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Lungenfunktion

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09 Lungenfunktion
09 Lungenfunktion
Bei Vorliegen einer kardiopulmonalen
Erkrankung (aber auch ab ca. 60-65
Jahren) sollte routinemäßig ein
präoperatives Röntgenbild des Thorax
angefertigt werden.
Interpretation von:
Rhythmus
Extrasystolen
(supraventrikulär,
ventrikulär)
Erregungsausbreitungsstörungen
(AV- Block oder
Schenkelblockbilder)
Erregungsrückbildungsstörungen
(T-Negativierung)
pathologisches Q oder
andere Zeichen eines
alten Myokardinfarkts
Bei Vorliegen einer kardialen Erkrankung (aber auch bei
Erwachsenen ab ca. 40-50 Jahren) sollte prä-anästhesiologisch
ein 12-Kanal-EKG angefertigt werden.
Interpretation von:
Anzeichen für Lungenstauung,
Infiltraten und Raumforderungen,
Atelektasen und Dystelektasen
als Zeichen pulmonaler Minderbelüftung,
sonstigen Zeichen einer Lungenerkrankung (z.B. Emphysem),
Herzgröße und -konfiguration
09 Lungenfunktion
angehobene Herspitze,
Rechtsherzvergrößerung,
prominentes Pulmonalissegment
09 Lungenfunktion
Grundbegriffe aus der Atemphysiologie
Lungenvolumina und -kapazitäten
IRV
Ventilation
2800
Distribution
IC
VC
TV
TLC
ERV
Diffusion
1000
FRC
Zahlenangaben in ml
(Faustregel; von Geschlecht, Alter u.a. abhängig)
Perfusion
RV
1500
FRC = funktionelle Residualkapazität
09 Lungenfunktion
09 Lungenfunktion
Nasen
- Rachen
(40 ml = 1%)
Spirometrie
Raum
extrathorakale Atemwege
(80 ml = 2%)
Präoxygenierung
(Denitrogenierung):
Auffüllen der FRC
mit Sauerstoff
(2500 ml, reicht für ca. 10 min)
intrathorakale Atemwege
(120 ml = 3%)
zentral: 40 ml = 1%;
peripher: 80 ml = 2%
Alveolarraum
(3800 ml = 95%)
Volumina in Atemmittellage,
4000 ml = 100%
1
09 Lungenfunktion
09 Lungenfunktion
Anleitung zur Spirometrie (1)
Anleitung zur Spirometrie (2)
VC: Exspiratorische Vitalkapazität (Lungenvolumenmessung)
1. Nasenclip benutzen
Nach dem Beepton soviel Luft wie möglich langsam einatmen
(bis der Beepton langsam wird).
2. Patient nimmt das Mundstück in den Mund
FVC: Forcierte Vitalkapazität (Atemstoßtest, Tiffeneau-Test)
3. Atemmanöver im Stehen durchführen
Langsames und tiefes Einatmen (bis der Beepton langsam wird),
dann so schnell wie möglich vollständig ausatmen und durch
Vorbeugen des Oberkörpers unterstützen (bis der Beepton langsamer wird).
4. Ausatmen (Exspiration) durch Vorbeugen des
Oberkörpers unterstützen
5. Startbefehl für das Atemmanöver entsprechend der
Spirometriemessung geben und Messung
durchführen
09 Lungenfunktion
MVV: Maximale willkürliche Ventilation (Atemgrenzwert)
Schnelles Ein- und Ausatmen mit maximal möglichem Volumen,
vorgeschlagene Frequenz ca. 30/min. Test wird nach 12 Sekunden
automatisch beendet.
09 Lungenfunktion
FVC
Soll= 5,28, Ist= 4,60 (87,1%)
FVC
Soll= 6,47, Ist= 5,81(89,7%)
PEF
FEV1
FEF25
FEV1
Soll= 5,34, Ist= 4,94 (92,5%)
FEV1%
Soll= 83,6, Ist= 85,0 (101,6%)
FEF50
FEV1
PEF
FEF25
FEV1
Soll= 4,37, Ist= 3,41 (78,1%)
FEV1%
Soll= 83,0, Ist= 74,1 (89,3%)
FEF50
FEF75
FVC
PEF
Soll= 10,95, Ist= 12,81 (117,0%)
FEF75
FEF25
Soll= 10,18, Ist= 10,78 (105,9%)
FVC
PEF
Soll= 9,61, Ist= 7,60 (79,1%)
FEF25
Soll= 8,91, Ist= 4,71 (52,9%)
PIF
FEF50
Soll= 5,42, Ist= 2,95 (54,4%)
FEF50
Soll= 6,46, Ist= 5,27 (81,6%)
m 30 a, Normalbefund
FEF75
Soll= 2,77, Ist= 2,41 (87,0%)
m 36 a,
leichte Obstruktion
FEF75
Soll= 2,26, Ist= 1,54 (68,1%)
2
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Gesundheitswesen
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