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Aufbau – Bedienung – Wartung - saf-holland

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Aufbau - Bedienung - Wartung
Sattelkupplung
Sattelkupplung
SK-S 36.20 PLUS D
SK-S 36.20 PLUS D
SK-S 36.20
PLUS
DW
SK-S 36.20
PLUS
DW
Edition 07/2014
Sattelkupplung
SK-S 36.20 PLUS D
SK-S 36.20 PLUS DW
Montage- und Betriebsanleitung
Inhaltsverzeichnis
1.
Aufbauhinweise
4
2.
Bedienungsanleitung
7
3.
Schmierung
10
4.
Wartung
13
5.
Verschleißgrenzen
14
6.
Spieleinstellung
16
7.
Reparatur
17
8.
Ersatzteilliste
21
9.
Explosionszeichnung
23
2
Allgemeine Hinweise
Die Missachtung dieser Instruktionen kann zu gefährlichen Betriebsbedingungen
führen. Bitte vor Aufbau und Inbetriebnahme der Sattelkupplung die Hinweise
lesen und einhalten.
• Veränderungen jeglicher Art schließen Garantieansprüche aus und führen zum
Erlöschen der Bauartgenehmigung.
• Der Aufbau von Sattelkupplung, Montageplatte, Verschiebeeinrichtung und
Zugsattelzapfen sowie Instandsetzungsarbeiten dürfen nur durch Fachpersonal
in geeigneten Werkstätten erfolgen.
1.
Pos. 1
Pos. 2
Pos. 3
Pos. 4
Aufbauhinweise
6-kt. Schraube DIN EN 28676 oder
DIN EN 28765.
U-Scheibe DIN 7349.
U-Scheibe DIN 125 T2.
Mutter DIN 980.
• Für den Aufbau der Sattelkupplung sind die
Aufbauhinweise des jeweiligen LKW-Herstellers,
oder wenn nicht bekannt die von SAF-HOLLAND
zu beachten.
4
• Die Sattelkupplung ist auf das vom Fahrzeughersteller empfohlene
Sattelvormaß auszurichten.
• Achtung:
Diese Sattelkupplung wird direkt auf dem Hilfsrahmen montiert.
• Die Sattelkupplung muss je nach Lagerbockausführung mit 12 Schrauben M16
oder 8 Schrauben M20, Qualität 10.9, auf dem Hilfsrahmen L-Profil befestigt
werden.
• Bitte die Vorgaben der Automobilhersteller bzgl. Anzugsmomente beachten !
Die von uns empfohlenen Anzugsmomente gem. DIN 28765 lauten:
Sattelkupplung auf Hilfsrahmen: 190 Nm für M16 x 1,5 - 8.8
500 Nm für M20 x 1,5 - 10.9
Die von uns empfohlenen Anzugsdrehmomente für unsere
Befestigungssätze sind:
.
190 Nm für M16x1,5-8.8 Sattelkupplung auf Montageplatte
350 Nm für M20x1,5-8.8 Montageplatte auf Hilfsrahmen
•
In der BRD ist der Aufbau von Sattelkupplungen nach Paragraph 19-21 der STVZO
prüfpflichtig.
• Auf die Forderungen des § 27 STVZO, hinsichtlich der Daten in den Fahrzeugpapieren,
wird hingewiesen.
• Beim Aufbau der Sattelkupplung sind die nationalen Zulassungsvorschriften zu
beachten.
• Generell gilt, dass im Klemmbereich der Schrauben die Schichtdicke des Lackaufbaus
den gesetzlichen Normen entsprechen muss, um den Kraftfluss nicht zu
beeinträchtigen. Die TÜV Vorschriften über Schrauben und deren Sicherung im
Kraftfahrzeugbau sind einzuhalten.
• Die Sattelkupplung muss sich frei bewegen können und darf im Fahrbetrieb
Teile des Rahmens oder Hilfsrahmens nicht berühren.
• Die Spurweite der Sattelkupplung ist durch die Strebe voreingestellt. Die
Verschraubung der Strebe braucht zur Montage bzw. Demontage nicht gelöst
werden!
5
Die Sattellast und der D-Wert sind das Kriterium für die Belastbarkeit von
Sattelkupplungen. Der D-Wert errechnet sich nach DIN 74081 mit folgender
Formel:
Berechnungsbeispiel:
D = g⋅
0,6 ⋅ mK ⋅ mA
in kN
mK + m A - A
D = 9,81 ⋅
0,6 ⋅ 20 ⋅ 30
= 100,9 kN
20 + 30 - 15
Hier bedeuten:
mK = zulässiges Gesamtgewicht der Sattelzugmaschine in t
Geg: mK = 20 t
mA = Zulässiges Gesamtgewicht des Sattelanhängers in t
mA = 30 t
A = zulässige Sattellast in t
A = 15 t
g = Erdbeschleunigung mit 9,81 m/sec.²
Die zulässigen Belastungsdaten für SAF-HOLLAND Sattelkupplungen sind den jeweiligen Prospektblättern zu entnehmen. Sie gelten
für den Betrieb auf befestigten Straßen und Transportverhältnissen, wie sie in
Mitteleuropa üblich sind. Bei davon abweichenden Einsatzbedingungen bitten wir
um Nachfrage.
6
2.
Bedienungsanleitung
Achtung:
Vor dem ersten Aufsatteln muss der Verschluss und die Hub-Sattelkupplungsplatte
gefettet werden. (siehe Kapitel 3)
2.1 Aufsatteln
Der Auflieger muss gesichert und abgestützt sein.
Die Sattelkupplung muss einfahrbereit, d.h.
der Entriegelungsgriff muss ganz nach
außen gezogen sein.
Der Verschluss ist in geöffneter Position.
•
Die Aufliegerplatte muss ca. 5 cm tiefer stehen als die
Hub-Sattelkupplungsplatte.
•
Zwischen den Fahrzeugen heraustreten.
•
Mit der Zugmaschine langsam unter den Auflieger
fahren.
•
Der Verschluss verriegelt automatisch.
7
Sicherung:
Variante a)
mit Karabinerhaken
Das Einhängen des Karabinerhakens,
neben dem Entriegelungsgriff, dient zur
Verschlusskontrolle. Wenn dies nicht
möglich ist, muss der Aufsattelvorgang
wiederholt werden.
Variante b)
mit Sicherungsklappe
- Die Sicherungsklappe fällt automatisch in die
Schließposition.
- Der Entriegelungsgriff lässt sich dann nicht mehr nach
links oder rechts bewegen.
- Wenn die Sicherungsklappe nicht einklinkt, und der
Nocken nicht neben dem Entriegelungsgriff ansteht,
Aufsattelvorgang wiederholen.
3
5
Kupplung gesichert
4
Kupplung geöffnet
Wichtig:
Anfahrruck in kleinem Gang durchführen !
Achtung:
In jedem Fall ist zu kontrollieren, ob die
Sattelkupplung richtig geschlossen und
gesichert ist!
Versorgungsleitungen anschließen, Sattelstützen in
Fahrposition bringen, Feststellbremse lösen und
Unterlegkeile entfernen.
8
2.2 Absatteln
•
Sattelanhänger durch Unterlegkeile und
Feststellbremse sichern.
•
Sattelanhänger auf festem ebenem Untergrund
sicher abstützen.
•
Alle Verbindungskabel zwischen Zugmaschine und
Auflieger sind zu lösen.
Verschluss der Sattelkupplung öffnen:
Variante a)
mit Karabinerhaken
Karabinerhaken aushängen1.
Entriegelungsgriff nach links schwenken 2, nach außen
ziehen 3, Ausklinkung am Plattenrand einhängen 4,5.
3
1
Variante b)
5
2
4
mit Sicherungsklappe
Entsicherungsgriff mit Daumen nach unten Drücken1
(Einhandbedienung). Entriegelungsgriff, wie unter a),
nach links schwenken 2, nach außen ziehen 3,
Ausklinkung am Plattenrand einhängen.4,5.
3
1
2
5
Mit der Zugmaschine ausfahren. Die Sattelkupplung ist
automatisch wieder einfahrbereit.
9
4
3. Schmierung für SK-S 36.20 PLUS D
Verschlussschmierung
Die SAF-HOLLAND -Sattelkupplung, Typ SK-S 36.20 PLUS ist mit
einer Fettzuführung für die Schmierung des Verschlusses ausgerüstet. Die
Schmierstelle für den Verschluss ist am Plattenrand. Der Schmiervorgang kann
nur im aufgesatteltem Zustand durchgeführt werden.
Plattenschmierung
Die Plattenoberfläche ist vor dem ersten Aufsatteln und dann regelmäßig alle
5000 km ausreichend mit Hochdruck – Langzeitfett*
einzustreichen. Vor dem jeweiligen Abschmieren ist das alte Fett
auf der Oberfläche mit einem Spachtel zu entfernen. Die Schmierintervalle
müssen aber den jeweiligen Betriebsbedingungen angepasst werden, sodass auch
kürzere oder längere Intervalle möglich sind.
* Empfohlen wird ein Langzeit Hochdruckfett (NLGI Klasse 2) mit MoS2 oder Graphitzusätzen (z.B.
MOTOREX MOLY 218, SHELL RETINAX HDX2, Renolit LZR 2 H (geeignet für
Zentralschmieranlagen), Renolit FG 150). Bei Verwendung anderer Schmiermittel sind die
Schmierintervalle entsprechend anzupassen. Bei Verwendung mit Zentralschmieranlagen sind die
Angaben des Herstellers zu beachten.
10
Zentralschmierung
Bei der Montage einer Zentralschmierung sollen vorzugsweise die dafür
vorgesehenen Befestigungsmöglichkeiten angewendet werden:
- 4 x Schmierstellenanschlüsse Platte M8 x1
Z
- 1 x Schmierstellenanschluss
Verschluss
V
( Schlauch Ø 8 zu verlängern mit entsprechendem Adapterstück )
- 2 x Verteilerbefestigung
M6 x1
VB
Es ist zu beachten, dass die Funktion und die Bewegungsfreiheit der
Sattelkupplung durch das Anbringen der Zentralschmierung nicht beeinträchtigt
wird.
Bei der Montage einer Zentralschmierung sollen
vorzugsweise die dafür vorgesehenen
Befestigungsmöglichkeiten angewendet werden:
- 4 x Schmierstellenanschlüsse Platte M8 x1
Z
- 1 x Schmierstellenanschluss Verschluss
V
( Schlauch Ø 8 zu verlängern mit entsprechendem
Adapterstück )
- 2 x Verteilerbefestigung
M6 x1 VB
Es ist zu beachten, dass die Funktion und die
Bewegungsfreiheit der Sattelkupplung
durch das Anbringen der Zentralschmierung nicht
beeinträchtigt wird.
VB
11
Z
V
3.
Schmierung für SK-S 36.20 PLUS DW
Die SAF-HOLLAND SattelKupplung Typ SK-S 36.20 PLUS W ist mit
Spezialkunststoff-Gleitplatten undVerschleißring ausgerüstet.
Die Schmierstelle für den Verschluss ist
am Plattenrand (siehe A). Der Schmiervorgang kann nur im aufgesatteltem Zustand
durchgeführt werden.
Das Abschmieren erfolgt bei Inbetriebnahme, sowie alle
10.000 km. (siehe Kapitel 4) Ein Anschluss an die
Zentralschmierung ist möglich.
Achtung:
Um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten, empfehlen wir, die Gegenplatte des
Aufliegers vor dem ersten Aufsatteln mit
der wartungsarmen Sattelkupplung gründlich zu reinigen und anschließend mit
einer dünnen Fettschicht zu bestreichen, um Rostbildung an der Gegenplatte zu
verhindern. Die Gegenplatte des Aufliegers sollte an der Vorderkante nicht
scharfkantig sein und im Auflagebereich der Kupplung keinen Grat aufweisen.
Gegebenenfalls sind scharfe Kanten zu entfernen und eine Phase anzubringen.
Der Zustand der Gegenplatte beeinflusst die Lebensdauer der
Kunststoffgleitplatten maßgeblich !
12
4. Wartung
Verschiedene Teile unterliegen im Fahrbetrieb einem normalen Verschleiß, der aber
durch sachgemäße Wartung auf ein Minimum reduziert werden kann. Deshalb sind vor
Inbetriebnahme und bei jedem Wartungsdienst die folgenden Punkte zu beachten:
•
Die Plattenoberfläche, die Verschlussteile sowie den Zugsattelzapfen
ausreichend mit Langzeit-Hochdruckfett versehen.
•
Bei jedem Wartungsdienst empfehlen wir, die Auflageflächen von
Sattelkupplung und Aufliegerplatte auf Beschädigungen zu prüfen und diese
gegebenenfalls zu beheben
(siehe auch Kap. „Verschleißgrenzen“).
•
Verschlussteile im aufgesatteltem Zustand alle 10.000 km abschmieren.
•
Abgenützte oder beschädigte Teile sind durch SAF-HOLLAND
Original-Ersatzteile zu ersetzen.
•
Die Sattelkupplung sollte spätestens, entsprechend dem Fahrbetrieb und der
Beanspruchung nach 100 000 km auf ihre Funktionen überprüft werden.
Wir empfehlen eine Sichtkontrolle alle 50.000 km.
Anmerkungen SK-S 36.20 PLUS DW
•
Die Gleitplatten, Plattenoberfläche, Aufliegerplatte, Verschlussteile sowie der
Zugsattelzapfen sind nach einer Reinigung mit einer dünnen Schicht LangzeitHochdruckfett zu versehen.
•
Die Gleitplatten sollten, je nach Fahrbetrieb und Beanspruchung, regelmäßig
überprüft werden.
13
5.
Verschleißgrenzen
Die Abnützung an der Sattelkupplungsplatte kann an den sichtbaren
Verschleißgrenzen, ohne Hilfsmittel, kontrolliert werden. Für die
Verschleißkontrolle am Sattelkupplungsverschluss und am Zugsattelzapfen ist die
Grenzmaßlehre (Georg Fischer Verkehrstechnik Bestellnummer:
A 659 920 032) empfehlenswert.
5.1 Kupplungsplatte SK-S 36.20 PLUS D
Sichtkontrolle
Wenn die Sattelkupplungsplatte bis zum Grund
der Schmiernut abgenutzt ist, muss sie ersetzt
werden. Die Aufliegerplatte überprüfen und
gegebenenfalls erneuern.
Gleitplatten SK-S 36.20 PLUS DW
A
Sichtkontrolle
Wenn bei A Riefen entstanden oder die
Gleitplatten bis zu den Befestigungsschrauben
abgenutzt sind,
müssen die beiden Gleitplatten unbedingt ersetzt
werden.
Ein Verschleiß der Schutzkante B ist normal und
hat keinen negativen Einfluß auf die Funktion und
Lebensdauer der Kupplung.
14
B
B
5.2 Kupplungsverschluss
Mit der Grenzmaßlehre die Abnützung am Verschluss
überprüfen. Wenn die von oben angesetzte Grenzmaßlehre in den Verschluss gleitet ist die Kupplung
nachzustellen. Siehe auch Kapitel 6 Spieleinstellung!
Sind keine Nachstellmöglichkeiten mehr gegeben ist
der Verschleißring und das Schlossstück zu erneuern!
Siehe auch Kapitel 7 Reparatur
5.3 Zugsattelzapfen
Beide Durchmesser mit der Grenzmaßlehre in
Längs- und Querrichtung messen.
Sind die Maße 71 bzw. 49 erreicht, ist der
Zugsattelzapfen unbedingt auszutauschen.
5.4 Lagereinsätze
Lagereinsatz austauschen, falls kein Spalt zwischen
Lagerbock und Kupplungsplatte mehr vorhanden ist.
2 mm
Die Lageschalen sollten spätestens,
entsprechend dem Fahrbetrieb und der
Beanspruchung, nach 250´000 Km überprüft
werden. Sollten die Lagerschalen eine Dicke
von < 2 mm aufweisen sind diese durch
Georg Fischer Verkehrstechnik Original-Eratzteile zu
ersetzen.
15
6.
Spieleinstellung des Verschlusses
Der Verschluss einer Sattelkupplung unterliegt je nach Fahreinsatz und Wartung
einem gewissen Verschleiß.
Die Georg Fischer Verkehrstechnik Sattelkupplung, SK-S 36.20 PLUS und
Typ SK-S 36.20PLUS W ist mit einer Nachstellung für den Verschluss ausgerüstet.
Die Nachstellung soll dazu dienen, eine Abnützung an den Verschlussteilen
auszugleichen, nicht aber jene des Zugsattelzapfens.
Einstellen des Sattelkupplungs-Verschlusses
•
Der Einstellvorgang hat mit einem NEUEN ZUGSATTELZAPFEN zu erfolgen.
•
•
•
Am Anschlag (Stellstück) des Entriegelungsgriffs
die zwei Inbusschrauben (SW6)
herausschrauben
Das Versetzen des Anschlages um ein Loch im
Entriegelungsgriff ergibt eine Nachstellung
um 0,5 mm.
Inbusschrauben festschrauben (25Nm).
Bei erneuter Nachstellung den Vorgang
wiederholen
Achtung:
• Bei der Einstellung des Sattelkupplungsverschlusses ist darauf zu achten, dass
der Zugsattelzapfen im Verschluss der Sattelkupplung ein
Spiel von mind. 0,5 mm aufweist.
Das Einhängen des Karabinerhakens nach dem Aufsatteln dient zur Verschlusskontrolle.
Sollte der Verschluss nicht ganz schließen oder das Stellstück nicht ganz am
Plattenrand anliegen, ist das Stellstück wieder um ein Loch zurückzusetzen, bis
das Spiel stimmt.
Besteht nach Einstellung des Verschlusses immer noch ein zu großes Spiel, ist
die Verschlussnachstellung erschöpft.
Folgende Verschleißteile sind dann zu erneuern:
- Verschleißring ,
- Schlossstück
Sind am Zugsattelzapfen die Verschleißmaße (siehe Seite 13) erreicht, muss
dieser erneuert werden.
16
7. Reparatur
Jede Sattelkupplung ist mit einer Seriennummer versehen, die auf dem Typenschild
und am Plattenrand über den Spannbügeln eingeprägt ist.
Für die Reparaturarbeiten an der SK-S 36.20 PLUS und an der SK-S 36.20 PLUS W
werden folgende handelsübliche Werkzeuge benötigt:
1 Drehmomentschlüssel 1 Einsatz Innensechskant SW 6mm
1 Einsatz Innensechskant SW 7mm
1 Einsatz Innensechskant SW 17mm
1 Einsatz Nuss-Sechskant SW 30mm
1 Einsatz Nuß-Torx T50
1 Hammer
1 Kombizange
1 Durchschlag ∅30mm
1 Schraubenzieher
1 Ring-Maulschlüssel SW 17mm
1 Rundzange für Außensicherungsringe ∅2,3mm
Auswechseln des Verschleißringes:
1.
2.
3.
4.
Die Zylinderschrauben
herausschrauben SW 7.
Verschleißring durch Drehen um 90°
entfernen. Den Verschleißringsitz an
der Kupplungsplatte reinigen.
5. Neuen Verschleißring an den
bearbeiteten Stellen mit LangzeitHochdruckfett bestreichen, einsetzen
und um 90° drehen.
Achtung:
Verschleißring Oberkante muss mit
Kupplungsplatte bündig abschließen!
Mit neuen selbstsichernden
Zylinderschrauben festschrauben,
46 Nm.
17
Auswechseln von Schlossstück, Lagereinsatz
und Gummidämpfung
SK-S 36.20 PLUS DW
1. Gleitplatten entfernen
SK-S 36.20 PLUS D
2. Vier 6-kt.Schrauben ( SW 30 ) der
Lagerbockbefestigung herausschrauben
SK-S 36.20 PLUS DW
Vier Innen 6-kt Schrauben ( SW 17 ) der
Lagerbockbefestigung herausschrauben
3. Spannbügel seitlich herausziehen.
4. Die Sattelkupplungsplatte von den
Lagerböcken abheben und auf den
Arbeitstisch auf zwei 10cm hohe
Vierkanthölzer legen. Die Lagerböcke
bleiben auf dem Fahrzeug bzw.
Montageplatte.
5. Feder am Schlossstück aushängen.
Verschluss in Fahrstellung bringen und
Feder am Entriegelungsgriff ebenfalls
Aushängen.
6. Außensicherungsring und
Stützscheibe entfernen.
SK-S 36.20 PLUS DW
7. Überwurfmutter am Schlossstück
herausschrauben
18
säubern
8. Zapfen vom Schlossstück ausbauen.
9. Schlossstück entnehmen, Bohrung an der
Sattelkupplungsplatte reinigen und mit
Langzeit-Hochdruckfett bestreichen.
10.Neues Schlossstück einsetzen. Zapfen
einsetzen
11.Zapfen mit Außensicherungsring und
Stützscheibe sichern.
SK-S 36.20 PLUS DW
Schmierleitung am Schlossstück
Zusammenschrauben.
12.Beide Zugfedern wieder einhängen und
Entriegelungsgriff nach außen ziehen um
Verschluss in Einfahrstellung zu bringen.
Achtung:
Zugfeder A 662 126 411 in die richtige Position
einbauen!
13.Lagereinsatz und Gummidämpfung auf
Verschleiß prüfen, gegebenenfalls
auswechseln.
- Montagehilfe: Klebstoffpunkt,
Silikonpunkt auf Lagerschalenunterseite.
- Lagerbock trocken ohne Reinigungsmittel
19
Montage der Sattelkupplung auf die Lagerböcke:
1. Gummidämpfer im Lagerbock einlegen.
2. Kupplungsplatte auf die Lagerböcke
absetzen. Dabei auf einwandfreien Sitz
der Lagerschalen achten !
3. Spannbügel seitlich einschieben.
Phase nach oben.
SK.36.20 PLUS D
4. Vier Sechskantschrauben (SW 30)
der Lagerbockbefestigung
festschrauben mit 400 Nm
SK-S 36.20 PLUS DW
Vier Inbusschrauben ( SW 17 ) der
Lagerbockbefestigung festschrauben
mit 400Nm.
5. Evtl. Verschraubung der Strebe wieder
anziehen ( SW 27 ) mit 350 Nm.
SK-S 36.20 PLUS DW
Vier Inbusschrauben ( SW 17 ) der
Lagerbockbefestigung festschrauben
mit 400Nm.
SK-S 36.20 PLUS DW
5. Gleitplatten einbauen.
Neue selbstsichernde Schrauben
festschrauben 10 Nm.
Achtung:
Nach jeder Reparatur sind neue selbstsichernde Schrauben zu verwenden!
20
Auswechseln des Entriegelungsgriffs
1. Feder 1 aushängen.
2. Schrauben an Sicherungslasche und
Riegel/Entriegelungsgriff lösen.
1
3. Entriegelungsgriff seitlich herausdrehen
und neuen Entriegelungsgriff einsetzen.
4. Sicherungslasche aufsetzen. Alte
Schrauben durch neue selbstsichernde
ersetzen und mit 46 Nm festschrauben.
5. Feder einhängen.
21
8. Ersatzteile zu SK-S 36.20 PLUS D + SK-S 36.20 PLUS DW
Ausführungen: D - DW
Variante: A / B A / B
662 131 016 / 019 01 – 04
Bauhöhe 148 mm
Pos.
Bezeichnung
662 129 203 / 200
Variante
Stk.
Bestell-Nr. D
Bestell-Nr. D
1
Kupplungsplatte
1
662 129 371
662 131 100
2
Entriegelungsgriff
1
662 129 157
662 129 157
662 129 158
2a
Stellstück
1
662 129 158
2b
Zyl.Schraube m. I-6kt.
2
659 112 371
659 112 371
4
Lagerbock 148 mm
2
662 131 120
662 131 120
662 131 125
6
** Lagerbock 190 mm
2
662 131 125
7
** Lagerbock 225 mm
2
662 131 130
662 131 130
9
Schlossstück kpl.
1
662 129 134
662 131 107
662 129 156
10
Riegel kpl.
1
662 129 156
10a
Anschlag
1
662 129 381
662 129 381
10b
Sicherungsblech
1
662 129 387
662 129 387
10c
Buchse
1
662 129 374
662 129 374
10d
6-kt. Schraube 8.8
1
662 129 600
662 129 600
11
Zapfen
1
662 129 375
662 129 375
12
Verschleißring
1
662 129 377
662 131 114
13
Gummidämpfung
2
662114 110
662114 110
14
Spannbügel
2
662 129 388
662 129 388
15
Lagereinsatz
2
662 130 101
662 130 101
16
Zugfeder
1
662 126 411
662 126 411
16a
Zugfeder
1
662 129 317
662 129 317
17
Karabinerhaken m. Kette
1
662 100 574
662 100 574
( Variante B )
18
Zyl.Schrauben m. I-6kt.
2
659 112 372
659 112 372
19a
6-kt. Schraube
7
659 112 359
659 112 359
20
U-Scheibe
1
662 126 175
662 126 175
21
Sicherungsring
1
659 100 027
659 100 027
1
659 100 026
659 100 026
21a
Stützscheibe
23
6-kt. Schraube 8.8
24
Fabrikschild
1
659 120 380
659 120 380
26
Halbrund-Kerbnagel
2
662 126 173
662 126 173
26a
Halbrund-Kerbnagel
1
662 126 179
27
Verschlusskappe
4
662 126 223
28
Hammerschlagniet
1
662 126 151
662 126 151
29
Schmierleitung kpl.
1
659 144 106
659 144 141
( ** D + DW )
( Variante B )
4
662 129 606
659 112 365
662 126 223
29a
Adapter
1
659 144 140
659 144 140
29b
Schmiernippel
1
662 126 224
662 126 224
29c
Abdeckkappe
1
662 144 142
662 144 142
30
Stopfen
1
662 129 380
662 129 380
34
Handhebelsicherung auto.
( Variante A )
1
662 129 153
662 129 153
35
Sicherungslasche
( Variante B )
1
662 129 147
662 129 147
36
Führungsteil
1
662 129 144
37
Befestigungsschelle
1
659 100 029
39
Gleitplatte
39a
Bundschraube spezial
( ** DW )
662 129 144
2
662 131 103
12
662 130 114
40
Strebe
( ** D + DW )
1
662 131 140
662 131 140
41
Keilscheibe
( ** D + DW )
2
659 120 233
659 120 233
42
Sechskantmutter
( ** D + DW )
1
659 115 311
659 115 311
43
Zuganker kpl.
( ** D + DW )
1
662 131 142
62 131 14 2
22
Explosionszeichnung
23
O F F I C I A L S E RV I C E
Notruf
Emergency Hotline
+49 6095 301-247
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