close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

BEA-Q - Berg

EinbettenHerunterladen
Bedienungsanleitung
BEA-Q
Betriebliche Energie Analyse - Netzqualität
Software für MS-Windows® NT / 2000 und XP
Bedienungsanleitung
2
BEA-Q
BEA-Q
Bedienungsanleitung
INHALT
1.
BEA-Q - Betriebliche Energieanalyse in elektrischen Energieversorgungsnetzen ...........................5
2
Systemvoraussetzungen .........................................................................................................................6
3
3.1
3.2
3.3
3.4
3.5
Installation und Programmstart ..............................................................................................................6
Programminstallation von einer Diskette....................................................................................................6
Programminstallation von einer CD-ROM ..................................................................................................6
Programmstart ...........................................................................................................................................8
Dialogsprache wählen................................................................................................................................8
Anlagenverzeichnis anlegen ......................................................................................................................9
4
4.1
4.2
4.3
4.4
4.5
4.5.1
4.5.2
4.6
4.6.1
4.6.2
4.7
4.7.1
4.7.2
Kommunikation zwischen PC und Geräten10 .....................................................................................10
Allgemeine Hinweise................................................................................................................................10
Lokale Busverbindung (RS485 und RS 232) ...........................................................................................10
Anbindung an USB-Schnittstelle ..............................................................................................................10
Ferndatenübertragung über Lichtwellenleiter...........................................................................................11
Ferndatenübertragung über Telefonmodem ............................................................................................11
Initialisieren des Fernmodems (PCS-Q - Anschluss) ...............................................................................11
Einstellungen im RS232-Menu.................................................................................................................12
Ferndatenübertragung über Netzwerke ...................................................................................................13
Netzwerkintegration über Com Server .....................................................................................................13
Modemverbindung über LAN ...................................................................................................................13
Datenübertragung ....................................................................................................................................14
Manueller Start der Datenübertragung.....................................................................................................14
Ausleseautomatik.....................................................................................................................................15
5
5.1
5.2
5.3
5.4
5.5
5.6
5.7
Erste Inbetriebnahme.............................................................................................................................17
Installieren der Geräte..............................................................................................................................17
Konfigurieren einer neuen Anlage............................................................................................................17
Konfigurieren der Mess- und Speicherparameter.....................................................................................18
Gerät umbenennen ..................................................................................................................................20
Messung starten nach Neukonfiguration der Geräteparameter ...............................................................21
Anzeigen zweier oder mehrerer Anlagen .................................................................................................21
Das Datenordnersystem...........................................................................................................................22
6
6.1
6.2
6.3
Messdaten auslesen ..............................................................................................................................23
Messdaten Online lesen...........................................................................................................................23
Messdaten lesen (auf den PC auslesen) ................................................................................................24
Messdaten exportieren ............................................................................................................................24
3
Bedienungsanleitung
BEA-Q
7
7.1
7.2
7.2.1
7.2.2
7.3
7.4
7.5
7.6
7.6.1
7.6.2
Messdaten analysieren und dokumentieren .......................................................................................25
Öffnen des Datenordners, allgemeine Hinweise .....................................................................................25
Intervallmessdaten ..................................................................................................................................26
Bezeichnen / Umbenennen einer Messreihe ..........................................................................................28
Intervallmessdaten mit Ereignismarkierung ............................................................................................28
Ereignistabelle .........................................................................................................................................29
Signalmessdaten (Kurzzeitereignisse) ....................................................................................................30
Gleichzeitige Darstellung von Intervall- Ereignis- und Signalmessdaten ................................................31
Statistische Datenaufbereitung ...............................................................................................................32
Balkendiagramm .....................................................................................................................................32
Liniendiagramm .......................................................................................................................................33
8.
8.1
8.2
8.3
Drucken von Messwertanalysen und statistischen Protokollen .......................................................34
Drucken von Grafiken .............................................................................................................................34
Drucken von Tabellen .............................................................................................................................35
EN 50160 – Protokoll ..............................................................................................................................35
9
9.1
9.2
9.2.1
9.2.2
9.3
9.3.1
9.3.2
9.4
9.4.1
9.4.2
9.4.3
9.4.4
9.5
9.6
Zusatzfunktionen ..................................................................................................................................38
Dialogsprache editieren ...........................................................................................................................38
Anlagenkonfiguration ändern ..................................................................................................................39
Geräte hinzufügen ...................................................................................................................................39
Geräte entfernen .....................................................................................................................................39
Gerätekonfiguration ändern......................................................................................................................39
Bestehende Gerätekonfiguration laden....................................................................................................39
Konfigurationsvorlage speichern ..............................................................................................................40
Kundendatei anlegen ...............................................................................................................................40
Datenordner anlegen ...............................................................................................................................40
Vorbereiten des Gerätes für eine neue Messung.....................................................................................41
Neue Messung starten .............................................................................................................................41
Kundenmessdaten analysieren ................................................................................................................41
Softwareupdate ........................................................................................................................................41
Änderung des Messprotokolls (Beispiel: Ändern der Überschrift) ............................................................42
4
BEA-Q
1.
Bedienungsanleitung
BEA-Q - Betriebliche Energieanalyse in elektrischen Energieversorgungsnetzen
Die Software unterstützt die Datenformate von PCS-Q, MFT6040 (Berg Energiekontrolle) und Mavolog™
(Gossen-Metrawatt GmbH).
Mit der Software BEA-Q können die in den Netzanalysatoren PCS-Q, MFT 6040 bzw. Mavolog™ gespeicherten Messdaten auf den PC ausgelesen, analysiert und dokumentiert werden. Mit BEA-Q erhalten Sie
eine moderne 32-Bit-Anwendung mit einer übersichtlichen und einprägsamen Benutzeroberfläche.
Das Programm bietet eine Vielzahl von Funktionen, beginnend mit der Konfiguration einer Anlage und
der Übertragung von Messdaten auf den PC über die gleichzeitige Darstellung von Intervallmessdaten
und Ereignissen in grafischer und alphanumerischer Form bis hin zur Dokumentation der Ereignisstatistik in entscheidungsfähiger Form.
Bei der Entwicklung von BEA-Q wurde davon ausgegangen, dass die in einer (aus einem oder mehreren
Messorten bestehenden) Anlage anfallenden Messdaten über einen langen Zeitraum zentral erfasst und
dort ausgewertet werden. Dementsprechend werden die Anlagen- und Messdaten für jede Anlage in
einem gesonderten Anlagenverzeichnis verwaltet. Darüber hinaus ermöglicht dieses Datenordnersystem
auch die Verwaltung von Anlagen- und Messdaten aus kurzzeitigen mobilen Messungen.
Um Ihnen den Einstieg in BEA-Q so einfach wie möglich zu machen wurde darauf geachtet, bei der Gestaltung der Benutzeroberfläche und des Programm-Menüs eine Microsoft® Windows-kompatible Bedienung und Darstellung zu erzeugen. Viele Elemente sind Ihnen daher schon vertraut, der Aufwand für die
Einarbeitung reduziert sich auf Anpassungen, die für eine qualitative und quantitative Beurteilung der
Netzanalyse erforderlich sind.
Die Messwerte sind als Intervallmessdaten, Ereignisdaten für Langzeit-Ereignisse und Signaldaten für
Kurzzeit-Ereignisse verfügbar. Aufgrund der unterschiedlichen Zeitzuordnung werden sie in drei verschiedenen Datenbanken gespeichert. Die Anlage der Datenbanken erfolgt automatisch beim Erstellen
eines Datenordners. So können beliebig viele Datenordner verschiedener Konfiguration angelegt und
bearbeitet werden.
Für Langzeitaufnahmen werden die Messdaten in regelmäßigen Zeitintervallen auf den PC übertragen.
Das Programm sucht den mit der letzten Zeitmarke im PC abgelegten Datensatz und liest nur die neu
hinzugekommenen Messdaten in den PC ein. Sie werden automatisch an die bestehende Datenbank
angehängt. Die Vergabe eines neuen Namens oder das Überschreiben von bestehenden Messdaten ist
daher nicht erforderlich, solange die Messparameter nicht geändert werden.
Mit der Online-Funktion Online-lesen können Sie die Hauptmessgrößen Spannung und – bei Geräten
mit Stromeingängen – Strom sowie Leistung laufend beobachten. Darüber hinaus erlaubt die OnlineFunktion die gleichzeitige Beobachtung der Messwerte mehrerer Geräte, wenn Sie mehrere Fenster
geöffnet haben.
Einen entscheidenden Schritt zur länderspezifischen Anwendung stellt der Spracheditor dar: Ausgehend
von den grundsätzlich vorhandenen Landessprachen englisch und deutsch können Sie Ihre eigene Landessprache editieren, oder Begriffe, die in Ihrem Land nicht gebräuchlich bzw. missverständlich verwendet werden könnten, einfach Ihren Gegebenheiten anpassen.
Die mitgelieferte CD-ROM enthält das jeweils zum Lieferzeitpunk aktuelle Programm, die zugehörige
Bedienungsanleitung in deutsch und englisch, sowie die Publikation „Nachschlagen“ mit nützlichen Hinweisen zur Installation und dem Betrieb der Anlage sowie zur Auswertung und Beurteilung der aufgezeichneten Messparameter.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Arbeit mit BEA-Q.
5
Bedienungsanleitung
2.
BEA-Q
Systemvoraussetzungen
Prüfen Sie vor der Installation die folgenden Mindestvoraussetzungen:
Personal Computer:
ab PentiumTM 90 empfohlen
Betriebssystem:
Windows® 98SE / NT / 2000 / XP
Arbeitsspeicher:
mind. 256 MB oder mehr
Festplattenspeicher:
min. 70 MB freier Festplattenspeicher
Grafikkarte:
1152 x 864 Bildpunkte, 256 Farben empfohlen
Laufwerk:
Double-Speed CD-Laufwerk oder schneller
Weitere Komponenten: Maus oder kompatibles Zeigergerät
Programme:
Excel für Windows® 98 / NT / 2000
Zur Dokumentation benötigen Sie darüber hinaus einen von Windows unterstützten Inkjet-, Laseroder Matrixdrucker.
3.
Installation und Programmstart
3.1
Programminstallation von einer Diskette
• Starten Sie das Programm Windows.
• Legen Sie die Installations-Diskette 1 in das Diskettenlaufwerk (a: oder b:) ein.
• Klicken Sie auf die Schaltfläche Start. Das Auswahlmenü wird angezeigt.
• Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf Ausführen und klicken Sie dann auf Ausführen.
• Geben Sie den Laufwerkbuchstaben ein, in dem sich die Installationsdiskette befindet, gefolgt von
einem Doppelpunkt und einem umgekehrten Schrägstrich (back slash) und dem Wort setup.
Beispiel:
a:\setup
Sie können aber auch auf Durchsuchen klicken, um nach dem Startprogramm zu suchen.
• Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm. Klicken Sie auf OK, um den Installationsvorgang
fortzusetzen.
3.2
Programminstallation von einer CD-ROM
• Starten Sie das Programm Windows.
• Legen Sie die Programmdiskette BEAQ in das CD-ROM-Laufwerk Ihres Computers ein.
• Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm. Für den Zielordner wird standardmäßig
C:\PROGRAMME\HASOS\BEAQ vorgeschlagen. Wenn Sie auf die Schaltfläche <Weiter> klicken,
wird die Standardvorgabe akzeptiert. Möchten Sie hingegen den Zielordner ändern, klicken Sie auf
die Schaltfläche <Durchsuchen>.
• Nachdem Sie den Zielordner festgelegt haben, werden die bisher getroffenen Einstellungen nochmals angezeigt. Über <Weiter> wird der Installationsprozess fortgesetzt. Der Laufbalken zeigt den
Fortschritt der Installation an. Am Ende der Installation können Sie zwischen Programmstart sofort
oder später entscheiden.
• Zuletzt können Sie ein Programmsymbol auf dem Desktop erstellen, indem Sie über einen rechten
Mausklick ein Dialogfenster öffnen und über NEU und Verknüpfung in das Menü Verknüpfung erstellen
einsteigen.
6
BEA-Q
Bedienungsanleitung
Wird die automatische Ausführung nicht unterstützt, können Sie die Installation manuell starten. Über
Start - Ausführen - Durchsuchen wird das auf der CD-ROM befindliche Installationsverzeichnis angezeigt.
Wählen Sie die Datei Setup.exe und bestätigen Sie mit OK. Das Setup wird manuell gestartet.
Hinweis 1: Beachten Sie die folgende Anweisung, wenn die Installation von der CD-ROM nicht durchgeführt werden kann:
• Legen Sie einen temporären Ordner an (z.B. C:\Temp\BEAQ).
• Kopieren Sie das auf der CD-ROM befindliche
Installationsverzeichnis in das temporäre Verzeichnis.
• Heben Sie den Schreibschutz auf. Dazu Markieren Sie die in das Verzeichnis kopierten Dateien (z.B.
mit Ctr+A) und öffnen über mit Datei – Eigenschaften – Allgemein das Fenster, in dem die Dateiattribute
eingestellt werden können.
• Wählen Sie die Datei Setup.exe und bestätigen Sie mit OK. Das Setup wird manuell gestartet.
7
Bedienungsanleitung
3.3
BEA-Q
Programmstart
BEA-Q kann auf verschiedene Art gestartet werden:
• Sie starten BEA-Q unter Windows® 95, 98SE / NT / 2000 bzw. XP, indem Sie der Reihe nach auf
Start – Programme - BEAQ klicken (sofern Sie bei der Installation die Standardvorgabe für den Programmgruppen-Namen übernommen haben; ansonsten wählen Sie den von Ihnen vergebenen Namen).
• Wenn Sie auf dem Desktop ein Programmsymbol erstellt haben, können Sie das Programm über
einen Doppel-Mausklick starten.
Nach dem Programmstart erscheint am Bildschirm das Programmfenster. Es ist in zwei
Felder geteilt. Das linke Feld ist leer, im rechten
Feld wird das Startbild eingeblendet.
Titelleiste, Menüleiste und Symbolleiste als
weitere Bestandteile des Programmfensters
sowie die Benutzeroberfläche der Dialogfenster
sind Ihnen von der Windows Benutzeroberfläche her bekannt, sodass Sie sich im Programm schnell zurechtfinden.
3.4
Dialogsprache wählen
Als Voreinstellung wir die Dialogsprache Deutsch angeboten, englisch kann standardmäßig gewählt
werden.
• Klicken Sie auf Datei und Sprache um das Dialogfeld Sprachauswahl zu öffnen.
• Wählen Sie die gewünschte Sprache aus und bestätigen Sie mit OK.
Hinweis1: Das Programm enthält einen Spracheditor, mit dem Sie Begriffe ändern bzw. weitere Sprachen editieren können. Siehe dazu auch Kapitel 9.1 Dialogsprache editieren
Hinweis 2: Ergänzungen und Änderungen im Spracheditor werden in jeweils neuen Programmversion
berücksichtigt.
8
BEA-Q
3.5
Bedienungsanleitung
Anlagenverzeichnis anlegen
Nach der Erstinstallation müssen Sie ein Anlagenverzeichnis anlegen. Sie können dafür ein beliebiges
Verzeichnis bzw. Unterverzeichnis wählen; es wird jedoch empfohlen, das Geräteverzeichnis als Unterverzeichnis des Programmordners BEAQ neu anzulegen.
Über Datei und Datenordner wählen wird das
Fenster [Ordner suchen] geöffnet. Dort wählen
Sie jenes Verzeichnis, in dem die Messdaten
mit der relevanten Anlagenkonfiguration auf
Ihrem PC gespeichert werden sollen.
Hinweis 1: Nach dem ersten Programmstart
kann nur auf das Unterprogramm Datenordner
wählen zugegriffen werden.
Hinweis 2: Beschreibung des Datenordnersystems siehe Kapitel 5.5.
Bei der ersten Inbetriebnahme ist noch kein Datenordner vorhanden. Sobald Sie ein bestehendes
Verzeichnis ausgewählt haben, wird die Schaltfläche Neuer Ordner aktiviert.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Neuer Ordner,
wenn Sie einen neuen Datenordner als Unterverzeichnis des ausgewählten Verzeichnisses
anlegen wollen. Dabei wird das Fenster Neuer
Ordner geöffnet, in das Sie den Namen des neuen
Datenordners eintragen. Mit einem Klick auf die
Schaltfläche OK wird der neue Datenordner
angelegt, er erscheint im geöffneten Fenster
[Ordner suchen] und wird dort mit der Bezeichnung <aktueller Ordner> angezeigt.
Nach Bestätigen des gewählten Datenordners
mit OK kommen Sie zurück in das Programmfenster. Im linken Feld wird der gewählte Datenpfad angezeigt. Das rechte Fenster zeigt eine
Leerzeile der Geräteliste. Hier werden im nächsten Schritt – nämlich dem konfigurieren der Anlage - die für die Anlage relevanten Parameter
automatisch eingetragen (Kap. 5).
Zunächst sind jedoch die Geräte untereinander
und mit dem PC zu verbinden.
9
Bedienungsanleitung
4.
Kommunikation zwischen PC und Geräten
4.1
Allgemeine Hinweise
BEA-Q
Hinweis 1: Die Verbindung der Geräte untereinander erfolgt über die in jedem Gerät eingebaute
RS485-Schnittstelle (Zweidrahtbus, A, B). Der Anschluss an den PC erfolgt im Allgemeinen über einen RS232 / RS485-Buskonverter. Wenn am PC eine RS485-Schnittstelle installiert ist, können Sie
die Geräte ohne Zwischenschaltung eines Buskonverters anschließen.
Hinweis 2: Die Geräte benötigen einen Hilfsspannungsanschluss von 24V AC/DC. Unter Verwendung
des im Lieferprogramm enthalten Schnittstellenkonverters mit integriertem Netzgerät (primär
80...250V) werden die beiden Funktionen Schnittstellenkonverter und Hilfsenergieversorgung abgedeckt.
Hinweis 3: Die Herstellung der Kommunikation zwischen den Geräten und dem PC erfordert mitunter
besondere Erfahrung. Dies gilt insbesondere für den Verbindungsaufbau über Telefonmodem bzw.
LAN. Die von Modell zu Modell unterschiedlichen Konfigurationsparameter erfordern oftmals genaue
Kenntnisse der Typen und damit eine anlagenspezifische Einstellung des geräteseitigen Modems.
Diese Anpassungen werden üblicherweise von einem Inbetriebnahmeteam vorgenommen.
4.2
Lokale Busverbindung (RS485 und RS 232)
• Schließen Sie die Busverbindung von Gerät zu Gerät und an den Schnittstellenkonverter
MFT6040ser an. Achten Sie dabei auf die korrekte Polarität der Leitungen. Verbinden Sie Busanschlüsse A mit A und B mit B, sowie die Hilfsspannungseingänge UH+ mit UH+ und UH- mit UH-.
Siehe dazu auch die Bedienungsanleitung zu den Geräten.
Wichtiger Hinweis: Vertauschen Sie keinesfalls die Busanschlüsse mit den Hilfsspannungseingängen.
Die kann zur Zerstörung des Erfassungsgerätes MFT 6040 führen!
• Starten Sie die Software BEAQ.
• Öffnen Sie das RS232-Einstellmenü, indem Sie auf RS232 klicken.
• Wählen Sie im Dialogfeld Com # die passende Schnittstelle aus.
4.3
Anbindung an USB-Schnittstelle
Laptops und PC´s der neuen Generation verfügen über eine USB-Schnittstelle. Die Verbindung zwischen Gerät und PC wird dann geräteseitig über den RS485/RS232 Buskonverter (PCS-C/P) und
weiter über einen zusätzlichen RS 232/USB Buskonverter auf der PC-Seite hergestellt.
Der USB-Serial Converter wird gemäß Installationsanleitung, die dem Konverter beiliegt, installiert. Ein
für den Industrieeinsatz geeigneter Konverter installiert sich als virtueller Schnittstellentreiber auf einen freien Com-Port (vorzugsweise com3). Als solcher unterstützt er jedoch keine Komponenten wie
serielle Maus. Dafür ist eine IRQ Nummer oder eine IO Adresse erforderlich.
10
BEA-Q
4.4
Bedienungsanleitung
Ferndatenübertragung über Lichtwellenleiter
Größere Entfernungen sowie Übertragungsstrecken in elektromagnetisch schwieriger Umbebung
werden vorzugsweise als Lichtwellenleiter (LWL) ausgeführt. Dabei wird die RS232-Schnittstelle des
Buskonverters (PCS-CIP) über ein Adapterkabel (Sub-D 9-pol auf 24-pol) an den RS232 / Fiber Optic
Konverter angeschlossen. Der LWL-Anschluss richtet sich nach der ev. bereits vorhandenen LWLInstallation (Batch-Panel, Anschluss, LWL-Kabeltyp). Am PC-seitigen Ende der LWL-Strecke wird
wieder ein RS232 / Fiber Optic Konverter mit nachgeschaltetem Adapterkabel installiert.
Hinweis: Insbesondere ist auf die Wellenlänge der Übertragungsstrecke zu achten. LWL-Kabel und die
beiden LWL-Konverter müssen aufeinander abgestimmt sein (Kunststoff oder Glasfaserkabel).
Die Grafik zeigt ein ausgeführtes Beispiel einer LWL-Installation.
FO-Konverter: Typ Hirschmann für Glasfaser, Selbstversorger
LWL-Strecke: ca. 500m in elektromagnetisch rauer Umgebung
4.5
Ferndatenübertragung über Telefonmodem
Wenn Sie die Geräte über ein Modem anschließen wollen, benötigen Sie an dem PC auf dem die
BEA-Q läuft, ein Modem mit RS232- oder USB-Anschluss und auf der Geräteseite ein Modem mit
RS232-Anschluss. Das Modem auf der Geräteseite wird PC-seitig direkt an die Übertragungsleitung
(Telefonleitung), auf der anderen Seite an den RS232 / RS485-Konverter angeschlossen. Bei Verwendung von Modems mit RS485-Anschluss entfällt der Konverter. Das Modem auf der Geräteseite
muss vor dem Anschließen derart parametriert werden, dass die Funktion „bei Anruf automatisch abheben und durchschalten“ aktiviert ist. Weiters muss bei der Parametrierung auf die gleiche Baudrate
von Gerät und Modem geachtet werden.
Hinweis: Viele Modemtypen akzeptieren für die Datenübertragung zwischen der RS232-Schnittstelle
des Schnittstellenkonverters und der RS232-Schnittstelle des Modems nur die fixe Baudrate von
19200 Baud.
4.5.1 Initialisieren des Fernmodems (PCS-Q - Anschluss)
• Schließen Sie das Fernmodem über ein Sub-D 9pol Verlängerungskabel an der COM-Schnittstelle
des PC an.
• Starten Sie die dem Modem beiliegende Konfigurationssoftware.
• Folgen Sie den Anweisungen für die Modeminitialisierung.
Hinweis: Für die Initialisierung wird folgende Befehlszeile empfohlen: AT&K0&D0E1X3S0=2&W0^
11
Bedienungsanleitung
BEA-Q
Das Kabel zwischen dem Schnittstellenkonverter und dem Modem wird als PCS-CP – Modem-Kabel
wie folgt verdrahtet:
Modemseite
Sub-D 9 Stecker
PCS-Q – Seite
Sub-D 9 Stecker
1 DCD
2 RXD
3 TXD
4 DTR
5 GND
6 DSR
7 RTS
8 CTS
9 RI
4
3
2
5 Signalground
7
-
4.5.2 Einstellungen im RS232-Menu
Je nach Telefonanlage wird das PC-Modem unterschiedlich angesprochen. Die einmal vorgenommene Einstellung wird von BEA-Q automatisch gespeichert.
Hinweis: Für die Initialisierung der Verbindung wird folgendes Präfix empfohlen: ATX3DT
In das Auswahlfeld Com# wird die vom PC-Modem
angesprochene Schnittstelle eingetragen. Die
Schnittstelle wird auf Modem umgeschaltet, wenn
das Auswahlfeld Modem angeschlossen initialisiert
ist.
Baudrate und Modem-Initialisierung beziehen sich
auf das Fernmodem.
Die Anlageneinwahl wird mit dem Präfix für die Anlageneinwahl und der Telefonnummer des Fernmodems festgelegt.
Die Wahlparameter werden mit OK bestätigt und in
der Software gespeichert. Die Telefonnummer des
Modems wird bei der Konfiguration der Anlage (Bedienung: Datei - Neue Anlage ) automatisch eingetragen.
Hinweis: Jede Telefonnummer entspricht einer eigenen Busverbindung. Für mehrere Telefonnummern
müssen Sie daher auch die gleiche Anzahl von Anlagen konfigurieren.
12
BEA-Q
4.6
Bedienungsanleitung
Ferndatenübertragung über Netzwerke
Wichtiger Hinweis: Beachten Sie die Betriebsanweisung des Com-Servers /LAN-Modems. Richten Sie
die COM-Umlenkung am PC über Start/Systemsteuerung/COM-Umlenkung vor Anschluss des MFT
6040 ein. Wenden Sie sich an den Systemadministrator, um die geeigneten IP-Einstellungen zu beziehen. Konflikte am LAN können zum Verlust von Daten und Konfigurationseinstellungen führen.
4.6.1
Netzwerkintegration über Com-Server
Der Einsatz eines Com-Servers erlaubt die Einbindung des MFT 6040 in das Netzwerk. Das RS232
Kabel wird anstelle des PC’s mit dem Com-Server verbunden. Auf dem PC installieren Sie die COMUmlenkung und teilen dann der Software BEAQ nur noch mit, an welchem virtuellen COM Port die
Erfassungsgerät MFT6040 gesucht werden sollen. Über TCP/IP und das Internet werden die seriellen
Daten an den Com-Server und weiter an die hier angeschlossenen Geräte verbunden.
Der Com-Server enthält die die erforderlichen Protokolle für den Direktanschluss an das ComputerNetzwerk. Die Einstellung der Seriellen- und der Netzwerk-Parameter erfolgt über Telnet, ARP/RARP,
SNMP oder auch per Internet-Browser und Web Based Management.
Auf dem System werden virtuelle COM-Ports installiert, die sich gegenüber den Anwendungen wie
Standard-COM-Ports verhalten. Damit wird die Kommunikation zwischen MFT 6040 und Computer
über das Netzwerk ermöglicht.
• Starten Sie Ihren Computer neu nach Installation der Com-Umlenkung
4.6.2 Modemverbindungen über das LAN
Mit einem LAN-Modem kann die Verbindung zwischen MFT 6040 und Computer über ein bereits vorhandenes LAN geführt werden. Die Verwendung des TCP/IP-Protokolls ermöglicht gleichermaßen die
Nutzung von Intranet- und Internet-Zugängen als Kommunikationsweg.
Die mit einer vorgegebenen Datenrate (max. 57.600 Baud) arbeitende RS232-Schnittstelle des LANModems emuliert den Modem-AT-Befehlssatz und setzt diesen auf TCP/IP und Ethernet 10/100MBit/s
um. Die bei einem Telefonmodem verwendete Telefonnummer wird durch die IP-Adresse des Zielmodems ersetzt.
Auf dem System werden virtuelle COM-Ports installiert, welche ein LAN-Modem emulieren. Es werden
sowohl ab- wie auch eingehende Anrufe unterstützt.
• Starten Sie Ihren Computer neu nach Installation der Com-Umlenkung
13
Bedienungsanleitung
BEA-Q
4.6 Datenübertragung
4.6.1 Manueller Start der Datenübertragung
[Anlage] - Geräte – Speicher lesen
Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass im Programmfenster zumindest eine der angelegten Anlagen geöffnet ist. (→ Kap. 3.1 bis 3.5).
• Markieren Sie die gewünschte Anlage.
• Starten Sie die Einwahl mit anschließender Datenübertragung vom PC aus über Geräte - Speicher
lesen.
Hinweis: Weitere Möglichkeiten wie z.B. der automatische Verbindungsaufbau nach Alarmmeldung
werden in der Grundausführung von BEA-Q nicht
unterstützt. Sie bedürfen einer gesonderten Konfigurationssoftware.
Auf dem Bildschirm wird ein Fenster geöffnet, das
auf den installierten Kommunikationspfad hinweist. Im dargestellten Fall wird das Modem aktiviert. Die Einwahl zum Aufbau der Kommunikation
erfolgt - bei richtiger Einstellung – automatisch.
Nach der Datenübertragung wird die Übertragung
automatisch geschlossen, das Modem legt auf.
14
BEA-Q
Bedienungsanleitung
4.6.2 Ausleseautomatik
Mit der Ausleseautomatik können die im Netzanalysator MFT 6040 gespeicherten Daten in wählbaren
Zeitabständen automatisch ausgelesen werden.
Zum Aktivieren der Ausleseautomatik öffnen über
das Menü Geräte - Ausleseautomat das Einstellmenü
Ausleseautomat.
• Schalten Sie die Ausleseautomatik ein, indem Sie die Funktion Auto lesen Ein markieren
• Wählen Sie die weiteren Parameter Zeit synchronisieren, Startwochentag, Zeitintervall (stündlich, täglich,
wöchentlich) aus.
Ein wesentlicher Faktor in der Netzanalytik ist die
Betrachtung zeitlicher Zusammenhänge zwischen
mehreren Messstellen. Es ist daher besonders
wichtig, die Zeiten in den einzelnen Messstellen
zu synchronisieren.
Die Funktion Zeit nach Auslesen mit PC synchronisieren bietet die Möglichkeit, die Gerätezeit auf die
PC-Zeit zu setzen. Bei PC’s mit eingebauter GPSoder DCF 77- Zeitsynchronisation kann die PCZeit und damit auch die Zeit in den Netzanalysatoren auf die Normalzeit synchronisiert werden.
Wenn diese Funktion aktiviert ist werden aus einem Gerät zunächst die Messdaten ausgelesen,
danach wird die Gerätezeit auf die PC-Zeit gesetzt. Sind mehrere Geräte im Bussystem vorhanden, wird dieser Vorgang sooft wiederholt, bis alle
Geräte ausgelesen und damit zeitsynchronisiert
sind.
15
Bedienungsanleitung
16
BEA-Q
BEA-Q
Bedienungsanleitung
5.
Erste Inbetriebnahme
5.1
Installieren der Geräte
Die Kommunikation zwischen PC und Geräten ist nur bei vollständig vorhandener Übertragungsleitung möglich. Vor der ersten Inbetriebnahme ist die Anlage wie folgt zu installieren:
• Stellen Sie die Busverbindung zwischen den Geräten und dem Buskonverter her.
• Verbinden Sie die RS232-Schnittstelle des Buskonverters mit dem PC, siehe dazu auch → Kap. 4.ff.
• Installieren Sie die Hilfsenergieversorgung in der Anlage; schließen Sie die Versorgungsspannung
der Geräte sowie die Netzspannung an den Buskonverter an. Beachten Sie dabei die entsprechenden Kapitel in der Bedienungs- und Installationsanleitung der Geräte.
Hinweis: Achten Sie auf die richtigen Anschlüsse! Das Vertauschen der Busverbindung (TTLkompatibel) mit den Anschlüssen der Hilfsenergieversorgung der Geräte (12 – 28 VAC/DC) kann zur
Zerstörung der Geräte führen.
• Starten Sie das Programm BEAQ, indem Sie der Reihe nach auf Start – Programme – [BEAQ] – BEAQ
klicken. Wenn Sie ein Programmsymbol auf dem Desktop erstellt haben, können Sie das Programm
über einen Doppelklick auf das Programmsymbol starten.
• Legen Sie ein Anlagenverzeichnis an. → Kap. 3.5 Datenordner anlegen.
5.2
Konfigurieren einer neuen Anlage
Sie konfigurieren die gesamte Anlage mit drei Bedienschritten:
• Stellen Sie die Kommunikationsschnittstelle ein (Com #, Modem- bzw. LAN-Parameter, → Kap. 4.ff).
Über das RS232-Menü stellen Sie die Kommunikationsschnittstelle ein. Bestätigen Sie die Einstellungen mit OK.
• Mit einem Klick auf Datei und einem weiteren auf Neue Anlage wird die Konfiguration der Anlage automatisch gestartet. Das Programm sucht für alle möglichen Baudraten (19200, 57600 und 115200
Baud) nach aktiven Geräten und trägt Seriennummer, Name des Gerätes, Busadresse und Baudrate
für jedes Gerät in die Geräteliste ein. Sind im gewählten Datenordner bereits Anlagedaten vorhanden werden Sie gefragt, ob diese gelöscht und durch neue überschrieben werden sollen. Klicken Sie
auf Ja wenn Sie die Anlagenkonfiguration neu einlesen wollen.
Anlagenverzeichnis
Messdaten
Geräteliste
Mess- und Geräteparameter
Im linken Feld des Programmfensters wird das gewählte Anlagenverzeichnis mit den Seriennummern der gefundenen Geräte zu einem Anlagenbaum ergänzt. Das rechte Feld zeigt jetzt die ausgefüllte Geräteliste mit den Anlagenparametern der Geräte. Zusätzlich wird für jedes Gerät der Zeitpunkt für die zuletzt ausgelesenen Messdaten – getrennt für Intervallmessdaten und Ereignisse –
angegeben. Wurden noch keine Messdaten ausgelesen bleiben die Felder leer. Ebenso bleibt das
entsprechende Feld leer, die entsprechende Funktion nicht konfiguriert ist (also wenn z.B. keine Intervallmessdaten gespeichert werden).
17
Bedienungsanleitung
BEA-Q
5.3 Konfigurieren der Mess- und Speicherparameter
Die Geräteparameter müssen den Messaufgaben entsprechend konfiguriert werden. Für jedes Gerät
wird im Zuge der Anlagenkonfiguration automatisch ein Konfigurationsordner angelegt. Er besteht aus
den vier funktionell getrennten Register-Dialogfeldern Intervallspeicher, Ereignisspeicher, Geräteparameter und LCD-Display. Verwandte Funktionen sind jeweils in einem Register der Dialogbox zusammengefasst.
Wichtiger Hinweis: Nach Neukonfiguration der Messparameter sind vorher gespeicherte Messdaten
ungültig. Speichern Sie daher ev. gültige Daten vor der Neukonfiguration des Gerätes im zugehörigen
Anlagenverzeichnis. Legen Sie vor der Neukonfiguration ein neues Anlagenverzeichnis an (→ Kap.
3.5 und 5.2).
• Wählen Sie im Anlagenbaum jenes Gerät, das Sie konfigurieren wollen.
Klicken Sie auf das Symbol neben dem Gerät das
Sie konfigurieren wollen.
Dabei wird die aktuelle Konfiguration auf den
Bildschirm ausgelesen
Hinweis: In einem Bussystem können bis zu 32 Geräte aktiviert werden. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wird daher empfohlen, immer nur die Konfiguration jenes Gerätes auf den Bildschirm auszulesen das bearbeitet werden soll.
Über Geräte und Konfiguration auslesen wird das
Konfigurationsfenster des ausgewählten Gerätes auf den Bildschirm ausgelesen
Hinweis 1: Wenn Sie die Konfiguration aller Geräte auslesen wollen, klicken Sie auf das Dateisymbol
neben dem Datenpfad. Über Geräte und Konfiguration auslesen werden die Konfigurationsfenster aller im
Bussystem aktiven Geräte auf den Bildschirm ausgelesen. Danach wählen Sie das zu bearbeitende
Gerät mit einem Klick auf die entsprechende Titelleiste aus. Das gewünschte Konfigurations-Fenster
wird in den Vordergrund gestellt.
Hinweis 2: Nach einem Neustart des Programms werden Konfigurationsdatei und Messwertdatei (falls
bereits vorhanden) des ersten Gerätes automatisch geöffnet.
18
BEA-Q
Bedienungsanleitung
Im Dialog-Register Geräteparameter sind die relevanten Messparameter eingetragen. Die linke
Seite des Dialogfeldes enthält die Messkonstanten, in der rechten Hälfte befinden sich die einstellbaren Toleranzgrenzen für die Ereignisregistrierung.
Die Schaltflächen unterhalb des Dialogfensters
dienen zur Kommunikation mit dem Gerät.
In der Fußleiste unter den Schaltflächen werden
Seriennummer, Firmwareversion und Optionen
eingeblendet. Rechts daneben werden speicherrelevante Informationen eingeblendet.
• Klicken Sie auf die Schaltfläche Gerät programmieren, um die Geräteparameter neu zu programmieren.
Im Register Intervallspeicher werden die
Messgrößen und die Messarten ausgewählt.
Bis zu 40 Messgrößen können für die gleichzeitige Messung ausgewählt werden. Im linken
Fenster befindet sich das Verzeichnis aller
Messgrößen, die nicht für eine Messung ausgewählt wurden. Oberhalb des Auswahlfensters
für die Messgrößen befinden sich die Dialogbox
für die Messart (Mittelwert, Momentanwert,
Maximum, Minimum).
Im rechten Fenster sind die im aktuellen Gerät
vorhandenen Messgrößen aufgezählt.
Zur Auswahl von Messgrößen klicken Sie die gewünschte Messgröße an, wählen im Dialogfenster
darüber die Messart aus und klicken auf den Pfeil rechts (>) in der Mitte zwischen den beiden Fenstern.
Umgekehrt können Sie ausgewählte Messgrößen aus dem rechten Fenster entfernen, wenn Sie die
Messgröße und dann den Pfeil links (<) anklicken.
• Klicken Sie auf die Schaltfläche Gerät programmieren, um die Messgrößen neu zu programmieren.
Im Register Speicher, Ereignisspeicher werden alle
speicherrelevanten Daten eingetragen. Der
Speicher kann unabhängig von den Speicherfunktionen Intervall-, Ereignis- und Signalspeicher als Ring- oder Endstop-Speicher betrieben
werden, weiters kann die Speicheraufteilung
angegeben werden. Die überwachten Phasen
werden in der darunter liegenden Dialogbox
angegeben.
19
Bedienungsanleitung
BEA-Q
• Klicken Sie auf die Schaltfläche Gerät programmieren, um die Speicherkonfiguration neu zu programmieren.
Auf Geräten mit einzeiligem LCD-Display können
Sie jeweils eine von bis zu zehn programmierbaren Messgrößen anzeigen.
Im linken Fenster befindet sich das Verzeichnis
aller Messgrößen, die für die LCD-Anzeige zur
Verfügung stehen.
Im rechten Fenster sind alle für die Anzeige
aktivierten Messgrößen aufgezählt.
Zur Auswahl von Messgrößen markieren Sie
zunächst im rechten Fenster den gewünschten
Speicherplatz. Dann markieren Sie im linken
Fenster die gewünschte Messgröße an und
klicken auf den Pfeil rechts (>) in der Mitte zwischen den beiden Fenstern. Die im rechten Fenster
auf dem Speicherplatz befindlich Messgröße wird dabei durch die neue überschrieben.
• Klicken Sie auf die Schaltfläche Gerät programmieren, um die LCD-Anzeige neu zu programmieren.
5.4
Gerät umbenennen
In der Grundeinstellung wird für den Gerätenamen automatisch die Seriennummer vergeben. Sie können jedoch nachträglich einen beliebigen Gerätenamen vergeben. Damit erhalten Sie einen eindeutigen Bezug zu Ihrem Messort. Eine Änderung des Gerätenamens ist jedoch auch dann möglich, wenn
bereits Messdaten im aktuellen Datenordner vorhanden sind. Der Übersichtlichkeit halber und um eine
nachträgliche Manipulation der Messdaten zu verhindern wird jedoch empfohlen, die Seriennummer
vor Übertragung der Messdaten in den Datenordner auf den gewünschten Gerätenamen zu ändern!
• Klicken Sie im Geräteordner auf das Gerät, dessen Gerätename Sie ändern wollen.
• Klicken Sie auf Datei und Gerät umbenennen.
Das Feld mit dem Gerätenamen wird in den
Editiermodus übergeführt. Der Eingabecursor
blinkt.
Hinweis: Der Vorgang entspricht jenem der für
eine Änderung des Namens einer Datei in
Windows erforderlich ist. Sie gelangen daher
auch direkt über einen Doppelklick auf den
aktuellen Namen des gewünschten Gerätes in
den Editiermodus.
• Geben Sie den gewünschten Namen des Gerätes ein und bestätigen sie ihn mit Enter. Siehe dazu
auch Abschnitt 5.5.
Hinweis: Der Gerätename muss eine geschlossene Zeichenkette sein, darf also keine Leerzeichen
enthalten. Namen, die nicht erkannt werden, werden ignoriert.
20
BEA-Q
5.5
Bedienungsanleitung
Messung starten nach Neukonfiguration der Geräteparameter
Nach Neukonfiguration der Geräteparameter sind die vorher im Gerät gespeicherten Messdaten ungültig. Wenn Sie die Datenbank mit Speicher lesen öffnen wollen wird ein Fenster mit der Fehlermeldung Datenformat in Gerät und Datei ungleich eingeblendet. Gehen Sie in diesem Fall wie folgt vor:
• Schließen Sie das Fenster mit der Fehlermeldung.
• Klicken Sie auf den Programmordner, z. B.
C\Programme\.......\Testdaten. Damit gilt der nachfolgende Löschbefehl für alle in der Anlage aktiven Geräte.
• Löschen Sie die vorhandenen Messdaten mit Geräte /
Speicher löschen.
• Starten Sie eine neue Messung mit Geräte / Speichern
starten.
Hinweis 1: Eine laufende Messung wird gestoppt, wenn Sie eine Anlage neu anlegen oder ein Gerät zu
einer bestehenden Anlage hinzufügen.
5.6
Anzeigen zweier oder mehrerer Anlagen
Über Datei und Datenordner wählen können Sie weitere Datenordner öffnen, falls sie bereits angelegt
wurden. Sie erscheinen im linken Feld des Programmfensters, ebenfalls als Verzeichnisbaum. Der
jeweils aktive Datenordner kann über das Verzeichnissymbol
geöffnet werden.
In nebenstehender Abbildung sind zwei Anlagenverzeichnisse geöffnet.
21
Bedienungsanleitung
5.7
BEA-Q
Das Datenordnersystem
In diesem Abschnitt werden neben dem Datenordnersystem die wichtigen Arbeitsschritte erklärt, die
Sie bei der Datensicherung und beim ersten Programmstart unbedingt beachten sollten. Damit vermeiden Sie von Anfang an Probleme mit der Software.
Ein Datenordner enthält neben den drei Datendateien für Intervall-, Ereignis- und Signalmessdaten
(_i, _e und _s-Dateien) weitere Dateien, die alle in einem Datenbus relevanten Mess- und Anlagenparameter beschreiben.
Die Installationsdateien *.db und *.val beschreiben
unter anderem den gewählten Datenpfad.
Die Geräte werden mit den
Geräteparameterdateien *.mvl und den
zugehörigen Datendateien beschrieben. Das
nebenstehende Bild zeigt die Anlagen- und
Geräteparameter von zwei im Bussystem
installierten Geräten.
Wenn Sie für die Geräte andere Namen vergeben haben, werden diese anstelle der Ursprünglichen
Seriennummern in den Geräteparameterdateien angeführt.
• Sie sichern die Messdaten mit den Anlagen- und Messparametern, indem Sie den gesamten Datenordner in das Sicherungsverzeichnis eines Speichermediums (z. B HD eines anderen Rechners, CDROM etc.) kopieren.
Nach Installation der Anlage und Konfiguration
der Messparameter werden im linken Feld des
Programmfensters Datenpfad, Geräte und
Funktionsgruppen als Anlagenbaum mit vorgestellten Symbolen dargestellt. Datenpfad und
Geräte werden nach Öffnen des Datenpfades,
die Funktionsgruppen nach Öffnen der entsprechenden Funktion als Funktionsart angezeigt.
Damit können Sie rasch auf alle im Betrieb erforderlichen Funktionen ohne Wechsel des Programmfensters zugreifen.
• Klicken Sie auf das Symbol für den Programmordner, wenn Sie eine Funktion für alle installierten
Geräte ausführen wollen, z. B. Übertragen der Messdaten, Speicher aller Geräte löschen, Speichern
aller Geräte starten.
• Klicken Sie auf das Symbol neben der Seriennummer, wenn Sie eine nicht angezeigte Funktion
ausführen wollen, z. B. Konfigurieren eines Gerätes, Online-Darstellung der aktuellen Messung.
• Klicken Sie auf das Symbol neben der Funktion, wenn Sie eine Funktion am Bildschirm darstellen
wollen (z. B. grafische und numerische Darstellung der Messwerte).
Hinweis: Die Daten werden in Paradox-Datenbanken (dB-Datenbank) abgelegt. Diese werden von
vielen Programmen (Access, Excel, HTML-Dokumente, Textdateien, dBase, Lotus) unterstützt und
können somit in verschiedene Dateiformate exportiert werden.
22
BEA-Q
6.
Messdaten auslesen
6.1
Messdaten Online lesen
Bedienungsanleitung
Hinweis: Im Zusammenhang mit der ersten Inbetriebnahme dient dieser Schritt zur Überprüfung der
Kommunikationswege.
• Klicken Sie im linken Feld des Startmenüs auf jenes Gerät, das Sie Online lesen wollen.
• Klicken Sie auf Geräte und Online lesen.
Die Messdaten des gewählten Gerätes werden
laufend abgefragt und auf dem Display angezeigt.
Sie können die Online-Funktion von weiteren
Geräten öffnen und die Messdaten gleichzeitig
anzeigen.
Das Display ist in Felder eingeteilt, in denen
jeweils verwandte Messgrößen zusammengefasst sind. So werden Spannungen, Ströme,
Leistungen und Frequenz sowie Oberschwingungen in eigenen Feldern getrennt dargestellt.
Neben den aktuellen Messwerten werden die
aufgetretenen Maxima von Strom und Leistung
mit eingeblendet.
Im Feld „Ausgewählte Daten“ können Sie weitere für Ihre Messaufgabe wesentliche Messgrößen
auswählen:
• Öffnen Sie das Auswahlmenü mit Konfiguration und Auswahl konfigurieren.
Das Auswahlmenü Konfiguration ist nur zugänglich wenn Sie die Funktion Online lesen geöffnet
haben.
Mit dem Klick auf Auswahl konfigurieren wird
das Auswahlfenster geöffnet. Es ist ähnlich
jenem für die Gerätekonfiguration. In diesem
Fenster wählen Sie die gewünschten Messgrößen aus.
Mit einem Klick auf OK wird das Auswahlfenster
geschlossen, die gewählten Messgrößen werden im Feld Selected Data des Online-Fensters
dargestellt.
23
Bedienungsanleitung
6.2
BEA-Q
Messdaten lesen (auf den PC auslesen)
Hinweis: Die zuletzt geöffnete Anlage wird bei Öffnen des Programms automatisch geöffnet.
• Öffnen Sie die gewünschte Anlage mit Datei - Datenordner auswählen – Ordner wählen.
• Bestätigen Sie die Auswahl mit OK.
• Klicken Sie im linken Feld des Startfensters auf jenes Gerät, das Sie auslesen wollen.
• Wenn Sie die Messdaten aus allen Geräten auslesen wollen, klicken Sie auf das Anlagenverzeichnis.
• Klicken Sie auf Geräte und Speicher lesen.
Der Lesevorgang wird automatisch gestartet. Da Programm erkennt die in der Geräteliste angegebenen Übertragungsparameter für Busadresse, Baudrate und Verbindungsaufbau (Com Port, Modem). Ein Einstieg in das Menü RS232 ist daher nicht erforderlich. Sind bereits gespeicherte Daten
in derselben Konfiguration vorhanden, werden die neu gelesenen automatisch an die bestehende
Datei angehängt.
Es erfolgt keine weitere Abfrage, ab welchem Zeitpunkt die Daten ausgelesen werden sollen oder ob
ein Ordner angelegt werden soll.
Nach Beendigung der Datenübertragung werden die Messwerte automatisch grafisch und numerisch
als Intervallmessdaten dargestellt. Im unteren Fenster wird die Messwertstatistik eingeblendet. Eine
genauere Beschreibung finden Sie in den folgenden Abschnitten des Kapitels.
• Zum Auslesen der Messdaten aus weiteren Geräten oder Anlagen gehen Sie wie vorher beschrieben vor.
6.3
Messdaten exportieren
• Öffnen Sie die Messdatenbank, die Sie exportieren wollen
• Über Export öffnen Sie die Dialogbox Export Chart.
• Wählen Sie das gewünschte Exportformat aus
Die Tabellen einer Paradox-Datenbank können in verschiedene Dateiformate exportiert
werden. Siehe auch Kap. 5.5
24
BEA-Q
Bedienungsanleitung
7.
Messdaten analysieren und dokumentieren
7.1
Öffnen des Datenordners, allgemeine Hinweise
• Klicken Sie im linken Feld des Startfensters auf das Ordnersymbol jenes Gerätes, das Sie auf dem
Bildschirm anzeigen wollen.
• Öffnen Sie den Datenordner über Datei und Datenordner öffnen .
Die Anzeige wechselt in die Grunddarstellung
[Intervallmessdaten]. Sie werden als grafischer Verlauf und darunter numerisch dargestellt.
Die Anzahl der Y-Achsen entspricht der Zahl
der gewählten Messgrößen.
Das untere Zahlenfeld weist statistische Daten
aus. Eine nähere Beschreibung finden Sie in
Abschnitt 8.2.1.
• Wählen Sie die gewünschte Darstellungsart über Display und die als Pulldown-Menü ausgeführte Dialogbox „Darstellungsart“ aus.
Sie können je eine grafische und numerische
Darstellungsart beliebig kombinieren oder nur
eine bestimmte Darstellungsart – grafisch oder
numerisch - auswählen. Zur Auswahl klicken
Sie auf die gewünschte Darstellungsart, die
Markierung • vor dem Balken zeigt die gewählte Darstellungsart an.
Wenn Sie auf eine bereits markierte Darstellungsart klicken wird diese deaktiviert, die
Markierung • wird gelöscht.
Hinweis: In der Praxis von Bedeutung ist die
grafische Darstellung der Intervallmessdaten
zusammen mit den numerischen Signalen.
Hier können die von der Zeitauflösung her
völlig unterschiedlichen Messdatenverläufe
(i.a. 10 Min und 10 ms) gleichzeitig in grafischer Form dargestellt werden. Siehe dazu
auch Abschnitt 7.5.
25
Bedienungsanleitung
BEA-Q
7.2. Intervallmessdaten
Messgrößen auswählen
Eingabefeld
Messcursor
links
rechts
Y-Zoom
aktivieren
Y-Zoom
Grenzen
wählen
Intervallmessdaten
Markierung entspricht
Position des aktiven
Cursors
Messdatenstatistik
zwischen den Cursoren
Intervallmessdaten werden als Messreihe in jenem Zeitintervall gespeichert, das im Konfigurationsmenü unter Intervallspeicher - Speicherintervall eingestellt wurde. Die Ereignis- und Signalmessdaten
sind von dieser Auswahl nicht betroffen, deren Auswertung erfolgt immer im 10ms und 10minIntervall gemäß den Vorgaben der einschlägigen Normen (EN 50160, IEC 61000-4-30, NRS 048).
Die grafische Darstellung weist zwei Messzeiger (Cursors) auf. Jeweils einer lässt sich bei gedrücktem Mauszeiger verschieben. Die Markierung in der numerischen Darstellung der Intervallmessdaten
entspricht der Cursorposition des aktiven Cursors. Wenn Sie den nicht aktiven Cursor markieren und
die linke Maustaste gedrückt halten, wird der bisher aktive Cursor deaktiviert und die Markierung in
der numerischen Anzeige wechselt auf die Position des neuen Cursors.
Nach Öffnen des gewünschten Datenordners werden in der Zeitachse der gesamte Messzeitraum, in
der Y-Achse der Bereich zwischen dem höchsten und tiefsten Messwert dargestellt. Diesen Darstellungsbereich können Sie in der Zeit- und in der Y-Achse durch Zoomfunktionen der gewünschten
Darstellungsform anpassen.
Sie können einen beliebigen Zeitabschnitt des
gesamten Messzeitraumes darstellen, indem
Sie zunächst den rechten, dann den linken Cursor
auf die gewünschten Positionen in der Bildfläche
verschieben. Den genauen Zeitbezug zeigt Ihnen die Markierung in der numerischen Darstellung.
Mit einem Klick auf die rechte Maustaste und dann
auf Zoom zwischen Cursors werden Grafik und
numerische Auswertung inklusive Messdatenstatistik auf diesen gewählten Messzeitraum
beschränkt.
• Klicken Sie auf All, um die Darstellung vom Zoombereich wieder auf den gesamten Messzeitraum
überzuführen.
26
BEA-Q
Bedienungsanleitung
• Aktivieren Sie die Zoomfunktion für die einzelnen Messgrößen über die Messgrößen-Dialogbox.
Hinweis: Schließen Sie alle nicht für die Analyse erforderlichen Messgrößen und Auswertung bevor
Sie die Zoom-Funktion aktivieren.
Zur Einstellung der Zoombereiche aktivieren
Sie die Zoomfunktion jeweils nur für zusammengehörige Messgrößen, d.h. z. B.
zuerst für Spannungen, dann für Flicker
usw.
Die Zoombereiche für die vorher eingestellten Messgrößen bleiben im aktuellen Bild
erhalten.
Über Display und einen Klick auf die gewünschte Darstellungsart aktivieren oder
(wenn diese aktiviert ist) deaktivieren Sie die
entsprechende Darstellungsart.
Die numerische Darstellung enthält alle in
der Messdatenbank vorhandenen Messdaten und Messgrößen. Mit den Cursors
rechts / links und auf / ab ziehen Sie jene
Messdaten und Zeitausschnitte in den Bildschirm, die Sie gerade analysieren wollen.
Die Messgrößen werden in der Reihenfolge
dargestellt, in der sie im Gerät programmiert
sind. In der Anzeige können Sie die Reihenfolge der Messgrößen ändern, indem Sie auf
die zu verschiebenden Messgröße klicken
und die Spalte in die gewünschte Position
ziehen.
27
Bedienungsanleitung
BEA-Q
7.2.1 Bezeichnen / Umbenennen einer Messreihe
In der grafischen Darstellung links oben wird eine
alphanumerische Beschriftung eingeblendet. Nach
dem ersten Öffnen wird dort die Seriennummer
jenes Gerätes angezeigt, aus dem die Messdaten
ausgelesen wurden.
• Mit einem Mausklick auf die Beschriftung wird ein Eingabefeld geöffnet, in dem sie die vorhandene Beschriftung durch eine individuelle Bezeichnung ersetzen können.
• Bestätigen Sie die neue Beschriftung mit OK.
Die gleiche Beschriftung wird in das Druckermenü
übernommen. Damit erhält die grafische Dokumentation in weiten Bereichen eine den Wünschen des Benutzers entsprechende Bezeichnung.
7.2.2 Intervallmessdaten mit Ereignismarkierung
In der grafischen Darstellung können die Ereignisse zusätzlich als Markierpunkte dargestellt werden. Wählen Sie dazu in der Dialogbox Messgrößen Schnelle Ereignisse oder Langsame Ereignisse
oder beides aus.
Mit der Darstellung der Intervallmessdaten und
der Ereignismarkierung in einem Bild erhalten Sie
eine übersichtliche Darstellung des Verlaufes der
Netzparameter an der betrachteten Messstelle.
28
BEA-Q
7.3
Bedienungsanleitung
Ereignistabelle
• Öffnen Sie die Ereignistabelle über Display und Numerisch Ereignis.
Die Cursoren in der Grafik können nur mehr auf die Ereignisse positioniert werden.
29
Bedienungsanleitung
7.4
30
Signalmessdaten (Kurzzeitereignisse)
BEA-Q
BEA-Q
7.5
Bedienungsanleitung
Gleichzeitige Darstellung von Intervall- Ereignis- und Signalmessdaten
Die Darstellung Intervallmessdaten ist nur bei geschlossenem Objekt Signalmessdaten aktiv.
31
Bedienungsanleitung
7.6
BEA-Q
Statistische Datenaufbereitung
• Klicken Sie auf Display und aktivieren Sie in der Dialogbox Darstellungsart die gewünschte Statistikfunktion Histogramm Balken bzw. Histogramm Linie.
Die numerische Darstellung hat keinen direkten Bezug zu den numerischen Auswertungen. Schließen Sie daher die aktivierten
numerischen Darstellungen über Display und
die Dialogbox numerisch x.
7.6.1 Balkendiagramm
• Markieren Sie in der Dialogbox Messgrößen die gewünschte Messgröße.
Zunächst sucht das Programm das im
Messzeitraum aufgetretene Maximum und
teilt den gefundenen Messbereich in 10
gleiche Klassen. Dargestellt wird die Anzahl
der in jeder Klasse aufgetretenen Messwerte in Prozent.
Das Bild zeigt als Beispiel die Klasseneinteilung des Langzeitflickers in Phase 1. In den
Kästchen über den Balken sind die numerischen Werte für die Klassen und die Anzahl
der Messwerte innerhalb der Klassen in
Prozent angegeben. Der gefundene
Höchstwert ist 1,03; somit tritt die größte
Häufigkeit in Klasse 3 auf, und zwar liegen
49,5% aller Flickerwerte zwischen der Flickerstärke 0,21 und 0,31.In Klasse 9 treten
(zwischen 0,83 und 0,93 der Flickerstärke)
treten 0,12% aller Flickerwerte auf, u.s.w.
Sie können über die Messgrößen-Dialogbox auch die
Balkendiagramme für mehrere Messgrößen aktivieren.
Als Beispiel sind die Flickerstärke in Phase 1 bis 3 angeführt.
Bewahren Sie bei der Darstellung die Übersicht, indem
Sie nur sinnvolle Kombinationen von Messgrößen aktivieren.
32
BEA-Q
Bedienungsanleitung
7.6.2 Liniendiagramm
• Markieren Sie in der Dialogbox Messgrößen die gewünschte Messgröße.
In der Liniendarstellung werden zunächst
alle innerhalb des Messzeitraumes gelegenen Messwerte der Größe nach geordnet.
Die Höhe der Messwerte wird über deren
Anzahl dargestellt. Die Anzahl entspricht der
Anzahl der innerhalb des Messzeitraumes
aufgetretenen Intervallmessdaten. Sie ist
abhängig vom Messzeitintervall und der
Dauer des Messzeitraumes.
In der vorliegenden Abbildung sind die
Messgrößen für die Phasenspannungen L1
bis L3 über der Anzahl Intervallmessdaten
dargestellt. Gemäß Cursorposition liegen
228 Messpunkte über dem Messwert von
234,1V für L1, 234,0V für L2 und 233,5V für
L3.
Wenn Sie im Dialogfeld Anzahl auf % klicken, erhalten Sie die Anzahl der Messwerte in Prozent über der Höhe der Messwerte
dargestellt.
In der Abbildung liegen gemäß der Cursorposition 89% der Messwerte über 230,V,
überschreiten also die eingestellte Nennspannung.
33
Bedienungsanleitung
8.
BEA-Q
Drucken von Messwertanalysen und statistischen Protokollen
Vom Druckerprogramm werden die im Kapitel 7 beschriebenen Bildschirmdarstellungen und Meßwertanalysen unterstützt. Sowohl der grafische als auch der numerische Druck sind möglich. Der grafischen Druck ist von der gewählten Bildschirmdarstellung und dessen Bearbeitung abhängig (Darstellungsart, Kanalauswahl, Zoombereich). Der alphanumerische Druck gibt die für die Bildschirmanzeige
ausgewählte Tabelle wieder (Intervallmessdaten, Ereignisse, Signalmessdaten). Tabellen, die infolge
ihrer Datenmenge auf mehreren Seiten gedruckt werden müssen, können auf eine bestimmte Seitenzahl beschränkt werden.
8.1
Drucken von Grafiken
• Wählen Sie die gewünschte grafische Darstellungsart über Display und die als Pulldown-Menü ausgeführte Dialogbox „Darstellungsart“ aus
• Bearbeiten Sie die gewählte Grafik (tY-Diagramm, Balken- oder Linien-Histogramm) in der gewünschten Art (Kanalwahl, Zoom)
• Aktivieren Sie das Drucker-Einstellmenü mit einem Klick auf Datei und Drucken
• Wählen Sie die Druckart grafisch und bestätigen Sie mit OK
Nachdem Sie den grafischen Druck mit OK bestätigt
haben wird ein Fenster geöffnet, in dem Sie die
individuellen Einstellungen für den Druck vornehmen können. Papierformat, Seitenränder und die
Wahl des Drucker sind die wesentlichsten Einstellmerkmale.
Die grafische Vorschau unterstützt die Wirkung der
vorgenommenen Einstellschritte.
• Mit einem Klick auf Drucken wird der Ausdruck gestartet.
34
BEA-Q
8.2
Bedienungsanleitung
Drucken von Tabellen
• Wählen Sie die gewünschte tabellarische Darstellungsart über Display und die als Pulldown-Menü ausgeführte Dialogbox „Darstellungsart“ aus (Intervallmessdaten, Ereignisse, Signalmessdaten)
• Aktivieren Sie das Drucker-Einstellmenü mit einem Klick auf Datei und Drucken
• Wählen Sie die Druckart numerisch und bestätigen Sie mit OK
Nachdem Sie den numerischen Druck mit OK bestätigt haben wird ein Fenster geöffnet, in dem Sie
die individuellen Einstellungen für den Druck vornehmen können. Papierformat, Seitenränder und
die Wahl des Drucker sind die wesentlichsten
Einstellmerkmale.
Die grafische Vorschau unterstützt die Wirkung
der vorgenommenen Einstellschritte.
• Mit einem Klick auf Drucken wird der Ausdruck gestartet.
8.3
EN 50160 - Protokoll
Die Funktion EN50160 Statistik generiert ein Messprotokoll, in dem alle am Messort registrierten Qualitätsmerkmale gemäß normativen Vorgaben zusammengefasst werden. BEA-Q enthält eine empfohlenes Musterprotokoll. Den verschiedenen Anforderungen entsprechend kann es über die Funktion
Datei / Reportdesign an die Kundenwünschen individuell angepasst werden. Insbesondere wird auf die
Möglichkeit verwiesen kundenspezifische Merkmale wie Kopfzeile, Fußzeile und Logo Ihren Vorgaben
entsprechend anzupassen (→ Kap.9.6).
• Wählen Sie jenes Gerät aus für das eine statistische Auswertung
bzw. ein Messprotokoll erstellt werden soll.
• Öffnen Sie für das gewählte Gerät die Unterfunktionen Messwerte
und Konfiguration über Datei / Datenfiles öffnen und Datei / Konfigurationsfile öffnen.
• Wählen Sie die Statistikfunktion über Datei / EN50160 Statistik aus.
Hinweis: Die Funktion EN50160 kann nur dann geöffnet werden wenn die Unterverzeichnisse Messwerte und Konfiguration für das zu protokollierende Gerät im Verzeichnisbaum links
geöffnet sind.
35
Bedienungsanleitung
BEA-Q
Durch einen Klick auf die Funktion EN50160 Statistik wird ein Dialogfenster geöffnet. Es enthält drei
karteikartenartige Eingabefelder, die funktionell getrennt sind:
Das Eingabefeld Parameter enthält zunächst die von der
Messdatendatei übernommene Information über den gesamten verfügbaren Messzeitraum. Daraus wird jener Zeitausschnitt ausgewählt, der gemäss Norm vorgegeben oder
für den Messverlauf repräsentabel ist. Gemäß EN50160 ist
das ein Ausschnitt von einem Wochenintervall (7 Tage),
nach weiteren Kriterien kann ein Monats- oder Jahresintervall (Frequenz) ausgewählt werden
Weitere Felder dienen der Identifikation des Messortes, sie
enthält also Firmen- und Kundenangaben.
In die Kartei Kurzzeitereignisse wird die erlaubte Anzahl der
Grenzwertüberschreitungen eingetragen. Diese sind von
den Netzverhältnissen, den Kundenanforderungen und nicht
zuletzt von den Vereinbarungen zwischen Versorger und
Verbraucher abhängig.
Die relevanten Kurzzeitmerkmale sind Netzeinbrüche, Netzunterbrechungen und Überspannungen. Sie werden in die
gemäss NRS048 beschriebene Kategorien unterteilt, weiters
wird der gemäss EN50160 ermittelte Wert ausgewiesen.
Für die Langzeitereignisse (10-Minuten-Mittelwerte) sind in
diversen Normen (EN50160, NRS048, IEC61000-4-30)
Grenzwerte definiert, deren Anzahl in Abhängigkeit von der
Gesamtzahl der 10-Minuten-Messintervalle stehen („95%
der 10-Minuten-Intervalle dürfen die vorgegebenen Toleranzgrenzen nicht überschreiten“).
• Klicken Sie auf OK. Das mehrseitige Protokoll wird vom Protokollgenerator bearbeitet und danach
am Bildschirm dargestellt. Je nach gewählten Zoombereich werden eine oder mehrere Seiten
gleichzeitig dargestellt.
• Klicken Sie auf das Druckersymbol und drucken Sie das Protokoll nach Auswahl des Druckers aus.
• Sie speichern das Protokoll in einem individuellen Verzeichnis indem Sie auf das Diskettensymbol
klicken, ein Verzeichnis auswählen und ein Datenfile anlegen.
36
BEA-Q
Bedienungsanleitung
Musterprotokoll:
Das Deckblatt enthält
- Kopfzeile bzw. Briefkopf des Auftragnehmers (kann
geändert oder vollkommen weggelassen werden).
- Kunden- und Auftragnehmerdaten (Adressen), wobei
die Daten des Auftragnehmers nicht mit jenen im Briefkopf übereinstimmen müssen.
- Hauptangaben der Anlage wie Messgeräte -Nr., Messbereich für Strom und Spannung, Stromwandleranschluss, aktivierte Messfunktionen für Phasen, Harmonische und Flicker etc.
- Gesamtbeurteilung der Messung (OK oder Fail) gemäß
den vorgegebenen Grenzwerten.
Die folgenden Seiten enthalten Details zu den einzelnen
Messergebnissen, die in die Gesamtbewertung eingehen.
37
Bedienungsanleitung
9.
Zusatzfunktionen
9.1
Dialogsprache editieren
BEA-Q
Im Programm enthalten ist ein Spracheditor,
mit dem Sie eine nicht verfügbare Landessprache selbst editieren oder vorhandene
Begriffe gegen länderspezifische austauschen können. Standardmäßig sind deutsch
und englisch im Lieferumfang enthalten. Da
der Spracheditor nur zu Beginn benötigt
wird ist das Erstellen eines Symbols am
Desktop nicht erforderlich. In diesem Sinn
ist die folgende Beschreibung gehalten.
• Öffnen Sie die Programmgruppe BEAQ über den Explorer
• Mit einem Doppelklick auf die Anwendung LangEdit.öffnen Sie den Spracheditor
Mit Language 1 und [Sprache.lng] öffnen Sie
die gewünschte Vorlage-Sprache (mittlere
Spalte). In die rechte Spalte tragen Sie die
Übersetzung ein. Zum Speichern geben Sie
den Namen der übersetzten Landessprache
bzw. deren Abkürzung ein.
Wenn Sie in der Vorlage-Sprache Begriffe
ändern wollen, öffnen Sie diese mit Language
2 und [Sprache.lng] ein zweites mal. Sie
erscheint in der 3. Spalte. Nach Ändern der
vorhandenen Begriffe in die aktuellen speichern Sie die Sprache unter demselben
Namen ab.
Ein Feld markieren Sie bei gedrückter linker Maustaste. Mit einem Klick auf die rechte Maustaste öffnen Sie ein Bedienungsmenü, mit dem Sie markierte Texte kopieren, löschen und einfügen können.
Der Text kann unter einem anderen Namen gespeichert werden.
Der Spracheditor wird nur in seltenen Fällen verwendet, bei der Erstellung des Programms wurde
daher weniger der Bedienungskomfort denn die kurze Entwicklungszeit berücksichtigt.
38
BEA-Q
Bedienungsanleitung
9.2 Anlagenkonfiguration ändern
9.2.1 Geräte hinzufügen
• Installieren Sie das zusätzliche Gerät.
Stellen Sie zunächst die Messanschlüsse, die Hilfsenergieversorgung des Gerätes und die Busverbindungen zu bestehende Geräten her.
Installieren Sie das zusätzliche Gerät über Datei und Geräte hinzufügen. Die Änderung der Konfiguration wird automatisch gestartet. Das Programm sucht mit allen möglichen Baudraten und Adressen
nach neuen Geräten. Sie werden zur bestehenden Geräteliste hinzugefügt.
Hinweis: Eine laufende Messung wird gestoppt, wenn Sie eine Anlage neu anlegen oder ein Gerät zu
einer bestehenden Anlage hinzufügen.
9.2.2 Geräte entfernen
• Wählen Sie die Funktion über Datei / Gerät entfernen aus.
Nach einem Klick auf die Funktion wird ein Dialogfenster geöffnet in dem Sie angeben ob sie das gewählte Gerät tatsächlich entfernen wollen.
9.3 Gerätekonfiguration ändern
9.3.1 Bestehende Gerätekonfiguration laden
Für jedes bereits konfigurierte Gerät besteht eine *.mvl-Datei, in der die Geräteparameter festgehalten sind. Diese Konfigurationsdateien können am Bildschirm angezeigt und in ein anderes Gerät geladen werden:
• Wählen Sie im Verzeichnisbaum jenes Gerät aus, in dem die Konfiguration geändert werden soll.
• Öffnen Sie die Konfigurationsdatei des gewählten Gerätes mit Datei / Konfiguration öffnen.
• Öffnen Sie das Fenster, in dem sie die gewünschte Konfigurationsdatei auswählen können, mit Datei
/ Konfigurationsvorlage öffnen.
• Mit einem Klick auf die gewünschte Konfigurationsdatei stellen Sie diese am Bildschirm dar.
• Laden Sie die neue Konfiguration in das Gerät mit einem Klick auf Gerät programmieren.
39
Bedienungsanleitung
BEA-Q
9.3.2 Konfigurationsvorlage speichern
Wenn Sie eine neue Gerätekonfiguration speichern, jedoch nicht in eines der am Bussystem angeschlossenen Geräte laden wollen, gehen Sie wie folgt vor:
• Öffnen Sie die bestehende Konfigurationsdatei eines Gerätes mit Datei / Konfiguration öffnen
Hinweis: Sind alle Konfigurationsdateien geschlossen, wird jene des ersten Gerätes in der Geräteliste
automatisch geöffnet.
• Nehmen Sie in der Konfigurationsdatei die gewünschten Änderungen vor. Siehe dazu auch Kap. 5.3
Konfigurieren des Gerätes.
• Speichern Sie die geänderte Konfigurationsdatei mit Datei / Konfigurationsvorlage speichern.
Mit einem Klick auf Konfigurationsvorlage speichern wird
das für Windows-Programme übliche Dialogfenster geöffnet,
in dem der Dateiname angegeben sowie der Speicherort
ausgewählt wird. Es wird empfohlen, die Konfigurationsvorlagen in einem Unterverzeichnis des Programmes BEA-Q
anzulegen. Von dort könne Sie jederzeit abgerufen und in
ein anderes Gerät geladen werden.
9.4
Kundendatei anlegen
Hinweis: Das Gerät wurde für den dauernden Einsatz an einem Messort konzipiert; Dennoch ist ein
mobiler Einsatz an verschiedenen Messorten möglich.
Wenn Sie das Gerät im mobilen Einsatz verwenden, müssen Sie die Daten der verschiedenen Messungen in verschiedenen Verzeichnissen ablegen. Anlagedaten, Konfigurationsdaten und Messdaten einer Messung werden immer im gleichen Verzeichnis angelegt.
Gehen Sie daher nach erfolgter Installation von BEA-Q auf dem PC wie folgt vor:
9.4.1 Datenordner anlegen
Wenn die Kundendatei am PC noch nicht vorhanden ist, muss vor der Übertragung der Messdaten
ein Datenordner wie folgt angelegt werden:
• Verbinden Sie das Gerät mit dem PC über die serielle Schnittstelle und schalten Sie PC und Gerät
ein.
• Öffnen Sie über Datei und Datenordner wählen das Fenster [Ordner suchen]. Der Übersichtlichkeit halber wird empfohlen, die Kundendatei als Unterverzeichnis des Programmordners BEAQ anzulegen.
• Klicken Sie auf die Schaltfläche Neuer Ordner. Dabei wird das Fenster Neuer Ordner geöffnet, in das
Sie den Namen der Kundendatei eintragen.
• Mit einem Klick auf die Schaltfläche OK wird der neue Datenordner angelegt, er erscheint im geöffneten Fenster [Ordner suchen] und wird dort mit der Bezeichnung <aktueller Ordner> angezeigt.
• Bestätigen Sie den neuen Datenordner mit OK. Sie kommen zurück in das Programmfenster, in dem
der neue Datenpfad als leerzeile der Geräteliste angezeigt wird.
• Legen Sie mit Datei und Neue Anlage das neue Konfigurationsfile an.
• Übertragen Sie die im Gerät vorhandenen Daten auf den PC.
40
BEA-Q
9.4.2
Bedienungsanleitung
Vorbereiten des Gerätes für eine neue Messung
• Verbinden Sie das Gerät mit dem PC über die serielle Schnittstelle und schalten Sie PC und Gerät
ein.
• Legen Sie am PC einen neuen Datenordner (Kundendatei) an. Dazu öffnen Sie mit Datei und Datenordner wählen das Fenster [Ordner suchen], markieren ein geeignetes Verzeichnis (z.B. BEAQ), und
klicken auf die Schaltfläche Neuer Ordner. In das Fenster, das sich jetzt öffnet tragen Sie den Namen
der Kundendatei ein. Mit einem Klick auf die Schaltfläche OK wird das neue Unterverzeichnis angelegt,
es erscheint im geöffneten Fenster [Ordner suchen] und wird dort mit der Bezeichnung <aktueller
Ordner> angezeigt. Nach Bestätigung OK kommen Sie zurück in das Programmfenster, in dem der
neue Datenpfad als Leerzeile der Geräteliste angezeigt wird.
• Legen Sie mit Datei und Neue Anlage das neue Konfigurationsfile an. Das Programm sucht für alle
möglichen Baudraten (19200, 57600 und 115200 Baud) nach aktiven Geräten und trägt Seriennummer, Gerätename, Busadresse und Baudrate für jedes Gerät in die Geräteliste ein.
• Öffnen Sie das Konfigurationsfile mit Geräte und Konfiguration auslesen.
• Wählen Sie über Datei und Konfigurationsvorlage öffnen die gewünschte Gerätekonfiguration und bestätigen Sie diese mit OK.
• Löschen Sie ev. gespeicherte Messwerte sowie die Maxima einer vorhergehenden Messung über
Geräte und Speicher löschen.
• Durch einen Klick auf Gerät programmieren übertragen Sie die Geräteparameter an das Gerät.
• Ändern Sie die Serien-Nummer auf den gewünschten Gerätenamen (siehe Abschnitt 5.4)
9.4.3 Neue Messung starten
• Verbinden Sie das Gerät mit dem PC über die serielle Schnittstelle und schalten Sie PC und Gerät
ein.
• Öffnen Sie über Datei und Datenordner wählen das Fenster [Ordner suchen].
• Wählen Sie die gewünschte Kundendatei aus. Nach Bestätigung mit OK wird sie im Programmfenster angezeigt.
• Löschen Sie ev. gespeicherte Messwerte sowie die Maxima einer vorhergehenden Messung über
Geräte und Speicher löschen.
• Setzen Sie die Zeit mit Geräte und Zeit setzen.
• Starten Sie die Messung mit Geräte und Speichern starten.
9.4.4 Kundenmessdaten analysieren
• Öffnen Sie über Datei und Datenordner wählen den gewünschten Kundenordner.
• Klicken Sie auf die gewünschte Kundendatei und bestätigen Sie die Wahl mit OK.
• Wenn mehrere Datenordner geöffnet sind, wählen Sie im linken Teil des Programmfenster den
gewünschten Datenordner aus.
• Öffnen Sie das Datenfile über Datei und Datenfiles öffnen.
41
Bedienungsanleitung
9.5
BEA-Q
Softwareupdate
Bei Änderungen der Gerätefirmware oder bei Erweiterungen des Funktionsumfanges wird die Software entsprechend angepasst. Die geänderten Dateien sind als komprimiertes File verfügbar (ZIPFile): Im Allgemeinen betrifft dies die Datei BEAQ-EXE, bei Erweiterungen die Sprachdateien
DEUTSCH.LNG und ENGLISH.LNG, bei Änderungen des Protokolls auch die Datei EN50160.FRF.
Mit einem Update bleiben die Anlagenparameter erhalten, womit eine komplette Neuinstallation vermieden wird.
• Legen Sie für die ZIP-Datei ein eigenes Verzeichnis an (z.B. temp)
• Kopieren Sie die über einen Datenträger (Floppy, CD-ROM, Internet) zur Verfügung gestellte ZIPDatei in dieses Verzeichnis.
• Extrahieren Sie die komprimierten Dateien in das Verzeichnis.
• Kopieren Sie die Dateien in den Ordner in dem Sie BEA-Q installiert haben. Dabei werden die alten
Dateien überschrieben.
Den gleichen Vorgang wählen Sie wenn Sie eine Änderung des Messprotokolls über eine geeignete
Dienstleistungsfirma veranlasst haben. In diesem Falle ist nur die alte Datei EN50160.FRF durch die
neue zu ersetzen.
Hinweis: Es wird empfohlen, auch das Symbol am Desktop zu löschen und die Verknüpfung neu zu
installieren. Es hat sich gezeigt, dass einige Funktionen bei Änderung mit der alten Verknüpfung weiter arbeiten. Dies gilt vor allem für die Funktionen WP und WQ, die wegen des möglichen Wertebereiches als 2x16-bit Anwendungen programmiert sind.
9.6
Änderung des Messprotokolls (Beispiel: Ändern der Überschrift)
Über die Funktion EN50160 Reportdesign können Sie das Messprotokoll Ihren individuellen Wünschen anpassen. Dies gilt insbesondere für die Überschrift Protokolls. In der folgenden Beschreibung
wird davon ausgegangen, dass der im Lieferzustand vorhandene Kopfes durch Ihr Logo ersetzt werden soll, dass als Grafik verfügbar ist.
• Öffnen Sie die vorhandene Grafik
• speichern Sie die Grafik als EMF-Datei ab (Enhanced Windows MetaDatei)
• Öffnen Sie das Programm BEAQ. Beachten Sie dabei, dass die beiden Ordner Konfiguration und
Messwerte geöffnet sind.
• Wechseln Sie mit Datei und EN50160 Reportdesign in den Report Designer. Das Fenster Dialog wird
geöffnet.
• Öffnen Sie die Funktion mit OK. Der Report Designer wird geöffnet, die erste Seite wird am Bildschirm angezeigt.
• Sie entfernen die vorhandene Überschrift mit einem Mausklick und <Entf>
• Fügen Sie das Feld für die neue Überschrift ein, indem Sie auf insert picture klicken und die Feldmarkierung beliebig platzieren. Mit einem zweiten Mausklick wird das Fenster picture geöffnet, platzieren, in das Sie mit einem Klick auf Load die gewünschte Grafik (in Beispiel eine *.emf-Datei) einfügen
können.
• Mit OK wird die Grafik eingefügt. Wie in jedem Zeichenprogramm, können Sie jetzt die Grafik verschieben, vergrößern und verkleinern.
• Mit Drücken auf Datei und Exit wird ein Fenster geöffnet, in dem Sie aufgefordert werde, die geänderte Datei unter dem gleichen Namen zu speichern. Mit dem nächsten Aufruf wird das EN50160Protokoll mit dem geänderten Kopf angezeigt.
42
BERG GmbH
Fraunhofer Str. 22
D-82152 Martinsried
Telefon: 089 379160-0
Telefax: 089 379160-199
Document
Kategorie
Internet
Seitenansichten
14
Dateigröße
1 428 KB
Tags
1/--Seiten
melden