luftvolumenströme von 0–10 V basieren auf folgender linearen Kennlinie:
Sollwertvorgabe
7.1.5 Sollwertvorgaben der Luftvolumenströme
Die Sollwertvorgaben der Luftvolumenströme von 0–10 V basieren auf folgender linearen Kennlinie:
300
Luftmenge [m³/h]
250
200
150
100
50
0
0
1
2
3
4
5
Linearspannung [V]
6
7
8
9
Bild 7.1.5.1
10
Bild 6.1.3.1
13
7
Einige ausgewählte Sollwerteinstellungen können nachfolgender Tabelle entnommen werden:
Zuluft [V]
Abluft [V]
Volumenstrom [m³/h]
Sollwerteinstellung Stufe 1 - Feuchteschutz (FL)
1,8
1,8
70
2,5
2,5
80
3
3
90
3,4
3,4
100
3,8
3,8
110
4,3
4,3
120
Sollwerteinstellung Stufe 2 - Reduzierte Lüftung (RL)
4,7
4,7
130
5,2
5,2
140
5,6
5,6
150
6,0
6,0
160
6,5
6,5
170
Sollwerteinstellung Stufe 3 - Nennlüftung (NL)
6,9
6,9
180
7,4
7,4
190
7,8
7,8
200
8,3
8,3
210
8,7
8,7
220
Sollwerteinstellung Stufe 4 - Intensivlüftung (IL)
9,1
9,1
230
9,6
9,6
240
10,0
10,0
250
Auf Stufe 4 sind die Ventilatoren im Lüftungsgerät
unter Berücksichtigung entsprechender Druckverluste innerhalb des Gerätes und anstehender
Druckverluste im angeschlossenen Kanalsystem auf
einen max. Volumenstrom von 250 m³/h ausgelegt.
Dabei steht ein max. Druckverlust von 100 Pa. zur
Verfügung. Bei einem externen Druckverlust von
100 Pa wird ein Volumenstrom von ca. 250 m³/h
(el. Leistungsaufnahme beider Ventilatoren beträgt
135 W) erreicht. Beide Ventilatoren werden auf
einer volumenkonstanten Kennlinie betrieben. Auch
bei geringeren Druckverlusten ist es nicht möglich
höhere Volumenströme zu fördern.
8
7.2 Steuerung Sommerbypass
Für den Sommerbypass können folgende 3
Betriebsarten gewählt werden:
Bypass EIN
Bypass AUS
Bypass AUTOMATIK
Die gewünschte Betriebsart wird auf der Platine durch
Veränderung der Anordnung des Jumpers eingestellt.
Auf Bild 7.2.1 sind auf dem Ausschnitt der Platine die
Pins zum Stecken des Jumpers dargestellt.
Folgende Bedingungen müssen zum Öffnen der
Bypassklappe gegeben sein:
- Die Temperatur der Außenluft muss um 3 Grad kleiner sein als die Temperatur der Abluft.
- Die Temperatur der Außenluft muss größer 12°C sein.
- Die Temperatur der Abluft muss größer 24 °C sein.
Vorstehende Bedingungen müssen für mind. 15
Minuten erfüllt sein, bevor die Bypassklappe öffnet.
Ist eine der vorstehenden Bedingungen nicht mehr
zutreffend, schließt die Bypassklappe sofort.
7.3 Frostschutzstrategie für
RecoverySmart mit SB
Bild 7.2.1
Der Jumper ist für die jeweilige Einstellung wie folgt
zu stecken:
Bypass EIN
Senkrecht über die Pins “AUTO“ und
“BYP“ gesteckt.
Bei dieser Stellung ist der Bypass immer
geöffnet.
Bypass AUS
Senkrecht über die Pins “WRG“ und
“AUTO“ gesteckt.
Bei dieser Stellung ist der Bypass immer
geschlossen.
Bypass AUTOMATIK
Waagrecht auf den Pin “AUTO“
gesteckt.
Werkseitig erfolgt die Auslieferung auf der Stellung
“AUTOMATIK“
7.3.1Strategie für Geräte ohne Vorheizregister
Der Messfühler sitzt in der Fortluft (FO).
Modus „Passivhaus“ (vgl. "Pass" auf Platine) nicht
gesteckt (Jumper waagrecht angeordnet).
Temperatur der FO < 6°C: Zuluftventilator wird
stufenweise bis +2°C auf min Drehzahl (18% ≈ ca.
65 m³/h) reduziert
Fortluftventilator läuft auf eingestellter Stufe
weiter.
Fortluftventilator läuft mit zu geringem Volumenstrom
und die Temperatur der FO fällt weiter auf -1 °C:
Fortluftvolumenstrom wird auf 55% (≈ ca. 150
m³/h) angehoben.
Werden aufgrund des erhöhten Abluftvolumenstroms
in der FO wieder mehr als +1°C erreicht, wird der
Fortluftventilator wieder von ca. 150 m³/h zurück auf
den eingestellten Volumenstrom reduziert.
Stehen am Lüftungsgeräte extrem tiefe Außentemperaturen an und fällt die Fortluft unter -3°C, wird
der Zuluftventilator abgeschaltet.
In der Betriebsart AUTOMATIK erfolgt die
Ansteuerung auf der Basis der Sensortechnik.
Der Bypass wird automatisch in Abhängigkeit der
Temperaturen in der Außen- und Abluft geschaltet.
Die Temperaturfühler (Sensoren) befinden sich im
Volumenstrom für Außen- und Abluft.
Die Einstellungen zur Betriebsweise des
Sommerbypass werden nach bestimmten Vorgaben
durchgeführt.
9
7.3.2 Strategie für Geräte mit Vorheizregister
(335 W Heizleistung)
Modus „Passivhaus“ (vgl. "Pass" auf Platine)
gesteckt (Jumper senkrecht angeordnet).
Temperatur der FO < 6°C, das Heizregister schaltet
mit 335 W zu:
Zu- u. Fortluftventilator werden stufenweise bis
+2°C auf min. Drehzahl (18% ≈ ca. 65 m³/h) reduziert.
Fällt die Fortlufttemperatur weiter auf -1°C, wird der
Abluftvolumenstrom kurzzeitig auf 55% (≈ ca. 150
m³/h) angehoben, bis am Fühler in der FO wieder
> +1°C anstehen. Beide, Zu- u. Fortluftventilator,
laufen dann wieder auf min. Drehzahl von 18%.
Stehen am Lüftungsgeräte extrem tiefe
Außentemperaturen an und fällt die Fortluft unter
-3 °C, wird der Zuluftventilator abgeschaltet.
erfolgen. Um zu gewährleisten, dass das Kondensat
ganzjährig kontrolliert und störungsfrei abfließt
ist der Kondensatablauf frostfrei zu halten. Ist
dies aufgrund des Aufstellungsortes (bei Kaltdach
oder Raumtemperaturen unter 0°C) nicht möglich,
muss die Leitung mit einer entsprechenden
Wärmedämmung (Mineralwolle) isoliert oder
mit einer Rohrbegleitheizung versehen und vor
Vereisung geschützt werden..
TIPP: Um ein Austrocknen des mit Wasser befüllten
Siphon zu verhindern, empfehlen wir diesen mit
Glyzerin zu befüllen.
7.5 Bedienteile
7.5.1 Taster als Standardbedienteil
Artikel-Nr. C 4902
Steigt die Temperatur der FO auf > +9°C (bei 5
Minuten Nachlaufzeit) wird das E- Heizregister wieder
außer Betrieb genommen. Das Lüftungsgerät fährt
dann ab FO + 6°C auf aktueller Stufe weiter.
Sind CO2- und/oder Feuchtefühler am Gerät mit
angeschlossen, wird nach erreichen der Temperatur
der FO > +6°C - entsprechend der im Gebäude
vorliegenden Belastung an CO2 bzw. Feuchte - die
erforderliche Stufe geschaltet. Sind die Werte für
CO 2- und/oder Feuchtebelastung im optimalen
Bereich, wird das Lüftungsgerät weiter auf der
aktuellen Stufe gefahren.
Liegt ein Defekt am Heizregister vor und steigt
damit die Fortlufttemperatur nicht mehr über -1°C
an, wird über einen längeren Zeitraum ein hoher
Abluftvolumenstrom gefördert. Abhängig von der
Gebäudedichte und dem Nutzerverhalten, baut sich
möglicherweise im Gebäude ein Unterdruck auf und
der Safety-Manager schaltet das Gerät ab.
7.4 Kondensat-Anschluss
Um eventuell anfallendes Kondensat geregelt
abzuführen,
sowie
Geruchsbelästigungen
aus dem Abwassernetz zuvermeiden ,ist am
Kondensatablaufstutzen ein Siphon vorzusehen.
Zur
schwingungstechnischen
Entkopplung
und zur Geräuschminderung ist zwischen dem
Kondensatablaufstutzen und der Kondensatleitung
ein Teilstück mit einer Schlauchleitung auszuführen.
Beim Verlegen der Kondensatleitung ist auf ein
gleichmäßiges Gefälle (ca. 2 %) zu achten. Die
Kondensatabfuhr kann auch über eine AbwasserEntlüftungsleitung im Bereich z. B. des Dachbodens
10
4-stufen Schalter als Standardbedienteil, wenn das
Gerät über 4 Stufen geschaltet werden soll.
Taster verfügt über LED-Anzeige
Betriebsspannung von 24 V DC.
mit
einer
Alle weiteren Informationen sind unter punkt 7.1.3
zusammen gestellt.
Elektroverkabelung vgl. Punkt 13.1 "Übersichtsplan
RecoverySmart mit SB"
7.5.2 Bedienteil mit 3-Stufenschalter mit einstellbarem Nachlauf
Artikel-Nr.: C 7401
Bedieneinheit für Aufputz-Montage, KWL-Steuerung 3-stufig
• Direkt an Ventcontrol anschliessbar
• Schaltreihenfolge: 1...2...3...1 (mit jedem
Drücken des Tasters eine Stufe weiter)
• Anzeige der Lüftungsstufe mit Leuchtdioden
• Nachlauf einstellbar: 30 Minuten, 2 Stunden,
8 Stunden, unendlich
• Nach Ablauf der Nachlaufzeit ist Stufe 1 aktiv
Der 3-Stufen Schalter ist für den mehrstufigen Betrieb von Lüftungsanlagen geeignet.
Technische Daten
Abmessungen:
Betriebsspannung: Stromaufnahme:
71x71x26mm
8 .. 15V DC
max. 25 mA
Im Sinne der technischen Weiterentwicklung können diese Angaben jederzeit geändert bzw. ergänzt werden. Techn. Änderungen vorbehalten.
Anschlussbild
Drucktaster
Lüftungssteuerung
11
7.5.3 Hygro-Box für Aufputz-Montage,
Lüftungssteuerung 3-stufig
Artikel-Nr.: C 7410
Der Hygrostat „Hygro-Box“ ist für den mehrstufigen Betrieb von
Lüftungsanlagen geeignet. Der Hygrostat wird mittels Dreidrahtleitung an die Lüftungssteuerung angeschlossen. Es kann zwischen drei verschiedenen Ansprechbereichen gewählt werden.
Die Bereiche werden durch das Setzen des entsprechenden
Jumpers gewählt:
•
•
•
0-55% r.LF = Stufe1, 55-65% r.LF = Stufe 2, >65% r.LF = Stufe 3
0-65% r.LF = Stufe1, 65-75% r.LF = Stufe 2, >75% r.LF = Stufe 3
0-75% r.LF = Stufe1, 75-85% r.LF = Stufe 2, >85% r.LF = Stufe 3
Bei fehlendem Jumper ist der mittlere Bereich aktiv.
Technische Daten Hygro-Box
Abmessungen: 71x71x26mm
Betriebsspannung: 8 .. 15V DC
Stromaufnahme:
max. 25 mA
Genauigkeit der Ansprechschwellen: +/- 3% rel. Luftfeuchtigkeit
Hysterese der Ansprechschwellen:
5% rel. Luftfeuschtigkeit
Ausgangsspannung Stufe 1:
0.38 Vdc, Ri = 3.6 KOhm
Ausgangsspannung Stufe 2:
1.59 Vdc, Ri = 15 KOhm
Ausgangsspannung Stufe 3:
4.20 Vdc, Ri = 3.6 Kohm
Genauigkeit der Ausgangsspannung: +/- 2.5%
Betriebsbedingungen:
Umgebungstemperatur:
Rel. Luftfeuchtigkeit:
5 – 40 o C
0 - 95% (nicht kondensierend)
Im Sinne der technischen Weiterentwicklung können diese Angaben jederzeit geändert bzw. ergänzt werden.
Techn. Änderungen vorbehalten.
Anschlussbild / Jumper-Stellungen
Lüftungssteuerung
12
7.5.4CO2-Raumluftmonitor
Komfortlüftungs-Steuerung
Artikel-Nr.: C 7407
Geräte- Ansicht (70x70mm)
Lufteintritt über seitliche Schlitze
Montage im Wohnzimmer
Aufputz oder über Elektrodose
Vollautomatische Steuerung für Komfortlüftung
• CO2-Konzentration als Indikator für Raumluftbelastung
• Kompatibel zu diversen marktgängigen Komfortlüftungsgeräten
• Energieersparnis dank bedarfsgerechter Lüftung
• Langzeitstabiler Sensor auf IR Absorptionsbasis
Indikator LED
grün
orange
rot
PPM CO2
0-1000
1000-1500
>1500
Luftqualität
gut
mittel
schlecht
Lüftungsbedarf
tief (Nacht)
mittel (Tag)
hoch (Party)
Ausgang
1
2
3
Technische Daten CO2-Raumluft Monitor:
Messprinzip:
Genauigkeit:
Temperaturabhängigkeit:
Messbereich:
Max. CO2 Konzentration:
Abmessungen: Stromversorgung:
Ausgang: Betriebsbedingungen:
Umgebungstemperatur:
Rel. Luftfeuchtigkeit:
Garantie:
Physikalisch (IR-Absorption durch CO2)
5% d. Messwerts +/- 150 PPM (@25OC, 1013hPa)
< 5 ppm pro OC
0 – 5000 ppm CO2
100% CO2 ohne Überlastung der Messzelle!
70x70x26mm
8..15 VDC 0.2A (nominal 12 VDC)
- Analogausgang 0-10V == 0-10000 ppm CO2 (Ri = 100 Ohm)
- 3 fixe Analogausgangsspannungen für Betrieb „manuell“
10 – 35°C
0 - 95% (nicht kondensierend)
2 Jahre
Im Sinne der Technischen Weiterentwicklung können diese Angaben jederzeit geändert bzw. ergänzt werden. Techn. Änderungen
vorbehalten.
CE Konformitätserklärung: Das Produkt C7407 erfüllt die folgenden Normen oder normativen Dokumente und hat die entsprechenden Tests bestanden: EN50081-1 (EN55022 class B), EN50082-1 (EN/IEC 61000-4-3,EN 61000-4-5, EN/IEC 6100-4-6, ESD
IEC 801-2, IEC 801-4,)
Anwender-Information: Dieses Gerät wirkt unterstützend bei der Erhaltung der Luftqualität in Wohnäumen und darf nicht für
sicherheitsrelevante Überwachungsaufgaben eingesetzt werden. Dieses Gerät ist nicht geeignet für die Überwachung der Aussenluft- Qualität (Umwelt- Monitoring). Dieses Gerät ist stoss- und schlagempfindlich. Bei starker Erschütterung (z.B. fallenlassen) kann
die Kalibrierung verstellt werden.
13
Automatischer Betrieb Komfortlüftung (Drehknopf auf Stufe Auto Fan Control)
Gesteuert über CO2 -Gehalt der Raumluft
Automatischer Betrieb
(Überdrehen des Ponti bis blauer Indikator leuchtet)
Luftqualität
Gut (grün)
CO2-Gehalt Raumluft < 1000 ppm
1
Komfortlüftung auf Stufe
(entspricht Stellung Nacht)
Automatischer Betrieb
(Überdrehen des Ponti bis blauer Indikator leuchtet)
Luftqualität
Mittel (orange)
CO2-Gehalt Raumluft
1000 ppm....1500 ppm
Komfortlüftung auf Stufe
(entspricht Stellung Tag)
2
Automatischer Betrieb
(Überdrehen des Ponti bis blauer Indikator leuchtet)
Luftqualität
Schlecht (rot)
CO2-Gehalt Raumluft > 1500 ppm
3
Komfortlüftung auf Stufe
(entspricht Stellung Party)
14
Manueller Betrieb Komfortlüftung (Drehknopf auf Stufe 1, 2 oder 3)
Manueller Betrieb
1
Komfortlüftung auf Stufe
(entspricht Stellung Nacht)
Luftqualität gut (grün)
CO2-Gehalt Raumluft < 1000 ppm
Manueller Betrieb
Komfortlüftung auf Stufe
(entspricht Stellung Tag)
2
Luftqualität mittel (orange)
CO2-Gehalt Raumluft 1000 ... 1500 ppm
Manueller Betrieb
3
Komfortlüftung auf Stufe
(entspricht Stellung Party)
Luftqualität schlecht (rot)
CO2-Gehalt Raumluft > 1500 ppm
15
7.5.5 Bedienteil Air-Intelligence
Montagehinweis
Raumklimazentrale,
Komfortlüftungssteuerung 3-stufig CO2-gesteuert
Artikel-Nr.: C 7408
CO2-Steuerung AIR-Intelligence
Raumklimazentrale, Komfortlüftungssteuerung 3-stufig
CO2-gesteuert
Die Komfortlüftungssteuerung für
gehobene Ansprüche
Die Komfortlüftung wird proportional zur
Raumluftqualität in 3 Stufen geregelt.
Aufputz- Gehäuse mit integriertem
Vollgrafische LCD-Anzeige
Nach Wunsch des Benutzers kann die
CO2-Fühler
Lüftungsautomatik übersteuert werdenAufputz- Gehäuse mit integriertem CO -Fühler
Vollgrafische LCD-Anzeige
2
und von Hand eine der 3 Lüftungsstufen gewählt werden. Die Bedienung
Indikator LED PPM CO2
Luftqualität
Lüftungsbedarf Ausgang
erfolgt über das Drehrad.
Die Komfortlüftungssteuerung
für gehobene Ansprüche!
Grün
0-800
gut
Tief (Nacht)
1
Anzeigen auf
demRaumluftqualität
LCD Display:
Die Komfortlüftung wird proportional
zur
in 3 Stufen 800-2000
geregelt. mittel
Nach Wunsch
des BenutGelb
Mittel (Tag)
2
• CO2-Gehalt der Raumluft in ppm CO2
zers kann die Lüftungsautomatik
übersteuert werden undRot
von Hand eine
der 3schlecht
Lüftungsstufen
gewählt3
>2000
Hoch (Party)
• Raumtemperatur
werden. Die Bedienung erfolgt
überLuftfeuchtigkeit
das Drehrad.
• Relative
• Aktive Lüftungsstufe
• Anzeige für Filterwechsel (6 Monate)
Anzeigen auf dem LCD Display:
Montagein ppm CO
•
CO2-Gehalt der Raumluft
2
• Aufputzgehäuse zur Wandmontage
•
Raumtemperatur
im Wohnbereich
•
Relative Luftfeuchtigkeit
Elektrischer Anschluss
•
Aktive Lüftungsstufe• Der elektrische Anschluss erfolgt an
der Relaisbox
Ventcontrol
•
Anzeige für Filterwechsel
(6 Monate)
Anzeigen der LED’s:
Indikator LED
Grün
Gelb
Rot
Technische Daten
PPM
CO2
Luftqualität
LüftungsbedarfAusgang
Messprinzip:
Physikalisch (IR-Absorption durch CO2)
Genauigkeit:
5%
d.
Messwerts
+/150
PPM
(@25°C, 1013hPa)
0-1000
gut
Tief
(Nacht)
1
Temperaturabhängigkeit:
< 5 ppm pro °C
Messbereich:
0 – 5000 ppm CO2
1000-1500
mittel
Mittel (Tag)
2
Max. CO2 Konzentration:
100% CO2 ohne Überlastung der Messzelle!
>1500
schlecht
Hoch (Party)
3
Abmessungen:
70x120x26mm
Stromversorgung:
Ausgang:
Genauigkeit
7...15 VDC 0.2A (nominal 12 VDC)
-Analogausgang 0-3.3V == 0-3300 ppm CO2 (Ri = 100 Ohm)
-3 fixe Analogausgangsspannungen für Betrieb „manuell“
Technische Daten CO2-Klimazentrale
Air-Intelligence:
der Luftfeuchtigkeitsanzeige:
+/- 3% rel. Luftfeuchtigkeit
Genauigkeit
der Temperaturanzeige:
+/- 0.8o C.
Messprinzip:
Physikalisch (IR-Absorption durch CO2)
Betriebsbedingungen:
Umgebungstemperatur:
10 – 35 o C
Genauigkeit:
5% d. Messwerts
+/- 150 PPM (@25OC,
Rel. Luftfeuchtigkeit:
0 - 95% (nicht kondensierend)
1013hPa)
Temperaturabhängigkeit:
< 5 ppm pro OC
Messbereich:
0 – 5000 ppm CO2
Anwender-Information: Dieses Gerät wirkt unterstützend
bei der Erhaltung der Luftqualität in Wohnräumen und darf nicht
Max. CO2 Konzentration:
100%
CO2 ohne Überlastung
der Dieses
Messzelle!
für sicherheitsrelevante
Überwachungsaufgaben
eingesetzt werden.
Gerät ist nicht geeignet für die Überwachung
der Aussenluft-Qualität (Umwelt-Monitoring).
Abmessungen: 70x120x26mm
Stromversorgung:
7..15 VDC 0.2A (nominal 12 VDC)
Ausgang: -Analogausgang 0-3.3V == 0-3300 ppm CO2 (Ri = 100 Ohm)
-3 fixe Analogausgangsspannungen für Betrieb „manuell“
Genauigkeit der Luftfeuchtigkeitsanzeige:
+/- 3% rel. Luftfeuchtigkeit
Genauigkeit der Temperaturanzeige:
+/- 0.8o cels.
Betriebsbedingungen:
Umgebungstemperatur:
10 – 35 o C
Techn. Änderungen vorbehalten.
Rel. Luftfeuchtigkeit:
0 - 95% (nicht kondensierend)
Anwender-Information: Dieses Gerät wirkt unterstützend bei der Erhaltung der Luftqualität in Wohnäumen
und darf nicht für sicherheitsrelevante Überwachungsaufgaben eingesetzt werden. Dieses Gerät ist nicht
geeignet für die Überwachung der Aussenluft- Qualität .
16
Aufstellanleitung
8. Aufstellung
8.1 Gerätestandort
Das Gerät wird zentral im Gebäude aufgestellt.
Besonders geeignet sind feuchtigkeits- und
frostfreie Räume, bei denen sich eine möglichst
kurze Leitungsführung bei minimalem zeitlichen
und baulichen Aufwand verwirklichen lässt.
Zum Beispiel wären hier zu nennen:
-Dachspitz
-Heizungsräume
-Abstellräume
-Wandschränke
Bei Installationen im Dachspitz bzw. in Räumen
mit Temperaturen unter 15 °C sind sämtliche Ab-,
Außen- bzw. Fortluftleitungen sowie die gesamte
Geräteeinheit zum Schutz vor „Schwitzwasser“
ausreichend mit z. B. Mineralwolle zu isolieren.
Bei der Auswahl des Aufstellungsortes sollte
ebenfalls darauf geachtet werden, dass mögliche
Geräuschübertragungen auf Wohn- bzw. Schlafräume ausgeschlossen werden. Bei der Geräteinstallation sind entsprechende schalldämmende
Befestigungen zu wählen.
Bild 8.1.1
8.2 Einbaulage
Zur vereinfachten und fachgerechten Aufstellung
ist ein Geräteständersatz im SCHRAG-Programm
enthalten. Zur Befestigung sind die Geräteständer
mit den beigelegten Befestigungsschrauben in
die Löcher auf der Unterseite des Gehäuses zu
schrauben.
Um eine geregelte und sichere Kondensatabfuhr zu
gewährleisten ist am Ablauf ein Siphon
(Best.-Nr.: C 4163) zu montieren.
Bild 8.2.1
Vor Anordnung des RecoverySmart
mit SB auf der Wandkonsole
oder der Befestigung des
Geräteständersatzes in der
Ausführung als Bodengerät, ist
zuvor unbedingt der Siphon zu
montieren.
17
Bei Wandmontage (Bild 8.2.2, Variante 2) über
eine Konsole oder bei der Bodenmontage
(Bild 8.2.2, Variante 1) ist eine Schwingungsdämpfung bauseits z.B. über Moosgummiunterlagen bzw. Gummipuffer vorzusehen.
Zur Installation des Lüftungsgerätes sind im
SCHRAG-Lüftungsprogramm unterschiedliche
Befestigungssätze erhältlich.
Bild 8.2.2
Zur schwingungsentkoppelten Montage der
Anschlussleitungen wird flexibles Leitungsmaterial
∅ 160 mm empfohlen.
Zur Vermeidung von unnötigen Druckverlusten sollte
möglichst früh nach der flexiblen Anbindung auf
glattwandiges Kanalmaterial übergegangen werden
(Bild 8.2.3).
Beim Einbau des Lüftungsgerätes ist darauf zu
achten, dass für Reinigungs- und Wartungsarbeiten ein Mindestmaß vor der Revisionsseite
von 50 cm freigehalten wird.
Ebenso ist über dem Gerät ein Mindestmaß von
40 cm freizuhalten.
Abhängig von den baulichen Gegebenheiten ist
ein zentraler Gerätestandort zu wählen, bei dem
sich kurze und strömungsgünstige Leitungsführungen ergeben.
Bild 8.2.3
8.3 Befestigungssätze
Für die Bodenaufstellung des Lüftungsgerätes, ebenso wie für die Verteiler-Sammler-Kombination,
sind Gerätefüße erhältlich. Für die Wandmontage bzw. die Deckenbefestigung der Verteiler-SammlerKombination sind im SCHRAG-Lieferprogramm ebenfalls Befestigungssätze enthalten. Diese bestehen
aus lackierten Metallrahmen. Zur akustischen Entkopplung sind bei der Boden- und Wandmontage als auch
bei der Deckenaufhängung der Verteiler-Sammler-Kombination Gummipuffer bzw. Moosgummiunterlagen
vorzusehen.
Geräteständersatz (Bodengerät)
Wandkonsole RecoverySmart
Verteilerständersatz (Bodengerät)
Wandkonsole Verteiler-Sammler-Kombination
Deckenaufhängung Verteiler-Sammler-Kombination
Best.-Nr.:
Best.-Nr.:
Best.-Nr.:
Best.-Nr.:
Best.-Nr.:
Die Befestigung erfolgt entsprechend den folgenden Montagebeispielen.
18
C 7364
C 7395
C 7364
C 4355
C 4360
8.3.1 Wandbefestigungssatz für RecoverySmart
Bild 8.3.1
8.3.2 Montagebeispiele Verteiler-Sammler-Kombination
Bild 8.3.2
Bild 8.3.3
19
Bei der Wand- bzw. Deckenmontage der Verteiler-Sammler-Kombination sind die beiden mitgelieferten
Auflagewinkel entsprechend dem Bild 8.3.4 am Gehäuse anzuschrauben. Benötigte Blechschrauben (4,2 x
9,5 mm ) sind dem Montagesatz beigelegt. Bei der Installation ist darauf zu achten, dass die Verteiler-SammlerKombination mit den Auflagewinkel auf den Gummipuffern aufliegt. Dadurch bleibt die Revisionsöffnung
auch im montierten Zustand zugänglich!
Bild 8.3.4
Bild 8.3.5
20
8.4 Elektroanschluss
Der Anschluss erfolgt gemäß der elektrischen
Schaltpläne.
Als Netzanschluss zum Gerät dient ein 3-poliges
Netzkabel (1,8 lfdm) mit Stecker, das im Lieferumfang
der SCHRAG GmbH enthalten ist. Bauseits ist eine
Steckdose zu setzen, die mit 16 A abgesichert
werden muß.
Für den Anschluss der Bedienelemente (siehe S.5)
sind folgende Elektroleitungen notwendig:
JY(ST)Y 4 x 0,6²
Die Anordnung der Kabelanschlüsse auf der
Steckerleiste am Lüftungsgerät entnehmen Sie bitte
Bild 8.4.1.
Taster
CO2 /
Feuchte
3-Stufenschalter
Vorheizregister
CO2 /
Feuchte
3-Stufenschalter
SafetyManager
CO2 /
Feuchte
3-Stufenschalter
Steckerleiste für
RecoverySmart m.
SB für Anschluss
"Taster" und den
möglichen Optionen
Bild 8.4.1
Auf der Steckerleiste wird der Taster angeschlossen.
Optional können auf der Steckerleiste weiter
angeschlossen werden:
• Vorheizregister: Für den durchgängigen Betrieb
der Lüftungsanlage auch bei Frostgefahr, wenn
keine Reduzierung des Zuluftvolumenstromes als
Frostschutzstrategie gewünscht wird. Einbau erfolgt
überwiegend in Verbindung mit dem Betrieb der
Lüftungsanlage gemeinsam mit einem Kachelofen,
damit kein Unterdruck im Gebäude entstehen
kann.
• Safety-Manager: Sicherheitseinrichtung für den
gleichzeitigen Betrieb einer Lüftungsanlage mit
einem Kachelofen
Bitte beachten:
Der Anschluß "Safety Manager" ist standardmäßig
gesteckt und gebrückt. Ohne Stecker bzw. Anschluß
eines Safety Managers läßt sich das Gerät nicht
Inbetrieb nehmen! (vgl. auch Anschlußplan
RecoverySmart mit SB auf Seite 33)
• CO2 / Feuchte: Anschluss eines CO2-Fühlers
(Art.-Nr. C 7407 oder C 7408) bzw. eines Feuchtefühlers (Art.-Nr. C 7410)
• 3-Stufenschalter: Bedienteil mit einstellbarem
Nachlauf (Art.-Nr. C 7401)
9. Montage
9.1 Montagebeschreibung
Achten Sie bei der Montage der Lüftungsanlage
RecoverySmart unbedingt auf die nachfolgend
aufgeführten Montageschritte. Wenn Sie bei Ihren
Arbeiten Schritt für Schritt die beschriebenen Punkte
beachten, wird Ihnen die Installation der gesamten
Anlage keinerlei Probleme bereiten.
- Durchbrüche nach Projektierungsplan ausführen.
Bei Modernisierungen bzw. Renovierungen
bestehender Wohnhäuser müssen für die
Leitungsführung entsprechende Durchbrüche
nachträglich vorgenommen werden. (Eventuell
sind Bohrungen und Stemmarbeiten auszuführen.)
Bei Neubauten werden Installationsschlitze und
Durchbrüche gleich berücksichtigt, dadurch ist
Montage einfach und schnell durchzuführen.
- Anschluss-Stutzen in die zu be- bzw.
entlüftenden Räume entsprechend den Planungsvorgaben setzen (Zuluft, Abluft, Küche).
- Kanäle (Schläuche) verlegen und befestigen
Der Einsatz von
Schlauchleitungen oder
Kanälen ist individuell
vom Gebäude abhängig.
Beide Leitungssysteme
ergänzen sich
gegenseitig zum
montagefreundlichen
Komplettsystem.
Kunststoff-Schlauchleitungen mit DrahtSpirale bieten die
einfachste Installation,
weil durch die große
Beweglichkeit und
Flexibilität Hohlräume ausgenützt und Versprünge
einfach ausgeführt werden können. Darüberhinaus
empfehlen sich Schläuche für den Geräteanschluss,
da eventuelle Schwingungen der Ventilatoren somit
nicht auf das Verteilsystem übertragen werden. Zur
Befestigung genügen Schellen oder Klebebänder.
Flexible Schläuche können mit einer Schere oder
Drahtschneider entsprechend gekürzt werden und
passen an die Steckverschlüsse der einzelnen
Lüftungskomponenten.
Bild 9
21
Kanäle sind durch die glatten Oberflächen
strömungsgünstiger. Ovalkanäle (100 x 40 mm)
lassen sich elegant für die Aufputzinstallationen
verwenden, oder in Wände einputzen. Passende
Anschlusswinkel ermöglichen die platzsparende
Installation von Zuluft- und Abluftanschlüssen..
Zur Verlegung von Leitungen in Beton oder
Estrich empfehlen sich verzinkte StahlblechKanäle (100 x 50 mm) aus dem SCHRAGLieferprogramm. Auch bei dieser Leitungsauswahl ist mit entsprechenden Übergängen ein
problemloser Anschluss an flexible Schläuche
möglich.
-
Aufstellen des Lüftungsgerätes
Das Lüftungsgerät wird im allgemeinen im
Dachstuhl über einem technischen Raum oder
Flur installiert. Alternativ kann das Gerät aber
auch an anderer zentraler Stelle im Gebäude
installiert werden. Erfahrungsgemäß bieten sich
hierzu Möglichkeiten in Heizungsräume, Abstellräume, Wandschränken.
Bei der Geräteaufstellung ist besonders auf
einen schalldämpfenden Einbau zu achten.
Um etwaige Schwingungsgeräusche der Ventilatoren zu verhindern, ist das Gerät akustisch von
anderen Bauteilen zu entkoppeln. Hierbei sind
im SCHRAG Lieferprogramm unterschiedliche
Befestigungssätze erhältlich.
Eine leichte Schrägstellung des Gehäuses
(Gefälle ca. 2%) ist für den Ablauf des
Kondensats zweckmäßig. Am Kondensatablaufstutzen muss ein Siphon montiert werden
(SCHRAG-Lieferumfang: Siphon-Bestell-Nr.
C 4163). Dieser hat die Aufgabe das anfallenden
Kondensat geregelt abzuleiten. Gleichzeitig
dient er als Geruchssperre zum Abwassernetz.
Zur schwingungstechnischen Entkopplung und
zur Geräuschminderung ist zwischen dem
Kondensatablaufstutzen und der Kondensatleitung ein Teilstück mit einer Schlauchleitung
auszuführen. Beim Verlegen der Kondensatleitung ist auf ein gleichmäßiges Gefälle (ca.
2 %) zu achten. Hierbei empfiehlt es sich,
das Gerät auf den Geräteständersatz zu
stellen, damit das Kondensat sicher abfließen
kann. Alternativ zum Einbau einer separaten
Abwasserleitung kann die Kondensatabfuhr
auch über eine Abwasser-Entlüftungsleitung
z.B. im Bereich des Dachbodens erfolgen.
Um zu gewährleisten, dass das Kondensat
ganzjährig kontrolliert und störungsfrei abfließt
ist der Kondensatablauf frostfrei zu halten.
Ist dies aufgrund des Aufstellungsortes (bei
Kaltdach oder Raumtemperaturen unter
22
0 °C) nicht möglich, muss die Leitung mit einer
entsprechenden Wärmedämmung (Mineralwolle) isoliert oder mit einer Rohrbegleitheizung
versehen und vor Vereisung geschützt
werden.
Das Lüftungsgehäuse, sowie die angeschlossene Verteiler-Sammler-Kombination
ist so aufzustellen, dass alle Zu- und Abluftleitungen knickfrei verlegt sind.
Zur Installation und Wartung muss vor der
Revisionsseite ein Raum von ca. 50 cm
frei bleiben. Ebenso ist über dem Gerät ein
Mindestmaß von 40 cm freizuhalten.
-
Anschluss-Stutzen nach Projektierung in die
Verteiler-Sammler-Kombination einsetzen.
-
Lüftungsgerät mit Verteiler-Sammler-Kombination (flexibler Schlauch ∅160 mm) verbinden.
Eventuell Schalldämpfer vorsehen.
-
Konstantvolumenstromregler (KVR) sowie
Selbstverstärkungs-Elemente entsprechend der
Projektierung in das Luftverteilsystem einsetzen.
Hierbei ist zu beachten, dass die Selbstverstärkungs-Elemente zu- und abluftseitig
direkt an die Verteiler-Sammler- Kombination
angeschlossen werden. KVRs werden zuluftseitig ebenfalls an der Verteiler-SammlerKombination installiert. Abluftseitig werden
die KVRs unmittelbar nach dem Abluftgitter
eingebaut.
Achtung: Die Anströmlöcher der KVRs
müssen jeweils in Luftströmungsrichtung
zeigen.
-
Außenluft-Ansauggitter montieren und an die
Außenluftleitung anschließen. Zur Vermeidung
von Schwitzwasser im Bereich der AußenwandDurchführung ist eventuell eine isolierte
Mauerdurchführung vorzusehen bzw. die
Außenluftleitung entsprechend zu isolieren.
-
Fortluftgitter bzw. Dachdurchführung einbauen.
-
Kondensatleitung mit Siphon verlegen, auf
Gefälle (ca. 2%) achten (frostsichere Verlegung).
-
Abluftgitter/Zuluftdüsen in die Anschluss-Stutzen
einsetzen.
-
Elektroinstallation nach beiliegendem Schaltplan
9.2 Explosionszeichnung
Bild 8.1.1
23
Pos. Artikel
Bestellnummer
1
2
3
4
C 4496
A 11339
C 4900
C 4163
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
24
Außenluftgitter
Flexibler Isolierschlauch, Aluminium ∅ 160 mm
Lüftungsgerät RecoverySmart mit Sommerbypass
Kondensatablauf 3/4" mit angeschlossenem Siphon
Anschluss an Siphon: 1/2"
Schalldämpfer
Verteiler-Sammler-Kombination
Anschluss-Stutzen ∅ 80 mm
Anschluss-Stutzen ∅ 80 mm mit Selbstverstärkungselement
Konstantvolumenstromregler
15 m³/h
25 m³/h
30 m³/h
40 m³/h
Schalldämpfer (Schalldämpferleitung) ∅ 80 mm, 1m lang
Flexibler Isolierschlauch, Aluminium ∅ 80 mm
Anschluss-Stutzen 90° (Stutzenlänge 15 mm)
Flachbogen 90°
Flachbogen 60°
Flachbogen 45°
Flachbogen 30°
MINI-Luftleitung
Hochbogen 90°
Hochbogen 30°
Schloss
Anschluss-Stutzen 90°
Zuluftdüse Bio
Kunststoffleitung 40/100 oval
Übergangsbogen 90°, 40/100 mm oval auf ∅ 80 mm
Abluftgitter
Filter-Abluftgitter
Zu- und Abluftmanschette ∅ 80 mm
Verlängerungsring 33 mm für Zu- und Abluftmanschette
Konterring für Zu- und Abluftmanschette
Dachdurchführung
Steckverbinder ∅ 80 mm, Kunststoff, konisch
Taster
Verbinder 40/100 mm oval
Geräteständersatz (Zubehör)
Verteilerständersatz (Zubehör)
Optionen (nicht abgebildet)
Elektro-Filter für Verteiler-Sammler-Kombination (Filterklasse F7)
Wasserheizregister für Verteiler-Sammler-Kombination
Elektroheizregister für Verteiler-Sammler-Kombination
Reduzierung ∅ 160 mm → ∅ 125 mm
Muffe ∅ 125 mm
Muffe ∅ 160 mm
Bedienteil mit 3-Stufenschalter und einstellbaren Nachlauf
CO2 -Raumluftmonitor
CO2 -gesteuert: Air-Intelligence
Feuchtefühler: Hygro-Box
A 11327
C 4350
31.213
31.214
22.825
22.692
22.824
22.823
C 2915
A 11350
P 581H
P 480
P 481
P 482
P 484
P 475
P 486
P 490
P 477
P 581
12.402
91.102
23.002
22.073
29.932
22.001
22.003
22.765
22.036
22.002
C 4902
23.017
C 7364
C 7364
A 11323
A 10449
auf Anfrage
A 11349
A 11347
A 11348
C 7401
C 7407
C 7408
C 7410
10. Luftverteilung
10.1 Anschlüsse am Lüftungsgerät
Über flexible Schlauchleitungen oder Wickelfalzrohre
(auf akustische Entkopplung achten) werden der
Außenluft-Ansaugstutzen mit dem Außenluftgitter
sowie der Fortluft-Anschlussstutzen mit der
Dachdurchführung miteinander verbunden. In
„Schwitzwasser“ gefährdeten Bereichen ist hierzu
isoliertes Leitungsmaterial zu verwenden!
Die Verbindung zwischen Lüftungsgerät und VerteilerSammler-Kombination wird ebenfalls über flexible
Leitungen ausgeführt. Um eventuell unterschiedliche
Anschlussgrößen miteinander zu verbinden, stehen
folgende Bauteile zur Verfügung:
- Wickelfalz-Reduzierung
∅ 160 mm auf ∅ 125 mm
- Muffe ∅ 160 mm
- Muffe ∅ 125 mm
10.2 Isolierung
Zur Vermeidung von Wärmeverlusten und
Kondensatbildung („Schwitzwasser“) ist die gesamte
Geräteeinheit sowie sämtliche Anschlussleitungen
(Außen-, Ab-, Zu- und Fortluft) am Gerät „luftdicht“
zu isolieren.
In kondensatbehafteten Bereichen bietet sich für die
Isolierung flexible Aluminium-Isolierleitungen, die
ebenfalls im SCHRAG-Lieferprogramm enthalten
sind, an:
-
Bestell-Nr.: A 11349
Bestell-Nr.: A 11348
Bestell-Nr.: A 11347
-
Flexibler Isolier-Schlauch,
Aluminium, ∅ 80 mm
Bestell-Nr.: A 11350
Flexibler Isolier-Schlauch,
Aluminium, ∅ 125 mm
Bestell-Nr.: A 11353
Flexibler Isolier-Schlauch,
Aluminium, ∅ 160 mm
Bestell-Nr.: A 11339
Zur Installation der Außenluftleitung empfehlen wir im
Bereich der Außenwand den Einbau einer isolierten
Mauerdurchführungen, die bauseits vorzusehen
ist. Alternativ kann an das Außenluftgitter ein
Wickelfalzrohr montiert werden. Bei der Montage
ist besonders darauf zu achten, dass der Hohlraum
zwischen Wickelfalzrohr und Wanddurchbruch
vollständig mit isolierendem PU-Schaum ausgespritzt wird.
Bild 10.1.1
Zwischen Lüftungsgerät und Verteiler-SammlerKombination können, um eine Übertragung von
eventuell auftretenden Ventilator- und Strömungsgeräuschen zu verhindern, Kanalschalldämpfer eingebaut werden.
Bild 10.2.1
25
10.3 Anschlüsse Verteiler-SammlerKombination
Keiner der Anschluss-Stutzen wird an der VerteilerSammler-Kombination montiert geliefert. Dadurch
kann der Installateur die günstigsten Anschlüsse an
der Verteiler-Sammler-Kombination zum Einsetzen
der Anschluss-Stutzen für die flexiblen Luftleitungen
wählen. Die Aussparungen an der Verteiler-SammlerKombination sind bei der Auslieferung mit einer
Isolierung verschlossen. Die Isolierung wird bei
der Montage entsprechend den Anschluss-Stutzen
mit einem Messer ausgeschnitten. Anschließend
kann der Anschluss-Stutzen ∅ 80 mm mit der
Bayonettseite in die Öffnung eingedreht werden. Alle
Anschluss-Stutzen besitzen außen ein Befestigungsgewinde mit 16 mm Steigung, wodurch eine rasche
Befestigung durch eine halbe Drehung der fexiblen
Luftleitung auf dem Anschluss-Stutzen möglich ist.
Die KVR‘s erfüllen folgende Aufgaben:
-
Je nach eingesetztem KVR wird der Luftvolumenstrom unabhängig von der Stufeneinstellung (Normal- bzw. Spitzenbetrieb) des
Gerätes konstant gehalten.
-
Die unterschiedlichen Druckverluste der Luftleitungen auszugleichen und so jede Nachregelung der Anlage zu vermeiden.
Die Luftmenge reguliert sich je nach eingesetztem
Konstantvolumenstromregler auf 15 m³/h, 25 m³/h,
30 m³/h oder 40 m³/h ein.
In Räumen, in denen eine Schaltung Normal- auf
Spitzenbetrieb („Partylüftung“) gefordert wird,
kommen anstelle der KVR`s Anschluss-Stutzen mit
Selbstverstärker-Membrane zum Einsatz. Diese
Anschluss-Stutzen werden sowohl zu- als auch abluftseitig direkt an der Verteiler-Sammler-Kombination montiert.
Bild 10.3.1
Zu- und abluftseitig sind an der Verteiler-SammlerKombination jeweils 8 Anschlüsse vorhanden.
Zuluftseitig stehen je 4 Anschlüsse seitlich und
4 Anschlüsse an der Stirnseite zur Verfügung.
Abluftseitig sind seitlich 6 Aussparungen und an der
Stirnseite 2 Aussparungen angebracht.
Wichtig: Es sind flexible Luftleitungen mit
Rechtsgewinde vorzusehen.
Bei den Anschluss-Stutzen für die ‘’Zulufträume’’
werden die Konstantvolumenstromregler (KVR)
direkt an der Verteiler-Sammler-Kombination
eingesetzt. Die KVR‘s für die Entlüftung aus den
Ablufträumen werden im Abluftventil eingesetzt.
Um die Funktionsweise der KVR‘s sicherzustellen,
ist beim Einbau darauf zu achten, dass die Anströmlöcher in Luftströmungsrichtung gerichtet sind.
Bild 10.3.2
26
10.4 Luftaustritte
Die Abluftgitter sind aus Kunststoff hergestellt.
Im Gitter ist ein Abluftfilter eingesetzt, der zur
Reinigung entfernt werden kann.
Die Manschetten mit Rasterbefestigung
sind aus Polypropylen und bestehen aus
3 Kunststoffringen, die beliebig gekürzt
bzw. anhand eines Verlängerungsringes
(Best.-Nr.: 22.003) entsprechend
verlängert werden können. Durch die
vorhandenen „Haltelappen“ ist eine
einfache Befestigung der Manschette
in der Wand oder der Decke möglich.
Die Manschette wird in die Öffnung
geschoben und von der anderen Seite
wird der Klemmring über die „Haltelappen“ gehalten. Durchmesser der
Aussparung:∅ 85 - 90 mm.
10.5 Schalldämpfer
Der Geräuschpegel an den Auslässen und Abluftanschlüssen sind sehr niedrig. Trotzdem ist es
bei Bedarf möglich, sie durch Einsetzen von
Schalldämpfern in der Luftleitung zu reduzieren.
Soll der Geräuschpegel nur für bestimmte Räume
herabgesetzt werden oder soll er nachträglich
vermindert werden, so ist in die entsprechende
Luftleitung ein Schalldämpfer
(Anschluss-∅ 80 mm / Best.-Nr.: C 2915) einzusetzen.
Die Befestigung der flexiblen Luftleitung erfolgt durch Überschieben der
„Haltelappen“. In die Manschetten werden die KVR`s
integriert.
Bild 10.4.1
Der Zuluftauslass BIO ist ebenfalls aus Kunststoff
hergestellt. Die Luftauslassrichtung ist durch
Umstecken für den Wand- bzw Deckeneinbau
wählbar. Der Luftauslass wird in die eingebaute
Manschette eingesetzt. Das Luftvolumen der Zuluft
wird über einen KVR, der im Anschluss-Stutzen in
der Verteiler-Sammler-Kombination eingebaut ist,
bestimmt.
Bild 10.5.1
Bild 10.4.2
27
10.5.1 Leitungsanbindungen an Verteiler-Sammler-Kombination
10.5.2 Einsetzen des Konstantvolumenstromreglers (KVR)
Beim Einbau des KVRs ist darauf zu achten, dass die Anströmlöcher in Luftströmungsrichtung gerichtet
sind.
Abluftseite
Zuluftseite
Leitung 1 (in der Regel Küche) ohne Einsatz des
KVR. Einbau des Anschluss-Stutzen mit Selbstverstärkerelement (variabel) 31.214 am Verteiler.
Leitung 3 (in der Regel Wohnen) ohne Einsatz des
KVR. Einbau des Anschluss-Stutzen mit Selbstverstärkerelement (variabel) 31.214 am Verteiler.
Leitung 2a (in der Regel WC, Bad, Flur) der KVR wird
in die Abluftmanschette eingeschoben. Einbau des
Anschluss-Stutzen (leer) 31.213 am Verteiler.
Leitung 4 (in der Regel Schlafen, Kind, Büro) wird
der KVR in den Anschluss-Stutzen (leer) 31.213
eingeschoben.
Leitung 2b (in der Regel WC, Bad, Flur) wenn der
KVR aus Platzgründen nicht in die Abluftmanschette
passt, kann der KVR zwischen den Anschluss-Stutzen
31.213 (leer) eingesetzt werden (siehe Abb.).
28
11. Zusatzoptionen
11.1 Elektro-Luftfilter
Der Elektro-Luftfilter (Filterklasse F7) wird bei
Bestellung in der Verteiler-Sammler-Kombination
(Best.-Nr.: A 11323) integriert. Der elektrische
Anschluss erfolgt über ein separates Netzteil (BestellNr.: 143149)
Achtung: Alle elektrischen Anschlüsse des Gerätes
müssen unter Beachtung der geltenden Vorschriften
vom Elektriker durchgeführt werden.
Netzanschluss E-Filter
Netzteil an Steckdose
anschließen
einer Rohrzange unbedingt gegengehalten
werden, da sonst bei zu hohem Drehmoment eine
Beschädigung des Wärmetauschers auftreten kann
(Bild 11.2.1).
Die Verbindungen sind abzudichten. Es ist
empfehlenswert, am unteren Rohranschluss,
unmittelbar vor der Verschraubung, einen
Entleerungshahn anzubringen und im Vor- und
Rücklauf jeweils einen Absperrschieber vorzusehen.
Dies ermöglicht, im Falle einer Reparatur, das WasserNachheizregister vom Wassernetz zu trennen, ohne
die gesamt Anlage entleeren zu müssen.
Achtung: Der Wärmetauscher kann nur dann seine
volle Leistung erbringen, wenn das Warmwassernetz
sorgfältig entlüftet worden ist. Bei Neuanlagen und
großvolumigen Wassernetzen kann, bis der im
Wasser gelöste Sauerstoff restlos entwichen ist, ein
mehrmaliges Entlüften notwendig werden.
Bild 11.1.1
11.2 Nachheizregister
Wasser-Nachheizregister
Das Wasser-Nachheizregister wird ebenfalls
bei Bestellung bereits ab Werk in der VerteilerSammler-Kombination eingebaut. Das WasserNachheizregister dient primär zur Erwärmung der
frischen Zuluft und kann daher allenfalls in der
Übergangszeit als Ergänzungsheizung betrachtet
werden. Diese Vorgabe wurde auch bei der
Dimensionierung berücksichtigt. Daher bietet der
Einsatz des Wasser-Nachheizregister keinesfalls eine
Alternative zu einem vollwertigen Heizungssystem.
Bild 11.2.1
Heizwasseranschluss
Der Wärmetauscher ist immer nach dem KreuzGegenstromprinzip anzuschließen. Dies bedeutet,
dass die Strömungsrichtung des Heizwassers
entgegengesetzt zur Luftströmung gerichtet ist.
Beim Aufschrauben der Anschlussleitung auf die
Stutzen des Wärmetauschers muss der Stutzen
mit
29
Temperaturregelung
Die Zulufttemperatur-Regelung erfolgt bauseits über
ein Thermostatventil (Best.-Nr.: A 11321) in Verbindung mit einem Fernfühler, welcher hinter dem
Nachheizregister (in Strömungsrichtung) angeordnet
ist.
Für die Montage des Fernfühlers sind am Wärmetauscher Befestigungslöcher vorgesehen. Bei der
Montage ist die Halterung des Fernfühlers mit
den mitgelieferten Schrauben in die Befestigungslöcher anzuschrauben. Zur Befestigung des Fernfühlers ist dieser durch die Bohrung in der Gehäusewand einzuführen und in die Halterung einzurasten
(Bild 11.2.2). Die Bohrung im Gehäuse ist nach
erfolgter Montage mit der mitgelieferten Gummitülle
zu verschließen.
Bild 11.2.2
Frostschutz
Bei Ausfall der Heizwasserversorgung besteht die
Gefahr von Frostschäden am Wasser-Nachheizregister. Um Frostschäden bei Heizwasserunterbrechungen zu verhindern ist zur Frostschutzsicherung zuluftseitig nach der Wärmerückgewinnungseinheit ein Frostschutztemperaturfühler
angebracht.
Liegt am Fühler eine geringere Temperatur als
ca. + 5°C an, wird die Zuluftförderung unterbrochen.
Dies verhindert die verstärkte Unterkühlung des
Wärmetauschers, wodurch eventuelle Schäden
durch einfrieren der Tauscherflächen verhindert
werden.
Steigt die Temperatur am Fühler aufgrund der
Frostschutzschaltung (Abluft weiter in Betrieb) auf
Werte von ca. + 7,5°C an, schaltet das Lüftungsgerät
in Normalbetrieb.
Bild 11.2.3
30
12. Technische Daten
Typ
RecoverySmart mit Sommerbypass
Bestell-Nr.
C 4900
Gewicht
63 kg
Geräteabmessungen
LxBxH
Anschlussstutzen
Luftleistung
610 x 585 x 685 mm
∅ 160 mm
Abluft
Zuluft
Stufe 1 - Feuchteschutz (FL)
Stufe 2 - Reduzierte Lüftung (RL)
Stufe 3 - Nennlüftung (NL)
Stufe 4 - Intensivlüftung (IL)
110 m³/h
150 m³/h
190 m³/h
250 m³/h
Wärmetauscher
Material
Rückwärmezahl (TZu- Tab)/(Tab-Tau)
Eff. Wärmebereitstellungsgrad
110 m³/h
150 m³/h
190 m³/h
250 m³/h
Externe Pressung
100 Pa
100 Pa
100 Pa
100 Pa
150 Pa
150 Pa
150 Pa
200 Pa
200 Pa
Gegenstrom-Plattenwärmetauscher, wasserbeständig, frostsicher
Kunststoff Polystyrol
bis 92%
ή eff = 86%
Ventilatoren / Elektrische Daten
Ventilatoren
Netzanschluss
Elektrische Leistungsaufnahme bei
externem Differenzdruck
Pel, 100 bei ∆pext. = 100 Pa
Pel, 150 bei ∆pext. = 150 Pa
Pel, 200 bei ∆pext. = 200 Pa
2 Zentrifugalventilatoren mit vorwärtsgekrümmten Laufrädern,
mikroprozessor gesteuerte Gleichstrommotoren ohne Kontaktbürsten
230 V~/ 50 Hz
Stufe 1
40 W
58 W
69 W
Stufe 2
65 W
72 W
82 W
Stufe 3
90 W
106 W
Stromstärke IN
Absicherung (bauseits)
1,5 A
10 A, träge (Kabel 3 x 1,5 m²)
Luftfilter
Bestell-Nr.
Filterklasse
Abmessungen L x B x H
Zuluft
C 47569
F6
420 x 228 x 48
Stufe 4
135 W
Abluft
C 47531
G4
420 x 228 x 48
Optionen
Zuluftfilter
Elektro-Luftfiltersatz
Netzteil mit Transformator
für den Elektro-Luftfilter
Bestell-Nr.: C 47537
Filterklasse F7
Bestell-Nr.:C 4351
Filterklasse F7
Einbau in Verteiler-Sammler-Kombination
Bestellnummer 143149
Wasser-Nachheizregister
Bestell-Nr.: A 10449
Qmax 2,6 kW
Einbau in Verteiler-Sammler-Kombination
Wasservor-/-rücklauftemperatur:
Heizwasservolumenstrom:
Druckverlust Heizwasser:
Druckverlust Luftseite:
Nennwärmeleistung:
70/55 °C
152 l/h
1,0 kPa
19 Pa
2,6 kW
Temperaturregler für
Wasser-Nachheizregister
Bestell-Nr.: A 11321
½“-Anschluss
Luftfilterset 5 Zuluftfilter (C 47569)
und 1 Abluftfilter (C 47531)
C 6314A
Technische Änderungen vorbehalten!
Bild 12.1.1
31
13. Elektro-Schaltpläne
13.1 Übersichtsplan RecoverySmart mit SB
32
13.2 Anschlussplan RecoverySmart mit SB
Bild 13.2.1
33
Bedienungsanleitung
14. Wartung
Die Wartung der gesamten Anlage
beschränkt sich auf folgende
Teile:
1.)Gerätereinigung:
- Abluftfilter
- Zuluftfilter
- Wärmetauscher
- Ventilatoren
- optional Elektro-Filter
2.)Lüftungsaustritte:
- Abluftgitter
- Zuluftdüse
Achtung: Bei Wartungs- oder
Reparaturarbeiten ist das
Lüftungsgerät vor dem Öffnen
der Revisionsöffnung auf jeden
Fall spannungsfrei zu schalten.
Hierzu ist die entsprechende
Sicherung im Schaltschrank
zu unterbrechen.
14.1 Gerätereinigung
Die Reinigungsintervalle der
Luftfilter richten sich nach
der vorhandenen Luftqualität.
SCHRAG empfiehlt die Luftfilter
alle 6 Monate zu reinigen bzw.
auszutauschen.
Für Wartungs- und Reinigungsarbeiten am Lüftungsgerät sind die
Befestigungsschrauben des Revisionsdeckel zu lösen. Nach abnehmen des Revisionsdeckel sind
die Luftfilter sowie der Wärmetauscher zugänglich.
Der Ab- bzw. Zuluftfilter kann zur
Reinigung oder zum Austausch
durch einfaches herausziehen aus
dem Gerät entfernt werden.
Die Luftfilter können bei
geringfügiger Verschmutzung
nach gründlichem Absaugen
nochmals verwendet werden.
34
Nach einmaliger Reinigung sollten
die Filter jedoch ausgetauscht
werden. Verbrauchte Luftfilter
können mit dem normalen Hausmüll entsorgt werden.
Ersatzfilter sind unter der
Bestellnummer:
Abluftfilter: C 47531
Zuluftfilter: C 47531
zu bestellen.
Achtung: Die Inbetriebnahme
des Lüftungsgerätes ohne
Luftfilter darf auf keinen Fall
erfolgen. Die Ansaugung von
ungefilteter Luft hat eine starke
Verschmutzung der Ventilatoren
sowie des Wärmetauscher zur
Folge. Darüber hinaus würde
das gesamte Luftverteilsystem
ebenso wie die Luftauslässe
verunreinigt werden.
Der Wärmetauscher sowie die
Ventilatoren sollten in Verbindung
mit der Filterreinigung einer
Sichtkontrolle unterzogen werden.
Bei stark verschmutzen Filtern
können sowohl der Wärmetauscher als auch die Ventilatoren
verschmutzen. Beim Wärmetauscher ist insbesonders auf
Verschmutzungen zwischen den
einzelnen Lamellen zu achten.
Der Wärmetauscher besteht
über-wiegend aus Kunststoff
(PETG oder PVC) und besitzt
bei
regelmäßiger Reinigung der Luftfilter eine lange
Lebensdauer.
Zur Reinigung des Wärmetauschers kann dieser, nach
entnehmen des Abluftfilters, durch
lösen des Abstandhalters (2 Flügelmuttern) einfach nach vorne
aus dem Gehäuse entnommen
werden. Die Reinigung des
Wärmetauschers erfolgt mit
handwarmen Wasser. Zum Lösen
von Fetten kann eventuell Spülmittel beigemischt werden. Abschließend werden die Tauscherflächen mit klarem Wasser abgespült.
Bei ausgebautem Wärmetauscher
kann je nach Bedarf die Innenseite
des Gehäuses sowie die Kondensatwanne mit einem feuchten Tuch
gereinigt werden. Sollten sich Partikel im Kondensatanschluss bzw.
im Siphon festgesetzt haben sind
diese mit einem geeigneten Gegenstand zu entfernen, so dass ein
ungehinderter Kondensatablauf
stattfinden kann.
Um einen gleichmäßigen, runden
Lauf und eine lange Lebensdauer
der Ventilatoren zu erhalten
sind diese bei Verschmutzung
ebenfalls zu reinigen. Hierzu ist
jede Lüfterrad-Schaufel mit einem
Pinsel vorsichtig von Verunreinigungen zu säubern.
Beim Wiedereinbau ist der Wärmetauscherblock in die Führung
einzuschieben. Es ist darauf zu
achten, dass der Wärmetauscher
ringsum an der Abdichtung abschließt, nur so ist die Dichtheit
der Wärmerückgewinnungseinheit
gewährleistet. Zur Fixierung des
Wärmetauschers ist anschließend
der Abstandhalter nach unten zu
drücken und die Flügelmuttern
anzuziehen.
Vor der erneuten Inbetriebnahme
des Lüftungsgerätes ist der
Revisionsdeckel zu schließen.
Bild 14.1.1
14.2 Elektro-Luftfilter
Der Elektro-Luftfilter ist als Sonderzubehör in der separaten Verteiler-Sammler-Kombination integriert. Die
Wartungsintervalle entsprechen den Intervallen der Luftfilter im Lüftungsgerät.
Reinigung bzw. Austausch des Filtervlies
Unterbrechen Sie die Stromzufuhr zum Filter. Entfernen Sie den Filter. Klappen Sie die 4 Verschlüsse der
Ecken wie abgebildet nach oben. Legen Sie den Filter flach. Ersetzen Sie die oberen und unteren Filtermatten
und entsorgen Sie diese. Säubern Sie die Außenseite des Gestells und entfernen Sie die Verschmutzungen
und Rückstände. Setzen Sie die neuen Filtermatten ein. Vergewissern Sie sich, dass die Filtermatten mittig
liegen. Schließen Sie den Filter und die Verschlüsse. Installieren Sie den Elektrofilter und stellen Sie wieder
die Stromzufuhr her.
Sonstige Verunreinigungen am Gehäuse oder direkt am Elektro-Luftfilter sind mit einem feuchten Tuch zu
reinigen.
Ersatz Filtervlies sind unter der Best.-Nr.: A 10446 zu bestellen.
Bild 14.2.2
14.3 Reinigung der Austritte
Um eine funktionsfähige Luftverteilung beizubehalten
ist eine regelmäßige Reinigung der Abluftgitter sowie
der Zuluftdüsen notwendig.
Eine Reinigung der Abluftfilter ist nach Bedarf, jedoch mindestens alle zwei Monate vorzunehmen.
Hierbei wird nach folgenden Schritten vorgegangen.
- Abluftgitter abnehmen
- Filter entnehmen
- Filter im warmen Seifenwasser reinigen
- Mit klarem Wasser abspülen
- Filter trocknen
- In umgekehrter Reihenfolge wieder zusammen
bauen.
Die Zuluftdüsen sind ebenfalls in Abhängigkeit der
Luftqualität zu reinigen.
Bild 14.3.1
Durch die erhöhte Strömungsgeschwindigkeit am Düsenaustritt, in Verbindung mit der Mischung von Zuluft mit
der staubbelasteteren Raumluft, kann es zu Schmutzablagerungen im Strömungsbereich der Düse kommen.
Der entstandene leichte Staubansatz kann mit einem Pinsel oder Staubtuch einfach entfernt werden. Die
Reinigung des Zuluftschlitzes an der Düse kann mit einem Wattestäbchen durchgeführt werden.
35
15. Problem: Unerwünschter Feuchteanfall in Lüftungsgeräten und
deren Kanalsystem, bei Lüftungsanlagen die nicht ständig in Betrieb
sind
Zum besseren Verständnis im Umgang mit Anlagen zur Kontrollierten Wohnungslüftung haben wir die
folgenden Informationen zusammengestellt. Sie sollen dabei helfen, eventuell auftretende Schäden an den
Lüftungsanlagen bei unsachgemäßer Installation und Handhabung zu vermeiden.
Lüftungsgeräte, die oberhalb der zu Be- und Entlüftenden Räume aufgestellt sind, unterliegen, wenn sie
nicht in Betrieb sind, dem so genannten „ Kaminzugeffekt“. Die feuchte, warme und somit leichtere Luft aus
Bad, Küche und WC steigt über das Lüftungsgerät und die Fortluftleitung nach außen. Das gleiche trifft auch
für die warme Luft aus den Wohn- und Schlafräumen zu.
Diese feuchte und warme Luft kühlt sich auf ihrem Weg soweit ab, dass im Kanalsystem und im Lüftungsgerät
Kondensat anfällt. Dieser Vorgang findet immer dann statt, wenn das Lüftungsgerät abgeschaltet ist.
Verursacht wird dieser Kaminzugeffekt durch die unterschiedlichen Temperaturen der Luft in den einzelnen
Bereichen. In der kalten Jahreszeit sind die Temperaturdifferenzen größer und die transportierten Luftmengen
damit wesentlich höher. Damit steigt auch die Menge des anfallenden Kondensates.
Steht das Lüftungsgerät in einen Bereich mit niedrigerer Lufttemperatur als die Temperatur der Wohnraumluft,
wird dieser Effekt zusätzlich verstärkt. Diese Feuchtigkeit wird zum Problem und kann die elektrischen
Bauteile zerstören.
Dieser Problematik kann einfach entgegengewirkt werden:
Das Lüftungsgerät muss in der kalten Jahreszeit ständig in Betrieb sein !
Die Wärmerückgewinnung im Wärmetauscher des Lüftungsgerätes findet gerade bei tiefen Außentemperaturen
am effektivsten statt. Hier werden dann auch richtig Heizkosten gespart. Es ist deshalb zwingend erforderlich,
dass das Lüftungsgerät zumindest auf kleinster Stufe durchläuft. Das Abschalten gerade während dieser
Zeit ist absolut nicht nachvollziehbar und zudem schädlich für die gesamte Lüftungsanlage. Heizenergie
kann in der kalten Jahreszeit nicht durch Ausschalten des Lüftungsgerätes gespart werden, sondern durch
den Betrieb der Anlage!
Bei tiefen Außentemperaturen kann die Zuluft als kühl empfunden werden. Dies lässt sich mit folgenden
Möglichkeiten vermeiden:
Die Zuluftdüse ist um 360° drehbar und kann so eingestellt werden, dass der Luftstrom in eine
Richtung gelenkt wird, die keine Zugerscheinungen wahrnehmen lässt.
Abhilfe kann auch ein Nachheizregister schaffen, dass zur Nacherwärmung der Zuluft dient.
Die Lüftungsanlage darf nicht zur Trocknung des Rohbaus genutzt werden !
In der kalten Jahreszeit fällt durch den extrem hohen Feuchtegehalt der Luft im Rohbau besonders viel
Feuchtigkeit im Lüftungsgerät und den Luftleitungen an. Auch ist die Luft versetzt mit Putz- und Zementstäuben.
In dieser Zusammensetzung ist die Luft besonders schmutzig und aggressiv. Beim Betrieb der Lüftungsanlage
wird sie extrem verschmutzt. Filtertechnik und Elektrik werden besonders stark belastet.
Bei Neubauten darf die Lüftungsanlage erst bei Bezug an das Kanalsystem angeschlossen werden und
ist dann sofort in Betrieb zu nehmen!
Das Lüftungsgerät muss in der kalten Jahreszeit mindestens auf geringer Stufe in Betrieb bleiben. Der
Ein/Aus Schalter ist für die Abschaltung des Gerätes bei Wartungs- und Reparaturarbeiten z.B. Filterwechsel
gedacht.
Bitte beachten:
Soll die Lüftungsanlage in der kalten Jahreszeit länger außer Betrieb gesetzt werden, sind
die Zu- und Abluftleitungen vom Gerät zu trennen ! Zur Vermeidung von Luftbewegungen
in den Leitungen und damit verbundenen Kondensatanfall, sind sie mit Klebeband zu
verschließen.
36
16. Übergabeprotokoll
SCHRAG Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung
RecoverySmart
Hiermit wird bestätigt, dass durch die Einbaufirma ............................................................................
.............................................................................................................................................................
.............................................................................................................................................................
im Gebäude des Gebrauchsnehmers ...............................................................................................
...........................................................................................................................................................
ein SCHRAG Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung vom
Typ:
RecoverySmart mit Sommerbypass
Serien-Nr.:.....................................
Baujahr:.....................................
eingebaut wurde.
Der Einbau erfolgte nach den derzeit gültigen technischen Richtlinien.
Am ....................................... wurde dem Gebrauchsnehmer .......................................................
.......................................................................................................................................................
die gesamte Anlage in einwandfreiem Zustand unter gleichzeitiger Aushändigung der
Bedienungsanleitung übergeben. Hierbei wurde die gesamte Anlage in Funktion und Betrieb der
oben genannten Person erklärt.
...................................................................................................................................
Ort, Datum
Firmenstempel und rechtsverbindliche Unterschrift
.............................................................................
Unterschrift des Gebrauchsnehmers
37
E-Mail:
info@schrag.de
Komfortlüftung
Internet: www.schrag.de
Kachelofen-Heizeinsätze
SCHRAG GmbH
Sitz: Ebersbach
Registergericht: Ulm
HRB-Nr.: 721065
USt-IdNr.: DE253916278
Postanschrift:
Hauptstraße 118
73061 Ebersbach/Fils
Telefon: 07163 17-0
Telefax: 07163 17-155
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