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Hinweise zum Einsatz des hamet 2 im Rahmen von Übergang

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Hinweise zum Einsatz des hamet 2
im Rahmen von Übergang Schule/Beruf
und Potentialanalysen
Inhalt
Seite
Einleitende Hinweise zum Einsatz von hamet 2 in Potentialanalysen
1
Baukastenmodel hamet 2
4
Aussagemöglichkeiten mit hamet 2, Modul 1 Berufliche Basiskompetenzen
4
Aussagemöglichkeit Faktor A – Routine und Tempo
5
Aussagemöglichkeit Faktor B – Werkzeugeinsatz und –steuerung (einfach)
6
Aussagemöglichkeit Faktor C – Wahrnehmung und Symmetrie
7
Aussagemöglichkeit Faktor D – Instruktionsverständnis und –umsetzung
8
Aussagemöglichkeit Faktor E – Werkszeugeinsatz und –steuerung (komplex)
9
Aussagemöglichkeit Faktor F – Messgenauigkeit und Präzision
10
Weitere Hinweise
11
Beispiele zur Durchführung einer Potentialanalyse mit hamet 2
12
Möglichkeit für einen Ablauf bei der Potentialanalyse
19
Materialbedarf
20
Personalbedarf
20
Zeitbedarf für die Auswertung
20
Hinweise zum Einsatz des hamet 2
im Rahmen von Übergang Schule/Beruf
und Potentialanalysen
Inhalte zur beruflichen Orientierung sind bundesweit in unterschiedlichem Ausmaß in den
Lehrplänen für die Sekundarstufe I, Gesamtschulen, Förderschulen und Gymnasien
enthalten. Das Entdecken und Erweitern der eigenen Kompetenzen/Potentiale ist auch
wesentlicher Bestandteil der sich zunehmend etablierenden Systeme und Programme am
Übergang von Schule zum Beruf.
Mit hamet 2 steht ein bewährtes handlungsorientiertes Verfahren zur Verfügung, das den
Anwenderinnen und Anwendern verlässliche Aussagen sowohl zu den handwerklichmotorischen Basiskompetenzen (Modul 1) als auch zu sozialen Kompetenzen (Modul 3)
ermöglicht.
Es stellt somit eine wertvolle Orientierungshilfe bei der weiteren Berufswegegestaltung
dar und bietet wichtige Hinweise zu einer gezielten Förderung der Schüler/innen.
Der Einsatz von hamet 2 / Modul1 und 3 am Bereich Übergang Schule-Beruf
Im Sinne seiner Grundkonstruktion können mit dem Testverfahren hamet 2 die
handlungsorientierten Basiskompetenzen von Teilnehmenden untersucht und prognostische
Aussagen, eine Ausbildung (v. a. handwerklich-gewerbliche) erfolgreich zu bewältigen,
getroffen werden.
Um unter dieser Fragestellung verlässliche und gesicherte Aussagen treffen zu können,
sind zur Durchführung des Verfahrens bestimmte Anwendungsstandards unverzichtbar.
Hierzu gehört bei Modul 1 die Durchführung mindestens aller so genannten
„Sternchenaufgaben“ (siehe Handbuch).
Eine entsprechend sachgerechte Anwendung umfasst:
die Information und Motivation der Testteilnehmenden;
standardisierte Vorprogramme und Programme, Instruktionen, Durchführung und
Auswertung der Testaufgaben
Ergebnisbekanntgabe, Abschlussgespräch;
Durchführung mit geschulten und zertifizierten Testleitungen.
Hinweise zum Einsatz von hamet 2 bei der Potentialanalyse © Berufsbildungswerk Waiblingen gGmbH
Seite 1
Dies erfordert einen ausreichenden Zeitrahmen, in dem das Verfahren optimalerweise mit
einem Betreuungsschlüssel von maximal 1:4 durchgeführt werden sollte.
Mit Modul 3 können die berufsbezogenen sozialen Kompetenzen untersucht werden.
Je nach Fragestellung wählt die Testleitung Beobachtungsaufgaben aus und führt diese mit
den Teilnehmenden durch. Auch hier gelten bestimmte, unverzichtbare zeitliche und
sachliche
Mindeststandards :
die Information und Motivation der Testteilnehmenden;
2 Beobachtende, 2 Aufgaben mit Beobachtungswechsel;
spezielles hamet Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren,
Beobachtungskonferenz;
Feedback-Gespräch;
Durchführung mit geschulten und zertifizierten Testleitungen.
Der Einsatz von hamet 2 / Modul 1 und 3 in der Potentialanalyse
Innerhalb der Potentialanalyse (PA) handelt es sich um eine veränderte diagnostische
Fragestellung: es geht hierbei eher um eine systematische Bestandsaufnahme der
vorhandenen Basiskompetenzen der Schüler/innen im Kontext ihres Klassenverbundes,
nicht um einen Normvergleich mit Berufsschuleinmündern.
Die bei der PA generierten hamet-Aufgaben können den Schüler/innen helfen ihre
Ressourcen zu entdecken, um darauf aufbauend Vorstellungen zu entwickeln, welche
Berufsfelder mit diesen Kompetenzen für die eigene Berufswegeplanung weiterverfolgt
werden könnten. In der Regel soll das Ergebnis der Potentialanalyse die Selbstreflexion und
Selbstorganisation der Jugendlichen im Rahmen ihrer Berufserkundung und
Praktikaauswahl unterstützen.
Die Ergebnisse der Arbeitsproben aus Modul 1 und Modul 3 haben hier eine
Indikatorfunktion, die den weiteren Prozess der Berufsorientierung und Förderung
optimieren soll. Die hamet-Ergebnisse können in das Portfolio zur Berufsorientierung (z.B.
Berufswahlpass) der Schüler/innen einfließen.
In diesem Sinne ist es möglich vom standardisierten hamet 2-Verfahren zur Feststellung der
handwerklich-motorischen und sozialen Ausbildungsfähigkeit abzuweichen.
Hinweise zum Einsatz von hamet 2 bei der Potentialanalyse
© Berufsbildungswerk Waiblingen gGmbK
Seite 2
In Form eines Baukastensystems können Aufgaben aus dem Gesamtangebot der
insgesamt 26 Untertests im hamet 2, Modul 1 und den Aufgaben in Modul 3 gemäß den
vorgegebenen Rahmenkriterien und Fragestellungen die entsprechenden
Aufgaben/Arbeitsproben einzeln ausgewählt und in den Ablauf einer Potentialanalyse
eingebaut werden.
Eine Potentialanalyse, die in diesem Sinne geplant und gestaltet wird, ergibt einen
aussagefähigen Potentialquerschnitt der jeweiligen Schülerinnen und Schüler, kann aber
keine gesicherten Aussagen bzgl. der Ausbildungsfähigkeit/Ausbildungsreife treffen.
Die Anlage (Baukasten) enthält eine Übersicht über die einzelnen hamet 2 / Modul 1 Aufgaben (Arbeitsproben) und nennt mögliche Parameter für die Durchführungsplanung.
Zur Durchführung der Aufgaben von Modul 3 zur berufsbezogenen sozialen Kompetenz
werden ebenso Hinweise gegeben.
Die für die PA-Planung verantwortlichen Testleitungen können gemäß ihren
Rahmenbedingungen somit eine geeignete individuelle Auswahl (zeitlich und inhaltlich)
vornehmen.
Zur Durchführung und Auswertung von hamet 2-Kompetenzfeststellungsaufgaben ist die
vorherige Teilnahme der Testleitungen an einer zertifizierten Anwenderschulung
unbedingt erforderlich.
Für die Testautoren unverzichtbar ist der Hinweis auf den zu Grunde liegenden
Förderansatz des hamet:
Für jede Aufgabe muss immer die entsprechende Zeit für das Vorprogramm
eingeplant werden!
Waiblingen, 08. Juli 2013
Christian Sattler
Fachkoordinator Vertrieb und Schulungen hamet 2/e
Hinweise zum Einsatz von hamet 2 bei der Potentialanalyse ©Berufsbildungswerk Waiblingen gGmbH
Seite 3
Baukastenmodell hamet 2
In diesem Baukastenmodell sind alle Aufgaben, der ungefähre Zeitaufwand je Aufgabe, Beobachtungsmerkmale und mögliche Fragestellungen des hamet 2,
Modul 1 als Entscheidungshilfe für die Testdurchführung dargestellt.
Um ein vollständiges Profil zu generieren, müssen mindestens alle Sternchenaufgaben (siehe Kennzeichnung *) durchgeführt werden. Auch im Rahmen
von Potentialanalysen sollten die Sternchenaufgaben als Standard durchgeführt werden. Ist aus organisatorischen Gründen eine Umsetzung dieses
Standards nicht möglich, kann man auf den folgenden „Baukasten“ zurückgreifen und Aufgaben entsprechend der diagnostischen
Fragestellung zusammensetzen.
Aussagemöglichkeiten mit hamet 2, Modul 1
Aufgabenauswahl
Aussage möglich bzgl.:
Alle Sternchenaufgaben bzw. alle Aufgaben
(komplett) Modul 1
Beobachtungsbogen
Allgemeine handwerklich-motorische Leistungsfähigkeit
(qualitativ + Arbeitstempo), berufliche Basiskompetenz,
Ausbildungsfähigkeit
Arbeitsverhalten
Selbsteinschätzung
Selbstbild
Alle Aufgaben des Faktors x
Leistungsfähigkeit im Hinblick auf die Anforderungen
<<Name des Faktors x>>
Aufgabe y aus Faktor x
Leistungsfähigkeit im Hinblick auf die Anforderung
<<Name der Aufgabe y>>
Hinweise zum Einsatz von hamet 2 bei der Potentialanalyse
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Anmerkungen/Beispiele
Belastungsfähigkeit,
Durchhaltevermögen, Umstellfähigkeit,
Pünktlichkeit, Sauberkeit am Arbeitsplatz,
Umgang mit Werkzeug und Werkstoffen
+/- Abweichungen als Grundlage für
weitere Analysen z.B. bzgl. Lernzuwachs,
Motivation
Einfache Werkzeuge sach- und
fachgerecht einsetzen und steuern
können
beim Ausmalen von Flächen mit einem
Pinsel Begrenzungen einhalten und Farbe
deckend auftragen können
Seite 4
Faktor A: Routine und Tempo
Aufgaben
durchschnittlicher
Zeitbedarf in Min
*Schrauben groß
(ein)
7
(2+2+ 3)
*Schrauben groß
(aus)
Schrauben klein
(ein)
Schrauben klein
(aus)
8
(1+2+4)
*Register sortieren
*Register
11
(2+4 + 5)
9
(1+2+3+3)
zusammentragen
Einfädeln
Servietten
(2 Testdurchführungen sind
möglich)
10
(3+2+5)
Hinweise zum Einsatz von hamet 2 bei der Potentialanalyse
mögliche
Beobachtungsmerkmale
mögliche
Fragestellungen
Manuelle Geschicklichkeit
Handgeschicklichkeit bei gröberen Aufgaben
Stressbereitschaft
Antrieb
Konzentrationsfähigkeit
Ausdauer/Durchhaltevermögen
Leistungsbereitschaft
Arbeits- und Selbstorganisation
Tempo
Routine
Manuelle Geschicklichkeit bei feinmotorischen Routinetätigkeiten
Handgeschicklichkeit bei gröberen Aufgaben
Stressbereitschaft
Antrieb
Konzentrationsfähigkeit
Ausdauer/Durchhaltevermögen
Leistungsbereitschaft
Arbeits- und Selbstorganisation
Tempo
Routine
Arbeitsgeschwindigkeit
Geschicklichkeit
Ausdauer/Durchhaltevermögen
Systematik
Antrieb
Feinmotorik und Handgeschick
Arbeits- und Selbstorganisation
Tempo
Routine
Ist dem TN eine gute Zeit wichtig?
Verlaufsdynamik (Einsatz
gleichmäßig oder abnehmend?)
Belastungsfähigkeit und Leistungswille bei monotonen Arbeiten
Feinmotorik
Frustrationstoleranz
Motivationsbogen/Antrieb
Sorgfalt
Geschicklichkeit
Konzentrationsfähigkeit
Einstellung und Interesse
Auffassungsvermögen
Selbständigkeit
Lernfähigkeit
Denkfähigkeit
Sorgfalt
Frustrationstoleranz
kann TN ruhig und konzentriert
arbeiten?
hat TN ein gutes Nahsehvermögen?
arbeitet TN sorgsam und vorsichtig?
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ist dem TN eine gute Zeit wichtig?
Verlaufsdynamik (Einsatz
gleichmäßig oder abnehmend?)
Belastungsfähigkeit und Leistungswille bei monotonen Arbeiten
ist dem TN eine gute Zeit wichtig?
Technik, wie werden die Karten
gegriffen?
Belastungsfähigkeit und Leistungswille bei monotonen Arbeiten
kann TN nach Anleitung die
Arbeitsschritte umsetzen?
hat TN Einfühlungsvermögen für
weiches Material?
wie hoch ist die Bereitschaft sich auf diese Aufgabe einzulassen?
hat TN ein Formvorstellungsvermögen,
aufgrund dessen er/sie Korrekturen vornehmen kann?
Seite 5
Faktor B: Werkzeugeinsatz und Werkzeugsteuerung (einfach)
Aufgaben
durchschnittlicher
Zeitbedarf in Min
*Schneiden
13
(2+6 + 5)
*Ausmalen
18
(3+10 + 5)
Nähmaschine
14
(2+5+7)
mögliche
Beobachtungsmerkmale
Einfühlsamkeit der Motorik
Gezielter Werkzeugeinsatz und Steuerung
Sorgfaltswille
Gutes Auge
Handgeschick/Geschicklichkeit
Ausdauer
Sichere Werkzeugsteuerung und Werkzeugeinsatz
Konzentriert und stetig der Aufgabe zuwenden
(Konzentrationsfähigkeit)
Sorgfalt, Kontrolle
Sauberkeit
Feinmotorik, Handgeschick, Geschicklichkeit
Ausdauer
Reaktionsfähigkeit
Koordination Hand-Fuß
Steuerungsfähigkeit
Maschinenverständnis
Selbstvertrauen
Auffassungsgabe/Denkfähigkeit
Leistungsbereitschaft
Durchhaltevermögen
Geschicklichkeit
Hinweise zum Einsatz von hamet 2 bei der Potentialanalyse © Berufsbildungswerk Waiblingen gGmbH
mögliche
Fragestellungen
hält sich TN genau an die
Vorgabe?
Sensibilität für das Werkzeug?
(Verhältnis Kraft-Technik)
kontinuierlicher Schnitt oder
häufiges Absetzen?
Ablenkbarkeit?
durchgängige Bemühung
erkennbar?
sichere, feine Pinselsteuerung?
Dynamik der Motivation und
Leistungsbereitschaft?
kann sich TN auf neue,
ungewohnte Aufgabe einlassen
(Einstellung/Interesse)?
wird die Funktion der Maschine
erfasst?
wird ein angemessenes Tempo
durchgehalten?
Seite 6
Faktor C: Wahrnehmung und Symmetrie
Aufgaben
*Linien fortsetzen
*Spiegelbilder
PC-Daten
übertragen
Scheiben verteilen
Scheiben
symmetrisch
durchschnittlicher
Zeitbedarf in Min
11
20
22
7
6
mögliche
Beobachtungsmerkmale
(2+2+3)
Freihandzeichnen
Selbstvertrauen, Sicherheit
Formvorstellungsvermögen
Kontinuierliche Kontrolle
Denkfähigkeit
Sorgfalt
Verständnis und Wahrnehmung für Symmetrien
Freihand zeichnen
Selbstvertrauen, Sicherheit
Denkfähigkeit
Sorgfalt
Feinmotorik, Handgeschick, Geschicklichkeit
Durchhaltevermögen
Konzentration und Kontrolle
Ausdauer
Erfassung von Systematik
Motivation
Auffassungsgabe
Sorgfalt
Flexibilität
Sorgfalt
Symmetrische Auffassungsgabe
Durchhaltevermögen
(2+2+2)
Sorgfalt
Symmetrische Auffassungsgabe (Spiegelsymmetrie)
Durchhaltevermögen
(2+5 + 4)
(4+10+ 6)
(2+7+13)
Hinweise zum Einsatz von hamet 2 bei der Potentialanalyse
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mögliche
Fragestellungen
Verständnis für kleinen und
großen Abstand?
kontinuierliche Kontrolle und
Korrektur des richtigen Abstandes?
ist eine symmetrische Figur
vorstellbar?
werden Korrekturen angebracht?
wird kontrolliert?
ist zeichnerisches Geschick erkennbar?
erkennt TN Fehler durchgängig?
kann TN Daten korrigieren?
ist die Dauerbelastung in einer
gleichförmigen Aufgabe zu hoch?
wird das Muster/Schema erkannt?
ist TN in der Lage Abstände
einzuschätzen und zu übertragen?
prüft TN das Ergebnis gründlich?
wird das Muster/Schema erkannt?
ist TN in der Lage Abstände
einzuschätzen und zu übertragen?
prüft TN das Ergebnis gründlich?
Seite 7
Faktor D: Instruktionsverständnis- und Umsetzung
Aufgaben
*CNC-Koordinaten
*PC-Telefon
PC-Text eingeben
durchschnittlicher
Zeitbedarf in Min
26
8
6
(4+16 + 6)
(6 + 2)
(1+2+3)
Hinweise zum Einsatz von hamet 2 bei der Potentialanalyse
mögliche
Beobachtungsmerkmale
Koordinaten systematisch richtig bestimmen und eingeben
Mehrere Dimensionen gleichzeitig beachten
Konzentration/Gelerntes festhalten („System beibehalten“)
Lernfähigkeit
Konzentrationsfähigkeit
Fehler sofort korrigieren
Auffassungsvermögen/Auffassungsgabe für graphische
Darstellungen
Denkfähigkeit
Selbständigkeit
Instruktionsverständnis
Anweisungen eines Programms folgen
Handhabung einer Bedienungsanleitung
Exaktes Einhalten von schriftlichen Angaben
Richtige Strategie erkennen
Denkfähigkeit, Konzentrationsvermögen
Flexibilität
Anstrengungsbereitschaft
Instruktionsverständnis
Sorgfalt
Handgeschick fein
Durchhaltevermögen
Denkfähigkeit
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mögliche
Fragestellungen
in welchem Zeitraum entsteht eine
Routine?
Vorstellungsvermögen, wird der Ablauf verstanden?
bleibt Arbeitssystematik präsent oder wird sie vergessen?
wird Bedienungsanleitung
verstanden?
können Besonderheiten des
Telefons erfasst werden?
Anstrengungsbereitschaft oder
Ausweichen auf intuitive Bewältigung
hat TN Erfahrungsstand mit
Textprogramm und PC-Tastatur?
ist TN in der Lage die Vorlage genau zu reproduzieren?
Seite 8
Faktor E: Werkzeugsteuerung und Werkzeugeinsatz (komplex)
Aufgaben
*Fisch Anriss
*Fisch Winkel
*Draht
Wasserwaage
durchschnittlicher
Zeitbedarf in Min
24
15
15
(4+15 + 5)
(4+6 + 5)
(3+6+6)
Hinweise zum Einsatz von hamet 2 bei der Potentialanalyse
mögliche
Beobachtungsmerkmale
Belastungsfähigkeit
Unlust überwinden, kleinere Schmerzen aushalten
Durchhaltevermögen
Gestaltungsfähigkeit, Material formen
Antrieb
Grobmotorisches Handgeschick
Ausdauer
Leistungsbereitschaft
Geschicklichkeit
Systematisches Einhalten von Arbeitsschritten
Vorstellungsvermögen (Formauffassung)
Gezielter Krafteinsatz
Auffassungsvermögen/Auffassungsgabe
Formauffassungsvermögen und Umsetzung (Denkfähigkeit)
Lernfähigkeit
Selbständigkeit
Grobmotorik, Handgeschick, Geschicklichkeit
Durchhaltevermögen
Konzentration und ruhige Ausführung
Koordination der Werkzeuge
Durchhaltevermögen
Leistungsbereitschaft
Sorgfalt
Denkfähigkeit
Geschicklichkeit
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mögliche
Fragestellungen
Bearbeitungsdynamik? Nimmt
Motivation ab?
durchgängig zügige und energische Bearbeitung der Aufgabe?
kraftvolle, dosierte, sinnvolle Werkzeugsteuerung?
ist Verständnis für die
Unterweisung vorhanden?
wurden die Abläufe verstanden, die Form erfasst, der Draht richtig
eingespannt?
selbständige Erledigung der Aufgabe ohne weitere hilfreiche Hinweise?
Hammer und Schraubstock werden überlegt eingesetzt?
kann TN große Werkzeuge und
Hilfsmittel koordinieren?
kann TN mehrere Parameter gleichzeitig beachten?
räumliche Maßvorstellung?
kann TN der Unterweisung folgen und sich die Schritte merken?
kann Wasserwaage verwendet werden?
Seite 9
Faktor F: Messgenauigkeit und Präzision
Aufgaben
durchschnittlicher
Zeitbedarf in Min
*Maße
11
*Winkel
Schnittpunkte
15
17
(2+6 + 3)
(4+7 + 4)
(3+6+8)
mögliche
Beobachtungsmerkmale
mit Maßstab gerade Linie ziehen
Maße am Maßstab kennen und bestimmen
Beachten und Umsetzen von Maßangaben
Auffassungsvermögen/Auffassungsgabe
Konzentrationsfähigkeit
Sorgfalt
Messgenauigkeit und Präzision
Bezugskanten nutzen
Handhabung eins Winkels
Vorstellungs- und Einschätzungsvermögen
Auffassungsvermögen
Logische Denkfähigkeit
Sorgfältiges, genaues Arbeiten
Messgenauigkeit und Präzision
Auffassung
Denkfähigkeit
Flexibilität
Selbständigkeit
Sorgfalt
Motivation
Konzentrationsfähigkeit
Durchhaltevermögen
mögliche
Fragestellungen
verschiedene Maßeinheiten werden differenziert wahrgenommen und
durchgehalten?
Bemühung um hohe Genauigkeit?
Anrisse mit Faserschreiber gemacht?
Funktion des Geodreieckes wird
erfasst und umgesetzt?
Bemühung um hohe Genauigkeit?
Anrisse mit Faserschreiber gemacht?
hat TN Erfahrung im Umgang mit Maßstäben und Winkeln?
gelingt die Umsetzung von Maßangaben?
kann TN systematisch arbeiten?
Anmerkung zu Spalte „Zeitbedarf“: es handelt sich um durchschnittliche Zeiten der Vergleichsgruppe „Berufsschuleinmünder“. Der erste Wert gibt den
Gesamtzeitbedarf bei der Durchführung der Aufgabe wieder. Die Ziffern in Klammern geben den Einzelzeitbedarf für
Instruktion - Vorprogramm – Testaufgabe wieder.
Gesamtzeit Durchführung bei durchschnittlicher Bearbeitungszeit ohne Pausen, Auswertung,
Abschlussgespräch !!!
nur Sternchenaufgaben 180 Minuten
alle Aufgaben 290 Minuten
Hinweise zum Einsatz von hamet 2 bei der Potentialanalyse
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ca. 3 Stunden
ca. 5 Stunden
Seite 10
Weitere Hinweise
Entwickelt wurde das Verfahren, um verlässliche Aussagen über die handwerklich-motorischen Basiskompetenzen (Modul 1) bzw. die
berufsbezogenen sozialen Kompetenzen (Modul 3) eines Probanden treffen zu können. Ein aussagekräftiges (normvergleichendes) Ergebnis im
Hinblick auf einen möglichen Übergang in eine Ausbildung (Ausbildungsfähigkeit als Grundfragestellung) kann nur erreicht , wenn der Proband,
die Probandin im Sinne des Verfahrens standardisiert instruiert wird (im Vorprogramm und bei den Aufgaben !) und mindestens die
„Sternchenaufgaben“ der jeweiligen Faktoren bearbeitet werden.
Bei einer geänderten Grundfragestellung kann die Auswahl der Aufgaben durch die Testleitung entsprechend verändert werden. Eine
Potentialanalyse im Sinne eines groben Überblicks über die Interessen und handwerklichen Kompetenzen des Probanden sollte mindestens eine
Aufgabe je Faktor enthalten.
Die Papier-Bleistift-Aufgaben des Faktors F haben auch schulischen Charakter. Diese Aufgaben können unter Umständen auch unter „NichtTestbedingungen“ im Rahmen des schulischen Unterrichtes durchgeführt werden.
hamet 2 / Modul 1 überprüft übergreifende Anforderungen von beruflichen Basiskompetenzen und trifft somit auch Aussagen bzgl.
Anforderungen einzelner Berufsfelder, wie sie in einer Potentialanalyse gefordert werden.
Die Angaben zur Durchführungszeit der Aufgaben sowohl im Modul 1 als auch im Modul 3 entsprechen realistischen Mittelwerten, die
bei gründlicher logistischer Vorbereitung und mit entsprechender Personalausstattung realisierbar sind.
Abweichungen bei der Gruppenstärke, der Anzahl der Testleitungen und der Räumlichkeiten verändern die zeitlichen Mittelwerte.
Ebenso spielt die Aufnahmefähigkeit und Motivation der Schüler und Schülerinnen eine bedeutende Rolle. In unseren Angaben gehen
wir von durchschnittlich begabten und motivierten TN aus.
Durch das generelle Gruppensetting richtet sich der Zeitwert natürlich immer nach dem TN in der Einzelgruppe, der die längste Zeit
benötigt. Dies kann wesentlich den Zeitwert bei der praktischen Durchführung von hamet2 (insbesondere Modul 1) beeinflussen.
Zur Durchführung und Auswertung von hamet2 Modulen ist gemäß den Nutzungsbedingungen die vorherige Teilnahme der
Testleitungen an einer zertifizierten Anwenderschulung unbedingt erforderlich.
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Beispiele zur Durchführung einer Potentialanalyse mit hamet 2 / Modul 1 / Sternchenaufgaben am Vormittag (ab 8:00 Uhr)
A
Insellösung (Personalaufwand 6 Mitarbeiter/innen; Klassenstärke 24 Schüler/Schülerinnen, Testbetreuung 1:4)
Testbeginn z.B. 8:00 Uhr/ 3 Pausen a 15 Minuten / Testende 12:00 Uhr.
1. Es werden 6 Gruppen a 4 Schüler/Schülerinnen zusammen gestellt !
2. Ebenso werden 6 (besser mehr) Teststationen (Inseln) in verschiedenen Räumen voneinander getrennt aufgebaut.
In jeder Insel werden Aufgaben eines Faktors instruiert und getestet.
3. Jede Teststation wird mit einem Mitarbeitenden/einer Testleitung besetzt.
4. Anm.: Zur Betreuung der Jugendlichen, die gerade keinen Aufgabe machen (Pause oder schnell fertig) sollten evtl. weitere 1-2 Mitarbeitende zur
Verfügung stehen.
5. Nach einer allgemeinen Einführung begibt sich jede Gruppe an eine Station und wird dort von der Testleitung in die Arbeitsaufgaben eingeführt.
Die Gruppe sollte möglichst ungestört von den Anderen die Aufgaben bearbeiten können.
Wenn ein Proband/eine Probandin mit der Aufgabe fertig ist, verlässt er/sie den Raum.
6. Wenn die Gesamtgruppe fertig ist, begibt sie sich zur nächsten geplanten Station. Die Testleitungen haben jeweils die Begleitunterlagen der
ganzen Gruppe. Diese Unterlagen werden dann von der Testleitung an die nächste Station gebracht, in der die Gruppe danach getestet wird.
7. Sollte mehr Personal zur Verfügung stehen, dann empfiehlt es sich, Teststationen mit langer Bearbeitungsdauer (z. b. Faktor E: Fisch und Draht)
zweimal aufzubauen und zu betreuen.
8. Die Erstellung eines Laufplanes ist sinnvoll. Gruppen/Teilnehmende, die eine kraftintensive Testaufgabe bewältigt haben, brauchen eine Pause und
sollten nicht unmittelbar danach mit z. B. feinmotorischen Testaufgaben beschäftigt werden.
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Beispiele zur Durchführung einer Potentialanalyse mit hamet 2 / Modul 1 / Sternchenaufgaben am Vormittag (ab 8:00
Uhr)
B
Insellösung (Personalaufwand 10 Mitarbeiter/innen; Klassenstärke 32 Schüler/Schülerinnen, Testbetreuung 1:4)
Testbeginn z.B. 8:00 Uhr/ 3 Phasen a 15 Minuten / Testende 12:00 Uhr.
1. Es werden 8 Gruppen a 4 Schüler/Schülerinnen zusammen gestellt !
2. Ebenso werden mindestens 8 (besser mehr) Teststationen (Inseln) in verschiedenen Räumen voneinander getrennt aufgebaut.
In jeder Insel werden Aufgaben eines Faktors instruiert und getestet.
3. Jede Teststation wird mit einem Mitarbeitenden/einer Testleitung besetzt.
4. Anm.: Zur Betreuung der Jugendlichen, die gerade keinen Test machen (Pause oder schnell fertig) sollten evtl. weitere 1-2 Mitarbeitende zur
Verfügung stehen.
5. Nach einer allgemeinen Einführung begibt sich jede Gruppe an eine Station und wird dort von der Testleitung in die Arbeitsaufgaben eingeführt.
Die Gruppe sollte möglichst ungestört von den Anderen die Aufgaben bearbeiten können.
Wenn ein Proband/eine Probandin mit der Aufgabe fertig ist, verlässt er/sie den Raum.
6. Wenn die Gesamtgruppe fertig ist, begibt sie sich zur nächsten geplanten Station. Die Testleitungen haben jeweils die Begleitunterlagen der
ganzen Gruppe. Diese Unterlagen werden dann von der Testleitung an die nächste Station gebracht, in der die Gruppe danach getestet wird.
7. Sollte mehr Personal zur Verfügung stehen, dann empfiehlt es sich, Teststationen mit langer Bearbeitungsdauer (z. b. Faktor E: Fisch und Draht)
zweimal aufzubauen und zu betreuen.
8. Die Erstellung eines Laufplanes ist sinnvoll. Gruppen/Teilnehmende, die eine kraftintensive Testaufgabe bewältigt haben, brauchen eine Pause und
sollten nicht unmittelbar danach mit z. B. feinmotorischen Testaufgaben beschäftigt werden.
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Beispiele zur Durchführung einer Potentialanalyse mit hamet 2 / Modul 1 / Sternchenaufgaben am Vormittag (ab 8:00
Uhr)
C
Begleitete Einzelgruppen (Personalaufwand 6-7 Mitarbeitende) Testbeginn z.B. 8:00 Uhr/ 3 Pausen a 15 Minuten / Testende 12:00 Uhr.
Beispiel mit einer Klassen stärke von 24 Schülern, Testbegleitung 1:4
1. Es werden 6 Gruppen a 4 Schüler/Schülerinnen zusammengestellt!
2. Es werden 6 oder (falls räumlich möglich) noch mehr, voneinander getrennte Teststationen aufgebaut.
Es empfiehlt sich, Aufgaben mit einer langen Bearbeitungsdauer mehrfach aufzubauen.
3. Die einzelnen Gruppen gehen jeweils, ständig begleitet von einer Testleitung, von Teststation zu Teststation.
4. Die zugeordnete Testleitung instruiert die Arbeitsaufgaben und führt die Testung durch und dokumentiert die Beobachtungen.
5. Die Gruppe sollte möglichst ungestört von den Anderen die Aufgaben bearbeiten können.
Wenn ein Proband/eine Probandin mit der Aufgabe fertig ist, verlässt er/sie den Raum.
6. Die Erstellung eines Laufplanes ist sinnvoll. Gruppen, die eine kraftintensive Testaufgabe bewältigt haben, brauchen eine Pause und sollten nicht
unmittelbar danach mit z.B. feinmotorischen Testaufgaben beschäftigt werden.
Hinweise zum Einsatz von hamet 2 bei der Potentialanalyse
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Feststellung der Sozialen Kompetenz am Nachmittag (ab 13:00 Uhr)
D
Durchführung von 2 handlungsorientierten Testaufgaben mit 24 Schülerinnen/Schülern, Personalaufwand 12 Mitarbeitende, 6 Räume
Ausgewählte Assessments zum Beispiel Hammerwerk und Wohngemeinschaft
1. Es werden 6 Gruppen à 4 Schüler/Schülerinnen zusammen gestellt ! Die Gruppen werden in 2 Intervallen in 2 unterschiedlichen Aufgaben getestet.
1. Intervall 13:00 -14:15 Uhr (Aufgabe zum Beispiel Wohngemeinschaft). 2. Intervall 14:30 bis 15:30 Uhr (Aufgabe zum Beispiel Hammerwerk). Es
werden 6 geeignete Räumlichkeiten benötigt.
2. Je Gruppe werden 2 Testleitungen zugeordnet, die die Gruppe informieren, instruieren und die Beobachtungsaufzeichnungen durchführen.
3. Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung beginnt das Assessment. Die Testleitungen beobachten alle Teilnehmenden, dokumentieren ihre
Beobachtungen auf den entsprechenden Bögen und tauschen sich nach der Durchführung der Aufgaben oder zu einem späteren Zeitpunkt über
ihre Beobachtungen aus. Eine oder beide Testleitungen führen nach der Auswertung ein Rückmeldegespräch mit der Schülerin/dem Schüler.
4. Zur Bearbeitung der 2. Aufgabe werden die Testleitungen anderen Gruppen zugeordnet.
5. Nach Beendigung der beiden Aufgaben können die Schüler und Schülerinnen gehen.
Allgemeine Bemerkung: Je mehr geschultes Durchführungspersonal zur Verfügung steht desto schneller ist der Durchlauf. Durch
Arbeitsteiligkeit können Kolleginnen/Kollegen bereits am Nachmittag mit der Auswertung der Ergebnisse von Modul 1 beginnen.
Hinweise zum Einsatz von hamet 2 bei der Potentialanalyse
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Seite 15
Feststellung der Sozialen Kompetenz am Nachmittag (ab 13:00 Uhr)
E
Durchführung von 2 handlungsorientierten Testaufgaben mit 32 Schülerinnen/Schülern, Personalaufwand 16 Mitarbeitenden,
8 Räume ,Auswahl der Assessments: zum Beispiel Hammerwerk und Wohngemeinschaft
1. Es werden 8 Gruppen à 4 Schüler/Schülerinnen zusammen gestellt ! Die Gruppen werden in 2 Intervallen in 2 unterschiedlichen Aufgaben getestet.
1. Intervall 13:00 -14:15 Uhr (Aufgabe zum Beispiel Wohngemeinschaft). 2. Intervall 14:30 bis 15:30 Uhr (Aufgabe zum Beispiel Hammerwerk). Es
werden 8 geeignete Räumlichkeiten benötigt.
2. Je Gruppe werden 2 Testleitungen zugeordnet, die die Gruppe informieren, instruieren und die Beobachtungsaufzeichnungen durchführen.
3. Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung beginnt das Assessment. Die Testleitungen beobachten alle Teilnehmer, dokumentieren ihre
Beobachtungen auf den entsprechenden Bögen und tauschen sich nach der Durchführung der Aufgaben oder zu einem späteren Zeitpunkt über
ihre Beobachtungen aus. Eine oder beide Testleitungen führen nach der Auswertung ein Rückmeldegespräch mit der Schülerin/dem Schüler.
4. Zur Bearbeitung der 2. Aufgabe werden die Testleitungen anderen Gruppen zugeordnet.
5. Nach Beendigung der beiden Aufgaben können die Schüler und Schülerinnen gehen.
Allgemeine Bemerkung: Je mehr geschultes Durchführungspersonal zur Verfügung steht desto schneller ist der Durchlauf. Durch
Arbeitsteiligkeit können Kolleginnen/Kollegen bereits am Nachmittag mit der Auswertung der Ergebnisse von Modul 1 beginnen.
Hinweise zum Einsatz von hamet 2 bei der Potentialanalyse
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Feststellung der Sozialen Kompetenz am Nachmittag (ab 13:00 Uhr)
F
Durchführung von 1 handlungsorientierten Testaufgabe mit 24 Schülerinnen/Schülern, Personalaufwand 6 Mitarbeitende, 3 Räume,
Auswahl des Assessments: zum Beispiel Wohngemeinschaft
1. Es werden 6 Gruppen à 4 Schüler/Schülerinnen zusammen gestellt ! Die Gruppen werden in 2 Intervallen mit einer Aufgabe getestet. 1. Intervall
13:00 -14:15 Uhr die ersten 3 Gruppen begeben sich in den Testraum (Aufgabe zum Beispiel Wohngemeinschaft).2. Intervall 4:30 bis 15:30 Uhr
(Aufgabe zum Beispiel Wohngemeinschaft). Es werden 3 geeignete Räumlichkeiten benötigt.
2. Je Gruppe werden 2 Testleitungen zugeordnet, die die Gruppe informieren, instruieren und die Beobachtungsaufzeichnungen durchführen.
3. Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung beginnt das Assessment. Die Testleitungen beobachten alle Teilnehmenden, dokumentieren ihre
Beobachtungen auf den entsprechenden Bögen und tauschen sich nach der Durchführung der Aufgaben oder zu einem späteren Zeitpunkt über
ihre Beobachtungen aus. Eine oder beide Testleitungen führen nach der Auswertung ein Rückmeldegespräch mit der Schülerin/dem Schüler.
4. Nach Beendigung der Aufgabe können die Schüler und Schülerinnen gehen.
Allgemeine Bemerkung: Je mehr geschultes Durchführungspersonal zur Verfügung steht desto schneller ist der Durchlauf. Durch
Arbeitsteiligkeit können Kolleginnen/Kollegen bereits am Nachmittag mit der Auswertung der Ergebnisse von Modul 1 beginnen.
Hinweise zum Einsatz von hamet 2 bei der Potentialanalyse
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Feststellung der Sozialen Kompetenz am Nachmittag (ab 13:00 Uhr)
G
Durchführung von 1 handlungsorientierten Testaufgabe mit 32 Schülerinnen/Schülern, Personalaufwand 8 Mitarbeitende, 4 Räume,
Auswahl des Assessments: zum Beispiel Wohngemeinschaft
1. Es werden 8 Gruppen à 4 Schüler/Schülerinnen zusammen gestellt ! Die Gruppen werden in 2 Intervallen mit einer Aufgabe getestet. 1. Intervall
13:00 -14:15 Uhr die ersten 3 Gruppen begeben sich in den Testraum (Aufgabe zum Beispiel Wohngemeinschaft). 2. Intervall 14:30 bis 15:30 Uhr
(Aufgabe zum Beispiel Wohngemeinschaft). Es werden 4 geeignete Räumlichkeiten benötigt.
2. Je Gruppe werden 2 Testleitungen zugeordnet, die die Gruppe informieren, instruieren und die Beobachtungsaufzeichnungen durchführen.
3. Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung beginnt das Assessment. Die Testleitungen beobachten alle Teilnehmende, dokumentieren ihre
Beobachtungen auf den entsprechenden Bögen und tauschen sich nach der Durchführung der Aufgaben oder zu einem späteren Zeitpunkt über
ihre Beobachtungen aus. Eine oder beide Testleitungen führen nach der Auswertung ein Rückmeldegespräch mit der Schülerin/dem Schüler.
4. Nach Beendigung der Aufgabe können die Schüler und Schülerinnen gehen.
Allgemeine Bemerkung: Je mehr geschultes Durchführungspersonal zur Verfügung steht desto schneller ist der Durchlauf. Durch
Arbeitsteiligkeit können Kolleginnen/Kollegen bereits am Nachmittag mit der Auswertung der Ergebnisse von Modul 1 beginnen.
gez. Sattler
Stand 08.07.2013
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Möglichkeit für einen Ablauf bei der Potentialanalyse (Klassenstärke 32 Schüler)
Uhrzeit
8:00 – 8:30
8:30 – 9:30
9:30 – 9:45
9:45 – 10:45
10:45 – 11:00
11:00 – 12:00
12:00 – 13:00
13:00 – 14:00
14:00 – 14:15
14:15 – 15:15
15:15 – 15:30
15:30 – 16:30
16:30 – 17:30
Gruppe 1
hamet 2
Faktoren
A+B
hamet 2
Faktoren C + D
hamet 2
Faktoren F dann
E
Selbsteinschätzung und berufl.
Interessen
hamet 2
Modul 3
WG-Aufg. oder
Hammerwerk
Feedback
Verabschie-dung
Restl.
Auswertung,
Profilerstellung
Bericht
Gruppe 2
Gruppe 3
Gruppe 4
Gruppe 5
Gruppe 6
Gruppe 7
Begrüßung, Erklärung des Ablaufs, Einteilung der Gruppen
hamet 2 Faktoren
hamet 2
hamet 2
hamet 2
hamet 2
hamet 2
C+D
Faktoren F dann
Faktoren
Faktoren C + D Faktoren F dann
Faktoren
E
A+B
E
A+B
Pause (mit Raumwechsel)
hamet 2 Faktoren
hamet 2
hamet 2
hamet 2
hamet 2
hamet 2
F dann E
Faktoren
Faktoren C + D Faktoren F dann
Faktoren
Faktoren C + D
A+B
E
A+B
Pause (mit Raumwechsel)
hamet 2
hamet 2
hamet 2
hamet 2
hamet 2
hamet 2
Faktoren
Faktoren C + D Faktoren F dann
Faktoren
Faktoren C + D Faktoren F dann
A+B
E
A+B
E
Mittagspause, Beginn Auswertung, Gruppeneinteilung
hamet 2
Selbsteinschäthamet 2
Selbsteinschäthamet 2
SelbsteinschätModul 3
zung und berufl.
Modul 3
zung und berufl.
Modul 3
zung und berufl.
WG-Aufg. oder
Interessen
WG-Aufg. oder
Interessen
WG-Aufg. oder
Interessen
Hammerwerk
Hammerwerk
Hammerwerk
Pause, Gruppeneinteilung
Selbsteinschäthamet 2
Selbsteinschäthamet 2
Selbsteinschäthamet 2
zung und
Modul 3
zung und berufl.
Modul 3
zung und
Modul 3
berufl. Interessen WG-Aufg. oder
Interessen
berufl.
WG-Aufg. oder
WG-Aufg. oder
Hammerwerk
Hammerwerk
Interessen
Hammerwerk
Pause, Zusammenfassungen für Feedbackgespräche (Grundlage Beobachtungen)
Feedback
Feedback
Feedback
Feedback
Feedback
Feedback
Verabschie
VerabschieVerabschie-dung Verabschie-dung
Verabschie-dung Verabschie-dung
-dung
dung
Restl. Auswertung,
Restl.
Restl.
Restl.
Restl.
Restl.
Profilerstellung
Auswertung,
Auswertung,
Auswertung,
Auswertung,
Auswertung,
Bericht
Profilerstellung Profilerstellung Profilerstellung Profilerstellung Profilerstellung
Bericht
Bericht
Bericht
Bericht
Bericht
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Gruppe 8
hamet 2
Faktoren C + D
hamet 2
Faktoren
A+B
hamet 2
Faktoren F dann
E
hamet 2
Modul 3
WG-Aufg. oder
Hammerwerk
Selbsteinschätzung und berufl.
Interessen
Feedback
Verabschie-dung
Restl.
Auswertung,
Profilerstellung
Bericht
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Materialbedarf für 32 Schüler und 8 Gruppen (Beispiel mit allen *-Aufgaben):
4 x Testmaterial Faktor A – Schraubbrett und Register (ohne Raumwechsel 8 x)
4 Werkbänke mit höhenverstellbarem Schraubstock, je 4 x, Raspel, Feilen, Hämmer
(ohne Raumwechsel 8 x)
8 PC jeweils mit Vorlagen CNC und Telefon programmieren
Je 32 Vorprogramme und Testaufgaben (mit allen *-Aufgaben) für
• Schneiden
• Ausmalen
• Linien fortsetzen
• Spiegelbilder
• Maße
• Winkel
• Fischrohlinge
• 2 Drahtstücke (für Vorprogramm und Testaufgabe)
16 Schneidunterlagen, 16 Schabloniermesser, Pinsel, Lineal, Geodreiecke
32 Bleistifte HB, 16 Bleistifte 2H, 32 Radiergummi
Kosten des Testmaterials:
Für alle *-Aufgaben:
bei Staffelpreisen bis zu 10 Stk.:
bei Staffelpreisen bis zu 100 Stk.:
7,00 € / pro Teilnehmende und Test
5,45 € / pro Teilnehmende und Test
Personalbedarf:
9 Mitarbeitende (eine Person als Koordinator und Springer)
Zeitbedarf für die Auswertung (bei Reihenauswertung):
Auswertungszeit für einen Probanden ca. 10 Minuten (mit Testauswertung, Dateneingabe in Software und Profilerstellung)
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