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Bedienungsanleitung Temperaturregelschrankfamilie - PSG Plastic

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PSG Plastic Service GmbH
Pirnaer Str. 14 - 16
68309 Mannheim
% 0621 / 7162 - 0
Fax 0621 / 7162 - 162
Bedienungsanleitung
Temperaturregelschrankfamilie
RSL98
Rev 2, 21.6.1997 see
Bedienungsanleitung RSL98 Rev2
Allgemeine Informationen und
Hinweise
1.1
... zu dieser Installations- und Bedienungsanleitung
Diese Anleitung gilt für alle Regelschränke der Baureihe RSL98. Die Regelschränke
sind mit dem Temperaturreglern ETR98 ausgestattet. Diese Bedienungsanleitung gilt
sowohl für Regelschränke mit oder ohne Heizstromüberwachung. Die gesonderten
Hinweise für Regelschränke mit Stromüberwachung können bei Einsatz eines Regelschrankes ohne Stromüberwachung überlesen werden.
1.1.1
Änderungsvorbehalt
Diese Anleitung ist mit dem Anspruch auf Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit
erstellt worden. Technische Weiterentwicklungen können jedoch Änderungen am
Gerät oder in der Software zur Folge haben, die mit dieser Anleitung nicht mehr
übereinstimmen.
Aus diesem Grund haften wir bei solchen Umständen nicht für Störungen
oder Ausfälle und daraus entstandenen Schäden.
Diese Anleitung wird nach jeder technischen Modifikation auf den neuesten Stand
gebracht. Nach jeder Änderung der Anleitung wird die Versionsnummer dieser Anleitung aktualisiert. Die Versionsnummer ist auf dem Deckblatt dieser Anleitung zu
erkennen. Sollten Sie nicht die aktuelle Anleitung besitzen, so senden wir Ihnen diese gerne auf Anfrage zu.
1.2
Versand / Lieferumfang / Lagerung
Der Regelschrank wird komplett montiert in einem mit gepolsterten Karton stoßgesichert verpackt geliefert. Diese gewährleistet im Normalfall ausreichenden Schutz.
Sind jedoch bereits vor Öffnen des Kartons äußerlich Schäden feststellbar, sollte das Gerät selbst auf Anzeichen von Beschädigungen untersucht werden. Zur Beurteilung des Schadensfalles Regelschrank
nicht in Betrieb nehmen und umgehend Kontakt mit PSG Plastic
Service GmbH aufnehmen !
1
Bedienungsanleitung RSL98 Rev2
Lieferumfang
Der Lieferumfang umfaßt neben dem Regelschrank selbst
•
•
•
•
•
Lagerung
1.3
diese Installations- und Bedienungsanleitung
die Datenblätter für den Regler ETR98
die Stromlaufpläne des Regelschrankes
die Steckerbelegung
die Geräteliste
Wird der Regelschrank nicht sofort in Betrieb genommen, so muß er vor
Schmutz und Feuchtigkeit geschützt gelagert werden.
Eindeutige Identifkation des Reglers anhand
des Typenschildes
Auf der Seite des Gehäuses des
Regelschrankes ist ein Typenschild
angebracht. Anhand den Informationen auf dem Typenschild läßt
sich der werkseitige Auslieferungszustand des Regelschrankes genau
nachvollziehen.
Seriennummer und
Typenbezeichnung
Neben der Seriennummer finden sich auf dem Typenschild das Herstelldatum des
Regelschrankes (Monat/Jahr) sowie die Typenbezeichnung des Reglers in Klartext
(z.B. RSL98/8).
Um Ihnen bei Rückfragen schnellstmöglich Auskunft geben zu können,
bitte Seriennummer und Regelschranktypenbezeichnung notieren.
1.4
... zur CE-Kennzeichnung des Regelschrankes
Die Regelschränke tragen das CE-Zeichen, d.h. sie
erfüllen die Anforderungen der EU-Richtlinie
89/336/EWG (Elektromagnetische Verträglichkeit) und
die dort aufgeführten Normen sowie die Richtlinie
73/23/EWG (Niederspannungs-richtlinie).
Die Regelschränke der Baureihe RSL100 sind ausgelegt für den Einsatz in industrieller Umgebung und erfüllen folgende Anforderungen
Störaussendung
EN 50081/1
Störfestigkeit
EN 50082/2
sowie
Elektrisch Sicherheit für DIN EN 61010
MSR-Geräte
2
Bedienungsanleitung RSL98 Rev2
1.5
Vorsichtsmaßnahmen / Sicherheitshinweise
•
•
•
•
•
Vor Einbau, Betrieb und Bedienung des Regelschrankes muß diese Bedienungsanleitung sorgfältig durchgelesen werden.
Die Verdrahtung des Regelschrankes an ein Werkzeug darf nur von autorisiertem Personal durchgeführt werden.
Die Erstinbetriebnahme des Regelschankes sollte nur durch autorisiertes Personal erfolgen !
Bei Austausch der Sicherungen nur die in der Geräteliste des Regelschrankes
aufgeführten Sicherungen verwenden!
Grundsätzlich sollte der Regelschrank bei einer Störung zur Reparatur an
PSG,Mannheim gesandt werden. Sollten Sie trotzdem vor Ort auf Fehlersuche
gehen, so muß unbedingt die Stromversorgung unterbrochen werden !
Bei Nichtbefolgung dieser kann es zum Ausfall des Regelschrankes, bzw. der Anlage
kommen. Die daraus entstandenen Schäden sind von der Garantie des Herstellers
ausgeschlossen.
3
Bedienungsanleizung RSL98 Rev2
Inbetriebnahme und die Funktionen des Regelschrankes
Dieses Kapitel beinhaltet Hinweise und Informationen
zur elektrischen Installation sowie zur Inbetriebnahme
des Regelschrankes.
Außerdem werden die heißkanalspezifischen Funktionen ausführlich beschrieben
2.1
Inbetriebnahme
Vor Einschalten des Regelschrankes muß unbedingt der korrekte Anschluß des Regelschrankes an die Netzversorgung gemäß den Daten auf
dem Typenschild und der Heizer und Fühler gemäß der Steckerbelegung
erfolgen! Dieser sollte nur durch autorisiertes Personal vorgenommen
werden!
•
•
•
•
Vor Anschluß des Regelschrankes an die Netzspannung Regelschrank
unbedingt am Netzschalter ausschalten.
Regelschrank und Heißkanalwerkzeug mit Kabel verbinden nachdem
die Steckerverbindung auf ihre Richtigkeit überprüft wurde.
Verriegelungsbügel an den Steckern schließen
Erst jetzt Regelschrank über Netzschalter einschalten.
2.2
Heißkanalspezifische Funktionen des
Regelschrankes
2.2.1
Temperaturrampe
In Heißkanalwerkzeugen erreichen die Düsen wesentlich schneller die Sollwerte als
die trägeren Verteilerzonen. Mit der Temperaturrampe ist das thermisch spannungsfreie Aufheizen von Werkzeugen möglich, da man die Sollwerterhöhung bei Sollwertänderungen zonenspezifisch vorgeben kann. Damit alle Zonen gleichmäßig
aufgeheizt werden muß man sich an der Temperaturanstiegsgeschwindigkeit der
langsamsten Zone orientieren.
Zu beachten ist, daß vor Benutzung der Rampe zumindestens ein Aufheizen ohne Rampe durchgeführt werden muß, um die streckenspezifischen
Regelparameter zu ermitteln.
4
Bedienungsanleizung RSL98 Rev2
2.2.2
Anfahrbetrieb
Die Heizelemente in Heißkanalwerkzeugen sind aufgrund beengter Platzverhältnisse
mit hohen spezifischen Flächenleistungen ausgestattet.
Zum schonenden Aufheizen (Ausbacken von Feuchtigkeit) wird die Anfahrschaltung
eingesetzt. Sie regelt die angeschlossenen Regelzonen auf einen Sollwert von 100°C
für die Dauer der Anfahrzeit aus. Nach Beendigung der Anfahrzeit wird auf den eingestellten Endsollwert geregelt.
Sind die Zonen schon vorgewärmt, so wird die Anfahrfunktion ignoriert.
2.2.3
Stellerbetrieb
Im Stellerbetrieb wird am Heizausgang eine konstante Leistung ausgegeben. Wie
hoch die Leistung ist kann prozentual vorgegeben werden.
Mit Hilfe des Stellerbetriebes kann die Produktion auch bei defektem Fühler weiterbetrieben werden. 0
Bei Wechsel von Regelbetrieb in Stellerbetrieb bitte unbedingt Stellgrad
überprüfen, damit es durch zu großen Stellgrad auf keinen Fall zu Schäden durch Überhitzungen der angeschlossenen Zonen kommt.
5
Bedienungsanleitung RSL98 Rev2
Die Bedienung
Dieses Kapitel beinhaltet alles über die Bedienung sowie die Anzeigen des Reglers.
Zu Beginn des Kapitels sind alle Anzeigen der LEDs in den Tasten sowie in den LEDAnzeigen des Reglers aufgelistet, welche auftreten können.
Die Eingabe von Sollwerten sowie die Einstellung weiterer Parameter zur Anpassung
an den Anwendungsfall wird danach ausführlich inclusive Beispiel gezeigt.
Ebenso werden besondere Bedienfunktionen durch komplette Bedienbeispiele erklärt.
3.1
Ansichten und Bedienelemente
3.1.1
Regelschrank (z.B. RSL98/8)
A
B
C
D
E
F
Netzschalter
Schalter Absenkbetrieb
Netzsicherung
Sicherungshalterungen für superflinke Sicherungen
Glimmlampen
Temperaturregler ETR98
6
Bedienungsanleitung RSL98 Rev2
3.1.2
Temperaturregler
A
B
C
D
E
F
G
H
Informationsanzeige
Zonenanzeigen
Status-/Quittier-Taste
Zonenwahl-Taste
Hand-Taste
Parameterwahl-Taste
‘Wert verringern’-Taste
‘Wert erhöhen’- Taste
3.2
Anzeigen
3.2.1
LEDs in den Tasten
Blinkt die LED in der ‘Betriebstatus’-Taste, so liegt mindestens ein Alarm an einer der
Regelzonen an (Sammelalarmmeldung). Wie der Alarm ausfindig gemacht werden
kann ist + in Kapitel ‘Alarme und Sicherheitsfunktionen’ ausführlich beschrieben.
Blinkt die linke LED in der ‘Hand’-Taste ist der Absenkeingang aktiviert.
Blinkt die rechte LED in der ‘Hand’-Taste ist mindestens eine der Zonen im Stellerbetrieb.
Wurde die Bedien- oder die Parameterebene angewählt, so blinkt die LED in der
‘Parameterwahl’-Taste.
3.2.2
LED-Zonenanzeige
Wechselweise mit den Temperaturistwerten kann in den Zonenanzeigen eine Abkürzung angezeigt werden, welche eine zusätzliche Information über den Zustand der
Regelzone bedeutet. Dabei kann es sich um eine
•
•
Fehlermeldung oder
eine Anzeige eines bestimmten Betriebszustandes
handeln.
Die Zone befindet sich im Stellerbetrieb, wenn Stb wechselweise mit dem Zonenistwert erscheint.
Erscheint Fb wechselweise mit 999, so wird an dieser Zone ein Fühlerbruch festgestellt. In diesem Falle unbedingt den Fühler incl. Fühlerzuleitung überprüfen und
ggf. austauschen.
Erscheint FP wechelweise mit den Fühleristwerten, so liegt eine Verpolung des Fühleranschlusses am Regler vor.
7
Bedienungsanleitung RSL98 Rev2
Wurde der Absenkeingang aktiviert, so erscheint Abs wechselweise mit den Istwerten
in allen Zonenanzeigen. Es wird auf den unter 2So eingestellten Wert abgesenkt
(Absenksollwert = 2So).
3.3
Bedienung
3.3.1
Sollwerte einstellen
Sollwerte werden in 5 Bedienschritten eingestellt.
•
Schritt 1: Eingabesperre aufheben
•
Schritt 2: Zone anwählen
•
Schritt 3: Sollwert ändern
•
Schritt 4: Änderung bestätigen
•
Schritt 5: Rückkehr zur Istwertanzeige
8
Bedienungsanleitung RSL98 Rev2
3.3.2
Die weiteren Parameter
Neben der Sollwertvorgabe stehen weitere Parameter zur Anpassung an Ihren Anwendungsfall zur Verfügung. Diese Parameter sind in der Parameterebene des Reglers aufruf- und veränderbar.
Zu den Parametern der Parameterebene gehören
StL - Stellgrad
Wertebereich -100...100
Aktuell ausgegebene Leistung in %.
Einheit
%
Stb - Stellerbetrieb
Wertebereich on / off
Einheit
Umschaltung Regelbetrieb / Stellerbetrieb.
Konstante Ausgabe des in StL eingestellten Stellgrades auf Regelausgang.
Bei Wechsel von Regelbetrieb in Stellerbetrieb bitte unbedingt Stellgrad
überprüfen, damit es durch zu großen Stellgrad auf keinen Fall zu Schäden durch Überhitzungen der angeschlossenen Zonen kommt.
GAu - Grenzwert Wertebereich 000...999
Einheit
Unterer Temperaturgrenzwert relativ zum Sollwert.
°C / °F
GAo - Grenzwert +
Wertebereich 000...999
Einheit
Oberer Temperaturgrenzwert relativ zum Sollwert.
°C / °F
Stt - Stromtoleranz
Wertebereich 00.0...99.9
Einheit
%
Toleranzband für gemessenen Iststromwert in % bezogen auf den Stromsollwert.
StS - Stromsollwert
Wertebereich 00.0...99.9
Einheit
A
Eingabemöglichkeiten des Stromsollwertes durch
• direkte Eingabe
• Übernahme durch automatische Stromübernahme (s.a. + am Ende dieses Kapitels)
2So- 2.Sollwert
Wertebereich 000...999
Einheit
°C / °F
Sollwert auf den abgesenkt wird, wenn Absenkschalter eingeschaltet ist.
In den Zonenanzeige erscheint wechselweise der Temperaturistwert und 2So.
rAP - Temperaturrampe
Wertebereich
000...999
Einheit
°C / Minute
°F / Minute
Einstellung der Steigung der Sollwertänderung bei Erhöhung oder Verminderung des
Sollwertes. Der Sollwert ändert sich nicht sprungartig sondern mit eingestellter Sollwertsteigung vom alten zum neuen Sollwert.
Deaktivierung der Temperaturrampe durch Eingabe von 000.
9
Bedienungsanleitung RSL98 Rev2
Anwendung
z.B. Vermeidung von thermischen Spannungen zwischen unterschiedlich schnellen Regelzonen durch Anpassung der schnellen Regelzonen an die langsamste Regelzone mittels rAP.
Beispiel
Sollwerterhöhung von 20°C auf 70°C mit
rAP=0°C/Minute; rAP=50°C/Minute; rAP=25°C/Minute
Afb - Anfahrbetrieb
Wertebereich on / off
Einheit
Ist diese Betriebsart Anfahrbetrieb eingeschaltet, so wird nach Einschalten des Reglers und Erkennung eines Temperaturistwertes kleiner 100°C und eines Sollwertes
größer 100°C für die Dauer der Anfahrzeit tAF ein fest vorgegebener und nicht änderbarer Sollwert von 100°C gesetzt. Nach Ablauf der Anfahrzeit wird auf den eingestellten Endsollwert geregelt.
Bei ausgeschaltetem Anfahrbetrieb wird die Zone sofort auf den eingestellten Sollwert geregelt.
tAF - Anfahrzeit
Offset SIO(hex)
¨ Systemdaten
ý Kanaldaten
Zeitdauer, wie lange Anfahrbetrieb aktiv sein soll
Wird tAF während des Anfahrbetriebes aufgerufen so wird Restzeitdauer des Anfahrzeit ausgegeben.
PAS - Zone eingeschaltet/ausgeschaltet
Wertebereich on / off
Einheit
PAS = on
Zone ausgeschaltet
PAS = off
Zone eingeschaltet
Wenn die Zone ausgeschaltet ist beträgt der Stellgrad der Zone 0%.
Bei einer ausgeschalteten Zone werden keine Alarme ausgegeben.
Bei einer ausgeschalteten Zone wird die Istwertanzeige dunkelgeschaltet.
CEL - Temperatureinheit
Wertebereich
CEL=on
CEL=off
on / off
Einheit
Meßeinheit °C
Meßeinheit °F
Mit 7 Bedienschritten können Parameterwerte in der Parameterebene geändert werden.
•
Schritt1: Parameterebene anwählen
10
Bedienungsanleitung RSL98 Rev2
•
Schritt2: Parameter anwählen
•
Schritt3: Eingabesperre aufheben
•
Schritt4: Zone anwählen
•
Schritt5: Wert ändern
•
Schritt 6: Änderung bestätigen
•
Schritt 7: Rückkehr zur Istwertanzeige
11
Bedienungsanleitung RSL98 Rev2
3.4
Besondere Bedienfunktionen
Nachfolgend werden die Bedienfunktionen, welche von oben beschriebenem Bedienschema abweichen, ausführlich in Bedienbeispielen beschrieben.
3.4.1
Automatische Stromübernahme
Mit Hilfe der Stromübernahme werden die aktuellen Stromistwerte automatisch als
Stromsollwerte übernommen.
Die Funktion kann auch dann durchgeführt werden, wenn keine Stromüberwachung
vorgesehen und/oder angeschlossen ist. In diesem Fall wird die Funktion des Reglers nicht beeinträchtigt.
12
Bedienungsanleitung RSL98 Rev2
3.5
Zonenstatusanzeige - detaillierte Information
über den Zustand aller Zonen zu jedem Zeitpunkt
Der Zustand sämtlicher Zonen auf einen Blick kann per Tastendruck aufgerufen
werden. Nach Drücken der Status-/Quittiertaste wird in den Zonenanzeigen der
komplette Zustand einer jeden Zonen angezeigt.
Die Statusanzeige beinhaltet die Information über
•
•
Zustand Heiz- und Kühlausgang
Alarmstatus (Grenzwert+, Grenzwert-, Stromalarm)
0 ‘Ausgang nicht geschaltet’
Statusanzeige
1 ‘Ausgang geschaltet’.
Die Zuordnung des Zonenzustands in den Zonenanzeigen
ist sehr leicht aus der Anordnung der Symbole in der Quittiertaste abzuleiten.
Die LED in der Quittiertaste
blinkt nur dann, wenn mindestens ein Alarm einer Zone anliegt.
13
Bedienungsanleitung RSL98 Rev2
Alarm- und Sicherheitsfunktionen
Die Alarmfunktionen helfen, Fehler in Ihrer Anwendung
schnellstmöglich zu erkennen und zu beseitigen.
4.1
Was tun,wenn... Alarme, deren mögliche Ursachen und wie sie
beseitigt werden können
Die blinkende LED in der Statustaste signalisiert einen Alarm.
Durch Drücken der Statustaste erscheint in den Zonenanzeigen der Zonenstatus, mit
welchem die fehlerhafte Zone/Zonen lokalisiert werden können.
Alarmmeldung
mögliche
und Diagnose in
Ursachen
Abhilfemaßnahmen
Zonenstatusanzeige
• Fühlerbruch
• Fühler nicht angeschlossen
• Fühler überprüfen und
ggf. ersetzen
• Fühlerkabel verpolt
angeschlossen
• Anschlüsse des Fühlers
vertauschen
• Heizer defekt
• Heizer überprüfen und
ggf- austauschen
• Heizer mit höherer
Heizleistung einbauen
• Heizleistung zu klein
• Solltemperatur erreicht
• Parameter GAu zu
klein eingestellt
14
• GAu erhöhen
Bedienungsanleitung RSL100
• Temperaturerhöhung
trotz ausgeschalteter
Heizung
• ggf. Nachbarzonen
überprüfen
• Beeinflussung durch
höhere Temperatur der
Nachbarzone
• Solltemperatur erreicht
• GAo erhöhen
• Parameter GAo zu
klein eingestellt
4.2
Systemfehlermeldungen
Der Regler erkennt fehlerhafte elektronische Bauteile und gibt in zwei Zonenanzeigen eine Fehlermeldung aus. Die anderen Zonenanzeigen sowie die Informationsanzeige sind dunkelgeschaltet.
Fehlermeldung
Fehlergrund
Fehler EPROM
Fehler Abgleich
Fehler RAM
EEPROM Hardwarefehler
Fehler in Systemdaten
Fehler in Kanaldaten
In diesen Fällen muß Regelschrank unbedingt zur Reparatur zurück zu
PSG,Mannheim geschickt werden !
15
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Technik
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