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Bedienungsanleitung HVG

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HOLZVERGASERKESSEL
Einbau- und Bedienungsanleitung NMT Holzvergaser
HVG 20, HVG 25,
HVG 40, HVG 49, HVG 80
NMT Normotec GmbH, Hohe Straße 12, 01558 Großenhain
www.nmt-systeme.de
e-mail: info@nmt-systeme.de
1
Werte Kunden,
wir danken Ihnen für das Vertrauen, dass Sie uns durch die Wahl unseres
Holzvergaserkessels der Serie HVG erwiesen haben.
Die vorliegende Anleitung soll Sie mit der Bedienung, Wartung und Pflege der Anlage
vertraut machen.
Bei unsachgemäßer Bedienung der Anlage kann es zu Personen- und Sachschäden
kommen.
Wir bitten Sie, vor Inbetriebnahme die vorliegende Bedienungsanleitung zu lesen,
sowie die technischen Daten und Hinweise der Anlage zu beachten.
Wenn Sie der Anleitung folgen und unsere Hinweise beachten, werden Sicherheit,
Zuverlässigkeit, Wirksamkeit und Werterhaltung der Anlage bedeutend verbessert.
Konstruktions- und Ausführungsänderungen behalten wir uns im Interesse der
Verbesserung und Weiterentwicklung vor.
Mit besten Wünschen für guten Erfolg mit Ihrer neuen Investition
verbleiben wir mit freundlichen Grüßen
NMT – Normotec Systemelemente GmbH
Grundsätzlich gilt:
1. Verwenden Sie nur trockenes Holz mit einer Restfeuchte zwischen 15 und
20 % ( 2 Jahre gelagert).
2. Bei Verwendung der Umwälzpumpe muss eine Rücklaufanhebung installiert
werden, damit die Rücklaufwassertemperatur nicht unter 70°C fällt.
3 . Der Kessel darf nicht kontinuierlich mit einer niedrigen Leistung (unter 50%)
betrieben werden.
4 . Wichtig für einen störungsfreien Betrieb ist:
- Regelmäßige Reinigung des Kessels in der Heizperiode
- Gründliche Reinigung des Kessels nach bzw. vor der Heizsaison
- Entsprechender Schornsteinzug je nach Kesselgröße (s. Tabelle)
5 . Einbau eines Pufferspeichers von mindestens 55 l pro KW bzw. 12 l
multipliziert mit der Litergröße des Füllraumes.
ACHTUNG - Die Nichtbeachtung dieser Punkte kann einen Garantieverlust
verursachen.
2
Inhaltsverzeichnis
1.0.
1.1.
1.2.
2.
2.1.1.
2.1.2.
2.1.3.
2.1.4.
2.1.5.
2.1.6.
2.1.7.
2.1.8.
2.1.9.
2.2.0.
2.2.1.
2.2.2.
2.2.3.
2.2.4.
2.2.5.
3.
4.
5.0.
5.1.
5.2.
5.3.
5.4.
5.5.
5.6.
5.7.
6.
7.0.
7.1.
Verwendungszweck……………………………….…….....................2
Technische Parameter …………………………………….................3
Technische Beschreibung …………………………………............ ...4
Inbetriebnahme ………………………..……………..…………….…..4
Kessel Anheizen………………………………………………………...5
Leistungsregulierung……………………………………………...…....6
Brennstoff nachlegen…………………………………………………...6
Reinigung des Kessels…………………………………………….…...6
Pflege von Kessel und Heizungssystem………………………..……6
Brennstoff……………………………………………………………..…7
Schornstein………………………………………………………….… .7
Zubehör zum Kessel……………………………………………….…..7
Kessel Stromanschluss…………………………………………….….7
Rauchrohr…………………………………………………………….…7
Umgebung……………………………………………………………....7
Kesselbedienung…………………………………………………….…7
Empfohlenes Zubehör.....................................................................8
Vorschriften zum Kesselbetrieb… …………………………….…….8
Sicherheitswärmetauscher…………………………………………....8
Störung und mögliche Ursachen………………………………….….8
Kesseldarstellung……………………………………………………...9
Kesselsteuerung ST81 zPID… ……………………………….….....10
Technische Parameter………………………………………….…….10
Ein- Ausschalten der der Steuerung………………………….……..10
Funktion……………………………………………………………......11
Einstellung……………………………………………………………..12
Anschluss von Steuerung…………………………………………….13
Serviceeinstellungen……………………………………………….....14
Servicemenü für Lüftereinstellungen………………………………..15
Kundenvorschriften und Garantiebedingungen……………………16
Garantieschein………………………………………………………...17
Garantieschein Original…………………………………………........18
1.0. Verwendungszweck
Der NMT HVG Holzvergaserkessel ist zum Beheizen von Wohnungen, Häusern und
anderen Gebäuden vorgesehen. Der Kessel ist ausschließlich für die Verbrennung
von Holz konstruiert. Als Brennstoff ist jedes trockene Holz, insbesondere Holzscheite
mit einer maximalen Länge von 550 mm zu verwenden. Es ist auch möglich, Holz mit
großem Durchmesser zu benutzen, wobei sich die Nenn-Wärmeleistung verringert und
die Brenndauer verlängert.
Hinweis: Holz mit grösserem Durchmesser muss halbiert werden, damit die volle
Kesselleistung ereicht wird.
3
1.1. Technische Parameter
Kessel Typ
Kesselleistung
Max.Leistung
kW
kW
HVG 20
10 - 23
23
HVG 25
15 – 30
30
Wärmetauscher
Grösse vom Füllraum
Schornsteinzug
Max. Wasserüberdruck
Kesselgewicht
Rauchgasstutzen
Vorlauf
Rücklauf
Thermische Ablaufsicherung
Kesselhöhe
Kesseltiefe
Kesselbreite
Wirkungsgrad bei Nennleistung
Max. Geräuschpegel
Brennstoff Holz max. Feuchte
Durchschnittsverbrauch
Max.Holzlänge ø 60 – 200 mm
Spannung
Lüfter
m2
Liter
Pa
MPa
kg
mm
Zoll
Zoll
Zoll
mm
mm
mm
%
dB
%
kg . h-1
mm
V / Hz
Watt
1,7
110
15
0,25
350
160
1 ½“
1 ½“
¾“
1120
980
550
85-89
55
20
5,8
550
230/50
68
1,9
125
15
0,25
380
160
1 ½“
1 ½“
¾“
1210
980
550
85-89
55
20
6,2
550
230/50
68
Kessel Typ
Kesselleistung
Max.Leistung
Wärmetauscher
Grösse von Füllraum
Schornsteinzug
Max. Wasserüberdruck
Kesselgewicht
Rauchgasstutzen
Vorlauf
Rücklauf
Thermische Ablaufsicherung
Kesselhöhe
Kesseltiefe
Kesselbreite
Wirkungsgrad bei Nennleistung
Max. Geräuschpegel
Brennstoff Holz max. Feuchte
Durchschnittsverbrauch
Max. Holzlänge ø 60 – 200 mm
Spannung
Lüfter
KW
KW
m2
Liter
Pa
Mpa
Kg
Mm
Zoll
Zoll
Zoll
Mm
mm
mm
%
dB
%
kg . h-1
mm
V / HZ
Watt
HVG 40
18 - 40
40
3,6
140
15
0,25
510
160
1 ½“
1 ½“
¾“
1270
980
620
85-89
55
20
9,1
550
230/50
68
HVG 49
25 - 49
49
4,1
190
15
0,25
550
160
1 ½“
1 ½“
¾“
1370
980
670
85-89
55
20
9,8
550
230/50
68
HVG 80
40 – 80
Lieferbar
Ab
Sommer
2011
4
1.2. Technische Beschreibung
Der Kessel ist für die Verbrennung von Holz konstruiert. Die Verbrennung basiert auf
dem Prinzip der Holzvergasung.
Der Kessel ist als Schweißkonstruktion aus Stahlblech gefertigt.
Er besteht aus einem Füllraum, der an der Unterseite mit einem feuerfesten Stein mit
Düse für den Durchgang des Holzgases sorgt.
Unter der Düse befindet sich der Brennraum mit keramischen U-Steinen.
Im hinteren Teil sitzt ein senkrechter Rohrwärmetauscher, dieser mündet in den
oberen Teil des Sammelkanals.
Im Sammelkanal befindet sich die Anheizklappe.
Der hintere Teil des Sammelkanals ist mit einem Saugzuggebläse und dem
Rauchrohrstutzen versehen.
Der Kessel ist mit Mineralwolle isoliert.
Auf dem Kessel ist die elektronische Steuerung installiert.
Vorteile unseres Kessels:
- Verbrennung erfolgt bei hohen Temperaturen durch Vergasung (saubere
schadstoffarme Verbrennung)
- Verbrennungsluft wird durch das Saugzuggebläse angezogen
- optimale Verbrennung mit stabiler und konstanter Flamme
- großer Füllraum
- elektronische Regelung der Gebläsedrehzahl (Führungsgröße KesselAbgastemperatur)
.
2.0. Inbetriebnahme
Vor der Inbetriebnahme ist es notwendig zu prüfen, ob die Heizungsanlage mit
Wasser gefüllt ist (nie ohne Wasser betreiben).
U-Steine sind im Brennraum aufzustellen (siehe Seite 6 Pos. 20).
Im hinteren Teil ist die Klemmleiste für den Anschluss der Pumpe.
Die eingestellten Schalttemperaturen können Sie im Service-Menü (siehe die
Steuereinheit ST 81) verändern.
Der Holzvergaserkessel muss in Übereinstimmung mit den Vorgaben in diesem
Handbuch betrieben werden.
Der Kessel darf nur von Erwachsenen bedient werden.
Hinweis
Beim ersten Anheizen bildet sich Kondensat, was nach mehreren Betriebsstunden
verbrannt ist (ca. 1 Woche).
5
2.1.1. Kessel Anheizen
Die Anheizklappe (13) öffnen Sie durch ziehen des Hebels (17).
Durch die obere Tür (2) geben Sie auf die Düse (5) trockenes dünnes Holz.
Auf das Zündholz legen Sie wieder eine Schicht Holz ( grössere Menge) und zünden
dieses an.
Öffnen Sie die untere Tür (3) für ca. 5 Minuten (besserer Zug).
Schalten Sie die Steuerung durch betätigen des Ein-/Ausschalter auf Position I ein.
Drücken Sie 2 x die Taste
Das Saugzuggebläse läuft an.
Stellen Sie die gewünschte Kesseltemperatur zwischen 80 - 85°C ein. Die
Temperatureinstellung wird mit dem Pfeil
oder
vorgenommen.
Die Temperatureinstellung erfolgt im Servicemenü. Die Temperatur wird automatisch
nach 5 Sekunden übernommen.
Die Steuerung ist ab Werk vorprogrammiert.
Eventuelle Änderungen sind im Kapitel STEUERUNG ST 81 beschrieben.
Nach dem Anzünden schliessen Sie die obere Tür (2) und lassen das Holz gut
anbrennen. Anschließend können Sie den Kessel mit Holz vollladen. Wenn das Holz
gut angebrannt ist, schließen Sie die Tür (3) und schieben den Hebel (17) zu. Damit
verschliessen Sie die Anheizklappe.
Wenn das Holz herunter gebrannt ist, schaltet der Ventilator und die Ladepumpe
automatisch ab. Das Abschalten erfolgt sofort nach Unterschreitung der eingestellten
Rauchgastemperatur bzw. Kesseltemperatur. Dafür muss im Sevicemenü der
Rauchgasfühler aktiviert sein.
6
2.1.2. Leistungsregulierung
Die Kesselleistung regelt sich durch modulieren des Lüfters automatisch.
2.1.3. Brenstoff nachlegen
Beim Nachlegen von Holz drücken Sie 2x
.
Der Lüfter läuft dann mit voller Drehzahl. Mit dem Hebel (17) öffnen Sie die
Anheizklappe (13).
Warten Sie ca. 5 Sekunden und öffnen Sie langsam die obere Tür (2), (der Lüfter läuft
auf 100 %).
Jetzt kann der Füllraum wieder mit Holz bestückt werden. Danach die obere Tür und
die Anheizklappe schließen.
Nach 60 Sekunden (Werkseinstellung Zeit T) moduliert sich der Lüfter entsprechend
der Einstellung im Automatikbetrieb.
2.1.4. Reinigung des Kessels ( Entnahme der Asche)
-
-
die Fülltür (2) öffnen und die Asche auskehren(12).
kleine nicht verbrannte Stücke (Holzkohle) können Sie im Feuerraum für das
nächste Anheizen belassen.
den Reinigungsdeckel (15) öffnen und nach Herausnehmen der Turbolatoren
(27) den Rohrwärmetauscher (26) reinigen.
heruntergefallene Asche aus dem unteren Verbrennnungsraum ( Tür 3)
entfernen
der Lüfter (4) und die Luftverteilung sollte mindestens 2 mal im Jahr gereinigt
werden
- zur Reinigung des Lüfters muss der Kessel stromlos geschalten
werden
- die 4 Schrauben am Lüfter lösen und den Lüfter mit einem Pinsel reinigen
- Achten Sie darauf, dass das Anschlußkabel nicht beschädigt wird
zum Reinigen der Primär- und Sekundärluftleitungen entfernen Sie die
Abdeckung (28) unter der Fülltür sowie die Klappe (8) – Achten Sie darauf das
kein Staub in die Düsen kommt
2.1.5. Pflege von Kessel und Heizungssystem
Mindestens einmal in 14 Tagen muss der Wasserdruck im Heizungsystem
kontrollieren werden (Abweichung beobachten).
Die Heizungsanlage darf nie ohne Wasser betrieben werden. Wasser darf nur dann
nachgefüllt werden, wenn der Kessel ausser Betrieb ist (im kalten Zustand).
2.1.6. Brennstoff
Zugelassener Brennstoff ist trockenes Holz mit einer maximalen Restfeuchte von
20 %.
7
2.1.7. Schornstein
Der Schornstein muss im kalten Zustand den vorgeschriebenen Mindestzug je nach
Kesseltyp aufweisen. Bei zu hohem Schornsteinzug muss ein Zugbegrenzer
eingebaut werden.
2.1.8. Zubehör zum Kessel
Bürste für Rohrwärmetauscher
KFE-Hahn
Reinigungsbürste
2.1.9. Kessel Stromanschluss
230 V / 50 Hz, 16 A .
2.2.0. Rauchrohr
Das Rauchrohr
werden.
muss auf dem
kürzestem Weg an
Schornstein angeschlossen
2.2.1. Umgebung
Der Heizkessel ist in einem dafür geeigneten Raum aufzustellen. Die Genehmigung
des Bezirksschornsteinfegermeisters ist einzuholen.
Hinweis:
Der Kessel muss in einem Raum mit ausreichender Belüftung installiert werden.
Auf dem Kessel und in unmittelbarer Nähe dürfen keine brennbaren
gelagert werden.
Materialien
2.2.2. Kesselbedienung
Das Bedienen des Kessels ist nur Personen über 18 Jahren erlaubt.
Der Kunde darf ohne fachmännische Kenntnisse nicht in die elektrische Installation
eingreifen.
2.2.3. Empfohlenes Zubehör für Kessel
1) Rücklauftemperatur Anhebung nicht unter 70 ° C
2) thermische Ablaufsicherung
8
2.2.4. Vorschriften zum Kesselbetrieb
Mit der Steuerung ST 81 wird die Kesseltemperatur geregelt. Diese Temperatur sollte
sich im optimalen Betrieb zwischen 75 – 90°C befind en.
Die Rauchgastemperatur von 110°C darf dabei nicht u nterschritten werden, da es
sonst zu Kondensat kommen kann.
Eine Rücklauftemperaturanhebung von 70°C muss daher gewährleistet werden.
2.2.5. Sicherheitwärmetauscher
Entsprechend den Vorschriften ist im Kessel der Sicherheitswärmetauscher integriert,
welcher den Kessel vor Überhitzung schützt und zwingend mit einer thermischen
Ablaufsicherung angeschlossen werden muss (Anschluß 2-6 bar, 10-15°C).
Der Heizkessel darf nie mit geöffneter Tür betrieben werden
3.0. Störung und mögliche Ursachen
Störung
Ursache
Behebung
Display ist aus
- keine Spannung
- defekter Netzstecker
- Sicherung defekt
- Netzschalter defekt
- Kabel defekt
- kontrollieren
- kontrollieren
- umtauschen
- umtauschen
- umtauschen
Kessel erreicht nicht entsprechende Leistung
- zu wenig Wasser im Heizsystem
- Luft im Heizungsystem,
- Schlechter Brennstoff
Feuchtigkeit über 20%,
- zu trockenes Holz
- geringer Schornsteinzug
- nachfüllen
- entlüften,
- kontrollieren
- Kessel verschmutzt
-kontrollieren
- Reinigung und Verbindungen konrollieren
- Reinigen,
- Ablagerungen/Verschmutzung
- Ventilator reinigen
Ventilator ist zu laut
Türe zieht Falschluft
-Dichtungsschnur defekt
- Düse verschmutzt
-Dichtungsschnur
austauschen
-keine Späne verbrennen .
9
4.0. Kesseldarstellung
1 Kesselkörper
2 Füllraumtür
3 Aschetür
4 Lüfter
5 Feuerbeton
6 Steuerung
7 Bodenisolierung
8 Klappe
9 Sekunderluftzuführung
10 Feuerbetonplatte
11 Primärluftzuführung
12 Düse
13 Anheizklappe
14 Sekundärluftkanal
15 Reinigungsdeckel
16 Rauchgasstutzen
17 Anheizklappe Hebel
18 Sicherung/STB
19 Rauchgasfühler
20 Keramischer „U“Stein
21 Vorlauf
22 Rücklauf
23 KFE-Hahn
24 Wärmeisolierung
25 Sicherheitswärmetauscher
26 Rohrwärmetauscher
27 Turbulator
28 Verkleidung
10
5.0. Kesselsteuerung ST 81 zPID
Die ST81-Steuereinheit ist eine intelligente „selbstlernende“Regelung, welche die
Kesselleistung nach Kessel- und Abgastemperatur steuert.
Dadurch werden bis zu 13% Brennstoff eingespart und es kommt nicht zu unnötigen
Abgasverlusten.
5.1. Technische Parameter
Netz
Input
Betriebstemperatur
Max. Pumpenausgangsbelastung
Max.Ventilatorausgangsbelastung
Temperaturmessbereich
Temperaturbereichseinstellung
Fühler Messbereich
Sicherung
230 V / 50 Hz
4W
10 – 50 º C
1A
1A
0 - 95 º C
40 -90 º C
-25 bis 100 º C
3,15 A
+/-10 %
Benutzen Sie keine Sicherung mit höheren Werten, da es dadurch zur
Beschädigung der Steuerung kommen kann!
5.2. Ein- Ausschalten der Steuerung
Einschalten – Betätigen des Kippschalters auf I
Ausschalten - Betätigen des Kippschalters auf O
Auf dem Display befinden sich 3 Kontrolllampen, welche den aktuellen
Betriebszustand anzeigen (Lampe an – in Betrieb).
- Lüfter Betrieb
- Pumpen Betrieb
- Anheiz Betrieb
11
5.3. Funktionen
Startbild
62°C
82°C
Aus
Der Kessel ist nicht in Betrieb.
Die Tasten
Temperatur .
und
Durch Drücken der Taste
ermöglichen das Einstellen der gewünschten
gelangen Sie in das Untermenü Anheizen.
und
gelangen Sie in weitere Menüpunkte
Mit den Tasten
(manueller Betrieb, Heizungspumpe, Alarmsignal, Sprache und Werkseinstellung).
Durch Drücken der Taste
gelangen Sie in das jeweilige Untermenü.
Durch Drücken der Taste
kommen Sie in das Ausgangsmenü zurück.
Beispiel Kesseltemperatur
● Kesseltemperatur:
● Eingestellte Temperatur:
Ist-Temperatur
Soll-Temperatur
62°C
Ist
85°C
Soll
12
5.4. Einstellung
Menüpunkt Anheizen:
kommen Sie in den Menüpunkt Anheizen. Der
Durch Drücken der Taste
Lüfter schaltet sich ein und steigert seine Drehzahl auf die maximale Leistung.
Menüpunkt Manueller Betrieb:
In diesem Menüpunkt
können Sie folgende Funktionen ein- bzw. ausschalten.
1) Lüfterdrehzahl ( 0 - 100 %),
2) Lüfter (ein/aus)
3) Heizungspumpe (ein/aus)
4) Alarmsignal (ein/aus)
Menüpunkt Heizungspumpe:
In diesem Menüpunkt
wird die Ein- bzw. Ausschalttemperatur eingestellt (3060°C).
Die Werkseinstellung ist 60°C und 2°C Hysterese.
Menüpunkt Alarmsignal:
In diesem Menüpunkt
können Sie das Alarmsignal ein- bzw. ausschalten.In
der Werkseinstellung ist das Alarmsignal aktiv.
Menüpunkt Sprache:
In diesem Menüpunkt
wird die Sprache der Steuerung aktiviert.
1) englisch
2) slovakisch
3) deutsch
4) polnisch
5) türkisch
6) schwedisch
7) litauisch
8) lettisch
9) russisch
In der Werkseinstellung ist die Sprache deutsch aktiviert.
13
Menüpunkt Werkseinstellung:
werden Ihre vorgenommenen Einstellungen in die
In diesem Menüpunkt
Werkseinstellung zurück gesetzt.
Kesselsicherheit:
Um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten ist die Steuerung mit einer Reihe
von Sicherheitselementen ausgestattet.
Bei einer Störung ertönt ein akustisches Alarmsignal.
Die Ursache wird im Display angezeigt und nach deren Beseitigung kehrt die
Steuerung in den normalen Betriebszustand zurück.
Bei einer Temperaturüberschreitung des Heizkessels von 95°C erscheint im Display
„Kesseltemperatur zu hoch“ und es ertönt das Alarmsignal. In diesem Fall ist eine zu
geringe Wärmeabnahme die Ursache.
Das im Kesselfühler befindliche Bimetall schaltet dann den Ventilator ab (95°C).
5.5. Anschluss von Steuerung
Fuse:
Power:
Fan:
CH pump:
Termik
Fumes sensor:
CH sensor:
Sicherung
Netz
Lüfter
Heizungsumpe
STB
Rauchgasfühler
Kesselfühler
14
5.6. Serviceeinstellungen
Um in das Servicemenü zu gelangen schalten Sie die Steuerung aus.
und halten Sie diese, parallel schalten Sie mit dem
Drücken Sie die Taste
Netzschalter die Steuerung an.
Die Taste
gedrückt halten bis das Servicemenü angezeigt wird.
Einstellung:
Abgasthermostat:
In diesem Menüpunkt wird der Ausschaltzeitpunkt des Lüfters festgelegt, wenn die
eingestellte Abgastemperatur unterschritten wird (Werkseinstellung 5 min).
Anheizzeit:
In diesem Menüpunkt (Werkseinstellung 60 min) wird die Zeitspanne des
Anheizprozesses festgelegt. Wird diese Zeitspanne überschritten,
erscheint im Display „Anheizzeit überschritten“.
Abgasfühler:
In diesem Menüpunkt kann die Funktion des Abgasfühlers überprüft werden
(Werkseinstellung 1°C).
Min Kesseltemperatur:
In diesem Menüpunkt (Werkseinstellung 60°C) wird di e minimale Betriebstemperatur
eingegeben, welche nicht unterschritten
werden darf.
zPID:
Einschalten:
Regelt die Kesselleistung anhand der Rauchgas- und Kesseltemperatur,
Eingeschaltet ist die Werkseinstellung.
Auschalten:
Regelt die Kesselleistung anhand der Kesseltemperatur.
Ausschalten des Lüfters:
In diesem Menüpunkt wird die Ausschalttemperatur des Lüfters festgelegt.
( Werkseinstellung 100°C Abgastemperatur )
Alarmtemperatur:
In diesem Menüpunkt wird die maximale Kesseltemperatur ( Werkseinstellung 95°C )
eingegeben. Wird die Temperatur überschritten wird der Alarm ausgelöst.
Lüfter T ( Holz nachlegen )
In diesem Menüpunkt wird die Zeit ( Werkseinstellung 60 Sekunden ) eingegeben, wie
lange der Lüfter mit maximaler Leistung beim nachlegen von Holz laufen soll. In
diesem Zeitraum läuft der Lüfter mit 100% Leistung und verhindert das Austreten von
Rauchgasen beim nachlegen der Brennstoffe.
Servicemenü verlassen
Sie verlassen das Servicemenü indem Sie die Steuerung ausschalten.
15
5.7. Sevicemenü für Lüftereinstellungen
Um in das Servicemenü zu gelangen, drücken Sie die Taste
für 2 Sekunden.
Folgende Darstellungen sind im Display zu sehen:
Kesseltemperatur Soll / Ist
62°C
IST
85°C
Soll
Abgastemperatur: Zeigt die Kesseltemperatur, Abgastemperatur, Lüfterleistung an
62°C
Ist
120°C 56%
Abgas Lüfter
Betriebszustand: Drücken Sie im Menü die Taste
Tasten
der Taste
und
und drücken Sie über die
weiter bis zur Zahl 12 und bestätigen Sie wieder mit
..
Max. Abgastemperatur im Dauerbetrieb:
Die Regelung steuert die Verbrennung ( Lüfterdrehzahl ), damit es nicht zur
Überschreitung der eingestellten Abgastemperatur kommt. (Werkseinstellung 260°C).
Max. Abgastemp. in der Anheizphase:
Die Regelung steuert die Verbrennung ( Lüfterdrehzahl ), damit es nicht zur
Überschreitung der eingestellten Abgastemperatur kommt. (Werkseinstellung 260°C).
Min. Lüfterleistung:
Einstellung der min. Lüfterdrehzahl
Max. Lüfterleistung:
Einstellung der max. Lüfterdrehzahl
Lüfterleistung im Teillastbetrieb:
Ist die Laufzeit in Sekunden bei welcher der Lüfter bei Teillast arbeitet ( 8 Sekunden ).
Pausenzeit des Lüfters im Teillastbetrieb:
Ist die Zeit, nach welcher der Lüfter zuschaltet, damit das Feuer nicht erlischt (
Gluterhaltung aller 10 Minuten).
Teillast heisst, dass die voreingestellte Temperatur vom Kessel erreicht ist.
Bereitschaft:
Lüfterleistung im Teillastbetrieb zur Gluterhaltung( 60% ).
Beenden Sie diesen Menüpunkt mit der Taste
.
16
6.0. Die Kundenvorschriften und die Garantiebedingungen
- Der Hersteller haftet nicht für Schäden, die beim Transport entstanden sind.
- Die Garantie gilt nur, wenn die Kesselmontage von einer Fachfirma
durchgeführt wurde.
- Die Garantie gilt nur, wenn der Kessel mit einer Rücklaufanhebung von 70 °C
installiert wurde.
- Der Hersteller haftet nicht für Schäden, die durch unsachgemäßen Einbau
verursacht werden.
Ausgenommen von der Garantie sind:
Verschleißteile: wie Türdichtung, Tauscherdeckeldichtung, Lüfterdichtungen.
Die Garantie erlischt im Fall von unsachgemässer Anwendung und Nichteinhaltung
der Bedien- und Montagevorschriften,
Die Garantie erlischt, wenn die Elektroinstallation nicht von einer Fachfirma
durchgeführt wurde oder die Steuerung durch einen nicht sachgemäßen Umgang
beschädigt wurde.
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
Wir erklären hiermit, dass die benannten Produkte die Anforderungen der
technischen Vorschriften erfüllen.
Produkt : Holzvergaser Kessel HVG 20/25/40/49/80
Die oben genannten Produkte sind in Übereinstimmung mit den folgenden
Normen hergestellt:
EN 303-5:2001, STN 92 030:1997
EN 55014-1:2000+A1+A2, EN 55014-2:1997+A1, EN 61000-3-2:2000,
EN 61000-3-3:1995+A1, EN 60335-1:2002+A1+A11, EN 50165:1997+A1
17
7.0.
Garantieschein Kopie
Diese Seite unbedingt in Ihre Unterlagen für eventuelle Gewährleistungsansprüche.
Produkt: Holzvergaserkessel HVG
Produktionsnummer: …………………………………………………………………...
Installationsdatum: ……………………………………………………………………..
Unterdruck im Schornstein (kalt) ……………………………………………..……..Pa
Rauchgastemperatur im Betrieb (Volllast)………………………………………...…°C
Unterdruck im Schornstein (warm) ………………………………………….……....Pa
Puffervolumen ………………………………………………………………….…Liter
Rücklauftemperaturanhebung Fabrikat…………………………………………………
Anschrift Betreiber (Kunde):
Name………………………………………………………..
………………………………………………………………
Adresse ……………………………………………………..
………………………………………………………………
………………………………………………………………
Telefon ……………………………………………………..
Heizungsfachbetrieb
Name ……………………………………………………….
Firma ……………………………………………………….
Adresse ………………………………………………….….
………………………………….……………………….…..
Telefon oder ………………………………………………..
Mobiltelefon ……………………………………………......
BITTE LESERLICH AUSFÜLLEN
………………………………………
Unterschrift des Anwenders (Kunde)
………………………………….
Unterschrift / Stempel des Erstellers
(Heizungsfachbetrieb)
Hiermit erklärt der Betreiber der Anlage (Kunde), dass eine Einweisung in die Arbeitsweise, den Betrieb
und der Reinigung der Anlage durch den Ersteller (Fachbetrieb für Heizungsbau) erfolgt ist.
Dabei ist der ordnungsgemäße Einbau aller Anlagenkomponenten sowie die richtige Einstellung und
Funktion sämtlicher Regel- und Sicherheitseinrichtungen durch den Heizungsfachbetrieb geprüft wurden.
Eine Abnahme bzw. Genehmigung des Schornsteinfegermeisters ist erfolgt, und ein einwandfreier Betrieb
der Heizungsanlage wurde geprüft und sichergestellt.
Im Zuge der Übergabe an den Betreiber ist diesem oder entsprechend mit den Aufgaben betreuten
Personen die Bedienung und Wartung der Kesselanlage einschließlich aller Zusatzeinrichtungen eingehend
zu klären.
Insbesondere die Funktion der sicherheitstechnischen Ausrüstung und die Maßnahmen zur
Aufrechterhaltung eines sicheren Betriebes wie z. B. die jährliche Prüfung durch den Heizungsfachbetrieb
wurde erklärt und zur Sicherstellung der Garantie beschlossen.
7.1.
Garantieschein Original
Diese Seite unbedingt an Firma NMT Normotec Systemelemente GmbH
ausgefüllt zurücksenden.
Produkt: Holzvergaserkessel HVG
Produktionsnummer: …………………………………………………………………...
Installationsdatum: ……………………………………………………………………..
Unterdruck im Schornstein (kalt) ……………………………………………..……..Pa
Rauchgastemperatur im Betrieb (Volllast)………………………………………...…°C
Unterdruck im Schornstein (warm) ………………………………………….……....Pa
Puffervolumen ………………………………………………………………….…Liter
Rücklauftemperaturanhebung Fabrikat…………………………………………………
Anschrift Betreiber (Kunde):
Name………………………………………………………..
………………………………………………………………
Adresse ……………………………………………………..
………………………………………………………………
………………………………………………………………
Telefon ……………………………………………………..
Heizungsfachbetrieb
Name ……………………………………………………….
Firma ……………………………………………………….
Adresse ………………………………………………….….
………………………………….……………………….…..
Telefon oder ………………………………………………..
Mobiltelefon ……………………………………………......
BITTE LESERLICH AUSFÜLLEN
………………………………………
Unterschrift des Anwenders (Kunde)
………………………………….
Unterschrift / Stempel des Erstellers
(Heizungsfachbetrieb)
Hiermit erklärt der Betreiber der Anlage (Kunde), dass eine Einweisung in die Arbeitsweise, den Betrieb
und der Reinigung der Anlage durch den Ersteller (Fachbetrieb für Heizungsbau) erfolgt ist.
Dabei ist der ordnungsgemäße Einbau aller Anlagenkomponenten sowie die richtige Einstellung und
Funktion sämtlicher Regel- und Sicherheitseinrichtungen durch den Heizungsfachbetrieb geprüft wurden.
Eine Abnahme bzw. Genehmigung des Schornsteinfegermeisters ist erfolgt, und ein einwandfreier Betrieb
der Heizungsanlage wurde geprüft und sichergestellt.
Im Zuge der Übergabe an den Betreiber ist diesem oder entsprechend mit den Aufgaben betreuten
Personen die Bedienung und Wartung der Kesselanlage einschließlich aller Zusatzeinrichtungen eingehend
zu klären.
Insbesondere die Funktion der sicherheitstechnischen Ausrüstung und die Maßnahmen zur
Aufrechterhaltung eines sicheren Betriebes wie z. B. die jährliche Prüfung durch den Heizungsfachbetrieb
wurde erklärt und zur Sicherstellung der Garantie beschlossen.
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