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Der komplette Geschäftsbericht im PDF-Format (7,7 MB) - Hymer

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Geschäftsbericht
2002/03
2
HYMER in Zahlen
HYMER in Zahlen 3
Geschäftsjahre
1999/00
2000/013)
2001/02
2002/03
(jeweils vom 01. September bis 31. August)
HYMER Konzern
Umsatzerlöse
Mio. €
446,1
581,7
590,6
631,1
Veränderung
%
16,0
30,4
1,5
6,9
Umsatzerlöse
Mio. €
268,9
329,8
305,6
306,5
Veränderung
%
19,8
22,6
-7,3
0,3
Personalaufwand
Mio. €
78,5
96,1
100,0
103,8
Jahresergebnis vor Ertragsteuern
Mio. €
21,5
26,3
26,9
30,5
Jahresüberschuss
Mio. €
14,1
14,4
19,9
18,0
Investitionen
Mio. €
16,7
20,3 2)
22,5
20,2 4)
Mitarbeiter Inland
Anzahl
1.606
1.818
1.807
1.815
Mitarbeiter Ausland
Anzahl
557
834
826
887
Absatz Reisemobile
Stück
8.629
11.415
11.408
11.977
%
50,2
56,1
63,6
65,9
Stück
10.463
11.422
10.606
11.030
Auslandsanteil
%
63,4
60,9
65,0
66,5
Umsatzrendite vor Ertragsteuern
%
4,8
4,5
4,6
4,8
Eigenkapitalrendite vor Ertragsteuern
%
26,1
30,5
29,0
28,8
Ergebnis je Aktie nach DVFA/SG
€
2,47
3,11
3,36
4,64
Cash Flow je Aktie nach DVFA/SG
€
5,74
6,46
7,72
7,87
Dividende je Aktie + (Bonus)
€
1,02+(0,31)
1,00+(0,32)
1,32
1,32
Steuergutschrift
€
0,57
0,57
--
--
HYMER AG
HYMER Konzern
Auslandsanteil
Absatz Caravans
1)
2)
3)
4)
1)
Niedrigere Steuerbelastung infolge Verlustverrechnung
Ohne Zugänge aufgrund Erstkonsolidierung der LAIKA CARAVANS S.p.a.
Nach erstmaliger ergebnismässiger Einbeziehung der LAIKA CARAVANS S.p.a. in den Konzern
Ohne Zugänge aufgrund Erstkonsolidierung der Residences Euro-Concept S.A.R.L.
4
Inhaltsverzeichnis
Inhalt 5
2
HYMER in Zahlen
4
Inhaltsverzeichnis
6
Aufsichtsrat und Vorstand
6
Organe der Gesellschaft
8
Bericht des Aufsichtsrates
8
Bericht über das Geschäftsjahr 2002/03
10
Bericht des Vorstandes
10
Marketing und Vertrieb
16
HYMER – Marken und Produkte
26
Die Mitarbeiter
30
Produktinnovation und Sachinvestition
36
Chronik des Jahres
42
Lagebericht Konzern und AG
44
Geschäftsentwicklung
45
Risikomanagement
46
Vermögens- und Finanzstruktur
48
Ertragslage
50
Ausblick, Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
52
Abschluss Konzern und AG
52
Bilanz zum 31. August 2003 Konzern
54
Anlagespiegel Konzern
56
Bilanz zum 31. August 2003 HYMER AG
58
Anlagespiegel HYMER AG
60
Gewinn- und Verlustrechnung 2002/03 Konzern
61
Gewinn- und Verlustrechnung 2002/03 HYMER AG
62
Anhang Konzern und AG
62
Rechnungslegung
63
Anteilsbesitz
64
Konsolidierungskreis, Konsolidierungsgrundsätze
65
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze,
Währungsumrechnung
66
Finanzwirtschaftliche Beurteilung
69
Erläuterungen zur Bilanz
74
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
77
Sonstige Angaben
78
Vorschlag zur Gewinnverwendung
79
Bestätigungsvermerk
6
Organe der Gesellschaft
Der Aufsichtsrat
Erwin Hymer, Dipl.-Ing.
Vorsitzender Geschäftsführender Gesellschafter
der CMC Caravan GmbH & Co.
Beteiligungs KG,
Bad Waldsee,
Mitglied im Verwaltungsrat der
Kreissparkasse Ravensburg
Dr. Gerhard Gross
Stellvertretender Vorsitzender
Geschäftsführender Gesellschafter
der GROSS ALUMINIUM GmbH,
Frankfurt am Main,
Vorstand im Verband der
Automobilindustrie e. V.,
Frankfurt am Main
Mitglied im Aufsichtsrat der
Kögel Fahrzeugwerke AG, Ulm
Uwe Holy, Dipl.-Kfm.
Kaufmann,
Präsident des Verwaltungsrates der
Strellson AG, Kreuzlingen (Schweiz)
Prof. Johann Tomforde, Dipl.-Ing.
Geschäftsführer
hymer idc GmbH + Co. KG
innovations- & design-center,
Pforzheim
Wilhelm Noppenberger *)
Freigestellter
Betriebsratsvorsitzender
Renate Steinhauser *)
Industriekauffrau
*) Vertreter der Arbeitnehmer
Aufsichtsrat und Vorstand 7
Der Vorstand
Hans-Jürgen Burkert
Bad Waldsee
Claus Pacchiaffo, Dipl.-Ing.
Ulm, bis 31.08.2003
Dr. Reinhard Knüppel
Dortmund, ab 01.01.2004
8
Bericht über das Geschäftsjahr 2002/03
Der Aufsichtsrat hat die ihm nach
Gesetz und Satzung obliegenden
Aufgaben umfassend wahrgenommen. Im Rahmen von vier Aufsichtsratssitzungen hat der verantwortliche Vorstand ausführlich
über die Lage und Entwicklung
der Aktiengesellschaft sowie des
Konzerns berichtet. Ergänzend
wurde der Aufsichtsrat durch den
Vorstand umfassend durch schriftliche Berichte über wesentliche
Fragen und Entscheidungen der
Geschäftsführung unterrichtet.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrats
wurde darüber hinaus in Einzelgesprächen regelmäßig vom Vorstand informiert.
Schwerpunktthemen waren wie in
den Vorjahren die Entwicklung der
Caravaningbranche in Europa
sowie die Realisierung von Synergien innerhalb des Konzerns.
Breiten Raum nahmen in diesem
Zusammenhang auch die allgemeinen politischen sowie wirtschaftlichen Ereignisse und die daraus
resultierenden Folgen für die
Unternehmensentwicklung ein.
Weitere Themen waren die Entwicklung gemeinsamer Aktivitäten
außerhalb des HYMER-Konzerns
zur Steigerung der Effizienz und
Wettbewerbsfähigkeit innerhalb
der Caravaningbranche im Rahmen
von Konferenzen auf Geschäftsleitungsebene unter Vorsitz des
Aufsichtsratsvorsitzenden.
Von besonderer Wichtigkeit waren
Leitgedanken, die die Produktion
insgesamt betrafen. Vorrangig
waren hier Rationalisierungsvorhaben, neue Methoden im Bereich
Logistik und Materialwirtschaft
sowie die Schaffung neuer
Planungsinstrumente.
Der Aufsichtsrat hat sich umfassend und eingehend mit den für
den HYMER-Konzern wichtigen
und bedeutsamen Entwicklungschancen aber auch mit den jeweiligen Geschäftsrisiken befasst.
Mit Wirkung zum 31. 08. 2003 ist
Herr Claus Pacchiaffo als Vorstand
aus dem Unternehmen ausgeschieden.
Der Aufsichtsrat hat daraufhin
Herrn Dr. Reinhard Knüppel mit
Wirkung zum 01. 01. 2004 zum
Vorstand der HYMER AG bestellt.
Der Gesellschaftsjahresabschluss
und der Konzernabschluss zum
31. August 2003 sowie der Bericht
über die Lage der HYMER Aktiengesellschaft und des Konzerns
sind von einem ausgewählten
Abschlussprüfer, der ERNST &
YOUNG AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Ravensburg, geprüft
und mit einem uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk versehen
worden.
Der Abschlussprüfer hat den
Aufsichtsrat in der Sitzung vom
11. Dezember 2003, in der der
Jahresabschluss der Gesellschaft
und des Konzerns für das
Geschäftsjahr 2002/03 besprochen
wurde, persönlich über das Ergebnis seiner Prüfung unterrichtet
und stand für ergänzende Auskünfte zur Verfügung.
Die Prüfungsberichte lagen dem
Aufsichtsrat, der sie zustimmend
zur Kenntnis genommen hat, vor.
Bericht des Aufsichtsrates 9
Nach dem abschließenden Ergebnis
der eigenen Prüfung stimmt der
Aufsichtsrat dem Jahresabschluss,
dem Konzernabschluss, dem Lagebericht und dem Konzernlagebericht des Vorstands sowie dem
Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns zu.
Er hat den vom Vorstand aufgestellten Jahres- und Konzernabschluss gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt.
Der Vorstand hat außerdem einen
Bericht über die Beziehungen der
Gesellschaft zu verbundenen
Unternehmen erstellt und dem
Aufsichtsrat vorgelegt. Der Abschlussprüfer hat dazu den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:
Nach unserer pflichtgemäßen
Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
1. die tatsächlichen Angaben des
Berichts richtig sind,
2. bei den im Bericht aufgeführten
Rechtsgeschäften die Leistungen
der Gesellschaft an die verbundenen Unternehmen nicht
unangemessen hoch waren.
Nach abschließendem Ergebnis
seiner Prüfung erhebt der Aufsichtsrat gegen die Erklärung des
Vorstandes über die Beziehungen
der Gesellschaft zu verbundenen
Unternehmen keine Einwände.
Die Unternehmensleitung, die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
sowie die Arbeitnehmervertreter
haben in diesem Jahr verantwortungsbewusst und konstruktiv
zusammengearbeitet.
Der Aufsichtsrat spricht dem
Vorstand und den Mitarbeiterinnen
sowie Mitarbeitern der Firmen des
HYMER-Konzerns seinen Dank und
Anerkennung für die geleistete
Arbeit aus.
Bad Waldsee, im Dezember 2003
Erwin Hymer
(Aufsichtsratsvorsitzender)
10
Marketing und Vertrieb
Die Branchenentwicklung
Auch in der vergangenen Saison
war die allgemeine wirtschaftliche
Entwicklung, wenn man denn von
einer solchen im positiven Sinne
überhaupt sprechen darf, von
vielen negativen Einflüssen geprägt. Nach der Wiederwahl der
Regierungskoalition Ende 2002 hat
sich die Lage der deutschen Wirtschaft eher verschlechtert als
stabilisiert.
Anfang 2003 befanden sich die
Arbeitslosenzahlen auf dem höchsten Januar-Stand seit fünf Jahren.
Die Binnennachfrage verringerte
sich 2003 so stark wie seit dem
Rezessionsjahr 1993 nicht mehr.
Der private Konsum und vor allem
die allgemeine Investitionsbereitschaft entwickelten sich weiter
rückläufig. Die Folge: Auch 2003
wird in Deutschland kein ökonomisches Wachstum erreicht werden.
Beherrschendes Thema war weiterhin der sogenannte Reformstau
und die Unfähigkeit der Politik, die
dringend notwendigen Reformen
der sozialen und wirtschaftlichen
Ordnung wirkungsvoll auf den
Weg zu bringen. Ganz im Gegenteil: Eine fast unübersehbare Flut
von angedachten Reformen, endlose Diskussionen und parteipolitische Scharmützel vergrößerten die Unsicherheit und Verständnislosigkeit bei den Bundesbürgern.
Vor diesem Hintergrund kämpften
viele Industriezweige mit großen
Schwierigkeiten.
Erfreulicherweise gehörte jedoch
die Caravaningbranche zu den
erfolgreichen Hoffnungsträgern
der deutschen Wirtschaft. Nicht
zuletzt die Tatsache, dass die Freizeitbranche allgemein mit ihren
Säulen Unterhaltung, Sport, Kultur
und Reisen gegen den allgemeinen
Trend in einigen Segmenten sogar
für beachtliches Wachstum sorgte,
ließ die deutsche CaravaningIndustrie trotz der nicht vermeidbaren Binnenmarktprobleme ein
letztlich akzeptables Saisonresümee ziehen.
Garant für dieses Ergebnis war
in hohem Maße auch das gut
gehende Exportgeschäft, das der
deutschen Caravaning-Industrie
ein positives Resultat bescherte.
Bericht des Vorstandes 11
Absatz Caravans (Stück) – HYMER-Konzern
12.000
10.800
9.600
11.422
10.606
11.030
8.400
7.200
6.000
4.800
3.600
2.400
1.200
0
00/01
01/02
Der Produktbereich Caravan
Die entsprechende Statistik der
European Caravan Federation (ECF)
zeigte, dass vom 1. September
2002 bis zum 31. August 2003
europaweit 114.974 Caravans neu
auf den Markt kamen. Im Vergleich
mit der Vorjahreszahl von 108.878
Caravans bedeutete dies mit 6.096
Einheiten ein Plus von 5,6 %.
Europäischer Spitzenreiter war,
basierend auf den Verkaufszahlen,
Großbritannien mit 27.800 Caravans, was einem Plus von 17,3 %
entspricht, dicht gefolgt von den
Niederlanden, hier basierend auf
den Auslieferungszahlen vom
Hersteller an den Handel, mit
25.764 Einheiten oder einem Plus
von 5,2 % sowie Deutschland mit
22.969 neu zugelassenen Caravans
oder einem Plus von 1,4 %.
Für Deutschland begann die
Exportsaison zunächst verhalten.
Im vierten Quartal 2002 wurden
mit 8.440 Caravans im Vergleich
zum Vorjahr 4,0 % oder 355 Stück
weniger Caravans ausgeführt.
Dies änderte sich im Laufe des
Jahres 2003. Mit Abschluss des
zweiten Quartals wurden insgesamt 21.447 (Vj. 21.077) und somit
1,8 % mehr Caravans ins Ausland
verkauft. Damit blieb das Ausfuhrvolumen vom 1.10.2002 bis zum
30.6.2003 mit insgesamt 29.887
(Vj. 29.872) Caravans fast unverändert.
wurde. Das dritte Quartal zeigte
dann mit 6.981 Neuzulassungen
wieder ein Minus von 2,0 %, so
dass die Saison 2002/03 für den
deutschen Caravanmarkt letztendlich mit insgesamt 22.969 (Vj.
22.662) neu zugelassenen Einheiten
und einem Plus von 1,4 % schloss.
Im Inland entwickelte sich der
deutsche Caravan-Markt zu Beginn
der Saison 2002/03 zunächst stabil.
So musste im vierten Quartal 2002
mit 2.169 neu zugelassenen Einheiten nur ein Minus von 1,4 % im
Vergleich zum Vorjahr verbucht
werden. Aber zu Beginn des Jahres
2003 sah sich die deutsche
Industrie mit einem gewaltigen
Einbruch konfrontiert, der jedoch
lediglich darauf zurückzuführen
war, dass sich Ostern und der
damit verbundene Ferienbeginn
von März auf den April verschoben
hatte. Folglich musste im ersten
Quartal 2003 mit 4.566 Caravans
ein Minus von 11,9 % vermeldet
werden, das jedoch bereits im
zweiten Quartal 2003 mit 10.850
Einheiten oder einem Plus von
13,5 % mehr als kompensiert
Die deutschen Hersteller haben im
Rahmen ihrer langfristig ausgelegten Produktionsplanung versucht,
dieser Entwicklung Rechnung zu
tragen. So wurde das Produktionsvolumen im vierten Quartal 2002
um minus 2,6 % auf 13.917 Einheiten reduziert. Im Hinblick auf
die positive Markteinschätzung im
Export und einer sich abzeichnenden Nachfragebelebung des Handels, wurde die Produktion im
ersten Quartal 2003 um 1.414
Stück oder 9,0 % auf 17.204 Einheiten und im zweiten Quartal um
935 Stück oder 5,9 % auf 16.705
Caravans erhöht. Insgesamt wurden
im Zeitraum vom 01.10.2002
bis 30.06.2003 47.826 Caravans
produziert; gegenüber dem Vorjahr
eine Steigerung um 1.983 Stück
oder 4,3 %.
02/03
12
Marketing und Vertrieb
Der Produktbereich Reisemobil
Bei den Reisemobilen musste die
deutsche Caravaning-Industrie für
den deutschen Markt wie schon im
Vorjahr ein leichtes Minus verkraften, das allerdings durch den schon
erwähnten, gut laufenden Export
wieder kompensiert wurde.
Gemäß der ECF-Zahlen verzeichnete der europäische ReisemobilMarkt mit 64.525 Einheiten im
Vergleich zum Vorjahr mit 59.808
Einheiten ein Plus von 7,9 %.
Das größte Absatzvolumen verzeichnete trotz negativer Tendenz
Deutschland mit 17.903 Einheiten,
was einem Minus von 0,2 % entspricht, dicht gefolgt von Frankreich mit 17.267 Einheiten oder
plus 10,2 % und Italien (gemäß
ECF-Schätzung) mit circa 12.000
Einheiten, entsprechend einem Plus
von 4,2 %. Prozentuale Gewinner
auf dem europäischen ReisemobilMarkt, wenngleich auch mit geringeren Volumina, waren Norwegen
mit einem bemerkenswerten Plus
von 58,9 % und Dänemark mit
einem Plus von 55,5 %.
Insgesamt exportierte die deutsche
Reisemobilindustrie damit im Zeitraum 01.10.2002 bis 30.06.2003
8.937 Stück und erreichte damit
einen Zuwachs um 506 Einheiten
oder 6,0 %.
Bericht des Vorstandes 13
Absatz Reisemobile (Stück) – HYMER-Konzern
12.000
10.800
9.600
11.415
11.408
00/01
01/02
11.977
8.400
7.200
6.000
4.800
3.600
2.400
1.200
0
Die deutlich bessere Performance
des Reisemobils im Vergleich zum
Caravan findet ihren Niederschlag
in der Produktion für den Zeitraum
01.10.2002 bis 30.06.2003, die mit
21.353 Einheiten oder 4,4 % über
dem Vergleichszeitraum des
Vorjahres liegt. Dabei haben sich
die einzelnen Quartale durchaus
unterschiedlich entwickelt. Im vierten Quartal 2002 betrug die
Reisemobil-Produktion 6.311 Stück,
ein minimaler Rückgang um 0,1 %
oder 8 Stück. Dagegen glänzte das
erste Quartal 2003 mit einem Plus
von 1.114 Stück oder 16 % auf
7.913 Einheiten. Das zweite
Quartal zeigte dann mit 7.129
Stück wieder ein Minus von 2,6 %.
Zu Beginn unseres Geschäftsjahres
erwies sich die Nachfrage- und
damit auch unsere Absatzsituation
als noch sehr schwierig und wenig
einschätzbar. Dies spiegelte sich
auch in den Zulassungszahlen des
vierten Quartals 2002 wider, das
mit 1.806 neu zugelassenen Reisemobilen ein Minus von 7,4 %
auswies.
Das Jahr 2003 startete dann ebenfalls im ersten Quartal mit einem
Zulassungsminus von 24,8 % auf
3.900 Einheiten, das allerdings im
zweiten Quartal 2003 durch ein
Plus von 20 % auf 8.794 Stück im
Vergleich zum Vorjahr wieder weitgehend ausgeglichen werden
konnte.
Für die Saison 2002/03 ergibt
sich insgesamt ein Zulassungsvolumen von 17.903 Reisemobilen
(Vj. 17.941), was einem geringfügigen Minus von 0,2 % entspricht.
02/03
14
Marketing und Vertrieb
Die Entwicklung der HYMER AG
Der Produktbereich Caravan
Im Vergleich zu den Branchenzahlen profitierte die HYMER AG noch
deutlicher vom florierenden
Exportmarkt, da der Binnenmarkt
wie schon im Vorjahr durch abwartendes Dispositionsverhalten des
Handels, wiederum bedingt durch
die schwierige Einschätzung des
weiteren Kaufverhaltens der deutschen Konsumenten, gekennzeichnet war.
Umsatzanteile (%) Konzern
100
90
Nachdem jedoch die Lagerbestände
beim Handel mehrheitlich abverkauft worden sind, wurde die
ehemals gängige Vordisposition
zunehmend durch eine moderate
Nachfrage-Disposition abgelöst.
80
70
73,8
60
50
40
30
20
17,7
10
0
Reisemobile
Caravans
8,5
Sonstige
Umsätze
Dadurch ergab sich für die HYMER
AG in Deutschland im Caravanbereich mit 1.362 (Vj. 1.448) verkauften Einheiten für die Saison 02/03
ein Minus von 86 Einheiten und
somit ein Absatzrückgang um
5,9 %. Dieser Rückgang wurde
jedoch vom Export deutlich aufgefangen, denn hier verzeichnete
HYMER mit 2.072 (Vj. 1.835) Einheiten einen bemerkenswerten
Zuwachs um 237 Caravans oder
12,9 %. Kumuliert bedeutete dies
für die HYMER AG einen CaravanGesamtabsatz von 3.434 (Vj. 3.283)
Einheiten, gleichbedeutend mit
einem Plus von 151 Einheiten oder
4,6 %. Dementsprechend steigerte
HYMER auch die Caravan-Produktion um 131 Einheiten oder knapp
4 % von 3.178 auf 3.309 Stück.
Im Bereich der Umsatzerlöse
bewirkte diese Entwicklung der
Stückzahlen im Inland mit 15,1
(Vj. 15,8) Mio. € ein Minus von
4,4 % und im Export mit einem
Umsatz von 20,2 (Vj. 17,3) Mio. €
ein Plus von 16,4 %.
Kumuliert erzielte HYMER in der
abgelaufenen Saison mit seinen
Caravans einen Umsatz von 35,2
(Vj. 33,1) Mio. €, gleichbedeutend
mit einem Plus von 6,5 %.
Am Gesamtumsatzvolumen hält
der Caravan einen Anteil von
11,5 % (Vj. 10,8 %).
Bericht des Vorstandes 15
Der Produktbereich Reisemobil
Der Reisemobilbereich der HYMER
AG blieb von der allgemein negativen Konjunkturentwicklung nicht
verschont. So setzte HYMER in der
abgelaufenen Saison 2002/03 in
Deutschland 2.471 (Vj. 2.642)
Reisemobile ab. Dies waren 171
Einheiten oder 6,5 % weniger im
Vergleich zum Vorjahr. Erfreulich
war, dass die Mobile von Niesmann
+Bischoff, die im Vorjahr einen
hohen Rückgang verkraften
mussten, in dieser Saison mit 282
(Vj. 262) Einheiten oder einem Plus
von 7,6 % wieder ein stabiles Verkaufsergebnis einbringen konnten.
Wie bereits bei den Caravans leistete auch bei den Reisemobilen
das Exportgeschäft einen erfolgreichen Beitrag zur positiven
Unternehmensentwicklung.
Insgesamt 3.501 (Vj. 3.236) exportierte Reisemobile bedeuteten ein
Plus von 265 Einheiten beziehungsweise 8,2 %.
Auch hier zeigte der Anteil aus
dem Hause Niesmann+Bischoff mit
183 (Vj. 127) Reisemobilen mit
einem Zuwachs um 56 Einheiten
oder 44,1 % einen deutlichen
Aufwärtstrend.
Die positive Entwicklung des
europäischen Freizeitfahrzeugmarktes hatte bei HYMER im
Bereich der Stückzahlen einen
Rückgang des Inlandanteils um
6,3 % von 44,6 % auf 40,8 % am
gesamten Freizeitfahrzeugabsatz
zur Folge. Der Exportanteil wuchs
im Vergleich um 9,9 % von 55,4 %
auf 59,2 %.
HYMER passte die ReisemobilProduktion der Marktlage an und
produzierte in der Saison 2002/03
mit insgesamt 5.487 (Vj. 5.740)
neuen Reisemobilen 4,4 % weniger
Fahrzeuge.
Insgesamt wuchs der Absatz von
HYMER-Freizeitfahrzeugen um
2,7 % von 9.161 auf 9.406
Einheiten.
Trotzdem konnte HYMER mit einem
Gesamtumsatz im Reisemobilbereich von 252,3 (Vj. 249,3) Mio. €
wieder eine erfreuliche Umsatzsteigerung von 3,0 Mio. € oder
1,2 % verbuchen.
Am Gesamtumsatzvolumen hält
das Reisemobil damit einen Anteil
von 82,3 % (Vj. 81,6 %).
16
HYMER – Marken und Produkte
HYMER-Reisemobile
Seit 1958 produziert HYMER
serienmäßig Caravans und seit
1972 Reisemobile.
Auf Basis dieser langjährigen
Erfahrung hat sich HYMER zu
Europas führendem Reisemobilund Caravan-Hersteller entwickelt. Die gesamte Produktpalette umfasst mittlerweile
zehn Reisemobil-Baureihen mit
40 Modellen und vier CaravanBaureihen mit 36 Modellen.
EXSIS
Das weltweit einzigartige Freizeitfahrzeugkonzept aus dem Hause
HYMER. Ein Reisemobil, das umfassenden Pkw-Komfort bietet, absolut alltagstauglich ist und trotzdem
über alle Eigenschaften und
Vorteile eines komplett ausgestatteten Reisemobils verfügt.
Hymercamp
Die neue Dimension der familienfreundlichen Alkoven-Klasse. Aerodynamisch geformter und überaus
geräumiger Alkoven, integriert in
ein attraktives Außendesign mit
ansprechend zartgrauer Lackierung.
Ausgestattet mit einer Vielzahl
technisch innovativer Ideen und
großzügigem Innenraumangebot.
Hymercamp GT
Der Hymercamp GT hat alle vorteilhaften Eigenschaften der Alkoven-Baureihe und bietet zusätzlich
den patentierten HYMER-Doppelboden. Neu ist die gerundete,
isolierte und ins Fahrerhaus integrierte B-Säule. Durch diese konstruktive Optimierung wurde der
Durchgang vom Wohnbereich ins
Fahrerhaus um 10 cm erhöht, was
dem Fahrzeug eine geräumigere
Innenoptik verleiht.
Hymertramp / Hymertramp M
Das teilintegrierte Reisemobil aus
dem Hause HYMER, das erst im
Modelljahr 2003 wieder ins Programm aufgenommen wurde,
erfreut sich großer Beliebtheit.
Innen zeichnet sich diese Baureihe
durch einen geschlossenen Waschraum mit separater Dusche und
einem französischen Bett im Heckbereich aus. Die M-Version wird
auf Mercedes-Chassis aufgebaut.
Bericht des Vorstandes 17
Hymermobil B-Classic /
Hymermobil B-Classic-M
Die gerade bei sehr reisefreudigen
Paaren beliebte B-Classic-Baureihe
ist der preiswerteste Einstieg in die
Welt der integrierten Reisemobile.
Schlichte Eleganz, gepaart mit
fortschrittlicher Technik, zeichnet
diese Baureihe aus. Die M-Version
basiert auf Mercedes-Chassis und
bietet – HYMER-exklusiv – die
Möglichkeit, das integrierte Mobil
mit Fahrer- und Beifahrer-Airbag
auszustatten.
Hymermobil B-Klasse
Das erfolgreichste integrierte
Reisemobil Europas erhielt ein
attraktives Face-Lift und zeichnet
sich durch elementare Grundrissänderungen und eine optimal verbesserte Innenausstattung aus.
Hervorzuheben sind die pfiffigen
Konzepte einer attraktiven
Wohnlandschaft und funktionaler
Komfort-Bäder. Bewährt und
unverändert verfügt die B-Klasse
natürlich über das patentierte
HYMER-Doppelbodenkonzept.
Hymermobil B-Star-Line
Ein Face-Lift hat die Baureihe im
Modelljahrgang 2004 noch attraktiver gemacht. Kultivierte Wohnatmosphäre, hochwertige Polsterstoffe und aufwändig verarbeitete
Möbel präsentieren eine außergewöhnliche Eleganz. Außergewöhnliche Sicherheit bietet diese auf
Mercedes-Chassis basierende
Baureihe – HYMER-exklusiv – mit
der Option auf Fahrer- und
Beifahrer-Airbag.
Hymermobil S-Klasse
Die Königsklasse der HYMERReisemobile bietet seit Jahren auf
höchstem Niveau außergewöhnliches Design, Technik und Komfort.
Mit der S-Klasse erlebt man Luxus
pur in allen Bereichen. Wichtigste
Sicherheitsinnovation ist die branchenweit exklusive, serienmäßige
Ausstattung mit Fahrer- und Beifahrer-Airbag sowie Gurtstraffer.
18
HYMER – Marken und Produkte
HYMER-Caravans
Eriba-Touring
Die legendäre Kult-Baureihe wird
seit fast 50 Jahren, stets technisch
auf dem neuesten Stand, nach
einem einfachen und bewährten
Konzept gebaut: Leichtes Gewicht,
niedrige und schmale Außenmaße,
perfekte Aerodynamik und beste
Nachlaufeigenschaft. Die funktionalste Version passt in eine Normgarage, die modetrendigste Ausführung sind die „Touring Fifty’s“.
Eriba-Swing
Diese familienfreundliche Baureihe
zeichnet sich durch ein besonders
günstiges Preis-/Leistungsverhältnis aus. Vier der acht Grundrissvarianten verfügen über separate
Räume mit Etagenbett oder können zumindest mit Etagenbetten
ausgestattet werden. Ansonsten
bestechen die Modelle durch eine
attraktive Raumarchitektur und
durch eine funktionale Möblierung,
die eine besonders ansprechende
Atmosphäre durch Türen, Klappen
und Rollos vermittelt.
Bericht des Vorstandes 19
Eriba-Nova
Dem gehobenen Anspruch der
Käufer in dieser Premiumklasse
entspricht die Modellvielfalt mit
21 Grundrissen. Die gediegene
Eleganz wird durch die hochwertigen Möbel in solider handwerklicher Verarbeitung unterstrichen.
Neu sind die Küchenmöbel, die
durch gerundete Funktionsbereiche
eine zeitgemäße Optik und ein
optimales Stauraumangebot
bieten. Die gesamte Innenarchitektur harmoniert durch aufeinander
abgestimmte, gerundete Elemente.
Eriba-Moving
Die Luxusklasse bei den HYMERCaravans glänzt durch perfekte
Ausstattung und ein Ambiente, das
höchsten Ansprüchen gerecht wird.
Funktional mit eigenem Frischund Abwassertank, Warmwasserboiler und Dusche ausgestattet,
verbindet diese Baureihe Unabhängigkeit mit höchster Exklusivität
im Wohnbereich.
20
HYMER – Marken und Produkte
Niesmann+Bischoff
Seit über 20 Jahren steht der
Name Niesmann+Bischoff als
Synonym für Reisemobile auf
höchstem Niveau. 1993 eröffnete
Niesmann+Bischoff in Polch in
der Nähe von Koblenz eines der
modernsten und innovativsten
Reisemobilwerke Europas.
Mittlerweile sind auf dem über
6.500 m2 großen Areal mehr als
200 Mitarbeiter verantwortlich
für die Produktion, den Service
sowie Kundendienst und die
gesamte Verwaltung der drei
Luxus-Reisemobil-Baureihen
Arto, Flair und Clou.
Der Arto
Der „Kleine“ aus dem Hause N+B
glänzt mit den Attributen Dynamik
und Flexibilität. Durch strategisch
durchdachte Grundrisse und
raffinierte Ausstattungskonzepte
gelten die Fahrzeuge dieser
kompakten Modellreihe als wahre
Raumwunder.
Markenzeichen dieser 1998 mit
attraktivem Preis-/Leistungsverhältnis im Luxussegment neu eingeführten Einsteigerklasse ist der
doppelschalige, beheizte Funktionsboden aus glasfaserverstärktem Kunststoff.
Insgesamt sind vier integrierte
Baureihen, alle auf Fiat-DucatoChassis verfügbar.
Bericht des Vorstandes 21
Der Flair
Der Flair repräsentiert die mittlere
Preislage im Luxussegment. Diese
Modellreihe gibt es als integrierte
und als Alkoven-Version.
Vierzehn verschiedene Baureihen
mit drei Chassisvarianten, FiatDucato, Mercedes-Sprinter und
Iveco, erfüllen individuellste
Wünsche.
Besonders hervorzuheben sind das
außergewöhnliche Möbelkonzept,
das in allen Funktionsbereichen
einzigartig ansprechende Raumgefühl und natürlich der legendäre
Doppelboden.
Der Clou
Der Clou macht seinem Namen
alle Ehre. Mit seinen technischen,
innovativen Voraussetzungen und
den vielfältigen, luxuriösen Ausstattungsmöglichkeiten ist er der
Inbegriff deutscher Reisemobilperfektion und im wahrsten Sinne
des Wortes das Höchste der
Gefühle.
Clou-Reisemobile werden ausschließlich und absolut individuell
nach Kundenwunsch gebaut.
Das heißt, jedes Mobil, das die
Produktionsstätte in Polch verlässt,
ist ein unverwechselbares Unikat.
22
HYMER – Marken und Produkte
Bürstner GmbH
Die Entwicklung des Unternehmens
in den letzten Jahren, mit durchweg positiven Ergebnissen im
Bereich Produktion und Umsatz,
begründet sich hauptsächlich in
der erfolgreichen Vermarktung der
Reisemobile. Es hat sich als richtig
herausgestellt, die Reisemobile der
sich ändernden Kunden- beziehungsweise Nachfragestruktur auf
den europäischen Absatzmärkten
anzupassen.
Die Bürstner GmbH mit Sitz
im badischen Kehl gehört in
Deutschland zu den Freizeitfahrzeug-Herstellern mit ausgeprägter Historie.
Bereits 1958 wurde der erste
Wohnwagen bei Bürstner gebaut.
Die Caravan-Serienproduktion
startete im Jahr 1963, die Reisemobil-Serienfertigung folgte
1986.
Damals wie heute standen bei
Bürstner Qualität, Ausstattung und
Sicherheit im Vordergrund der
Ideenfindung und Produktentwicklung. Dieser Anspruch wurde in der
aktuellen Fahrzeug-Generation auf
besonders eindrucksvolle Weise
umgesetzt. Mittlerweile bietet
Bürstner ein Modellprogramm, das
im Caravanbereich mit dem Fun,
dem Ventana und dem Amara drei,
bei den Reisemobilen – unterschieden in Alkoven, teilintegrierte
und integrierte Modelle – acht
Baureihen umfasst.
So wurde die Modellpalette in den
letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut und reicht nun von
den A-Modellen (Alkoven),
den A-2 Modellen
(Alkoven mit Doppelboden),
den A-2 Modellen auf Iveco,
den T-Modellen
(Teilintegrierte auf Fiat),
dem T-Star
(Teilintegrierte erstmals
auf Mercedes-Benz),
dem T-Alko
(Teilintegrierte auf AMC-Chassis),
dem T-Delfin
(Teilintegrierte auf Renault Master)
bis hin zu den Luxus-Baureihen
T-Avantgarde und I-Elegance
(Integrierte).
Bericht des Vorstandes 23
Traditionell hat die Marke Bürstner
im Bereich Caravans eine starke
Marktposition. Im abgelaufenen
Geschäftsjahr wurden über 6.700
Caravans abgesetzt.
Das Modellprogramm umfasst
drei Baureihen:
das Basismodell Fun,
den Mittelklassewagen Ventana,
und das Oberklassemodell den
Amara.
Bestseller ist der Ventana, welcher
mittels der kontinuierlichen
Entwicklung durch ausgesuchte
Designer und Innenraum-Architekten weiterhin eine positive Zukunft
vor sich hat. Ein Bugteil mit neu
geschnittenem, gewölbtem Fenster
lassen diesen Caravan modern,
zeitlos und unverwechselbar
erscheinen.
Das Topmodell, der Amara, hat
seine eigenständige und hochwertige Ausstrahlung behalten.
Besonders auffällig sind die hochqualitativen Materialien, die im
Interieur verwendet wurden und
so dem Fahrzeug Eleganz und
Wertigkeit verleihen.
Aufgrund eines ausgewogenen
Modellprogramms, einer motivierten Belegschaft und eines gut
strukturierten, europaweit aktiven
Händlernetzes darf man für das
Unternehmen aus dem badischen
Kehl auch weiterhin von einer
positiven Entwicklung ausgehen.
24
HYMER – Marken und Produkte
LAIKA CARAVANS S.p.a.
LAIKA, die Luxusmarke aus Italien,
wurde im Jahr 1964 gegründet.
Der Firmensitz mit einer hochmodernen Produktionsstätte auf
über 20.000 m2 liegt in Tavarnelle
Val di Pesa, in der Nähe von
Florenz im Herzen des Chianti.
Dort produzieren und vermarkten
mittlerweile mehr als 250 Mitarbeiter zwei Baureihen, den
LAIKA-Kreos und den LAIKAEcovip, die beide circa 50 % des
Luxussegments im italienischen
Reisemobilmarkt abdecken.
Das Hauptaugenmerk bei der
Entwicklung und Produktion von
LAIKA-Reisemobilen liegt seit
jeher auf größtmöglicher Qualität,
innovativer Technologie und
zukunftsorientiertem Design.
Achtzehn Baureihen repräsentieren
das Ecovip-Modellangebot.
In dieser Palette bietet LAIKA
sowohl Alkoven-, wie teilintegrierte und integrierte Reisemobile.
Diese basieren mehrheitlich auf
Fiat-Ducato-Chassis, aber auch auf
Iveco-Fahrgestellen.
Bericht des Vorstandes 25
Neben den familienorientierten
Alkoven-Modellen mit überdurchschnittlich voluminösen Stauraummöglichkeiten zeichnet sich die
Ecovip-Serie durch großzügige
Innenraumkonzepte besonders im
Schlafbereich aus. Besonderer Wert
wird mit vielen raffinierten Details
auf funktionalen Komfort gelegt.
Die Topmodelle aus dem Hause
LAIKA heißen Kreos. In dieser Serie
gibt es fünf Baureihen als Alkoven
und Teilintegrierte auf Fiat-Ducatound Mercedes-Sprinter-Chassis.
Diese Luxus-Reisemobile sprechen
besonders Freunde von unverwechselbarem Design und Eleganz
sowie Liebhaber höchster Lebensqualität an.
Die Innenräume vermitteln größtmöglichen Komfort und mit
speziell gerundeten Designmöbeln
sowie mit modern bezogener,
äußerst gemütlicher Polsterung,
das Gefühl von absoluter
Harmonie - fast wie zu Hause.
26
Die Mitarbeiter
In der heutigen Zeit gelten kompetente und zuverlässige Mitarbeiter
als überaus wertvolles „Kapital“
und sind mitverantwortlich für den
Ruf eines Unternehmens. Darüber
hinaus ist im Unternehmensbereich
nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Wirtschaftssituation die Bereitstellung von Arbeitsplätzen ein
verantwortungsbewusster, sozialer
Beitrag für unsere Gesellschaft.
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt – Konzern
Auf beiden Ebenen gelten die
HYMER AG und die Unternehmen
des Konzerns gemessen an der allgemeinwirtschaftlichen Situation
als vorbildlich.
So hat sich gegen den allgemeinen
Trend im HYMER-Konzern die Zahl
der Mitarbeiter gegenüber dem
Vorjahr mit 69 neuen Kollegen
leicht erhöht. Durchschnittlich
waren im abgelaufenen Geschäftsjahr 2.702 (Vj. 2.633) Mitarbeiter
beschäftigt.
3.000
2.700
2.400
2.650
2.633
00/01
01/02
2.702
2.100
1.800
1.500
1.200
900
600
300
0
02/03
Diese positive Entwicklung wurde
im wesentlichen durch die
Tochtergesellschaften Bürstner
GmbH und LAIKA CARAVANS S.p.a.
getragen. Darüber hinaus war die
Einbindung der neuen, französischen Tochtergesellschaft EuroConcept S.A.R.L. mit insgesamt
41 Mitarbeitern für den Anstieg
der Mitarbeiterzahl mit entscheidend.
Bei der HYMER AG in Bad Waldsee
waren im Jahresdurchschnitt inklusive der Verkaufsniederlassungen
mit 1.065 (Vj. 1.079) Personen
geringfügig weniger Mitarbeiter
als im Vorjahr beschäftigt. Auch
die Betriebsstätte in Polch zählte
im Durchschnitt mit 182 (Vj. 189)
Mitarbeitern ein paar Kollegen
weniger. Zum Stichtag 31. 08. 2003
allerdings stellten sich die Mitarbeiterzahlen wieder mit positiver
Tendenz dar:
Die HYMER AG beschäftigte zu
diesem Zeitpunkt in Bad Waldsee
1.072 (Vj. 1.079) und in der
Betriebsstätte Polch 184 (Vj. 181)
Mitarbeiter.
Bericht des Vorstandes 27
Bei den Tochtergesellschaften
waren im Schnitt 1.455 (Vj. 1.365)
Mitarbeiter wie folgt tätig:
Bürstner Teilkonzern
958 (Vj. 886) Mitarbeiter
Hymer France S.A.S.
203 (Vj. 207) Mitarbeiter
LAIKA S.p.a.
222 (Vj. 204) Mitarbeiter
Movera GmbH
52 (Vj. 51) Mitarbeiter
Restliche Tochtergesellschaften
20 (Vj. 17) Mitarbeiter
Der Personalaufwand im HYMERKonzern belief sich im Geschäftsjahr 2002/03 auf insgesamt
103,8 Mio. € (Vj. 100,0 Mio. €),
gleichbedeutend mit 16,6 % der
unternehmerischen Gesamtleistung. Der Aufwand pro Mitarbeiter im HYMER-Konzern
betrug somit durchschnittlich
38,4 T€.
Die Betriebszugehörigkeit der
Mitarbeiter stieg durchschnittlich
auf 9,49 (Vj. 8,7) Jahre. Das Durchschnittsalter der Beschäftigten lag
bei 38,4 (Vj. 37,9) Jahren.
Diese Angaben beziehen sich
jeweils auf den Stand 31.08.2003
für die HYMER AG mit ihren
Standorten Bad Waldsee, Polch sowie den Verkaufsniederlassungen.
28
Die Mitarbeiter
Basis für die gesamte Personalentwicklung bei HYMER war einerseits eine marktgerechte Einstellungspolitik im abgelaufenen
Geschäftsjahr, andererseits eine
sehr hohe Verweildauer der Mitarbeiter in den jeweiligen Beschäftigungsverhältnissen. Dies bedeutete letztendlich kaum Eigenkündigungen, so dass sich die Fluktuation fast nur aus Abgängen in die
Rente, Ablauf von befristeten
Arbeitsverträgen und aus einigen
wenigen Arbeitgeberkündigungen
zusammensetzte.
Entsprechend konnten an den
genannten Standorten der HYMER
AG im Geschäftsjahr 2002/03 acht
Mitarbeiter ein 10-jähriges und
21 Mitarbeiter ein 25-jähriges
Dienstjubiläum feiern.
Im Personalbereich wurden alle
verfügbaren Möglichkeiten einer
schnellen Anpassung an flexibel
benötigte Kapazitäten erfolgreich
ausgeschöpft. Dies wurde notwendig, da sich die Produktnachfrage
in sehr kurzen Zeitabständen
extrem veränderte. So musste im
Herbst 2002 mit dem Ausscheiden
von befristet beschäftigten Mitarbeitern, Kurzarbeit, Urlaubs- und
Zeitabbau die gesamte Kapazität
schnell abgesenkt werden. Zum
Jahresende 2002 erforderte jedoch
ein gegenläufiger Trend einen
Kapazitätsaufbau insbesondere
durch die Einstellung von Befristeten und Leiharbeitern sowie die
Ausweitung der wöchentlichen
Arbeitszeit.
Die schnelle und frühzeitige
Reaktion auf Nachfrageentwicklungen wird auch weiterhin ein
zentrales Thema der Personalarbeit
bleiben. Daher unterliegen die
bestehenden Instrumente einer
ständigen Anpassung und Optimierung. In Gesprächen mit dem
Betriebsrat wurde diesbezüglich
eine Betriebsvereinbarung zur
Arbeitszeitflexibilisierung für das
neue Geschäftsjahr in verbesserter
Form unbefristet verlängert.
Am Standort Bad Waldsee wurde
für die Produktion des EXSIS ein
völlig neues Produktionsband eingerichtet. Alle dafür notwendigen
personellen Umstrukturierungen,
vor allem Versetzungen, sind auf
Basis der Freiwilligkeit im Konsens
mit den jeweils betroffenen
Mitarbeitern getroffen worden.
Im letzten Jahr startete das Projekt
„Fehlzeiten“. Ziel war, vor allem
durch zielorientierte Gespräche
und betriebliche Maßnahmen, das
Gesundheitsbewusstsein der
Mitarbeiter zu fördern und die
Anwesenheitsquote im Betrieb zu
erhöhen. Schon kurzfristig dokumentierten erste Zahlen den Erfolg
dieses Projekts: Am Standort Bad
Waldsee sank der Krankenstand
mit Entgeltfortzahlung von 4,34 %
auf 3,88 % im Berichtsjahr und
war damit 10,6 % unter dem
Vorjahresstand.
Bericht des Vorstandes 29
In der Betriebsstätte in Polch wurden im Berichtsjahr vom Betriebsrat Gespräche über eine Tarifbindung initiiert. Nach mehreren
Gesprächsrunden nahm der
Betriebsrat jedoch seine Initiative
zurück, so dass auch zukünftig
zwar eine Anlehnung an die
Tarifverträge der holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie
Rheinland-Pfalz praktiziert wird,
eine Tarifbindung jedoch nicht
besteht.
Die im Jahr 2002 in Kraft getretenen gesetzlichen und tarifvertraglichen Änderungen im Bereich der
„Betrieblichen Altersversorgung“
rückten dieses Thema in den Fokus
der Personalarbeit. Die relevanten
Fragen wurden konzernweit
besprochen und mit dem Ergebnis
entschieden, neben der bekannten
Direktversicherung mit der Pensionskasse eine weitere Möglichkeit der Entgeltumwandlung einzuführen. Unter den verschiedenen
Anbietern fiel die Entscheidung
dann auf das Modell der Metallrente.
Auf Basis dieser Entscheidung
konnten die Mitarbeiter ab
November 2002 erstmals Entgeltbestandteile in die Pensionskasse
einzahlen.
Investitionen in Mitarbeiter müssen sich sowohl für das Unternehmen als auch für die Mitarbeiter
lohnen. Entsprechend wurde im
Rahmen der Personalentwicklung
auch im vergangenen Geschäftsjahr ein Schwerpunkt auf die
Sicherstellung des Lerntransfers
bei Bildungsmaßnahmen gelegt.
Diesbezüglich gibt es ein mehrstufiges Programm, mittels dessen
Aussagen über Erfolg und Wirkungsgrad von Personalentwicklungs- und Weiterbildungsmaßnahmen getroffen werden können.
Die bisherigen Erfahrungen waren
sehr positiv, sowohl in Bezug auf
die Ergebnisse wie auf die Akzeptanz bei Mitarbeitern und
Führungskräften.
Im Bereich der Berufsausbildung
wurde der Auswahlprozess völlig
neu konzipiert. Grund hierfür war,
dass trotz eines weiterhin sehr
hohen Bewerberaufkommens
tendenziell immer weniger Bewerberinnen und Bewerber den Anforderungen und Erwartungen des
Unternehmens entsprachen. Damit
gewann die Auswahl von Auszubildenden eine noch größere
Bedeutung als bereits in der
Vergangenheit.
Konzernweit standen im Berichtsjahr durchschnittlich 83 Jugendliche in einem Ausbildungsverhältnis, davon 59 (Vj. 57) bei der
HYMER AG inklusive der Betriebsstätte Polch und exakt wie im
Vorjahr 24 bei der Bürstner GmbH.
Bei der HYMER AG haben 14 Auszubildende im Geschäftsjahr
2002/03 ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, elf von ihnen
konnten anschliessend zumindest
im Rahmen eines befristeten
Arbeitsverhältnisses übernommen
werden.
30
Produktinnovation und Sachinvestition
HYMER AG, Bad Waldsee
Die marktgerechte sowie kundenorientierte Entwicklung und
Herstellung von Produkten ist
gerade in der heutigen Zeit die
Basis für den Erfolg einer Branche
beziehungsweise seiner Einzelunternehmen. Der unter den allgemeinwirtschaftlich schwierigen
Rahmenbedingungen beachtliche
Erfolg der Caravaningbranche ist
nicht zuletzt Resultat entsprechend
vorausschauender Entscheidungen.
Diesbezüglich haben sich die
HYMER AG und die Unternehmen
des HYMER-Konzerns jeweils
in vorbildlicher Weise bei den
Sachinvestitionen wie auch den
Produktinnovationen im abgelaufenen Geschäftsjahr mit Blick in
die Zukunft positioniert.
Insgesamt wurden 20,2 (Vj. 22,5)
Mio. € bei den Unternehmen des
HYMER-Konzerns im Geschäftsjahr
2002/03 investiert. Der Rückgang
der Gesamtsumme im Vergleich
zum Vorjahr resultierte daraus, dass
im Geschäftsjahr 2001/02 allein bei
der HYMER AG überdurchschnittliche Investitionen mit der Errichtung des neuen Verwaltungsgebäudes und einer weiteren Produktionshalle zu Buche schlugen.
Zum Geschäftsjahresbeginn
2003/04 ist die EXSIS-Produktion
mit täglich 2,5 Fahrzeugen und
23 Mitarbeitern ausgetaktet
worden.
Die HYMER AG verzeichnete für
2002/03 eine Investitionssumme
von 6,1 (Vj. 14,4) Mio. €.
Um eine reibungslose Produktion
zu gewährleisten, baute HYMER
das Lager im Werk 1, das der
Materialzuführung für die Produktion (Band 5) des EXSIS dient, weiter aus. Außerdem löste HYMER
das externe (Speditions-)Lager in
Gaisbeuren und das bisher manuell
ausgerichtete Lager auf. Weiterhin
realisierte HYMER die Materialandienung mittels Palettenrollern mit
Kommissionierzügen.
Im Sachinvestitionsbereich wurde
im Oktober 2002 mit der Planung
eines neuen Fertigungsbandes
(Band 5) für die Produktion des
neu entwickelten HYMER Reisemobils EXSIS begonnen. Als
Standort für die neue Produktion
wurde das ehemalige Gelände des
Unternehmens „Waldsee Türen“
mit einer Fläche von 2.603 m2
gewählt. Bis zum Start der Vorserie
im März 2003 und dem Beginn der
Serienproduktion im April wurden
die Layoutplanung, die Personalplanung sowie gravierende Umbauarbeiten bis zur Installation der
Versorgungstechnik in die Wege
geleitet und abgeschlossen.
Eine weitere zukunftsorientierte
Investition war außerdem der Kauf
eines 8.000 m2 großen Grundstückes, das nördlich an das bestehende HYMER-Gelände anschließt.
Bericht des Vorstandes 31
Neben den Sachinvestitionen
kommt der Produktinnovation
natürlich eine fundamentale
Bedeutung zu. Der Kauf eines
neuen Freizeitfahrzeuges basiert
nicht mehr unbedingt auf akutem
Bedarf, sondern oftmals auf dem
Wunsch nach einem neuen Grundriss und neuester innovativer
Technik. Dies war für alle KonzernUnternehmen Anlass, Produktreihen zu überarbeiten, Modellpflegemaßnahmen einzuleiten oder
sogar neue Baureihen einzuführen,
um dem Markt neue Impulse zu
verleihen.
Einen solchen Impuls hat HYMER
mit seiner Weltpremiere, dem
EXSIS, geschaffen. Der EXSIS ist ein
Reisemobil, welches es branchenweit noch nicht gegeben hat und
das der Caravaningbranche ganz
neue Zielgruppen erschließen wird.
Er ist das erste Reisemobil, das mit
absolut kompakten, Pkw-ähnlichen
Außenmaßen und mit PkwKomfort nicht nur alltagstauglich
ist, sondern darüber hinaus durch
ein raffiniert durchdachtes Konzept
auch alle Eigenschaften eines voll
ausgestatteten Reisemobils bietet.
Der in vier Farben lieferbare EXSIS
bietet zwei bis vier Personen Platz
und verfügt auf Wunsch über vier
Sitzplätze mit Drei-Punkt-Gurten
sowie auf 15/18er Fiat-DucatoChassis serienmäßig über ABS.
Der patentierte PUAL-Aufbau
garantiert beste Isolationswerte
und bietet mit großzügigen Tankvolumina für Frisch- (100 l) und
Abwasser (75 l) sowie zwei 11-KiloGasflaschen mobile Unabhängigkeit. Innen präsentiert sich der
EXSIS als Raumwunder. Auf 5,45
Metern Länge, 2,06 Metern Breite
und 3,05 Metern Höhe stehen
neben dem Fahrerhaus ein Wohnraum, Küche, Schlafzimmer und ein
separater Dusch-/Toilettenraum zur
Verfügung. Der EXSIS bietet mit
optimalem Stauraum, vielen durchdachten Detaillösungen und auf
Wunsch mit Automatikgetriebe
hohen Komfort und das zu absolut
niedrigem Preis: in der Standardausführung unter 40.000 €!
Neben dieser Weltpremiere erfuhr
natürlich auch die bestehende
Modellpalette mit vielfältigen individuellen Pflegemaßnahmen eine
weitere Aufwertung. Besonders zu
erwähnen ist die komplette Überarbeitung von Europas erfolgreichstem integrierten Reisemobil, der
Hymermobil B-Klasse. Obwohl die
Hymermobil B-Klasse 2003 zum
14. (!) Mal in Folge Platz eins bei
der Wahl zum „Reisemobil des
Jahres" belegte, haben die HYMERIngenieure gemäß dem Motto, „es
gibt nichts, was man nicht verbessern kann“, unter Berücksichtigung
von Empfehlungen der Handelspartner sowie Kundenwünschen
eine komplett neu gestaltete
Baureihe auf die Beine gestellt.
Alle B-Klasse-Modelle erhielten ein
attraktives Face-Lift mit graufarbigen Seitenwänden, neuer Frontpartie mit integrierter Fiat-Crashbox, neuem, jetzt silbernen Kühlergrill und in Alu-Design-Ringe
gefasste Scheinwerfer.
32
Produktinnovation und Sachinvestition
Die Überarbeitung der Heckpartie
und elegante Designabklebungen –
farblich synchron an die CampBaureihe und S-Klasse angepasst –
prägen insgesamt ein signifikantes
HYMER-einheitliches Erscheinungsbild.
Neben vielen neuen Grundrissen
sowie einem neuen Möbelkonzept
wurde der Innenbereich der
B-Klasse mit zahlreichen innovativen Ideen und funktionalem
Komfort völlig revolutioniert.
Der Wohnbereich erhielt serienmäßig eine Wohnlandschaft mit
Komfort-Sitzgruppe und Kuschelpolstern sowie einem freistehenden, individuell längs und quer
verschiebbaren Tisch. Markante
Veränderungen zeigen sich auch
im Duschbereich mit größerem
Raumangebot, mit separater
Duschkabine zumeist als Runddusche mit zweiflügeliger Tür.
Holzverkleidungen ersetzen im
Schrankbereich der Nasszelle die
bisherige Kunststoffausführung
und vermitteln eine angenehm
warme Behaglichkeit.
Bei HYMER wird aber nicht nur
Wert auf hohen Komfort gelegt,
der Punkt Sicherheit wird besonders groß geschrieben. So rüstet
HYMER alle Reisemobile der
Generation 2004 auf MercedesBenz-Chassis sowie Fiat-Ducato
15/18 serienmäßig mit ABS aus.
Mit seinem Anspruch an Sicherheit
und Qualität ist HYMER der einzige
Hersteller, der in den letzten Jahren
mit der Camp-Baureihe, der
B-Klasse und der S-Klasse Fahrzeuge aller Baureihen seines Unternehmens gecrasht hat.
Diese Versuche lieferten allesamt
nicht nur bemerkenswert positive
Ergebnisse, sondern darüber hinaus
auch Erkenntnisse, die in der
sicherheitsrelevanten Weiterentwicklung der HYMER-Produkte ihre
erfolgreiche Umsetzung finden.
Seit dem Crash der S-Klasse besitzt
HYMER nun europaweit als einziger
Hersteller die Genehmigung von
Daimler-Chrysler, integrierte Reisemobile auf Mercedes-Chassis
serienmäßig mit Fahrer- und Beifahrer-Airbag ausstatten zu dürfen!
Das Angebot von Airbags – in der
S-Klasse serienmäßig und bei allen
anderen HYMER-Reisemobilen auf
Mercedes-Chassis optional – sowie
eine neue Zentralverriegelung der
Schubladen im Küchenbereich sind
nur einige Punkte, die den Sicherheitsaspekt bei HYMER dokumentieren.
Alle Fahrzeuge werden oftmals
auch auf freiwilliger Basis durch
eine umfassende Normenkontrolle
gelotst, die dem Kunden garantiert, dass HYMER-Reisemobile und
Caravans höchstem Sicherheitsstandard entsprechen. Insgesamt
werden 24 normierte EinzelsystemTests durchgeführt. Deren erfolgreiche Ergebnisse dokumentieren
unter anderem das GS-Zeichen als
Qualitätsmerkmal sowie 20 Bauteile mit der „E“-Kennzeichnung,
die die korrekte Einhaltung der
EG-Richtlinien nachweisen.
Darüber hinaus beweist HYMER die
fortschrittliche, sicherheits- und
qualitätsorientierte Bauweise
seiner Fahrzeuge unter anderem
durch das innovative Doppel-
Bericht des Vorstandes 33
boden-Konzept, die patentierte
HYMER-PUAL-Technologie sowie
eine spezielle Klebetechnik, bei der
alle Sandwichteile elastisch verklebt und der gesamte Aufbau
inklusive Boden elastisch mit dem
Chassis verbunden werden. Dies
erhöht Komfort und Sicherheit
nicht zuletzt durch eine signifikant
reduzierte Geräuschbildung sowie
eine besonders aerodynamische
Formung des Aufbaus.
Neben der umfassenden Normentreue bei der Produktion wie der
Ausstattung der Fahrzeuge durchlaufen HYMER und seine Produkte
jährlich mit Erfolg auch alle geforderten Prüfungen für die EG-Typgenehmigung sowie die DIN EN
ISO 9001:2000 Zertifizierung.
Niesmann+Bischoff, Polch
Der Schwerpunkt der Investitionen
bei Niesmann+Bischoff in Polch
konzentrierte sich auf Verbesserungen der Arbeits-/Produktionsabläufe und auf die Optimierung
des After-Sales-Bereiches.
Im Maschinenbereich wurden eine
Homag CNC-Fräse sowie eine
Kantenanleimmaschine erworben.
Die CNC-Fräse, die auch bei
HYMER in Bad Waldsee für die
Puzzle-System-Produktion eingesetzt ist, fertigt pro Woche circa
2.000 Holz- und Möbelteile für die
Produktreihen Arto und Flair.
Die Investitionen im After-SalesBereich betrafen weitgehend den
Teile-Service und hier insbesondere
die Ausstattung der Teile-ServiceHalle mit Regalsystemen.
Im Rahmen seiner Produktpalette
präsentierte Niesmann+Bischoff
ebenfalls einige Innovationen.
Beim Arto gibt es einen neuen
Grundriss unter sechs Metern
Länge, mit Einzelheckbett und
darunter liegender Garage.
Der Flair 7100i und 8000iEB werden neu auf Mercedes-SprinterChassis 616 angeboten.
Überarbeitet wurde in dieser
Baureihe das Außendekor sowie
innen das Möbel- und Beleuchtungssystem. Außerdem gibt es
einen neuen Grundriss mit Längseinzelbetten im Heck bei einer
Länge von nur 7,60 Metern.
Für die Topmodelle Clou wurden
neue Möbelkonzepte entwickelt.
Das Konzept „Linea Maritim“, ein
Kirschbaumdekor, kann auf
Wunsch auch mit Hochglanzlack
„Linea Shine" veredelt werden.
Der Clou beim ClouLINER I800DL
ist ein neuer Grundriss mit diagonal ausgerichtetem Heckbett.
Hymer France S.A.S., Cernay
Die Investitionen in das Werk von
Hymer France S.A.S. in Cernay
beliefen sich auf insgesamt
0,8 Mio. €. Dabei wurde der
Sozialraum aufgewertet, aber
besonders die Schreinerei und die
Schäumerei von circa 2.000 m2 auf
3.500 m2 erweitert, um die Produktionskapazität zu erhöhen und die
Logistik für eine „just-in-time“Produktion zu verbessern.
Im Rahmen dieser Verbesserung
wurde analog zur Produktion in
Bad Waldsee eine Homag CNC
(Computerized Numerically
Control)-Straße installiert.
34
Investitionen (Mio. €) – Konzern
25
20
22,5
20,2
20,3
15
10
5
0
00/01
01/02
02/03
Produktinnovation und Sachinvestition
Die bestehende Kompatibilität der
Maschinen und eine einheitliche
Software ermöglichten den Austausch von Computerprogrammen
zwischen beiden Produktionsstandorten und erhöhten die Flexibilität
bei schwankender Auftragslage.
Teilkonzern Bürstner, Kehl
Bürstner hat am Produktionsstandort Kehl im vergangenen
Geschäftsjahr über 3,6 Mio. € und
am Produktionsstandort Wissembourg circa 2,6 Mio. € investiert.
In Kehl wurde die Fläche für das
Montageband 1 um 200 m2 erweitert, um bessere Transportwege zu
schaffen, die Arbeitsplatzgestaltung zu optimieren und eine geordnete Sandwichversorgung für
das Montageband 3 zu ermöglichen.
Die heutige Bandmontage 1 war
als erstes Bürstner-Produktionsband die Keimzelle für die weiteren Bänder des Unternehmens und
wurde kontinuierlich weiterentwickelt und gestaltet.
Die Anforderungen der letzten
Jahre, sprich – das DoppelbodenKonzept, gestiegene Klebeprozesse,
der erhöhte Anteil an Warmwasserheizungen (Alde), der deutlich
größere Elektroinstallationsaufwand für Fahrzeuge, die in die
skandinavischen Länder und nach
Japan exportiert werden, sowie ein
Mehr an Sondereinbauten im
Rahmen von Ausstattungspaketen,
intensivere Nacharbeitungsaufwendungen und die Bestückung
von insgesamt zwei Bändern aus
der Sandwich-Fertigung – führten
zu einer platzmäßigen Verdichtung
in diesem Bereich, die teilweise
einen geordneten Arbeitsfluss
nicht mehr ausreichend zuließ.
Die stetigen Optimierungen in der
Vergangenheit und der nahen
Zukunft brachten und bringen
Fortschritte im Rahmen des Feintunings. Aus den Erfahrungen der
Aufbauarbeit am angetriebenen
Band 3 und dem angestrebten Ziel,
noch einen Schritt weitergehen
zu wollen, wurde das Bürstner
Ur-Band umgebaut und komplett
optimiert.
Zur weiteren Modernisierung trug
auch eine Klebstoffauftrag-Anlage
bei, die für die verbesserte Qualität
bei der Seitenwand-Fertigung eingesetzt wird.
In Wissembourg wurde mit der
Anschaffung eines neuen Bearbeitungscenters für die Möbelproduktion sowie der Installation einer
Homag CNC-Straße eine der größten Einzelinvestitionen der letzten
zehn Jahre getätigt. Von diesen
Investitionen verspricht sich
Bürstner eine höhere Produktionskapazität, eine verbesserte Qualität
besonders bei den Möbelkanten
sowie einen optimalen, computergesteuerten Produktionsablauf
mittels der „Puzzle-erstellten“
Holzteile-Fertigung.
Im Rahmen der Produktinnovation
hat Bürstner für das Unternehmen
eine fast revolutionäre Entscheidung getroffen. Erstmals wird ein
Bürstner-Reisemobil auf einem
Mercedes-Benz-Chassis angeboten.
Bericht des Vorstandes 35
Der Bürstner T-Star verbindet die
bei Bürstner besonders ausgeprägten Vorteile eines teilintegrierten
Reisemobils mit der souveränen
Kraftentfaltung des Mercedes-Benz
Common-Rail-Motors mit bis zu
115 KW (156 PS). Gemeinsames
Merkmal der unterschiedlichen
Varianten des Bürstner T-Star ist
ein offener Grundriss mit fließenden Übergängen zwischen Fahrerhaus und Wohnbereich. Dabei lassen sich beide Pilotensessel drehen
und werden somit Bestandteil
einer großzügigen Wohnlandschaft. Alle Grundrissvarianten sind
speziell für zwei Personen konzipiert. Besonders erwähnenswert,
dass der schon voluminöse Stauraum zusätzlich durch eine Garage
ergänzt wird, die unter dem erhöhtem Heckbett oder den Längseinzelbetten liegt.
Vordergrund. Diesbezüglich legt
das Unternehmen besonderen Wert
auf die Zusammenarbeit mit ausgesuchten Architekten und
Designern, um u.a. bei Gestaltung
und Auswahl von Materialien und
Stoffen frühzeitig Trends zu erkennen und entsprechend innovative
Entscheidungen sowohl im Reisemobil- wie auch im Caravanbereich treffen zu können.
Neben den Prämissen Qualität,
Sicherheit – mit Einführung der
2004er Modelle sind alle BürstnerReisemobile serienmäßig mit ABS
ausgestattet – und Realisierung
von Kundenwünschen steht bei
Bürstner der Wohlfühleffekt im
Die Entscheidung für einen neuen
Standort wurde bereits zum Zeitpunkt des Firmenerwerbs getroffen, nachdem die derzeitigen
Produktionsstätten keine rationellen und optimalen Fertigungsabläufe ermöglichen.
LAIKA CARAVANS S.p.a.,
Tavarnelle
Bei LAIKA CARAVANS S.p.a. ist
man auf der Suche nach einem
neuen Firmengrundstück fündig
geworden. In Ponte Rotto in
St. Casciano, acht Kilometer vom
jetzigen Standort in Tavarnelle
Val di Pesa entfernt, wurde ein
155.000 m2 großes Areal erworben.
Gleichzeitig erfolgt im Rahmen der
Werksplanung auch eine Erhöhung
der Produktionskapazität, die aufgrund der positiven Verkaufsentwicklung notwendig wird und
auch früher als ursprünglich
geplant realisiert werden muss.
Mit seinen Reisemobilen der
Luxusklasse, die sich besonders
durch Qualität, innovative Technik
und Komfort auszeichnen, konnte
LAIKA im vergangenen Geschäftsjahr seinen Marktanteil wesentlich
erhöhen. Neben dem erfolgreichen
Engagement auf dem Binnenmarkt
wird LAIKA zukünftig seine Aktivitäten stärker auf den Export,
besonders nach Deutschland,
Frankreich und England, ausrichten. Deshalb wurde im Rahmen der
Produktinnovationen, entgegen der
bei LAIKA „gängigen“ MehrPersonen-Fahrzeuge, erstmals auch
ein kompaktes, integriertes ZweiPersonen-Reisemobil mit Garage
und einer Länge unter sechs
Metern konzipiert.
36
Chronik des Jahres
September 2002
Vom 30.8. – 8.9.2002 galt bei
HYMER die gesamte Aufmerksamkeit dem Internationalen
Caravan Salon, der weltgrößten
Messe für die mobile Freizeit in
Düsseldorf. Circa 154.000 Besucher
waren vor Ort und besuchten die
Halle 17 auf dem Messegelände,
die exklusiv von HYMER belegt
war. Auf über 7.000 m2 zeigte
HYMER mehr als 80 Reisemobile
und Caravans sowie das unter der
HymerCard organisierte umfassende Dienstleistungsspektrum.
Produkt-Highlights waren die
Premieren der neuen Alkovenreihe
Hymercamp sowie die Neuvorstellung der teilintegrierten Hymertramps.
Eine tolle Stimmung herrschte
nicht nur in der gesamten Halle,
sondern besonders auch an der
HYMER-Showbühne mit ganztägigem Unterhaltungsprogramm
und der täglichen Chance 25
hochwertige Picknick- und
Präsentkörbe zu gewinnen. Der
Hauptgewinn, den HYMER auf dem
Salon verloste, ein Eriba Troll F 550
GT Caravan ging nach Hamburg.
Oktober 2002
Top-Stimmung herrschte auch bei
der promobil-HYMER-Karawane,
die zum zweiten Mal im EuropaPark gastierte. Wie bereits bei der
gelungenen Premiere im Vorjahr
kamen vom 20. – 22. September
wieder mehr als 1.000 Gäste mit
mehreren hundert Reisemobilen
und Caravangespannen nach Rust.
Die vielen spektakulären Unterhaltungsangebote des Parks, eine
speziell inszenierte Eisrevue sowie
ein alemannisches Rittermahl trafen im wahrsten Sinne des Wortes
genau den Geschmack der Gäste.
Einen besonderen Volltreffer landete eine 18jährige aus Wiblingen
bei Ulm, die den Hauptgewinn,
einen Hymercamp Swing im Werte
von über 43.000 Euro mit nach
Hause nehmen durfte.
Abgerundet wurde das außergewöhnlich attraktive Programm von
vielen sachlichen Informationen
und Gesprächen. Denn neben
HYMER-Vorstand Hans-Jürgen
Burkert standen weitere HYMERFührungskräfte während der mehrtägigen Veranstaltung den Gästen
bereitwillig Rede und Antwort.
Sicherheit steht bei HYMER immer
an erster Stelle. Deshalb veranstaltete HYMER zusammen mit der
Fachzeitschrift Reisemobil International vom 17. – 19. Oktober
wieder ein Wintertraining für
Reisemobilisten. Im Fahrsicherheitszentrum Allgäu in Kempten
lernten die Besitzer von mehr als
20 Reisemobilen unter fachmännischer Anleitung praktisch
und theoretisch sich unter Winterbedingungen sicher auf der Strasse
mit dem eigenen Fahrzeug (fort)
zu bewegen.
Neben den Profis des ADAC und
den erfahrenen Redakteuren von
Reisemobil International standen
natürlich auch HYMER-Experten
während des Lehrganges mit Rat
und Tat zur Seite.
Bericht des Vorstandes 37
November 2002
Dezember 2002
Neben der Fahrsicherheit liegt
HYMER natürlich die Produktsicherheit besonders am Herzen.
Diesbezüglich kam es im November
zu einer ganz außergewöhnlichen
Aktion. Am 19. November wurde in
Bergisch-Gladbach bei der BASt
(Bundesanstalt für Straßenwesen)
erstmals eine Hymermobil S-Klasse
820 gecrasht!
Am 2. Dezember war es endlich
soweit: Nach knapp zweijähriger
Bautätigkeit wurde die neue
HYMER-Unternehmenszentrale
eingeweiht. Neben vielen geladenen Gästen, an deren Spitze der
Regierungspräsident Hubert Wicker
sowie der Waldseer Bürgermeister
Rudolf Forcher standen, war es vor
allem Erwin Hymer und seinen
Vorständen Hans-Jürgen Burkert
sowie Claus Pacchiaffo vorbehalten
die Einweihung offiziell vorzunehmen. Mehr als 7,5 Mio. €, inklusive
der Renovierung des noch bestehenden Altbaus, investierte die
HYMER AG in das neue viergeschossige Verwaltungsgebäude.
Dabei stieg das Volumen des
umbauten (Verwaltungs-) Raumes
von 7.300 auf 20.300 m3 und die
Bürofläche expandierte von 2.000
auf stolze 4.600 m2.
Hintergrund für diesen Crashtest
waren zunächst sicherheitsrelevante Erkenntnisse für HYMER.
Darüber hinaus jedoch auch die
Genehmigung sowie Freigabe von
Daimler-Chrysler exklusiv bei integrierten HYMER-Reisemobilen auf
Mercedes-Chassis serienmäßig
Fahrer- und Beifahrer-Airbags einbauen zu dürfen. Nach dem
erfolgreich durchgeführten Test ist
HYMER nunmehr europaweit der
erste Serienhersteller, der serienmäßig Airbags installieren darf.
Im Rahmen der Einweihungsfeier
erhielt Erwin Hymer außerdem aus
den Händen von Regierungspräsident Hubert Wicker die offizielle
Stiftungsurkunde für die ErwinHymer-Stiftung. Und es gab kein
Verschnaufen für HYMER, denn
schon an den nächsten Tagen, vom
3. – 4. Dezember, führten die Auditoren der DEKRA ITS das alljährliche Überwachungsaudit durch.
Der Abschlussbericht der Auditoren
dokumentierte, dass alle bei
HYMER eingeführten Maßnahmen
im Bereich Qualitätsmanagement
(QM) mit großem Erfolg eingehalten werden. Somit war gewährleistet, dass HYMER auch im Jahr
2003 für den zertifizierten Qualitätsstandard nach den neuesten
Richtlinien zusammengefasst unter
DIN EN ISO 9001:2000 sowie der
zusätzlichen Richtlinie 70/156 EWG
bürgt.
Besonders hervorzuheben ist, dass
auch das EG-Typgenehmigungsverfahren nach den Richtlinien
70/156/EWG und 92/61/EWG in
die Zertifizierung eingeschlossen
wurde. Damit hat die HYMER AG
als Hersteller von Fahrzeugen und
Fahrzeugkomponenten das Recht,
sämtliche genehmigungspflichtigen
Produkte über eine EG-Betriebserlaubnis in allen Mitgliedsstaaten
der Europäischen Union in Verkehr
zu bringen.
38
Chronik des Jahres
Januar 2003
3 mal
der erste
Platz beim
Motorcaravan
des Jahres
der
Zeitschrift
promobil
Zu Beginn eines Kalenderjahres
steht traditionell die Frühjahrsmesse CMT in Stuttgart im Mittelpunkt des Interesses. Diese Messe
gilt als Branchenbarometer wie
sich die laufende Saison weiter
entwickeln wird. In diesem Jahr
präsentierte HYMER neben den
bereits zum Caravan Salon vorgestellten Produktneuheiten die
„Touring Fifty’s“. Dabei handelte es
sich um die Caravans Puck 120 und
den Triton 430 aus der EribaTouring-Baureihe. Die modischen
Sondermodelle glänzten mit typischen Stilelementen der 50er Jahre.
Von außen sind sie durch eine
umlaufend silberfarben gehaltene
Fensterpartie sowie durch eine
Gesamtverkleidung aus robustem
Stucco-Blech zu erkennen. Bei aller
Nostalgie sind die „Touring Fifty’s“
natürlich mit modernstem Interieur
ausgestattet. Beide Caravans sind
eine Hommage an die 50er Jahre
mit der Glanzzeit des Rock’n Roll,
dem Beginn des deutschen Wirtschaftswunders und dem Produktionsstart der Touring-Caravans im
Jahre 1956. Mehr als 60.000
Touring-Besitzer dokumentieren
Februar 2003
den unglaublichen Erfolg dieser
Caravan-Baureihe von HYMER, die
es mittlerweile seit fast fünf Jahrzehnten gibt.
Am 30. Januar fand in Stuttgart
die HYMER-Bilanzpressekonferenz
statt. HYMER-Vorstand HansJürgen Burkert präsentierte der
versammelten Wirtschafts-, Tages-,
und Fachpresse die Ergebnisse des
zurückliegenden Geschäftsjahres
2001/2002.
Unter Berücksichtigung aller
gesamtwirtschaftlichen Probleme
konnte er auf ein für HYMER
durchaus zufriedenstellendes
Ergebnis verweisen. So verbuchte
der gesamte HYMER-Konzern im
Berichtszeitraum den Verkauf von
22.014 Freizeitfahrzeugen, die sich
in 10.606 Caravans und 11.408
Reisemobile aufteilen. Ingesamt
wurde ein Gesamtumsatz von 590,5
Mio. € erzielt, was gegenüber dem
Vorjahr einer Steigerung von
8,8 Mio. € oder 1,5 % entspricht.
Am 6. Februar stand die Preisverleihung „Motorcaravan des Jahres“,
durchgeführt von der Fachzeitschrift promobil, im Blickpunkt des
Interesses. Dabei belegte HYMER,
seit jeher Trendsetter in der
Caravaningbranche, in allen
Kategorien, in denen HYMERReisemobile zur Wahl standen,
jeweils die vordersten Plätze.
Der Hymercamp, der Hymercamp
Star Line sowie die Hymermobil
B-Klasse erreichten in ihrer
Kategorie jeweils den ersten Platz.
Die Hymermobil S-Klasse belegte
in ihrer Kategorie Platz 2 und der
Hymertramp Platz 3.
Bemerkenswert ist, dass die
Hymermobil B-Klasse, Europas
meistverkauftes integriertes Reisemobil, diese Wahl mittlerweile zum
14ten Male in ununterbrochener
Reihenfolge gewinnen konnte!
Bericht des Vorstandes 39
März 2003
April 2003
Am 26. März fand in Bad Waldsee
die jährliche HYMER-Hauptversammlung statt. Mehr als 300 Aktionäre waren vor Ort. Den Vorsitz
übernahm wie in den Vorjahren
nicht Erwin Hymer als Aufsichtsratsvorsitzender, sondern sein
Stellvertreter Dr. Gerhard Gross,
der nach Erledigung aller notwendigen Formalitäten die aktuelle
Jahresberichterstattung dem
Vorstand Hans-Jürgen Burkert
überließ. Nach Bekanntgabe der
auch auf der Bilanzpressekonferenz
verkündeten Absatz- und Umsatzzahlen ergab sich als Fazit, dass es
der HYMER AG auch in einem sehr
schwachen gesamtwirtschaftlichen
Umfeld wieder gelungen war,
Umsatz und Ergebnis weiter zu
verbessern. Die Aktionäre erhielten
eine unveränderte Dividende von
1,32 €, die bei einem damals aktuellen Aktienkurs von knapp 29 €
eine stattliche Rendite von 4,5 %
ausmachte. Letztendlich ergab die
Versammlung, dass mit HYMERAktien Anteile an einer sehr soliden Gesellschaft, die im Markt der
Reisemobile und Caravans besten
aufgestellt ist, erworben werden.
Am 3. April war die HYMER AG
Gastgeber einer außergewöhnlichen Technologieveranstaltung
mit dem Titel „Produktgestaltung
für die Märkte der Zukunft“.
Im Rahmen der Seminarreihe
„Management und Design“,
durchgeführt vom Design Center
Stuttgart des Landesgewerbeamts
Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit Industrie- und Handelskammern sowie führenden Industrieunternehmen, hatten die IHK
Bodensee und HYMER eingeladen.
Eines von insgesamt drei Themen
war „Wie entsteht Design bei
HYMER? Von der Idee zum fertigen
Reisemobil.“ Die Berücksichtigung
von HYMER im Rahmen dieser
Reihe unterstreicht nicht nur die
allgemeine unternehmerische
Kompetenz des Unternehmens.
Darüber hinaus konnte Rainer
Buck, Leiter „Entwicklung und
Design“ bei HYMER, den ca. 30
anwesenden Experten eindrucksvoll
vermitteln, dass HYMER-Freizeitfahrzeuge nicht nur produkttechnisch, sondern auch im Design
Trendsetter in ihrem Markt sind.
In Kooperation mit der Fachzeitschrift „Camping, Cars und
Caravans“ veranstaltete HYMER
vom 4. – 6. April im ADACFahrsicherheitszentrum Allgäu in
Kempten einen Grundkurs für
Gespannfahrer. Nach einer theoretischen Einführung durch CCCFahrdynamik-Spezialist Dieter
Heinz wurden die Fahrzeuge der
30 Teilnehmer gewogen, die
Elektrik überprüft und das richtige
Beladen gelehrt. Dann wurden
unter stetiger Beratung von
Experten auch aus dem Hause
HYMER fahrtechnische Übungen
wie beispielsweise Rangieren,
„Engpassfahren“ sowie Bremsen
auf nassem Untergrund und bei
Gefälle geübt. Letztendlich kristallisierte sich wieder die Erkenntnis
heraus, dass solche Trainings
keineswegs nur für CampingEinsteiger vonnöten sind. Selbst
die oft zitierten „alten Hasen“
mussten gestehen, dass sie durch
die Übungen noch einmal richtig
was gelernt hatten.
40
Chronik des Jahres
Mai 2003
Zu Beginn des Monats stand wieder ein HYMER-Fahrsicherheitstraining diesmal für Reisemobilisten an. 40 Teilnehmer kamen
vom 1. – 3. Mai im ADAC-Fahrsicherheitszentrum Allgäu zusammen, um den sicheren Umgang mit
ihren Freizeitfahrzeugen zu üben.
Mit Sicherheit überraschend war
die Meldung, die HYMER am 5. Mai
veröffentlichte. Mit der Headline
„Führungswechsel bei der HYMER
AG, Bad Waldsee“ wurde bekannt
gegeben, dass Claus Pacchiaffo
nach zehnjähriger Tätigkeit auf
eigenen Wunsch seinen Posten als
verantwortlicher Vorstand für die
Bereiche Technik, Produktion und
Materialwirtschaft zum 31. August
des Jahres verlassen würde.
Als Nachfolger wurde Herr Dr.
Reinhard Knüppel, der bereits viele
Jahre innerhalb der CMC/HYMERFirmengruppe erfolgreich beratend
tätig war, vorgestellt.
Im Zuge dieser personellen Veränderung wurde auch eine Neuorganisation im Managementbereich durchgeführt. HYMER –
mit den Produktionsstandorten
in Bad Waldsee und Cernay (F) –
wird zukünftig wie die übrigen
Konzernmarken unterhalb der
Konzernebene eigenständig
geführt und durch zwei Geschäftsführer vertreten. Hans-Jürgen
Burkert wird neben seiner markenübergreifenden Tätigkeit als Vorstand im Konzern, weiterhin den
Vertrieb und das Rechnungswesen
der Marke HYMER als Geschäftsführer direkt verantworten.
Als Geschäftsführer für den
Bereich Technik, Produktion und
Materialwirtschaft wird Dipl.-Ing.
Michael Tregner von Dethleffs zum
1. September 2003 ins Haus
HYMER wechseln und gemeinsam
mit Hans-Jürgen Burkert die Marke
HYMER führen und vertreten.
Vom 28. Mai bis 01. Juni war der
DCC-Campingpark Lechsee in
Lechbruck das Mekka der HYMERFamilie. Insgesamt 243 Fahrzeuge,
bestehend aus 159 Reisemobilen
und 82 Caravangespannen, sowie
mehr als 500 Teilnehmer waren mit
Begeisterung beim größten diesjährigen HYMER-Clubtreffen dabei.
Vom Weißwurst-Frühschoppen mit
Blaskappelle bis zur Alpenrundfahrt nach Plansee, Oberammergau, Ettal, Schloss Linderhof mit
exklusivem Orgelkonzert in der
Wieskirche, wurde ein attraktiver
Programmablauf inszeniert.
In diesem Jahr veranstalteten die
insgesamt 15 deutschen und zwei
niederländischen Eriba-HYMERClubs dieses überregionale Treffen,
das im Zwei-Jahres-Rhythmus
durchgeführt wird, zum 7. Mal.
Die Tradition dieser Treffen reicht
jedoch viel weiter zurück:
Bereits 1958, ein Jahr nach Aufnahme der Serienfertigung von
Eriba-Caravans, fanden sich die
Freunde der Marke erstmals
zusammen.
Bericht des Vorstandes 41
Am 9 Juni fand ebenfalls im Hotel
„Allgäu Stern“ die HYMER-Pressekonferenz statt. Dort wurde der
EXSIS nicht vorgestellt, da die
Weltpremiere für die Öffentlichkeit
auf den Caravan Salon in
Düsseldorf terminiert war.
Trotzdem wurden die 59 internationalen Journalisten mit vielen
Neuigkeiten versorgt. Neben den
Innovationen der damals aktuell
neun Reisemobil-Baureihen mit 39
Modellversionen sowie 4 CaravanBaureihen mit 36 Modellen, stand
die bei den integrierten HYMERReisemobilen auf Mercedes-Chassis
exklusive und serienmäßige
Ausstattung mit Fahrer- sowie
Beifahrer-Airbag im Vordergrund.
Weitere Schwerpunkte waren
der 10-jährige Geburtstag der
HYMERCard mit ihren umfassenden Dienstleistungen sowie der
Erfolg der hauseigenen Vermietorganisation HYMER-rent.
Juni 2003
Das sportliche Highlight des Jahres
für die Firmen des HYMERKonzerns und der Schwesterfirmen
Dethleffs, LMC sowie HymerLeichtmetallbau fand am 26. Juni
bei LAIKA in Italien statt. Gesucht
wurde die beste Fußballmannschaft. Nachdem im Vorjahr die
spielerischen Qualitäten der italienischen Unternehmung LAIKA den
Ausschlag gaben, setzte sich in
diesem Jahr die westfälische
Spielkunst durch. Im Endspiel
besiegt das Team von LMC die
Dribbelkünstler von LAIKA.
Den dritten Platz errang das Team
von Niesmann+Bischoff.
Juli 2003
Vom 6. – 9. Juni fand in Sonthofen
im Hotel „Allgäu Stern“ die jährliche HYMER-Händlertagung statt.
Mehr als 240 Händler aus aller
Welt waren vertreten.
HYMER präsentierte ihnen wieder
zahlreiche technische Neuerungen
im Rahmen der umfangreichen
Reisemobil- und Caravan-Palette.
August 2003
An der Spitze stand die komplette
Überarbeitung der Hymermobil
B-Klasse, mit entscheidenden Veränderungen im Bereich der Grundrisse und der Innenausstattung.
Absolutes Highlight war die erstmalige – aber nur interne Präsentation – des EXSIS, der neuesten
technischen Entwicklung aus dem
Hause HYMER. Ein Reisemobil, das
umfassenden Pkw-Komfort bietet,
absolut alltagstauglich ist und
trotzdem über alle Eigenschaften
und Vorteile eine komplett ausgestatteten Reisemobils verfügt.
Mit diesem weltweit einzigartigen
Freizeitfahrzeugkonzept dokumentierte HYMER erneut seine führende Position als Trendsetter der
Caravaningbranche. Durch diese
innovative Entwicklung gab der
europäische Marktführer in wirtschaftlich schwierigen Zeiten dem
Caravaningmarkt einen neuen,
überaus starken Impuls und generierte auch bei bisher CaravaningDesinteressierten neue Beachtung.
Vom 25. bis 31. August 2003 nahm
HYMER erstmals an der „Russian
International Motor Show“ in
Moskau teil. Im Rahmen der Messe
wurde vor circa 40 Journalisten
und vielen Besuchern ein Hymermobil S-Klasse 820 präsentiert.
Mittels einer Bühnenshow stellten
Schauspieler die Vorteile und
außergewöhnlichen Ausstattungsmerkmale dieses Luxusmobils vor.
Mauro Degasperi, Exportleiter bei
HYMER, zeigte sich sichtlich zufrieden mit dem großen Interesse
und der überdurchschnittlich
positiven Resonanz auf der Messe.
Zunächst ist bei HYMER für den
Start in den russischen Markt an
Kooperationen mit größeren
Importeuren von hochwertigen
Automobilen gedacht.
Hochwertig wird auch das geplante Produktangebot von HYMER
sein. Im ersten Schritt sollen die
Hymermobil S-Klasse sowie die
Hymer Star-Line Reisemobile auf
Mercedes-Chassis auf dem Markt
positioniert werden.
10 Jahre
HYMERCard
42
Lagebericht Konzern und AG
Lagebericht Konzern und AG 43
44
Geschäftsentwicklung
In unserer Prognose für das
Geschäftsjahr 2002/03 der HYMER
AG sind wir von einem weitgehend
gleichbleibenden Umsatz ausgegangen. Mit einem Gesamtumsatz
in Höhe von 306,5 Mio. €
(Vj. 305,6 Mio. €) wurde diese
Zielsetzung erreicht.
unserer Handelsorganisation. Im
Rahmen dieser Zielsetzung ist es
gelungen, einen aktiven Lagerbestandsabbau zu betreiben. Einem
Bestandsaufbau im Vorjahr in
Höhe von 6,0 Mio. € steht in diesem Geschäftsjahr ein Bestandsabbau in Höhe von 3,7 Mio. €
gegenüber, so dass sich insgesamt
eine Gesamtleistung von 302,8
Mio. € (Vj. 311,6 Mio. €) ergibt.
Von dem Gesamtumsatz entfallen
auf das Inland 143,6 Mio. €.
Gegenüber dem Vorjahr bedeutet
dies einen Rückgang um 14,9 Mio.
€ oder 9,4 %. Dieser Rückgang
konnte durch eine weitere Steigerung des Exports um 15,7 Mio.
€ oder 10,7 % auf 162,9 Mio. €
mehr als ausgeglichen werden.
Besonders positiv hat sich hierbei
der Caravan-Umsatz entwickelt,
der gegenüber dem Vorjahr um
2,8 Mio. € oder 16,4 % gestiegen
ist.
Nachdem das Wachstum des Konzerns in den letzten Jahren überproportional durch den Export
bestimmt wurde, sahen wir bei
unserer Prognose für das laufende
Geschäftsjahr nur noch geringe
Steigerungsraten. Umso erfreulicher war die tatsächliche Entwicklung. Gegenüber dem Vorjahr
erhöhte sich der Konzernumsatz
um 40,5 Mio. € oder 6,9 % auf
631,1 Mio. € (Vj. 590,6 Mio. €).
Am Gesamtumsatz hat der Caravan
einen Umsatzanteil von 35,2 Mio.
€, das Reisemobil einen solchen
von 252,3 Mio. € und die sonstigen Umsätze von 19,0 Mio. €.
Ein wichtiges Unternehmensziel
des Geschäftsjahres 2002/03 war
die bedarfsgerechte Anpassung der
Kapazität an die Nachfrage seitens
Besonders erfreulich ist hierbei die
Entwicklung von LAIKA, die nach
einem schwierigen Geschäftsjahr
2001/02 ohne Zweifel den sogenannten „Turn around" geschafft
hat und sich mit einer Umsatzsteigerung um 12,3 Mio. € oder
21,0 % auf 71,0 Mio. € (Vj. 58,7
Mio. €) auf einem hervorragenden
Kursentwicklung in % vom 2.9.02 bis 3.12.03
140
130
120
110
100
90
80
70
60
Sept. Okt. Nov. Dez. Jan.
02.09.02
31.12.02
Feb. März April Mai
31.03.03
Juni Juli
30.06.03
■ HYMER ■ DAX ■ MDAX ■ SDAX
Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
30.09.03
03.12.03
Weg befindet. Damit haben die im
Zeitraum 2001 und 2002 eingeleiteten und realisierten Maßnahmen
im Bereich der Modellentwicklung
und Ausbau der Händlerorganisation ihre Bestätigung gefunden.
Ein weiterhin anhaltendes Wachstum verzeichnet das Haus Bürstner,
das wiederum mit einer Umsatzsteigerung aufwarten kann.
Besonders bemerkenswert ist hierbei, dass sowohl im Inland als auch
im Export Zuwächse erzielt werden
konnten. Insgesamt verzeichnet
Bürstner einen Umsatzzuwachs um
26,1 Mio. € oder 13,2 % auf 224,3
Mio. € (Vj. 198,2 Mio. €).
Die HYMER-Aktie
Unter Berücksichtigung der
Anteilsverhältnisse hat sich die
HYMER-Aktie gut behauptet und
als stabile Kapital- und Wertanlage
erwiesen. Ungeachtet dessen sind
wir der Auffassung, dass die Aktie
keineswegs den realen Wert des
HYMER-Konzerns widerspiegelt.
Kennzahlen je Aktie
Ergebnis je Aktie nach DVFA € 4,64
Cashflow
€ 7,87
Dividende
€ 1,32
Börsenkurs per 02.09.02 € 30,45
Börsenkurs per 29.08.03 € 30,00
Börsenkurs per 03.12.03 € 35,00
Höchst (02.09.02-03.12.03) € 35,00
Tiefst (02.09.02-03.12.03) € 25,00
Lagebericht Konzern und AG 45
Risikomanagement
Die Geschäftsentwicklung der letzten Jahre wurde weitgehend durch
die Exporte geprägt und findet
derzeit ihren Niederschlag in einer
Exportquote von 60,9 %. Absatzmärkte sind im Wesentlichen die
westeuropäischen Länder. Die
Fakturierung erfolgt ausschließlich
in Euro, so dass sich aus unserer
Sicht die Notwendigkeit von
Kurssicherungsgeschäften nicht
ergibt. Die im Geschäftsjahr
2001/02 in Deutschland vorgenommene Umstellung des Finanzierungssystems bei Ausstellungsfahrzeugen hat sich bestens
bewährt und führt zu einer
wesentlichen Reduzierung der
Handelswechsel.
Damit verbunden ist gleichzeitig
eine Verringerung des Ausfallrisikos unserer Forderungen.
Dennoch verbleiben als zusätzliche
Sicherheit die für die Zulassung
erforderlichen Dokumente in
unserer Verwahrung. Darüber
hinaus erfolgen durch Mitarbeiter
unseres Hauses Bestandskontrollen.
Soweit erkennbare Risiken auftreten, finden diese durch entsprechende Wertberichtigungen in der
Ertragsrechnung Berücksichtigung.
Risiken ergeben sich durch die
nicht rechtzeitige Bereitstellung
des Produktionsmaterials. Durch
ein entsprechend aufgebautes
Beschaffungswesen und eine
sensible Planung im Bereich der
Basisfahrzeuge reduzieren wir
Produktionsausfälle und –verschiebungen.
Strategische und firmenübergreifende Maßnahmen im Einkaufsund Logistikbereich sollen sich
zusätzlich risikomindernd auswirken.
Unsicherheiten können entstehen
durch staatliche Maßnahmen im
Zeichen des Umweltschutzes oder
des Sicherheitsstandards der
Fahrzeuge, die zu erheblichen
Mehrbelastungen führen können.
Hierunter einzuordnen ist das
Altfahrzeuggesetz, das die Entsorgung der Altfahrzeuge durch die
Hersteller regelt. Auf der Basis
dieses Gesetzes bilden wir jährliche
Rückstellungen, die das Ergebnis
erlösmindernd beeinflussen.
Daneben gibt es eine Vielzahl von
weiteren Regulierungen, die allerdings keine wesentlichen Risiken
darstellen. Aufgrund unserer Größe
und unserer Innovationskraft
sehen wir für derartige Entwicklungen keine größeren Auswirkungen auf unser Unternehmen.
Zur Erfassung und zum Umgang
mit den bestehenden Risiken, die
sich aus der operativen Geschäftstätigkeit ergeben, greifen wir auf
die bestehenden Steuerungs- und
Kontrollsysteme sowie auf ein
ständig angepasstes Berichtswesen
zurück, das konzernweit dafür
sorgt, dass der tatsächliche
Geschäftsverlauf in den einzelnen
Konzerngesellschaften nach einheitlichen Richtlinien dargestellt
und an die Zentrale berichtet wird.
Abweichungen von den quantitativen Zielvorgaben werden
zeitnah analysiert. Entsprechend
unseren Verpflichtungen, die sich
gem. KonTraG ergeben, greifen wir
auf ein gemeinsam mit der BDO
Unternehmensberatung entwickeltes DV-gestütztes Risiko-/
Chancenmanagement-System
zurück, in dem die ermittelten
bestandsgefährdenden Risiken
erfasst sind und im Rahmen definierter Zeitabstände in einer
Risikoinventur beurteilt und
bewertet werden.
Auf der Basis einer mittel- und
kurzfristigen Jahresplanung erfolgt
die zur Sicherstellung der Liquidität erforderliche Finanzplanung.
In regelmäßig geführten Gesprächen mit unseren Hausbanken
erläutern wir die aktuelle
Geschäftsentwicklung und die
Perspektiven unserer Branche.
Seitens der Kreditinstitute stehen
dem HYMER-Konzern ausreichende
Finanzrahmen zur Verfügung.
Für mögliche Schadensfälle und
Haftungsrisiken haben wir Versicherungen abgeschlossen, die
sicherstellen, dass sich mögliche
finanzielle Folgen eintretender
Risiken in Grenzen halten bzw.
ganz ausgeschlossen werden.
Deren Umfang wird laufend überprüft und bei Bedarf angepasst.
Auf dieser Basis ist davon auszugehen, dass Schadensfälle keine Auswirkungen auf Liquidität, Finanzlage und Ertragssituation des
Konzerns haben, die die Existenz
des Unternehmens gefährden.
46
Vermögens- und Finanzstruktur
Wie im Vorjahr wurden bei der
HYMER AG auch im Berichtsjahr
Kapazitätsanpassungen vorgenommen und verstärkt auftragsbezogen produziert, was eine
Reduzierung der Vorräte um
3,9 Mio. € auf 57,7 Mio. € zur
Folge hatte.
Die Verbindlichkeiten sind mit
einer Reduzierung um 13 T€
praktisch unverändert geblieben.
Die Rückstellungen sind 0,2 Mio. €
niedriger als im Vorjahr.
Die Erhöhung des Forderungsbestands um 6,1 Mio. € auf
33,8 Mio. € (Vj. 27,7 Mio. €) ist
auf die Auslieferung der neuen
Produktreihe „EXSIS“ und den
weiteren Anstieg der Auslandsnachfrage zurückzuführen.
Im Konzern führten die Investitionen im Bereich der Sachanlagen
zu einer Erhöhung des Anlagevermögens von 6,1 Mio. € oder 8,1 %.
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen
Steuerforderungen gegen ein ausländisches Finanzamt, Erstattungsansprüche gegen das Arbeitsamt
aufgrund von Altersteilzeitverträgen, Bonusforderung gegen
Fahrzeughersteller, sowie debitorische Kreditoren.
Anteil Eigenkapital
an der Bilanzsumme (%) - Konzern
45
35
25
35,1
37,8
31,6
20
15
10
5
0
Wie bei der AG ist auch im
Konzern ein Abbau von fertigen
Erzeugnissen festzustellen.
Dieser, wie auch der höhere
Umsatz, führte am Bilanzstichtag
zu einer Erhöhung der Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen
um 5,0 Mio. €.
Im Rahmen der Vorsorge und unter
Berücksichtigung der Erfahrungen
der Vorjahre wurden für eventuell
mögliche Forderungsausfälle Wertberichtigungen auf Forderungen
und Besitzwechsel in Höhe von
1,8 Mio. € berücksichtigt.
Die Bilanzsumme erhöhte sich um
12,7 Mio. € oder 4,5 %.
40
30
Die Eigenkapitalquote stieg von
44,2 % auf 45,6 %.
00/01
01/02
02/03
Auf der Passivseite ist das Konzerneigenkapital um 12,5 Mio. € auf
112,1 Mio. € gestiegen, was zu
einer gegenüber dem Vorjahr verbesserten Eigenkapitalquote von
37,8 % (Vj. 35,1 %) führt.
Das Eigenkapital deckt das Anlagevermögen und reicht dabei noch
zu 24,2 % (Vj. 18,6 %) zur Deckung
der Vorräte aus.
Die Eigenkapitalrendite ohne
Berücksichtigung der Steuern vom
Einkommen und vom Ertrag ist von
29,0 % im Vorjahr auf 28,8 %
gesunken. Der Bilanzansatz der
Rückstellungen ist um 4,2 Mio. €
auf 32,5 Mio. € gestiegen, was im
Wesentlichen aus den höheren
Steuerrückstellungen, Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern
und Rückstellungen für noch ausstehende Rechnungen resultiert.
Die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist im Wesentlichen auf das
gestiegene Geschäftsvolumen beim
Bürstner Teilkonzern und bei der
LAIKA CARAVANS S.p.a. zurückzuführen. Aus den gleichen Tochterunternehmen ergibt sich auch der
Rückgang der Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten durch
den Abbau von kurzfristigen Bankverbindlichkeiten.
Lagebericht Konzern und AG 47
Konzern
31.08.2003
T€
%
T€
%
Mittelverwendung
T€
1.543
0,5
1.695
0,6
485
637
73.582
24,8
67.086
23,6
19.551
13.055
Finanzanlagen
7.037
2,4
7.234
2,5
210
407
Sonstige Vermögensgegenstände
4.461
1,5
3.998
1,4
463
0
Mittel- und langfristig realisierbares Vermögen
86.623
29,2
80.013
28,1
20.709
14.099
Warenvorräte
124.075
41,8
126.977
44,7
0
2.902
56.344
18,9
51.353
18,1
4.991
0
256
0,1
327
0,1
0
71
4
0,0
9
0,0
0
5
18.172
6,1
16.048
5,6
2.124
0
Liquide Mittel
6.807
2,3
4.901
1,7
1.906
0
Rechnungsabgrenzungsposten
4.760
1,6
4.683
1,7
77
0
Kurzfristig realisierbares Vermögen
210.418
70,8
204.298
71,9
9.098
2.978
Vermögen
297.041
100,0
284.311
100,0
29.807
17.077
4.920
1,7
4.423
1,6
0
497
44.951
15,1
42.449
14,9
0
2.502
2
0,0
2
0,0
0
0
Lang- und mittelfristige Verbindlichkeiten
49.873
16,8
46.874
16,5
0
2.999
Steuer- und sonstige Rückstellungen 1)
27.604
9,3
23.932
8,4
0
3.672
Bankschulden
62.326
21,0
76.763
27,0
14.437
0
Warenschulden
33.181
11,2
26.547
9,3
0
6.634
106
0,0
108
0,0
2
0
11.665
3,9
10.231
3,6
0
1.434
Rechnungsabgrenzungsposten
101
0,0
141
0,1
40
0
Kurzfristige Verbindlichkeiten
134.983
45,4
137.722
48,4
14.479
11.740
Eigenkapital
112.185
37,8
99.715
35,1
5.280
17.750
297.041
100,0
284.311
100,0
19.759
32.489
49.566
49.566
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Warenforderungen
Forderungen gegen verbundene Unternehmen
31.08.2002
Mittelherkunft
T€
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
Sonstige Vermögensgegenstände
Pensionsrückstellungen
Bankdarlehen
Sonstige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen
Sonstige Verbindlichkeiten
Kapital
2)
1) Einschließlich 50 % Fremdkapitalanteil des Sonderpostens mit Rücklageanteil.
2) Einschließlich 50 % Eigenkapitalanteil des Sonderpostens mit Rücklageanteil.
48
Ertragslage
Im Konzern ist aufgrund der Auslandsnachfrage die Gesamtleistung
um 3,2 % bzw. 19,4 Mio. €
gestiegen, was im Wesentlichen
auf die Entwicklung bei Bürstner
und LAIKA zurückzuführen ist.
Zu den wichtigsten Exportländern
gehören nach wie vor Frankreich,
Großbritannien, Niederlande und
Italien.
Als Folge der streng nachfrageorientierten Produktion sind die
Personalaufwendungen mit einem
Anteil von 16,6 % (Vj. 16,5 %)
weitgehend stabil geblieben.
Die sonstigen betrieblichen
Aufwendungen sind gegenüber
dem Vorjahr um 2,6 Mio. € oder
6,0 % auf 45,6 Mio. € gestiegen,
im Verhältnis zur Gesamtleistung
beläuft sich die Quote auf 7,3 %
(Vj. 7,1 %).
Jahresergebnis vor Ertragsteuern
(Mio. €) - Konzern
45
40
35
30
25
20
30,5
26,3
26,9
00/01
01/02
15
10
5
0
02/03
Gegenüber dem Vorjahr ist das
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit im Konzern um
13,0 % oder 3,7 Mio. € gestiegen,
was sich im Wesentlichen aus dem
niedrigeren Materialverbrauch im
Verhältnis zu der höheren Gesamtleistung ergibt.
Der Umsatz der HYMER AG konnte,
wie geplant, gehalten bzw. geringfügig um 0,3 % oder 0,9 Mio. €
gesteigert werden.
Das EBIT ist gegenüber dem Vorjahr um 12,8 % oder 4,3 Mio. €
von 33,2 Mio. € auf 37,5 Mio. €
gestiegen.
Der Rückgang des Inlandsumsatzes
um 9,4 % wurde durch den
Zuwachs von 10,7 % im Exportbereich wieder kompensiert.
Nach der Bestandsverringerung
von 3,7 Mio. € ergibt sich somit
eine Gesamtleistung von
302,8 Mio. € (Vj. 311,6 Mio. €).
Das Finanzergebnis ist mit –1,0 %
im Vergleich zum Vorjahr (-1,0 %)
unverändert geblieben, obwohl
die Zinserträge um 0,5 Mio. €
niedriger waren.
Trotz der etwas höheren Personalkostenquote von 16,9 %
(Vj. 16,5 %) ist es gelungen, das
Betriebsergebnis bei 6,3 % zu
stabilisieren.
Die Steuern vom Einkommen und
Ertrag sind um 4,6 Mio. € oder
61,8 % höher als im Vorjahr, was
auf den auf 26,5 % gestiegenen
Körperschaftsteuersatz in
Deutschland, den befristeten
Wegfall der Verrechnungsmöglichkeit von Körperschaftsteuer-Guthaben aus Vorjahren und auf die
höheren steuerpflichtigen Ergebnisse der Tochterunternehmen
Hymer France S.A.S und LAIKA
CARAVANS S.p.a. zurückzuführen
ist. Beeinflusst wurde die vorjährige Steuerlast durch eine bei der
HYMER AG durchgeführte
Betriebsprüfung.
Nach dem Zinsergebnis von –1,0 %
(Vj. –0,7 %) beträgt das Ergebnis
der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 15,9 Mio. € oder 5,3 %, das
sind 1,5 Mio. € oder 8,5 % weniger als im Vorjahr.
Lagebericht Konzern und AG 49
Konzern
T€
2002 / 03
%
T€
2001/ 02
%
T€
2000 / 01
%
631.062
101,1
590.550
97,6
581.745
100,6
-7.152
-1,1
14.213
2,4
-3.507
-0,6
Eigenleistungen
265
0,0
61
0,0
69
0,0
Gesamtleistung
624.175
100,0
604.824
100,0
578.307
100,0
Materialaufwand
433.943
69,5
425.026
70,3
403.777
69,8
Rohertrag
190.232
30,5
179.798
29,7
174.530
30,2
10.618
1,7
9.449
1,6
7.386
1,2
Löhne und Gehälter
82.731
13,3
79.795
13,2
77.897
13,5
Soziale Abgaben
21.048
3,4
20.234
3,4
18.210
3,1
12.880
2,1
11.953
2,0
10.770
1,9
45.578
7,3
43.018
7,1
40.153
6,9
Sonstige Steuern
1.564
0,2
1.491
0,2
1.390
0,2
Betriebsergebnis
37.049
5,9
32.756
5,4
33.496
5,8
Finanzergebnis
-6.534
-1,0
-5.862
-1,0
-7.226
-1,2
Ergebnis vor Ertragsteuern
30.515
4,9
26.894
4,4
26.270
4,6
11.990
1,9
7.412
1,2
11.781
2,1
18.525
3,0
19.482
3,2
14.489
2,5
-480
-0,1
442
0,1
-134
0,0
18.045
2,9
19.924
3,3
14.355
2,5
Umsatzerlöse
Bestandsveränderung
Andere aktivierte
Sonstige betriebliche Erträge
Personalaufwand
Abschreibungen
Immaterielle
Vermögensgegenstände
und Sachanlagen
Sonstige Aufwendungen
Sonstige betriebliche
Aufwendungen
Steuern vom Einkommen
und vom Ertrag
Konzernjahresüberschuss
Ergebnisanteile anderer
Gesellschafter
Konzernanteil
am Jahresüberschuss
50
Ausblick
Nach einem „Nullwachstum" im
Kalenderjahr 2003 erwartet der
Sachverständigenrat für Deutschland ein Wirtschaftswachstum von
1,7 %. Gleichzeitig haben sich die
positiven Prognosen und die
Erwartungen für das Kalenderjahr
2004 deutlich gebessert. Dabei
scheint die Stimmung besser zu
sein als die tatsächliche Lage.
Die steigende Zuversicht und das
damit zurückkehrende wachsende
Vertrauen in eine konjunkturelle
Erhöhung betrachten wir jedoch
als wesentliche Voraussetzung für
eine verstärkte Binnennachfrage.
Die für den Zeitraum September
bis Oktober 2003 vorliegenden
Zulassungszahlen für Caravans
(minus 341 Stück oder 15,1 %)
und Reisemobile (minus 79 Stück
oder 5,4 %) geben allerdings aktuell noch keinen Anlass für eine
derartige Hoffnung.
Hoffnungsvoll stimmen uns dagegen die vorliegenden Daten aus
den Exportmärkten, wobei sich
jedoch auch hier unterschiedliche
Entwicklungen abzeichnen.
Unsere Politik für das laufende
Geschäftsjahr 2003/04 wird daher
auch nicht von einem steigenden
Marktvolumen bestimmt, sondern
vielmehr von der Zielsetzung, eine
stärkere Nachfrage nach unseren
Produkten zu erreichen. Wir sind
der Auffassung, dass sich durch
die im abgelaufenen Geschäftsjahr
eingeleiteten Maßnahmen diese
Ziele realisieren werden.
Wir gehen daher bei unserer
Prognose für das Geschäftsjahr
2003/04 der HYMER AG von einer
deutlichen Umsatzsteigerung aus.
Die Basis für diese optimistische
Festlegung bildet:
• Eine breitgefächerte Modellpalette, die den jeweiligen
Wünschen und Vorstellungen
unserer Kunden gerecht wird
• Neue Modelle und Imageträger
wie z. B. das Reisemobil EXSIS
• Präsenz auf allen wichtigen
europäischen Absatzmärkten
mittels einer leistungsstarken
und qualitativ hochwertigen
Händlerorganisation
• Stabile Entwicklung im Bereich
der HYMER-rent-Organisation
• Ein auf HYMER orientiertes
Kaufverhalten der von uns
angesprochenen Zielgruppen
Daneben sind wir der Auffassung,
dass sich durch die weltpolitische
Lage auch deutliche Veränderungen im Urlaubsverhalten der
Bevölkerung ergeben, die sich
positiv auf unsere Branche und
damit auch auf unser Unternehmen auswirken.
Diese positiven Aspekte finden
bereits ihren Niederschlag in einem
Umsatz, der im Zeitraum 1. Sept.
2003 bis 30. Nov. 2003 um 19,1
Mio. € oder 28,9 % auf 85,4 Mio.
€ gestiegen ist. Parallel dazu ist
der Auftragsbestand im gleichen
Zeitraum um 13,9 Mio. € oder
10,2 % auf 150,0 Mio. € gestiegen. Die damit notwendig werdende Steigerung der Produktionskapazität zur Realisierung der
benötigten Stückzahlen erfolgt im
Rahmen unseres bewährten
Arbeitszeitmodells durch Erhöhung
der flexiblen Arbeitszeit.
Wie bei der HYMER AG gehen wir
im Konzern von einer Umsatzsteigerung aus, zu der sowohl Bürstner
als auch LAIKA CARAVANS S.p.a.
wiederum einen wesentlichen
Beitrag leisten werden. Beide
Unternehmen verfügen über eine
moderne Produktpalette mit hoher
Kundenakzeptanz. Anlässlich des
Caravan Salons Düsseldorf 2003
hat Bürstner neue Produkte vorgestellt, die auf große Resonanz beim
Publikum gestoßen sind. Erstmals
hat hierbei Bürstner ein teilintegriertes Fahrzeug auf RenaultChassis präsentiert, der die Dominanz von Bürstner in diesem
Marktsegment weiter festigen
wird.
Die Unternehmensplanung für das
Geschäftsjahr 2003/04 berücksichtigt diese positiven Tendenzen, so
dass wir davon ausgehen, dass
Bürstner die positive Entwicklung
der letzten Jahre unvermindert
fortsetzen wird.
Lagebericht Konzern und AG 51
Die positive Entwicklung von
LAIKA und das „junge" Modellprogramm mit erheblichem Wachstumspotenzial für die Zukunft
wurden in der Unternehmensplanung für das Geschäftsjahr
2003/04 berücksichtigt, wenngleich man sich bei den Zuwachsraten nicht an den Steigerungen
der letzten zwei Jahre orientieren
kann. Besonders gute Expansionsmöglichkeiten sieht man im Export
und hier wiederum in Deutschland.
Allerdings wird seitens LAIKA der
deutsche Absatzmarkt noch
kritisch beurteilt.
Die Hymer France S.A.S. fungiert
als reine Produktionsstätte, deren
Produkte über die HYMER AG und
deren Vertriebsgesellschaften vertrieben werden. Neue Reisemobile
sowie eine außerordentlich gute
Nachfrage nach Touring-Caravans
führen auch in diesem Geschäftsjahr zu einer vollen Auslastung der
Kapazitäten.
Positive Ergebnisbeiträge erwarten
wir auch im Zubehörbereich der
Movera GmbH. Aufgrund des
Margendrucks im Handelsbereich
gehen wir jedoch von keiner
Ergebnisverbesserung aus.
Insgesamt erwarten wir aufgrund
der Umsatzsteigerungen nochmals
eine Ergebnisverbesserung, die
allerdings nicht mehr die Größenordnung des Vorjahres erreichen
dürfte. Verantwortlich hierfür sind
unter anderem erhebliche Aufwendungen im Rahmen der
Modellpolitik und eingeleitete
Maßnahmen zur Verbesserung
der Effizienz, der Prozesse und
Abläufe, deren Auswirkungen und
Ergebnisse sich in den kommenden
Jahren positiv bemerkbar machen
werden.
Die Gesellschafter von LAIKA
CARAVANS S.p.a. haben ihre
Putoption ausgeübt, wonach die
HYMER AG verpflichtet ist, die im
Besitz der Altgesellschafter befindlichen Aktien in Höhe von 30 %
des Aktienkapitals zu übernehmen.
Der Kaufpreis in Höhe von 11,6
Mio. € wurde am Übernahmestichtag, dem 28. November 2003
bezahlt.
Weitere Vorgänge von besonderer
Bedeutung nach Schluss des
Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Beziehungen
zu verbundenen
Unternehmen
Der Vorstand erklärt gem. § 312
Abs. 3 AktG, dass unsere Gesellschaft nach den Umständen, die zu
dem Zeitpunkt bekannt waren, in
dem das Rechtsgeschäft vorgenommen wurde, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt.
52
Bilanz zum 31. August 2003 Konzern
Aktiva
Anhang
Nr.
A. Anlagevermögen
T€
31.08.03
T€
31.08.02
T€
(1)
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte
1.311
1.467
2. Geschäfts- oder Firmenwert
210
228
3. Geleistete Anzahlungen
22
1.543
0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten
auf fremden Grundstücken
2. Technische Anlagen und Maschinen
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
49.524
44.773
6.871
5.135
16.893
15.224
294
73.582
1.954
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
2. Beteiligungen
3. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen
4. Wertpapiere des Anlagevermögens
5. Sonstige Ausleihungen
638
918
1
0
973
906
5.165
5.165
260
7.037
245
82.162
76.015
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
56.742
53.923
2. Unfertige Erzeugnisse
10.375
9.622
3. Fertige Erzeugnisse und Waren
56.921
63.401
4. Geleistete Anzahlungen
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
37
124.075
31
(2)
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
56.344
51.353
256
327
4
9
22.633
20.046
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen
ein Beteiligungsverhältnis besteht
4. Sonstige Vermögensgegenstände
79.237
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
C. Rechnungsabgrenzungsposten
(3)
6.807
4.901
4.760
4.683
297.041
284.311
Abschluss Konzern und AG 53
Passiva
Anhang
Nr.
31.08.03
T€
31.08.02
T€
Stammaktien
12.000
12.000
II. Kapitalrücklage
12.707
12.707
60.216
46.126
4.506
4.506
18.045
19.924
4.695
4.433
112.169
99.696
33
38
A. Eigenkapital
T€
(4)
I. Gezeichnetes Kapital
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen
IV. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung
V. Konzernanteil am Jahresüberschuss
VI. Anteile anderer Gesellschafter
B. Sonderposten mit Rücklageanteil
(5)
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen
2. Steuerrückstellungen
3. Sonstige Rückstellungen
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
(6)
4.920
4.423
4.820
2.514
22.767
32.507
21.399
(7)
107.277
119.212
272
73
32.909
26.473
106
108
4. Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen
5. Sonstige Verbindlichkeiten
11.667
E. Rechnungsabgrenzungsposten
152.231
10.234
101
141
297.041
284.311
Haftungsverhältnisse
1. Verbindlichkeiten aus der Begebung
und Übertragung von Wechseln
20.250
2. Verbindlichkeiten aus Bürgschaften
2.888
22.582
23.138
6.245
54
Anlagespiegel Konzern
(in T€)
Anschaffungs- und
01.09.2002
Zugänge
ähnliche Rechte und Werte
4.321
463
2. Geschäfts- oder Firmenwert
273
1)
Abgänge
2)
Umbuchungen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und
3. Geleistete Anzahlungen
130
22
4.594
485
130
0
70.701
7.192
102
127
23.248
3.241
2.269
737
67.112
8.898
2.704
480
1.954
220
536
-1.344
163.015
19.551
5.611
0
918
92
372
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich
der Bauten auf fremden Grundstücken
2. Technische Anlagen und Maschinen
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
4. Geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau
III.Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
2. Beteiligungen
1
3. Rückdeckungsansprüche aus
Lebensversicherungen
4. Wertpapiere des Anlagevermögens
5. Sonstige Ausleihungen
1)
2)
906
95
28
245
22
7
7.234
210
407
0
174.843
20.246
6.148
0
5.165
Einschließlich Zugänge aufgrund Erstkonsolidierung der Residences Euro-Concept S.A.R.L. in Höhe von T€ 23.
Einschließlich Abgänge bei Anteile an verbundenen Unternehmen aufgrund Erstkonsolidierung der
Residences Euro-Concept S.A.R.L. in Höhe von T€ 300.
Abschluss Konzern und AG 55
Herstellungskosten
Abschreibungen
Buchwerte
31.08.2003
des Geschäftsjahres
kumuliert
01.09.2002
31.08.2003
4.654
617
3.343
1.467
1.311
273
17
63
228
210
0
22
22
4.949
634
3.406
1.695
1.543
77.918
2.568
28.394
44.773
49.524
24.957
2.231
18.086
5.135
6.871
73.786
7.447
56.893
15.224
16.893
1.954
294
67.086
73.582
638
918
638
1
0
1
973
906
973
5.165
5.165
5.165
260
245
260
7.037
7.234
7.037
76.015
82.162
294
176.955
188.941
12.246
12.880
103.373
106.779
56
Bilanz zum 31. August 2003 HYMER AG
Aktiva
Anhang
Nr.
A. Anlagevermögen
T€
31.08.03
T€
31.08.02
T€
(1)
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte
und ähnliche Rechte und Werte
731
2. Geleistete Anzahlungen
22
757
753
0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten
auf fremden Grundstücken
33.203
32.770
2. Technische Anlagen und Maschinen
1.860
1.609
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
8.177
7.688
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
161
43.401
428
26.963
26.681
71.117
69.933
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
2. Unfertige Erzeugnisse
3. Fertige Erzeugnisse und Waren
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
23.186
23.603
5.520
4.659
28.975
57.681
33.341
(2)
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
33.811
27.675
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
3.713
7.383
3. Sonstige Vermögensgegenstände
10.483
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
C. Rechnungsabgrenzungsposten
(3)
48.007
6.323
513
451
1.915
1.839
179.233
175.207
Abschluss Konzern und AG 57
Passiva
Anhang
Nr.
31.08.03
T€
31.08.02
T€
Stammaktien
12.000
12.000
II. Kapitalrücklage
12.707
12.707
51.772
45.575
5.280
7.244
81.759
77.526
A. Eigenkapital
T€
(4)
I. Gezeichnetes Kapital
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen
IV. Bilanzgewinn
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen
und ähnliche Verpflichtungen
2. Steuerrückstellungen
3. Sonstige Rückstellungen
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
(6)
1.704
1.724
36
106
8.356
10.096
8.460
(7)
73.667
72.954
156
0
7.396
8.215
828
1.361
4. Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen
5. Sonstige Verbindlichkeiten
5.331
87.378
4.861
179.233
175.207
Haftungsverhältnisse
1. Verbindlichkeiten aus der Begebung
und Übertragung von Wechseln
19.921
2. Verbindlichkeiten aus Bürgschaften
1.790
22.582
21.711
1.662
58
Anlagespiegel HYMER AG
(in T€)
Anschaffungs- und
01.09.2002
Zugänge
2.387
220
Abgänge
Umbuchungen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte
2. Geleistete Anzahlungen
22
2.387
242
42.447
1.645
5.846
755
56
61
35.810
3.624
385
193
428
88
4
-351
84.531
6.112
445
0
26.681
282
113.599
6.636
445
0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich
der Bauten auf fremden Grundstücken
2. Technische Anlagen und Maschinen
97
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
4. Geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau
III.Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen
Abschluss Konzern und AG 59
Herstellungskosten
Abschreibungen
Buchwerte
31.08.2003
des Geschäftsjahres
kumuliert
01.09.2002
31.08.2003
2.607
246
1.876
757
731
0
22
22
2.629
246
1.876
757
753
44.189
1.309
10.986
32.770
33.203
6.606
565
4.746
1.609
1.860
39.242
3.304
31.065
7.688
8.177
428
161
42.495
43.401
26.681
26.963
69.933
71.117
161
90.198
5.178
46.797
26.963
119.790
5.424
48.673
60
Gewinn- und Verlustrechnung 02/03 Konzern
Anhang
Nr.
1. Umsatzerlöse
T€
(1)
2002 / 03
T€
2001/ 02
T€
631.062
590.550
-7.152
14.213
265
61
10.618
9.449
634.793
614.273
2. Verminderung (Erhöhung im Vorjahr) des
Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen
3. Andere aktivierte Eigenleistungen
4. Sonstige betriebliche Erträge
(2)
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene Waren
409.245
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
6. Personalaufwand
24.698
400.772
433.943
24.254
(3)
a) Löhne und Gehälter
82.731
79.795
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung und für Unterstützung
21.048
103.779
20.234
12.880
11.953
45.578
43.018
38.613
34.247
10
10
(6)
402
435
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
(7)
1.627
2.124
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
(8)
8.573
8.431
32.079
28.385
11.990
7.412
1.564
1.491
18.525
19.482
-480
442
18.045
19.924
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen
(4)
9. Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens
13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
15. Sonstige Steuern
16. Konzernjahresüberschuss
17. Ergebnisanteile anderer Gesellschafter
18. Konzernanteil am Jahresüberschuss
(9)
Abschluss Konzern und AG 61
Gewinn- und Verlustrechnung 02/03 HYMER AG
Anhang
Nr.
1. Umsatzerlöse
T€
(1)
2002 / 03
T€
2001/ 02
T€
306.507
305.627
-3.682
6.006
6.778
5.481
309.603
317.114
2. Verminderung (Erhöhung im Vorjahr) des
Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen
3. Sonstige betriebliche Erträge
(2)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene Waren
208.016
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
5. Personalaufwand
7.629
215.447
215.645
7.024
(3)
a) Löhne und Gehälter
42.210
41.981
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung und für Unterstützung
9.053
51.263
9.346
5.424
5.174
18.282
18.622
18.989
19.520
1.304
1.523
10
10
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen
8. Erträge aus Beteiligungen
(4)
(5)
9. Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
(7)
943
1.848
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
(8)
5.341
5.520
15.905
17.381
6.231
2.678
161
215
15. Jahresüberschuss
9.513
14.488
16. Einstellungen in andere Gewinnrücklagen
4.233
7.244
17. Bilanzgewinn
5.280
7.244
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
14. Sonstige Steuern
(9)
62
Rechnungslegung
Der Jahresabschluss und der
Konzernabschluss 2002/03 der
HYMER Aktiengesellschaft wurden
nach den Vorschriften des
Handelsgesetzbuches und des
Aktiengesetzes erstellt.
Zum Zwecke erhöhter Klarheit
von Bilanz und Gewinn- und
Verlustrechnung wurden Vermerke und Erläuterungen zu einzelnen Positionen ausschließlich
im Anhang dargestellt und auf
den Ausweis von Leerposten verzichtet.
Der Jahresabschluss der AG und
der Konzernabschluss werden
nachstehend zusammen abgehandelt; wenn nicht besonders
vermerkt, gelten die Ausführungen
für beide Abschlüsse.
Anhang Konzern und AG 63
Anteilsbesitz
Zum Konzern gehören folgende in- und ausländische Unternehmen:
HYMER Aktiengesellschaft, Bad Waldsee
Hymer France S.A.S.,
Cernay, Frankreich
Eigenkapital
Ergebnis
T€
3.904
494
98%
100%
Bachem Werk GmbH,
Bad Waldsee2)
Eigenkapital
Ergebnis
T€
65
8
Niesmann+Bischoff GmbH,
Bad Waldsee2)
Eigenkapital
Ergebnis
T€
52
0
99%
SCI Alsace,
Cernay, Frankreich2)
Eigenkapital
Ergebnis
T€
-123
28
100%
1%
Hymermobil S.A.R.L.,
Cernay, Frankreich
Eigenkapital
Ergebnis
T€
381
24
Eriba-Nederland B.V.,
Hardinxveld-Giessendam, Niederl.
T€
Eigenkapital
2.231
Ergebnis
149
HYMER-ERIBA GmbH,
Bad Waldsee 2)
Eigenkapital
Ergebnis
Bürstner GmbH,
Kehl
Eigenkapital
Ergebnis
T€
25
0
T€
28.431
6.366
98%
70%
100% 60,83%
LAIKA CARAVANS S.p.a.,
Tavarnelle, Italien
Eigenkapital
Ergebnis
Movera GmbH,
Bad Waldsee
Eigenkapital
Ergebnis
T€
14.101
1.525
T€
2.949
546
100%
100%
56%
Freizeit und Caravaning Center
Wertheim GmbH, Bad Waldsee 2)
Eigenkapital
Ergebnis
T€
10
-90
Bürstner AG,
Reinach, Schweiz 2)
Eigenkapital
Ergebnis
T€1)
210
-5
99,88%
Burstner S.A.,
Wissembourg, Frankreich
Eigenkapital
Ergebnis
T€
15.470
1.269
100%
TCHF
322
-7
60%
Residences Euro-Concept S.A.R.L.,
Etrelles, Frankreich
T€
Eigenkapital
-730
Ergebnis
-676
100%
Bürstner B.V.,
Soest, Niederlande 2)
Eigenkapital
Ergebnis
T€
16
-9
1) Umrechnungskurs
zum Bilanzstichtag
EUR 65,18/
CHF 100.
2) Auf die Einbeziehung der
Tochterunternehmen in den
Konzernabschluss
wurde verzichtet,
weil die Gesellschaften nach
Ergebnis und
Vermögen für die
Vermittlung eines
den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechenden Bildes
der Vermögens-,
Finanz- und
Ertragslage des
Konzerns von
untergeordneter
Bedeutung sind.
64
Konsolidierungskreis,
Konsolidierungsgrundsätze
Der Konsolidierungskreis umfasst
neben der HYMER AG die Tochtergesellschaften:
Hymer France S.A.S., Cernay
Hymermobil S.A.R.L., Cernay
Eriba-Nederland B.V.,
Hardinxveld-Giessendam
Teilkonzern der Bürstner GmbH, Kehl
Movera GmbH, Bad Waldsee
LAIKA CARAVANS S.p.a., Tavarnelle
Auf die Einbeziehung
der Bachem Werk GmbH,
Bad Waldsee,
der Niesmann+Bischoff GmbH,
Bad Waldsee,
der Bürstner AG, Reinach,
der Bürstner B.V., Soest,
der SCI Alsace, Cernay,
der Freizeit und Caravaning Center
Wertheim GmbH, Bad Waldsee
sowie der HYMER-ERIBA GmbH,
Bad Waldsee,
in den Konzernabschluss wurde
verzichtet, weil die Gesellschaften
nach Ergebnis und Vermögen für
die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des
Konzerns von untergeordneter
Bedeutung sind.
Bei der Kapitalkonsolidierung
wurde nach der Buchwertmethode
wie folgt verfahren:
1. Hymer France S.A.S.
Der aus der Erstkonsolidierung
stammende passive „Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" von T€ 899 wurde
unverändert fortgeführt. Für den
Minderheitsgesellschafter wurde
ein Ausgleichsposten „Anteile
anderer Gesellschafter" gemäß
§ 307 Abs. 1 HGB ausgewiesen.
2. Hymermobil S.A.R.L.
Der aus der Erstkonsolidierung
stammende passive „Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" von T€ 145 wurde ebenfalls unverändert fortgeführt.
Für die Anteile des Minderheitsgesellschafters wurde ein Ausgleichsposten „Anteile anderer
Gesellschafter" gemäß § 307 Abs. 1
HGB gebildet.
3. Eriba-Nederland B.V.
Die Erstkonsolidierung führte zu
einem passiven „Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" von T€ 155, der unverändert fortgeführt wurde.
4. Teilkonzern der
Bürstner GmbH
Die Erstkonsolidierung führte zu
einem passiven „Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" von T€ 3.307, der ohne
Veränderung fortgeführt wurde.
Die Bürstner GmbH hat einen
Teilkonzernabschluss erstellt, in
den die Burstner S.A., Wissembourg,
und die Residences Euro-Concept
S.A.R.L., Etrelles, nach den
Grundsätzen der Vollkonsolidierung einbezogen wurden.
Die zum 1. September 2002 erfolgte Erstkonsolidierung der
Residences Euro-Concept S.A.R.L.
nach § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1
HGB führte zu einem aktiven
„Unterschiedsbetrag aus der
Erstkonsolidierung“ in Höhe von
333 T€, der als solcher gemäß
§ 309 Abs. 1 Satz 3 HGB mit den
Anderen Gewinnrücklagen verrechnet wurde.
Für den Minderheitsgesellschafter
wurde ein Ausgleichsposten
„Anteile anderer Gesellschafter“
gemäß § 307 Abs. 1 HGB ausgewiesen.
5. Movera GmbH
Aus der Erstkonsolidierung resultiert kein „Unterschiedsbetrag aus
der Kapitalkonsolidierung".
Für die Minderheitsgesellschafter
wurde ein Ausgleichsposten
„Anteile anderer Gesellschafter"
gemäß § 307 Abs. 1 HGB ausgewiesen.
6. LAIKA CARAVANS S.p.a.
Für die Minderheitsgesellschafter
wurde ein Ausgleichsposten
„Anteile anderer Gesellschafter"
gemäß § 307 Abs. 1 HGB ausgewiesen.
Ergebniswirksamkeit der nach den
Methoden des Vorjahres durchgeführten Konsolidierungsmaßnahmen:
Kapitalkonsolidierung
Schuldenkonsolidierung
- 230 T€
8 T€
Zwischenergebniseliminierung
215 T€
Aufwands- und
Ertragskonsolidierung
- 1.114 T€
Auf die erfolgswirksamen Konsolidierungsvorgänge wurde, soweit
erforderlich, eine Steuerabgrenzung vorgenommen.
Anhang Konzern und AG
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, Währungsumrechnung
Die Bewertung im Konzern erfolgte
nach übereinstimmenden Grundsätzen, insbesondere wurden
Bewertungswahlrechte in derselben Weise wie im Einzelabschluss
der Muttergesellschaft ausgeübt.
Soweit Bestandsrisiken vorlagen,
die sich aus der Lagerdauer und
verminderter Verwertbarkeit
ergaben, sind Abwertungen in
ausreichendem Umfang vorgenommen worden.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu
Anschaffungskosten aktiviert und
linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten,
vermindert um planmäßige
Abschreibungen, angesetzt.
Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen
wurden erkennbare Einzelrisiken
durch Absetzungen berücksichtigt.
Dem allgemeinen Kreditrisiko
wurde durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen
Rechnung getragen.
Bei den immateriellen Vermögensgegenständen beträgt die
Nutzungsdauer 3 bis 5 Jahre.
Die Abschreibungen wurden bei
Gebäuden unter Zugrundelegung
einer Nutzungsdauer von 10 bis
50 Jahren ermittelt.
Bei technischen Anlagen und
Maschinen beträgt die Nutzungsdauer 3 bis 10 Jahre, bei anderen
Anlagen sowie Betriebs- und
Geschäftsausstattung 2 bis
15 Jahre.
Die Rechnungsabgrenzungsposten
umfassen Einnahmen bzw. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag,
die Ertrag bzw. Aufwand für eine
bestimmte Zeit nach diesem Tag
darstellen, sowie im Konzern den
Abgrenzungsposten für latente
Steuern, der aus den Konsolidierungsvorgängen entstanden ist.
Bei dem beweglichen Anlagevermögen wurde, soweit mit der
steuerlichen Regelung übereinstimmend, die degressive Abschreibungsmethode mit Übergang auf
die lineare gewählt.
Die Bewertung der Finanzanlagen
erfolgte zu Anschaffungskosten
bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten,
ermittelt nach steuerlichen Vorschriften, bewertet.
Die Pensionsverpflichtungen der
deutschen Gesellschaften sind vollständig mit dem nach versicherungsmathematischen
Grundsätzen ermittelten Teilwert
auf der Basis eines Rechnungszinsfußes von 6 % angesetzt. Bei den
ausländischen Gesellschaften sind
die Rückstellungen nach den
steuerlichen Vorschriften des
jeweiligen Landes bilanziert.
Die Steuerrückstellungen umfassen
die voraussichtlichen Steuernachforderungen für das laufende
Geschäftsjahr.
Die Aktivierungsmöglichkeit für
latente Steuern wurde im Einzelabschluss der HYMER AG nicht in
Anspruch genommen.
Die sonstigen Rückstellungen
berücksichtigen alle erkennbaren
Risiken und ungewissen Verpflichtungen.
Für unterlassene Instandhaltungsaufwendungen wurden
Rückstellungen nach § 249 Abs. 1
Satz 2 Nr. 1 und Satz 3 HGB
gebildet.
Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten wurden mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt.
Die Haftungsverhältnisse entsprechen den am Bilanzstichtag
eingegangenen Verpflichtungen.
Die Erstellung des Jahresabschlusses der HYMER AG erfolgte
unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses.
Im Konzernabschluss wurde
dagegen auf die Darstellung der
Ergebnisverwendung verzichtet.
Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung
lauten, wurden mit dem Entstehungskurs bewertet. Verluste
und Gewinne aus Kursänderungen
wurden erfolgswirksam erfasst.
65
66
Finanzwirtschaftliche Beurteilung
Segmentberichterstattung (Vorjahreszahlen in Klammern)
HYMER Niesmann Bürstner
+Bischoff
Außenumsatz
LAIKA Movera Sonstige, Gesamt
T€
T€
T€
T€
Freizeitartikel
T€
Konsolidierungen
T€
Konzern
271.955
35.395
224.253
71.007
28.452
631.062
(276.115)
(30.586)
(198.183)
(58.710)
(26.956)
(590.550)
122
0
0
1
1.139
-1.262
0
(4)
(0)
(1)
(0)
(1.208)
(-1.213)
(0)
272.077
35.395
224.253
71.008
29.591
-1.262
631.062
(276.119)
(30.586)
(198.184)
(58.710)
(28.164)
(-1.213)
(590.550)
21.497
28
13.529
3.024
980
-1.597
37.461
(20.677)
(-283)
(13.322)
(-1.288)
(1.059)
(-286)
(33.201)
5.618
553
5.699
773
237
0
12.880
(5.344)
(542)
(4.982)
(802)
(283)
(0)
(11.953)
180.292
17.923
78.424
44.549
7.083
-31.230
297.041
(177.289)
(17.523)
(74.619) (43.300)
(6.962)
(-35.382)
(284.311)
98.501
11.441
32.060
4.134
-4.281
184.855
(118.038)
(9.941)
(31.690) (29.850)
(3.756)
(-8.679)
(184.596)
7.246
1.097
6.378
5.424
77
1
20.223
(15.158)
(575)
(5.878)
(875)
(77)
(-96)
(22.467)
16.503
-285
14.098
2.528
786
-2.152
31.478
(20.256)
(-391)
(13.036)
(-1.308)
(758)
(-1.455)
(30.896)
T€
Umsätze mit
anderen Segmenten
Umsätze gesamt
EBIT *
Abschreibungen
Segment-Aktiva
Segment-Schulden
Investitionen
43.000
Cash-Flow
nach DVFA/SG
*
EBIT: Jahresüberschuss zuzüglich Steuern vom Einkommen und vom Ertrag, Zinsen und ähnliche
Aufwendungen abzüglich sonstige Zinsen und ähnliche Erträge.
Anhang Konzern und AG 67
Kapitalflussrechnung gemäß DRS Nr. 2
Konzern
AG
2002/03
T€
2001/02
T€
2002/03
T€
2001/02
T€
Periodenergebnis
18.525
19.482
9.513
14.488
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens
12.880
11.953
5.424
5.174
3.947
2.365
-194
-1.419
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge
-67
-637
-290
-728
Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens
-62
-30
-19
-30
Veränderung der sonstigen Aktiva
-3.533
-3.407
-2.715
16.940
Veränderung der sonstigen Passiva
7.102
-13.515
-726
-7.756
38.792
16.211
10.993
26.669
866
467
43
66
-19.531
-21.491
-6.112
-14.357
-483
-546
-242
-170
107
67
0
0
-210
-429
-53
0
-19.251
-21.932
-6.364
-14.461
Auszahlung an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter
-5.476
-5.307
-5.280
-5.280
Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-) Krediten
10.000
10.413
10.000
0
Auszahlungen für die Tilgung von (Finanz-) Krediten
-22.176
0
-9.287
-8.374
Cash flow aus der Finanzierungstätigkeit
-17.652
5.106
-4.567
-13.654
1.889
-615
62
-1.446
17
21
0
0
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode
4.901
5.495
451
1.897
Finanzmittelbestand am Ende der Periode
6.807
4.901
513
451
Veränderung der Rückstellungen
Cash flow aus laufender Geschäftstätigkeit
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen
des Sachanlagevermögens
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen
des Finanzanlagevermögens
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen
Cash flow aus der Investitionstätigkeit
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestands
Wechselkurs- und konsolidierungskreisbedingte
Änderungen des Finanzmittelbestands
Der Finanzmittelbestand repräsentiert den Bestand an Zahlungsmitteln.
68
Finanzwirtschaftliche Beurteilung
Darstellung der sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 HGB
Konzern
AG
2002 / 03
T€
2002 / 03
T€
fällig 2003 / 04
3.070
1.269
fällig 2004 / 05 - 2007 / 08
6.811
902
fällig nach 2007 / 08 (jährlich)
1.287
115
11.168
2.286
13
13
118
0
Verpflichtungen aus Miet-, Leasingund Erbbaunutzverträgen
davon gegenüber verbundenen
Unternehmen
Verpflichtungen aus begonnenen
Investitionsvorhaben fällig 2003 / 04
Die interne Organisations- und Managementstruktur sowie die interne Berichterstattung an Vorstand und
Aufsichtsrat bilden die Grundlage zur Bestimmung des Segmentsberichtsformats des Konzerns. Dabei werden
insbesondere Markenfelder und der Bereich Freizeitartikel unterschieden.
Die Segmentaktiva enthalten sämtliche Vermögensgegenstände, die zur Erwirtschaftung des operativen
Ergebnisses des Segments eingesetzt werden, und beinhalten hauptsächlich Sachanlagen, Vorräte und
Forderungen. Als Segmentverbindlichkeiten sind die Verpflichtungen aus dem operativen Geschäft ausgewiesen,
neben den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind dies vor allem Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen, Sonstige Rückstellungen und Pensionsrückstellungen.
Die Investitionen und Abschreibungen beziehen sich auf die Segmentaktiva.
Anhang Konzern und AG 69
Erläuterungen zur Bilanz
1. Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens nach § 268 Abs. 2 HGB im Geschäftsjahr 2002/03
ist auf den Seiten 54 und 55 (Konzern) und 58 und 59 (AG) dargestellt.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Gegliedert nach Restlaufzeiten (Vorjahresbeträge in Klammern)
Konzern
Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen
Forderungen gegen
verbundene Unternehmen
Forderungen gegen Unternehmen, mit
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
Sonstige
Vermögensgegenstände
AG
Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen
Forderungen gegen
verbundene Unternehmen
Sonstige
Vermögensgegenstände
R e s t l a u f z e i t
bis zu
von 1 bis
von mehr
1 Jahr
5 Jahren
als 5 Jahren
T€
T€
T€
Gesamtbetrag
T€
56.344
0
0
56.344
(51.353)
(0)
(0)
(51.353)
256
0
0
256
(327)
(0)
(0)
(327)
4
0
0
4
(9)
(0)
(0)
(9)
18.172
3.691
770
22.633
(16.048)
(3.430)
(568)
(20.046)
74.776
3.691
770
79.237
(67.737)
(3.430)
(568)
(71.735)
R e s t l a u f z e i t
bis zu
von 1 bis
von mehr
1 Jahr
5 Jahren
als 5 Jahren
T€
T€
T€
Gesamtbetrag
T€
33.811
0
0
33.811
(27.675)
(0)
(0)
(27.675)
3.713
0
0
3.713
(7.383)
(0)
(0)
(7.383)
9.967
214
302
10.483
(5.851)
(113)
(359)
(6.323)
47.491
214
302
48.007
(40.909)
(113)
(359)
(41.381)
In den Forderungen
gegen verbundene
Unternehmen sind
Forderungen aus
Lieferungen und
Leistungen von
T€ 2.087
(Vorjahr: T€ 2.413)
enthalten.
70
Erläuterungen zur Bilanz
3. Rechnungsabgrenzungsposten
Konzern
AG
2002 / 03
T€
2001/ 02
T€
2002 / 03
T€
2001/ 02
T€
Steuerabgrenzung nach § 306 HGB
436
221
0
0
Disagio
399
337
382
317
3.925
4.125
1.533
1.522
4.760
4.683
1.915
1.839
Sonstige
4. Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital
Das gezeichnete Kapital der HYMER AG beträgt zum 31. August 2003 T€ 12.000 und ist in 4.000.000 auf den
Inhaber lautende Stückaktien (Stammaktien) eingeteilt.
Der Vorstand ist ermächtigt, in der Zeit bis zum 24. Januar 2006 das Grundkapital der Gesellschaft mit
Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrfach durch Ausgabe neuer Stammaktien gegen Bareinlagen
oder gegen Sacheinlagen oder gegen Bar- und Sacheinlagen (gemischte Bar- und Sachkapitalerhöhung) um bis
zu insgesamt € 6.000.000,00, eingeteilt in bis zu 2.000.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien, zu erhöhen
und hierbei mit Zustimmung des Aufsichtsrats für die aufgrund des Bezugsverhältnisses entstehenden
Spitzenbeträge das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen.
Der HYMER AG wurde gemäß § 20 Abs. 4 AktG schriftlich mitgeteilt, dass Herrn Erwin Hymer, Bad Waldsee, eine
Mehrheitsbeteiligung an der HYMER Aktiengesellschaft gehört.
Gewinnrücklagen
Bei der Dotierung der gesetzlichen Rücklage gemäß § 150 Abs. 2 AktG wurde die nach § 272 Abs. 2 Nr. 1
HGB ausgewiesene Kapitalrücklage berücksichtigt.
Unter Anwendung des § 58 Abs. 2 Satz 1 AktG wurde bei Feststellung des Jahresabschlusses durch Vorstand und
Aufsichtsrat ein Betrag von T€ 4.233 des Jahresüberschusses in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.
Die anderen Gewinnrücklagen entwickelten sich bei der AG damit wie folgt:
T€
Stand 01.09.2002
45.575
Einstellung aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres gemäß Beschluss der
Hauptversammlung vom 26. März 2003
1.964
Einstellung aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres gemäß § 58 Abs. 2 Satz 1 AktG
4.233
Stand 31.08.2003
51.772
Anhang Konzern und AG 71
Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung
Konzern
2002 / 03
T€
2001/ 02
T€
Hymer France S.A.S., Cernay
899
899
Hymermobil S.A.R.L., Cernay
145
145
Eriba-Nederland B.V., Hardinxveld-Giessendam
155
155
3.307
3.307
4.506
4.506
Veränderung
T€
31.08.2003
Bürstner GmbH, Kehl
Die in Vorjahren entstandenen passiven Unterschiedsbeträge aus den Erstkonsolidierungen der
Tochterunternehmen haben sich im Geschäftsjahr 2002/03 nicht verändert.
Konzern-Eigenkapitalspiegel nach DRS Nr. 7
31.08.2001
T€
Veränderung
T€
31.08.2002
T€
T€
Gezeichnetes Kapital des Mutterunternehmens
12.000
12.000
12.000
Kapitalrücklage
12.707
12.707
12.707
Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital
51.395
Dividendenausschüttungen für 01/02
-5.280
Konzern-Jahresüberschuss 01/02
19.924
Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital *
66.039
Dividendenausschüttungen für 02/03
-5.280
Konzern-Jahresüberschuss 02/03
18.045
Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital *
Kumuliertes übriges Konzernergebnis
78.804
4.518
Eigenkapital des Mutterunternehmens gemäß Konzernbilanz 80.620
Eigenkapital der Minderheitsgesellschafter
14.644
4.518
-555
3.963
95.264
12.210
107.474
4.901
Dividendenausschüttungen für 01/02
-27
Anteile anderer Gesellschafter: Ergebnisanteile 01/02
-442
Eigenkapital der Minderheitsgesellschafter
4.432
Abgang aufgrund Erstkonsolidierung der
Residences Euro-Concept S.A.R.L.
-21
Dividendenausschüttungen für 02/03
-196
Anteile anderer Gesellschafter: Ergebnisanteile 02/03
480
Eigenkapital der Minderheitsgesellschafter
Konzerneigenkapital
* davon: zur Ausschüttung an die Gesellschafter
4.695
85.521
14.175
99.696
12.473
112.169
66.039
78.804
-38
0
66.001
78.804
gesetzliche, satzungsmäßige und gesellschaftsvertragliche
Ausschüttungssperre
72
Erläuterungen zur Bilanz
5. Sonderposten mit Rücklageanteil
Der im Konzern ausgewiesene Sonderposten mit Rücklageanteil betrifft die französische Tochtergesellschaft
Hymer France S.A.S., Cernay, er wurde nach den dort geltenden nationalen steuerrechtlichen Vorschriften
gebildet.
6. Sonstige Rückstellungen
Konzern
Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern
Rückstellungen für sonstige Aufwendungen
Ungewisse Verbindlichkeiten
AG
2002/ 03
T€
2001/ 02
T€
2002/ 03
T€
2001/ 02
T€
12.354
11.340
4.954
5.117
9.310
8.100
3.249
3.190
21.664
19.440
8.203
8.307
1.103
1.959
153
153
22.767
21.399
8.356
8.460
Unterlassene Aufwendungen
für Instandhaltung
Die Rückstellungen für sonstige Aufwendungen betreffen insbesondere Vorstandstantiemen, Gewährleistungsverpflichtungen, Prozesskosten, Abschlusskosten, Rücknahmeverpflichtungen für Altfahrzeuge, sonstige soziale
Verpflichtungen sowie das Wechselobligo.
7. Verbindlichkeiten
Gegliedert nach Restlaufzeiten (Vorjahresbeträge in Klammern)
Konzern
Verbindlichkeiten gegenüber
R e s t l a u f z e i t
bis zu
von 1 bis
von mehr
1 Jahr
5 Jahren als 5 Jahren
T€
T€
T€
Gesamtbetrag
T€
62.326
38.358
6.593
107.277
(76.763)
(29.867)
(12.582)
(119.212)
Erhaltene Anzahlungen
272
0
0
272
auf Bestellungen
(73)
(0)
(0)
(73)
32.909
0
0
32.909
Lieferungen und Leistungen
(26.473)
(0)
(0)
(26.473)
Verbindlichkeiten gegenüber
106
0
0
106
verbundenen Unternehmen
(108)
(0)
(0)
(108)
11.665
2
0
11.667
(10.232)
(2)
(0)
(10.234)
107.278
38.360
6.593
152.231
(113.649)
(29.869)
(12.582)
(156.100)
Kreditinstituten
Verbindlichkeiten aus
Sonstige
Verbindlichkeiten
Anhang Konzern und AG 73
AG
Verbindlichkeiten gegenüber
R e s t l a u f z e i t
bis zu
von 1 bis
von mehr
1 Jahr
5 Jahren als 5 Jahren
T€
T€
T€
Gesamtbetrag
T€
38.156
29.922
5.589
73.667
(41.026)
(21.819)
(10.109)
(72.954)
156
0
0
156
(0)
(0)
(0)
(0)
7.396
0
0
7.396
Lieferungen und Leistungen
(8.215)
(0)
(0)
(8.215)
Verbindlichkeiten gegenüber
828
0
0
828
(1.361)
(0)
(0)
(1.361)
5.331
0
0
5.331
(4.861)
(0)
(0)
(4.861)
51.867
29.922
5.589
87.378
(55.463)
(21.819)
(10.109)
(87.391)
Kreditinstituten
Erhaltene Anzahlungen
auf Bestellungen
Verbindlichkeiten aus
verbundenen Unternehmen
Sonstige
Verbindlichkeiten
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen von T€ 535 (Vorjahr: T€ 1.073) enthalten.
Verbindlichkeiten
(gegliedert nach Art
und Höhe der Sicherheiten)
Konzern
AG
2002/ 03
T€
2001/ 02
T€
2002/ 03
T€
2001/ 02
T€
27.007
28.195
13.728
16.293
aus Steuern
3.169
1.676
1.679
708
im Rahmen der sozialen Sicherheit
2.897
2.683
1.301
1.193
Durch Grundpfandrechte gesichert:
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Aufteilung der sonstigen Verbindlichkeiten:
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen
sowie von Waren bestehen die handelsüblichen Eigentumsvorbehalte.
74
Erläuterungen zur
Gewinn- und Verlustrechnung
1. Umsatzerlöse
Konzern
AG
2002/ 03
T€
2001/ 02
T€
2002/ 03
T€
2001/ 02
T€
Reisemobile
465.827
433.929
252.319
249.322
Caravans
111.852
100.754
35.215
33.075
sonstige Umsätze
53.383
55.867
18.973
23.230
631.062
590.550
306.507
305.627
Inland
246.558
251.600
143.649
158.518
Ausland
384.504
338.950
162.858
147.109
631.062
590.550
306.507
305.627
354.462
314.075
151.442
136.927
Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen
Aufgliederung nach geographisch
bestimmten Märkten
davon EU-Ausland
2. Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten hauptsächlich Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen,
Sonderposten mit Rücklageanteil (5 T€), Erträge aus Schadensfällen, Mieterträge, Erlöse aus Nebengeschäften
und aus der Weiterbebelastung von Aufwendungen.
Lagebericht Konzern und AG 75
3. Personalaufwand
Konzern
Personalaufwand
davon für Altersversorgung
AG
2002/ 03
T€
2001/ 02
T€
2002/ 03
T€
2001/ 02
T€
103.779
100.029
51.263
51.327
576
346
139
139
2002/ 03
2001/ 02
2002/ 03
2001/ 02
2.039
2.010
914
936
663
623
333
332
2.702
2.633
1.247
1.268
Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:
Konzern
Gewerbliche Arbeitnehmer
Kaufmännische / technische Arbeitnehmer
AG
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten hauptsächlich Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebsaufwendungen sowie Abschreibungen und Wertberich-tigungen auf Gegenstände des Umlaufvermögens.
76
Erläuterungen zur
Gewinn- und Verlustrechnung
5. Erträge aus Beteiligungen
Konzern
AG
2002/ 03
T€
2001/ 02
T€
2002/ 03
T€
2001/ 02
T€
Insgesamt
0
0
1.304
1.523
davon aus verbundenen Unternehmen
0
0
1.304
1.523
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens
Konzern
Insgesamt
davon aus verbundenen Unternehmen
AG
2002/ 03
T€
2001/ 02
T€
2002/ 03
T€
2001/ 02
T€
402
435
0
0
0
0
0
0
2002/ 03
T€
2001/ 02
T€
2002/ 03
T€
2001/ 02
T€
1.627
2.124
943
1.848
4
0
220
534
2002/ 03
T€
2001/ 02
T€
2002/ 03
T€
2001/ 02
T€
8.573
8.431
5.341
5.520
5
5
14
70
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Konzern
Insgesamt
davon aus verbundenen Unternehmen
AG
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Konzern
Insgesamt
davon aus verbundenen Unternehmen
AG
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Aufgrund einer Betriebsprüfung war die Steuerlast im Vorjahr niedriger als im Berichtsjahr.
Anhang Konzern und AG 77
Sonstige Angaben
1. Der Aktienbesitz von Aufsichtsrat und Vorstand beträgt zum 31.08.2003
Stück
Vorstand gesamt
0
Aufsichtsrat gesamt
3.096.890
Davon entfallen auf den Aufsichtsratsvorsitzenden, Herrn Dipl.-Ing. Erwin Hymer
3.096.090
2. Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrates
Das satzungsgemäße Fixum beträgt jährlich:
T€
Vorsitzender des Aufsichtsrates
23,0
Stellvertretender Vorsitzender
17,2
Übrige Mitglieder
11,5
Eine variable Vergütung erfolgt derzeit nicht.
3. Bezüge von Aufsichtsrat und Vorstand
2002/ 03
T€
2001/ 02
T€
86
86
Vorstandsbezüge
721
689
davon variabel
310
284
1.305
1.319
Aufsichtsratsbezüge
Pensionsrückstellungen für frühere Mitglieder
des Geschäftsführungsorgans
4. Entsprechenserklärung nach § 161 AktG
Die Erklärung des Vorstands zum Corporate Governance Kodex mit Erläuterungen zu den Abweichungen haben
wir auf der Internet-Homepage der Gesellschaft (www.hymer.com) veröffentlicht.
78
Vorschlag zur Gewinnverwendung
Der Jahresabschluss und der
Konzernabschluss zum 31. August
2003 sowie der Lagebericht und
der Konzernlagebericht 2002/03
wurden von uns nach den gesetzlichen Vorschriften erstellt.
Der Jahresabschluss zum
31. August 2003 weist einen
Bilanzgewinn von € 5.280.000,00
aus.
Im Einvernehmen mit dem
Aufsichtsrat schlägt der Vorstand
der Hauptversammlung vor, den
Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden:
Gewinnverwendung
€
Ausschüttung einer
Dividende von € 1,32
je Stückaktie auf
4.000.000 dividendenberechtigte
Stückaktien
Bilanzgewinn
Bad Waldsee,
den 24. November 2003
5.280.000,00
5.280.000,00
HYMER Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Hans-Jürgen Burkert
Anhang Konzern und AG 79
Bestätigungsvermerk
„Wir haben den Jahresabschluss,
dessen Anhang mit dem Konzernanhang zusammengefasst wurde,
unter Einbeziehung der Buchführung der HYMER Aktiengesellschaft, Bad Waldsee, sowie den
von ihr aufgestellten Konzernabschluss und ihren Bericht über
die Lage der Gesellschaft und des
Konzerns für das Geschäftsjahr
vom 1. September 2002 bis 31.
August 2003 geprüft.
Die Aufstellung dieser Unterlagen
nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der
Verantwortung der gesetzlichen
Vertreter der Gesellschaft. Unsere
Aufgabe ist es, auf der Grundlage
der von uns durchgeführten
Prüfung eine Beurteilung über den
Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung sowie den
von ihr aufgestellten Konzernabschluss und ihren Bericht über die
Lage der Gesellschaft und des
Konzerns abzugeben.
Wir haben unsere Jahres- und
Konzernabschlussprüfung nach
§ 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen.
Danach ist die Prüfung so zu
planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die
sich auf die Darstellung des durch
den Jahresabschluss und den
Konzerabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung und durch den
Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanzund Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit
erkannt werden.
Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse
über die Geschäftstätigkeit und
über das wirtschaftliche und
rechtliche Umfeld der Gesellschaft
und des Konzerns sowie die
Erwartungen über mögliche Fehler
berücksichtigt.
Im Rahmen der Prüfung werden
die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen
Kontrollsystems sowie Nachweise
für die Angaben in Buchführung,
in Jahres- und Konzernabschluss
und in dem Bericht über die Lage
der Gesellschaft und des Konzerns
überwiegend auf der Basis von
Stichproben beurteilt. Die Prüfung
umfasst die Beurteilung der
Jahresabschlüsse der in den
Konzernabschluss einbezogenen
Unternehmen, der Abgrenzung
des Konsolidierungskreises, der
angewandten Bilanzierungs- und
Konsolidierungsgrundsätze und der
wesentlichen Einschätzungen der
gesetzlichen Vertreter sowie die
Würdigung der Gesamtdarstellung
des Jahres- und Konzernabschlusses sowie des Berichts über die
Lage der Gesellschaft und des
Konzerns.
Wir sind der Auffassung, dass
unsere Prüfung eine hinreichend
sichere Grundlage für unsere
Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen
Einwendungen geführt.
Nach unserer Überzeugung vermitteln der Jahresabschluss und der
Konzernabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft und
des Konzerns. Der Bericht über die
Lage der Gesellschaft und des
Konzerns gibt insgesamt eine
zutreffende Vorstellung von der
Lage der Gesellschaft und des
Konzerns und stellt die Risiken der
künftigen Entwicklung zutreffend
dar."
Ravensburg, 24. November 2003
Ernst & Young
Deutsche Allgemeine Treuhand AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Dr. Müller
Buchmann
Wirtschaftsprüfer
Wirtschaftsprüfer
HYMER AG
Postfach 1140
88330 Bad Waldsee
Fon 07524 / 999-260
Fax 07524 / 999-385
www.hymer.com
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