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Einladung
Die aus Anlass des Jahres des interkulturellen Dialogs begonnene Veranstaltungsreihe
„Europa literarisch“ wird nunmehr mit der vierundsechzigsten Veranstaltung fortgesetzt,
zu der wir Sie herzlich einladen. Sie findet statt
am Dienstag, dem 11. November 2014, von 18.00 Uhr bis 20.45 Uhr
im Europäischen Haus
Unter den Linden 78 (1. OG)
10117 Berlin
Mit dieser Lesung widmen wir uns innerhalb der Reihe zum dritten Mal der
zeitgenössischen Literatur Maltas. Zu Gast ist der Schriftsteller Pierre J. Mejlak, der vor
wenigen Tagen mit dem EU-Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Er stellt einige seiner
Kurzgeschichten vor.
Der Abend wird von Dr. Thomas Wohlfahrt, dem Leiter der Literaturwerkstatt
Berlin, moderiert. Die deutschen Texte liest Peter Urban-Halle.
Wir würden uns sehr über Ihre Teilnahme freuen und bitten um eine Anmeldung bis zum
10. November 2014 nur über folgende Internetseite:
http://ec.europa.eu/deutschland/termine/20141111_europa_literarisch_malta_de.htm
Bitte geben Sie diese Einladung auch an andere Interessierte weiter.
Aufgrund der erhöhten Sicherheitsstandards ist für die Registrierung am Einlass
die Vorlage des Personalausweises erforderlich.
Mit freundlichen Grüßen
Richard Kühnel
Frank Piplat
S. E. Dr. Albert Friggieri
Susanne Debeolles
Vertreter
der Europäischen
Kommission
in Deutschland
Leiter
des Informationsbüros
des Europäischen
Parlaments
in Deutschland
Botschafter
der Republik Malta
in Deutschland
Sprecherin
der Gemeinschaft
der Europäischen
Kulturinstitute
in Berlin (EUNIC)
Die Veranstaltungsreihe „Europa literarisch“ wurde zu Beginn des Jahres 2008 auf
Initiative der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland aus Anlass des
„Europäischen Jahres des interkulturellen Dialogs“ ins Leben gerufen. Das Projekt wird
in Zusammenarbeit mit EUNIC aufgrund des großen Erfolgs beim Publikum auch im
Jahr 2014 fortgesetzt.
Ziel der Reihe ist es, der Öffentlichkeit die Literatur und Autoren der EU-Mitgliedstaaten
und anderer europäischer Länder nahe zu bringen und damit auch eine Brücke zur
Realität der Mehrsprachigkeit in Europa zu schlagen. Die Literatur gibt zudem Einblick in
die Politik und Zeitgeschichte eines Landes und erlaubt die Auseinandersetzung mit
aktuellen und politischen Fragen.
EUNIC Berlin (Gemeinschaft der europäischen Kulturinstitute in Berlin, www.eunicberlin.eu) versteht sich als Forum, in dem die im Zuge der Vereinigung Europas
entstehenden kulturpolitischen Herausforderungen, Interessen, Probleme und Fragen
diskutiert werden. Insbesondere die Unterstützung der Integration der neuen EUMitgliedstaaten und die Bündelung der Kompetenzen zur Förderung einer engeren
Zusammenarbeit mit dem Berliner Senat, der Kulturabteilung des Auswärtigen Amtes
und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sind zentrale Anliegen
der Gemeinschaft.
„Europa literarisch“ stellt im November das Literaturland Malta vor, die Insel im
Mittelmeer mit der einzigen semitischen Sprache in Europa. Entwickelt hat sich das
Maltesische, das heute allein in Malta von ca. 420 000 Menschen gesprochen wird, aus
einem arabischen Dialekt, der im Laufe der Jahrhunderte von verschiedenen europäischen
Sprachen stark beinflußt wurde. Es ist nicht selbstverständlich, dass Autoren auf
Maltesisch schreiben. Pierre J. Mejlak tut es – und das höchst erfolgreich.
Pierre J. Mejlak kann in allem Geschehen Geschichten sehen. Es beginnt mit einer
kleinen Störung, einem Blick, einem Zucken – es entgeht seinem Beobachter-Auge nicht.
Er schaut unter unsere Kostümierungen und durch jede Routine hindurch. Dort findet er
Hinweise auf Geschichten, denen er folgt, bis er sie eingefangen hat. Sein Held will ein
Bügelbrett entsorgen und fühlt sich beobachtet. In der Bar entscheidet die Kellnerin
Livia, wer welchen Drink bekommt, je nach dem Eindruck, den der Gast bei ihr
hinterlässt. Aus kleinem Anlass entwickeln sich die Dramen des Lebens, unter allem
Komischen schiebt sich das Tragische ans Licht. Nichts ist, wie es scheint, und alles ist –
und das ist vielleicht der Sinn seiner Kurzgeschichten – Fantasie.
Vielleicht schreibt Pierre J. Mejlak um des Erinnerns willen – immerhin bedauern seine
Figuren Geschehenes, das sie nicht mehr ändern können. Oder schreibt er um des
Vergessens willen? Vergessen, dass die Welt sich ohne uns weiterdreht? Oder schreibt er
einfach, weil er schreiben will?
Pierre J. Mejlak stellt seine Geschichten in der Reihe „Europa literarisch“ vor und
spricht mit Thomas Wohlfahrt über das Schreiben in einer der sogenannten kleinen
Sprachen.
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Kategorie
Seele and Geist
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