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Diapositive 1 - RBH-Helishop

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Montageanleitung V1.91
Sinngemäß übersetzt ausdem Französischen von C. Rusch Juli 2009
Für Übersetzungsfehler wird keinerlei Haftung übernommen !
Hauptrotordurchmesser:
810 mm
Heckrotordurchmesser :
110 mm
Abfluggewicht:
ca.1.7Kg
Hauptrotorblätter:
Holz (360mm)
Sehr geehrter Kunde
Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen und den Kauf eines A2PRO « Excellium 480 »
Helikopters.
Dieses RC Modell wurde von A2PRO vollständig in Frankreich entwickelt und wird in
unserer eigenen Fabrik « Ace Scale Models » in China gefertigt. Dies erlaubt es uns, die
vollständige Transparenz und Kontrolle des gesamten Fertigungsprozesses, von der
Entwicklung und der Produktpflege bis hin zur Verfügbarkeit der Ersatzteile, zu
gewährleisten.
Die Modelle unterliegen einer ständigen Qualitätskontrolle und werden von uns
konsequent weiterentwickelt, um stets eine optimale Performance zu gewährleisten. Im
Rahmen dieser Weiterentwicklung kann es zu Veränderungen am Produkt kommen,
welche ggf. in einem Beiblatt zu dieser Anleitung dokumentiert sind. Bitte beachten Sie
daher neben dieser Anleitung auch die evtl. beigefügten Beiblätter (Addendum).
Hilfe bei technischen Fragen oder Schwierigkeiten mit unseren Modellen erhalten Sie
von Ihrem Fachhändler und über unser kostenloses Support-Forum auf www.ecopter.com.
Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen mit Ihrem A2PRO Modell
Ihr Team von A2PRO und REM Modellbau GmbH
2
Sicherheitshinweise
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Bitte lesen Sie diese Anleitung aufmerksam und vollständig durch bevor Sie mit der
Montage des Modells beginnen. Nehmen Sie sich die Zeit ! Es lohnt sich.
Wir empfehlen Ihnen den Aufbau des Modells auf einer sauberen und sicheren
Arbeitsunterlage durchzuführen, welche idealerweise über einen hochgezogenen
Rand verfügt, um das versehentliche Herunterrollen von Schrauben oder Kleinteilen
zu verhindern.
Legen Sie sich geeignetes Werkzeug bereit . Eine Empfehlung hierzu finden Sie auf
der folgenden Seite.
Sie sollten niemals versuchen den Blattspurlauf auf der Werkbank einzustellen, dies
sollte stets im Flug und im Freien druchgeführt werden. Betreiben Sie den
Helikopter NIEMALS in der Hand, um beispielsweise den Blattspurlauf einzustellen
oder den Helikopter auf Vibrationen zu prüfen. Das könnte zu ernsthaften
Verletzungen führen !
Wir empfehlen zur Stromversorgung der Empfangsanlage grundsätzlich einen
separaten Empfängerakku entsprechend der Empfehlungen des Herstellers Ihrer
Fernstueranlage zu verwenden und nicht das in den Motorreglern integrierte BEC
(Battery Elimination Circuit) System zu benutzen. Dies erhöht die Betriebssicherheit
Ihres Systems und beugt Problemen bedingt duch einen plötzlichen
Spannungsabfall (z.B. bei max Motorlast/Vollpitch) und dem dadurch bedingten
Ausfall der Empfangsanlage vor. Dies ist insbesondere bei Verwendung moderner
2,4 GHz Anlagen von besonderer Bedeutung !.
Für den Fall, daß dies Ihr erster Collective Pitch RC Helikopter ist, empfehlen wir
Ihnen nachdrücklich, Ihr Modell vor dem Erstflug von einem erfahrenen Piloten oder
Ihrem Fachhändler überprüfen zu lassen. Denken Sie daran, daß Ihr Helikopter
kein Spielzeug ist und bei versehentlichem Kontakt mit Personen oder Sachen
ernsthafte Verletzungen verusachen kann.
Stellen Sie bei sämtlichen Einstellarbeiten sicher, daß der Motor Ihres Helikopters
nicht unbeabsichtigt anlaufen kann. Dies kann durch Abstecken von mindestens 2
Polen des Motors oder duch die Verwendung eines Empfängerakkus anstelle des
Regler BEC (und weglassen des Antriebsakkus) erfolgen.
Bitte beachten Sie beim Betrieb Ihres Modells die jeweiligen luftrechtlichen und
versicherungstechnischen Vorschriften Ihres Landes. Wir empfehlen Ihnen
ausserdem eine Mitgliedschaft in einem eingetragenen Modellsportverein . Mehr
Informationen hierzu z.B. bei www.dmfv.aero oder www.modellflug.ch oder
http://www.aeroclub.at/ .
Dieser Helikopter ist kein Spielzeug. Ein unsachgemäßer Aufbau oder Betrieb kann
zu erheblichen Schäden am Modell oder Verletzungen von Personen führen !
3
Benötigte Werkzeuge und Materialien
(nicht im Kit enhalten)
Für den Zusammenbau des Modells benötigen Sie eine Reihe von Werkzeugen und
Materialien welche NICHT im Baukasten enhalten sind:
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Beim Großteil der verwendeten Schrauben handelt es sich um sog. InbusSchrauben (Innensechskant) . Wir empfehlen Ihnen, sich einen Satz masshaltiger
und hochwertiger Sechkant-Schraubendreher zu besorgen (Fachhandel).
A2PRO vertreibt unter der Artikel Nummer 9955 über den Fachhandel ein
hochwertiges Set mit den 3 gebräuchlichsten Größen (1,5mm, 2,0mm, 2,5mm)
Sie benötigen ausserdem einen Sechskant-Schraubendreher der Größe 3mm
(A2PRO Art.Nr. 9953)
Für die wenigen Kreuzschlitz-Schrauben (Chassis) benötigen Sie einen Satz guter
Phillips (Kreuzschlitz) Schraubendreher.
Einen Satz Schraubenschlüssel oder einen Kombischlüssel wie z.B. A2PRO ArtNr.
1229
Schraubensicherung MITTELFEST (z.B. A2PRO ArtNr 1544 oder Loctite)
Anaeroben Lagerkleber (z.B. Loctite 641 oder 648)
Sekundenkleber (Cyanacrylat Kleber / CA Kleber), z.b. A2PRO ArtNr. 1532
Doppelseitiges Klebeband (z.B. A2PRO ArtNr. 7821)
Klettband
Kugelkopfzange in der geeigneten Größe
Pitcheinstellhilfe
Rotorblattwaage zum Auswiegen der Hauptrotorblätter
Wasserwage bzw Taumelscheibenlehre zur korrekten Einstellung der
Horizontallage der Taumelscheibe.
Diese Werkzeuge und Materialien erhalten Sie bei Ihrem RC Helikopter Fachhändler.
4
Werkzeuge und Klebstoffe
Ref: 1229
Ref: 9925
Ref: 9953
Ref: 7821
Ref: 9955
Ref: 1544
Diese Werkzeuge und Materialien sind für
den Aufbau des Modells erforderlich,
jedoch NICHT im Baukasten enthalten. Sie
erhalten diese bei Ihrem lokalen RCHelikopter Fachhänder.
Ref: 1532
5
RC-Elektronik Empfehlungen
Externes U-Bec 3 oder 5A Pro-Tronik
ProTronik Gyro Ref : 78480
Brushless Regler Pro-Tronik Pm80 XH
(Spezial Heli Version 480 & 500)
3x Servos 7500 TG-D (Taumelscheibe)
1x Servo 7502 TG-D (Heckrotor)
Brushless Motor Pro-Tronik 480 XH ( 1600 Kv)
Li-Po Pro-Tronik 3300 bis 3700 mAh 4S
6
Bevor es losgeht ….
•
Der mechanische Zusammenbau des Modells ist relativ einfach, muß aber mit
großer Sorgfalt durchgeführt werden. Jede Baugruppe (auch die vormontiereten
Baugruppen !) muß überprüft werden. Eine saubere mechanische Einstellung des
Modells ist Vorrausstzung für einen sicheren Betrieb, gute Flugeigenschaften und
weitestgehende Vermeidung von Vibrationen.
•
Wir empfehlen Ihnen systematisch und mit der erforderlichen Ruhe und Sorgfalt
vorzugehen. Stellen Sie insbesondere sicher daß alle Gelenke, Kugelköpfe, Lager
und Wellen frei und leichtgängig sind und nicht ruckeln . Dabei sollte jedoch auch
kein Spiel vorhanden sein. Das genaue Einstellen ist sicherlich ein Geduldspiel aber
es lohnt sich die Zeit zu investieren: Flugeigenschaften und Haltbarkeit der
Komponenten hängen massgeblich von der Sorgfalt der Einstellungen ab.
•
Da ein Modellhelikopter trotz genauester Einstellung stets eine « Rüttelmaschine »
bleibt ist es unbedingt erforderlich alle Schraubverbindungen (Metall auf Metall) mit
Schraubensicherung zu versehen und die Lager mit Lagerkleber einzukleben.
Achten Sie dabei stets darauf, daß die Oberflächen der zu sichernden Teile fettfrei
sind. Zu sichernde Schrauben/Lager sind in dieser Anleitung farblich
gekennzeichnet (die Farbe bezeichnet den zu verwendenden Klebstoff).
•
ACHTUNG: Alle Schrauben, welche in Kunststoff eingedreht werden, müssen
OHNE Schraubensicherung verwendet werden, da die Schraubensicherung den
Kunststoff angreifen und schwächen kann.
•
Beim Anziehen der teilweise filigranen Schrauben ist darauf zu achten, daß keine
übermäßige Gewalt ausgeübt wird, um ein Überdrehen/Abscheren zu vermeiden.
Die Sicherung der Verbindung hängt vom korrekten Einsatz der
Schraubensicherung ab und NICHT vom Anzugsdrehmoment ! Achten sie dabei
stets darauf, daß Gelenke, Lager und Kugelköpfe frei beweglich bleiben.
•
Die Schrauben, welche in Kunststoffteile eingedreht werden, sollen moderat
angezogen werden. Sie sollen fest sitzen aber keinesfalls überdreht werden. Am
besten Sie verzichten auf die letzte zusätzliche halbe Drehung .
•
Wir empfehlen ausdrücklich, auch bei den vormontierten Modellen, alle
Verbindungen und Bauteile gemäß der obigen Punkte zu überprüfen –
insbesondere die Sicherung der Schraubverbindungen.
7
Verwendung der Klebstoffe / Farbkodierung
In dieser Montageanleitung werden alle Teile, bzw. deren Teilenummern, an denen
Sekundenkleber, Schraubensicherung oder Lagerkleber verwendet werden muss,
farblich wie folgt hinterlegt:
Schraubensicherung
mittelfest
Sekundenkleber
Anaerober Lagerkleber
BLAU hinterlegte Teilenummer
ROT hinterlegte Teilenummer
GELB hinterlegte Teilenummer
8
Schematische Ansicht des Modells
Blackhawk 480
Bell 205 UH-1
9
Ausbau der Mechanik
Die Mechanik ist zum einfachen und sicheren Transport bei der Lieferung bereits im Rumpf vormontiert.
Einer der ersten Arbeitsschritte ist daher der Ausbau aus dem Rumpf. Nehmen Sie sich die Zeit, das
Modell und die Anleitung zu studieren, bevor Sie mit dem Ausbau beginnen und legen Sie sich ein Gefäß
bereit, in dem Sie die demontierten Kleinteile sicher aufbewahren können. Die Demontage des Modells
« Blackhawk » ist etwas schwieriger, da es erforderlich ist den Hauptrotorkopf zu entfernen, bevor die
Mechanik aus dem Rumpf gezogen werden kann. Der Rumpf der « Bell UH-1 » ist zweiteilig ausgeführt,
so daß ein Entfernen des Rotorkopfes nicht notwendig ist.
Vorgehensweise :
1)
Beginnen Sie damit , die Hauptrotor- und Heckrotorblätter abzunehmen (die Schrauben am besten
gleích wieder in die Blatthalter einschrauben, da sind sie am Besten aufgeräumt). Als nächstes
entfernen sie vorsichtig (mit einem PASSENDEN Kreuzschlitz-Schraubendreher) alle Schauben am
Rumpf die die einzelnen Rumpfteile untereinander zusammenhalten (mit roten Pfeilen in den
folgenden Abbildungen markiert). Beachten Sie bitte, daß der GFK empfindlich ist und leicht
beschädigt werden könnte (z.B. beim Abrutschen des Schraubendrehers).
2)
Im nächsten Schritt wird die Heckverkleidung abgenommmen (siehe auch Abbildug auf der
übernächsten Seite) . Dies sollte nicht weiter schwierig sein. Schrauben ausdrehen und sicher
verwahren (evtl. Separates Behältnis), dann die Verkleidung vorsichtig abnehmen (Achtung !
Heckrotorblätter vorher abschrauben !)
3)
Beim Modell « Blackhawk » wird nun der Hauptrotorkopf abgenommen. Hierzu muss lediglich die
einzelne Schraube, die den Rotorkopf auf der Hauptrotorwelle sichert, entfernt werden (auch
« Jesusbolt » genannt). Dann kann der Rotorkopf vorsichtig so weit abgezogen werden, bis die
Taumelscheibe den oberen Anschlag der Taumelscheibenführung (Verdrehsicherung) erreicht. Nun
wird die Taumelscheibenführung vorsichtig soweit nach aussen (vorne) gebogen, bis die
Taumscheibe frei ist und dann der Rotorkopf vollends abgezogen. Sollten Sie zu irgendeinem
Zeitpunkt dieser Aktion einen Widerstand spüren dann sofort aufhören und niemals Gewalt
anwenden ! Überprüfen Sie in diesem Fall, ob die Taumelscheibe und alle sich daran befindlichen
Gestänge und Anlenkungen frei sind und sich nicht im Chassis verkeilt haben. Im Lieferzustand
befinden sich natürlich noch keine Servos im Gehäuse , bei einer später evtl erfroderlichen Wartung
schon (dann müssen die Anlenkgestänge vorsichtig « abgeklipst » werden). Nachdem sie den
Rotorkopf abgenommen haben, sollten sie die Sicherungsschraube (Jesusbolt) am besten gleich
wieder in der Welle oder dem Kopf « verstauen ». Nun kann das Oberteil des Rumpfes
abgenommen werden (Anm: Bei der Bell UH-1 ist das Abnemen des Rotorkopfes aufgrund des
zweigeteilten Oberteils nicht erforderlich, es schadet jedoch auch nicht,, da die Verschraubung
ohnehin überprüft werden muss
4)
Nur Modell « Blackhawk »: Das Heckfahrwerk muss NICHT abgenommen werden ! Achten Sie
darauf auch das « Höhenleitwerk » vorsichtig abzunehmen.
5)
Zum Schluss entfernen Sie die Schrauben/Bolzen, die das Chassis auf den hölzernen Auflagen im
Rumpf halten und lösen Sie die Schrauben mit denen das Heckrohr am Chassis festgeklemmt wird
gerade soweit, daß Sie das Heck leicht in Richtung der Mechanik schieben können um den
Heckriemen zu entspannen und ihn von der Abtriebsrolle abzunehmen. Dannach sollte sich die
gesamte Heckeinheit aus dem Rumpf ziehen lassen. Danach ziehen Sie vorsichtig das Chassis aus
dem Rumpf. Seien sie dabei geduldig und vorsichtig, um weder das Chassis noch dem Rumpf zu
beschädigen !.
10
Bilder: Ausbau der Mechanik
Demontage der oberen Abdeckung der Blackhawk 480
Sobald die Schrauben
gelöst sind kann die
Taumelscheibenführung
leicht (!) nach vorne
gezogen werden, so daß
die Taumelscheibe
freikommt und der
Rotorkopf abgenommen
werden kann
Demontage der oberen Abdeckung der Bell UH-1
11
Bilder: Demontage der Heckverkleidung
Demontage der Heckverkleidung Blackhawk 480
Achtung: Zu
allererst die
Heckrotorblätter
abnehmen !
Demontage der Heckverkleidung UH-1
12
Hauptrotor
Demontage, Überprüfung und Montage des Rotorkopfes:
Der Rotorkopf ist vormontiert, die Schrauben sind jedoch noch NICHT mit
Schraubensicherung gesichert ! Es ist daher zwingend erforderlich, den Rotorkopf
teilweise zu zerlegen und beim Zusammenbau an den entsprechenden Stellen
(Befestigungsschraube 808933 der Rotorkopfbremse und ganz besonders den
Halteschrauben 808927 der beiden Blatthalter) Schraubensicherung aufzubringen (blau
hinterlegte Teilenummern).
Die O-Ringe (Dämpfungsgummis) 808673 gut mit einem Silikonfett oder einem
geeigneten Schmierfett einfetten. Geben Sie ausserdem etwas Silikonfett auf die
Kugellager und überprüfen Sie deren korrekten Sitz und Ausrichtung. Die Lagerschilde
der Drucklager 808982 mit dem KLEINEREN Innendurchmesser müssen zur
Beilagscheibe 808630 zeigen.
Es ist nicht erforderlich die Kugellager im Hauptrotorkopf mit Lagerkleber einzukleben !
Keinesfalls darf Schraubensicherung für die Kugelköpfe 808673 verwendet werden (dies
würde die Blatthalter angreifen).
Silikonfett
808933
Schraubensicherung
808286
808630
808238
808493
808629
808628
808927
808982
808444
808673
808610
808493
808927
13
Paddelverstellkulisse
Vor dem Zusammenbau der Paddelverstellkulisse müssen die Kugelköpfe und Gestänge
korrekt eingestellt und montiert werden. Die Länge der Anlenkgestänge (« A ») an der
Verstellkulisse beträgt 30 mm (siehe Abbildung). Die Schrauben 808916 müssen mit
Schraubensicherung gesichert werden.
Die Paddelstange wird später (Zusammenbau des Hauptrotorkopfes) mit Hilfe der
Kreuzschlitzschrauben M3x3 (808970) in der Verstellkulisse befestigt. Dabei die
Schrauben keinesfalls mit mit zuviel Kraft anziehen. Dies würde das Gewinde zerstören.
Geben Sie statt dessen nach der Installation der Paddelstange in der Wippe einfach
etwas Schraubensicherung in das Gewinde, drehen Sie die Paddelstand leicht in der
Paddelversrtellkulisse (ohne sie aus der Mitte zu verschieben und ohne
Schraubensicherung auf/in die angrenzenden Lager des Paddelwippe 808624 (nächste
Seite) zu bringen) um die Schraubensicherung ein wenig auf der Paddelstange zu
verteilen und ziehen Sie dann die M3x3 Schrauben mäßig an. Nach dem Aushärten der
Schraubensicherung ist die Paddelstange in der Paddelwippe fixiert (ca. 2 Stunden)
Schraubensicherung
808916
808916
808637
808647
808635
808916
808635
A
30mm
808637
808647
808648
808650
808648
808916
14
Paddelwippe mit Mischhebeln
Die Montage der Paddelwippe stellt keine besondere Schwierigkeit dar. Seien Sie
jedoch beim Einschrauben/Anziehen der Kugelköpfe und Schrauben vorsichtig um die
Gewinde nicht zu überdrehen/beschädigen (massvoll anziehen).
Hinweis: Applizieren sie einen kleinen Tropfen CA (Sekundenkleber) mit einem
Zahnstocher oder einer Stecknadel in die Löcher in die die Kugelköpfe eingeschraubt
werden und ziehen sie diese dann mäßig an. Diese Verschraubung ist nach Aushärten
des CA Klebers sicher, läßt sich allerdings später auch nicht mehr lösen ohne das so
hergestellte « Gewinde » zu zerstören (um zum Beispiel einzelne Teile bei nach einem
Crash auszutauschen). Gleiches gilt in der Regel auch für die Eingeklebten Kugellager.
Allerdings empfehlen wir ohnehin die beschädigten Teile nach einem Absturz komplett
auszutauschen und die neuen Kugelköpfe und Lager in den Ersatzteilen erneut zu
verkleben.
Lagerkleber
808673
Sekundenkleber
808258
808293
808673
808258
808291
808913
808673
808913
808291
808624
808624
808673
808631
808293
15
Pitchkompensator & Taumelscheibe
Überprüfung von Pitchkompensator und Taumelscheibe
Der Pitchkompensator ist ein wesentlicher Bestandteil des Rotorkopfes. Über ihn
werden alle « Kommandos » der Taumelscheibe weitergegeben. Es ist daher
erforderlich dieses Bauteil mit größtmöglicher Sorgfalt zu montieren , einzustellen und in
regelmäßigen Abständen zu überprüfen.
Ein klein wenig Spiel an den Mischhebeln ist durchaus normal , ja sogar notwendig, um
die korrekte Funktion des Rotorkopfes zu gewährleisten (Ausgleich der immer minimal
unterschiedlichen Längen der Anlengkestänge am Rotorkopf).
Überprüfen Sie bitte auch den korrekten und festen Sitz der Kugellager in den
Mischhebeln (Lager sollten ab Werk eingeklebt sein). Bei einem evtl. Austausch dieser
Lager achten sie bitte unbedingt darauf, daß keinerlei Lagerkleber in die Kugellager
selbst gerät. Um dies zu bewerkstelligen können Sie den Lagerkleber beispielsweise mit
einem Zahstocher oder einer Stecknadel in kleinsten Mengen hauchdünn und
gleichmäßig in die entfetteten Lagersitze in den Mischhebeln aufbringen. Die Lager
müssen dann vorsichtig und gleichmäßig in den Sitz gedrückt werden ohne sie zu
verkannten oder die Lager oder Lagerschilde selbst durch das « Einpresswerkzeug »
oder zu viel Druck zu beschädigen. Am besten die Lager auf einen ebenen Untergrund
(z.B. Glasplatte) legen und dann den Mischhebel vorsichtig und geradlinig darauf
pressen.
Es ist sehr wichtig, die Stifte 808627 der Y-Gelenke 808626 auf beiden Seiten von
Außen mit einem kleinen Tropfen Sekundenkleber zu sichern. Die Benutzung eines
sogenannten Primers oder Accelerators hat sich dabei als hilfreich erwiesen. Denken
Sie auch daran die Klebestellen zu entfetten.
ACHTUNG auf keinen Fall dürfen die Hebel 808625 und 808626 zusammengeklebt
werden ! Sie müssen sich leicht und frei bewegen lassen !
Auch bei der Schraube 808913 bzw. deren Sicherung ist es erforderlich sehr sauber zu
arbeiten. Wir empfehlen hier ebenfalls nur kleinste Mengen Schraubensicherung mit
einem Zahnstocher direkt in die Gewinde des Teils 808624 einzubringen und jeden
Überschuß mit einem saugfähigen Papier zu entfernen um zu verhindern, daß
Schraubensicherung in die Kugellager oder Gelenke gelangt.
Überprüfen Sie die vollständig ungehinderte Bewegung des Pitchkompensators auf der
Hauptrotorwelle und schmieren und/oder polieren Sie die Hülse des Pitchkompensators
wenn nötig solange bis der Pitchkompensator sich ohne jedes Ruckeln und ohne
Wiederstand auf der Hautprotorwelle verschieben lässt.
Bei der Taumelscheibe selbst ist darauf zu achten, daß die Kugelköpfe mit
Schraubensicherung in der Taumelscheibe gesichert werden (die Köpfe selbst aber
unbedingt sauber halten).
Bitte beachten Sie die Abbildungen auf der folgenden Seite !
16
Pitchkompensator/Washout
Schraubensicherung
808627
808625
Sekundenkleber
808291
Lagerkleber
808291
808268
808913
808624
808913
808268
808673
808626
808258
808627
Vergessen Sie nicht die Freigängigkeit des Gelenkes zwischen den Teilen 808625 und
808626 zu überprüfen. Der Stift 808627 muss von AUSSEN mit einem kleinen Tropfen
Sekundenkleber gegen ein Herausrutschen gesichert werden. Dabei darf jedoch die
Beweglichkeit des Gelenks nicht eingeschränkt werden !
Die Hülse 808624 kann im Pitchkompensatorzentralstück (808624) mit einer kleinen
Menge Lagerkleber gesichert werden. Die Hülse muss danach völlig frein von
Klebstoffresten sein um einen einwandfreien Lauf des Pitchkompensators auf der
Rotorwelle zu gewährleisten (prüfen !).
17
Zusammenbau des Rotorkopfes
Wir beginnen mit der Montage der Taumelscheibenwippe am Rotorkopfzentralstück
808610. Achten Sie darauf die Schraube 808917 nur mäßig anzuziehen um das
Gewinde im Teil 808631 (Paddelwippe) nicht zu beschädigen
Denken Sie daran die Messinghülse 808632 im Kugellager 808020 zu installieren, bevor
Sie dieses dann in die Paddelwippe einsetzen. Achten Sie dabei bitte auch auf einen
korrekte Positionierung des Kugellagers 808020 (es hat einen Flansch).
Die Anlenkgestänge « B » von den Mischhebeln der Paddelwippe zu den Blatthaltern
müssen auf eine Gesamtlänge von 25mm eingestellt werden. Dazu genügt es die beiden
Kugelpfannen 808647 auf die Gewindestangen 808646 soweit aufzuschrauben bis sich
beide berühren. Achtung bei der Montage der Pfannen auf den Kugelköpfen: Die
Pfannen weisen auf einer Seite eine größere Öffnung auf als auf der anderen ! Die
größere Öffnung muß zur Kugel zeigen !
Schraubensicherung
B
B
808647
B
808646
25mm
808632
808020
808917
808647
18
Zusammenbau des Rotorkopfes
Die Installation der Paddelverstellkulisse erfolgt, indem diese auf Höhe der Paddelwippe
plaziert wird. Die Kreuzschlitz-Schrauben mit denen die Paddelstange später fixiert wird
sollten dabei nach OBEN zeigen um eine leichtere Montage/Demontage zu
ermöglichen. Nun wird die Paddelstange durch die Führung in der Verstellkulisse und
der Paddelwippe geschoben und so plaziert daß die übersstehenden Längen L1 und L2
beiderseits der Verstellkulisse exakt gleich sind. Anschliessend kann die Paddelstange
wie bereits im Abschnitt « Paddelverstellkulisse » beschrieben mit den M3x3
Kreuzschlitz-Schrauben und Schraubensicherung in der Verstellkulisse fixiert werden .
Als nächstes werden die beiden Paddles installiert. Im Kit sind Klebefolien enthalten mit
denen die unterbrochenen/gelochten Teile der Paddles abgeklebt werden müssen
(Paddles vorher entfetten !)
Bevor sie die beiden Messing Hülsen 808640 in die Paddles drücken sollten Sie
sicherstellen, daß sich diese korrekt auf die Paddlestange aufschrauben lassen.
Nachdem die Messing Hülsen in die Paddles gedrückt wurden ,schrauben Sie die
beiden Paddles soweit auf die Paddlestange, bis Sie einen Widerstand spüren
(Keinesfalls weiter !). Positionieren Sie nun die beiden Paddles waagerecht und parallel
zur Verstellkulisse, indem sie die Paddles abwechselnd wieder soweit ABSCHRAUBEN,
bis beide Paddles exakt waagerecht zueinander und parallel zur Verstellkulisse
ausgerichtet sind (Abstände L1 = L2 beachten !). Dabei muss die schmalere Seite der
Paddles (die Stange « unterteilt » die Paddles in zwei ungleich große Teile) nach vorne
in Drehrichtung des Hauptrotors zeigen (Hauptrotor dreht im Uhrzeigersinn).
Wenn die Ausrichtung erfolgt ist überprüfen Sie nochmals die Abstände L1/L2 und
fixieren dann die Messinghülsen mit den Madenschrauben 808970
(Schraubensicherung !)
Der Rotorkopf ist nun fertig montiert. Legen Sie ihn beiseite und fahren Sie mit dem
Chassis fort.
Schraubensicherung
808640
808970
L1
808639
808970
808970
808640
808970
808639
L2
19
Halterung der Taumelscheibenservos
Die Halterung der Taumelscheibenservos besteht aus den beiden sternförmigen
Halterungen (808622), welche die 3 Servos für die Ansteuerung der Taumelscheibe
aufnehmen. Die Halterungen werden auf dem zylinderförmigen Mittelstück 808605
montiert. Die Einheit (Halterungen und Mittelstück) wird dann zwischen dem oberen
Lagerblock 808602 und dem Lagerblock 808604 montiert. Beachten Sie dabei die
Richtung des Mittelstücks: Es besitzt an der unteren Seite eine Abflachung die in das
entsprechende Gegenstück des unteren Lagerblocks 808604 eingreift.
Vorsicht beim Einkleben des Kugellagers 808986 in den oberen Lagerblock 808622:
Vermeiden Sie unbedingt das Eindringen von Lagerkleber in das Kugellager selbst !
Die beiden Madenschrauben M3x3 808970 können in einer von 3 Positionen in die
Halterungen eingeschraubt werden. Wir empfehlen Ihnen diese Schrauben vorerst noch
nicht mit Schraubensicherung zu sichern und sie noch nicht fest zu ziehen , sondern das
erst nach der Installation der Servos zu tun. Je nach verwendetem Servotyp muss die
Einheit noch geringfügig verdreht werden um eine geradlinige Anlenkung der
Taumelscheibe zu erreichen. Bei der Befestigung ist außerdem daruf zu achten daß die
Schrauben nicht auf einer der Aussparungen im Mittelstück zu liegen kommen (wählen
sie in diesem Fall bitte eine der anderen Bohrungen aus)
Schraubensicherung
Lagerkleber
808986
808602
808622
808970
808605
Lagerkleber
808970
808622
808604
20
Heckabtrieb
Der Montage des Getriebes für den Heckabtrieb sollte ein eigener Abend gewidmet
werden da dessen korrekte Montage und Funktion einen großen Einfluß auf die
Gesamtperfromance des Helikopters hat.
Die Freilauflager 808613 müssen mit Lagerkleber in das Riemenrad 808612 eingeklebt
werden. Sobald der Kleber getrocknet ist, muß der Freilauf geölt werden um einen leisen
und langlebigen Betrieb zu gewährleisten (dies ist in regelmäßigen Abständen zu
wiederholen !) Der Mitnehmer 808068 sollte ebenso wie die M3x3 Madenschraube
808970 mit ein klein wenig Schraubensicherung versehen werden.
Schraubensicherung
808613 (Freilauf)
Lagerkleber
808068
808068
808608
808068
808607
808238
808615
808612
808614
808970
808238
808607
21
Antriebsmechanik
Der Zusammenbau der Antriebsmechanik sollte auf einer absolut ebenen Unterlage (z.B.
Glasplatte o.ä) geschehen. Dies ermöglicht eine möglichst exakte Ausrichtug der beiden
Seitenteile. Aufgrund der Vielzahl der Verschraubungen und Einzelteile ist ein Versatz
von einigen Zehntel Millimetern möglich. Indem man sich einer absolut ebenen Fläche
zur Montage bedient, um die beiden Gehäusehälften fertigzustellen und zu schliessen,
kann dieser Versatz minimiert werden. Dies führt zu einem leiseren und vor allem
langlebigeren Antrieb. Vibrationen werden durch eine exakte Ausrichtung ebenfalls
reduziert.
Von den obigen Punkten abgesehen, gestaltet sich die Montage der Einzelteile zwischen
den Seitenteilen sehr einfach. Die Teile werden größtenteils mit den M2,5x8 Schrauben
und den entsprechenden Aluminium Beilagscheiben an den Seitenteilen befestigt
Vergessen Sie nicht den Hauptantriebsriemen zu installieren BEVOR sie die
Hauptrotorwelle mit der Servohalterung und das Heckabtriebsgetriebe im Chassis
installieren.
Auf den beiden nachfolgenden Seiten finden Sie Abbildungen die Ihnen die Montage der
Antriebsmechanik erleichtern sollen:
Die erste Abbildung zeigt die bereits geschlossenen Seitenteile und die dafür benutzten
Schrauben. Achten sie auf die Farbkodierung bzgl. der Verwendung von
Schraubensicherung.
Die zweite Abbildung zeigt die Mechanik im geöffneten Zustand (nur ein Seitenteil) so
daß man gut erkennen kann wo jedes Teil des Antriebs montiert werden muss.
Vorsicht bei allen Schrauben, die in Plastik eingedreht werden. Überdrehen Sie diese
nicht um das empfindliche Gewinde im Plasstik nicht zu bschädigen..
ACHTUNG: Alle Lagerböcke der Antriebsmechanik müssen unbedingt richtig herum
montiert werden um ein Heraustreiben der Lager durch die Achsen zu verhindern !
Achten Sie daher schon beim Zerlegen der Mechanik darauf in welche Richtung die
Öffnung des Lagerblockes zeigen muss (oben/unten)!
Bei der Montage der Hauptrotorwelle und des Servoträgers sind folgende Punkte zu
beachten::
Das Hauptzahnrad 808611 wird mit einer M2,5 x 8 Schraube (808630) sowie einer
Stoppmutter M2,5 (808941) auf der Hauptrotorwelle gesichert.
Die Hautprotorwelle wird unter dem unteren Lagerbock mit einerm Sicherungsring
3x8x0,7mm (808933) und einer M3x6 Schraube (808630) gesichert.
Der obere Sicherungsring (808620) wird abschliessend mit einer M3x3 Schraube
(808970) so auf der Hauptrotorwelle fixiert, daß diese keinerlei axiales Spiel hat (nicht
nach oben oder unten bewegt werden kann).
22
Antriebsmechanik
Schraubensicherung
808901
808952
808901
808976
808937
808901
808900
808952
808901
808901
808953
808901
Die Schrauben 808901 (M2,5x8) werden mit den Beilagscheiben
(Finishing Caps) 808351 montiert.
808900
Die Schrauben 808900 (M2x6) werden mit den den Beilagscheiben
(Finishing Caps) 808226 verwendet.
808901
808937
Die M2x8 Schraube 808901 (M2,5x8) mit der Mutter 808937 an der
Heckrohrhalterung dient der Fixierung des Heckrohres und damit auch der
Regulierung der Heckriemenspannung. Beim Blackhawk befindet sich eine
kleine Zugangsöffnung im Rumpf , bei der Bell UH-1 ist die Schraube nach
Abnahme der Rumpfoberseite zugänglich
23
Antriebsmechanik
808618
808644
808976
808643
808698
808606
808617
808645
808601
808603
808611
808600
808645
24
Heckrotoranlenkung/Heckrotor
Ziehen Sie die Schraube 808905 nur moderat an, um die Lager des Heckumlenkhebels
nicht zu quetschen und zu beschädigen. Die korrekte Einstellung dieser Verschraubung
ist wichtig für ein einwandfreies und vor allem leichtgängiges Funktionieren der
Heckanlenkung. Die Messing-Einsätze 808672 sollen ein zu starkes Anziehen
verhindern, es sollte aber trotzdem mit viel Gefühl gearbeitet werden 
Sie können eventuell etwas Sekundenkleber in die Bohrung im Umlenkhebel 808671
einbringen (Zahnstocher) ehe sie den Aluminium Kugelkopf 808673 einschrauben, um
diesen dauerhaft zu sichern. Beachten Sie bitte daß diese Art der Fixierung entgültig ist
und im Reparaturfall der Hebel nebst Kugelkopf ausgetauscht werden sollte.
808905
808976
808672
808293
808670
808672
808657
808293
808671
808673
808976
25
Heckrotor (Seitenteile)
Der Heckrotor wird über einen Riemen angetrieben. Der Mechanismus ist relativ einfach
und wartungsfreundlich aufgebaut.
Er besteht aus den beiden Seitenteilen (808656 für die Bell UH-1, bzw. 808609 für den
Blackhawk) die am Heckrohr ( 808451 bei der Bell UH-1, 808653 beim Blackhawk) mit
einem gemeinsamen Plastikhalter befestigt werden.
Die Seitenteile werden mit Hilfe der Aluminium Abstandshalter (808414) verbunden.
Nehmen Sie sich die Zeit, um die Montage durchzuführen (vergessen Sie nicht den
Zahnriemen einzulegen bevor Sie die Seitenteile verschließen …) und stellen Sie sicher,
daß sich die beiden Führungsrollen , die sich unmittelbar hinter dem Plastikhalter am
Ende des Heckrohres befinden, leicht und ohne Ruckeln drehen lassen (Auch nach dem
Anziehen der Schrauben !). Gegebenenfalls (wenn die Rollen nicht frei laufen) müssen
Sie die Abstandshalter 808413 auf denen die Rollen laufen mit einem geeigneten
Schleifpapier nachbearbeiten, um deren Druchmesser zu veringern.
Die Details der Heckriemenführung/Umlenkung entnehmen Sie bitte den
Abbildungen auf den nächsten beiden Seiten.
Die Heckumlenkeinheit wird von der Innenseite des
Seitenteils her festgeschraubt !
808648
808414 (Aluminium Abstandshalter)
Mit Schrauben M2x6 808957
808651 (Blackhawk)
808656 (Bell UH-1)
808701 (Bell UH-1)
808609 (Blackhawk)
808655
808652 (Blackhawk)
808702 (Bell UH-1)
26
Heckrotor (Umlenkung des Heckriemens)
Achtung , die Führungsrolle 808412 ist in der u.a. Abbildung nicht eingezeichnet, um die
Darstellung des Lagers 808232 zu ermöglichen. Es ist jedoch erforderlich, das Lager
sauber zu zentrieren und es mit Lagerkleber im Inneren der Führungsrolle zu verkleben
wie auf der folgenden Seite beschrieben !
Schraubensicherung
808413
808232
808413
808940
Sekundenkleber
808905
G
Sicherungsstift
808660
808020
808020
808659
808658
808660
G
808460
808905
808415
808415
808232
808940
808648
808648
808673
27
Heckrotor (Umlenkung des Heckriemens)
ACHTUNG !
Die Länge des Heckriemens unterscheidet sich bei den beiden Modellen:.
Bell 205 UH-1, Heckriemen B648MXL, Teilenummer: 808662
Blackhawk, Heckriemen B580MXL, Teilenummer 808642
ACHTUNG !
Denken Sie daran die Führunsrolle 808412 sauber auf dem Lager 808232 zu zentrieren
ehe Sie die Rolle mit dem Lager verkleben. Dies verhindert unnötige Reibungsverluste.
Lagerkleber
808412
808642
(B580MXL für Blackhawk
808662
(B648MXL für UH-1)
808648
808648
28
Heckrotorkopf
Vorsicht bei der installation der Schrauben 808900 , die die Blatthalter an der
Heckrotorwelle sichern. Diese Schrauben müssen unbedingt mit Schraubensicherung
versehen werden ohne jedoch dabei das Kugellager 808232 zu verkleben !
Ziehen Sie die Schrauben vorsichtig an und achten Sie sorgfältig darauf, daß keine
Schraubensicherung austritt. Ziehen Sie die Schraube nicht zu fest an, um das Gewinde
im Zentralstück nicht zu zerstören !
Die Schrauben 808943 zu Befestigung der Pitchbrücke dürfen nur so fest angezogen
werden daß die Gelenke frei und leicht beweglich sind ohne dabei übermäßiges Spiel zu
haben. Die Schiebehülse muss sich frei und ohne Ruckeln auf der Heckrotorwelle
bewegen lassen. Wenn hier etwas klemmt, dann wird das Heck im Betrieb später nicht
stabil sein !
Die Heckrotorblätter werden in den Blatthaltern mit den Schrauben 808914 so befestigt,
daß sie sich im Blatthalter noch gerade frei bewegen lassen aber kein seitliches Spiel
auweisen. Die gesamte Heckrotoreinheit sollte anschliessend ausbalanciert werden, um
Vibrationen so weit möglich zu reduzieren.
Schraubensicherung
808900
808232
808665
808663
808232
808900
808293
808914
808666
808943
808914
808666
808293
29
Installation des Heckrotorkopfes
Die Pitchschiebehülse wird am Pitchumlenkhebel mit den Schrauben (808484) befestigt,
nachdem der Heckrotor und die Pitchhebeleinheit auf die Heckrotorwelle geschoben
wurden.
Der Kopf selbst wird mit einer M3x3 Madenschraube (808970) auf der Heckrotorwelle
gesichert (Schraubensicherung !). Achten Sie dabei darauf daß die Madenschraube auf
dem abgeflachten Teil der Heckrotorwelle zu liegen kommt !
Überprüfen Sie am Schluß nochmals ob die Pitchschiebehülse frei und leichgängig auf
der Heckrotorwelle verschiebbar ist. Ölen Sie die Achse leicht und stellen Sie wenn nötig
das Spiel der Schrauben 808484 nach. Diese Einstellungen erfordern etwas Zeit ,
müssen aber unbedingt korrekt gemacht werden um die Funktion des Heckrotors unter
Belastung sicherzustellen.
Der Heckrotorkopf wird auf der Welle mit einer M3x3
Madenschraube (808970) gesichert
808625
808625
ACHTUNG ! Nicht zu fest anziehen. Die Anlenkung muss
SPIELFREI ABER LEICHTGÄNGIG SEIN
30
Installation der RC Komponenten
Die Antriebsmechanik, der Hauptrotor und der Heckrotor sind nun fertig montiert.
Die entgültige Montage des Heckantriebes am Chassis erfolgt später im Rahmen des
Einbaus in den Rumpf.
Die Installation der Taumelscheiben-Servos erfolgt in der vorbereiteten sternförmigen
Halterung die verdrehbar und in der Höhe verschiebbar ist. Dies erlaubt eine schnelle
und einfache Ausrichtung der Anlenkungen von den Servos zur Taumelscheibe (exact
senkrecht verlaufend).
Die Zahnkränze der Servos auf denen die Servohebel montiert werden müssen nach
OBEN zeigen (Anlenkgestänge kürzer, siehe Abbildung). Benutzen Sie die diesem Kit
beiliegenden M2x10 Schrauben mit den Ihren Servos beiligenden Messinghülsen und
Gummitüllen, um die Servos zu befestigen.
Die Kugelköpfe 808673 sollten in einem Abstand von 12 bis 14mm von der Drehachse
auf dem Servohebel befestigt werden (ggf mit einem Tropfen Sekundenkleber sichern)
Nachdem Sie die Längen aller Anlenkgestänge eingestellt/überprüft haben drehen Sie
die gesamte Servohalterung vorsichtig soweit , bis die Anlenkgestänge parallel zur
Hauptrotorwelle ausgerichtet sind. Eine korrekte Einstellung garantiert direkte und
präzise Ansteuerung der Taumelscheibe und die exakte Umsetzung Ihrer Kommandos.
Vergessen Sie nicht die Servohalterungen 808622 mit den M3x3 Schrauben (808970) zu
fixieren (Schraubensicherung !).
Je nach Typ der verwendeten Taumelscheiben Servos ist unter Umständen eine
geringfügige Anpassung der Längen der Anlenkgestänge « D » (vom Servo zur
Taumelscheibe) notwendig. Die empfohlenen Längen beziehen sich auf die Pro-Tronik
Servos 7500 TG-D. Bevor sie die Längen verändern sollten Sie jedoch zunächst die
Servohebel selektieren, d.h. das Servo in Neutralstellung bringen und den Hebel so
aufsetzen daß er nach Möglichkeit 90 Grad zum Servogehäuse steht (bei einem
kreuzförmigen Servohorn alle vier Hebel prüfen , einer davon passt am besten, die
anderen können anschliessend entfernt werden).
Der verwendete Taumelscheiben-Typ nennt sich CCPM 120°oder eCCPM 120° (3
Servos, 2 Roll-, 1 Nickservo). Stellen sie in Ihrem Sender den entsprechenden TS-Typ
ein und nehmen Sie die Grundeinstellung gemäß der Anleitung Ihres Senders vor.
Überprüfen Sie hierbei auch die korrekte Laufrichtung der Servos und Steuerfunktionen.
Das Heckservo wird mit der Drehachse nach HINTEN, von Aussen im Seitenteil montiert
(kürzeres Gestänge) Es wird mit den Plastikeinsätzen die diesem Kit beiligen montiert !.
Zu Ihrer Information finden sie am Ende dieses Manuals die (unverbindlichen)
Grundeinstellungen am Beispiel einer Spektrum DX7 Fernsteuerung. Die
tatsächlichen Einstellungen für Ihren Sender müssen an Ihr Model angepaßt
werden – auch wenn sie den selben Sender (DX7) verwenden sollten !
31
Installation der RC Komponenten
Hinweis für das Modell Blackhawk:
Die mechanischen und elektronischen Einstellungen die den Rotorkopf betreffen müssen
bei bereits montiertem Rotorkopf erfolgen. Die Obere Abdeckung ist dabei noch nicht
montiert um den Zugang zu den Gestängen und Servos zu ermöglichen.
Der Rotorkopf muss nach der erfolgten Einstellung erneut abgenommen werden, um das
Oberteil des Rumpfes zu montieren. Hierzu sind, wie zu Anfang dieses Manuals
beschrieben, die Sicherungsschraube (Jesusbolt) zu lösen und die Anlenkgestänge
vorsichtig abzuklipsen (Kugelkopfzange verwenden).
Wir empfehlen Ihnen zunächst ein paar « Einstellflüge » ohne das Rumpfoberteil
durchzuführen, die notwendigen Einstellungen vorzunehmen und erst zum Schluß das
Rumpfoberteil zu montieren.
Montage des Motors:
Der Motor wird auf der Motorträgerplatte 808606 mit geeigneten (Länge) Schrauben
montiert (Schraubensicherung !). Das Riemenrad wird mit einer Inbusschraube (sichern
!) auf der Motorwelle befestigt. Der Zahnriemen muss nur gerade soviel gespannt werden
daß er nicht « springt ». Ist die Riemenspannung zu hoch so führt dies zu einer
übermäßigen Belastung der Motorlager und damit zu extrem erhöhtem Verschleiß (die
Lager können u.U. schon nach wenigen Flügen zerstört sein !) Es muß lediglich
gewährleistet sein, daß der Riemen nicht durchrutschen kann.
32
Einstellungen am Rotorkopf
A = 30mm
A
C
D
C = 50mm
Anbringen des Gyros mit
einem speziellen Klebepad
(liegt dem Gyro bei)
D=48mm
ACHTUNG ! Selektieren Sie zuerst die Servohebel (siehe Text auf der
vorangehenden Seite) und stellen Sie die Neutralposition Ihrer Servos ein, ehe sie
die Gestängelängen anpassen !
Mit einer linearen Pitchkurve 0/50/100 sollten bei Neutralstellung des
Gas/Pitchkanals (Knüppel in Mittelstellung, Pitch 0 Grad) die Servohebel sowie
alle Mischhebel und die Paddleverstellkulisse waagerecht stehen und allesamt
zueinander parallel sein. In dieser Stellung weisen die Hauptrotorblätter 0 Grad
Anstellwinkel (Pitch) . Die Gestängelängen sind ggf. So lange anzupassen bis
dieser Zustand erreicht ist. Die Messung des Anstellwinkels der Rotorblätter
erfolgt am besten mit einer geeigneten Pitchlehre.
33
Einstellungen am Heckrotor vor dem
Rumpfeinbau
Bei Neutralstellung (Mittelstellung) des Heckservos muß der
Umlenhebel für die Heckrotoranlenkung in einem Winkel von
ca. 45 Grad zur Waagerechten stehen (siehe Zeichnung).
Lassen Sie sich dabei nicht vom Winkel der Heckseitenteile
täuschen !
Stellen Sie die Längen der Anlenkungen nach, soweit
erforderlich. Die korrekte Länge für das Gestänge vom Servo
zum Umlenhebel kann jedoch erst bei der entgültigen
Montage des Heckrohres im Rumpf erfolgen (nachdem die
Heckriemenspannung eingestellt wurde).
Stellen Sie nochmals sicher, daß der Heckrotor die korrekte
Drehrichtng aufweist: Das obere Blatt muss von Vorne nach
Hinten laufen.
Der Servohebel sollte in der Neutralstellung
möglichst exakt 90 Grad zum Servo stehen
34
Fahrwerk des Modells Blackhawk
808693
Rechtes Fahrwerksbein
komplett
808694
Linkes Farwerksbein
komplett
808692
Heckfahrwerk
Explosionszeichnungen
35
Montage der Mechanik im Rumpf
Die Montage der Mechanik im Rumpf erfolgt in umgekehrter Reihenfolge, analog zu der
im Kapitel «Ausbau der Mechanik » beschreibenen Vorgehensweise.
Bevor sie die Mechanik montieren, stellen Sie nochmals sicher, daß alle
Steckverbindungen korrekt ausgeführt und ggf. gesichert sind, die Servohebel
festgeschraubt und die Gestänge korrekt eingehängt sind.
Schieben Sie die Mechanik in den Rumpf und richten Sie die Mechanik im Rumpf so aus,
dass die Befestigunslöcher des Chassis mit den Bohrungen in den Holzteilen im Rumpf
fluchten und befestigen Sie sie im Rumpf. Dann montieren die Landekufen bzw. das
Fahrwerk.
Bei diesem Schritt ist es äußerst wichtig darauf zu achten, daß keinerlei Kabel im Rumpf
gequetscht werden oder ein bewegliches Teil (Hauptzahnrad, Ritzel, Motor, Servos , etc)
im Rumpf berühren können. Denken Sie auch daran, dass Kabel durch Vibrationen an
scharfen Kanten beschädigt werden können (wir empfehlen die Verlegung in geeigneten
Geflechtschläuchen).
Das Heckrohr wird von hinten in den Rumpf eingeschoben und vorsichtig so weit nach
vorne gedrückt bis der Heckriemen auf das Heckabtriebsrad aufgezogen werden kann.
Sobald der Riemen korrekt positioniert ist (Drehrichtug des Heckrotors überprüfen !) wird
das Heckrohr so weit nach hinten gezogen bis der Heckriemen ausreichend gespannt ist
(er sollte sich ca. 1-2cm hinter dem Heckabtrieb noch etwa 0,5 cm durchdrücken lassen).
Das Heckrohr wird abschliessend mit der M2x8 Schraube 808901 (M2,5x8) und der
Stoppmutter 808937 fixiert (festgeklemmt). Anschließend müssen Sie noch die Länge
des Anlenkgestänges vom Heckservo zum Umlenkhebel einstellen.
Die korrekte Ausrichtung der Mechanik im Rumpf und die Einstellung von
Riemenspannung und Heckanlenkung wird etwas Zeit in Anspruch nehmen.
36
Beispiel: Einstellung der RC-Anlage
Die folgenden Einstellungen sind Empfehlungen des Herstellers. Bitte lesen Sie
unbedingt auch die Anleitung Ihrer Fernsteueranlage und befolgen sie die darin
enthaltenen Anweisungen. Der Hersteller A2Pro kann hier nur allgemeine
Einstellungshinweise geben. Die RC Komponenten müssen zwingend so am Empfänger
angeschlossen werden wie dies der Hersteller Ihrer Fernsteueranlage vorschreibt um
eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten.
Bei allen folgenden Einstellungen sollten Sie entweder mindestens 2 Pole des Motors
abstecken oder anstelle des BEC Systems (mit Flugakku) lediglich einen Empfängerakku
verwenden, um ein unbeabsichtigtes Anlaufen des Motors auszuschiessen !
Wählen Sie zunächst einen neuen Modellspeicherplatz (HELI Modell) und setzen sie alle
Einstellungen für das Modell auf « Default » zurück. Nehmen sie dann die
Grundeinstellungen für das neue Modell vor (Name, Stick-Mode, Modulation,
Taumelscheibentyp (CCPM 120Grad/3 Servos/2 Roll u. 1 Nick), etc.)
Nehmen Sie nun die Empfangsanlage in Betrieb (Empfängerakku anstecken, MOTOR
ABSTECKEN !).
Überprüfen Sie jede Steuerfunktion einzeln auf korrekte Laufrichtung und min/max
Ausschlag (keine mechanisches Anlaufen in der Endposition).
Die 3 Taumelscheibenservos müssen bei Bewegung des Pitchhebels gleichmäßig in die
GLEICHE Richtung laufen. Sollte eines der Servos andersherum laufen so ist die über
die Funktion « Servo Reverse » zu korrigieren. Die Umkehr der Pitchfunktion (Pitch MAX
bei Knüppel Vorne oder Hinten) wird über die Umkehr ALLER Vorzeichen im
Taumelscheiben-Mischer ihrer Steuerung erreicht (NICHT über Reverse !). Sobald die
korrekte Laufrichtung verifiziert wurde stellen sie den Pitchknüppel in die Mittelstellung
und überprüfen Sie erneut, daß alle Servohebel waagerecht (bzw. 90 Grad zum
Servogehäuse) und parallel zueinander stehen (wir haben dies ja schon im Rahmen der
Selektion der Servohebel sichergestellt, sollte also passen). Geringfügige Unterschiede
werden mechanisch nie zu vermeiden sein und können daher mit der Funktion « SubTrim » Ihres Senders korrigiert werden, bis eine exakte Neutralstellung aller
Taumelscheibenservos eingestellt ist.
Als Ausgangswerte für den Taumelscheibenmischer empfehlen wir 45% für ROLL und
NICK , sowie 55% für die PITCH Funktion. Stellen Sie den Mischer entsprechend Ihrer
Sender-Anleitung ein und überprüfen Sie erneut, ob sich die Taumelscheibe korrekt
bewegt .
Überprüfen Sie nun auch ob die Funktionen ROLL und NICK korrekt ausgeführt werden
(bei Roll nach Rechts sollte sich die Taumelscheibe nach Rechts neigen , linkes
Rollservo drückt nach oben , rechtes Rollservo zieht nach unten). Sollte dies nicht der
Fall sein, so kann die Funktion im TAUMELSCHEIBENMISCHER durch Umkehren des
Vorzeichens der entsprechenden Funktion umgekehrt werden. Keinesfalls ist hierfür die
Funktion « ServoReverse » zu verwenden !
37
Beispiel: Einstellung der RC-Anlage
Das Ptichmaximum sollte plus (+) 11 Grad betragen und wurde bei unseren Tests mit
Spektrum Sendern bei einem TS-Mischerwert von ca. 55% erreicht. Dies sollte für ein
Scale Modell genügen. Die Pitchkurve ist bevorzugt linear von -4 Grad bis +11 Grad zu
programmieren. Dies erfolgt im Menü « PitchCurve » ihres Senders (Siehe Sender
Anleitung). Ggf. kann die Pitchkurve um den Schwebepunkt herum etwas abgeflacht
werden um eine feinfühligere Steuerung zu ermöglichen.
Die Einstellung des Hecks beschränkt sich senderseitig auf die Überprüfung der
korrekten Steuerrichtung . Die korrekte Wirkrichtung des Gyros sowie max Ausschläge
werden in aller Regel am Gyro selbst eingestellt. Insbesondere bei der Überprüfung der
Wirkrichtung des Gyros ist besondere Sorgfalt notwendig. Lesen Sie hierzu unbedingt die
Anleitung Ihres Gyros !
Als nächstes sollte eine Gaskurve eingestellt werden , die einen Schwebeflug bei
mindestens ca. 70 % bis 75% Gas erlaubt, um den Motor nicht mit einer zu geringen
Kopfdrehzahl zu überfordern. Diese Basiswerte müssen dann im Rahmen der ersten
Flüge an die individuellen Bedürfnisse des Piloten angepasst werden . Hier empfiehlt es
sich mit mehreren Flugphasen zu arbeiten (siehe Sender Anleitung). Bei Verwendung
von Flugphasen ist zu berücksichtigen daß evtl. Trimmwerte für jede Flugphase
gesondert eingestellt/verifiziert werden muessen !
Gaskurve (z.B.) : 0 -45 -70 -80 -90
Alle hier empfohlenen Werte sind lediglich Anhaltswerte . In jedem Fall müssen Sie die
für Ihr Modell und Ihre RC-Anlage korrekten Werte durch
Ausprobieren und
Nachjustieren ermitteln. Dies erfordert etwas Erfahrung und Zeit. Sollten Sie sich nicht
sicher sein , so ziehen sie unbedingt einen erfahrenen Piloten oder einen versierten
Fachhändler zu Rate.
Der Modus « Throttle Hold « hat üblicher Weise einen Standardwert von 5% . Dies ist auf
0% zu korrigieren (5% macht nur bei Verbrennern Sinn).
Bei Verwendung von Reglern mit « Governor Mode » verwenden Sie eine lineare,
horizontal verlaufende « Gasgerade » bei ca. 75-80% (je nach Regler). Überprüfen Sie
die Drehrichtung des Motors/Rotors (ggf. Motor umpolen).
Überprüfen Sie abschliessend nochmals:
- Korrekte Ausrichtung/Drehrichtung und Balance der Rotorblätter
- Balance der Paddelstange (und gleichm. Abstand der Paddles vom Kopf)
- Korrekte Einstellung der TS-, Paddelwippen und Rotorblatt-ebenen (alle drei Ebenen
parallel zueinander und waagerecht ausgerichtet)
- Laufrichtung der Taumelscheibe (liegt bei Knüppel auf Pitch MAX auch wirklich max .
Positiv Pitch an ?)
- Richtung der Funktionen Roll und Nick OK ?
38
Beispiel: Einstellung der RC-Anlage
Einstellung des Blattspurlaufes:
Der Blattspurlauf wurde im Rahmen der Montage zunächst über die Gestänge « B» und
« C » (siehe entsprechende Kapitel dieser Anleitung) statisch eingestellt. Je genauer Sie
dabei die Gestängelängen eingestellt haben desto genauer wird auch der dynamische
(d.h. bei drehendem Rotor) Blattspurlauf sein. Die entgültige Einstellung kann allerdings
nur im Flugbetrieb (Im Freien !) gemacht werden, am besten mit einem Helfer. Dieser
betrachten den im Schwebflug befindlichen Helikopter von der Seite und verifiziert ob
sich die Rotorblattspitzen in der selben Ebene bewegen oder ob sich beide Spitzen in
unterschiedlichen Ebenen bewegen . Sollten sich die Blätter nicht exakt in der selben
Ebene bewegen, so ist an den Gestängen « B » und « C » sokange nachzustellen bis die
beiden Spitzen genau übereinander liegen (d.h. es ist aussen am Rotorkreis von der
Seite nur EINE « scharfe » Kante zu sehen). Eine Umdrehung am Gestänge « C » hat
debei weniger Auswirkung auf die Blattstellung als eine am Gestänge « B ». Es empfiehlt
sich die beiden Blätter unterschiedlich zu markieren damit man weiss an welchem Blatt
eine Einstellung vorgenommen wurde.
Nehmen Sie sich Zeit diese Einstellungen korrekt und gewissenhaft auszuführen und
achten Sie stets darauf, daß der Motor nicht unbeabsichtigt anlaufen kann, während Sie
Einstellarbeiten am Helikopter vornehmen !
39
Vor dem Erstflug ist das komplette Setup des Helikopters zu überprüfen und die RC
Komponenten entsprechend der Anleitung des jeweiligen Herstellers einzustellen (Regler,
Gyro, Empfänger, Sender, ..). Sollte dieses Modell Ihr erster RC-Helikopter sein so
empfehlen wir nachdrücklich das Modell vor dem Erstflug von einem erfahrenen Piloten
oder einem entsprechend versierten Fachhändler überprüfen zu lassen. Dies dient nicht
zuletzt Ihrer eigenen Sicherheit !
Achten sie beim Betrieb Ihres Helikopters besonders auf Kinder oder Tiere die Ihren neuen
RC-Helikopter überaus interessant und anziehend finden könnten ohne sich dabei der
Gefahr , die von den mit bis zu 390 km/h rotierenden Rotorblättern ausgeht, bewußt zu
sein. Eine Berührung des drehenden Rotors kann ernsthafte Verletzungen verusachen !
Hinweise und Hilfestellung bei technischen Problemen erhalten Sie von Ihrem Fachhändler
und in unserem Supportforum auf www.e-copter.com
Fliegen Sie Ihren Helikopter nur in einer sicheren Umgebung und beachten sie die in Ihrem
Land geltenden luft- und versicherungs-rechtlichen Bestimmungen. Weitere Informationen
erhalten sie bei den jeweiligen Modellflugverbänden (z.B. bei www.dmfv.aero oder
www.modellflug.ch oder http://www.aeroclub.at ).
Viel Freude beim Betrieb Ihres neuen Helikopters
wünschen Ihnen die Teams von A2PRO und REM Modellbau GMbH
40
Haftung und Copyright
Bei der vorliegenden Anleitung handelt es sich um eine sinngemäße Übersetzung
und Bearbeitung der französischen Originalanleitung des Hersteller A2PRO, die
den Kunden der Firma REM die Bedienung des erworbenen Produktes erleichtern
soll. Trotz größtmöglicher Sorgfalt bei der Übersetzung übernehmen weder der
Bearbeiter noch die Firma REM irgendeine Haftung für eventuelle
Übersetzungsfehler.
Die (französische) Originalanleitung
maßgebliche Bedienungsanleitung!
bleibt
die
einzige
verbindliche
und
Diese Übersetzung basiert auf der zum Zeitpunkt Juli 2009 gültigen französichen
Originalanleitung V1.9, welche vom Hersteller A2PRO erstellt wurde. Sämtliche
Trademarks und Copyrights, die in dieser Anleitung verwendet wurden, sind Eigentum der
jeweiligen Rechteinhaber. Die in dieser Anleitung verwendeten Bilder wurden mit
freundlicher Genehmigung der Firma A2Pro der Originalanleitung entnommen. Die Bilder
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Das Copyright für diese Übersetzung liegt bei der Firma REM, Richard Etter Modellbau
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Diese Anleitung wurde sinngemäß übersetzt von Cornelius Rusch. Stand : 14. Juli 2009
HAFTUNGSAUSSCHLUSS
Da uns sowohl eine Kontrolle des Aufbaus und der Handhabung als auch der Einsatz und
die Wartung des Modells nicht möglich sind, kann von der Firma REM und dem
Übersetzer dieser Anleitung keine Haftung für eventuelle Kosten, Schäden oder Verluste
die aus dem Betrieb des Models entstehen gewährleistet werden. Jeglicher Anspruch auf
Schadensersatz, der sich durch den Betrieb, den Ausfall oder eine Fehlfunktion ergeben
kann, oder in irgendeiner Weise damit zusammenhängt, wird abgelehnt. Für
Personenschäden, Sachschäden und deren Folgen, die aus unserer Lieferung oder
Arbeit entstehen, übernehmen wir keine Haftung. Soweit gesetzlich zugelassen, wird die
Verpflichtung zur Schadensersatzleistung, aus welchen Rechtsgründen auch immer, auf
den Rechnungswert unseres an dem Ereignis unmittelbar betroffenen Produkts,
begrenzt. Dies gilt nicht, soweit wir nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften oder
grober Fahrlässigkeit unbeschränkt haften müssen.
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Anhang - Ersatzteilliste
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