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1 Raumheizung Vorwort - Grohatherm

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Raumheizung
Vorwort
Vorwort
DEVI™ - intelligent heizen
DEVI™ ist einer der führenden Hersteller elektrischer Heizsysteme weltweit.
Unser Bestreben liegt in der Entwicklung
und Vermarktung elektrischer Heizlösungen die sich durch folgende Eigenschaften
auszeichnen:
• gesteigerter Komfort im täglichen Leben
• hohe Zuverlässigkeit
• ansprechendes Design
• geringere Verbrauchskosten
Komplette Systeme
DEVI™ bietet eine breite Produktpalette
geprüfter Fußbodenheizsysteme. Von der
ultradünnen Heizmatte für die Renovierung bis hin zu Heizmatten für die
Vollraumheizung. Einsatzgebiete sind
Wohn- und Ferienhäuser sowie Industrieund Gewerbebauten.
DEVI™ produziert als einziges Unternehmen komplette Heizsysteme. Die einzelnen Komponenten, Heizkabel, Heizmatten
und Thermostate sind genau auf einander
abgestimmt und gewährleisten so eine
optimale Funktion und wirtschaftlichen
Energieeinsatz.
DEVI™ bietet Sicherheit
DEVI™ bietet aber auch FrostschutzLösungen. Unsere Heizsysteme halten
Außenflächen wie Abfahrtsrampen,
Gehwege und Treppen frei von Eis und
Schnee. Dachrinnen und Rohrleitungen
sind sicher vor Frost und den damit
verbundenen Schäden. Dabei sind
DEVI™ Produkte immer wirtschaftlich zu installieren und effizient im
Betrieb.
DEVI™ eine führende Marke
DEVI™ wurde 1942 in Kopenhagen
gegründet und produziert elektrische
Heizelemente. Mit mehr als 50 Jahren
Erfahrung ist DEVI™ heute einer der
führenden Hersteller elektrischer
Fußbodenheizsysteme weltweit. Dies
haben wir durch hochentwickelte und
benutzerfreundliche Produkte unter
Beibehaltung einer konsequenten
Markenstrategie erreicht.
Seit Januar 2003 gehört DEVI™ zu
DANFOSS, dem größten dänischen
Technologiekonzern, mit 17.000
Beschäftigten.
Weltweiter Vertrieb
Unsere technologisch ausgereiften
Thermostate und Heizkabelsysteme
werden in zwei modernen Fabriken in
Vejle, Dänemark entwickelt und produziert. Beide Werke sind nach ISO 9001
zertifiziert. Der Vertrieb von DEVI™
Produkten erfolgt durch 30 Vertriebspartner und 17 Tochtergesellschaften
weltweit.
Stand: 02/2006
1
2
Inhaltsverzeichnis
Raumheizung
Produkthandbuch
1.
1.1.
1.2
1.3.
1.4.
1.5.
1.6.
Raumheizung
Elektrische Fußbodenheizungen
nach DIN 44576 ......................................................S.
Kontrollierte Wohnraumlüftung ...............................S.
Dünnbettheizung .....................................................S.
Devicell™ Dry ......................................................S.
Thermostate, Devicom™ PC-PRO,
DEVI™ Web Home ..............................................S.
Elektrische Deckenstrahlungsheizung .....................S.
3
26
29
38
41
49
2.
2.1.
2.2.
2.3.
Elektrische Freiflächenheizungen
Allgemeines .............................................................S. 54
Steuer- und Regelgeräte ...........................................S. 64
Verteilungen für Freiflächenheizungen .....................S. 71
3.
3.1.
3.2.
Dach- und Dachrinnenheizungen
Allgemeines .............................................................S. 74
Produktbeschreibung Deviflex™ Zweileiterheizleitungen DTCE 30 ............................................S. 77
Produktbeschreibung Devi-iceguard 18 W/m .......S. 77
Aufbau einer Dachrinnenheizung ............................S. 78
Aufbau einer Dachrinnen- und
Dachflächenheizung ................................................S. 78
Steuerung ................................................................S. 79
Systembeschreibung Devireg™ 850 .....................S. 83
3.3.
3.4.
3.5.
3.6.
3.7.
5.
5.1.
5.2.
5.3.
Industrie- und Gewerbeheizungen
Hallenbeheizung mit Deckenheizkassetten ..............S. 111
Aufbau und Funktion ...............................................S. 111
Devitemp Industrieheizlüfter .................................S. 115
6.
6.1.
6.2.
Unterfrierschutz
Kühlhäuser und Eissporthallen ................................S. 116
Beheizung von Kühlhaustüren .................................S. 116
7.
7.1.
Pflanzenaufzucht
Frühbeet / Gewächshausheizung ..............................S. 118
8.
8.1.
Tierhaltung
Beheizung von Melkständen
und Ferkelställen .....................................................S. 119
9.
9.1.
Sonderanwendungen
Eisfreihaltung von Rolltoren ....................................S. 120
10. Schnee- und Eisfreihaltung
von Klärbeckenrändern ................S . 120
11. Beheizung von
Behältern.....................................................S . 120
Fühlerkennlinien .............................................S . 121
4.
4.1.
4.2.
4.3.
4.4.
4.5.
4.8.
Rohrbegleitheizung
Allgemeines .............................................................S. 85
Produktbeschreibung DTIE 10 ................................S. 88
Produktbeschreibung DPH 10 .................................S. 94
Silikonheizleitungen ................................................S. 96
Selbstlimitierende Parallelheizbänder
Devi-pipeguard, Devi-hotwatt
und DEVI™ PT-Heizband ....................................S. 97
Temperaturregelung ................................................S. 107
Aus den beschriebenen Anwendungen unserer Produkte können keine Rechtsansprüche abgeleitet werden.
Der Verarbeiter unserer Erzeugnisse muß in eigener Verantwortung über die Eignung der eingesetzten Produkte entscheiden.
Die Haftung für unsere Erzeugnisse richtet sich ausschließlich nach unseren Verkaufs-, Lieferungs- und Zahlungsbedingungen. Für
eventuelle Druckfehler übernehmen wir keine Haftung. Technische Änderungen vorbehalten.
Raumheizung
1. Raumheizung
1.1. Elektrische
Fußbodenheizungen
nach DIN 44576
Elektrische Fußbodenheizungen sind eine
preiswerte, komfortable und zukunftsichere Alternative zu den bekannten
herkömmlichen Heizungssystemen und
haben sich in der Praxis gut bewährt. Die
einwandfreie Funktion mehrerer Millionen m2 installierter Fläche in der Bundesrepublik Deutschland sind der beste
Beweis dafür. Hinzu kommen die typischen Vorteile einer NiedertemperaturFlächenheizung. Durch die gleichmäßige
Wärmedarbietung über die Fußbodenoberfläche kommt das Temperaturprofil
einer Fußbodenheizung der »Idealheizung« am nächsten. Ein gleichmäßiges
Raumklima bewirkt, daß die tatsächliche
Temperatur subjektiv um 1 bis 2ºC
wärmer empfunden wird. Das erlaubt
eine entsprechende Absenkung der
Raumtemperatur ohne Einbuße an
Behaglichkeit und damit eine Energieeinsparung von bis zu 15 %. Auch die
positiven gesundheitlichen Aspekte einer
Fußbodenheizung sollten nicht unterschätzt werden. Mediziner empfehlen ein
Raumklima in dem sich der Mensch
behaglich fühlt und seine Gesundheit
nicht gefährdet ist. Durch die Absenkung
der Raumtemperatur erhöht sich die
relative Luftfeuchtigkeit, die einem
übermäßigen Austrocknen der Atemwege
entgegenwirkt. Herkömmliche Heizkörper
werden im Verhältnis zur Raumtemperatur mit relativ hohen Temperaturen
betrieben, was zur Folge hat, daß es
ständig zu Staubaufwirbelungen kommt,
die die Atemwege zusätzlich reizen.
Solche gesundheitlichen Nachteile sind
bei einer Fußbodenheizung nicht zu
befürchten. Die freie architektonische
Gestaltung des Gebäudes ist ein weiteres
Plus, da keine störenden Heizkörper,
Rohre, Nischen usw. die Raumgestaltung
beeinträchtigen. Der Einsatzbereich
elektrischer Fußbodenheizungen
erstreckt sich vom Wohnungsbau über
den gewerblichen Bereich bis hin zu
öffentlichen Gebäuden.
1.1.2. Ausführungsarten und
Wirkungsweise
Bedingt durch die Tarifgestaltung und
Anschlußbedingungen der EVU sind
elektrische Fußbodenheizungen in
Temperaturverlauf im Wohnungsbau
2,7 m
1,8 m
0,1 m
°C
16 18 20 22 24 16 18 20 22 24 16 18 20 22 24 16 18 20 22 24 14 16 18 20 22 24
Bild 1.1.1. Temperaturprofile in Wohnräumen
folgende Kategorien einzuteilen:
1.1.2.1. FußbodenSpeicherheizung
Die zugeführte elektrische Energie wird in
Wärme umgewandelt und mit gewollter
zeitlicher Verzögerung über die Oberfläche des Fußbodens an den zu beheizenden Raum abgegeben. Die Aufladung
des Heizestrichs erfolgt während der EVUFreigabezeiten. In der Regel sind dies acht
Stunden während der Nacht und zwei
Stunden am Nachmittag. Zur Temperaturfeinregulierung ist eine schnell wirkende
Zusatzheizung z.B. in Form einer Randzonenheizung zu installieren.
1.1.2.2. Gesteuerte
Fußbodenheizung
Die aus elektrischer Energie erzeugte
Wärme wird mit möglichst geringer
zeitlicher Verzögerung über die Oberfläche des Fußbodens an den zu beheizenden Raum abgegeben. Die Aufnahme
elektrischer Energie darf zusammenhängend nicht länger als zwei Stunden,
insgesamt je Tag aber nicht mehr als acht
Stunden unterbrochen sein.
1.1.2.3. FußbodenDirektheizung
Die aus elektrischer Energie erzeugte
Wärme wird mit möglichst geringer
zeitlicher Verzögerung abgegeben. Die
Aufnahme elektrischer Energie darf daher
keiner zeitlichen Einschränkung unterliegen.
1.1.3. Grundlagen
Zur Zeit der Herausgabe dieses Handbuches hat noch die DIN 44576, »Fußboden-Speicherheizung Teil 1 – 4« von
1987 Gültigkeit. Diese Norm wird zur Zeit
überarbeitet und um den Bereich
»gesteuerte Direktheizung und Direktheizung« erweitert. Der Verfasser
3
4
Raumheizung
dieses Handbuches, selbst Mitglied dieses
Normenausschusses ist der Meinung, dass
die zu erwartenden Neuerungen schon
mit in dieses Werk einfließen sollten. In
der zitierten Norm sind die aus physiologischen Gründen max. zulässigen Fußbodenoberflächentemperaturen festgelegt.
Der Temperaturunterschied zwischen
Fußbodenoberfläche und der NormRaumtemperatur, die nach DIN 4701,
20ºC beträgt, soll maximal bei einer:
● Fußboden-Speicherheizung: im
zeitlichen Mittel 6,5ºK
● Fußboden-Direktheizung und
gesteuerte Fußbodenheizung
9ºK betragen.
Die Oberflächentemperatur im Bereich
von Randzonenheizungen ist auf 35ºC
festgelegt.
Aus den sich daraus ergebenden Temperaturdifferenzen und der physikalischen
Größe α = mittlere Wärmeübergangszahl
vom Fußboden an die Raumluft
(10,6 W/m2k) resultieren nachstehende
Wärmestromdichten qf
1.1.4. Berechnungsbeispiel für eine
Speicherheizung
Nachfolgend sollen die erforderlichen
Arbeitsgänge zur Bemessung einer
Fußbodenspeicherheizung in Kurzform
am Beispiel eines Raumes aufgezeigt
werden.
Daten des Raumes:
● Bereinigter Wärmebedarf
Qn* = 1560 W
● Größe des Raumes
6,0 x 4,0 = 24 m2,
unterhalb des Raumes befindet sich
ein unbeheizter Keller, für den eine
Temperatur von 5ºC angenommen
wird. Die Wärmedämmung nach
unten hat einen k-Wert von
0,35 W/m2/k. Eine unbeheizte
Stellfläche von 6,0 x 0,5 m ist zu
berücksichtigen. Als Fußbodenbelag
sind Fliesen vorgesehen.
● Die Freigabedauer je Tag beträgt 8 +
2 Stunden.
● Bauausführung sehr schwere Bauart.
Der flächenbezogene Wärmebedarf
errechnet sich aus
qf = α (ϑF - ϑi)
qn* =
● qf Speicherheizung =
10,6 ( 26,5 - 20,0 ) 70 W/m2
● qf Randzonenheizung =
10,6 ( 35,0 - 20,0 ) 150 W/m2
Bei gesteuerten Fußbodenheizungen und
Fußboden-Direktheizungen können,
bedingt durch gleichmäßigere Zuführung
elektrischer Energie nachstehende Werte
angenommen werden:
● qf gesteuerte Fußbodenheizung
80 W/m2
● qf Fußboden-Direktheizung
90 W/m2
Qn*
A
=
1560 W
24 m2
= 65 W/m2
Die Ermittlung der Speicherschichtdicke
ist für die einwandfreie Funktion von
äußerster Wichtigkeit. Sie ist abhängig
von den außenflächenbezogenen Speichermassen des Gebäudes die als
sekundärer Wärmespeicher anzusehen
sind. Je mehr Wärme die raumumschließenden Bauteile speichern können, umso
geringer kann die Estrichstärke sein. Ist
die Estrichstärke nach dem Nomogramm
Bild 1.1.15. und die Art des Oberbelages
festgelegt, ist zu überprüfen, ob das
Verhältnis der Wärmedurchgangskoeffizienten oberhalb der Wärmedämmung (ko)
und aller Schichten unterhalb des Estrichs
(ku) in einem bestimmten Verhältnis
zueinander stehen und zwar
● bei Zwischengeschoßdecken über
beheizten Räumen
ko 4,0 ku
● über unbeheizten Räumen und
Erdreich ko 6,0 ku
● über Außenluft ko 6,5 ku
ko
ku
Bild 1.1.2. Verhältnis der
Wärmedurchgangskoeffizienten ku/ko
Raumheizung
Aufname der Heizmatten festgelegt ist. Mit
dieser Begrenzung wird gewährleistet,
daß sich im Störungsfall in der Bodenkonstruktion keine Temperatur über 80ºC
aufbaut.
1.1.5. Festlegung
der flächenbezogenen
Aufnahme
In der DIN 44576 befinden sich Tabellen
in denen die max. flächenbezogene
Tabelle 1.1.3: ϑi - ϑi’ = 0 K
5
Die in den Tab. 1.1.3. bis 1.1.5. angegebene Temperaturdifferenz ergibt sich aus
der Norminnentemperatur ϑi des zu
beheizenden Raumes, abzüglich der
Norminnentemperatur ϑi’ des darunter
befindlichen Raumes.
Wärmedurchgangskoeffizient
kU in W/(m2 · K)
Summe
Freigabedauer und
Zusatzfreigabedauer
tF + tZF in Stunden
0,8
0,6
0,5
0,45 0,4
0,35 0,25
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
–
–
–
–
172
159
148
138
129
122
115
109
103
98
94
90
86
–
–
173
157
144
133
124
115
108
102
96
91
87
82
79
75
72
–
174
156
142
130
120
112
104
98
92
87
82
78
74
71
68
65
–
164
148
134
123
114
106
99
92
87
82
78
74
70
67
64
62
164
146
131
119
109
101
94
87
82
77
73
69
66
62
60
57
55
174
155
139
127
116
107
100
93
87
82
77
73
70
66
63
61
58
143
127
114
104
95
88
82
76
71
67
63
60
57
54
52
50
48
Tabelle 1.1.5: ϑi - ϑi’ = 15 K
Wärmedurchgangskoeffizient
kU in W/(m2 · K)
Summe
Freigabedauer und
Zusatzfreigabedauer
tF + tZF in Stunden
0,8
0,6
0,5
0,45 0,4
0,35 0,25
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
–
–
–
–
–
–
168
157
147
138
131
124
118
112
107
102
98
–
–
–
177
162
150
139
130
122
114
108
102
97
93
88
85
81
–
–
174
158
145
134
124
116
109
102
97
92
87
83
79
76
73
–
–
164
149
137
126
117
109
103
96
91
86
82
78
75
71
68
180
160
144
131
120
110
103
96
90
84
80
76
72
68
65
62
60
–
171
154
140
128
118
110
103
96
90
85
81
77
73
70
67
64
154
137
123
112
103
95
88
82
77
72
68
65
62
59
56
54
51
Tabelle 1.1.4: ϑi - ϑi’ = 5 K
Wärmedurchgangskoeffizient
kU in W/(m2 · K)
Summe
Freigabedauer und
Zusatzfreigabedauer
tF + tZF in Stunden
0,8
0,6
0,5
0,45 0,4
0,35 0,25
8
9
10
11
12
13
14
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17
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23
24
–
–
–
–
175
166
154
144
135
127
120
114
108
103
98
94
90
–
–
175
164
150
139
129
120
113
106
100
95
90
86
82
78
75
–
175
162
147
135
125
116
108
101
95
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85
81
77
74
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68
–
170
153
139
128
118
109
102
96
90
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81
77
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67
64
169
150
135
123
113
104
97
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85
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75
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68
64
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59
56
175
160
144
131
120
111
103
96
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85
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69
66
63
60
147
130
117
107
98
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84
78
73
69
65
62
59
56
53
51
49
6
Raumheizung
1.1.6. Festlegung
der eingeschränkten
flächenbezogenen
Aufnahme
Liegt die errechnete flächenbezogene
Aufnahme qn* unter 70 W/m2 so ist die in
Tabellen 1.1.3. – 1.1.5. ermittelte
flächenbezogene Aufnahme um den in
Tabelle 1.1.6. ermittelten Einschränkungsfaktor »C« zu reduzieren.
Flächenbezogener
Norm-Wärmebedarf qN*
W/m2
≥
≤
Einschränkungsfaktor C
70
1,00
65
0,96
60
0,92
55
0,87
50
0,83
45
0,79
40
0,75
Tab. 1.1.6.
1.1.7. Ermittlung
der mittleren Wärmeleistung des Bodens
Um beurteilen zu können, ob ein eventueller Fehlbedarf an Wärmeleistung
abzudecken ist, wird nun die beheizte
Fläche mit der mittleren Wärmestromdichte qf = 70 W/m2 multipliziert. Sind
während der Planungsphase die endgültigen Stellflächen noch nicht bekannt, so ist
mit einem Belegungsfaktor von 0,85 zu
rechnen.
Im Beispiel steht eine beheizbare Fläche
von 6,0 m x 3,5 m = 21,0 m2 zur Verfügung.
Qf = qf x AF = 70 W/m2 x 21,0 m2
= 1470 W
Zur Deckung des Wärmebedarfes fehlen
1560 W - 1470 W = 90 W
Da die mittlere Wärmeleistung der
beheizten Fläche kleiner ist als der
Wärmebedarf, ist der Fehlbedarf durch
eine Zusatzheizung zu ergänzen. Die
grundsätzliche Forderung nach einer
Zusatzheizung in Höhe von 20% des
Wärmebedarfes verlangt aber eine
Leistung von
Qz = 0,2 x Qn* = 0,2 x 1560 W = 312 W
Wird die Zusatzheizung als Randzonenheizung installiert, errechnet sich deren
Wärmeleistung aus der Differenz der
Wärmestromdichten von Randzonen- und
Speicherheizung.
150 W/m2 - 70 W/m2 = 80 W/m2 Daraus
folgt, daß die Fläche der Randzonenheizung
312 W
80 W/m2
= 3,90 m2
betragen muß.
1.1.8. Auswahl
der Heizmatten
Da für Randzonenheizungen in der DIN
44576 eine max. flächenbezogene
Aufnahme von 250 W/m2 mit einer Breite
von höchstens 1 m festgelegt ist, wählen
wir aus dem Lieferprogramm auf Seite 16
die Heizmatte mit der Bestell-Nr.
83-225085 mit einer spezifischen
Heizleistung von 225 W/m2 aus, die diese
Forderungen erfüllt. Sie wird direkt
unterhalb der Fensterfläche in der
2. Ebene nahe unter der Estrichoberfläche verlegt. Die mit Heizmatten
auslegbare Fläche des Raumes beträgt
6,0 m x 3,5 m. Nach Tabelle 1.1.5. darf
die max. flächenbezogene Aufnahme in
diesem Fall 144 W/m2 nicht überschreiten. Da der errechnete Wärmebedarf aber
Bild 1.1.7. Verlegeplan
Speicherheizung (Beispiel)
bei 65 W/m2 liegt ist nach Tabelle 1.1.6.
ein Einschränkungsfaktor von 0,96 zu
berücksichtigen.
144 W/m2 x 0,96 = 138 W/m2. Anhand
der Heizmatten-Typenliste wird die nächst
kleinere flächenbezogene Aufnahme von
125 W/m2 ausgewählt. Der Heizmattentyp
(aus dem Lagerprogramm auf S. 15)
83-212065 paßt viermal nebeneinander
in die zu beheizende Fläche.
1.1.9. Auslegung von
Fußbodendirektheizung
und gesteuerten
Fußbodenheizungen
Als Beispiel soll der gleiche Raum dienen
wie zuvor bei der Speicherheizung
beschrieben. Um die zu installierende
Heizleistung des Raumes zu ermitteln, ist
der nach DIN 4701 errechnete Wärmebedarf mit einem Auslegungsfaktor von
15 % zu multiplizieren.
QH = Qn* x 1,15 =
1560 W x 1,15 = 1794 W
Im weiteren sind alle Berechnungen
analog zur Speicherheizung durchzuführen. Bei Fußboden-Direktheizungen sollte
die flächenbezogene Aufnahme der
Heizmatte nicht über 150 W/m2 liegen!
1.1.10. Kalkulationsund Planungsprogramm
DEVI™ verwendet zur Berechnung
und Planung von elektrischen Fußbodenheizungen ein EDV-Programm mit dem
Namen deviCad.
1.1.11. Planerische
Voraussetzungen
Um einen reibungslosen Ablauf während
der Installation der elektrischen Fußbodenheizung zu gewährleisten, sind schon
in der Planungsphase des zu beheizenden
Gebäudes einige Dinge zu beachten! So
Raumheizung
muß der Baukörper entsprechend der
novellierten Energiesparverordnung
(EnEV) gedämmt werden. Weiterhin ist
die Aufbauhöhe der Fußbodenkonstruktion, die je nach Geschoßlage unterschiedlich sein kann, zu berücksichtigen. Auch
die Leistungsbereitstellung seitens des
zuständigen EVU muß zugesichert sein.
1.1.12. Planung der
Fußbodenheizung
Sind die vorgenannten Voraussetzungen
erfüllt, kann mit der Planung begonnen
werden, wie die vorangegangenen
Ausführungen gezeigt haben. Dies sind im
Einzelnen:
● Berechnung des Wärmebedarfs nach
DIN EN 12831 und Beiblatt 1
● Projektierung der Fußbodenheizung
nach DIN 44576
● ggf. Angabe des Restwärmebedarfs
● Erstellung eines Angebotes über die
benötigten Heizmatten einschl.
Zubehör
● Anfertigung des Heizmattenverlegeplanes
● Bestimmung der Speicherschichtdicke
Folgende Unterlagen bzw. Informationen
werden dafür benötigt:
● Bemaßte Bau- und Schnittzeichnungen im Maßstab 1:50 oder 1:100
● Angaben über unbeheizte
Stellflächen
● Vorhandene Fußbodenkonstruktionshöhe
● Vorgesehene Fußbodenbeläge
● Name des zuständigen EVU bzw.
Dauer der Freigabezeiten
● Den Wärmepass für das zu beheizende
Gebäude
● Den Bauort
1.1.13. Montage
Vor den Innenputzarbeiten sind die zum
Betrieb der Fußbodenheizung nötigen
Leitungen und Anschlußdosen zu installieren. Bei Speicherheizungen ist in jedem
Raum jeweils eine Anschlußdose für die
Grundheizung und den Restwärmefühler
im Bereich der Eingangstür vorzusehen.
Während die Dosen für die Randzonenheizung in Nähe von Außenfenstern oder
Türen einzubauen sind. Von diesen
Dosen ist eine entsprechende Anzahl von
7
3 x 1,5
2 x 1,5
5 x 2,5
Bild 1.1.8. Installationsschema
Leerrohren bis auf die Betondecke zu
führen, durch diese können später die
Anschlußenden der Heizmatten (Kaltleiter) und Restwärmefühler eingeführt
werden. Als Zuleitungen von der Verteilung zu den Anschlußpunkten sind
mindestens folgende Leitungen zu
verlegen:
● je Außen-und Restwärmefühler eine
Leitung 2 x 1,5 mm2
● zur Versorgung der Heizmatten in
Räumen ≤ 10 m2 eine Leitung 3 x 1,5
mm2
● zur Versorgung der Heizmatten in
Räumen ≥ 10 m2 eine Leitung 5 x 2,5
mm2
8
Raumheizung
● zur Versorgung von Randzonen- und
andere Direktheizungen
<
– 2,0 kW eine Leitung 3 x 1,5 mm2
siehe Bild 1.1.8.
In Gebäuden mit mehreren Unterverteilungen ist das Zentralgerät Devireg™ 700
an zentraler Stelle unterzubringen. Daher
ist die Führungsgröße Z1 und Z2 mit
einer separaten Steuerleitung von der
Hauptverteilung in alle Unterverteilungen
zu führen. Um den Platzbedarf in den
Verteilungen für die benötigten Laderegler, Leitungsschutzschalter, Schütze usw.
abschätzen zu können, kann folgende
Faustregel gelten:
● Für den 1. Raum
= 12 Teilungseinheiten
● für jeden weiteren Raum
= 6 Teilungseinheiten
Der Einbau der Fußbodenkonstruktion
erfolgt nach den Innenputzarbeiten und
beginnt mit dem Verlegen der Dämmstoffschichten. Vor dem Verlegen der Dämmung ist die vorhandene Betonfläche von
groben Verunreinigungen zu säubern.
Vorhandene Unebenheiten müssen
ausgeglichen werden. Nach DIN 4117 ist
in nicht unterkellerten Räumen eine
Feuchtigkeitssperre auszulegen. Sie wird
an den Wänden so weit hochgezogen, daß
sie über die fertige Bodenkonstruktion
herausragt. Die einzelnen Bahnen sind zu
verschweißen bzw. zu verkleben. An allen
aufgehenden Wänden, Säulen, Türdurchgängen etc. ist ohne Unterbrechung ein
mindestens 8 mm dicker, schalldämmender Randdämmstreifen aufzustellen, der
die horizontale Ausdehnung der Bodenkonstruktion aufnimmt und in seiner
Höhe so bemessen ist, daß er von der
Betondecke bis über die fertige Bodenkonstruktion herausragt. Der verbleibende Überstand wird bei Stein- oder
Keramikbelägen erst nach dem Verfugen
des Fußbodenbelages entfernt. Dämm-
stoffplatten sind möglichst mehrlagig im
Fugenwechsel zu verlegen, sie müssen
vollflächig aufliegen. Der Höhenunterschied von bauseitigen Installationen, wie
z.B. Wasserleitungen ist mit einer oder
mehreren Lagen Dämmstoff auszugleichen. Dämmschichten unterhalb der
Heizleiterebene müssen der DIN 4108
entsprechen.
Die Mindestanforderungen an den
Trittschallschutz nach DIN 4109 sind
einzuhalten. Es werden folgendeWärmedurchgangskoeffizienten ku gefordert:
● ku = 0,8 W/m2/K bei darunter
befindlichen, gleichartig beheizten
Räumen
● ku = 0,6 W/m2/K bei darunter
befindlichen, teilweise eingeschränkt
beheizten Räumen
● ku = 0,35 W/m2/K bei darunter
befindlichem Erdreich oder Räumen
mit wesentlich niedrigeren Innentemperaturen oder Außenluft
Die Dicke der zu verlegenden Dämmstoffschichten ist von der Wärmeleit-
Anmachwasser des Estrichs durchfeuchtet wird, ist die obere Dämmstofflage
z.B. mit einer PE-Folie 0,2 mm abzudecken. Weiterhin verhindert diese
Abdeckung ein Eindringen der Heizleitung in mögliche Fugen innerhalb der
Dämmung und das Entstehen von
Mörtelbrücken. Die Folie ist an den
Stößen ca. 10 cm zu überlappen und
seitlich vor dem Randdämmstreifen so
hoch zu ziehen, daß sie über die fertige
Bodenkonstruktion hinausragt.
1.1.14. Die Heizmatte
devimat™ montagefertige Heizmatten
sind aus Heizleitungen gefertigt, die
mäanderförmig auf einem Glasfasergewebe fixiert sind. Zum Anschluß an das
Leitungsnetz sind über Muffen zwei
farblich gekennzeichnete 6 m lange Kaltleiter anmontiert. Die Heizmatten entsprechen in ihrer Ausführung der DIN 44576
und können direkt auf der Abdeckung
oderhalb der Wärmedämmung verlegt
werden. Die verwendeten Heizleitungen
sind nach VDE 0253 gefertigt und tragen
ku in W/m2 K
WLG in W/(m x k)
0,8
0,6
0,35
040
40
60
105
030
30
45
90
025
25
35
70
Tabelle 1.1.9. Ermittlung der Dämmschichtdicke in mm
gruppe (WLG) der verwendeten Dämmstoffe abhängig. Um den geforderten
ku-Wert zu erreichen, können Dämmstoffe unterschiedlicher Wärmeleitgruppen verwendet werden. Die Zusammendrückbarkeit aller Dämmstoffschichten darf max. 5 mm betragen. Es
sind nur normgerechte Dämmstoffe nach
DIN 18164 und 18165 zu verwenden.
Damit die Wärmedämmung nicht vom
das VDE-Prüfzeichen. Die Ausführung NH
2 GMY (Typ DSVO, ohne Abschirmung)
ist schutzisoliert und nur für die Verlegung in trockenen Räumen geeignet,
während die Ausführung NH 2 GYQUY
(Typ DSVG, mit Abschirmung) in
trockenen, feuchten und nassen Räumen
verlegt werden kann.
Diese Heizleitung entspricht zusätzlich
DIN VDE 0100 Teil 701 und ist in
Raumheizung
Bild 1.1.10. devimat™ montagefertige Heizmatte
Räumen mit Badewanne oder Dusche
einzusetzen.
1.1.15. Verlegen
der Heizmatten
und Restwärmefühler
Vor Verlegung der Heizmatten ist der
Verlegeplan mit den baulichen Gegebenheiten zu vergleichen. Eventuelle Abweichungen sind mit der Bauleitung zu
klären und dürfen zu keiner Minderung
der Heizleistung führen. devimat™
Heizmatten werden mit dem Glasfasergewebe nach unten entsprechend des
Verlegeplanes so ausgelegt, daß die
Kaltleiteranschlüsse der Anschlußdose am
nächsten liegen. Die im Plan vorgegebene
Form der zu beheizenden Fläche wird
erreicht, indem das Glasfasergewebe der
Heizmatten an der vorgesehenen Wendestelle durchgeschnitten werden. An der
Schnittstelle wird die Heizleitung umgebogen und die folgende Bahn parallel zur
ersten verlegt, bei Bedarf ist der Vorgang
mehrmals wiederholbar. Alle Heizmatten
werden so ausgerichtet, daß dabei immer
ein Mindestabstand von 5 cm zwischen
zwei Heizleitungen eingehalten wird und
genügend Platz zur Verlegung der
Kaltleiter bleibt! Unter Badewannen,
Küchenzeilen, o.ä. sind keine Heizmatten
zu verlegen. Die Kaltleiter sind seitlich
an den Heizmatten vorbei zu der dafür
vorgesehenen Anschlußdose zu führen.
Der Restwärmefühler wird im Türschwenkbereich in einem am Ende
verschlossenen Schutzrohr so verlegt, daß
er innerhalb der beheizten Fläche mittig
zwischen zwei Heizleitungen liegt. Vor und
während der Estricharbeiten sind die
Heizmatten und Fühler auf ihren Widerstand bzw. Isolationswert zu überprüfen.
Alle Meßergebnisse sind in ein Prüfprotokoll einzutragen. Vom Errichter der
Fußbodenheizung ist ein deutlicher
Hinweis anzubringen, daß Deckendurchbrüche, Dübel setzen o.ä. nur nach
Rücksprache mit dem Anlagenerrichter
oder Architekten durchgeführt werden
dürfen. Nach DIN 44576 sind verschiedene Verlegearten der Heizmatten innerhalb
der Bodenkonstruktion möglich.
9
10
Raumheizung
Bild 1.1.11. deviCad Heizmatten-Verlegeplan
Raumheizung
1.1.15.1. Verlegung der
Heizmatten im Estrich
Diese Verlegeart ist vorrangig bei der
gesteuerten Fußbodenheizung und
Direktheizung anzuwenden. Zunächst
wird auf der Abdeckung der oberen
Dämmschicht eine ca. 35 mm dicke
Estrichschicht eingebracht. Auf dieser
werden die Heizmatten, wie unter Punkt
1.1.15. beschrieben, verlegt. Anschließend ist sofort die 2. Estrichschicht bis
zur vollen Höhe einzubringen. Die obere
Dämmschicht muß eine thermische
Beständigkeit von 85ºC aufweisen.
1.1.15.2. Verlegung
der Heizmatten
unter dem Estrich,
z.B. bei Speicherheizung
Die Heizmatten werden, wie unter 1.1.15.
beschrieben, auf der Dämmung oberhalb
der Abdeckung verlegt und mit ca.
5 Kunststoffnägeln je m2 befestigt. Es ist zu
beachten, daß die obere Dämmschicht
eine thermische Beständigkeit von 85ºC
aufweist. Der Estrich wird in einem
Arbeitsgang eingebracht.
1.1.16. Die Randzonenheizung
Randzonen-Heizmatten werden vor
Außenfenstern oder Türen ca. 20 mm
unter der Estrichoberfläche bis zu max.
1,0 m Raumtiefe verlegt. Bei Verwendung
von Gyvlon Fließestrich AFE 20 sind diese
Heizmatten auf Distanzhalter zu verlegen
und mittels Kabelbindern gegen ein
Aufschwemmen zu sichern. Die flächenbezogene Heizleistung darf 250 W/m2
nicht überschreiten. Zur Temperaturregelung dieser schnell reagierenden
Direktheizung sind die elektronischen
Doppelthermostate Devireg™ 132 oder
532 einzusetzen. Sie bieten die Möglichkeit, die Raum- und Bodentemperatur
getrennt einzustellen, wobei der NTCFußbodenfühler des Thermostaten als
Temperaturwächter bis zu 60°C arbeitet.
Wird die Randzonenheizung oberhalb der
Aufbau einer Speicherheizung mit Randzonenheizung
elastische Fuge
1
2
3
4
6
5
7
1.
Fußbodenbelag
2.
Heizestrich nach dem Nomogramm Bild 1.1.15.
3.
NTC-Temperaturfühler für Randzonenheizung im Schutzrohr verlegt
4.
Heizmatten für Randzonenheizung
5.
Bewehrung, wenn geplant
6.
NTC-Temperaturfühler für die Speicherheizung im Schutzrohr verlegt
7.
Heizmatte für die Speicherheizung im Estrich verlegt
8
8.
Abdeckung der Dämmschicht, z.B. PE-Folie 0,2 mm
9
10
11
9.
Wärme- und Trittschalldämmung mehrlagig fugenversetzt verlegt,
obere Dämmschicht bis 85ºC temperaturbeständig
10. Feuchtigkeitssperre gegen Erdreich
11. Betonsohle
Bild 1.1.12.
Aufbau einer gesteuerten Fußbodenheizung
elastische Fuge
bzw. Fußboden-Direktheizung
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Bild 1.1.13.
11
1.
Fußbodenoberbelag
2.
Heizestrich nach statischen Erfordernissen
3.
Bewehrung, wenn geplant
4.
NTC-Fühler im Schutzrohr verlegt
5.
Heizmatte im Estrich verlegt
6.
Abdeckung der Dämmschicht, z.B. PE-Folie 0,2 mm
7.
Wärme- und Trittschalldämmung mehrlagig fugenversetzt verlegt,
8.
Feuchtigkeitssperre gegen Erdreich
9.
Betonsohle
obere Dämmschicht bis 85ºC temperaturbeständig
Raumheizung
Aufbau einer Speicherheizung mit Randzonenheizung
1.
Fußbodenbelag
2.
Heizestrich nach dem Nomogramm Bild 1.1.15.
3.
NTC- Temperaturfühler für Randzonenheizung im Schutzrohr verlegt
4.
Heizmatte für Randzonenheizung
1
2
5.
Bewehrung wenn geplant
5
6.
NTC-Temperaturfühler für die Speicherheizung im Schutzrohr verlegt.
7.
Heizmatte für die Speicherheizung auf der Abdeckung verlegt
8.
Abdeckung der Dämmschicht, z.B. PE-Folie 0,2 mm
9.
Wärme-und Trittschalldämmung fugenversetzt verlegt,
elastische Fuge
3
4
6
7
8
9
10
11
chen Sicherheit. Die Verarbeitungshinweise der Bindemittel-/Mörtelhersteller sowie
die Anweisungen für das Auf- und
Abheizen der verlegten Estriche sind
einzuhalten. Bei Verlegung von Stein- und
Keramikbelägen auf Speichersysteme ist
die Dicke des Belages mit in die Ermittlung der Speicherschichtdicke einzubeziehen. Nach DIN EN 18560, 04/2004, Teil 2,
5.3.2 „ist eine Bewehrung von Estrichen
auf Dämmschicht grundsätzlich nicht
erforderlich.“ Wird eine Bewehrung
verlangt, obliegt die Wahl der Bewehrung
(Zweck, Art und Ausführung) dem Planer.
Die Bewehrung ist im Bereich von
Bewegungsfugen zu unterbrechen.
obere Schicht bis 85ºC temperaturbeständig
10. Feuchtigkeitssperre gegen Erdreich
11. Betonsohle
Bild 1.1.14.
Speicherheizung (2. Ebene) eingebaut, so
sind beide Heizungen schaltungstechnisch
gegeneinander zu verriegeln.
1.1.17. Zusatzheizungen
in Bädern und Duschen
Aufgrund der nach DIN EN 12831
geforderten Raumtemperaturen von 24°C
in Bädern und Duschen, aber auch wegen
der eingeschränkten Heizmatten-Verlegefläche durch Badewannen usw., ist es
unumgänglich, in diesen Räumen eine
zusätzliche Wärmequelle in Form eines
Konvektors o.ä. zu installieren. Diese
Geräte bieten auch während der Übergangszeit den Vorteil einer schnellen
Erwärmung der Räume ohne den Betrieb
der Fußbodenheizung.
Beispiel zur Anwendung des Nomogramms:
1. Schritt: Vom flächenbezogenen
Wärmebedarf 70 W/m2 nach
links zur Zusatzfreigabedauer,
z.B. 2 Stunden
2. Schritt: Von dort senkrecht zur
Kennlinie für den Bodenbelag,
z.B. Teppichboden
3. Schritt: Von dort nach rechts zur
Bauart, z.B. schwere Bauart
4. Schritt: Von dort senkrecht nach
oben, ergibt eine Estrichstärke
von 8 cm
≤40
50
60
≥70
Zusatzfreigabedauer
2h
Speicherschichtdicke in cm
3h
4h
≥ 5h
6
7
8
9
10 11 12 13 14
Bodenbelag
Bauart
Le
Sc
hw
Textil
hr
ere
Se
Ba
ua
rt
re
Ba
ua
rt
Bild 1.1.15. Nomogramm zur Ermittlung der Speicherschichtdicke
we
Parkett, PVC-Filz,
Keramik-, Fliesen-,
Steinbelag mit
Teppichauflage
(≈ 50% FlächenPVC
anteil)
Keramik-, Fliesen-,
Steinbelag
sch
1.1.18. Heizestrich nach
DIN EN 18560, 04/2004
Bei Fußbodenspeicherheizungen erfüllt
der Estrich die Funktionen von Lastverteilungsschicht und Wärmespeicher in
einem. Seine Dicke ist nach statischen
Gesichtspunkten, sonst nach DIN EN
18560, Teil 2, Tabellen 1-4, sowie nach
dem Nomogramm Bild 1.1.15 zu ermitteln.
DEVI™ und Gyvlon haben zur Bestätigung der Verwendung von Fließestrich auf
elektrischen Fußbodenheizungen umfangreiche Versuche durchgeführt, deren Ziel
es war, die Tauglichkeit des Calciumsulfat
Fließestrichs aus dem Fahrmischer CAF in
den Festigkeitsklassen F4, 5 und 7 auf
elektrischen Fußbodenheizungen nachzuweisen. In Versuchsaufbauten wurden die
max. zulässigen Kerntemperaturen (für
CAF und CT: 65°C – auch im Schadensfall) über einen längeren Zeitraum
absichtlich deutlich überschritten. Bei
den abschließenden Untersuchungen der
Materialproben wurden keine negativen
Einflüsse bezüglich der Biegezugfestigkeit
des Estrichs festgestellt. Daher ist der
Gyvlon Fließestrich AFE 20 bei bestimmungsgemäßen Betrieb der elektrischen
Fußbodenheizung einsetzbar. Der
raumweise Einbau von Kapillarrohrreglern (Best.-Nr. 19-004027) in die
Fußbodenkonstruktion dient der zusätzli-
Flächenbezogener
Norm-Wärmebedarf
q N in W/m2
12
ich
te
Ba
ua
rt
Raumheizung
Bauart
Masse der raumumschließenden Flächen in kg/m2
Bauausführung
leicht
unter 600
Holz, Gipskarton, z.B. Fertighaus
schwer
600 – 1400
Gasbeton, Leichtziegeln
sehr schwer
über 1400
Kalksandstein, Beton, Vollziegel
13
Bild 1.1.16. Tabelle zur Ermittlung der Bauart
1.1.19. Estrich für
kontrollierte
Direktheizung
und Direktheizung
Da bei Fußbodendirektheizungen die
Speicherung der Wärme weitgehend
entfällt, muß die Estrichdicke nur
statischen Anforderungen genügen und ist
nach DIN EN 18560, Teil 2, Tabellen 1-4,
als Nenndicke über dem höchsten
Heizelement und unter Berücksichtigung
der Zusammendrückbarkeit der Dämmschicht zu planen oder nach statischen
Erfordernissen zu bemessen.
1.1.20. Wichtige Hinweise
zu den Estricharbeiten
Vor Beginn der Estricharbeiten ist
zwischen Estrichleger und dem Errichter
der Fußbodenheizung die Zahl, Anordnung und Ausführung der Dehnungsfugen
festzulegen. Die Fläche einzelner Estrichfelder kann bis zu 40 m2 groß sein, wobei
die Seitenlänge der Flächen auf max. 8 m
festgelegt ist. Bei größeren Abmessungen
und dort, wo die Estrichplatte stark
verspringt (Siehe Bild 1.1.18.), sowie in
Türdurchgängen sind unbedingt Dehnungsfugen anzulegen. Scheinfugen
(Siehe Bild 1.1.17.) werden dort erfor-
Bild 1.1.17.
Scheinfugen
Bild 1.1.18.
Dehnungsfuge
derlich, wo sich innerhalb der Estrichfläche feste Bauteile wie z.B. Rohre, Säulen
und Stützen befinden. Diese Fugen dienen
der Aufnahme der baustoffbedingten
Schwindung des Estrichs. Im weiteren
sind die Merkblätter des Zentralverbandes
des deutschen Baugewerbes zu beachten.
Bei großen Estrichflächen läßt es sich
nicht vermeiden, die Kaltleiter durch
Dehnungsfugen zu führen. Hierzu sind
diese im Bereich der Fuge durch zwei
konzentrisch ineinander gesteckte
Rohrstücke zu führen (Siehe Bild
1.1.19.). Das Innenrohr der so gebildeten
»Fugenbrücke« besitzt Spiel in axialer
und radialer Richtung und vermag
Schrumpf- und Dehnvorgänge der
Estrichflächen ohne Gefahr für die
Kaltleiter aufzunehmen. Heizleitungen
niemals durch Dehnfugen führen! Die
Estricharbeiten sind nach DIN 18560
auszuführen.
Beim Einbringen des Estrichs darf die
Temperatur 5°C nicht unterschritten
werden.
Damit die Heizmatten während der
Estricharbeiten nicht beschädigt werden,
sind alle Geräte und Werkzeuge auf
großflächigen Unterlagen abzustellen.
Beim Transport des Estrichs mit Karren
Bild 1.1.19.
Rohrdurchführung
müssen Bohlen oder ähnliches verlegt
werden. Eindringlich sei an dieser Stelle
vor dem Gebrauch sog. Kniebretter
gewarnt! In der DIN 18560 wird daher
ausdrücklich darauf hingewiesen, daß
derartige Hilfsmittel nicht zu verwenden
sind, da sie zu Beschädigungen an den
Heizmatten führen können. Es wird dringend empfohlen, die Estricharbeiten seitens des Anlagenerstellers zu überwachen.
1.1.21. Inbetriebnahme
Nach dem Austrocknen des Estrichs, aber
vor Verlegung des Oberbelages, ist eine
weitere Durchgangs- bzw. Isolationsmessung an allen Heizmatten und Fühlern
durchzuführen. Das Ergebnis ist zu
protokollieren. Danach kann der elektrische Anschluß der Verteilerdosen und der
Einbau der Steuer- und Regelgeräte
erfolgen.
Bitte beachten Sie, dass bei elektrischen
Fußbodenheizungen entsprechend
DIN VDE 0100 Teil 753 grundsätzlich
Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs)
mit einem Bemessungsdifferenzstrom
I ∆ ≤ 30 mA eingesetzt werden müssen!
Grundsätzlich ist der Estrich vor Verlegung des Oberbelages aufzuheizen. Dies
,,,,,
,,,,,
,,,,,
Bild 1.1.20.
Dehnungsfuge im Schnitt
14
Raumheizung
sollte nicht vor Ablauf von 21 Tagen nach
Einbringung des Estrichs geschehen. Die
Fußbodentemperatur ist täglich um max.
5ºC zu steigern und darf 30ºC an der
Oberfläche nicht überschreiten. Einen Tag
vor Verlegung des Belages, aber nicht
früher als 28 Tage nach Herstellung des
Estrichs, ist die Heizung abzuschalten
oder bei kalter Witterung in täglichen
Temperaturschritten von 5ºC zu reduzieren bis die Oberflächentemperatur ca.
15ºC beträgt. Zeitpunkt und Dauer des
ersten Aufheizvorganges sind zu protokollieren.
1.1.22. Auswahl
und Verlegung
der Oberböden
Vor der Verlegung von Oberböden ist die
Belegreife des Estrichs zu prüfen.
Als Oberbeläge sind Fliesen, Keramikplatten, Natur- und Betonsteine geeignet.
Diese werden im frischen Estrich oder mit
geeignetem Kleber, im Dünnbettverfahren,
auf den erhärteten Estrich geklebt.
Textilbeläge sind ebenso geeignet wie
PVC, Linoleum und Parkett, wenn sie den
Vermerk »für Fußbodenheizung geeignet«
tragen. Diese Beläge sind mit dauerelastischem und temperaturbeständigem
Klebstoff zu verarbeiten, der physologisch
unbedenklich ist und zu keiner Geruchsbelästigung führt. Der max. Wärmedurchlaßwiderstand von nicht mehr als
0,18 m2 K/W für alle Beläge ist zu
beachten. Laminatbeläge sind nur nach
Rücksprache mit dem Hersteller zu
verwenden.
1.1.23. Hinweise
für den
Anlagenersteller
Dem Bauherrn sind nach Fertigstellung
der Anlage folgende Unterlagen zur
Aufbewahrung zu übergeben:
● Beschreibung über den Aufbau der
Fußbodenheizung
● Eine Bedienungsanleitung
● Das ausgefüllte Prüfprotokoll
● Das Auf- und Abheizprotokoll des
Estrichs
● Den Verlegeplan mit den eingetragenen Lagen der Stellflächen, Dehnungsfugen, Restwärmefühlern, Temperaturwächtern und Außenfühlern.
1.1.24. Anhang
Die wichtigsten mitgeltenden Normen,
Richtlinien, Gesetze, Verordnungen und
Merkblätter:
Heizungstechnik
● DIN 44576 Elektrische
Raumheizung
● DIN 44574 Aufladesteuerung
● DIN EN 12831 Berechnung
der Heizlast
Elektrotechnik
● DIN VDE 0100 Teil 410
Schutzmaßnahmen
● DIN VDE 0100 Teil 753
Fußboden- und
Decken-Flächenheizungen
● DIN VDE 0253 Isolierte
Heizleitungen
● DIN VDE 0100 Teil 701 Räume mit
Badewanne oder Dusche
Bauteile der Fußbodenkonstruktion
● DIN EN 13162 Produkte aus
Mineralwolle (MW)
● DIN EN 13163 Produkte aus expandiertem Polystyrolschaum (EPS)
● DIN EN 13164 Produkte aus extrudiertem Polystyrolschaum (XPS)
● DIN EN 13165 Produkte aus Polyurethan-Hartschaum (PUR)
● DIN EN 13813 Estrichmörtel, Estrichmassen und Estriche
Allgemeine Normen
● DIN 4108 Wärmeschutz und
Energieeinsparung
● DIN 4109 Schaltschutz im Hochbau
● DIN 18195 Bauwerksabdichtungen
VOB Verdinungsordnung für Bauleistungen
● DIN 18332 VOB, Teil C
- Natursteinarbeiten
● DIN 18333 VOB, Teil C
- Betonwerksteinarbeiten
● DIN 18352 VOB, Teil C
- Fliesen- und Plattenarbeiten
● DIN 18353 VOB, Teil C
- Estricharbeiten
● DIN 18356 VOB, Teil C
- Parkettarbeiten
● DIN 18365 VOB, Teil C
- Bodenbelagsarbeiten
Gesetze und Verordnungen
● Energiesparverordnung (EnEV)
vom 01.02.2002
Merkblätter, Empfehlungen
und Anschlußbedingungen
● Merkblatt »Keramische Fliesen und
Platten, Natur- und Betonwerkstein auf
beheizten Fußbodenkonstruktionen«
● Merkblatt »Elastische Bodenbeläge,
textile Bodenbeläge und Parkett auf
beheizten Fußbodenkonstruktionen«
● »Zementgebundene Heizestriche –
Ergänzende Hinweise zu den Merkblättern«
● Schnittstellenkoordination bei
beheizten Fußbodenkonstruktionen
● TAB Technische Anschlußbedingungen für den Anschluß an das Niederspannungsnetz (TAB)
Raumheizung
Produktinformationen Devimat™-Heizmatten
Devimat®-Heizmatten sind fertig konfektionierte Heizelemente
nach DIN 44576. Die auf einem Glasfasergewebe fixierten
Heizleitungen NH2 GMY (Typ DSVO ohne Abschirmung) und
NH2 GYQUY (Typ DSVG mit Abschirmung) entsprechen
VDE 0253.
Verlegung:
● Im oder unter Heizestrich
● Typ DSVO nur in trockenen Räumen
● Typ DSVG in trockenen, feuchten und nassen Räumen
Technische Daten:
● Spannung:
● Nenntemperatur:
● Widerstandstoleranz:
● Kaltleiter:
● Längenbelastung:
● Zulassung Heizleitung:
● Mindestverlegetemperatur:
● Kleinster Biegeradius:
● Berechnungsbreite:
● Lieferbreite:
● Außendurchmesser DSVO:
● Außendurchmesser DSVG:
Alle Heizmatten sind
durch Umklappen
abwandelbar in
andere
Größen: z.B.
Heizmatte
75 x 850 cm auf
150 x 425 cm.
230 Volt
90ºC nach VDE 0253
+ 10% / - 5%
je Matte 2 x 6 m, 1,5 mm2
7,5 bis 15 W/m
VDE
5°C
5 x dA
ca. 75 cm
ca. 68 cm
4 mm
7 mm
Heizmatten Leistung 75 W/m2 bei 230 V~
Breite
cm
Länge
cm
Fläche
m2
Heizleistung
W
Best. Nr.
ohne Abschirmung
Best. Nr.
mit Abschirmung
75
250
1,9
140
83-207014
83-707014
75
390
2,9
220
83-207022
83-707022
75
650
4,9
360
83-207036
83-707036
75
910
6,8
510
83-207051
83-707051
75
1230
9,2
690
83-207069
83-707069
Heizmatten Leistung 100 W/m2 bei 230 V~
Breite
cm
Länge
cm
Fläche
m2
Heizleistung
W
Best. Nr.
ohne Abschirmung
Best. Nr.
mit Abschirmung
75
210
1,6
160
83-210016
83-710016
75
330
2,5
260
83-210026
83-710026
75
550
4,2
430
83-210043
83-710043
75
790
5,9
585
83-210058
83-710058
75
1050
8,0
800
83-210080
83-710080
75
1430
10,7
1070
83-210107
83-710107
15
16
Raumheizung
Heizmatten Leistung 125 W/m2 bei 230 V~
Breite
cm
Länge
cm
Fläche
m2
Heizleistung
W
Best. Nr.
ohne Abschirmung
Best. Nr.
mit Abschirmung
75
190
1,4
170
83-212017
83-712017
75
310
2,3
280
83-212028
83-712028
75
510
3,8
480
83-212048
83-712048
75
710
5,3
650
83-212065
83-712065
75
950
7,1
890
83-212089
83-712089
75
1270
9,5
1200
83-212120
83-712120
Heizmatten Leistung 150 W/m2 bei 230 V~
Breite
cm
Länge
cm
Fläche
m2
Heizleistung
W
Best. Nr.
ohne Abschirmung
Best. Nr.
mit Abschirmung
75
170
1,3
190
83-215019
83-715019
75
270
2,0
310
83-215031
83-715031
75
450
3,4
520
83-215052
83-715053
75
650
4,8
710
83-215071
83-715071
75
850
6,4
960
83-215096
83-715096
75
1170
8,7
1300
83-215130
83-715130
75
1470
11,0
1650
83-215165
83-715165
Raumheizung
Heizmatten Leistung 175 W/m2 bei 230 V~
Breite
cm
Länge
cm
Fläche
m2
Heizleistung
W
Best. Nr.
ohne Abschirmung
Best. Nr.
mit Abschirmung
75
142
1,1
180
83-217018
83-717018
75
232
1,7
300
83-217030
83-717030
75
367
2,8
490
83-217049
83-717049
75
517
3,9
680
83-217068
83-717068
75
698
5,2
910
83-217091
83-717091
75
953
7,1
1220
83-217122
83-717122
75
1178
8,8
1540
83-217154
83-717154
Heizmatten Leistung 225 W/m2 bei 230 V~
Breite
cm
Länge
cm
Fläche
m2
Heizleistung
W
Best. Nr.
ohne Abschirmung
Best. Nr.
mit Abschirmung
75
105
0,8
170
83-225017
83-725017
75
155
1,2
280
83-225028
83-725027
75
265
2,0
450
83-225046
83-725045
75
375
2,8
630
83-225063
83-725063
75
505
3,8
850
83-225085
83-725084
Für Objektanfragen benutzen Sie bitte das Formblatt auf Seite 47
17
18
Raumheizung
Heizmattenzubehör
Type
Best. Nr.
Kaltleiterset ohne Abschirmung, 1,5 mm2, bestehend
aus je 5 m schwarz/blau und 4 Muffen
Kaltleiterset mit Abschirmung, 1,5 mm2, bestehend
aus je 5 m schwarz/blau und 4 Muffen
Kaltleiterset ohne Abschirmung, 1,5 mm2, bestehend
aus je 20 m schwarz/blau und 10 Muffen
Kaltleiterset mit Abschirmung, 1,5 mm2, bestehend
aus je 20 m schwarz/blau und 10 Muffen
Kaltleiter ohne Abschirmung, 1,5 mm2, schwarz, per Meter
Kaltleiter ohne Abschirmung, 1,5 mm2, blau, per Meter
Kaltleiter mit Abschirmung, 1,5 mm2, schwarz, per Meter
Kaltleiter mit Abschirmung, 1,5 mm2, blau, per Meter
Schrumpfmuffe für Heizmatten mit Abschirmung
Schrumpfmuffe für Heizmatten ohne Abschirmung
Kunststoffnägel zur Befestigung
der Devimat™ Heizmatten · 50 Stck.
Kupferhülse Ø 20/9 mm
Kapillarrohrbegrenzer 0 - 60˚C, 8A, Fühlerlänge 2,5 m
03-040115
03-040520
03-040120
03-040710
03-040110
03-040136
03-040516
03-040706
19-406099
19-808047
19-805908
12-500112
19-004027
Raumheizung
Deviflex™ Heizleitung DTIE 17
Die Devilfex™ Heizleitung DTIE 17 ist eine halogenfreie Zweileiter-Heizleitung mit
Schutzumflechtung nach IEC 60800 und wird anschlussfertig konfektioniert geliefert.
Einsatzbereich: Verlegung im/unter Estrich
Technische Daten:
● Spannung:
● Spezifische Heizleistung:
● Nenntemperatur:
● Außendurchmesser dA:
● Kleinster Biegeradius:
● Außenmantel:
● Zuleitung:
● Zulassungen:
230 Volt
17 W/m
65°C
6 mm
6 x dA
Polyolefin
2,5 m
Nemko
Lieferprogramm
Länge
m
9,0
12,0
18,0
22,5
29,0
35,0
42,0
45,0
54,0
61,0
68,0
77,0
93,0
109,0
122,0
138,0
154,0
171,0
Heizleistung
W
150
200
300
400
500
600
700
800
900
1050
1200
1300
1550
1800
2100
2350
2600
2900
Best. Nr.
89-842660
89-842662
89-842664
89-842666
89-842668
89-842670
89-842672
89-842674
89-842676
89-842678
89-842680
89-842682
89-842684
89-842686
89-842688
89-842690
89-842692
89-842694
Zubehör
Best. Nr.
Type
™
19-808187
™
Devifast Montageband, verzinkt, 25 m, Rasterabstand 25 mm
19-808195
Montagestege für Heizleitung, Ø 5,5 mm, 1 m lang
00-109030
Rasterstege als Halterung für Montagestege, 1 m lang
19-805274
Reparaturset für DTIE 17
19-805704
Devifast Montageband, verzinkt, 5 m, Rasterabstand 25 mm
19
20
Raumheizung
1.1.25. Regelung von
gesteuerten Direktheizungen und Direktheizungen
Die elektronischen Doppelthermostaten
Devireg™ 132, 532, 535 und 550
erfüllen die Anforderung der DIN 44576.
Diese Thermostaten ermöglichen die
getrennte Einstellung der Raum- und
Fußbodentemperatur. Der NTC-Fußbodenfühler arbeitet hier als Temperaturwächter, die Temperatur ist auf max.
45ºC einzustellen. In Bädern und
Duschen ist generell eine zusätzliche
regelbare Wärmequelle, z.B. in Form
eines Konvektors, einzubauen, da die
Heizmattenverlegefläche durch auf dem
Fußboden stehende Sanitärobjekte oft
sehr klein ist und allein nicht zur
Erwärmung des Raumes ausreicht. Aus
diesem Grund sind hier elektronische
Thermostaten einzusetzen, die nur die
Fußbodentemperatur in der Heizmattenebene erfassen, z.B. Devireg™ 130, 530
oder der Devireg™ 535 und 550, die
eine zeitgenaue Temperatursteuerung
ermöglichen. Grundsätzlich gelten die
technischen Anschlußbedingungen der
zuständigen EVU.
gen, da die Wärmeabgabe statisch über
die Fußbodenoberfläche erfolgt, eine
exakte Regelung. Speziell die Fußbodenspeicherheizung, bei der die Wärmeabgabe mit zeitlicher Verzögerung zur
Aufladung geschehen soll, ist mit einer
Außentemperatur und restwärmeabhängigen Aufladesteuerung auszurüsten. Dies
wird auch von den EVU gefordert. Entsprechend der Energieeinsparverordnung
(EnEV) ist für jeden Raum ein separater
Aufladeregler vorzusehen! Mit der
Devireg™ Serie 750 – 754 wird dem
Anwender eine Steuerung in die Hand
gegeben, die durch den Einsatz der
»Fuzzy Logic« die Bedienung der Geräte
erheblich vereinfacht und die Regelgenauigkeit erhöht. Damit wird der Komfort für
den Nutzer noch weiter verbessert.
1.1.26. Steuerung von
Fußbodenspeicherheizungen
Elektrische Fußbodenheizungen benöti-
1.1.27. Aufladesteuerung Devireg™ 750 –
754, allgemeine
Systembeschreibung
Die Devireg™ Serie 750 – 754 wurde
zur Steuerung von elektrischen Fußbodenspeicherheizungen entwickelt. In
Abhängigkeit von Außentemperatur,
Restwärme und den EVU-Freigabezeiten
bestimmt sie die benötigte Wärmemenge
für die angeschlossenen Räume und legt
die benötigte Ladezeit an den Beginn oder
das Ende der EVU-Freigabezeit.
Bild 1.1.21. Devireg™ 130
Bild 1.1.22. Devireg™ 550
1.1.28. Was ist
»Fuzzi Logic«?
Der Begriff »Fuzzy« bedeutet unscharf,
undeutlich, im Sinne von mehr Toleranz
oder Spielraum, anstelle von eindeutigen,
festen Vorgaben. Die Arbeitsweise der
Logic entspricht annähernd dem des
logischen Denkens. Sie bietet die Möglichkeit subjektive Erfahrungen in dem
Steuersystem zu berücksichtigen. Bei
herkömmlichen Aufladesteuerungen
müssen z.B. verschiedene Kennlinien
entsprechend den Witterungsverhältnissen
und EVU-Bedingungen manuell eingestellt
werden. Bei der Devireg™ Serie 750 –
754 übernimmt diese Aufgabe die »Fuzzy
Logic« in der Form, daß sie die Kennlinien für Ladebeginn, Absenkzeitpunkt und
Entladezeitpunkt selbstständig an die
Bild 1.1.23. Devireg™ 535
Bild 1.1.24. Devireg™ 530
Raumheizung
Bild 1.1.25 Devireg™ 750 – 754
aktuellen Gegebenheiten anpaßt. In die
Praxis übertragen bedeutet das für den
Elektroinstallateur, daß er nach einmaliger Einstellung zu Beginn des regulären
Heizbetriebes die Anlage »vergessen«
kann.
Länge gleichzeitig an den integrierten
Laderegler und über die Klemmen Z1 - Z2,
auf bis zu 100 angeschlossene Laderegler
Devireg™ 752 – 754. Die Lastcharakteristik »vorwärts« wird durch beschalten
der Klemme 3 mit einer Phase am
Devireg™ 750 erreicht. Bleibt die
Klemme frei, ist automatisch die Charakteristik »rückwärts« in Betrieb. Ein einschalten der Laderegler ist nur möglich, wenn
die Klemme 3 über die Tarifschaltung des
EVU mit Spannung versorgt wird. Neben
der Funktion als Zentralgerät zur Ansteuerung von max. 100 Ladereglern Devireg™ 752 oder 754 beinhaltet das
Gerät einen kompletten Laderegler wie
unter 1.1.31 beschrieben zum außentemperatur- und restwärmeabhängigen
1.1.29 Funktionsbeschreibung
Devireg™ 750 – 754
Mit Änderung der Außentemperatur
verändert sich der Widerstandswert des
NTC-Außenfühlers. Diesen Wert erfaßt das
Zentralsteuergerät des Devireg™ 750
und gibt in Abhängigkeit des Einstellers E1
und den durch die »Fuzzy Logic« gebildeten E2, E3 und E4 eine Führungsgröße als
Rechteckspannung unterschiedlicher
Witterung
Restwärme
Betrieb eines einzelnen Raumes. An den
Ladereglern Devireg™ 751 und 754
kann die gewünschte Lademenge für die
Nacht- und Tagfreigabe getrennt eingestellt
werden. Eine Anpassung an die max.
Kerntemperatur der Fußbodenheizung ist
am Einsteller E6 zwischen 20 und 60ºC
vorzunehmen. Der ständige Vergleich
zwischen der Führungsgröße Z1 – Z2 und
der Restwärme über die an den Ladereglern angeschlossenen Restwärmefühler
gewährleistet eine exakte Bestimmung der
benötigten Wärmemenge.
1.1.30. Resetfunktion
Wird der Einsteller E1 am Zentralgerät
Devireg™ 750 für ca. 20 Sekunden auf die
»Reset« Position gestellt, sind damit alle
Speicherdaten gelöscht und der Außenfühler ist abgeschaltet. Diese Funktion
ermöglicht die erstmalige langsame
Aufheizung des Estrichs ohne den Einfluß
der Außentemperatur, indem die Einsteller »Nacht« und »Tag« an den Ladereglern Devireg™ 752 – 754 auf Rechtsanschlag gedreht werden. Nun sind die
Einsteller E6 auf die niedrigste Stellung
(20ºC) zu bringen und täglich einige
Restwärme
Restwärme
Max.
100 Geräte
7
8
9
10
11
12
13 14
W W TF TF
15 16 17 18 19
Z1 Z2
TF1
devireg 750
1
2
N
5
13 14
15 16 17 18 19
Z1 Z2
TF1
devireg 752
SH1
V-R LF
3
4
20 21 22 23 24
TF2
L
6
SH1
-50%
1
2
3
4
5
6
7
8
20 21 22 23 24
TF2
TF3
TF4
devireg 754
SH2
9
10
N
L
11
12
SH2
SH3
SH4
3
5
7
-50%
1
2
4
6
8
9
10
N
L
11
12
L 180-250 V~
N
L V–R
Red. 50%
Red. 50%
L EVU Freigabe
N
Bild 1.1.26 Prinzipschaltbild devireg™ 750 – 754
N
21
N
22
Raumheizung
Grad höher zu stellen, bis die Fußbodenoberflächentemperatur 30ºC beträgt. Der
Vorgang soll sich über eine Woche
erstrecken (Siehe auch 1.1.21. Inbetriebnahme).
1.1.31. Regulärer
Heizbetrieb
Am Zentralgerät Devireg™ 750 ist der
Einsteller E1 vom Errichter der Anlage auf
die Außentemperatur zu stellen, bei der
die Anlage 100 % aufladen soll (Klimazone). An jedem Laderegler Devireg™ 750
– 754 sind für den Benutzer zwei
Einsteller »Nacht« und »Tag« vorhanden,
an denen er entsprechend seinem
Behaglichkeitsempfinden die gewünschte
Lademenge einstellen kann. Eine Drehung
zum Links- bzw. Rechtsanschlag bewirkt
gegenüber der Mittelstellung eine Mehroder Minderladung von ca. 30 %. Die
Anpassung der Restwärmefühler an die
Vorwärtssteuerung. Aus den unterschiedlichen Längen der Freigabezeit und den
dazwischen liegenden Pausen erkennt das
Gerät die Nacht- und Tagfreigabe und legt
diese in die richtige Reihenfolge, bis
eventuell andere Freigabezeiten erfolgen.
Beispiel:
Nachtfreigabe 22.00 – 06.00 Uhr
Zusatzfreigabe 14.00 – 16.00 Uhr
Zeitpunkt der Inbetriebnahme
10.00 Uhr
Das interne Zeitglied erfaßt 4 Stunden
nach Inbetriebnahme die erste Freigabezeit von 14.00 – 16.00 Uhr und nach
weiteren 6 Stunden die Freigabezeit von
22.00 – 06.00 Uhr. Da die letzte Freigabezeit die längere war, wird diese vor
Beginn des nächsten Ladezyklus folgerichtig als Nachtfreigabezeit erkannt und eine
entsprechende Soll-Ladekurve gebildet
Anschlußwert in W/m2
Fußbodenoberbelag
Einstellung E6
125 – 150
Stein
35ºC
125 – 150
Teppich
40ºC
150 – 175
Stein
40ºC
150 – 175
Teppich
45ºC
über 175
Stein
45ºC
über 175
Teppich
50ºC
Tabelle 1.1.27
Kerntemperatur erfolgt nach Tabelle
1.1.25. am Einsteller E6.
1.1.32 Funktionsweise
des Zentralgerätes
Devireg™ 750
Je nach Zeitpunkt der Inbetriebnahme des
Gerätes werden bei Rückwärtssteuerung
die EVU-Freigabezeiten über einen
Zeitraum von bis zu 36 Stunden in einem
internen Speicher eingelesen. Während
dieser Zeit arbeitet die Anlage in außentemperatur- und restwärmeabhängiger
(Siehe Bild 1.1.28.). Die Steilheit dieser
Kurve ist abhängig von der Einstellung des
E1 und dem durch die »Fuzzy Logic«
gebildeten variablen Fußpunkt E2. Je
nach Tendenz der Außentemperaturrichtung wird dieser zwischen 16ºC und 20ºC
verschoben, damit ist eine optimale
Anpassung der Ladekurve bei sich schnell
verändernden Außentemperaturen
gewährleistet. Die Flankensteilheit der
Absenkzeit, die zwischen 4,5 und 11
Stunden liegen kann, wird aus der Länge
der Nachtfreigabezeit erkannt und
gespeichert. Sie bestimmt das Zeitverhalten während der Nachtaufladung. In
gleicher Weise wird während der Zusatzfreigabedauer am Nachmittag verfahren.
Die Steilheit der Tageskennlinie wird an
ihrem Fußpunkt durch die »Fuzzy Logic«
so verschoben, daß der fiktive Entladezeitpunkt E4 zwischen 24 und 36 Stunden, gerechnet seit dem Niedertarifbeginn, liegen kann. Dies hat einen direkten
Einfluß auf die Intensität der Tagnachladung. Bei einer Vorwärtssteuerung ist
als Ausgangsgröße nur die Außentemperatur maßgeblich.
Widerstandswert der Restwärmeund Außenfühler NF2+5
Temperatur / ˚C
Nennwert / Ω
- 20
- 18
- 16
- 14
- 12
- 10
- 8
- 6
- 4
- 2
0
+ 2
+ 4
+ 6
+ 8
+ 10
+ 12
+ 14
+ 16
+ 18
+ 20
+ 22
+ 24
+ 26
+ 28
+ 30
+ 32
+ 34
+ 36
+ 38
+ 40
+ 42
+ 44
+ 46
+ 48
+ 50
+ 52
+ 54
+ 56
+ 58
+ 60
14620
12213
11960
10840
9843
8942
8137
7412
6759
6171
5641
5161
7428
4336
3980
3657
3364
3098
2854
2634
2432
2249
2081
1927
1768
1655
1538
1424
1329
1237
1151
1074
1002
936
874
816
765
716
671
629
590
Tabelle 1.1.28 Fühlerwerte
Raumheizung
23
Vorwärtssteuerung
RESET
Tag 11 Std.
Nacht 11 Std.
RESET
Nacht 11 Std.
LF
Bild 1.1.29 Vorwärtssteuerung
Rückwärtssteuerung
E1
NACHT
100%
75%
75%
50%
50%
25%
25%
Ladegrad in %
100%
-20 -15 -10
-5
0
Außentemperatur in °C
5
10
15
Fuzzy Logic
E3
0
4
8
Laufzeit h
20
Fuzzy Logic
E2
TAG
12
16
20
24
28
32
36
Fuzzy Logic
E4
Bild 1.1.30 Rückwärtssteuerung
Eine interne Laufzeitüberwachung dient
dem Schutz der angeschlossenen Fußbodenheizung. Wird bei Rückwärtssteuerung
während eines 24-stündigen Ladezyklus die
Freigabedauer gegenüber der vorhergehenden um mehr als 2 Stunden überschritten, z.B. durch einen defekten Rundsteuerempfänger, schalten alle Laderegler ab und
die LED »Nacht« blinken rot. Eine Aufhebung der Sperre erfolgt am Devireg™ 750
durch Unterbrechen des LF an Klemme 4.
Bei Vorwärtssteuerung wird die Laufzeitüberwachung automatisch auf 24 Stunden
festgelegt.
Periodenzeit 25,6 Sec.
H
L
0,3
Sec.
25,3 Sec.
Bild 1.1.31 Betriebszustand: Anlage ohne LFSignal »L« = 0,3 Sek
Variabel:
0,1 Sec. = 1% Aufl.
10 Sec. = 100% Aufl.
L
0,3
Sec.
Periodenzeit 25,6 Sec.
H
1.1.32 Die Führungsgröße Z1 – Z2
Die vom Zentralgerät erzeugte Führungsgröße ist ein digitales Signal in Form
einer Rechteckspannung deren Werte
0 V (L = Low) oder 12 V (H = High)
betragen. In der Signallänge sind die
Informationen über Witterung, Zeit und
LF-Signal ja / nein enthalten. Die Länge
einer Periode beträgt generell 25,6
Sekunden.
Periodenzeit 25,6 Sec.
H
Variabel:
0,1 Sec. = 1% Aufl.
10 Sec. = 100% Aufl.
L
12,8 Sec.
Bild 1.1.33 Betriebszustand Anlage mit LFSignal, Zeitgliedstellung 0 – 11 Std.
(Nachtbetrieb) Die Signallänge »L« beträgt im
Nachtbetrieb 12,8 Sek. zuzüglich 0,1 Sek. je %
Ladung
Bild 1.1.32 Betriebszustand: Anlage mit LFSignal, Zeitgliedstellung 11 – 22 Std.
(Tagbetrieb). Die Signallänge »L« beträgt im
Tagbetrieb 0,3 Sek. zuzüglich 0,1 Sek. je %
Ladegrad.
24
Raumheizung
1.1.33. Anzeigeelemente
Zur optischen Anzeige der verschiedenen
Betriebszustände sind alle Devireg™ der
700er Serie mit Leuchtdioden (LED)
ausgestattet. Fehlermeldungen innerhalb
der Steuerung, wie z.B. Kurzschlüsse oder
Unterbrechungen in Außen- und Restwärmefühlern, sowie in der Steuerleitung Z1
und Z2 werden angezeigt.
Nicht benötigte Fühlerausgänge sind mit
einem Widerstand von 2,2 kΩ zu belegen.
Devireg™ 750
LED »Nacht«:
● blinkt langsam rot, im Reset-Betrieb.
● blinkt schnell rot, bei
Laufzeitüberschreitung.
Regler werden abgeschaltet.
● blinkt schnell rot, bei Kurzschluß oder
Bruch des Außenfühlers.
Regler werden abgeschaltet.
● Leuchtet rot, während der Laufzeitstellung „Nacht“
Devireg™ 752 und 754
LED »Nacht«:
● leuchtet rot, im Reset-Betrieb.
● leuchtet rot, während der Laufzeitstellung „Nacht“
● blinkt schnell rot, bei Kurzschluß oder Unterbrechung der Führungsgröße
Z1 – Z2.
Regler werden abgeschaltet.
● blinkt schnell rot, bei Laufzeitüberschreitung.
Regler werden abgeschaltet.
LED »E6«:
● leuchtet rot, während der Freigabezeit.
Laderelais ist eingeschaltet.
● leuchtet grün, die Fußbodentemperatur
ist kleiner als am E6 eingestellt.
Laderelais sind ausgeschaltet.
● blinkt grün/gelb, Kurzschluß oder
Unterbrechung am Restwärmefühler.
Regler werden abgeschaltet.
Aufladesteuerungen
Best. Nr.
19-117217
19-117233
19-117258
19-910207
19-910215
19-116039
19-910157
19-910173
19-910165
Type
Zentralgerät und Laderegler für 1 Regelkreis Devireg™ 750
Aufladeregler für 2 Regelkreise Devireg™ 752
Aufladeregler für 4 Regelkreise Devireg™ 754
Restwärmefühler 2 m, NF 2, Typ 25/2000
Restwärmefühler 5 m, NF 5, Typ 25/2000
Witterungsfühler für Aufladesteuerung,
im Gehäuse IP44,
Typ 25/2000
Zentralsteuergerät AS 6190 einschließlich Witterungsfühler und automatischem
Anzeizprogramm zur Steuerung von Speicherheizgeräten mit 80% ED
in Kombination mit elektrischer Fußbodenheizung
Aufladeregler für 2 Regelkreise AS 5195
Aufladeregler für 4 Regelkreise AS 5194
Raumheizung
Mit dem Microcomputer-Zentralsteuergerät Devireg™ 750 können neben dem integrierten
Laderegler weitere 100 Aufladeregler vom Typ Devireg™ 752 oder 754 für
Fußbodenheizungen angesteuert werden. Aus den Freigabezeiten und Witterungswerten wird
eine Zeit- und witterungsabhängige Führungsgröße zur Versorgung vo max. 100
Aufladeregler vom Typ 752 + 754 gebildet.
Lastcharakteristik: Vorwärts- und Rückwärtssteuerung.
Der Witterungsfühler (Best.-Nr. 19-116039) muß separat bestellt werden!
Technische Daten:
● Best. Nr.:
● Spannung:
● Eigenverbrauch:
● Umgebungstemperatur:
● Isolationsprüfung:
● Phasengleichheit:
● Schutzart:
● Führungsgröße Z1 – Z2:
● Kurzschlußfestigkeit Z1 – Z2:
● Belastung Z1 – Z2:
● Kontrollanzeige:
● Umlaufzeit:
● Synchronisationszeit:
● Selbsthaltung:
● Umschaltung Tag – Nacht:
● Einstellbereich Außentemperatur:
● Absenkzeit:
● Fühlertyp:
● Schaltstrom:
● Abmessungen:
● Montage:
19-117217
180 – 250 V 50 – 60 Hz
2,0 VA
- 10ºC – + 45ºC
4000 V
nicht erforderlich
IP 20
0/12 V DC
unbegrenzt
bis 100 Stück Devireg™ 752 + 754
LED
22 h
2h
2 Min. nach LF-Freigabe
11 h
- 25ºC – + 5ºC
4,5 – 11 h
Normfühler 25/2000 nach DIN 44574
10 A ohmsch
B 53 mm, H 88 mm, T 64 mm (3TE)
Hutschiene nach DIN 50022
Die Aufladeregler Devireg™ 752 + 754 erfassen 2 oder 4 getrennte Räume einer
Fußbodenheizung und bestimmen in Abhängigkeit der Führungsgröße und Restwärme die
Aufladung jedes einzelnen Kreises.
Die Restwärmefühler sind separat zu bestellen!
Technische Daten:
Devireg™ 752
● Best. Nr.:
● Spannung:
● Eigenverbrauch:
● Umgebungstemperatur:
● Isolationsprüfung:
● Schaltstrom:
● Schutzart:
● Anschluß:
● Abmessungen:
● Montage:
19-117233
180 – 250 V 50 – 60 Hz
2 VA
- 10ºC – + 45ºC
4000 V
2 x 8 A ohmsch
IP 20
2 Normfühler 25/2000 nach DIN 44574
B 105 mm, H 86 mm, T 64 mm (4TE)
Hutschiene nach DIN 50022
Devireg™ 754
● Best. Nr.:
19-117258
Technische Daten wie 752, jedoch Anschluß für 4 Normfühler 25/2000 nach
DIN 44574. Schaltleistung je Ausgang 4 A ohmsch.
Abmessungen: B 105 mm, H 86 mm, T 64 mm (4TE).
25
26
Raumheizung
1.2. Kontrollierte
Wohnraumlüftung mit
Wärmerückgewinnung
1.2.1. Die Energieeinsparverordnung
Mit dem Inkrafttreten der Energieeinsparverordnung (EnEV) zum 1. Februar 2002
werden strengere Maßstäbe an die
Planung, Architektur und Haustechnik
neuer Wohngebäude gestellt, dies gilt
gleichzeitig auch dann, wenn an bestehenden Gebäuden wesentliche Änderungen
vorgenommen werden.
Die Verordnung stellt einen Schritt in
Richtung Niedrigenergiehaus dar, bei dem
der Heizenergiebedarf um rund 30 %
gegenüber dem alten Standard gesenkt
wurde. Erstmalig wird der Primärenergiebedarf als Bewertungsmaßstab
eingeführt. Das heißt, Energiemengen, die
bei der Umwandlung und Verteilung des
jeweiligen Energieträgers anfallen,
werden mit in die Verbrauchsberechnung
einbezogen.
Ein Neubau ist künftig so zu errichten,
dass ein, in der EnEV festgelegter maximaler Jahres – Primärenergiebedarf für
Heizung, einschließlich Lüftung und
Warmwasserbereitung nicht überschritten
wird. Es wird nicht vorgeschrieben, wie
ein Gebäude architektonisch zu gestalten
ist, sondern es kommt auf die Einhaltung
des max. zulässigen Energiebedarfes an.
Letzendlich bleibt es dem Bauherrn
überlassen, mit welchen Mitteln das Ziel
erreicht wird, ob über einen verstärkten
Wärmeschutz, oder eine effizientere
Anlagentechnik.
Die EnEV fordert, dass Neubauten
besonders luftdicht auszuführen sind,
damit sollen unnötige Wärmeverluste
vermieden werden. Infolge dieser
Forderung können Bauwerke nicht
mehr „atmen“ die Bewohner klagen
über schlechte Raumluft und in Extremfall können Feuchteschäden und
Schimmelpilzbefall auftreten. Bei der
herkömmlichen Lüftungsmethode
(Fenster) gehen bis zu 50% der Wärme
als sogenannter Lüftungswärmeverlust
verloren. Dieser Anteil liegt bei hochwärmegedämmten Gebäuden verglichen
mit dem Gesamtenergieverlust überdimensional hoch.
Der vorhandene Widerspruch zwischen
Energieeinsparung und Wohnqualität
kann durch eine Anlage zur kontrollierten
Lüftung mit Wärmerückgewinnung gelöst
werden. Dabei wird die Luft mittels
Ventilatoren befördert. Sie gelangt über
Kanäle in das Haus (Wohn-, Schlaf- und
Kinderzimmer) Die verbrauchte Luft wird
z. B. in Küche, Bad und WC abgesaugt. Im
Lüftungsgerät wird die Wärme der Fortluft
über einen hocheffizienten Kanalwärmetauscher an die kalte Frischluft übertragen. Auf diese Weise können bis zu 90 %
der abgesaugten Wärme zurück gewonnen werden.
Der Einsatz elektrischer Heizsysteme wie
die Fußbodenheizung ist nach der EnEV
weiterhin möglich. Im Anhang 1 dieser
Verordnung wird dazu sinngemäß
folgende Aussage gemacht: Bei Gebäuden,
die zu 80 % oder mehr durch elektrische
Speicherheizsysteme beheizt werden, darf
der Primärenergiefaktor für den für die
Heizung, Lüftung und die Warmwasserbereitung bezogenen Strom mit 2,0 angesetzt werden. Elektrische Speicherheizsysteme sind Heizsysteme mit unterbrechbarem Strombezug in Verbindung einer
lufttechnischen Anlage, die nur in den
Zeiten außerhalb des unterbrochenen
Betriebes durch eine Widerstandsheizung
Wärme in einem geeignetem Speichermedium speichern.
Damit gelten alle elektrischen Heizsysteme als Speicherheizungen, sobald deren
Versorgungsfreigabedauer vom EVU über
Rundsteuerempfänger oder Schaltuhren
beeinflusst werden können.
Eine Ausnahme stellen elektrische
Direktheizsysteme dar, für die ein
Primärenergiefaktor 3,0 anzusetzen ist.
Hier müsste ein erheblicher Dämmaufwand am Baukörper betrieben werden,
der als nicht wirtschaftlich anzusehen ist.
Die Konsequenz aus der EnEV ist, dass in
Neu – oder Umbauten, die nach dem
01.02.2002 genehmigt wurden, in
Verbindung mit einer Fußbodenspeicherheizung immer ein Lüftungsgerät
mit einer Wärmerückgewinnung zu
installieren ist.
1.2.3. Beschreibung des
Deviair 200/300 Zentrallüftungsgerätes
Das Deviar 200/300 Zentrallüftungsgerät ist für die kontrollierte Lüftung von
Gebäuden mit einer max. Nutzfläche von
300 m2 konzipiert. Das Herzstück des
Gerätes bildet ein Kanalwärmetauscher
neuester Technik. Die patentierte Profilstruktur (Bild 1.2.3.1.) führt zu einer
Verdopplung der Tauscherfläche gegenüber herkömmlichen Kreuzstrom –
Plattenwärmetauschern. Dadurch ist ein
rechnerischer Wirkungsgrad von bis zu
95 % möglich.
18ºC
18ºC
20ºC
18ºC
18ºC
Bild 1.2.3.1. Der Wärmetransport erfolgt allseitig
durch die Wärmetauschwandungen zum kalten
Medium hin.
Raumheizung
Das folgende Beispiel mag diese Aussage
verdeutlichen: Ausgehend von einer
Raumtemperatur von 20°C und einer
Außentemperatur von 0°C wird die
zugeführte Außenluft im Gerät auf ca.
18°C erwärmt! Da der Lüftungswärmeverlust von Gebäuden bis zu ca. 50% des
gesamten Wärmeverlustes ausmacht,
können durch den Einsatz eines Deviair
200/300 im Idealfall annähernd 50% der
gesamten Heizkosten eingespart werden.
Dem Deviair 200/300 kann optional über
eine Bypassklappe oder auch direkt ein
Erdwärmetauscher vorgeschaltet (Bild
1.2.3.2.) werden. Dieser ist aus geeigneten
Rohren, die über eine Länge von ca. 35 – 45
m mit einem Durchmesser von 200 mm ca.
einen Meter tief im Erdreich zu verlegen
sind, hergestellt. Die Ansaugung der frischen
Außenluft erfolgt in diesem Fall über eine
Filterbox, die im Freien aufgestellt ist. Duch
diese Maßnahme wird die Luft im Winter auf
Bild 1.2.3.2. Wirkungsschema
ca. 2 –4°C erwärmt – und im Sommer auf
ca. 14 – 18°C gekühlt.
1.2.4 Montagehinweise
Die Aufstellung des zentralen Lüftungsgerätes Deviair 200/300 kann im Keller oder Hauswirtschaftsraum, aber auch im
Dachboden oder Garage erfolgen. Der
Grundgedanke bei der Auswahl eines
geeigneten Raumes sollte nicht zuletzt der
zu erwartende Geräuschpegel des Gerätes
sein, auch eine kurze und günstige
Anbindung der Rohrsysteme für Zuluft,
Abluft, Frischluft und Fortluft ist ein
wichtiges Kriterium. Des Weiteren muss
ein geeigneter Ablauf für das anfallende
Kondensat - und ein 230V Elektroanschluss vorhanden sein.
Das Absaugen der verbrauchten Luft
(Abluft) geschieht in Räumen, wie z. B.
Küche, Bad, Dusche, WC, die frische
Zuluft wird den Räumen wie Wohn –
27
Schlaf – und Kinderzimmer zugeführt.
Der Luftein – bzw. austritt erfolgt über
Tellerventile die üblicherweise unterhalb
der Raumdecken angebracht sind, die so
zu positionieren sind, dass die Luft die
Räume möglichst diagonal in Richtung
Zimmertür durchströmen kann.
Zur Verlegung der Rohrsysteme stehen
Flachkanäle aus PVC oder Styropor sowie
PVC- Rohre, Flex-Schläuche und Wickelfalzrohre mit jeweils entsprechenden
Formteilen zur Verfügung. Die Verlegung
erfolgt z.B. in Dachschrägen, abgehängten
Decken, oder auf den Geschossdecken.
Da die detallierte Planung einer kompletten Anlage einige Fachkenntnis im
Hinblick auf Luftvolumenströme,
Schallschutz usw. erfordert, sollten Sie
sich sich bei Bedarf an uns wenden, wir
arbeiten Ihnen gerne ein maßgeschneidertes Angebot aus. Hierzu benötigen wir
bemaßte Bauzeichnungen- und Schnitte.
28
Raumheizung
Produktinformationen Deviair
Lüftungszentralgerät 200/300
Wärmerückgewinnungsgerät für den Einsatz in Wohn- und Gewerberäumen
Das Wärmerückgewinnungsgerät wird in der kontrollierten Raumlüftung bis zu einem
Raumvolumen von 300 m2 eingesetzt und ist mit einem hocheffizienten GegenstromKanalwärmetauscher ausgestattet, der einen weitaus höheren thermischen Wirkungsgrad
ermöglicht als herkömmliche Kreuzstrom-Plattenwärmetauscher. Das Gerät ist allseitig gut
isoliert und mit zwei sparsamen Gleichstrom-Ventilatoren ausgerüstet.
Technische Daten:
● L x B x T:
● Rohranschlüsse:
● Gewicht:
● Spannung:
● Schutzklasse:
● Nennvolumenstrom:
● Einsatzgrenzen:
● Filterklasse:
● Leistungsaufnahme:
● Ventilatoren:
1600 x 550 x 440 mm
Ø 160 mm
ca. 62 kg
230 Volt
I (nach EN 60335)
100 – 300 m2
5°C – 70ºC
G 4 (Standard)
2 x 54 W bei 200 m3/h
48 V DC
Raumheizung
1.3. Dünnbettheizung
1.3.1. Die selbstklebende Dünnbettheizung
Durch die spezielle Konstruktion der
Devimat™ Dünnbettheizmatte eröffnen
sich dem Anwender neue Perspektiven
hinsichtlich Heizungskomfort im Alt- und
Neubau. Dieses Heizmattensystem wurde
speziell für den Einbau in Ausgleichsmasse oder Flexkleber direkt unterhalb des
Fußbodenbelages entwickelt. Durch ihr
geringes Höhenmaß findet die elektrische
Fußbodenheizung auch dort Zutritt, wo
der Einbau bisher nicht möglich war,
nämlich bei der Renovierung von Bädern,
Duschen, Küchen usw., aber auch in
vielen anderen Räumen mit geringen
Bodenkonstruktionshöhen. Um an der
Fußbodenoberfläche ein gleichmäßiges
Temperaturprofil zu gewährleisten, wurde
eine geringe Längenbelastung der eingesetzten Heizleitung von nur 11 W gewählt.
Das Lieferprogramm umfaßt Heizmattengrößen von 0,5 – 10 m2 bei einer
spezifischen Heizleistung von 100 und
150 W/m2.
Wird ein schneller Aufheizvorgang
gewünscht, so sollten Heizmatten mit der
spezifischen Heizleistung von 150 W/m2
bevorzugt verlegt werden (z.B. in Bädern
und Duschen). Bei schlechter oder gar
Bild 1.3.1. Devimat™ Einleiter-Dünnbettheizmatte mit zwei Kaltleiteranschlüssen
fehlender Wärmedämmung in der
Fußbodenkonstruktion verbessert der
Einbau von Wärmedämmplatten unterhalb
der Heizmatten die Wirksamkeit des
Heizsystems.
1.3.2. Die Heizmattenkonstruktionen
Es stehen zwei Ausführungen von Heizmatten zur Verfügung, die sich in der
Konstruktion wie folgt unterscheiden:
a. Mit zwei Anschlußleitungen
(Typ DSVF)
b. Mit einer Anschlußleitung
(Typ DTIF)
Die Heizleitungen sind mäanderförmig auf
einem Glasfasergewebe fixiert, das sich
ohne zusätzliche Hilfsmittel auf dem
Untergrund kleben läßt. Der/die vier
Meter langen Anschlußleitungen (Kaltleiter) sind mittels Schrumpfmuffen an
die Heizleitung konfektioniert. Diese
Flächenheizelemente entsprechen
VDE 0700 Teil 241. Die höchstzulässige
Temperatur an der Oberfläche der
Heizleitung beträgt 120°C.
1.3.3. Vorbereiten
der Verlegefläche
Vor Verlegung der Devimat™ DünnbettHeizmatte ist die Verlegefläche auf ihre
Tragfähigkeit zu prüfen. Etwaige Risse im
Bild 1.3.2. Devimat™ Zweileiter-Dünnbettheizmatte mit einem Kaltleiteranschluß
29
Estrich müssen mit Epoxidharz saniert
werden. Stark sandende Estrichflächen
sind mit einer Haftdispersion zu versiegeln. Untergründe wie Span- oder
Korkplatten sind trittfest zu verschrauben
und mit einer Haftdispersion zu
versehen. Es ist sicherzustellen, daß
innerhalb der Verlegefläche keine
scharfkantigen Gegenstände aus dem
Boden ragen, welche die Heizmatten
beschädigen könnten. Um die horizontale
Ausdehnung des neuen Belages zu
gewährleisten, ist an allen Wänden,
Säulen usw. ein Randdämmstreifen
aufzustellen und zu befestigen, damit er
nicht durch die Mörtelmasse aufgeschwemmt wird.
1.3.4. Verlegen
der Heizmatten
Devimat™ Dünnbettheizmatten so
ausrollen, dass die klebende Seite unten
liegt. Um ein Abdrehen der Heizleitung zu
vermeiden, muss beim Ausrollen des
Heizmattentyps DSVF die blaue Leitung in
der Papphülse verbleiben!
Die Heizmatten können der vorhandenen
Raumgeometrie angepasst werden, in
dem das Glasfasergewebe zwischen zwei
Heizleitungen durchgeschnitten wird.
Achtung, Heizleitung dabei nicht
beschädigen!
An der Schnittstelle wird die Heizleitung
umgebogen und die folgende Bahn
parallel zur ersten Bahn verlegt. Bei
Bedarf kann dieser Vorgang mehrmals
wiederholt werden. Es ist darauf zu achten, daß ein Mindestabstand von 5 cm
zwischen zwei Heizleitungen und allen
aufgehenden sowie elektrisch leitenden
Bauteilen eingehalten wird. Ein Kürzen der
Heizmatte ist nicht zulässig, nur Kaltleiter
dürfen gekürzt oder verlängert werden.
30
Raumheizung
Nachdem die endgültige Form erreicht ist,
Heizmatte auf dem sauberen und trockenen Untergrund fest andrücken. Eine
zusätzliche Befestigung kann z.B. mit
Kunststoffnägeln (Best.-Nr. 19-805907)
erfolgen. Der/die Kaltleiter werden
seitlich an den Heizmatten vorbei bis zur
Anschlußdose bzw. zum Thermostat
geführt, ein kreuzen mit der Heizleitung
ist nicht zulässig. Vor Verlegung des
Oberbelages ist der Isolationswiderstand und der Widerstandswert der
Heizmatte zu messen, die Ergebnisse sind
in das Prüfprotokoll einzutragen. Eine
eventuelle Beschädigung der Heizmatte
kann durch die Messung früh erkannt
werden, so dass noch ein leichter
Austausch bzw. eine Reparatur der
Heizmatte möglich ist. Die fertig ausgelegte Heizmatte ist während der nachfolgen-
den Belagsarbeiten mit äußerster Vorsicht
zu behandeln.
1.3.5. Verschiedene
Möglichkeiten der Einbettung von Devimat™
Dünnbett-Heizmatten
1.3.5.1. Auf Zementoder Gußasphaltestrich
1. Estrich eventuell grundieren und
trocknen lassen.
2. Keramik mit Flexmörtel verlegen.
3. Fliesen mit geeigneter Fugenmasse
verfugen, Randfuge mit Silikon
elastisch herstellen.
4. Bei Verwendung von Parkett,
Teppichboden oder PVC-Belägen ist
die Heizmatte mit geeigneter Nivelliermasse 5 – 10 mm zu überdecken.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
1
2
3
Bild 1.3.3. Schnitt durch die Fußbodenkonstruktion
4
5
Fühlerrohr
Oberbelag
Heizmatte im Dünnbettmörtel
Fühlerhülse
Estrich
Dämmung
6
1.3.5.2. Auf alten Keramikbelägen, Kunstoder Natursteinplatten
1. Alte Beläge müssen fest haften.
Verunreinigungen wie Wachs oder Fett
sind mittels Haushaltsreiniger oder
Entöler zu entfernen. Keramische
Fliesen mit Schmirgelleinen anrauhen.
2. Grundieren mit Voranstrich als
Haftvermittlung. Trocknen lassen.
3. Wie unter 1.3.5.1.2. bis 1.3.5.1.4.
beschrieben weiterarbeiten.
1.3.5.3. Auf Anhydritestrich
1. Anhydritestriche müssen trocken sein,
max. Feuchtigkeit 0,5%. Oberfläche
gegebenenfalls anschleifen.
2. Grundieren mit Voranstrich als
Haftvermittlung. Trocknen lassen.
3. Wie unter 1.3.5.1.2. bis 1.3.5.1.4.
beschrieben weiterarbeiten.
1.3.5.4. Auf GipsfaserEstrichelementen
1. Die Estrichelemente müssen für
elektrische Heizsysteme geeignet sein,
wie z.B. das Fabrikat Rigidur der
Firma Rigips.
2. Estrichelemente entsprechend den
Herstellerangaben verlegen.
3. Grundieren mit Haftvermittlung.
Trocknen lassen.
4. Wie unter 1.3.5.1.2 bis 1.3.5.1.4
beschrieben weiterarbeiten.
Raumheizung
1.3.5.5. Auf Holzdielen
und Holzspanplatten
1. Der Boden muß schwingungsfrei und
tragfähig sein. Wachsschichten sind
mit Entöler zu entfernen.
2. Grundieren mit Voranstrich als
Haftvermittlung. Trocknen lassen.
3. Hartschaumträgerplatten oder
Polyesterpressfaserplatten sind zu
verschrauben oder zu verkleben.
4. Wie unter 1.3.5.1.2. bis 1.3.5.1.4.
beschrieben weiterarbeiten. Die zum
Verkleben von Devimat™ DünnbettHeizmatten benötigten Produkte
werden unter anderen von Ardex, PCI,
Knauf und Uzin hergestellt.
1.3.5.6. Vergießen der
Heizmatten
Devimat™ Dünnbettheizmatten wie unter
Punkt 1.3.4. beschrieben auslegen.
Anschließend Heizmatten mit Nivelliermasse oder Fließestrich ca. 5 – 10 mm
überdecken, dabei dürfen keine Stechwalzen verwendet werden! Die ausgehärtete
Fläche eignet sich besonders zur Verlegung
von Textil-, Kunststoff- und Parkettbelägen.
Hinweis!
Beachten Sie generell die Verarbeitungshinweise der Baustoffhersteller. Verwen-
den Sie ausschließlich Materialien, die für
den jeweiligen Anwendungsfall geeignet
sind. Wir übernehmen keinerlei Haftung
hinsichtlich der Verarbeitung von Fliesenklebern, Spachtelmassen o.ä. Die Verarbeitung ist sorgfältig durchzuführen,
mechanische Beschädigungen der
Heizmatten sind zu vermeiden!
1.3.5.7. Verlegung der
Heizmatten in Räumen
mit Badewanne oder
Dusche
Da die in VDE 0100 Teil 701 vom März
2002 festgelegten Schutzbereiche an der
Oberkante des Fußbodenbelages
beginnen, dürfen Devimat™ Dünnbettheizmatten, die unmittelbar unterhalb
des Fliesenbelages verlegt sind, bis an
den Rand von Bade- oder Duschwannen
heran reichen. Auch unterhalb von
Duschen ohne Wanne ist die Verlegung
zulässig.
1.3.6. Inbetriebnahme
Das erstmalige Aufheizen des Bodens
sollte frühestens 2 Tage nach dem
Verkleben bzw. Vergießen der Heizmatten
erfolgen, um ein langsames Aushärten des
Klebers oder der Spachtelmasse zu
31
gewährleisten. Vor Verlegung von diffusionsdichten Kunststoffbelägen muß der
Boden ca. 36 Std. beheizt werden, bis sich
keine Restfeuchte mehr im Boden
befindet. Die endgültige Inbetriebnahme
sollte nicht vor Ablauf von 5 Tagen nach
Fertigstellung des Bodens erfolgen.
1.3.7. Auswahl der
Oberbeläge
Grundsätzlich können alle, für Fußbodenheizungen geeigneten Beläge verwendet
werden. Keramische Fliesen und Naturstein eignen sich besonders gut. Auch
Textil-, Kunststoff- und Parkettbeläge
können Verwendung finden, wenn sie den
Vermerk „für Fußbodenheizungen
geeignet“ tragen. Sie müssen generell mit
einem, für Fußbodenheizungen geeigneten Kleber verarbeitet werden.
1.3.8. Elektrischer
Anschluß
Für den Anschluß mehrerer Heizmatten
ist eine UP-Dose ausreichender Größe,
ca. 30 cm über dem Boden zu installieren. Zur Regelung der Fußboden- bzw.
Raumtemperatur bietet DEVI™ elektronische Auf- und Unterputzthermostaten
an, für die eine 60 mm Schalterdose
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Bild 1.3.4. Verlegebeispiel
Bild 1.3.5. Installationsschema
Bild 1.3.6. Schaltbild
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32
Raumheizung
vorzusehen ist. Von dieser ist ein separates Fühlerschutzrohr, Ø 10 mm, Best.-Nr.
19-809103, zur Aufnahme des Bodenfühlers direkt bis in die beheizte Fußbodenkonstruktion zu verlegen. Das Ende des
Rohres ist mit einer Fühlerhülse 10/6
mm, Best.-Nr. 12-500120, zu verschließen. Die Schutzumflechtung der Heizmatte wird mit dem Schutzleiter verbunden.
Der elektrische Anschluß ist nach den,
den Thermostaten beiliegenden, Schaltplänen auszuführen. Bitte beachten Sie,
dass bei elektrischen Fußbodenheizungen
entsprechend DIN VDE 0100 Teil 753
grundsätzlich Fehlerstrom-Schutzeinrich-
tungen (RCDs) mit einem Bemessungsdifferenzstrom I ∆ ≤ 30 mA eingesetzt
werden müssen!
Ein komfortabler UP-Uhrenthermostat ist
der Devireg™ 550, mit dem eine – den
Nutzungszeiten der Heizung angepaßte –
zeitgenaue Temperatursteuerung erreicht
wird.
Bei der Auswahl der Temperaturregler ist
zu berücksichtigen, daß in Räumen mit
zusätzlich vorhandenen Wärmequellen,
z.B. Bäder und Duschen, nur Thermostate
mit Bodentemperaturfühler zum Einsatz
kommen, während in allen anderen
Räumen Thermostate mit Boden- und
Raumfühlern verwendet werden können.
Bimetallthermostate eignen sich grundsätzlich nicht. Zur Kombination der
Unterputzthermostaten Devireg™ 532
und Devireg™ 550 mit den Schalterprogrammen verschiedener Hersteller
siehe auch Seite 38 und 41.
Achtung:
Der elektrische Anschluß darf nur durch
einen Elektrofachmann erfolgen. Die DIN
VDE 0100 Teil 410 Schutzmaßnahmen
und DIN VDE 0100 Teil 753 Errichtungsnorm für Fußboden und Deckenheizungen sind zu beachten.
Raumheizung
Devimat™ selbstklebende DünnbettHeizmatten mit einem Anschluß zur
Verlegung in Fliesenkleber oder
Ausgleichsmasse
Devimat™ Dünnbett-Heizmatten mit einem Anschluß sind ein Direktheizsystem zur Einbettung in Ausgleichsmasse oder Flexkleber unterhalb des Fußbodenbelages. Die auf einem
selbstklebenden Glasfasergewebe fixierte Teflon-Spezialheizleitung mit integriertem Rückleiter
und Abschirmung (Typ DTIF) hat einen Durchmesser von 3,2 mm. Dieses Heizsystem eignet
sich besonders für den nachträglichen Einbau in verwinkelten und/oder großen Räumen, da
das Zurückführen des zweiten Anschlusses entfällt.
Technische Daten:
● Spannung:
● Spez. Leistung:
● Nenngrenztemperatur:
● Kaltleiter:
● Mindestverlegetemp.:
● Isolierung:
● Kleinster Biegeradius:
● Widerstandstoleranz :
● Längenbelastung:
● Berechnungsbreite:
● Lieferbreite:
Alle Heizmatten sind durch
Umklappen abwandelbar in
andere Größen.
z.B. Heizmatte
50 x 400 cm
auf 100 x 200 cm
230 V
150 W/m2
120˚C
je Matte 4 m, 2 x 1,0 mm2
5°C
PVDF / FEP
6 x dA
+ 10% / - 5%
11 W/m
ca. 50 cm
ca. 43 cm
Heizmatten Leistung 150 W/m2 bei 230 V~
Breite
cm
Länge
cm
Fläche
m2
Heizleistung
W
Best. Nr.
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
200
300
400
500
600
700
800
1000
1200
1400
1600
1800
2000
1,0
1,5
2,0
2,5
3,0
3,5
4,0
5,0
6,0
7,0
8,0
9,0
10,0
150
225
300
375
450
525
600
750
900
1050
1200
1350
1500
83-020651
83-020652
83-020653
83-020654
83-020655
83-020656
83-020657
83-020658
83-020659
83-020660
83-020661
83-020662
83-020663
33
34
Raumheizung
Devimat™ Dünnbett-Set mit einem Anschluß
Bestehend aus
● 1 selbstklebende Dünnbett-Heizmatte Typ DTIF, 150 W/m2
● 1 Devireg™ 130, elektronischer AP-Thermostat polarweiß,
Best.-Nr. 19-112001 einschl. NTC-Fußbodenfühler
● 1 Fühlerrohr DN 10, 1 Fühlerhülse 10/6 mm, Kunststoffnägel
Dieses Heizsystem eignet sich besonders für den nachträglichen Einbau in verwinkelten und/
oder großen Räumen, da das Zurückführen des zweiten Anschlusses entfällt.
Einsatzbereich: Fußbodentemperierung
Lieferprogramm
Type
Länge x Breite
Leistung
Spannung
Best.-Nr.
Dünnbett-Set 1-150/130
Dünnbett-Set 1-225/130
Dünnbett-Set 1-300/130
Dünnbett-Set 1-375/130
Dünnbett-Set 1-450/130
Dünnbett-Set 1-525/130
Dünnbett-Set 1-600/130
Dünnbett-Set 1-750/130
Dünnbett-Set 1-900/130
50 x 200 cm
50 x 300 cm
50 x 400 cm
50 x 500 cm
50 x 600 cm
50 x 700 cm
50 x 800 cm
50 x 1000 cm
50 x 1200 cm
150 W
225 W
300 W
375 W
450 W
525 W
600 W
750 W
900 W
230 V
230 V
230 V
230 V
230 V
230 V
230 V
230 V
230 V
87-101250
87-101251
87-101252
87-101253
87-101254
87-101255
87-101256
87-101257
87-101258
Devimat™ Dünnbett-Set mit einem Anschluß
Bestehend aus
● 1 selbstklebende Dünnbett-Heizmatte Typ DTIF, 150 W/m2
● 1 Devireg™ 535, elektronischer UP-Uhrenthermostat polarweiß,
Best.-Nr. 19-116607 einschl. NTC-Fußbodenfühler
● 1 Fühlerrohr DN 10, 1 Fühlerhülse 10/6 mm, Kunststoffnägel
Dieses Heizsystem eignet sich besonders für den nachträglichen Einbau in verwinkelten und/
oder großen Räumen, da das Zurückführen des zweiten Anschlusses entfällt.
Einsatzbereich: Fußbodentemperierung und Fußbodenheizung
Lieferprogramm
Type
Länge x Breite
Leistung
Spannung
Best.-Nr.
Dünnbett-Set 1-150/535
Dünnbett-Set 1-225/535
Dünnbett-Set 1-300/535
Dünnbett-Set 1-375/535
Dünnbett-Set 1-450/535
Dünnbett-Set 1-525/535
Dünnbett-Set 1-600/535
Dünnbett-Set 1-750/535
Dünnbett-Set 1-900/535
50 x 200 cm
50 x 300 cm
50 x 400 cm
50 x 500 cm
50 x 600 cm
50 x 700 cm
50 x 800 cm
50 x 1000 cm
50 x 1200 cm
150 W
225 W
300 W
375 W
450 W
525 W
600 W
750 W
900 W
230 V
230 V
230 V
230 V
230 V
230 V
230 V
230 V
230 V
87-101280
87-101281
87-101282
87-101283
87-101284
87-101285
87-101286
87-101287
87-101288
Raumheizung
Dünnbett-Set mit einem Anschluß
Das Dünnbett-Set ist eine Verpackungseinheit und beinhaltet:
● 1 Devimat™ selbstklebende Dünnbett-Heizmatte mit Abschirmung
Typ DTIF, 150 W/m2 und 4 m Kaltleitung.
● Kunststoffnägel
● 1 Zentralscheibe
● 1 Devireg™ 550, elektronischer Uhren-Thermostat, polarweiß
Best.-Nr.: 19-150005
● 1 Fühlerhülse 10/6 mm
● 1 Fühlerrohr Ø 10 mm
● 1 Montageanleitung
Das Dünnbett-Set ist besonders für den nachträglichen Einbau in
Bädern, Küchen, Wintergärten etc., wo nur eine geringe Aufbauhöhe
zur Verfügung steht, geeignet. Dieses Heizsystem eignet sich besonders
für den nachträglichen Einbau in verwinkelten und/oder großen
Räumen, da das Zurückführen des zweiten Anschlusses entfällt.
Einsatzbereich: Fußbodentemperierung und Fußbodenheizung
Lieferprogramm
Type
Breite
x Länge
Gesamtleistung
Spannung
V
Best. Nr.
Dünnbett-Set 1- 150/550
Dünnbett-Set 1- 225/550
Dünnbett-Set 1- 300/550
Dünnbett-Set 1- 375/550
Dünnbett-Set 1- 450/550
Dünnbett-Set 1- 525/550
Dünnbett-Set 1- 600/550
Dünnbett-Set 1- 750/550
Dünnbett-Set 1- 900/550
Dünnbett-Set 1-1050/550
Dünnbett-Set 1-1200/550
Dünnbett-Set 1-1350/550
Dünnbett-Set 1-1500/550
50 x 200 cm
50 x 300 cm
50 x 400 cm
50 x 500 cm
50 x 600 cm
50 x 700 cm
50 x 800 cm
50 x 1000 cm
50 x 1200 cm
50 x 1400 cm
50 x 1600 cm
50 x 1800 cm
50 x 2000 cm
150 W
225 W
300 W
375 W
450 W
525 W
600 W
750 W
900 W
1050 W
1200 W
1350 W
1500 W
230
230
230
230
230
230
230
230
230
230
230
230
230
98-810090
98-810091
98-810092
98-810093
98-810094
98-810095
98-810096
98-810097
98-810098
98-810099
98-810100
98-810101
98-810102
Heizmattenzubehör Typ DTIF
Type
Kaltleiter 2 x 1,0 mm2, mit Abschirmung, per Meter
Verlängerungs- / Reparaturset für Dünnbettheizmatten Typ DTIF
Kunststoffnägel zur Befestigung der Heizmatten, 50 Stck.
Fühlerhülse Ø 10/6 mm
Fühlerschutzrohr, flexibel, Ø 10 mm, Länge 2,5 m
Best. Nr.
03-040630
18-055510
19-805908
12-500120
19-809103
35
36
Raumheizung
Devimat™ selbstklebende Dünnbett-Heizmatten mit zwei Anschlüssen zur Verlegung
in Fliesenkleber oder Ausgleichsmasse
Alle Heizmatten sind durch
Umklappen abwandelbar in
andere Größen.
Devimat™ Dünnbett-Heizmatten mit zwei Anschlüssen sind ein Direktheizsystem zur Einbettung in Ausgleichsmasse oder Flexkleber unterhalb des Fußbodenbelages. Die auf einem
selbstklebenden Glasfasergewebe fixierte Teflon-Spezialheizleitung (Typ DSVF mit Abschirmung) hat einen Durchmesser von nur 2,3 mm. Dieses Heizsystem eignet sich besonders für
den nachträglichen Einbau in Alt- und Neubauten. Aufbauhöhe einschl. Fliesen o.ä. nur ca. 15 mm.
z.B. Heizmatte
50 x 400 cm
auf 100 x 200 cm
Technische Daten:
● Spannung:
● Spez. Leistung:
● Nenngrenztemperatur:
● Kaltleiter:
● Mindestverlegetemp.:
● Isolierung:
● Kleinster Biegeradius:
● Widerstandstoleranz :
● Längenbelastung:
● Berechnungsbreite:
● Lieferbreite:
● Zulassung Heizleitung:
230 V
150 und 100 W/m2
120˚C
je Matte 2 x 4 m, 1,0 mm2
5°C
PVDF / FEP
6 x dA
+ 10% / - 5%
11 W/m
ca. 50 cm
ca. 43 cm
VDE 0700 / Teil 241
Heizmatten Leistung 100 W/m2 bei 230 V~
Breite
cm
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
Länge
cm
100
200
300
400
500
600
700
800
1000
1200
Fläche
m2
0,5
1,0
1,5
2,0
2,5
3,0
3,5
4,0
5,0
6,0
Heizleistung
W
50
100
150
200
250
300
350
400
500
600
Best. Nr.
83-950050
83-950052
83-950054
83-950056
83-950058
83-950060
83-950062
83-950064
83-950066
83-950068
Heizmatten Leistung 150 W/m2 bei 230 V~
Breite
cm
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
Länge
cm
100
200
300
400
500
600
700
800
1000
1200
1400
1600
1800
2000
Fläche
m2
0,5
1,0
1,5
2,0
2,5
3,0
3,5
4,0
5,0
6,0
7,0
8,0
9,0
10,0
Heizleistung
W
75
150
225
300
375
450
525
600
750
900
1050
1200
1350
1500
Best. Nr.
83-950000
83-950002
83-950004
83-950006
83-950008
83-950010
83-950012
83-950014
83-950016
83-950018
83-950020
83-950022
83-950024
83-950026
Raumheizung
Heizmattenzubehör Typ DSVF
Best. Nr.
Type
03-040620
03-040621
19-805908
19-808046
12-500120
19-809103
Kaltleiter 1,0 mm2, schwarz, per Meter
Kaltleiter 1,0 mm2, blau, per Meter
Kunststoffnägel zur Befestigung der deviheat-Heizmatten, 50 Stck.
Verlängerungs-/Reparaturset für Dünnbett-Heizmatten Typ DSVF
Fühlerhülse Ø 10/6 mm
Fühlerschutzrohr, flexibel, Ø 10 mm, Länge 2,5 m
Verlegebeispiel
einer Heizmatte:
Testen Sie den DEVI™
Heizmattenplaner unter www.devi.de.
37
38
Raumheizung
1.4. Devicell™ Dry
Systembeschreibung
Devicell™ Dry ist ein elektrisches
Flächenheizsystem zur Temperierung von
Holz- und Laminatbelägen in Trockenbauweise. Da Nivelliermassen oder Baukleber
nicht benötigt werden, gibt es keine
Trocknungszeiten, das verkürzt die
Bauzeit. Die nur 13 mm dünne Devicell™ Dry-Systemplatte mit den handlichen Abmessungen von 100 x 50 cm,
bildet eine Einheit aus dämmenden
Polystrol und aufkaschierten AluminiumWärmeleitblechen, in denen sich Kanäle
zur Aufnahme von exakt 10 m Heizleitung
je m2 befinden. Zusammen mit der
halogenfreien Deviflex™ Heizleitung
DTIE 10, dem intelligenten Uhrenthermostaten Devireg™ 550 sowie dem
Montageset sind sie das Ergebnis vorausgegangener Testreihen und bilden
zusammen das neuartige Temperiersystem
für Holz- und Laminatbeläge.
Auswahl der Systemkomponenten
Um die Anzahl der zur Auslegung eines
Raumes benötigten Systemplatten zu
bestimmen, ist zunächst dessen Gesamtfläche zu ermitteln und unter Berücksichtigung der benötigten Verschnittmenge auf
volle m2 aufzurunden. Im nächsten Schritt
wird die beheizte Fläche festgelegt und
wiederum auf volle m2 auf- oder abgerundet, das Ergebnis mit 10 multipliziert ergibt
die Gesamtlänge der benötigten Heizkabel.
Bei zusammenhängenden Heizflächen ≥ 10
m2 sollten möglichst mehrere Heizkabel
eingesetzt werden, um die Verlegung zu
vereinfachen. Zur exakten Regelung der
Fußbodentemperatur ist für jeden Raum
ein Thermostat mit einem in der Heizebene
positionierten NTC-Fühler einzusetzen. Der
Devireg™ 550 erfüllt diese Forderung
und erlaubt darüber hinaus durch seinen
integrierten Timer einen sparsamen
Betrieb. Zur fachgerechten Positionierung
des NTC-Fühlers in der Heizebene ist für
jeden Thermostat das Montageset Best.-Nr.
18-055300 erforderlich.
Montage
Vor der vollflächigen Auslegung der
Devicell™ Dry-Systemplatten ist der
vorhandene Untergrund zu reinigen,
vorhandene Unebenheiten sind auszugleichen, bei Bedarf ist eine Dampfsperre
auszulegen.
Damit die Verlegefläche eine zusammenhängende Einheit bildet, sind die Systemplatten mit den beigefügten Haltestegen
ineinandersteckbar. Die Verlegung erfolgt
wie beim Bodenbelag „schwimmend“ und
kann auf jedem geeigneten Untergrund
erfolgen. Hierzu zählen alle Estricharten,
Spanplattenkonstruktionen, Holzdielen
und Altuntergründe mit vorhandenen
Stein-, Keramik oder Kunststoffbelägen.
Zur Anpassung der Systemplatten an die
Raumgeometrie wird eine elektrische
Stichsäge benötigt, mit der die Systemplatten zugesägt werden können.
Der Temperaturregelung muss bei Holzund Laminatbelägen ein besonderes
Augenmerk geschenkt werden, da eine
maximale Bodentemperatur von 26°C
nicht überschritten werden darf! Daher ist
der NTC-Bodenfühler unbedingt mittig
zwischen zwei Heizleitungen innerhalb
der beheizten Fläche zu positionieren und
mit dem Untergrund zu verschrauben.
Der Platz zur Aufnahme von Fühlerrohr
und Fühlergehäuse ist vor Verlegung der
Heizleitung durch Ausschneiden einer Nut
in der Systemplatte zu schaffen. Weiterhin
ist an der Eintrittstelle des Heizkabels in
die Fußbodenkonstruktion der Platz für
die Muffe auszusägen, die Schnittkanten
sind zu entgraten. Nachdem die vorbereitenden Arbeiten abgeschlossen sind, wird
Raumheizung
das Deviflex™ Heizkabel DTIE 10 in die
dafür vorgesehenen Kanäle so eingedrückt, dass es nicht gequetscht – oder
der zulässige Biegeradius unterschritten
wird. Eine Verlegung außerhalb der
Systemplatten ist nicht zulässig! Für die
39
Muffen des Heizkabels sind die Systemplatten entsprechend auszusägen und mit
den beiliegenden Alu-Klebebändern zu
fixieren. Vor Verlegung des Oberbelages
sind die elektrischen Systemkomponenten
zu prüfen, das Ergebnis ist in einem
Prüfprotokoll zu dokumentieren. Der
elektrische Anschluss hat entsprechend
VDE 0100-753 über eine FehlerstromSchutzeinrichtung mit einem BemessungsDifferenzstrom I∆ ≤ 30 mA zu erfolgen.
40
Raumheizung
Devicell™ Dry
Devicell™ Dry ist ein elektrisches Heizsystem zur Temperierung
von Laminat- und Holzbelägen in Trockenbauweise. Die in den
Systemplatten vorhandenen Kanäle dienen zur Aufnahme einer
Heizleitung vom Typ DTIE 10, Aluminiumprofilbleche gewährleisten
eine schnelle und gleichmäßige Wärmeübertragung an den
Oberbelag.
Technische Daten:
● Konstruktion:
● Plattengröße:
● U-Wert:
● Nenndicke:
● Max. Verkehrslast:
● Heizleitungsbedarf je m2:
● Max. zulässige Heizleistung:
Polystrol und
Aluminium
50 x 100 cm
3,0 W/m2k
13 mm
3670 kg/m2
10 m
100 W/m2
Lieferprogramm
Best. Nr.
19-002301
19-002300
18-055300
19-150005
19-150040
19-150061
Type
Verpackungseinheit bestehend aus 2 m2 Devicell™ Systemplatten
Verpackungseinheit bestehend aus 5 m2 Devicell™ Systemplatten
Montageset zur Positionierung von Fühler und Muffen
Devireg™ 550 UP-Uhrenthermostat polarweiß (siehe Seite 44)
Devireg™ 550 UP-Uhrenthermostat polarweiß (siehe Seite 44)
Devireg™ 550 UP-Uhrenthermostat silber (siehe Seite 44)
Deviflex™ Heizleitung DTIE 10
Länge
m
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
120
140
160
180
200
Heizleistung
W
100
200
300
400
500
600
700
800
900
1000
1200
1400
1600
1800
2000
Technische Daten der Heizkabel siehe Seite 00
Beheizte Fläche
m2
1,0
2,0
3,0
4,0
5,0
6,0
7,0
8,0
9,0
10,0
12,0
14,0
16,0
18,0
20,0
Best. Nr.
89-825268
89-825272
89-825274
89-825276
89-825278
89-825280
89-825282
89-825284
89-825286
89-825288
89-825290
89-825292
89-825294
89-825296
89-825298
Raumheizung
1.5. Thermostate
Devireg™ 130 - 132
Elektronischer Thermostat für Aufputz- und Schalterdosenmontage.
Devireg™ 130 mit NTC-Leitungsfühler 3,0 m lang
Devireg™ 131 mit integriertem NTC-Raumfühler
Devireg™ 132 Kombinationsthermostat mit NTC-Leitungsfühler
3,0 m lang und integriertem NTC-Raumfühler
Technische Daten:
● Spannung:
● Belastbarkeit:
● Induktive Belastbarkeit:
● Schutzart:
● Umgebungstemperatur:
● Abmessung:
● Anzeige:
● Fühlertyp:
180 – 250 Volt
16 A
1A
IP 30
- 10ºC – + 50ºC
82 x 82 x 36 mm
LED, rot/grün
NTC 25/15000
Best.-Nr. 19-121440
Lieferprogramm
Best. Nr
Typ
Farbe
Temperatur
Fühler
im Lieferumfang enthalten
TemperaturBegrenzer
19-112001
Devireg™ 130*
polarweiß
5ºC – 35ºC
Leitungsfühler
–
19-112026
Devireg™ 131*
polarweiß
5ºC – 35ºC
integrierter Raumfühler
–
19-112051
Devireg™ 132*
polarweiß
5ºC – 35ºC
integrierter Raum- und Leitungsfühler
20ºC – 50ºC
* passende Fühlerhülse Best.-Nr. 12-500120 *passendes Fühlerrohr Best.-Nr. 19-809103
Hinweis: Die Fühlerleitung kann auf 50 m verlängert werden (2 x 1,5 mm2). Sie darf aber nicht in gemeinsamer Umhüllung mit der Netzzuleitung geführt werden!
Anschlußplan
Devireg™ 130
Devireg™ 131
Devireg™ 132
41
42
Raumheizung
Devireg™ 530 – 532
Elektronischer Thermostat für Unterputzmontage.
Der Thermostat wird in drei verschiedenen Varianten hergestellt.
Devireg™ 530 mit NTC-Leitungsfühler, 3,0 m lang
Devireg™ 531 mit Raumfühler
Devireg™ 532 Kombinationsthermostat mit NTC-Leitungsfühler, 3,0 m lang
und integriertem Raumfühler
Technische Daten:
● Spannung:
● Belastbarkeit:
● Induktive Belastbarkeit:
● Schutzart:
● Umgebungstemperatur:
● Anzeige:
● Fühlertyp:
230 Volt AC
16 A
1A
IP 31
- 10ºC – + 50ºC
LED, rot/grün
NTC 25/15000
Best.-Nr. 19-121440
Lieferprogramm
Typ
Best. Nr
19-116410
19-410411
19-410412
Devireg™ 530
Devireg™ 531
Devireg™ 532
Farbe
Temperaturbereich
polarweiß*
polarweiß*
polarweiß
5ºC – 35ºC
5ºC – 35ºC
5ºC – 35ºC
Fühler
im Lieferumfang enthalten
Leitungsfühler
Raumfühler
Raum- und Bodenfühler
Die Fühlerleitung kann auf 50 m verlängert werden (2 x 1,5 mm2).
Hinweis: Die Fühlerleitung darf nicht in gemeinsamer Umhüllung mit Netzzuleitung geführt werden!
Anschlußplan
Devireg™ 530
Devireg™ 531
Devireg™ 532
Temperatur
Begrenzer
–
–
20ºC – 60ºC
Raumheizung
Devireg™ 535
Elektronischer UP - Uhrenthermostat mit Raum- und Fußbodenfühler,
LCD-Display und LED-Anzeige von Betriebszuständen
Technische Daten:
● Spannung:
● Belastung:
● Induktive Belastung:
● Fühlertyp:
● Schalthysterese:
● Zul. Umgebungstemperatur:
● Temperaturbereich:
● Schutzklasse:
180 - 250 V AC, 50/60 Hz
230 V – 14 A / 3540 W
cos ϕ = 0.3 Max. 4 A
NTC 25/15000
Bestell-Nr. 19-121440
± 0,2°C bei Verwendung
von Raumfühler
± 0,4°C nur Bodenfühler
-10°C bis 50°C
5°C bis 35°C (Raumfühler)
5°C bis 45°C (Bodenfühler)
IP 31
Lieferprogramm
Best. Nr
Typ
Farbe
Temperaturbereich
Fühler
im Lieferumfang enthalten
19-116607
Devireg™ 535
polarweiß
5ºC – 45ºC
Raum- und Fußbodenfühler
Lieferbar II. Quartal 2006
Anschlußplan
Devireg™ 535
43
44
Raumheizung
Devireg™ 550
selbstanpassender UP - Uhrenthermostat mit LCD-Display. Wahlweiser Betrieb nur mit
Bodenfühler, nur mit Raumfühler, oder als Doppelthermostat mit Boden- und Raumfühler
möglich. Patentiertes Regelverhalten E.S.C.I., Fehleranzeigesystem, Frostschutzfunktion,
netzwerkfähig, Partyfunktion, Fühlerüberwachung.
Technische Daten:
● Temperaturbereich:
Einstellbereich Bodentemperatur:
● Spannung:
● Belastung:
● Induktive Belastung:
● Eigenverbrauch:
● Gangreserve:
● Absenkbereich:
● Offset-Funktion:
● Schutzklasse:
● Fühlertyp:
● Fühlerlänge:
● PC-fähig mit:
Best. Nr.
19-150005 polarweiß
Best. Nr.
19-150061 silber
+5ºC bis +35ºC
+20ºC bis +50ºC
180 - 250 V ~ 50/60 Hz
250 V ~ 16 A
cos ϕ = 0.3 Max. 1 A
≤ 5 VA
max. 100 Std.
0ºC bis -15ºC
-5,5ºC bis +5,5ºC
IP 30
NTC 15 kOhm bei 25°C
3m
Devicom™ PC-PRO 1.00
Best. Nr.
19-150040 polarweiß
Farbe
TemperaturFühler im
bereich
Lieferumfang enthalten
polarweiß
5°C bis +35°C
Leitungs- und Raumfühler
Devireg™ 550*
polarweiß
5°C bis +35°C
Leitungs- und Raumfühler
Devireg™ 550*
silber
5°C bis +35°C
Leitungs- und Raumfühler
Devireg™ 550*
* passende Fühlerhülse Bestell-Nr. 12-500120 *passendes Fühlerrohr Best.-Nr. 19-809103
Typ
Zubehör
Beschreibung
Best.-Nr.
Abdeckung für Devireg™ 550
Best.-Nr. 19-150005, polarweiß
Rahmen für Devireg™ 550
Best.-Nr. 19-150005, polarweiß
Abdeckung für Devireg™ 550
Best.-Nr. 19-150040, polarweiß
Rahmen für Devireg™ 550
Best.-Nr. 19-150040, polarweiß
Abdeckung für Devireg™ 550
Best.-Nr. 19-150061, silber
Rahmen für Devireg™ 550
Best.-Nr. 19-150061, silber
15-854039
Anschlußplan
Devireg™ 550
15-821806
15-854041
15-821671
15-854300
15-822300
Ausgezeichnet
mit dem
Interaction
Design Award
Best. Nr.
19-150005
19-150040
19-150061
Der Devireg 550™ kann mit folgenden
Schalterprogrammen kombiniert werden:
Schalterprogramm
Adapter liefert:
Berker B1/B3/B7/S1
Busch Jäger Reflex SI
Busch Jäger Reflex Linear
Elso Fashion
Elso Novia
Elso Skala
Gira E2
Gira Standard 55
Gira Esprit
Gira Event
Jung LS 990 ww
Jung A 500 ww
Jung A plus
Merten Octocolor
Merten Artec
Merten Atelier
Merten M1
Merten M-Plan
Merten M-Arc
Merten M-Smart
–
–
–
Elso 203104
Elso 283174
Elso 203104
–
–
–
–
DEVI™ 15-821838
–
–
Merten 517099
Merten 518019
–
–
–
–
–
Devireg™ 550
Best. Nr.
19-150005
19-150040
19-150040
19-150040
19-150040
19-150040
19-150005
19-150005
19-150005
19-150005
19-150005
19-150005
19-150005
19-150040
19-150040
19-150040
19-150040
19-150005
19-150005
19-150005
Für Passgenauigkeit, Farb- und Oberflächenabweichungen übernehmen wir keine Gewähr!
Raumheizung
Devicom™ PC-PRO
Die Devicom™ PC-PRO Software ermöglicht die Kommunikation
mit dem intelligenten Devireg™ 550 Thermostat über einen
Personal-Computer.
Besteht ein Netzwerk von mehreren Devireg™ 550 Thermostaten ,
können alle Grund- und Timer Einstellungen einfach und übersichtlich vorgenommen werden. Es ist möglich von jedem Devireg™
550 im Netzwerk (max. 31 St.) die aktuell gemessenen Temperaturen, Schalthäufigkeit usw. abzulesen.
Devicom™ PC-PRO besteht aus einem Interface das am COM-Port
des PC angeschlossen wird und einer CD-ROM mit der entsprechenden Software. Die Benutzeroberfläche sowie der Hilfetext sind in
deutscher Sprache verfasst.
Anwendung findet Devicom™ PC-PRO bei zentraler Steuerung von
Räumen in Hotels oder Pensionen, in Büroräumen aber auch im
Wohnbereich.
Systemvoraussetzungen:
● Minimum 486, 66 MHz Prozessor
● Windows 95, 98, 2000, NT4.0 (SP4)
● Minimum 16 MByte RAM
● Minimum 10 MByte Harddisk
● Bildschirmauflösung VGA oder höher
● CD-ROM Laufwerk
Devicom™
PC-PRO
Best.-Nr. 19-150500
45
46
Raumheizung
DEVI™ Web Home
DEVI™ WEB Home ist eine Kombination aus Hard- und Software mit der bis zu 31 Devireg™ 550 über das Internet bedient werden können. Der Nutzer hat von jedem internetfähigen PC über einen passwortgeschützten Bereich der DEVI™ Homepage virtuellen Zugriff auf
die über Busleitungen an die Hardware angeschlossenen Devireg™ 550. Weitere Optionen
erlauben die Steuerung eines zusätzlichen Verbrauchers und im Fehlerfall eine Alarmrückmeldung auf einen PC und/oder Mobiltelefon. Diese zukunftsweisende Technik ist für das Einfamilienhaus genauso interessant wie für den Ferienhausbesitzer.
Technische Daten:
● Spannung Netzteil
Primär:
Sekundär:
● Eigenverbrauch:
● Schutzklasse:
● Schaltleistung
ohmsche Belastung:
● Induktive Belastung:
● Umgebungstemperatur:
● Display:
● Abmessungen (B x H x T)
Netzteil:
WEB Home Modul:
230 V AC +10% / -20%
24 V DC
3W
IP 20
250 V ~ 2 A
1 A (cos. ϕ 0,3)
-10°C bis +40°C
beleuchtet, 2 x 16 Zeichen
70 x 86 x 53 mm (4TE)
105 x 86 x 53 mm (6TE)
Best. Nr.
Type
DEVI™ WEB Home-Anlage, bestehend aus Stromversorgung,
Web-Home-Modul, GSM-Antenne und Software
Anschlußplan
Antenne
RS232
Stromversorgung
13 14
WEB Home
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10 11 12
Relaisausgang
max. 2 A
250 V
DEVINET
Eingang
Temperaturfühler oder
digital
Zum Thermostat
19-150513
Raumheizung
DEVI™ WEB Home – jetzt mit I/O Extender™
Mit I/O Extender™ erweitern Sie die Ein- und Ausgänge eines DEVI™
WEB Home Systems. Das DEVI™ WEB Home hat standardmäßig nur einen Eingang und nur
einen Ausgang. Der I/O Extender™ erweitert die
Zahl der Ein- und Ausgänge um jeweils drei Anschlüsse. Damit haben Sie durch den Einsatz des
I/O Extender™ insgesamt vier Eingänge und vier Ausgänge zur Verfügung. Es können bis zu
fünf I/O Extender™ an ein DEVI™ WEB Home System angeschlossen werden. Somit
stehen dann bis zu 16 Ein- und Ausgänge zur Verfügung.
Der Nutzer eines DEVI™ WEB Home Systems kann somit bequem aus der Ferne z.B. das
Heizungssystem, den Warmwasseraufbereiter, die Alarmanlage, das Aussenlicht, die SwimmingPool-Temperatur etc. kontrollieren, überwachen und bedienen.
Technische Daten:
● Spannung Netzteil:
● Eigenverbrauch:
● Relais:
- Belastung:
- Induktive Belastung:
● IP Klasse:
● Umgebungstemperatur:
● Abmessungen (B x H x T):
● Eingänge:
- 1 Eingang:
- 2 Eingänge, einstellbar:
24 VDC ± 10%
<1W
230 VAC
2A
cos ϕ = 0.3 Max. 1 A
20
-10°C bis +55°C
70 x 86 x 53 mm (4TE)
230 V
- Temperatur -25°C bis +75°C
(DEVI™ NTC Fühler)
- Digital (0-5 VDC)
Type
I/O Extender™ Erweiterungsmodul für DEVI™ WEB Home Ein- und Ausgänge
Anschlußplan
Best. Nr.
19-1505321
47
48
Raumheizung
Devireg™ 330
Elektronischer Thermostat für DIN-Schienenmontage
● - 10 bis + 10ºC
Zur Steuerung von Kühlanlagen und Rohrbegleitheizungen
● + 5 bis + 45ºC
Zur Steuerung von Fußbodenheizung, Klima- und Lüftungsanlagen
● + 15 bis + 30ºC
Zur Steuerung von Raumtemperatur, Klima- und Lüftungsanlagen
● + 30 bis + 90ºC
Zur Steuerung von Rohrbegleitheizung, Erwärmungsaufgaben
sowie Lüftungsanlagen
Technische Daten:
● Spannung:
● Kontakt:
● Belastbarkeit:
● Umgebungstemperatur:
● Schutzart:
● Zulassungen:
● Anzeige:
180 – 250 Volt
Wechsler S / Ö
16 A / 10 A
- 10ºC – + 50ºC
IP 20
D, S, N, FI
LED
Lieferprogramm
Best. Nr
Schaltvermögen A
Temp.
bereich
Fühler
Nachtabsenkung
Schaltdiff.
Fühlerlänge
Fühlertyp
19-113489
16/10
- 10 – + 10ºC
Leitungsfühler
0
+/- 0,20
2,5 m
NTC 25/ 15000
19-113497
16/10
5 – 45ºC
Leitungsfühler
5ºC
+/- 0,20
2,5 m
NTC 25/ 15000
19-113505
16/10
15 – 30ºC
Fernraumfühler
5ºC
+/- 0,20
–
NTC 25/ 15000
19-113513
16/10
30 – 90ºC
Leitungsfühler
0
+/- 0,40
2,5 m
NTC 25/100000
Hinweis: Induktive Belastung max. 3A · Fühlerleitung kann auf 50 m verlängert werden (2 x 1,5 mm2). Sie darf aber nicht in gemeinsamer Umhüllung mit Netzspannung
verlegt werden!
Anschlußplan
µ 10A
250 V~
SENSOR
(L’)
5 6 7 8
IP 20
II
-5°C
1 2 3 4
(L’)
L
µ 16A
250 V~
Devireg™ 330
220 230 V~
N
L
Raumheizung
1.6. Elektrische
Deckenstrahlungsheizung
1.6.1. Systembeschreibung
Die Deckenheizung ist ein großflächiges
elektrisches Direktheizsystem, das die
Wärme über die Deckenoberfläche als
milde Strahlungswärme an den zu
beheizenden Raum abgibt. Diese Wärmestrahlung durchdringt die Luft ohne sie zu
erwärmen und wird von Wänden,
Fußböden und anderen im Raum
befindlichen Gegenständen reflektiert,
absorbiert und in Wärme umgewandelt.
1.6.2. Anwendungsmöglichkeiten
Als schnell wirkendes Direktheizsystem
können elektrische Deckenheizungen als
Vollheizung und unterstützende Zusatzheizung Anwendung finden. Sie ist die
ideale, einfach zu installierende Heizung,
z.B. bei Dachausbauten oder dort wo
andere Heizsysteme nur schwer nachträglich zu installieren sind.
1.6.2.1. Vollheizung
Die Anschlußleistung der Heizfolien wird
auf den errechneten Wärmebedarf
zuzüglich eines Zuschlages von 15 %
ausgelegt. Es ist empfehlenswert,
zusätzlich vor großen Außenfenstern und
Türen eine über einen elektronischen
Thermostat geregelte Fußbodendirektheizung wie unter 1.1.16. beschrieben
zu installieren, um den erhöhten
Kälteeinfall durch diese Außenfläche
abzuschirmen. Die flächenbezogene
Heizleistung darf in diesem Fall 150
W/m2 nicht überschreiten. Bei der
Bestimmung der benötigten Gesamtleistung ist die Fußbodenheizung dann
mit in die Rechnung einzubeziehen.
1.6.2.2. Zusatzheizung
In Räumen, deren Wärmebedarf durch
die Grundheizung nicht abgedeckt
werden kann, hier sei hauptsächlich an
mit einer Fußbodenheizung ausgestattete
Bädern und Duschen gedacht, kann die
Deckenheizung eine komfortable,
unsichtbare Zusatzheizung sein. Sie
erübrigt störende Konvektoren oder
Schnellheizer an den Wänden und trägt
damit zu einem »luxeriösen« Heizkomfort
bei. Diese »doppelte« Heizung muß aber
nicht auf die erwähnten Räume beschränkt bleiben. In Verbindung mit den
unter 1.1. bis 1.3. beschriebenen
Fußbodenheizungssystemen bietet sich
eine Kombination beider Heizungen in
allen Räumen eines Objektes an. Erfahrungsgemäß wird die Leistung der
Fußbodenheizung dann auf ca. 60 % und
die der Deckenheizung auf ca. 40 % der
benötigten Gesamtleistung ausgelegt.
Den zwar höheren Anschaffungskosten
steht ein erheblicher Komfortgewinn und
niedrigere Betriebskosten gegenüber.
1.6.3. Produktbeschreibung
Die Leiterbahnen einer devifoil-Deckenheizfolie bestehen aus einer speziellen
Zinn-Zink-Legierung, die mäanderförmig
zwischen zwei robusten, alterungsbestänLatten Breite ca. 40 mm
max. 50 mm
300 mm
digen Kunststoffolien eingebettet sind.
Der Schmelzpunkt dieser Leiterbahnen
liegt unter dem der Kunststoffolien,
wodurch das Heizsystem absolut brandsicher ist, da im Falle einer Überhitzung
zuerst die Leiterbahn schmilzt und der
Stromfluß unterbrochen wird. Folienbreite von 30 und 60 cm stehen in
Leistungen von 100 und 125 W/m2 zur
Verfügung. Der Anschluß an das Leitungsnetz erfolgt über 3 m lange ankonfektionierten Kaltleiter mit einem Querschnitt
von 2 x 1,5 mm2. devifoil-Heizfolien sind
für eine Nennspannung von 230 V ausgelegt, einige kleinformatige Folien aber
nur für 115 V (siehe Lagerprogramm).
1.6.4. Vorbereitung
der Verlegefläche
Unter die vorhandene Decke sind
einseitig gehobelte Holzlatten mit einer
max. Breite von 50 mm anzubringen. Die
Dicke der Latten richtet sich nach der
vorgesehenen Dicke der Dämmung,
30 mm sollten aber nicht unterschritten
werden. Bei der Aufteilung der Lattung
sind vorhandene Heizfolienverlegepläne
und die baulichen Gegebenheiten zu
berücksichtigen. Der Lattenabstand
richtet sich nach den Bestimmungen des
Deckenverkleidungsherstellers. Es ist zu
beachten, daß oberhalb von Fenstern
300 mm
Auch die Leerflächen müssen
isoliert werden.
Platz für Verkleidungsbretter
und Beleuchtungskörper.
Maximalabstand des Elements
von der Fensterwand 200 mm.
Decke
Deckenbalken
Zus. Isolierwolle
Latten
devifoil
Heizungselemente
Zuführungsleitung
Verteilerdose
Thermostat
1,0 - 1,6 m
Montagebeispiel
Bild 1.4.1.
49
50
Raumheizung
genügend Platz zur Befestigung von
Gardinenleisten bleibt, desweiteren sind
Leerfelder im Bereich von Lampen, oder
anderen an der Decke montierten
Gegenständen vorzusehen! Die Wärmestrahlung darf auf keinen Fall durch
Einrichtungsgegenstände wie Schränke,
Gardinenleisten, Beleuchtungskörper usw.
behindert werden. Das gleiche gilt für
Gegenstände, die auf Regalen oder
ähnlichem abgelegt sind und im Bereich
der Heizfolien an der Decke oder an
Wänden anliegen können. Bei Unebenheiten an der Decke ist eine Konterlattung
anzubringen. Dies trifft auch bei nicht
ausreichender Wärmedämmung des
Baukörpers zu. Die Zwischenräume der
Lattung sind fugendicht mit Mineralfaserdämmplatten auszukleiden, auf keinen
Fall dürfen hierfür alukaschierte Dämmfilze oder geschäumte Dämmstoffe
verwendet werden.
1.6.5. Montage
der Heizfolien
Vergewissern Sie sich, daß die Heizfolien
innerhalb der Begrenzungsflächen der
Decke Platz finden, indem Sie die Folienabmessungen mit den Zeichnungsangaben
vergleichen. Befestigen Sie die Folien mit
Hilfe von Heftklammern im Bereich der
leiterfreien Heftstreifen, so daß die
Leiterbahnen an keiner Stelle mit den
Latten in Berührung kommen. Achten Sie
darauf, dass das farbige Klebeband und
die Heizleiter nicht beschädigt und der
stromführende Teil nicht eingeklemmt
wird. Heizende Flächen dürfen nicht
überlappen oder geknickt werden.
Generell sind mechanische Beschädigungen zu vermeiden. Die Zuleitungen sind in
Isolierrohren zu verlegen und dürfen
nicht mit den erwärmten Teilen der
Heizfolien in Berührung kommen.
Werden sie oberhalb der Heizfolien
geführt, muß eine Wärmeisolierung zwischen Rohr und Heizfolie vorhanden sein.
1.6.6. Elektrischer
Anschluß
Montage und Anschluß einer Deckenstrahlungsheizung dürfen nur durch einen
Fachmann erfolgen. Dabei sind die
einschlägigen TAB- und VDE-Vorschriften
zu beachten. Insbesondere die Errichtungsnorm für elektrische Fußboden- und
Deckenheizungen VDE 0100 Teil 753,
nach der als zusätzlicher Schutz ein
FI-Schalter I ∆ ≤ 30 mA einzusetzen ist.
Die Elektroinstallation sollte vor der
Verlegung der Heizfolien bis zu den
Anschlußdosen in der in Bild 1.4.1.
dargestellten Form fertiggestellt sein. Die
Temperaturregelung erfolgt mit dem
elektronischen Raumthermostaten
Devireg™131 bzw. 531 oder dem
elektronischen Uhren-Thermostat
Deviheat™ 550.
Achten Sie darauf, daß die auf dem
Typenschild angegebene Nennspannung
mit der Netzspannung übereinstimmt.
Einige sehr kleine Heizfolien sind für eine
Spannung von 115 V ausgelegt. In diesem
Fall ist eine Reihenschaltung von zwei
115 V Folien mit gleich großer Leistung
an 230 V vorzunehmen. Bevor die
Deckenverkleidung angebracht wird, ist
eine Sichtkontrolle auf Beschädigung
durchzuführen und der Widerstand der
einzelnen Heizfolien zu messen. Das
Meßergebnis ist in ein Protokoll einzutragen. Eine Funktionskontrolle mit Netzspannung ist unumgänglich. In der
Elektroverteilung ist ein Hinweis anzubringen, der das Einschlagen von Nägeln,
das Bohren an der Decke oder ähnliche
Arbeiten verbietet. Außerdem muß der
Verlegeplan mit Angaben über die
Leistung, Spannung und Abmessungen der
Heizfolien hinterlegt werden.
1.6.7. Deckenwerkstoffe
Die gesamte zugeführte elektrische
Energie wird von der Heizfolie in Wärme
umgesetzt. Die Folientemperatur ist
bestrebt, einen Wert anzunehmen, die die
Wärmeableitung der zugeführten Energie
ermöglicht und zwar unabhängig vom
Werkstoff, mit dem die Heizfolien
verkleidet sind. Die Folientemperatur
hängt also vom Wärmeübergangswiderstand der Deckenverkleidung ab. Je
größer dieser ist, d.h. je höheren Isolationswert dieser besitzt, desto stärker
erwärmt sich die Folie. Bei Nennspannung
darf die Temperatur auf der Oberfläche
der Folie 80ºC nicht überschreiten.
Poröse Werkstoffe mit hohem Wärmeübergangswiderstand sind deshalb für
Innendecken nicht geeignet.
Folienummantelte Paneele wie sie in
Feuchträumen oftmals Verwendung
finden, sind ungeeignet, da die Folien sich
durch die Wärmeeinwirkung vom Untergrund ablösen. Werden andere Werkstoffe verwendet, so ist darauf zu achten,
daß der höchstzulässige Wärmeübergangswiderstand nicht überschritten wird.
1.6.8. Deckenanstriche
Um beim Anstrich von Innendecken, die
mit einer Deckenstrahlungsheizung
versehen sind, gute Ergebnisse zu
erzielen, sind folgende Punkte sorgfältig
zu beachten:
1. Es sind grundsätzlich temperaturbeständige Kunststoffarben zu verwenden. Ölfarben und Ölspachtel sind
ungeeignet, da sie vergilben und zur
Blasenbildung neigen.
2. Vor dem Anstrich muß der Deckenwerkstoff gut durchgetrocknet sein.
3. Der Anstrich muß bei erkalteter Decke
erfolgen, die Deckenheizung ist vorher
abzuschalten.
Raumheizung
4. Die Inbetriebnahme darf erst nach
völliger Trocknung des Anstrichs
erfolgen.
5. Werden nach dem Anstrich der Decken
staubige Arbeiten in den Räumen
durchgeführt, so ist vorher die Heizung
auszuschalten, da sonst eine ungleichmäßige Staubablagerung an beheizten
und unbeheizten Deckenflächen
erfolgen würde.
6. Das Anheizen der Räume sollte
allmählich erfolgen.
Deckenverkleidungen
Dicke mm
Gipskartonplatten
9,5
12,5
10,0
12,0
6,0
8,0
10,0
13,0
3,2
5,0
8,0
10,0
12,0
13,0
12,5
14,0
Fermacellplatten
Spanplatten
Holzfaserplatten (hart)
Paneele
Profilbretter
Tabelle 1.4.2. Deckenverkleidungmaterialien
Technische Daten:
● Nennspannung:
● Kaltleiter:
● minimale Verlegetemperatur:
● Nenngrenztemperatur:
● Spannungsfestigkeit:
● Dicke der Folie:
230 und 115 V
2 x 1,5 m2
- 10ºC
80ºC
4000 V
0,2 mm
Leistung 125 W/m2 Leistung 100 W/m2
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
51
52
Raumheizung
Devifoil Lieferprogramm Leistung 100 W/m2 bei 230 V~
Breite cm
30
30
30
30
30
30
30
60
60
60
60
60
60
60
60
60
60
60
Best. Nr.
98-923006*
98-923022*
98-923048
98-923063
98-923089
98-923105
98-923121
98-923501*
98-923527*
98-923543
98-923568
98-923584
98-923600
98-923626
98-923642
98-923667
98-923683
98-923709
* Für 115 Volt
Länge cm
280
385
500
560
660
760
860
140
195
250
280
330
280
430
500
560
660
770
Leistung W
85
115
150
170
200
230
260
85
115
150
170
200
230
260
300
340
400
460
m2
0.84
1.16
1.50
1.68
1.98
2.38
2.58
0.84
1.16
1.50
1.68
1.98
2.38
2.58
3.00
3.36
3.96
4.62
Devifoil Lieferprogramm Leistung 125 W/m2 bei 230 V~
Best. Nr.
98-920028*
98-920051
98-920077
98-920101*
98-920135*
98-920168
98-920192
98-920226
98-920259
98-920283
98-920317
* Für 115 Volt
Breite cm
30
30
30
60
60
60
60
60
60
60
60
Länge cm
295
360
440
110
150
220
250
295
340
380
440
Leistung W
110
135
165
85
110
165
190
220
255
285
330
Legende für Formelzeichen
Formelzeichen
qf
α
ϑf
ϑi
Qn*
qn*
A
ko
ku
ϑi
tF
tZF
C
QF
AF
QZ
QH
Einheit
W/m2
W/m2 k
˚C
˚C
W
W/m2
m2
W/m2 k
W/m2 k
˚C
h
h
–
W
m2
W
W
Benennung
Mittlere Wärmestromdichte
Mittlere Wärmübergangszahl
Fußbodenoberflächentemperatur
Norminnentemperatur
Norm-Wärmebedarfs eines fußbodenbeheizten Raumes
Flächenbezogener Norm-Wärmebedarf eines fußbodenbeheizten Raumes
Fußbodenfläche des zu beheizenden Raumes
Wärmedurchgangskoeffizient des Fußbodens oberhalb der Wärmedämmung
Wärmedurchgangskoeffizient des Fußbodens unterhalb des Estrichs
Norm-Innentemperatur des Raumes unterhalb des beheizten Fußbodens
Versorgungs-Aufladedauer
Zusätzliche Versorgungs-Aufladedauer
Einschränkungsfaktor für flächenbezogene Aufnahme
Mittlere Wärmeleistung
Heizende Fußbodenoberfläche
Zusatzwärmeleistung
Auslegungswärmeleistung
m2
0.89
1.08
1.32
0.66
0.90
1.32
1.50
1.77
2.04
2.28
2.64
Raumheizung
Fragebogen zur Erstellung eines Angebotes
Projekt Nr.
(wird von DEVI™ vergeben)
1. Vertriebsbüro
2. Bauvorhaben
Bauherr/Name
PLZ/Ort
3. Installateur
Name/Firma
PLZ, Ort, Straße, Tel.
4. Zuständiges EVU
Freigabedauer
Nacht:
Lastcharakteristik
h
Vorwärts
Zusatzfreigabe:
Tag:
Rückwärtssteuerung
h
Spreiz
5. Gewünschtes elektrisches Heizsystem
Fußbodenspeicherheizung
Fußbodendirektheizung
Dünnbett
Fußbodenheizung + Speicheröfen
Devicell™ Dry
Sonstige
6. Bauteilbeschreibung
Bauteil
Material
k-Wert
W/m2K
Bemerkungen
Außenwände
Innenwände
Fußboden gegen Erdreich
Wohnungtrenndecke
Decke gegen Dachboden
Schrägdach
Außentüren
Fenster
7. Gebäudedaten
Gebäudeart
:
Gebäudelage :
Raumhöhe
:
8. Bemerkungen
Einzelhaus
Reihenhaus
frei
normal
m
Bitte maßstabsgetreue Bauzeichnungen- und
Schnitte beifügen.
53
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