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Bedienungsanleitung - WAGNER®-Werkzeugsysteme Müller GmbH

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Bedienungsanleitung
Gewinderollköpfe RS42
Bauart stillstehend

Inhalt
1.
Allgemeines 3
2.
Sicherheitshinweise 5
3.
Grundausstattung 6
4.
4.1.
4.2.
4.3.
Rollkopf Hauptbauteile Funktion Verwendungsmöglichkeiten 7
7
7
7
5.
5.1.
5.2.
Rollenhalter Funktion Beschriftung 8
8
8
6.
6.1.
6.2.
6.3.
6.4.
Gewinderollen Beschriftung Lagerung Qualität Standzeiten 9
9
10
10
10
7.
7.1.
7.2.
7.3.
7.4.
7.5.
Vorbereitung zum Gewinderollen Gewinderollkopf Werkstück – Maschine Rollgeschwindigkeit Leistungsbedarf Kühlung-Schmierung 11
11
13
16
16
16
8.
Aufbau auf der Maschine 17
9.
9.1.
9.2.
Fehlerbehandlung Fehler in der Anlage und beim Einrichten Fehler am gerollten Gewinde 18
18
20
10.
10.1.
10.2.
10.3.
Wartung - Pflege Service-Intervalle Demontage des Rollkopfes Zusammenbau des Rollkopfes 22
22
22
23
11.
Baumaße 24
12.
12.1.
12.2.
12.3.
12.4.
12.5.
Anhang Ersatzteillisten Kurvenringe Schäfte und zugehörige Innenanschläge Explosionszeichnungen Zusammenbauzeichnung 26
26
27
28
29
30
13.
Rollenhalter-Tafel RA42 31
2 Bedienungsanleitung RS42
Allgemeines
1.
Allgemeines
Lieber Kunde,
Sie haben ein hochwertiges technisches Erzeugnis erworben, das Ihnen ein effektives
und rationelles Arbeiten ermöglicht. Die Gewindeköpfe unseres Hauses sind bekannt
für ihre hohe Qualität und Langlebigkeit. Wir hoffen, dass auch Sie vollauf zufrieden
mit unseren Produkten sind.
Diese Betriebsanleitung soll Ihnen die ersten Schritte mit dem neuen WAGNER®Produkt erleichtern, die Handhabung erklären und auf eventuelle Gefahren hinweisen.
Betreuung nach dem Kauf
Sollten Sie dennoch eine weiterführende Beratung, Schulung oder anderweitige Hilfestellung benötigen oder aus irgendeinem Grund mit einem WAGNER®-Produkt nicht
zufrieden sein, wenden Sie sich bitte an uns! Unsere Vertriebsmitarbeiter im Außenund Innendienst stehen Ihnen jederzeit mit ihrem Know-how zur Seite.
Der Inhalt dieser Betriebsanleitung sollte von jedem Verantwortlichen gelesen, verstanden und in jeder Hinsicht beachtet werden. Dies gilt im Besonderen für Sicherheits- und Gefahrenhinweise, die in dieser Betriebsanleitung besonders gekennzeichnet sind (siehe Kapiel 2.0 »Sicherheitshinweise«). Das Beachten der Hinweise hilft,
Unfälle, Fehler und Störungen zu vermeiden.
ACHTUNG: Lesen Sie
bitte vor Inbetriebnahme
unbedingt diese Betriebsanleitung und beachten Sie
in jedem Fall die Gefahrenhinweise!
Mit dieser Dokumentation erhalten Sie alle Unterlagen zum Betrieb und zur Instandhaltung Ihres WAGNER®-Gewinderollkopfes. Die Unterlagen entsprechen bei der
Übergabe dem aktuellen Stand zum Zeitpunkt der Produktion des Produktes.
Verwenden Sie beim Umgang mit dem Gewinderollkopf ausschließlich diese Dokumentation. Die WAGNER® Werkzeugsysteme Müller GmbH behält sich vor, technische Änderungen zur Verbesserung des Produktes vorzunehmen. Sollten sich durch
Nichtbeachten der einzelnen Punkte dieser Betriebsanleitung Fehler, Schäden, Betriebsstörungen und daraus resultierende Produktionsausfälle ergeben, übernimmt
die WAGNER® Werkzeugsysteme Müller GmbH keine Haftung.
Aus urheberrechtlichen Gründen müssen wir darauf hinweisen, dass diese Betriebsanleitung nur für innerbetriebliche Zwecke verwendet werden darf. Eine Weitergabe
an Dritte ist zu unterlassen.
Bei der Bedienung, Wartung und Instandsetzung gelten zusätzlich zu den aufgeführten Hinweisen die jeweiligen nationalen und internationalen »Sicherheits- und
Unfallverhütungsvorschriften«. Die Betriebsanleitung, insbesondere das Kapitel »Sicherheitshinweise«, muss immer gelesen werden. Durch die Beachtung der Sicherheitsvorschriften und gesetzlichen Bestimmungen sollen Schäden an Personen, Maschinen und an unserem Produkt vermieden werden.
Bedienungsanleitung RS42 3
Allgemeines
Haftungsbeschränkung:
ACHTUNG: Verwenden Sie
dieses Produkt zu keinem
anderen als den dafür vorgesehenen Zwecken!
Beachten Sie die Sicherheits- und Gefahrenhinweise!
Anwenden des Produktes
nur durch geschultes Fachpersonal, ansonsten sind
Gefahren für Gesundheit
und Leben von Personen
oder Beschädigungen von
Sachen nicht auszuschließen. In diesem Fall lehnt
der Hersteller jegliche
Haftung ab.
Gewährleistung
Beim Kauf und Einsatz von original WAGNER®-Ersatzteilen und Zubehör wird eine
einwandfreie Funktion der Gewinderollköpfe gewährleistet.
Wir übernehmen keine Gewährleistung für Schäden an Personen, Maschinen und an
unseren Produkten bei:
• unsachgemäßer Montage und Bedienung
• Verwendung von nicht originalen Ersatzteilen
• Entfernen von Bauteilen und Schrauben
• eigenmächtigen Abänderungen an unseren Produkten
• Einsatz von beschädigten Rollköpfen.
Bei Vewendung von Zubehörteilen, die nicht von WAGNER® hergestellt oder explizit
freigegeben wurden, wird keine Gewährleistung übernommen.
Bei Schäden aller Art durch das Entfernen von Sicherheitseinrichtungen an der Maschine haften wir generell nicht. Wir setzen die Inbetriebnahme unserer Produkte auf
technisch einwandfrei funktionierenden Maschinen voraus.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Verwenden Sie die Gewinderollköpfe ausschließlich für den bestimmungsgemäßen
Gebrauch. Die Missachtung der »Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften« sowie der Einsatz von Werkstücken und unseren Produkten auf Maschinen, die nicht dafür bestimmt sind, können Personen, Maschinen und den Gewinderollköpfen schaden. Dafür übernehmen wir generell keine Haftung!
Wenden Sie bei der Montage, Demontage und Bedienung keine Gewalt an, Sie
könnten sonst den Rollkopf oder die Maschine beschädigen.
Erstinbetriebnahme
Prüfen Sie vor Erstinbetriebnahme des Gewinderollkopfes unbedingt seine Funktion.
4 Bedienungsanleitung RS42
Sicherheitshinweise
2.
Sicherheitshinweise
•
Personen, die mit der Bedienung, Wartung und Instandsetzung betraut sind,
müssen immer die Betriebsanleitung, insbesondere die Sicherheitsvorschriften
lesen und verstehen. Personen, die unter dem Einfluss von Alkohol und/ oder
Drogen stehen, können Unfälle verursachen!
•
Kalkulieren Sie bei der Montage das Gewicht des Gewinderollkopfes ein und
heben Sie ihn gegebenenfalls mit einer Hubeinrichtung an.
•
Achten Sie darauf, dass die Schnittstellen zwischen Werkzeug und Maschine sauber sind. Eine Verschmutzung kann die Genauigkeit des Werkstücks
beeinträchtigen.
•
Schalten Sie beim Montieren des Werkzeugs die Maschine generell am
Hauptschalter aus und achten Sie beim Wechseln von Rollenhaltern und Rollen darauf, dass die Werkzeugspindel nicht unvorhergesehen anlaufen kann.
•
Entfernen Sie alle Werkzeuge und Prüfmittel aus dem Arbeitsraum der Maschine, bevor Sie sie in Betrieb setzen. Durch abgeschleuderte Werkzeuge
und Prüfmittel besteht Verletzungsgefahr!
•
Schließen Sie vor der Bearbeitung die Schutztüre oder -haube! Umherfliegende Teile und eventuell gebrochene Werkzeuge oder Werkstücke können
Schäden an Personen und Maschinen erzeugen.
•
Stellen Sie sicher, dass sich der Gewinderollkopf während der Bearbeitung
nicht lösen kann.
•
Beim Schließen des Rollkopfes nicht in den Rollkopf fassen, nicht in rotierende Werkzeuge fassen: Verletzungsgefahr!
•
Gehen Sie beim Prüfen und Handling der Gewinderollen äußerst vorsichtig
vor. Die Kanten der Rollen sind sehr scharf. Gegebenenfalls Sicherheitshandschuhe tragen!
•
Sorgen Sie beim Transport des Gewinderollkopfes unbedingt für eine geeignete Sicherung und Befestigung des Kopfes auf dem Transportmittel.
Durch die Beachtung dieser
Sicherheitsvorschriften
zusätzlich zu den allgemein
gültigen »Sicherheits- und
UVV« wird eine sichere
Verwendung von Gewinderollköpfen gewährt.
Bedienungsanleitung RS42 5
Grundausstattung
3.
Grundausstattung
Das WAGNER®-Gewinderollkopf-System:
Ein universelles, flexibles Werkzeugsystem bestehend aus Rollkopf, auswechselbaren
Rollenhaltern, den Gewinderollen.
Gewinde verschiedener Durchmesser und Steigungen, Rechts- und Linksgewinde,
können mit einem Kopf gerollt werden.
Für die Baugröße RS42 stehen drei verschiedene Kurvenringe und Rollenhalterbaureihen zur Verfügung:
• RA 42 für Gewindedurchmesser von 8 bis 45 mm
• RA 42/75 für Gewindedurchmesser von 45 bis 75 mm und
• RA 42/S für Gewindekerndurchmesser von 9 bis 60 mm: bei schwer umformbaren Werkstoffen und/ oder sehr großen Steigungen.
Durch auswechselbare Schäfte ist der Rollkopf an alle Maschinen-Werkzeugaufnahmen anpassbar.
Abbildung 1:
Grundausstattung
6 Bedienungsanleitung RS42
Rollkopf
4.
4.1.
Rollkopf
Hauptbauteile
Abbildung 2:
Hauptbauteile
4.2.
Funktion
Die Rollenhalter dienen zur Aufnahme der Gewinderollen, sie werden im Grundkörper aufgenommen und liegen an der Innenseite des Kurvenrings an.
Durch manuelles Verdrehen des Kurvenrings mittels der Einstellschrauben wird der
Gewindedurchmesser eingestellt.
Durch Verdrehen des Grundkörpers zum Führungsring, der mit dem Kurvenring verschraubt ist, wird das Öffnen und Schließen des Rollenhaltersystems bewirkt.
Geschlossen wird durch radiales Verdrehen am Schließgriff bzw. der Schließrolle, die
Sperrplatten rasten ein und halten den Kopf geschlossen.
Der Kopf öffnet durch Ausziehen des gesamten Rollkopfes vom Flansch weg. Dadurch wird die Verriegelung der Sperrplatten gelöst und der Kurvenring dreht sich
wieder zurück. Die Rollenhalter können nach außen schwenken, die Gewinderollen
geben das Gewinde frei, der Kopf kann berührungsfrei zurückgezogen werden.
Um beim Öffnen des Kopfes ein Rückprallen des Kurvenringes, bedingt durch sehr
große Umformkräfte, zu verhindern, ist eine einstellbare Rückprallbremse eingebaut.
Dadurch wird eine eventuelle Beschädigung des Gewindes und der Gewinderollen
vermieden.
4.3.
Verwendungsmöglichkeiten
Unter Verwendung von verschiedenen Rollenhaltern und Gewinderollen lassen sich
alle Arten von Gewinden mit den verschiedensten Profilformen rechts- und linksgängig herstellen.
Außerdem können Umformarbeiten wie Rändeln - Sicken einrollen - Glätten durchgeführt werden. Sollten Sie solche Anwendungsfälle haben, fragen Sie bitte an!
Bedienungsanleitung RS42 7
Rollenhalter
5.
Rollenhalter
5.1.
Rollenhalter-Tafeln:
 ab Seite 31
Funktion
Die Rollenhalter (3 Stück pro Satz) nehmen die Gewinderollen auf. Sie unterscheiden
sich nach Durchmesserbereichen und dem eingearbeiteten Steigungswinkel, der an
das zu rollende Gewinde angepasst ist.
Die genauen Verwendungsmöglichkeiten und die herstellbaren Gewinde sowie die
zugehörigen Rollengrößen sind aus den Rollenhalter-Tafeln RA42 ab Seite 31 zu entnehmen. Für nicht aufgeführte Gewinde bitten wir um Rückfrage.
5.2.
Beschriftung
An der Stirnseite sind die Rollenhalterbezeichnungen eingraviert z. B.:
RA 42 – 3 – 1,5
dabei bedeutet:
RA 42 zu Kopftyp RS 42 und RR 42 passend.
3Durchmesserbereich
1,5
Steigungswinkel in Winkelgraden
Desweiteren ist die Nummerierung »1-2-3« eingraviert, damit die Gewinderollen in
der richtigen Reihenfolge eingesetzt werden.
Außerdem ist eine Satzbezeichnung, z.B. »K8«, angebracht; es können nur Haltersätze mit derselben Bezeichnung verwendet werden.
Bei Rollenhaltern der vorherigen Baureihe war der Durchmesserbereich mit Buchstaben bezeichnet.
Rollenhalter für Linksgewinde haben zu den oben angegebenen Bezeichnungen den
Zusatz »L«, zum Beispiel RA42-3L-1,5.
Satzbezeichnung
Halterbezeichnung
Nummerierung
Abbildung 3: Rollenhalterbeschriftung
8 Bedienungsanleitung RS42
Gewinderollen
6.
Gewinderollen
Die Gewinderolle ist das eigentliche Formwerkzeug und hat das zu rollende Gewindeprofil als parallele Umfangsrillen eingearbeitet. Ein Satz besteht aus 3 Gewinderollen. Die Gewinderollen für zylindrische Gewinde mit symmetrischem Profil sind
normalerweise beidseitig einsetzbar; d. h. es ist an beiden Seiten ein Rollenangriff
vorhanden. Der Rollenangriff hat ein niedrigeres Profil als das Fertigprofil; in diesem
Rollenteil wird die Verformung des Werkstoffes vorgenommen.
Für verschiedene Rollenhaltertypen können teilweise unterschiedliche Abmessungen
von Gewinderollen erforderlich sein. Die genaueren Angaben sind aus den Rollenhalter-Tafeln RA42 ab Seite 31 zu entnehmen.
6.1.
Rollenhalter-Tafeln:
 ab Seite 31
Beschriftung
An einer Stirnseite ist die Rollenbezeichnung eingraviert, und zwar die Gewindeform,
die Gewindesteigung bzw. Gang pro Zoll, die Rollengröße und die Fabrikationsnummer.
Außerdem die Nummerierung der Rolle 1-2-3, die auf der anderen Seite bei wendbaren Gewinderollen mit A-B-C bezeichnet ist.
Abbildung 4:
Gewinderolle
Bezeichnungsbeispiel:
R32 M2,0 2 I32
R32
Rollenabmessung-Kurzbezeichnung: Abmessungen in mm sind in
Rollenhalter-Tafel enthalten
M
Gewindeform metrisch nach DIN 13
2,0
für Gewinde mit 2 mm Steigung
2Nummerierung
I32 Fabrikationsnummer, alle 3 Rollen eines Satzes müssen dieselbe Fabrikati
onsnummer haben.
Rollengröße, Gewindeform und Steigung sind Angaben, die Sie bei einer Rollenbestellungen angeben sollten (z.B. R32 M2,0).
Weitere mögliche Bezeichnungen für Gewindeform und Steigung bzw. Gang pro Zoll
sind z. B.:
UN 32
Gewindeform nach USA Standard ASA B1.1, mit 32 Gängen auf 1 Zoll
W 14
Gewindeform Whitworth nach DIN 11, DIN 259 und British Standard, mit 14 Gängen auf 1 Zoll.
Gewinderollen für konische Gewinde haben als zusätzliche Bezeichnung das Kegelverhältnis und sind grundsätzlich nur einseitig verwendbar.
Bedienungsanleitung RS42 9
Gewinderollen
6.2.
Lagerung
Die Gewinderollen werden auf dem Rollenbolzen mittels Hartmetallbuchsen oder
Nadeln gelagert. Die Hartmetallbuchsen sind die preiswerteste Lagerung, da sie
selbst nur geringfügig verschleißen und auch die Rollenbolzen eine höhere Lebensdauer erhalten.
Hartmetallbuchsen können verwendet werden bei Gewindelängen bis ca. 4 x D, darüber hinaus nur bei Verwendung von Ölen als Kühlschmiermittel und nicht bei großen Verformungskräften wie beispielsweise bei Trapezgewinden.
Lagernadeln können grundsätzlich immer verwendet werden, jedoch sollten die Nadeln mit dem Wechseln der Gewinderollen jeweils erneuert werden. Der Verschleiß
des Rollenbolzens muss hierbei besonders beachtet werden, da ein solcher Verschleiß
die Lagerung blockieren kann.
6.3.
Qualität
Für normale Bau- und Konstruktionsstähle sowie Bunt- und Leichtmetalle werden
Rollen in Standardqualität verwendet.
Bei Stählen mit Zugfestigkeiten über 800 N/mm² sowie rostfreien Stählen ist es empfehlenswert Gewinderollen in N-Qualität zu verwenden.
Beim Gewinderollen auf hochfesten Stählen mit Zugfestigkeiten von 1200 N/mm²
und höher z. B. Spannstäben für Spannbeton steht noch eine andere Rollen-qualität
zur Verfügung die jedoch nicht ab Lager lieferbar ist.
6.4.
Standzeiten
Voraussetzung für gute und Wirtschaftliche Standzeiten sind:
• Exakte Einhaltung der Vorbearbeitungs-Toleranzen
• Einhaltung der genauen Vorschubgeschwindigkeit
• Gleichmäßige, zentrische Anfasung
• Zentrumsgenauigkeit Rollkopf zur Werkstückachse
• Saubere und reichliche Kühlschmiermittelzufuhr
• Ausrollgrad des Gewindes (Nicht überrollt!)
• Bei höheren Werkstoff-Festigkeiten und rostfreien Stählen
10 Bedienungsanleitung RS42
Vorbereitung zum Gewinderollen
7.
Vorbereitung zum Gewinderollen
7.1.
Gewinderollkopf
7.1.1 Einbau der Gewinderollen
Beim Einbau ist darauf zu achten, dass die Satzbezeichnung der 3 Gewinderollen
übereinstimmt.
Die Gewinderollen werden so in die Rollenhalter eingebaut, dass entweder die Nummerierung1-2-3 nach vorne in den jeweiligen Rollenhalter oder mit der Bezeichnung
A-B-C nach vorne in die Rollenhalter 1-2-3 eingebaut wird.
Die Rollenbezeichnung 1-2-3 ist nicht identisch mit der Gegenseite A-B-C.
Vielmehr ist die Rolle 1 auf der Rückseite mit A, die Rolle 2 mit C und die Rolle 3 mit
B bezeichnet.
Darauf ist besonders zu achten wenn die Rollen mit der 2. Seite eingesetzt werden.
Einbau mit Hartmetallbuchsen:
Dabei ist es empfehlenswert, die Gleitflächen der Buchsen
mit Molykote-D-Paste oder Gleichwertigem zu bestreichen.
Die Buchse wird dann in die Rolle eingeschoben, in die
Aussparung des Halters eingesetzt und der Rollenbolzen
durchgesteckt.
Rollenbolzen
Gewinderolle
Nummerierung
Nummerierung
Hartmetallbuchse
Abbildung 5: Einbau der Gewinderollen mit Hartmetallbuchsen
Einbau mit Lagernadeln:
Dazu wird ein Montagebolzen benötigt. Dieser wird in die Rollenbohrung auf eine
ebene Unterlage gestellt und die Lagernadeln einzeln eingesteckt. Die Bohrung der
Rolle wird vorher mit Molykote-D-Paste eingestrichen. Es ist auf die richtige Anzahl
Nadeln zu achten. Die Angaben finden Sie in den Rollenhalter-Tafeln RA42 ab Seite
31. Die so präparierte Rolle wird dann wie bereits oben beschrieben, in den Halter
eingebaut. Dabei wird der Montagebolzen durch den Rollenbolzen nach vorne herausgedrückt.
Rollenhalter-Tafeln:
 ab Seite 31
Lagernadeln
Montagebolzen
Gewinderolle
Abbildung 6:
Einbau der Gewinderollen mit
Lagernadeln
Bedienungsanleitung RS42 11
Vorbereitung zum Gewinderollen
Wir empfehlen beim Wechsel der Gewinderollen nach Standzeitende auch neue Lagernadeln einzubauen.
Keinesfalls dürfen gebrauchte und neue Lagernadeln zusammen in einer Lagerung verwendet werden, dies würde durch ungleiche Nadeldurchmesser mit
Sicherheit zum Rollenbruch führen.
In besonderen Fällen werden 2-reihige Nadellagerungen eingesetzt.
Dabei kommt zwischen die beiden Nadellagerreihen eine Bronze-Zwischenscheibe.
Zur Montageerleichterung dient eine Buchse, die beim Einsetzen der ersten Nadelreihe auf die Unterlage gesetzt und darauf die Zwischenscheibe aufgelegt wird. Zum
Einbau der zweiten Nadelreihe wird dann die Rolle umgedreht und ebenfalls auf der
Unterlage die Nadeln eingesetzt.
7.1.2 Einbau der Rollenhalter
Der Ein- bzw. Ausbau der Rollenhalter ist nur bei Kopfstellung »geschlossen« möglich.
Dazu muss der Kurvenring [3000] abgezogen werden, dies ist nach Ausschrauben
der Zylinderschrauben [3050] und Lösen eines der Gewindestifte [3010] möglich.
Wenn bereits Rollenhalter im Kopf eingebaut sind, muss vor Abziehen des Kurvenrings, die Spannscheibe [2500] in die in den Rollenhaltern vorhandenen Bohrungen
gesetzt werden (Abbildung 7).
Die Rollenhalter werden mittels einer Bajonetthalterung im Grundkörper axial fixiert.
Zum Ein- und Ausbau werden sie aus dieser Halterung in ausgeschwenkter Lage ausbzw. eingebaut. Beim Einsatz ist auf die richtige Reihenfolge der Rollenhalter bzw.
Gewinderollen zu achten, und zwar
bei Rechtsgewinden 1-2-3 im Uhrzeigersinn
bei Linksgewinden 1-2-3 gegen Uhrzeigersinn.
Wir empfehlen, die Gleitflächen der Rollenhalter
ebenfalls mit Molykote-D-Paste dünn zu bestreichen.
Prüfen Sie die Funktion der Rollenhalter vor dem
weiteren Zusammenbau, d. h. nach Einschwenken der Rollenhalter müssen diese durch die Federkraft der Druckbuchsen [160] wieder nach
außen schwenken.
Halten Sie danach die Rollenhalter mittels der
Spannscheibe [2500] zusammen und setzen den
Kurvenring [3000] auf.
Achten Sie dabei auf die richtige Lage der Gewindestifte [3010] zu ihren Anschlagflächen und
befestigen dann den Kurvenring mit den Zylinderschrauben [3050].
Ziehen Sie diese Schrauben erst nach Einstellung
des Gewindedurchmessers fest.
7.1.3 Einstellen des Gewindedurchmessers
Die Einstellung des Kopfes erfolgt am einfachsten durch ein Mustergewinde. Man braucht den
Kopf in geschlossenem Zustand nur so lange
zuzustellen, bis sich das Musterstück nicht mehr
drehen lässt.
Abbildung 7: Einbau der Rollenhalter
12 Bedienungsanleitung RS42
Vorbereitung zum Gewinderollen
Die Verstellung des Kopfes erfolgt mit den beiden Gewindestiften [3010], nachdem man die Zylinderschrauben [3050], und damit die Klemmung des Kurvenrings
[3000] gelöst hat. Am Kurvenring ist eine Stricheinteilung angebracht. Ein Verdrehen
in »+«-Richtung ergibt eine Vergrößerung des einzustellenden Gewindedurchmessers, in »–«-Richtung eine Verkleinerung. Nach Festziehen der gelösten Schrauben
kann ein Probegewinde gerollt werden, dessen Kontrolle mit Aggralehre, Flankenmikrometer, Lehrring oder anderen Meßmethoden zeigt, ob eine Nachstellung erforderlich ist.
Ist kein Mustergewinde vorhanden, so kann man behelfsmäßig auch mit einem Bolzen arbeiten, dessen Durchmesser dem Kerndurchmesser des Gewindes entspricht.
Die beiden Gewindestifte [3010] dürfen nicht zu stramm angezogen werden, da
sonst ein Verspannen des Führungsringes eintreten kann, was seine Beweglichkeit
behindert.
7.1.4 Einstellen der Gewindelänge
Die Gewindelänge wird durch das Öffnen des Rollkopfes begrenzt.
Der Öffnungsvorgang wird durch Vorschubstop eingeleitet. Dadurch beginnt der
Auszug des Kopfes und am Ende des Auszugweges ist der Kopf geöffnet. Bei Gewinderollkopf RS42 beträgt der Auszugsweg 4 mm.
Vorschubstop kann erreicht werden durch:
1. Begrenzung des Vorschubweges der Maschine, z. B. durch Festanschlag oder
Anhalten einer Kugelrollspindel.
2. Innenanschlag am Gewinderollkopf.
Bei beiden Einstellungen ist zu beachten, dass bei geöffnetem Gewinderollkopf die
größte Länge erreicht ist.
Beim Rollen gegen eine Schulter/Bund wird die mögliche Gewindelänge durch die
Vorderkante von Halter oder Rolle bestimmt (siehe Kapitel 7.2.3 Gewinderollen gegen Bund). Der Vorschubstop muss absolut sicherstellen, dass keine Vorschubbewegung mehr stattfindet.
7.1.5 Einstellen der Rückprallbremse
Bei Gewinden mit großem Werkstoffumformvolumen, ab ca. 3 mm
Steigung, ist es notwendig, den Kurvenring samt Führungsring beim
Öffnen abzubremsen.
Diese Bremse wird durch Verdrehen der Gewindebuchse [240] mittels
des Schraubendrehers, durch eine Bohrung im Führungsring [300] bei
geschlossenem Kopf eingestellt.
Durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn wird die Bremswirkung verstärkt, analog zum Uhrzeigersinn vermindert.
7.2.
Werkstück – Maschine
7.2.1 Rollbare Werkstoffe
Der Werkstoff muss kaltumformbar sein. Die notwendige Dehnung
des Werkstoffes ist abhängig von der Größe der Umformung. Bei
Werkstoffen bis 800 N/mm² Zugfestigkeit sollte die Dehnung
bei Spitzgewinden mind. 7%
bei Trapezgewinden mind. 12%
betragen.
Mit zunehmender Zugfestigkeit muss, um ein wirtschaftliches Gewinderollen zu ermöglichen, die Dehnung entsprechend höher sein.
Abbildung 8: Einstellen der Rückprallbremse
Bedienungsanleitung RS42 13
Vorbereitung zum Gewinderollen
7.2.2 Werkstückvorbearbeitung
Die Werkstückvorbearbeitung ist abhängig von der Eigenart des beim Gewinderollen
durch die Kaltumformung stattfindenden Materialflusses – das von den Spitzen der
Gewindeprofile auf den Rollen in Richtung Gewindekern verdrängte Volumen muss
gleich dem in die Gewindespitzen fließenden Volumen sein. Deshalb entspricht der
zum Rollen erforderliche Vorbearbeitungsdurchmesser in etwa dem Flankendurchmesser des Gewindes, die Fließfähigkeit des Werkstoffes ist ebenfalls von Bedeutung.
Der genaue Vorbearbeitungsdurchmesser ist nur durch einen Versuch ermittelbar. Er
ist so zu wählen, dass der Außendurchmesser des Gewindes bei richtigem Flankendurchmesser nicht überrollt sondern nur leicht angerollt ist.
Der so ermittelte Vorbearbeitungsdurchmesser ist das Größtmaß, die zulässige Toleranz nach Minus entspricht ca. 1/6 der Außendurchmessertoleranz des Gewindes.
Bei Einhaltung dieser Toleranz bleibt der Außendurchmesser toleranzhaltig.
Änderungen am Vorbearbeitungsdurchmesser wirken sich praktisch um den 3- bis
5-fachen Betrag am Außendurchmesser des gerollten Gewindes aus. Eine Veränderung von 0,02 mm des Vorbearbeitungsdurchmessers kann also z. B. eine Änderung
0,1 mm am Gewindeaußendurchmesser verursachen.
Abbildung 9: Werkstückvorbereitung
Abbildung 10: Flächengleich
Zu Beginn der Ermittlung des Vorbearbeitungsdurchmessers empfiehlt es sich, diesen
Durchmesser gleich dem gewünschten Flankendurchmesser zu wählen. Dadurch erhält man eine Basis, mit der Gewinde gerollt werden können. Dazu muss die Durchmessereinstellung des Rollkopfes (siehe Kapitel 7.1.3) so gewählt werden, dass der
richtige Flankendurchmesser erreicht wird.
Je nach erreichtem Außendurchmesser wird dann der Vorbearbeitungsdurchmesser
korrigiert.
Keinesfalls darf der Außendurchmesser des Gewindes überrollt werden, denn dies
führt zu einer Überlastung und dem nachfolgenden Bruch der Gewinderollen.
Am Gewindeanfang muss das Werkstück mit einer Fase zum Anlaufen der Gewinderollen versehen sein.
Der Faswinkel bei Spitzgewinden sollte 15-20°, bei Trapezgewinden 10-12° betragen.
Faswinkel bei Spitzgewinden:
15 - 20°
Abbildung 11:
Faswinkel
14 Bedienungsanleitung RS42
Faswinkel bei Trapezgewinden:
10 - 12°
Vorbereitung zum Gewinderollen
Der Durchmesser am Beginn der Fase muss je nach Gewindesteigung einige Zehntelmillimeter unter dem Kerndurchmesser sein. Bei diesen Voraussetzungen beträgdie
Andruckkraft: Andrückkraft [N] = Leistung [KW] x 120.
Gewinderollen ohne Einlauffase am Werkstück ist mit speziellem Angriff an den Gewinderollen unter Umständen möglich. Diesbezüglich bitten wir um Anfrage.
7.2.3 Gewinderollen gegen Bund
Durch die Aufnahme der Gewinderollen in Rollenhaltern ist es möglich, Gewinde bis
dicht an große Bunddurchmesser zu rollen. Genaue Angaben sind in den Rollenhalter-Tafeln RA42 enthalten.
Es ist möglich, durch Ausschleifen der Rollenhalter (max. bis zur Mitte des Rollenbolzens) die Bunddurchmesserfreiheit wesentlich zu vergrößern.
Rollenhalter-Tafeln:
 ab Seite 31
7.2.4 Gewindeauslauf
Bei Verwendung von normalen Gewinderollen beträgt der Gewindeauslauf ca. 2 x
Steigung. Ein Freistich ist nicht erforderlich. Genauere Angaben und andere Auslaufmöglichkeiten erhalten Sie auf Anfrage.
Abbildung 12:
Gewindeauslauf
7.2.5 Vorschub zum Gewinderollen
Außer der notwendigen Andrückkraft muss der Gewinderollvorgang mit einer bestimmten Andrückgeschwindigkeit eingeleitet werden.
Die Andrückgeschwindigkeit errechnet sich aus Drehzahl x Gewindesteigung.
Das Andrücken als solches kann sowohl von Hand als auch über mechanische oder
hydraulische Maschinenelemente erfolgen. Bei starren mechanischen Bauelementen
(z.B. Kurven, Kugelrollspindeln) ist zu beachten, dass sich das Werkstück durch den
Gewinderollvorgang meist längt, und der Vorschub um diesen Betrag (5-10 % der
Gewindesteigung) verkleinert werden muss. Bei längeren Gewinden ist es u. U. notwendig, den Vorschub während des Rollvorganges wieder der tatsächlichen Steigung
zu nähern, jedoch darf der Vorschub nie größer als die Gewindesteigung sein.
Am Gewindeende ist zu beachten, dass der Vorschub um den Auszugweg des Kopfes
früher als die Gewindelänge angehalten werden und dort die entsprechende Zeit
verweilen muss, um dem Rollenhaltersystem das Öffnen zu ermöglichen.
Bei langen Gewinden oder ungleichmäßigem Vorschub kann es notwendig sein, den
Auszugsweg der Köpfe zu vergrößern. Dies kann durch Austausch der Anschlagplättchen gegen längere erfolgen, wodurch sich die oben angeführten verlängerten
Auszugswege ergeben, die zum Vorschubausgleich genützt werden können.
Bedienungsanleitung RS42 15
Vorbereitung zum Gewinderollen
7.3.
Rollgeschwindigkeit
Um beim Gewinderollvorgang ein Fließen des Werkstoffes zu erreichen, sollte eine
Rollgeschwindigkeit von 30 m/min. nicht unterschritten werden.
Wirtschaftliche Geschwindigkeiten liegen im Bereich 50-80 m/min.
7.4.
Leistungsbedarf
Die Leistung ist abhängig von der Rollgeschwindigkeit, dem Werkstoff, der Profilform
und dem Ausrollgrad des Gewindes. Nach folgender Formel lässt sich der Leistungsbedarf errechnen:
N = C • P •Rm• v • 0.000056 [kW]
dabei bedeutet:
C = Faktor 1 für Spitzgewinde
= Faktor 2 für Trapezgewinde
P = Gewindesteigung [mm]
Rm = Zugfestigkeit [N/mm²]
v = Rollgeschwindigkeit [m/min]
n = Drehzahl [U/min]
Drehmoment:
M = 9550 x
7.5.
N
n
[Nm]
Kühlung-Schmierung
Für die reichliche Zuführung von Kühl-Schmiermittel ist zu sorgen. Bewährt haben
sich Emulsionen 1:10 - 1:20 und dünnflüssige Öle, wie sie auch bei spanender Bearbeitung verwendet werden.
Hochdruckzusätze verkleinern die Reibung zwischen Gewinderolle und Werkstück.
Sie tragen somit zur Standzeitverbesserung bei. Sehr wichtig ist eine gute Filterung
des Kühl-Schmiermittels, damit keine Fremdstoffe (Späne) in das Gewinde eingerollt
werden oder sich in die Rollenlagerung setzen. Für spezielle Fragen zu Kühl-Schmiermitteln stehen Ihnen auch die Kundendienste der Mineralölfirmen zur Verfügung.
Wenden Sie sich im Bedarfsfall an sie.
16 Bedienungsanleitung RS42
Aufbau auf der Maschine
8.
Aufbau auf der Maschine
Stillstehende Gewinderollköpfe werden üblicherweise mittels eines Schaftes in der
Werkzeugaufnahme gespannt, wobei auf Zentrumsgenauigkeit zu achten ist. Schäfte
liefert WAGNER® in verschiedenen Durchmessern, zylindrisch und in NC-Ausführung.
Die Schäfte sind auswechselbar. Bei Verwendung von zylindrischen Schäften ist es
beim Rollen von Gewinden mit großen Umformkräften eventuell notwendig, eine zusätzliche formschlüssige Verbindung anzubringen. Eine Einrichtung an der Maschine
muss zum Schließen des Rollkopfes vorhanden sein.
Bei der Herstellung der Schließkurven ist darauf zu achten, dass nicht nur ein Kurvenanstieg für die Schließbewegung, sondern auch noch ein Abstieg (ca. 5°) vorhanden
sein muss, damit der Rollkopf verriegelt.
Die Schließrolle ist in einer festen Position am Rollkopf montiert. Sollte die Position der
Schließrolle nicht optimal liegen, wird mit einem zusätzlichen Klemmring mit Schließrolle eine stufenlose Verstellung ermöglicht.
Normalstellung der Schließrolle beim NC-Schaft bei geschlossenem Rollkopf.
Rollkopftyp
Schaftgröße
Winkellage β
RS 42
NC 30
75°
NC 40
15°
NC 50
15°
Die folgende Ausführung kann auf CNC-Maschinen mit zwei Werkzeugrevolvern
verwendet werden, wobei die Schließkurve bzw. der Schließanschlag am zweiten Revolver befestigt wird, und durch Verfahren in Z- und/ oder in X-Achsen der Rollkopf
geschlossen wird.
Bedienungsanleitung RS42 17
Fehlerbehandlung
9.
9.1.
Fehlerbehandlung
Fehler in der Anlage und beim Einrichten
 Fehler:
Reihenfolge 1-2-3 der Rollenhalter mit den Profilrollen wurde beim Einbau in den
Rollkopf nicht beachtet.
Auswirkung:
Es wird nicht die gewünschte Gangzahl des Gewindes gerollt, z. B. statt eines eingängigen erhält man ein zweigängiges Gewinde.
 Es wurden Rollenhalter mit anderem Rollenhalterwinkel genommen als in der
Rollenhaltertabelle für das betreffende Gewinde angegeben:
• Die Steigung des gerollten Gewindes wird beeinflusst.
• Außerdem sind Taumelfehler in den Gewindegängen möglich, die Gewindequalität sinkt. Erhöhte Beanspruchung der Profilrollen. Bei Feingewinden
Einfluss auf Gangzahl.
• Halterauswahl: siehe Rollenhaltertabelle RA42.
 Es wurden Rollenhalter oder Profilrollen mit verschiedenen Satznummern eingesetzt:
Infolge nicht vermeidbarer Herstellungstolrranzen zwischen einzelnen Fertigungsserien kann nicht immer die für einen kompletten, aus einer Fertigungsserie stammenden Werkzeugsatz geltende Qualität am erzeugten Gewinde erzielt werden.
 Lagernadeln der Rollenlagerung haben nicht die vorgeschriebene Anzahl
oder sind nicht einwandfrei (Nadeln mit brauner Anlauffarbe an der Kuppe werden unbrauchbar):
• Zerstörung der Nadeln, Festbremsen der Profilrolle und Rollenbruch.
• Beim Einsetzen der Profilrollen immer im Satz einwandfreie Lagernadeln mit
vollständiger Nadelzahl verwenden.
 Die Rollenbolzen sind sehr stark verschlissen:
• Auf der Druckseite des Rollenbolzens wird durch das Überrollen mit den
Lagernadeln die Oberfläche nach und nach durch Grübchenbildung zerstört.
Nicht zu verwechseln mit blanken Druckstellen.
• Sofern diese zuerst an verschiedenen Stellen auftretenden Grübchen eine
zusammenhängende zerstörte Oberfläche auf der Druckfläche bilden, ist der
Rollenbolzen auszuwechseln. Gefahr des Nadelbruchs – Rollenbruch!
 Rollkopf springt nicht genügend auf:
• Markierungen auf dem Außendurchmesser des Gewindes durch die Profilrollen beim Herausziehen. Ursache: Rollkopf ist stark verschmutzt, bitte reinigen!
• Oder die Federn zum Öffnen des Rollkopfes sind ermüdet.
 Das Kühlmittel ist durch Späne oder Abrieb verunreinigt:
• Gewindeflanken werden rau und flockig. Bei großen Spänen Bruchgefahr für
die Profilrollen durch Überrollen oder Festklemmen.
• Außerdem Beeinträchtigung der Kopffunktion durch Verschmutzung – Abhilfe: Filter in Kühlmittelleitung und Abschirmen der Rollkopfstation gegen
Späne.
18 Bedienungsanleitung RS42
Fehlerbehandlung
 Der Rollkopf ist nicht genügend genau zum Werkstück zentriert:
• Das Gewinde ist einseitig ausgerollt oder der Gewindebolzen ist krumm (bei
langen Stangen)
• Oder das Gewinde ist konisch (bei Kurzgewinden)
• Bei starker Abweichung: Bruchgefahr für Profilrollen.
 Ausgangsmaterial mit starken Durchmesserabweichungen (Walzmaterial)
oder krummes Ausgangsmaterial:
Nicht einwandfrei ausgerollte Gewinde, krumme Gewindestangen. Bruchgefahr für
Profilrollen durch stellenweise starkes Überrollen. Gewindeprofilrollwerkzeuge sind
keine Richtrollen.
 Die Anweisungen zur Einstellung des Gewindedurchmessers und zur Bestimmung des Vorbearbeitungsdurchmessers des Werkstückes wurden nicht beachtet:
Ein nicht ausgerolltes Gewinde oder Rollenbruch wegen überrollter Gewinde.
11 Die Anfasung am Bolzenanfang ist nicht richtig gewählt:
 Der Gewindeanfang ist unsauber, die ersten Gewindegänge sind weggeschert. Bei
zu großem Anfaswinkel ist die Andruckkraft zu groß. Hierdurch erhöhter Verschleiß
der Profilrollen.
• Anfaswinkel für Spitzgewinde: 15°… 20°
• Anfaswinkel für Trapezgewinde: 10° ... 12°
beginnend bei 0,4...0,8 mm unter dem Kerndurchmesser. Wenn die Anfasung nicht
zentrisch liegt, wird auch das Gewinde nicht zentrisch aufgerollt;
bei Kurzgewinden können Gewinde konisch ausfallen.
12 Der aufgebrachte Vorschub zum Anrollen entspricht nicht der Gewindestei gung je Umdrehung beim Rollen:
• Gewindeanfang unsauber. Bei zu langsamem Andrücken greifen die Gänge
der Profilrollen nicht in die vorgeschriebene Gewindesteigung, sondern drücken nur in die Anfasung, so dass der Werkstoff unzulässig aufgehärtet wird
– Gefahr des Ausbrechens der Profile auf den Rollen!
• Bei zu schnellem Andrücken wird eine zu starke Kraft auf die Profile der Rollen ausgeübt. Ebenfalls Gefahr des Ausbrechens!
• Das Anrollen ist steigungsgerecht erfolgt, wenn am Gewindeanfang nur ein
Gewindegang zu sehen ist, und nicht ein Nebeneinander von mehreren Profilen, die sich erst nach dem zweiten Gang zu einem Gewindegang vereinigen.
13 Vorschub während des Gewinderollens ist nicht steigungsgerecht:
 Ein während des Rollens aufgebrachter Vorschub, der nicht genau der beim Rollvorgang in den Rollwerkzeugen entstehenden Gewindesteigung entspricht, beeinflusst
diese – Steigungsverzug – und übt eine unerwünschte Kraft auf die Rollwerkzeuge
aus. Daher Vorschub nach dem Anrollen der ersten zwei oder drei Gewindegänge
abschalten, damit das Werkstück mit möglichst geringem Widerstand durch die Rollwerkzeuge gezogen wird. In speziellen Fällen kann die Auszugsverlängerung Abhilfe
schaffen. Siehe Kapitel 7.2.5.
Bedienungsanleitung RS42 19
Fehlerbehandlung
14 Anschlag zum Kopföffnen beim Rollen gegen Bund ist nicht richtig angewandt
 und eingestellt:
Die Profilrollen oder die Rollenhalter laufen gegen den Bund am Werkstück an. Es
tritt Rollenbruch ein.
15 Zu geringe Kraft zum Spannen des Werkstückes:
 Beim Anrollen wird das Werkstück in der Spannvorrichtung zurückgedrückt, oder
das Werkstück dreht beim Rollen durch oder mit erreichter Gewindelänge wird beim
Anhalten des Vorschubes das Werkstück aus der Spannvorrichtung gezogen und der
Rollkopf öffnet nicht. Die gewünschte Gewindelänge wird nicht erreicht. Außerdem
erhöhte Rollenbruchgefahr!
16 Zu niedrige Rollgeschwindigkeit:
 Bei Rollgeschwindigkeiten unter 30 m/min sinkt die Standmenge merklich ab.
17 Mehrmaliges Überrollen eines Gewindes oder Nachrollen eines geschnitte nen Gewindes:
Es besteht Bruchgefahr für die Profilrollen. Besonders beim nochmaligen Überrollen
eines schon gerollten Gewindes, da beim ersten Gewinderollen eine Verfestigung des
Werkstoffes eingetreten ist.
9.2.
Fehler am gerollten Gewinde
 Fehler: Das Gewinde ist am Außendurchmesser nicht gleichmäßig ausgerollt,
teilweise überrollt.
Ursache und Abhilfe: Prüfen, ob Vorbearbeitungsdurchmesser gleichmäßig eingehalten wurde und die Zentrierung Rollkopf zum Werkstück genügend genau ist. Es
besteht aber auch die Möglichkeit, dass der Werkstoff nicht gleichmäßig und nicht
homogen ist, z. B. Walz- oder Schmiedematerial hat entkohlte Außenschichten.
 Der Flankendurchmesser ist nicht gleichmäßig:
Der Vorbearbeitungsdurchmesser wurde nicht gleichmäßig eingehalten.
 Gewinde ist nur unvollständig und teilweise ausgerollt:
• Prüfen, ob Rollkopf beim Schließen richtig einrastet – Verschmutzung!
• oder bei umlaufenden Rollköpfen, ob die Schließeinrichtung den Rollkopf
genügend weit in die Raststellung der Sperrplatten drückt.
• Weiterhin prüfen, ob die Gewindestifte [3010] und die Zylinderschrauben
[3050] im Kurvenring einwandfrei angezogen sind.
 Das Gewinde ist zweigängig anstatt eingängig:
Prüfen der Reihenfolge der Profilrollen. Wenn Reihenfolge richtig, wurde beim Anrollen zu stark angedrückt. Beachten bei Feingewinden!
 Gewinde wird leicht konisch bei Kurzgewinden:
Gewindebolzen hat eine Bohrung – auch Zentrierbohrung. Wenn die Wandung zu
schwach ist, wird das Gewinde hier stärker zusammengedrückt.
Abhilfe:
• Bohrung nach dem Gewinderollen anbringen.
• Oder der Rollkopf öffnet zu schwer: Rollkopf reinigen und Teile gut laufend
machen.
• Oder die Anfasung ist ungünstig, so dass am Gewindeanfang zuviel Werkstoff in axialer Richtung verdrängt wird.
20 Bedienungsanleitung RS42
Fehlerbehandlung
 Der Gewindebolzen bzw. die Gewindestange wird krumm:
Rollkopf und Werkstück sind nicht genügend zentrisch. Oder die Anfasung ist nicht
genügend zentrisch ausgeführt.
• Bei Rohren: Innen- und Außendurchmesser liegen nicht zentrisch zueinander.
Der Werkstoff hat Eigenspannungen und keine gleichmäßige Struktur, zum
Teil zu beheben durch Glühen.
• Bei Walzmaterial:durch ungleichmäßigen Ausgangsdurchmesser finden teilweise Überrollungen des Außendurchmessers statt. Die Entfernung zwischen
Werkstückspannung und Profilrollenangriff ist zu groß. Auch zu geringe Rollgeschwindigkeit kann die Ursache von krummen Gewindestangen sein.
 Die Gewindesteigung befriedigt nicht:
• Gewindesteigung ist ungleichmäßig:
1. Prüfen, ob Vorschubschlitten unter Last (Rollmoment) leicht läuft.
2. Prüfen am Werkstück, ob Gewinde gleichmäßig ausgerollt und nicht nur
teilweise ausgerollt wurde.
3. Nicht gleichmäßiger, unhomogener Werkstoff kann die Ursache sein.
•
Gewindesteigung liegt gleichmäßig nach Plus oder nach Minus:
1. Sofern das Gewinde einwandfrei ausgerollt ist, kann die Ursache werk-
stoffbedingt sein. Durch Auswechseln der Rollenhalter mit dem nächst klei neren oder nächst größeren Steigungswinkel kann hier geringfügig korri giert werden. Größere Steigungskorrekturen sind nur durch Sonderrollen
mit besonders korrigierter Steigung möglich.
2. Auch durch Zustellen oder Öffnen, sofern dies innerhalb der Durchmesser toleranzen des Gewindes noch möglich ist, kann bei einigen Werkstoffen
auch die Steigung geringfügig beeinflusst werden.
 Gewindeflanken blättern ab oder haben eine raue oder fleckige Oberfläche;
Gewindegänge werden beim Rollen zerstört:
• Der Werkstoff ist zum Rollen nicht geeignet, da zu spröde, oder hat durch
vorhergehende Kaltumformung schon eine unzulässige Aufhärtung erfahren,
z. B. kaltgezogene Werkstoffe.
• Auch hohe Anteile an Schwefel oder Blei, die bei Automatenstahl das kurze
Zerspanen begünstigen, haben für das Gewinderollen ungünstigen Einfluss
auf die Güte der Oberfläche.
• Desweiteren üben Späne und Abrieb im Kühlmittel einen schädlichen Einfluss
auf die Oberflächengüte aus, sowie auch unter Umständen Rückstände von
Schmiermitteln auf der Oberfläche von kaltgezogenen Werkstoffen. Auch
eine zu rau vorbearbeitete Oberfläche kann Nachwirkungen auf der gerollten Gewindeoberfläche haben.
 Profilrollen brechen aus:
• Das Gewinde wurde am Außendurchmesser zu stark überrollt, d. h. es wurde
mit Überdruck gerollt, oder beim Anrollen wurde zu hart in die Rollen gefahren oder mit dem Werkstück wurde nicht genügend zentrisch in die Rollen
gefahren.
• Durch Verunreinigung des Kühlmittels durch Späne werden die Rollen festgebremst oder Späne zwischen Werkstück und Profilrollen erzeugen einen zu
starken Überdruck.
Bedienungsanleitung RS42 21
Wartung - Pflege
10. Wartung - Pflege
10.1. Service-Intervalle
Um die Funktionsfähigkeit und -sicherheit des Gewinderollkopfes zu erhalten, bedarf
es auch einer gewissen Pflege.
Dies bedeutet, dass der Kopf in bestimmten Intervallen, die von den Einsatzbedingungen abhängig sind, gereinigt und auf eventuellen Verschleiß überprüft werden
sollte.
Die erste Überprüfung empfehlen wir nach ca. 200 000 Gewinden.
10.2. Demontage des Rollkopfes
Dazu ist es zweckmäßig, bei ausgebauten Rollenhaltern und abgenommenen Kurvenring [3000] den Kopf teilweise zu zerlegen.
Danach werden die Auszugsschrauben [710] ausgeschraubt und samt den darunter
liegenden Druckfedern [730] ausgebaut. Nun kann der Grundkörper [100] samt
Führungsring [300] vom Flansch [670] abgenommen werden.
Die nun freiliegenden Anlageflächen können so problemlos von anhaftendem Metallabrieb
und sonstigen Verschmutzungen gereinigt werden.
Bei dieser Gelegenheit sollten die Anschlagplatten [370] + [690] auf Verschleiß der
Verriegelungskanten überprüft und bei Bedarf ausgewechselt werden.
Achtung: Platten und Schrauben sind mit Loctite 638 geklebt!
Ein zu starker Verschleiß (Verrundung) der Verriegelungskanten kann vorzeitiges Öffnen des Kopfes verursachen oder das Schließen sogar ganz verhindern.
Die Druckbuchsen [160] sollten ebenfalls auf Funktion geprüft werden. Bei Schwergängigkeit sollten sie ausgebaut und gereinigt werden. Sollten innerhalb des Verdrehmechanismus zwischen Grundkörper [100] und Führungsring [300] Funktionsstörungen auftreten, muss die Verdrehmechanik demontiert werden.
Dazu wird wie folgt vorgegangen:
Prüfen Sie, ob auf der Flanschseite von Grundkörper [100] und Führungsring [300]
eine Markierung angebracht ist (siehe Abbildung 13). Diese Markierung ist für den
Wiederzusammenbau erforderlich.
1. Lösen Sie die Rückprallbremse. Bauen Sie dazu den Sicherungsring [250] sowie
die Gewindebuchse [240] zur Zentralbohrung hin aus.
2. Gewindestift [260] ausschrauben und Druckbuchse [210] mit der Druckfeder
[230] herausnehmen.
3. Schließbolzen [500] oder [4000], Zylinderschrauben [340] und Senkschrauben
[350] ausschrauben.
4. Zylinderschrauben [130] durch die Montagebohrung im Führungsring [30]
ausschrauben. Dazu muss der Grundkörper [100] jeweils in die entsprechende
Lage gedreht werden.
5. Grundkörper [100] aus dem Führungsring [300] ziehen.
6. Bei Beschädigung der Haltesegment [180] können diese nun nach Ausschrauben der Zylinderschrauben [190] gewechselt werden.
7. Spannsegmente [110], Schließsegmente [320] sowie Druckfeder [360] aus der
Nut des Führungsrings [300] ausbauen.
8. Alle Teile reinigen und auf Beschädigungen überprüfen.
22 Bedienungsanleitung RS42
Wartung - Pflege
10.3. Zusammenbau des Rollkopfes
Beim Wiederzusammenbau wird dann folgendermaßen vorgegangen:
1. Teile leicht einölen.
2. Schließsegmente [320] jeweils mit einer Schraube [350] in der Nut des Führungs rings [300] befestigen. Dabei auf die richtige Lage der unterschiedlichen Gewin debohrungen achten.
3. Spannsegmente [110] ebenfalls in die Nut einlegen, und zwar so, dass der kurze
Bohrungsabstand zu den Schließsegmenten [320] zeigt.
4. Druckfedern [360] zwischen den Segmenten einsetzen.
5. Senkschrauben [350] wieder ausdrehen.
6. Schließ- und Spannsegmente mit Druckfedern so verdrehen, dass eine Durch gangsbohrung der Spannsegmente [110] unter die Montagebohrungen des Füh rungsringes [300] kommt.
7. Grundkörper [100] in Führungsring [300] einschieben. Auf richtige Lage der
Markierung und der Gewindebohrungen der Spannsegmente [110] achten.
8. Zylinderschrauben [130] durch die Montagebohrungen einsetzen und festziehen.
9. Senkschrauben [350], Zylinderschrauben [340] und Schließbolzen [500] oder
[4000] einschrauben.
10.Die werkseitig für die Zylinderschraube [340] vorgesehene Position ist die
Seite, an der sich die Bohrung für die Bremseinstellung befindet. Bei Bedarf ist es
jedoch möglich, die Positionen dieser Schraube mit der des Schließbolzens zu vertauschen.
11.Funktion der Verdrehmechanik prüfen, eventuelle Schwergängigkeit deutet auf
verkantete Segmente hin und lässt sich durch leichten Schlag auf den Grundkör per, bei aufgelegtem Führungsring beseitigen.
12.Druckbuchse [210] mit Druckfedern [230] einsetzen und Gewindestift [260] einschrauben.
13.Gewindebuchse [240] einschrauben und Sicherungsring [250] einsetzen.
14.Führungsstück [630] auf festen Sitz überprüfen, gegebenenfalls Zylinderschrau ben [640] nachziehen.
15.Grundkörper mit Führungsring auf den Flansch aufsetzen, dabei auf richtige
Lage des Führungsstücks [630] zur Nut achten.
16.Auszugsschrauben [710] mit Druckfedern [730] einsetzen und festziehen.
17.Schließ- und Öffnungsfunktion prüfen.
18.Rollenhalter und Kurvenring montieren.
19.Gesamtfunktion prüfen.
Markierung
Grundkörper
Führungsring
Abbildung 13: Markierung
Abbildung 14: Schnitt
Bedienungsanleitung RS42 23
Baumaße
11. Baumaße
Kopf geöffnet
Rollkopf RS 42
Mit Kurvenring
RA 42
D1
D2
190
L1
L2
154,5
L5
7,5
RA 42/75
200
162,5
7,5
RA42/S
200
165
10,5
Maße in mm
Klemmring
24 Bedienungsanleitung RS42
Baumaße
Schaft VDI40
Zylindrischer Schaft
Schäfte RS 42
D8
D9
50x120
50
60x120
60
3“x120
3“
NC30x55
100
30
D10
–
46
D11
D13
L7
L8
L9
39,5
M35x1,5-LH
1
10
120
114
45,2
M50x1,5-LH
1
10
120
114
45,2
M50x1,5-LH
6
15
120
119
55
65
16,2
NC40x63
40
56
25
NC50x78
50
53
32
–
17
26
63
78
L10
11
L11
L12
–
65
16
78
16
NC-Schäfte mit Anschlussmaßen nach DIN 69880.
Bedienungsanleitung RS42 25
Anhang
12. Anhang
12.1. Ersatzteillisten
Gewinderollkopf RS42 | Artikel-Nr. 73069500
Pos.-Nr.
Menge
Bezeichnung
Artikel-Nr.
100
1
Grundkörper
72469900
110
2
Spannsegment
72684700
130
4
Zylinderschraube M8x25
02016157
150
3
Druckfeder
03310132
160
3
Druckbuchse
71050600
170
3
Schaftschraube M4x8
02030055
180
3
Haltesegment
74545200
190
6
Zylinderschraube M4x12
02016003
210
1
Druckbuchse
75668200
220
1
Gewindebuchse
75688500
230
1
Druckfeder
03310222
240
1
Gewindebuchse
75688600
250
1
Sprengring
71363100
260
1
Gewindestift
75688700
300
1
Führungsring
71994300
320
2
Schließsegment
72684800
340
1
Verschlußschraube
02820003
350
2
Senkschraube M8x20
02018205
360
2
Druckfeder
03310332
370
2
Sperrplatte
71995100
380
2
Senkschraube M8x12
02018203
500
1
Schließbolzen
73150100
510
1
Stützrolle
03443104
520
2
Anlaufschiebe
73150200
530
1
Sicherungsring
02084013
630
1
Führungsstück
71952300
640
2
Zylinderschraube M8x25
02016157
670
1
Flansch
73071600
690
2
Sperrplatte
71995100
700
2
Senkschraube M8x12
02018203
710
3
Zylinderschraube
71951900
730
3
Druckfeder
03310302
780
1
Mitnehmer
02083313
790
1
Mitnehmerschraube M6x12
02015104
26 Bedienungsanleitung RS42
Anhang
Pos.-Nr.
Menge
Bezeichnung
Artikel-Nr.
2500
1
Spannscheibe komplett
78042100
4000
1
Schließbolzen
74505000
4010
1
Kugelknopf
02270009
5040
1
Schraubendreher 4
02677054
5250
1
Schraubendreher 5
03697004
5260
1
Schraubendreher 6
02677006
5280
1
Schraubendreher 8
03697006
Zubehör
12.2. Kurvenringe
RA42 | Artikel-Nr. 73073100 (komplett)
Pos.-Nr.
Menge
Bezeichnung
Artikel-Nr.
3000
1
Kurvenring
70954200
3010
2
Gewindestift M10x55
02048265
3030
2
Einsatzplatte
71994800
3050
2
Zylinderschraube M6x80
02016116
RA42/75 | Artikel-Nr. 73073200 (komplett)
Pos.-Nr.
Menge
Bezeichnung
Artikel-Nr.
3000
1
Kurvenring
73089800
3010
2
Gewindestift M10x55
02048265
3030
2
Einsatzplatte
71994800
3050
2
Zylinderschraube M6x90
02015121
RA42/S | Artikel-Nr. 73073300 (komplett)
Pos.-Nr.
Menge
Bezeichnung
Artikel-Nr.
3000
1
Kurvenring
73090200
3010
2
Gewindestift M10x80
02048268
3020
3
6-Kant-Mutter M10
02061007
3030
3
Einsatzstück
71890800
3050
3
Zylinderschraube M8x40
02015172
Bedienungsanleitung RS42 27
Anhang
12.3. Schäfte und zugehörige Innenanschläge
Schaft 600
Bezeichnung
Durchmesser
D6
Bestell-Nr.
Schaft
Bestell-Nr.
Innenanschlag
50x120
50
73077000
73146700
60x120
60
73077100
73146800
3“x120
3“
73277700
73146800
NC 30x55
30
73313100
–
NC 40x63
40
73078100
–
NC 50x78
50
73078400
–
Innenanschlag | Artikel-Nr. 73146700
Pos.-Nr.
Menge
Bezeichnung
Artikel-Nr.
7010
1
Gewindebuchse
71952600
7020
1
Anschlagspindel
71952400
7030
2
2-Kant-Mutter M20x1,5-LH
73252100
7040
1
Stahlkugel (Ø 8)
02460125
7050
1
Anschlag (Ø 5)
71952700
7080
1
Sprengring
02087005
7090
1
Nadelkranz
03441013
7390
1
Stützring
73251000
7450
1
Stützring
73250900
Innenanschlag | Artikel-Nr. 73146800
Pos.-Nr.
Menge
Bezeichnung
Artikel-Nr.
7010
1
Gewindebuchse
72015200
7020
1
Anschlagspindel
71952400
7030
2
2-Kant-Mutter M20x1,5-LH
73252100
7040
1
Stahlkugel (Ø 8)
02460125
7050
1
Anschlag (Ø 5)
71952700
7080
1
Sprengring
02087005
7090
1
Nadelkranz
03441013
7450
1
Stützring
73250900
28 Bedienungsanleitung RS42
Anhang
12.4. Explosionszeichnungen
Bedienungsanleitung RS42 29
Anhang
12.5. Zusammenbauzeichnung
30 Bedienungsanleitung RS42
KD + 22
KD + 22
KD + 22
KD + 22
KD + 22
KD + 22
KD + 16
,
R32
R27
R25
Rollen
Benennung
KD + 22
KD + 22
03462071
03462078
57-3,5x21,8
51-4,0x29,8
R34 = 48/26x30
Sach-Nr.
03462061
03462065
Stück, Nadeln
DxL
45-2,5x12,8
54-2,5x16,8
R32
28,5 … 39,0
44,0
18,0 … 28,5
32,5
7,5 … 18,0
22,0
6,0 ... 10,0
20,0
18x49
18x49
Rollenbolzen
DxL
10x49
12x49
M36 … M45
* bis P=4,0
M22 … M33
M10 … M20
M8 …M12
M5 … M7
4,0 ... 10,2
15,0
Gewindearten
Metrische
Gewinde
DIN 13
Rollbereich
Kerndurchm. in mm
von ... bis
Größt. Außendurchm.
R25 = 25/15x13
R27 = 35/17x17
R30 = 45/25x22
R32 = 48/25x22
Rollen=D/dxB
KD = Kerndurchmesser
73122800
RA42‐3‐0,5
RA42-3-1,5
73122600
RA42-3-2,5-30
R34
R32 mit Ring
73122400
KD + 22 42/18x8-724114
RA42-2-1,0
73122200
RA42-2-2,0
73122000
RA42-2-3,0
73121800
RA42-1-1,0
73121600
RA42-1-2,0
73121400
RA42-1-3,0
73121200
RA42-0-3,0
73121000
RA42-00-3,5
73352300
Sach‐Nr.
max. Bunddurchm.
Rollenhalter
Benennung
71992400
71992400
73352500
73120700
Sach-Nr.
M31 … M40x1
M31 … M40x1,5
M32 … M42x2
M33 … M42x3
M42x4 *
M20 … M30x1
M21 … M30x1,5
M21 … M30x2
M30 … M32x3
M16 … M19x1
M9 … M15x1
M12x1,25
M13 … M20x1,5
M18 … M20x2
M10x1,25
M12x1,5
M7,5 - M8,5x1
Metrische
Feingewinde
DIN 13
26/18x29,8
25/18x21,8
Hartmetallbuchsen D/dxB
15/10x12,9
17/12x16,8
PG 29
1⅜
1½
PG 13,5 … 21
1
1⅛
1¼
7/16
1/2
5/8
3/4
7/8
PG 7 … 11
3/8
WhitworthGewinde
DIN 11
03463107
03463104
03463102
03463103
Sach-Nr.
1⅝ x ⅛
1⅜ x ⅛ *
1½ x ⅛ *
1¼ x 1/9
7/8x1/11
15/16x1/11
1x1/10
1⅛ x 1/9
9/16x1/16
11/16x1/14
3/4x1/12
13/16x1/12
3/8x1/20
7/16x1/18
1/2x1/16
5/8x1/14
5/16x1/22
BSF
Gewinde
1⅜ - 6
1½ - 6
7/8 - 9
1-8
1⅛ - 7
1¼ - 7
7/16 - 14 …16
1/2 - 13
9/16 - 12
5/8 - 11
3/4 - 10
5/16-18
3/8-16
UNC
102-4,0x13,8
3-25,9/18,1x2,2
UNF
78042900
Sach-Nr.
komplett
1¼ … 1½ - 12
7/8 - 14
1 … 1⅛ - 12
3/8 - 24
1/2 - 20
9/16 - 18
3/4 - 16
7/16 - 20
5/16-24
Amerikanische Gewinde
Nadellagerung 2-reihig
Stück/ Nadeln+Ring DxL
RA 42-3-1,5-30
R1¼ DIN 2999
mit R34 und
G1 … 1¼
G3/4
G1/2
G1/8 …G3/8
DIN 259
R1/8 … R1/2
DIN 2999
WhitworthRohrgewinde
DIN 259, 2999
3/8…7/16-18
1/2-12…18
9/16-14…27
5/8-14
5/16-27
UNS
1¼-16…20
1.5/16-12…20
1⅜ - 16…20
1.7/16-12…16
1½ - 16
1⅝ - 8…12
1.3/16…1⅜ -28
1.7/16-20…28
1½ - 20 … 28
1.5/16…1½ - 8 *
1.9/16…1¾ - 6
1.3/16 - 16
7/8 - 12…16
1.1/16-12
1.1/8-8
1.3/16-12
1¼-8
13/16…7/8 - 28
15/16-12…28
1…1⅛-16…28
1.3/16-16…20
1¼ - 16
1.1/16…1.3/16-8
5/8…3/4-28
1⅜ … 1½ - 24
1.9/16 - 20
1¼ - 14 …24
1⅜...1½-10...14
1.9/16 - 8…16
1⅝ - 10…14
1⅝ - 6
1.7/16 - 6
7/8 -24 … 27
1 - 18 … 27
1⅛ - 14 …24
7/8 - 18
1 - 10 … 14
1⅛ … 1¼ - 10
7/8 - 10
5/8 - 27
3/4 - 24 … 27
3/8 - 24 … 28
3/8…0,390-27
9/16 - 20 … 28
7/16…9/16-24…27
5/8…11/16-16…20
3/4-14 … 18
13/16 - 12
3/8 - 20
9/16 - 16
5/8 … 3/4 - 12
5/16-20
UN
1 - 11,5
1¼ - 11,5
3/4 - 14
1/8 -27
1/4-18
3/8 - 18
1/2 - 14
1/16-27
NPT
max. Gewindelänge - keine Einschränkung durch Kopf und Halter
1¼ … 1.9/16 - 18
3/4 … 1 -20
1.1/16 … 1.3/16 - 18
11/16 - 24
3/4 - 20
1/2 - 28
9/16 … 5/8 -24
UNEF
Rollenhalter-Tafel RA42
13. Rollenhalter-Tafel RA42
Für Gewinderollköpfe RS42 und RR42 mit Kurvenring RA42 (Blatt 1)
Bedienungsanleitung RS42 31
Rollenhalter-Tafel RA42
Für Gewinderollköpfe RS42 und RR42 mit Kurvenring RA42 (Blatt 2)
Rollenhalter
Benennung
Rollen
Benennung
Sach‐Nr.
max. Bunddurchm.
Rollbereich
Gewindearten
Kerndurchm. in mm
von ... bis
Größt. Außendurchm.
Trapezgewinde
DIN 103
Rundgewinde
DIN 405
Tr 10x1,5
Tr 12 … 18x2
Tr 20 … 22x3
Rd 20x1/8
RA42-1-3,0
73121200
KD + 22
R33
RA42-1-2,0
73121400
Tr 20x2
KD + 22
7,5 … 18,0
22,0
RA42-1-6,0-30
73127600
KD + 22
RA42-1-5,0-30
73127800
R34
R33 mit Ring *
KD + 22 42/18x8-724114
RA42-1-4,0-30
73128000
KD + 22
Tr 12x3 *
Tr 14 … 16x4
Tr 20x5
Tr 14 … 15x3 *
Tr 18x4
Tr 22x5
Rd 11x1/10
Rd 12x1/10
Rd 14 ‐ 16x1/8 *
Tr 14x2,5 *
Tr 16 … 22x3 *
Tr 20 … 22x4
Rd 20x1/8 *
Tr 22 … 30x3
RA42-2-3,0
73121800
KD + 22
R33
RA42-2-2,0
73122000
KD + 22
Tr 22 … 32x2
Tr 30 … 32x3
18,0 … 28,5
32,5
Tr 24 … 26x5
Tr 25 … 28x6
RA42-2-5,0-30
73128200
KD + 22
RA42-2-4,0-30
73128400
R34
R32/ R33 mit Ring 42/18x8‐724114
Tr 24x4
Tr 28 … 30x5
Tr 30 … 32x6
KD + 22
Tr 34 … 42x3
RA42-3-2,0
73128600
KD + 22
R33
28,5 .. 39,0
44,0
RA42-3-4,0-30
73122800
Tr 35 … 36x6
KD + 22
R34
Tr 35 … 36x5
RA42-3-3,0-30
73129000
KD + 22
KD = Kerndurchmesser
max. Gewindelänge ‐ keine Einschränkung durch Kopf und Halter
Rollen=D/dxB
R32 = 48/25x22
R33 = 48/26x22
Stück, Nadeln
DxL
57‐3,5x21,8
51‐4,0x21,8
R34 = 48/26x30
51‐4,0x29,8
Sach‐Nr.
03462071
03462075
Rollenbolzen
DxL
18x49
18x49
03462078
18x49
Sach‐Nr.
71992400
71992400
Hartmetall‐
buchsen D/dxB
15/10x12,9
17/12x16,8
Sach‐Nr.
03463102
03463103
71992400
26/18x29,6
03463107
Nadellagerung 2‐reihig
Stück/ Nadeln+Ring DxL
Sach‐Nr.
komplett
102‐4,0x13,8 3462027 3‐25,9/18,1x2,2
731009
78042900
Die Rollenhalter-Baureihen RA42 und RA 42/75 sind für gut umformbare Werkstoffe ausgelegt. Bei Werkstoffen mit Zugfestigkeiten σB > 1000 N/mm² und/ oder Steigungen P ≥ 4 mm ist die S-Baureihe vorzuziehen.
32 Bedienungsanleitung RS42
R34 = 48/26x30
R30 = 45/25x22
R32 = 48/25x22
Rollen=D/dxB
03462071
03462078
51-4,0x29,8
Sach-Nr.
59,5…69,5
76,0
49,0…59,5
66,0
38,5…49,0
56,0
Rollbereich
Kerndurchm. in mm
von ... bis
Größt. Außendurchm.
57-3,5x21,8
Stück, Nadeln
DxL
R30
(R34/45)
RA42/75-6-1,2
73124000
KD + 22
RA42/75-6-0,6
73124200
KD + 19
KD = Kerndurchmesser
R32
R34
R32 mit Ring
42/18x8-72411400
R32
42/18x8-72411400
R34
R33 mit Ring
Rollen
Benennung
RA42/75-5-0,8
73123800
KD + 22
RA42/75-4-0,6
73123400
KD + 22
RA42/75-5-1,5-30
73123600
KD + 22
RA42/75-4-1,2
73123200
KD + 22
RA42/75-4-2,2-3,0
73123000
KD + 22
Rollenhalter
Benennung
Sach-Nr.
max. Bunddurchm.
18x49
18x57
Rollenbolzen
DxL
Tr45x5
M45…M52
+ Tr
Gewindearten
Metrische
Gewinde
DIN 13
71992400
71992600
Sach-Nr.
M62…M70x1
M62…M70x1,5
M64…M72x2
M64…M74x3
M65…M75x4
M52…M60x1
M52…M60x1,5
M52…M62x2,0
M42…M50x1
M42…M50x1,5
M50…M52x2
M55…M62x3
M56…M64x4
M42…M48x2
M45…M52x3
M45…M52x4
Metrische
Feingewinde
DIN 13
26/18x29,8
25/18x21,8
Hartmetallbuchsen
D/dxB
2¾ x 1/6
PG42…48
2¼ x 1/6
2½ x 1/6
PG36
1¾ x 1/7
1⅞ x 1/7
2 x 1/7
+ PG DIN40430
BSF
Gewinde
3463107
3463104
Sach-Nr.
RA42/75-6-0,8-30
mit R34/45 und
G2½
G2½ DIN 2999
RA42/75-4-0,6-30
mit R34 und
G2
G2 DIN 2999
RA42/75-4-1,2-30
mit R34 und
G1½
G1½ DIN2999
WhitworthRohrgewinde
DIN 259, 2999
2½…2⅞ - 12…20
2⅝…2⅞ - 6…8
2¾ - 10
2¼ - 12…20
2⅜ - 12…20
1⅝ - 16
1.11/16 - 12…16
1¾…1⅞- 12…16
1.15/16…2 - 12
1⅝…1⅞ - 20
1.15/16- 16…20
2 - 16…20
2⅜…2¼ - 6
2.1/6…2½ - 8
2⅜…2½ - 6…8
UN
1.11/16 … 2⅛-6
1.11/16…1.15/16 -8
2¼ …2¾ - 14…10
2½ - 10
2.1/16…2.7/16 - 16
2¼ - 10…18
1⅝…1¾- 14
1.13/16 - 12…16
1⅞ - 10…14
2 - 14
1⅝ - 24
1¾ - 18…20
1.13/16…2 - 20
UNS
1.13/16 - 6…8
102-4,0x13,8
3-25,9/18,1x2,2
03462027
73100900
Nadellagerung 2-reihig
Stück/ Nadeln+Ring DxL
78042900
Sach-Nr.
komplett
max. Gewindelänge - keine Einschränkung durch Kopf und Halter
1⅝ - 18
1.11/16 - 18
UNEF
Amerikanische Gewinde
Rollenhalter-Tafel RA42
Für Gewinderollköpfe RS42 und RR42 mit Kurvenring RA42/75
Bedienungsanleitung RS42 33
WAGNER® Werkzeugsysteme Müller GmbH
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D-72124 Pliezhausen
Telefon: +49(0) 71 27/ 97 33-00
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Impressum
Diese Bedienungsanleitung ist eine Publikation der Firma WAGNER® Werkzeugsysteme
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Alle Rechte einschließlich Übersetzungen und Vervielfältigung, auch auszugsweise, sind
vorbehalten und bedürfen der schriftlichen Genehmigung des Herausgebers.
Änderungen in Technik und Ausstattung vorbehalten.
Stand: 04 | 2012
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