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BEDIENUNGSANLEITUNG BAUREIHE PX 20DSP

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Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
BEDIENUNGSANLEITUNG
UNTERBRECHUNGSFREIE STROMVERSORGUNG
(USV)
BAUREIHE PX 20DSP
PX 20dsp/700 VA
PX 20dsp/1.0 kVA
PX 20dsp/2.0 kVA
PX 20dsp/3.0 kVA
Bedienungsanleitung PX 20dsp/9910
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Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
SICHERHEIT UND GEWÄHRLEISTUNG
MACHEN SIE SICH VOR INSTALLATION UND INBETRIEBNAHME DIESER
USV-ANLAGE GRÜNDLICH MIT DEN IN DIESER BEDIENUNGSANLEITUNG ENTHALTENEN SICHERHEITSHINWEISEN UND ÜBRIGEN
INFORMATIONEN VERTRAUT UND BEWAHREN SIE DIESES DOKUMENT
STETS GRIFFBEREIT AUF.
ALLE SERVICEEINGRIFFE AN DER USV-ANLAGE SIND VON
GESCHULTEN SERVICETECHNIKERN AUSZUFÜHREN. VERSUCHEN
SIE NICHT, SOLCHE ARBEITEN SELBST AUSZUFÜHREN.
BEIM ÖFFNEN BZW. ABNEHMEN VON ABDECKUNGEN BESTEHT DIE
GEFAHR VON ELEKTROUNFÄLLEN!
POWERBOX ÜBERNIMMT KEINE VERANTWORTUNG BZW. HAFTUNG
FÜR PERSONEN- ODER SACHSCHÄDEN AUFGRUND VON UNSACHGEMÄSSEM GEBRAUCH DER USV-ANLAGE.
POWERBOX HAT SICH UM MÖGLICHST GENAUE, VOLLSTÄNDIGE UND
LEICHTVERSTÄNDLICHE INFORMATIONEN IN DIESER BEDIENUNGSANLEITUNG BEMÜHT, ÜBERNIMMT ABER KEINE VERANTWORTUNG
BZW. HAFTUNG FÜR DIREKTE ODER INDIREKTE FOLGESCHÄDEN
AUFGRUND FEHLERHAFTER DEUTUNG ODER DARSTELLUNG DER
INFORMATIONEN IN DIESER BEDIENUNGSANLEITUNG.
DIESE BEDIENUNGSANLEITUNG DARF OHNE SCHRIFTLICHE
GENEHMIGUNG VON POWERBOX WEDER KOPIERT NOCH AUF
ANDERE WEISE REPRODUZIERT WERDEN.
GEFAHR HOHER ABLEITSTRÖME!
STELLEN SIE VOR DEM ANSCHLUSS DER NETZSPANNUNG SICHER,
DASS DIE USV-ANLAGE VORSCHRIFTSMÄSSIG GEERDET IST!
WARNHINWEIS!
DIE USV-ANLAGEN PX 20DSP/700VA – 3.0 KVA ENTSPRECHEN DER
EURONORM EN 50091-2, KLASSE A.
IN WOHNBEREICHEN KANN DIESES PRODUKT ZU FUNKSTÖRUNGEN
FÜHREN, DIE GEGEBENENFALLS DURCH DEN BENUTZER ZU
BESEITIGEN SIND.
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Bedienungsanleitung PX20dsp/9910
Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
INHALTSVERZEICHNIS
1
ÜBERBLICK
4
1.1
Kurze Produktpräsentation
4
1.2
Ausstattungsmerkmale
4
2
2.1
3
FUNKTIONSBESCHREIBUNG
Gerätefront / Geräterückseite
INSTALLATION
6
7
14
3.1
Zur Beachtung:
14
3.2
Überprüfung der Lieferung
15
3.3
Aufstellen der USV-Anlage
15
3.4
Anschluß an die Stromversorgung
17
3.5
Anschluß
19
3.6
Kontaktschnittstelle
20
3.7
Batterieerweiterung
24
3.8
Konfigurationsschalter
24
3.9
Bemessung der Last (Verbraucher)
28
3.10
Wartung
28
4
BETRIEB
30
4.1
Einleitung
30
4.2
Flußplan
30
4.3
Überprüfung vor dem Einschalten
31
4.4
Einschaltroutine
31
4.5
Kaltstart
32
4.6
Anzeige von Meßwerten
32
4.7
Feinabstimmung
33
4.8
Automatische Abschaltung
33
4.9
Automatischer Wiederanlauf
33
4.10
Automatische Bypass-Schaltung
34
5
5.1
6
TECHNISCHE DATEN
Überbrückungszeiten der Batterien
OPTIONEN
35
37
39
6.1
Trenntransformator
39
6.2
Mechanischer Bypass(Umgehungs)schalter
39
7
7.1
FEHLERSUCHE
Fehlermeldungen PX 20dsp
POWERBOX – IMMER IN IHRER NÄHE
Bedienungsanleitung PX20dsp 0009
40
41
44
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Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
1
1.1
ÜBERBLICK
Kurze Produktpräsentation
Die Geräte der Baureihe PX 20dsp für die unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) sind dazu
vorgesehen, empfindliche elektrische bzw. elektronische Anlagen wie Computer und Telekommunikationsanlagen, medizinische Geräte und andere kritische Systeme vor Störungen zu
schützen, die durch schlechte Stromqualität oder auch Netzausfälle entstehen können. Die
hochwertigen USV-Anlagen arbeiten mit Doppelwandlertechnik und gewährleisten eine stets
unterbrechungsfreie Stromversorgung der angeschlossenen Verbraucher und einen zuverlässigen
Schutz gegen Störungen der folgenden Art: Netzausfälle, zu niedrige oder zu hohe Netzspannung,
langsame Spannungsschwankungen, Frequenzschwankungen, Gleichtakt- und Gegentaktstörungen, Transienten, Stoßspannungen bei Gewittern usw.
1.2
Ausstattungsmerkmale
DSP- Controller (Digitaler Signalprozessor)
Der hochwertige DSP-Controller bietet eine exzellente Sinuswelle und eine stabile Spannung mit
Verzerrungen unter 2% und Spannungsausregelung unter 1%. Die DSP-Technologie steuert das
Ausgangsverhalten der USV in Echtzeit und regelt auftretende Spannungsspitzen hervorragend aus.
Die vorteilhafte Digitaltechnik ermöglicht eine noch schnellere und präzisere Ausregelung als dies
hinsichtlich des Stromverhaltens bei herkömmlichen Systemen der Fall war. Dadurch wird die
Störanfälligkeit noch geringer. Durch die bauteilarme Ausführung wird die Verfügbarkeit des Systems
weiter gesteigert.
IGBT-Technik
Die USV-Anlagen sind in zuverlässiger und äußerst belastbarer IGBT-Technik ausgeführt und
konnten daher besonders kompakt gestaltet werden.
PFC (Steuerung des Leistungsfaktors)
PFC
ist zu einem wichtigen Begriff auch im USV-Bereich geworden. Die Regelung des
Leistungsfaktors ermöglicht es u.a., eine Netzrückwirkung der von den Verbrauchern erzeugten
harmonischen Schwingungen zu vermeiden. Diese Schwingungen können, wenn sie in einem engen
Bereich mit einer hohen Konzentration nichtlinearer Lasten auftreten, zu Störungen bei anderen
Stromversorgungseinrichtungen führen. Die PX 20dsp-Baureihe entspricht damit dem Konzept des
„grünen Stroms“ und verhindert unerwünschte Beeinflussungen des Energienetzes durch die
Verbraucher.
APLL (Erweiterte Frequenzregulierung)
APLL synchronisiert automatisch die Netzfrequenz und reguliert exakt innerhalb des
Frequenzbereiches. Ist die Eingangsfrequenz wesentlich größer als die normale Netzfrequenz wird
dem Verbraucher eine stabile eigene Frequenz angeboten. Damit werden die angeschlossenen
Geräte vor Frequenzsprüngen geschützt.
Kaltstart
Die USV-Anlage kann auch ohne vorherigen Anschluß der Netzspannung gestartet werden. Die
Verbraucher werden dann durch die internen Batterien der USV-Anlage versorgt.
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Bedienungsanleitung PX20dsp/9910
Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
Automatische Abschaltung/Wiedereinschaltung
Wenn es im Batteriebetrieb zu einer Batterieunterspannung kommt, wird die USV-Anlage
automatisch abgeschaltet, um eine Tiefentladung der Batterien zu verhindern. Bei Rückkehr der
Netzspannung – und falls die automatische Wiedereinschaltung per DIP-Schalter vorgewählt wurde
– schaltet sich die USV-Anlage selbsttätig wieder ein.
Automatischer Bypass (Umgehungsschaltung)
In besonderen Situationen, z.B. bei Überlast oder anderen Betriebsstörungen, werden die
Verbraucher automatisch auf den integrierten Bypass (Umgehungsleitung) geschaltet.
Lüftersteuerung
Um die Geräuschbelästigung am Aufstellort möglichst gering zu halten, wird die Lüfterdrehzahl in
zwei Stufen, abhängig von der Temperatur im Gerät und dessen Ausgangsleistung, elektronisch
geregelt.
LCD-Anzeige
Über LCD-Anzeigen mit Symbolen bzw. Ziffern wird der Anwender fortlaufend über den Betriebszustand der internen Systeme informiert.
Messungen
Die USV-Anlage umfaßt einige einfache Meßfunktionen, deren Ergebnisse auf der LCD-Anzeige
dargestellt werden können, wie z.B. Eingangs- und Ausgangsspannung sowie Strom-, Leistungsund Frequenzdaten.
Batterieüberbrückungszeit
Im Batteriebetrieb errechnet die USV-Anlage selbst die noch verbleibende Überbrückungszeit.
Batterie-Management
Das interne Batterie-Managementprogramm sorgt dafür, daß die Batterien möglichst schonend
genutzt werden und somit die optimale Lebensdauer erreichen. Die Lebenserwartung der Batterien
ist allerdings auch abhängig von der Art der Ladezyklen und der Umgebungstemperatur.
Kompakte Ausführung
Moderne Technologie hat es ermöglicht, die Geräte der Baureihe PX 20dsp im Verhältnis zu ihrer
Ausgangsleistung sehr kompakt zu gestalten. Sie nehmen aber nicht nur wenig Platz in Anspruch,
sondern passen sich mit ihrem gefälligen Design auch bestens ihrer Umgebung an.
Eigendiagnose
Der DSP-Controller überwacht und reguliert den Systembetrieb und die verschiedenen
Betriebszustände wie ON/OFF bzw. OCP, OVP, OPP oder OTP und führt auch Messungen durch,
deren Ergebnisse auf den LED- oder LCD-Anzeigen präsentiert werden. Der Bediener und das
Wartungspersonal werden außerdem durch Anzeige von Fehlercodes auf die jeweilige Störung
aufmerksam gemacht.
OCP- Over Current Protection
OVP- Over Voltage Protection
OPP- Over Power Protection
OTP- Over Temperature Protection
Bedienungsanleitung PX 20dsp/9910
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Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
2
FUNKTIONSBESCHREIBUNG
Doppelwandlerprinzip und DSP-Technik der PX 20dsp-Baureihe sorgen für einwandfreie
Stromqualität. Die USV-Anlage kann in drei Betriebsarten arbeiten: Normaler Betrieb, Batteriebetrieb
und Umgehungsbetrieb (NORMAL, BATTERY und BYPASS).
Im normalen Betrieb (NORMAL) wird die Netzspannung (AC, einphasig) über ein EMI-Filter zu
einem Gleichrichter geleitet. Dort wird die Wechselspannung gleichgerichtet und in eine stabile
Gleichspannung umgewandelt, die zum Wechselrichter weitergeleitet wird. Es wird ein sinusförmiger
Eingangsstrom und ein Leistungsfaktor von nahezu 1 sichergestellt. Der Wechselrichter nimmt die
Gleichspannung entgegen und erzeugt mittels Pulsbreitenmodulations (PWM) – Verfahren wieder
eine Sinuswelle mit sehr geringer Verzerrung, die vom DSP in Echtzeit kontrolliert und mit dem
internen Programm verglichen wird.
Wenn die Eingangsspannung ausfällt oder nicht innerhalb der zulässigen Grenzwerte liegt, geht die
USV-Anlage zum Batteriebetrieb über. In dieser Betriebsart sind Gleichrichter und Ladekreis nicht
aktiviert. Die Anlage arbeitet in dieser Betriebsart, bis die Batteriespannung unter einen bestimmten
Wert abfällt. Wenn die Eingangsspannung zurückkehrt, wird ihre Qualität von der USV erfaßt und
eine Netzsynchronisierung ausgeführt. Danach nimmt die USV-Anlage wieder den normalen Betrieb
am Netz auf.
Im Bypass-Betrieb wird der Verbraucher von der USV-Anlage direkt an das Netz geschaltet, um die
weitere Versorgung sicherzustellen. Die USV bleibt in diesem Betriebszustand, bis die Störung
behoben ist, und kehrt dann zum normalen Betrieb zurück.
AUTOMAT.
BYPASS
AC
Eingang
EMI FILTER &
ÜBERSPANNUNGSSCHUTZ
BATTERIELADEGLEICHRICHTER
GLEICHRICHTER MIT
PFC
WECHSELRICHTER
DSP
BATTERIE
Prozeßsteuerung
EMI
FILTER
KOMUNIKATIONSSCHNITTSTELLE
AC
Ausgang
Meldung
Befehle
E/A
Abb. 2-1 Blockschaltbild der USV-Anlage
Sparmodus (PX 20dsp 700 oder 1 kVA): Diese Spezialfunktion dient dem energiesparenden Betrieb
und wird automatisch aktiviert, wenn die Last weniger als 60 W beträgt. Bei entsprechender
Konfiguration der DIP-Schalter an der Rückseite schaltet die USV in diesem Fall auf den Bypass.
Wenn die Last über 80 W ansteigt, wird ebenfalls automatisch der normale Betrieb wieder
aufgenommen.
Hinweis: Wenn im Sparmodus die Versorgungsspannung ausfällt, geht die USV-Anlage mit kurzer
Umschaltverzögerung zum Batteriebetrieb über.
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Bedienungsanleitung PX20dsp/9910
Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
2.1
Gerätefront / Geräterückseite
2.1.1 Frontansicht PX 20dsp 700VA oder 1.0 kVA
Hauptschalter
Testschalter/
Summer
LED-Anzeige
Lufteinläße
Gummifüße
Abb. 2-2 Frontansicht der USV-Anlagen PX 20dsp 700 VA oder 1 kVA
Bedienelemente
Bei den USV-Anlagen PX 20dsp 700 VA und 1.0 kVA sitzen die zwei nachstehenden Tasten über
dem LED-Display. Bei PX 20dsp für 2 bzw. 3 kVA sitzt der Hauptschalter vorne und der Testschalter
/ Summer an der Rückseite.
HAUPTSCHALTER - EIN/AUS: Zum Einschalten der USV die Taste 1 Sekunde lang drücken,
zum Ausschalten wiederum drücken (ca. 1 s).
Testschalter/Summer: Wird die Taste bei normalem Betrieb (NORMAL) gedrückt, geht die
USV in den Batteriebetrieb (BATTERY) und zählt bis auf 6 Minuten – oder bis zur
Batterieunterspannung – herunter und nimmt dann den normalen Betrieb wieder auf. Falls
beim Test bis zum Erreichen der Batterieunterspannung nur 3 Minuten vergehen, werden Sie
aufgefordert, die Batterie zu tauschen. Sie können den Test jederzeit durch erneuten
Tastendruck unterbrechen. Auch der Summerton kann durch Tastendruck abgestellt werden.
Bedienungsanleitung PX 20dsp/9910
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Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
2.1.2 Frontansicht PX 20dsp 2.0 oder 3.0 kVA
Hauptschalter
LCD-Anzeige
Lufteinläße
Gummifüße
Abb. 2-3 Frontansicht der USV-Anlagen PX 20dsp 2.0 oder 3.0 kVA
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Bedienungsanleitung PX20dsp/9910
Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
2.1.3 Rückseite PX 20dsp 700 VA oder 1.0 kVA
RS232CSchnittstelle
DIP-Schalter
(Konfigurationsleiste)
4321
SAVE MODE
INTERFACE OPTION
RS-232C
SNMPKarten
Steckplatz
1 ¡ôENABLE ¡õDISABLE
¡ô60Hz
¡õ50Hz
¡õ ¡õ
¡ô ¡ô
¡õ ¡ô
¡õ ¡ô
220 230 240
100 110 115 120
DC FREQ SETTING 2
3
VOLTAGE
4
SETTING
+
EXT. BATTERY 36VDC
++
Kühllüfter
OUTPUT
Anschluß für
externe
Batterie
3
3
AC-Ausgang
WARNING!
TO REDUCE THE RISK OF FIRE. REPLACE
ONLY WITH THE SAME TYPE AND RATING
OF FUSE
Eingangssicherung
PART NO :
SERIAL NO:
INPUT
3
CAPACITY :1KVA/0.7KW COS £r0.7
INPUT
:160~274VAC,50/60Hz
6A MAX
FUSE
:6.3A 250 VAC/T
OUTPUT :220/230/240 VAC,50/60Hz
4.5/4.3/4.2 A
FUSE
:10A 250VAC
CAUTION!
RISK OF ELECTRIC SHOCK HAZARDOUS
LIVE PARTS INSIDE THIS UPS ARE
ENERGIZED FROM BATTERY SUPPLY
EVEN WHEN THE INPUT AC POWER IS
DISCONNECTED
"LEAD-ACID BATTERY
INSIDE THE
ENCLOSURE"
AC-Eingang
3
Gummifüße
Abb. 2-4 Rückseite der USV-Anlagen PX 20dsp 700 VA oder 1.0 kVA
Bedienungsanleitung PX 20dsp/9910
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Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
2.1.4 Rückseite PX 20dsp 2.0 oder 3.0 kVA
DIP-Schalter
(Konfigurationsleiste)
RS232CSchnittstelle
SNMPKarten
Steckplatz
Kontaktschnittstelle
Testschalter/
Summer
Anschluß für
externe Batterie
Kühllüfter
AC-Ausgang
Eingangssicherung
AC-Eingang
Gummifüße
Abb. 2-5 Rückseite der USV-Anlagen PX 20dsp 2.0 oder 3.0 kVA
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Bedienungsanleitung PX20dsp/9910
Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
2.1.5 LED-Anzeige PX 20dsp 700 VA oder 1.0 kVA
Batteriebetrieb
Umgehungsbetrieb
Normaler Betrieb
Überlast
Betriebsstörung
Sparmode
Lastbedingungen
Ladezustand
Abb. 2-7 LED-Anzeige an Gerätefront - PX 20dsp 700 VA oder 1.0 kVA
2.1.6 LCD-Anzeige PX 20dsp 2.0 oder 3.0 kVA
Batteriebetrieb
Umgehungsbetrieb
Normaler Betrieb
Überlast
Betriebsstörung
Batterieladung
Summerstatus
Lastbedingungen
Batteriezustand
Eingangsstatus
Ausgangsstatus
Überbrückungszeit
Zeit
Frequenz
Ampère
Leistung
Spannung
Abb. 2-8 LCD-Anzeige an Gerätefront PX 20dsp 2.0 oder 3.0kVA
Multifunktionsanzeige & Fehlermeldungen
*6
Bedienungsanleitung PX 20dsp/9910
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Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
NORMALER BETRIEB:
Die USV-Anlage arbeitet normal und versorgt die Verbraucher über den Wechselrichter mit stabiler
Spannung.
BATTERIEBETRIEB:
Die USV-Anlage ist zum Batteriebetrieb übergegangen und versorgt die Verbraucher weiterhin über
den Wechselrichter mit stabiler Spannung. Eine blinkende Anzeige bedeutet, daß die Batterien
getauscht werden müssen.
BYPASSBETRIEB:
Beim Einschalten oder aus Schutzgründen geht die USV-Anlage selbsttätig in den Umgehungsbetrieb.
BETRIEBSSTÖRUNG:
Der Betrieb der USV-Anlage ist gestört (siehe auch Fehlercodes). Die USV-Anlage arbeitet im
Umgehungsbetrieb oder ist abgeschaltet bzw. die Verbraucherversorgung ist weggeschaltet.
SPARMODUS (700/1.0 kVA):
Wenn die Last weniger als 60 W beträgt, arbeitet die USV im Sparmodus und die zugehörige LED
leuchtet.
BATTERIELADUNG (2.0/3.0 kVA):
Wenn die Anzeige leuchtet, werden die Batterien geladen.
ÜBERLAST:
Der Verbraucherausgang wird überlastet.
Stetig leuchtende Anzeige: Überlast beträgt 101% - 125% bei 700 VA & 1.0 kVA
(101% - 124% bei 2.0 & 3.0 kVA).
Blinkende Anzeige: Überlast beträgt 126% - 150% bei 700 VA & 1.0 kVA
(125% - 150% bei 2.0 & 3.0 kVA).
SUMMERSTATUS:
Wenn die Anzeige leuchtet, ist der Summer nicht
aktiviert.
LASTANZEIGE:
Die fünf LED-Segmente zeigen den Prozentsatz der
Ausgangsleistung an.
≥10% ≥30% ≥50% ≥70% ≥90%
BATTERIEKAPAZITÄT:
Die fünf LED-Segmente zeigen den Prozentsatz der
verfügbaren Batteriekapazität an.
700 VA & 1.0 kVA
2.0 & 3.0 kVA
Seite 12 von 44
20%
10%
40%
30%
60%
50%
80%
70%
100%
90%
Bedienungsanleitung PX20dsp/9910
Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
NUR FÜR PX 20dsp 2.0 oder 3.0 kVA
VERBLEIBENDE ÜBERBRÜCKUNGSZEIT:
Im Batteriebetrieb wird hier die verbleibende Überbrückungszeit der Batterie (in Minuten) heruntergezählt. Der Wert ist nur als ungefährer Hinweis zu betrachten, da er vom Batteriefabrikat, der
Batterielebensdauer, der Betriebstemperatur und von eventuellen früheren Beeinträchtigungen des
Batteriebetriebs beeinflußt wird. Auch bei Verwendung zusätzlicher Batterien ist die Zeitangabe nicht
als genau zu betrachten.
XX.X min – Verbleibende Überbrückungszeit der Batterie
EINGANGSSPANNUNG:
XXX V – Eingangsspannung
EINGANGSSTROM:
XX.X A – Stromstärke des Eingangsstroms
EINGANGSLEISTUNG:
X.X kW – aktuelle Eingangsleistung
EINGANGSFREQUENZ:
XX.X Hz – Eingangsfrequenz
AUSGANGSSPANNUNG:
XXX V – Ausgangsspannung
AUSGANGSSTROM:
XX.X A – Stromstärke des Ausgangsstroms
AUSGANGSLEISTUNG:
X.X kW – aktuelle Ausgangsleistung
AUSGANGSFREQUENZ:
XX.X Hz – Ausgangsfrequenz
Die obigen Werte sind als ungefähre Angaben zu betrachten.
Bedienungsanleitung PX 20dsp/9910
Seite 13 von 44
Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
3
3.1
INSTALLATION
Zur Beachtung:
Dieses Handbuch enthält WICHTIGE SICHERHEITSHINWEISE und ist daher stets griffbereit
aufzubewahren.
Sicherheitshinweise
Lesen Sie vor Installation der USV-Anlage die Sicherheitshinweise sorgfältig durch.
Abdeckungen nicht entfernen!
Die Abdeckungen dürfen nur von geschultem Fachpersonal abgenommen werden. Zur internen
Inspektion und Wartung nehmen Sie daher bitte mit Ihrem Powerbox-Händler Kontakt auf.
Lüftungsöffnungen
Die Lüftungsöffnungen und andere Öffnungen in den Abdeckungen dürfen im Betrieb nicht blockiert
sein, da sich das Gerät sonst überhitzt und Störungen auftreten können.
Bei Betriebsstörungen:
Stellen Sie den Betrieb mit der USV-Anlage ein, sobald sich Störungen bemerkbar machen, wie z.B.
ungewöhnliche Geräusche im Gerät, Anzeichen einer Überhitzung usw.
Reinigung
Durch regelmäßige Reinigung dafür sorgen, daß die Abdeckungen vorne/hinten und der Kühllüfter
immer sauber bleiben. Vor dem Reinigen der USV-Anlage immer erst das Netzkabel abziehen.
Für eine USV-Anlage nicht geeignet sind Aufstellorte …
•
mit Temperaturen und Luftfeuchtigkeit außerhalb der zulässigen Grenzwerte,
•
mit direkter Sonneneinstrahlung oder in der Nähe von Hitzequellen,
•
mit starker Ruß-, Staub- oder Dampfentwicklung bzw. korrosiven Gasen,
•
in der Nähe von Hochspannungskomponenten oder starken Magnetfeldern oder
•
auf Böden mit unzureichender Tragfähigkeit.
Vermeiden Sie unsymmetrische Lasten bzw. Motorlasten wie Trockner oder
Anlasser.
ACHTUNG!
DIE INSTALLATION IST VON GESCHULTEN FACHKRÄFTEN DES HERSTELLERS
VERTRAGSHÄNDLERS AUSZUFÜHREN.
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BZW. SEINES
Bedienungsanleitung PX20dsp/9910
Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
3.2
Überprüfung der Lieferung
Nachdem Sie die USV-Anlage in Empfang genommen haben, sollten Sie sie wie folgt überprüfen
und ggf. geeignete Maßnahmen einleiten:
1.
Kontrollieren Sie bitte, ob das Verpackungsmaterial beschädigt oder verunreinigt ist.
2.
Die USV vorsichtig auspacken und in Augenschein nehmen. Falls Sie Anzeichen einer Beschädigung
der USV bemerken, die Verpackung aufbewahren und das Transportunternehmen unverzüglich darüber
informieren. Nehmen Sie außerdem mit Ihrem USV-Händler bezüglich geeigneter Abhilfemaßnahmen
Kontakt auf.
3.
Kontrollieren Sie bitte, ob Anzahl und Ausführung der gelieferten Produkte der Auftragsbestätigung
entsprechen.
3.3
Aufstellen der USV-Anlage
Die USV-Anlage wie auf Abb. 3-1(3-2) vorgeschlagen auf ihren Platz schieben und sicherstellen,
daß ausreichender Freiraum für die Belüftung vorhanden ist.
•
Der Boden am Aufstellort der USV muß eben, fest und genügend tragfähig sein.
•
Zulässige Umgebungstemperatur im Betrieb: 0°C - 40°C.
•
Zulässige Luftfeuchtigkeit im Betrieb: 10% - 90% (nicht-kondensierend). Umgebungstemperatur bei
Lagerung: -20°C - 60°C.
AUFSTELLUNG DER USV-ANLAGEN PX 20DSP 700 VA ODER 1.0 KVA
Abb. 3-1 – Draufsicht – Aufstellung von PX 20dsp 700 oder 1.0 kVA
Bedienungsanleitung PX 20dsp/9910
Seite 15 von 44
Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
AUFSTELLUNG DER USV-ANLAGEN PX 20DSP 2.0 ODER 3.0 KVA
Abb. 3-2 – Draufsicht – Aufstellung von PX 20dsp 2.0 oder 3.0 kVA
Seite 16 von 44
Bedienungsanleitung PX20dsp/9910
Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
3.4
Anschluß an die Stromversorgung
USV-Anlage
•
•
Die USV-Anlage ist für den Betrieb an einphasiger Wechselspannung (Schuko-Steckdose) vorgesehen.
Das mitgelieferte Netzanschlußkabel ist unbedingt zu verwenden.
ACHTUNG!
UM EINE BRANDGEFAHR MÖGLICHST AUSZUSCHLIESSEN, IST EIN ÜBERSTROMSCHUTZ VORZUSEHEN, DER DEN ZUTREFFENDEN BESTIMMUNGEN (IEC 950 BZW. EN 60950) FÜR ELEKTROINSTALLATIONEN ENTSPRICHT.
•
Die zwischen Neutralleiter und Erde gemessene Wechselspannung muß unter 30 V bleiben. Wird dieser
Wert überschritten, ist die Erdung zu verbessern.
ACHTUNG!
DAS ERDUNGSSYSTEM DARF KEINESFALLS UNTERBROCHEN WERDEN – GEFAHR VON ELEKTROUNFÄLLEN!
Abb. 3-3 – Netzanschlußkabel
Bedienungsanleitung PX 20dsp/9910
Seite 17 von 44
Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
Abb. 3-4 – Netzanschluß
USV-Anlagen mit Batterieerweiterung
•
•
•
Vor dem Installieren weiterer Batterien die USV-Anlage vom Netz trennen.
Unbedingt das mitgelieferte Versorgungskabel benutzen.
Weitere Informationen zur Installation sind aus Abschnitt 3.7 ersichtlich.
Abb. 3-5 – USV-Anlage mit Batterieerweiterung
Seite 18 von 44
Bedienungsanleitung PX20dsp/9910
Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
3.5
Anschluß
•
Netzanschlußkabel mit dem AC-Eingang unten links verbinden und sicher befestigen.
•
Bei Installation einer Batterieerweiterung (externe Batterie), siehe auch Abschnitt 3.7.
Abb. 3-6 – Netzanschluß von PX 20dsp
ACHTUNG!
VOR DEM HERSTELLEN VON VERBINDUNGEN IMMER DIE NETZVERSORGUNG TRENNEN!
Bedienungsanleitung PX 20dsp/9910
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Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
3.6
Kontaktschnittstelle
Schließkontaktfunktion
An den USV-Anlagen PX 20dsp 2.0 oder 3.0 kVA ist eine Schließkontaktfunktion für Eingangs- und
Ausgangssignale über einen 9poligen D-Sub-Steckverbinder gegeben. Bei den USV-Anlagen PX
20dsp 700 oder 1.0 kVA ist diese Funktion mit der RS232-Schnittstelle kombiniert. Somit ist die
Anbindung an einen Computer, ein lokales Netz (LAN) oder ein Steuersystem problemlos möglich.
Zur Herstellung der Anschlüsse können Sie unser optionales Zubehör oder eigene Anschlußkabel
verwenden. Siehe auch Abb. 3-9(3-10).
•
•
•
•
Stiftbelegung
Beschreibung
Pin 1 : UPS OFF
Der Wechselrichter der USV wird abgeschaltet.
Pin 2 : INPUT FAIL
Die Eingangsspannung liegt außerhalb der zulässigen Werte.
Pin 3 : BYPASS
Die USV arbeitet im Umgehungsbetrieb.
Pin 4 : COMMON
Gemeinsames Bezugspotential
Pin 5 : LOW BATTERY
Batterieunterspannung (interne Batterie)
Die normale Kontaktfunktion ist AUS (Kontakt offen), wechselt aber auf EIN, wenn eine der obigen
Störungen auftritt.
Das benutzte Steuerkabel darf nicht länger als 50 m sein.
Nenndaten für Schließkontakt:
Spannung:
Max. 60 VAC oder 25 VDC
Strom:
Max. 1 A
Die mit Optokopplern ausgeführten Kontaktsteuerkreise bieten eine elektrische Isolierung gegenüber der
USV-Anlage im übrigen.
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Bedienungsanleitung PX20dsp/9910
Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
USV-Fernabschaltung
Aus Sicherheitsgründen besteht die Möglichkeit, die USV-Anlage in Notfällen über einen externen
Schalter abzuschalten, der vom Kunden vorzuhalten ist.
INTERFACE OPTION
RS-232C
4 3 2 1
CONTROL PORT
SAVE MODE
CONTROL PORT
1 ¡ôENABLE ¡õDISABLE
DC FREQ SETTING 2
3
VOLTAGE
4
SETTING
¡ô60Hz
¡õ
¡õ
¡ô
¡õ
220
100 110
¡õ50Hz
¡ô
¡ô
¡ô
¡õ
230 240
115 120
+
EXT. BATTERY 36VDC
+ +
OUTPUT
WARNING!
TO REDUCE THE RISK OF FIRE. REPLACE
ONLY WITH THE SAME TYPE AND RATING
OF FUSE
PART NO :
SERIAL NO:
INPUT
CAPACITY :1KVA/0.7KW COS£r0.7
INPUT
:160~274VAC,50/60Hz
6A MAX
FUSE
:6.3A 250 VAC/T
OUTPUT :220/230/240 VAC,50/60Hz
4.5/4.3/4.2 A
FUSE
:10A 250VAC
CAUTION!
RISK OF ELECTRIC SHOCK HAZARDOUS
LIVE PARTS INSIDE THIS UPS ARE
ENERGIZED FROM BATTERY SUPPLY
EVEN WHEN THE INPUT AC POWER IS
DISCONNECTED
"LEAD-ACID BATTERY
INSIDE THE
ENCLOSURE"
Abb. 3-7 – Installationsweise für die Fernabschaltung von PX 20dsp 700 oder 1.0 kVA
Abb. 3-8 – Installationsweise für die Fernabschaltung von PX 20dsp 2.0 oder 3.0 kVA
Bedienungsanleitung PX 20dsp/9910
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Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
Stiftbelegung
Stift 7: Gemeinsames Bezugspotential (Common)
Stift 8: Externer Schalter für Fernabschaltung der USV
Schalterausführung
Roter Pilztaster (Drucktaster) auf gelbem Hintergrund für min. 120 V/100mA.
Der Schalter muß gut zugänglich und deutlich gekennzeichnet sein („USV-Fernabschaltung“).
Die zusätzlichen Komponenten wie Schalter, Verkabelung und Anschluß sind kundenseitig zu
beschaffen.
ACHTUNG!
STIFT 7 UND 8 NICHT ÜBERBRÜCKEN!
ACHTUNG!
FÜR DEN UMSCHALTVORGANG SIND MINDESTENS 9 V ERFORDERLICH.
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Bedienungsanleitung PX20dsp/9910
Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
RS-232C-Schnittstelle
Eine Datenübertragung zu einem IBM kompatiblen PC ist über die serienmäßige RS-232CSchnittstelle der USV-Anlage möglich. Weiterhin gestatten zusätzliche Optionen die Anbindung an
ein SNMP-Netzwerk (siehe auch Abb. 3-9/3-10).
Einstellungen für die Kommunikation
Funktion
Einstellung
Baudrate
9600
Datenbits
8
Parität
Keine
Stoppbit
1
ACHTUNG!
BEIM ANSCHLUSS DES SCHNITTSTELLENKABELS MÜSSEN USV UND PC ABGESCHALTET SEIN!
Wenn Sie einen SNMP-Adapter anschließen, wird die RS232C-Schnittstelle automatisch abgeschaltet, da die beiden Funktionen nicht gleichzeitig benutzt werden können.
Netzwerküberspannungsschutz
1.
Diese Schutzfunktion (siehe auch S. 10) ist für Ihren Computer oder Server vorgesehen.
2.
Die Schutzfunktion umfaßt zwei RJ-45-Anschlüsse. Einer ist als Eingang vorgesehen und wird mit dem
Netzwerk verbunden, der andere dient als Ausgang für den Anschluß eines Computers/Servers.
SNMP
1.
2.
Durch den Anschluß einer SNMP-Steckkarte (Option) an die vorhandene SNMP-Schnittstelle wird die
USV-Anlage mit Ihrem Netzwerk verbunden.
Die Stiftbelegung der SNMP-Schnittstelle sieht folgendermaßen aus:
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Pin1:
Pin2:
Pin3:
Pin4:
Pin5:
Pin6:
Pin7:
Pin8:
Pin9:
Pin10:
Pin11~Pin26:
Masse
separate Spannung +9V
verbunden mit USV-Schnittstelle, RX
verbunden mit USV-Schnittstelle, TX
verbunden mit RS232, D-sub-Steckverbinder (9polig), Stift 2
verbunden mit RS232, D-sub-Steckverbinder (9polig), Stift 3
nicht definiert
RS232 oder SNMP gewählt
Masse
benutzerspezifisch, zur Einstellung von Stift 8 (definiert als Masse)
nicht definiert
Bedienungsanleitung PX 20dsp/9910
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Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
3.7
Batterieerweiterung
Für die Baureihe PX 20dsp stehen externe Batterieschränke (Option) zur Verlängerung der
Überbrückungszeit zur Verfügung.
3.8
Konfigurationsschalter
Beim Einschalten erfaßt die USV-Anlage die Konfiguration der DIP-Schalter (CONFIG SW) an der
Rückseite und stellt sich darauf ein.
ACHTUNG!
EINE FALSCHE EINSTELLUNG DER DIP-SCHALTER KANN ZU BETRIEBSSTÖRUNGEN ODER
SCHÄDEN AN ANDERER AUSRÜSTUNG FÜHREN!
1.
Zwei Schrauben herausdrehen und die Abdeckung über den DIP-Schaltern abnehmen.
2.
3.
Die Konfiguration mit den DIP-Schaltern wie gewünscht ändern (Abb. 2-5).
Die Abdeckung wieder aufsetzen.
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Bedienungsanleitung PX20dsp/9910
Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
Einstellmöglichkeiten an PX 20dsp 700 oder 1.0 kVA
WICHTIG!
NEUE EINSTELLUNGEN WERDEN ERST NACH EINEM NEUSTART DER USV-ANLAGE WIRKSAM!
Abb. 3-9 RS-232C-Schnittstelle und Konfigurationstabelle (DIP-Schalter)
Funktionen der DIP-Schalter
Schalter 1: Sparmodus
Mit diesem Schalter kann der Sparmodus aktiviert werden (ENABLE). Die USV arbeitet dann im
stromsparenden Umgehungsbetrieb, wenn kein Verbraucher angeschlossen ist oder die Last unter
60 W liegt. Diese Einstellung kann auch bei laufender USV geändert werden.
Schalter 2: Frequenz
Beim Kaltstart können Sie hier die Ausgangsfrequenz 50 oder 60 Hz wählen.
Schalter 3: Spannungswahl (Bit 2)
Schalter 4: Spannungswahl (Bit 1)
Durch Kombination dieser Schalter können Sie einen geeigneten Bereich für die Ausgangsspannung
wählen.
Bedienungsanleitung PX 20dsp/9910
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Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
Einstellmöglichkeiten an PX 20dsp 2.0 oder 3.0 kVA
WICHTIG!
NEUE EINSTELLUNGEN WERDEN ERST NACH ERNEUTEM START DER USV-ANLAGE WIRKSAM!
Abb. 3-10 - Kontakt- und RS-232C-Schnittstelle sowie Konfigurationstabelle für DIP-Schalter
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Bedienungsanleitung PX20dsp/9910
Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
Funktionen der DIP-Schalter
Schalter 1: System ON (USV EIN)
Dieser Schalter bildet in ausgeschaltetem Zustand (OFF, werkseitig eingestellt) eine Transportsicherung gegen unbeabsichtigtes Einschalten der USV. Die USV kann nur betrieben werden, wenn
dieser Schalter eingeschaltet ist (ON).
Schalter 2: Feinabstimmung – Ausgangsspannung
Wenn dieser Schalter eingeschaltet ist (ON) können Sie die Ausgangsspannung mit Hilfe des Test-/
Summerschalters erhöhen oder verringern.
Schalter 3: Kaltstart
Wenn die Eingangsspannung (Netzspannung) ausgefallen ist und Sie die Verbraucher dennoch über
den AC-Ausgang versorgen möchten, können Sie diesen Schalter einschalten. Die Verbraucher
werden dann über die internen Batterien versorgt, bis die Eingangsspannung an der USV-Anlage
wieder zurückkehrt, wonach diese Funktion deaktiviert wird.
Schalter 4: Frequenz
Beim Kaltstart können Sie hier die Ausgangsfrequenz 50 oder 60 Hz wählen.
Schalter 5: Frequenzbereich für die Synchronisation
Hier können Sie den Toleranzbereich für die Frequenzsynchronisierung zwischen Eingang und
Ausgang wählen (in Gebieten mit stark wechselnder Netzfrequenz sollte der 3 Hz-Bereich gewählt
werden, bei relativ stabiler Netzfrequenz der 1 Hz-Bereich).
Schalter 6: Spannungswahl (Bit 3)
Schalter 7: Spannungswahl (Bit 2)
Schalter 8: Spannungswahl (Bit 1)
Durch Kombination dieser Schalter können Sie einen geeigneten Bereich für die Ausgangsspannung
wählen.
ACHTUNG!
VOR INBETRIEBNAHME DER USV-ANLAGE RICHTIGE SPANNUNG EINSTELLEN!
3.8.1 Eingangssicherung
Wenn die Eingangssicherung auslöst, wird die USV-Anlage von der Stromversorgung getrennt. Vor
der Inbetriebnahme ist die Eingangssicherung ausgeschaltet.
ACHTUNG!
WENN DIE SICHERUNG AUSLÖST, VOR DEM EINSCHALTEN ERST DIE URSACHE ERMITTELN!
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Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
3.9
Bemessung der Last (Verbraucher)
Die Ausgangsleistung (kVA) der Anlage ist in Übereinstimmung mit dem Gesamtleistungsbedarf des
geschützten Verbrauchers vorzugeben. Dabei sollte man einen gewissen Spielraum für eine
eventuelle Erweiterung des geschützten Systems berücksichtigen wie auch für eine eventuelle
Ungenauigkeit bei der Berechnung oder Erfassung des tatsächlichen Leistungsbedarfs.
Sie können die erforderlichen VA-Werte an den Typenschildern der geschützten Geräte ablesen.
Wenn die Werte in W (Watt) angegeben werden, sind sie zur Umwandlung in VA mit 1,43 zu
multiplizieren. Zählen Sie alle VA-Werte dann zusammen und überprüfen Sie, daß sie den
technischen Daten der USV entsprechen (z.B. PX 20dsp für 3 kVA / 2,1 kW).
Die USV-Anlagen der PX 20dsp-Baureihe sind äußerst belastbar. Wir empfehlen jedoch, die
Gesamtlast mit etwa 70% der maximalen USV-Ausgangsleistung (VA) anzusetzen, um
Einschaltstromstöße möglichst gering zu halten und eine optimale Lebensdauer des Geräts zu
erzielen.
3.10 Wartung
Reinigung
Das Gehäuse der Einheit regelmäßig mit einer Reinigungsflüssigkeit (nicht-flüchtig) und einem
weichen Tuch reinigen.
Lufteinlässe regelmäßig kontrollieren und bei Bedarf mit einem Staubsauger reinigen.
Wartungsmaßnahmen
Abgesehen von gemeldeten Betriebsstörungen, die Abhilfemaßnahmen erfordern, und der Kontrolle
bzw. dem Tausch von Batterien ist die USV-Anlage praktisch wartungsfrei. Neue Batterien haben
eine Lebensdauer von drei bis fünf Jahren, je nach Ausführung, Betriebsbedingen der USV und
Umgebungsverhältnissen. Die Wartung der Batterien wie auch der Tausch darf nur von geschulten
Servicetechnikern ausgeführt werden.
Batterietausch
ACHTUNG!
FÜHREN SIE DEN TAUSCH VON BATTERIEN NICHT SELBST AUS! NEHMEN SIE DAZU MIT IHREM
HÄNDLER ODER DEM ZUSTÄNDIGEN SERVICE KONTAKT AUF.
•
•
•
•
•
Batterien auf keinen Fall zwecks Entsorgung verbrennen, sie können explodieren.
Batterien nicht öffnen und im übrigen vorsichtig handhaben. Die Batteriesäure hat bei Berührung mit der
Haut oder den Augen ätzende Wirkung.
Altbatterien sind vorschriftsgemäß zu entsorgen.
Die Ersatzbatterien müssen gleichwertig sein.
Geeignete Batterien für die USV-Anlagen sind:
YUASA
CSB
PANASONIC
HITACHI
SUNRISE
•
NP7-12\250
GP/FR 12070 F2
LCR 12V 7.2S1
HV7-12 F2
LCR 12V 7.2P1
Denken Sie daran, daß an den Batterien gefährliche Spannungen anliegen können. Auf keinen Fall ohne
vorherigen Spannungstest berühren!
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Bedienungsanleitung PX20dsp/9910
Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
Maßnahmen beim Batterietausch
•
USV und Stromversorgung ausschalten. Netzanschluß- und Verbraucherkabel abziehen und die
Signalanschlüsse an der Rückseite trennen.
•
Abdeckungen der USV-Anlage gemäß Wartungshandbuch (Service Manual) abnehmen.
•
Verdrahtung zwischen den Batterien und der Gleichrichterkarte entfernen.
•
Den festen Rahmen für die Batterien entfernen.
•
Die Verdrahtung zwischen den Batterien der Reihe nach abnehmen.
•
Die alten Batterien herausnehmen (Kurzschluß vermeiden!) und durch die neuen ersetzen.
•
Die Batterien wie im Wartungshandbuch beschrieben anschließen (in Reihe).
•
Kontrollieren, daß die Batteriespannung im zulässigen Bereich ist (Toleranz 10% bezogen auf die
Technischen Daten).
•
Verdrahtung an der Gleichrichterkarte wiederherstellen. Auf richtige Polarität achten, damit keine
Komponenten beschädigt werden. Eine geringe Funkenbildung an den Batterien und dem
Kartenanschluß ist als normal zu betrachten.
•
Abdeckungen wieder anbringen und Versorgungskabel anschließen.
Abb. 3-11 – Verdrahtung der Batterien
Bedienungsanleitung PX 20dsp/9910
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Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
4
4.1
BETRIEB
Einleitung
Die USV-Anlage wird zur Inbetriebnahme einfach mit dem Hauptschalter an der Gerätefront
eingeschaltet. Der integrierte Mikroprozessor betreut dann selbsttätig die übrigen Funktionen im
Betrieb wie z.B. Umschalten auf Umgehung, Anzeige von Betriebsdaten, Kommunikations- und
Schutzfunktionen. Sobald die USV-Anlage den Betrieb aufgenommen hat, werden die
angeschlossenen Geräte zuverlässig vor Störungen der Netzspannung geschützt. Nachstehend
einige Bedienungshinweise:
4.2
Flußplan
Power Switch On
: Status
AC Restart
: Happening
Self-Check
Bypass Mode
Cold Start
Normal Start
AC Fail
Battery Mode
Normal Mode
AC Back
UPS Fail
Fatal Error
UPS Fail
Bypass Mode
Fatal Error
Power Switch Off
System
Shutdown
Abb. 4-1 – Flußplan der USV-Anlage
Der Flußplan kann sich bei den verschiedenen Modellen und auch aufgrund der fortlaufenden
technischen Weiterentwicklung etwas von dem Ihres Geräts unterscheiden.
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Bedienungsanleitung PX20dsp/9910
Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
4.3
Überprüfung vor dem Einschalten
Die Geräte der Baureihe PX 20dsp geben aufgrund ihrer Auslegung kaum zu Bedienungsfehlern
Anlaß. Dennoch sollten Sie alle Einstellungen vor dem Einschalten der USV anhand der
nachstehenden Checkliste kontrollieren, damit keine Gefahrensituationen im Betrieb auftreten
können.
Checkliste
Resultat
• Sitzen die Eingangs- und Ausgangskabel sicher?
• Wurde die Erdung am Eingang/Ausgang überprüft?
• Ist die Verdrahtung evtl. Optionen ausgeführt &
getestet?
• Ist die gewünschte Ausgangsspannung eingestellt?
• Ist der Synchronisierbereich (Sync Range) eingestellt?
• Ist der Kaltstart (Cold Start) eingestellt?
• Wurde DIP-Schalter 1 eingeschaltet (ON)?
• Ist die Eingangssicherung ausgeschaltet (OFF)?
4.4
Einschaltroutine
ACHTUNG!
NACH AUSSCHALTEN DER EINGANGSSICHERUNG SOLLTEN SIE VOR DEM WIEDEREINSCHALTEN
MINDESTENS EINE MINUTE WARTEN.
VOR DEM DRÜCKEN DES HAUPTSCHALTERS SICHERSTELLEN, DASS ALLE EINSTELLUNGEN
RICHTIG AUSGEFÜHRT SIND.
1.
2.
Eingangssicherung einschalten.
Hauptschalter an der Gerätefront drücken.
3.
Die USV-Anlage führt nun einen Eigentest durch.
• Jedes Segment der LED/LCD-Anzeige wird kontrolliert.
‚ Der Summer ertönt zur Kontrolle.
ƒ Die höchste Lüfterdrehzahl wird kontrolliert.
Die LCD-Anzeige meldet die Software-Version von DSP/CPU.
Die LCD-Anzeige zeigt die Eingangsspannung an. Die USV geht in den Umgehungsbetrieb, um die
Verbraucher zu versorgen, und führt die Synchronisierung mit der Eingangsfrequenz aus.
Wenn die AC-Versorgungsspannung und die Synchronisierung in Ordnung sind, wechselt die LCDAnzeige und meldet die Ausgangsspannung zum Verbraucher. Die USV-Anlage nimmt jetzt den
normalen Betrieb auf.
4.
5.
6.
ACHTUNG!
DIE ÜBERBRÜCKUNGSZEIT IST GERINGER, FALLS DIE BATTERIEN NICHT VOLL-GELADEN SIND!
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Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
4.5
Kaltstart
1.
Die Verwendung der Kaltstartfunktion ist unter folgenden Voraussetzungen möglich:
• Es liegt keine AC-Versorgungsspannung vor oder diese liegt außerhalb der Grenzwerte (siehe
Technische Daten.
‚ DIP-Schalter 3 ist eingeschaltet (ON/Enabled).
2.
3.
Führen Sie nun Punkt 1 und 2 in Abschnitt 4.4 aus.
Nach dem Eigentest – und wenn die Voraussetzungen für den Kaltstart gegeben sind, geht die USVAnlage automatisch zum Batteriebetrieb über.
ACHTUNG!
WENN IM KALTSTARTBETRIEB DIE NETZSPANNUNG ZURÜCKKEHRT UND DIE SYNCHRONISIERUNG DER FREQUENZ ERFOLGREICH VERLÄUFT, GEHT DIE USV WIEDER ZUM NORMALEN
BETRIEB ÜBER. FALLS DIE EINGANGSFREQUENZ NICHT MIT DEN VORGABEN ÜBEREINSTIMMT,
BLEIBT DIE USV IM BATTERIEBETRIEB.
4.6
Anzeige von Meßwerten
Die USV-Anlagen PX 20dsp 2.0 oder 3.0 kVA stellen über die LCD-Anzeige verschiedene Meßwerte zur
Verfügung, z.B. für Eingangs- und Ausgangsspannung, Strom und Frequenz.
1.
Die Anzeigen können im normalen Betrieb oder Batteriebetrieb wie folgt abgerufen werden: Den Test-/
Summerschalter an der Rückseite kurz (ca. 3 s) drücken. Die Anzeigen wechseln dann im Abstand von
1,5 s. Wenn die gewünschte Angabe erscheint, den Schalter loslassen, wonach der Wert angezeigt wird.
TEST-/SUMMERSCHALTER
START
G
3 s lang drücken.
OUT V
OUT A
IN V
IN A
OUT Hz
IN Hz
OUT kW
IN kW
Abb. 4-2 – Reihenfolge der Anzeigen (IN = Eingangswert, OUT = Ausgangswert)
2.
*12
Wenn die USV im Batteriebetrieb arbeitet, kehrt die Anzeige nach Loslassen des Schalters zum Wert für
die verbleibende Batteriekapazität zurück.
Hinweis! Die angezeigten Werte sind nur Näherungswerte.
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Bedienungsanleitung PX20dsp/9910
Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
4.7
Feinabstimmung
Die Ausgangsspannung der PX 20dsp USV-Anlagen kann zur Feinabstimmung auf örtliche
Gegebenheiten und vorhandene Anlagen im Bereich ± 5 VAC in Schritten von jeweils 1 VAC
eingestellt werden.
Im normalen Betrieb die LCD-Anzeige auf die Ausgangsspannung einstellen (gemäß 4.6, falls diese
nicht bereits angezeigt wird) und den DIP-Schalter 2 einschalten (ON). Die letzte Ziffer der Anzeige
blinkt während der Einstellung. Dazu wie folgt vorgehen:
NIEDRIGERE SPANNUNG:
Wenn Sie den Test-/Summerschalter gedrückt halten, wird die Ausgangsspannung alle 1,5 s um
jeweils 1 VAC verringert.
HÖHERE SPANNUNG:
0.5 s warten, dann den Test-/Summerschalter drücken. Die Ausgangsspannung wird alle 1,5 s um
jeweils 1 VAC erhöht.
Den DIP-Schalter 2 nach der Einstellung wieder ausschalten (OFF).
WICHTIG!
DIE AUSGANGSSPANNUNG IM BATTERIEBETRIEB ENTSPRICHT DER NACH DER FEINABSTIMMUNG. IN DIESER BETRIEBSART BATTERIEBETRIEB KANN ALLERDINGS KEINE FEINABSTIMMUNG AUSGEFÜHRT WERDEN.
4.8
Automatische Abschaltung
Wenn die USV im Batteriebetrieb arbeitet und die Batteriespannung unter den Grenzwert abfällt,
wird der Wechselrichter abgeschaltet, um die Batterien vor einer Tiefentladung zu schützen.Der
Anwender wird durch Fehlermeldungen informiert. Falls die Netzspannung nach einer gewissen Zeit
nicht zurückkehrt, wird die USV-Anlage automatisch abgeschaltet.
ACHTUNG!
EINE AUTOMATISCHE ABSCHALTUNG ERFOLGT AUCH BEI BESTIMMTEN SCHUTZFUNKTIONEN.
4.9
Automatischer Wiederanlauf
Nach der automatischen Abschaltung läuft die USV auch automatisch wieder an, falls die Netzspannung zurückkehrt und sich im zulässigen Bereich befindet. Falls Sie einen automatischen
Wiederanlauf verhindern möchten, sollten Sie den Hauptschalter auf AUS (OFF) stellen.
ACHTUNG!
ZWISCHEN AUTOMATISCHER ABSCHALTUNG
MINDESTENS EINE MINUTE VERGEHEN.
Bedienungsanleitung PX 20dsp/9910
UND
DEM
WIEDEREINSCHALTEN
SOLLTE
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Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
4.10 Automatische Bypass-Schaltung
Die USV hat eine internen Umgehungskreis, mit dem die Verbraucher in einer der nachfolgend
geschilderten Situationen automatisch an das Netz geschaltet und weiterversorgt werden.
• Während der Einschaltroutine
‚ Bei Überlast:
101 ∼ 125 % während 60 s
126 ∼ 150 % während 10 s
ƒ Zu hohe Temperatur in der USV-Anlage
„ Betriebsstörung der USV-Anlage
Das USV-System versucht in diesem Betriebszustand, wieder zum normalen Betrieb
zurückzukehren. Nach dreimaligem Versuch wird jedoch der Umgehungsbetrieb beibehalten, bis das
USV-System rückgestellt wird.
ACHTUNG!
VOR DEM EINSCHALTEN DER USV ÜBERPRÜFEN, DASS DIE MAX. STROMAUFNAHME DES
VERBRAUCHERS DEN MAX. STROM DER UMGEHUNGSLEITUNG (30 A) NICHT ÜBERSCHREITET.
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Bedienungsanleitung PX20dsp/9910
Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
5
TECHNISCHE DATEN
Online-Doppelwandlertechnologie mit digitalem Signalprozessor (DSP)
MODELL
LEISTUNG
700
700 VA
1.0 k
1000 VA
2.0 k
2000 VA
3.0 k
3000 VA
Überbrückungszeit, Last 100%
Überbrückungszeit, Last 50%
490 W
11 min
24 min
700 W
7 min
16 min
1400 W
7 min
16 min
2100 W
6 min
14 min
EINGANG
Nennspannung
220/ 230/ 240 VAC einphasig
zul. Bereich 150 - 274 V AC
Frequenz
50/60 Hz (automat.)
50/60 Hz (automat.)
Frequenzbereich
+/- 5%
45-65 Hz
Nennstrom
2,6 A
3,5 A
6,8 A
10,2 A
Klirrfaktor
nach IEC 555-2
Max. Strom
3,5 A
5,0 A
10,0 A
14,4 A
Überspannungsschutz
nach IEC 801-5 (6 kV 1,2/0,05 ms, 3 kA 8/0,02 ms)
Leistungsfaktor
> 0.98
Anschlußausf.
IEC 320
AUSGANG
Spannung
Ausregelung,
Nennwert 220 / 230 / 240 V AC, wählbar, einphasig
dynamisch < +/- 1%
Synchronisierung < +/- 5% bei 100% Lastwechsel, Ausr.-zeit < 1ms bei +/- 3% nom.
Verzerrung < 2% (Eff.) bei linearer Last
Klirrfaktor
< 2%
Strom
3,0 A
4,5 A
8,3 A
12,5 A
Frequenz
Nennwert 50 oder 60 Hz, einstellbar
Regelung Synchronisation +/- 0,5% (automatisch)
Eigentaktung +/- 0,1 Hz bei 1 Hz/s Synchronisiergeschw.
Scheitelfaktor
3:1
Wellenform
Sinuswelle
Wirkungsgrad (Last 100%)
90%
Überlastbarkeit (Wechselrichter) bei 105%: 90 s
definiert
125% 60 s; 150% 10 s
125% 60 s; 150% 30 s
4 x IEC 320/C14 10A
4 x IEC 320/C14 10A 3xIEC10A; 1xIEC 16A
Anschlußausf.
BYPASS
Spannungsber.
Frequenzbereich
Max. Strom
Elektronisch
Mechanisch
150 - 274 VAC
50 - 60 Hz +/30 A
2 - 4 ms
Umschaltverz.
Optional
Bedienungsanleitung PX 20dsp/9910
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Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
MODELL
700
1.0 k
2.0 k
3.0 k
BEDIEN-/MELDEFUNKTION
USV-Test
LCD-Anzeige
Eigentest nach Einschalten
(700 VA & 1.0 kVA: LED) USV EIN/Netz-, Batterie- und Umgehungsbetrieb, Überlast, Batterieausfall, Batterieuntersp., Last, Batterieladung
Summersignal
Hauptschalter
Kommunikation
Spannungsausfall, Batterieuntersp.
EIN/AUS
2 x DB9/Kontakt- und RS232-Schnittstelle (1x 700 & 1.0 kVA kombiniert)
zur Signalisierung von: Spannungsausfall, Batterieuntersp., Bypass
UMGEBUNGSBEDINGUNGEN
Betriebstemperatur
0 - +40° C (empf. +15 - +25° C mit Batterien)
Lagerungstemperatur
-20° - + 60° C (ohne Batterien)
Uneingeschr. Betrieb ü.M.
0 - 3000 m
Kühlung
Elektronisch gesteuerter Lüfter
Rel. Luftfeuchtigkeit
10 – 90%, nicht-kondensierend
Schallpegel, 100% Last
< 50 dBA auf 1m
< 52 dBA auf 1m
Betriebssicherheit
nach EN 50091-1
Störabstrahlung
EN 50091-2 Class A
Störfestigkeit
EN 50091-2
Elektrostatische Entladung
IEC 1000-4-2/IEC 801-2 ESD Level IV; IEC 1000-4Stoßfestigkeit
IEC 1000-4-4/IEC 801-4 EFT Level IV; IEC 1000-4BATTERIEN
Batterietyp
Geschlossene, wartungsfreie Bleiakkumulatoren/5 J.
Batteriedaten, intern
3 x 7Ah/12 V
3 x 7Ah/12 V
6 x 7Ah/12 V
8 x 7Ah/12 V
Batteriespannung
36 VDC
36 VDC
72 VCD
96 VDC
Ladedauer/-strom
< 4 h bis 90% Kapazität / 1,4 A
1,7 A
Batterietest
periodisch
Batteriestart (Kaltstart)
Einschalten der USV ohne Netzspannung
Sicherheit
kurzschlußfest
Überbrückungszeit mit zusätzlichen Batterien (weitere Zeiten auf Anfrage), in Minuten
Batt.-typ /Gewicht / BxTxH
*) mit Batterieladegerät
+BX 20/10A 23 kg 145x405x222 mm
45
28
+BX 20/10B 32 kg 145x405x222 mm*
74
47
+BX 20/20A 40 kg 216x448x365 mm
29
+BX 20/20B 57 kg 216x448x365 mm*
47
+BX 20/30A 50 kg 216x448x365 mm
25
+BX 20/30B 73 kg 216x448x365 mm*
41
ABMESSUNGEN UND GEWICHTE
USV-Anlage
14,7 kg
Abmessungen(BxHxT) in mm
145x405x222
14,7 kg
145x405x222
30,0 kg
216x448x365
35,0 kg
216x448x365
ZUBEHÖR
Kabel (mit Kaltgerätestecker)
TM
LanChute
LanSnap (Slot)
LanQuad
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2 x IEC 320
2 x IEC 320
+ 1Stecker 16A
(einschl.) USV-Software für Netzwerk- und Strommanagem.
SNMP-Adapter für Netzwerksteuerung
Multiplexer für RS232-Schnittstelle
Bedienungsanleitung PX20dsp/9910
Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
5.1
Überbrückungszeiten der Batterien
ÜBERBRÜCKUNGSZEITEN BEI VERSCHIEDENEN LASTEN (Minuten)
LAST
PX 20dsp
700
mit BX 20dsp/10A
(6 St. 12V/7Ah)
mit BX 20dsp/10B
(6 St. 12V/12Ah)
und Batterieladegerät
100 VA
84
345
570
200 VA
44
182
300
300 VA
29
119
196
400 VA
21
86
142
450 VA
18
75
124
500 VA
16
67
110
550 VA
15
60
99
600 VA
13
54
89
650 VA
12
49
81
700 VA
11
45
74
ÜBERBRÜCKUNGSZEITEN BEI VERSCHIEDENEN LASTEN (Minuten)
LAST
PX 20dsp
1.0k
mit BX 20dsp/10A
(6 St. 12V/7Ah)
mit BX 20dsp/10B
(6 St. 12V/12Ah)
und Batterieladegerät
100 VA
82
339
560
200 VA
43
178
293
300 VA
28
116
191
400 VA
20
84
139
500 VA
16
65
107
600 VA
13
52
87
700 VA
11
44
72
800 VA
9
37
61
900 VA
8
32
53
1000 VA
7
28
47
Die obigen Überbrückungszeiten sollen nur als Richtlinien dienen. Die Überbrückungszeit ist im
Einzelfall von vielen Faktoren abhängig, wie z.B. Lastwechsel, Umgebungstemperatur, Batterietyp
usw.
Bedienungsanleitung PX 20dsp/9910
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Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
ÜBERBRÜCKUNGSZEITEN BEI VERSCHIEDENEN LASTEN (Minuten)
LAST
PX 20dsp
2.0k
mit BX 20dsp/20A
(12 St. 12V/7Ah)
mit BX 20dsp/20B
(12 St. 12V/12Ah)
und Batterieladegerät
200 VA
92
380
628
400 VA
46
190
448
600 VA
29
121
200
800 VA
21
87
144
1000 VA
16
67
110
1200 VA
13
54
89
1400 VA
11
45
74
1600 VA
9
38
63
1800 VA
8
33
54
2000 VA
7
29
47
ÜBERBRÜCKUNGSZEITEN BEI VERSCHIEDENEN LASTEN (Minuten)
LAST
PX 20dsp
3.0k
mit BX 20dsp/30A
(16 St. 12V/7Ah)
mit BX 20dsp/30B
(16 St. 12V/12Ah)
und Batterieladegerät
100 VA
234
964
1593
300 VA
89
367
606
500 VA
52
213
351
700 VA
35
145
240
900 VA
26
108
178
1000 VA
23
95
157
1500 VA
14
58
96
2000 VA
10
41
68
2500 VA
8
31
51
3000 VA
6
25
41
Die obigen Überbrückungszeiten sollen nur als Richtlinien dienen. Die Überbrückungszeit ist im
Einzelfall von vielen Faktoren abhängig, wie z.B. Lastwechsel, Umgebungstemperatur, Batterietyp
usw
Seite 38 von 44
Bedienungsanleitung PX20dsp/9910
Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
6
6.1
OPTIONEN
Trenntransformator
Der Trenntransformator TX 20dsp bewirkt eine vollständige galvanische Trennung
angeschlossenen Verbraucher und somit einen zuverlässigen Überspannungsschutz.
der
AC OUTPUT
10A
10A
16A
Abb. 2-5 – Trenntransformator TX20dsp
6.2
Mechanischer Bypass(Umgehungs)schalter
Der mechanische Bypass (Umgehungs)-Schalter einschließlich Steckverbindungen gestattet das
Trennen der USV-Anlage zwecks Service oder Nachrüstung, während die Verbraucher weiter
versorgt werden.
Der mechanische Bypass-Schalter gewährleistet ebenfalls eine stabile Ausgangsspannung und
Frequenzausregelung.
AC OUTPUT
UPS
BPS
10A
TO UPS
AC INPUT
AC OUTPUT
10A
TO UPS AC INPUT
10A
10A
Abb. 2-5 – Mechanischer Bypass-Schalter MX20dsp
Bedienungsanleitung PX 20dsp/9910
Seite 39 von 44
Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
7
FEHLERSUCHE
Störung
Mögliche Ursache
Abhilfemaßnahme
Keine LED- bzw. LCDAnzeige nach Einschalten
der Eingangssicherung
Keine Eingangsleistung
(Stromversorgung)
Netzkabel noch einmal
anschließen und/oder kontrollieren, ob normale Versorgungsspannung anliegt.
Im Zweifelsfall den Service
anrufen.
Keine LED bzw. LCDAnzeige nach Einschalten
des Hauptschalters.
Interne Batteriespannung
nicht korrekt.
Den Service anrufen.
E10 erscheint auf LEDbzw. LCD-Anzeige nach
Einschalten des Hauptschalters.
DIP-Schalter auf AUS
(OFF).
DIP 1 auf Rückseite
einschalten (ON).
USV geht nach Einschalten
des Hauptschalters in den
Batteriebetrieb.
Kaltstart aktiviert und keine
Netzspannung vorhanden.
AC-Eingangsspannung
oder Verkabelung kontrollieren. Im Zweifelsfall den
Service anrufen.
Häufiges Umschalten der
USV zwischen normalem
und Batteriebetrieb.
Zu große Schwankungen
der Eingangsspannung und
–frequenz .
Eingangsdaten kontrollieren. Synchronisierbereich auf 3 Hz setzen
und Last verringen. Im
Zweifelsfall den Service
anrufen.
Die USV bleibt aufgrund
von Überlast oder
Kurzschluß stehen.
Zu starke Belastung der
USV durch Verbraucher.
Last verringern und/oder
Kurzschluß beseitigen.
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Bedienungsanleitung PX20dsp/9910
Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
7.1
Fehlermeldungen PX 20dsp
Fehlermeldungen PX 20dsp 700 oder 1.0k
•
Die USV-Anlagen geben Fehlermeldungen ab, mit denen Sie oder das Servicepersonal die
Fehlerursache rasch lokalisieren können.
•
Die USV-Anlagen PX 20dsp 700 & 1.0k haben zu diesem Zweck vorne eine LED-Anzeige .
•
Die Fehlermeldungen sind wie folgt zu deuten:
Wenn die LED für Betriebsstörungen leuchtet, weist dies auf eine Fehlfunktion hin, die dann wie folgt
gedeutet werden kann:
Die Lastanzeige steht für die erste Stelle des Fehlercodes.
Die Batterieanzeige steht für die zweite Stelle.
Wie unten zu sehen, überschreitet der Effektivwert des Stroms 125% während 60 s (E31).
-
LAST
BATTERIE
•
Die Fehlermeldungen sind auf der nächsten Seite zusammengefaßt.
Bedienungsanleitung PX 20dsp/9910
Seite 41 von 44
Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
Zusammenfassung der Fehlermeldungen - PX 20dsp 700 oder 1.0k
Fehler Grad
Definition
E00
E01
E02
E03
E04
E05
E10
E11
E12
E13
E14
E15
E20
E21
E22
E23
E24
E25
E30
E31
E32
E33
E34
E35
E40
E41
E42
E43
E44
E45
E50
E51
E52
E53
E54
E55
2
3
4
4
4
4
4
3
4
2
1
4
4
2
4
3
3
3
3
3
3
3
3
3
3
3
3
5
2
4
2
2
Seite 42 von 44
Fehler in ROM-Prüfsumme
Fehler in Lese-/Schreibfunktion der RAM-Daten
Fehler in Lese-/Schreibfunktion E2PROM-Daten oder Prüfsummenfehler.
Batteriespannung zu niedrig (im normalen Betrieb)
Batteriespannung zu hoch (im normalen Betrieb)
Thermofühler defekt
Falsche Spannungseinstellung
AC-Eingangsspannung bei normalem Start nicht im zulässigen Bereich
Batteriespannung beim Kaltstart nicht im zulässigen Bereich
Spannungsdifferenz Ausgang/Eingang mehr als 1,5%
Spannungsdifferenz Ausgang/Einstellwert mehr als 1,5%
Falsche Eingangsfrequenz (überschreitet 50/60 ± 3 Hz bei1 Hz/s, im normalen Betrieb)
Frequenzunterschied mehr als 0,1 Hz zw. Ausgang und Normal (Batt.-betrieb)
AC-Eingangsfrequenz nicht im zulässigen Bereich (ACàDC nur für R&D)
DC-Busspannung (+) nicht im zul. Bereich von +15% bis −10%
DC-Busspannung (-) nicht im zul. Bereich von +15% bis −10%
Keine Phasensynchronisierung zwischen Eingang und Ausgang
Frequenzunterschied mehr als 1 Hz zw. Eingang/Ausgang (normaler Betrieb)
Last über 100%, 60 s
Last über 125%, 10 s
Last über 150%
Spannungsdifferenz Ausgang/Einstellwert mehr als ±10%
Leistungsfaktor unter 0,3
Wirkleistung (W) größer als max. Scheinleistung (VA) x Leistungsfaktor (0,7)
Temperatur nicht im zulässigen Bereich
Effektivstrom über 100%, 60 s
Effektivstrom über 125%, 10 s
Effektivstrom über 150%
Spitzenstrom über 13,6 A
Last über 100% oder Effektivstrom über 100% (im Batteriebetrieb) *27
Schwebezustand
Fehler im Testmodus (< 3 min)
Der Effektivstrom am Ausgang ist mehr denn 300%
Fehler beim Batterietest (Batteriezustand schlecht)
Leitung Neutral Unterbrechung
Bedienungsanleitung PX20dsp/9910
Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
Zusammenfassung der Fehlermeldungen - PX 20dsp / 2.0 oder 3.0k
Fehler Grad
Definition
E00
E01
E02
E03
E04
E05
E06
E07
E10
E11
E12
E14
E15
E16
E17
E18
E20
E21
E22
E23
E24
E25
E26
E30
E31
E32
E33
E34
E35
E37
E40
E41
E53
E54
E60
E63
E67
E68
E78
E80
E81
E82
E83
E84
E89
4
4
4
4
4
4
2
3
6
4
4
4
3
3
4
2
1
1
4
3
2
4
5
2
3
3
3
3
3
4
3
1
2
2
4
4
4
4
4
4
4
4
4
2
4
Fehler in ROM-Prüfsumme
Fehler in Lese-/Schreibfunktion der RAM-Daten
Lese/Schreibfehler bei System EPROM Daten oder Schecksummen
Kommunikationsfehler zwischen CPU & DSP.
A/D Wandler ist gestört.
Temperatur ist über 100 °C
Batteriespannung zu niedrig (im Normalbetrieb)
Batteriespannung zu hoch (im Normalbetrieb)
DIP-Schalter 1 auf AUS (OFF)
AC-Eingangsspannung bei normalem Start nicht im zulässigen Bereich.
Batteriespannung beim Kaltstart nicht im zulässigen Bereich.
±DC Bus Spannung nicht im Normbereich nach DC soft start.
Ausgangs/Eingangs-Spannungsdifferenz ist > 3.125% (im Normalbetrieb).
Ausgangs/Voreinstellung-Spannungsdifferenz ist > 3.125% (Batteriebetrieb).
Falsche Eingangsfrequenz (überschreitet 45∼65 Hz bei 1 Hz/s im norm. Betrieb)
Eingangsfrequenz nicht phasensynchronisiert (Eigentaktung)
AC Eingangsspannung ist außerhalb des Bereichs
AC Eingangsfrequenz ist außerhalb des Bereichs
±DC Bus Spannung nicht im Bereich -85% oder +12% (>10 Zyklen 3 Grad, >30 Zyklen 4 Grad)
Die Spannungsdifferenz zwischem dem DC Bus ist > 70V DC
Keine Phasensynchronisierung zwischen Eingang und Ausgang
Frequenzunterschied mehr als 1 Hz zw. Eingang/Ausgang (normaler Betrieb)
Niedrige Batteriespannung (<9,5V) im Batteriebetrieb (Schwebezustand)
Spitzenstrom mehr als 300% des Effektivstroms
Effektivstrom über 125%, 60 s *29
Effektivstrom über 150%, 10 s
Spannungsdifferenz Ausgang/Einstellwert mehr als ± 10%.
Leistungsfaktor (Ausgang) unter 0,3
Wirkleistung (W) größer als max. Scheinleistung (VA) x Leistungs faktor (0,7) (bei VA >1 k).
Effektivstrom über 150%~300% (nach 5s Abschaltung)
Temperatur ist über 80 °C
RS-232C-Empfangspuffer voll
Fehler beim Batterietest (Batteriezustand schlecht)
Leitung Neutral Unterbrechung
Fehler beim Umschalten von Bypass- auf Normalbetrieb *)
Fehler beim Umschalten von Bypass- auf Batteriebetrieb *)
Zeitüberschreitung beim Umschalten von Bypass- auf Batteriebetrieb im Softstart
Zeitüberschreitung beim Umschalten von Bypass- auf Normalbetrieb im Softstart
DIP-Schalter falsch eingestellt (Ausgangsspannungseinstellung).
DSP Initialisierungsfehler (clear 0ffh)
Keine Antwirt bei Datenübertragung zu DSP
DSP Initialisierungsfehler (55, aa, version)
Datenverlust (jeder Datenemfangszyklus ist mehr als 20, und mehr als 60 Mal).
Eingangsspannungsunterbrechung im Bypassbetrieb
Effektivwert des Ausgangsstroms mehr als 200%
Bedienungsanleitung PX 20dsp/9910
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Bedienungsanleitung Baureihe PX 20dsp
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Seite 44 von 44
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