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Installations- und Bedienungsanleitung - Georg Kainrath

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Article No. 579870006/1
Jan -03
CTC
Aegir
Aegir TS
Aegir EM/R
Aegir UB
Installations- und Bedienungsanleitung
161 106 09 03-01
161 506 12 05-04
INHALTSVERZEICHNIS
Seite
01.
Beschreibung .................................................................................................5
02.
Allgemeine Installationshinweise ....................................................................6
03.
Technische Angaben.......................................................................................7
04.
Abmessungen, Einzelteile und Anschlüsse....................................................8
05.
Aufstellung.......................................................................................................9
06.
Anschluss der Heizungsanlage ....................................................................10
07.
Anschluss des Wassererwärmers...............................................................10
08.
Schornsteinanschluss und –bemessung ....................................................11
09.
Elektroanschluss und Beschreibung des Schaltfeldes................................12
10.
Beheizung ................................................................................................13,14
11.
Inbetriebnahme..............................................................................................15
12.
Ausserbetriebnahme ....................................................................................15
13.
Bedienung .....................................................................................................16
14.
Wartung.........................................................................................................16
15.
Störungen......................................................................................................17
Konformitätserklärung................................................................................. 18
Mass- und Konstruktionsänderungen vorbehalten
3
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4
01. BESCHREIBUNG
CTC Aegir sind Spezialheizkessel mit/oder ohne eingebautem
Brauchwasserspeicher, die für den Betrieb mit Öl- oder Gasgebläsebrenner
vorgesehen sind.
Die Heizkessel CTC Aegir sind in seine kompakten Bauweise intressante
Varianten, die sich bei hohen Leistungsdaten und umweltfreundlichen Werten
vor allem durch seine geringen Platzbedarf auszeichnet.
Durch die Konstruktion des Verbrennungssystems wird ein optimaler
Wärmeaustauch erreicht. In den Abgaskanälen befinden sich direkt über
den Brennkammer Abgasturbulatoren, der die Abgase in eine turbulente
Strömung versetzen und dadurch den Wärmeübergang an das Heizungswasser erhöhen. Je nach Typ und Anzahl der Abgasturbulatoren kann die
Abgastemperatur des Kessels angepasst werden.
5
1(1)
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02. ALLGEMEINE INSTALLATIONSHINWEISE
Die einwandfreie Funktion der Kessel sowie die Werksgarantie sind nur
dann gewährleistet, wenn die Montage und Bedienung entsprechend
dieser Anleitung erfolgen und die Kessel regelmässig gewartet werden.
Störungen und Schäden, die durch unsachgemässe Behandlung und
gewaltsame Beschädigung verursacht werden, entbinden den Hersteller
von seiner Gewährleistungspflicht.
Die Installation der Kessel und die Heizungsanlage ist nach den
geltenden Normen und baurechtlichen Vorschriften ausschliesslich von
entsprechenden Fachbetrieben durchzuführen.
Auf die einzelnen Normen und Vorschriften wird in den folgenden
Abschnitten hingewiesen.
Bei Fussbodenheizung und bei Anlagen mit Wasserzusätzen, ist durch
eine Fachfirma eine jährliche Kontrolle der Wasserqualität durchzuführen.
Bevor der Kessel an eine bestehende Heizungsanlage angeschlossen
wird, muss die Heizungsanlage gründlich gespült werden, um Schmutz
und Schlamm zu entfernen.
Schmutz und Schlamm lagern sich sonst im Kessel ab und können zu
örtlichen Überhitzungen und Geräuschen führen.
Mögliche Korrosion in Heizungsanlagen hängen von vielen Faktoren ab,
z.B. Wasser-qualität und dem Eindringen von Luftsauerstoff im
Heizungssystem (zu klein ausgelegte Membranausdehnungsgefäss oder
Kunststoffrohre ohne Diffussionssperre bei Fussbodenheizungen). In der
Regel treten in ordnungsgemäss ausgelegten, installierten und
betriebenen geschlossenen Warmwasserheizungen keine Korrosion auf
und es kann auf chemische Zusatzmittel verzichtet werden. Sollte Ihr
Installateur die Verwendung von chemischen Zusatzmitteln vorsehen, so
verlangen Sie von diesem eine Unbedenklichkeitserklärung. Eine jährliche
Kontrolle des Heizungswassers ist in diesem Fall von einer Fachfirma
durchzuführen.
6
1(1)
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03. TECHNISCHE ANGABEN
Kessel
Wärmeleistungsbereich
Feuerungswärmeleistungsbereich
Oeldurchsatz
spez. Abgasvolumen, tr
Abgasmassenstrom
Heizgasseitiger Widerstand, ë = 1.3
Abgasverluste
Bereitschaftverlust bei 70ºC
CTC Aegir 25/35, EM, R
CTC Aegir 25/35, UB
CTC Aegir 25/35, TS (inkl. Wassererw.)
Kesselwirkungsgrad, indirekt
CTC Aegir 25/35, EM, R
CTC Aegir 25/35, TS, UB
Wasserseitiger Widerstand, deltaT = 20K
Wasserinhalt
CTC Aegir 25/35, EM, R
CTC Aegir 25/35, TS, UB
Kesselgewicht
CTC Aegir 25/35, EM, R
CTC Aegir 25/35, UB
CTC Aegir 25/35, TS
Anzal Turbulatoren
Turbulatorentyp
kW
kW
kg/h
m3/kg
g/s
mbar
%
CTC Aegir 25
14.0–25.0
15.0–27.6
1.27–2.33
13.50–13.60
6.8–12.6
0.04–0.10
4.3.–6.7
CTC Aegir 35
25.0–40.0
27.6–43.0
2.33–3.63
13.6–11.77
12.6–17.3
0.15–0.28
6.1–7.1
Watt
Watt
Watt
313
180
255
313
180
255
%
%
mbar
94.9–92.2
94.9–92.2
1.4–2.0
93.2–92.3
93.2–92.3
3.2–4.0
Liter
Liter
119
80
119
80
kg
kg
kg
St.
200
140
208
9
D–567171
200
140
208
9
D–566286
Wasserwärmer
CTC Aegir 25
CTC Aegir 35
Inhalt Wasserwärmer
CTC Aegir 25/35, EM, R
Liter
100
100
CTC Aegir 25/35, TS
Liter
130
130
Inhalt Heizregister
CTC Aegir 25/35, TS
Liter
6
6
Heizfläche
2
CTC Aegir 25/35, TS
m
1.0
1.0
Warmwasserleistung 10/45ºC*
CTC Aegir 25/35, TS
Liter/h
575
700
Warmwasserleistung 10/45ºC*
CTC Aegir 25/35, TS
Liter/10 min
230
260
Anzahl Norm. wohnungen
N
2.5
3
(gemäß KRW/DIN)
* bei Kaltwassertemperatur 10ºC, Kesselwassertemperatur 80ºC, Speichertemperatur 60ºC
7
1(2)
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04. ABMESSUNGEN, EINZELTEILE UND ANSCHLÜSSE
4:1 Massbild CTC Aegir UB
4:2 Massbild CTC Aegir TS
Die Ladegruppe des Speichers ist Zubehör
1430
Massbild CTC Aegir EM, R
1
2
3
4
5
Heizungsvorlauf
Heizungsrücklauf
Expansion
Entleerung
Abgasstutzen
G1
G1
G1
Rp1
ø 129
6
7
8
9
10
Reinigungsdeckel
Vorlauf Heizregister
Rücklauf Heizregister
Warmwasser
Kaltwasser
8
G1
G1
G¾
G¾
11
12
13
14
15
Kesselschaltfel
Reinigungsdeckel
Brennertür
Stellschrauben
Tauchhülse
2(2)
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05. AUFSTELLUNG
5.1 Einbringung
Die Heizkessel CTC Aegir haben eine werkseitig angebrachte Verschalung,
die normalerweise bei der Einbringung nicht entfernt werden muss.
5.2 Heizraum
Der Heizraum muss den gültigen bauaufsichtlichen Vorschriften entsprechen,
inbesondere der Feuerungsverordnung des jeweiligen Landes.
Um die einwandfreie Be- und Entlüftung des Aufstellungsraumes zu
gewährleisten, ist es wichtig, dass ein Zuluftquerschnitt von mindestens
6,5 cm2 pro 1 kW Kesselleistung vorhanden ist. Bei rechteckigen Öffnungen
sollte das Seitenverhältnis nicht grössere als 1,5:1 sein. Bei Vergitterung
ist ein entsprechender Zuschlag zu machen, damit der freie Querschnitt
den vorgenannten Wert erreicht.
Der Kessel darf nicht in Räumen mit aggressiven Dämpfen, hoher
Luftfeuchtigkeit und hohem Staubanfall aufgestellt werden.
5.3 Platzbedarf
Die Kessel müssen mit ausreichendem Abstand zu den Wänden aufgestellt
werden, damit Reinigungs- und Wartungsarbeiten sowie Kessel- und
Schornsteinprüfungen ungehindert durchgeführt werden können.
9
1(1)
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06. ANSCHLUSS DER HEIZUNGSANLAGEN
Die CTC Aegir sind als Wärmeerzeuger für Warmwasserheizungsanlagen
mit zulässigen Vorlauftemperaturen bis 110 °C geeignet und zugelassen.
Sie können sowohl in offenen Anlagen nach DIN 4751, Teil 1 (mit
hochliegendem Ausdehnungsgefäss und Sicherheits- und Rücklaufleitung) als auch in geschlossenen Anlagen nach DIN 4751, Teil 2
eingebaut werden. Die statische Druckhöhe am tiefsten Punkt des
Kessels darf bei Anlagen nach DIN 4751, Teil 1, 1,5 bar nicht überschreiten.
Jeder Heizkessel in einer Anlage nach DIN 4751 Teil 2, ist mit einem
bauteilgeprüften Sicherheitsventil mit einem Ansprechdruck von max.
2,5 bar und einem Ventilsitzdurchmesser von mind. 15 mm abzusichern.
Sicherheitsventile müssen bauteilgeprüft sein, und ihre Abblaseleitung
muss der grössten Nennwärmeleistung des Kessels entsprechen.
Bezüglich weiterer Einzelheiten ist die TRD-Sicherheitsventil für
Dampfkessel der Gruppe II zu beachten. Bei thermostatisch
abgesicherten Anlagen nach DIN 4751 Blatt 2 dürfen nur Sicherheitsventile mit dem Kennbuchstaben ”H” im Bauteilprüfzeichen angeschlossenen werden, und zwar grundsätzlich nur am Sicherheitsvorlaufstutzen des Kessels.
Die Ausblaseleitungsmündung muss frei beobachtbar sein und so verlegt
und ausgeführt werden, dass keine Drucksteigerung möglich ist. Die
Sicherheitsausdehnungsleitung darf nicht absperrbar sein.
07. ANSCHLUSS DES WASSERERWÄRMES
Die Heizkessel CTC Aegir EM / R sind mit einem integriertem Brauchwasserspeicher ausgerüstet. Der Speicher EM / R aus emailliertem Stahl /Edelstahl,
hat eine Wasserinhalt von 100 Liter und sorgt für eine einwandfreie
Brauchwassererwärmung.
Der Heizkessel CTC Aegir TS ist mit einem temperaturgesteuertem
Brauchwasserspeicher ausgerüstet. Der Speicher ist aus emailliertem
Stahl, hat einer innenliegende Heizregister und liefert Brauchwarmwasser
je nach gewünschter Temperatur.
Der Anschluss muss nach DIN 1988 erfolgen.
Die Überschreitung des zulässigen Betriebsüberdruck im Wassererwärmer
muss durch ein bauteilgeprüftes Membran-Sicherheitsventil max. 10 bar
sicher verhindert werden.
Beim Aufheizen des Speichers muss Wasser aus dem Sicherheitsventil
frei ausfliessen können.
10
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08. SCHORNSTEINANSCHLUSS UND -BEMESSUNG
Die CTC Aegir sind nach den neuesten Erkenntnissen der Technik entwickelt
worden. Die optimale Ausnützung der Abgase und somit der wirtschaftlichste Betrieb setzt hierbei eine möglichst genaue Abstimmung zwischen
Kessel und Schornstein voraus.
8:1 Bemessung des Schornsteins
Voraussetzung für die einwandfreie Funktion der Feuerungsanlage ist der
richtig dimensionierte Schornstein. Der Kessel darf nur an Schornsteine
angeschlossen werden , die der Gruppe 1 nach DIN 18160 bzw.
Ausführungsart 1 DIN 4705 Teil 2 entsprechen.
8.2 Beschaffenheit
Bei Abgastemperaturen unter 160 °C sollten nur feuchtigkeitsunempfindliche Schornsteine verwendet werden. Besonderes bei der Sanierung
ist eine Begutachtung durch den zuständigen Schornsteinfegermeister
erforderlich.
Das Abgastemperatur-Leistungsdiagramm zeigt die Abgastemperatur
beim Beharrungszustand in Abhängigkeit zur eingestellten
Kesselleistung. Die Abgastemperatur muss auch bei intermittentem
Betrieb berücksichtigt werden.
8:3 Anschluss des Kessels
an den Schornstein
- Der Kessel soll mit einem möglichst kurzen Verbindungsstück im
Winkel von 30-45° an den Schornstein angeschlossen werden.
- Müssen Anschlussrohre mit Durchmessern, die vom Abgasstutzenmass abweichen, verwendet werden, ist der Übergang konisch
auszuführen.
- Bei der Ausführung der Abgasrohrverbindung zwischen Kessel und
Schornsteine ist durch geeignete Massnahmen sicherzustellen, dass
kein Kondensat in den Kessel zurückfliessen kann (Kondensatfalle).
- Bei allen Neuanlagen und Sanierungen von bestehenden
Kaminanlagen oder Abgasleitungen ist im Intresse der
Betriebssicherheit die Abgasanlage mit einer DIN-geprüften
Nebenluftvorrichtung/Zugbegrenzung auszurüsten.
Wichtig !
Bei der Sanierung bestehender Anlage sind sehr oft überdimensionierte
Schornsteinquerschnitte oder ungeeigenete Schornsteine vorgegeben.
Wir empfehlen eine Begutachtung der Schornsteinanlage mit dem
zuständigen Bezirksschornsteinfeger von Einbau der Kesselanlage damit
frühzeitig die geeignete Sanierungsmassnahme auch für den Schornstein
festgelegt werden kann (z.B. Einzug eines Edelstahlrohres,
Ausschleudern oder Einbau einer Nebenlufteinrichtung).
11
2(2)
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09. ELEKTROANSCHLUSS UND BESCHREIBUNG DES SCHALTFELDES
9:1 Allgemeine Hinweise
Die gesamte elektrische Installation der Feuerungsanlage darf nur von
einem Elektro-Fachmann ausgeführt werden und muss den einschlägigen
VDE bzw. ÖVE, SEV-Bestimmungen, inbesondere der VDE 00116
(DIN 57116), sowie den technischen Anschlussbedingungen des örtlichen
Elektrizitätsvorsorgungsunternehmens entsprechen.
9:2 Elektroanschluss
Die Kessel sind werkseitig fertig verdrahtet. Die externen elektrischen
Anschlüsse sind gemäss dem Anschlussschema an den entsprechenden
Klemmen anzuschliessen.
Ausserhalb des Heizraumes ist ein Schalter anzubringen, mit dem der
Brenner jederzeit abgeschaltet werden kann (gemäss Muster-Feuerungsverordnung bzw. VDE 00116). Der Schalter muss eine deutliche
Kennzeichnung aufweisen.
9:3 Brenneranschluss
Die Kessel sind mit einem 7-poligen Euro-Stecker gemäss DIN 4791
ausgerüstet.
9:4 Beschreibung des Schaltfeldes Die Kessel sind mit einem bedienungsfreundlichen Schaltfeld, das alle
erforderlichen Schalter, Regel- und Kontrollelemente enthält, ausgerüstet.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
Sicherung
Sicherheits-Temperaturbegrenzer STB
Hauptschalter
Test-Taste STB
Störlampe Überhitzung Kessel
Störlampe Brenner
Brennerschalter
Pumpenschalter
Plats für Regelgerät
Einstellknopf Kesselthermostat
12
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10. BEHEIZUNG
10:1 Allgemeine Hinweise
Die Kessel sind für die Verfeuerung folgender Brennstoffe geeignet:
- Heizöl EL nach DIN 51603 Teil 1.
- Alle Brenngase nach DVGW-Arbeitsblatt G 260
Es dürfen nur typengeprüfte Öl- und Gasbrenner verwendet werden.
Die Installation ist nach den landesörtlichen Vorschriften auszuführen.
Bei der Wahl des Öl- / Gasbrenners empfehlen wir nur Markenfabrikate
zuverwenden, die mit einer im Stillstand dicht schliessenden Luftklappe
ausgerüstet sind. Der CO2-Gehalt im Abgas ist entsprechend den
Angaben des Brennerherstellers auf 12-13 % einzustellen.
10:2 Abgastemperaturen
Die Kessel können mit Abgastemperaturen von 110 °C gefahren werden.
Bei der Bestimmungen der Abgastemperatur muss auf die jeweiligen
Schornsteinverhältnisse Rücksicht genommen werden. In der Regel wird
unter 160 °C ein säurefester Schornstein benötigt.
Die Anpassung der Abgastemperatur wird durch Einsatz oder Entnahme
von Turbulatoren vorgenommen. Das untenstehende Diagramm zeigt die
Abgas-Temperatur in Abhängigkeit zur eingestellten Kesselleistung. Das
Diagramm zeigt die Abgastemperatur beim Beharrungszustand, aber die
Abgastemperatur muss auch bei intermittiertem Betrieb berücksichtigt
werden.
Abgastemperatur °C
10:3 Abgastemperatur-Leistungsdiagramm
Kesselleistung kW
‹
Diese Abgastemperaturen beziehen sich auf eine Kesseltemperatur von
80 °C, Heizöl EL, CO2-Gehalt 13 %, und saubere Heizflächen.
Bei verschmutzten Heizflächen und / oder höhrem Luftüberschuss steigt
die Abgastemperatur.
13
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10. BEHEIZUNG
10:4 Abgasthermometer
– Betriebsstundenzähler
Wir empfehlen unbedingt den Einbau eines Abgasthermometers und
auch eines Betriebstundenzählers.
Beim Einbau eines Abgasthermometer sollte der Fühler mindestens 500
mm über dem Abgasstutzen im Kernstrom (d.h. Mitte Abgasrohr)
installiert werden.
Bei richtiger Brennereinstellung und Düsenauswahl sollte die
Abgastemperatur nicht unter 160 °C liegen. Ist die Abgastemperaturen
tiefer, so ist der Kessel unterbelastet (Gefahr von Schornsteinversottung).
Die obere Wert soll gemäss der gewählten Temperatur liegen. Bei leichter
Verschmutzung kann die Abgastemperatur 10-20 °C höher liegen.
Die regelmässige Kontrolle der Abgastemperatur gibt dem Betreiber
einen wichtigen Hinweis auf den Wartungszustand seiner Kesselanlage.
Steigt die Abgastemperatur über den Betriebszeitraum ständig an, so
deutet dies auf eine Verunreinigung im Brennerraum bzw. veränderte
Brennereinstellung hin wodurch eine wirtschaftliche Betriebsweise
nachteilig beeinflusst wird.
Der Betriebsstundenzähler zeigt die Brennerlaufzeit an und bei Kenntnis
des stündlichen Öldurchsatzes kann der Brennstoffverbrauch in etwa
ermittelt werden. Die ermittelten Werte dienen u.a. zur Ermittlung des
Jaresnutzungsgrades. Längere Brennerlaufzeiten führen zu einem
höheren Jahresnutzungsgrad da die Stillstandverluste geringer sind.
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11. INBETRIEBNAHME
11:1 Allgemeine Hinweise
Vor Inbetriebnahme sind alle wasserseitigen und elektrischen
Anschlüsse zu überprüfen.
Die erstmalige Inbetriebnahme hat durch den Ersteller der Anlage oder
von ihm benannten Fachkundigen zu erfolgen. Die Einstellwerte sind in
einem Messprotokoll aufzuzeichnen.
11:2 Brenner
Der Brenner einschalten.
11:3 Frostgefahr
Niemals den Heizkessel in Betrieb nehmen, wenn der Verdacht besteht,
dass der Kessel oder ein Teil des Heizsystemes eingefroren ist. Dies
führt zu Schäden am Kessel und an den Rohrleitungen im Hause. Ziehen
Sie Ihren Heizungsinstallateur zu Rate.
12. AUSSERBETRIEBNAHME
12:1 Automatische Abschaltung
Die eventuelle eingebaute Regelung schaltet beim Erreichen der
eingestellten Heizgrenze automatisch von Winterbetrieb auf Sommerbetrieb. Die Stromzufur zum Kessel darf deshalb nicht unterbrochen
werden, da sonst damit die Schaltuhr und verschiedene, programmierte
Schutzfunktionen ausser Betrieb gesetzt werden.
12:2 Übertemperatur
Der Sicherheitstemperatur-Begrenzer STB schaltet bei Ausfall aller
anderen Regler den Kessel ab und verriegelt. Die Störlampe ÜberhitzungKessel zeigt an, dass eine Störabschaltung erfolgt ist. Zur Beseitigung
der Störung, die schwarze Kappe abschrauben und Entriegelungsknopf
betätigen.
15
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13. BEDIENUNG
Kontrollieren Sie zusammen mit Ihrem Installateur, dass die Anlage richtig
installiert und funktionsfähig ist. Lassen Sie sich die Anlage erklären und
zeigen wie der Heizkessel gewartet und bedient werden soll.
Lassen Sie sich von dem Installateur sämtliche Regel- und Kontrollelemente des Heizkessels und die Bedienung der eventuellen Regelung
erklären.
14. WARTUNG
14:1 Kesselreinigung
Der Kessel kann problemlos von vorn gereinigt werden:
- Brenner abschalten.
- Eurostecker für Brenner herausziehen.
- Die Schrauben der Brennertür lösen. Die Tür kann jetzt ohne
Demontage des Brenners herausgeschwenkt werden.
- Die Reinigungsdeckel vorn entfernen und die Turbulatoren
herausziehen.
- Brennkammer und Nachschaltheizfläche mittels Reinigungsbürste
säubern.
- Nach der Reinigung die Brennertür und der Reinigungsdeckel wieder
schliessen und die Schrauben gleichmässig anziehen.
- Brennerstecker wieder anschliessen und den Brenner wieder
einschalten.
14:2 Regelmässige Kontrollen
Die regelmässige Kontrolle (ca. einmal monatlich) sollte folgende Punkte
umfassen:
- Manometerkontrolle. Bei zu niedrigem Druck, Wasser in das
Heizungssystem mittels Füllhahnen nachfüllen.
- Heizölstand im Tank kontrollieren.
- Kessel-, Vorlauf- und Abgastemperatur überprüfen.
- Brenner gemäss den Anweisungen des Lieferantens kontrollieren.
16
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15. STÖRUNGEN
Fehler
Massnahmen
Brennerstörung
(Die Brennerstörlampe
leuchtet auf)
Kontrollieren Sie, ob Öl im Tank ist.
Kontrollieren Sie ob der Ölfilter ver schmutzt ist.
Sonstige Anweisungen des Brennerherstellers beachten.
Kesselstörung
(Die Kesselstörlampe
leuchtet auf)
Die Kesselanlage ist ausser Betrieb.
Warten bis Kesseltemperatur auf ca. 60 °C abgekühlt ist.
Schwarze Kappe am Schaltfeld abschrauben und Rückstellknopf
eindrücken. Im Wiederholungsfall sollten Sie den Kundendienst
der Fachfirma anfordern.
Stromzufuhr zum Kessel
unterbrochen
Kontrollieren Sie die zugehörigen Sicherungen (auch die Sicherung in
dem Schaltfeld). Kontrollieren Sie, dass alle Schalter des Kessels
eingeschaltet sind.
Beheizung der Räume
unbefriedigend
Kontrollieren Sie die Einstellungen des
eventuellen Regelgerätes.
Warmwassertemperatur
unbefriedigend
Kontrollieren Sie die Kesselwassertemperatur
(die Temperatur soll mindestens auf 75 °C eingestellt sein).
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Försäkran om överensstämmelse
Déclaration de conformité
Declaration of conformity
Konformitätserklärung
Enertech AB
Box 313
S-341 26 LJUNGBY
försäkrar under eget ansvar att produkten
confirme sous sa responsabilité exclusive que le produit,
declare under our sole responsibility that the product,
erklären in alleiniger Verantwortung, dass das Produkt,
CTC
CTC
CTC
CTC
Aegir EM,
Aegir R,
Aegir EM-BF,
Aegir R-BF.
som omfattas av denna försäkran är i överensstämmelse med följande direktiv,
auquel cette déclaration se rapporte est en conformité avec les exigences des normes suivantes,
to which this declaration relates is in conformity with requirements of the following directiv,
auf das sich diese Erklärung bezieht, konform ist mit den Anforderungen der Richtlinie,
EC directive on:
Pressure Equipment Directive 97/23/EC, § 3.3
(AFS 1999:4, § 8).
Electromagnetic Compatibility (EMC) 89/336/EEC.
Low Voltage Directive (LVD) 73/23 EEC, 93/68/EEC.
Efficiency Directive 92/42/EEC, 93/68 EEC.
Överensstämmelsen är kontrollerad i enlighet med följande EN-standarder,
La conformité a été contrôlée conformément aux normes EN,
The conformity was checked in accordance with the following EN-standards,
Die Konformität wurde überprüft nach den EN-normen,
EN
EN
EN
EN
EN
EN
EN
719
729-2
288-3
1418
287-1
10 204, 3.1B
10 025, S 235 Jr-G2
EN
EN
EN
EN
EN
EN
EN
55014-1 /-2
55104
61 000-3-2
60335-1
50165
303-1 /-2
304
Ljungby 2005-05-03
Kent Karlsson
Technical Manager
18
161 451 04 05-05
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Kategorie
Technik
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19
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