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Bedienungsanleitung - TOX® PRESSOTECHNIK

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Bedienungsanleitung
TOX®-Prozessüberwachung CEP 300
l
CEP 300-01
1-Kanal-Ausführung
l
CEP 300-02
2-Kanal-Ausführung
FW Version 1.8 01.10.04
Inhalt
®
TOX PRESSOTECHNIK GmbH & Co. KG l Riedstraße 4 l D - 88250 Weingarten
Tel. +49 (0) 751/5007-0 l Fax +49 (0) 751/52391 l www.tox-de.com l E-Mail: info@tox-de.com
Inhalt
1 Kurzbeschreibung Funktion
Messprinzip: Kraft-Positionsüberwachung
Kraftmessung
Prüfung der Endlage des geschlossenen Werkzeuges
2 Technische Daten
Ansicht Wandhalter
3 Beschreibung Hardware
Netzteil
Sensoren Kanal 1 und Kanal 2
Display
Tastatur
4 Externe Schnittstellen
Externe Schnittstelle SPS
5 Software
Gerätekonfiguration
Serielle Datenschnittstellen
6 Bedienung
Messmenü
Auswahlmenü
Menü > 'Programm'
Menü > 'Konfiguration': Kraftaufnehmer
Menü > 'Konfiguration': Einstellungen Messkanal
Menü > 'Daten'
Menü > 'Zusatz'
4
4
5
6
6
8
8
8
10
10
11
11
13
13
13
14
14
15
15
15
17
18
20
7 Statusmeldungen
23
8 Datenaufzeichnung mit dem Terminalprogramm CEP300
24
Datenformat der Protokolldatei
INI-Datei CEP30002.INI V0.7
26
27
9 Zusatzoption: Vernetzung über RS 485
28
Terminalprogramm CEP300X 1.4
Menü: 'Konfiguration / Optionen'
Datenformat im Logfile
Definition Messauswertung
Menü: 'Scan CEP'
Anzeigen von Gerätekonfigurationen
Editieren von Gerätekonfigurationen und Prozessdaten
Offline-Programmierung von Gerätekonfigurationen
INI-Datei CEP300X.INI
10 Impulsdiagramme
Ablauf Messbetrieb (ohne Warngrenzen- oder
Standmengenüberwachung)
Ablauf Messbetrieb (bei aktiver Warngrenzen- oder
Standmengenüberwachung)
Automatische Programmanwahl
Automatischer Offset Kraftaufnehmer Kanal 1+2
®
4
29
31
32
33
33
34
35
36
36
37
37
39
40
42
TOX PRESSOTECHNIK GmbH & Co. KG l Riedstraße 4 l D - 88250 Weingarten
Tel. +49 (0) 751/5007-0 l Fax +49 (0) 751/52391 l www.tox-de.com l E-Mail: info@tox-de.com
Prozessüberwachung CEP 300
1
Kurzbeschreibung Funktion
Die Geräte der CEP300-Reihe sind Meßsysteme für die Prozessüberwachung des
TOX®-Blechverbindungsverfahrens. Aufbau und Funktion der Prozessüberwachung
CEP 300-01 und CEP 300-02 sind gleich, die Geräte unterscheiden sich ausschließlich in der Anzahl der Messkanäle voneinander:
CEP 300-01: ein Messkanal 'K1'
CEP 300-02: zwei getrennte Messkanäle 'K1' und 'K2'.
Bei der Prozessüberwachung wird die maximale Kraft während eines TOX®-Fügevorganges mit den im Gerät eingestellten Sollwerten verglichen. Eine Gut- /
Schlechtmeldung wird sowohl auf der internen Anzeige wie auch über die dafür
vorgesehenen externen Schnittstellen ausgegeben.
Messprinzip: Kraft-Positionsüberwachung
Die Kraft wird über einen DMS-Kraftsensor hinter Matrize oder Stempel aufgenommen (Überwachung des Spitzenwertes).
Die Position wird mit Hilfe eines Präzisionsgrenztasters +/-0,01mm erfasst, aus
der Messung der Position lässt sich das X-Maß ermitteln.
Für die Qualitätsprüfung sind beide Parameter – Kraft (= Spitzenwert des TOX®Fügevorganges) und X-Maß (Restbodenstärke) – erforderlich.
Kraftmessung
Die Funktionalität von Überwachungseinrichtungen hängt im wesentlichen von der
Einstellung der Auswertungsparameter ab. Dies gilt auch für die TOX®-Überwachungseinrichtung.
Das Überwachungsprinzip beruht auf dem Vergleichen der Presskraft mit den gewählten MAX- und MIN-Grenzwerten. Dieser Bereich zwischen Maximum und Minimum wird Kraftfenster genannt.
Presskraftüberwachung durch
Kraftsensor
Grenzwert MAX.
Spitzenwert des
Fügevorganges
Grenzwert MIN.
X-Maß-Überwachung durch Präzisionsgrenztaster
Veränderungen beim Fügeprozess zeigen sich in Presskraftschwankungen. Deshalb ist die Festlegung der Grenzwerte von fundamentaler Bedeutung. Werden die
Grenzen zu eng gehalten, führen "natürliche“ Presskraftschwankungen zum Stillstand des Prozesses, ohne dass ein wirklicher Fehler beim Fügeprozess vorliegt.
CEP 300x
BA 42.0412.01
FW Version 1.8
4
Prozessüberwachung CEP 300
Prüfung der Endlage des geschlossenen Werkzeuges
Der Wert für das Kontrollmaß 'X' (Restbodenstärke) wird im TOX® Prüfbericht angegeben und kann mit einem Messtaster am Bauteil gemessen werden.
Das Kontrollmaß 'X' (Restbodenstärke) lässt sich auch mit Hilfe eines Präzisionsgrenztasters ermitteln:
Der Präzisionsgrenztaster ist so im Werkzeug eingebaut, dass er das Auffahren
des Werkzeuges bzw. der Zange auf einen mechanischen Festanschlag überwacht. Dieser gibt ein potentialfreies Signal (Schließer) aus.
Dieser Festanschlag ist genau auf das erforderliche X-Maß (Restbodenstärke) eingestellt.
Stempel
Kontrollmaß 'X'
(Restbodenstärke)
Matrize
CEP 300x
BA 42.0412.01
FW Version 1.8
5
Prozessüberwachung CEP 300
2
Technische Daten
Tisch/Wandversion
Gehäuse aus schlagfestem ABS (UL 94HB) RAL 9002
Großer plombierbarer Klemmenraum.
Schutzart: IP 54
Abmessungen / Übersicht:
Anschlüsse: K1
K2
1
2
3
4
Kanal 1 (Kraftaufnehmer 1)
Kanal 2 (Kraftaufnehmer 2)
RS 232
RS 485
Schnittstelle Input/Output SPS
Kaltgerätestecker 115/230V AC
Ansicht Wandhalter
CEP 300x
BA 42.0412.01
FW Version 1.8
6
Prozessüberwachung CEP 300
Einbauversion
Gehäuse aus pulverbeschichtetem Aluminium
Farbe schwarz RAL 9005
Anschlüsse: K1
K2
1
2
3
4
Elektrische Daten:
A/D-Wandler:
Abtastrate:
Auflösung Nennlast:
Messgenauigkeit:
Brückenversorgung:
Nennlast:
Programmspeicher:
Messdatenspeicher:
Versorgungsspannung:
CEP 300x
BA 42.0412.01
Kanal 1 (Kraftaufnehmer 1)
Kanal 2 (Kraftaufnehmer 2)
RS 232
RS 485
Schnittstelle Input/Output SPS
Netzanschluss klemmbar
10 Bit = 1024 Schritte
5 kHz
840 Schritte, 1 Schritt (Bit) = Nennlast / 840
1%
Konstantstrom, 17 mA
max. 200 kN
16 Parametersätze
10 Messwerte pro Kanal
90 .... 250 V/AC
FW Version 1.8
7
Prozessüberwachung CEP 300
3
Beschreibung Hardware
Netzteil
Primär:
90..250 VAC
Sekundär:
24V 150mA Versorgung externe Messaufnehmer,
5V 1A Digital, Prozessor, Speicher, Grafik-Display
5V/10V Analog: Brückenspannung, Referenzspannung, Signalauswertung
Schaltnetzteil: Typ 10 W max. 20 W
Sensoren Kanal 1 und Kanal 2
Die Kraftmessung des Kanal 1 und des Kanal 2 erfolgt wahlweise über einen
DMS-Kraftaufnehmer oder einen Messfühler mit normiertem Prozess-Signal. Der
Eingang wird im Menü „Konfiguration“ ausgewählt.
Nennlast:
Über Menü einstellbar
Abtastrate:
5 kHz
Auflösung:
10 Bit
Genauigkeit: ± 1%
DMS I (TOX®-Standardsensor)
Der DMS wird über eine Konstantstromquelle versorgt:
17mA
IDMS:
UDMS:
5V/10V(einstellbar)
Normierung:
8.40
Einstellung DSM I (TOX®-Standardsensor)
Verstärkung: 'Normal'
Einstellwert
Die Einträge 'Normierung' und 'Verstärkung' dürfen nicht
ohne Rücksprache mit dem Hersteller verändert werden.
DMS I (TOX®-Schraubsensor)
Der DMS wird über eine Konstantstromquelle versorgt:
IDMS:
17mA
UDMS:
5V/10V(einstellbar)
Normierung:
8.40
Einstellung DSM I (TOX®-Schraubsensor)
Verstärkung: 'Normal/Hoch'
Einstellwert
Die Einträge 'Normierung' und 'Verstärkung' dürfen nicht
ohne Rücksprache mit dem Hersteller verändert werden.
Anzugsmoment:
CEP 300x
BA 42.0412.01
14 Nm
FW Version 1.8
8
Prozessüberwachung CEP 300
Normierter Messfühler
Hilfsspannung: 24V ± 5%, max. 100mA
Referenzspannung:
10V ± 1% Nennsignal: 0 –10 V
DMS Sensoren 5V/10V
Versorgungsspannung Messbrücke einstellbar: 5V/10V
Kennzahl:
1,0-2,0 mV/V
Per Menü können zwei Verstärkungsstufen eingestellt werden.
Einstellung Sensoren 5V/10V
Verstärkung: 'Normal'
Steckerbelegung Kanal 1, Kanal 2
Pin Signalname
Alle Anschlussvarianten
Typ Bemerkung
A GND_EXT
DMS-I
DMS-I
Druck
DMS-I
Zug
St.5-pol. Norm DMS
Pin-Nr.
5V/-10V
O Masse extern
V-
V-
B
C DMS V+_5/10V_REF O Versorgung/Referenzsignal DMS V+ /SW V+ /BR V+ /BR
1
V+
D
E DMS-I V-
O Konstantstromausgang DMS
V- /RT V- /GN V- /GN
2
F DMS- S-
I Eingang Messsignal DMS minus S- /GN S+ /GE S- /WS 4
S-
G DMS S+
I Eingang Messsignal DMS plus
S+ /WS S- /WS S+ /GE 3
S+
J GND_EXT
O Schirm
Schirm Schirm Schirm
K 24V_EXT
O Hilfsenergie f. externen Messfühler
V+
L IN_NORM_K1
I Eingang Messsignal normiert
S+
M GND_EXT
O Masse extern
H
Schirm
Schirm Schirm
TOX® Standardsensor CKN
TOX® Schraubsensor Druckbeanspruchung
TOX® Schraubsensor Zugbeanspruchung
Belegung bei 5-pol. Verlängerungskabel
Normierter Messfühler
DMS Sensor (mit Normierung 1,0-2,0 mV/V)
DMS-I
DMS-I/Druck
DMS-I/Zug
St.5-pol.
Norm
DMS 5V/10V
Steckertyp Kanal 1, Kanal 2:
12-polige Buchsenflanschdose (Fabr. Binder Serie 680)
Belegung für Adapterkabel 12-pol. / 5-pol. CEP300X<->CEP300Alt
Signal
Versorgung
Versorgung
Signalausgang
Signalausgang
Schirm
CEP 300x
BA 42.0412.01
V+
VS+
S-
12-pol.-Stecker
C
E
G
F
J
5-pol.-Buchse
1
2
3
4
5
FW Version 1.8
Farbcode
Gelb
Braun
Weiß
Grün
Schirm
9
Prozessüberwachung CEP 300
Display
Alphanumerisches LC-Display mit Hintergrundbeleuchtung
Auflösung: 4 Zeilen, je 20 Zeichen
Farbe:
grün-gelb
Kontrast über Potentiometer einstellbar
Tastatur
Cursor / Funktionstasten 4
ENTER
1
ESC
1
S
6
Die Tastatur ist auf einer eigenen Tasten-Platine untergebracht und mit der
Hauptplatine über Flachbandkabel verbunden.
Unterschiedliche Firmware-Versionen (FW-Version)
Durch die Updates der Firmware-Versionen wird die Funktionalität der CEP 300
erweitert, alle Firmware-Versionen sind zu der CEP-Hardware kompatibel. Auf Unterschiede in der Handhabung wird in dieser Bedienungsanleitung durch Angabe
der FW-Version (zum Beispiel FW 1.4; FW 1.7 oder FW 1.8) hingewiesen.
CEP 300x
BA 42.0412.01
FW Version 1.8
10
Prozessüberwachung CEP 300
4
Externe Schnittstellen
Externe Schnittstelle SPS
Die Prozessüberwachung wird über den Stecker 'X3' mit der SPS verbunden. Die
Schnittstelle verfügt über je 8 potentialfreie digitale Ein- und Ausgänge.
Elektrische Spezifikation Eingänge:
· Low:
Ue 0..16 Volt
· High:
Ue 20..28 Volt
· Eingangsstrom: 10 mA / 24 Volt
Elektrische Spezifikation Ausgänge:
· Summenausgangsstrom A1 bis A8: 500 mA max.
· Einzelausgangsstrom A1 bis A8: 100 mA max.
· Versorgung:
30 Volt max.
Steckerausführung: 25-polige D-Sub Buchsenflanschdose (eingebaut)
Pin D-SUB 25 Signalname
1
A1
2
A2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
*)
**)
Typ
O
O
Farbcode
Rot
Schwarz
Bemerkung
Messung Kanal 1 in Ordnung
Messung Kanal 1 n.i.O./ Standmenge
oder Warngrenze erreicht ***)
A3
O
Gelb/Braun
Messung Kanal 2 in Ordnung *)
A4
O
Violett
Messung Kanal 2 n.i.O*)./ Standmenge
oder Warngrenze erreicht ***)
A5
O
Grau/Braun
Quittung Programmnummer
A6
O
Grau/Rosa
Gerät betriebsbereit/messbereit
A7
O
Rot/Blau
Messung Kanal 1 läuft
A8
O
Rosa/Braun
Messung Kanal 2 läuft *)
Nicht belegt
Nicht belegt
GND_INTERN
O
**) Blau
GND Intern (nicht potentialgetrennt)
GND_SPS
I
Braun/Grün
0V von extern (SPS)
GND_SPS
I
0V von extern (SPS)
E1
I
Weiß
Programmnummer Bit 0
Offsetabgleich: 0=Kanal1, 1=Kanal2
E2
I
Braun
Programmnummer Bit 1
E3
I
Grün
Programmnummer Bit 2
E4
I
Gelb
Programmnummer Bit 3
E5
I
Grau
Programmnummer Takt
E6
I
Weiß/Gelb
Offsetabgleich Anforderung Extern
E7
I
Weiß/Grau
Messen Start Kanal 1
E8
I
Weiß/Rosa
Messen Start Kanal 2 *)
Nicht belegt
24V_INTERN
O
**) Rosa
24V Intern (nicht potentialgetrennt)
24 Volt SPS
I
Weiß/Grün
24 V von extern (SPS)
24 Volt SPS
I
24 V von extern (SPS)
Nur bei CEP 300-02 vorhanden; bei CEP 300-01 nicht belegt.
An den Anschlüssen 11 und 23 liegt eine interne Versorgungsspannung für den direkten
Anschluss des Startsignals über separate Starttaster auf Anschluss 20/21 an. Bei Anschluss mit int. Versorgungsspannung muss eine Brücke von 11 è 12 gelegt werden.
***) Bei aktivem Standmengenzähler (ab FW-Version 1.4; siehe auch Kap. 6, ab Seite 14)
oder aktiver Warngrenze (ab FW-Version 1.7; siehe auch Kap. 7, ab Seite 23)
CEP 300x
BA 42.0412.01
FW Version 1.8
11
Prozessüberwachung CEP 300
Ausgang Überbelastung
Auf dem Display der Prozessüberwachung wird bei einer Überlastung eine Fehlermeldung ausgegeben.
Bei einer Überlastung an einem Ausgang wird der Ausgangstreiber abgeschaltet.
Nach Beseitigung der Störungsursache kann der Treiber wieder durch Aus-/Einschalten der Prozessüberwachung oder durch das Verlassen des Messmenüs aktiviert werden.
Ready-Signal 'RDY'
Über das Ready-Signal (Gerät betriebsbereit) wird die Betriebsbereitschaft der
Prozessüberwachung angezeigt. Das Gerät zeigt nur im Messmenü die Betriebsbereitschaft an. In allen anderen Menüs ist das Ready-Signal inaktiv.
Während des Offsetabgleichs sowie bei einem Offsetfehler wird ebenfalls keine
Betriebsbereitschaft angezeigt.
Serielle Schnittstelle COM1: RS232
Die Prozessüberwachung kann über den Stecker COM1 mit der seriellen Schnittstelle eines PC verbunden werden.
Steckerausführung: 9-pol D-Sub Stecker
Pin
RS232
Bemerkung
Anschluss PC 9-pol.
Anschluss PC 25-pol.
2
TXD
Datenausgang
2
3
3
RXD
Dateneingang
3
2
5
GND
5
7
Brücke 4-5 / 6-20
Schnittstellenparameter
Baudrate:
9600Baud (fix)
Datenbits: 8 Bit (fix)
Stopbits:
1 Bit (fix)
Parität:
kein
Serielle Schnittstelle COM2: RS 485
COM2:
zweite serielle Schnittstelle mit RS 485 Pegel, nicht galv. entkoppelt.
Baudrate:
9600Baud
Steckertyp 9-pol D-SUB Stecker
Steckerbelegung
CEP 300x
Pin
RS485
Typ
Bemerkung
1
DATA_RS485+
I/O
Ein/Ausgang RS485+
5
GND
O
Masse
8 / 9 *) DATA_RS485-
I/O
Ein/Ausgang RS485-
BA 42.0412.01
FW Version 1.8
*) bis Ser.Nr. 2103 5407 nur Pin 9
12
Prozessüberwachung CEP 300
5
Software
Gerätekonfiguration
·
·
·
·
·
·
·
·
·
·
Konfiguration der Messeingänge Kanal 1 und 2: DMS / Normsignal separat
4 Kraftsensortypen anschließbar je Kanal
Umschaltbare Eingangsverstärkung 'Normal'/ 'Hoch'
RS 485 Busadresse
Datenübertragung Ein/Aus
Startfunktion der Tasten F1/F2 im Messmenü
Sprachumschaltung direkt im Menü 'Zusatz'
Stückzähler und Standzeitzähler je Kanal im Menü 'Zusatz'
Downloadfähiger Prozessor über RS 232
Mehrbereichsnetzteil
Programme
Es können 16 Datensätze (Programm 0-15) editiert und gespeichert werden. Es
wird jeweils der MIN / MAX-Wert pro Datensatz gespeichert.
Passwort
Schutz der Programmierung und Konfiguration gegen ungewollte Modifikation der
Programmierung durch ein vierstelliges numerisches Passwort
Serielle Datenschnittstellen
Messdatenübertragung zum PC (RS 232)
Nach jedem Messzyklus wird das Ergebnis der letzen Messung übertragen. Zusätzlich zur i.O. bzw. N.i.O.-Information werden bei jeder Messung die aktuellen
Messdaten und die MIN / MAX-Werte übertragen.
Messdatenübertragung zum PC (RS 485) 'Option'
Der PC zur Datenerfassung kann über die RS 485-Schnittstelle mit maximal 32
CEP300-Teilnehmern kommunizieren. Die Adresse der Einzelgeräte lässt sich
über ein Menü einstellen. Der zentrale PC überwacht den Status aller Teilnehmer
zyklisch. Ist ein Messergebnis fertig, wird dieses vom PC eingelesen und protokolliert.
CEP 300x
BA 42.0412.01
FW Version 1.8
13
Prozessüberwachung CEP 300
6
Bedienung
Nach dem Einschalten meldet sich die Prozessüberwachung über die Anzeige mit
der aktuellen Software-Version. Nach zwei Sekunden wechselt die Anzeige je
nach Konfiguration automatisch zum Messmenü oder es wird automatisch ein Offset durchgeführt (wenn im Menü 'Konfiguration' die Option 'Zwangsoffset' eingeschaltet ist).
Messmenü
P: 0
IST:
MIN:
MAX:
K1:RDY
---.-30.00
40.00
K2:RDY
---.—
30.00
40.00
Das Messmenü zeigt die aktuellen Messparameter des Gerätes an:
P: 0
Programmnummer
S1:RDY
Status Kanal 1 RDY = Ready (Bereit)
S2:RDY
Status Kanal 2 RDY = Ready (Bereit)
IST:
Gemessener Maximalwert / aktueller Kraftwert
MIN:
Unterer Grenzwert
MAX:
Oberer Grenzwert
Wurde seit dem letzen Einschalten keine Veränderung an den Kraftaufnehmern
vorgenommen, kann direkt mit der Messung begonnen werden. Die Messung wird
für jeden Kanal getrennt über die entsprechenden Schaltereingänge gestartet.
Nach Abschluss jeder Messung wird der Status am Display und über die Schnittstelle ausgegeben.
Grundfunktionen der Taster
è Durch Betätigen der Taste 'ESC' im Messmenü wechseln Sie in das Auswahlmenü.
è Wählen Sie mit den Cursor-Tasten einen Menüpunkt aus.
è Durch Drücken der Taste 'ENTER' gelangen sie zum ausgewählten Menü.
è Durch Drücken der Taste 'ESC' kehren Sie zum Messmenü zurück.
Manueller Start einer Messung
Für Testzwecke lässt sich im Messmenü mit den Tasten
F1 (Kanal 1) oder F2 (Kanal 2) eine Messung auch von
Hand starten.
CEP 300x
BA 42.0412.01
FW Version 1.8
14
Prozessüberwachung CEP 300
Auswahlmenü
>Programm
Konfiguration
Daten
Zusatz
Im Auswahlmenü können über die Pfeiltasten weiter Untermenüs angewählt werden. Mit der Taste 'ENTER' wird die Auswahl bestätigt. Mit der Taste 'ESC' wird
zurück in das Messmenü gewechselt.
Programmnummer: 0
K1:
K2:
MIN:
30.00
30.00
MAX:
40.00
40.00
Menü > 'Programm'
Im Menü 'Programm' können die Grenzwerte für die 16 verschiedenen Programme
eingestellt werden. Der jeweilige Wert wird mit den Cursor-Tasten ausgewählt und
die Eingabe mit der Taste 'ENTER' bestätigt. Die Programmnummer gilt für Kanal
1 und 2. Die zuletzt eingestellte Programmnummer wird als aktuelle Programmnummer im Messmenü übernommen.
Menü > 'Konfiguration': Kraftaufnehmer
Im Menü 'Konfiguration' werden die Messkanäle für den pro Kanal angeschlossenen Kraftaufnehmer konfiguriert.
Der Kraftaufnehmertyp wird im Menü 'Kanal 1 Zusatz' bzw. 'Kanal 2 Zusatz'
ausgewählt:
>Kanal
Kanal
Kanal
Kanal
1
1 Zusatz
2
2 Zusatz
è Wählen Sie dort den Kraftaufnehmertyp mit den Pfeiltasten ñ und ò aus.
è Bestätigen Sie die Eingabe mit der Taste 'ENTER' oder mit der Taste 'ESC'.
Der ausgewählte Kraftaufnehmertyp ist eingestellt.
CEP 300x
BA 42.0412.01
FW Version 1.8
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Prozessüberwachung CEP 300
Pro Kanal können Sie zwischen diesen vier Sensortypen auswählen:
· TOX® Standard-Sensor
Voreinstellung
Normierung: 8.40
Verstärkung: NORMAL
>DMS-I
Normierung
Verstärkung NORMAL
(Kennzahl vorgegeben)
· TOX® Schraub-Sensor
Voreinstellung
Normierung: 8.40 (ggf. an Daten aus
dem Prüfbericht anpassen)
Verstärkung: NORMAL/HOCH
>DMS-I
Normierung
Verstärkung NORMAL
· DMS Standard-Sensor
Voreinstellung
DMS-10V (alternativ)
Kennzahl: 1.0 – 2.0 mV/V
(Angabe im Datenblatt Sensor!)
1 – 1,3 mV/V: Einstellung 10 V
1,31 – 2 mV/V: Einstellung 5 V
(5V/10V Versorgung)
>DMS-5V
Kennzahl
Voreinstellungen
Die angegebenen Werte dürfen bei diesen drei Sensortypen nicht ohne Rücksprache mit dem Hersteller verändert werden.
Überprüfen Sie die Einstellung der Offsetgrenze für Ihren Sensortyp und korrigieren diese ggf. (Menü 'Konfiguration': Einstellungen Messkanal / Offsetgrenze)
·
Normsignal-Sensor 0-10V
>Norm 0-10V
CEP 300x
BA 42.0412.01
FW Version 1.8
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Prozessüberwachung CEP 300
Menü > 'Konfiguration': Einstellungen Messkanal
>Kanal
Kanal
Kanal
Kanal
1
1 Zusatz
2
2 Zusatz
Mit den Menüpunkten 'KANAL 1' und 'KANAL 2' gelangen Sie in das Menü, in dem
Sie Einstellungen zu dem jeweiligen Messkanal machen können.
>Nennlast1: 27.00kN
Offset 1:
0.00kN
Offsetgrenze 1: 10%
Zwangsoffset:
Ein
Nennlast
In diesem Untermenü wird die Nennlast des jeweiligen Kraftaufnehmers eingestellt.
Die Nennlast wird in kN angegeben, die Werte werden in Dezimalzahlen eingegeben.
è Mit den Pfeiltasten ï und ð wird die Dezimalstelle gewechselt.
è Mit den Pfeiltasten ñ und ò wird der Wert der Dezimalstelle geändert.
è Bestätigen Sie die Eingabe mit der Taste 'ENTER' oder mit der Taste 'ESC'.
Offset
Ein Offset-Abgleich muss immer durchgeführt werden, wenn ein Kraftaufnehmer
gewechselt oder neu hinzugekommen ist. Der Kraftaufnehmer darf während des
Abgleichs nicht belastet sein.
Hinweis
Auch wenn nur ein Kraftaufnehmer geändert wurde,
müssen beide Kanäle neu abgeglichen werden.
Generell sollte bei Schraubsensor-Applikationen mindestens einmal täglich oder nach ca. 1000 Messungen ein
automatischer Offset durchgeführt werden.(siehe Seite 42)
Ist dieser Menüpunkt angewählt, wird durch Drücken der Enter-Taste der automatische Offset-Abgleich des jeweiligen Kanals gestartet. Eine entsprechende Meldung wird ausgegeben. Nach Abschluss des Abgleichs wird der aktuell gemessene Wert angezeigt. Dieser Wert darf maximal um +/- 2 Bit von Null abweichen.
Mit der Taste F2 wird die Offsetabweichung in % angezeigt.
Offsetgrenze
Mit der Offsetgrenze kann der maximal tolerierte Offset auf 10%, 20% bzw. 120%
der Nennlast eingestellt werden. Ist dieser Menüpunkt angewählt, wird der Wert
durch Drücken der Enter-Taste zwischen 10%, 20% und 120% gewechselt.
CEP 300x
BA 42.0412.01
FW Version 1.8
17
Prozessüberwachung CEP 300
Offset-Einstellung für Sensortypen:
- TOX® Standard-Sensor: 10% (20% zum Ausgleich möglich)
- DMS Standard-Sensor: 10% (20% zum Ausgleich möglich)
- TOX® Schraub-Sensor: 120%
Zwangsoffset
Bei Aktivierung der Funktion Zwangsoffset wird der Anwender aufgefordert, nach
jedem Einschalten die angewählten Kanäle neu abzugleichen. Ab FW-Version 1.4
wird bei aktiviertem Zwangsoffset nach jedem Einschalten der CEP automatisch
ein Offset für den jeweiligen Kanal durchgeführt. Durch Drücken der Enter-Taste
wird die Funktion ein- bzw. ausgeschaltet.
Menü > 'Daten'
>Kanal 1
Kanal 2
RS232
Warngrenze
· Kanal 1 / Kanal 2
Hier können die letzten 10 Messwerte eines Kanals angezeigt werden. Die aktuelle Messung wird mit Nummer 1 angezeigt.
è Wählen Sie in diesem Menü den gewünschten Kanal mit den Pfeiltasten ñ und ò
an und bestätigen Sie die Auswahl mit der Taste 'ENTER'.
Es erscheint ein Menüfenster, in dem die Lfd.-Nr. der Messung, die zugehörige
Programmnummer und der gemessene Wert angezeigt werden:
>Nr:
1
2
3
Prg:
0
0
0
Kanal 1
12.02
12.12
12.10
è Mit den Pfeiltasten ñ und ò können Sie in diesem Menü blättern.
è Das Menü wird über die Taste 'ESC' verlassen.
· RS232 / RS485
Hier wird angezeigt, welche Schnittstelle aktiviert ist.
è Mit dem ersten Betätigen der Taste 'ENTER' wird der Status der Schnittstelle
angezeigt.
è Durch nochmaliges Betätigen der Taste 'ENTER' wird die angewählte Schnittstelle aktiviert bzw. deaktiviert.
è Das Menü wird über die Taste 'ESC' verlassen.
CEP 300x
BA 42.0412.01
FW Version 1.8
18
Prozessüberwachung CEP 300
Verbindung der Schnittstelle RS 232 / RS 485 zum PC
Die Schnittstelle darf nur aktiv geschaltet werden, wenn
die Verbindung zum PC hergestellt und die dazugehörige
Software zur Datenaufzeichnung bereit ist. Ist eine
Schnittstelle aktiviert, muss die Kommunikation zwischen
PC und CEP für einen einwandfreien Betrieb bestehen.
· Warngrenze
In diesem Untermenü wird die Warngrenzenfunktion aktiviert und konfiguriert.
Warngrenze:
Messzyklen:
10%
5
è Wählen Sie in diesem Menü mit den Pfeiltasten ñ und ò eines der Untermenüs an.
è Rufen Sie das markierte Untermenü mit der Taste 'ENTER' auf.
è Editieren Sie die Werte mit den Pfeiltasten ñ und ò. Bestätigen Sie den Wert
anschließend mit der Taste 'ENTER'.
è Mit der Taste 'ESC' gelangen Sie zurück in das Messmenü.
- Warngrenze: Geben Sie hier einen Wert zwischen 0 und 50% ein. Die Eingabe des Wertes 0 deaktiviert die Funktion. Der Wert legt die Höhe der
Warngrenze in Bezug auf im Programm definierte Toleranzfenster fest.
- Messzyklen: Geben Sie hier einen Wert zwischen 0 und 100 ein. Mit diesem
Wert wird festgelegt, nach wie vielen Verletzungen der Warngrenze in Folge das Ausgangssignal 'Warngrenze erreicht' gesetzt wird.
Fwarn = Fmax - Fmax - Fsoll * Warngrenze %
100%
Fmax
Fwarn
Fsoll
Fwarn = Fmin+ Fsoll - Fmin * Warngrenze %
Fwarn
Fmin
CEP 300x
BA 42.0412.01
100%
FW Version 1.8
19
Prozessüberwachung CEP 300
Bei aktivierter Warngrenze wird bei jeder Verletzung der unteren oder oberen
Warngrenze der Warngrenzenzähler um den Wert 'Eins' erhöht. Hat der Zähler
den im Menüpunkt 'Messzyklen' eingestellten Wert erreicht, wird für den betreffenden Kanal das Signal 'Warngrenze erreicht' gesetzt und im Display nach jeder weiteren Messung der Fehler 'E04' angezeigt. Der Zähler wird zurückgesetzt, wenn
entweder das Messmenü mit der Taste 'ESC' verlassen wurde oder ein folgendes
Messergebnis innerhalb des eingestellten Warngrenzenfensters liegt. Bei einem
Neustart des Gerätes wird der Zähler ebenfalls zurückgesetzt.
Überwachen der Warngrenze
Das Überschreiten der Warngrenze muss in der übergeordneten Steuerung überwacht werden.
Menü > 'Zusatz'
>Speichersperre Aus
Passwort
Sprache
DEUTSCH
Stueckzahl
è Wählen Sie in diesem Menü mit den Pfeiltasten ñ und ò eines der vier Untermenüs an.
è Rufen Sie das markierte Untermenü mit der Taste 'ENTER' auf.
è Mit der Taste 'ESC' gelangen Sie zurück in das Messmenü.
Automatisches Speichern der Konfiguration
Die in den Untermenüs geänderten Einstellungen werden
bei Rückkehr in das Messmenü immer automatisch in den
nichtflüchtigen Speicher übernommen. Änderungen lassen sich nicht rückgängig machen.
CEP 300x
BA 42.0412.01
FW Version 1.8
20
Prozessüberwachung CEP 300
· Speichersperre
Passwort eingeben
**.**
Mit der Speichersperre kann ein unbeabsichtigtes Verändern der Geräteeinstellungen verhindert werden.
Folgende Parameter bzw. Menüs sind durch die Speichersperre geschützt:
- Programm
- Konfiguration (Offset-Abgleich möglich)
- Normierung
Zum Ein- bzw. Ausschalten der Speichersperre muss die richtige Zahlenkombination eingegeben werden. Mit der Enter-Taste wird die Eingabe abgeschlossen.
Bei einer falschen Passwort-Eingabe wird dies durch eine entsprechende Meldung
angezeigt. Ist die Eingabe korrekt, wird der Status der Speichersperre gewechselt.
· Passwort
Passwort eingeben:
**.**
Hier kann das aktuelle Passwort geändert werden. Es sind Zahlenkombinationen
von 0.00 bis 99.99 möglich. Eine Änderung des Passworts muss durch eine zweite
Eingabe bestätigt werden.
CEP 300x
BA 42.0412.01
FW Version 1.8
21
Prozessüberwachung CEP 300
· Sprache
Speichersperre Aus
Passwort
>Sprache
DEUTSCH
Stueckzahl
In diesem Untermenü wird die aktuelle Sprache durch Betätigen der Taste 'ENTER'
gewechselt. Sie können zwischen diesen Sprachen auswählen:
DEUTSCH / ENGLISH / FRANCAIS / ESPAGNA / ITALIANO
· Stückzähler / Standzeit
Speichersperre Aus
Passwort
Sprache
DEUTSCH
>Stueckzahl
Durch Betätigen der Taste 'ENTER' wird in der nächsten Menüebene die Auswahl
Stückzähler bzw. Standmenge angezeigt.
>Stueckzahl
Standzeit
Durch Betätigen der Taste 'ENTER' werden in der nächsten Menüebene die Stückzähler bzw. die Standzeitzähler für beide Kanäle angezeigt:
· Stückzähler
Kanal 1 TOTAL0000015
IO
0000012
Kanal 2 TOTAL0000032
IO
0000032
Mit den Tasten F1 bzw. F2 lässt sich der jeweilige Stückzähler zurücksetzen. Bestätigen Sie die Einstellung durch die Taste 'ENTER'.
CEP 300x
BA 42.0412.01
FW Version 1.8
22
Prozessüberwachung CEP 300
· Standmenge (ab FW-Version 1.4)
>K1 TOTAL
Vorgabe
K2 TOTAL
Vorgabe
0000012
0200000
0000012
0200000
Über die Betätigung der Taste 'ENTER' können nach entsprechender Bestätigung
die Stückzähler zurückgesetzt bzw. die Werte für die Standmenge vorgegeben
werden.
Mit der Vorgabe eines Wertes für die Standzeit wird mit dem Signal 'A2' für Kanal
1 bzw. 'A4' für Kanal 2 an der Schnittstelle das Überschreiten der Standmenge
angezeigt. Bei erreichen der Standmenge wird das jeweilige Signal auf 'high' gesetzt. Im Display wird der Fehler E03 ausgegeben. Bei überschrittener Standmenge bleibt das Gerät messbereit! Der Messstatus darf bei aktivem Standmengenzähler ausschließlich über das Signal 'A1' für Kanal 1 bzw. 'A3' für Kanal 2 ausgewertet werden.
Überwachen der Standzeit
Das Überschreiten der Standzeit muss in der übergeordneten Steuerung überwacht werden.
7
Statusmeldungen
Im Messmenü wird mit den Parametern 'K1' und 'K2' der jeweilige Status der beiden Messkanäle ausgegeben. Folgende Ausgaben sind möglich:
Status ID
RDY
0
RUN
5
MIN
2
MAX
3
OK
1
E02
4
E03
32
E04
64
TRF
128
SPS-Interface
Init Programm
Init Setup
CEP 300x
BA 42.0412.01
Erläuterung
Kanal ist bereit für Messung
Messung läuft
Aktueller Messwert kleiner als eingestelltes Minimum
Aktueller Messwert größer als eingestelltes Maximum
Messwert ist innerhalb eingestellter Grenzwerte
Offset-Fehler
Standzeit überschritten
Warngrenze in Folge (Zählwert überschritten)
Warte auf Datentransfer
SPS-Fehler (Treiberüberlast)
Programmfehler Daten EEPROM / Neuinitialisierung
Setupfehler Daten EEPROM / Neuinitialisierung
FW Version 1.8
23
Prozessüberwachung CEP 300
8
Datenaufzeichnung mit dem Standard-Terminalprogramm CEP300
Neben der Hardware erhalten Sie auf einem Datenträger auch das StandardTerminalprogramm CEP300_02.EXE. Das auf MS-Windows-Betriebssystemen
lauffähige Programm dient zur Darstellung und Speicherung der Messdaten auf
einem PC. Die Daten werden über die serielle Schnittstelle zum PC übertragen.
Hierbei muss die CEP 300 für die Kommunikation mit der RS 232 Schnittstelle
konfiguriert und diese Schnittstelle auf 'disable' gestellt sein. Die Schnittstelle
COM1-4 lässt sich in der Initialisierungs-Datei CEP30002.INI einstellen.
Installation des Programms
è Rufen Sie im Windows Explorer auf dem mitgelieferten Datenträger (CD im Pfad
'...\Software\PC\Standard\Diskette\' oder Diskette) die Datei 'cep_Setup.exe' auf.
Es erscheint dieses Installationsfenster:
è Wählen Sie in diesem Fenster aus, ob Sie das Programm im voreingestellten
Ordner 'C:\Programme\CEPV07' oder in einem anderen Verzeichnis installieren
wollen (entweder den vollständigen Pfad in das Feld hinter 'Neues Verzeichnis'
eintragen oder mit 'Suchen' auswählen).
Ist auf dem PC bereits eine neuere Version des Programms installiert, müssen Sie
die Meldung, ob Sie das vorhandene Programm überschreiben wollen, mit 'Ja'
oder 'Nein' bestätigen.
Das Fenster 'Installations-Fortschritt' zeigt an, wie weit die Installation fortgeschritten ist. Sobald dieser Vorgang abgeschlossen ist, erscheint die Meldung 'Setup erfolgreich beendet'.
CEP 300x
BA 42.0412.01
FW Version 1.8
24
Prozessüberwachung CEP 300
è Schließen Sie die Installation durch Anklicken der Schaltfläche 'OK' ab.
è Es erscheint auf dem Desktop das Ikon, mit dem das Programm aufgerufen wird:
Einträge in der Windows-Task-Leiste
Ein automatischer Eintrag in das Menü 'Start\Programme'
in der Task-Leiste ist nicht möglich, das Programm läßt
sich nicht über die Task-Leiste aufrufen.
Das Deinstallationsprogramm wird unter
'Start\Programme\CEP 300...' eingetragen.
Übersicht des Programmfensters
Start-Button
Stop-Button
Info-Button
Kanal-Status
Aktives
Programm
Messergebnisse
Kanal 1
Messergebnisse
Kanal 2
Lfd. Zähler der
Messungen
Programmstatus
Logfile Kanal 1
Logfile Kanal 2
· Start-Button: dient zum Aufzeichnen der Messdaten. Es wird ein Fenster zur
·
·
·
·
CEP 300x
Eingabe des Namens für das Logfile 1+2 (Speichern der Messdaten) geöffnet.
Dem hier eingegebenen Dateinamen wird automatisch '_1' und '_2' für den jeweiligen Kanal angehängt. Beispiel: wird im Eingabefenster TEST.LOG eingegeben, erzeugt das Programm die Dateien TEST_1.LOG und TEST_2.LOG.
Stop-Button: dient zum Stoppen der Messaufzeichnung
Info-Button: dient zum Anzeigen der Softwareversion
Aktives Programm: zeigt das aktuelle eingestellte Programm (0 - 15) an
Messergebnisse 1 u. 2: Ausgabe aller Ergebnisse für den jeweiligen Kanal
BA 42.0412.01
FW Version 1.8
25
Prozessüberwachung CEP 300
· Lfd. Zähler der Messungen: zeigt für jeden Kanal die aktuelle Nummer der
Messung an
Programmstatus: zeigt den aktuellen Programmstatus an:
- Standby: Messergebnisse werden angezeigt, aber nicht gespeichert
- Log aktiv: Messergebnisse werden angezeigt und gespeichert
Kanal-Status: zeigt den aktuellen Status für den jeweiligen Kanal an
(siehe Kap. 7: 'Statusmeldungen')
Logfile Kanal 1 u. 2: zeigt den Dateinamen für das aktive Logfile des jeweiligen
Kanals an
·
·
·
Das Programm ist nach Aufruf sofort betriebsbereit und stellt die Messdaten für
jede Messung dar. Im Standby-Betrieb werden die Messdaten nicht gespeichert.
Mit dem Start-Button wird ein Dialogfenster geöffnet, in dem der Name der Protokolldatei (Logfile) für das Speichern der Messdaten eingegeben wird. Das Programm ist dann im Modus 'Log aktiv', jede Messung wird im angegebenen Logfile
gespeichert. Mit dem Stop-Button wird das Programm wieder in den Modus
'Standby' versetzt, die Messdaten werden nicht mehr gespeichert.
Datenformat der Protokolldatei
Die Messdaten werden im Logfile als ASCII-Daten abgespeichert und sind durch
einen Tabulator getrennt.
Definition eines Datensatzes:
1 Lfd. Nummer der Messung
2 Programm-Nummer
3 Gemessene Kraft in kN
4 Min. Kraft in kN
5 Max. Kraft in kN
6 Kanal–Status (Bewertung)
Ein bestehendes Logfile kann direkt z.B. in EXCEL eingelesen werden und weiterverarbeitet werden.
Beispiel:
Mess. Nr. Prg.Nr.
Ist Werte
min
max
Bewertung
Datum Uhrzeit
(1: IO / 2: NIO Min / 3: NIO Max.)
CEP 300x
1
1
50
47
53
1
20040226165425
2
1
51
47
53
1
20040226165429
3
1
42
47
53
2
20040226165434
4
1
50
47
53
1
20040226165438
5
1
49
47
53
1
20040226165443
6
1
48
47
53
1
20040226165448
7
1
50
47
53
1
20040226165453
8
1
59
47
53
3
20040226165458
9
1
51
47
53
1
20040226165504
BA 42.0412.01
FW Version 1.8
26
Prozessüberwachung CEP 300
INI-Datei CEP30002.INI V0.7
In der Initialisierungs-Datei CEP30002.INI wird die COM-Schnittstelle für die Datenübertragung zum PC eingestellt. Die Schnittstellen COM1-COM4 werden unterstützt.
Außerdem kann auch die Sprache des Programms (Deutsch oder Englisch) eingestellt werden.
Die Datei CEP30002.INI kann mit einem beliebigen Editor (z.B. NOTEPAD oder
WordPad) angepasst werden.
Ersetzen Sie die Zahl hinter dem Eintrag Port=COM durch die Nummer der gewünschten Schnittstelle und speichern Sie die Änderung ab.
[COM-Port]
Port=COM1
[Language]
Language=deutsch
[Config]
Autostart=1
Ab Version 0.7 wird mit 'Autostart=1' automatisch das Log-File angelegt bzw. gestartet.
- Das File wird im Installationsverzeichnis des Programms angelegt.
- Der Name des Files wird automatisch aus Tag und Uhrzeit mit dem Zusatz
'_1.log' für Kanal 1 bzw. '_2.log' für Kanal 2 erstellt.
Damit die Änderungen wirksam werden, muss das Messdaten-Programm neu gestartet werden.
CEP 300x
BA 42.0412.01
FW Version 1.8
27
Prozessüberwachung CEP 300
9
Zusatzoption: Vernetzung über RS 485
(ab FW-Version 1.4)
Verbindung der Schnittstelle RS 232 / RS 485 zum PC
Die Schnittstelle darf nur aktiv geschaltet werden, wenn
die Verbindung zum PC hergestellt und die dazugehörige
Software zur Datenaufzeichnung bereit ist. Ist eine
Schnittstelle aktiviert, muss die Kommunikation zwischen
PC und CEP für einen einwandfreien Betrieb bestehen.
RS 485-Netzwerk:
Um mehrere Geräte mit einem PC zu verbinden, können diese über ein RS 485
Netzwerk verbunden und dann über den Schnittstellen-Konverter an eine serielle
Schnittstelle angeschlossen werden. Hierzu müssen die Geräte für den RS 485Betrieb vorkonfiguriert sein. Ist das betreffende Gerät für den RS 485-Betrieb vorkonfiguriert, wird im Menüpunkt 'Daten' folgender Eintrag angezeigt:
Kanal 1
Kanal 2
RS485
EIA RS-485 ist ein weit verbreiteter, bidirektionaler Übertragungsstandard. RS 485
eignet sich sehr gut für den Einsatz in Industrieumgebung mit hohen Übertragungsraten und langen Kabelwegen.
Beachten Sie bei der Einrichtung der Verbindungen folgende Vorschriften:
- Max. Segmentlänge: 100 m
- Max Anzahl CEP-Geräte im Segment: 32
Konverter RS-232 « RS-485
z.B. ADAM 4520, ICP 7000
RS-232
Netzteil
DC 24V output
RS-485 Netzwerk
Adressierung der Geräte:
Sind alle Geräte über die RS 485-Schnittstelle verbunden, müssen an die einzelnen Teilnehmer Adressen vergeben werden. Hierbei darf jede Adresse nur einmal
verwendet werden. Stellen Sie die Adressen an der CEP 300 im Menü 'Daten' ein:
CEP 300x
BA 42.0412.01
FW Version 1.8
28
Prozessüberwachung CEP 300
Kanal 1
Kanal 2
RS485
RS 485: Enabled
RS 485-Adresse: 2
Netzwerk-Terminalprogramm CEP300X 1.51
Das Netzwerk-Terminalprogramm CEP 300X 1.51 dient zur Einrichtung des Netzwerkes und zur Darstellung der Messwerte am PC. Diese Software bietet folgende
Funktionen:
· Darstellung und Archivierung der Messwerte
· Bearbeitung und Archivierung der Gerätekonfigurationen
· Offline Erstellung von Gerätekonfigurationen
Installation des Programms
è Rufen Sie im Windows Explorer auf dem mitgelieferten Datenträger (CD im Pfad
'...\Software\PC\Netzwerk\CD\' ??? ) die Datei 'CEP_Setup.exe' auf.
Es erscheint dieses Installationsfenster:
è Wählen Sie in diesem Fenster aus, ob Sie das Programm im voreingestellten
Ordner 'C:\Programme\CEP300' oder in einem anderen Verzeichnis installieren
wollen (entweder den vollständigen Pfad in das Feld hinter 'Neues Verzeichnis'
eintragen oder mit 'Suchen' auswählen).
Ist auf dem PC bereits eine neuere Version des Programms installiert, müssen Sie
die Meldung, ob Sie das vorhandene Programm überschreiben wollen, mit 'Ja'
oder 'Nein' bestätigen.
Das Fenster 'Installations-Fortschritt' zeigt an, wie weit die Installation fortgeschritten ist. Sobald dieser Vorgang abgeschlossen ist, erscheint die Meldung 'Setup erfolgreich beendet'.
CEP 300x
BA 42.0412.01
FW Version 1.8
29
Prozessüberwachung CEP 300
è Schließen Sie die Installation durch Anklicken der Schaltfläche 'OK' ab.
è Es erscheint auf dem Desktop das Ikon, mit dem das Programm aufgerufen wird:
Einträge in der Windows-Task-Leiste
Ein automatischer Eintrag in das Menü 'Start\Programme'
in der Task-Leiste ist nicht möglich, das Programm lässt
sich nicht über die Task-Leiste aufrufen.
Das Deinstallationsprogramm wird unter
'Start\Programme\CEP 300...' eingetragen.
Übersicht des Programmfensters
Online Fenster Messdaten
Anzahl der durchgeführten Messungen
Im Gerät vergebene Teilnehmernummer
Anzahl der durchgeführten Messungen im Netzwerk
Anzahl der Timeouts
Fehlerprotokoll
Vom Datensammler adressierte CEP
Anzahl der aktiven CEP-Geräte im Netzwerk
CEP 300x
BA 42.0412.01
FW Version 1.8
30
Prozessüberwachung CEP 300
Menü: 'Konfiguration / Optionen'
Im Menü 'Konfiguration / Optionen' können Sie folgende Einstellungen vornehmen:
Automatikstart:
- Eine Messung startet automatisch nach Programmstart. Bei der Auswahl
'nein' muss die Messung immer über das Menü 'Messung' gestartet werden.
Datenverwaltung:
- Daten anhängen: Die Daten werden nach dem Start der Messung im bestehenden Log-File angehängt. Das Programm legt unabhängig von dieser
Einstellung täglich ein neues Logfile für jeden aktiven Kanal an.
- Daten nicht anhängen: Es wird beim jedem Start der Messung ein neues File angelegt.
Schnittstelle:
- Hier wird die Schnittstelle eingestellt, an welcher der Konverter angeschlossen ist.
Pfadangabe für Logfile:
- Unter dem hier eingestellten Pfad werden die Messdaten archiviert.
CEP 300x
BA 42.0412.01
FW Version 1.8
31
Prozessüberwachung CEP 300
Namenskonvention der Logfiles:
Beispiel: CEP300X1_02_1_20030219_153210
Uhrzeit (hhmmss)
Anzahl der Kanäle
des Teilnehmers
Datum (yyyymmtt)
Teilnehmernummer
Kanalnummer
Datenformat im Logfile
Datum/Urzeit der Messung
Programmnummer
Programmierte
Grenzwerte
Status der Messung
Messwert
Laufende Nummer
CEP 300x
BA 42.0412.01
FW Version 1.8
32
Prozessüberwachung CEP 300
Definition Messauswertung
Anzeige Messmenü Logfile
Beschreibung
Stat:1
1
Messung innerhalb der Toleranz
Stat:2
2
Messung MIN-Wert unterschritten
Stat:3
3
Messung Max-Wert überschritten
Stat:1 STOP
33
Messung innerhalb Toleranz/Standmenge überschritten
Stat:2 STOP
34
Messung MIN-Wert unterschritten/Standmenge überschritten
Stat:3 STOP
35
Messung Max-Wert überschritten/Standmenge überschritten
Stat:1 STOP
65
Messung innerhalb Toleranz/Warngrenze überschritten
Stat:2 STOP
66
Messung MIN-Wert unterschritten/ Warngrenze überschritten
Stat:3 STOP
67
Messung Max-Wert überschritten/ Warngrenze überschritten
Stat:1 STOP
97
Messung innerhalb Toleranz/Warngrenze/Standmenge überschritten
Stat:2 STOP
98
Messung MIN-Wert unterschritten /Warngrenze/Standmenge überschritten
Stat:3 STOP
99
Messung innerhalb Toleranz/Warngrenze/Standmenge überschritten
Menü: 'Scan CEP'
Im Scan-Modus werden die einzelnen Teilnehmer eingelesen. Hier lässt sich überprüfen, ob alle gewünschten Teilnehmer richtig mit dem PC verbunden wurden.
Wurden im Scan-Modus alle Teilnehmer erkannt, kann die Messung über das Menü 'Messung' gestartet werden. Jetzt werden alle Messdaten im voreingestellten
Archiv gespeichert.
Bild: Menü Scan CEP
CEP 300x
BA 42.0412.01
FW Version 1.8
33
Prozessüberwachung CEP 300
Anzeigen von Gerätekonfigurationen
Durch das Anklicken eines Teilnehmers im Scan-Modus wird die Konfiguration
dieses Teilnehmers angezeigt. Von hier aus lässt sich das Editier-Fenster für diesen Teilnehmer öffnen.
Bild: Konfiguration
CEP 300x
BA 42.0412.01
FW Version 1.8
34
Prozessüberwachung CEP 300
Editieren von Gerätekonfigurationen und Prozessdaten
In diesem Fenster können die Gerätekonfigurationen, Programme und Zähler bearbeitet und archiviert werden. Über die Schaltfläche 'Update' kann die Konfiguration und die Programmdaten auf eine CEP 300 übertragen werden.
Bild: Editieren
Über die Funktion 'Update' können Konfigurationen, die offline programmiert oder
von anderen Geräten übernommen wurden, auf eine CEP 300 übertragen werden.
Hierbei muss die Anzahl der Kanäle des Gerätes mit der Anzahl der Kanäle des
Konfigurationsfiles übereinstimmen.
Über die Funktion 'Print' lässt sich die Gerätekonfiguration ausdrucken.
CEP 300x
BA 42.0412.01
FW Version 1.8
35
Prozessüberwachung CEP 300
Offline-Programmierung von Gerätekonfigurationen
Mit dieser Funktion können ohne bestehende Verbindung zu einer CEP 300 Konfigurationen erstellt werden. Diese lassen sich dann später auf eine CEP 300 übertragen. Bei der Erstellung muss zuerst ausgewählt werden, für wie viel Kanäle die
zu erstellende Konfiguration gelten soll.
Bild: Startfenster zur Erstellung offline-programmierter Konfigurationen
INI-Datei CEP300X.INI
In der Konfigurationsdatei 'CEP300X.INI' kann die Sprache eingestellt werden. In
der Standardversion sind Deutsch und Englisch möglich. Die Datei lässt sich mit
einem beliebigen Editor (z.B. NOTEPAD oder WordPad) anpassen.
Zur Auswahl der jeweiligen Sprache muss in der Konfigurationsdatei hinter 'Textfile' die jeweilige Sprache eingetragen werden (deutsch / english / ... ).
Damit die Änderung wirksam wird, muss das Terminalprogramm neu gestartet
werden.
CEP 300x
BA 42.0412.01
FW Version 1.8
36
Prozessüberwachung CEP 300
10 Impulsdiagramme
Ablauf Messbetrieb (ohne Warngrenzen- oder Standmengenüberwachung)
Das Grundgerät kann folgende Signale ausgeben:
Signal
Bezeichnung
Kontakt im Steckverbinder
Ausgang 1 = Teil in Ordnung (IO) K1
1
Ausgang 2 = Teil nicht in Ordnung (NIO) K1
2
Ausgang 7 = Messung K1 läuft
7
Ausgang 6 = Messbereit (Bereit)
6
Eingang 7 = Messen Start K1
20
Ablauf ohne Warngrenzen-/Standmengenüberwachung
Zyklus IO
Zyklus NIO
IO (A1)
NIO (A2)
Messung läuft (A7)
Bereit (A6)
Start (E7)
10ms < T1 < 20ms
T2 > 200ms
50ms < T3 < 800ms (abhängig von RS 485 Vernetzung)
CEP 300x
1
Nach dem Einschalten meldet sich das Gerät messbereit durch Setzen des
Signals 'Bereit'.
2
Ist das Kontrollmaß 'X' (Restbodenstärke) erreicht, wird mit dem in der externen Steuerung integrierten Präzisionsgrenztaster über die I/O-Schnittstelle
(Eingang 7) der Messvorgang gestartet.
3
Das IO / NIO-Signal wird zurückgesetzt. Das Signal 'Messung läuft' wird gesetzt.
4
Ist die Bedingung für die Rückhubauslösung erfüllt, wird das Signal 'Start' zurückgesetzt. Mit dem Rücksetzen des Signals 'Start' wird die Messung ausgewertet.
BA 42.0412.01
FW Version 1.8
37
Prozessüberwachung CEP 300
5
Das Signal IO oder NIO wird gesetzt und das Signal 'Messung läuft' wird zurückgesetzt (bei aktivierter Funktion 'Standmenge / Warngrenze' muss zur
NIO-Bewertung das nicht gesetzte IO-Signal verwendet werden. Siehe Ablauf
bei aktiver Warngrenze / Standmenge). Das IO bzw. NIO Signal bleibt bis zum
nächsten Start gesetzt.
6
Das Signal 'Messung läuft' wird bei aktiver Vernetzung erst nach der Datenübertragung zurückgesetzt.
Datenübertragung RS485 Netzwerk
Bei aktivem RS485 Netzwerk bleibt das Signal 'Messung
läuft' nach der Messung gesetzt, bis die Datenübertragung
zum PC beendet ist. (ab FW Version 1.8).
Bei aktiver Vernetzung muss vor dem Zyklusstart
'Messung läuft' auf '0' abgefragt werden.
Dieser Ablauf gilt auch für Kanal 2. Dort werden die Messläufe unabhängig von
Kanal 1 durchgeführt.
CEP 300x
BA 42.0412.01
FW Version 1.8
38
Prozessüberwachung CEP 300
Ablauf Messbetrieb (bei aktiver Warngrenzen- oder Standmengenüberwachung)
Das Grundgerät kann folgende Signale ausgeben:
Signal
Bezeichnung
Kontakt im Steckverbinder
Ausgang 1 = Teil in Ordnung (IO) K1
1
Ausgang 2 = Standmenge/Warngrenze(NIO) K1
2
Ausgang 7 = Messung K1 läuft
7
Ausgang 6 = Messbereit (Bereit)
6
Eingang 7 = Messen Start K1
20
Ablauf mit Warngrenzen-/Standmengenüberwachung
Zyklus IO
Zyklus NIO
Zyklus IO/Warngrenze oder
Standmenge erreicht
IO (A1)
Standmenge / Warngrenze (A2)
Messung läuft (A7)
Bereit (A6)
Start (E7)
10ms < T1 < 20ms
T2 > 200ms
50ms < T3 < 800ms (abhängig von RS 485 Vernetzung)
1. Nach dem Einschalten meldet sich das Gerät durch Setzen des Signals 'Bereit'
messbereit.
2. Ist das Kontrollmaß 'X' (Restbodenstärke) erreicht, wird mit dem in der externen
Steuerung integrierten Präzisionsgrenztaster über die I/O-Schnittstelle (Eingang 7)
der Messvorgang gestartet.
3. Das IO / NIO-Signal wird zurückgesetzt. Das Signal 'Messung läuft' wird gesetzt.
4. Ist die Bedingung für die Rückhubauslösung erfüllt, so wird das Signal 'Start' zurückgesetzt. Mit dem Rücksetzen des Signals 'Start' wird die Messung ausgewertet.
CEP 300x
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FW Version 1.8
39
Prozessüberwachung CEP 300
5. Liegt die Messung innerhalb des programmierten Fensters, wird das Signal IO gesetzt.
Liegt die Messung außerhalb des programmierten Fensters, wird das Signal IO nicht
gesetzt. In der externen Steuerung muss das Fehlen des IO-Signals nach einer Wartezeit von min 200 ms als NIO gewertet werden. Wurde in dem beendeten Zyklus die
Warngrenze oder die Standmenge eines Messkanals überschritten, wird der Ausgang
'Warngrenze/Standmenge(NIO)' ebenfalls gesetzt. Dieses Signal kann nun in der externen Steuerung ausgewertet werden.
6. Das Signal 'Messung läuft' wird bei aktiver Vernetzung erst nach erfolgter Datenübertragung zurückgesetzt.
Anlagensteuerung: vor 'Start' Messbereitschaft prüfen
Die Prozessüberwachung kann wegen einer manuellen
Eingabe oder einer Störung nicht messbereit sein.
Daher muss vor einem automatischen Ablauf immer vor
dem Setzen des 'Start'-Signals der Ausgang 'messbereit'
von der Anlagensteuerung geprüft werden.
Datenübertragung RS485 Netzwerk
Bei aktivem RS485 Netzwerk bleibt das Signal 'Messung
läuft' nach der Messung gesetzt, bis die Datenübertragung
zum PC beendet ist. (ab FW Version 1.8).
Bei aktiver Vernetzung muss vor dem Zyklusstart
'Messung läuft' auf '0' abgefragt werden.
Dieser Ablauf gilt auch für Kanal 2. Dort werden die Messläufe unabhängig von
Kanal 1 durchgeführt.
Automatische Programmanwahl
CEP 300x
Signal
Bezeichnung
Eingang 1
Programmnummer Bit 0
14
Eingang 2
Programmnummer Bit 1
15
Eingang 3
Programmnummer Bit 2
16
Eingang 4
Programmnummer Bit 3
17
Eingang 5
Programmnummer Takt
18
Ausgang 5
Programmnummer Quittung
BA 42.0412.01
Kontakt im Steckverbinder
FW Version 1.8
5
40
Prozessüberwachung CEP 300
Anwahl eines Prüfplans:
BIT 0
BIT 1
BIT 2
BIT 3
Takt
Quittung
10 ms < t1 < 20 ms
t2 ³ 0 ms
t3 < 20 ms
Die Prüfplan-Anwahlbits 0,1,2 und 3 werden binär als Prüfplan-Nummer aus der
Anlagensteuerung gesetzt. Mit steigender Flanke des Taktsignals aus der Anlagensteuerung wird diese Information vom CEP-Gerät gelesen und ausgewertet.
Das Einlesen der Prüfplan-Anwahlbits wird durch Setzen des Quittungssignals
bestätigt. Nach dem Quittieren setzt die Anlagensteuerung das Taktsignal zurück.
Beispiel: Bei (1) wird die Prüfplan-Nummer 3 (Bit 1 u. 2 High) angelegt und durch
Setzen des Takt-Signals angewählt. Bei (2) wird das Quittungssignal des CEPGerätes gesetzt. Der Prüfplan-Anwahltakt muss solange gesetzt bleiben, bis das
Einlesen der neuen Prüfplan-Nummer quittiert wurde. Nach der Rücknahme des
Taktsignals wird das Quittungssignal zurückgesetzt.
Wertigkeit der Prüfplananwahlbits: Prüfplan-Nr. 0-15 möglich
Der Eingang 'Zwangsoffset Extern' muss zum Schreiben der Prüfplan-Nummer
immer auf '0' gesetzt sein !
CEP 300x
0
1
Bit
2
3
Prog.-Nummer
0
0
0
0
0
1
0
0
0
1
0
1
0
0
2
1
1
0
0
3
0
0
1
0
4
1
0
1
0
5
0
1
1
0
6
1
1
1
0
7 usw. ....
BA 42.0412.01
FW Version 1.8
41
Prozessüberwachung CEP 300
Automatischer Offset Kraftaufnehmer Kanal 1+2
Über die SPS-Schnittstelle kann eine externer Offsetabgleich sowohl für Kanal 1
und 2 gestartet werden. Der Handshake zum Starten des externen Offsetabgleichs geschieht analog zum Schreiben einer Prüfnummer.
Signal
Bezeichnung
Kontakt im Steckverbinder
Eingang 1
Programmnummer Bit 0
14
Eingang 5
Programmnummer Takt
18
Eingang 6
Offsetabgleich Extern
19
Ausgang 5
Quittierung Programmnummer 3
5
Ausgang 6
Gerät Betriebsbereit
6
Externer Offsetabgleich Kanal 1:
BIT 0
Offsetabgleich extern
Takt
Quittung
Messbereit
(1) (2) (3)
(4)
Externer Offsetabgleich Kanal 2:
Bit 0 ist auf '1' gesetzt , sonst verläuft der Prozess wie bei Kanal 1.
Zeiten:
10 ms < t1 < 20 ms
t2 ³ 10 ms
t3 < 5 ms
t4 ca. 6-7Sek.
Mit dem Ende des Schreibtaktes (1)-(2) wird der externe Offsetabgleich des ausgewählten Kanals gestartet. Während der Offsetabgleich läuft (maximal 7 Sekunden pro Kanal) wird das Ready-Signal zurückgesetzt (3). Nach einem fehlerfreien
Abgleich (4) wird das Ready-Signal wieder gesetzt. Die Zeit für den Offsetabgleich
kann sich bei nicht fest angeschlossenen Sensoren entsprechend verlängern.
Während eines externen Offsetabgleichs wir eine eventuell laufende Messung auf
dem anderen Kanal unterbrochen.
CEP 300x
BA 42.0412.01
FW Version 1.8
42
TOX®-Prozessüberwachung CEP 300
Analysehilfe bei N.I.O.-Situation
kN
Presskraftüberwachung durch
Kraftsensor
Hub (Stempelweg)
t
Überwachung Kontrollmaß 'X'
durch Präzisionsgrenztaster
Fehlerquellen CEP 300
A = Messpunkt i.O. (Messpunkt liegt innerhalb des Fensters)
B = Presskraft zu groß (Anzeige: Fehlercode 'MAX')
C = Presskraft zu gering
D = Keine Messung (Anzeige: 'RDY'; Messbereit-Signal bleibt anstehen, kein Flankenwechsel)
Allgemeine Hinweise zur Störungssuche und -beseitigung
Sicherheit bei der Fehlersuche
Beachten Sie bei der Störungssuche die Hinweise in der
Bedienungsanleitung der Maschine sowie die geltenden
Sicherheitsvorschriften und die gesetzlichen Auflagen,
um Schäden an Personen und dem Produkt zu vermeiden.
Die sachgemäße Instandsetzung der Produkte von TOX®
PRESSOTECHNIK setzt entsprechend geschultes Fachpersonal voraus.
TOX® Analysenhilfe
Eine ausführliche Analysenhilfe zur TOX®-Fügetechnik finden Sie im Beiblatt 'Funktions-Check TOX®-Werkzeuge'.
®
TOX PRESSOTECHNIK GmbH & Co. KG l Riedstraße 4 l D - 88250 Weingarten
Tel. +49 (0) 751/5007-0 l Fax +49 (0) 751/52391 l www.tox-de.com l E-Mail: info@tox-de.com
Prozessüberwachung CEP 300
Fehleranzeige
Ursache
Analyse
Presskraft zu groß
L Bleche zu dick
J Blechdicken messen und mit
TOX®-Werkzeugpass vergleichen
– Fehler nach Chargenwechsel
ð vorgesehene Blech– Toleranz bei Erhöhung der
dicken einsetzen
Einzelblechdicke
ð liegen die Blechdicken inner> 0,2 - 0,3 mm
halb der zulässigen Toleranz,
chargenbezogenen Prüfplan
erstellen (siehe Bedienungsanleitung CEP 300)
L Blechfestigkeit
erhöht
– meist mehrere TOX®-Punkte
betroffen
Anzeige Fehlercode
'MAX'
(siehe Abb., Pos. B)
– meist alle TOX®-Punkte
betroffen
J Werkstoffbezeichnungen der
Bleche mit TOX®-Werkzeugpass vergleichen
– Fehler nach Chargenwechsel
ð ggf. Härteverlgeichsmessung
durchführen
ð vorgesehene Werkstoffe
einsetzen
ð härtebezogenen Prüfplan
erstellen
– einmaliger Vorgang infolge
Fehlbedienung
J Anzahl der Blechlagen mit Angaben im TOX®-Werkzeugpass
vergleichen
ð Fügevorgang mit richtiger
Anzahl Blechlagen wiederholen
– nur einzelne TOX®-Punkte
betroffen
J betroffene Matrize ausblasen (z.B. mit Pressluft)
– Öl, Schmutz, Lackreste usw.
im Ringkanal der Matrize
J besteht das Problem weiterhin,
die Matrize ausbauen und reinigen, ggf. nach Rücksprache
mit TOX® PRESSOTECHNIK
auspolieren oder chemisch
ätzen
L Blechoberfläche
sehr trocken
statt leicht geölt
bzw. gefettet
– Zustand der Blechoberfläche
prüfen
J für geölte bzw. gefettete Blechoberflächen sorgen
– Änderung im Arbeitsprozess
(z.B. nicht eingeplanter
Waschvorgang vor dem
Fügen)
J ggf. spezielles Prüfprogramm
für trockene Blechoberfläche
erstellen.
Achtung: stempelseitige
Abstreifkraft überprüfen
L Bleche / Bauteile
nicht richtig positioniert
– Beschädigung der Bauteile
durch TOX®-Werkzeug bzw.
Abstreifer
J Fügevorgang mit richtiger Position des Bauteils wiederholen
L Anzahl der Blech- – alle TOX®-Punkte
betroffen
lagen zu hoch
L Ablagerungen
in der Matrize
CEP 300x
Maßnahmen
BA 42.0412.01
J ggf. Fixierung des Bauteils
verbessern
2
Prozessüberwachung CEP 300
Fehleranzeige
Ursache
Analyse
Presskraft zu groß
L Falsche TOX®Werkzeugkombination eingebaut
– nach Werkzeugwechsel
Anzeige Fehlercode
'MAX'
(siehe Abb., Pos. B)
Maßnahmen
J TOX®-Werkzeugbezeichnung
(am Schaftdurchmesser einge– TOX®-Kontrollmaß 'X' zu klein
prägt) mit Angaben im TOX®– Matrizenringkanal zu klein
Werkzeugpass vergleichen
– Matrizendurchsetztiefe zu
gering
– TOX®-Punktdurchmesser
zu klein
– TOX®-Stempeldurchmesser
zu groß (> 0,2 mm)
Presskraft zu klein
L Bleche zu dünn
J Blechdicken messen und mit
TOX®-Werkzeugpass vergleichen
– Fehler nach Chargenwechsel
ð vorgesehene Blech– Toleranz bei Reduktion der
dicken einsetzen
Einzelblechdicken
ð liegen die Blechdicken inner> 0,2 – 0,3 mm
halb der zulässigen Toleranz,
chargenbezogenen Prüfplan
erstellen (siehe Bedienungsanleitung CEP 300)
L Blechfestigkeit
reduziert
– meist mehrere TOX®-Punkte
betroffen
Anzeige Fehlercode
'MIN'
(siehe Abb., Pos. C)
CEP 300x
– meist alle TOX®-Punkte
betroffen
J Werkstoffbezeichnungen der
Bleche mit TOX®-Werkzeugpass vergleichen
– Fehler nach Chargenwechsel
ð ggf. Härteverlgeichsmessung
durchführen
ð vorgesehene Werkstoffe
einsetzen
ð härtebezogenen Prüfplan
erstellen
L Blechteile fehlen – alle TOX®-Punkte betroffen
bzw. nur eine
– einmaliger Vorgang infolge
Blechlage vorhanFehlbedienung
den
J Fügevorgang mit richtiger Anzahl Blechlagen wiederholen
L Blechoberfläche
– Zustand der Blechoberfläche
geölt bzw. gefettet
prüfen
statt sehr trocken – Änderung im Arbeitsprozess
(z.B. Waschvorgang vor dem
Fügen ist entfallen)
J für Waschvorgang vor dem
Fügen sorgen
L Stempelbruch
– Fügepunkt nicht oder nur
geringfügig vorhanden
J Defekten Stempel austauschen
L Matrizenbruch
– Fügepunkt nicht mehr rund
ausgeformt
J Defekte Matrize austauschen
BA 42.0412.01
J ggf. spezielles Prüfprogramm
für gefettete / geölte Blechoberfläche erstellen.
3
Prozessüberwachung CEP 300
Fehleranzeige
Ursache
Analyse
Maßnahmen
Preßkraft zu klein
L Falsche TOX®Werkzeugkombination eingebaut
– nach Werkzeugwechsel
J TOX®-Werkzeugbezeichnung
(am Schaftdurchmesser eingeprägt) mit Angaben im TOX®Werkzeugpass vergleichen
Anzeige Fehlercode
'MIN'
(siehe Abb., Pos. C)
– TOX®-Kontrollmaß X zu groß
– Matrizendurchsetztiefe
zu groß
– Matrizenringkanal zu groß
– TOX®-Punktdurchmesser
zu groß
– TOX®-Stempeldurchmesser
zu klein (> 0,2 mm)
Nach Einschalten
oder Nullpunktprüfung erscheint
Fehlercode 'E02'
(Kein gültiger
Nullpunktwert)
L Kabelbruch am
Kraftaufnehmer
– Kraftaufnehmer nicht mehr
zu kalibrieren
Standmenge erreicht L Standzeit des
(ab FW-Version 1.4)
Werkzeuges
'E03'
erreicht
(ab FW-Version 1.7)
'E04'
Datentransfer aktiv
(ab FW-Version 1.8) nur
bei aktiver Vernetzung
'TRF'
Keine Messung
Messbereit-Signal
bleibt anstehen, kein
Flankenwechsel.
Anzeige 'RDY'
Messbereit
(siehe Abb., Pos. D)
J Defekten Kraftaufnehmer
austauschen
– nach Ausbau der Werkzeugeinheit
L Messelement des
Kraftaufnehmers
defekt
Warngrenze in Folge
– nach TOX®-Werkzeugwechsel
– Nullpunkt instabil
– Kraftaufnehmer nicht mehr
zu kalibrieren
– Statussignal Standmenge
erreicht ist gesetzt
L Die voreingestellte – Statussignal Warngrenze in
Warngrenze
Folge ist gesetzt
wurde n-mal
überschritten
L Der betreffende
– Datentransfer zum PC hat
Messkanal wartet
noch nicht stattgefunden
auf die Datenübertragung zum PC
J Defekten Kraftaufnehmer
austauschen
J Werkzeug auf Verschleiß prüfen
evtl. austauschen und den Zähler
der Standzeit zurücksetzen
J Werkzeug auf Verschleiß prüfen, ggf. austauschen und den
Zähler durch einmaliges Verlassen des Messmenüs zurücksetzen
J Netzwerk prüfen.
J Status des PC Programms prüfen
L Positionsmelder
– TOX®-Kontrollmaß 'X' überbzw. -kabel defekt
prüfen
L Positionsmelder
verstellt
L Hubbegrenzung
nicht korrekt eingestellt
L Presskraft reicht
nicht aus
J Kontrollmaß 'X' mit Angaben
im TOX®-Werkzeugpass vergleichen
– Hubbegrenzung auf Anschlag
ð Presskraft erhöhen, bis
prüfen (siehe Bedienungsandie Hubbegrenzung auf
leitung Mechanik)
Anschlag fährt
– Lage Positionsmelder prüfen
ðPositionsmelder einjustieren,
bis Schaltsignal 'messbereit'
erscheint (Werkzeug geschlossen, Kontrollmaß 'X' ok)
Das Problem konnte nicht behoben werden?
Nehmen Sie Kontakt mit Ihrem zuständigen Außendienstmitarbeiter oder direkt mit uns auf:
TOX® PRESSOTECHNIK GmbH & Co. KG l Riedstraße 4 l D-88250 Weingarten
Tel. +49 (0) 751/5007-0 l Fax +49 (0) 751/52391 l E-Mail info@tox-de.com
CEP 300x
BA 42.0412.01
4
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