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Bedienungsanleitung - KVM-Conheat

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Betriebsanleitung




Montage
Bedienung
Wartung
Sonstiges
Fernwärmekompaktstation, N15 PV-X
Typ 4510-21 – 4550-21
Stadtwerke Flensburg Fernwärmenetz (Primärnetz)
Fernwärmekompaktstation mit einem indirekt ans Fernwärmenetz angeschlossenen
Heizkreis, sekündärseitigen Anschlüssen einschl. Ladepumpe für die WWB,
als Wandgerät einschl. Abdeckhaube,
mit witterungsgeführter Regelung
1
Stand 2013.01 - Änderungen vorbehalten
Inhalt:
Vorwort
Transportübernahme
Verpackung
Lagerung
Beschreibung
Schaltschema
Legende
Typenschild
Montage
Potenzialausgleich
Inbetriebnahme
Anschluss an die Primärseite
Technische Fehler und Ausschaltung / Warnhinweis
Gefahrenanalyse
Einschaltung nach Ausschaltung
Gebrauchsanleitung
Betriebsprinzip
Gewährleistung
Pflege und Wartung
Störungsbeseitigung
Hinweise
Notizen
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4
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6
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Stand 2013.01 - Änderungen vorbehalten
Vorwort:
Es freut uns sehr, daß bei Ihnen eine Fernwärmekompaktstation von KVM-Conheat A/S installiert
wird. Ihre Fernwärmekompaktstation ist unter Berücksichtigung der neusten technischen
Entwicklungen produziert.
Alle Teile und Komponenten, die in Ihrer Fernwärmekompaktstation eingebaut sind, sind von höchster
Qualität und die Fernwärmekompaktstation ist mit größter Sorgfalt und nach strengen
Qualitätsmaßstäben produziert worden. Hohe Betriebssicherheit, Qualität und maximale
Zuverlässigkeit gekennzeichnet die Station. Die Fernwärmekompaktstation wurde speziell nach den
Richtlinien des AGFW, den der DIN4747-1 sowie auch nach den Technischen Anschlußbedingungen
der Stadtwerke Flensburg gebaut.
Wir haben diese Betriebsanleitung zusammengestellt und sie muß bei Montage, Bedienung, Wartung
und Sonstiges unbedingt berücksichtigt werden.
Vor Beginn aller Arbeiten, diese Betriebsanleitung bitte lesen!
Diese Fernwärmekompaktstation darf nur durch ausgebildete und autorisierte Fachleute installiert, in
Betrieb genommen und gewartet werden! Diese Fachleute müssen auch unbedingt diese
Betriebsanleitung gelesen und verstanden haben.
Diese Betriebsanleitung muß in unmittelbarer Nähe der Fernwärmekompaktstation jederzeit
zugänglich aufbewahrt werden.
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Stand 2013.01 - Änderungen vorbehalten
Transportübernahme:
Bei der Übernahme muss die Fernwärmekompaktstation sofort auf Transportschäden kontrolliert
werden. Beschädigungen sind dem Spediteur sofort mitzuteilen und auf dem Lieferschein zu
vermerken. Ohne diese Schadensanmeldung bei dem Spediteur ist eine Verursacherermittlung nicht
möglich und eine Schadensersatzforderung nur sehr schwer durchsetzbar.
Verpackung:
Die Fernwärmekompaktstation ist ein einem Karton rein gepackt. Auf dem Karton ist das Typenschild
der Station geklebt.
Lagerung:
Nach dem Abladen muss die Fernwärmekompaktstation bis zur Montage trocken gelagert werden. Die
Fernwärmekompaktstation darf NICHT draußen gelagert werden, sondern in einem frostfreien
Lagerraum. Der Boden des Lagerraums muß trocken sein.
Die Fernwärmekompaktstation ist IMMER mit größter Sorgfalt und Vorsicht zum Installationsort
zu bewegen!
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Stand 2013.01 - Änderungen vorbehalten
Beschreibung:
Die Fernwärmekompaktstation N15 PV-X (4510-21 - 4550-21) ist mit einem indirekt an die
Fernwärmenetz angeschlossenen Heizkreis und einer sekundärseitigen Anschlußmöglichkeit für den
Warmwasserspeicher. Die Anlage ist in geschweißter Ausführung und mit Sicherheitstechnik nach
DIN 4747-1. Die Anlage ist komplett ausgestattet mit allen wichtigen Komponenten wie Absperrventile,
Thermometer, Manometer, Kombiventil, Paßstück für Wärmemengenzähler, Plattenwärmetauscher,
witterungsgeführte Regelung, alle erf. Fühler, STW-STB, Umwälzpumpen, Schmutzfänger und
Sicherheitsventil u.A.
Schaltschema, N15 PV-X, Typ 4510-21 – 4550-21:
PN 25
9
PN 10
13
12
25A
26
26
16
20
A
15C
25A
10
21
24
25
Tw
27
29
14
15
29A
31
1
26
25
34
B
15C
24
23A
F
11
30
27A 28A
28
30
15
15
G
15
Y
X
Legende:
1.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
15C.
16.
20.
21.
23A.
24.
25.
25A.
26.
27.
27A.
28.
28A.
29.
29A.
30.
31.
34.
Plattenwärmetauscher
Witterungsgeführte Regelung
Vorlauftemperaturfühler
Rücklauftemperaturfühler
Außentemperaturfühler
Speicherfühler
STW/STB
Absperrventil
Glattrohrenden
Schmutzfänger
Stellantrieb
Kombiventil, Samson
Paßstück für WMZ
Fühlertasche für WMZ
Thermometer 0-120ºC
Thermometer 0-160ºC
Manometer 0-25bar mit Manometerhahn
Entlüfter
Hochdruckentlüftung
Entleerung
Hochdruckentleerung
Umwälzpumpe für Heizung, Grundfos
Ladepumpe, Grundfos
Rückschlagklappe
Sicherheitsventil
Anschluß MAG
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Stand 2013.01 - Änderungen vorbehalten
Typenschild:
Das Typenschild mit CE-Kennzeichnung ist auf der Fernwärmekompaktstation befestigt und enthält
folgende Angaben:
 Hersteller
 Nummer (Ware- und Auftrag)
 Baujahr / Monat
 Typ
 Max. zul. Betriebstemperatur
 Max. zul. Betriebsdruck
 Leistung
Montage:
Die Anlage wird in zwei Teilen geliefert:
1. Die Fernwärmekompaktstation
2. Abdeckhaube
Die Anlage ist vollständig vormontiert und komplett verdrahtet. Für die Montage nehmen Sie die Maße
der Aufnahmelöcher in dem Rahmen direkt von der Fernwärmestation ab und übertragen sie auf den
zukünftigen Montageort. Bitte verwenden Sie nur das für die Wand geeignete Montagematerial.
Die Rohrleitungen sind an die vorhandenen Kugelhähne anzuschießen. Die Anschlüsse sind alle auf
der Anlage gekennzeichnet.
Die Abdeckhaube wird einfach über die Anlage gehängt. Der Rahmen ist für die Aufnahme der
Abeckhaube vorbereitet.
Die Haube hat eine Tür damit die Anlage später leicht gewartet werden kann und daß der
Wärmezähler problemlos abgelesen werden kann.
Potenzialausgleich:
Für Anlangen mit eingebauter, witterungsgeführter Regelung:
Die Fernwärmekompaktstation muß an eine Erdungsleitung angeschlossen werden, damit
Potenzialausgleich der Fernwärmekompaktstation erreicht werden kann.
Der Rahmen sowie auch die Abdeckhaube sind werkseitig für Potenzialausgleich vorbereitet.
Potenzialausgleich des Rahmens ist werkseitig montiert.
Potenzialausgleich der Abdeckhaube ist vor Ort durch den Installateur zu installieren, nachdem die
Abdeckhaube über die Fernwärmekompaktstation gehängt worden ist.
Potenzialausgleich der Rohrleitungen bezieht sich auf den jederzeit geltenden Vorschriften
Deutschlands, nach VDE0100, und muß vor Ort, durch den Installateur, installiert werden.
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Stand 2013.01 - Änderungen vorbehalten
Bitte beachten Sie, dass bei der Montage der Anlage vorsichtshalber alle Verschraubungen
nachgezogen werden müssen. Die in der Fernwärme üblichen flachdichtenden
Verschraubungen können während des Transportes und der Montage leicht angelöst werden.
Sie sind dann nicht mehr 100-%tig dicht. Der Hersteller übernimmt keine Haftung für Schäden,
die durch undichte Verschraubungen entstanden sind.
Maße und Gewicht
Typ
Höhe
Maße [mm]
Breite
Tiefe
4510 bis 4550
840
800
425
Gewicht
[kg]
40
ACHTUNG!!
Die Fernwärmekompaktstation ist so zu installieren, daß keine Schäden auf Gebäudeteile oder
Sonstige entstehen können, falls der Plattenwärmetauscher u.A. undicht wird oder auch
irgendwann mal nicht mehr funktionsfähig ist!!
Ein Ablauf im Boden ist erforderlich!!
Falls Schäden solcher Art entstehen und oben erwähnte Installation bzw. Ablaufeinrichtung
nicht berücksichtigt wurden, sind sie als Installationsfehler zu betrachten und evt. Schäden
werden von der Garantie damit nicht gedeckt!!
• Heizungsraum soll z.B. für Kinder nicht zugänglich sein.
• Keine brennbaren Stoffe in der Nähe der Station lagern.
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Stand 2013.01 - Änderungen vorbehalten
Inbetriebnahme:
Vor Inbetriebnahme muß die Fernwärmekompaktstation auf mängelfreien Zustand und technisch
einwandfreie Funktion kontrolliert werden!
Bevor Sie die Anlage an den Heizkreis anschließen, sorgen Sie dafür, dass eine Druckprobe
durchgeführt worden ist. Bevor Sie die Anlage in Betrieb nehmen, muss der Heizkreis gefüllt, gespült
und entlüftet sein. Die einzelnen Heizkörperventile müssen entsprechend der Anlagencharakteristik
voreingestellt werden.
Beachten Sie bitte die separate Bedienungsanleitung des witterungsgeführten Reglers. Es ist dafür zu
sorgen, dass der 230 V Netzanschluß der Anlage leicht vom Kunden unterbrochen werden kann, und
einzeln möglichst durch einen Sicherungsautomaten abgesichert ist.
Die Pumpen sind elektronisch geregelt und sollen nicht weiter angepasst werden.
Der Schmutzfänger (sichtbar durch grüne Markierung auf dem Deckel) muß nach der Inbetriebnahme
überprüft und gereinigt werden. Dieser Schmutzfänger kann sich auch nach wenigen Wochen
Betriebsdauer wieder zusetzen und muß dann erneut gereinigt werden. Generell gilt, dass der
Schmutzfänger einmal pro Jahr kontrolliert werden soll.
Der Wärmezähler wird anstelle des Passstückes in die Rücklaufleitung montiert.
Anschluß an die Primärseite:
Anschlüsse an die Primärseite dürfen nur laut den Stadtwerken durch ausreichend ausgebildete
Fachleute vorgenommen werden und die Anweisungen der Stadtwerke Flensburg müssen genau
befolgt werden. Die primärseitigen Vor- und Rückläufe sind an die dazu eingerichteten Haupthähne
anzuschließen.
Die Fernwärmekompaktstation über die Absperrarmatur im Primärvorlauf langsam befüllen.
Hier auch die Absperrarmatur im Primärrücklauf langsam öffnen.
Primärseite ausreichend spülen.
Absperrarmaturen schließen.
Schmutzfänger reinigen.
Anschluß an die Sekundärseite:
Anschlüsse an die Sekundärseite werden durch einen Installateur vorgenommen und die Vor- und
Rückläufe sind an die dazu eingerichteten Haupthähne anzuschließen.
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Stand 2013.01 - Änderungen vorbehalten
Elektrischer Anschluß:
Der elektrische Anschluß der Fernwärmekompaktstation darf nur durch einen autorisierten
Elektroinstallateur vorgenommen werden, und er muß sicherstellen, dass alle gültige Vorschriften und
Bestimmungen eingehalten werden.
Die Fernwärmekompaktstation ist werkseitig komplett verrohrt und verdrahtet sowie auch nachgeprüft
und getestet.
Der Außentemperaturfühler für Regulierung der Fernwärmekompaktstation ist auf der Anlage mit
einem kurzen Kabel montiert.
Regelung:
Die Regelung ist mit Ihrer Werkseinstellungen geliefert.
Nach Inbetriebnahme wird durch die Regelung automatisch ein Test durchgeführt und die
eingestellten Werte werden gezeigt. Danach schaltet die Anlage automatisch auf „normalen Betrieb“
um.
Die genaue Einstellung kann jetzt erfolgen. Siehe beigelegte Bedienungsanleitung des Herstellers der
Regelung.
Technische Fehler und Ausschaltung der
Fernwärmekompaktstation / Warnhinweis:
Man muß darauf achten, daß aus der Fernwärmekompaktstation fließendes Heizwasser zur
Verbrennungsgefahr führen kann und daß die Fernwärmekompaktstation eine lebensgefährliche
Spannung zugefügt wird!!
Primärseitige Undichtigkeiten können Heizwasser mit einer Temperatur von über 100ºC freisetzen –
Verdampfungsgefahr!!!! Man muß auch darauf achten, daß u.A. Regelung, Ventil und
Umwälzpumpen an die Netzspannung angeschlossen sind.
Schutzhandschuhe, Schutzbrille und Sicherheitsschuhe sind bei Arbeiten an der
Fernwärmekompaktstation immer zu tragen!!
Ausschaltung, falls die Anlage fehlerhaft ist…..
 Die Netzspannung muß sofort durch Ausschaltung des Hauptschalters unterbrochen
werden oder die Netzspannung auf eine andere Weise auszuschalten.
 Alle Absperrarmaturen zu schließen.
 Autorisierte Fachleute der Stadtwerke sofort anrufen.
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Stand 2013.01 - Änderungen vorbehalten
Gefahrenanalyse:
Ort der Gefahr
Absperrventile
und Armaturen
Gefahrenart
Quetschung bei
Handbedienung
Verrohrung und
Komponenten
Verbrennung bei
Berührung
Schutzziel
Handbedienung der
Absperrventile und
Armaturen muß gefahrlos
möglich sein
Gefahrlose Berührung bei
geöffneter Station
Gesamte Station
Versagen von
Bauteilen
Abstellen der
Wärmezufuhr im Störfall
Maßnahme
Durch Konstruktion genug Raum
für Bedienung vorsehen
- Die Rohrleitungen der Anlage
sind werksseitig isoliert
- Warnhinweis (siehe oben)
Absicherung gemäß DIN 4747-1
Einschaltung nach Ausschaltung:
Nach Ausschaltung und Ausbesserung wird die Fernwärmekompaktstation gemäß den von den
Stadtwerken ausgegebenen Vorschriften wieder in Betrieb genommen.
Inbetriebnahme darf nur durch ausgebildete Fachleute der Stadtwerke vorgenommen werden.
Gebrauchsanleitung / Betrieb der Anlage:
Die Fernwärmekompaktstation arbeitet voll automatisch und muß nach ihrer Grundeinstellung
grundsätzlich nicht weiter bedient werden.
Die Heizkreistemperaturen werden von ihrem witterungsgeführten Regler individuell auf ihren
Wärmebedarf eingeregelt. Alle notwendigen Informationen dazu finden Sie in der
Bedienungsanleitung des Reglers.
Die individuellen Raumtemperaturen können Sie über die Thermostatventile an Ihren Heizkörpern
einstellen. Der wirtschaftlichste und günstigste Betrieb wird durch die Umwälzung einer möglichst
geringen Wassermenge bei größtmöglicher Auskühlung der Heizkörper erreicht. Der untere Teil der
Heizkörper sollte nur “lauwarm” sein, d.h. eine spürbare Abkühlung am Heizkörper von oben nach
unten. In Räumen mit mehreren Heizkörpern sollten die Thermostatventile die gleichen Einstellungen
haben.
Die Umwälzpumpen sind elektronisch und sollen nicht weiter angepasst werden.
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Stand 2013.01 - Änderungen vorbehalten
Betriebsprinzip:
Das von den Stadtwerken produzierte Heizwasser wird mit einem angemessenen Druck und
außentemperaturabhängigen Temperatur in die Fernwärmeübergabestation eingeleitet.
Die Temperatur des Heizwassers wird gleitend der Außentemperatur angepasst.
Das Wasser fließt durch den Haupthahn und durch den Schmutzfänger, und danach fließt das
Heizwasser erst durch einen Plattenwärmetauscher und danach, mit reduziertem Druck bzw.
reduzierter Temperatur, durch die sekundärseitige Umwälzpumpe und danach in die Heizfläche
hinein.
Nach Vorschriften von den Stadtwerken und Ratgebern ist die Anlage mit Manometern und
Thermometern im Vor- und Rücklauf ausgestattet, damit der Druck und die Temperatur gemessen
werden können. Darüber hinaus sind in primärseitigem Vor- und Rücklauf verschiedene
Ausstattungen zur Regulierung eingebaut.
Im Primärrücklauf ist auch ein Paßstück für den WMZ. Die Fachleute der Stadtwerke montieren den
WMZ und die dazugehörige Fühler.
Der Schmutzfänger muß nach der Inbetriebnahme überprüft und gereinigt werden. Der
Schmutzfänger kann sich auch nach wenigen Wochen Betriebsdauer wieder zusetzen und muß dann
erneut gereinigt werden.
Generell gilt, dass der Schmutzfänger einmal pro Jahr kontrolliert werden soll.
Das Heizwasser fließt danach abgekühlt durch den Primärrücklauf zurück zu den Stadtwerken.
Die eingebaute, witterungsgeführte Regelung hat u.A. folgende Funktionen:




Sie messt die Vorlauftemperatur und die Außentemperatur
Sie sorgt für eine passende Vorlauftemperatur
Sie begrenzt die Temperatur auf den Rücklauf zu einem im Voraus eingestellten Wert.
Sie schaltet die Umwälzpumpen ein oder aus.
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Stand 2013.01 - Änderungen vorbehalten
Gewährleistung:
Der Installateur ist dazu verpflichtet, den Verbraucher in Funktion, Steuerung und Wartung der Anlage
einzuweisen.
Auf Material und Funktionsfehler beträgt die Gewährleistungszeit 24 Monate ab dokumentierbaren
Installations- oder Kaufdatum. Wenden Sie sich hierzu an Ihren Fachbetrieb, dieser wird sich mit uns
in Verbindung setzen.
Für sonstige Vorkommnisse, Personen- oder Folgeschäden, die durch eventuelle Defekte am Produkt
verursacht werden, übernehmen wir keine Entschädigung.
Die Gewährleistung gilt nur wenn:
1. Ein Serviceeinsatz und die notwendigen Maßnahmen vorher mit uns abgestimmt wurden;
2. Eine Kopie der Rechnung über den Kauf oder der Installation und das defekte Teil an uns
weitergeleitet wird;
3. Reparaturen und Wartung an der Fernwärmekompaktstation vorschriftsmäßig durchgeführt
wurden;
4. Der Anschluss der Fernwärmekompaktstation in Übereinstimmung mit den geltenden
Vorschriften der Stadtwerke ausgeführt worden ist.
Hinweis: Ein Ausfall der Fernwärmekompaktstation, weil der Schmutzfänger verschmutzt ist
und nicht gereinigt wurde, ist kein Garantiefall.
Frostschäden werden nicht ersetzt.
Änderungen vorbehalten, die Gewährleistung gilt für die Bundesrepublik Deutschland.
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Stand 2013.01 - Änderungen vorbehalten
Pflege und Wartung:
Wie jedes technische Gerät ist auch eine Fernwärmekompaktstation nicht völlig wartungsfrei.
Deswegen empfehlern wir, einen Wartungsvertrag abzuschließen.
Die Wartung darf nur durch autorisierte Fachleute vorgenommen werden.
Regelmäßige und empfohlende Überprüfungen:
Die Fernwärmekompaktstation muß wegen der eingestellten Parameter, Verschmutzung und des
natürlichen Verschleißes von Teilen wie z.B. Dichtungen, regelmäßig gewartet werden.
Überprüfungen, alle 6 Monate:
-
Sichtkontrolle aller Verbindungen (Dichtungen ersetzen)
Sichtkontrolle sämtlicher Komponenten
Überprüfung sämtlicher elektrischen Komponenten (Regelung,
Fühler, Pumpen, Kombiventil u.A.)
Überprüfung der Stromkreise.
Austausch defekter Komponenten.
Überprüfungen, einmal im Jahr:
-
Sichtkontrolle sämtlicher Verbindungen (Dichtungen ersetzen)
Überprüfung sämtlicher Verschraubungen und Austausch von Dichtungen, wenn notwendig.
Eingegebene Parameter nachprüfen und sie ändern, wenn notwendig.
Sichtkontrolle sämtlicher Komponenten.
Überprüfung sämtlicher elektrischen Komponenten (Regelung,
Fühler, Pumpen, Kombiventil u.A.)
Überprüfung der Stromkreise.
Überprüfung des Sicherheitsventils.
Reinigung des Schmutzfängers.
Austausch defekter Komponenten.
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Stand 2013.01 - Änderungen vorbehalten
Störungsbeseitigung:
Hinweis für den Wartungsbetrieb
Problem: Die Anlage zeigt Undichtigkeiten.
Lösung: Die Verschraubungen sind bei der Installation nicht ausreichend nachgezogen worden.
Verschraubungen mit einem geeigneten Maulschüssel nachziehen und dabei gegenhalten, ggf. neue
Flachdichtung einsetzen.
Problem: Undichtigkeit von Armaturen.
Lösung: Anlage abschalten. Armaturen auswechseln.
Problem: Der Heizkreis erreicht nicht die notwendige Vorlauftemperatur.
Lösung: Die Heizkreisumwälzpumpe überprüfen.
Überprüfung des Außenfühlers und anderer Einstellungen an der witterungsgeführten Regelung.
Problem: Heizkreis ist ständig zu warm. In der Nacht erfolgt keine Absenkung.
Lösung: Die witterungsgeführte Regelung ist nicht richtig eingestellt, sie steht noch auf Handbetrieb
oder die Heizkurve ist zu hoch eingestellt. Einstellungen der Regelung mittels der
Bedienungsanleitung des Gerätes überprüfen und anschließend auf Automatikbetrieb stellen.
Problem: Geräusche in den Heizkörpern und nicht ausreichende Heizleistung.
Lösung: Überprüfung der Hausanlage ob sich noch Luft in der Anlage befindet, ggf. Anlage bzw.
Heizkörper entlüften. Überprüfung der Umwälzpumpe.
Überprüfung der primärseitigen Fließmenge und Druck.
Problem: Einzelne Heizkörper werden nicht warm, die Heizkreisrücklauftemperatur ist zu hoch und
die Anlage hat eine zu geringe Heizleistung.
Lösung: Anlagen mit einer witterungsgeführten Regelung haben eine elektronische
Rücklauftemperaturbegrenzung. Das hat zur Folge, dass der Regler die Vorlauftemperatur absenkt,
falls die eingestellte Rücklauftemperatur überschritten wird. Die einzelnen Heizkörper müssen,
gemäss ihrer berechneten Heizleistung, durch ihre Thermostatventile hydraulisch abgeglichen
werden, damit nicht manche Heizkörper zuviel und andere zuwenig versorgt werden.
Problem: Starke Geräusche in der Anlage.
Lösung: Überprüfung der Umwälzpumpe.
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Stand 2013.01 - Änderungen vorbehalten
Problem: Die Heizung ist plötzlich ohne jedes Vorzeichen ausgefallen.
Lösung: Es kann sein, dass die witterungsgeführte Regelung oder eines der an die Regelung
angeschlossenen Bauteile, wie Temperaturfühler, Kombiventil oder Umwälzpumpe ausgefallen sind.
Hierzu überprüfen Sie bitte, mit Hilfe der Funktionstests der Regelung, die einzelnen Bauteile. Dieser
Vorgang ist in der Bedienungsanleitung der witterungsgeführten Regelung genau beschrieben.
Nur Original-Ersatzteile des Herstellers verwenden!
Hinweise:
Sollte einmal nicht ausreichend Heizenergie zur Verfügung stehen, kontrollieren Sie bitte folgendes:
1.
2.
3.
4.
5.
Sind alle Absperrventile geöffnet, ggf. öffnen.
Ist die Fernwärmeleitung in Betrieb, ggf. Prüfung ob Fernwämeleitung Temperatur hat.
Arbeiten die Umwälzpumpen.
Befindet sich in den Heizkörpern Luft, ggf. entlüften.
Ist die Anlage mit Strom versorgt, ggf. Sicherung überprüfern.
Es ist sinnvoll mit einem geeigneten Fachbetrieb einen Wartungsvertrag abzuschließen, der dafür
Sorge trägt, dass die Anlage immer optimal nach Ihren Bedürfnissen funktioniert.
Sollten Sie einen Serviceeinsatz benötigen, geben Sie bitte die Gerätedaten vom Typenschild und den
Hersteller der witterungsgeführten Regelung mit an, damit sich der Fachmann auf den Servicetermin
vorbereiten kann.
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Stand 2013.01 - Änderungen vorbehalten
Notizen:
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Stand 2013.01 - Änderungen vorbehalten
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