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Bedienungsanleitung Präzisions-Spannzangenfutter - Emuge-Werk

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Bedienungsanleitung
13. Fehlerquellen
Fehler
Rundlauf nicht o.k.
Ursache
Behebung
Das neue Futter muss sich
anfangs mit der Spannzange
„setzen“
Schmutz oder Späne in Futter,
Zughülse, Zugmutter oder am
Werkzeugschaft
Spannen Sie deshalb zunächst 2
bis 3x das Werkzeug und prüfen
Sie dann erst den Rundlauf
Teile nach Punkt 3 und 5
reinigen auf äußerste Sauberkeit
achten
Gewindebolzen viel zu stark
angezogen (Verlängerung?) und
dadurch Verformung des Futters
Schneidwerkzeug selbst hat
schlechten Rundlauf, z.B. lange
Bohrer
Gewindebolzen nach Punkt 8
festziehen, Rundlauf des Spannfutters (Innenkonus) kontrollieren
Werkzeugschaft wird nicht mind.
auf 2/3 (bei kleinen Ø komplett)
der Spannbohrungslänge
gespannt
Alte, abgenützte Spannzange
wurde verwendet
Schneidwerkzeug nach Punkt 5
kontrollieren
Werkzeugschaft auf Spannbohrungslänge bzw. bis zur Anschlagschraube einschieben
Wir empfehlen neue, original
FAHRION „HP+“-Spannzangen
Lager im Voreinstellgerät /
Rundlaufprüfgerät ausgeschlagen
Rundlauf nach automatischem
Werkzeugwechsel nicht mehr
o.k.
ZB20004 . DE 1H 102006 EF · Rev. B
Durch die Dichtung der Zughülse
spritzt Kühlflüssigkeit
Es kommt kein Kühlmittel durch
das Werkzeug
Bedienungsanleitung
Bedienungsanleitung
Präzisions-Spannzangenfutter
1. Produktmerkmale
•
•
•
•
•
•
•
hohe Rundlauf- und Wiederholgenauigkeit (3µm, Prüfabstand 3 x d max. 50 mm, gemessen ab
Futterende)
Haltekraft um ein mehrfaches höher als bei Standard-Spannzangenfuttern und Hydrodehnspannfutter
durch neuartige Keilspannung mit mehrfacher Übersetzung
Spannüberbrückung bis zu einer Toleranz H10, ohne Rundlauf- und Spannkraftverlust
Werkzeugschäfte werden auf der ganzen Einspannlänge achsparallel gespannt, dadurch
hervorragende Rundlaufeigenschaften
schneller und einfacher Wechsel des Werkzeuges innerhalb der Maschine
für HSC- und konventionelle Bearbeitung
Gewindebohrer können in den Standardspannzangen gespannt werden
2. Ausführungen
Das
-Futter ist in verschiedenen Ausführungen lieferbar:
SK, HSK, MAS/BT, CAT und nach Kundenwunsch.
3. Allgemeine Hinweise und Sauberkeit im Umgang mit
Das Spannfutter, die Spannzange, das Gewinde an der Zughülse sowie alle zylindrischen und konischen
Partien müssen stets einwandfrei sauber, span- und gratfrei sein.
Lagerfehler in der Maschinenspindel
In den Futtern ist generell die Aufnahme von wechselbaren Dichtscheiben vorgesehen. Die HP+
Spannzangen werden mit passenden Dichtscheiben geliefert. Wir empfehlen die Abdichtung immer einzusetzen, da diese gleichzeitig Späne und Schmutzpartikel vor dem Eindringen in das Futter abhalten.
Innenkonus Maschinenspindel
abgenützt oder verschmutzt
Ladeeinheit fluchtet nicht mit der
Maschinenspindel
falsche Dichtscheibe eingelegt Schaft-Ø kleiner als zu dichtender
Ø
Zur Kontrolle Futter manuell
spannen
aggressives Kühlmittel
Werkzeug wurde mit Schneide
durch die Dichtscheibe gesteckt
Zu hoher Kühlschmierstoffanteil,
Kühlmittelbohrungen in Futter /
Anschlagschraube verharzt,
Kühlmittelzuführung an Maschinenspindel verharzt
Dichtung ersetzen
Die Zughülse und die Dichtscheibe sind vor dem Einsetzen zu überprüfen und ggf. zu reinigen.
4. Systemaufbau
Dichtung ersetzen
Dichtung ersetzen
Kühlmittelbohrungen mit Reinigungsmittel (nicht säurehaltig,
wegen Rost) durchspülen
FRANKEN GmbH & Co. KG · Fabrik für Präzisionswerkzeuge
Frankenstraße 7/9a · 90607 Rückersdorf · GERMANY · Telefon (09 11) 95 75-5 · Telefax (09 11) 95 75
info@emuge-franken.de · www.emuge-franken.de · www.frankentechnik.de
Seite 4
-Futtern
Um die einwandfreie Funktion des Futters und den Rundlauf von 3µm zu gewährleisten, müssen
FAHRION HP+ Spannzangen verwendet werden. Die Spannzangen sind nach DIN6499/ISO15488
hergestellt.
Seite 1
Bedienungsanleitung
Bedienungsanleitung
5. Werkzeugkontrolle
8. Spannen
Kontrollieren und säubern Sie den zu spannenden Werkzeugschaft. Überprüfen Sie den Rundlauf vom
Schaft zur Schneidkante (z.B. auf Anreißplatte oder im Prisma).
Das Spannen muss mit dem passenden Sechskantschlüssel mit Quergriff erfolgen. Verwenden Sie
keine Verlängerung! Um die maximal zulässigen Drehmomente zum Spannen des Futters nicht zu
überschreiten, empfehlen wir einen Drehmomentschlüssel einzusetzen. Ziehen Sie nun mit dem
Quergriffschlüssel den Gewindebolzen (im Uhrzeigersinn) fest an. Das Werkzeug wird mit einem
Vielfachen der Handkraft gespannt!
6. Einspannen des Werkzeuges
•
Die beiden Gewindestücke mit dem Quergriffschlüssel nach innen bis auf Anschlag schrauben.
Danach sofort den Schlüssel um ¼ Umdrehung wieder zurückdrehen!
•
Dann die Dichtscheiben in die dafür vorgesehene Aufnahme der Zughülse stecken. Die vulkanisierte
Seite der Dichtscheibe muss Richtung Spannzange zeigen.
Tabelle der Drehmomente zum Spannen des Futters
Typ
max. Anzugsmoment
HP16
6 Nm
Innensechskant Spannbolzen
SW 3
HP25
18 Nm
SW 4
HP32
25 Nm
SW 5
HP40
45 Nm
SW 6
9. Wechseln der Spannzange
Mit dem Quergriffschlüssel den Gewindebolzen gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis die Gewindestücke
innen am Anschlag anliegen. Danach sofort den Schlüssel um ¼ Umdrehung wieder zurückdrehen!
Das Werkzeug entnehmen und die Zughülse abschrauben. Dann Spannzange herausnehmen und den
Konus reinigen.
•
Die Zughülse von Hand in die Zugmutter bis auf Plananschlag einschrauben. Danach das
Werkzeug durch Dichtung und Spannzange bis auf Anschlag schieben.
Achtung:
Vor erneutem Einsetzen und Spannen einer Spannzange unbedingt die Punkte 3 und
5 beachten! Verwenden Sie ausschließlich FAHRION HP+ Spannzangen.
10. Wechseln des Werkzeuges
Nach der Bearbeitung haften Späne und Schmutz an der Dichtscheibe. Bei einem Wechsel des
Schneidwerkzeuges könnten diese Partikel in das Futter eindringen. Die Rundlaufgenauigkeit würde
dadurch erheblich beeinflusst.
Beim Wechseln des Werkzeuges sollte daher die Zughülse und die Spannzange vom Spannfutter
genommen und gründlich gereinigt werden.
11. Wartung
Die Leichtgängigkeit von Gewindebolzen und Gewindestücken ist sehr wichtig. Je schwerer die
Gewindestücke zu bewegen sind, desto weniger Spannkraft erhält man. Bei Schwergängigkeit muss
nachgeschmiert werden. Dazu wird die Zughülse abgeschraubt und danach die Gewindestücke nach
außen auf Anschlag bewegt (leicht in Zugmutter anlegen).
7. Längenvoreinstellung des Werkzeuges
Die nun sichtbaren Gewindegänge, der nach außen geschraubten Gewindestücke, werden mit Fett
geschmiert. Wir empfehlen Altemp Q NB 50 der Firma Klüber.
Die Längenvoreinstellung ist von vorne (mit Schraubendreher) möglich.
12. Sicherheit
Verstellbereich Anschlagschraube
HP16
3 mm
HP25
HP32
5 mm
5 mm
HP40
5 mm
Seite 2
Beachten Sie die Sicherheitsanweisungen der Maschine oder anderen eingesetzten Werkzeugen!
Arbeiten Sie niemals mit offener Maschinentür, insbesondere bei hohen Drehzahlen und Einsatz eines
HSK-Futters besteht bei Bruch und/oder Crash des HSK Werkzeugspanners/Aufnahme und/oder des
Werkzeuges erhebliche Verletzungsgefahr!
Seite 3
Bedienungsanleitung
Bedienungsanleitung
5. Werkzeugkontrolle
8. Spannen
Kontrollieren und säubern Sie den zu spannenden Werkzeugschaft. Überprüfen Sie den Rundlauf vom
Schaft zur Schneidkante (z.B. auf Anreißplatte oder im Prisma).
Das Spannen muss mit dem passenden Sechskantschlüssel mit Quergriff erfolgen. Verwenden Sie
keine Verlängerung! Um die maximal zulässigen Drehmomente zum Spannen des Futters nicht zu
überschreiten, empfehlen wir einen Drehmomentschlüssel einzusetzen. Ziehen Sie nun mit dem
Quergriffschlüssel den Gewindebolzen (im Uhrzeigersinn) fest an. Das Werkzeug wird mit einem
Vielfachen der Handkraft gespannt!
6. Einspannen des Werkzeuges
•
Die beiden Gewindestücke mit dem Quergriffschlüssel nach innen bis auf Anschlag schrauben.
Danach sofort den Schlüssel um ¼ Umdrehung wieder zurückdrehen!
•
Dann die Dichtscheiben in die dafür vorgesehene Aufnahme der Zughülse stecken. Die vulkanisierte
Seite der Dichtscheibe muss Richtung Spannzange zeigen.
Tabelle der Drehmomente zum Spannen des Futters
Typ
max. Anzugsmoment
HP16
6 Nm
Innensechskant Spannbolzen
SW 3
HP25
18 Nm
SW 4
HP32
25 Nm
SW 5
HP40
45 Nm
SW 6
9. Wechseln der Spannzange
Mit dem Quergriffschlüssel den Gewindebolzen gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis die Gewindestücke
innen am Anschlag anliegen. Danach sofort den Schlüssel um ¼ Umdrehung wieder zurückdrehen!
Das Werkzeug entnehmen und die Zughülse abschrauben. Dann Spannzange herausnehmen und den
Konus reinigen.
•
Die Zughülse von Hand in die Zugmutter bis auf Plananschlag einschrauben. Danach das
Werkzeug durch Dichtung und Spannzange bis auf Anschlag schieben.
Achtung:
Vor erneutem Einsetzen und Spannen einer Spannzange unbedingt die Punkte 3 und
5 beachten! Verwenden Sie ausschließlich FAHRION HP+ Spannzangen.
10. Wechseln des Werkzeuges
Nach der Bearbeitung haften Späne und Schmutz an der Dichtscheibe. Bei einem Wechsel des
Schneidwerkzeuges könnten diese Partikel in das Futter eindringen. Die Rundlaufgenauigkeit würde
dadurch erheblich beeinflusst.
Beim Wechseln des Werkzeuges sollte daher die Zughülse und die Spannzange vom Spannfutter
genommen und gründlich gereinigt werden.
11. Wartung
Die Leichtgängigkeit von Gewindebolzen und Gewindestücken ist sehr wichtig. Je schwerer die
Gewindestücke zu bewegen sind, desto weniger Spannkraft erhält man. Bei Schwergängigkeit muss
nachgeschmiert werden. Dazu wird die Zughülse abgeschraubt und danach die Gewindestücke nach
außen auf Anschlag bewegt (leicht in Zugmutter anlegen).
7. Längenvoreinstellung des Werkzeuges
Die nun sichtbaren Gewindegänge, der nach außen geschraubten Gewindestücke, werden mit Fett
geschmiert. Wir empfehlen Altemp Q NB 50 der Firma Klüber.
Die Längenvoreinstellung ist von vorne (mit Schraubendreher) möglich.
12. Sicherheit
Verstellbereich Anschlagschraube
HP16
3 mm
HP25
HP32
5 mm
5 mm
HP40
5 mm
Seite 2
Beachten Sie die Sicherheitsanweisungen der Maschine oder anderen eingesetzten Werkzeugen!
Arbeiten Sie niemals mit offener Maschinentür, insbesondere bei hohen Drehzahlen und Einsatz eines
HSK-Futters besteht bei Bruch und/oder Crash des HSK Werkzeugspanners/Aufnahme und/oder des
Werkzeuges erhebliche Verletzungsgefahr!
Seite 3
Bedienungsanleitung
13. Fehlerquellen
Fehler
Rundlauf nicht o.k.
Ursache
Behebung
Das neue Futter muss sich
anfangs mit der Spannzange
„setzen“
Schmutz oder Späne in Futter,
Zughülse, Zugmutter oder am
Werkzeugschaft
Spannen Sie deshalb zunächst 2
bis 3x das Werkzeug und prüfen
Sie dann erst den Rundlauf
Teile nach Punkt 3 und 5
reinigen auf äußerste Sauberkeit
achten
Gewindebolzen viel zu stark
angezogen (Verlängerung?) und
dadurch Verformung des Futters
Schneidwerkzeug selbst hat
schlechten Rundlauf, z.B. lange
Bohrer
Gewindebolzen nach Punkt 8
festziehen, Rundlauf des Spannfutters (Innenkonus) kontrollieren
Werkzeugschaft wird nicht mind.
auf 2/3 (bei kleinen Ø komplett)
der Spannbohrungslänge
gespannt
Alte, abgenützte Spannzange
wurde verwendet
Schneidwerkzeug nach Punkt 5
kontrollieren
Werkzeugschaft auf Spannbohrungslänge bzw. bis zur Anschlagschraube einschieben
Wir empfehlen neue, original
FAHRION „HP+“-Spannzangen
Lager im Voreinstellgerät /
Rundlaufprüfgerät ausgeschlagen
Rundlauf nach automatischem
Werkzeugwechsel nicht mehr
o.k.
ZB20004 . DE 1H 102006 EF · Rev. B
Durch die Dichtung der Zughülse
spritzt Kühlflüssigkeit
Es kommt kein Kühlmittel durch
das Werkzeug
Bedienungsanleitung
Bedienungsanleitung
Präzisions-Spannzangenfutter
1. Produktmerkmale
•
•
•
•
•
•
•
hohe Rundlauf- und Wiederholgenauigkeit (3µm, Prüfabstand 3 x d max. 50 mm, gemessen ab
Futterende)
Haltekraft um ein mehrfaches höher als bei Standard-Spannzangenfuttern und Hydrodehnspannfutter
durch neuartige Keilspannung mit mehrfacher Übersetzung
Spannüberbrückung bis zu einer Toleranz H10, ohne Rundlauf- und Spannkraftverlust
Werkzeugschäfte werden auf der ganzen Einspannlänge achsparallel gespannt, dadurch
hervorragende Rundlaufeigenschaften
schneller und einfacher Wechsel des Werkzeuges innerhalb der Maschine
für HSC- und konventionelle Bearbeitung
Gewindebohrer können in den Standardspannzangen gespannt werden
2. Ausführungen
Das
-Futter ist in verschiedenen Ausführungen lieferbar:
SK, HSK, MAS/BT, CAT und nach Kundenwunsch.
3. Allgemeine Hinweise und Sauberkeit im Umgang mit
Das Spannfutter, die Spannzange, das Gewinde an der Zughülse sowie alle zylindrischen und konischen
Partien müssen stets einwandfrei sauber, span- und gratfrei sein.
Lagerfehler in der Maschinenspindel
In den Futtern ist generell die Aufnahme von wechselbaren Dichtscheiben vorgesehen. Die HP+
Spannzangen werden mit passenden Dichtscheiben geliefert. Wir empfehlen die Abdichtung immer einzusetzen, da diese gleichzeitig Späne und Schmutzpartikel vor dem Eindringen in das Futter abhalten.
Innenkonus Maschinenspindel
abgenützt oder verschmutzt
Ladeeinheit fluchtet nicht mit der
Maschinenspindel
falsche Dichtscheibe eingelegt Schaft-Ø kleiner als zu dichtender
Ø
Zur Kontrolle Futter manuell
spannen
aggressives Kühlmittel
Werkzeug wurde mit Schneide
durch die Dichtscheibe gesteckt
Zu hoher Kühlschmierstoffanteil,
Kühlmittelbohrungen in Futter /
Anschlagschraube verharzt,
Kühlmittelzuführung an Maschinenspindel verharzt
Dichtung ersetzen
Die Zughülse und die Dichtscheibe sind vor dem Einsetzen zu überprüfen und ggf. zu reinigen.
4. Systemaufbau
Dichtung ersetzen
Dichtung ersetzen
Kühlmittelbohrungen mit Reinigungsmittel (nicht säurehaltig,
wegen Rost) durchspülen
FRANKEN GmbH & Co. KG · Fabrik für Präzisionswerkzeuge
Frankenstraße 7/9a · 90607 Rückersdorf · GERMANY · Telefon (09 11) 95 75-5 · Telefax (09 11) 95 75
info@emuge-franken.de · www.emuge-franken.de · www.frankentechnik.de
Seite 4
-Futtern
Um die einwandfreie Funktion des Futters und den Rundlauf von 3µm zu gewährleisten, müssen
FAHRION HP+ Spannzangen verwendet werden. Die Spannzangen sind nach DIN6499/ISO15488
hergestellt.
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Technik
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