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Gas-Warmlufterzeuger Serie F2 Installations- und - Robur GmbH

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Installations- und
Bedienungsanleitung
Gas-Warmlufterzeuger Serie F2
Warmlufterzeuger ideal zum Heizen
mittelgroße und große Räume
Erd- oder Flüssiggas betrieben
AUSGABE: 10/2009
Revision: B
Code: D-LBR520
Die vorliegende Anleitung wurde von der Robur S.p.A. erstellt und gedruckt. Die
Vervielfältigung, auch auszugsweise, dieser Anleitung ist verboten.
Das Original wird bei der Robur S.p.A. aufbewahrt.
Jeder Gebrauch dieser Anleitung, die über eine persönliches Nachschlagen hinausgeht,
muss vorher von der Robur S.p.A. genehmigt werden.
Vorbehalten sind die Rechte der Inhaber der registrierten Markenzeichen-Inhaber der
Marken, die in dieser Veröffentlichung wiedergegeben werden.
Die Robur S.p.A behält sich das Recht vor, ohne Vorankündigung die in dieser Anleitung
enthaltenen Daten und Inhalte für eine Verbesserung der Produktqualität zu ändern.
Einleitung
EINLEITUNG
Dieses Handbuch richtet sich an alle, die die Robur-Warmlufterzeuger der Serie F2
installieren und bedienen müssen.
Im Besonderen richtet es sich an den Hydraulik-Installateur, der das Gerät installieren
muss, den Elektrik-Installateur, der das Gerät an das Stromnetz anschließen muss, und
an den Endbenutzer, der den normalen Gerätebetrieb überwachen muss.
Es richtet sich auch an die Kundendiensttechniker für die Durchführung der wichtigsten
Servicearbeiten.
Zusammenfassung
Die Anleitung ist in 6 Abschnitte unterteilt:
Der Abschnitt 1 richtet sich an den Anwender, den Hydraulik-Installateur, den ElektrikInstallateur und den Kundendienst-Techniker. Darin sind allgemeine Hinweise, die
technischen Angaben und die Konstruktionsmerkmale der Warmlufterzeuger der Serie F2
zu finden.
Der Abschnitt 2 ist für den Benutzer bestimmt; er enthält alle für eine korrekte Benutzung
der Warmlufterzeuger der Serie F2 erforderlichen Informationen.
Der Abschnitt 3 ist für den Hydraulik-Installateur bestimmt; er enthält die notwendigen
Anleitungen und Angaben für die korrekte Installation der Geräte.
Der Abschnitt 4 ist für den Elektrik-Installateur bestimmt; er enthält die notwendigen
Anleitungen für die elektrischen Anschlüsse am Gerät.
Der Abschnitt 5 ist für die Kundendiensttechniker bestimmt; er enthält die Anleitungen
zum Einstellen des Gasdurchsatzes und für einen Gaswechsel, sowie wartungsrelevante
Angaben.
Der Abschnitt 6 richtet sich an den Anwender, den Hydraulik-Installateur, den ElektrikInstallateur und den Kundendiensttechniker. Er enthält Informationen zu den für die
Warmlufterzeuger der Serie F2 verfügbaren Zubehörteilen.
Für einen schnellen Zugriff auf die einzelnen Abschnitte können die entsprechenden
Symbole verwendet werden (siehe Tabelle 2), die sich jeweils am rechten Rand der
Seiten mit ungeraden Seitenzahlen befinden.
Ausg. 10/2009
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Serie F2 – Warmlufterzeuger – Installations-, Bedienungs- und Wartungsanleitung
Bedeutung der Symbole
Die Symbole am Seitenrand der Bedienungsanleitung haben folgende Bedeutung.
Gefahrenzeichen
)
Hinweis
Anmerkung
Beginn Arbeitsverfahren
Verweis auf eine andere Stelle in der Bedienungsanleitung
oder eine andere Bedienungsanleitung
Tabelle 1 – Hinweissymbole
Abschnitt „Allgemeine Angaben und technische Daten“
Abschnitt „Anwender“
Abschnitt „Hydraulik-Installateur“
Abschnitt „Elektrik-Installateur“
Abschnitt „Kundendienst“
Abschnitt „Zubehör“
Tabelle 2 – Symbole der einzelnen Abschnitte
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Ausg. 10/2009
Inhaltsverzeichnis
INHALTSVERZEICHNIS
ABSCHNITT 1:ALLGEMEINE ANGABEN UND TECHNISCHE DATEN ..........................7
1.1 ALLGEMEINE ANGABEN.................................................................................................................. 7
1.2 ANMERKUNGEN ZUM GERÄTEBETRIEB....................................................................................... 8
1.3 BAUMERKMALE................................................................................................................................ 9
SCHUTZ- UND STEUERUNGSVORRICHTUNGEN .................................................................. 9
1.4 TECHNISCHE DATEN UND BAUMERKMALE ............................................................................... 11
1.5 ABMESSUNGEN WARMLUFTERZEUGER SERIE F2................................................................... 12
ABSCHNITT 2:ANWENDER ............................................................................................13
2.1 FUNKTION DER TASTEN DER BODENSTEUERUNG.................................................................. 13
2.2 EIN- UND AUSSCHALTEN.............................................................................................................. 14
WINTERBETRIEB (HEIZUNG).................................................................................................. 14
AUSSCHALTEN......................................................................................................................... 15
SOMMERBETRIEB (VENTILATION) ........................................................................................ 15
LÄNGERES STILLLEGEN......................................................................................................... 15
ABSCHNITT 3:HYDRAULIK-INSTALLATEUR ...............................................................17
3.1 ALLGEMEINE INSTALLATIONSVORSCHRIFTEN......................................................................... 17
3.2 INSTALLATIONSANLEITUNG......................................................................................................... 18
3.3 BEMESSUNG DER VERBRENNUNGSLUFT- UND ABGASLEITUNGEN..................................... 19
BERECHNUNGSBEISPIEL ....................................................................................................... 22
ABSCHNITT 4:ELEKTRIK-INSTALLATEUR...................................................................29
4.1
4.2
4.3
4.4
4.5
ANSCHLUSS DES GERÄTES AN DAS STROMNETZ................................................................... 29
INSTALLATION DES RAUMTHERMOSTATS ................................................................................ 29
INSTALLATION DER BODENSTEUERUNG .................................................................................. 30
MONTAGE-SCHALTPLAN .............................................................................................................. 32
SCHALTPLAN FÜR DIE VERWALTUNG MEHRERER GERÄTE MIT EINER EINZIGEN
ZUSTIMMUNG ................................................................................................................................. 33
ABSCHNITT 5:KUNDENDIENST UND WARTUNG ........................................................37
5.1
5.2
5.3
5.4
5.5
5.6
EINSTELLEN DES GASVENTILS ................................................................................................... 37
GASWECHSEL ................................................................................................................................ 38
WARTUNG....................................................................................................................................... 40
ANZEIGE VON BETRIEBSSTÖRUNGEN....................................................................................... 40
STÖRUNGEN UND DEREN BEHEBUNG....................................................................................... 40
RÜCKSETZEN DES GRENZTEMPERATUR-THERMOSTATS ..................................................... 42
Ausg. 10/2009
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Serie F2 – Warmlufterzeuger – Installations-, Bedienungs- und Wartungsanleitung
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Ausg. 10/2009
Abschnitt "ALLGEMEINE ANGABEN UND TECHNISCHE DATEN"
ABSCHNITT 1:
ALLGEMEINE ANGABEN UND TECHNISCHE
DATEN
Dieser Abschnitt enthält allgemeine Hinweise zur Installation und zum Gebrauch der
Warmlufterzeuger der Serie F2, Erläuterungen zum Betrieb der Geräte sowie die
Baumerkmale und die technischen Daten.
1.1 ALLGEMEINE ANGABEN
Das vorliegende Handbuch stellt einen festen und wichtigen Bestandteil des Produkts dar
und muss dem Endbenutzer zusammen mit dem Gerät übergeben werden.
Das Gerät darf nur für den Zweck verwendet werden, für den es vorgesehen ist. Jeder
andere Gebrauch ist unsachgemäß und folglich gefährlich.
Für eventuelle Schäden, die auf eine fehlerhafte Installation und/oder Benutzung und/oder
die Nichtbeachtung der vom Hersteller gelieferten Anleitungen zurückzuführen sind, ist
jede vertragliche und außervertragliche Haftung des Herstellers ausgeschlossen.
Das Gerät muss den geltenden Gesetzesvorschriften entsprechend installiert werden.
Die Lufteintrittsöffnung des Ventilators und das Luftgitter müssen stets frei sein.
Sollte das Gerät defekt sein und/oder nicht einwandfrei funktionieren, muss es außer
)Betrieb
gesetzt werden (vom Stromnetz trennen und den Gashahn schließen). Der
Benutzer darf auf keinen Fall versuchen, das Gerät selber zu reparieren.
Eine eventuelle Gerätereparatur muss von einem Robur-Kundendienst unter
ausschließlicher Verwendung von Original-Ersatzteilen vorgenommen werden.
Die Nichtbeachtung der obigen Anweisungen kann die Gerätesicherheit beeinträchtigen.
Ein einwandfreier und effizienter Betrieb des Gerätes kann nur durch die vom Hersteller
vorgeschriebene jährliche Wartung durch qualifiziertes Fachpersonal garantiert werden.
Als qualifiziertes Fachpersonal wird definiert, wer die entsprechende technische
Qualifizierung im Bereich von Heizungsanlagen besitzt. Der technische
Kundendienst der ROBUR S.p.A. (Tel. 035/888111) kann diesbezüglich alle
erforderlichen Informationen erteilen.
Wird das Gerät verkauft oder einem anderen Eigentümer übergeben, sicherstellen, dass
die vorliegende Bedienungs- und Wartungsanleitung dem neuen Eigentümer bzw. dem
Installateur übergeben wird.
Vor dem Einschalten des Warmlufterzeugers von qualifiziertem Fachpersonal die
folgenden Kontrollen vornehmen lassen:
-
dass die Daten vom elektrischen Versorgungsnetz und vom Gasnetz mit den
Angaben auf dem Typenschild übereinstimmen;
-
dass die Rauchableitung einwandfrei funktioniert;
-
dass die Verbrennungsluftzuführung und die Abgasableitung den gesetzlichen
Auflagen entsprechen;
-
dass am Gasversorgungsnetz keine Lecks bestehen;
Ausg. 10/2009
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Serie F2 – Warmlufterzeuger – Installations-, Bedienungs- und Wartungsanleitung
-
dass die Einstellung des Brennstoffdurchsatzes den Erfordernissen des
Warmlufterzeugers entspricht;
-
dass das Gerät mit der Gasart betrieben wird, für die es ausgelegt ist;
-
dass der Gasversorgungsdruck innerhalb der auf dem Typenschild angegebenen
Werte liegt;
-
dass die Gasversorgungsanlage in ihren Abmessungen der erforderlichen Zufuhr
zum Gerät entspricht und alle durch die gültigen Vorschriften vorgeschriebenen
Sicherheits- und Kontrollvorrichtungen berücksichtigt wurden.
Die Gasleitung dürfen nicht zum Erden des Gerätes verwendet werden.
Wird das Gerät längere Zeit nicht benutzt, sollte es vom Stromnetz getrennt und der
Gashahn geschlossen werden.
Soll das Gerät längere Zeit unbeaufsichtigt bleiben, muss der Gashaupthahn geschlossen
und die Stromversorgung unterbrochen werden.
WENN GASGERUCH WAHRGENOMMEN WIRD
x Keine Lichtschalter, keine Telefone oder andere elektrische
Geräte/Vorrichtungen betätigen bzw. benutzen, bei deren Betrieb Funken
entstehen können.
x Den Gashahn schließen.
x Sofort Fenster und Türen öffnen, damit Frischluft zugeführt wird.
x Hilfe durch qualifiziertes Fachpersonal anfordern.
1.2 ANMERKUNGEN ZUM GERÄTEBETRIEB
Der Warmlufterzeuger der Serie F2 ist ein autonomes Heizgerät mit hermetisch
abgeschlossenem Kreislauf und künstlichem Zug.
Er wird direkt in dem zu beheizenden Raum installiert.
Das Gerät kann mit Erdgas (G20) und LPG (G30/G31) betrieben werden (Gerät der
Kategorie II2H3B/P nach EN 1020).
Der Verbrennungskreislauf ist raumluftunabhängig und entspricht den Auflagen der EN
1020 für die Geräte vom Typ C: die Verbrennungsluft wird von außen zugeführt und die
Abgase werden ins Freie abgeführt; Luftzu- und Abgasabführung werden durch ein in den
Verbrennungskreislauf integriertes Gebläse gewährleistet.
Der Betrieb des Warmlufterzeugers wird durch einen (als Zubehör erhältlichen)
Raumthermostat gesteuert. Wird der Thermostat aktiviert, schaltet die elektronische
Steuerung nach ca. 40 Sekunden Vorwaschzeit den Brenner ein.
Die als Flammenwächter fungierende Überwachungselektrode kontrolliert, ob sich das
Gerät eingeschaltet hat. Ist keine Flamme gezündet worden, schaltet die elektronische
Steuerung das Gerät wieder aus.
Die bei der Verbrennung anfallenden Rauchgase werden durch das Innere der
Wärmetauscher geleitet, die wiederum von außen von der vom Ventilator erzeugten Luft
beblasen werden und es wird Warmluft in den Raum abgegeben.
8
Ausg. 10/2009
Abschnitt "ALLGEMEINE ANGABEN UND TECHNISCHE DATEN"
Die ausströmende Luft kann mit Hilfe der horizontalen Luftleitlamellen des verstellbaren
Gitters ausgerichtet werden (zusätzlich ist eine Verstellung der Luftleitlamellen des
vertikalen Gitters als Zubehör erhältlich).
Der Ventilator schaltet sich nur dann automatisch ein, wenn die Wärmetauscher warm
sind (ca. 60 Sekunden nach der Erhebung der Flammenpräsenz oder bei Erreichen einer
Temperatur von 60°C auf der Sonde der Wärmetauscher), so dass keine kühle Luft in den
Raum geblasen wird; sind die Wärmetauscher kalt, schaltet sich der Ventilator aus.
Sollten sich die Wärmetauscher durch einen Gerätefehler überhitzen, sorgt die
Temperatursonde dafür, dass das Gasventil abgeschaltet wird und das Gebläse und der
Ventilator mit maximaler Geschwindigkeit arbeiten. Sollte die Temperatur weiter
ansteigen, greift der Grenztemperatur-Thermostat ein und schaltet das Gerät ab. Die
Rücksetzung des Grenztemperatur-Thermostats muss von Hand vorgenommen werden.
Der Thermostat darf nur von qualifiziertem Fachpersonal rückgesetzt werden, das
) zuerst
die Ursache der Überhitzung feststellen wird.
Ein vor dem Brenner montiertes Gebläse stellt das Gas-Luft-Gemisch her und sorgt für
die Abführung der bei der Verbrennung anfallenden Rauchgase ins Freie.
Sollte die Luftansaug- und/oder die Rauchableitung verlegt oder das Gebläse defekt sein,
reagiert die Elektronik automatisch mit der Reduzierung der Verbrennungsluft und damit
auch des Brennstoffdurchsatzes. Bei gravierenden Verstopfungen oder Defekten spricht
der Differenzdruckwächter an, schaltet das Gasventil aus und damit auch das Gerät.
In der warmen Jahreszeit kann das Gerät so eingestellt werden, dass nur der Ventilator
funktioniert und eine angenehme Raumluftumwälzung bewirkt wird (weitere Informationen
siehe „SOMMERBETRIEB (VENTILATION)“ auf Seite 15).
1.3 BAUMERKMALE
Die Warmlufterzeuger der Serie F2 werden geliefert komplett mit:
-
Vormischbrenner aus Edelstahl
-
Hochleistungsgebläse
-
Steuerplatine mit Mikroprozessor und Entstörungsfilter zum Einschalten des
Brenners, Überwachen der Flamme, Steuern und Überwachen der
Gebläsegeschwindigkeit, Steuern des/der Ventilators/en, Überwachen der
Temperatur des Wärmetauschers mit Hilfe einer Sonde
-
Zylindrischer Verbrennungskammer aus Edelstahl
-
Wärmetauschern, ROBUR-Patent, aus einer Spezial-Leichtmetalllegierung, mit
horizontal angeordneten Luftleitlamellen, vertikal angeordneten Abgasleitlamellen
und sehr hoher Wärmetauschkapazität
-
Verkleidung aus epoxydharzlackiertem Stahl
-
Hochleistungs-Axialventilator/en.
SCHUTZ- UND STEUERUNGSVORRICHTUNGEN
-
Grenztemperatur-Thermostat 100°C mit manueller Rücksetzung zum Schutz
vor Überhitzung der Wärmetauscher.
Ausg. 10/2009
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Serie F2 – Warmlufterzeuger – Installations-, Bedienungs- und Wartungsanleitung
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-
Differenzdruckwächter: schaltet das Gerät bei Verlegung der Luftzuleitung
und/oder der Abgasleitung aus.
-
Gas-Elektroventil: Sollte eine Schutzvorrichtung (Grenztemperatur-Thermostat,
Sicherheitsthermostat usw.) aktiviert werden, wird das Gasventil elektrisch
aberregt und dadurch die Gasversorgung des Brenners unterbrochen.
x Netzspannung:
230 V - 50 Hz
x Betriebstemperatur:
0 °C bis +60 °C
x Modell:
SIT 822 Novamix
-
Steuerplatine für die Überwachung des Zündvorgangs des Vormischbrenners
und die Überwachung der Flamme; wird während der Sicherheitszeit keine
Flamme festgestellt, aktiviert die Platine die Geräteblockierung; die Rücksetzung
muss von Hand erfolgen.
x Sicherheitszeit:
5 Sekunden
x Vorwaschzeit:
40 Sekunden
x Netzspannung:
230 V - 50 Hz
x Modell:
Bertelli & Partners DIMS03 mit
Zündtransformator BRAHMA TC2LTCAF
Ausg. 10/2009
Abschnitt "ALLGEMEINE ANGABEN UND TECHNISCHE DATEN"
1.4 TECHNISCHE DATEN UND BAUMERKMALE
MODELL
M.E.
F2 60
GERÄTEKATEGORIE
F2 80
F2 100
II2H3B/P
GERÄTETYP
B23 – C13 – C33 – C53 – C63
GAS
Erdgas - LPG
NENNWÄRMEBELASTUNG
kW
60
80
100
NENNHEIZLEISTUNG
kW
55,2
73,6
92
3
6,35
4,73
4,66
92
8,47
6,31
6,22
92
10,58
7,88
7,77
92
ERDGAS
LPG G30
LPG G31
m /h
kg/h
kg/h
%
ERDGAS
LPG G30
LPG G31
mbar
mbar
mbar
20
30
30
DURCHMESSER GASEINTRITT
”
3/4
DURCHMESSER ANSAUGROHR
mm
80
DURCHMESSER ABSAUGROHR
mm
NENNGASVERBRAUCH *@*
(15° C – 1013 mbar)
NOMINALER WIRKUNGSGRAD
VERSORGUNGSDRUCK
GASNETZ
80
NETZSPANNUNG
230 V 1N - 50Hz
ELEKTRISCHER ANSCHLUSSWERT
BETRIEBSTEMPERATUR
(1)
SICHERUNG
750
650
ºC
0 +35
A
6,3
900
3
m /h
5350
6300
8250
SPREIZUNG
K
30,6
34,6
33,0
AUSWURFWEITE
(RESTGESCHWINDIGKEIT >1m/s) (3)
m
31
36
40
50
61,5
52
63
54
65,5
75
98
120
LUFTVOLUMENSTROM
(2)
W
SCHALLDRUCKPEGEL IN 6 M ABSTAND
IM FREIEN FELD dB(A)
BEI TYPISCHER INSTALLATION dB(A)
GEWICHT
kg
Tabelle 3 – Technische Daten
1
2
3
ACHTUNG: DIE BETRIEBSTEMPERATUR IM RAUM beträgt 0 °C / +35 °C
DIE BETRIEBSTEMPERATUR DER KOMPONENTEN IM GERÄT beträgt 0 °C / +60 °C
BEI 20 °C – 1013 mbar
IM FREIEN FELD GEMESSENE WERTE; BEI DER EFFEKTIVEN INSTALLATION KANN DER WARME LUFTSTROM WESENTLICH
GRÖßERE DISTANZEN ABDECKEN ALS ANGEGEBEN (ABHÄNGIG VON DER HÖHE DES RAUMS UND DER ISOLIERUNG DES
DACHES).
Ausg. 10/2009
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Serie F2 – Warmlufterzeuger – Installations-, Bedienungs- und Wartungsanleitung
1.5 ABMESSUNGEN WARMLUFTERZEUGER SERIE F2
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
L
M
F2 60
796
760
800
570
510
405
580
536
490
120
180
20
F2 80
1097
722
800
570
810
405
880
536
490
120
180
20
F2 100
1296
722
800
570
1010
405
1080
536
490
120
180
20
N
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
F2 60
121
486
360
340
600
720
136
580
520
80
80
196
F2 80
121
637
401
340
600
720
136
880
635
80
80
196
F2 100
121
466
360
340
600
720
136
1080
520
80
80
196
Tabelle 4 – Abmessungen Warmlufterzeuger Serie F2
RÜCKANSICHT
F2 60 – F2 80
FRONTANSICHT
F2 60 – F2 80
ANSICHT RECHTE SEITE
2
X
1
Y
3
C
H
T
W
S
R
Q
L
F
N
U
E
G
I
D
P
4
A
B
J
FRONTANSICHT F2 100
V
M
Z
H
1
2
3
4
AUFSICHT
ABGASABFÜHRUNG
VERBRENNUNGSLUFTEINLASS
NETZKABELEINGANG
GASANSCHLUSS ¾”
F2 60 - F2 80
L
E
G
2
Y
X
A
1
M
3
T
Z
V
W
S
R
N
U
4
J
P
540
ANSICHT RÜCKSEITE F2 100
AUFSICHT F2 100
Abb. 1 – Abmessungen Warmlufterzeuger Serie F2
12
Ausg. 10/2009
Abschnitt "ANWENDER"
ABSCHNITT 2:
ANWENDER
Dieser Abschnitt enthält alle für einen richtigen Betrieb der Warmlufterzeuger der Serie F2
erforderlichen Anleitungen.
Der Warmlufterzeuger der Serie F2 wird von einem Raumthermostat gesteuert (der nicht
zur Serienausstattung gehört, sondern als Sonderzubehör extra bestellt werden muss)
sowie von der zur Serienausstattung gehörenden und daher mitgelieferten
Bodensteuerung (siehe Abb. 2).
Nachfolgend sind alle für die korrekte Benutzung der Bodensteuerung erforderlichen
Anleitungen angeführt.
2.1 FUNKTION DER TASTEN DER BODENSTEUERUNG
B
A
C
Abb. 2 – Bodensteuerung
Die Tasten der Bodensteuerung haben die folgenden Funktionen:
-
Taste (A): WAHL SOMMER/WINTER.
Dient zum Wählen zwischen Winter- oder Sommerbetrieb.
Position Winter ( ) für den Heizbetrieb.
Position Sommer ( ) für den Ventilationsbetrieb im Sommer (der Brenner bleibt
ausgeschaltet, es funktioniert NUR der/die Ventilator/en).
-
Taste (B): RESETTASTE.
Dient zum Rücksetzen (Entriegeln) des gesperrten Gerätes.
Warnleuchte (C): WARNLEUCHTE SPERRE/STÖRUNG ( ).
Zeigt an, dass das Gerät auf Grund einer Störung zwangsweise abgeschaltet
wurde und ermöglicht die Identifikation der Ursache.
Für die Rücksetzung des Geräts und die Feststellung der Störung wird auf den
Abschnitt 5.4 ANZEIGE VON BETRIEBSSTÖRUNGEN auf Seite 40 verwiesen.
Ausg. 10/2009
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Serie F2 – Warmlufterzeuger – Installations-, Bedienungs- und Wartungsanleitung
2.2
EIN- UND AUSSCHALTEN
erste Einschalten des neuen Gerätes muss von qualifiziertem Fachpersonal
) Das
vorgenommen werden.
Vor dem Anlassen des Warmlufterzeugers muss das qualifizierte Fachpersonal die
folgenden Kontrollen durchführen:
x dass die Daten vom elektrischen Versorgungsnetz und vom Gasnetz mit den
Angaben auf dem Typenschild übereinstimmen;
x dass die Einstellungen den Erfordernissen des Gerätes entsprechen;
x dass die Abgasableitung einwandfrei funktioniert;
x dass die Verbrennungsluftzuführung und die Abgasableitung den gesetzlichen
Auflagen entsprechen.
WINTERBETRIEB (HEIZUNG)
Voraussetzungen: Das Gerät muss an die Strom- und die Gasversorgung
angeschlossen sein.
1.
Den Raumthermostat auf den höchsten Wert stellen.
2.
Den Gashahn öffnen.
3.
Durch Schließen des zweipoligen Schalters (der vom Elektrik-Installateur installiert
werden muss) das Gerät mit Spannung versorgen.
4.
Die Sommer/Winter-Taste (A) der Bodensteuerung auf Winter stellen ( ) (siehe
Abb. 2 Seite 13).
5.
Nach Verstreichen der Vorwaschzeit (ca. 30 Sekunden) öffnet sich das Gasventil
und der Brenner schaltet sich ein.
6.
Sobald die Flamme gezündet ist, hält die Steuerung das Gasventil geöffnet.
7.
Andernfalls schaltet sie das Gerät ab und das Sperranzeigelämpchen C auf der
Resettaste B leuchtet auf (siehe Abb. 2).
8.
Tritt Punkt 7 ein, muss die Resettaste gedrückt werden.
9.
Nach dem Einschalten des Gerätes den Raumthermostat auf die gewünschte
Raumtemperatur einstellen.
Wird das Gerät zum ersten Mal oder nach einem längeren Stillstand wieder
eingeschaltet, kann es sein, dass der Vorgang mehrmals wiederholt werden muss,
weil sich Luft in den Gasleitungen befindet.
14
Ausg. 10/2009
Abschnitt "ANWENDER"
AUSSCHALTEN
Voraussetzungen: Das Gerät muss an die Strom- und die Gasversorgung
angeschlossen sein.
1.
Zum Ausschalten des Gerätes den Raumthermostat auf den kleinsten Wert stellen.
Der Brenner schaltet sich aus, die Ventilatoren arbeiten jedoch weiter, bis das Gerät
kalt ist.
keinen Fall darf das Gerät durch Unterbrechen der Stromversorgung
) Auf
ausgeschaltet werden; diese Vorgangsweise kann Schäden des Gerätes zur Folge
haben, da nicht nur die Ventilatoren plötzlich gestoppt werden, sondern auch der
Grenztemperatur-Thermostat aktiviert wird und in der Folge von Hand rückgesetzt
werden muss.
Wird das Gerät längere Zeit nicht benutzt werden, wie oben beschrieben vorgehen,
dann warten, bis die Ventilatoren stehen, den Gashahn schließen und mit Hilfe des
zweipoligen Schalters auf der Netzleitung die Spannung wegnehmen.
SOMMERBETRIEB (VENTILATION)
Voraussetzungen: Das Gerät muss an die Strom- und die Gasversorgung
angeschlossen sein.
1.
Den Gashahn schließen und durch Schließen des (vom Elektrik-Installateur
montierten) zweipoligen Schalters das Gerät mit Spannung versorgen.
2.
Die Taste (A) Sommer/Winter der Bodensteuerung auf Sommer stellen ( ) (siehe
Abb. 2). In diesem Betriebsmodus bleibt der Brenner deaktiviert und es funktioniert
NUR der Ventilator zur Raumluftumwälzung.
LÄNGERES STILLLEGEN
1.
Das Gerät (wie im Abschnitt AUSSCHALTEN beschrieben) abschalten und warten,
bis die Ventilatoren zum Stillstand gekommen sind.
2.
Den Gashahn vor dem Gerät schließen.
3.
Wird die SOMMER funktion nicht benötigt, die Stromversorgung des Gerätes mit
Hilfe des zweipoligen Schalters auf der Netzleitung unterbrechen.
Ausg. 10/2009
15
Serie F2 – Warmlufterzeuger – Installations-, Bedienungs- und Wartungsanleitung
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Ausg. 10/2009
Abschnitt "Hydraulik-Installateur"
ABSCHNITT 3:
HYDRAULIK-INSTALLATEUR
In diesem Abschnitt finden Sie alle notwendigen Informationen für die Geräteinstallation
unter hydraulischen Gesichtspunkten.
3.1 ALLGEMEINE INSTALLATIONSVORSCHRIFTEN
Die Geräteinstallation muss von qualifiziertem Fachpersonal den
Herstelleranweisungen entsprechend vorgenommen werden.
Als qualifiziertes Fachpersonal wird definiert, wer die entsprechende technische
Qualifizierung für Komponenten von Heizungsanlagen besitzt. Das Beratungsbüro
der Robur S.p.A. (Tel. 035/888111) erteilt diesbezüglich gerne alle erforderlichen
Auskünfte.
Eine falsche Installation kann Schäden an Personen, Tieren und Sachen verursachen, für
die der Hersteller nicht zur Verantwortung gezogen werden kann.
Die Installation muss gemäß den geltenden Vorschriften ausgeführt werden; im
Besonderen sind zu beachten:
x
in Italien die Verordnung D.M. vom 12. April 1996 zu den
Brandverhütungsregeln für die Planung, den Bau und den Betrieb von mit
gasförmigen Brennstoffen betriebenen Heizungsanlagen;
x die Verordnung D.P.R. Nr. 412/93 zur Planung, Installation, Betreibung und
Wartung von Heizungsanlagen;
x die Verordnung D.P.R. Nr. 551/99 mit Änderungen zur Verordnung D.P.R. Nr.
412/93;
x das Gesetz Nr. 46/90 und die Durchführungsregelungen (D.P.R. 447/91) zur
Sicherheit von Heizungsanlagen;
x die Norm UNI CIG 7129 zur Installation von erdgasbefeuerten Geräten;
x die Norm UNI CIG 7131 zur Installation von flüssigpropangasbetriebenen
Geräten;
x das Gesetz Nr. 186 vom 1. März 1968 zur Installation von elektrischen
Anlagen.
Bei der Installation sollten die folgenden Punkte beachtet werden:
-
Der Mindestabstand zur Wand/Mauer hinter dem Gerät muss mindestens 330
mm betragen, damit eine ausreichende Belüftung gewährleistet ist. Der
Mindestabstand von den Wänden/Mauern neben dem Gerät ist in Abb. 3 Seite
19 angegeben.
-
Der empfohlene optimale Abstand zwischen Fußboden und Geräteboden beträgt
2,5 - 3,5 m (siehe Abb. 3 Seite 19). Von einer geringeren Installationshöhe als
2,5 m wird abgeraten, da die austretende Luft Personen belästigen könnte.
Darüber hinaus gelten für Installationshöhen unter 2,5 m spezielle Auflagen. Von
Installationshöhen über 3,5 m wird ebenfalls abgeraten, da bei solchen Höhen
die Luft in Bodennähe auf Grund der mangelnden Umwälzung nicht kalt bleibt.
Ausg. 10/2009
17
Serie F2 – Warmlufterzeuger – Installations-, Bedienungs- und Wartungsanleitung
-
Für ein Maximum an Komfort und eine optimale Nutzung des Gerätes sollten die
folgenden Punkte beachtet werden:
x Den Luftstrom nicht direkt auf Personen richten.
x Hindernisse wie Säulen usw. berücksichtigen.
x Für eine bessere Verteilung der Wärme ist bei der Installation mehrerer
Geräte darauf zu achten, dass die Luftströme sich abwechseln (siehe Abb. 4).
x Unter Umständen empfiehlt es sich auch, die Geräte in der Nähe von Toren
zu platzieren, so dass sie beim Öffnen derselben als Luftschleier fungieren.
-
Die Warmlufterzeuger der Serie F2 sind nicht für Gewächshäuser oder
Räumlichkeiten mit hoher Luftfeuchtigkeit konzipiert und daher für derartige
Installationen ungeeignet.
3.2 INSTALLATIONSANLEITUNG
Die Gas- und die Stromversorgung sowie die Löcher für die Abgasleitung und die
Verbrennungsluftzuführung sind dem Installationsprojekt entsprechend auszuführen.
1.
Das Gerät auspacken und auf Transportschäden untersuchen. Jedes Gerät wird vor
dem Verlassen des Werks einer Abnahmeprüfung unterzogen. Eventuell
festgestellte Schäden sind daher sofort dem Transporteur mitzuteilen.
2.
Den Stützbügel montieren; die dem Bügel beiliegende Anleitung befolgen.
3.
Das Gerät mit Hilfe der mitgelieferten Schrauben am Bügel befestigen.
4.
Prüfen, ob eine angemessene Gasversorgungs- und Verteilungsanlage vorhanden
ist. Bei Betrieb des Gerätes mit:
Erdgas
muss der Druck des Gasversorgungsnetzes bei laufendem Gerät auf 20 mbar
(204 mm H2O) eingestellt sein (zulässiger Bereich 17 mbar bis 25 mbar).
LPG (Propan-Butangas-Gemisch)
muss unbedingt ein Druckminderer zur einstufigen Druckabregelung in unmittelbarer
Nähe des Flüssiggastanks installiert werden, um den Druck auf 1,5 bar abzusenken,
sowie ein Druckminderer für die zweistufige Druckabregelung von 1,5 bar auf 30
mbar (306 mm H2O), der in der Nähe des Geräts installiert werden muss
(Toleranzbereich 20 mbar bis 35 mbar).
LPG (Reines Propangas)
muss unbedingt ein Druckminderer zur einstufigen Druckabregelung in unmittelbarer
Nähe des Flüssiggastanks installiert werden, um den Druck auf 1,5 bar abzusenken,
sowie ein Druckminderer für die zweistufige Druckabregelung von 1,5 bar auf 30
mbar (306 mm H2O), der in der Nähe des Geräts installiert werden muss
(Toleranzbereich 20 mbar bis 35 mbar).
die genaue Zusammensetzung des benutzten LPG nicht bekannt sein, muss
) Sollte
wie für ein Propan-Butangas-Gemisch vorgegangen werden.
5.
An der Gaszuleitung müssen ein Absperrhahn und ein dreiteiliges Kupplungsstück
angebracht werden.
18
Ausg. 10/2009
Abschnitt "Hydraulik-Installateur"
Min 200
Min 400
A
A
330
350
Min 2,5 m
Max 3,5 m
Abb. 3 – Sicherheitsabstände
Abb. 4 – Beispiel für die Positionierung der Geräte
3.3 BEMESSUNG DER VERBRENNUNGSLUFT- UND
ABGASLEITUNGEN
Die Warmlufterzeuger der Serie F2 können auf eine der beiden folgenden Arten installiert
werden:
-
Installation Typ C13: Die Ableitung der bei der Verbrennung anfallenden Abgase
und die Entnahme der für die Verbrennung erforderlichen Frischluft erfolgen
durch die Wand über separat geführte Leitungen (siehe Abb. 7 und Abb. 8
Seite 23) oder koaxiale Leitungen (siehe Abb. 9 Seite 23). Daher ist das Gerät
hermetisch dicht von dem Raum, in dem es installiert ist, abgeschlossen.
-
Installation Typ C33: Die Ableitung der bei der Verbrennung anfallenden Abgase
und die Entnahme der für die Verbrennung erforderlichen Frischluft erfolgen über
das Dach mit separat geführten oder koaxialen Leitungen (siehe Abb. 10
Seite 24). Daher ist das Gerät hermetisch dicht von dem Raum, in dem es
installiert ist, abgeschlossen.
Ausg. 10/2009
19
Serie F2 – Warmlufterzeuger – Installations-, Bedienungs- und Wartungsanleitung
-
Installation Typ B23: Die Frischluft wird dem Raum entnommen und die
anfallenden Abgase werden über eine eigene horizontale oder vertikale Leitung
nach außen ins Freie abgeführt. In diesem Fall steht das Gerät mit der Raumluft
in Verbindung und ist nicht dicht (siehe Abb. 11 bis Abb. 14 ab Seite 24).
-
Installation Typ C53: Die Ableitung der bei der Verbrennung anfallenden Abgase
und die Entnahme der für die Verbrennung erforderlichen Luft erfolgen nach
außen bzw. von außen über separate Leitungen an zwei verschiedenen Stellen.
Auf diese Weise kann zum Beispiel die Frischluft durch die Wand hinter dem
Gerät zugeführt und die Abgasleitung weit weg vom Gerät und auch über das
Dach geführt werden (siehe Abb. 15 und Abb. 16 Seite 26 und 27). Das Gerät ist
hermetisch dicht von dem Raum, in dem es installiert ist, abgeschlossen.
-
Installation Typ C63: Bei diesem Installationstyp können Abgasab- und
Frischluftzuführung über im Handel erhältliche und für diesen Gerätetyp
zugelassene Rohre, Rohrbögen und Endstücke ausgeführt werden. Es können
auch Rohre mit mehr als 80 mm Durchmesser verwendet werden: dies ist zum
Beispiel bei besonders langen Luft-Abgas-Systemen erforderlich. Zur
Berechnung des Luft-Abgas-Systems müssen in diesem Fall auch die Daten des
Rohrherstellers herangezogen und die Zusammensetzung, der Durchsatz und
die Temperatur der Abgase berücksichtigt werden (siehe Tabelle 5 Seite 21).
Auf jeden Fall dürfen ausschließlich für den jeweiligen Installationstyp zugelassene Rohre
verwendet werden. ROBUR S.p.A. liefert auf Anfrage zugelassene Rohre, koaxiale Rohre
und Endstücke.
Für die Bemessung des Systems ist der systembedingte Gesamtdruckverlust zu
berechnen.
Der zulässige Gesamtdruckverlust für das Leitungssystem hängt vom Gerätemodell ab
(Tabelle 5 Seite 21).
Die Druckverluste der Abgas-, der Zuluft- und der koaxialen Rohre von ROBUR sind in
Tabelle 6 Seite 21 (für Ø 80 und Ø 100) und Tabelle 7 Seite 22 (für Ø 110 und Ø 130)
angegeben.
Die Druckverluste der äußeren Endstücke sind so gering, dass sie nicht berücksichtigt
werden müssen.
Bei der Planung ist zu beachten, dass die Summe der Druckverluste des Rohrsystems
kleiner sein muss als der zulässige Maximaldruckverlust des Gerätes (siehe Tabelle 5).
Auf den folgenden Seiten wird ein Beispiel für die Berechnung der Druckverluste
angeführt.
Die maximalen Längen von Zuluft- und Abgasleitung für die ausgeführten
Installationstypen sind in Abb. 7 bis Abb. 16 angeführt. Die Längenangaben sind
UNVERBINDLICH und gelten für Standardinstallationen mit gerade verlaufender Zuluftund Abgasleitung, wie sie in den Abbildungen zu sehen sind. Andernfalls müssen die
Druckverluste berechnet werden (siehe BERECHNUNGSBEISPIEL).
horizontale Rohrleitungen von mehr als 1 m Länge verlegt, muss die
) Werden
Abgasleitung mit 1 oder 2 cm Gegengefälle pro Meter installiert werden, damit kein
Kondenswasser in das Gerät gelangt (siehe Abb. 5). Für eine korrekte Installation
der äußeren Endstücke der Abgasleitung und der Luftzuleitung sind die Hinweise
der Abb. 6 zu berücksichtigen.
20
Ausg. 10/2009
Abschnitt "Hydraulik-Installateur"
vertikal verlaufenden Abgasrohren muss am unteren Ende der Steigleitung ein
) Bei
„T“-Stück montiert werden, damit sich allfälliges Kondenswasser sammeln und nicht
in das Gerät gelangen kann (Abb. 10).
DATEN FÜR DIE BERECHNUNG DES LUFTZU- UND RAUCHABLEITUNGSSYSTEMS MIT IM HANDEL
ERHÄLTLICHEN ROHRLEITUNGEN
Mod.
Temperatur des
austretenden
Rauchgases °C
Rauchgas-Durchsatz
in Masse
kg/h
F2 60
190
100
F2 80
170
140
F2 100
195
175
CO2 im Abgas %
Erdgas
Max. zulässiger
Druckverlust
(Pa)
LPG
160
9,2 - 9,4
10,7
150
160
Tabelle 5 – Daten für die Berechnung des Zuluft-/ und Rauchableitungssystems mit im Handel erhältlichen
Rohrleitungen
2-3 cm pro m
Abb. 5 – Gegengefälle der horizontalen Leitungen
DATEN FÜR DIE BERECHNUNG DES LUFTZU- UND RAUCHABLEITUNGSSYSTEMS MIT VON RUBUR AUF
ANFRAGE GELIEFERTEN ROHRLEITUNGEN Ø 80 ODER Ø 100
Druckverlust Komponenten Ø 80
Rohr (Pa/m)
Rohrbogen 90°
(Pa)
Rauch
Luft
Rauch
Luft
F2 60
10
7
19
F2 80
20
15
F2 100
24
18
Mod.
Druckverlust Komponenten Ø 100
Rohr (Pa/m)
Rohrbogen 90°
(Pa)
koaxial (Pa)
durch die Wand
(O-SCR012)
Rauch
Luft
Rauch
Luft
über Dach
(O-SCR009)
12
N.M.
5
2,6
8
5
N.M.
26
20
N.M.
7
3,2
14
8
N.M.
38
26
N.M.
9
4
18
11
N.M.
koaxial (Pa)
Tabelle 6 – Daten für die Berechnung des Zuluft- und Rauchableitungssystems mit von Robur auf Anfrage gelieferten
Rohrleitungen Ø 80 oder Ø 100
N.M.= INSTALLATION NICHT MÖGLICH
Für jedes „T“-Stück sind auf der jeweiligen Leitung 3,0 m Länge hinzuzurechnen
(wird das „T“-Stück zum Beispiel auf einer 2 m langen Abgasleitung montiert, muss
bei der Berechnung des Druckverlustes insgesamt 5 m Abgasleitung berechnet
werden.
Für jeden 45°-Rohrbogen sind auf der jeweiligen Leitung 1,2 m Länge
hinzuzurechnen (wird der 45°-Rohrbogen zum Beispiel auf einer 2 m langen
Zuluftleitung montiert, muss bei der Berechnung des Druckverlustes insgesamt 3,2
m Zuluftleitung berechnet werden).
Ausg. 10/2009
21
Serie F2 – Warmlufterzeuger – Installations-, Bedienungs- und Wartungsanleitung
DATEN FÜR DIE BERECHNUNG DES LUFTZU- UND RAUCHABLEITUNGSSYSTEMS MIT VON RUBUR AUF
ANFRAGE GELIEFERTEN ROHRLEITUNGEN Ø 110 ODER Ø 130
Druckverlust Komponenten Ø 110
Rohr (Pa/m)
Rohrbogen 90º
(Pa)
Mod.
Druckverlust Ø 130
Rohr (Pa/m)
Rohrbogen 90° (Pa)
Koaxial (Pa)
durch die Wand über Dach
(O-SCR011)
(O-KTC001)
Rauch
Luft
Rauch
Luft
Rauch
Luft
Rauch
Luft
F2 60
2,5
1,8
6,6
4,1
1,8
1
4
1,8
15
22
F2 80
6
2,4
10
6
2,7
1,2
7
2
30
32
F2 100
7
3
15
8
3,5
1,5
10
3
32
35
Tabelle 7 – Daten für die Berechnung des Zuluft- und Rauchableitungssystems mit von Robur auf Anfrage gelieferten
Rohrleitungen Ø 110 oder Ø 130
BERECHNUNGSBEISPIEL
Es soll ein Warmlufterzeuger F2 100 installiert werden. Das Zuluft-/Abgassystem wird mit
separaten Rohren mit D. 80 wie folgt ausgeführt:
- 4 m Rauchrohr Ø 80
- 1 90°-Rohrbogen Ø 80 auf der Abgasleitung
- 2 m Zuluftrohr Ø 80
Bei der Berechnung muss berücksichtigt werden, dass der größte zulässige Druckverlust
160 Pa beträgt (siehe Tabelle 5).
Menge
Druckverlust
Rauchrohr Ø 80
4m
x
24
Pa
=
96,0
Pa
+
90º-Rohrbögen
1
x
38
Pa
=
38,0
Pa
+
Zuluftrohr Ø 80
2m
x
18
Pa
=
36,0
Pa
=
170,0
Pa
Gesamtdruckverlust
Der Gesamtdruckverlust des Rohrsystems ist größer als der maximal zulässige
Druckverlust (170 Pa GRÖSSER als 160 Pa) und die Installation KANN SO NICHT
AUSGEFÜHRT WERDEN.
Die Installation ist machbar, wenn eine der folgenden Maßnahmen gesetzt wird:
-
Länge der Luft-/Abgasleitungen reduzieren
Rohrdurchmesser Ø100 benutzen
EMPFOHLEN
1
ERLAUBT
2
1
2
2
POSITION
NICHT ERLAUBT
1
1 = ABGASABLEITUNG
2 = VERBRENNUNGSLUFTZULEITUNG
Abb. 6 – Position des Wandendstücks
22
Ausg. 10/2009
Abschnitt "Hydraulik-Installateur"
INSTALLATION C13 MIT SEPARATEN ROHREN Ø 80
ZULÄSSIGE MAXIMALE LÄNGEN (m)
ZULUFTROHR ABGASROHR
F2 60
9
9
F2 80
4
4
F2 100
3
3
ACHTUNG:
AUFSICHT
Die Längenangaben gelten für Installationen mit gerade verlaufender Zuluft- und
Abgasleitung, wie auf der Abbildung. Andernfalls müssen die Druckverluste berechnet
werden (siehe BERECHNUNGSBEISPIEL).
Abb. 7 – Installation Typ C13 mit separaten Rohren Ø 80
INSTALLATION C13 MIT SEPARATEN ROHREN Ø 110
ZULÄSSIGE MAXIMALE LÄNGEN (m)
ZULUFTROHR ABGASROHR
F2 60
20
20
F2 80
14
14
F2 100
11
11
ACHTUNG:
AUFSICHT
Die Längenangaben gelten für Installationen mit gerade verlaufender Zuluft- und
Abgasleitung, wie auf der Abbildung. Andernfalls müssen die Druckverluste berechnet
werden (siehe BERECHNUNGSBEISPIEL).
Abb. 8 – Installation Typ C13 mit separaten Rohren Ø 110
INSTALLATION C13 MIT KOAXIALER
FÜHRUNG DURCH DIE WAND Ø 130
ZULÄSSIGE MAXIMALE LÄNGEN (m)
F2 60
ZULUFTROHR
ABGASROHR
20
20
15
15
F2 80
F2 100
AUFSICHT
ACHTUNG:
BEI DIESER INSTALLATION MUSS DER BÜGEL O-STF009 VERWENDET WERDEN
ACHTUNG:
Die Längenangaben gelten für Installationen mit gerade verlaufender Zuluft- und
Abgasleitung, wie auf der Abbildung. Andernfalls müssen die Druckverluste berechnet
werden (siehe BERECHNUNGSBEISPIEL).
Abb. 9 – Installation Typ C13 mit koaxialer Führung durch die Wand Ø 130
Ausg. 10/2009
23
Serie F2 – Warmlufterzeuger – Installations-, Bedienungs- und Wartungsanleitung
INSTALLATION C33 MIT KOAXIALER FÜHRUNG ÜBER DAS DACH
(Art.Nr. O-KTC001) Ø 130
ZULÄSSIGE MAXIMALE LÄNGEN (m)
F2 60
F2 80
ZULUFTROHR
ABGASROHR
20
20
15
15
F2 100
KONDENSWASSER
ABLEITUNG
ACHTUNG:
Die Längenangaben gelten für Installationen mit
gerade verlaufender Zuluft- und Abgasleitung, wie
müssen die
auf der Abbildung. Andernfalls
Druckverluste
berechnet
werden
BERECHNUNGSBEISPIEL).
(siehe
Abb. 10 – Installation Typ C33 mit koaxialer Führung über das Dach Ø 130
INSTALLATION B23 MIT ABGASROHR Ø 80
ZULÄSSIGE MAXIMALE LÄNGEN (m)
ABGASROHR
F2 60
12
F2 80
7
F2 100
6
ACHTUNG:
AUFSICHT
Die Längenangaben gelten für Installationen mit gerade verlaufender Abgasleitung, wie auf
der Abbildung. Andernfalls müssen die Druckverluste berechnet werden (siehe
BERECHNUNGSBEISPIEL).
Abb. 11 – Installation Typ B23 mit Abgasrohr Ø 80
24
Ausg. 10/2009
Abschnitt "Hydraulik-Installateur"
INSTALLATION B23 MIT ABGASROHR Ø 110
ZULÄSSIGE MAXIMALE LÄNGEN (m)
ABGASROHR
F2 60
20
F2 80
AUFSICHT
F2 100
ACHTUNG:
18
Die Längenangaben gelten für Installationen mit gerade verlaufender Abgasleitung, wie auf
der Abbildung. Andernfalls müssen die Druckverluste berechnet werden (siehe
BERECHNUNGSBEISPIEL).
Abb. 12 – Installation Typ B23 con Abgasrohr Ø 110
INSTALLATION B23 MIT ABGASABFÜHRUNG ÜBER
DAS DACH Ø 80
ZULÄSSIGE MAXIMALE LÄNGEN (m)
ABGASROHR
F2 60
10
F2 80
INSTALLATION
NICHT MÖGLICH
F2 100
ACHTUNG:
Die Längenangaben gelten für Installationen mit gerade verlaufender Abgasleitung, wie auf
der Abbildung. Andernfalls müssen die Druckverluste berechnet werden (siehe
BERECHNUNGSBEISPIEL).
Abb. 13 – Installation Typ B23 mit Abgasabführung über das Dach Ø 80
Ausg. 10/2009
25
Serie F2 – Warmlufterzeuger – Installations-, Bedienungs- und Wartungsanleitung
INSTALLATION B23 MIT ABGASABFÜHRUNG ÜBER
DAS DACH Ø 110
ZULÄSSIGE MAXIMALE LÄNGEN (m)
ABGASROHR
F2 60
20
F2 80
F2 100
ACHTUNG:
16
Die
Längenangaben
gelten
für
Installationen mit gerade verlaufender
Abgasleitung, wie auf der Abbildung.
Andernfalls
müssen
die
Druckverluste berechnet werden
(siehe BERECHNUNGSBEISPIEL).
Abb. 14 – Installation Typ B23 mit Abgasabführung über das Dach Ø 110
INSTALLATION C53 MIT ROHREN Ø 80
ZULÄSSIGE MAXIMALE LÄNGEN (m)
F2 60
F2 80
F2 100
ACHTUNG:
ZULUFTROHR
ABGASROHR
1
10
INSTALLATION
NICHT MÖGLICH
lDie Längenangaben gelten für Installationen mit gerade verlaufender Zuluft- und
Abgasleitung, wie auf der Abbildung. Andernfalls müssen die Druckverluste berechnet
werden (siehe BERECHNUNGSBEISPIEL).
Abb. 15 – Installation Typ C53 mit Rohren Ø 80
26
Ausg. 10/2009
Abschnitt "Hydraulik-Installateur"
INSTALLATION C53 MIT ROHREN Ø 110
ZULÄSSIGE MAXIMALE LÄNGEN (m)
ZULUFTROHR
ABGASROHR
F2 60
1
20
F2 56
1
18
F2 100
1
15
ACHTUNG:
Die
Längenangaben
Installationen mit gerade
Zuluft- und Abgasleitung,
Abbildung. Andernfalls
gelten
für
verlaufender
wie auf der
müssen die
Druckverluste
berechnet
werden
(siehe BERECHNUNGSBEISPIEL).
Abb. 16 – Installation Typ C53 mit Rohren Ø 110
Ausg. 10/2009
27
Serie F2 – Warmlufterzeuger – Installations-, Bedienungs- und Wartungsanleitung
28
Ausg. 10/2009
Abschnitt "elektrik-installateur"
ABSCHNITT 4:
ELEKTRIK-INSTALLATEUR
Dieser Abschnitt enthält alle Anleitungen für den elektrischen Anschluss der
Warmlufterzeuger der Serie F2.
4.1 ANSCHLUSS DES GERÄTES AN DAS STROMNETZ
Voraussetzungen: Das Gerät muss installiert sein.
Die elektrischen Anschlüsse müssen von qualifiziertem Fachpersonal ausgeführt
werden. Vor Beginn der Arbeiten muss sich der Installateur vergewissern, dass die
Kabel nicht unter Spannung stehen.
1. Die Versorgungsspannung muss 230 V - 50 Hz einphasig sein.
2. Zum Anschließen des Gerätes an das Stromnetz nach dem Montageschaltplan
vorgehen (siehe Abb. 18 Seite 32) und ein Kabel vom Typ FG7 3x1,5 mm2 mit
einem maximalen Außendurchmesser von 8,4 mm benutzen.
3. Die Erdleitung muss länger sein als die unter Spannung stehenden Leitungen. Nur
so kann sichergestellt werden, dass bei unachtsamem Herausziehen des
Versorgungskabels die Erdleitung als letztes abgerissen wird und eine gute Erdung
gegeben ist.
elektrische Sicherheit dieses Geräts ist nur dann gewährleistet, wenn das Gerät
) Die
entsprechend der geltenden Vorschriften zur elektrischen Sicherheit richtig an eine
leistungsfähige Erdungsanlage angeschlossen worden ist. Keine Gasleitungen für
die Erdung des Geräts verwenden.
4. Auf der Netzleitung muss ein zweipoliger Schalter mit mindestens 3 mm
Kontaktöffnungsweite installiert werden. Unter zweipoligem Schalter ist ein Schalter
zu verstehen, der sowohl auf der Phase, als auch dem Nullleiter geöffnet werden
kann. Beim Öffnen dieses Schalters werden also beide Kontakte geöffnet.
4.2 INSTALLATION DES RAUMTHERMOSTATS
Die elektrischen Anschlüsse müssen von qualifiziertem Fachpersonal ausgeführt
werden. Vor Beginn der Arbeiten muss sich der Installateur vergewissern, dass die
Kabel nicht unter Spannung stehen.
Zum Installieren des Raumthermostats (als Zubehör erhältlich) wie folgt vorgehen:
1.
Der Raumthermostat muss ca. 1,5 m über dem Fußboden, vor Zugluft geschützt,
nicht direkt der Sonne ausgesetzt, nicht in unmittelbarer Nähe von direkten
Wärmequellen (Lampen, warmen Luftströmen des Gerätes selber usw.) und wenn
möglich NICHT an einer Außenmauer montiert werden, damit die Messergebnisse
nicht verfälscht und damit der Betrieb der Anlage beeinträchtigt wird. NUR SO
KANN EIN UNGEWOLLTES EIN- UND ABSCHALTEN DER ANLAGE
VERMIEDEN UND EIN OPTIMALER WOHNKOMFORT GEWÄHRLEISTET
Ausg. 10/2009
29
Serie F2 – Warmlufterzeuger – Installations-, Bedienungs- und Wartungsanleitung
WERDEN. Ist dies nicht möglich, muss zwischen Raumthermostat und Wand eine
Isolierung angebracht werden (Kork, Styropor o. ä. Material).
2.
Das blau Kabel 3 vom Klemmbrett der Platine der Ventilatoren trennen und mit einer
blinden Klemme auf der ersten Kabel des Raumthermostats verbinden; das zweite
Kabel des Raumthermostats an die freie Klemme anschließen (siehe Schema Abb.
17).
Mit einer einzigen externen Zustimmung (z. B. einer analogen Programmiereinheit,
Zeitschaltuhr, einem Raumthermostat usw.) können mehrere Geräte gleichzeitig
verwaltet werden - siehe Abb. 19, Abb. 20 und Abb. 21 ab Seite 33.
1
BRAUN
BROWN
2
ROT
RED
3
BLAU
BLUE
4
ROSA
PINK
5
GRAU
GREY
6
GELB
YELLOW
7
GRÜN
GREEN
8
WEISS
WHITE
Raumthermostat
Thermostat
blinde Klemme
binding clamp
BODENSCHALTER FERNBEDIENUNG
REMOTE CONTROL
Abb. 17 – Anschlussschema Bodensteuerung und Raumthermostat
4.3 INSTALLATION DER BODENSTEUERUNG
Die elektrischen Anschlüsse müssen von qualifiziertem Fachpersonal ausgeführt
werden. Vor Beginn der Arbeiten muss sich der Installateur vergewissern, dass die
Kabel nicht unter Spannung stehen.
Zum Installieren wie folgt vorgehen:
1.
Einen geeigneten Platz festlegen (max. Entfernung vom Gerät 200 m) und den
Bodenschalter mit den Spreizdübeln befestigen.
2.
Der Bodenschalter wird bereits an die Platine des Gerätes angeschlossen geliefert,
mit einem Kabel mit einer Länge von 5 m (FROH 8 x 1 mm2).
3.
Für größere Längen denselben Kabeltyp benutzen.
30
Ausg. 10/2009
Abschnitt "elektrik-installateur"
Mit einer einzigen externen Zustimmung (z. B. (z. B. einer analogen
Programmiereinheit, Zeitschaltuhr usw.) können mehrere Geräte gleichzeitig
verwaltet werden - siehe Abb. 19, Abb. 20 und Abb. 21 ab Seite 33.
Für eine Funktionskontrolle des Gerätes wie folgt vorgehen:
1.
Die Taste A auf Sommer stellen (Symbol , siehe Abb. 2 Seite 13) und sich
vergewissern, dass der Sommerbetrieb einwandfrei funktioniert (der Brenner bleibt
ausgeschaltet, nur die Gebläse arbeiten).
2.
Die Taste A auf Winter stellen (Symbol , siehe Abb. 2 Seite 13) und sich
vergewissern, dass der Winterbetrieb einwandfrei funktioniert (Näheres im Abschnitt
„WINTERBETRIEB (HEIZUNG)“ Seite 14).
3.
Die Gasversorgung unterbrechen und sich vergewissern, dass nach einigen
Sekunden die Warnleuchte C aufleuchtet (siehe Abb. 2, Seite 13).
4.
Die Gasversorgung wieder öffnen und die Resettaste B drücken (Abb. 2 Seite 13)
und sich vergewissern, dass die Warnleuchte C erlischt und das Gerät wieder
anspringt.
Ausg. 10/2009
31
Serie F2 – Warmlufterzeuger – Installations-, Bedienungs- und Wartungsanleitung
4.4 MONTAGE-SCHALTPLAN
SF
GEBLÄSE BLOWER
SCH1 STEUERPLATINE - CONTROL BOARD
SCH2 STEUERPLATINE MOTOREN – MOTORS CONTROL BOARD
S
GRENZTEMPERATUR-SONDE – OVERHEAT PROBE
TL
GRENZTEMPERATUR-THERMOSTAT – OVERHEAT THERMOSTAT
PF
ABGAS-DRUCKWÄCHTER – AIR PRESSURE SWITCH
RL
FLAMMENÜBERWACHUNG – FLAME DETECTOR
EV
GAS-ELEKTROVENTIL – GAS VALVE
AC
ZÜNDELEKTRODE – IGNITION ELECTRODE
TR
ZÜNDTRANSFORMATOR – IGNITION TRANSFORMER
V1-V2 VENTILATOR (2 Stk. bei K100) – FAN MOTOR
PT
ERDUNG – GROUND
Tamb RAUMTHERMOSTAT – ROOM THERMOSTAT
BLINDE KLEMME - BLINDING CLAMP
Abb. 18 – Montage-Schaltplan Geräte Serie F2
32
Ausg. 10/2009
Ausg. 10/2009
OE
OI
S
R1-3
R1’-3’
T.A.
STEUERPLATINE
VENTILATOREN
WARMLUFTERZEUGER 02
STEUERPLATINE
VENTILATOREN
WARMLUFTERZEUGER 01
ACHTUNG:
Jeder Warmlufterzeuger muss an die jeweilige Erdungangeschlossen werde
UHR SOMMER
UHR WINTER
WAHLSCHALTER SOMMER/WINTER
RELAIS FÜR ZUSTIMMUNG ZUM WINTERBETRIEB DER WARMLUFTERZEUGER
RELAIS FÜR ZUSTIMMUNG ZUM SOMMERBETRIEB DER WARMLUFTERZEUGER
RAUMTHERMOSTAT
HAUPTSTEUERPL
ATINE
HAUPTSTEUERPL
ATINE
WARMLUFTERZEUGER 03
STEUERPLATINE
VENTILATOREN
HAUPTSTEUERPL
ATINE
Abschnitt "elektrik-installateur"
4.5 SCHALTPLAN FÜR DIE VERWALTUNG MEHRERER GERÄTE MIT
EINER EINZIGEN ZUSTIMMUNG
[
Abb. 19 – Schaltplan für die Verwaltung mehrerer Geräte mit einer Steuerung und mehreren Raumthermostaten
33
34
WARMLUFTERZEUGER 02
WARMLUFTERZEUGER 01
ACHTUNG:
Jeder Warmlufterzeuger muss an die jeweilige Erdungangeschlossen werden
UHR SOMMER
UHR WINTER
WAHLSCHALTER SOMMER/WINTER
RELAIS FÜR ZUSTIMMUNG ZUM WINTERBETRIEB DER WARMLUFTERZEUGER
RELAIS FÜR ZUSTIMMUNG ZUM SOMMERBETRIEB DER WARMLUFTERZEUGER
RAUMTHERMOSTAT
STEUERPLATINE
VENTILATOREN
STEUERPLATINE
VENTILATOREN
OE
OI
S
R1-3
R1’-3’
T.A.
HAUPTSTEUERPL
ATINE
HAUPTSTEUERPL
ATINE
WARMLUFTERZEUGER 03
STEUERPLATINE
VENTILATOREN
HAUPTSTEUERPL
ATINE
Serie F2 – Warmlufterzeuger – Installations-, Bedienungs- und Wartungsanleitung
Abb. 20 – Schaltplan für die Verwaltung mehrerer Geräte mit einer Steuerung und einem Raumthermostat
Ausg. 10/2009
Ausg. 10/2009
WARMLUFTERZEUGER 02
WARMLUFTERZEUGER 01
ACHTUNG:
Jeder Warmlufterzeuger muss an die jeweilige Erdungangeschlossen werden
UHR SOMMER
UHR WINTER
WAHLSCHALTER SOMMER/WINTER
RELAIS FÜR ZUSTIMMUNG ZUM WINTERBETRIEB DER WARMLUFTERZEUGER
RELAIS FÜR ZUSTIMMUNG ZUM SOMMERBETRIEB DER WARMLUFTERZEUGER
RAUMTHERMOSTAT
STEUERPLATINE
VENTILATOREN
STEUERPLATINE
VENTILATOREN
OE
OI
S
R1-3
R1’-3’
T.A.
HAUPTSTEUERPL
ATINE
HAUPTSTEUERPL
ATINE
WARMLUFTERZEUGER 03
STEUERPLATINE
VENTILATOREN
HAUPTSTEUERPL
ATINE
Abschnitt "elektrik-installateur"
Abb. 21 – Schaltplan für die Verwaltung mehrerer Geräte mit analoger Temperaturprogrammierung
(O-TNL000)
35
Serie F2 – Warmlufterzeuger – Installations-, Bedienungs- und Wartungsanleitung
36
Ausg. 10/2009
Abschnitt "KUNDENDIENST und WARTUNG"
ABSCHNITT 5:
KUNDENDIENST UND WARTUNG
In diesem Abschnitt sind die Anleitungen für die Kundendiensttechniker für das Einstellen
des Gasventils und einen Gaswechsel sowie wartungsrelevante Angaben enthalten.
5.1 EINSTELLEN DES GASVENTILS
Damit die Warmlufterzeuger der Serie F2 einwandfrei funktionieren, müssen die
Einstellungen des Gasventils mit den Werten der Tabelle 8 übereinstimmen. Das Gerät
wird mit bereits geeichtem Gasventil geliefert. Für eine nachträgliche Justierung der
Einstellungen wie folgt vorgehen.
Voraussetzungen: Das Gerät muss an die Strom- und die Gasversorgung
angeschlossen sein.
Die Einstellung des Gasventils muss von qualifiziertem Fachpersonal
vorgenommen werden. Deshalb bietet die ROBUR S.p.A. ihren Kunden ein Netz
von Kundendienstzentren. Setzen Sie sich diesbezüglich bitte mit Ihrem Händler
oder dem gebietszuständigen Vertreter in Verbindung oder wenden Sie sich direkt
an den Kundendienst der ROBUR S.p.A. unter der Rufnummer 035/888111.
1.
Die Dichtungsschraube von der Druckabnahmestelle A nehmen und einen
Manometer anschließen (siehe Abb. 22 Seite 37).
ein Differenzdruckmanometer benutzt, muss die Druckabnahme A des
) Wird
Gasventils an den positiven (+) Manometerstutzen angeschlossen werden.
2.
Das Gerät einschalten und warten, bis sich die Flamme stabilisiert hat (ca. 2
Minuten).
3.
Bei offener Tür die Offset-Regelschraube C (siehe Abb. 22 Seite 37) betätigen, bis
der in Tabelle 8 angegebene Nennwert eingestellt ist.
A
B
A
B
C
DRUCKABNAHME FÜR OFFSETREGELUNG
GASDRUCKABNAHME
OFFSET-REGLER
C
Abb. 22 – Ventil Sit 822 Novamix
Ausg. 10/2009
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Serie F2 – Warmlufterzeuger – Installations-, Bedienungs- und Wartungsanleitung
OFFSET-WERTE
F2 60
F2 80
F2 100
NENN-OFFSET
(mbar)
(mmH2O)
-0,15
-1,5
-0,15
-1,5
-0,2
-2
MAX. OFFSET
(mbar)
(mmH2O)
-0,09
-0,9
-0,09
-0,9
-0,14
-1,4
MIN. OFFSET
(mbar)
(mmH2O)
-0,25
-2,5
0,25
-2,5
-0,3
3
Tabelle 8 – Offset-Werte
4.
Sich vergewissern, dass der CO2-Gehalt dem Wert in der Tabelle 5 Seite 21
entspricht.
Ist dies nicht der Fall, muss der Offset justiert werden; der Offset-Wert darf NIEMALS über
dem maximalen Offset-Wert liegen (siehe Tabelle 8) und NIE unter dem minimalen OffsetWert (siehe Tabelle 8), wenn der CO2-Gehalt dem Wert in der Tabelle 5 Seite 21
entspricht.
5.
Das Manometer abnehmen und den Druckabnahmepunkt A wieder mit der Schraube
verschließen.
6.
Das Gerät zwei oder drei Mal aus- und wieder einschalten und kontrollieren, ob die
Einstellung stabil ist.
5.2 GASWECHSEL
Voraussetzungen: Der installierte Warmlufterzeuger ist an das Strom- und an das Gasnetz
angeschlossen.
Die Umstellung auf ein anderes Gas darf ausschließlich von qualifiziertem Fachpersonal
ausgeführt werden. Eine falsche oder nachlässige Montage des Gaskreislaufs kann
gefährliches Austreten von Gas am gesamten Verlauf und im Besonderen an den defekten
Stellen zur Folge haben. Alle Anschlüsse mit geeigneten Dichtmitteln versiegeln.
Falls das Gerät mit einem anderen als dem auf dem Aufkleber angegebenen Gastyp betrieben
werden soll, muss es auf den gewünschten Gastyp umgestellt werden.
Dazu wie folgt vorgehen:
1.
Das Gerät von der Strom- und der Gasversorgung trennen.
2.
Die vier Befestigungsschrauben des Gasflansches lösen (siehe Abb. 23).
3.
Die Gasflansch/-rohrgruppe abnehmen (siehe Abb. 24).
4.
Die Dichtung abnehmen und darauf achten, dass sie weder beschädigt wird, noch verloren
geht (siehe Abb. 25).
5.
Die Düse auswechseln (siehe Tabelle 9) und die Dichtung wieder einsetzen.
6.
Die Gasflansch-/rohrgruppe wieder mit den vier Schrauben befestigen.
7.
Die Stellung des Minidip Nummer 5 auf der Schaltplatine korrigieren: ON wenn das Gerät
mit LPG betrieben wird, OFF wenn es mit Erdgas funktioniert (Abb. 27).
38
Ausg. 10/2009
Abschnitt "KUNDENDIENST und WARTUNG"
8.
Sich vergewissern, dass der OFFSET-Wert mit dem in der Tabelle 8 Seite 38 angegebenen
Wert übereinstimmt. Ist dies nicht der Fall, muss der Wert wie im Abschnitt 5.1
EINSTELLEN DES GASVENTILS beschrieben korrigiert werden.
9.
Den Aufkleber mit dem Gastyp, für den das Gerät ursprünglich ausgelegt ist, durch
den neuen Aufkleber mit dem neuen Gastyp ersetzen.
DÜSEN FÜR ERDGAS UND LPG
F2 60
F2 80
F2 100
10,30
168
10,60
169
7,90
152
8,20
140
Erdgas (G20)
Durchmesser (mm)
aufgedruckter Code
7,30
154
LPG (G30-G31)
Durchmesser (mm)
aufgedruckter Code
5,40
149
Tabelle 9 – Daten der Düsen für Serie F2 (Durchmesser und Codes)
BEFESTIGUNGSSCHRAUBEN
Abb. 23 – Befestigungsschrauben Gasflansch
GRUPPE GASFLANSCH/-ROHR
Abb. 24 – Gasflansch-/-rohrgruppe
DÜSE
DICHTUNG
DICHTUNG
Abb. 25 – Dichtung
Abb. 26 – Düsenwechsel
ON
OFF
1
2
3
4
5
6
ON: für Betrieb mit LPG
OFF: für Betrieb mit ERDGAS
Abb. 27 – Stellung Minidip Platine
Ausg. 10/2009
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Serie F2 – Warmlufterzeuger – Installations-, Bedienungs- und Wartungsanleitung
5.3 WARTUNG
Eine sorgfältige Wartung ist der beste Sicherheitsgarant und spart Zeit und Geld.
Laut den Auflagen des ital. Dekrets Nr. 412/93 und des ital. Dekrets Nr. 551/99 müssen
Heizungsanlagen jährlich von qualifiziertem Fachpersonal gewartet werden, und zwar
vorzugweise zu Beginn der Heizsaison.
Damit die Anlage langfristig einwandfrei funktioniert, sollten das Gerät und im Besonderen
die Wärmetauscher und die Ventilatorgitter mindestens einmal jährlich gereinigt und den
spezifischen Auflagen entsprechende Verbrennungsanalysen durchgeführt werden.
5.4 ANZEIGE VON BETRIEBSSTÖRUNGEN
Allfällige während des normalen Gerätebetriebs auftretende Störungen werden durch
Aufleuchten der Warnleuchte (C) auf der Taste (B) der Bodensteuerung angezeigt (siehe
Abb. 2 Seite 13).
Die folgende Tabelle enthält eine Beschreibung der möglichen Störungen und deren
Anzeige.
STÖRUNG
AUFLEUCHTEN DER LED
FLAMMENSPERRE
DAUER
EINGREIFEN DES GRENZTEMPERATURTHERMOSTATS
BLINKLICHT (ON = 4 SEKUNDEN, OFF = 1 SEKUNDE) (1)
ANDERE STÖRUNG
BLINKLICHT (ON = 1 SEKUNDE, OFF = 4 SEKUNDEN) (1)
Tabelle 10 – Von der Bodensteuerung angezeigte Betriebsstörungen
(1) NACH 72 STUNDEN BLINKEN ERFOLGT EIN UMSCHALTEN AUF DAUERLEUCHTEN.
5.5 STÖRUNGEN UND DEREN BEHEBUNG
Zuerst immer kontrollieren, ob:
A) Die Stromversorgung funktioniert 230 V ± 10% 50 Hz 230 V und eine angemessene
Erdung vorhanden ist.
B) Die Gasversorgung funktioniert.
C) Druck- und Durchflussmengen innerhalb der vom Hersteller vorgegebenen Mindestund Höchstwerte liegen. Einem unter dem vom Hersteller angegebenen Druckwert
entspricht eine unzureichende Gasversorgung. Mögliche Ursachen:
Wenn das Gerät mit Erdgas betrieben wird:
- a) Der Mengenzähler ist zu schwach.
- b) Die Gasleitungen sind zu lang und/oder haben zu viele Kurven für den
verwendeten Rohrdurchmesser.
Wenn das Gerät mit LPG betrieben wird:
- a) Nach einem ersten Abschalten des Brenners kann es vorkommen, dass sich das
Gerät beim Wiedereinschalten blockiert. In einem solchen Fall kann es sein,
dass die Durchflussmenge des Druckreglers zu gering ist.
- b) Wird der angegebene Druck nicht erreicht, kann es sein, dass der auf dem Tank
installierte Druckregler ungeeignet ist, oder die Gasleitungen für ihren
Durchmesser zu lang sind und/oder zu viele Kurvenstücke aufweisen.
Jetzt erst die Störung im Besonderen untersuchen (siehe Tabelle 10).
40
Ausg. 10/2009
Abschnitt "KUNDENDIENST und WARTUNG"
dem Öffnen der seitlichen Tür des Schaltschranks mit dem vor dem Gerät
) Vor
installierten zweipoligen Schalter die SPANNUNG WEGNEHMEN oder den
Netzstecker ziehen.
AUFLEUCHTEN
DER LED
BESCHREIBUNG DER
STÖRUNG
URSACHEN
x
x
x
x
Dauer
Flammensperre, weil
Brenner nicht gezündet
werden kann
x
x
x
ABHILFE
Die Zündelektroden sind kaputt
oder falsch platziert
Die Überwachungselektrode ist
kaputt, falsch platziert oder berührt
die Metallstruktur des Geräts
Die Platine oder deren elektrische
Anschlüsse sind defekt
Das Gasventil oder dessen
elektrische Anschlüsse sind defekt
Die Erdungsanlage funktioniert
nicht
Luft in der Gasleitung oder keine
Gasversorgung
x
Gasventil falsch eingestellt
x
x
Elektroden auswechseln
oder neu positionieren
Elektrode auswechseln
oder neu positionieren
x
Platine auswechseln
x
Gasventil auswechseln
x
Die Erdungsanlage
verbessern
Gasleitung entlüften
x
Einstellung des
Gasventils
Die Ursache der Störung
feststellen und beheben und
dann die Taste B der
Bodensteuerung drücken
x
GrenztemperaturThermostat hat wegen
Blinklicht (on: 4
Überhitzung der
Sek. off: 1 Sek.)
Wärmetauscher
angesprochen
Blinklicht (on: 1 WärmetauscherSek. off: 4 Sek.) Temperatursonde defekt
Blinklicht (on: 1 Keine Zustimmung vom
Sek. off: 4 Sek.) Luftdruckwächter
Schmutz hat sich am
Luftansaugstutzen angesammelt
Auslassstutzen ist verstopft/verlegt
Gebläse defekt
Plötzlicher Stromausfall während
des Betriebs
Die Ursache suchen und
beheben; dann den
Grenztemperatur-Thermostat
unter dem Verschluss
rücksetzen (siehe Abb. 28
Seite 42) und zum Schluss
die Taste B der
Bodensteuerung drücken.
x
Die Sonde, die die
Ablufttemperatur misst, ist defekt
Die Störungsanzeige schaltet
sich nach Beheben der
Ursache automatisch aus.
x
Röhrchen oder Druckabnahme
des Luftdruckwächters beschädigt
oder verstopft
Die Störungsanzeige schaltet
Zuluft-/Abgasleitungen zu lang und
sich nach Beheben der
daher zu viel Widerstand
Ursache automatisch aus.
Zuluft- oder Abgasleitung verlegt
Luftdruckwächter falsch eingestellt
oder verschmutzt
Elektrische Anschlüsse nicht stabil Die Störungsanzeige schaltet
Gebläsemotor defekt
sich nach Beheben der
Leistungsabfall
Ursache automatisch aus.
x
x
x
x
x
x
x
Blinklicht (on: 1
Gebläse funktioniert nicht x
Sek. off: 4 Sek.)
x
NICHT von der
Bodensteuerung
angezeigte
Störung
Der Brenner schaltet sich
ab und springt nicht
x
wieder an, obwohl die
Raumtemperatur unter
den Grenzwert
abgesunken ist
Der Raumthermostat ist so
platziert, dass er von einer
Wärmequelle beeinflusst oder vom
Warmluftstrahl getroffen wird
x
Die Position des
Raumthermostats
kontrollieren und ggf.
justieren
Tabelle 11 – Betriebsstörungen
Ausg. 10/2009
41
Serie F2 – Warmlufterzeuger – Installations-, Bedienungs- und Wartungsanleitung
5.6 RÜCKSETZEN DES GRENZTEMPERATUR-THERMOSTATS
Der Grenztemperatur-Thermostat schaltet den
Brenner bei einer Überhitzung des Gerätes ab.
Das Rücksetzen des Thermostats erfolgt auf der
Geräterückseite; zuerst muss die Schutzkappe
abgeschraubt und dann die Taste gedrückt
werden (siehe Abb. 28). Danach die Schutzkappe
wieder aufsetzen. Die Blockierung des
Grenztemperatur-Thermostats wird auch von der
Bodensteuerung angezeigt (die Leuchte C beginnt
zu blinken: ON 4 Sekunden, OFF 1 Sekunde).
Zum Rücksetzen des Geräts muss die Taste B der
Bodensteuerung gedrückt werden (siehe Abb. 2
Seite 13).
SCHUTZKAPPE
Abb. 28 – Rücksetzen des GrenztemperaturThermostats
Ein Eingreifen des Grenztemperatur-Thermostats ist IMMER ein Anzeichen dafür,
dass eine Störung vorliegt. Vor dem Rücksetzen des Gerätes muss daher die
Ursache der Überhitzung festgestellt werden. Sollte der GrenztemperaturThermostat häufiger eine Geräteabschaltung auslösen, muss der technische
Kundendienst von ROBUR verständigt werden.
42
Ausg. 10/2009
Codice: D-LBR520 rev.B - 09 MCM SDC 015 - 27/10/2009
Robur is dedicated to dynamic progression
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