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3418D, 02/88, RWF61.11...

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3418 D
LANDIS&GYR
Februar 1988
POLYGYR -Modul
Economiser
mil einem stetigen Ausgang 0...10V—
PI- Oder P-Verhalten, 24 V^
RWF61.11...
Ma(3stab1:2,5
RWF61.11
als Einschub
Anwendungsbereich
In Luftungs- und Klimaanlagen wird der RWF61.11 hauptsachlich
eingesetzt fur
— Mischlufttemperaturregelung
— auBentemperaturabhangige Luftklappensteuerung
— energieoptimales Steuern von Luftklappen und Warmeruckgewinnsystemen, die nicht in den Hauptregelkreis einbezogen sind
— Regel- und Steuerfunktionen, die ein groBes P-Band erfordern (siehe dazu Anlagebeispiele)
RegelgrSBe kann sein:
— Temperatur
— relative Feuchte
— absolute Feuchte
— Druck
— Druckdifferenz von Flussigkeiten
— Druckdifferenz von Luft
Folgende erganzende Regelfunktionen sind moglich:
— Sollwertfuhrung
— Minimalbegrenzung einer HilfsgroBe
— Maximalbegrenzung einer HilfsgroBe
— Kaskadenregelung
Ausgangsseitig lassen sich mit dem RWF61.11 folgende Gerate
ansteuern:
— Stellantriebe fiir Ventile und Luftklappen
— Mehrstufenschalter fur Kesselfolgeschaltungen, Kaltemaschinen, Elektrolufterhitzer
— Stromventile fur Elektrolufterhitzer
— Vorrangwahler fiir Kuhlen und Entfeuchten mit demselben
Kuhler
— Signalwandler fur Pneumatik-, Strom-, Zweipunkt- oder Dreipunktsignal
— Signalverdoppler/lnverter
Wirkungsweise
Regelung
Das Regelverhalten ist wahlbar: PI- oder P-Verhalten. Der Propprtionalanteil bzw. das P-Band ist einstellbar.
Die Nachstellzeit ist fest eingegeben und betragt 2Minuten.
Ausnahme: Fur Druck- und Druckdifferenzregelung mit Pl-Verhalten kann die Nachstellzeit auf SOSekunden reduziert werden (siehe Ausfuhrung).
Der Regler vergleicht Istwert und Sollwert und bildet das zum
Ausregeln erforderliche Steursignal. Es ist stetig und hat einen
Bereich von 0...10V—. Eine Anderung des Steuersignals von
0...10V- bewirkt eine StellgroBenanderung von O...100%, d.h.
die StellgroBe ist dem Steuersignal proportional.
mit Gehause ARG61.00
mit Gehause ARG61.01
Der Wirksinn des Steuersignals laBt sich je nach verlangter
Betriebsart einstellen — z.B. entweder fur Heizen oder fur Kuhlen. Bei P-Verhalten ist die P-Abweichung dann Null (Istwert =
Sollwert), wenn die Last Null ist.
Arbeitet der Regler mit Wirksinn 0, so kann eine LuftklappenMinimalstellung (Mindest-AuBenluftrate) eingestellt werden.
Fiihrung
Die FuhrungsgroBe wird dem Regler aufgeschaltet und fuhrt
seinen Sollwert. Es gibt drei Moglichkeiten:
— Universelle Fuhrung uber den ganzen oder jeden beliebigen
Teil des Sollwertbereiches mit Hilfe des Fuhrungsgebers
RZF61.10 oder von einem Leitsystem aus.
— Fuhrung nach der AuBentemperatur mit Hilfe eines Submoduls (nur moglich, wenn Einbauplatz fur Submodul nicht
durch anderes Submodul belegt ist).
— Sollwertverstellung innerhalb von ±10% des Sollwertbereiches — im allgemeinen von einem Leitsystem aus.
Andere Hilfsfunktionen
Mit Hilfe von steckbaren Submodulen lassen sich verschiedene erganzende Regelfunktionen verwirklichen. Das sind:
— Minimalbegrenzung und Maximalbegrenzung der Zulufttemperatur
— Maximalbegrenzung der Zuluftfeuchte
— Minimalbegrenzung oder Maximalbegrenzung der Rucklauftemperatur
— Minimalbegrenzung oder Maximalbegrenzung einer beliebigen HilfsgroBe
Anzeige
Durch ein steckbares Digitalanzeige-Modul konnen die Istwerte von Haupt- und Hilfsfuhler, die Regelabweichung und die
Steuersignale direkt angezeigt werden.
Warmeruckgewinnung
Wirkt der Regler auf Luftklappen oder auf ein Warmeruckgewinnsystem (z.B. Rotationstauscher), so konnen diese Stellgerate energieoptimal gesteuert werden. Das geschieht durch
Messen der Differenz zwischen AuBenluftzustand und Abluftzustand. Als MeBgrpBen fiir diese Luftzustande dienen die Temperaturen oder die Enthalpien.
Je nach der gemessenen Differenz arbeitet der Regler wie
folgt:
1
Luftzustand:
Reglerauf Luftklappe wirkend:
(SchalterS2aufe,
siehe Diagramm ®)
Regler auf WarmerQckgewinnsystem
wirkend:
(SchalterS2auf®
siehe Diagramm ©)
AuBenluft hoher
als Abluft
Luftklappe auf
Minimalstellung
max! male WSrmerQckgewinnung
AuBenluft niederer
als Abluft
normale Regelung
normale Regelung
Zum Vergleichen der Luftzustande gibt es zwei Moglichkeiten;
sie sind von der Anlage abhSngig:
— In Anlagen mit wechselnden Abluftzustanden erfaBt ein Fuhler den Abluftzustand und ein zweiter Fuhler den AuBenluftzustand.
— In Anlagen mit gleichbleibendem Abluftzustand kann der
zweite Fuhler durch einen Fiihlernachbildner (mit einstellbarem Festwert) simuliert werden. Fur die AuBenluft bleibt ein
Fuhler erforderlich.
Wirkdiagramme
(Darstellung mit P-Verhalten)
Auf Luftklappe wirkend, Schalterstellung S2: 0
-th4>th3
th4<th3-
o
Ath
Max.-Economy-Umschaltung
Auf Warmeruckgewinnsystem wirkend, Schalterstellung S2: ©
Ausfiihrung
Elektronischer Regler in steckbarer Einschubbauweise mit Leiterplatte im Europaformat (100x160mm) und 32-poligem DINStecker, Bauform D. Lieferbar ohne oder mit schlagfestem
Universalgehause mit Klarsichtfrontdeckel und 32-poligem
Schraubklemmensockel fur Schaltschrankeinbau oder Fronteinbau. Durch seitliches Zusammenschnappen und Anreihen
mehrerer GehSuse kann ein 19" BaugruppentrSger (Rack)
gebildet werden, welcher z.B. mit der als Montagezubehor
erhSltlichen Kippkonsole im Schaltschrank eingebaut werden
kann.
Das Anpassen des Reglers an die zu regelnde GrOBe (Temperatur, Feuchte, Druck usw.) und den jeweiligen Bereich erfolgt
durch Einsetzen eines entsprechenden Bereichssteckers.
Er trSgt die Skala fur den eingebauten Sollwertgeber.
Auf der Regler Frontseite befinden sich:
— Der Sollwert-Einstellschieber und die Sollwert-Einstellskala
des eingebauten Sollwertgebers. In Stellung «ext» des Sollwertschiebers kann die Sollwerteinstellung uber einen Fernsollwertgeber erfolgen.
— Der Hand/Automatik-Schalter mit zwei Stellungen:
• auto: Der Regler ubernimmt die normale Regelfunktion
• man: Die Regelfunktion ist ausgeschaltet. Durch Verstellen des Sollwertes laBt sich das angeschlossene
Stellgerat in jede beliebige Stellung bringen
— Die Signallampe (LED) zur Anzeige des Steuersignals.
Frontseite:
— das Einstellpotentiometer Xp1 fur das P-Band bzw. den PAnteil
— das Einstellpotentiometer Y1min fGr die Luftklappen-Minimalstellung (nur in Stellung e des Wahlschalters S2 wirksam)
— die AnschluBbuchsen fur den Diagnosestecker
— der Sollwertgeber eines evtl. eingebauten Submoduls
Leiterplatte:
— der Wahlstecker fur das Regelverhalten (P/PI)
— der Wahlschalter fur die Betriebsart
© fur Luftklappen
© fur Warmeriickgewinnsysteme
— der Wahlstecker K / e
e wenn MeBwert an B1 = MeBwert an B4
& fur alle anderen Anwendungen
— der Trennstecker fur die Submodulfunktion
-10V
th4<th3-
ov
•th4>th3
0
0
(O)
Ath
Xp1
Max.-Economy-Umschaltung
Q
Xp1
Last (AX-W fur P-Verhalten)
P-Band
Istwert
Sollwert
Y
Y1min
StellgroBe bzw. Steuersignal 0...10VLuftklappen-Minimalstellung
S2
th3
th4
Ath
Wahlschalter Luftklappen/WarmerOckgewinnsystem
Abluftzustand (Temperatur t oder Enthalpie h)
AuBenluftzustand (Temperatur t oder Enthalpie h)
Differenz zwischen AuBenluft- und Abluftzustand
e-Stecker
Bei der auBentemperaturabhSngigen Luftklappensteuerung mit
Maximum-Economy-Umschaltung verlangen die FuhlereingSnge
B1 und B4 denselben MeBwert, namlich die AuBentemperatur.
Durch Stecken des e-Steckers auf die Stellung «e» ist jedoch
nur ein Fuhler erforderlich, da durch diese Steckerstellung das
MeBsignal von B1 auch an B4 wirksam wird * (siehe auch
Anwendungsbeispiele). Fur alle andereh Anwendungen muB
der e-Stecker auf Stellung ««» stecken (Werkeinstellung).
* nur Bereichsstecker AZW61.111-t50 bzw. AZW61.211-at50 (0...50°C) verwendbar.
T
w1
w2
Xp
Y
CM1-3418 D
AuBentemperatur
Sollwert am Economiser
RWF61.11...
Sollwert am FuhlernachbildnerFZA21.21
P-Band
StellgroBe
(Klappenstellung)
1 Steuersignalanzeige
2 Bereichsstecker mit Sollwertskala
3 Sollwert-Einstellschieber
4 Hand/Automatik-Schalter
5 Einstellpotentiometer Xp1
6 Einstellpotentiometer Y1min
7 Sollwertschieber und -skala des Submoduls
8 AnschluBbuchsen fur den Diagnosestecker
9 Submodul
10 Submodul-Trennstecker
11 Wahlstecker «/e
12 Wahlstecker P/PI (-Verhalten)
13 Wahlschalter S 2 : © / 0
14 Digitalanzeige-Modul
Fur Druck- und Druckdifferenzregelungen mit Pl-Verhalten
kann ein spezieller Wahlstecker (Pos.12 in obiger Abbildung)
fur das Pl-Verhalten verwendet werden. Durch ihn reduziert
sich die Nachstellzeit auf SOSekunden.
'
Bestellung
Geratekombinationen
Folgende Typen konnen separat bestellt werden:
RWF61.110 Regler-Einschub ohne Gehause mit Klemmenbezeichnungs- und Codierplattchen fur Schraubklemmensockel am ARG61.00 und ARG61.01
Gehause.
ARG61.00 Gehause ohne Einschub, aus schlagfestem Kunststoff mit Klarsichtfrontdeckel und angeschraubtem 32-poligem Schraubklemmensockel fur
Schaltschrankeinbau (Wandmontage).
ARG61.01 Gehause ohne Einschub aus schlagfestem Kunststoff mit Klarsichtfrontdeckel und angestecktem
32-poligem Schraubklemmensockel fur Schaltschrankfronteinbau. Durch seitliches Zusammenschnappen und Anreihen mehrerer ARG61.01Gehause konnen 19" Baugruppentrager (Rack)
gebildet werden.
ARG...
Montagezubehor zu den ARG61... Gehausen siehe
Gerateblatt 5551
AZW61...
Bereichsstecker siehe Gerateblatt 3428
AZY61...
Submodule siehe Gerateblatt 3429
440831590 Klemmenbezeichnungs- und Codierplattchen zu
RWF61.110 fur Schraubklemmensockel am
ARG61.00 und ARG61.01 Gehause. Diese Plattchen ermoglichen Montage und Verdrahtung
eines Gehauses vor Auslieferung des Regler-Einschubes.
Submodule
Fur erganzende Regelfunktionen stehen die Submodule
AZY61... zur Verfugung. (Gerateblatt 3429).
Digitalanzeige-Modul
Alle wichtigen GroBen konnen mit dem steckbaren Digitalanzeige-Modul AZW62.8 angezeigt werden (Gerateblatt 3424).
Steuerbare Gerate
Vom RWF61.11 konnen verschiedene Gerate angesteuert werden. Sie mussen folgende Daten aufweisen:
— Betriebsspannung:
24 V^
— Steuerart:
0...10V-Steuerung
Fernsollwertgeber
Wird ein Fernsollwertgeber eingesetzt, so muB er denselben
Bereich wie der Bereichsstecker haben. Fernsollwertgeber
siehe Gerateblatt 3470.
Fiihlernachbildner
Bei Verwendung von Fiihlernachbildnern (siehe Gerateblatt
3470) ist darauf zu achten, daB dieser passend zum in der
AuBenluft eingesetzten Funler gewahlt wird:
— zu Temperaturfuhlern QA... der Typ FZA21.21
- zum Enthalpiefuhler QFM61.2 der Typ FZA21.31
Andere Gerate
Es kGnnen alle Gerate verwendet werden, die in der Sortimentsubersicht (Gerateblatt 3400) aufgefuhrt sind.
Der Regler kann auch nach folgendem Typenschlussel bestellt
werden:
(Beispiel:)
RWF61.11 0 0 - t50
Grundtype
Submodul
— 0 = ohne Submodul
-1...9 - siehe Gerateblatt 3429
Gehause
— keine Bezeichnung
- 0 = mit ARG61.00
- 1 = mit ARG61.01
ohne Gehause
Bereichsstecker siehe Gerateblatt 3428
Technische Daten
Betriebsspannung
Frequenz
Leistungsaufnahme
Steuersignal (Y1)
Spannung
mit Unter- und Uberbereich
Strom
MeBkreisspannung
Nachstellzeit TN
mit speziellem Wahlstecker
P-Anteil bzw. P-Band Xp1
Luftklappen-Minimalstellung
Y1min
Umgebungsklima fur Betrieb
zul.Temperatur
zul. Feuchte
24V-V, ±20%
50...60HZ
4VA
0...10V-1...12V-
1mA
5V±250mV
2min
30 sec
5...100%*)
O...50%
-10...+50°C
Klasse F, DIN 40040
fur Bauelemente
Umgebungsklima fur Transport
und Lagerung
25 +65°C
zul.Temperatur
Klasse F, DIN 40040
zul. Feuchte
fur Bauelemente
Schwingungsprufung
mit2g, nach DIN 40046, BI.8
Schutzart
IP22, DIN 40050
Einschubfront
Gehausefront
IP42, DIN 40050
Schraubklemmensockel
IP10, DIN 40050
N nach VDE 0875, §4
Funkentstorgrad
AnschluBklemmen fur
2x1,5mm 2 oder 1x2,5mm 2
Masse (Gewicht)
0,60kg
mit Gehause
ohne Gehause
0,25kg
* des Regler-Einstellbereiches
Hinweise fiir die Projektierung
Das Gerateblatt 3401 vermittelt die Grundlagen uber das
POLYGYR-System. Alle dort gegebenen Hinweise und Erlauterungen sind zu beachten.
Beim Abschalten oder Ausfallen der Betriebsspannung des
Reglers (Klemme G) wird das Stellgerat automatisch in die
SchlieB- bzw. Nullstellung gebracht.
Zum Erzeugen der Betreibsspannung von 24 V^ ist ein Transformator erforderlich. Werden mehrere Gerate angeschlossen,
so sind fur seine Bemessung die Leistungsaufnahmen der einzelnen Gerate zu addieren.
Die zulassigen Leitungslangen sind zu beachten. Angaben
siehe Gerateblatt der anzuschlieBenden Gerate bzw. Gerateblatt 3401 (Systemgrundlagen).
Vom RWF61.11 konnen max. 10 POLYGYR-Gerate (Stellantriebe,
Wandler usw.) parallel angesteuert werden.
Wird ein Fuhrungseingang benutzt, so ist sein Eingangssignal
zu beachten:
Klemme Z1: Eingang fur universale Fuhrung, Signal:
+5 V ±10 V, das entspricht ±100% des Sollwertbereiches.
Genauere Angaben siehe Fuhrungsgeber
RZF61.10, Gerateblatt 3472.
Klemme Z3: Eingang fiir Sollwertverstellung (Festwertfuhrung),
von einem Zentralleitsystem aus. Signal:
+5 V ±5 V, das entspricht ±10%, des Sollwertbereiches.
Fur Anwendungen, bei denen der e-Stecker auf Stellung «e»
gesteckt sein muB, ist ein Bereichsstecker mit einem Bereich
von 0...50°C zu verwenden (AZW61.111-t50 bzw.
AZW61.211-at50).
Wenn kein Fernsollwertgeber zwischen Klemmen R und M
angeschlossen wird, so sollten diese zwei Klemmen mit einer
Drahtbrucke kurzgeschlossen werden.
Wenn kein Fuhler zwischen Klemmen B4 und M angeschlossen
wird, so mussen diese zwei Klemmen mit einer Drahtbrucke
kurzgeschlossen werden.
Hinweise fiir Montage und Installation
• Schaltschrankeinbau mit ARG61.00 Gehause: Hierzu wird
der Schraubklemmensockel ohne Gehause mit 2 Schrauben
oder durch Aufschnappen auf Tragschienen auf eine Montageplatte montiert. Das Gehause wird nach der Verdrahtung
auf den Schraubklemmensockel festgeschraubt.
• Schaltschrank Fronteinbau mit ARG61.01 Gehause: Hierzu
wird das Gehause komplett mit Schraubklemmensockel von
vorne in den Schaltschrank-Frontausschnitt eingeschoben
und befestigt und von hinten verdrahtet.
CM1-3418D
• Rackeinbau mit ARG61.01 Gehause: Das ARG61.01 Gehause
ist so ausgefQhrt, daB durch Aneinanderreihen mehrerer
Gehause und Verbinden derselben mit den am Gehause
befindlichen Schnappfedern ein BaugruppentfSger (Rack)
mit flexibler Breite (max. 8 Module =^19") entsteht.
Fur den Einbau eines solchen Baugruppentragers in den
Schaltschrank stehen verschiedene MontagezubehOrteile
gemaB GerSteblatt 5551 zur Verfugung.
• Rackeinbau mit handelsublichem 19" Baugruppentrager:
Der Einschub kann direkt in jeden handelsublichen 19" Baugruppentrager mit 32-poliger Federleiste nach DIN 41611
Bauform D eingebaut werden (Achtung: Federleiste muB mit
Anschlussen 2 nach unten und Anschlussen 32 nach oben
im Baugruppentrager montiert sein!)
Die Verdrahtung erfolgt nach dem Anlageschaltplan. Dem
Gera't liegt eine Montageanleitung bei.
Zunachst ist am Schalter S2 auf der Leiterplatte der erforderiiche Wirksinn einzustellen:
® fur Warmeruckgewinnsysteme
© fur Luftklappen
Die richtige Funktion des StellgerStes la'Bt sich durch Beta'tigen des Sollwertgebers anhand des Signallampchens Y1 und
der Reaktion des Stellgerates feststellen. Dabei muB der
Hand/Autpmatik-Schalter in der Stellung «man» stehen.
Vor dem Einregeln ist das Regelverhalten wie folgt zu wShlen:
— PI fur schnelle Strecken
— P fur sehr schnelle Strecken
Mit dem vom Werk eingestellten Xp werden im Normalfall gute
Regelergebnisse erzielt. MuB jedoch nachgestellt werden, so
gilt:
— bei Instability (Pendeln): Xp vergrOBern
— bei Uberstabilitat (Regelung zu trage): Xp verkleinern
Die Luftklappen-Minimalstellung fur eine Mindest-AuBenluftrate
ist am Einstellpotentiometer Y1min einzustellen.
Sind dem Regler Hilfsgr6Ben fur erganzende Regelfunktionen
(z.B. Begrenzung, Fuhrung) aufgeschaltet, so ist zunachst nur
die RegelgroBe einzuregeln, und zwar ohne Beeinflussung
durch die HilfsgroBen. Das Submodul ist dazu herauszunehmen bzw. die entsprechenden Klemmen sind abzuhangen. Erst
wenn die RegelgroBe eingeregelt ist, werden die HilfsgroBen
eingeregelt.
Hinweis: Zur einfachen Inbetriebsetzung steht ein Diagnosestecker zur Verfugung.
AnschluBschaltplane
Aktiver MeBteil mit Regelfuhler und Fernsollwertgeber
Die AnschluBschaltplane zeigen nur den grundsatzlichen
AnschluB der Gera'te. Nicht enthalten sind Abschaltfunktionen
und Eingriffe; sie sind anlagebedingt und deshalb von Anlage
zu Anlage anders.
SP
Hinweise fiir die Inbetriebsetzung
2
G
B IV
I
G B1 N
AnschluBklemmen
T
T
Y
T
V
G
B1
B2
R
M
B3
M
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B4
V
T
T
V
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B5
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B6
Z1
Z3
3
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Y1
G( D
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VI F.R1
J
CM
T
R1
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i—i
B2B4 M j
Z1 Z 3 /
'
SN
B1 Regelfuhler (aktiv)
N1 Economiser RWF61.11...
R1 Fernsollwertgeber FZA21.11
N1
Steuerseitiger AnschluB
Y1
SP
G,GO
B1
B2
R
M
B3
B4
B5
B6
Z1
Z2
Y1
Betriebsspannung 24V-x,
G Systempotential (SP)
GO Systemnull (SN)
MeBsignal Regelfuhler
MeBsignal Hilfsfuhler
Sollwertsignal Fernsollwertgeber
MeBnull (dreimal)
MeBsignal Ablufttemperatur (FQhler Oder Fuhlernachbildner)
MeBsignal AuBenlufttemperaturfuhler QA...
MeBsignal Abluftenthalpie
MeBsignal AuBenluftenthalpiefuhler QFM61.2
Fuhrungssignal+5V±10V
Fuhrungssignal +5 V ±5 V
Steuersignal0...10V-
B1
E5 IV R1
Regelfuhle
Y... Stellgerate
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B1 tv
R
B2 Z3 Z1 G
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C
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I—I ,
G Y R M U
3 Nf R M U
vn S
Y? GO
Y1 c 50
SN
MeBseitiger AnschluB fiir Regelung
MeBteil fur Temperatur, mit Regelfuhler, Hilfsfuhler und Fernsollwertgeber
MeBseitiger AnschluB fiir die Erfassung der Temperaturdifferenz bei e-Stecker auf «e»: B1 = B4
Ein AuBentemperaturfuhler fur Regelung und Umschaltung und
ein Ablufttemperaturfuhler fur Umschaltung
SP
SP
0
B IV.61
S
B1
G B1 M
GO
Y1
R
B2B4 M
Z1
Regelfuhler QA...
(Temperatur)
Hilfsfuhler QA...
(Temperatur)
N1 Economiser RWF61.11.
R1 Fernsollwertgeber
FZA21.11
VI E. 63
B2
Z3 //
j
N1
SN
^t
CM
3 B1 M
//
M B3B4 M II
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C>o
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B1
I
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B2
N1
SN
N1
AuBentemperaturfuhler
QAM21 Oder QAC21
Ablufttemperaturfuhler
QAM21
Economiser RWF61.11...
MeBteil fur Temperatur, Regelfuhler mit eingebautem Sollwertgeber und Hilfsfuhler
Ein AuBentemperaturfuhler fur Regelung und Umschaltung und
ein Fuhlernachbildner fur die Ablufttemperatur zur Umschaltung
SP
SP
3
B M R.61
vl B. R2
5
CM
I
(3C
4
B rv.61
I
1
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1
3 B1 M
3
61 M R
SN
£
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M B.62
B2MB4
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B1
N1
6
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(Temperatur)
N1
FnnnnmiRArRWF61.11...
SN
1
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M B3 B4 M II
//
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JL
B1
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N1
AuBentemperaturfuhler
QAM21 Oder QAC21
R? Ffihlprnarhhilrlnpr
FZA21. 21 fur Temperatur
N1 Ff^nnnmispr RWFR1 11
CM1-3418D
MeBseif iger AnschluB fur die Erfassung der Temperaturdifferenz bei e-Stecker auf «&»: B1 ^ B4
Ein Ablufttemperaturfuhler und ein AuBentemperaturfuhler fur
Umschaltung
§
SP
3 Iv RT 3 IV.64
f4
MeBseitiger AnschluB fiir die Erfassung der Enthalpiedifferenz
Ein Abluftenthalpiefuhler und ein AuBenluftenthalpiefuhler fur
Umschaltung
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SP
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B3 M B5B4 M B6
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B3 Ablufttemperaturfuhler
QAM21
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SN
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N1
QAM21 Oder QAC21
Enonnmiser RWFR1 11
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B3 M B5 B4 M B6
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B3 Abluftenthalpiefuhler
QFM61.2
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N1
SN
R/1
A i iRr>nli iftnnthfilnii^ffihlor
N1
QFM61.2
Frnnomiser RWFfi1.11...
Ein Fuhlernachbildner fur die Ablufttemperatur und ein AuBentemperaturfuhler fur Umschaltung
Ein Fuhlernachbildner fur die Abluftenthalpie und ein AuBenluftenthalpiefiihler fur Umschaltung
SP
SP
§
R IV R? B IV1.64
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1
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G B3MB5B4MB6
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Fuhlemachbi|der FZA21.21
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fur Temperatur
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N1
SN
R/1
AiiRfntnmnf-ntiirfrihlf-r
N1
QAM21 Oder QAC21
Fnnnnmispr RWFR1 11
//
r~ 1 r^
G B3 M B5 B4 M B6
_n
ljU
AuBentemperaturabhangige Luftklappensteuerung
Winterbetrieb: stetig
Sommerbetrieb: auf/zu
Der e-Stecker ist fur diese Anwendung auf die Stellung «e» zu
stecken. Funktionsdiagramm: siehe Diagramm (D unter
Wirkungsweise.
SP
R r^
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R1
I—I
E31 M R B2B3 M B4 M G
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B5B6Z1 Z3GO
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SN
B1
N1
R1
Y1
AuBentemperaturfuhler QAM21
Economiser RWF61.11...
Fuhlernachbildner FZA21.21
Luftklappenstellantrieb
Mischlufttemperaturregelung mit Maximum-EconomyUmschaltung
Funktionsdiagramm: siehe Diagramm © unter Wirkungsweise.
SP
61
I62
163
B2
Yl
B1 M R B2 B3 M
Y1
B4 M B6 G
B5Z1Z3
GO N1
'61
N1
B1
B2
B3
N1
Y1
Mischlufttemperaturfuhler QAM21
Ablufttemperaturfuhler QAM21
AuBentemperaturfuhler QAM21
Economiser RWF61.11...
Luftklappenstellantrieb
CM1-3418 D
N1
R2
Fuh|ernachbi|der FZA21.31
fur Enthalpie
R/l
A nRr-nh ift^nthilni<~fnhlr-r
N1
QFM61.2
Economiser RWF61.11...
"
SN
Anwendungsbeispiele
B M 61
R?
G
VI E 64 I
-
Mischlufttemperaturregelung mit Luftklappen und Kiihlventil
in Folge gesteuert als Teil einer Klimaanlage
SP
G
FG
[M E. B3 i/I E
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B4<
Y2
Funktionsbeschreibung
Der Economiser ist mit dem Bereichsstecker AZW61.292-aU10 (Bereich
0...10V-) ausgerustet. Er arbeitet mit PVerhalten und einem Xp von 100%
(A10V-); der Sollwert steht auf OV-.
Das vom Vorrangwahler SEL61.190
abgegebene Kuhlsignal 0...10V— (Vorrang Kiihlen/Entfeuchten) wird einem
Signalverdoppler SEZ61.5 zugefuhrt.
Dessen erstes Signal (Y1) wirkt als
MeBwert auf dem Economiser (Hauptfuhlereingang B1) und bewirkt ein Verstellen der Luftklappen. Erst nachdem
die Luftklappen 100% offen sind, beginnt
das zweite Steuersignal des Signalverdopplers (Y2) das Kuhlventil zu offnen.
Mit dieser Schaltung werden zum Einsparen von Kuhlenergie zuerst die
Luftklappen verstellt; erst wenn sie
B3
B4
N1
N2
U1
Y1
Y2
AbluftenthalpiefuhlerQFM61.2
AuBenluftenthalpiefuhler QFM61.2
Economiser RWF61.110-aU10
VorrangwahlerSEL61.190
Signalverdoppler SEZ61.5
Luftklappen-Stellantrieb
Kuhlventil-Stellantrieb
QK
SB1
Ku hi last
Luftklappen-Stellbereich des
Signalverdopplers SEZ61.5
Ventil-Stellbereich des
Signalverdopplers SEZ61.5
StellgroBe
Luftklappen-Minimalstellung
Steuersignal 0...10Vfur die Luftklappen
Steuersignal 0...10Vfdr das Kuhlventil
ausgesteuert sind, wird das Kuhlventil
geoffnet.
Zusatzlich bewirkt der Economiser die
Maximum-Economy-Umschaltung der
Luftklappen.
SB2
Y
Y1min
Y1
Y2
Hinweis: die Maximum-EconomyUmschaltung ist in diesem Diagramm
nicht dargestellt; sie ist aus dem
Diagramm © im Abschnitt Wirkungsweise
ersichtlich.
QK
MaBbilder
25
166
25,4
25
166
i5_6_xn):?
|
Frontausschnitt
ARG61.00
ARG61.01
MaBe in mm
CM1-3418D
Anderungen vorbehalten
Gedruckt in der Schweiz
2,29003 H
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Technik
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