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Installationsanleitung
Fingerprint und PIN-Code-Tastatur
Installationsanleitung
Installationsanleitung, Ausgabe 3 vom 07/09/2012
Copyright © BKS GmbH, 2012. All rights reserved.
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Installationsanleitung
Fingerprint und PIN-Code-Tastatur
HINWEISE

Diese Anleitung richtet sich an Elektro-Fachkräfte (z.B. Elektroinstallateure oder
Facherrichter für Sicherheitstechnik).

Die jeweils lokal geltenden Montage- und Installationsbestimmungen, Richtlinien
und Vorschriften sind einzuhalten. Das gilt insbesondere für VDE-Richtlinien und
Vorschriften, z.B. Richtlinie über elektrische Verriegelungssysteme von Türen in
Rettungswegen (EltVTR), DIN VDE 0100, DIN VDE 0160, DIN VDE 0185, DIN VDE
0632

Bauseitig ist eine primärseitige Trennvorrichtung des Versorgungsstromkreises der
Netzteile und eine geeignete Schutzeinrichtung (Sicherung) vorzusehen.

Die Netzzuleitung und die abgehende Versorgungsleitung der Netzteile sind unbedingt getrennt zu verlegen. Bei der Leitungsführung ist auf scharfe Kanten und Zug
auf den Leitungen zu achten.

Die Betriebs- und Montagehinweise sowie der maximal zulässige Ausgangsstrom
der Netzteile sind den beiliegenden Datenblättern zu entnehmen.

Bei zentralen Netzteilen, die mehrere Türen versorgen ist eine separate Versorgungsleitung pro Tür vorzusehen. Die maximale Entfernung zwischen Tür und Netzteil darf nicht größer als 50 m sein.

Vor jeder Montage, Reparatur, Wartungs- oder Einstellarbeit sind alle zugehörigen
Netzteile spannungslos zu schalten und gegen unbeabsichtigtes Wiedereinschalten
abzusichern.

Bei unsachgemäßem Einsatz, Montage und Installation und bei Verwendung von
nicht originalen Zubehörteilen wird keine Haftung übernommen!

Aus Sicherheits- und Zulassungsgründen (CE) ist das eigenmächtige Umbauen
und/oder Verändern des Produkts nicht gestattet.
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Fingerprint und PIN-Code-Tastatur
Inhalt
1
Technische Daten.............................................................................................. 4
2
Variante Türeinbau ............................................................................................ 5
2.1
2.2
2.3
2.4
2.5
2.6
3
Montage in Holz-/Stahltüren......................................................................... 5
Montage in Alu-/Kunststofftüren ................................................................... 6
Montage in Kombination mit Secury (A-Öffner) ............................................ 7
Leitungsführung in der Tür ........................................................................... 8
Kabelbelegung des Moduls .......................................................................... 9
Pairing .......................................................................................................... 9
Variante UP/AP ................................................................................................ 10
3.1
Montage UP ............................................................................................... 10
3.2
Montage AP ............................................................................................... 12
3.3
Elektrischer Anschluss ............................................................................... 14
3.4
Anzeigen- und Bedienelemente (Inneneinheit) .......................................... 16
3.5
Pairing ........................................................................................................ 16
3.6
Anschluss des Fingerprint an ein FMIO ..................................................... 17
3.6.1
Ausgangsfunktionen FMIO.................................................................. 17
3.6.2
Anzeigen- und Bedienelemente (FMIO).............................................. 18
3.6.3
Pairing (FMIO)..................................................................................... 18
4
Wichtige Funktionen ....................................................................................... 19
4.1
4.2
4.3
4.4
4.5
Rücksetzen auf Werkseinstellungen über Inneneinheit (UP/AP-Variante) . 19
Rücksetzen auf Werkseinstellungen über Fernbedienung (Fingerprint)..... 19
Ändern des Werkscode (Fingerprint).......................................................... 19
Alle Benutzercodes löschen (PIN-Code-Tastatur)...................................... 20
Ändern des Werkscode (PIN-Code-Tastatur)............................................. 20
Ihr Werkscode
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Fingerprint und PIN-Code-Tastatur
1 Technische Daten
Maße Außeneinheit
(BxHxT)
Variante Türeinbau
Variante UP/AP
44x75x29 mm
80,5x80,5x30 mm
(55x55x30 mm ohne Rahmen)
Fingerprint Sensor
Betriebsspannung
Leistungsaufnahme
Relais-Ausgang
Zeilensensor ATMEL Fingerchip™
DC 8..24 V
DC 8..30 V, AC 8..12 V
ca. 1 W
1 W, in Spitzen 3 W
über SECUREconnect
AC/DC 24 V, 5,0 A
Betriebstemperatur
-20..+85°C
Lagertemperatur
-25..+85°C
Feuchtigkeitsverträglichkeit
bis 95 % relative Luftfeuchtigkeit
IP Klasse
IP 56 (Außeneinsatz)
Batterie für Fernbedienung
Template-Speicher
CR2032
150 Fingertemplates / 20 Benutzer-Codes
Template-Aufnahmedauer
ca. 1 s
TemplateIdentifikationsdauer
ca. 10 ms pro Vergleich
Falsche Rückweisung
Rate (FRR)
ca. 0,5%
Falsche Akzeptanz Rate
(FAR)
zwischen 0,00001 und 0,000001
(bei FRR 0,5%)
CE Konformitätserklärung
nach EU-Richtlinie 2002/95/EG
Verhalten bei Türöffnung
(nur Variante Türeinbau)
Wird die Tür länger als 12 s geöffnet, wird das Sensor-Modul abgeschaltet. Bei kurzeitigen Abschaltungen erreicht der Fingerprint-Sensor
innerhalb von 3 bis 5 Sekunden seine optimale Betriebstemperatur.
Nach einer dauerhaften Türöffnung größer als 10 Minuten dauert es
15 bis 20 Sekunden bis der Fingerprint-Sensor seine optimale Betriebstemperatur erreicht. In dieser Aufwärmphase kann es vorkommen, dass ein Finger nicht erkannt wird (Abweisung mit LED rot).
Ziehen Sie Ihren Finger in diesem Fall bitte erneut über den Sensor.
Die PIN-Code-Tastatur benötigt keine Aufwärmzeit nach einer Abschaltung.
Die gespeicherten Fingerabdrücke bzw. die Benutzercodes zur Türöffnung (Templates) bleiben bei Stromausfall erhalten.
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2 Variante Türeinbau
2.1
Montage in Holz-/Stahltüren
Zur Montage des Moduls wird eine Fräsung in der Größe 38 x 50 mm mit einer Tiefe von
45 mm benötigt. Die empfohlene Montagehöhe des Moduls beträgt 1,2 bis 1,4 m ab FertigFußboden.
Die Anschlussleitung ist innerhalb des Türblatts (z.B. durch geeignete Nuten) zur MontageFräsung des Moduls zu führen.
Das Modul wird mit den beiliegenden Schrauben 2,2 x 19 frontseitig im Türblatt verschraubt.
Abschließend wird die Dekorblende aufgeklebt. Die Klebestreifen hierzu befinden sich auf
der Innenseite der Blende.
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2.2
Montage in Alu-/Kunststofftüren
Zur Montage des Moduls wird eine Fräsung in der Größe 38 x 66 mm mit einer Tiefe von
45 mm benötigt. Die empfohlene Montagehöhe des Moduls beträgt 1,2 bis 1,4 m ab FertigFußboden.
Die Anschlussleitung ist innerhalb der Profile zur Montage-Fräsung des Moduls zu führen.
Das Modul wird mit den beiliegenden Schrauben 3,9 x 50 seitlich aus der Beschlagsnut im
Profil verschraubt. Der Montagerahmen muss ggf. um 180° verdreht am Modul befestigt
werden. Das Befestigungsloch mit dem größeren Durchmesser ist immer in Richtung der
Beschlagsnut zu Orientieren.
Die Position der seitlichen Befestigung ab Profilvorderseite kann im Bereich von 18,7 bis
25,3 mm über die Langlöcher des Montagewinkels variiert werden.
Abschließend wird die Dekorblende aufgeklebt. Die Klebestreifen hierzu befinden sich auf
der Innenseite der Blende.
Loch mit geringerem Durchmesser vom
Schraubenkopf entfernt einbauen
Schraube ist selbstschneidend
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2.3
Montage in Kombination mit Secury (A-Öffner)
Zur Montage des Moduls wird eine Fräsung in der Größe 38 x 66 mm mit einer Tiefe von
45 mm benötigt. Die empfohlene Montagehöhe des Moduls beträgt 1,2 bis 1,4 m ab FertigFußboden.
Die Anschlussleitung ist innerhalb der Profile zur Montage-Fräsung des Moduls zu führen.
Das Modul wird mit den beiliegenden Schrauben 3,9 x 50 seitlich aus der Beschlagsnut im
Profil verschraubt. Der Montagerahmen muss ggf. um 180° verdreht am Modul befestigt
werden. Das Befestigungsloch mit dem größeren Durchmesser ist immer in Richtung der
Beschlagsnut zu Orientieren.
Die Position der seitlichen Befestigung ab Profilvorderseite kann im Bereich von 18,7 bis
25,3 mm über die Langlöcher des Montagewinkels variiert werden.
Achten Sie darauf, dass die seitliche Befestigung in der Profilnut nicht mit der Schubstange
oder den Befestigungspunkten der Secury kollidiert.
Abschließend wird die Dekorblende aufgeklebt. Die Klebestreifen hierzu befinden sich auf
der Innenseite der Blende.
Optionales Blech (beiliegend)
Für Profilstärken von min. 3 mm
reicht 90°-Senkung
Loch mit geringerem Durchmesser vom
Schraubenkopf entfernt einbauen
Schraube ist selbstschneidend
Stulpblech plus
Secury-Zugstange
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2.4
Leitungsführung in der Tür
Die Anschlussleitung ist innerhalb des Türblatts (z.B. durch geeignete Nuten oder innerhalb
der Profile) zur Montage-Fräsung des Moduls zu führen.
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2.5
Kabelbelegung des Moduls
Zum Anschluss des Moduls verwenden Sie bitte das beiliegende Systemkabel. Das
SECUREconnect und das Zutrittskontroll-Modul kommunizieren über einen verschlüsselten
Bus.
2.6
Pairing
Bei der Profileinbau-Variante findet das Pairing automatisch zwischen SECUREconnect und
Zutrittskontroll-Modul statt. Im Falle eines Hardware-Austausch müssen beide Komponenten
(SECUREconnect und ZUKO-Modul) getauscht werden, da das Pairing nicht aufgelöst
werden kann.
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3 Variante UP/AP
3.1
Montage UP
Die Montage erfolgt in Standard Unterputzdosen. Wir empfehlen eine Montagehöhe von
1,2 bis 1,4 m OKFF.
Befestigen Sie den Tragrahmen auf der
Unterputzdose.
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Stecken Sie den Kunststoff-Distanzrahmen
auf den Tragrahmen.
Positionieren
Sie
den
EdelstahlAußenrahmen auf dem Distanzrahmen
Stellen Sie den elektrischen Anschluss am
Modul her und testen Sie die Funktion.
Abschließend klipsen Sie das Modul in die
dafür vorgesehenen Haltelaschen.
Achtung: Wenn das Modul einmal in den
Tragrahmen eingeklipst wurde, lässt es sich
nur sehr schwer wieder lösen.
Bei der Demontage kann es zu
Beschädigungen kommen.
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3.2
Montage AP
Wir empfehlen eine Montagehöhe von 1,2 bis 1,4 m OKFF.
Befestigen Sie das AP-Gehäuse. Sie
können hierzu die beiliegenden
Schrauben (3,5 x 25) und Dübel
verwenden.
Entfernen Sie die Anschlussplatine
durch lösen der beiden Schrauben.
Schieben Sie die Anschlussplatine in die
dafür vorgerichtete Nut des APGehäuse.
Schließen Sie die Zuleitung zur
Inneneinheit entsprechend an den
Klemmen 1 bis 4 an.
0
Entfernen Sie die Gehäuse-Rückwand.
Hinweis: Mit montierter GehäuseRückwand passt das Modul nicht in das
AP-Gehäuse.
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Befestigen Sie den Tragrahmen mit den
4 beiliegenden Schrauben (3,5 x 25).
Stecken Sie den KunststoffDistanzrahmen auf.
Positionieren Sie den EdelstahlAußenrahmen auf dem Distanzrahmen
Stecken Sie das Flachbandkabel des
Außenmoduls auf die Anschlussplatine
auf.
Die rote Markierung des
Flachbandkabels muss in Richtung der
Anschlussklemmen ausgerichtet sein.
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Nach erfolgreichem Funktionstest
klipsen Sie das Modul ein.
Achtung: Wenn das Modul einmal in
den Tragrahmen eingeklipst wurde, lässt
es sich nur sehr schwer wieder lösen.
Bei der Demontage kann es zu
Beschädigungen kommen.
3.3
Elektrischer Anschluss
Inneneinheit und Außeneinheit kommunizieren über einen verschlüsselten Bus. Zur
Verbindung von Innen- und Außeneinheit empfehlen wir Telekommunikationsleitung
J-Y(ST)Y 2x2x0.8
Connection
Pairing
Inneneinheit
Spannungsversorgung
Reader
1 2
1 2 3 4
Delete
Relais 1
Relais 2
1 2 3
1 2 3
1 2
1 2 3 4
8-12 Vac
BioKey
8-24 Vdc
Reader
2,5 W
IDENCOM
Control Unit
-4000V1.1
3
1 2 3
Relay 1
Relay 2
5 A / 30 V
IDENCOM Germany GmbH
Inneneinheit
GND
+ 12..24 V
RS-485 A
RS-485 B
J-Y(ST)Y 2x2x0.8
1 2
1 2 3 4
C
U
4
0
0
0
1
2
3
1
2
3
4
P
3
P
2
P
1
Außeneinheit
Außeneinheit
Hinweis: Beim Aufputz-Einbau muss das Flachbandkabel (zur Orientierung: Rote Linie, siehe
Zeichnung) richtig eingesteckt werden.
Die Inneneinheit hat zwei Relais mit potentialfreiem Kontakt. Je nach Ausführung der
elektronischen Öffnungssysteme (E-Öffner oder Motorschloss) werden in den folgenden
Abbildungen die typischen Anschlussbeispiele dargestellt. Das Anschlussbeispiel für
Motorschlösser gilt für den GU A-Öffner.
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Inneneinheit
Spannungsversorgung
Reader
1 2
1 2 3 4
Relais 1
Relais 2
1 2 3
1 2 3
Netzteil
Türöffner
8 – 12 V AC
oder
8 – 24 V DC
Anschlussbeispiel für elektrischen Türöffner
Inneneinheit
Netzteil
Spannungsversorgung
Reader
1 2
1 2 3 4
Relais 1
Relais 2
1 2 3
1 2 3
Schwarz (Steuer)
+ 12/24V
Braun (+ 12/24V) Secury
DC 12/24 V
GND
mit
A-Öffner
Grau (GND)
Anschlussbeispiel für Secury mit A-Öffner
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3.4
Anzeigen- und Bedienelemente (Inneneinheit)
„Connection“ – LED: leuchtet dauerhaft, wenn Verbindung mit der Außeneinheit OK ist
„Pairing“ – LED: blinkt dauerhaft, wenn Außen- und Inneneinheit noch nicht gepairt sind
Taster: löst Pairing aus
„Delete“ – LED: leuchtet während eines Löschvorganges
Taster: löscht alle Fingerabdrücke (auch Masterfinger)
IDENCOM Germany GmbH
Relay 2
Relay 1
5 A / 30 V
3
2
1
3
2
Relais 2
Relais 1
IDENCOM
Control Unit
-4000V1.1
3
2
2
1
3.5
8-12 Vac
8-24 Vdc
2,5 W
1
BioKey
Reader
4
1
Relay 2
Relay 1
Delete
Pairing
Connection
„Relay 1“, „Relay 2“: LEDs leuchten während das jeweilige Relais betätigt wird
Außeneinheit
Spannungsversorgung
Pairing
Bei der Unter- bzw. Aufputz-Variante sind Inneneinheit und Außeneinheit ab Werk gepairt. Im
Falle eines Hardware-Austausch einer Komponente muss das Pairing neu ausgelöst werden.
Drücken Sie hierzu die Taste „Pairing“ auf der Inneneinheit. Die gelbe LED erlischt bei
erfolgreichem Pairing.
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3.6
Anschluss des Fingerprint an ein FMIO
Die Außeneinheit kann direkt mit einem FMIO (ab Firmwareversion 03.00) über einen
verschlüsselten Bus kommunizieren. Zur Verbindung von FMIO- und Außeneinheit
empfehlen wir Telekommunikationsleitung J-Y(ST)Y 2x2x0.8
3.6.1
Ausgangsfunktionen FMIO
FMIO mit Fingerprint
Ausgang 1
FMIO mit
Funkschloss
Status Fallenriegel
Berechtigter Zutritt
FMIO mit Funkschloss
und Fingerprint
Berechtigter Zutritt
Ausgang 2 - J1
Status Schließbart
Unberechtigter
Zutrittsversuch
Unberechtigter
Zutrittsversuch
Ausgang 2 - J2
Status Außendrücker
-
Status Fallenriegel
Ausgang 2 - J3
Status Batterie
-
Status Batterie
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3.6.2
Anzeigen- und Bedienelemente (FMIO)
S1
Taster
Pairing-Taster
L1
LED gelb
Status Steuereingang
Ein: Steuersignal liegt an
L2
LED rot
Status konfigurierbarerer
Ausgang 2
Ein: Ausgang aktiv
L3
LED
grün/gelb/rot
Anzeige Funksignalstärke
L4
LED gelb
L5
LED rot
L6
LED gelb
L7
LED rot
Betriebsanzeige
Ein: Betrieb
Funk
Ein: Funk aktiv
Türbus
Ein: Busfehler
Blinken: Türbus aktiv
Status Ausgang 1
Ein: Ausgang aktiv
3.6.3 Pairing (FMIO)
Nachdem ein Fingerprint-Modul am FMIO angeschlossen
wurde, findet ein sogenanntes Pairing statt. Es kann nun
kein anderes Fingerprint-Modul am gleichen FMIO
betrieben werden. Sollte dies notwendig sein, kann das
Fingerprint-Pairing zurückgesetzt werden. Hierzu muss
der Gehäuse-Deckel geöffnet werden. Trennen Sie das
Fingerprint-Modul vom Bus. Stecken Sie den Jumper
neben der Klemme 51 41 61. Nun muss Taster S1
gedrückt werden, bis ein akustisches Signal ertönt. Die
Pairing-Information wurde gelöscht.
Soll ein Pairing zwischen Funkschloss und FMIO
zurückgesetzt werden, darf der Jumper nicht gesteckt
sein. In diesem Fall wird durch langes Drücken von S1
die Pairing-Information des Funkschloss zurückgesetzt.
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4 Wichtige Funktionen
Im Folgenden finden Sie wichtige Bedienfunktionen zum Ändern des Werkscodes bzw. zum
Reset des Moduls. Weitere Funktionen entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung.
4.1
Rücksetzen auf Werkseinstellungen über Inneneinheit (UP/AP-Variante)
Bei der Unter- bzw. Aufputz-Variante können Sie über die Inneneinheit einen Reset auf
Werkseinstellungen mit der Löschung aller Fingerdaten bzw. Benutzer-Codes auslösen.
Drücken Sie hierzu die Taste „Delete“ bis die rote LED leuchtet. Danach ist das Gerät wieder
im Auslieferungszustand (rote + grüne + blaue LED leuchten konstant).
Achtung! Der Mastercode wird durch das Rücksetzen auf Werkseinstellungen nicht
verändert. Falls Sie einen eigenen Mastercode festgelegt haben, so gilt dieser nach dem
Reset weiterhin.
4.2
Rücksetzen auf Werkseinstellungen über Fernbedienung (Fingerprint)
Das Fingerprint-Modul kann über die mitgelieferte Fernbedienung zurückgesetzt werden. Hierbei werden alle gespeicherten Fingerdaten gelöscht.
Halten Sie die Fernbedienung direkt vor die blaue Leuchtdiode des Moduls.
Durch drücken der Tastenfolge DA -> CODE -> OK wird der Reset ausgelöst. Jedes Drücken einer Taste wird durch kurzes aufleuchten der grünen
LED optisch angezeigt. Leuchtet nach dem Drücken einer Taste die grüne
LED nicht auf, wiederholen Sie die Eingabe. Den Werkscode entnehmen
Sie Seite 3 dieser Anleitung. Alternativ befindet sich ein Aufkleber mit dem
Werkscode auf der Rückseite der Fernbedienung.
Danach ist das Gerät wieder im Auslieferungszustand (rote + grüne + blaue
LED leuchten konstant).
Achtung! Der Mastercode wird durch das Rücksetzen auf Werkseinstellungen nicht
verändert. Falls Sie einen eigenen Mastercode festgelegt haben, so gilt dieser nach dem
Reset weiterhin.
4.3
Ändern des Werkscode (Fingerprint)
Achtung! Wir empfehlen, den Werkscode unbedingt durch einen eigenen Mastercode zu
ersetzen.
Mit folgender Prozedur können Sie den Werkscode mit der Fernbedienung ändern:
D-> E-> Alter CODE -> OK -> neuer CODE -> OK
Der neue Mastercode muss 6-stellig sein.
Achtung! Der Mastercode wird durch das Rücksetzen auf Werkseinstellungen nicht
verändert. Falls Sie einen eigenen Mastercode festgelegt haben, so gilt dieser nach dem
Reset weiterhin.
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Fingerprint und PIN-Code-Tastatur
4.4
Alle Benutzercodes löschen (PIN-Code-Tastatur)
Bei der PIN-Code-Tastatur können Sie durch folgende Eingabesequenz alle bisher
gespeicherten Benutzer-Codes gelöscht werden:
*
4.5
Geben Sie
den Mastercode ein (im
Auslieferungszustand ist
dies der
Werkscode)
*
0
*
Geben Sie
den Mastercode erneut
ein
*
Ändern des Werkscode (PIN-Code-Tastatur)
Achtung! Wir empfehlen, den Werkscode unbedingt durch einen eigenen Mastercode zu
ersetzen.
Bei der PIN-Code-Tastatur können Sie durch folgende Eingabesequenz den Werkscode
ändern:
*
Geben Sie
den aktuellen
Mastercode
(im Auslieferungszustand
ist dies der
Werkscode)
ein
*
1
*
Geben Sie
den neuen
Mastercode
ein
*
Bei erfolgreicher Änderung blinken
die rote und
grüne LED für
ca. 2 s
Achtung! Der Mastercode wird durch das Rücksetzen auf Werkseinstellungen nicht
verändert. Falls Sie einen eigenen Mastercode festgelegt haben, so gilt dieser nach dem
Reset weiterhin.
BKS GmbH, D-42502 Velbert
Telefon (02051) 201-0
Telefax (02051) 201-431
www.g-u.com
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