close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

C - World of Heating

EinbettenHerunterladen
50 000 187 - 08/2001
Sieger Heizsysteme GmbH
D-57072 Siegen
Telefon +49 (0) 271 23 43-0
e-mail: info@sieger.net
Montage- und
Bedienungsanleitung
für Raumstation RS 57
Mo15.OKT;01
R S
22.0
201
: 5
°C
2sec.
1
2
3
(AUS)
°C
Bitte aufbewahren
RS 57
56
RS
Sieger
Inhalt
1.
2.
3.
Lieferumfang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Technische Daten und Maßbilder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
4.
4.1
4.2
4.3
Montage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Raumstation RS 57 . . . . . . . . . . . . . . . . .
Elektrischer Anschluss der Raumstation
Bus-Adressierung . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.1
5.2
5.3
5.4
5.5
5.6
5.7
5.8
5.9
Betreiberebene (erste Bedienebene) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Bedienungs- und Anzeigenelemente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Inbetriebnahme der Raumstation RS 57 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Außerordentliche Betriebsmeldung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Störmeldungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Anlageninformationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Raumtemperatur-Korrektur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Betriebsartenwahlschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Zeitlich begrenzte Heizprogramme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Urlaub . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
6.1
6.2
6.3
6.4
6.5
6.6
6.6.1
6.6.2
6.6.3
6.6.4
6.6.5
6.6.6
Betreiberebene (zweite Bedienebene) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bedienungs-und Anzeigenelemente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sprachenwahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Warmwassernachladung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Programmier-Ebenen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Uhrzeit-Kalenderebene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schaltzeitenebene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schaltzeitenprogramme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Programmierungsbeispiel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beenden der Programmierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Blockprogrammierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Löschen von Heizzyklen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Löschen von Schaltzeitenprogrammen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.
6.
2
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
6
6
6
7
18
18
18
19
20
20
21
22
24
25
26
27
28
6.6.7
Wiederherstellen der Standardprogramme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
6.7
6.7.1
6.7.2
6.7.3
6.7.4
6.7.5
Hausebene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Auswählen der Bereiche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bereich Zähler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Heizkennlinie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schaltzeitenprogramme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Raumtemperaturkorrektur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6.8
Serviceebene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
3
29
29
30
31
32
32
1. Lieferumfang
2. Allgemeines
Im Lieferumfang sind folgende Anlagenkomponenten enthalten:
Die Raumstation RS 57 dient als dezentrales
Informationszentrum mit Fernabfrage- und
Fernbedienungsfunktionen in Verbindung mit
den Regelgeräten S 52 A, S 55 A und S 59 A.
Mittels modernster Mikroelektronik können
exklusive Funktionen aktiviert werden, die bei
minimalem Energieeinsatz höchstmöglichen
Komfort gewährleisten. Hierzu zählen in erster
Linie Adaptions- und Optimierungsfunktionen,
die die Heizenergie exakt zu den gewünschten
Belegungszeiten bereitstellen.
Neben
diesen
raumtemperaturbezogenen
Funktionen stehen eine Vielzahl von anlagenspezifischen Informationen zur Verfügung, die
vom Wohnraum aus gelesen und bei Bedarf
den individuellen Wünschen angepaßt werden
können. Hierzu gehören unter anderem aktuelle
Tagesdaten, Ein- und Ausschaltzeiten der Heizzyklen
mit
unterschiedlich
einstellbaren
Raumtemperaturvorgaben,
Anlagen-Istwerte
und ein umfassendes Diagnosesystem mit
definierter
Störmeldung
der
peripheren
Steuerungselemente im Kessel.
1 – Raumstation RS 57
2 – Anschlussstecker FB 1, 2-pol. grün
3 – Montage- und Bedienungsanleitung für
RS 57
Hinweis: Die in dieser Anleitung aufgeführten
Funktionen sind nur bei eingeschaltetem Gerät gewährleistet.
4
3. Technische Daten und Maßbilder
Genauigkeit
der internen Uhr:
± 2 s / Tag
Elektrischer Anschluss: 2-Draht-Technik mit
galvanischer Netztrennung
und steckbarer Schraubverbindung
Datenspeicherung
für Anlagendaten und
Schaltuhrgangreserve
ohne Versorgungsspannung ab Auslieferung:
min. 5 Jahre
Bus-Schnittstelle:
RS 485
Anzeige:
Betriebsspannung:
12 VDC über
Datenbusleitung
(Sicherheitskleinspannung
nach EN 60730Versorgung vom
Zentralgerät
Zulässige Umgebungstemperatur:
– Betrieb:
— 10 ... + 50 hC
– Lagerung:
— 25 ... + 60 hC
Technische Daten Raumstation RS 57
Schutzart nach EN 60529
auf geschlossener Wand: IP 30
Schutzklasse nach
EN 60730:
III
Zulässige Leitungslänge:
100 m
Empfohlenes
Anschlusskabel:
J-Y (ST) Y 2 x 2 x 0,6
Gewicht:
290 g
Zulässige
Betriebsfeuchte:
alphanumerische Klartextanzeige in Laufschrift,
Symbole
Klasse E (nach IEC 721)
Elektromagnetische
Verträglichkeit:
Funkschutz
Störfestigkeit
EG-Konformität
Bus-Adressierung
der einzelnen Raumstationen
Heizkreiskennzahl
einstellen, sonst kein
Datenaustausch
FB2
(B)
FB1
(A)
5
EN 55014
EN 55104
89/336/EWG
4. Montage
– Türnähe
zu
unbeheizten
Räumen
(Fremdkälteeinfluss)
– auf nicht abgedichteten Unterputzdosen
(Fremdkälteeinfluss durch Kaminwirkung in
den Installationsrohren)
– in Räumen, deren Heizkörper mit Thermostatventilen geregelt werden (gegenseitige
Beeinflussung)
Die Montage des Reglers ist von einem Fachmann unter Berücksichtigung der jeweils gültigen Normen und VDE-Richtlinien sowie der
örtlichen Vorschriften durchzuführen.
Der elektrische Anschluss ist als Festanschluss
nach VDE 0100 vorzusehen.
Achtung! Anlage vor dem Öffnen stromlos
schalten! Unsachgemäße Steckversuche unter Spannung können
den Regler zerstören und zu gefährlichen Stromschlägen führen!
Montage der Raumstation
Nach Öffnen des Klappdeckels und Lösen der
darunterliegenden Schraube kann der Wandanschlusssockel abgenommen und am Montageort mit den beiliegenden Dübeln und
Schrauben befestigt werden. Die für den elektrischen Anschluss erforderliche Datenbusleitung muss hierbei durch den unteren Ausbruch
hindurchgeführt werden.
Empfohlenes Anschlusskabel: J-Y(ST)Y 2 x 0.6
Max. Kabellänge: 100 m.
4.1 Raumstation RS 57
Montageort
a – bei Anwendung ohne Raumfühler
Sofern der interne Raumfühler nicht aktiviert werden soll, kann das Gerät an jeder
beliebigen Stelle im Innenbereich montiert
werden.
b – bei Anwendung mit Raumfühler
Bei aktiviertem Raumfühler ist das Gerät in
einer Höhe von ca. 1,20–1,50 m an einem
neutralen, d. h. für alle Räume repräsentativen Messort anzubringen. Zweckmäßigerweise ist hierfür eine Zwischenwand des kühlsten Tagesaufenthaltsraums
zu wählen. Um eine ausreichende
Luftzirkulation an der Raumstation gewährleisten zu können, muss diese an der
Wand freihängend montiert werden.
Das Gerät darf nicht montiert werden:
– an Orten mit direkter Sonneneinstrahlung
(Wintersonnenstand berücksichtigen)
– in der Nähe fremdwärmeerzeugender Geräte wie Fernsehapparate, Kühlschränke,
Wandlampen, Heizkörper etc.
– an Wänden, hinter denen Heizungs- bzw.
Warmwasserohre oder beheizte Kamine
verlaufen
– an unisolierten Außenwänden
– in Ecken oder Wandnischen, Regalen oder
hinter Vorhängen (ungenügende Luftzirkulation)
Hinweis: Bei Neuinstallationen ist für eine
einwandfreie Kabeleinführung eine
Unterputz-Schalterdose vorzusehen.
4.2 Elektrischer Anschluss der Raumstation
Der Anschluss erfolgt 2-adrig.
Die 2-adrige Datenbusleitung wird an den
Klemmen A und B der 2-poligen Klemmleiste
auf der Bodenplatte angeschlossen. Hierbei ist
unbedingt auf die richtige Zuordnung zu den
Anschlussklemmen A und B zu achten.
Nach erfolgtem elektrischem Anschluss wird die
Raumstation bündig eingehängt und mit dem
Wandanschlußsockel verschraubt.
Achtung:
Bei Vertauschen der beiden Anschlussleitungen
bleibt das Gerät in der Versionsanzeige und
geht nach ca. 1 min auf Störmeldeanzeige
(STOEjUNG BUSVEjBINDUNG)
6
4.3 Bus-Adressierung
Der Anschluss einer oder mehrerer Raumstationen an das Zentralgerät erfolgt über eine
zweiadrige
Datenbusleitung.
Da
dieser
Anschluss stets parallel auf der gleichen
Leitung erfolgt, muss die Datenübertragung
durch entsprechende zugeordnete BusAdressen selektiert werden.
Des weiteren muss bei kaskadierten Zentralgeräten (Anlagen mit mehreren Heizkreisen) ein
selektiver Datenaustausch der Zentralgeräte
untereinander stattfinden können, der auf der
gleichen Datenbusleitung abgewickelt wird.
Aus diesen Gründen erhalten die Zentralgeräte
sogenannte Teilnehmernummern und die
Raumstationen sogenannte Heizkreiskennzahlen, da letztere stets auf einen Heizkreis
bezogen sind.
FB1-2 (B)
FB1-1 (A)
Achtung: Vor der Montage ist auf der Rückseite der Raumstation RS 57 die
Busadresse einzustellen.
E
0
2
C
A
4
8
6
Busadresse
Werkseinstellung: 3
Teilnehmernummer
Eine Teilnehmernummer ist stets einem
Siegercontrol-Regler zugeordnet.
Sofern nur eine Regeleinheit vorhanden ist,
erhält diese grundsätzlich die Teilnehmernummer 1. Bei Kaskadierung mehrerer Siegercontrol-Regelungen (max. 5) erhält der Führungsregler mit der Brennersteuerung die Teilnehmernummer 1, die verbleibenden Geräte
können beliebig mit Teilnehmernummern von
2 – 5 belegt werden.
Die Vergabe der Teilnehmernummern erfolgt in
der Fachmannebene in der jeweiligen Siegercontrol-Regelung unter dem entsprechenden
Parameter (Serviceebene-Busadresse).
Achtung: Bei falscher Adresseinstellung bleibt
die Raumstation in der Versionsanzeige bzw. geht nach ca. 1 Minute
auf Störmeldeanzeige (Laufschrift):
STOEjUNG BUSVEjBINDUNG
Elektrischer Anschluss am Zentralgerät
Siehe Montageanleitung des Zentralgerätes.
Heizkreiskennzahl
Die Heizkreiskennzahl bestimmt die Busadresse
eines
Heizkreises
und
der
heizkreisbezogenen Raumstation.
Die Zuordnung zwischen Heizkreiskennzahl und
Teilnehmernummer unterliegt einem starren,
werkseitig
festgelegten
Schema
gemäß
nachstehend aufgeführter Tabelle:
7
Die Heizkreiskennzahl wird auf der Rückseite
der Raumstation mittels eines 16-poligen
Drehcodierschalters
entsprechend
vorstehender Tabelle eingestellt.
Teilnehmer
nummer
Heizkreisfunktion
Heizkreisken
nzahl
1
Mischerkreis 1
Mischerkreis 2
Kesselkreis
1
2
3
HeizkreisErweiterung
4
5
6
C
2
Mischerkreis 1
Mischerkreis 2
Kesselkreis
HeizkreisErweiterung
3
Mischerkreis 1
Mischerkreis 2
Kesselkreis
7
8
9
HeizkreisErweiterung
4
Mischerkreis 1
Mischerkreis 2
Kesselkreis
A
B
C
HeizkreisErweiterung
5
Mischerkreis 1
Mischerkreis 2
Kesselkreis
D
E
F
Achtung:
Doppelbelegungen von Busadressen sind nicht
zulässig und führen zwangsläufig zu Störungen
in der Datenübertragung und damit zu
fehlerhaftem
Regelverhalten
der
Heizungsanlage. Im Falle einer Doppelbelegung
erfolgt eine entsprechende Störmeldung in
allen angeschlossenen Raumstationen.
(FEHLEj BUSVEjBINDUNG)
Gerätefunktion
Basisregler
E
0
2
4
A
8
6
Busadresse
Werkseinstellung: 3
Maximal mögliche Raumgerätekonfiguration der Geräteserie Siegercontrol
BUS-Adresse
D
E
Mischerheizkreis 1
Mischerheizkreis 2
F
Warmwasserkreis
Kesselheizkreis
B
Kesselheizkreis
Mischerheizkreis 2
A
Mischerheizkreis 2
C
Mischerheizkreis 1
8
Warmwasserkreis
7
Mischerheizkreis 1
9
Warmwasserkreis
5
Kesselheizkreis
Kesselheizkreis
4
Mischerheizkreis 2
6
Mischerheizkreis 1
2
Warmwasserkreis
1
Mischerheizkreis 2
3
Kesselheizkreis
(an der
Raumstation
einzustellen)
Warmwasserkreis
Heizkreiskennzahl
Mischerheizkreis 1
Raumstationen
S 59A
S 59A
S 59A
S 59A
S 59A
1
2
3
4
5
Teilnehmer Nr. 1...5
(in der Siegercontrol einzustellen)
8
5. Betreiberebene (erste Bedienebene)
Sofern keine Fehlermeldung vorliegt, erscheint
im Anschluss daran die globale Grundanzeige
mit Datum, Uhrzeit, aktueller Raumtemperatur
und aktuellem Betriebszustand, der durch die
Symbole s (= Heizbetrieb) bzw. M ( = Absenkbetrieb) gekennzeichnet wird.
5.1 Bedienungs- und Anzeigenelemente
1
2
5
Mo15.OKT;01
R S
22.0
20:15
Mo15O
. KT;01
°C
2sec.
1
R S
20:15
2
3
RS 56
RS
57
3
1
2
3
4
5
=
=
=
=
=
Grundanzeige
Datum
Uhrzeit / Raumtemperatur
Eine aktive Sommerabschaltung wird durch die
Anzeige
(AUS)
°C
21.0
°C
Sieger
SOMMEj
4
R
15:37
LCD-Anzeige
Informationstaste
Raumtemperatur-Korrektur
Betriebsartenwahlschalter
Umschalt-Taste (Party-Sparen-Urlaub)
Grundanzeige
21.0
°C
Automatische
Sommerabschaltung
gekennzeichnet (Heizbetrieb vorübergehend
ausgeschaltet).
Funkuhrbetrieb
(nur in Verbindung mit Funkuhrmodul FU 77)
5.2 Inbetriebnahme der Raumstation RS 57
Mo15O
. KT;01
Beim erstmaligen Einschalten des Regelgerätes
bzw. bei jeder Spannungswiederkehr nach vorausgegangenem Netzausfall erscheinen im Display vorübergehend alle verfügbaren Segmente:
R S
20:15
f.f.f.f.f.f.f.f.f.f
RSM R
f.f.f
: f
.
°C
%
88:. ff.
°C l
K
mbar
min
2.00
2.00
l
Funkuhrbetrieb
Grundanzeige
ausgeblendet - kein Funkuhrbetrieb
Segmenttest
Anschließend erscheint die Versionsnummer
des jeweiligen Software-Standes
VEjSION
21.0
°C
Versionsnummer
(Beispiel)
Software-Version
Raumstation
Software-Version
Zentralgerät
9
l
blinkend
- Funkuhrsignal wurde
noch nicht registriert
l
statisch
- Funkuhrsignal wurde
registriert
(betriebsbereit)
5.4 Störmeldungen und Hinweise
Im Falle einer Störung geht die Anzeige nach
vollendetem Datenaustausch grundsätzlich auf
Störmeldung. Dieser Anzeigemodus hat vor
allen anderen höchste Priorität und bleibt bis
zur Beseitigung der angezeigten Störung im
Display. Die Störmeldung erscheint im Klartext
und in Laufschrift. Bei mehreren gleichzeitig
auftretenden Störungen erscheinen die Störmeldungen automatisch nacheinander.
5.3 Außerordentliche
Betriebsartenmeldung
Damit die Heizkreise einwandfrei nach den in
der Raumstation getroffenen Vorgaben im Automatik-Betrieb arbeiten können, ist grundsätzlich bei installierten Raumstationen der
Betriebsartenwahlschalter im Zentralgerät auf
Automatikbetrieb 3 1, 3 2 oder 3 3 zu
stellen. In allen anderen Positionen (u, s, m,
b, h) hat das am Zentralgerät eingestellte
Heizprogramm Vorrang. Die Raumstation dient
hierbei nur noch als Raumfühler, Fernversteller
(Raumtemperatur-Korrektur) und Informationseinheit. Gleichzeitig wird die von den Automatikstellungen abweichende Heizbetriebsart an
alle zum Zentralgerät gehörenden Raumstationen gemeldet und in Laufschrift angezeigt.
Fehlercharakter
Nachstehend sind die möglichen Fehlercharakter (= Störmeldeanzeigen) und deren zugehörigen Störungsursachen aufgelistet.
NG STANDBY
Störmeldungen und Hinweise
in Laufschrift
Mögliche Störursache
FEHLEj
BUSVEjBINDUNG
Verdrahtungsfehler innerhalb des
Datenbus-Systems
WAHLSCHALTEjSTELLUNG STANDBY
FEHLEj ADjESSEINSTELLUNG
Falsche Zuordnung zwischen
Heizkreiskennzahl (RS 57) und
Busadresse (Teilnehmernummer) im
Zentralgerät
WAHLSCHALTEjSTELLUNG SONNE
FEHLEj GEjAET
MIT BUSADjESSE 1
Beliebiger Fehler im Zentralgerät 1
Fehlermeldung wird an alle Raumstationen übertragen, die nicht am Zentralgerät 1 angeschlossen sind.
WAHLSCHALTEjSTELLUNG MOND
FEHLEj GEjAET
MIT BUSADjESSE 2
Beliebiger Fehler im Zentralgerät 2
Fehlermeldung wird an alle Raumstationen übertragen, die nicht am Zentralgerät 2 angeschlossen sind.
WAHLSCHALTEjSTELLUNG HAND
FEHLEj GEjAET
MIT BUSADjESSE 3
Beliebiger Fehler im Zentralgerät 3
Fehlermeldung wird an alle Raumstationen übertragen, die nicht am Zentralgerät 3 angeschlossen sind
WAHLSCHALTEjSTELLUNG WAjMWASSEj
FEHLEj GEjAET
MIT BUSADjESSE 4
Beliebiger Fehler im Zentralgerät 4
Fehlermeldung wird an alle Raumstationen übertragen, die nicht am Zentralgerät 4 angeschlossen sind
FEHLEj GEjAET
MIT BUSADjESSE 5
Beliebiger Fehler im Zentralgerät 5
Fehlermeldung wird an alle Raumstationen übertragen, die nicht am Zentralgerät 5 angeschlossen sind
FEHLEj FUEHLEj
Pauschale Fühler-Störmeldung
Kurzschluss bzw. Unterbrechung am
jeweiligen Zentralgerät erkennbar
STOEjUNG KESSEL
Pauschale Kesselstörmeldung,sofern die
Kesseltemperatur unter von 30 °C trotz
Brenneranforderung nach 30 Minuten
nicht um mindestens 2 K angestiegen ist.
WAjTUNGSDIENST HEIZUNG DURCHFUEHjEN
Eingestellte Wartungsvorgaben wurden
überschritten. Fachmann benachrichtigen
und Anlage warten lassen!
R S
14:32
22.5
°C
Meldungen dieser Art können wir folgt geartet sein:
Hinweis:
1. Die Meldung bleibt solange aktiv, bis der
Betriebsartenwahlschalter im Zentralgerät auf
eine der drei Automatikstellungen 3 1, 3 2
oder 3 3 zurückgestellt wird.
2. Während einer Meldung können mittels der Informationstaste r weiterhin Anlageninformationen abgerufen werden. diese erscheinen vorübergehend für ca. 10 Sekunden in der Anzeige.
10
5.5 Anlageninformationen
Mittels der Informationstaste r können die
nachstehend aufgeführten Anlagen-Istwerte
nacheinander abgerufen werden. Diese haben
ausschließlich informativen Charakter und
bewirken keinen Eingriff in die Regelfunktionen.
Die Grundanzeige erscheint automatisch ca.
zehn Sekunden nach dem letzen Aufruf einer
Anlageninformation, bei der Verbrauchsinformation nach ca. einer Minute.
WAjMWASSEj
r
Taste
545
.
385
.
Mo15.OKT;01
22.0
201
: 5
r
Taste
r
r
425
.
Außentemperatur
Taste
°C
r
r
Taste
470
.
Taste
Vorlauftemperatur
Mischerheizkreis 2 2)
Sollwert / Istwert
betätigen
°C
EIN
Brennerstufe / AUS, EIN
r
betätigen
Brennstoffverbrauch
(in Laufschrift)
Öl: Verbrauchsmenge in Ltr.
Gas: Verbrauchsmenge in m3
Warmwassertemperatur
Taste
Elektronischer WW-Fühler
r
betätigen
Sollwert 3)/ Istwert
Mo15.OKT;01
oder, falls WW-Thermostat anstelle WW-Fühler
R S
201
: 5
3)
Brennerbetriebszustand
VEjBjAUCH
betätigen
52.5
°C
Außentemperatur
Minimalwert / Maximalwert (von 0000 bis 2400 )
°C
WAjMWASSEj
°C
Sollwert / Istwert
BjENNEj
betätigen
17.0
Vorlauftemperatur
Mischerheizkreis 11)
Aktueller Wert
AT MIN/MAX
°C
°C
betätigen
440.
°C
Bj2
115
.
Sollwert / Istwert
VOjL MK2
AUSSEN
Taste
r
Vorlauftemperatur
Kesselheizkreis
betätigen
370.
°C
Taste
Grundanzeige
betätigen
15.5
580.
°C
°C
VOjL MK1
Allgemeine Anzeigen
°C
betätigen
VOjLAUF KK
Taste
R S
(Speicherthermostat)
Schaltzustand EIN/AUS
EIN
THER
Warmwasserthermostat
Einschalttemperatur zum Nachladen
22.0
°C
Grundanzeige
1)
2)
11
nur bei S 55 A und S 59 A
nur bei S 59 A
Betriebsart frostgesichert gesperrt. Fällt hierbei
die Speichertemperatur unter 5°C, erfolgt eine
Nachladung bis auf 8 °C.
5.6 Raumtemperatur-Korrektur
Mit dem Drehknopf (3) kann die gewünschte
Raumtemperatur während des Tages- bzw.
Absenkbetriebs um +/- 6 K verändert werden.
Die Mittelstellung entspricht den in der Hausebene vorgegebenen Basis-Raumtemperaturen
(Tag-Soll bzw. Nacht-Soll) oder der in der
Schaltzeitenebene vorgegebenen aktuellen
Zyklustemperatur.
Bei Verstellen des Drehknopfes (3) um mehr als
± 1 K erscheint in der Anzeige links unten der
geänderte Raumtemperatur-Sollwert:
Im Standby-Betrieb erscheint anstelle der
Grundanzeige die Rückmeldung
STAND-BY
R
12:50
Hinweis: Heizkessel und Warmwasserbereitung
bleiben bei Anforderung durch weitere
Heizkreise in Betrieb.
KOjjEKTUR
R
21.0
°C
23.0
°C
21.0
°C
M – Ständig reduzierter Heizbetrieb
aktuelle Raumtemperatur
(Istwert)
Diese Schalterstellung bewirkt einen durchgehend reduzierten Heizbetrieb nach vorgegebener Absenk-Raumtemperatur unter Berücksichtigung der in der Hausebene eingestellten reduzierten Betriebsart ECO (Abschaltbetrieb) oder
AbS (Absenkbetrieb).
Raumtemperatur-Sollwert
Der Rücksprung zur Grundanzeige erfolgt bei
Betätigen der Informationstaste r oder, sofern
die Einstellung nicht mehr geändert wird, nach
ca. 10 Sekunden automatisch.
Die Warmwasserbereitung erfolgt zu den im
Automatikprogramm 3 1 festgelegten Schaltzeiten für den Warmwasserkreis.
5.7 Betriebsartenwahlschalter
Zur Kennzeichung dieser Betriebsart erscheint
das zugehörige Betriebsartensymbol M blinkend in der Grundanzeige.
Mit dem 7-stufigen Betriebsartenwahlschalter
können je nach Bedarf unterschiedliche und
praxisgerechte Heiz- und Warmwasserprogramme ausgewählt werden.
Mo15O
. KT;01
R
u – Standby-Betrieb (Abschaltung)
M
20:15
(AUS)
In dieser Betriebsart arbeitet der der Raumstation zugeordnete Heizkreis im frostgesichertem
Abschaltbetrieb.
Bei Zuordnung zum Kesselkreis:
Heizkessel und Kesselheizkreispumpe ausgeschaltet.
Bei Zuordnung zu einem Mischerheizkreis:
Mischer geschlossen, Mischerkreispumpe ausgeschaltet.
Die Warmwasserbereitung wird in dieser
19.5
°C
blinkt bei Wahlschalterstellung M
s – Ständiger Heizbetrieb
Dieses Heizprogramm bewirkt einen durchgehenden Heizbetrieb entsprechend der in der
Hausebene
vorgegebenen
Tagesraumtemperatur (Tag-Soll).
Die Warmwasserbereitung erfolgt zu den im
Automatikprogramm 3 1 festgelegten Schalt-
12
Montag bis Freitag tagsüber von
5.30 – 22.00 Uhr beheizt.
Samstag und Sonntag von
7.00 – 23.00 Uhr beheizt.
zeiten für den Warmwasserkreis.
Zur Kennzeichung dieser Betriebsart erscheint
das zugehörige Betriebsartensymbol s blinkend in der Grundanzeige.
Mo15O
. KT;01
R s
20:15
19.5
Automatikprogramm 2
(werkseitiger Einstellwert)
°C
blinkt bei Wahlschalterstellung s
3 1– Automatik-Programme
32
33
Im Automatikbetrieb stehen drei Schaltzeitenprogramme mit unterschiedlichem Belegungscharakter zur Verfügung. Diese werden
bei Inbetriebnahme entsprechend der Wahlschalterstellung b -1, b -2 oder b -3 als werkseitig festgelegte und unverlierbare Standardprogramme aufgerufen und können bei Bedarf
nach entsprechender Bearbeitung in der
Schaltzeitenebene (siehe Schaltzeitenverstellung) mit eigenen Schaltzeiten überschrieben
werden.
In allen drei Automatikprogrammen stehen für
jeden Kreis an jedem Wochentag drei Heizzyklen mit je einer Ein- und Ausschaltzeit zur
Verfügung. Sofern Standardprogramme verwendet werden, sind diese je nach gewähltem
Programm werkseitig mit einem oder zwei
Heizzyklen entsprechend den nachstehenden
Schaltzeitentabellen belegt.
Heizbetrieb von
Mo-Fr
05.30 – 22.00
Sa, So
07.00 – 23.00
Heizbetrieb von
Mo-So
06.00 – 22.00
Anwendung: Normales Heizprogramm –
Ständige Beheizung an allen
Wochentagen zwischen 6.00 und
22.00 Uhr.
Automatikprogramm 3
Tag
Heizbetrieb von
Mo-Fr
05.30 – 08.00
16.00 – 22.00
Sa, So
07.00 – 23.00
Anwendung: Heizprogramm für Berufstätige
Montag bis Freitag tagsüber von
8.00 — 16.00 Uhr abgesenkt.
Samstag und Sonntag tagsüber
durchgehend von 7.00 –23.00
Uhr beheizt.
h – Warmwasserbetrieb
Automatikprogramm 1
Tag
Tag
In dieser Betriebsart bleibt nur der Warmwasserkreis in Funktion und regelt die Warmwassertemperatur zu den im Automatikprogramm
b11 festgelegten Warmwasser-Schaltzeiten.
Der Heizbetrieb wird frostgesichert unterbunden.
Anwendung: Wochenendprogramm
13
5.8 Zeitlich begrenzte Heizprogramme
Mo15O
. KT;01
R
2sec.
M
Taste
2sec.
BIS
Grundanzeige
(reduzierter Betrieb)
kurz drücken
PAjTY
A – PARTY
Dieses Programm bewirkt ein einmaliges zwischenzeitliches Aufheizen während des reduzierten Betriebs ab dem Zeitpunkt der
Aktivierung.
Nach Ablauf des Party-Programms kehrt der
Heizkreis selbstständig auf das eingestellte
Automatikprogramm b 1, b 2 oder b 3 zurück.
Anwendung: Außerplanmäßiges Zwischenheizen während des reduzierten
Heizbetriebs.
01:38
Verlängern:
n
Verkürzen:
q
WAjTEN...
Mo15O
. KT;01
R
S
21.0
22:38
AnzeigenWechsel
°C
BIS
Bei kurzzeitigem Betätigen der Umschalttaste
(nur im reduzierten Betrieb aktivierbar) wird das
Party-Programm aufgerufen. Mit den Korrekturtasten n bzw. q kann die Dauer des
Zwischenheizens bestimmt werden.
Sofern keine Änderung der Werkseinstellung
vorgenommen wird, erfolgt ein sofortiges
Zwischenheizen für die Dauer von drei Stunden.
Während dieser Zeit wird der Heizkreis nach
dem in der Hausebene vorgegebenen TagesRaumsollwert (21°C) geregelt.
Grundanzeige
ca. 5 sec.
PAjTY
Aktivierung des Party-Programms
Party-Anzeige
01:38
(Party-Programm aktiviert)
Vorzeitiger Abbruch des Party-Programms
Ein aktiviertes Party-Programm wird durch
kurzzeitiges Betätigen der Umschalttaste
vorzeitig abgebrochen.
Gleichzeitig erfolgt die Rückkehr zum gewählten
Automatikprogramm b -1, b -2 oder b -3 mit
kurzzeitiger Kennzeichnung in der Anzeige.
Mo15O
. KT;01
Werkseitiger Einstellwert: 3h ab Aktivierung
Änderung:
21.0
22:38
Mit dieser Umschalttaste können die zeitlich
begrenzten Heizprogramme
– PARTY
– SPAREN
– URLAUB
aufgerufen und aktiviert werden.
°C
R S
n verlängern
21.0
22:38
q verkürzen
AnzeigenWechsel
Einstellbereich: 30 min... 24 h ab Aktivierung
BIS
14
Grundanzeige
(Heizbetrieb)
ca. 5 sec.
PAjTY
Während des Party-Programms erscheinen
Grundanzeige und Party-Anzeige im stetigen
Wechsel von ca. 5 Sekunden.
°C
01:38
Party-Anzeige
Party-Programm ist
aktiviert
kurz drücken
Taste
Änderung:
2sec.
AUTOMATIK
q verkürzen
Einstellbereich: 30 min. . . 24 h ab Aktivierung
Während des Sparprogramms erscheinen
Grundanzeige und Sparbetriebsanzeige im
stetigen Wechsel von ca. 5 Sekunden.
Der Rücksprung zur Grundanzeige erfolgt mit
der Informationstaste r bzw. nach ca. 10
Sekunden automatisch.
Rücksprung zum
Automatikbetrieb
WAjTEN...
Mo15O
. KT;01
R
M
22:38
21.0
°C
n verlängern
Grundanzeige
(reduzierter Betrieb)
Mo15O
. KT;01
R S
21.0
14:35
B – Sparen
Dieses Programm bewirkt ein einmaliges
zwischenzeitliches Absenken bzw. Abschalten
während des Heizbetriebs entsprechend der in
der Hausebene getroffenen Einstellung für die
reduzierte Betriebsart (ECO - AbS) ab dem
Zeitpunkt der Aktivierung. Nach Ablauf der
eingestellten Sparbetriebszeit kehrt der
Heizkreis selbständig auf das eingestellte
Automatikprogramm b 1, b 2 oder b 3 zurück.
Taste
°C
kurz drücken
2sec.
SPAjEN
BIS
Grundanzeige
(Heizbetrieb)
19:35
Verlängern:
n
Verkürzen:
q
WAjTEN...
Mo15O
. KT;01
Anwendung: Außerplanmäßiger zeitlich begrenzter
Absenk/Abschaltbetrieb.
Aktivierung des Sparprogramms
Bei kurzzeitigem Betätigen der Umschalttaste
(nur im Heizbetrieb aktivierbar) wird das Sparprogramm aufgerufen. Mit den Korrekturtasten
n bzw. q kann die Dauer des Sparprogramms bestimmt werden. Sofern keine Änderung der Werkseinstellung vorgenommen wird,
erfolgt ein sofortiges Abschalten für die Dauer
von fünf Stunden. Während dieser Zeit wird der
Heizkreis nach dem in der Hausebene vorgegebenen Absenk-Raumsollwert (16°C) geregelt.
R
M
14:35
21.0
Anzeigen
Wechsel
Grundanzeige
ca. 5 sec.
SPAjEN
BIS
°C
19:35
Sparbetriebsanzeige
Sparprogramm aktiviert
Vorzeitiger Abbruch des Sparprogramms
Ein aktiviertes Sparprogramm wird durch kurzzeitiges Betätigen der Umschalttaste vorzeitig
abgebrochen.
Werkseitiger Einstellwert: 5 h ab Aktivierung
15
Urlaubsbeginn
Sofern kein Urlaubsdatum eingegeben wurde
oder ein früherer Urlaubszyklus abgelaufen ist,
erscheint bei längerem Betätigen der
Umschalt-Taste nach ca. 2 sec das aktuelle
Datum als Ausgangswert für die Programmierung. Dieses kann mittels der Korrekturtasten
n bzw. q in Tagesschritten auf den gewünschten Urlaubsbeginn eingestellt werden.
Gleichzeitig erfolgt die Rückkehr zum gewählten Automatikprogramm b -1, b -2 oder
b -3 mit vorübergehender Kennzeichnung in
der Anzeige.
Mo15O
. KT;01
R
M
19.5
16:20
Anzeigen
Wechsel
°C
(Reduzierter Betrieb)
Taste
Urlaubsende
Sofern ein konkretes Datum für den Urlaubsbeginn festgelegt wurde, erscheint dies bei
erneutem Betätigen der Umschalt-Taste als
Ausgangswert für die Programmierung des
Rückkehrdatums (Urlaubsende). Die Eingabe
für das Urlaubsende erfolgt analog zum
Urlaubsbeginn nach gleichem Schema.
Werkseitiger Anzeigewert: aktuelles Datum
Einstellbereich: aktuelles Datum + 364 Tage
Änderung: Korrekturtaste n bzw. q
ca. 5 sec.
SPAjEN
BIS
Grundanzeige
Sparbetriebsanzeige
19:35
Sparprogramm aktiviert
kurz drücken
2sec.
AUTOMATIK
Rücksprung zum
Automatikbetrieb
Rückmeldung des Urlaubsprogramms
Sofern ein Urlaubsprogramm vollständig mit
Beginn und Ende eingegeben wurde, erscheinen Grundanzeige und Urlaubs-Anzeige im
stetigen Wechsel von ca. 5 Sekunden.
WAjTEN...
Mo15O
. KT;01
R
S
16:21
19.5
°C
Grundanzeige
Urlaubsprogramm noch nicht aktiv:
(Heizbetrieb)
So05.AUG;01
5.9 – URLAUB
R
M
22:38
In diesem Programm kann zu beliebiger Zeit ein
Datum für das Urlaubsende (= Rückkehrdatum)
eingegeben werden. Während der Urlaubszeit
arbeitet der Heizkreis im frostgesicherten Abschaltbetrieb.
21.0
Anzeigen
Wechsel
AB
07.08
oder
16
Grundanzeige
ca. 5 sec.
UjLAUB
Die Umschaltung auf das gewählte Automatikprogramm b 1, b 2 oder b 3 erfolgt um
00:00 Uhr des eingestellten Rückkehrdatums
(Urlaubsende).
°C
Urlaubsanzeige
bis zum Inkrafttreten des
Urlaubs am 7. 8. 00:00 Uhr
Urlaubsprogramm bereits aktiviert:
Sa11.AUG;99
R
Sa11.AUG;01
R
M
22:38
14.5
Anzeigen
Wechsel
°C
Grundanzeige
ca. 5 sec.
UjLAUB
ca. 5 sec.
UjLAUB
BIS
14.5
22:38
Grundanzeige
°C
M
24.08
Urlaubsanzeige
24.08
Urlaubsanzeige
während des Urlaubs vom
7.8. bis 23.8. 24:00 Uhr
Taste
2sec.
kurz drücken
Tageswechsel 23.8 auf 24.8.
Fr24.AUG;01
R
M
00:00
14.0
°C
AUTOMATIK
Grundanzeige
Automatikbetrieb
am 24.8. ab 00:00 Uhr
(Rückkehrdatum)
Urlaubsprogramm gelöscht
Sa11.AUG;01
Regelung während der Urlaubszeit
Die Regelung des Heizkreises erfolgt nach der
Raum-Frostschutz-Temperatur in der ServiceEbene. Unterschreitet die Raumtemperatur den
eingestellten Wert, erfolgt ein kurzzeitiges Zwischenheizen bis auf 2 K über dem Einstellwert.
Während des Abschaltbetriebs schützt ein vom
Feuerungsautomat gesteuerter kurzer Pumpeneinschaltimpuls die Heizungspumpe alle 24
Stunden vor Blockieren durch Korrosion (Pumpen-Antiblockierschaltung).
R
M
22:38
14.5
°C
Grundanzeige
Löschen eines Urlaubsprogramms
Ein komplett erstelltes Urlaubsprogramm kann
auch vor Inkrafttreten (Stornierung, Urlaubsänderung) außer Funktion gesetzt werden.
Abbruch eines Urlaubsprogramms
Hierzu ist das Urlaubsprogramm neu aufzurufen
(Umschalttaste für ca. 2 sec. gedrückt halten).
Anschließend sind die Korrekturtasten n und
q gemeinsam solange gedrückt zu halten,
bis die eingegebenen Urlaubsdaten gelöscht
werden und Urlaubsbeginn sowie Urlaubsende
das aktuelle Datum als Ausgangswert für eine
evtl. neue Programmierung besitzen.
Ein bereits aktiviertes Urlaubsprogramm kann
bei vorzeitiger Rückkehr durch kurzes Betätigen der Umschalt-Taste außer Betrieb genommen werden. Die Rückkehr zum gewählten
Automatikprogramm b 1, b 2 oder b 3 erfolgt
mit vorübergehender Kennzeichnung in der
Anzeige. Alle eingegebenen Urlaubsdaten
werden hierbei gelöscht und auf das aktuelle
Tagesdatum zurückgesetzt.
17
6. Bedienung
6.1 Bedienungs- und Anzeigenelemente
1
2
5
6
9
8
7
Mo15.OKT;01
R S
22.0
20:15
°C
2sec.
1
2
3
(AUS)
RS 57
56
°C
3
Kurzbedienungsanleitung
4
13
12
11
A – Erste Bedienebene
1 – LCD Anzeige
2 – Informationstaste
3 – Raumtemperatur-Korrektur
4 – Betriebsarten-Wahlschalter
5 – Umschalt-Taste
(Party-Sparen-Urlaub)
10
Werkseinstellung
DEUTSCH
n
D
q
FjANCAIS
F
B – Zweite Bedienebene
6 – Programmtaste für Uhrzeit/Kalenderebene
7 – Programmtaste für Schaltzeitenebene
8 – Programmtaste für Hausebene
9 – Programmtaste für Service-Ebene
10 – Taste für zunehmende Korrekturen
11 – Taste für abnehmende Korrekturen
12 – Auswahltaste (vorwärts)
13 – Auswahltaste (rückwärts)
Aussprung:
6.2 Sprachenwahl
Mo15.OKT;01
Alle Informationen, die in der Anzeige erscheinen, sind in den Sprachen Deutsch, Französisch und Italienisch aufrufbar. Bei aufgerufener
Grundanzeige ist zunächst die Taste n oder
q ca. eine Sekunde lang gedrückt zu halten.
Anschließend kann die gewünschte Sprache
mit den Tasten n oder q angewählt werden.
201
: 5
n
q
ITALIANO
n
R S
I
q
r
22.0
°C
Grundanzeige
Der Aussprung mit Rückkehr zur Grundanzeige
erfolgt mit der Informationstaste r oder nach
10 Sekunden automatisch.
Regler und Raumstation können auf unterschiedliche Sprachen eingestellt werden.
18
6.3 Warmwasser-Nachladung
Diese Funktion ermöglicht eine zeitlich begrenzte WW-Nachladung. Die Nachladung ist
auf eine Dauer von 2 Stunden begrenzt.
Anwendung: Erhöhter WW-Bedarf
Zur Aktivierung der WW-Nachladung sind die
Tasten j und k gemeinsam zu betätigen.
j und k gemeinsam betätigen
NACHLADUNG
WW
EIN
Warmwassernachladung
zeitlich befristet freigegeben
Eine Rückkehr zur zuletzt gewählten Grundanzeige erfolgt automatisch nach ca. vier
Sekunden.
Vorzeitiger Abbruch der WW-Nachladung
Soll die Nachladung vorzeitig abgebrochen
werden, sind die Tasten j und k erneut zu
betätigen. Der Abbruch selbst erfolgt mit nachfolgender Betätigung der Taste q.
Taste j und k gemeinsam betätigen
NACHLADUNG
WW
EIN
Warmwassernachladung
zeitlich befristet freigegeben
Taste q betätigen
NACHLADUNG
WW
AUS
Warmwassernachladung
vorzeitig abgebrochen
Die Rückkehr zur Grundanzeige erfolgt nach ca.
vier Sekunden automatisch.
19
elle Ortszeit) angezeigt. Der Aufruf der weiteren Tageswerte erfolgt durch wiederholtes
Betätigen der Taste t.
Eine Verstellung der in der Anzeige erscheinenden Tageswerte erfolgt grundsätzlich mit
den Korrekturtasten n oder q.
6.4 Programmier-Ebenen
Die nachstehend aufgeführten Funktionen sind
entsprechenden
Programmierebenen
zugeordnet und können mittels der unter dem
Deckel angeordneten Tasten aufgerufen werden.
Die Programmierebenen untergliedern sich in
– Uhrzeit-Kalenderebene
t
– Schaltzeitebene
– Hausebene
– Serviceebene
t – Uhrzeit
m
o
p
Änderung:
n erhöhen
q verringern
Einstellbereich:
00.00 . . . 23:59
ZEIT
20:15
Die Tasten j und k dienen als Auswahltasten innerhalb der Ebenen. Änderungen von
aufgerufenen Werten werden grundsätzlich mit
den Korrekturtasten n oder q durchgeführt.
t – Kalendertag
Änderung:
n erhöhen
q verringern
Einstellbereich:
1 . . . 31
DATUM-TAG
15
6.5 t – Uhrzeit-Kalenderebene
In der Uhrzeit-Kalenderebene sind folgende
aktuelle Tageswerte untergebracht:
– Uhrzeit (Minuten, Stunden)
– Kalendertag
– Kalendermonat
– Kalenderjahr
Sämtliche vorstehend aufgeführten Tageswerte sind werkseitig aktualisiert und brauchen
in der Regel nicht korrigiert zu werden. Sollten
in Ausnahmefällen Korrekturen erforderlich
sein, können die Tageswerte den aktuellen Gegebenheiten angepasst werden. Des Weiteren
sorgt ein im Gerät enthaltener, langjährig
vorprogrammierter
Kalender
für
eine
automatische Umschaltung auf die jährlich
wiederkehrende Sommer- bzw. Winterzeitumstellungen.
Der aktuelle Wochentag (1 ... 7) wird automatisch
aus den Kalenderdaten ermittelt und bedarf
keiner Einstellung.
Einsprung in die Uhrzeit-Kalenderebene
Der Einsprung in die Uhrzeit-Kalenderebene
erfolgt durch kurzzeitiges Betätigen der Taste t.
Gleichzeitig wird der erste Tageswert (aktu-
t – Kalendermonat
Änderung:
n erhöhen
q verringern
Einstellbereich:
1 . . . 12
MONAT
OKT
10
t – Kalenderjahr
Änderung:
n erhöhen
q verringern
Einstellbereich:
1995 . . . 2094
JAHj
2001
t – Rücksprung zur Grundanzeige
Mo15O
. KT;01
R S
20:15
20
21.5
°C
Achtung:
Standardprogramme gehen bei Überschreibung durch individuell erstellte Programme
nicht verloren. Individuelle Programme werden
jedoch bei nachträglichem Aufruf der entsprechenden Standardprogramme gelöscht und
müssen neu erstellt werden. Aus diesem Grund
sollten individuelle Ein- und Ausschaltzeiten
sowie Temperaturvorgaben stets in die hierfür
vorgesehenen Tabellen (siehe Seite 23)
eingetragen werden.
Wird die Taste t nach Aufruf eines Tageswertes
nicht mehr betätigt, erfolgt ein Rücksprung zur
Grundanzeige automatisch nach ca. einer Minute.
Ein sofortiger Rücksprung zur Grundanzeige
kann durch Betätigen der Informationstaste r
erzielt werden.
6.6 m – Schaltzeitenebene
In der Schaltzeitenebene lassen sich individuelle, von den Standardprogrammen abweichende Programme für den Heiz- und Warmwasser-Betrieb erstellen.
Hierbei werden die werkseitig vorgegebenen
Standardprogramme 1, 2 oder 3 je nach Einstellung am Betriebsarten-Wahlschalter aufgerufen und können mit individuellen Schaltzeiten und Temperaturvorgaben überschrieben
werden. Jedes einzelne Standardprogramm
kann in dieser Weise individuell überschrieben
werden, so dass bei Bedarf drei unterschiedliche individuelle Programme zur Verfügung stehen. Dies ist insbesondere von
Vorteil, wenn bei periodisch wiederkehrenden
Belegungsgewohnheiten mit unterschiedlichen
Belegungszeiten (z. B. Schichtwechsel etc.)
entsprechend zugeschnittene Heizprogramme
zu erstellen sind.
Zur Programmierung der Schaltzeiten stehen für
jeden Wochentag maximal drei Heizzyklen mit je
einer Ein- und Ausschaltzeit zur Verfügung.
Jeder Heizzyklus kann darüber hinaus mit einer
frei wählbaren Raumtemperaturvorgabe kombiniert werden.
Damit ergeben sich für den Heizkreis maximal
21 unterschiedlich einstellbare Heizzyklen und
Raumtemperaturvorgaben pro Woche.
Für die Warmwasserbereitung können ebenfalls
max. 21 Freigabezyklen pro Woche eingestellt
werden. Der Warmwasser-Sollwert wird
ausschließlich in der Hausebene eingestellt.
Auswahl des Schaltzeitenprogramms
Der Einsprung in die Schaltzeitenebene erfolgt durch kurzzeitiges Betätigen der Taste m.
Nach vorübergehendem Hinweis » WAjTEN «
erscheint anschließend der mit der Raumstation
in Verbindung stehende Heizkreis mit seinem
durch den Betriebsartenwahlschalter festgelegten Schaltzeitenprogramm 1, 2 oder 3.
Taste
m betätigen
Kesselheizkreis
KESSEL
UHj
Werkseinstellung 1
Programmänderung:
Korrekturtasten
n und q
-1-
oder (sofern vorhanden)
Mischerkreis 1 1)
MISCHEj-1
UHj
Werkseinstellung 1
Programmänderung:
Korrekturtasten
n und q
-1-
oder (sofern vorhanden)
MISCHEj-2
UHj
Mischerkreis 2 2)
Werkseinstellung 1
Programmänderung:
Korrekturtasten
n und q
-1-
oder (sofern vorhanden)
Warmwasserkreis
WAjMWASSEj
UHj
Werkseinstellung 1
Programmänderung:
Korrekturtasten
n und q
-11)
21
nur bei S 55A und S 59A
2)
nur bei S 59A
Automatische Zyklen-Sortierung
Sofern nur die Heizzyklen 1 und 3 eines Tages
programmiert wurden und der zweite Heizzyklus
keine Ein- und Ausschaltzeit aufweist (Anzeige
00 : 00), wird der dritte Heizzyklus automatisch
auf den zweiten gesetzt. Der nunmehr freigewordene Zyklus 3 kann bei Bedarf mit weiteren
Schaltzeiten und Temperaturvorgaben belegt
werden.
Mit der Taste j bzw. k können bei erweiterter Zugriffsberechtigung alle weiteren vom Zentralgerät gesteuerten Heizkreise sowie der
Warmwasserkreis aufgerufen und zur Programmierung bereitgestellt werden.
Programmieren von Zeiten und Temperaturen
Mit weiterem Betätigen der Taste m erscheint
der erste Heizzyklus des angewählten Kreises
vollständig mit Angabe des Wochentages,
Zyklusnummer, Einschaltzeit, Ausschaltzeit und
Temperaturvorgabe.
Tagesübergreifende Heizzyklen
Sofern ein zu programmierender Heizzyklus die
Tagesgrenze überschreitet (d. h. Ausschaltzeit
im nächsten Tag), müssen für beide Tage die
anteiligen Zeitabschnitte und TemperaturVorgaben eingegeben werden.
Der Zyklus ist aufzuspalten in zwei Teilzyklen:
1 – Zyklusbeginn (Einschaltzeit) bis 24..00 Uhr
(Ausschaltzeit)
sowie
entsprechende
Temperaturvorgabe
2 – Zyklusweiterführung (Einschaltzeit) ab
00.00 Uhr des nächsten Tages bis Zyklusende (Ausschaltzeit) sowie gleiche Temperaturvorgabe.
Mit der Taste k wird in der Reihenfolge
— Einschaltzeit — Ausschaltzeit — TemperaturSollwert
bzw. mit der Taste j in umgekehrter Reihenfolge aufgerufen.
Die verstellbaren Werte werden blinkend dargestellt und können mit Hilfe der Korrekturtasten n und q geändert werden. Bei den
Schaltzeiten erfolgt die Änderung in Schritten
von 5 Minuten. Raumtemperatur-Sollwerte sind
in Schritten von 0,5 K im Bereich von 5 bis 30 °C
einstellbar.
Ist ein Heizzyklus durch Eingabe der Einschalt-,
Ausschaltzeit oder Temperaturvorgabe programmiert worden, wird mit der Taste m jeweils
der nächste Heizzyklus aufgerufen und in
gleicher Weise bearbeitet.
Achtung:
Schaltzeitenkontrolle
Wird nach Programmierung des letzten Heizzyklus (Heizzyklus 3 – Sonntag) die Taste m
erneut betätigt, springt die Anzeige wieder
auf den ersten Heizzyklus (Montag).
Durch aufeinanderfolgendes Betätigen der
Taste m können die nunmehr programmierten
Zyklen nacheinander abgerufen und bezüglich
Schaltzeiten und Temperaturvorgaben entsprechend der individuell erstellten Schaltzeitentabelle verglichen und ggf. korrigiert werden.
Der Wert 00:00 ist nicht auf die
Uhrzeit bezogen, sondern kennzeichnet lediglich einen freien
Speicherplatz.
6.6.1 Schaltzeitenprogramme
In die nachstehende Tabelle können individuelle
Schaltzeiten für die Automatikprogramme 1, 2
und 3 eingetragen werden. Die zugehörigen
Standardprogramme sind auf der Seite 13
ersichtlich.
Automatische Ausschaltzeitkorrektur
Bei der Programmierung eines Zyklus wird die
Ausschaltzeit, sofern sie unter der Einschaltzeit
liegt, mit dieser gleichgesetzt. Dieser Zyklus hat
keine Funktion.
22
Ungemischter Kesselheizkreis
Individuelles Schaltzeitenprogramm 1
Tag
1)
Individuelles Schaltzeitenprogramm 3
Zyklus 1
Zyklus 2
Zyklus 3
Zyklus 1
Zyklus 2
Zyklus 3
Zyklus 1
Zyklus 2
Zyklus 3
bis
bis
bis
bis
bis
bis
bis
bis
bis
von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
Tag
Mischerheizkreis 1
Individuelles Schaltzeitenprogramm 2
Zyklus 1
Zyklus 2
Zyklus 3
Zyklus 1
Zyklus 2
Zyklus 3
Zyklus 1
Zyklus 2
Zyklus 3
bis
bis
bis
bis
bis
bis
bis
bis
bis
von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
Tag
Zyklus 1
Zyklus 2
Zyklus 3
Zyklus 1
Zyklus 2
Zyklus 3
Zyklus 1
Zyklus 2
Zyklus 3
bis
bis
bis
bis
bis
bis
bis
bis
bis
von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll von
RT-Soll
Mischerheizkreis 2 2)
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
Tag
Zyklus 1
von
bis
Zyklus 2
von
bis
Zyklus 3
von
bis
Zyklus 1
von
bis
Zyklus 2
von
bis
Zyklus 3
von
bis
Zyklus 1
von
bis
Zyklus 2
von
bis
Zyklus 3
von
bis
Warmwasserkreis
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
1)
2)
nur bei S 55A und S 59A
nur bei S 59A
23
Temperatur-Vorgabe in °C, die Werte richten sich nach der
Grundeinstellung in der Hausebene. Abweichende Werte
werden bei Veränderung der Grundeinstellung übernommen.
6.6.2 Programmierungsbeispiel
Das auf den folgenden Seiten dargestellte Beispiel dient zur unterstützenden Information bei individueller Schaltzeitenprogrammierung und zeigt die Reihenfolge der Programmschritte.
m
erster
Programmwert
050
. 0-08.00
Mo-1
21.0
°C
1. Einschaltzeit
Montag
Änderung: n bzw. q
nächster Wert: k
080
. 0
05.00-0
Mo-1
21.0
°C
1. Ausschaltzeit
Montag
Heizzyklus 1
Montag
Änderung: n bzw. q
nächster Wert: k
05.00-08.00
Mo-1
21.0
°C
1. Raumsollwert
Montag
Änderung: n bzw. q
nächster Zyklus: m
120
. 0-14.00
Mo-2
20.0
°C
2. Einschaltzeit
Montag
Änderung: n bzw. q
nächster Wert: k
140
. 0
12.00-1
Mo-2
20.0
°C
2. Ausschaltzeit
Montag
Änderung: n bzw. q
nächster Wert: k
12.00-14.00
Mo-2
20.0
°C
Änderung: n bzw. q
nächster Zyklus: m
24
2. Raumsollwert
Montag
Heizzyklus 2
Montag
170
. 0-22.00
Mo-3
22.0
°C
3. Einschaltzeit
Montag
Änderung: n bzw. q
nächster Wert: k
220
. 0
17.00-2
Mo-3
22.0
°C
3. Ausschaltzeit
Montag
Änderung: n bzw. q
nächster Wert: k
17.00-22.00
Mo-3
22.0
°C
Heizzyklus 3 (2)
Montag
(wird übersprungen, sofern
keine Schaltzeiten im
Zyklus 2 enthalten sind)
3. Raumsollwert
Montag
Änderung: n bzw. q
nächster Tag: m
TAGESGRENZE
060
. 0-22.00
Di-1
21.0
°C
1. Einschaltzeit
Dienstag
Heizzyklus 1
Dienstag
Änderung: n bzw. q
nächster Wert: k
Weiterer Abruf und Änderung
für jeden weiteren Wochentag
wie Montag
letzter
Programmwert
00.00-00.00
So-3
21.0
°C
Heizzyklus 3(2)
Sonntag
3. Raumsollwert
Sonntag
(wird übersprungen, sofern
keine Schaltzeiten im
Zyklus 2 enthalten sind)
Änderung: n bzw. q
6.6.3 Beenden der Programmierung
Der Ausstieg aus der Schaltzeitenebene erfolgt mit Rücksprung zur Grundanzeige durch Betätigen der
Informationstaste r.
Ohne weitere Tastenbetätigung erfolgt nach ca.1 Minute automatisch ein Rücksprung zur Grundanzeige.
25
6.6.4 Blockprogrammierung
Wochenprogrammierung
Mittels der Blockprogrammierung kann ein
beliebiger Wochentag mit maximal drei Heizzyklen auf andere beliebige Wochentage oder
auf alle Tage der Woche kopiert werden. Diese
Art der Blockprogrammierung ist von Vorteil,
wenn an mehreren Tagen das gleiche Heizbzw. Warmwasserprogramm zur Anwendung
kommt.
Nach Betätigen der Taste m wird der Quelltag
mit allen Heizzyklen (Einschalt-, Ausschaltzeiten, Temperaturvorgaben) auf alle Tage
der Woche gleichzeitig kopiert. Nach dem
Kopieren erscheint zur Kontrolle automatisch
der erste Wochentag mit vollständigem
1. Zyklus.
Tagesprogrammierung
Mittels der Taste t wird der Zieltag aufgerufen,
der blinkend neben dem Quelltag in der
Anzeige erscheint. Bei Betätigen der Taste
m wird der Zieltag mit dem Quelltag überschrieben. Nach dem Kopieren erscheint zur
Kontrolle automatisch der Zieltag mit
vollständigem 1. Zyklus. Dieser dient bei Bedarf
wiederum als Quelltag für weitere Zieltage.
Der zu kopierende Tag (Quelltag) wird zunächst
unabhängig vom Zyklus 1, 2 oder 3 in der
Schaltzeitenebene aufgerufen. Bei anschliessendem Betätigen der Taste t erscheint der
Quelltag mit Hinweis auf die Wochenprogrammierung.
– Schaltzeitenebene aufrufen
– Heizkreis anwählen
– Quelltag aufrufen
(siehe Schaltzeitenprogrammierung
Schaltzeitenprogrammierung
Seite 20
21 und
und 21)
22)
06.00-22.00
23.0
Di-1
°C
1.Heizzyklus Quelltag
b
Tagesprogrammierung
Wochenprogrammierung
Di-> WOCHE
Gewünschten Zieltag
anwählen (evtl. mehrmals betätigen)
COPY
b
kopieren
Di-> Mi
COPY
Zieltag (Mittwoch)
steht zum Kopieren
bereit
Di-> WOCHE
-OK-
COPY
Quelltag
wurde
auf die gesamte
Woche kopiert
kopieren
Di-> Mi
-OK-
COPY
06.00-22.00
Mi-1
23.0
°C
Quelltag wurde auf
Zieltag kopiert
Zieltag mit erstem Zyklus
(Schaltzeitenkontrolle)
= Quelltag für weitere Zieltage
26
06.00-22.00
Mo-1
23.0
°C
Rücksprung zum
1. Wochentag (Mo)
zur Schaltzeitenkontrolle
6.6.5 Löschen von Heizzyklen
Bei Bedarf können Heizzyklen außer Betrieb
genommen werden.
Hierzu ist der von der Löschung betroffene
Heiz- bzw. Warmwasserzyklus in der Schalt-
zeitenebene durch entsprechend mehrfaches
Betätigen der Taste m aufzurufen und kann
durch gleichzeitiges Betätigen der Korrekturtasten n und q gelöscht werden.
Einsprung in die Schaltzeitenebene
Kesselheizkreis
KESSEL
UHj
-1-
Mischerheizkreis 1
Mischerheizkreis 2
MISCHEj-1
MISCHEj-2
UHj
-1-
-1-
UHj
k
k
Warmwasserkreis
WAjMWASSEj
UHj
-1-
k
Kreis anwählen, sofern Zugriffsberechtigung vorhanden.
j
j
j
gewünschten Zyklus aufrufen
050
. 0-08.00
21.0
Mo-1
°C
Taste so oft nacheinander betätigen, bis
der zu löschende Zyklus in der Anzeige
erscheint
170
. 0-22.00
21.0
Mi-3
Taste
+
und
Taste
–
°C
}
Zielzyklus ist erreicht
Zyklus löschen
gemeinsam betätigen
000
: 0-00:00
21.0
1)
nur bei S 52A und S 55A
2) nur bei S 59A
Mi-3
27
°C
Zyklus ist gelöscht
(Anzeige 00:00-00:00)
6.6.6 Löschen von Schaltzeitenprogrammen
Bei der Überschreibung gehen die individuellen
Schaltzeitenprogramme unwiderruflich verloren
und müssen gegebenenfalls neu erstellt
werden.
Ein individuell erstelltes Schaltzeitenprogramm
kann jederzeit wieder durch das ursprüngliche
werkseitige Standardprogramm überschrieben
werden. Die Überschreibung erfolgt grundsätzlich in der Schaltzeitenebene nach Anwahl des
jeweiligen Kreises (Heizkreise bzw. Warmwasserkreis).
6.6.7 Wiederherstellen der Standardprogramme
Die Standardprogramme gemäß den Tabellen
auf Seite 13 können wie folgt wiederhergestellt
werden:
Achtung:
Von der Überschreibung betroffen ist lediglich
das in der Hausebene vorgegebene aktuelle
Schaltzeitenprogramm. Zur Überschreibung der
weiteren Schaltzeitenprogramme sind diese
zuerst in der Hausebene aufzurufen und können darauf der Schaltzeitenebene durch ihre
zugehörigen Standardprogramme überschrieben werden.
Nach Einsprung in die Schaltzeitenebene mit
der Taste m wird das Programm für den
entsprechenden Heiz- oder Warmwasserkreis
mittels der Tasten j bzw. k ausgewählt.
Nun werden die Korrekturtasten n und q
gleichzeitig betätigt. Als Quittierung erscheint in
der Anzeige die Meldung (STANDAjD).
m
Einsprung in die Schaltzeitenebene
Kesselheizkreis
KESSEL
UHR
-1-
Mischerheizkreis 1
Mischerheizkreis 2
MISCHEj-1
MISCHEj-2
UHR
-1-
-1-
UHR
k
Warmwasserkreis
WAjMWASSEj
k
UHR
-1-
k
Kreis anwählen, sofern Zugriffsberechtigung vorhanden.
j
j
Taste
n
Taste
q
und
{
j
Individuelles Programm löschen
gemeinsam betätigen
STANDAjD
Kesselheizkreis
KESSEL
UHR
-1-
Rückladen des Standardprogrammes
(Quittierung)
-1-
UHR
Mischerheizkreis 1
Mischerheizkreis 2
MISCHEj-1
MISCHEj-2
UHR
-1-
-1-
UHR
r
14:32
UHR
Aussprung aus der Schaltzeitenebene
Mo15O
. KT;01
R S
Warmwasserkreis
WAjMWASSEj
220
28
°C
Grundanzeige
-1-
Beenden der Hausebene
Der Ausstieg erfolgt bei aufgerufenem Bereich
nach Betätigen der Informationstaste r.
Der Ausstieg erfolgt innerhalb eines Bereichs
bei aufgerufenem Parameter nach zweimaligem
Betätigen der Informationstaste r.
Der Ausstieg erfolgt ebenfalls ohne jegliche
Tastenbetätigung nach ca. einer Minute automatisch.
6.7 o – Hausebene
Diese Ebene dient zur Anzeige und Korrektur
heizkreisspezifischer Einstellwerte, die sich auf
die individuellen Wärmeanforderungen beziehen.
Die Hausebene ist unterteilt in die zwei Bereiche
1 – ZAEHLER *
2 – PARAMETER
6.7.1 Auswählen der Bereiche
Der Einsprung in die Hausebene erfolgt mit
kurzzeitigem Drücken der Taste o.
Die Auswahl der Bereiche erfolgt mittels der
Taste k bzw. mit der Taste j gemäß
nachstehendem Schema:
Parameterübersicht
Die nachstehenden Tabellen zeigen die Parameter der Hausebene innerhalb der jeweiligen
Bereiche sowie deren Grundeinstellungen.
Individuelle Einstellwerte können für nachträgliche Korrekturen in der Spalte Ablesung
bzw. individuelle Einstellung vermerkt werden.
Hinweis: Je nach Art des Zentralgerätes und Art
der
Zugriffsberechtigung
werden
einige der nachstehend aufgeführten
Parameter übersprungen.
WAjTEN. . .
Bereich ZAEHLEj
Information
ZAEHLEj
k
PAjAMETEj
j
VEjBjAUCH
TAG-SOLL
KK
weitere Parameter
Bereich ZAEHLEj
Anzeige
21.0
°C
weitere Parameter
Bereich PAjAMETER
Bei weiterem Betätigen der Taste o erscheint
der erste Parameter des jeweils gewählten
Bereichs. Die weiteren Parameter können
nacheinander mittels der Taste o angewählt
und mit den Korrekturtasten n oder q
verändert werden.
1. Verbrauch
aktueller Verbrauch
2. Brennerlaufzeit
Brennerstufe 1
aktuelle Brennerbetriebsstunden
3. Brennerstarts
Brennerstufe 1
aktuelle Brennereinschaltungen
4. Durchschittl. Brennerlaufzeit Brennerstufe 1
Mittl. Laufzeit pro
Brennerstart
5. Brennerlaufzeit
Brennerstufe 2 2)
aktuelle
Betriebsstunden
6. Brennerstarts
Brennerstufe 2
aktuelle Brenner2)
Ablesung
Datum
Zählerstand
einschaltungen
7. Durchschittl. Brennerlaufzeit Brennerstufe 22)
Mittl. Laufzeit pro
Brennerstart
8. Rückstellung
Brennstoffverbrauch
Reset Verbrauch
9. Rückstellung
Brennerbetriebsdaten
Reset Brennerstufe 1
I10. Rückstellung
Brennerbetriebsdaten
Reset Brennerstufe 2
I11. Rückstellung
Wartungsfunktion
Reset Wartung
* nur bei entsprechender Zugriffsberechtigung
1)
29
nur bei S 55A und S 59A
2)
nur bei S 59A
zugeordneten Heizkreise aufrufbar.
Das dem Raumgerät zugeordnete
Schaltzeitenprogramm des eigenen
Heizkreises wird über den Betriebsartenwahlschalter vorgegeben.
Bereich PAjAMETEj
Parameter
Grundeinstellung
Grundwert
Bereich
1.
Tages-Raumtemperatur
Kesselheizkreis
21 °C
05...30 °C
2.
Absenk-Raumtemperatur
Kesselheizkreis
16 °C
05...30 °C
3.
Heizkennliniensteilheit
Kesselheizkreis
1,50
Aus/0,2...3,5
4.
Tages-Raumtemperatur
Mischerheizkreis 1 1)
21 °C
05...30 °C
5.
Absenk-Raumtemperatur
Mischerheizkreis 1 1)
16 °C
5...30 °C
6.
Heizkennliniensteilheit
Mischerheizkreis 1 1)
0,75
0,2...3,5
7.
Tages-Raumtemperatur
Mischerheizkreis 2 2)
21 °C
05...30 °C
8.
Absenk-Raumtemperatur
Mischerheizkreis 2 2)
16 °C
05...30 °C
9.
Heizkennliniensteilheit
Mischerheizkreis 2 2)
0,75
0,2...3,5
10. Sommerabschaltung
19 °C
10...30 °C
11. Reduzierte Betriebsart
ECO
ECO, AbS
12. Warmwassersollwert
Tag
47 °C
10...80 °C
13. Warmwassersollwert
Nacht
10 °C
10...80 °C
14. Legionellenschutz
AUS
Aus /1...7, 8
15. Schaltzeitenprogramm
Warmwasser
1
16. Schaltzeitenprogramm
WW-Zirkulationspumpe
WW
17. Schaltzeitenprogramm
Kesselheizkreis
1
0
1, 2, 3
18. Schaltzeitenprogramm
Mischerheizkreis 1 1)
1
0
1, 2, 3
19. Schaltzeitenprogramm
Mischerheizkreis 2 2)
1
0
1, 2, 3
20. Raumfrostschutztemperatur
10 °C
05...30 °C
21. RaumtemperaturKompensation
0.0 K
± 2,5 K
0
Individuelle
Einstellung
Funktionsbeschreibung
Ausführliche Funktionsbeschreibung der Parameter in der Hausebene (Bereich ZählerBereich Parameter) siehe Montage- und Bedienungsanleitung des jeweiligen Zentralgerätes.
6.7.2 Bereich Zähler
VEjBjAUCH
2)
nur bei S 55A und S 59A
nur bei S 59A
Aktueller
Brennstoffverbrauch
seit....(in Laufschrift)
Anzeige bei Gas: Kubikmeter
Anzeige bei Öl: Liter
000000.00 h
Bj:LZ
-1-
Brennerlaufzeit
Brennerstufe 1
Aktuelle
Brennerbetriebsstunden
Grundwert: 000000.00 (h.min)
Anzeigebereich: 000000.00...999999.59 h.min
1, 2, 3
WW, KK,
MK1, MK2
000000.00 h
Bj:ST
-1-
Brennerstarts
Brennerstufe 1
Aktuelle
Brennereinschaltungen
Grundwert: 00000000 (n)
Anzeigebereich: 000000.00...99999999 Starts
0000 MIN
Bj:MW
Hinweis: Die Parameter 17 - 19 (in der Tabelle
grau hinterlegt) sind nur bei
entsprechender Zugriffsberechtigung
für die nicht dem Raumgerät
1)
Verbrauch
-1-
Durchschnittliche
Brennerlaufzeit
Brennerstufe 1
Brennerlaufzeit pro Start
Grundwert: 0000 (min)
Anzeigebereich: 0000...9999 min
30
000000.00 h
Bj:LZ
-2-
jESET WAjT
Brennerlaufzeit
Brennerstufe 2
Grundwert: 000000.00 (h.min)
Anzeigebereich: 000000.00...999999.59 h.min
Bj:ST
-2-
Rückstellen: Taste n und q solange
gemeinsam
drücken,
bis
Quittierung -OK- erscheint.
Brennerstarts
Brennerstufe 2
6.7.3 Heizkennlinie
Aktuelle
Brennereinschaltungen
Kessel-/Vorlauftemperatur (°C)
000000.00 h
Grundwert: 00000000 (n)
Anzeigebereich: 000000.00...99999999 Starts
0000 MIN
Bj:MW
-2-
Rückstellung
Wartungsfunktion
Aktuelle
Brennerbetriebsstunden
Durchschnittliche
Brennerlaufzeit
Brennerstufe 2
Brennerlaufzeit pro Start
Grundwert: 0000 (min)
Anzeigebereich: 0000...9999 min
jESET VEjB
Rückstellung
Brennstoffverbrauch
30
25
Rückstellen: Taste n und q solange
gemeinsam
drücken,
bis
Quittierung -OK- erscheint.
jESET Bj1
15
10
Rückstellung
Heizkennliniendiagramm
Brennerbetriebsdaten
Brennerstufe 1
Die Heizkennliniensteilheit beschreibt das Verhältnis von Kessel-(Vorlauf)temperaturänderung
zur Außentemperaturänderung. Der Steilheitswert bezieht sich auf die in der Wärmebedarfsberechnung zugrundegelegte tiefste
Außentemperatur.
Eine Verstellung der Heizkennlinie sollte
grundsätzlich nur in kleinen Schritten und hinreichend langen Zeitabständen erfolgen, damit
sich ein Beharrungszustand einstellen kann.
Empfohlen werden Korrekturen in Schritten von
0,1 nach jeweils 1 bis 2 Tagen.
Rückstellen: Taste n und q solange
gemeinsam
drücken,
bis
Quittierung -OK- erscheint.
jESET Bj2
Außentemperatur (°C)
Ra
um
tem
per
atu
r (°
C)
Rückstellung
Brennerbetriebsdaten
Brennerstufe 2
Rückstellen: Taste n und q solange
gemeinsam
drücken,
bis
Quittierung -OK- erscheint.
31
Achtung:
Zur Beobachtung der Raumtemperatur sollte
der am häufigsten belegte Wohnraum herangezogen werden.
Heizkörperthermostatventile dienen bei richtiger
Auslegung der Heizkörperwärmeleistung lediglich zum Abregeln von Fremdwärme und sollten
daher nahezu vollständig geöffnet sein.
Während der Einregulierungsphase dürfen
zusätzliche Fremdwärmequellen, wie offene
Kamine, Kachelöfen usw. nicht in Betrieb
genommen werden. Weiter sollte während des
Beobachtungszeitraumes auf übermäßiges Lüften verzichtet werden, um den Einregulierungsprozeß nicht durch Fremdkälte zu stören.
Der Beobachtungszeitraum erstreckt sich
grundsätzlich auf die Heizbetriebsphasen.
Bei korrekt eingestellter Heizkennlinie bleibt die
Raumtemperatur entsprechend dem eingestellten Tagesraumsollwert unabhängig von
Außentemperaturveränderungen konstant.
6.7.5 Raumtemperatur-Korrektur
KOjjEKTUj
R
19.5
Änderung: Taste n bzw. q
Nächster Parameter: Taste o
Mit diesem Parameter werden Meßfehler des
Raumfühlers kompensiert. Temperaturabweichungen zwischen dem Montageort und dem
aktuellen
Raumtemperatur-Istwert
werden
ausgeglichen.
Weicht die Raumtemperatur vom links angezeigten Wert ab, kann sie mit den Korrekturtasten n oder q der tatsächlichen Temperatur angepaßt werden. Der rechts stehende
Wert gibt an, um welchen Betrag kompensiert
wurde.
Hinweis: Die Raumtemperaturerfassung erfolgt mit einer festgelegten Trägheit,
damit bei z. B. kurzzeitiger Raumlüftung die Regelung nicht negativ beeinflußt wird. Dies ist beim Abgleich
des Fühlers zu beachten.
6.7.4 Schaltzeitenprogramme
Anwendung: – Montage der Raumstation
außerhalb des Aufenthaltsbereiches.
– Unsachgemäße
Plazierung
der Raumstation durch baulich bedingte Umstände.
Für Schaltzeitenprogramme, die nicht direkt
über den Betriebsartenwahlschalter eingestellt
werden können, kann eine Zuordnung über die
zugehörigen Parameter erfolgen.
Beispiel: Betriebsartenwahlschalter Stellung h
(Warmwasserbetrieb)
UHj
1
00.0
Raumtemperaturko
rrektur
.
Grundeinstellung: 00.0 K
Einstellbereich: ± 2.5 K
Empfohlene Einstellwerte:
Fußbodenheizung: 0,3 ... 1,0
Radiatorheizung:
1,2 ... 2,0
Konvektorheizung: 1,5 ... 2,0
WAjMWASSEj
°C
K
6.8 p Serviceebene
Die Serviceebene erfordert eine umfangreiche
Kenntnis von regelungstechnischen Abläufen in
der Heizungstechnik und sollte daher dem
Heizungsfachmann vorbehalten sein. In dieser
Ebene sind alle regelungstechnischen, zeit- und
temperaturbezogenen Parameter unterschiedlicher Anlagensegmente untergebracht, welche
Schaltzeitenprogramm
Warmwasser
Einstellbereich: 1...3
32
eine exakte Anpassung an die unterschiedlichen Systeme erfordern, um einen störungsfreien Betrieb mit höchster Wirtschaftlichkeit zu
erreichen.
Ausführliche Beschreibung und Einstellhinweise sind in der Montage- und Bedienungsanleitung des jeweiligen Zentralgerätes enthalten.
Hinweis: Spezielle Bedienfunktionen und Einstellwerte können nur vom Zentralgerät aus aufgerufen und bearbeitet
werden!
33
Notizen
34
Notizen
35
Verbrauch, Wartung
Einstieg: o kurz drücken, Bereich Zähler mit Taste o bestätigen.
Taste
o
o
o
o
o
o
o
o
o
o
o
Anzeige
Datum
Zähler
Datum
Zähler
Datum
Zähler
Datum
Zähler
Datum
Zähler
Verbrauch
Brennerlaufzeit
Brennerstufe 1
Brennerstarts
Brennerstufe 1
Durchschnittliche
Brennerlaufzeit
Brennerstufe 1
Brennerlaufzeit
Brennerstufe 2
Brennerstarts
Brennerstufe 2
Durchschnittliche
Brennerlaufzeit
Brennerstufe 2
Rückstellung
Brennstoffverbrauch
Rückstellung
Brennerbetriebsdaten
Stufe 1
Rückstellung
Brennerbetriebsdaten
Stufe 2
Rückstellung
Wartungsfunktion
Schaltzeitenprogrammierung
Schaltzeitenprogrammierung
TASTE
b
k
c
k
b
b
k
k
k
b
b
l
k
k
b
b
k
h
k
b
b
kurz drücken, Kreis mit j / k anwählen
ANZEIGE
1. Einschaltzeit
1. Ausschaltzeit
1. Zyklus-Temperatur
nächster Zyklus
1. Einschaltzeit
1. Ausschaltzeit
1. Zyklus-Temperatur
nächster Zyklus
1. Einschaltzeit
1. Ausschaltzeit
1. Zyklus-Temperatur
nächster Zyklus
1. Einschaltzeit
1. Ausschaltzeit
1. Zyklus-Temperatur
nächster Zyklus
Letzte Ausschaltzeit
PROGRAMMIERUNG
Wochentag
jeder blinkende Wert mit
–
+ bzw.
Mo - Fr
individuell einstellbar.
Sa - So
jeder blinkende Wert mit
–
+ bzw.
Mo - Fr
individuell einstellbar.
Sa - So
jeder blinkende Wert mit
–
+ bzw.
Mo - Fr
individuell einstellbar.
Sa - So
jeder blinkende Wert mit
–
+ bzw.
individuell einstellbar.
Mo - Fr
Grundanzeige
Sa - So
Werkseinstellung
1.
Mo
2.
Di
3.
Mi
4.
Do
5.
Fr
6.
Sa
7.
So
05.30 EIN
22.00 AUS
07.00
EIN
23.00 AUS
05.30 EIN
22.00 AUS
07.00
EIN
23.00 AUS
05.30 EIN
22.00 AUS
07.00
EIN
23.00 AUS
05.00 EIN
21.00
Anf.Code 6132
EINSPRUNG:
AUS
06.30 EIN
23.00 AUS
Automatikprogramm 1
Änderungen vorbehalten
Art. 045 000 3904 - August 2001
36
Document
Kategorie
Technik
Seitenansichten
45
Dateigröße
1 245 KB
Tags
1/--Seiten
melden