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Betriebsanleitung Winkelgetriebe - ATEK Antriebstechnik Willi

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Betriebsanleitung für
Winkelgetriebe
Kegelradgetriebe T ypenreihe V, VS, VL, VLM und VC
Schneckengetriebe T ypenreihe S, SL, SLM, SC und SLC
w ww . a t e k . d e
Hinweise
1 Hinweise
Inhaltsverzeichnis
1 HINWEISE
1.1 Allgemein
1.2 Sicherheits- und Hinweiszeichen
2 GETRIEBEZEICHNUNGEN
3 BEFESTIGUNGSSEITEN
4 EINBAULAGEN
5 SICHERHEITSHINWEISE
6 TRANSPORT
7 LAGERUNG
7.1 Lagerungen bis zu einem halben Jahr
7.2 Langzeitlagerung / Konservierung gegen
Korrosion und Umwelteinflüsse
7.2.1 Lagerraum
7.2.2 Temperatur
7.2.3 Luftfeuchtigkeit
7.2.4 Sauerstoff und Ozon
7.2.5 Heizung
7.2.6 Beleuchtung
7.2.7 Wellendichtringe
7.2.8 Gehäuseoberfläche
7.2.9 nicht lackierte Getriebeteile
7.2.10 Öle
8 FARBGEBUNG
9 SCHMIERUNG
10ENTLÜFTUNG
11OBERFLÄCHENTEMPERATUR
12TEMPERATURMESSUNG
13MONTAGE 13.1 Montagevorbereitungen
13.2 Einbaulage
13.3 Anforderungen an den Einbauraum
13.4 Montage von Anbauteilen
13.5 Aufsteckgetriebe
13.6 Flanschgetriebe
13.7 Befestigungsbohrungen
13.8 Welle-Nabe-Verbindungen mit
Schrumpfscheiben
13.9 Welle-Nabe-Verbindungen mit Klauenkupplung /Spannringnabe
13.10Motoranbau
13.10.1 Besonderheiten beim Motor
anbau der Reihen VL
13.10.2 Besonderheiten beim Motor- anbau der Reihen SL
13.10.3 Besonderheiten beim Motor- anbau der Reihen VC, SC und SLC
13.10.4 Besonderheiten beim Motor- anbau der Reihen VLM und SLM
14DOPPELGETRIEBE / KOMBINATIONEN
15INBETRIEBNAHME
16PROBELAUF
17WARTUNG
18BETRIEBSSTÖRUNGEN
19ENTSORGUNG
Seite 2
Getriebezeichnungen
02
02
02
03
03
05
06
07
07
07
07
08
08
08
08
08
08
08
08
08
08
09
09
09
10
10
11
11
11
11
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13
13
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16
16
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19
21
21
21
22
27
27
1.1 Allgemein
Diese Betriebsanleitung soll Ihnen helfen, den
ATEK-Antrieb unter Beachtung der geltenden
Vorschriften in Betrieb zu nehmen. Zugesagte
Eigenschaften unserer Getriebe sowie die
Erfüllung eventueller Garantieansprüche bedingen der Einhaltung dieser Hinweise. Lesen
Sie deshalb die Betriebsanleitung sorgfältig
durch, bevor Sie an dem Getriebe arbeiten
oder es in Betrieb nehmen. Betriebsanleitungen sind in unmittelbarer Nähe des Getriebes
aufzubewahren.
Weitere Betriebsanleitungen für ATEK-Winkelgetriebe wie z.B. Demontage-/ Montage von
Wellendichtringen oder ATEX- Anwendungen
können im Internet abgerufen oder bei ATEK
angefordert werden. Bei ATEX- Anwendungen ist
zusätzlich die ATEX- Betriebsanleitung für Getriebe zur bestimmungsgemässen Verwendung
in explosionsgefährdeten Bereichen vorrangig
einzuhalten. Hier finden Sie auch die Kontaktmöglichkeiten für technische Fragen.
Nähere Informationen finden Sie auch unter
www.atek.de
2 Getriebezeichnungen
Typ
V
Grösse Übersetzung
65
1:01
Bauart
A0
Befestigungsseite Einbaulage
1 .
1
-
n 2max
Ausführung
500
/ 0000 = Standard
VS
90
D0
-
1 .
1
-
500
/ 0000 = Standard
VL
140
3:01
A0
1 .
Flansch / Motorwellen Ø x Motorwellenlänge
1
-
500
/ 0000 = Standard
1
-
500
/ 0000 = Standard
VLM 65
2:01
3:01
A0
-
1 .
Motorart, IEC- Motorbaugröße, Polzahl, Zusatzausführung, Klemmenkastenlage (Getriebeseite)
S
40
10:01
B03
-
1 .
1
-
500
/ 0000 = Standard
SL
50
10:01
B03
1 .
Flansch / Motorwellen Ø x Motorwellenlänge
1
-
150
0000 = Standard
SLM 50
10:01
B03
1 .
1
150
0000 = Standard
Motorart, IEC- Motorbaugröße, Polzahl, Zusatzausführung, Klemmenkastenlage (Getriebeseite)
VC
65
3:01
C0
1 .
1
Flansch / Motorwellen Ø x Motorwellenlänge; Flansch Nr. Kupplung
500
/ 0000 = Standard
SLC
63
3:01
B01
1 .
1
Flansch / Motorwellen Ø x Motorwellenlänge; Flansch Nr. Kupplung
500
/ 0000 = Standard
3 Befestigungsseiten
Typ V
Befestigungsseiten Bauart A0 – D0
1.2 Sicherheitsund Hinweiszeichen
Befestigungsseiten Bauart E0- E0/HSD
Mit diesem Symbol wird auf eine allgemeine
Gefahr hingewiesen
Mit diesem Symbol wird auf eine Gefahr durch
elektrischen Strom hingewiesen.
Typ VS
Mit diesem Symbol wird auf eine Gefahr durch
rotierende Teile hingewiesen.
Mit diesem Symbol wird auf nützliche Tipps und
Anwenderinformationen hingewiesen.
Seite 3
Befestigungsseiten
Einbaulagen
Typ VL/VLM
Befestigungsseiten Bauart A0 – D0
Typ SLC
Befestigungsseiten Bauart E0- E0/HSD
4 Einbaulagen
Typ V
Einbaulagen Bauart A0 – D0
Einbaulagen Bauart E0- E0/HSD
Typ S 040 -100
Typ S 125 - 200
Einbaulagen Typ VS
Typ SL/ SLM 040 - 100
Typ VL/VLM
Einbaulagen Bauart A0 – D0
Typ SL/ SLM 125 - 200
Einbaulagen Bauart E0- E0/HSD
Typ VC
Seite 4
Seite 5
Einbaulagen
Typ S
Transport / Lagerung
6 Transport
Vor Auslieferung wurde der Antrieb strengen
Prüfungen unterzogen und ordnungsgemäß
verpackt.
Typ Sl / SLM
Nach dem Erhalt der Lieferung
• Verpackung auf eventuelle Beschädigungen
überprüfen
Typ SLC
Typ VC
•beschädigte Verpackungen oder Ware unverzüglich dem Transportunternehmen und ATEK
anzeigen
Innerbetrieblicher Transport:
• Zulässige und ausreichend bemessene Transportmittel, wie Anschläge, Ringschrauben usw
verwenden
• Einhaltung der allgemein geltenden Normen
und Vorschriften
Beschädigte Getriebe dürfen grundsätzlich
nicht eingesetzt werden. Ein Sturz aus größerer
Höhe kann zu Schäden im Getriebe und somit
zu einer potentiellen Gefährdung führen.
• Schadensbeurteilung und Einsatzfähigkeit
durch eine fachkundige Person beurteilen
lassen, ggf. Rückfrage bei ATEK
7 Lagerung
5 Sicherheitshinweise
Die in der Folge genannten Arbeiten dürfen
nur von qualifiziertem und autorisiertem
Fachpersonal ausgeführt werden:
7.1 Lagerung bis zu einem
halben Jahr
Die vorübergehende Lagerung der Getriebe (bis
zu einem halben Jahr) setzt voraus:
• eine bauformgerechte Aufstellung
• Transport
• Lagerung
• Montage des Getriebes
• Montage von Motoren, Kupplungen oder
sonstigen Antriebselementen
• Inbetriebnahme
• Wartung und Instandhaltung
• Installation von bauseitigen Sicherheitseinrichtrungen
• einen trockenen, staubfreien Lagerraum,
keine großen Temperaturschwankungen
•Lagerung fern von Lösungsmitteln und Lösungsmitteldämpfen
• Entlüftungsfilter (sofern erforderlich) erst unmittelbar vor der Inbetriebnahme einschrauben
•Diese Anleitung möglichst beim Getriebe aufbewaren
Seite 6
7.2 Langzeitlagerung/ Konservierung gegen Korrosion
und Umwelteinflüsse
Aus dem Einsatz von Radialwellendichtringen resultieren die meisten der folgenden
Lageranforderungen. Bei einer Lagerzeit über
mehr als zwei Jahre empfehlen wir, aus Gründen der Verhältnismäßigkeit vor Inbetriebnahme die Dichtungen auszutauschen, dabei ist
eine Beschädigung des Dichtringsitzes auf
der Welle zu vermeiden. Eine Anleitung zum
Austausch der Wellendichtungen erhalten Sie
unter www.atek.de
Lagerung
7.2.1 Lagerraum
• geschlossene Räume, welche erschütterungsfrei, kühl, trocken und mäßig belüftet sind
• nicht in Folien einschlagen, welche Weichmacher enthalten
• es ist ein ausreichender Schutz vor Insektenfraß oder Nagetierverbiss sicherzustellen
7.2.2 Temperatur
• ideale Lagertemperatur beträgt +15°C bis
+25°C
• Temperaturgrenzen liegen bei –10°C und
+35°C und mindern langfristig die Dichtungsqualität
• nahezu konstante Temperatur ohne kurzfristige Schwankungen
7.2.3 Luftfeuchtigkeit
• im Idealfall < 50 %
7.2.4 Sauerstoff und Ozon
• der Einfluß von ultravioletten/fluoreszierenden
Lichtquellen, Quecksilberdampflampen ist
zu vermeiden, offene Leuchtstoffröhren sind
wegen ihrer Ozonbildung bedenklich
• keine Elektromotoren oder sonstige Geräte,
die Funken oder andere elektrische Entladungen erzeugen, übermäßig und in unmittelbarer Nähe betreiben
• Verbrennungsgase und Dämpfe, die durch
photochemische Vorgänge zur Ozonbildung
führen können sind zu beseitigen
• keine Zugluft
• keine Lösungsmittel, Kraftstoffe, Schmierstoffe,
Chemikalien, Säuren, Desinfektionsmittel,
Gummilöser in unmittelbarer Nähe lagern
Seite 8
Farbgebung 7.2.5 Heizung
• Abstand zu Heizkörpern mindestens ein Meter
• Über längeren Zeitraum darf die Getriebetemperatur 25°C nicht übersteigen
7.2.6 Beleuchtung
• keine direkte Sonneneinstrahlung
• kein künstliches Licht mit hohem ultravioletten Anteil
7.2.7 Wellendichtringe
• für Langzeitlagerungen, bei denen der Dichtringaustausch nicht sichergestellt werden
kann, sind AS-Dichtungen, also Dichtungen
mit Staublippe einzusetzen
7.2.8 Gehäuseoberfläche
• Gehäuse sind bei Langzeitlagerung vorzugsweise durch ATEK zu lackieren, eine Grundierung ist nicht ausreichend
• vor der Einlagerung sind die Getriebe auf
Stoßstellen zu untersuchen und diese auszubessern
7.2.9 nicht lackierte Getriebeteile
• Wellen, Flanschanschraubflächen und andere
blanke Bauteile werden mit Wellenschutzlack
überzogen
7.2.10 Öle
• Getriebe sind randvoll mit Öl zu füllen
• Mischen von Ölen unterschiedlicher Spezifikationen vermeiden
8 Farbgebung
Kann die Farbgebung nicht durch ATEK erfolgen,
so sind die Radialwellendichtringe vor der
Einwirkung von Lösungsmitteln, Härtern und
Farbe zu schützen. Lackierte Radialwellendichtringe trocknen aus und stellen ein erhebliches
Schadenspotential dar.
9 Schmierung
Bitte beachten Sie die Hinweise auf dem
Typenschild des Getriebes! Getriebe mit
Dauerschmierung sind werksseitig mit der
erforderlichen Schmierstoffmenge versehen
und sind unter normalen Betriebsbedingungen
wartungsfrei. Bei extremen Anforderungen oder
erhöhten Lebensdauerforderungen empfehlen
wir Ölwechsel nach ca. 15.000 Betriebsstunden. Eine Nachschmierung ist nur erforderlich,
wenn durch Leckageverluste eine größere
Menge Schmierstoff ausgetreten ist.
Die nachzufüllende Schmierstoffsorte und
Viskosität ist beim Hersteller unter Angabe
der Seriennummer des Getriebes zu erfragen.
Getriebe für Ölwechselschmierung werden
ohne Schmierstoff ausgeliefert und müssen vor
Inbetriebnahme mit einem Öl oder Fett gemäß
unserer Schmierstoffempfehlung gefüllt werden.
10 Entlüftung
Auch unter normalen Einsatzbedingungen kann
wegen der geringen Konvektionsoberfläche
die Getriebetemperatur über 50°C betragen.
Überschreitet das Getriebe im Einsatz diese Temperatur, muss der mitgelieferte Entlüftungsfilter
eingesetzt werden, um einen Überdruck im Getriebe und damit eine Undichtigkeit des Getriebes
zu vermeiden. Bei Aussetzbetrieb oder anderen
Einsatzbedingungen, die eine Erwärmung des
Getriebes über 50°C nicht erwarten lassen, wird
auf die Entlüftungs-bohrung verzichtet.
Wenn eine Entlüftung des Getriebes erforderlich
ist, muss die Verschlussschraube (Transportsicherung) entfernt und durch den mitgelieferten Entlüftungsfilter ersetzt werden. An vertikalen Getriebewänden wird der Entlüftungsfilter
in den im Lieferumfang enthaltenen Rohrbogen
eingeschraubt.
Ein Betrieb ohne Entlüftungsfilter kann bei
entsprechender Belastung und/ oder hoher
Umgebungstemperatur infolge des Überdrucks
zu einer überdurchschnittlichen Belastung,
somit zur Beschädigung der Dichtung führen
und einen unzulässigen Ölverlust verursachen.
Der Betreiber hat dafür Sorge zu tragen, dass
die Entlüftung vor unzulässigen Ablagerungen
geschützt wird und ein ausreichender Luftaustausch ermöglicht wird.
Bei einer nachträglichen Lackierung ist der Entlüftungsfilter bzw. das Entlüftungsventil vor dem
Eindringen von Farbe unbedingt zu schützen.
Doppelgetriebe besitzen zwei Ölräume, welche
jeweils mit einem Ventil / Filter entlüftet werden
müssen.
Seite 9
Oberflächentemp.
11 Oberflächentemperatur
Die Getriebegehäuse dürfen bei Betriebstemperatur nicht mit bloßer Hand berührt werden,
da Verbrennungsgefahr besteht. Nach der
Inbetriebnahme ist die Oberflächentemperatur
des Getriebes zu überprüfen.
13 Montage
Unter maximalen Betriebsbedingungen darf
die Getriebetemperatur 90°C nicht überschreiten, es sei denn, der Wert wurde mit ATEK
abgestimmt.
1. Messen der Umgebungstemperatur
Die Umgebungs- / Kühllufttemperatur muss
den Anforderungen des Typenschildes
entsprechen
13.1 Monatgevorbereitungen
• Verschmutzung nicht mit scharfkantigen
Gegenständen, Drahtbürsten oder Schmirgelpapier reinigen
• Dichtungen nicht mit Lösungsmitteln,
Trichlorethylen, Tetrachlorkohlenwasserstoff,
Kohlenwasserstoff oder sonstigen aggressiven
Chemikalien reinigen
12 Temperaturmessung
Das Messgerät sollte den zu erwartenden
Messbereich, von 40°C bis 130°C mit einer
Toleranz von +/- 4K abdecken und zur Messung
von Gehäuse- / Lufttemperaturen geeignet sein.
Montage
4.Das Getriebe ist mit maximaler Last und
Drehzahl bis zur Enderwärmung zu betreiben. Die Enderwärmung ist erreicht, wenn
die Getriebetemperatur um weniger als 2
K/h ansteigt
5.Die ermittelten Temperaturwerte des
Getriebes und der Umgebungstemperatur
notieren und als Referenzwert für spätere
Messungen aufbewahren
• Wellenschutzlack (sofern eingesetzt) vorsichtig
abschälen
• Wellendichtringe sofern möglich, mit einer
Lupe (10 fache Vergrößerung) auf Schnitte,
Haarrisse, abgeriebene oder poröse Stellen
und gelöste Lagen untersuchen und die
Oberfläche auf Verhärtungen, Erweichungen,
Klebrigkeit und Verfärbungen prüfen
2. Getriebe in Betrieb nehmen
3.Ermittlung des Punktes mit der höchsten
Temperatur am Getriebe (an den stillgesetzten Wellen Nahe der Wellendichtung, Nahe den Lagerungspunkten im
Halsflansch und den Deckeln, Nahe dem
Ölsumpf oder einer extern thermisch stark
belasteten Getriebeseite)
6. Verfügt das Getriebe über werksseitig
angebrachte Temperaturaufkleber, können
diesezusätzlich zur Temperaturbestimmung
genutzt werden
• Dichtringsitze der Wellen auf Beschädigungen
in Form von Schrammen, Verschmutzungen
oder Rostablagerungen prüfen
• nur bei Langzeitlagerung Öl ablassen, mit
lösungsmittelfreien Mitteln (Petroleum, Spülöl)
spülen und Ölmenge entsprechend den Herstellerangaben für die jeweilige Einbaulage,
Drehzahl und Umgebungstemperatur einfüllen
13.2 Einbaulage
• Einbaulagen ergeben sich aus der Bezeichnung der Getriebeseiten, wobei die unten
liegende Seite als Einbaulage angegeben wird
Bild 1
• bei eingeschränkten Einbaulagen wird nach
Bild 1 gekennzeichnet
• Geneigte Einbaulagen oder Bewegungen des
gesamten Getriebes müssen dem Hersteller
in Form einer Skizze der Bestellung beigefügt
worden sein
• Änderung der Einbaulage nur mit Zustimmung
durch ATEK und mit erfolgter Anpassung der
Schierstoffmenge und Entlüftung
13.3 Anforderungen an den
Einbauraum
• auf ausreichenden Bauraum mit ausreichender Lüftzirkulation achten
• starke Verunreinigungen in der Luft vermeiden
(sofern die Dichtungen darauf nicht abgestimmt sind)
• bei direkter Sonneneinstralung muß die
Kühlluft 10K unter der maximal zulässigen
Umgebungstempratur liegen
• Motorkühlung auch zur Getriebekühlung
nutzen
• ohne Abstimmung keine Einhausung oder
Verkleidung der Getriebe vornehmen
• Umgebung frei von energiereicher Strahlung
• Getriebe nur in der bestellten Einbaulage auf
einem geeigneten Fundament verzugs- und
spannungsfrei befestigen
Seite 10
• der Einfluß von abrassieven oder chemisch
aggressiven Stoffen auf die Dichtungen ist im
Interesse der Standzeit zu vermeiden
Seite 11
Montage
13.5 Aufsteckgetriebe
10±1
13.4 Montage von Anbauteilen
• Anbauteile, Flansche oder das Fundament
dürfen keine Erwärmung des Getriebes über
90°C bewirken
b 1
Wellendurchmesser
bis to 10
über 10 bis
über 18 bis
über 30 bis
über 50 bis
über 80 bis
18
30
50
80
120
Rundlauftoleranz auf Mitte
Welle (Bild 2)
normal
reduziert
0.03
0.015
0.035
0.018
0.04
0.021
0.05
0.025
0.06
0.03
0.07
0.035
d
10±1
Bild 3
• Wellen- und Flanschverbindungen sehr
sorgfältig ausrichten, dabei nach Möglichkeit
den reduzierten Toleranzbereich aus Tabelle
1 einhalten und den normalen Toleranzbereich
nicht überschreiten, weitere Einzelheiten
können DIN 42955 entnommen werden
l/2
Zentrierkreisdurchmesser (Bild 3)
up bis 22
über 22 bis 40
über 40 bis 100
über 100 bis 230
über 230 bis 450
über 450 bis 800
Bild 4
Koaxialitäts-Planlauftoleranz
über Lochkreis (Bild 4)
normal
reduziert
0.05
0.025
0.06
0.03
0.08
0.04
0.1
0.05
0.125
0.063
0.16
0.08
Tabelle 1: Form- und Lagetoleranzen in Anlehnung an DIN 42955
• zum Ausgleich kleiner Fertigungs- / Montageungenauigkeiten elastischen Kupplungen
einsetzen
• Überlastungen aller Schraubverbindungen sind auszuschließen, auch zwischen
Gehäuse, Deckeln, Hälsen und Laternen
•Kupplungen, Riemenscheiben, Kettenräder
usw. bis max. 100°C warm oder unter Verwendung einer geeigneten Trennpaste/ Fett
und Aufziehvorrichtung (Bild 5) montieren.
Nicht aufschlagen!
Seite 12
• zur Demontage kann ab Hohlwellenbohrungen > 35 mm nach Bild 7 verfahren werden
13.6 Flanschgetriebe
• Befestigungsfläche genau winklig zur Achse
der anzutreibenden Maschinenwelle montieren (DIN 42955 beachten)
13.7 Befestigungsbohrungen
• Die Befestigungsseiten ergeben sich aus der
Bezeichnung der Getriebeseiten (siehe Punkt
2 Getriebebezeichnungen)
Bild 7: Demontage Aufsteckgestriebe
Abmessung
Güte 8.8
Güte 10.9
Güte 12.9
M5
6.5
9.5
11
M6
11,0
16,5
19
M8
27
40
47
M10
54
79
93
M12
93
137
160
M16
230
338
395
M20
464
661
773
Tabelle 2: Schraubenanzugsmomente in Nm
• auf freie Zugänglichkeit überprüfen und ggf. Rückstände nachträglicher Lackierungen entfernen
• auf ausreichende Einschraubtiefe der Gewindebohrungen achten und Verspannungen
vermeiden
• Befestigungsschrauben mit Anzugsmomenten
aus Tabelle 2 anziehen
13.8 Welle-Nabe-Verbindungen
mit Schrumpfscheiben
• Statisch überbestimmte Lagerungen der Getriebe sind zu vermeiden oder exakt auszurichten
• zur Vermeidung von Passungsrost enge
Welle/Nabeverbindungen (z.B. H7/k6) wählen
und mit einem geeigneten Trennmittel (z.B.
Teflonspray z.B. Fa. OPN-Chemie 57290
Neukirchen) behandeln. (ACHTUNG Nicht unter
einem Schrumpfscheibensitz anwenden!)
Bild 6: Montage Aufsteckgestriebe
• zur Montage entsprechend Bild 6 verfahren.
Nicht aufschlagen!
b 1
Bild 2
• zum Ausgleich von Stößen und Toleranzen die
Drehmomentenstütze über einen Gummipuffer lagern und stets auf der Maschinenseite
des Getriebes anordnen (Vermeidung von
zusätzlicher Biegung)
Der von ATEK gelieferte Spannsatz ist eine
reibschlüssige, lösbare Welle-Nabe-Verbindung
für zylindrische Wellen und Bohrungen ohne
Passfeder. Der Spannsatz wird stets montiert
geliefert.
Bild 5: Montage Radnaben
Montage
Verschmutzte oder gebrauchte Spannsätze
sind zur Reinigung nur im Ausnahmefall zu
demontieren. Die Konusflächen leicht fetten.
Die Auflagefläche der Schraubenköpfe leicht
einfetten ( nicht mit Molykote MoS2)
• Wellensitz auf die vorgeschriebene Toleranz
(siehe Tabelle 3) prüfen
• Kontaktflächen der Hohlwelle innen und
Einsteckwelle reinigen und entfetten
Seite 13
Montage
• Nabenbohrung der Kupplung reinigen und
mit dünnflüssigem Öl (z.B. Castrol 4 in1 oder
Klüber Quitsch Ex) einstreichen
• ACHTUNG! Kein Molykote, Öl oder Fett mit
Molydän- Disulfit (MoS2) oder sonstigen Hochdruckzusätzen verwenden
• Spannschrauben nur leicht lösen, aber nicht
herausdrehen und von Hand soweit anziehen,
bis das Spiel zwischen den Außenringen und dem Innenring beseitigt ist
Wellen-Ø dw [mm] 18 - 30
Toleranz
H6/j6
31 - 50
H6/h6
51 - 80
H6/g6
81 - 500
H7/g6
Tabelle 3: Welle-Nabe-Passungen
Größere Toleranzen sind prinzipiell möglich!
Bitte fragen Sie uns!
Schraubengröße M M5 M6 M8 M10 M12 M16 M20
Anziehdrehmoment
TA [Nm]
4
12 30
59
100 250
490
Tabelle 4: Schraubenanzugsmomente
geschmiert
• Vollwelle der Maschine nur im Bereich der
Bronze einfetten, die Bohrung der Hohlwelle
muß fettfrei sein
• die Bronzebuchse muß in voller Länge tragen
• die Position der Vollwelle und Hohlwelle
zueinander ist mit einem Filtzstift/Anreißnadel
zu kennzeichnen, um ein Durchrutschen unter
Last beim Probedurchlauf erkennen zu können
Bild 8: Schrumpfscheibe
Demontage
• alle Spannschrauben gleichmäßig und
umlaufend der Reihe nach mit 1/4 Schraubenumdrehung lösen, um ein verkanten der
Außenringe zu vermeiden
• Spannschrauben nicht vollständig aus dem
Gewinde herausdrehen
• die Spannsätze sind nicht selbsthemmend
Seite 14
• Spannsatz von der Hohlwelle abziehen
Achtung ! Die rotierenden Schraubenköpfe
können ein Verletzungen/ Anlagenschäden
hervorrufen und sind vor Zugriff oder hereinfallende Teile zu schützen.
13.9 Welle-Nabe-Verbindungen
mit Klauenkupplung /
Spannringnabe
• Achtung ! Vor anziehen der Spannschrauben
die Welle einbauen
• die Außenringe der Schrumpfscheibe müssen
planparallel und der Spalt dazwischen gleichmäßig sein
• durch gleichmäßiges Über-Kreuz-Anziehen
der Abdrückschrauben den Spannsatz lösen
• Welle aus der Hohlwelle entfernen
NICHT SCHLAGEN!)
• den Spannsatz vollständig auf die Hohlwelle
aufschieben
• Spannschrauben gleichmäßig der Reihe nach
anziehen
• Anzugsmoment dabei stufenweise erhöhen,
bis das in Tabelle 4 angegebene Anzugsmoment bei allen Spannschrauben anliegt
• die neben den Abdrückgewinden befindlichen
Schrauben entfernen und bis zur Anlage in
die vorgesehennen Bohrungen einschrauben
Zur Auslegung von Drehmomenten, der Berücksichtigung von überlagerten Spannungen/
Momenten können Sie die Flächenpressung
der Klemm- und Spannringnaben sowie eine
ausführliche Betriebs- und Montageanleitung
unter www.ktr.com beziehen. Bei der Verwendung von Kupplungen anderer Hersteller bitten
wir um Rücksprache.
Kupplungstyp
Rotex®
Rotex GS®
Bowex®
Clampex®
Getriebe
SL, SLM
VC, SC, SLC
SL, SLM
alle Typen mit HSD- Ausführung
Tabelle 5: Einsatzbereiche Kupplungen
Die Kupplungen Rotex® und Rotex GS® sind mit
Zahnkränzen unterschiedlicher Shore- Härte
lieferbar und können der Härte entsprechend
mehr oder weniger Wellenverlagerungen
aufnehmen und Verdrehspiel aufweisen. Die
maximal zulässigen Wellenverlagerungen
unter Beachtung der Betriebsbedingungen
(z.B. Stoßbelastung, Temperaturbelastung) und
der zu erwartender Umgebungseinflüsse, wie
z.B. Fundamentabsenkungen und thermische
Verschiebungen, entnehmen Sie bitte dem
KTR- Katalog oder der Betriebs- / Montageanleitung. Die angegebenen Verlagerungswerte
sind Maximalwerte und dürfen nicht gleichzeitig
auftreten. Hilfsmittel zur Kontrolle sind: Messuhr,
Haarlineal, Fühlerlehre.
Standard –Zahnkrazhärte
[Shore]
80
Sh A – GS
92
Sh A – GS
95/98 Sh A – GS
64
Sh D – GS
Kennzeichnung
[Farbe]
blau
Gelb
rot
grün Gr. 7-38;
blassgrün Gr. 42 - 75
Tabelle 6: Zahnkränze
Montage
• Wellensitz auf die vorgeschriebene Toleranz
(siehe Tabelle 2) prüfen
• Nabenbohrung der Kupplung und die Motorwelle reinigen und mit dünnflüssigem Öl (z.B. Castrol
4in1 oder Klüber Quitsch Ex) einstreichen
• ACHTUNG! Kein Molykote, Öl oder Fett mit
Molydän- Disulfit (MoS2) oder sonstigen Hochdruckzusätzen verwenden
• Klemmschraube nur leicht lösen
• die Kupplungshälfte auf die Motorwelle aufschieben und die Klemmschraube anziehen,
die Anzugsmomente der Feststellschrauben
und die Montagemaße zur Einhaltung des
axialen Spiels für den Zahnkranz entnehmen
Sie bitte den Abschnitten der Motormontage.
• bei Kupplungen ohne Passfeder die Position
der Motorwelle und Kupplung zueinander mit
einem Filtzstift/ Anreißnadel kennzeichnen, um
Durchrutschen unter Last erkennen zu können
Seite 15
Montage
13.10 Motoranbau
• zunächst ist sicherzustellen, dass Antriebsstrang und Motor bei der Montage lastfrei und stromlos sind
• zur Vermeidung von Passungsrost enge Welle
/ Nabeverbindungen (z.B. k6/H7) wählen und
mit einem geeigneten Trennmittel (z.B.. Teflonspray z.B. Fa. OPN-Chemie 57290 Neukirchen)
behandeln (ACHTUNG! Nicht unter einem
Schrumpfscheibensitz anwenden!)
• Nabenbohrung und die Motorwelle reinigen
und entfetten
• vor Montage sind die Motortoleranzen gemäß
Tabelle 1 zu prüfen
• Lage der Passfeder/ Passfedernut zueinander
so ausrichten, dass die Bohrungen der Befestigungsflansche nahezu deckungsgleich sind
• Aufstauchungen an der Motorwelle, den
Flanschen oder der Passfeder sind nachzuarbeiten
• Passfederverbindung muss sich ohne nennenswerten Widerstand fügen lassen
• Motor oder Getriebe ggf. unter Nutzung eines
Hebezeuges vertikal aufsetzen
Zwei Ausführungen:
Klauenkupplung mit Elastomerstern (Bild 9) Bogenzahnkupplung mit Polyamidhülse (Bild 10)
Aufbau:
• Getriebseitige Kupplungsnabe mit Passfedernut und Stellschraube, ist bereits auf der
Antriebswelle montiert
Die Kraftübertragung zwischen Welle und Kupplungsnabe erfolgt über eine formschlüssige
Passfederverbindung. Auf den fachgerechten
Anzug der Feststellschraube und auf die Beschaffenheit der Kontaktflächen ist besonders
zu achten.
Montageablauf
• Nabe auf Motorwelle aufschieben
• Maß A am Getriebe ausmessen
B
Typ SL
• bei Bogenzahnkupplungen ist zusätzlich
darauf zu achten, dass das Abstandsmaß S
auch zwischen der Motorwelle und der Getriebewelle eingehalten wird
• Anzugsmomente der Feststellschrauben aus Tabelle 7 / 8 entnehmen
A
B
• vor der Verschraubung der Flanschverbindung
mittels Messfühler prüfen, ob sich die beiden
Flanschflächen auf ihrem gesamten Umfang
berühren
• Evolventenzahnkranz aus Kunststoff (Klauenkupplung) / Polyamidhülse mit innenliegender
Bogenverzahnung (Bogenzahnkupplung)
• Kundenseitige Kupplungsnabe mit Passfedernut und Stellschraube
Motor
A
• bei größeren Antrieben die Motorbremse
lösen
Feststellschraube
Kupplungsdurchm. DK [mm]
Abstandsmaß S [mm]
Abstandsmaß B= (A-S) [mm]
Anzugsmomente Feststellschraube TA[Nm]
Anzugsmomente Klemmschraube TA[Nm]
Typ SL
• erst jetzt sind die Befestigungsschrauben
über kreuz anzuziehen
14
30
1,5
A-1,5
1,5
1,34
19/24
40
2
A-2
2
10,5
24/28
55
2
A-2
4,8
10,5
28/38
65
2
A-2
10
25
38/45
80
3
A-3
17
25
M-38
83
4
A-4
10
M-42
92
4
A-4
10
M-48
95
4
A-4
10
M-65
132
4
A-4
17
I-80
175
6
A-6
17
Tabelle 7: Klauenkupplung
S
S
S
• Einbauhöhe und -breite der Passfeder des
Motors messen und mit den Maßen der
hohlgebohrten Antriebswelle vergleichen
Seite 16
Die axial steckbare Wellenkupplung für SLGetriebe ist für normale Einsatzfälle ohne stark
reversierenden Betrieb bestens geeignet.
• Abstandsmaß B (Tabelle 7 bzw. 8) einstellen
Motor
• Verkantungen und Schläge auf eines der beiden Antriebselemente sind nicht zugelassen
und bewirken vorzeitigen Getriebeausfall
13.10.1 Besonderheiten beim
Motoranbau der Reihen VL
13.10.2 Besonderheiten
beim Motor-anbau der
Reihen SL
DB
DK
Kupplungsgröße
Kupplungsdurchm. DB [mm]
Abstandsmaß S [mm]
Abstandsmaß B= (A-S) [mm]
Anzugsmomente Feststellschraube TA[Nm]
Tabelle 8: Bogenzahnkupplung
Bild 9:
Bild 10:
Klauenkupplung
Bogenzahnkupplung
Seite 17
Montage
13.10.3 Besonderheiten beim
Motoranbau der Reihen
VC, SC und SLC
Die axial steckbare Wellenkupplung ist für dynamische und spielarme Einsatzfälle geeignet.
Aufbau:
• Konusnabe, mit integrierter reibschlüssiger
Wellen-Naben Verbindung ist bereits in der
Antriebswelle bei VC-Getrieben montiert. Bei
den SC- und SLC-Getrieben ist eine formschlüssige Wellen-Nabenverbindung montiert.
• Evolventenzahnkranz aus Kunststoff
• Klemmnabe Typ KN oder KNN (Bild 11) oder
Spannringnabe Typ SN (2-teilig, Bild 12))
Die Kraftübertragung erfolgt über Reibschluss.
Bei Typ KNN ist motorseitig ein zusätzlicher
Formschluss durch eine Passfeder gegeben. Auf
den kontrollierten Anzug der Klemm- bzw. der
Spannschrauben und auf die Beschaffenheit
der Kontaktflächen ist besonders zu achten.
Passungspaarung Motorwelle - Nabe k6/H7
wählen. Bei anderen Wellentoleranzen können
sich die im Katalog angegebenen Drehmomente verändern – bitte Rücksprache mit ATEK
(Technik).
Montage von Klemmnaben auf der Motorwelle
• Nabenbohrung und die Motorwelle reinigen
und entfetten
• Klemmschraube leicht lösen
• Nabe auf Welle aufschieben
• Maß A am Getriebe ausmessen
Kupplungsgröße
Kupplungsdurchm. D [mm]
Klemmschraube DIN 912
Abstandsmass S
Abstandsmass B = (A - S)
Anzugsmoment TA [Nm]
14
30
M3
1,5
A - 1,5
1,34
19/24
40
M6
2
A-2
10,5
24/28
55
M6
2
A-2
10,5
28/38
65
M6
2,5
A -2,5
25
38/45
80
M8
3
A-3
25
Tabelle 9: Klemmnabe
Montage von Spannringnaben auf der
Motorwelle
Nabenbohrung und Welle reinigen und anschliessend mit dünnflüssigem Öl einölen (z.B.
Castrol 4 in 1).
Achtung: Öle und Fette mit Molybdän-Disulfid- oder Hochdruckzusätzen, sowie Gleitfettpasten dürfen nicht verwendet werden.
Kupplungsgröße
Kupplungsdurchm. D [mm]
Spannschrauben
Abstandsmass S
Abstandsmass B = (A - S)
Anzugsmoment TA [Nm]
14
30
4xM3
1,5
A - 1,5
1,34
19/24
40
6xM4
2
A-2
2,9
Die Spannschrauben leicht lösen und den
Spannring geringfügig von der Nabe abziehen,
so dass der Spannring lose aufliegt – Nabe
auf die Motorwelle auf-schieben - Maß A am
Getriebe ausmessen – Abstandsmaß B (aus
Tabelle 10) einstellen. Die Spannschrauben
gleichmässig über Kreuz auf dass in Tabelle 10
angegebene Anzugsmoment anziehen. Vorgang
so oft wiederholen, bis das Anzugsmoment bei
allen Schrauben vorliegt.
24/28
55
4xM5
2
A-2
6
28/38
65
8xM5
2,5
A -2,5
6
38/45
80
8xM6
3
A-3
10
Tabelle 10: Spannringnabe
• Abstandsmaß B gemäß Bild 13 mit den Werten aus Tabelle 9 einstellen.
Bild 11: Klemmnabe
Bild 12: Spannringnabe
• Klemmschraube mit dem Anzugsmoment aus
Tabelle 9 anziehen
13.10.4 Besonderheiten beim Motoranbau der Reihen VLM und SLM
Die Installation in explosionsgefährdeten
Räumen ist nicht gestattet, ausgenommen sind
Motoren mit entsprechender Zulassung.
• Abstand zwischen der Lufteintrittsfläche und
nächsten Wand sollte mindestens dem halben
Motordurchmesser entsprechen
• gelieferte Schutzart und Wärmeklasse mit den
Bedingungen der Aufstellung vergleichen
• Bei vertikale Aufstellungen mit oben liegendem Lüfter empfehlen wir ein Lüfterschutzdach oder eine maschinenseitige Abdeckungen
• bei großen Temperaturschwankungen oder hoher Luftfeuchtigkeit Stillstandsheizung einsetzen
Bild 13: Montage AdServo
Seite 18
• auf ausreichende Frischluftzufuhr und freie
Kühlrippen sowie freie Ansaug- und Ausblasöffnungen des Lüfters achten
• Vor Inbetriebnahme ist der Isolationswiderstand der Motorwicklungen zu prüfen / bei
25°C größer 5MΩ
Seite 19
Montage
• Elektrischer Anschluss darf nur durch fachkundiges Personal ausgeführt werden und
muss den geltenden Sicherheitsbestimmungen entsprechen
• Leistungs-/ Stromdaten müssen mit den
Daten des Stromnetzes übereinstimmen
• Spannungs- und Frequenzschwankungen
unterliegen DIN EN 60034-1
• 50Hz-Motoren können unter Beachtung der
Änderung von Leistung, Spannung, Moment und
Drehzahl an 60Hz-Netze angeschlossen werden
• Prüfung ob alle Anschlusskabel in Querschnitt
ausreichend dimensioniert sind (DIN VDE 0298)
• der Erdungsanschluss befindet sich in der
Nähe oder direkt im Klemmenkasten
• Kabeleinführungen sind mit Verschraubungen
nach DIN 46320 /T1 zu versehen
• zur Überprüfung der Drehrichtung sollte der
Antrieb in seiner Einbaulage zunächst ohne angeschlossene Maschinenteile betrieben werden
• Für einen „rechtslauf“ der Maschine die Phasensequenz L1, L2, L3 mit den Klemmen U1,
V1 und W1 übereinstimmen. Eine Änderung
der Drehrichtung kann durch Vertauschen
zweier beliebiger Phasenleiter erfolgen.
Sternschaltung
Dreieckschaltung
Anschluß SternDreieckschalter
Doppelgetriebe
Motorschutzeinrichtungen
Zum Schutz des Antriebes gegen Kurzschluss,
Überlast oder einphasigen Betrieb ist gemäß
einschlägigen Installationsvorschriften ein
Schutzschalter oder ein thermischer Überstromauslöser zu installieren. PTC-Fühler (Kaltleiter)
sind an ein geeignetes Auslösegerät anzuschließen. Thermostate sind selbstschaltend
vorverdrahtet.
Anlauf von Käfigläufermotoren
Wird die Direkteinschaltung als Anlassverfahren
für den Antrieb gewählt, muss das angeschlossene Stromnetz und die Anschlussleitungen
in der Lage sein, den Anfahrstrom zu tragen.
Benötigt die angeschlossene Arbeitsmaschine
kein erhöhtes Anfahrmoment (das Widerstandsmoment der Arbeitsmaschine ist kleiner als
das Nenndrehmoment des Antriebes), ist der
Stern-Dreieck-Anlauf vorzuziehen. So wird der
starke Anfahrruck vermieden und bei häufigen
Startvorgängen die Lebensdauer des Antriebes
erhöht. Der Anlaufstrom und das Anlaufmoment
beträgt ca. 1/3 gegenüber der bei der Direkteinschaltung.
Die Umschaltung von der Stern- in die Dreieckschaltung sollte in der Nähe der Motornenndrehzahl erfolgen, da sonst der Umschaltstrom
fast so groß ist wie bei einer Direkteinschaltung. Der Motor kann auch durch Einsatz von
elektronischen Sanftanlassern hoch gefahren
werden. Der Sanftanlasser bewirkt ein stoßfreies Hochfahren der Maschine mit einem stark
reduzierten Anlaufstrom.
14 Doppelgetriebe / Getriebekombinationen
Diese Getriebe besitzen mindestens zwei
Ölräume, welche jeweils mit einem Ventil /
Filter entlüftet und hinsichtlich ihres Ölstandes
kontrolliert werden müssen.
15 Inbetriebnahme
• Getriebe auf Raumtemperatur bringen, sofern
nicht bei Raumtemperatur gelagert wurde
• sofern für das Getriebe eine Entlüftungsfilter/ventil geliefert wurde ist dieser/dieses vor der
Inbetriebnahme einzuschrauben
• in ungekuppeltem Zustand prüfen, ob sich die
Antriebswelle gleichmäßig und ohne hartenPunkt in beiden Drehrichtungen durchdrehen
lässt, dabei ist auf ungewöhnliche Geräusche
zu achten
• sofern eine falsche Drehrichtung zu Schäden
in der Arbeitsmaschine führen, Getriebe in
ungekuppeltem Zustand auf die richtige
Einbaulage und Drehrichtung überprüfen
• ist ein Probebetrieb möglich, achten Sie darauf, dass ausreichender Schutz vor drehenden Teilen vorhanden ist und die Passfedern
(z.B. durch Klebeband) gesichert sind
• bei ungewöhnlichen Geräuschen, Schwingungen oder Temperaturen über 90°C den
Antrieb stillsetzen und ATEK unterrichten
16 Probelauf
Besteht die Möglichkeit zu einem Probelauf, so
sollte bei maximaler Belastung und Drehzahl
unter ungünstigsten Bedingungen bei Erreichung der maximalen Getriebetemperatur auf
folgende Punkte geachtet werden:
1.Ungewöhnliche Geräuschentwicklung (mahlend, klopfend, schleifend)
Am abgekühlten Getriebe ist zu prüfen
1.Undichtigkeiten, Ölspuren
2. Fester Sitz aller Bauteile
2.Ungewöhnliche Schwingungen
3.Ungewöhnlicher Geruch, Dampf oder Rauch
4. Ölleckagen an den Wellendichtungen, den
Gehäusefugen, den Entlüftungsfilter / -ventil
(sofern erforderlich)
3. Klemmverbindungen wie z.B. Kupplungen,
Schrumpfscheiben (Abdeckung demontieren) usw. sind auf Durchrutschen zu prüfen
4. nach der Prüfung sind alle Abdeckungen zu
montieren
Bild 14: Motorklemmleiste
Seite 20
Seite 21
Wartung
17 Wartung
Beim Zusammenbau sollten neue Schrauben
mit gleicher Festigkeitsklasse eingesetzt und
mit dem Drehmoment gemäß Punkt 13.7,
Tabelle 2 angezogen werden. Vor der Monatge
ist der O-Ring auf Schadstellen zu untersuchen
(ggf. austauschen) und mit Fett einzustreichen.
Die Schrauben sind fettfrei zu montieren.
Bitte bachten Sie, dass jeglicher Garantieanspruch mit dem Öffnen der Getriebe erlischt.
Daher sollten die Getriebe in dieser Zeit nur
bei ATEK oder nach Zustimmung duch ATEK
geöffnet werden.
Ölstände
Im Regelfall wedern die Kegelradgetriebe halb
voll gefüllt (Bild 15-17). Die Füllstände der Schneckengetriebe entnehmen Sie bitte Bild 21.
Ölstand prüfen
Das Getriebe steht still, ist vor unbeabsichtigter
Inbetriebnahme und vor lastseitigen Rückdrehmomenten zu sichern und je nach Lastzustand
vom An- / Abtrieb zu entkoppeln.
Seite 22
Achtung!
Bei heißen Getrieben Verbrennungsgefahr!
d) Ölkontrolle über Rohrbogen und Messstab.
Der Messstab wird vorsichtig herausgedreht,
mit einem fusselfreien Tuch abgewischt, eingeschraubt und nach dem Herausschrauben abgelesen (Bild 17).
Bild 17: Rohrbogen
Varianten der Ölkontrolle:
Zur Ölstandskontrolle über den Getriebedeckel
sowie bei kleineren Schneckengetrieben der
Reihe S, SL, SLM, Baugröße 040 bis 100 und
AdServoGetrieben der Reihe VC, SLC und SC
bitten wir um Rücksprache mit ATEK.
e) Ölkontrolle über Ölschauglas
Der Ölstand sollte sich auf Mitte Ölschauglas befinden (Bild 18 und 19)
a) Ölkontrolle über Ölkontrollschraube M6
Die Schraube samt Unterlegscheibe aus
Kupfer wird vorsichtig herausgedreht. Öl
muß nun aus dem Getriebe herausfließen.
b) Ölkontrolle über die seitliche Verschlussschraube
Die Verschlusschraube wird vorsichtig herausgedreht und gemäß Bild 15 der Ölstand
mitttels Prüfdraht gemessen.
Bild 18: Ölstand Schneckengetriebe
c) Ölkontrolle über oben liegende Verschlussschraube
ach dem Herausschrauben der Verschlussschraube wird mit einem sauberen
Prüftstab / -draht der Ölstand gemessen und
an der Außenseite des Gehäuses angehalten. Der Ölstand sollte sich dann auf halber
Gehäusehöhe befinden (Bild 16).
2.
5.
1.
3.
h
Öffnen der Getriebe
Beim Öffnen der Getriebe ist darauf zu achten,
dass keine Schmutzpartikel oder Bauteile in
das Getriebe fallen, die Lage aller Bauteile
(insbesondere der Wellen) gekennzeichnet wird
und eine Verwechselung der Lamminium- und
Passscheiben ausgeschlossen ist. O-Ring- /
Flächenabdichtungen sind in gleicher Güte /
Abmessung zu erneuern. O-Ringe vor der Montage einfetten.
Getriebe ist abgekühlt, befindet sich in Einbaulage und die Ölmengen haben sich gesetzt.
h/2
Alle ATEK-Antriebe benötigen nur ein Minimum
an Wartung. Bei Getrieben mit Lebensdauerschmierung beschränkt sie sich auf die
regelmäßige Kontrolle auf Schmierstoffverluste
durch Leckagen, die visuelle Zustandskontrolle
der Dichtungen und ggf. Temperaturmessung.
Bild 15: Seitliche
Verschlußschraube
Bild 16: Oben liegende
Verschlussschraube
Bild 19: Ölstand Kegelradgetriebe
Seite 23
Wartung
1.
2.
2.
Kennzeichnung
Laminumscheiben
keine Einfüllschraube vorhanden ist, kann die
Befüllung über die Bohrung des E-Filters, die
Ölkontrollbohrung oder den Getriebehals erfolgen. Die Bohrung ist sicher zu verschließen. Ist
das Gewinde oder die Dichtung der Schraube
beschädigt sind diese auszutauschen.
Austausch von Lagern
Die Lagerlebensdauer entspricht den einschlägigen Richtlinien für Industriegetriebe. Ein Austausch der Lager ist nur bei Lagerschäden (zu
hohe Temperatur, Geräusch, Lagerspiel usw.)
erforderlich. Bei Unstimmigkeiten bitten wir um
Rücksprache mit ATEK.
Öl wechseln:
• Auffanggefäß unter die Ablassschraube stellen
Prüfung von Kupplungen
Klauenkupplungen (ROTEX®) besitzen eine Elastomerstern, welcher bei extremer Wellenverlagerung oder Momentenbelastung Verschleiß
ausgesetzt ist. Unterschreitet die Sternbreite
nach Bild 23 die Toleranzen aus Tabelle 11
oder weist sonstige Beschädigungen oder Verfärbungen auf, ist der Stern gegen einen neuen
Stern gleicher Güte auszutauschen.
• Vorsichtig die Ablassschraube herausdrehen
Bild 20: Halsdemontage, Schritt 1
Bild 21: Schritt 2
f)Ölkontrolle über Demontage Getriebehals/
Motorlaterne (Bild 20-22, nicht für Getriebe
nach ATEX). Diese Meßmethode solle nur im
Ausnahmefall, z.B. bei größeren Leckagen,
bei Kegelradgetrieben (Reihen V, VS, VL, VLM,
VC) angewendet werden. Diese Getriebe
sind mit einer Lebensdauerschmierung
versehensind, welche frühestens bis zum
ersten Wechsel der Radialwellendichtungen
ausgetauscht werden sollte. Bei Unkenntnis
über den konstruktiven Aufbau der Getriebe,
können Sie sich eine Schnittzeichnung Ihres
Getriebes im Internet unter Service / Ersatzteile ansehen, speichern oder drucken.
Vorzugsweise sollte bei Kegelradgetrieben der
Getriebehals/ Motorlaterne demontiert werden,
da hier keine Beschädigung der empfindlichen
Radialwellendichtungen zu erwarten ist.
Zuerst kennzeichnen Sie die Lage der Wellen
zueinander und des Getriebehalses / der
Motorlaterne zum Gehäuse mit einem Filzstift
/ einer Anreissnadel. Danach lösen Sie die Befestigungsschrauben (1 bis 2) und demontieren
mit Hilfe zweier Gewindestangen mit Schlagstück den Getriebehals entsprechend Bild
21/22 Durch den Einsatz von Hebelwerkzeugen
kann die Laminiumscheibe unter dem Deckel
Seite 24
Bild 22
beschädigt werden. Während der gesamten
Arbeit dürfen die Wellen nicht verdreht werden,
damit nach der Monatge die Zahnstellung
zueinander erhalten bleibt.
Wird die Demonatge eines Getriebedeckels erforderlich, bitten wir um Rücksprache mit ATEK.
Muß ein Getriebedeckel demontiert werden,
so ist vorzugsweise der Deckel an Seite 6 zu
demontieren. Für Seite 5 (Seite an der das
Rad liegt) bitten wir um Rücksprache. Hier ist
wie bei der Halsdemontage zu verfahren. Mit
dem Deckel wird jedoch auch die Dichtung
herausgezogen. Aus diesem Grund muß der
Dichtringsitz auf der Welle sauber und rostfrei
sein. Die Dichtung sollte nicht aus dem Deckel
demontiert und nicht beschädigt werden. Daher
ist der Deckel möchlichst rechtwinklig zur Welle
abzuziehen.
Öl auffüllen:
Stimmt der Ölstand nicht, kann unter Angabe
der Seriennummer die Ölsorte und Ölmenge
bei ATEK erfragt werden. Bei Getrieben nach
ATEX kann die Ölsorte dem Typenschild entnommen werden. Steht nur eine der zulässigen Ölalternativen zur Verfügung, so ist ein
vollständiger Ölwechsel vorzunehmen. Sofern
• Achtung bei nicht vollständig abgekühltem
Getriebe besteht Verbrühungsgefahr
• Getriebe so hinlegen, dass das Öl vollständig
ausläuft
• Bei Verwendung alternativer Ölsorten ist das
Mischen der Öle zu vermeiden
Ist aus der Anwendung keine Spielzunahme zulässig, so ist auch der Verschleiß der Kupplung
auszuschließen. Der Kupplungsverschleiß ist in
diesem Fall erstmalig nach 1000 Betriebsstunden spätestens nach 3 Monaten zu prüfen.
• Schraube und Dichtung auf Beschädigungen
prüfen, ggf. austauschen und unter Verwendung eines mittelfesten Klebers einschrauben
• Ölmenge gemäß ATEK- Auskunft / Typenschild
einfüllen und nach 15 Minuten an der Kontrollöffnung den Ölstand prüfen
Verschleißgrenze
Typ
14
b normal 10
b min
19/24 24/28 28/38 38/45 42/55
7
8,5
11
13
16
7,5 5,2
6,5
8,2
9,6
12
Tabelle 11: Verschleißgrenzen der Elastromersterne
• Kontrollöffnung verschließen
Hinweis
Ölverluste deuten in der Regel auf einen Defekt
des Dichtungssystems hin. Dieser ist nicht
immer von außen sichtbar, da das Öl bei den
Typen VL, VLM und VC auch in den Hohlraum zwischen Motor und Getriebe (Laterne)
auslaufen kann. Getriebe nach ATEX verfügen
an der Unterseite der Motorlaterne über eine
abgedichtete Kontrollschraube. Ein minimaler
Ölverlust kann auch bei einem erstmaligen Erreichen einer maximalen Temperatur über den
Entlüftungsfilter erfolgen. Nach jedem Ölverlust
ist das Ölniveau zu kontrollieren.
b
b min
Bild 23:
Bild 24:
Zahnkranzklauenkupplung
Bogenzahnkupplung
Seite 25
Wartung
Bogenzahnkupplungen haben gemäß Bild 23
eine max. zulässiges Verdrehflankenspiel s von
siehe Tabelle 5.
Bowex
Größe
38
42
48
65
80
Verdrehflankenspiel s
pro Nabe [mm]
1.7
1.7
1.8
2.5
2.7
Tabelle 5: Kupplungsverschleiß Zahnkupplungen
Austausch der Radialwellendichtringe
Der Austausch der Radialwellendichtungen soll
je nach der Belastung durch Umwelteinflüsse
und der Temperaturbelastung (stark drehzahlabhängig) nur durch fachkundige Personen
oder durch den Hersteller erfolgen. Beschädigungen der Wellensitze sind unbedingt zu
Störung
auffällige gleichmäßige
Laufgeräusche
radial oder axial bewegliche
Getriebewellen
auffällige gleichmäßige
Laufgeräusche, in Abhängigkeit
der Zahneingriffsstellung
Entsorgung
vermeiden. Eine Anleitung zur Demontage und
Montage finden Sie unter www.atek.de.
Neue Wellendichtringe dürfen nicht auf die
gleiche Laufspur oder beschädigte Wellenpassungen gesetzt werden. Das Nacharbeiten der
Wellenpassungen durch den Kunden ist nur bei
entsprechender Fachkenntnis sinnvoll.
Korrosionsschutz
Je nach den Einflüssen aus der Umgebung
ist der Korrosionsschutz zu erneuern und der
Farbanstrich auszubessern.
Das Intervall zur Prüfung der Luftzirkulation
der Entlüftungsfilter / -ventile (Beseitigung von
Staubablagerungen) und den Wechsel der
Entlüftungsfilter / -ventile kann nur durch eine
autorisierte Person des Anlagenbetreibers
oder des Anlagenlieferanten festgelegt werden.
Mögliche Ursache
Defektes Lager
Defektes Lager
Defekter Radsatz
Defekte Kupplung
Getriebelärm mit Vibrationen
Defektes Lager
Ungleichmäßige Laufgeräusche Fremdkörper im Öl
Defekte Kupplung
Geruch nach Kunststoff
Defekter Wellendichtring
Ölverlust am Dichtring
Defekte Wellendichtung
Ölverlust am Gehäuse
Defekte Gehäusedichtung
Ölverlust am
Ungünstige Kombination von Drehzahl, DrehEntlüftungsfilter / -ventil
richtung, Temperatur, Ölstand, Einbaulage
Temperaturzunahme
Vielfältig
Getriebe blockiert
Defekter Radsatz oder Lager
Wellen drehen nicht oder nicht Welle- Nabenverbindung im oder am Getriebe
gleichmäßig
unterbrochen
Moment wird nicht übertragen Defekter Radsatz, Wellenbruch, loses Rad
Behebung
Lagerwechsel erforderlich, sollte
beim Hersteller erfolgen
Lagerwechsel erforderlich, sollte
beim Hersteller erfolgen
80% Reparatur:
Radsatz, Lager, Dichtringe und
ggf. Wellen tauschen
Austausch der Kupplung
Im Rahmen der Anlagenwartung sollten die
Wellendichtungen inspiziert und bei übermäßiger Wellenbelastung das radiale oder axiale
Lagerspiel an den Wellenenden geprüft werden.
Ersatzteilzeichnungen für Instandsetzungsarbeiten finden Sie im Katalog oder Internet.
18 Betriebsstörungen
Benötigen Sie technische Informationen oder
Hilfestellungen halten Sie bitte die Seriennummer des Getriebes bereit. Ferner sollten Sie
Angaben zur Art der Störung, dem Getriebeeinsatzfall, den Begleitumständen und zeitlichen
Störungsverlauf tätigen können.
19 Entsorgung
Bei der Entsorgung des Getriebes ist darauf zu
achten, dass das Getriebeöl einer autorisierten
Altölannahmestelle zur fachgerechten Entsorgung übergeben wird. Gehäuseteile können als
Gussschrott und Wellen, Rollenlager, Zahnräder
(ausgenommen Bronzeräder) und Schrauben
als Stahlschrott entsorgt werden.
Lagerwechsel erforderlich, sollte
beim Hersteller erfolgen
Rücksprache mit dem Hersteller
Austausch des Kupplungssterns
Austausch der Dichtung
Austausch der Dichtung
Austausch der Gehäusedichtung
Rücksprache Hersteller
Rücksprache mit dem Hersteller
Austauschen der defekten Teile
Rücksprache mit dem Hersteller
Rücksprache mit dem Hersteller
Tabelle 12: Betriebsstörungen
Seite 26
Seite 27
4 / 2009
w ww . a t e k . d e
AteK Antriebstechnik Willi Glapiak GmbH
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Tel.: + 49 - (0)4101/79 53-0
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