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7 VG9H 70 de - Metso.com

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Neles ValvGuard™
VG9000H
Rev. 2.0
Installations-, Wartungs- und
Bedienungsanleitung
7 VG9H 70 de • 7/2013
2
7 VG9H 70 de
INHALT
1
2
3
4
5
6
7
VG9000H VALVGUARD INTELLIGENTES
MAGNETVENTIL FÜR SICHERHEITSANWENDUNGEN MIT HART KOMMUNIKATION............. 3
1.1
Allgemeine Informationen ............................... 3
1.2
Technische Beschreibung ................................. 3
1.3
Systemarchitektur ................................................ 4
1.4
Kennzeichnungen ................................................ 4
1.5
Technische Spezifikationen .............................. 4
1.6
Recycling und Entsorgung ............................... 7
1.7
Sicherheitshinweise ............................................ 7
TRANSPORT, EMPFANG UND LAGERUNG ......... 8
MONTAGE ............................................................ 8
3.1
Allgemeine Informationen ............................... 8
3.2
Anbau an Metso Antriebe mit
VDI/VDE Anbaufläche ......................................... 8
3.3
Anbau an Linearantriebe mit
IEC 60534 Anbaufläche ...................................... 8
3.4
Montage und Installation des VG9300 ......... 9
3.5
Verrohrung ...........................................................10
3.6
Elektrische Anschlüsse .....................................13
LOCAL USER INTERFACE (LUI),
BEDIENPANEEL
14
4.1
Messanzeigen ......................................................14
4.2
Menügeführte Inbetriebnahme ....................15
4.3
Menü Konfiguration ..........................................15
4.4
Konfigurationsparameter ................................15
4.5
Kalibrierung Ventilstellweg ............................17
4.6
Tests .........................................................................17
4.7
Erweiterte Parameter ........................................18
4.8
Spezielle Anzeigen ............................................18
4.9
HART Burst-Modus .............................................19
WARTUNG ..........................................................19
5.1
Abnehmen und Aufsetzen der
Abdeckung ...........................................................20
5.2
Spuleneinheit ......................................................20
5.3
Pilotventil ..............................................................20
5.4
Kommunikationsplatine ..................................21
FEHLERMELDUNGEN ........................................ 22
FEHLERBEHEBUNG ............................................24
8
9
10
11
12
13
14
15
VG9_H/D_, VG9_H/R_, VG9_H/I_,
VG9_H/K_ (MIT ENDSCHALTERN) .................... 24
8.1
Einleitung ............................................................. 24
8.2
Installation Endschalter an ValvGuard ....... 27
8.3
Elektrische Anschlüsse ..................................... 27
8.4
Einstellungen ...................................................... 27
8.5
Ausbau der Endschalter VG9_H/D_ ,
VG9_H/R_, VG9_H/I_ oder VG9_H/K_
zum Erreichen des ValvGuard ........................ 27
8.6
Schaltpläne .......................................................... 28
8.7
Wartung ................................................................ 28
WERKZEUGE ...................................................... 28
BESTELLEN VON ERSATZTEILEN ...................... 28
ZEICHNUNGEN UND STÜCKLISTEN ................. 29
11.1 Explosionszeichnung und Stückliste,
VG9000H ............................................................... 29
11.2 Explosionszeichnung und Stückliste,
VG9_H/D_, VG9_H/R_, VG9_H/I_,
VG9_H/K_ ............................................................. 31
11.3 Anbauteile für Metso Antriebe mit
VDI/VDE Anbaufläche ...................................... 33
11.4 Anbauteile für Quadra-Powr® Antriebe...... 33
11.5 Anbauteile für Linearantriebe ....................... 34
11.6 Schaltpläne .......................................................... 35
ABMESSUNGEN ................................................. 41
KONFIGURATIONSPARAMETER ....................... 47
EG-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG .................... 48
TYPENCODIERUNG ........................................... 49
BEACHTEN SIE BITTE ZUERST DIESE HINWEISE!
Diese Bedienungsanleitung beinhaltet Informationen für den sicheren Umgang und Betrieb der Überwachungseinheit. Sollten Sie weitere Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte an eine Niederlassung des Herstellers. Anschriften und Telefonnummern finden Sie auf der letzten Seite.
HEBEN SIE DIESE BEDIENUNGSANLEITUNG GUT AUF!
Änderungen vorbehalten.
Alle Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Unternehmen.
7 VG9H 70 de
VG9000H VALVGUARD INTELLIGENTES
MAGNETVENTIL FÜR
SICHERHEITSANWENDUNGEN MIT
HART KOMMUNIKATION
1.1
Allgemeine Informationen
Dieses Handbuch umfasst Anleitungen zur Installation und
Wartung und zum Betrieb des Metso-Überwachungsgeräts
Neles ValvGuard VG9000H für Sicherheitsventile. Der
VG9000H kann sowohl mit pneumatischen Kolben- als auch
Membran-Antrieben für Dreh- oder Linearventile verwendet werden.
ANMERKUNG:
Die Auswahl und der Einsatz des ValvGuard in spezifischen Anwendungen erfordert eine genaue Berücksichtigung aller Details. Auf Grund der Sicherheitsaspekte
kann dieses Handbuch nicht alle möglichen Situationen
berücksichtigen, die beim Einsatz oder der Wartung des
ValvGuard entstehen können. Sollten Sie unsicher hinsichtlich der Anwendung des Reglers oder dessen Eignung für Ihre Anforderung sein, nehmen Sie bitte Kontakt
mit Metso Automation auf.
1.2
Technische Beschreibung
Der Neles ValvGuard VG9000H ist ein über ein 4-20 mA
Stromsignal gesteuertes intelligentes Magnetventil für
Sicherheitsanwendungen auf Mikrocontrollerbasis und ein
„Partial Stroke“-Testgerät mit HART-Kommunikation. Die
Sicherheitsstellung des Geräts ist 6,0 mA oder niedriger.
Das Gerät arbeitet bereits mit einem Eingangssignal von 3,7
mA und kommuniziert via HART. Die optionale RCI-Einheit
(Remote Communication Interface) ist erforderlich, wenn
das Sicherheitssystem einen 24 V DC Binärausgang (DO)
hat. Weitere Anleitungen siehe separates Datenblatt der
RCI9H (9RCI20DE).
Der VG9000H hat ein lokales Bedienpaneel (LUI) zur Konfiguration vor Ort. Ein PC mit FieldCare Software kann zur
erweiterten Konfiguration und Diagnose verwendet werden.
Der leistungsstarke 32-Bit-Mikrocontroller regelt die Ventilstellung während des Teilhub- oder anderer spezieller Tests.
Die Messungen umfassen:
□ Eingangssignal
□ Ventilstellung mit berührungslosem Wegsensor
□ Antriebsdrücke, 2 unabhängige Messungen
□ Zuluftdruck
□ Gerätetemperatur
□ Gehäusedruck
Die fortschrittliche Eigendiagnose gewährleistet, dass alle
Sensoren korrekt arbeiten. Der Ausfall eines Sensors führt
nicht zum Ausfall des Geräts oder zum Anfahren der Sicherheitsstellung. Nach dem Anschluss der elektrischen Signale
und der Druckluftversorgung erfasst der Mikrocontroller
(μC) das Eingangssignal, das Signal des Wegsensors (α) und
der Drucksensoren (Ps, P1, P2). Diese Informationen dienen
dazu, Teilhubtests oder andere Tests durchzuführen.
ANMERKUNG:
Der Mikrocontroller kann die Spuleneinheit nur dann
ansteuern, wenn die Sicherheitsschaltung aktiviert ist..
Der Mikrocontroller kann die Sicherheitsaktion niemals
verhindern, da die Sicherheitsaktion immer die gleiche ist,
auch wenn die Sicherheitschaltung nicht aktiviert ist.
VERROHRUNG NUR FÜR DOPPELTWIRKENDE
ANTRIEBE
1
3
ANMERKUNG:
RCI9H enthält einen Ex-Isolator, so dass in einer eigensicheren Sicherheitsanwendung kein separater Ex-Isolator
erforderlich ist.
Die Hauptkomponenten des ValvGuard sind das Pilotventil
(SV), die Spuleneinheit (PR) und der Mikrocontroller (μC).
Das Pilotventil und die Spuleneinheit sind die einzigen
Komponenten, die im Sicherheitsfall aktiviert werden. Das
Pilotventil regelt den Hauptluftstrom zwischen Zuluft-,
Antriebs- und Entlüftungs-Anschlüssen. Dabei wird der
Steuerkolben durch Federkraft in die Sicherheitsstellung
und durch pneumatischen Druck zurück in die Normalstellung gebracht. Zur Vorsteuerung wird ein Spulenbetriebenes Düse-Prallplatte-System verwendet (normal AUF).
Die Spule der Vorsteuerung wird durch die Sicherheitsschaltung aktiviert und vom Mikrocontroller angesteuert.
Der Mikrocontroller kann die Sicherheitsaktion nicht verhindern. Drucksensoren (Px) und Stellungssensor (α) dienen dazu, die erforderlichen Messwerte zum Durchführen
des "Partial Stroke Test" (PST) und weiterer Tests zu erhalten. Die Messwerte werden auch zur Gerätediagnose
genutzt.
Ausgang
4-20 mA
Abb. 1
Funktionsprinzip
Eingang
4-20 mA
+ HART
4
1.3
7 VG9H 70 de
Systemarchitektur
1.4
Der VG9000H kann direkt am Analogausgangsmodul (AO,
4-20 mA) des Sicherheitssystems angeschlossen werden.
Abb. 2 zeigt die generelle Verdrahtung.
Kennzeichnungen
Der VG9000H besitzt ein Typenschild (Abb. 5).
TYPE VG9215HE6
AO (mA) vom Sicherheitssystem
II 2 G Ex d IIC T6...T4 Gb
II 2 D Ex tb IIIC T80 °C...T105 °C Db
SIRA 11 ATEX 1006X / IECEx SIR 11.0001X
4 - 20 mA INPUT: (9.7 V DC / 20 mA / 485 Ohm) Ui: 30 V DC
Tamb. T6: -20 ... +60 °C, T5: -20 ... +75 °C, T4: -20 ... +85 °C
Luftzufuhr
ZU
SUPPLY PRESSURE: 3 - 7.5 bar / 44 - 109 psi
CONDUIT ENTRY M20X1.5
WARNING: DO NOT OPEN WHILE ENERGIZED!
1. ValvGuard VG9000H
2. Pneumatikantrieb
Abb. 2
REV 2.0
NO:
ID:
PH11020005
SO519559001POS
Generelle Verdrahtung des VG9000H
0575
METSO AUTOMATION OY VANHA PORVOONTIE 229, 01380 VANTAA, FINLAND
Der VG9000H kann via RCI9H-Einheit auch am Digitalausgangsmodul (DO, 0/24 V DC) des Sicherheitssystems angeschlossen werden. Abb. 3 zeigt die Verdrahtung mit RCI9H.
DO (0/24 V DC) vom Sicherheitssystem
Abb. 5
Beispiele für Typenschilder
24 V DC Zufuhr
ZU
Luftzufuhr
1. ValvGuard VG9000H
2. Pneumatikantrieb
3. RCI9H
Abb. 3
VG9000H Verdrahtung mit RCI9H
Zudem gibt es noch die Option LCP: Das Vor-Ort-Bediengerät (LCP9H) kann in Kombination mit dem VG9000H oder
dem VG9000H und der RCI9H eingesetzt werden. Abb. 4
zeigt die Verdrahtung mit LCP9H.
AO (mA)
vom Sicherheitssystem
oder von RCI9H
Serielle
Kommunikation
24 V DC Zufuhr
Luftzufuhr
ZU
1.5
1. ValvGuard VG9000H
2. Pneumatikantrieb
3. Local Control Panel LCP9H
Abb. 4
Kennzeichnungen auf dem Typenschild (von oben nach
unten):
□ Typenbezeichnung des ValvGuard
□ Schutzart Gehäuse
□ Revisionsnummer
□ Eingangssignal (Spannungsbereich)
□ Eingangswiderstand
□ Maximale Spannungsversorgung
□ Zuluftdruckbereich
□ Betriebstemperatur
□ CE-Kennzeichnung
□ Herstellungs-Seriennummer TTYYWWNNNN*)
*) Herstellungs-Seriennummer:
TT= Geräte- und Werksbezeichnung
YY= Fertigungsjahr
WW = Fertigungswoche
NNNN = fortlaufende Nummer
Beispiel: PH11011234 = Regler, Jahr 2011, Woche 1, fortlaufende Nummer 1234.
VG9000H Verdrahtung mit LCP9H
Verdrahtung: Weitere Details finden Sie in Kapitel 3.5.
LCP9H: Weitere Details finden Sie im Handbuch
7LCP9H70EN.
RCI9H: Weitere Details finden Sie im Datenblatt 9RCI20DE.
Technische Spezifikationen
EX ANMERKUNG:
Dieses Handbuch enthält technische Spezifikationen
für verschiedene Typen des ValvGuard. Im Zweifelsfall
verweisen wir auf das Typenabnahmezertifikat der
entsprechenden Version.
Das Zertifikat wird mit dem Feldgerät geliefert und ist
auch beim Hersteller erhältlich.
VG9000H INTELLIGENTES MAGNETVENTIL FÜR SICHERHEITSANWENDUNGEN
Allgemeine Informationen
Ansteuerung über Stromsignal; keine externe Spannungsversorgung erforderlich.
Geeignet für Dreh- und Linearventile.
Antriebsanbau gemäß der Normen VDI/VDE 3845 und IEC
60534-6.
7 VG9H 70 de
Betriebsart:
Stellwegbereich:
5
doppelt- oder einfachwirkend
Linear: 10 - 120 mm
Drehwinkel: 45 - 95°
Messbereich 110° mit frei drehender
Rückführwelle
Umgebungseinflüsse
Standard-Temperaturbereich:
-20° bis +85 °C
Tieftemperatur-Ausführung (Option):
-40° bis +60 °C
Temperatureinfluss auf Ventilstellung: < 0,5 % / 10 °K
Vibrationseinfluss auf Ventilstellung
Ohne Einfluss bei gemessenem Impuls
2g 5–150 Hz, 1g 150–300 Hz, 0,5 g
300–2000 Hz.
Kein Einfluss auf PST bei max. Erregung
von 4g gemessen am Gehäuse.
Keine unbeabsichtigte Ventilbewe
gungen bei max. Erregung von 15 g
gemessen am Gehäuse.
Gehäuse
Werkstoff:
eloxierte Aluminium-Legierung mit
Glasfenster (VG92_)
oder komplettes Edelstahl 316
Gehäuse (VG93_)
Mechanische Stellungsanzeige und LUI sichtbar durch
Gehäusedeckel (VG92_).
Schutzart:
IP66, NEMA 4X
Pneumatikanschlüsse:
VG9_1_
1/4 NPT
VG9235
1/2 NPT
VG9237
1 NPT (1/2 NPT Zufuhr)
(nur bei einfachwirkenden Antrieben)
Kabeleinführung: M20 x 1,5
Gewicht:
VG921_
3,0 kg
VG9235
4,6 kg
VG9237
5,0 kg
VG931_
9,0 kg
VG92_ mit erweitertem Gehäuse: plus 1,0 kg
VG93_ mit erweitertem Gehäuse: plus 3,0 kg
Pneumatik
Versorgungsdruck 3,0 – 7,5 bar
Ausgangsdruck:
3,0 – 7,5 bar
Luftqualität:
gemäß ISO 8573-1:2001
Festpartikel: Klasse 6
Feuchtigkeit: Klasse 1
(Taupunkt 10 °C unter Minimaltemperatur empfohlen)
Ölklasse: 3 (oder <1 ppm)
Kapazität bei 4 bar Versorgungsdruck:
VG9_12
7 Nm3/h (Cv = 0,06)
VG9_15
90 Nm3/h (Cv = 0,7)
VG9235
380 Nm3/h (Cv = 3,2)
VG9237
belüften 380 Nm3/h
(Cv = 3,2)
entlüften 700 Nm3/h (Cv = 6,4)
Luftverbrauch bei 4 bar Zuluftdruck:
Antrieb Druckbeaufschlagt 0,22 Nm3/h
Antrieb entlüftet 0,25 Nm3/h
Elektronik (Eingang)
Elektronikanschlüsse: 0,25 – 2,5 mm2
Versorgungsspannung:
Stromkreisgesteuert, 4 – 20 mA
Signalbereich:
3,7 – 22 mA
Signal Details:
0,0 – 3,7 mA (Auslöse-Status, Diagnose
nicht möglich)
3,7 – 6,0 mA (Auslöse-Status, Diagnose
möglich)
6,0 – 16,0 mA (Hysterese-Bereich)
16,0 – 22,0 mA (normaler Status, Diagnose möglich)
Betriebsspannung: bis zu 9,7 V DC / 20 mA
(entspricht 485 Ω)
Spannung:
max 30 V DC
Verpolungsschutz: -30 V DC
Überstromschutz: aktiv ab 36 mA
Elektronik (Ausgang)
Anwendung:
Stellungsgeber (T) / Ausgang Gerätestatus (S)
Elektronikanschlüsse: 0,25 – 2,5 mm2
Ausgangssignal:
Definiert durch Typencode Option T
oder S
T: 4 – 20 mA = 0 – 100 % Stellung
S: 4 mA = OK
5 mA = Pneumatiktest
6 mA = PST-Test
7 mA = ETT-Test
8 mA = Warnhinweis
10 mA = Alarm
12 mA = Sicherheitsstellung durch LCP
gefordert
Fehlerstrom 3,5 und 22 mA
Galvanisch getrennt; 600 V DC
Betriebsspannung: 12 – 30 V
Auflösung:
16 bit / 0,244 μA
Linearität:
<0,05 % vS
Temperatureinfluss: <0,35 % vS
Externe Last:
max 0 – 780 Ω
LCP9H Schnittstelle
Elektronikanschlüsse:0,25 – 2,5 mm2
Funktionen LUI (Local User Interface)
□
Anzeige der Ventilstellung, Temperatur, Zuluftdruck,
Antriebs-Differenzdruck, Gerätemodus, Eingangssignal und Status Sicherheitssignal.
□ Geführte Inbetriebnahme
□ LUI kann als Schutz vor unberechtigtem Zugriff per
Softwaretool gesperrt werden.
□ Kalibrierung
□ Parameter-Auswahl
□ Testen
□ Sprachauswahl
□ Anzeigen Alarm- und Warnstatus
□ Anzeige der jüngsten Ereignisse
Weitere Details zu den LUI Funktionen siehe Kapitel 4.
6
7 VG9H 70 de
ABNAHMEN
Tabelle 1 Zulassungen und elektrische Werte
Zertifikat
ATEX
Zulassung
VG9_X_
SIRA 12 ATEX 2203X
II 1 G Ex ia IIC T6...T4 Ga
II 1 D Ex ta IIIC T90 °C Da
II 2 G Ex ib IIC T6...T4 Gb
EN 60079-0: 2009,
II 2 D Ex tb IIIC T90 °C Db
EN 60079-11: 2012, EN 60079-26: 2007 (Staub-Zulassungen in Vorbereitung)
VG9_X_
II 3 G Ex nA IIC T6...T4 Gc
SIRA 12 ATEX 4204X
II 3 D Ex tc IIIC T90 °C Dc
(Staub-Zulassungen in Vorbereitung)
EN 60079-0: 2009,
EN 60079-11: 2012,
II 3 G Ex ic IIC T6...T4 Gc
EN 60079-15: 2005
II 3 D Ex tc IIIC T90 °C Dc
(Staub-Zulassungen in Vorbereitung)
VG9_E6_
II 2 G Ex d IIC T6...T4 Gb
SIRA 11 ATEX 1006
II 2 D Ex tb IIIC T80 °C...T105 °C Db
EN 60079-0:2012, EN 60079-1:2007,
EN 60079-31:2009
IECEx
VG9_X_
IECEx SIR 12.0079X
Ex ia IIC T6...T4 Ga
Ex ta IIIC T90 °C Da
Ex ib IIC T6...T4 Gb
IEC 60079-0: 2011, IEC 60079-11: 2011, Ex tb IIIC T90 °C Db
IEC 60079-15: 2005,
(Staub-Zulassungen in Vorbereitung)
IEC 60079-26: 2006
Ex nA IIC T6...T4 Gc
Ex tc IIIC T90 °C Dc
(Staub-Zulassungen in Vorbereitung)
Elektrische Werte
Eingang: Ui ≤ 28 V, Ii ≤ 120 mA, Pi ≤ 1,0 W, Ci ≤ 9,6 nF, Li ≤ 53 μH
PT: Ui ≤ 28 V, Ii ≤ 120 mA, Pi ≤ 1,0 W, Li ≤ 53 μH, Ci ≤ 8 nF
LCP: Ui ≤ 10 V, Ii ≤ 100 mA, Pi ≤ 0,25 W, Ci ≤ 5 nF, Li ≤ 1 μH
Eingang: Ui ≤ 30 V, Ii ≤ 152 mA, Pmax = durch Gerät begrenzt,
Ci ≤ 9,6 nF, Li ≤ 53 μH
PT: Ui ≤ 30 V, Ii ≤ 152 mA,Ci ≤ 8 nF, Li ≤ 53 μH
LCP: Ui ≤ 15 V, Ii ≤ 1350 mA, Ci < 5 nF, Li < 1 μH
Eingang: Ui ≤ 30 V, Ii ≤ 152 mA, Pmax = durch Gerät begrenzt
PT: Ui ≤ 30 V, Ii ≤ 152 mA
LCP: Ui ≤ 15 V, Ii ≤ 1350 mA, Ci < 5 nF, Li < 1 μH
Eingang: Ui ≤ 30 V, Pi ≤ 1080 mW
PT: Ui ≤ 30 V, Ii ≤ 20 mA, Pi ≤ 1050 mW
Eingang: Ui ≤ 28 V, Ii ≤ 120 mA, Pi ≤ 1,0 W, Ci ≤ 9,6 nF, Li ≤ 53 μH
PT: Ui ≤ 28 V, Ii ≤ 120 mA, Pi ≤ 1,0 W, Li ≤ 53 μH, Ci ≤ 8 nF
LCP: Ui ≤ 10 V, Ii ≤ 100 mA, Pi ≤ 0,25 W, Ci ≤ 5 nF, Li ≤ 1 μH
Eingang: Ui ≤ 30 V, Ii ≤ 152 mA, Pmax = durch Gerät begrenzt, Ci ≤ 9,6 nF,
Li ≤ 53 μH
PT: Ui ≤ 30 V, Ii ≤ 152 mA,Ci ≤ 8 nF, Li ≤ 53 μH
LCP: Ui ≤ 15 V, Ii ≤ 1350 mA, Ci < 5 nF, Li < 1 μH
Eingang: Ui ≤ 30 V, Ii ≤ 152 mA, Pmax = durch Gerät begrenzt
PT: Ui ≤ 30 V, Ii ≤ 152 mA
LCP: Ui ≤ 15 V, Ii ≤ 1350 mA, Ci < 5 nF, Li < 1 μH
Eingang: Ui ≤ 30 V, Pi ≤ 1080 mW
PT: Ui ≤ 30 V, Ii ≤ 20 mA, Pi ≤ 1050 mW
VG9_E6_
IECEx SIR 11.0001X
Ex ic IIC T6...T4 Gc
Ex tc IIIC T90 °C Dc
(Staub-Zulassungen in Vorbereitung)
Ex d IIC T6...T4 Gb
Ex tb IIIC T80 °C...T105 °C Db
IEC 60079-0:2011, IEC 60079-1:2007,
IEC 60079-31:2008
INMETRO
VG9_Z_
NCC 12.0797 X
Ex ia IIC T6...T4 Ga
Ex ia IIC T6...T4 Gb
Eingang: Ui ≤ 28 V, Ii ≤ 120 mA, Pi ≤ 1,0 W, Ci ≤ 9,6 nF, Li ≤ 53 μH
PT: Ui ≤ 28 V, Ii ≤ 120 mA, Pi ≤ 1,0 W, Li ≤ 53 μH, Ci ≤ 8 nF
LCP: Ui ≤ 10 V, Ii ≤ 100 mA, Pi ≤ 0,25W, Ci ≤ 5 nF, Li ≤ 1 μH
Ex ic nA IIC T6...T4 Gc
Eingang: Ui ≤ 30 V, Ii ≤ 152 mA,Ci ≤ 9,6 nF, Li ≤ 53 μH
PT: Ui ≤ 30 V, Ii ≤ 152 mA,Ci ≤ 8 nF, Li ≤ 53 μH
LCP: Ui ≤ 15 V, Ii ≤ 1,35 A, Ci < 5 nF, Li < 1 μH
Ex d IIC Gb T5 Gb
Eingang: Ui ≤ 30 V, Pi ≤ 1080 mW
PT: Ui ≤ 30 V, Ii ≤ 20 mA, Pi ≤ 1050 mW
Class I, Div 1, Gruppen B, C, D
Class II, Div 1, Gruppen E, F, G
Class III;
T4…T6, Gehäusetyp 4X
Ex d IIC T6...T4
AEx d IIC T6...T4
Ex tb IIIC T100 °C IP66
AEx tb IIIC T100 °C IP66
Eingang: Ui ≤ 30 V
PT: Ui ≤ 30 V
ABNT NBR IEC 60079-0:2008
ABNT NBR IEC 60079-11:2009
ABNT NBR IEC 60079-26:2008
VG9_Z_
NCC 12.0798
ABNT NBR IEC 60079-0:2008 versão
corrigida 2011
ABNT NBR IEC 60079-11:2009
ABNT NBR IEC 60079-15:2010
ABNT NBR IEC 60529:2009
VG9_E5_
NCC 12.0796 X
ABNT NBR IEC 60079-0:2008 versão
corrigida 2011
ABNT NBR IEC 60079-1:2009 versão
corrigida 2011
ABNT NBR IEC 60079-31:2011
ABNT NBR IEC 60529:2009
cCSAus
VG9_E2_
CSA 1980091
CE Kennzeichnung
Sicherheitssystem
SIL
89/336/EEC
Elektromagnetische Verträglichkeit
94/9/EC
ATEX
IEC 61508 konform bis zu und einschließlich SIL 3 durch TÜV
Elektromagnetischer Schutz
Elektromagnetische Verträglichkeit
Strahlung gemäß EN 61000-6-4
Störfestigkeit gemäß EN 61000-6-2
Kompatibilität
FDT/DTM
HART
VG9000H DTM zertifiziert durch FDT
Group
DD registriert von HCF
7 VG9H 70 de
1.6
Recycling und Entsorgung
Die meisten Teile des ValvGuard können nach Werkstoffsorten getrennt recycelt werden.
Die meisten Teile sind gekennzeichnet; eine Werkstoffliste
liegt der Lieferung bei. Darüber hinaus sind separate Recycling- und Entsorgungshinweise beim Hersteller erhältlich.
Sie können das Gerät zum Recycling und Entsorgen gegen
eine Gebühr auch an den Hersteller zurückschicken.
1.7
Sicherheitshinweise
ACHTUNG:
Das Öffnen des Gehäuses der VG9000H Überwachungseinheit ist nur entsprechend autorisiertem und
ausgebildetem Personal erlaubt!
Durch Missbrauch der VG9000H Überwachungseinheit
können Gefahrensituationen entstehen.
ACHTUNG:
Die Abdeckung darf nur an trockenen Stellen geöffnet
werden und nicht, wenn das Gerät z.B. durch Salzwasser gefährdet ist.
ACHTUNG:
Überschreiten Sie nicht die Grenzwerte!
Das Überschreiten der auf dem ValvGuard angegebenen
Höchstwerte kann zu schweren Schäden und im
schlimmsten Fall zu unkontrolliertem Druckabbau führen.
Personen- und Sachschäden wären die Folge.
ACHTUNG:
Zerlegen oder demontieren Sie keinen unter Druck
stehenden Regler!
Das Zerlegen oder Demontieren unter Druck stehender Spuleneinheit oder Pilotventil des ValvGuard führt zu unkontrolliertem Druckabbau. In jedem Fall muss die Luftzufuhr
abgesperrt sowie Verrohrung und System druckfrei werden,
bevor das Gerät ausgebaut und zerlegt werden kann.
Missachtung kann zu Personen- und Sachschäden führen!
ACHTUNG:
Achten Sie darauf, dass bei offener Geräteabdeckung
während der Wartung oder Inbetriebnahme kein Wasser in das Gehäuse kommt.
WARNUNG:
Während der Kalibrierung und dem Tuning bewegt
sich das Ventil zwischen offener und geschlossener
Stellung. Achten Sie darauf, dass diese Bewegung für
Personen und Prozesse gefahrlos durchgeführt werden kann!
WARNUNG:
Betreiben Sie das Gerät nicht ohne geschlossene
Abdeckung!
Die elektromagnetische Verträglichkeit ist reduziert, das
Ventil kann sich bewegen.
Ex WARNUNG:
Die Sicherungsschraube (Teil 107) der Abdeckung ist
für den Explosionsschutz dringend erforderlich.
Die Abdeckung muss für den Ex d-Schutz in der richtigen
Position gesichert sein.
Die Schraube erdet die Abdeckung am Gehäuse.
7
Ex WARNUNG:
Gefahr durch Zündfunken!
Schützen Sie das Aluminiumgehäuse und die Abdekkung
vor Schlägen und Stößen.
Ex WARNUNG:
Gefahr durch elektrostatische Aufladung!
Die Sichtfenster für die Anzeige und das Display sind nicht
leitfähig. Reinigen Sie sie nur mit einem feuchten Tuch!
Ex WARNUNG:
Gefahr durch elektrostatische Aufladung!
Der Anstrich des Geräts kann die Aufladung der Metallteile durch Hochspannungsquellen verursachen. Installieren Sie das Gerät nicht in unmittelbarer Nähe von
Hochspannungsquellen!
Ex i WARNUNG:
Achten Sie darauf, dass die gesamte Installation und
Verdrahtung eigensicher ist, bevor Sie das Gerät in
Betrieb nehmen!
Ex i WARNUNG:
Betreiben Sie das Gerät niemals ohne Elektronikgehäuse (Teil 39)!
Die elektromagnetische Verträglichkeit ist reduziert, das
Ventil kann sich bewegen. Ex i: die Eigensicherheit kann
beeinträchtigt sein.
Ex i WARNUNG:
Bei eigensicheren Anwendungen muss die Ausrüstung
anhand einer außerhalb der Gefahrenzone angebrachten zertifizierten Zehnerbarriere angeschlossen werden!
Ex d ANMERKUNG:
Nur entsprechend in Ex d Explosionsschutz ausgebildetes Personal darf mit dem Gerät arbeiten. Achten
Sie besonders auf den vorsichtigen Umgang mit dem
Gehäuse und dessen Schließen.
Ex d WARNUNG:
Öffnen Sie in einer möglicherweise explosiven Umgebung niemals das Gehäuse!
Ex d und EX n WARNUNG:
Verwenden Sie eine Kabelverschraubung mit entsprechender Ex d Zertifikation. Bei Umgebungstemperaturen über 70 °C verwenden Sie hitzebeständige Kabel
und Kabelverschraubungen, die für mindestens 90 °C
geeignet sind.
ELEKTRISCHE SICHERHEITSWARNUNG:
Verwenden Sie Sicherungen zur Installation von Endschaltern mit 50 V AC / 75 V DC oder mehr.
ANMERKUNG:
Vermeiden Sie die Erdung einer Schweißmaschine in
unmittelbarer Nähe des ValvGuard. Dies könnte sonst zu
Schäden an den Komponenten führen.
ACHTUNG:
Achten Sie darauf, dass der Entlüftungsausgang des
Gehäuses nicht verstopft ist!
Dies kann die Sicherheitsfunktion des Geräts verhindern.
8
2
7 VG9H 70 de
TRANSPORT, EMPFANG UND
LAGERUNG
Die Überwachungseinheit ist ein empfindliches Gerät;
gehen Sie vorsichtig damit um.
□ Überprüfen Sie die Überwachungseinheit auf mögliche Transportschäden.
□ Bewahren Sie das nicht installierte Gerät am besten
in einem trockenen und staubfreien Raum auf.
□ Packen Sie das Gerät nicht vor seinem Einsatz aus.
□ Achten Sie darauf, dass das Gerät nicht fällt oder
durch Aufschlag beschädigt wird.
□ Halten Sie die pneumatischen Anschlüsse und
Kabeleinführungen bis zum Einsatz verschlossen.
□ Folgen Sie den weiteren Anleitungen dieses Handbuchs.
3
MONTAGE
3.1
Allgemeine Informationen
ANMERKUNG:
Das Gehäuse des ValvGuard entspricht der Schutzart IP66
gemäß EN 60529. Die Kabeleinführung muss gemäß IP66
verschlossen sein und es ist nicht erlaubt, ValvGuard so zu
montieren, dass die Kabeleinführung nach oben zeigt.
Basierend auf guten Erfahrungen sollten die elektrischen
Anschlüsse bei der Montage der Sicherheitsventile nach
unten zeigen. Der so empfohlene Anschluss ist in unserer
Kodierung für die Anbauposition von Regelventilen dargestellt.
Sofern diese Anforderungen nicht erfüllt werden und der
Kabelanschlussstutzen eine Leckage aufweist, die den
ValvGuard oder andere elektrische Bauteile beschädigt,
verliert unsere Garantie ihre Gültigkeit.
Wird der ValvGuard mit Ventil und Antrieb geliefert, sind die
Rohrleitungen bereits montiert und der ValvGuard ist entsprechend der Kundenspezifikationen eingestellt.
Das Gerät ist für Anschlüsse gemäß VDI/VDE 3845 ausgerüstet.
Die unterschiedlichen Wellenausführungen des Überwachungsgeräts für Metso Antriebe sind in Abb. 7 dargestellt.
Anbauteile für Metso Antriebe siehe Abschnitt 11.3 – 11.5.
3.2
Anbau an Metso Antriebe mit
VDI/VDE Anbaufläche
Siehe Abbildungen in Abschnitt 11.3.
□ Montieren Sie die H-förmige Kupplung (48) an der
Welle. Geben Sie ein Gewinde verschließendes Mittel auf die Schraube (48) und ziehen Sie diese ausreichend an.
□ Entfernen Sie alle Kunststoff-Blindstopfen aus den
Pneumatikanschlüssen.
□ BJ und andere einfachwirkende Antriebe: Setzen
Sie den Metallstopfen (53) mit einem Dichtmittel in
den C1-Anschluss.
□ Stellen Sie den Richtungspfeil am Antrieb in Richtung des Schließelements vom Ventil und schrauben
Sie den Mitnehmer (2) am Zeigerdeckel des Antriebs
fest, siehe Abschnitt 11.3. Sichern Sie die Schraube
des Mitnehmers mit Loctite und ziehen Sie diese
ausreichend an.
□ Montieren Sie den Montagebügel (1) am ValvGuard.
□ Montieren Sie den Montagebügel (1) am Antrieb. Die
Wellenkupplung des ValvGuard muss in den Mitnehmer (2) eingefügt werden, so dass der Richtungspfeil,
wie in Abb. 6 gezeigt, positioniert ist.
ANMERKUNG:
Achten Sie besonders darauf, dass die Welle gemäß der
Kennzeichnung im VG9000H Gehäuse und dem Richtungspfeil der Welle positioniert wurde. Achten Sie auch
darauf, dass die Konfigurationsparameter für die Sicherheitsfunktion
(SST)
richtig
eingestellt
wurden
(Abschnitt.4.4.3).
C2
S
C1
11
Der Richtungspfeil auf
der Kupplung muss in
diesem Bereich sein
Abb. 6 Anbau an Metso Antrieb mit VDI/VDE Anbaufläche
3.3
Anbau an Linearantriebe mit
IEC 60534 Anbaufläche
Siehe Abbildung in Abschnitt 11.5
□ Montieren Sie den Rückführarm mit einem
Abstandshalter an der Welle des Überwachungsgeräts. Beachten Sie den Richtungspfeil auf der Welle
des Geräts wie in Abschnitt 12.10 dargestellt. Geben
Sie ein Gewinde verschließendes Mittel auf die
Schrauben und ziehen Sie diese ausreichend an.
Montieren Sie die Feder am Rückführarm wie in
Abschnitt 12.10 gezeigt.
□ Montieren Sie den Montagebügel lose am Antriebsjoch.
□ Entfernen Sie alle Kunststoff-Blindstopfen aus den
Pneumatikanschlüssen. (3 Stk.).
□ Montieren Sie das Gerät lose auf dem Montagebügel
und führen Sie den Mitnehmerstift auf der Antriebswelle in die Nut des Rückführarms.
□ Richten Sie den Montagebügel und den Stellungsregler mit der Antriebswelle aus und stellen Sie
deren Position so ein, dass der Rückführarm nahezu
im 90°-Winkel zur Antriebswelle steht (bei 50 % Ventilstellung)
□ Ziehen Sie die Schrauben des Montagebügels an.
□ Stellen Sie den Abstand zwischen Überwachungsgerät und Mitnehmerstift auf der Antriebswelle so ein,
dass sich der Mitnehmerstift auch bei vollem Hub
frei in der Hebelnut bewegt. Überprüfen Sie auch,
dass der maximale Winkel des Hebels 45° in beide
Richtungen nicht überschreitet. Der maximal zulässige Stellweg des Hebels ist im Abschnitt 11.5.
gezeigt. Das optimale Regelverhalten wird dann
erzielt, wenn der Rückführarm den max. zulässigen
Winkel (± 45°) von der Horizontalstellung) nutzt. Der
gesamte Stellweg sollte nicht kleiner 45° sein.
□ Achten Sie darauf, dass der Regler im richtigen Winkel steht und ziehen Sie alle Schrauben an.
□ Prüfen Sie, dass der Anbau des Stellungsreglers mit
den vorgenannten Schritten übereinstimmt. Prüfen
Sie, dass der Mitnehmerstift den Montagebügel des
Überwachungsgeräts während des gesamten Hubs
7 VG9H 70 de
□
9
des Antriebs nicht berührt. Wenn der Mitnehmerstift
zu lang ist, kann er gekürzt werden.
Geben Sie Schmiermittel (Molykote o. ä.) auf die
Kontaktflächen des Mitnehmerstifts und des Rückführarms, um Verschleiß zu vermeiden.
Schutzdeckel Pilotventil
□
□
□
ANMERKUNG:
Achten Sie besonders darauf, dass die Welle gemäß der
Kennzeichnung im VG9000H Gehäuse und der Anzeige in
der Welle positioniert wurde. Achten Sie auch darauf, dass
die Konfigurationsparameter für die Sicherheitsfunktion
(SST) richtig eingestellt wurden (Abschnitt.4.4.3).
3.4
Montage und Installation des VG9300
ANMERKUNG:
Diese Anleitungen dienen nur zur Montage und Installation des VG9300, z.B. die Edelstahl-Ausführung des
VG9000H.
Montagebügel
□
□
□
Achten Sie darauf, dass der Montagebügel für das
Gewicht des Geräts geeignet ist. Detaillierte
Gewichtsangaben finden Sie in Abschnitt 1.5.
Das Gehäuse hat drei weitere M8 Montagelöcher
zum zusätzlichen Abstützen. Siehe Maßzeichnungen
für den VG9300 auf den Seiten 42 - 43 (Abschnitt 12).
Das zusätzliche Abstützen ist in Verbindung mit dem
Standard-Anbau notwendig.
Zudem gibt es zwei 6,5 mm Löcher für zusätzliche
Stützen, falls erforderlich. Siehe Zeichnungen
VG9300 in Abschnitt 12.
Abstützen der Leitung
□
Auf Grund des Zusatzgewichts der Edelstahlausführung und/oder möglichen schweren Vibrationen
achten Sie bitte auf entsprechende Stützen der Leitung, die das Gewicht der Ventilbaugruppe tragen.
VDI/VDE 3845 Anbau
45°
□
Der Pilotventil-Schutzdeckel (454) hat zwei 1/2" NPT
Gewindeöffnungen.
Die Öffnungen stellen eine adäquate Be- und Entlüftung des Pilotventils sicher.
In den Öffnungen sind Entlüfter (456) installiert, die
jedoch im Bedarfsfall durch eine Schutzverrohrung
ersetzt werden können.
Wird der VG vertikal installiert, empfiehlt sich der
Austausch des Entlüfters in der oberen Öffnung
durch eine Schutzverrohrung.
Entlüftungsadapter
□
□
□
□
Der Entlüftungsadapter (8) hat eine 1/2" NPT Gewindeöffnung.
Die Öffnung dient dazu, überschüssige Luft im
Gehäuse abzulassen und einen Überdruck zu verhindern.
Am Entlüftungsadapter ist ein Entlüfter (456) installiert, der jedoch im Bedarfsfall durch eine Schutzverrohrung ersetzt werden kann.
Die Öffnung des Entlüftungsadapters darf nicht verschlossen werden!
Schutzverrohrung
□
□
□
□
Die Schutzverrohrung des Pilotventils und/oder des
Entlüftungsadapters sollte dann erfolgen, wenn
davon auszugehen ist, dass Wasser in den Schutzdeckel des Pilotventils oder (trotz Einsatz des Entlüfters) in den Entlüftungsadapter eindringen kann.
Die Verrohrung sollte so ausgelegt werden, dass das
Abblasen der Abluft nach unten erfolgt und Wasser
nicht unter den Schutzdeckel oder in den Entlüftungsadapter gelangen kann.
Die Rohre müssen einen Innendurchmesser von
mindestens 13 mm haben.
Die Verrohrung des Entlüftungsadapters darf nicht
an die Verrohrung des Pilotventildeckels angeschlossen werden!
IEC 60534 Anbau
45°
VG92
Markierung
am Gehäuse
Richtungspfeil
45°
VG93
Markierung
am Gehäuse
Richtungspfeil
Abb. 7
Alternative Wellenkupplungen
45°
10
3.5
7 VG9H 70 de
Verrohrung
ACHTUNG:
Überschreiten Sie nicht den zulässigen Zuluftdruck
des ValvGuard!
Tabelle 3 zeigt die empfohlenen Verrohrungsdurchmesser
entsprechend der Antriebsgrößen. Dies sind die Mindestwerte für die Verrohrung. Für die Luftversorgung wählen
Sie die Leitung eine Nummer größer.
ACHTUNG:
Die Hubzeiten in Tabelle 3 sind nur Richtwerte. Sie
wurden mit 5 bar Zuluftdruck nur mit einem Antrieb
und ohne Ventil gemessen. Sie können auf Grund verschiedener Faktoren stark abweichen. Das können,
müssen aber nicht zwingend, sein: Druckdifferenz des
Ventils, statische Reibung im Antrieb, Zuluftdruck,
Kapazität des Zuluftsystems und Maße der Zuluft-Verrohrung.
ANMERKUNG:
Sind die Öffnungs-/Schließzeiten in der Tabelle 3 angegeben, kann das entsprechende Pilotventil mit dieser
Antriebsgröße eingesetzt werden. Nehmen Sie bitte Kontakt mit Metso auf, wenn das Zeichen „-„ in der Tabelle
angegeben ist bzw. wenn Sie kleinere Antriebe einsetzen
als angegeben.
ANMERKUNG:
Sind höhere Geschwindigkeiten erforderlich als in der
Tabelle angegeben, können Schnellentlüftungsventile
(QEV) oder Volumenverstärker (VB) eingesetzt werden.
Mit VB und QEV ist ein Bypass-Ventil obligatorisch. Kontaktieren Sie Metso für entsprechende Instrumentierungszeichnungen und Instruktionen.
ANMERKUNG:
Werden QEV oder VB eingesetzt, ist ein VG mit kleinem
Pilotventil (VG9_15_) erforderlich.
Schließen Sie die Luftzufuhr an S an. Schließen Sie C1 und
C2 an den Antrieb an, siehe Abb. 8. C1 muss bei einfachwirkenden Antrieben mit einem Blindstopfen verschlossen
werden.
Für die Rohrgewinde empfiehlt sich die Anwendung von
flüssigen Dichtmitteln wie Loctite 577.
ANMERKUNG:
Zuviel Dichtmittel kann zu Fehlfunktionen des Geräts
führen.
Dichtungsband wird nicht empfohlen.
Überschreiten Sie nicht das Drehmoment von 30 Nm beim
Einpassen der 1/4" NPT-Anschlüsse an C1, C2 und S
(VG9_15).
Achten Sie darauf, dass die Luftleitungen sauber sind.
ANMERKUNG:
ValvGuard an einem Antrieb mit Federrückstellung darf
nur einfachwirkend angeschlossen werden. Siehe Abb. 8.
Die Luftzufuhr muss sauberer, trockener und ölfreier Instrumentenluft entsprechen, siehe Abschnitt 1.5.
ACHTUNG:
Das Druckluftsystem muss eine ausreichende Größe
und Kapazität aufweisen um sicherzustellen, dass der
Druck am ValvGuard bei maximalem Durchfluss während der Ventilbewegung nicht unter 3 bar abfällt.
Beachten Sie auch, dass die Hubgeschwindigkeit
beeinträchtigt wird, wenn der Druck am ValvGuard
bedingt durch das Zuluftsystem unterhalb des minimalen Antriebs-Zuluftdrucks während der Ventilbewegung fällt.
Tabelle 1
Federmomente
Antriebstyp
Federmoment (bar)
B1JK
3
B1J
4,2
B1JV
5,5
QPX_A
1,4
QPX_B
2,8
QPX_C
4,1
QPX_D
5,5
Der Zuluftdruck sollte dem Niveau des Federmoments + max. 1
bar entsprechen.
7 VG9H 70 de
Tabelle 3
11
Verrohrung und Hubzeiten
VG_12_
Zufuhr 1/4" NPT
Antrieb 1/4" NPT
Antrieb
B1C
Hubvolumen
dm3
NPT
40
43
3/4
VG_15_
Zufuhr 1/4" NPT
Antrieb 1/4" NPT
Verrohrung
Auf
(s)
Zu
(s)
Verrohrung
-
-
-
10 mm oder
3/8"
VG_35_
Zufuhr 1/2" NPT
Antrieb 1/2" NPT
Auf
(s)
Zu
(s)
19
19
38
Verrohrung
VG_37_ (nur einfachwirkend)
Zufuhr 1/2" NPT
Antrieb 1" NPT
Auf
(s)
Zu
(s)
Verrohrung
Auf
(s)
Zu
(s)
16 mm oder
5/8"
4.9
5.6
-
-
-
38
16 mm oder
5/8"
9.6
11
-
-
-
50
84
1
-
-
-
10 mm oder
3/8"
60
121
1
-
-
-
10 mm oder
3/8"
54
54
16 mm oder
5/8"
14
16
-
-
-
75
189
1
-
-
-
10 mm oder
3/8"
85
85
16 mm oder
5/8"
22
25
-
-
-
502
195
1
-
-
-
10 mm oder
3/8"
87
87
16 mm oder
5/8"
22
25
-
-
-
126
126
16 mm oder
5/8"
32
37
-
-
-
197
197
16 mm oder
5/8"
50
57
-
-
-
Luft
(s)
Feder
(s)
Verrohrung
Luft
(s)
Feder
(s)
Verrohrung
Luft
(s)
Feder
(s)
602
282
1
-
-
-
10 mm oder
3/8"
752
441
1
-
-
-
10 mm oder
3/8"
B1J
B1JA
Hubvolumen
dm3
NPT
Verrohrung
Luft
(s)
Feder
(s)
8
0.9
3/8
10 mm
or 3/8"
Siehe
Siehe 10 mm oder
Anmer. 1 Anmer. 1
3/8"
0.5
1.0
-
-
-
-
-
-
Siehe
Siehe 10 mm oder
Anmer. 1 Anmer. 1
3/8"
0.7
1.4
-
-
-
-
-
-
-
-
-
Verrohrung
10
1.8
3/8
10 mm
or 3/8"
12
3.6
1/2
10 mm
or 3/8"
Siehe
Siehe 10 mm oder
Anmer. 1 Anmer. 1
3/8"
1.2
2.7
16 mm oder Siehe
Siehe
5/8"
Anmer. 1 Anmer. 1
16
6.7
1/2
10 mm
or 3/8"
Siehe
Siehe 10 mm oder
Anmer. 1 Anmer. 1
3/8"
3.2
4.8
16 mm oder
5/8"
0.7
1.3
25 mm
oder 1"
Siehe
Siehe
Anmer. 1 Anmer. 1
20
13
3/4
-
-
-
10 mm oder
3/8"
4.6
9.3
16 mm oder
5/8"
1.4
2.6
25 mm
oder 1"
Siehe
Siehe
Anmer. 1 Anmer. 1
25
27
3/4
-
-
-
10 mm oder
3/8"
8.9
18
16 mm oder
5/8"
2.9
5.4
25 mm
oder 1"
2.5
2.9
32
53
1
-
-
-
10 mm oder
3/8"
15
38
16 mm oder
5/8"
4.9
11
25 mm oder
1"
4.3
5.3
322
106
1
-
-
-
10 mm oder
3/8"
31
77
16 mm oder
5/8"
9.8
21
25 mm
oder 1"
8.5
11
QPX
Hubvolumen
dm3
NPT
Verrohrung
Luft
(s)
Feder
(s)
Luft
(s)
Feder
(s)
Verrohrung
Luft
(s)
Feder
(s)
Verrohrung
Luft
(s)
Feder
(s)
1
0.62
3/8
10 mm
or 3/8"
Siehe
Siehe 10 mm oder Siehe
Siehe
Anmer. 1 Anmer. 1
3/8"
Anmer. 1 Anmer. 1
-
-
-
-
-
-
2
1.08
3/8
10 mm
or 3/8"
Siehe
Siehe 10 mm oder Siehe
Siehe
Anmer. 1 Anmer. 1
3/8"
Anmer. 1 Anmer. 1
-
-
-
-
-
-
3
2.18
3/8
10 mm
or 3/8"
Siehe
Siehe 10 mm oder Siehe
Siehe
Anmer. 1 Anmer. 1
3/8"
Anmer. 1 Anmer. 1
-
-
-
-
-
-
4
4.34
3/8
10 mm
or 3/8"
Siehe
Siehe 10 mm oder Siehe
Siehe
Anmer. 1 Anmer. 1
3/8"
Anmer. 1 Anmer. 1
-
-
-
-
-
-
5
8.7
3/8
-
-
-
VPVL
Hubvolumen
dm3
NPT
Verrohrung
Luft
(s)
Feder
(s)
300
0.44
1/4
10 mm oder Siehe
Siehe
3/8"
Anmer. 1 Anmer. 1
350
0.72
1/4
Verrohrung
10 mm oder Siehe
Siehe 16 mm oder Siehe
Siehe 16 mm oder Siehe
Siehe
3/8"
Anmer. 1 Anmer. 1
5/8"
Anmer. 1 Anmer. 1
5/8"
Anmer. 1 Anmer. 1
Verrohrung
Luft
(s)
Feder
(s)
Verrohrung
Luft
(s)
Feder
(s)
Verrohrung
Luft
(s)
Feder
(s)
-
-
-
-
-
-
-
-
-
10 mm oder Siehe
Siehe 10 mm oder Siehe
Siehe
3/8"
Anmer. 1 Anmer. 1
3/8"
Anmer. 1 Anmer. 1
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
400
0.92
1/4
10 mm oder Siehe
Siehe 10 mm oder Siehe
Siehe
3/8"
Anmer. 1 Anmer. 1
3/8"
Anmer. 1 Anmer. 1
450
1.5
1/4
10 mm oder Siehe
Siehe 10 mm oder Siehe
Siehe
3/8"
Anmer. 1 Anmer. 1
3/8"
Anmer. 1 Anmer. 1
-
-
-
-
-
-
500
1.9
1/4
10 mm oder Siehe
Siehe 10 mm oder Siehe
Siehe
3/8"
Anmer. 1 Anmer. 1
3/8"
Anmer. 1 Anmer. 1
-
-
-
-
-
-
550
2.6
1/4
10 mm oder Siehe
Siehe 10 mm oder Siehe
Siehe
3/8"
Anmer. 1 Anmer. 1
3/8"
Anmer. 1 Anmer. 1
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
600
3.5
1/4
Siehe 16 mm oder Siehe
Siehe
10 mm oder Siehe
Siehe 10 mm oder Siehe
3/8"
Anmer. 1 Anmer. 1
5/8"
Anmer. 1 Anmer. 1
3/8"
Anmer. 1 Anmer. 1
650
6.0
1/8
10 mm oder Siehe
Siehe 10 mm oder Siehe
Siehe 16 mm oder Siehe
Siehe
3/8"
Anmer. 1 Anmer. 1
3/8"
Anmer. 1 Anmer. 1
5/8"
Anmer. 1 Anmer. 1
700
8.7
1/2
-
-
-
10 mm oder Siehe
Siehe 16 mm oder Siehe
Siehe
3/8"
Anmer. 1 Anmer. 1
5/8"
Anmer. 1 Anmer. 1
25 mm
oder 1"
Siehe
Siehe
Anmer. 1 Anmer. 1
800
15
1/2
-
-
-
10 mm oder Siehe
Siehe 16 mm oder Siehe
Siehe
3/8"
Anmer. 1 Anmer. 1
5/8"
Anmer. 1 Anmer. 1
25 mm
oder 1"
Siehe
Siehe
Anmer. 1 Anmer. 1
Anmerkung 1: später zu bestimmende Zeiten.
12
7 VG9H 70 de
EINFACHWIRKENDER ANTRIEB, FEDER SCHLIESSEND
1. Selbst schließend
C2
S
C1
Werkseinstellung:
ATYP = 1-A
SST = ZU (muss in Federrichtung sein)
VTYP entsprechend Ventiltyp
EINFACHWIRKENDER ANTRIEB, FEDER ÖFFNEND
2. Selbst öffnend
C2
S
C1
Werkseinstellung:
ATYP = 1-A
SST = AUF (muss in Federrichtung sein)
VTYP entsprechend Ventiltyp
DOPPELTWIRKENDER ANTRIEB
3. Selbst schließend
C2
S
C1
Werkseinstellung:
ATYP = 2-A
SST = ZU
VTYP entsprechend Ventiltyp
DOPPELWIRKENDER ANTRIEB, UMGEKEHRTE VERROHRUNG
4. Selbst öffnend
C2
S
Werkseinstellung:
ATYP = 2-A
SST = AUF
VTYP entsprechend Ventiltyp
C1
Abb. 8
Wirkungsweise, Luftanschlüsse und Montageabhängige Parameter.
7 VG9H 70 de
3.6
13
Elektrische Anschlüsse
Anschluss Stellungsgeber/Statusausgang
Der VG9000H wird über einen 4 – 20 mA Stromkreis des
Sicherheitssystems angesteuert, der auch zur Übertragung
der HART-Kommunikation dient.
Das Eingangssignalkabel wird durch eine M20 x 1,5 Kabelbuchse geführt.
Schließen Sie die Adern, wie in Abb. 9 gezeigt, an der Klemmenleiste an. Es wird empfohlen, die Kabelabschirmung
der Zuleitung nur am Ende des Prozessleitsystems zu erden.
Es sollten ein oder mehrere abgeschirmte Kabel mit verdrilltem Adernpaar oder ein abgeschirmtes Kabel mit mehreren verdrillten Aderpaaren verwendet werden. Kabel mit
einem oder mehreren verdrillten Aderpaaren können in
einem vorhandenen Netzwerk kombiniert bereit gestellt
werden, wenn alle Geräte mit Stromeingang, die an ein
Aderpaar des gleichen Kabels angeschlossen sind, sich an
einem Ende des Kabels befinden.
Nicht abgeschirmte Kabel dürfen eingesetzt werden, wenn
sichergestellt ist, dass Störeinflüsse (Störrauschen, Nebensignaleffekte) die Kommunikation oder Funktion des Überwachungsgeräts nicht beeinträchtigen.
Der (optionale) Stellungsgeber / Statusausgang wird an der
2-poligen Klemme PT angeschlossen; siehe Abb. 9. Der Stellungsgeber / Statusausgang erfordert eine externe Spannungsversorgung. Die Stromkreise des VG9000H und des
Stellungsgebers / Statusausgangs sind galvanisch voneinander getrennt und halten einer Spannung von 30 V DC
stand.
Abb. 9
Gefahrenbereich
Vorverdrahtete Klemmen auf der Elektronikkarte
Anschluss mASignal und PT
Abb. 10
ANMERKUNG:
Der VG9000H stellt eine Last von 485 Ω im Stromkreis dar.
Zusätzlicher HART
Anschluss
Anschluss
Endschalter
Verdrahtungsklemmen
erweiterten Gehäuses
bei
Anwendung
des
Ungefährlicher Bereich
VG9000H
Sicherheitssystem
AO
(4 - 20 mA
HART)
Gefahrenbereich
Ungefährlicher Bereich
VG9000H
RCI9H
AUSGANG
EINGANG
1
10
3
11
HART
7
8
ZUFUHR
Sicherheitssystem
DO
(0/24 V DC)
HART
Multiplexer
oder
AI
(HART,
Ausgang )
15 14
24 V DC
Spannungsversorgung
Abb. 11
Elektrische Anschlüsse des VG9000H mit bzw. ohne RCI9H. Siehe Abschnitt 11.6 für weitere Installationen und RCI9H
Datenblatt (RCI20DE) für detaillierte Anschlüsse RCI9H.
14
7 VG9H 70 de
4
LOCAL USER INTERFACE (LUI),
BEDIENPANEEL
Das Bedienpaneel kann sowohl dazu genutzt werden, um
das Geräteverhalten anzuzeigen als auch das Steuergerät
während der Installation und des normalen Betriebs zu
konfigurieren bzw. in Betrieb zu nehmen. Das Bedienpaneel besteht aus einem zweizeiligen LC-Display und einer
Tastatur mit vier Tasten. Zudem gibt es anwenderspezifische Zeichen für spezielle Bedingungen.
Abb. 12
LUI (Local user interface)
4.1
Messanzeigen
Mit Einschalten der Stromversorgung, beginnt das Gerät
mit der Messung der Betriebsparameter. Die folgenden
Parameter werden auf dem Display dargestellt. In Tabelle 3
sind die Werkseinstellungen und optionale Einstellungen
für die Darstellung der Betriebsparameter angegeben.
Tabelle 4
Voreingestelle / alternative Einheiten der Messungen.
Messung
Ventilstellung (IST)
Eingangssignal
(LOOP)
Sicherheitseingangssignal (INP)
Druckdifferenz
Antrieb
Gehäusedruck
(IND)
Zuluftdruck (ZUL)
Gerätetemperatur
(TEMP)
Voreingestellte
Einheit
(%) vom Messbereichsendwert
mA
Alternative Einheit
-
Winkel (WI), 0 %
entspricht 0°
(%) vom Messbereichsendwert
-
bar (BAR)
psi (PSI)
bar (BAR)
psi (PSI)
bar (BAR)
°Celsius (C)
psi (PSI)
°Fahrenheit (F)
Bei Umstellung mit der FieldCare Software auf US-Einheit
stellen sich die Einheiten für Druck und Temperatur automatisch um, so dass psi bzw. °Fahrenheit angezeigt werden.
Eine aktive Einheit kann durch konstantes Betätigen der
Taste ? am Steuergerät geändert werden. Das Display
zeigt die aktuelle Einheit in der oberen Reihe an. Sie können
diese Einheit ändern durch kurzes Betätigen der Tasten +
oder -, während Sie die Taste ? gedrückt halten. Wenn
Sie die Tasten loslassen, wird die neue Auswahl aktiviert
Steht das Gerät 1 Stunde still und es erfolgt kein Tastendruck durch den Bediener, beginnt auf dem Display die
Anzeige aller Messungen als Wechselanzeige. Somit kann
der Bediener alle Messungen durch das Fenster des
Gehausedeckels ansehen.
— kontinuierlich Betätigen
— kurz Betätigen
Abb. 13
Messanzeige und Änderung der Einheit
Ventilstellung (IST): Zeigt den Ventilstellweg in Prozent
vom Messbereichsendwert. Alternative Einheit: Winkel.
Eingangssignal (LOOP) zeigt das Eingangssignal als mAWert.
Sicherheitseingangssignal (INP) zeigt an, ob das mASignal unterhalb des Schnellschluss-Grenzwerts von 6,0 mA
(AUS) ist oder auf dem Normalniveau, also über 16,0 mA
(An) ist. Zwischen 6,0 und 16,0 mA kann es je nach Ausrichtung der Signaländerung sowohl An als auch AUS sein.
Druckdifferenz Antrieb (DD): Zeigt den Antriebsdruck bei
einfachwirkenden Antrieben oder den Differenzdruck bei
doppeltwirkenden Antrieben in bar (BAR). Alternative Einheit: psi.
Gehäusedruck (IND): Zeigt den Druck innerhalb des
Gehäuses in bar (BAR) an. Alternative Einheit: psi (PSI).
Ein zu hoher Gehäusedruck kann verhindern, dass der
VG9000 die Sicherheitsstellung anfährt. Hierfür gibt es
Alarmgrenzen, voreingestellt sind 0,2 bar.
Zuluftdruck (ZUL): Zeigt den Zuluftdruck in bar (BAR).
Alternative Einheit: psi (PSI).
Gerätetemperatur (TEMP): Zeigt die Temperatur innerhalb
des Geräts in Grad Celsius (C). Alternative Einheit: Grad Fahrenheit (F).
7 VG9H 70 de
4.2
15
Menügeführte Inbetriebnahme
Die Menügeführte Inbetriebnahme erlaubt die schnelle
Anzeige der kritischsten Konfigurationsparameter des ValvGuard Überwachungsgeräts, Antriebs und des Ventils. Nach
dem Prüfen der Parameter empfiehlt sich die Kalibrierung
des Ventilstellwegs. Durch gleichzeitiges Betätigen der Tasten = und ? gelangen Sie zur Menü-geführten Inbetriebnahme.
Die Konfigurationsparameter sind in dieser Reihenfolge
aufgelistet, siehe Erläuterungen in Abschnitt 4.4:
Actuator type
ATYP
Valve type
VTYP
Positioner fail action
PFA
Extra pneumatics instrumentation
EXTI
Actuator size
ACTS
Spool valve type
STYP
Automatic travel calibration
CAL
Wenn Sie einen dieser Parameter ändern, müssen Sie das
Gerät erneut kalibrieren. Siehe Abschnitt 4.5 für eine detaillierte Beschreibung.
ANMERKUNG:
Durch Betätigen der Taste =. können Sie alle Aktionen
beenden. Beim Abbrechen einer Aktion Federt die LUIAnzeige auf die nächsthöhere Menüebene.
4.3
Menü Konfiguration
Das LUI besitzt eine Menüstruktur. Um zu den einzelnen
Menüs zu gelangen, betätigen Sie gleichzeitig die Tasten
+ und -. Um zum nächsten oder vorhergehenden Menü
zu gelangen, betätigen Sie die entsprechende Taste +
oder -.
4.4
Konfigurationsparameter
Wird auf dem Display PAR angezeigt, können Sie durch
Betätigen der Taste ? zum Konfigurationsmenü gelangen.
In diesem Menü werden die wichtigsten Parameter zum
Konfigurieren und für die Signalmodifikation angezeigt. Sie
können sich die aktuellen Werte anzeigen lassen und diese
bearbeiten, indem Sie die Taste ? bei dem gewünschten
Parameter betätigen. Der Parametername erscheint in der
oberen Zeile des Displays, der aktuelle Wert wird in der
unteren Zeile angezeigt, siehe Tabelle 2 Kapitel 13.
ANMERKUNG:
Die Werkseinstellung kann über die DTM wieder hergestellt werden.
4.4.1
Antriebstyp, ATYP
Um das Regelverhalten des Geräts zu optimieren, werden
Informationen über den Antriebstyp benötigt
□ Nach Auswählen von ATYP auf dem Display betätigen Sie die Taste ?, um zum Bearbeitungsstatus zu
gelangen. ATYP beginnt zu blinken.
□ Wählen Sie zwischen den beiden Werten 1-A oder 2A anhand der + und ? Tasten. Der Wert 1-A steht
für einfachwirkende Antriebe, der Wert 2-A für doppeltwirkende Antriebe.
□ Wenn der gewünschte Wert auf dem Display
erscheint, drücken Sie zum Abschluss die Taste ?.
4.4.2
Ventiltyp, VTYP
Zur Kompensierung der Nichtlinearität der Stellwegrückmeldung, verursacht durch die Mechanik der Rückführanbindung eines linearen Regelventils, muss die
entsprechende Auswahl in der Anzeige VTYP vorgenommen werden.
□ Nach Auswählen von VTYP auf dem Display betätigen Sie die Taste ?, um zum Bearbeitungsstatus zu
gelangen. VTYP beginnt zu blinken.
□ Wählen Sie zwischen den beiden Werten drE oder
LIn anhand der Tasten + und -. Der Wert drE
steht für Drehstellventile, der Wert Lin Hubventile.
□ Wenn der gewünschte Wert auf dem Display
erscheint, drücken Sie zum Abschluss die Taste ?.
4.4.3
— kurz Betätigen
Abb. 14
Menügeführte Inbetriebnahme
Sicherheitstellung
Überwachungsgerät, SST
Dieser Abschnitt beschreibt die Funktion des Antriebs.
Geben Sie die Werte entsprechend Abb. 8 für doppeltwirkende Antriebe ein. Geben Sie die Werte generell entsprechend
der
Ventil-Sicherheitsstellung
ein.
Bei
einfachwirkenden Antrieben geben Sie den Wert gemäß
der Federwirkrichtung ein. Diese Funktion wird auch ausgeführt, wenn die Regler-Software einen fatalen Gerätefehler
entdeckt. Korrekte Einstellungen siehe Abb. 8.
□ Nach Auswählen von SST auf dem Display betätigen
Sie die Taste ?, um zum Bearbeitungsstatus zu
gelangen. SST beginnt zu blinken.
□ Wählen Sie anhand der + und - Tasten zwischen
zwei Werten. Der Wert ZU zeigt, dass das Ventil im
16
□
7 VG9H 70 de
Sicherheitsfall schließt; der Wert AUF zeigt, dass das
Ventil im Sicherheitsfall öffnet.
Wenn der gewünschte Wert auf dem Display
erscheint, drücken Sie zum Abschluss die Taste ?.
□
Wählen Sie zwischen den folgenden Werten:
nei = keine zusätzliche Instrumentierung
bo1 = Boostertyp 1
bo2 = Boostertyp 2
bo3 = Boostertyp 3
qE1 = Schnellentlüftertyp 1
qE2 = Schnellentlüftertyp 2
qE3 = Schnellentlüftertyp 3
co1 = Kombinationstyp 1
co2 = Kombinationstyp 2
co3 = Kombinationstyp 3
Verwenden Sie die Tasten + und - zum Ändern
des Werts.
□ Wenn der gewünschte Wert auf dem Display
erscheint, drücken Sie zum Abschluss die Taste?.
ANMERKUNG: Wenn nichts anderes bestimmt wurde, wählen Sie Typ 1 in jeder Klasse.
Tabelle 5
Auswahl der Parameter für die zusätzliche Pneumatikinstrumentierung
Instrumentierung
Volumenverstärker (VB)
Schnellentlüfter (QEV)
Kombination von VB und QEV
Parameter (INSt)
Verstärkertyp 1 (bo1)
Schnellentlüfter 1 (qE1)
Kombinationstyp 1 (co1)
ANMERKUNG:
Bypassventil ist obligatorisch mit Volumenverstärker und
QEV. Kontaktieren Sie Metso für entsprechende Schaltpläne und Anleitungen der Instrumentierung.
ANMERKUNG:
Werden QEV oder Volumenverstärker eingesetzt, ist der
VG mit kleinem Pilotventil (VG_15_) erforderlich.
4.4.5
Antriebsgröße, ANT
Dieser Parameter bestimmt die Antriebsgröße.
VORSICHT:
Es ist wichtig, die richtige Antriebsgröße auszuwählen, da dieser Parameter für die Geräteregelung
genutzt wird. Ein falscher Wert kann Instabilität verursachen.
□
— kurz Betätigen
Abb. 15
Konfiguration
4.4.4
Zusätzliche PneumatikInstrumentierung, INSt
Zur Optimierung der Regelperformance benötigt das Gerät
Informationen über zusätzliche Pneumatik-Instrumentierung, falls vorhanden.
□ Nach Auswählen von INSt auf dem Display betätigen Sie die Taste ?, um zum Bearbeitungsstatus zu
gelangen. INSt beginnt zu blinken.
Beachten Sie zur Überprüfung der Antriebsgröße
beispielsweise den Typencode auf dem Typenschild
des Neles Antriebs Baureihe B1. Wird ein Antrieb
eines anderen Herstellers verwendet, prüfen Sie
bitte das Antriebshubvolumen.
□ Nach Auswählen von ANT auf dem Display betätigen
Sie die Taste ?, um zum Bearbeitungsstatus zu
gelangen. ANT beginnt zu blinken.
□ Wählen Sie zwischen den folgenden Werten:
S 1 = Neles B1J8 Antrieb (oder Hubvolumen <1 dm3)
S 3 = B1J10 (1 – 3 dm3 )
S10 = B1J16 (3 – 10 dm3)
S30 = B1J20–25 (10 – 30 dm3)
L30 = B1C40–, B1J32– (>30 dm3)
Verwenden Sie die + und - Tasten, um den Wert zu
ändern.
□ Wenn der gewünschte Wert auf dem Display
erscheint, drücken Sie zum Abschluss die Taste ?.
7 VG9H 70 de
Pilotventil, PV
4.4.6
Dieser Parameter bestimmt den Typ und die Größe des
Pilotventils im VG9000F.
VORSICHT:
Es ist wichtig, den richtigen Pilotventiltyp auszuwählen, da dieser Parameter zur Geräteregelung genutzt
wird. Ein falscher Wert kann Instabilität verursachen.
□
□
□
□
Beachten Sie zur Überprüfung den Typencode auf
dem Typenschild des Geräts.
Nach Auswählen von PV auf dem Display betätigen
Sie die Taste ?, um zum Bearbeitungsstatus zu
gelangen. PV beginnt zu blinken.
Wählen Sie zwischen den folgenden Werten:
15 = VG9_15
35 = VG9235
37 = VG9237
Verwenden Sie die + und - Tasten, um den Wert
zu ändern.
Wenn der gewünschte Wert auf dem Display
erscheint, drücken Sie zum Abschluss die Taste ?.
4.4.7
Vor-Ort Bediengerät, LCP (Local
Control Panel)
Auswahl, ob das Vor-Ort-Bediengerät (Local Control Panel,
LCP9H) angeschlossen und einsatzbereit (EIn) ist oder nicht
angeschlossen und nicht einsatzbereit (AUS) ist.
□ Wählen Sie zwischen den beiden Optionen AUS oder
EIn anhand der + und - Tasten.
Wenn der gewünschte Wert auf dem Display erscheint, drücken Sie zum Abschluss die Taste ?.
4.4.8
□
□
Sprachwahl, SPRA
Wählen Sie zwischen drei Sprachen [Eng, Deu oder
Fran] Englisch, Deutsch und Französisch anhand der
+ und - Tasten.
Wenn der gewünschte Wert auf dem Display
erscheint, drücken Sie zum Abschluss die Taste ?.
4.5
Kalibrierung Ventilstellweg
ACHTUNG!
Während des automatischen Kalibrierens bewegt sich
das Ventil zwischen mechanisch offener und geschlossener Position der Antriebs-/Ventileinheit und es wird
ein Tuning vorgenommen. Achten Sie darauf, dass
dies ohne Risiko ausgeführt werden kann.
Wählen Sie CAL aus dem Menü durch Betätigen der Tasten
+ oder - und drücken Sie dann die Taste ?.
17
4.5.1
AUTO CAL Kalibrierfunktion
ANMERKUNG:
Die Ventilstellung muss der normalen Betriebsstellung
entsprechen, der Versorgungsdruck muss im zulässigen
Bereich sein, es darf kein Druckabfall beim Versorgungsdruck entstehen und es kann kein Test aktiviert werden,
wenn die Kalibrierung gestartet wird. Der Pneumatiktest
muss vor der Kalibrierung erfolgreich durchgeführt und
abgeschlossen sein.
Während des Kalibrierens blinkt der Text "CAL run" im Display. Wird die Kalibrierung erfolgreich abgeschlossen,
erscheint der Text " KALIBRIERUNG ERFOLGREICH“. Die
Kalibrierung kann anhand der = Taste beendet werden,
der Text "KALIBRIERUNG ABGEBROCHEN" erscheint. Schlägt
die Kalibrierung fehl, wird der Grund angezeigt. Z.B.
FEHLER KALIBRIERSTART, WEGSENSOR BEREICH ZU
KLEIN; KALIBRIERZEIT UEBERSCHRITTEN oder FEHLER
KALIBRATION.
Nach der Kalibrierung geht das Gerät in das Hauptmenü
zurück (Messanzeige).
4.6
□
□
4.6.1
Tests, TESt
Wählen Sie zwischen zwei Tests: “Partial Stroke”-Test
(THUb tst) oder Pneumatiktest (PNEU tst).
Wenn der gewünschte Wert auf dem Display
erscheint, drücken Sie zum Abschluss die Taste ?.
“Partial Stroke”-Test, THUb tst
WARNUNG:
Der “Partial Stroke”-Test bewegt das Ventil gemäß der
Hubgröße und eingestellten Geschwindigkeitsparameter.
Achten Sie darauf, dass der Test sicher ausgeführt werden
kann.
Der “Partial Stroke”-Test kann von hier aus gestartet werden. Der PST verläuft entsprechend der Hubgröße (GMTH),
wie in Abschnitt 4.7 beschrieben. Erweiterte Parameter.
□ Wählen Sie im Menü “THUb tst” anhand der Tasten
+ oder - und drücken Sie die Taste ?.
□ Der Test kann durch Betätigen der Taste ? gestoppt
werden.
ANMERKUNG:
Die Ventilstellung muss der normalen Betriebsstellung
entsprechen, der Versorgungsdruck muss im zulässigen
Bereich sein, es darf kein Druckabfall beim Versorgungsdruck entstehen und es kann kein Test aktiviert werden,
wenn die Kalibrierung gestartet ist.
ANMERKUNG:
Bei der Anwendung an einem doppeltwirkenden Antrieb
ist es notwendig, über die DTM oder einer anderen HART
Benutzerschnittstelle den Parameter „Antriebsdruck
Untergrenze“ auf einen Negativwert, z. B. -2, einzustellen.
Abb. 16
Kalibrierauswahl
ANMERKUNG:
Der Pneumatiktest (Abschnitt 4.6.2.) läuft in manchen Fällen automatisch vor dem PST, z. B. wenn der Zuluftdruck
geändert wurde. Der Parameter Zeitüberschreitung des
Pneumatiktests gilt auch in diesem Fall.
18
4.6.2
7 VG9H 70 de
Pneumatiktest, PNEU tst
ANMERKUNG:
Anhand des Pneumatiktests wird die Pneumatikfunktion
des Geräts nur durch Bewegen des Pilotventils geprüft;
Antrieb und Ventil werden nicht verfahren.
Der Pneumatiktest kann von hier aus gestartet werden.
Wählen Sie “PNEU tst” im Menü anhand der +
oder - Tasten und drücken Sie die Taste ?.
□ Der Test kann durch Betätigen der Taste = gestoppt
werden.
□
ANMERKUNG:
Die Ventilstellung muss der normalen Betriebsstellung
entsprechen, der Versorgungsdruck muss im zulässigen
Bereich sein, es darf kein Druckabfall beim Versorgungsdruck entstehen und es kann kein Test aktiviert werden,
wenn die Kalibrierung gestartet ist.
Abb. 17
Bedienpaneel (LUI) gesperrt
4.8.2
Alarm- oder Warnstatus
Alle Fehlerzustände und Statusinformationen im VG9000H
können individuell in drei verschiedene Klassen eingeteilt
werden: Alarm, Warnung oder Info oder sie können ignoriert werden. Diese Konfiguration kann über die DTM (siehe
separate DTM-Beschreibung) erfolgen. Alarmstatus: „&“
blinkt auf dem Display auf. Warnstatus: „&“ ist dauerhaft an.
ANMERKUNG:
Der Parameter Zeitüberschreitung des Pneumatiktests ist
600 s. Der Wert ist fest programmiert und kann nicht
geändert werden.
4.7
Erweiterte Parameter
4.7.1
Manuelle Hubgröße, GMTH
Zielorientierte manuelle “Partial Stroke”-Testgröße. Bereich:
3,0 - 100 %.
□ Erscheint GMTH auf dem Display, drücken Sie die
Taste ? um zum Bearbeitungsstatus zu gelangen.
GMTH beginnt zu blinken.
□ Wählen Sie die Werte durch Betätigen der + und Tasten. Durch langes Drücken der Tasten + oder ändern sich die Werte schneller auf dem Display.
□ Wenn der gewünschte Wert auf dem Display
erscheint, drücken Sie zum Abschluss die Taste ?.
4.7.2
Automatischer “Partial Stroke”-Test,
ATHt
Auswahl, wenn der automatische “Partial Stroke”-Test deaktiviert (AUS), aktiviert (EIn) oder mit randomisiertem
Bereich aktiviert (rnd) ist.
□ Wählen Sie zwischen drei Alternativen AUS, EIn oder
rnd durch Betätigen der + und - Tasten.
□ Wenn der gewünschte Wert auf dem Display
erscheint, drücken Sie zum Abschluss die Taste ?.
4.8
Spezielle Anzeigen
4.8.1
Bedienpaneel (LUI) gesperrt
Um nicht-autorisierten Zugriff zu verhindern, kann das Bedienpaneel gesperrt werden. Bei dieser Betriebsart können
Messungen angesehen werden, allerdings sind Konfigurationen und Kalibrierungen untersagt. Sie können das Gerät
nur via HART sperren und freigeben. Ist das Bedienpaneel
gesperrt, wird das Symbol auf dem Display angezeigt.
Gerät in Alarmstatus
Gerät in Warnstatus
Abb. 18
Alarm- und Warnstatus
4.8.3
Anzeige der letzten Ereignisse
Sie können das letzte Ereignis durch gleichzeitiges Betätigen der Tasten = und - im Messanzeige-Display anzeigen. Die Meldung wird zweimal in den oberen Zeilen auf
dem Display dargestellt. Durch Betätigen der ? Taste verschwindet die Meldung. Eine Liste mit Ereignissen finden
Sie in Kapitel 6.
Abb. 19
Online-Alarm- oder Warnhinweis-Meldungen
7 VG9H 70 de
4.8.4
HART Kommunikation aktiv
Wird das Symbol Doppelpfeil angezeigt, ist die HART Kommunikation zum Gerät aktiviert.
19
4.9.2
Befehl-Ziffern, die im Burst-Modus in der HART-Kommunikation gesendet werden.
Zulässige Befehle sind folgende:
□ 3: Anzeige dynamische Variablen und Schleifenstrom
□ 9: Anzeige Gerätevariablen mit Status
□ 33: Anzeige Gerätevariablen
□ 169: Anzeige Kurz-Status
4.9.3
Abb. 20
HART Kommunikation aktiviert
4.8.5
Schreibschutz
Der VG9000H kann über HART schreibgeschützt werden.
Wenn das Gerät schreibgeschützt ist, werden folgende Aktionen verhindert:
□
jegliche Kalibrierung
□
Änderung der Konfigurationsparameter
Wenn das Gerät schreibgeschützt ist, sind folgende
Aktionen zulässig:
□ Anzeige Events
□ Anzeige Statistiken
□ Anzeige Parameter
□ Test starten
□ man/auto PST
□ man/auto Pneumatiktest
□ ETT, falls die korrekte Tastennutzung möglich ist*
□ interner Sicherheits-Diagnosetest
* Tastennutzung heißt, dass das Passwort eingegeben worden sein muss.
Wenn der HART Schreibschutz aktiviert ist, wird auf dem
Display das Sperr-Symbol angezeigt.
Abb. 21
Schreibschutz
4.9
HART Burst-Modus
Im Burst-Modus kann ein Gerät eine HART Antwort mehrmals ohne Wiederholen des Befehls senden. Dies kann dazu
verwendet werden, um zum Beispiel Gerätestatus-Informationen zu senden.
ANMKERUNG:
Der Burst-Modus kann nur via HART (DTM) ferneingestellt
und konfiguriert werden.
4.9.1
Einstellung Burst-Modus
Stellen Sie die Parameter für den Burst-Modus auf EIN, um
den Burst-Modus zu aktivieren. Voreinstellung ist AUS.
Befehle im Burst-Modus
Codes für 1., 2., 3. und 4. Burst-Variable
Folgende Gerätevariablen können als Burst-Variablen ausgewählt werden:
□ Ventilstellung
□ Eingangssignal
□ Sicherheits-Signalstatus
□ Antriebsdruckdifferenz
□ Zuluftdruck
□ Gehäusedruck
□ Gerätetemperatur
5
WARTUNG
Ex d ANMERKUNG:
Die Wartung der feuersicheren Einheit ist nicht
erlaubt!
Gerätetyp VG9_E6_:
Gehäuse (2), Abdeckung (100), Wellenanordnung (11),
Endschaltergehäuse (300).
ANMERKUNG:
Die Wartung des VG9000 darf nur durch Metso zertifiziertes Wartungspersonal durchgeführt werden.
Die für das ValvGuard Sicherheits-Überwachungsgerät
erforderliche Wartung hängt von den Arbeitsbedingungen
ab, wie beispielweise Qualität der Instrumentenluft. Unter
normalen Arbeitsbedingungen benötigt das Gerät keine
regelmäßige Wartung.
Stellen Sie bei der Wartung des ValvGuard sicher, dass die
Zuluft abgesperrt und kein Druck da ist. Im folgenden Text
entsprechen die Zahlen in Klammern () den Teilenummern
in der Explosionszeichnung in Kapitel 11, wenn nicht
anders angegeben.
Der ValvGuard VG9000H umfasst folgende Module:
Spuleneinheit (120), Pilotventil (420), Kommunikationsplatine und Reglerplatine mit Stellungs- und Drucksensoren
(210).
Das Pilotventil sitzt auf der Unterseite des Geräts, während
sich die anderen Module unter der Abdeckung (100) befinden. Bei einem Ausfall muss das vollständige Modul ausgetauscht werden. Beim erneuten Einbau des Moduls muss das
Umfeld sauber und trocken sein. Verwenden Sie beim Wiedereinsetzen ein Gewinde abdichtendes Mittel (z. Bsp. Loctite 243) und ziehen Sie die Schrauben vorsichtig an.
ANMERKUNG:
Nach jeder ausgeführten Wartungsmaßnahme
VG9000H sollte das Gerät erneut kalibriert werden.
am
20
5.1
□
□
5.2
7 VG9H 70 de
Abnehmen und Aufsetzen der
Abdeckung
Öffnen Sie die Abdeckung (100) des VG9000H
zunächst durch Lösen der M4-Schraube (107), bis
diese nicht mehr am Gehäuse (2) montiert ist. Dann
drehen Sie die Abdeckung gegen den Uhrzeigersinn,
bis sie abgenommen werden kann.
Schließen Sie die Abdeckung (100) in umgekehrter
Reihenfolge. Montieren Sie sie zunächst auf dem
Gehäuse (2) und drehen Sie sie dann im Uhrzeigersinn, bis das Gewinde schwergängig wird und die
Schraube (107) gegenüber der Feder (111) im
Gehäuse (2) sitzt. Ziehen Sie dann die M4-Schraube
(107) fest an.
Spuleneinheit
ANMERKUNG:
Die Spuleneinheit kann nicht im Feld gewechselt werden.
ANMERKUNG:
Die Spuleneinheit muss sehr vorsichtig behandelt werden. Insbesondere die beweglichen Teile der Spuleneinheit sollten nicht berührt werden, wenn die
Schutzabdeckung (39) abgenommen wurde. Achten Sie
darauf, dass die Spuleneinheit und die Adapterplatte während der Wartung sauber bleiben.
5.2.1
□
□
5.2.2
□
Ausbau
Lösen Sie den M8 Gewindestift (110) im Stellungsanzeiger (109) und drehen Sie den Stellungsanzeiger
von der Welle (11). Entfernen Sie die interne Abdeckung (39), die mit M3 Schrauben (42, 3 Stk.) befestigt ist.
Ziehen Sie den Anschlussstecker der Spuleneinheit
von der Anschlussplatine (182). Lösen Sie die M4
Schrauben (139, 2 Stk.) und heben Sie die Spuleneinheit (120) ab. Entfernen Sie den O-Ring (140).
Ausbau der Adapterplatte
Entfernen Sie die Schraube (412) und die Adapterplatte. Die Adapterplatte muss nur entfernt werden,
wenn sie durch eine neue ersetzt werden soll.
5.2.3 Einbau
□
□
□
Installieren Sie die neue Adapterplatte, wenn sie entfernt wurde. Achten Sie darauf, dass die O-Ringe
(411) richtig installiert sind. Ziehen Sie die Schraube
(412) an.
Setzen Sie einen neuen O-Ring (140) in die Nut der
Adapterplatte (400) und drücken Sie die Spuleneinheit an ihren Platz. Achten Sie darauf, dass die Düse
richtig in den O-Ring geführt wird. Die Schrauben
führen das Gehäuse der Spuleneinheit in die richtige
Position. Ziehen Sie die Schrauben (139) gleichmäßig an.
Drücken Sie den 2poligen Anschlussstecker der Spuleneinheit in die Buchse auf der Anschlussplatine
(182). Der Anschlussstecker kann nur in der richtigen
Position eingesteckt werden. Tauschen Sie die
interne Abdeckung (39) aus und ziehen Sie die M3
Schrauben an.
5.3
Pilotventil
ANMERKUNG:
Das Pilotventil kann nicht im Feld gewechselt werden.
ANMERKUNG:
Sind Wartungsmaßnahmen am Pilotventil notwendig, ist
es ratsam, das gesamte Pilotventil durch eine neue Pilotventil-Einheit zu ersetzen.
5.3.1
Begrenzte und Standard-Kapazität
Begrenzte Kapazität bedeutet Pilotventiloption 12 und
Standardkapazität bedeutet Pilotventiloption 15 bei der
Typenkodierung. Siehe Typenkodierung auf dem Typenschild für weitere Details.
5.3.1.1 Ausbau
Zum Ausbau des Pilotventils ist es normalerweise notwendig, den Stellungsregler vom Antrieb zu nehmen.
□ Bevor Sie die Pilotventileinheit aus dem VG931_ entnehmen, müssen Sie die Pilotventil-Abdeckung
(454) entfernen. Lösen Sie die M4-Schrauben (4 Stk.).
□ Arbeiten Sie von der Unterseite des ValvGuard, lösen
Sie die M5 Schrauben (4 Stk.). Entfernen Sie das Pilotventil (420) mit Dichtung (63). Entfernen Sie nicht die
Adapterplatte (421) des Pilotventils.
5.3.1.2 Einbau
□
□
Montieren Sie das Pilotventil (420) am Gehäuse und
ziehen Sie die vier M5 Schrauben gleichmäßig an.
Montieren Sie die Pilotventil-Abdeckung (454) (nur
bei VG931_). Ziehen Sie die vier M4 Schrauben
gleichmäßig an.
ANMERKUNG:
Wurde die Adapterplatte (421) aus ihrer Position genommen, müssen Sie ganz besonders darauf achten, dass die
Dichtung (174) und das Anschlussrohr (431) richtig am
Gehäuse angebracht werden. Gehen Sie vorsichtig mit
den O-Ringen des Anschlussrohrs um, um diese nicht zu
beschädigen.
5.3.2 Hohe Kapazität
Pilotventil mit hoher Kapazität meint die Pilotventiloption
35 oder 37 im Typencode VG9235 oder VG9237. Siehe
Typencodierung auf dem Typenschild für weitere Details.
5.3.2.1 Ausbau
□
Lösen Sie die M5 Schrauben (4 Stk.). Entfernen Sie
das Pilotventil (420) mit der Dichtung vom Montageblock (421).
5.3.2.2 Einbau
□
Achten Sie darauf, dass die Dichtung (63) richtig
unten in den Nuten des Pilotventils sitzt. Montieren
Sie das Pilotventil (420) am Montageblock (421) und
ziehen Sie die M5 Schrauben gleichmäßig an.
7 VG9H 70 de
21
5.4.2
□
□
□
□
Abb. 22
5.4
Pilotventileinheit
Kommunikationsplatine
ANMERKUNG:
Die Kommunikationsplatine kann nicht im Feldeinsatz
gewechselt werden.
5.4.1
□
□
Ausbau
Lösen Sie den M8 Gewindestift (110) im Stellungsanzeiger (109) und drehen Sie den Stellungsanzeiger
von der Welle (11). Entfernen Sie die interne Abdeckung (39), angebracht mit M3 Schrauben (42, 3 Stk.)
Entfernen Sie die M3 Schrauben (217, 4 Stk. Halten
Sie die Seiten der Platine fest und heben Sie die Platine direkt nach oben heraus. Gehen Sie vorsichtig
mit der Platine um und fassen Sie sie nur an den Seiten an.
Einbau
Montieren Sie vorsichtig die neue Kommunikationsplatine.
Ordnen Sie die Stifte mit der passenden Verbindung
auf der Platine an. Ziehen Sie die M3 Schrauben
(217) gleichmäßig an.
Installieren Sie die interne Abdeckung (39).
Montieren Sie den Stellungsanzeiger (109) auf der
Welle und ziehen Sie die M8 Anschlagsschraube
(110) vorläufig an. Die abschließende Ausrichtung
und das Sichern der Stellungsanzeige sollte nach
dem Einbau des Stellungsreglers am Antrieb erfolgen.
EX WARNUNG:
Das Erden der Platine ist existentiell für den Explosionsschutz.
Die Platine wird anhand der Schraube nahe der Klemmenleiste am Gehäuse geerdet.
215
ANMERKUNG:
Erden Sie sich selbst am Gehäuse des Geräts, bevor Sie die
Platine anfassen.
Abb. 23
Kommunikationsplatine
22
6
7 VG9H 70 de
FEHLERMELDUNGEN
Diese Meldungen können auf dem LUI erscheinen
Display message
Display Meldung
Beschreibung
ACTUATOR FULL STROKES COUNTER
LIMIT EXCEEDED
LIMIT WEGZAEHLER ANTRIEB
UEBERSCHRITTEN
Erscheint wenn Zähler Antriebsvollhübe das Warnlimit überschritten
hat.
CALIBRATION CANCELLED
KALIBRIERUNG ABGEBROCHEN
Erscheint wenn aktivierte Kalibrierung durch Bediener oder anderen
Prozess beendet wurde.
CALIBRATION FAILED
FEHLER KALIBRATION
Erscheint bei Fehler der aktivierten Stellweg-, Strom-, Druck- oder
Stellungsgeber-Kalibrierung
CALIBRATION FAILED - ALARM STATE
ACTIVE
KALIBRIERUNG ABGEBROCHEN - ALARM
STATUS AKTIV
Erscheint wenn Alarmstatus während der Kalibrierung aktiviert wird.
CALIBRATION FAILED - CALIBRATION
ALREADY ACTIVE
KALIBRIERSTART NICHT MOEGLICH KALIBRIERUNG AKTIV
Erscheint wenn eine andere Kalibrierung aktiviert wird oder eine neue
Anfrage nach Kalibrierung getätigt wurde.
CALIBRATION FAILED - EMERGENCY
TRIP ACTIVE
KALIBRIERUNG ABGEBROCHEN SST AKTIV
Erscheint wenn während der aktivierten Notauslösung eine
Kalibrierung gefordert wird.
CALIBRATION FAILED - TOO LOW
SUPPLY
KALIBRIERUNG ABGEBROCHEN ZULUFTDRUCK ZU GERING
Erscheint wenn während der Kalibrierung ein Druckabfall in der
Zufuhr erkannt wird.
CALIBRATION START FAILED
FEHLER KALIBRIERSTART
Erscheint wenn die Kalibrierung nicht gestartet werden konnte.
CALIBRATION SUCCESSFUL
KALIBRIERUNG OK
Erscheint wenn aktivierte Stellweg-, Strom-, Druck- oder
Stellungsgeber-Kalibrierung erfolgreich abgeschlossen wurden.
CALIBRATION TIMEOUT
KALIBRIERZEIT UEBERSCHRITTEN
Erscheint wenn die Kalibrierung zu lange gedauert hat.
CONTINUED WATCHDOG RESET
INTERNER GERAETESTART AUSGEFUEHRT Erscheint wenn zu viele fortlaufende interne Resets generiert wurden.
CONTINUED WATCHDOG RESET
UEBERWACHUNG ZURUECKGESETZT
Erscheint wenn die Software keine Kontrolle mehr hat und der interne
Watchdog einen Reset erzeugt hat.
EMERGENCY TRIP ACTIVATED
SST AKTIVIERT
Erscheint wenn eine Notfallauslösung aktiviert wurde.
ETT CLOSING TIME TOO HIGH
ETT STELLZEIT ZU ZU HOCH
Erscheint wenn zu lange Schließzeit bei Notfallauslösetest entdeckt
wurde
ETT OPENING TIME TOO HIGH
ETT STELLZEIT AUF ZU HOCH
Erscheint wenn zu lange Öffnungszeit bei Notfallauslösetest entdeckt
wurde
FACTORY DEFAULTS ACTIVATED
WERKSEINSTELLUNGEN UEBERNEHMEN
Erscheint immer dann, wenn Parameter mit Voreinstellung geladen
werden.
FACTORY SETTINGS CREATE FAILURE
DETECTED
WERKSEINSTELLUNGEN VERURSACHEN
FEHLER
Erscheint wenn Voreinstellungen Fehler verursachen
FACTORY SETTINGS RESTORE FAILURE
DETECTED
WERKSEINSTELLUNGEN
WIEDERHERGESTELLT
Erscheint wenn Fehler beim Wiederherstellen der Voreinstellungen
entstehen, z. B. Stromparameter konnte mit Voreinstellungen nicht
geladen werden.
HOUSING PRESSURE LIMIT ECXCEEDED MAX. GEHAEUSEDRUCK
UEBERSCHRITTEN
Erscheint wenn Gerätedruck das definierte Limit überschritten hat
LOOP CURRENT LOW LIMIT EXCEEDED
SCHLEIFENSTROM UNTERGRENZE
UNTERSCHRITTEN
Dieses Event erscheint, wenn der Schleifenstrom unter das
konfigurierte Limit fällt. Der Nachweis hat zudem einen
Sperrzeitparameter.
Erscheint bei Fehler des Vergleichsprüftests.
Erscheint bei Fehler FET #1 Prüftest.
Erscheint bei Fehler FET #2 Prüftest.
PNEUMATICS FAILURE DETECTED
PNEUMATIK PROBLEM
Erscheint wenn sich der Antriebsdifferenzdruck trotz gewollter
Änderung nicht verändert. Der Nachweis hat zudem einen
Sperrzeitparameter.
POSITION SENSOR FAILURE DETECTED FEHLER WEGSENSOR
Erscheint wenn Defekt des Stellungsgebers entdeckt wurde.
POSITION SENSOR RANGE TOO SMALL WEGSENSOR BEREICH ZU KLEIN
Erscheint bei zu geringem Bereich des Stellungsgebers, z. Bsp. wenn
nicht genügend Dynamik in diesen Messungen ist.
POSITION TRANSMITTER NOT
ACTIVATED
AR NICHT AKTIV
Erscheint wenn die Kommunikation mit dem Stellungsgeber/
Statusausgang abgebrochen ist.
PRESSURE SENSOR 1 FAILURE
DETECTED
FEHLER DRUCKSENSOR 1
Erscheint bei Entdecken Fehler Drucksensor #1
PRESSURE SENSOR 2 FAILURE
DETECTED
FEHLER DRUCKSENSOR 2
Erscheint bei Entdecken Fehler Drucksensor #2
PRESSURE SENSOR 3 FAILURE
DETECTED
FEHLER DRUCKSENSOR 3
Erscheint bei Entdecken Fehler Drucksensor #3
PST BREAKAWAY PRESSURE TREND
HIGH LIMIT EXCEEDED
MAX LIMIT TREND LOSBRECHDRUCK THT Erscheint bei zu hohem Losbrechdruck bei manuellem oder
automatischem „Partial Stroke”-Test
PST BREAKAWAY PRESSURE TREND
LOW LIMIT EXCEEDED
MIN LIMIT TREND LOSBRECHDRUCK THT
Erscheint bei zu geringem Losbrechdruck bei manuellem oder
automatischem „Partial Stroke”-Test
PST COUNTER LIMIT EXCEEDED
LIMIT ZAEHLER THT UEBERSCHRITTEN
Erscheint wenn “Partial Stroke”-Testzähler das konfigurierte Limit
überschritten hat.
PST LOAD FACTOR TREND HIGH LIMIT
EXCEEDED
MAX LIMIT TREND LASTFACTOR THT
UEBERSCHRITTEN
Wird erzeugt bei zu hohem Lastfaktor bei manuellem oder
automatischem „Partial Stroke”-Test
PST LOAD FACTOR TREND LOW LIMIT
EXCEEDED
MIN LIMIT TREND LOSBRECHDRUCK THT
Erscheint bei zu geringem Lastfaktor bei manuellem oder
automatischem „Partial Stroke”-Test
7 VG9H 70 de
Display message
23
Display Meldung
Beschreibung
SETPOINT SENSOR FAILURE DETECTED FEHLER SENSOR EINGANGSSIGNAL
Erscheint wenn Fehler bei Sollwert-Sensor entdeckt wurde.
SPOOL VALVE STUCK DETECTED
PILOTVENTIL KLEMMT
Erscheint wenn keine Bewegung des Pilotventils während des
Pneumatiktests erkannt wurde. Mögliche Ursachen hierfür:
1. Spuleneinheit defekt
2. Pilotventil klemmt
3. Leckage in Verrohrung
STATISTICS DATABASE ERROR
DETECTED
FEHLER STATISTIKDATENBANK
Erscheint bei Eingabefehler in Statistik-Datenbank
SUPPLY PRESSURE LIMIT EXCEEDED
LIMIT ZULUFTDRUCK UEBERSCHRITTEN
Erscheint wenn Zuluftdruck außerhalb der Warngrenzen ist. Der
Nachweis hat zudem einen Sperrzeitparameter.
SUPPLY PRESSURE TREND LIMIT
EXCEEDED
LIMIT TREND ZULUFTDRUCK
UEBERSCHRITTEN
Erscheint wenn die Ober- und Untergrenzen des Zuluftdrucktrends
über- bzw. unterschritten sind.
TEMPERATURE LIMIT EXCEEDED
LIMIT TEMPERATUR UEBERSCHRITTEN
Erscheint wenn Temperatur außerhalb der Warngrenzen ist. Der
Nachweis hat zudem einen Sperrzeitparameter.
TEMPERATURE TREND LIMIT EXCEEDED LIMIT TREND TEMPERATUR
UEBERSCHRITTEN
Wird erzeugt, wenn Temperatur außerhalb der Warngrenzen ist. Der
Nachweis hat zudem einen Sperrzeitparameter
TEST CANCELLED
TEST ABGEBROCHEN
Erscheint wenn aktivierter automatischer oder manueller PST,
Notauslösetest oder Pneumatiktest beendet wurden.
TEST DONE
TEST AUSGEFUEHRT
Erscheint wenn aktivierter automatischer oder manueller PST,
Notauslösetest oder Pneumatiktest erfolgreich durchgeführt wurden.
TEST DONE
TEST AUSGEFUEHRT
Erscheint wenn aktivierter Pneumatiktest erfolgreich durchgeführt
wurden
TEST FAILED
TEST FEHLGESCHLAGEN
Erscheint wenn geforderter automatischer oder manueller PST,
Notauslösetest oder Pneumatiktest ungewöhnlich beendet wurden.
TEST OVERSHOOT DETECTED
UEBERSCHWINGEN BEIM TEST
Erscheint, nach automatischem oder manuellem PST, wenn das Ventil
sich mehr als die vom Bediener konfigurierten Parameter bewegt hat.
TEST PRESSURE DROP DETECTED
DRUCKABFALL BEIM TEST
Erscheint, während des manuellen oder automatischen PST nur bei
einfachwirkenden Antrieben, wenn der Druck unterhalb des
konfigurierten Limits abfällt.
TEST START FAILED
TESTSTART ABGEBROCHEN
Fehler beim planmäßigen PST Start auf Grund von:
1. Test nicht möglich
2. Gerät in Alarmstatus (nur bei automatischem PST)
3. kein Zufuhrdruck
4. Notauslösung entdeckt
5. anderer Test oder Kalibrierung aktiviert
TEST START FAILED
TESTSTART ABGEBROCHEN
Fehler bei ETT- oder Pneumatik-Test Start auf Grund von:
1. Test nicht möglich
2. Gerät in Alarmstatus
3. kein Zufuhrdruck
4. Notauslösung entdeckt
5. anderer Test oder Kalibrierung aktiviert
TEST START FAILED - DEVICE IN ALARM TESTSTART ABGEBROCHEN - ALARM
STATE
STATUS AKTIV
Wird erzeugt, wenn irgendein Test, mit Ausnahme von PST,
durchgeführt werden sollte und zuvor der Alarmstatus aktiviert
wurde.
TEST START FAILED - INVALID START
POSITION
TESTSTART ABGEBROCHEN UNGUELTIGE STARTPOSITION
Erscheint wenn die Startposition des Tests nicht der normalen
Position (= andere als Sicherheitsstellung) entspricht.
TEST START FAILED - TEST DISABLED
MODE
TESTSTART ABGEBROCHEN - TESTMODUS Erscheint wenn eines der folgenden Kriterien zutrifft:
DEAKTIVIERT
1. Planmäßiger Pneumatiktest sollte durchgeführt werden, aber
Pneumatiktests sind blockiert.
2. ETT war erforderlich, aber Schlüssel wurde nicht eingegeben.
TEST TIMEOUT DETECTED
MAX. TESTZEIT UEBERSCHRITTEN
Erscheint wenn die testspezifische Zeit zur Testdurchführung
abgelaufen ist. Die Warnzeit ist in der Zeitüberschreitung nicht
enthalten.
TOTAL OPERATION TIME COUNTER
LIMIT EXCEEDED
MAX. BETRIEBSZEIT UEBERSCHRITTEN
Erscheint wenn Gesamtbetriebszeit das konfigurierte Limit
überschritten hat.
UNINTENDED VALVE MOVEMENT
DETECTED
UNERLAUBTE VENTILBEWEGUNG
Erscheint wenn unzulässige Ventilstellung entdeckt wurde.
VALVE CLOSE STUCK DETECTED
VENTIL KLEMMT IN ZU-STELLUNG
Erscheint wenn Ventil in geschlossener Stellung ist, dies aber nicht sollte.
VALVE FULL STROKES COUNTER LIMIT
EXCEEDED
LIMIT WEGZAEHLER VENTIL
UEBERSCHRITTEN
Erscheint wenn Ventilvollhubzähler das konfigurierte Warnlimit
überschritten hat
VALVE INTERMEDIATE STUCK
DETECTED
VENTIL KLEMMT IN MITTELSTELLUNG
Erscheint wenn Ventil in Mittelstellung (zwischen offen und
geschlossen) ist, dies aber nicht sollte.
VALVE OPEN STUCK DETECTED
VENTIL KLEMMT IN AUF-STELLUNG
Erscheint wenn Ventil in offener Stellung ist, dies aber nicht sollte.
WRITE PROTECTION DISABLED
SCHREIBSCHUTZ DEAKTIVIERT
Erscheint wenn der Gesamt-Schreibschutz entfernt wurde.
WRITE PROTECTION ENABLED
SCHREIBSCHUTZ AKTIVIERT
Erscheint wenn der Gesamt-Schreibschutz aktiviert wurde.
ANMERKUNG:
Parametergrenzen können nur via HART geändert werden.
Siehe DTM Handbuch zur Einstellung der Parameterbegrenzungen.
24
7
7 VG9H 70 de
FEHLERBEHEBUNG
Mechanische/Elektrische Störungen
1. Jegliche Anforderung, die Ventilstellung zu ändern, wirkt
sich nicht auf die tatsächliche Ventilstellung aus.
□ Pilotventil klemmt
□ Konfigurationsparameter nicht korrekt
□ Antrieb und/oder Ventil klemmt
□ Signalleitungen sind falsch angeschlossen, kein Wert
auf dem Display.
□ Platinen sind defekt
□ Kalibrierung wurde nicht ausgeführt.
□ Spuleneinheit ist defekt.
□ Steuerkolben sitzt verkehrt herum im Pilotventil.
□ Zuluftdruck zu niedrig
2. Ungenaue Positionierung
□ Antriebslast ist zu hoch
□ Zuluftdruck ist zu gering
□ Drucksensoren sind defekt
□ Leckage im Antrieb
□ Pilotventil ist verschmutzt
3. Überschwingen oder zu langsame Positionierung
□ Zuluftleitung zu schmal oder Zuluftfilter ist verschmutzt.
□ Ventil klemmt
□ Überprüfen Sie die Leitungen zwischen Regler und
Antrieb auf Leckage.
□ Überprüfen Sie die mechanischen Anschlagsschrauben auf Leckage.
□ Pilotventil ist verschmutzt
4. Fehler während der Ventilstellweg-Kalibrierung
□ Die Parametereinstellung SST wurde nicht korrekt
ausgewählt.
□ Überprüfen Sie die Ausrichtung der Kupplung mit
dem Anzeiger, siehe Abb. 6.
□ Antrieb oder Ventil haben sich nicht bewegt oder
klemmten fest während der Kalibrierung.
□ Zuluftdruck zu gering
□ Spuleneinheit ist verschmutzt.
Doppelmodul
2 Nocken
M20 x 1,5
Erdung
M20 x 1,5
Abb. 24
VG9_H/D_, VG9_H/R_, VG9_H/I_,
VG9_H/K_ (MIT ENDSCHALTERN)
8.1
Einleitung
8.1.1
Allgemeine Beschreibung
Layout VG9_H/D
Reed-Schalter
Klemmen
2 Nocken
M20 x 1,5
Erdung
M20 x 1,5
Abb. 25
8
Klemmen
Layout VG9_H/R
2 Näherungsschalter
2 Nocken
Der VG9000H kann mit Endschaltern ausgestattet sein.
VG9000H/D__ hat einen Doppelmodul-Sensor mit zwei
induktiven Näherungsschaltern, VG9000H/R_ hat zwei
Reed-Näherungsschalter, VG9000H/I__ hat zwei induktive
Näherungsschalter, VG9000H/K2_ hat zwei Mikroschalter
und VG9000H/K4_ hat vier Mikroschalter. Endschalter werden zur elektrischen Positionsanzeige der Ventile und anderer Geräte genutzt.
Klemmen
M20 x 1,5
Erdung
Die Schaltpunkte können frei gewählt werden.
M20 x 1,5
Abb. 26 Layout VG9_H/I_ (I02, I09, I32, I56)
7 VG9H 70 de
2 Näherungsschalter
25
8.1.2
2 Nocken
Klemmen
M20 x 1,5
Erdung
Kennzeichnungen
Der Endschalter besitzt ein Typenschild, siehe Abb. 30. Die
Angaben auf dem Typenschild:
□ Typenbezeichnung
□ Elektrische Werte
□ Temperaturbereich
□ Schutzart Gehäuse
□ Kabeleinführung
□ Herstellungs-Seriennummer
Die Typenbezeichnung ist im Kapitel 15 beschrieben.
M20 x 1,5
Abb. 27
Layout VG9_H/I45
2 Mikroschalter
2 Nocken
Abb. 30
Beispiel für ein Typenschild
8.1.3
Technische Spezifikationen
8.1.3.1 VG92_H/D_
Näherungsschalter:
Klemmen
M20 x 1,5
Erdung
M20 x 1,5
Abb. 28
Layout VG9_H/K2_
4 Mikroschalter
4 Nocken
Klemmen
M20 x 1,5
Erdung
M20 x 1,5
Abb. 29
Layout VG9_H/K4_
Detaillierte Schaltpläne sind in Kapitel 11.6 dargestellt.
Elektrische Werte:
Metso SST Doppelmodul
Anzeigen:
induktiv, Doppelmodul
2 Sensoren,
Normal Auf
Normal Zu
(33)
(44)
(33)
Ziel erfasst = LED an
Ziel nicht erfasst = LED aus
Betriebsspannung:
8 – 125 V DC; 24 – 125 V AC
Maximaler Spannungsabfall:
6,5 V / 10 mA
7,0 V / 100 mA
Nennwerte Strom:
Max. Einschaltstrom
2,0 A / 125 V DC / V AC
Max. Dauerstrom
0,3 A / 125 V DC / V AC
Minimalstrom
2,0 mA
Leckstrom
<0,15 mA bei DC Spannung
<0,25 mA bei AC Spannung
Metso Doppelmodul
(44)
Anzeigen:
Ziel erfasst = LED aus
Ziel nicht erfasst = LED an
Betriebsspannung:
6 – 29 V DC
Nennwerte Strom:
Ziel erfasst (LED aus) <1,0 mA
Ziel nicht erfasst (LED an) >3,0
mA
Muss mit eigensicherer Zenerbarriere eingesetzt werden.
Namur-Sensoren entsprechen DIN 19234 Norm.
Anzahl der Schalter: 2
26
7 VG9H 70 de
8.1.3.2 VG9_H/R01
Reed-Schalter:
Elektrische Daten:
Max. Spannungsabfall:
Kontakt:
Anzahl Schalter:
8.1.4
Metso MaxxGuard G
300 mA / 24 V DC
200 mA / 125 V AC
0,1 V bei 10 mA
0,5 V bei 100 mA
Rhodium
2
8.1.3.3 VG9_H/I_
Näherungsschalter:
Elektrische Werte:
Schaltgenauigkeit:
Anzahl Schalter:
SIL:
induktiv, Durchmesser 8 –
18 mm
Messbereich 2 mm (02, 09, 56)
3 mm
(45)
Schutzart IP68 (02, 09, 45)
IP67
(56)
P+F NJ2-12GK-SN
(02)
P+F NCB2-12GM35-N0
(09)
P+F NJ3-18GK-S1N
(45)
ifm IFC2002-ARKG/UP
(56)
gemäß Schaltertyp
< 1°
2
Anwendbar bis zu SIL3 gemäß
IEC61508
(02, 45)
Anwendbar bis zu SIL2 gemäß
IEC 61508
(09)
8.1.3.4 VG9_H/K_
Mikroschaltertyp:
Ohmsche Last:
Schaltgenauigkeit:
Anzahl der Schalter:
OMRON D2VW-5
(25 oder 45)
OMRON D2VW-01
(26 oder 46)
(vergoldete Kontakte)
Schutzart IP67
3A: 250 V AC
(25 oder 45)
5A: 30 V DC
0,4A: 125 V DC
100 mA:
30 V DC / 125 V AC (26 oder 46)
< 2°
2
(25 oder 26)
4
(45 oder 46)
Elektrische Daten und
Umgebungstemperaturen
Tabelle 6
Elektrische Daten
Code
Endschalter
D33
D44
I02
I09
I45
I56
R01
K25
K26
K45
K46
Elektrische Daten
Anzahl
Schalter
Induktive Näherungsschalter
2 A - 8-125 V DC, 24-125 V AC
3 mA; 1 mA, 6-29 V DC
Ui: 16 V, Ii: 52 mA, Pi: 169 mW
Ui: 16 V, Ii: 52 mA, Pi: 169 mW
Ui: 16 V DC, Ii: 52 mA, Pi: 169 mW
10-36 V DC, < 150 mA
Reed-Näherungsschalter
300 mA, 24 V DC; 200 mA, 125 V AC
Mechanische Mikroschalter
3 A - 250 V AC, 0.4 A - 125 V DC, 5 A - 30 V DC
100 mA - 30 V DC / 125 V AC
3 A - 250 V AC, 0.4 A - 125 V DC, 5 A - 30 V DC
100 mA - 30 V DC / 125 V AC
Tabelle 7
VG9___E6_
VG9___E6_/I02
VG9___E6_/I09
VG9___E6_/I45
VG9___E6_/I56
VG9___E6_/K25
VG9___E6_/K26
VG9___E6_/K45
VG9___E6_/K46
VG9___E6_/D33
VG9___E6_/D44
VG9___E6_/R01
VG9___E6_C_
VG9___E6C_/I02
VG9___E6C_/D33
VG9___E6C_/D44
VG9___E6C_/R01
VG9___E6C_/K25
VG9___E6C_/K26
VG9___E6C_/K45
VG9___E6C_/K46
VG9___E6C_/I45
Variantentyp
VG9__X_
VG9__X_/I02
VG9__X_/I09
VG9__X_/I45
VG9_X_C_
VG9_X_C_/I02
VG9_X_C_/I09
VG9_X_C_/I45
Tabelle 9
Variantentyp
VG9__X_
VG9__X_/I02
VG9__X_/I09
VG9__X_/I45
VG9_X_C_
VG9_X_C_/I02
VG9_X_C_/I09
VG9_X_C_/I45
1
1
2
2
2
2
Siehe Tabellen
7, 8 und 9
2
Siehe Tabelle 7
2
2
4
4
Siehe Tabelle 7
Umgebungstemperaturen, Ex d
Variantentyp
VG9000
Tabelle 8
Umgebung
Umgebungstemperaturen
T6
T5
T80 °C
T95 °C
-20 °C ...+60 °C
-20 °C ...+75 °C
T4
T105 °C
-20 °C ...+85 °C
-20 °C ...+60 °C
-20 °C ...+75 °C
-20 °C ...+82 °C
-20 °C ...+60 °C
-40 °C ...+60 °C
-20 °C ...+75 °C
-40 °C ...+60 °C
-20 °C ...+80 °C
-40 °C...+60 °C
-25 °C ...+60 °C
-25 °C ...+60 °C
-25 °C ...+60 °C
Umgebungstemperaturen, Ex ia/ib
II 1 G Ex ia IIC T6…T4 Ga / II 2 G Ex ib IIC T6…T4 Gb
Umgebungstemperaturen
T6
T5
T4
-20…+50 °C
-20…+65 °C
-20…+80 °C
-20…+64 °C
-20…+65 °C
-20…+64 °C
-40…+50 °C
-40…+60 °C
-40…+60 °C
-25 ... +50 °C
-25…+60 °C
-25…+60 °C
Umgebungstemperaturen, Ex nA/ic
II 3 G Ex nA IIC T6…T4 Gc / II 3 G Ex ic IIC T6…T4 Gc
Umgebungstemperaturen
T6
T5
T4
-20…+60 °C
-20…+ 75 °C
-20…+ 85 °C
-25…+60 °C
-25…+60 °C
-25…+60 °C
7 VG9H 70 de
8.2
Installation Endschalter an ValvGuard
Die Endschalter können auf einem vorhandenen ValvGuard
montiert werden.
□ Ist ValvGuard bereits auf einer Antriebs-/Ventileinheit montiert, fahren Sie den Antrieb in die offene
oder geschlossene Stellung.
□ Entfernen Sie die Abdeckung (100), den Anzeiger
(109), das LUI (223) und das Elektronikgehäuse (39).
□ Drehen Sie die Verlängerungswelle (311) auf die
Welle (11). Ziehen Sie die Schraube (312) unter Verwendung eines Dichtmittels wie Loctite an.
□ Montieren Sie das Elektonikgehäuse (39) und das
Gehäuse des Endschalters (300) auf dem Stellungsregler. Sichern Sie das Gehäuse mit einer Schraube
(326) an seinem Platz. Installieren Sie die Grundplatte (324) mit den Endschaltern und dem
Anschlusskasten (324) im Gehäuse des Endschalters.
Ziehen Sie die Grundplatte mit Schrauben (325), 3
Stk., an.
□ Installieren Sie die Nockenscheiben (313) und
Abstandshalter (346) auf der Welle.
□ Montieren Sie das LUI (223) auf der Halterung (306).
□ Tauschen Sie die Kunststoffstopfen in den nicht
genutzten Kabeleinführungen gegen Metallstopfen
aus.
□ Montieren Sie den Anzeiger (109) auf der Welle
(311). Stellen Sie den Endschalter gemäß 8.4. ein.
8.3
ZU
AUF
Abb. 31
Einstellung Endschalter, 2 Schalter
ZU
AUF
Elektrische Anschlüsse
Bevor Sie die Spannung anschließen, prüfen Sie, dass die
Elektrischen Spezifikationen und die Verdrahtung die
Installationsbedingungen erfüllen. Siehe Diagramme in
Abschnitt 11.6 und siehe Informationen auf dem Typenschild.
VG9_/D_ oder VG9_/I_: Überprüfen Sie die Funktion des
Näherungsschalters, aktiviert wenn die Sensorfläche entweder frei oder bedeckt ist.
8.4
27
Abb. 32
Einstellung Endschalter, 4 Schalter
8.5
Ausbau der Endschalter VG9_H/D_ ,
VG9_H/R_, VG9_H/I_ oder VG9_H/K_
zum Erreichen des ValvGuard
□
□
Einstellungen
Der Stellungsanzeiger (109) braucht zur Einstellung nicht
herausgenommen werden. Wird der Endschalter zusammen
mit dem Ventil und dem Antrieb bestellt, sind die Schalter
des Stellungsreglers voreingestellt. Die Grenzwerte können
durch Verdrehen der Nockenscheiben (313) auf der Welle
eingestellt werden. Der untere Schalter wird beim Grenzwert
ZU aktiviert, der obere Schalter beim Grenzwert AUF.
□ Mit dem Antrieb in der offenen oder geschlossenen
Stellung stellen Sie den Schaltpunkt durch Drehen
der Nockenscheibe so ein, dass der Schalter ca. 5° bis
6° vor der Begrenzung umschaltet.
□ VG9_/D_ oder VG9_/I_: Benutzen Sie die LEDAnzeige oder ein separates Messinstrument als Hilfe.
□ Nach der erneuten Installation des Antriebs stellen
Sie zuerst die mechanischen Grenzen entsprechend
des Ventils ein, dann den Stellungsregler und
schließlich die Endschalter.
□ Nach Abschluss der Einstellung drehen Sie den Stellungsanzeiger (109) so, dass die gelbe Linie parallel
zum Ventilverschluss ist.
□
□
□
□
□
□
Entfernen Sie Abdeckung (100) und den Stellungsanzeiger (109).
Lösen Sie die Schrauben (314) in den Schaltnocken
(313) und entfernen Sie die Schaltnocken und
Abstandshalter (346) von der Welle.
Entfernen Sie das LUI-Kabel von der Platine. Trennen
und entfernen Sie alle Kabel, die in das Endschaltergehäuse (300) hineinführen.
Entfernen Sie die Schrauben (325), 3 Stk., und heben
Sie die Grundplatte des Endschalters (324) komplett
mit den Endschaltern, dem LUI und dem Anschlusskasten heraus.
Lösen Sie die Schraube (326) und drehen Sie das
Gehäuse des Endschalters (300) vom Gehäuse des
Stellungsreglers.
Entfernen Sie die Elektronikabdeckung (39).
Verfahren Sie ebenso mit dem Ventilstellgerät.
Setzen Sie den Endschalter, wie in 8.2 beschrieben,
wieder ein und prüfen Sie die Einstellung gemäß 8.4.
EX WARNUNG:
Die Sicherungsschraube der Endschalterabdeckung
(Teil 326) ist existentiell für den Explosionsschutz.
Die Abdeckung muss für den Ex d-Schutz an ihrem Platz
gesichert sein.
Die Schraube erdet die Endschalterabdeckung am
Gehäuse des ValvGuard.
28
8.6
7 VG9H 70 de
Schaltpläne
Der interne Schaltkreis der Endschalter ist in den Schaltplänen in Kapitel 11.6 dargestellt.
8.7
Wartung
Endschalter erfordern keine regelmäßige Wartung.
9
WERKZEUGE
Folgende Werkzeuge sind zur Installation und Wartung des
Geräts erforderlich:
□ Schlitz-Schraubendreher
- 0,5 x 3,0 x 75 mm
□ Torx-Schraubendreher
- T20
□ Sechskantschlussel
- 3 mm
- 6 mm
10
BESTELLEN VON ERSATZTEILEN
Ersatzteile werden als Module geliefert. Die verfügbaren
Module sind in Abschnitt 11.1 aufgeführt.
Bei der Bestellung von Ersatzteilen geben Sie bitte immer
folgende Informationen an:
□ Typencode, Auftragsbestellnummer, Seriennummer
□ Nummer der Teileliste, Teilenummer, Name des Teils
und Menge/Anzahl.
Diese Informationen finden Sie auf dem Typenschild oder
in den Unterlagen.
7 VG9H 70 de
29
11
ZEICHNUNGEN UND STÜCKLISTEN
11.1
Explosionszeichnung und Stückliste, VG9000H
100
VG9300H
107
110
109
228
223
42
39
217
218
215
219
220
210
183
203
182
139
120
412
140
400
411
19
18
104
222
221
73
420
417
428
72
63
VG9200H
424
426
427
421
63
429
36
417
428
426
427
433
434
435
62
61
416
421
62
61
422
432
VG923_
437 439 436
11
431
423
432
431
432
174
15
16
12*
14*
62
61
421
63
420
VG9215
57
2
111
VG9300H
437 439 436
57
450
432
431
432
174
421
63
420
453
454
449
66
448
8
456
455
VG931_
456
456
9
458
451
30
Pos.
2
8
9
11
15
16
18
19
36
39
42
57
61
62
Anz.
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
3
1
1
2
4
63
1
66
1
72
1
73
2
100
1
104
1
107
1
109
1
110
1
111
1
120
1
139
2
140
1
174
1
182
1
183
1
210
1
215
1
217
4
218
1
219
2
220
2
221
3
222
1
223
1
228
2
264
2
400
1
411
2
412
1
416
2
417
1
420
1
421
1
422
1
423
4
424
2
426
1
427
2
428
6
429
4
431
2
432
4
433
4
434
1
435
1
436
1
437
1
439
2
448
1
449
2
450
1
451
1
453
1
454
1
455
4
456
2 oder 3
458
3
459
4
VERFÜGBARE ERSATZEILSÄTZE:
- LUI (Local User Interface)
- Anzeiger
- Abdeckung
- Endschalter
- Entlüfter
7 VG9H 70 de
Bezeichnung
Gehäuse
Entlüftungsadapter
Schraube
Wellenanordnung
O-Ring
Unterlegscheibe
Wellenfeder
Lager
Erdungsschraube
Schutzabdeckung
Schraube
Adapter Kabeleinführung
Entlüftungsabdeckung
Schraube (VG921_)
Schraube (VG923_)
Abdichtung
O-Ring
Kühlplatte
Schraube
Abdeckung
O-Ring
Schraube
Anzeiger
Anschlagsschraube
Feder
Spuleneinheit
Schraube
O-Ring
Abdichtung
Platine
Schraube
Reglerplatine Spuleneinheit
Kommunikationsplatine
Schraube
Stütze
Schraube
Abstandshalter
O-Ring
Isolationsteil
Local User Interface (LUI)
Schraube
Stopfen
Adapterscheibe
O-Ring
Schraube
O-Ring
O-Ring
Pilotventil
Adapterscheibe
Adapterscheibe
Schraube
Schraube
Scheibe
O-Ring
Schraube
Schraube
Anschlussrohr
O-Ring
Schraube
Manometerblock
O-Ring
Anschlusskasten
Nippel
Mutter
Bügel
Schraube
Schraube
Sechskantmutter
Dichtung
Schutzabdeckung
Schraube
Entlüfter
Unterlegscheibe
O-Ring
7 VG9H 70 de
11.2
31
Explosionszeichnung und Stückliste, VG9_H/D_, VG9_H/R_, VG9_H/I_, VG9_H/K_
100
VG9300H
D00
I45
I02, 09, 56
K25, 26, R01
K45, 46
358
360
351
323
107
322
110
109
348
349
350
358
357
308
223
347
349
307
313
355
347
306
346
348
359
315
366
314
355
305
304
365
367
325
324
367
305
366
301
302
365
315
304
300
326
309
111
104
311
312
309
VG9300H
309
VG9200H
111
32
Pos.
100
107
109
110
111
223
300
301
302
304
305
306
307
308
309
311
312
313
314
315
322
323
324
325
326
346
347
348
349
350
351
355
357
358
359
360
365
366
367
449
450
451
7 VG9H 70 de
Anz.
1
1
1
1
2
1
1
1
1
1
2
1
3
2
2
1
2
2 oder 4
2
2
1
2
1
2
1
1
2
1
2
1
1
2
2
2
1
2
2
2
2
2
1
1
Bezeichnung
Abdeckung
Schraube
Anzeiger
Anschlagsschraube
Feder
LUI
Gehäuse
O-Ring
Schraube
Konsole
Schraube
Konsole
Schraube
Schraube
Stopfen
Verlängerungswelle
Schraube
Nockenscheiben
oder 4 Schrauben
Klemmenblock
Näherungsschalter
Schraube
Basisscheibe
Schraube
Schraube
Abstandshalter
Näherungsschalter
Fixierscheibe
Schraube
Unterlegscheibe
Schraube
oder 4 Mikroschalter
Federscheibe
Schraube
Stützband
Schraube
Konsole
Schraube
Sechskantmutter
Schraube
Schraube
Sechskantmutter
7 VG9H 70 de
11.3
33
Anbauteile für Metso Antriebe mit VDI/VDE Anbaufläche
Pos.
1
2
3
4
13
14
28
29
36
47
48
53
11.4
Anz.
1
1
2
2
4
4
4
1
1
1
2
1
Bezeichnung
Montagebügel
Mitnehmer
Unterlegscheibe
Schraube
Schraube
Sechskantmutter
Schraube
Schraube
Kupplungsmantel
Kupplungsabdeckung
Schraube
Stopfen (nur BJ Antriebe)
Anbauteile für Quadra-Powr® Antriebe
Pos.
1
2
4
28
29
30
35
35
36
47
48
53
Pos.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
47
48
53
Anz.
1
1
4
4
1
4
1
1
1
1
2
1
Anz.
1
2
1
4
4
1
4
4
4
4
1
2
1
Bezeichnung
Montagebügel
Mitnehmer
Schraube
Schraube
Schraube
Schraube
Adapterstopfen(nurbei QP II1/S- 6/S)
Adapterplatte(QP II 2B/K thr. 6_/K)
Kupplungsmantel
Kupplungsabdeckung
Schraube
Stopfen
Bezeichnung
Montagebügel
Kupplungshälften
Adapter
Schraube
Sechskantmutter
Schraube
Schraube
Unterlegscheibe
Schraube
Unterlegscheibe
Kupplungsanbau
Schraube
Stopfen
34
7 VG9H 70 de
11.5
Anbauteile für Linearantriebe
Rückführhebel
in horizontaler PosiFeedback lever in horizontal position
tionatbei
mittlerem
mid travel
of stroke. Hubstellweg.
45°
Hub 10 – 80 mm
Stroke 10 - 80 mm
9
Hub 60 – 120 mm
11
Stroke 60 - 120 mm
Ebene in der Welle an dieser
Plane in the shaft in this position
Stelle bei Rückführhebel
with feedback lever
45°
45°
12
11
14
3
6
5
19
18
15
17
16
Maximaler
Hub80
80mm
mm
Maximum stroke
1
4
45°
2
7
45°
Maximaler
Hub 120
120mm
mm
Maximum stroke
Skala
auf
Seite
Scale on
thisdieser
side
8
Zulässiger Stellwegbereich
46 bis45–90°
90°
Allowed travel range
Pos.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
11
12
14
15
16
17
18
19
54
Anz.
1
1
1
1
4
4
4
4
4
4
2
2
1
1
1
2
2
2
Bezeichnung
Halterung
Rückführhebel
Füllstück
Spielaufhebungsfeder
Kreutzschlitzschraube
Unterlegscheibe
Sechskantschraube
Unterlegscheibe
Sechskantschraube
Federscheibe
Sechskantmutter
Klemme
Fixierscheibe
Spezialschraube
Sechskantmutter
Unterlegscheibe
Sechskantschraube
Stopfen
7 VG9H 70 de
11.6
35
Schaltpläne
Siehe Abschnitt 8.1.3 für zusätzliche Daten zum Endschalter.
Signalanschlüsse mA Eingang und Ausgang (Stellungsgeber / Geräte-Statusausgang)
6
mA Eininput
mA
signal
signal
mA
mA Ausoutput
signal
signal
5
4
3
Anmerkung: Nummern der Klemmen sind nur gültig bei Einsatz eines erweiterten Gehäuses oder
eines Anschlusskastens.
VG9_H/D33
SOL 1
SOL 2
SOL PWR 1
SOL PWR 2
TOP SW NO
TOP SW C
BTM SW NO
BTM SW C
Anschlüsse SOL1, SOL2, SOL PWR1 und SOLPWR2 sind nicht in Gebrauch.
TOP SW NO: Positivanschluss für oberen Schalter.
TOP SW C: Negativanschluss für oberen Schalter.
BTM SW NO: Positivanschluss für unteren Schalter.
BTM SW C: Negativanschluss für unteren Schalter.
Siehe Abschnitt 8.1.4, Elektrische Daten.
36
7 VG9H 70 de
VG92_H/D44
SOL 1
SOL 2
SOL PWR 1
SOL PWR 2
TOP SW +
TOP SW BTM SW +
BTM SW -
Anschlüsse SOL1, SOL2, SOL PWR1 und SOLPWR2 sind nicht in Gebrauch.
TOP SW +: Positivanschluss für oberen Schalter.
TOP SW -: Negativanschluss für oberen Schalter.
BTM SW +: Positivanschluss für unteren Schalter.
BTM SW -: Negativanschluss für unteren Schalter.
Siehe Abschnitt 8.1.4, Elektrische Daten.
VG9_H/R01
AUF
OPEN
A
Rotred
11
Blau
blue
12
Schwarz
13
black
ZU
CLOSED
K
Rotred
14
Blau
blue
15
Schwarz
16
black
2 Stück
2 pcs.
Der Schaltplan zeigt den Endschalter, wenn der Antrieb in der Mittelstellung ist.
Aktivflache A (oberer Schalter) ist nicht bedämpft in der AUF-Stellung und Aktivfläche K
(unterer Schalter) in der ZU-Stellung.
Siehe Abschnitt 8.1.4 Elektrische Daten.
7 VG9H 70 de
37
VG9_H/I02, I09
VG9_H/I45
Blau
BLUE
AUF
OPEN
A
Braun
BROWN
Blau
BLUE
ZU
CLOSED K
Braun
BROWN
11
13
14
16
AUF
OPEN
ZU
CLOSED
S1N
A
S1N
K
Schwarz
BLACK
BLUE
Blau
Braun
BROWN
11
12
13
Schwarz
BLACK
BLUE
Blau
Braun
BROWN
14
15
16
L-
L+
L-
L+
Werkseinstellung:
Factory adjustment:
Active faces
of proximity switches
arefrei,
covered
actuatorinisMittelstellung
in intermediateist.
position.
Aktivflächen
der Näherungsschalter
sind
wennwhen
der Antrieb
ActiveAface
A (upper
switch)
free at open
of travel and
face
K (lower switch)
at closed
limit.in
Aktivflache
(oberer
Schalter)
istbecomes
nicht bedämpft
in derlimit
AUF-Stellung
und
Aktivfläche
K (unterer
Schalter)
der ZU-Stellung.
Die Funktion kann vor Ort durch Neueinstellung der Nockenscheiben umgedreht werden
Function can be inverted on site by re-adjusting the cam discs.
Sensing
2...4werden
mm, depending
on type of switch
Funktion
kanndistance
umgekehrt
durch Neueinstellung
der Nockenscheiben.
Current consumption
active face free, > 3 mA
active f ace covered, < 1 mA
PROXIMITY SWITCH
Intrinsically safe II 1 G Ex ia IIC T6.
According to EN 60079-0:2006, EN 60079-11:2007.
Voltage (Ui), current (Ii), power (Pi), inductance (Li) and
capacitance (Ci) according to certificate of switch, see table below.
VG9_H/I56
AUF
OPEN
A
ZU
CLOSED K
Schwarz
BLACK
11
Schwarz
BLACK
13
Schwarz
BLACK
14
Schwarz
BLACK
16
DC
DC
Werkseinstellung:
Aktivflächen der Näherungsschalter sind frei, wenn der Antrieb in Mittelstellung ist.
Aktivflache
A (oberer Schalter) ist nicht bedämpft in der AUF-Stellung und Aktivfläche K (unterer Schalter) in
Factory
adjustment:
der
ZU-Stellung.
Die Funktion
kannare
vorfree
Ort durch
der Nockenscheiben
umgedreht
werden
Active faces of proximity
switches
whenNeueinstellung
actuator is in intermediate
position.
Active face
A (upper
switch) becomes covered at the open limit of the travel and face K (lower switch) at the closed limit.
Anschlüsse: Last kann an + oder – angeschlossen werden.
Function can be inverted on site by re-adjusting the cam discs.
Connections: Load can be connected to + or -.
PROXIMITY SWITCH
ifm electronic IFC2002-ARKG/UP
2-wire type
Sensing distance 2 mm
Rated voltage U = 10 - 36 V DC
38
7 VG9H 70 de
VG9_H/K25, K26, K45, K46
Rot
RED
A
AUF
OPEN
AUF
OPEN
A
11
Blau
BLUE
12
ZU
CLOSED K
14
Blau
BLUE
15
Schwarz
BLACK 16
22Stück
pcs.
Schwarz
BLACK
12
Blau
BLUE
13
Schwarz
BLACK
14
Rot
RED
K
Schwarz
BLACK 13
Rot
RED
11
Rot
RED
A
Rot
RED
Blau
BLUE
ZU
CLOSED
Blau
BLUE
15
Schwarz
BLACK
16
Rot
RED
K
Blau
BLUE
17
Schwarz
BLACK
18
44Stück
pcs.
Der Schaltplan zeigt den Endschalter, wenn der Antrieb in der Mittelstellung ist.
Aktivflache A (oberer Schalter) ist nicht bedämpft in der AUF-Stellung und Aktivfläche K
(unterer Schalter) in der ZU-Stellung.
Connection diagram shows limit switch when actuator is in intermediate position
7 VG9H 70 de
39
AO, HART Multiplexer
Sicherheitsbereich
Safe area
Gefahrenbereich
Hazardous area
VG9000H
Safety
Sicherheitssystem
system
AO
AO
(4 –- 20
20mA)
mA)
mA
mA input
Eingang
+ HART
+ HART
mA
mA
output
Ausgang
(optional)
(optional)
HART
HART
Multiplexer
Multiplexer
(SIL)
(SIL)
AI
AI
(4-20 mA,
mA,
(4-20
Versorgung
source
DO, RCI, HART AI
Gefahrenbereich
Hazardous area
Sicherheitsbereich
Safe area
VG9000H
mA
Eingang
mA input
++HART
HART
RCI9H
Ausgang
OUTPUT
INPUT
1
10
3
11
SicherheitsSafety
system
system
DO
(0/24
DO
VDC)
(0/24 VDC)
mA
mA
output
Ausgang
(optional)
HART
7
9
AI
AI
(HART,
(HART,
Versorgung)
source)
SUPPLY
ZUFUHR
15 14
24 VDC
24 VDC
Spannungspower
versorgung
supply
AI
AImA,
(4 – 20
(4-20 mA,
Versorgung)
source)
40
7 VG9H 70 de
VG9_H_J
VG9000H
JB
G
-
6
+
5
-
4
+
3
mA
PT
G
LPC9H
Gefahrenbereich
Hazardous area
VG9000H
Sicherheitsbereich
Safe area
Safety
Sicherheitssystem
system AO
(4 –AO
20 mA,
(4 -HART)
20 mA,
HART)
7
8
9
10
LCP9H
Kreis
LoopBB– Kreis
LoopBB++
PWR_IN +
Kreis
LoopAA–-
PWR_IN -
Kreis
Loop AA ++
24 VDC
24 V DC
Spannungssupply
versorgung
7 VG9H 70 de
ABMESSUNGEN
VG921_
151
31
35.4
162
min. 60
103
63
M20x1.5
35.4
(VDI/VDE 3845)
F05-ø50
33
33
15
39
M6
47
30
133
5/16UNC
M6x12
4
25
14
52
1/4 NPT
3
9
25
14
ø6
26.8
VG923_
151
min. 60
172
63
35.4
231
133
31
M20x1.5
5/16UNC
35.4
14
M6x12
4
32
42
28
1/2 NPT
ø6
26.8
3
72
25
25
9
15
(VDI/VDE 3845)
F05-ø50
47
M6
30
14
12
41
42
7 VG9H 70 de
VG921_J
280
151
31
35.4
162
min. 60
103
63
M20x1.5
33
100
33
15
39
M6
67
35.4
(VDI/VDE 3845)
F05-ø50
47
30
133
5/16UNC
M6x12
4
25
ø6
14
52
1/4 NPT
3
9
25
14
26.8
VG923_J
151
35.4
231
min. 60
172
63
133
67
31
M20x1.5
5/16UNC
35.4
(VDI/VDE 3845)
F05-ø50
47
M6
30
14
32
M6x12
4
ø6
14
42
28
1/2 NPT
26.8
3
72
25
25
9
15
100
7 VG9H 70 de
43
47
95
190
min. 60
VG921_/D_ , /I, /K oder VG921_L_
VG921_E6: M20x1.5
25
VDI/VDE 3845
174
103
5/16UNCx13
63
31
30
39
1/4NPT
26
33
161
26.8
33
ø6
M6x10
14.5
(35.4)
62
F05-
47
190
min. 60
VG923_/D_ , /I_, /K_ oder VG923_L_
VG923_E6: M20x1.5
25
VDI/VDE 3845
243
5/16UNCx13
63
30
172
31
32
151
161
26.8
26
72
ø6
M6x10
14.5
42.4
62
28
(35.4)
F05-
44
7 VG9H 70 de
min. 60
VG921_J/D_, /I_, /K_ oder VG921_JL_
47
95
190
M20x1.5
25
F05- 50
174
VDI/VDE 3845
62
103
31
30
39
63
(35.4)
5/16UNCx13
1/4NPT
33
161
26.8
33
26
ø6
M6x10
107
14.5
50
67
min. 60
VG923_J/D_, /I_, /K_ oder VG923_JL_
47
190
M20x1.5
25
VDI/VDE 3845
F05- 50
62
243
42.4
(35.4)
28
5/16UNCx13
31
72
63
30
172
32
151
M6x10
14.5
107
161
26.8
26
ø6
50
67
7 VG9H 70 de
45
VG931_
81
100
88
min.60
45
197
35.4
103
63
M8
M6
ø6.5
39
33
33
M20x1.5
133
35.4
VDI/VDE 3845
F05- 50
56
69
151
1/2 NPT
30
9
16
47
44.5
7
1/4 NPT
25
52
1/2 NPT
ø6
14
25
26.8
VG931_J
81
100
min.60
88
103
63
M20x1.5
133
181
35.4
197
M20x1.5
16
1/2 NPT
107
35.4
VDI/VDE 3845
F05- 50
56
44.5
25
69
151
33
33
305
39
ø6
14
M20x1.5
M20x1.5
52
71
1/2 NPT
26.8
25
ø6.5
9
M8
M6
M20x1.5
47
45
1/2 NPT
M20x1.5
107
46
7 VG9H 70 de
VG931_ mit erweitertem Gehäuse
100
min.60
81
103
63
M20x1.5
33
188
33
45
39
35.4
174
1/4 NPT
ø6.5
7
52
M6
95
M8
1/2 NPT
1/2 NPT
25
35.4
VDI/VDE 3845
F05- 50
56
44.5
ø6
26.8
9
16
14
30
69
25
161
VG931_J mit erweitertem Gehäuse
197
103
45
1/4 NPT
M6
M8
35.4
63
44.5
56
VDI/VDE 3845
F05- 50
35.4
33
26.8
33
161
305
88
69
ø6
M20x1.5
ø6.5
min.60
M20x1.5
M20x1.5
181
71
53
107
9
16
47
95
188
M20x1.5
25
1/2 NPT
25
81
52
39
14
100
174
7 VG9H 70 de
13
47
KONFIGURATIONSPARAMETER
Parameter-Name
Antriebstyp (ATYP)
Ventiltyp (VTYP)
Regler-Sicherheitsfunktion (SST)
Zusätzliche Pneumatik-Instrumentierung (INSt)
Antriebsgröße (ANT)
Pilotventil (PV)
Automatischer Teilhubtest (ATHt)
Testgrößte manueller Teilhubtest (GMTH)
Sprache (LANG)
LCP (Vor-Ort Bediengerät)
Wert
einfachwirkender Antrieb (1-A)
doppeltwirkender Antrieb (2-A)
Anmerkung: Siehe 4.6.1. Teilhubtest (PST)
Drehstellventil (Dre)
Hubventil (Lin)
Zu (ZU)
Auf (AUF)
Keine
bo1 = Volumenverstärker Typ 1
bo2 = Volumenverstärker Typ 2
bo3 = Volumenverstärker Typ 3
qE1 = Schnellentlüftertyp 1
qE2 = Schnellentlüftertyp 2
qE3 = Schnellentlüftertyp 3
co1 = Kombinationstyp 1
co2 = Kombinationstyp 2
co3 = Kombinationstyp 3
S 1 = B1C6-9, B1J8 (<1 dm3)
S 3 = B1C11-13, B1J10 (1-3 dm3)
S10 = B1C17-25, B1J16 (3-10 dm3)
S30 = B1C32, B1J20-25 (10-30 dm3)
L30 = B1C40-, B1J32- (>30 dm3)
15 = VG9_12 oder VG9_15
35 = VG9235
37 = VG9237
AUS = auto PST deaktiviert
EIn = auto PST aktiviert
rnd = auto PST aktiviert mit Zufallsbereich
3,0 – 100,0
Englisch (EnG)
Deutsch (GEr)
Französisch (FrE)
Aktiviert (EIn)
Deaktiviert (AUS)
Voreinstellung
1-A
Dre
ZU
keine
S1
15
AUS
10,0 %
EnG
AUS
48
14
7 VG9H 70 de
EG-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
EC DECLARATION OF CONFORMITY
Manufacturer:
Metso Automation Oy
01301 Vantaa
Finland
Product:
Intelligent Safety Valve Controller Neles ValvGuard VG9000-series
Approvals:
Type
Approval
EC Type examination Certificate
ATEX II 1 G Ex ia IIC T6...T4 Ga
ATEX II 1 D Ex ia IIIC T90 °C Da
ATEX II 2 G Ex ib IIC T6...T4 Gb
VG9_FX_/_ (pend.) ATEX II 2 D Ex ib IIIC T90 °C Db
ATEX II 3 G Ex ic IIC T6...T4 Gc
VG9_HX_/_
ATEX II 3 D Ex ic IIIC T90 °C Dc
ATEX II 3 G Ex nA IIC T6...T4 Gc
ATEX II 3 D Ex ic IIIC T90 °C Dc
VG9_FE6_/_
VG9_HE6_/_
SIRA 12ATEX2203X
EN 60079-0:2009, EN 60079-11:2012,
EN 60079-26:2007
SIRA 12ATEX4204X
EN 60079-0: 2009, EN 60079-11: 2012,
EN 60079-15: 2005
ATEX II 2 G Ex d IIC T6...T4 Gb
ATEX II 2 D Ex tb IIIC T80 °C...T105 °C Db
SIRA 11ATEX1006X
EN 60079-0:2012, EN 60079-1:2007,
EN 60079-31:2009
As the products within our sole responsibility of design and manufacture may be used as parts or components in machinery and
are not alone performing functions as described in Article 6(2) in the Machinery Directive (2006/42/EC), we declare that our
product(s) to which this Declaration of Conformity relates must NOT be put into service until the relevant machinery into which it is
to be incorporated has been declared in conformity with the provisions of the Machinery Directive.
The product above is manufactured in compliance with the applicable European directives and technical specifications/standards.
Protection from e.g. static electricity caused by the process or connected equipment must be considered by the user (EN 6007914 §6).
The product do not possess any residual risk according to hazard analyses made under the applicable directives providing that
the procedures stated by the Installation, Operation and Maintenance manual are followed and the product is used under
conditions mentioned in the technical specifications.
Applicable directives:
EMC 2004/108/EC
Electrical
ATEX 94/9/EC
Approved and Ex marked types
ATEX Notified Body for EC Type Examination Certificate:
SIRA (Notified body number 0518)
Sira Certification Service
Rake Lane, Eccleston, Chester, CH4 9JN
England
ATEX Notified Body for Quality Assurance:
ISO 9001:2008
Certificate No: 73538-2010-AQ-FIN-FINAS
ATEX 94/9/EC Annex IV Certificate No: DNV-2006-OSL-ATEX-0260Q
Det Norske Veritas AS (Notified body number 0575)
Veritasveien 1
1322 Høvik, Oslo
Norway
Vantaa, 5th June 2013
Ralf Liljestrand, Quality Manager
Authorized person of the manufacturer within the European Community
7 VG9H 70 de
49
15
TYPENCODIERUNG
VALVGUARD VG9000H
1.
VG
2.
9
3.
2
4.
15
5.
H
6.
E6
6.
1.
VG
2.
9
3.
2
3
4.
12
15
35
37
5.
PRODUKTGRUPPE
Neles ValvGuard VG9000H, intelligentes
Magnetventil für Sicherheitsanwendungen
TÜV SIL 3 zertifiziert gemäß IEC 61508.
BAUREIHE
Baureihe 9000 intelligentes Magnetventil für
Sicherheitsanwendungen mit universeller Welle und
Anbaufläche gemäß VDI/VDE 3845. Entsprechende
Wellenadapter sind im Montagesatz enthalten. *) Bei
der separaten Lieferung des Reglers ist der
Wellenadaptersatz enthalten.
GEHÄUSE
Standard-Temperaturbereich -20° bis +85 °C
M20 x 1,5 Anschlussgewinde
Standardgehäuse eloxiertes Aluminium,
IP66 / NEMA 4X.
Edelstahl-Gehäuse, IP66 / NEMA 4X.
PILOTVENTIL
Begrenzte Kapazität.
Hubvolumen Antrieb
0,3 - 6,7 dm3.
Standard-Kapazität.
Hubvolumen Antrieb
< 0,6 dm3
Hohe Kapazität.
Hubvolumen Antrieb
> 3,5 dm3
Nicht anwendbar bei 3. Stelle “3”.
Erweiterte Kapazität.
Einfachwirkende Antriebe.
Hubvolumen Antrieb > 6,5 dm3
Nicht anwendbar bei 3. Stelle “3”.
E6
7.
S, C1, C2 = 1/4 NPT
T
S, C1, C2 = 1/2 NPT
S
S = 1/2 NPT,
C2= 1 NPT
C
KOMMUNIKATION /EINGANGSSIGNALBEREICH
4 – 20 mA, HART Kommunikation
6.
ABNAHMEN FÜR GEFAHRENZONEN
ATEX und IECEx Zertifikationen:
II 1 G Ex ia IIC T6...T4 Ga II 1 D Ex ta IIIC T90 °C Da
II 2 G Ex ib IIC T6...T4 Gb II 2 D Ex tb IIIC T90 °C Db
Temperaturbereich: T4: -40° bis +80 °C; T5 < +65 °C;
T6: < +50 °C
II 3 G Ex nA IIC T6...T4 Gc II 3 D Ex tc IIIC T90 °C Dc
II 3 G Ex ic IIC T6...T4 Gc II 3 D Ex tc IIIC T90 °C Dc
(Staub-Abnahmen in Vorbereitung)
Temperaturbereich: T4: -40° bis +85 °C; T5 < +75 °C;
T6: < +60 °C.
Verfügbar ohne Endschalter oder mit IECEx
zertifizierten induktiven Näherungsschaltern.
INMETRO Zertifikationen:
Ex ia IIC T6...T4 Ga
Ex ia IIC T6...T4 Gb
T4: -40° a +80 °C; T5: < +65 °C; T6: < +50 °C.
Ex ic nA IIC T6...T4 Gc
T4: -40° a +85 °C; T5: < +75 °C; T6: < +60 °C.
Verfügbar ohne Endschalter oder mit IECEx
zertifizierten induktiven Näherungsschaltern.
Z
(Z1)
(Z2)
(Z3)
E5
ANSCHLÜSSE
S, C1, C2 = 1/4 NPT
H
X
(X1)
(X2)
(X3)
E2
J
L1
L2
Y
7.
/
8.
I02
9.
ABNAHMEN FÜR GEFAHRENZONEN
Feuersicheres Gehäuse, 1/2" NPT Anschlussgewinde.
cCSAus Zertifikationen:
Class I, Div 1, Gruppen B, C, D; Class II, Div 1, Gruppen E,
F, G; Class III; T6...T4, Gehäusetyp 4X
Ex d IIC T6...T4
AEx d IIC T6...T4
Ex tb IIIC T100 °C IP66
AEx tb IIIC T100 °C IP66
Temperaturbereich: T6: -40 °C bis +60 °C; T5: -40 °C bis
+75 °C; T4: -40 °C bis +85 °C
Nicht anwendbar bei 7. Stelle "J".
Verfügbar mit oder ohne Endschalter.
INMETRO Zertifikationen:
Ex d IIC T5 Gb (-40°C oder -25°C Ta +85°C)
Ex d IIC T6 Gb (-40°C oder -25°C Ta +70°C)
Verfügbar mit oder ohne Endschalter.
ATEX und IECEx Zertifikationen:
II 2 GD
Ex d IIC T6...T4 Gb
Ex tb IIIC T80°C...T105°C Db
Temperaturbereich: Ta gemäß Tabelle 7.
Verfügbar mit oder ohne Endschalter.
OPTIONEN STELLUNGSREGLER
Interner 2-Leiter (passiv) Stellungsgeber-Ausgang.
Analoges Stellungsrückmeldesignal, Ausgang
4 – 20 mA, Spannungsversorgung 12 – 30 V DC,
externer Lastwiderstand 0 – 780 Ω.
Nicht anwendbar bei 7. Stelle "S".
Interner 2-Leiter (passiv) Geräte-Statusausgang
Analoges Gerätestatus-Rückmeldesignal,
4 – 20 mA. Ausgangs-mA-Wert basiert auf Gerätestatus.
Spannungsversorgung 12 – 30 V DC, externer
Lastwiderstand 0 – 780 Ω.
Nicht anwendbar bei 7. Stelle "T".
Tieftemperatur.
Temperaturbereich: -40° bis +60 °C.
Externer Anschlusskasten für gesamt 4–20 mA
Verdrahtung, einschl. Stellungsgeber, wenn
anwendbarer Anschlusskasten im Standardgehäuse
sitzt, 2 Stück. M20 x 1,5 Anschlussgewinde.
Nicht anwendbar bei 6. Stelle "E2".
Nicht anwendbar bei 7. Stelle "L1".
ANMERKUNG: Diese Option muss gewählt werden,
wenn die 7. Stelle mit "L2" (bei LCP9H; Vor-OrtBediengerät) und die 8. Stelle (Endschalter) spezifiziert
sind.
Erweitertes Gehäuse mit zusätzlichen
Anschlussgewinden, 2 Stk. M20 x 1,5.
Anwendbar mit Stellungsgeber, 7. Stelle "T" oder "S",
falls zusätzliche Anschlussgewinde erforderlich sind.
Nicht anwendbar bei 7. Stelle "J", "L2" oder mit
Endschaltern (8. Stelle).
Erweitertes Gehäuse mit zusätzlichen
Anschlussgewinden für Vor-Ort-Bediengerät (LCP9H),
2 Stk. M20x1,5. Nicht anwendbar bei 7. Stelle "L1".
ANMERKUNG: 7. Stelle "J" muss ausgewählt werden,
wenn Endschalter spezifiziert sind.
ANMERKUNG: Vor-Ort-Bediengerät LCP9H muss
separat bestellt werden!
Sonderausführung
50
7 VG9H 70 de
8.
D33
D44
I02
I09
I45
I56
R01
K25
K26
K45
K46
ENDSCHALTER
IP 66/ NEMA 4X Gehäuse.
Erweitertes Gehäuse mit zusätzlichen
Anschlussgewinden, 4 Stk. M20 x 1,5
Induktive Näherungsschalter, 2 Stk.
Metso, SST Doppelmodul-Sensor, NO, 8 – 125 V DC /
24 – 125 V AC
Temperaturbereich -40° bis +80 °C.
Nicht anwendbar bei 6. Stelle "X" oder "Z".
Metso; Namur Doppelmodul-Sensor, 6 – 29 V DC,
> 3 mA; < 1 mA.
Eigensicher gemäß ATEX II 1 G Ex ia IIC T6 (in
Vorbereitung).
Temperaturbereich -40° bis +80 °C
P+F; NJ2-12GK-SN, 2-Leitertyp, DC; > 3 mA; < 1 mA,
NAMUR NC.
Eigensicher gemäß ATEX und IECEx.
Temperaturbereich: -40° bis +85 °C.
Eigensicher gemäß ATEX und IECEx.
Anwendbar bis einschl. SIL3 gemäß IEC61508.
P+F; NCB2-12GM35-N0, 2- Leitertyp, DC; > 3 mA;
< 1 mA, NAMUR NC.
Temperaturbereich: -25° bis +85 °C.
Eigensicher gemäß ATEX und IECEx.
Anwendbar bis einschl. SIL3 gemäß IEC61508.
P+F; NJ3-18GK-S1N, 3-Leitertyp, DC; > 3 mA;
< 1 mA. NAMUR NO.
Temperaturbereich: -25° bis +85 °C.
Eigensicher gemäß ATEX und IECEx
Anwendbar bis einschl. SIL3 gemäß IEC61508.
ifm IFC2002-ARKG/UP, 2- Leitertyp, DC; 150 mA,
10 – 36 V DC, Leckstrom < 0,6 mA. Temperaturbereich 40° bis +80 °C. Nicht anwendbar bei 6. Stelle "X", "Z"
oder "E2".
Reed Näherungsschalter, 2 Stk.
Temperaturbereich -40° bis +80 °C
Metso; Maxx-Guard G, SPDT, 300 mA, 24 V DC; 200 mA,
125 V AC
Nicht anwendbar bei 6. Stelle "X", "Z" oder "E2".
Mechanische Mikroschalter
Temperaturbereich -40° bis +85 °C.
2 Stk., OMRON D2VW-5L2A-1MS; 3 A – 250 V AC, 0,4 A –
125 V DC, 5 A – 30 V DC.
Nicht anwendbar bei 6. Stelle "X" oder "Z".
2 Stk., OMRON D2VW-01L2A-1MS; vergoldete Kontakte,
100 mA – 30 V DC / 125 V AC.
Nicht anwendbar bei 6. Stelle "X" oder "Z".
4 Stk.., OMRON D2VW-5L2A-1MS; 3 A – 250 V AC, 0.4 A –
125 V DC, 5 A – 30 V DC.
Nicht anwendbar bei 6. Stelle "X" oder "Z".
4 Stk., OMRON D2VW-01L2A-1MS; vergoldete Kontakte,
100 mA – 30 V DC / 125 V AC.
Nicht anwendbar bei 6. Stelle "X" oder "Z".
RCI9H
OPTIONALE GERÄTE FÜR VG9000H
Mehrere Optionen werden anhand des MinusZeichens ("-") voneinander getrennt.
Remote Communication Interface
P+F; KFD2-RCI-Ex1
Exida SIL 3 zertifiziert gemäß IEC61508.
Eingang 0/24 V DC. Ausgang 4/20 mA + HART.
Spannungsversorgung 19 – 30 V DC, ≤ 50 mA
Temperaturbereich -20° bis +60 °C.
Umfasst integrierte isolierte Barriere für eigensichere
Anwendungen.
ATEX Zertifikation:
II (1) GD [Ex ia] IIC [Ex iaD]
II 3 G Ex na II T4
IECex Zertifikation:
[Zone 0] [Ex ia] IIC
ANMERKUNG: RCI9H ist nur dann erforderlich, wenn
KEIN 4/20 mA –Signal vom Sicherheitssystem zum
VG9000H verfügbar ist.
Vor-Ort-Bediengerät (LCP)
Versionen für Ex ia/ic/nL: LCP9H, LCP9HW.
Edelstahl 316L, IP66.
Versionen für Ex d: LCP9HE, LCP9HEW. Eloxiertes
Aluminium, IP66.
Alle Versionen enthalten LEDs, manuelle Reset- und
PST-Tasten. ZU/AUF-Tasten sind bei den W-Versionen
entfernt. Die Tasten sind in allen Versionen
absperrbar.
Stromverbrauch 400 mW. Stromversorgung
11 - 30 V DC, 50mA
ATEX und IECEx Zertifkationen:
LCP9H, LCP9HW:
II 2 G Ex ia IIC T4/T5/T6 Gb
LCP9H_ Temperaturbereich: T4; -20° bis +65 °C, T5; < +65 °C,
T6; < +50 °C.
II 3 G Ex ic IIC T4/T5/T6 Gc
II 3 G Ex nL IIC T4/T5/T6 Gc
Temperaturbereich: T4; -20° bis +65 °C, T5; < +65 °C,
T6; < +60 °C
LCP9EH, LCP9HEW:
II 2 GD
Ex d IIB + H2 T6 Gb
Ex tb IIIC T85 °C Db IP65
Ta -20° bis +55 °C
ANMERKUNG: 7. Stelle "L2" muss bei der
Typenkodierung des VG9000H für zusätzliche
Anschlussgewinde und Klemmenblock im VG9000H
ausgewählt werden.
7 VG9H 70 de
51
52
7 VG9H 70 de
Metso Automation Inc.
Europe, Vanha Porvoontie 229, P.O. Box 304, FI-01301 Vantaa, Finland. Tel. +358 20 483 150. Fax +358 20 483 151
North America, 44 Bowditch Drive, P.O. Box 8044, Shrewsbury, MA 01545, USA. Tel. +1 508 852 0200. Fax +1 508 852 8172
South America, Av. Independéncia, 2500-Iporanga, 18087-101, Sorocaba-São Paulo, Brazil. Tel. +55 15 2102 9700. Fax +55 15 2102 9748
Asia Pacific, Haw Par Centre #06-01, 180 Clemenceau Avenue, Singapore 239922. Tel. +65 6511 1011. Fax +65 6250 0830
China, 19/F, the Exchange Beijing, No. 118, Jianguo Lu Yi, Chaoyang Dist, 100022 Beijing, China. Tel. +86-10-6566-6600. Fax +86-10-6566-2575
Middle East, Roundabout 8, Unit AB-07, P.O. Box 17175, Jebel Ali Freezone, Dubai, United Arab Emirates. Tel. +971 4 883 6974. Fax +971 4 883 6836
www.metso.com/valves
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