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Hartes Ringen um Frieden für Kosovo

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Reuttinger
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General-Anzeiger
POLITIK • KULTUR • WIRTSCHAFT • SPORT
UNABHÄNGIGE TAGESZEITUNG FÜR
Stadtanzeiger, Südwestdeutsche Landeszeitung
111. Jährgang • Nummer 231
Kreiszeitung für Reutlingen und Umgebung
Tel. 07121/302—0 • Einzelpreis 1,70 DM
Mittwoch, 7. Oktober 1998
Region
Stadthalle soll Vorrang
bei der Planung haben
Reutlingen. Der Gemeinderat soll der
geplanten neuen Stadthalle in Reutlingen wieder Priorität vor der übrigen Bebauung auf dem Gelände der alten Bruderhaus-Maschinenfabrik geben. Ein
Großkino genieße diesen Vorrang vor
dem gewünschten Kulturforum der Stadt
nicht, auch eine feudale Einkaufszeile
dürfe vom »Kemziel« Stadthalle nicht
ablenken. Darauf hat die CDU im Gemeinderat jetzt gegenüber der Presse hingewiesen.
Seite 9
Finanzierbarer Wohnraum
PfuIUngen. Die Stadt wül künftig für
junge Leute finanzierbare Wohnraumangebote schaffen. Dies kündigte Bürgermeister Rudolf Heß in einem Interview
im Vorfeld der Büigermeisterwahl am 18.
Oktober an.
Seite 12
Barocke Oper
Metzingen. Die Metzinger Musikschule
wagt sich auf unbekanntes Terrain. Mit
»La Serva Padrona« von Giovanni Pergolesi studiert sie erstmals eine kurze Barockoper ein. Premiere ist am 16. Oktober
imPavillon.
Seite 13
Den Vorfahren hinterher
Trochtelfingen. Zwölf Familien aus
Steinhilben wanderten vor über zweihundert Jahren aus und versuchten in Ungarn ihr Glück. Heute fährt ein ganzer
Bus voU Steinhilber den Vorfahren hinterher, um die deutsch-ungarische _Verwandtechaft kennenzulernen.
Seite 17
Widmann-Mauz hilft aus
:rabingen. Die Balinger Bundestagsabgeordnete Annette Widmann-Mauz wird
in den kommenden vier Jahren den Wahlkreis Tübingen-Hechingen für die CDU
betreuen. Die 32jährige Vorsitzende der
Frauen-Union im Land muß aushelfen,
weil die CDU im lüreis ihr Direktmandat
an Herta Däubler<5melin (SPD) verloren
hat.
Seiteis
Talheimer sind sauer
Mössingen. 350 Unterschriften in nur
zwei Tagen. Die Talheimer müssen ganz
schön sauer sein. Eine Protestwelle wogt
durchs Dorf gegen die geplante Schließung des rege genutzten Lehrschwimmbeckens. Der Gemeinderat setzte das
Thema kurzerhand von der Tagesordnung ab.
Seite 19
Sport ^ •
\ler deutsche Klubs
Lissabon. Die Europapokale werden
grundlegend reformiert. Künftig köniien
gleich vier deutsche Mannschaften in der
Champions League spielen, die auf 32
Teams aufgestockt wird. UEFA-Pokal
luid Pokalsieger-Wettbewerb werden verschmolzen.
Seite 25
Heute ini GEA
Politik
Weltspiegel
Baden-Württemberg
Stadt und Kreis Reutlingen
Stadt und Kreis Tübingen
Sport
Wirtschaft
Kultur
\ ^
1-3
4
5
9-16
17 - 20
25+26
27+28
29
Notdienste-Wetterkarte
Veranstaltungen-Roman
Leserbriefe
Femsehen
30
31
31
21
Familienanzeigen
22
Wetter
Herbstlich trüb
Heute von Südosten her Bewölkungszunahme und im Tagesverlauf nachfolgend
zeitweise Regen. Höchsttemperaturen
zehn bis 13 Grad, im Bergland bei neun
Grad. In der Nacht nachlassender Regen,
später stellenweise Nebel. Tiefsttemperaturen neun bis sechs Grad.
SdteSö
Hartes Ringen um
Frieden für Kosovo
US-Vermittler verhandelt in Pristina und droht Belgrad
Rußland und China wollen Nato-Militareinsatz blocMeren
B e l g r a d / M o s k a u / L u x e m b u r g , (dpa) Angesichts der Vorbereitungen der Nato zu einem Müitäxeinsatz in der jugoslainschen Unrubeprovinz
Kosovo haben sich sowohl Moskau als auch Peking am Dienstag einer gewaltsamen Lösung entschieden widersetzt. Die AuBemninister der Nato beschlossen unterdessen, die Kosovo-Krise bei einer Sondersitzung am Donnerstag in
Brüssel zu erörtern. Vor Ort bemühte sich US-Vermittler Richard Holbrooke
lun Vermittltuig eines Dialogs zwischen der jugoslawischen Führung in Belgrad und den Kosovo-Albanern. Holbrooke forderte den jugoslawischen Präsidenten Slobodan AClosevic nach einem Besuch im Kosovo auf, Nato-Drohungen mit MUitärschlägen emstzunehmen.
Rußlands Präsident Boris Jelzin und Regierungschef Jewgeni Primakow forderten
erneut eine friedliche Lösung des KosovoKonflikts. Moskau werde alles für eine politische Lösung tun, betonte Jelzin. Pläne für
einen Militärschlag würden »ernsthafte
Folgen« nach sich ziehen. Gleichzeitig
warnte Außenminister Igor Iwanow davor,
daß Rußland von seinem Veto-Recht im
Weltsicherheitsrat der UN Gebrauch machen werde, falls dort die Frage eines gewaltsamen Eingreifens in den Konflikt am
Balkan erörtert werden sollte. Der Sicherheitsrat begann am Abend in New York mit
den Beratungen über einen Bericht von Generalsekretär Kofi Annsrn, in dem Jugoslawien die Hauptschuld an der anhaltenden
Gewalt gegen die Zivilbevölkerung gegeben wird. China betonte unterdessen, daß
»Souveränität und territoriale Integrität
Jugoslawiens respektiert werden« miißten.
Die Kosovo-Frage soUe durch einen politischen Dialog gelöst werden, betonte in Peking ein Spiedier des Außenministeriums.
Die Außenminister der Nato wollen am
Donnerstag in einer Sondersitzung in Brüs-
sel die Kosovo-Frage erörtern. Auch USAußenministerin Maddeine Albright wui>
de erwartet, verlautete am Rande eines
Treffens der Außenminister der Europäischen Union in Luxemburg.
Vor Ort traf der US-Sonderbeauftragte
Richard Holbrooke am Vormittag in der
Provinzhauptstadt Pristina mit der politischen Führung der Kosovo-Albaner zusammen. Nach den Gesprächen verlautete aus
albanischen Kreisen lediglich, daß Ver^
handlungen »schwer sein würden und noch
viel Pendeldiplomatie bevorstehe«.
Frankreichs Präsident Jacques Chirac
bezeichnete eine Intervention der Nato im
Kosovo als »imvermeidbar«, soUten die
Kämpfe dort fortgesetzt werden. Er forderte mlosevic auf, die serbischen Truppen
aus der Krisenregion abzuziehen.
Die internationale Diplomatenmission
im Kosovo bestätigte untödessen den teilweisen Abzug sert)ischer Polizeivorbände
und jugoslawischer Armee-Einheiten aus
dem Kosovo. Dennoch wurden weiterhin
Armee-Verbände gesichtet, hieß es
Vergl.Seite3
Überraschung und Eklat zum Beginn der Frankfurter Buchmesse
Mit dem britischen Autor Salman Rushdie als
Überraschungsgast hat am Dienstag abend
die 50. Frankfurter Buchmesse begonnen. Der
von islamischen Fundamentalisten seit 1989
bedrohte Autor tauchte unvermutet zum Festakt der Messe-Eröffnung auf. Während am E^
Öffnungstag bereits die ersten Besucher das
Angebot sichteten, gab es einen Eklat um die
verhinderte Ausreise der türkischen Verlegerin
Ayse Nur Zarakolu. Die Trägerin des Menschenrechts-Preises der Internationalen Verleger-Union kann nicht zur Preisverleihung nach
Frankfurt kommen, weil ihr Reisepaß nicht verlängert wurde.
Foto: AP
Erneut weniger Arbeitslose
Künftige Regierung bleibt skeptisch — Kohl sieht Trendwende
Nürnberg/Stuttgart.
(AP/dpa) imd Gewerkschaften im nachhinein »beTrotz des Rückgangs der AibeitsIosenzaU aäitliche Lügen im Wahlkampf« vor. Nach
unter die magische Vier-MillicHics-GraKce einer CDU-Vorstandssitzung sagte er, der
sieht die künftige Bundesregierung keinen politische Gegner habe fälschlicherweise
behauptet, daß die von der BundesregieGrund ziu Zufriedenheit.
rung vorausgesagte Reduzierung der ArWie die Bundesanstalt für Arbeit am beitelosenzahl auf unter vier Millionen
Dienstag in Nürnberg mitteilte, sank die nicht eintreten werde.
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt führ^
Zahl der Erwerbslosen im September um
130100 auf 3,96 Millionen. Im Vergleich te den Rückgang der Arbeitslosigkeit auf
zum Vorjahr gab es Ende des Monats die »Auswirkungen der guten "Konjunktur
342 700 Arbeitslose weniger. Die Arbeitslo- und der Reformen der letzten Jalice« zusenquote verringerte sich binnen Jahres- rück. Erneut warnte er vor einer Rücknahme von Reformen in der Arbeits- und Sofrist von 11,2 auf 10,3 Prozent.
Für die SPD wiesen der künftige Arbeits- zialpolitik.
Rechtsausschuß des Kongresses leitet Verfahren gi^en Clmton ein minister
Auf dem Arbeitsmarkt im Südwesten
Walter Riester und Fraküonsvize
gibt es imterdessen einen HoffiiungsschimOttmar
Schreiner
darauf
hin,
daß
der
AnW a s h i n g t o n . (AP) Zum dritten Mal in kommenden Donnerstag. Die Entscheidung teil der Langzeitarbeitslosen auf fast 37 mer. Im vergangenen Monat ging die Zahl
der Geschichte der Vereimgten Staaten hat muß vom Senat mit Zweidrittelmehrheit Prozent gestiegen sei. Auch Grüi^-Vor- der Mensdien ohne Job gegenüber August
der Kongreß die Amtsenthebung eines Prä- bestätigt werden. Das wären 67 Stimmen standssprecherin Gunda Röstd sah keinen um rund 11 500 auf knapp 333 000 zurück.
sidenten eingeleitet. Der RechtsausschuB im Senat. Derzeit verfügen die Republika- Grund zur Entwarnung. Bundeskanzler Die Arbeitslosenquote sank von 6,9 auf 6,7
des Repräsentantenhauses entschied am ner dort jedoch nur über 55 Mitglieder. Es Helmut Kohl sprach dagegen von einer Prozent. Im Ariseitsamtsbezirk Reutlingen
Montag abend mit 21 gegen 16 Stimmen, dafi ist nidit zu erwarten, daß die Republikaner Trendwende.
ging die Zahl der Erwerbslosen um 1 916
die g^en Bill Clinton vorgebrachten Bewd- bei der Kongreßwahl am 3. November so
auf 15 118 zurück.
Vergl. Seiten und 25
Kohl
warf
Sozialdemokraten,
Grünen
viele
Sitze
hinzugewinnen
werden,
um
aus
se für Meineid imd Behindenmg der Justiz
eigener
Kiaft
den
Präsidenten
des
Amtes
bei der Vertuschung seiner Sexaffäre auslachen, um das sogenannte Impeachment-Ver- entheben zu können.
Tagesthemen
In einer einstündigen Rede rur Bewer- Schlauch als Fraktionschef
fahren in Gang zu setzen.
tung des Abschlußberichts von Sondererder
Grünen
nominiert
Dem Beschluß muß noch das Abgeordne- mitüer Starr sagte der Republikaner David
Bonn. (AP) Der Realpolitiker Rezzo
tenhaus zustimmen, was angesichts der Schippers, es gebe »substantielle und
Jeder siebte Schüler
Mehrheits\'erhältnisse als sicher gilt. Die glaubhafte Beweise« für 15 mögliche Grün- Schlauch soll neuer Fraktionschef der GrüAbstimmung \vird für Freitag erwartet. Im de für ein Impeachment. Damit ging Schip- nen im Bundestag werden. In einer Kan^ffühlt
sich stark belastet
Rechtsausschuß überstimmten die republi- pers noch über die Einschätzung Starrs hin- abstimmung des realpolitischen Flügels der
Partei
setzte
sich
der
Sljährige
am
Montag
kanischen Mitglieder die Abgeordneten aus aus.
Stuttgart. Von den Anforderungen in
Clintons Demokratischer Partei. Der Aus- . Clintons Sprecher Joe Lockhart sagte, abend mit knapper Mehrheit gegen den
der Schule und der Lehrsituation fühlt
schuß sprach sich für eine unbefristete Un- keiner der genannten Gründe rechtfertige Parlamentarischen Geschäftsführer der
sich jeder siebte Schüler in Baden-Würtein Amtsenthebungsverfahren. Das demo- Fraktion, Werner Schulz, durch. Schlaudi
tersuchung gegen den Präsidenten aus.
tembeig stark belastet. Zu diesem ErgebNach der Zustimmung des gesamten kratische Ausschußmitglied John Conyers sprach gegenüber dem ZDF von »gefaßter
nis kommt eine repräsentative Studie im
Hauses kann der Rechtsausschuß mit sei- sagte in Erinnerung an das letzte Impeach- Äeude« über sein neues Amt. Schlauch soll
Auftrag des Kultus- und des WissenJoschka
Fischer
ablösen,
der
als
Außenmiment-Verfahren
gegen
Richard
Nixon:
nen Untersuchungen beginnen, über eine
schaft^ninisteriums.
Seite 5
nister
in
einer
rot-grünen
Regierung
im
Ge»Hier
geht
es
nicht
um
Watergate,
sondern
Amtsenthebung gegen den Präsidenten entspräch
ist,
Ver^.
Seiten
2
und
3
um
eine
außereheliche
Affäre.«
scheidet dann das Repräsentantenhaus am
Amtsenthebung rückt näher
Schäuble ist neuer starker Mann der Union
Fraktionschef bestätigt und als Parteichef nommiert - Kampfabstimmung um Stellvertreter erwartet
B o n n . (AP) Wol^ang Schäuble ist dw
neue starke Mann der ChnstUch-Demokratischen Union. Nach der klaren Niederlage
bei der Bundestagswahl nonünierte ihn der
CDU-Vorstand am Dienstag in Bonn nahezu
einstimmig für das Amt des Parteivorsitzenden. Anschließend bestätigten die Unionsabgcoxdnctcn Schäuble mit großer Mehrheit
als Fraktionsvotsitzcndcr.
Die Entscheidung des Vorstandes für
Schäuble erläuterten der scheidende Bundeskanzler und CDU-Vorsitzende Helmut
Kohl und sein ebenfalls nicht mehr antretender Generalsekretär Peter Hintze. Danach enthielt sich allein der sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf der Stimme. Er begründete seine abweichende Haltung mit dem Hinweis^ daß Partei- und
Ftaktionsvorsitz:grundsätzlich nicht in den
Händen einer Person liegen sollten. Schäubles Qualifikation für beide Ämter habe nie
ziu: Diskussion gestanden, sagte Kohl,
Bei der Wahl zum Fraktionsvorsitzenden
erhielt Schäuble 200 von 216 Stimmen,
zwölf Abgeordnete votierten mit Nein, ei-
ner enthielt sich, drei Stimmen ^varen ungültig. Zu Begmn der Sitzung hatten die
Unionsabgeordneten formell die Fraktionsgemeinschaft
von
CDU und CSU im
Bundestag emeueit.
In der 14. Wahlperiode verfügen die
Unionsparteien nur
noch über 245 Sitze
im Parlament, 49 weniger als bisher.
Nach seiner Wahl
zum Fraktionschef
sagte Schäuble vor
JoumaBsten,
d i e , . , ,^
Unionsfraktion werde Wolfgang Schäuble
jetzt eine kraftvolle Opposition aus der politischen Mitte heraus führen. Auf die Frage, w e er sich unter der Belastung zweier
wichtiiger Ämter füMe, sagte Schäuble, dies
sei »nicht nur Last, sondern auch Lust«,
In den kommenden Wochen \vill Schäuble ein breites Personaltableau für andere
Posten in Partei xmd Fraktion vorlegen, Dazuzählen aucli ^ e Ämter des Generalsekre-
tärs und des Schatzmeisters. "Über die Vorschläge Schäubles sollen eine Vorstandssitzung und eine Fraktionssitzung am 22. Oktober entscheiden. Die endgilltigen Beschlüsse- über die Zusammensetsrung der
Parteiführung soll d n vorgezogener Ä r t d tag der CDU am 7, November treffen.
Nach den Worten Kohls wird es nicht zu
einer Änderung der CDU-Satzung kommen. Es bleibe bei der Zahl von vier Stellvertretem des Vorsitzenden und sieben gewählten Mtgliedem des Präsidiiuns. Für
die vier SteUvertreta:posten kandidieren
der bisherige Arbeitsminister Norbert
Stoiber bildet um
München. Bayerns Regierungschef Edmund Stoiber (CSU) hat sein Kabinett
umgebildet. Als Chef der Staatskanzlei
rüdrt der bisherige Knanzminister Erwin
Huber in eine Schlüsselposition. _ Das
Kultusministerium wird geteilt. Seite 2
Fr^atte rammt Brücke
imhelmshaven. Nach einer Kollision
der Fregatte »Emden« mit der großen
Kaiser-Wilhelm-Drehbrücke in Wilhelmshaven wird das Wahrzeichen der
Stadt voraussichtlich über Wochen unpassierbarbleiben.
Sdte4
Blüm, die scheidende umweibninisterin Wieder mehr ÄSvlbcwerbcr
Angela Merkel, Noch-VerteidigungsmimseheVolker
Ministerpräsident
Erwin Teufel und
«ter
RCÜie, der baden-württember;^;
der niedersächsische CDU-Vorsitzende
Christian Wulff. Parteikreise etwarten auf
dem Parteitag eine Mehrheitsentscheidung
zwischen Blüm und Teufel, Für die sieben
einiachen Präsidiumsmitgüeder haben sich
zehn Kandidaten beworben. Es wird also
auch hier zu Kampfabstimmungen kommen.
_
-
« - ^
•' Flüchtlinge ^aus
Bonn. (AP) Immer mehr
Jugoslawien, suchen Schutz in Deutschland. Wie das Bundesinnenministerium
mitteilte, beantragten im September 4 431
Jugoslawen Asyl, im August waren es noch
3 457. Die Flüchtlinge stammten überwiegend aus dem Kosovo. Insgesamt sei die
Zahl der Asylbewerber Im September um
15,2 Prozent gegenüber dem Vormonat auf
9 651 gestiegen.
»___,J .^
..4
2
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Mittwoch,,?. Oktober 1998
Reutlinger General-Anzeiger
-s>-
Kassensturz offenbart 20-MiUiarden-Loch
Kommentar
Übeigmgslösang
Haushaltslage alus »desaströs« bezeichnet — Grünen treffen Vorentscheidungen für Ministeramter
Bonn. (ÄP/dptt) Bei einem Kaasenstuzz bat die FinanzkontioUkommlssion von SPD.
Von Karl-Ludwig Kelber
und Giflnen im Bimdeshaushalt für das kommtmde Jfalii ein 20-Millir4t[en-Loch gefunden.
Einen Tag vor der zweiten Runde der Koalitiousveibandlungen wurden am Dienstag in
B«mn Vorentscheidungen der Grünen für Fraktionsvorsitz und Ministeiämter bekannt.
Noch vor der Konstituierung des
Bundestages will die CDU entkchieden Eine Mehribeit der SPD-Abgeordneten will Rudolf Scharping als Fraktionschef behalten.
haben, mit welcher Führungsformation
Die rotrgrünen Finanzkontrolleure be- angekündigten Wahlversprechen einen
sie in die neue Phase ihres politisch.en
zeichneten dieHaushaltlage des Bundes als SündenbodE auszumachen«. Der neuen
Wirkens ziehen will. Die Weichen sind >desaströs«.
Zusätzlich zu der Pinanzie- Koalition fehle ein solides Haushaltskondaßr gestern gestellt toorden. Wolf- rungslücke von 20 Milliarden Mark 1999 be- zept.
Der Haushaltsexperte der Grünen, Osgang Schäuble soll die Pg.riei- und stehe ein strukturelles Risiko von weiteren wald Metzger, sagte dagegen: »Die Lage ist
Fraktionsßhrung in einer Hand verei- 20 Milliarden Mark, die rtsiltelfristig im ernst, ernster als manche geglaubt haben.«
nen. Zugleich hat Edmund Stoiber als Etat fehlen könnten, sagte der Grünen-Ei- ' Bei den Grünen soE küiätig der Realpolider nun umumschränkt stärkste Mann nanzexperte Fritz Kuhn.
tiker Rezzo Schlauch zusammen mit der
SPD-Finanzexpertin Ingrid Matthäus- Parteilinken Kärstin Müller die Bundesder CSU mit der Umbildur^ des lübiMaiei' erklärte, angesichts der Haüshaltsla- tagsfraktion führen. Außerdem wurde ofßnetts, der Aufwertung seiner Staatskanzlei und der Nominierung Thomas ge sei >für große WaMgeschenke kein ziäl bestätigt, daß neben Joschka Fischer
aber die hat auch niemand verspro- als Außenminister auch Vorstandssprecher
Goppels zum künftigen Ger^ralsekre- Raum,
chen«.
Im bisherigen Haushalt seien Jürgen Trittin als Umweltminister »getär auch bundesujeite Ansprüche ange- Schwankungstreiten
bei der Rentenversi- setzt« ist.
meldet.
cherung ni<£t abgedeckt imd Ausgaben zu
Als Frauen für Mioisterämter wurden die
niedrig veranschlagt. Es sei aber weiter das Sozialexpertin Andrea Fischer und die BerAuch wenn es das Abstimmungser- Ziel, die^Rentenreform der Regierung Kohl liner
Rechtsexpertin Renate Künast gegebnis im CDÜ-Vorsiandund das Wahl- zurückzunehmen.'
nannt. Vorstandssprecherin Gunda Röstel
ergebnis in der 'Bundestagsfraktion
Ein Sprecher des Bundesfinanzministeri- erklärte, sie stehe für ein Ministeramt nicht
nicht offen zeigen, stößt es auf verbrei- uins wies die Vorwürfe wegen des ange- zur Verfügung, wolle aber wieder als Partete Zweifel, ob Schäuble'der richtige nommenen Haushaltslochs zurüde. Sie teivordtzende kandidieren.
In einer Kampfabstinunung votierten die
Mann ist, der mxi dieser Doppelfurüc- zeigten >den verzweifelten Versuch, für die
scMittweise Zurüclmahme der großspurig Realpolitiker xmter den Bundestagsabgetion ausgestattet werden sott. In der
Fraktion nahmen^piele Mitglieder an
der Wähl gar nicht teil. Vor aüem in der
CSU sieht num den »on Helmut Kohl
erneut überfallartig ins Spiel gebrachten »Kronprinzen« mit vielen Vorbehalten. Seine Positionen ersehnen vielen
als zu verschwommen und unklar. Aber
weder im Vorstand noch in der Fnüction waren weit und breit Alternativen
zu sehen.
Auäi in der zweiten Reihe soll der
Wind der Emeuenmg wohl nur äußerst
verhalten wehen. Hier dominieren Politiker, die v^ Schäuble einflußreich an
der Regierungsmacht beteiligt waren.
Cristian Wulff, der Stellvertreter werden soll, hat als Gegenspieler Gerhard
Schröders in Niedersachsen besonders
schmerzliche Niederlagen hinnehmen
müssen. Immerhin weist der Vorschlag
für weitere Präsidiumsmitglieder jüngere Namen auf. Sie samt und sonders
als »Junge Wilde« zu bezeichnen, wirkt
freilich stark übertrieben.
ordneten der Grünen mit 14 zu elf Stimmen
bei einer Enthaltimg für Schlauch. Er setzte sich damit gegen den Ostdeutschen Werner Schulz durch. Die Fraktion will erst
nach den Koalitionsverhandlungen über ihre Führung entscheiden. Inzwischen kam
aus dem linken Lager scharfe Kritik an den
Vorentscheidungen für Schlauch und Müller, der vorgeworfen wurde, sie habe sich
selbst aufgestellt.
Unabhängig von der Personaldiskussion
um die Regierungsämter zeichnet sich ab,
daß die Mehrheit der SFD-Abgeordneten
Rudolf Scharping als Fraktionsvorsitzenden behalten wiÖ. Aus Parteikreisen verlautete, viele sozialdemokratische Parlamentarier seien verärgert, daß beispielsweise dfer amtierende Bundesgeschäfteführer Franz Müntefering als neuer Fraktionschef gehanddt werde.
Die Umwdtverbände setzen böi den Koalitionsverhandlungcn mehr auf eine generelle Energiesteuer als auf eine Verteuerung des Benzinpreises. Der Naturschutzbimd Deutechland riet SPD und Grünen,
nicht lange über den Benzinpreis zu streiten imd sich statt dessen auf eine allgemeine Energiesteuer zu konzentrieren.
Bonn, (dpa) Im Tauziehen um das Amt
des Bundesti^ptSsidenten will der ostdeutsche SPD-Politiker Wolfgang Thierse nicht
au^ben. Die sedis ostdeutschen Landesgruppen der SFD-Bundestagsfr^ction I%ten sich gestern erneut auf TMerse fest, dessen Ran^datur sowohl vom rechten »Seeheimer Kreis« als auch von der parlamentarischen Linken in der SPD unterstfitzt wird.
DGB steckt Kurs für Biindnis ab
Stoiber Strafft sein Kabinett
Boian kritisiert Hannover
wegen Atomkraftwerk
Staatskanzlei erhält mehr Einfluß — Zehetmair ist Verlierer der Umbildung
Bonn/Hannover, (dpa) Das Bundesumwdtrainisterium hat deroüedersächsischen
Landesregierung eigenmächtiges Handeln
bei der Wiederinbetrieb.nahme des Atomkraftwerks Unterweser vorgeworfen. Niedersachsen habe sich erstmds Über den Zustimmungsvorbehalt des Bundes für das
Wiederanfahren eines Atomkraftwerks hinweggesetzt, erklärte das Bundesumwdtministerium am Dienstag in Botm. Das niedersächsische Umwdtmmisterium wies diesen
Vorwuii zurück. Der Betreiber PreussenElektra habe alle Auflagen zur Erhöhung
der Sicherheit erfüllt, sa^e Ministerivunssprecherin Jutta Kremer^Heye. Im übrigen
habe es filr das Wiederanfahren kdne Weisung des Bundes gegeben.
Die neue bayerische, Bildungsministerin Monika Hollimeier will für die CSU nicht bei der
Münchner OberbQrgermeisteiwaW im Sommer 1989 antreten. Sie stehe för eine Kandidatur nicht zur Verfügung, sagte die 36jährige
Strauß-Tochter unmittelbar nach ihrer Vereidigung itn Landtag.
Foto: dpa
karizldchef Kurt Faltlhauser. Die Minister
Otto Wiesheu (Wirtschaft) und Günther
Beckstein (Inneres) behalten ihre Ressorts.
Die neuen Mitglieder im Kabinett seien
im Schnitt lun zehn Jahre jünger als die
scheidenden, sagte Stoiber. Dieser Schritt
sei wichtig, um auch in Zukunft Nachwuchs für politische Spitzenfunktionen zu
haben.
Huber wird in 'der Staatskanzlei künftig
die gesamte Medienpolitik des Freistaates
koordinieren. Dafür wurden entsprechende
Bereiche am dem Wirtschafts- und dem
Kultusministerium ausgegliedert. Die Konzentration sd die Antwort auf NordrheinWestfalens straffe Medienpolitik, sagte
Stoiber.
Stoiber sagte, seine Personalontschddungen seien »ein sehr deutlicher Schritt
mit einem jungen, kompetenten und auseinandersetzungsfreudigen Kabmett«. Die
Oppositionsführerin im Landtag, Renate
Schmidt (SPD), kritisierte die Regierungsmannschaft dagegen als »personellen Verschiebebahnhof«, Stoiber nahe das Kabinett ausschließlich in Rüdcsichtnahme auf
seine bevorstehende Wahl zum CSU-Vorsitzenden zusammengestellt. CSU-Fraktionschef Alois Glück sprach hingegen von einer
»wichtigen und weitreidienden WeidiensteUung«.
Goppd soll Anfang des Jahres die Aufgabe des scheidenden CSU- Generalsekretärs
Bernd Protzner übernehmen. Stoiber r.annte den 51jährigen Oberbayem besonders
kommunücationsfreudigund kompetent.
Die Türkei werde sich nicht mit leeren
Versprechungen zufriedengeben, sagte Yümaz vor dem Parlament in Ankara. In einem Gespräch mit dem privaten Fernsehsender Star verlangte er die Auslieferung
der Führer der Rebellen.
Am Dienstag traf der ägyptische Präsident Husni Mubarak in Ankara zu weiteren
Vermittlungsgesprächen ein. Die USA riefen die Konfliktparteien zu einer friedlichen Lösung auf. Die USA unterstützten
Mubarak und hätten mit den Regierungen
in Aiiksta und Damaskus gesprochen, sagte
Außenamtesprecher James Foley.
Der libysche Staatschef Muammar Gaddafi, stellte sich auf die Seite Syriens. Jede
Aggression werde angesichts des arabis(Sn Verteidigimgspafees als Angriff auf
Libyen gewertet. In diesem Fall würden
Duteende türkische Unternehmen ihre Geschäftebeziehimgen in seinem Land sofort
verlieren und durch griechische Firmen ersetzt, sagte Gaddafi.
Querelen in der SPD um Ämter für Ostdeutsche und Frauen
Die Frage der Kandidatur könne nicht
ohne Rüc&oppdung mit den 65 ostdeutschen Fraktionsmitgliedem geklärt werden, erklärte der Sprecher der ostdeutechen
Landesgruppen, Reinhard Wds. Auch die
Partei im Osten imterstütze Tiüerses Bewerbung. Es sd nicht gut, daß durdi »ein
herbdgeredetes Junktim,zwischen der Besetzung des Bundespräsidentenamtes und
anderer Amter das Amt des Bundestagspräsidenten herabgewürdigt wird«, heißt es
wdter in der Erklärung.
Hintergrund ist das Verlangen der SPDFrauen, mindestens eines dieser höchsten
Staatsämter mit einer Frau zu besetzen.
Parteichef Oskar Lafontaine hatte am Voiv
tag erstmals offen für die Wahl von Johannes Rau zum neuen Bundespräsidenten plädiert. Anstelle von Thierse als Parlamentschef sind die bdden ostdeutschen SPD- Ab-
ster. Diesen Posten übernimmt der bd den
Bauern wenig beliebte bisherige Agrarminister Reinhold Bocklet. An seine Stelle
tritt CSU-Fraktionsvize Josef Miller. Finanzminister wird der bisherige Staats-
Washington. (AP) Im Konflikt um
kurdische Rebellen in Syrien hat der türkische AGnisterpräsident Mesut Filmaz am
Dienstag das Nachliarland »ztun letzten
Mal« gewarnt. Klmaz forderte Syrien auf,
(Ue Unterstützung der kurdischen Kämpfer
einzustellen.
Wolfgang Thierse gibt nicht auf
Die Chance, doch noch BundeskanzAlbright will in Israel Truppenabzug voranbringen
ler zu werden, hat Schäuble sicher nur,
wenn die rot-grünen Koalitionäre vor- US-AuBenministerin Madeleine Albright hat Bild zeigt beide t>ei der Begrüßung in Jerusazeitig an unüberwindbaren Gegensät- am Dienstag emeut versucht, ein Abkommen lem — und wollte danach mit dem palästinenzen scheitern sollten. Dann stüifide für den israelischen Truppenrückzug aus dem sischen Präsidenten Jassir Arafat sprechen.
Westjordanland hertMiäiführen. Sie traf dazu Albnght will ein mögliches Gipfeltreffen Ende
tüoW eine flugs gewandelte FDP als
zuerst mit dem israelischen Ministerpräsiden- des Monats mit US-Präsident Bill Clinton in
Partner der SPD bereit. In vier oder
Washington vortierelten.
Foto: dpa
acht fahren dürfte Wolfgang Schäuble ten Benjamin Netanjahu zusammen — das
nicht mehr der HgrausfordJereTiSäirär i
ders sein. Die fetzige Antu}ort der
Vejrfassungsgericht stärkt
ilnion aufdie Wahlniederlage ist.nur
Autonomie der Lander
eine Übergangslösung: ^ .' => -^
Gewerkschaften fordern weitere Verkürzung der Arbeitszeit
Karlsruhe, (dpa) Wahkechtsverstößc bd
Kommunal- oder Landtagswahlen sind
Düsseldorf, (dpa) Der Deutsche Ge- stunden abgebaut, Altersteilzeit und TeilLändersache. Einzelne Bürger können sich werkschaftsbtand (DGB) und seine Gewerk- zeit ausgebaut und die Lebensarbeitszdt
Autoindustrie senkt
nicht mehr mit einer Verfassimgsbeschwer- schaften haben ihren Kurs für die bevorste- verkürzt werden.
Kohlendioxid-Ausstoß. de an Karlsruhe wenden, wenn bei diesen henden Gespräche überfein >Bündais für Im Zuge der Steuerreform sollen BeWahlen Grundsätze der allgemeinen, un- Arbeit« abgestedct.
Luxemburg. (AP) Neu zugelassene Perso- mittelbaren, frden, gldchen imd geheimen
schäftigte mit niedrigen und mittleren Einnenzügen in der EU sollen von 2008 an Wahl verletzt wurden. Nach einem am
Die DGB-Spitze und die Vorsitzenden kommen entlastet und die Energiepreise ei^
nicht mehr als durchschnittlich 140 Gramm Dienstag veröffentlichten Beschluß des der Einzdverbände verabschiedeten am höht werden. Dafür sollen I|ntemehmen
Kohlendioxid pro Kilometer ausstoßen. Bundesverfassungsgerichts sind allein die Dienstag ein Positionspapier mit sieben und Verbraucher andernorts entlastet werDer EU-Umweltrat billigte am Dienstag ei- Länder für den »subjektiv rechtlichen Ldtbildem. Darin verlangen sie, die Ar- den. Echten SteuerenÜastungen unterm
ne entq)rediende Selbstverpflichtimg der Schutz« des Wahlrechts zuständig. Der beitzeit zu verkürzen sowie Vermögen, Strich steht der DGB aber ablehnend geEuropäischen Vereinigung der Automobil- Zweite Senat unter Vorsitz von Gerichts- Steuer- und Abgabenlast »gerechter« zu genüber. Der DGB verlangt, große private
hersteller (Acea), die, CC^Emmission'von präsidfentin Jutta Limbach gab einstiinmig verteilen. Die Gewerksch^en erklären Vermögen sowie Spekulationsgewinne zu
Neuwagen innerhalb von zehn Jahren xun die bisherige Rechtsprechung auf und sich berdt, die Tarifreformen fortzusetzen besteuern und die Steuern in Exuropa zu
25 Prozent zu senken. Die EU strebte ur- stärkte damit die Vmassüngsautonomie und kündigen an, ihrei Umgang mit den harmonisieren.
sprünglich eine Senkung des CO>-Aussto- der Länder. Bisher konnten Verstöße gegen Arbdtgebem zu überdenken.
Um die Sozialbeiträge zu senken, sollen
ßes am 120 Gramm an. Die Acea, der unter die Allgemeinheit und Gldchheit der Wahl
Als die ersten bdden Zide eines neuen »versicherungsfremde Leistungen« aus
anderem BMW, Daimler-Benz, Volkswagen in den Ländern vor dem Bvmdesverfas- Bündnisses
werden
in
dem
Papier
der
raund Porsche angehören, hatte sich im Juli sungsgericht als Verletzung des allgemei- sche Abbau der Massenarbeitslosigkeit so- Steuern bezahlt werden und Sozialleistungen zidgenau eingesetzt werden. Auch will
verpflichtet, innerhalb von, zehn Jahren den iien Gleichheitssatzes gerügt werden. Die
die Schaffung ausreichender Ausbil- der DGB die Versicherungspflidit aiiswd' durchschnittlichen COj-Ausstoß von Neu- Verfassungsbeschwerde eines Mitglieds des wie
dungsplätze genannt. Die Gewerkschaften ten. »Mittelfristig müssen die gesetzliche
wagen auf 140 g/km zu drosseln. 1995 be- bayerischen Landesvorstands der Ökolo- fordern,
die Arbdtszeiten zu verkürzen. Sozialversicherung, betriebliche imd taiiftrug , der Durchschnittswert noch 186 gisch-Demokratisdien Partd (ÖDP) gegen Dies schließe
auch die Verkürzung der Wo- vertragliche Zusatzversorgung und private
Gramm. Auf diesen Wert bezieht sich das eine Vorschrift im Bayerisdien Kommimal- chenarbeitszeit
ohne Einbußen beim Mo- Eigenvorsorge in ein neues Gleichgewicht
Beduzierungsziel von 25 Prozent.
wahlrecht wies der Zweite Senat zurück.
natseinkommen ein. Auch müßten Über- gebradit werden«, heißt es weiter.
Manchen, (dpa) Gut drei Wochen nach
der LandtagswaU hat Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSll) die Staatskanzlei zu einem Machtzentrum ausgebaut
und sdn Kabinett deutlich gestrafft. Als
Staatskanzldchef rüdct der bisherige Finanznünister Erwin Huber in eine Schlüsselpositii». Veriierer der Kabinettsbildung
ist der bundesweit onericannte Kultusminister Hans Zehetmair: Er ist künftig nur noch
für den Wissenschaftsschafts- und Kunstbexeich zuständig.
Das Kabinett wurde am Dienstag ün
Bayerischen Landtag vereidigt. Zu Stoibers
Regienmgsmaiuischiaft gehören\,elf statt
biaier zdin Minister sowie sechs statt bisher zehn Staatssekretäre — alle aus der
CSU. Als künftigen CSU-Generalsekretär
schlug Stoiber den bisherigen Umwdtminister lliomas Goppd vor, der sein Amt abgeben mußte.
Niiue Bildimgsministerin ist StraußTochter Monika Hohlmeier, bjsher Kultusstaatsekretärin. Mit dieser Aufteilung des
Ressorts will Stoiber der Ztikuhftsbedeutung des Bildungsberdches gerecht werden. Zdietmair verlor neben einem Teil sdnes Ministeriums auch das Amt als VizeMinistetpräsident, das künftig Sozialministerin Barbara Stamm übernimmt.
Der bisherige Innenstaatssekretär Alfred
Sauter wird neuer Justizminister. Neuer
Umwdtminister ist der Kronacher Landrat
Werner Schnappauf, der als einziges Regierungsmit^ed keinen Sitz im Landtag hat.
Audi neu in der Re^enmgszentrale angesiöidt ist ein Etiropa- und Bundesratsmini-
Vennittlimgsversuch
im Syrien-Konflikt
Europaparlament hebt
Immmütät Le Pens auf
Straßburg, (dpa) Die Münchner Staatsanwaltschaft kaim gegen den rechtsextremen
französischen Politiker Jean-Marie Le Pen
wegen Volksverhetzung cnnittdin. Das Europaparlament hat am Dienstag m Straßburg mit 420 Ja-Stimmen bei 20 Gegenstimmen die parlamentarische Immunität des
Chefs der Nationalen Ftont (FN) aufgehoben imd damit den Weg für die Justiz freigemacht. Le Pen hatte auf einer Pressekonferenz im Dezember 1997 in München die
Gaskammern der Nationalsozialisten uls
»Detail« der Geschichte bezeichnet. Das
Leugnen des organisierten Massenmordes
in den NS- Vernichtungslagern wird in
Deutschland mit bis zu fünf Jahren Haft
oder mit einer Geldstrafe bestraft.
geordneten Christd Hanewinckd imd Sabine Kaspereit im Gespräch.
Der Vorsitzende _ der sächsischen SPDLandesgruppe im Bundestag, Gunter Weißgerber forderte »mindestens zwd Ministerien für Ostdeutsche«. Der derzdtige Stand
der Diskussion — die Ostberlinerin Christine Bergmann wird Ministerin, »und damit
hat sich's« — sei »inakzeptabel«. »Wir wollen Rolf Schwanitz als Minister für den
Aufbau Ost sehen«, sagte Wdßgerber der
»Leipziger VoJJcszeitung«. Dies sei der
Wichtigkeit der Aufgabe angemessen und
entspreche den Erwartungen, die mit Gerhard Schröders Ankündigung, die Entwicklung Ostdeutschlands sei »Chefsache«, geweckt worden seien.
Die SPD-Abgeordnete UUa Schmidt forderte im WDR die Einhaltung der von der
SPD beschlossenen Frauenquote, nach der
40 Prozent aller Ämter mit IVauen besetzt
werden sollen. Diese in der Partei und der
Fraktion gdtende Quote sollte auch auf Regierungsämter angewendet werden. Dabei
gehe es nicht darum, 40 Prozent der Ministerämter mit Frauen zu besetzen. Die Quote beziehe sich vielmehr auf alle Posten einschließlich der Staatssekretäre imd Ausschußvorsitzenden.
In Kürze
Prodi stellt die
Vertrauensfrs^e
Rom. (dpa) Das politische Schicksal
des italienischen Ministerpräsidenten
Romano Prodi entscheidet sich an diesem
Frdtag. Am Doimerstag will er die Vertrauensfrage stellen, einen Tag später
soll abgestimmt werden. Unterdessen
spitzt sich der Plügelkampf innerhalb der
Partei »Kommunistische Wiedergründung« zu.
Gegen Kinderpomographie
London/Luxembiug. (dpa) Mit einem
Appell zu mehr Gemeinsamkeit im
Kampf gegen Kinderprostitution und sexuelle Ausbeutung von Kindern hat am
Dienstag in London eine Konferenz von
Experten aus 25 Ländern Europas und
Asiens begoimen.Vor allem im Hinblick
auf den Sextourismus soll der Informationsaustausch verstärkt und bei der
Strafverfolgung enger zusammengearbdtet werden.
Druck auf Bärbel Höhn
Düssddorf. (AP) Im Streit um den geplanten Braunkohletagebau Garzweuer
n fordern nun auch die Gewerkschaften
nachdrücklich ein Einlenken der zu den
Grünen gehörenden nordrhdn-westfälischen Umwdtministerin Bärbel Höhn.
Der stellvertretende Vorsitzende der IG
Bergbau, Chemie, Energie, Klaus Südhofer, sagte am Dienstag in Hannover; »Die
Verzögerungstricks von NRW-Umwdtministerin Höhn haben ein unerträgliches Ausmaß angenommen.«
Rechtsextreme Vorfälle
Bonn, (dpa) In der Bundesrepublik sind
von März bis Juli dieses Jahres 212 Welu>
Pflichtige wegen rechtsextremistischer
Aktivitäten vorerst vom Grundwehrdienst zurückgestellt worden, Insgesamt
seien in diesem Zeitraum 171 925 junge
Männer gemustert worden, teilte der
Sprecher des Verteidigungsministeriums,
Hans-Dieter Wichter, mit.
ÖTV fordert höhere Löhne
Stuttgart. (AP) Die Gewerkschaft öffentliche Dienste, Transport und Verkdir
will Ihre Tarifforderung für die 3,2 Millionen Beschäftigten bei Bund, Ländern
und Gemeinden im Dezember beschließen. Eine Sprecherin sagte am Dienstag
in Stuttgart, über die Höhe der Lohnforderungen für die Tarifrunde 1999 werde
derzeit noch nicht diskutiert, jedoch müsse eine Steigerung der Realemkommen
durchgesetzt werden.
Reutlinger General-Anzeiger
DIE DRITTE SEITE
Pi«>ssespjögef'
Im UN-Sicherheitsrat schienen die Standpunkte zum Kosovo imverrückbar
»Ruf nach Entscheidung
des
Kahinettsistfojscb«
Der Ruf der beiden SPD-Regierungspräsidenten nach einer Entscheidung
des Kabinetts, den bishernoch kein Minister offen gewagt hat, ist forsch. Würde Bärbel Höhn die Fachaufsicht über
Garzweiler aus der Hand genommen,
ist die Koalition am Ende. Schuld wird
dann ein gewisser »Entwurf/Erlaubnisbescheid für die Sümpfung Tagebau
Garzweiler II« gewesen sein. Dies sei
hier noch einmal protokolliert, damit
sich die Düsseldorfer Akteure das brüllende Gelächter erklären können, das
quer durch die Republik anhebt.
NEUE RHEIN/NEUE RUIfi&ZEITUNG, Essen
Die grüne Politikerin ist da, wo sie
nach Meinung vieler Sozialdemokraten
hingehört: Mit dem Rücken zur Wand.
In der Öffentlichkeit steht sie als
schlechte Verliererin da, die 7lur noch
mit bürokratischen Tricks das rechtlich wohl Unvermeidliche, das große
Loch am Niederhein, verhindern will.
Die SPD kann im Moment vor lauter
Kraß kaum laufen. Das gilt für Land
und Bund. Das Düsseldorfer Signal
lautet: Wir haben die Grünen nicht nötig, wir haben sie vor allem im Griff.
WESTDEUTSCHE ZEITUNG,
Düsseldorf
Mittwoch, 7, Oktober I59S
Blickpunkt'
Albaner forderten Eingreifen der Nato
Serben betrachten eine militärische Intervention ak Unterstützung für die BeJEreiungsarmee UCK
Pristina. (AP) Die V/affen schweigen im
Kosovo. Aber die Atmosphäre der Feindseligkeit zwischen der albanischen Bevölkerungsmehrheit und den Serben an den
Schaltstellen der Macht ist mit Händen zu
greifen. AUes blickte gestern nach New
York, wo der Sicherheitsrat der Vereinten
Nationen die Beratungen über einen möglichen Militäreinsatz aufgenommen hatte.
Die Standpunkte schienen imverrückbar:
China und Eußland dagegen, die USA und
Großbritannien vehement dafür.
Genauso geteilt waren die Ansichten im
Kosovo selbst. Die Albaner forderten Luftangriffe gegen die serbische Armee. Die
Serben betrachten eine militärische Intervention als direkte Unterstützung für die
Kosövo-Befreiimgsarmee UCK. »Diesmal
sollte die Nato eingreifen, denn die Leute
hier leiden«, sagte der Albaner Adam Suliman. Die Füäirung der Kosovo-Albaner hatte alle Verhandlungen mit der Regierung in
Belgrad ausgesetzt und wartete auf eine
Entscheidimg der Nato.
Die Albaner verlangten die Intervention
schon seit langem, ergänzte Enver Maloku,
der Leiter des Kosovo-Informationszentrums. Veljko Odalovic, der Regierungschef
der Provinz, sah das ganz anders: »Es gibt
keine Gründe für ein Eingreifen. Wenn das
geschieht, wäre das eine Verleugnung der
Tatsachen.«
Die Tatsachen zu ermitteln, vor dieser Während in New York beraten wurde, bemühten sich am Dienstag US-Vermittler Richard HolAufgabe stand der Sicherheitsrat. UN-Ge- brool<e (reclits) und der US-Botschafter in Mazedonien, Richard Hill (links), die jugoslawische
Foto: AP
neralsekretär Kofi. Annan hatte in seinem Fühnjng in Beigrad und die Fühnjng der Kosovo-Albaner an einen Tisch zu bringen.
Es geht inzwischen um mehr als um
Bericht über die Lage im Kosovo den SerGarzweiler II und die rot-grüne Koali- ben die Schuld für die Gewalt gegen die schließlich die Flugabwehr und Komman- einen Inoffiziellen Waffenstillstand eingetion in Düsseldorf. Der Wirtschafts- Zivilbevölkerung gegeben. Er drückte sich dozentralen, nicht aber die Artillerie oder halten.
Der jugoslawische Staatspräsident Sloaber um eine Antwort, ob dies einen Ver- gepanzerte Fahrzeuge, die gegen die UCK
standort NRW erleidet Schaden, wenn
wurden.
bodan Milosevic habe auch einige Polizeider Sachverstand zuständiger Fachbe- stoß gegen die UN-Resolution darstellt. In eingesetzt
Politische Beobachter räumen aber auch und Armee-Einheiten nach Serbien abgezoder Entschließung verlangten die UN, daß
hörden von Ministem angezweifelt und
die Gewalt aufhört und alle Truppen aus ein, daß die UCK von einem Luftangriff gen. Darunter befinde sich auch eine motodie Genehmigung verworfen wird.
moralische Unterstützung erhalten würde risierte Brigade, hieß es. Einige Diplomaten
den Kampfgebieten abgezogen werden.
Auch gegen den Rat selbst ihrer ParteiAus Sicht der Serben würde die Nato mit und wieder erstarken könnte. Diplomaten befürchten, daß die Anwendung von Gefreunde glaubte Frau Höhn, Garzweiler einem Angriff die RoUe einer bisher nicht im Kosovo teilten mit, daß deshalb starke walt die Lage der Zivilbevölkerung eher
II über das wasserrechtliche Genehmi- vorhandenen Luftstreitmacht der UCK serbische Einheiten in der Nähe der UCK- verschlechtern würde: »Wenn es einen Miligungsverfahren aushebeln zu können.
übernehmen. Dies weisen Militärexperten Hochburgen verblieben seien. Die Serben tärschlag gibt, könnten sie wirklich ernst
zurück. Bevorzugte Ziele der Nato wären hätten aber seit vergangenem Donnerstag machen und die Albaner verfolgen.«
Sie irrte sich und die Luft wird für sie
in Düsseldorf immer dünner.
Parteigrundsätze machen den Grünen im Land die Personaldebatte nicht einfacher
RECKLINGHÄUSER ZEEDUNG,
Mail
»Tempolunit ist in
Europa längst Standard«
Ein Tempolimit ist doch im übrigen
Europa längst Standard. Warum sollten ausgerechnet die Deutschen steinzeitalte Verkehrsteilnehmer sein? Vielleicht hat das Ganze ja auch etwas mit
falschen Prioritäten in der Politik zu
tun? Statt sich um meßbare Verrringerung von Massenarbeitslosigkeit, Ressourcenverschwendung und Bürokratisierung zu kümmern, wird ein UraltThema ausgebuddelt.
PFORZHEIMER ZEITUNG
Warum sollte es in der Verkehrspolitik keine Einigung geben, wenn beide
Seiten etwas nachgeben? Nahezu jedermann außer der Automobilindustrie
und dem ADAC findet Tempo 130
schon deshalb vemünßig, weil bei ihm
der gleitende Fluß des Verkehrs auf den
Autobahnen ungleich streßfreier ist als
jetzt. Dazu käme ein Minderverbrauch
an Treibstoff. Gäbe die SPD hier nach,
könnte sie die unsinnige generelle Tempo-30-Forderung der Bündnisgrünen
für Städte abschmettern. Heraus käme
eine Einigung, die alles andere wäre
als ein fauler Kompromiß.
HESSISCHE/NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE, Kassel
Als Mann kommt Kuhn nicht zmn Zug
Frauen gefragt — Der Südwesten hätte einiges für die grüne Kabinettsri^e zu bieten
•RricrittpfTenlrpl-WaiHVinfpr
Von1 Brigitte
Henkel-Waidhofer
Stuttgart, (bw) Seit langem ist Fritz
Kuhn Vordenker der baden-württembergischen Grünen. Und Strippenzieher dazu.
Daß er in der neuen Bundesregierung nicht
zum Zuge kommt, hat — abgesehen von
persönlichen Überlegungen — einen
Grund: Fritz Kuhn ist keine Frau. Die aber
brauchen die Bündnis-Grünen, wenn sie
auch in der Bonner Regierung durchhalten
wollen, was ihr Oppositionsdasein seit fast
zwanzig Jahren prägt: eine konsequente
Quotierung.
Also sind auch im Südwesten Frauen im
Gespräch. Die Bundestagsabgeordnete
Uschi Eid oder Biggi Bender, früher Fraktionschefin im Stuttgarter Landtag. Angemessen müsse Baden-Württemberg berüdcsichtigt werden in der neuen grünen Kabinetts-Riege, hatte Landeschef Reinhard Bütikofer gleich zwei Tage nach den Wahlen
gefordert. Weil der Landesverband doch
traditionell die bundesweit besten Ergebnisse in einem Flächenland einfahre. So
war er schon in der allerersten Bundestagsfraktion mit Marie-Luise Beck als Sprecherin prominent vertreten.
Und die Liste der Polit-Exporte kann
sich ebenfalls sehen lassen: In der ersten
rot-grünen Landesregierung in Hessen zum
Beispiel agierte der heutige Landtagsabgeordnete Winfried Kretschmann als Staats-
spkretär. Sein früherer
friiherpr LandtagskoUege
LandtaPskoUpue
sekretär.
Gerd Schwandner wurde Staatsminister in
Bremen, und die Stuttgarterin Heide Rüble
ist seit vielen Jahren Bundesgeschäftsführerin. Auch die neue Bundestagsfraktion
hat sich nun entschlossen, auf einen BadenWürttemberger zurückzugreifen: Rezzo
Schlauch soU auf Joschka Fischer folgen.
»Was allerdings«, so ein Landesvorstandsmitglied , »die Chancen anderer Männer,
die bei uns in den Startblöcken stehen,
nicht unbedingt steigert.«
Zu bieten hätten die Südwest-Grünen in
der Tat einiges: Den Tübinger Deutschtürken Cem Özedemir, den viele als Idealbesetzung für das Amt des Ausländerbeauftragten sehen, oder den oberschwäbischen
Finanzexperten Oswald Metzger. Der allerdings steht bei manchen Christ- oder Freien
Demokraten in höherem Ansehen als bei
eigenen Parteifreunden, denen er als allzu
ehrgeizig und anpasserisch gut. Und weil
grüne Politiker mit großer Verwaltungsei>
fahrung (noch) Seltenheit sind, fällt auch
der Name des Stuttgarter Bürgermeisters
Klaus-Peter MurawsM bi Diskussionen
über Posten in Bonn und Berlin.
Murawski jedenfalls müßte kein Mandat
niederlegen, wenn er in eine rot-grüne Bundesregierung einzieht. Denn neben der
Quotierung bestimmt auch die Beschlußlage zur Trennung von Amt und Mandat die
Personaldebatte hinter den verschlossenen
Gespräch mit dem Vizepräsidenten des ungarischen Parlaments
Wekler will Dorfentwicklung vorantreiben
Chancengleichheit von Stadt und Land gefordert — SZDSZ wieder als Partei der Mitte etablieren
Von unserem Redaktionsmitglied
Jürgen Rahmig
Stuttgart. (GEA) Die Entwicklung des
Dorfes und des ländlichen Raumes ist ein
besonderes Anliegen von Dr. Fercnc Wekler
(42), dem Vizepräsidenten des ungarischen
Parlaments. Selbst im Dorf aufgewachsen,
weiß er, wie schwierig es ist, in einem Land,
das ganz auf die Millionenstadt Budapest
zugeschnitten ist, etwas zu werden. »Die
Kinder, die im Dorf aufwachsen, soUen die
gleichen Chancen haben wie solche aus
dem städtischen Raum.« WeMer, seit 1990
für den Bund Freier Demokraten (SZDSZ)
im Budapester Parlament, ist in Mecseknädasd in Südungam als einziges Kind
deutschstämmiger Eltern aufgewachsen.
Mecseknädasd ist ein ungamdeutsches
Dorf.- Rund 70 Prozent der Bevölkerung
smd deutschstämnüg. Zwischen Ungarn
und Ungamdeutschen gibt es dort keine
Probleme, Am 18. Oktober smd in Ungani
Kommunalwalilen und Wekler bewirbt sich
erneut um einen Sitz im dortigen Gemeinderat. Seine Chancen stehen sehi- gut, war
er doch von 1985 bis 1990 sogar Ratsvorsitzender (Bürgermeister) der dfei Gemeinden
Mecseknädasd, Öfalu vmd Öbänya. Auf eine erneute Kandidatur für das Bürgermeisteramt verzichtete er aber aus Rücksicht
auf sein Vizepräsidentenamt.
Weider, der sich zu einer zweitä^en
Stippvisite in Baden-Württemberg aufhielt, zeigte sich im ungarischen Generalkonsulat in Stuttgart stolz auf das gemeinsam in den drei Dörfern Geleistete. Als
Ratsvorsitzender sorgte er für Initiativen
zum Bau von deutschsprachigen Kinder-
gärten, einer Grundschule und Seniorenheimen in den drei Ortschaften. Lobend erwähnte er in dem Zusammenhang vor allem
die Hilfe der Mecseknädasder Partnergememde Unterensingen. Die Partnerschaft
war während seiner Zeit als Bürgermeister
ins Leben gerufen worden. Besonders stolz
ist Wekler, Gynmasiallehrer für Geschichte
und von 1982 bis 1985 Assistent an der geisteswissenschaftlichen Fakultät der JanusPannonius-Universität in P6cs (Fünfkii^
. chen), auf die Schule
mit zwei Sprachzü. gen, die die Bürger
der drei Gemeinden
gebaut haben. Die
' drei Dörfer, die sich
: zu emer Verwaltungs;_gemeinschaft zusam• mengeschlossen hat. ten, bauten unter erheblichen finanzielI len Anstrengungen
der einzelnen Haushalte auch eine Kanari _
,., ,,
lisation,
verlegten
Dr. Ferenc Wekler K^bel- und Gaileitungen. Was er allerdings schmerzlich vei^
mißt, sind Gewerbebetriebe und neue Arbeitsplätze.
Für «srtrem wichtig hält er deshalb eine
Femstraßenverbindung nach Budapest, Inzwischen hat sich dazu ein Entwicklungsrat der fünf südlichen Komitate konstituiert. Oline eine solche Autobahn-Verbindung sieht Wekler nur geringe Entwicklungschancen für den Süden.
1990 war Wekler, der eine Bürgerinitiative gegen den Bau einds AtommüUdepots in
Öfalu leitete und damit ungamweit bekannt wurde, über die Landesliste der
SZDSZ ins Parlament gewählt worden.
Wekler ist im Parteivorstand des SZDSZ,
die bei den Parlamentswahlen im Mai 1998
von 20 Prozent der Stimmen a\if knapp acht
Prozent eingebrochen war. Die SZDSZ sei
von den Wählern dafür bestraft worden,
daß sie 1994 auf das Angebot der siegreichen Sozialisten eingegangen war, eine
gemeinsame Regierungskoalition zu bilden.
Zwar sei der Bund Freier Demokraten
hauptsächlich fiir den wirtschaftlichen
Konsolidierungskurs in Ungarn verantwortlich gewesen, aber letztlich erwiesen
sich die Sozialisten, die ohnehin über die
absolute Mehrheit verfügten und eine Koalition im Prinzip gar nicht nötig gehabt
hätten, als zu dominant. »Es war ein Fehler,
daß wir in der Koalition geblieben sind«,
stcUt a- nachträglich fest. Nun muß die Partei unter neuer Fülirung versuchen, wieder
I^-ofil zu ge\vinnen. Die Partei stdit nach
dem Wahldebakel vor einem Neuanfang.
Wekler plädiert dafür, daß sich (Me SZDSZ
wieder als Partei der Mitte etabliert, die
KosJiitionen nach links wie rechts offensteht.
Angesichts der Rußlandkrise gibt es in
Ungarn inzwischen Taidenzen, aus Angst
vor angeblich zu großen Abhän^gkeiten
des Landes von Rußland wieder Auslandskapital aus dem Land abzuziehen. Diese
Anjgst ausländischer Investoren sd unbegründet. Allein die Tatsache, daß nur noch
fünf Prozent des ungarischen Exportes
nach Rußland geht, zeige, daß von einer Abhängigkeit vom Osten überhaupt keine Rede mehr sein könne.
Türpn. So sei unter Insidern immer
imrr ausgeTüren.
schlossen gewesen, daß Rezzo Schlauch in
ein Kabinett gehe, heißt es, weil dann ausgerechnet der wichtige Wahlkreis in der
Landeshauptstadt seinen grünen Abgeordneten verloren hätte. Ein Äoblem, mit dem
sich auch die Aul3en- und Entwicklungshilfepoütikerin Uschi Eid zu befassen hätte:
Die 49jährige vertritt Stuttgart b&reits in
der vierten Legislaturperiode. Sie ist unter
Experten und in den anderen Bundestagsfraktionen anerkannt wie kaum eine zweite
und könnte Joschka Fischer mit dem Arbeitsschwerpunkt Dritte Welt ins Außenministerium folgen.
Biggi Bender dagegen wird auf dem grünen Personalkarussel sogar ein Ministersessd zugedacht - der im Justizressort. Immerhin habe sie als erste Fraktionschefin im
baden-württembergischen Landtag Geschichte geschrieben, sagt eine aus der grünen Frauen-Riege. Und sie habe bewiesen,
daß sie eine Fraktion führen kann. Offiziell
werden Eille Spekulationen mit Sätzen abgetan wie »vieles ist im Fluß«, so Fraktionssprecher Rudi Hoogvliet. Er weist auch darauf hin, daß ernsthafte Konstruktionen
nicht möglich seien, solange nicht feststeht,
wie viele Sitze im Kabinett die Grünen
überhaupt bekommen. Bis dahin können allerdings nodh gut zwei Wochen ins Land
gehen.
Konzept überprüfen
Von Egge Weers
Die »militärische Drohkulisse« der
NATO steht. Aber de facto hat derjugo.slawisch-serbische Staatschef und
Kriegsverbrecher Slobodan Milosevic
in naher Zukunft wohl kaum etwas zu
beßrchten. Daß die westlichen Verteidigungsminister und Militärs ihre Arbeit weitgehend beendet haben, ändert
wenig an der Tatsache, daß dem Atlantikpakt im Grunde die Hände gebunden sind. VN-Generalsekretär Kofi Annan klagt zwar über den »systematisthen Terror« im Kosovo. Er macht jedoch deutlich, daß der Westen von Seiten der Weltorganisation kein grünes
Licht für einen Militärschlag zu erwarten hat. Zum einen pflegt Annan die
vornehme Zurückhaltung. Zum anderen ist er Direktor einer Vereinigung
von Staaten, in der Rußland und China
scharrUos von ihrem Vetorecht Gebrauch machen.
Die NATO-Strategen haben genug
Ziele in Serbien identifiziert; der zweite rest-jugoslaunsche Bundesstaat ist
Tabu. Montenegro hat sich vom serbischen Feldzug auf dem Amselfeld distanziert. Die westlichen Luftstreitkräfte könnten zum Beispiel die Garnison Nis attackieren. Dort sind ein Hubschrauberverband und zwei Brigaden
der Luftlandetruppe stationiert, die im
Kosovo eingesetzt werden. Aber Präsident Boris Jelzin und Regierungschef
Jewgeni Primakow drohen mit einer
neuen Eiszeit. Die »strategische PartnerschMft« mit dem Westen ist laut Primakow ohnehin längst beendet. Die
Außenminister der NATO müssen eine
sorgfältige Güterabwägung vornehmen: Beistand für die geschundenen
Albaner oder Gefährdung der Beziehungen zu Rußland und China.
Das Herz sagt: Die westlichen Streitkräfte müssen den Serben Einhalt gebieten. Der Verstand sagt: Vorsicht,
Vorsicht. Es steht sehr viel auf dem
Spiel. Was nun dringend gebraucht
wird, ist ein umfassendes Gesamtkonzept, das auch die Überprüfung der Beziehungen zu Moskau und Peking vorsieht. War die »strategische Partnerschaft« bisher der Plan A für die Gestaltung der »neuen Weltordnung«, ist
nun ein Plan B erforderlich, der einen
wesentlich breiteren Ansatz hat und
-auch außen- und sicherheitspolitische
Störfälle beinhaltet. Der scheidende
Bonner Verteidigungsminister Volker
Rühe hat mehrfach erklärt, der Westen
dürfe Politik nicht an der kurzen Leine
Moskaus betreiben. SPD-Politiker wie
Rudolf Scharping und Günter Verheugen sehen's in puncto Kosovo ähnlich.
China und Großbritannien
knüpfen neue Beziehungen
Peking, (dpa) China und Großbritannien
wollen eine »umfassende Partnersch^«
aufbauen. Bei seinem ersten Besuch in Peking kam der britische Premierminister Tony Blair mit seinem AmtskoUegen Zhu
Rongji überein, daß nach der Rückgabe
Hongkongs »die Zeit reif ist, ein neues Kapitel in den Beziehungen aufzuschlagen«.
Nach den USA, Rußland und Frankreich
hat China nun mit allen anderen ständigen
Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates eine
solche »Partnerschaft« vereinbart.
Britische Konservative tagen in Boumemouth
Auf Anti-Euro-Kurs festgelegt
Vl^am Hague hofft auf Patzer der Blair-Regierung
Von Mitarbeiter Jochen Wittmann
London. (GEA) Schlechter hätte der
Parteitag für die britisdien Konservativen, der am Dienstag in Boumemouth
begann, gar nicht anfangen können. Eine
Reihe von Meinungsumfragen beleuchtetedie katastrophale Situation, in der sich
die Partei befindet. Nur noch 29 Prozent
der Biiten würden heute die Tories wählen, die damit um mehr als 25 Prozent
hinter Labour liegen, Gut zwei Drittel
der Bevölkerung haben keine Ahnung,
welche konservativen Spitzenpolitiker
dem Schattenkabinett angehören. Und
20 Prozent der Briten denken gar, daß die
Tories von William Pitt (und nicht William Hague) angeführt werden, obwohl
doch Pitt, ein großer koj>servativer Premierminister, vor melir als 200 Jahren regierte. Die britischen Konservativen
smd auf dem tiefsten Punkt ihrer Geschichte angekommen.
Der jimge Parteichef William Hague
ließ im Vorfeld des Kongresses eine Mitgliederbefragung zur Währungsunion
durchführen. Mit 84,4 Prozent bekam er
eine überwältigende Zustimmung für
seine Politik, einen britischei\ Beitritt
zum Euro für die nächsten zehn Jahre
auszuschließen, Hague wollte damit die
leidige innerparteiliche Diskussion Über
Europa beenden — erreicht hat er das
Gegenteil, Parleigrößen wie Michael Heseltine, KenneÜi Clarke, Douglas Hurd
oder Edward Heath dräken gar nicht
daran, ihre pro-€uropäischen Ansichten
..» *
zu ändern, und machen am Rande des
Parteitages weiterhin fleißig Opposition
gegen die Politik ihres Chefs.
Mit der harten Linie gegen den Euro
kann Hague nur dann Erfolg beim Wähler haben, wenn sich die Währungsunion
als Desaster entpuppt — aber das ist sicherlich keine gute Strategie, wenn man
den eigenen Erfolg vom nationalen Unglück abhängig maclit. Da sich Hague
nun in der Euro-Frage unwiderruflich
festgelegt hat, droht das die Tories von
einer Volks- zur Nischenpartei zu machen und langfristig in die Bedeutungslosigkeit abrutschen zu lassen.
Hagues Comeback-Strategie dagegen
vertraut auf die im nächsten Jahr anstehenden Gemeinde- und Europawahlen.
Da dde Konservativen bei der letzten
Kommunalwahl eines der schlechtesten
Ergebnisse ihrer Geschichte einfuhren,
kann es beim näclisten Mal eigentlich
nur besser werden. Der Parteitag wird,
in einer Art vorgezogenem Wahlkampf,
iiach mcihr Autonomie für Gemeinden
und Dezentralisierung der Staatsmacht
rufen. Ob der Wiederaufbau der Tories von
xmten aber als Erfolgsstrategie genügt,
daii bezweifelt werden. Anbieten kann
die Partei nämlich nur die alten Rezepte,
die in der Bevölkerung wenig Zugloraft
haben. Statt eine programmatische Neuorientierung zu versuchen und Labour
im Elampf um <^e Mitte zu begegnen,
setzt Hague auf Patzer der Blair-Regierung,
,
\ \ •w - * » • * . K-*. *,JwV« ^«i.- ^V C * > ^ ' i . '
!
-
4
WELTSPIEGEL
Mittviröch, 7. Oktober 1998
Drehbrücke vcn der Fregatte »Emden« beschädigt
Fundament betroffen
Die sächsische Dampfechifiahrts^esellschaft hat den 3 333333sten Gast seit
Wiederaufnahme des F^rbetriebes auf der Eibe im Jahr 1993 beigrüBt Der
SSj^rige Bernhard Woasiick (mit Kapitän Günter Brandtner) bel<am auf dem
S ( ^ »Leipzig« eine Flasche Seid überreicht und darf nun ein Jahr lang alle
Linienverfoindungen der Dampfschiffeihrtsgeseiischaft kostenlos benutzen. Der
. gebürtige Dresdner erklärte, er sei twreits als kleines Kind auf den Raddampfern gemhren und habe früher sogar Matrose werden wollen. Die Schiffahrtsgesellschaft untertiält die größte und älteste Raddampferflotte der Welt, darunter
ein Schiff aus dem Jahr 1879.
"
\ Foto: Matthias Rietschel/AP
t*^rsÖnen ^Pointen
Das jüngste Geschwisterpaar,
daä je an einer britischen Universität nabh akademischen Ehren
strebte, hat im nordenglischen Warwick sein Studium aufgenommen.
Der zwölf Jahre alte Iskander Tnsof
imd seine 16 Jahre alte Schwester
Noiaisba studieren Mathematik,
beriditete der »Guardian«. Die jungen Studenten sind nicht die einzigen Genies in ihrer Jtoiilie. Ihre 14
Jahre alte Schwester Sufiah studiert b«%its im zweiten Jahr in Oxford Mathematik. Hart auf ihren
Fersen folgt die vier Jahre alte Zuleikah Yusof. Sie werde vermutlich
schon im Alter von sechs Jahren die
Mathematikprüfung für die Zulassvmg zur Universität ablegen. .
Wilhelmshaven. (AP) Nach rend der Havarie einer der beiden
einer Kollision der F r ^ t t e »Em- Hubteile der Brücke geöf&iet; auf
den« mit der groBen Itoehbrficke \n dem geschlossenen gab es ReparaWibebttsha!Vtn wild das Wahnei- turarbeiten. Als die Anfang der 80er
clten der Stadt voraussichtlidi über Jahre gebaute »Emden« von einem
Wochen unpassierbar bleiben. Das Marineschlepper gezogen und von
Schiff der Bundesmarine hatte die einem zivilen Schlepper begleitet
Brflcke zwischen der bnenstadt und die Brücke passieren woUte, geriet
dem Sfidstiand am s^iSten Montag sie aus bisher ungeklärten Gründen
nachmittag gerammt und schwer b<>- zu nahe an den geschlossenen Brükkenteil.
schädigt
Dieser verhakte sich im HubWie die Wasserschutzpolizei am schrauberhangar
des 130 Meter lanDienstag mitteilte, waren Men- gen
Schiffes,
und
Fundament
schen bei dem Unfall nicht zu Scha- der Brücke wurde das
einen
Bruchteü
den gekommen. Der Schaden an der
mitgezogen. Der Sachschaden
Kaiser-Wilbelm-Drehbrücke betra- weit
dürfte hoch sein,
ge mehrere himdertteusend Mark am Fundament
der Iferinesprecher. Die Beund gehe möglicherweise sogar in sagte
schä<ügungen an der in Wilhelmsdie Millionen, sagte ein Sprecher.
stationierten »Emden« hielDas würden aber erst die Sach- haven
verständigen im Avtftragder Stadt- ten sich dagegen in Grenzen.
werke Wühelmshaveh ermitteln,
Bevor die Polizei weiter ermitteln
die ihre Arbeit aufgenommen liät- kann, muß zunächst die Genehmiten. Die Reparatur werde Wochen gung des Bundesverteidigungsmiin Anspruch nehmen. Gegenwärtig nisteriums eingeholt werden — wie
könne die Brücke nicht gedreht immer, wenn Kriegsschiffe in Unwerden. Von außen sei der Schaden fälle verwickelt sind. Sobald sie
nicht so deutlich zu erkennen. Doch vorliegt, können der Kommandant
seien die Fundamente und die darin der »Emden«, der Kapitän des Maverankerte Stahlkonstruktion be- rineschleppers und weitere Zeugen
sonders in Mitleidenschaft gezogen. vernommen werden. Das zuständiNach Angaben des Flottenkoni- ge Seeamt Emden wird dann den
mandos in Glücksburg war wäh- Fsdl imtersuchen.
Reutlinge- General-Anzeiger
Kriminelle Vereinigung mit Banker und Pollast
Miliionenwerte
Berlin. (AP) Der Chef einer
Dresdner-Bank-Filiale in Zittau
und ein Berliner Polizist sind wegen Verdttchts der Mitgliedschaft
in einer DrogenhSndlerfoande
verhaftet worden. Wie die Krinünalpolizei in Berlin mitteilte, hatten die in U-Haft sitzenden Männer Verbindung zu einer Berliner
Bande, die Kokain aus Venezuela
nach Deutschland schmuggelte.
Zeitgleich mit ihnen wurden
drei weitere mutmaßliche Mitglieder verhaftet. Chef der mindestens zehnköpfigen Gruppe
war der Bruder des Bankers.
Zu der kriminellen Vereinigung gehörte nach Erkenntnissen der Polizei auch einer der
Hooligans, die während der Fußbäll-WM im französischen Lens
den Gendarmen Daniel Nivel so
schwer verletzten, daß er wochenlang im Koma lag.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei hat die
Bande bei einem Einbruch in einem Landratsamt in Brandenbiug mindestens zehn Reisepässe erbeutet. Mit Hilfe der dann
Der Vatikan hat eine für Samstag
geplante Papstaudienz für den
schwedischen lutherischen Erzbischof K.G. Hammar abgesagt. Man
habe es für sinnvoE erachtet, das
Treffen zu verschieben, laestätigte
Sprecher Joaquin Navarro-Valls.
Anlaß waren katholische Proteste
gegen 'Hammar, der sich für die
kinüiliche Segnung homosexueller
Paare ausgesprochen lüatte. Atißerdem hatte'er eine FotoaussteUimg
in der Kathedrale von Uppsala gebilligt, bei der imter anderem eine
blasphemische Darstellung ^ der
Ex-S£iweltmeister °Maic Giiaiv Abendmahlsszene zu sehen war.
delli macht nach wie vor mit rasanten Fahrten auf sick aufmerksam. " In einem Streit mit dem DeutMit 124,Stunden]dlometem fuhr er schen Marinebund um den Schriftmit seinem Auto an einer Ge- zug »U 995« hat eine Kauffrau aus
schwindigkeitskontrolle in St. Ja- Laboe eingelenkt. Sie erklärte sich
kob am Arlberg in Österreich vor- vor einem Kieler Gericht bereit, das
bei — erlaubt war auf der Landstra- geschützte Markenzeichen unentße Tempo 50. pirardelli inußte sei- geltlich auf den Marinebund zu
nen Führerschein abgeben, berich- übertragen und auf Lizenzgebühtete die Tageszeitung »Kurier«. Der jen za verzichten'. Sie hatte sich den
Luxemburger muß auch, mit einer Schriftzug beim Patentamt vor Mosaftigen Gädstrafe rechnen.
naten sichern lassen, weü sie in ihrem Laden Postkarten, Teller und
Der Rockmusiker, David Bowle, Gläser mit dem Aufdruck »U 995« Illegaler Cannabisanbau in Thüringer Schieferstollen: Strom vom Trafo abgezapft
mittlerweUe 51 Jahre alt, ist nach , •erkauft. Grund: Vor ihrem Laden In einem ehemaligen Schieferstollen In der Nähe des thü- chen nahe der bayerischen Grenze mit viel Aufwand zu
einer britischen Umfrage der musi- steht seit 1972 ein gleichnamiges ringischen Lehesteri haben zwei Männer illegal 50 Canna- einem »unterirdischen Gewächshaus« aus — mittendrin
kalische Topstar^der letzten 30 Jah- U-Boot als Ehrenmal. Beiden Sei- bispflanzen angebaut. Wie die Polizei in Saaifeid berichte- Polizeirat Günther Liertiammer. Den Strom aipften sie an
re. Kollegen wie Boy George, Rob- ten blieb ein Prozeß erspart — die te, bauten der 22jährige Arlieitslose aus Lehesteh und der einer nahen Trafostation ab. Als Motiv gaben sie an, die
bie Williams und Mick HucknaU so- Kosten des Verfahrens müssen »an- 27jährige Frühinvalide aus Pößneck den 37 Meter langen etwa »zehn Mark für ein Gramm Haschisch« auf Dauer
wie Kritiker und Vertreter der Mii- teilig« getragen werden, dpa/kna und zwei Meter breiten Stollen unter einem Birkenwald- nicht bezahlen zu können.
Foto: Jens Meyer/AP
100 000 Mark Schaden
218000 IViark im
Gasherd gefunden
Waldkraiburg. (dpa) Handwerker
haben beiJRenovierungsarbeiten üi
Bremen^' (dpa) Bei einer Amokfahrt mit einem gestohläien Taxi hat ein einer Wohnung in Waldkraiburg in
40 Jsdire alter Betrunkener am späten Montag abend in Bremen 15 Autos Oberbayem 218600 Mark in einem
gerammt imd insgesamt fast 110000 Mark Schaden verursacht. Wie die Gasherd gefunden. Die beiden ehrPolizei der Hansestadt am Dienstag berichtete, nutzte der Mann die Gele- lichen Monteure gaben das Geld bei
genheit, als ein Taxifahrer gegen 23.00 Uhr seinen Wagen vor einem Lokal der Polizei ab. Die 89jährige Mietefür kurze Zeit mit laufendem Motor stehen ließ. Der 40jährige brauste rin der Wohnung war nach einem
davon und beschädigte bei der Verfolgung durch die Polizei zunächst Schwächeanfall in ein Altersheim
sieben und dann acht weitere Fahrzeuge; Schließlich »zerlegte« der Amok- umgezogen. Den Bargeldschatz hatfahrer auch noch das Taxi und wurde von den Beamten festgenommen. . te sie in einer Geldkassette und eiDeir Betrunkene mußte beim Gehen gestützt werden, wehrte sich heftig ner Blechdose im Herd zurückgegegen die fällige Blutentnahme imd randalierte in der Ausnüchterungszel- lassen. Die vom Amtsgericht bele. Am Morgen wieder ansprechbar, sagte der 40jährige aus, er habe nie stellte Betreuerin nahm das Geld
einen Fültterschein besessen. Ein Motiv nannte er nicht.
stellvertretend in Empfang,
MKurzö
:
Justizsprecherin Michaela Blume vmd geigen die fünf Tatverdächtigen wegen Bildung einer
kriminellen Vereinigung, Drogenhandels und Betmgs ermittelt. Zu den Verhafteten gehören
neben dem 30jährigen Banker,
dem; 24jährigen Polizisten imd
dem Hooligan noch ein FußballRowdy sowie eüie Frau.
Fünf weitere Verdächtige wurden nach der Vernehmung wieder auf freien Fuß gesetzt. Die
Ermittler beschlagnahmten nach
Kripo-Angaben rund 400000
Mark, die auf den Konten deponiert waren, sowie weitere
200000 Mark Bargeld, die bei
Wohnungsdurchsuchungen gefunden wurden. »Insgesamt haben wir Werte in Höhe von rund
fünf Millionen Mark sichergestdlt«, so ein Kriminalbeamter.
Die Dresdner Bank hat die Revisionsabteilung eingeschaltet
und den aus Chemnitz stammenden Filialleiter vom Dienst suspendiert.
See Genezareth:
Pegel stark gesunken
südndustrie ordneten ihn noch vor
den Beaües ein. In der Umfrage
zum 30. Gebiurtstag des Wochenmagazins »Time Out« rangierten Bob
Marley auf Rang drei, Jimi Hendrix
an'sechster und Bob Dylan an zehnter Stelle, teilte das Blatt mit.
Bremer Amokfohrt mit einem gestohlenem Taxi:
Pässe seien Konten
ei Banken eröffnet worden.
f efälschten
Nach Auskimft der Berliner
Tel Aviv, (dpa) Der Pegel des Sees
Genezareth in Israel ist auf den tiefsten Stand seit zehn Jahren gesunken. Der See zählt zu den wichtigsten Wasserspeichem des Landes.
Die Zeitung »Maariv« berichtete,
einen ver^eichbaren Pegelstand
habe es in den vergangenen 60 Jahren nur dreimal gegeben — zuletzt
1989. Von Juni bis August soll die
Wasser-Gesellschaft »Mekorot« besonders viel aus dem See gepumpt
haben. Der See Genezareth liegt
wie alle Wasserreservoire im Jordan-Graben unterhalb des Meeresspiegds. Der Pegelstand lag Anfang
Oktober bei minus 212,11 Metern.
Vier Nonnen lassen
Nachbarn keine Ruhe
Joliet. (AP) Mit drei Nonnen in
äaer Nachbarschaft konnten die
Bewohner von Joliet (Illinois) noch
leben. Der Gedanke an eine vierte
Schwester in ihrer Umgebimg läßt
ihnen jedoch keine Ruhe. Deshalb
protestierten die Bewohner in einer
Unterschriftenaktion gegen den geplanten Einzug einer vierten Nonne
in einen Haushalt, in dem bereits
drei Schwestern leben. »Dies ist ein
Wohngebiet für einzelne Famüien,
und wir woUen einfach keine Ausnahmen davon haben«, sagte Organisator Paul Masters. Stadtrat 'ßm
Brophy versteht die" Aufregung
nicht: »Sie sind Nonnen — wie gefährlich können sie schon sein?«
Weihnachtsbiaum:
Dekan kontra Queen
Ohne Führerschein
aber mit 4,97 Promille
Kippen verursachen
Feuer in Reisebüro
London, (kna) Zum Streit um den
Weihnachtsbaum für die Londoner
Wtstminster Abbey ist es zwischen
dem Dekan der Kathedrale imd
dem Königshaus gekommen. Aus
Platzgründen will Wesley Carr zum
Christsfest keinen Baum melir in
dem Gotteshaus dulden, wie »The
Times« berichtet. Nach dem Hinweis, daß der Weihnachtsbaum seit
rund 100 Jahren vom Königshaus
gestiftet werde, machte Carr nur eine Konzession: Königin Elizabeth
n könne ja zwei Ideinere Bäume für
den Eingangsbereich schicken.
Adelaide, (dpa) In Australien hat
die Polizei einen Autofahrer mit
fast fünf Promille am Steuer ei>
wischt. Wie ein Polizeisprecher berichtete, ^ g der 26jährige den Beamten bei einer Kontrolle in der
Nähe der Stadt Mount Gambier mit
4,97 Promille im Blut ins Netz. Außerdem hatte er weder einen Führerschein noch eine Zulassung für
sein Fahrzeug. Die Polizisten berichteten, daß der Mann nur mäßig
betrunken schien. Vermutlich sei er
Alkoholiker. Mehr als vier Promille
gelten gemeinhin als tödlich.
Hamburg, (dpa) Durch ein Feuer
sind in einem türkischen Reisebüro
in Hamburg Büromöbel und EDVGeräte zerstört worden. Einen
Brandanschlag schloß die Polizei
aus. Das Feuer wurde offenbar
durch brennende Zigarettenkippen
ausgelöst, die Mitarbeiter des Büros
am späten Abend in einen Papierkorb geschüttet hatten; sagte ein
Polizeisprecher. Die Höhe des
Sachschadens war zunächst nicht
bekaimt. Als eine Fensterscheibe
durch die Hitze zerbarst, wurden
Polizei und Feuerwehr alarmiert.
Aufregung im Dorf: Schweizer Pfarrer lebt mit zwei Frauen
• Wegen Mißhandlung des dreijährigen Sohnes seiner Freundin ist ein
25jähriger vom Amtsgericht Wüisen/Luhe zu drei Jahren und drei
Monaten Haft verurteilt worden.
ge lebt im Pfarrhaus schon seit eiVon Anne-Beatrice Ciasmann
• Bei Löscharbeiten im Kampf gener Weile mit beiden Frauen und
gen Wald- und Buschbrände im SüSumiswald. (dpa) Pfarrer John- drei Kindern aus seiner ersten
den Kaliforniens ist ein Flugzeug
son Eliezer hat seinen Spitznamen Ehe zusammen — und das soll auf
abgestürzt, der Pilot getötet. Ein
weg. Seit der Schweizer GeisÜi- absehbare Zeit auch so bleiben.
Feuerwehrmann erlitt einen Zu»Der Wunsch meiner früheren
che seiner Kirchengemeinde im
sammenbruch und starb.
vergangenen Juni erzäiilte, er wol- Ehefrau, trotz allem hier zu bleile sich scheiden lassen, um seine ben und sich gemeinsam um die
• Weil ei' einem Polizeibeamten in
langjährige Freundin zu heiraten, Erziehung imserer drei Töchter zu
ZivU auf der Autobahn einen Vogel
nennt man ihn den »Clinton vom kümmern, ist von ihr ausgegangezeigt hat, ist ein Physiker vom
Emmental«.
gen«, erklärte der Pfarrer freimüKölner Amtsgericht zu 1950 Mark
Geldstrafe vermtdlt worden.
Denn, so heftig die Weltöffent- tig gegenüber der »Bemer Zeilichkeit über die außerehelichen tung«. .
• Zwei Wochen nach dem schwerSex- Spiele des US-Präsidenten
sten Wirbdsturm seit 30 Jahren in
Konservative Gemeindemitgliemid seine zerstörte Privatsphäre der geben sich schockiert über das
der Karibik ist die Zahl der Todesdiskutiert, so aufgeregt ist man in Vernaltai ihres Seelsorgers; doch
opfer immer ßoch nicht abzusehen.
Sumiswald (Kanton Bern) über aus dem Amt entfernen können
In der Dominikanischen Republik
soll nun eine Volkszählung Auf- - das Liebesleben des Pfarrers.
sie ihn nicht. »Wir können nichts
schluß bringen.
Mit seiner öffentlichen Beichte, machen«, sagt einer von Eliezers
in der er die Gründe für seine Kritikern. »Der ist für sechs Jahre
• Der Überfall auf eine rheinlandScheidung und die in der vergan- gewählt und bis zum Jalir 2000
pfälzische SchuUdasse in Erfurt ist
genen Woche nun vollzogene Ehe- bleibt er erst einmal hier.«
weitgehend aufgeklärt. Gegen eischließung mit seiner dänischen
Die Scheidung stehe einem
nen 20jährigen Tatverdächtigen sei
Freundin darlegte, machte der Pfarrer als moralische Instanz alHaftbefehl beantragt worden, so eiaus Indien stammende Geistliche lerdings schlecht zu Gesicht,
ne Sprecherin der Staatsanwaltviele Mitglieder seiner evange- meint der Geschäftsmann, ebenso
schaft. Zudem werde gegen vier
lisch- reformierten Gemeinde die Tatsache, daß er seine heute 36
weitere Verdächtige im Alter zwisprachlos.
Jahre alte IpVeundin schon lange
schen 13 bis 19 Jahren ermittelt.
Doch seine Schäfchen haben kaimte und drei Jahre lang ein
• Heftige Regenfälle haben am
noch mehr zu verdauen. Der im Doppelleben führte.
Dienstag zu Überschwemmungen
Dorf bisher sehr beliebte 42jähriund Verkehrsbehinderungen in
Mit wem der vor zehn Jahren
-weiten Teilen Italiens gefü&t.
Der »Clinton vom Emmental«
nach Sumiswald gekommene
Pfarrer unter einem Dach leben
wolle, sei dagegen ganz allein seine Sache. »Das Pfarrhaus gehört
dem Kanton, und was er darin
macht und vor allem mit wem, das
ist seine Privatangelegenheit.«
Eines steht jedenfalls fest: Der
Fall Eliezer polarisiert die Menschen nicht nur im idyllischen Sumiswald. Während ihn em Leserbriefschreiber der »Bemer Zeitung« als »Gockel mit zwei Hennen« beschimpfte, erinnerte Doris
Sulser aus dem nahegelegenen
Ostermundigen die Emmentaler
an die Worte Jesu: »Wer imter
Euch ohne Sünde ist, der werfe
den ersten Stein.«
Anstatt den Pfarrer zu verdammen, sollten die Sumiswalder lieber der ersten Frau und ihren drei
Töcbitem zur Seite stehen. Die
Kirchenoberen geben sich noch
bedeckt, betonen jedoch, ihnen
sei an einem konstruktiven Neuanfang mit dem Pfarrer gelegen.
Eine »mittelalterliche Hetzjagd«
will der Kirchgemeinderat in Sumiswald unbedingt vermeiden.
Warnung vor Vulkanausbruch in Ecuador
Die Behörden In der ecuadorianischen Hauptstadt Quito haben vor einem Ausbruch des Vulkans Guagua
Pichincha gewarnt. Quito ist im Falle
eines Ausbmchs zwar nicht von Lavamassen, jedoch von Asche bedroht.
Die aind 1,4 Millionen Bewohner wur-
den aufgemfen, sich in den kommenden Wochen vorsichtig zu verhalten
und bei einer Eruption in ihren Häusem zu bleiben. IDer Guagua Pichincha liegt etwa zwölf Kilometer auße^
halb der Hauptstadt vor dem 400 Metergrößeren Pichincha.
Foto: dpa
BADEN-WÜRTTEMBERG
Reutlinger General-Anzeiger
Gesetze und Voischriften
in neuer Rechtschreibung
Unruhe und schlechte Luft
Stuttgart, (dpa) Die neue Rechtschreibung wird in der Landesverwaltung zum 1.
Januar 1999 eingeführt. Neue Gesetze, Verordnungen und Vorschriften werden dann
nach den reformierten Regeln verfaßt. Vorhandene Formulare für Briefe, Bescheide,
Urkunden und Vordrucke sollen aber noch
aufgebraucht werden, um Zeit und Kosten
zu sparen. Diesen Kabinettsbeschluß vom
Montag abend teilte das Stuttgarter Innenministerium am Dienstag mit. Auch bestehende Gesetze würden erst dann nach den
neuen Schreibregeln überarbeitet, wenn
dies ohne großen Aufwjind - etwa bei einer
ohnehin geplanten Neufassung - möglich
sei. Für die Schulverwaltung ^ t die neue
Rechtschreibung seit 1. August. Die Erstkläßler leinen sie bereits sei zwei Jahren.
Als einziges Bundesland wird SchleswigHolstein die Rechtschreibreform nach einem Volksentscheid künftig nicht mehr unterrichten.
Jeder siebte Schüler im Südwesten fühlt sich stark belastet
Stuttgart will mehr Geld
aus dem Ausgleichstopf
Stuttgart. (Isw) Stuttgarts Oberbürgermeister Wolfgang Schuster legte am Dienstag ein Rechtsgutachten vor, wonach die
L^deshauptstadt für ihre erhöhten Belastungen als Ballungsraum einen zu geringen Ausgleich aus dem kommunalen Finanzaus^eich erhält. Über eine Korrektur
des sogenannten Spannimgsverhältnisses
wiU man mit der Landesregierung und den
Fraktionen im Landtag verl^ndeln. Als
letztes Mittel schließt Schuster auch eine
Klage vor dem Staatsgerichtshof nicht aus.
Der Gutachter Prof. Ferdinand Kirchhof
(Tübingen) sagte, das Finanzausgleidisgesetz des Landes berücksichtige viel zu wenig die Sonderlasten von Städten mit mehr
als 500 000 Einwohnern.
S t u t t g a r t . (ocEA) Die LehtplSne ea Schulea sollten sich künftig auf das Wesentliche
btischiänken lind »den Kembcstsnd des 'Wissens stSiker herausstellen«, so Kultusnünistcxin Annette Schavan !bei der Vorstellung einer Studie zur Aibeitssituati<»i vom Schflleiinnea und Schülern in Baden-Wütttembüg. Schavan mahnte am Dienstag in Stuttgart, die
moderne Schule müsse aber auch Etziehiungsäele wie Ausdauer, Kcmzentration, Venuatwortungsbeieitschaft und Belastbarkeit einfordern.
Jeder siebte Schüler fühle sich von den
Anforderungen in seiner Schule und der
Lehrsituation stark belastet. Dies ist das
Ergebnis der repräsentativen Studie im
Airftrag des Kultus- und des Wissenschaftsminjsteriums unter rund 4 300 Gymnasiasten, Real- und Hauptschtilem von der
sechsten bis zur achten Klasse. Ein Vergleich der Schularten mache deutiich, daß
Hauptschüler die höchsten Bdastimgswerte zeigten.
In allen Schularten beschwert sich weit
über die Hälfte der Schüler über Unruhe
imd schlechte Luft im Klassenzimmer. »Offenbar wird nach Auffassung der Schüler
zu wenig für die äußeren Lembediugungen
in den Klassenzimmern getan«, lautet die
Schlußfolgerung.
»Positives Klima«
wies indes die Kritik am Lehrerverhalten
zurück. Von der Kultusministerin forderte
er stattdessen mehr Unterstützung und eine
bessere Ausbildung für die Lehrkräfte.
»Wer zufriedene Schüler haben will, muß
auch bereit sein, entsprechende Ressourcen
dafür zur Verfügung zu stellen.« Schavtn
sagte, um bessere schulische Lembedingungen zu erhalten, müsse fortan ein »positives emotionales Klima« aufgebaut wer^
den. Die Leiirer müßten mehr »wertschätzendes Verhalten« zeigen und sollten Schüler nicht kränken.
Hauptschtiler identifizieren sich der Untersuchung zufolge am wenigsten mit ihrer
Schule und haben häufiger Erfahrungen
mit schwierigen Lebensereignissen wie
dem Verlust von Angehörigen. Insgesamt
scheinen Hauptschüler unsicherer zu sein
und sich in einer schlechteren Position zu
fühlen. Im Gegensatz dazu identifizieren
sich Gymnasiasten am stärksten mit ihrer
Schule. Allerdings beklagten sie sich am
häufigsten über Verunglimpfung durch
Lehrer imd über Ungerechtigkeit.
Generell würden in allen Schulformen in
erster Linie das Verhalten der Lehrer imd
Ausstellung historischer Hölzer In Pforzheim
in zweiter Linie Druck der Eltern als belastende Faktoren empfunden. Die MinisteInteressiert betrachtet dieser Besucher der weise das Atter von bis zu 3 000 Jahre alten
rin wertete die Ergebnisse der Studie insgeAusstellung »Kalender im Holz« in der Spar- Mammutbäumen aus der Region Nordsamt jedoch als »klares Zeidien für das po- Allein gelassen
i<asse Pfofzheim eine Scheibe eines subfossi- schwarzwald sehr präase ermitteln. In der
sitive Klima« an den Schulen im Land. Inlen Eichenstammes, der in der Zeit von 5033 Pfoizheimer Schau, die bis zum 15. Oktot)er in
teressant sei, daß auf die direkte Stege
Die Oberschüler gaben in dem Fragebo- bis 4884 v. Chr. gewachsen ist. Die schwerge- der örtlichen Sparkassen-Hauptslelle zu sehen
nach ihrer Belastung durch die Anforde- gen auch eher an, Schwierigkeiten mit wichtige Holzscheibe ist eines der ältesten Ex- ist, werden Fundstüake von römischen Brükrungen der Schule zwei Drittel der Schüler nicht erklärten Aufgaben im Unterricht zu ponate der Pforzheimer Ausstellung, die am ken und mittelalterlichen Fischereianlagen somittiere Werte zuordneten, was bedeute, haben. Sie fühlen sich der Studie zufolge Montag abend eröffnet wurde. Anhand der wie Holzpfeiler ausgestellt Sie wurde in Zudaß die schulische Belastung für die mei- von den Pädagogen stärker kontrolliert. großen Holzscheiben können die Besucher Sctmmenart>eit mit Universitäten in Badensten kein Problem darstelle.
Andererseits b&agen sie einen Mangel an beispielsweise erfahren, wie das Alter von Bäu- Württemtjerg und dem Archäologischen InstiDer Sprecher der Gewerkschaft Erzie- unterstützenden Lemtips von den Lehr- men bestimmt werden kann. Mit Hilfe der Jah- tut Hemmenhofen am Bodensee zusammer»Foto: dpa
resringe konnten Wissenschaftler beispiels- gesteltt
hung und Wissenschaft (GEW), Ulf Rödde, kräften.
Motorrad-Boom im Südwesten
Kasper gegen Ethik
als Wahlpflichtfach
Statistiker zählen mit 453 600 Krafträdern so viel v(ie noch nie
S t u t t g a r t , (dpa) Einen neuen Zulasstmgsrekord an Motonädem gpibt es in Baden-Wüxttembe]%. Das Statistische Landesamt verzeichnete am Stichtag 1. Juli rund
453 600 Motorräder mit amtUchem Kennzeichnen.
Damit wurde der bisherige Höchststand
1956 mit fast 428 000 Motorrädern überschritten. Damals konnten sich allerdings
nur wenige Menschen ein Automobil leisten. Noch bis 1957 waren in Baden-Württemberg mehr Motorräder als Personenwagen angemeldet.
Mit dem Siegeszug des Pkw in der Zeit
des Wirtschaftswunders begann ein stetiger Rückgang des Motorradbestandes bis
hin zu einem Tiefstwert von etwa 35 900
Fahrzeugen 1971. Dann wurde die Attraktivität des Motorrads als Hobby- und Freizeitfahrzeug entdeckt, imd die Zulassungszahlen stiegen wieder an. Die Zahl der Mo-
Gramm Alkohol pro Tag bei Männern und
30 bis 40 Gramm bei Frauen seien gesundheitliche Veränderungen insbesondere des
Herz-Kreislauf-Systems imd auch eine erhöhte Tumorrate zu erwarten, berichtete
Götz Mundle (Tübingen). Neben den rein
körperlichen Schäden komme es bei ungefähr fünf Prozent der Bevölkerung zur
Sucht. Dafür seien soziale, psychologische
und biologische Mechanismen mitverantworüich.
Mäßiger Alkoholgenuß - ein Drink pro
Tag bei Frauen, zwei bei Männern - könne
die Sterblichkeit an koronaren Herzerkrankungen senken, sagte Rolf Großklaus (Berlin). Die dabei wirksamen Substanzen - sogenannte Antioxydantien - könnten jedoch
in weit höherem Maße durch Obst, Gemüse
oder schwarzen Tee zugeführt werden als
durch alkoholische Geträrfce, Wegen der
verschiedenen Gruppen, die eLi erhöhtes
Risiko für bestimmte Organerkrankungen
aufwiesen oder in besonderem Maße suchtgefährdet seien, könne keine allgemeine
Empfehlung zum regelmäßigen Alkoholkonsum ausgesprocheii werden.
Auf der Flucht vor der Polizei in den Tod gerast
Auf der Fluchl vor der Polizei ist am Dienstag
morgen ein 42 Jahr&alter Autofahrer in Mannhelm in den Tod gerast. Er war zunächst mit
hohem Tempo an einem Streifenwagen vorbeigefahren. Als dlo Polizisten die Verfolgung au^
nahmen, schaltete er das Licht aus. Dann raste
der Mann mit seinem Wagen ungebremst gegen ein Fahrzeug, das auf einem Waldweg abgestellt und dessen Fahrer gerade in den Wagen gestiegen war. Der Raser starb an der
Unfallstelle, der andere Mann erlitt leichte Verletzungen.
Foto: dpa
- * -. -^-"
Heftiger Streit um Status der Floriansjunger in der Stadt Ulm
U l m . (Isw) Die Ulmer Feuerwehr bleibt noch eine Mischform aus hauptamtlichen
vorerst ohne Kommandanten. »Eine Aus- und freiwilligen Feuerwehrkräften.
Ulm ist seit Anfang der 80er Jahre von
schreibung der Stelle ist noch nicht absehbar«, sagte Marlies Gildehaus, Pressespre- der Einwohnerzahl ekie Großstadt und
cheiin der Stadt Ulm, am Dienstag. Derzeit müßte deshalb über eine voUeinsatzf ähige
werde die Wehr vom stellvertretenden Kom- Berufefeuerwehr verfügen. Das bedeutet
aber etwa 30 Berufsfeuerwehrleute zusätzmandanten HansjSrg Prinzing geführt.
lich einzustellen und zu bezahlen. Doch es
Hintergrund ist ein Streit zwischen dem gibt vom Innenministerium eine Ausnahehemaligen Feuerwehrchef Karl-Heinz megenehmigung, weil die Wehr sich nach
Schneider (42) und der Stadt. Schneider Mitteilung der Stadt in. ihrer bisherigen
war im Juni vorläufig vom Dienst suspen- Form bevrährt hat. Derzeit sind 47 Berufediert und Ende September vom Ulmer feuerwehrmänner und rund 440 Mitglieder
Stadtrat seines Amtes enthoben worden. der freiwilligen Feuerwehren bei Notfällen
Als Grund wurde die Zerrüttung des Vei^ einsatzbereit.
Schneider hat gegen seine Suspendiehältnisses zwischen dem Kommandanten
und seinen Mannen angeben. Schneider rung Klage beim Vöwaltungsgericht Sigwurde eine SteUe im baulichen Brand- maringen eingereicht. Eine ä s t e Entschei• düng im Eilverfahren ging zugunsten der
schutz der Stadtverwaltung angeboten.
Wie Gildehaus mitteilte, ist der Grund Stadt aus. Schneider, der noch bis Ende
für das Zerwürfnis der Wunsch Schneiders, Oktober in Urlaub ist, sagte der dpa, die
in Ulm eine reine Berufefeuerwehr zu eta- Sache müsse weiter rechtlich gepriüt werblieren. Derzeit gibt es in der Donau-Stadt den.
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Wenn's um Geld geht - Sparkasse s
Erkrankungen durch Alkohohnißbrauch weit unterschätzt
In Statistiken würden nur Erstdiagnosen
aufgeführt, ohne die zugrunde liegende Ui>
Sache zu beachten, s a ^ e Christiane Bode
von der Uni Hohenheim. Diese lauteten
dann auf Lungenentzündung, Leberzirrhose, Sdüaganfall oder Bauchspeicheldrüsenentzündung, ohne daß Alkoholmißbrauch
als tatsächUche Ursache auftauche.
Auch Erkrankimgen der Muskulatur imd
des Kilochens, Krebs im Verdauungstrakt
und wahrscheinlich auch in den weiblichen
Brustdrüsen seien oft auf Alkoholmißbrauch zurückzuführen, Bode kommt zu
dem Schluß: »Die verfügbaren Krankheitsund Sterbestatistiken sind daher als
Grundlage für gesundheitspolitische Entscheidungen imgeeignet.«
Bereits ab Konsummengen von 60 bis 80
Feuerwehr ohne Kommandant
Stuttgart, (dpa) Gegen die Umwandlung
des Religionsunterrichts und des Ersatzfatorräder stieg seit 1990 lun rund 70 Prozent ches Ethik in Wahlpflichtfächer hat sich
und seit 1997 imi über sechs Prozent.
der Rottenburger Bischof Walter Kasper
Bei den Motorradnutzem wurde zuletzt ausgesprochen. Dieser Forderung der Grüein Favoritenwechsel beobachtet. Waren nen stünden die verbindlichen Vorgaben
zunächst schwere Motorräder der Grund der Verfassung entgegen. Wegen der weltfür steigende Bestände, verbuchten jn jüng- anschaulichen Neutralität des Staates sei
ster Zeit vor allem Leichtkrafträder deutli- es dem Ethikunterricht verwehrt, für die
che Zugewinne. Sie benötigen im keinen Wertevorstellungen des Grundgesetzes eine
Fahrzeugbrief und dürfen schon ab 16 Jah- bestimmte Begründung nahezulegen. »Diren gefahren werden. Dabei unterliegen sie lemma« des Ersatzfaches sei, daß es »den
verschiedenen Beschränkungen bei Hub- Rehgionsunterricht in seiner weltdeutenraum, Leistung und Höchstgeschwindig- den und sinnstiftenden Funktion ersetzen«
keit. Seit 1996 wuchs die Zahl der zugelas- soUe, aber grade keine Wdtanschauung
senen Leichtkrafträder um nahezu 58 Pro- und keinen Wahrheitsanspruch verkünden
zent auf rund 55 700.
dürfe. Der Religionsunterricht dagegen
Auch im Vergleich zu den übrigen Kraft- könne den Schülern »eine stärkere Identififahrzeugen erreichten die Motorräder im kation mit den Werten, die dar Verfassung
Berichtsjahr die größte Zunahme. Der Ge- zugrunde liegen, ermöglichen als ein neusamtbestand an Kraftf£ihrzeugen erhöhte trales Unterrichtsfach«. Zudem sieht Kassich um 1,2 Prozent auf etwa 6,69 MUlionen. per praktische Schwierigkeiten. Es gebe
Die Zahl der Lastwagen wuchs um 5,9 Pro- noch kein ordentliches Lehramtsstu(Sum
zent und der Bestand an Pkw um 0,7 Pro- und keine durch Prüfung nachgewiesene
Befähigung für das Fach Ettük.
zent auf rtmd 5,55 Millionen.
Sehr viele Folgeschäden
S t u t t g a r t , (dpa) Erkrankungen durch
AlkoholmiBbraudi werden in den offiziellen
Ericrankungs- und Sterblichkeitsstatistiken
weit unterschätzt. Darauf haben am Dienstag Referenten bei der 5. EmShmngsfachtagung der Gesellschaft für Ernährung in
Stuttgart aufmerksam gemacht.
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Reutlinger General-Anzeiger
Mittwoch, 7. Oktober 1998
und die
Randnotiz
Nicht ohne meine Mann
Die Meisterin als Model: Gedeckte Fartjen für
die Spinnenfrau von heute.
Alle Hände voll zu tun hatte Kreishandweriomeister Wolfgang Sautter (ganz links) damit, den
120 Handwerkern ihre Gesellenbriefe zu überreichen.
GEA-Fotos: Pacher
Von Hans A. Lasslob
Gar nicht früh genug kann man die
lieben Kleinen auf die Fährnisse des
'alltäglichen Lebens vorbereiten, die
man schließlich — doch, doch! — in
vielen Fällen selbst mit verursacht. Also bringt man demNachvmclis mit pädagogisch wertvollem Einsatz der elterlichen Autorität (?) bei, auf dem Weg in
den Kindergarten nur beim Männchen
über die Straße zu gehen; Zeichen geben, warten, bis die Autos halten.
Es soll sogar vereinzelt Eltern geben,
die sich selbst.an diese strengen Sicherheitsvorsch/ifteti halten; solange Sohnemann oder Töchterlein dabei ist. Von
den anderen, die nichts mehr von der
Bedeutung eines Zebrastreifens unssen, wenn sie nur erst hinter dem Steuer sitzen, wollen wir mal nicht reden;
auch wenn sie dem Augenschein nach
eine Mehrheit darstellen, von der politische Parteien demokratischer Machart nur (alp-) träumen.
Die Für- und Vorsorge verantwortungsbewußter Eltern geht aber darüber weit hinav^s: Auch wenn in Reutlingen Wasserflächen und zugängliche
Flußufer nicht gerade besonders häufig
sind, weiß man doch nie, ob der quirlige laufende Meter auf zwei Beinen
nicht einen Durchschlupf und dahinter
die tiefste Stelle findet. Also lernt das
Söhnchen, sich über Wasser zu halten:
eine Kunst, die sovneso jeder beherrschen sollte, um nicht ins Schwimmen
zu kommen; oder eben gerade. Schvnmmen ist ja so gesund.
Schunmmkurs also, im Reutlinger,
Hallenbad Albstraße. Der angehende
Mark Spitz ist schon stolze fünf Jahre
alt, aber die Mami ist besser doch dabei, wenn er sich in der Kabine in seine
Badehose wirft: an die Haken und Netze ßrs Ausgezogene kommt er nicht
ran. Also will Mami mit rein, nur für
die fünf Minuten Umziehhilfe. Aber
nicht ohne Eintrittskarte! Wie bitte?
Nicht ohne Eintritt. Das darf ja doch
wohl nicht...
Darf es auch nicht, meint sogar Necdet Mantar, seit vier Wochen Chef der
»Reutlinger Bäder« mit Büro im Hallenbad Albstraße. Wie er das im einzelnen noch regeln uiird, das muß er sich
noch überlegen; in einem anderen Reutlinger Bad hat man schließlich auch
schon Eltern im Schunmmbecke^ angetroffen, die angeblich »nur zum Umziehen der Kinder« kostenlos reingekommen waren. Trotzdem kann, soll, muß
es einen Weg geben; vielleicht mit
Pfand oder so. und die Mitarbeiter an
dier Kasse wissen das dann hoffentlich
auch.
Noch eine Meisterin als Model: Dieses Kettenhemd in Überlange gefiele auch Tina Turner.
»Was man beherrscht, das macht auch Spaß«
Handwerksgesellen feierten Lehrabschluß in Reutlinger List-Halle — Metzinger Meistermode fürs Auge, warme Worte zum Abschied
Von unserem Redaktionsmitglied
Randolf Jessl
R e u t l i n g e n . (-GEA) Bis vor kurzem
tatisn sie, »was andere meinten, daß richtig
ist für sie«. Jetzt stehen sie in der Verantwortung. »Geduld zu lernen, Mut zu kritisieren und Kraft, etwas zu ändern« wünschte deshalb Krebhandwerksmeister Wolfgang Sautter den gut 120 Handwerksgesellinnen und -gesellen, die am Montag abend
in der ReutUnger List-Halle den Gesellenbrief überreicht bekamen.
Viel Prominenz hatte sich in der List-Heille eingefunden, vaa nüt den jungen Handwerkern den Abschluß ihrer Ausbildung zu
feiern. Richtig für Aufsehen schien aUer-
Ziikunft der Region
Diskussion auf
Dezember vertagt
Reutlingen. (GEA) Die Diskussion
über die Zukunft der Region ist ver^
tagt — bei der Sitzxmg des Planungsausschusses des Regionalverbands gestern in Gomaringen wurden nach Anträgen von CDU und FWV die entsprechenden Tagesordnungspunkte in
(fie Ausschüsse zurückverwiesen, der
Beschlußvorschlag, die Ergebnisse
der Anhörung ziu: Region Stuttgsut
»positiv anzuerkennen«, ganz gekippt. Basierend auf einer landesweiten Umfrageaktion des Stuttgarter
Wirtschaftsministeriums soll das Gremium beispielsweise Stellung dazu
nehmen, ob der Verband künftig die
regionale Verkehrsplanung, die regionalbedeutsame Wirtschaftsförderung
oder die Abwicldung übergreifender
Förderprogramme übernehmen soU
(Die Beschlußvorschläge dazu lauteten im übrigen auf »Ja«). Darüber
wird nun, genau wie über ein gnmdsätzliches Votum zur Region, erst in
der Sitzung im Dezember diskutiert
und entschieden. Deutlich wurde bei
der Aussprache, daß eine breite Front
nicht begeistert ist von dem Vorschlag
der Landräte, die Aufgaben der Regionalplanung künftig einem Zweckverband zu übertragen und den Regionalverband insgesamt aufzulösen (Der
GEA berichtete).
dings nur die grüne Landespolitikerin Annemarie Renz zu sorgen. Als der stellvertretende löreishandwerksmeister Harald Herrmaim die Reutlinger Abgeordnete im Landtag von der Bühne aus begrüßte, ertönte aus
den Reihen der Gesellen ein einzelner Ausruf, der imdefinierbar in der Mitte zwischen einem angeödeten »Bäh« und einem
anerkennenden »Hey« lag.
Von diesem schrägen Zwischenton abgesehen, war Harmonie und Optimismus angesagt. Kreishandwerksmeister WoHgang
Sautter tat das Seinige dazu. Er beschwor
die jungen Leute, dem oft gering geachteten
Handwerk seinen Stellenwert zurückzugeben: »Es gut, den Nutzen des Handwerks zu
verteidigen!« Die jungen Handwerker hät-
ten allen Grund, selbstbewußt zu sein. Ihre
Ausbildung sei die beste Voraussetzimg,
um nicht in die Arbeitslosigkeit abzudriften. Und auch ein interessanter ArbeitsaUtag sei gewährleistet, denn: »Was man beherrscht, das macht auch Spaß!«
Dies bewiesen im Anschluß an Sautters
Rede Meisterschülerinnen im Schneidei>
handwerk aus Metzingen. Sichtlich mit
Freude präsentierten sie ihre eigenen Kreationen auf dem Laufsteg.
Da gab es noble Cocktail-Kleider, dezente Hosenanzüge, flippige Party-Klamotten
und elegante Abendkleider zu bestaimen.
Bei einem besonders ausgefallenen »Kettenhemd« gurgelte selbst Tina Turner vom
Band: »I think it's pretty« (Ich find's
hübsch).
Die 120 Gesellinnen und Gesellen brachten den Guckkasten der List-Halle dann
fast zum Überlaufen. Aus den Händen von
Handwerkskammerpräsident Günter Hecht
und dem Kreishandwerksmeister erhielten
die jungen Leute ihren Gesellenbrief. In einem kurzen Schlußwort dankte die frisch
gebackene Bäckergesellin Michaela Woltf
im Namen aller den Ausbildern in den Betrieben und den Schulen.
Das Jugendorchester blies daraiifhin
zmn Angrifl: »Rock arovmd the clock«, hieß
der Musiktitel. Ob das als Aufruf ziur ganztägigen Party oder zur ganztägigen Maloche gemeint war, das zu bevurteUen, blieb
jedem einzelnen im Saal überlassen.
»Wieder Priorität für die Stadthalle«
CDU im Gemeüiderat will Entscheidung für »zentrale Zukunftsaufgabe« vorantreiben
rung zum Betrug« (Dieter Faßnacht) darstelle. Akuten Handlungsbedarf gebe es
R e u t l i n g e n . (-GEA) Alle reden von der aber vor allem bei der Stadthalle.
Stadthalle. Aber mit dem Weg, der daMn
fuhren soll, ist ziunindest die CDU-Fraktion Schlingernder Prozeß
im Gemeinderat »im Moment nicht so sehr
glücklich«. Die Diskussion, so gestern die
»Knackpunkte« des schlingernden EntFraktionssprecher Andreas vom Scheidt als scheidungsprozesses, so sieht es im wesentVorsitzender sowie Dieter Fafinacht und In- lichen auch die Öffentlichkeit, sind auch
ge Villforth bei einer Pressekonferenz in ih- aus der Sicht der CDU die Wohnbebauung
rem ausgedünnten Fraktionszimmer im Rat- Echazpassage, das »Krankenhäusle«, Erinhaus, bewege sich seit dem Sommer »mehr nerungsstätte des stadtheiligen Sozialreforauf Nebenschauplätzen«. Der Gemeinderat mers Gustav Werner, schließUch aber auch
habe »ein bißchen die Zielrichtung Stadt- die »Altstadtansicht«, die sich die Christhalle« aus den Augen verloren. Einzige Er- demokraten nicht »zubauen« wollen.
kenntnis nach diesem Sonmier: Stadthalle,
Just dieser Tetzte Aspekt ist in den städteGroßkino, vielleicht eine Einkaufs»mall«, baulichen Planspielen der Kommunalpolidas sei alles ziemlich eng geworden und die tiker bisher kaum aufgetaucht. Und ist»
Stadthalle als »Kemziel« der Veranstaltimg doch nicht ohne Brisanz: »Vorgestellt«, so
gerate an den Rand des Geschehens. Das Andreas vom Scheidt gestern, habe man
müsse der Gemeinderat, möglichst im Ein- sich beim Thema Stadthalle immer ein Fovernehmen mit allen Fraktionen, jetzt rum auf der freien Fläche, mit einem Ausschleunigst bereinigen.
lauf für »zum Beispiel Theaterbesucher«,
die zwischen den Vorstellungen nicht in eiDie Stadthalle ist nicht das einzige The- ner geschlossenen Ladenpassage und in eima, mit dem sich die Christdemokraten in ner zugepflasterten Echazaue spazieren geden Sommerwochen und im Trubel des hen wollen, sondern frische Liift und schöBundestagswahlkampfes in eigenen Klau- ne Aussicht suchen.
suren befaßt haben. Dazu gehören auch das • So oder so: Der Gemeinderat müsse die
leidige Thema der Umgründung der Stadt- »richtige Reihenfolge« des Projektes wiewerke, die einstweilen verpatzte Oststadtli- der herstellen, finden die CDU-Gemeindenie des Stadtverkehrs und die aus ihrer räte. Dies bedeute für sie, zunächst zu kläSicht ebenfalls verkorkste Entscheidimg ren, wo auf dem alten Bruderhausareal die
zur Einführung der einkommensabhängi- Stadthalle stehen soll und »ob und wie« die
gen Kindergartengebühren, die jetzt schon Echazpassage in die Pläne eingebunden
für Zoff sorgt und geradezu »eine Aufforde- werden kann. Der ECE-Entv/urf einer GeVon Jens Boysen
Erhoffte Belebung ist eingetroffen
samtplanung sei »wirklich toll« (vom
Scheidt), aber es »paßt alles nicht zusammen«. Einscliließlidi der Frage zum »Krankenhäusle«: Ist es noch ein »würdiges«
Denkmal für den großen Sohn der Stadt?
Ist es in eine Bebauung ohne Ansehensverlust für Gustav Werner und ohne städtebauliche Qualitätseinbuße zu integrieren
und gewollt? Dies sei nicht abschließend
geklärt, behauptet die CDU. Auch nicht —
»auch wenn alle davon reden« — ob eine
Versetzung des historischen Gebäudes
technisch möglich und finanzierbar »wäre«.
Noch kein Antrag für Eönobau
stattdessen habe die Stadt zwar einen
Baubeschluß für ein Großkino, aber bislang
noch nicht mal einen Bauantrag. Da sei »in
Wirklichkeit gar nichts vorgeplant«. Insofern, so die Räte mit sichtlichem Kummer
über das eigene Unvermögen (»das war
wohl eine falsche Entscheidung«), brauche
der Gemeinderat auch die Baugenehmigung für den Kinostandort gar nicht zurückzunehmen. Der sei »im Augenblick sowieso nicht realisierbar«.
Der Fahrplan jetzt, wenn's nach der CDU
geht: Prioritäten wieder geraderücken, also
Vorrang für die Stadthalle, Detailfragen
(Krankenhäusle, Echazpassage, Kino) in
der weiteren Rangfolge festlegen und dann
endlich einen Ardütektenwettbewerb ausschreiben.
Von h u n d e r t A r b e i t s l o s e n w a r e n i m S e p t e m b e r 1 9 9 8
Deutlich weniger Arbeitslose in der B ^ o n — Quote im September 6,7 Prozent — Guter Stellenmarkt
R e u t l i n g e n , (aa) Im September ist die
Zahl von arbeitslosen Menschen im Arbeitsamtsbezirk Reutlingen — er umfaßt die
Landkreise Reutlingen und Tubingen —
deutlich zurückgegangen. 15118 Mitbibrgcr
waren Ende September arbeitslos gemeldet,
563 weniger als noch im August imd 1916
weniger als im September 1997. Die Arbeitsloscnquotc liegt jetzt bei 6,7 Prozent, Arbeitsamtsdirektorin Karin Oppcrmann sieht
sich bei dieser Entwicklung in ihrer im August gemachten Prognose bestätigt: Der
Hauptgrund für die Abnahme von Arbeitslosen liegt an den verstärkten Personaleinstellungcn nach dem Ende der Betriebsferien,
Auch der Stellcnmarkt hat sich im September verbessert. Insgesamt wiuden dem Arbeitsamt 1 405 neue Stellen gemeldet, rund
zweihundert mehr als vor einem Monat.
Im September meldeten sich insgesamt
2 197 Menschen arbeitslos. Dagegen koimten sich aber 2 760 Personen aus der Arbeitslosigkeit verabschieden. Zum Monatsschluß bilanzierte das Arbeitsamt 15 H8
arbeitslose Männer und Frauen. In den ver-
gangenen vier Wochen gingen beim Arbeitsamt Reutlingen und seinen Geschäftsstellen Tübingen, Münsingen und Bad Urach insgesamt 1 405 neue Stelionofferten
em. Jede dritte neu gemeldete Stelle betraf
emen Angestelltenberuf. Zum Monatsende
gab es noch 2 232 Stellenangebote, rund 650
mehr als vor einem Jahr.
Besonders gefragt ist derzeit qualifizier^
tes und erfahrenes Büropersonal. Aber
auch gut ausgebildete Warenkaufleute finden momentan einen recht günstigen Markt
vor. Ebenso haben jüngere Metall- mid
Elektrofacharbeiter gute Chancen, in Industrie und Handwerk einen entsprechenden
Platz zu bekommen.
Sehr problematisch dagegen sieht die Lage für Ungelernte aus. Für cUese Personengruppe bietet der regionale Arbeitsmarkt
immer weniger Stellenangebote an. Eine
Folge dieser Entwicklung ist, daß die Zahl
von Arbeitslosen ohne Berufsausbildung
ständig steigt. Um diesem Trend zu begegnen, führt das Arbeitbamt Reutlingen in
Zusammenarbeit mit verschiedenen fach-
kompetenten Trägem laufend geeignete
Fortbildungskurse durcDerzeit werden durch die örtliche Arbeitsvei-waltung rund tausend Personen in
zahlreichen Vollzeitle' 'gangen beruflich
fortgebildet und dabei auch finanziell unterstützt. Seit Jahresbeginn haben allein
267 Teilnehmer in Metallberufen eine Fortbildungsmaßnahme bef .nnen.
Den Arbeitsvermittlera gelang es, 971
Menschen in Lohn und Brot zu bringen. Außerdem fanden wieder "iele Arbeitsucliende über den elekti-oni«" hen SteUen-Informations-Service (SIS) v.aie neue Tätigkeit.
Dieses Selbstinformationssystem ist in allen Geschäftsstellen d»s Arbeitsamtes installiert. Es kann abei auch rund um die
Uhr über die Adresse: http://www, arbeitsamt.de im Internet genatzt werden.
Die Kurzarbeitersituation hat sich im
September etwas versfihlechtert. Im vei^
gangenen Monat arbei-eten 178 Personen,
37 mehr als im August verkürzt. Die weitaus meisten Kurzarbei t r (80 Prozent) gab
es dabei \vieder im Bereich der Zahntechnik.
Oferdmger Rat tagt
Reutlingen-Oferdingen. (a) Der Oferdinger Bezirlägemeinderat kommt am Freitag,
9. Oktober, um 19.30 Uhr im Sitzungssaal
des Oferdinger Rathauses zusammen. Auf
der Tagesordnung steht unter anderem: Die
Kanalauswechslung Clemensstraße, Mittelstädter Straße und In der Vorstadt (Baubeschluß und Arbeitsvergabe); die Erfassung
von Kulturdehkmälem in Oferdingen; der
Haushalt 1999.
40
Männer
Langzeitarbeitslose fSSBBBBBBBSBBBI^KKM'
1-
1
a
'
:>
55 Jatife und älter
Angestellte
.2S
T^~^^^^^
unter 25 Jahren
mitTeilzeitwunsch
GEA-Gmfik
25
41
BB^^^^^^Entf^B
Arbeiter
Ausländer
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•••;• " f ^ j V , •
10
••
16
1
,20^
-30
40
^Q.
60
Die Arbeitslosigkeit nahm im September gen liegt bei 5,3 (Vormonat 5,6) Prozent.
Der Landkreis Reutlingen vei'zeicimete
in allen Dienststeilen des Arbeitsamtes
Reutlingen ab. Aufgesplittert nach den ein- eine Quote von 6,6 (6,8) Prozent, der Landzelnen Bezirken er^bt sich folgendes Re- kreis Tübingen von 6,8 (7,1) Prozent. Die
sultat; Im Hauptamtsbezirk Reutlingen ver- Arbeitdosenquole für den Arbeitsamtsbeänderte sich die Quote von 7,2 auf 7,0 Pro- zirk Reutlingen lag bei 6,7 (6,9) Prozent und
zent. In Tübingen fiel sie von 7,1 auf 6,8 für den Landesarbeitsamtsbezirk BadenProzent. Die errechnete Quote für Münsin- Wüittemberg ebenfalls bei 6,7 (6,9) Prozent.
10'
KEUTLINGEN
Mit^och, 7. Oktober 1998
WoctTenmarkt
Mit einer Neui^eit wartete Werner
Jaschke, ^xperirtientierfreudiger Gärtner
aus Eningen, am Dienstag auf dem Reutlinger Wochenmarkt auf! »Neuseeländer
Spinat« heißt das neue, 'eigentlich alte
Öemüse, das mit dem Spinat gar nicht
verwandt ist, aber genauso zubereitet
•wird. Wie freudig wachsendes Gestrüpp
präsentiert sich das Grünzeug, von dessen dicken Stengehi die Blättchen abgezupft werden müssen. Die sind etwas fe-ster und Heischiger als die von Spinat,
sollen aber kräftiger im Geschmack sein.
200 bis 250 Gramm empfielt der Gärtner,
der das Bio-Gemüse zum Kilopreis von
4,80 Mark anbietet, pro Person. Hierzulande soll das Gemüse früher auch gerne
inden Gärten angebaut worden sein, weil
es im Sommer nicht schießt imd ständig
nachwächst. Manche Kürbisse auf dem
Wochenmarkt hätten auch noch etwas
wachsen dürfen.
Die Familie der Kürbisse präsentiei;t
sich formen-, färben- und sortenvielfältig. Vom kleinsten Zierkürbis bis zum
Gelben Zentner ist das Spektrum groß,
•wobei der meistangebotene Gelbe Zentner ein richtiger AUrounder ist. Es gibt
ihn scheibchenweise zum Kilopreis von "
2,- bis 3,90 (bio) Mark. Die orangefarbenen Hokkaidos kosten 4,80 Mark. Zudem
läßt sich aus Kürbis mehr machen, als
ihn nur süß-sauer einzukochen. Aus Kürbis lassen sich leckere Suppen, Gratins
und Gemüsebeilagen zaubern, zudem
macht er nicht viel Abfall. Wenn die äußere harte Schale und die Watte mit den
Kernen entfernt sind, kann man das mehr"
oder weniger gelbe bis orangä^bene
Fleisch als leckere Strudelfüllimg oder
für Rohkostsalate raffeln, fein oder grob
in Würfel schneiden fürs Gratin oder zu
Saft verarbeiten. Hokkaido-Kürbisse
werden übrigens nicht geschält, ihre har^
te Schale wird beim Kochen weich.
Fteiluftkino un Nieselregen
Feuchte Premieie bei Open-air-Veranstaltung im Schafstall
B e u t l i n g c n . (c3Ea)BeiderPrauiexeder
ersten Open-aw^Veranstaltunl; im Sisdtteil
Hohtmch/Schabtall spielte äles mit, mir
da5 Wetter nicht Die naSkahe Wi^enmg
zwang die Vetwistalter »auf Sparflamme«
und zudem auch noch weitgehend unter
Dach.
Die Organisatoren vom Stadtteilbüro der
Mobilen Jugendarbeit, der Arbeitskreis
Hohbuch/S<maf5tall, die Stadtjugendpflege und der Jugendfilmclub hatten sich viel
vorgenommen. Wohlwollend unterstützt
und mitgetragen von der Stadt und von
Bauträgem. Laut Uli Schubert, Mitarbeiter
im Stadtteilbüro vor Ort, wollte man auch
mit dieser Veranstaltung »den Walter-Giropius-Platz, als Zentrum des neuen Wohngebietes, öffentlichtir machen für Begegnung
und Kultur.«
Es könnte »ein weiterer Baustein zur allgemeinen Belebung« werden.^Und ein Versuchsballon, der die Frage »kommt es an«
beantworten sollfeDazu Heß man den »Ballon« um 17 Uhr steigen, als ab 17 XJhr die
Partyband »last Bandidos« in -»Jimmy's
Bar« loslegte wie die Feuerwehr. Die vier
Vollblutmusikcr mit Sängerin begeisterten
die dicht gedrängt sitzeäiden ZuhOrer mit
ihrem Repertoire. Leider aber nicht, wie geplant, unter freiem Himmel, sondern »nur«
imter Dach.
Den »Bandidos« war es dann auch egal.
Sie verteilten Süßigkeiten an die Kleinen
und wollten laut ihrem Bandleader Michael
Nübd mit ihrer Musik einfach nur Spaß
bereiten und Freude machen.
»Ganz oder gamicht« lautet der Titel'des
Films, dessen Vorführung ab 20 Uhr vorgesehen war. Der kühlen Temperatur'und
dem Nieselregen zum Trotz fand er dennoch »ganz« statt. Die Großleinwand natürUch im Freien, die 40 bis 50 Besucher —
es müssen wohl bei der miesen Witterung
lauter Film-Enthusiasten gewesen sein —
saßen dichtgedrängt und dennoch fröstehid
unter den Arkaden. Rechtzeitig — ein Anwohner hatte während d& Filmvorfülmmg
per Polizeirufvergebhch versucht, ein früheres Ende zu erzwingen — war um 22 Uhr
Schluß.
Am Ende war aus Open air fast ein Ihdoor
geworden. Die Organisatoren hatten das
Küchentip
Für ein Bisotto con bitole, zu deutsch
Msotto mit Mangold, braucht man 350
Gramm Kürbis,, eine .Kartoffel, 200
Gramm Mangoldblätter, eme kleine
Zwiebel, 200 Gramm Reis, 60 Gramm
Butter, etwas geriebenen Parmesan, einen Brühwürfel und für den der mödite,
etwas trockenen Weißwein,
Kürbis und Kartoffel in kleine Würfel
schneiden, Mangold in Wasser kochen,
abtropfen lassen und grob zerschneiden.
Gewrtofelte Zwiebel in etwas Fett glasig
dünsten, Kürbis und Kfirtoffelwüifd dazugeben und aljes zusammen" etwa fünf
Minuten weiterdünsten. Reis und Mangold hinzufügen, würzen. Im Ofen nicht
zu weich koaaen und zwischendm-ch immer wieder etwas Brühe (und Weih) angießen. Vor dem Senderen Risotto mit
restlichem Fett verrühren und mit Parmesan betreuen.
Hier noch ein paar Preisbeispiele,
wenn nichts anderes angegeben in KÜo. gramm.Gemüs«: Artischocken^ Stück 2,90
bis 3,90; Auberginen 7,80, Kraut 2,- bis 3,(bio); Kresse, 100 Gramrn 2,- bis 2,90 (bio);
Mangold 5,60 bis 6,40 (bio); Steinpilze,
100 Gramm 3,90; Spinat 4,- bis 6,40 (biü).
Obst. Äpfel 2,50 Ws 5,40 (bio); Quitten
3,-; Walnüsse 7,- bis 8,-; Zwetschgen 3,50
bis 5,80. ,
-jsg/GEA-Foto:jsg
Rlrntnthuslasten oder was sonst: Opetvai^Kino im Sohafetall," aber alles im Regen:.. Foto: cza
Beste daraus gemacht und nahmen das, der
Veranstaltung total abträgUche Wetter mit
Humor, sahen den »Versuchsballon« als
»Nur eine Scheinlösung«
Ludwigsbuig g^en zwei Hochschulstandorte — Für die Karlshöhe
R e u t l i n g e n / L u d w i g s b u x g . (-Ib) sen ziirückhaltend am Rand der, Diskussion
In der Pressemitteilung der Fachhochschule belassen, wird von den Ludwigsburgem
für Diakonie auf der Ludwigsburger Karls- vorsorgUch abgdehnt mit dem Hinweis auf
höhe ist von der »Uaxen kirchlidien Aus- den Zustand der bestehenden Bauten imd
richtung« einer künftig gemeinsamen Fadi- die Notwendigkeit eines FH-Neubaus unter
hochschule die Bede. Gemeint ist die Auflö? der Achahn.
sung des Standorts Reutlingen, also der hieDie Karlshöhe hingegen biete sich mit ihsigen Fachhochschule Sozialwesen.
ren »baulichen und sonstigen GegebenheiDie Reutlinger FHS zeichnet sich unter ten« für einen gemeinsamen Standort an.
anderem durch eine stärkere fachliche als Auf die Notwendigkeit von Neubauten dort
theologische Ausrichtung aus imd veiisoiTgt —• denn die bestdienden Gebäude reichen
auch nichtkirchUche Einrichtungen mit So- nicht für weitere 200 Studierende plus
zialarbeitern im weiteren Sinne; sogar mit Lehrpersonal — wird nicht näher eingegankatholischen. Im Gegensatz zur Reutlinger gen.
Schwester-Hochschule an der RingdbachAusführHcher geht die Karlshöhe auf die
straße akzeptiert,^ ja begrüßt die Leitung Konzeption der Landeskirche als dem
der Karlshöhe, die sich hauptsächlich der wahrscheinlich künftigen Träger ein, auf
Ausbildung von Diakonen widmet, eine die Wirkung gemeinsamer AusbUdimg von
entsprechende Entscheidung des Oberkii^ Diakonen imd Sozialarbeitern gegen den
chenrats (der GEA berichtete) für einen ge- »verhängnisvollen Trend..., daß Kirche
meinsamen Standort Ludwigsburg.
imd DiEikonie immer mehr auseinanderdrifJn seiner Stellungnahme bezeichnet der ten«. Vom Wir-Gefühl ist die Rede, das aus
Verwaltungsrat der Ludwigsburger Ein- den gemeinsamen Studien und dem Evanrichtung das Reutlinger Modell einer ge- geUum als gemeinsamer Quelle erwachse;
meinsamen Hochschule auf zwei Stand- vorderhand dürfte von Wu>Gefülu zwiorten als »Scheinlösimg«. Ein gemeinsamer schen Reutlingen vmd Ludwigsburg allerStandort, von der Reutlinger FH Sozialwe- dings kaum die Rede sein.
Persönliches
Jürgen Vatter, Richter am Reutlinger
Amtsgericht, Mitglied
beim Sport-' und
Schwimmverein (SSV)
Reutlingen und dort
seit 45 Jahren aktiver,
aber auch vereinspolitisch engagierter Vorturner, wurde beim
jüngsten Vereinsanlaß
von Vereins-Vizepräsident RoK Pomm6e
und dem Präsidenten des SSV, dem badenwürttembergischen Verkdusminister Hermann Schaufler einer besonderen Würdigung unterzogen. Vatter hat in seiner über
vier jEihrzehnte dauernden Vereinskarriere
nicht weniger als 40 Sportabzeichen und 42
Mehrkampfnadeln erworben und »ein Ende
seiner sportlichen Ambitionen« sei überhaupt nicht abzusehen, lobte Pommöe vor
versEmundter Mannschaft. Das ist ungewöhnliche: Wie Jürgen Vatter haben sich
nur 14 Mäimer und eine Frau in BadenWürttemberg für eine gleich hohe Ordensflut ins Zeug gdegt. Der emsige Sportler
(»ich bin ein Sprinter«) hat von 1965 bis '85
die Leichtathletikabteilung des Vereins geleitet und wesentlich zum Erfolg difeser Abteilung beigetragen, aus der schon vide
Landesmeister hervorgingen. Sdber nahm
er inzwischen an 500 Sportfesten in 1300
.Einzddisziphneriteil. ,
-hh
am Straßenrand klatschten ob des schönen
Bildes und der Musik der Kapelle vid BeiHedw^;ia»tll?!T]ii-ägP';Rlögdbachstraße
fall.
-„. -... ,Einige der Teilnehmer spürten nach ihrer 225 in ReüÜihgeri; kann heutd ihren 90. GeAuftritt beim Volksfest
Ankunft die fünf Kilometer lange Strecke ' burtstägfdem. Geboren wurde sie im Jahr
in den Beinen. Aber im Bierzdt war dann 1908 in der Nähe von Öäiizig. Ihr Mann RoAls TrachtenkapeUe wurde der Musikver- schnell die Anstrengung vergessen.
wk bert st,ammt ebenfalls von dort, sie hatten
ein Betzingen zum großen Festumzug zum
zusammen vier Söhne. Zusanmien mit der
Cannstatter Wasen eingeladen. Aufstellung
Schwiegermutter bewohnten sie ein kleines
war für die Musiker auf dem Spor^latz. Nach Weikersheiin
Häuschen. Durch die Kriegswiixen kam d Geklddet in Betzinger Tracht konnten sich
niges Leid auf die Familie zu. Die Heimat
Auch in diesem Jahr wurde vom Bronn- mußte verlassen werden, da ihr Mann im
die Betzinger der Aufmerksamkeit der Zuweiter Freundeskreis »Frohsinn im Alter« Krieg war, lastete die ganze Flucht mit den
schauer sicher sein.
Auch eine Trachtengruppe aus Männern, eine Tagesfahrt durchgeführt. Mit von der vier kleinen Kindern und der SchvnegerFrauen und Kindern waren mit von der Pai^ Partie waren MitgUeder des Handarbdts- mutter auf ihren Schultern, Nach einem
tie. Daß zwd kleine Mädchen vom Schwä- kreises Reutlingen. Mit dem Bus ging es auf Lageraufenthalt in Dänemark kam die ganbischen Albverein eine Tracht geliehen be- der Autobahn vorbd am Hohenasperg über ze Familie über die Sammd- und Verteillakamen, hat die Betzinger besonders ge- die Jagsttalbrücke nach Weikerdieim zur ger Biberach und Münsingen auf die
Besichtigung des altehrwürdigen Schlos- Schwäbische Alb nach Geisingen. Ihr Mann
freut.
Als die'Nummer 45 im Zug, vor sich den ses. Für den Nachmittag stand Bad Mer- Robert ist nicht niehr aus dem Krieg zuTrachtenverein Eddweiß, ebenfalls in Bet- gentheim auf dem Progranam. Wegen ein- rückgekommen u n d g ü t weiterhin als werzinger Tracht, führte der Weg in Richtung setzenden Regens gab es aber nur eine Teil- mißt. Da die Söhne berufsbedingt in Riches tung Reutlingen zogen, folgte sie im Jahre
Cannstattet Wäsen. Die viden Zuschauer besichtigung,
1955 nach, zuerst nach Ohmenhausen und
dann nach Reutlingen. Während des Aufenthalts in Ohmenhausen war sie sehr vid
im Gememdewald tätig, was, wie sie heute
immer wieder sagt,
sie so gesund gehalten hat. Li den Jahren
87/91 hatte sie einige
Schicksalsschläge zu
verkraften. Es vei^
starben die beiden ältesten Söhne und eine
Schvnegertochter,
was sehr an ihrer Gesundheit gezehrt hat.
Aus gesundheitlichen
Gründen konnte sie
dann Anfang des letzten Jahres ihren eigenen Haushalt nicht mehr selbst führen und
fand einen Platz im Pflegeheim in Reutlingen. Auf die Geburtstagsfeier am Wocheiiende freut sie sich besonders, da sie wieder
alle Angehörigen, inzwischen sind es 7 Enk d und 5 Urenkd, und einige Bekannte
wieder beieinander hat und begrüßen kann.
Marschierten im Zug In Richtung Volksfest: Dar Musikverein Betzingen.
Foto:wk
hk
Vereine berichten
Menschen mit starker Wasseransammlung im Körper sollen schon Kürbistage
empföhlen worden sein. Das ist allerdings etwas für eingefleischte Kürbisliebhaber. Schließlich ist die Rede von
drei bis fünf Pfund Kürbis pro Ta'g^ Am
einfachsten ist, täglich ein groß^ Glas
Kürbissaft zu trinken, das hat einen Haufen Vitamine imd Mineralstoffe und dabei kaum Kalorien. Anders verhält sich
das beim Obst. Ganze Traubentagef sollen
manche Leute zur jetzigen Lesesaison
einlegen. Die zählen zwar erst im getroclmeten Zustand zu den Kalorienbomben (der Brennwert von 100 Gramm Rosinerv beträgt 1125 Kilojoule), sind aber
auch nicht ohne (roh 305 Kilojoule/lOO
Gramm). Auf dem Wochenmarkt werden
sie für 4,- bis 6,90 Mark angeboten. Angefaulte Beeren sollen nicht verzehrt wer^
den.
- Angefaultes Obst sollte übeiiaiqpt
nicht gegessen werden, emplädilt me
Landv\^rtschaftskammer Weserfins in
Oldenburg, die als Grund dasKIz^fePatulin angU)t. Vor allem angesdmmijätes
Beerenobst gehört demnach in den MüH.
Lediglich bei Äpfeln genüge es, kleinere
Faulstellen großzügig wegzuschneiden.
Äußerste Vorsicht sei auch bei ühportiei^
tem Schalenobst geboten. Vor allem bei
;, Erd-, Para-, Hasel- tmd Kokosnüssen sowie Mädeln, weil sich in ihnen das gei^
fährliche Pilzgift Aflatosdn breit machen
könnte. Angeschimmelte Ware sollte deshalb auch immer weg.
Reutlinger General-Anzeiger
Vereinet Verbände
SSVReutlbgen, IFußball-AH: Morgen, Donnerstag, 8. Oktober, Training in der Diemhalle, anschließend wichtige Spielerversammlung in der Sportparkgastslätte.
, Postgewericschaft BeutUagcn: Morgen, Don' nerstag, um 14.30 XJhr Seniorenstammtisch in
der Gaststätte »Schnorohd« an der Kreuzdche.
Skatclub Achalmbuben Reutlingen o.V.:
Spielabend jeden Mittwocli um 19.30 Uhr in
der »ICarlshöhe« Betzingen; Gäste willkommen; um 18 Uhr Vorstandssitzung.
VdK Ortsverband Beutlingcn: Heute, Mittwoch, 7. Oktober, VdK-Wandem imi 11 tJhr.
Treffpunkt Wasenwald, kleiner Parkplatz, um
12.30 Uhr MittagsUsch Gasthof Altebürg.
Reutlinger Füm- und VidcoOlub: Heute um
, 20 IHir, Alte Schule in Betzingen, Eisenbahnstraße 14; Vortrag mit Beispielen über Film
und Bdeuchtung beim Medium Video mit Jürgen Roller.
Deutscher Hausfrauen-Bund Reutlingen:
Morgen, Donnerstag, 8. Oktober, 18 Uhr, DiaRückschau und Reiseplanung für die Reise
mit H. Baumann im Jahre 1999 im Ratskdler.
Funkgemeinschaft Reutlingen und Umgebung: Heute, Mittwoch, ab 19 Uhr, Verehisheim- und Jugendtreff in der Marie-CurieStraße 42 (Nähe Naturfreundehaus); Gäste
willkommen,
Zcntralveifoanddcr Sozialvorsichcrtcn Rcut>
lingcn/PfuIlingcn: Am Mittwoch um 16.30 Uhr
Chorprobe im Gasthof Uhlandhöhe Reutlingen.
Wandorfrcundo »Grüner Kreis« Reutlingen:
Heute, Mittwoch, Wanderung Eninger Wdde
— Oberer Lindenhof — Würtingen, Einkehr
im-»Hirsch«; Abfahrt Stadtmitte um 13.17 Uhr
bis Eninger Weide, Linie 7644; Kutzwanderer
bis Bleicnstetten.
Stcintaler-Fanclub Reutlingen: Heute, Mittwoch, ab 19 Uhr Clubabend im Schützenhaus
Gomaringen; GSste willkommen.
AMSELrKontektgruppo Reutlingen/Landkreis: Heute, Mittwoch, um'18 Uhr Laienspielgruppe im Jahnhaus Pfullingen; um 19.30 Uhr
Monatslreffen mit Zwiebelkuchen im herbstlich dekorierten Raum; Gäste willkommen.
Jahrgang 1929/30, Hoffenannschule Betzingen; Morgen, Domierstag, 8. Oktober, pünkt•lich um 8.80 Uhr Start an der KemmlerhaUe
zum Herbstausflug nach Maulbronn und Stei>
nenfels.
Albverein Reutlingen: Morgen, Donnerstag,
ab 15 Uhr gemütliches Beisammensein, Vereinsstube Jos-WeiB-Straße.
TSG Reutlingen, Badmhiton: Heute, Mittwoch, und amfi^eitag,9. Oktober, findet kein
Training statt,
Schuljahrgang 1928/29 Betzingen: Morgen,
Donnerstag, Treff um 13.30 Uhr an der Hoffmannsdiule zur Fahrt nach Hugelloch, Parklatz »Bogentor«; ab 15 Uhr Einkehr im Gastaus Hohenentringen.
TSViBctzingcn, Sportabzeichen: Am Sonntag, 11, Oktober, 8 Uhr, Abnahme Radfahren.
Treffpunkt Parkplatz Tennishalle TSVBetzingen. Abnalune der Leichtathletik-Disziplinen
am Mittwoch, 14. Oktober, 18 Uhr im DiemStadlon.
Albverein Sondclüngcn: Seniorenwandermig mit M. Reinhardt am Donnerstag, 8, Oktober, Abfahrt um 13 Uhr, Sondelfingen-Mitte, mit H{dt am Grummetweg. Zweistündige
Wanderung am Roßberg, Einkehr im Roßberghaus; Gäste wiUkomn-ien.
Narrcngrwppo Wölfe Slckcnhnuscn: Heute,
7. Oktober, um-20 Uhr Narrenratsitzung mit
Gruppenleitern bei Heiko Wunsch, Deger^
schlachter Straße 18, Sickenhausen,
E
nicht giescheitert an und werden es demzufolge im nächsten Jahr erneut versuchen:
Aüt Open air im Schafstall.
Freizeit+Bildung
Volkshochschule Reutlingen
Frauenakademie: Zu einem Schnuppervormittag lädt die Frauenakademie
der VHS Reutlingen am Dormerstag,
8. Oktober, ab 8.30 Uhr ins Haus der VHS
ein.
Klassisches Ballett für Kinder: Klassisches Ballett dient nahezu allen modernen Tanztechniken als Grundlage und ist
die beste Möglichkdt, unter der Anleitung eines Ballettmeisters eine gute Körperhaltung zu bekommen. Freie Plätze
gibt es noch in Kursen für Anfänger und
Fortgeschrittene von sieben bis 13 Jahren
bei der VHS-Jugendkunstschule ab Freitag, 9. Oktober.
Progressive Muskelentspannung; Körperliche und geistige Entspannung nach
Jacobson vermittdt ein zusätzlich eingerichteter Kurs bei der VHS Reutlingen ab
Donnerstag, 8. Oktober.
Kundalini-¥oga: Im KundaUni-Yoga
werden neben dynamischen Körperübungen Atemübungen, Entspaimungen und
Meditation durchgeführt. Bevvußtheit,
Wahrnehmen und Akzeptieren der eigenen Grenzen stehen im Mittdpunkt eines
Anfängerkurses ab Donnerstag, 8. Oktober, bei der VHS Reutlingen. Auch in
einem Yogakurs in Gönningen ab 7. Oktober sind noch einige Plätze frei.
Italienische VoUwertküche: Die gute
italienische Küche verwendet nur hochwertige Zutaten, wie knackig frisches
Gemüse, kaltgepreßte Öle und ferne Soßen. Für Feinschmecker werden die Geheimnisse des unnachahmlichen italienischen Geschmacks gdüftet an zwei
Kochabenden ab Mittwoch, 7. Oktober.
Brechts »Galilei«: Einerseits: Die Suche nach wissenschaftlicher Wahrheit eines Individuums. Andererseits: Die Widerstände der Gesellschaft gegen revolutionäre Erkenntnisse. Dieser Konflikt
wird anhand einzelner Szenen von
Brechts. »Leben des Galilei« bdeuchtet.
Zur Einführung, Probenbesuch, Vorstdlungsbesuch und Nachgespräch im Theater die Tonne sind noch bis 7. Oktober
Anmddungen bei der VHS möglich.
Haus der Familie
Kinderängste — Ursachen und Hilfen;
In emem Kurs ab Mittwoch, 7. Oktober,
20 Ufhr, geht es darum, die verschiedenen
Formen der Angst bei Kindern kennenzulernen und ihre Ursachen zu ergründen,
um in entsprechender Weise darauf reagieren zu können. Aimiddung unter Td.
0 71 21/9 29 60.
Wo ist nur das liebe Gdd geblieben: An
diesem Abend am Donnerstag, 15. Okto.ber, um 9.30 Uhr, ist Gdegeiiheit, Tips
und kleine Tricks zum Gddsparen im
Haushalt kennenzulernen. Während der
Kurszeit ist eine Kinderbetreuung angeboten. Anmeldung unter Tel. 0 71 21/
9 29 60.
BierseminaR Ein Abend zum Genuß
und zur Information findet am Donnerstag, 8. Oktober, um 19 Uhr, hn Haus der
Familie statt: Eine Bierprobe nait über 30
Biersorten und Informationen über das
Bierbrauen und das Reinheitsgebot. Gekochter Schinken, Albkäse und Bauembrot zum Essen runden den Abend ab.
Anmeldung unter Td. 0 71 21/9 29 60.
Eltem-Kind-Gruppen: Im Haus der Familie sind in einzelnen Miniclubs noch
Plätze frei. Mittwochs von 10 bis 11.30
Uhr wird im Evang, Brenzgemeindehaus
eine neue Gruppe eingerichtet, donnerstags, von 9.30 bis 11 Uhr, im Haus der
Familie sdbst, Die Kinder sollten 22 Monate alt sein. Die Kinder können in den
Gruppen erste Erfahrungen mit Gleichaltrigen machen, Erwadisene haben die
Möglichkeit, Kontalcte zu Eltern gleichaltriger Kinder zu knüpfen und sidi auszutauschen. Regelmäßige Gesprächsabende sind wichtiger Bestandteil. Für
. behinderte Kinder und deren Eltern ist
die Gruppe offen, Anmddung imter Td.
0 71 21/92 96 15.
Ausbildung und Beruf
VDI-Vortrag; Der Arbdtskreis Textil
und Bekleidung im Verein Deutscher Ingenieure VDl an der Fachhochschule
Reutlingen bietet am Donnerstag, 8. Oktober, um 18 XJhr, Fachhochschule Reutlingen, Gebäude 9 — Saal 040, einen Voi^
trag über »Zielgruppen in der Mode. Die
Idee der Marlrtsegmentation und aktuelle
Zidgruppentypologien in der Mode.«
REUTLINGEN
Reutlinger General-Anzeiger
Einbrüclie geklärt
Beutlingen. (pd) Eine Serie von insgesamt 26 Einbrüchen in Gaststätten,
die zwischen Mitte März und Mitte
Juni verübt worden waren, ist aufgeklärt. Im Zuge umfangreicher Ermittlungen gelang es jetzt dem Bezkksdienst des Reutlinger Polizeireviers,
vier junge Männer im Alter zwischen
18 und 20 Jahren als Tatverdächtige
zu ermitteln.
Die Einbruchsserie in Gasthäuser
hatte Mitte März begonnen, wobei es
die Täter immer auf Bargeld abgesehen hatten. Sie hebelten mit BrechWerkzeugen die Fenster und Türen
auf, um sich auf diese Weise Zutritt zu
den Gasträumen zu verschaffen. Dort
'brachen sie dann die Geldspielautomaten auf und ließen die Geldeinsätze
samt dem Münzgeld mitgehen. Den
bisherigen Ermittlungen zufolge dürfte den Automatenknackern bei ihren
Einbruchstouren insgesamt rund
20 000 Mark in die Hände gefallen
sein. Außerdem verursachten sie einen Gesamtschaden, der auf nahezu
40 000 Mark geschätzt wird.
Die vier jungen Märaier verübten
die Einbrüche in wechselseitiger Besetzimg und suchten nicht nur Gaststätten im Reutlinger Stadtgebiet,
sondern auch in Pfullingen, Unterhausen, Eningen und Metzingen heim.
Als zwei der Bande Mitte Jimi in eine
Gaststätte in der Albstraße einbrechen wollten, hatten sie wenig Glück
und gingen der Polizei ins Netz. ELQ
lOjämiger, gegen den noch eine Bewährungsstrafe lief, wurde daraufhin
• in Untersuchungshaft genommen. Im
Zuge der weiteren Ermittlungen kamen die Beamten des Bezirksdienstes
wenig später auch auf die Spur der
anderen beiden jungen Männer, die
ebenfalls an der Einbruchsserie beteiligt waren.
Mit Steuern gegensteuem?
Reutlingen-Gönningen, (a) Seit Jahren beschäftigt sich der Physiker und Tübinger
Studentenpfarrer Romeo Edel mit der Frage der »ökologischen Steuerreform«. Um
die und tun den Arbeitsmarkt whd es auch
am 8. Oktober ab 20 Uhr im Evangelischen
Gemeinddiaus in Gönningen gehen. Der
Abend wird von der evangäischen und der
katholischen ICirchengemeinde gemeinsam
getragen. Grundsätzlich geht es Edel um
die Frage, wie durch eine entsprechende
Steuerpohtik soziale Gerechtigkeit und das
Lebensrecht imserer Umwelt miteinander
in Einklang zu bringen sind.
KXIH:
Mittwoch, r, Oktober 1998
Mittagstisch im Bea-Haus
Ab Mitte Oktober neuer sozialer Dienst — Anmeldung nötig
Zum erstenmal am 15. Oktober, 12 Uhr —
und dann jeden Donnerstag — öffnet das
Augustin-Bea-Haus, St. Wolfgang-Straße
12, neben der katholischen Hauptkirche
Reutlingens seine Türen zum Mittagstisch
für Menseben verschiedenen Alters, die Tag
für TagCTfahren,daß Kalorien allein nicht
satt machen. Auch ältere Menschen, denen
es schwerfällt, aus ihren eigenen vier Wänden herauszukommen, sind angesprochen.
Und sicherlich fällt auch ein Mittagstisch
vielfältiger aus, wenn er nicht von vomher^
ein für ein oder zwei Personen konzipiert
ist. Aus verschiedenen Anstößen von Gruppen und einzelnen heraus ist diese Initiative erwachsen, die nun im Gemeindehaus
von St, Wolfgang realisiert vnrd. Eine
Schaf von 20 Frauen und Männern setzt
sich ehrenamtlich für die Sache ein.
Auch wenn die Gruppe sicherlich für
Kaffee und Kuchen oder auch vielleicht für
einen Nachtisch sorgen wird, das Essen
selbst wird man von eüier Großküche beziehen. Die Planungen bis Weihnachten stehen, es soll einen wöchentlichen Speiseplan
geben.
Für die Vorbereitungen ist die Gruppe
allerdings auf Anmeldungen angewiesen.
Diese sollten bis zum vorausgehenden Mittwoch 12 Uhr auf dem Pfarramtsbüro neben
dem Gemeindehaus eingehen, Telefon
07121/490 255, Fax 490 256. Für den ersten
Mittagstisch kann man sich bis Mittwoch,
14. Oktober anmelden.
Jufi: »Ein Engel...«
Wegen Karton gegen Planke
Reutlingen, (-eg) Der Jugendfilmclub
Reutlingen zeigt heute um 15 und um 19
Uhr in den KMunerlichtspielen (Kali) den
Füm »Ein Engel an meiner Tafel« von Jane
Champion (Neuseeland). Er zeigt die Lebensgeschidite
der neuseeländischen
Schriftstellerin Janet Frame nach deren
Autobiographie. Geschildert wird die von
Ängsten geprägte Kindheit, die Einweisung
in eine Nerverheilanstalt, wo sie fälschlich
wegen Schizophrenie behandelt wird, und
den Reifeprozeß der Frau und der Schriftstellerin.
Reutlingen, (pd) Weil ein bislang unbekanntes Fahrzeug am Montagabend auf der
B 28 zwischen Reutlingen und Metzingen
einen großen Pappkarton und eine Ljunpenabdeckung aus Blech verloren hatte,
krachte ein 22jähriger Autofahrer gegen die
Leitplanke. P^s er gegen 20.20 Uhr in Richtung Metzingen unterwegs war und etwa
800 Meter nach dem Reutlinger Ortsausgang die Gegenstände auf der rechten Fahrspur der Bundesstraße liegen sah, versuchte er nach links auszuweichen. Dabei verlor
er die Kontrolle über sein Fahrzeug und
prallte gegen die Leitplanke. Am Renault
des jungen Mannes entstand dabei rund
2 000 Mark Sachschaden und an der Leitplanke weitere 3 000 Mark. Das Fahrzeug,
das den Pappkarton und die Lampenabdekkung verloren hatte, koimte von der Polizei
bisher noch nicht ermittelt werden. Der
Reutlinger Verkehrsdienst bittet deshalb
um entq)rechende Hinweise unter der Telefonnummer 0 71 21/94 22 85.
R e u t l i n g e n . (GEA) Die Katholische
Gesamtkirchengememde Beutlingen richtet
einen neuen sozialen Dienst ein. Ab Donnerstag, 15. Oktober gibt es im Gemeindehaus St. Wolfgang emen Mittagstisch, der
mit seinem Motto »Gemeinsam essen, statt
einsam essen« auch die Zielsetzung deutlich
macht, ihn als Ort der Begegnung und Gemeinschaft zu erfahteu.
Klavierkonzert im Treffpunkt
Reutlingen, (np) Im Treffpunkt für Ältere
in der Gustav-Wemer-Straße, füidet heute,
Mittwoch, um 15 Uhr, ein Klavierkonzert
mit Werken von Mozart, Chopin, Brahms,
Debussy, Lipatti und Bartök statt. Der Pianist, Dragos Müiaüescu, befindet sich zur
Zeit auf einer Konzertreise in Deutschland
und macht dabei Station in Reutlingen. Der
Künstler stammt aus Rumänien, ist Pianist
Online mit Gott
an der Phüharmonie Timisoara und Dozent
an der dortigen Musikhochschule. Die VerReutlingen, (a) Zur weltweiten Satellitenanstaltung steht allen Musikfreunden of- übertragung »Online mit Gott — Die
fen,
i
Freundschaft hält« laden die SiebentenTags-Adventisten ab Samstag, 10. Oktober,
um 19.30 Uhr in die Adventsgemeinde
Zum nächsten Haushalt Beutterstr.
5 in Reutlingen, ein. Pastor
Reutlingen-Ohmenhausen. (-a) Zur Sit- Dwight K. Nelson, Seelsorger der Pioneer
zung des Bezirksgemeinderats in Ohmen- Memorial Church in Berrein Springs, USA,
hausen wird eingeladen für Mittwoch, 14. spricht jeweils am Samstag, Sonntag,
Oktober, um 20 Uhr. Auf der Tagesordnung Dienstag, Mittwoch und Freitag ab 19.30
steht die Beratung der Hausteiltsanträge Uhr Fragen an, die an der Schwelle zu eiund der mitteUristigen'Finanzplanung.
nem neuen Jahrtausend gestellt werden.
C&A im Internet: www.C-und-A.de
Deutsche Bank unterstützt proHabore-lnitiative mit 28000 Mark
Die gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft »pro labore« in Betzingen i<ann sich
freuen: Aus dem Alfred-Hen+iausen-Stiftungsfonds »Hilfe zur Selbsthilfe« hat die Deutsche
Bank jetzt 28000 Mark als Fördermittel zur
Verfügung gestellt. Von dem Geld hat sich der
Handwerksfcietrieb für arbeitslose Jugendliche,
Frauen und Männer tsereits dringend Isenötigtes Werkzeug t>eschafft. Schließlich unterhält
der soziale Handwerksbetrieb keine Lehn«eri<statt, sondern muß qualitative Arbeiten für öffentliche Einrichtungen und Privatkunden he^
stellen. In dem Betrieb m der Rainlenstraße
sind rund fünfeig Leute beschäftigt, darunter
sechs Jugendliche und drei Praktikanten.
»Teilweise Leute mit recht bewegten Biographien«, so Geschäftsführer Ulrich Lemcke, die
bei.»pro labore« unter Betreuung zu Zimmerer,
Schreiner oder Maler ausgebildet werden um
eine Chance auf dem freien Arbeitsmarkt zu
erfratten. Die Geschäftsführer Manfred König
und Ulrich Lemcke (von links) nehmen vom
Reutlinger Direktor der Deutschen Bank, Dieter Beck, symbolisch einen Hobel entgegen.
Darijber freut sich Zimmerin-Azubi Heike (Mitte).
GEA-Foto: Jürgen Meyer
Eine Loge stellt sich vor
Rabiate Ladendiebin
Reutlingen, (a) Anläßlich der 50jährigen
Wiedergründung
der
Druiden-Loge
Achalm findet ein öffentlicher Vortrag zu
Geschichte und Zielen des Druidenordens.
Weiterhin soll die Frage beantworteet werden, warum »Mann« MtgUed einer Loge ist
und welchen Nutzen imd welche Aufgaben
ein Logenmitglied hat. Der Vortrag ist am
Freitag, 9. Oktober, 20 Uhr im Saal der
Volkshochschule Reutlingen.
Reutlingen, (pd) Die Reutlinger Kriminalpolizei sucht Zeugen, die unter der Telefonnummer 0 71 21/94 24 44 HinweLse zu
einem Vorfall geben können, der sich am
Montag gegen 11.30 Uhr im Bauhaus in der
Emil-Adolö-Straße ereignete. Als eine etwa
55 Jahre alte Frau den Baumarkt verließ,
schlug der Diebstahlalarm an. Eine Verkäuferin wollte die Frau daraufhin überprüfen, da der Verdacht nahelag, daß sie
etwas gestohlen hatte. Die mutmaßliche
Diebin setzte sich allerdings so heftig zur
Welir, daß die Verkäuferin an der Hand verletzt wurde und nun wegen eines gebrochenen Fingers arbeitsunfähig ist. Die Frau
verließ das Bauhaus und uef in Richtung
Heppstraße davon. Die etwa 55jährige Frau
hatte graue Haare und trug einen blauen
Mantel. Sie soll zirka 170 Zentimeter groß
gewesen sein. Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise auf die gesuchte Frau geben können, werden gebeten,
sich mit der Reutlinger Kriminalpolizei in
Verbindung zu setzen.
Gemeinsam schmeckt's
Reutlingen, (eg) Zum gemeinsamen Mittagstisch lädt das katholische Pfarramt St.
Wolfgang ab 15. Oktober Menschen jeden
Alters ein. Jeden Donnerstag sind dann die
Türen des Augustin-Bea-Hauses um 12 Uhr
geöfhiet für aQe, denen das Essen in der
Gemeinschaft besser schmeckt — allerdings sollte man sich wegen der notwendigen Kalkulation vorher anmdden (Telefon
49 02 55), spätesten am jeweiligen Mittwoch zuvor bis 12 Uhr.
12
Mittwoch, 7. Oktober 1998
P F U L L I N G E N • ENINGEKr •
LIGHTENSTEEN
am Wohnort ist ein zentrales Ziel«
Reutlinger General-Anzeiger
Brief an Kultusministerin.
Orthographische
Vielstaaterei
sogar erheblich entschulden können. Wir
Buigemieißterwahl Hullingen — GEA-Interview mit Rudolf Heß ~ »Für junge Leute fmanzierfoaies Wohnraumangebot schaffen«
'-* :
, Pful,lingcia. (GEA)SeitscchzeIl:aJabIen ist Rudolf HeB Biugcnneister der Stadt
sind von 2100 auf heute 1400 Mark SchulFAiUingeii, In beides Ämtspenoden wuMkn.
den pro Kopf gekommen. Beachtet werden
\iele Pläne umgesetzt, nicht iuunte zur.
muß dkbd auch, daß sich die Umlagen, die
Freute aller Bürger zugleich. Am 18. Oktodie Stadt an den Kreis abführen, muß, erber stellt sich der Fünbö^ährige erneut dem
heblich erhöht haben. Sie hat sich in diesen
WShlervotum. Für die dritte Amtsperiode
Jahren verdoppdt auf heute 7,9 Millionen
hat er sich folgoide Ziele gesetzt: die InfiraMark. Der Stadt fehlen jäbrlidi sieben Milstruktur der Stadt qualitativ wüter verbeslionen Mark bedingt durch weniger Einsern, Kahmenbedingungen für i^rbeits- und
nahmen und erhöhte Umlagen. Und man
Aiusbildungsplätze schaffen, auf geordnete
darf auch nicht vergessen, daß die Bezuünanzen achten und die Sntwiddong geschussung von Einzayprojekten durch Bimd
meinsam mit den Bürg^innen und Bfiqiem
imd Land heute fast nicht mehr fließt.
gestalten. Im Gespräch nüt GEA-Bedakteor
GEA: Hat die Umwandlimg des FriedhofErwin Schub antwortete Budolf HeB im
betriebes die Stadt tatsäcluich finanziell
Bück- und'Ausblick auf Fragen aus der
entlastet tmd könnten Sie sich wdtere PriKommunalpolitik. ^,
vatisienmgen vorstellen?
o
GEA: Weiches waren die bisher schwieHeß: Die Umwandlung hat die Stadt tatrigsten Projekte' ihrer Amtszeit, bezogen
sächlich finanzidl entlastet, es sind 130000
auä die Akzeptanz bd den Büigem?
Mark im Jahr. Aber wir haben nicht nur in
JHeß: Das waren die Verkehrsstraße Ost,
diesem Berdch privatisiert. Wdtere BdWill
zum
dritten
Mal
Bürgemielster
von
Pfull.ngen
werden:
Rudolf
Heß.
die derzeit im Bau istj und die Atisweisung
GEA-Foto: esch spide sind das Altenpflegeheim, die Diakovon gewerblichen Mächen.
Und das hat sich auch auf die Arbeitsplätze
GEA: Gibt es für das Gebiet an der Gön- nie-Sozialstätion, die Stadtgärtnerd oder
in Pfullingen ausgewirkt. Aber die G«aint- ninger Straße schon Bedarf oder ist das rd- im Gastronomieberdch die Marktschänke.
Für mich ist die Meßlatte für künftige Pripalette an Angeboten in Sandwiesen be- ne Planarbdt?
Im Gespräch mit
vatisierungen die gldche geblieben: Struktrachtet, glaube ich, daß wir annähernd an
HeB: Es sind Nachfragen da, aber wir ha- turen sollte man dort verändern, wo's dejn
dets gesteckte 2äel herankommen.
Bürger etwas bringt. Das heißt, wenn KoGEIA: Welche Bedeutung hat die Vorgabe ben keine konkreten &schließimgspläne. sten gesenkt werden können, der DienstldGEA: Thema Wohnungsbau: Die Baulük»Arbeiten am Wohnort« in einer Zeit hoher
ken in der Innenstadt sind bald geschlos- stungsberdch sich erhöht und vor allen
Mobilität der Menschen?
sen, der mutige, landschaftsschonende Ge- Dingen, wenn eine sozialverträgliche LöHeB: Arbeiten am Wohnort muß das Ziel nieinderatsb^chlüß
fast lungesetzt. sung gefunden werden kann. Das ist in all
K»*S^
sein. Den Rahmenbereich für Arbeits- und Wdche Wohngebieteistmit
den genannten Berdchen der Fall. Wir haAusbildungsplätze zu schaffen, ist eine zen- Grundstücken kann Pfullingenbezahlbaren
ben keinen dnzigen Arbdtsplatz verloren.
noch
bieten
trale Aufgabe der Stadt. Arbeiten am
Rudolf Heß
GEA: Wdche Zide haben Sie sich für die
Wohnort heißt auch, daß man zu Fuß oder und wo könnten neue geschaifen werden?
nächsten acht Jahre gesetzt? Kommdi eine
mit dem Fahrrad, also umweltschonend,
HeB:
Wir
haben
noch
zwd
größere
WohnGEA: Welches Projekt lag Ihnen persön- seinen Arbeitsplatz erreichen kann.
neue Sporthalle, ein neues Rathaus oder
gebiete: im westlichen Tdl vom Ahlsberg
lich ganz besonders am Heizen?
GEA: Die Stadt ist dabei, die Pläne für und »Vor Buch«, das ist der Anschluß an gar endlich ein Kulturhaus?
HeB: Ich möchte kein einzelnes Projekt neue, beziehimgsweise brachliegende Ge- <fes Baugebiet Kühnenbach. Wir wollen
herausgreifen, weil es mir darum ging, die werbegebiete wie Galgenrain oder Schlay- künftig
ein für jimge Leute flnanzierijares
Infrastruktur in unserer Stadt als Ganzes argdände umzusetzen. Wozu braucht Pful- Wohnraumangebot
Das setzt
auszubauen und allen Bevölkerungsschich- lingen noch ein weiteres neues Gewerbege- voraus, daß wir in unterbrdten.
Gebiete gdien, wo die
ten ein entsprechendes Angebot zu imter^ biet an der Straße nach Gönningen?
Stadt jetzt schon rdativ großen Eigentumsbreiten. Ich glaube, daß dies vom Gesamtantdl hat. Dann können wir auch preislich
ergebnis heute als gelungen dargestellt
ein entsprechendes Angebot machen, damit
HeB: Ich hab' natürlich noch vide Dinge
werden kann.. Wir haben. eine»überaurchder Anteil des Grundstticks nicht über Ge- vor, die ich zusammen mit dem Gerneindeschnittliche Infrastruktur. Es war mir
bühr hoch ist in Relation zu den Gebäude- rat und den Bürgerinnen imd Bürgern verwichtig, daß wir älteren Menschen mit imkosten.
wirklichen will. Aber alles was wir tun,
serem Altenpflegeheim etwas ÜberdurchGEA: Das Gebiet »Vor Buch« ist von den muß sich nach den finanzidlen Möglichkdschnittliches bieten können. Den jungen
Heß: Wir haben nach dem Flächennut- Trassenplänen der Nachbargemeinde lich- ten richten. Wir haben einen NachholbeMenschen wollten wir ein entsprechendes
im sportlichen Berdch. Es fdilen
Angebot} machen. Die Kindeigartengrup- zung|splan noch zwei Möglichkdten: die tenstein für die neue B312 bedroht. Kann darf
Spielfdder und eine Sporthalle. Wir sind
pen, die wir geschaffen haben, sprechen da- Berdche, Galgenrain imd an der Straße Pfullingen in diesem Fall Kompromisse ein- toan
dieses Defizit abzubauen. Ein neuer
für genauso-wie der schulische Bereich, den nach Gönningen.°Wir haben uns entschie- gehen?
Sportplatz entsteht im Berdch Eierbach.
wir ständig verbessert haben. Bdspiele den,' daß„zunädist Galgenrain ersdilossen
HeB: Wir sind entschieden der Meinung, Für eine Sporthalle gibt's drd Alternatisind'der Anbau des Gymnasiums, die Ein- werden soll. Dieses Gebiet ist unmittdbar daß
die Trasse 7 c des Albaufstieges nicht in ven, dazu zählt auch die viddiskutierte
führung der Schulsozialarbeit und der an die Verkehrsstraße Ost angeschlossen Frage
kann. Diese Trasse berührt Großsporthalle. Sie kann allerdings nur
Kemzeitbetreuimg an der Schloßschule und bietet sich darum geradezu an. Bd den in der kommen
T&t diesen Berdch und wir sind der kommen, wenn ein privates Engagement eroder der neuge-schaffene Küchenba%ich an Industriebrachen haben wir uns deutliche Ansicht,
daß sie nicht als Teil des künftigen folgt, die Kommune also nur be^dtend daVoi^ben gegeben. Wir woUen alle Mög- Albau&iiegs
der Realschiüe.
vorgesehen Verden kann.
bd ist. Für die Kultur zusätzliche Räume
GEA: Vor acht Jahren formulierten Sie lichkdten zur Wiederbdebimg ausnutzen.
GEA:
Städte
und Gemeinden beklagen zu schaffen, ist eine Zidvorgabe für die
das Ziel, daß im Gewerbegebiet.Sandwie- Wir werden auch künftig nur am Bedarf leere Kassen. Bringen Konzepte wie Priva-' nächsten acht Jahre. Ein neues Rathaus wäsen 600 Arbeitsplätze entstehen. Die Bilanz orientiert Gebiete erschließen. Wir sind nie tisierung von bisher städtischen DiensÜd- re sicher wünschenswert. Wir haben aber
'98 erreicht die Vorgabe wohl nidit. Wd- in die vollen gegangen, sondern haben stets stungen die erhoffte Entlastung?
jetzt durc^ entsprechende Sanierungsai>
auf Bedaii reagiert. Wir müssen tmseren
chcis sind die Gründe?
und durch die Anmietung eines anBetrieben Entwicklungsmöglichkdten bieHeB: Die finanzielle Entwicklung der bdten
HeB: Wir haben nach meiner Meinung an- ten können und wir müssen die Möglichkdt Kommunen allgemein und damit audi die deren Gebäudes die Raumsituation für die
nähernd diese Zahl erreicht Wir hatten haben, wenn ein interessanter Betrieb der Stadt Pfullingdi war in den letzten Jah- Mitarbeiter verbessern können. Deshalb ist
aber in diesen acht Jahren eine schwierige kommt, den in Pfullingen auch ansiedeln zu ren sehr schwierig. Es ist uns trotzdem ge- ein neues Rathaus nicht mehr ganz so (Ünwirtschaftliche Situationin tmserem Land. können.
lungen zu investieren und wir haben uns gend, wie es einmal der Fall war.
Ausflug ins £lsaß
li-
Eningm. (v) Das westlich von Straßburg
gelegene Arawiller war das Ziel des Ausflugs, den Mtglieder und Gäste des Partnerschaftskomitees Eningen unternahmen.
Durch den Schwaizwald vmd über. Straßburg ging die Fahrt zunächst in das dsässische Städtchen Dabo, wo der Chef einer.
KristaUschleiferei eindrucksvoll die Kunst
des Gravierens demonstrierte. Im' Mittelpunkt des Ausflugs stand die Besichtigung
des Hebewerks für Schiffe in der Nähe von
Arzwiller. Während einer eineinlmlbstündigen Spazierfahrt iTmit einem Ausflugsschiff, konnten die Eninger selbst miterieben, wie dieses Hebewerk funktioniert. Es
handelt sich xmi einen Schisgau&ug, der
im Rhein-Mame-Kanal 17 Schleusen ersetzt imd einen Höhenunterschied von 44
Metern überwindet. Für die Fahrt vom
Ober- zum Unterkanal, die rund fünf Minuten dauert, benötigten die Schiffe vor dem
Bau des SchrägauSsugs acht bis zehn Stunden. Mit einem gemeinsetmen Abendessen
wurde der Ausflug abgeschlossen.
Pfullingen
Deutsch-französischer
Stammtisch in Pfulhngen
Den Winter überleben
Eningen. (-ps) In einem offenen Brief
an die baden-württembergische Kultusministerin Annette Schavan hat sich Hilde Barth
aus Eningen erneut g^en »die Fortführung
der sprachwissenschaftlich mißlungenen
BechtschMibreform an den Schulen unseres
Landes« ausgesprochen. Nachdem die Bürgerinnen und Bürger Schleswig-Holsteins vx
einem Volksb^efaren g^en die Einführung
der neuen Bechtächreibregeln in ihrem Land
gestimmt haben, sieht die Mtb^^ründerin
der Initiative »Wir Lehrer gegen ä e Rechtschreibreform« die EinheitlicÜceit der deutschen Bechtschreibung geföhrdet.
In ihrem Schreiben erirmert Hilde Barth
die Kultusministerin zunächst an deren eigene Worte. »Oberstes Gebot für die Rechtschreibreform ist, daß die Einhdtlichkdt
gewahrt bleiben muß«, hatte Annette Schavan mehrfach öffentlich geäußert. Auch der
niedersächsische Kultusminister Rolf
Wemstedt habe als Präsident der Kultusministerkonferenz aller Länder des öfteren
deutlich gemacht, daß ein Sonderweg einzelner L^der nicht vorstellbar sei.
Vor einem »Rückfall in die orüiographische' Vidstaaterd« habe auch der SPDBundesgeschäftsführer Franz Münterfering
gewarnt, zitiert Hüde Barth wdtere prominente Politiker. Professor Rupert Scholz
(CDU) habe noch im Juli ausdrücklich festgestdlt, daß die Rdonn im gesamten
deutschsprachigen Raum »tot« sei, falls sie
nur in einem einzigen Bundesland durch
einen Volksentscheid gekippt würde. Djle
Reformgegnerin konunt schließlich zu dem
Schluß, daß die verfassungsrechtliche Legitimation für die Rechtschreibrdorm nicht
mdu: gegeben sd.
Hilde Barth weist wdter darauf hin, daß
die Kultusministerkonferenz sdber eine
Kommission damit beauftragt hatte, die
Rechtschrdbrdorm zu überarbeiten. Diese
Verbesserungsvorschläge sden dann jedoch von den Ministem nicht akzeptiert
worden, die Reform aber dermoch in Kraft
getreten. Deshalb stellt sie Aimette Schavan die Frage, ob sie es mit ihrem Diensteid
vereinbaren könne, »daß eine anerkannt
fehlerhafte Rechtsdireibung an den Schulen unseres Landes gdehrt und gdemt werden soU zum bleibenden Schaden der Ihnen
anvertrauten Schüler?«
Erstmaßnahmen nach
Sportverletzungen
lichtenstein, (-a) Um Erstmaßnahmen
nach Sportverletzungen geht es in einer
Veranstaltung am Doimerstag, 8. Oktober,
imi 20 Uhr im Sportheim des TV Unterhausen. Der Sportkreisarzt Dr. Horst Glück
wird gemeinsam mit Assistentin Christine
Hecht an praktischen Beispielen zeigen,
was im Fall einer Sportverletzung zu tun
ist. Der Abend ist als WdterbUdung für alle
Sporttrdbenden, Trainer und Übungsldter
'gedacht.
Pfisterer in der Bücherei
lichtenstein, (a) Der Mundartdichter
Hdmut Pfisterer liest am Samstag, 10. Oktober, 20 Uhr, in der
GynmastUc über den y i ^ t e r
Phdlmger Freundeskreis Asyl startet Spendenaufruf für Kosovo
Gemeindebücherei
Lichtenstein schwäEningen. (a) Nach dem Motto »Fit sein
bische Geschichten
Pfullingen. (ebo) »Helft unseren Spendenkampagne sind auch die Pfullinger
auch über den Winter« bieten der TSV Landsleuten
und Gedichte. Pfisteim Kosovo!« Mit dieser drin- IQrchen um ihre Mitwirkung gebeten worEningen und der Tennisverein Eningen die- genden Bitte haben
I rer, 1931 in Leonberg
Kosovo-Flüchtlinge den. Spenden können an das Diakonische
ses Jahr eine Gymnastik für jedermann an. in Pfullingen an densich
geboren, hat in zahlFreundeskreis Asyl ge- Werk Württemberg, Stichwort »Hilfe für
Los geht's am Freitag, 9. Oktober, um 20.15 wendet. Sie sehen mit
J>rdchen Büchern und
dem na- Kosova«, Landesgirokasse Stuttgart, KonUhr in der Günter-Zeller-Halle. Trainerin henden ^V^ter entg^enSchrecken
Hörspiden seine bisbefürchtoi d- to: 21 33 250, BLZ: 600 501 Ol und an die
Vera Vottder hat die ersten Trainingsstun- ne'Ratastrophe f&r ihr und
sig humorigen Verse
Volk,
wenn
nicht
Caritas
Stuttgart,
Stichwort
»Soforthilfe
den berdts vorberdtet. Mit Aerobic, Step, eniUch Hilfe von außen kommt. Der Pfullin- Drenda«, Landesgirokasse Stuttgart,, Konr
veröffentlicht. Der
Stretching und Dehnen sollen Mitglieder
ehemalige
BenifsFreundeskreis Asyl startet deshalb jetzt to: 21 59 210, BLZ: 600 501 Ol überwiesen
und Freunde beider Vereine ins Schwitzen ger
schuUehrer versteht
eine
humanitäre
und
politische
Initiative.
werdien.
konuüen, um einfach »gut drauf« zu sein.
es wie kaum ein andeGldchzdtig mit dem Spendenaufruf forUnd dies alles locker, ganz ohne Leistungs- Durch die unvorstellbaren Gewalttätig- derte
rer, seinen Mitmender IVeundeskreis Asyl in einem
oder Fitnesstudio-Druck — bei fetziger Mu- keiten der serbischen Staatsmacht gegen Schreiben
den noch amtierenden Außenmi- schen ins Irmerste zu blicken. Die lieben
sik und guter Laune. Das Vereinsangebot das albanische Volk im Kosovo verschäjift nister Klaus
Kinkd und den zukünftigen »Agwohnhdta« kommen dabei genauso zur
ist kostenlos.
sich die Situation von Tag zu Tag; Der AuJ3enminister Joschka Fischer auf, den Sprache wie das dickschädlige Verhalten
lYeundeskreis Asyl möchte nicht länger un- Kosovo in einer gemeinsamen Anstrerigung mancher Zdtgehossen.
"^ele Blutspender
tätig zusdien, wie Zehntausende von Men- der UNO sni entmilitarisieren und zuminEningen. (me) Immerhin 213 Frauen und schen ohne Schutz vor Wind und Wetter dest vorübergehend unter internationalen
P£erdehalle im Ausschuß
Männer kamen zum dritten Blutspendeter- und ohne Labensmittdvorräte in den Wäl- Schutz zu stellen. '
Lichtenstein, (a) Der Technische AusKeinen Tag Aufschub dulde vor allem dmin in diesem Jahr in die Grieshabei>-Halle. dern des Landes auf der Flucht sind. In dNach den ärztlichen,Voruntersuchungen nem Aufruf bittet der Asylkreis deshalb die ne internationale Intervention, um die schuß des Gemeinderats trifft sich am Donkoimte 189 von ihnen dann tatsächlich je Bevölkerung um Spenden für die Flüchtlin- Durchführung der Hüfstransporte sicher- nerstag, 8. Oktober, um 18.30 Uhr zu eüier
zustellen. Ein sofortiger und vollständiger Sitzung. Auf der Tagesordnung stehen
ein halber Liter Blut abgenommen werden. ge im Kosovo.
,Der Freundeskreis verweist darauf, daß Abschiebestopp für die in Deutschland le- mehrere Vergaben und ein Baugesuch aii
Die Spender konnten sich anschließend
beim Vesper am Büfett stärken. Mit 189 vol- dias Diakonische Werk Stuttgart am 18. benden FlüchtÜnge aus dem Kosovo ist für Errichtung einer Berge- und Bewegungslen Konserven ist Edith Staiger vom Enin- September erfolgrdch einen Hilfstransport den Freundeskreis ohnehin eine sdbstver- halle für Herde sowie eines landwirtschaftger DRK ebenso zufrieden wie Manfred mit Mehl zu den Menschen im Kosovo brin- ständliche, aus humanitären Gründen lichen Gtebäudes. Das Gremium beschäftigt
Wiedemanh von der Blutspendezentrale gen konnte. Ein weiterer Transport mit Nu- zwingend erforderliche politische Voraus- sich außerdem mit Heizkosten-Einsparungen in der Honauer Schule.
deln ist für Mitte Oktober geplant. Für die- setzung.
Ulm.
Eningen
Pfullingen. (a) Das Partnerschaftskomitee Pfullingen-Passy, die Volkshochschule
imd das Bürgerbüro Pfullingen veranstalten am Donnerstag, 8. Oktober, um 20 Tto
im Restaurant j »Alter Bahnhof« einen
Stammtisch. Willkommen sind alle, die
Der Freiburger Volkskundler Werner Mezger m PfidHngen über die Nacht und aUes, was dazugehö
^ich für die deutsch-französische Partnerschaft interessieren und Erfahnmgen darVon Ingeborg Kunze
' Schloßschule tausend Gesichter der Nacht um die Uhr arbdtet, haben die Nacht ver- Wdt«, Auch ein Versuch, diesem Ausgelieüber austauschen wollen," Dabei könnten
ins Bewußtsein brachte, sah sich plötzlich ändert.
fertsein zu entkommen, das der Mensch
auch Hilfestellungen bei Problemen mit der
Pfullingen. (GEA) Ein Unterschied wie auf dem Schauplatz geläufiger NikolausUnd trotzdem, verdeutlidite Mezger, der samt seiner Kultur in seinem Zusammenfranzösischen Sprache gegeben werden.
Tag und Nadit zwischen den Tagesab- und Weilinachtsbräuche, die alle irgendwo an der Universität Fneiburg lehrt und hang mit der Natur spürt. Die Erde, die sich
schnitten Tag und Nacht. Und der Mensch und irgendwie aus
forscht, sind die nachtbezogenen Saison- auf großer Bahn und in deren schrägem
ist dem nahezu machtlos ausgeliefert. Auqh der Dunkelhdt er^
Gewohnhdten noch da, die in vielen hun- EinfaUswinkd um die Soime bewegt, hat
Persönliqhes
wenn der längst die Nacht zum Tag macht. wachsen sind.
dert Jahren Schicht um Schicht gewachsen diesem Menschen hierzulande im Sommer
Das Stück Tag, das er auch mit künstlisind: das Siivestei>Bleigießen, me Winter- 16 Stunden Helligkeit zu bieten und acht
Wie die eigenartiFriedrich Fink imd seine Frau Margarete, chem Licht zumindest für sich sdbst nicht
sonnwend-Feuer, das Weihnachts-Orakd Stunden Dunkdheit. Im Winter beugt er
geborene Ohngeriiach, feiern heute,'Mitt- ganz in den Griff bekommt, das ist die Pha- gen Umtriebe in den
und wdhnachüiches Turmblasen, der Lidi- sich den 16 Stunden Dunkdheit und Dämwodi, das Fest der goldenen Hochzeit. Das se der Dunkelheit, die ihn letztlich wenn zwölf aberglaubebeterbaum, der Adventskranz, Nikolaus und merung, Der Forscher folgert: »Die meisten
Ehepaar wohnt in Pfullingen im Amselweg .nicht zu Boden, so doch aber ins Bett ladenen Rauhnächten
Knecht Ruprecht allüberall und das Nikol- Erschdnimgsformen unserer Kultur sind
zwischen
Weihnach20/3.
zwingt. Zum Schlaf. Der ihn auch an seinen
ausfeuer jn Hin-lingen in der Südwestecke durch diese Neigung der Erdachse besicheren Tod eriimert, Sofern er das nicht ten und dem Dreiködes Kreises, Tübingen, der dfte Elfte, der stimmt«.
nigstag,
in
denen
verdrängt oder vergißt.
zigtausendfache Gänse-Tod zu Mai-tini
auch
in
dieser
Region
Vereine+Verbände
Zum Schlaf nicht allein. Sdbstverständ- zwischen Neckar und
samt Martinsritt und Martinslateme, die
Das Pfullinger Publikum verfolgte intei^
lich, wer schläft, sündigt nicht, ist formu- Alb, am »Pfeffeytag«
Kirbe mit ihren nächtlichen Völlereien, das essiert seine atemberaubende Esdcursion
Jahrgang '38 Ffollingen: Zur Trauerfeier un- liert. Das Phänomen Nacht hat schon imJohannisfeuer am 24. Juni, Walpurgisnacht durch Städte des Mittdalters mit Türmen
seres Äterskameraden treffen sich die Jahr- mer alles zusammengebracht: den Schlaf, in Walddorfhäslach, Werner Mezger
und Maienstecken in der Nacht zum 1. Mai, und Nachtwächtern, durch Brautbetten des
gänger heute um 13.45 Uhr, Friedliof Pfullin- die Sexualität, die Sünde, die Schandtat, Kinder umherziehen
die Ostemacht, in der das Feuer dominiert, Adels und Strohlager der Bauern und der
gen.
das Verbrechen, die Unruhe, die Angst. Ge- und um Gebäck betteln. Die dunkle Zeit die Fasnacht, die schließlich in Flammen Armen, durch Lichtstuben, Straßenzüge
Albvciein Pfullingcn/Scniorec: Wanderung nauso wie die Geborgenhdt, die Ruhe, die des Tages, die dunklen Zeilen des Jahres aufgeht,
Lichtmeß, das Stemsingen.
mit Gaslaternen und Fabrikhallen, durch
am Donnerstag, Treff mit Auto um 13.30 Uhr Liebe, die Lust, Freude, friedliches Dasein. haben die Phantasie der Menschen, die dieLicht ins Duiücel des menschlichen Da- das Wdtempfinden der Romantik und die
am Alten Feuerwehrhaus.
ses
Dunkd
nicht
überblicken,
schon
immer
Freude, Lebkuchen: Pfullingens
seins zu bringen, hat in den zweitausend Neon-Nüchternheit der Neuzeit und
Jahts^ng '17/18 Pfuiliugcn: Treffen morgen, Friede,
Fräueiikreis, dem der Freibuiger Volks- angeregt.
Jahren seiner Existenz auch das Christen- wünschte sich am Ende, wie Organisatorin
Donnerstag, «m 14 Uhr am Alten Bahnhof. kundler
Professor
Werner
Mezger
zum
WoDie Lichterflut heute, der Diskotheken- tum für sich in Anspruch genommen mit Elsbeth Blümcke weitergab, noch mehr von
Fahrt nach St. Johann, Spozieigang, Abschluß
chenbegiim im öffentlichen Vortrag in der lärm, die Hochleistungsindustrie, die rund dem Christus-Zitat »Ich bin das Licht der solchem Wissen.
in der Gestüts-Gaststätte.
Das Stück Tag, das der Mensch nicht ganz im Griff hat
ISTECKAR UKTO E R M S
Reutlinger General-Anzeiger
Aktionstag am 7. Mai:
»Metzingen
macht Mode«
Metzingen, (ral) »Metzingen macht
Mode.« Unter diesem Motto möchte
die Gewerbliche Schule Metzingen
mit dem Gewerbe-, Handels- imd Verkehrsverein (GHV) am 9. Mai 1999 in
der Stadt einen Aktionstag veranstalten. Wie der Vertreter der Schule,
Walter Wilhehn jetzt beim GHV weiter betonte, haben die Organisatoren
dabei durchaus hohe Ziele. Sie wollen
die drei Zentren der Stadt Marktplatz, Kirche \md Keltemplatz durch
•einen emzigen, langen Laufsteg miteinander verbinden, der dann der
längste in der Region oder im Land
werden köm^te. Zudem ist daran gedacht, diese Modenschau 24 Stunden
durchzuhalten. Möglicherweise wird
dies ein Fall fürs berüchtigte Guinness-Buch. Zimächst wiU die Schule
zusammen mit ihren Partnern aus
Parma und Noyon in der Stadthalle
eine Modenschau veramstalten, den
Ausgangspunkt für eine Modenacht,
bei der natürlich auch Essen imd Trinken sowie andere Bereiche eine RoUe
spielen werden. Geplant ist eine Mode-Messe in der Martinskirche.
Mittwoch, 7. Oktober 1998
1 3
»Die Geschäftsleute müssen jetzt Farbe bekennen«
Metzinger Gewerbeverein unternimmt weiteren Versuch zur Verlängerung der Ladenöffnungszeiten — Gabriele Bazlen jetzt Vorsitzende
Von Rudolf Leins
M e t z i n g e n . (GEA) »Die Geschäftsleute müssen jetzt Farbe bekennen.« Die neuge\rählte Vorsitzende des Metzioger Gewerbe-, Handels- und Verkehrsverein (GlfV),
Grabriele Bazlen, tmtemimmt einen weiteren Versuch, um — endlich — eine tragfähige Regelung für verlängerte Ladenöffnungszeiten zu erreichen, bie gut hundert Rfitglieder des Vereins bekommen ein Formblatt,
auf dem sie sich.definitiv eridären sollen.
Vorgeschlagen werden Kemöffnungszeiten
werktäglich von 9 bis 13 sowie 14 bis 19 Uhr
sowie samstags von 9 bis 14 Uhr.
Mit dieser Aktion soll die Diskussion zu
diesem Thema, die in Metzingen in der Vergangenheit ebenso intensiv wie ergebnislos
gefiärt worden ist, zu einem guten Ende
gebracht werden. Gabriele Bazlen hofft
darauf, diesmal mehr Erfolg zu haben als
im Frühjahr. Damals kamen zu einer Versammlung mit diesem TheuM bloß knapp
über zwanzig Mitglieder.
Dabei hält Frau Bazlen »die Verfügbar^
keit für eines der wichtigsten Kriterien, um
unsere Kunden zu halten. Es ist sieben Mal
teiurer, einen Neukunden zu gewinnen, als
einen Stammkunden ans Unternehmen zu
binden. Wachstumsstrategie heißt deshalb
auch: Machen Sie mehr Umsatz mit Ihrem
Kunden.« Um etwas verkaufen zu können,
müsse man zuerst einmal da sein und offen
haben.
Einen Schritt vorankommen will der Verein außerdem in Sachen Stadtmarketing.
Auch hier erwartet die 114 Mitglieder ein
Formular, in dem sie ihre Bereitschaft zum
Mitmachen dokumentieren sollen. Verbunden mit dieser'Bereitschaft ist ein monatiicher Obolus von hundert Mark, mit dem
diese Aktion finanziert werden solL Weitere Mittel sollen von der Stadt sowie von
Banken und Firmen kommen. Zwar haben
sich bei der Auftaktveranstaltung spontan
dreißig Mitglieder gemeldet, doch hielt dieser erste Sdiwung offenbar nicht an.
Immerhin hat der damals gegründete Ar^
beitskreis inzwischen in zwei Sitzungen erste Zielsetzungen formvQiert, die mit der
Stadtverwaltung besprochen imd dann der
Öffentlichkeit vorgestellt werdensoUen.
Im übrigen appellierte die GHV-Vorsitzende an die MitgUeder, die Kräfte zu konzentrieren. Nur mit Hilfe einer gedeihlichen Zusammenarbeit der Mitglieder untereinander einerseits sowie des Vereins
mit der Stadt, dem Gemeinderat imd Investoren andererseits, können die Ziele erreicht werden. »Wenn wir ein bißchen bes-
ser werden wollen, mtissen wir halt ein bißchen mehr Geld ausgeben \md ein bißchen
mdur Zeit investieren«, sagte FrauBazlen.
Aus- diesem Grund hat der Vearein auch
seine innere Organisationsstruktur leicht
geändert, der Ausschuß besteht nun aus
achtzdm statt aus zwölf Mitgliedern. Die
Vergrößerung soll garantieren, daß aus jeder Straße und aus jeder Branche ein Vertreter mit dabei ist. Dies soll auch die Kommunikation der Mitglieder untereinander
fördern.
Der Vorstand des
GHV setzt sich nach
der Hauptversammlung wie folgt zusammen: Vorsitzende Gabride Bazlen, zweiter
Vorsitzender Hans Bader, Kassierer Bernd
Stanger, Schriftführer
Ernst Streicher und
Beisitzer Karl Keusch
\md Bernd Pfäffle. Sie
gehören Kraft Amtes
auch dem erweiterten
Ausschuß an, in den
darüberhinaus gewählt wurden: EgbertI^tns Biedermann, Michael Bläsius, CSaus
Einecker, Stefan Enßle, Karl Götz, Axel
Höss, Monika Karberg, Kariheinz Schmauder, Fritz Schmid, Gerbard Wagner, Petra
Weißbach und Frieder Schmid. Der seitherige Vorsitzende Erwin Maurer kandidierte aus beruflichen Gründen nicht mehr.
Er ist schon längere Zeit nicht mehr in Metzingen tätig. Gabride Bazlen hatte die Aufgaben des Vorsitzenden schon einige Zeit
kommissarisch übernommen.
Eine zwiespältige Bilanz zogHans Bader,
was die Aktivitäten des Vereins in den vergangenen Monaten betraf. So waren die
Rad-DM und das Stadtquiz zwar insofern
ein Erfolg, daß sie jede Menge Menschen in
die Stadt brachten beziehungsweise den
Kunden die SchweUenangst Tiahmpn Rein
fjp^nyipll gesehen blieb dem Verein allerdings jeweils ein Minus.
Anders sieht es bei den verkaufsoffenen
Sonntagen und beim Weihnachtsmarkt
aus. Da wurden schwarze Zahlen geschrieben. In diesem Jahr, am 25. Oktober, wird
es hier Veränderungen geben. Erstens will
der Verein die Öffnungszeiten der Läden
von 10 bis 20 Uhr ausdehneiL Zweitens muß
wegen der Baustelle Ecke Pfleghof- vnä
Metzgerstraße, die vordere Pfleghofstraße
ausgeklammert werden. Die Stände stehen
statt dessen in der Schreiberei und auf dem
vorderen Keltemplatz.
Eine kleine, aber nicht einfache Barockoper
Pergolesis »La Serva Padrona« hat am 16. Oktober bei der Metzinger Musikschule Premiere
Von Christoph Trost
M e t z i n g e n . (GEA) Voller Eifersucht
tritt der Diener Vespone auf die Bühne,
stellt mit einer ausladenden Geste zwei
Sektgläser auf den mit Schnörkeln verzierten lisch und — hat noch ein halbes Glas in
der Hand. Der Fuß hat sich im Eifer des
Gefechts mit einem leisen Knacksen vom
Rest gelöst. Das kann schon passieren, wenn
man mit einer solchen Leidenschaft beim
Proben ist wie die Mitwirkenden bei Pei^olesis kurzer Kanmieroper »La Serva Padrona«, (üe luchste Woche im Pavillon der Metzinger Musikschule aufgeführt werden soll.
Die Idee, sich auf für Metzinger Musikschulverhältnisse noch unbekanntes Te]>
rain vorzuwagen und eine kurze Oper einzustudieren, stammt von Ursula Weber,
selbst Gesangspädagogin an der Schule.
Aus ihrer Klasse kommen auch die Hauptdarsteller bei Giovanni Battista Pergolesis
zweiteUigem, 1733 in Neapel maufgeführten Intermezzo »La Serva Padrona« oder —
zu deutsch — »Die Magd als Herrin«: \Jherto, den Herr am Hof spielt und singt Thilo
Rieger, der dem Metzinger Pubhkum seit
»Anatevka« und dem »Weißen Rößl« beileibe kein Unbekannter mehr ist. Gudrun
Schauffler schlüpft in die RoUe der Magd
Serpina, imd der — im Stück allerdings
stumme — Diener Vespone wird von Martin
Thierer verkörpert.
Leprakranke leiden doppelt
Metzingen, (a) Manfred Göbel hilft seit
zwanzig Jahren Leprakranken in Brasilien.
Der Mann vom Deutschen AussätzigenHilfswerk zeigt am Donnerstag, 8. Oktober,
um 19.30 Uhr im Saal der St.-BonifatiusKirche Dias und berichtet von seiner Arbeit
mit den oft unter menschenunwürdigen Bedingungen lebenden Kranken. Sein Einsatzgebiet ist der Bundesstaat Mato Grosso
(»Großer Wald«), der zweieinhalbmal so
groß ist wie Deutschland. Dort ist mit sei-
onlin©
»^^"" http;//www.aea.de
ner Hilfe das erste Leprazentrum gegründet
worden. In Metzingen wird er unter dem
Titel »Brasilien zwischen Reichtum und Ai^
mut« auch über die von der Aktion Lepra
Metzingen unterstützten Projekte im Mai>
ai^ao und Amazonas State sprechen. Eingeladen wurde der Entwicklungshelfer von
der Metzinger Kolpingsfamilie und der
St.-Bonifatius-Gemeinde.
Zwischen diesen drei Personen entfaltet
sich die Handlung des Stücks: Serpina, eine
nicht mehr ganz so junge Magd Ubertos,
himmelt ihren Herrn an. Der aber wehrt sie
ab, sagt, sie sei zickig und auf sie sei kein
Verlaß. Was bleibt Serpina anderes, als eine List anzuwenden? Sie verkleidet den
Diener Vespone als angsteinflößenden
Krieger und gibt vor, diesen heiraten zu
wollen. Aber ob sie damit wohl Uberto
weich kriegt?
Eigentlich eine recht einfache Geschichte — möchte man meinen. Doch gerade das
macht die Schwierigkeit dabei aus. »Das
Ganze ist eine zwar Meine, aber gerade deshalb nicht einfache Barockoper«, erklärt
Regisseur Günter Hänel aus Tübingen, der
— eigentlich ist er Schauspieler — dort und
in Reutlingen schon bei etlichen Kammeropep-Produktionen Regie führte. »Die
Schwierigkeit besteht darin, eine überzeugende Lebendigkeit hinzubekommen und
zu verhindern, daß das Ganze im szenischen StUlstand endet«, so Hänel.
Probleme bereite dabei nicht zuletzt
auch die teilweise sogar noch mit re^onalen Dialekten vermischte italienische Sprache, die man zimaindest in den Arien habe
beibehalten wollen —^^ die Rezitative werden in der deutschen Übersetzung gespielt.
»Es kommt darauf an, einzig durch das
Spiden, also durch bestimmte Haltungen,
Posen und Gesten verständlich zu machen,
worum es in den Arien geht«, so Hänel.
Gerade deshalb legt er in den Proben
auch Wert auf die präzise Darstellung vermeintlich winzig kleiner und imwichtiger
Bewegungen, Da werden Aufgänge auf die
Buhne ebenso akribisch e i n s t u d i ^ wie bestimmte Schritte auf der Bühne oder tolpatschige Stolperer des Dieners Vespone. Die
sollen ja sdiließlich genau in den Text des
Rezitativs passen.
Schwerstarbeit deshalb auch für die von
Musikschulleiter Heinrich Großmaim dirigierten Musiker, vor allem für Wolfgang
Schauffler am Cembalo. Aber auch Svea
Schauffler, Julia Kiesewalter (beide Violine), Heinke Hüler C^ola) und Dagmar
Scheu (Cello) wird ein Höchstmaß an Konzentration abverlangt.
Hinter den Kulissen sind zudem etliche
weitere Personen an der Produktion der
Kammeroper beteUigt. Anregungen zum
Bühnenbild stammen vom Kunstseminar
Metzingen, die>Kostüme wurden vom Naturtheater Grötzingen ausgeliehen, Tom
Ulbrich sorgt für die Beleuchtung, und Dorothee Reiff zeidmet für die Maske verantwortlich.
Die Premiere rückt indes unwdgerlich
näher: Am Freitag, 16. Oktober, um 20 Uhr
wird das Stück im Pavillon der Musikschule Metzingen aufgeführt. Am Donnerstag,
22. Oktober, zeigen die Darsteller das Stück
dann noch einmal, und zwar um 20 Uhr im Pergolesis »La Serva Padrone« hat am 16. Oktober bei der Metzinger Musiicschule PtBmiere.
Schloßkellertheater in Nürtingen.
Folo:tro
Selbständigkeit bei Jobsuche fördern
Metzingen
Erstmals Berufswahltag an der Neugreuthschule — »Messe« gibt EinbUck in Äusbildungsbetriebe Dieißig Jahre Altenzentrum
M e t z i n g e n , (-neu) Rund ein Drittel der
Hauptschulabgänger in Metzingen findet
keinen Ausbildungsplatz. Zum einen, weil
nach intensiver Suche tatsächlich kein Job
zu finden ist, zum anderen, weil die Schüler
— klagen die Betriebe — die Sache nicht mit
der gebotenen Ausdauer und Selbständigkeit angehen. Deshalb will die Metzinger
Neugreuthschule nachhelfen. Am Freitag, 9.
Oktober, bietet sie zum ersten Mal einen Berufswahltag an.
Nicole Breitling und Jürgen Henzler haben sich das Konzept ausgedacht und den
Tag mit einem theoretischen Teü am Vormittag und einem praktischen am Nachmittag organisiert. Ihnen geht es darum, Schülern der achten bis zehnten Klasse eine
Chance zu geben, mit Ausbildungsbetrieben und verschiedenen Berufen in Kontakt
zu kommen. Sicher hat am Freitag noch
niemand einen Lehrstellenvertrag in der
Tasche. Doch die Fäden einer beruflichen
Karriere lassen sich eventudl schon spinnen.
Morgens reicht das Angebot in den Ai>
beitsgruppen von Einstellungstests über
Bewerbungsschreiben bis hin zu Hinweisen
über den aktudlen Ausbildungsmarkt. Am
Nachmittag haben sich die zwei enga^epten Lehrer eine Berufsmesse ausgedacht.
An die dreihundert Firmen in Metzingen
haben sie angeschrieben — rund zwanzig
stellen nun am Freitag von 13 bis 16 Uhr die
jeweiligen Ausbildungsberufe vor. Andere
sind zwar nicht auf dieser »Messe« vertreten, bieten den Schülern jedoch Tagespraktika an oder informieren die Schule über
ihre Erfahrungen im Ausbildungsalltag.
Das Berufsbild von Gärtnern, Schreinern
und Bäckern soU ebenso greifbar werden
wie die Ausbildung in einem Betonwerk,
Kindergarten, Alteäieim oder bei der Polizei. Manche wollen sogar mit ihren Auszubildenden zur Schule kommen, was den
baldigen Schulabgängern den Einstieg ins
Gespräch erheblidi erleichtem kann. Die
Eltern der Neugreuthschüler sind dazu eingeladen, sich mit ihren Kindern über deren
Berufsmöglichkeiten zu informieren, Schü-
ler der Metzinger Seyboldschule kommen
auch hinzu.
Während Gymnasiasten und Realschüler
eine Unmenge an Berufen erlernen können,
schränkt si(3i der Bereich, in dem Schüler
ohne die MitÜcre Reife eine Chance haben,
immer mehr ein. Auch das ist eine Schwierigkeit, mit der die 15- bis 16jährigen zu
känpfen haben. Andererseits, besrichtet
Jürgen Henzler allerdings, seien manche
Betriebe auch froh, wenn ihnen ein Auszubildender nachher als Facharbeiter erhalten bleibe.
Der Bereich der Berufswahl soll an der
Neugreuthschule verstärkt behandelt werden. Selbst nach diversen fächerübergreifenden Unterrichtseinheiten und einem
zweiwöchigen Betriebspraktikum bleibt so
manche Frage offen. »Es mangelt halt auch
an der Fähigkeit, Verbindlichkeiten einzugehen und Verantwortung zu übernehmen«, sagen die beiden Lehrer — und hoffen, daß ihr Berufswahltag daran vielleicht
etwas ändern kann.
Metzingen, (-v) Das Altenzentrum des
Evangelischen Diakonissenrings Met2ängen feiert am Sonntag, U. Oktober, sein
Jahresfest. Aus diesem Anlaß ist um 9.30
Uhr der Gottesdienst sowohl in der Mar^
tinskirche als auch im Altenzentrum. Die
Festveranstaltung beginnt um 14 Uhr in der
Martinskirche unter dem "Diema: »30 Jahre
erfahrene Treue Gottes gibt Mut für die Zukunft der missionarisdien Diakonie«. Pfarrer Johannes Hansen, Witten, hält den Festvortrag. Weitere Programmpurikte sind die
Einführung des Gföchäftsführers OMver A.
Maier, Ehrungen von Mitarbdtem und verschiedene Grußworte. Ansdüießend ist im
Festsaal und im Gästehaus eine Dia-Schau
mit Gelegenheit zum Kaffeetrinken. Die
Metzinger Abende im FeStsaal werden am
Montag mit dem Thema »Du stellst meine
Füße auf weiten Raum« und am Dienstag
mit Pfarrer Fritz Gaiser, Bad Urach, »Was
treibt uns um?« »Entdeckungen im Matthäus 9,35, jeweils um 20 Uhr, fortgesetzt
An beiden Abeiden wirkt ein Chor mit. Gäste sind willkommen.
Lernen im »Land des großen Himmels«
Schüler des Metzinger Dietrich-Bonhoeffer^xymnasiums erlebten drei Wochen in Bozeman in Montana
M e t z i n g e n . (ing) Alles ist ein bißchen
größer im Land der imbegrenztcn Möglichkeiten. Angefangen bei den Autos über die
endlos geraden Straßen bis hin zu den Kühlschränken und Entfernungen. Das stellten
die 21 Schüler des Dictrich-BonhocfferGytnnasiums unter anderem fest, ^ e drei
Wochen in Bozeman, Montana, verbrachten.
Sic erlebten nicht nur amcriikanischc Lebensweise hautnah in den jeweiligen Gastfamilien, sondern nahmen am SchuUcben ihrer Partner teil, am Unterricht sowie an
Schulvcranstaltungcn.
Nach dem dreiwöchigen DeutscMandbesuch der Amerikaner im Jum hieß es jetzt,
für die 21 Scliüler mit den begleitenden
Lehrerinnen Sabine Leibfarth und Rita Telser-Lieb, sich für drei Wochen auf neue
Verhältnisse einzustellen, vielleicht aucli
mal eigene Interessen in den Hintergrund
zu stellen und sich den örtlichen Gegebenheiten anzupassen. Die Metzinger nahmen
einfach am Leben einer amerikanischen Familie teü, gingen sonntags mit zur Kirche,
erlebten Familienfeste, begleiteten den
Austauschpartner in die Schule und zum
Training.
Doch selbstverständlich standen auch
viele gemeinsame Unternehmungen und
Ausflüge zur Entdeckung der wunderschönen Landschaft auf dem Programm: Die
Schüler erhielten während einer Führung
Einblick in die Montana State University in
Bozeman, erkundeten bei einer Schnitzeljagd auf Rädern die Innenstadt, besiditigten alte Goldgräberstädte und übernachteten als Glanzpunkt des Aufenllialts im
Yellowstone National Park.
Die Rundfahrt zu den teilweise überwältigenden Naturschauspielen des Parks wie
dem weltberühmten Geysir Old Faithful
wurde genauso zum unvergeßlichen Erlebnis wie das anschließende Campen in der
freien Natur nur wenige Meter von frei herumlaufenden Büffeln entfernt.
Zu diesem Programm, an dem alle Schüler teilnalimen, kamen Aktivitäten innerhalb der Gastfamilie. So zum Beispiel der
Besuch eines Rodeos, Shopping in Billings,
der nächstgrößeren Stadt, Rafting auf den
Flüssen der Umgebung, Jagen, Fliegen oder
ein Ritt hocli zu Roß durch die unberührte
Natur Montanas. Dies alles ließ die Wochen
im »Land des großen Himmels« für die
Sdiüler unvergeßlich werden. Natürlich
konnte auch so manche falsche Vorstellung
von Amerika und seinen Landsleuten richtiggestellt werden.
In den Familien ernährte man sich bei
weitem nicht ausschließlich von Fast Food,
die sehr gute Küche überraschte so manchen. Sport nimmt an den amerikatüsclien
Schulen einen sehr hohen Stellenwert ein.
Die Metzinger hatten Gelegenheit sich
Football-, Basketball-, undEi^ockeyspiele
mitsamt den quirligen Cheerleadem und
der amerikanischen Nationdhymne anzuschauen.
Nicht schlecht staunten die Metzhiger
Schüler beün Blick auf den Stundenplan
ihres amerikanischen Partners. Nicht nur
die Zeiten unterschieden sidi erheblich
vom Gewohnten — ein Schultag dauert von
halb neun bis halb vier — auch das Unterrichtsangebot war wesentlich vielfältiger
und vor älem praxisorientierter, als man es
gewohnt war. So haben die Schüler an der
High School beispielsweise die Wahl zwischen Fächern wie Diskutieren, Töpfern
und Automediardk.
So ein Austausch öffnet eben Horizonte,
darin sind sich nach den erlebnisreichen
Unvergeßliche Tage erlebten 21 Schülerinnen und Schüler des Metdnger Dietrich-BonhoefferGymnasiums bei ihrem dreiwöchigen Aufenthalt in Montana.
Foto: ing
drei Wochen alle einig. Man lernt zu tolerie- gegenseitigen Besuche ä n d bereits geplant.
ren, respektieren und auch einmal zurück- Und wer-wdß—vielleicht sieht «lan sidi ja
zustecken und sich anzupassen. Nicht zu- in ein paar Jahren beim Austauschproletzt sind Freundschaften über riesige Ent- gramm mit der Universität inBozemsn wiefernungen hinweg entstanden. Die ersten der.
J-,
14
NECiG^JEl UlSTD E R M S
Mittwoch, 7. Oktpbec 1998
Eeutlinger General~An2eiger
Bücher sind längst nicht mehr alles
literatuT, Musik, Theater
Besondeis Kinder und Jugendliche profitieren von dem reichhaltigen Medienangebot in Pliezhausen
Angeböte zum
Mtmachen
Pliezhausen. (-GSA) Die Mediothek
in Pliezhausen feiert^ihren zwanzigsten Geburtstag. Aus diesem AnlaB gibt es am Freitag, 9, Oktober, 20 Uhr, ein buntes Jnbll&umsfest (ndM nebenstehender Kasten).
Das Angebot an Bflchem, Spielen, CDs und
demnSdhst CD^oms ist inzwischen täcbt
laäa aus don Ort wegzudenken. Besonders
Kinder und Jugendlich sind Nutznießer der
MedienndMt, d« dxt Mediothek eine Kombination atis öffentlicher und Schulönrichtung ist Die Schüler lernen schon von klein
auf, ime »e Bücher, Zeitschriften und andere Medien im Unterricht nutzen können —
bei^ielswrise für Referate.
Pliezhttusen. (•nes)BisziimJaI»leseode enraitet die Besucher der Mediothek in niezhausen du buntes PrognumiL Neboi legelm&ßigen üjemtinea,<wie Votlcsestunden oder Literatnrtir^ ^bl es ein BSudcztheater und
.dnen T ^ der offenen Tür.
Auftakt ist am Freitag, 9. Oktober,
20 Uhr. Die Gäste erwartet ein Überraschungsprogramm aus Literatur,
Husik imd llieater mit Hedwig Rost,
, Jörg Baesecke und der Kleinsten Bühne der Welt.
Pliezhausen
Im vergangenen Jahr stellte die Mediothek ihr Ausleilisystem technisch imi. Seither läuft alles über EDV, imd auch düe gesuchten Titel können jetzt per Computer
ermittelt werden. »Seit wir mit EDV arbeit t ist imser Ausleihumsatz drastisch gestiegen«, freut sich Iris Marina Votteler, die
Leiterin der Mediothek. Der Bestand liegt
derzeit bei rund 19 000 Büchern, Kassett^
Spielen imd CDs. Die Pliezhäuser leihen jede einzelne Medieneinheit durchschnittlich
dreimal im Jahr aus.
Die Hauptkunden sind Kinder und Jugendliche. Ihnen kommt es besonders zugute, daß die Mediothek keine Leihgebühr
erhebt. Lediglich den Ausweis gibt's nicht
imisonst. Die Pliezhäuser Bänder wachsen
schon vom Sndergarten an mit der MedioÜiek auf. »Für die Icünftigen Erstkläßler haben wir schon mal eine Veranstaltung zur
Verkehrseiziehung angeboten«, sagt Iris
Marina Vottder.
Vorlesestunden
Am Donnerstag, 15. Oktober, gibt
es um 16.15 Uhr eise Vorlesestuhde
für alle; die gerne G^chichten hören.
Weitere Vorlesestunden sind am
19. November und am 10. IJezembCT.
Ebenfalls regebnäßig kommt der Literaturtreff zusammen: jeden ersten
Montag im Monat vmi 15 Uhr. Die
nächsten Termine sind der 2. Novemr
ber und der 7. Dezembo:.
Kindei^im Alter zwischen neun und
zwölf Jahren köimen sidi am Don»nerstag, 22. Oktober, 16 Uhr, auf eine
Bfitmachgeschichte unter dem'Motto:
»Von der Idee zum Buch« mit dem Illustrator Manfred Schlüter freuen.
- Im Kindertheater malt sich Peter
Kirsch am Montag, 9. November, um
15 Uhr aus, was wäre, »Wenn ich ein
Biese w a r ' . . . « Damit richtet er sich
an Kinder ab fünf Jahren.
Am Tag der offenen Tür am Sonnt£ig, 15. November, präsentiert die
Mediothek unter anderem ihr neues
Angebet: CD-Roms zum spielerischen
Lernen. Außerdem gibt es eine Puppenausstellung von Barbara Krsdü
mit dem Titel: »Karlsson & Co. — Kinderbücher und ihre Hdden«. Natürlich können die Besucher auch in den
Bücherregalen stöbern oder Literatur
zum Hören testen.
Am Freitag, 27, November, 20;Uhr,
steht ein orientalischer Abend mit
.Helga Gebert und Birgit Höpfel an.
Das Märchen »Stemtaler« bieten
Knopf, Rakete und Fidel Kindern ab
sechs Jahren am Freitag, 4. Dezember, 14.30 Uhr. Weihnachtlich wird es
mit Billy Bernhard und Anke Scholz
für Kinder ab vier am Donnerstag,
17. Dezember, .uni 14 Uhr.
Mut zum Morgen
Fliezhausai. (k) Wem fehlt nicht gelegentlich der »Mut zvtm Morgen«? Beim
nächsten Frauenfrühstück am Samstag, 10.
Oktober, 10 Uhr, in der Pliezhäuser Fesmalle spricht die Stuttgarter Referentin Ingrid
Dörr zu diesem Thema. Kinderbetreuung
ist selbstverständlich. Wer kommen möchte, sollte sich bis spätestens Donnerstag, 8.
Oktober, bei Annegret Veit unter der Telefonnummer (0 71 27) 71618, oder bei Gitti
Rinker, Tdefon 34161, anmdden.
Neckartenzlingen
Tankstelle überfallen
Polizei sucht Zeugen
Eigene Ausweise
Ab der ersten Klasse bekommen die Kinder dann ihren eigenen Ausweis. »Für viele
ist das ganz wichtig, weil wir bewußt Wert
darauf legen, daß die Kinder möglichst früh
selbst verantwortlich dafür sind, was "sie
ausleihen und wie sie damit umgehen«,
meint die Mediotheksleiterin.
Für die älteren Schüler ist die Mediothek
wichtig für Referate oder Themen, die aktuell im Unterricht behandelt werden. Außerdem haben sie es leichter, wenn sie sich in
anderen Bibliotheken zurechtfinden müssen: »Wir lutben tmsere Bücher bewußt
nicht nach Sdiulfächem angeordnet, sondern so, wie sie in anderen Bibliotheken
sortiert sind«, erläutert Frau Votteler.
Damit sie immer auf dem neuesten Stand
ist, bepricht sich die Leiterin mit den
Schülüinnen imd Schülern, die imter der
Woche nachmittags in der Mediothek aushelfoi. »Dadurdi erfahre ich, yras aktuelle
Themen der Jugendlichen sind, imd kann
imsef Angebot danach ausrichten.« So
möchte sie auch bei der Ausw^ der CDRoms verfahren, die es ab November in der
Trio virtuos© gastiert
WannweiL (a) In der Reihe Wannweiler
Konzerte, veranstaltet von Kulti, der Kulturinitiative Wannweiler Bürger, gastiert
das Trio virtuoso am Sonntag, 11. Oktober,
um 20 Uhr im' Mozartsaal der UWandsclmle. Das Trio virtuoso musiziert in der Besetzung Flöte, Fagott und Klavier. Die histrumente erklingen aber auch solistisch oder
mit Klavierbegleitung. Verena Guthy-Homolka (Flöte), Frank Lehmann (Fagott) imd
Eva Janßen (Klavier) spielen Werke von
Gaetano, Donizetti, Camille Saint-Sains,
Friedrich Kuhlau und anderen. Nähere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 07121/54224.
Von Christiane Schober
Orientalischer Abend und
iQeinste Bühne der Welt
Wannw6il
In der Pliezhäuser Mediothek zu stöbern und zu schmökern, ist besonders für die Schülerinnen
und Schüler ein Vergnügen.
GEA-Foto: nes
Mediothek geben wird: »Am 15. November
haben wir imseren Tag der offenen Tür. Dabei werden wir einen Grundstock von etwa
fünfzig CD-Roms vorstellen«, sagt Iris Marina Votteler.
Die neuen Medien sollen ausschließlich
dem »Edutainment« — dem spielerischen
Lernen — dienen: »Bei den CD-Roms lernen die Kinder Sprachen, Geschichte oder
Ufethematik, ohne sich bewußt zu sein, was
sie dabei alles aufnehmen«, meint die Leiterin der Mediothek. Eine Konkurrenz zu
den Büchern sieht sie in dem neuen Medium nicht: »Manche Inhalte lassen sich elektronisch besser vermittdn, andere übers
Buch. Deshalb empfinde ich das neue Angebot als Bereicherung, nicht als Konkurs
renz.«
Ihr persönliches Lieblingsmedium steht
ohnehüi fest: »Für mich ist das Buch nach
wie vor am schönsten.« Zu ihren Lieblingsautoren gdiören Janosch, Christine Nöstlinger und Astrid lindgren. »Aber so eindeutig kann ich das nicht sagen — es gibt so
viele toUe Schriftsteller und Bücher!«
Neckartenzlingen. (pd) Eine Aral-Tankstdle in der Stuttgarter StraJfe in Neckartenzlingen wurde am Montag abend überfallen. Ein unbekannter Mann betrat gegen
21 Uhr die Tankstelle. Er bedrohte mit dnem imgefähr 30 Zentimeter langen Küdienmesser den Tankstdlenpächter und dne Angestellte imd forderte sie zur Herausgabe von Bargdd auf. Da die beiden nicht
reagierten, nahm der Mann sdbst mehrere
tausend Mstk aus der Kasse imd rannte in
Richtung Mittelstadt davon. Dabei wurde
er zimächst von einem Zeugen verfolgt, der
den Flüchtenden schließlich jedoch aus den
Augen verlor. Der unbekannte Räuber wird
wie folgt beschrieben: Er ist etwa 40 bis 45
Jahre alt und ungdähr 1,75 Meter groß. Der
Maim ist vermutlich ausländischer Herkunft. Beklddet war er mit einem grünen
Jogginganzug, mit schwarz-weißen Strdfen an der Hose und aa den Ärmeln. Bd
dem Überfall hatte sich der Täter eine Pennymarkt-Plastiktüte mit Sehschlitzen über
den Kopf gestülpt. Hinweise zur Ermittlung des Täters nimmt das Polizeirevier in
Nürtingen, Tdefonnummer 07022/92240
entgegen.
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rechtzeitige Absendung des Widerrufs.
Datum/Unterschrift
©enerdt'jln^eiger
AUS DER REGION - FÜR DIE REGION
|^
ülRMSiAL,
Reutlinger General-Anzeiger
Mittwoch, 7, Oktober 1998
Mit jedem Rind^deh zum Standesamt
Neuerungen in der Bindericennzeichnuzig bringt Bauern Bürokratie und bietet Verbrauchern Sicheiiieit
R ö m e r s t e i n / R e u t i i n g e n . (-GEA)
Dem Rindvieh smd die Vorschriften egal.
Nicht aber den rinderitaltenden Bauern. Ihnen hat die neue RindetkenozeichnungsVerordnuug des Rates der Europäischen
Union seit Juli einen weiteren Haufen
Schreibarbeit beschert. »Zum Wohle der
Verbraucher«, versucht Dr. Anne Schwö:er,
Leiterin des Kreisveterinäramtes, den Bauern den notwendigen Papierkram schmackhaft zu machen. Der hält auch den Römersteiner I^ugott Götz, Zuchtwart des Landes-Kontroll-Verbandes (LKV) in Stuttgart,
viele Stunden im Büro fest.
Der Grund: Entdecken die Kontrolleure
verbotene Masthilfsmittel im Fleisch, stoßen sie auf einen BSE-Fall oder bricht irgendwo eine Seuche aus, ist der Weg anhand der europäeinheitlichen Ohrmarken,
die im Schlachthaus durch einen Stempel
ersetzt werden, ziurück bis zur Geburtsstätte des Tieres lückenlos zu verfolgen.
Schwarzen Schafen in der ohndün von
Preisverfall gebeutelten Zimft soU so leichter das Handwerk gelegt werden, und Rindfleischgenießer können sich beruhigt ihrem
Carpaccio hingeben. »Die neuen Vorschriften bringen Erzeugern wie Verbrauchern
etwas«, ist sich Anne Schwörer sicher.
Bad Urach, (-v) Zum ersten Mal kommen
die Rekruten vom vierten PanzerartiUeriebataülon 285 der Herzog-Albrecht-Kaseme
aus Münsingen zum Herbstbiwak nach Bad
Urach. Am Freitag, 9. Oktober, 15 Uhr zeigen die Soldaten, die seit Anfang September ihre allgemeine Gnmdausbildung in
Münsingen durchlaufen, auf dem- Bad
Uracher Sika-Gelände, was sie bisher gelernt haben. Die musikalische Begleitimg
haben die Jagdhombläser, 18 Uhr, und der
Fanfarenzug, 19.30 Uhr, übernommen. Um
19 Uhr sind auch Zivilisten zur Nachtwanderung mit Fackdträgerbegleitung auf den
Hohenurach eingdaden. Gegen eine Startgebühr von fünf Mark, die für die Halt-Pipe
im Tumgeirten gespendet werden soll, kann
jeder mit. Auf dem Hohenurach werden die
Wanderer von den Jagdhombläsem empfangen. Hdßer Tee, Glühwein und
Schmalzbrote stehen zur Stärkung bcrdt.
Am Abend bieten die Soldaten der Batterie
im Biwak Essen aus der Gulaschkanone b d
Musik und Lagerfeuer.
Konzert mit Don Kosaken
Bad Urach, (-v) In die Wdt der Zwiebdkirchen und der russischen Steppe können
sich Zuhörer versetzen lassen bei einem
Konzert der Don Kosaken am Dienstag, 13.
Oktober, 20 Uhr, in der Bad Uracher St.
Josefskirche. Zu hören sind Gesänge der
russisch-orthodoxen Kirche unter anderem
von Vassily Titov, Dimitri Bortnjansky,
Pjotr Tschaikowslq^, Michail Glinka und
bekannte wdtliche russische Volksweisen
wie »Eintönig klingt das Glöcklein«,
»Abendglocken«, »Wolgaschlepper« und
die Legende von den 12 Räubern«. Nähere
Infonnationen erteilt die Bad Uracher Kurverwaltung.
Besuch im Erzgebirge
Sterben, Tod und Leben
Schwerverdauliche Kost
Erstes Bad Uracher Biwak
BadUräcH
Bad Urach, (-v) Unlängst starteten di?
Bad Uracher Altherren-Mannsdiaft des
Fußballvereins mit Angehörigen zu einem
dreitägigen Ausflug zu ihren Sportfreunden nach Großrückerswalde im Erzgebirge.
Eine Erzgebirgsrundfahrt mit Besuch von
Schloß Scharfenstein und eine Fahrt mit
der Nostalgieschmalspurbahn brachte alle
Teilnehmer auf ihre Kosten. In einem
Freundschaftsspid Bad Urach gegen Großrückerswalde wurde den verstorbenen Ge- *
org Holz und Manfred Lämmel gedacht.
Die Gastgeber behidten die Oberhand mit
vier zu zwei Toren. Zum Abschluß gab es
ein gelungenes erzgebirgisches Abendessen
mit ansclüießendem Sektumtrunk, Ansprachen, Ehrungen und Geschenkeaustausch,
so daß die gute Stimmung bis zur Ankunft
im verdnseigenen Sportheim anhidt. Dort
konnten sich die FußbjJler über die drei
gewonnenen Punkte der ersten Mannschaft
freuoi.
Von Julie-Sabine Geiger
Allerdings ist die Kost, die der Rat der
Europäischen Union per Verordnung vom
21. April 1997 Bauern und Behörden serviert hat, nicht leicht zu verdauen. »Verordnimg zur Einführung eines Systems zur
Kennzeichnung und Registrierung von Rindern über die Etikettierung von l&dfleisch
und Rindfleischerzeugnissen«, heißt der
bürokratische Akt. Das komplizierte Regelwerk gut seit dem ersten Juli 1997 und
schreibt standardisierte Ohrmarken für
Rinder, Tierdokumente, elektronische Datenbanken imd betriebliche Aufzeichnungspflichten für Rinderhalter vor. Seitdem haben Landwirte samt Veterinär- und
Landwirtschaftsbehörden Verordnimgen,
Durchführungsvorschriften imd zwei Neuerungen zur Kenntnis nehmen müssen. Die
jüngste ist seit erstem Juli 1998 in Kraft.
Demnach brauchen Kälber, die seit dem
1. Juli zur Welt kommen, einen eigenen
»Rinderpaß«. Ihre Mütter und Väter durften noch mit »Begleitpapieren für Rinder«
reisen. Ohne Identitäts-Nachweis in Ohren
und auf Papier geht's in Zukunft nirgendwohin. Weder zum neuen Besitzer im Lieder Ausland, noch ins Schlachthaus. Zumindest nicht auf legalen Wegen. Das wichtige Dokiunent gibt's per Gebiutsmddekarte beim Landes-Kontroll-Verband (LKV), in
dem sich die Milcherzeuger organisiert ha-
15
Dem Rindvieh ist's egcl, ob es eine oder zwei Ohmiarken ins behaarte Ohr gedrückt bekommt. Nicht aber dem Gesetzgeber. Zum Schutz des
Verbrauchers wurde ein kompliziertes Regelwerk verabschiedet.
GEA-Foto: jsg
ben. Somit übernimmt der Stuttgarter Vei>
band die Funktion eines Standesamtes für
Rindviecher. Vor dem ersten Juli gab's die
Begleitpapiere noch auf die Wfar£erungsmddung.
Und damit auch ja kein Kälbchen durch
die Kontrollinstanz schlüpft, muß der Betriebsldter die Geburtsmddekarte bis spätestens dreißig Tage nach der Geburt des
neuen Erdenbürgers mit dessen persönlichen Daten an den LKV schicken. Der spdchert sämtliche Tierdaten, auch die der Eltern, in seiner Datenbank. Die steht künftig
allen EU-Kontrolleuren offen. Kein Problem für Haupterwerbsbetriebe, b d denen
längst der Computer neben Buchführung
und Schlagkartei auch das Herdenmanagement steuöl:.
Verwechslung ausgeschlossen
»Ich ziehe meinen Kälbern sofort nach
der Geburt die Ohrmarken ein«, erklärt Albert Werner, Vorsitzender des ile<iviehzuchtvereins Reutlingen mit Sitz in Römei^
stein-Böhringen. Verwechslungen, die spä-
ter zu Nachfragen und aufwendigen Recherchen des LKV führen würden, sind so
ausgeschlossen. »Bd mir hat sich das gut
eingespidt«, sagt Werner.
Die Bedenken der Veterinäramtsleiterin
gdten vor allem den Nebenerwerbslandwirten, die sie ebenfalls stichprobenartig
zu kontrollieren hat. Leute, die neben ilv
rem eigentlichen Beruf noch ein paar Kühe
zu versorgen haben, kann die zusätzliche
Schreibarbeit zeitlich in die BredouiUe
bringen. Für die springt Traugott Götz,
Zuchtwart des Landes-Kontroll-Verbandes
für 86 rinderhaltende Betriebe mit 2350 Kühen aller Rassen, aus Römerstein in die bürokratische Bresche. Der Mann organisiert
die Müchleistungsprüfung, berät bei Fragen zur MeUctecbnik, Meffihygiene, Fütterung, ist b d der BuUenauswahl behilflich,
füUt die Geburtsmddekarten für neu geborene Kälbchen aus und pocht schon mal auf
die Vorlage der Eltempapiere, damit die
richtigen Daten nach Stuttgart geschickt
werden. Spätestens b d den monatlichen
MilchkontroUen des Verbandes werden die
Daten von Mutterkuh und Kälbchen, das
dann schon an den Mäster verkauft sein
kann, verglichen. Neue Datenbanken machen's mögUch.
Großer Aufwand
Insgesamt 110 rinderhaltende Betriebe,
von 1111 im Kreis Reutlingen, muß dife Veterinäramtschefin persönlich aufsuchen
und beraten. »Füräzig noch in diesem
Jahr«. Ihr Augenmerk gut dabd nicht nur
den korrekt verpaßten Ohrmarken samt
Zuchtbüchern. Die Veterinäramtsldterin
schaut auch in die MEchküche. Beim wdßen Lebensmittd kommt's auf die Hygiene
an. Betriebe, die die Mutterkuhprämie beantragt haben, obliegen der Kontrolle
durch das Landwirtschaftsamt.
Folglich glüht öfters der Behördendraht.
Zum Schutz des Verbrauchers. Der sollte,
fragt er seinen Metzger nach der Herkunft
des Rindfleisches, Geburtstag und -ort des
Tieres, samt Stallwechsd und Schlachthof
mitteEen können. Schließlich muß nach
dem neuen Kennzdchnungssystem jede
Fleischpartie identifizierbar sein.
Bad Urach-SeebuTg. (-v) In einer Vortragsreihe über »Sterben, Tod und Leben —
aus der Sicht der Wdtrdigionen« beschäftigt sich die Erwaciisenenbildung der evangdischen Kirchengemeinde Bad UrachSeeburg an drd Abenden. Das Thema »Leben nach dem Tod aus der Sicht des Islams«
wird am Donnerstag, 8. Oktober behandelt.
Um »Sterben, Tod, Reinkamation und die
Hoffnung über den Tod hinaus aus buddhistischer Sicht« geht es am Donnerstag, 15.
Oktober und »Leben, Tod, Auferstehung —
Leben nach dem Tod aus christlicher
Sicht« ist das Thema am Donnerstag, 22.
Oktober. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 20 Uhr im Seeburger GemeindeJiaus.
Wünschen und Mtsingen
Bad Urach, (-v) Bad Uracher Gäste ei^
wartet ein volkstümliches Wunschkonzert
am Donnerstag, 8. Oktober, 20 Uhr, im
»Haus des Gastes«. Lothar Holder und Oliver Laib bieten einen vergnügten, musikalischen Abend zum Wünschen, Mitsingen
und Mitfreuen.
Zum Lauereckfels
Bad Urach, (-v) Für Bad Uracher Gäste
organisieren die Kurbetriebe eine geologisch und botanisch interessante Wanderung für Donnerstag, 8. Oktober. Der neun
Kilometer lange Rundweg führt vom
Marktplatz über Pfählhof, Kaltentalweiher, Lauereckfds, Pfählhof und zurück
zum Marktplatz. Die Wanderer treffen sich
um 13.30 Uhr auf dem Marktplatz vor dem
Alten Oberamt.
Predigt mit Pfarrhauskater
Tiere in der Kirche: Franziskusgottesdienst in St. Joseph
Von Antje Eckardt
Bad Urach. (GEA) Tiere in der Kirche,
»damit sie mit Gebell und Piepsen Gott loben können« — sdt zwsmzig Jahren ist das
so, immer dann, wenn Pfarrer Lutz anläßlidi des Franziskusgottesdienstes in die katholische St.^oseph-Kirche in Bad Urach
lädt.
Zu den Vögeln soll der Heilige Franz von
Assisi gepreiSgt haben. Und sie verstanden
ihn. Franziskus, so die Überliderung, liebte die Natur, die Blumen und Kräuter, die
Tiere und Elemente. Er suchte allem von
Gott geschaffenen ein menschliches Antlitz
zu geben — ob Biene oder Vogd macht da
keinen Unterschied. Er war ein merkwürdiger Mensch, als »sanfter Rebell, unvernünftiger Pazifist, kindischer junger Mann, der
mit Blumen, Quellen, Sonne und Mond
sprach« wird er beschrieben.
Auch Pfarrer Lutz hat keine Berührungsängste mit Tieren. Alljährlich lädt er zum
Franziskusgottesienst: die Kirche ist an
diesem Tag nicht voll, aber gut besetzt und
von viden Stimmen erfüllt: Vor dem Altar
schreit ein Beo, daneben plustern sich
Nymphensittiche, in der letzten Bank winsdt ein Hund und die kleine Ann-Katrin
Fritz aus Dettingen drückt ihr aufgeregt
schnüffelndes Kmiinchen »Blacky« an die
Brust. Sie ist mit ihrer Mutter und ihrer
Oma gekommen. Außerdem ist da noch
Carmen, die das Kaninchen Flecki mit in
die Kirche gebracht hat. »Für die Kinder ist
es besonders schön«, sagt deren Großmutter, die den Gottesdienst alljährlich besucht.
Auch die zwölfjährige Anne ist gekommen. Sie hält die Hündin Pia an der Leine.
Warum sie denn da ist? »Das ist wegen dem
Franziskus, weil "der doch die fiere so
mochte«. Ein sympathischer Heiliger, denn
auch Anna liebt die Tiere.
Die schrillen Schreie des Beos mischen
sich in die Predigt des Pfarrers, Gemaunze
und Bellen begleiten seine Ansprache. Und
auch Pfarrhauskater Baltsasar beansprucht
eine Menge Aufmerksamkdt, ihm scheint
die Zeremonie zu lang zu werden. Baltasar
ist ein dickes, schwarzes Tier, er strahlt
Sdbstbewußtsdn aus und läßt sich nur unwiUig von Pfarrer Lutz an der Spitze einer
Tierprozession durch die Kirche tragen.
Dann ruft Lutz die Kinder mit ihren Tieren nach vorne: Er strdchdt Katzen, tätschdt Hunde, findet anerkennende Worte
für den lautstarken Beo und hebt ein Meei>
schweinchen aus dem Korb. Mit strahlenden Augen verfolgt der kleine Besitzer des
Foto:t]e
Tieres, wie der Karrer es an seine Stirn Tiere willkommen: Franziskusgottesdienst in Bad Urach.
drückt.
Und dann gibt es noch einen Reigen um trag über dessen Leben. Am Ende segnet xmd lebendiger Gottesdienst und nicht nur
den Altar, vide Lieder zu Ehren des Heili- der Pfarrer Tiere und Menschen — bis zum die Kinder, sondern auch die Erwachsenen
gen Franziskus undeinen bebilderten Vor- nächsten Jahr. Es war ein hdterer, bunter haben ihn genossen.
Persönliches
Peter Rothemund,
50, Geschäftsführer
der m&i-Klinikgrupj pe Enzensberg mit
Sitz in Hopfen am
See, zu der auch die
: Fachkliniken Hohenurach gehören, wurde in München zum
Vorsitzenden des Verbandes der Privatkrankenanstalten in
Bayern e.V. gewählt.
Der Diplom-Wirtschaftsingenieur war im
Management verschiedener Konzerne und
ist seit 15 Jahren im Gesundheitswesen tätig. Außerdem ist Rothemund Präsidiumsmitglied im Bundesverband der Privatkrankenanstalten. Der Berufsverband nimmt
die gemeinsamen fachlichen Bdange der
Privatkxankenanstalten in Bayern in gesellschaftlichen, sozialpolitischen und tariflichen Angdegenheiten wahr. In dem Yerband sind 170 Akut- und Rehabilitationskliniken Mitglieder mit insgesamt 15000
Betten und 18 000 Mitarbeitern.
-pr Kunsthandwerkemiarkt In Dettingen: Am Wochenende ist's vneder soweit.
Künstler und Spielmann
Am Wochenende ist in Dettingen Kunsthandwerkermarkt
D e t t i n g e n . (-füs) Ein SpicImann singt Gäste unterhalten. Außerdem dreht sich ein
Kinderlieder und prosusche Texte, Stra- Kinderkarussell. Vor dem Bürgerhaus ist
BenkünsÜcr zeigen ihr Können, dazwischen zudem ein großes Bewirtungszdt aufgeein Drehoigdspidcr, drum herum Kunst- stellt, wo es schwäbische Spezialitäten
handwerk im Angebot Am Samstag und gibt.
Sonntag, 10. und 11. Oktober, ist in Bettingen in Zusammenarbeit mit dem G e w e i h Heimatmuseum offen
vcrdn der vierte Kunsthandwerkermarkt.
Sonntag, 11. Oktober, öffnet zudem
Verbunden ist damit auch ein vcrkaufsofife- dasAm
Heimatmuseum von 11 bis 18 Uhr seine
ner Sonntag der Dcttingcr EinzdhandeL^e- Pforten,
dieses Mal unter dem Motto
schöfte.
»Schuhinacher, Sattler, Wagner«, Hier gibt
es auch Dettinger Rahmkuchen aus dem
KünsÜer und Kunsthandwerker bieten Holzofen, während im Bürgerhaus der För^
ausschließlich sdbstgefertigte Waren an. derverdn der Uhlandschule Kaffee und
Das Angebot reicht vom Drechsler, Glas- Kuchen sersnert. Von 13 bis 18 Uhr haben
bläser imd Korbmacher über Gold- und Sil- dann noch die Einzelhanddsgeschäfte geberschmid bis hin zum Marzipanbäcker. öffnet. Für auswärtige Gäste bietet sich am
Vide demonstrieren an Ort und Stelle ihre Sonntag die Ermstalbahn für die wAnfahrt
Kimstfertigkdt, beispielswdse ebi Schtnid, an.
der am offenen Feuer das Eisen bearbdtet.
Der Kunsthandwerkermarkt startet am
Oder die Weißnäherin, die zdgt, wie um die
Jahrhundertwende die Bettwäsche der fei- Samstag um 10 Uhr, am Sonntag um 11
Uhr, und dauert jeweils i)is 18 Uhr. Der
nen Leute entstanden ist.
Marktplatz in Dettingen ist deshalb bereits
Zu sdien sind unter anderem Öl- und Sd- von Freitag, 17 Uhr, an bis dnschließlich
denhilder, kunstvoll gestaltete Postkarten Sonntag, 22 Uhr, gesperrt. Für den Linienund Blumencollagen. An beiden Tagen wer- bus werden in der Bahhhofstraße ErsatzGEA-Archiv-Foto den Straßenkünstler und Musikanten die haltesteUen eingerichtet.
LÜ
i b
IjJrsER Dlh: ALiB
Mittwoch» 7. Oktober 1998
Reutlinger General-Anzeiger
^ Obstsalat statt Süßijgkeiten
St. Johann
Pause
mit Müsli
Platz' auf dem Masten
St. Johann, (-dew) Auf den Telekom-Masten auf dem Würtinger »Alten Hau« düi^
feil auch andere mit drauf. St. Johanns Gemeinderat stimmte in seiner jüngsten Sitzung eicsm Antrag der E-Plus Mobilfunk
zu, die dort Flächen- und Richtfunkantennen installieren darf. Nicht umsonst natüx^
lieh, sondern zu den Pachtbedingungen, die
für die anderen Betreiber auch gelten. Auch
die Feuerwehr hat am Telekom-Masten
nach wie vor ein Nutzungsrecht.
Würtinger Elteimnitiative sorgt
für ein gesundes Schulvei^r
Von Christine Dreher
)
•
S t . Johaan-Wüxtin«en.
(-GEA)
»Ich vrill auch noch Obstialat!« In däc Wfliv
tingei Grand- und Hanptschule stünnen die
Schüler mit Glasschälchen bewaf&iet das
Frfihstücksbnffet. »Mmmhhhh, lecket!«
Obstsalat und Bananenquaik stehm, zwischen Haferflocken, Comflakes'und VoUkonimüsli. Beim »gesunden Fausenvesper«
der Elteminitiative hauen die Kinder rein.
Über den liebevoll dekorierten Tisch
kriechen Tonschnecken zwischen Kürbissen und Teelichtem. Davor rühren Kinder
in Quark- imd Joghifftschüsseln. »Gut, daiJ'
manche Lehrer ihre Klassen schon fünf Minuten früher, rauslassen, sonst könnten wir
jms vor dem Anstium gar nicht retten«,
lacht Siggi Kreuzer hinter den gesunden
Leckereien. Manche Mutter würde sich
wimdem, wenn sie ihre Sprößlinge im Pausenhof statt NuteUabrot imd Milchschnitte
mit vollen Backen gesundes Vollkommüsli
kauen sähe.
»Die Kinder haben immer wieder den
Wimsch nach einem Vesperängebot in der
Pause' geäußert«, erzählt Anndiese Sacherer, die Initiatorin der Elteminitiative »Gesundes Pausenvesper«. Zusammen mit anderen Müttern hat sie nach einer Möglichkeit gesucht, den Kindern eine Alternative
zu Leberkäswecken imd Süßigkeiten zu
bieten.
°'
"
Münsingen
Bildhauen im Jusendhaus
Kleider und Spielzeug
s t Johann, (-em) Gut erhaltene Kinderkleider und Spielsachen können bei einem
Kleider- und Spielzeugmarkt des Kindei>
gartens Bleichstetten am Samstag, 17. Oktober, angeboten oder gekauft werden. Maximal fünfzig i^ikel pro Anbieter werden
am Donnersteg, 15. Oktober, zwischen 9
und 12 und 13 und 17 Uhr im Untergeschoß
des Kindergartens angenommen. Der Basar
läuft dann am Samsteg von 14 bis 16.30
Uhr. Zwanzig Prozent des Verkaufserlöses
sind für den Kindergarten bestimmt.
»Mmmhhh, leckerl«: Im Pausenhof der Würtinger Schule kauen die Kinder statt Nutellabrot und Milchschnitte mit vollen hacken gesundes
Vollkommüsli. Bne Elteminitiative sorgt einmal wöchentlich für eine Alternative zu Leberkäswecken und Süßigkeiten.
GEA-Foto: ki
»Am Anfang war es ein bißchen mühsam«, erinnert sich die Mutter. Inzwischen
hat sich aber eine Grappe von zwanzig Eltern gebildet, die seit Mäiz diesen Jahres
regelmäßig einmal die Woche die Kinder
mit gesunaem Vesper versorgen, das nicht
nur appetitlich aussieht, sondern auch noch
lecker schmeckt. Müsli gibt's da, Obstspie-,
ße, Zucchinikuchen, aber zum Beispiel
auch warme Pizza-Seelen aus Vollkom.
»Die .sind immer ruck-zuck weg«, weiß Anneliese Sacherer. Rund 150 Portionen
schnipseln, streichen imd belegen jeweils
vier Mütter jede Woche in der SchuÜriiche.
»Dableibt kaum mal was übrig.«
Wenn's äoch mal Reste gibt, teilen sie die
Mütter untereinander auf. Zweimal. im
Halbjahr treffen sie sich, imi den Speiseund Arbeitsplan untereinander abzustimmen. Die jeweiligen Arbeitsgruppen sind
für den Einkauf selbst verantworüiph. Vieles stammt aus dem eigenen Garten, und
auch bei den gekauften Produkten achten
die Eltern darauf, daß sie möglichst naturbelassen sind und biologisch angebaut wer-'
den. Die Kinder beteiligen sich mit einer
Mark an den Kosten. Damit kommen die
Eltern ganz gut hin: Die Elteminitiative
konnte sich sogar schon eigene Müslischalen leisten.
Feier auf der Hohen Warte
s t Johann, (-v) Beim Ehrenmal am Aussichtsturm auf der Hohen Warte bei St Johann gedenken die Mitglieder des Schwäbischen Albvereins am Sonntag, 11. Oktober,
der Gefallenen und Vermißten der beiden
Weltkriege. Albverein-Vizepräsident Günber Hecht begrüßt die Gäste zu Begirm der
Feier um 14 Uhr. Die geistliche Ansprache
hält Pfarrer i. R. Martais Andres aus Pfullingen. Der Liederkranz Ohnastetten und
der Musikverein Rietheim sorgen für die
musikalische Umrahmung.
^1:
i'
Zu abstrakt für Münsingen?
^^^ »Bildeiwelten« von Käxl Striebel in der Kreissparkasse
Münsingen, (-joba) Lyrische Bilder und
Münsingen, (-v) Im Jugendfreizeitzentrum in Münsingen ist einiges los. Am Frei- abstrakte Landschaftsgemälde: Bis zum 28.
tag, 9. Oktober köimen sich angehende Oktober ist in der Kreissparkasse eine AusBildhauer von 14 bis 17 Uhr an Ytong-Stei- stellung des Münsinger KünsÜers Karl
nen versuchen. Sportlich geht's weiter beim Striebel zu sehen. Zur Vemissage am MonBillardtumier am Soimtag, 11. Oktober und tag, die von der Volkshochschule und der.
beim Tischtennistumier axa Freitag, 16. Ok- Kreissparkasse organisiert wurde, kamen
tober. Bei der Jugenddisco im Großen Haus zahlreiche Besucher.
»Zu abstrakt für Münsingen« war die Beam°Sotmtag, 25.0ktober, köimen dann alle
richtig' abfeiern.
Näheres
unter fürchtung von Karl Striebd. Zw£ur genießt
0 73 81/93 43 00.
. " , der in Münsingen geborene Maler weitgehend Anerkennimg für seine Bilder. Doch
in seiner Heimatstadt mochte bisher noch
EBlfe am Unfallort
niemand so richtig eine Werksschau des
Künstiers zeigen. Das zahlreiche Publikum
MünsiogeiC (-v) Was tun, weim bei einem zeigte zur AussteUungseröffnung jedoch reUnfallopfer der Kreislauf stillsteht? Und ges Interesse an den »Büderwelten«. Der
wie gibt man einen Notruf richtig ab? Maler sah es mit Geni^tuung.
V^chtige Fragen, zum richtigen-Verhalten °^^ »Am Mühlbach« betitelt KSrl Striebel eiam UnMIort klärt der Kurs »Lebensretten- ne Gruppe von Bildem; doch wer beschaulide Sofortmaßnabmen«,°den das Deutsdie , che Landschaftsgemälde erwartet, wird zuRpti Kreuz Münsingen am 13. imd 15. Okto- nächst enttäuscht. Der Mühlbach strahlt in
ber jeweils von 18.30 bis 22 Uhr imDRK- Gelb und entzieht sich dem ersten, oberHaus anbietet. Der Kurs wendet sich in ei^ flächlichen Blick. Die umgebende Landster Linie an Fübrerscheinbewerber, aber
auch an alle, die ihre Erste-Hilfe-Keimtnisse auffrischen wollen. Näheres imter
0 73 81/15 44.
schaft ist stark abstrahiert. Der Betrachter
muß sich auf eine »Spurensuche« begeben,
wie es Reiner App in seiner Einführungsrede zur Ausstellung formulierte. Irritierende
Fährten legt Karl Striebel: Gegenständliches löst er geschickt auf, um Wesentliches
durch Farbkontraste und Formgebung wieder zusammenzuführen. Seine abstrakten
Landschaften entstehen zunächst ganz
konventionell auf dem Skizzenblock in Natura, erzählt der Maler. Dann jedoch filtert
Karl Striebel im Atelier das ihm Wichtige
heraus. So baut er seine Bilder von Grund
auf peu, lediglich die Titel verweisen noch
auf den ursprünglichen Gegenstand.
Bis hin zur Signatur seiner Bilder drückt
sich die Gestaltungskraft des KünsÜers
aus. Der Namenszug nimmt poetisch die
frei schwingenden schwarzen Linien der
Bilder auf und wirkt so als konsequentes
Detail einer durchkomponierten Büdgestaltung. Zu sehen ist die Ausstellung bis
28. Oktober zu den üblichen Bank-Öffnungszeiten.
" .
Für Kinder Plätze fiei
Die abstrakten »Bildenweiten« des Münsinger Künstlers Karl Striebel sind seit Montag in der
Kreissparkasse zu sehen.
Foto: joba
Bald Richtfest an der Halle
Ehestettens neues Mehxzwecligebäude nimmt Gestalt an
Münsingen, (-vhs) In 2:wei Kiiuierkursen
der Volkshochschule Münsingensind noch
Plätze frei. Backen im Backhaus wird für
Neun- bis Zwölfjährige am Samstag, 10.
Oktober, angeboten. Die Kinder machien alles selbst: Holz sammeln, Feuer anschüren,
Teige kneten imd die fertigen Werke in den
Ofen einschießen. Während Brot, Pizza und
Kuchen backen, ist Zeit für Spiele. Spielerisch ihre Kreativität fordern können
Grundschulkinder an drei Nachmittagen
von Freitag, 9. Oktober, an. Aus einer Vielfalt von Materialien und Farben gestalten
sie ein wandlungsfähiges Bild, Nähere Informationen gibt es bei der VHS-GeschäftssteUe (0 73 81/38 44).
Hayingen-Ehestetten. (ioba) Der
Umbau von Ehestettens Festhalle in eine
Mehlzweckhalle geht zügig voran. Bis Ende
Oktober soll der Fiist aufgerichtet sein. Unter dem Dach des Bürgerhauses sind Räume
für Jugendclub, Feuerwehr und örtliche
Vereine vorgesehen.
Kjnesiologie-Vortrag
Münsingen, (-vhs) Kinesiologie ist die
Lehre von der Einheit von Körper und Das Fundament des Eheslettener Bürgertiauses übenagt die alte Halle Inzwischen bei weitem.
Geist. Sie geht davon aus, daß sich körper- Darüber wächst der Bau munter in die Höhe.
Foto: joba
liche Bewegungen auf das Denken imd die
Seele auswirken. In einem Vortrag der
Volkshochschule Münsingen am Doimerstag, 8. Oktober, um 20 Uhr im Gymnasium
stält Iris Constabel-Bühle die Grundgedanken dieser Bewegung dar. In ihrem Vortrag
will sich die kinesiologische Beraterin auch Der Ganimertinger Kinderschutzbund diskutierte über seine Arbeit
kritisch mit sektiererischen Auswüchsen
auseinandersetzten und, die Grenzen der
Gammertingen. (-v) Die lUQt^cder eine ABM-Maßnahme den KinderschutzKinesiologie aufzeigen. Li einem prakti- des Oitsveieins des Deutschen Kmder- bundtatkräftig.Sie übernimmt unter andeschen Teil liemen die Teilnehmer einige ki- schutzbtmdes in Ganuucitingen haben im rem den Betreuten Umgang,und die Hausnesiologische Übungen kennen.
vergangenen: Jahr ehuges bew^; Bei der aufgabenbetreuung.
jüngsten Mitgliederversammlung standen
Für das ehrenamtliche Vorstandsteam
nicht nur Wahlen auf dem Prognunm. Die
Fahrt zur Buchmesse
VeteinsmitgUeder debattierten auch über bedeutet das eine Erleichtermig: Bislang
verging kaum ein Tag, an dem die MitarbeiMünsingen, (vhs) Euie Fahrt zur Frank- das, was im vergangenen Jahr gearbeitet ter nidit beim Versuch, ein Kinderschick- furter Buchmesse" bietet die Münsinger wurde.
•sal zu erleichtem, gefordert waren. Nötig
Volkshochschule am Sonntag, 11. Oktober,
sind zeitaufwendige Gespräche und
Die
Vielfalt
der
Angebote
war
groß:
an. Das diesjährige Gastiand der Messe ist
Schriftverkehr mit Behörden, mit Eltern
Pfingstferienspiele
für
Kinder,
autogenes
die Schweiz. Rund 350 000 Titel und zahlund vieles mehr. Vom neuen Schritt, einen
reiche Autoren werden auf der Messe ver^ Training, Babysitterkurs,- Mädchencaf6, Profi einzubinden, ist der Verein deshalb
Abenteuerwochenenden,
Betreuungssamstreten sein. Abfahrt ist um 6.30 Uhr am
überzeugt, selbst wenn er die Vereinskasse
Bahnhof in Münsingen. Nähere Auskünfte tege, Kooperationen mit dem Jugendamt, trotz Bezuschussung belastet. Klementine
Referate
über
Aids
und
Jugendschutz,
die
gibt es unter der Teleformummer 07 38 1/
trug den Kassenbericht vor, mit desEinrichtung einer AnlaufsteUe für Kinder Fuchs
38 44.
Ergebnis sich die Vereinsmitglieder insund Jugenmiche bei sexueller, Gewalt und sen
vieles mehr stellten die Vorstandsmitglie- gesamt zufrieden zeigten.
Genutzte Flächen
der Roswitha Brotzer, Monika Altdörfer
Bei den anschließenden Neuwahlen rückMünsingitn.-(-a) - Der Entwurf des Flä- und Anita Hanner den versammelten Mit- te Roswitha Altmänn für Anita Hanner neu
ins Vorstandsteam, Gudrun Blume-Eisele,
cheimutzungsplanes mit Erläuterungsbe- gliedern dar.
Die Fülle der Alrtivitäten des Vereins Waltraud Mauz imd Manfred Brotzer wm>
richt, den die Verwaltungsgemeinschaft
Münsingen-Gomadingen-Mehrstetten fest- warf in der Versammlung die Frage auf, ob den als Beisitzer gewählt. Manfred Brotzer
gestellt hat, wird in der Zeit vom 13. Okto- da nicht zuviel des Guten passiere. Da- ist auch neuer Schriftführer. Klementine
ber bis 13. November öffentlich ausgelegt. durch, so der Einwand, könnten unter Um- Fuchs kümmert sich weiterhin darum, daß
Der Plan enthält auch mögliche Standorte ständen neue Mitglieder abgeschreckt wer- die Vereinskasse stimmt Bei allen offenen
für Windkraffarüagen. Die Unterlagen kön- den, »weil man so viel tun muß«. Zumin- Abstimmungen bewiesen die Mitglieder der
nen bei den Büig'ermeisterämtem Münsin- dest die Vorsitzenden werden in Zulcunft Vereinsführung einstimming ihr Vertrauen
gen, Gomadingen und Mehrstetten wäh- bei ihrer Arbeit entlastet. Seit dem ersten für bisher geleistete und für zukünftige Arrend der Dienst&tunden eingesehen werden. Oktober unterstützt Barbara Haasis über beit.
ffilfe für den Vorstand
Das fertiggestellte Fundament des neuen
Bürgerhauses überragt den alten Grundriß
inzwischen völlig. Wo die alte neun mal elf
Meter große Turnhalle gestanden hat, ist
nur noch zu erahnen. Und munter strebt der
Bau in die Höhe. Wenn alles fertig ist, bietet die neue Mehrzweckhalle viel Platz für
Sport und Geselligkeit. Ebenfalls vorgesehen sind Räume für den Jugendclub, die
Feuerwehr und für die örtlichen Vereine.
»Das soll ein Schmuckstück werden«,
meint Ortsvorsteher Franz Holz'.
Immerhin wird das Bürgerhaus rund 2,2
Millionen kosten, ist die grobe Schätzung
des Ortsvorstehers. Ein Großteil der Baukosten ist bereite gedeckt durch Fördergelder:
700 000 Mark gibt der Fonds »Entwicklung
Ländlicher Raum«, 800 000 Mark kommen
vom Ausgleichsstock, mit 47 000 Mark beteiligt sich die Feuerwehr und 300 000 Mark
sind an Rücklagen der Gemeinde vorhanden. Das Budget zusätzlich entiasten wUl
der Bürgerhaus-Förderverein mit rund 140
MitgHedem. Mit vielfältigen Aktiviteten
versuchen die EhrenamÜichen, Geld zu
sammeln. Außerdem arbeiten sie möglichst
oft beim Bau mit. Allein beim Abbruch der
alten Festhalle halfen die Freiwilligen rund
650 Stunden, schätzt Franz Holz.
Das Dach wollen die Mitglieder vom Föi>
derverein in Eigenregie errichten. Spätestens Ende Oktober sollen die Balken eingezogen sein. Daim geht's beim Richtfest zum
ersten Mal rund im neuen Bürgerhaus. »Im
Jahr 2000 köimen wir drinnen die erste Fasnacht feiern«, freut sich der Ortsvorsteher.
Bibliothek hat Geburtstag
Herbstjagd beim Gestütshof
Seit zehn Jahren
Bücher umsonst
Mt dem Fuchs
um die Wette
st. Johann, (-v) Über sechzig Reiter in roGammertingen. (-a) Das Angebot ist »riesig und vielseitig und kostenlos«, wirbt die ten und schwarzen Röcken jagen am SamsGammertinger Stedtbücherei — und das teg, 17. Oktober, dem Fuchssdiwanz hintei>
schon seit zehn Jahren. Zum Geburtsteg her. Bei der Herbstjagd zwischen Fohlenhof
wird es noch größer: Fast zwei Wochen lang mid St. Johaim wartet eine zwanzig Kilolädt sie Bücherliebhaber zum Mitfeiern ein. meter lange Jagdstrecke über die herbstliAm Freitag, 9. Oktober, entführt das Mär- che Albhochfläche auf die Reiter. Hans
chenerzähltheater Kinder ab sechs Jahren Wurster vom Reitetall Korrenhof/Grafenum 15 Uhr in die Welt von Aladin und sei- berg und Fritz Pape vom reiterlichen
ner Wunderlampe. Der Freitagnachmittag Schloß Sindlingen haben die traditionelle
eine Woche später, am 16. Oktober, gehört Veransteltung mit ganz besonderem Flair
mit einem Dia-Bilderbuch von Janoschs organisiert. Der Gestütshof in St. Johann
Geschichte »Ich sag, du bist ein Bär« eben- steht im Mittelpunkt der Jagd, Dort treffen
falls den Kindern. Abends ab 19.30 wird's sich die Reiter um 13 Uhr zum Stelldichein,
bei der Geburtstagsfeier der Stedtvenval- Die Bad Uracher Jagdhombläs^ umrahtung offiziell. Davor kommen am Dienstag, men die Jagdansprache mit einem feierli13. Oktober, die Schüler in die Bücherei. chen Blaskonzert, bevor die Reiter um 13.30
Am MittvVoch, 14. Oktober, liest Gunter Uhr aufbrechen. Der erste Abschnitt führt
Haug um 20 Uhr »Geschichten aus der die Reiter in einer Schleife hinaus über die
Chronik der Grafen von Zimmern«, Anre- Eninger AUee Richtung Schafhaus Steingegungen zu eigener literarischer Produktion bühl wieder zurück zum Gestütehof, wo sie
liefm Gabriele Loges am Donnerstag, 15. sich mit dem »Bügeltrunk« für die zweite
Oktober, um 19 Uhr. Am Montag, 19. Okto- Eteppe stärken. Die führt gegen 15 Uhr
ber, stellt Reinhold Ziegler seinen Jugend- durch die Fohlenhof-AUee zur Schweizer
roman »Version 5 Punkt 12« vor. Am Diens- Wiese bis zur Uhlandseiche und wieder zuteg, 20. Oktober, führen die Mitarbeiter um rück zum Gestütehof. Dort erwarten die
15 Uhr Senioren durch die Stedtbücherei, Zuschauer die Jagdgesellschaft gegen 16 JO
am Mittwoch um 20 Uhr ist das Theater zum packenden Absclüuß, der Jagd nach
Lindenhof mit »Geschichten von dr'hoim« dem Fuchsschwanz. Näheres unter 0 71 23/
93 47 0.
zu Gast.
m:
ÜBER D I E A L B
Reutlinger General-Anzeiger
Engstingen
Hock auf dem Wendeplatz
»Sehen, was die dort gemacht haben«
Pfronstetten. (-v) Die Albdorfmusikanten
Pfronstetten sammeln später: Die Musiker
holen Alteisen nicht wie angekündigt am
Samstag, 10. pktolier, sondern erst eine
Woche darauf am Sainstag, 17. Oktober, ab.
Schwere oder nicht fahrbare Gegenstände
oder alte Maschinen sollten unter den Telefonnummern 07373/1777 oder 07388/1299
angemeldet werden.
Gammertingen
Investitur des Pfarrers
Gammertingen. (-k) Die Gammertinger
Pfarrgemeinde St. Leodegar feiert am
Sonntag, 11. Oktober, ihr Patrozinium. Im
Festgottesdienst um 10 Uhr wird Dekan Enrich Andiis die Investitur von Pfarrer Wolfgang Drescher als Stadtpfarrer von Gammertingen vornehmen. Zu dem festlichen
Anlaß singt der Kirchenchor unter der Leitung von Gerhard Bück die »Spatzenmesse« von Mozart und »Die Himmel erzählen«
aus Haydns »Schöpfung«. Beim Stehempfang nach dem Gottes^enst gibt's die neue
Broschüre »Unsere Gemeinde — unsere
Kirche«. An die Patroziniumsvesper am
Abend um 18 Uhr schließt sich ein Pfarrgemeindpabend im Hotel Kreuz an. Dort werden auch Pfarrassistent Manfred Fischer
imd Vikar Volker Blaser verabschiedet und
dessen Nachfolger Vikar Herbert Hlinetski
begrüßt. Das 25-JahrsJubiläum der Sozialstation St. Martin wird dort ebenfalls gewürdigt.
17
Hohenstein
Ein ganzer Bus voller Steinhilber macht sich auf die Suche nach Schwaben in Ungarn
Engstingen, (-v) Festplätze gibt's viele.
Von CSiristine Dreher
Die Engstinger Reservistenkameradschaft
hat sich für ihr Fest den Wendeplatz in der
Tiochtelfingen-Steinhilben.
Bergstraße ausgesucht. Dort steigt am
Samstag, 10. Oktober, von 15 Uhr an das (-GEA) Es geschah im Frühjahr im Jahre
»Wendeplatzhocketefest«. Der Erlös ist für 1785: Die Not zog aber die Alb. Wetfoer ta^en's auch, versprachen das Blaue vom Himden Kinderspielplatz Berg bestimmt.
mel und verführten zwölf Steinhilber Familien dazu, auszuwandern und ihr Glück im
fernen Ungarn zu vtrsuchen. Heute, MittMehrstetteh
woch abend, zieht ein ganzer Bus voller
Steinhilber nach, hx Manahalom, 38 Kilometer nordwestlich von Budapest, begeben
Wiederbelebter Kirbemarkt sie sich drei Tage lang auf Spurensuche
Mehrstetten. (-a) Erfolgreich wiederbe- nach ihren Vorfahren und nach neuen
lebt hat die Gtemeinde Mehrstetten ihren Freunden.
Kirbemarkt, der nach jahrzehntelanger
»Wir möchten einfach sehen, was unsere
Pause 1987 wieder veranstaltet wurde. Zur
elften Neuauflage am Samstag, 10. Okto- Vorfahren da gemacht haben.« Ortsvorsteber, haben sich über dreißig Händler ange- her Heribert Locher ist schon ganz gemeldet, die die übliche Kiämermarktware spannt auf die Reise. Leute mit seinem
anbieten. Die Mehrstettener Musikkapelle Nachnamen gibt es eine Menge in' dem
sorgt während der Marktzeit von 7.30 bis 12 Sechshundert-Seelen-Dorf in sanft-hügeliUhr an ihrem Stand vor dem Rathaus für ger Landschaft ^ nordwestlich der ungarischen Hauptstadt. Noch mehr Leute dort
Essen und Trinken.
^"^
heißen Heinzelmann wie bi Steinhüben,
und selbst der ungarische Bürgermeister
Konditionstest für Pferde Janos Klinger trägt einen deutschen Nachnamen.
Mehrstetten. (-v) Auf einer rund sechzig
Die Nachfahren der schwäbischen SiedKilometer langen Strecke müssen Pferd ler haben über Jahrhunderte nicht nur ihre
und Reiter am Samstag, 10. Oktober, beim deutsche Kidtur, sondern auch die deutDistanzritt des Reitvereins Mehrstetten be- sche Sprache gepflegt. Das kommt den
weisen, daß sie einen langen Atem haben. Steinhilbem jetzt zugute. »Also das UngaDie Strecke führt von Metestetten aus über risch, das ist eine Katastrophe«, stöhnt
Trail fingen, Seeburg, Hengen rund um den Ortsvorsteher Locher. Auf ungarisch radeTruppenübungsplatz. Bei dem Ritt fließt brechend muß sich aber keiner aus dem
nicht nur die Zeit, sondern auch die kondi- SteinhUbcr Erkundungstrupp durchschlationellen Werte des Pferdes mit in die Wer- gen: Vide der Ungarn sprechen fließend
tung ein. Die. Reiter treffen sich am Aus- deutsch, danmter natürlich auch der Bü]>
siedlerhof
Haible.
Näheres
unter germeister.
0 73 81/36 27.
Der hat den deutschen Gästen gleich eine
Unterkunft in einem Nachbarort besorgt
imd für den Samstag ein Kulti'-vrogramm
im Dorf auf die Beine gestellt. Für die restPfronstetten
liche Zeit haben sich die Steinhilber eine
Besichtigungstour in der Umgebung von
Haushalt und Bauplätze Märiahalom vorgenommen.
Die Vorbereitungen zur 750-Jahi>Feier
Pfronstetten. (-a) Eine zukunftsweisende
die Steinhilber auf die Verwandten
Tagesordnung hat Pfronstettens Gemeinde- ließen
Ungarn stoßen. »Der Ruf in die Feme
rat in seiner Sitzung am Montag, 12. Okto- in
und die Versprechimgen der Werber verber. Von 20 Uhr an geht es im Rathaus lockten
auch hiesige Dorfbewohner, mit
Pfronstetten imter anderem imi die Verab- Weib und
nach Ungarn zu ziehen«,
schiedung des Haushalts '99, um die Festie- heißt es inKind
der Steinhilber Dorfchromk.
gung der Bauplatzpreise imd vaa eine Aus- Nicht alle machten
dort ihr Glück: Sebastisprache über die MehrzweckhaUe. Außier^
dem sorgt die Gemeinde für den Winter vor:
Das Schneebahnen wird für die kommenden Jahre vergeben.
Verem will altes Eisen
Mittwoch, 7. Oktoßer 1998
Kleider ffir Bedürftige
Hronstettea/Hohenstein. (-k) Alte Kleider sind viel zu schade, vm in den MlÜl zu
wandern. Die evangelische Kirchengemeinde ödenwaldstetten mit Pfronstetten unterstützt damit die Bodelschwinghschen Anstalten in Bethel. Die Kleider werden dort
sortiert. Behinderte Menschen und Bedürftige decken damit ihren Eigenbedarf, der
Rest wird in einem Second-Hand-Shop weiterverkauft. Gebrauchte Kleidungsstücke
nimmt Pfarrerin Regine Wagner im Pfarramt entgegen.
Wegen Holzschlag gesperrt
Hfdienstein/Gomadingen. (-a) Wegen
Holzfällerarbeiten g^perrt ist die Verbindungsstraße, die von Ödenwaldstetten nach
Marbach und Gomadingen führt. Die Sperrung gut bis Freitag, 16. Oktober.
Spielzeug-Basar
HcJiensteis^Bemloch. (-v) Gebrauchte
Kinderkleider und Spielzeug gibt es am
Samstag, 10. Oktober, von 13.30 bis 16 Uhr
beim Kinderkleider- und Spielzeugbasar
im Bemlocher Dorfgemeinschaftshaus. Ein
Teü des Erlöses geht an den evangelischen
Kindergarten B^iüoch und die Mutter^
Kind-Gruppe. Zeitgemäße Kinderkleidung,
Spielzeug oder Babyausstattung können
bei Sigrid Schnizer, Sperberweg 12, oder
Erna Schnizer, Friedrichstraße 6, in BemNeugierig auf Ungarn: Steinhilbens Ortsvorsteher Heribert Locher und die Venvaltungsangestell- loch abgegeben werden.
te Marianne Moser mit dem Wappen von Märiahalom.jdem Dorf, das vor zweihundert Jahren
vielen Steinhilbem eine neue Heimat wurde.
~
GEA-Foto:ki
an Binger zum Beispiel, der als einer der
ersten Siedler im ungarischen Dorf angekommen war, verlor auf der beschwerlichen Reise seine Frau und seine fünf Kinder. Er kehrte noch im Herbst 1785 nach
Steinhüben zurück, wo er selbst schon ein
Jahr später starb.
Wie es denen erging, die dort g 'blieben
sind, das wollen die Steinhilber auf ihrer
Fahrt erkunden.' Ortschaftsrat Matthieis
Daigler hat bei seinem letzten Ungarn-Urlaub schon mal vorgefühlt. Mit der Dorfchromk imterm Arm hat er sich auf die Suche nach dem Auswandererdorf gemacht,
das früher Kirwa hieß. Gleich die ersten
Leute auf einer Parkbahk haben ihn dort
auf deutsch angesprochen und den Gast mit
offenen Armen empfangen. Auf den Ansichtskarten, die er neben einer offiziellen
Einladung nadh Steinhüben gebracht hat,
sieht das Dörfchen mit seiner kleinen barocken Kirche im Mittelpunkt einem ganz
normalen Dorf auf der Alb zum Verwechseln ähnlich.
Was das Klima angeht, haben es die
schwäbischen Siedler in Ungarn allerdings
besser getroffen: Es ist dort so müd, daß
sogar Wein angebaut wird. Das freut die
Steinhüben »Den werden wir schon probieren«, lacht der Ortsvorsteher. »Natürlich
nehmen wir aber auch ein paar Flaschen
Württemberger und Badener mit.«
Wieder Altennacbmittag
Hohenstein. (-a) Nach längerer Pause gibt
es in Hohenstein wieder einen Altennachmittag. Senioren aus allen Ortsteüen treffen sich am Donnerstag, 8. Oktober, um 14
Uhr im »Stern« in Ödenwaldstetten. Ein
Bus zum Altennachmittag fährt ma 14 Uhr
in Bemloch, um 14.05 Uhr in Meidelstetten,
um 14.10 Uhr in Oberstetten und um 14.25
Uhr in Eglingen.
Herbstmarkt in Bemloch
Hohenstein. (-a) In Bemloch ist Markttag.
Am Donnerstag, 8. Oktober, bauen die Krämer zum Herbstmarkt ihre Stände auf.
Spende fürs »Job-sharing«
Gammertingen: Verzicht des Pfarrers wurde »belohnt<c
G a m m e r t i n g e n . (at/epd) »Gebet, so
wild euch gegeböi«, heißt es im Neuen Testament. Als Pfarrer kennt Hainer Keist natürlich diese Worte. In der letzten Woche
haben sie jedoch eine ganz neue Bedeutung
bekommen. Nachdem der SOjälucige zugunsten einer jungen Lehrerin auf seinen
Religionsunterricht verzichtete, entschloß
sich ein Gammertinger Mtbiüger spontan
zu einer großzügigen Spende fü^ zukünftige Gemeindehaus.
Der Seelsorger verzichtete mit den vier
Stunden Religionsunterricht auf etwa fünfhundert Mark seines Nettogehaltes. »Ich
bin in der Gehaltsendstufe, da kann ich mir
das leisten«, sagt der Alleinstehende und
schränkt ein: »Bei einem Berufsanfänger
oder einem KoUegen mit Fsumlie sieht das
natürlich anders aus.«
Möglich macht das »Job-sharing« das
zwei Jahre alte Pfarr-Besoldungsgesetz.
Wenn sich ein Pfarrer aus persönlichen
Gründen dafür entscheidet, keinen Untei>
rieht zu geben und dieser anders nicht gewährleistet ist, kann die Kirche eine Vertretung einstellen. »Es handelt sich aber nicht
um eine neugeschaffene Stelle«, betont
Klaus Homann, der Sohuldekan für den
Reutlinger Bezirk. Die Stelle der jungen
Lehrerin, die nach ihrem Examen nicht in
den Schuldienst übernommen worden war,
ist zunächst auf ein Jahr befristet.
Homann spricht deshalb eher von einer
»Steigbügelfunktion«: Mit der Berufserfahrung steigen natürlich die Chancen, später
doch in staatliche Dienste übernommen zu
werden. Bei etwa fünfzig Pfarrstellen im
Reutlinger Bezirk sind es immerhin zwei
SteUen, die auf diese Weise geschaffen
wiu:den.
Kerst ist also nicht der erste »Steigbügelhalter« für eine Berufsanfängerin. Dafür
war es eine gjmz bewußte persönliche Entscheidung des Fünfzigjäluigen, der sich
gleichzeitig seit Jahren in einer Arbeitsloseninitiative engagiert. Außerdem kennt er
die Situation der Lehrerin aus eigener Erfahrung: »Allerdings waren die Aussichten
zu Zeiten meines Referendariats noch nicht
so schlecht wie jetzt.« Aber er legt Wert
darauf, daß die Stelle von der Kirche bezahlt wird, nicht von seinem Gehalt.
Vor wenigen Wochen, als nur bekannt
war, daß der Pfarrer kein »Reli« mehr gibt,
bekam er durchaus auch Kritik zu hören.
Im Kollegium dagegen gab es durchweg
Lob. Und nach einer kleinen Notiz im aktuellen Gemeindeboten, in der er seine Beweggründe schüdert, wurde Kerst sogar
auf der Straße jmgesprochen.
Vor allem hatte es eine unerwartet segensreiche Wirkung auf die Sammel-Aktion zugunsten des neuen Gemeindehauses,
die Ende Oktober richtig anlaufen soU.
650 000 Mark kostet das Projekt, 290 000
Mark fehlen noch. Bereits jetzt werden Prospekte verteüt, wird im Ganeindeboten um
Mitliüfe gebeten. Ein Gammertinger Mitbürger stattete Kerst einen Besuch im
Pfsirrhaus ab, sprach ihm seinen Respekt
aus und stiftete 10 000 Mark, angeregt
durch des Pfarrers EinsatzbereitscheSt. -
Auf Gummikufen ins Tal: Erpfinger Bobbahn fährt wieder
Ganz so schnell wie früher ist sie nicht mehr,
dafür aber doppelt so lang: Die neue Bobt)ahn
Im Erpfinger Tal ist fertig. Seit wenigen Tagen
tiat Betreiber Günther Möclc den Fahrtsetrieb
wieder eröffnet. Über 13 Kunmn schlängelt
sicii die Twin-Bobbahn auf Gummikufen nach
unten. Zwei Enwaclisene passen mittleiweile
problemlos netwneinander. Sieben bis actit
Prozent Steigung werden übenwunden. Nichts
mehr für Rennfahrer. »Es wird keine Schumis
mehr geben«, sagt Günther Möck. Denn die
Bahn eriaulje nur eine gewisse Geschwindigkeit. Kein Problem für Lisa-Marie und rjathalie
Nicki (siehe Foto). Die .beiden kleinen Ferien-
gäste aus Düsseldorf waren jedenfalls mit Begeistemng dabei. Den Berg hinauf geht es in
Zukunft vorwärts und auch das Bobtragen am
Anfang entfällt. Die größte Verljesserung für
den Betreiber selben »Wir brauchen nictrt
mehr umbauen.« Über 20 Jahre liabe er die
Bahn im Herbst für den Winter fit gemacht,
erzählt Möck. Beim neuen Twinbob ist das
nicht mehr nötig. Sofern kein Schnee liegt,
bleibt die Bobtahn bis zum 15. November o f
fen. Und sobald das Wetter mitepielt können
die Sonnenbühler Ortschafts- und Gemeinderäte die neue Bahn ausprobieren, verspricht
Günther Möck.
iwa/GEA-Foto
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l ö
Mittwo(ai, 7. Oktober 1998
STADT U N D KREIS TÜBINGEN
Tübinger OB-Wahl
Leitbild für die Zukunft
Kandidat
Nummer zehn
^ Brij^tte Buss-Scherer viiü. einen Diskussionsprozeß anstoßen
Herbst des kommenden Jahres einen Diskussions- und Entscheidimgsprozeß »ein- T ü b i n g e n . (GEA) Der Freundeskreb leiten«, in dem das Profil der 4Stadt klar
bat sich vergangene Woche bei^ts bekannt- defini^ werden müBte: Gewerbeflächen,
gemacbti jetzt biegt auch Bri^tte Russ- Arbeitsplfitze und Wohnbebauung, um nur
Scheier aiÜE die Zielgerade ein. Gestern mop- einige Beispiele zu nennen.
gen stellte die einzige Frau unter den DBIm einzelnen setzt die OB-Kandidatin auf
Kandidaten ihr' Fiogranun vor, das sich
nicht in Einzelheiten verliert. Sie hat sich ein Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarauf Leitbilder und Konzepte besduänkt, ketingkonzept, in das die Universität einüber, die Einzelheiten wird bei den Veran- bezogen, das auch n ü t d e r Nachbarstadt
staltungen und ungezählten Podien ohnehin Reutlingen abgestimmt werden soll. Zug^figeud gesprochen vrerden. Die Perspek- sätzlich fordert sie ein Handels- und Märktive, die sie Tübingen bietet, geht davon a!us, tekonzept, das die Attraktivität der InnendaSisich die Kommune klar darüber werden stadt stärkt tmd die Angebote aus dem Ummuß, »wo sie im Jahr 2010 stehen will, wel- land berücksichtigt. CS , •'
chen Platz sie im Wettbewerb mit anderen
Städten tmstrebt.«
Ein großes Anliegen ist der ehemaligen
Direktorin der Ludwigsburger SchloSfestI^amit ist von vornherein Mar: Wird sie spiele die Kultur in der Stadt. Sie will, um
Oberbürgermeisterin, dann wird.bereits zunächst einmal einen Arbeitstitel zu for1999 das Ziel abgesteckt: Sie würde im mulieren, einen Tübinger Kultursommer
ins Leben rufäi, an dem möglichst viele
Kulturschaffende der Stadt beteiligt werden sollen. Die Bündelung der Aktivitäten
Oberbürgermeisterwahl
und deren Vermarktung steht bei ihr dabei
im Vordergrund.
) Von Ulrich Kurz
'-
Ganz offensichtlich hat Brigitte RiissScherer auch vor, das Tor nach dravißai zu
öffnen, üm*mehr frischen Wind hereinzulassen. Sie ist der Auffassung, daß Tübingen es wohl verkraften köimte, wenn ein
gemeinsamer Beirat, dessen Mitglieder aus
Wirtschaft, Wissenschaft, Politik oder dem
öffentlichen Leben kommen können, durch
entsprechende Weichenstellung die-Entwicklung der Stadt förderte. Sie hoffe, sagt
sie in einem Nebensatz, daß sich dabei
»hoffentlich niemand auf die Füße getreten
fühlt«.
Doch dabei nicht genug. Brigitte Russ-
CDU-Bezirksverband
Widmaim-Mauz
für Tübingen
i:
.11 > <
1''
Tfibingen/Weinigarten. (-p) Die
CDU-Bundesti^sal^eordnete Annette Vßdmann-Manz aus Balingen wird für die näch-^
,sten vier Jahre den Wahlkreis Tübingen- Hechingm in Bonn beteeuen. Dies hat der
« CDU-Beziricsverfoand Württemberg-HohenzoUem jetzt bei einer Beratung üb«x den
Aiugang der Bundestagswahl in Weingarten
beschlossen.
»
Altinger Überfall
Belohnung
ausgesetzt
Tfibingen/Ammerbuch. (-pd)
Nach wie vor fahndet die Polizei nach
den drei Männern, die am Montag,
28. September, den Minimal-Markt in
^nmräbuch-AItingen überfallen haben. Für Hinweise, die zur Aufklärung
des Verbrechens führen, wurde von
privater Seite eine Belohnung von
1OQO Mark angesetzt.
Wie berichtet hatten, die drei maskierten imd bewaffneten Männer bei
dem Überfall gegen 21.15 Uhr nmd
40 000 Mark erbeutet. Anschließend
flüchteten die Täter zu Fuß über einen
Acker in Richtung Bundesstraße 28.
Nach der Beschreibung waren die
Männer etwa 1,70 Meter groß, 30 bis 35
Jahre alt und dunkel gekleidet. Sie
stammen eventuell aus Osteuropa.
Die Kripo sucht nun einen älteren
schwarzen. VW Golf mit Böblinger
Kennzeichen, der am Tag zuvor vor^
mittags auf dem Parkplatz des Marktes abgestellt war. Dazu hat die Polizei folgende Fragen: Wer hat am
Abend des 28, September ein verdächtiges Fahrze;^ zwischen Altingen und
Kayh beobadbitet? Wer hat zwischen
20 tmd 22 Uhr ein Auto auf den Feldwegen zwischen Altingen, Kayh und
Gültstein gesehen? Hinweise nehmen
die Kripo Tübihgen unter der Nummer 0 70 71/972-86 60 oder der Polizeiposten Ammerbuch, Telefonnummer
0 70 73/62 25, entgegen.
l)
Die Idylle im Hintergnind darf für Brigitte Rus»Scherer (links, mit ihrer persönlichen Referentin
Iris Gelsei) nicht den Blick dafür versteilen, daß Tübingen so rasch wie möglich ein Zukunftsprogramm braucht. ,
' GEA-Foto:ric
Scherer weiß nur zu gut, daß in Zeiten wirtschaftlicher Schwierigkeiten imd hoher öffentlicher Verschidduiu; Standards nicht
dadurdi gehalten werden können, indem
Lasten bdiebig in die Zukunft geschoben
werden. »Wir müssen die private Initiative
für die Finanzierung von Projekten stärken«, fordai sie. Neben der bereits bestehenden Kultuistiftung will sie im Fall ihrer
Wahl eine Bürgerstiftung ins Leben rufen:
»Die Bürger sollen weniger in Abschrei-
bungsmodelle, sondern in eine Stiftung investieren.«
Was die Verwaltung angeht, so fordert
sie die Fortführung der Organisationsrefotm. Damit auch »draußen« bewußt wird,
was »drinnen« passiert, will sie in einem
Art Geschäftsböicht jährlich Rechenschaft
darüber ablegen, wo die Stadt auch im Vergleich mit anderen Kommunen steht. Dieser Geschäftsbericht soll dann in BürgerVersammlungen diskutiert werden.
Tübingen will weniger Baigeld in den Parkuhren — 160 neue Stellplätze am Uni-Klinikum
Die Tageskarte für die neuen Parli
für Bedienstete des:
Annette,Widmann-Mauz ist als Spitzen- ist gedacht
gehen durch den Erweiterungsbau
kandidatin des Bearksverbands über die Ihnen
325 Stälplätze verloren. Parallel zu den
Landesliste in den Bundestag eingezogen.
Die Balingerin, die wissenschaftliche Mitarbeiterin an der,Universität.Tübingen.is^,
steht seit 1995 ain der Spitze der Frauenilpion im Land. Auißerdem ist sie stellveijr
tretende Kreisvorsitzende der CDU im-Zollernalbkreis. Die 32jährlge muß den Wahllixeis mit übernehmen, weil der bisherige
Bimdestegsabgeordnete Claus-Peter Grotz
sein Direktmandat an Herta Däublei>Gmelin (SPD) verloren hat.
Widmaim-Mauz, ist der Bezirlcsvorsitzende Hermaim Sdiaufler überzeugt, »setzt
ein Zeichen für eine moderne und zukunftsorientierte CÖU«. Die Balingerin will im
, Bundestag das Profil der CDU vor allem in
der Familien-" und Frauenpplitik schärfen
und besonders junge Menschen wieder für
die CDU gewinnen.
Bei der Sitzung des Bezirksvorstands in
Weingarten forderte Hermann Sdiaufler
Konsequenzen aus der Wahlschlappe nicht
nxu: in Bonn, sondern auf allen Parteiebenen. Dazu gehören für den Reutlinger der
Abschied von der konservativen Form der
Außendarstelliuig und die Nominierung
»neuer, irecher, junger Leute« für die Kommunalwahlen im kommenden Jahr.
T ü b i n g e n . , (ric) Seit gestern nachmittag sind es zehn Kan^daten, die sich lun
den OB-Sessel auf dem Tübinger Rathaus
bewerben. Nach Anwälten, Kulturschaffenden, Unternehmern hat ehiTWrtschaftsberater seinen Hut in den Ring geworfen: Dr.
Hartmut Weisert, 55, Generalsekretär der
Euro-Alliance, einer deutsch-französischen
T^^rtschafts- und Untemehmensberatung,
will nach eigenen Angaben für die CDU kan^dierec
Parken jetzt mit Geldkarte möglich
T ü b i n g e n (-joa) 160 neue Parkplätze
hat die Stadt Tübingen in der SchnattenbeigstraSe zwischen dem Breiten Weg und
det Hoppe-Seyler-Stiafi« geschaffen. Sie
sollen die Parl^lätze üxaetzen,^ die dem neuen Klinikzentrum weichen müssen. Padcscheine gibt es an sechs Automaten, an denen auch mit elektronischem Geld bezahlt
werden kann. Das ist jetzt in Tübingen an
insgesamt 30 Automaten möglich.
neuen 160 Parkplätzen will die Stadt den
Parkraumbedarf durch ein Job-Busticket
drosseln. Das hat aber einen Haken: »Morgens vor 6 Uhr bedient der ÖPNV die Linie
-noch nicht in gewünschtem Maß«, sagte
Wilfried Baiser vom Ordnungsamt Tübin-
Büdunpstätte feiert
Tfibmgen. (-v) Ihr SOjähriges Bestehen feiert, die Tübinger Familien-Bildungsstätte
(FBS) mit einem Festakt am Donnerstejg,
K. Oktober, 19.30 Uhr, in der Räumen der
FBS in der Hechinger Straße 13. Monika
Schnaitmann spricht über Hilfen und Rahmenbedingungen, die Familien in der sich
verändernden Gesellschaft brauchen. Außerdem gibt's KLezmermusik mit der Gruppe Jontef. Am Samstag, 17. Oktober, gibt es
von 11 bis 18 Uhr einen Tag der offenen Tür
mit Aktionen zum Mitmaäien."
Semesterticket
Tübingen, (a) Wer bislang noch keine gültige Rückmeldung fürs Wintersemester hat,
kaion' trotzdem den öffenüichen Nahveiv
kehr benutzen. Die Stadtverkehr Tübingen
GmbH bietet Studierenden mit einem gültigen Semesterticket für das abgelaufene
Sommersemester an, diese Karte noch bis
zum 12. Oktober benützen zu können. Alle
neu, immatrikulierten Studenten können
beim »Fahr+Plan« am Hauptbahnhof eine
Schülermonatskarte mit einer vorläufigen
Semesterbescheinigung kaufen. Gegen die
Zahlung eines Restbetrags kann die Karte
dann in ein Semesterticket umgetauscht
werden.
Reutlinger General-Anzsiger'
gen. Aber falls der Bedarf steige, könne
man das Parkplatz-Angebot noch in Richtung Breiter Weg verlängern.
Jüi den sechs neuen Automaten kann
wahlweise in bar oder mit elektronischem
Geld bezahlt werden. Für letztere Möglichkeit werben Stedt und Kreissparkasse.
Franz Hebe von den Stedtbaubetrieben hat
künftig weit weniger zu schleppen, wenn er
die Automaten leert. Am Gewicht seiner
Geldtransportkarte ändert sich nichts,
wenn der Betrag darauf wächst. Weit wichtiger für die Stedt: Dieses System ist vor
Falschgeld und Diebstahl geschützt.
Für die Bezahlung mit Chip-Karte
spricht aus der Sicht von Thomas Meyer
vom städtischen Tiefbauamt, daß die Stedt
Tübingen den Parkenden von 1999 an die
Möglichkeit anbieten müsse, wahlweise mit
Mark oder Euro zu bezahlen. »Wir müssen
-die Automaten so umrüsten, daß sie je vier
^^jg
^
QJJ^
Münzen in diesen Währungen akzeptieren.« Die Stedt hat aber das Ziel, den
Kleüigeldtransport zu verringern, Hinzu
kommt, daß die europäische Währung als
elektronisches Geld leichter gehancUiabt
werden ksmn. »Im Rahmen der EU-Umstellung werden Automatai in jeglicher Form
mit Geldkartenlesem ausgerüstet«, fügt
Werner Staiger, Direktor bei der Kreisspai^
kasse Tübingen, hinzu.
Noch ist es Zukunftsmusik, aber auch die
Bahn-AG und die Telekom wollen europaweit Geldkarten mit Chip einführen. Die
Tübinger Hallenbäder haben bereits Geldkartenleser. Für das Freibad ist einer geplant, ebenso für den Stedtbus. Die Kreissparkasse Tübingen hat die iersten 22 GeldIrartenleser finanziell tmterstützt, »um die
Geldkarte weiter anzuschieben«, sagt Werner Staiger.
^
AbSCltS
Fachtag zur Situation junger Aussiedler im Kreis Tübingen
T ü b i n g e n ,. (-pd) »Aus der GUS ins sosoziale Absmts der lÜBD — junge Aussiedler in
Stadt und Landkreis Tübingen«. Das ist der
Titel eines Fachtags am Montag, 12. Oktober, in derSophienpflege in Ffrondorf. Er
wird gemeinsam veranstaltet v(Hn Landratsamt und der Polizeidirektion Tübingen. Mitveranstalträ und die-Arbeitsgemeinschaft
Jugendfreizdtstätten Baden-Wfiittembei^
und die Akademie der Jugendarbeit.
Die Emigranten aus der ehemaligen Sowjetunion erleben mit ihrem Wechsel nach
Deutechland gravierende Veränderungen.
Sie müssen sidi in ihrem persönlichen Lebensumfeld vollkommen neu orientieren
xmd sind mit einem vinbekannten politischen und gesellschaftlichen System konfrontiert. Ein Wechsel zwischen zwei Kulturen, der nicht von heute auf morgen und '
auch nicht spannungsfrei ablaufen kann.
Für Kinder imd Jugendlichen in den Aussiedlerfamilien ist dieser Wandel oft besonders schwierig. Die Gründe ihrer Eltern für
ihre Aussiedlung können sie meist nicht
verstehen. Sie verlieren ihre »Wdt«, ihren
Freundes- imd Bekanntenkreis.
Die Bevölkerung in Deutschland wieder-
Tübingen
Führung durch die
ägyptologische Sammlung
Tübingen, (-v) Das Kulturamt bietet heute, Mittwoch, 7. Oktober, Um 14 Uhr eine
Führung durch die ägyptologische Sammlung im Schloß Hoghentübingen an. TreffpiuSd: ist das innere Schloßtor.
»Fremde Heimat«
Tübingen, (a) Paula Lutum-Lenger und
Matiiias Beer führen am Mittwoch, 7. Oktober, um 17 Uhr durch die Ausstellung
»Fremde Heimat. Das Lager Schlotwiese
nach 1945«. Die Führung ist in der Kulturhalle in den Nonnengasse.
Leitplanke gerammt
Tübingen, (-pd) Gegen die Leitplemke geprallt ist ein Tübinger Opelfahrer auf der
B 27 in Richtung Tübingen zwischen Kirchentellinsfurt und Tübingen. Dabei entstand ein Sachschaden von 15 000 Mark.
Dem Polizeibericht zufolge war der Fahrer
eines Kühlwagens auf die links Fahrspur
gewechselt imd hatte den Opelfahrer zu einer VoUbremsung und einem Ausweiclmianöver gezwungen Der LKW-Falirer fuhr danach unbeeindruckt weiter.
Ungebremst aufgefahren
Tübingen, (-pd) Schwei-e Verletzungen
um ist unsicher im Kontakt zu den_
den zugez
um
zog sich eine 36jährige zu, als sie mit ihrem
wanderten Landsleuten. Vorurteile, Ängste Wagen auf den PKW einer 34jährigen aufimd falsche Erwartungen erschweren oft fuhr. Die 34jährige hatte zu stpät bemerkt,
die Integration. Sprachprobleme, Arbeits- daß die AutofEihrerin vor ihr an einer Amimd AusbUdungsplatzmangel sind weitere pel angehalten hatte und prallte »ungeBelastungen. Gerade bei jungen Aussied- bremst« auf den Wagen. Der Wagen wurde
lem führt dies teilweise zur Flucht in die dabei auf einen BMW davor geschoben. Es
Randgruppe. Junge Aussiedler gar nicht entstand Gesamtsachschaden von 11 000
erst in die Situation von Ausgegrenzten Mark.
oder sich selbst ausgrenzenden Randgruppen kommen zu lassen, ist für die Polizei
ein wichtiges Anliegen. Sonst besteht die
Radierungen
Gefahr, daß es zu Strafteten kommt, vor
Tübingen, (-g) Radierungen zum 70. Geallem wenn Alkohol imd Drogen mit im
burtstag von Peter Grau sind noch bis
Spiel sind.
14. November in einer Ausstellung in der
Obwohl es im Landkreis noch keine ver- Galerie am Pfleghof in Tübingen zu sehen.
festigten Strukturen von straffälligen Aus- Die Öffnungszeiten sind mittwociis bis freisiedlem gibt, ist Vorbeugung notwendig. tags von 16 bis 19 Uhr und samstags von 11
Kreisjugendamt und Polizei haben in der bis 15 Uhr sowie nach Vereinbarung.
Prävention von Straf teten ein gemeinsames
Ziel. Dies war ausschlaggebend dafür, ge- Gesunde und kranke Kinder
meinsam diesen Fachteg zu veranstalten.
Neben Fachleuten aus allen mit JugendliTübingen, (a) Die Famüientherapeutin
chen und Aussiedlem befaßten Bereichen Margarete Nohr spricht am Donnersteg, 8.
werden auch Vertreter der Aussiedler Oktober, um 19.30 Uhr im Gescliwisterhaus
selbst zu der nichtöffentlichen Veranstal- Tübingen (Hallstettstraße 1) über das Vertung eingeladen.
hältnis von gesunden Kindern zu ihren
Icranken Geschwistern. Veranstalter ist die
Elteminitiative herzkranker Kinder Tübingen.
Nach Unfällen wieder fit fürs Berufsleben
Hans-Eberiiard Schaller neuer Professor für Plastische Chirurgie an der Tübinger Uni-Klinik
Nach seinem Staatsexamen am UniversiT ü b i n g e n , (sie) Rfit Professor HansEberhard Schaller bekommt das Universi- tätsklinikum in Essen führte den heute
tätsklinikum Tübiugen^un auch einen Spe- 48jährigen sein weiterer Weg über verschiezialisten für Plastisdie, Ibnd- und Verbren- dene chirurgische Abteilungen nadi Hannungschlrurgie. Durch den im Februar 1997 nover, wo er ander Klinik für Plastische,
unterzeichneten Kooperationsvertrag zwiHand- und Wiederschen der Berufsgenossenschaftlichen Unherstellungschirurgie
der
Medizinischen
fallklinik (BG) und der Universität wurde
Hochschule
tätig
die Disziplin in der Medizinischen Fakultät
war. Dort praktizier^
verankert. Durch die Berufung des Chirurte er seit 1987 als
gen erhoffen sich nun die beiden beteiligten
Institute neue Impulse für Forschung und
Oberarzt und habilitierte 1990 für das
Lehre.
Fach Plastische Chirurgie. Seit März 1997
Das Tübinger Projekt hat Vorbildcharakist Schaller Chefarzt
ter, und audi Professor Horst-Dieter Bekder Abteilung für
ker, Ddcan der Medizinischen Fakultät,
Plastische,
Handsieht in der neuen Zusammenarbeit ein
und Verbrennungs»bundesweites Modell für eine engere Zu- H.-E. Schaller
chirurgie an der BGsammenarbeit zwischen Universitäten und
Berufsgenossenschaftlichen
UnfaUklini- Unfallklinllc in Tübingen,"
ken.« Das Ziel dieser Zusammenarbeit ist
eine möglichst rasche und dauerhafte WieEntgegen anderer Disziplinen definiert
dereingliederung von Verletzten ins Berufs- sich die Plastische Chirurgie nicht über die
leben. Hocliuualifiziertes ärzÜiches Perso- Behandlung bestimmter Köiperregionen,
nal ist deshalb eine unabdingbare Voraus- sondern über bestimmte Operationsmethosetzung. Mit der Berufung von Schaller will den, etwa die konventionelle »Lappentechdie BG eben auf diese Herausforderung rea- njk« oder die Mikrochiruigie. »Dabei ist
gieren.
die Plastische Chirurgie keinesfalls eine
Weisert, 1943 in Stuttgart geboren,
stammt, wie er sagt, aus einer alten Tübinger Familie. Er ging in'die Hölderlinschule,
ist dem Dichter zeitiebens verbunden geblieben: »Ich liebe Hölderlin über alles«,
sagte er gestern am Telefon. Seit 1997 ist er
auch M i t ^ e d der Hölderlia-Gesellschaft
mit Sitz in Tübingen.
Der 55jährige Jurist hat in Tübingen studiert, war Mtglied im AStA — übrigens
zusammen mit seinem Mitbewerber Rüdiger Neumann — und verbrachte einen Teil
seiner Referendarzeit bei dem damaligen
Vorsitzenden einer Handelskammer beim
Landgericht, Eugen Schmid.
Er bringe »jede Menge an gedanklichen
Ansätzen mit, wie man aus Tübingen etwas
machen kann«, erklärte er gestern in aller
Kürze. Gegen die Frage, ob Tübingen nicht
ein Provinznest sei, protestierte er in aller
Schärfe: »Tübingen hat eine große Vergangenheit durch die Uiü und hat auch eine
große Zukunft durch die Universitat.«
de^ kostenintensivsten Gebiete der Medizin«, erklärt Schaller. Denn die Plastische
Chirurgie lebt insbesondere davon, daß sie
Verletämgen behandelt, die bis vor kumem
noch eine Erwerbsunfähigkeit des Patienten nach sich gezogen hätten. »Dank der
modernen Techniken und des weit fortgesclirittenen Operationsstandards sind wir
heute in der Lage, die Wiederherstellung
von Form und Miktion des Körpers auf
einem hohen Niveau zu gewährleisten«,
sagt Schaller.
Die Geschichte der Plastischen Cliirurgie
ist keinesfalls Neuland. Bereits für das
klassische Altertum sind in Indien Transplantationen bezeugt. Auch die Hand- und
Extremitätenchirurgie geht weit bis ins Altertum zurück. Das Fachgebiet selber feierte kürzlich sein 30jähriges Bestehen und
steht seit 1994 gleichbereäitigt neben anderen medizinischen Gebieten wie der Rassischen Chirurgie. »Gleiches gilt für die
Handchirurgie, die man sich früher hinter
sein Hauptgebiet hinzuschrieb, die heute
aber ebenfalls als Hauptgebiet anerkannt
ist«, erklärt Schaller, der so sein Tätigkeitsfeld abgrenzt.
Arbeit und Sucht
Tübingen, (-vh) Über Arbeit und Sucht
spricht am Dienstag, 13. Oktober, Michael
Schöppenthau um 20.15 Uhr im LorettoGebäude. Schwerpunkte sind imter anderem der Einfluß vonArbeitsanforderungen
oder auch Arbeitslosigkeit auf die Entwicklung von Suchtverhalten, betriebliche
Hilfsprogramme gegen Sucht und der Stellenwert von Suditerkrankungen am Arbeitsplatz aus betriebswirtschaftlicher
Sicht. Am 21. November bietet ein Tagesseminar die Möglichkeit zu vertiefter Auseinandersetzung mit dem Thema.
KirchentelHhsfurt
Ausschuß tagt
Kiichcntcllinsfurt. (a) Der technische
Ausschuß des KirchenteUinsfurter Gemeinderats trifft sich zu seiner nächstenSitzung
am Montag, 12, Oktober, um 19.30 Uhr im
Feuerwehrhaus. Die Räte müssen sich unter anderem mit einem Baugesuch befassen, das den Bau zweier Doppelhaushälften
mit je drei Wohnungen und TiefgaragensteUplätzen in der Straße Im Wengertacker
10 vorsieht.
Reutlinger General-Anzeiger
K R E I S U N D STADT TÜBINGEN
Bei Endelbergtrassengegnern:
Tanklager für CHT
Dußlingen. (-a) Der Dußlinger Gemeinderat tagt am Donnerstag, 8. Oktober, 19 Uhr
im Sitzimgssaal des Bathauses. In der öffentlichen Sitzung geht es um ein Rohstofftanklager des DußlSiger Werks der Chemischen Fabrik Tübingen CHT. Die Bürgervertreter beraten hier für Maßnahmen nach
der Störfallverordnung. Weitere Themen
sind der Kindergarten Au, das Sanierungsgebiet in der Bahnhofstraße und die KostenfeststeUung über den Lärmschutzwall.
Der Gemeinderatssitzung geht ein Treffen
des Technischen Ausschusses ab 18.30 Uhr
voraus. Dieser berät über verschiedene
Bauanträge und -vorhaben.
Hundert Interessierte bei
Aktion von »Steinlach mobil«
N e h r e n . (-wen) »Die Hebel in Bonn anzusetzen« empfahl BOrgemieiste? Werner
Landenbei^er bei einer Buchung der künftigen Trasse der B 27 den Teilnehmer und
den Aktiven der Bürgerinitiative (Bl)
»Steinlach mobil«. Angesichts der veränderten politischen Machtverhältnisse haben die
Gegner der Endelbergtrasse im Steinlachtal
wieder etwas neuen Mut geschöpft.
Mössingen
Geistliches Konzert
Mössingen. (a) Ausschließlich Werke aus
der Barockzeit stehen auf dem Programm
des diesjährigen geistlichen Konzerts des
Katholischen Kirchenchors Mössingen am
Sonntag, 11. Oktober, um 19 Uhr in der
Mössinger Marienkirche. Zwei feierliche
Vesperpsalmen von Antonio Vivaldi und
Georg Friedrich Händel werden zu hören
sein. Höhepunkt ist ein Gloria für Soli,
Chor imd Orchester von Vivaldi. Die Ausführenden sind Ursula Wiedmann (Sopran), Christine Müller (Alt) und Hans-Joachim Weber (Tenor). Ein Instrumentalensemble begleitet den Katholischen Kirchenchor vmter der Leitimg von Elisabeth
Bochtler.
Plätze in Spielgruppe frei
Mössingen. (a) In der betreuten Kindei>
Spielgruppe des Mütterzentrums Mössingen sind noch Plätze frei. Die Gruppe trifft
sich freitags von 9 bis 11 Uhr im Mütterzentrum, Dreifürstensteinstraße 6. Anmeldungen nimmt Beate Ritter-Prader unter der
Telefonnummer 0 74 73/85 99 entgegen.
KinderkLrche in St. Maria
Mössingen. (a) Vorschul- imd Grundschulkinder sind am Sonntag, 11. Oktober,
um 10.30 Uhr angesprochen: Jugendliche
der Katholischen Kirchengemeinde in Mössingen organisieren im Gtemeinderaum des
Pfarrhauses neben der Marienldrche wieder eine Kinderkirche.
19
Steirilachtai
Hoffnung
auf Bonn
Mit rotweißen Bändern hatten die Mitglieder der BI zusammen mit dem Natiu>
Schutzbund Nehren den Anschlußbereich
der künftigen Trasse an die Landesstraße
384 ausgesteckt. Treffpunkt war der südlichste Punkt der B 27-Trasse in der Mitte
zwischen Nehren, Mössingen und Ofterdingen. Den über 100 Teilnehmern, die in wetterfester Bekleidung den Tücken des
Herbstwetters trotzten, wurden die Ausmaße des Straßenbaus deutlich.
SPD-Gemeinderat Hans^Jürgen Müller
erläuterte die Straßenplanung und warnte
vor dem Lärm, der auf die Anwohner in
Nehren imd Mössmgen zukomme. Mit der
Anbindung der L 384 an die B 27 nördlich
der Eisenbahnbrücke und den südlich der
Brücke einmündenden Nordring in die L
384 werde an dieser Stelle die größte Straßendichte des Steinlachtals geplant.
Unter der Führung von Müller schauten
sich die Teilnehmer der Begehung die »kritischen« Punkte der Trasse an. Größere
Erdbewegungen und damit starke Eingriffe
in die Natur bringt der Aufstieg von der
bisherigen Bimdesstraße in den TeJauen
der Steinlach auf die Hochfläche mit sich.
Die Überquerung eines Feuchtbiotops
am Fuße des Ehrenbergs bringe ebenso
starke Eingriffe mit sich wie der tiefe Einschnitt in die Hangkontiur nordöstlich des
Ofterdinger Friedhofs. Wenn die B 27 insgesamt höher liegt, könnte sie nach Ansicht
MüUers auch fto die höhergelegenen neuen
Mittwoch, 7. Oktober 1998
Malschüler stellen aus
Bodelshausen. (-a) Die Arbeiten von 12bis 14jährigen Malschülem sind von Samstag, 10. Oktober, an im Forum in Bodelshausen zu sehen. Um 19.30 Uhr wird die
Ausstellung mit Büdem in den Techniken
Aquaräl, Bleistift, Kohle, Pastell und Oel
eröffnet, die die jungen Künstler in der
Malschule von Monika Wulf-Bertermann
geschaffen haben. Zur Eröffnung spricht
Wolfgang Ewert auü Tübingen. Eine Obe]>
raschung für das Rahmenprogramm der
Ausstellungseröffnung im Rathaus haben
sich Melanie Glaser, Steffi Grünzner, Sarah
Guhl, Nicole Heck, Stefanie Ott, Bianca
Schlotterer und Silvia Schmidt ausgedacht.
Sammlung von Altpapier
Bodelshausen. (a) Altpapier wird am
•Samstag, 24. Oktober, in Bodelshausen gesammelt. Papier, Pappe und Kartons soUGeteilt werden das Steinlachtai und seine Bewohner durch eine Straße, die es noch gar nicht gibt: Hundert Interessierte fanden sich jetzt ein, ais ten raumsparend gebündelt an die Straße
die initiative »Steinlach mobil« zu einer Begehung entlang der hier grob si<izzierten Endelbergtrasse für die B 27 einlud. Foto: Hans-Günther Wener 8 ^ ^ ^ ^ weraen.
Baugebiete in Ofterdingen am Rammert
Lärmbelästigungen mit sich bringen. .
Am Ende der Wandertour begrüßte Büi^
germeister Landenberger die Teilnehmer in
Nehren bei einer alten Feldscheune. Er erinnerte an den ablehnenden Beschluß des
Nehrener Gemeinderates gegen die Endelbergtrasse und riet den Teilnehmern, die
veränderte politische Lage in Bonn für einen neuen Vorstoß zu nutzen.
Gemeinderat Konrad Dürr hinterfragte
die Tatsache, daß das Regierungspräsidium
Tübingen sich in seiner Trassenentscheidung imter anderem davon leiten ließ, daß
die Endelbergtrasse die kostengünstigste
Variante sei. Dürr bezweifelte dies und
wies darauf hin, daß die hohen Kosten für
die gesetzlich vorgeschriebenen Ausgleichsmaßnahmen in Natur und Landschaft in die Kalkulation mit aufgenommen
werden müßten. Ob dann der Bau eines
zweispurigen Tunnds unter Ofterdingen
noch soviä billiger ist, hält Dürr für teglich.
350 Unterschriften in zwei Tagen
Schließung des Talheimer Lehischwinunbads schlägt Wellen — Eltern wollen Büigerversamnüung
Von Liane v. Droste
M ö s s i n g e n - T a l h e i m . (-GEA) »Vor
allem die Art und Weise«, wie die Entscheidimg zur Schließung des Lehrschwimmbekkens gefallen ist, stößt vielen Talheimem
sauer auf. JSltem von Schulkindern, aber
auch viele Ältere haben die Protestliste unterzeichnet, die die Eltembeitatsvorsitzende Isolde Letsch am Montagmoi^en im Vorzimmer von Bürgermeister Werner Fifka ablieferte: 350 Unterschriften, an nur zwei Tagen gesammelt. Der Genieinderat vertagte
daraufhin noch am selben Abend einstimmig die Pläne, das Bad zu einem Dbrfgemeinschaftshaus umzubauen.
Die Sache war eUig: Weil die Antragsfrist
für Zuschüsse aus Landesmitteln schon am
1. Oktober ablief, hatte die Stadtverwaltung unverzüglich ein Planungspaket geschnürt und der Ortschaftsrat nahm das
Thema gleich in seiner ersten Sitzung nach
den Ferien Ende September auf die Tagesordnung. Der Beschluß fiel einstimmig,
wenn auch »schweren Herzens«, wie Ortsvorsteher Albrecht Schumacher in einem
eigens noch schnell angesetzten Pressegespräch in der vergangenen Woche erläuterte (der GEA berichtete).
Zwei Projekte sollten parallel verwirklicht werden: Der Umbau des Bades zu einem Bürgerhaus und ein Bühnenanbau an
die Tum- und Festhalle. Für beides könnte
es Geld geben aus dem Entwicklungspro-
gramm ländlicher Raum und dem Ausgleichsstock des Landes. Könnte. Denn
nachdem das lliema jetzt vertagt und von
vielen Talheimem grundsätzüch in Frage
gestellt wird, sieht's eventuell auch mit den
Zuschüssen mau aus (siehe Kommentar auf
dieser Seite: »Zwickmühle«)
Bürgermeister Werner Fifka äußerte sich
am Montag »überrascht über die Heftigkeit
der Reaktionen«. Aber weil »die Gremien in
Stuttgart ja erst im Sommer beraten«, so
der Schultes, »brennt nichts an«. Eine Bemerkung, die angesichts der von Stadtvei>
waltung und Ortschaftsrat zuvor betonten
Dringlichkeit der Sache für Verwirrung auf
der Zuhörerempore und im Gemeinderat
sorgte. Die Erklärung: Die Gremien, die
über die Landeszuschüsse entscheiden, tagen zwar voraussichtlich tatsächlich erst
im März und Juni nächsten Jahres. Aber
dabei beraten sie über Zuschußanträge, die
vor dem I.Oktober 1998 beim Regierungspräsidium abgegeben werden mußten.
Jetzt liegen erst mal beide Projekte auf
Eis. Isolde Letsch wünschte sich in der Bürgerfragestunde am Montag für ihren Stadtteil eine Bürgerversammlung. Fifka versprach, »die Anregung mitzunehmen«. Bevor alle Gemeinderatsfraktionen der Vertagung zustimmten, hatte Dr. Dieter Schmidt
vorgeschlagen, das Thema im Schulbeirat
am 10. November zu beraten. Die protestierenden Talheimer waren mit den Gemeinderäten zufrieden. »Die Leute woUen an
dem Vorgang beteiligt und informiert werden,« begründet Relrtor Link den Aufruhr
im Dorf.
Nachdem die Talheimer aus den beiden
Lokalzeitungen von der Schließung ihres
Schwimmbades hörten, lief bei Isolde
Letsch das Tdefon heiß. Empörte Eltern
beauftragten ihre gewählte Vertreterin:
»Mach was!« Sie machte. Gemeinsam mit
anderen Eltemvertretem sammdte sie von
Freitagmittag bis Sonntagabend 350 Unterschriften gegen die Schließung. »Das Bad
liegt uns allen sehr am Herzen!«
Daß das Lehrschwimmbecken rege genutzt wird und dies nicht nur von Talhdmem, bestätigte auch Eberhard^ Link,
Schulleiter an der Andeckschule: Öschinger Kinder kommen regelmäßig zum
Schwimmunterricht, die Kinder der Mössinger Lang^ißschule, Mütter mit ihren Babys zum Baby-Schwimmen. Auch private
Schwimmschulen imterrichten hier und die
neugegründete Schwimmabteilung der
Sportvereinigung hüpft ins Lehrschwimmbecken, weü das Mössinger Hallenbad
kaum noch Kapazität frei hat.
Zweifd hegen deshalb vide besorgte Eltern an der Verwirklichung des Versprechens der Verwaltung, für die Talheimer
Kinder im Mössinger Bad Freiräume zu
schaffen. Auch Eberhard Link ist skeptisch: »Das kostet vid Zdt. In dieser Breite
sdiwimmen lernen wie bisher wird nicht
mehr möglich sein.«
Schwitzbad unerwünscht
Gemeinderat Mössingen lehnt Sauna fürs Hallenbad ab
des Talheimer Schwimmbeckens »voU auf
den Haushalt der Stadt durchschlagen«.
Dr. Dieter Schmidt (SPD), sdbst begeisterter Saunagänger, stünmte für die Sauna: »Damit nehme ich keinem Kind in Talheim einen Pfennig weg fürs Schwimmbekkew. Auch Werner Krauss und Harald Arps
»outeten« sich als Saunagänger — Arps:
»eine herrliche Einrichtung!« — und
stimmten dafür, »Erauss war sich sicher:
»Die 200 000 Mark smd rentabel«.
Gabride Dreher-Reeß (Grüne) dagegen
fürchtete steigende Eintrittspreise und
Statt 2,1 Millionen Mark wird der Umbau stellte grundsätzlich die Frage, ob die Bürdes Hallenbades ohne Sauna noch 1,9 Mil- ger in ihren Wünschen an die Leistungen
lionen Mark kosten (siehe nebenstehenden einer Kommune nicht zurückstecken müßArtikd). Dem Ersten Beigeordneten Günter ten. Der Einbau einer Sauna hatte in emer
Metdka und dem Architekten Gerhard Vedewa-Umfrage unter Badegästen Rang
Richter von der »Vedewa« gelang es nicht, eins auf der Wunschliste eingenommen.
die Gegner von der Attraktivität und der Metdka versprach, die Eintrittspreise blieWirtschaftlichkeit
eines kommimalen ben trotz der Umbaukosten gleich.
Sclrvitzbades im Hallenbad zu überzeugen,
Christian Lang sprach sich für die FWVdas rund 200 000 Mark zusätzlich gekostet Fraktion für »eme Minimalsanierung« aus.
hätte. Vergeblich auch die Hoffnung der Ebenso Könrad Hauser, der mit der BeVerwaltungBvertreter und des Architekten schränkung auf das dringend Notwendige
der Kommunalen Vereinigung für Wasser, die Kosten auf 1,6 Millionen Mark drücken
Abfall- und Energiewirtschaft (Vedewa), wollte. Der SPD-Gemeinderat hidt die
daß die Sauna letztlich auch mehr Leute ins »Koppdung« der beiden TagesordnungsHallenbad locken könnte.
punkte Hallenbadsanierung und SchlieDie Mehrheit im Gemeinderat zog nicht ßung Lehrschwimmbecken für unglückmit. Pi-ofessor Berthold Thiel (CDU) versag- lich. »Das ist in Talheim nicht vermittelte seine Zustimmung, weü er »einen Zu- bar,«
sammenhang mit dem Talheimer Bad«
Bürgermeister Fifka hatte nach eigenen
sieht. Solange das dortige Lehrschwimm- Worten »Probleme mit emer solch kräftigen
becken von der Schließung bedroht sei (sie- Angebotserweiterung« durch die Sauna,
he Artikel auf dieser Seite), könne er nicht hielt aber am Verwaltungsvorschlag fest,
ja sagen. Da half es auch nicht, djJ3 Metelka der den Einbau eines Aufenthalts- und Rudarauf hinwies, daß die HaUenbadsanie- hebereiches als eine »Mindestanforderung«
rung über den Wirtschaftsplan der Stadt- charakterisierte. Bisher gibt's im Hallenwerke finanziert wird, wämrend die veran- bad kaum Gelegenheit für die Badegäste,
schlagten 700 000 Mark für die Sanierung sich hinzusetzen oder auszuruhen. Fifka
Pflanzentausch-Aktioii
Mössingen. (a) Pflanzen können am
Samstag, 10. Oktober, ab 12 Uhr wieder bei
Familie Gaebde, auf der Lehr 17, in Mössingen getauscht werden. Die Aktion, bei
der jeder mitmachen darf, ist unabhängig
vom Wetter.
Kommentar
Zwickmühle
Von Liane v. Droste .
Eine echte Zwickmühle. Auf das
heißgeliebte »Bädle« verzichten, fällt
den Talheimem schwer. Wieder ein
Stück Selbständigkeit abgeben. Und
den Kindern Busfahrten und vielleicht
weniger Schwimmunterricht zumuten.
Aber auch das Dorfgemeinschaftshaxis
wäre eine tolle Sache.
Zögern aber heißt, Zuschüsse aufs
Spiel setzen. Und die sind nicht ohne:
Wenn's klappt, gibt's zwei Drittel der
Kosten. Das sind mehr als 800 000
Mark. Bauen, nur weil's Geld vom
Land gibt? Davon ist man in Mössingen
weit entfernt. Aber zu verschenken hat
an der Steinlach auch keiner was.
Die Anträge haben die Mössinger
grade noch rechtzeitig gestellt. Aber
auch im Tübinger Regierungspräsidium liest man Zeitung. Und fragt sich
vermutlich schon, ob die da draußen
auf dem Land eigentlich wissen, was
sie wollen.
Also die bittere Pille schlucken, das
Bad schließen und das Bürgerhaus
draufsetzen? Darüber wollen die Menschen im Stadtteil verständlicherweise
erstmal Genaueres wissen und in Ruhe
nachdenken. Vielleicht läßt man ihnen
ja in Tübingen die Zeit dazu. Drückt
solange ein Auge zu und schaut mit
dem anderen nach Stuttgart. Damit
dort nichts schiefgeht mit dem Deckel
auf dem Geldtopf.
Kirbe in Talheim
M ö s s i n g e n . (-lib) Nach xmd nach »outeten« sich cUe Satuiisten imd bekannten ihre Vorliebe fiurs kommunikative Schwitzbad. Doch die Mehrheit der Gegner setzte
sich durch in der Mössinger Gemeinderatssitzimg am Montag: Das Hallenbad wird saniert, die Cafeteria zum Buhebercich umgebaut, aber die von der Verwaltung vorgeschlagene Sauna wird nun doch nicht gebaut. Zu teuer, lautete das Argument der 17
mit Nein Abstimmenden, zu denen auch
Bürgermeister Werner Fifka gehörte.
Mössingen-Xalheim. (-v) Der Musikverein
Talhehn veranstaltet am Sonntag, 11. Oktober, ab 11 Uhr eine Kirbe in der Talhdmer FesthaUe. Zur Unterhaltung spidt der
Musikverem. Bieringen, danach ist der Talheimer Musikverein an der Reihe.
Gesprächskreis zur Pflege
Mössingen. (a) Zum »Gesprächskreis für
pflegende Angehörige« lädt die Mössinger
Diakonie- und Sozialstation am Montag,
12, Oktober, um 19.30 Uhr alle Interessenten in den Gemeinschaftsraum der Einrichtung »Betreutes Wohnen« in der Höfgasse 9
ein,
Austausch beim Babytreff
Mössingen. (a) Für Frauen, die nach der
Geburt und im ersten Lebensjahr ihres Kindes das Bedürfnis haben, sich mit anderen
Müttern auszutausdien, bietet das Mütterzentrum Mössingen jeden zweiten und vierten Montag im Monat von 9.30 bis 11.30 Uhr
einen Babj-treff/Stillgruppe an. Weitere Infos geben Irmi Mahringer unter der TdeMöglichl<eiten, sich hinzusetzen und auszuruhen, gibt's bisher im Mössinger Hallenbad zu fon-Nummer 0 74 73/2 63 53 oder Eva Mawenige. Das soll mit einem Ruhebereich jetzt anders werden,
GEA-Archivfolo; Meyer ria Ferber, Tdefon 0 74 73/2 62 93.
bezog auch zum Thema Lehrschwimmbekken klar Stellung; »Wir haben die 700 000
Mark nicht für die Sanierung,*
Richard Hahn (FWV) erkundigte sich etwas zynisch, ob angesichts der geplanten
Millionenausgabe die Stadtverwaltung
demi irgendwo »neue Einnahmequellen«
ausgemacht habe. Metelka hidt dagegai:
»Das ist doch kein neues Thema!« Im Haushalt 1998 seien bereits 500 000 Mark dafür
eingestellt und auch in der Finanzplanung
für die Jahre 1999 und 2000 seien insgesamt
1,8 Millionen Mark dafür vorgesehen.
Mit sieben Ja- und 17 Neinstimmen fiel
am Ende der langen Debatte das Ergebnis
eindeutig aus: Keine Sauna. Gar nicht erst
zur Abstimmung kamen zwei Anträge von
Dietlind Leins (SPD), die die »Minimalsalüermvg für 1,6 Millionen« wollte, und von
Gabriels Dreher-Reeß, die sich für dasModdl »1,6-Mülionen-Projekt plus Liegebereich« aussprach.
Einsteiger im Personalbüro
• Mössingen. (a) Ein Seminar für Anfänger
im Personalbüro führt die Deutsche Angestellten-Krankenkasse (DAK) Mössingen
am Mittwoch, 14. Oktober, um 15 Uhr im
Haus an der Steinlach durch. Berufs-Neueinstdger oder Wiedereinsteiger sollen mit
den Aufgaben im Personalbüro vertraut gemacht werden. Tdefonische Anmddung
unter der Tdefon-NummerO 74 73/9 48 30.
20
iCREIS TÜBINGEN
Mittwoch, H. Oktober 1998
»Es geschehen auch irre Wunder«
Hechingerl
»Freischütz« für Kinder
V
Reutlinger General-Aiizeiger
Kusterdingeri
Jahrgang in Tübingen
, Die €k»nariiigerin Claudia Bohner arbeitet seit.sechs Jahren in Uganda
Hechiiic^ (-a) Den »Freischütz« nach
VonUlliPetrat .
Carl Maria von Weber gibt es am Donnerstag, 15. Oktober, als Kananeroper für KinGomaringen. (GEA) Am Anfang war
der ab sechs Jahren. Die Vorstellung der es nicht nur christliches SendungsbevraStKleinen C^per Bad Homburg beginnt lun 15 seitt, das Claudia Bohner nach Uganda geUhr in der Stadthalle Hechingen.
hen ließ. Sondern durchaus auch eine or- <
deutliche Fortion Abenteuerlust. Für die
Falladas »Kleiner Mannte 40jähiige Gomaiingerin, die gerade für zwei
Monate auf^Hömatudaub an der l^esaz
Hc^hingen. (-a) Das Stück »Kleiner weilt, ist das aber durchaus kein WiderMann, was nun?« nach Hans FaUada in ei- spruch. Ihr christliches /Engagemoif auf
ner Bearbeitung von Taitoet Doist zeigt dem afrikanischen'Kontinent wuchs dvacb
die Badische Landesbühise Bruchsal am Selbsterfahtung, sagt "sie, ihre Spiritualität
Freitag, 9. Oktober, in Hechingen. Beginn dadurch, daB sie an ihre Grenzen stieß.
ist um 20 Uhr jn der StadthaUe »Museum«.
Die missionarische Arbeit Clauda Bohbegann eher untypisch. Die junge Sonr
Einwanderung nach Israel ners
derschmlehrerih ließ sich vor sechs Jahren
Hedüngen. (a) Zum Thema »Die Alijah beurlauben und fuhr auf eigene Faust nach
aus der Fernaugen Sowjetunion« hält Mi- Uganda. Hier arbeitete sie in einem privacha ^Feldmann, diemaliger israelischer
ten Kinderheim
Konsul in Äthiopien, am Donneistag,
mit, merkte' aber
, 8. Oktober, um 20 Uhr in der Alten Synago, schnell, daß sie als
Leute
ge in Hechingen einen Vortrag. Veranstaleinzige Weiße dort
ter ist der Kerne Hayesisod, eine der Instituohne die Untertionen, die wesentlich zur Stärkung der Bestützung, einer Ör^
zidixu^en zwichen Israel und der Diaspora ganisation nicht viel ausrichten konnte. In
beitragen. DieJinnugration und Absorption »Youth with a Mission« fand sie eine Hilfsder nach wie vor großen Zahl von Einwan- organisation, die ihr Engagement unterderern nach Israel wird diuch Keren Hayes- stützt. Finanziellen Rücl£w hat Claudia
sod unterstützt. So auch die in den letzten Bohner durch Freunde imd Spenden der
Jahren enorm gestiegene Einwanderung Gomaringer Kirchengemeinde.
aus der ehemaligen Sowjetunion.
Heute arbeitet sie in einem Elendsgebiet
o
der Stadt Jinja in einer Art großer WohngeJugendliche aus den Slums,
Fhilhannonie aus Sofia meinschafti
nicht selten Kinder von Aids-Opfern, leben
für ein halbes Jahr imd werden
Hecfaingen. (-aj Am Mittwoch, 14. Okto- dort jeweils
imd schulisch ausgebildet. Junge
ber, 20 U&:, gibt es in der Hechinger Stadt- beruflich
werden in Bauarbeiten, Mechanik
haUe ein Konzert^ mit dem Philhaimoni- Männer
Landwirtschaft imterwiesen, Mädchen
schen Orchester Sofia. Die bulgarischen und
junge Frauen lernen Kochen, Nähen
Musikec spielen Werke von Bizet, Tschai- und
und ebenfalls landwirtschafliche Tätigkeikowsky und Beethoven.
ten.
Zur Zeit richtet Claudia Bohner Kinder;
ein und bildet Lehrer aus. Letzteres
Konzertahend ih Hechingen gärten
ist für sie eine sehr wichtige Atifgabe, denn
Hechingen. (-a) Einen Konzertabend mit oft sind Lehrer in Uganda, gelinde gesagt,
Werken von Schumann, Massenet, Debussy nicht sehr motiviert: »Viele werden Lehrer,
und Saint-Saens gibt's am Donneistag, weil es einfach nichts anderes gibt. Sie ma8. Oktober, 20 Uhr im Weißen Häusle in He- chen es oft halbherzig.« Kein Wunder, müschingen. Zum Auftakt bieten Angela Skalla sen sie flicht selten ein halbes Jahr oder
(Sopran) und Irina Fleischhauer (Klavier) länger auf ihre Gehälter warten. Außerdem
den Liedensyklus >FrauenIiebe'und Leben« kommen auf einen Lehrer rund 120 Kinder. Freut sich auf Ihre neue Heimat Uganda: Die Gomaiingerin Claudia Bohner.
Foto: ulp
von Robert Schumann. Den Abschluß des »Youth with a Mission« hat deshalb eigene
Programms bildet das Stück »Samson et Schien gegründet und bildet eigene Lehrungsbeamtin, die immer melir »Bak- per. »Solche Sachen passieren, daß wir serer aus.
DalHa« von CamiUe Saint-Saens.
»Mein christliches Engagement, wuchs, schisch« verlangte. Zufällig besuchte ein hen: Gott steht hinter uns!«
als ich an meine Grenzen kam,« erzählt sie Bekannter eine Mutter dieses KindergarAnfang Dezember geht Claudia Bohner
imd ist sicher: »Erst durch Afrika hab' ich tens. Dabei stellte sich heraus, daß dieser zinück nach Uganda. Sie freut sich auf ihre
Bodelshausen
meine Spiritualität wirklich entwickelt. Ich bei der Antikorruptionsbehörde arbeitete. Etfrikanische Heimat, von der sie nicht
war auch vorher Christ, aber ich wäre nicht Der Kindergarten wurde nicht geschlossen, weiß, ob sie sie je wieder verlassen will,
so geistlich gewachsen.« Denn auf Gott sei die korrupte Beamtin rechtlich bdangt.
weü sie merkt, daß sie dort wirklich geKonzert fällt aus
Bian in Uganda wegen der dort herrschenIn einem ancleren Fall saßen Bekannte braucht wird. Dies soU keineswegs gegen
Bodebhansen. (a) Das für heute, 7. Okto- den sozialen imd-politischen Verhältnisse von Claudia Bohner in einem Bus, in dem ihre alte Heimat sprechen, die sie jedes Jahr
ber, angekündigte Konzert der Original- zwangsweise angewiesen: »Und man erlebt moslemische Extremisten eine Bombe ver- für einige Zeit wieder besucht. Aber. »In
Wolga-Kosaken in der Dionysiusldrche Bo- auch irre Wunder«.
steckt hatten. Der Bus hatte eine Reifen- Deutschland ist es viel kälter — auch emodel^usen fällt wegen mangelnden Inter-.
So sollte etwa ein Kindergarten geschlos- panne, und just, als alle das Fahrzeug ver- tional. Ich komme hier .iimerlich oft gar
; aus.
sen werden jvegen einer korruptöi Regie- lassen hatträ, explodieaie der Sprengkör- nicht richtig an.«
Kustcrdmgen. (-v) »Warum in die Feme
schweifen, wenn das Gute liegt so nah«
dachte sich der Jahrgang 1935/36 und
machte einen Ausflug nach Tübingen. Dort
führte Karl Jung an bekannte und unbekanntere Ecken der Universitätsstadt. Die
Besichtigung von Gedenkstätten und historischen Gebäuden stand ebenfalls auf dem
Programm. An einigen Stellen gab Jimg geschichtlichen Nachhüteunterricht. Den
AusUang vom Ausflug gab's in einer Wankheimer Gaststätte.
»Sieben Schwaben« feiern
KustenUngen. (-v) Einen Kameradschaftsabend der »Sieben Schwaben« veranstaltet der Liederkranz Kusterdingen am
Samstag, 17. Oktober, 20 Uhr in der Kusterdinger Tum- vmd, Festhalle. Acht Vereine
imd rund 300 Sänger nehmen an dem Treffen teil. Auch Ehiungen für Sänger, die be-.
reits seit 30 oder 50 Jahren aktiv sind, stehen auf dem Programm.
Bericht von der Mission
Kusterdingen-Wankheun. (-v) Auf Einladung des EYauenkreises berichtete Hans
Schultheiß in Wankheim von seiner Missionjffstätigkeit in Sambia. Zusammen mit
seiner J?au Rosemarie, die Arztin am Missionskrankenhaus in Luamba ist, hat sich
der gelernte Krankenpfleger sowohl um die
medizinische Versorgung als auch um die
Jugendarbeit gekümmert. In einem Diavortrag gab Schultheiß einen Eindruck von seiner Arbeit. Der Erlös des Abends kommt
der Arbeit des Missionarehepaars zugute,
d£is im Auftrag der Deutschen Missionsgesellschaft in Sinsheim arbeitet.
LVA-Sprechstunde
Kusterdingen. (a) Auskünfte über Renten, Heilmaßnahmen, Berufsförderung,
Rentenkrankenversicherung und Versicherungsfragen erteilt die Landesversicherungsanstalt Württemberg (LVA) am Mittwoch, 14. Oktober, von 9 bis 11.30 Uhr im
Kusterdinger Rathaus, Zimmer 204. Versicherungsunterlagen sind mitzubringen.
Nehren
Verkauf von Bauniholz
Nehien. (a) Die Gemeinde Nehren hat
zwei Lose abgängiges Baumholz abzugeben. Gelagert ist das Weidenholz bei der
Jugendbaracke. Interessenten können sich
bei der Gemeindekasse, Zimmer 2, oder unter der Telefonnummer 0 74 73/37 85 28
melden.
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eit hatten es die Kinder
Provisorium: der dieigruppige
und ihre Erzieherinnen
Kindergarten Baumsatz.
nicht beim Umzug. Ihr alter
Fotos: Schindler
^Kindergarten im Baumsatz,
nur zwei Gruppen fassend und
von vorneherein als ProvisoriS t a t i k und TraqLuerkspianuni
um vorgesehen, steht direkt neBüro für) • Planungen aller Rrt
ben dem neuen, sehr viel anspruchsvolleren Gebäude. Die[ Baustatik • Baugesuchsplanungen
ses neue Haus mit dem Pult• Ulerkplanungen
dach haben seine kleinen BeHerbert • Tragwerksplanungen
wohner mittlerweile bereits ins
geschlossen und ihm den
Sieuiert • Statische Berechnungen Herz
Namen »Kindergarten Regen• Bauleitung
72124 Pliezhausen
bogen« gegeben.
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• für Neubau/Umbau und
Wie sie auf diesen Namen
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kommen, erklärt sich nicht nur
von dem gemalten Regenbogen,
der im geräumigen Flur gleich
-gegenüber des Eingangs aufgehängt ist, sondern vor allem
von den Farben der drei Gruppen her: Über Grün, Gelb und
Rot sollen sich die Kinder mit
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ilirer jeweiligen Gruppe identifizieren. Deshalb shid auch die
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soll eine imterschiedliche Ausstattung erhalten vind als Musik-, Mal-, Puppen- oder Sinneswahmehmungsraum im
Rahmen eines offenen Konzepts jedem Kind zum Spielen
offenstehen.
Die Gruppenräume sind nebenemander nach Westen hin
angeordnet. Durch große Glasfronten bliclrt man auf den Außenbereich mit Sandltasten,
Spielgeräten "und einer fünfstufigen Außentreppe. Innen im
Gebäude verbindet ein breiter
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auf der gesamten Flurlänge
herein, ^ e Wände in Blau imd
der blaugraue Linoleumboden
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Küche mit Eßmöglichkeiten
gleich gegenüber dem Eingang,
durch eine Wand abgetrennt,
wird bereits fleißig zum Kuchenbacken genutet.
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der Gemeinde Pliezhausen ist
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Mark kostende Baumsatz-Kindergarten in Niedrigenergiebauweise erstellt. Regenwasser
wird für die Toilettenspülung
genutzt. Die Außenwände sind
aus Rauhholzspan-Schalungssteinen gesetzt, deren Hohhräume mit Beton ausgegossen wurden. Für die Deckenkonstruktion hat das Stuttgarter Architekturbüro Lutz und Partner
Paralam-^ßalken aus gepreßten
Holzstreifen ausgewählt. Darauf sitzt ein Blechdach aus
Aluminium,
ges
Jochen Schmid
F 0711 -46 25 10
Bachenbcrgstr. 49
72124 Pliezhausen
Tel. 07127/972417
Fax, 071 27/97 2418
Reutlinger General-Anzeiger
FERNSEHEN
Abenteuer Forschung
RTL-Movie
Meerestiere
Unheilbar
Alles Leben entstammt dem Wasser. Vor Urzeiten, als sich die Erde
abgekühlt hatte, begannen die Tiere aus dem Meer das Land zu erobern. Um im Element Luft überleben zu können, entwickelten sich
ihre Kiemen ?nirück, statt dessen
wurden Lungen gebildet. Moderator Joachim Bublath stellt in der
heutigen Folge von »Abenteuer Forschung: Der Ozean des Lebens, Der
Kampf ums Überleben« (ZDF, 21
Uhr) Nischen vor, in denen man
diesen Prozeß der Landbesiedelung
von Organismen noch heute beobachten karm.
Das RTL-Movie »Liebe mich bis
in den Tod« (20.15 Uhr) spart nicht
an großen Gefühlen und zeigt Claude-Oliver Rudolph als Liebhaber an
der Seite von Christine Neubauer.
Doch die Eltern der Medizinerin
aus gutem Hause halten überhaupt
nichts von der Verbindung ihrer
Tochter mit dem einfachen Stahlarbeiter. Und auch Uwes Kumpels
können mit der Akademikerin
nichts anfangen. Bald werden die
Streitereien lun die Mesalliance jedoch von einem viel größeren Problem überschattet. Die Ärzte stellen bei dem Kampfsportler eine
fortschreitende, unheübare Himschädigung fest. Lydia beschließt,
um Vv/es Leben zu kämpfen und
setzt ihre Karriere aufs Spiel, tsch
Vor etwa 50 Millionen Jahren
wurden die Lebensräume in den Sir Wilfried Robarts (Sir Ralph Richardson) präsentiert Christine Helm (Diana
Ozeanen immer knapper, die Fein- Rigg), der Frau des Angeklagten, während der Verhandlung einen Brief (»ZeuFoto: bay
de zahlreicher. Krabben begannen, gin der Anklage«, Bayern, 23.45 Uhr).
das Wasser zu verlassen imd die
Küsten zu erobern. Die Kiemen
wurden zu lungenähnlichen OrgaSpletfilme heute; Verbote, Urteile und Hexen
nen umfunktioniert. Auch ihre
Kommunikation für den Kampf
imd das Liebeswerben veränderte
-sich: Statt Verständigung über Geruchs- und Lockstoffe wurde eine
Der Londoner Staranwalt Wil- meisterliche Kombination aus anGebärdensprache entwickelt. So ist
es den Tieren gelungen, nicht nur fried Robarts hat einen Heixinf arkt spruchsvollen Texten vmd detailreiden Gezeitenbereich an Stränden hinter sich. Natürlich übernimmt er cher Charakterzeichnimg.
*
zu besieddn, sondern auch weiter trotz aller Verbote wieder einen
Ende des 18. Jahrhunderts herrins Landesinnere vorzudringen. Fall. Der Frauenschwarm Leonard
Der Fibn zeigt am Beispiel der Vole soU eine Witwe umgebraucht schen noch andere Sitten in der
Krabben die verschiedenen Phasen haben. Der FUm »Zeugin der Ankla- Schweiz. Diurch eine Verleumdvmg
ge« (Bayern, 23.45 Uhr) von Agatha gerät die Magd Anna im Spielfilm
dieser Entwicklung.
Christie ist zunehmend spaimend.
»Anna Göldin — Letzte Hexe« (Ssat,
Der zweite Teü der Sendung be*
22.25 Uhr) unter Verdacht, die
schäftigt sich mit dem starken
In der Flughafen-Lounge treffen Tochter ihres Arbeitgebers verhext
Bückgang der Fischbestände durch sich zwei Männer. Der eine soU in zu haben. Daraufhin wird sie im
die ständige Überfischung der Mee- einem Mordprozeß aussagen, der Kerker solange gefoltert, bis sie
re. Auch imter den Flossentieren andere versucht, ihn an den Beob- »gesteht«. Schwarze Magie ausgegibt es bereits Arten, die vom Aus- achtungen zweifeln zu lassen. »Das übt zu haben. Wenig später wird sie
sterben bedroht sind.
tsch Urteil« (ARD, 20.15 Uhr) ist eine als letzte Hexe verbrannt.
GEA
Zeugin unter Verdacht
1|ZDF:;;;::.;:;ig,:,,,.. DZDRI [SCidwest
bis
17.00
5.30
9.03
9.47
10.20
11.10
6.00
7.30
8.00
8.15
9.45
10.30
11.00
12.00
12.30
12.55
13.00
13.15
14.00
14.30
15.00
15.35
16.00
16.30
Tagesschau
Brisant. Boulevardmagazin
Regionale Information
Vert30teneUebe(887)
Marienhof (1056/~)
Aus heiterem Himmel (<»)
Heute: Freitag, der Dreizehnte
19.52 Das Wetter
17.00 heute/Wetter
17.15 hallo Deutschland (")
Magazin mit Steffen Seibert
17.45 Leute heute. Joumal
17.55 SOKO 5113 {«•). Krimi-Serie
18.45 Lotto am Mittwoch (")
19.00 heute/Wetter
19.25 Lisa Falk — Eine Frau für alle
Fälle (2/<»). Krimi-Serie
17.00 WunschBox
Gast: Jürgen Drews
18.00 Baden-Württemberg aktuell
18.05 Hierzuland: 3eriei
18.15 Koch-Kunst mit Vincent Klink
18.50 Treffpunkt
Abendmelodie aus Ebnisee
19.20 Landesschau Ba-WO
19.45 Baden-Württemberg aktuell
20.00 Tagesschau
20.15 Das Urteil (CO)
Deutscher Thriller 1997
21.45 Globus
Forschung und Technik
20.1,5 Versteckte Kamera (<»)
Prominente hinters Licht geführt. Mit Thomas Ohmer
21,00 Abenteuer Forschung
21.45 heute-joumal
20.00 Tagesschau
20.15 Länder — Menschen—
Abenteuer. Australien (2)
21.00 Schlaglicht
21.30 Baden-Württemberg aktuell
21.45 Der König von Bärenbach (6)
22.30 Tagesthemen
23.00 Der Dokumentarfilm
Der Kandidat
Gerhard Schröder im Wahlkampf. Dokumentarfilm
0.30 Naohtmagazin
0.50 Bronk: Auf eigene Faust
US-Kriminalfilm 1975
2.00 t^achtmagazin
2.20 Fliege («>)
22,15 mit mir nicht!
Welsers Fälle. Magazin
23.00 Der Alte. Krimi-Serie
0.15 Nachtstudlo. Talkshow
Thema: Sehen — der optische Betnjg
1.15 Sündige Grenze (s/w)
Deutscher Kriminalfilm 1951
2.40 Lisa Falk — Eine Frau für alle
Fälle (2/~)
22.35 Kultur Südwest. Magazin
Thema: Andy Wartiol - Retrospektive seiner Zeichnungen,
Aquarelle und Gouachen in
der Tübinger Kunsthalle
23.10 Filofax — Ich bin du und du
bist nichts
US-Komödie 1990
0,55 Die 50 Besten (6)
Int, Videokunstpreis 1998
15.00
15.15
16.00
17.00
ab
20.00
ab
22.00
17.00
17.15
17.43
17.55
18.25
18.55
17.00
ab
17.00
ab
20.00
ab
22.00
Neue Folgen: »Emergency Boom«
Private Probleme
Weißkittel haben wieder Hochsaison! Die erfolgreichste US-Drama-Serie »Emergency Room — Die
Notaufnahme«, stolzer Träger von
zwölf »Emmys«, erzielte hierzulande einen durchschnittlichen Marktanteil von 15,4 Prozent in der Zielgruppe der 14 bis 49jährigen. Ab
heute ist Frauenliebling George
Clooney alias Dr. Ross jeden Mittv/och um 20.15 Uhr in 22 neuen Folgen bei Pro Sieben zu sehen.
Direkt im Anschluß, um 21.15
Uhr, folgen die Kollegen von »Chicago Hope — Endstation Hoffnung«
mit 24 neuen Episoden. Daß die jeweils vierte Staffel des ÄrzteTrashs im Doppelpack serviert
wird, ist natürlich kein Zufall. »Es
soll ein schöner >Flow< von einer
Sendung in die nächste sein und natürlich die Zuschauerbindung erhöhen«, erklärt Sprecherin Brigitte
Steidle.
In den neuen Folgen haben die
Mitglieder des »E.R«-Teams verstärkt mit privaten Problemen zu
kämpfen. Doch viel Zeit dafür
bleibt ihnen nicht, denn ihr Beruf
verlangt ganzen Einsatz. Ein vollbesetzter Schulbus wird in einen
dramatischen Unfall verwickelt,
aufgrund
giftiger,
chemischer
Dämpfe muß der OP kurzfristig in
die Cafeteria verlegt werden, weitere Katastrophen lassen keine Vexschnaufpausezu.
tsch
Reizthema Organspende; Film und Spezial
Hörfunk heute
Pionierin
Ein Kinderherz lebt weiter
In Deutschland warten derzeit
rund 10 500 Menschen auf eine neue
Niere, -aber nur 2 249 Patienten
konnte im letzten Jahr geholfen
werden. Doch während die Nachfrage ständig steigt, stagniert das
Angebot.
. In Amerika rüttelte 1994 ein Ehepaar die Öffentlichkeit wach: Maggie und Reg Green spendeten die
Organe ihres Sohnes Nicholas, der
während eines Italienurlaubs von
MaSa-Gangstem erschossen wur^
de. Drei Jahre später verfilmte Regisseur Robert Markowitz das Familienschicksal. SAT.l möchte mit
dem Dramji »Nicholas — Ein Kinderherz lebt weiter« (20.15 Uhr)
2^chen setzen. Im Anschluß an den
Füm spricht Vera Int-Veen in einem
»Spezial« (22.05 tihr) mit den
Greens und anderen Betroffenen.
5.25 Vormittagsprogramm 13.00 Im
Land des Zauberers von Oz 13.30 Dennis & Gnasher 14.00 SOS Croco! 14.30
Staria und die Kristallretter 15.00 Sailor
Moon 15.30 Bitte lächeln 16.00 California Dreams 16.30 Campus Cops 16.55
Detektiv Rockford 17.55 Detektiv Rockford 18.55 Notmf California 20.00 RTL2
News 20.15 Von Aliens entführt? - Der
ganz normale Ufo-Wahnsinn. Reportage
21.15 X-Factor 22.20 Dragon Forever.
Actionfilm 0.15 exklusiv- die reportage
7.05 Voxtours/Best Direct 9.00 Unter
uns 9.30 Gute Zeiten... 10.00 Cagney
& Lacey 11.00 Kochduell 12.00 Trio mit
vier Fäusten 13.00 Matt Houston 14.00
Unter uns 14.30 Gute Zeiten... 15.00
Cagney & Lacey 16.00 Matt Houston
17.00 Trio mit vier Fäusten 18.00 Nachrichten 18.15 Kochduell 19.15 Nash
Bridges 20.15 In Sachen Mord 21.10
Die Schnüffler von Beveriy Hills 22.10
Citizen X. Politthriller 0.05 Spätnachrichten 0.15 auto motor und sport tv
Liebe mteh bis in den Tod. Drama mit
Claude Oliver Rudolph und Christine
Neubauer (RTL, 20.15 Uhr)
6.50 Vomiittagsprogramm 13.30 Genießen auf gut deutsch 14.00 Hitparade
14.45 100 Grad 15.45 PUR 16.15 Wenn
der Kanzler kommt. Das neue Beriin
16.45 Tierieben 17.15 Auto & Mobiles
17.45 Aufgegabelt in Österreich 18.15
Bilder aus der Schweiz 19.00 heute
19.20 Kulturzeit 20.00 Tagesschau
20.15 Recht brisant 20.45 Streitfall
21.15 Umwelt 22.00 ZiB 2 22.25 Anna
Göldin - Letzte Hexe. Historienfilm 0.10
UteraTourde Sulsse: Hugo Loetscher
5.45 Ein Käfig voller Helden 6.10
MAS.H. 6.35 Glücksrad 7.15 FBI 8.10
Remington Steele/Penry Mason 10.10
Unsere kleine Farm 11.10 Sky Rider.
Melodram 12.55 Die fliegenden Ärzte
13.50 Remington Steele/FBI 15.50 Bonanza 16.45 Unsere kleine Farm 17.45
MAS.H./Ein Käfig voller Helden 19.20
Glücksrad/Nachrichten 20.15 Der Polizeichef 21.15 Diagnose: Mord 22.15
Kung Fu: Im Zeichen des Drachen 23.10
Raven 0.15 Mike Hammer 1.15 Die Zwei
Nicholas — Ein Kinderherz iebt weiter. Verfilmung einer wahren Begel)enheit aus dem Jahr 1995 (SAT.l. 20.15)
19.00 Was ist Sex? 19.50 Arte Info 20.15
Thema - spezial: Web Side Story. Globalisierte Finanzwelt 20.45 Nachkriegsjahre. Zweiteilige Dokumentation, BRD
1998 21.40 Das Jahrtiundert im Bild
21.45 Die Stille nach der Musik. Claudia
Abbado - Porträt 22.45 Abtjado dirigiert
Mozart 23.20 Jean Nouvel - Ästhetik des
Wunderlsaren. Porträt eines Architekten
0.15 Der Tag, an dem das Brot kommt.
Ein Dorf in St. Petersburg 1.10 Die Hündin. Französische Satire von 1931
6.00 Vomnittagsprogramm 14.00 Sesamstraße 14.30 Es vrar einmal.., Amerika 15.00 Tagesschau 15.30 ServiceZeit; Gesundheit 16.15 Bolivien 17.05
Vertxjtene üebe 17.30 Lindenstraße
18.05Hierund Heute - Reportage 18.20
SennceZeit; Köln 1 97 77 18.50 AKtuelle
Stunde 19.30 Lokalzeit 20.00 Tagesschau 20.15 mittwoctis mit Ute Scholle
22.00 Kind & Kegel 22.30 Spuren 23.15
Rückblende 23.38 W\e eine Kugel im
L.auf. Gangstertcomödie 1.00 Domlan
ü ^ s e n : Wissenschaft im
Gespräch — die letzten Biologen: das Aussterben der Systematiker (SWR 2, 8.30 Uhr).
Eckpunkt: Von der gläubigen Pionierin zur Psychoanalytikerin. Annette Simon über
die ostdeutsche Moral (SWR2,
10.05 Uhr).
*
Musik am Mittag: Georg
Friedrich Händel, Joseph
Haydn (SWR 2,13.05 Uhr).
Die Geschichte setzt ein, als sich
das Ehepjiar ;md seine beiden Kinder, der siebenjährige Nicholas
(Gene Wexler) und die vierjährige
Eleanor, gerade auf den Weg nach
Sizilien befinden. Auf der Autobahn in Kalabrien werden sie plötzlich von einem fremden Fahrzeug in
Bedrängnis gebracht.
tsch
DASDING.Jugendnfiagazin
TIC Psychologie (3)
Tel&<3ym. Skigymnastik
Schulfen-sehen
Infomarirt — Maridinfo
Teleglobus (VPS 10.29)
Riege (~). Talkshow
Treffpunkt: Im GriJnen
Landesschau Ba-Wü (")
Hemshen/Frauchen gesucht
Früh-Stück mit Tieren
AR!>Buffet. Ratgeber
Mittelmeer^^^osaik(2)
Geheimnisvolle Welt
Sesanf)straBe(1843)
BlinkyBlll(17)
Kochgeschichten (6)
Ich trage einen groBen Namen. Ratespiel
:. sra:iii»iLSAWl (filBieben
:®
bis
Zx
S W R ^
5,30 ZDFMorgenmagazin
9,03 Ehen vor Gericht
Grundmann gegen Grundmann, Reihe, BRD 1991
10.35 ZDF infoUriaub& Reise
11.04 Leute heute. Journal
11.15 DasErt>ederGuldenburgs
12.00 heute mittag/Börse
12.15 drehscheibe Deutschland (»)
13.00 ZDFMittagsmagazin
14.00 Gesundheit!
Offene Sprecfistunde. Rufen
Siean: 018 05/55 38
14.15 Discovery —Die Welt entdecken. Antari<tis — Aufbruch ins ewige Eis
15.03 ZDF Sport extra
Live: Reiten: WM
Springen: Qualifikation
12.00
12.15
13.00
14.03
ab
ZDF-Morgenmagazin
Dallas. US-Serie
AR[>FrütistiJcksbuff6t('»)
Adelheid und ihre Mörder (• )
Leinen los für MS Königstein
(7/a>). Familien-Serie
heute mittag/Börse
ARD-Buffet(<»). Ratgeber
ZDF-Mittagsmagazin
WunschBox(<»)
Videoclips und Gespräche.
Gast: Jürgen Drews
Tagesschau
Abenteuer Wildnis
Die Bahamas: 3. Flamingos
Eulen und Papageien
Fliege (~).Taikshow
Thema: Brüder — Rivalen
oder Freunde?
Mittwpch, 7. Oktober 1998
6.00
6.30
7.00
7.3S
8.15
8.50
9.20
10.10
11.05
11.30
12.00
12.30
13.00
14.00
Punkt 6. Morgenmagazin
5.30 Deutschland heute morgen
Guten Morgen tJeutsohland
9.00 StraSen von San Francisco
Punkt 7, Morgenmagazin
10.00 Hast du Worte!? Spiel
Unter uns (<»/Wdh.)
10.30 Bube, Dame, Hörig
Gute Zeiten, schlechte Zeltem 11.00 Jörg Pilawa. Talkshow
Marimar(<»)
Thema: Nur beim Klauen
Springfield Story (")
krieg' ich den Kick
Sunset Beach (~)
12.00 Veraam Mittag, Talkshow
Reich und schön
Thema: Ich stehe vor den
Famillenduell. Spiel
Trümmern meines Lebens
Punkt 12 - Mitlagsjoumal
13,00 Sonja. Talkshow
Nolmf täglich (<»)
Thema; Mein Kind ist gestot^
BärtDel Schäfer («>).Talkshow
ben —Ich wei8 nicht mehr
Birte Karalus (~). Talkshow
weiter
Thema: Papa, schau herl D«m 14,00 Kemer Spezial
heb' ich geheiratet!
Meine Niere spende ich
15.00 Ilona Christen (~). Talkshow
niclit, Talkshow
16.00 Har\s Meiser (~). Talkshow
15,00 StarTreK/Baywatch
12.30
13.30
14.00
15.00
15.55
16.55
17.00 Jeopardy! (0°)
17.00 Jeder gegen Jeden
Spielshow mit Frank Elstner
Quizshow mit H.-H. Gockal
17.30 Unter uns. Familien-Serie
17.30 17:30 —Live aus Beriin
18.00 Guten Abend RTL
18,00 blitz, Boulavareimagazin
Ländamiagazin
18.30 18:30. Nachrichten
18.30 Excluslv — Das Stai^Magaz n 18.50 täglich ran —Sport
18.45 RTL aktuell
. 18,55 Blitzlicht, Stars täglich
19.10 Explosiv —Das Magazin
19,15 Ein Bayer auf Rügen (1)
19.40 Gute Zeiten, schlechte Zelten
(VPS 19,14), Familien-Serie
17.20 Alf.US-Comedy-Serie
17.55 Seinfeld. US-ComedySsrie
18.30 Bill Cosby Show
US-Comedy-Serie
19,00 taff.
Boulevard-Magazin
19.30 Nachrichten/Wetter
19.45 Eine schrecklich nette Familie. US-ComedySerie
20.15 Liebe mich bis in den Tod (0•>) 20.15 Nicholas-EinKlndertierz
Deutsches Melodram 1998
lebt weller
Mit Christine Neubauer, ClauUS-Familiendrama 1998
de-Ollver Rudolph, Sabine
Mit Jamie Lee Curtis, Alan
von Maydell
Bates, Gene Wexler
Regle; Michael Keusch
Regle; Robert Mari<owit2
20,15 Emergency Room —Die No^
aufnähme (1)
US-Krankenhaus-Serie 1997
21,15 Chicago Hope —Endstation
Hoffnung (1)
US-Krankenhaus-Serie 1997
22,05 Stern TV
Magazin mit Günther Jauch
0.00 Nachtjoumal
Nachrichtenmagazin
0.30 Verrückt nach dir (oo)
1,00 Die Larry Sanders Show (">)
1.30 FullHouso
2.00 Bärbel Schäfer (M/Wdh.)
2,55 Nachtjoumal (Wdh,)
3,20 Hans Meiser {«/Wdh,)
22.05 Vera Spezial. Talkshow
Thema; Ein Kindertierz lebt
v/eiter
23.15 Die Harald Schmidt Show
Laie Night Comedy
0.15 Nachtschicht mit John
0.45 Männenvirtschaft
1.15 Mit Schirm, Charme und Melone (1/s/w)
2.05 StarTrek(VFS2.04/Wdh.)
5.30
5.55
6.20
7.15
7.40
8.10
B.40
9.10
9.45
11.30
taff,(Wdh.)
SAM(Wdh.)
Alf/Die Simpsons (Wdh.) •
DieSchlümpfe
Unser lautes Heim
Bill Cosby Show (Wdh.)
Graoe
Wer ist hier der Boß?
Ein sanfter Mord
US-Gerichtsfilm 1987
Diagnose; Mord
US-Krimi-Serie
Matlock. US-Krimi-Serie
SAM. Magazin
A. Kiesbauer. Talkshow '
Andreas Türck. Talkshow
Emergency Room. US-Serie
Die Simpsons
22.20 llebesönde
Joumal zur Sexualität
23,15 Göttliche Versuchung
US-ErotIkfilm 1994
1,00 Cheers
1.30 Matlock (Wdh.)
2.30 NewYort<Cops —NYPD
Blue(1/Wdh.)
3.30 Arabella Kiesbauer (Wdh.)
4.15 Andreas Türck (Wdt1.)
6.00 Vormittagsprognamm 14.00 Kunstschätze Südostasiens 14.30 TV-in-Form
- Beim Femsehen hinter den Kulissen
14.45 KAT - Spezial 15.00 Pumuckl TV
16.00 Bastei-Tag/Alle meine Freunde
17.02 Reisewege zur Kunst 17.45
Abendschau/Rundschau 19.00 Zoo &
Co. 19.30 Forscher - Fakten - Visionen
20,15 BayemTour 21.15 RundschauIm Eistiaus (1). Zweiteiliger Psychothril- Magazin 21.35 Zeitspiegel 22.00 Im Eisler nach dem gleichnamigen Roman von haus. Tnriller 23.45 Zeugin der Anklage.
Gerichtsfilm 1.25 Z.E.N./Spaco^^ight
Minette Walters (Bayern, 22 Uhr)
ÖstertelcfeJl;.:
m
9.0013er stert>ende Drache - Umweltzerstönjng in China 10.00 Schweiz aktuell
10.25 Flipper/Rock 'n' Roll Daddy 11.45
Eine schrecklich nette Familie 12.10
Blockbusters 12.35 TAFminigame 13.30
Taza, der Sohn des Cochise. Western
14.45 Live; Radsport: WM 16.45 Rattatui/Mumins 17.55 Flipper 19.00 Schweiz
aktueil/Tagesschau 20.00 Hallo, Onkel
Docl 20.50 Bemertiof live 21.50 10 vor
10 22.20 Absolutely Fabulous/Klno-Bar
23.35 Probefahrt ins Paradies. Komödie
Österreich^
m
Jackio Ciian: Dragon Forever. Der Eastemklasslkervrartet mit detllgen Kampf
Szenen auf (RTL2, 22,20 Uhr)
6.15 Kinderprogramm 9.25 Eine starke
Familie 9.50 Supennan 10.35 Columbo:
Ein gründlich motivierter Tod. Krimi
11,45 Kinderprogramm 14.50 Ein Mountie in Chicago 15.40 Sliders/Supennan
17.15 Alle unter einem Dach 17.40 Eine
stari<e Famille/Roseanne 18.30 Eine
schrecklich nette Familie/Cybill 19.30
ZIB/Sport 20,15 Sneakers - Die Lautlosen. Krimikomödie 22.15 Blade Runner.
Science-fiction-Film 0,05 Fußball; Bundesliga 0,20 Walker, Texas Ranger
9.05 Wenn die Alpenrosen blOh'n. Heimatfilm 10.35 Reich und schön 11.20
Bundesland heute 12,10 Aktuelle Stunde 13.10 Heimvortell 13.40 Kinderärztin
Angela 14.25 Mord ist ihr Hobby 15.15
Reich und schön 16.00 Treffpunkt Bundesland 17.05 Willkommen Östen-eich
19,00 Bundesland heute 19,30 2iB/Settenbücke 20.15 Help TV 22.00 ZiB 2
22,30 Grenzen dicht. Festung Europa
23.15 Am Endo die Wende. Der lange
Weg des Helmut Kohl 0,00 ZiB 3
Wie eine Kugel im Lauf. Ebenso witzige wie originelle Gangsterfilm-Panaphraso (WDR, 23,38 Uhr)
6.00 Olymplca - Neuzeit 7.00 Pormel 3
8.00 Worid Sport Special 9,00 InTeam!
10,00 Motorvision 11.00 Power Time
12.00 InTeam113.00 Live; Tennis: WTATurnier in Filderstadt 18.00 Mittendrin
statt nur dabei 19.15 Gewichtheben: DM
in Regen 20.15 Live: Handball: Bundosliga, Minden - Flensburg Handavi/itt 22.15
Sport-Report 22,30 InTeamI 23.30 Golf
0,00 Futbol Mundia! 0.30 Sportfleport
0.45 Nonnal 1-15 Best Direct 1.45 Mittendrin statt nur daljel 3.00 Idole
8,30 Eurogoals, Fußballmagazin 10,00
Cart; FedEx Championship Series 11,30
ATI=>-Magazin 12,00 Live: Radsport: V/M,
Zeitfahren der Junioren 14.00 Salling
14,30 Reiten; WM, EInzel-Springen,
Qualifikation 14.45 Uve; Radsport; Wf.l,
Zeltfahiien IDamen 16.45 Uve; Reiten:
WM,
Einzel-Springen, Qualifikation
17.30 Kanu: Maralhon-WM 18.00 Uve;
Tennis: ATP-Tumier in Basel 21.30 Sumo-Rlngen: Aki Basho 22.30 Boxen
23.S0Speedvrorid 0.3D Fechten: WM
t
- I'
i
„^
J •
22
f>
Beutlinger General-Anzeiger
Mittwoch, 7. Oktober 1998
Mutter-Werner-Heim .
' >
Ringelbachstraße 211
Todesanzeige und Danksaguieg
- Unsereliebe Mutter, Oma, Uroma imd
Tante
,
Lina Frieda Waibel
AUK.
Befiehl dem Herrn deine Wege
und hoffe auf ihn:
wir pflegen und b«treuen
geb. Röcker
geb. 10. 9.1920
Ich suche
gest. 5.10.1998
Die Trauerfeier findet am Donnerstag, dem 8. Oktober
1998, lun 11.00 Uhr auf dem Friedhof Unter den Linden in
Reutlingen statt.
St. Johann-Upfingen, den 6. Oktober 1998
Maria Heusei
Mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater,
Opa, Bruder, Schwager, Döte und Onkd
Die Traueifeier findet am 12. Oktober
1998, um 14 Uhr, in der Jubilate-Kirche in
Orschel-Hagen statt.
Erich Rempfer
Schmiedemeister
* 24. 2.1930
Sonnenbtjhl-Undingen,
den 5. Oktober„1998
16.10.1998
ist nach kürzer, schwerer ICrankheit sanft entschlafen.
Wenn meine Kräfte brechen,
mein Atem geht schwer aus,
und kann kein Wort mehr sprechen,
Herr, nimm mein Seu&en auf.
Wir nehmen Abschied von meinem lieben
Vater, Schwiegervater, unserem guten
Opa", Uropa, Brüder, Döte und Ctekel
Wilhelna
Leibfritz ^
15.10.1998 ^
Heute feiern wir zum glierersten Mal Deinen Geburtstag.
Wir wünsclien Dir von ganzem Hetzen alles Gute - and
have q nice daylll
Dein« ßtam »Mama & Papa«
P.S.: Wir sind wirklich froh, daß
es Dich gibt.
% Nelly Wagner
^
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zum
60.
Geburtstag
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die Ihr Gewicht reduzieren ^
Oliver, Monika, Kevin, <y
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Du hast gesorgt, du hast geschafft,
gar manchmal über deine Kraft.
Nun ruhe aus du edles Herz,
die Zeit wird lindem unsem Schmerz.
11.10.1998
In stiller Trauen
Isolde Biücken mit Familie
und allen Angehörigen
* 10. 5.1913
Hallo
x:ä
ÜsaMori«!!! ( ^ ^
4PERS0NEN,
SeKeniMKt Mlni:Bobtalls (Scliaperh
does) mit Papiere. Tel. 0 73 85/5 78.^
In Dankbarkeit nehmen wir Abschied
* 24. 3.1918
Sie zu Hause, auch rund
Maria Pongritz
Unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Oma, Uroma,
Schwester, Tante und Schwägerin
In stiller Trauen
Rudi, Brunhilde und Bernd Huber
MonÜca Butera geb. Hubeir
Dieter Huber
Helene Böcker
Heinz Rdcker
Md^fard Piimer geb. Böcker
mit Fanülien und aUen Angehörigen
Spiel dein Spiel und webr' dich nicht,
Laß es still geschehen.
^
Laß vom Winde, der dich bricht.
Dich nach Hause weben.
Hermann Hesse
Ambulante Atteiv
und Krankenpflege
um die Uhr.
Bei allen Pflege- und Krankenkassen zugelassen, auch
Nachtbesuche möglich.
Rufen Sie uns an.
Wir sind seit 15 Jahren im
Raum Reutlingen tätig.
Wir beraten Sie gem.
Telefon 071 21/27 07 85
I,
, geb. Gantter
*24.11.1912
t 27. 9.1998
ist nach langer Krankheit sanft
entschlafen.
Besonderen Dank dem Pflegepersonal der
Station, 6 für die liebevolle imd _
füraorgliche Betreuung sowie den Ärzten
Dr. Uwe Zimmermann und Dr. Huber.
In stiller Trauen
WoU^iang Waibel mit Familie
Helmut Waibel
Die Beisetzung fand in aller Stille im
Familienkreis statt.
Reutlingen, den 5. Oktober 1998
^•-
r<-i^-"
Es trauern lun ihn:
Hilda R«npfer geb. Hering
Dagmar und Wol^ang Künschner
mit Steffen, Jochen und Simon
Iris und Thomas Diir mit llzian
Fridl und Si^fried Feucht
und alle Verwandten
Beerdigung am Donnerstag, dem 8. Oktober 1998,
um 13.00 Uhr auf dem Friedhof, in Upfingen.
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StadtlM—lMetzingen
Metzingen
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La
Er wurde nur wenige Wochen nach seiner
Ehefrau in die Ewigkeit abberufen."'
% '.
Was tun bei
In stiller Trauer
\mii und Marion Leibfritz
Mcqle und nunnas Ung ,
mit Daniel und Lukas
Carmen und Urne Buikhaidt
Hedwig Betz
und alle Verwandten
"Beerdigung am Donnerstag,
dem 8. Oktober 1998, um 13.00 Uhr
airE dem Friedhof in Undingai,
f
Gönningen, im Oktober 1998
Danksagung
Für die vielen Beweise herzlicher
Anteilnahme sowie Blumen imd
Geldspenden, die ich beim Abschied
meiner lieben Frau
Klara Göttinger
Arthrose der Halswirbelsäule?
Chiffreanzeigen
Wenn Name und Adresse in der Anzeige nicht erscheinen soll, veröffentlichen
wir die Anzeige mit einer Chiffrenummer.
Eingehende Zuschriften senden wir dem Inserenten entweder per Post zu oder
er holt diese in unseren Geschäftsstellen in Reutlingen am Burgpiatz, in
Metzingen, Pfullingen, Mössingen, Münsingen oder Bad Urach (Personalausweis
erforderlich). Telefonische Auskunft für Abholer ob Zuschriften eingegangen
sind über 0 71 21/30 2 2 1 1 .
Chiffregebühren je Anzeige und Erscheinungstermin:
bei Abholung
bei Zusendung
Hans Göttioger
Im Oktober 1998
Danksagung
Für die vielen Beweise herzlicher
Anteilnahme, die wir beim Heimgang
meiner lieben Frau und unserer lieben
Mutter
Klara Priester
erfahren haben, sagen wir herzlichen
Dank. Unser besonderer Dank gilt Herrn
Pfarrer Wassermann iür seine hostenden
Worte, Frau Dr. Osmaston, Herrn Dr.
Schilling und der Tagespflege im
Muttej>-Wemeu-Heim für die gute
Betreuung, außerdem danken wir dem
Gesangverein Frohsinn für die
Liedbeiträge und allen Verwandten,
Freunden, Nachbarn imd Bekannten, die
ihre Anteilnahme durch Worte, Blumen
und Geldspenden für den Grabschmuck
zum Ausdruck gebi'acht haben.
Im Namen aller Angehörigen:
Eugen Priester
es? In ihrer neuen Informationszeitschrift „Arthrose-Info"
gibt die Deutsche ArthroseHilfe e. V. zahlreiche Hinweise zu diesen wichtigen Fragen.
In anschaulichen und interessanten Darstellungen werden
darüber hinaus weitere nützliche Empfehlungen zur Arthrose gegeben, die jeder
kennen sollte. Ein kostenloses
Musterheft des „ArthroseInfos" kann angefordert werden bei: Deutsche ArthroseHilfe e.V., Postfach 110551,
60040 Frankfurt/M. (Bitte
eine 1,10 -DM-Briefmarke für
Rückporto beifügen.)
DM 5.80 (DM 5.- + MwSt)
D M 11.60 (DM 10.- + MwSt)
Zuschriften auf Chiffreanzeigen adressieren Sie bitte:
erfahren durfte, sage ich herzlichen Dank.
Eine Arthrose der Halswirbelsäule kann nicht nur beträchtliche Nackenschmerzen auslösen. Was viel zu wenig
bekannt ist: Sie kann auch zu
eigenartigen Schwellungsgefühlen in den Fingern und
sogar zu einer langsam zunehmenden Schwäche in den Beinen führen. Bei einer wachsenden Unsicherheit beim
Gehen sollte deshalb auch an
eine Untersuchung der Halswirbelsäule gedacht werden.
Wie erklären sich diese Beschwerden? Welche Behandlungsmethoden und praktische Tips für den Alltag gibt
Reutlinger General-Anzeiger
Chiffre-Nummer Z
' Postfach 16 42
72706 Reutlingen
Für Chiffreanzeigen werden nur verlagseigene Chiffrenummem venwendet. Der Ghiffredlenst
steht der gewerblichen Nutzung nicht zur Verfügung. Die Zuteilung einer Chiffrenummer kann
verweigert werden. Als Zuschriften werden nur Postkarlen und Briefe bis zum Format DIN A 4
weitergeleitet. Sendungen, die dieses Format überschreiten, sowie Büche^, Katalog-,
Warensendungen (z.B. Videokassetten) sowie Päckcnen sind von der Weiterieltung
ausgeschlossen.
Aufbewahrungsfrist
Die Eingänge auf Chiffreanzeigen werden vier Wochen aufbevrahrt. Zuschriften, die in dieser
Frist nicht zustelibar oder abgeholt sind, werden vernichtet.
Gewerbliche Anzeigen
Angebote gewerblicher Händler (z. B. Bereich Auto und Immobilien — auch aus dem
Privatbesitz des Händlers) dürfen nach geltender Rechtsprechung nicht unter Chiffrenummer
erscheinen. Mindestens Telefonnummer mit Zusatz »gewerblich«.
Mißbrauch des Chiffredienstes
Die Chiffrepost wird von uns ungeöffnet weitergeleitet. Sollten Zuschriften dabei sein, die nach
Ihrem Eindruck unseriös sind oder absolut keinen Bezug auf ihre Anzeige haben, bitten wir Sie
um Nachricht;
Seuflinder.
<i(neml-Hn^tt9tr
Beardigungstafel
Bestattungen am 7. Oktober 1998
STADT REUTLINGEN
Friedhof Unter den Linden
14.00 Uhr Lindenlaub, Klaus, 60 Jahre, Reutlingen
15.00 Uhr Kohfink, Emilje, 91 Jahre, Reutlingen
Friedhof Sondelfingea
13.00 Uhr Braun, Gertrud, 86 Jahre, Reutlmgen
STADT PFULLINGEN
Friedhof Pfullingen (Trauerfeier)
14.00 Uhr LewandowitE, Konrad, 59 Jahre, Pfullingen •
Friedhof Eningcn (Trauerfeier)
13.00 Ulir Weiss, Bruno, 77 Jahre, Eningen
STADT MÜNSINGEN
Friedhof Münsingen
13.00 Uhr Abele, Alfred, 62 Jahre, Münsingen
14.00 Uhr Hehn, Viktor, 51 Jahre, Münsingen
Wir veröffentlichen an dies«- Stelle alle Bestattungen innerhalb xmseres Verbreitungsgebietes, die uns von den zuständigen amtlichen Stallen genannt werden. Im Interesse einer
vollständigen Veröffentlichung bitten wir deshalb, vms die
Termine zu melden: Telefon 0 71 21/30 22 22.
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Kaiserslautem und internationale Auswahl trennten sich 4:4
:|
'S
Morin erlitt
Herzstillstand
(sid) — Von einem tragischen'Zwischenfall wurde das Spiel der Deutschen
Eishockey-Liga (DEL) zwischen den den
Revier Löwen und den Berlin Capitals
am Dienstag abend überschattet. Der
Kanadier Stephane Morin brach während des zweiten Drittels mit Herzstillstand auf_der Bank der ckste zusammen. Die Arzte kämpften um das Leben
des 29jähTigen. Die Partie wurde nach
24:14 Minuten beim Stand von 0:3 abgebrochen imd soU zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt werden.
(dpa) — Die Türken trauern Berti Vogts
nach und bedauern das Fehlen von Lothar
Matthäus und jener Altstars, die nach der
Weltmeisterschaft das Natioiüiltrikot für immer ausgezogen haben. Unter dem neuen
Teamchef Erich Hibbeck sei die deutsche Elf
schwerer auszurechnen, lautet der aJlgemeine
Tenor am Bosporus. »Während der WM in
Frankreich betete Mustafa Denizli dafür, daß
Vogts Bundestrainer bleibt und seine 'alternden Stars möglichst erfolgreich sind imd weiter spielen, weil er sie für schlagbar hielt«,
berichtete Hincal Uluc, Sportkolumnist und
Intimfreund des türkischen Kationaltrainers.
(dpa) — Der Himmel weinte über dem »Betzenberg«, als Andreas Brehme am Dienstag
»Servus« sagte imd nach ISjähriger bewegter
Karriere seine FußbaU-Schuhe endgültig an
den Nagel hängte. Bei typischem »Fritz Walter-Wetter« — ständiger Nieselregen — spielte eine von dem 86maligen »Internationalen«
zusammengestellte Weltauswahl gegen Meister 1. FC Kaiserslautem 4:4 (0:2).
38 000 stimmungsgeladene Zuschauer vej>
abschiedeten den Star mit stehend dargebrachten Ovationen imd »Andy Brehme«Sprechchören. Der gebürtige Hamburger hatte sich von 1980 bis 1986 und von 1993 bis 1998
in die Herzen der Pfälzer Fans gespielt.
Betreut wm-de Brehmes Weltauswahl aus
ehemaligen Mitspielern von Inter Mailand
(Bergomi, Baresi, Berti) und seinen alten
Kumpels aus dem deutschen Nationalteam
(Berthold, Häßler, Littbarski, Klinsman, Völler, Buchwald) von Franz Beckenbauer. Giovaimi Trapattoni, unter dem Brehme init Inter
1991 UEFA-Cup-Sieger geworden war, hatte
dagegen ebenso kurzfristig absagen müssen
wie der brasilianische Weltstar Ronaldo oder
der Niederländer Ruud GuUit. Nach seinem
Muskdfaserrlß saß Brehmes bester Freund
Lothar Matthäus in Zivil auf der Bank.
Obwohl Kaiserslauterns Coach Otto Rehhagel mit den Verle.tzten Schjönberg, Marschall,
Littbärski über Kölner Spielen
Champions League mit 32 Mannschaften — UEFA- und PokalsiegerCup verschmelzen
Türken trauern
Berti Vogts nach
f
Abschied vom Weltstar:
Brehme sagte »Servus«
Kein Mumm für
Zweite Liga
(sid) — Das Saisonziel des Bimdesliga-Absteigers 1. FC Köln war der direkte Wiederaufstieg, die Realität beim »1. FC Chaos« aber ist
der drohende Sturz in die Regionalliga. Nach
der blamablen 2:4 (0:3)-Niederlage gegen den
LokaMvalen SC Fortima verlor auch Trainer
Bernd Schuster seine, Zurückhaltimg: »Wir
haben Spieler, denen fehlt der Charakter für
ein solches Derby, aber ich kann nicht aUe
nach Hause schicken, die keinen Charakter
haben. Über Wiederaufstieg zu reden, verbietet die Situation.«
Die hochbezahlte FC-Söldnertruppe ließ
vor 41 000 Zuschauem im Müngersdoifer Stadion jeden Einsatz vermissen, Ueß sich von der
Maimschaft aus der Südstadt fast wider^
standslos demontieren. 28,5 MUlionen Mark
ist der Saisonetat des 1. FC, das Resultat nach
neun Spieltagen: bedeutungslose zehn Punkte
und 21 Gegentore, so viel wie keine andere
Maimschaft in der Zweiten Liga.
Schon vor der Saison hatte Tribünengast
Pierre Littbarsld gefordert: »Der Klub muß
sich mindestens von der Hälfte des Kaders
treimen, die besitzen keinen Mumm für die
Zweite Liga.« Ex-FC-Coach Hannes Löhr fiel
nach der Demontage nur noch ein: »Die Fehler, die ein Verein während eines Jahrzehnts
gemacht hat, sind eben nicht in wenigen Tagen aufcuarbeiten.« Ex-Nationalspieler Heinz
Hornig meinte: »Es ist einfach unfaßbar, was
der FC seinen Fans zumutet.«
Dem 1. FC Köln droht nach einem kurzen
Zwischenhoch der freie Fall in die Versenkung. Auch tausendfache »Schuster raus«Rufe können den Präsidenten Albert Caspers
nicht von seiner Linie abbringen: »Die Trainerfrage stellt sich für mich nicht.« Bernd
Schuster beantwortet die Frage, ob er angesichts der desolaten Leistimgen seiner j ^ n n schaft nicht selbst die Konsequenzen ziehen
will, trotzig: »Leider nicht.« Was wUl er nun
tim? »Mir wird schon etwas einfallen.«
Fortima-Coach Harald »Toni« Schumacher
wollte sich in »seinem Stadion« nicht wie der
Triumphator fühlen (»Es ist immer noch mein
FC, obwohl ich in Vorstand und im Umfeld
der Maimschaft kaiun noch jemanden kenne«), zeigte aber berechtigten Siegerstolz:
»Meine Mannschaft hat mit Herz und Leidenschaft gespielt und 90 Minuten dominiert.«
SporbHits irri TV
13.00 Uhr, DSF: Tennis live, Damen-Turnier in Filderstadt. •
15,03 XJhr, ZDF: Reiten live, Weltmeisterschaft in
Rom, Springen.
16,45 XAr,~
Eucospoit: Reiten live, WM in Rom, Springen.
18.00 Uhr, EuTOsport: Tenrüs live, Herren-Turnier in
Basel.
20.15 Uhr, DSF: HandbaU Uve, BundesUga, GWD
Minden — SG Flensburg Handewitt.
Bück und Ratmho sowie die zu ihren Nationalmaimschaften abgestellten Sforza, Hristow und Hrutka gleich sieben Stammspieler
ersetzen mußte, nahm der Deutsche Meister
Brehmes Gala-Abschied ernst und ging bis zvur
Pause durch Tore von Rösler (17.) und Ballack
(39.) mit 2:0 in Führung. Rische erhöhte in der
52. Minute auf 3:0 und 4:0 (52.) für die Gastgeber, bevor VöUer (80. und 90.), Rummenigge
(86.) und Polster (88.) in einer starken SchlußofEensivenoch der Ausgleich glückte. Brehme,
bis zur 45. Minute in der Weltauswahl, spielte
noch eine knappe halbe Stimde für das Rehhagel-Team, bevor er sich bei einer Ehrenrunde
zu Sarah Brightmans »Time to say Good bye«
in der 72. WQnute endgültig von seinen Fans
verabschiedete.
1. FC Kaiseislautem: Reinke (67. Bitzer) — Kamay
— Schäfer, Koch (46. Brehme — 72. Stumpf) — de
Jesus, Samir, Ballack (58. Boos), Riedl, Wagner —
Rösler (46. Graf), Rische.
Weltauswahl: Schumacher (46. Ehimann) — Berthold, Bergomi, Baiesi, Brehme (46. Bobic) — Karembeu, Häßler, Berti (46. Buchwald), Littbarski (46.
Völler) — Zamorano (58. Karl-Hemz Ruimnenigge),
Klinsmann (46. Polster).
Schiedsrichten Merk (Kaiserslautem — Zuschauer 38 000 - Tote: 1:0 Rösler (17.), 2:0 Ballack (39.), 3:0
Rische (52.), 4:0 Rische (66.), 4:1 VöUer (80.), 4:2 KarlHeinz Rummenigge (86.), 4:3 Polster (88.), 4:4 Völler
(90.).
Trtelsammler Andreas Brehme, hier mit der Meisterschale.
Maximal vier deutsche Teams
(sid) — Das Exekutiv-Komitee der Eittopäischeh Fußball-Union (UEFA) hat bei seiner
Sitzung in Lissabon die Europapokale grundlegend reformiert. Zukünftig köimen im Bestfall vier deutsche Maimschaften in der Champions League spielen, die von 24 auf 32 Teams
aufgestockt würd. Der UEFA-Pokal imd der
Europapokal der Pokalsieger werden zu einem
Wettbewerb verschmelzen.
Nach der Neuregelung spielen zwei deutsche Klubs automatisch in der Champions
League, zwei weitere können sich qualfiizieren. Diese Regelung gilt für die ersten drei
Verbände der UEFA-Nationenwertung und
greift somit auch für Spanien und Italien. Für
die dahinter folgenden drei Nationen gilt die
Regelung »Zwei plus eins«.
Die Champions League soll möglichst schon
ab der Saison 1999/2000 mit acht Gruppen zu
vier Mannschaften begiimen. Danach wird eine zweite Runde mit vier Gruppen a vier
Teams gespielt, bevor die Viertel- und Halbfi-
nals auf dem Programm stehen. Bayern Münchens Vizepräsident Karl-Heinz Rmnmenigge
hatte sich zuletzt noch für die Beibehaltung
von 24 Mannschaften stark gemacht.
»Das Format ist so beschlossen worden«, erklärte UEFA-Sprecher Guido Tognoni, »ich
denke, wir haben den Spagat zwischen Kommerz, sportlichen und politischen Interessen
geschafit«. Mit der Entscheidung von Lissabon will die UEFA insbesondere die Pläne zur
Installierung einer privaten europäischen Superliga verWndem.
UEFA-Generalsekretär Gerhard Aigner hatte schon in der vergangenen Woche erklärt,
daß der Gewiimer der Champions League zukünftig mit einer Verdreifachung der Garantiesuimne rechnen könne. Insgesamt sollen
umgerechnet 720 bis 800 Millionen Mark an
die TeUnehmer der Champions League ausgeschüttet werden.
Laut Tognoni müsse allerdings erst das Ver^
marktungskonzept klar sein, bevor über Sum-
men endgültig geredet werden könne. Auch
müsse über die Verteilung der Gelder entschieden werden. Dazu habe man bis zur
nächsten Sitzung des Exekutiv-Komitees im
Dezember in Israel Zeit.
Klar ist auch, daß die Champions League
zukünftig an zwei Tagen spielen wird. »W^ir^
scheinUdi ist, daß dies der Mittwoch und der
Doimerstag sein werden«, erläuterte Tognoni.
Der Dienstag dürfte dem neugeschafienen
Wettbewerb vorbehalten bleiben. Dessen Modus und Zusammensetzung muß noch genauer
definiert werden.
UEFA-Präsident Lennart Johansson erkläiv
te in Lissabon: »Die UEFA will Vorreiter sein.
Sie wurd das Prinzip der Solidarität und der
zentralen Vermarktung verteidigen. Die UEFA lädt alle Klubs ein, mitzumachen. Aber
niemand wird gezwungen, in der UEFA zu
bleiben.« Die drei Endspielorte der laufenden
Wettbewerbe sollen heute in Lissabon bekaimtgegeben werden.
Vor Springreiter-WM;
siadionstand
Unterwasser
(dpa) — In Rom reden alle vom Wetter, Einen Tag vor Begirm der Sprinsreitei>Weltmeisterschaften verwandelten wolkenbruchartige
RegenfäUe das Flaminio-Stadion am Dienstag
vormittag in eme Seen-Landschaft, Beim Trainingsspringen stand das Wasser mehrere Zentimeter hoch auf dem Sandboden, Innerhalb
weiüger Stimden waren 90 Liter Wasser pro
Quadratmeter auf die Erde niedergegangen.
»Kein Rasenboden der Well hätte die Wassermassen ausgehalten«, memte Doppel-Europameister Ludger Beerbaum imd lobte den
von dem schwäbischen »Boden-Papst« Hermami Duckek extra präparierten sandigen
Untergrund in dem FußbaU-Stadion. Jedoch
sagt der Wetterbericht für die nächsten Tage
Sturm und weiteren Regen voraus. Bei den
Vierei'zügen in den Bergen m Praloni de! Vivaro wird schon über eine Absage nachgedacht.
Bei den Finals der Voltigierer haben die
deutschen Starter vier MedaUlen gewoimen.
Die Voltigiergruppe des HSV Neuss-GrimUnghausea holte ebenso wie Nadia Zülow Gold,
Sinttlutarliger Rsgen im ReibStadion: Einen Tag vor Beginn der Springreiter-Weitmeisterschaft Bronze ging an Janins Oswald (beide Neuss)
isl'bieser Parcourswächler um seine Aufgabe nicht zu beneiden.
Foto; dpa sowie Henrik Ossenbrink (Salzkotten),
(sid) — Das Ultimatum an Trainer Wolfgang Wolf ist unmißverständlich: Vier Punkte
verlangt FußbaU-Boß Wolfgang Heitmann aus
den nächsten beiden Bundesligaspielen beim
Deutschen Meister 1. FC Kaiserslautem und
gegen Eintracht Frankfurt, ansorrsten würde
der Coach des Tabellenletzten VfL Wolfsburg
zur Disposition stehen. Zehn Millionen Mark
hat Europas größter Autohersteller investiert,
damit der VfL Wolfsburg sein schwieriges
zweites Jahr in der BundesUga imbeschadet
übersteht. Die bittere Bilanz nach sieben
Spielen: Die Werkselt sieht mit vier Punkten
am Tabellenende, der-Trainerstuhl von WoUgang Wolf wackelt bedenklich. Der Pfälzer
WoU, noch vor wenigen Wochen als Retter gepriesen, wirbt um Geduld. »Die Integration
der Neuzugänge dauert seine Zeit«, erklärt er
unentwegt. Die Einheitsfront hinter dem Trainer bröckelt. Dabei ist nicht er allein schuld
an der Misere. Manager Peter Pander zeichnet
ebenfalls verantwortiich für die Einkaufspolitik. Die Mischung der WoUschen Wunschelt
stiirant nicht und Torjäger Roy Präger läuft
weiterhin seiner Form hSiterher.
" Kürnikowa
mit Glüclc
Kandarr im Aufwind
bayrischen Verbandstrainer. Das AnsNetz-Stürmen kommt ihr auch deshalb entgegen, weil sich Kandarr als »ungeduldige
Spielerin« bezeichnet und es gar nicht ihr
Dmg ist, »dauernd an der Grundlinie hin
und her zu rennen«. Gepaart mit ihrem
starken Aufschlag, von dem sie selbst sagt,
»der ist mir bei diesem schnellen Hallenlaelag nur schwer abzunehmen«, körmte diese
Spielweise bald zu weiteren Erfolgen imd
einem Fortkommen in der Weltrangliste
führen.
Und für dieses Unterfangen hat DamenBundestrainer Markus Schur ungewollt
(oder doch nicht?) eine zusätzliche Motivationsspritze verteilt. Uimiittelbar vor Turnierbeginn bezeichnete Schur angeblich
die gebürtige Hallenserin als eine der Spieleriimen, »die den Sprung unter die Top 20
nie schaffen wird«.
Ein weiterer Schritt dorthin kann ein
Sieg am heutigen Mittwoch gegen die
Weißrussin Natascha Zwerewa sein, die
Kandarr noch vor der Auslosung als ihre
Wunschgegnerin bezeichnete, weil sie —
aus dem Nähkästchen plaudernd — insgeheim hoffte, der 27jährigen könnte noch
»die ein' oder andere Partie in den Knochen
stecken«.
Für ehren Erfolg ist aber volle Konzentration notwendig, aber auch da ist Kandarr seit der Zussimmenarbeit mit Homung
auf dem Weg der Besserung: »Früherliabe
ich beim Seitenwechsel immer ins Publi-
Heitmann stellt
Wolf Ultimatum
Tennis: Glass ausgeschieden
Die 22jährige schafft in Filderstadt den Sprung ins Hauptfeld
»Todmüde, aber sehr zufrieden« ließ sich
Jana Kandarr am Montag in Filderstadt
beim Porsche Tennis Grand Prix in den
Sessel fallen. Todmüde war sie, weil sie
sich eben über zwei Stunden eine spaimende Auseinandersetzung mit der Amerikanerin Chanda Rubin geliefert hatte. Zufrieden, weil sie sich dank einer überzeugenden Vorstellung mit 6:7, 7:6, 6:3 gegen die
Nummer 42 und damit in der Weltrangliste
51 Ränge vor ihr notierten Amerikanerin
durchgesetzt hatte. Damit hatte sie, die
Nummer 93, den Sprung ms exquisite
Hauptfdd des Filderstädter Turniers geschafft, für das die Damen schon Weltranglistenplatz 24 vorweisen mußten, um die
kräfteraubende Qualifikation zu umgehen.
Mit Kandarr freute sich auch Veranstalter Dieter Fischer, daß neben Andrea Glass,
die eine Wildcard erhalten hatte, und Anke
Huber eine dritte Deutsche in »seinem«
Turnier steht. Mehr noch als von diesem
Erfolg war Kämdarr von ihrem Spiel angetan. »Endlich habe ich konsequent während eines Matches voll durchgezogen«,
meinte die 22jährige, Erste Ergebnisse ihrer
Zusammenarbeit mit Axel Homung, der
seit einem Monat als ihr Trainer fungiert,
»Er vermittelt mir die Spielweise, die ich
mag und die meuiem Typ entspricht. Offensiv mit vielen Netzattacken, das kommt
auch meiner Größe entgegen«, ist die 1, 80
Meter große Wahl-Heidelbergerin voll des
I-obes über die Arbeit mit dem ehemaligen
GEA-Archivfoto: dpa
Läßt sich durch das Publikum nicht mehr
ablenken: Jana Kandarr.
Foto: dpa
kum geschaut, wer so alles da ist, momentan bin ich vneder in der Lage, mich voU
aufs Spiel zu konzentrieren«. Sich aufs
Spiel zu konzentrieren, fällt auch den Zuschauem bei Jana Kandarr nicht immer
leicht. Ein p^ßerer Blickfang als beispielsweise ihre Rücldiand longline sind immer
noch ihre Beine — die mutmaßlich schönsten im Circuit. Aber auch da kann sich ja
bei entsprechenden Erfolgen die Wertigkeit bald ändern.
Oliver Jirosch
(sid) — Die »Kronprinzessirmen« blieben
bei ihrem ersten Auftritt beim Tennisturnier
in Filderstadt zumindest auf dem Platz einiges
schuldig. Dafür gab es die gewohnten großen
Worte. »Es ist nur eine Frage der Zeit, bis eine
von beiden die Nummer eins ist«, sagte Mutter
und Trainerin Oracene WUliams nadi den mühevollen Erstrimden-Siegen ihrer Töchter Venus und Serena.
Grand Slam Cup-Gewiimerin Venus WUliams zeigte nur im zweiten Satz gegen die Italienerin SUvia Farina kurzzeitig Ermüdungserscheinungen, tat sich beim 6:2, 4:6, 6:3 dennodi reichüch schwer. Danach setzte sich
Schwester Serena mit 7:6 (7:5), 3:6, 6:0 gegen
Kwetoslava HrdUckova (Tschechien) durch.
Dagegen schied Andrea Glass (Benrath) nach
einer indiskutablen Leistung mit 2:6,1:6 gegen
die Französin AmeUe Muresmo aus.
Die Weltranglisten-13. Anna Kunükowa
aus Moskau erlebte in einer Zitterpartie gegen
die Österreicherin Barbara Schett (Nummer
29) eine wahre Achterbahniahrt der Gefühle.
Nach einem 1:6 im ersten Satz konnte Kürnikowa mit 6:3 ausgleichen. Im völUg ausgegUchenen Schlußdurchgang war sie mit 7:6 (7:5)
nicht die Bessere, sondem die GlückUchere.
Somit trifft die Blondine im Achtelfinale
auf Martina Hingis, die in Filderstadt das Finale gewiimen muß, um Platz ems in der WeltrangUste zu verteidigen. Schafft auch Lindsay
Davenport den Sprung ins Endspiel, ist die
US-AmerUtanerin neue Spitzenreiterin, Anke
Huber spielt am Mittwoch gegen Grand Slam
Cup-FmaUstin Patty Schnyder (Schweiz),
Im Streit um Profi-Gehälter. 114 Vort)ereitungsspiele abgesagt
Fällt NBA-Saisoii aus?
(sid) — Dm- Arbeitskampf der nordamerikanischen Basketball-Profiliga (NBA) nimmt immer bedrohlichere Formen an. Nach der Absage sämtlicher Vorbereitungsspiele ist ein
pünktUcher Saisonstart am 3. November so
gut wie ausgeschlossen. Sogar der Ausfall der
gesamten Saison wird zunehmend offener diskutiert.
Die Liga-VerantwortUchen entschieden am
Montag, auch dierestUchen90 von irssgesamt
114 Vorbereitungspartien ausfallen zu Tassen,
weil die Gehaltsverhandlmigen z\vischen den
Besitzern der 29 Klubs und der Spielergewerkschaft keinen MiUimeter vorankommen. Seit
dem 1, Juli hat die NBA die Korbjäger ausgesperrt, »Niemand wiU den AusfaU der gesamten Saison, Aber die Besitzer würden es
durchziehen«, sagte der steUvcrtretende Ligachef RussGranik,
Hauptstreitpunkt sind nach wie vor die Gehälter, Jeder Klub durfte dafür zuletzt 26,9
MiUionen Dollar pro Team und Saison ausgeben. Bei eigenen Spielem, die nach Vertragsablaut zu sogenaimten Free Agents werden,
gelten jedoch kerne Gehaltsgrenzen. Der 22jährige Kevin Gamett von den Miimesota
Timherwolves koimto so für sechs Jahre einen
126 MiUionen DoUar schweren Kontrakt aushandeln — dies entspricht einem Bmtto-Tagesverdienst von umgerechnet fast 100 000
Mark. »Ich habe nur die MögUchkeit am
Schopf gepackt«, sagte Gamett,
Die Besitzer lehnten es zuletzt ab, einem
Basketballer pro Spielzeit majdmal 30 Prozent
des gesamten Gehaltsbudgets als Salär zu
überweisen, »Das Durchschnittsgehalt pro
Spieler würde unserem Vorschlag zufolge 3,1
Mllionen DoUar betragen. Der Mnimumlohn
nach einer zelmjährigen Profilaufbalm wären
750 000 DoUar«, erläuterte Granik, Billy Hunter, Geschäftsfiilurer der Spielergewerkschaft,
hält dagegen: »AUes, Avas sich die Spider Über
Jahrzclmte erarbeitet haben, soll zmiichte gemacht werden.«
. Mit mmdestensgenausoviel Spannung wird
eine millionenschwere Entscheidung des
SchUchters John Feericlt erwartet. Feerick
soU spätestens bis zum 19. Oktober verldlnden, ob die Klubs den Spielem mit laufendea
Verträgen Gehalt für die Dauer des Arbeitskampfes Überweisen müssen. Sollten die Besitzer" zahlen müssen, können sie dagegen vor
Gericht Magen — damit wäre die Saison wohl
endgültig geplatzt.
26
SPORT
Mittwoch, 7, Oktober 1998
ReutUnger General-Anzeiger
Auch Frauen greifen zum Säbel
HandbalH3ezirk8lisa
Croatia suspendierte Boros — Bley vom TV Unterhausen:
MÖssinger
Heim-Pleite
»Es herrscht Ruhe«
.
(-ßb/GEA) — Auch an diesem" Wochenende
bUeb in der Handball-Bezirksliga die Überraschung nicht aus. Die Spvgg Mössingen, acht
Tage zuvor mit einem Kantersieg in die Saison
gestartet, mußte sich dem VfL Pfullingen m
mit 14:15 beugen. Eine überragende Abwehrleistung und Torhüter Volker Werner waren
die Garanten für den ersten Saison-Erfolg des
VfL. Tabellenführer TV Großengstingen ließ
in Neühausen beim 24:12-Sieg nichts anbrennen, während die SG Tübingen die^AuftaktNiederlage gut yreggesteckt hatte und. die
TSG-HSG Reutlingen mit 24:14 abfertigte.
Bei den Frauen hat der TV Großengstingen
durch einen 27:lfrErfolg über die SG Tübingen H die Verfolgung des Tabellenführers TuS
Metzingen n aufgenommen. In gleicher Höhe
gewann der TV Rotteriburg n beim TSV Obei>
hausen H, wobei die TVrRückraumspielerin
Heike Schultheiß mit zehn Toren überragte.
(kre) - Schlußlicht (1): Ein magerer
Punkt in sechs Spielen (2:2 bei der TuS
Metzüigen 11), 5:19 Tore, Letzter in der
Zweier-Staffel der Fußball-KreisUga A —
der SV Croatia'Reutlingen legte einen klassischen Fehlstart hin. Abteiltmgsleiter Anto Micic versprüht deimoch Optimismus:
»Bei der 1:3-Niederlage beim FC Reutlingen zeig[ten wir unser bestes Saisonspiel.
Wenn wir in den nächsten Begegnungen so
auftrumpfen, dann werden wir noch einige
Teams überraschen.«
Stenogramme
TVNeulutisenll—TVGToSeDgBtiogea
o 12:24
Tote für NeulauMn: Schur (5/1), Schwinn (4),
Keusch, MüUer (je 1), Leibferth (1/1).'- Gtoßtngstin- gen: Schatq)p (10/1), Hummei (4), Fulde (3), Gienger
(3/1), Bortot, Engdöe 2).
Spvgg Möuingen — A^lfulliiiginilll
14:15
Tore für MSningeo: Steiuhilber (S/1), Georg Boich
(3); DiericLorch (2), Pfaus (2/2), Banhaf, Seiddöe 1).
r- FfaUingen: Achim Goller (6/3), Haag (3), Wille
(2/1), WörSer, Bernd Geller, Baker (je 1), Nayer (1/1).
SGTübingen-TSG-HSGBeutliBgeu
24:14
Tore für Tübingen: Markus GrabowsH (7/2), Mayer
(4), Ott (3), Ostrowsld, Stäbler, Lissberg, Jäger (je 2),
Miksa, Bürkcr (je 1). — Reutlingen: ToiSc (5/2), Pretler, Henschel, Stickel, Costa (je 2), Müller (1).
0 -
TSVObeibiusenll —KVRottenbuig
29:20
Tore für Oberiiauien: Llemert (9), Keppeler (5),
Schwatz (4), Wild, Haach (je 3), Kasch, Wagner (je 2),
Essler (1). — Rottenburg: Salvenmoser (8), Bilger (4),
Sauer (3), Dun Bavand, Nopper, BrauoUe, Holzäpfel,
König ü'e i)._
Befindet sich zur Zeit mit dem A-Kreisllgisten
TV Unterhausen auf Talfahrt: Asri Özdemir.
GEA-Archivfoto: Langer
»Chancen stehen sehr gut«
In Kürze
Bundesliga vnil Gummersbach retten
Die Handball-Bundesliga will in einer bisher
emmaligen. Solidaritätsaktion den deutschen
Rekordmdster VfL Gummersbach vor dem
drohenden Konkurs retten, Ligachef Heinz Jacobsen fordert mit Nachdruck: »Bitte keine
Gummersbacher Spieler abwerben, das könnte ein vorzeitiges Aus beim VfL beschleunigen
oder herbeiführen.«
Girardelli geblitzt; 74 laii/h zu schnell
Der frühere SMstar Marc Girardelli muß vorerst aufs Autofahren verzichten. Der fünfmaUge Gewinner des .Gesamt-Wdtcups wurde in
St. Jakob am Arlberg mit 124 km/h von einem
Radargerät geblitzt. Erlaubt sind dort 50 km/
h. Dem 35 Jahre alten Vorarlberger mit luxemburgischen Paß wurde der FOhitrschein entzogen.
- ,
Zwei Dopingfälle bei Commonwealth-Spielcn
Bei den Commonwealth-Spielen in der malay-'
sischen Hauptstadt Kuala Lumpur hat es im
September zwei Dopingfälle gegeben. Dem"
Radsprinter Stephen Alfred (Trinidad imd Tobago) und dem Schützen Rustam Khan (Pakistan) wurde die Einnahme von unerlaubten
Mitteln nachgewiesen,
; Bayern planen weiter mit Strunz
Fußball-Bundesligist Bayern München plant
die Zukunft weiterhin mit Nationalspider
Thoraas Strunz. Der Rekordmeister will den
zum Saisonende auslaufenden Vertrag des
derzeit verletzten Mittdfddspielers bis 2001
verlängern.
Lokales in Kürze
Die weibliche Handball-A-Jugcnd des TV
Großengstmgen bezog in i h r m OberligaHeimspiel gegen den SSV Hohenacker eine
unerwartete 13:14 (9:7)-Heinmiederlage. Großengstingen lag bis zum 13:12 ständig in Führung. Mangelnde Übersicht und schwindende
Kräfte besiegdien das TVG-Schicksal in den
Schlußminuten. Die Tore für Großengstingen
markierten Beate Gekeler (6), Dagmar Gekeler (5/1) und Jasmm Schmid, (2/1).
Frank Hoffmeister von der SG GomaringenPliezhausen trug sich beim Ulmer City-Lauf
in die Siegerliste ein. Der Dritte der diesjährigen Junioren-DM über 5 000 m legte die 6,8
Kilometer lange Strecke in 21:01 Minuten, zurück. Hoffeneister verwies Manfred Karg (SSV
Ulm 1846/21:38) auf den zwdten Platz.
*
KattcngrüJk erhidten wir von den Fußballsenioren der TSG Reutlüigen, die sich bn
TS.G-Berghaus in Oberstaufen-Buchenegg ei^
holten. Wir bedanken uns.
Nigerianer tauchte wieder auf
Werfertag in Tübingen
(dpa) — Jörg Fiedler gab sich keine Blöße.
Zum Auftakt des Degenwettbewerbs bei der
Fecht-Wdtmeisterschaft in I.a Chaux-deFonds blieb der^für Tauberbischofsheitn startende frühere Leipziger am Dienstag in der
Vorrunde ohne Niederlage. Der 20 Jahre alte
deutsche Juniorenmeister besiegte den Kanadier Laurie Shong (5:3), Seamus Robinson aus
Australien (2:1), den Amerikaner Ben Atkins
(5:0), Socratis Kourouzidis aus Griechenland
(5:1), den Österreicher Oliver Kayser (5:4) und
den Maltesen Mark Farrugia (5:0) imd erreichte damit die Dirdrtausscheidung der letzten
64 am Mittwoch. Dafür waren l&xc Konstantin Steifensand, Fabian Schmidt (beide Heidenhehn) imd Amd Schmitt (Leverkusen) aufgrund ihrer Wdtcup-Plazierungen bereits
kampflos qualifiziert.
Der Säbel hat seine Männlichkeit verloren.
88 Jahre nachdem der Olympia-Vater Baron de
Coubertin befürchtet hatte, daß Frauen die
adlige Kunst des Fechtens zerstören würden,
werden bei der Weltmeisterschaft im November 1999 in Seoul auch die Frauen mit der
Hieb- und Stichwaffe um die MedaUlen kämpfen. »Hut ah. Die Leistungen waren erstklassig, das grenzte schon an Fechtkunst«, kommentierte die deutsche Präsidentin Erika
Dienst! den Demonstrationswettbewerb der
SäbeUechterinnen in La Chaux-de-Fonds.
Donna Saworski aus Kanada setzte sich vor
Kelly Williams (USA) und der Britin Louise
Bond-Williams durch. Sandra Benad aus EisUngen an der Fils wurde Siebte.
FünficampfTitelicämpfe
»Magic« Grozer Billige Ausrede Adolf Hirneise Dieter Göhring
vor Comeback von Okocha? in Rekordlaune triumphierte
(sid) — »Hammer-Schorsch« Georg Grozer
steht vor ehiem Comeback in der VolleyballBundesliga. »Wnjplanen den Einsatz von GroTSVBetnngenn-TSVGrabenstettenn
2133
zer spätestens in den Play-off-Spielen. Die
Tore für Bedingen: Faiss (6), Binder (4/2), Ritter Chancen für seine Rückkehr stehen sehr gut«,
(3), Kern (2), Richter (1). - Grabenstetten: Jerabeck sagte Günter Krivec, der Präsident des Moer(8), Holder (7), Kullen (3), Jahn (2), Maier, Häfele,
ser SC. »Wenn Krivec ja sagt, komme ich.
Oliver Kazmaier (je 1).
Zum einen könnte ich in Moers sportlich v i ä
erreichen, zum anderen wäre es eine gewaltige
Frauen-Bezirksliga
PR-Sache für mich imd den Verein«, meint der
TSV Oberiia'uscs II —TV Rottenburg n
16:27 inzwischen 34jäluige Grozer. Selbst die
Differenzen
Tore für Obeihausen: Bracoimier, Piccolini (je 4), scheinbar unüberbrückbaren
Kaplan (4/2), Reiff (3), da Costa (1). - Rottenburg: nach dem Rauswurf des »enfant terrible« im
SchultheilS (10), Weidner'(5), Maier (4),-Thomas (3), März 1996 nach acht Jahren in Moers scheinen
Volle, Schmid, Bitzenberger, Raysz, Weidmann (je 1). beseitigt zu sein,
»Georg war trotz aller Kränkungen auf beiSpvgg Mössingen n —VfL Pfullingen
14:14 den Seiten immer ein sympathis^cher Spieler
Tote für Mössingen: Montoro (10/6), Zeiste (2), imd ein persönlicher Freund«, sagt Krivec, der
Pflumm, Lutz (je 1). — Pfullingen: Goller, Müller (je vor zweieinhalb Jahren noch »menschlich tief
4), Raff (3/3), Vielberth, Schempp, Weiß (je 1).
enttäuscht« von dem Ex-Nationalspieler war.
TV GtoOengstingen — SG Tübingen n
27:16 Die große Aussprache gab es in diesem'Sommer beim Deutschland-Cup in Moers, wo »MaTbte für GtoBengstmgen: Gekeler (14/1), Rudolph gic« Grozer bei einem Einlagespid wie in al(6), Schneider (4), Beck (2), Geiger (1). - Tübingi^:
Bässler (5), Ttess (4), Müller (4/2), Häfele (2), Büttner ten Zeiten zauberte und die Spieler der Nationalmannschaft locker in den Schatten stdlte.
DTTB-Team auf Halbfinal-Kuis
Auch ohne hauptamtlichen Bundestrainer
steuern die deutschen Tischtennis-Spider in
der Europaliga auf Halbfinal-Kurs. Das Team
des Deutschen Tischtennis-Bundes P T I B ) gewann auch das zweite Gruppenspiel bei VizeEuropameister, Polen 4:2 und sorgte für ein
gdungenes Debüt von SpitzensporÜcoordinator Dirk Schimmdpfemüg als Interimscoach.
aber, bis zur Winterpause werde das Trainerduo »auf jeden Fall« am Rudsr bleiben.
SchlußUcht (2): Null Punkte in fünf Partien, 5:23 Tore — beim Münsiriger A-Ligisten TV iJnterhausen sieht's zappendüster
aus". Innen drin im TVU-Gebilde brennt das
Licht allerdings noch. »Im Gegensatz zum
Vorjahr herrscht im Verein eine erstaunliche, Ruhe«, stellt Unterhausens FußbaUchef Peter Bley erfreut fest. »Wir verfallen
nicht in Hektik.«
4,6 Gegentore pro Partie treiben den
Die Stimmung im Team der Kroaten sei TVU-Machem So^enfalten auf die Stini.
»okay«, bekräftigt Micic. Bis vor wenigen ' Sie forschen nach den Ursachen, kommen
Tagen stand der Stimmungspegel allei^ dabei aber nicht voran. Beispiel: Am verd i i ^ auf Sturm. In einigen Krisensitzun- gangenen Donnerstag wurden Gespräche
gen wurde Klartext geredet. Ein Balltreter geführt, imi die Misere zu beheben. Das Erbekam sogar den Laufpaß: Zlatko Boros gebnis: Eine 1:7-Schlappe in Auihgen. Bley:
wurde suspendiert. Micic: »Er spielt nicht »Da ist wieder edles schiefgelaufen.«'
Verzichten müssen die Lichtensteiner
mehr für uns.« Darüber hinaus erhielten
zur Zeit auf Abwehrrecke Martin Brendle
einige Akteure Ermahnimgen. ,
(Rotsperre) und Torhüter Matthias Klatt
Leistungsmäßig soll es beim seit zwei (krank). Für Klatt steht Harald Astfalk zwiJahren -wieder in der A-Liga beheimateten schen den Pfosten. Der 42jährige Ex-GönSV Croatia auch deshalb nach oben gehen, tiinger spielte einst mit Peter JBley in der
weil sich zwei versierte Mittelfeld-Kicker A-Jugend der TSG Reutlingen.
zurückgemeldet haben: Marin Vulic und
Der TVU am Tabellenende, der TSV HolPetar Tufekcic. Und falls die Mannschaft in zeUingen in der Bezirksliga Letzter, der
der Tabelle nicht einige Sprossen nach TuS Honau in der B-Liga Siebter — wäre
oben klettert, muß dann das Traina:ge^ da nicht eine Fusion sinnvoll? »Irgendwann
spann Tomislav Mihalj und Branko Fllipo- gibt's einen Zusammenschluß«, ist Bley
vic gehen? Die Vereinsführung, so Micic, überzeugt, »im Moment gehen die Gesprähabe »über dieses Thema gesprochen«, che über Ansätze aber nicht hinaus«.
Fiedler gab sich
keine Blöße
Damen-Tumier in Filderstadt
Einzel, 1.'Bande: AmeUe Mauresmo (Frankreich)
— Andrea Glass (Benrath) 6:2, 6:1; VenusWUliams
(USA) — SUvia Farina (Italien) 6:2,4:6,0:3; Nathalie
Tauziat (Frankreich) — Kiniberly Po (USA) 6:4, 6:7
(9:11), 6:2; SandrineTestüd (Frankreich) — Elena Lichowtsewa (Rußland) 5:7, 6:1, 6:0; Serena WUliams
(USA) — Kvetoslava Hrdlickova (Tschechien) 7:6
(7:5), 3:6,6:0; Anna Kumikowa (Rußland)'— Barbara
Schett (Osteneich)'l:6, 6:4, 7:6 (7:5).
>
Heute spielen, Centre Court (ab 13.00 tJhr): JanaJ
Kandarr (Heidelberg) — Natascha Zwerewa (Weißrußland), Anke Huber (Heidelberg) — Pat^ Sdinyder (Sdiweiz), Martina Hingls (Schweiz) — Kumikowa, tindsay Davenport (USA) - Maiy pierce,,
(Frankreich).
^^
Rencn-XuRÜer in Schanghai
Einzel, 1. Bunde: Karsten Braasch (Hagen) — Michael Kohlmann (Hagen) 7:6 (8:6), 6:4; Kenneth Carlsen (Dänemark) — Martin Sinner (Esen) 7:5,6:4.
Henen-Tumier in Basel
Einzel, 1, Bimde: Nicolas Kiefer (Halle) — Petr
Korda (Tschechien) 6:2,6:4; David Prinosil (Amberg)
— Pelr Luxa (Tschechien) 7:6 (9:7), 6:4; Marc Rosset
(Schweiz) — Tommy Haas (München) 7:6, 4;6, 7:6.
Eoropaliga, Vorrunde
Polen — Deutschland \a Gcudniaz 2:4. — Lucjan
Blaszczyk — Torben Wosik (Bad Honnef) 22:20,
21:17; Tomasz Krzeszewski — Peter Franz (Caen/
Frankreich) 16:21,19:21; Michal Dziubanski — Timo
BoU (Gönnern) 21:17, 8:21, 16:21; Blaszczyk/Krzeszewski — Pranz/Wosik 19:21, 15:21; Blaszcryk —
Franz 18:21,21:17, 21:12; Dziubanski - Wosik 15:21,
20:22.
(dpa) — Jay-Jay Okocha ist wieder aufgetaucht. Der vorübergehend »verschollene« nigerianische Fußball-Nationalspider von Paris
St. Germain hat sich am Montag abend tdef onisch bei seinem Klub gemddet tmd wurde
am Dienstag in der französischen Hauptstadt
zurückerwartet. Nach seiner Rückkehr muß
Okocha ztun Rapport beim PSG-Vorstand antreten. Grund: Der Verein hatte den Nationalspider für das Qualifikationsspid zum Afrika-Cup am Wochenende gegen Burkma Faso
(0:0) frdgestellt, doch der^ Spielmacher der
»Super Eagles« wurde im Stadion von Ouagadougou weder aui dem Rasen noch auf der
Tribüne gesichtet. Sein Name stand auch
nicht auf dem Spiderbogen.
Okocha rechtfertigte sein Fehlen beim Qualifikationsspid • damit, daß er am vorigen
Samstag nach seinem linien-Flug von Paris
nach I^gos keine weitere Flug-Verbindung
nach Burkina Faso bekommen habe. Die Pariser Klubführung hält dies allerdings für eine
Ausrede des Akteurs. Okocha drohen nun
Sanktionen durch den zur Zdt krisengeschüttdten französischen Erstligisten.
(mf/GEA) — Beim letzten LdchtathletikWerfertag der LAV Tübingen präsentierte
sidi der Lustnauer Adolf Himdse in Rekordlaune. Er verbesserte im Diskuswerfen mit
48,32 m seine dgene württembei^sche Senioren-Bestmarke der Altersklasse M 60.
Für eine Klasse-Leistung sorgte auch der
Lauffener Boris Dallinger. Der B-Jugendliche
triumphierte im Hammerwerfen mit 51,78 m.
Im Diskuswerfen siegte Dallinger in für ihn
bescheidenen 45,25 m und im Kugelstoßen lag
er mit 15,24 m vorne. Beim Männer-Wettbewerb im Ktigelstoßen feierte Michad Sed
(LAV Tübingen) ein kleines Comeback — S e d
siegte mit 14,29 m. Weitere Erfolge für die
LAV: B d den Frauen gewann Eva Wenmakers
das Diskuswerfen mit 37,90 m, bei den Seniorinnen entschied Gerda Keppler das Hammerwerfen mit 33,58 m zu ihren Gunsten, bei den
Schülern gewann Frank Hörrmann das Kugdstoßen mit 13,96 m vor seinem Vereinskameraden Peter Rapp (13,54 m), Peter Rapp war bei
den A-Schülem der Beste im Diskuswerfen
(4C,88 m), bei den Senioren lag Hermann
Hirneise im Diskuswerfen mit.44,75 m vorne.
A-Jtigcad, Bezirialiga'.
TSV Entogen/A. - TSV Oberhausen 16:26, TV Unterhausen — TSG HSG Reutlingen 20:16, TV Großengstingen —Spvgg Mössingen 7:27.
Germania Stuttgart 4332/4:8; 7. DBC'Stuttgart-Nord
4049/4:8; 8. Delta Rollers Bietigheim 4036/2:10.
BJugrad, Bezirksliga
Spvgg Mössingen JSG Neuhausen-Metzingen n
15:16, SG Tübingen — TSG HSG Reutlingen 15:25,
TSV Urach - TSV Dettingen/E. 19:13.
C-Iugeikd, Bezizksliga
JSG Neuhausen-Mebdngen II — TSV Urach 10:22,
TV Großengstingen - TSV Grabenstetten 13:16, TV
Unterhausen — TSG HSG Reutlingen 11:26.
. 0:09:9 i
Sport in Zahlen
Mädchen
A-Iugend, ObeiUga
Wemauer SFH - HSG Cannstj^tt 16:23, TSV Waldhausen - TSG Balingen 24:23, TSG LB-Oßweil VfL Waiblingen 15:16, TV Großengstingen - SSV
Hohenacker 13:14.
B-Jfugend, Oberliga
VfL Waiblingen - TV Holzheim 18:20, SG Haslaoh-Herrenberg-Kuppingen — VfL Neckargartach
18:20, JSG Neuhausen-Metzingen — HSG /äbstadt
19:14.
OJugcnd, Oberliga, Staffel 2
TSV Langeriau - TSV Urach 12:15, TSV Tettnang
- VfL Ostdorf 12:15, TV Nendingcn - TSV Heiningen 5:5.
A-Iugend, Laudesliga, Staffel 3
TV Nendingen — VfL SindeUingcn 26:17, TV Echterdingen - TV Spaichlngcn 23:10, SG Nebringen/
Reusten — Spvgg Mössingen 21:12,
2. Bundcsliga, Gruppe SOd
TV Willstitt - Eintracht Wiesbaden
24:23 (12:12)
lungon
A4ugcnd, Oberliga, Staffel 2
HSG Obcrkochen/KSnigsbronn — TG Biberach
22:25, TV WoUstctten - TSV Dettingen/E. 29:28,
TSV saßen - TS Göppingen 10:15.
B-Iugcnd, Oberliga, Staffel 2
' TG Biberach - TS Göppbgcn 34:32, VIL Pfullingen - TSV Süßen 22:23, TSV WoUschlugen - SC
vahringen 19:19,
CJfugcnd, Obcriiga, Staffel 3
TSV Oberhausen - TSV Biethoim 21:26, VfL Pfullingen - TV Bitz 23:19.
A-Iug<»id, Iiandcsliga, Staffel 3
SG Tübingen — JSG Ncühausen-Mctzingen 21:28,
TV Talhclm - TSG Balingen 33:23.
B-Jugcnd, Landcsliga, Staffel 3
Wcmaucr SFH - SC Lehr 27:24, JSG NeuhauscnMctdrigen —TV Alicnstadt 24:17, TSV Oberhausen
- TSV Heiningen 25:14,-SV Bolhelm - SG Ulm &
Wiblingcn 23:19, TSV Komtal - TSV Dcttmgca/E.
18:19.
Ki^liga, Frauen
1. Damenteam Tübingen 3814/11:1; 2. BC Fireball
Stuttgart 3935/10:2; 3. Allianz Stuttgart II 3465/10:2;
4. BSV NSU 3465/6:6; 5. Pinbreaker-Sisteis Uhn
3332/5:7; 6. BC Betzingen H 3612/4:8; 7. ESG Komwestheim It 3200/2:10; 8. Hardt-Bowler SG 2948/0:12.
BedrksUga(2)
1. Rot-Weiß Stuttgart 4978/8:4; 2, BSV Heilbronn
4826/8:4; ?. Lorcnzia Esslingen 4810/8:4; 4. BC Betzingcn n 4800/8:4; 5. BC Ludwigsburg II 4981/6:8; 6.
Blsu-Weiß Shittgart U 4799/4^; 7. BBC Esslingen
4493/4:8; 8, BV Komwcsthcim 4838/2:10.
BczirksUga (3)
1, BC Weilimdorf II 5376/8:4; 2. BSV Reutlingen
5304/8:4; 3. BSV NSU U 5lZ4/8:'4; 4. Calypso Tübingen 4894/8:4; 5. ESG KWH H 4842/6:6i6. BC Nordstern n 5026/4:8; 7. BC 70 Reutlingen 5003/4:8; 8.
Vorw&rts Ludwigsburg II 4809/2:10,
Krcisliga (1)
1. BSP GcrUngen 5085/10:2; 2. BC 78 Reutlingen H
4943/10:2; S. BCT FUdcrhof ffi 4782/8:4; 4, SB Äuenstoin a 4661/8:4; 5 Fortuna Tübingen m 4837/6:6; 6.
SV FoUbach IV 4572/4:8; 7. BC PcUbach HI 4187/2:10;
8, Schlußlicht Tübingen 4561/0:12.
Oberliga, Frauen
1. City-Favorit Stuttgart 4363/10:2; 2. BC Weilimdorf 4195/10:2; 3. Bfde Tübingen 4253/6:6; 4. Comet
Ludwigsburg 3979/6:6; 5. BC Betzingen 3949/6:6; 6.
StraBen-Weltmeisterschaft in Valkenburg
Minner, U 23, Einzelzeitfahren 32,8 knu l.Thor
Hushovd (Norwegen) 43:19,84 Minuten; 2. Ftederic
Ptnot (Frankreich) 43:23,35; 3, Gianmario Ortenzi
(Italien) 43:30,48, 4. David Geoi^e (Südafrika)
43:36,67; 5. Laszlo Bodrogi (Ungarn) 43:40,84; 6. Sebastien WolsW (Polen) 43:54,22;... 15. Stephan
Schreck (Erfurt) 44:36,85, 17. Thorsten Rund (Cottbus) 44:39,84.
(mf/GEA) — Dieter Göhring zum fünften.
Der Leichtathlet der LAV Tübingen durfte bei
den Baden-Württembergischen Meisterschaften im Internationalen Fünfkampf in Spaichingen bereits zuni fünften Mal aufs Siegerpodest stdgen. Für Göliring wurden 3 260
Punkte notiert, der Zweitplazierte Jens Rehberg vom USC Heiddberg heimste 3 047 Zähler ein, der Dritte Markus Ruf von der LG
Filder kam auf 3 040 Punkte. Das »recht bescheidene Niveau«, so Göhring, war vor allem
auf die äußerst widrigen Wetterbedingungen
zurückzuführen.
Nicht optimal waren für den LAV-Athleten
auch die Rahmenbedingungen. Göhring beendete in den vergangenen Wochen seine Promotionsarbeit in Chemie xmd trainierte deshalb
rdativ wenig. Der Tübinger setzte sich bereits
nach dem Weitsprung auf Platz eins — 6,87 m
waren ein guter Einstieg. Im Speerwerfen erzidte Göhring 49,45 m, die 200 m spülte er in
22,67 Sekunden herunter, ehe im Diskusweiv
fen 37,15 m heraussprangen. Über 1 500 m
wurde der neue und alte Titdträger mit
5:15,59 Minuten gestoppt.
Ulrike Leithelm
in Beifort Vierte
(v/GEA) — Feiner Erfolg für Uhike Leitheim vom TSV GenMngen: Die 18jährige belegte beim Straßenlauf-Länderkampf im französischen Beifort den vierten Platz in der Juniorinnenklasse.Ijeitheim legte die 15 Kilometer in 56:10 Minuten zurück vmd verbesserte
damit ihre Bestmarke deutUdi — vor einem
Jahr wurde sie in 58:01 Minuten gestoppt. Die
•Unterhausenerin war damit zweitbeste Deutsche hinter Judith Heinze vom SV Halle, die in
55:16 Dritte wurde. Als Eiste lief die Italienerin Incerti über die Zidlhüe (55:05). Sabine
WoU (57:52) und Katherine Schley (58:07) kamen auf die Plätze zehn und df. In der Mannschaftswertung belegte das Team des Deutschen Leichtathletik-Verbandes Platz zwei
hinter Italien und vor Frankreich.
223 Pins für die
Betzingerin Nietsch
StraBen-Weltmeisterschaft in Valkenburg
Junioiinnen, Einzelzeitfahren 15,8 km: 1. Tiixi
Worrack (Cottbus) 23:22,70 Minuten; 2. Olga Zabelinskaja (Rußland) 23:28,15; 3. Genevieve Jeanson
(Kanada) 23:46,05; 4, Evelien Basten (Niederlande)
(jur/GEA) - 6:6 Punkte, Platz fünf in dem
23:47,76; 5. Dorota Csynszak (Polen) 23:52,44; 6. Na- •
deshda Wlassowa (Rußland) 23:56,98,... 10. Tina Achtei>Fdd der Oberliga — für die BowlingFrauen des BC Betzingen verlief der erste
Uebig (Gere) 24:08,01.
Südwürttembergische Mannschaftsmeisterschaften
der Jug(»id in Reutlingen
Weibliche Jugend '
Jugend A: 1. SSG Reutlingen/Tübingen 27:22,12
Minuten (Steffi Emdt, Karoltoe Vogt,- Eveline Lippet, Bettina RSsner, Sabrina Hübner, Karen Kaschte). — Jugend B: 1. SSG 26:18,13 Min, (Christine
Kreutzer, Britta Büsing, Hanna Ruff, Susanne Obieglo); 2. TG Biberach 27:34,68; S. SV Mcdrichshafen
27:47,76; 4. SSG H (Sarah SemcntUU, JuUane Seible,
Steffi Mezger, Silke Hom, Annika Hübner). — Jugend C: 1, SSG 29:18,31 (Stefanie Kunz, Anne SchaU,
Julia Weinmann, Lena Daub, Lisa Bundschuh, Cathrin Amann, Carola Rösncr). — Jugend D: 1, SG
Betztagcn/Metangen 28:15,43 (Jasmin Lang, Jasmin
RandeScer, Bianca Feuchter, Lea Bleycr); 2. SSG
28:17,62 (Cathrin Rometsch, Judith Körner, Julia
Henzlcr, Gloria Scmentilli, Miriam Bosse, Dorothcc
Amann, Verena Wagner, Julia Mauchcr); 3. SC Ravensburg 29:25,20.
Mfinnlichc Jugend
Jugend A: 1. SSG Reutlingen/Tübingen 23:55,56
Mlnutcm (Michael Fischer, Totsten Stock, Tobias
Hohelsel, Alexander Pfannenbiärg, Patrick Ruß). —
Jugend B: 1. SSG 24:03,34 (David Kühn, NUs Becker,
Daniel Sigle, Achim Kohbcrger, Manuel Möok, Chiistof Engel). — Jug«nd C: 1. SSG 30:27,65 (Roman
Körner, Felix Fademrccht, Martin Janson, Patrick
Sigle, Alexander Rometsch, Bernhard Ruff), — Jugend D; 1. SSG 30:04,79 (Michael Kattin, Benjamin
Eßwein, Denis Mülletschön, Matthias Schunn, UBXkus Hüc, Alexander Ihlo, Eugen Ruff); 2. SC Ravensburg 30:24,26.
Jugend E, Mbccd: 1. SC Ravensburg 12:58,14; 2.
SSG 13:03,17 (Tobias Schnee, Sebastian Berenz, Hazar Colak, Max Mchnert, Constantiri Bloedhom, Lisa
Scheufeie, Charlotte Kortmann); 3, SG Betzingen/
Metzingen 13:13,73 (Markus Schiemann, Adrian Maler, Man5-Etienne Thon, Rainer Kraft, Ann-Kathrin
Binz); 4. SSG II 13:33,82 (Alexander Schenk, Felix
Bahr, Katharina Hcffner, Katharina Höh, John Geiger, Martina Schönweiß, PhiUpp Köhler, Chris
Baisch, Antonid Novak); 5, SC Ravensburg n
14:23,31; 6. TG Biberach 16:06,45,
Spidtag zufriedenstellend. Herausragend
behn Aufsteiger: Erika Nietsch erzidte in einem Einzelspid 223 Pms. Die erste MännerMannschaft der Betzmger mußte sich als Neuling in der Eegionalliga mit 4:8 Punkten (Platz
zeta) begnügen. Rene Lutz überzeugte mit
1 232 Pins in der Sechser^erie und 233 Pins
im Einzelspid. Jürgen Lutz schaffte in einem
Emzdspid 227 Pins. In der Bezirksliga rangiert der Aufsteiger BSV Reutlingen nach dem
ersten Starttag auf Platz zwei, der BC Reutlingen ist Siebter und in der anderen Staffel liegt
der BC Betzingen II auf Position vier.
Schwimmen: Acht
Teams im Finale
(mw/GBA) - Bei den Südwürttembergischen
Jugend-Mannschaftsmeisterschaften
der Schwimmer in Reutlingen gelang acht
Vertretungen aus der Region der Sprung ins
Landesfmale, das in zwei Wochen in Nürtingen steigt. Bei diesen Final-Wettkämpfen sind
sechs Mannschaften der SSG Reutlingen/Tübingen und zwei Teams der SG Betzingen/
Metzingen mit von der Partie. Von der SSG
habch sich für Nürtingen qualifiziert: Die gemischte E-Jugend, die männliche D^ugend,
die weibliche und männliche B-Jugend die
weibliche und männliche A-Jugend. Die SG
Betzingen/Metzingen schaffte mit der gemischten E-Jugend und der weiblichen D-Jugend den Sprung ins Landesfinale. -
Sportäba^iöiÄ
Treff TSV BctzLngcn: Am Sonntag, IL Oktober, 8 Uhr, Abnahme Radfahren, Treffpunkt
Parkplatz Tennishalle TSV Betzingen. Abnahme der Ldchtathletik-Disziplinen am Mittwoch, 14. Oktober, 18 IQhr im Diem-Stadion.
WIRTSCHAFT UND SOZIALPOLITIK
Beutlinger General-Anzeiger
IG Metall:
Die meisten Erfinder wohnen im Ländle
»Kräftiger Schluck
aus der Pulle«
Sindelfingen. (AI*) Die Industriegewerkschaft Metall in Baden-Württemberg
will bei der Taiifverhandlungsrunde 1999
»einen kräftigen Schluck.aus der Pulle«
nehmen luid zudem eine ülserdurchschnittliche Aufbesserung der Einkommen
in den unteren Lohngruppen erreichen.
Bezirksleiter Gerhard ZambeUi sagte am
Dienstag in Sindelfingen, die Leistungszulagen der niedrigsten Lohn- und Gehaltsgruppen müßten erhöht werden. Vor allem
die Zeitlöhner seien in den letzten jEÜiren
gegenüber anderen Beschäftigungsgruppen
benachteiligt worden. Deshalb sei es auch
ein Stück Verteilungsgerechtigkeit, gerade
hier mit dem Anpassungsprozeß zu beginnen, sagte ZambeUi.
Die konkreten Lohnforderungen für die
rund 820 000 Beschäftigten in der Metallund Elektrobranche im Südwesten will die
Tarifkommission der Gewerkschaft am 19.
November beschließen. »Wir brauchen einen kräftigen Schluck aus der PuUe«, sagte
ZambeUi. Es habe jahrdang Einkommensverluste gegeben. Es gebe auch keinen
Spielraum für die Anrechnung von etwaigen steuerentlastenden Maßnahmen auf
einen Tarifabschluß. Die IG MetaU fordert
seit langem gleiche Bezahlung von Arbeitern und AngesteUten.
Deutliches Gefälle bei der Innovationskraft~ Erster »Deutscher Patentatlas« vorgestellt
M ü n c h e n , (dpa) Die meisten deutschen Erfinder tüfteln im Süden Deutschlands. Allein im Raum Stuttgart wurden im vergangenen Jahr mehr als acht Prozent aUer 45 345
deutschen Patentanmeldungen eingereicht Uberdurchsclmittlich innovativ waren auch die
R ^ o n c n München (6,8 Prozent) imd Frankfurt (5,8 Prozent). »Wo viele Patente angemeldet
werden, ist die Arbeitslosigkeit niedrig«, sagte der Präsident des Deutschen Patentamts,
Norbert Haugg, bei der VorsteUung des ersten »Deutschen Patentatlas'« am Dienstag in
München. Die Politik müsse zur Bekämpfung der Arbeitsiosi^eit die »Rahmenbedin^mgen so setzen, daß sich Kreativität entfalten kann«.
Bei der Innovationskraft gebe es ein nologien ist das eine lange Zeit«.
In dem Atlas werden erstmals die Padeutliches GefäUe vom Südwesten zum
Nordosten, sagte Haugg. Im Vergleich der tentanmeldungen in Deutschland detaUBundesländer üegt Baden-Württemberg liert nach Regionen, Branfhen und Urmit 98 Patentanmeldungen je 100 000 sprung aufgegüedert. Der selbständige
Einwohner an der Spitze, knapp vor Bay- Tüftler ist in Deutsdiland eher die Ausern mit 93 Anträgen. Schlußücht ist Meck- nahme. Drei von vier Patentanmeldungen
lenburg-Vorpommern mit elf Anmeldun- kommen aus der Wiriscliaft. Freie Erfinder
gen auf 100 000 Einwohner. Zwei Drittel machen 21,8 Prozent aus. Dagegen spielen
aUer Anmeldungen kommen aus drei Universitäten und Forschungsinstitute
Bundesländern: Bayern (24,5 Prozent), weiter eine untergeordnete RoUe, auch
Baden-Württemberg (22,4) und Nord- wenn ihr AnteU an den Patentanmeldungen in den letzten zehn Jahren von 1,6 auf
rheJn-Westfalen (20,9).
Forschung habe iliren Preis, sagte jetzt 2,3 Prozent gestiegen ist. In BranHaugg. Anfengs brauchten Innovationen denburg, Sachsen und Thüringen liegt der
finanzieUe Unterstützung. Dabei sei der Beitrag über zehn Prozent, weü in den
»Zusammenhang zwischen Innovation und neuen Ländern viele Forschungsinstitute
Beschäftigungsgrad« offensichtiich. Haugg angesiedelt wurden. Wichtigste Bereiche
forderte piehr Personal für das Deutsche mit jeweils mehr als acht Prozent aUer
Patentamt. Derzeit vergingen nach einem Anmddungen sind die Fahrzeug- imd die
Prüfantrag durchschnittiich neun Monate, Elektrotechnik. Auch dabei gibt es aber
bis das Patent vorliegt. »In Ziikunftstech- starke regionale Unterschiede.
Mehr Aufträge im
Verarbeitenden Gewerbe
Verfahren gegen
Schneider eingestellt
Dollar auf über
1,64 DM gestiegen
Bonn, (dpa) Die AiiEtragseingänge des
Verarbeitenden Gewerbes in Deutschland
sind von Juni auf August dieses Jahres um
rund ein halbes Prozent gestiegen, teüte
das Wirtschaftsministerium in Bonn mit.
Dabei konzentrierte sich die Nachfragebelebung ausschließMch auf die neuen Länder, wo das Statistische Bundesamt ein
preis- und saisonbereinigtes Auftragsplus
von 9,5 Prozent verzeichnete.
Frankfurt/Main. (AP) Das Landgericht
Frankfurt hat das Verfahren gegen den
früheren Immobilienspekulanten Jürgen
Schneider wegen des Vorwurfs des Bankrotts eingestellt. Zur Begründung hieß es,
eine weitere Verhandlung sei von dem
Aufwand her im Verhältnis zu der zu erwartenden Strafe nicht zu rechtfertigen.
Schneider war bereits zu sechs Jahren \md
neim Monaten Haft verurteilt worden.
Frankfurt/Main, (dpa) Der DoUar-Mittelkurs wurde am Dienstag in Prankfurt
mit 1,6383 (Montag: 1,6374) DM festgestellt. Die amerikanische Währung glich
ihre Anfangsverluste rasch aus. Am
Nachmittag verteuerte sich der Dollar auf
1,6420 DM. Die Unze Gold kostete am
Vormittag in London 296,35 (298,75) Dollar imd der Küobanren in Frankfurt 15 670
(15 850) DM.
Arbeltsmarkt: Präsident Jagoda steht für eine zweite Amtszeit zur Verfügung
Von Matthias Röder
Nürnberg, (dpa) Auch für Bernhard Jagoda war es nach fast zweijährigem Warten ein besonderer Tag. »Ich habe mir extra
einen neuen Anzug gäcauft. Auch der Präsident darf sich einmal freuen«, kommentierte der Chef der Bundesanstalt die Arbeitsmarktdaten für September. Erstmals
seit November 1996 wurden in Deutschland wieder weniger als vier Millionen
Arbeitslose registriert. Das Unterschreiten
der Schwelle wurde jedoch zehn Tage nach
der Bundestagswahl ohne größeres Bormer
Getöse vermerkt. Noch-Bundesarbeitsminister Norbert Blüm (CDU) notierte eine
»wichtige Zwischenetappe«, der scheidende Regierungssprecher Otto Hauser sah
»Erwartungen erfiUlt«.
Mit den vergleichsweise günstigen Daten
im Rücken machte dafür Jagoda klar, daß
er als Unionspolitiker trotz des Bonner
Machtwechsels nicht ans
Aufgeben
denkt. »Ich stehe für eine zweite Amtszeit
zur Verfügung«, unterstrich der 58jährige.
Er habe sein Amt immer überparteilich
gesehen. »Und so bleibt es auch, solange
ich auf diesem Stuhl sitze«, betonte der
CDU-Sozialexperte. Jagoda ist der erste
' '" •
5.10.
STUTTGART
Kassamarkt
WürttCattun
Württ,AG
WürtlHypo
Württ.Ub,B
Wilrtt.Leb.CD
Wu.u. Bad, Vers.
ZEAG
ZWL
111,00 G
108,00 G
270,00 G
266,00 G
960,00 G 970,00 G
446,00 b
435,00 b
400,00 G 401,00 b
22,00 b
21,60 b
60,00 b
60,00 b
51,00 b
49,40 b
32,20 G
32,40 G
2650,00 b 2650.00 b
3265,00 b 3270,00 b
118,50 b
114,50 b
81.80 b
79,00 B
44,00 b
44,00 b
35,15 b
34,(10 G
123,15 b
123,00 b
86,30 b
85,00 b
349,70 b
350,003
60,50 b
58,58 b
45,20 b
44,50 G
43,00 G
43.90 b
65,00 G
67.00 b
170.00 BT 175,00 BT
55,003
55,00 B
161,00 G
165,00 b
145.00 G
148,10
G
96,80 b
96,00 b
105,00 G
107,00 b
111,50 G
114,500
47,50 b
47,30 b
27,50 G
27,00 b
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560,00 G
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270,000
990,00 B
153,00 G
43,00 B
295,00 G
604,00 b
680,00 b
22,75 b
206,00b
22,00 b
540,00 G
688,00 bB
850.00 G
46,00 b
383,00 G
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57,50 G
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470,00 b
470,00 b
46,00 b
51,00 G
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phase bei der Beurteüung der Lage auf
dem Arbeitsmarkt zum Teü deutMch skeptischer blieb als etwa sein Duzfreund
Blüm.
Zumindest bis ins Jahr 2001 erlebt die
Republik nun die Neuauflage einer einstmals pikanten politischen Situation. Die
gesamten 13 Jahre SPD-Regierung wurden
von 1969 bis 1982 vom Unionspolitiker
Josef Stingl kritisch begleitet. Der damalige Präsident der Bundesanstalt erwarb
sich wegen seiner Arbeitsmarkt-Kommentare mit pessünistischen Untertönen den
Spitznamen »Bundesunke«. In diese Fußstapfen wül der stets höfliche und zuvorkommende Jagoda offenbar nicht treten.
Vielmehr versicherte er auch der neuen
Bundesregierung seine Loyalität. Falls
Bonn einen Neuen schicken soUte, ist der
begeisterte Kartenspieler auch darauf eingerichtet: »Ich habe keinen Leim an der
Hose.«
-PRIVATESL
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Ihr Vermögen verdient etwas Besonderes.
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WMFSt.
der bisher fünf Präsidenten der Bundesanstalt, der nur für eine FWst von acht Jaliren
von der Bundesregienmg vorgeschlagen
und vom Bundespräsidenten ernannt
wurde. Im Februar 2001 läuft seine erste
Amtszeit ab, dann wül er noch bis 2005
weitermachen.
Die Aussichten Jagodas, nicht vorzeitig
die »Hauptstelle« in Nürnberg verlassen zu
müssen, sind schwierig zu beurteilen. Ohne
jeden Zweifel hat sich der Oberschlesier
auch in den Reihen des politischen Gegners
nach Einschätzung von Beobachtern Respekt xmd SympaÜüen verschafft. »Er hat
sehr, sehr gute Arbeit geleistet«, virteüt ein
Sprecher des Deutschen Gewerkschaftsbimdes (DGB). Andererseits sei es noch viel
zu früh, den \vlchtigen Posten des Chefs
über rund 90 000 Bedienstete der Arbeitsämter bereits jetzt zuzuteilen, heißt es in
SPD-Kreisen. Atiffällig war jeilenfalls, daß
Jagoda auch in der heißen Wahlkampf-
302,00 b
300.00 B
64,70 b
65.10 b
1170,00 G 1150,00B*
241,00 b
230,00 b
16,00 G
16,50 B
110,50 b
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115,00 BT
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30,00 BT 30,00 BT
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344,00 b
337,00 b
700,00 b
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990,00 b
990,00b
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220,00 G
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40,00 G
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29,50b
70,00 BT 74,00 BT
690,00 G
690,00 G
176,00 rB 180,00 BT
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260,00 G
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32,00 G
32,00 G
710,00 B
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95,75 b
48,60 G
59,80 b
59,10 b
26,00 b
1070,00 b
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62.50b
97,50 b
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64,00 b
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252,00 b
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65,00 b
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90,00 b
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61,00 bG
234,00 b
650,00 b
330,00 b
112,50 bG
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254,00 b
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55,00 bG
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271,50 b
273,00 bB
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23,40 b
72,00 B
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139,50 b
89,00 bB
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Berlin
Niedersachsen
Thüringen
Bremen
Schleswig-Holstöin
Sachsen
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Sachsen-Anhalt
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42,93
86,22
24.62
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102,8!
dpa
Quelle: Deutsches Patentamt
1
1
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Bei der lnnovationsi<raft gibt es in Deutschland ein deutlid-ies Gefälle vom Südwesten zum
Nordosten.
Clinton fordert Weltwirtschaft mit menschlichem Antlitz
W a s h i n g t o n , (dpa) US-Präsident BUl
Clinton hat dazu aufgerufen, die g^enwärtigen Enanzkrisen als Chance für die
Säjaffung
einer Weltwirtschaft
mit
menschlidiem Antlitz zu nutzen.
Aue Länder müßten an der Entwicklung
einer Finanzarchitektur für das ?1. Jahrhundert mitvrärken, die zu Wachstum,
Demokratie und sozialer Sicherheit für die
ganze Menschheit führe, sagte Clinton am
Dienstag zur Eröffnung der Jalirestagung
des Internationalen Wäiirungsfonds (IWF;
imd der Weltbank in Washin^on.
Die beiden Institutionen hätten eine
SchlüsselroUe bei der Verbesserung der
Lebenssituation für Milliarden Menschen
ia den vergangenen 50 Jahre gespielt. Nun
müßten sie so reformiert wenien, daß sie
die gleiche RoUe auch in den nächsten 50
Jahren spielen können. Er appellierte vor
den Finanzministem und Notenbankchefs
aus 182 Ländern an den US-amerikanischen Kongreß, endlich die Zahlungen zur
besseren Ausstattung des IWF freizugeben.
»Man darf der Feuerwehr nicht das Wasser
absteUen. wenn es brennt«, sagte der Präsident.
Clinton rief dazu auf, jene Länder vor
einem Übergreifen der Krise zu schützen,
die eine solide Politik betrieben. Er bat die
Versammlung um Unterstützung seines
Vorschlag, dem IWF eine neue Kreditlinie
ziu: VeiSigung zu stellen, via solchen
Ländern frühzeitig helfen zu können. Dies
sei insbesondere mit Blick auf die gegenwärtigen Gefahren für Lafeinamerika
wichtig.
Argentiniens Präsident Carlos Menem
nannte es eine der größten Herausforderungen am Ende des Jahrhunderts, die
Wirtschaftslcrisen zu bewältigen, ohne die
menschlichen und sozialen Aspekte zu
vergessen.
Kurserholunq
am Aktienmarkt
Wirtschaftskraft
Rußlands nimmt ab
Prankfurt/Main, (dpa) Die Kurse deutscher Aktien sind am Dienstag kräftig gestiegen. Nach einem verpatzten Start
schloß der Deutsche Aktien-Index im
Frankfurter Parketthandel mit 4156,64
Zählern. Das waren 122,41 Punkte oder
3,03 Prozent mehr als am Vortag. Trotz der
Warnung, der Gewinn der Deutschen Bank
sei im 3. Quartal niedriger ausgefallen als
ursprünglich gedacht, gehörten Bankaktien zu den Stützen des Marktes, AUe
schlössen höher als am Montag.
Am Eenteimiarkt verteuerten sich die
meisten öffentlichen Anleihen bis 40 Pfennig. Die Umlaufrendite sank auf 3,78 (3,79)
Prozent. Der Eex stieg auf 117,88 (117,80)
Punkte.
Moskau. (AP) Die Gesamtleistung der
russischen Volkswirtschaft wird in diesem
Jahr um mehr als fünf Prozent zurückge^
hen. Um diese Entwicklung zu korrigieren,
sei die Hufe der Weltfinanzinstitute von
entscheidender Bedeutung, sagte der steUvertretende Wirtschaftsminister Nikolai
Schamrajew mit Bück auf die Jahrestagung des Internationalen Wäiirungsfonds.
Einen Tag vor den Massendemonstrationen
der russischen Gewerkschaften und
Kommunisten warnte die Regierung vor
Aufrufen zum bewaffneten Aufstand. Nach
den neuen Schätzungen des Moskauer
Wirtschaftsministeriums wird das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um fünf
bis 5,5 Prozent sinken.
5.10.
82,50 b
79,20 b
102,50 b
103,50 b
INDICES
f)»Y
p ^
Baden-Württemberg
Bayern
Hessen
Nordrhein-Westfalen
Hamburg
Rtieinland-Pfalz
5.10,
21,00 b
58,50 b
32,0076,90 b
78,20 b
101,50 b
99,30 b
-
Wo die Tüftler wohnen
Patentanmeldungen im Jahr 1997 je 100 000 Einwohner
Feuerwehr IWF fehlt Wasser
Zur Feier des Tages ein neuer Anzug
Aktieit
27
Mittwoch, 7. Oktober 1998
196,11
Dita-FondsNr.l
117,21
Difa-Gnmd
DIT-Euiozins
87,63
DIT-FondsFrankr,
120,16
Dtr-FondsGioßbnt
122,08
DIT-Fondslbena.
138,99
Dtr-Fonds Italien
88,92
202,77
DIT-Fo.nds Schweiz
DIT-Pazifikt.
52,85
DIT-Rohstoff
60,97
86,41
DIT-SpezialJGS
DTT-Technologiefd.
170,58
DIT-WachstumstondJGS13!,42
DtT-FDSWand.uOpt
55,58
DtRenlenfonds
96,61
DtRententondsK
84,41
DtVermögen$b,F,A
57,91
DtVennOgensb,F,R
33,98
DtVciraojensb,F,I
73,66
DVG-Fds,Sel.-Rent
96,75
DVG-FdshtSel.R
72,95
DVG-Fds.Sel,-biw.^
279,24
DWSAkkürcntal999
99,69
DWS-Energic-Fonds
144,37
DWS-Euro\'esU
148,38
156.46
DWS-Iberia-Fonds
205,99
WS-Pro\'est3
DWS-Rohstotf-Fcnds
68,2r
128,84
DWS-Technologiet,
Fondak
109,85
Fondurent
73,89
62,37
Fondiro
Fondffopa
132,80
S9.55
Fondis
139.84
Fondra
Geiling Rendite
45,82
Gtundoesitz-lnvest
84,45
Gnmdwcrt-Fonds
152,01
Hsna International
37,09
Hansa Kenia
47,88
Hau^Invest
75,87
HMT-Froin\"esl
162,36
HMT-Prorent
99.73
in.FontlsNr.l
133.40
lII.FonasNr.2
86,00
131.94
tadusma
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77.99
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225.31
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33,84
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120,90
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74.67
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66,08
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82,03
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136,59
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94,29
Oppenheim Pnv,it
106.28
Oppenh Spez-Werte
85.83
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101,69
CS Renten 1
89,01
117,21
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SMH-!ntem.Fds.
108,04
105,13
87,69
SMH-Eente.ntonds
51,23
51,20
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Tbesauient
121.75
123,61
121.18
Thesaurus
562,86
563,44
139,34
Tiansatlanta
56.30
55,35
90,79
52.71
Umtods
52,6»
204,24
112,31
Umglobal
111,02
52,05
Unikapilal
159,79
61,85
159,88
89,44
Unirak
89,10
85.98
Jnirenta-Fonds
39.01
38,58
176,67
125,59
Unizins
130,99
125,46
77,57
Victoria-Renl-ADIG
77,59
§5,80
103,91
Zürich Inv-est Aktien
103.80
96,60
63,63
Zünchlcvssl
Renten
68.65
84,40
58.40
34,04
Ausländische
74,83
Invcstnientnotieningcn
96,72
72,60
79.10
Adilu.N
79.10
278,76
115.15
Dekalu.M-Bond
115.02
99,72
1459,10
Dekalu-M-CashDMA 1459.37
145,66
DlT-Lu-xEondspezialA 71.41
71.65
149.29
DoUaiTcnla
77,05
76,90
156,68
Eifforenta
101.64
207,85
83,19
Fondilu.'c
88.19
69,59
99,26
[nterbond
99.47
134,54
29,53
*''^ '^
interspar
109,46
81,97
82,08
Luxinv .Globalrent A
73,88
58,84
58,92
Luxinv.Globidientfi
63.76
165.64
165.73
te-Selecl
132,72
18.05
17.67
PioaeetUSBl
90.45 " ' TcraplctonGrthFd.
16.76
16,58
139.33
03,29
jnlcolnv.Fd,
6346
45,81
81,69
JniEuKpaRcnta
81.^6
84.45
138,25
138,39
.Vüstenrot Globalr^
152.01
109 66
109,46
Wüstenröt Euro.
37,07
47,92
75,87
162,01
99,92 '
133.40
86.00
132,48
Deä«en
Sotten
78,15
Geld
Brief Ankauf Vcriaiul
228,63
1.6123
1,58
1$
1,6343
1.69
33,51
U
2,7501 2J641 2.66
2,86
122,82
lir,£
2,4916 2.5056 2,405
2.605
74.58
lkan$
1.0507 1.0537 0.995
1,115
66,20
lOOhoGu 88,5920 88.8120 86,50
91,00
148,14
WOsits
121,5100 121,7100 119.15 124,15
82,02
lOObtrs
4 . s ; 2 4,8572 4.65
5.04
76,88
mibs
29,7650 29,8850 28,60
51,00
104,37
ICOdkr
26.2420 26,3620 25,10
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134,35
lOOnkr
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2U5
87.40
lOOskr
20,4100 20.5305 19.00
21.45
-93,90
lOMUte
1.0074 1,0154 0.955
1,075
106.25
100 OS
14,1930 14.2330 13,93
14,51
85.83
100 Pes.
1.1725 1.1505 1,11
1.24
150.15
lOSE,*
0.9122 09782 092
1.05
354,33
lOOYcn
1.2339 1,2569 1,17
1,27
39.57
lOOFiimm. 32.7700 32,9300 31.25
33,90
61,65
U u s l r S W9
1,03
0.9B
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1C6.03
MODrichm 0.5733 0,5743 0.495
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-
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EdeliüetaUe/Munzen
Ankauf
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1000g 15300,00
100g 1537.00
100g 1776.00
Platmbairen
GoIdAmer.Eagle loz 481,00
GoldMapleLea!
loz 481.00
GoldNugget
loz 481.00
Bntanma
loz 481,00
Philharm
loz 481,00
Kraegerrand
loz 478,00
Tscher^vxBicz lORubel 105,fti
20 Goldmark
107,00
Silber Amer Eagle loz
5.00
SüberMapleLeaf
5.00
Goldnotiz Ftenktittt 1-kg-Barren
12,5-kg-BarKn,iela
Goldnotiz London
Unzeft
Bairensilber
Barrengold
Vertauf
304,00
16100,00
1622,00
1886.00
521,00
521.00
521,00
521,00
521,00
518,00
131.00
133.00
15,00
15,00
15670,00
15620,00
294.65
Sundesiia^erl
Diskont 2,50 S
Lombaid4,50%
Bmidesschalzbncfe:
T^-pA: Laufzeit 6 Jahre,
Typ B: Laufzeit 7 Jahre.
-FinanziciTOCSSchitzc;
lüufTeiilJäbr,
Lautzeit 2 Jahre.
T!endi(eTI,!0%
Rendite 5.50*0
Bundesobhj3tiCinen.Slll
Ml,62b WieOb
Rend!te3,74'.
Rendite 3,96'.
8,75*.Bündcsanleihe90/öO
108,38b i08,38G
8.75 % Bandesarieike 90/00 FDE 109.18 b 109,17 b
WTS'iBuniJcsaWewSO.WI n n ; j S b n i l . J S b
6.75SBundesanlcihe93,'03
115,31b 113,30b
6,25 %5undesanl?ihe 94/24
122.35b 122.10b
8".Bahn3nIcihe?l'02
115.03b 115.06b
8.25M'«tanlcihe92i02
116.16b n6.20b
|(|-l«ig^l-Nöfierurigeh
FranWurt: 6, Oktober (ETR). Blei m Kabebi
98,25-99,25: Kupfer (DEL-NoUz) 263.92-275,41;
Kupfer (mk-Nöüz; 50i!,2ö -; Mesan« X!S 58 Nr, 1
253,00-259.00; MS58Kr.228!.00-285.ÖO; MS 63
269.00-272,00,(jcweils in DMie 100 kg) Zum
(99,9%)5205.00-52W,OOAlumijuüm(99,T'i)
1290,00-1291,00(iewcilsm$ielOOOlil
Erlauteningon;
bsbcz,ihll,B«Bnef,xDscxDi\,ide.ide.xBcx
Bezugrecht Sp=Split G « Geld T=Ta.\kuR,
TAsTeilamfuhnmg.bBifcfaahltvndBnet.
bGsbezahltundGel4*= Mcme Betrage, mdil
gehandelt
Alle Börsenkurse UfidKolicningcn ohne Gewahr
WJBTSG3EiAFriJND SOZIALPOUTIK,
Mittwoch, 7. Oktober 1998
Grüner: Bahn-Chef
Ludewig unhaltbar
bei Kernenergie hart
RWE
Energieriese will Gewinn Im laufenden Geschäftsjahr um zehn Prozent steigern
''', Bonn. (AP) Der Grünen-Abgeordnete
Essen. (AP) Deutschlands größter Stromversoigcr, der Essener Enei^gje- und Maschi" Alber( Scäunidt hat Bahnchef Johannes
Ludewig als nicht tragbar für die künftige nenbaukonzem RWE AG, lehnt auch nach dem rot-giünen Sieg bei der Bundestagswahl
' Bundesregierung bezeichnet. Der frühere einen rawhcn Aussog aus der Kemeneigie ab. Der Vorstandsvoisitzeifde Dietmar Kuhnt
Staal^elSetär im Wiitschaftsministerium sprach sich am Dienstag bei der Vorstellung der Untemehmensbilanz 1997/98 in Essen
habe-keine eigenständige Unternehmens;: ' auch g^en die Einführung von neuen Energiesteuem aus. Für Ideologien sei in der Wirt*
Politik gemadit, sondern Vorgaben' aus Schaftspolitik angesichts des scharfen internationalen Wettbewerbs kein Platz. Zusätdiche
Bonn ertüllti sagte der Baluiexperte der Wettbevi-erbsverzcirüngen könne sichxler Standort Deutsdüand nicht leisten, sagte Kuhnt
-Nachrichtenagentur AP. S^D-Buhdesgeschäftsführer Franz Müntefering betonte
Ausdrücklich bekräftigte der Manager gen, sag[te Kuhnt Der RWE-Anteil sm
dagegen,, für seine Partei seien Spifeenpo-' auch das Pesthalten des Eneigiekonzems Korvzemjahresüberschuß soll sogar um
sitionen in, bundeseigenen Uhtemehmen am umstrittenen Braunkohletagebau Gar- zehn Prozent auf fast 1,6 MilHarden Mark
keine parteipolitische Spiehnasse. Perso- zwdler H. Kuhnt sagte, er rechne trotz der wachsen.
nalentscheidungen treffe der Aufeichtsrat Auseinandersetzungen in der rot-grünen
Im abgelauüenen Geschäftsjahr hatten
Die Deutsche Bahn AG setzte den anhal- Koalition in Düsseldorf schon bald mit der vor allem die Geschäftsbereidie Energie,
tenden Spekulationen um einen Rücktritt Erteilung der wassemechtiichen Erlaubnis Bergbau und Rohstoffe, Mineralöl und
Ludewigs ein erneutes Dementi entgegea fürGarzwdlerlL
Chemie sowie der Masdiinen-, AnlagenSchmidt warf dem Bahn-VorstandsvorsitIm laufenden Geschäftsjahr 1998/99 will und Gerätebau die Kassen klingeln lassen.
zenden vor, die Finanzmisere der Bahn der Konzern seinen Umsatz von zuletzt Dagegen bffiifferte Kuhnt die Verluste im
verschleiert zu habea Die Geschäftsberei- 72,7 Milliarden Mark um drei bis vier Vxo- Entsorgung5ber«ich auf 460 Millionen
che Femverkehr imd Netz »stehen eigent- zent steigern. Hierzu werde auch die erst- Mark und im Telekommunikationsbereich
litih am Abgrund«, Ludewig. hätte die malige Einbeziehung der Umsätze der trotz Einnahmen aus dem Verkauf der
US-Steinkohlebeteiligung Consol beitra- Tochter Talkline auf 324 Milhonen Mark.
. AlaiTOglocken läuten müssen.
»Talsohle erreicht«
Fleischverzehr in Deutschland steigt offenbar wieder
Franltfur£/Main. (A^ Erstmals seit
neun Jahren zächnet sich eine Trendwende
beim Fleischverzebr in Deutschland ab: Der
Deutsche Fleischverband rechnet für 1998
damit, daß die Deutschen pro Kopf rund ein
Kilogramm mäa Fleisch essen werden als
"imVoijtübr.
Wie der Verband am Dienstag in Frankfurt am Main berichtete, war der Fleischverbrauch seit 1988 gesunken. Nun gellt
Verbandspräsident, Albert Pröller davon
aus, daß »die Talsohle erreicht wurde. So
sieht es zumindest in diesem Jahr aus«.'
Neuer
Hauptaktionär
Mannheim, (dpa) Der britische Glynwed-Konzem •wdU über seine deutsche.
Tochter Glyntec GmbH (Frankfuri/Main)
die Aktienmehrheit ari der Mannheimer
Friatec AG übernehmen. Der Übernahme
inuß die Hauptversammlung von Glyriwed
noch zustimmen, berichete Friatec ^ arn
Dienstag in Mannheim. Ein Termin dafür
sei noch nicht bekaimt
'
Die Glynwed International plc mit Sitz
in Bkmingham verfügt in Deutschland
über mehrere Standorte und erzielte im
veregangenen Jahr mit Rohrsystemen aus
Metall und,Kunststoff, Bauprodukten und
gewerblichen Küchenaustettungen 3,5
Milliarden DM Umsatz. Die im Bleich von
Kimststoffprodukten für den Bau, im Ma, schinenbau sowie in der HersteEung technischer und medizinischer Keramit tätigeFriatec kam 1997 auf 648 Millionen'DM
Umsatz. Wie Friatec-AUeinvorstand
Friedrich Reuter betonte, sei Glynwed als
neuer Mehrheitsaktionär sein Wunschpartner.
Durchschnittlich verzehrte jeder Deutsche nach Berechnungen des Verbandes
1997 etwa 60 Kilogramm Fleisch. Im europäischen Vergleidi nimmt Deutsdiland
damit nur den neimten Rang ein. Spitzenreiter sind die Spanier mit 75 Kilogramm
pro Kopf und Jahr, gefolgt von Fia^creich
mit 71,5 Kilogramm und Dänemark mit
69,7 Kilogramm.
Die Betriebsergebhisse der rund 21 500
-Meischer-Fadigeschäfte in Deutschland
waren 1997 laut Pröller die schlechtesten
seit vielen Jahren. Dazu habe vor allem
auch die Schweinepest beigetragen.
Umsatzsteigerung
bei Weinig
Tauberbischofsheim, (dpa) Die Michael
Weinig AG (Tauberbischofsheim), einer der
großen Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen, hat im ersten Halbjahr 1998
den Umsatz in der Gruppe leicht gesteigert
imd das Gewinnniveau gehalten. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg der
Konzemzuihsatz um 13 Millionen DM auf
245 Millionen DM, teilte das Unternehmen
am Dienstag mit Der Vorsteuergewinn
bebrägt 18,3 Millionen DM (Vorjahr: 18
Millionen DM). Die Zahl der Mitarbeiter in
der Weinig-Gruppe betrug Mitte des Jahres 1906 im Vergleich zu 1 719 zum Vorjahreszeitpunlrt.
Reutlingen. (GEA) »Es war; ein eher
ruhiges Jahr«, sagte Vorstandsmitg^ed Harald Queisser von der Raiffeisenbank Sondelfingen e6 über 1997. Bei der Generalversammlung ging es neben der Voijahresbilanz auch um die Zukunft Es gibt Gespräche auf Vorstandsebene, nut zwei anderien Banken zu fusionieren.
Vorstandvorsitzender Manfred Sauer
zeigte sich zufrieden mit dem Geschäftsjahr 1997: »Wir haben unsere Stellung behauptet.« Die Bilanzsumme des vergangenen Jahres beträgt 80,7 (Vorjahr 80,3) Millionen Millionen Mark- Die Bank erwirtschaftete dabei einen Jahfesüberschuß von
160 000 (154 000) Mark. Das Ergebnis vor
Steuern ist freilich von 567 000 auf 481 000
geschrumpft. Die Raiffeisenbarik schüttet
an ihre Teilhaber wie im Vorjahr eine
Bruttodividende von 8,5 Prozent je Ge-
schäftsguthaben aus. Die 1 484 (plus elf)
Mitglieder am Jahresende erhalten somit
etwa 90 000 Mark des erzielten Gewinns,
etwa 70 000 Mark fließen in die Rücklagen
der Bank.
Sauer führt den verringerten Geldzufluß
bei der Bank auf geringere Einkommen
zurück. Die PoHtik habe die Wirtschaft in
einen Reformstau manövriert. Unter einer
SPD-geführten Regierung hofft Sauer auf
Besserung. GÄade eine Bank wie die
Sondelfinger Raiffeisenbank habe vor allem Augmente und Arbeiter als Kunden.
Durch eine Steuerreform verspricht sich
Sauer eine EnÜastimg dieser Einkommensschichten, was'sich -wiederum positiv
auf den Zufluß zur Bank auswirken werde.
Die Einlagen von Kunden sind in der
97er-Bilanz hiit 63,836 Millionen Mark
ausgewiesen, etwa 270 000 Mark weniger
als 1996. Das Kundenkreditvolumen sank
von 59,858 Millionen Mark auf 59,036 Millionen.
-Anzeige
Magura bringt neue Scheibenbremse auf den Markt.
Hannover/Bonn", (dpa) Das Düsseldorfer Telefonuntemehmen Otelo löst
seinen Funkrufanbieter Miniruf GmbH auf
imd stejit voraussichtlich auch den dazugehörigen Nachrichtenversand »Quix« ein.
Das teilte IVOniruf am Dienstag in Hannover
mit
Damit zeichnet sich ab, daß in Zukunft
nur noch die Bonner Telekom-Tochter
T-Mobil die Übermitüung von Kurznachrichten mit Hufe von Täefon und sogenarmten Pagem anbieten vrird. Vor einigen
Wochen meldete bereits die Deutsche
Eine Fusion mit den Raiffeisenbariken
Mittelstadt und -Rommelsbach-Sickenhausen ist erklärtes Ziel des Vorstandes.
Sauer sieht hier einen »Synergieeffekt,
nicht nur finaimeU, auch im Personalbereich.« Fusion um der Größe willen kommt
für ihn jedoch nicht in Frage. »Wir wollen
überschaubar bleiben. Unsere Kundschaft
bevorzugt eine übersichtliche Bankengröße.« Derzeit sind 13 Mitarbeiter in der
Hauptstdle und zivei Filialen für die Raiba
Sondelfingen tätig.
Auch Vorstanitanitglied Harald Queisser
will »nicht mit den großen Wölfen heulen.«
Dennoch sollen in den kommenden sechs
Wochen Gespräche geführt werden, »um
einen Rahmen abzustecken«. Warm die
Fusion dann kommt steht noch nicht fest.
Für drei weitere Jahre sind Heiner
Schenk und Ulrich Kehrer gewählt worden. Die Generalversammlung bestätigte
die Aufsichtsratmitgheder für eine zweite
Wahlperiode,
Bad Urach. (GEA) Im knallharten Wettbewerb ist Innovation das Trumpfas. Diese
Erfehrung hat die Magura Gustav Magenvnrth GmbH & Co. KG (Bad Urach) in jüngster
Zdt zwei Mal gemacht - sowohl im N^itiven als auch im Positiven. War 1997 der Umsatz
stark eingebrochen, wdl u. a. auch der japanische Wettbewerber Shinumo eine neue Variante eines technischen Bremssystons auf den Marict-gebracht hatte, gdit in diesem Jahr
Magura wieder in die Offensive. Für die Saison 1999 haben die Bad Uracher eine hydraulische Schdbenbremse mit dem Mari<enname »Louise« speziell für Moimtainbikefeihrer
entwickelt 25 QQO Stück werden bis Ende des Jahres au^ellefert, bis zu 100 000 köimten es
1999 seüi. Werner Auch, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens: »Es bleibt
spannend.«
',
^
Saab 9-3 2.2 T i D .
Der erste Saab, derDiesel tankt.
Zum ersten Mal in einem Saab: ein,
Turbodiesel mit Direkteinspritzung,
Modernste Diesel-Technologie.
85 KW (115 PS)..Überzeugend in
Leistung uiid Fahrkultur. Sparsam
in Verbrauch und Abgasen. Dafür
|ede Menge Fahrspafl. Jetzt probe-"
fahren.
Saab Zentrum Reutlingen
Sauer Autohandeis-GmbH
Daimlcrstr. 4, 72793 Pfallingen
Telefon 07121/994 2S-78
Ai'beitsjjlätze schaffen. Damit der positive
Trend nicht gebrochen werde, schlagen die
Arbeitgeber" Sir die kommende Lohnrunde
vor, die Löline um einen bestimmten Beti"ag X zu erhöhen. Frei, verhandelbar mit
den Besdiäftigten und vom Gewinn abhängig soll eine Größe y sein,
Das Unternehmen mit einem Pei-sonalkostenanteil am Umsatz, von 40 Prozent »zu hoch«, kommentieii Finanzchef Peter
Fatli - ist damit wieder auf Waclistumskui^. 66 Millionen Mark soUen Ende 1998
erwirtschaftet sein, nach 55 Mio. Mai'k im
1997.1996 wai-en über 71 Mio. Mai'k erzielt
worden. Noch wichtiga" Magura \yird,
nach'Valusten im Geschäftsjalu- 1997, in
diesem Jahr wieda* schwarze Zahleri
schreiben. Die Münz Magenwiräi Gruppe,
zu der auch das Unternehmen Bebix) in
Frickenhausen zählt, will mit 760 Beschäftigten einen Umsatz von 165 Mio. Mark
machen.
Gewinn
insgesamt
davon
RWE-Anteil
Beschäftigte p1^I|L5.
dp«,
l^-Ä^'
Funkruf GmbH mit ihrem »Telmi«-Dienst
Konkurs an. Nach Angaben eines Unternehmenssprechers prüft die T-Mobil derzeit ob sie den Kunden der vor dem Aus
stehenden Konkurrenten besondere Angebote für den Wechsel in einen ihrer
Dienste unterbreiten wird.
Mehrmonatige Verhandlungen mit interessierten Investoren seien am Wochenende endgültig gesdieitert, begründete ein
Miniruf-Spredier die Auflösimg des Unternehmens. Die Firma hatte nach eigenen
Angaben seit ihrer Gründung 1995 jährlich
zweistellige MiUionenverluste gemacht
Bus-Geschäft
im großen Stil
Stutt^rt/Portland. (dpa) Der Autokonzem Daimler-Benz steigt erstmals im großen Stil in das US-Busgeschäft ein. Dazu
werde die Daimler-Tochter Freightliner
(PorÜand/Oregon) den Hersteller von
Schulbusaufbauten Thomas Built Buses
(Hight Point/North Carolina) vollständig
übernehmen, teilte Daimler-Benz am
Dienstag in einer Pressenotiz mit. Die
Transaktion soll Mitte Oktober abgeschlossen sein. Ein Kaufpreis -wurde nicht
mitgeteilt. Das US-Unternehmen sei mit
einem Marktanteil von 33 Prozent einer der
führenden Busaufbautenhersteller in der
nordamerikanischen
Freihandelszone
Nafta. Thomas Built plane für das laufende
Jahr einen Absatz von rund 11 000 Stück
und einen Umäatz von 331 Millionen Dollar (etwa 545 MUlionen DM), hieß es.
Freightliner war bisher nur im geiingem
Umfang im Busgeschäft tätig. DaimlerBenz ist aber nach eigenen Angaben bereits
der Weltmarktführer für Busse über acht
Tormen Gesamtgewicht.
S-Klasse sehr gefragt
Von Franz Pfluger
Foto: am
konzemümsab
Insgesamt
Neuer Imageträger vorgestellt - Kein Ende des Autobooms
Von Franz Pfluger
HydraulischeScheibehbremsavon
Magura
Geschäftsergebnis des RWE-Konzerns
in Mrd. DM
1996/97
1997/98
Bei Pagern bald nur noch Telekom übrig
Generalversammlung bei der Raiffeisenbank Sondelfingen - Gespräche über Fusion
Von Andreas Werum
Rekordergebnis
im Jubiläumsjahr
»Quix« vor dem Aus
»Nicht mit den großen Wölfen heulen«
Wachstum durch Innovation
Der Fahrradbereich hat ursprünglich im
Unternehmen nur eine kleine Rolle ge-spiät- Ende der 80er Jahre entivickdte
,Magura' eine hydraulisch betätigte Felgenbremse, die am Markt außeronientlich
gut ankam. Heute ist der Fähnadber«ich
mit einem Anteil von rund 30 Prozent
stärkstes Standbein im Unternehmen. Die
hydraulische Scheibenbremse ist die konsequente Fortentwicklung der bisherigen
Modelltypen. Sie ist für anspruclisvoUe
Cross-Country-Biker und Trekkingbiker
gedacht Das System ist zmn Patent angemeldet Kostenpunkt 400 Mark im
Handel. Geschäftsführer Rolf Nien Bei
Regen, verschmutzen Reifen und verzogenen Felgen hat die hydraulische Scheibenbremse deutlich idsiar Bremskraft.
Komfort und Sicherheit sind besser ausgeprägt '
Innovationen schlagen nahezu immit-telbar auf die Beschäftigung durch, erläutern Werner Auch und " der Haüptgeschäftsführer des MetaDarheitgeberverbandes SüdwestmetaU, Dr. Arnulf Jagenlauf. Waren Ende des Jahres 1996 noch 342
Mitarbeiter' im Unternehmen tätig, waren
es zu Beginn dieses Jahres 324. Neue Produkte, nicht nur im Fahm«dbereich, erfolgreich . abgeschlossene Reistrukturierungsmaßnahmen und eine generelle konjunkturelle Belebung sorgen jetzt wieder
für mehr Beschäftigung. Ende des Jahres
sollen zirka 345 festangestellte Beschäftige
im Unternehmen arbeiten.
In den vergangenen Monaten wurden 12
Personen mit bisher befristeten Arbeitsverträgen in eine feste Anstellung gebracht.
Werner Auch: »Diese Flexibilisierung ist
für uns außerordentlich wichtig. Wir können schnell auf die jeweilige Entwicklung
der Auftragsla^e reagieren.« Geringe
Lolinstückkosten haben nach Auffassung
von Jagenlauf die positive Entwicklung in
der Metallbranche unterstützt Die Metallarbejtgeber im Verbandsgebiet Südwest
wollen in diesem Jalir nmd 3 000 neue
Im Entsorgungsbereich sei damit jetzt
ausreichend Vorsorge für die vollständige
Sanienmg getroffen. In den nächsten zwei
Jahren erwarte der Konzern hier deutlich
schwarze Zahlen, sagte Kuhnt
Im Telekommimikationsbereich wird das
Loch allerdings wohl noch größer. Im laufenden Jahr sollen die Anlaufverluste nach
den Worten des Managers sogar 500 Millionen. Mark erreichen. Doch wenigstens
mache die gemeinsam mit der Veba betriebene Telekommunikationstochter Otelo
nach dem mißlungenen Start im Festnetzbereich inzwischen Boden gut
Die Zahl der Mitarbeiter des Essener
Mschkonzems stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr um fast sieben Prozent auf gut
145 000. Doch beruht der Anstieg in erster
Linie auf der Erstkonsohdierung der ungarischen Energiebeteiligungen imd weiterer Gesellschaften des Entsorgungsbereichs.
ReutKuger General-Anzeiger
Salach/Reutlingen. (GM) Etwas
gefiebert hatten sie schon zur ftäsentation
der neuen S-Klasse. Daimler-Benz Vorstandsmitglied Jürgen Hubbert, zuständig
für das Pkw-Geschäft, und Vorstandsmit^ e d Dieter Zetsche, zuständig für Vertrieb,
können nach der bisherigen Resonanz und
nach dem, was sie vor Wlrtschaftsjoumalisten vorgetragen haben, jedoch Gelassenheit, weim nicht Zuversicht ausstrahlen.
Der Ordereingang sei hervorragend, hieß es.
80 000 Wagen vom wchtigsten 3 ^ im
kompletten Pkw-Ptogramm sollen jährlicli
helgestellt werden. Wie immer man eine
Luxuslimousine definiert, Daimler möchte
in diesem S<^;ment seinen Weltmarktanteil
von derzeit 42 auf 50 Prozent ausbauen.
432 000 Wagen wurden vom Vorgängermödell insgesamt hergestellt. VerständMcherweise vHU Daimler diese Zahl mit
dem neuen Umsatz- und Ergebnisti-ägei"
überbieten, 360 Fahrzeuge sollen pro ^ g
gebaut werden,- so steht es in der Planvorgabe, Die Krise am Aktienmarkt und die
Kiisen in Asien haben für Jürgen Hubbert
und Dieter Zetsche mehr eine psycholo^sche Bedeutung, Natürlich könnten geplante Käufe zuriickgestellt werden. In
Japan \vurden zuletzt auch weniger Fahrzeuge verkauft - ini Hinbück auf Wettbewa-ber aber Mai'ktanteile hinzugewonnen.
Nicht beslätjgen konnte der Vertiiebs chef eine Nacfiicht vom Dienstag, nach
der das Militärregime in Nordkoi-ea 200
Luxuslimousinen im Wert von über 30
Millionen Mark geordert haben soll. Der
Dachverband Kritische Aktionäre hatte
gestern den deutschen Autobauer scharf
gerügt. Er forderte einen Lieferstopp in das
asiatische Land, weil dort seit Jahren eine
extreme Hungersnot herrsche,
Hauptabsatzmärkte für den neuen Imageträger werden mit einem Anteil von 30
Prozent die USA, Deutschland mit i-und 25
Prozent, das westeuropäische Ausland mit
15 Prozent und Japan mit zehn Prozent
sein, so Dieta- Zetsche, Die Luxuslimousine wird in Deutschland am 24. Oktober"
in den Markt eingefühlt Unsinnige Lieferzeiten soll es nicht geben. Auf der anderen Seite hält Zetsche eine Warte&ist von
bis zu 12 Monaten schon für mögUch, ließ
aber eine Flexibilität bei Daimler dm-chbUcken.
Insgesamt läuft das Pkw-Geschäft auf
Hochtouren, Bis Ende September hat der
Konzern seinen Absatz um 28 Rozent auf
über 652 000 Einheiten (Voijahreszeitiaum
511 900) gesteigert, Jtirgen Hubbei-t geht'
davon aus, daß im laufenden Jalu- ein
Fahrzeugabsatz von 850 000 möglich sein
wird. Auf Fragen, ob sich denn nicht ein
Ende des Autobooms abzeiclme, meinten
die beiden Vorstände: »Es gibt derzeit
keinen Hinweis für eine solche Entwicklung,« Wenn sie denn einen Tages einti-eten
werde, sei Dahnlei* auch dafiir gerüstet.
Hohe Fixkosten und zu hohe Kapazitäten
düi-ften dann nicht das Pi-oblem sein.
Ulmer Schlachtvichmarkt
Uhn. Osw) Schweine; Auftrieb: 1134;
Prtjise: E) MFA 59,7%, 183-280, MFA
61,9% 206-280, MFA 57,8% 183-248, U)
MFA 52,8% 155-189, R) MFA 48,2%
117-145, 0) n. n.; E-P 58,7%, Ml) 120-120,
M2) n. n. Duixilisclmittspreise: E-P) 212,8
Ml) 120,0, M2) n. n. SpitzenpreLs: 314 (1);
Übemoti.z: 36; Marktveriauf: sclileppend.
Großvieh: Bullen: A) 309-314, B) 200-276;
Auftrieb: 14. Kühe: A) 219-240, B) 185-200,
C) 152-174, D) 104-135; Auftrieb: 50. Färsen: A) 286-308, B) 203-233, C) n. n.; Auftrieb: 21. Gwßvieiiauftiieb: 85. Kälbisr: A)
520-550, B) n, n. Auftiieb; 5. Spitzenprase;
Bullen: A) 319 (1), Kühe: A) 258 (1) Ubernotiz: 3; Fäi-ssn: A) 310; (2) Übemotiz: 2;
Kälba-: A) n, n. Duix:hsclinittspreise: Bullen A) 311,0; Kühe: B) 191,8; Fäi'sen: A)
297,3; Kälber: A) 536,8, Marktverlauf:
Kühe und Kälber langsam, Bullen und
Färsen mittpl
(Ohne Gewälü-) 00 000 Wagen der neuen S-Klasss sollen pro Jahr hergestellt werden.
Foto: mc
KULTUB
Reutllnger General-Anzeiger
Mittwoch, 7, Oktober 1998
29
So frisch wie eh und je
Wiederaufnahme von Neumeiers »Kameliendame« in Stuttgart
Regine Autenrieth inmitten einiger ihrer Kleinplastiken. Die Aussteilung im Domino-Haus Reutlingen (Am Echazufer 24) geht bis 24. OIrtober. Sie
GEA-Foto: Pacher
ist montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr geöffnet sowie samstags und sonntags nach Vereinbarung mit der Künstlerin.
Erinnerungen der Zeit und des Lebens
»Lebendige Erde«: Skulpturen imd Reliefs von Regine Autenrieth im Domino-Haus in Reutlingen
Für Kegine Autenrieth ist es ein kleines
Jubiläum: Vor zehn Jahren hatte sie oben
auf der Alb in Gundelfingen ihre erste Einzelausstellung. Jetzt hat die Trailfingerin
dem Domino-Haus unten in Reutlingen mit
ihren Werken aus Ton eine ganz eigene,
ernste imd ehrfurchtsvolle Würde gegeben.
»Lebendige Erde« nennt sie ihre Sdiöpfungen. Skulpturen und Reliefe von fast magischer Ausstrahlimg, die man wie eine Geschichte der Erde lesen kann. Wie heilige
archaische Runen, die vom Urprung, vom
Mythos der Schöpfung imd des Lebens und
von der Fruchtbarkeit der Erde künden, die
alles gebiert.
Alles kommt aus der Erde, hatte Thea
Lahn bei der Eröffnimg gesagt. Bei Regine
Autenrieth muß dies ganz unmittelbar vei>
standen werden. Sie bildet aus Ton, jenem
Material, an dessen Gestaltwerdung alle
vier Elemente beteiligt sind: Erde, Wasser,
Luft und Feuer. Aber nicht nur das Material hat bei ihr etwas Symbolhaftes, uralt
Gültiges, sondern zu dieser erdhaften Nähe
kommt noch die Achtung vor der Natur und
ein schwesterliches Wissen um ihre Lebenskraft hinzu. Diese Naturliebe hat bei Regine Autenrieth nichts Jubelndes imd
Schwärmendes — sie ist bei ihrmit Einkehr
und Stille, mit dem Eintauchen ins Geheimnis und mit Demut verbunden. Vidleicht
hat sie dieses Versenken und Einswerden
und dieses ahnende Schauen bei ihrem Aufenthalt bei den Maori auf Neuseeland gelernt; aus ihren Werken jedenfalls weht den
Betrachter eine solche naturreligiöse Gesinnung an.
Regine Autenrieth kann verdichten. Sie
ist eine Meisterin jener Form, die Bedeutung erschließt. Auf direktem und nicht intellektuell gewundenem Weg. Sie verbindet
Klarheit und Tiefe. Sie spielt und
schmückt, hat Phantasie und gräbt wie eine
Archäologin in den Schichten der Zeit und
des Lebens — und lernt dabei das Staunen,
das, wie die Alten sagten, am Anfang aller
Weisheit steht.
Ihre Reliefs an der Westwand bezeichnet
sie selbst als »Spuren, Verewigungen, Eindrücke«. Sie köimten aus Ausgrabungen
stammen. Erinnern an Fossilien. Knochenfunde, fein gegliedert, schuppig zum Teil,
wundersame Torsi eines frühen Lebens und
mehr als erfundene Paläontologie: Ikonen
des Anfangs mit einer Aura des Ewigen. In
der Gruppe, die sie »Akt I-VI« bezeichnet,
begegnet man dem allmählichen Gestaltwäden einer Frau. Wie aus einem feinen
Kokon entpuppt sich die sanft geschwungene, angedeutete Figur — fast pflanzenhaft
zart.
Die scheibenförmigen Reliefs künden
mehr von der heiteren Seite Regine Autenrieths. Hier erzählt sie kleine Geschichten
Magisches Didgeridoo
Australische Klangwelten in der Gönninger Kirche
»Das ist mein erstes Konzert undeine
tolle Möglichkeit zu wachsen«, erzählt
Arthur »Papadidgdoo« Petzold in der
Pause in der Gönninger Peter- imd PaulKirche. An den Wänden des Altarraums
lehnen mehrere Didgeridoos; die meisten
sind braun, eines ist schwarz. Wie später
zu hören, hat jedes einen eigenen Ton.
Das Didgeridoo ist ein von Termiten ausgehöhlter Eukalyptus-Baum oder -Ast.
Es stammt aus Australien. »Papadidgdoo«, dessen Sohn seinen KünsÜej>
namen erfand, spielt seit drei Jahren
Didgeridoos: »Diese Musik ist für mich
wie Träume atmen, ein Erfühlen und Ertasten, was sich in der zauberhaften
black box finden und hervorlocken
läßt.« Diese Einstellung merkt man seinem Spiel an. Er wirkt völlig entspannt
und hochkonzentriert. Die Dauertöne,
die er erzeugt, faszinieren: Kaum votzustdlen, daß ihm bei den 10- bis 20-niinütigen Stücken ohne Pause nicht die Puste
ausgeht. Das beweist seine gute Atemtecmiik.
Das Programm besteht aus lauter eigenen Stücken, die er auch auf seiner CD
»Deep Whisper« eingespielt hat. Die Ti-
tel heißen unter anderem »Flammendes
Abendrot«, »Sonnenaufgang« und »Lebensbaum«; sie weisen auf seine Auseinandersetzung mit der Natur und ursprünglichen Lebenselementen hin. Sie
passen zu den Didgeridoos, die traditionell von den Aborigines, den australischen Ureinwohnern, zurituellenAnlässen gespielt werden. Man muß sich innerlich ganz auf diese Klänge einlassen
und sich vom durchgängigen Grundton
mittragen lassen. Beim längeren Hinhören entdeckt man die verschiedenen dar^
überliegenden Töne und Laute, die zum
Beispiel bei »Das Mustern der schwarzen KoraUe« erwartungsgemäß leise und
hauchig sind.
Lebhafter geht es etwa beim »Traumtanz« zu, bei dem seine Partner, die
Obertonsänger Stephan Hartig und Jürgen Steigleder, mit von der Partie sind.
Sie stimmen sich auf den Eigenton des
Didgeridoos ein. Ihr Können zeigen die
beiden vor allem bei der freien Obertonimprovisation, bei der sie mit Urlauten
in allen Nuancen und Obertönen in verschiedenen Lautstärken dialogisieren.
Eindrucksvoll!
Hedda Seischab
wie die vom Basilikum-Mädchen oder vom
Stemmensch. Greift alte Mythen auf und
läßt Europa auf dem Stier reiten oder vereint Mutter imd Kind in Anmut und Innigkeit zu einem madonnenhaft Ganzen.
In leicht geschwungener S-Kurve haben
ihre Kleinplastiken Aufetellung bezogen.
Aus hellem Ton geschaffen scheinen sie
sich tänzerisch graziös zu bewegen. In ihrer
schlichten, schönen Stilisierung verkörpern
sie ein Ballett der Empfindungen und der
musikalisierten Gebärde.
Ganz anders die große Inszenierung im
Ostteil des Domino-Atriums. Hier betritt
man gleichsam einen Tempel, einen heiligen Bezirk, in dem zwei überlebensgroße
Wächter stehen, die aus schlanken Stämmen aus der Erde heraus gewachsen sind.
Sie werden von vier großen Leinwänden
umgeben, die jeweils ein Symbol tragen,
das für die Verschiedenheit, die Begegnung
imd Einheit der Kulturen steht. Ein Ort der
Bewahrung und der Toleranz, der Natur
imd der Menschlichkeit. Ein Ort auch, in
dem das künstlerische Ethos Regine Autenrieths zum Bekenntnis wird.
Bei der Vemissage hat Rüdiger Nübling
eine Komposition von Veit Enimann musiziert: »Memento« für Viola solo. Ein ernstes
Werk, das in seiner linearen Dichte und Ei^
regung in einem »de profundis« des Tons
erklungen ist.
hdib
Fast konnte man sich an den tosenden
Jubel nach der Uraufführung vor zwanzig
Jahren erinnert fühlen — die Wiederaufnahme von John Neumeiers abendfüllendem Ballett »Die Kameliendame« im Stuttf arter Großen Haus war ein eindeutiger Pulikumserfolg.
Neun Jahre lang war das Stück nach dem
Roman von Alexandre Dumas nicht mehr
auf dem Stuttgarter Spielplan, sehr zum
Leidwesen der Ballettfreunde, für die Neumeiers ausladende, in sich verschachtelte,
dramaturgisch vielschichtige Choreographie über die schwindsüchtige Kurtisane
Mai^erite Gautier und ihren jungen Liebhaber Annand Duval zu Kompositionen
von Chopin zu den am meisten geschätzten
des Repertoires gehört. Nun ist es also wieder da — frisch und unverbraucht vne eh
und je.
Das ist nicht nur den phantastischen Interpreten Sue Jin Kang in der Titelpartie
und Robert Twesley als Annand zu verdanken, sondern wesentlich auch dem Umstand, daß Neumeier seine Werke ständig
pflegt, sie, ohne ihren eigentlichen Gehalt,
ihren »Text«, anzutasten, seinem eigenen
und dem Geschmack der Zeit angleicht. Die
»neue« Fassung, von der ursprünglichen
wohl nur durch einen minutiösen Vergleich
zu unterscheiden, wirkt noch dramatischer,
unmittelbarer und auch musikalischer,
wenn^eich drei Stunden Klaviermusik, solo und mit Ordiester, noch immer nicht jedermanns Sache sind.
Die imponierende Originalausstattung
von Jürgen Rose, Kostümpracht in einem
nur grau angedeuteten Bühnenraum mit
wenigen Requisiten, der rasante Wechsel
von viden Pas de deux und großen Ballszenen, eine brillante, von Bewegungserfinr
düngen nur so strotzende Choreographie —
da kann eigentlich gar nichts schiefgehen.
Aber das sind nicht die wirklichen Gründe
für den Erfolg dieser »KameUendame«. Das
sind vielmdir Neumeiers tiefes Eintauchen
in die Herzen seiner Figuren und seine eminente Fähigkeit, ihr Innerstes nach außen
zu kehren. Die todkranke Lebedame, die
von der stürmischen Liebe eines Jungen
überwältigt wird, ihn auf Drängen seines
Vaters zu seinem Wohle aufgibt und deren
Liebe bis zu ihrem Tode unerschüttert
bleibt, obwohl sie von dem nichtsahnendeii
Liebhaber schlimmste Demütigungen erfahren muß — das wird hier so inüm und
packend geschildert, daß sich dieEi:griffenheit im Zuschauerraum beinahe mit Händen greifen läßt,
Sue Jin Kang, die sich in den letzten Jahrenzu einer Darstellerin von überragendem
Format entwickelt hat, ist die Idealbesetzung ftir diese Partie. Ihre dramatische
Kraft und ihre natürliche, feinste Schattierungen auslotende Gestaltung haben nichts
me& von einer Schauspielerin — wer in
den vorderen Reihen sitzt und ihr tränenüberströmtes Gesicht bei der Auseinandersetzung mit dem Vater beobachtet, der wird
von tiefstem Empfinden überwältigt. Und
Robert Tewsley als Armand ist ein so
schwärmerischer jugendlicher Held, daß
seine Leidenschaft und sein Schmerz ihm
das gleiche Mitgefühl zuteil werden lassen.
Die anderen Tänzer werden von diesen
Beispielen regelrecht befeuert. Julia Krämer (Manon) und Roland Vogel (des
Grieux), die als J^rguerites und Armands
dramaturgische Spiegelbilder in einem Ballett im Bsulett agieren und immer wieder in
deren Seelenleben eingreifen, sind von großer Humanität beflügelt, das charmante
Paar Giulia Menicucci (Prudence) und Robert Conn (Gaston), die elegante Elena
Tentschikowa (Olympia), Lior Lev als Herzog, Krzysztof Nowogrodzki als rührender
Graif N. — sie und alle anderen, namentlich
auch das ausgezeichnete Coq)s, machen
diese 'VWederaufnahme wohl zum Ereignis
der gerade erst begonnenen Saison.
Erstaunlich, daß BaUettdirektof Reid
Anderson in der Rolle des Monsieur Duval,
einer der Geniestreiche Neumeiers, die er
schon bei der Uraufführung tanzte, sowohl
konditioneUe als auch darstellerische Unsicherheiten zeigte. Blendend die musikalische Interpretation der Pianisten Roland
Keller, Glenn Prince und David Diamond
sowie des Staatsorchesters unter James
Tuggle.
Bernd Krause
Ausreise verweigert
Türkische Menschenredits-Preisträgerin darf nicht zur Buchmesse
Die türkische Menschenrechts-Preisträ- Menschenrechtserklärung halten wolle.
gerin Ayse Nur Zarakolu darf nicht zur Der Börsenverein erwägt deshalb, die TürFrankfurter Buchmesse reisen. Der Börsen- kei nicht als Imnftiges Schwerpunktland
verern des Deutschen Buchhandels und die auf der Buchmesse zuzulassen. »Eine ReInternationale Verleger-Union in Genf pro- gierung, die mit ihren Verlegern und
testierten am Dienstag scharf gegen die SchiiftsteUem so rücksichtslos umgeht wie
Weigerung der türkischen Regierung, den die türkische, stellt sich damit in Gegensatz
Reisepaß der Verlegerin zu verlängern. Za- zu der besonderen, kulturellen Verantwoi>
rakolu soUte den Preis heute auf der Buch- tung, die dem Schwerpunküand der Frankmesse erhalten. Für sie kommen ihr Mann furter Buchmesse abverlangt werden muß«,
und ihr Sohn nach Frankfurt.
so das Protestschreiben.
»Die Behinderung der Ausreise der interAyse Nur Zarakolu ist die erste Trägerin
national hoch angesehenen türkischen-'Ver- des aus Anlaß der 50. Buchmesse neu gelegerin widerspricht der Menschenrechtsei^ schaffenen Menschenrechtspreises der Inder Vereinten Nationen und den ' temationalen Verleger-Union. Sie hat unter
8 500 bei Literaturtagen klärung
Grundsätzen des Europarats«, heißt es in großem persönlichem Risiko Bücher über
Bei den 90 Veranstaltungen der Litera- dem Protestschreiben des Börsenvereins. Tabuthemen wie die Kurden veröffentlicht.
turtage in Calw wurden an 17 Tagen insge- Die türkische Regierung zeige mit ihrem Dafür mußte sie ins Gefängnis und wurde
samt 8 500 Besucher gezählt,
dpa Verhalten, daß sie sich nicht an die UN- zu hohen Geldstrafen verurteilt.
dpo
Ungebrochene Freude am Singen
165. Stiftungsfest der Liedertafel Concordia Reutlingen — Konzert unter Martin Kuhns Leitung
Die Chorgemeinschaft Liedertafel Concordia 1833 e.V. Reutlingen lud zum 165.
Stiftungsfest in die Betzinger Kemmlerhalle. Und festlich ging es dort her. Im Mittelpunkt stand der Chor, der für seinen Geburtstag einige anspruchsvollere Werke
vorbereitet hatte und sich in der Freude
zum Smgen harmonisch zusammenfand.
Dieser Freude wurde sowohl durch das
»Lied der Freude« passender Ausdruck verliehen, als auch durch die Worte des ersten
Vorsitzenden Hans Schäfer. Aber noch ein
weiteres Kriterium war ausschlaggebend
für den Erfolg des 165. Stiftungsfestes: die
langjährige Routine, mit der sich die Sängerinnen und Sänger aufeinander eingestält
haben.
Der Jubüar zeigte sich für sein hohes Alter erstaunlich frisch. Er wurde allerdings
auch immer wieder durch seinen Chorleiter
Martin Kuhn, dem die erste Vorsitzende des
Uhlandgaus im Schwäbischen Sängerbund,
Sigrid Müller, Souveränität imd große Musikalität im Umgang mit dem Chor bescheinigte, gefordert. Resultat dieser Arbeit war
ein buntes Programm, das vom »Hell singen
wir ein lied« bis hin zum Gefangenendior
aus »Nabucco« reichte und das (üe schiere
Freude am Singen vermittelte. Und selbst
vor zeitgenössischen Tönen schreckte der
Chor nicht zurück. Er lieferte mit »Der Vogel hat Humor« eine anspruchsvolle Wiedergabe ab, die dem Chor alles abverlangte,
die aber auch dazu dienen konnte, das ganze sängerische Potential der LiCo aufzudekken.
Der Männerchor zeigte sich traditionsbewußt und beschwor mit sauberen Stimmen
»Wald und Jägöei« herauf. Dabei war die
teclmische Komponente ebenso sicher ver' treten wie die Artikulation, Durch die
Stimmkonstellation war der Frauenchor
voll im Klang, ohne die Helligkeit und Klarheit vermissen zu lassen, die diesen Klangkörper auszeichnet.
Ein Terzett mit Marianne Benz, Christa
Kuhn und Brigitte Noppel, das durch Wolfgang Fischer zum liCo-Quartett erweitert
wurde, ging in zwei Vorträgen sicher zu
Werke, mit viel Überzeugungskraft, aber
auch erfreulich intonationsrein.
Was die LiCo auf die Beine stellen kann,
zeigte sie dann mit der liCo-Brass, einem
Ensemble bestehend, aus Martin Kuhn (Posaime und Bariton), Eeinhold Kuder (Tuba)
und Christian Herrmann (Tuba), das von
Wilhelm Schmid am Klavier begleitet wurde, der auch einige Chorsätze untermalte.
Das Ensemble versuchte sich an einigen
Variationen des »Kame\^ in Venedig«, bei
uns besser als Melodie zu »Mein Hut der hat
drei Ecken« bekannt, und sorgte damit am
Ende des Ptograrams nochmals für viel gute
Laune — nidit zuletzt dank der wkldich
unterhaltsamen Conference von Wolfgang
Fischer.
Id
Ein Theaterstück mit feinem Essen
Die Toime bringt Kirchhoffs Stück »Der Ansager einer Stripteasenummer gibt nicht auf« heraus
Der SSjährige Schauspieler und Regisseur Peter Macchi ist ein Freund feinen Essens und guter Weine, Darum will er derlei
leibliche Genüsse auch seinem Publikum
angedeihen lassen. Er glaubt, daß die Leute
mit einem delikaten Happen im Bauch ein
utes Gefühl bekommen und so der theatraschen Kost gewogener werden. Und wenn
ihnen das Stück nicht gefällt, dann war
vidleicht wenigstens das Essen gut.
Seine Idee der Theateraufführung mit Essen setzt Peter Msicchi erstmals in der Reutlinger Tonne vrni,
die ihrerseits den
Vor tier
organisatorischen
nicht
.Preiifiiöre AiSxvand
scheut. Der aus der
Schweiz stammende Macchi, Sohn eines Italieners, führt Regie in dem Einpersonenstück »Der Ansager
einer Stripteasenummer gibt nicht auf« von
Bodo Kirclihoff, das am Donnerstag, 8. Oktober, um 20 Uhr Premiere haben wird. Er
hat den szenischen Monolog im Erotifc-Etablissement nicht, wie Kirchhoff es vorgibt,
mit einem Mann besetzt, sondern mit einer
Frau: mit Bestrice Murmann.
Macchi, der zuletzt Büchners »Leonce
und Lena« in Zürich und Koltös' »Die Ein-
f
samkeit der Baumwollfelder« in Luzem inszeniert hat (als gelernter Schauspieler
stand er in München, Köln, Berlin und
Hamburg auf der Bühne), ist überzeugt,
daß Kirchhoffs Stück mit einer Frau »besser aufgeht«. Insbesondere aber fällt mit
einer »Ansagerin« die Komponente weg,
deß gerätselt werde, ob es sich bei der Pei>son um einen Homosexuellen handeln
könnte. Doch darum gehe es überhaupt
nicht. Sondern um die Suche eines Menschen nach sich selbst, am »Seelenstriptease« und Befreiung von einer starken Mutterbindung. Man erlebe einen Menschen,
der sich preisgibt, der mit der NachtclubArt von Erotik nicht umgehen karm — und
sich am Ende des Stücks vielleicht erstmals
in seinem Leben findet.
Den Inhalt des Stücks beschreibt TonneDramaturgin Natalie Späth: >AVas macht
die Ansagerin einer Stripteasenummer,
wenn die 'ränzerin auf sich warten läßt ? Sie
erzählt dem Publikum von Mama, die auch
in dem Gewerbe tätig war, eine der ganz
Großen des klassischen Striptease, Erfinderin der nackten Pietä und anderer Figuren,
Daraus, daß sie die Ansagerin, in den siebziger Jahren, um ihren Mutterkomplex zu
überwinden, bei psychodramatischen
Gnippensitzungen Möbel zerschlug, für die
Mama aufkommen mußte, leitet Mama das
Recht ab, jeden Sonntag anzurufen. Um ihrer Tochter Ratschläge zu erteilen, wie zum
Beispiel diesen, daß ein Handschuh ausgezogen werden müsse, als ob ein Knie darunter zum Vorschein käme.,,«
»Im letzten Drittd vom Essen fangen wir
an zu spielen«, informiert Peter Macchi die
Presse. Das kleine Menü wird von Torsten
Sellentin vom Feinschmeckerverein »SlowFood« gekocht — übrigens zu jeder Vorstellung ein anderes. Bei der Premiere gibt es
als Hauptgericht Ochsenschwanz im Netz,
Später stehen auch noch Hirsch oder Tagüatelle oder Blumenkohl ä go go auf der
Speisekarte, Die Erlebnisgastronomie mit
Schwerpunkt Theater erfordert natürlich
veränderte Eintrittspreise: Theater mit Essen und Besteck kostet 32 Mark, ohne Besteck 30 Mark (übliche Ermäßigungen), Der
Anteil fürs Essen beträgt damit acht, beziehungsweise zehn Mark ohne Besteck, Voranmeldung ist anzuraten; Tonne-Telefon
93770, Peter Macchi verhandelt noch um einen besonderen Wein, denn der TonneHauswein entspricht nicht seinem Gusto,
Dafür muß allerdings extra bezahlt we]>
den,
can
Bealrice Mumiann spielt in der Kneipe der Reutiinger Tonne Bodo Kirchhoffe Einpersonenstüök
»Der Ansager einer Stripteasenummer gibt nicht auf«, Premiere ist am 8. Oktober, eine Zusatzvorsteilung findet am 9, Oktober um 22,30 Uhr statt, danach sind die nächsten Aufführungen
vom 14, bis 16. Oklotser täglich um 20 Uhr.
Foto: Ackemiann
30
Mittwoch, r Oktober 1998
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Tel. 07071/920020, Fax 07071/920060
Redaktion: "M, 07381/936620
,
Ein Tief mit Kern über Oberitalien
lenkt weiterhin wolkenreiche, aber
allmählich auch etwas mildere
Luft in unser Gebiet.
• Vorhersage
Von Südwesten her Bewölkungs»zunähme und iia Tagesverlauf
0 zeitweise Regen. Tageshöchstwerte 10 bis 13 Grad, im Bergland bei
9 Grad. In der Nacht nachlassen-,;
der Regen,, später stellenweise
Nebel. Tiefstwerte 9 bis 6 Grad.
Meist schwachwindig.
<0fmrat4ui3ei9cr
Weitere Aussichten ;
Am Donnerstag noch vereinzelte
Schauer. Am Freitag nach Auflö- sung von Frühnebelfeldem heiter
bis wolkig.
Sonne und Mond (RT)
, Sonnenaufgang: J7.30
Sonnenuntergang: 18.49
Mondaiifgang:
20.10
Monduntergang: 9.15
( J 12.10.
A 2 0 10
^ „ - ' .'
1^28.10.
0"4-ll-
Ozonwerte Grenzwert 180
Reutlingen
9 pg/m'
Tübingen
5 ng/fn'
, Sonnenb.-Erpfingen
— ~ pg/ms
Stuttgart
7 jig/m'
Biowetter
Die frische Morgenluft kann bei Personen mit hohem Blutdruck zu Unruhe, Herzklopfen und Kopfschmerzen führen. Belastungen der Atem-
wege sind vor allem in den Gebieter
mit Nebel oder Hochnebel inöglich
Nachmittags erhöhte Migräneanfälliglceit.
Vorhersage für unsere Region
Donnerstag |
Pliezhansen
Pauline Kern geb. Schädle, Bachstraße 12, 74 Jahre.
Pliezhausen-Gniebel
Maria Bauer, Wasenstraße 19, 74
Jahre.
Überfaü/Unfall-Notruf °
110 DonneTstag, 8. (tttober
Sönnenbflhl-Genkingen
Feuer-Notruf
'
112
Hildegard Hemnann, Moltkestraße
Hauptfeuerwache 303-46 23/24 imd Beutlingen
303-2533 "
Teilefax340903 Ilse Poley, Schopenhauerstraße 113, 20, 70 Jahre.
Notarzt, Rettungsdienst
192 22 90 Jahre; Anton Durant, Regensbur- St; Johann-Upfingen
Gerhard Feudit, Uracher Straße 51,
DBKEngstingen
0 71 29/33 33 ger'StraSe 96,83 Jahre.
74 Jahre; Gottlob Bück, Uracher
DRK Urach
0 71 25/88 88 = BniÜingev-AItcnbuig
Straße 10, 70 Jahre.
DRKMünsingeh
0 73 81/28 84 Inngard Frost geb. Steimnetz,
St. Johann-Wüitingen
Telefax 0 71 21/92 87 51 Murrstraße 4, 92,Jahre.
Friedrich Schrade, Uhlandstraße 3,
Krankenhaus Reutlingen
200-0 Beotlingen-Degeischlacht
Gift-Notruf Freiburg 07 61/192 40 Elisabeth Bayer geb. Moraw, Veit- 70 Jahre.
Trochtelfingen
Telefonseelsorge 08 00/111 Ql 11- Stpß-Straße 13,78 Jahre.
Brigitta Wittner, Ober Gasse, 85
Hospiz-Sterbebegl. 07121/278-338 Reutlingai-IbMninelsbach
Elfriede Pritzl geb. Klaner, Darren- Jahre; Karl Seitz, Auf der Staig, 79
KinderSorgentd. 08 00/11103 33 straße 27, 71 Jahre.
Jahre (7.10.).
Arbeitskreis Leben 070 71/192 98 BeatIingen-S«Midelfingen .:
TrochteUingen-Steinhilben
r
0 7121/192 98 !Anna Kempka, Fuchäialdeweg
EUa Kopp geb. Hübner, Kingental17/1, 95 Jahre; Dorothea Albrecht, straße 7, 79 Jahre.
^ Im Bimgertle 9,86 Jahre.
PfnUingm
Aimai Richter geb. Wagner, HohTechnische Hilfe
morgenstraße 15, 88 Jaiae.
Metnngeä
Störungsmeldungen
Alice Krauß, Elsa-BrändströmGW&-Heizwerke
277-322 Straße 10, 96 Jahre; Emma Bock
Reutlingen
Strom, Gas, Wasser
582-3222 geb. Ernst, AchalmstraBe 6, 86
Landesjazzfestival Baden-WürtJahre; Karl Göpel, Kiefemweg 25,
Pannendienst von 6 bis 23 Uhr
temberg 1998: RATZ & RÜBE
(Soul'n'Rhythm'n'Blues), Jazzclub
G.Bender, ADAC
338452 82 Jahre; Linda Schreyer, HaydnIn der Mitte, 21.00
£sso-Lang,AvD/ACE
54693 straße 14, 77 Jahre; Margarete ReLandesjazzfestival Baden-WürtFa.Hartter
^ 07123/1211 miorz, Nürtinger Straße 73, 75
Jahre; Maria Binder geb. Harttemberg 1998: JAZZKANTINE +
Notdienst des Elektro-;
mann, Breitwiesenstraße 32, 72
Support DICHT, Kulturiabrik
Handwerks:
Ol 71/7 24 77 66" J a ^ ; Therese Lüdeke geb. Mehr- Färberei 4,19.30
Notdienst Innung Sanitär Heizung fert, Christian-Völtej>Straße 26/1,
Klima:
0171/3351209 71 Jahre.
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Münsinger Straße 26, 86 Jahre; An- STANG FORD (Psycho Pop Rock),
Epple-Haus, 21.30
na Hartmann geb. Schraut, StuttHORSTMANN-WBEDMANNgarter Straße 85,18 Jahre; Herta
DANNECK, Jazzkeller, 21.00
Eberhard geb. Kissling, Hangweg
Beutlingen, PfuUingoi, Lichten11,77 Jahre; Rotraut Gerstenmaier,
stein, Einingen, Kiidientellinsfurt,
Max-Eyth-Straße 11, 72 Jahre; AnWannweil
nemarie Fingerling, Adalbert-StifLöwen-Apotheke, Reutiingen, Wil- ter^ixaße 20, 71 Jahre.
helmstraße 101,3 85 20.
Detüngen
Tübingen
Margarete Fischer, Schubertstraße
Adlei^Apotheke, Tübingen-Lust20,92 Jahre; Paul Wurster, Amselnau, Pfrondorfer Straße,
weg 2,78 Jahie.
0 70 71/81178.
Eningcn
Metüngm, Detüngen, Halben
Rosine Wick geb. Mohl, GeissbergBad Urach ^
straße 26,92 Jahre; Erna xCeppler
Weinberg-Atootheke, Metzingen,
geb. Lotterer, Albert-Sd veitzerUlmer Straße 70,0 71 23/86 03-0
Weg 5, 787ahre;Taselottiä Beller, ^
ündStadt-Apotheke, Bad Urach.
Wengenstraße 25,76 Jah) ; Theodor
WilhelmstraBe 3,0 7125/44 82.
Schütz, Schöner Weg 11.73 Jahre.
Neckaitenzlingen
Hirsch-Apotheke, Pliezhajisen,
Gomadingen
Jakobstraßs 14,^ 71 27/97 2413.
Jakob Heß, Brunnenstr^Je 13, 73
MSssingoi
Jahi-e.
SteMach-Apotheke,' Mössingen,
HOIben
Falltorstraße 34,0 74 73/63 73.
Kvmo Schmauder, HeilicenbergMflnsingen
straße 89,70 Jahre.
Kronen-Apotheke, Münsingen.
Kirchentellinsfurt
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um Beachtung.'
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Werken von Bartok, Komma, Piazzolla u.a., Städtische Galerie,
20.00
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mit Werken von Mozart, Chogin,
Debussy u.a., Ti-effpunkt für Altere, 15.00
Wenn
brennt
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Tübingen
LENZ (öffentl. Voraufführung),
von Geoig Büchner, Regie Cliristian Concilio, Zimmertheater, 20.00
Variete
Tübingen
DER SCHLAWINER, Zaubartett
imd Comagie von und mit Helge
Thun, LTT, Musikprobenraum,
20.00
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Planie-Kino-Center, 14.30,17.15,
20.15
GODZnXA, ab 12 Jahre, Planie-Kino-Center, 14.00,17.00
DR. DOLITTLE, ab 0 Jahre, Planie-Kino-Center, 14.15,17.15,
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Planie-Kino-Center, 14.00,17.00,20.00
ARMAGEDDON - DAS JÜNGSTE GERICHT, ab 12 Jahre, Planie-Kino-Center, 14.00,17.00,
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MAFIA! EINE NUDEL MACHT
NOCH KEINE SPAGHETTI! Ab
12 Jahre, Planie-Kino-Center,
15.45,18.00,20.45
DER PFEBDEFLÜSTEBER, ab 6
Jahre, Filmtheater Bundeshalle,
16.30,20.30
BIN ICH SCHÖN? Ab 12 Jahre,
Filmtheater Bundeshalle, Studio,
17.15,20.00
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BROTHERS 2000, ab 12 Jahre,
KALI 1,15.00,17.45,20.30
OUT OF SIGHT, ab 12 Jahre,
KALI 2,14.30,17.15,20.00
GODZBULA, ab 12 Jahre, KAU 3,
14.45,17.30,20.15
Tübingen
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KINDERLAND IST ABGEBRANNT, Arsenal, 20.30
IWANT YOU, Arsenal, 22.30
MARTHA TRIFFT FRANK, DANIEL UND LAURENCE, Atelier,
18.30
GADJO DELO - GELIEBTEB
FREMDER, Atelier, 20.30
NIGHT ON EABTH, Atelier, 22.30
DER PFERDEFLÜSTEBER, ab 6
Jahre, Blaue Brücke Kino 1,16.30,
20.Q0
OUT OF SIGHT, ab 12 Jahre,
Blaue Brücke Kino 2,18.15,20.45
LOST IN SPACE, ab 12 Jahre,
Blaue Brücke Kino 3,15.30,18.00,
20.30
BIN ICH SCHÖN? Ab 12 Jahre,
Löwen-Kino, 16.00,18.15,20.45
DR. DOLITTLE, ab 0 Jahre, Museum Kino 1,16.00,18.00,20.15
DAS MERKWÜRDIGE VERHALTEN GESCHLECHTSREIFER GROSSTÄDTER ZUR
PAARUNGSZEIT, ab 12 Jahre,
Museum Kino 2,15.45
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Metzinger-Uracher General-Anzeiger ..
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Reutlinger Genetal-Anzeiger
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Postfach 1642,72706 Reutlingen
Telefon 07121/30M
Telefax: Redaktion 07121/302^7
Anzeigen 302-679, Vertrieb 302^1
Telegramm-AdFesse: GEA-Diuck
Geschäftsfiihnmg und Vetbgsleitung:
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Chefredakteun Eipo V. Droste
Cbef vom Dienst: Haitmut Tioebs
PoUtÜB Eipo V. Droste
Nachrichten: Rudolf Gtegg
Leserbriefe: Jürgen Rabmig
Wirtschaft: Franz Pfluger
Baden-WSrttembeig: Wolfgang Raiber
Knltar und Unteriialtung: Hausdieter
Werner, Stellvertr. Monique Cantri
Spott: Wolf-Dieter Gentner,
Stellvertr. Micbad Grimm
Lokales Beutlingem Jens Bojrsen,
Stellvertr. Holger Dahlhelm, Jürgen Kempf
Ke^on Neckar-Alb: Ihgebotg Kunze
Stdlvertr. Joachim Bräuninger,
Roland Hauser
ErmstaL- Rudolf Leins
Pfullingen: Erwin Scheib
MOnsingei: Christine Dewdd
Kreis und Stadt Tübingen: Philipp Förder
Wochennugazin und Jugendredaktion:
Gisela Säiränn, Stellvertr. Bettina Jehne
Geschäftsmlt/Beilagcn: Iris Kreppenhofer
(z.Zt in Urlaub, i.V. Gabrida Thoma)
Anzeigcnldtung: Karl-Heinz Zeller
Für Verlag und Redaktion be::timmte
Sendungen nicht an einzelne Personen
richten. Für unverlangt eingesandte
Manusteipte kann keine Gewähr
übernommen weiden; Rücksendung nur,
wenn Porto beiliegt
Der monatliche Bezugspreis betlägt bd
Lieferung durch Zusteller 35,50 DM, bti
Postzustellung 39,20 DM Qeweils
einscblieBlich 7% Mehrwertsteuer).
Einbezogen in das Ab^ement ist neben
dem Wochenroagaän >Heiniat + Wdt« das
monatliche Kulturmagazin »Kultünativ«
sowie die 7. Ausgabe (soweit
SonntagszusteUung nicht möglich, wird
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forum 22,20.30
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Mössingen
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INARI, ab 6 Jahre, Lichtspiele,
20.15
Rottenburg
DER PFERDEFLÜSTEREB, ab 12
Jahre, Kino un Waldliom, 20.00
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Reutlingen-Betzingen
FILM UND BELEUCHTUNG, mit
Jürgen Koller Altes Schulhaus,
20.00
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REUTLINGER GAILERDSNRUNDGAIJG, Rathaus, Haupteingang, 18.00
Tübingen
STADTFÜHRUNG, Ti-effpunkt
Rathaus, 10.00
Sö»Mäes%/
Reutlingen
TANZPARTY FÜR JUNGGEBUEBENE, mit Margret Grimm,
Friediich-List-Halle, 15.00
VERANSTALTÜINTGEN • LESERBRIEFE
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Geöffnet vom 29.9. bis 24.10.
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40 Jahre Städtepartnerschaft
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15.9. bis 31.10.
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Ulrich Veigel: Ich andere - andere
ich (Unikatbücher und Einzelblätter). Geöffnet vom 16.9. bis 10.10,
Kinderbibliothek:
Wo komni ich her? Bilder eines internationalen Modenschauspiels
mit Kindern. Geöffnet vom 14.9.
bis 24,10.
Kunst im Erkei"
60. Fortsetzung
»Der verdammte Hund, den Sie
bei sich hatten an Ihrem ersten
Abend hier. Der grauweiße Schäferhund. Sie haben ihn abgerichtet.
Zuerst dachte ich, wenn ich fotografieren könnte, wie er's t u t . . .
abei- dann fiel mir ein, die Cochans
würden nm- sagen, er sei ein Wilderer, und sie hätten keinen AnteE
daran, und wahi^cheinlich würden
sie ihn töten, um die Polizei von
ihi-ei- Behauptung zu überzeugen,
und darauf nur einen andei-en
Hund abrichten, und immer so fort
. . , und ich wollte nicht verantwortüch sein für den Tod eines
Tieres, das nur tut, was ihm befohlen wii-d.«
Füi- diese Woi-te hätte er sie
umarmen können, »Wieso sagten
Sie damals nichts davon? Ich meine, an meinem ei-sten Abend hier,
als Sie ui\s auf die IClippen nachgekommen waren?«
Sie sah ilm an, als zweifele sie an
seiner Zui-echnungsfähigkeit. »Wie
konnte ich? Hätten Sie's geglaubt?
Sie hatten sich mit dem Hund angefreundet, und überdies,..«
»Ja?«
.,
»Na, zum einen hätte ich s mcht
ei-kläi-en können, nicht lichtig. Und
außei-dem... Sie waren ein
Fi-emder, Sie waren so ziu-ücklialt e n d . . . wenn Sie jemanden nicht
kennen, und dieser Jemand einen
ganz zugelmöpften Eindrack
macht - wüi-den Sie dem gleich
i-einen Wein einschenken?«
»Nein«, mußte er einräumen. »Da
sahen Sie also die einzige Mögliclikeit dai-in, immer auf deiWacht zu sein, ihm zu folgen, wenn
er es weder getan hat, und die gestohlenen Tiere dann zurückzuti-eiben?«
»Ein bißchen komphzierter war s
schon.«
»Was ich nicht verstehe«, sagte er
Adriano Pellegrini - Camere Chiare
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bis 21.11.
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üblichen Öffnungszeiten
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Stufen der Abstraktion - Skizzen
aus dem Entstehungsprozeß eines
VHS-Workshops von Friedrich
Behr, Jöi^ HoWoch, Heidi Jobst,
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Mo. - Fr. 9,00 bis 21.00; Sa. 9.00 bis
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13.00 bis 18.00 und nach Vereinbarung, Tel. 07071/63435
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10.00 bis 18.00; Di. bis 20.00
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Komhausstraße 10:
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der Zeit. Geöf&iet vom 26.9. bis
15.11.; Di. - Sa. 15.00 bis 18.00; So.
11.00 bis 13.00 und 15.00 bis 18.00
BAD URACH
Beti'.: Artikel »Landrat antwortet . . . « vom 29. September. Offener
Brief an Inge Villforth.
Ihr Ausspruch in einem Artikel
des GEA vom 29. September »Landrat antwortet auf Anfragen zum
Medizingutachten«
hat
mich
schlichtweg auf die Palme gebracht. Daß »Der« lesen kann steht
wohl außer Frage! Wer ist denn
»Der«? — ein Hampelmann oder ein
Wtirstchen? Nein, »Der« ist immei^
hin der Bürgermeister von Münsingen (und zwar kein schlechter), der
sich Sorgen um den Bestand seines
Krankenhauses macht und diese
mit vielen Bürgern der Alb imd ihrer Initiative teilt. Leider zeigt sich
in Ihrem Ausspruch: »Der kann ja
die Zeitung lesen« die bodenlose
Arroganz, welche die CDU in den
l e t z t ^ Jahren an den Tag legte.
Wann kommt die Einsicht? Die
Quittung hat die CDU ja bitter zu
spüren bekommen!
Warum sind Sie als Frau und
Mutter nicht einmal auf unsere Alb
gekommen, wenn in einem Krankenhaus eine Geburtsabteilung,
von wem auch immer, in Frage gestellt wird? Daß sich damit in einem
solchen Fall durch die langen Anfahrten zu anderen Krankenhäusern die Gefahr erhöht, behinderte
Kinder zur Welt zu bringen, würde
billigend in Kauf genommen! SoUte
es uns dann ein iJost sein, daß wir
auf der Alb ja noch »Mariaberg« haben?
Von dummen und arroganten
Sprüchen haben wir genug und so
hoffe ich, daß Herr Bürgermeister
Münzing in aller Kürze dieses Mediziastrukturgutachten
erhalten
wird. Gottlob haben wir die Hoffnung nicht aufgegeben, daß die
Kreisräte und die Bürgermeister
des Landkreises dem Neubau des
Münsinger Krankenhauses trotz
angespanntester finanzieller Lage
zustimmen werden. Gezwungenermaßen würde die Bevölkenmg der
Alb auch dafür kämpfen.
Wir brauchen weder einen Palast, noch ein Hotel mit Frühstücksbüffet, sondern nur — ein Krankenhaus auf unserer Alb!
Betr.: Deutschland nach der
Wahl.
Die Wähler der Bundesrepublik
Deutschland haben am 27. September die bisherige Regierung abgewählt und damit einem weiteren
Machtmißbrauch Einhalt geboten..
Das Regierungsmandat haben die
WMiler an die SPD übertragen. Für
wie lange, liegt an deren Erilolg bei
der Chaos-Bewältigung. Sie ist nun
in der Pflicht, zu analysieren, was
die deutschen Wähler nicht mehr
mochten imd zukünftig auch nicht
mögen.
Die Wähler wünschen insbesondere, daß die neue Regierung dem
Amtseid gemäß Artikel 56 des
Grundgesetzes, wo es unter anderem heißt »dem Wohle des deutschen Volkes«, regiert. Das Engagement außerhalb unserer Staatsgrenzen ist zwar notwendig, aber
zweitrangig, solange in der Bundesrepublik Deutschland enorme Probleme wie zum Beispiel hohe Arbeitslosigkeit, Aufbau Ost imd vieles mehr zu bewältigen sind.
Daß das sogenannte »Haus Europa«, welches es zu vollenden gut.
auch Wählerinteressen entspricht,
ist unverkennbar. Jedoch diesbezügliche unvollständige Verträge
wie die der Euro-Wä&ung entgegen 70 Prozent der deutschen Bevölkerung zu verwirklichen und dabei
die Beseitigung der europäischen
Steuerschlupflöcher für Vermögende zu vergessen, finden niemaJs
Verständnis.
Daß die bisherige Bundesregierung für das »Haus Europa« freizügig überzogene Milliarden-MarkBeträge zahlte, beweisen die neuen
Erwägungen der EU-Kommissare.
Sie haben neue Modelle entwickelt,
welche der Bundesrepublik bis zu
vier Milliarden Ecu, also bis zu acht
Milliarden Mark Einsparung erbringen soUen. Die bisher zuviel gezahlten Milliarden Mark jedoch
sind weg. Sie gingen sowieso nur zu
Lasten der elühdien Steuerzahler.
Da nicht genug, hat die bisherige
Regierung dem.Volk durch Reformen den Sozialabbau aufgebürdet,
dessen Grenzen jetzt erreicht waren.
Die Regierung Kohl hatte auch
nichts dagegen unternommen, daß
Reutlinger SSn'eral-Anzeiger
LeserbriefRedaktion
Postfach 1642 .
72706 Reutlingen .
Helene Grabert, Engstingen
deutsche Firmen, die in deren
Hochkonjunktur ausländische Arbeitnehmer nach Deutschland holten, in den vergangenen Jahren laufend neue Werke in Femost und
Übersee bauten. Manch Arbeitsloser in Deutschland hat dadurch keinen Arbeitsplatz erhalten.
Die in Deutschland verhinderten
Arbeitsplätze, den Arbeitslosenzahlen gegengerechnet, offenbaren
die UnVerantwortlichkeit dieser
Vfirtschaftspolitik. Die Regierung
Kohl hat hier den Amtseid aufs
Gröbste verletzt und ihr Regierungsmandat seit langem verwirkt.
Um des persönlichen Ansehens
im Ausland willen hatte Kanzler
Kohl entgegen seinem Amtseid das
deutsche Volk ignoriert und aus unserem Nachkriegs-Wirtschaftswunderland ein Land der Arbeitslosen
und Sozialhilfeempfänger gemacht.
Dafür die Quittung am 27. September.
Mit dem Fleiß all uAserer Berufstätigen der jetzigen Generation gelingt ein erneuter Anfang wie bereits 1945.
Werner Priller, Reutlingen
'Jede Ziikchrift ist^willkomr-"
men! Fassen Sie sich möglichst kurz, damit „mögliehst
viele Leser zu Wort kommen'
iStmed. Je kürzer die Leseizur
schrift^ -umso größer ist die
Chance einer Veröffentlichung, umso größer auch äie
Wahrscheinlichkeit, daß Ihr
Beitrag .aufinerteam gelesen
wird. Auswahl und'Kürzungen bleiben uiis vorbehalten.
Schieiben Sie nicht i m '
Zcami BMben Sie sachlich,
höflich und tolerant^ ganz besonders dann, wsm* Sie sich
. mit Andersd£inkendai auseinr„
andersetzen. Jhre Zuschrift
muß mit voEem Namen unterschrieben, und mit genauer
Anschrift (nach' Möglichkeit „
auch mit «Ihrer Telefonnym- '
mfir),versehen sein.^Anonyme
Zuschriften werden nicht berücksichtigt.
Bitfehaben Sie Verständnis
dafür, daß bei der Menge der
Leserzuschriften, die uns ei^
reichei, nicht jeder Brief veröffentlicht,,werden kaiffl. Wir
lesen aber alle^ Briefe sorgfältig, sind offen für Anregungen
und leiten sie gegebenenfalls »,
an die betreffende Stelle in-,.'
nerhalb derEedaktionwäler.5,
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(Alle Angaben ohne Gewähr)
langsam,»... gestern noch war ich
bei den Hirten, und die sagten, seit
die Tiere in den Scheunen sind, ist
nichts mehr vorgefallen.«
Louise zuckte die Schultern.
»Wenn Sie dort waren, vrissen Sie
auch, \vie unübersichtlich die
Koppehi sind. Und die da oben
V Evita VVolff
Jhatten
lassen den Hund beinah jeden Tag
überimsei- Gelände stix>mem,
Wenn er versprengte Tiei-e findet,
scheint er sie zum Zaun zu ti-eiben,
als gehörtai sie zu denen da ohen.
Walirscheinlich wollten die Hüten
morcen früh Meldung im Haus
machen, daß nun doch wieder einige felüen; die Mülie können sie
sich jetzt spai-en. Sie wei-den sich
nui" wundem, wenn sie di-außen auf
die Ausreißa- treffen.« Sie lächelte
grimmig und trank einen Schluck.
»Aba- wie kommt der Hund
durch das Tor im Zaun?«
»Sie öffnen es natüi'lich für ihn.«
31
»Brauchen ein Krankenhaus auf unserer Alb«
»Weiterem Machtmißbrauch Einhalt geboten«
TÜBINGEN
Mittwoch, 7. Oktober 1898
»Wo blieben die Bilder dieser Pelztierfarmen?«
Betr.: »Pelze feiern Comeback«,
Mode-Beilage vom 17. September.
Man trägt wieder Pelz. Die Werbeausgaben der Tiermordinstitute
haben sich scheinbar gelohnt. Eitelkeit geht über Leichen, denn im gemäßigten mitteleuropäischen Winter ist das Tragen von Tierfellen
keine Notwendigkeit, sondern eine
überflüssige ZuischausteUung von
Wohlstand. Pelz ist eine Ware, produziert vom Leid millionenfadi geschundener Tiere. 90 Prozent der
verarbeiteten TierfeUe kommen aus
Farmen, o. k. ~ aber wie werden
die Tiere dort gehalten? Wo blieben
die Bilder dieser Farmen, die hat
man den zukünftigen Pelzkunden
vorenthalten.
Ich habe selbst schon einige Pelzfarmen in Norwegen und Österreich
gesehen, riesige Drahtbehausungen
reihen sich aneinander. Wind und
Wetter werden so gut wie nicht abgehalten. Unter den Drahtkäfigen
häufen sich Kot und Urin, die Tiere
werden mit Psychopharmaka am
Wahnsinn gehindert. Muttertiere
fressen zum Teil ihre eigenen Jungen auf, Artgenossen verletzen sich
oft gegenseitig schwer oder tödlich.
Der F?ust der Gefangenschaft.
Wie kann man es mit seinem Gewissen vereinbaren, daß für die persönliche Eitelkeit unendlich viele
Tiere über Monate hinweg artuntypisch gehalten und grausam ermordet werden? Ganz abgesehen davon, daß die Ausscheidungen dieser
Millionen Pelztiere unser Grundwasser schädigen, die Nahrung derj
Pelztiere kommt oft noch aus Län-'
dem der Dritten Welt. Statt auf ihren Feldem Nahrung für sich selbst
anzubauen, wird um der Devisen
willen Futter für unsere Masttierund Luxusgüterfarmen produziert.
Jeder Pebiträger madit sich also
mitverantwortlich für deren Hungersnot. Das sagt natürlich kein
Werbeplakat der Pelzbranche. Aber
jedem Menschen muß doch klar
sein, was auf Farmen und in Massentierhaltung produziert wird,
geht immer auf Kosten der Tiere,
die Aussidit auf Profit macht blind
für die Leiden und Ansprüche fühlender Lebewesen, Geschöpfe Gottes, wie die Mensdien auch.
Wfunmi lassen sich nur immer
wieder so viele Leute von Werbe-
spots blenden und ignorieren, was
dahintersteckt. Wenn man Wohlstand zur Schau tragen wül, dann
bitte nicht auf Kosten unschuldiger
Lebewesen.
Auch das kleinste Stück Pelz am
Mantel oder Stiefelscheift ist aus
tierquälerischer Produktion und
Tiermörd, auf das wir nur allzu gut
verzichten können. Und die resüi-'
eben zehn Prozent da: FeUej'die •
nicht auf Farmeil' gezifch'fet'-wür-*::
den, diese Tiere werden dannlmt'
Fallen gefangen: Selten bringt so eine Falle gleich den Tod, der kann
sich über Stunden oder Tage hinziehen. Wie wohl kann man sich bei
diesem Gedanken in einem solchen
Mantel fühlen?
Ich möchte mit den Worten von
Gisela Gräfin zu Sohns-Wüdenfels
schließen: Seit das Tier vor Menschen geschützt werden muß, geht
es bergab mit der Menschheit. Zu
spät wird der Mensch erkennen,
daß er selbst nichts als ein armes
Tier ist, dem die Felle davonschwimmen.
Bärbel Messelberger, Pfullingen,
Menschen für Tierrechte, Tierversuchsgegner Reutlingen e.V.
»Kann man sie nicht beim Öffnen oder Schließen stelleii?«
»Sie ziehen es aus sicherer Entfernung mit Drähten auf. Die
wüi-den bei einer Nachtaufnahme
nicht auf dem Foto erecheinen. Sie
selbst sind hintei- Bäumen versteckt. Und sie haben das Tor so
gearbeitet, daß es in seine Fassung
springt, wenn die Drähte nachgelassen werden.«
»Aber wie bekomrnen Sie die
Tiere zm-ück? Sind sie nicht eingespart? Schlägt da- Hund nicht an,
wenn Sie auf das Gelände kommen?«
»Natürlich spen-en sie die Tiere
ein, aber diese Bi-uchbuden von
Stallen! Es ist nicht schwer, ein
paai- Planken zu lösen, die Tiere
herauszulassen, und die Planken
\vieda'lose zu befestigen. Und der
Hund -ja, das ist schon merkwüi-dig, aber er mucltst sich nie, wenn
ich da bin, so, als habe a- ü b a haupt keine Lust, sein Eevia zu
verteidigen. Er ist wolil nur 'n g u t a
Schäfa-, aber kein Wachhund,«
»Aber die Leute? Wemi von denen eina Sie je sehen sollte-« .
»Die sind jeden Abaid stockbe-'
tnuiken. Ich höre ihr Grölen aus
dem Haxis. Ab spätestens zwei Uhr
in der Früh ist keiner von denen
mdu" zui-ecliRungsfähig. Die va-tiinken aÜes, was sie sich zusammenstehien, glaub ich,« Sie streckte
ihi'e Hand nach da- Wliiskyflasche
aus imd goß einen guten Schuß in
ilu-en Tee, Eric nalmi ihr die Flasche weg: »Sie wollai's denen doch
wohhiiclit nachtun?«
»Niu-noch desen. Dann wa-d ich
ein gutes Mädchen sein.«
»Ich finde wirklich, Sie sind ein
gutes Mädchen. Ein sein- gutes
Mädchen.«
Louise schluckte hastig ihr- Gemisch hinunta- imd tastete wie
bHnd nach einer weita-en Zigaret-
te. Eric ließ langsam seinen Whisky
auf den Boden tropfen.
»Sie haben wohl das Recht zu
vwssen, warum ich so eklig zu Ihnen war.«
Ihre Stimme klang ziemlich
schwerfällig. »Zum einen: Sie haben mich übahaupt nicht zur
Kenntnis genommen - guten Tag,
freue mich, Sie kennenzula-nen,
Miss Fargus - das war's. Wahrscheinlich würden Sie auch eine
Schaufensterpuppe so ähnlich begrüßen. - Und ich sah, wie Mutta
Sie beobachtete, Ihnen rnit den
Blicken folgte, imd sie hatte dieses
besondere Lächehi, wenn sie mit
Urnen sprach, diese leuchtenden
Augen, und imma- suchte sie Hire
Nähe, So wie Mutta Sie ansieht,
hat sie nm- meinen Vata- angesehen. Vata- wai- eina \vie Sie: groß
und gut gewachsen, imd sein Lächeln wai- beinah so unwida-steliÜch wie Ilu-es, und das war auch
keine Schau, obwohl a- natürlich
gelernt hatte, daß a üba-all gut
ankam, besondere b ä Fi-auai. Sie
sind ihm ^virklich in manchaHinsicht erstaunlich ähnlich.«
Ein heftigei- Schluckauf u n t a brach sie, doch sie preßte die Stii-n
auJE die angezogenen Kiüe xind
sprach w a t a ,
»Ich hielt Sie füx- so was wie einen Mitgiftjäga- und auch für einen Quacksalber und Betrüger. Ich
konnte einfach nicht va-stehen, wie
Sie Excalibm- so zutraulich machen konnten, wenn mein Daddy
ihm nicht eimnal in die Nähe zu
kommen wagte. Ich war ziemlich
imfah- zu Ihnen, ich weiß das jetzt.
Aba- ich fing erst an naclizudenken, als Sie sagten, Sie wui-den die
Gestütsleitung nicht haben wollen.«
Mutta wohl schlecht his Gesicht
sagen,«
Sie krauste die Stirn; »Touche!
Ich fasse das als eine Lektion in
Diplomatie auf. Ich habe mich
wirklich wie ein kleines Kind benommen, Sie hatten ganz recht,«
»Selbst von eina Siebenjährigen
kann man eigentlich erwartai, daß
sie weiß, wann sie wenigstens den
Mund zu halten hat,«
»Schätze, Sie waren oft ganz
schön müde und entsprechend
reizbar, wenn Sie die nalbe Nacht
hia-draußen zugebracht haben,«
»Kehlen Großmut, Jimka Eric«,
sagte sie und bemühte sich um einen ironischen Tonfall. »Sie z a stören mem Weltbild sonst ja völlig. Ich habe mich Nvie eine Nän-in
aufgeführt.«
»Also gut, Närrin, ich wa-de
Euch als solche behandeln.« Er goß
Tee in ihi-en Becha und liidt ihn
ilii-hin. »EuaNarrheitsolltGn
noch etwasti-inken.- Haben Sie
eigentlich keine Freunde? Sie leben
h i a oben so abgeschieden, v a bi-ingen nach der Schule den ganzen Tag auf Simrise, Sie sollten
Kontakt mit GleichalUigen haben,
Louise; jimge Leute, mit denen Sie
sich verabredai, mit denai Sie
üba- alles sprechen können,
Sie sollte.! sich niclit lüa- oben
va-gi-abai und va-suchen, die Ai-beit eines Envachsenen zu tun, Sie
haben doch Venvandtschaft von
väta-licha- Seite in Glasgow,
Würde es Ihnen nicht Spaß machen, die mal zu besuchen, vieLleicht m Museen und ins Theata
zu gellen, auf Pai-tys,, .^na.was
man eben so tut.«
»Wa- wird dann liia- aufpassen?«
»Ab jetzt passe ich liia auf, und
Sie veroringen die Nächte in llu-em
Bett«
»I-Oingt zu schön, um walu- zu
sein. Sie wa-den ja nicht ewig
hiableibsn.«
»So habe ich das nicht gesagt.«
»Heißt das, Sie wollen doch?!«
»Nein. Aber das konnte ich Ihi-a-
Ihre
Leserbriefredaktion
Jürgen Rahmig \ '
»Strauß war immer
zuverlässig«
Betr.: Artikel »Licht und Schatten der Bonner Jahre« vom 2. Oktober.
: Wir gedachten des 10. Todestages
von Franz Josef Strauß. Meine Meinung ist, daß durch das Ableben
von Dr. Franz Josef Strauß der BRD
Nachteile erwachsen sind. Aus dem
Kleinbürgertum entstammend, war
er immer ein zuverlässiger Partner.
Wie nur sehr wenige seines Jahrganges, absolvierte er mit einem
Einser das Abitinr. Eine ganz besondere Atmosphäre erlebte ich, als ich
während meiner Studentinnenzeit
in der Münchner Schellingstraße
wohnen durfte, in der der Vater von
Franz Josef Strauß eine Metzgerei
betrieb. Mit seiner älteren Schwester spielte er oft im Englischen
Garten. Rundtunkberichten zufolge
war seine Schwiegermutter eine
Hamburgerin mit Doktortitel.
Irene Gleich, Reutlingen
»Eine Weile bleibe ich ja schon
noch. Übalassen Sie sie mir.«
»Was wollen Sie denn tun?«
»Es sollte sich ein Weg finden
lassen, ihnen das Handwak zu legen, und dann wird niemand mehr
au:^assen müssen. Und Sie können
mit i-uhigem Geissen Spaß haben.«
Wie war denen das Handwak zu
legen, fragte er sich, während a so
zuversichtlich sprach. Und Wolf
. . . eina d a Hirten könnte ihn
leicht ersdiießen, wenn a um bei
seinem vabotenen Treiben a wischte.
Er dachte an den Schrecken
seines ersten Morgens hia, als daHund so imva-mittdt zusammengebrochen war, und Louise hatte
gesagt die Cochans hatten ihn abgaiditet - \vie konnten sie sein
Ti-eiben aus d a Feme steuern? Und
da waren noch andere Rätsel.. »Aba ich wa-de mich da gar
nicht wohl fühlen«, untabrach ilire
Stimme seine Gedanken, »Icli
kenne da doch keinai in Glasgow,
außer Onkd und Tante und Pete.«
»Ihr Cousin?«
»Hm.«
»Wie alt ist a?«
Sie scliien naclirechnen zu müssen und altschuldigte sich, »Es ist
'ne Weile her, seit ich ilm das letzte
•Malsah.,, dawarereinpickelgesiclitiga- Bengd, d a midi an den
Haaren zog.«
»Ich wette, Sie haben damals Rattenschwänze getragen.«
M t kindlich aimiutendem
Staimen sah sie ilm an: »Wohawissen Sie das demi?* Dann sah sie
den Schalk in seinen Augen und
gab ihm einen kleinen Klaps. »Sie
machen sich über mich lustig, Sie
Ekd!«
Fortsetzung folgt
1.:
32'
BeuÜinger General-Anzeiger
Mirtwoch, 7. Oktober 1998
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