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K4000 – Benutzer-Handbuch - BIBUS SK, sro

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K4000 – Benutzer-Handbuch
DANAHER MOTION S.A. La Pierreire 2, CH-1029 Villars-Ste-Croix
Telephone +41-21-631 33 33, Telefax +41-21-636 05 09
E-mail: info@danaher-motion.ch
www.danaher-motion.ch
25-11-03
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Danaher Motion S.A. CH-1029 Villars-Ste-Croix
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Benutzer-Handbuch K4000
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Danaher Motion S.A. CH-1029 Villars-Ste-Croix
INHALTVERZEICHNIS
Sicherheitshinweise
Informationen zum Handbuch
Sicherheitsgrundregeln
Arbeitsanleitung
Ueberdrehzahl-Ueberwachung
Bestimmungsgemässe Verwendung
Verantwortlichkeit
5
5
5
5
6
6
6
Ein umfangreiches Produktangebot
Grundlegende Produktinformationen
Technische Hauptdaten
Strom – und Leitungsstärke
Leistungsverlust und Bremswiderstand
Typenbezeichnung
Ueberlastungschutz
Anschluss der K4000 über einen Transformator
Schrank-Einbau
7
7
7
7
8
8
8
8
9
KL4000 – die 19” Einschübe
Strom – und Leitungsstärke
Typenbezeichnung
Abmessungen des KL4000
10
10
10
10
K4000 - Umrichter Aufbau
Die KT4005, KT4010, KT4015, KT4020 und KT4030
Die KT4040 und KT4060
Die KT4090 und KT4120
Der KL4000 – in 19“ Rackausführung
Der KL4000 – in 19“ Rackausführung
11
11
12
13
13
14
K4000 - Beschreibung der Anschlüsse
Eingangsschalter
Die Leistungsklemmen
Leistungsanschlüsse X1 bis KT4030
Leistungsanschlüsse X1 der KT4040 und KT4060
Leistungsanschlüsse X1 der KT4090 und KT4120
Ansicht der Steuerklemmleiste X2
+ 25 VDC - Hilfsspannungsversorgung
+ 25 VDC - Hilfsspannungsversorgung
Beschreibung der Steuerklemmen X2
Erforderliche Anschlüsse
START- und STOP - Funktion
Drehzahl-Analogsollwert Eingang
15
15
15
15
16
16
17
17
18
18
20
20
20
Digitale und analoge programmierbare Ein- und Ausgänge
Auswahl der MCM - Ansprechsniveaus
Auswahl der Steuerquelle
„Sample Hold“ der MCM-Funktion
Parametrischer Stromwiderstand RTRIP
Digitalausgang SDIG
Digitaler Drehzahleingang
Relaiskontaktausgänge
Drehrichtungsumkehr mittels Steuerklemmleiste
Auswahl der Partitur mittels Steuerklemmleiste
Externe Verriegelung
21
21
21
21
21
21
21
22
22
22
22
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Benutzer-Handbuch K4000
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Die Analogausgängen SAN1 und SAN2
Fliegende Aufnahme eines drehenden Motors
Zugangsschlüssel
RESET über die Steuerklemmleiste
Anschlus eines NTC – Temperatursensors
Anschluss des PTC - Motortemperaturschutz
Verriegelung des analogen Drehzahl-Sollwerts Eingang
Der Analogeingang AI1
Auswahl einer vorprogrammierten « Fest-Drehzahl »
Anschluss des dynamischen Bremswiderstandes
Menüs
Steuergerät PC560
23
23
23
23
23
24
24
24
24
25
26
26
SCHNELL-START
1. Erforderliche Anschlüsse
2. Kennlinie Spannung/Frequenz oder Leistung/Frequenz
3. Eingabe der Parameter
4. START
27
27
27
27
28
Programmierbare Parameter
Menü A : Umrichterabhängige Parameter
Menü B - Teil 1: Betriebsabhängige Parameter
Menü B - Teil 2: Motorabhängige Parameter
Menü C: Zuweisung der Relais- und Analogausgänge
Menü D: Im START-Modus zugängige Parameter
Menü E: Umkehr der Motordrehrichtung mit der BEDIENEINHEIT PC560
Menü F: Einstellung einer neuen Drehzahl mittels BEDIENEINHEIT PC560
Menü G : Auswahl der Datenleiste
Statusanzeige der Eingänge und Ausgänge
Menü H: Anzeige der letzten 8 Störungen
Menü I: RESET bei Störung
Menü J: Speicherung der letzten Drehzahl als Standardwert
Parameter-Veränderung mittels Pfeile « Hoch Ï » und « Tief л
29
29
29
31
36
37
38
38
38
39
40
40
40
40
Die Tachobox – Option
41
Galvanische Trennung des Leistungskreises
42
Galvanische Trennung des Leistungskreises
42
Fehlermeldungen der K4000
43
Artikelnummern für Ersatzteile, Optionen und Zubehör
44
Hilfe und Fehlerbeseitigung
K4000 – Die programmierten Parameter der Menüs A, B und C
45
46
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
47
Gültigkeit ab Software-Version V15 von Januar 2002 oder später
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Benutzer-Handbuch K4000
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Sicherheitshinweise
Informationen zum Handbuch
Dieses Handbuch gehört zur Produktfamilie der Frequenzumrichter K4000. Es
beschreibt die Anschlüsse und Grundfunktionen der Standardmodelle..
Die verwendeten Symbol
VORSICHT! Lebensgefahr durch Stromschlag!
VORSICHT! Absolut unerläßlich!
VERBOTEN! Unrichtige Handhabung kann zu Schäden führen!
Sicherheitsgrundregeln
Zuerst das Benutzer-Handbuch sorgfältig lesen
Es ist sehr wichtig, das Benutzer-Handbuch und die Sicherheitshinweise vor der
Installation und der Inbetriebnahme gründlich zu lesen.
Von elektrischen Antriebe gehen grundsätzlich Gefahren aus
• elektrische Spannungen > 230 V/480 V:
Auch 5 min. nach Netz-Aus können noch gefährlich hohe Spannungen
anliegen. Deshalb immer auf Spannungsfreiheit prüfen!
• der Umrichter bleibt im STOP-Modus eingeschaltet, wobei die Motorklemmen
U-V-W, 300 V Gleichstrom über der Erdspannung liegen.
• rotierende Teile
• heiße Oberflächen
Ihre Qualifikation
• Zur Vermeidung von Personen- und Sachschäden darf nur qualifiziertes
Personal mit elektrotechnischer Ausbildung an dem Gerät arbeiten.
• Die qualifizierte Person muß sich mit dem Benutzer-Handbuch vertraut
machen (vgl. IEC364, DIN VDE0100).
• Kenntnis der nationalen Unfallverhütungsvorschriften
Arbeitsanleitung
Bei der Installation zu beachten:
• Anschlußbedingungen und technische Daten unbedingt einhalten.
• Normen zur elektrischen Installation beachten, z. B. Leitungsquerschnitt,
Schutzleiter- und Erdungsanschluß.
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Benutzer-Handbuch K4000
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Danaher Motion S.A. CH-1029 Villars-Ste-Croix
Elektronische Bauteile und Kontakte nicht berühren (elektrostatische Entladung
kann Bauteile zerstören). Auf der Steuerplatine des Umrichters sind eine
Vielzahl von MOS (Metalloxid-Halbleiter), die sehr empfindlich auf
elektrostatische Ladung reagieren.
Um Schäden an der Steuerplatine zu vermeiden,
• ist ein Masseband zu verwenden und die Platine stets an den
Abziehvorrichtungen anzufassen.
• ist sicherzustellen, daß Sie auf einem geerdeten, antistatischen Boden
arbeiten.
• ist nur antistatisches Verpackungsmaterial zu verwenden.
Ueberdrehzahl-Ueberwachung
Falls eine Ueberdrehzahl-Ueberwachung notwending ist, dies muss seitens des
Motors vorgesehen werden, da unsere Umrichter mit dieser Funktion nicht
ausgerüstet sind.
Bestimmungsgemässe Verwendung
Umrichterantriebe sind Komponenten, die zum Einbau in elektrische Anlagen oder
Maschinen bestimmt sind. Die Inbetriebnahme (d. h. die Aufnahme des
bestimmungsgemässen Betriebs) ist, solange untersagt, bis festgestellt ist, daß die
gesamte Maschine der Maschinenrichtlinie (89/392/EWG) entspricht. Die EN 60204
(Sicherheit von Maschinen) ist zu beachten.
Kommt der Frequenzumrichter in besonderen Anwendungsgebieten zum Einsatz, so
sind dafür die einschlägigen Vorschriften und Normen unbedingt einzuhalten.
Reparaturen dürfen nur durch autorisierte Reparaturstellen vorgenommen werden.
Eigenmächtige, unbefugte Eingriffe können zu Körperverletzungen und
Sachschäden führen. Die Gewährleistung durch DANAHER-MOTION erlischt.
Verantwortlichkeit
Elektronische Geräte sind grundsätzlich nicht ausfallsicher. Der Errichter und/oder
Betreiber der Maschine bzw. Anlage ist dafür verantwortlich, daß bei Ausfall des
Gerätes der Antrieb in einen sicheren Zustand geführt wird.
In der EN 60204-1/DIN VDE 0113 “Sicherheit von Maschinen” werden in dem Thema
“Elektrische Ausrüstung von Maschinen” Sicherheitsanforderungen an elektrische
Steuerungen aufgezeigt. Diese dienen der Sicherheit von Personen und Maschinen
sowie der Erhaltung der Funktionsfähigkeit der Maschine oder Anlage und sind zu
beachten.
Die Funktion einer Not-Aus-Einrichtung muß nicht unbedingt zum Abschalten der
Spannungsversorgung des Antriebs führen. Zum Abwenden von Gefahren kann es
sinnvoll sein, einzelne Antriebe weiter in Betrieb zu halten oder bestimmte
Sicherheitsabläufe einzuleiten. Die Ausführung der Not-Aus-Massnahme wird durch
eine Risikobetrachtung der Maschine oder Anlage einschließlich der elektrischen
Ausrüstung nach EN 1050 beurteilt und nach prEN 954 “Sicherheit von Maschinen –
Sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen” mit Auswahl der Schaltungskategorie
bestimmt.
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Benutzer-Handbuch K4000
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Danaher Motion S.A. CH-1029 Villars-Ste-Croix
Ein umfangreiches Produktangebot
Grundlegende Produktinformationen
Der K4000 ist ein Hochfrequenzumrichter für Anwendungen bis zu 4000 Hz. Die
Produktfamilie umfasst mehrere Modelle mit einer Ausgangsleistung von 5 bis 120
kVA. Die selektive harmonische Unterdrückung -SHS - dient zur Verringerung von
Drehzahlverlusten und Wicklungsbelastungen ohne Ausgangsfilter.
• Die BEDIENEINHEIT PC560 kann in das Frontpanel integriert oder als separate
Fernbedienung geliefert werden.
• Der Umrichter verfügt über eine serielle Schnittstelle RS485. Auf Wunsch ist ein
Kommunikationsprotokoll im Terminalmodus für PC erhältlich.
• Die UL und CUL Prüfung der K4000 sind laufend.
• Die 19“ Rack-Einheiten werden nicht UL geprüft
Technische Hauptdaten
• Eingangsspannung bei allen Geräten 3 x 200 V bis 3 x 480 V, automatische
Selbsteinstellung, kein Eingangstransformator
• Ausgangsspannung VRMS : 0 … UIN, max. 3 x 460 V
• Ausgangsfrequenz 0 … 4000 Hz
• Umgebungstemperatur 40°C
• Kontinuierlicher Überlaststrom 120% ohne zeitliche Begrenzung
• Max. Überlaststrom 150 % für 1 Min. / 10 Min.
• Kurzschlussfest für Einsatz in ein Zuspeisungsnetz mit max. 5000 ARMS
symetrisch, max. Spannung 480 V.
Strom – und Leitungsstärke
Typ
Ausgangsstrom ARMS
Typische Motorleistung
Nennwert
Dauern
Spitze
kW @ 3 x 400 V
5
6
10
2.5
KT4005
10
12
15
5
KT4010
15
18
23
7.5
KT4015
20
24
30
10
KT4020
30
36
45
15
KT4030
Eingangsstrom: Alle Einheiten sind mit einer Eingangssicherung von 32 ARMS versehen
Eingangsklemmen:
10 mm2
Zuspeisungskabel:
Minimal Querschnitt 6 mm2 bzw. 10 AWG
Nur >75°C Temperaturfestes Kupfer-Kabel verwenden
Typ
Ausgangsstrom ARMS
Typische Motorleistung
Nennwert
Dauern
Spitze
kW @ 3 x 400 V
40
50
60
20
KT4040
60
75
90
30
KT4060
Eingangsstrom: Alle Einheiten sind mit einer Eingangssicherung von 63 ARMS versehen
Eingangsklemmen:
35 mm2
Zuspeisungskabel:
Minimal Querschnitt 25 mm2 bzw. 4 AWG
Nur >75°C Temperaturfestes Kupfer-Kabel verwenden
Typ
Ausgangsstrom ARMS
Typische Motorleistung
Nennwert
Dauern
Spitze
kW @ 3 x 400 V
90
110
135
45
KT4090
120
145
180
60
KT4120
Eingangsstrom: Alle Einheiten sind mit einer Eingangssicherung von 160 ARMS versehen
Eingangsklemmen:
70 mm2
Zuspeisungskabel:
Minimal Querschnitt 50 mm2 bzw. 1 AWG
Nur >75°C Temperaturfestes Kupfer-Kabel verwenden
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Benutzer-Handbuch K4000
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Danaher Motion S.A. CH-1029 Villars-Ste-Croix
Leistungsverlust und Bremswiderstand
Type
Verlust
Watt
200
400
600
750
900
1200
1800
2700
3600
KT4005
KT4010
KT4015
KT4020
KT4030
KT4040
KT4060
KT4090
KT4120
Bremswiderstand
Ω / Watt - externe
22Ω/400W
22Ω/400W
22Ω/400W
15Ω/1200W
15Ω/1200W
6Ω/1500W
6Ω/1500W
4Ω/2000W
4Ω/2000W
Typenbezeichnung
IP20 frei stehenden Geräte
KT40xx-00 Ohne PC560, ohne externem Bremswiderstand
KT40xx-01 Ohne PC560, mit externem Bremswiderstand
KT40xx-10 Mit PC560, ohne externem Bremswiderstand
KT40xx-11 Mit PC560, mit externem Bremswiderstand
IP54 Geräte in Schränke
KU40xx
für Schränke mit natürlicher Kühlung bis zu Grösse KU4015
für Schränke mit Luftkühlung für höhere Leistungen
KV40xx
für Schränke mit Wärme-Austauscher Luft – Luft
KW40xx
für Schränke mit Wärme-Austauscher Luft – Wasser
KQ40xx
für Schränke mit Klimageräte
Ueberlastungschutz
Gemäss UL, ist ein externer Ueberlastungschutz notwendig (Sicherungen)
Anschluss der K4000 über einen Transformator
Der K4000 ist für einen direkten Anschluss an ein 3-phasiges Netz von 200 bis
480 V, 50 / 60 Hz, vorgesehen.
Falls die Netzspannung höher als 480 V liegt, bzw. die Installation eine galvanische
Trennung benötigt, müssen folgende Regeln unbedingt berücksichtigt werden:
• Es dürfen keine Auto-Transformatoren eingesetzt werden, unbedingt einen
Transformator mit getrennten Wicklungen verwenden.
• Die Ausgangsspannung der Transformatoren muss max. 460 V betragen.
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Benutzer-Handbuch K4000
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Abmessungen des KT4000
A
C
D
B
E
∅F
Typ
A
Aussenmassen
B
C
KT4005
223
557
265
KT4010
KT4015
KT4020
KT4030
KT4040
484
820
350
KT4060
KT4090
KT4120
Alle Masse sind in mm angegeben
D
Befestigungsmassen
E
F
Schrauben
Gewicht
199
537
7
4 x M6
29 kg
450
800
11
4 x M10
71 kg
91 kg
Schrank-Einbau
1. Gehäusegrössen und/oder Lüfter der Gehäuse, Wärme-Austauscher, bzw.
Klimaanlagen müssen gemäss der in Tabelle auf Seite 6 angegebenen
Verlustleistungen ausgelegt werden.
2. Der Mindestabstand zwischen den Gehäusewänden und dem Umrichter (links,
rechts, oben, unten), sowie zwischen nebeneinander montierten Umrichtern
beträgt 100 mm.
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Benutzer-Handbuch K4000
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Danaher Motion S.A. CH-1029 Villars-Ste-Croix
KL4000 – die 19” Einschübe
Strom – und Leitungsstärke
Typ
Ausgangsstrom ARMS
Typische Motorleistung
Nennwert
Dauern
Spitze
kW @ 3 x 400 V
5
6
10
2.5
KL4005
10
12
15
5
KL4010
15
18
23
7.5
KL4015
20
24
30
10
KL4020
30
36
45
15
KL4030
Eingangsstrom: Alle Einheiten sind mit einer Eingangssicherung von 32 ARMS versehen
Eingangsklemmen:
10 mm2
Zuspeisungskabel:
Minimal Querschnitt 6 mm2 bzw. 10 AWG
Nur >75°C Temperaturfestes Kupfer-Kabel verwenden
Typenbezeichnung
Ausführung mit Anschlüsse von vorn
KL40xx-00F Ohne PC560, ohne externem Bremswiderstand
KL40xx-01F Ohne PC560, mit externem Bremswiderstand
KL40xx-10F Mit PC560, ohne externem Bremswiderstand
KL40xx-11F Mit PC560, mit externem Bremswiderstand
Ausführung mit Anschlüsse von hinten
KL40xx-00R Ohne PC560, ohne externem Bremswiderstand
KL40xx-01R Ohne PC560, mit externem Bremswiderstand
KL40xx-10R Mit PC560, ohne externem Bremswiderstand
KL40xx-11R Mit PC560, mit externem Bremswiderstand
Abmessungen des KL4000
Montage-Anweisungen
Zur einwandfreien Kühlung der
Umrichter, muss die Fläche,
unterhalb und oberhalb der drei
Lüfter, auf der gesamten Breite
und 112 mm Tiefe, frei bleiben.
Dieser Freiraum muss
mindestens 50 mm betragen.
An der linken Seite sind die
Kühlungsöffnungen der
Chopper-Drossel angebracht.
Diese Oeffnungen dürfen nicht
zugedeckt werden.
Einheitshöhe: 6U = 265.9 mm
Gewicht: 29 kg
lle Nennleistungen haben die
gleichen Abmessungen und das
gleiche Gewicht.
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Benutzer-Handbuch K4000
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Danaher Motion S.A. CH-1029 Villars-Ste-Croix
K4000 - Umrichter Aufbau
Die KT4005, KT4010, KT4015, KT4020 und KT4030
BEDIENEINHEIT PC560 , 2 Zeilen, 20
Stellen-Anzeige, serielle Schnittstelle
RS485 zur Steuerplatine
Abnehmbare Abdeckung
Steuerplatine mit STEUERKLEMMLEISTE
X2/61 bis X2/80
CN4 – RS232 / RS422 / D-Sub 9 pins
umschaltbar, zur Ansteuerung des
Umrichters mitels eines PC’s in
Terminalmodus
Getackte Hilfsspeisung
Steckverbinder CN2 und CN3 für die
serielle Schnittstelle für Steuergerät,
Anzeige oder PC-Anschluss
STEUERKLEMMLEISTE X2/1 bis X2/60
abziehbare Steckverbinder Typ Phoenix
Kondensatoren des DC-Zwischenkreises
IGBT Treiber
Anschlussplatte mit Stromfühler
Induktionsspule des Choppers
Eingangs-Kondensator
Kühlkörper mit Gleichrichter und integrierten
IGBT-Modulen sowie Bremsgleichstromsteller
Eingangssicherungsautomaten
Leistungsanschlüsse X1
Eingang/Ausgang
Verbindungskabel, Kabelhalterung
und Erdung der Abschirmung
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Benutzer-Handbuch K4000
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Die KT4040 und KT4060
Steuerplatine mit
STEUERKLEMMLEISTE
X2/61 bis X2/80
Getackte Hilfsspeisung und
STEUERKLEMMLEISTE
X2/1 bis X2/60
Leistungsanschlüsse X1
ChopperDriver
IGBT Driver
BremschopperDriver
Eingangssicherungsautomaten
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Benutzer-Handbuch K4000
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Die KT4090 und KT4120
Driver der
Doppelchopper
Die drei
Eingangssicherungen
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Der KL4000 – in 19“ Rackausführung
Anschlussklemmen, Zugang von vorne
CN2
CN3
Schutzautomat
X2 Steuerklemmen
X1 Leistungsklemmen
Anschlussklemmen, Zugang von hinten
CN2
CN3
X2 Steuerklemmen
X1 Leistungsklemmen
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Benutzer-Handbuch K4000
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Danaher Motion S.A. CH-1029 Villars-Ste-Croix
K4000 - Beschreibung der Anschlüsse
Eingangsschalter
Dies ist kein Leistungsschalter.
Der Umrichter ist durch einen Schnell-Überlastschalter gegen
Erdschluss gesichert.
Das Rückstellen erfolgt manuell durch Umlegen eines Hebels.
Während dessen ist die Schutzfunktion abgestellt, so dass der
Umrichter nicht länger gesichert ist.
Daher ist es wichtig, den Umrichter vor dem Rückstellen des
Überlastschalters vom Netz zu trennen.
Die Leistungsklemmen
Ausgangsklemmen U-V-W
Der Umrichter bleibt im STOP-Modus eingeschaltet, wobei die Motorklemmen UV-W, 300 V Gleichstrom über der Erdspannung liegen. Um am Gerät zu arbeiten,
muß der Netzanschluß ausgeschaltet sein.
Die Zwischenkreis- Gleichspannung
Auch mehr als 5 min. nach Netz-Aus können noch gefährlich hohe
Spannungen anliegen. Deshalb immer auf Spannungsfreiheit prüfen!
Leistungsanschlüsse X1 bis KT4030
B
L1
L2
PE
L1-L2-L3
U-V-W
B, B
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L3
PE
U
V
B
W
Haupterdungsklemmen
Netzanschluss, 3-phasig 200 V bis 480 V +10% / -15%
Motorausgang
Klemmen für dynamischen Bremswiderstand.
Benutzer-Handbuch K4000
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Leistungsanschlüsse X1 der KT4040 und KT4060
Leistungsanschlüsse X1 der KT4090 und KT4120
Die 3 Eingangssicherungen
160A Szper-Flink.
Bitte nur Originalentypen
verwenden
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Danaher Motion S.A. CH-1029 Villars-Ste-Croix
Ansicht der Steuerklemmleiste X2
Die Karte mit der Switching-Hilfsspeisung, die STEUERKLEMMLEISTE X2 /1 bis X2/60
und die 2, 9-polige D-Sub-Stecker CN2 und CN3. Referenznummer HB7451
CN3 - D-Sub Steckverbindung
mit 9 Pins, nur für
Anzeigeeinheit DD550. Bei
Verwendung einer Anzeigeeinheit
DD550, muss immer eine PC560
im CN2 vorhanden sein.
au connecteur CN2
CN2 - D-Sub Steckverbindung
mit 9 Pins für die serielle
Schnittstelle RS485 zur
Verwendung mit
BEDIENEINHEIT PC560
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60
Die Steuerkarte mit STEUERKLEMMLEISTE X2 /61 bis X2/80 und der
D-Sub-Stecker CN4. Referenznummer HB7701
Umschalter RS232 / 422
Werkeinstellung RS232
61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80
RS232
CN4 - RS232 / RS422
D-Sub 9 pins
umschaltbar, zur
Ansteuerung des
Umrichters mit einem
PC in Terminalmodus
S476-d-0348
PIN 2 Send vom K4000 zu PC
PIN 3 Empfang vom PC zu K4000
PIN 5 Masse
Andere PIN's werden für die RS422 benützt
RS422
PIN 5 Masse
PIN 6 Send vom K4000 zu PC –
PIN 7 Send vom K4000 zu PC +
PIN 8 Empfang vom PC zu K4000 +
PIN 9 Empfang vom PC zu K4000 –
Andere PIN's werden für die RS232 benützt
Benutzer-Handbuch K4000
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+ 25 VDC - Hilfsspannungsversorgung
An der Steuerklemmleiste X2 gibt es einige Klemmen, an denen die +25
VDC Hilfsspannung anliegt. Diese Spannung darf nur für die Ein- und
Ausgänge des K4000 verwendet werden. In keinem Fall dürfen andere
Geräte damit versorgt werden. Die +25VDC-Hilfsspannungsversorgung ist
gegen Kurzschluss geschützt mittels ein PTC. Nach eine Ueberlastung
muss gewartet werden bis der PTC sich abgekühlt hat.
Der Aufnahmestrom darf einen Wert von 400 mA nicht überschreiten.
Beschreibung der Steuerklemmen X2
Klem.
Nr.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
Die digitalen Eingänge sind nicht galvanisch isoliert. Es darf kein externes Potential
(24 VDC) an diese Klemmen angeschlossen werden, bevor nicht unsere eigene
Hilfsspannungsversorgung vorhanden ist. Anderenfalls besteht eine
Fehlfunktionsgefahr, welche zur Zerstörung der Spindel und / oder des Umformers
führen kann.
KurzbeK3000
Zeichnung Beschreibung
Erläuterung
X2 Ref.
Pot. +
+ 10 VDC
An externem Pot. anschliessen
7
Pot. - 10 VDC
für Drehzahl-Sollwert Eingang
4
AGND
Analoges Bezugspotential
1
CMD1 +
Diff. Drehzahl-Analogsollwert
Zum Anschluss von 0 ...10V
6
CMD1 Diff. Drehzahl-Analogsollwert
Analog-Sollwert mittels CNC
5
20
MCM – Auswahl – Wert 1
KEIN
21
MCM – Auswahl – Wert 2
KEIN
COM
Gemeinsame Klemme für START /
zeigt 25 VDC an, wenn keine
8
STOP
Störung vorliegt
STOP
STOP - Eingang
hält Umrichter an, wenn offen
9
START
START - Eingang
+25 VDC anlegen
10
+25VDC
25 VDC Hilfsspannungsversorgung verfügbar für Eingangsaktiv.
19
COMC
Ansteuerung der Geschwindigkeit
+25 VDC anlegen
KEIN
von Bedieneinheit
+25VDC
25 VDC Hilfsspannungsversorgung verfügbar für Eingangsaktiv.
22
SH
Sample Hold für MCM-Funktion
+25 VDC anlegen
25
RTRTRIP Ext. Widerstand zur Einstel.
54
RT+
RTRIP +
des Referenz- Motorstrom
24
SDIG+
Digitalausgang +
Digitaler Impuls als
11
SDIGDigitalausgang Frequenz-Digitalausgang
12
CDI+
Digitaler Drehzahl Signaleingang +
Drehzahleingang, verlangt
13
CDIDigitaler Drehzahl Signaleingang Signalgeber
14
+25VDC
25 VDC Hilfsspannungsversorgung verfügbar für Eingangsaktiv.
26
RE5-NO
Relaisausgang 5 - Kontakt NO
Kontakt schliesst
44
RE5-COM Relaisausgang 5 - gemeinsam
45
wenn Relais anzieht
RE5-NC
Relaisausgang 5 - Kontakt NC
Kontakt öffnet
46
RE1-NO
Relaisausgang 1 - Kontakt NO
Kontakt schliesst
31
RE1-COM Relaisausgang 1 - gemeinsam
32
wenn Relais anzieht
RE1-NC
Relaisausgang 1 - Kontakt NC
Kontakt öffnet
33
RE2-NO
Relaisausgang 2 - Kontakt NO
Kontakt schliesst
34
RE2-COM Relaisausgang 2 - gemeinsam
35
wenn Relais anzieht
RE2-NC
Relaisausgang 2 - Kontakt NC
Kontakt öffnet
36
+25VDC
25 VDC Hilfsspannungsversorgung verfügbar für Eingangsaktiv.
28
ISR
Drehrichtungsumkehr
+ 25VDC anlegen
20
+25VDC
25 VDC Hilfsspannungsversorgung verfügbar für Eingangsaktiv.
55
20
Partitur Auswahl - Wert 1
+ 25VDC anlegen
56
21
Partitur Auswahl - Wert 2
+ 25VDC anlegen
57
22
Partitur Auswahl - Wert 4
+ 25VDC anlegen
58
23
Partitur Auswahl - Wert 8
+ 25VDC anlegen
59
4
2
Partitur Auswahl - Wert 16
+ 25VDC anlegen
60
+25VDC
25 VDC Hilfsspannungsversorgung verfügbar für Eingangsaktiv.
30
EXT
Ext. Verriegelung / 25 VDC anlegen Umrichter hält an, wenn offen
21
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Benutzer-Handbuch K4000
S476-d-0348
Danaher Motion S.A. CH-1029 Villars-Ste-Croix
Klem.
Nr.
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
KurzbeZeichnung Beschreibung
SAN1
Analogausgang 1
AGND
Analoges Bezugspotential
SAN2
Analogausgang 2
AGND
Analoges Bezugspotential
CMS+
Fliegende Aufnahme
CMSFliegende Aufnahme
CLEF
Programmzugangsschlüssel
AGND
Analoges Bezugspotential
RST
Reset
+25VDC
25 VDC Hilfsspannungsversorgung
+25VDC
25 VDC Hilfsspannungsversorgung
RE3-NO
Relaisausgang 3 - Kontakt NO
RE3-COM Relaisausgang 3 - gemeinsam
RE3-NC
Relaisausgang 3 - Kontakt NC
RE4-NO
Relaisausgang 4 - Kontakt NO
RE4-COM Relaisausgang 4 - gemeinsam
RE4-NC
Relaisausgang 4 - KontaKt NC
PTC+
Klemme für Motor PTC +
AGND
Analoges Bezugspotential
NICHT ANGESCHLOSSEN
AI1
Analogeingang 1
AGND
INHA
AGND
25
AGND
AGND
NTC+
20
21
S476-d-0348
Analoges Bezugspotential
Verriegelung des Analogsollwertes
Analoges Bezugspotential
NICHT ANGESCHLOSSEN
NICHT ANGESCHLOSSEN
Partitur Auswahl - Wert 32
NICHT ANGESCHLOSSEN
NICHT ANGESCHLOSSEN
Analoges Bezugspotential
Analoges Bezugspotential
Temperatur-Sensor NTC
Auswahl feste Drehzahl - Wert 1
Auswahl feste Drehzahl - Wert 2
NICHT ANGESCHLOSSEN
NICHT ANGESCHLOSSEN
NICHT ANGESCHLOSSEN
NICHT ANGESCHLOSSEN
NICHT ANGESCHLOSSEN
NICHT ANGESCHLOSSEN
Erläuterung
Intern programmierbarer
Parameter 0 ... 10 VDC
Intern programmierbarer
Parameter 0 ... 10 VDC
+ 25VDC anlegen
Mit AGND verbinden
Zugang möglich, wenn
an AGND angeschlossen
für Reset +25VDC anlegen
verfügbar für Eingangsaktiv.
verfügbar für Eingangsaktiv.
Kontakt schliesst
wenn Relais anzieht
Kontakt öffnet
Kontakt schliesst
wenn Relais anzieht
Kontakt öffnet
Aktiviert, wenn Motortemperatur zu hoch
Eingangsniveau 0 … 10 V
Ansprechschwelle und
Verzögerung im Menü C
programmieren
K3000
X2 Ref.
17
18
KEIN
KEIN
KEIN
KEIN
KEIN
KEIN
29
50
KEIN
37
38
39
41
42
43
23
24
KEIN
+ 25VDC anlegen
27
+ 25VDC anlegen
KEIN
NTC Masse anschliessen
NTC+ anschliessen
+ 25VDC anlegen
+ 25VDC anlegen
KEIN
KEIN
KEIN
KEIN
KEIN
Benutzer-Handbuch K4000
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Danaher Motion S.A. CH-1029 Villars-Ste-Croix
Erforderliche Anschlüsse
Einige Anschlüsse sind nur optional auszuführen, abhängig davon, welche
Funktionen benötigt werden und ob sie mittels digitalem Steuergerät oder
Steuerklemmleiste X2 angesprochen werden. Weitere Informationen entnehmen Sie
bitte dem Blockschaltbild. Für den Betrieb des Umrichters über die BEDIENEINHEIT
PC560 sind folgende Anschlüsse erforderlich:
• Netzanschluss:
Klemmen X1 - L1, L2, L3 und PE
• Umrichterausgänge:
Klemmen X1 - U, V, W und PE
• Klemmen X2/8 - X2/9 müssen gebrückt werden, da die STOP-Funktion immer
durch die Klemmen aktiv ist.
• Externe Verriegelungen: Klemmen X2/39 - X2/40 müssen gebrückt werden, falls
die externen Verriegelungen nicht benutzt wird.
• Zugangsschlüssel:
Klemmen X2/47 - X2/48 müssen gebrückt werden.
• Motortemperaturfühler PTC: Klemmen X2/58 - X2-59 müssen gebrückt werden,
falls der Motor keinen Temperaturfühler hat. UL benötigt eine Motortemperatur
Ueberwachung..
START- und STOP - Funktion
X2
10
START
9
STOP
COM
8
X2
10
START
9
STOP
COM
8
START-Befehl mittels Impuls. Der START-Befehl bleibt aktiv, bis der
STOP-Kreis zwischen den Klemmen 8 und 9 unterbrochen wird. Wenn
der Umrichter « Start-Bereit » ist, ist die 25 VDC – Spannung an der
Klemme COM X2/8 vorhanden.
START-/STOP-Befehl durch einen einzigen Dauerkontakt.
Vorsicht: Falls der Dauerkontakt beim Einschalten des
Umrichters geschlossen ist, startet der Motor automatisch,
wenn RESET ausgeführt wird .
Drehzahl-Analogsollwert Eingang
10kΩ
10kΩ
Referenz Spannung
von CNC
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X2
1
+10V
2
3
4
-10V
AGND
CMD1+
5
CMD1-
1
+10V
2
-10V
AGND
3
4
CMD1+
5
CMD1-
4
CMD1+
5
CMD1-
Um Störungen des Analogsollwertes zu vermeiden, müssen die
Anschlusskabel unbedingt abgeschiermt sein. Sollwerte <100
mV werden ignoriert und gleich 0 anerkannt, d.h. der
Drehzahlbereich ist 1 bis 100%
Eingang 0 ... +10 V
Drehrichtungsumkehr mittels Steuerklemmleiste
oder Steuergerät PC560.
Eingang –10 V … +10 V
Drehrichtungsumkehr jeweils beim Passieren von 0 V
Die Drehrichtungumkehrung am Klemme X2/32 muss geöffnet
sein.
Differentieller Eingang von externer Quelle.
Kann 0 ... + 10 oder ± 10 V sein
Drehrichtungsumkehr mittels Steuerklemmleiste oder beim 0 V
Durchgang
Benutzer-Handbuch K4000
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Danaher Motion S.A. CH-1029 Villars-Ste-Croix
Digitale und analoge programmierbare Ein- und Ausgänge
Auswahl der MCM - Ansprechsniveaus
X2
Bis vier Ansprechswerten der MCM einer Partitur können
vorprogrammiert werden. Die Auswahl erfolgt durch Verwendung einer
BCD-Codierung.
0
2
6
7
2
11
+25V
1
4:
Ansprechswert 1:
Keine Auswahl
2:
25 VDC an Klemme X2/6
3:
25 VDC an Klemme X2/7
25 VDC an Klemmen X2/6 und X2/7
Auswahl der Steuerquelle
X2
12
COMC
13
+25V
Durch diesen Eingang wird die Drehzahlansteuerung des Umrichters der
Bedieneinheit PC560 zugeordnet, auch wenn sie, im Menü B, der
Steuerklemmleiste X2 zugeordnet wurde.
„Sample Hold“ der MCM-Funktion
X2
13
+25V
14
SH
"Sample"-Befehl für Motorstromüberwachung im Sample & Hold-Modus
(Messen und Speichern des Motorstroms bei Nullast). Dient
hauptsächlich zur Anfunk – Funktion am Werkstück.
Parametrischer Stromwiderstand RTRIP
X2
R
15
RT+
16
RT-
Dieser parametrische Widerstand stellt den Stromgrenzwert IREF ein,
wenn die Funktion mittels Steuerklemmleiste gewählt wird. Die Toleranz
des Stromgrenzwerts beträgt -10 % / +15 %.
Der Widerstand wird oft in den Spindelstecker eingebaut, um eine
automatische Strombegrenzung für verschiedene Spindeln zu erzielen.
Widerstandswert in Ω = 3000 / IREF (A)
Digitalausgang SDIG
X2
17
SDIG+
18
SDIG-
Digitalausgang der Umrichtertaktfrequenz. Die Anzahl der Motorpole (wie in
Menü B eingestellt) wird berücksichtigt, so dass das SDIG-Signal als korrekte
Anzeige der Ausgangsfrequenz des Umrichters oder der Motordrehzahl
verwendet werden kann, wenn eine Drehzahlrückkopplung benutzt wird. Die
signalfrequenz beträgt 6 mal der Ausgangsfrequenz, bezw. 1 Puls für 10 U/Min.
Signalebene 24 VDC, 20 mA
Digitaler Drehzahleingang
X2
19
20
Eingang für inkremental Enkoder. Signalebene 24 VDC, 20 mA.
Wenn das Signal durch einen Magneto-Widerstandssensor erfolgt, die „Speed
CDI+ Sense“ -Option verwenden, um das Signal zu bearbeiten.
CDI- Der Anzahl von Pulsen pro Umdrehung ist programmierbar
S476-d-0348
Benutzer-Handbuch K4000
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Danaher Motion S.A. CH-1029 Villars-Ste-Croix
Relaiskontaktausgänge
X2
NO
25
COM
NC
26
Digitale Ausgänge Nr. 1, 2, 3, 4 und 5
Kontaktbelastung 25 VDC - 100 mA
NO Relaisausgang 1 - Schliesser
COM Relaisausgang 1 – Gemeinsam Punkt
NC Relaisausgang 1 – Öffner
RE1
27
Klemmen X2/25, 26, 27 :
Klemmen X2/28, 29, 30 :
Klemmen X2/52, 53, 54 :
Klemmen X2/55, 56, 57 :
Klemmen X2/22, 23, 24 :
Relais Nr 1
Relais Nr 2
Relais Nr 3
Relais Nr 4
Relais Nr 5
Drehrichtungsumkehr mittels Steuerklemmleiste
X2
31
+25V
32
ISR
Externer Kontakt zur Drehrichtungsumkehr des Motors
Diese Funktion muss für den Modus Steuerklemmleiste eingestellt
werden.
Auswahl der Partitur mittels Steuerklemmleiste
Die Auswahl der Partitur erfolgt durch Verwendung der BCD-Codierung.
Die Reihenfolge bei der Auswahl der Partitur durch Verwendung der
Steuerklemmleiste X2 lautet wie folgt:
• Im Klemmen Modus existiert die Partitur Nr. 0 nicht. Falls keine Spannung an den
Klemmen 34,35, 36, 37, 38 UND 67 anliegt erfolgt eine Fehlermeldung
X2
33
+25V
34
2
35
2
36
2
37
38
2
4
2
67
2
0
1
2
3
5
•
•
•
•
•
•
•
•
Partitur Nr 1 = Klemme X2/34
Partitur Nr 2 = Klemme X2/35
Partitur Nr 3 = Klemmen X2/34+35
Partitur Nr 4 = Klemme X2/36
Partitur Nr 5 = Klemmen X2/34+36
Partitur Nr 6 = Klemmen X2/ 35+36 und so weiter bis ...
Partitur Nr 63 = Klemmen X2/34, 35, 36, 37, 38 und 67
Nur die Partiturauswahl mittels Relaiskontakte bzw. Brücken in den Anschlusssteckern wurde
dargestellt. Die Partiturauswahl kann auch mittels Signalen der CNC erfolgen.
Externe Verriegelung
X2
39
+25V
40
EXT
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Wenn der Stromkreis geöffnet ist, führt dies zum Abschalten des
Umrichters. Diese Verriegelung wird für die Überwachung externer
Funktionen wie Spindelschmierung, Sicherheitstür etc… verwendet
Benutzer-Handbuch K4000
S476-d-0348
Danaher Motion S.A. CH-1029 Villars-Ste-Croix
Die Analogausgängen SAN1 und SAN2
X2
42
43
44
Ausgangsspannung 0 ... 10 V
Maximal Belasbarkeit 10 mA
Die Last muss ≥4.7 kΩ beziehungsweise ≤10 kΩ sein.
SAN1
41
AGND
SAN2
SAN1 ist an der Klemmen X2/41 und X2/42 verfügbar
SAN2 ist an der Klemmen X2/43 und X2/44 verfügbar
AGND
Fliegende Aufnahme eines drehenden Motors
50
+25VDC
45
46
CSM+
CSM-
44
AGND
Wenn dieser Eingang aktiviert wird, kann ein drehender Motor fliegend
aufgenommen werden und dann zur seiner Solldrehzahl beschleunigt
werden.
Zugangsschlüssel
X2
47
KEY
48
AGND
Zugang zur Programmierung der Menüs kann mittels Klemme X2/47
verschlossen werden. Der Zugang ist nur möglich, wenn X2/47 und
X2/48 gebrückt sind. Es gibt 2 Optionen, programmierbaren im Menü
B: Verriegelung der Menüs B und C, bzw. Verriegelung fer Menüs B,
C, D, E, F und J; nur der Zugang zu den Menüs G (Anzeige), H
(Fehlerliste) und I (Reset) bleibt frei.
Achtung: Taste STOP der Bedieneinheit bleibt immer
aktiv.
RESET über die Steuerklemmleiste
X2
49
RST
50
+25V
Im Falle einer Störung kann durch Anlegen von + 25 VDC an Klemme
X2/49 ein Reset des Umrichters durchgeführt werden.
Anschlus eines NTC – Temperatursensors
X2
71
AGND
72
NTC +
S476-d-0348
Ist der Motor mit einem NTC Temperatursensor ausgerichtet, dann wird er
zwischen Klemmen X2/71 und X2/72 angeschlossen.
Benutzer-Handbuch K4000
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Danaher Motion S.A. CH-1029 Villars-Ste-Croix
Anschluss des PTC - Motortemperaturschutz
Der PTC-Fühler für den Motortemperaturschutz wird zwischen Klemme X2/58 und
Klemme X2/59 angeschlossen. Dieser Eingang ist durch eine Zener-Diode gegen
Überspannung abgesichert. Im Falle einer Überspannung an diesem Eingang
schmilzt die Zener-Diode, die anschliessend für einen ordnungsgemässen Betrieb
ersetzt werden muss.
+1 5V
X2
PT C+
58
AGND
59
22k Ω
Ω
T ri p i f > 2V
°C
Verriegelung des analogen Drehzahl-Sollwerts Eingang
X2
63
INHA
11
+25V
Die Eingangsspannung des analogen Drehzahl-Sollwerts kann durch
induzierte Störungen beeinträchtigt werden. Um den Einfluss solcher
Signalgeräusche zu reduzieren oder auszuschalten, müssen die am Ende
dieses Handbuchs aufgeführten Montageanweisungen zur
elektromagnetischen Störfreiheit befolgt werden.
Solche Drehzahländerungen während der Bearbeitung sind oftmals unerwünscht.
Der Frequenzumrichter K4000 bietet für dieses Problem eine einzigartige Lösung.
Dazu kann ein vom CNC-Kontrollgerät kommendes digitales Signal verwendet
werden, um das analoge Drehzahl-Sollwert-Signal bei der Bearbeitungzusperren.
Das Schliessen eines Kontaktes zwischen den Klemmen X2/11 und X2/63
verhindert die Bearbeitung des Signals des analogen Drehzahlsollwerts, wobei
die Drehzahl auf dem zuletzt registrierten Wert konstant gehalten wird. Um den
analogen Drehzahl-Sollwert Eingang erneut zu aktivieren, muss der Kontakt einfach
nur geöffnet werden.
Der Analogeingang AI1
X2
Der Stellbereich jedes Analogeingangs ist 0 ... 10 V
61
AI1
70
AGND
Der Ansprechswert des Komparators, die Zeitverzögerung und die
Zuordnung eines digitalen Ausgangs wird im Menü C programmiert.
Auswahl einer vorprogrammierten « Fest-Drehzahl »
X2
73
20
74
21
21
+25 V
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Bis zu drei festen Drehzahlen können je Partitur zugeordnet werden. Die
Auswahl erfolgt durch Verwendung einer BCD-Codierung.
Keine Auswahl
25 VDC am Klemme X2/73
25 VDC am Klemme X2/74
25 VDC am Klemmen X2/73 und X2/74
Analogsollwert aktiv.
Feste Drehzahl 1
Feste Drehzahl 2
Feste Drehzahl 3
Benutzer-Handbuch K4000
S476-d-0348
Danaher Motion S.A. CH-1029 Villars-Ste-Croix
Anschluss des dynamischen Bremswiderstandes
Der dynamischen Bremswiderstand besteht aus einem potentialfreiem, rostfreiem
Edelstahl-Heizkörper. Die zwei Anschlüsse werden mit den Klemmen X1/B der
Leistungsklemmen verbunden.
Der dargestellten Satz besteht aus dem Bremswiderstand mit integriertem
Temperatursensor für 200°C (Oeffnungskontakt), das Schutzgitter und dem
Montagezubehör.
Es ist eine Verpflichtung den Temperatursensor an die Klemmen der externen
Verriegelung anzuschliessen. Damit wird eine Ueberhitzung des Bremswiderstandes
(Brandrisiko), beim Ausfall des Bremschoppers (Kurzschluss) vermieden.
Die 2 Anschlussdrähte des Temperatursensors werden mit
den Klemmen X2/39 und X2/40 verbunden. Beide Drähte
sind gegen jene Berührung mit dem Widerstandskörper zu
schützen, da die hohe Temperatur des Bremswiderstandes
zur Isolationsverletzung führen kann.
Temperatursensor
Kontak öffnet bei 200°C
Widerstandsanschlüsse
Bremswiderstand
Thermische
Unterlagscheiben
Schutzgitter
Masse in mm
OPTION: Temperatursensor für Temperaturen < 200°C. Bitte bei Bestellung
die gewüschte Temperatur angeben. Das Gerät wird dann eine
spezifische Teilnummer bekommen.
S476-d-0348
Benutzer-Handbuch K4000
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Danaher Motion S.A. CH-1029 Villars-Ste-Croix
Programmierung des K4000
Menüs
• Menü A
• Menü B
•
•
•
•
•
•
•
•
Menü C
Menü D
Menü E
Menü F
Menü G
Menü H
Menü I
Menü J
• Menü K
• Menü L
• Menü M
Umrichterparameter
Teil 1 - Betriebsabhängige Parameter
Teil 2 - Motorabhängige Parameter
Zuordnung der Digital- und Analogausgänge
Im START-Modus zugängliche Parameter
Umkehrung mittels BEDIENEINHEIT PC560
Drehzahl - Sollwert Eingang
Auswahl der Display-Information
Anzeige der letzten 8 Fehlermeldungen (FIFO)
RESET
Speichert den letzten Drehzahlsollwert als den aktiven Wert beim
nächsten Einschalten des Umrichters
Nicht benutzt!
Nicht benutzt!
Nicht benutzt!
Um das gewünschte Menü anzuwählen, zunächst 2ndF und anschliessend den
entsprechenden Buchstaben drücken: Beispiel: 2ndF B für Menü B
Steuergerät PC560
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Benutzer-Handbuch K4000
S476-d-0348
Danaher Motion S.A. CH-1029 Villars-Ste-Croix
SCHNELL-START
ODER DIE MINDESTANZAHL VON EINGÄNGEN ZUM BETRIEB IHRES MOTORS
MIT DEM STEUERGERÄT PC560
1. Erforderliche Anschlüsse
Prüfen Sie, ob alle erforderlichen Anschlüsse, wie auf Seite 20 beschrieben,
ausgeführt wurden.
2. Kennlinie Spannung/Frequenz oder Leistung/Frequenz
Voraussetzung für eine optimale Leistung des Motors und des Frequenzumrichters
ist die korrekte Eingabe dieser Kennlinie. Die Eingabe erfolgt im letzten Schritt im
Menü B.
U
U
F n=Fm ax
U s/Fs:pt1
F
Fn
U s/Fs=pt1
F
Fmax
U s/Fs=pt2
Auf dem Bild links ist ein typischer linearer Verlauf zu sehen. In diesem Fall ist die
maximale Betriebsfrequenz des Motors FMAX gleich FN. Auf dem Bild rechts ist ein
typischer Verlauf mit einem Knickpunkt zu sehen. In diesem Fall ist die Basisdrehzahl
FN kleiner als die maximale Betriebsfrequenz des Motors FMAX . Hier ist sowohl die
maximale Betriebsfrequenz FMAX als auch die Basisfrequenz FN einzugeben.
Dieses U/F- oder V/Hz-Verhältnis kann bis zu 32 Punkte umfassen. Vorsicht! Beim
nächsthöheren Punkt müssen die Werte für V und Hz gleich oder höher als beim
letzten Punkt sein.
ACHTUNG: Eine falsche Eingabe der U/F Kennlinie kann zur
Zerstörung des Motors führen.
3. Eingabe der Parameter
Die Eingabe der Parameter erfolgt über die Tastatur des BEDIENEINHEIT PC560.
Der Umrichter wird mit werkseitig programmierten Werten ausgeliefert, welche die
Verwendung des BEDIENEINHEIT PC560 , Beschleunigungs- und
Verzögerungsrampen von 10 s etc. vorsehen. Nur weniger Parameter müssen im
Menü B eingegeben werden, bevor Sie Ihren Motor über das Steuergerät starten
können. Diese Aktionen sind fettgedruckt. Benutzen Sie Ð und Ï, um eine Zeile
im Menü anzuwählen, und drücken Sie ENTER, um eine Eingabe zu bestätigen.
S476-d-0348
Benutzer-Handbuch K4000
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Danaher Motion S.A. CH-1029 Villars-Ste-Croix
In der Kolonne „Menüzeile“ erscheint der angezeigte Text auf der zweien Zeile der
Bedeineinheit PC560
Menüzeile
0=F 1=GB 2=D 3=I 4=E
Menü Verriegelung
0=B,C
Start/Stop (Wahl)
0=PC560 1=Klem.?
Fs Anzeigeeinheit
0=Hz 1=U/min
Netzspannung
(V) =
Partitur selekt.
0=PC560 1=Klem.?
PASSWORT:
Partitur Nr. =
Polzahl
=
Motorleistung
P(kW) =
Strombegrenzung Iref
0=PC560 1=Rtrip?
Motornennstrom
Inom (A) =
Beschleunig. Strom
Iacc (A) =
Motorstrom
Iref (A) =
Hochlaufzeit = (s)
Rücklaufzeit = (s)
Wert
2
0
Drücken
2ndF B
ENTER
ENTER
0
ENTER
1
ENTER
Mehrmals drücken bis …
xxx
Ð
Ð
ENTER
1
ENTER
616
1
x
xxx
Ð
Ð
ENTER
ENTER
ENTER
ENTER
Wahl der aktiven Partitur mittels der
Bedieneinheit PC560
Mehrmals drücken bis …
0
ENTER
xxx
ENTER
xxx
ENTER
xxx
ENTER
10
10
ENTER
ENTER
Ð
Ð
ENTER
Us/Fs Pt.1 (V/Hz)
Us =
Fs =
2ndF
ENTER
Erläuterungen
Wahl der deutschen Sprache
Nur Verriegelung der Menüs B und C ist
gewählt.
Wahl des Start / Stop mittels der
Bedieneinheit PC560
Drehzahlanzeige und Eingabe in U/min
Eingangsspannung in Volt eingeben
Freigabe zu den Motorparametern
Wahl der Partitur Nr. 1
Anzahl der Pole, nicht Polpaare!
Maximale Motorleistung in kW, einschliesslich
die Ueberlastbarkeit.
Wahl der Eingabe des Motorreferenzstroms
IREF mittels der Bedieneinheit PC560
Eingabe des Motornennstroms
Eingabe des maximalen Beschleunigungsstroms. Maximaler Wert 2 x Motornennstrom
Maximal 1.5 x Motornennstrom eingeben.
10 s bis zum vollen Drehzahl
10 s von vollen Drehzahl bis zum Stop
Mehrmals drücken bis …
U/F-Verhältnis eingeben. Ausgangspunkt
0V/0Hz ist bereits gespeichert.
Menü B – Eingabe abschliessen mit
2ndF ENTER am Ende der Partitur
4. START
Menüzeile
Displayblock G1
Neue Frequenz
(U/min) =
Wert
Drücken
≤ 1000
2ndF F
ENTER
START
STOP
Erläuterungen
Menü öffnen, um Drehzahl einzugeben.
Drehzahl eingeben. Wir empfehlen 25 % der
max. Motordrehzahl, jedoch maximal 1000
U/min.
Der Motor läuft mit der eingegebenen Drehzahl.
Der Motor hält an.
DER SCHNELL-START IST NUN ABGESCHLOSSEN. SIE KÖNNEN JETZT MIT DER
RESTLICHEN VOLLSTÄNDIGEN PROGRAMMIERUNG FORTFAHREN
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Danaher Motion S.A. CH-1029 Villars-Ste-Croix
Programmierbare Parameter
Menü A : Umrichterabhängige Parameter
Zugang zum STOP-Modus nur durch Eingabe von 2ndF A
Anzeige
Beschreibung
Anzeige des max. Ausgangsstromes des
Max. Ausgangsstrom.
Umrichters. Dieser Parameter ist abhängig von
(A) =
der Umrichtergrösse und wird zum Schutz des
Umrichters in Überlastsituationen bzw. bei
Kurzschluss zwischen Aussenleiter und Erde
sowie zwischen zwei Aussenleitern benutzt.
Softwareversion
VLieferdatum
Serienummer
K-
Softwareausgabe. Sollten beim Programmieren
Probleme auftreten, so geben Sie bei Ihrem Anruf
bitte diese Nummer an!
Versanddatum = Datum, an dem das Gerät die
Produktionsstätte in der Schweiz verlässt.
Spez. Kennummer. Die ersten vier Stellen (xxxx)
sind abhängig von der Leistungsklasse des
Gerätes die „yyyyy.zz“ eine interne Kodierung.
Totalzeit im START
Totalzeit unter Spannung
Wert
K4005 = 10 A
K4010 = 15 A
K4015 = 23 A
K4020 = 30 A
K4030 = 45 A
K4040 = 60 A
K4060 = 90 A
K4090 = 135 A
K4120 = 180 A
V.xx.x
?
K-xxxx.yyyyy.zz
Betriebstunden
(h)=
0.0 H
Zeit unter Spannung
0.0 H
(h)=
Menü A kann nur ausgelesen werden. Es können keine Eingaben vom Kunden
gemacht bzw. geändert werden..
Menü B - Teil 1: Betriebsabhängige Parameter
Zugang nur im STOP-Modus möglich!
Anzeige
0=F 1=GB 2=D 3=I 4=E
Menü Verrigelung
0=B,C 1=B→F, J
Start/Stop (Wahl)
0=PC560 1=Klem.?
Fs Anzeigeeinheit
0=Hz 1=U/min
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Beschreibung
Auswahl der gewünschten Sprache. Eingabe:
• 0 für Französisch
• 1 für Englisch
• 2 für Deutsch
• 3 für Spanisch
• 4 für Italienisch
Wahl der Menüs zu verriegeln mittels Klemmen X2/47-48
0
Verriegelung der Menüs B und C
1
Verriegelung der Menüs B, C, D, E, F und J
Zugang zu den Menü G (Anzeige), H (Fehlerliste) und I (Reset)
bleibt frei.
Achtung: Taste STOP der Bedieneineheit bleibt immer aktiv.
Die Funktion START / STOP kann zugeordnet werden zum:
0
BEDIENEINHEIT PC560 , oder
1
STEUERKLEMMLEISTE X2
Diese Zuordnung ist eine Funktion « ODER » für den START,
jedoch eine Funktion « UND » für den STOP. Die Taste STOP
der BEDIENEINHEIT PC560 bleibt immer aktiv.
Hier stellen Sie die angezeigten Einheiten für die Drehzahl ein.
• 0 für Hz eingeben
• 1 für U/min eingeben, wobei die Anzahl der Pole des Motors
automatisch berücksichtigt wird.
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Menü B - Teil 1: Betriebsabhängige Parameter (Fortsetzung…)
Anzeige
Reversierung
0=NEIN, 1=JA
Reversierung
0=PC560 1=Klem.?
Sollwert Filter
(1 bis 10) =
Sollwert 0= -10/+10V
1= 0 bis 10V ?
Netzspannung
Ur (V) =
Partitur Selekt.
0=PC560 1=T.Bl.?
Stop bei Fehler ?
0=Frei, 1=Stop.
Verzoegerungszeit
(s)=
Lauf. Motor aufnehm.
0=NEIN, 1=JA ?
PASSWORT :
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Beschreibung
Hier kann jede Art von Umkehrung der Motordrehrichtung
verriegelt werden.
0
Drehrichtungs-Umkehrung veriegelt
1
Je nach Programmierung, Drehrichtungs-Umkehrung
durch BEDIENEINHEIT PC560 oder STEUERKLEMMLEISTE
X2 erlaubt.
Umkehr Motor bedeutet die Umkehr der Drehrichtung. Diese
Funktion kann dem BEDIENEINHEIT PC560 oder der
Steuerklemmleiste zugewiesen werden. Eingabe:
• 0 für BEDIENEINHEIT PC560
• 1 für STEUERKLEMMLEISTE X2.
Aus Sicherheitsgründen ist die Werkseinstellung 1, um eine
Umkehr mittels Steuergerät durch Betätigung von 2ndF E
anstatt F zu vermeiden.
Um den Einfluss von möglichen Störungen des Analogsollwertes
zu reduzieren, kann hier eine Filtrierungswert eingegeben
werden. Werte zwischen 0 und 10
Hier geben Sie bitte den Eingangswert Ihres Frequenz- (oder
Drehzahl-) Analogsteuersignals ein. Bezüglich des Anschlusses
siehe Seite 11. Eingabe:
• 0, wenn Ihr Signal ± 10 V, bipolar, ist
• 1, wenn Ihr Signal 0 ... 10 V ist.
Hier geben Sie bitte die Netznennspannung in Volt ein! Dieser
Wert wird benutzt, um Netzunregelmässigkeiten festzustellen.
Eingabewert zwischen 200 und 480 V. Alle Spannungswerte
zwischen 170 V und 530 V, werden ale innerhalb der Toleranz
anerkannt.
In diesem Schritt entscheiden Sie, ob Sie die Partiturauswahl
mittels BEDIENEINHEIT PC560 oder STEUERKLEMMLEISTE X2
vornehmen.
• 0 eingeben für BEDIENEINHEIT PC560 Im nächsten Schritt
müssen Sie die Nummer der Partitur eingeben, die aktiv sein
soll. Die Nummer der ersten Partitur ist “0”.
• 1 für STEUERKLEMMLEISTE X2 eingeben. Die Auswahl der
aktiven Partitur wird mittels Klemmen X2/34 bis 38 durchgeführt.
Für die nicht zerrstörenden Fehler wie : Umrichter- oder
Motortemperatur, ext. Verriegelung, usw… kann zwischen 2
Stoparten gewählt werden :
0
Motor frei laufen lassen
1
Motor herunterbremsen nach Stoprampe
Für die nicht zerrstörende Fehler, eine Verzögerung von 0 bis 5
s kann einprogrammiert werden. Der Fehler wird zwar sofort der
CNC übermittelt, jedoch der Umrichter geht erst nach ablauf der
Verzögerung in Fehlerzustand über.
Erlaubt die fliegende Aufnahme eines drehende Motors.
Eingeben :
• 0 um die Funktion zu verriegeln
• 1 um die Funktion zu aktivieren
Der Zugang zu den 32 Motorpartituren ist verriegelt durch ein
Passwort welches hier eingegeben werden muss. Das
Passwortzahl ist 616.
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Menü B - Teil 2: Motorabhängige Parameter
Dieser Teil des Menüs B richtet sich nach der jeweiligen Partitur (Motorparameter
und Frequenzkennlinie). 32 dieser Partituren können Sie eingeben und abspeichern.
Hierbei kann es sich um verschiedene Motoren oder um verschiedene Daten für ein
und denselben Motor handeln. Wenn Sie z. B. das max. Drehmoment oder die max.
Drehzahl für die umgekehrte Drehrichtung auf einen kleineren Wert begrenzen
wollen, so geben Sie einfach eine neue Partitur ein, in der Sie die neuen Werte
spezifizieren. Für den Betrieb in umgekehrter Drehrichtung wählen Sie dann einfach
diese Partitur an. Die folgende Parametergruppe des Menüs B kann somit 32 Mal
eingegeben werden! Zugang nur im STOP-Modus.
Anzeige
Partitur Nr. =
Polzahl
=
Beschreibung
Während des Programmiervorganges müssen Sie hier die
Partiturnummer eingeben, auf die sich die folgenden Parameter
beziehen.
Während des Umrichterbetriebs wählen Sie an dieser Stelle die aktive
Partitur aus.
• Haben Sie die BEDIENEINHEIT PC560 ausgewählt, indem Sie im
vorigen Schritt “0” eingegeben haben, so können Sie jetzt einfach den
numerischen Wert der Partiturnummer eingeben, der zwischen 1 und
32 liegt. Die kleinste Partitur-Nr. ist die 1, die grösste 32.
• Haben Sie die STEUERKLEMMLEISTE X2 ausgewählt, indem Sie im
vorigen Schritt „1” eingegeben haben, so wird die Partiturauswahl jetzt
dadurch getroffen, dass +25 V auf die Klemmen 34, 35, 36, 37, 38 und
67 der STEUERKLEMMLEISTE X2 gelegt werden. Als Spannungsquelle für
die +25V können Sie jede der +25V-Klemmen verwenden, die
nächstliegende ist Klemme 33.
Bei der Partiturauswahl mittels Steuerklemmleiste X2 ist in folgender
Reihenfolge vorzugehen:
• Partitur-Nr. 1 = Klemme X2/34
• Partitur-Nr. 2 = Klemme X2/35
• Partitur-Nr. 3 = Klemmen X2/34+X2/35
• Partitur-Nr. 4 = Klemme X2/36
• und so weiter bis Partitur-Nr. 63 = an allen Klemmen X2/34, X2/35,
X2/36, X2/37, X2/38 und X2/67 liegen +25 VDC an.
Falls keine Partitur am Klemmen ausgwählt ist, wird beim START die
Fehlermeldung „ Partiturkodierung fehlt” angezeigt.
Dies ist die Anzahl der Pole, nicht der Polpaare! Es muss also eine
gerade Zahl sein. Diesen Wert finden Sie auf dem Leistungsschild oder
im Datenblatt des Motors. Maximum 24.
Motorleistung
P(kW) =
Eingenben für welche Motorleistung (einschliesslich
Ueberlastung), ein Signal von 10 V am zugeteilte
Analogausgang erscheint. Dieser Wert dient nur um den
Ausgang zu kalibrieren.
Strombegrenzung Iref
0=PC560 1=Rtrip?
Bezugsquelle Motorstrom. Diese Funktion kann dem Steuergerät
PC560 oder einem an die Steuerklemmleiste X2 für angeschlossenen
Widerstand RTRIP zugeordnet werden. Eingabe:
• 0 für BEDIENEINHEIT PC560
• 1 für RTRIP an STEUERKLEMMLEISTE X2
RTRIP wird an die Klemmen X2/15 und X2/16 angeschlossen. Bezüglich
der Einstellung des Stroms siehe Seite 18.
Motornennstrom
Inom (A) =
Diese Eingabe wird benützt um zu prüfen dass:
IACCEL ≤ 200% de INOM
IREF
≤ 150% de INOM
IFCC ≤ 100% de INOM
IFCP ≤ 20% de INOM
Hier wird der Grenzstrom während der dynamischen Phase
eingegeben. Max. Wert : 200% von INOM .
Die Funktion If Im > IREF: ist verriegelt während dieser
dynamischen Phasen.
Beschleunig. Strom
Iacc (A) =
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Menü B - Teil 2: Motorabhängige Parameter (Fortsetzung …)
Anzeige
Motorstrom
Iref (A) =
Wenn Im>Iref 0=stop
1=<Fs 2=nichts ?
RI-Kompensation
(V) =
Hochlaufzeit
(s) =
Rücklaufzeit
(s) =
Fs Sollwerteingabe
0=PC560 1=Klem.?
Fs Ersatzsollwert
(Hz) =
Minimale Frequenz
(Hz) =
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Beschreibung
Hier geben Sie bitte den Sollwert des Motorstroms ein. Normalerweise
wird ein Wert bis höchstens 150 % des Motornennstroms eingegeben,
wobei auch niedrigere Werte eingestellt werden können.
Hier bestimmen Sie die Reaktion des Umrichters, wenn der
Motorstrom Im den eingestellten Sollwert IREF überschreitet.
Eingabe:
• 0, wenn Sie den Umrichter verriegeln wollen.
• 1, wenn Sie die Ausgangsfrequenz FS verringern wollen, um
den Motorstrom unterhalb des Sollwertes zu halten.
• 2, wenn Sie die Information ignorieren und nur auf einen der
Relaisausgänge einstellen wollen (siehe Menü C).
Vom Widerstand R der Motorwicklung geht ein Spannungsabfall
aus, der proportional zum Motorstrom I ist. Die RI-Spannung
wird zur Berechnung des Nenndrehmoments im ganzen
Frequenzbereich zur Ausgangsspannung US addiert. Diese
Funktion wird hauptsächlich beim Betrieb im unteren
Drehzahlbereich verwendet.
Der eingegebene Wert muss zwischen 0 und 38 V liegen.
Die Beschleunigungszeit lässt sich in Sekunden zwischen 1
und 255 einstellen. Dies ist die Beschleunigungszeit, um die
Höchstdrehzahl des Motors zu erreichen. Wenn die eingestellte
Drehzahl nur der Hälfte der Höchstdrehzahl entspricht, halbiert
sich die benötigte Beschleunigungszeit. Im Menü D werden nur
höheren Werte angenommen.
Die Verzögerungszeit lässt sich in Sekunden zwischen 1 und
255 einstellen. Dies ist die Verzögerungszeit, um von der
Höchstdrehzahl bis zum Stillstand abzubremsen. Wenn die
eingestellte Drehzahl nur der Hälfte der Höchstdrehzahl
entspricht, halbiert sich die benötigte Verzögerungszeit. Im
Menü D werden nur höheren Werte angenommen.
In diesem Schritt wählen Sie, ob Sie die Motordrehzahl bzw.
Ausgangsfrequenz des Umrichters mittels BEDIENEINHEIT PC560
oder STEUERKLEMMLEISTE X2 steuern.
• 0 für eingeben! Hiermit stellen Sie die Drehzahl ein, indem
Sie zunächst 2ndF F und anschliessend die Frequenz in Hz
oder die Drehzahl in U/min eingeben, je nachdem, welche
Einheit Sie gewählt haben - siehe unter Einheiten
Drehzahlanzeige.
• 1 für . Diese Verbindungen werden im Kapitel “Eingabe
Drehzahl-Sollwert” auf Seite 17 beschrieben.
Wenn der Fs-Sollwert mittels BEDIENEINHEIT PC560 eingegeben
wird, wird der hier eingegebene oder angezeigte Wert als
Drehzahl-Sollwert angenommen, wenn der Umrichter
eingeschaltet wird. Im Programmiermodus kann der Wert
einfach durch Eingabe eines neuen Wertes geändert werden.
Auch dann muss die Eingabe in Hz erfolgen. Die Eingabe in
U/min ist nicht zulässig und führt zu einer Fehleinstellung. Im
Betriebsmodus kann hier die letzte Eingabe mit 2ndF F durch
Nutzung der Schnellspeicherung 2ndF J abgespeichert werden.
Geben Sie hier die zulässige Mindestbetriebsfrequenz in Hz ein.
Eine Eingabe in U/min ist hier nicht möglich. Sie würde zu einer
Fehleinstellung führen.
• Die Eingabe eines niedrigeren Sollwerts wird ignoriert.
• Dieser untere Grenzwert ist immer aktiv, unabhängig ob der
Sollwert mittels STEUERKLEMMLEISTE X2 oder mittels
BEDIENEINHEIT PC560 definiert wird.
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Menü B - Teil 2: Motorabhängige Parameter (Fortsetzung …)
Anzeige
Beschreibung
Feste Frequenz 1
Für den Fall, daß sie den Frequenz-Sollwert mittels der
Steuerklemmleiste X2 eingeben, wie im Menü B- Teil1
ausgewählt, haben Sie die Möglichkeit, bis zu drei vorgewählte
Drehzahlen zu bestimmen. Wiederum muß der Wert in Hz
eingegeben werden, U/min sind nicht zulässig und würde zu einer
Fehleinstellung führen.
• Geben Sie die Frequenz-Vorwahl 1 ein
• Während des Betriebs wird die Auswahl vorgenommen, indem
eine “Eins” (+25VDC) an Klemmen X2/73 gelegt wird.
• Geben Sie die Frequenz-Vorwahl 2 ein
• Während des Betriebs wird die Auswahl vorgenommen, indem
eine “Eins” (+25VDC) an Klemmen X2/74 gelegt wird
• Geben Sie die Frequenz-Vorwahl 3 ein
• Während des Betriebs wird die Auswahl vorgenommen, indem
eine “Eins” (+25VDC) an Klemmen X2/73 und
X2/74 gelegt wird
Mit dem K4000 ist es möglich, bis zu drei verbotenen
Frequenzbändern zu bestimmen. Diese Eigenschaft kann dann
benutzt werden, um zu vermeiden, daß das System mit
Drehzahlen läuft, die Resonanzschwingungen erzeugen. Jeder
Sollwert innerhalb eines verbotenen Frequenzbandes wird zum
nächstgelegenen erlaubten Sollwert erhöht oder verkleinert.
Wiederum muß der Wert in Hz eingegeben werden, U/min sind
nicht zulässig und würde zu einer Fehleinstellung führen.
Ueberlappung von verbotenen Frequezen ist nicht erlaubt.
Feste Frequenz 2
Feste Frequenz 3
Verb. Frequenz 1
(Hz)=
Verb. Bereich 1
(Hz)=
Verb. Frequenz 2
(Hz)=
Verb. Bereich 2
(Hz)=
Verb. Frequenz 3
(Hz)=
Verb. Bereich 3
(Hz)=
Drehzahl messen
0-nein, 1-ja
Anzahl Pul./Umdreh.
=
Schlupf in %
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=
Verbotene Zone 1 – Frequenz-Mittelwert
• erste verbotene Frequenz in Hz eingeben!
• Dies ist der mittlere Wert der Bandbreite, die im nächsten
Schritt eingestellt wird.
Verbotene Zone 1 – Frequenz-Bandbreite
• Geben Sie die Bandbreite in Hz ein.
Verbotene Zone 2 – Frequenz-Mittelwert
• zweite verbotene Frequenz in Hz eingeben!
• Dies ist der mittlere Wert der Bandbreite, die im nächsten
Schritt eingestellt wird.
Verbotene Zone 2 – Frequenz-Bandbreite
• Geben Sie die Bandbreite in Hz ein.
Verbotene Zone 3 – Frequenz-Mittelwert
• dritte verbotene Frequenz in Hz eingeben!
Dies ist der mittlere Wert der Bandbreite, die im nächsten
Schritt eingestellt wird.
Verbotene Zone 3 – Frequenz-Bandbreite
• Geben Sie die Bandbreite in Hz ein.
Wenn der Frequenzumrichter über die Option “Speed Sense”
verfügt, hier 1 eingeben, andernfalls 0. Dies ist nur eine
Drehzahlmessung und kein geschlossener Regelkreis.
Standard-Ausführung: 2 Puls pro Umdrehung.
Falls der Motor mit einen Drehzahlsensor ausgerüstet ist und die
Funktion « Drehzahl messen » aktiviert wurde, muss den Anzahl
von Pulsen pro Umdrehungen definiert werden. Wert: 1 bis 256
Mit einen Drehzalmessung ist est möglich den Schlupf des
Motors zu überwachen und beim überschreiten ein vorgegebener
Werte ein Ausgangssignal zu übermitteln..
Schlupfgrenzwert: 0.1 bis 10.0 %
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Menü B - Teil 2: Motorabhängige Parameter (Fortsetzung …)
Anzeige
Beschreibung
Motorstromüberwachung (Motor Current Monitoring): Die
Funktionen 0, 1 und 2 können einem der Relaisausgänge
zugewiesen werden.
• 0 = Arbeit mit absolutem Wert. Der Motorstrom wird mit dem im
nächsten Schritt einzugebenden Wert verglichen.
• 1 = „Sample & Hold“: Der Motorstrom wird mit einem
abgespeicherten Sollwert verglichen. Wird der Kontakt
zwischen den Klemmen X2/13 und X2/14 geschlossen, dann
wird als Stromsollwert der Motorstrom zum Zeitpunkt des
öffnens des Kontaktes gespeichert.
• 2 = Dynamic Tool TOuch. Die dynamische Abweichung des
Motorstroms wird mit einem im nächsten Schritt einzugebenden
Faktor verglichen.
• 3 = Keine Stromüberwachung ist aktiv. Dies ist die werkseitige
Standard-Einstellung.
Entsprechend des vorgewählten MCM Modus (ABS, SH oder DTO) wird jetzt die MCM1Empfindlichkeit eingegeben. Auswahl wenn keine 25VDC zu X2/6 oder X2/7 zugelegt
wird
Hier den absoluten Sollwert eingeben, mit dem der Motorstrom
Strom
zum Triggern des zugewiesenen Ausgangs verglichen werden soll.
Iabs 1 (A) =
Hier wird die Empfindlichkeit der SH Funktion festgelegt. Der
Strom
eingegebene Wert in A wird addiert zu dem gespeicherten
Ish 1 (A) =
Motorstrom und als Auslöseschwelle festgelegt.
Hier den dynamischen Empfindlichkeitsfaktor mit einem Wert
Strom
zwischen 0 und 300 eingeben. Je kleiner dieser Faktorwert ist, um
IDTO 1 =
so grösser ist die Empfindlichkeit. Der zugeordnete Relais zieht für
200 ms beim Anfunken.
Entsprechend der vorgewählte MCM Modus (ABS, SH oder DTO) wird jetzt die MCM2Empfindlichkeit eingegeben. Auswahl wenn 25VDC zu X2/6 zugelegt wird
Eingabe der Referenzwerte wie oben
Strom
Iabs 2 (A) =
Eingabe der Referenzwerte wie oben
Strom
Ish 2 (A) =
Eingabe der Referenzwerte wie oben
Strom
IDTO 2 =
Entsprechend der vorgewählte MCM Modus (ABS, SH oder DTO) wird jetzt die MCM3Empfindlichkeit eingegeben. Auswahl wenn 25VDC zu X2/7 zugelegt wird
Eingabe der Referenzwerte wie oben
Strom
Iabs 3 (A) =
Eingabe der Referenzwerte wie oben
Strom
Ish 3 (A) =
Eingabe der Referenzwerte wie oben
Strom
IDTO 3 =
Entsprechend der vorgewählte MCM Modus (ABS, SH oder DTO) wird jetzt die MCM4Empfindlichkeit eingegeben. Auswahl wenn 25VDC zu X2/6 und X2/7 zugelegt wird
Eingabe der Referenzwerte wie oben
Strom
Iabs 4 (A) =
Eingabe der Referenzwerte wie oben
Strom
Ish 4 (A) =
Eingabe der Referenzwerte wie oben
Strom
IDTO 4 =
MCM 0=Abs. 1=SH.
2=DTO 3=aus ?
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Menü B - Teil 2: Motorabhängige Parameter (Fortsetzung …)
Anzeige
Beschreibung
DC Bremszeit FCC
(s) =
Dauer des DC-Bremsstromes. Wenn diese Funktion aktiviert ist,
wird sie nach einem STOP-Befehl automatisch ausgeführt, sobald
der DC-Bus 10% (≅ 35 V) erreicht.
Wert des DC-Bremsstromes, der nicht höher als der
Motornennstrom sein sollte.
Wert eines dauerhaften DC-Bremsstromes. Diese Funktion wird
verwendet, wenn der Motor vollständig abgebremst werden muss
(Haltedrehmoment), z. B. um zu vermeiden, dass sich die
luftgelagerte Welle beim Stehen dreht (Luftgelgerte HF-Spindeln).
Es wird empfohlen, für diesen Strom einen Wert von bis zu 20 %
des Motornennstroms einzugeben.
Niedrigfrequenzglättungsfaktor. Bei einigen Standardmotoren
können bei niedriger Frequenz Stabilitätsprobleme auftreten,
insbesondere bei rund 30 Hz. Durch die Einstellung eines
Glättungsfaktors zwischen 0 und 250 kann die Stabilität verbessert
werden.
Das Drehmoment eines Asynchronmotors wird durch den Schlupf
erzeugt, d. h. die Drehzahldifferenz zwischen Rotor und Drehfeld
im Stator. Der Schlupf steigt mit zunehmender Last an, wodurch
die Drehzahl abnimmt. Die richtige Einstellung dieses Faktors mit
einem Wert zwischen 0 und 254 kompensiert die durch die Last
bedingte Drehzahlminderung und hält die Drehzahl nahezu
konstant. Der richtige Faktor wird durch Messen der Drehzahl im
Betriebszustand und durch Erhöhung des Faktors ermittelt, bis die
Drehzahl konstant bleibt.
Faktor 254 entspricht 10% kompensation für Im = IREF
Geben Sie die U/F-Daten ein. Der Ausgangspunkt 0V/0Hz ist
bereits gespeichert. Zu Informationen über die Eingabe siehe
Seite 27.
Um die Eingabe einer Partitur oder Parametergruppe zu
vervollständigen und abzuschliessen, muss nach Bestätigung
des letzten Punktes von US /FS zunächst “2ndF” und dann
“ENTER” gedrückt werden. Andernfalls geht Ihre Eingabe
verloren.
DC Bremsstrom
IFCC(A) =
DC Dauerbremsstrom
IFCP(A) =
NF-Stabilisierung
=
Schlupfkompensation
=
US /FS Pt. 1 (V/Hz)
FS =
US =
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Menü C: Zuweisung der Relais- und Analogausgänge
Zugang nur im STOP-Modus möglich.
Digitalausgänge sind:
Relais RE1, Ausgang Nr. 1 = Klemmen 25, 26, 27
Relais RE2, Ausgang Nr. 2 = Klemmen 28, 29, 30
Relais RE3, Ausgang Nr. 3 = Klemmen 52, 53, 54
Relais RE4, Ausgang Nr. 4 = Klemmen 55, 56, 57
Relais RE5, Ausgang Nr. 5 = Klemmen 22, 23, 24
Die Digitalausgänge befinden sich auf der STEUERKLEMMLEISTE X2. Um eine oder
mehrere verfügbare Funktionen zuzuweisen, müssen nur die entsprechenden
Relaisnummern eingegeben werden.
Zuzuweisende Funktion
Frequenz erreicht:
Relais nr. =
Drehzahl erreicht:
Relais nr. =
Frequenz null:
Relais nr. =
Drehzahl null:
Relais nr. =
Start/stop:
Relais nr. =
Motor überlastet
Relais Nr =
Ausgang MCM:
Relais nr. =
Schlupf Ausgang:
Relais nr. =
Alarm Ausgang:
Relais
nr. =
Comp. Ausgang:
Relais nr. =
Stoerung:
Relais nr. =
Ext. Verriegelung:
Relais nr. =
Umrichterueberlast:
Relais nr. =
Hilfsspeisung def.:
Relais nr. =
Motortemperatur:
Relais nr. =
Seite 36 / 48
Erläuterung der zugewiesenen Funktion
Der zugewiesene Relaiskontakt wird geschaltet, sobald
die Ausgangsfrequenz des Umrichters 95 % des
eingegebenen Wertes übersteigt.
Der zugewiesene Relaiskontakt wird geschaltet, sobald
die gemessene Motordrehzahl 95 % des eingegebenen
Wertes übersteigt.
Diese Funktion benötigt die Option „Speed Sense“.
Der zugewiesene Relaiskontakt wird geschaltet, sobald
die Ausgangsfrequenz des Umrichters null ist.
Der zugewiesene Relaiskontakt wird geschaltet, sobald
die gemessene Ausgangsdrehzahl weniger als 2 Pulsen
/ Sekunden beträgt.
Der zugewiesene Relaiskontakt wird geschaltet, sobald
sich der Umrichter im START-Modus befindet.
Der zugewiesene Relaiskontakt wird geschaltet, sobald
der Motorstrom den Sollwert übersteigt: Im > IREF. Ist
aktiv nur wenn die Option „2 = nichts“ in der
entsprenchen Schritte der Menü B gewählt wurde.
Der zugewiesene Relaiskontakt wird geschaltet, sobald
die im Menü B eingestellte MCM-Bedingung zutrifft.
Der zugewiesene Relaiskontakt wird geschaltet, sobald
der im Menü B eingestellte Grenzschlupf erreicht ist.
Der zugewiesene Relaiskontakt wird geschaltet, sobald
ein Alarm erfolgt. Beim „nicht zestörenden Fehler“ wird
verwendet um den Information sofort and den CNC zu
Uebertragen (siehe Menu B).
Der zugewiesene Relaiskontakt wird geschaltet, nach
der die programmierte Verzögerung, die
Ansprechschwelle überschritten hat.
Dies ist eine Umkehrfunktion.
Im störungsfreien Zustand ist das zugewiesene Relais
eingeschaltet. Bei einem Ausfall der Hilfsspannung fällt
der Relaiskontakt ab.
Der zugewiesene Relaiskontakt wird geschaltet, sobald
der externe Verriegelungsstromkreis geöffnet ist.
Klemmen 39 / 40 der STEUERKLEMMLEISTE X2.
Der zugewiesene Relaiskontakt wird geschaltet, wenn
der Ausgangsstrom den Maximalstrom des Umrichters
übersteigt. Dieser Stromwert wird in Menü A angezeigt.
Der zugewiesene Relaiskontakt wird geschaltet bei
einem Ausfall der Hilfsspannung.
Der zugewiesene Relaiskontakt wird geschaltet, wenn
die Motortemperatur zu hoch ist bzw. der Widerstand
des Stromkreises zwischen den Klemmen 58 / 59 der
STEUERKLEMMLEISTE X2, 3 kΩ übersteigt.
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Menü C: Zuweisung der Relais- und Analogausgänge (Fortsetzung …)
Zugang nur im STOP-Modus möglich.
Zuzuweisende Funktion
Umrichtertemperatur:
Relais nr. =
Netz ausser Toleranz
Relais nr. =
SAN1:1=Fs, 2=Im,
3=N4=Pw, 5=Iw, 6=Us
SAN2:1=Fs, 2=Im,
3=N4=Pw, 5=Iw, 6=Us
Ansprechswert (0-10)
(V) =
Zeitverzoeg. (0-10)
(s) =
Erläuterung der zugewiesenen Funktion
Der zugewiesene Relaiskontakt wird geschaltet, wenn
die Temperatur des Kühlkörpers 70°C überschreitet.
Toleranz ± 3° C
Die Netzspannung wird mit dem in Menü B - Teil 1
eingegebenen Wert verglichen und das zugewiesene
Relais geschaltet, wenn die Netzspannung ausserhalb
der Toleranz von 170 V bis 530 V liegt.
Hier wird der Parameter festgelegt, der dem
Analogausgang SAN1, STEUERKLEMMLEISTE X2/41,
zugewiesen wird:
• 1 für die Ausgangsfrequenz: 10 V = Fmax
• 2 für den Motorstrom:
10 V = Im
• 3 Motordrehzahl
10 V = NMAX
benötigt die Option “Speed Sense”
• 4 Wirkleistung Ausgang
10 V = PMAX Motor
• 5 Wirkstrom Ausgang
10 V = PMAX /1.28 US
• 6 für die Ausgangsspannung:10 V = last US /FS Pt.
Dieser Ausgang befindet sich auf der
STEUERKLEMMLEISTE X2/43
Ansprechswelle des Analogeingangs AI1
Wert zwischen 0 … 10 VDC
Ansprechverzögerung des AI1 Ansprechwertes
Verzögerung 0 … 5 s
Menü D: Im START-Modus zugängige Parameter
Zugang im START-Modus möglich.
Die folgenden Parameter wurden im Menü B beschrieben. Die vollständigen
Informationen erhalten Sie im Menü B.
Anzeige
Beschreibung
Wert zwischen 0 und 10
Sollwert Filter (1 a 10) =
Hochlaufzeit
Ruecklaufzeit
1 bis 255 s / Werte < als die von Menü B werden nicht
angenommen.
1 bis 255 s // Werte < als die von Menü B werden nicht
angenommen.
BEDIENEINHEIT PC560 = 0, STEUERKLEMMLEISTE X2 = 1
(s) =
(s) =
Start/Stop (Wahl)
0=PC560 1=Klem.?
MCM 0=Abs. 1=SH.
2=DTO 3=aus ?
Strom Iabs(A) =
Strom Ish(A) =
Strom
IDTO =
DC Bremsstrom
IFCC(A) =
DC Bremsstrom
IFCC(A) =
DC Dauerbremsstrom
IFCP(A) =
NF-Stabilisierung =
Schlupfkompensation =
S476-d-0348
Nur die Empfindlichkeit, über Klemmen X2/6 und X2/7,
ausgewählte MCM wird angezeigt.
Ein Strom < IREF
Ein Vergleichswert
Ein dynamischer Empfindlichskeitsfaktor zwischen
0 und 300. Beim ansprechen wird ein $ - Zeichen im Pos
18 der zweite Anzeigezeile angezeigt.
Zeit zwischen 0 und 60 s
Motorstrom ≤ INOM
Motorstrom ≤ 20% von INOM
Glättungsfaktor zwischen 0 und 254
Kompensationsfaktor zwischen 0 und 254
Benutzer-Handbuch K4000
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Danaher Motion S.A. CH-1029 Villars-Ste-Croix
Menü E: Umkehr der Motordrehrichtung mit der BEDIENEINHEIT PC560
2ndF E kehrt die Drehrichtung des Motors um, aber nur dann, wenn im
entsprechenden Arbeitsschritt im Menü B - Teil 1 der Wert 0 eingegeben worden ist.
Wenn die Umkehr von der STEUERKLEMMLEISTE X2 ausgewählt worden ist, wird
folgende Meldung angezeigt:
“Programmiert durch Klemmen!!!”
Menü F: Einstellung einer neuen Drehzahl mittels BEDIENEINHEIT PC560
2ndF F erlaubt die Änderung der Motordrehzahl, aber nur dann, wenn im
entsprechenden Arbeitsschritt im Menü B - Teil 1 der Wert 0 eingegeben worden ist.
Folgende Meldungen können angezeigt werden:
Anzeige
Neue Frequenz
(Hz) =
Neue Frequenz
(U/min) =
Sollwerteingabe
durch Klemmen !!!
Beschreibung
Wenn im Menü B - Teil 1 die Frequenz als Einheit
gewählt wurde. Siehe unter „Einheiten
Drehzahlanzeige”
Wenn im Menü B - Teil 1 die Drehzahl als Einheit
gewählt wurde. Siehe unter „Einheiten
Drehzahlanzeige”
Wenn im Menü B - Teil 1 STEUERKLEMMLEISTE gewählt
worden ist. Siehe unter “Fs Sollwerteingabe”
Zur Eingabe der neuen Drehzahl nur den gewünschten Wert der Frequenz in Hz
oder der Drehzahl in U/min eingeben und mit ENTER bestätigen.
Menü G : Auswahl der Datenleiste
Erlaubt die Wahl zwischen der Anzeige von drei Datenleisten. Bei Eingabe von 2ndF
G wird zur nächsten Datenleiste umgeschaltet
Anzeigeblock 1
P=
Fc =
I =
F =
P
I
Fc
F
U
Anzeigeblock 2
F =
U =
I =
Ur =
Partiturnummer
Motorstrom in A
Ausgangsfrequenz Sollwert
Ausgangsfrequenz Istwert
Ausgangsspannung V
Ur
Ud
Pw
Iw
IREF
Anzeigeblock 3
Pw =
Ud =
Iw =
IREF =
Netzspannung
DC Busspannung
Wirkleistung W
Wirkstrom A
Motorstrom Sollwert A
Der Anzeigeblock 2 wird nur im START angezeigt.
Der Anzeigeblock 4 ist auf der nächste Seite beschrieben.
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Benutzer-Handbuch K4000
S476-d-0348
Danaher Motion S.A. CH-1029 Villars-Ste-Croix
Statusanzeige der Eingänge und Ausgänge
Mittels die 2 Zeilen, je 20 Zeichen der BEDIENEINHEIT PC560 wird der Zustand der
Eingänge und Ausgänge der STEUERKLEMMLEISTE X2 angezeigt. Ist die Funktion
nicht aktiv wird ein 0 angezeigt, ist sie aktiv dann wird eine 1 dargestellt.
Für die Analogausgänge SAN1 und SAN2, der Zeile 2 – Zeichen 18 und 19 werden
ein Zahl zwischen 1 und 6 entsprechend der zugeordneten Parameter in Menü C
dargestellt – Siehe Seite 28.
Pos
N1
X2
N2
X2
01
02
03
04
0
EINGAENGE G
KLEMMLEISTE X2 34
0
1
ISR MC MC INHA
32
06
07
63
05
06
07
08
1
2
3
4
G
G
G
G
35
36
37
38
AUSGAENGE
KLEMMLEISTE X2
Zeichen
Zeile 1– 01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
Kurzzeichen
Eingänge
Zeile 2 - 01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
11
12
13
14
15
16
ISR
MC0
MC1
INHA
18
19
20
S476-d-0348
G0
G1
G2
G3
G4
G5
SH
FF0
FF1
KEY
NTC
EXT
RST
COMC
M
RS
Ausgänge
STP
STR
RE1
RE2
RE3
RE4
RE5
SAN1
SAN2
09
10
11
12
13
14
15
16
17
5
0
1
G
SH FF FF Key NTC
EXT RST
67
14
73
74
47
-40
49
STP STR
RE1 RE2 RE3 RE4 RE5
9
10
22
41
37
34
31
Beschreibung
18
19
COMC
M
12
--SAN1 SAN2
17
69
X2 / Klemmen
NICHT BENUTZT
NICHT BENUTZT
NICHT BENUTZT
Partitur-Auswahl 20
Partitur-Auswahl 21
Partitur-Auswahl 22
Partitur-Auswahl 23
Partitur-Auswahl 24
Partitur-Auswahl 25
Sample-Hold Ansteuerung
Festedrehzahl - Auswahl 20
Festedrehzahl - Auswahl 21
Zugang-Schlüssel
Temperatursensor - Kühlkörper
NICHT BENUTZT
Externe Verriegelung
Reset STEUERKLEMMLEISTE X2
Auswahl Steuerquelle
Umrichter in START
Mit ± 10 V Analogsollwert:
Zeigt dass Zeichen 0 (-) oder 1 (+) an
Drehrichtungs-Umkehr via X2
MCM Auswahl 20
MCM Auswahl 21
Verriegelung des Analogsollwertes
NICHT BENUTZT
NICHT BENUTZT
NICHT BENUTZT
NICHT BENUTZT
STOP Signal
START Signal
NICHT BENUTZT
Relais 1 – Schliess-Kontakt NO
Relais 2 – Schliess-Kontakt NO
Relais 3 – Schliess-Kontakt NO
Relais 4 – Schliess-Kontakt NO
Relais 5 – Schliess-Kontakt NO
Zeigt an eine Zahl der zugeordnete
Funktionen
NICHT BENÜTZT
Benutzer-Handbuch K4000
34
35
36
37
38
67
14
73
74
47
40
49
12
32
06
07
63
09
10
31
34
37
41
22
41
69
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20
RS
---
Danaher Motion S.A. CH-1029 Villars-Ste-Croix
Menü H: Anzeige der letzten 8 Störungen
Erlaubt die Anzeige der letzten 8 in einer FIFO-Tabelle aufgezeichneten Störungen.
Menü I: RESET bei Störung
2ndF I: RESET des Umrichters und erneuter Start möglich, wenn die Ursache der
Störung behoben ist.
Menü J: Speicherung der letzten Drehzahl als Standardwert
Bei der Bedienung über die BEDIENEINHEIT PC560 ermöglicht dieser Befehl die
Schnellspeicherung des zuletzt eingegebenen Drehzahlbezugswertes, ohne das
Menü B zu durchlaufen.
Parameter-Veränderung mittels Pfeile « Hoch Ï » und « Tief л
Zwei Parameter können mittels Pfeile « hoch » oder « tief » der BEDIENEINHEIT
PC560 verändert werden :
•
•
Der Drehzahlsollwert mit 2ndF F
Die Empfindlichkeit IDTO der MCM beim Zugang in Menü D
Sobald Sie auf die Schritte der entsprechende Parameter kommen, ist die « PfeileFunktion » automatisch aktiviert. Die Eingabe des damit eingestellten Wertes, sowie
das Verlassen der Funktion wird durch drücken von ENTER bestätigt.
Bei der Einstellung des IDTO des MCM, das Zeichen $ wird an Position 18 der zweiten
Zeile angezeigt, sobald der MCM anspricht.
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Benutzer-Handbuch K4000
S476-d-0348
Danaher Motion S.A. CH-1029 Villars-Ste-Croix
Die Tachobox – Option
TACHOBOX-1
Senso
Senso
1
GND
3
3
Signal
2
Board 7451
K4000 (& K3000P)
2
+5
CDI+
19
CDI-
20
+25V
50
AGND 48
Signal
4
5
6
Digital speed
l
nci
7
+25V
8
AGND
9
nc
10
nc
11
nc
12
nc
0,7 – 1,4V
2,3 – 3,5V
t
99
Digital speed signal
+
17
114,5
TS35
S476-d-0348
Benutzer-Handbuch K4000
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Danaher Motion S.A. CH-1029 Villars-Ste-Croix
Galvanische Trennung des Leistungskreises
Funktion
Diese Option enthält einen Leistungsschütz durch den Frequenznull –Relais
angesteuert, und einen EMV-Filter. Sie gestattet eine galvanische Trennung des
Leistungskreises im STOP, der Steuerteil des Umrichter bleibt unter Strom.
Prinzip
F>0
START
Steuerungsrelais
24VDC
0V
Transfo
Leistungsschütz
30A oder 80 A
L1
Filtre
Réseau
L2
L3
Artikelnummer
•
•
•
HPSF30 für Eingansstrom ≤ 30 A, d.h. bis K4030
HPSF80 für Eingansstrom ≤ 80 A, d.h. bis K4060
Die Ausführung für K4090 und K4120 ist in Vorbereitung
Bestellinformation
Diese Option ist eine Zusatzzeile im Auftrag, Beispiel:
1 HKU4030-20
1 PSF30
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Benutzer-Handbuch K4000
S476-d-0348
UMRICHTER
220V
Alim 7451
Ue
Danaher Motion S.A. CH-1029 Villars-Ste-Croix
Fehlermeldungen der K4000
Meldung
No communication
Sollwerteingabe durch
Klemmen
Partiturkodierung fehlt
Partiturkodierung über
Klemmen
Reversierung durch
Klemmen
Zugriff gesperrt
Motorueberlast
Im>Iref
Bitte warten bevor RESET
Umformertemperatur zu
hoch
Motortemperatur zu hoch
(PTC)
Motortemperatur zu hoch
(NTC)
Externe Verriegelung
Umformerüberlast
Hilfsspeisung defekt
Netz ausser Toleranz
Modul nr. 1 defekt
Modul nr. 2 defekt
Modul nr. 3 defekt
Choppermodul defekt
Bremsmodul defekt
Stop Kreis offen
SCHALTER fliegende
Aufnahme OFFEN
Start/Stop Klemmen
zugeordnet
Start/Stop Bedieneinheit
zugeordnet
Verboten in STOP
Nicht erreichbar waehrend
der ARBEIT
Keine Fehler vorhanden
S476-d-0348
Erklärungen
Keine Verbindung zwischen der Bedieneinheit und dem
Umformer. Verbindungskabel prüfen.
Im Menü B wurde die Sollwertvorgabe der Steuerklemmen X2
zugeordnet. Die Eingabe über die Bedieneinheit ist gesperrt.
Partiturauswahl an Klemmen fehlt
Kein Auswahl-Möglichkeit über Bedieneinheit
Drehrichtungs-Umkehrfunktion der Steuerklemmen X2
zugeordnet. Drehrichtungswechsel über Bedieneinheit gesperrt
Zugriff zu Menü B und C wurde,mittels der KEY-Funktion der
Steuerklemmen X2/5 und X2/6, gesperrt.
Der Motorstrom war grösser als der Referenzstrom. Diese
Funktion wird im Menü C programmiert. Ein Ausgangsrelais
muss dieser Funktion zugeordnet werden.
Die Zwischenkreisspannung liegt immer noch über 30 VDC.
Einige Zeit warten und wieder probieren.
Kühlkörpertemperatur über 75°C
PTC schaltet, wegen zu hoher Temperatur
PTC schaltet, wegen zu hoher Temperatur
Externe Verriegelung an Steuerklemmen
X2/39 – X2/40 geöffnet
Anzeige, die bei Kurzschluss am Motorausgang, bzw. bei
Stromspitzen, die höher als der Umformergrenzstrom sind,
aufscheint.
Bei Problemen mit der Hilfsspeisung 24, ± 15 oder 5 VDC.
Anzeige, dass die Netzspannung tiefer als 170 VAC oder höher
als 530 VAC liegt. Alle Werte dazwischen, werden als “innerhalb
der Toleranzen” akzeptiert.
Ausgangsmodul Nr. 1 defekt
Ausgangsmodul Nr. 2 defekt
Ausgangsmodul Nr. 3 defekt
Der Choppermodul ist defekt
Der Chopper des Bremsmoduls ist defekt
Beim START-Befehl.
Verbindung X2/45 und X2/46 ist offen
Im Menü B wurde die START-Funktion der Steuerklemmen X2
zugeordnet. Sie versuchten, einen START über die
Bedieneinheit zu machen.
Im Menü B wurde die START-Funktion der Bedieneinheit
zugeordnet. Sie versuchten einen START über die
Steuerklemmen X2 zu machen.
Drehrichtungsumkehrungs-Befehl in STOP.
Zugriffversuche im Menü B oder C, wenn der Umformer läuft.
Wird mit 2ndF H angezeigt, wenn keine Fehlermeldung
vorhanden ist.
Benutzer-Handbuch K4000
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Danaher Motion S.A. CH-1029 Villars-Ste-Croix
Artikelnummern für Ersatzteile, Optionen und Zubehör
Artikelnummer
Ersatteile
HB7701
Steuerkarte
HB7451
Hilfsspeisungskarte
HPC560DX0
H9000099-LL
Bedieneinheit für Schaltschranktüreinbau, ohne Kabel
Kabel für PC560DX0, LL ist die Länge in m
HPC560DX1
H9000103-LL
Bedieneinheit für Fernsteuerung, mit Gehaüse, ohne Kabel
Kabel für PC560DX1, LL ist die Länge in m
Bremswiderstände ohne Schutzgitter
HFRR4015-200-NG
HFRR4015-080-NG
Für K4005, 4010, 4015, Temperatursensor 200°C
Wie oben, jedoch mit Temperatursensor 80°C
HFRR4030-200-NG
HFRR4030-080-NG
Für K4020 und 4030, Temperatursensor 200°C
Wie oben, jedoch mit Temperatursensor 80°C
HFRR4060-200-NG
HFRR4060-080-NG
Für K4040 und 4060, Temperatursensor 200°C
Wie oben, jedoch mit Temperatursensor 80°C
HFRR4120-200-NG
HFRR4120-080-NG
Für K4090 aund 4120, Temperatursensor 200°C
Wie oben, jedoch mit Temperatursensor 80°C
Optionen
HTACHOBOX-1
Drehzahlmessung mit Magnetorsestiv-Geber
HPC600DX0
Bedieneinheit für Schaltschranktüreinbau, ohne Kabel
Hohe Heiligkeitsanzeige
Kabel für PC560DX0, LL ist die Länge in m
H9000099-LL
HPC600DX1
H9000103-LL
Bedieneinheit für Fernsteuerung, mit Gehaüse, ohne Kabel
Hohe Heiligkeitsanzeige
Kabel für PC560DX1, LL ist die Länge in m
HPSF30
Galvanische Trennung des Leistungskreises
Für K4005, 4010, 4015, 4020, 4030
HPSF80
Galvanische Trennung des Leistungskreises
Fü K4040 und 4090
Zubehör
HKIT-K3030/K4030
Austauschsatz um ein KT3030 durch ein KT4030 zu ersetzen.
Der Satz beinhaltet:
- Eine Montageplatte
- Verbindungskabel
- Schrauben, Bolzen und Muttern
- Montageanleitung
HKIT-K4030/K3030
Austauschsatz um ein KT4030 durch ein KT3030 zu ersetzen.
Satzinhalt wie oben.
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S476-d-0348
Danaher Motion S.A. CH-1029 Villars-Ste-Croix
Hilfe und Fehlerbeseitigung
Alle unsere Produkte werden gemäss einem strengen Qualitätssicherungsverfahren
hergestellt. Vor der Auslieferung werden sie viele Stunden lang unter
Betriebsbedingungen getestet. Das Qualitätssicherungssystem und das
Produktionsverfahren gewährleisten, dass alle Produkte fehlerfrei versandt werden.
Bei Einhaltung der im vorliegenden Handbuch beschriebenen Installationsanweisungen
und einer korrekten Definition der Anwendung lassen sich Probleme bei der
Inbetriebnahme vermeiden.
Wenn bei der Installation oder Inbetriebnahme des Frequenzumrichters Probleme
auftreten, steht Ihnen unser technischer Kundendienst zur Verfügung. Bitte wenden Sie
sich an Ihren Fachhändler vor Ort oder an die Tochtergesellschaft von DANAHERMOTION in Ihrem Lande.
Bitte halten Sie folgende Angaben bereit:
1.
2.
3.
4.
Beschreibung der Anwendung
Aufgetretener Fehler oder aufgetretenes Problem
Kopie der programmierten Parameter des Menü B und C, siehe nächste Seite
Bauschaltplan
Im Notfall:
DANAHER MOTION S.A.
La Pierreire 2
CH-1029 Villars-Ste-Croix
Tel. +41 21 631 33 33
Fax. +41 21 636 05 09
E-mail: info@danaher-motion.ch
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Benutzer-Handbuch K4000
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Danaher Motion S.A. CH-1029 Villars-Ste-Croix
K4000 – Die programmierten Parameter der Menüs A, B und C
Menü A : Die Umrichter Parameter
Anzeige
Menü A
abschreiben
Max. Ausgangsstrom.
Softwareversion
Lieferdatum
Serienummer
Betriebstunden
Zeit unter Spannung
Menü B – Betrieb / Motor
Anzeige
0=F 1=GB 2=D 3=I 4=E
Menü Verriegelung 0=B,C
Start/Stop (Wahl) 0=PC560
Fs Anzeigeeinheit 1=U/min
Reversierung
0=NEIN
Reversierung
0=PC560
Sollwert Filter
Sollwert
1= 0 bis 10V
Netzspannung
Partitur Selekt.
0=PC560
Stop bei Fehler ?
0=Frei
Verzoegerungszeit
s
Lauf. Mot. aufnehm. 0=NEIN
PASSWORT :
Partitur Nr.
Polzahl
Motorleistung
P(kW)
Strombegrenzung Iref
0=PC560 1=Rtrip?
Motornennstrom
A
Beschl. - Strom Iacc
A
Motorstrom Iref
A
Wenn Im>Iref
0=stop
RI-Kompensation
V
Hochlaufzeit
s
Rücklaufzeit
s
Fs Sollwerteingabe
0=PC560
Fs Ersatzsollwert
Hz
Minimale Frequenz
Hz
Feste Frequenz 1
Hz
Feste Frequenz 2
Hz
Feste Frequenz 3
Hz
Verb. Frequenz 1
Hz
Verb. Bereich 1
Hz
Verb. Frequenz 2
Hz
Verb. Bereich 2
Hz
Verb. Frequenz 3
Hz
Verb. Bereich 3
Hz
Drehzahl messen
0-nein, 1-ja
Anzahl Pul./Umdrehung
Schlupf in %
MCM 0=Abs. 1=SH.
2=DTO 3=aus ?
Strom
Iabs 1 A
Strom
Ish 1
A
Strom
IDTO 1
Seite 46 / 48
WE
1
0
0
1
0
0
1
1
400
0
0
0
0
xxx
1
2
1
0
1
1
1
0
0
10
10
0
1
1
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
KE
Anzeige
Strom
Iabs 2 A
Strom
Ish 2
A
Strom
IDTO 2
Strom
Iabs 3 A
Strom
Ish 3
A
Strom
IDTO 3
Strom
Iabs 4 A
Strom
Ish 4
A
Strom
IDTO 4
DC Bremszeit FCC
s
DC Bremsstrom IFCC
A
DC Dauerbremsstrom IFCP
NF-Stabilisierung
Schlupfkompensation
US /FS Pt. 1 US =
FS =
Us/Fs Pt. 2 Us =
Fs =
Us/Fs Pt. 3 Us =
Fs =
Us/Fs Pt. 4 Us =
Fs =
WE
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
1/50
KE
Menü C: Eingänge und Ausgänge
Anzeige
Frequenz erreicht
Drehzahl erreicht
Frequenz null
Drehzahl null
Start/stop
Motor überlastet
Ausgang MCM
Schlupf Ausgang
Alarm Ausgang
Comp. Ausgang
Stoerung
Ext. Verriegelung
Umrichterueberlast
Hilfsspeisung defekt
Motortemperatur
Umrichtertemperatur
Netz ausser Toleranz
SAN1:1=Fs, 2=Im,
3=N4=Pw, 5=Iw, 6=Us
SAN2:1=Fs, 2=Im,
3=N4=Pw, 5=Iw, 6=Us
Ansprechswert
Zeitverzoegerung
Rel. Nr. =
Rel. Nr. = 0
Rel. Nr. = 0
Rel. Nr. = 0
Rel. Nr. = 0
Rel. Nr. = 0
Rel. Nr. = 0
Rel. Nr. = 0
Rel. Nr. = 0
Rel. Nr. = 0
Rel. Nr. = 5
Rel. Nr. = 0
Rel. Nr. = 0
Rel. Nr. = 0
Rel. Nr. = 0
Rel. Nr. = 0
Rel. Nr. = 0
Ausgang Nr 1
Ausgang Nr 2
V
s
WE : Werkeinstellung
KE : Ihre Einstellung
0
0
3
0
0
0
Benutzer-Handbuch K4000
S476-d-0348
Danaher Motion S.A. CH-1029 Villars-Ste-Croix
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
Wir
Danaher Motion SA
La Pierreire 2
CH - 1029 Villars-Ste-Croix
erklären in alleiniger Verantwortung, daß die Produkte der Familie
K4000
ausschließlich zum Einbau in eine andere Maschine bestimmt sind. Die Inbetriebnahme ist
solange untersagt, bis die Konformität des Endproduktes mit der Richtlinie 89/392/EWG gegeben
ist.
Die Übereinstimmung des bezeichneten Produktes mit den Vorschriften der Richtlinie
73/23/EWG wird nachgewiesen durch die Einhaltung der Normen CEI/IEC 1010-1.
Sofern die Montage-Anweisungen der Bedienungsanleitung eingehalten wurden, ist dieses
Produkt konform zu EN50081-1 und EN50082-1 und die EMV somit gewährleistet - Richtlinie
89/336/EWG.
Montage-Anweisungen bezogen zu den EMV Richtlinie 89/336/EWG
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Das Gerät muss in einem geschlossenen Metallschrank eingebaut werden.
Leistungsverbindungen Frequenzumrichter / Motor mit abgeschirmtem Kabel durchführen.
Steuerleitungen, Ein- und Ausgänge mittels abgeschirmten Kabeln durchführen.
Abschirmung an beiden Enden des Kabels erden.
Leistungs - und Steuerverbindungen in separate Kabelkanäle durchziehen.
Ein Netzfilter muss eingebaut werden. Falls ein gemeinsamer Filter für die Anlage eingebaut
wird, liegt die Verantwortung der richtigen Filterwahl beim Maschinenhersteller. Falls ein
individueller Filter gewählt wird, muss er folgenden Angaben entsprechen:
Model
K4005
K4010
K4015
K4020
K4030
K4040
K4060
K4090
K4120
Filtertyp
FMAC-0931-0810
FMAC-0932-1610
FMAC-0932-1610
FMAC-0932-2510
FMAC-0934-3610
FMAC-0934-5010
FMAC-0953-6410
FMAC-0954-H110
FMAC-0955-H210
INom (A)
8
16
16
25
36
50
64
110
180
Hersteller: Timonta, Mendrisio (Schweiz)
Villars-Ste-Croix, Juli 2002
Der technische Leiter: A. Schwendener
S476-d-0348
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