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Handbuch UNI Festbrennstoffkessel

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UNI
Gusseisenkessel für
die Verbrennung von festen
Brennstoffen
Bedienungs- und
Einbauanleitung
Rev. Juni 2010
Inhalt:
1.
2.
3.
4.
5.
Einleitung
Charakteristik der Kessel
Technische Parameter
Lieferung und Zubehör
Anordnung und Einbau
5.1. Vorschriften und Richtlinien
5.2. Anordnungsmöglichkeiten
5.3. Einbau in das Heizsystem
5.4. Einrichtung für die Abführung der überflüssigen Wärme
5.5. Kaminanschluss
5.6. Vorgang bei der Montage
6. Bedienungsanleitung
6.1. Inbetriebnahme - Anweisung für die Fachserviceorganisation
6.2. Inbetriebnahme des Kessels
6.3. Anheizen
6.4. Betrieb
6.5. Brennstoff
7. Wartung und Reinigung
7.1 Wartung
7.2. Regelmäßige Kontrollen
7.3. Reinigung des Kessels
7.4. Jahresuntersuchung
8. Gesundheits- und Sicherheitsinformationen
9. Wichtige Hinweise
10. Hinweise für die Entsorgung des Produkts nach dessen Haltbarkeitsfrist
11. Garantie und Mangelhaftung
12. Garantieurkunde
1. EINLEITUNG
Wir bedanken uns bei Ihnen, dass Sie den Kessel UNI gekauft haben. Lesen Sie bitte dieses Handbuch vor dem Einbau
und der Inbetriebnahme Ihres Produkts und bewahren Sie es über dessen ganze Haltbarkeit auf. Berühren Sie keine
Produktbestandteile und greifen Sie in diese nicht anders, als erlaubt ein. Einbau, Wartung und Service dieses Kessels
dürfen lediglich Mitarbeiter einer Fachservicewerkstatt durchführen. Dieses Handbuch und unerlässliche Vorschriften
sind beim Einbau des Kessels und bei der Wahl der richtigen Anordnung, dem richtigen Einbau des
Wasseranschlusses und der richtigen Bauart des Kamins einzuhalten.
2. CHARAKTERISTIK DER KESSEL
Der Kessel UNI ist ein Gusseisengliederkessel für die Verbrennung von festen Brennstoffen, in Dreizugbauart. Er ist
für die Heizung von Familienhäusern und weiteren Subjekten mit warmem Wasser bestimmt.
Die Dreizugbauart des Kessels ermöglicht, hohe Wirksamkeit und niedrige Emissionswerte zu erreichen. Der Kessel
kann sowohl bei Schwerkraftsystemen der Zentralheizungen, als auch in Systemen mit Zwangsumlauf eingesetzt
werden.
Im Kessel kann Holz und Schwarzkohle verbrannt werden, die Brennstoffspezifikationen sind in diesem Handbuch
nachstehend angeführt. Da sich der Heizwert einzelner fester Brennstoffarten unterscheidet, bewegt sich die
Kesselleistung zwischen den angeführten Höchst- und Mindestwerten. Koks kann als Ersatzbrennstoff benutzt
werden.
3. Technische Parameter
Modell
Anzahl Glieder
Brennstoff
Leistungsbereich
Gewicht
Wasservolumen
Brennraumvolumen
Maximale Höhe se zugelegten Brennstoffs
Betriebstemperaturenbereich des Heizwassers
Mindesttemperatur des Rückwassers
Sicherheitssystem aktiviert bei
Maximaler Betriebsdruck
Durchmesser des Rauchabzugs
Anschlüsse des Wasserzulaufs/-ablaufs
Höhe (H2)
Breite (A)
Länge (L)
Brennstoffart
Leistung
Wirksamkeit
Kesselklasse
Verbrennungszeit bei max. Beschickung
Soll-Parameter des Brennstoffs
Durchschnittliche Rauchgastemperatur
Soll-Kaminzug
Hydraulischer Verlust des Kessels bei Δt=20 °C
Durchschnittlicher CO-Gehalt bei %10 O₂
Brennstoffart
Leistung
Wirksamkeit
Kesselklasse
Verbrennungszeit bei max. Beschickung
Soll-Parameter des Brennstoffs
Durchschnittliche Rauchgastemperatur
Soll-Kaminzug
Hydraulischer Verlust des Kessels bei Δt=20 °C
Durchschnittlicher CO-Gehalt bei %10 O₂
UNI 3
3
kW
kg
l
dm3
mm
°C
°C
°C
bar
mm
mm
mm
mm
kW
%
13 – 16,5
190
22
33,0
432
13
h
°C
mbar
mbar
mg/m³
kW
%
.
h
°C
mbar
mbar
mg/m³
0,15-0,2
0,13
16,5
0,15-0,2
0,24
UNI 4
4
UNI 5
UNI 6
UNI 7
5
6
7
Holzscheite, Schwarzkohle
19,5 – 20
24 - 28
27 - 35
30,5 - 44
235
280
325
370
28
34
40
46
51, 6
70, 3
89,1
107,8
280
60 bis 90
60 (empfohlen)
95
3
160
2"
1 070
520
537
642
747
852
Holzscheite
19,5
24
27
30,5
62-67,5
1
2 bis 4
Max. Wassergehalt 20%
Empfohlener Querschnitt 10 cm x 10 cm
Durchschnittlicher Heizwert 14 – 18 MJ/kg
220 - 300
0,15-0,22 0,15-0,25 0,15-0,26 0,15-0,27
0,51
1,03
1,81
2,92
8 500 – 10 800
Schwarzkohle
28
35
44
70,6 – 76,6
2
4 bis 6
Max. Wassergehalt 15%
Durchschnittliche Größe zwischen 30 bis 60 mm
Durchschnittlicher Heizwert 26 – 28 MJ/kg
220 - 320
0,15-0,22 0,15-0,25 0,15-0,26 0,15-0,27
0,76
1,46
2,47
3,90
4900 - 7400
20
UNI 8
8
33,8 – 53
415
52
126,5
957
33,8
0,15-0,28
4,63
53
0,15-0,28
5,84
Öffnung, an die das Ablassventil R ½“ angeschlossen ist
Abb. Nr. 1 Schematische Darstellung des Kessels
4. Lieferung und Zubehör
Der Kessel UNI wird so geliefert, dass auf der Palette der komplette Kesselkörper befestigt ist und seitlich auf der
Palette die Kartonverpackung mit dem Mantel und der Dämmung angebracht sind. Das Kesselzubehör befindet sich
innerhalb des Kesselkörpers. Der Kessel darf im Laufe des Transports nicht gekippt werden.
Das standardmäßig mitgelieferte Zubehör:
Zugregler
Einhängeplatte
Reinigungsbürste
Kratzer
Schürhaken für den Brennstoff
Thermomanometer (im oberen Deckel des Kesselmantels eingebaut)
Pflichtiges Zubehör für geschlossene Heizsysteme:
2-Wege Sicherheitsventil DBV 1 - 02 .
Diese Ausstattung muss im Falle eines offenen Heizsystems nicht benutzt werden.
4.1 Lieferung und Zubehör
Standardmäßige Lieferung des Kessels:
• Kessel auf einer Palette
• Mantel in Kartonverpackung einschl. Dämmung
• Aschekasten (im Kesselkörper)
• Reinigungswerkzeug (Reinigungsbürste, Kratzer, Schürhaken für den Brennstoff)
• Thermomanometer (im oberen Deckel des Kesselmantels eingebaut) (1 Stck.)
• Einlass- und Ablasshahn Js 1/2“ (1 Stck.) (am Kesselkörper montiert)
• Zugregler (1 Stck.)
• Aufkleber für Bedienung der Rauchklappe (1 Stck.)
• Verbindungsmaterial für den Mantel (in der Kartonverpackung des Mantels)
• Heiz- und Rückwasserflansch 2“ (2 Stck.); (am Kesselkörper angebaut)
• Handelstechnische Dokumentation
Nötiges Zubehör: (ist nicht Bestandteil der Lieferung)
• 2-Wege Sicherheitsventil DBV 1 - 02. Diese Ausstattung muss im Falle eines offenen Heizsystems nicht benutzt
werden.
• Sicherheitsventil (1 Stck.)
Auf Kundenwunsch: (ist nicht Bestandteil der Lieferung)
• Filter 3/4“ (für Kessel mit dem 2-Wege Sicherheitsventil DBV 1 - 02)
Kesselausstattung, die als „nötiges Zubehör und auf Kundenwunsch“ bestellt wird, in nicht im Grundpreis des
Kessels einbezogen.
5. Anordnung und Einbau
5.1. Vorschriften und Richtlinien
Der Kessel für feste Brennstoffe darf nur von einer Fachfirma mit gültiger Berechtigung für dessen Einbau und
Wartung eingebaut werden. Für den Einbau ist ein Projekt in Übereinstimmung mit den gültigen Vorschriften zu
erstellen. Vor dem Kesseleinbau in ein älteres Heizsystem hat die Installationsfirma das ganze System zu
durchzuspülen (zu reinigen). Das Heizsystem ist mit Wasser zu füllen, das Anforderungen der ČSN 07 7401 erfüllt
und insbesondere dessen Härte darf die Soll-Parameter nicht überschreiten.
Spricht die 2-Wege Sicherheitseinrichtung an, indem Wasser nachgefüllt wurde, das der ČSN 077401 nicht
entspricht, ist das Wasser im System so aufzubereiten, dass es dieser Norm erneut entspricht.
a) in Bezug auf das Heizsystem
ČSN 06 0310 Wärmesysteme in Gebäuden - Planung und Montage
ČSN 06 0830 Wärmesysteme in Gebäuden - Sicherheitseinrichtungen
ČSN 07 7401 Wasser und Dampf für Wärmeenergieeinrichtungen mit dem Dampfbetriebsdruck bis 8 MPa
ČSN EN 303–5 Kessel für Zentralheizungen - Teil 5: Kessel für Zentralheizungen für feste Brennstoffe
mit manueller bzw. selbsttätiger Beschickung, mit der Nennleistung höchstens 300 kW - Terminologie, Prüf- und
Kennzeichnungsanforderungen
b) in Bezug auf den Kamin
ČSN 73 4201 Planung von Kaminen und Rauchabzügen
c) in Bezug auf die Brandschutzvorschriften
ČSN 06 1008 Brandsicherheit der Wärmeeinrichtungen
ČSN EN 13 501-1 Brandtechnische Eigenschaften von Stoffen Brennbarkeitsstufen der Baustoffe
b) in Bezug auf System der Nutzwassererhitzung
ČSN 06 0320 Wärmesysteme in Gebäuden - Warmwasseraufbereitung - Entwurf und Planung
ČSN 06 0830 Wärmesysteme in Gebäuden - Sicherheitseinrichtungen
ČSN 73 6660 Innere Wasserleitungen
5.2. Anordnungsmöglichkeiten
Der Kessel UNI muss in einem selbstständigen, speziell für die Heizung angepassten Kesselraum eingebaut werden.
Der Kesselraum muss genügend Platz für den Einbau und die Wartung des Kessels aufweisen. Es ist ausreichende
Frischluftzirkulation für die Verbrennung sicherzustellen, die Kaminkonstruktion muss entsprechenden Zug für den
jeweiligen Kesseltyp aufweisen und den nachstehend in diesem Handbuch und in den verbindlichen Vorschriften
angeführten bautechnischen Kriterien entsprechen. Der Kessel darf nie in offenen Bereichen bzw. auf Balkons, in
Räumen, die von Menschen bewohnt sind, wie Küche, Wohnzimmer, Bad, Schlafzimmer, in Räumen, in denen sich
explosive und brennbare Materiale befinden, eingebaut werden.
Wir empfehlen, den Kessel auf einem feuerfesten Betonsockel einzubauen. Mindestmaße des Sockels sind der
nachstehenden Tabelle zu entnehmen.
Modell
Sockelhöhe (mm)
Sockelbreite (mm)
Sockellänge (mm)
UNI 3
UNI 4
UNI 5
UNI 6
UNI 7
UNI 8
805
910
50
600
385
490
595
700
Freiraum
Um den Kessel sollte zumindest der folgende Freiraum vorhanden sein
Abb. Nr. 2. Freiraum
Sicherer Abstand von brennbaren Stoffen
- beim Einbau sowie beim Betrieb des Kessels ist der sichere Abstand 200 mm von brennbaren Stoffen einzuhalten
Brennbarkeitsstufen B, C1 und C2 (lt. ČSN 06 1008).
- für leicht brennbare Stoffe der Brennbarkeitsstufe C3, die schnell brennen und auch selbst nach Beseitigung der
Zündquelle
brennen (z. B. Papier, Karton, Asphalt- und Teerpappe, Holz und Holzfaserplatten,
Kunststoff, Fußbodenbelag), ist der sichere Abstand zu verdoppeln, d. h. auf 400 mm.
- der sichere Abstand ist im Falle zu verdoppeln, dass die Brennbarkeitsstufe des Baustoffs
nicht nachgewiesen ist.
Anordnung des Kessels in Bezug auf die erforderliche Handhabungsfläche:
− Basisumfeld AA5/AB5 lt. ČSN 33 2000-3.
- vor dem Kessel ist ein Handhabungsbereich von mind. 1000 mm frei zu lassen.
- Mindestabstand zwischen dem hinteren Kesselbereich und der Wand 600 mm.
- zumindest von einer Seite ist der Raum mind. 400 mm für den Zugang zum hinteren Teil des Kessels frei zu lassen.
Brennbarkeitsstufen der Baustoffe
Brennbarkeitsstufe
In die Brennbarkeitsstufe eingestufte Baustoffe und -produkte
d. Baustoffe und
(Auswahl von ČSN EN 13 501-1)
Produkte
A – nicht brennbare
Granit, Sandstein, Beton, Ziegelsteine, keramische Fliesen, Mörtel, brandfester Putz
B – schwierig brennbare Akumin, Isumin, Heraklit, Lignos, Platten und Basaltwolle, Glasfaserplatten, ...
C1 – schwer brennbare
Buchenholz, Eichenholz, Hobrex-Platten, Sperrholz, Wersalit, Umakart, Sirkolit, ...
C2 – mittel
Kiefer-, Lärchen-, Fichtenholz, Holzspan- und Korkplatten, Gummi
brennbare
Fußbodenbelag, ...
C3 – leicht brennbare
Asphaltpappe, Holzfaserplatten, Zellstoff, Polyurethan, Styropor,
Polyäthylen, PVC, ...
Aufbewahrung des Brennstoffs:
- es ist ausgeschlossen, den Brennstoff hinter dem Kessel bzw. neben dem Kessel in einem kleineren Abstand, als 800
mm aufzubewahren.
- es ist ausgeschlossen, den Brennstoff zwischen zwei Kesseln im Kesselraum aufzubewahren.
- der Hersteller empfiehlt, zwischen dem Kessel und dem Brennstoff einen Abstand mind. 1000 mm zu erhalten bzw.
den Brennstoff in einem anderen Raum, als der Kessel eingebaut ist, zu lagern.
5.3. Einbau in das Heizsystem
Wird ein offener Ausgleichsbehälter benutzt, ist keine Sicherheitseinrichtung gegen das Überheizen erforderlich.
Jede Wärmequelle im offenen Heizsystem ist mit einem offenen Ausgleichsbehälter zu verbinden, der sich im
höchsten Punkt des Heizsystems befindet. Die Ausgleichsbehälter sind so auszulegen, dass sie in der Lage sind,
Änderungen des Wasservolumens aufzunehmen, die bei der Erhitzung und Ankühlung entstanden sind. Offene
Ausgleichsbehälter sind mit nicht abschließbaren Entlüftungs- und Überlaufrohren zu versehen. Die
Überlaufrohrleitung ist so zu vorzusehen, dass sie in der Lage ist, die höchste, in das System einlaufende
Durchflussmenge abführt. Das kann durch die Auslegung der Überlaufrohrleitung um einen DN höher, als
die Füllleitung hat, erreicht werden. Die Ausgleichsbehälter und deren Anschlussrohrleitungen sind so zu planen und
anzuordnen, dass sie zuverlässig gegen das Einfrieren geschützt sind.
1 Wärmequelle
2 Ausgleichsbehälter
3 Sicherheitsrohrleitung
4 Ausgleichsrohrleitung
5 Überlaufrohrleitung
6 Einfüllleitung
7 Wasserspiegelbegrenzer
8 Rücklaufleitung
Abb. 3 Anschließungsbeispiele der offenen Ausgleichsbehälter
5.4. Einrichtung für die Abführung der überflüssigen Wärme
Das 2-Wege Sicherheitsventil DBV 1 - 2 dient zur Abführung der überflüssigen Wärme im Falle, dass die
Wassertemperatur im Kessel 95°C überschreitet. Das 2-Wege Sicherheitsventil ist an die Kesselflansche lt. Abb. Nr.
5 anzuschließen. Im Falle, dass das System mit dem 2-Wege Sicherheitsventil DBV 1 - 2 ausgestattet ist und der
Kessel überheizt wird (die Austrittswassertemperatur ist höher, als 95°C), stellt das 2-Wege Sicherheitsventil einen
Kaltwasserkreis her u. zw. solange die Temperatur nicht unter die Limittemperatur sinkt. In diesem Augenblick wird
gleichzeitig die Auslaufkühleinrichtung und die Zuleitung des in das System nachgefüllte Kaltwassers gesperrt.
A - Kaltwassereingang
B - Ausgang zum Kessel
C - Ausgang zur Abwasserleitung
D - Eingang vom Kessel
Abs. Nr. 4 2-Wege Sicherheitsventil DVB 1 - 02
1 - Kessel
2 - 2-Wege Sicherheitsventil DBV 1 - 02
3 - Sicherheitsventil
4 - Reduktionsventil
5 - Filter
6 - Kugelhahn
7 - Pumpe
8 - Abführung der überflüssigen Wärme
9 - Ablassventil
I - Kaltwassereingang
II - Heizwasserausgang
II - Rückwassereingang
Abb. Nr. 5 Empfohlenes Anschlussschema des 2-Wege Sicherheitsventils DBV 1 - 02
Technische Angaben des 2-Wege Sicherheitsventils DBV 1 - 02 (der Firma Regulus)
Öffnungstemperatur (Limit) 100 °C (+0° - 5 °C)
Höchsttemperatur: 120 °C
Kesselseitiger Höchstdruck: 300 kPa
Wasserseitiger Höchstdruck: 600 kPa
Nenndurchfluss bei Delta p 100 kPa: 1,9 m3/h
Einsatz
Das 2-Wege Sicherheitsventil DBV 1 - 02 ist für den Schutz der Zentralheizungskessel gegen Überhitzung bestimmt.
Der Kesselkörper ist mit einem, mit einem thermostatischen Element betätigten Ablass- und Nachfüllventil versehen.
Nach dem Erreichen der Limittemperatur wird gleichzeitig das Ablass- und Nachfüllventil geöffnet, d. h. dass in den
Kessel kaltes Wasser fließt und gleichzeitig heißes Wasser vom Kessel abgelassen wird. Beim Temperaturrückgang
schließt gleichzeitig das Ablass- und Nachfüllventil.
ACHTUNG! Ersetzt nicht das Sicherheitsventil
Spricht die 2-Wege Sicherheitseinrichtung an, indem Wasser nachgefüllt wurde, das der ČSN 077401 nicht
entspricht, ist das Wasser im System so aufzubereiten, dass es dieser Norm erneut entspricht.
Einbau
Der Einbau darf nur von einer qualifizierten Person durchgeführt werden. Für die richtige Funktion des 2-Wege
Sicherheitsventils sind die vorgeschriebenen Bedingungen für dessen Einbau und die Kennzeichnung der am
Ventilkörper markierten Durchflussrichtungen einzuhalten. Das Sicherheitsventil ist stets in die Ausgangsrohrleitung
des Kessels bzw. direkt am Kessel zu montieren u. zw. im oberen Kesselbereich, wo das erhitzte Wasser aus dem
Kessel austritt und in das Heizsystem befördert wird. Beim Einbau des Ventils ist zu überprüfen, ob der 3/4“ Stutzen,
der sich sowohl am Kessel, als auch an der Rohrleitung befinden kann, nach dem Einbau des Ventils vollständiges
Eintauchen des thermostatischen Elements sicherstellt. Nach dem Einbau des Stutzens ist an der Stelle „C“ (Abb. Nr.
4) die Ablaufleitung anzuschließen, mit der das heiße Wasser vom Kessel abläuft. An der Stelle „A“ (Abb. Nr. 4) ist (lt.
Abb. Nr. 5) der Kühlwasseranschluss anzuschließen, das nach der Inbetriebnahme zur Abkühlung des Kessels dient.
Am Kühlwasseranschluss ist ein Filter für das Auffangen der mechanischen Verschmutzung einzubauen. An der Stelle
„B“ (Abb. Nr. 4) ist eine Rohrleitung anzuschließen, die lt. Abb. Nr. 5 an das Rücklaufrohr des Heizsystems in der Nähe
des Kessels anzuschließen ist.
Regelmäßige Wartung
Kontrolle 1x jährlich das Kopfteil des Sicherheitsventils drehen, um etwaigen, im Ventil abgelagerten Schmutz zu
beseitigen. Den Filter am Kühlwassereintritt reinigen.
Einrichtung für die Wärmeabführung - Speicherbehälter
Im Falle, dass das Soll-Volumen größer als 300 l ist, empfehlen wir einen Speicherbehälter (Austauscher) einzubauen.
Berechnung des kleinsten Volumens des Speicherbehälters,
Vsp = 15Tb x QN (1-0,3 x (QH/Qmin))
Wo:
Vsp Volumen des Speicherbehälters in l
QN Nennwärmeleistung in kW
Tb Brennzeit in h
QH Wärmebelastung der Gebäude in kW
Qmin niedrigste Wärmeleistung in kW
Abmessungen des Speicherbehälters bei Kesseln für Zentralheizungen, die mit einzelnen vorgeschriebenen
Brennstoffen betrieben werden, sind entsprechend der Leistung festzulegen, die der größte Speicherbehälter haben
muss. Dieser Speicherbehälter ist nicht nötig im Falle, dass das berechnete Volumen kleiner als 300 l ist.
5.5. Kaminanschluss
Der Kessel UNI ist an einen selbstständigen Kamin anzuschließen, der mindestens den Mindestzug aufweist. Der
Rauchabzug zwischen dem Kessel und dem Kamin sollte mit Glaswolle isoliert werden. Der Rauchabzug in den Kamin
und der Kamin selbst sind aus Stahl bzw. aus einem gleichwertigen Material herzustellen, das bei Temperaturen um
400°C eingesetzt werden kann. Alle Verbindungsstellen des Abzugsystems sind abzudichten, um gute Verbrennung
und Wirksamkeit zu ermöglichen. Der Rauchabzug ist auf dem kürzesten Wege und in Übereinstimmung mit den im
nachfolgenden Bild angeführten Abmessungen anzuschließen. Horizontale Anschlüsse und Einrichtungen, die den
Druckverlust erhöhen, wie Kniestücke, sind auszuschließen.
Kompakte vertikale Stahlrohre sollten nicht als Kamin benutzt
werden. Der Kamin muss aus einer Innen- und einer Außenschicht
bestehen. Die Außenschicht ist aus Stahl bzw. Ziegelsteinen
herzustellen.
Bei der Innenschicht werden Teile aus Edelstahl wegen der
Korrosionsbeständigkeit bevorzugt. Der Raum zwischen der
Innen- und Außenschicht des Kamins ist zu isolieren.
ZUGBEGRENZER
mind. 16 cm
mind. 60 cm
REINIGUNGSLUKE
Auf dem niedrigsten Kaminniveau sollte sich eine
Reinigungsöffnung aus Stahl befinden, abgedichtet wegen einem
etwaigen Rauchaustritt.
Der Rauchabzug zwischen dem Kessel und dem Kamin sollte nicht
länger, als 100 cm sein.
Der Kamindurchmesser hat um 10% größer zu sein, als der
Durchmesser des Rauchabzugs am Kessel. Für die Gesamthöhe
und den Mindestinnendurchmesser des Kamins sollte das folgende Schema in Bezug auf die Kesselleistung
berücksichtigt werden, falls in den verbindlichen Vorschriften nicht anders festgelegt ist.
Abb. Nr. 6 Beispiel des Kaminanschlusses
Die höchste Ebene des Kamins im Außenbereich sollte den auf der
nachfolgenden Skizze angeführten Abmessungen entsprechen, um
die schädlichen Einflüsse der Rauchgase auf die Umwelt zu
minimieren und den Kaminzug zu verbessern.
Kesselleistung (kW
Innendurchmesser des Kamins
Kaminhöhe (m)
Abb. Nr. 7 Festlegung des Kamindurchmessers
5.6. VORGANG BEI DER MONTAGE
Einbau des Kessels - im geschlossenen Heizsystem mit dem 2-Wege Sicherheitsventil DBV 1 - 02
1. Den Kesselkörper auf dem Sockel (der Unterlage) anbringen.
2. Den Heizwasserflansch mit dem Heizsystem verbinden.
3. Den unteren Rückwasserflansch mit dem Heizsystem verbinden.
4. Entsprechend Abb. Nr. 5 das 2-Wege Sicherheitsventil DBV 1 - 02 mit dem Flansch des Rückwassers und mit dem
Eintritt des Kühlwassers und Austritt der überflüssigen Wärme verbinden.
5. Auf den Rauchgasstutzen den Rauchabzug aufsetzen und in die Kaminöffnung einschieben.
6. Den Zugregler in die Öffnung im oberen Bereich des vorderen Glieds aufschrauben. Der Vorgang bei der Einstellung
des Kesselzugreglers ist in der dem entsprechenden Regler hinzugefügten Anleitung angeführt.
Montage des Mantels
1. Den Mantel aus der Kartonverpackung entnehmen.
2. Den linken und rechten Seitenteil des Mantels auf die Ankerschrauben aufsetzen und am Kesselkörper im vorderen
Bereich mithilfe von Schrauben und Muttern befestigen (den rechten Teil mithilfe von Schrauben - 3 Stck. und den
linken Teil mithilfe von Muttern - 3 Stck. - die zugleich zur Befestigung der Scharniere der Heiz- und Aschekastentüren
dienen.
3. Im oberen Mantelteil ist bereits der Thermomanometer eingebaut. Den Thermometerfühler in das ThermometerSchutzrohr im oberen Bereich des vorderen Kesselkörperglieds und der Manometerfühler in das Schutzrohr im Flansch
des Ausgangswassers (Heizwassers) einsetzen. Die Kapillare des Manometers darf den Kesselkörper nicht berühren.
4. In den oberen Mantelbereich 4 Stück Befestigungsstifte einbauen. Die obere Abdeckung auf die Mantelseitenteile
aufsetzen - die Befestigungsstifte in die vorbereiteten Federn einsetzen.
5. Den hinteren Mantelteil aufsetzen und mithilfe der Schrauben an die Seitenteile und den oberen Teil des Mantels
anschrauben.
Füllung des Heizsystems mit Wasser
Die Wasserhärte hat der ČSN 07 7401 zu entsprechen und falls die Wasserhärte nicht entspricht, ist das Wasser lt.
Kap. Nr. 5.1. aufzubereiten.
Heizsysteme mit einem offenen Ausgleichsbehälter erlauben direkten Kontakt des Heizwassers mit der Umluft. Im
Laufe der Heizperiode absorbiert das Wasser im Ausgleichsbehälter Sauerstoff, der die Korrosionswirkungen
erhöht und das Wasser verdampft zugleich schneller. Zum Nachfüllen kann lediglich aufbereitetes Wasser auf
Werte laut ČSN 07 7401 benutzt werden.
Das Heizsystem ist gründlich durchzuspülen, um die ganze Verschmutzung herauszuschwemmen. Im Laufe der
Heizperiode ist im Heizsystem konstantes Wasservolumen zu erhalten. Beim Nachfüllen des Heizsystems mit Wasser
ist darauf zu achten, dass in das System keine Luft angesaugt wird. Aus dem Kessel und Heizsystem darf nie
Nutzwasser zu anderen Zwecken entnommen bzw. abgelassen werden, als in unerlässlich nötigen Fällen, wie z. B. bei
Reparaturen. Beim Ablassen und Nachfüllen von neuem Wasser erhöht sich das Risiko der Korrosion und Bildung von
Wasserstein. Sofern Wasser in das Heizsystem nachzufüllen ist, ist es ausschließlich bei abgekühltem Kessel
vorzunehmen, dass die Glieder nicht springen.
Nach dem Füllen des Kessels und Heizsystems mit Wasser ist die Dichtigkeit sämtlicher Verbindungen zu
überprüfen. Bei der Anwendung des 2-Wege Sicherheitsventils DBV 1 - 02 wird das Kühlwasser allmählich dem
Rückwasser beigemischt.
Abschluss der Montage und Durchführung der Heizprüfung ist in der „Garantieurkunde“ zu vermerken.
6. 6. BEDIENUNGSANLEITUNG
6.1. Inbetriebnahme - Anweisung für die Fachserviceorganisation
Der Kessel darf nur von einer Montagefachfirma mit einer Berechtigung zu dieser Tätigkeit in Betrieb gesetzt
werden.
Kontrolltätigkeiten vor der Inbetriebnahme
Vor der Inbetriebnahme ist zu überprüfen:
a) Füllung des Heizsystems (Überprüfung des Thermomanometers) und der Systemdichtigkeit.
b) Anschließung an den Kamin - dieser Anschluss kann nur mit Erlaubnis des zuständigen Kaminfegermeisters
erfolgen (Kaminrevision).
c) Funktionsfähigkeit des Zugreglers und des thermostatischen Ventils.
6.2. Inbetriebnahme des Kessels
1. Im Kessel einheizen
2. Im Kessel die erforderliche Betriebstemperatur herstellen. Die empfohlene Temperatur des Austrittwassers ist 80°C.
3. Den Zugregler einschl. der Kettenlänge (entsprechend der anliegenden Anleitung des Zugreglers) einstellen.
4. Funktionskontrolle der Sicherheitseinrichtung gegen das Überheizen durchführen (2-Wege Sicherheitsventil DBV 1 02).
5. Den Kessel im Betriebszustand laut den entsprechenden Normen betreiben.
6. Erneut die Dichtheit des Kessels überprüfen.
7. Den Benutzer mit der Bedienung vertraut machen.
8. Eintragung in die Garantieurkunde durchführen.
6.3. Einheizen
1. Wassermenge im Heizsystem am Thermomanometer prüfen.
2. Die Sperrarmaturen zwischen dem Kessel und dem Heizsystem öffnen.
3. Überprüfen, ob der Kamin ausreichenden Zug für das angeschlossene Produkt hat.
4. Rost, Aschekasten, Rauchgaskanäle und Kesselwände reinigen.
5. Türen des Aschekastens und der Rauchgaskammer öffnen. Auf den Rost in der ganzen Tiefe des Kessels
Anzündemittel und Holz ausbreiten.
6. Die Rauchgasklappe im Rauchgasstutzen in die Position Offen setzen und in der Heiztür die Zuführung
der Sekundärluft schließen.
7. Das Anzündemittel durch die offene Tür des Brennraums anzünden und die Tür anschließend schließen.
8. Die Aschekastentür bis zum Aufbrennen des Anzündemittels offen lassen und anschließend schließen. Wir
empfehlen, auf das aufgebrannte
Anzündemittel noch eine dünnere Schicht des Basisbrennstoffs ausbreiten.
9. Nach dem gutem Aufbrennen die Tür des Aschekastens schließen und durch die Heiztür weiteren Brennstoff bis zur
unteren Kante der Heiztür zulegen und den Brennstoff in einer gleichmäßigen Schicht in der ganzen Kesseltiefe
ausbreiten.
10. Nach dem Schließen der Aschekastentür die Zuführung der Primärluft mithilfe des Zugreglers einstellen.
Empfohlene Einstellung ist mind. 70°C.
11. Sobald der Brennstoff dunkelrote Farbe erreicht, die Zuführung der Sekundärluft in der Heiztür ein wenig öffnen.
6.4. Betrieb
1. Nach dem Erreichen der Heizwassertemperatur die Zuführung der Verbrennungsluft regeln. Die Kesselleistung wird
grob durch die Änderung des Kaminzugs mithilfe der Rauchgasklappe im Rauchgasstutzen reguliert. Die feine
Leistungsregulierung erfolgt mit der Drosselklappe der Primärluft, mit der die Luftzufuhr unter den Rost mithilfe des
Zugreglers reguliert wird. Den Zugregler so einstellen, dass die Drosselklappe in der Aschekastentür im Augenblick, in
dem die Soll-Temperatur des Heizwassers erreicht wird, fast geschlossen ist.
2. Entsprechend dem Wärmebedarf und der Brennintensität ist der Kessel im Laufe des Betriebs erneut mit Brennstoff
nachzufüllen. Der Brennstoff ist so zuzulegen, dass die Brennstoffschicht über die ganze Kesseltiefe die gleiche Höhe
hat. Der Brennstoff ist in die Höhe max. 2 cm unter den oberen Rand des Zulegeraums nachzufüllen.
3. Beim Heizen mit Schwarzkohle, Holz ist die Zuführung der Sekundärluft in der Heiztür binnen der ganzen Dauer der
Bildung von Gas und Flammen von dem frisch zugelegten Brennstoff zum Teil zu öffnen. Beim Zulegen des neuen
Brennstoffs die Heiztür ca. 2 cm öffnen, etwa 10 Sec. warten, solange das Rauchgas nicht in den Kamin abgezogen ist
und anschließend kann die Tür ganz geöffnet werden.
4. Beim Übergang auf gedämpften Nachtbetrieb den Rost reinigen, den frisch zugelegten Brennstoff gut aufbrennen
lassen und anschließend die Kesselleistung durch das Drosseln des Kaminzugs mit der Rauchgasklappe im
Rauchgasstutzen und Schließen der Sekundärluftklappe in der Heiztür dämpfen. Es ist jedoch stets darauf zu achten,
dass das Rauchgas nicht in den Kesselraum gelangt. Den Zugregler in diesem Falle aushängen (die Drosselklappe ganz
schließen.
5. Am Morgen die Rauchgasklappe öffnen und den Rost nach dem Öffnen der Aschekastentür schüren.
6. Die Aschekastentür muss im Laufe des Kesselbetriebs dauerhaft geschlossen sein.
7. Den Aschekasten nach Bedarf entleeren (es sind Handschuhe zu benutzen).
8. Im Falle der Benutzung von Absperrventilen ist zwischen den Kessel und das Absperrventil ein Sicherheitsventil
einzubauen.
9. Wir empfehlen, den Filter nach der Heizprüfung und nachfolgend vor Beginn der Heizsaison zu reinigen.
Sekundärluft AUS
Sekundärluft EIN
Abb. Nr. 8 - Drosselklappe der Sekundärluft
Einhängeplatte
UNI ist ein Dreizugkessel. Der Kessel ist am vorderen Kesselglied mit einer Einhängeplatte (50) versehen, um den
Austritt von Rauchgas aus dem Kessel beim Öffnen der oberen Tür zu verhindern. Die Einhängeplatte verhindert
ebenfalls die Überhitzung der oberen Tür.
Abb. Nr. 9 Einhängeplatte
Die Einhängeplatte kann während des Zulegens des neuen Brennstoffs angehoben werden, sie ist jedoch stets in der
richtigen Position zu halten, so dass die Verbrennung wirksam ist.
6.5. Brennstoff
Der Brennstoff muss den im Abschnitt der technischen Angaben angeführten Angaben entsprechen. Der Hersteller
trägt keine Verantwortung für Probleme, die infolge der Benutzung von ungeeignetem Brennstoff für diesen Kessel
verursacht worden sind.
7. WARTUNG UND REINIGUNG
Regelmäßige Wartung durch qualifiziertes Personal, streng in Übereinstimmung mit den Anweisungen des
Herstellers, ist für die Funktion des Systems unerlässlich.
7.1 Wartung
•
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•
Die Asche aus dem Aschekasten während des Betriebs auch mehrmals am Tag, je nach Art des benutzten
Brennstoffs beseitigen, da der gefüllte Aschekasten die richtige Verteilung der Verbrennungsluft unter dem
Brennstoff verhindert und ungleichmäßiges Durchbrennen des Brennstoffs auf dem Rost verursacht. Alle Reste
im Brennraum, vor allem Schlacke, vor jeden neuen Einheizen und bei der Wiederaufnahme des Betriebs am
Morgen beseitigen. Die Asche ist in feuerfeste Behälter mit Deckel zu füllen. Bei der Arbeit sind Schutzmittel zu
benutzen und es ist auf die persönliche Sicherheit zu achten.
Beim Heizen mit Schwarzkohle, Holz sind regelmäßig die Kesselwände im Brennraum, die Rauchgaszüge und der
Rauchgasstutzen zu reinigen (u. zw. mithilfe einer Bürste bei abgekühltem Kessel, in dem die Temperatur 40 oC
nicht überschreitet).
Setzt sich bei der Anwendung von Brennstoff mit einer größeren Gasbildung an den Wänden des Brennraums
eine Teerschicht fest, ist diese durch Ausbrennen mit Hartholz bei der max. Betriebstemperatur zu beseitigen.
Nach Abschluss der Heizsaison sind die Drehbolzen der Rauchgasklappe und sämtlicher Türen zu behandeln.
7.2. Regelmäßige Kontrollen
•
•
•
•
Überprüfen Sie bei einem offenen System den Wasserspiegel im Ausgleichsbehälter. In einem geschlossenen
System ist das ganze Heizsystem zu entlüften und der Wasserdruck im System bei max. Temperatur 40°C
entsprechend der Höhe der Wassersäule einzustellen. Befindet sich der Wasserspiegel bzw. der Druck beim
ersten Füllen des Kessels unter dem Niveau der Wassersäule, ist Wasser im System nachzufüllen und das System
ist erneut zu entlüften. Das Wasser für das Nachfüllen ins System ist in Übereinstimmung mit den örtlichen
Vorschriften aufzubereiten (siehe Kapitel 5.1), um Korrosion im Heizkreis und im Kessel zu verhindern. Wasser
kann in das Heizsystem nur bei kaltem Kessel nachgefüllt werden, damit die Gusseisenglieder nicht springen.
Es ist die richtige Dichtigkeit der vorderen Kesseltür zu überprüfen. Im Bedarfsfalle sind die Dichtungsschnuren
der Tür zu ersetzen.
Es ist der Zustand der Dämmung innerhalb der Vordertür zu überprüfen. Sofern die Dämmung beschädigt ist, ist
höhere Oberflächentemperatur der Vordertür zu vermerken. In diesem Falle ist die Dämmung zu ersetzen, um
Energie zu sparen und die Entstehung von weiteren Rissen zu verhindern.
Es ist zu überprüfen, ob aus dem Kaminanschluss des Kessels nicht Rauch austritt, im Bedarfsfalle ist der
Anschluss reparieren zu lassen.
•
•
Richtige Funktion des Zugreglers im oberen Kesselbereich ist zu überprüfen. Im Bedarfsfalle kann die Einstellung
des Reglers mäßig für bessere Verbrennung zur Leistungserhöhung Ihres Kessels angepasst werden. Ist nicht
genügend Luft für die Verbrennung vorhanden, setzt sich übermäßig Russ auf den Heizflächen fest und es erhöht
sich die Rauchbildung (bzw. übler Geruch). Die Primärluftklappe ist so einzustellen, dass sie mehr Luft für
wirksamere Verbrennung ansaugt. Ist zu viel Verbrennungsluft vorhanden, brennen die festen Brennstoffe zu
schnell ab. Wir empfehlen in diesem Falle, die Luftzufuhr entweder mit Hilfe der Primärluftklappe bzw. der
Rauchgasklappe zu reduzieren.
Die Flächen für die Wärmeübertragung von den Gusseisengliedern sind zu überprüfen. Die Russbildung ändert
sich in Abhängigkeit von der benutzten Brennstoffart und der Verbrennungsluftmenge. Haben Sie den Eindruck,
dass die Wasserausgangstemperatur unter identischen Bedingungen nicht die üblichen Werte erreichen kann,
empfehlen wir, die Heizflächen des Kessels zu reinigen.
7.3. Reinigung des Kessels
Vor der Reinigung des Kessels sind die Pumpe und sonstige Stromverbraucher im Kesselhaus abzuschalten, die
Reinigung ist stets bei abgekühlten Kessel vorzunehmen.
Beim Reinigen des Kessels ist die Einhängeplatte (50) herauszunehmen, wie auf der Abb. 11 dargestellt ist.
Bei der Kesselreinigung:
* Alle Heizflächen mithilfe der mit dem Kessel mitgelieferten Bürste reinigen.
* Die Rauchgaszüge mit der mitgelieferten Bürste reinigen.
* Den festgesetzten Russ in den Aschekasten abfegen.
* Den Müll entsorgen.
Abb. Nr. 10 - Vorgang bei der Entnahme der Einhängeplatte
JahresuntersuchungWir empfehlen, vor jeder Heizsaison den Techniker einer Fachwerkstatt zu bestellen, der den Zustand des Kessels,
des Heizsystems, der Stromanschlüsse und des Kamins überprüft. Versuchen Sie keine Wartungsarbeiten ohne die
Hilfe von qualifizierten Personen durchzuführen.
8. GESUNDHEITS- UND SICHERHEITSINFORMATIONEN
Scharfe Kanten
Bei der Handhabung der Blechplatten ohne geschützte bzw. abgestumpfte Kanten ist vorsichtig vorzugehen.
Druckeinrichtungen
1. Der Kontakt mit Druckelementen des Heizsystems im Laufe des Kesselbetriebs ist zu vermeiden. Es handelt sich
dabei um:
Kesselglieder
Eingangs- und Ausgangsleitungen des Kessels
Sicherheitsleitungen
Die im Heizsystem installierten Sicherheitsdruckeinrichtungen
2. Versuchen Sie nie, das Wasser aus dem Heizsystem abzulassen, während der Kessel in Betrieb ist.
3. Lassen Sie nie aus einem beliebigen Grund im Laufe des Kesselbetriebs kaltes Wasser in den Kessel ein, solange der
Kessel heiß ist, die Kesselglieder würden springen. Bei der Anwendung des 2-Wege Sicherheitsventils DBV 1 - 02
wird das Kühlwasser allmählich dem Rückwasser beigemischt.
Oberflächen mit hoher Temperatur
Vermeiden Sie den Kontakt mit Teilen und Oberflächen mit hohen Temperaturen, die für Personen gefährlich sind,
wie:
Heiztür des Kessels
Aschekastentür im vorderen Kesselbereich
Zulauf- und Ablaufwasserleitung (obwohl isoliert sind), Sicherheitsleitung
Rauchabzug
Verbindung zwischen dem Rauchabzug und dem Kamin
Umlaufpumpen, Ausgleichsbehälter
Kesselhaus
1. Überzeugen Sie sich, dass vom Kesselhaus ein sicherer Ausgang für den Fall einer Gefahr am Heizsystem vorhanden
ist.
2. Lagern Sie feste Brennstoffe und Hilfsmittel (Schleiße, Papier usw.) nach dem Einheizen im Kessel nicht in einem
kleineren Abstand als 800 mm vom Kessel entfernt.
3. Verdecken Sie nicht die Öffnungen der Frischluftzufuhr in den Kesselraum, da diese sehr wichtig für gute
Verbrennung sind.
Rauchgase
1. Beim Öffnen der vorderen Heiztür könnte sich im vorderen Kesselbereich eine geringe Gasmenge freisetzen.
Atmen Sie dieses Gas nie ein.
2. Schützen Sie die Hände und das Gesicht beim Zulegen von festen Brennstoffen, wenn der Innenraum der
Brennkammer erhitzt ist. Benutzen Sie Schutzhandschuhe.
Verbrennung des Brennstoffs
1. Ziehen Sie den Brennstoff nicht aus der Brennkammer, solange er noch brennt.
2. Versuchen Sie nicht, den brennenden Brennstoff mit Wasser bzw. anderen Flüssigkeiten zu löschen.
3. Lassen Sie die Heiztür und die Tür des Aschekastens nicht offen, solange in der Brennkammer das Feuer brennt.
4. Um das Brennen zu verzögern bzw. das Feuer zu löschen schließen Sie die Luftzufuhr und die Kaminzüge.
5. Ihr Kessel kann nur feste Brennstoffe verbrennen, deren Spezifikation im Abschnitt Technische Parameter
angeführt sind.
Benutzen Sie nie einen anderen Brennstoff, der für die Konstruktion der Kesselglieder schädlich wäre bzw. flüssige
bzw. gasförmige Brennstoffe.
9. WICHTIGE HINWEISE
Vor Einbau und Betrieb des Kessels UNI sind folgende Sicherheitshinweise einzuhalten:
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Den Kessel dürfen nur erwachsene, mit dieser Bedienungsanleitung vertraut gemachte Personen bedienen. Es ist
unzulässig, Kinder ohne die Aufsicht von Erwachsenen in der Kesselnähe zu lassen. Eingriffe in die
Kesselkonstruktion, die Gesundheit des Bedienungspersonals ggf. der Mitbewohner gefährden könnten, sind
unzulässig.
Der Kessel ist nicht für die Benutzung durch Personen (einschl. Kinder) bestimmt, deren physische, sensorische
bzw. geistige Unfähigkeit ggf. Mangel an Erfahrungen und Kenntnisse sie an der sicheren Benutzung des
Verbrauchers hindert, falls sie nicht unter Aufsicht stehen bzw. sofern sie nicht von einer für ihre Sicherheit
verantwortlichen Person in Bezug auf die Benutzung des Verbrauchers eingewiesen worden sind.
Kinder sollten beaufsichtigt werden um sicherzustellen, dass sie mit dem Verbraucher nicht spielen.
Entsteht eine Gefahr der Bildung und des Eindringens von brennbaren Dämpfen ggf. Gasen in den Kesselraum
bzw. bei Arbeiten, bei denen vorübergehende Brand- bzw. Explosionsgefahr (Kleben des Fußbodenbelags,
Anstriche mit brennbaren Farben) entsteht, ist der Kessel rechtzeitig vor Aufnahme der Arbeiten außer Betrieb zu
setzen.
Es ist VERBOTEN, zum Einheizen im Kessel brennbare Flüssigkeiten zu benutzen.
Es ist verboten, den Kessel zu überheizen.
Auf dem Kessel und in einem kleineren, als sicheren Abstand vom Kessel dürfen keine Gegenstände aus
brennbaren Stoffen aufbewahrt werden.
Bei der Beseitigung von Asche aus dem Kessel dürfen sich im Abstand von mind. 1500 mm vom Kessel keine
brennbaren Stoffe befinden.
Beim Betreiben des Kessels bei einer niedrigeren Temperatur, als 60°C, kann am Kesselkörper Wasser
kondensieren, es handelt sich dabei um sog. Tieftemperaturkorrosion, die die Haltbarkeit des Kesselkörpers
verkürzt. Wir empfehlen daher, den Kessel bei der Temperatur 60°C bzw. einer höheren Temperatur zu betreiben.
Bei Abschluss der Heizsaison sind daher der Kessel, die Rauchzüge und der Rauchgasstutzen gründlich zu reinigen.
Die Drehbolzen, der Rauchgasklappenmechanismus und weitere bewegliche Kesselteile sind mit Graphitfett zu
behandeln. Der Kesselraum ist sauber und trocken zu halten.
Etwaige Korrosionsmerkmale am Kesselkörper schaden nicht und haben keinen Einfluss auf die Kesselfunktion.
In das System ist ein Sicherheitsventil mit dem max. Überdruck 300 kPa einzubauen, dessen Auslegung der
Nennleistung des Kessels entsprechen muss. Wenden Sie sich mit Ihren etwaigen weiteren Fragen an
Montagefirmen und Serviceorganisationen.
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Spricht die 2-Wege Sicherheitseinrichtung an, indem Wasser nachgefüllt wird, das der ČSN 07 7401 nicht
entspricht, ist das Wasser im System so aufzubereiten, dass es dieser Norm erneut entspricht.
Der Kessel UNI ist an einen geeigneten selbstständigen Kamin anzuschließen, dessen Konstruktion in
Übereinstimmung mit den in diesem Handbuch nachfolgend angeführten Anweisungen und mit den
einschlägigen Vorschriften ist. Der Kamin hat die erforderlichen Zugwerte für das jeweilige Kesselmodell
aufzuweisen. Der Kessel darf nicht benutzt werden, solange der Kaminanschluss nicht fertig ist und nicht
ausreichender Zug für die Verbrennung vorhanden ist.
Es ist stets ausreichende Zufuhr frischer Luft in den Kesselraum sicherzustellen. Siehe Anweisungen für die
Anordnung und den Einbau des Kessels.
Der Kessel darf nicht in Räumen eingebaut werden, die von Personen gemeinsam benutzt werden bzw. in
Räumen mit direkten Öffnungen zu Wohnräumen.
Der Kessel ist in ein offenes System einzubauen, falls der Hydraulikkreis nicht mit einem Satz
Sicherheitswärmetauscher entsprechend den in diesem Handbuch angeführten Anweisungen versehen ist.
Lassen Sie aus dem Hydraulikkreis das Wasser nicht ab, außer für Wartungszwecke bzw. bei Frostgefahr. In das
Hydrauliksystem kann das Frostschutzmittel Friterm zugegeben werden.
Füllen Sie kein kaltes Wasser in den aus einem beliebigen Grund überhitzten Kessel nach. Es kann zur Entstehung
von Rissen in den Kesselgliedern führen. Bei der Anwendung des 2-Wege Sicherheitsventils DBV 1 - 02 wird das
Kühlwasser allmählich dem Rückwasser beigemischt.
Zünden Sie den Kessel nicht mit offener Vordertür an.
Das Heizsystem muss den der Kesselleistung entsprechenden Wasserdurchfluss ermöglichen und die
Temperaturdifferenz zwischen dem Ausgangswasser und dem Rücklaufwasser sollte nicht 20°C überschreiten.
Überprüfen Sie regelmäßig die Füllung des Heizsystems mit Wasser.
Die Kessel sollten direkt auf einem glatten ebenen Fußboden aus feuerfestem Material eingebaut werden. Es ist
empfehlenswert, dass der Sockel mindestens 50 mm hoch und größer, als der Grundriss des Kessels ist. Dieser
Sockel soll den Kessel vom Wasser am Fußboden isolieren.
Wird der Kessel in das alte Heizsystem eingebaut, ist das Heizsystem durchzuspülen und vor der Anschließung
des Kessels von sämtlichem Schmutz zu reinigen.
Ihr Kessel schaltet die Pumpe nicht automatisch ein und ab. Die Pumpe muss eingeschaltet sein, sofern die
Kesseltemperatur höher, als die Kaltwassertemperatur ist bzw. in der Brennkammer Brennstoff verbrannt wird.
Schalten Sie die Pumpe nie aus, solange das Feuer nicht ganz ausgelöscht ist.
Lassen Sie das Wasser im Kessel bei ausgeschalteter Pumpe nie hohe Temperaturwerte erreichen. In einem
derartigen Fall kann die sofortige Zufuhr des kalten Wassers in den heißen Kessel Sprünge im Kesselkörper
infolge der hohen Wärmeenergie zur Folge haben.
Arbeitet der Zugregler nicht richtig, ändern Sie dessen Einstellung Schritt für Schritt entsprechend der Anleitung
des Zugreglers.
Ist kein ausreichender Kaminzug vorhanden bzw. ist im Kamin kein Zug vorhanden (z. B. fehlerhaft gebaut, nicht
isoliert, blockiert, usw.), können beim Verbrennen Probleme auftreten (kein Feuer, übermäßiges Rauchen,
Kondensation infolge der kalten Rauchgase). In diesem Falle empfehlen wir, den Kamin durch einen Spezialisten
überprüfen zu lassen und etwaige Unstimmigkeiten abschaffen zu lassen. Ihr Kessel ist für natürlichen Zug
gebaut und daher ist die Kamininstallation durchaus wichtig.
10. Hinweise für die Entsorgung des Produkts nach dessen Haltbarkeitsfrist
Wir empfehlen, die Verpackungen wie folgt zu entsorgen:
- Kunststofffolie, Kartonverpackung beim Sekundärstoffhandel abgeben
- Metallumreifungsband beim Sekundärstoffhandel abgeben
- Holzunterlage ist eine Einwegverpackung und kann als Produkt nicht weiter genutzt werden. Deren Entsorgung
unterliegt
dem Gesetz 94/2004 Slg. und 185/2001 Slg., in Fassung späterer Vorschriften.
Da das Produkt aus gängigen Metallwerkstoffen hergestellt ist, empfehlen wir, einzelne Teile
wie folgt zu entsorgen:
- Austauscher (Grauguss), beim Sekundärstoffhandel abgeben
- Rohrleitungen, Mantel beim Sekundärstoffhandel abgeben
- die übrigen Metallteile beim Sekundärstoffhandel abgeben
- Dämmstoff ISOVER, mittels einer Firma entsorgen, die sich mit der Sammlung und Entsorgung von Abfällen befasst.
11. Garantie und Mängelhaftung
Der Hersteller gewährt Garantie:
- auf den Kessel 24 Monate vom Datum der Inbetriebnahme des Kessels, jedoch höchstens 30 Monate vom
Auslieferungsdatum aus dem Produktionswerk
- auf den Kesselkörper 5 Jahre vom Auslieferungsdatum aus dem Produktionswerk.
Der Benutzer hat mit der Inbetriebnahme eine Fachmontagefirma und mit der Beseitigung von Mängeln lediglich
eine vertragliche Fachwerkstatt zu beauftragen, andernfalls gilt die Garantie für eine beliebige Kesselfunktion
nicht. Die „Qualitäts- und Vollständigkeitsbeglaubigung des Kessels UNI“ dient nach dem Ausfüllen als
„Garantieurkunde“.
Der Benutzer hat beim Kessel regelmäßige Wartung durchzuführen.
Jeder Mangel ist unverzüglich nach dessen Feststellung, in Schriftform und nach telefonischer Absprache zu
melden.
Bei der Nichteinhaltung der angeführten Anweisungen werden die vom Hersteller gewährten Garantien nicht
anerkannt. Der Hersteller behält sich das Recht auf Änderungen vor, die im Rahmen der Produkterneuerung
durchgeführt werden und in dieser Anleitung ggf. nicht enthalten sind.
Die Garantie bezieht sich nicht auf:
- Mängel, die der fehlerhaften Montage und fehlerhaften Bedienung des Produkts und fehlerhaften Wartung des
Produkts zuzuschreiben sind, siehe Kap. 9
- Beschädigung des Produkts beim Transport bzw. eine andere mechanische Beschädigung
- Mängel infolge der ungeeigneten Lagerung
- Mängel infolge der Nichteinhaltung der Wasserqualität im Heizsystem siehe Nr. 5.1 und 6.2.
- Mängel infolge der Nichteinhaltung der in dieser Anleitung angeführten Anweisungen
Der Hersteller behält sich das Recht auf Änderungen vor, die im Rahmen der Produkterneuerung durchgeführt
werden und in dieser Anleitung ggf. nicht enthalten sind.
Abb. Nr. 1 - Zusammenbau des Kessels
Legende zur Abb. Nr. 11
Position
1
2
2
3
4
5
6
7
8
9
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
Bezeichnung
vorderes Glied
mittleres Glied
mittleres Glied mit Aussparung
hinteres Glied
Einschub
Ankerschraube
Boden des Kesselkörpers
Reduktion 1 1/2"-1/2"
Schutzrohr des Thermometers R1/2"
Stopfen 1 1/2"
Deckel der Heiztür
Dämmung der Heiztür
spezielle Unterlage unter die Türdämmung
Dichtungsschnur 12 mm
Drosselklappe der Sekundärluft
Schraube der Sekundärluft Drosselklappe
Deckel der Aschekastentür
Dämmung der Aschekastentür
Drosselklappe der Primärluft
Mittelachse der Primärluft-Drosselklappe
Klinke der Heiztür
Befestigungsschraube der Türklinke
Türgriff
Brennraumtür
Wirbel
Scharnier der Brennraumtür
oberes Türscharnier
unteres Türscharnier
Tülle für für das Türschloss
Dorn für das Türschloss
Rauchgasstutzen
Position
33
34
35
36
37
Bezeichnung
Betätigung der Rauchklappe
Rauchklappe
Flanschdichtung
Flansch
Zugregler
rechter Seitenteil des Mantels einschl.
38
Dämmung
linker Seitenteil des Mantels einschl.
39
Dämmung
40 u. 41 oberer Mantelteil einschl. Dämmung
42
hinterer Mantellteil einschl. Dämmung
43
Thermomanometer
44
Identifikationsschild
46
Aschekasten
49
Sperrplatte der Heiztür
50
Einhängeplatte
51
Aufhängungen der Einhängeplatte
A
Mutter M12 TS1026/1
B
Unterlegscheibe A13 TS 79/2
C
Schraube M6x40
D
Mutter M6 TS1026/1
F
Unterlegscheibe A8.4 TS 79/2
G
Mutter M8 TS1026/1
H
Schraube M8x15
I
Schraube M8x20
J
Schraube M6x30
K
Schraube M10x25
M
Unterlegscheibe A10.5 TS 79/2
N
Sicherheitsbügelring
R
Schraube M6x12
S
Schraube M10x40
T
Mutter M10 TS1026/1
OPOP s.r.o.,
Valašské Meziříčí
Garantieurkunde des Kessels UNI
Fabriknummer des Kessels ………………………………………………………………….
Kesselleistung…………………………………………………………
Benutzer (Familienname, Name)………………………………………………………………………………………………………………………………………………………
Anschrift (Straße, Stadt, PLZ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………….
…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….
Telefon/Fax……………………………………………………………………………………………………………………………………………………….
Der Kessel entspricht Anforderungen der:
ČSN EN -5: Kessel für Zentralheizungen - Teil 5: Kessel für Zentralheizungen mit manueller bzw. selbsttätiger Beschickung, mit der
Nennleistung höchstens 300 kW - Terminologie, Anforderungen, Prüfung und Kennzeichnung
Der Hersteller gewährt Garantie:
auf den Kessel 24 Monate vom Datum der Inbetriebnahme des Kessels, jedoch höchstens 30 Monate vom
Auslieferungsdatum aus dem Produktionswerk
auf den Kesselkörper 5 Jahre vom Auslieferungsdatum aus dem Produktionswerk.
Bedingungen für Gültigkeit der Garantie:
der Einbau und die Inbetriebnahme des Kessels ist entsprechend der Bedienungs- und Einbauanleitung des Kessels“
durch eine Fachmontagefirma durchzuführen
Mängel sind von einer Fachservicewerkstatt zu beseitigen
Vollständigkeit der Kessellieferung wird vom Händler gewährleistet
Die nicht ausgefüllte Garantieurkunde ist ungültig
Der Benutzer bestätigt, dass:
der von einer Fachmontagefirma eingerichtete Kessel bei der Heizprüfung keinen Mangel aufgewiesen hat
er die Bedienungs- und Einbauanleitung des Kessels“ mit der ordnungsmäßig ausgefüllten Garantieurkunde und dem
Qualitätszertifikat erhalten hat
er mit der Bedienung und Wartung des Kessels vertraut gemacht wurde
……………………………………..
Auslieferungsdatum
……………………………………..
Stempel des Herstellers
……………………………………..
Geprüft von (Unterschrift)
……………………………………..
Datum des Einbaus und der
Inbetriebnahme
……………………………………..
Montagefirma
(Stempel, Unterschrift)
……………………………………..
Unterschrift des Benutzers
Anlage der Garantieurkunde
Eintrag über durchgeführte Garantie- und Nachgarantiereparaturen
Datum
des
Eintrags
Durchgeführte Tätigkeit
Fachserviceorganisation
(Unterschrift,
Stempel)
Unterschrift
des Kunden
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