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Bedienungsanleitung - SMC

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DO356-1-A
Bedienungsanleitung
SI-Einheiten / Eingangsmodule
EX240-SPR1
EX240-IE1
SMC CORPORATION
Sicherheitsvorschriften
Diese Sicherheitsvorschriften sollen vor gefährlichen Situationen und/oder Sachschäden schützen. In den Vorschriften
wird die Schwere der potentiellen Gefahren durch die Gefahrenworte «Achtung», «Warnung» oder «Gefahr» bezeichnet.
Um die Sicherheit zu gewährleisten, beachten Sie die Einhaltung der ISO 10218 Hinweis 1), JIS 8433 Hinweis 2)
sowie anderer Sicherheitsvorschriften.
Die elektrischen Geräte sind gemäss dem EMV-Gesetz konformitätsgetestet, welche für elektrische Betriebsmittel unter
rauhem Industrieeinsatz vorgesehen sind.
– Niederspannungs-Richtlinie: 73/23/EWG
– EMV-Richtlinien EN50082-1/EN50081-1
Achtung :
Bedienungsfehler können zu gefährlichen Situationen für Personen oder Sachschäden
führen.
Warnung:
Bedienungsfehler können zu schweren Verletzungen oder zu Sachschäden führen.
Gefahr :
Unter außergewöhnlichen Bedingungen können schwere Verletzungen oder
umfangreiche Sachschäden die Folge sein.
Hinweis 1: ISO 10218: Für die Allgemeine Handlings-Industrie
Hinweis 2: JIS 8433: Sicherheitsstandard für Robotik und Handlings-Industrie
Achtung
1. Die Gewährleistung der Kompatibilität der elektrischen Ausrüstung liegt in der Verantwortung der
Person, die das elektrische System konstruiert bzw. die entsprechenden Spezifikationen festlegt.
Da die in dieser Beschreibung spezifizierten Produkte in unterschiedliche Betriebsumgebungen
eingesetzt werden können, muss durch entsprechende Spezifikationen, Analysen und/oder Tests
sichergestellt werden, dass diese Produkte mit Ihrem elektrischen System kompatibel sind und den
entsprechenden Anforderungen genügen.
2. Die Bedienung von elektrisch betriebenen Maschinen und Ausrüstungen sollte ausschließlich entsprechend ausgebildetem Personal vorbehalten sein.
Der Umgang mit elektrischen Systemen kann gefährlich sein, wenn der Bediener keine Erfahrung
damit hat. Die Montage, Wartung oder Reparatur von elektrischen Systemen sollte nur durch entsprechend geschultes und erfahrenes Personal ausgeführt werden.
3. Solange die Sicherheit nicht gewährleistet ist, dürfen Sie keine Wartungsarbeiten an der Maschine/der
Ausrüstung vornehmen bzw. Komponenten entfernen.
1. Überprüfen Sie die Sicherheitsabschaltungen der Steuerelemente, bevor Sie Inspektions- und
Wartungsarbeiten an der Maschine/der Ausrüstung ausführen.
2. Auch vor der Entfernung von Komponenten müssen Sie diese Sicherheitsabschaltungen
entsprechend überprüfen sowie die Stromzufuhr unterbrechen.
3. Bevor Sie die Maschine/Ausrüstung wieder in Betrieb nehmen, stellen Sie sicher, das sämtliche
Sicherheitsvorkehrungen vorhanden sind, funktionieren oder in Betrieb sind.
4. Kontaktieren Sie SMC, wenn das Produkt unter einer der folgenden Bedingungen eingesetzt werden
soll:
1. Bedingungen oder Umgebungen, die den hier beschriebenen Spezifikationen nicht entsprechen,
oder wenn das Produkt im Freien eingesetzt werden soll.
2. Einbau an Ausrüstung in Verbindung mit atomarer Energie, Eisenbahnen, Flugnavigation,
Fahrzeugen, medizinischer Ausrüstung, Nahrungsmittel und Getränke, Freizeitausrüstung,
Not-Aus-Schaltkreisen, Pressen oder Sicherheitsausrüstungen.
3. Anwendungen, bei denen mögliche negative Auswirkungen auf Menschen, Eigentum oder Tiere
eine spezielle Gefahrenanalyse erfordern.
1I
•
Sicherheitshinweise bezüglich elektrischer Einrichtungen
VORSICHT!
1.
Das hier spezifizierte Produkt ist für den Einsatz in normalen Industrieanlagen ausgelegt.
Es darf nicht in Maschinen und/oder Einrichtungen verwendet werden, durch deren Versagen
Menschenleben unmittelbar gefährdet oder hohe Verluste entstehen würden.
2. Nicht in explosionsgefährdeter Umgebung oder in Gegenwart entflammbarer oder aggressiver
Gase verwenden. Andernfalls besteht Verletzungs- und Brandgefahr!
3. Transport, Aufstellung, Verschlauchung, Verdrahtung, Bedienung, Wartung und Inspektion des
Geräts dürfen nur durch entsprechend qualifizierte Personen erfolgen. Andernfalls besteht
Stromschlag-, Verletzungs-, Brandgefahr usw.
4 Außerhalb der Einrichtung ist ein Not-Aus-Stromkreis zu installieren, über welchen der Betrieb
sofort gestoppt und dann die Stromversorgung ausgeschaltet werden kann.
5. Das Produkt darf nicht zerlegt werden, um Änderungen vorzunehmen. Andernfalls besteht
Verletzungs-, Beschädigungsgefahr usw.
6. Das Produkt darf nicht mit Reinigungschemikalien usw. abgewischt werden.
ACHTUNG!
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
•
2
II
Lesen Sie diese Anleitung aufmerksam durch, und betreiben Sie das Gerät unter genauer
Beachtung der Hinweise ausschließlich innerhalb des spezifizierten Bereichs.
Gerät nicht zu Boden fallen lassen oder Stößen aussetzen. Dies könnte Beschädigungen,
Defekte, Funktionsstörungen usw. zur Folge haben.
Geeignete Vorkehrungen treffen, um sicherzustellen, dass unabhängig vom Zustand der
Stromversorgung stets die spezifizierte Versorgungsspannung zur Verfügung steht.
Gerät stets innerhalb des spezifizierten Spannungsbereichs betreiben. Bei Betrieb außerhalb des
spezifizierten Spannungsbereichs können Funktionsstörungen oder Beschädigungen eintreten,
und es besteht Stromschlag- und Brandgefahr.
Anschlusskontakte und eingebaute Leiterplatte nicht berühren, solange die Einheit unter
Spannung steht. Andernfalls kann es zu Funktionsstörungen oder Beschädigungen kommen, und
es besteht Stromschlaggefahr.
Gerät stets innerhalb des für den Betrieb spezifizierten Umgebungstemperaturbereichs
betreiben. Gerät nicht an Orten verwenden, wo Temperatursprünge auftreten können, auch
wenn die Temperatur dabei stets innerhalb des spezifizierten Bereichs liegt.
Es muss wirksam verhindert werden, dass Fremdkörper in das Gerät gelangen können.
Verunreinigungen durch Fremdkörper wie Drahtstücke oder Späne führen zu Brandgefahr und
können Beschädigungen und Funktionsstörungen zur Folge haben.
Gerät innerhalb der Spezifikationen der Schutzklasse betreiben. Die Schutzart IP65 wird
erreicht durch richtiges Montieren der SI-Einheit , der Ventilinsel und durch richtiges
Anschließen der Leitungen mit M12-Steckverbinder. Für unbenutzte Anschlüsse sind
wasserdichte Kappen vorzusehen. In Spritzwasser ausgesetzten Umgebungen sind geeignete
Maßnahmen zu ergreifen wie die Installation der Abdeckungen.
Spezifizierte Anzugsmomente nicht überschreiten. Die Schrauben können beschädigt werden,
wenn sie mit einem höheren Anzugsmoment festgezogen werden.
Geeignete und ausreichende Vorsorgemaßnahmen sind zu treffen, wenn Systeme an Orten wie
den folgenden installiert werden.
Orte, die statischer Elektrizität oder anderen Arten von Störungen ausgesetzt sind.
•
•
•
10.
Orte, die starken elektromagnetischen Feldern ausgesetzt sind.
Orte, die möglicherweise radioaktiver Strahlung ausgesetzt sind.
Orte in der Nähe von Stromversorgungen.
Geeignete Entstörmaßnahmen treffen wie Entstörfilter usw., wenn das Gerät in einer Anlage
installiert wird.
11. Dieses Gerät ist eine Komponente, die in einer Anlage installiert und eingesetzt wird.
Die Eignung der EMV-Anweisung ist sicherzustellen, wenn das Gerät vom Kunden in einer
Anlage installiert wird.
12. Nicht das Typenschild entfernen.
13. Regelmäßige Inspektionen durchführen, um einen einwandfreien Betrieb sicherzustellen.
Die Sicherheit kann im Falle von Funktionsstörungen oder fehlerhaftem Betrieb nicht
aufrechterhalten werden.
•
Sicherheitshinweise bezüglich Leitungen
ACHTUNG!
1.
Auf Verdrahtungsfehler achten! Andernfalls kann es zu Funktionsstörungen oder
Beschädigungen kommen, und es besteht Brandgefahr.
2. Stromversorgungsleitung nicht mit Hochspannungskabel verlegen, um die Signalleitung vor
einstrahlenden Störungen zu schützen. Sonst kann es zu Funktionsstörungen kommen.
3. Isolation der Leitungen sicherstellen. Ein nicht ausreichender Isolationswiderstand kann
Beschädigungen durch zu hohen Strom und durch falsche Spannungen verursachen.
4. Leitungen nicht mehrfach biegen, nicht an Leitungen ziehen, keine schweren Gegenstände auf
Leitungen legen.
•
Sicherheitshinweise bezüglich der Stromversorgung
ACHTUNG!
1.
2.
Der Anschluss des Systems kann mittels getrennter Stromversorgungen für den Steuer- und
Lastkreis oder über eine gemeinsame Stromversorgung erfolgen. In jedem Fall müssen beide
Anschlüsse des Systems angeschlossen werden.
Als Gleichstromversorgung nur zugelassene Produkte verwenden.
Insbesondere ist hierbei die EN50178 zur Ausrüstung von Starkstromanlagen mit elektronischen
Betriebsmitteln zu beachten.
III
3
Inhalt
1. Überblick
................................ 1
2. Bestellbezeichnungen
................................ 1
3. Systemkomponenten
................................ 1
4. Aufbau
................................ 2
5. Anschlüsse - Details
................................ 3
5.1 Stromversorgungsstecker
................................ 3
5.2 Feldbus - Steckverbinder
................................ 3
5.3 Sensorstecker
................................ 4
6. LED-Anzeige
................................ 4
7. Verdrahtung
................................ 5
7.1 Verdrahtung - Stromversorgung
................................ 5
7.2 Kommunikationsverdrahtung
................................ 6
7.3 Verdrahtung - Eingangsmodule
................................ 8
8. Magnetventil
................................ 9
9. Adressierung
............................... 10
10. Spezifikationen
............................... 11
11. Diagnose
............................... 14
12. Konfiguration
............................... 16
13. E/A-Zuweisung
.............................. 18
14. Installation und Wartung
............................... 19
15. GSD-Dateien
............................... 21
15.1 GSD-Dateien
............................... 21
15.1.1 EX240-SPR1 SW-Einstellmodus (SMC_1402.GSD)
............................... 21
15.1.2 EX240-SPR1 HW-Einstellmodus (SMC_1403.GSD)
............................... 22
4
IV
1
Überblick
PROFIBUS-DP
Offener Feldbus nach EN50170 standardisiert.
Serielle Übertragungseinheit (SI-Einheit) für PROFIBUS-DP
Als passiver Bus-Teilnehmer (Slave) ist die SI-Einheit EX240-SPR1 in der Schutzart IP65 für das
Ansteuern (Ein/Aus) von bis zu 32 Ausgängen (Ventilspulen) ausgelegt.
Darüber hinaus ermöglicht die SI-Einheit das Anschließen von bis zu 32 Sensoren (digitale
Eingänge) mit Hilfe sogenannter Eingangsmodule.
Digitale Eingangs-Einheit (DI-Einheit)
Werden Sensor-Eingänge (z.B. Signalgeber für Pneumatikzylinder) benötigt, kann die SI-Einheit
um die sogenannte DI-Einheit erweitert werden.
Die DI-Einheit besteht aus einzelnen Eingangsmodulen mit je 8 Eingängen, die einen Schalter für das
Einstellen des richtigen COM-Typ (PNP/NPN) des Sensors besitzen.
Die DI-Einheit in der Schutzart IP65 lässt sich auf bis zu 4 Eingangsmodule modular erweitern und
besitzt damit max. 32 Eingänge.
2
Bestellbezeichnungen
EX240 - SPR1
EX240 - IE1
EX240 - EA1
3
SI-Einheit für PROFIBUS-DP
Eingangsmodul mit 8 Eingängen
Abschlussplatte
Systemkomponenten
PROFIBUS-DP Übertragung
DP Master <-
Spannungsversorgung
DI-Einheit x 0 (keine Eingänge) 4 (32 Eingänge)
Magnetventilinsel
SI-Einheit Eingangs- Eingangs- Eingangs- Eingangsmodul
modul
modul
Endplatte
modul
Maximal 32 Magnetspulen
-> Sensor
Eingänge Nr. 0 – 7
Beispiele für DP Master:
SIEMENS
S7-300
PC/AT
8 – 15
16 – 23
24 - 31
CP342-5DP
CPU315-DP
CPU41x-2DP
S7-400
S5-115U/H
135U.155U/H
CP5431
CP5412
1
4
Aufbau
SI-Einheit
StatusAnzeige
Zustandsanzeige des
Eingangsmoduls
Endplatte
BUSAnschluss
DINSchienenbefestigungssatz
SI-Einheit
Eingangsmodule
Buchse für die
Spannungsversorgung
2
5
Anschlüsse - Details
5.1 Stromversorgungsstecker
Franz Binder Serie 723 5 Pins ( 72309-0115-80-05 )
Beispiel für den Anschluss Kabelseite: Franz Binder 72309-0114-70-15
DIN Typ 5 Pin
Pin
3
4
2
5
1
Funktion
Beschreibung
1
SV24V
+ 24V für Magnetventil
2
SV0V
0V für Magnetventil
3
PE
Schutzleiter
4
SI/DI24V
+ 24V für SI/DI-Einheit
5
SI/DI0V
0V für SI-/ DI-Einheit
5.2 Feldbus-Steckverbinder
CONINVERS RC-2RS1N12 12 Pin
Beispiel für den Anschluss Kabelseite: SIEMENS 6ES5 760-2CB11
Pin
9
1
12
2
6
4
Funktion
Beschreibung
1
M5V
GND
2
A
Signal - N
4
B
Signal - P
6
+5V
Anschluss + 5V
9
SHIELD
Abschirmung
12
RTS
Reserviert
: Pin 3, 5, 7, 8, 10, und 11 sind nicht belegt.
Steckerkonfiguration und Pin-Belegung sind mit SIEMENS ET200C kompatibel.
Den kompatiblen T-Steckverbinder finden Sie auf Seite 7.
3
5.3 Sensor-Stecker
M12 5 Pins (kompatibel mit OMRON XS2F)
Beispiel für den Anschluss Kabelseite: OMRON XS2G
Pin
2
1
3
4
5
Beschreibung
Funktion
(+) Sensor Spannungsversorgung
1
SW+
2
N.C
Frei *
3
SW-
(-) Sensor Spannungsversorgung
4
SIGNAL
Sensor Eingangssignal
5
PE
Sensor-Schutzleiter
* Pin 2 des Sensor-Steckers mit der Nr. 0, 2, 4 und 6 (die Eingänge auf der linken Seite des
Eingangsmoduls) ist intern mit Pin 4 des Sensor-Steckers mit der Pin-Nr.1, 3, 5 und 7
verbunden. Dies ermöglicht den gleichzeitigen Anschluss zweier Sensoren über einen
Stecker.
* Wenn IP65 oder eine ähnliche Schutzart gefordert wird, sind für den Sensor-Stecker
Schutzkappen zu verwenden. (z. B.: Hirschmann M12VS )
Stecker:
SW+
SIGNAL-n+1
SWSIGNAL-n
PE
6
Eingang Nr. 0, 2, 4, 6
1
2
3
4
5
Eingang Nr. 1, 3, 5, 7
1
2
3
4
5
LED-Status-Anzeigen
SI-Einheit
Beschreibung
PWR(V)
RUN
DIA
PWR(V)
BF
Funktion
Anzeige leuchtet, wenn Spannung für die Magnetventile anliegt.
Anzeige erlicht, sobald die Spannung unter 19 V DC fällt.
RUN
Anzeige leuchtet während des Betriebs auf (die SI-Einheit ist mit
Spannung versorgt).
DIA
Anzeige leuchtet, sobald die Diagnosefunktion einen Fehler erkennt.
BF
Anzeige leuchtet, sobald die Bus-Kommunikation fehlerhaft ist.
Eingangsmodul
Beschreibung
PWR
0
4
1
5
2
3
4
Funktion
PWR
Anzeige leuchtet, wenn Spannung an den Eingängen anliegt.
Anzeige geht aus, wenn die Kurzschluss-Absicherung aktiviert ist.
0 bis 7
Anzeige leuchtet, wenn der entsprechende Sensor-Eingang
eingeschaltet ist.
6
7
7
Verdrahtung
7.1 Verdrahtung Spannungsversorgung
Die Spannungsversorgung innerhalb der Einheit umfasst die unabhängige Stromversorgung
von 24 V DC der Elektromagnetventile und der SI-/DI-Einheit. Entweder ist der Anschluss mit zwei
Stromversorgungen für Ventile und SI/DI-Einheiten getrennt oder über einen gemeinsamen
Anschluss möglich.
Spannungsversorgungskabel mit Abschirmung
Spannungsversorgungskabel mit Abschirmung
DC24V
DC24V
SI/DI
Spannungsversorgung
DC24V
PE
SI/DI
Spannungsversorgung
Spannungsversorgung
der Ventile
StromversorgungsSteckverbinder
A. Anschluss mit zwei Stromversorgungen
PE
Spannungsversorgung
der Ventile
StromversorgungsSteckverbinder
B. Anschluss mit einer Stromversorgung
Die Spannungsversorgung der Sensoren, die an die Eingangsmodule angeschlossen sind, erfolgt
über die SI- bzw. DI-Einheit. Verwenden Sie einen externen Sensor, wenn Sie die Spannungsversorgung an der SI-Einheit überwachen wollen. Der Spannungsabfall über SI/DI-Einheit kann ca.
2 V betragen. Erhöhen Sie die Spannungsversorgung der SI/DI-Einheit innerhalb der Spezifikation,
wenn die anzuschließenden Sensoren 24 V benötigen, oder schließen Sie die Sensoren über eine
separate Spannungsversorgung an, ohne über die SI/DI-Einheit zu gehen.
(zulässige Spannungsversorgung für die SI-/DI-Einheit: 19,2 bis 28,8 V DC)
Ca. 2V Spannungsunterschied
Sensor
22V
DC24V
SI-Einheit DI-Einheit
5
Wählen Sie das Spannungsversorgungskabel hinsichtlich der Strom- bzw. Leistungsaufnahme der
SI-/DI-Einheit und der Sensoren und der Anzahl der Ventilstationen aus. Verdrahten Sie das Kabel
korrekt mit dem dazugehörigen Stecker und stecken Sie es in die Buchse der SI-Einheit.
SI-Einheit
FRANZ BINDER
72309-0114-70-05
7.2 Verdrahtung BUS-Kommunikation
Kommunikation Steckverbinder
PROFIBUS-DP Bus-Leitung
A
Nr 2
B
Nr 4
Nr 9
Abgeschirmtes Kabel
Mit Twisted Pair- Adern
Abschirmung
Impedanz
135~165Ω (3~20MHZ)
Kapazität zwischen
den Leitern
30pF/m oder weniger Ω
Leiterwiderstand
110Ω/km oder weniger
Leitungsdurchmesser
0,64mm oder mehr
meter
Leiterquerschnitt
0,34mm2 oder mehr
Baudrate und maximale Leitungslänge
Kommunikations
geschwindigkeit
Leitungslänge
6
9,6kBd
19,2kBd 93,75kBd
1200m
187,5kBd
500kBd
1,5MBd
12MBd
1000m
400m
200m
100m
•
Abschlusswiderstand
Die an den Enden der Übertragungsleitung befindlichen Einheiten müssen mit einem
Abschlusswiderstand versehen werden.
+5V (Pin Nr.6)
B (Pin Nr. 4)
390Ω
A (Pin Nr.2)
220Ω
KommunikationSteckverbinder
SI-Einheit
390Ω
SI-Einheit
M5V (Pin Nr.1)
* Steckverbinder
Beispiele für Steckverbinder und Kabel, die für die Installation der Bus-Kommunikationleitung
benötigt werden, zeigt die untenstehende Aufstellung:
Kabel
Beispiel:
SIEMENS 6XV1 830-0BH10 (2 Adern)
SIEMENS 6ES5 717-1xxx1 (5 Adern, w/ Rundstecker)
Rundstecker
Beispiel:
SIEMENS 6ES5 760-2CB11
SI-Einheit
SI-Einheit
T-Steckverbinder
Bus-Abschlusswiderstand
Beispiel:
SIEMENS 6ES5 755-2CA11
•
Beispiel:
SIEMENS 6ES5 762-2CT11
Angaben zu Kabel und Steckerverbinder von anderen Herstellern sind über die ProfibusNutzerorganisation (PNO) zu erfahren.
PROFIBUS International
Phone: +49 721 9658 590
Support Centre
Fax: +49 721 9658 589
Haid-und-Neu-Str. 7
Internet: www.profibus.com
76131 Karlsruhe
GERMANY
7
7.3 Verdrahtung – Eingangsmodule
Für den Anschluss an die Eingangsmodule sind Kabel mit M12-Sensor-Stecker für folgende
Spezifikationen zulässig:
Anzahl der Pin
Spannung
Schaltkreis des Eingangsmoduls
Eingangsmodul
24V
4 oder 5 Pin
DC
1
Schutzbeschaltung
Interner
Schaltkreis
R
4
NPN/PNP Wahlschalter
3
3 - Draht
Sensor (NPN)
Spannungsversorgung (+)
Ausgang
R
Spannungsversorgung (-)
0V
3 - Draht
Sensor (PNP)
Eingangsmodul
24V
1
Schutzbeschaltung
Interner
Schaltkreis
R
4
Spannungsversorgung (+)
Ausgang
R
NPN/PNP Wahlschalter
3
Spannungsversorgung (-)
0V
Eingangsmodul
24V Schutzbeschaltung
1
2 - Draht Sensor
Interner
Schaltkreis
R
4
(+)
NPN/PNP Wahlschalter
3
(-)
R
0V
Die zulässige Stromaufnahme für die Sensoren beträgt maximal 500mA pro Eingangsmodul. Werden
an einem Eingangsmodul 8 Sensoren angeschlossen, so kann jeder Eingang mit ca. 60 mA versorgt
werden.
Kommt es zu einem Kurzschluss in einem der Sensoren, wird die Spannungsversorgung durch die
Schutzbeschaltung gestoppt (PWR LED erlischt). Ist der Kurzschluss behoben, kann durch Ausund wieder Einschalten der Spannungsversorgung diese wieder freigegeben werden.
8
* Beispiel für den Sensor-Anschluss
M12 Sensor-Stecker
Beispiel:
OMRON XS2G
Signalgeber
Y-Stecker
Beispiel:
OMRON XS2R-D422-1
Pneumatikzylinder
Verbindungskabel
Beispiel:
OMRON XS2W-D42*-*81-*
8
Magnetventile
Die Artikelbezeichnung der Ventilinsel mit der SI-Einheit EX240-SPR1
VV5Q21 - 08C6 S D NW N 4 # - W
Für D-Seite Montage
für PROFIBUS-DP
Neg. COM (PNP)
IP65
DI-Einheit Spezifikation
Anzahl der Eingangsmodule
Über Einzelheiten, wie Ventilinselspezifikationen informiert Sie der
Produktkatalog D356 –B/D “Serielle Übertragungseinheiten – Elektromagnetventile Serie
VQ2000 IP65”.
9
9
Adressierung
Lösen Sie die vier Schrauben und öffnen Sie das Anzeigenfenster der SI-Einheit um die
Adressierung vornehmen zu können.
Während des Adressiervorgangs ist die Spannungsversorgung zu unterbrechen.
x 10
x1
Addressierungsschalter
Wahlschalter für
den Adressierungsmodus
Software-Einstellmodus
Die Adresse wird im Netzwerk mit
Hilfe des ET200 Handgerätes oder
dem PG (Programmiergerät)
eingestellt. Ist einmal eine
Adresse eingestellt, ist diese
solange gesichert, wie Spannung
an der SI-Einheit anliegt.
Einstellbereich: 1 bis 125 (dez.)
Werkseitige Voreinstellung: 125
Hardware-Einstellmodus
Die Adresse der SI-Einheit wird mit den AdressiereinstellSchaltern eingestellt. Es gibt zwei drehbare, dezimale
Schalter zur Adresseinstellung; der eine für die 10er Stelle
und der andere für die 1er Stelle.
Einstellbereich: 1 bis 99
Beispiel:
2
→ Adresse
27(dez.)
7
Wird der Software-Einstellmodus ausgewählt, sind die Adressiereinstell-Schalter nicht gültig.
Außerdem unterscheiden sich der Software- und Hardware-Einstellmodus in den ID-Nummern der
Einheit. (hierzu mehr unter “12. Konfiguration”)
Einstellung des EingangschaItkreises
Es ist möglich, die Einstellung des Eingangsschaltkreises (NPN / PNP Eingangssensor) für jedes
Eingangsmodul zu wechseln. Trennen Sie die jeweiligen Eingangsmodule voneinander und stellen
Sie diese dann individuell ein. Lesen Sie dazu auch “14. Installation und Wartung” bezüglich des
Trennens und Verbindens der Eingangsmodule.
PNP Eingang <- -> NPN Eingang
NPN/PNP Wahlschalter
10
10 Spezifikationen
Spezifikationen zur Bus-Kommunikation
Protokoll
Bus-Schnittstelle
Baudrate
“Freeze”-Funktion
Synchronisationsfunktion
Eingang
Ausgang
ID Nummer
PROFIBUS-DP (EN50170 Volume 2)
EIA RS-485
9.6/ 19.2/ 93.75/ 187.5/ 500 kBd
1.5/ 3/ 6/ 12 MBd
vorhanden
vorhanden
32 Eingänge
32 Ausgänge
1402hex (im Software-Einstellmodus)
1403hex (im Hardware-Einstellmodus)
Allgemeine Spezifikationen
Abmessungen (WxHxD.
Gewicht
Umgebungstemperatur
Umgebungsfeuchtigkeit
Höhenlage
Vibrationsprüfung
Schockresistenz
EX240-SPR1
EX240-IE1
54x98.35x120 1)
54x72.4x120
400g 1)
370g 1)
0 - 50°C
30 – 95% relative Feuchtigkeit ohne Kondensation
Weniger als 1000m über dem Meeresspiegel
10 – 57Hz 0,35mm (konstante Amplitude)
57 – 150Hz 5G (konstante Geschwindigkeit)
Pegelwert : 15G / 11ms
3-mal in jede Richtung: ± X,Y und Z
1)
Schutzart
IP65
1) Zubehör wie Verbindungskabel nicht mit inbegriffen
11
Elektrische Spezifikationen
Nennspannung
Spannungsversorgung
Stromverbrauch
Haltespannung
Isolationwiderstand
Kurzzeitiger
Netzausfall
Verwendbare Last
Stromkreis /
Restspannung
Steuerkreis
24V DC
für Magnetventile 21,6 – 26,4V
(Warnung bei Spannungsabfall auf unter 19V )
für SI/DI-Einheit 19,2 – 28,8V
Die Stromaufnahme für die Magnetventile hängt von der
Ventilspezifikation und der Anzahl der Ventilstationen ab.
Die Stromaufnahme für SI-/DI-Einheit 200mA (bei Nennspannung)
und Sensor-Spannungsversorgung
1500V AC 1min. (zwischen PE – externer Anschlussklemme)
10 MΩ oder mehr
(500V DC – zwischen PE – externer Anschlussklemme)
1ms (Spannungsversorgung für SI/DI-Einheit)
Magnetventil mit 2.1W oder weniger bei Betriebsanzeige und
Funkenlöschung
100mA / 0.3V max. (bei ON)
P-ch MOS-FET open drain
Eingang - Spezifikationen
Standard
Korrespondierender Sensor
IEC1131-2
Neg. COM Typ (PNP Ausgang)
Pos. COM Typ (NPN Ausgang) 1)
Nennspannung Ue
24V DC 2)
Logisch “1” Eingangspannung UH
11 bis 30V
Logisch “0” Eingangspannung UL
-3 bis 5V
Logisch “1” Eingangsstrom IH
8mA Typ.
Anschluss eines 2-Draht-Sensortyps Möglich
Logisch “0” zulässiger Strom IL
2.5mA max.
Eingangs-Verzögerung
3ms Typ.
Sensor –Stromversorgung
500mA / Eingangsmodul (60mA max. / Sensor)
Kurzschlussunterbrecher
600mA Typ. für jede SI-Einheit
(Spannungsversorgungsunterbrechung)
Spannung einmal aus- und dann wieder
anschalten.
1) über den Schalter einzustellen (für jedes Eingangsmodul)
2) ca. 2V Spannungsabfall bei der Spannungsversorgung von SI- und DI-Einheit
12
Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) (89/336/ECC.92/31/ECC.93/68/ECC)
Immunität (EN50082-2 : 1995)
ESD
EN61000-4-2
RS
EN61000-4-3
(ENV50140)
(ENV50294)
CS
Burst
Leistung, Frequenz,
Magnetisches Feld
EN61000-6
(ENV50141)
EN61000-4-4
EN61000-4-8
±4kV: Kontakt
±8kV: Luft
80-1000MHz, 10V/m
(1kHz AM 80%)
900±5MHZ, 10V/m
(200Hz Pulse Mod, Betrieb 50%)
0.15-80MHz, 10V
(1kHz AM 80%)
±2kV (5/50nS, 5kHz)
50Hz, 30A/m
B
A
A
A
B
A
Emission (EN55011 : 1995)
Abstrahlende, elektrische
Feldstärke
durchgeführte Emission *1
EN55011
Gruppe 1, Klasse A
30MHz bis 1GHz
EN55011
Gruppe 1, Klasse A
150kHz bis 30MHz
*1) gemessen an der AC-Anschlussklemme der Spannungsversorgung der SI-Einheit.
13
11 Diagnose über den Feldbus
PROFIBUS-DP hat eine Diagnosefunktion, die erlaubt den Zustand zwischen Master und Slave
zu überwachen. Sobald ein Fehler bei der Ventilsteuerung vorliegt, sendet die SI-Einheit eine
Diagnoseinformation zu diesem Fehler an den Master und an der SI-Einheit leuchtet gleichzeitig
die DIA-Anzeige auf.
Folgende Diagnosefunktionen sind verfügbar:
Funktion
Bemerkung
Überwachung der Spannungsversorgung der Magnetventile
Überwachung des Zustandes
der Eingangsmodule
Stellt fest, dass die Spannung der Magnetventile
unter 19V abgefallen ist.
Stellt fest, dass die Sensor-Spannung aufgrund des
Kurzschlusses durch den Schutzkreis ausgeschaltet
wurde.
Die Diagnoseinformation setzt sich aus 13 Bytes zusammen. Die ersten 6 Bytes zeigen die
speziellen PROFIBUS-Informationen, die übrigen 7 Bytes sind einzig für die SI-Einheit.
Informationen zur Diagnose des Masters ersehen Sie aus den PROFIBUS- Spezifikationen und der
Master-Bedienungsanleitung.
Beispiel : SIEMENS S7-300,400
Die Systemfunktion SFC13 “DPNORM_DG” wird benutzt. Die Diagnosefunktion stellt den
Fehler OB82 fest. Der Organisationsblock wird automatisch durch die Diagnoseunterbrechung
aufgerufen und der Fehler OB82 kann durch die programmierte Fehler-Prozess-Logik
behoben werden. Die CPU schaltet auf “STOP” , wenn der OB82 nicht geladen wurde.
Die Konfigurationen zur Diagnoseinformation sind wie folgt:
(Die Standardwerte sind aufgeführt. “X” ist variablel)
Byte 0: Stationstatus 1
Bit
7
0
0
0
0
0
Diag.Master_Lock
Wenn die SI-Einheit für einen anderen
Master eingestellt ist
(Diag.Master_Add unterscheidet sich
0
0
Diag.Station_Not_Ready
Wenn die SI-Einheit für die Datenübertragung nicht bereit ist: ” 1 ” 1)
5)
Diag.Cfg_Fault
Wenn die vom Master gesendete Information an die
SI-Einheit Konfiguration nicht korrekt ist: ” 1 ” 2)
Diag.Invalid_Slave_Response
Wenn der Slave nicht korrekt
antwortet: ” 1 ” 3)
14
0
Diag.Station_Not_Existent
Wenn die SI-Einheit nicht vom Master
erkannt wird: ” 1 ” 1)
Diag.Prm_Fault
Wenn der Parameter für den Slave
nicht korrekt ist: ” 1 ” 4)
Diag.Not_Support
Wenn die Diagnose nicht unterstützt wird: ” 1 ”
X
2)
Diag.Ext_Diag
Die Bedingungen der erweiterten Diagnosefunktion
(Byte 6 - 12) wird angezeigt.
Wenn keine Standardwerte angezeigt werden, könnte es sich um folgende Probleme handeln:
1)
2)
3)
4)
5)
Die Kommunikationslinie ist nicht ordnungsgemäss angeschlossen. / SI-Einheit ist nicht
angeschaltet.
Die SI-Einheit ist nicht korrekt durch den Master (SPS) eingestellt.
Der Bus ist in einem schlechten Zustand. (Rauscheffekt, nicht angepasste Impedanz, etc.)
Die Beschreibung der SI-Einheit Parameter ist nicht korrekt. (Parameterlänge, ID-Nummer, etc.)
Multi-Master an einem Bus sind auf die gleiche SI-Einheit als ein Slave eingestellt.
Byte1: Stationstatus 2
Bit
7
0
0
X
X
X
0
1
0
X
Diag.Deactivated
Wenn die SI-Einheit anhält : ” 1 ”
Diag.Prm_Req
Die Einstellung der SI-Einheit wird
vom Master überschrieben: ” 1 ”
Reserviert
Diag.Stat_Diag(Static diag.)
Bei auftretenden Diagnosefehler: ” 1 ”
Diag.Sync_Mode
Wenn sync command emfangen wird:”1”
Diag.Freeze_Mode
Wenn freeze command empfangen wird: “1”
Diag.WD_On
Wenn der Watchdog Timer des Slave arbeitet: “ 1 ”
Byte2: Stationstatus 3
Bit
7
0
0
X
X
X
X
X
X
X
Diag.Ext_Diag_Overflow
Wenn die erweiterten
Diagnosedaten überlaufen: ”
Reserviert
Byte3: Diag.Master_Add
Byte4,5: Ident_Nummer
Masteradresse wird angezeigt.
ID-Nummern der SI-Einheit werden angezeigt.
07h
Byte6: Diag_Headder
Grösse der erweiterten Diagnosedaten
Byte4
Byte5
SW Einstellmodus
14h
02h
HW Einstellmodus
14h
03h
Wird in Byte angezeigt. (festgestellter Wert)
Byte7: SI-Einheit Diagnoseinformation
Bit
7
0
Reserviert
Wenn die Spannung an den
Magnetventilen abfällt : ” 1 ”
0
0
0
0
0
0
0
0
Wenn die DI-Einheit abschaltet: ” 1 ”
Reserviert
Byte 8 bis 12: Reserved (all 00h)
15
12 Konfiguration
Bei jedem PROFIBUS-DP-System ist eine GSD-Datei (Geräte-Stamm-Datei) für die Konfiguration
erforderlich und optional lieferbar. Diese Datei enthält die spezifischen Slavedaten der SI-Einheit.
Zum Aufbereiten der GSD-Datei lesen Sie dazu Kapitel “15. GSD-Datei”.
Die GSD-Datei der SI-Einheit unterscheidet sich in Abhängigkeit von dem Adressierungsmodus
(welcher sich durch den Adressier-Wahlschalter ändern lässt.)
GSD-Datei:
Smc_1402.gsd
Smc_1403.gsd
(im Software-Einstellmodus)
(im Hardware-Einstellmodus)
Wie der Master für die SI-Einheit EX240-SPR1 eingestellt wird, zeigt das Beispiel einer Anwendung
mit SIEMENS STEP7:
1 Kopieren Sie die GSD-Datei in das Verzeichnis:
˜ /Step7/S7data/Gsd/
( ˜ ist ein Verzeichnis, in dem STEP7 installiert ist.)
2 Rufen Sie STEP7 auf und führen Sie “Extras” aus ”Katalog aktualisieren” mit HWKonfigurations-Tool.
3 Öffnen Sie den Hardware-Katalog, um das zu ergänzende “SI-Einheit”- Ikon unter den
PROFIBUS DP - Slaves auszuwählen. Wählen Sie nun ”SMC EX240-SPR1 SW” (Datei für den
Software-Einstellmodus) oder “SMC EX240-SPR1 HW ” (Datei für den Hardware-Einstellmodus)
aus und binden Sie deren Ikon in die PROFIBUS-DP Kommunikationslinie ein.
4 Zum Schluss folgen Sie dem Ablauf der Einstellung für verteilte E/A-Geräte.
(Adressparameter).
16
Parametereinstellung
Die folgenden 5 Bytes der insgesamt 12 Bytes sind User-Parameter. Die restlichen 7 Bytes
sind gemeinsame Parameter für PROFIBUS-DP Geräte. (Sehen Sie hierzu auch die
PROFIBUS-DP-Spezifikationen). Im allgemeinen ist es nur möglich, die User-Parameter
einzustellen.
0 0. 0 0. 0 0.
0 0.
0 0.
Byte 8 bis 11: Fixed at 00h.
Byte7:
Bit
7
0
0
0
0
0
0
X
0
0
WD_base... 0 : Watchdog timer =10mS
1: Watchdog timer =1mS
E/A-Konfiguration
Die E/A-Konfiguration der SI-Einheit wird unten aufgeführt. (Lesen Sie hierzu auch die
Bedienungsanleitungen oder andere Informationen zu den Details über den Master wie die
Definition der Nummern.)
Byte(Slot)
No.
Typ
Länge
Einheit
0
163(A3H)
Ausgang
4
Byte
1
147(93H)
Eingang
4
Byte
17
13 E/A-Nummer Zuweisung
Korrespondenz zwischen Ausgabedaten und Magnetventilen
Ausgabedaten
Bit
7
0
Offset0:
0: Magnetventil OFF
Bit
7
0
7
0
7
0
1: Magnetventl ON
Offset1:
Bit
Offset2:
Bit
Offset3:
Bit No.
7
Ausgangs-Nr.
Nr. der Stationen
5 .........
........
1
7
5
3
1
1
31 29
17
9
7
5
3
16 15
9
5
4
3
2 1
U-Seite
Magnetspule auf Seite B
.
Ausgangs-Nr.
Bit No.
1
30 28
16
6
0 .........
4 .......
D-Seite
8
6
4
0
6
4
2
0
Magnetspule auf Seite A
2 0
Ventilinsel
Die Ausgangs-Nummern sind bestimmt durch die Stationenplätze von der D-Seite zu der U-Seite der
Mehrfachanschlussplatte. (Lesen Sie dazu auch die Bedienanleitung zur Mehrfachanschlussplatte
bezüglich der D- und U-Seite).
Die Standardmehrfachanschlussplatte ist bistabil
verdrahtet. Die Ausgangsnummern sind bestimmt durch die
Bistabil
Nr.
4
Station
nr. Nr.
3
5
Monostabil
2
2
3
Bistabil
0
1
1
zulässig, solange die Verdrahtungsspezifikation beachtet
Bistabil
Nr.
3
wird. Dies lässt die Spezifizierung der Ausgangsnummern
Monostabil
2
2
-
zu, ohne einen freien Ausgang zu besitzen.
Bistabil
0
1
1
Seite A und die Seite B. Wird gegebenenfalls ein monostabiles
frei
Ventil eingesetzt, bleibt der Ausgang auf der Seite B frei.
Gemischte Verdrahtung (monostabil und bistabil) ist
Station
nr. Nr.
3
4
Jedes Datenbit, das vom Master gesendet wurde(4 Bytes) zeigt ON/OFF (0: OFF, 1: ON) für das
Magnetventil an. Ausgehend vom LSB des ersten Byte (Offset0) werden die Ausgangsnummern an
alle Bits in numerischer Reihenfoge zugewiesen.
18
14 Installation und Wartung
Installation
1.
Befestigen Sie die DIN-Schiene zur Montage der SI/DI-Einheit an der Position, wo die
Einheit installiert wird.
2.
Richten Sie die SI/DI-Einheit auf der Schiene aus und befestigen Sie diese dann mit dem
DIN-Schienenanbausatz.
Abschlussplatte
SI-Einheit/ DI-Einheit
DIN-Schienenanbausatz
DIN-Schiene
3.
Befestigen Sie die Mehrfachanschlussplatte mit den Montageschrauben.
4.
Schliessen Sie den Schutzleiter PE an(Typ 2 Installation).
Anschluss an der SI/DI-Einheit
PE Schutzleiter
5.
Schliessen Sie die Kabel und Schläuche an (Spannungsversorgung, BUS-Kommunikation
und Eingänge).
Erweiterung und Demontage der SI/DI-Einheit
-
Trennen Sie die Einheiten nacheinander durch Lösen der Schrauben an den
Befestigungskrallen.
-
Schieben Sie die Einheit zur Demontage in beide Richtungen auseinander, vorausgesetzt,
dass die Befestigungskrallen gelöst sind.
-
Gehen Sie in der gleichen Weise zur Demontage der SI/ DI-Einheit und Endplatte vor.
19
Beim Anschliessen der Einheit gehen Sie in umgekehrter Reihenfolge vor. Stellen Sie sicher,
dass das Dichtungselement in einem ordnungsgemäßen Zustand ist. Wenn nicht, könnten
Feuchtigkeit und Schmutzpartikel in das Innere der Einheit eindringen.
Überprüfen Sie die folgenden Punkte um sicherzustellen, dass das Dichtungsselement in einem
ordungsgemässen Zustand eingesetzt ist.
1 Dichtungelement vorhanden.
2 Kein Dichtungselement einsetzen, dass gebrochen oder verzogen ist.
3 Es dürfen keine Fremdstoffe an dem Dichtungselement kleben.
4 Das Dichtungselement darf nicht verkantet eingebaut werden.
Beachten Sie das Anzugsmoment für die Befestigungskralle. Wenn das Anzugsmoment
unzureichend ist oder die Befestigungskralle verkantet ist, können Feuchtigkeit oder Schmutzpartikel
ins Innere der Einheit eindringen.
Befestigungskralle
Dichtungselement
Abziehrichtung
Vierkantmutter
Anzugsmoment
1,4 Nm
Um weitere Eingangsmodule zu ergänzen, entfernen Sie die Endplatte und wiederholen Sie die
oben beschriebene Montage. Nachdem Sie die SI-Einheit um das zusätzliche Eingangsmodul
erweitert haben, montieren Sie abschliessend wieder die Endplatte.
Endplatte
Eingangsmodul
4
EingangsImodul
3
Einheit
Eingangsmodul
2
SI-
Eingangsmodul
1
Endplatte
Eingangsmodul
3
20
Eingangsmodul
2
Einheit
Eingangsmodul
1
SI-
15
GSD-Datei
Verwenden Sie folgende Dateien, wenn die GSD-Datei gefordert ist.
15.1 GSD-Datei
15.1.1 EX240-SPR1 Software-Adressiermodus (SMC_1402.GSD)
;SMC SI-Unit(SI Valve Manifold) EX240-SPR1 SW 32O/32I
;Name: SMC_1402.GSD
;Version: 1.1
;
;Date:
29.11.01
;
#Profibus_DP
Vendor_Name = "SMC Pneumatic"
Model_Name = "EX240-SPR1(SW)"
Revision = "V1.1"
Ident_Number = 0x1402
Protocol_Ident = 0
Station_Type = 0
FMS_supp = 0
Hardware_Release = "1"
Software_Release = "1"
9.6_supp = 1
19.2_supp = 1
93.75_supp = 1
187.5_supp = 1
500_supp = 1
1.5M_supp = 1
3M_supp = 1
6M_supp = 1
12M_supp = 1
MaxTsdr_9.6 = 60
MaxTsdr_19.2 = 60
MaxTsdr_93.75 = 60
MaxTsdr_187.5 = 60
MaxTsdr_500 = 100
MaxTsdr_1.5M = 150
MaxTsdr_3M = 250
MaxTsdr_6M = 450
MaxTsdr_12M = 800
Redundancy = 0
Repeater_Ctrl_Sig = 2
24V_Pins = 0
Freeze_Mode_supp = 1
Sync_Mode_supp = 1
Auto_Baud_supp = 1
Set_Slave_Add_supp = 1
User_Prm_Data_len = 5
User_Prm_Data = 0x00,0x00,0x00,0x00,0x00
Min_Slave_Intervall = 1
Modular_Station = 0
Module = "DP-Kompaktgeraet 32A/32E" 0xa3,0x93
EndModule
21
15.1.2 EX240-SPR1 Hardware-Adressiermodus (SMC_1403.GSD)
;SMC SI-Unit(SI Valve Manifold) EX240-SPR1 HW 32O/32I
;Name: SMC_1403.GSD
;Version: 1.1
;
;Date:
29.11.01
;
#Profibus_DP
Vendor_Name = "SMC Pneumatic"
Model_Name = "EX240-SPR1(HW)"
Revision = "V1.1"
Ident_Number = 0x1403
Protocol_Ident = 0
Station_Type = 0
FMS_supp = 0
Hardware_Release = "1"
Software_Release = "1"
9.6_supp = 1
19.2_supp = 1
93.75_supp = 1
187.5_supp = 1
500_supp = 1
1.5M_supp = 1
3M_supp = 1
6M_supp = 1
12M_supp = 1
MaxTsdr_9.6 = 60
MaxTsdr_19.2 = 60
MaxTsdr_93.75 = 60
MaxTsdr_187.5 = 60
MaxTsdr_500 = 100
MaxTsdr_1.5M = 150
MaxTsdr_3M = 250
MaxTsdr_6M = 450
MaxTsdr_12M = 800
Redundancy = 0
Repeater_Ctrl_Sig = 2
24V_Pins = 0
Freeze_Mode_supp = 1
Sync_Mode_supp = 1
Auto_Baud_supp = 1
Set_Slave_Add_supp = 0
User_Prm_Data_len = 5
User_Prm_Data = 0x00,0x00,0x00,0x00,0x00
Min_Slave_Intervall = 1
Modular_Station = 0
Module = "DP-Kompaktgeraet 32A/32E" 0xa3,0x93
EndModule
22
NOTIZEN
NOTIZEN
Austria
SMC Pneumatik GmbH (Austria).
Girakstrasse 8, A-2100 Korneuburg
Phone: 02262-62280, Fax: 02262-62285
Germany
SMC Pneumatik GmbH
Boschring 13-15, D-63329 Egelsbach
Phone: 06103-4020, Fax: 06103-402139
Belgium
SMC Pneumatics N.V./S.A.
Nijverheidsstraat 20, B-2160 Wommelgem
Phone: 03-355-1464, Fax: 03-355-1466
S. Parianopoulus S.A.
SMC Slovakia s.r.o.
9, Konstantinoupoleos Street, GR-11855 Athens SK-83103 Bratislava, Nova 3
Phone: 01-3426076, Fax: 01-3455578
Phone: +421744456725, Fax: +421744456028
Netherlands
SMC Pneumatics BV
De Ruyterkade 120, NL-1011 AB Amsterdam
Phone: 020-5318888, Fax: 020-5318880
E-mail: info@SMCpneumatics.nl
Greece
Slovenia
SMC Slovenia d.o.o.
SLO-8360 Zuzemberg, Grajski trg 15
Phone: +38673885240 Fax: +38673885249
Spain
SMC España, S.A.
Zuazobidea 14, Pol. Ind. Jundiz, E-01195 Vitoria
Phone: 945-184 100, Fax: 945-184 124
Slovakia
Czech
Hungary
SMC Czech.s.r.o.
SMC Hungary Kft.
CZ-612 00 Brno, Hudcova 78a,
H-1117 Budapest, Budafoki ut 107-113
Phone: +420541424611, Fax: +420541218034 Phone: +3613711346, Fax: +3613711344
Poland
Sweden
SMC Industrial Automation Polska SP. zo. o. SMC Pneumatics Sweden A.B.
PL-02 673 Warszawa, ul. Konstruktorska 11A Ekhagsvägen 29-31, S-14105 Huddinge
Phone: +225485085, Fax: +225485087
Phone: 08-603 07 00, Fax: 08-603 07 10
Denmark
SMC Pneumatik A/S
Knudsminde 4 B, DK-8300 Odder, Denmark
Phone: +4570252900, Fax: +4570252901
E-mail: smc@smc-pneumatik.dk
Ireland
SMC Pneumatics (Ireland) Ltd.
2002 Citywest Business Campus,
Naas Road, Saggart, Co. Dublin
Phone: 01-403 9000, Fax: 01-464 0500
Portugal
SMC España (Sucursal Portugal), S.A.
Rua de Engº Ferreira Dias 452, 4100 Porto
Phone: 02-610-89-22, Fax: 02-610-89-36
Switzerland
SMC Pneumatik AG
Dorfstrasse 7, Postfach 117, CH-8484 Weisslingen
Phone: 052-396-3131, Fax: 052-396-3191
Estonia
Teknoma SMC OÜ
Laki 12, 10621, Tallinn, Estonia
Phone: +372 6593540, Fax: +372 6593541
Italy
SMC Italia S.p.A
Via Garibaldi 62, I-20061 Carugate, (Milano)
Phone: 02-92711, Fax: 02-92150394
Romania
SMC Romania srl
Vasile Stroescu 19, sector 2, Bucharest
Phone: 01-210-1354 , Fax: 01-210-1680
Turkey
Entek Pnömatik San. ve Tic Ltd. Sti.
Perpa Tic. Merkezi Kat: 11 No: 1625,
TR-80270 Okmeydani Istanbul
Phone: 0212-221-1512, Fax: 0212-220-2381
Finland
SMC Pneumatikka OY
Veneentekijantie 7, SF-00210 Helsinki
Phone: 09-681021, Fax: 09-6810233
Latvia
Ottensten Latvia SIA
Ciekurkalna Prima Gara Linija 11,
LV-1026 Riga, Latvia
Phone: 371-23-68625, Fax: 371-75-56748
Russia
SMC Pneumatik LLC.
Centrako Business Centre 103,
Bolshoy Prospect V.O., 199106 St. Petersburg
Phone: 812-1195131, Fax: 812-1195129
France
SMC Pneumatique, S.A.
1, Boulevard de Strasbourg, Parc Gustave Eiffel
Bussy Saint Georges
F-77607 Marne La Vallee Cedex 3
Phone: 01-6476 1000, Fax: 01-6476 1010
Lithuania
UAB Ottensten Lietuva
Savanoriu pr. 180, LT-2600 Vilnius, Lithuania
Phone/Fax: 370-2651602
Norway
SMC Pneumatics Norway AS
Vollsveien 13c, Graufos Næringspark
1366 Lysaker, Norway
Phone: +47 67 12 90 20, Fax: +47 67 12 90 21
e-mail: post@smcpneumatics.no
WWW: http\\www.smcpneumatics.no
' DiskArt“ 1988
UK
SMC Pneumatics (UK) Ltd
Vincent Avenue, Crownhill,
Milton Keynes, MK8 0AN
Phone: 01908-563888 Fax: 01908-561185
' DiskArt“
Andere Tochtergesellschaften und Vertretungen auf Anfrage.
SMC Pneumatik GmbH
Deutschland
Boschring 13-15
D-63329 Egelsbach
Tel.: 06103/402-0
Fax:06103/402-139
Internet: http://www.smc-pneumatik.de
E-Mail: info@smc-pneumatik.de
Verkaufsbüro Frankfurt
Schwalbacher Str. 70
65760 Eschborn
Tel.: 06169/774460
Fax:06169/77446-60
Verkaufsbüro Karlsruhe
Am Hardtwald 7
76275 Ettlingen
Tel.: 07243/216730
Fax:07243/21673-9
Verkaufsbüro München
Lerchenstr. 14
80995 München
Tel.: 089/357346-0
Fax:089/357346-30
Verkaufsbüro Berlin
Mariendorfer Damm 26
12109 Berlin
Tel.: 030/700907-0
Fax:030/700907-10
Verkaufsbüro Stuttgart
Eichwiesenring 1/1
70567 Stuttgart
Tel.: 0711/90014-0
Fax:0711/90014-19
Verkaufsbüro Nürnberg
Nordostpark 28
90411 Nürnberg
Tel.: 0911/38484-0
Fax:0911/38484-30
Verkaufsbüro Bielefeld
Piderits Bleiche 9
33689 Bielefeld
Tel.: 05205/739230
Fax:05205/739142
Verkaufsbüro Bremen
Achterstrasse 27
28359 Bremen
Tel.: 0421/20471-7
Fax:0421/20471-80
Verkaufsbüro Leipzig
Maximilianallee 2
04129 Leipzig
Tel.: 0341/60969-0
Fax:0341/60969-10
Verkaufsbüro Düsseldorf
Eichsfelder Str. 5
40595 Düsseldorf
Tel.: 0211/223801
Fax:0211/223874
Verkaufsbüro Hamburg
Gewerbepark TCC
Pascalkehre 13
25451 Quickborn
Tel.: 04106/7673-0
Fax:04106/7673-70
Verkaufsbüro Villingen-Schwenningen
Benediktinerring 3
78050 Villingen-Schwenningen
Tel.: 07721/8864-0
Fax:07721/8864-19
Verkaufsbüro Wil
Hubstrasse 104
9501 Wil
Tel.: (071) 923 91 23
Fax:(071) 923 69 56
Verkaufsbüro Servion
SMC PNEUMATIQUE SA
Route cantonale
Case postale
1077 Servion
Tél.: (021) 903 03 03
Fax:(021) 903 03 00
Reg. Nr. 5037-01
SMC Pneumatik AG
Schweiz
Dorfstrasse 7
Postfach 117
CH-8484 Weisslingen
Tel.: (052) 396 31 31
Fax:(052) 396 31 91
Direkt-Nummer Verkaufsinnendienst:
Tel.: (052) 396 31 66
e-mail: Info@SMC.CH
www.smc.ch
Verkaufsbüro Oensingen
Hauptstrasse 2
4702 Oensingen
Tel.: (062) 388 50 60
Fax:(062) 396 00 56
SMC Pneumatik GmbH
Austria
Girakstrasse 8
A-2100 Korneuburg
Tel.: 02262/62 280
Fax: 02262/62 285
E-MAIL: office@smc.at
www.smc.at
SMC CORPORATION 1-16-4 Shimbashi, Minato-ku, Tokio 105 JAPAN; Phone:03-3502-2740 Fax:03-3508-2480
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