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GOSPEL FIRE
02
2014
NEWS
VIELE WUNDER AM
"SIEGES-SEE"
4
SCHULBÄNKE FÜR
DIE ARMEN
5
HOFFNUNG BEFLÜGELN
5
Wer unter dem
Schirm des Höchsten
sitzt und unter
dem Schatten des
Allmächtigen bleibt,
der spricht zu dem
HERRN: „Meine
Zuversicht und
meine Burg, mein
Gott, auf den ich
hoffe.“
Psalm 91,1.2
EIN FEST IM ZWEITGRÖSSTEN FLÜCHTLINGSLAGER (IN KENIA)
2
Liebe Geschwister und Freunde,
Dies waren die letzten Worte Jesu: „Gehet
hin in alle Welt und predigt … und macht zu
Jüngern alle Nationen, taufet sie und lehret
sie zu halten alles, was ich Euch befohlen
habe.“ (Matthäus 28,19)
Diese Worte begleiten die Christenheit
über Jahrhunderte hinweg. Viele haben
diesen „Befehl“ Jesu so verstanden, dass
sie die Welt christianisieren sollten. Dies
war aber offensichtlich nicht das, was Jesus
gemeint hatte.
Andere wiederum sahen den Schwerpunkt in evangelisieren ohne gute Nacharbeit und Juengerschaft zu gewährleisten.
Über Jahrhunderte wurden Menschen mit
Hilfe des Heiligen Geistes zur „Wiedergeburt“ geführt: mit Buße, Umkehr, Bekehrung.
Sie wurden, jeder für sich, zur wichtigsten
Entscheidung ihres Lebens begleitet, der
Entscheidung, Jesus als ihren Herrn und Heiland anzunehmen. Ihr Leben wurde dadurch
positiv verändert. Sie bekamen Sinn und Hoffnung in ihr Leben und dazu die Gewissheit,
das ihr Leben nach dem Tod nicht enden wird.
Ein wichtiger Aspekt des Missionsbefehls
scheint aber untergegangen zu sein:
„ … Nationen zu Jüngern zu machen“. In
Psalm 2,8 steht: „Bittet mich und ich gebe
euch die Nationen zum Erbteil.“
Wie das wohl praktisch aussehen mag?
Können ganze Nationen evangelisiert und zur
Jüngerschaft geführt werden? Was bedeutet
es, wenn eine Nation zu „Jüngern“ gemacht
werden soll?
Kann es sein, dass eine Nation dann
in die Juengerschaft tritt, wenn Gottes
Maßstäbe und biblische Werte in der
Gesellschaft zum Tragen kommen?
Sicher ist, es wird immer Menschen geben, die sich nicht bekehren wollen, aber
in der Gesellschaft sollte die Voraussetzung geschaffen sein, dass alle die wollen,
sich für Gottes guten Weg entscheiden
können. Und das in aller Freiheit.
Wenn Gottes Maßstäbe von Gerechtigkeit, Wahrheit, Toleranz, Frieden, gegenseitigem Respekt und Moral angewandt
werden würden, dann wäre Korruption,
Machtmissbrauch oder auch die Zwistigkeiten untereinander kein Thema mehr.
>>
1
GOTT BAUT DAS DACH
R IN KAKUMA
EINSATZ IM FLÜCHTLINGSLAGE
U
FORTSETZUNG: VORWORT
Es werden Männer und Frauen gesucht,
die Gottes Anliegen in die Gesellschaft
hineintragen. Gott sucht Jünger, die ihrerseits wieder Jünger ausbilden. Denen die
Nationen am Herzen liegen.
Jesus sagt in Matthäus 9: „Bittet den
Herrn der Ernte, das er Arbeiter sende.“ Es
braucht Menschen, die auf Gottes Ruf hören
und dann, erfüllt mit dem Heiligen Geist,
gehen (und mit der Unterstützung von Gemeinden/Kirchen) und in die verschiedenen
gesellschaftlichen Schichten hineinwirken:
In Kunst, Wirtschaft, Kirche/Gemeinden,
Medien, Bildungswesen, Familienpolitik,
Regierung … Alle Bereiche brauchen Jünger
Jesu, die es verstehen, Gottes Wertvorstellungen, Prinzipien und Gedanken, liebevoll
einfließen zu lassen.
Viel zu oft haben wir diese Bereiche
anderen überlassen, denen, die Gottes
Herzschlag nicht hören, seine Werte nicht
verstehen. Nur wenn wir uns aufmachen
und den Ruf Gottes für unser Leben wahrnehmen, können wir Nationen in Jüngerschaft bringen. Gemeinden sollten Menschen für diese Dienste ausbilden und sie
aussenden. Nur wenn wir dort, wo Gott uns
hineingepflanzt hat, zu blühen beginnen
und Frucht bringen, kann sein Reich gebaut
werden.
Denn so sollte es sein: „Gottesdienst ist
24/7“ – also immer, nicht nur am Sonntag.
Euer Peter Franz
2
m von der UNHCR – die für das
Flüchtlingslager zuständig ist – eine
Sondergenehmigung für unsere
Veranstaltung vor Ort zu erhalten, benötigten wir ein Wunder. In der Vergangenheit
hatten wir oft versucht in das Lager hineinzuwirken, den Menschen Ermutigung, Hilfe
und Heilung zu bringen. Doch wir mussten
die Veranstaltungen immer außerhalb abhalten, denn eine Genehmigung, ins Lager
hinein zu gehen, wurde uns nicht erteilt.
Als wir nun aber die schriftliche Genehmigung in den Händen hielten, wussten
wir, dass dies dieses Mal eine wunderbare
offene Tür für uns war. Also fingen wir an
Pläne zu schmieden, wie man von morgens
bis abends den Menschen im Lager dienen
könnte. Im Vorfeld mussten wir öfters nach
Kakuma fliegen, um dort mit den Gemeindeleitern und anderen verantwortlichen
Personen unsere Pläne und Gedanken zu
besprechen. Es wurden auch einige LKWLadungen Kleidung und Essen nach Kakuma
gebracht und dort an die neuen Flüchtlinge
verteilt. Hierfür bekamen wir Hilfe vom
National Council of Churches.
Der Glaube kommt
vom Hören
Das Flüchtlingslager in Kakuma beherbergt über 140 000 Flüchtlinge aus ca.
sieben afrikanischen Staaten. Im Moment
kommen viele neue Flüchtlinge aus dem
Südsudan dazu. Der entflammte Konflikt
zwischen den Dinka, den Nuer und den Murilei veranlasst viele Menschen, ihre Heimat
aufzugeben und nach Kakuma zu flüchten.
Kakuma, das im Norden Kenias liegt, ist das
zweitgrößte Flüchtlingslager in Land.
Wir hatten nun die Genehmigung erhalten, von morgens 8.00 Uhr bis abends
18.30 Uhr Veranstaltungen abzuhalten. Ein
riesiges Wunder! Um diese Chance auch gut
auszunutzen, planten wir den ganzen Tag
lang Gottesdienste abzuhalten. Sich allerdings bei Temperaturen von über 40 Grad zu
versammeln, ist herausfordernd. Aber auch
hierfür ergab sich eine Lösung! Wir stellten
ein riesiges Zelt auf, unter dessen Dach wir
uns in der Tageshitze versammeln konnten.
WUNDER BEIM AUFBAU
Zum Aufbau des Zeltes benötigt man
ca. 20 Leute. Es gab einige freiwillige
Helfer, die mit Hand anlegen wollten. Es
war vereinbart, das jeder Helfer ein kleines
Dankeschön bekommen würde. Doch nach
zwei Stunden war es vorbei mit der Hilfe.
Es stellte sich heraus, dass das „kleine Dankeschön“ für die Südsudanesen zu wenig
war. Sie wollten einen „ordentlichen“ Lohn.
Wir waren auf so etwas nicht eingestellt
und hatten auch nicht die Mittel dazu. So
verließen uns die Brüder demonstrativ.
Was sollten wir jetzt machen? Wir benötigten jeder einzelne Person, um die riesige
Zeltplane vor Einbruch der Dunkelheit zu
spannen. Sollte die Plane über Nacht auf
Schulung für die
Nacharbeit
Aus unserem Flugzeug: Das Flüchtlingslager
dem Boden bleiben, könnte jeder sich
daran zu schaffen machen und sich Teile
rausschneiden, um sein eigenes, kleines
Zelt aufzubessern.
Unsere sechs technischen Mitarbeiter
begannen dann, alleine die schwere Plane
hochzuziehen. Es schien unmöglich. Doch
plötzlich geschah es: ein Windstoß kam,
fuhr unter die Plane und hob sie nach
oben. Unsere Mitarbeiter mussten nur noch
die Stangen darunterschieben und in die
richtige Position bringen.
Alle waren erstaunt, als das Zelt am
Abend stand und allen wurde klar, das diese Veranstaltungen ein großer Segen sein
würden. Gott hatte wieder einmal übernatürlich eingegriffen!
Bald hatte es einen Spritznamen: „das
Mutterzelt aller Zelte“, denn das riesige
Zelt stand im Mittelpunkt aller kleinen
Die Liebe Gottes
verbindet Kulturen
Flüchtlingszelte. Und in diesem „Mutterzelt“ durften wir Gottes Liebe, Gottes
Größe und Gottes freimachende Botschaft
ganz klar verkündigen.
Spürbarer Frieden
Nur zwei Wochen vor den Veranstaltungen war ein Kampf zwischen zwei südsudanesischen Stämmen ausgebrochen. Die
unterschiedlichen Stämme haben auch im
Flüchtlingslager große Probleme miteinander. Der Konflikt im Heimatland wird
mit ins Lager gebracht und so benötigt es
eine gute Kontrolle und Überwachung, von
Seitens der kenianischen Regierung, um
alles Ruhig zu halten.
Wir empfanden den Frieden im Lager als
instabil, es benötigte nicht, viel um Unruhen ausbrechen zu lassen. Die Behörden
meinten aber, das unsere Veranstaltungen
den Menschen helfen würden, Frieden zu
schaffen und Hoffnung zu schöpfen.
Sie sagten: „Den Frieden, den verkündigt ihr. Macht weiter, auch wenn es
abends etwas länger wird, oder ihr einen
Tag länger bleiben wollt. Wir geben euch
alle Freiheit, denn ihr macht eine sehr gute
Arbeit.“ Ein besseres Feedback können wir
uns gar nicht wünschen!
Wunderbare Zeugnisse
Am zweiten oder dritten Abend wurden
zwei völlig blinde Frauen geheilt. Ein Junge
kam mit seiner Großmutter und erzählte
ganz begeistert, dass sie ihn plötzlich
wieder als ihren Enkel erkannte.
Eine andere Frau kam am vierten Abend
zu uns. Sie hatte sieben Jahre (!) Blutungen, hatte viel Geld an Ärzte und Zauberer
verloren – doch nichts und niemand konnte
helfen. Man hatte am dritten Abend für sie
gebetet und Gott hatte sie völlig geheilt
und die Blutung gestoppt.
Eine Herausforderung für die
weitere Betreuung der Menschen
Besonders herausfordernd war dieses
Mal die Nacharbeit, denn viele, die eine
Entscheidung für Jesus getroffen hatten,
konnten weder lesen noch schreiben.
Zusätzlich konnten auch viele der Ordner
keins von beidem. Ausgefüllte Entscheidungskarten gab es daher nur wenige, und
diese sollen ja eigentlich den weiteren
Kontakt zu den Neubekehrten sicherstellen.
Wir beten und vertrauen Gott, dass er
den wenigen Pastoren vor Ort viel Kraft
und Weisheit gibt, diese schwierige Aufgabe nun zu lösen.
VON LÄHMUNG GEHEILT – EIN BESUCH BEI MOSE
Während unserem Einsatz in einem Flüchtlingslager in der
Stadt Kakuma, machte sich unser Media-Mitarbeiter Steve auf
die Suche nach Moses, einem Mann, der vor ein paar Jahren ein
Wunder Gottes an eigenem Leibe erleben durfte.
Voller Freude berichtete Moses nun von seiner Heilung: „Seit
meiner Geburt war ich schwer behindert. Meine Mutter musste
mich immer überall hin tragen, oder ich musste auf allen Vieren
krabbelnd vorwärts kommen. Das war eine schwere Zeit für
mich. Dann hat mir ein Pater ein paar Krücken geschenkt. So
konnte ich endlich „normal“ in die Schule gehen.
Im Jahr 2012 besuchte ich eine Evangelisationsveranstaltung
der GFI und begann das zu glauben was ich hörte. Gott schenkte
Gnade und ich wurde geheilt. Ich sprach nur zwei Worte zu Gott:
‚Heile mich‘! Und er hat mir sofort geantwortet!“
Moses ist nun volkommen gesund und kann selbständig und
ohne Krücken laufen. Heute arbeitet er als Schuhmacher und unterstützt damit seine Familie.
Wir sind Gott sehr dankbar für das Wunder, das er an Moses
getan hat. ER ist groß und sorgt für uns!
VIELE WUNDER AM "SIEGES-SE
E"
EINSATZ IN PORT VICTORIA
Taufe im Victoria See
I
n Port Victoria, am Victoriasee, hatten
wir unseren nächsten Einsatz. Aids
ist in diesem Gebiet stark verbreitet
und viele hängen dem Animismus (einem
Geisterglaube) an.
Die Gegend am Victoriasee ist geprägt
von Angst vor bösen Geistern, überwiegend vor „Wassergeistern“. Diese gilt es
zu besänftigen – egal wie. Es kommt sogar
vor, dass Menschen als Opfer gebracht
werden. Sie werden vergiftet und in den
See geworfen.
Jesus hat solch einen Zustand so
beschrieben : „Sie sind wie Schafe ohne
einen Hirten“ und sie sind „mühselig und
beladen“. Zu solchen Menschen sagt er:
„Kommt her, alle die ihr mühselig und
beladen seid, ich will euch erquicken.“
(Matth.11,28)
Was für eine freimachende Botschaft
haben wir zu verkündigen! Wir brauchen
keine Angst mehr zu haben vor irgendwelchen Geistern. Nicht etwa, weil es sie nicht
gibt, sondern weil Jesus der Herr ist und
jede Macht muss sich vor IHM beugen.
Und auch in Port Victoria konnten wir
Gott als ein Gott erleben, der die Menschen befreit und heilt:
Begeisterung für Jesus in der Menge
Mächtige Taten Gottes
Ein Mädchen, das viele Jahre lang taub
war, konnte plötzlich wieder hören. Blinde
konnten wieder sehen und viele wurden
von bösen Mächten befreit.
Unser Mitarbeiter Nathan Onyango
blieb zwei Tage länger in der Stadt und
mischte sich unters Volk. Da ihn hier
keiner kannte, konnte er unbemerkt mithören, wenn Menschen über die Evangelisation sprachen. Ein Mann berichtete ganz
begeistert, dass er seinen Arm wieder
gebrauchen konnte, was vor dem Gebet
für Kranke nicht möglich war. Ein anderer
stand neben einem Blinden, der plötzlich
wieder sehen konnte.
Ein Traum wird Wirklichkeit
Eine ältere Frau berichtete uns von
einem Traum, den sie hatte: Sie war
umgeben von vielen Menschen bei einer
großen Veranstaltung und dort wurde sie
dann geheilt. Als sie erwachte, konnte sie
mit diesem Traum nicht viel anfangen. Sie
erzählte es Bekannten und jemand berichtete ihr von der kommenden Evangelisation in Port Victoria. Also machte sie sich
einige Tage später auf, um die Evangeli-
sation zu besuchen. Humpelnd und mit
Gehhilfe kam sie an.
Bei unserer Abendveranstaltung beteten wir für die Kranken. Nun erlebte sie
genau das, was sie zuvor geträumt hatte:
Sie konnte wieder normal gehen, völlig
schmerzfrei und ohne Gehhilfe, so, wie
sie es in ihrem Traum erlebt hatte. Der
Unterschied war nur der, das sie dieses
Mal nicht aufwachte, denn der Traum war
Realität geworden.
Sie berichtete sofort vor Tausenden von
Zeugen von ihrem Erlebnis.
Es ist so genial zu sehen, wie Gott durch
Träume Menschen vorbereitet und dann
sein Wort durch Zeichen und Wunder bestätigt. Wir können nur sagen: Danke Jesus!!!
Der Platz ist gefüllt mit Zuhörern
HAUTNAH ERLEBT – MISSIONSEINSATZ IN KENIA. VON UWE GRESCHNER
Im Juni fand ein zweiwöchiger Missionseinsatz für Schüler des
Stuttgarter Bibel-Lehrzentrums statt. 9 Teilnehmer machten
sich unter der Leitung von Pastor Stefan Krust auf den Weg nach
Kenia. Am wunderschönen Viktoriasee unterstützte die Gruppe
eine fünftägige Großevangelisationen von GFI und bereicherten
das Programm mit ihren Darbietungen und Lebenszeugnisse.
Besonders der „Jesus Dance“ beeindruckte die afrikanischen
Besucher mächtig. Sie hatten wohl noch nie gesehen, dass
Weiße so temperamentvoll tanzen können. Die Gruppe besuchte
auch Schulen und Gottesdienste. Sie
berichteten dort von ihrem Leben in
Deutschland, und einige hatten die
Gelegenheit zu predigen. Die Schüler des SBL erlebten, wie hunderte
Menschen ihr Leben Jesus übergaben.
Viele Besucher wurden von Krankheiten geheilt. Am Ende der Reise
ging es dann noch auf Safari in den Massai Mara Nationalpark, um
die afrikanische Tierwelt zu bewundern. Die Teilnehmer erlebten
eine sehr gelungene Missionsreise in eine ferne Kultur und hatten
dabei viel Spaß. Vielen Dank an die Evangelisten Rainer Brose und
Peter Franz, die den Einsatz vor Ort leiteten!
Ein kurzer Bericht von Daniel Schweizer:
Wir haben für einen jungen Mann gebetet, der nicht richtig laufen
konnte – alle zwei Meter ist er hingefallen. Nach dem Gebet konnte
er richtig gehen! Am Sonntag auf dem Weg zur Taufe sahen wir ihn
wieder: Er ging selbst zum Wasser, um sich taufen zu lassen.
Ich kann es jedem empfehlen, so etwas einmal mitzumachen. Es
wird dich im Glauben stärken und du kannst dort Feuer und Kraft
schöpfen für dich und deine Gemeinde vor Ort.
4
NEUE SCHULBÄNKE FÜR DIE AR
MEN
P
astor Zedekiah hatte vor zwei Jahren eine kleine
Schule in einem der ärmsten Viertel von Eldoret
begonnen Er hatte die Not dort gesehen und
wollte den Kindern das Lernen ermöglichen. Er hatte
mit sehr wenigen Mitteln diese Schule begonnen.
Inzwischen hat er 300 Kinder und vier Lehrer, die für
wenig Geld unterrichten. Einige Schüler mussten allerdings während des Unterrichts auf
dem Boden sitzen. Wir durften ihnen nun 15 Schulbänke bringen, um ihnen ein besseres
Lernen zu ermöglichen.
Zwei Halbwaisen konnten wir den Schulbesuch bezahlen. Ihre Mutter ist selbst ein Waisenkind aus Turkana und wurde viele Jahre
von Peters Eltern unterstützt. Ihre beiden Kinder hatte sie ohne Vater großgezogen und auch weitestgehend ohne fremde Hilfe durch
die Schule gebracht. Doch sie bekam nun Probleme, die Kosten für die höheren Klassen zu bezahlen. Die letzten drei Jahre hat GFI ihr
immer wieder geholfen. Jetzt sind es noch zwei Jahre bis die Kinder die Schule abschließen können. Sie sagen herzlichen Dank für die
Unterstützung. Vielen Dank an alle GFI Spender, die es ermöglicht haben, dass diese Kinder eine gute Schulbildung bekommen!
HOFFNUNG BEFLÜGELN
HILFE WO NOT IST: AUSBILDUNG
FÜR DEN SUDANESEN PAUL PIOK
M
D
er Motor ist bestellt!! Im Ganzen haben wir nun um die
45 000 Euro gesammelt!! Ist Gott nicht gut!!
Es fehlen also nur noch 25 000 Euro um das gesteckte
Ziel von 70 000 Euro zu schaffen. Die erste Anzahlung von
25 000 Dollar (18 000 Euro) wurde gemacht.
Unser Ziel ist es Ende September den Restbetrag für Motor,
Propeller und andere Teile zu bezahlen und sie dann aus Texas,
per Luftfracht, liefern zu lassen.
ICH BIN BEGEISTERT WIE GOTT MENSCHEN GEBRAUCHT UM
DIES ALLES MÖGLICH ZU MACHEN. Bald wird das Flugzeug wieder
viele Jahre gute Dienste leisten können. Viel humanitäre Hilfe bringen, aber auch geistliche Hilfe durch das Evangelium.
Herzlichen Dank an alle die so treu und großzügig gespendet
haben. Danke das Ihr Gottes Sache so ernst nehmt. Danke auch an
die, die gerne gegeben hätten aber nicht die Mittel hatten. Danke
für all Eure Gebete diesbezüglich. Wir schätzen Euch alle sehr!
WERDE
FLUGZEUGPATE!
10 Euro
im Monat
Mit nur
eb und
sicherst Du Betri
unserer
Instandhaltung
Cessna 182c
5
Wer gerne auf unser Flugzeug Portal
gehen möchte um den Barometer zu
verfolgen, findet ihn unter folgendem
Link: www.flugzeug.gfi-ministries.org
(da viele auf unser Missionskonto
spenden wird es auf der Barometer nur
bedingt angezeigt. Wir justieren es
immerwieder)
ein Name ist Paul Piok. Ich stamme aus dem Südsudan.
Durch politische und Stammesunruhen habe ich einen
großen Teil meiner Familie verloren. Daraufhin habe ich
meine Frau und meine Kinder nach Eldoret gebracht. Mein Herz
brennt für die Sache Gottes und auch für mein Volk. In meine
Klink kommen täglich viele Menschen, da die Nöte im Sudan sehr
groß sind. In der Vergangenheit stieß ich aber in meinem beruflichen Alltag oft an meine Grenzen, da meine Ausbildung nicht
ausreichte. Da entstand der Wunsch in mir, mich noch besser
ausbilden zu lassen. Doch die nötigen Mittel fehlten. Nun hat GFI
mir ermöglicht, ein Studium zu machen. Dafür bin ich von Herzen
dankbar. Möge Gott ihren Dienst weiterhin segnen!
PARTNERTREFFEN IN KENIA
Wir möchten in Kenia
unseren Freundeskreis
weiter ausbauen und
mehr Kenianer bei GFI
integrieren. Denn wir
brauchen Menschen
hier vor Ort, die gezielt
für uns beten und
uns auch finanziell
unterstützen, so das
wir nicht nur von den Spenden aus dem Ausland abhängig sind.
An dieser ersten Veranstaltung gab es ein tolles Essen in einem
schönen Hotel. Mehr als 80 Menschen kamen und hörten
begeistert den Berichten zu und genossen die Gemeinschaft.
Im November werden wir diese Veranstaltung wiederholen.
OPA OTTO IST HEIMGEGANGEN
Beckis Vater ist am 9.6, im Alter von 88 Jahren zum
Herrn gegangen. Becki und Jessica durften bei ihm sein
und ihn in den letzten Stunden bis zu seinem Heimgang
begleiten.
Otto Albeck war ein langjährige Unterstützer von GFI.
Er besuchte uns oft in Afrika und half wo immer es
Arbeit gab. Er war für Peter einer der größten Unterstützer bei Evangelisationen. Zusammen haben sie
vom Evangelium unerreichte Dörfer aufgespürt und Menschen getauft, hoch bis an die
Grenzen nach Äthiopien. In Autoanhängern haben sie auf Isomatten geschlafen und
mit dem Geländewagen im tiefen Schlamm gesteckt.
Für alle GFI-Mitarbeiter im In- und Ausland und viele andere, die Otto mit seiner
feinen Art berührt hatte, waren die letzten zehn Jahren wie ein langsames Abschiednehmen. Was für eine Freude war es für uns alle diesen Mann Gottes kennen zu dürfen.
Ein Vorbild war er, indem wie er sein Leben für Gottes Sache eingesetzt hatte. Er durfte
jetzt seinen Herrn Jesus von Angesicht zu Angesicht sehen.
DEREN HAT DIE SCHULE ABGESCHLOSSEN
Am 17. Juli hat Deren die RVA (Rift Valley Academy) in
Kenia abgeschlossen. Er ist jetzt in Deutschland und
wird ein Orientierungsjahr in Korntal machen. Schwerpunkt ist hier, Missionarskinder die Eingliederung ins
„Heimatland“ und die Berufsfindung zu erleichtern.
HOCHZEIT
Am 26. Juli haben Miriana und Simon Ziegler geheiratet. Ein besonderer Tag auch für uns als Eltern. Wir sind
gespannt, was Gott mit den beiden vorhat.
GEBET FÜR KENIA
TERMINE
V
Betet für folgende Einsätze. Vor allem
die Großeinsätze in Afrika, dass wir die
finanziellen Mittel dafür bekommen
um sie durchführen zu können.
or über 100 Jahren, wurde Kenia
im Nordosten, unterhalb der somalischen Grenze und große Teile der
Küste von einem Sultan regiert. Auch die
ersten Missionare aus Deutschland kamen
in dieses Gebiet. Johann Ludwig Krapf, ein
bekannter deutscher Missionar, gründete
1844 in Ostafrika, nahe Mombasa, die erste
Missionsstation. Hier begann er mit der
Übersetzung der Bibel. In letzter Zeit fragt
man sich allerdings, warum in Kenia – und
warum gerade in dieser Küstenregion – so
viele Terroranschläge verübt werden. In den
letzten Monaten haben viele Menschen ihr
Leben verloren, ganze Dörfer wurden brutal
attackiert. Die meisten Anschläge finden
ihre Gründe wohl darin, dass das Gebiet
politisch übergangen wurde und kein Sultan
mehr das Sagen hat. Die kenianische Regierung benötigt viel Weisheit. Die Anschläge
haben natürlich religiöse Absichten, aber
man darf die Geschichte und die Erwartungen der Menschen nicht außer Acht lassen.
Kenia braucht viel Gebet. Beten wir für
Frieden und viel Weisheit für all diejenigen,
die an der Konfliktlösung beteiligt sind.
Uganda
10. – 14. September Kaliro Gross Einsatz
Reisedienst Deutschland September
20. September Trinety Night Allmersbach
21. September 10.00 Uhr Allmersbach
26. September Maennerabend mit Peter
in Horb
28. September Horb Volksmission
Nordwest Uganda
22. – 26. Oktober Ajamani Fluechlingslager, Service in Mission
3. – 23. November Filmeinsatz
GOSPEL FIRE INTERNATIONAL
Gospel Fire International e.V,
Deutschland
Rathausplatz 2
70794 Filderstadt ( Sielmingen)
Tel: +49 (0) 7158 9160420
germany@gfi-ministries.org
Schweiz
Verein GFI Schweiz,
3465 Dürrenroth BE
Tel. +41 (0)62 964 11 01
switzerland@gfi-ministries.org
Kenia
Gospel Fire International,
P.O. Box 759, 30100 Eldoret,
Tel: +254 (0) 20-2410900,
info@gfi-ministries.org
Australien
GFI Australia, c/o Rod Winter,
5 Zephyr CourtSurrey Downs,
South Australia 5126,
Tel: +61 (0) 8 825 17112,
australia@gfi-ministries.org
HIER KANNST DU DIE MISSIONSARBEIT UNTERSTÜTZEN:
Bankverbindungen / Missionaccounts:
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KANNST DU
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HELFEN
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Projekten bitte folgendes Konto benutzen:
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IBAN: DE96641910300007971028
BIC: GENODES1NAG
Spenden an GFI sind in Deutschland bei der
Einkommenssteuer absetzbar.
Spendenbescheinigungen werden bei Adressangabe nach Ablauf des Jahres ausgestellt.
GFI Schweiz: IBAN: CH67 0900 0000 6016
9091 0, BIC: POFICHBEXXX. Spenden an GFI
Schweiz sind vollumfänglich bei der Einkommenssteuer absetzbar.
Spendenbescheinigungen werden bei Adressangabe nach Ablauf des Jahres ausgestellt.
GFI Kenya: Gospel Fire International,
Imperial Bank Ltd. Eldoret Branch Account
Nr. 7 110 002 619 , Swift Code: IMPLKENA
USA: For a US tax deductable receipt, make
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CITA Ministries P.O. Box 953696, Lake Mary,
Florida 32795
Note: to Gospel Fire Intl. Kenya
Nord Uganda
26. November - 1. Dezember Dez Kitgum
Grosseinsatz
GFI Australia: Bank of South Australia,
BSB 105011, Accnt: 100593040
Äthiopien
9. – 14. Dezember Missionkonferenz
zusammen mit Chris Franz in Äthiopien
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Naehere infos über:
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