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Bedienungsanleitung ST-91 - SaniComfort

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ST-91-Bedienungsanleitung für PWK
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1
ST-91-Bedienungsanleitung für PWK
Achtung
ELEKTRISCHES GERÄT UNTER
HOCHSPANNUNG!
Bevor man irgendwelche Manipulationen,
die mit der Stromversorgung verbunden
sind, unternimmt, muss man den Regler
vom Netz trennen.
Die Montage ist nur von dazu berechtigten
Personen durchzuführen.
Vor der Inbetriebnahme der Regelung ist die
Wirksamkeit der Nullung des Kessels, sowie
die Isolierung der Stromleitungen zu prüfen.
2
ST-91-Bedienungsanleitung für PWK
I. Beschreibung
Die Mikroprozessorsteuerung ST 91 ist speziell für die Bedürfnisse der Biomasseheiztechnik
entwickelt worden. Sie wird eingesetzt für Holzvergaser-, Pellet-und Hackschnitzelheizkessel.
Durch viele Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von Steuerungen für
heiztechnische Anwendungen steht eine optimale Produktlinie zur Verfügung.
Entsprechend der Anforderung erfolgt vollautomatisch eine exakte modulierende
Verbrennung, verbunden mit einem entsprechend hohem Wirkungsgrad bei
geringstmöglichen Emissionen.
Das grosszügig und übersichtlich gestaltete Bedienerfeld gibt jederzeit einen Überblick über
die Betriebssituation und die aktuelle Leistung.
Eine Grundeinstellung zum Heizen mit Pellets erfolgt werksseitig.
II. Funktion der Steuerung
Diese werden in den folgenden Unterpunkten hinsichtlich Funktions- und
Einstellungsänderungen dargestellt.
II.a) Hauptseite
Die Steuerung wird durch Drücken des Kippschalters (Power)
auf I EIN zugeschaltet.
Achtung – bitte Prüfen, ob alle sicherheitsrelevanten Bedingungen erfüllt sind. (Alle Kabel
angeschlossen, Öffnungen + Deckel verschlossen sind usw.)
Nach dem Starten der Steuerung erscheint auf dem Bildschirm die Hauptseite.
- Oben links wird die aktuelle Kesseltemperatur angezeigt.
- Oben rechts die eingestellte Kesseltemperatur.
- Unten links die aktuelle Puffer-, Boiler- oder Heizungstemperatur.
- Unten rechts die eingestellte Temperatur für selbige.
Auf der rechten Seite im kleinen quadratischen Feld wird die Funktion des Saugzuggebläses,
der Pelletschnecke, sowie der beiden Pumpen angezeigt. Durch Drehen oder Blinken der
Symbole wird deren Funktion angezeigt.
Mit der Taste PLUS oder MINUS ist eine unmittelbare Temperaturänderung der
Kesseltemperatur möglich.
In das Untermenü gelangt man durch Drücken der Taste MENÜ. In diesem Bereich bewegt
man sich ebenfalls mit den Tasten PLUS und MINUS. Durch Betätigung der RESET-Taste
kehrt man zum Hauptmenü zurück.
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ST-91-Bedienungsanleitung für PWK
Untermenü I
▲
▼
MENÜ
RESET
Untermenü III
▲
▼
MENÜ
RESET
Ansicht nach dem Übergang zum zweiten Bildschirm
Sprache
In dieser Funktion kann der Anwender die Sprachversion ändern. Es kann die polnische,
englische, französiche, ungarische, slowenische, deutsche, italienische und litauische
Sprachversion gewählt werden.
Kontrast
Diese Option dient zur Einstellung der Helligkeit des Grafikdisplays. Mit Hilfe der Tasten
PLUS und MINUS kann die Helligkeit des Grafikpaneels geändert werden.
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ST-91-Bedienungsanleitung für PWK
Arbeitsmodus
In dieser Funktion wählt der Anwender eine von zwei möglichen Abeitsvarianten aus.
- Der erste Modus ist T1 – Betrieb für die Aufrechterhaltung des Glutbettes:
Wenn die Kesseltemperatur gleich oder höher als die eingestellte Temperatur ist, befindet
sich der Regler im Zyklus der Aufrechterhaltung. Um die Verbrennung im Kessel aufrecht zu
erhalten, werden zyklisch Brennstoffe zugeführt und der Ventilator bleibt eingeschaltet.
- Der zweite Modus ist T2 – Löschung:
Wenn die Kesseltemperatur gleich oder höher als die eingestellte Temperatur ist, geht der
Regler in den Modus der Löschung (Stand-by) über. Der Kessel geht erst dann in den
Betriebsmodus über, wenn die Temperatur im Kessel unter die eingestellte Temperatur
minus eingestellte Hysterese absinkt (Heizung oder Warmwasser in Abhängigkeit davon, ob
die Boilerpriorität eingestellt, oder der Betrieb der Heizungspumpe auf Sommerbetrieb
geschaltet ist).
Werkseinstellungen
Der Regler ist für den Betrieb vorkonfiguriert. Er kann jedoch an eigene Bedürfnisse
angepasst werden. Jederzeit ist es möglich, zu den werksseitigen Einstellungen
zurückzukehren. Beim Einschalten der Option Werkseinstellungen werden alle eigenen
Einstellungen des Kessels gelöscht und die vom Kesselproduzenten vorgegebenen
Einstellungen reaktiviert. Es kann dann mit der erneuten Einstellung der Kesselparameter
begonnen werden.
Auswahl der Brennstoffe
In dieser Funktion wählt der Benutzer eine von drei möglichen Brennstoffarten aus.
Unabhängig voneinander können die verschiedensten Parameter eingegeben werden.
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ST-91-Bedienungsanleitung für PWK
Serviceeinstellungen
Die in den Serviceeinstellungen enthaltenen Funktionen dienen zur korrekten Einstellung des
Kesselbetriebes in Abhängigkeit von der jeweiligen Qualität der eingesetzten Brennstoffe.
II.b) Handbetrieb
Die Steuerung bietet die Möglichkeit, jedes einzelne Element von einander unabhängig in
Betrieb zu nehmen bzw. zu testen.
ACHTUNG:
Die Zündelektrode nur kurzzeitig testen, dabei die Tür geschlossen halten, das Sauggebläse
schaltet automatisch zu.
Betätigen Sie die MENÜ Taste, um in diese Ebene zugelangen. Mit Hilfe der PLUS-MINUS
Tasten unterlegt man das gewünschte Element und erreicht durch Drücken der MENÜ Taste
den Betriebszustand EIN, durch nochmaliges Drücken den Betriebszustand AUS.
ACHTUNG:
Wenn Sie diese Ebene verlassen wollen, bitte wieder den Ausgangszustand herstellen, das
heißt, oben links das Symbol unterlegen.
Untermenü II
▲
▼
MENÜ
RESET
Inbetriebnahme:
Start: -Kippschalter auf EIN
-Drücken der MENÜ Taste (Untermenü I erscheint)
-Durch Drücken der unteren Pfeiltaste die Zündung
unterlegen
-MENÜ drücken – NEIN oder JA erscheint, mit PLUS/MINUS auf JA
-MENÜ drücken – damit wird die Zündung aktiviert und der Kessel beginnt zu arbeiten.
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ST-91-Bedienungsanleitung für PWK
II.c) Zünden
In dieser Einstellung wird der Heizkessel automtisch in Betrieb genommen. Die werskseitige
Einstellung steuert zunächst
15 Sekunden die Zuführschnecke an. Im Anschluss daran erfolgt das Zuschalten des
Saugzuggebläses und der Zündelektrode.
Prallel dazu beginnt die Zuführschnecke Pellets nachzufördern.
Erfolgt keine erfolgreiche Zündung, ist das Steuergerät am Kippschalter im Display
auszuschalten. Anschliessend muss überprüft werden, ob sich Pellets im Brennertopf
befinden. Ist dies der Fall, liegt eine Störung vor und der Brennertopf ist zu reinigen. Sind
Keine Pellets vorhanden, ist das Steuergerät erneut einzuschalten und die Zündung beginnt
neu.
Sollte auch dies nicht zum gewünschten Resultat führen, muss die Ursache der Störung
beseitigt werden.
Bitte informieren Sie sich im Bereich Störung und Fehlerursachen.
ACHTUNG: Vor jedem neuen Zündversuch die Feuerstelle reinigen, wenn
sich zu viele Pellets im Brennertopf befinden.
Ausserbetriebnahme:
- unterlegen
MENÜ drücken – NEIN oder JA – AUS unterlegen
MENÜ drücken
- mit PLUS/MINUS zurück auf MANUELLE BEDIENUNG – unterlegen.
II.d) Hysterese der Heizung
Mit dieser Option kann die Einstellung der Hysterese für die Heizkesseltemperatur
vorgenommen werden. Dabei handelt es sich um den Unterschied zwischen der
Eingangstemperatur im Modus der Aufrechterhaltung und der Temperatur der Rückkehr in
den Betriebsmodus (z.B. wenn die eingestellte Temperatur 60 °C und die Hysterese 3 °C
beträgt, erfolgt der Übergang in den Modus der Aufrechterhaltung nach dem Erreichen der
Temperatur von 60 °C, die Rückkehr in den Betriebsmodus dagegen bei einer Temperatur
von 57 °C.
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ST-91-Bedienungsanleitung für PWK
II.e) Zimmerregler/Raumthermostat/
Aussenthermostat
An den Regler ST-91 kann ein Raumthermostat angeschlossen werden. Dieser hat dann
eine höhere Priorität (dies betrifft nicht das Laden des Warmwasserboilers). Die
Förderschnecke und das Saugzuggebläse arbeiten, bis die eingestellte Temperatur erreicht
wird. Die Leistung des Kessels wird jedoch von der Temperatur begrenzt, die am Display des
Heizkessels eingestellt wurde. Nach dem Einschalten der Option Zimmerregler erscheint auf
dem Display die Aufschrift Zim Reg.
II.f) Warmwasserpumpe/Ladepumpe
Die Aktivierung der Warmwasserpumpe (durch Auswahl der Option EIN) am Display bewirkt
die Umschaltung des Reglers in den Modus der Boilerpriorität. Auf dem Display erscheint die
eingestellte Temperatur am Boiler und die tatsächliche Boilertemperatur. In diesem Modus
wird die Warmwasserpumpe (Boilerpumpe) bis zum Erreichen der eingestellten Temperatur
eingeschaltet. Nach dem Erreichen der eingestellten Temperatur wird die Pumpe
ausgeschaltet und die Heizungspumpe eingeschaltet.
Die eingestellte Temperatur der Ladepumpe wird durch Druck auf die Taste RESET und
deren Halten für mehrere Sekunden sowie durch entsprechenden Druck auf die Tasten
PLUS und MINUS erreicht. Nach Ablauf einiger Sekunden kehrt das Display in den
Ausganszustand zurück. Nach dem Erreichen der eingestellten Boilertemperatur schaltet
sich die Ladepumpe ab und bewirkt ein Einschalten der Heizungspumpe.
In diesem Modus wird die Leistung des Heizkessels auf die Temperatur von 62 °C am
Heizkessel begrenzt, dadurch wird ein Überhitzen des Heizkessels verhindert. Sinkt die
Boilertemperatur unter den eingestellten Temperaturwert, (- Hysterese) läuft die Ladepumpe
wieder an, bis die eingestellte Temperatur erreicht wird.
In dieser Funktion stellt der Nutzer die Hysteres der Ladepumpe ein.
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ST-91-Bedienungsanleitung für PWK
Blockschema des Steuergerätes ST-91
9
ST-91-Bedienungsanleitung für PWK
Blockschema des Steuergerätes ST-91-Serviceeinstellungen
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ST-91-Bedienungsanleitung für PWK
Elektroschaltplan schematisch
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ST-91-Bedienungsanleitung für PWK
Lfd. Nr.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
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Beschreibung
Stromversorgung
Leistungsaufnahme
Umgebungstemperatur
Stromaufnahme der Förderschnecke
Max. Stromaufnahme Heizkreispumpe
Max. Stromaufnahme Boiler/Puffer/Ladepumpe
Max.imale Leisung des Saugzuggebläses
Temperaturmessbereich
Messgenauigkeit
Temperatureinstellbereich
Max. Temperaturbelastung d. Sensoren
Feinsicherung
Einheit
V
W
°C
A
A
A
A
°C
°C +/°C
°C
A
230V/50HZ+/-10%
4
10-50
2,5
1
1
1
0-85
1
30-80
-25-90
6,3
TECH
Konformitätserklärung Nr. 6/2004
Hiermit bestätigt die Firma TECH, ul. St. Batorego 14, 34-120 Andrychow, in voller Verantwortung,
dass die von uns produzierte Regelung ST-91 230W, 50Hz und die Regelung ST-60 allen
Anforderungen des Arbeits- und Sozialministers entspricht. Gesetzblatt 03.49.414 vom 12. März 2003.
Zu der Übereinstimmungsnote wurde die harmonisierte Norm angewendet.
PN-EN 60730-2-1:2002.
Das Produkt ist gekennzeichnet mit dem CE-Zeichen ab 03. Januar 2006
Inhaber:
Paweł Jura, Janusz Master
Andrychów den. 03.05.2006
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Automatische Pelletnachfüllung (optional)
Einsatz im Vorratsbehälter des Heizkessels PWK.
Bei minimaler Füllung des Pelletvoratsbehälters erfolgt über den unteren Sensor ein
Ansteuersignal.
Steuerungsseitig steht eine Spannung von 230V/690 Watt zum Anschluss, z.B. an eine
Förderschnecke, zur Verfügung. Für die Steuerung des PWK ist vorgesehen, wenn z.B. nur
eine manuelle Beschickung des Behälters stattfindet, einen Zusatzschalter in die Steuerung
zu bauen.
Wir erreichen damit den Zustand, dass auch bei einer Teilauffüllung der Minimalsensor (ohne
Erreichen der Füllhöhe am oberen Sensor) das Ansteuersignal unterbricht.
Desweiteren ist es erforderlich, das Ansteuersignal (Minimum) innerhalb der
Kesselsteuerung zeitverzögert ca. 10-30 min in den Kesselstop einzubauen.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Spezifizierung
Stromversorgung
Leistungsaufnahme
Umgebungstemperatur
Maximale Leistungsabgabe
Ausgangsspannung
Sicherung
Einheit
V
W
°C
W
V
A
12
230V/50Hz +/-10%
2
0-60
690W
230V/50Hz
3.15
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Kategorie
Technik
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