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BEDIENUNGSANLEITUNG SKIOLD MINIDOSIERER

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REV. 2 / 08.11.11
CE/ab
70129D
BEDIENUNGSANLEITUNG
SKIOLD MINIDOSIERER
TYP NR. 1700005 und 1700006
1.0 INHALTSVERZEICHNIS
1.0 INHALTSVERZEICHNIS ............................................................................ 2
2.0 FIGURVERZEICHNIS................................................................................ 2
3.0 WARNUNG ............................................................................................. 3
4.0 FUNKTIONSBESCHREIBUNG ..................................................................... 4
5.0 MONTAGE .............................................................................................. 5
5.1 Installationswerkzeug ........................................................................... 5
5.2 Richtlinien der Montage......................................................................... 5
5.3 Anschluß von Rohrschnecke .................................................................. 5
5.4 Anschluß an Trogschnecke oder Elevator-Seitenschnecke .......................... 6
5.5 Anschluß von Wiegestab ....................................................................... 7
5.6 Kalibrierung FlexMix ............................................................................. 9
6.0 INBETRIEBNAHME ................................................................................ 11
6.1 Inbetriebnahme ................................................................................. 11
7.0 BEDIENUNGSANLEITUNG ....................................................................... 12
7.1 Einsatzbereich ................................................................................... 12
7.2 Bedienung ......................................................................................... 12
8.0 WARTUNG............................................................................................ 13
8.1 Mechanik .......................................................................................... 13
8.2 Reinigung.......................................................................................... 13
9.0 WIE SIE FEHLER FINDEN ....................................................................... 14
9.1 Fehler, Ursache und Beseitigung .......................................................... 14
10.0 DEMONTAGE DES MINIDOSIERERS ....................................................... 14
11.0 TECHNISCHE SPEZIFIKATIONEN ........................................................... 15
11.1 Maßskizze ....................................................................................... 15
11.2 Technische Daten ............................................................................. 15
12.0 EX-ZONENANGABE .............................................................................. 16
13.0 ZUBEHÖR........................................................................................... 17
14.0 ERSATZTEILLISTE ............................................................................... 18
15.0 ANSCHLUßDIAGRAMM ......................................................................... 19
16.0 CE/ATEX KONFORMITÄTSERKLÄRUNG ................................................... 20
2.0 FIGURVERZEICHNIS
Figur
Figur
Figur
Figur
Figur
Figur
Figur
Figur
Figur
1,
2,
3,
4,
5,
6,
7,
8,
9,
Dosierprinzip ................................................................................ 4
Anschluß schräger Rohrschnecke .................................................... 6
Anschluß an Trogschnecke ............................................................. 6
Anschluß von Wiegeverstärker ........................................................ 7
Anschluß an FlexMix ...................................................................... 8
Bedienung .................................................................................. 12
Ex-Zonen ................................................................................... 16
Dosierbehälter 1700006 ............................................................... 17
Ersatzteile .................................................................................. 18
2
3.0 WARNUNG
Bei Service und inwendiger Reinigung soll der E-Anschluß beim Hauptschalter des
Schaltkastens abgeschaltet werden, und der Schalter soll mit Schloß gesichert
werden.
Die Behälter des Minidosierers können explosionsgefährliche Atmospfäre in der
Form einer Staubwolke enthalten. Ausrüstung und elektrische Komponenten, die in
den Behältern plaziert sind, sollen Ex-gemarkt für die Verwendung in Zone 21 laut
den harmonisierten Standarden DS/EN 50014, DS/EN 50281-1-1 und DS/EN
50281-1-2 sein.
Um den harmonisierten Standarden betreffend Staubexplosionen DS/EN 1127-1
und DS/EN 13463-1 zu beachten, soll der Minidosierer mit Deckel versehen
werden, und die Befüll-Luke soll geschlossen sein, wenn der Minidosierer in Betrieb
ist.
Der Minidosierer darf nicht – ohne vorausgehender Konsultation mit dem
Produzenten – für andere Zwecke verwendet werden als vom Produzenten
vorgeschrieben, d.h. Dosierung von Mineralien, Vitaminen und Konzentrat in
granulierter oder Pulverform. Siehe übrigens die Abschnitte ”Einsatzmöglichkeiten”
und ”Technische Spezifikationen”.
Der Minidosierer darf aus Sicherheits- und Dosiergenauigkeitsgründen während
Betrieb nicht befüllt werden.
Die E-Installation soll von einem zugelassenen Installateur durchgeführt werden,
und DS/EN 60079-14 sowie DS/EN 60204-1 sollen beobachtet werden.
3
4.0 FUNKTIONSBESCHREIBUNG
Figur 1, Dosierprinzip
Pos.
Pos.
Pos.
Pos.
Pos.
Pos.
Pos.
1
2
3
4
5
8
16
Deckel
Rührwerk
Dosierschnecke
Einlaufrahmen
Dosierbehälter
E-Motor
Wiegestab
Der Minidosierer wird als Standard mit einem Dosierbehälter geliefert, Figur 1 Pos.
5. Es ist möglich, mit noch zwei Dosierbehältern zu erweitern.
Die Dosierbehälter sind auf einem Wiegestab plaziert, Figur 1 Pos. 16, der die
Gewichtreduktion registriert, wenn die Dosierschnecke, Figur 1 Pos. 3, Material
aus dem Behälter zieht.
Für Handhabung von schwerfließenden Materialien sind die Dosierbehälter mit
Rührwerk versehen, Figur 1 Pos. 2.
Befüllung findet oben unter dem Deckel statt, Figur 1 Pos. 1.
Mit Rücksicht auf die Wiegegenauigkeit darf nicht gleichzeitig befüllt und dosiert
werden.
4
5.0 MONTAGE
5.1 Installationswerkzeug
-
Handhammer
Schraubenzieher mit geradem und Sternschlitz
Stern/Gabelschlüssel 8, 10, 13, 17 mm
Div. Inbusschlüssel
Bohrmaschine, 10 mm Betonbohrer
5.2 Richtlinien der Montage
Der Minidosierer soll auf einen ebenen, gegossenen Boden montiert werden.
Es ist möglich, die Füße abzukürzen.
Mit Rücksicht auf Befüllung soll der Minidosierer so nah zum Boden wie möglich
plaziert werden.
Da es sich oft um ziemlich kleine Beimischungsmengen handelt, empfehlen wir,
daß der Minidosierer irgendwo im System plaziert wird, wo er in einem
kontinuierlichen Materialstrom liefert, wodurch die kleine Menge vom Dosierer
weiter im System "gespült" statt z.B. am Boden einer Trogschnecke abgelagert
wird.
Dosierung ins Transportsystem von der Mühle zum Mischer ist eine gut geeignete
Stelle. Die Bedingung ist, daß die Mühle während der Dosierung arbeiten soll.
Wir empfehlen, den E-Anschluß der E-Motoren mit Stecker zu machen, so daß die
Dosierbehälter nachfolgend einfach entfernt werden können (z.B. wegen Reinigung
oder Service).
Der Minidosierer ist bei der Lieferung teilweise montiert. Die Basiseinheit soll mit
justierbaren Füßen und Fußeisen versehen werden, Figur 1 Pos. 13 und 14.
Der Motor, Figur 1 Pos. 8, soll auf dem Getriebe für Dosierbehälter montiert
werden.
Das hintere Schutzblech, Figur 1 Pos. 10, demontieren, und die Dosierbehälter
zeitweilig auf Platz setzen. Immer der erste Behälter in der Mitte plazieren.
5.3 Anschluß von Rohrschnecke
Da der Minidosierer mit einem feinfühlenden Wiegestab versehen ist, ist es wichtig,
daß es keine mechanische Berührung zwischen dem Wiegesystem und dem
nachfolgenden Fördergerät gibt.
Die mitgelieferten Übergänge sind mit einer Stoffmembran versehen. Die Schnecke
der Dosierbehälter wird hierdurch gesteckt.
Die Membran sichert dichten Anschluß ohne mechanische Berührung.
5
Figur 2, Anschluß schräger Rohrschnecke
Diese Methode ist verwendbar, falls es nur ein Dosierbehälter gibt.
5.4 Anschluß an Trogschnecke oder Elevator-Seitenschnecke
Figur 3, Anschluß an Trogschnecke
Diese Methode wird verwendet, wenn es mehr als einen Dosierbehälter gibt.
6
Die Breite des Anschlußkasten-Flansches soll zugeschnitten werden, so daß er mit
der Breite der Transportausrüstung paßt, worauf er montiert werden soll. Eine
passende Anzahl Bolzenlöcher soll für die Festmachung gebohrt werden.
Die Gewebemembran soll über den drei Ausschneiden für Einlauf plaziert werden.
Danach den Spannflansch hierüber plazieren und festmachen.
Ein kleines rundes Loch im Gewebe in den Einlauflöchern schneiden, die verwendet
werden sollen. Das Loch soll kleiner als den Durchmesser der Dosierschnecke sein,
so daß das Gewebe dicht um die Schnecke schließt, wenn sie dadurch geführt
wird.
5.5 Anschluß von Wiegestab
Der mitgelieferte Wiegeverstärker soll eine passende Stelle in der Nähe des
Minidosierers an der Wand oder ähnl. plaziert werden, wo Vibrationen nicht
entstehen.
Der Kabel des Wiegestabs wie folgt anschließen.
Figur 4, Anschluß von Wiegeverstärker
Adresseeinstellung
Wiegestabkabel
Schirm an
Bodenplatte
anschließen
Blau -> 5VA-
Rot -> 5VA+
Gelb -> S-
Grün -> S+
Wiegestab Block 2
Bodenplatte (Erde)
Wiegestab Block 1
Die zwei Terminalblocke für Anschluß von Wiegestäben sind identisch, und es ist
egal, welcher verwendet wird.
Der Schirm des Wiegestabkabels soll an der Bodenplatte des Wiegeverstärkers
angeschlossen werden.
Siehe auch Anschlußdiagramm hinten in dieser Anleitung.
7
Figur 5, Anschluß an FlexMix
Connection for sensor
Wire 1: Red
Wire 2: Green
Wire 3: Yellow
Wire 4: Blue
Es kann max. drei Wiegesysteme an dem FlexMix Computer angeschlossen
werden.
Alle Wiegeverstärker werden parallel am Computer über demselben Datenlink
angeschlossen.
Es ist deswegen notwendig, daß sie alle ihre eigene Identifikation oder Adresse
haben, so daß der Computer sie von einander unterscheiden kann.
Der Minidosierer hat typisch Adresse 2 oder 3.
Die Adresse wird mit dem Switch in Figur 4 gezeigt eingestellt.
Switch 1
On
Off
On
Switch2
On
On
Off
(*) Standardeinstellung
Switch3
On
On
On
Switch4
On
On
On
8
Switch5
On
On
On
adresse
1(*)
2
3
5.6 Kalibrierung FlexMix
Wir empfehlen, den Wiegestab ohne montierte Dosierbehälter zu kalibrieren.
Im FlexMix Hauptmenü die Funktion ”Justierungen” wählen, und im Untermenü
hierfür die Funktion ”Gewicht” wählen.
Nr
1
2
3
Gewi c ht j us t .
GEWI CHT
BRUTTO WERT
0. 0
0. 0
f 1: r uf e
9864
11534
( FEHLER)
f 2: r uf e
In diesem Bild sieht man das aktuelle Gewicht für alle angeschlossene
Wiegesysteme – und ebenso den ”rohen” internen Systemwert (BRUTTO WERT
wird bei Service verwendet).
Falls es technische
Fehler in einem Wiegesystem gibt, sieht man eine
Störungsmeldung im Feld (FEHLER).
Siehe evtl. Abschnitt ”Alarme und Warnungen” in der FlexMix Bedienungsanleitung
für mehrere Details möglicher Fehler (Alarm Nr. 1-7).
Zugang zu den Kalibrierungswerten für Wiegesysteme wird durch Tasten der
respektiven ”F”-Taste erreicht.
Der Minidosierer ist oft als Wiegesystem Nr. 2 oder 3 angeschlossen.
J us t i er ung Wi eges y s t em 2
BRUTTO WERT
GEWI CH
KOEF A
GRÖSSE
STUFE
FI LTER
9864
0. 0
0. 3179
0. 01
1
16 f 2: Koef A
( FEHLER)
f 3: änder
In diesem Bild sieht man die aktuelle Belastung der Waage als Brutto und Kilo
Wert, und die Waage kann durch Tasten von 0.0 im Feld ”GEWICH” auf Null
gestellt werden.
”KOEF A” ist der interne Umsatzfaktor von Brutto Wert zu KG-Wert.
Der Wert wird dadurch gefunden, das Kalibrierungsverfahren durchzuführen.
Im ”GRÖSSE”-Feld wird die Größe der Auflösung des Wiegesignals (Anzahl
Dezimale) gewählt.
Für Minidosierer empfehlen wir 2 Dezimale.
”STUFE” entscheidet, wie viel das Wiegesignal sich ändern soll, bevor die Anzeige
sich ändert, z.B. gibt ”GRÖSSE” = 0.01 und ”STUFE” = 5 folgende Anzeige: 0.00 0.05 – 0.10 etc.
9
Der Wert in ”FILTER” entscheidet die Dämpfung des Wiegesignals.
Falls das Wiegesignal während Betrieb der Anlage sehr unruhig ist, kann der
”FILTER” Wert mit Vorteil höher gesetzt werden.
”FILTER” niedriger Wert = empfindliche und schnell reagierende Waage.
”FILTER” hoher Wert = ruhige und langsam reagierende Waage.
Bei Neustart – oder nach festgestelltem Wiegefehler – ist es notwendig, das
Kalibrierungsverfahren durchzuführen – ”F2” tasten.
Kal k ul at i on, Koef f . A
Br ut t
Tank
St abi
Tank
St abi
ogewi c ht :
ent l eer en. .
l . abwar t en
f ül l en. . . . .
l . abwar t en
15879
............
l eer e Waage
............
bel . Waage
.
:
.
:
0. 0
20. 0
f 3: k al k ul
Der Wert im Feld ”Bruttogewicht” ist das rohe interne Signal vom Wiegesystem.
Kontrollieren, daß der Wert steigt, wenn die Belastung des Wiegesystems erhöht
wird.
Da der Minidosierer im Gegensatz zu normalen Wiegesystemen nach dem
Gewichtverlust-Prinzip arbeitet, soll er auf einer speziellen Weise kalibriert werden,
die davon abweicht, was in der FlexMix Anzeige beschrieben ist.
Den Wiegestab mit einem bekannten Gewicht belasten, z.B. 20 kg.
Hiernach den Wert 0 im Feld ”Stabil.abwarten leere Waage” tasten.
Dann die Belastung vom Wiegestab entfernen und das Gewicht im Feld
”Stabil.abwarten bel. Waage” tasten, während es keine anderen Beeinflussungen
des Wiegesystems gibt. Mit ”ENTER” abschließen.
Der Text ”F3:kalkul” steht jetzt unten im Bild. ”F3” tasten, um abzuschließen und
die Kalibrierung zu bewahren.
Im vorigen Bild kontrollieren, daß die Gewichtanzeige jetzt auf 20 kg steht.
Wenn der Wiegestab mit 20 kg belastet wird, soll die Gewichtanzeige auf 0 kg
gehen.
Die Waage ist jetzt auf einer Weise kalibriert worden, so daß sie einen positiven
Wert registrieren wird, wenn Material aus der Waage dosiert wird.
Die Dosierbehälter, Figur 1 Pos. 5, können jetzt in der Basiseinheit montiert
werden.
Der erste Behälter immer in der Mitte plazieren.
Einlaufrahmen, Figur 1 Pos. 4, montieren.
Hiernach wird die Waage durch Tasten vom Wert "0" im Feld für aktuelle
Gewichtanzeige nullgestellt.
Schirm, hinten, Figur 1 Pos. 10, auf die Basiseinheit montieren.
10
6.0 INBETRIEBNAHME
6.1 Inbetriebnahme
Vor der Inbetriebnahme kontrollieren, daß es keine Fremdkörper im Minidosierer
gibt.
Kontrollieren, daß die Umdrehungsrichtung korrekt ist. Die Dosierschnecke soll das
Material gegen das Auslaufrohr führen.
Hiernach das zu dosierende Material in die Behälter schütten. Die Schnecke laufen
lassen, bis sie den ganzen Weg zum Auslauf befüllt ist.
11
7.0 BEDIENUNGSANLEITUNG
7.1 Einsatzbereich
Der Minidosierer kann für gewichtbasierte Dosierung von nicht klebenden FutterZugabemitteln in granulierter oder Pulverform verwendet werden.
Bei Abweichungen von obigem soll der Produzent im voraus Beratung geben und
die alternative Verwendung des Minidosierers akzeptieren. Sonst entfällt die
Werksgarantie.
7.2 Bedienung
Befüllung findet unter dem Deckel statt, Figur 6 Pos. 1.
Sorgfältig sein, den richtigen Behälter zu befüllen, falls es mehr als einen gibt.
Mit Rücksicht auf die Wiegegenauigkeit darf nicht gleichzeitig befüllt und dosiert
werden. Falsche Registrierung auf der Waage gibt Gefahr der Überdosierung.
Falls observiert wird, daß ein Behälter bald leer wird, soll Alarm für leeren Silo auf
FlexMix abgewartet werden.
Hiernach kann der Behälter ohne Risiko befüllt – und das System nachfolgend
wieder eingeschaltet werden.
Figur 6, Bedienung
12
8.0 WARTUNG
8.1 Mechanik
Getriebe und Lager des Minidosierers sind lebensdauergeschmiert.
8.2 Reinigung
NB! Reinigung soll auf einer Weise gemacht werden, so daß keine
explosionsgefährlichen Staubwolken sich bilden. Druckluft ist deswegen nicht
empfehlenswert.
An Stelle Bürste oder Staubsauger verwenden.
Um notwendiges Kühlen zu sichern und das Brandrisiko zu minimieren, dürfen
Motor und Getriebe nicht von Staub gedeckt werden.
Reinigung soll auf einer Weise gemacht werden, so daß es sich keine Staubwolken
bilden.
Der Minidosierer ist auf Wiegestäben montiert. Es soll immer um die Wiegestäbe
herum sauber sein, da es sonst die Gefahr des falschen Wiegens gibt.
Die Dosierbehälter können für Reinigung demontiert werden, z.B. in Verbindung
mit Komponentenwechsel.
Der Schirm hinten, Figur 6 Pos. 10, demontieren, Einlaufrahmen, Figur 6 Pos. 4,
entfernen und Dosierbehälter rückwärts ziehen.
Nicht zu weit ziehen (wegen des Kabels zum E-Motor).
13
9.0 WIE SIE FEHLER FINDEN
9.1 Fehler, Ursache und Beseitigung
Der Minidosierer startet nicht
• Mechanischer Fehler. Motor/Getriebe und Schneckenverbindungen
trollieren.
• Fremdkörper im Dosierbehälter. Dosierbehälter kontrollieren.
kon-
Der Motor startet nicht
• Termokontakt wegen Überlastung ausgelöst. Kontrollieren, inwieweit die
Einstellung korrekt ist.
• Sicherung abgebrannt. Sicherung wechseln. Elektriker hinzuziehen.
Material fließt nicht zur Dosierschnecke
• Antrieb kontrollieren. Evtl. defektes Freilauflager austauschen (Figur 9 Pos. 4).
10.0 DEMONTAGE DES MINIDOSIERERS
Demontage des Minidosierers in entgegengesetzter Reihenfolge der Montage
durchführen. Wenn die Schirme demontiert sind, soll der Einlauf von der Topplatte
genommen werden. Hiernach kann der Dosierbehälter aus der Basiseinheit
gehoben werden.
14
11.0 TECHNISCHE SPEZIFIKATIONEN
11.1 Maßskizze
11.2 Technische Daten
Volumen per Dosierbehälter Liter
Dosierkapazität Liter/Minute
Motor kW
Rührwerk
Wiegestab Kapazität kg
Dosiergenauigkeit +/- Gram
Versandgewicht Basiseinheit kg
Versandgewicht Dosierbehälter kg
Versandvolumen Basiseinheit LxBxH
30
1
0,09
ja
200
25
41
132
1,2 x 0,8 x 0,9
15
12.0 EX-ZONENANGABE
Figur 7,
Ex-Zonen
Ex-Zonen laut harmonisierten Standarden DS/EN 1127-1, DS/EN 50281-3, DS/EN
13463-1.
Um den Minidosierer herum und in einem Abstand von min. 1 m zum äußersten
Punkt ist Zone 22.
Inwendig im Minibehälter ist Zone 21.
Für Beachtung der obigen Zonen gilt, daß der Minidosierer mit Deckel versehen
werden soll. Der Deckel darf nur während Befüllung geöffnet sein.
Falls der Minibehälter in der Nähe sonstiger Ausrüstung mit mehr explosionsgefährlicher Zonenangabe plaziert wird, und sodaß die Zonen übereinander
greifen, gilt die am bedeutendste Zonenangabe im überlappenden Bereich.
16
13.0 ZUBEHÖR
Extra Dosierbehälter komplett
Übergang für 1 Dosiereinheit auf Ø 150
Übergang für 1-3 Dosiereinheiten
für Trogschnecke/Seitenschnecke
1700006
1700007
1700008
Figur 8, Dosierbehälter 1700006
17
14.0 ERSATZTEILLISTE
Pos.
Best. Nr.
Bezeichnung
2
3
6
7
8
15
16
9
4
20
21
22
1701084
1701085
1701091
1705171
2340137
2386604
2386608
2392068
6402010
6402011
6407044
6407066
Welle für Rührwerk
Schneckenwelle
Arm für Dosierschnecke
Arm für Schneckenwelle
E-Motor 0,09 kW 1400 UpM B14
Wiegeverstärker CPUPES 2
Wiegestab 200 kg DT190i
Getriebe NMRV 030 i=50
Freilauflager UKC 20 2RS/6204
Lager 607 2RS
Lager YAR 204-2RF (2)
Lagergehäuse Satz 03.47MST
Figur 9,
Ersatzteile
18
15.0 ANSCHLUßDIAGRAMM
19
16.0 CE/ATEX KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
CE/ATEX KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
Der Unterschreiber
SKIOLD A/S
Kjeldgaardsvej, 9300 Sæby, Dänemark, Tlf. Nr. +45 9989 8887
erklärt hiermit, dass der Produkt
Bezeichnung
Typ
Minidosierer
Dosierbehälter
1700005
1700006
in Übereinstimmung mit nachstehenden Richtlinien
konstruiert und hergestellt wurde:
Richtlinie
Standard
CE/ATEX Richtlinien 2006/42/EC und
1994/09/EC mit Ajourieren
DS/EN
DS/EN
DS/EN
DS/EN
DS/EN
DS/EN
DS/EN
DS/EN
Sæby, Dänemark, den 08.11.2011
Ausfertigungsort und Datum
ISO 12100-1
ISO 12100-2
294
50281-1-1
50281-1-2
60204-1
13463-1
1127-1
______________________
Samuel Waldorph
Geschäftsführender Direktor
20
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