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Bedienungsanleitung

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Trinkwassernachfüllung
Trockenlaufschutz
Überlauf
VRC-6W
das
intelligente
Steuergerät für
Regenwasseranlagen
Brauchwasser
Na c hf üll ve n til f ü r
Re gen wa ss era nla g en
Typ:VRV-1
230 V 50 Hz
10 bar max.
25 l/Min.
vari
Groß osthei m
Meßkabel
Vorfilter
Marke
Überlauf
Trinkwassernachfüllung
Trockenlaufschutz
Beruhigter Zulauf
VRC-6W Bedienungsanleitung
Seite:
1
ø3,0 mm
Loch*
Wandhalterung
mit rostfreier
Schraube befestigen!
Tankgeber
Meßkabel
Markierung
Überlauf
Achtung!
Bei der Kalibrierung
Gewicht
Gewicht mindestens
10 cm unter min.
Wasserpegel! (Restwasser)
max.
Abstandhalter
einsetzen
Meßkabel ist vorgeschnitten,
auseinanderziehen
Obere Markierung
(=Überlaufhöhe)
Meßbereich
Schutzschlauch
Sensoreinheit
Verbindungskabel
zum Steuergerät
min.
Kunststofflabyrinth
(nur 2 Löcher durchfädeln!)
Gewicht
diesem mit Spezialfett (Silikonfett) gefülltem
* Hinter
Loch ist ein Poti. Mit einem 2,5mm Schraubendreher
Zisterne
VRC-6W Bedienungsanleitung
kann elektrisch die obere Markierung verschoben
werden .
Dieses Poti darf nur im äußerst begründeten Fall
verstellt werden:
1. Wenn die Anzeige bei vollem Behälter weniger als
100% oder
2. Wenn das Gerät 100% anzeigt, aber der Behälter
nicht voll ist!
VRC-6W.doc
Seite:2
VRC-6W
Steuergerät für Regenwasser-Nutzungsanlagen.
Bedienungsanleitung
Wir möchten Ihnen gratulieren, daß Sie sich für dieses Gerät entschieden haben. Dieses Gerät wurde
speziell zur Steuerung von Regenwasser-Nutzungsanlagen entwickelt und nach neuesten Erkenntnissen
der Regenwassernutzung aus modernsten Bausteinen zusammengestellt. Es ist in der Lage die Förderpumpe, das Nachfüllventil und die eingebaute LED-Meldeleuchte zu steuern und den Füllstand sowie den
Anlagenzustand anzuzeigen.
Bei sachgemäß installierter Anlage hilft Ihnen das Gerät den störungsfreien Betrieb aufrecht zu erhalten,
möglichst viel Trinkwasser zu sparen und Sie bei eventuellen Störungen der Anlage, frühzeitig zu informieren.
Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung vor Inbetriebnahme aufmerksam durch!
Dieses Gerät entspricht den einschlägigen Sicherheitsbestimmungen für Elektrogeräte. Reparaturen an
Elektrogeräten sind nur von Fachkräften durchzuführen. Durch unsachgemäße Eingriffe können erhebliche Schäden für den Benutzer entstehen. Tritt eine Störung auf, prüfen Sie bitte aufgrund der Hinweise
die im letzten Kapitel aufgeführt sind, ob Sie die Störung selbst beheben können. Bei Störungen die dort
nicht aufgeführt sind suchen Sie den Rat eines Fachmannes oder schicken das Gerät zur Reparatur ein.
Schützen Sie das Gerät vor Feuchtigkeit. Das Gerät soll nicht im Freien aufgestellt werden.
Öffnen Sie das Gerät auf keinen Fall!
Das Gerät selbst bedarf keinerlei Wartung. Halten Sie es immer trocken und sauber. Verwenden Sie keine
Lösungsmittel und scharfe Reinigungsmittel zum Reinigen.
Für eine störungsfreie Funktion der Anlage ist eine Filterung des zulaufenden Regenwassers
unbedingt erforderlich.
Abbildung des Gerätes:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
Test/Kalibrier/Quittiertaste
LED-Füllstandsanzeige in 10 % Schritten, Bedienführung, Fehlermeldungen
Rote LED. signalisiert die automatische Trinkwassernachspeisung
Grüne LED. signalisiert die Freigabe der Förderpumpe
Netzanschluß und Anschluß der Förderpumpe
Tankgeber und Meßkabel
Gewicht, zum Meßkabel spannen
Förderpumpe
Nachfülltrichter nach DIN 1988 (mit Luftbrücke)
Nachfüllventil
<10% Anzeige:
Die <10% LED erlischt beim Starten der Trinkwassernachspeisung und leuchtet erst dann wieder, wenn
der Füllstand 2% über der Restwasserhöhe liegt. Es ist eine wichtige Information darüber, ob die
Brauchwasserleitung vorwiegend Regenwasser, oder Trinkwasser fördert. Dementsprechend könen Sie
z.B. die Waschmittelmenge dosieren.
VRC-6W Bedienungsanleitung
VRC-6W.doc
Seite:3
Installationsanleitung
Vor der Installation informieren Sie sich unbedingt über die zugehörigen Vorschriften der
Trinkwasserverordnung bei Ihrem Installationsbetrieb oder bei Ihrer Gemeindeverwaltung!
Aufstellen
Die komplette Steuerung besteht aus dem Steuergerät und aus der Sensoreinheit und aus der
Trinkwassernachspeiseeinheit.
a.
Steuergerät
Das Steuergerät soll in der Nähe einer Schutzkontakt-Steckdose aufgestellt werden. Die Netzspannung
soll 230V, 50 Hz betragen.
Suchen Sie eine geeignete Stelle für das Steuergerät unter folgenden Kriterien aus:
Die Umgebungstemperatur soll zwischen 0-30 °C liegen.
Das Gerät soll vom Spritzwasser geschützt sein.
Nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein.
Gut geeignete Stellen sind: Heizungskeller, Waschkeller, oder eine frostfreie Garage.
Die meisten Förderpumpen haben ein Anschlußkabel mit Stecker. Zum Anschluß des Steuergerätes benutzen Sie die Steckdose, an die Sie die Förderpumpe sonst anschließen würden. Das Anschlußkabel des
Steuergerätes ist 1,75 m lang, deshalb soll sich eine freie 230V Schuko-Steckdose innerhalb dieser
Entfernung befinden. Wird das Gerät ohne Zwischenstecker geliefert, lassen Sie die Förderpumpe von
Ihrem Installationsfachmann unmittelbar an die Klemmen anschließen. Um die Anzeigen gut ablesen zu
können, sollte das Gerät möglichst in Augenhöhe befestigt werden. Eine Bohrschablone befindet sich im
Anhang.
b.
Sensoreinheit
Die Sensoreinheit besteht aus einem Meßkabel, der Auswerteelektronik und dem Verbindungskabel zum
Steuergerät.
Die Auswerteelektronik ist in einem kleinen Gehäuse untergebracht und mit speziellem Gießharz vergossen und damit gegen Feuchtigkeit geschützt.
Die richtige Installation der Sensoreinheit hat für die Funktionssicherheit der gesamten Anlage grundlegende Bedeutung. Überlegen Sie nach den folgenden Kriterien genau, wo Sie das Gehäuse befestigen,
wie Sie mit dem Meßkabel den Meßbereich einstellen, das Verbindungskabel verlegen und vor Beschädigungen schützen.
Befestigung der Sensoreinheit in der Zisterne.
Die Auswerteelektronik (Tankgeber) ist in einem 14x31x53 mm Kunststoffgehäuse untergebracht. Das
Gehäuse soll - vom Verbindungskabel gehalten - frei hängen. Das Meßkabel hängt senkrecht in das
Wasser und dient dazu, den Behälterfüllstand zu erfassen. Wegen den speziellen Eigenschaften der Messung darf das Meßkabel weder die Behälterwand noch sonstige Gegenstände berühren! Das zulaufende
Wasser darf auf keinen Fall unmittelbar auf das Meßkabel fließen!
Die Sensoreinheit muß im Behälter so an einer geeigneten Stelle befestigt werden, daß die Markierung
am oberen Bereich des Meßkabels mit der Unterkante des Behälterüberlaufs in einer Höhe liegt. Für die
Befestigung bietet sich das Verbindungskabel an. Das wird mit der mitgelieferte Kabelschelle und der
mitgelieferten rostfreien Schraube im Domschacht fixiert (s. dazu Anhang).
Das mitgelieferte Tongewicht (es dient nur als Einstellhilfe und zum Spannen des Meßkabels) wird
vorsichtig auf das Meßkabel geschoben. Das Oberteil des Gewichtes muß, bei frei hängendem Meßkabel,
höher liegen als die Oberkante des Saugkorbes. Bei schwimmender Entnahme ist es die tiefste Stelle, die
der Saugkorb erreichen kann. Das Gewicht ist mit dem mitgelieferten Kunststofflabyrinth am Meßkabel
zu befestigen. Somit ist der Meßbereich, zwischen dem Oberteil des Tongewichtes und der Markierung
am Sensorkabel, festgelegt. Die zwei Adern des Meßkabels sollten zwischen dem Tankgeber und dem
Gewicht außeinender gezogen und mit dem mitgelieferten
VRC-6W Bedienungsanleitung
VRC-6W.doc
Seite:4
Abstandhalter fixiert werden. (Siehe Installtionsschema. Die Aderverbindung ist in Längsrichtung
eingeschnitten.) Das restliche Kabel darf auf keinem Fall abgeschnitten und muß tiefer als das Gewicht
plaziert werden . Behandeln Sie das Meßkabel äußerst vorsichtig! Das Verbindungskabel verbindet den in
der Zisterne montierten Sensor, mit dem Steuergerät. Das eine Ende ist am Sensor angeschlossen und
wasserfest vergossen.
Verlegen Sie das Verbindungskabel gut geschützt zum Steuergerät. Das Verbindungskabel ist zwar verrottungsfrei, trotzdem wird von einer direkten Verlegung unter der Erde ausdrücklich abgeraten! Vermeiden Sie unbedingt Knicke oder Knoten, sowie eine Beschädigung des Außenmantels.
Am anderen Ende des Verbindungskabels befindet sich ein Stecker. Stecken Sie ihn in die mit Sensor
bezeichnete Buchse des Steuergerätes.
Achtung, jede Beschädigung der Sensoreinheit (besonders des Meßkabels) kann sofort oder erst nach
längerer Feuchtigkeitseinwirkung zum Totalausfall führen! Dann hilft nur noch ein neuer Sensor
(kein Garantiefall!).
c.
Trinkwasser-Nachfüllventil
Installation des Nachfüllventils.
Das mitgelieferte Nachfüllventil hat ein 5 m Anschlußkabel und eine ¾" Überwurfmutter. Verlegen Sie
das Kabel bis zu einem freien Wasserauslaufventil (z. B. dem freigewordenen Waschmaschinenanschluß)
und schrauben Sie das Ventil auf. Wenn die Zisterne tiefer liegt als das Ventil, kann der Nachfülltrichter
unmittelbar unter dem Ventil installiert werden und das Wasser in freiem Zulauf in die Zisterne geleitet
werden. Wenn ein freier Zulauf nicht möglich ist, müssen Sie den Nachfülltrichter auf eine höher liegende Stelle installieren und das Wasser mit einem Wasserschlauch mit 10 mm Innendurchmesser (nicht im
Lieferumfang enthalten) dorthin führen. Bitte berücksichtigen Sie die zugehörige DIN 1988, Teil 4 und
die örtlichen Vorschriften. Ihre Installationsfirma gibt Ihnen gerne Auskunft.
Den Trichterauslauf können Sie mit dem Regenwasserbehälter auf folgende Art verbinden:
• Für kurze Entfernungen (< 1m) genügt ein Rohr mit 22 mm Außendurchmesser oder ein kurzes Stück
Schlauch ¾“. Die Befestigung am Trichterauslauf erfolgt jeweils mit einer Überwurfmutter 3/4".
• Bei größeren Entfernungen wird eine 40 oder 50 mm HT-Verrohrung empfohlen. Als Bindeglied
zwischen Rohr und Trichter empfiehlt sich ein handelsüblicher Gummidichtring mit einem
Innendurchmesser von 32 mm (Überwurfmutter entfernen).
Von einer Trinkwassereinspeisung bei größeren Entfernungen über einen Schlauch wird wegen der
Gefahr des Wasserrückstaus ausdrücklich abgeraten! Nach dem Ventil darf kein zusätzliches
Absperrorgan (Kugelhahn etc.) installiert werden!
Die Installation ist damit abgeschlossen.
Vor der Inbetriebnahme sind einige einmalige Einstellungen bzw. Kalibrierungen notwendig, die das
Gerät den Gegebenheiten anpassen. Diese Einstellungen brauchen nur einmal gemacht werden und
bleiben solange gültig, bis wesentliche Teile der Gesamtanlage verändert werden.
Im Innenteil des Gerätes sind keine Einstellelemente vorhanden, so daß das Öffnen überflüssig ist. Sind
andere Ventile oder Pumpen anzuschließen, die nur durch Öffnen des Gerätes durchzuführen sind, lassen
Sie dies von Ihrer Installationsfirma oder von einem Fachmann durchführen!
***Vor dem Öffnen das Gerätes Netzstecker unbedingt herausziehen, oder das Gerät ***
***auf andere Weise spannungslos machen!***
Kalibrierung der Füllstandsanzeige.
Eine einmalige Kalibrierung ist notwendig, um den Meßbereiches des Gerätes (welcher normalerweise
größer sein sollte als die Behälterhöhe) und damit die Füllstandsanzeige an Ihren Behälter anzupassen.
Vorbereitungen:
Siehe Abschnitt Installation der Sensoreinheit!
Den Nullpunkt (tiefstmöglicher Entnahmepunkt, bevor die Pumpe abgeschaltet wird) ermittelt das
Gerät aus der im Restwasser liegenden Kabellänge selbst.
VRC-6W Bedienungsanleitung
VRC-6W.doc
Seite:5
(Die genaue Kalibrierung ist deshalb notwendig, weil alle Schaltvorgänge -Trinkwassernachspeisung,
Trockenlaufschutz - in der Nähe des Nullpunktes stattfinden.)
Vorgehensweise:
• Füllen Sie die Zisterne, bis der Saugkorb mindestens 10 cm unter Wasser liegt.
• Befestigen Sie das Gewicht am Meßkabel in der Höhe, daß es bei freihängendem Kabel gerade mit
Wasser bedeckt ist.
• Hängen Sie das Meßkabel in die Zisterne. Achten Sie darauf, daß das Kabel gespannt ist, die Behälterwand nirgendwo berührt und das überflüssige Kabel unter Wasser liegt. Das überflüssige Kabel
dürfen Sie auf keinem Fall abschneiden!
Einen bereits befüllten Behälter können Sie ebenfalls kalibrieren, ohne das Wasser abzulassen. Dazu
messen Sie den Abstand zwischen Unterkante Überlauf und dem minimalen Wasserstand aus.
Übertragen Sie diesen Anstand auf das Meßkabel, gemessen von der oberen Markierung. Befestigen
Sie das Gewicht an der so ausgemessenen Stelle. Tauchen Sie das Gewicht unter Wasser, wobei das
obere Kabel möglichst nichts berührt und das Kabelende unterhalb des Gewichtes vollständig unter
Wasser liegt.
Sie können die Kalibrierung auch ohne Zisterne durchführen, wenn Sie den genauen Abstand zwischen
den minimalen Wasserstand und dem Überlauf kennen. Zur Kalibrierung legen Sie das Meßkabel mit
dem befestigten Gewicht in einen Eimer. Verstauen Sie das überflüssige Kabel unterhalb des
Gewichtes im Wasser und füllen Sie soviel Wasser hinein, daß das Gewicht vollständig vom Wasser
bedeckt ist. Der übrige Bereich des Meßkabels soll dabei keinen Gegenstand berühren. Das über dem
Gewicht frei hängende Meßkabel soll bei der Kalibrierung trocken sein!
• Jetzt können Sie das Gerät mit Hilfe der " TEST "-Taste kalibrieren.
• Das Gerät verweigert die Kalibrierung, wenn nicht mindestens 5% oder höchstens 70% des Meßkabels
im Wasser liegt (siehe 50% LED Blinksignal).
Schnellkalibrierung
Blinkt nach dem Einschalten die 30% LED, ist das Gerät noch nicht kalibriert. In diesem Zustand können
Sie eine Schnellkalibrierung durchführen:
1. Sensorkabel korrekt montieren (siehe Installationsanleitung: Obere Markierung = Überlaufhöhe,
Gewicht = minimaler Wasserstand).
Ähnlich wie die Füllstandsanzeige, kann der Pegel programmiert werden, bei dem die automatische
Trinkwassernachspeisung gestartet wird. Im der Mitte der Bedienungsanleitung sind die einzelnen
Schritte in einem Flußdiagramm zusammengefaßt.
Die Nachspeisung arbeitet fast ohne Hysterese, so daß nur soviel Trinkwasser nachgespeist wird, wie die
Förderpumpe aus dem Behälter entnommen hat. Dadurch bestimmt Ihre Anwendung, bzw. bestimmen
Sie selbst, bei welchem Pegel die Nachspeisung automatisch gestartet wird. Versorgen Sie nur die Toilettenspülung und die Waschmaschine mit Regenwasser, reicht es, wenn die Nachspeisung 8% über dem
Trockenlaufschutz gestartet wird (Werkseinstellung). Betreiben Sie zusätzlich eine Bewässerungsanlage,
die auf einmal mehrere Hundert Liter Wasser nach dem Einschalten aus dem Behälter entnimmt, empfiehlt sich die Restwasserhöhe auf 10 bis 20% über das Trockenlaufschutzniveau anzuheben. Denken Sie
daran, daß das Behältervolumen unterhalb der Trinkwassernachspeisungshöhe für die Regenwasserspeicherung endgültig verloren geht.
Allgemeiner Hinweis zur Gartenbewässerung
Bei längerer Trockenheit nicht erst große Mengen Trinkwasser in die Zisterne speisen und dieses dann
mit Energieaufwand (Pumpe) wieder auf Druck bringen. Besser gleich von einer
Trinkwasserentnahmestelle für die Gartenbewässerung zapfen.
VRC-6W Bedienungsanleitung
VRC-6W.doc
Seite:6
Testprogramm
Das Gerät ist mit einem ausführlichem Testprogramm ausgestattet, damit sämtliche Ein- bzw. Ausgänge
getestet und die Füllstandsanzeige bzw. die Trinkwassernachspeisung kalibriert werden können.
Starten des Testprogrammes:
Das Testprogramm kann mit der Test-Taste gestartet werden, indem die Taste ununterbrochen
gedrückt wird, bis die unteren 8 LEDs anfangen zu blinken. Während die 8 LEDs blinken, muß die
Taste losgelassen und innerhalb von 5 Sekunden erneut betätigt werden.
Falls bei blinkenden LEDs die Taste nicht betätigt wird, kehrt das Programm nach 5 Sekunden in die
normale Funktion zurück.
Im der Mitte der Bedienungsanleitung sind die einzelnen Testschritte in einem Flußdiagramm
zusammengefaßt.
Jumper
Mit diesen Jumpern (Kurzschlußsteckern) kann die Nachspeisung verändert werden:
Jumper 1
Jumper 2
Überwachung der
Änderung des Nachspeisepegels
Trinkwassernachspeisung
offen
offen
Zeitüberwachung = 1 Stunde
20cm über Trockenlaufschutz
(Werksein(Werksein(dann Fehlermeldung 10% blinkt)
stellung)
stellung)
geschlossen
offen
keine Zeit - Überwachung
20cm über Trockenlaufschutz
offen
geschlossen
geschlossen
geschlossen
Zeitüberwachung = 1 Stunde (dann
Fehlermeldung 10% blinkt)
Überwachungszeit wird nach
Pumpenstart immer wieder auf Null
gesetzt
Absenkung auf 10cm über
Trockenlaufschutz
Absenkung auf 10cm über
Trockenlaufschutz
Fehlerursachen, Fehlerbehebung
Das Gerät ist für Industrieanforderungen ausgelegt, so daß beim Auftreten eines Funktionsfehlers der
Anlage, die Ursache am seltensten am Steuergerät liegt.
Das Auftreten einer Störung wird an dem zum Anzeigen des Füllstandes verwendeten LED-Balken durch
Blinken
signalisiert.
Fehlermeldungen
können
mit
der
TEST-Taste
oder
durch
Netzspannungsunterbrechung quittiert werden. Die Steuerung erkennt je nach Ausstattung folgende
Fehler:
Fehler
Ursache
Abhilfe
0% Es leuchtet keine
Netzspannung fehlt,
Überprüfen Sie, ob die benutzte Steckdose
LED,
interne Gerätesicherung ist einwandfrei betriebsbereit ist.
die angeschlossenen durchgebrannt
Der Anschluß-Zwischenstecker hat eine 10 A
Geräte funktionieren
träge Feinsicherung. Vor dem Austauschen muß
nicht
die Ursache festgestellt und beseitigt werden.
Mögliche Ursache:
Defekte oder zu große Förderpumpe. Die
Pumpe schaltet zu häufig („taktet2).
10% Nachfüllung ungenü- Die Füllstandshöhe zum Im Testmodus das Ventil aktivieren
gend.
Abschalten der Trinkwas- 1. Wenn weniger als 10 l/min. Wasser austritt,
Die Trinkwassernach- sernachfüllung wurde wäheingebauten Filter reinigen, Wasserhahn
speisung kann aus Si- rend der Überwachungszeit
weiter öffnen, Wasserdruck in der Leitung zu
nicht erreicht.
niedrig.
cherheitsgründen
höchstens eine
2. Prüfen ob das Wasser im Behälter ankommt.
Stunde
Ob das Gerät richtig kalibriert ist
ununterbrochen laufen
VRC-6W Bedienungsanleitung
VRC-6W.doc
Seite:7
Fehler
20% Systemfehler
Ursache
Programspeicherbaustein
fehlerhaft
30% Kalibrierung fehlt
Das Gerät ist noch nicht
Kalibriert
40% Messung gestört.
Das Steuergerät empfängt
von der Sensoreinheit kein
auswertbares Signal
50% Kalibrierungsversuch Sie versuchen das Gerät zu
außer des Meßberei- kalibrieren, indem mehr als
ches
70% oder weniger als 5%
Meßkabel im Wasser hängt.
Keine
Prüfen Sie ob der Saugkorb
Fehlermeldung, die
tiefer liegt als das Gewicht
Förderpumpe läuft,
am Meßkabel (Nullpunkt)
aber sie fördert kein
Wasser:
Wie oben
Der Saugkorb liegt unter
Wasser
Bei vollem Behälter
wird Trinkwasser
nachgespeist
Wie oben
Das Gerät ist falsch kalibriert.
Kurzkalibrierung
nicht mehr möglich
Das Gerät war bei der Inbetriebnahme richtig kalibriert und hat auch richtig
funktioniert
Während der
Der Wasserstrahl ist nicht
Trinkwassernachspei- auf die Mitte des Trichters
sung spritzt Wasser
gerichtet, bzw. freier
aus dem Trichter
Ablauf nicht gewährleistet
Wasser läuft aus dem Zulaufrohr zur Zisterne hat
Trichter
einen zu geringen
Durchmesser, Zulaufrohr
zur Zisterne hat eine zu
geringe Neigung
Abhilfe
Lassen Sie den Speicherbaustein von Ihrem
Fachhandel austauschen
Sie können die einmalige Schnellkalibrierung
durchführen.
Verbindungskabel beschädigt, nicht, bzw. mit
fascher Polarität angeschlossen.
Meßkabel beschädigt
Sie müssen den Nullpunkt! kalibrieren, wo die
Förderpumpe ausgeschaltet wird. Wenn das
Restkabel nicht im Wasser hängt, können Sie
den Nullpunkt nicht messen.
Befestigen Sie das Gewicht in der richtigen
Höhe, oberhalb des Saugkorbes. Das Gerät
erneut kalibrieren.
Ablagerungen vom Sensorkabel entfernen
Die Pumpe ist verstopft, nicht entlüftet, die
Saughöhe ist zu groß, Feinfilter verstopft,
Saugschlauch verstopft, zugefroren, die Pumpe
hat keinen freien Auslauf.
Beim Kalibrieren darf nur das Gewicht und das
Restkabel im Wasser liegen
Das Gerät erneut kalibrieren.
Das Meßkabel ist beschädigt (Verfärbungen an
der Kupferlitze) oder der Tankgeber ist defekt.
Sensor zur Überprüfung einschicken.
Richten Sie den Wasserstrahl richtig aus. bzw.
reduzieren Sie die Wasserstrahlstärke
Rohr austauschen
Neigung vergrößern
Wartung
Bei ordnungsgemäßer Installation der Regenwassernutzungsanlage ist das Steuergerät wartungsfrei.
Sorgen Sie auf jeden Fall durch ausreichende Filterung des Regenwasserzulaufes oder durch Reinigung
des Zisternenbodens dafür, daß die Schlammablagerungen am Behälterboden das Tongewicht nicht übersteigt. Das Meßkabel muß von Verunreinigungen und Ablagerungen freigehalten werden! Das Gerät
steuert das Ventil in einer Periode von 10 Tagen automatisch kurz an. Es ist deshalb ratsam die installierte
Verrohrung zur Trinkwassereinspeisung nicht zu entfernen, da sonst Wasser während der kurzen
Ansteuerung ausläuft. Mindestens 1x im Jahr sollte kontrolliert werden, ob noch eine Wassermenge von
10 l/min durch das Ventil läuft. Gegebenenfalls muß das im Ventil eingebaute Sieb gereinigt oder
gewechselt werden. Dabei sind folgende Schritte einzuhalten:
VRC-6W Bedienungsanleitung
VRC-6W.doc
Seite:8
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Trinkwasserzulauf stoppen (Auslaufventil zudrehen)
Überwurfmutter
Zum Druckabbau in der Zuleitung das Ventil im Testmodus öffnen
Sicherungsclips
Überwurfmutter am Ventil vom Wasserzulauf abschrauben
Schwarze Sicherungsclips (2 St.) entfernen
Dichtung
Sieb
Überwurfmutter und Dichtungsring vom Ventil abheben
Mit einer Flachzange das gelbe Sieb im Ventil am Steg greifen und
vorsichtig nach oben herausziehen
7. Sieb reinigen und spülen
8. Gereinigtes Sieb oder Ersatzsieb ohne Werkzeug in das Ventil
vari
wieder einsetzen und andrücken bis es merklich einrastet
9. Zusammenbau und Anschluß des Ventils in umgekehrter
Reihenfolge
10.Wasserzulauf wieder öffnen
Zur Siebreinigung muß das Kunststoffgehäuse des Ventils nicht geöffnet werden, da das Ventil
selbst wartungsfrei ist!
Nachfüllventil für
Regenwasseranlagen
T p VRV 1
230 V 50 H
10 ba ma
25 M n
Großostheim
Technische Daten.
Meßprinzip:
Das Meßprinzip beruht auf den unterschiedlichen Dielektrizitätskonstanten zwischen Wasser
und Luft. Es bewirkt eine entsprechende Änderung der Kapazität zwischen den Adern des
Meßkabels als Elektrode, die mit der Wassersäule proportional ist. Das Signal wird für die
weitere Verarbeitung und Auswertung in einen
Mikroprozessor geführt.
Steuerung (Type VRC-6W)
Abmessungen: 120 x 80 x 55 mm (BxHxT)
Kabellänge bei Anschluß über Zwischenstecker
1,75 m. Auch direkt an Klemmen anschließbar.
Spannung 220/230 V 50 Hz. Stromaufnahme
betriebsbereit: ca. 20 mA
Gewicht: ca. 750 g Schutzklasse: IP 44
Absicherung der Förderpumpe:
Feinsicherung 20 x 5 mm 250V T 10A
Sensoreinheit (Type VCS 2/15m*)
Abmessungen: 31 x 53 x 14 mm (BxHxT),
Schutzart: IP 68
Mindestbehälterhöhe: 30% der Meßkabellänge
Meßkabellänge je nach Ausführung 2200 - bis
4200 mm zweiadrig, Isolierung aus PE.
Verbindungskabel: Koax, Außenmantel PE.
Standardlänge* 15 m,
*= andere Länge lieferbar.
Polarität: „-“ = Innenleiter, „+“ = Abschirmung.
Stecker: IEC ø 9,5 mm, Innenstift ø 2,5 mm mit
Schraubanschluß.
Magnetventil (Type VRV-1)
Abmessung: 140x80x40 mm (HxBxT) Schutzklasse II., IP 65
Nenndurchfluß bei 4 bar Vordruck, freier Auslauf: 25 l/Min. Einlauf: ¾" Überwurfmutter,
Auslauf: ø 10 mm Tülle
Elektrische Anschlußwerte:
220/230 V 32 mA, stromlos geschlossen.
Anschlußkabel 5 m, an der Spule vergossen
Änderungen im Sinne der technischen Weiterentwicklung sind vorbehalten.
VRC-6W Bedienungsanleitung
VRC-6W.doc
Seite:9
VRC-6W Bedienungsanleitung
VRC-6W.doc
Seite:2
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