close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

2013-04-23 Bedienungs- Montageanleitung - Walter Meier AG

EinbettenHerunterladen
Montage- und Betriebsanleitung
OERTLI Wärmepumpe LSP
05/2013 LSP-V01(CH)
Inhaltsverzeichnis
OERTLI LSP mit Powerinverter-Technologie
Inhaltsverzeichnis
1.
Geräteübersicht und Lieferumfang .................................................................................................... 3
1.1
1.2
1.3
2.
Sicherheit und Anwenderhinweise .................................................................................................... 9
2.1
2.2
2.3
2.4
2.5
2.6
2.7
3.
Sicherheitsvorschriften .............................................................................................................. 28
Kundendienst ............................................................................................................................ 28
Anhänge.............................................................................................................................................. 29
7.1
2
Allgemeines zur Bedienung der Anlage .................................................................................... 26
Master-Fernbedienung .............................................................................................................. 26
Wärmepumpencontroller SE 6024 WPC .................................................................................. 27
Störungssuche und Störungsbehebung ......................................................................................... 28
6.1
6.2
7.
Elektrischer Anschluss der Wärmepumpe ................................................................................ 24
Elektrischer Anschluss Hydraulikmodul .................................................................................... 24
Für den Anlagenbetreiber ................................................................................................................. 26
5.1
5.2
5.3
6.
Montage der Wärmepumpe ...................................................................................................... 13
Montage Hydraulikmodul .......................................................................................................... 17
Installation ................................................................................................................................. 20
Fühler und Zubehör................................................................................................................... 23
Für den Elektriker .............................................................................................................................. 24
4.1
4.2
5.
Verfügbarkeit der Betriebsanleitung............................................................................................ 9
Geltungsbereich der Betriebsanleitung ....................................................................................... 9
Verwendete Symbole .................................................................................................................. 9
Kennzeichnung der Sicherheitshinweise .................................................................................. 10
Sicherheitsbewusstes Arbeiten ................................................................................................. 10
Bestimmungsgemässe Verwendung ........................................................................................ 11
Transport und Lagerung ........................................................................................................... 12
Für den Installateur ........................................................................................................................... 13
3.1
3.2
3.3
3.4
4.
OERTLI Wärmepumpe LSP ........................................................................................................ 3
Hydraulikmodul ........................................................................................................................... 5
Funktionsprinzip .......................................................................................................................... 8
Dokumentationen ...................................................................................................................... 29
05/2013 LSP-V01(CH)
Geräteübersicht und Lieferumfang
OERTLI LSP mit Powerinverter-Technologie
1. Geräteübersicht und Lieferumfang
1.1
OERTLI Wärmepumpe LSP
Wärmepumpe LSP
Wärmepumpe mit Powerinverter-Technologie
Best.-Nr.:
Best.-Nr.:
Best.-Nr.:
Best.-Nr.:
Best.-Nr.:
Best.-Nr.:
Best.-Nr.:
24247.041 (LSP 40 SW)
24247.042 (LSP 50 SW)
24247.044 (LSP 75 SW)
24247.045 (LSP 100 SW)
24247.046 (LSP 120 SW)
24247.048 (LSP 200 SW)
24247.049 (LSP 250 SW)
Technische Daten:
Leistungsregelung
Alle Luft Wasser- Wärmepumpen dieser Serie sind mit InverterLeistungsregelung versehen.
Damit wird innerhalb der Einsatzgrenzen der Geräte jeweils nur die
tatsächlich benötigte Heizleistung erzeugt.
Kompressor
Vollhermetischer, vibrationsarmer, sauggasgekühlter Scrollverdichter komplett mit Ölheizung über die Kompressor- Leistungselektronik.
Diese speziellen Wärmepumpen-Verdichter zeichnen sich durch
hohe Wirtschaftlichkeit aus.
05/2013 LSP-V01(CH)
3
Geräteübersicht und Lieferumfang
OERTLI LSP mit Powerinverter-Technologie
Verdampfer/
Kondensator luftseitig
Der luftseitige Wärmetauscher der Geräteserie ist als Kupfer/ Aluminium Wärmetauscher mit innen geriffeltem Hochleistungskupferrohr und geschlitzten Alu Lamellen ausgeführt.
Dadurch ist optimaler Wärmeübergang am Wärmetauscher sichergestellt.
Kältekreislauf
Komplett mit folgenden Komponenten:
Elektronische Expansionsventile zur Leistungsregelung und Unterkühlungsregelung, 4-Wegeventil zur Abtauschaltung
und Umschaltung auf Kühlbetrieb Hoch- und Niederdruckschalter,
Fühler für die Gerätesicherheitskette, Filter in Saug und Druckleitung, Serviceventile.
Kältekreislauf
Puffer/ Weiche,
Systeminhalt
Zur Sicherstellung eines Mindestsysteminhaltes für den Abtaubetrieb sowie zur eventuellen hydraulischen Entkoppelung der Wassermengen im Primär- und Sekundärkreislauf ist ein Pufferspeicher
oder eine hydraulische Weiche gegebenenfalls erforderlich.
Die Dimensionierung des Mindestsysteminhaltes erfolgt nach der
Mindestlaufzeit bzw. maximalen Abtauzeit der Wärmepumpe.
Berechnung nach Abtauzeit: Si=Qk x tab / c x ∆t x tkorr
Dabei ist:
Si Mindestsysteminhalt bzw. Speicher/ Weichen
Inhalt [l]
Qk
Kälteleistung beim Abtauen [W]
tab
Abtauzeit [5 min]
c
Wärmekapazität des Wassers [1,163 Wh/kg*K]
∆t
mögliche Temperatursenke des Kreislaufwas
sers beim Abtauen [15 K]
Zeitkorrektur Stunden zu Minuten [min/h]
tkorr
Berechnung nach Mindestlaufzeit: Si=Qhmin x 14,3 x tmin/ ∆tR
Dabei ist:
Si Mindestsysteminhalt bzw. Speicher/ Weichen
Inhalt [l]
Qhmin
Mindestheizleistung (ca. Katalogwert x 0,3) [kW]
14,3
Einheitenanpassung
tmin
Mindestlaufzeit [5 min]
∆tR
Ein/Ausschaltdifferenz des Reglers [ca. 2 K]
4
05/2013 LSP-V01(CH)
Geräteübersicht und Lieferumfang
OERTLI LSP mit Powerinverter-Technologie
Mindest- Volumenstrom Hydraulikmodul / min. Inhalt Weiche /
Pufferspeicher (∆t 6K) nach Mindestlaufzeit
• 0,58 m³/h
LSP 40 SW
22 Liter
• 0,72 m³/h
LSP 50 SW
23 Liter
• 1,15 m³/h
LSP 75 SW
32 Liter
• 1,60 m³/h
LSP 100 SW
50 Liter
• 2,00 m³/h
LSP 120 SW
61 Liter
• 3,20 m³/h
LSP 200 SW
84 Liter
• 3,87 m³/h
LSP 250 SW
102 Liter
1.2
Hydraulikmodul
Gerätebeschreibung
Das Hydraulikmodul besteht aus einem mit Wasserwärmetauscher,
kältetechnischen und hydraulischen Mess- und Regeleinrichtungen
und einem leicht verständlichen Bedienfeld, alles kombiniert untergebracht in einem kompakten Gehäuse.
Das Hydraulikmodul ist zur Wandaufhängung konzipiert.
Als Wärmequelle dient eine Wärmepumpe, wie z.B. die bewährte
POWERINVERTER von MITSUBISHI ELECTRIC.
Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist zur Aussenaufstellung vorgesehen und entzieht der Umgebungsluft Wärme auf einem niedrigen
Temperaturniveau. Die Wärmeenergie zusammen mit der über den
Verdichter aufgenommenen Energie wird dann auf einem höheren
Temperaturniveau an das im Haus installierte Hydraulikmodul und
von hier aus an das klassische Warmwasser-Heizsystem abgegeben.
Die Erwärmung des Warmwassers erfolgt, indem das von der
Wärmepumpe erwärmte Heizungswasser durch einen Wärmeaustauscher im Warmwasserspeicher gepumpt wird und dabei seine
Wärme an das Warmwasser abgibt.
Ein Warmwasserspeicher gehört nicht zum Lieferumfang.
Geregelt wird das System mittels einer eingebauten, aussentemperaturgeführten Vorlauf-/Rücklauftemperaturregelung
Mitgeliefert wird eine Sicherheitsbaugruppe inkl. Wärmedämmung
zur bauseitigen Montage (für Anschluss oberhalb des Hydraulikmoduls
Hydraulikmodul mit:
• integriertem Plattenwärmetauscher, Internverrohrung aller
Bauteile aus Kupfer,
• drehzahlrgeregelter energieeffizienz Heizungspumpe,
• Wärmemengenzähler zur Erfassung der Verbrauchswerte,
Schmutzfänger, Sicherheitsgruppe mit Sicherheitsventil,
Manometer und automatischem Entlüfter
• Vollautomatische Microprozessor- Regelung
• LCD Klartextanzeige, mehrsprachig. Zweiknopfbedienung
mit Funktionstasten.
• Fertig verdrahtet auf Klemmenleiste.
05/2013 LSP-V01(CH)
5
Geräteübersicht und Lieferumfang
1.2.1
OERTLI LSP mit Powerinverter-Technologie
Einbauteile Hydraulikmodul
Drehzahlgeregelte
Hocheffizienz-Pumpe
Die Hocheffizienz-Pumpe ist eine Nassläuferpumpe mit „Electric
Commutator Motor“ (ECM)-Technologie und integrierter, elektronischer Regelung, die eine automatische Leistungsanpassung der
Pumpe an variable Lastzustände der Anlage ermöglicht.
Damit wird die optimale Effizienz der Anlage in allen Betriebs- und
Lastzuständen gewährleistet und die größtmögliche Energieeinsparung ermöglicht.
SSM: Die Sammelstörmeldung ist als potentialfreier Öffner-Kontakt
(stromlos geschlossen) ausgeführt.
Kontaktbelastung
minimal zulässig:
maximal zulässig:
12V DC, 10 mA
250V AC, 1Amp.
Technische Daten:
Versorgungsspannung:
230V~
Steuersignal:
0R10V
Litze Nr..1 (braun)
Litze Nr. 2 (weiß)
Litze Nr. 3 (blau)
Litze Nr. 4 (schwarz)
0R10V - Masse (GND)
0R10V - Signal
SSM
SSM
Schalthäufigkeit
Ein-/Ausschaltungen über Netzspannung ≤ 20 Mal/ 24h
Ein-/Ausschaltungen über 0R10V-Signal ≤ 20 Mal/ 24h
Durchflussmengenmessung
Bei den Volumenmessteilen (Durchflusssensoren) handelt es sich
um Flügelradzähler in Volltrockenläufer - Ausführung mit Magnetkupplung und Rollenzählwerk konzipiert nach neuestem, technischen Stand. Die Magnetkupplung überträgt die Drehung des
Flügelrades zuverlässig auf das Zählwerk. Um Störungen durch
unreines Wasser auszuschalten, arbeitet nur das Flügelrad im
Nassraum. Die Anströmung des Flügelrads erfolgt über nur eine
Eintrittsöffnung (Einstrahlprinzip).
Technische Daten:
Gewindeanschluß
Zählimpuls
6
G 1“
1 Impuls/Liter
05/2013 LSP-V01(CH)
Geräteübersicht und Lieferumfang
Filterkugelhahn
OERTLI LSP mit Powerinverter-Technologie
Zur Reinhaltung des Heizungs- Wasserkreislaufes ist im Hydraulikmodul ein Filterkugelhahn (Schmutzfänger) eingebaut.
Es ist in regelmäßigen Abständen (mindestens 1-mal/ Jahr) der
Schmutzfänger auf Reinheit zu überprüfen.
Anleitung zur Überprüfung:
Absperrschieber Schließen, Verschlusskappe entfernen, Sieb
herausnehmen und ggf. reinigen, Verschlusskappe schließen,
Absperrschieber öffnen und auf Dichtheit prüfen.
Aus Messing-Druckguss, vernickelt
Der Filterkugelhahn hat den Vorteil, dass der Filter unter Druck
gereinigt werden kann, ohne dass das System entleert werden
muss.
Technische Daten:
Verbindungsgewinde nach ISO 228 (DIN 259 BSP 2779).
Spindel O-Ring: E.P.D.M
Kugeldichtungen: P.T.F.E
Kugel: Messing verchromt
Filter: Edelstahl
Arbeitstemperatur: Min. -20 °C / Max. +150 °C
Arbeitsdruck: Max. 16 bar bei +25 °C
05/2013 LSP-V01(CH)
7
Geräteübersicht und Lieferumfang
1.3
OERTLI LSP mit Powerinverter-Technologie
Funktionsprinzip
Luft/Wasser-Wärmepumpe
Bei Luft/Wasser-Wärmepumpen wird die vom Außengerät
aufgenommene Wärme zuerst an das im Heizungssystem
enthaltene Wasser als Wärmeträger abgegeben und dann, wie bei
einem traditionellen Heizungssystem, über Heizkörper oder
Flächenheizsysteme wie Fußbodenheizungen an die Raumluft
abgegeben. Mit Luft/Wasser-Wärmepumpen lassen sich sowohl die
Wohnräume beheizen als auch Warmwasser für sanitäre Zwecke
erzeugen. Aber auch das Kühlen der Räume ist je nach
Systemkonfiguration optional möglich.
Mit den Powerinvertern haben Sie eine neue Generation der
Luft/Wasser-Wärmepumpen. Anders als bei herkömmlichen
Luft/Wasser-Wärmepumpen ist die Leistungsabgabe variabel.
Der Heizwärmebedarf eines Gebäudes verändert sich stark im
Jahresverlauf. Bei tiefen Aussentemperaturen ist der Bedarf hoch,
in den Übergangszeiten eher gering, bis dann im Sommer nur noch
die Versorgung mit Warmwasser benötigt wird. Diesen
Schwankungen im Bedarf passen sich invertergesteuerte
Luft/Wasser-Wärmepumpen optimal an. Durch den
drehzahlgeregelten Verdichter wird immer nur soviel Leistung
bereitgestellt, wie gerade benötigt wird. Das macht diese Systeme
äusserst sparsam und energieeffizient.
8
05/2013 LSP-V01(CH)
Sicherheit und Anwenderhinweise
OERTLI LSP mit Powerinverter-Technologie
2. Sicherheit und Anwenderhinweise
Allgemeines zu
dieser Anleitung
Die OERTLI Wärmepumpe LSP ist nach dem Stand der Technik und
den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut.
Benutzen Sie die Wärmepumpe nur in technisch einwandfreiem
Zustand sowie bestimmungsgemäss, sicherheits- und gefahrenbewusst und unter Beachtung der Betriebsanleitung.
Sonst können bei ihrer Verwendung Gefahren für Leib und Leben
des Benutzers oder Dritter sowie Beeinträchtigungen der OERTLI
Wärmepumpe LSP selbst, der angeschlossenen Geräte oder anderer Sachwerte entstehen!
Lassen Sie alle Störungen umgehend fachgerecht beseitigen!
2.1
Verfügbarkeit der Betriebsanleitung
In der vorliegenden Betriebsanleitung finden Sie wichtige Hinweise
zum sicheren, sachgerechten Umgang mit der Wärmepumpenanlage.
Diese Anleitung muss ständig am Einsatzort des Gerätes verfügbar
sein. Jede Person, die mit oder am Gerät arbeitet, muss diese
Anleitung vollständig lesen und anwenden.
Die Betriebsanleitung wendet sich an Bediener, Haustechniker,
technisches Personal oder unterwiesene Personen sowie an Fachkräfte des Elektrohandwerks.
2.2
Geltungsbereich der Betriebsanleitung
Diese Betriebsanleitung gibt Ihnen Informationen zu den Bereichen:
– Montage/Demontage
– Installation
– Inbetriebnahme
– Bedienung und Betrieb
2.3
Verwendete Symbole
In der vorliegenden Anleitung werden folgende Symbole für besondere Textstellen verwendet:
– Mit diesem Symbol sind normale Aufzählungen gekennzeichnet.
• Mit diesem Symbol sind Handlungsanweisungen gekennzeichnet.
� Mit diesem Symbol sind Ergebnisse einer Handlung gekennzeichnet.
HINWEIS!
Hier finden Sie ergänzende Angaben zur Verwendung des OERTLI
Gerätes.
RECYCLING!
Dieses Symbol weist auf die ordnungsgemäße Wiederverwendung
des Verpackungsmaterials und ausgedienter Baugruppen (getrennt
nach Wertstoffen) hin.
SCHUTZSCHUHE BENUTZEN!
Dieses Zeichen weist Sie darauf hin, dass Sie Schutzschuhe tragen
müssen.
05/2013 LSP-V01(CH)
9
Sicherheit und Anwenderhinweise
OERTLI LSP mit Powerinverter-Technologie
HANDSCHUHE BENUTZEN!
Dieses Zeichen weist Sie darauf hin, dass Sie Handschuhe tragen
müssen.
2.4
Kennzeichnung der Sicherheitshinweise
PERSONENSCHADEN!
Hier finden Sie besondere Angaben sowie Ge- und Verbote zur
Verhütung von Personenschäden.
GEFAHR DURCH ELEKTRISCHEN STROM!
Dieses Zeichen steht vor Tätigkeiten, bei denen die Gefahr eines
Stromschlages besteht.
GEFAHR DURCH HEISSE OBERFLÄCHEN!
Hier finden Sie besondere Angaben sowie Ge- und Verbote zur
Verhütung von Personenschäden durch heiße Oberflächen.
GEFAHR DER BESCHÄDIGUNG DURCH STATISCHE ENTLADUNG!
Dieses Zeichen steht vor Tätigkeiten, bei denen die Gefahr der
Beschädigung durch statische Entladung für das Gerät besteht.
UMWELTSCHADEN!
Dieses Zeichen warnt Sie vor Schäden für die Umwelt und weist auf
bestehende nationale Vorschriften zum Umweltschutz hin.
GERÄTESCHADEN!
Hier finden Sie besondere Angaben sowie Ge- und Verbote zur
Verhütung von Schäden am OERTLI Gerät.
2.5
Sicherheitsbewusstes Arbeiten
Bei Arbeiten im Bereich der Netzspannungen 400 V / 50 Hz:
GEFAHR DURCH ELEKTRISCHEN STROM!
Gerät spannungsfrei schalten und gegen Wiedereinschalten sichern,
Spannungsfreiheit feststellen, erden und kurzschließen und benachbarte spannungsführende Teile abdecken oder abschranken.
Schwere Verletzungen oder der Tod können sonst die Folge sein.
Bei allen Arbeiten:
GEFAHR DER BESCHÄDIGUNG DURCH STATISCHE ENTLADUNG!
Beachten Sie bei allen Arbeiten an dem Gerät, dass Sie sich statisch
entladen, bevor Sie Platinen und elektrische Bauteile berühren.
10
05/2013 LSP-V01(CH)
Sicherheit und Anwenderhinweise
OERTLI LSP mit Powerinverter-Technologie
Folgende Symbole und Warnstufen werden in dieser Anleitung
verwendet.
• Die Montagehinweise für die Powerinverter-Komponenten
beachten.
• Schwankungen bzw. Abweichungen der Netzspannung dürfen die
in den technischen Daten angegebenen Toleranzgrenzen nicht
überschreiten, andernfalls sind Funktionsausfälle und Grenzzustände nicht auszuschließen.
2.6
Bestimmungsgemässe Verwendung
Bestimmungsgemäße Die Wärmepumpenanlage darf ausschließlich innerhalb der im
Verwendung Kapitel „Technische Daten“ aufgeführten Einsatzgrenzen betrieben
werden.
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehören auch das Beachten der Betriebsanleitung sowie die Einhaltung der von OERTLI
vorgeschriebenen Inspektions- und Wartungsbedingungen.
Eine andere als die oben beschriebene Verwendung gilt als nicht
bestimmungsgemäss.
Für Schäden, die aus nicht bestimmungsgemässer Verwendung
resultieren, haftet der Hersteller/Lieferer nicht.
Das Risiko trägt allein der Anwender.
PERSONENSCHADEN UND GERÄTESCHADEN!
Die Komponenten welche in dieser Bedienungsanleitung beschrieben sind, dürfen nicht betrieben werden:
– in explosionsgefährdeten Bereichen,
– in Feuchträumen und Nassbereichen,
– im Freien (ausgenommen die Wärmepumpe),
– in Umgebungen mit starken elektromagnetischen Feldern,
– in Umgebungen mit leitfähigen Stäuben,
– in Umgebungen mit ätzender und/oder aggressiver Luft.
Umbauten und
Änderungen
Achtung!
Sie dürfen keinerlei Veränderungen, An- und Umbauten an der
Wärmepumpe vornehmen. Bei An-, Umbauten oder Veränderungen
an der Wärmepumpe erlöschen die CE-Konformität und alle
Gewährleistungsansprüche.
Ersatzteile
Personalauswahl und qualifikation
05/2013 LSP-V01(CH)
Sie dürfen nur Original OERTLI Ersatzteile verwenden, da OERTLI
für Schäden aus der Verwendung von Fremd-Ersatzteilen nicht
haftet.
Jede Person, die mit Arbeiten an OERTLI Geräten beauftragt ist,
muss diese Betriebsanleitung vollständig gelesen und verstanden
haben. Während des Arbeitseinsatzes ist es zu spät.
Den Elektroanschluss dürfen nur Fachkräfte ausführen, die aufgrund
ihrer fachlichen Ausbildung und Erfahrung ausreichende Kenntnisse
besitzen über:
– Sicherheitsvorschriften und arbeitsmedizinische Regeln
– Unfallverhütungsvorschriften
11
Sicherheit und Anwenderhinweise
OERTLI LSP mit Powerinverter-Technologie
– Richtlinien und anerkannte Regeln der Technik.
Alle Fachkräfte müssen die ihnen übertragenen Arbeiten beurteilen,
mögliche Gefahren erkennen und vermeiden können.
2.7
Transport und Lagerung
Anlieferung
• Prüfen Sie bei der Anlieferung der OERTLI - Komponenten die
Lieferung auf Richtigkeit laut Lieferschein sowie auf Vollständigkeit
und auf Transportschäden.
• Halten Sie ggf. deutlich sichtbare Transportschäden fotografisch
fest.
HINWEIS!
Fehlmengen oder Transportschäden können nur über die Transportversicherungen abgewickelt werden, wenn der Schaden vom Speditionsführer bestätigt wurde.
HINWEIS!
Wenn Sie die OERTLI Wärmepumpe transportieren oder lagern,
empfehlen wir, die Originalverpackung zu verwenden.
Entfernen Sie die Originalverpackung erst vor der Montage.
Schützen Sie das Gerät bis zur Inbetriebnahme vor Baustaub und
Schmutz sowie vor Beschädigungen!
Transportieren
• Verwenden Sie zu Ihrer Sicherheit Handschuhe und Sicherheitsschuhe beim Transportieren der Geräte.
PERSONEN- UND GERÄTESCHADEN!
• Transportieren Sie die OERTLI Wärmepumpe mindestens zu
zweit, um Verletzungen zu vermeiden.
• Verwenden Sie bei Lieferung auf Paletten ausschließlich Hebeund Transportfahrzeuge mit ausreichender Tragfähigkeit.
• Sichern Sie beim Transport die Ladung gegen Kippen/Herabfallen.
Bei Transport von größeren Stückzahlen auf Palette mit Hilfe von
Kranvorrichtungen:
GEFAHR DURCH SCHWEBENDE LASTEN!
Treten Sie nie unter frei schwebende Lasten, es besteht die Gefahr,
dass Hebezeuge, Anschlag- oder Tragmittel beschädigt sind.
Schwere Verletzungen oder der Tod können die Folge sein.
Lagern
12
Zulässige Lagerungsbedingungen/zulässiger Luftzustand für
nicht installierte Geräte
Lufttemperatur: -25 bis 65 °C
nicht aggressive Umgebung
Luftfeuchte: 15 bis 75 % r.F., nicht kondensierend
05/2013 LSP-V01(CH)
Für den Installateur
OERTLI LSP mit Powerinverter-Technologie
3. Für den Installateur
3.1
Montage der Wärmepumpe
Allgemeine
Informationen
Eine hydraulische Weiche oder Pufferspeicher dient dazu, den Primärheizkreis vom Sekundärheizkreis hydraulisch zu entkoppeln. Dazu
gewährleistet die hydraulische Weiche eine Zwangszirkulation während der Abtauphase.
Über den Wärmetauscher ist ein Mindest- Volumenstrom von
• 0,58 m³/h (LSP 40 SW) • 0,72 m³/h (LSP 50 SW)
• 1,15 m³/h (LSP 75 SW) • 1,60 m³/h (LSP 100 SW)
• 2,00 m³/h (LSP 120 SW) • 3,20 m³/h (LSP 200 SW)
• 3,87 m³/h (LSP 250 SW)
zu gewährleisten.
Bitte beachten Sie die Wasserqualität zum Befüllen der
Heizungsanlage!
Folgende maximale Stoffmengen werden empfohlen:
• Ca ≤ 100 mg/l
• Cl ≤ 100 mg/l
• Mg ≤ 0,5 mg/l
• pH – Wert 7 – 9
• spezifischer Leitwert <500uS/cm bei 25°C
Beachten Sie auch, dass sich der pH-Wert im Heizungswasser verändern kann!
Erkundigen Sie sich bei dem örtlichen WVU über die Wasserqualität.
Um die Jahresarbeitszahlen erreichen zu können, ist ein hydraulischer
Abgleich der Heizungsanlage und der Heizkörper unumgänglich.
Ebenso ist das hydraulische System an die jeweiligen Erfordernisse
vor Ort anzupassen.
Der Druckverlust des Plattenwärmtauschers beträgt bei den jeweiligen
Nennvolumenströmen total:
• 9.9 kPa (LSP 40 SW) • 14.9 kPa (LSP 50 SW)
• 11.5 kPa (LSP 75 SW) • 10.5 kPa (LSP 100 SW)
• 11.5 kPa (LSP 120 SW) • 23.8 kPa (LSP 200 SW)
• 36.2 kPa (LSP 250 SW)
Die Temperaturspreizung am Wärmetauscher zwischen Vor- und
Rücklauf sollte bei 6K liegen.
Aufstellung
Bei der Aufstellung der Wärmepumpe sollte auf eine größtmögliche
Minderung der Schallausbreitung geachtet werden. Dies kann dadurch
erreicht werden, dass die Wärmepumpe in der Nähe von schallabsorbierenden Flächen aufgestellt wird, wie z.B. Zypressenhecken oder
ähnliches.
Flachdächer (Garagendächer) sind kein geeigneter Aufstellungsort,da sich der Schall in der Regel ungehindert ausbreiten kann.
05/2013 LSP-V01(CH)
13
Für den Installateur
OERTLI LSP mit Powerinverter-Technologie
Mindestabstände
Wie bereits beschrieben, verteilt sich die Schallleistung mit zunehmendem Abstand auf eine grösser werdende Fläche, so dass
sich daraus resultierend der Schalldruckpegel mit grösser werdendem
Abstand verringert.
Schallgrenzwerte
Grenzwerte für Lärmimmissionen in dB(A) nach LSV Artikel 7
Planungswert
Belastungsgrenzwerte
14
Tag dB(A)
Nacht dB(A)
Empfindlichkeitsstufe I
50
40
Empfindlichkeitsstufe II
55
45
Empfindlichkeitsstufe III
60
50
Empfindlichkeitsstufe IV
65
55
05/2013 LSP-V01(CH)
Für den Installateur
3.1.1
OERTLI LSP mit Powerinverter-Technologie
Fundament
Es ist darauf zu achten, dass das Wasser beim Abtauen abfließen
kann. Dies kann ermöglicht werden, durch eine Auskofferung des
Untergrunds (siehe Bild).
Betonringe werden in das Erdreich eingegraben und mit grobem
Schotter gefüllt.
Entsprechend den Vorort herrschenden Winterverhältnissen und
Schneehöhen sollten die Betonringe aus dem Erdreich ragen.
Die Wärmepumpe wird mit Hilfe einer Stahlkonstruktion auf die Betonringe befestigt.
Der restliche verbleibende Bereich wird mit einem Gitter abgedeckt.
05/2013 LSP-V01(CH)
15
Für den Installateur
3.1.2
OERTLI LSP mit Powerinverter-Technologie
Montage auf Konsolen
Ein Höhenunterschied zwischen der maximalen Schneehöhe und
Aussengerät muss gewährleistet werden, damit das Tauwasser ungehindert abfliessen kann und kein Schnee den Verdampfer verdeckt und
somit nicht zu Leistungs- und Effizienzeinbussen kommt.
Es ist zu beachten, dass es je nach Baukörper zu Schall- und Schwingungsübertragungen kommen kann. Die Montage der Wandkonsole
darf nur an einer Beton- oder Backsteinwand von guter Qualität erfolgen. Die Konsole ist mit dem des Mauerwerks angepasster Verankerung zu montieren. Ein Übertragen des Körperschalls muss verhindert
werden.
3.1.3
Kältemittelverrohrung
Bei der Kältemittelverrohrung ist darauf zu achten, dass Kupfer in
Kühlschrankqualität verwendet wird und die Rohrdämmung diffusionsdicht und UV-beständig ist.
Hier reicht eine 9mm Dämmung aus.
Die Leitungsverlegung, der Geräteanschluss und die Druckprobe sind
durch einen autorisierten Fachbetrieb durchzuführen.
Folgende Längenangaben der Kältemittelverbindungsleitung sind
zwingend einzuhalten, und gelten jeweils für 1 Wegstrecke
Minimal Länge
Maximale Länge
Maximaler Höhenunterschied
Maximaler Höhenunterschied
Maximal Anzahl 90° Bögen
5 Meter
30 Meter
10 Meter (nur LSP 40-75SW)
15 Meter
15 Stück
Diese Angaben gelten für alle OERTLI LSI Wärmepumpen.
16
05/2013 LSP-V01(CH)
Für den Installateur
3.2
Montage Hydraulikmodul
3.2.1
Gerätezeichnungen
OERTLI LSP mit Powerinverter-Technologie
Abmessungen
(Frontansicht)
Abmessungen
(Draufsicht)
05/2013 LSP-V01(CH)
17
Für den Installateur
3.2.2
OERTLI LSP mit Powerinverter-Technologie
Montageabstände
Mindestabstände
250 mm
100 mm
100 mm
200 mm
18
05/2013 LSP-V01(CH)
Für den Installateur
3.2.3
OERTLI LSP mit Powerinverter-Technologie
Bohrskizze
Abmessungen
3.2.4
Hydraulischer Anschluss des Hydraulikmoduls
Ansicht von unten
VL
05/2013 LSP-V01(CH)
RL
19
Für den Installateur
OERTLI LSP mit Powerinverter-Technologie
3.3
Installation
3.3.1
Montage Hydraulikmodul
Allgemeines
3.3.2
Kältetechnischer Anschluss
Allgemeines
3.3.3
Das Hydraulikmodul ist zur Montage in einem trockenen, ständig
frostfreien Raum konzipiert.
Die Umgebung darf zu keinem Zeitpunkt ein explosionsfähiges Gemisch beinhalten können und darf nicht wärmer als 35°C werden.
Beachten Sie unbedingt die Mindestabstände zu anderen Gegenständen gemäß der Montageskizze.
Zur Befestigung des Hydraulikmoduls ist eine Befestigungsschiene
mitgeliefert. Zusätzlich ist ein Fixpunkt gemäss der Montagezeichnung
vorgesehen.
Montieren Sie zuerst die Befestigungsschiene und hängen Sie dann
das Hydraulikmodul auf. Das Hydraulikmodul wiegt zwischen 58 und
63 kg und muss von 2 Personen montiert werden.
Zur besseren Handhabung sollte dazu der Gehäusedeckel installiert
bleiben. Die Schrauben müssen in der Aufhängenut sitzen.
Zur Fixierung muss anschliessend eine dritte Schraube eingeschraubt
und angezogen werden.
Prüfen Sie danach die waagerechte Aufhängung der Einheit.
Das Hydraulikmodul wird mit den entsprechenden kältetechnischen
Anschlüssen der Wärmepumpe verbunden.
Zur Dimensionierung der Leitungen (Längen, Durchmesser, usw.)
beachten sie bitte die Herstellerhinweise der Wärmepumpe.
Die kältetechnischen Anschlüsse befinden sich im
unteren Bereich des Hydraulikmoduls ganz links
(sind in der Anschlussskizze dargestellt und zusätzlich entsprechend
beschriftet)
Wir empfehlen zum kältetechnischen Anschluss entsprechende
Lötadapter 3/8“ / 5/8“.
Das Modul in der Baugrösse 230 ist an der Gasleitung (22mm) anzulöten. Zur Installation der Wärmepumpe lesen Sie bitte die Installationsanleitung, die mit der Wärmepumpe geliefert wird.
Lötarbeiten direkt an den Anschlüssen den Einheiten 112 und 140 sind
nicht zulässig, da es dadurch zu Undichtigkeiten kommen kann.
Anschluss an den Heizkreis
VORSICHT!
Beschädigungsgefahr!
Führen Sie alle Wasseranschluss- und Installationsarbeiten nach
Vorschrift aus.
Das Hydraulikmodul muss von einem Fachhandwerker nach den
in den Planungsunterlagen befindlichen WasserInstallationsplänen / -Beispielen ausgeführt werden.
Die Wasseranschlüsse befinden sich im unteren, mittleren Bereich der
Einheit neben den kältetechnischen Anschlüssen und sind in der
Anschlussskizze dargestellt und zusätzlich entsprechend beschriftet.
20
05/2013 LSP-V01(CH)
Für den Installateur
OERTLI LSP mit Powerinverter-Technologie
Wir empfehlen, die Anschlüsse mit flachdichtenden Übergängen
durchzuführen und von dort mit einem Rohrpresssystem weiterzuführen.
VORSICHT!
Vermeiden Sie offene Heizungsanlagen oder Stahlrohrinstallationen in Verbindung mit diffusionsundichten KunststoffrohrFußbodenheizungen.
Bei diffusionsundichten Kunststoffrohr-Fußbodenheizungen oder
offenen Heizungsanlagen kann durch Sauerstoffdiffusion Korrosion an
den Stahlteilen auftreten, zum Beispiel dem internen Behälter, an
Stahlheizkörpern oder Stahlrohren.
Die Korrosionsprodukte, wie zum Beispiel Rostschlamm, können sich
im Verflüssiger der Wärmepumpe absetzen und durch
Querschnittsverengung Leistungsverluste der Wärmepumpe oder ein
Abschalten durch den Hochdruckwächter bewirken.
Anschluss
• Montieren Sie die mitgelieferte Sicherheitsbaugruppe (siehe
„Technische Daten / Anschlüsse Wärmepumpenmodul“) oben
auf der Einheit.
• Montieren Sie ein auf das System abgestimmtes Ausdehnungsgefäss.
• Spülen Sie vor dem Anschliessen der Wärmepumpe das Leitungssystem gründlich durch. Fremdkörper, wie Schweissperlen, Rost, Sand, Dichtungsmaterial etc. beeinträchtigen die Betriebssicherheit der Wärmepumpe.
• Schliessen Sie die Wärmepumpe wasserseitig an. Stellen sie
sicher, dass das Hydraulikmodul ständig den vollen Volumenstrom fördern kann. Achten Sie auf Dichtheit.
• Installieren Sie zum Befüllen der Heizungsanlage bauseitig ein
Füll- und Entleerungsventil in den Heizkreis.
• Die Wärmedämmung ist entsprechend geltender Verordnungen auszuführen.
3.3.4
Vor der Inbetriebnahme
Befüllen der Anlage
Stellen Sie vor dem Befüllen der Anlage unbedingt sicher, dass die
Anlage dicht ist.
Beachten Sie auch die folgenden Hinweise zur Wasserbeschaffenheit.
Entscheidend für das Ausmass der Steinbildung in Heizungswasseranlagen sind die Wasserbeschaffenheit, Betriebsbedingungen und das
Wasservolumen.
Um Schäden an Ventilen, Wärmeaustauschern und Heizpatronen zu
verhindern, beachten Sie bei der Befüllung der Anlage mit Heizungswasser die SWKI-Richtlinie BT102-01. Insbesondere bedeutet dies,
dass:
• während der Lebensdauer der Anlage die Summe des gesamten Füll- und Ergänzungswassers das Dreifache des Nennvolumens der Heizungsanlage nicht überschreiten darf
• die Summe der Erdalkalien im Wasser < 3,0 mol/m³ sein muss
• die Gesamthärte des Wassers < 30,0 °fH sein muss.
Sollten die obigen Anforderungen nicht erfüllt werden, müssen Sie das
Wasser enthärten. Falls das spezifische Anlagenvolumen > 20 l/kW
05/2013 LSP-V01(CH)
21
Für den Installateur
OERTLI LSP mit Powerinverter-Technologie
Heizleistung beträgt (zum Beispiel bei Anlagen mit Pufferspeicher),
soll das Heizungswasser generell enthärtet werden.
Anmerkung: Die Kenntnis des Härtebereichs gemäss Waschmittelgesetz ist nicht ausreichend.
Entscheidend für die Steinbildung ist die Konzentration an Calciumhydrogencarbonat. Den Wert dafür können Sie beim Wasserversorgungsunternehmen erfragen.
Entlüften der
Heizungsanlage
Anschluss des
Sicherheitsventils an
das Abwassernetz
22
Entlüften Sie das Rohrleitungssystem sorgfältig und führen Sie anschliessend eine erneute Dichtheitskontrolle durch.
VORSICHT!
Beschädigungsgefahr!
• Dimensionieren Sie die Abflussleitung so, dass bei voll geöffnetem Sicherheitsventil das Wasser ungehindert ablaufen
kann, mindestens Ø 28 mm. Die Abblaseöffnung des Sicherheitsventils muss zur Atmosphäre hin geöffnet bleiben. Achten
Sie auch darauf, dass das Wasser aus der Abblaseöffnung
nicht daneben spritzt (Trichter) und dadurch weitere Schäden
anrichten kann.
• Montieren Sie die Abblaseleitung der Sicherheitsgruppe mit
mindestens 1% Abwärtsgefälle.
• Überprüfen Sie die Funktionsfähigkeit der Sicherheitsgruppe.
05/2013 LSP-V01(CH)
Für den Installateur
OERTLI LSP mit Powerinverter-Technologie
3.4
Fühler und Zubehör
3.4.1
Außenfühler, Tauchfühler, Anlegefühler,K
Außentemperaturfühler
Typ: ZAF 200 für Wandmontage
Art.Nr. 24703.021
Fühlerelement NTC (5kΩ bei 25ºC)
Messbereich -40 R +50 ºC
Die Montage des Außenfühlers sollte nach Möglichkeit an der
Nordseite des Gebäudes erfolgen, damit der Außenfühler keine unnötigen Störgrößen (z.B. direkte Sonneneinstrahlung) aufnimmt.
Tauchfühler
Typ: ZTF 222
Art.Nr. 24703.023
Fühlerelement NTC (5kΩ bei 25ºC)
Tauchfühler in 6mm Hülse
Messbereich -10 R 90 ºC
Kabellänge 2.5m
Anlegefühler
Typ: ZVF 210
Art.Nr. 24703.022
Fühlerelement NTC (5kΩ bei 25ºC).
Messbereich -10 R 90 ºC.
Kabellänge 2.5m.
05/2013 LSP-V01(CH)
23
Für den Elektriker
Oertli LSP mit Powerinverter-Technologie
4. Für den Elektriker
4.1
Elektrischer Anschluss der Wärmepumpe
Allgemeines
4.2
Elektrischer Anschluss Hydraulikmodul
Allgemeines
4.2.1
Sie finden alle relevanten Hinweise zum elektrischen Anschluss der
Wärmepumpe sowie der Steuerleitungen zwischen des Hydraulikmoduls und Wärmepumpe in den Installationsunterlagen der verwendeten Wärmepumpe bzw. im Schaltplan.
Die Anschlussklemmen erreichen Sie nach Abnehmen des
Gehäusedeckels des Hydraulikmoduls.
Sie befinden sich an der rechten Seite auf der Grundplatte; Fühler
werden direkt am Regler angeschlossen. Führen Sie die Fühlerkabel
durch den dafür vorgesehenen Kabelschlauch.
Schliessen Sie externe Komponenten und Fühler sowie das Verbindungskabel zur Ausseneinheit gemäß dem beiliegenden Schaltplan
an. Verwenden Sie als externe Fühler ausschließlich die Fühlertypen
wie im Schaltplan angeführt.
Die Schaltleistung der Relais für externe Umwälzpumpen beträgt
2 Amp., max. 250 W induktiv.
Allgemeine Hinweise
ACHTUNG!
Lebensgefahr durch Stromschlag!
Führen Sie alle elektrischen Anschluss- und Installationsarbeiten
immer nach Vorschrift aus.
Vor allen Arbeiten am Gerät immer die Anlage im Sicherungskasten
spannungsfrei schalten und gegen Wiedereinschalten sichern.
Der Anschluss an das Stromnetz ist nur als fester Anschluss möglich.
VORSICHT!
Beschädigungsgefahr!
Beachten Sie das Typenschild. Die angegebene Spannung muss mit
der Netzspannung übereinstimmen.
24
05/2013 LSP-V01(CH)
Für den Elektriker
4.2.2
OERTLI LSP mit Powerinverter-Technologie
Absicherung und Kabelquerschnitte
Legen Sie Kabelquerschnitte und Absicherung gemäss den vor Ort
gültigen EN-Vorschriften aus.
Die elektrischen Daten finden Sie im Abschnitt Technische Daten
bzw. im Schaltplan ausführlich aufgeführt.
05/2013 LSP-V01(CH)
25
Für den Anlagenbetreiber
OERTLI LSP mit Powerinverter-Technologie
5. Für den Anlagenbetreiber
5.1
Allgemeines zur Bedienung der Anlage
Allgemeines
Sämtliche Informationen zur Bedienung der Regelgeräte sind den
separat beigelegten Bedienungsanleitungen zu entnehmen.
Siehe Bedienungsanleitung:
Wärmepumpencontroller SE 6024 WPC
Masterbedienung MB 6102
5.2
Master-Fernbedienung
Allgemeines
Es gibt 2 verschiedene Ausführungsvarianten
Masterbedienung MB 6102 als Wandaufbaugerät
(bereits im Hydraulikmodul integriert)
Raumbediengerät FB 6104 RH als Wandaufbaugerät mit
integriertem Raumfeuchtefühler
5.2.1
Masterbedienung MB6102
Masterbedienung MB 6102 als Wandaufbaugerät
5.2.2
Raum – Fernbedienung FB 6104 RH
Raumbediengerät mit Klartextanzeige. Menugeführte Bedienung,
Betriebsartenwahl, Raum-Sollwertkorrektur, Party-Timer,
Ferienprogramm und Raumtemperaturkompensation. Erfassung und
Anzeige der Raumtemperatur und der relativen Raumluftfeuchtigkeit
(Taupunktkontrolle), Betriebsstatusanzeige der Heizung- u.
Kühlungsanlage, Zugriff auf Zeitprogramme und Parameter des
Brauchwasser, Heiz- u. Kühlbetrieb.
5.2.3
Raum – Fernbedienung FB 6204
Raumbediengerät FB 6204 als Wandaufbaugerät mit integriertem
Raumtemperaturfühler
26
05/2013 LSP-V01(CH)
Für den Anlagenbetreiber
5.3
OERTLI LSP mit Powerinverter-Technologie
Wärmepumpencontroller SE 6024 WPC
Allgemeines
Regelgerät für Schaltschrankeinbau mit steckbaren Klemmen
Der Wärmepumpencontroller SE 6024 WPC regelt und steuert LuftWasser-Wärmepumpen inklusive der kompletten
Kältekreissteuerung, Kessel, Solaranalge, Radiatoren- oder
Fussboden-Heizkreise,R
Der Regler lässt sich einfach an die verschiedenen
Hydraulikschemen anpassen. Zusätzlich kann eine
Elektrozusatzheizung zeit- und temperaturabhängig geregelt
werden.
Natürlich verfügt er über Abtaufunktionen für Luft-Wasser
Wärmepumpen und optional über Kühlfunktion.
Hardware- Spezifikation
5.3.1
Varianten und Ausstattung
● 16 Ausgänge zur Steuerung von Ventilen oder Pumpen
● 12 Fühler Eingänge
● 1 Ein- bzw. Ausgang für Sollwerte
● 6 Optokoppler
● 2 Eingänge für Drucksensoren
● eBus Schnittstelle zur Vernetzung weiterer Regler
Software-Funktionen
Integrierte Funktionen
● Steuerung der Wärmepumpe und Silent-Modus
● Automatische Abtauung
● Steuerung von zwei Heizkreisen
● Umschaltung für Kühlung
● Warmwasserladung
● Zirkulationspumpensteuerung
● Puffermanagement
● Kaskadenmanagement
● Energiemanagement
● Wärmemengenmessung
05/2013 LSP-V01(CH)
27
Störungssuche und Störungsbehebung
OERTLI LSP mit Powerinverter-Technologie
6. Störungssuche und Störungsbehebung
6.1
Sicherheitsvorschriften
Hinweis
Bei der Störungsbeseitigung sind die geltenden Unfallverhütungsvorschriften und die allgemein anerkannten Regeln der Technik
(Gesetze, Normen und Richtlinien) zu beachten.
6.2
Kundendienst
Im Fall einer Anlagenstörung kontaktieren Sie bitte ihren Installateur
oder den Kundendienst der Fa. Walter Meier (Klima Schweiz) AG
24 h / 365 Tage
ServiceLine
0800 846 846
(CHF 0.-- / Min.)
Walter Meier (Klima Schweiz) AG
Bahnstrasse 24
CH-8603 SCHWERZENBACH
Tel.
+41 44 806 41 41
Fax:
+41 44 806 41 00
Web: www.waltermeier.com
28
05/2013 LSP-V01(CH)
OERTLI LSP mit Powerinverter-Technologie
7. Anhänge
7.1
Dokumentationen
7.1.1
Elektrischer Schaltplan
7.1.2
Aussenverdrahtung und Verkabelungspläne
7.1.3
Bedienungsanleitung Regelgeräte
OERTLI LSP mit Powerinverter-Technologie
Notizen:
- ----------------------------------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------- -----------------------------------------------------------------------
OERTLI LSP mit Powerinverter-Technologie
OERTLI LSP mit Powerinverter-Technologie
Document
Kategorie
Technik
Seitenansichten
25
Dateigröße
1 727 KB
Tags
1/--Seiten
melden