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Betriebsanleitung DE.130 - kbs.solar - Home

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DE.130 Bedienungsanleitung
Betriebsanleitung
DE.130
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interes
ującym
cytate
m
z
dokum
entu
lub
podaj
w tym
miejsc
u
1
kluczo
wą
kwesti
I.
Sicherheit
Lesen Sie bitte die nachfolgenden Regeln, bevor Sie das Gerät nutzen. Nichtbeachtung
dieser Anweisungen kann zu Verletzungen und Schäden am Gerät führen. Die
vorliegende Bedienungsanleitung ist sorgfältig aufzubewahren.
Zur Vermeidung von unnötigen Fehlern und Unfällen ist sicherzustellen, dass alle
Personen, die das Gerät nutzen, genau mit seiner Funktionsweise und seinen
Sicherheits-Features vertraut sind. Bitte die Bedienungsanleitung behalten und
sicherstellen, dass sie bei der Übergabe oder beim Verkauf immer mit dem Gerät
übergeben wird, damit jeder Anwender des Geräts über seine ganze Nutzungsdauer
einschlägige Informationen zur Nutzung und Sicherheit hat. Für die Sicherheit von
Leben und Eigentum sind die Vorsichtsmaßnahmen gemäß der erwähnten
Bedienungsanleitung einzuhalten. Der Hersteller haftet nicht für fahrlässig verursachte
Schäden.
!
WARNUNG




!
Elektrisches Gerät unter Spannung! Vor der Durchführung irgendwelcher
Arbeiten an der Elektroinstallation (Anschluss eines Kabels, Installation von
Geräten usw.) ist sicherzustellen, dass das Gerät nicht an das Stromnetz
angeschlossen ist!
Die Montage ist von einer Person auszuführen, die über entsprechende
Fachkenntnisse verfügt und zur Ausübung dieser Arbeiten berechtigt ist.
Vor der Inbetriebnahme des Steuergeräts sind eine Messung der Wirksamkeit der
Nullung der elektrischen Motoren sowie eine Messung der Isolierung der
elektrischen Leitungen durchzuführen.
Das Gerät ist nicht für die Bedienung durch Kinder bestimmt.
ACHTUNG

Atmosphärische Entladungen können das Steuergerät beschädigen, deshalb ist es
bei Gewitter vom Stromnetz zu trennen (es ist sicherzustellen, dass der Stecker
gezogen ist).
 Das Steuergerät darf nicht zweckfremd genutzt werden.
 Vor der Heizsaison und während ihrer Dauer ist der technische Zustand der
Leitungen zu überprüfen. Es ist zudem die Befestigung des Steuergeräts zu
kontrollieren sowie das Gerät von Staub und anderen Verunreinigungen zu
befreien.
2
DE.130 Bedienungsanleitung
II.
Beschreibung des Gerätes
Der Regler DE.130 ist ein multifunktionales Gerät zur Steuerung von
Zentralheizungsanlagen. Dank der komplexen Software kann das Steuergerät eine
Reihe von Funktionen ausführen:Płynne sterowanie trzema zaworami mieszającymi.
 Stufenlose Steuerung dreier Mischventile.
 Steuerung der Umwälzpumpe.
 Kontrolle der Rücklauftemperatur - Schutz vor dem Wassersieden im kurzen
Kesselkreislauf oder vor zu niedriger Kesseltemperatur des in den Kessel
zurücklaufenden Wassers.
 Wetterabhängige Steuerung.
 Wochenprogramm
 Zwei spannungsfreie konfigurierte Ausgänge.
 Zwei konfigurierte Spannungsausgänge.
 Zusammenwirkung mit drei Raumthermostaten durch traditionelle (Zweipunkt-)
Kommunikation.
 Zusammenwirkung mit einem Raumthermostaten, der mit einer RSKommunikation ausgestattet ist.
 Möglichkeit, das Modul ST-65 GSM anzuschließen - einige Funktionen des
Steuergerätes können mit Hilfe eines Mobiltelefons gesteuert werden.
 Möglichkeit, das Modul ST-500 ETHERNET anzuschließen - dadurch ist die
Steuerung bestimmter Funktionen und die Vorschau einiger Parameter über das
Internet möglich.
 Möglichkeit, zwei zusätzliche Module zur Steuerung von zwei zusätzlichen Ventilen
anzuschließen.
Touchscreen
Netzschalter
Gehäuse
3
III.
Montage
Das Steuergerät muss durch eine Person mit den entsprechenden Qualifikationen
montiert werden.
! WARNUNG
Lebensgefahr wegen Stromschlags an den Anschlüssen, die unter Spannung stehen. Vor
den Arbeiten am Steuergerät ist dieses vom Stromnetz abzutrennen und gegen
versehentliches Einschalten zu sichern.
Der Regler DE.130
montiert werden.
kann als freistehendes Gerät oder als ein Paneel an der Wand
Zur Verbindung der Leitungen ist das Gehäuse abzunehmen.
Schrauben zur
Befestigung des
Gehäuses
4
DE.130 Bedienungsanleitung
RS-Eingänge
Rechter
Anschluss
Linker Anschluss
Erdung-Schiene
Anschlussbelegung - links:
5
Anschlussbelegung – rechts:
!
ACHTUNG
Bei keinem Durchfluss im kurzen Kreislauf des Kessels (falsch montierte Installation)
muss der Rücklauf-Sensor am Ausgang des heißen Wassers aus dem Kessel montiert
werden, um das Boilen des Wassers zu verhindern.
IV.
Der erste Start
Damit das Steuergerät richtig funktioniert, sind beim ersten Start die folgenden Schritte
auszuführen:
1. Die Leitungen verbinden.
2. Manuell die Ventil-Antriebe auf 50% einstellen.
50% geöffneter
Antrieb
3. Die Stromversorgung einschalten.
4. Nach dem Einschalten des Stroms kalibrieren sich die Ventile automatisch
auf 100%. Wenn sie sich in die falsche Richtung öffnen, ist im Menü des
entsprechenden Ventils seine Öffnungsrichtung zu ändern.
5. Im Menü des entsprechenden Ventils dessen Öffnungszeit eintragen - sie
kann auf dem Typenschild des Stellmotors abgelesen werden.
6
DE.130 Bedienungsanleitung
Öffnungszeit des
Ventilantriebs auf
dem Typenschild
! ACHTUNG
Für die Dauer des Tests können im Menü des entsprechenden Ventils die Funktionen des
Rücklauf- und Kesselschutzes deaktiviert werden.
V.
Bedienung des Steuergeräts
V.a) Funktionsprinzip
Die Aufgabe des Ventils ist das Mischen des warmen Umlaufwassers mit dem Wasser,
das aus dem Heizungsumlauf zurückkehrt, um auf diese Weise die gewünschte
(eingestellte) Temperatur zu erreichen und sie die gesamte Zeit über auf dem gleichen
Niveau aufrechtzuerhalten.
Die an jedes Ventil angeschlossene Pumpe soll bei der Verteilung des Wassers in der
Installation helfen. Die Pumpe muss hinter dem Mischventil installiert werden, der
Temperatursensor dagegen hinter dem Mischventil und der Pumpe, um die Temperatur
am Ventilausgang so genau wie möglich zu kontrollieren.
!
ACHTUNG
Sollte das Steuergerät des Ventils gleichzeitig mit dem Steuergerät des Kessels am
gemeinsamen Kreislauf wirken, kann die Pumpe vom Steuergerät des Kessels aus
angeschlossen werden (Ausgang der Pumpe am Regler DE.130 oder am Zusatzmodul
bleibt ohne Anschluss).
V.b) Ansicht und Beschreibung des Hauptbildschirms
Die Steuerung erfolgt über einen Touchscreen. Je nach Wahl des Benutzers kann die
Grundansicht die Form der Darstellung eines Hauses (Werkseinstellung) oder der
Bedienungsfelder annehmen.
Bildschirmansicht - in Form eines Hauses:
7
Außentemperatur
Aktuelles Datum und
der Wochentag
Menüaufruf
Soll- und IstTemperatur
des Ventils 2
Soll- und IstTemperatur
des Ventils 1
Soll- und IstTemperatur
des Boilers
Kessel- und
Rücklauftemperatur
Status der
WW-Pumpe
Status der
Umwälzpumpe
Widok ekranu – ekran instalacji 2:
Außentemperatur
Aktuelles Datum und
der Wochentag
Menüaufruf
Soll- und IstTemperatur
des Ventils 2
Soll- und IstTemperatur
des Ventils 1
WW, Kesselund
Rücklauftem
peratur
Bildschirmansicht - Bedienungsfelder:
8
DE.130 Bedienungsanleitung
Betriebsmo
dus der
Pumpen
Wochentag und
Uhrzeit
Außentemperatur
Linkes Feld
der
Parameter
Änderung
der Ansicht
des
Parameter-
Linkes Feld
der
Parameter
Menüaufruf
Änderung
der Ansicht
des
Parameter-
Die Schaltflächen zur Änderung der Ansicht des Parameter-Feldes ermöglichen das
Umschalten zur Anzeige des aktuellen Status der angeschlossenen Geräte:
•
Ist-Kessel- und Rücklauftemperatur.
•
Ist- und Soll-Temperatur des Boilers.
•
Betriebsstatus der einzelnen Ventile: Status der Ventilpumpe (ein- oder
ausgeschaltet), der Grad der Öffnung des Ventils, Ist- und Soll-Temperatur des
Ventils.
•
Diagramm der Ist-Temperatur des Kessels.
•
Diagramm der Ist-Temperatur des Boilers.
•
Diagramme der Ist-Temperatur der einzelnen Ventile.
•
Status der einzelnen Zusatzkontakte - z. B. die an den Sensoren abgelesene
Temperatur, Pumpen-Status aktiv oder Pause, etc.
V.c) Funktionen des Steuergeräts – Hauptmenü
Wegen der Multifunktionalität des Steuergeräts gliedert sich das Menü in das
Hauptmenü und das Installateursmenü.
Im Hauptmenü stellt der Benutzer die grundlegenden Optionen des Steuergeräts,
wie die Funktionen der integrierten Ventile, Pumpen, Betriebsmodi sowie Zeit- oder
Bildschirmeinstellungen etc., ein.
V.c.1) Blockdiagramm des Hauptmenüs
9
Soll-Temperatur
Eingeschaltet
Ventil 1
Ausgeschaltet
Kalibrierung
Ventil 2
Untermenü wie beim Ventil 1
Soll-Temperatura
Arbeitsmodi
WW-Hysterese
WW-Pumpe
Einschaltschwelle der WW-Pumpe
Wochenprogramm
Max. Temperatur
Sensor
Hauptmenü
Boilerpriorität
Arbeitsmodi
Parallele Pumpen
Sommermodus
Ventil 1
Ventil 2
Ventil 3
WW-Pumpe
Zusatzkontakt 1
Manueller Modus
Zusatzkontakt 2
Zusatzkontakt 3
Zusatzkontakt 4
Zusatzventil 1
Zusatzventil 2
Uhr
Zeit
Tag der Woche
Installateursmenü
Bildschirmansicht
In der Nacht
Nacht ab
Bildschirm
Auswahl der Sprache
Über das Programm
Tag ab
Helligkeit am Tag
Helligkeit am Nacht
Automatische Sperre
Sicherungen
PIN-Code
Service-Level
10
DE.130 Bedienungsanleitung
V.c.2) Parameter der eingebauten Ventile
Die ersten Optionen im Hauptmenü sind Funktionen zum Einschalten des ausgewählten
Ventils und zur Einstellung der grundlegenden Parameter.

Soll-Temperatur
Mit Hilfe dieser Option wird die gewünschte Temperatur eingestellt, die am Ventil 1
aufrechterhalten werden soll. Diese Temperatur kann auch direkt vom Hauptbildschirm
aus geändert werden, wenn die Ansicht Temp 1aktiv ist. Bei einem korrekten Betrieb
wird sich die Temperatur am Ventilsensor der eingestellten Temperatur annähern.

Eingeschaltet/Ausgeschaltet
Diese Option dient zum Einschalten des Betriebs des ausgewählten Ventils. Wenn das
Ventil ausgeschaltet ist, arbeitet auch die Pumpe nicht. Allerdings findet auch bei
ausgeschaltetem Ventil nach dem Einschalten des Steuergeräts immer dessen
Kalibrierung statt. So wird verhindert, dass das Ventil in einer gefährlichen Position
verbleibt.

Kalibrierung
Mit dieser Funktion kann das ausgewählte integrierte Ventil jederzeit kalibriert werden.
Während der Kalibrierung wird das Ventil in einer sicheren Position eingestellt – dies
bedeutet für das Zentralheizungsventil (ZH-Ventil) die volle Öffnung und für das
Fußbodenventil die geschlossene Position.
V.c.3) Parameter der WW-Pumpe.
Mit dieser Funktion werden die Betriebsparameter der Warmwasser-Pumpe eingestellt.

WW-Soll-Temperatur
Mit dieser Funktion wird die Warmwasser-Soll-Temperatur eingestellt; diese Temperatur
kann auch direkt vom Hauptbildschirm aus geändert werden, wenn die Ansicht
Warmwasser aktiv ist. Wenn das Wasser im Boiler diese Temperatur erreicht, schaltet
das Steuergerät die WW-Pumpe aus. Die Pumpe wird erneut eingeschaltet, wenn die
Temperatur unter die um den Parameter-Wert WW-Hysterese abgeminderte SollTemperatur fällt.

Betriebsmodi
Mit dieser Funktion kann die WW-Pumpe ganz ausgeschaltet werden, wenn sie nicht
benutzt wird, bzw. der automatische Modus (dann wird die Pumpe gemäß den
Einstellungen aus diesem Kapitel betrieben) oder der Betriebsmodus Heizung (die Pumpe
arbeitet unabhängig von der Einschaltschwelle immer, wenn die Temperatur am Sensor
unter dem Sollwert ist) eingeschaltet werden.

WW-Hysterese
Mit dieser Option wird die Hysterese der Soll-Temperatur am Boiler eingestellt. Die
Hysterese ist die Differenz zwischen der eingestellten Temperatur (d. h. der SollTemperatur am Boiler) und der Temperatur des Wiedereinschaltens der Pumpe (Beispiel:
Die Soll-Temperatur beträgt 55°C und die Hysterese beträgt 5°C. Nach dem Erreichen
der Soll-Temperatur, d.h. 55°C, wird die WW-Pumpe ausgeschaltet. Die WW-Pumpe wird
erneut eingeschaltet, wenn die Temperatur unter 50°C fällt).
Einschaltschwelle der WW-Pumpe
Mit dieser Option wird die Einschalttemperatur der WW-Pumpe eingestellt (das ist die
Temperatur, die am Sensor des Kessels gemessen wird). Unter der hier eingestellten

11
Temperatur arbeitet die Pumpe nicht, und über dieser Temperatur wird die Pumpe bis
zum Erreichen der Soll-Temperatur eingeschaltet.

Wochenprogramm für die WW-Pumpe
Mit dieser Funktion werden die täglichen Änderungen der Temperatur des Boilers
programmiert. Die eingestellten Temperaturabweichungen bewegen sich im Bereich von
+/-10ºC.
Die Funktion und die Einstellungen des Wochenprogramms werden im nächsten Kapitel
beschrieben.

Maximale Temperatur
Mit dieser Funktion wird die maximale Temperatur am Sensor der Wärmequelle (z. B.
des Kessels) eingestellt - wenn sie erreicht wird, schaltet sich die WW-Pumpe unabhängig
von der WW-Ist-Temperatur aus. Diese Funktion schützt die Anlage vor Überhitzung.

Sensor
Mit dieser Funktion wird der Sensor ausgewählt, der als Warmwasser-Sensor
funktionieren soll.
V.c.4) Betriebsmodi
In dieser Funktion wird je nach Bedarf einer der drei Betriebsmodi der Anlage
eingeschaltet.

Boilerpriorität
In diesem Modus wird zuerst die Boiler-Pumpe (Warmwasser) eingeschaltet, bis die SollTemperatur des Warmwassers erreicht wird (die Ventile werden maximal geschlossen
und die Ventil-Pumpen werden ausgeschaltet), nachdem diese Temperatur erreicht wird,
schaltet sich die Pumpe aus und die Mischventile (und Pumpen – gemäß ihren
Einstellungen) werden aktiv.
Die Ventile sind die ganze Zeit aktiv, bis die Temperatur des Boilers unter die um den
Wert der Hysterese abgeminderte Soll/Temperatur fällt. Dann werden die Pumpen der
Ventile ausgeschaltet und die WW-Pumpe schaltet sich ein.

Parallele Pumpen
In diesem Modus arbeiten gleichzeitig alle aktiven Ventile und Pumpen. Die Ventile halten
die eingestellte Temperatur aufrecht und der Boiler wird bis zur Soll-Temperatur geheizt.

Sommermodus
In diesem Modus schließt der Regler die Heizventile, um nicht unnötig die Wohnung zu
heizen, aber bei zu hoher Kesseltemperatur (aktivierter Rücklaufschutz erforderlich!)
wird das Ventil notgeöffnet.
In diesem Modus arbeiten die Boiler-Pumpe und die Ventile der Fußbodenheizung normal
gemäß Ihren Einstellungen.
V.c.5) Manueller Betrieb
In diesem Modus kann die Funktion der einzelnen Geräte kontrolliert werden. Der
Anwender hat die Möglichkeit, folgende Geräte manuell einzuschalten: WW-Pumpe,
Umwälzpumpe, zusätzliche Kontakte. Bei Ventilen (und Zusatzventilen, wenn diese aktiv
sind) kann der Anwender diese schließen oder öffnen sowie die richtige Funktion der
Pumpe des jeweiligen Ventils überprüfen.
12
DE.130 Bedienungsanleitung
V.c.6) Zeit
Mit dieser Funktion kann der Anwender die aktuelle Uhrzeit und den Wochentag
einstellen.
! ACHTUNG
Einstellung der Uhrzeit ist für die richtige Funktionsweise des Wochenprogramms
erforderlich.

Uhr
Mit den Tasten "oben" und "unten" wird die aktuelle Stunde und Minute eingestellt.

Wochentag
Der Anwender wählt den aktuellen Wochentag aus.
V.c.7) Installateursmenü
Die im Installateursmenü enthaltenen Funktionen werden im Detail in den folgenden
Kapiteln dieser Anleitung beschrieben.
V.c.8) Bildschirm
Mit der Option "Bildschirm" kann der Anwender seine individuellen Einstellungen des
Hauptbildschirms je nach Tageszeit vornehmen.

Bildschirmansicht
Mittels dieser Funktion kann die Bildschirmansicht (Grundansicht) zwischen der Ansicht
der Bedienungsfelder und der Ansicht der Installation 1 und 2 umgeschaltet werden. Alle
Bildschirmansichten werden in Kapitel V. b. beschrieben. Diese Einstellung gilt für den
Tag.

In der Nacht
Nach dem Drücken auf das Symbol In der Nacht erscheint das Untermenü, in dem der
Anwender zwischen folgenden Bildschirmansichten für die Nacht wählen kann: Wie am
Tag, Uhr oder Ausgeschaltet. Die ausgewählte Ansicht wird während der Nachtstunden
ca. 20 Sekunden nach der letzten Berührung des Bildschirms aktiviert. Um zum
Hauptmenü zurückzukehren, reicht es, den Bildschirm zu berühren.

Nacht ab und Tag ab
Im weiteren Teil des Bildschirm-Menüs kann definiert werden, zu welcher Uhrzeit der
Regler in den Nachtmodus (Nacht ab) übergehen und zum Tagesmodus (Tag ab)
zurückkommen soll.

Helligkeit am Tag und Helligkeit am Nacht
In diesem Teil der Bildschirmeinstellungen können die Eigenschaften: Helligkeit des
Bildschirms am Tag und Helligkeit des Bildschirms in der Nacht eingestellt werden..
V.c.9) Auswahl der Sprache
Hier kann die Sprache der Benutzeroberfläche
ausgewählt werden
V.c.10) Informationen über das Programm
Nach dem Drücken auf dieses Symbol erscheinen auf dem Display das Herstellerlogo
und die Nummer der Software-Version.
13
! ACHTUNG
Beim Kontakt mit dem Kundenservice der Firma TECH ist die Nummer der SoftwareVersion anzugeben.
V.c.11) Sicherungen
Nach dem Drücken auf das Symbol Sicherungen im Hauptmenü erscheint das Untermenü
zur Änderung der Einstellungen der Kindersicherung. Nach dem Drücken auf das Symbol
Automatische Sperre erscheint das Untermenü, in dem die Sperre ein- oder
ausgeschaltet werden kann. Um den PIN-Code, der zur Bedienung des Reglers notwendig
ist (wenn die Sperre aktiv ist) einzugeben, ist das Symbol PIN-Code zu drücken.
V.c.12) Service-Level
Die im Service-Level enthaltenen Funktionen sind nur für Service-Techniker mit den
entsprechenden Qualifikationen bestimmt und deshalb ist der Zugang zu diesem Bereich
mit einem Code gesichert. Diesen Code hat die Firma Tech.
V.d) Funktionen des Steuergeräts - Installateursmenü
Das Setup-Menü ist zur Verwendung durch Personen mit entsprechenden Qualifikationen
bestimmt und dient hauptsächlich zur Einstellung von zusätzlichen Features des
Steuergeräts wie Zusatzventile, Zusatzkontakte, Raumthermostaten etc. und der
Feineinstellung der grundlegenden Funktionen (z. B.: Parameter der integrierten
Ventile).
Nachfolgend wird das vereinfachte Blockdiagramm des Installateursmenüs dargestellt:
Anti-Stopp der Pumpen
TECH-Regler
Zusatzkontakt 1
Zusatzkontakt 2
Installateursmen
Zusatzkontakt 3
Zusatzkontakt 4
Ventil 1
Ventil 2
Zusatzventil 1
Zusatzventil 2
Internetmodul
GSM-Modul
Außentemperaturmessung
Kalibrierung des Außensensors
Werkseinstellungen
14
DE.130 Bedienungsanleitung
V.d.1) Anti-Stopp der Pumpen
Die Anti-Stopp-Funktion verhindert die Steinbildung während einer längeren Zeit, in der
die Pumpen nicht laufen - z. B. außerhalb der Heizperiode. Nach der Aktivierung dieser
Funktion wird die Ventilpumpe alle 10 Tage für 2 Minuten eingeschaltet.
V.d.2) TECH-Regler
Mit dieser Option kann ein Raumthermostat der Firma TECH mit RS-Kommunikation (z.
B.: ST-280 oder ST-298) aktiviert/deaktiviert werden. Damit er mit dem richtigen Ventil
zusammenarbeitet, muss zusätzlich diese Art des Raumthermostaten und der
entsprechende Betriebsmodus im Menü des jeweiligen Ventils aktiviert werden.
Der TECH-Regler ist mit einer RS-Kommunikation ausgestattet und ist mit dem
Steuergerät mithilfe eines vieradrigen Kabels (Stecker RJ12 - "telefonisch") verbunden.
Wenn ein Raumthermostat der Firma TECH angeschlossen ist, kann der Anwender nicht
nur die Raumtemperatur, sondern auch die Soll-Temperaturen von aktiven Ventilen und
vom Boiler direkt vom Raumthermostaten aus steuern. Weitere Vorteile des Gerätes
sind: Zugriff auf den Temperatur-Zeitverlauf in Form von übersichtlichen Diagrammen,
Signalisierung alle Alarme der Anlagensteuerung, Anzeige der Außentemperatur, die
Möglichkeit, ein Wochenprogramm einzustellen usw.
V.d.3) Zusatzkontakt 1, 2, 3 und 4
Mit dieser Option kann ein zusätzlicher Kontakt ein-/ausgeschaltet werden. Die
zusätzlichen Kontakte 1 und 4 werden an einem Spannungsausgang 230V und die
zusätzlichen Kontakte 2 und 3 an spannungsfreien Ausgängen angeschlossen.
An die zusätzlichen Kontakte können verschiedene Geräte, wie z. B. die ZH-Pumpe, WWPumpe, Umwälzpumpe, Raumthermostat, Puffer, usw. angeschlossen werden. Nachdem
das ausgewählte Gerät angeschlossen wurde, kann seine Funktion konfiguriert und die
entsprechenden Sensoren ausgewählt werden.
Im Untermenü des ausgewählten Zusatzkontakts ist die Funktion, die das
angeschlossene Gerät ausführen soll, auszuwählen und zu markieren. Durch nochmaliges
Drücken des Symbols der Funktion öffnet sich das Untermenü für die Konfiguration des
Geräts.
Nachfolgend wird das Blockdiagramm der Einstellungen der Zusatzkontakte dargestellt.
Es ist dasselbe für jeden Kontakt.
15
Einschaltschwelle der Pumpe
ZH
Hysterese
Sensor
Einschaltschwelle der Pumpe
Hysterese
WW-Soll-Temperatur
WW
Maximale Temperatur
Sensor 1
Sensor 2
Standard-Regler 1
Standard-Regler 2
Raumthermostat
Standard-Regler 3
TECH Regler
WW
Wochenprogramm
Montag -Sonntag
Zusatzkontakt 1, 2 oder 3
Obere Puffer-Soll-Temperatur
Untere Puffer-Soll-Temperatur
Puffer
Oberer Sensor
Unterer Sensor
Obere Puffer-Soll-Temperatur
Untere Puffer-Soll-Temperatur
Obere Hysterese
Untere Hysterese
WW-Puffer
Verzögerung
Wochenprogramm
Oberer Sensor
Unterer Sensor
Soll
Hysterese
Verzögerung
Überwachung
Verzögerung nach einem Fehler
Sensor
Zusatzkontakt
Wochenprogramm
Sensor
Ventil 1
Ventil 2
Heizbedarf
Ventil 3
Zusatzventil 1
Zusatzventil 2
Eingeschaltet
Ausgeschaltet
Arbeitsplan
Umwälzpumpe
Arbeitszeit
Ausgeschaltet
Pausenzeit
Einstellungen löschen
Alarm
Ein/Aus
16
DE.130 Bedienungsanleitung

ZH
Diese Option ist zu markieren, wenn an das Steuergerät z.B. eine ZH-Pumpe
angeschlossen wird. Die folgenden Einstellungen
sind entsprechend zu konfigurieren:
 Einschaltschwelle – mit dieser Option wird die Temperatur, bei dem sich das
Gerät einschaltet, eingestellt. Unter der eingestellten Temperatur bleibt das Gerät
ausgeschaltet und oberhalb dieser Temperatur arbeitet es.
 Hysterese - Differenz zwischen der Einschalt-Temperatur des Geräts und der
Temperatur, bei der es sich wieder ausschaltet (Beispiel: wenn die Temperatur der
Einschaltschwelle 60°C und die Hysterese 3°C betragen, wird das Gerät nach dem
Erreichen einer Temperatur von 60°C ausgeschaltet und nach Temperatursenkung
auf 57°C arbeitet das Gerät wieder).
 Sensor – mit dieser Option kann angegeben werden, welcher Temperatursensor
für den Betrieb eines Geräts, das am zusätzlichen Kontakt angeschlossen ist,
abgelesen werden soll.

WW
Diese Option ist zu markieren, wenn an das Steuergerät z.B. eine Warmwasser-Pumpe
angeschlossen wird. Für die ordnungsgemäße Funktion des Gerätes sind folgende
Einstellungen zu konfigurieren:






Einschaltschwelle - mit dieser Option wird die Temperatur, bei der sich das
Gerät einschaltet, eingestellt. Diese Temperatur wird am Sensor 1 gemessen, der
die Temperatur an der Wärmequelle,
z. B. am Kessel, abliest. Unterhalb der
eingestellten Temperatur bleibt das Gerät ausgeschaltet und oberhalb dieser
Temperatur arbeitet es, bis die eingestellte Temperatur erreicht wird.
Hysterese - Mit dieser Option wird die Hysterese der Soll-Temperatur eingestellt.
Nach dem Erreichen der eingestellten Temperatur wird das Gerät ausgeschaltet.
Es wird wieder eingeschaltet, wenn die Temperatur am Sensor auf den Wert der
eingestellten Temperatur abzüglich dem Hysteresewert abgesunken ist. Beispiel:
wenn die Temperatur der Einschaltschwelle 60°C und die Hysterese 3°C betragen,
wird das Gerät nach dem Erreichen einer Temperatur von 60°C ausgeschaltet und
nach Temperatursenkung auf 57°C arbeitet das Gerät wieder).
Soll-Temperatur - Mit dieser Option kann die Soll-Temperatur des Geräts
eingestellt werden. Wenn diese erreicht wird, schaltet sich das Gerät aus. Die
Temperatur wird am Sensor 2 gemessen.
Maximale Temperatur – mit dieser Option wird die maximale Temperatur am
Sensor 1 (zum Ablesen der Temperatur an der Wärmequelle) eingestellt - nach
dem Erreichen dieser Temperatur schaltet sich das Gerät unabhängig von der IstTemperatur am Sensor 2 aus. Diese Funktion schützt die Anlage vor Überhitzung.
Sensor 1 - mit dieser Option kann angegeben werden, welcher Temperatursensor
für den Betrieb eines Geräts, das am zusätzlichen Kontakt angeschlossen ist
(Wärmequelle), abgelesen werden soll (Einschaltschwelle).
Sensor 2 - mit dieser Option kann angegeben werden, welcher Temperatursensor
für den Betrieb eines Geräts, das am zusätzlichen Kontakt angeschlossen ist,
abgelesen werden soll (Soll-Temperatur).

Raumthermostat
Diese Option ist zu markieren, wenn ein Gerät, das an einem zusätzlichen Kontakt
angeschlossen wird, abhängig vom Signal vom Raumthermostaten betrieben werden soll.
Wenn der Raumthermostat die Soll-Temperatur nicht erreicht hat, ist der Kontakt
geschlossen (Gerät ist eingeschaltet), nach dem Erreichen dieser Temperatur öffnet sich
der Kontakt (Gerät schaltet aus).
17
Es besteht die Möglichkeit, den Betrieb eines zusätzlichen Geräts von Signalen von
mehreren Raumthermostaten (maximal vier) abhängig zu machen - das Gerät schaltet
sich nur dann aus, wenn alle Raumthermostaten das Erreichen der Soll-Temperatur
melden.
Standardregler 1, 2 oder 3 – – diese sind die Zwei-Punkt-Raumthermostaten
TECH-Regler – ein Raumthermostat, der mit RS-Kommunikation ausgestattet ist.

Wochenprogramm
Wenn diese Option ausgewählt wird, arbeitet das Gerät, das an einem zusätzlichen
Kontakt angeschlossen wird, gemäß dem Wochenplan - der Anwender definiert
Zeitintervalle mit einer Genauigkeit von 30 Minuten. In diesen markierten Intervallen
schließt sich der Kontakt.
Nachdem der Wochentag ausgewählt worden ist, sind die Stunden der Aktivität des
Geräts festzulegen - mit den Pfeiltasten wird die Uhrzeit des Einschaltens des Geräts
ausgewählt und danach ist der Status "Aus" oder "Ein" auszuwählen. Mit der Taste ...
kann dieser Status auf benachbarte Stunden kopiert werden.
Mit der Schaltfläche "Kopieren" können die Einstellungen für einen ganzen Tag für andere
bestimmte Wochentage kopiert werden.
Die Schaltfläche "Löschen" ermöglicht eine schnelle Entfernung der Einstellungen für
einen ausgewählten Wochentag.

Puffer
Diese Option ist auszuwählen, wenn an den Zusatzkontakt ein Puffer angeschlossen ist.
Das Gerät arbeitet, bis die eingestellte untere Puffer-Soll-Temperatur des Puffers erreicht
wird. Wenn die Temperatur unter die der oberen Puffer-Soll-Temperatur fällt, schaltet
sich das Gerät wieder ein.
Der Benutzer kann bestimmen, welche Sensoren als der obere und der untere Sensor
arbeiten sollen

WW-Puffer
Diese Option ist auszuwählen, wenn an den Zusatzkontakt ein WW-Puffer angeschlossen
ist.
Das Gerät arbeitet, bis die eingestellten, oberen und unteren Puffer-Soll-Temperaturen
erreicht werden - die Pumpe wird nur dann ausgeschaltet, wenn die eingestellten
Temperaturen auf beiden Sensoren erreicht werden. Nach dem Erreichen der
eingestellten oberen Puffer-Soll-Temperatur arbeitet die Pumpe noch in der vom
Anwender definierten Verzögerungszeit.
Darüber hinaus kann das Gerät gemäß dem Wochenprogramm (detaillierte Beschreibung
im nächsten Kapitel), das die Soll-Temperatur des oberen Sensors steuert, arbeiten.
Der Anwender kann festlegen, welcher Sensor die Rolle des oberen und welcher die des
unteren Sensors übernehmen soll.

obere Puffer-Soll-Temperatur – mit dieser Option wird die obere Puffer-SollTemperatur eingestellt (der Sensor soll in dem oberen Teil des Boilers platziert
werden). Nach dem Erreichen dieser Temperatur und dem Ablauf der
Verzögerungszeit schaltet sich die Pumpe aus (vorausgesetzt, dass auch die untere
Puffer-Soll-Temperatur erreicht ist).
 Obere Puffer-Soll-Temperatur – mit dieser Option wird die obere Puffer-SollTemperatur eingestellt (der Sensor soll in dem oberen Teil des Boilers platziert
werden).
18
DE.130 Bedienungsanleitung
 Obere Hysterese mit dieser Option wird die Hysterese des oberen Sensors
eingestellt. Nach dem Erreichen der oberen Puffer-Soll-Temperatur schaltet sich
das Gerät aus (vorausgesetzt, dass auch die untere Puffer-Soll-Temperatur
erreicht ist). Es wird wieder eingeschaltet, wenn die Temperatur am Sensor unter
der Soll-Temperatur minus der oberen Hysterese fällt (Beispiel: wenn die obere
Puffer-Soll-Temperatur 70°C und die Hysterese 5°C betragen, wird das Gerät nach
dem Erreichen einer Temperatur von 70°C ausgeschaltet und nach
Temperatursenkung auf 65°C arbeitet das Gerät wieder).
 Untere Hysterese – mit dieser Option wird die Hysterese des unteren Sensors
eingestellt.
 Verzögerung – mit dieser Funktion kann die Arbeitszeit der Pumpe nach dem
Erreichen der oberen Puffer-Soll-Temperatur programmiert werden.
 Wochenprogramm – mit dieser Funktion können die Änderungen der oberen
Puffer-Soll-Temperatur programmiert werden. Ausführliche Anweisungen zur
Programmierung dieser Option sind im nächsten Kapitel enthalten.
 Oberer Sensor – mit dieser Option kann der Sensor ausgewählt werden, der als
der obere Sensor fungieren soll. Er soll im oberen Teil des Boilers platziert werden.
 Unterer Sensor - mit dieser Option kann der Sensor ausgewählt werden, der als
der untere Sensor fungieren soll. Er soll im unteren Teil des Boilers platziert
werden.

Überwachung
Wenn der Anwender diese Option auswählt, wird der zusätzliche Kontakt die Arbeit eines
anderen Kontakts überwachen. Wenn das Gerät, das an den überwachten Zusatzkontakt
angeschlossen ist, sich nicht einschaltet und auf dem ausgewählten Sensor in einer
definierten Verzögerungszeit die eingestellte Temperatur nicht erreicht wird, dann
schaltet das Steuergerät das Gerät ein, das am kontrollierenden Kontakt angeschlossen
ist.
Damit diese Funktion richtig funktioniert, sind die folgenden Optionen zu konfigurieren:
Soll-Temperatur – mit dieser Funktion wird die Temperatur festgelegt, die der
ausgewählte Sensor erreichen muss. Das Erreichen der eingestellten Temperatur
bedeutet das richtige Funktionieren des Geräts, das am überwachten Kontakt
angeschlossen ist.
 Hysterese - mit dieser Option wird die Hysterese der Soll-Temperatur des
ausgewählten Sensors eingestellt.
 Verzögerung – - wenn die Soll-Temperatur am ausgewählten Sensor nach Ablauf
dieser Zeit nicht erreicht wird, dann bedeutet das einen Fehler des überwachten
Zusatzkontakts. In dieser Situation erzwingt das Steuergerät das Einschalten des
Geräts, das am überwachenden Kontakt angeschlossen ist - dieses bleibt so lange
eingeschaltet, bis die eingestellte Temperatur am Sensor erreicht wird.
 Verzögerung nach einem Fehler – wenn die Soll-Temperatur nach einem
Fehler des überwachten Kontakts nach dieser Verzögerungszeit nicht erreicht wird,
dann erzwingt das Steuergerät das Einschalten des Geräts, das am
überwachenden Kontakt angeschlossen ist.
 Sensor – mit dieser Funktion wird der Sensor ausgewählt, an dem die Temperatur
abzulesen ist
 Zusatzkontakt – mit dieser Funktion wird der Zusatzkontakt ausgewählt, dessen
Arbeit überwacht werden soll

Wochenprogramm
Die Überwachung kann an ausgewählten Wochentagen in bestimmten Tageszeiten
aktiviert werden. Hierzu ist das Wochenprogramm zu aktivieren und zu konfigurieren.
Die Konfiguration des Wochenprogramms wurde im vorherigen Abschnitt beschrieben.

19

Heizbedarf
Ein am Zusatzkontakt angeschlossenes Gerät, das diese Funktion hat, schaltet sich ein,
wenn die Soll-Temperatur am markierten Ventil nicht erreicht werden kann, um es zu
heizen.
Nach der Markierung dieser Option ist der zu berücksichtigende Temperatursensor
auszuwählen. Wenn die Temperatur am Sensor niedriger als die Soll-Temperatur des
ausgewählten Ventils ist (es können gleichzeitig mehrere Ventile ausgewählt werden),
schaltet sich das Gerät ein, um das Ventil zu heizen.
Beispiel: Das Steuergerät bedient eine Installation, die durch einen ZH-Kessel mit drei
Ventilen geheizt wird. Als Zusatzfunktion in der Funktion Heizbedarf ist ein Heizer
angeschlossen. Die Soll-Temperatur der Ventile beträgt 50ºC. Der in der Funktion
Heizbedarf zu berücksichtigende Sensor ist der ZH-Sensor. Wenn die Kesseltemperatur
unter 50ºC fällt (der Kessel ist nicht in der Lage, die Temperatur der Ventile auf den
Sollwert zu erhöhen), schaltet das Steuergerät den Heizer ein.

Umwälzpumpe
Diese Funktion wird verwendet, um die Mischpumpe des Warmwassers zwischen Kessel
und Warmwasser-Verbraucher zu steuern.
Nach der Aktivierung dieser Funktion kann der Tagesrhythmus der Betriebs- oder
Pausenzeiten der Pumpe mit einer Genauigkeit von 30 Minuten eingestellt werden.
Um die Einstellung der Betriebs- oder Pausenzeiten der Pumpe zu erleichtern, ist es
möglich, einen ausgewählten Zeitabschnitt zu kopieren.
Nach der Einstellung eines Arbeitsplans sollen die Betriebs- oder Pausenzeiten der Pumpe
eingestellt werden, während der zuvor ausgewählte Zeitabschnitt aktiv ist. Bei Bedarf
können die vorherigen Einstellungen schnell gelöscht werden, um das Einstellen von
neuen Zeitabschnitten zu erleichtern.

Ausgeschaltet
Mit dieser Funktion kann der Zusatzkontakt ganz ausgeschaltet werden.

Alarm
Mit dieser Funktion legt der Benutzer fest, ob das an den zusätzlichen Kontakt
angeschlossene Gerät im Falle eines Alarms ein- oder ausgeschaltet werden soll.
V.d.4) Steuerung der integrierten und zusätzlichen Ventile
Das Steuergerät DE.130 verfügt über eingebaute Module, die bis zu drei Mischventile
steuern. An das Steuergerät können auch zwei zusätzliche Module, welche die Ventile
steuern (z. B.: ST-431N) angeschlossen werden. Bei der Steuerung der Ventile werden
mehrere Parameter berücksichtigt, was die Anpassung an individuelle Bedürfnisse
möglich macht. Die Parameter der integrierten und zusätzlichen Ventile sind sehr
ähnlich. Sie werden im nachfolgenden Blockdiagramm dargestellt:
20
DE.130 Bedienungsanleitung
Funktonkontrolle
Öffnungszeit
Einheitssprung
Minimale Öffnung
ZH-Ventil
Ventiltyp
Fußboden-Ventil
Ausgeschaltet
TECH-Regler
TECH-Regler Algorithmus
Raumthermostat
Standard-Regler 1
Standard-Regler 2
Standard-Regler 3
Eingeschaltet
Wetterabhängige
Ausgeschaltet
Steuerung Änderung der
eingestellten Ventiltemperatur
Einstellungen
Ventil 1 oder 2
Raumtemperaturunterschied
RaumthermostatTemperatursenkung
Proportionalitätsfaktor
Maximale Fußbodentemperatur
Öffnungsrichtung
Links
Rechts
Max. Temperatur
Kesselschutz
Eingeschaltet
Ausgeschaltet
Min. Temperatur
Rücklaufschutz
Eingeschaltet
Ausgeschaltet
Immer
Nie
Einschalten der Pumpe
Oberhalb der Schwelle
Einschalttemp. der ZH-Pumpe
Raumthermostat ZH-Pumpe
Eingeschaltet
Wochenprogramm
Ausgeschaltet
ZH-Sensor
Einstellungen
Eingeschaltet
Ausgeschaltet
Temperatur am Tag
Ausschalten des Ventils
Temperatur in der Nacht
Werkseinstellungen
Tag ab
Nacht ab
Hysterese
21
Registrierung
Funktonkontrolle
Öffnungszeit
Einheitssprung
Minimale Öffnung
ZH-Ventil
Ventiltyp
Fußboden-Ventil
Zusatzventil 1 oder 2
Ausgeschaltet
TECH-Regler
TECH-Regler Algorithmus
Raumthermostat
Standard-Regler 1
Standard-Regler 2
Standard-Regler 3
Eingeschaltet
Wetterabhängige
Ausgeschaltet
Steuerung Änderung der
eingestellten Ventiltemperatur
Einstellungen
Raumtemperaturunterschied
RaumthermostatTemperatursenkung
Proportionalitätsfaktor
Immer
Max. Fußbodentemperatur
Nie
Einschalten der Pumpe
Über der Schwelle
ZH-Sensor
Einschalttemp. der ZH-Pumpe
Sensoren
Raumregler ZH-Pumpe
Werkseinstellungen
Ventillöschung

Temperaturkontrolle
Dieser Parameter dient zur Einstellung der Häufigkeit der Temperaturmessungen am
Sensor hinter dem ZH- oder WW-Sensor. Wenn der Sensor eine Änderung der
Temperatur (eine Abweichung vom Sollwert) feststellt, dann öffnet oder schließt sich das
Ventil um den eingestellten Sprung, um die Soll-Temperatur wieder herzustellen

Öffnungszeit
Dieser Parameter legt die Zeit fest, die notwendig ist, damit das Ventil von Position 0%
auf 100% geöffnet wird. Die Zeit soll gemäß des Ventilantriebes eingestellt werden (auf
dem Typenschild angegeben).

Einheitssprung
Das ist ein einmaliger, maximaler Sprung (der Öffnung oder Schließung), den das Ventil
während einer Temperaturprüfung tun kann. Wenn die Ist-Temperatur nicht weit von der
Soll-Temperatur entfernt
ist,
wird
der Sprung anhand des
Parameters
PROPORTIONALITÄTSFAKTOR errechnet. Je kleiner der Einheitssprung, desto präziser
kann man die eingestellte Temperatur erreichen. Es wird aber länger dauern bis die
eingestellte Temperatur erreicht sein wird.
22
DE.130 Bedienungsanleitung

Minimale Öffnung
Dieser Parameter bestimmt, welche minimale Öffnung das Ventil einnehmen kann. Dank
dieses Parameters können wir das Ventil minimal geöffnet lassen, damit der Durchfluss
möglichst klein wird.

Ventiltyp
Mit dieser Einstellung wählt der Nutzer die Art des gesteuerten Ventils aus zwischen:
 ZH-VENTIL - richtet man ein, wenn die Temperatur im Heizungsumlauf reguliert
werden soll
 FUSSBODENVENTIL - richtet man ein, wenn die Temperatur im
Fußbodenheizungs-Umlauf reguliert werden soll. Die Fußbodenvariante schützt die
Fußbodeninstallation vor gefährlichen Temperaturen. Ist die Ventilart als
Heizungsventil eingestellt und wird es an die Fußbodeninstallation angeschlossen,
kann die feine Fußbodeninstallation beschädigt werden

Raumthermostat
In dieser Funktion kann der Anwender den Typ des Raumthermostaten auswählen, der
dem ausgewählten Ventil zugeordnet wird:
 TECH-Regler (mit RS-Kommunikation) Mit diesem Typ des Raumthermostaten arbeitet das Ventil nach dem Parameter
<Raumthermostat-Temperatursenkung>. Das Anschließen dieses Raumthermostaten
ermöglicht die Anzeige der Ist-Temperaturen des Kessels, des Boilers und der Ventile.
Dieser Regler ist an den RJ-Eingang (telefonisch) des Steuergeräts DE.130 über ein
vieradriges Kabel mit dem entsprechenden Stecker (für die RS-Steckdose)
anzuschließen.
 TECH-Regler Algorithmus (regulator z komunikacją RS)
Mit diesem Typ des Raumthermostaten arbeitet das Ventil nach den Parametern
<Änderung der eingestellten Ventiltemperatur> und <Raumtemperaturunterschied>.
Das Anschließen dieses Raumthermostaten ermöglicht die Anzeige der Ist-Temperaturen
des Kessels, des Boilers und der Ventile. Dieser Regler ist an den RJ-Eingang (telefonisch)
des Steuergeräts DE.130 über ein vieradriges Kabel mit dem entsprechenden Stecker
(für die RS-Steckdose) anzuschließen.
 Standard-Regler 1, 2 und 3
Mit diesem Typ des Reglers (Zweipunkt-Raumthermostat) arbeitet das Ventil nach dem
Parameter <Raumthermostat-Temperatursenkung>. Dieser Raumthermostat ist mithilfe
eines zweiadrigen Kabels an die Stelle, die am Steuergerät mit der Aufschrift
Raumthermostat 1,2 oder 3 gekennzeichnet ist, anzuschließen.

Wetterabhängige Steuerung
Damit diese Option funktioniert, muss der externe Sensor an einem der Sonnenstrahlung
und den atmosphärischen Einflüssen nicht ausgesetzten Ort angebracht werden.
Nachdem der Sensor installiert und angeschlossen worden ist, ist die Funktion
Wetterabhängige Steuerung im Menü des Steuergeräts einzuschalten. Damit das Ventil
richtig funktioniert, ist die eingestellte Temperatur (hinter dem Ventil) für die vier
indirekten Außentemperaturen festzulegen:
-20ºC, -10ºC, 0ºC und 10ºC.
Zur Einstellung der Soll-Temperatur ist zuerst mithilfe der Pfeiltasten RECHTS oder LINKS
eine der vier Außentemperaturen auszuwählen und dann mithilfe der Pfeiltasten OBEN
oder UNTEN die gewünschte Temperatur einzustellen. Auf dem Bildschirm erscheint die
so bestimmte Heizkurve.
Heizkurve - dies ist eine Kurve, nach der die eingestellte Temperatur des Steuergerätes
anhand der Außentemperatur ermittelt wird. In dem Steuergerät ist die Kurve auf der
Grundlage von vier Punkten der eingestellten Temperaturen für die jeweiligen
Außentemperaturen konzipiert.
23
Je mehr Punkte die Kurve bestimmen, desto größer ist ihre Genauigkeit, was wiederum
eine flexible Gestaltung der Kurve erlaubt. In unserem Fall sind vier Punkte ein sehr guter
Kompromiss zwischen der Genauigkeit und der einfachen Einstellung des Kurvenverlaufs.
! ACHTUNG
Nach der Aktivierung der Wetterabhängigen Steuerung ist der Parameter Eingestellte
Ventiltemperatur (Hauptmenü – Ventileinstellungen) nicht mehr verfügbar

Änderung der eingestellten Ventiltemperatur
Diese Einstellung bestimmt, wie die Ventiltemperatur auf die Änderungen der
Raumtemperatur (siehe: Raumtemperaturänderung) reagiert. Diese Funktion ist nur mit
einem
TECH-Raumthermostaten
aktiv
und
eng
mit
dem
Parameter
Raumtemperaturänderung verbunden.

Raumtemperaturunterschied
Diese Einstellung definiert die minimale Veränderung der Raumtemperatur (mit einer
Genauigkeit bis 0,1ºC), bei der die bestimmte Änderung der eingestellten
Ventiltemperatur erfolgt (diese Funktion ist nur mit einem TECH-Raumthermostaten
aktiv).
Beispiel:
Einstellung: Unterschied in der Raumtemperatur 0,5ºC
Einstellung: Veränderung der eingestellten Ventiltemperatur 1ºC
Einstellung: eingestellte Ventiltemperatur 40ºC
Einstellung: eingestellte Temperatur des Raumthermostaten 23ºC
Fall 1. Wenn die Raumtemperatur auf 23,5ºC (0,5ºC höher als Einstellwert) angestiegen
ist, schließt das Ventil, bis die Ventiltemperatur 39ºC erreicht (1ºC niedriger als
Einstellwert). Fall 2. Wenn die Raumtemperatur auf 22ºC (1ºC niedriger als Einstellwert)
abgesunken ist, öffnet das Ventil, bis die Ventiltemperatur 42ºC erreicht (2ºC höher als
Einstellwert).

Raumthermostat-Temperatursenkung
Diese Funktion ist nur dann aktiv, wenn der
Regler mit einem Standard-2-Punkt-Raumthermostaten zusammenarbeitet. Mit dieser
Funktion wird die Temperatur eingestellt, um welche die Soll-Temperatur gesenkt wird,
wenn diese am Raumthermostaten erreicht wird (Raum ist beheizt).

Proportionalitätsfaktor
Der Proportionalitätsfaktor wird zur Bestimmung des Ventilhubes verwendet. Je näher
die tatsächliche Temperatur der eingestellten Temperatur liegt, desto geringer ist der
Hub. Wenn der Proportionalitätsfaktor sehr groß gewählt wird, dann erreicht das Ventil
schneller einen an die optimale Öffnung angepassten Wert, allerdings mit einer
geringeren Genauigkeit. Der Prozentsatz der einmaligen Öffnung des Ventils wird nach
folgender Formel berechnet:
(EINGEST_TEMP – SENSOR_TEMP) * (PROPORT_FAKT / 10)

Maximale Fußbodentemperatur
Hierbei handelt es sich um die Maximaltemperatur, bei welcher die Fußbodeninstallation
nicht beschädigt wird. Die Einstellung dieser Temperatur wird dann genutzt, wenn der
Ventiltyp auf „Fußboden“ eingestellt ist. Nach dem Erreichen der hier festgelegten
Temperatur erfolgt ein vollständiges Schließen des Ventils. Der Anwender wird darüber
durch
einen
entsprechenden
Alarm
benachrichtigt.
Wenn
die
maximale
Fußbodentemperatur
erreicht wird, schaltet sich die
Funktion Kesselschutz aus. In diesem Fall hat der Schutz der Fußboden-Installation eine
höhere Priorität.
24
DE.130 Bedienungsanleitung

Öffnungsrichtung
! ACHTUNG
Die Funktion ist nur für integrierte Ventile verfügbar.
Wenn sich nach dem Anschluss des Ventils an das Steuergerät zeigt, dass dieses Ventil
anders herum hätte angeschlossen werden müssen, dann muss es nicht ausgebaut und
erneut angeschlossen werden. Es reicht aus, den Parameter der Öffnungsrichtung: LINKS
oder RECHTS zu ändern.

Kesselschutz
! ACHTUNG
Die Funktion ist nur für integrierte Ventile verfügbar.
Der Schutz vor zu hoher Rücklauftemperatur verhindert den gefährlichen Anstieg der
Temperatur im Kessel. Der Nutzer richtet die maximal zugelassene Rücklauftemperatur
ein.
Steigt die Temperatur gefährlich an, öffnet das Ventil den großen ZH-Umlauf. Diese
Funktion ist permanent aktiv (sie kann nur im Service-Level ausgeschaltet werden).

Rücklaufschutz
! ACHTUNG
Die Funktion ist nur für integrierte Ventile verfügbar.
Diese Funktion ermöglicht es Ihnen, den Kessel vor zu kaltem Rücklauf zu schützen. Zu
kaltes Wasser kann die Korrosion des Kessels bewirken. Der Rücklaufschutz funktioniert
auf folgende Weise: wenn die Temperatur zu niedrig ist, schließt das Ventil so lange, bis
der kurze Kesselumlauf
die entsprechend hohe Temperatur erreicht hat. Nachdem diese Funktion eingerichtet
ist, stellt der Nutzer die minimale zugelassene Temperatur ein.

Pumpeneinschaltung
Mit dieser Option wird der Arbeitsmodus der Pumpe ausgewählt. Die Pumpe schaltet ein:
 Immer sie ist ständig in Betrieb, unabhängig von der Temperatur.
 Nie die Pumpe ist ständig aus, der Regler steuert nur das Ventil
 über Schwelle Pumpe schaltet ein, wenn die eingestellte Temperatur
überschritten wird. Soll die Pumpe im Modus „über Schwelle“ arbeiten, dann muss
auch die Einschaltschwelle eingerichtet werden. Nach der Aktivierung der
Funktion Raumthermostat ZH-Pumpe schaltet sich die ZH-Pumpe nach dem
Erreichen der eingestellten Temperatur ein (wenn eine der Optionen
immer oder über Schwelle aktiviert ist).

Wochenprogramm
Mit dieser Funktion wird der tägliche Temperaturwechsel hinter dem Ventil
programmiert. Die eingestellten Temperaturabweichungen bewegen sich im Bereich +/10˚C.
Erster Schritt:
Zuerst sind die korrekte Uhrzeit und das Datum einzustellen (Installateursmenü >
Uhrzeit).
Zweiter Schritt:
Für die einzelnen Wochentage wird die Temperatur eingestellt (Modus 1 einstellen):
25
Montag – Sonntag
In diesem Modus werden die bestimmte Uhrzeit und die gewünschte Abweichung von der
Soll-Temperatur (um wie viele Grade soll die Temperatur zu einer bestimmten Tageszeit
erhöht oder gesenkt werden) für jeden Tag der Woche ausgewählt. Um die Bedienung
benutzerfreundlicher zu machen, ist es zusätzlich möglich, die Einstellungen zu kopieren.
Beispiel Montag
eingestellt: 3 00, Temp. -10ºC (Änderung der Temperatur – 10ºC)
eingestellt: 4 00, Temp. -10ºC (Änderung der Temperatur – 10ºC)
eingestellt: 5 00, Temp. -10ºC (Änderung der Temperatur –10ºC)
Wenn die eingestellte Temperatur des Ventils in diesem Fall 60ºC beträgt, dann wird die
Temperatur von 3 00 bis 600 Uhr am Montag um 10ºC reduziert, in diesem Zeitbereich
also 50ºC betragen.
Anstatt die Temperatur für einzelne Tagen einzustellen, können Sie im zweiten Modus
die Temperaturen auf einmal für alle Arbeitstage (Montag bis Freitag) und für das
Wochenende (Samstag und Sonntag) festlegen –
Modus 2 einstellen.
Montag - Freitag ; Samstag - Sonntag
In diesem Modus werden, wie bei dem vorherigen, die bestimmte Uhrzeit und die
gewünschten Abweichungen von der Soll-Temperatur für die Werktage (Montag-Freitag)
und für das Wochenende (Samstag, Sonntag) ausgewählt.
Beispiel Montag-Freitag
eingestellt: 3 00, Temp. -10ºC (Änderung der Temperatur – 10ºC)
eingestellt: 4 00, Temp. -10ºC (Änderung der Temperatur – 10ºC)
eingestellt: 5 00, Temp. -10ºC (Änderung der Temperatur – 10ºC)
Samstag-Sonntag
eingestellt: 16 00, Temp 5ºC (Änderung der Temperatur +5ºC)
eingestellt: 17 00, Temp. 5ºC (Änderung der Temperatur +5ºC)
eingestellt: 18 00, Temp. 5ºC (Änderung der Temperatur +5ºC)
Wenn die eingestellte Temperatur des Ventils in diesem Fall 60ºC beträgt, dann wird die
Temperatur von 300
bis 600 Uhr an Werktagen um 10ºC reduziert, in diesen
Zeitbereichen also 50ºC betragen. Am Wochenende (Samstag und Sonntag) wird die
Temperatur von 16 00 bis 19 00 Uhr um 5ºC erhöht, demnach also 65ºC betragen.
Dritter Schritt (Modus):
Einer der beiden zuvor eingestellten Modi (Modus1, Modus2) wird aktiviert oder die
Option zur wöchentlichen Steuerung komplett deaktiviert.
Nachdem einer der Modi aktiviert worden ist, wird eine Ziffer in der Grundansicht des
Steuergeräts an der Stelle „eing” (eingestellte Temperatur) blinken, mit dem Wert von
der aktuell eingestellten Abweichung (sie informiert gleichzeitig über den Modus:
wöchentliche Steuerung)
Mit der Funktion: Datenlöschung können Sie problemlos die zuvor gespeicherten
Einstellungen für das Wochenprogramm löschen, um die neue Einstellungen
abzuspeichern.

ZH-Sensor
Mit dieser Funktion kann der Sensor ausgewählt werden, der als ZH-Sensors
funktionieren soll.
Der Anwender kann einen beliebigen, an das
Steuergerät angeschlossen, Sensor zur Funktion
des ZH-Sensors bestimmen.
26
DE.130 Bedienungsanleitung

Ausschalten des Ventils
! ACHTUNG
Die Funktion ist nur für integrierte Ventile verfügbar.
Wenn diese Funktion aktiviert wird, ist die Funktionsweise des Ventils von der
Außentemperatur abhängig. Der Benutzer hat die Möglichkeit, die Temperatur
einzustellen, bei der das Ventil am Tag und in der Nacht ausgeschaltet werden soll. Es
besteht auch die Möglichkeit einzustellen, zur welchen Uhrzeiten das Steuergerät im Tagund im Nachtmodus betrieben werden soll.
Der Benutzer stellt auch die Hysterese der Ausschalttemperatur des Ventils am Tag und
in der Nacht ein.

Werkseinstellungen
Dieser Parameter erlaubt dem Benutzer die durch den Hersteller gespeicherten
Einstellungen des jeweiligen Ventils zurückzusetzen. Die Wiederherstellung von
Werkseinstellungen ändert nicht den eingestellten Typ des Ventils (ZH- oder FußbodenVentil).

Modulregistrierung
! ACHTUNG
Diese Funktion nur für Zusatzventile verfügbar.
Nach dem Anschließen jedes zusätzlichen Moduls muss dieses registriert werden. Dies
erfolgt durch Eingabe der Nummer des Moduls (die Nummer ist auf dem Gehäuse des
Moduls ST-61 sichtbar).

Ventillöschung
! ACHTUNG
Diese Funktion nur für Zusatzventile verfügbar.
Verwenden Sie diese Funktion zur vollständigen Löschung des Ventils aus dem
Steuergerätespeicher. Die Löschung des Ventils wird zum Beispiel beim Ventilabbau oder
Modulaustausch genutzt (in diesem Fall ist eine neue Modulregistrierung erforderlich).
V.d.5) Internet-Modul
! ACHTUNG
Eine derartige Steuerung ist nur mit einem an die Steuereinheit angeschlossenen
Zusatzmodul DE.525, das nicht standardmäßig mitgeliefert wird, möglich.
Das Internet-Modul ist ein Gerät, das die Fernüberwachung des Betriebs des Kessels über
Internet oder LAN ermöglicht. Der Nutzer kontrolliert auf dem Computerbildschirm den
Zustand aller Geräte der Kesselinstallation. Der Betrieb jedes Gerätes ist in Form einer
Animation dargestellt.
Neben der Möglichkeit der Temperaturbeobachtung jedes Sensors hat der Nutzer die
Möglichkeit der Eingabe von Temperaturänderungen für die Pumpe und für die
Mischventile.
Nach Anschluss des Internetmoduls und der Auswahl der Option DHCP lädt das
Steuergerät automatisch folgende Parameter aus dem lokalen Netz: IP Adresse, IP
Maske, Gateway Adresse und DNS Adresse. Falls Probleme beim Laden der
Netzparameter auftauchen, besteht die Möglichkeit, diese manuell einzustellen.
Die Anleitung zum Erhalt der Parameter des lokalen Netzes finden Sie in der Anleitung
zum Internetmodul.
27
Die Funktion Passwort des Moduls zurücksetzen kann dann angewendet werden, wenn
der Nutzer das automatische Benutzerpasswort in ein eigenes geändert hat. Falls das
neue Passwort verloren geht, besteht die Möglichkeit, nach dem Reset des Moduls zum
automatisch vergebenen Passwort zurückzukehren.
V.d.6) GSM-Modul
! ACHTUNG
Eine derartige Steuerung ist nur mit einem an die Steuereinheit angeschlossenen
Zusatzmodul DE.520, das nicht standardmäßig mitgeliefert wird, möglich.
Das GSM-Modul ist ein optionales Gerät, das mit der Steuerung des Kessels
zusammenarbeitet und eine Fernüberwachung des Betriebs des Kessels
über ein Mobiltelefon ermöglicht. Der Benutzer wird per SMS über jede Alarmmeldung
des Kesselsteuergerätes informiert. Versendet er ferner eine entsprechende SMSNachricht zu beliebiger Zeit, erhält er eine Rückantwort mit der Information über die
aktuelle Temperatur aller aktiven Sensoren. Nach der Eingabe des Zugangscodes ist auch
eine Fernänderung der Soll-Temperaturen möglich.
Das GSM-Modul kann auch unabhängig vom Steuergerät des Kessels funktionieren. Es
hat zwei Eingänge mit Temperatursensoren, einen Kontakt-Eingang zur Nutzung bei einer
beliebigen Konfiguration (stellt fest, ob ein Kontakt geschlossen / offen ist) und einen
gesteuerten Ausgang (an dem z.B. ein zusätzlicher Relais zur Steuerung eines beliebigen
Stromkreises angeschlossen werden kann). Wenn ein beliebiger Temperatursensor die
eingestellte maximale oder minimale Temperatur erreicht, versendet das Modul
automatisch ein SMS mit diesen Informationen. Ähnlich ist es beim Schließen oder Öffnen
des Kontakt-Eingangs, was z.B. für eine einfache Diebstahlsicherung genutzt werden
kann.
Wenn das Steuergerät ST-408N über ein zusätzliches GSM-Modul verfügt, dann muss die
Option
eingeschaltet
markiert
werden,
um
das
Gerät
zu
aktivieren(MENÜ>Installateursmenu>GSM-Modul>Eingeschaltet).
V.d.7) Messung der Außentemperatur
Mit diesem Parameter wird festgelegt, wie oft die durchschnittliche Temperatur anhand
der Messungen mit dem Außensensor ermittelt wird. Die Messung erfolgt auf einer
kontinuierlichen Basis und alle 60 Sekunden (Werkseinstellung) wird sie gemittelt und
aktualisiert. Der Einstellbereich beträgt von 1 bis 600 Sekunden.
V.d.8) Kalibrierung des Außensensors
Die Kalibrierung des Außensensors erfolgt bei der Montage oder nach einer längeren
Nutzung des Reglers, wenn bemerkt wird, dass die angezeigte Temperatur von der
tatsächlichen abweicht. Regulierungsbereich: -10 do +10 ˚C mit einer Genauigkeit bis
0,1˚C..
V.d.9) Werkseinstellungen
Dieser Parameter erlaubt es dem Benutzer, die durch den Hersteller gespeicherten
Einstellungen des Steuergeräts zurückzusetzen.
28
DE.130 Bedienungsanleitung
VI.
Sicherungen und Alarme
Um einen maximal sicheren und störungsfreien Betrieb zu garantieren, verfügt der Regler
über eine Reihe von Sicherungen. Im Falle eines Alarms schaltet sich ein Tonsignal ein,
auf dem Display erscheint eine entsprechende Fehlermeldung.
Um in den Arbeitsmodus zurückzukehren, muss der Bildschirm berührt werden.
Bei einem Alarm ist weiterhin der Betrieb im manuellen Modus möglich. Es ist dabei aber
absolut sicherzustellen, dass die Handlungen des Anwenders keinerlei Schäden
verursachen.
Das Steuergerät besitzt folgende Alarm-Sicherungen:
1. Temperaturalarm - er hält die Regelung der Temperatur am Ventil an und stellt das
Ventil auf die sicherste Position. Für ein Fußbodenventil ist das dessen vollständige
Schließung, für ein Zentralheizungsventil die Öffnung.
2. Alarm - SENSOR C1-4 - bedeutet einen nicht korrekt angeschlossenen oder fehlenden
Sensor bzw. dessen Beschädigung.
Der Regler verfügt über eine Rohr-Schmelzsicherung WT 1,6A, die das Stromnetz
absichert.
ACHTUNG: Es sind keine Sicherungen mit einem höheren Wert zu verwenden. Die
Verwendung einer Sicherung mit höherer Stromstärke kann eine Beschädigung des
Steuergerätes bewirken.
VII.
Wartung und technische Daten
Im Steuergerät DE.130 ist vor der Heizsaison und während ihrer Dauer der technische
Zustand der Leitungen zu überprüfen. Es ist zudem die Befestigung des Steuergeräts zu
kontrollieren sowie das Gerät von Staub und anderen Verunreinigungen zu befreien
Technische Daten
Lfd. Nr.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Bezeichnung
Bereich der Temperatureinstellungen des ZH- 10˚C : 90˚C
Ventils
Bereich der Temperatureinstellungen des 10˚C : 55˚C
Fußboden-Ventils
Bereich der Temperatureinstellungen des 1˚C : 80˚C
Warmwasser-Behälters
Versorgungsspannung
230V/50Hz +/- 10%
Leistungsaufnahme
max. 4W
Temperaturresistenz der Sensoren
-25˚C : 90˚C
Umgebungstemperatur
5˚C : 50˚C
Belastung an jedem Ausgang
0,5A
Sicherung
6,3A
29
Sorge für die Umwelt ist unsere höchste Priorität. Das Wissen,
dass wir elektronische Geräte produzieren, verpflichtet uns zu
einer für die Natur nicht schädlichen Entsorgung der
abgenutzten Elemente und der elektronischen Geräte. In
diesem Zusammenhang erhielt das Unternehmen von dem
Hauptumweltschutzinspektor
eine
entsprechende
Registernummer. Das Symbol einer durchkreuzten Mülltonne
auf dem Produkt bedeutet, dass das Produkt nicht mit dem
normalen Hausmüll entsorgt werden darf. Durch Sortieren von
Abfällen zur Verwertung schützen wir die Umwelt. Der Benutzer
ist verpflichtet, die Altgeräte in einer ausgewiesenen
Sammelstelle zum Recycling von Abfällen aus Elektro- und
Elektronikgeräten zu entsorgen.
Inhaltsverzeichnis
I. Sicherheit ..................................................................................................... 2
II.
Beschreibung des Gerätes ............................................................................ 3
III.
Montage ..................................................................................................... 4
IV.
Der erste Start ............................................................................................ 6
V.
Bedienung des Steuergeräts ......................................................................... 7
V.a) Funktionsprinzip ........................................................................................ 7
V.b) Ansicht und Beschreibung des Hauptbildschirms ............................................ 7
V.c) Funktionen des Steuergeräts – Hauptmenü ................................................... 9
V.c.1) Blockdiagramm des Hauptmenüs ............................................................ 9
V.c.2) Parameter der eingebauten Ventile ....................................................... 11
V.c.3) Parameter der WW-Pumpe. .................................................................. 11
V.c.4) Betriebsmodi ...................................................................................... 12
V.c.5) Manueller Betrieb................................................................................ 12
V.c.6) Zeit ................................................................................................... 13
V.c.7) Installateursmenü ............................................................................... 13
V.c.8) Bildschirm.......................................................................................... 13
V.c.9) Auswahl der Sprache ........................................................................... 13
V.c.10) Informationen über das Programm ...................................................... 13
V.c.11) Sicherungen ..................................................................................... 14
V.c.12) Service-Level.................................................................................... 14
V.d) Funktionen des Steuergeräts - Installateursmenü ........................................ 14
V.d.1) Anti-Stopp der Pumpen ....................................................................... 15
V.d.2) TECH-Regler ...................................................................................... 15
30
DE.130 Bedienungsanleitung
V.d.3) Zusatzkontakt 1, 2, 3 und 4 ................................................................. 15
V.d.4) Steuerung der integrierten und zusätzlichen Ventile ................................ 20
V.d.5) Internet-Modul ................................................................................... 27
V.d.6) GSM-Modul ........................................................................................ 28
V.d.7) Messung der Außentemperatur............................................................. 28
V.d.8) Kalibrierung des Außensensors ............................................................. 28
V.d.9) Werkseinstellungen............................................................................. 28
VI.
Sicherungen und Alarme ............................................................................ 29
VII.
Wartung und technische Daten ................................................................... 29
31
32
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