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1+2
2012
TOP ODER FLOP?
Neue Dreambox im Test
DM7020 HD: Enigma2 • eSATA- und LANAnschlüsse • OLED • WLAN-Stick
e SEITE 32
Alle Schwächen und Stärken
der Linux-Box im großen Check
GRAUZONE PAY-TV:
e SEITE 82
Unicam & DiabloCAM
Hintergrund: Wie sich mit simplen
Mitteln technische Restriktionen bei
Sky und HD+ aushebeln lassen
Senderärger: So reagieren die PayTV-Anbieter auf die neuen CA-Module
Neue SatellitenFrequenzen!
Blu-ray-Player mit Sat-Tuner • Triax-Receiver
Alle wichtigen Satelliten:
Samsung BD-D 8909 S: Weshalb der HDD-Rekorder beim Pay-TV
Neue TV- und RadioTEST
zickt • Neue Triax-Settop-Box mit HbbTV und Internet-Zugang
e S. 29
sender über Astra,
e ab Seite 44
Eutelsat & Co.
GRATIS
im Heft!
Zugangsdaten für
kostenlosen
Abruf aller Satelliten-Frequenzen
– im PDF- &
Excel-Format
Sky, Unitymedia und
KDG im Mailcheck
Sat-TV-Stuhl: Das taugt
die Innovation
• So reagieren Sender, Kabelnetzer,
Hersteller und Pay-Sender auf Mails
• Unauffällige Installation und
Sat-Empfang für Alle
e S. 78
• Die besten und schlechtesten Testkandidaten
im Überblick
e ab S 87
• Alle Vor- und Nachteile
im Vergleich mit dem
klassischen Satelliten-Spiegel
Internes — Rubriken
Aus der
Redaktion
„HD+“ ist Pay-TV – Kartenprobleme mit „HD Austria“
CAM für
Satellitenplattform „HD Austria“ –
ohne „CI+“ werden Programme
des ORF ausgeknipst
Bislang war man in der Unternehmenszentrale von SES Astra in Unterföhring
ganz erpicht darauf, die umstrittene Plattform „HD+“ nicht als Pay-TV
zu bezeichnen. Das hat sich ganz offenbar geändert, denn in einer PDFWerbebroschüre preist der Anbieter seine Dienstleistung inzwischen ganz
unverhohlen als Bezahlfernsehen an. Dort steht wörtlich zu
lesen: „For example, HD+ in Germany is a High Definition
(HDTV) platform that offers smaller private broadcasters the possibility of encrypting their HD signal and transitioning audiences from a
free-to-air Standard Definition (SD)
to a low cost pay-HDTV model. We
use a prepay card to reduce the worries about commitment.“ „HD+“
ist also „Low-Cost-Pay-TV“. Das
wissen aufgeklärte Zuschauer freilich schon länger. Die Kundschaft muss
für werbeunterbrochene, mit technischen
Restriktionen bei der Aufzeichnung und beim
Time-Shifting behaftete verschlüsselte Programme 50
Euro jährlich auf den Tisch blättern. Zum anderen erläutert
der Satz mit entwaff nender Ehrlichkeit, dass man die Zuschauer
liebend gerne von der kostenfreien SD-Variante zum HD-Pendant locken würde – eine entsprechende Entwicklung
ist absehbar, irgendwann werden die regulär
aufgelösten Programme abgeschaltet, dann gäbe
es für Zuschauer nur noch das kostenpfl ichtige
„HD+“. Entsprechende Pläne weisen die betroffenen Sender natürlich weit von sich, um das
Kartellamt nicht zu reizen. Die Wettbewerbsbehörde ermittelt noch immer gegen die an der
Plattform beteiligten Sendergruppen RTL und
ProSiebenSat.1. In diesem Zusammenhang stellt
sich die Frage, ob die SES-Astra-Einstufung als
Pay-TV in der Broschüre besonders hilfreich war.
Auch für die lizenzgebenden Landesmedienanstalten könnte der Eiertanz der Kanäle noch
interessant werden.
Das gilt ganz nebenbei auch für den österreichischen Plattformanbieter AustriaSat. Wer
dessen Bouquet „HD Austria“ bucht – auch hier
werden verschlüsselte Privatsender gegen Gebühr angeboten – muss mit unliebsamen Konsequenzen rechnen, wenn er kein verbraucherunfreundliches „CI+“-CAM nutzt. „HD Austria“ wird
von AustriaSat betrieben. Wer seine StandardSmartcard des Österreichischen Rundfunks
(ORF) online für das Bezahlbouquet aktiviert
und diese nicht in einem „CI+“-Einschub betreibt, kann die verschlüsselten
öffentlich-rechtlichen Programme ORF1, ORF2, außerdem die privaten Kanäle
Puls4 und ATV nicht mehr empfangen – diese werden blockiert.
sat+kabel 1+2/2012 —
3
sat+kabel— Ausgabe 1+2/2012
Inhalt
32
Dreambox-Nachwuchs ist da
Schwarz, schick, aber auch leistungsstark? Die
brandneue Dreambox DM7020 HD darf gleich
unter Beweis stellen, was sie alles drauf hat.
78
Die eMail-Wahrheit
Hersteller, Kabelnetzer und Co.
im absoluten Härtestet – so ernst
nehmen die Unternehmen die
eMail-Anfragen ihrer Kunden.
Aktuelles
Magazin
11 Trends & Business:
08
Alle Zahlen aus der Welt des
digitalen Fernsehens
▸ Mehr Video-Abrufe im Netz
▸ Deutsche plaudern vor TV
▸ Klassisches Fernsehen boomt
▸ Pay-TV kennt keine Krise
Aktuelles aus der
Medienbranche:
▸ DFB-Pokal bleibt bis zum Jahr
2016 bei Sky und in der ARD
▸ Karola Wille steht künftig an
der Spitze des MDR
▸ Sportsender Sky Sport News
ist auf Sendung gegangen
▸ VG Media siegt endgültig im
Streit um Programmführer
▸ „HD+“-Plattform gewinnt nur
136.000 Abonnenten im
vergangenen Halbjahr dazu
▸ Telekom muss Werbung für
VDSL-Flatrate stoppen
▸ Pay-Anbieter Sky will neue
Kunden mit der XBox ködern
▸ ORF3 und Sport Plus haben
Sendebetrieb aufgenommen
▸ Aus für Musikservice „Musik
Choice Extra“ bei Sky
▸ Kabel Deutschland will Netz
nicht für Mitbewerber öffnen
▸ Gratis-Video-Plattform Hulu
wird doch nicht verkauft
4—
sat+kabel 1+2/2012
14 So funktioniert ein Receiver:
Werfen Sie mit uns einen Blick
in einen digitalen Receiver mit
Festplatte für TV-Aufnahmen
16 SAT+KABEL hilft:
Aufstand wegen der Volksbox
von Inverto – weil die Software
Macken hat, motzen die Kunden
18 Pay-TV-Erdbeben:
Das europäische Bezahlfernsehen ist für alle Zuschauer in
greifbare Nähe gerückt
20 Revolution im Free-TV:
Der Kabelnetzer Unitymedia
verzichtet möglicherweise bald
auf die Verschlüsselung seiner
digitalen Free-TV-Kanäle
22 Glosse:
Das digitale Radio hat den
Durchbruch geschafft und bringt
Action in unsere Wohnzimmer
Test
24 Alle neuen Boxen & Co.:
▸
▸
▸
▸
Hama-LNBs im Metallgehäuse
Linux-HD-Box von Octagon
Sat-Tuner für Notebooks
XBox wird zur TV-Zentrale
29 Samsungs Wundertüte:
Rekorder, Blu-ray-Player und Internet-Maschine – der Samsung
BD-D 8909 S hat viele Talente
32 Dreambox-Neuling:
Die Dreambox DM7020 HD
ist da – kann sie die Erfolgsgeschichte der Marke fortsetzen?
68 TV-Kiste mit Vierfach-Tuner:
Frische Firmware für den Receiver Lenuss L4 – wie schlägt sich
die Box im harten TV-Alltag?
70 Triax probiert‘s mit HbbTV
Mit dem S-HD 990 Hybrid verbindet Triax das konventionelle
Fernsehen mit dem Internet
74 Balkonstuhl für Sat-Empfang:
Pfiffiges Sitzmobiliar für TV-Pausen und zum Digital-TV-Empfang
87
Der Umrüst-Ratgeber
So schaffen Sie den Umstieg auf‘s
digitale Satelliten-Fernsehen – wir
erklären Ihnen, worauf es bei der
Analogabschaltung ankommt.
74
Stuhl für Sat-Profis
Von außen kaum zu erkennen:
29
Was wie ein gewöhnlicher Balkonstuhl aussieht, pflückt Ihnen digi-
Samsungs Super-Kiste
tales Fernsehen vom Himmel.
Mehr als nur ein HD-Rekorder – der Samsung BD-D 8909 S verfügt über praktische
Online-, Netzwerk- und App-Features.
Praxis
76 Alle Receiver-Updates:
Neue Features und Bugfixes
für Ihre Settop-Box
78 Der große eMail-Test:
Hersteller und Kabelnetzer
stehen wieder auf dem Prüfstand
82 Die CAM-Aufklärung
„HD+“ und Co. setzen sich gegen
alternative CAMs zur Wehr –
wir beleuchten die Problematik
Einsteiger
Rubriken
35 Digitales Fernsehen für alle:
03 Intern:
Basiswissen auf acht Seiten
▸ Spendieren Sie Ihrer Dreambox eine neue Firmware
▸ Die besten Tipps und Tricks für
perfekten Satelliten-Empfang
▸ So macht Ihnen hochauflösendes Fernsehen mehr Spaß
Neues aus der Redaktion
04 Inhalt:
Die brandneue Ausgabe
92 Impressum
98 Geflimmer:
Die lustigsten Ausrutscher
aus der Medienbranche und
dem Internet
44 Satelliten-Frequenzen:
Alle Sender über Hotbird, Astra
& Co. im Überblick
98 Vorschau:
60 Kaufberatung:
Das lesen Sie in der nächsten
Ausgabe 3+4/2012 (ab
1. Februar 2012 am Kiosk)
Rund 170 Tests der SAT+KABEL
im Überblick – alle Noten
Hellblau hinterlegte Felder
kennzeichnen Titel-Themen
87 Jetzt wird umgerüstet:
Das analoge Satellitenfernsehen
wird bald abgeschaltet – wir verraten Ihnen, worauf Sie bei der
Umrüstung achten müssen
Heft
im Heft
Zum Heraus
nehmen ei
nfach
kräftig zie
hen
94 Leser fragen – die FAQs:
Experten der SAT+KABEL
helfen bei Empfangsproblemen
96 „Spieglein, Spieglein“:
Schüssel-Installationen zum
Abgewöhnen
44
Sat-Frequenzen
Alle neuen Programme über
Astra, Eutelsat & Co. auf einen
Blick – noch mehr gibt’s online!
sat+kabel 1+2/2012 —
5
Nachbestellungen sind nur schriftlich möglich.
Einsenden an: Cybermedia GmbH, Wallbergstr. 10, 86415 Mering
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werden. Zur Wahrung der Frist, die mit Absendung dieser Bestellung beginnt, genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs an In-Time Aboservice, Postfach 1363, 82034 Deisenhofen.
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Aktuelles — Medien
MDR steht unter neuer Führung
D
News
er krisengeschüttelte MDR
hat nach vielen Querelen eine
neue Intendantin: Die stellvertretende Chefi n und Justiziarin Karola Wille (52) führt seit 1. November
den fünftgrößten ARD-Sender. Der
Rundfunkrat wählte sie im ersten
Wahlgang mit großer Mehrheit. Von
den 39 anwesenden Mitgliedern
stimmten 32 für Wille, sieben waren
gegen sie. Erforderlich waren 26 Stimmen. Willes Amtszeit dauert sechs
Jahre. Sie ist damit nach Dagmar
Reim (rbb) und Monika Piel (WDR)
die dritte Chefi n einer ARD-Anstalt.
Gründungsintendant Udo Reiter
(67) schied Ende Oktober aus. Vorher
war die Wahl des Chefredakteurs der
„Leipziger Volkszeitung“, Bernd Hilder, gescheitert. Die gebürtige Chemnitzerin Wille hatte angekündigt, sie
wolle den MDR zukunftsfähig machen und die junge Generation stärker einbeziehen. Dabei setzt sie auf
Transparenz und rasche Aufk lärung
der Affären. Das ist bitter nötig, beim
Sender war es die letzten Monate wie
im Tollhaus zugegangen.
DFB-Pokal bis 2016 bei Sky und ARD
Digital-TV: 52 Prozent umgestellt
D
Nachdem sich der Satellitenbetreiber SES Astra
und die deutschen Landesmedienanstalten bei
der Quote des digitalen Fernsehens in Deutschland
nicht ganz einig waren, hat die AGF/GfK-Fernsehforschung neue, aktuelle Zahlen in den Ring geworfen.
Demnach hat der Anteil deutscher Haushalte, in
denen digitale TV-Signale empfangen werden, bis
Ende September erneut zugelegt. Mit 18,98 Millionen kletterte der Wert gegenüber dem Vormonat
um 220.000 Haushalte – im August waren es noch
290.000, im Juli nur 210.000, im Juni allerdings
sogar 460.000 gewesen. Die Zahlen gehen aus
einer aktuellen Analyse der AGF/GfK Fernsehforschung hervor, die monatlich durchgeführt wird.
Der Prozentsatz der Familien, in denen mindestens
ein Digital-Receiver für Kabel, Satellit oder DVB-T
im Einsatz ist, beläuft sich jetzt auf 52,9 Prozent.
Zuletzt waren es Ende August noch 42,3 Prozent,
zum Stichtag am 1. Januar 2010 41,4 Prozent.
Bundesweit gehen die Forscher von 35,86 Millionen
Fernsehhaushalten aus.
er Pay-Sender Sky und die gebührenfi nanzierte ARD haben vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) die Ausstrahlungsrechte am Fußball DFB-Pokal für die
Spielzeiten 2012/13 bis einschließlich 2015/16 im Free-TV erworben. Die Einigung umfasst
neben der Übertragung
von insgesamt acht LiveSpielen im Ersten auch
Zusammenfassungen
von den Spielen in den
jeweiligen Runden. Das
ZDF ist nicht mit von der
Partie. Wie bisher beinhaltet der Vertrag zudem die LiveÜbertragung des Pokal-Finales der Frauen.
Wieviel die ARD für die Rechte zahlt, ist
offen. Das wollte der gebührenfi nanzierte
Sender nicht bekannt geben, es sei „Stillschweigen“ vereinbart worden, hieß es
+++ NEWS-SPLITTER +++
Wer einen „Sky+“-Digital-Receiver mit Festplatte nutzt, konnte den
kostenfreien Zusatzdienst „Sky
Anytime“ bislang nur nutzen, wenn
er sein Pay-TV-Programm per Satellit empfing. Jetzt klappt das auch
für Kabelkunden. Seit Mitte November stellt Sky seinen Video-onDemand-Service über die terrestrischen Netzbetreiber bereit. Über
Nacht werden neue Inhalte über den
8—
sat+kabel 1+2/2012
nur. Sky zeigt im Gegensatz zur ARD alle
Partien live. Der Vertrag beinhaltet die
Ausstrahlung über die Übertragungswege
Kabel, Satellit, IPTV, Internet und Mobil.
Mit „Sky Go“ sehen Abonnenten
die Spiele auch auf dem iPad,
auf dem iPhone, im Web und
ab Winter auf der Spielekonsole Xbox360. Auch
hier blieb unklar, wieviel
Geld für die Rechte fl ießen. Für die Rechte im
frei empfangbaren Fernsehen gab es nach der Absage des ZDF, dem nach dem
Erwerb der Champions-LeagueRechte das Geld für den DFB-Pokal fehlte,
nur ein akzeptables Angebot von der ARD.
Die ProSiebenSat.1 Media AG hatte nur
geringes Interesse gezeigt, RTL gab gar
kein Angebot ab.
DVB-Empfänger direkt auf die Festplatte der Box geladen, so dass für
Abonnenten neue Programminhalte
auch ohne Fernbedienungsfummelei
bereitstehen. Eingebettet ist „Sky
Anytime“ in einen neuen, verbesserten Elektronischen Programmführer. Für Unitymedia-Kunden
funktioniert der Service noch nicht.
Das Wetter für die öffentlichrechtliche ARD wird ab dem Jahr
2012 von der Tochter Bavaria Film
produziert. Dazu wird die Tochterfirma Cumulus Media gegründet, die
die Formate dann fürs Erste Programm und die Dritten Programme
zuliefert. Mit von der Partie sind die
Wettermoderatoren Claudia Kleinert,
Sven Plöger, Karsten Schwanke und
Donald Bäcker. Als Datenzulieferer
dient auch weiter die schweizerische
Firma Meteomedia des früheren TVStars Jörg Kachelmann.
ProSiebenSat.1 strahlt seine
hochauflösenden Sender im
Kabelnetz von Unitymedia aus.
Der Empfang der Kanäle ProSiebenHD, Sat.1-HD und Kabel1-HD ist nur
einem lizenzierten HD-Receiver oder
„CI+“Modul möglich. Damit werden
Restriktionen bei der Aufzeichnung
und beim Timeshifting durchgesetzt.
Die Gratis-Einspeisung endet am 31.
Januar. Zu den Kosten im Anschluss
ist noch nichts bekannt.
Sky will mit XBox neue Kunden ködern
Mobilangebot „Sky Go“ für die Spielekonsole | Pay-Sender hat neue Plattformen im Visier
S
ky Deutschland geht mit dem IT-Riesen
Microsoft gemeinsam auf Kundenfang.
Künftig soll das Mobilangebot „Sky Go“ des
tief in den roten Zahlen steckenden Bezahlsenders auch auf der Spielekonsole Xbox 360
des US-Konzerns nutzbar sein. Die Konsolenhersteller arbeiten seit langem daran, ihre
Geräte zu einer Unterhaltungszentrale auszubauen und dafür Medienanbieter ins Boot
zu holen. Im Gegenzug
kön-
nen sich Sender über eine größere Reichweite
freuen. Auch Sky versucht, eigene Angebote
auf möglichst vielen Geräten nutzbar zu machen und die Verbreitung über den Fernseher
hinaus zu sichern. „ Sky Go“ läuft bisher etwa
auf dem iPad von Apple, Angebote für Smartphones mit dem Android-Betriebssytem von
Google sind in Planung. „Wir wollen Sky
auf so vielen verschiedenen Plattformen
anbieten können wie möglich. Deswegen
sind wir ständig in Gesprächen mit anderen
potenziellen Geschäftspartnern“, sagte Sky
Deutschland-Chef Brian Sullivan. Über die
fi nanziellen Details des Deals mit Microsoft
wollte Sullivan nichts sagen. „Microsoft profitiert, weil das Xbox-Live-Angebot attraktiver wird. Sky profitiert, weil unsere Kunden
mehr Nutzungsmöglichkeiten bekommen.
So haben beide Unternehmen etwas davon.“
Zugleich stockt Sky das Angebot von „Sky
Go“ auf und wird dort auch Spielfi lme auf
Abruf zeigen – unter anderem „Inception“,
„Social Network“, „The Expendables“, „Iron
Man 2“ und „Sex and the City 2“. Insgesamt
stehen aber nur rund 100 Filme bereit. Für
das Angebot brauchen Kunden neben einem
entsprechendem Sky-Abo auch eine GoldMitgliedschaft beim Online-Dienst „Xbox
Live“, die knapp 60 Euro im Jahr kostet. Der
Schritt auf Plattformen abseits des TV sei
ein logischer Schritt, sagte Sullivan. „Unser
Ziel ist es, Sky-Inhalte auf allen verfügbaren
Geräten anbieten zu können.“ Wann auch
ein reines „Sky Go“-Abonnement ohne Fernseh-Abo angeboten wird, ist noch unklar.
Vertreter des Pay-Konzerns hatten schon
angedeutet, dass dies mittelfristig realisiert
werden könnte. Seit Ende Oktober können
zudem „Sky HD“- und Zweitkarten-Kunden
„Sky Go“ ohne Zusatzkosten nutzen. Damit
lassen sich die gebuchten Pakete im Internet,
via PC/Mac, auf dem iPad und auf dem iPhone/iPod Touch abrufen. Gut 2,8 Millionen
Abonnenten hat Sky derzeit.
„HD+“ mit nur 250.000 Abonnenten
Immer weniger zahlen nach Gratis-Phase | Nur 136.000 neue Kunden im letzten halben Jahr
R
und 1,5 Millionen Haushalte benutzen
inzwischen eine Smartcard für die umstrittene „HD+“-Plattform von SES Astra,
ein Großteil davon kostenlos. Außerdem entscheiden sich inzwischen deutlich weniger für eine
kostenpfl ichtige Verlängerung der
Gratis-Phase als noch vor wenigen Monaten. Nach Angaben des
Konzerns lag die Conversion-Rate
im dritten Geschäftsquartal bei
„deutlich über 50 Prozent“, der
Wert ging zurück. Knapp die Hälfte
der Kunden, die „HD+“ technisch
beziehen könnten, macht von dieser Möglichkeit nach 12 Monaten also keinen Gebrauch mehr.
Etwa 250.000 Kunden zahlen für das
Bouquet, eine Verlängerung um ein
Jahr kostet 50 Euro. Im Frühsommer
hatte SES Astra auf 114.000 Kunden verwiesen, im letzten halben Jahr kamen also nur
136.000 harte Abos dazu. Ein vergleichsweise
schwaches Ergebnis: So hatte beispielsweise
der Pay-Sender Sky in den vergangenen drei
Monaten knapp 100.000 Zahler von seinem
Programm überzeugt. „HD+“ bietet derzeit
zwölf werbeunterbrochene, verschlüsselte
HD-Programme über Astra 19,2° Ost an, die
mit technischen Restriktionen beispielsweise
gebetsmühlenartig, dass der Zuschauer ohne
„HD+“ eben keine hochauflösenden Spielfi lme
oder Serien sehen könne, weil die Kosten für
Lizenzen und auch der Neuaufbau
der HD-Infrastruktur schlicht zu
teuer seien. Wir meinen: Es gibt
seit Erfi ndung des Fernsehens
eine technische Evolution, um
den Zuschauer bei der Stange zu
halten. Vom Schwarzweiß-Bild
ging es Richtung Farbfernsehen,
danach wurde das 4:3-Bild in das
kinofreundlichere 16:9-Format
gewandelt, nach dem Monoton
kam Stereo, danach Mehrkanal.
All dies gehört zu den reguläEtwa 1,5 Millionen Smartcards für die umstrittene „HD+“ren Investitionsrisiken, die ein
Plattform befinden sich derzeit in deutschen Haushalten
kommerzieller TV-Sender tragen
muss, wenn er sein Publikum
erreichen will. Dass dies mit dem
das Time-Shifting oder die Archivierung von logischen Schritt vom SD- zum HD-Fernsehen
hochauflösenden Spielfi lmen oder TV-Serien anders sein soll, ist nicht einzusehen. Denn
auf externe Datenträger verhindern. SES Astra nach ein paar Jahren haben sich die Kosten für
und auch deren Tochter HDplus haben der die Umstellung amortisiert, die lizenzierten
SAT+KABEL in der Vergangenheit tendenziöse und eigenproduzierten Inhalte sind idenBerichterstattung im Zusammenhang mit tisch. Siehe auch: www.satundkabel.de/index.
„HD+“ vorgeworfen. Die Beteiligten beteuern php/component/content/article/16-fernsehen/83965
sat+kabel 1+2/2012 —
9
Aktuelles — Medien
HDTV-Chaos bei Kabel Deutschland
Beim Netzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) ist es im
Zusammenhang mit der Einführung der neuen HD-Strategie
vorübergehend drunter und drüber gegangen. Zahlreiche
Kunden beschwerten sich bei der Redaktion der SAT+KABEL
und klagten über widersprüchliche Angaben bei der Hotline,
unterschiedliche Preise, nach Beschwerden gekündigte Aufträge und äußerst schleppende Freischaltungen. KDG-Sprecher
Marco Gassen versuchte indes zu beschwichtigen: „Das Interesse der Kunden an den neuen HDTV-Produkten ist sehr groß.
Darüber freuen wir uns sehr. Aufgrund dieser hohen Nachfrage
kann es zu längeren Wartezeiten an unseren Servicehotlines
und bei der Freischaltung der neuen HD-Produkte kommen“,
sagte er gegenüber der SAT+KABEL. Kabel Deutschland hatte
im Oktober sechs neue hochauflösende private TV-Sender
eingespeist. Gleichzeitig wurde die gesamte Angebots-Struktur
auf HD umgestellt. Das bezieht sich sowohl auf buchbare
TV-Produkte wie auf den Kabelanschluss, Pay-TV-Pakete
oder Bündelangebote sowie auf die Receiver. Im Zuge dessen
erhielten auch viele Fernseh-Produkte einen neuen Namen
verpasst, der Anschluss wurde um einen Euro teurer (19 Euro).
Das Moderatoren-Team des
neuen Senders Sky Sport News
Sky Sport News ist auf Sendung
M
it Sky Sport News und Sky
Sport News HD hat der PayTV-Anbieter in Deutschland und
Österreich einen neuen Sportkanal
aufgeschaltet. Seit der Ankündigung
des neuen Senders im Frühjahr hat
Sky nach eigenen Angaben insgesamt 200 neue Mitarbeiter eingestellt
– auch insgesamt 22 Reporter. Die
Studiobeleuchtung mit LED-Lampen
sowie acht ferngesteuerte Kamerasysteme machen das Nachrichtenstudio
zum „modernsten Europas“, wie der
Anbieter trommelte. Sky Sport News
soll mit Neuigkeiten aus der Welt
des Sports das bereits bestehende
Sportprogramm von Sky im „Welt“Paket ergänzen. Hauptbestandteil
des Rund-um-die-Uhr-Programms
ist ein rollierender 30-minütiger
Infoblock mit tagesaktueller SportBerichterstattung. Die Moderation
erfolgt live aus dem Studio oder vor
Ort. Neben den aktuellen Berichten
und Interviews wird auch ein teilweise durchlaufender Informationsticker
eingeblendet, der im unteren Bildrand dargestellt wird.
Kritik: Zu viele ARD/ZDF-Digitalkanäle
VG Media siegt im EPG-Zoff
D
Die Verwertungsgesellschaft VG Media hat
sich im Streit mit dem Verband Deutscher
Zeitschriftenverleger (VDZ) wegen der Nutzung
von Programmbegleitmaterial in elektronischen
Programmführern (EPG) vor Gericht endgültig
durchgesetzt. Mit Beschluss vom 18. Oktober
habe der Bundesgerichtshof die Beschwerde
des VDZ gegen die Nichtzulassung der Revision
in dem Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf von Anfang November des vergangenen
Jahres zurückgewiesen, teilte VG Media mit.
Das Urteil ist damit rechtskräftig geworden.
Danach müssen Verlage und Betreiber von
Programmführern an die VG Media Entgelte
abführen. Der VDZ wollte für einige seiner
Mitgliedsunternehmen gerichtlich feststellen
lassen, dass diese einen kostenfreien Anspruch auf die Nutzung des von den privaten
Sendern erstellten Programmbegleitmaterials
haben. Dazu zählen Programmtexte, Bilder
sowie die von den Sendern erstellten Trailer.
er Chef der sächsischen Staatskanzlei
und Leiter der Arbeitsgruppe Beitragsstabilität der Länder, Johannes Beermann (CDU), hat sich für weniger digitale
Fernsehkanäle der öffentlich-rechtlichen
Sender ausgesprochen
und
will auch die Sportübertragungen von ARD
und ZDF stärker reglementiert sehen. „Zweifel
habe ich, ob die den Anstalten im 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag
zugestandenen sechs
Digitalkanäle, die immerhin fast 90 Millionen
Euro jährlich kosten, heute noch Sinn
machen“, sagte Beermann dem in Berlin erscheinenden Branchenfachblatt
„Promedia“. Es habe bereits ein erstes
Gespräch mit Vertretern von ARD, ZDF
+++ NEWS-SPLITTER +++
Der neue Chef der Bayerischen
Landesmedienanstalt, Siegfried
Schneider, hat die öffentlich-rechtlichen Anbieter ARD und ZDF zu
einem Werbeverzicht aufgefordert.
Der Medienhüter hat dabei aber
zunächst den Hörfunk im Sinn. „Das
ist ein Thema, das aus meiner Sicht
bisher zu wenig in den Blick genommen wurde, es ging immer vorrangig
um TV-Werbung“, sagte er. „Dualer
10 —
sat+kabel 1+2/2012
und Deutschlandradio über deren digitale
Programmangebote gegeben. „In weiteren
Treffen und mit solide recherchierten
Fakten kann dann entschieden werden, ob
wir den Ministerpräsidenten in unserem
Abschlussbericht eine Neudefi nition des
öffentlich-rechtlichen Programmauftrags vorschlagen“, sagte
Beermann. Fans der Bundesliga dürfte Beermann mit dem
Vorschlag verprellen, im Fußball
eine Beschränkung auf die Übertragung bestimmter Spielklassen einzuführen. „Dann könnten
ARD und ZDF zwar die Spiele der
Nationalmannschaft übertragen, nicht
aber die Spiele der Bundesliga oder der
Champions-League. Hauptsache ist doch,
dass Spitzenfußball im Free-TV zu sehen
ist, nicht ob im öffentlich-rechtlichen oder
im privaten TV“, sagte der CDU-Politiker.
Wettbewerb muss sein, aber eben
auch Wettbewerb: Der eine ist gebührenfinanziert, der andere durch
Werbung, das sind die Grundvoraussetzungen.“ Zugleich betonte der
oberste Vertreter der Privatmedien
in Bayern: „Ich möchte den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht in
Gegnerschaft sehen.“
Die Deutsche Telekom kann mit
ihrem TV-Angebot „Entertain via
Satellit“ noch keinen großen Erfolg
feiern: Lediglich 14.000 Anschlüsse kamen nach dem Startschuss am
1. September innerhalb eines Monats zusammen. „Entertain via Satellit“ setzt keine breitbandige Internet-Verbindung per ADSL+ oder
VDSL voraus, statt dessen kommen
die Fernsehsignale über den Satellitenspiegel ins Haus – lediglich
Video-on-Demand-Filme werden
online abgerufen. Kooperiert wird
auch mit dem Anbieter SES Astra
und dessen verbraucherunfreundlicher „HD+“-Plattform. Weil die
Ausstrahlungsrechte fehlen, darf die
Telekom unter anderem den hauseigenen Bundesliga-Sender Liga
total! nicht für Satellitenkunden anbieten. Für das IPTV-Bouquet „Entertain“ lief es etwas besser:
100.000 neue Kunden begrüßte der
Rosa Riese zwischen Juli und Ende
September, gut 33.000 monatlich.
Marktdaten — Magazin
Web-TV-Sender
(Online Only)
Submarken klassischer
Print- & Radio-Medien
Submarken
klassischer TV-Medien
Corporate Video/
Videoshopping
Nicht-kommerzielle
Web-TV-Sender
Mediatheken/
Videocenter
Video-SharingPlattformen
KommunikationsPortale
33 %
29 %
15 %
9%
5%
4%
3%
0%
AKTIVITÄTEN WÄHREND DES FERNSEH-KONSUMS
69 %
Unterhaltung mit anderen
67 %
Mahlzeiten vor dem TV
64 %
Im Internet surfen
49 %
Telefongespräche führen
Nutzen von sozialen Netzwerken
42 %
30 %
Lesen/Lernen
Quelle: Ericsson
WEB-TV IN DEUTSCHLAND: VERTEILUNG UND TYPOLOGIE
Quelle: Goldmedia, BLM Web-TV-Monitor 2011, N= 1.418 Angebote
Trends & Business
28 %
Internet-Chats
25 %
Spiele
70 Prozent quatschen beim Fernsehen
Täglich 166 Millionen Video-Abrufe
E
ssen beim Fernsehen – nach einer Konsumenten-Studie von
Ericsson steht das bei fast 70 Prozent der repräsentativ befragten Zuschauer ganz oben in der Beliebtheitsskala. Überflügelt wird
die ungesunde Angewohnheit nur noch vom Quatschen. Fernsehen
ist also kein Medium, um zu vereinsamen, sondern lädt zum Reden
erst ein. Offenbar dient der hübsche neue Flat-TV vornehmlich als
Ablenkung, denn auch das Internet-Surfen mit dem Notebook gehört für viele zu den Lieblingstätigkeiten, während eine Sendung
läuft. Am beliebtesten ist trotz Video-On-Demand & Co. auch weiter
das lineare Fernsehen, gefolgt von Aufzeichnungen auf dem VideoRekorder, YouTube-Clips und DVD/Blu-ray-Gucken.
I
n Deutschland gibt es derzeit exakt 1.418 Web-TV-Angebote, von
denen täglich 166 Millionen bzw. monatlich fast fünf Milliarden
Videos abgerufen werden. Nach der Goldmedia-Studie „BLM WebTV-Monitor 2011“ haben die Videoabrufe gegenüber dem Vorjahr
um rund zehn Prozent zugenommen. Noch dominieren dabei
die drei- bis fünfminütigen Kurzclips bei YouTube & Co., die zwar
nur drei Prozent des Angebotes ausmachen, aber fast 90 Prozent
der Nutzung generieren. Wachsender Beliebtheit erfreuen sich
inzwischen auch längere Formate. Mediatheken wie die von ARD
und ZDF oder Angebote à la Maxdome erreichen inzwischen über
240 Millionen Abrufe pro Monat, eine Steigerung um immerhin
30 Prozent im Vergleich zu 2010.
ANTEIL PAY-TV-HAUSHALTE NACH EMPFANGSWEG WELTWEIT*
IP-TV
Kabel
Satellit
Terrestrisch
96,5
ANTEIL DER FILMBEITRÄGE, DIE LINEAR KONSUMIERT WERDEN
35,0
25,6
2011
2020
10,7
18,0
79 %
Die meisten sehen weiter „lineares TV“
L
ineares Fernsehen, also die herkömmlichen Sender, die auf
Knopfdruck zu bekommen sind, wird auch in Zukunft für den
großen Teil der Zuschauer bestimmend sein. Nach einer Studie der
Marktforschungsfi rma Booz & Company werden derzeit 95 Prozent
aller Filmbeiträge auf dem Bildschirm im Wohnzimmer angesehen.
Im Jahr 2020, so das Ergebnis von Expertengesprächen, wird die
Quote immer noch 79 Prozent betragen. Das klassische Fernsehen
werde aber auch künftig bei großen Ereignissen dominieren. 60
Prozent aller TV-Angebote sind mittlerweile auch über Mediatheken
und YouTube zu beziehen.
438,2
457,9
479,1
493,1
218,2
98,8
3,6
111,4
3,7
132,0
4,1
157,5
4,5
5,8
2007
2008
2009
2010
2015
Quelle: Idate
95 %
Quelle: Booz & Company
534,9
* in Millionen Haushalte
Pay-TV von Krise unbeeindruckt
P
ay-TV-Anbieter wie Sky dürfen hoffen: Im vergangenen Jahr
gab es 690,2 Millionen Abonnenten-Haushalte und damit 7,6
Prozent mehr als im Jahr davor, so eine Idate-Studie. 490 Millionen
davon bezogen ihre Bezahlprogramme übers Kabel. Dieser Empfangsweg allerdings verliert an Bedeutung. Zwar hat das Kabel
noch immer 71,5 Prozent Marktanteil, im Jahr 2007 waren es aber
knapp 80 Prozent. Profitiert davon hat der Satellit, dessen Quote
von 17,8 auf 22,3 Prozent oder 154,1 Millionen Haushalte kletterte.
sat+kabel 1+2/2012 —
11
Aktuelles — Medien
Zwei neue ORF-Kanäle aufgeschaltet
Der Österreichische Rundfunk (ORF) hat Ende Oktober seinen
Informations- und Kulturkanal ORF3 sowie den Sportsender
ORF Sport Plus via Astra-Satellit aufgeschaltet. „Der Start von
zwei neuen 24-Stunden-Spartenkanälen ist ein Meilenstein
in der Unternehmensentwicklung und eines der wichtigsten
Programmprojekte“, sagte Generaldirektor Alexander Wrabetz.
Dem Senderstart waren zähe Verhandlungen vorausgegangen,
der ORF musste so manche Kröte schlucken – zur Freude der
kommerziellen Konkurrenz. So darf der ORF nicht versuchen,
die gewohnte Programmierungsreihenfolge der Fernbedienungen für den neuen Sender über TV-Spots oder Print-Anzeigen
zu beeinflussen, Cross-Promotion über ORF1 und ORF2 ist
untersagt, zudem soll es Einschränkungen bei der Vermarktung von Werbung sowie beim Einsatz von Spielfilmen und
Serien geben. Das Programm von ORF3 basiert auf vier Programmsäulen: Kultur/Religion/Volkskultur und Regionalität,
österreichische Zeitgeschichte und Zeitgeschehen, Information
und europäische Integration sowie Kunst und Kultur. ORF
Sport Plus überträgt unterschiedlichste Sportarten, darunter
Tennis, Handball, Volleyball, Tischtennis und Radsport.
„Musik Choice Extra“ gehört
bei Sky der Vergangenheit an
Sky stellt Radio-Kanäle ein
D
er Münchner Pay-TV-Anbieter
Sky hat seinen Musikservice
„Musik Choice Extra“ eingestellt.
Seit ein paar Wochen werden die Programme nicht mehr ausgestrahlt.
„Durch die große Auswahl an frei
empfangbaren digitalen Musiksendern ist die Nutzung von ‚Music
Choice Extra‘ in den letzten Jahren
immer weiter gesunken. Da wir mit
dem Service nur zum Teil exklusive
Inhalte anbieten können, haben wir
uns entschieden, diesen Service nicht
weiter aufrecht zu erhalten“, teilte
Sky zur Begründung mit. Wieviele
Abonnenten das Radio-Paket über Satellit genutzt hatten, ist unbekannt.
Aktuell liegt der Fokus bei Sky nach
eigenen Angaben auf dem Ausbau des
HD-Angebots und der Erweiterung
von Services wie „Sky Anytime“ oder
„Sky Go“. Insgesamt beziehen 2,857
Millionen deutsche Haushalte eines
der Bezahlpakete. Der Nettozuwachs
zwischen Juli und Ende September
betrug 98.000 Neukunden – im Vergleichsquartal des Vorjahres konnten
nur 45.000 Abos generiert werden.
KDG will Quasi-Monopolist bleiben
Lineares TV bleibt ganz vorne
D
Neue Techniken hin, neue Techniken her: Der
große Teil der Zuschauer wird auch in Zukunft
vor dem ganz normalen Fernsehgerät „lineares TV“
sehen, also die herkömmlichen Sender, die auf
Knopfdruck zu bekommen sind. Das geht aus einer
Studie der Marktforschungsfirma Booz & Company
(Düsseldorf) hervor. Demnach werden derzeit 95
Prozent aller Filmbeiträge, die Menschen den lieben
langen Tag konsumieren, auf dem großen Bildschirm
im heimischen Wohnzimmer angeschaut. Im Jahr
2020, so fanden die Forscher auf der Grundlage
von Expertengesprächen heraus, beträgt die Quote
immer noch 79 Prozent. Die Nutzung weiterer Bewegtbildangebote wie Internet-TV, Videoportale (zum
Beispiel YouTube) und Mediatheken nehme zwar
ständig zu, ebenso wie die Überschneidungen mit
dem herkömmlichen „linearen TV“. Dieses werde
aber auch künftig bei großen Ereignissen wie dem
Sport, großen Filmen und den Shows dominieren,
während der Konserven-Konsum verstärkt über neue
Verbreitungswege laufe.
er Netzbetreiber Kabel Deutschland
(KDG) denkt auch weiter nicht daran,
sein Netz in 13 Bundesländern für andere
Anbieter zu öff nen, ein Machtwort der
Bundesnetzagentur fürchtet das Unternehmen nach eigenen Angaben nicht.
„Für eine Zugangsregulierung gibt es
überhaupt keine
Handhabe“, sagte
KDG-Chef Adrian
von Hammerstein
der Tageszeitung
„Die Welt“. Die Kabelgesellschaften seien
mit ihren zwölf Prozent Anteil im Breitbandmarkt weit von einer marktbeherrschenden Stellung entfernt, behauptete
von Hammerstein. Betrachtet man die
Kombination aus Fernsehen, Internet und
Telefonie (Triple-Play), kann von einem
echten Wettbewerb trotzdem nicht ge-
+++ NEWS-SPLITTER +++
Nach Ansicht der Strategieberatung Solon zahlt bald jeder fünfte
deutsche TV-Zuschauer für sein
Fernsehprogramm. „Wir erwarten,
dass 2013 circa 20 Prozent aller
deutschen Haushalte irgendeine
Form von kostenpflichtigem TVAngebot nutzen werden“, sagte
Solon-Geschäftsführer Henning
Röper. Im letzten Jahr seien lediglich 12 Prozent der Haushalte be-
12 —
sat+kabel 1+2/2012
sprochen werden: So haben im Vergleich
zum liberalisierten Stromnetz beispielsweise Drittanbieter derzeit keine Chance,
die Kabel-Infrastruktur zu nutzen und
Kunden ganz eigene und möglicherweise
preiswertere Pakete anzubieten. Vor allem
im TV-Bereich ist
Kabel Deutschland
der Konkurrenz wie
Telekom oder Vodafone um Meilen voraus, hier rivalisiert
lediglich der Satellit
mit nennenswerten Marktanteilen. Und
so ist es auch kein Wunder, dass von Hammerstein bei einer Übernahme von KabelBW durch die Unitymedia-Mutter Liberty
Global „kein Problem“ hätte. Schließlich
sind die Kabelnetzbetreiber in Deutschland räumlich sauber getrennt und agieren damit als Quasi-Monopolisten.
reit gewesen, über die Rundfunkgebühren hinaus zu zahlen.
Männer und Frauen in einer
nichtehelichen Lebensgemeinschaft
müssen für ihr Autoradio keine zusätzlichen Rundfunkgebühren zahlen, wenn es als Zweitgerät genutzt
wird. Das hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) Magdeburg entschieden (Az.: 3 L 236/11). In dem konkreten Fall zahlte der Partner einer
Frau für die Rundfunkgeräte in der
gemeinsamen Wohnung Radio- und
Fernsehgebühren. Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) wollte von
der Klägerin zusätzlich Geld, weil
sie in ihrem Auto ein Radio benutzt.
Das steht dem MDR laut OVG aber
nicht zu. Eine Revision zum Bundesverwaltungsgericht in Leipzig
wurde zugelassen, weil andere
Oberverwaltungsgerichte in dieser
Frage anders geurteilt hätten.
Der Bayerische Rundfunk (BR)
erfindet sich neu und legt langfristig
die Redaktionen von Hörfunk, Fernsehen und Online zusammen. Das
Vorhaben soll in den nächsten 10
bis 15 Jahren umgesetzt werden. Im
Sinne haben die Verantwortlichen
dabei ein „Aktualitätenzentrum“ für
alle drei Bereiche. Bislang sind die
Redaktionen von Fernsehen und
Hörfunk in München noch nach
Standorten getrennt.
Telekom: Werbeverbot für VDSL-Flatrate
Hinweis auf Drosselung ab bestimmtem Datenvolumen war gut versteckt | Kein Einzelfall
E
in Gericht hat der Deutschen Telekom
irreführende Werbung für ihr InternetFlatrate-Angebot „Call & Surf Comfort VDSL“
untersagt. Das Landgericht Bonn entschied
nach einer Klage von Verbraucherschützern.
Das Unternehmen habe mit hohen Übertragungsraten geworben, ohne deutlich über die
Drosselung der Geschwindigkeit ab einem
bestimmten übertragenen Datenvolumen
hinzuweisen. Diese Information
bekomme der Verbraucher erst über
ein sorgfältig verstecktes Dokument.
Bei Zuwiderhandlung drohe dem
Unternehmen die Zahlung von bis
zu 250.000 Euro, hieß es in dem Urteil. Die Telekom hat nach Angaben
des Gerichts Berufung beim Oberlandesgericht Köln eingelegt. Die
Aussage „Sie surfen rund um die
Uhr zum Festpreis – ohne Zeit- und
Volumenbeschränkung“ sei auch mit
einer Geschwindigkeitsbegrenzung
richtig. Der Verbraucherzentrale Bun-
desverband hatte gegen die Werbung geklagt.
Die Telekom hatte mit „Luxus-HighspeedSurfen“ geworben „ohne Zeit- oder Volumenbeschränkung“. Die Geschwindigkeit
sei kaufentscheidend, hieß es in dem Urteil.
Über den wesentlichen Aspekt der Drosselung müsse der Verbraucher „in geeigneter
Form“ aufgeklärt werden. Tatsächlich hatte
der Hinweis versteckt in einem Dokument
zur Leistungsbeschreibung gestanden. Selbst
ein aufmerksamer Verbraucher habe diese Regelung an der Stelle nicht vermuten können,
hieß es auf Seiten der Konsumentenschützer.
Mitten in einem eng bedruckten dreiseitigen
Text gab es demnach die Information, dass
ab einem übertragenen Datenvolumen von
100 Gigabyte in einem Monat die Übertragungsgeschwindigkeit des Internetzugangs
für den Rest des Monats reduziert
werde. Der aktuelle Richterspruch
trifft nicht nur auf die Telekom, sondern auch auf andere Netzbetreiber
zu. Diese werben meist vollmundig
mit vermeintlichen Flatrates, die in
Wahrheit gar keine sind, weil sich diverse Fallstricke in den Allgemeinen
Geschäftsbedingungen oder im kleingedruckten Vertragstext befinden. Erst
kürzlich war Kabel Deutschland in
Medienberichten vorgehalten worden,
Anschlüsse zu drosseln, deren Nutzer
über P2P-Netzwerke Daten saugen.
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Magazin — Know-how [3]
Wie funktioniert…
ein Receiver?
Wer seine TV-Programme aufzeichnen will, kommt um einen digitalen Receiver mit
Festplatte nicht herum – egal, ob als externe Settop-Box oder als Empfangsbaustein im
Flachbildfernseher. Wie das Innenleben eines solchen Geräts aussieht, sehen Sie hier.
V Display und Display-Steuerung
Über ein Flachbandkabel wird das Display des Digital-Receivers
angesteuert. Moderne Geräte nutzen ein VFD – diese Vacuum
Fluorescent Displays funktionieren nur im Vakuum. Das Panel
selbst befindet sich innerhalb zweier verklebter Glasscheiben.
Über einen Heizdraht werden thermisch Elektronen emittiert,
eine Leuchtstoffschicht aus Phosphor beginnt beim Auftreffen der
Elektronen zu leuchten. So ähnlich funktionieren auch PlasmaFernseher und klassische Braun’sche Bildröhren.
V CA-Einschub
Manche Settop-Boxen bringen einen
Conditional Access Einschub mit, der
bereits für ein bestimmtes Verschlüsselungssystem wie Conax ausgelegt ist.
Damit muss kein CA-Modul mehr erworben werden, die Smartcard des PayTV-Anbieters lässt sich direkt nutzen.
V Festplatten-Anschluss
Viele Digital-Receiver bringen von Haus aus eine Festplatte mit,
andere können nachgerüstet werden. Inzwischen hat sich der
S-ATA-Standard durchgesetzt, in diesem Fall handelt es sich um
den älteren und wesentlich langsameren ATA-Standard. Bevor
eine Festplatte in einem Digital-Receiver genutzt werden kann,
muss sie formatiert werden. Dies kann extern am PC oder direkt
an der digitalen Settop-Box vorgenommen werden. Die Hersteller
nutzen teils sehr unterschiedliche Verfahren, um die TV-Programme
aufzuzeichnen. Im Fall der Satelliten-Plattform „HD+“ werden alle
Aufzeichnungen verbraucherunfreundlich verschlüsselt, damit sie
nicht per USB-Schnittstelle an einen PC weitergereicht werden
und dort nachbearbeitet werden können.
V Netzteil
Alle modernen Digital-Receiver nutzen
ein integriertes Netzteil – stromsparend sind sogenannte Schaltnetzteile,
die einen höheren Wirkungsgrad und
größere Toleranzen bei der Eingangsspannung mit sich bringen. Die Netzteile produzieren in der Regel viel Abwärme, das kann bei engen Aufbauten
zu erheblichen Problemen führen.
14 —
sat+kabel 1+2/2012
V CICAM-Einschub
Das Common Interface (CI) nimmt Conditional Access Module (CAM) auf. Sinn der Übung:
Beim Wechsel eines Pay-TV-Anbieters können Kunden nur das CAM preiswert austauschen, der digitale Receiver kann weiterbenutzt werden. Das CI basiert auf der Hardware
klassischer PCMCIA-Einschübe, wie sie von Notebooks bekannt sind, der Standard wurde
auf EU-Ebene ersonnen, inzwischen aber weitgehend verwässert. Neue Schnittstellen wie
„CI+“ gängeln die Verbraucher mit allerlei Restriktionen. So können beispielsweise CAMs
mit Settop-Boxen verheiratet („Pairing“) werden, was dem universellen Ansatz von CI widerspricht und beim Anbieterwechsel auch einen Neukauf einer Settop-Box nach sich zieht.
V Tuner
Foto: Wikipedia.de, User „Harddisk“
Ein kleines Empfangsmodul sorgt für guten SatellitenEmpfang. Sinnvoll ist bei HD-Rekordern der Einsatz
eines Twin-Tuners, damit kann ein Programm gesehen
und gleichzeitig ein anderes aufgezeichnet werden. Als
Receiver bezeichnet man übrigens die „Kombination
aus den Komponenten Verstärker und Tuner, dem
eigentlichen Rundfunkempfangsteil“ (Wikipedia), im
Branchenjargon steht der Begriff auch alternativ für
Settop-Box.
Tunerbaueinheit von Philips für DVB, analoges Fernsehen und FM-Radio
V Backplane
V Mikrochips
Kein Hersteller von Settop-Boxen entwickelt eigene Chipsätze
für die Bildberechnung, die Dekompression der ankommenden digitalen Signale, die Ansteuerung der Festplatten
für Aufnahmen oder der Darstellung von hochauflösenden
Bildschirm-Menüs. Die Anbieter greifen statt dessen auf
fertige Baukastenlösungen einzelner Spezialunternehmen
wie Micronas, Intel oder NXP. Diese liefern hochintegrierte
Mikrochips, die alle Aufgaben meistern und sich preiswert
nutzen lassen. Für die Standards NTSC, PAL, SECAM, DVB-T,
DVB-T2, DVB-C, DVB-C2, DVB-S, DVB-S2, ATSC, ISDB-T
und DTMB sind derlei ICs verfügbar, die zu Stückpreisen
von wenigen Cent bis einigen Euros abgegeben werden – je
nach Aufgabengebiet und Komplexität.
An dieser Stelle sitzen in der Regel alle Anschlüsse
der Settop-Box. In diesem Fall SCART, Audio, Ethernet, USB, RS232 und ZF-Eingänge fürs Satellitensignal. Wer HD-Programme sehen will, kann dies nur
über RGB (VGA), YUV, DVI oder HDMI. Der HDMIStandard hat sich inzwischen trotz des verbraucherfeindlichen Kopierschutzes HDCP durchgesetzt. Eine
digitale Weiterleitung der Signale an einen Blu-rayoder DVD-Rekorder ist mit dieser Schnittstelle zwar
technisch möglich, das aber verhindern Lizenzinhaber
wie Hollywood-Studios und TV-Sender.
sat+kabel 1+2/2012 —
15
Magazin — SAT+KABEL hilft
Volks-Aufstand
Die Volksbox von Inverto erregt die Gemüter. Der Grund: Sie kann nicht alles,
was der Hersteller verspricht. Wieder einmal ist die Software der Übeltäter.
Der Fall
Trotz aller sehr nüchternen technischen
Angaben in den Datenblättern
und auch in den Testtabellen der
SAT+KABEL sollen die Geräte aus
dem Bereich der Unterhaltungselektronik eines wecken: Emotionen und
Freude. Das gelingt auch in den meisten Fällen. Allerdings sind die Gefühlsausbrüche oft dann am größten
und impulsivsten, wenn Fernseher,
Settop-Boxen oder Musikanlagen
nicht einwandfrei funktionieren und
ihre Besitzer zur Weißglut treiben.
Häufig ist daran die Software Schuld,
wie auch in unserem aktuellen Fall.
Tasteneingaben“, so E. Dann bot
der Hersteller eine neue Firmware
an. Diese trug die Versionsnummer
V1_18_1_123.
Und damit ging der Ärger los. Unser Leser spielte die neue Software
gleich auf. Verständlicherweise mit
der festen Absicht, dass damit Optimierungen und zusätzliche Annehmlichkeiten verbunden sein würden.
Aber weit gefehlt. „Nach diesem Software-Update ist es auf diesem Gerät
nicht mehr möglich, den versteckten
Browser zu nutzen. Das geht nur auf
dem Nachfolgemodell Web Edition.
Dies halte ich für eine große Sauerei“,
so der verärgerte Kunde.
Hersteller ganz einfach etwas versprochen und später nicht eingehalten. Das sahen übrigens auch andere
Nutzer so. Unter dem YouTube-Clip
bemängelt „Ados58“ etwa das Fehlen
des Internet-Browsers. Das erworbene Produkt weise damit nicht alle
Features auf wie versprochen.
Auch in Internet-Foren hatte es
in der Vergangenheit Kritik gehagelt. So funktioniere der Browser nur
sehr eingeschränkt, YouTube etwa
verweigere die Arbeit. Ein Grund
für die Redaktion der SAT+KABEL,
der Sache auf den Grund zu gehen
und das Unternehmen mit Sitz in
Luxemburg mit der Problematik zu
konfrontieren.
Schick, aber lange Zeit
bei Besitzern nicht
sonderlich beliebt – die
Volksbox von Inverto
16 —
sat+kabel 1+2/2012
Vorfreude auf freies
Surfen. Anfang des Jahres hatte
sich unser Leser Uwe E. einen neuen Receiver aus dem Hause Inverto
zugelegt, die sogenannte Volksbox
IDL 6650N. Einer der Hauptgründe
für den Kauf dieses Gerätes war der
freie Browser an Bord zum Surfen im
Internet. Inverto selbst hebt dieses
Feature in einem Videoclip auf der
Online-Plattform YouTube hervor:
„Ein besonderes Highlight der Volksbox ist der integrierte Web-Browser.
Sie können frei im Internet surfen,
Ihre E-Mails lesen und mit Ihren
Freunden kommunizieren“, heißt
es darin.
Zunächst funktionierte das Surfen
im Netz mit der Box einwandfrei,
„wenn auch nur über bestimmte
Er glaubt, dass Inverto damit den Absatz des neuen Geräts
vorantreiben wolle. Besitzer der
„Altgeräte“ guckten derweil in
die Röhre.
Auf eine entsprechende Nachfrage beim Support erhielt E. folgende Antwort: „Der Browser ist
auf jedem Gerät der VolksboxSerie verfügbar, bei der Volksbox
6650N startet der Browser automatisch wenn das Internetportal
oder HbbTV geöff net wird. Der
freie Webzugang ist jedoch nur
auf der Volksbox Web Edition
verfügbar.“
Diese Antwort konnte den Internet-Freund natürlich nicht
besänftigen. Für ihn hatte der
Reingefallen? Wir helfen!
Sie liegen mit einem Händler oder
Hersteller im Clinch und fühlen sich
ungerecht behandelt? Schildern Sie
uns Ihren Fall – wir vermitteln zwischen den Parteien und versuchen,
eine gütliche Einigung herbeizuführen. Die interessantesten Konflikte
dokumentieren wir regelmäßig hier im
Heft. Mailen Sie unter dem Betreff
„SAT+KABEL hilft“ an redaktion@
satundkabel.de – wir setzen uns mit
Ihnen in Verbindung und fordern ggf.
weitere Unterlagen an. Bitte sehen
Sie aus organisatorischen und technischen Gründen von Anfragen per
Brief, Fax oder Telefon unbedingt ab.
Die Reaktion
Ein Inverto-Mitarbeiter teilte unserer Redaktion mit, dass der freie
Browser bisher noch unter intensiver
Entwicklung gestanden habe. Mit
dem nächsten Update werde er für
alle Kunden der Volksbox und der
Volksbox Web Edition frei gegeben.
Der freie Browser sei bisher lediglich
als Testversion verfügbar gewesen.
Auch vor Version V1_18_1_123 sei
der Browser lediglich als verstecktes
Gadget eingebaut gewesen und ohne
offizielle Freigabe angeboten worden.
Die Lösung
Das ist doch mal eine gute Nachricht: Mit der neuen Software-Version
V1_027_001_165 von Anfang Oktober
ist der freie Webzugang tatsächlich
verfügbar. Unser verzweifelter Leser
E. ist glücklich und attestiert der
neuen Firmware, dass die Volksbox
damit stabil läuft. Der besondere
Clou: Das Update hebt die Volksbox
IDL 6650N auf ein Niveau mit der Web
Edition, die bei Amazon für 260 Euro
angeboten wird, während das ältere
Modell ab 149 Euro zu haben ist.
Endlich passt alles. Generell
scheint die neue Firmware der Volksbox richtig gut getan zu haben. Leser E. etwa lobt, dass auch andere
Probleme wie der Netzwerkzugriff
auf Festplatten behoben wurden.
Und Amazon-Kunde „blubb“ schreibt
im Internet: „Seit dem Update auf
die Version V1_027_001_165 läuft die
Box richtig gut. Ich war auch lange
einer, der sich ab und zu mal über
die Box geärgert hat und jetzt bin
ich froh, dass sich das lange Warten
nun doch gelohnt hat. Die neue Firmware hat so gut wie alle Bugs und
Fehler behoben. Seit zwei Wochen
habe ich keinen einzigen Aufhänger
mehr erlebt, das ist doch
schon mal gut. Auch hat
die Box jetzt endlich einen
Browser bekommen (auf
den alle gewartet haben)“.
Nicht zuletzt wegen der
erstaunlich schnellen Umschaltzeiten könne man
den Receiver „jetzt endlich
mit ruhigem Gewissen jedem weiterempfehlen“.
Inverto dem Druck der Besitzer einer
Volksbox IDL 6650N nachgegeben
hat. Diese wurden in entsprechenden
Foren aufgerufen, den Support wegen dieses Problems anzuschreiben
und sich zu beschweren“, schreibt
Leser E. per E-Mal an die Redaktion
der SAT+KABEL.
Für einige Kunden hat sich ihre
Geduld damit ausgezahlt. Ein Blick
Das Fazit
Der Inverto-Fall ist wieder
einmal ein Paradebeispiel
dafür, dass die Käufer
neuer Settop-Boxen in
der Anfangszeit gerne mal
als Testkandidaten eingesetzt werden. Da kommen
Geräte aufgrund des harten Konkurrenzkampfs völlig übereilt in den
Handel, obwohl die Software noch
lange nicht ausgereift ist, instabil
läuft und angekündigte Funktionen
noch nicht verfügbar sind. Gegenüber den Käufern ist das alles andere
als fair. „Ich nehme mal an, dass
In einem YouTube-Clip
bewirbt Inverto den
ins Internet zeigt aber auch, dass
sich viele die Warterei nicht angetan haben und die anfangs instabile
Inverto-Box nach einem ersten Test
schnell zurückgeschickt haben. Dass
dies nicht im Sinne des Unternehmens sein kann, dürfte auch Inverto
wissen.
❙ Jochen Wieloch
freien Internet-Browser seiner Volksbox
NUR DAS BESTE FÜR IHR HEIMKINO
AKTUELLES, TESTS UND DISKUSSIONEN
DATENBANK
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audiovision testet ständig neue
HD-TVs, Blu-ray-Player, HDReceiver und Lautsprecher
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TOP-NEWS
Besonders wichtige News aus
der Unterhaltungselektronik,
Sat-TV und Breitband
Wir berichten, wenn neue Fernsehsender an den Start gehen
www.audiovision.de
sat+kabel 1+2/2012 —
17
Magazin — Bezahlfernsehen
Das Pay-TV-Erdbeben
Das europäische Bezahlfernsehen ist greifbar nahe
gerückt: Künftig dürfen sich Pay-TV-Anbieter nicht mehr abschotten.
Wer in Deutschland lebt, hatte
bislang nur über
dubiose Umwege die
Chance, beispielsweise
britisches Bezahlfernsehen von BSkyB zu
sehen. Das wird sich
ändern, denn im Streit
um exklusive FußballVermarktungsrechte innerhalb Europas hat sich
eine Pub-Besitzerin vor
dem Europäischen Ge▸ PAY-TV-ANBIETER haben
richtshof durchgesetzt.
sich in Europa aus wirtschaftDer EuGH entschied
lichen Gründen weitgehend
voneinander abgeschotin Luxemburg, dass zum
tet. Grund dafür sind die
Empfang von ▸ PAY-TVVermarktungswünsche
von Lizenzanbietern wie
ÜBERTRAGUNGEN die
Fußball-Fans in einer britischen Kneipe – Pub-Besitzer jubeln über niedrige Pay-TV-Preise
Hollywood-Studios oder
Nutzung
ausländischer
Sportverbänden, die ihre
Rechte in einzelnen RegiSmartcards nicht unonen zu unterschiedlichen
tersagt werden darf. Laut Gericht nale Märkte trennen (Rechtssachen Wettbewerbsrecht der Union grundKonditionen verkaufen. Die
Höhe der verlangten Entgelte
verstoßen Exklusivitätsrechte gegen C-403/08 und C-429/08). Eine Beru- sätzlich nicht aus, dass ein Rechtsinhängt unter anderem von
den Grundsatz des freien Dienst- fung ist nicht möglich, der juristi- haber einem einzigen Lizenznehmer
der Kaufkraft im jeweiligen
Land ab.
leistungsverkehrs sowie gegen das sche Krach dauerte mehrere Jahre.
das ausschließliche Recht überträgt,
Wettbewerbsrecht der EU, da sie den In der Mitteilung des Gerichts hieß einen Schutzgegenstand in einem
europäischen Binnenmarkt in natio- es wörtlich: „Zwar schließt es das bestimmten Zeitraum von einem
einzigen Sendemitgliedstaat oder
von mehreren Sendemitgliedstaaten aus über Satellit auszustrahlen.
Doch dürfen die Lizenzverträge
Fußballrechte sind im
den Rundfunkanstalten nicht jede
Bezahlfernsehen sehr begehrt
grenzüberschreitende Erbringung
von Diensten im Zusammenhang
mit den betreffenden Sportereignissen untersagen, weil ein solcher Vertrag es erlauben würde,
jeder Rundfunkanstalt eine absolute gebietsabhängige Exklusivität
einzuräumen, er damit jeglichen
Wettbewerb zwischen verschiedenen Rundfunkanstalten im Bereich
dieser Dienste ausschalten und so
die nationalen Märkte nach den nationalen Grenzen abschotten würde.“
Spielfilme, Musik und Bücher.
Das Urteil geht weit über den aktuellen Streitfall hinaus, erstreckt sich
auch auf andere Bereiche wie Spielfilme: In Zukunft können ausländische
18 —
sat+kabel 1+2/2012
Pay-TV-Anbieter gefahrlos abonniert
und konsumiert werden. Bis dato
findet dies in einer rechtlichen Grauzone statt, weil Konzerne wie BSkyB
unter anderem einen Wohnsitz im
entsprechenden Land voraussetzen.
Ausgelöst hatte den Streit die britische Premier League, die sich mit
einer Pub-Besitzerin anlegte, die
mit einer griechischen Smartcard in
England Fußballspiele gezeigt hatte
(Rechtssache C-403/08). Die Football
Association Premier League (FAPL),
die sich um die Vermarktung der
Premier-League-Spiele kümmert,
hatte gegen die Verwendung der Karten geklagt. Unternehmen würden
Smartcards aus dem Ausland in das
Vereinigte Königreich importieren
und sie Gaststätten zu günstigeren
Preisen anbieten als die heimischen
Lizenznehmer, ärgerte sich der Verband.
Auch für den deutschen PayTV-Anbieter Sky ist der ▸ RICHTERSPRUCH ein Schock. So könnten
Kneipenbesitzer hierzulande gefahrlos auf preiswertere FußballAbonnements ausweichen, sofern
ausländische Anbieter Rechte für die
Bundesliga oder UEFA-Spiele einkaufen und per Satellit übertragen. Auch
für Privatpersonen funktioniert diese Rechnung: Beim Gekicke auf dem
grünen Rasen ist der Kommentar
weitgehend obsolet, auch für Ana-
lysen in der Halbzeitpause dürften
sich nur wenige Zuschauer wirklich
interessieren, wenn sich eine Menge
Geld beim Abo sparen lässt.
Sky Deutschland erwartet aus
dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes trotzdem keine Konsequenzen für das eigene Geschäft.
Zunächst müsse der Richterspruch in
Großbritannien in Recht umgesetzt
werden, sagte ein Sprecher. Dann
seien die Rechteverkäufer am Zuge,
sich Gedanken über die künftige
Vermarktung etwa von Sportrechten
zu machen. Erst an dritter Stelle sei
dann Sky Deutschland an der Reihe. Vielleicht biete der Spruch sogar
Chancen, die eigenen Produkte künftig in anderen Ländern anzubieten,
hieß es sehr optimistisch. Das
ist kaum zu erwarten, Deutschland ist ein Hochlohnland, entsprechend teuer ist das Pay-TV.
Der tief in den roten Zahlen
steckende Sender hatte zuletzt
bei seinen Abo-Zahlen kräftig
zugelegt und hat rund 2,76 Millionen Kunden.
Welche Vorteile das Urteil
den TV-Zuschauern bringt,
ist noch unklar. Zwar stehen
jetzt theoretisch Anbieter in
verschiedenen Ländern im
Wettbewerb miteinander,
sagte die Medienexpertin der
Wirtschaftsprüfungs- und
Beratungsgesellschaft KPMG, VeraCarina Elter. Ob das Auswirkungen
auf die Preise haben wird, sei aber
noch offen. „Ich glaube, dass die
Auswirkung nicht so erheblich sein
wird“, sagte Elter. Nur bei großen
und wichtigen Sportrechten gebe es
angesichts der regional stark unterschiedlichen Medienmärkte überhaupt eine europaweite Nachfrage.
„Ein Zuschauer, der nichts anderes
als Fußball sehen will, kann nun in
Europa nach dem günstigsten Anbieter suchen“, sagte Elter. Das Urteil
besage aber, dass Fernsehzuschauern
der Zugang zu europäischen Pay-TVAlternativen im Heimatland nicht
verwehrt werden dürfe. Und das gilt
nicht nur für den Fußball. ❙ Pit Klein
Rechtsexperten hatten
bereits im Vorfeld der
▸EUGH-ENTSCHEIDUNG von
einem „Bosman-Urteil“ im
Medienbereich gesprochen.
Der Fußballer Jean-Marc Bosmann hatte mit einer Klage
das europäische Transfersystem von Profispielern auf
den Kopf gestellt. Jetzt ist
etwas Ähnliches im Pay-TVBereich passiert.
Für Sky hat das EU-Urteil mittelund langfristige Auswirkungen
Fragen und Antworten: Das müssen Sie wissen
Das Pay-TV-Urteil des Europäischen Gerichtshofes erschüttert den Medienmarkt in Europa. Doch viele Folgen
sind noch unklar. Dass der Spruch am Ende den Verbrauchern zugutekommt, ist aber eher unwahrscheinlich.
▸ Darf sich der deutsche Fan auf geringere
Kosten im Fußball im Pay-TV freuen?
Fußballfans können sich künftig den günstigsten Anbieter für ihr Bezahlfernsehen
aussuchen und so Geld sparen. Der Zuschauer
kann nach dem EuGH-Urteil legal Decoder
von ausländischen TV-Anbietern nutzen.
Die sind aber entweder – wie etwa Sky Österreich – ähnlich teuer wie in Deutschland oder
zeigen nicht alle Spiele und haben keinen
deutschen Kommentar. Beim Fußball verschmerzbar. Die Gebühren bei Sky Deutschland werden zunächst eher nicht sinken.
▸ Was bedeutet das Urteil für Pay-TV-Sender?
Zunächst scheint der Richterspruch ein
Schlag für das Bezahlfernsehen zu sein. Auf
jeden Fall wird es wohl zu einem schärferen
Wettbewerb zwischen den Anbietern in Europa führen. Wie scharf der am Ende sein
wird, ist aber offen, ebenso wie der Nutzen
für die Kundschaft. Vor allem könnte das
EuGH-Urteil die Position der größeren Sender
gegenüber den Rechteverkäufern stärken.
geboten werden. Der Käufer hätte dann die
Möglichkeit, mit den erworbenen Lizenzen
auch in anderen Ländern Kunden zu werben.
Das könnte für Sky beispielsweise auf Mallorca interessant sein. In kleinen Märkten
wie Luxemburg oder den baltischen Staaten
dürfte sich das aber kaum lohnen.
▸ Wie wird das Urteil die anstehende TVRechtevergabe auf dem deutschen Markt
beeinflussen?
▸ Hat das Urteil Einfluss auf andere Sportarten oder die Vermarktung von Pay-TVRechten für Filme und Unterhaltung?
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) will ihre
Rechte noch in diesem Jahr neu ausschreiben. Die Beteiligten werden die Spielregeln
anpassen. Die wahrscheinlichste Variante
ist, dass die geplanten Pakete nicht mehr
deutschlandweit, sondern europaweit an-
Das EU-Recht gilt grundsätzlich auch für andere Vereine und Verbände. Daher wirkt sich
das Urteil auch auf andere Sportarten und
sogar für Filmrechte aus, in den laufenden
Verträgen sind die territorialen Einschränkungen unwirksam.
sat+kabel 1+2/2012 —
19
Magazin — Verschlüsselung
Free-TV bald
unverschlüsselt?
Der Kabelnetzer Unitymedia spielt mit dem Gedanken, die Grundverschlüsselung von digitalen Free-TV-Sendern in seinem Verbreitungsgebiet abzuschalten.
Das dürften Digital-TVKunden des hessischen und
nordrhein-westfälischen Kabelnetzbetreibers Unitymedia gerne
hören: Möglicherweise gehört die
verbraucherunfreundliche Grundverschlüsselung im Kabelnetz bald
der Vergangenheit an. Denn: Der USKabelkonzern Liberty
Global von Medienmogul John Malone
stemmt sich gegen ein
Scheitern der Übernahme des Netzbetreibers
Kabel-BW. „Wir haben
jetzt umfangreiche Zugeständnisse gemacht“,
sagte Unitymedia-Chef
Lutz Schüler der „Welt
am Sonntag“.
Unitymedia versorgt
Kunden in NordrheinWestfalen und Hessen, gehört ebenfalls
zu Liberty Global und
soll mit Kabel-BW verschmelzen, wenn das
Kartellamt die Fusion
wider Erwarten genehmigt. „Wir sind bereit,
künftig digitale FreeTV-Kanäle unverschlüsselt zu übertragen“, sagte Schüler der Zeitung.
Auf diese Weise hätten
auch kleine Kabel-TVGesellschaften und
TelekommunikationsAnbieter die Möglichkeit, auf diese Signale
zuzugreifen. Die Deutsche Telekom könnte
etwa ihr Internet-TVAngebot „Entertain“
mit einem Kabelempfänger ausstatten. „Wir
würden also den WettUnitymedia setzt bei der Ausstrahlung seiner
bewerbern den Weg ebProgramme auf eine Grundverschlüsselung
nen und den Konkurrenzkampf befeuern“,
20 —
sat+kabel 1+2/2012
so Schüler. Der Manager betonte,
dass man sich gegenüber dem Kartellamt verpflichtet habe, mögliche
Einnahmerückgänge wegen des Wegfalls der Verschlüsselung nicht mit
höheren Einspeisegebühren auszugleichen. Bis Mitte Dezember wollten
sich die Wettbewerbshüter endgültig
über das Vorhaben entscheiden.
Bislang hatten diese erhebliche
Bedenken gegen die Übernahmepläne geäußert. Das Bundeskartellamt
ging davon aus, dass der Zukauf den
Preiswettbewerb stark einschränken
und damit am Ende zulasten der
Verbraucher gehen könnte, wie die
Behörde mitteilte.
Die Sache mit dem
Konkurrenzkampf
Das Problem: Liberty ist in Deutschland bereits über die Tochtergesellschaft Unitymedia mit Kabelnetzen
in Nordrhein-Westfalen und Hessen
vertreten. Unitymedia hat aus Sicht
des Kartellamtes bundesweit nur
noch indirekte Konkurrenz von Kabel Deutschland (KDG) und KabelBW.
Dabei geht es um den Massenmarkt, auf dem das TV-Signal über
Breitbandnetz gleich im Paket insbesondere für Wohnungsbaugesellschaften angeboten wird. Die Bonner
Behörde argumentiert, dass sich die
drei regionalen Gesellschaften schon
heute in ihren Verbreitungsgebieten
keinen Wettbewerb lieferten – den
Kuchen also schon untereinander
aufgeteilt hätten.
Wörtlich heißt es: „Auf diesem
Markt geht es um die Belieferung von
Liegenschaften mit einer Vielzahl
von Wohneinheiten, insbesondere
von Wohnungsbaugesellschaften,
Der Kabelnetzer Kabel-BW
versorgt inzwischen rund
2,4 Millionen Kunden – verschlüsselt Free-TV-Programme als einziger Anbieter in
Deutschland nicht
mit dem TV-Signal über das Breitbandkabelnetz. In seiner vorläufigen
Bewertung kommt das Bundeskartellamt zu dem Ergebnis, dass dieser
Markt gemeinsam von den drei großen deutschen Kabelnetzbetreibern
beherrscht wird (KDG, Unitymedia und Kabel-BW). Die Ermittlungen des Amtes haben ergeben, dass es sowohl technisch
möglich als auch wirtschaftlich
rentabel wäre, deutschlandweit
Liegenschaften zu versorgen.
Das aber tun die drei Regionalgesellschaften nicht. Sie machen
einander außerhalb ihrer jeweiligen
Verbreitungsgebiete keinen Wettbewerb um Gestattungsverträge. Infolge des Zusammenschlusses würde
sich das Oligopol von drei auf zwei
Unternehmen verengen.“
Entscheidung des
Kartellamts steht aus
Der Zusammenschluss würde das
Problem noch verstärken. „Unter diesen Umständen wäre es in Zukunft
noch unwahrscheinlicher, dass die
verbleibenden Unternehmen KDG
und Unitymedia/Kabel-BW in Wettbewerb zueinander treten“, schreiben die Wettbewerbshüter.
Probleme gebe es zudem nicht
nur für die Kabelkunden: Auch beim
Kräfteverhältnis der TV-Sender gegenüber den Kabelnetzbetreibern
bestünden Bedenken. Das Kartellamt hat in der Sache aber noch keine
abschließende Entscheidung gefällt
und prüft weiter. Unter anderem
sollen ein Markttest und Stellungnahmen der übrigen Beteiligten auf
dem Kabelnetzmarkt eine endgültige
Beurteilung ermöglichen.
Unitymedia verwies auf eine Stellungnahme der Mutter Liberty, wo-
»Erhöhte Investitionen
bieten bedeutende Wachstumsmöglichkeiten und
schaffen Arbeitsplätze.«
nach der Zukauf unter anderem neue
Jobs entstehen lasse. Das Unternehmen argumentiert: „Erhöhte Investitionen (...) sowie die Entwicklung
neuer interaktiver TV-Technologien
(...) bieten bedeutende Wachstumsund Geschäftsmöglichkeiten und
schaffen Arbeitsplätze. Für den Endnutzer in Deutschland, den Wettbewerb und die gesamte Digitalwirtschaft werden sich daher massive
Vorteile aus dem Zusammenschluss
ergeben.“ Ein Kabel-BW-Sprecher verwies seinerseits auf Unitymedia.
Aufgrund der Gesamtumsätze
der beteiligten Konzerne unterlag
das Vorhaben zunächst der Europäischen Fusionskontrolle. Auf Antrag
des Bundeskartellamtes wurde der
Fall zur Prüfung nach Deutschland
verwiesen. Experten hatten schon
damit gerechnet, dass es damit für
Liberty Global schwieriger werden
würde.
Hinter Liberty Global steckt der
US-Medientycoon John Malone. Er
verspricht sich eine satte Rendite von
seinem Engagement in Baden-Württemberg. Kabel-BW ist der größte
Kabelnetzbetreiber in Baden-Württemberg mit nach eigenen Angaben
inzwischen 2,4 Millionen Kunden.
Bislang war das Unternehmen im
Besitz des Finanzinvestors EQT,
der seine Tochter eigentlich an
die Börse bringen wollte.
Malone war schon
einmal gescheitert
Am Bonner Bundeskartellamt
war Malone 2001 mit dem Versuch
gescheitert, von der Deutschen Telekom das deutsche Kabelnetz für 5,5
Milliarden Euro zu kaufen. Aufgrund
der regionalen Aufteilung haben Kabelnetzer mit Ausnahme der Deutschen Telekom kaum Konkurrenz im
TV-Bereich. Der Kabelverband FRK,
der vor allem kleine Netzbetreiber
vertritt, hat grundsätzliche Bedenken bei einer Kabel-BW-Übernahme
durch Liberty Global.
Kabel-BW strahlt schon heute seine Free-TV-Programme uncodiert
aus, Unitymedia dagegen nicht.
Für die Kunden gilt wie bei Kabel
Deutschland ein Smartcard-Zwang,
ausgenommen davon sind lediglich die Programme der öffentlichrechtlichen Rundfunkanstalten. Ein
Wegfall der Verschlüsselung wäre
aus Verbrauchersicht zu begrüßen,
weil sich dann beliebige FTA-Empfänger und sämtliche DVB-C-Tuner
in Flachbildfernsehern auch ohne
CAM nutzen ließen.
❙red/jw
sat+kabel 1+2/2012 —
21
DER AUTOR
Magazin — Glosse
Carmen, du Luder!
So spannend und actionreich war Radio bislang noch nie: Dank DAB+
erleben Sie Hörfunk in seiner schönsten Form – quasi als Reality-TV für die Ohren.
Jochen Wieloch,
Chefredakteur der
SAT+KABEL, findet
das Digitalradio
eine geniale
Angelegenheit
▸ DAB+ steht als Abkürzung
für „Der Absolute Brüller“
und bezeichnet den Empfang
digitaler Radiosignale.
Vorteile sind unter anderem
extrem realistische Klangeigenschaften bei minimaler
Störempfindlichkeit.
Okay, hundertprozentig perfekt war der Start
des neuen Digitalradios
▸ DAB+ nicht. In den vergangenen
Wochen wurde vereinzelt über Bildstörungen im Fernsehen und Beeinträchtigungen des Funkverkehrs
von Polizei und Feuerwehr berichtet.
Lappalien! Das Ganze ist wieder mal
nur ein Beleg dafür, dass sich die
Deutschen mit technischen Neuerungen generell schwer tun. Ein erster DAB+-Dauertest der SAT+KABEL
zeigt hingegen, dass das Digitalradio
für jede Menge Abwechslung sorgt.
Vivaldi und der Hasenrücken.
Endlich Wochenende. Für Entspannung im Wohnzimmer dürfen jetzt
Vivaldi, Beethoven, Schubert und Co.
sorgen. Das neue DAB+-Gerät Evoke
Flow von Pure ist schnell ausgepackt,
aufgestellt und eingeschaltet. Nun
noch Klassik Radio suchen, und
schon steht der sinnlichen Erholung
nichts mehr im Weg.
Nur ein Dominantseptnonenakkord später springt die Mikrowelle in
der Küche an. Der gläserne Drehteller
setzt sich in Bewegung und stellt den
nicht mehr ganz so frischen Hasenrücken vom Osterfest zur Schau. Ein
Ausschalten des Geräts funktioniert
aus unerklärlichen Gründen nicht.
Während Vivaldi im gleichnamigen
Konzert die Trompeter und Streicher zur Höchstleistung anspornt,
nehmen auch noch der Standmixer,
der Schnellkochtopf und die Dunstabzugshaube wie von Geisterhand
die Arbeit auf. Die Musik im Radio
steigert ihr Tempo derweil von Andante auf Prestissimo.
Schnee in der Gartenhütte. Auch
in der Nachbarschaft köcheln die
Emotionen hoch. „Verdammt, wieso
schneits auf dem neuen Fernseher?“,
tobt Familie Weiß im Gartenhäuschen. „Ausgerechnet jetzt gibt dieser beschissene Rasenmäher den
22 —
sat+kabel 1+2/2012
Geist auf“, brüllt Nachbar Uwe. Und
ein Grundstück weiter legt sich das
Ehepaar Müller Schwimmwesten an
und macht sein Schlauchboot fertig
– die computergesteuerte Pumpe des
Springbrunnens im Gartenteich hat
ihre Fördermenge von 100 Liter pro
Stunde urplötzlich auf 10.000 Liter
in der Minute erhöht.
Klassik Radio hat derweil seine
Opern-Stunde eingeläutet. Es klingelt. Vor der Tür steht SEK-Einsatzleiter Franz S. „Dürfte ich bei Ihnen mal
telefonieren?“, fragt er abgehetzt.
In der Sparkassen-Filiale gegenüber
Der Geruch des vergammelten und
mittlerweile brutzelnden Hasenrückens verbreitet Panik. Mit Gasmasken im Gesicht rennen die schwarzen
Gestalten in Richtung Mikrowelle.
Dann geht alles ganz schnell. Ein
gezielter Schuss in die Glasscheibe
und der rotierende Hase bleibt stehen. Das zurückspritzende Projektil
trifft das Digitalradio und nimmt es
außer Betrieb. Standmixer, Schnellkochtopf und Dunstabzugshaube
verstummen, der Fernseher in der
Gartenhütte funktioniert genauso
wie der Rasenmäher wieder ein-
Alles Gute kommt von oben – das neue Digitalradio DAB+ garantiert, dass
über die Luft spannende Inhalte in Ihre Wohnzimmer transportiert werden
hat sich ein Bankräuber verbarrikadiert und Geiseln genommen, aber
die Funkgeräte des Spezialeinsatzkommandos versagen. „Da hat sich
irgend eine doofe Carmen im Netz
eingenistet“, motzt S. „Aber die kriegen wir auch noch.“
Im selben Moment stürmt eine
Hundertschaft durch die Terrassentür. Immer mehr Männer folgen.
Einige seilen sich per Helikopter ab,
andere kommen über den Seeweg
in Schlauchbooten über das Nachbargrundstück. Vor der Küche machen die vermummten Kerle halt.
wandfrei, und die 28-Meter-Fontäne
schraubt sich auf ihre bisherige Höhe
von 50 Zentimeter zurück.
Während sich die Männer der
Hundertschaft den Hasenrücken
brüderlich teilen und auch den mittlerweile verhafteten Bankräuber einen Happen probieren lassen, gibt
SEK-Einsatzleiter Franz S. eine Großfahndung über sein Funkgerät raus:
„Gesucht wird eine weibliche Person,
Vorname Carmen. Achtung, Sie ist
auf der Flucht und wird vermutlich
von einem gewissen Georges Bizet
begleitet.“
❙ Jochen Wieloch
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#'
Test — Neue Geräte, Zubehör und HDTV
Schicke LNBs im Metallgehäuse
H
ama hat eine neue LNB-Serie
Lypsi 3D präsentiert, die sich
laut Mitteilung durch ihre schmale Bauform auch für den Empfang
von dicht beieinander liegenden Satellitenpositionen
auf einer Multifeed-Schiene
eignet.
Der
Winkelabstand
beträgt drei Grad,
damit lassen sich etwa die in
Deutschland beliebten AstraHimmelskörper auf 19,2° Ost und
auf 23,5° Ost einfangen. Ein neues
Feedhornkonzept soll eine verbesserte Fokussierung bei gleichzeitiger Verminderung von Nebenkeuleneffekten
erlauben. Ob dem tatsächlich so ist,
könnte nur ein Test in der SAT+KABEL
News
ans Tageslicht bringen. Erfreulich: Die
LNBs kommen in einem Metallgehäuse für bessere Witterungsbeständigkeit, mit Kühlrippen für Wärmeableitung und einer Farbcodierung an den
vergoldeten Ausgangsbuchsen. Weitere technische Details wollte
Hama zunächst nicht
nennen, sprach lediglich allgemein von niedrigem Stromverbrauch
und „bestmöglichem linearem Rauschmaß“ sowie
optimaler Verstärkung. Ein FeedhornAdapterring mit 23/40 Millimeter für
alle gängigen Halterungen liegt bei,
die Funktionsgarantie liegt bei fünf
Jahren. Die Preise liegen zwischen 32
und 80 Euro. http:// www.hama.de/
Sat-TV-Karte für Free-TV-Empfang
HDTV-Ausbau bei Unitymedia
D
ProSiebenSat.1 strahlt seine hochauflösenden
Programme seit Mitte November auch im hessischen und nordrhein-westfälischen Kabelnetz von
Unitymedia aus. Zu empfangen sind damit die Kanäle ProSieben-HD, Sat.1-HD und Kabel1-HD. Der
Empfang der hochauflösenden Sender ist nur mit
einem lizenzierten HD-Receiver des Netzbetreibers
bzw. einem verbraucherunfreundlichen „CI+“Modul
möglich. Eine kostenlose Einspeisung endet automatisch am 31. Januar 2012, teilte Unitymedia
mit. Was die HD-Programme von ProSiebenSat.1
bei Unitymedia nach dem Ende der Gratisphase
kosten, ist noch offen. Obwohl die Sender werbefinanziert sind, dürfte ein Obulus fällig werden.
Preise sollen rechtzeitig zum Start kommuniziert
werden. Der Kanal Sixx-HD, der in einer analogen
SD-Variante ebenfalls bei Unitymedia zu sehen ist
und zum ProSiebenSat.1-Konzern gehört, soll erst
im kommenden Jahr folgen. Ein genaues Datum
steht noch nicht fest.
http:// www.unitymedia.de/
er DVB-Shop hat unter seiner Eigenmarke Mystique eine TV-Karte mit
der Bezeichnung Satix S2 Sky Express fürs
Free-TV per Satellit in HD und SD in einer
neuen Variante vorgestellt. Das Modell ist
nun mit einem Chipsatz des Herstellers
Montage ausgerüstet und bietet neben
einer stromsparenden LNB-OffFunktion auch Unterstützung
für Unicable-Systeme.
Die Karte wird per
PCI-E x press
mit dem PC
verbunden
und benötigt
für die LNBStromversorgung
einen Floppy-Stecker
vom PC-Netzteil. Eine
Software liefert der DVBShop mit, vorgesehen sind
Standard-Features wie Time-Shifting,
Aufnahme, EPG, Favoritenlisten, auch
eine Unterstützung für den Einkabelstandard Unicable kann aktiviert werden. Signierte
Windows-Treiber sind
mit im Paket enthalten. Die Karte läuft
unter Windows 7,
Vista, XP und
ist auch unter
Linux Kernel
2.6x als auch
3.0x. sowie Windows Media Center
einsetzbar. Die Karte
ist mit dem Low-ProfileStandard kompatibel, eine
entsprechend verkürzte Blende
liegt bei. 90 Euro will der DVB-Shop
kassieren.
http:// www.dvbshop.net/
Mehr Funktionen für Kathrein-App
„HD+“-Einsteigerbox für 120 Euro
Kathrein hat eine neue iPad-App zur Steuerung
seiner Digital-Receiver UFS 912, UFS 922 und UFS
923 bereitgestellt. Die „UFScontrol“ getaufte Software
wurde mit erweitertem Funktionsumfang speziell für
den Tablet-PC von Apple angepasst. In der aktuellen
Version vorhanden sind unter anderem der Elektronische Programmführer von tvtv.de, die 1:1-Abbildung
der Original-Fernbedienung, Live-TV und Aufnahmen
in SD-Auflösung via zusätzlicher Streaming-App sowie
mobiles Planen und Verwalten der Aufnahmen.
F
24 —
sat+kabel 1+2/2012
ür Ende des Jahres hat der Hersteller Xoro mit
dem HRS 8800HD+ einen digitalen SatellitenReceiver angekündigt, der mit einer entsprechenden
Pay-TV-Smartcard auch die Fernsehprogramme der
umstrittenen „HD+“-Plattform von SES Astra einfängt. Das
Modell ist mit einem USB-Port in Version 2.0 ausgerüstet, der den Anschluss eines
externen Speichersticks oder einer Festplatte erlaubt. An Bord sind außerdem
Software-Aktualisierung über Satellit (Astra 19,2° Ost), HDMI-Anschluss, EPG, Videotext, Unicable-Unterstützung für Einkabelempfangsanlagen und Netzschalter.
Der Xoro HRS 8800 HD+ kostet 120 Euro.
http:// www.xoro.de/
TT-micro S855 wird fit für Sky
Sat-Spiegel mit stabilem LNB-Halter
Wer den Pay-TV-Sender Sky über die „CI+“-Schnittstelle mit einem Digital-Receiver vom Typ TT-micro
S855 von TechnoTrend Görler empfangen will, hat jetzt
die Gelegenheit dazu. Der Bezahlsender listet das Gerät
seit kurzem als „zertifiziert“ auf. Ein Software-Update
ist nicht nötig, da die mit „CI+“ einher gehenden
Restriktionen beim Aufzeichnen und Archivieren von
Spielfilmen und Serien bereits mit dem aktuellen Update für den TT-micro S855 umgesetzt wurden. Der
Receiver ist HbbTV-kompatibel und empfängt auch
das „HD+“-Angebot.
D
er Zubehör-Spezialist Kreiling hat mit dem KR AE 85 Profiplus einen neuen Satellitenspiegel vorgestellt, der über eine stabile
LNB-Halterung aus Metall verfügt. Für Mehrsatellitenempfang
gibt es dazu passend zwei Multifeedschienen. Die Befestigung
der Empfangsbausteine ermöglicht beim Modell KR MFS 85+10
einen Versatz von maximal zehn Grad – je fünf Grad links
und rechts –, beim zweiten Typ KR MFS 85+24 sogar von 24
Grad. So können mehrere Satelliten beispielsweise von 5° Ost
(Sirius 2/3, Astra 1C) bis 29 Grad Ost (Eurobird1, Astra 2A/2B/2D)
empfangen werden. Preise wollte Kreiling in einer Mitteilung
nicht nennen.
http:// www.kreiling-technologien.de/
HDTV-Ticker +++++++
Der Kabelnetzer Primacom hat sein HDSenderangebot erweitert. Neben allen öffentlich-rechtlichen sowie sechs privaten
Fernsehsendern werden ab sofort auch die
Kanäle Anixe-HD und Servus TV HD eingespeist. Primacom gehört zu den wenigen
Anbietern in Deutschland, die die privaten
HD-Sender ohne Zusatzkosten allen Kunden
im digitalen Grundpaket anbieten. Allerdings
sind die Programme wie bei allen anderen
Netzbetreibern grundverschlüsselt, es herrscht
also Smartcard-Zwang.
Zwei neue hochauflösende Sender sind beim Kabelnetzer
Unitymedia neu im Portfolio. Romance TV
wird exklusiv im „DigitalTV Allstars HD“Paket verbreitet. Außerdem erweitert Spiegel
TV Wissen HD die Programmpalette. Der
Sender wurde im Oktober aufgeschaltet, wird
aber zunächst nur per IPTV (Telekom „En-
tertain“) und Kabel verbreitet.
Eine Ausstrahlung per Satellit ist zunächst
nicht geplant.
Die Sendergruppe Turner
Broadcasting startet in Deutschlad weitere
hochauflösende verschlüsselte TV-Sender.
Drei Kanäle sind geplant, mit der Aufschaltung wird‘s allerdings noch ein paar Monate
dauern. Erst im Mai 2012 geht mit Glitz*
ein Frauensender an den Start. Kabel Deutschland wird den Kanal über sein Paket „Kabel
Digital Home HD“ verbreiten. Mit Cartoon
Network HD ab Oktober 2012 und Boomerang HD in 2013 stehen zwei weitere Kanäle auf der Turner-Agenda.
Der Münchner
Pay-TV-Sender Sky hat sein Angebot um
zwei weitere hochauflösende TV-Sender
ausgebaut, die im Standard-Bouqet „Sky
Welt“ zu sehen sind. Dazu zählen Fox-HD
und NatGeo-Wild-HD.
Nachschub für „AustriaSat“
Thomson hat mit dem THS810 einen neuen digitalen Satelliten-Receiver vorgestellt, der für den
Empfang der österreichischen Pay-TV-Plattform „AustriaSat“ ausgelegt ist. Das Gerät bringt einen HD-fähigen
DVB-S2-Tuner mit, außerdem sind übliche Features wie
Elektronischer Programmführer, digitaler Tonausgang,
sechs Favoritenlisten für TV- und zwei für Radiosender,
zehn Timerfunktionen, Teletext, mehrere Sprachen für
die Audiowiedergabe und Untertitel, Kindersicherung
mit Menüsperre und Alterskontrolle, Software-Update
über Satellit und USB-Anschluss vorhanden. Dieser
lässt sich für Aufzeichnungen auf Sticks oder Festplatten nutzen. Das Modell kostet 230 Euro, eine
ORF-Smartcard liegt bei, außerdem eine Karte für
einen dreimonatigen Testbezug des HD-Bezahlpakets
„HD Austria“ von AustriaSat.
Linux-HD-Receiver von Octagon
Elgato verwandelt iPad in Fernseher
Der Hersteller Octagon hat zwei neue digitale Receiver auf Linux-Basis vorgestellt – fürs Kabel und für
Satellit. Das Modell SF918SE+ HD ist nur 22 x 3,5 x 14,5
Zentimeter groß und lässt sich durch einen optionalen
Infrarotempfänger hinter dem Fernseher montieren. Neben einem HD-fähigen DVB-S2-Tuner (Satellit) bringt der
knapp 180 Euro teure Receiver auch eine Aufnahmefunktion über USB mit, außerdem einen Ethernet-Anschluss,
Blindscan und 10.000 Programmspeicherplätze. Der
Octagon SF1008C SE+ CI+ ist für den Kabelempfang
von SD- und HD-Sendern vorgesehen und bis auf den
Tuner identisch ausgestattet wie das Satellitenmodell.
Allerdings wurde eine „CI+“-Schnittstelle verbaut. Das
bedeutet, dass TV-Aufzeichnungen oder auch das TimeShifting verschlüsselter Kanäle auf externe Speicher
vom Willen der Sender bzw. des Kabelnetzbetreibers
abhängen. Auch beim SF1008C gehören Stromkabel,
Fernbedienung, HDMI-Kabel und Batterien zum Lieferumfang, der Receiver kostet 210 Euro.
http:// www.octagon-germany.de/
D
as iPad2 von Apple eignet sich ab
sofort auch zum komfortablen
DVB-T-Empfang ohne aktives Netzwerk. Der Hersteller Elgato liefert mit
dem EyeTV Mobile einen Tuner für
den Dock-Anschluss
des Tablet-PC aus. Das
iPad empfängt das
TV-Signal über eine
Mini-Teleskop- oder
eine Stabantenne. Zusätzlich erforderlich ist
die kostenlose EyeTV
Mobile App. Sie bietet Funktionen wie
Pause, Zurück- und Vorspulen sowie
Aufnahme. Der TV-Tuner bringt über
einen eingebauten Akku seine eigene
Stromversorgung mit, der hält rund
acht Stunden im Optimalfall. Da die
App keine Netzwerkverbindung auf-
baut, entfällt jegliche Konfiguration.
EyeTV Mobile wird inklusive Mini-Teleskopantenne, Antenne mit Magnetfuß
und abnehmbarem Saugnapf, einem
USB-Ladekabel sowie einer gedruckten
Kurzanleitung ausgeliefert. Die EyeTV
Mobile App erfordert
ein iPad2 sowie iOS
4.3.3 oder neuer. Unterstützt wird DVB-T
im Format MPEG-2 in
Standard-Auflösung.
Das Ladekabel dient ausschließlich
zum Aufladen der Batterie des EyeTV
Mobile und nicht der Stromversorgung
eines mit EyeTV Mobile verbundenen
iPad2. EyeTV Mobile ist für knapp 100
Euro erhältlich.
http:// www.elgato.com/
sat+kabel 1+2/2012 —
25
Test — Neue Geräte, Zubehör und HDTV
Grünes Licht für neuen 3DTV-Standard
Lenuss-Box mit Aufnahme-Option
Das für die technischen Details des digitalen Fernsehens
zuständige DVB Steering Board hat einem neuen Verfahren
für die Darstellung von 3D-Bildern über Settop-Boxen auf FlatTVs und Beamern grünes Licht gegeben. Der „Service Compatible“ getaufte Standard soll es künftig ermöglichen, innerhalb
eines Videosignals sowohl ein dreidimensionales als auch ein
zweidimensionales Bild zu transportieren. Zuschauer könnten
damit in Zukunft je nach SettopBox oder Fernseher das räumliche
oder das bisherige Signal verfolgen, ohne auf unterschiedliche
Kanäle wechseln zu müssen.
Bislang wird für 3D-Bilder das
Side-by-Side-Verfahren eingesetzt, das zwar von allen HDReceivern empfangen, aber von Besitzern von 2D-Fernsehern
nicht genutzt werden kann. Mit „Service Compatible“ soll
dies der Vergangenheit angehören. Voraussetzung dafür ist
aber, dass die Hersteller das neue Verfahren in ihren Geräten
nutzen. Bis es die ersten Settop-Boxen beherrschen und auch
die TV-Sender nutzen, dürfte es noch längere Zeit dauern.
L
enuss liefert seinen neuen
digitalen Satelliten-Receiver
mit der knappen Bezeichnung
„L1“ seit kurzem für knapp 150
Euro über den Fachhandel aus.
Das Modell bringt neben einem
HD-fähigen DVB-S2-Tuner auch
Elektronischen Programmführer
(EPG), Videotext und Untertitel,
Kindersicherung, Softwareupdate
über USB, ein hochaufgelöstes VFDisplay, HDMI-Anschluss, digitalen
Audioausgang (S/PDIF) sowie eine
USB 2.0-Buchse mit. Damit lassen
sich TV-Aufzeichnungen auf eine
externe Festplatte durchführen.
Aber Achtung: Da wie bei vielen anderen Receivern und Flat-TVs eine
verbraucherunfreundliche „CI+“Schnittstelle verbaut ist, können
Sender oder Netzbetreiber eine Aufnahme bzw. auch Time-Shifting bei
verschlüsselten Programmen nach
Belieben steuern und unterbinden,
sofern ein entsprechendes CAM
zum Einsatz kommt. Neben einer
Systemfernbedienung liegt jedem
Lenuss-Modell zusätzlich eine Komfort-Fernbedienung bei. Diese ist auf
relevante Tasten beschränkt und soll
die Bedienung des Receivers beim
Fernsehen vereinfachen. Ein integrierter Media-Player spielt Fotos und
Musik von externen Speichern ab.
http:// www.lenuss-digital.com/
Triax-Duo für hochauflösende Sender
„Kabelkiosk Choice“ legt los
M
Kabelkunden, die das Pay-TV-Paket „Kabelkiosk“ über ihren Netzbetreiber beziehen, können
voraussichtlich ab Januar Video-on-Demand-Spielfilme über HbbTV-fähige Digital-Receiver abrufen.
Der federführende Satellitenbetreiber Eutelsat
startete im Oktober die Vermarktung des „KabelKiosk Choice“ getauften Produkts. Kostenpflichtig
zu sehen sind dann verschiedene HD-Spielfilme,
was der Abruf kostet, ist noch nicht klar. Neben
Video-on-Demand werden auch verschiedene Informationsdienste und Programmempfehlungen
integriert. Netzbetreibern verspricht Eutelsat eine
simple Integration in das bestehende Angebot. Per
„HbbTV-Konfigurator“ können diese lokale und regionale Inhalte wie News, RSS-Feeds, Videoclips oder
Marketingaktionen zur Steigerung der Kundenbindung in Eigenregie einbinden. Der Hybrid-TV-Dienst
lässt sich zudem unter eigenem Namen und eigener
Aufmachung vermarkten. „KabelKiosk Choice“ setzt
einen HbbTV-kompatiblen Digital-Kabelreceiver
voraus.
http:// www.kabelkiosk.de/
it den Satelliten-Receivern S-HD
10 plus und S-HD 100 CI+ hat der
Hersteller Triax zwei neue Einsteigermodelle vorgestellt, die per DVB-S2-Tuner
hochauflösende Programme empfangen.
Der S-HD 10 plus eignet sich für alle unverschlüsselten TV-Kanäle, darunter auch
die HD-Sender von ARD und ZDF, die
im kommenden Mai deutlich ausgebaut
werden. Der S-HD 100 CI+ verfügt zusätzlich über einen verbraucherunfreundlichen „CI+“-Schacht,
mit dem per geeignetem
CAM auch „HD+“- und
Pay-T V-Program me
eingefangen werden
können. Problem: Eine
Aufzeichnung über die
am USB-Port angeschlossenen Speichersticks oder Festplatten kann jederzeit
untersagt werden, das gilt auch für Ar-
chivierungsdauer oder Time-Shifting. Ein
koaxialer AC3-Digitalausgang, UnicableKompatibilität für Einkabelanlagen, ein
alphanumerisches Display (nur S-HD 100)
bzw. eine schlichte Kanalanzeige und Softwareupdate via Satellit sind ebenfalls an
Bord. Im Standby sollen die Geräte 0,5
bzw. 1,0 Watt verbrauchen. Triax will 90
Euro bzw. 170 Euro für die Receiver kassieren.
http:// www.triax-gmbh.de/
Pure-Radio nimmt Programm auf
Tele5-HD bei „HD+“ aufgeschaltet
Mit dem One Elite Series II hat der britische
Hersteller Pure ein neues DAB+ Radio vorgestellt,
mit dem sich Hörfunksendungen aufzeichnen lassen –
„Listen Later“ nennt der Anbieter dieses Feature. Die
maximale Aufnahmedauer beträgt zwischen 30 und
180 Minuten und hängt von der Bitrate des jeweiligen
Senders ab. An Bord sind außerdem Time-Shifting,
UKW-Empfang, Weckfunktion mit Tonsignal oder Radio,
ein Küchen-Timer, 30 Stationsspeicher. Knapp 130
Euro will Pure für den One Elite Series II kassieren.
D
26 —
sat+kabel 1+2/2012
er Privatsender Tele5, der bei den Zuschauermarktanteilen im Konzert der größeren Sender nur eine untergeordnete Rolle spielt, strahlt neuerdings einen HDAbleger über die wegen ihrer technischen Restriktionen umstrittene „HD+“-Plattform
aus (Astra-Frequenz 12.574 GHz, horizontale Polarisation, SR: 22.000,
FEC: 2/3). Bislang wurden über „HD+“ elf Privatsender verbreitet, bei der Archivierung auf externe Medien und beim
Time-Shifting gibt es verschiedene Einschränkungen. Mit
Tele5 wird nun der zwölfte HD-Sender über die Plattform
verbreitet, abzuwarten bleibt, wie hoch der native Anteil
an hochauflösenden Formaten ausfällt.
Lautsprecher-Receiver ist endlich fertig
Schwaiger bringt DSR8000HDR in den Handel | Monatelanges Warten hat damit ein Ende
D
ie Redaktion der SAT+KABEL hatte
zwischenzeitlich die Hoffnung auf eine
Markteinführung aufgegeben, jetzt kommt
der bereits für die Branchenmesse Anga
Cable 2011 in Köln angekündigte SatellitenReceiver mit integriertem Lautsprecher aus
dem Hause Schwaiger tatsächlich in den
Handel. Seit Anfang November werden die
Boxen mit der Bezeichnung DR8000HDR
ausgeliefert. Der Preis liegt bei rund 330
Euro. Der Konsument hat mit dem Gerät den
Vorteil, die Box auch bei ausgeschaltetem
Fernsehgerät oder ohne angeschlossene
Stereoanlage als Radio benutzen zu können.
Das aktive Lautsprechersystem kommt mit
satten 100 Watt Leistung, damit soll ein „vo-
luminöser und doch ausgewogener Klang“
erreicht werden, rührte der Anbieter schon
vor langer Zeit die Werbetrommel. Der Receiver nutzt sogar digitale Toneingänge für
Blu-ray-, DVD- und CD-Player sowie Spielekonsole und verfügt auch über alle üblichen
Ausgänge wie HDMI, S/PDIF optisch und
Stereo-Cinch. Ein verbraucherunfreundlicher „CI+“-Steckplatz ist integriert, zwei
USB-2.0-Schnittstellen ermöglichen den
Anschluss einer Festplatte auf der Rück- oder
der Vorderseite. Aber Achtung: Aufzeichnungen von verschlüsselten Programmen
sind nur möglich, wenn dies über „CI+“
nicht unterbunden wird. Die Technologie
bringt zahlreiche Restriktionen mit sich,
die nach Belieben aktiviert werden können. Die VFD-Anzeige ist zwölfstellig und
gibt Programmnamen und weitere Informationen alphanumerisch wieder. 6.000
Programmspeicherplätze, mehrsprachige
Menüführung, EPG bis zu sieben Tage im
Voraus, 30-facher Multifunktionstimer sowie Unicable- und DiSEqC-Unterstützung
kommen ebenfalls mit. Unsere Redaktion bemühte sich bereits seit Frühjahr um
ein Testgerät. Doch immer wieder gab es
Probleme unter anderem mit der ReceiverFirmware, sodass sich die Fertigstellung
der Box Monat um Monat verschob. In der
kommenden Ausgabe der SAT+KABEL finden
Sie endlich einen ausführlichen Test.
Atelmo baut auf Linux-System
Satelliten-HD-Tuner für‘s Notebook
Der Anbieter Atelmo führt unter der neuen Marke
Atemio neue digitale Sat-Receiver auf Linux-Basis
ein. Erstes Modell ist das kürzlich vorgestellte Gerät mit
der Bezeichnung AM500 HD. Die Ausstattung gleicht
denen anderer Linux-Settop-Boxen, das Modell bringt
einen steckbaren Tuner für DVB-S2 (HD-Satellit), DVB-C
(Kabel) und DVB-T (Terrestrik) mit, nutzt außerdem eine
Vorrüstung für 2,5 Zoll große Festplatten mit maximal
1.000 GByte Kapazität. Der Stromverbrauch soll bei
einem Watt und die Bootzeit bei vier Sekunden aus dem
Standby bzw. 40 Sekunden aus dem Deep-Standby liegen. Angenehmerweise ist eine CI-Schnittstelle verbaut
und damit keine verbraucherunfreundliche „CI+“-Variante.
Weil der AM500 HD recht klein ausgefallen ist, lässt er
sich auf der Rückseite eines Fernsehers anbringen, das
Montagezubehör ist im Lieferumfang enthalten. Unter
dem Namen „Atemio“ erscheinen künftig auch Multi-,
Unicable- und DiSEqC-Schalter.
http:// www.atelmo.com/
E
inen neuen Satelliten-HD-Tuner
fürs Notebook gibt es neuerdings
vom Internet-Anbieter DVBShop – die
Erweiterung Mystique SaTiX-S2 Sky
wird über den USB 2.0-Port mit einem
Kabel angedockt und kostet 40 Euro.
Das Innenleben der Box ist in einem
Metallgehäuse aus Aluminium untergebracht, an der Rückseite befindet sich
unter anderem eine Statusdiode für den
Transponder-Lock und ein integrierter
Infrarotempfänger. Das Gerät unterstützt per Software übliche Features wie DiSEqC 1.2,
USALS, TimeShifting, Electronic Program
Guide (EPG),
Untertitel, Favoritenliste, On
Screen Display
(OSD), Aufnahmeprogrammierung und
Wake-up-Aufzeichnungen
aus dem Standby-Betrieb. Neben einem
Netzteil und USB-Kabel gehört auch
eine Fernbedienung zum Lieferumfang.
Die Mystique SaTiX-S2 Sky läuft unter
Windows 7, Vista, XP und ist auch unter
Linux und dem Windows Media Center per BDA-Treiber einsetzbar. Dabei
werden sowohl 32-Bit- als auch 64-BitSysteme unterstützt.
http:// www.dvbshop.net/
sat+kabel 1+2/2012 —
27
Test — Neue Geräte, Zubehör und HDTV
RSS-Feeds reichern DAB+ an
XBox 360 wird zur TV-Zentrale
Für das digitale Radio auf DAB+ Basis ist in Deutschland noch kein durchschlagender Erfolg in Aussicht, das
soll sich mit Multimedia-Diensten in Zukunft ändern. Der
Sendernetzbetreiber Media Broadcast machte kürzlich den
Anfang. Das Unternehmen gab den Startschuss für seine
„Datacast“-Plattform über das neue Netz. Die Technik ermöglicht die bundesweite Ausstrahlung von Datendiensten
wie Elektronischen Programmführer, Textnachrichten oder
Verkehrsinformationen. Das Angebot umfasst zu Beginn aber
nur RSS-Feeds der Web-Sites redbull.de und digitalradio.de.
Die Feeds werden erstmals in das sogenannte JournalineTextformat gewandelt. Journaline bietet hierarchisch strukturierte und kategorisierte Textinformationen, auf die der
Nutzer zugreifen kann. Das System setzt nur kleine Datenraten voraus und stellt damit geringe Anforderungen an die
Decoder-Ressourcen und die Display-Hardware im Endgerät.
Das „Datacast“-Angebot soll nach Angaben von Media Broadcast erweitert werden. Wann und wie ist unklar. Neben den
Textinfos sind auch Verkehrsinformationen im TPEG-Format
abrufbar.
http:// www.digitalradio.de/
D
ie Spielekonsole XBox 360 soll
zur ultimativen Fernsehzentrale
im Wohnzimmer avancieren – Microsoft setzt damit den Konkurrenten
Sony mit seiner Playstation3 unter
Druck, der ebenfalls multimediale
Ausbaupläne hegt, zuletzt aber durch
einen Hackerangriff aus der Bahn
geworfen wurde. Wie der WindowsKonzern in Redmond bekannt gab,
haben sich inzwischen 40 Sender und
Video-Anbieter vertraglich dazu verpflichtet, Inhalte zuzuliefern – Voraussetzung für den Kunden ist eine
Anbindung ans Internet, ein Abonnement des „XBox Live“-Dienstes, der
knapp 60 Euro jährlich kostet, muss
nicht vorhanden sein. Mit an Bord
ist unter anderem das öffentlichrechtliche ZDF, das die Mediathek in
einer angepassten
Version bereitstellt. Außerdem
darf die US-Kundschaft auch auf
Serien und Filme
von Bravo, Comcast, HBO und
Syfy zugreifen,
in Spanien beteiligt sich die Telefónica, in Italien
der Medienriese Mediaset von Silvio
Berlusconi und in Großbritannien die
BBC sowie BSkyB. Die TV-Pläne waren
bereits Anfang des Jahres bekannt gegeben worden, zentraler Bestandteil
ist die Bewegungssteuerung „Kinect“,
die eng mit dem TV- und Videoangebot verzahnt werden soll.
Metz-TVs mit HbbTV und Festplatte
Humax ködert Sat-TV-Einsteiger
D
Humax versucht sich mit dem HD Nano an
einem vergleichsweise preiswerten EinsteigerSatelliten-Receiver, mit dem sich auch die werbeunterbrochenen und mit technischen Restriktionen
behafteten Pay-TV-Sender der „HD+“-Plattform von
SES Astra empfangen lassen. Die Box kostet knapp
130 Euro, enthalten ist eine Smartcard für die nur
verschlüsselt zu sehenden HD-Programme von ProSiebenSat.1, RTL, Tele5 und Sport1. Der HD Nano
bringt die üblichen Features wie Elektronischen
Programmführer (EPG), Digitalaudio-Ausgang und
HDMI-Schnittstelle mit. Der Einsatz als digitaler
Video-Rekorder per USB-Stick oder -Festplatte allerdings fällt bei hochauflösenden „HD+“-Spielfilmen
und -Serien aus Hollywood flach. Per USB lassen
sich auch Videos, Bilder und Musik über die SettopBox abspielen. Wer einen Infrarot-Empfänger mit
einer Kabellänge von 1,5 Metern nutzen will, um
den Satelliten-Receiver im Schrank zu betreiben,
der muss nochmal 15 Euro anlegen.
http:// www.humax-digital.de/
er deutsche Hersteller Metz hat
mit der Auslieferung seiner neuen
„Caleo“-Flachbildfernseher begonnen,
die bereits auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin
vorgestellt worden waren.
Als erste Flat-TVs des Anbieters sind die Modelle
mit dem „Media System“
ausgestattet, das eine Einbindung der Geräte ins
heimische Netzwerk erlaubt, außerdem lassen sich
Internet- und HbbTV-Inhalte
abrufen, sofern eine Internet-Verbindung
aktiviert ist. Auch die Bildqualität soll im
Vergleich zu den Vorjahresmodellen optimiert worden sein. An Bord sind 200-HzTechnologie zwei Dreifach-HD-Tuner für
Kabel, Terrestrik und Satellit. Die Speicherkapazität der verbauten Festplatte
wurde auf 750 GByte vergrößert. Neben
den üblichen Anschlüssen wie DVI-D,
SCART und HDMI werkelt auch eine verbraucherunfreundliche „CI+“-Schnittstelle in der Metz-Fernsehern.
In Verbindung mit einem
entsprechenden CAM
können Sender und Netzbetreiber die Aufnahme,
die Archivierung und das
Time-Shifting beliebiger
Sendungen unterdrücken.
Aktuell wird davon nur bei
HD-Sendungen gebrauch
gemacht. Das kann sich aber in Zukunft jederzeit ändern. Was die Fernseher
kosten, wollte Metz zunächst nicht mitteilen. Die Geräte werden ausschließlich über
den Fachhandel vertrieben. Die Modelle
nutzen Diagonalen von 37 und 47 Zoll.
http:// www.metz.de/
Apple-Flat-TV hört auf die Stimme
Smart-Kistchen für schlappe 45 Euro
Die Hinweise verdichten sich, dass Apple ein Fernsehgerät mit Sprachsteuerung auf den Markt bringen wird. Der Apple-Fernseher könne nach aktuellem
Entwicklungsstand Ende 2012 vorgestellt werden und
im Jahr darauf in den Handel kommen, berichtete die
„New York Times“ unter Berufung auf Projekt-Insider.
Statt Tasten einer Fernbedienung zu drücken, würde
man dann einfach mit dem eigenen Fernseher reden.
Grundlage für die Sprachsteuerung sei der Siri-Assistent
vom iPhone 4S.
W
28 —
sat+kabel 1+2/2012
er noch auf der Suche nach einer billigen Zapping-Box für den Satellitenempfang ist, der könnte mit der neuen Settop-Box MX02L von Smart glücklich werden. An Bord ist nur ein DVB-S-Tuner, HD-Empfang fällt damit flach. Auch Pay-TV kann
mit dem Receiver nicht gesehen werden, weil eine Common-Interface-Schnittstelle
fehlt. Auf der Habenseite verbucht der MX02L die Wiedergabe von unverschlüsselten
digitalen TV- und Radioprogrammen, das intelligente Programmierungssystem RAPS, SCART-Anschluss, Audio-DigitalAusgang, Standard-EPG und ein günstiger Preis von knapp
45 Euro. Der Straßenpreis dürfte sich fünf bis zehn Euro
darunter einpendeln. http:// www.smart-electronic.de/
HD-Rekorder mit Blu-ray-Player — Test
Ganz ein Schlauer
Der BD-D 8909 S ist mehr als nur ein HD-Rekorder mit Sat-Empfang. Er bringt
auch die neuen Smart-TV-Features von Samsung ins Wohnzimmer.
Smart-TV ist das Modewort
des Jahres in der Fernsehbranche. Smart sind im
Insider-Jargon neue Online-Features
wie ▸ HBBTV. Smart sind auch die
Portale der Fernseher- und Boxenhersteller, auf denen diese Links
zu Webseiten in TV-freundlicher
Darstellung publizieren. Und smart
sind neuerdings auch so genannte
Apps. Diese kleinen Anwendungsprogramme lassen sich, ähnlich
wie auf den ebenso sprichwörtlich
schlauen Smartphones, jetzt auch
im TV-Gerät installieren.
„Smart-TV nachrüsten“ lautet
denn auch das Motto, mit dem
Samsung für seine aktuellen HDTV-
Samsung
BD-D 8909 S
VORTEILE
umfangreiche Online- und
Netzwerkfunktionen
guter 3D-Blu-ray-Player
doppelter HDMI-Ausgang
guter EPG und Serientimer
NACHTEILE
Twin-Tuner, aber keine zwei
Aufnahmen parallel möglich
kein Pay-TV bei Aufnahmen
langsame HbbTV-Darstellung
Rekorder wirbt. Allen voran das
Topmodell BD-D 8909 S, das
mit seinen vielfältigen TV- und
Online-Funktionen aus jedem
herkömmlichen HDTV-Fernseher
einen Smart-TV machen soll.
Der BD-D 8909 von Samsung
fi rmiert beim Hersteller unter
der Rubrik „HD-Rekorder mit
Twin-Tuner und 3D Blu-ray Player“. Diese Bezeichnung kommt
dem Funktionsumfang des Gerätes schon ganz schön nah. Es
besitzt zwei Satellitentuner mit
allen üblichen Features wie Diseqc, Unicable oder vorprogrammierten Orbitalpositionen der
wichtigsten TV-Satelliten sowie
eine Aufnahmefunktion mit eingebauter Ein-Terabyte-Festplatte. Für
knapp 500 Euro Listenpreis bietet
Samsung übrigens ein vergleichbares
Gerät mit halb so großer Festplatte
an, nochmals 50 Euro günstiger
eine 250-GB-Variante. Neben den Sat-Modellen
gibt es außerdem Geräte mit Kabeltuner
und 250- oder 500-GBFestplatte.
Fazi t
Nicht alles ist smart
Die Smart-TV-Talente des BD-D
8909 S sind klasse – so viele Online-, Netzwerk- und App-Features
sucht man anderswo vergebens. Wer
aber vor allem einen klassischen
HD-Rekorder mit allen zugehörigen
Funktionen möchte, der wird mit dem
Samsung nicht froh. Gute Schnittfunktionen bietet er zwar. Doch dass
ein Gerät mit Twin-Tuner keine zwei
Aufnahmen parallel macht und während Mitschnitten keine verschlüsselten Kanäle zeigt, ist für Geräte dieser
Klasse kaum akzeptabel.
Gemeinsam ist allen HD-Rekordern
von Samsung, dass der eingebaute
3D-Blu-ray-Player funktional unabhängig vom HD-Empfänger agiert.
Die Laufwerke haben,
anders als im Blu-rayRekorder DMR-BST 800
von Panasonic, keine
Aufnahmefunktion.
Gemeinsam mit dem
japanischen Kon-
▸ HBBTV steht für den
Online-Nachfolger des
klassischen Videotextes.
Dabei übertragen TV-Sender
ihre Zusatzinformationen
via Internet statt wie bisher
im TV-Signal verpackt. Die
Internetinhalte werden dabei
in einer TV-optimierten
Darstellung übertragen.
HD only – der Samsung ist
ein waschechtes HD-Gerät
ohne SCART-Anschlüsse,
dafür hat er zwei HDMIBuchsen, eine davon für
HD-Ton von Blu-ray Discs
sat+kabel 1+2/2012 —
29
Test — HD-Rekorder mit Blu-ray-Player
BD-D 8909 S: Daten und Bewertung
Hersteller
Modell
ALLGEMEINES
Straßenpreis
Telefon/Internet
getestete Software-Version
Abmessungen (HxBxT)/Gewicht
AU S S TAT T U N G
DiSEqC/Sender/Sat-Positionen
Sleep-Timer/Kindersicherung
Favoriten/Videotext
Dolby Digital/4:3/16:9
Anzeige am Gerät
Festplatte/Twin-Tuner
Timer/Time-Shifting
Timer einm./tägl./wöch./wt./we.
Timerstart direkt/EPG/manuell
Rück-/Vorlauf/Zeitlupe/Einzelb.
Sprungfunktionen/Bild-im-Bild
Schnitt/Bookmarks/Playlists
Wiedergabe bei Aufnahme
zwei Aufnahmen gleichzeitig
Datentransfer zum PC
Software-Update
HDTV-Tauglichkeit
CI/CA/LNB-Out/Netzschalter
PC-Link/HF-Ausgang/MHP
MP3/Fotoalbum/CF-Slot
Bedientasten am Gehäuse
Lieferumfang
Auf-/Abwertungen
Samsung
BD-D 8909 S
540 Euro
+49 180 5 7267864 (14 Cent pro Minute) / www.samsung.de
2011/09/01_001_003
64 x 430 x 299 mm / 3,9 kg
Punkte
1.0, 1.2 / Unicable / 5.000 / 4
1 von
0,25 von
○ / ● (einzelne oder alle Sender sperren)
● (5, nicht umbenennbar) / ● (intern, Speicher, HbbTV) 1,5 von
1 von
●/●/●
0,5 von
● (LED-Pixel-Anzeige, Symbole, Kanalzahl)
2 von
● (1.000 GB) / ●
2 von
● (50 Speicher pro Monat, Vor-/Nachlauf) / ●
(beliebig)
1 von
●/●/●/●/●
1 von
●/●/●
1 von
● (2-64 fach / 2-64 fach) / ● / ●
0,6 von
● (-60s, +60s, Szenenindex) / ○
2 von
● (löschen, teilen) / ● / ●
1 von
●
0 von
○
0,25 von
● (externe HDD, kopieren von MP3, PG etc.)
0,5 von
● (Internet/USB/Sat)
1 von
● (MPEG2/MPEG4, bis 1.080p)
1 von
● (2 CI+) / ○ / ○ / ○
0 von
○/○/○
1 von
●/●/○
Ein/Aus, Play/Pause, Stop, Enter, Disclade (Sen- 0,5 von
sortasten)
Batterien, Netzkabel
-2,25
Vollwertiger Blu-ray-/DVD-Player (+2), DivX-/
MKV-/AVCHD-Wiedergabe (+0,5), Kanallisten vorprogrammiert (+0,5) , Onlinedienste (+0,25),
HbbTV (+0,5), 3D-BD-Player , 2D-3D-Wandlung
(+0,5), Player nicht codefree schaltbar (-1), keine
Pay-TV-Entschlüsselung während der Aufnahme
(-0,5) , HD+/CI+ Restriktionen (- 5)*
Summe Ausstattung
20,1 von 30 Punkten
BEDIENUNG
Boot-Vorgang (Dauer)
Zappen gleicher Transp. (Dauer)
Zappen anderer Transp. (Dauer)
Funktionalität Zapping-Boxen
Suchlauf Astra global (Dauer)
Funktionalität Suchlauf
EPG (Vorlauf/Komfort)
EPG-Genres/-Serientimer/-Suche
Funktionalität Kanallisten
Erstinstallation
Benutzerfreundlichkeit
Menügestaltung
Fernbedienung
Summe Bedienung
14 Sekunden
1,5 Sekunden
2,2 Sekunden
Now/Next/Zeitbalken, DD, VT,
2:29 Minuten
global/Einzel-Sat/Free-TV/Transponder/Manuell
● (7 Tage, DVB-SI, Einzelsender, Übersicht)
●/●/○
sperren/löschen/verschieben/sortieren (A-Z)
menügesteuert, einfach
meist intuitiv, teils etwas verschachtelt
gut strukturiert, mehrfarbig, übersichtlich
guter Druckpunkt, viele Tasten, gut lesbar
BILD
Video-Ausgänge analog
Video-Ausgänge digital
Video-Eingänge
Sehtest (bestes Signal)
Saumkantenbildung
Bildrauschen
Summe Bild
0
0,25
0
0,5
1
1
1,5
1
0,6
3
2,5
3
2,25
von
1,5
1
0
4,5
von
2
2
von
1
2
0
4
4
1,75
von
1,5
2
0,8
von
FBAS ( 1 x Cinch) / Component (1 x Cinch)
2 x HDMI
○
sehr gut, hohe Schärfe, plastisches HD-Signal,
gutes Upscaling
keine sichtbar (RGB)
sehr gering
von
von
von
von
von
von
von
von
von
von
1
1
1
0,5
1
1
2
1,5
1
4
4
4
3
von
von
von
von
7,5
2
1,5
5
2
2
11 von 20 Punkten
1 x Cinch
1 x optisch, 2 x HDMI
○
sehr gut (koax)
sehr gut (koax)
Sehr gut – gut (Cinch)
VERARBEITUNG
Verarbeitung Gehäuse
Verarbeitung Anschlüsse
Verarbeitung Fernbedienung
Summe Verarbeitung
gut
sehr gut
gut (55 Tasten)
von
von
von
von
von
2
2
1
4
4
2
der Zahl der Angebote einfach
auf mehrere Bildschirmseiten.
Neben Online-Anwendungen
auf dem Smart Hub unterstützt
der Rekorder auch den OnlineVideotext-Standard HbbTV. Der
Aufruf von HbbTV-Seiten lief
im Test allerdings recht zäh, die
Seiten des Senders RTL zeigte
der Samsung nicht an. Und im
Online-Menü von ProSieben und
Sat.1 führte der Aufruf der Online-Videothek Maxdome meist
zu einem Absturz des Gerätes.
Praktischere Funktionen bot
der BD-D 8909 S im lokalen Netzwerk. Man kann ihn etwa weitgehend über Apps für Apples
iPod touch und iPhone sowie für
Android-Smartphones steuern.
Die Apps bieten Text-Tastaturen,
um etwa Suchbegriffe in Online-Seiten oder Namen für TVAufnahmen leichter tippen zu
können als per Fernbedienung.
Daneben unterstützt der Rekorder auch den Abruf von Musik, Videos und Fotos von einem
Medienserver. Zusammen mit
Samsung-Smartphones lassen
sich so Videos oder Fotos auch
Keinen speziellen Fernseher
benötigen Nutzer des SamsungRekorders allerdings, um dessen
Online- und Netzwerkfunktionen zu zeigen. Ähnlich den
aktuellen TV-Modellen von
Samsung hat der Rekorder ein
zentrales Onlineportal namens
„Smart Hub“ (siehe unten). Von
hier aus gelangt man zu allen
möglichen Internetangeboten
wie etwa der Maxdome-Onlinevideothek, Mediatheken großer
TV-Sender oder Internetdiensten wie YouTube, Google Maps
oder dem Musik-Wunschdienst
„Putpat“. Voraussetzug dafür
ist eine Netzwerkverbindung
per LAN-Kabel oder über den
eingebauten WLAN-Empfänger.
Solche Online-Menüs bieten inzwischen Geräte fast
aller Hersteller.
Der Smart Hub
von Samsung verdient dennoch Beachtung, da die Auswahl
an Onlinediensten
hier wirklich groß
ist. Und man kann
die Anordnung der
Apps und Links
weitgehend selbst
App-Store – im Menübereich „Samsung
bestimmen. Das
Apps“ kann man Onlinedienste für den
Menü wächst mit
Smart Hub nachladen
12,75 von 15 Punkten
von
von
2
2
1
4,3 von 5 Punkten
D O KU M E N TAT I O N
Ausführlichkeit
sehr ausführlich
2
Verständlichkeit
alle Optionen erwähnt, ausführlich erklärt, über- 1,75
wiegend verständlich
Übersichtlichkeit
nicht immer mit Screenshots, anschauliche Tabel- 0,7
len, teils kleiner Text
Summe Dokumentation
4,45 von 5 Punkten
Gesamtpunktzahl
65,95 von 100 Punkten
Wertungsnote
Preis/Leistung
befriedigend
ausreichend
* Die SAT+KABEL zieht jeweils 2,5 Punkte bei „HD+“- bzw. „CI+“-Restriktionen ab
sat+kabel 1+2/2012
von
1
1
1
2
2
1
1
1
0,5
1
3,5
2,5
1,5
1
16,6 von 25 Punkten
TON
Ton-Ausgänge analog
Ton-Ausgänge digital
Audio-Eingänge
Hörtest (Sprache)
Hörtest (Musik)
Hörtest (analog)
Summe Ton
30 —
von
1
1
2
1
1
2
2
kurrenten sind den Samsungs
allerdings ihre 3D-Wiedergabe
und die Möglichkeit, herkömmliche 2D-Filme von Disc oder im
TV in räumliche Bilder umzurechnen. Zur Wiedergabe ist ein
3D-fähiger Fernseher mit Shutter- oder Polarisationsbrillen
notwenig.
von
von
2
2
von
1
Online-Zentrale – der Smart Hub listet alle Internet-Dienste auf einer
oder mehreren Seiten, die Suche oben hilt, den Überblick zu bewahren
HDTV-Sat-Receiver
für HD+ und CI+
UFS 932/HD+
+().0#$6.&.$.#'%#/!&)0#0
chaltung
s
b
a
g
o
l
12
Ana
April 20
.
0
3
m
u
z
7.2011
gut
Der Programmguide bietet je nach Sender meist sieben Tage Programminfos im Vo-
KATHREIN UFS 932
www.digitalfernsehen.de
raus und eine schmucklose, sehr übersichtliche Darstellung
direkt aus dem Telefonspeicher zum Rekorder schicken.
Rekorder- und TV-Talente
erwartet man von einem Gerät dieses Kalibers natürlich
erst Recht. Zunächst: Das
Handling des TV-Empfängers
und -Rekorders klappte im
Test gut. Das durch die Flut
an Funktionen recht große
Hauptmenü verteilt die TVDer BD-D 8909 S von Samsung kann keine
zwei Sendungen parallel aufnehmen –
und Rekorderfunktionen
und zeigt beim Mitschnitt kein Pay-TV
zwar nicht immer logisch
in verschiedene Untergruppen, nach kurzer Eingewöhnung kommt man darin aber klar. Einen vielseitigen Speicher bieAufnahmen lassen sich mit einem tet die Mega-Festplatte des BD-D
DVB-SI-Guide programmieren, Se- 8909 S dennoch. Mitschnitte lassen
rienaufnahmen können tageweise sich etwa bearbeiten: Man kann sie
oder an vorgegebenen Wochentagen teilen, um überflüssiges Material
wiederholt werden. Für den Schritt am Anfang oder Ende der Aufnahvon der EPG-Programmierung zur me zu löschen. Werbeblöcke lassen
Serien-Einrichtung ist allerdings ein sich über eine Bereichs-Löschung aus
Menüwechsel notwendig.
Mitschnitten tilgen.
Sonderbar muten andere PunkDie Festplatte speichert neben
te an: Trotz Twin-Tuner nimmt der TV-Aufnahmen auch andere Videos,
Rekorder keine zwei Sendungen pa- Fotos und Musik, die sich über USBrallel auf. Und so lange er aufnimmt, Speicher auf das Gerät kopieren lasquittierte der BD-D 8909 S im Test sen. Von dort oder direkt von exterden Aufruf von „HD+“-Kanälen mit nen Speichern spielte der Samsung
der Meldung, man könne während im Test jede Menge Medienformate
Mitschnitten keine verschlüsselten ab – wie etwa MP4, DivX, XviD und
Sender zeigen (oben rechts) – obwohl MKV. Selbst typische Handy-Videodie „HD+“-Smartcard samt Kartenle- formate wie „3gp“ oder Aufnahmen
ser im Gerät steckte.
anderer Rekorder im Format „ts“ gab
Dass man „HD+“-Sender über das er von der eingebauten Festplatte,
offizielle „CI+“-Modul nicht dauer- einem USB-Speicher oder via Netzhaft aufnehmen kann sei ebenfalls werk-Streaming wieder. Und altererwähnt. Das lästige, von den Privat- nativ zur eingebauten Platte lassen
sendern so gewollte Feature hat der sich externe USB-Festplatten auch
Samsung mit allen anderen „CI+“- für TV-Mitschnitte nutzen.
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Geräten gemeinsam.
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$$!%%%$"
$'$" Test — Dreambox
Der Traumfänger
Dream Multimedia erweitert seine Receiver-Palette um die neue Dreambox
DM7020 HD. Lesen Sie, ob Sie sich beim Kauf einen Traum erfüllen können.
Dreambox-Besitzer sind
keine ganz normalen TVZuschauer im klassischen
Sinne. Sie wollen deshalb auch keinen Receiver von der Stange, sondern
legen Wert auf individuelle Gestaltungsmöglichkeiten und haben Spaß
daran, ihre Box an die eigenen Wünsche anzupassen. Mit der DM7020
HD stellt Dream Multimedia jetzt
eine neue Kiste in die Regale – für
viele Tüftler wahrscheinlich eine
traumhaft schöne Vorstellung.
Das Display ist eine Pracht.
Der jüngste Sprössling des Lünener
Herstellers besitzt ein weißes
OLE-Display, das über alles gestochen scharf
informiert, was gerade menütechnisch
auf dem Bildschirm
passiert, gerne auch
in mehreren Zeilen.
Die schicke Box im
schwarzen Klavierlack-Design verbirgt unter der
Frontklappe zwei
klassische Common-I nter face Einschübe sowie
zwei Smartcard-Reader (Dreamcrypt CA). Außerdem stehen
drei USB-Buchsen bereit, extern
wartet ein eSATA-Anschluss für
eine Festplatte, intern kann eine
3,5-Zoll-SATA-Festplatte installiert werden. Als Betriebssystem fungiert Enigma2, befeuert
wird die Dreambox von einem
400-Megahertz-MIPS-Prozessor
mit einem Gigabyte Flash.
In der Grundkonfiguration
gehören ein DVB-S2-Tuner sowie
ein zusätzlicher DVB-C-/DVB-THybridtuner zur Ausstattung
der DM720 HD. Zwei interne
Tuner-Steckplätze gestatten
es, den Funktionsumfang der
Box deutlich zu erhöhen, um
beispielsweise während einer
Aufnahme parallel dazu ein anderes Programm zu verfolgen. Daher
macht ein zweiter Satelliten-Tuner
auf jeden Fall Sinn.
Sat-Zuschauer sind bevorzugt.
Unser Testgerät wurde bereits mit
einer ein Terabyte großen Festplatte ausgeliefert. So lassen sich
die Wunschsendungen bequem
dauerhaft im TS-Format inklusive
aller Tonspuren archivieren. Die In-
Fazi t
Mehr Stabilität, bitte!
Für Bastler und Tüftler ist auch die
neue Dreambox DM7020 HD eine
gute Wahl. Sowohl das flexible Tuner- als auch das Speicherkonzept
mit eSATA-Anschluss und drei USBBuchsen gestattet viele Aufrüstmöglichkeiten. Hinzu kommt die Software
Enigma2 mit etlichen Plug-Ins. Aber
es gibt zu viele Instabilitäten, die
dringend behoben werden müssen.
Der Receiver ist zu Preisen ab 600
Euro ohne Festplatte kein Schnäppchen. Bei Dreambox-Fans dürfte das
aber nicht zu Alpträumen führen.
betriebnahme ist extrem einfach,
Sat-Zuschauer können sich über
vorinstallierte Kanallisten freuen,
Kabelkunden müssen hingegen noch
einen Sendersuchlauf starten. Im
Test klappte es nicht, im DVB-C-Betrieb über digitales Kabel Sendungen
auf die Festplatte zu speichern. Auf
dem Bildschirm erschien dann eine
Fehlermeldung, dass die Aufnahme
wegen eines unbekannten Service
fehl schlage.
Dream Multimedia
Dreambox DM7020 HD
VORTEILE
flexibles Tunerkonzept
zahlreiche Plug-Ins
gutes Display, schnelle Senderwechsel
WLAN-USB-Stick liegt bei
NACHTEILE
Probleme mit Mediatheken
Firmware läuft noch nicht
ganz stabil
hoher Preis, Auslieferung
ohne Festplatte
Das OLE-Display der Dreambox ist toll ablesbar, die Fernbedienung liegt gut in der Hand und zeigt sogar
an, wenn die Batterien schwach werden und ausgetauscht werden müssen
32 —
sat+kabel 1+2/2012
Übersichtlich und praktisch – das Hauptmenü
mit der klaren Gliederung und die Plug-Ins,
die echten Mehrwert
bieten
Generell machte die Software noch
keinen ganz ausgereiften Eindruck.
Speziell wenn die Plug-Ins, App-ähnliche Zusatzprogramme wie beim
iPad oder beim iPhone, ins Spiel
kamen, drehten sich die Zahnräder
mitunter sehr lange, die symbolisieren, dass die Dreambox gerade
am Arbeiten ist. Erzwungene Neustarts als einzige Möglichkeit, um
die 7020 HD wieder ansprechen zu
können, waren keine Seltenheit. Das
Plug-In für die ARD-Mediathek ließ
sich gar nicht installieren, während
die ZDF-Mediathek beim Abspielen
von TV-Sendungen große Schwierigkeiten hatte und häufig einfror
bzw. lediglich einen schwarzen Bildschirm zeigte.
Grundsätzlich ist die lange Liste
der Plug-Ins aber eine erfreuliche
Sache – auf diese Weise landen etwa
YouTube-Clips auf dem Fernseher,
Webcam-Ansichten vom Matterhorn,
von Zürich oder vom Thunersee,
praktische Schnittsoftware oder
nützliche EPG-Features, um den
Programmführer aufzupeppen.
Die Standard-Programmvorschau
steht entweder als Einfach- oder als
Multi-EPG zur Verfügung, also wahlweise für einen oder für mehrere
Sender. Zusätzlich gibt es eine grafische Darstellung für eine bessere
Übersicht.
Die überarbeitete Fernbedienung
mit 43 Tasten liegt perfekt in der
Hand, auch wenn sie ganz schön
schwer ist. Die Tasten haben ei-
!
!
Test — Dreambox
Dreambox: Daten und Bewertung
Hersteller:
Modell
ALLGEMEINES
Straßenpreis
Telefon/Internet
getestete Software-Version
Abmessungen (HxBxT)/Gewicht
AU S S TAT T U N G
DiSEqC/Sender/Sat-Positionen
Sleep-Timer/Kindersicherung
Favoriten/Videotext
Dolby Digital/4:3/16:9
Anzeige am Gerät
Festplatte/Twin-Tuner
Timer/Time-Shifting
Timer einm./tägl./wöch./wt./we.
Timerstart direkt/EPG/manuell
Rück-/Vorlauf/Zeitlupe/Einzelbild
Sprungfunktionen/Bild-im-Bild
Schnitt/Bookmarks/Playlists
Wiedergabe bei Aufnahme
zwei Aufnahmen gleichzeitig
Datentransfer zum PC
Software-Update
HDTV-Tauglichkeit
CI/CA/LNB-Out/Netzschalter
PC-Link/HF-Ausgang/MHP
MP3/Fotoalbum/CF-Slot
Bedientasten am Gehäuse
Lieferumfang
Auf-/Abwertungen
Summe Ausstattung
BEDIENUNG
Boot-Vorgang (Dauer)
Zappen gleicher Transp. (Dauer)
Zappen anderer Transp. (Dauer)
Funktionalität Zapping-Boxen
Suchlauf Astra global (Dauer)
Funktionalität Suchlauf
EPG (Vorlauf/Komfort)
EPG-Genres/-Serientimer/-Suche
Funktionalität Kanallisten
Erstinstallation
Benutzerfreundlichkeit
Menügestaltung
Fernbedienung
Summe Bedienung
BILD
Video-Ausgänge analog
Dream Multimedia
DM7020 HD
ab 600 Euro
+49 180 344 11 30 990 (9 ct./min.) / www.dream-multimedia-tv.de
Enigma2 2011-09-28-3.2
75 x 372 x 232 mm / 2,5 kg
Punkte
1.0/1.1/1.2/ USALS / unbegrenzt / unbegrenzt
1 von
1
0,75 von
1
● / ● (Sender)
von
2
2
●/●
1 von
1
●/●/●
1 von
1
● (OLED)
1 von
2
● / ○ (Festplatte im Testgerät verbaut)
2 von
2
● (unlimitiert, Vor- und Nachlauf) / ●
1 von
1
● / ● / ● / ● /●
1 von
1
●/●/●
1
1 von
●/●/●/●
2 von
2
●/●
0,5 von
2
○/●/○
1 von
1
●
0 von
1
○
1 von
1
●
0,3 von 0,5
● (PC/Netzwerk)
1 von
1
●
2,5 von 3,5
● (2) / ● (2) / ○ / ●
1 von 2,5
● (Netzwerk) / ○ / ○
1 von 1,5
●/●/○
0,5 von
1
● (Kanal auf/ab, Standby)
HDMI-Kabel, WLAN-USB-Stick, Anleitung,
Kurzanleitung, Batterien
Satelliten vorprogrammiert (+0,5), Plug-Ins, (+0,5),
+1
WLAN-Stick (+0,5), Modem-Anschluss (+0,5), Nachrüstung Festplatte (+1), Software-Abstürze (-2)
23,55 von 30 Punkten
2 Sekunden (Standby) / 74 Sekunden (off)
1,3 Sekunden
1,8 Sekunden
aktiver Tuner, Signalpegel, aktuelle/nächste Sendung, Restzeit, Sendungsfortschritt, Zusatzinfos
5:57 Minuten
global/Einzel-Sat/Free-TV/Netzwerk/Einzelsender/Blindscan
● (4 Wochen/Single-, Multi-, grafischer EPG)
○/○/○
löschen, verschieben, sperren, umbenennen
menügeführt, Hilfstexte, ergibt sich quasi von
alleine
viele Hilfen, eindeutiges Hauptmenü
recht klar strukturiert, farblich gute Abhebung,
gute Erkennbarkeit
43 Tasten, liegt gut in der Hand, praktische Batteriestandsanzeige
Video-Ausgänge digital
Video-Eingänge
Sehtest (bestes Signal)
Saumkantenbildung
Bildrauschen
Summe Bild
10,75 von 20 Punkten
TON
Ton-Ausgänge analog
Ton-Ausgänge digital
Audio-Eingänge
Hörtest (Sprache)
Hörtest (Musik)
Hörtest (analog)
1 x SCART, 1 x Cinch
1 x optisch, 1 x HDMI, 1 x Coax
○
sehr gut – gut (Koax)
sehr gut (Koax)
gut (SCART)
Summe Ton
13 von 15 Punkten
VERARBEITUNG
Verarbeitung Gehäuse
Verarbeitung Anschlüsse
Verarbeitung Fernbedienung
sehr gut
sehr gut
sehr gut - gut (43 Tasten)
Summe Verarbeitung
4,85 von 5 Punkten
D O KU M E N TAT I O N
Ausführlichkeit
alle wichtigen Punkte werden eingehend beschrieben, Fehlerbeschreibung, techn. Daten
Verständlichkeit
keine offenen Fragen, ausführliche und nachvollziehbare Erklärungen
Übersichtlichkeit
Anleitung im DIN A4-Format, viele Screenshots,
gute Strukturierung
Summe Dokumentation
5 von 5 Punkten
Gesamtpunktzahl
73,9 von 100 Punkten
Wertungsnote
noch gut
Preis/Leistung
ausreichend
sat+kabel 1+2/2012
von
0,75
1
von
1,25
0
1
3
von
3
3
von
von
4
4
2,5
von
3
von
von
von
von
von
von
von
1
1
1
0,5
1
1
2
1,5
1
4
16,75 von 25 Punkten
FBAS (1xSCART), RGB (1xSCART), Composite (1xCinch)
HDMI
○
gute Schärfe, klar konturiert, hohe Farbtreue
nicht erkennbar
minimal
34 —
0,5
0,25
0
0,5
2
von
7,5
1
0
4
2
1,75
von
2
1,5
5
2
2
2
2
0
3,5
4
1,5
von
2
2
0,85
von
von
2
2
1
2
von
2
2
von
2
1
von
1
von
von
von
von
von
von
von
von
von
von
2
2
1
4
4
2
Der Elektronische Programmführer – eine von mehreren Ansicht-Möglichkeiten, um sich über das TV-Programm zu informieren
nen präzisen Druckpunkt, der
am unteren Ende beleuchtete
Dreambox-Schriftzug ist ein
echter Hingucker.
Prinzipiell reiht sich die
DM7020 HD nahtlos von der
Bedienung und vom Funktionsumfang her in die bereits
bekannte Dreambox-Gilde ein.
So bietet sie zahlreiche Möglichkeiten, um Favoritenlisten
und Programm-Bouquets zu erstellen und zu bearbeiten, dazu
kommen die üblichen Sprungund Bookmark-Funktionen in
Aufnahmen sowie ein sehr ansprechendes Benutzerhandbuch
im DIN A4-Format.
WLAN-Adapter liegt bei. Der
Receiver kann kabelgebunden
ins Netzwerk eingebunden werden. Wer das drahtlose WLAN
bevorzugt, kann den bereits mitgelieferten USB-Stick verwenden. Frische Firmware landet
entweder über einen DHCP-Server oder über einen PC auf der
Box. In letzterem Fall wird diese über einen Mini-USB-Stecker
mit einem Windows-Rechner
verbunden.
Positiv fielen die sehr kurzen
Umschaltzeiten von nur etwas
mehr als einer Sekunde auf. Zappern dürfte das gefallen.
Überzeugende Bildqualität.
Bildlich und tonal kann die
Dreambox vollauf überzeugen.
Nicht nur die HD-Sender, sondern auch die SD-Kanäle kommen knackscharf rüber. Dazu gesellen sich eine hohe Farbtreue
und eine ansprechende Plastizität. Stimmen von Schauspielern
und Moderatoren sind deutlich
zu verstehen, Musik klingt voluminös und sauber. So lassen sich
auch die Radiokanäle entspannt
genießen.
Verzichtet hat Dream Multimedia auf einen YUV-Ausgang.
Schade, denn damit fehlt ein
analoger HD-Ausgang.
❙ Jochen Wieloch
Die Zahnräder symbolisieren, dass die Dreambox arbeitet – die aktuelle
Software führt noch zu regelmäßigen Abstürzen
Heft im Heft
1+2/2012
Zum Herausnehmen
einfach kräftig ziehen
Seite 36
EINSTEIGER
Tipps & Tricks
▸ Dreambox-Tuning: So spendieren
Sie Ihrer Box eine neue Firmware
▸ Sat-Empfang: Alle Grundlagen für
die perfekte Spiegel-Installation
▸ HDTV: So wird Ihr TV noch schärfer
▸ Seite 44 S AT E L L I T E N - T V
Frequenztabellen
▸ Alle Änderungen am Sat-Himmel –
die neuen Sky-HD-Kanäle
▸ Die wichtigsten Frequenzen
von Astra, Eutelsat & Co.
▸ Alle Frequenzen gratis online
Free-TV und Radio Astra digital
Pay-TV (HD+/Sky) Astra digital
Free-TV und Radio Eutelsat Hotbird
Seite 60
S. 44
S. 51
S. 53
TESTLABOR
Testspiegel
▸ Einkaufsführer: Die objektiven Tests
der SAT+KABEL im Überblick
Erläuterungen zu den
Frequenztabellen
MPEG4 QPSK
MPEG4 8PSK
zeitweise verschlüsselt
verschlüsselt
12.188
TP
H
V
alle Frequenzen in MHz
Transpondernummer
horizontale Polarisationsebene
vertikale Polarisationsebene
Einsteiger
Special — Workshop Dreambox-Tuning [2]
KURS-ÜBERBLICK
Hardware und Vorbereitungen
11+12/2011
Neue Firmware aufspielen
01+02/2012
Dreambox konfigurieren
03+04/2012
Add-Ons und Finetuning
05+06/2012
Tuning-Tipps für Profis
07+08/2012
Dreambox-Tuning
FOLGE 2
Nutzen Sie das volle Potenzial der beliebten Linux-Box –
mit unserem ausführlichen Workshop in fünf Teilen.
In der ersten Folge unseres
Workshops zum DreamboxTuning haben wir mit der Anbindung des Receivers an heimisches
Netzwerk und Internet die Voraussetzungen für das Einspielen neuer
Software („Image“) geschaffen. Diesmal gehen wir ans Eingemachte und
dokumentieren Schritt für Schritt,
wie Sie die beliebte Betriebssystem-
Alternative „Gemini Project“ in der
aktuellen Version auf das Gerät einspielen.
1
Persönliche
Daten sichern
Ähnlich wie bei der Neuinstallation von Windows auf dem PC
gehen auch bei Aktualisierungen
1. Schritt:
... nach erfolgreicher
Dreambox
Verbindung im Set-
Control Cen-
tings-Bereich alle
ter starten,
Einstellungen über
Box-IP ein-
die Backup-Funktion
tragen und...
auf der Festplatte
des PCs sichern
36 —
sat+kabel 1+2/2012
der Dreambox persönliche Einstellungen verloren. Hier schlägt die
Stunde des in der letzten Ausgabe
vorgestellten Dreambox Control
Center (DCC), das Kanallisten, Satelliten-Konfiguration und weitere
Parameter als Sicherheitskopie auf
Festplatte zwischenspeichert, um
sie später per Mausklick wiederherzustellen.
Einsteiger
abzulegen und von dieTragen Sie im DCCsem zu booten. Er wird
Startbildschirm unter
einfach an einen freien
der Dreambox-Grafik
Das „Gemini Project“-Image gibt es in diversen Varianten für
USB-Anschluss der Box
deren IP-Adresse (siehe
die Dreambox-Versionen – laden Sie unbedingt die passende
Dreambox-Menü Einste
gesteckt. Das Tool Flash
llungen>Experten>Komm
Wizard Pro 6.3 , mit dem
unikation/Netzwerk) ein. Ggf. nehSie das „Gemini Project“-Image auf
Boot-Manager laden Festplatte oder USB-Stick installieren
men Sie den Suchen-Button zuhilfe. Wählen Sie bei Verbindungsart
Wir raten dringend davon ab, können, ohne die Original-Software
oben links Direct Crossover aus, wenn die Original-Firmware der Dreambox, zu zerstören, finden Sie hier: http://
Sie die Dreambox über Crossover- die auf einem Flash-Speicherchip im www.dream-multimedia-tv.de/board/
Netzwerkkabel direkt mit dem PC Gerät abgelegt ist, zu überschreiben. thread.php?postid=10795
verbunden haben, in allen anderen Kommt es während der DatenübertraFällen Router. Den Standard-Login gung zu Problemen, startet die Box
Image einspielen
„root“ mit Passwort „dreambox“ müs- im Extremfall überhaupt nicht mehr
sen Sie nur ändern, wenn Sie diese und muss per Reparatur vom FachRufen Sie FlashWizard Pro auf
Angaben verändert haben. Nach händler wiederbelebt werden. Statt- und wechseln Sie auf dem StartbildKlick auf den Reconnect-Knopf fär- dessen sollten Sie einen Bootmana- schirm in den Bereich Configuration
ben sich die Verbindungslinien
zwischen den Geräten grün ein
und im grauen Statusfenster
am unteren Bildrand erscheinen die Meldungen „FTP connected“, „Telnet connected“ und
Angaben zur Dreambox-Version. Wechseln Sie über die Menülaschen links in den Bereich
Settings und vergeben einen
Namen für ihre Sicherheitskopie. Haken Sie rechts sämtliche
Optionen an und klicken Sie
auf Backup. Im Protokollfenster
können Sie verfolgen, wie die
Tragen Sie im Konfigurations-Menü von FlashWizard IPWechseln Sie auf die „MultiBoot“-Lasche und bestätieinzelnen KonfigurationsdateiAdresse, Login und Root ein und formatieren Sie den
gen Sie die Einrichtung des Boot-Menüs im Flash-Speicher der Dreambox
en gespeichert werden.
USB-Stick
3
4
g
2
„Gemini“Image laden
Registrieren Sie sich beim nichtkommerziellen Internet-Forum
http:// www.i-have-a-dreambox.
com als neuer Benutzer. Unter
dem Menüpunkt Database finden Sie eine Liste verfügbarer
Images, darunter das für unseren Workshop ausgewählte
„Gemini Project“. Achtung: Für
jede Dreambox-Variante (500,
7000, 7020, 7025) existieren
spezielle Versionen – achten
Sie deshalb darauf, die für Ihr
Gerät passende Datei zu laden.
Entscheiden Sie sich für den aktuellen Release und speichern Sie die
knapp 6 MByte große ZIP-Datei auf
der Festplatte.
Entpacken Sie diese im Anschluss
und legen Sie die enthaltene Datei
mit der Endung .img in einem Ordner
Ihrer Wahl ab.
g
❹
Wählen Sie per Datei-Dialog das zuvor gespeicherte
Entscheiden Sie sich für einen Installationsort (emp-
Firmware-Image aus und bestätigen Sie die Installati-
fohlen: USB-Stick) – „Gemini“ wird kopiert und auf der
on mit „Öffnen“
Dreambox eingerichtet
ger einsetzen, der das mitgelieferte
Betriebssystem erhält und beim Start
per Auswahlmenü den Wechsel zu
der von Ihnen eingespielten Alternativ-Version erlaubt. Um die Festplatte
zu entlasten, hat es sich bewährt,
Images auf einem Speicherstick mit
mindestens einem GByte Kapazität
and Utilities. Hier können Sie zunächst
Deutsch als Menüsprache aktivieren und
tragen anschließend erneut IP-Adresse,
Login und Passwort Ihrer Dreambox
ein. Bei Einsatz eines jungfräulichen
USB-Speichers lässt sich dieser über
Stick formatieren für das Beschreiben
vorbereiten. Danach wechseln Sie
sat+kabel 1+2/2012 —
37
Einsteiger
Special — Workshop Dreambox-Tuning [2]
auf die Lasche Firmware im Multiboot
installieren/löschen. Hier mahnt das
Programm zunächst das Fehlen eines
Boot-Menüs an. Bestätigen Sie mit „Ja“
dessen nachträgliche Installation.
Anschließend weisen Sie FlashWizard
Pro per Klick auf das Ordner-Symbol
neben Drag&Drop Datei bzw. Verzeichnis
öffnen den Weg zu der vorher entpackten
.img-Datei mit dem „Gemini“-Image.
Jetzt können Sie entscheiden, ob die
Datei auf die Festplatte der Dreambox
oder den Speicherstick kopiert werden
soll. Das Kopieren und Überprüfen des
sollen Sie nicht mit einem „nackt“
aufgesetzten System fernsehen müssen. Mit wenigen Schritten verschaffen wir der „Gemini“-Installation
ein wenig mehr Komfort und regeln
wichtige Basics:
SENDERLOGOS. In die schmucklosen
Infobalken beim Programmwechsel können Sie das Logo des aktuell
ausgewählten Senders einblenden
lassen. So geht’s: Drücken Sie auf
die blaue Taste der Dreambox-Fernbedienung und wählen aus dem
angezeigten Blue-Panel-Menü den
Über die blaue Taste der Fernbedienung erreichen
Sie bei „Gemini“ das „Blue-Panel“, über das Erweiterungen aus dem Internet geladen und vielfältige
Systemanpassungen vorgenommen werden können
mationen bietet. Diesmal wählen
wir vom Gemini-Server als Download im Addon-Bereich die Sektion
Skins-PAL und entscheiden uns für
„Simpleflex“. Nach dem Download
muss der neue Look noch aktiviert
werden. Das geht im Hauptmenü
(„Menu“-Taste) unter Ein stellungen
>System>Benutzeroberfläche. Mit blauer
Taste Skin wechseln aufrufen und hier
„Simpleflex Picon“ durch OK bestätigen. Nach dem Reboot ist die neue
Oberfläche aktiv.
GLOBALER VOR-/NACHL AUF. Es empfiehlt sich, bei Festplatten-Timern
einige Minuten Reserve vor und
nach der eigentlichen Aufnahme
einzuplanen, damit die Sendung
vollständig archiviert wird. Damit
Sie bei Programmierung über den
EPG (grüne Taste) nicht jedes Mal
manuell nachkorrigieren müssen,
lassen sich unter Blue-Panel>Extras/
Einstellungen>Aufnahme feste Werte
für den Vor- und Nachlauf in Minutenschritten vorgeben.
AUSL AGERUNGSDATEI EINRICHTEN.
Der Simpleflex-Skin mit aktiviertem Picon in Aktion: Senderlogos
und auskunftsfreudige Anzeigen
rund um das aktuelle Programm
neuen Images und die anschließende
Einrichtung nehmen einige Minuten
in Anspruch. Während dieser Zeit unterlassen Sie jegliche Benutzereingriffe
an der Dreambox.
5
Einstellungen
reaktivieren
Damit Sie wieder auf Ihre gewohnten
Kanallisten und Grundeinstellungen
zurückgreifen können, rufen Sie erneut das Dreambox Control Center
auf, wählen unter Settings Ihre in
Schritt 1 angelegte Sicherheitskopie
aus und aktivieren diese über Restore.
Jetzt sind alle Vorbereitungen für den
Einsatz der neuen Benutzeroberfläche
abgeschlossen. Starten Sie die Dreambox und wählen Sie auf dem BootBildschirm das „Gemini“-Image aus.
6
Erste
Optimierungen
Bis zur nächsten Workshop-Folge
38 —
sat+kabel 1+2/2012
Punkt Addons. Dort findet sich unter
Download (Gemini-Server) der Bereich
MVI-Screensaver-Picon. Wählen Sie das
Picon-Astra-Bigpack in der Version
„flash/Stick“ aus. Bestätigen Sie die
Installations-Abfrage mit „Ja“. Nach
positiver Rückmeldung der Box erneut mit blauer Taste das Blue-Panel
aufrufen. Jetzt unter Extras/Einstellungen den zehnten Unterpunkt (Allgemeine) selektieren. In sämtlichen Feldern die Auswahl Alles anzeigen („skin
support“) treffen und ganz unten als
Picon-Speicherort den vorgegebenen
USB-Speicherpfad /var/mnt/usb/picon
bestätigen. Haben Sie alternativ die
Festplatten-Variante geladen, ist /
var/mnt/hdd/picon die richtige Option. Nach Verlassen des Dialogs mit
„Exit/LAME“-Taste sehen Sie beim
nächsten Zappen unten rechts das
jeweilige Senderlogo.
SKIN WECHSELN. Jetzt verpassen wir
den Menüs und den Umschalt-Boxen
noch eine vorteilhaftere Optik, die
auch Platz für zusätzliche Infor-
Deutlich reaktionsschneller wird die
Dreambox, wenn Sie auf dem USBSpeicherstick eine Auslagerungsdatei anlegen. Über Blue-Panel>Extras/
Einstellungen>Swap-File aktivieren Sie
diese. Mit 32 MByte fahren Sie am
besten.
FESTPL AT TEN-AK TIVITÄT. Falls die
Dreambox nach längerer Bedienpause nicht mehr sofort reagiert, sondern erst einige Sekunden verstreichen, ehe der Datenträger mit einem
deutlich vernehmbaren Anlaufgeräusch zum Leben erwacht, liegt das
am automatisch aktivierten Festplatten-Standby. Blue-Panel>Extras/
Einstellungen>Festplatte erlaubt es
Ihnen, das Timeout-Intervall frei
zu bestimmen und zu verlängern.
EPG- CACHE. Um zu verhindern,
dass die von den Sendern verbreiteten SI-Daten für die elektronische
Programmzeitschrift bei jedem
Reboot neu eingelesen werden
müssen, sollte der EPG-Cache (Zwischenspeicher) aktiviert werden. In
Blue-Panel>Extras/Einstellungen>EPG
finden sich die relevanten Einstellungen. Die Größe der Datei legt die
Box selbsttätig fest. Wir empfehlen
auch hier, den USB-Stick als Speicherort zu wählen, um ein ständiges
Anlaufen der Festplatte beim Zugriff
zu vermeiden.
❙ red
Spiegel-Tuning
Einsteiger
Satelliten-Empfang — Special
Alle Tipps für einen technisch perfekten Satelliten-Empfang
lernen Sie in unserem Kurs kennen.
In der ersten Folge heißt es
Zähne zusammenbeißen,
denn zunächst einmal machen
wir Sie mit dem theoretischen Unterbau vertraut. Dazu gehört auch die
Erläuterung der mitunter sperrigen
Fachbegriffe. Von Rauschmaß bis
Wellenwiderstand, von Multifeed bis
Schlechtwetter-Reserve: SAT+KABEL
verrät Ihnen, was sich dahinter verbirgt und wie Sie am Ende zu einem
perfekten Bild kommen.
Die Grundlagen
In einer Höhe von exakt 35.803 km
umkreisen die ▸ KÜNSTLICHEN TRABANTEN die Erde geostationär und
versorgen Receiver mit Fernseh- und
Radiosendern. Neben so genannten
Offset- und Parabol-Spiegeln sind
auch viereckige Flachantennen im
Einsatz. Aufgrund technischer Vorteile, gerade beim Empfang mehrerer
Satelliten, sind herkömmliche Off set-Spiegel allerdings vorzuziehen.
Je nach Standort ist in Mitteleuropa
der Empfang der Orbit-Positionen
im Bereich von ca. 85° Ost bis 62°
West möglich. Übertragungen von
Satelliten, die südlich des Äquators
ausgestrahlt werden, können auch
mit dem besten Equipment in unseren Breitengraden infolge der
Erdkrümmung nicht empfangen
werden.
Wichtigstes Kriterium beim
Empfang des digitalen SatellitenTVs ist die Ausrichtung der Antenne sowie des LNB. Das LNB fi ltert
die entsprechenden Signale aus
dem Datenstrom, verstärkt diese
und transformiert sie in die Frequenzbereiche im Low- (analog)
und High-Band (digital). Dabei
umfasst das Low-Band den Bereich 10,7 bis 11,7 GHz, das HighBand erstreckt sich von 11,7 bis 12,75
GHz. Das ehemals nur in einigen
Ländern wie Frankreich populäre
High-Band wurde mit dem Einzug
der Digitalisierung auf immer mehr
Orbit-Positionen eingeführt, um größere Übertragungskapazitäten zu
schaffen. Alte LNBs sind jedoch nur
für den Empfang des Low-Bandes
ausgelegt und müssen für das digitale Zeitalter ausgetauscht werden.
In beiden Bändern werden horizontale wie vertikale Polarisation
unterschieden. Durch die Nutzung
zweier Polarisationsebenen kann
das vorhandene Frequenzspektrum
doppelt genutzt werden. Damit lässt
sich eine höhere Anzahl von analogen
und digitalen TV- und Hörfunkprogrammen übertragen. In den letzten
Jahren stark an Bedeutung verloren
hat der Empfang des „C-Bandes“.
Die im Frequenzbereich 3,6 bis
4,2 GHz abgestrahlten Programme stammen meist aus exotischen Ländern und decken ein
relativ großes Gebiet ab. Das
C-Band kommt vor
allem in feuchten
Erdgebieten wie
M it te l a me r i k a
und Teilen Südasiens zum Einsatz,
da es aufgrund niedrigerer
Wellenlänge weniger für Regen und
Monsun anfällig ist. Im Gegenzug
sind Sat-Schüsseln mit einem Durch-
Multischalter,
der auch eine An-
messer von 150 bis 180 Zentimeter
erforderlich, um die in Europa eher
unüblichen Frequenzen zu empfangen. Je niedriger die Frequenz, desto
größer muss die Antenne sein, um
den gleichen Signalgewinn zu erhalten. Da inzwischen immer mehr Programme aus exotischen Ländern auch
mit wesentlich geringerem Aufwand
schlussmöglichkeit für terrestrische Antennen bietet (Kathrein)
▸ Mehrere Satelliten der AstraFlotte sind kopositioniert.
Von der Erde aus können die
Trabanten auf identischer
Position (19,2° Ost) angepeilt
werden.
Recht auf die Schüssel
Die Rechtsprechung hat sich in den letzten Wochen und Monaten zunehmend
zugunsten der Haushalte entschieden.
So lange keine baulichen Veränderungen vorgenommen werden, kann der
Vermieter in der Regel wenig gegen
die Errichtung einer Sat-Anlage tun. Es
dürfen aber keine Löcher in den Fensterrahmen gebohrt oder Wandhalterungen
angebracht werden. Diese Vorschriften
sind jedoch leicht zu erfüllen. Spezielle
Fensterdurchführungen, die im Handel
angeboten werden, erlauben es, das
Koax-Kabel auch bei geschlossenem
Fenster ohne Bohrlöcher zu verlegen.
Eine andere Situation ergibt sich bei
der Montage der Satelliten-Schüssel an
der Hauswand. Unter Hinweis auf eine
„verschandelte Fassade“ wird dies von
den Vermietern in aller Regel untersagt.
sat+kabel 1+2/2012 —
39
Einsteiger
Special — Satelliten-Empfang
im Ku-Band übertragen werden, ist
das Interesse am aufwendigen CBand-Empfang deutlich eingebrochen.
Azimut und Elevation
▸ Im Testlabor hatte die
SAT+KABEL unter anderem
festgestellt, dass LNBs mit
höherem Rauschmaß teilweise
bessere Empfangseigenschaften auf wiesen als Typen
mit niedrigem Rauschmaß.
Für alle vier Bereiche
(Low- und High-Band,
horizontal und
vertikal) ausgelegt:
das Quattro-LNB
Das Rauschmaß
eines LNBs liegt heute deutlich unter den
Werten früherer Zeiten
40 —
sat+kabel 1+2/2012
Bei der korrekten Ausrichtung der
Antenne spielt der „Azimut“- und
der „Elevationswinkel“ eine bedeutende Rolle. Was bedeutet das für Sie
bei der Installation? Wenn eine Satellitenantenne auf der Äquatorebene zu einem darüber stehenden Satelliten ausgerichtet würde, stünde
diese waagrecht zum Satelliten. Verlagert der Standort sich in Richtung
Norden oder Süden, ändert sich der
Neigungswinkel zum Satelliten. Die
Änderung eines Standortes findet
auf der kugelförmigen Erdoberfläche statt, der Winkel ändert sich je
nach Breitengrad und wird als Elevationswinkel – auch Erhebungswinkel genannt – bezeichnet. Den
Winkel in der Horizontalen nennen
Fachleute Azimut.
Die Elevation spielt bei einer kleinen Antenne (60 Zentimeter) wegen
des weitaus kleineren
Brennwinkels im
Vergleich zu einer
180 -ZentimeterSchüssel eine geringere Rolle. So
können beispielsweise nahezu alle
Satelliten im Bereich
von 28,5° Ost und 1° West
ohne Veränderung empfangen werden. Kommt eine große Sat-Antenne
zum Einsatz, wirkt sich eine leichte
Veränderung in der Elevation bereits in der Bild- und Tonqualität
aus. Die Programme können dann
nicht mehr einwandfrei empfangen
werden. Flachantennen müssen
aufgrund der LNB-Position wesentlich steiler
montiert werden als
eine Parabol- oder
Offsetantenne.
Wie funktioniert
eine Polarisations-Umschaltung?
Die Umschaltung zwischen den beiden Polarisationsebenen horizontal
und vertikal erfolgt über das zum
LNB geführte Koaxkabel direkt oder
über ein separates Steuerkabel. Für
Horizontal wird eine Schaltspan-
nung von 18 Volt verlangt, für Vertikal sind
es 14 Volt. Der Receiver
wechselt dabei automatisch zwischen den
beiden Ebenen. Dabei
Eine
ist die korrekte TrenUniversalnung der PolarisationsFeedhalterung zum
ebenen von besonderer
Empfang von zwei SatellitensysteBedeutung, da es sonst
men, beispielsweise 19,2° Ost und 13° Ost
bei den Programmen,
die auf leicht versetzten oder sogar teilweise
identischen Frequenzen ausgestrahlt im Bereich von 1,0 dB lag, werden
werden, zu Störungen kommt. Ferner heute Zahlen im Bereich von 0,3 dB
kann für Besitzer einer Drehanla- bis 0,7 dB erreicht. Nicht immer stimge, vor allem beim Empfang des C- men die auf dem LNB aufgedruckten
Bandes, die Umschaltung auch über Werte. Im High-Band (11,7 bis 12,75
einen elektromagnetischen oder me- GHz) liegt das Rauschmaß technisch
chanischen „Polarizer“ erfolgen. Die- bedingt immer ein wenig höher als
ser trennt die horizontal und vertikal im Low-Band (10,7 bis 11,7 GHz). Ein
(linear) bzw. zirkular ausgesandten niedriges ▸ RAUSCHMASS bedeutet
Wellen wieder in horizontale und darüber hinaus nicht automatisch
vertikale bzw. links- oder rechtsdre- einen besseren Empfang.
hende zirkulare Polarisation. Er unterdrückt den Empfang eines angrenWelche Rolle spielt die
Dämpfung?
zenden Kanals mit einer anderen
elektromagnetischen Polarität als Dämpfung tritt in den Verbindungsder gewünschten. Ein mechanischer kabeln zwischen Satelliten-Antenne
Polarizer arbeitet mit einem kleinen und Receiver auf und wird in Dezibel
Motor, ein magnetischer dreht die angegeben. Dabei handelt es sich um
empfangenen Signale mit einem va- einen Verlust bzw. Reduzierung des
riablen Magnetfeld. Für eine motor- Video- und Audiopegels. Während
gesteuerte Satelliten-Anlage ist der sich bei herkömmlichen analogen
Einsatz eines Polarizers unerlässlich. Übertragungen die Bildhelligkeit bei
zunehmender Kabellänge verringert,
Brauche ich einen großen
treten bei der digitalen Technik ab
Spiegel?
einer bestimmten Kabellänge schlagUm auch bei schlechtem Wetter artig Bildstörungen auf. Betroffen
einen idealen Empfang zu gewähr- sind vorrangig hohe Frequenzen des
leisten, sollte auf eine entsprechend High-Bandes. Zwischen der Außengroße Antenne zurückgegriffen wer- einheit und dem Receiver sollte nur
den. Je größer der Reflektor ist, desto so viel Kabel wie zwingend erfordergrößer ist der Signalgewinn einer lich verlegt werden, maximal 15 bis
Satellitenantenne. Somit ist auch 25 Meter. Eine verbindliche Angabe
eine höhere Reserve bei schlechtem ist nicht möglich.
Wetter gewährleistet. Vor allem starker Regen, Hagel und Schnee können
Was ist eigentlich ein
„Tone-Burst“?
den Empfang trüben. SAT+KABEL
empfiehlt einen Durchmesser von Um auch älteren Receivern neben
mindestens 75 Zentimetern, für den der Polarisationsumschaltung einen
Empfang zweier Satelliten sollten es Wechsel zwischen zwei empfangen90 Zentimeter sein.
den LNBs (z.B: Astra/Eutelsat) zu ermöglichen, wurde eine abgespeckte
Wie wichtig ist das Rausch- Version von DiSEqC (Digital Satelmaß?
lite Equipment Control) ins Leben
Das „Rauschmaß“ des LNB be- gerufen. Tone-Burst wird auch als
schreibt dessen Eigenrauschverhal- „Mini-DiSEqC“ oder „Simple DiSEten. In der Theorie gilt: Je geringer qC“ bezeichnet. Hierbei wird eine
der Wert, desto besser. Während vor Folge der Bits „0“ (Satellit A) oder
einigen Jahren das Rauschmaß oft „1“ (Satellit B) auf ein 22-kHz-Signal
maniac.de
Antennentypen mit allen Vor- und Nachteilen
ANTENNEN-T YP BAUART
VORTEILE
Offset
Ç Schüsselfläche wird aus Sicht
< keine optimale Signalausbeute
des Satelliten nicht durch das
Feed „beschattet“
Ç Antenne hat im Neigungswinkel von ca. 25° Kontakt zum Satelliten
Ç durch aufrechtere Positionierung wenig Schneeansammlung,
da Reflektorfläche nach vorn gekippt ist
Parabol (Prime
Focus Antenne)
Flachantenne
(Planarantenne)
▸ Schüsselfläche besteht aus
einem Paraboloid in ovaler
Form, Spiegelfläche oval (Ellipse) und symmetrisch
▸ Feed befindet sich nicht im
Zentrum, sondern seitlich
(Offset)
NACHTEILE
▸ Einfall- und Reflektionswinkel Ç durch große Oberfläche resissind identisch, so dass durch
tenter gegenüber kleineren Abden symmetrischen und paraweichungen, daher Signale auch
bolischen Aufbau der Brennaußerhalb des Footprints emppunkt genau in der Mitte über
fangbar
der Antenne liegt und das
Ç deshalb auch geeignet für EmpLNB „mittig“ montiert ist;
fang von exotischen Satelliten
▸ weitere Formen: Mesh (Gitternetz), Gregory, Cassegrain
▸ quadratische Form,
LNB in Antenne integriert
▸ Empfang von beiden Polarisationsebenen
Ç gute Empfangsbedingungen nur < eingeschränkter Empfang von
nur einer Orbit-Position, z. B.
im Kernbereich der Ausleuchtzone
Astra 19,2° Ost oder Eutelsat
Ç unauffällige Installation
Hot Bird 13°
Ç geeignet für den mobilen Empfang
(Pfeifen) moduliert. Für Satellit A wird das
22 kHz-Signal durchgehend ausgestrahlt,
für Satellit B getastet. Über den bereits
Anfang der 90er-Jahre von Eutelsat und Philips entwickelten Steuerbus lassen sich auf
diese Weise 256 verschiedene Komponenten
verarbeiten.
Was bedeutet Multifeed?
Dabei werden mehrere Satelliten mit
nur einer Schüssel empfangen. Jeder Satellit
wird einem LNB zugeordnet. Je nach Ausstattung birgt die Multifeed-Halterung,
die an der Außeneinheit angebracht wird,
Platz für fünf und mehr LNBs. In unserem Beispiel sind ein Träger-LNB und ein
schielendes LNB für insgesamt zwei OrbitPositionen angebracht, auch „Dualfeed“
genannt. Häufig wird auch die Ansteuerung
der Positionen 19,2° Ost (Astra) und 13° Ost
(Hot Bird) als Multifeed bezeichnet. Dies
entspricht einem Abstand von 6°. Inzwischen sind auch Multifeed-Vorrichtungen
erhältlich, die den Empfang von Satelliten
im Abstand von nur 3° erlauben.
„Gleichspannungstrennglied“ von
Schwaiger: Damit werden Kurzschlüsse und Bildausfälle verhindert
< empf. Mindestgröße 100–120
cm, dadurch schwierige Montage
< anfällig für Regen und Schnee,
daher Einsatz von recht teuren,
so genannten Spiegelheizungen
empfohlen
< kleiner Öffnungswinkel erfordert
exakte Erstinstallation
Was genau ist der Wellenwiderstand?
Damit wird der Widerstand bezeichnet, den
eine Leitung von unendlicher Länge der
Ausbreitung einer elektromagnetischen
Welle entgegensetzt. Er wird in der Einheit
Ohm angegeben. Der Wellenwiderstand
ist konstruktiv durch die Abmessungen
des Innenleiters und der Abschirmung
vorgegeben. So wird der Wellenwiderstand
eines Kabels benötigt, um den reellen Widerstandswert zu ermitteln.
Dadurch können Reflexionen der übertragenen Signale, Störungen und Unterbrechungen verhindert werden. Kabel
und Leitungen werden zu diesem Zweck
mit einem Widerstand abgeschlossen. Bei
zwei miteinander verbundenen Geräten
müssen beide den gleichen Eingangs- und
Ausgangswiderstand aufweisen.
Beim Anschluss eines Satelliten-Receivers wird beispielsweise ein Kabel mit
einem Widerstand von 75 Ohm verwendet,
weil dies der Widerstandswert des ReceiverEingangs und des Antennenausgangs ist.
Bei visuellen Signalen werden in der Regel
75 Ohm-Kabel eingesetzt. An den Stellen,
an denen sich der Wellenwiderstand abrupt ändert, kommt es zu teilweisen
Reflexionen, die als Schatten im Bild
wahrgenommen werden. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn zwei Koaxialkabel mit unterschiedlichen Geometrien
zusammengelötet werden.
In der nächsten Folge des Spiegel-Tunings der SAT+KABEL geht es ans Eingemachte. Dabei zeigen wir Ihnen Schritt für
Schritt, wie Sie eine Schüssel von Anfang
an korrekt installieren und welche Kabel
ideal sind.
❙ red
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Einsteiger
Special — HDTV-Trickkiste
HD voll ausgereizt
Mit den 15 Tipps und Tricks der SAT+KABEL-Experten macht Ihnen das hochauflösende Fernsehen im eigenen Wohnzimmer gleich noch einmal so viel Spaß.
Das Fernsehen in Deutschland
wird endlich schärfer. Die Anzahl der hochauflösenden
Programme via Satellit, Kabel und
IPTV nimmt stetig zu. Grund genug
für die SAT+KABEL, Ihnen bei der
Umrüstung des HDTV-Heimkinos
2
Zu viele Wandlungen. Beim
Zusammenspiel im Heimkino
kommt es darauf an, dass jede Komponente jeweils die Aufgabe übernimmt, die sie am besten beherrscht.
Üblicherweise sind HD-Receiver und
Blu-ray-Player dafür prädestiniert,
Filme in HD-Auflösung hochzurechnen, weil sie das unverfälschte Originalmaterial analysieren können.
Generell sollten überflüssige Wandlungen wie die Umsetzung digitaler
in analoge Tonsignale und wieder
zurück vermieden werden, weil
sie zu Qualitätsverlusten führen.
3
YouTube XL: Die TVoptimierte Ver sion
der Videoplattform
bringt auch hochauflösende Clips auf
den Fernseher
mit nützlichen Ratschlägen zur Seite
zu stehen. Mit unseren 15 Tipps und
Tricks kitzeln Sie das gewisse Etwas
aus Ihrem Equipment heraus. Sie
werden den Unterschied sehen.
1
Tückische Automatismen.
Flachbild-Fernseher polieren
Mängel beim zugespielten Bildmaterial mit automatischer Rauschunterdrückung, Kantenglättung
und Overscan zur Beseitigung von
Störungen an den Bildrändern auf.
Bei abgenudelten VHS-Kassetten
oder analogem TV-Signal durchaus
hilfreich, bei hochwertigen Quellen
wie HD-Fernsehen, Blu-ray-Disc und
DVD hingegen kontraproduktiv. Hier
können die Schaltungen makellose
Videos durch Kantenversteilerung
und geringere Schärfe „verschlimmbessern“. Daher gilt: alle Automatiken des Herstellers zunächst deaktivieren.
42 —
sat+kabel 1+2/2012
Vorreiter Kabel-BW. Das Engagement der Kabelnetzbetreiber in HDTV ist höchst unterschiedlich. Während bei Unitymedia das
HD-Angebot extrem überschaubar
ist, macht Kabel-BW selbst eingefleischte Satelliten-Fans schwach.
Vertröstet Ihr Anbieter vor Ort Sie in
Sachen hochauflösendes Fernsehen
seit Monaten, sollten Sie prüfen, ob
die Montage einer Satellitenanlage
als Alternative in Betracht kommt.
4
Euro fällig. Das Blu-ray-Sortiment
wächst permanent, die Preise für
die HD-Player gehen stets weiter in
den Keller.
5
Spaß in Serie (II). Wem diese
Investition zu hoch erscheint,
der wird bei Online-Videotheken
wie Videobuster (www.videobuster.
de) oder Lovefilm (www.lovefilm.de)
fündig. Diese Anbieter haben neben
Spielfilmen auch Serien auf Blu-ray
im Angebot. Je nach Verleihmodell
müssen zwischen 1,40 und 2,50 Euro
pro entliehenem Medium einkalkuliert werden. Das Porto für den Rückversand ist damit bereits abgegolten.
Wer will kann auch ein Monats-Abo
abschließen oder erst mal eine kostenlose Test-Aktion nutzen.
6
YouTube HD. Wenn sie auch
qualitativ nicht an echtes HDTV
heranreichen, sind die seit einigen
Monaten auf der Video-Plattform
YouTube angebotenen hochauflösenden Clips doch eine interessante
Abwechslung. Aktuelle NetzwerkFernseher von Samsung und Philips
(NetTV) oder VieraCast-taugliche
Modelle von Panasonic verfügen
über ein entsprechendes Interface,
Spaß in Serie (I). Serienfans
werden von den TV-Sendern
aktuell immer noch auf HDTV-Diät
gesetzt. Abgesehen von
älteren Produktionen
bei Anixe und wenigen
US-Highlights auf den
„HD+“-Sendern herrscht
ziemliche Ebbe. Als Retter
in der Not bietet sich der
Blu-ray-Player an. In den
vergangenen Monaten
sind zahlreiche Kinohits,
TV-Serien und beliebte
Klassiker in Deutschland
im DVD-Nachfolgeformat
in den Handel gekommen.
Einzelne Titel gibt es bereits ab etwa zehn Euro,
für „Star Wars: The Complete Saga I – VI“ werden
Knackscharfe Serien von der Silberscheibe –
beispielsweise knapp 90
hier die erste Staffel des US-Hits „Prison Break“
7
Maxdome HD. Die OnlineVideothek Maxdome bietet
schon seit längerem Filme, Serien
und Dokumentationen in HD-Qualität (720p) an. Zum Portfolio gehören
inzwischen mehr als 700 Streifen.
Das Angebot soll kontinuierlich
wachsen. Im Einzelabruf kosten
Filme ab etwa 3 Euro, Abonnenten
können eine gewisse Anzahl an
Clips monatlich kostenlos abrufen.
Außerdem gibt es das „PremiumPaket“ für knapp 15 Euro im Monat,
das „Movie-Paket“ für monatlich 5
Euro und das „Serien-Paket“, das
mit 10 Euro für einen Monat zu Buche schlägt.
8 Sparen beim TV-Kauf. Es
muss nicht immer Kaviar sein.
Wer vor allem die kostenlosen Programme von ARD und ZDF in höherer Auflösung genießen will, ist
mit einem günstigen „HD-ready“Fernseher bestens bedient. Grund:
Die Öffentlich-Rechtlichen – ArteHD inklusive – setzen auf das „kleine“ HD-Format 720p mit 1.280 x 720
Bildpunkten. Sollen HD-Privatsender und Blu-rays im Heimkino
Einzug halten, empfiehlt sich dagegen die einige hundert Euro teurere
Full-HD-Variante, bei der das Panel
1.920 x 1.080 Pixel darstellt. Mittlerweile sind fast alle neuen Modelle
mit größerer Bildschirmdiagonale mit diesen Panels ausgestattet.
Vorsicht bei Schirmen mit „krummen“ Auflösungen wie 1.024 x 768
oder 1.680 x 1.050 – hier müssen HDBilder grundsätzlich „aufgeblasen“
oder gestaucht werden, was qualitative Abstriche nach sich zieht.
9
Die Sache mit 24p (I). Händler
behaupten immer wieder gerne,
ein TV-Gerät mit 24p-Schaltung würde beim Fernsehempfang flüssigere
Bewegungen bescheren. Das ist natürlich blan ker Unsinn. Die Technik
ist ausschließlich für Blu-rays relevant, um Videos mit der kinoüblichen Bildfrequenz von 24 fps (Frames
pro Sekunde) originalgetreu wiederzugeben. Damit das funktioniert,
müssen übrigens sowohl Player als
auch Fernsehgerät den 24p-Modus
unterstützen. Sonst bleibt das echte
Kinofeeling auf der Strecke.
10 Die Sache mit 24p (II). Die
eigentliche Bildwiederholrate bei der 24p-Wiedergabe beträgt jeweils ein Vielfaches von 24 Hz (z.B. 48
Hz oder 72 Hz), damit das Auge keine
Einzelbilder mehr wahrnimmt. Dazu
wird ein und dasselbe Bild mehrfach
hintereinander angezeigt
(2:2- bzw. 3:3-Pulldown).
Per De-Interlacer errechnet
das Gerät Zwischenbilder,
die in die Bildabfolge eingereiht werden, um mehr
Bewegungsschärfe und
einen ruhigeren Bildeindruck zu erzeugen.
Einsteiger
bei anderen Herstellern klappt der
Zugriff manuell per Browser: www.
youtube.com/xl“ wurde speziell für
die Darstellung auf dem TV-Schirm
optimiert.
13
Importfreudig (I). Der niedrige Dollar- und Pfundkurs
macht Blu-ray-Importe aus dem
Ausland interessant. Neben den
Amazon-Ablegern amazon.co.uk und
amazon.com ist wegen des portofreien Versands nach Deutschland auch
der Konkurrent Play.com interessant.
Wegen dem Sitz auf den Jersey-Inseln
kassiert hier aber genau wie bei Sendungen aus den USA und anderen
Nicht-EU-Staaten ab einem Waren-
11 Die Sache mit
24p (III). Beim DeInterlacing offenbaren sich
Nachteile der LCD-Technik.
Weil jedes Bild während der
gesamten Framedauer auf dem Display stehen bleibt und es anders als
beim Plasma-TV keine Dunkelphase
gibt, kommt es zu Nachzieheffekten
bei schnellen diagonalen Bewegungen und dem sogenannten „Soap-Effekt“, bei dem bewegte Inhalte mehr
im Vordergrund zu stehen scheinen
als der statische Hintergrund, was
manche Betrachter als unnatürlich
empfinden.
12
Alternative IPTV. Wenn Sie
auf die Bezahlsender von Sky
verzichten können, welche die Telekom aufgrund von Vertragsstreitigkeiten nicht mehr einspeist, könnte
das Internet-Fernsehen „Entertain“
als HDTV-Lieferant von Interesse
sein. Dafür ist aber VDSL-Verfügbarkeit (mindestens 25 MBit/s) Voraussetzung. Ab 45 Euro im Monat wird
ein Paket mit Surf- und FestnetzFlatrate und 70 TV-Sendern vermarktet. Zu den HD-Sendern gehören die
ARD, das ZDF, Nickelodeon HD und
Comedy Central HD, Sport1 HD,
Arte-HD, Anixe HD, Servus TV HD,
Viva HD sowie MTV Live HD. Hinzu
kommen hunderte HD-Filme zum
Einzelabruf im „Videoload“-Portal.
„Liga total! HD“ bietet für 20 Euro
Aufpreis alle Erstligaspiele und die
Konferenzschaltung in 1.080i.
Der weltweite Blu-rayMarkt ist in drei zuein-
wert von 25 Euro der Postbote 20
Prozent für Zoll und Einfuhrsteuer.
ander nicht kompatible Regionen aufgeteilt:
A (orange), B (grün)
14
Importfreudig (II). Wie
DVDs verfügen Blu-rays über
Regionalcodes, die verhindern, dass
etwa eine in den Staaten erworbene
Disc auf europäischen Abspielgeräten verwendet werden kann. Allerdings sind erste Player im Handel,
die entsprechende Sperren ignorieren; zudem liefern viele Studios einzelne oder alle Veröffentlichungen
ohne Regionalcode aus. Eine Übersicht liefert http://bluray.liesinc.net.
15
Terrestrik-Flaute. Während das Ausland bereits
Hochauflösendes über die Hausantenne schickt, herrscht in Deutschland Flaute. Hoffnung macht lediglich der Vorstoß von RTL mit
MPEG4-Ausstrahlungen in Halle/
Leipzig und Stuttgart. Die hierfür
angebotenen „Viseo“-Receiver wären
theoretisch fit für HDTV. Bis dahin
gilt: Satellit, Kabel und IPTV sind
die Empfangswege für Anhänger
des Tabasco-TV, der knackscharfen
bewegten Bilder. Noch gibt es übrigens keinen Termin, ab wann in
Deutschland Hochauflösendes digital-terretrisch auf die Bildschirme
wandern könnte.
❙ red
und C (violett)
▸ AM RANDE: Hochauflösende
Privatsender werden über
die verbraucherunfreundliche “HD+”-Plattform von
SES Astra verschlüsselt
ausgestrahlt. Allerdings nur
gegen Gebühr und mit zahlreichen Einschränkungen wie
Aufnahme- oder Spulverboten.
Auch kann festgelegt werden,
dass Aufnahmen nach 90
Minuten automatisch gelöscht
werden.
sat+kabel 1+2/2012 —
43
Einsteiger
SAT+KABEL Frequenztabellen
Free-TV digital_Astra 19,2º Ost
Kennung
.6live
1-2-3.tv
123Damenwahl
3D Tile Format (tags)
3sat
A LA DEMANDE
AB Channel
Achtung Singles TV
Al Jazeera Channel
Al Jazeera English
Alpenglühen TVX (ab 20 Uhr, tags Infodia, offen)
ALT NICK/CC AUT (Comedy 20-6 Uhr)
ALT NICK/CC AUT (Nick 6-20 Uhr)
ALT VIVA AUT
Amore TV
ANDALUCIA TV
ANIXE HD
anixe iTV (News)
ANIXE SD
ARD-TEST-1 (rbb Fernsehen)
Arirang TV
arte
ARTE
ARTE
arte HD (AC3)
ASTRA 3D demo (nachts)
ASTRA Caption (Astra Testk.)
AstroTV
Bayerisches FS Nord (Reg.wt17.35-18/Sa18.05-18.45/So23-23.15 Uhr)
Bayerisches FS Süd (Reg.wt17.35-18/sa18.05-18.45/So23-23.15 Uhr)
BBC World
Beate Uhse Sexy Sat
Beauty TV
BELSAT TV (18-22 Uhr Prog.)
44 —
dt
dt
dt
eng
dt
dt
Frequenz
12.246
12.460
12.633
11.023
11.954
12.581
11.023
12.246
11.508
11.508
12.149
12.226
12.226
12.226
12.246
11.597
10.773
12.246
12.460
12.110
11.508
10.743
11.934
11.934
11.362
11.023
11.023
12.480
11.836
11.836
11.597
12.246
12.149
Pol
V
H
H
H
H
V
H
V
V
V
H
H
H
H
V
V
H
V
H
H
V
H
V
V
H
H
H
V
H
H
V
V
H
Symb
27.500
27.500
22.000
22.000
27.500
22.000
22.000
27.500
22.000
22.000
27.500
27.500
27.500
27.500
27.500
22.000
22.000
27.500
27.500
27.500
22.000
22.000
27.500
27.500
22.000
22.000
22.000
27.500
27.500
27.500
22.000
27.500
27.500
FEC
3/4
3/4
5/6
5/6
3/4
5/6
5/6
3/4
5/6
5/6
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
5/6
3/4
3/4
3/4
3/4
5/6
5/6
3/4
3/4
2/3
5/6
5/6
3/4
3/4
3/4
5/6
3/4
3/4
SID
10119
662
12620
5225
28007
9504
5220
10162
7009
7012
70
28640
28640
28641
10120
10070
21100
10107
764
28221
7011
28724
8172
8159
11120
5226
5232
661
28110
28107
10050
10155
54
V-Pid
1519
2815
220
35
210
163
640
4063
709
712
255
513
513
515
1775
1601
255
2047
3311
601
711
401
168
168
6210
33
2091
2559
501
201
163
1759
3071
A-Pid
1520
2816
320
37
220
92
641
4064
729
732
256
661
661
662
1776
1602
259
2048
3312
602
731
402
112
112
6220
8191
8191
2560
502
202
92
1760
3072
PCR-P
479
2815
220
35
210
163
640
479
709
712
255
513
513
8190
479
1601
255
2047
3312
601
711
401
168
168
6210
33
2091
2559
501
201
163
479
3071
Anbieter
BetaDigital
BetaDigital
Media Broadcast
Telespazio
ZDFvision
CSAT
Telespazio
BetaDigital
GLOBECAST
GlobeCast FT
BetaDigital
MTV Networks Europe
MTV Networks Europe
MTV Networks
BetaDigital
Telefonica Spain
BetaDigital
BetaDigital
BetaDigital
ARD
GCE
ARD
CSAT
CSAT
ZDFvision
Telespazio
Telespazio
BetaDigital
ARD
ARD
DiviCom Custome
BetaDigital
BetaDigital
TP
92
103
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20
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76
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37
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104
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26
92
87
Best of shopping
BFM Business
BFM TV
BFM TV
Bibel TV
Bloomberg Europe TV
BR-alpha
BunnyClub24
BVN
pol
franz
franz
franz
franz
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eng
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holl
10.862
11.597
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NICK/COMEDY (ab 20.15 Uhr Comedy)
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ORF2E (19-19.20 Uhr ORF2 Wien)
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Phoenix
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ProSieben Austria
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RedeRecord
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Rundum Sex TV (Rus TV)
Russia Today
Russia Today Español
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76
▸ Die Bedeutung der Farb-Codierungen finden Sie auf Seite 35
sat+kabel 1+2/2012 —
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53
Einsteiger
Free-TV digital_Eutelsat Hotbird 13° Ost
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ICC-HB (Iranian Cinema Ch. Classic)
Ictimai TV
IFILM
Imam Hussein TV
In evidenza (Al Jazeera Intl.)
IN TV
India Girls
INSPIRATIONNAL
IPN TV
IQRAA - ARABESQUE
Iqraa Africa & Europe
Iran AS TV
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Iran Beauty
Iran Fun
Iran Music
IRAN.PSTV (Iran Persian Star TV 1)
IRAN-FMTV
Iranian TV
IRAN-MNTV
IRANSHOP
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Globecast
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MEDIA BROADCAST
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Harmonic
Harmonic
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Harmonic
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Eutelsat
Eutelsat
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Libya Al Ahrar
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LOMBARDIASAT
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Mctelevision
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54 —
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ME SHOP
Medi1 TV
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Mejugorie Tv (Prima Free)
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MRTV / Univ TV (9-11, TV Kambodia)
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Music Box Russia
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nar elhob
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NEW GENERATION TV (Maxi Uno)
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New Television
New Television
News 7
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Novulari
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PDF
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Persian Film
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PIK TV (Perviy Interaktivnyj Kavkazskij)
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PMC (pmc music)
PMC Radio
POKERItalia24
POLO TV
POLONIA1
Premium Menu
Press TV
PRESS TV
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Prophetic TV (Yahweh Proph.TV)
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▸ Die Bedeutung der Farb-Codierungen finden Sie auf Seite 35
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131
▸ Die Bedeutung der Farb-Codierungen finden Sie auf Seite 35
sat+kabel 1+2/2012 —
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Free-TV digital_Eutelsat Hotbird 13° Ost
57
Einsteiger
Free-TV digital_Eutelsat Hotbird 13° Ost
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58 —
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27500
27500
27500
22000
27500
FEC
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
5/6
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
2/3
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
5/6
3/4
12.654
H
27500
3/4
London Tamil Radio
London TBC
M DUE O
Main General Program
Makedonsko Radio
Mashaal Radio 210
Medi1Radio
MEDIASERVIS (Obiteljskij R., 19-8 Uhr)
MTN-E 284 (Worldnet/C-Span)
Multilingua 1 (Rai International Hotbird)
Multilingua 2 (ztw,)
Narodni radio
Nawa Arabic Radio
Nawa Kurdish Radio
neo zwei
New Life Radio Russia
Noor Dubai FM
Notturno italiano
NPR
OMAN R1
OMAN R2
OMAN R3 (Youth Program)
OMAN-HOLY QURAN
OTVORENI
Ozodlik Radiosi 212
Payam Radio
tamil
tamil
it
arab
maked
mehrsp
arab/franz
kroat
eng
mehrsp
mehrsp
kroat
arab
kurd
dt
russ
arab
it
eng
arab
arab
arab
arab
it
mehrsp
arab
11.200
11.200
11.541
12.015
10.815
12.226
10.872
12.520
12.226
10.992
10.992
12.520
11.642
11.642
10.815
11.200
11.747
11.766
10.722
12.654
12.654
12.654
12.654
12.520
12.226
12.380
V
V
V
H
H
V
V
V
V
V
V
V
H
H
H
V
H
V
H
H
H
H
H
V
V
V
27500
27500
22000
27500
27500
27500
27500
27500
27500
27500
27500
27500
27500
27500
27500
27500
27500
27500
29900
27500
27500
27500
27500
27500
27500
27500
5/6
5/6
5/6
3/4
5/6
3/4
3/4
3/4
3/4
2/3
2/3
3/4
3/4
3/4
5/6
5/6
3/4
2/3
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
3/4
SID
7216
228
3083
17353
17354
17355
17357
17356
18
28
38
221
3093
4729
8221
8233
8234
119
294
186
8219
8219
8239
8242
8242
8242
8245
8236
3317
10756
8308
8305
8306
8307
253
270
271
272
8235
8225
3696
10637
7930
7932
7931
4845
50
216
3638
14
V-Pid
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
A-Pid
260
l/r/1632
3533
3053
3054
3055
3057
3056
1821
1822
1522
l/r/1522
3143
3029
2113
2025
2027
4032
4032
296
r/2173
l/2173
2037
2042
2043
2044
2045
2031
664
257
149
150
151
152
T1/l./3230
T1/r.3430
T1/l./3130
l/3132
2028
2122
3120
1372
l/98
l/91
l/87
301
5081
1422
3514
1421
PCR-P
261
1632
3533
2024
2024
2024
2024
2024
1821
1822
1522
1522
3143
3029
2113
2025
2027
4032
4032
296
2173
2173
2037
2042
2043
2044
2045
2031
664
224
149
150
151
152
3230
3430
3130
3132
2028
2122
8190
1372
163
165
163
301
5081
1422
3514
1460
Anbieter
Antenna Hungaria
DEFAULT PROVIDER
FT Globecast
RRsat
RRsat
RRsat
RRsat
RRsat
ARABSAT
ARABSAT
ARABSAT
DEFAULT PROVIDER
GlobeCast
RRsat
WRN
WRN
Globecast UK
DEFAULT PROVIDER
DEFAULT PROVIDER
GlobeCast
WRN
WRN
WRN
Globecast UK
Globecast UK
Globecast UK
Globecast UK
Globecast UK
RAI
GlobeCast
OIV Zagreb
OIV Zagreb
HRT
OIV Zagreb
DEFAULT PROVIDER
DEFAULT PROVIDER
DEFAULT PROVIDER
DEFAULT PROVIDER
Globecast UK
WRN
SkyItalia
Eutelsat
IRIB
IRIB
IRIB
CYFRA +
ARABSAT
DEFAULT PROVIDER
M-Three satcom
ARABSAT
TP
72
76
83
115
115
115
115
115
97
97
97
76
84
134
94
94
94
76
76
77
94
94
94
94
94
94
94
94
54
156
90
90
90
90
76
76
76
76
94
94
58
157
87
87
87
119
97
76
18
97
24
8191
1460
378
3033
3546
140
3049
1320
2052
56
4622
37
52
69
8191
8191
3042
3027
4644
667
1208
1721
1722
1922
4720
107
1330
3132
97
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
8191
1422
378
3033
3546
5635
3049
T1l/r/1320
2052
56
T1/4622
37
52
69
1392
1382
3042
3027
4644
667
1208
1721
1722
1922
4720
107
T1/1330
3132
ARABSAT
4728
4733
3653
492
17349
210
129
8320
284
8551
8552
8330
10639
10638
17342
4727
9520
3319
4614
17
27
37
47
8319
212
3102
RRsat
RRsat
M-Three satcom
ART
RRsat
DEFAULT PROVIDER
PRVDR
OIV Zagreb
DEFAULT PROVIDER
RAI
RAI
OIV Zagreb
Eutelsat
Eutelsat
RRsat
RRsat
DU
RAI
BT-CONVERGENCE 1
ARABSAT
ARABSAT
ARABSAT
ARABSAT
OIV Zagreb
DEFAULT PROVIDER
FT GLOBECAST
134
134
18
65
115
76
98
90
76
124
124
90
157
157
115
134
51
52
111
97
97
97
97
90
76
84
Einsteiger
Free-Radio digital_Eutelsat Hotbird 13° Ost
Alle weiteren Satelliten-Frequenzen finden Sie gratis im Web unter www.satundkabel.de/
frequenzen – als PDF und als im Volltext durchsuchbares sowie frei sortierbares Excel-Format. Melden Sie sich dazu mit dem Login
und dem Passwort
an.
▸ Die Bedeutung der Farb-Codierungen finden Sie auf Seite 35
sat+kabel 1+2/2012 —
59
Einsteiger
Testspiegel — DVB-S2, DVB-S
Alle Tests im Blick
Kaufentscheidung leicht gemacht: Rund 170 Produkttests der SAT+KABEL
mit allen Detailwertungen sowie Stärken und Schwächen auf einen Blick.
In der nach Wertungspunkten sortierten ▸ ÜBERSICHT
finden Sie die wichtigsten
Testergebnisse sowie
Stärken und Schwächen
der Geräte. Diese beziehen
sich ausschließlich auf den
Zeitpunkt des Testes. Spätere Updates können nicht
berücksichtigt werden.
Über 500 Produkten haben die
SAT+KABEL-Experten in den vergangenen Jahren kritisch auf den
Zahn gefühlt. Unsere ▸ ÜBERSICHT
bereitet Ergebnisse, Stärken und
Schwächen der Testkandidaten auf.
Als transparente Hilfe für die Kauf-
entscheidung geben wir aus einem
Pool von Anbietern durchschnittliche
Straßenpreise an. Mit gelb sind alle
Neuzugänge markiert, alle Sondertests
im Labor mit abweichendem Punkteund Testschema sind hellgrün hinterlegt. Mit Ausgabe 7+8/2011 führen wir
außerdem einen Punktabzug für Restriktionen ein, die beispielsweise bei
„HD+“ und „CI+“ für Time-Shifting-Einschränkungen oder Aufnahmesperren
vorgesehen sind. Neue Testkandidaten
haben also einen kleinen Nachteil im
Vergleich mit älteren Geräten.
D I G I TA L E R S AT E L L I T E N - E M P FA N G ( D V B - S 2 / D V B - S )
H D T V- F E S T P L AT T E N - R E C E I V E R ( M P E G 4 - N O R M )
Hersteller/
Modellbezeichnung
Straßenpreis
(min./max.)
Test in
Ausgabe
Gesamtwertung
(Punkte)*
Bild*
Ton*
Ausstattung*
Bedienung*
Verarbeitung*
Handbuch*
Preis*
Vantage VT-1
600 Euro
5+6/10,
S. 30
sehr gut
95,95 von 100
15,75
von 20
14
von 15
37,25
von 30
20,5
von 25
3,9
von 5
4,55
von 5
gut
Ç OLED, erweiterbares Linux-System, IP-Streaming / Card-Sharing, 1.080p-Upscaling,
Wechselplatte. < nur zwei Aufnahmen parallel, kein UPnP, fehlendes Web-Interface
Dream Multimedia
DM 8000 HD PVR
978/1014
(500 GB)
3+4/09,
S. 70
94,25 von 100
14,5
von 20
13
von 15
38,9
von 30
20,55
von 25
3,75
von 5
3,55
von 5
befriedigend
Ç acht Aufnahmen parallel, bis zu vier Tuner, DVD-Brenner-Option, Web-Interface,
Plugins. < lange Bootzeit, hoher Stromverbrauch, (noch) kein Blu-ray-Support
Hirschmann
2S-HD 910
453/625
(500 GB)
1+2/10,
S. 30
91,5 von 100
15,5
von 20
13,5
von 15
33,4
von 30
20
von 25
4,8
von 5
4,3
von 5
gut
Ç HD-Twin-Tuner, LAN-Streaming, Bild-in-Bild, Multimedia, Sensortasten,
HDTV-Blindscan. < langes Booten, kein NTFS-Support und Aufnahme-Vorlauf
Technisat Digicorder HD S2 Plus
432/550
(320 GB)
7+8/09,
S. 32
91,45 von 100
14,75
von 20
14,25
von 15
31
von 30
21,55
von 25
5
von 5
4,9
von 5
gut
Ç zwei HD-Tuner, Dateikopien per Netzwerk/USB, Videoschnitt, Luxus-EPG. Isipro,
WLAN. < proprietäres HDD-Format, kein InstantReplay und USALS
Kathrein UFS 922
464/699
(500 GB)
3+4/09,
S. 67
90,05 von 100
16
von 20
13,25
von 15
30,25
von 30
21,8
von 25
3,75
von 5
5
von 5
gut
Ç zwei HD-Tuner, 14-tägiger Luxus-EPG, Serientimer, UPnP-Client/Server, NTFS-kompatibel. < kein Sleep-Timer, träges Zappen und Suchlauf, Sender nicht umbenennbar
Vantage HD 8000S
Twin PVR
464/549
(500 GB)
9+10/08,
S. 67
89,1 von 100
14,5
von 20
13
von 15
33,5
von 30
20
von 25
3,9
von 5
4,2
von 5
gut
Ç zwei HD-Tuner, bis zu drei Festplatten, Web-Update, empfindlicher Tuner,
LAN/USB-Host, Videoschnitt. < keine EPG-Suche, langes Booten, keine Playlists
300/319
(HD-Option)
5+6/09,
S. 67
88,95 von 100
13,25
von 20
14,25
von 15
28,5
von 30
23,05
von 25
5
von 5
4,9
von 5
sehr gut Ç Videoschnitt, Zugriff per Web-Browser, LAN/Multimedia-Support, Luxus-EPG.
bis gut < kein zweites Tuner-Teil, proprietäres HDD-Format, Sender nicht umbenennbar
Technisat
Digicorder HD S2
699/730
(500 GB)
1+2/08,
S. 34
87,7 von 100
14,5
von 20
14,25
von 15
27,25
von 30
21,8
von 25
5
von 5
4,9
von 5
befriedigend
Humax iCord HD
398/599
(500 GB)
5+6/08,
S. 74
86,65 von 100
14,75
von 20
13,5
von 15
27,9
von 30
21,45
von 25
4,05
von 5
5
von 5
gut
Ç vier HD-Aufnahmen parallel, tvtv-Komfort-EPG, Pay-TV-Entschlüsselung.
< kein Videoschnitt, kein Serien-Timer, RGB/YPbPr nicht parallel
Humax iCord HD+
609/718
(1 TB)
3+4/10,
S. 30
85,9 von 100
15,25
von 20
14
von 15
27,9
von 30
19,7
von 25
4,05
von 5
5
von 5
befriedigend
Ç „HD+“-kompatibel, zwei HD-Tuner, TV-Portal, Multimedia/Netzwerk/DLNA.
< kein Vorspulen bei HD+, fehlender Bild-in-Bild-Modus, kein Videoschnitt
Telestar
Diginova HD
169/270
9+10/09,
(HD-Option)
S. 74
83,85 von 100
12,25
von 20
14,25
von 15
26,25
von 30
21,2
von 25
5
von 5
4,9
von 5
sehr gut Ç PVR-Option via USB, Videoschnitt, Web-Interface, Multimedia/Netzwerk.
< kein Twin-Tuner, nur vierstelliges LC-Display, keine RGB/YUV-Ausgabe
Technisat
Digit HD8+
(HD-Option)
13
von 20
13,75
von 15
25
von 30
21,55
von 25
5
von 5
4,9
von 5
gut
Ç „HD+“-kompatibel, Aufnahme auf USB-Platte, Kopien per LAN, Luxus-EPG.
< fehlender Videoschnitt, kein Vorspulen bei HD+, kein Zappen bei Aufnahme
13
von 20
13,5
von 15
29,3
von 30
18,05
von 25
4,8
von 5
4,25
von 5
gut
Ç Bild, Anschlüsse, stabile Firmware, Features.
< Software-Bugs, kein DVB-C, Bild-in-Bild nur bei SD, keine Schnittfunktion
12,75
von 20
12
von 15
27,5 von
30
21,25
von 25
4,75
von 5
4,4
von 5
befriedigend
Ç Plugin-Erweiterungen, Web-Interface, Streaming, Netzwerk, USB/eATA,
kompakt. < keine Twin-Tuner-Option, träges Netzwerk, starke Erwärmung
14,75
von 20
13,25
von 15
28,55
von 30
18,6
von 25
3,55
von 5
3,7
von 5
befriedigend
Ç hervorragendes HD-Bild, FTP-Server, HD-Videoschnitt, voller Sky-Support, 4 x
USB. < nur zwei Aufnahmen parallel, puristischer EPG, träges Booten/Zappen
13,75
von 20
13,25
von 15
27,55
von 30
20,3
von 25
3,2
von 5
3,7
von 5
gut
Technisat
Digit HD8-S
Frontansicht
343/359
sehr gut
sehr gut
sehr gut
sehr gut
sehr gut
sehr gut
sehr gut
sehr gut
sehr gut
gut
gut
3+4/10,
S. 30
83,2 von 100
gut
AB IP
9900 HD Plus
430 Euro
3+4/11,
S. 37
82,9 von 100
Dream Multimedia
DM 800 HD
394/495
(250 GB)
7+8/08,
S. 76
82,65 von 100
Homecast
HS9000 CIPVR
Homecast
HS8100 CIPVR
381/520
(1 TB)
340/526
(500 GB)
3+4/09,
S. 73
5+6/08,
S. 66
gut
gut
82,4 von 100
gut
81,75 von 100
Der Hirschmann-Receiver 2S-HD 910 rangiert mit an der
Spitze der Festplatten-Hitliste
Ç HD-Twin-Tuner, LAN-Streaming, Bild-in-Bild, Multimedia,
Sensortasten, HDTV-Blindscan
< zu langes Booten, kein NTFS-Support und Aufnahme-Vorlauf
ärgerten die Tester
Stärken und Schwächen
Ç integrierter Videoschnitt, Luxus-EPG, Isipro-Kanallisten, Upscaling.
< keine zwei HDTV-Aufnahmen parallel, laute Festplatte, LAN inaktiv
Ç vier USB-Anschlüsse, exzellentes HD-Bild, Videoschnitt, komfortabel.
< LAN-Modus inaktiv, kein Einzelsender-EPG, keine Y/C-Ausgabe
Der Vantage VT-1 knackte fast 96 Punkte im SAT+KABEL-Testlabor. Kein
Wunder: satte 37,25 Punkte bei der Ausstattung bedeuteten Bestwert.
Ç grafisches OLED-Display, erweiterbares Linux-System, IP-Streaming, Card-Sharing, 1.080p-Upscaling und PVR mit Wechselplatte
< nur zwei Aufnahmen parallel, keine UPnP-Unterstützung, fehlendes
Web-Interface, keine Internet-Zusatzdienste
* Die Gesamtwertung setzt sich aus den Teilnoten für Bild, Ton, Ausstattung, Bedienung, Verarbeitung und Handbuch zusammen. „81/100“ bedeutet: 81 von 100 Punkten.
Wertungsschema: 0 bis 19,5 Punkte = ungenügend, 19,6 bis 39,5 = mangelhaft, 39,6 bis 54,5 = ausreichend, 54,6 bis 69,5 = befriedigend, 69,6 bis 84,5 = gut, 84,6 bis 100 Punkte = sehr gut
Abonnenten der SAT+KABEL können Testberichte im PDF-Format kostenlos über unsere Web-Site www.satundkabel.de (Bereich „Abonnenten“) abrufen. Freischaltung über Mail an redaktion@satundkabel.de
60 —
sat+kabel 1+2/2012
Hersteller/
Modellbezeichnung
Straßenpreis
(min./max.)
Test in
Ausgabe
Gesamtwertung
(Punkte)*
Bild*
Ton*
Ausstattung*
Bedienung*
Verarbeitung*
Handbuch*
Preis*
Stärken und Schwächen
Topfield SRP 2100
600/799
(500 GB)
7+8/09,
S. 72
gut
81,7 von 100
13
von 20
14
von 15
29,25
von 30
15,7
von 25
4,05
von 5
5
von 5
ausreichend
Ç zwei HD-Tuner, TAP-Erweiterungen, Web-/FTP-Server, Multimedia, Internet,
eSATA/USB. < extrem lauter Lüfter, Fernbedienungsradius, Videoschnitt
Reelbox
Avantgarde HD
977/1122
(320 GB)
3+4/08,
S. 38
81,15 von 100
14,75
von 20
14
von 15
29,75
von 30
17,75
von 25
4
von 5
0,9
von 5
ausreichend
Ç HTPC mit PVR und bis zu sechs Tunern, DVD-Brenner, Linux erweiterbar,
Blu-ray-Option. < Stromverbrauch, kein paralles SD/HD-Bild, teuer
Panasonic BS750
800 Euro
5+6/10,
S. 70
81 von 100
16,25
von 20
14,75
von 15
29,45
von 30
17,7
von 25
4,3
von 5
4,55
von 5
befriedigend
Ç Archivierung auf Blu-ray, DVD und Platte, Aufnahme externer Quellen, Twin-Tuner.
< „HD+“-Einschränkungen, kein DiSEqC 1.2/USALS, träge Menüs, Laufwerk mit Ländercode
465/499
(HD-Option)
1+2/10,
S. 30
80,1 von 100
13
von 20
13,25
von 15
28,65
von 30
17,6
von 25
3,8
von 5
3,8
von 5
befriedigend
Ç VF-Display, HD-Twin-Tuner, Bild-in-Bild, Multifeed, Instant-Replay, Blindscan. < träges Zappen, inaktives Webinterface, kein Videoschnitt
Atelmo Atevio
AV 7000 HD PVR
360 Euro
9+10/10,
S. 30
80,65 von 100
14,25
von 20
12,5
von 15
29,3
von 30
17,3
von 25
4,05
von 5
3,25
von 5
befriedigend
bis
ausreichend
Ç Voreinstellungen, intuitive Bedienung, Doppel-Tuner, sehr gute Bild-/
Tonqualität. < Erweiterbarkeit nur bedingt, Fernbedienung
Technisat
Digit Isio S1
370 Euro
5+6/11,
S. 28
79,9 von 100
14
von 20
13,5
von 15
23,5
von 30
20,05
von 25
4,05
von 5
4,8
von 5
gut
Ç AV-Anschlüsse, eSATA, Twin-Tuner, HbbTV, Browser.
< Start- und Zappingzeiten, CI+
Topfield
TF7700 HD PVR
320/415
(500 GB)
1+2/08,
S. 66
79,15 von 100
15
von 20
13,25
von 15
25,5
von 30
16,55
von 25
4,55
von 5
4,3
von 5
noch
gut
Ç Twin-Tuner, USALS, Auslagerung von Aufnahmen per USB.
< kein Videoschnitt, Netzwerk noch inaktiv, fehlender Setup-Assistent
Atevio
AV 7000HD PVR
469/480
(500 GB)
3+4/10,
S. 67
79,7 von 100
13
von 20
13,25
von 15
29,15
von 30
17,65
von 25
3,3
von 5
3,35
von 5
gut
Ç „zwei HD-Tuner, flexibler Durchschleif-Modus, VF-Display, Blindscan, Bildin-Bild. < träges Booten und Zappen, kein Videoschnitt, schlichte Menüs
Technisat
DigiCorder Isio S1
700 Euro
7+8/11,
S. 70
78,6 von 100
14
von 20
13
von 15
21,25
von 30
21,05
von 25
4,5
von 5
4,8
von 5
befriedigend
TrekStor SatCorder
Neptune Full-HD
149/155
(HD-Option)
1+2/09,
S. 70
78,6 von 100
15,75
von 20
14,25
von 15
22,6
von 30
20,3
von 25
3,35
von 5
2,35
von 5
gut
Ç PVR-Option via USB-Platte, Videoschnitt, EPG mit Serientimer, Unicable-/USALSSupport. < kein Twin-Tuner/LAN, träger Videotext, lückenhafte Dokumentation
Smart MX 44
180 Euro
5+6/10,
S. 74
78,25 von 100
10,5
von 20
13
von 15
28,5
von 30
19,05
von 25
4,65
von 5
3,35
von 5
gut
Ç zwei Tuner, Display, kurze Zappingzeiten, Bild-in-Bild.
< kein HD, Folgekosten für Komfort-EPG, LAN inaktiv
Technisat Digicorder HD-S 3
550 Euro
13,5
von 20
13,75
von 15
22,5
von 30
19,05
von 25
5
von 5
4,4
von 5
gut
Ç ausgereifte Aufnahmeprogrammierung, gute Schnittfunktion, sehr guter
EPG. < „CI+“-, „HD+“-Einschränkungen, kein SCART-RGB
13,75
von 20
14,5
von 15
22,8
von 30
20,1
von 25
4,15
von 5
2,7
von 5
gut
Ç Klartext-Display, PVR-Option per USB, Multimedia-Wiedergabe, Videoschnitt,
benutzerfreundlich. < kein Twin-Tuner, Schwächen bei HD-Bild, langsamer VT
14
von 20
13
von 15
19,5
von 30
21,05
von 25
4,5
von 5
4,8
von 5
befriedigend
bis
ausreichend
13
von 20
13,754
von 15
23,2
von 30
19,95
von 25
3,8
von 5
2,8
von 5
gut bis
befried.
11,75
von 20
11,75
von 15
25,55
von 30
18,25
von 25
4,3
von 5
3,5
von 5
befriedigend
bis
ausreichend
14,25
von 20
13,25
von 15
25
von 30
16,5
von 25
3,3
von 5
2,4
von 5
gut
12,25
von 20
11,5
von 15
27,7
von 30
16,95
von 25
4,1
von 5
1,65
von 5
befriedigend
12
von 20
12,5
von 15
22,25
von 30
18
von 25
4,5
von 5
3,6
von 5
gut
Ç toller Empfehlungsdienst, Programmierung mit tageweisem Serientimer, WLAN,
HbbTV. < teils etwas träge Menüsteuerung, kein Timerstart aus Spar-Standby
11,25
von 20
13,25
von 15
19
von 30
19,1
von 25
4,4
von 5
4,55
von 5
gut
Ç schnelles Booten und Zappen, guter EPG, einfaches Bedienkonzept.
< Fehler bei EPG-Timern, kein Multifeed, kein S-Video/RGB, nur Front-USB
15,25
von 20
13
von 15
20,65
von 30
16,05
von 25
3,75
von 5
2,6
von 5
noch
gut
Ç ausgezeichnetes HD-Bild, schnelles Zappen, flexible Dateisprünge, 4-in-1Fernbedienung. < kein Twin-Tuner, fehlender Videoschnitt, kein Playback bei Aufnahme
12,75
von 20
11,75
von 15
23,7
von 30
13,7
von 25
4,5
von 5
3,95
von 5
befriedigend
Ç zwei HD-Tuner, 12-stelliges Display, USB/Netzwerk, Multifeed
< kein Videoschnitt, kaum Trickfunktionen, kein DivX/AVI/WMV, hakelige Bedienung
13,75
von 20
14,5
von 15
19,35
von 30
14,7
von 25
3,4
von 5
3,75
von 5
befriedigend
Ç FAT32/NTFS-Support, MPG/MP3/JPG-Wiedergabe, komplett vorprogrammiert. < kein Klartext-Display, fehlender Mutlfeed-Modus, kein S-Video
13,75
von 20
12
von 15
24,65
von 30
13,5
von 25
3,3
von 5
2,2
von 5
ausreichend
Ç sauberes SD/HD-Bild, komfortable Bedienung, Klartext-Display, Export
über USB-Schnittstelle, schnelle Bereitschaft. < träger Programmwechsel,
LAN ohne Funktion, Stromverbrauch, fehlende Motorsteuerung
13,5
von 20
12
von 15
24,65
von 30
13,5
von 25
3,3
von 5
2,2
von 5
ausreichend
Ç zwei frei konfigurierbare Tuner, Updates per Web, DivX, Multifeed.
< mangelhafter EPG, reproduzierbare Abstürze, schwache Dokumentation
9,75
von 20
11
von 15
26,75
von 30
15,25
von 25
3,9
von 5
2,1
von 5
befriedigend
Ç Linux-Umgebung mit Plugins, Webbrowser, YouTube-Client, MultimediaPlayback. < instabile Firmware, kein S-Video/RGB, fehlender Videoschnitt
10,5
von 20
11,5
von 15
21,75
von 30
15,25
von 25
4
von 5
3,5
von 5
gut
Ç gute Bildqualität, Preis, vorinstallierte Plug-Ins.
< kompliziertes Menü, Probleme mit Festplattenerkennung, lange Bootzeit
10,75
von 20
13,25
von 15
18,3
von 30
16,2
von 25
3,7
von 5
3,25
von 5
gut
Ç schnelles Umschalten, gutes Time-Shifting, schnelles Setup. < kein
Multifeed, USB hinter Frontklappe, Saumkanten, kein Playback bei Aufnahme
11
von 20
11,5
von 15
11,7
von 30
17,5
von 25
4
von 5
4,8
von 5
befriedigend
Ç USB-Aufnahme, klares Menü, sofort einsatzbereit.
< „CI+“-, „HD+“-Einschränkungen, schwammige Tasten der Fernbedienung
10,75
von 20
11
von 15
19,35
von 30
12,15
von 25
4,1
von 5
2,3
von 5
gut
9,75
von 20
11
von 15
18,5
von 30
14,35
von 25
3,2
von 5
2
von 5
ausreichend
bis
mangelhaft
45
von 55
22
von 25
gut
gut
gut
gut
befriedigend
Ç HD-Bild, flexible Aufnahmen, Display.
< SD-Upscaling und Fotowiedergabe, kein Lip-Sync
35
von 55
20
von 25
ausreichend
befriedigend
gut
befriedigend
befriedigend
Ç HD-Bild, Twin-Tuner, 500 GByte HDD, Fotodarstellung.
< SD-Upscaling schlecht, kein Videoschnitt
32
von 55
20
von 25
ausreichend
befriedigend
gut
befriedigend
befriedigend
Ç Twin-Tuner, 1.000 GByte HDD, Fotodarstellung.
< OSD, SD-Upscaling schlecht, Farben und Pegel über HDMI fehlerhaft
H D T V- C O M M O N - I N T E R FA C E - R E C E I V E R ( M P E G 4 - N O R M )
gut
Dreambox
5+6/10,
12,5
11,5
29,15
325 Euro
81,7 von 100
DM 500 HD
S. 33
von 20 von 15
von 30
21,5
von 25
3,75
von 5
3,3
von 5
noch
gut
Ç Aufzeichnung auf eSATA-Platten, Plug-Ins, vier Aufnahmen, Web-Interface,
LAN-Streaming. < nur ein Tuner, kein Display, kein USB-Anschluss
Arcon Titan
2010 HD
Wisi OR 55 D
Technisat
Digit Isio S
Vantage D 7100 S
Dreambox
DM800 HD
Clarke-Tech
HD 5000-C Plus
Axxaro Coolstream
Neo HD 1 Plus
Eviado One
Zehnder
HX 8008 CU
Frontansicht
gut
sehr gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
gut
11+12/11
gut
S. 29
78,2 von 100
gut
180/301
(HD-Option)
9+10/08,
S. 67
370 Euro
7+8/11,
S. 74
76,85 von 100
289/399
(HD-Option)
3+4/08,
S. 60
76,45 von 100
400 Euro
9+10/10,
S. 30
75,1 von 100
289/312
9+10/09,
(HD-Option)
S. 70
320 Euro
480 Euro
78 von 100
gut
gut
gut
gut
74,7 von 100
gut
9+10/10,
S. 30
74,05 von 100
11+12/11
gut
S. 29
72,85 von 100
128/149
9+10/09,
(HD-Option)
S. 70
gut
71,55 von 100
gut
209/271
(HD-Option)
11+12/08
425/460
(500 GB)
11+12/09
noch gut
S. 33
70,35 von 100
83/99
(HD-Option)
1+2/10,
S. 34
70,2 von 100
TechnotrendGörler TT-select
S950 HDPVR
300 Euro
7+8/10,
S. 32
69,45 von 100
AB-Com IPBox
9000 HD Plus
524/539
(500 GB)
5+6/08,
S. 66
69,35 von 100
Opensat Azbox
Premium HD
345/469
(500 GB)
5+6/09,
S. 32
68,75 von 100
GigaBlue
HD 800 Solo
160 Euro
Ferguson
HF 8900 HD
SetOne
TX-9900 Twin HD
Comag
SL90HD USB
SVS
LogiSat 1900 HD
Vantage
VT-800S HD+
Smart MX 92
Lyngbox LB-ST1
Topfield
SRP-2410
S. 67
420 Euro
befriedigend
befriedigend
befriedigend
befriedigend
S. 69
66,5 von 100
9+10/11,
S. 72
107/165
9+10/09,
(HD-Option)
S. 70
399/599
(160 GB)
noch gut
11+12/11
160/199
9+10/09,
(HD-Option)
S. 70
170 Euro
71,3 von 100
3+4/09,
S. 76
5+6/11,
S. 68
befriedigend
65,45 von 100
befriedigend
60,5 von 100
befriedigend
59,65 von 100
befriedigend
58,8 von 100
sehr gut
85 von 100
SetOne Easy One
S-HD 33 Twin PVR
330 Euro
5+6/11,
S. 68
befriedigend
Micro M 100/2 HD
300 Euro
5+6/11,
S. 68
befriedigend
67 von 100
64 von 100
gut
Skymaster
DCHD 95
100 Euro
5+6/10,
S. 74
74,55 von 100
Humax HD Fox
198/200
Euro
3+4/10,
S. 30
70,35 von 100
Philips DSR 5005
167/230
Euro
9+10/08,
S. 67
66,3 von 100
Hirschmann
S-HD 910
200/389
Euro
11+12/08
befriedigend
S. 67
62,85 von 100
11+12/10
befriedigend
S. 72
62,85 von 100
gut
befriedigend
Atevio
AV 200 HD CI+
170 Euro
Hyundai Digital
Tech SH-3000
89/145
Euro
7+8/08,
S. 72
62,8 von 100
Technotrend TTselect S845 HD+
190/260
Euro
3+4/10,
S. 30
62,7 von 100
Triax
S-HD 1000 HD+
140 Euro
1+2/11
S. 70
62,3 von 100
befriedigend
befriedigend
befriedigend
Einsteiger
DVB-S2, DVB-S — Testspiegel
Ç Bild, HbbTV, offener Web-Browser
< „CI+“, kein Flash, Aufnahme-Verbot bei „HD+“
Ç Bild und Ton, Bedienung, Funktionen, Installation
< „CI+“, „HD+“-Einschränkungen, keine Festplatte
Ç HDD-Option, MPEG-Player, schnell, Web-Update, Multifeed. < keine Wiederholungs-Timer, nur PCM-Ton über HDMI, kein Videoschnitt, nur ein Tuner
Ç viele Plug-Ins, Empfang von Sky-Kanälen, sehr gute Bild/Tonqualität.
< Stabilität der Firmware, keine HDMI-Schnittstelle
Ç DVB-S2/S/T-Kombituner, Blindscan, flottes Zappen, üppige A/V-Anschlüsse.
< geringe LAN-Funktionalität, Lip-Snyc-Fehler, kein Multifeed
Ç kurze Umschaltzeiten, sehr gute Bild/Tonqualität, Erweiterbarkeit der
Firmware. < Übersichtlichkeit der Menüs, Fernbedienung
Ç sehr gutes Bild, Multifeed-Unterstützung, zwei Aufnahmen parallel.
< langsam, hakeliges DiSEqC, magere Dokumentation, RAPS nicht aktuell
Ç DVB-S2/T-Empfang, Internet-basierter EPG, auskunftsfreudiges Display, zwei
CI-Slots. < magere Features, Aufpreis für Twin-HD, Software nicht erweiterbar
sehr gut Ç HD-tauglich, schnelles Zappen, PC-Modus, Replay, Pay-TV uncodiert aufnehmen. < Folgekosten für Komfort-EPG, kein AC3-Ton über HDMI, nur ein Tuner, kein Multifeed, kein Videoschnitt
11,5
von 20
12
von 15
21,85
von 30
20,35
von 25
3,7
von 5
4,65
von 5
13
von 20
13,75
von 15
13,15
von 30
21,2
von 25
4,5
von 5
4,75
von 5
gut
Ç „HD+“-kompatibel, komfortable Bedienung, Support für DiSEqC/USALS.
< kein Klartext-Display, Schwächen beim Bild, keine PVR-Option
13,75
von 20
14,25
von 15
15,75
von 30
14,1
von 25
3,7
von 5
4,75
von 5
gut
Ç 13-stelliges VF-Display, 5-in-1-FB, Sky-HD-zertifiziert, Lipsync auf Senderebene. < langsamer Suchlauf, träges Zappen, hakelige Bedienung, USB inaktiv
13
von 20
12
von 15
14,553
von 30
16,75
von 25
3,85
von 5
2,7
von 5
befriedigend
Ç Klartext-Display, Sky-Multifeed, viele A/V-Ausgänge, komplett vorprogrammiert.
< Schwächen beim Upscaling, USB-Anbindung fehlerhaft, lange Boot-/Schaltzeiten
12,5
von 20
11
von 15
14,14
von 30
17,85
von 25
3,8
von 5
3,55
von 5
befriedigend
Ç einfache Installation, leichte Bedienbarkeit, gute Bildqualität, AufnahmeFunktion. < kein Umschalten bei Aufnahme, langsam
15
von 20
12,75
von 15
13,3
von 30
15,95
von 25
3,05
von 5
2,75
von 5
gut
Ç Klartext-Display, VGA/YPbPr/HDMI, zwei CI-Slots, USALS, vorprogrammiert.
< schwaches HD-Bild, lückenhafter EPG, keine HD-Option, kein Multifeed
13,75
von 20
14,5
von 15
12,1
von 30
14,7
von 25
3,9
von 5
3,75
von 5
befriedigend
Ç „HD+“-kompatibel, sauberes SD/HD-Bild, Klartext-Display, CEC-Steuerung.
< träges Zappen, USB/LAN ohne Funktion, fehlende Motorsteuerung
10
von 20
12,75
von 20
14,2
von 30
17,4
von 25
4,15
von 5
3,8
von 5
befriedigend
Ç Menü, Programmführer, Fernbedienung.
< keine „HD+“-Aufnahmen, Boot-Zeit, träge Listenspeicherung
sat+kabel 1+2/2012 —
61
Einsteiger
Testspiegel — DVB-S2, DVB-S
Hersteller/
Modellbezeichnung
Frontansicht
Straßenpreis
(min./max.)
Test in
Ausgabe
Gesamtwertung
(Punkte)*
Bild*
Ton*
Ausstattung*
Bedienung*
Verarbeitung*
Handbuch*
Preis*
Comag SL40 HD
60 Euro
1+2/11
S. 70
befriedigend
61,75 von 100
11,5
von 20
12,75
von 20
13,6
von 30
16,85
von 25
3,7
von 5
3,35
von 5
sehr gut Ç Multimedia-Formate abspielbar, PVR-Ready per USB-Buchse.
< kein Netzschalter, Fernbedienung
Xoro HRS-8500
55 Euro
1+2/11
S. 70
61,3 von 100
11,5
von 20
12,75
von 20
14,2
von 30
17,4
von 25
4,15
von 5
3,8
von 5
sehr gut Ç Netzschalter, Steuerung, Handbuch, Multimedia-Formate abspielbar.
< Update nur über USB, wenig PVR-Funktionen
Homecast
HS2000 CI
100/167
Euro
5+6/09,
S. 70
60,45 von 100
11,25
von 20
13,25
von 15
13,4
von 30
16,25
von 25
4,45
von 5
3,3
von 5
gut
Ç DiSEqC 1.2/USALS/Unicable, flexible CA-Suche, Multifeed-Modus, SpeicherVideotext. < kein Klartext-Display, kein RGB oder Y/C, schwammige Fernbedienung
Pearl Auvisio
HD-Sat
70 Euro
1+2/11
S. 70
57,7 von 100
11,5
von 20
12,75
von 20
12,25
von 30
16
von 25
3,7
von 5
1,5
von 5
gut
Ç kurzes Zapping, simple Steuerung, Multimedia-Formate abspielbar.
< PVR-Funktion kostenpflichtig, Handbuch
46
von 55
22
von 25
befriedigend
gut
gut
sehr
gut
48
von 55
20
von 25
ausreichend
befriedigend
gut
befriedigend
gut
Ç HD-Bild, Twin-Tuner und DVB-T, Videoschnitt. < SD-Upscaling schlecht,
Fotowiedergabe unscharf, „HD+“ mit inoffizieller Firmware
46
von 55
20
von 25
ausreichend
befriedigend
gut
gut
gut
Ç HD-Bild, Bedienung, Videoschnitt
< SD-Upscaling und Fotowiedergabe schlecht
47 von
55
17
von 25
ausreichend
befriedigend
befriedigend
befriedigend
gut
Ç HD-Bild, flexible Aufnahme, Display, Bild-im-Bild
< SD-Upscaling und Fotodarstellung schlecht, kein Videoschnitt
9+10/09, noch befriedigend
55,15 von 100
S. 76
11
von 20
12,75
von 15
8,85
von 30
16,65
von 25
2,7
von 5
3,2
von 5
gut
Ç günstig, schnelles Zappen, vorprogrammiert, flexible Skalierung. < Minimal-Ausstattung, kein CI, HDMI-Handshake-Probleme, keine Tasten am Gerät
FREE-TO-AIR-RECEIVER (MPEG2-NORM)
befriedigend
3+4/11
Xoro HRS3400
30 Euro
57,25 von 100
S. 28
11,25
von 20
12
von 15
12,85
von 30
14,25
von 25
3,1
von 5
3,8
von 5
gut – befriedigend
Ç USB-Aufnahme und Mediaplayer, SD-Karteneinschub, Netzschalter, Bild
und Ton. < Cinch-Audioausgang fehlt, Fernbedienung, Menü
11,25
von 20
11,25
von 15
9,85
von 30
13,75
von 25
3,45
von 5
3,8
von 5
befriedigend
Ç Front-Display, Menü, Bildqualität per SCART.
< Fernbedienung, Antennen-Loop-Through fehlt
11,25
von 20
12
von 15
8,85
von 30
14,25
von 25
3,1
von 5
1,9
von 5
befriedigend
Ç USB Mediaplayer, startet und zappt schnell.
< Menü, Fernbedienung, Bedientasten am Gerät fehlen
7,75
von 20
12,25
von 15
8,1
von 30
13,8
von 25
3,2
von 5
2,5
von 5
befriedigend
Ç Menü, Fernbedienung, Netzschalter.
< keine RGBs-Ausgabe, Bild, Front-Display fehlt
F E S T P L AT T E N - R E C E I V E R ( M P E G 2 - N O R M , N I C H T H D - TA U G L I C H )
gut
Kreiling
349/403
3+4/09
16,25
12,8
22,25
19,65
5
80,15 von 100
KR-8600S
(500 GB)
S. 78
von 20 von 15
von 30
von 25
von 5
4,2
von 5
befriedigend
Ç zweizeiliges Klartext-Display, Multifeed/RASS, Videoschnitt, flottes Booten/Zappen. < keine zwei parallelen Aufnahmen, schwaches PAL-Upscaling, kein LAN/USALS
befriedigend
befriedigend
befriedigend
sehr gut
Kathrein UFS 912
200 Euro
5+6/11
S. 68
85 von 100
Clarke-Tech
HD 6600 SST
300 Euro
5+6/11
S. 68
83 von 100
Vantage
HD 1100 S
200 Euro
5+6/11
S. 68
82 von 100
Edision Argus v.ip
200 Euro
5+6/11
S. 68
76 von 100
gut
gut
gut
Stärken und Schwächen
sehr gut Ç HD-Bild, Bedienung, Netzwerk und Internet
< SD-Upscaling schlecht, kein Videoschnitt
FREE-TO-AIR-RECEIVER (MPEG4-NORM)
SL c&t HD-100 S
90/113
Euro
ausreichend
Skymaster DX14
40 Euro
3+4/11
S. 28
53,35 von 100
Auvisio
DR-200 USB
29 Euro
3+4/11
S. 28
51,35 von 100
Comag SL35
29 Euro
3+4/11
S. 28
ausreichend
ausreichend
47,6 von 100
gut
Strong
SRT 6300/630 W
452/469
(160 GB)
9+10/08
S. 74
76,2 von 100
Faval
Mercury SP 150
54/65
(HD-Option)
7+8/09
S. 30
65,25 von 100
Hirschmann
CSTR 281 PVR CI
177/195
(80 GB)
5+6/09
S. 74
62,8 von 100
67/69
(HD-Option)
11+12/08
befriedigend
S. 79
62,7 von 100
Imperial
DB 1 CI HDMI
befriedigend
befriedigend
14,25
von 20
12
von 15
24,1 von
30
17,5
von 25
4,75
von 5
3,6
von 5
befriedigend
Ç Zwei-Receiver-Lösung mit drahtloser Signalverteilung, simple Installation
< proprietärer WLAN-Standard, schwacher EPG, kein USB-Videotransfer, teuer
9,75
von 20
13
von 15
17,25
von 30
18,8
von 25
2,6
von 5
3,85
von 5
sehr gut
Ç Multimedia-Wiedergabe, Blindscan, kurze Boot- und Zap-Zeiten, DiSEqC
1.2/USALS. < kein CI-Einschub, Y/C fehlt, Gerät bei Aufnahme blockiert
12,75
von 20
11,25
von 15
15,2
von 30
17,6
von 25
2,55
von 5
3,45
von 5
befriedigend
Ç DVB-S/T-Kombituner, YUV per SCART, hohe Bildqualität.
< magere PVR- und EPG-Optionen, schwache Verarbeitung
11,75
von 20
13,8
von 15
12,05
von 30
16,6
von 25
4,35
von 5
4,15
von 5
gut
Ç HDMI-Upscaling (720p/1.080i), 8-stelliges Display, Pay-TV-Option, Satco-DXDatenimport. < kein S-Video-Output, kein Multifeed, Blockartefakte bei 1.080i
noch gut
Ç leistungsstarker Blindscan, Conax-Kartenleser, USALS/Unicable-Unterstützung.
< keine Festplatten-Option, fehlende S-Video-Ausgabe, kein Klartext-Display
C O M M O N - I N T E R FA C E - R E C E I V E R ( M P E G 2 - N O R M , N I C H T H D - TA U G L I C H )
befriedigend
Matrixx
117/129
9+10/08
11,25
13,25
15,25
18,9
3,85
2,7
65,2 von 100
Nanoxx 9400
Euro
S. 78
von 20 von 15
von 30
von 25
von 5
von 5
Eycos
S30.12CI H
37/40
Euro
9+10/07
befriedigend
S. 72
64,3 von 100
Homecast
blackbox CI
56/101
Euro
1+2/08,
S. 69
59,05 von 100
100 Euro
5+6/11
S. 68
77 von 100
befriedigend
13
von 20
12,5
von 15
12,85
von 30
19
von 25
3,3
von 5
3,65
von 5
gut
Ç hochwertiges 720p/1.080i-Upscaling, HDMI-Optionen, scrollendes VFDisplay. < keine S-Video-Ausgabe, kein Multifeed, nur acht Timer
10,75
von 20
11,75
von 15
13
von 30
16,05
von 25
3,7
von 5
3,8
von 5
gut
Ç Blindscan, PKW-Adapter, Unicable/USALS, Multifeed-Option, YUV via
SCART. < keine Y/C-Ausgabe, magerer EPG, Setup-Lücken
44
von 55
22
von 25
ausreichend
befriedigend
befriedigend
gut
ausreichend
3,4
von 5
gut
SKY
Sky+ SPVR HD1
mit Sky-Abo
gut
H D T V- K A R T E N F Ü R S AT E L L I T E N - E M P FA N G A M P C ( M P E G 4 - N O R M )
noch gut
11+12/07
Hauppauge
90/122
17
12,5
16,55
15,9
4,4
S. 70
69,75 von 100
WinTV Nova-S2 HD
Euro
von 20 von 15
von 30
von 25
von 5
Ç HD-Bild, Twin-Tuner, 320 GByte HDD, Aufnahmefunktionen. < technische
Macken, keine 576i-Ausgabe, kein Videoschnitt, kein Datentransfer
Ç Direktaufnahme auf DVD, schnelles Zappen, CI-Option, TV-optimierte
Software. < keine Favoriten, keine Datendienste, hohe Prozessorlast
So testet die SAT+KABEL: Unser optimiertes Wertungssystem im Überblick
D
Besonders transparent: Die Testtabelle
der SAT+KABEL mit allen Detailwertungen
62 —
sat+kabel 1+2/2012
ie SAT+KABEL liefert in ihren Tests seit jeher
aufwändig recherchierte Detailinformationen,
die weit über vom Hersteller verbreitete technische
Daten hinausgehen. Jedes Leistungsmerkmal wird
über einen festen Schlüssel bepunktet und das
Ergebnis in einer separaten Spalte der Testtabelle dokumentiert (s. Grafik). Aus allen Teilwerten
setzt sich die Gesamtnote zusammen. Durch
Nachkommastellen fließen dabei auch marginale
Unterschiede anders als bei vielen Mitbewerbern
detailliert in die Wertung ein.
Unterteilt sind die Tabellen in die Einzeldisziplinen Bedienung, Ausstattung, Bild, Ton,
Verarbeitung und Dokumentation mit maximal
erreichbaren 100 Punkten. Dabei haben wir der
technischen Weiterentwicklung Rechnung getragen. Bild und Ton wurden aufgrund der immer geringeren messtechnischen Unterschiede
in der Gewichtung zurückgenommen, während
Funktionalität und Praxistauglichkeit erhöhte
Aufmerksamkeit zukommt. Daher fallen etwa
HDTV-Unterstützung, Suchfunktionen in der
elektronischen Programmzeitschrift, erweiterte
Multimedia-Fähigkeiten, Netzwerk- und USBTransfers oder digitale Schnittstellen wie HDMI,
Firewire und HDMI stärker ins Gewicht. Neu ist
ein Abzug von jeweils 2,5 Punkten, wenn eine
verbraucherunfreundliche Technik wie “CI+” oder
“HD+” zum Einsatz kommt.
Für jede Geräteklasse vom DVB-T-Receiver
bis zum Couch-PC haben wir individuelle Kriterien entwickelt. Verschiedene Modelle lassen
wir im Testlabor unserer Schwesterzeitschrift
„AudioVision“ prüfen, damit uns messtechnische
Schwächen nicht durch die Lappen gehen. Konsequenterweise muss ein Receiver seit einigen
Jahren mehr bieten, um sich als „sehr gut“ zu
qualifizieren.
Einsteiger
Testspiegel — DVB-C, DVB-T, DVD-Rekorder
DVB-T-Receiver unter der Lupe: Der Opticum HD TS 20
zeichnet sich durch Festplatte und andere Extras aus.
Ç DVB-S2- und DVB-T-Kombituner, Sky decodiert
aufnehmen, Twitter-Zugriff
< kein Multimedia-Playback, DVB-T-Tuner während
Sat-Aufzeichnung gesperrt
Den Samsung DVB-P850G können nur Kabelkunden bei Unitymedia ordern. Ein echter
DVB-C-Spitzenreiter sieht anders aus.
Ç schnelle Installation, USB, Bildqualität
< nur zwei Aufnahmen, kein Schnitt, keine
HDMI-Ausgabe, nicht HD-tauglich
Hersteller/
Modellbezeichnung
Frontansicht
Technisat
Skystar HD
Technotrend connect S2-3650 CI
Technisat
Skystar HD2
DVB-Shop Mystique
Dual DVB-S2 PCIe
Straßenpreis
(min./max.)
Test in
Ausgabe
Gesamtwertung
(Punkte)*
Bild*
Ton*
Ausstattung*
Bedienung*
Verarbeitung*
Handbuch*
Preis*
Stärken und Schwächen
102/118
Euro
11+12/07
befriedigend
S. 70
68,1 von 100
17,5
von 20
12
von 15
16,75
von 30
13,55
von 25
4,75
von 5
3,55
von 5
gut bis
befried.
Ç Videoschnitt-Software, sehr gutes HD-Bild, flexible Timer, optionales CI
< sehr hohe Prozessorlast, sehr langsames Zappen, EPG nur für vier Tage
104/127
Euro
11+12/07
befriedigendt
S. 70
67,7 von 100
17,5
von 20
12
von 15
15,9
von 30
15,8
von 25
3,2
von 5
3,3
von 5
befriedigend
Ç einfache Installation, CI-Einschub, sehr gutes HDTV-Bild, integrierter IRSensor. < sehr hohe Prozessorlast, sehr langsames Zappen, kein Videoschnitt
56/89
Euro
3+4/10,
S. 73
befriedigend
17,0
von 20
11,5
von 15
16,45
von 30
14,2
von 25
4,0
von 5
4,05
von 5
gut bis befriedigend
Ç gute Fernbedienung, Player kompatibel zu Windows 7, CI-Option, CISchnittstelle als Zubehör erhältlich. < mäßige Tuner-Software
149/150
Euro
3+4/10,
S. 73
17,5
von 20
11,5
von 15
14,7
von 30
14,95
von 25
3,0
von 5
1,4
von 5
befriedigend
Ç zwei HD-taugliche Tuner, mitgelieferter Player für Windows 7.
< mäßige Tuner-Software, keine Fernbedienung im Lieferumfang enthalten
67,2 von 100
befriedigend
63,05 von 100
T V- K A R T E N F Ü R S AT E L L I T E N - E M P FA N G A M P C ( M P E G 2 - N O R M , N I C H T H D - TA U G L I C H )
befriedigend
befriedi- Ç üppiges Software-Paket, gute Fernbedienung, gute Bild- und Tonqualität.
PCTV Systems
68/79
3+4/10,
12,75
11
16,5
14,25
4,4
3,9
62,8 von 100
gend
Dual Sat Pro PCI
Euro
S. 73
von 20 von 15
von 30
von 25
von 5
von 5
< Software nicht kompatibel zu Windows 7, hakelige Installation
D I G I TA L E R K A B E L - E M P FA N G ( D V B - C )
H D T V- R E C E I V E R ( M P E G 4 - N O R M )
Humax
PR-HD1000C
187/259
Euro
Technotrend TTmicro C834 HDTV
160 Euro
noch gut
1+2/07,
S. 34
69,55 von 100
11+12/10
befriedigend
S. 72
63 von 100
Ç Sky-HD-zertifiziert, Klartext-Display, 2 x CI
< keine Festplatten-Option, hakeliges Update, Suchlauf und Zappen träge
14,75
von 20
11,75
von 15
15,6
von 30
18,75
von 25
4,2
von 5
4,5
von 5
gut
12,5
von 20
13,5
von 15
12,55
von 30
16,45
von 25
4,05
von 5
3,95
von 5
befriedigend
Ç Aufnahmefunktion per USB, guter EPG
< Restriktionen bei HD-Aufnahmen
13,25
von 20
14
von 15
27,9
von 30
18,9
von 25
4,55
von 5
2,7
von 5
noch gut
Ç Twin-Tuner, schneller USB-Modus, vier Aufnahmen parallel, Videoschnitt.
< 4-stelliges Display, keine direkte Aufnahmewiedergabe am PC
12,25
von 20
12,5
von 15
20
von 30
19
von 25
4,55
von 5
3,8
von 5
–
11,25
von 20
12,5
von 15
25,25
von 30
14,55
von 25
4,65
von 5
2,85
von 5
befriedigend
Ç zwei Aufnahmen parallel, Multifeed, USB 2.0, Videoschnitt
< 4-stelliges Display, kein Setup-Assistent, antiquierte Menüs
F E S T P L AT T E N - R E C E I V E R
gut
Arion
AC-9310 PVR
239/279
(160 GB)
5+6/07,
S. 36
81,3 von 100
Samsung
DCB-P850G
–
5+6/10,
S. 67
72,1 von 100
Topfield
TF5200PVRc
249/275
(160 GB)
1+2/07,
S. 34
71,05 von 100
gut
gut
Ç schnelle Installation, USB, Bildqualität.
< nur zwei Aufnahmen, kein Schnitt, keine HDMI-Ausgabe, nicht HD-tauglich
D I G I TA L E R T E R R E S T R I S C H E R E M P FA N G ( D V B - T )
F E S T P L AT T E N - R E C E I V E R
Opticum
HD TS 20
Sagem
DTR 67160T
gut
209/224
(HD-Option)
1+2/10,
S. 68
72,35 von 100
269/280
(160 GB)
7+8/08,
S. 74
70,3 von 100
gut
12
von 20
13,25
von 15
24,4
von 30
16,15
von 25
3,6
von 5
2,95
von 5
sehr gut
bis gut
Ç DVB-S2/DVB-T-Kombituner, Sky decodiert aufnehmen, Twitter-Zugriff.
< kein Multimedia-Playback, DVB-T-Tuner während Sat-Aufzeichnung gesperrt
12
von 20
12
von 15
23,15
von 30
15,55
von 25
3,3
von 5
4,3
von 5
gut bis
befried.
Ç interner Twin-Tuner, Archivierung per USB, Videoschnitt, EPG mit Suche,
InstantReplay. < träges Zappen, keine PVR-Sprünge, schwaches Empfangsteil
F R E E - T O - A I R - R E C E I V E R ( N I C H T P AY- T V- TA U G L I C H )
SM Electronic
Skymaster DT 440
35/65
Euro
7+8/08,
S. 67
Strong
SRT 5246
67/88
Euro
5+6/09,
S. 74
Comag
SL30/12T
33/56
Euro
7+8/08,
S. 67
befriedigend
59,95 von 100
noch befriedigend
55,5 von 100
ausreichend
46,1 von 100
12
von 20
13,25
von 15
9,8
von 30
17,55
von 25
4
von 5
3,6
von 5
gut
Ç empfangsstarker Tuner, kurze Schaltzeiten, Stromspar-Netzschalter.
< Software-Update nur per Adapter, unbeschriftete Fernbedienungstasten
9,5
von 20
10
von 15
12,6
von 30
17,4
von 25
3,6
von 5
2,4
von 5
gut
Ç DVB-T/S-Kombituner, DiSEqC 1.2/USALS, guter Terrestrikempfang. < keine
Pay-TV-Option, kein S-Video, Videotext ohne Seitenspeicher, knappe Dokumentation
6,25
von 20
9
von 15
9,55
von 30
14,55
von 25
3,6
von 5
3,15
von 5
befriedigend
Ç schnelles Zappen, Speicher-Videotext, Sendermosaik, 12V-Anschluss
< kein S-Video/RGBs/AC3, langsamer Suchlauf, schwacher Tuner
V E R S C H I E D E N E E M P FA N G S W E G E
A R C H I V I E R U N G S - G E R ÄT E
sehr gut
Panasonic
DMR-BS 785
800 Euro
3+4/11,
S. 73
89 von 100
Panasonic
DMR-BST 800
1.000 Euro
9+10/11,
S. 68
84,55 von 100
Ç Twin-Sat-Tuner, Media-Streaming, Homer-Server-Funktion. < keine DVBC und DVB-T-Tuner, HD+ und CI Restriktionen, kein 3D-Blu-rays
19
von 20
14
von 15
28
von 30
21
von 25
4
von 5
5
von 5
gut
16
von 20
14,75
von 15
27,95
von 30
17
von 25
4,3
von 5
4,55
von 5
befriedigend
15,8
von 20
13,4
von 15
27,3
von 30
18,25
von 25
4,25
von 5
4
von 5
gut
Ç DVB-T-Tuner, viele Disc-Varianten unterstützt, sehr guter EPG, DVD-AudioTon per HDMI. < kein koaxialer Tonausgang
16
von 20
143,5
von 15
22,65
von 30
17,6
von 25
4,3
von 5
4,55
von 5
gut
Ç Sat-TV-Archivierung auf DVD/HDD, Luxus-EPG, Digitalisierung/Videoschnitt, MultimediaArchiv. < kein HDTV-/Twin-Tuner, rudimentäre Sat-Funktionen, analoge Signalwandlung
15
von 20
13,4
von 15
24,1
von 30
16,5
von 25
4,5
von 5
4,5
von 5
gut
Ç EPG, Instant-Replay, unterstützt viele Disc-Formate
< kein HDMI, RGB nicht parallel zu YUV nutzbar, lange Reaktionszeiten
13,1
von 20
13,4
von 15
21,5
von 30
19,5
von 25
4
von 5
3,5
von 5
befriedigend
Ç Schacht für Speicherkarten, HDMI, gute Bedienung
< De-Interlacing nur Durchschnitt, Weichzeichnung am RGBs-Ausgang
16
von 20
13
von 15
24
von 30
22
von 25
4,25
von 5
2,4
von 5
befriedigend
– ausreichend
Ç simple Einrichtung, HD-Empfang, Bedienung.
< zweiter Tuner gegen Aufpreis, Saumkanten, keine Fernbedienung, Preis
8
von 15
11,5
von 15
24,5
von 30
19,5
von 25
6,25
von 7,5
2,75
von 7,5
ausreichend
Ç Offener Web-Browser, Fernbedienung, USB-Maus/Tastatur möglich, stabil.
< keine DVB-Tuner, kein analoger Anschluss, zu wenig Apps, keine deutsche Oberfläche
befriedigend
16
von 20
16
von 20
befriedigend
gut
gut
gut
gut
Ç HbbTV, schnelles Streaming, gute Bedienung
< Filmauswahl, teuer, kein WLAN
befriedigend
14
von 20
14
von 20
befriedigend
ausreichend
gut
gut
noch
gut
Ç viele Filme und Serien, DLNA, WebRadio, WLAN
< lange Ladezeiten für HD-Filme, träge, kein HbbTV
sehr gut
Panasonic
DMR-EX 78
439/809
(160 GB)
11+12/06
gut
S. 26
83 von 100
Panasonic
DMR-EX 81 S
441/458
(250 GB)
1+2/09,
S. 72
79,6 von 100
Sony
RDR-HX 750
239/369
(160 GB)
11+12/06
gut
S. 26
78 von 100
LG Electronics
RH 278 H
217/310
(250 GB)
11+12/06
gut
S. 26
75 von 100
gut
Ç HDTV-Aufnahme auf Festplatte und Blu-ray, Medien-Server, gutes Bild.
< „CI+“, etwas träge Bedienung
M U LT I M E D I A - S T R E A M I N G
befriedigend
Elgato EyeTV
NetStream Sat
200 Euro
3+4/11,
S. 32
81,65 von 100
D-Link Boxee
BoxDSM-380
220 Euro
5+6/11,
S. 74
72,5 von 100
gut
VIDEO-ON-DEMAND
VideoWeb
600S
300 Euro
Maxdome HDTV
Mediacenter
300 Euro
64 —
sat+kabel 1+2/2012
11+12/10
S. 77
11+12/10
S. 77
Hersteller/
Modellbezeichnung
Frontansicht
Straßenpreis
(min./max.)
Test in
Ausgabe
Gesamtwertung
(Punkte)*
Bild*
Ton*
Ausstattung*
Bedienung*
Verarbeitung*
Handbuch*
Preis*
Stärken und Schwächen
400 Euro
1+2/11
S. 68
befriedigend
68,2 von 100
12,4
von 20
14,1
von 15
16,2
von 30
17,9
von 25
4
von 5
3,6
von 5
befriedigend
Ç HD-Empfang über Steckdose, viele Anschlüsse, Empfang am PC.
< Zu langsames Zapping, nur Astra und Hotbird, Standby-Verbrauch
0 Euro
bei Vertrag
9+10/11,
S. 76
65,9 von 100
11
von 20
13,5
von 15
17,45
von 30
15,6
von 25
4,05
von 5
4,3
von 5
entfällt
Ç IPTV-, Kabel- und Sat-Empfang, wechselbare Festplatte. < träge Menüsteuerung, keine Doppelaufnahme, viele Probleme bei der Einrichtung von Vodafone TV
Straßenpreis
(min./max.)
Test
in
Ausgabe
Gesamtwertung
(Punkte)*
Bild*
(PAL)
Bild*
(HDTV)
Bild*
(Heimkino)
Ausstattung*
Bedienung*
Verarbeitung*
Preis*
Stärken und Schwächen
2299/2498
(101 cm)
1+2/09
S. 67
sehr gut
16
von 20
14
von 15
37,5
von 30
21,05
von 25
4,9
von 5
5
von 5
gut
Ç Full-HD-TV mit 1.080/24p, DVB-S2/S/C/T-Kombituner, 250-GB-Festplatte, Videoschnitt,
EPG mit Suche, Dateikopien per LAN/USB, Premiere-Funktionen. < hoher Stromverbrauch
16,5
von 20
14
von 15
23,25
von 30
19,55
von 25
5
von 5
4,5
von 5
gut
Ç „Net TV“, Menüführung, Ambilight, Netzwerk-Streaming. < „CI+“-Implementierung, keine externe Tastatur, fehlende PVR-Option, träges Zappen
19
von 20
13,5
von 15
20,3
von 30
19,1
von 25
5
von 5
5
von 5
befriedigend
– ausreichend
7
von 19
12
von 15
64
von 85
20
von 25
15
von 25
4
von 5
sehr gut Ç Universal-Tuner, sauberes 24p-Bild, hoher Kontrast, neutrale Farbabstimmung.
< schlechte Bewegungsschärfe, Bildformat-Umschaltung, „CI+“-Schnittstelle
13,75
von 20
13,75
von 15
19,1
von 30
18,4
von 25
3,7
von 5
4,75
von 5
gut
19
von 20
13
von 15
16,05
von 30
14,4
von 25
3,9
von 5
3,45
von 5
gut – befriedigend
60
von 80
–
gut
sehr gut
gut
gut
gut
Ç 3D-Wiedergabe, tolle Ausstattung, USB-Aufnahme.
< starke Blickwinkelabhängigkeit
59
von 80
–
gut
befriedigend
befriedigend
gut
gut
Ç viele Multimedia-Funktionen, ausgewogenes Bild.
< kein 3D, niedrige Bewegungsschärfe, Formatumschaltung
53
von 80
–
befriedigend
gut
befriedigend
gut
befriedigend
Ç 3D-Wiedergabe, gute Bewegungsschärfe, zeitversetztes Fernsehen. < verfälschte
Farben, Formatumschaltung, spiegelnder Bildschirm, unbequeme Bedienung
–
–
befriedigend
befriedigend
befriedigend
gut
befriedigend
Ç 3D-Wiedergabe mit Polfilter-Technik, geringer Verbrauch, neutrale Farben
< niedriger Kontrast, unkomfortable Bedienung, Formatumschaltung
12,75
von 20
11,75
von 15
24,75
von 30
16,95
von 25
4,9
von 5
4
von 5
befriedigend
Ç kontrastreiches Bild, Hybrid-Tuner für DVB-S2/C/T, hohe Bewegungsschärfe.
< hörbarer Lüfter, schwacher Ton, mäßige Vollbildkonvertierung
63
von 80
–
sehr gut
gut
sehr gut
gut
gut
Ç 3D-Wiedergabe, üppige Ausstattung, natürliches Bild, hoher Kontrast, hohe Bewegungsschärfe. < dezente Grau-Einfärbungen, leichtes Pulsieren in dunklen Bildern
Ç helle Projektion, einfache Bedienung, Detailschärfe, Kontrast
< Farben, Lautstärke, Bewegungsschärfe
POWERLINE
Devolo dLAN TVSat 1300-HD
Einsteiger
Streaming, Fernseher und Antennen — Testspiegel
IPTV
Vodafone
TV Center 1000
befriedigend
LCD-FERNSEHER
Hersteller/
Modellbezeichnung
Frontansicht
Technisat
HDTV 40
98,45 von 100
gut
Philips Net TV
32PFL9604H
899/1322
(80 cm)
9+10/09
S. 32
82,8 von 100
Metz
Talio 32 CTS
1899/2514
(80 cm)
5+6/08
S. 72
81,65 von 100
Sony
KDL-40 V 5800
900 Euro
7+8/10
S. 70
77 von 100
Humax
LDE-HD32S
799/1199
(81 cm)
1+2/08
S. 38
73,45 von 100
Minerva 32 Opal
Multi4in1
1200/1352
(80 cm)
9+10/08
S. 72
69,8 von 100
Samsung
UE 46 D 7090
2.000 Euro
9+10/11
S. 29
77,5 von 100
Sony
KDL-46 EX 525
1.300 Euro
9+10/11
S. 29
72,5 von 100
Sharp
LC-46 LE 925 E
1.800 Euro
9+10/11
S. 29
70 von 100
LG 47 LW 650 S
1800 Euro
7+8/11
S. 68
67,5 von 100
gut
gut
gut
noch gut
gut
gut
noch gut
befriedigend
Ç DVB-S/C/T-Kombiempfang, PVR und HDTV nachrüstbar, sehr gute Bildqualität, Multifeed. < kein Einzelsender-EPG, Update nur über Händler
Ç integrierter HDTV-Sat-Receiver, zertifiziert für Premiere-HD, zusätzliches
Common-Interface. < Macrovision-Kopierschutz, keine Festplatten-Option
Ç DVB-S/C/T-Kombituner, schnelles Zappen, gutes Bild, HDMI/VGA/YUV
< kein HDTV-Tuner, keine PVR-Option, Update nur über Händler, schlechter EPG
PLASMA-FERNSEHER
Panasonic
TX-P50V10E
1870/1888
(127 cm)
Panasonic
TX-P46GT 30E
1.600 Euro
11+12/09
gut
S. 70
81,35 von 100
9+10/11
S. 29
75,5 von 100
gut
PROJEKTOREN
Optoma
HD 20
960 Euro
Sony
VPL-VW 90 ES
7.000 Euro
11+12/10
gut
S. 74
71 von 100
65
von 90
–
befriedigend
befriedigend
gut
gut
gut
3+4/11
S. 67
Vorab-Modell
(keine Wertung)
15
von 20
18
von 20
18
von 20
25
von 30
20
von 25
5
von 5
befriedigend
Ç HD-Empfang über Steckdose, viele Anschlüsse, Empfang am PC
< zu langsames Zapping, nur Astra und Hotbird, Standby-Verbrauch
E M P FA N G S A N L A G E N
PA R A B O L S P I E G E L
Hersteller/Modellbezeichnung und
LNB-Ausstattung
Frontansicht
Straßenpreis
(min./max.)
Test in
Ausgabe
Asci OFA 832
70 Euro
7+8/11,
S. 29
82 von 100
Hirschmann
Hit Fesat 75 ZR
80 Euro
7+8/11,
S. 29
81 von 100
Fuba FAA 780
90 Euro
7+8/11,
S. 29
79,5 von 100
95 Euro
Gibertini OP 75 SE
7+8/11,
S. 29
Gesamtwertung*
Empfang
Ausstattung
Verarbeitung
Dokumentation
Preis/
Leistung
Stärken und Schwächen
gut
44
von 54
gut
26
von 34
12
von 12
sehr gut
Ç stabil, einfacher Zusammenbau, gute Anleitung, Preis
<–
43
von 54
gut
30
von 34
8
von 12
gut
Ç flotter Zusammenbau, hohe Verwindungssteifigkeit
< knappe Anleitung
45
von 54
gut
29
von 34
5,5
von 12
gut
Ç bereits vormontiert, stabil, Kabelclips
< knappe Anleitung
45
von 54
gut
31
von 34
0
von 12
gut
Ç extrem einfacher Zusammenbau, Kabelführung, stabil
< keine Anleitung
44
von 54
gut
24
von 34
0
von 12
befriedigend
Ç gute Empfangsleistung
< viele Teile, keine Anleitung, Preis
Gesamtwertung*
Techn.
Wertung
Empfang
Verarbeitung
Installation
Preis/
Leistung
Stärken und Schwächen
sehr gut
37
von 40
24
von 24
18
von 18
10
von 12
gut
36
von 40
24
von 24
16
von 18
6
von 12
sehr gut
Ç vormontierte Masthaltung, hohe Verarbeitungsqualität, schnelle Inbetriebnahme. < wenig Zubehör
33
von 40
24
von 24
15
von 18
8
von 12
gut
Ç unverwüstliche Bauweise, komfortables Drehen, hoher
Nutzssignalpegel. < etwas großer Öffnungswinkel
30
von 40
24
von 24
15
von 18
7
von 12
gut
Ç solide Konstruktion, komfortables Drehen der Schüssel,
klare Elevationsskala. < etwas geringe Empfangsreserven
33
von 40
24
von 24
11
von 18
3
von 12
gut
Ç gute Verarbeitung, hoher Wirkungsgrad, hochwertiges Material,
niedriger Preis. < langwierige Montage, schwache Dokumentation
Gesamtwertung*
Ausstattung
Empfang
Verarbeitung
Dokumentation
Preis/
Leistung
Stärken und Schwächen
gut
28,5
von 38
38,3
von 50
4,75
von 6
3,5
von 6
ausreichend
Ç einfache Installation, geringes Gewicht, klare
Skalierung. < kein Standfuß mitgeliefert, wenig
Schlechtwetter-Reserven
20,2
von 29
40,3
von 60
4
von 6
3,5
von 5
befriedigend
Ç auch als Komplett-Set mit Receiver erhältlich, vier
Sat-Positionen parallel. < keine Gradmarkierung,
geringe Empfangsreserven, komplexe Montage
25,5
von 38
32,5
von 50
5,75
von 6
4,25
von 6
ausreichend
Ç sehr gute Verarbeitung, umfangreiches Zubehör,
schneller Aufbau. < kaum Schlechtwetter-Reserven,
geringe LNB-Empfindlichkeit
gut
gut
gut
76 von 100
noch gut
150 Euro
7+8/11,
S. 29
Straßenpreis
(min./max.)
Test in
Ausgabe
Kathrein CAS 90
(ohne LNB)
142/296
Euro
3+4/08,
S. 34
89 von 100
CityCom CCA 850 G
(ohne LNB)
57/119
Euro
3+4/08,
S. 34
82 von 100
Hirschmann Fesat 85 K
(ohne LNB)
75/95
Euro
3+4/08,
S. 34
80 von 100
Hirschmann
AE 75 Q 404 (ohne LNB)
80/111
Euro
3+4/08,
S. 34
76 von 100
Baytronic/Gibertini
OP 85 L (ohne LNB)
40/43
Euro
3+4/08,
S. 34
Wisi OA 78 B
Hersteller/Modellbezeichnung und
LNB-Ausstattung
Frontansicht
70 von 100
gut
gut
gut
gut bis befriedigend
71 von 100
Ç sehr solide Verarbeitung, guter Korrosionsschutz, schnelle
Montage. < ohne Adapter nur für Kathrein-eigene LNBs geeignet
C A S S E G R A I N - A N T E N N E N U N D M U LT I F E E D - L Ö S U N G E N
Hersteller/
Modellbezeichnung
Frontansicht
Straßenpreis
(min./max.)
Test in
Ausgabe
Arcon
Sweety
(inkl. LNB)
119/143
Euro
1+2/06,
S. 36
Technisat
Multytenne 45
(inkl. LNB)
119/209
Euro
3+4/06,
S. 36
befriedigend
Zehnder
Multimo AX40 30
(inkl. LNB)
109/145
Euro
1+2/06,
S. 36
befriedigend
Straßenpreis
(min./max.)
Test in
Ausgabe
Gesamtwertung*
Empfang
Bild und
Ton
Verarbeitung
Dokumentation
Preis/
Leistung
Selfsat H30D2
125 Euro
9+10/10,
S. 68
gut
79 von 100
35
von 40
15
von 24
17
von 24
12
von 12
ausreichend
Ç sehr klein, unauffällige Montage. < kaum Schlechtwetter-Reserven, keine exotischen Satelliten
Strong Slimsat SA61
120 Euro
9+10/10,
S. 68
79 von 100
35
von 40
15
von 24
14
von 24
12
von 12
ausreichend
Ç sehr klein, unauffällige Montage. < kaum Schlechtwetter-Reserven, keine exotischen Satelliten
Kathrein BAS60
160 Euro
9+10/10,
S. 68
78 von 100
35
von 40
14
von 24
19
von 24
12
von 12
ausreichend
Ç sehr klein, unauffällige Montage. < kaum Schlechtwetter-Reserven, keine exotischen Satelliten
75,05 von 100
68 von 100
68 von 100
FLACHANTENNEN
Hersteller/
Modellbezeichnung
Frontansicht
gut
gut
Stärken und Schwächen
sat+kabel 1+2/2012 —
65
Einsteiger
Testspiegel — Antennen, LNB und Multischalter
Hersteller/
Modellbezeichnung
Frontansicht
Straßenpreis
(min./max.)
Test in
Ausgabe
Gesamtwertung*
Empfang
Bild und
Ton
Verarbeitung
Dokumentation
Preis/
Leistung
noch gut
32
von 40
15
von 24
17
von 24
12
von 12
ausreichend
Ç sehr klein, unauffällige Montage. < kaum Schlechtwetter-Reserven, keine exotischen Satelliten
Ç empfangsstark, relativ einfache Montage, vollständiges Zubehör < hoher Stromverbrauch, problematische
Ersteinrichtung, mangelhafte Batteriewarnung
Selfsat H30D1
120 Euro
7+8/10,
S. 30
Selfsat H10D
(integrierter LNB)
79/399
Euro
9+10/07,
S. 70
befriedigend
63 von 100
22
von 40
12
von 24
17
von 24
12
von 12
ausreichend
Test in
Ausgabe
Gesamtwertung*
Empfang
Bild und
Ton
Verarbeitung
Dokumentation
Preis/
Leistung
gut
33
von 40
18
von 24
17
von 24
6
von 12
ausreichend
MOBILE ANTENNENLÖSUNGEN
Hersteller/
Frontansicht
Straßenpreis
Modellbezeichnung
(min./max.)
1844/2459
Euro
Kathrein
MobiSet 4 CAP 900
76 von 100
7+8/07,
S. 68
74 von 100
Stärken und Schwächen
Stärken und Schwächen
Ç empfangsstark, relativ einfache Montage, vollständiges Zubehör. < Hoher Stromverbrauch, problematische
Ersteinrichtung, mangelhafte Batteriewarnung
Q U A D - L N B S M I T I N T E G R I E R T E M M U LT I S C H A LT E R
Hersteller/
Modellbezeichnung
Frontansicht
Straßenpreis (min./
max.)
Test in
Ausgabe
Gesamtwertung*
Technisat
Unysat Quatro Switch
155 Euro
1+2/11
S. 30
sehr gut
Smart Quad LNB TQS
45 Euro
1+2/11
S. 30
sehr gut bis gut
Triax-Hirschmann
CS 44 HQ
82 Euro
1+2/11
S. 30
gut
1+2/11
S. 30
gut
1+2/11
S. 30
gut
1+2/11
S. 30
befriedigend
Wentronic Goobay
Universal Quad
28 Euro
50 Euro
Zehnder BX 44-03
Vantage VT-Quad
30 Euro
Verarbeitung
Installation
Signalqualität
digital
BER-Wert
sehr gut
gut
sehr gut
sehr gut
befriedigend –
ausreichend
gut –
befriedigend
gut
sehr gut
sehr gut
sehr gut
Ç sehr gute Signalqualität
< Verarbeitung und Wetterschutz verbesserungswürdig
gut
gut
gut
sehr gut
befriedigend
Ç gute Signalqualität
< Verarbeitung und Wetterschutz verbesserungswürdig
gut
gut
gut
sehr gut
sehr gut
Ç gute Signalqualität, niedriger Preis
< Verarbeitung und Wetterschutz verbesserungswürdig
gut
gut
gut
sehr gut
gut
Ç gute Signalqualität
< Verarbeitung und Wetterschutz verbesserungswürdig
gut
gut
befriedigend
sehr gut
gut
Ç niedriger Preis. < Verarbeitung und Wetterschutz
verbesserungswürdig, Signalqualität
sehr gut
sehr gut
94 % /
befriedigend
97 % /
sehr gut
sehr gut
gut
93 % /
befriedigend
95 % /
gut
noch gut
8,5
von 14
2,5
von 6
35
von 40
34,4
von 40
befriedigend
Ç einfache Montage, solide Verarbeitung,
23/40-mm-Adapter im Lieferumfang.
< nur 0,7 dB Rauschmaß, etwas hoher Preis, hohes Gewicht
Verarbeitung
Ausstattung
Signalqualität
digital
Signalqualität
analog
Preis/
Leistung
Stärken und Schwächen
gut
sehr gut
95 % /
sehr gut
98 % /
sehr gut
befriedigend
Ç zwei Dämpfungsregler, klare Beschriftung, gute Verarbeitung, sehr gute Signalleistung. < hoher Stromverbrauch
gut
gut
92 % /
gut
95 % /
sehr gut
befriedigend
Ç robustes Gehäuse, geringer Stromverbrauch, gute
Signalleistung. < unzureichende Beschriftung
befriedigend
befriedigend
90 % /
gut
94 % /
gut
gut
Ç niedriger Preis, gute Signalleistung. < nicht rückkanalfähig, unsaubere Verarbeitung, wenige Optionen
gut
befriedigend
90 % /
gut
93 % /
gut
befriedigend
Ç sehr leicht, sehr robust. < keine Quad-LNB-Option,
unklare Kennzeichnungen, schlechte Dokumentation
gut
gut
89 % /
befriedigend
93 % /
gut
gut
Ç saubere Verarbeitung, klare Beschriftung.
< hoher Stromverbrauch, suboptimale Signalleistung
Q U AT T R O - L N B S F Ü R E X T E R N E M U LT I S C H A LT E R
sehr gut
92/162
7+8/06
Kathrein UAS 484
Euro
S. 32
(Nachfolger UAS 584)
gut
Preis/
Leistung
Stärken und Schwächen
Ç sehr gute Signalqualität
< teuer
ausreichend Ç hervorragender Wetterschutz, massive Verarbeitung
< hoher Preis, etwas hoher Stromverbrauch
Ç ausgezeichnete Verarbeitung, niedriges Rauschmaß,
preiswert. < verbesserungswürdiger Wetterschutz
51/74
Euro
7+8/06
S. 32
90/112
Euro
3+4/07
S. 68
Straßenpreis
(min./max.)
Test in
Ausgabe
Gesamtwertung*
Spaun
SMS 5602 NF (5/6)
114/181
Euro
9+10/2005
S. 32
sehr gut
Kathrein
EXR 506/T (5/6)
120/173
Euro
9+10/2005
S. 32
gut
SL Lorenzen
5376/079 (5/6)
58/82
Euro
9+10/2005
S. 32
gut
Schwaiger
SEW 4056X (5/6)
65/107
Euro
9+10/2005,
S. 32
gut
Axing
SPU 56-03 (5/6)
130/140
Euro
9+10/2005
S. 32
gut
Straßenpreis (min./
max.)
Test in
Ausgabe
Gesamtwertung*
Bedienung
Verarbeitung
Handbuch
Preis/
Leistung
Stärken und Schwächen
Triax-Hirschmann
SPM 1000 (Satellit)
550 Euro
1+2/11
S. 76
gut
78 von 100
43
von 52
18
von 24
17
von 24
befriedigend
Ç viele Features, Farb-Display, Live-TV-Bild.
< teuer
Smart Smartmeter S10
350 Euro
3+4/11
S. 76
75 von 100
44
von 52
12
von 24
19
von 24
befriedigend
Ç Farb-Display, Bedienung, Kompass, TV-Funktion, Screenshot.
< Plastikgehäuse, keine Fernbedienung
Promax Sathunter+
700 Euro
3+4/11
S. 76
32
von 52
14
von 24
19
von 24
Digital Satellite Meter
WS-6906
180 Euro
mit Zoll
5+6/11
S. 34
35,5
von 52
12
von 24
14
von 24
Triax-Hirschmann
CS 40 HiQ
MONOBLOCK-LNBS
Kathrein
CityCom CCL 244
(Astra 19,2/Astra 23,5)
gut
80,4 von 100
M U LT I S C H A LT E R
Hersteller/
Modellbezeichnung
Frontansicht
M E S S G E R ÄT E
Hersteller/
Modellbezeichnung
Frontansicht
gut
befriedigend
65 von 100
befriedigend
61,5 von 100
ausreichend Ç gutes Handling, Bedienung, PC-Anbindung.
< zu teuer, kein Farb-Display, Menü, keine Fernbedienung
befriedigend
Ç niedriger Preis, ordentliche Verarbeitung, als TV-Gerät nutzbar.
< Tasten, Astra nicht vorgespeichert, Brummen, englische Doku
D I G I TA L R A D I O ( D A B + )
Hersteller/
Modellbezeichnung
Frontansicht
Straßenpreis
(min./max.)
Pure One
Classic
75 Euro
Sony
XDR-S16 DBP
85 Euro
Test in
Ausgabe
Gesamtwertung
(Punkte)*
Ton*
Ausstattung*
Bedienung*
Verarbeitung*
Dokumentation*
Preis*
Stärken und Schwächen
11+12/11
befriedigend
S. 34
60,8 von 100
12,5
von 24
16,5
von 27
19
von 32
5,5
von 7
7,3
von 10
befriedigend
Ç Batterie- und Akkubetrieb mit Ladefunktion, Timeshifting, Eingang für
MP3-Player. < mittelmäßiger Klang, wenig DAB-Infos
11+12/11
befried.–ausreich.
S. 34
55,2 von 100
16
von 24
6
von 27
21
von 32
6
von 7
6,2
von 10
befried. –
ausreich.
Ç viele DAB-Infos, guter Stereoklang, stabiler Empfang.
< keine Aux-Audioeingänge, umständliche Stationswahl
SERVICE/MAIL-TEST
Hersteller/
Modellbezeichnung
Frontansicht
Test in
Ausgabe
Gesamtwertung*
sehr gut
Technisat
1+2/11
S. 74
Atevio
1+2/11
S. 74
93 von 100
Kabel Deutschland
1+2/11
S. 74
78 von 100
Panasonic
1+2/11
S. 74
74,5 von 100
HD+ von SES Astra
1+2/11
S. 74
Sky
1+2/11
S. 74
61,5 von 100
Telekom
1+2/11
S. 74
50,5 von 100
Unitymedia
1+2/11
S. 74
66 —
sat+kabel 1+2/2012
96,5 von 100
sehr gut
gut
gut
befriedigend
69 von 100
befriedigend
ausreichend
ungenügend
0 von 100
Reaktionszeit (1)
Reaktionszeit (2)
Qualität (1)
Qualität (2)
Stärken und Schwächen
16 Stunden
5 Stunden
46,5 von 50
50 von 50
Ç sehr ausführlich, sehr freundlich, sehr individuell
17 Stunden
19 Stunden
46,5 von 50
46,5 von 50
21 Stunden
29 Stunden
38 von 50
40 von 50
65 Stunden
72 Stunden
41 von 50
33,5 von 50
Ç freundlich.
< sehr kurz, wenig individuell
27 Stunden
24 Stunden
28,5 von 50
40,5 von 50
Ç ausführlich, freundlich, wenig individuell
< keine Eingangs-Bestätigung
5 Stunden
25 Stunden
32 von 50
29,5 von 50
Ç freundlich.
< knapp, wenig individuell
20 Stunden
24 Stunden
30,5 von 50
20 von 50
keine
Antwort
keine
Antwort
0 von 50
0 von 50
Ç ausführlich, sehr freundlich, sehr individuell.
< keine Eingangs-Bestätigung
Ç freundlich.
< knapp, wenig individuell
Ç freundlich.
< knapp, wenig individuell, keine Eingangs-Bestätigung
<keine Antwort trotz mehrerer Mails, keine Eingangs-Bestätigung
DIE GANZE WELT DER VIDEOSPIELE
AM KIOSK UND UNTER WWW.MANIAC.DE
Test — Receiver mit Multi-Tuner
Platten-Bauweise
Mit frischer Firmware darf der Lenuss-Receiver L4 mit vier Tunern und
mobilem Festplattenkonzept zum Härtetest der SAT+KABEL antreten.
Nach unserem ersten
Vorab-Test in Ausgabe
11+12/2011 nehmen wir
uns den Lenuss L4 mit vier Tunern
und mobiler Festplatte in dieser Ausgabe noch einmal ausführlich mit
umfangreicher Bewertung vor. Inzwischen hat der Hersteller mit Sitz
in Südtirol auch eine überarbeitete
Firmware nachgeschoben.
Lenuss hat nachgebessert. Damit wurde die CAM-Funktionalität
für die Arbeit im Netzwerk. An Bord
befi nden sich zwei DVB-S2-Tuner,
einer für DVB-T und ein vierter für
digitales Kabelfernsehen (DVB-C).
Allerdings gestattet der L4 derzeit
nur eine Aufnahme, während man
ein beliebiges anderes Programm
verfolgen kann. In diesem Punkt
ist in Zukunft mit Sicherheit noch
deutlich mehr möglich.
Aufnahmen legt die Box mit Datum, Uhrzeit und Titel ab, der Sender
wird verschwiegen. Eine Vorschau
Lenuss L4
Die 500 Gigabyte große Festplatte wird auf
VORTEILE
der Rückseite des Ge-
flexibles Tunerkonzept
mobile Festplatte
Kanallisten-Editor
Timeshift
häuses einfach eingesteckt und steht dann
für TV-Aufnahmen zur
Verfügung
NACHTEILE
Smartcardreader funktionslos
Bug bei Fotowiedergabe
Formatierungsprobleme
noch keine LAN-Funktion
der beiden CI-Slots mit gleichen
Codierungssystemen sichergestellt.
Kurz nach Redaktionsschluss sollte
der Lenuss auch fit gemacht werden
Fazi t
Der Lenuss kann mehr
Der Lenuss L4 eignet sich für alle,
die einen Receiver für verschiedene
Empfangsarten suchen. Schade, dass
bislang nur eine Aufnahmemöglichkeit besteht – bei vier Tunern ist
das zu wenig. Es bleibt spannend,
was künftige Software-Updates bringen werden. Bedienung und Funktionsumfang sind sehr einsteigergerecht. Der Preis von fast 400 Euro
spricht dagegen. Vorteil: Die mobile
Festplatte lässt sich auch zum Archivieren am PC einsetzen.
68 —
sat+kabel 1+2/2012
mit Bild gibt es nur im Menüpunkt
„Aufgen. Sendungen“, nicht aber im
„Media“-Archiv. Die hochauflösend
ausgestrahlten „HD+“-Sender der
verbraucherunfreundlichen
gleichnamigen Plattform lassen
sich ebenfalls auf die portable
500 Gigabyte große Festplatte
aufzeichnen. Allerdings besteht
kein Grund zu verfrühter Euphorie: Denn nach 90 Minuten sind
die Aufnahmen auch wieder verschwunden – eine der nervigen
und üblen „HD+“-Restriktionen.
Generell störend ist, dass
nach einer Unterbrechung Filme
aus dem Archiv immer wieder
von vorne beginnen. Der Lenuss
merkt sich nicht die Stelle, an der
man eine Pause eingelegt hat.
Über den Mediaplayer können
Fotos (JPEG), Clips (AVI) und Mu-
sikstücke (MP3) von Speichersticks
und externen Festplatten zum Leben
erweckt werden. Bei der Fotowiedergabe gibt es noch ein Problem:
Denn die Bilder erscheinen nur im
Hintergrund hinter dem Menü, der
Abspielbutton wie bei den Liedern
und Filmen taucht nicht auf. Etwas
zu klein fällt auch die Darstellung
des Videotextes aus.
Einfach, aber durchdacht. Die
Menüstruktur des knapp 400 Euro
teuren Receivers ist sehr einfach
gehalten. Lenuss verzichtet auf animierte Spielereien und farbige Logos, blauer Hintergrund und weiße
Schrift dominieren. Das entpuppt
sich im Alltagseinsatz aber nicht als
gravierender Nachteil, denn durch
die Konzentration auf das Wesentliche fi ndet man sich in den Einstel-
lungen sehr schnell zurecht, die
Bedienung ist dadurch unproblematisch.
Weiterhin noch ohne Funktion sind die beiden Smartcardreader an der Vorderseite. Lenuss
hatte hierzu bereits mitgeteilt,
dass diese Schächte erst auf
es dann Probleme, der L4 konnte
den Datenträger eigenständig
nicht mehr richtig formatieren,
Aufnahmen waren nicht mehr
möglich. Erst nach einer FAT32Formatierung an einem Computer war diese Schwierigkeit
behoben.
Lenuss L4: Daten und Bewertung
Hersteller:
Modell
ALLGEMEINES
Straßenpreis
Telefon/Internet
getestete Software-Version
Abmessungen (HxBxT)/Gewicht
AU S S TAT T U N G
DiSEqC/Sender/Sat-Positionen
Sleep-Timer/Kindersicherung
Favoriten/Videotext
Dolby Digital/4:3/16:9
Anzeige am Gerät
Festplatte/Twin-Tuner
Timer/Time-Shifting
Timer einm./tägl./wöch./wt./we.
Timerstart direkt/EPG/manuell
Rück-/Vorlauf/Zeitlupe/Einzelbild
Sprungfunktionen/Bild-im-Bild
Schnitt/Bookmarks/Playlists
Wiedergabe bei Aufnahme
zwei Aufnahmen gleichzeitig
Datentransfer zum PC
Software-Update
HDTV-Tauglichkeit
CI/CA/LNB-Out/Netzschalter
PC-Link/HF-Ausgang/MHP
MP3/Fotoalbum/CF-Slot
Bedientasten am Gehäuse
Lieferumfang
Auf-/Abwertungen
Im Gegensatz zu den Einschüben für CI-Module ist der Smartcardreader
neben der vorderen USB-Buchse noch ohne Funktion
Anfrage mit lokalen
Distributeuren bzw.
Providern aktiviert werden.
An anderen Geräten
wie PCs
oder Fernsehern mit
USB-Anschluss
kann die mitgelieferte
Festplatte mit Seagate-GoFlexSystem benutzt werden. Möglich macht dies der passende
Adapter, der bereits dabei ist.
Vorsicht, sollte der Datenträger
beispielsweise für Aufnahmen
an einem anderem Gerät benutzt worden sein. Im Test gab
Praktisch: Der Lenuss zeigt alle
Programme in einer Kanalliste
an – unabhängig davon, ob diese
über Kabel, Satellit oder DVB-T
empfangen werden. Über die
maximal acht Favoritenlisten
lassen sich die Sender jedoch
aufgesplittet nach Empfangsart
auflisten.
Bei Aufnahmeprogrammierungen über den EPG besteht
die Möglichkeit, eine Vor- und
eine Nachlaufzeit einzustellen.
Das ist sinnvoll, um beispielsweise das Hochfahren der Box
einzukalkulieren und damit
beim Krimi auf keinen Fall den
Anfang zu verpassen.
❙ Jochen Wieloch
Summe Ausstattung
BEDIENUNG
Boot-Vorgang (Dauer)
Lenuss
L4
390 Euro
+39 471 052393 / www.lenuss-digital.com/de
1.0 (7. Oktober 2011)
60 x 335 x 246 mm / 2,4 kg
Punkte
1
1.0/1.2/2.0 / 5.000 / 40
1 von
1
1 von
●/●
von
2
2
● (8) / ●
von
1
1
●/●/●
von
1
1
● (achtstellig, Sender, Infos)
von
2
2
●/●
von
1,75
2
● (20 Speicher) / ●
von
1
0,6
●/●/●/○/○
von
1
1
●/●/●
von
1
1
●/●/●/●
von
2
1
●/○
von
2
1
○/●/●
von
1
1
●
von
1
0
○
von
1
1
● (Festplatte, USB)
von
0,25
0,5
● (USB)
von
1
1
●
3 von 3,5
● (CI+) / ● / ● / ○
0,5 von 2,5
● (USB) / ○ / ○
1 von 1,5
●/●/○
1
1 von
● (Menü, OK, Exit, Programm, an/aus)
Festplatte, USB-Kabel, Loop-Through-Antennenkabel,
Anleitung, Batterien
Tuner für DVB-C und DVB-T (+ 1), mobile Fest-3
platte (+ 0,5), Satelliten vorprogrammiert (+ 0,5),
HD+/CI+ Restriktionen (- 5)*
20,1 von 30 Punkten
21 Sekunden (Deep-Standby) / 22 Sekunden
(Standby)
Zappen gleicher Transp. (Dauer) 1,4 Sekunden
Zappen anderer Transp. (Dauer) 1,9 Sekunden
Funktionalität Zapping-Boxen
Now/Next, Uhrzeit, Kanal, Fortschrittsbalken,
Extras
Suchlauf Astra global (Dauer)
3:07 Minuten
Funktionalität Suchlauf
automatisch, manuell (Satellit, Transponder), alle
Sender, nur frei empfangbare
EPG (Vorlauf/Komfort)
● (7 Tage/-)
EPG-Genres/-Serientimer/-Suche ○ / ○ / ○
Funktionalität Kanallisten
sperren, löschen, umbenennen
Erstinstallation
erklärt sich weitgehend von selbst, menügeführt
Benutzerfreundlichkeit
übersichtlich, Bedienung ergibt sich von alleine
Menügestaltung
sehr einfach, aber sehr funktional
Fernbedienung
liegt gut in der Hand, bis auf den unteren Teil
sehr übersichtlich, sauberer Druckpunkt
17 von 25 Punkten
Summe Bedienung
BILD
Video-Ausgänge analog
FBAS (2 x SCART), RGB (1 x SCART), Component
(1 x Cinch)
Video-Ausgänge digital
HDMI
Video-Eingänge
HDMI
Sehtest (bestes Signal)
gute Schärfe, ordentliche Raumtiefe, natürliche Farben
Saumkantenbildung
gering
Bildrauschen
kaum zu sehen
12,25 von 20 Punkten
Summe Bild
TON
Ton-Ausgänge analog
1 x SCART, 1 x Cinch
Ton-Ausgänge digital
1 x optisch 1 x HDMI, 1 x Koax
Audio-Eingänge
● (HDMI)
Hörtest (Sprache)
gut (Koax)
Hörtest (Musik)
sehr gut - gut (Koax)
Hörtest (analog)
gut (SCART)
13 von 15 Punkten
Summe Ton
VERARBEITUNG
Verarbeitung Gehäuse
sehr gut
Verarbeitung Anschlüsse
gut - sehr gut
Verarbeitung Fernbedienung
gut (46 Tasten)
Summe Verarbeitung
0
von
1
0,25
0
0,5
von
1
1
0,5
1
1
von
0,5
0
0,75
3,5
4
3
2,5
von
von
2
1,5
1
4
4
4
3
2,5
von
7,5
1
1
4
von
2
1,5
5
2
1,75
von
2
2
1
3
3,5
1,5
von
2
1,5
0,75
von
im Menü auf optische Spielereien
von
von
von
von
von
von
von
von
von
von
von
von
von
von
von
1
1
2
2
2
2
1
4
4
2
von
2
2
1
von
2
von
2
1
von
4,25 von 5 Punkten
D O KU M E N TAT I O N
Ausführlichkeit
wichtigste Funktionen sind erklärt, Teil mit Fragen 1,25
und Antworen sowie Glossar fehlen
1,75
Verständlichkeit
kein Fachchinesisch, verstehen auch Laien
Übersichtlichkeit
klar srukturiert, teilweise viel Text und zu we0,5
nige Bilder
Wirkt sehr einfach, lässt sich aber gut ablesen – der Lenuss verzichtet
von
Summe Dokumentation
3,5 von 5 Punkten
Gesamtpunktzahl
70,1 von 100 Punkten
Wertungsnote
noch gut
Preis/Leistung
befriedigend – ausreichend
von
* Die SAT+KABEL zieht jeweils 2,5 Punkte bei „HD+“- bzw. „CI+“-Restriktionen ab
sat+kabel 1+2/2012 —
69
Test — Hybrid-Receiver
Hybrid & Aktiv
Mit dem Satelliten-Receiver S-HD 990 Hybrid verbindet jetzt auch Triax die
klassische TV-Welt mit dem Internet. Wir verraten Ihnen, wie gut das gelingt.
delt es sich um einen Sat-Receiver
mit 500 Gigabyte großer Festplatte
und Internetfunktionalität.
Das Aufnahme-Archiv
zeigt die Sendungen
mit Vorschau-Bild an
Während im Bereich des
Automobilbaus Fahrzeuge
mit Hybrid-Technik noch
ein Schattendasein fristen, drängen in der Unterhaltungselektronik
Hybrid-Receiver mit Vehemenz in
den Markt. Darunter versteht man,
abgeleitet vom lateinischen Begriff
„Hybrida“, eine Vermischung bzw.
Bündelung zweier Technologien. In
unserem Fall holen klassische Settop-Boxen das Internet ins Fernsehen. Ob das Sinn macht und wie gut
das gelingt, darf in unserem Test der
neue S-HD 990 Hybrid aus dem Hause
Triax-Hirschmann zeigen. Dabei han-
Das Menü gefällt auf Anhieb.
Wie beim Auto entscheiden auch
beim Receiver die ersten Sekunden
darüber, ob man sich für das Modell
begeistern kann. Beim Triax ist es
Liebe auf den ersten Blick. Denn das
sehr übersichtliche schwarz und grau
gehaltene Linux-Menü mit farbigen
Akzentuierungen und bunten Symbolen sorgt dafür, dass man mit dem
990 Hybrid sofort zurechtkommt.
Trotz diverser Einstelloptionen wirkt
die Kiste nicht überladen. Bei der
einfachen Bedienung hilft auch der
Steuerstab, dessen Tasten zwar teilweise recht kräftig gedrückt werden
müssen, die durch farbige Absetzungen aber ebenfalls eine zielstrebige
Orientierung bieten.
Absolut überzeugend ist die
Bildqualität der knapp 580 Euro teuren Box, die damit schon im oberen Preissegment anzusiedeln ist.
Die TV-Bilder sind knackig scharf,
plastisch und von den Farben her
natürlich und kräftig. Dank des
Twin-Tuners können zwei Sendungen gleichzeitig – wahlweise auf die
eingebaute Festplatte oder auf externe Speicherträger an einer der beiden
USB-Buchsen – aufgezeichnet, eine
andere parallel dazu verfolgt werden.
Zu unserer Überraschung landen
auch die hochauflösenden Sender
der verbraucherunfreundlichen
„HD+“-Plattform von SES Astra auf
der Festplatte, ein Blick ins Aufnahme-Archiv zeigt jedoch, dass auch
Triax an den üblen Restriktionen
über die „CI+“-Schnittstelle nicht
vorbeikommt. So wird der Zuschauer
darauf hingewiesen, dass die Mitschnitte von RTL-HD, Sat.1-HD oder
Vox-HD nur 90 Minuten Gültigkeit
haben. Nach Ablauf dieser Frist sind
Triax S-HD 990 Hybrid
VORTEILE
Festplatte, Twin-Tuner
Schnittfunktion, HbbTV
einfach zu bedienen, sehr
übersichtliches Menü
gute Bildqualität
NACHTEILE
teilweise etwas träges Verhalten bei HbbTV-Diensten
kein offener Web-Browser
hoher Preis
USB, HDMI, Ethernet und zwei LNB-Ausgänge mit Durchschleiffunktion – der Triax S-HD 990 Hybrid hat alle
wichtigen Anschlüsse an Bord, seine Fernbedienung ist nicht überladen und übersichtlich aufgeteilt
70 —
sat+kabel 1+2/2012
Fazi t
Komplex, aber simpel
Schön, dass Triax mit dem S-HD
990 Hybrid einen neuen Sat-Receiver mit zahlreichen technischen
Features anbietet, der sich super
einfach bedienen lässt. Ebenfalls
ein Plus gibt es für die stabile Software. Ein freier Web-Browser würde
der Box noch gut zu Gesicht stehen.
Ansonsten eine runde Sache!
geeigneten Bordmittel bereit,
um etwa störende Werbepausen
aus TV-Aufnahmen herauszuschneiden.
Der Media-Player gibt auf
externen Speichersticks liegende Dateien des Typs MP3,
WAV, MPEG3, MPEG4, XVID,
Quicktime, MP4, MKV, MOV,
JPEG, TRP und TS wieder. Ruckzuck können die Clips, Bilder und
Musikstücke auch auf die TriaxFestplatte kopiert werden.
Das Triax-Portal verfügt bisher nur über ein sehr überschaubares
Zum Bearbeiten, Löschen und Umbenennen von Kanälen bietet die
Angebot an Internet-Applikationen
Hybrid-Box umfassende Optionen an
Digitalfernseher der neuesten Generation
HD SAT
TELESTAR VISIOFLAT
Kabel
cm
▸
VISIOFLAT 32 & 42
TELESTAR-DIGITAL GmbH
Julius-Saxler-Straße 3
54550 Daun
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◂ 8
Durch ihr elegantes Auftreten ein absoluter Blickfang für Ihre Wohnung. Zur löwenstarken Ausstattung haben wir noch
einen digitalen Receiver mit DVB-S/2,DVB-T und DVB-C Tuner integriert. Zudem können die VISIOFLAT 32 & 42 bei einer
bestehenden Internetverbindung auf HbbTV zurückgreifen und bieten so dem Zuschauer eine neue, interaktive Dimension
des digitalen Fernsehvergnügens. Ab Herbst als 26“ Variante erhältlich!
Full HD Digitalfernseher mit eLED Panel
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sorgt für scharfe Aussichten
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in hochglanz schwarz oder weiß erhältlich
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◂ 1
- Empfang
Tel. 0 65 92 - 2 03 84 60
Fax 0 65 92 - 2 03 84 19
e-mail: verkauf@telestar.de
weiter Infos unter www.telestar.de
* unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers
die Aufzeichnungen plötzlich
weg und spurlos von der Festplatte verschwunden.
Alle anderen Sendungen werden dauerhaft mit Vorschaubild
angezeigt. Auch nachträglich
steht die Inhaltsangabe aus dem
Elektronischen Programmführer
(EPG) zum Abruf parat. Triax gestattet bequem das Umbenennen
und Verschieben der Titel sowie
das Ablegen in individuellen
Ordnern. Außerdem stehen die
Test — Hybrid-Receiver
S-HD 990 Hybrid: Daten und Bewertung
Hersteller:
Modell
ALLGEMEINES
Straßenpreis
Telefon/Internet
getestete Software-Version
Abmessungen (HxBxT)/Gewicht
AU S S TAT T U N G
DiSEqC/Sender/Sat-Positionen
Sleep-Timer/Kindersicherung
Favoriten/Videotext
Dolby Digital/4:3/16:9
Anzeige am Gerät
Festplatte/Twin-Tuner
Timer/Time-Shifting
Timer einm./tägl./wöch./wt./we.
Timerstart direkt/EPG/manuell
Rück-/Vorlauf/Zeitlupe/Einzelbild
Sprungfunktionen/Bild-im-Bild
Schnitt/Bookmarks/Playlists
Wiedergabe bei Aufnahme
zwei Aufnahmen gleichzeitig
Datentransfer zum PC
Software-Update
HDTV-Tauglichkeit
CI/CA/LNB-Out/Netzschalter
PC-Link/HF-Ausgang/MHP
MP3/Fotoalbum/CF-Slot
Bedientasten am Gehäuse
Lieferumfang
Auf-/Abwertungen
Triax-Hirschmann
S-HD 990 Hybrid
579 Euro
+49 (0) 900 100 15 55 (0,49 ct./min.) / www.triax-hirschmann.de
02.16ML-G
60 x 375 x 230 mm / 2,8 kg
Punkte
1
1.0/1.1/1.2 / 20.000 / 153
1 von
1
1 von
● / ● (Kanal / System / Menü)
2
2 von
● (9) / ●
1
1 von
●/●/●
1
1 von
● (alphanumerisch, 13 Zeichen)
2
2 von
● (500 Gigabyte) / ●
2
2 von
● (40 Speicher) / ●
1
1 von
● / ● / ● / ● /●
1
1 von
●/●/●
0,75 von
1
●/●/●/○
2
1,25 von
●/●
2
1,5 von
●/●/●
1
1 von
●
1
1 von
●
1
0,5 von
● (Aufnahme auf USB-Speicher)
0,25 von 0,5
● (USB, Netzwerk)
1
1 von
●
2,5 von 3,5
● (2 x CI+) / ● / ○ / ●
1 von 2,5
● (USB, Ethernet) / ○ / ○
1 von 1,5
●/●/○
1
1 von
● (Menü, OK, Lautstärke, an/aus, )
HDMI-Kabel, Sat-Kabel-Verlängerung,
Anleitung, Batterien
Satelliten vorprogrammiert (+0,5), DLNA-Ser-3
ver mit WLAN (+1), Onlinedienste (+0,25), Spiele
(+0,25), HD+/CI+ Restriktionen (- 5)*
21,75 von 30 Punkten
Summe Ausstattung
BEDIENUNG
Boot-Vorgang (Dauer)
45 Sekunden (Standby) / 45 Sekunden (off)
Zappen gleicher Transp. (Dauer) 1,4 Sekunden
Zappen anderer Transp. (Dauer) 2,7 Sekunden
Funktionalität Zapping-Boxen
Titel der Sendung, Uhrzeit, Timersymbol, Laufzeit, EPG-Text, folgende Sendungen, Zusatzinfos
Suchlauf Astra global (Dauer)
6:33 Minuten
Funktionalität Suchlauf
automatisch, manuell (Transponder, frei, verschlüsselt, Blindscan, TPID-, NIT-Suche)
EPG (Vorlauf/Komfort)
● (7 Tage / freie Suche nach Titel)
EPG-Genres/-Serientimer/-Suche ○ / ○ / ●
Funktionalität Kanallisten
umbenennen, verschieben, sperren, löschen
Erstinstallation
menügeführt, alle wichtigen Schritte ergeben
sich von alleine
Benutzerfreundlichkeit
sehr hoch, einfach zu bedienen
Menügestaltung
sehr ansprechend, gut zu erkennen
Fernbedienung
liegt gut in der Hand, übersichtlich angeordnet,
teilweise fester Tastendruck erforderlich
19,25 von 25 Punkten
Summe Bedienung
BILD
Video-Ausgänge analog
FBAS (1 x SCART), RGB (1 x SCART), Component (1 x Cinch)
Video-Ausgänge digital
HDMI
Video-Eingänge
○
Sehtest (bestes Signal)
sehr scharfes, plastisches, natürliches Bild
Saumkantenbildung
keine sichtbar
Bildrauschen
minimal
10,75 von 20 Punkten
Summe Bild
TON
Ton-Ausgänge analog
1 x SCART, 1 x Cinch
Ton-Ausgänge digital
1 x optisch, 1 x HDMI, 1 x Koax
Audio-Eingänge
○
Hörtest (Sprache)
sehr gut – gut (Koax)
Hörtest (Musik)
gut (Koax)
Hörtest (analog)
gut (SCART)
12 von 15 Punkten
Summe Ton
VERARBEITUNG
Verarbeitung Gehäuse
sehr gut
Verarbeitung Anschlüsse
sehr gut – gut
Verarbeitung Fernbedienung
gut (47 Tasten)
Summe Verarbeitung
0
0,25
0
0,5
von
0,75
1
von
1,25
0,5
1
4
von
4
4
2
von
von
4
4
3
2
von
7,5
1
0
4
2
1,75
von
2
1,5
5
2
2
2
2
0
3,5
3
1,5
von
2
1,5
0,75
von
von
2
2
1
2
von
2
2
1
von
2
1
von
von
von
von
von
von
von
von
von
von
von
von
von
von
von
von
von
von
1
1
1
0,5
1
1
2
1,5
1
4
2
2
1
4
4
2
Summe Dokumentation
5 von 5 Punkten
Gesamtpunktzahl
73 von 100 Punkten
Wertungsnote
gut
Preis/Leistung
ausreichend
von
* Die SAT+KABEL zieht jeweils 2,5 Punkte bei „HD+“- bzw. „CI+“-Restriktionen ab
sat+kabel 1+2/2012
Receivers liefert hierzu ganz schnell die passende Antwort
Ebenso greift der Hybrid-Receiver Bild-, Video- und Tondokumente von der PC-Festplatte
über das Heimnetzwerk ab. Die
Verbindung über den DLNA-Server ist flott aufgebaut, anschließend landen die Fotos vom letzten Sylt-Urlaub auf dem Flat-TV
im Wohnzimmer, obwohl der
Rechner im Arbeitszimmer ein
Stockwerk höher steht.
Freiheit der roten Taste.
Ist der S-HD 990 ins Internet
eingebunden (WLAN-Stick nur
optional), genügt bei den größeren Sendern wie ARD, ZDF, RTL,
Sat.1 oder ProSieben ein Druck
auf die rote Taste der Fernbedienung, und schon stehen multimediale Zusatzdienste wie ein
aufgepeppter Videotext mit Bildern oder die Mediatheken mit
Abruffernsehen zur Verfügung.
Im Test funktionierte das Aufrufen der HbbTV-Inhalte (Hybrid
Broadcast Broadband TV) nicht
immer ganz zügig, phasenweise
musste man auch mit kleineren
Verzögerungen leben.
Das galt auch für das Triax-Portal, das über die gleichnamige
Taste auf der Fernbedienung gestartet wird. Hier warten derzeit
eine Handvoll Anwendungen
wie Bild.de, Wikipedia, Kino.
de, der Kicker oder das OnlineRadio Aupeo! darauf, zum Leben erweckt zu werden. Einen
Browser zum freien Surfen im
Netz besitzt die Unicable-fähige
Settop-Box leider nicht.
Abgesehen von kleineren
Wartezeiten bei der Nutzung der
HbbTV-Dienste reagiert der Triax
sehr flott. Zum Zeitvertreib kann
man sich die Spielchen Tetris
oder Mong auf den Bildschirm
holen. Die Funktion „Multi Picture“ listet das aktuelle LiveProgramm von sechs Sendern
blockweise auf, zusätzlich besteht die Möglichkeit, in laufende Sendungen hineinzuzoomen.
Komfortable Optionen zur
Bearbeitung von Kanallisten
und Lesezeichenfunktionen bei
der Wiedergabe von Sendungen
runden die gute Ausstattung des
Triax ab.
❙ Jochen Wieloch
4,25 von 5 Punkten
D O KU M E N TAT I O N
Ausführlichkeit
sehr ausführlich, alle Funktionen beschrieben,
Glossar, Fehlerbehebung
Verständlichkeit
gut verständlich, einfache Sprache
Übersichtlichkeit
sehr übersichtlich, viele Bilder, Hervorhebungen im Text
72 —
Was läuft gerade auf welchem Sender – die Mosaik-Vorschau des Triax-
Über die rote Taste auf der Fernbedienung lassen sich multimediale Zusatzdienste zum laufenden Programm auf den Schirm holen
www.maniac.de
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allen M!-Redakteuren
OPTIMIE
FÜR HOCH RT
KA
MONITOR NTE
Test — Satelliten-Stuhl
Sitz-Riese
Ein Balkonstuhl als Sat-Antenne getarnt – eine
Alternative zum klassischen Satellitenspiegel?
Während Technisat seinen lange angekündigten
Satelliten-Stuhl bisher
nicht auf den Markt gebracht hat,
gibt es neuerdings vom Anbieter
A.S.Sat eine ähnliche Lösung. Bei
dem Mobiliar für Balkon oder Terrasse ist die Sat-Schüssel samt LNB
allerdings nicht unter der Sitzfläche
versteckt. Vielmehr fungiert eine als
Rückenlehne getarnte Flachantenne
als Empfangsbaustein. Ein Anlehnen sollte man aber konsequent ver-
meiden, weil sonst mit hoher
Wahrscheinlichkeit der Stuhl
neu ausgerichtet werden muss.
Ein Paket für alle Fälle.
Zum Komplettpaket für rund
350 Euro gehören neben dem
Sat-Chair und der Selfsat-Antenne H30D auch der SelfsatRotor HH90 zum Lieferumfang. Alternativ gibt es auch
Varianten ohne Rotor und mit
Selfsat-Schüsseln, die nicht nur
Von vorne ist das
Geheimnis des
Sat-Chairs kaum
Sat-Chair: Daten und Bewertung
Hersteller:
Modell
ALLGEMEINES
Straßenpreis
Telefon/Internet
Standfläche/Gewicht
T E C H N I S C H E DAT E N
Frequenzbereich
LNB
Oszillatorfrequenz
Ausgangsfrequenz
Umschaltkriterium
Reflektordurchmesser Zentimeter
Schwenkbereich horizontal Grad (Azimut)
Schwenkbereich vertikal Grad (Elevation)
Schwenkbereich Korrekturwinkel-Winkel Grad
(Skew)
LNB-Typ
Lieferumfang
W E R T U N G : E M P FA N G
Empfangene Satelliten an einer Position
Durchschnittliche Empfangsqualität
Summe
350 Euro
+49 9635 92 49 6-0 | www.assatshop.de
65 x 60 cm / 13,0 kg (ohne Betonplatte)
10,7 - 11,7 GHz und 11,7 - 12,75 GHz
1 Ausgang
9,75 / 10,6 GHz Low Band / High Band
950 bis 2150 MHz
V/H (14/18 V), low/high (0/22 kHz)
51,2 x 27,7 x 5,8 Zentimeter
180
10 bis 70
30 (+/-)
Single
Stuhl, Antenne, Rotor, Kompass, Montagematerial, Kabel, Anleitung
Punkte
20 von 20
10 von 10 möglichen
Signalstärke 79 % / Signalqualität 80 Prozent 14 von 20
34 von 40 Punkten
W E R T U N G : B I L D - U N D T O N Q UA L I TÄT
Tonqualität
Digitalempfang bei ausreichendem Pegel
einwandfrei
Bildqualität
Digitalempfang bei ausreichendem Pegel
einwandfrei
Summe
17 von 24 Punkten
74 —
sat+kabel 1+2/2012
zu erkennen
A.S.Sat
Sat-Chair mit Flachantenne und Rotor
8
von
10
9
von
14
W E R T U N G : V E R A R B E I T U N G U N D M O N TAG E
Verarbeitung Stuhl
sehr stabil, massive Konstruktion
Verarbeitung Antenne
gute Verarbeitungsqualität
Montage und Einrichtung
75 Minuten
Verpackung
stabil und übersichtlich verpackt
Summe
17 von 24 Punkten
4
4
5
4
von
5
5
10
4
W E R T U N G : D O KU M E N TAT I O N
Dokumentation
drei Hefte, insgesamt sehr ausführlich
Verständlichkeit
sehr gut, viele Blder
Übersichtlichkeit
gut – sehr gut
Summe
11 von 12 Punkten
4
4
3
von
Gesamtpunktzahl
79 von 100 Punkten
Wertungsnote
Preis/Leistung
gut
befriedigend
von
von
von
von
von
4
4
4
einen Single-, sondern auch eine
Twin- bzw. Quad-Version verbaut
haben. So lassen sich mehrere Receiver mit Signalen versorgen.
Der reine Stuhl ist flott zusammengebaut und macht einen stabilen
Eindruck. Ein Bein verfügt über eine
Niveauausgleich-Vorrichtung, damit
das 13 Kilo schwere Monstrum auf
unebenem Terrain nicht wackelt.
Die Gewichtsangabe berücksichtigt
nicht die 50 mal 50 Zentimeter große
Betonplatte, die nicht mitgeliefert
wird. Sie verleicht der Apparatur
zusätzliche Standfestigkeit. Für ein
schöneres Ausehen wird die Platte
in eine mitgelieferte stabile Plane
eingeschlagen. Die dennoch harte
Sitzfläche eignet sich folglich nur
für ganz kurze Pausen, zumal man
Satellitenstuhl
A.S.Sat Sat-Chair
VORTEILE
sehr stabil, massive Konstruktion, einfache Montage
Rotor-Funktion
ordentlicher TV-Empfang
gute Tarnung für den Balkon
NACHTEILE
wenig Schlechtwetterreserve
zusätzliche Betonplatte als
Sitzfläche erforderlich
keine nutzbare Rückenlehne,
unbequemes Sitzen
sich ja auch nicht anlehnen
darf. Für die komplette Montage mit Flachantenne und
Rotor benötigt man rund eine
Stunde. Alle Teile passen gut
zusammen, sind stabil und
Massive Konstruktion mit Flachantenne und Rotor
für die schnelle Einrichtung des Sat-Chairs
solide verarbeitet. Schrauben
und Muttern liegen mehr als
reichlich bei. Außerdem darf
man sich über eine superflache Fenster- werden können und keine gefährlichen
durchführung und zwei Koax-Verbindungs- Klettermanöver in luftiger Höhe vorgenomkabel (2,5 und 5 Meter) freuen.
men werden müssen.
Beachten Sie die üblichen Spielregeln.
Für die Einrichtung des Sat-Chairs gelten
die gleichen Kriterien wie für jede andere
Satschüssel: freie Sicht in Richtung Süden
ist erforderlich, hohe Balkongeländer müssen hierbei als Störfaktor berücksichtigt
werden. Drei mitgelieferte Anleitungshefte
erklären ausführlich die Ausrichtung der
Antenne – wahlweise per Hand oder mittels
des Rotors, der die Installation mit USALS
(Universal Satellites Automatic Location
System) sehr einfach gestaltet. Anhand der
richtigen eingegebenen Parameter steuert
der Receiver den Motor auf die errechnete
Position.
Bei diesem Einsatzszenario ist das jedoch lediglich eine nette Spielerei, da der
Sat-Chair und die Flachantenne ja ganz
bequem in jede beliebige Richtung gedreht
Das Komplettpaket wird mit allen
Teilen geliefert (links); die SelfsatAntenne nutzt ein Single-LNB
Guter Empfang bei gutem Wetter. Bei
schönem Wetter mit freiem Himmel und
Sonnenschein erreichte die Selfsat H30D
ordentliche Empfangswerte und lieferte
ein stabiles und völlig störungsfreies Bild.
Die Leistungen der Flachantenne sollen auf
dem Niveau eines 60-Zentimeter-Spiegels
liegen. Bei starkem Regen, heftigem Wind
und Schneefall führt aber kein Weg dran
vorbei, dass das Signal vorübergehend auch
mal abreißt.
Der Sat-Chair mit Flachantenne ist auch
ohne Rotor beispielsweise bei Conrad für
knapp 250 Euro zu haben. Für den Rotor
werden zusätzlich etwa 80 Euro, für die
erforderliche Halterung rund 27 Euro fällig.
Wer bereits eine Flachantenne besitzt, kann
das Stuhl-Gestell für 139 Euro im Internet
❙ Jochen Wieloch
kaufen.
Fazi t
Ärgern Sie Ihren Vermieter
Wenn der Vermieter gegen die Installation
einer Sat-Schüssel an der Hausfassade ist,
kann man mit dem Sat-Chair das Problem
einfach mal aussitzen. Auch wenn es sich
hierbei nicht um eine vollwertige Sitzmöglichkeit handelt, so bietet A.S.Sat dennoch
eine pfiffige Lösung für Sat-TV-Einsteiger.
Full-HD Receiver mit 2 Tunern
HbbTV - Internetinhalte auf dem
TV-Bildschirm darstellen
dlna - Streamen von Videoinhalten von und auf den Receiver
Aufnahmefunktion und zeitversetztes Fernsehen über
integrierte 500GB Festplatte
Videoarchivierung auf externe
Festplatten via USB
Netzwerkanschluss und
WLAN (optional über Adapter)
HD+
1x
ready
Triax GmbH
www.triax-gmbh.de
Praxis — Aktuelles
Save.TV gibt‘s jetzt auch als App
D
er Online-Video-Rekorder Save.
TV lässt sich ab sofort vollumfänglich auch auf Smartphones und
Tablet-PCs mit den
Betriebssystemen
iOS von Apple und
Android von Google
benutzen. Sendungen von derzeit 44
Kanälen können aufgenommen und per
Stream direkt auf
dem mobilen Gerät
abgerufen werden.
Integriert ist auch eine elektronische Programmzeitschrift (EPG),
über die sich die Aufzeichnungen
anstoßen lassen. Aus einem persönlichen Archiv werden Aufnahmen
anschließend abgespielt oder am
News
„HD+ interaktiv“ für Technotrend-Box
D
ie wegen ihrer technischen Gängelung umstrittene „HD+“-Plattform
von SES Astra, über die verschiedene werbefi nanzierte Privatsender per Satellit
ausgestrahlt werden, wird interaktiv –
und der Receiver-Hersteller TechnotrendGörler mischt mit. Der Anbieter schloss
eine „HD+ InterAktiv“-Partnerschaft mit
der federführenden HD Plus Gesellschaft
ab. Finanzielle Details wurden nicht bekannt. Abrufbar ist mit der Technologie
ein Online-Portal für neue, internetfähige
Satelliten-Receiver mit dem „HD+“-Label.
Das Feature erhalten nur „zertifi zierte“
Boxen. Damit sind Restriktionen gemeint, die beispielsweise Time-Shifting
einschränken oder bei der Aufnahme
bzw. bei der Archivierung von Fernsehsendungen dazwischenfunken. „HD+
Interaktiv“-fähig wird zunächst der
Twin-HD-Receiver TT-micro S855 von
Technotrend-Görler, der den noch nicht
etablierten HbbTV-Standard unterstützt,
auf dem die SES-Astra-Technik aufsetzt.
Für die knapp 270 Euro teure Settop-Box
ist ein kostenloses Software-Update über
Satellit und auch online erhältlich. Im
Anschluss fi nden beispielsweise YouTubeVideos den Weg zum Fernseher – sofern
der Receiver mit dem Internet verbunden
ist. Für Anfang des kommenden Jahres
kündigte Technotrend-Görler weitere Geräte mit „HD+ Interaktiv“-Unterstützung
an, ohne ins Detail zu gehen. SES Astra
hatte Interaktivität für die „HD+“-Plattform bereits vor längerem angekündigt,
einen offiziellen Startschuss gab es bisher
aber nicht. http:// www.ttgoerler.de/
heimischen PC und Mac auf Festplatte gespeichert. Aber: Nur mit dem
Paket „Save.TV XL“ ist das Streaming
von Sendungen mobil über WLAN oder
UMTS ohne störende
Werbeblöcke möglich. Die App selbst
kostet nichts, ohne
regulären Save.TVOnline-Account kann
die Software aber
nur als digitale TVZeitschrift genutzt
werden. Zur Nutzung der Aufnahme- und Wiedergabefunktion ist eine
Anmeldung erforderlich. Das Basispaket kostet fünf Euro im Monat, für
Save.TV XL werden zehn Euro fällig.
http:// www.save.tv/
Atevio behebt Bugs
Der Hersteller Atevio hat eine neue Firmware
mit verschiedenen Bugfixes und neuen Features für seinen Linux-Receiver AV 7500 HD PVR
bereitgestellt. In Version 2.09.61 ist beispielsweise eine 3G-Modem-Unterstützung hinzugekommen, außerdem wurden das EPG-Fenster im
Live-TV-Modus vergrößert, darüber hinaus Treiber
für Conax-Kartenleser und CI-Controller verbessert. Auch eine Unicable-Funktion für KathreinMultischalter ist neuerdings an Bord, Aufhänger im
Senderlistenmanager und Fehler bei der PasswortEingabe von WLAN-Logins wurden behoben. Auch
ein neues WebZeal-Browser-Plug-In steht bereit,
zudem gibt es eine neue Firmware 1.09.61 für
die Modelle Atevio AV 700 und 7000 HD PVR.
http:// www.atevio.de/
Octagon bügelt Macken aus
Unitymedia peppt seine HD-Box auf
Der Anbieter Octagon hat für seine Linux-Satelliten-Receiver Mitte Oktober neue Software
bereitgestellt, die verschiedene Bugs ausbügelt.
Die neue Firmware (V10961) ist für die Modelle
SF1008HD+, SF1008SE HD, SF1018HD, außerdem für die Boxen SF1008SE+ HD sowie SF1028P
zu haben (V20961). Vor dem Update müssen alle
Plug-Ins beendet werden, außerdem ist der aktuelle Bootloader (L1.54) zur Installation erforderlich.
http:// www.octagon-germany.de/
U
76 —
sat+kabel 1+2/2012
nitymedia hat in den ausgebauten Kabelgebieten in Hessen und NordrheinWestfalen ein Software-Update für die hauseigene HD-Box ausgespielt.
Video-on-Demand und TV-Archiv sind noch nicht aktiviert, auch der Elektronische
Programmführer (EPG) ist weitgehend identisch geblieben. Lediglich Features wie
Füllstandanzeige der Festplatte sind inbegriffen. Die HD-Box kann nach Angaben
aus dem Leserkreis der SAT+KABEL nun doch
keine Live-Vorschaubilder (PiP) für HD-Sender
darstellen. Eine solche Vorschau-Funktion bietet bereits die Telekom mit ihrem IPTV-Bouqet
„Entertain“.
Aktuelles — Praxis
Telekom: Programm-Manager für‘s iPad
Programmführer der Telekom jetzt in Version 3.0 | Größerer Bildschirm wird sinnvoll genutzt
D
ie Deutsche Telekom hat wie angekündigt ihren „Programm Manager“
nun auch fürs iPad von Apple bereitgestellt. Mit der Version 3.0 wird der größere
Bildschirm des Tablet-Computers sinnvoll
ausgenutzt. Die Software ist eine Art Elektronischer Programmführer (EPG) mit
Empfehlungsfunktion, nutzen können
ihn sinnvoll allerdings nur Kunden des
IPTV-Bouquets „Entertain“. Bislang war
die App ausschließlich für Windows
Phone, Android und iPhone/iPod Touch
erhältlich – für Windows Phone und Android ist die neue Variante noch nicht
am Start, das will die Telekom aber zügig
nachholen. Das gilt auch für ein neues
Feature speziell für alle „Entertain Sat“-
Kunden: Da hier aufgrund der niedrigeren
Mindestbandbreite das Laden kostenpflichtiger Filme aus der Onlinevideothek auf die
Festplatte lange dauert, kann der Prozess mit
dem mobilen Gerät schon von unterwegs
aus gestartet werden. Wann diese Funktion
verfügbar ist, blieb jedoch noch offen. Der
„Programm Manager“ ist für die Kundschaft
auch online beispielsweise per Notebook
nutzbar. Um den Digital-Receiver in den
eigenen vier Wänden damit zu programmieren, ist eine Anmeldung aber unabdingbar,
außerdem muss die Flash-Technik von
Adobe unterstützt werden.In einem ersten
Kurzcheck der Redaktion der SAT+KABEL
gefiel die iPad-Version, allerdings gibt es
noch Verbesserungspotential. So fehlt
beispielsweise die von den Settop-Boxen
bekannte farbliche Hervorhebung der aktuell laufenden Sendungen, bei besonders
kurzen Sendezeiten tauchen zudem nur
wenig aussagekräftige Dreiecke auf.
http:// programm-manager.telekom.de/
Update für „DVR Studio HD“
Apple-TV mit neuem Trailer-Service
Die bei Festplatten-RekorderBesitzern beliebte Software
„DVR Studio HD“ ist in einer
neuen Version 2.20 erschienen.
Neu hinzugekommen ist unter
anderem ein „Menü-Kapitel
Assistent“, der automatisch
Screenshots und Kapitelmenüs mit Verknüpfungen erzeugen kann. Zuletzt waren
Durchsuchen der Teletext-Informationen der Aufnahmen
für Filmbeschreibungen, Erzeugung von Untertiteln für
Video-DVD aus dem Teletext der Aufnahme, Videotextbetrachter, Menüs für Audiospuren, Geräteexport für
36 Receiver beispielsweise für die Technisat Isio Reihe
und den neuen Digicorder S3 integriert worden. Per
„DVR Studio“ lassen sich Aufzeichnungen vom DigitalReceiver zum Notebook übertragen und dort nachträglich bearbeiten. Alle möglichen Aufnahme-Formate der
Hersteller werden unterstützt. Die SAT+KABEL hat das
Produkt von Haenlein-Software mehrfach getestet und
empfohlen. http:// www.haenlein-software.com
D
er IT- und Medienkonzern Apple
hat nicht nur das neue Betriebssystem iOS5 für iPhone, iPad und iPod
Touch auf seine Kunden losgelassen,
sondern auch eine aktualisierte Firmware 4.4 für Apple-TV. Das kleine schwarze
Kistchen bietet nach dem
Update unter
anderem für
Trailer-Fans
einen neuen
Menüpunkt: Unter „Movies“ und „In
Theatres“ verbergen sich Hunderte aktueller Trailer von Kinofilmen, die sich
per Klick mit der Fernbedienung in HDQualität aus dem Internet abrufen lassen. Neu an Bord ist zudem das Feature
„Airplay Mirroring“: Wer im Besitz eines
Google rüstet Google-TV weiter auf
G
oogle will mit seiner Video-Plattform
YouTube stärker dem Fernsehen Konkurrenz machen. YouTube kündigte mehr
als 100 Video-Kanäle an, die überall auf der
Welt verfügbar sein sollen. Damit man sich
deren Programm auch auf dem Fernseher
besser anschauen kann, erneuerte der Konzern seine Software Google TV, die bisher
unter anderem in Geräte von Sony integriert
wird. Bei den vorgestellten YouTube-Kanälen
liegt der Schwerpunkt auf Musik, Lifestyle,
Unterhaltung und Sport aus den USA. Als ein
großer Name wurde Pop-Legende Madonna
für einen Tanz-Kanal gewonnen. Die neuen
YouTube-Kanäle sollten schrittweise von
November an bis ins nächste Jahr hinein
starten. Bei dem Update von Google-TV soll
vor allem die Bedienung vereinfacht werden
und die Darstellung besser auf den Fernsehbildschirm zugeschnitten werden.
iPod, iPad oder iPhone 4/4S mit iOS5
ist, kann die Bildschirmdarstellung des
Tablet-PCs bzw. Smartphones eins zu
eins auf den Fernseher übertragen, an
dem die Apple-TV-Box angeschlossen
ist. Das gilt auch
für Änderungen
der Ausrichtung
des Geräts von
vertikal zu
horizontal
oder ZoomVorgänge. Neu
ist zudem die
Unterstützung des iCloud-Dienstes
„Photostream“ für zentral abrufbare
Fotos aus der Wolke und neue Slideshow-Themes bei der Darstellung der
eigenen Schnappschüsse. Das Update
selbst dauert im besten Fall rund zehn
Minuten.
http:// www.apple.de/
„AnyDVD“ in Version 6.8.7
Slysoft hat Version 6.8.8 seines Kopierschutzknackers „AnyDVD“ vorgestellt.
Verschiedene Änderungen gehen mit der
Überarbeitung einher, von neuen DVD- und
Blu-ray-Filmen mit einem veränderten auf
Java und „BD+“ basierenden Schutzmechanismus lassen sich private Sicherheitskopien
ziehen. Die Software entfernt sämtliche verbraucherfeindlichen DRM-Verfahren eingelegter Medien.
sat+kabel 1+2/2012 —
77
Praxis — eMail-Test
Der eMail-Check
Wie schnell und kompetent reagieren Hersteller, Kabelnetzer und TV-Sender
auf Anfragen per eMail? Wir wollten es wieder mal ganz genau wissen.
Deutschland hat den Ruf als
Servicewüste weg. Was beim
Kauf eines neuen Produkts oft
unkompliziert beginnt, endet später
häufig in einem kleinen Desaster.
Bei Reklamationen, der Bitte um
Zusatzinfos oder Fragen zur Bedienung schaltet das vorher noch so
zugängliche Unternehmen plötzlich
auf Durchzug, ist gar nicht mehr zu
erreichen, lässt sich bei der Beantwortung der Fragen quälend lange
Zeit oder gibt lediglich banale Standardantworten ohne qualifi zierten
Inhalt von sich.
Die SAT+KABEL hat, wie bereits
vor einem Jahr, Herstellern, Kabelnetzern, Telekommunikationsunternehmen und diesmal mit RTL
und dem ZDF auch zwei TV-Sendern
per eMail auf den Zahn gefühlt. Lassen Sie sich überraschen, wer wie
schnell reagiert hat und sich im
Ranking damit
78 —
sat+kabel 1+2/2012
verbessern konnte oder abgerutscht
ist. Eines schon vorweg: Die Unterschiede beim Kundenservice waren
auch diesmal wieder gravierend.
HD+
In punkto Geschwindigkeit hat die
HD Plus GmbH, Betreiberin der umstrittenen „HD+“-Plattform von SES
Astra, richtig gut abgeschnitten. Eine
Antwort trudelte innerhalb weniger
als einer Stunde nach dem Abschicken der eMail ein, für die andere
Antwort verstrich mit 21 Stunden
und 15 Minuten ebenfalls weniger
als ein Tag.
Einmal wollten wir wissen, ob ein
spezieller Philips-Receiver für den
Empfang der verschlüsselt ausgestrahlten hochauflösenden Sender
geeignet ist. Hier hätten wir uns eine
eindeutige Antwort mit „Ja“ oder
„Nein“ gewünscht. Stattdessen verwies „HD+“ lediglich auf die erforderliche Existenz eines „CI+“-Slots.
Nicht je-
der Endverbraucher kann mit diesen
Begriffl ichkeiten unbedingt etwas
anfangen. Sehr kulant zeigte sich das
Unternehmen im zweiten Szenario.
Wir gaben vor, eine neu erworbene
„HD+“-Smartcard zerbrochen zu haben. Gegen Vorlage des Kaufbelegs
stellte man uns den Neuversand
einer Karte in Aussicht. Insgesamt
fielen die Antworte sehr knapp und
wenig persönlich aus. So wurde bei
einer Antwort in der Anrede eine
Frau irrtümlicherweise mit „Herr“
angeschrieben – kein Weltuntergang,
aber dennoch ein kleiner Fauxpas.
Insgesamt konnte die HD Plus
GmbH ordentliche 77 Punkte einfahren und sich damit im Vergleich zum
Vorjahr um 8,5 Punkte steigern – die
Tendenz stimmt.
77,5 Punkte
Platz 5
Kabel Deutschland
Der Kabelnetzbetreiber Kabel
Deutschland (KDG) verspricht in seinen Autoresponder-Mails, während
der Woche in der Regel innerhalb
von 48 Stunden zu antworten. Das
klappte in unserem Test nicht. Mehr
als 63 bzw. 87 Stunden mussten wir
warten. Unsere erste Frage
war banal:
Wir wollten
wissen,
welches Paket wir zum Empfang aller
24 HD-Sender buchen müssen, ob
dies an unserer Adresse möglich ist
und welche Kosten dafür anfallen.
Als Antwort erhielten wir zunächst
lediglich ein Standardschreiben, das
die Vorzüge des digitalen Kabelanschlusses hervorhob. Erst auf Nachfrage nannte KDG Details zum Paket,
zu Kosten und zu Vertragsdaten. Ob
die Sender auch an unserer Adresse
zu sehen sind, darüber schwieg der
Kabelnetzer sich leider aus.
Nicht zufriedenstellend war
auch die Antwort auf die Frage, ob
KDG-Kunden andere als die vom
Netzbetreiber angebotene Receiver
verwenden können. So verzichtete
KDG in seiner knappen Antwort auf
konkrete Empfehlungen.
Die Aussage „Bitte teilen Sie uns
bei der Bestellung die 14-stellige Seriennummer Ihres Gerätes mit, damit
wir Ihnen eine passende Smartcard
zusenden können“ war auch eher
sinnfrei. Den Vornamen Klaus stufte
Kabel Deutschland in seiner Anrede
übrigens als weiblich ein. Nach 78
Punkten im Vorjahr stürzte KDG jetzt
auf 55,75 Punkte ab.
55,75 Punkte
Platz 6
Panasonic
Der japanische Elektronikhersteller
hat deutlich an seiner Geschwindigkeit gearbeitet. Brauchte das Unternehmen beim letzten Test noch
zwischen zweieinhalb und drei Tagen, um auf die eMails zu reagieren, so lagen jetzt bereits nach drei
Stunden bzw. knapp 24 Stunden die
kompetenten Antworten im virtuellen Briefkasten.
So interessierte uns der Unterschied zwischen den Blu-ray-Rekordermodellen DMR-BST700 und DMRBST701. Ruckzuck erfuhren wir, dass
es sich hierbei lediglich um farbliche
Nuancen handelt.
Etwas komplexer war da schon der
Wunsch, über den optimalen Sitzabstand zu einem möglichen neuen
Flachbildfernseher aufgeklärt zu
werden. Als grobe Richtlinie empfahl
Panasonic einen Sitzabstand, der der
drei- bis fünffachen Bildschirmdiagonale entspricht. Prinzipiell müsse
man jedoch auch das persönliche
Empfi nden und das jeweilige Quellmaterial berücksichtigen, also SDbzw. HD-Material.
Mit 93 Punkten gehörte Panasonic zu
den Besten im Test, die Steigerung
von damals 74,5 Punkten im Vorjahr
ist bemerkenswert. Um seinen Service weiter zu verbessern, verschickt
der Konzern im Nachhinein auch
einen kleinen Fragebogen, um die
Erfahrungen der Kunden abzuklopfen. So soll das Angebot in Zukunft
weiter optimiert werden.
93 Punkte
Platz 2
RTL
In der Disziplin Tempo ist RTL der
eindeutige Sieger. Auf die Frage, wie
man sich für Günther Jauchs Quiz
„Wer wird Millionär?“ bewerben
kann, erhielten wir schon nach einer Minute eine Antwort mit allen
Auskünften. Auf seiner Web-Site bietet der Privatsender interessierten
Zuschauern mehrere Rubriken für
Fragen an – das dürfte RTL eine flotte
Reaktion erleichtern. Für zusätzliche
Kompetenz sorgen Redakteure, von
denen die Anfragen beantwortet
werden.
Nur etwas mehr als eine Stunde benötigte der Kölner Sender, um
uns darüber aufzuklären, in welchen Kabelnetzen bereits RTL-HD
zu empfangen ist. Als besonderen
Service bettete RTL die entsprechenden Links zu den Homepages der
jeweiligen Kabelnetzer ein. Das ist
vorbildlich. Insgesamt fuhr der Privatsender so 82,5 Punkte ein.
84,5 Punkte
Platz 4
Sky
Der Pay-TV-Anbieter Sky hat ein
Service-Problem. Dafür sprechen
die mickrigen 44,25 Punkte – 17,25
Punkte weniger als im Vorjahr.
Kunden bzw. Interessenten, die
eine Anfrage per eMail stellen, wählen diesen Weg ja eigentlich ganz
bewusst. Bei unseren beiden Anliegen wurden wir insgesamt vier Mal
mit folgender Antwort vertröstet:
„Vielen Dank für Ihre eMail. Gern
hätten wir Ihnen direkt auf Ihr
Anliegen geantwortet, aber leider
kommt es aufgrund des hohen eMailAufkommens der letzten Tage zu Verzögerunge in der Bearbeitung. Sollte
Ihr Anliegen zwischenzeitlich noch
nicht geklärt worden sein, dann rufen Sie uns dazu bitte an. Hierfür
haben wir Ihnen extra eine kostenfreie Rufnummer eingerichtet.“ Diese
ist zeitlich begrenzt. Außerdem soll
man unbedingt seine Kundennummer bereithalten, um eine schnelle
und reibungslose Bearbeitung zu
gewährleisten. Blöd nur, wenn man
noch kein Kunde ist.
Im dritten Versuch erfuhren wir
schließlich halbwegs, wie man Sky
3D empfangen kann. Ebenso viele
Anläufe waren auch nötig, um eine
letztendlich nicht ganz korrekte Auskunft zu erhalten, ob ein bestimmter
Receiver für Sky geeignet ist. Die
Wartezeit von mehr als 145 Stunden
ist indiskutabel. Ohne zusätzliche
Servicekräfte wird der Pay-Anbieter
das Problem wohl nicht lösen. Auch
scheint hier eine generelle Überarbeitung der Service-Strukturen
erforderlich – sonst verschleudert
man auch in Zukunft wertvolles
Potenzial, um neue Abonnenten zu
gewinnen.
44,25 Punkte
Platz 9
Technisat
Dass es glücklicherweise auch anders
geht, hat wieder einmal Technisat
gezeigt und damit den Platz an der
Sonne verteidigt. Die Punkteausbeute (95) entspricht nahezu der des
Vorjahres (96,5). Beim Receiver- und
TV-Hersteller stimmt das Komplettpaket: Geschwindigkeit, Freundlichkeit und kompetente Hilfe, so muss
es sein.
Unser erstes Szenario: Wir planen
den Kauf der Sat-Antenne Satman
850 Plus und möchten im Haus sechs
Receiver mit Satellitenfernsehen versorgen. Welche Komponenten benötigen wir dazu denn noch, wollten
wir von Technisat wissen. Unglaubliche sieben Minuten später erhielten wir Klarheit: Mit dem Unysat
Universal Quattro LNB und einem
Multischalter wie dem TechniSwitch
5/8 machen wir alles richtig.
Anliegen zwei drehte sich um die
Settop-Box Digicorder HD S3 und
den Empfang der „HD+“-Sender. Hier
erklärte uns eine Mitarbeiterin, dass
bei der verbraucherunfreundlichen
Plattform Aufzeichnungen nicht
möglich seien und Timeshift nur
bis maximal 90 Minuten unterstützt
werde. Das Schöne: Technisat verzichtet auf vorgefertigte Phrasen und
Sätze, die nichts mit der Anfrage zu
tun haben.
95 Punkte
Platz 1
sat+kabel 1+2/2012 —
79
Praxis — eMail-Test
ten, sondern wollten bereitwillig
dafür zahlen. Das interessierte den
Telekommunikationsanbieter jedoch
überhaupt nicht. Im ersten Antwortschreiben die übliche sinnfreie Leier:
„Wir möchten schnell für Sie tätig
werden, brauchen hierfür allerdings
noch einige Informationen.“ So sollten wir Namen und Vornamen, Telefonnummer und Kundennummer
preisgeben – für die Beantwortung
der Frage völlig unwichtig.
Also hakten wir nach. Das Ergebnis: Unsere Anfrage sei für die
Bearbeitung in die Fachabteilung
weitergeleitet worden. Mit einer
Rückmeldung dürften wir in Kürze
rechnen. So war es auch. Wir erhielten eine Aufl istung diverser Störfaktoren, warum unsere Fernbedienung nicht mehr funktioniert – etwa
wegen leerer Batterien oder einer
eingeschränkten Sichtverbindung.
Daraufh in probierten wir es noch
einmal: Ist es möglich, über die Telekom eine neue Fernbedienung für
den Media Receiver 300 zu erwerben?
Telekom
Wer von der Telekom etwas wissen
will, braucht weiterhin sehr viel Geduld – und wird für den zähen Kampf
mit dem Rosa Riesen nicht immer
belohnt. Unsere Frage Nummer eins:
Ist der Empfang von „Entertain Sat“
an unserer Adresse möglich, und
welche technischen Voraussetzungen müssen dabei erfüllt werden?
Die Telekom schickte uns zunächst
einen Standard-Text, ohne explizit
auf unser Anliegen einzugehen. Erst
auf erneutes Nachfragen erhielten
wir dann die gewünschten Details
zur erforderlichen Mindestbandbreite, zu Router, LNB & Co.
Humoristische Züge trug das
zweite Szenario. Unsere Frage war
eigentlich ganz simpel. Die Fernbedienung unseres Media Receivers
300 ist defekt und wir würden gerne wissen, ob wir eine neue über
die Telekom kaufen können. Wir
bettelten nicht darum, auf Kulanz
einen neuen Signalgeber zu erhal-
Für den Telekom-Service war dies
nicht zu verstehen. „Leider können
wir Ihrer eMail keine konkrete Anfrage entnehmen. Bitte schreiben Sie
uns erneut wie wir Sie unterstützen
können“, kam zurück. Damit endete
die Korrespondenz. Denn eine weitere Antwort auf unsere Antwort-Mail
erhielten wir nie. Schwach.
50 Punkte
Platz 8
Unitymedia
Bei keinem anderen Teilnehmer
im Testfeld waren wir so gespannt
auf das Abschneiden wie bei Unitymedia. Denn der hessische und
nordrhein-westfälische Kabelnetzbetreiber hatte sich beim letzten
eMail-Test vor einem Jahr als Totalversager entpuppt. Auf insgesamt
sechs eMails hatten wir keine einzige
Antwort erhalten. Unser Fazit damals: „Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia braucht keine neuen Kunden.
Noch weniger Service ist kaum möglich.“ Dass mehr Service möglich
ist, hat das Unternehmen in diesem
eMail-Test: Alle Ergebnisse in der Übersicht
ANBIETER
S E RV I C E
Auffindbarkeit von Ansprechpartnern
einfach
einfach
einfach
Kontaktformular im Internet
✔
✔
✔
✔
persönliche Telefonnummer für Rückruf
<
<
<
<
Zusatzinfos (Links im Internet)
<
<
<
✔
direkte Antwort auf eMail möglich
✔
✔
✔
✔
A N F R AG E 1
Reaktionszeit
Punkte
7 Minuten
10 von 10
Punkte
3 Stunden, 20 Minuten
10 von 10
einfach
Punkte
55 Minuten
Punkte
10 von 10
1 Minute
10 von 10
Erinnerungs-Mail erforderlich
<
5 von 5
<
5 von 5
<
5 von 5
<
5 von 5
Autoresponder-eMail
✔
2,5 von 2,5
✔
2,5 von 2,5
<
0 von 2,5
<
0 von 2,5
Standard-Antwort
<
5 von 5
<
5 von 5
<
5 von 5
✔
ausführlich
4 von 5
ausführlich
4 von 5
ausführlich
4 von 5
sehr ausführlich
5 von 5
Freundlichkeit der Antwort
freundlich
4 von 5
sehr freundlich
5 von 5
sehr freundlich
5 von 5
sehr freundlich
5 von 5
Individualität der ersten Antwort
individuell
4 von 5
individuell
4 von 5
individuell
4 von 5
wenig individuell
2,5 von 5
Frage klar beantwortet
7,5 von 7,5
Ausführlichkeit der Antwort
Eingehen auf gestellte Frage (final)
Frage eindeutig beantwortet
<
Weitere eMail(s) erforderlich
7,5 von 7,5
<
5 von 5
47 von 50 Punkten
Summe
Frage eindeutig beantwortet
7,5 von 7,5
Frage klar beantwortet
<
5 von 5
48 von
1750
von
Punkten
50 Punkten
7,5 von 7,5
<
5 von 5
17 von
45,5
von50
50Punkten
Punkten
2,5 von 5
5 von 5
17 von
42,5
von5050Punkten
Punkten
A N F R AG E 2
Reaktionszeit
36 Stunden, 22 Minuten
6 von 10
1 Stunde, 15 Minuten
Erinnerungs-Mail erforderlich
<
5 von 5
<
5 von 5
<
5 von 5
<
5 von 5
Autoresponder-eMail
✔
2,5 von 2,5
✔
2,5 von 2,5
<
0 von 2,5
<
0 von 2,5
Standard-Antwort
<
5 von 5
<
5 von 5
<
5 von 5
<
4 von 5
ausführlich
4 von 5
recht ausführlich
extrem ausführlich
5 von 5
recht knapp
3 von 5
Freundlichkeit der Antwort
freundlich
4 von 5
sehr freundlich
5 von 5
sehr freundlich
5 von 5
freundlich
4 von 5
Individualität der Antwort
sehr individuell
5 von 5
individuell
3,5 von 5
sehr individuell
5 von 5
individuell
3,5 von 5
Frage klar beantwortet
7,5 von 7,5
Ausführlichkeit der Antwort
Eingehen auf gestellte Frage (final)
44 Minuten
Frage klar beantwortet
<
Weitere eMail(s) erforderlich
48 von
1750
von
Punkten
50 Punkten
Summe
10 von 10
7,5 von 7,5
23 Stunden, 42 Minuten
Frage beantwortet
<
5 von 5
17 von 50 Punkten
45
10 von 10
3,5 von 5
5,5 von 7,5
vollständig beantwortet
<
5 von 5
43,5 43,5
von von
50 Punkten
50 Punkten
7,5 von 7,5
<
5 von 5
17 von 50 Punkten
42
Gesamtpunktzahl
95 von
50 100
von Punkten
100 Punkten
50 von 100 Punkten
93
89 von
89 100
von Punkten
100 Punkten
50 von
84,5
von
100
100
Punkten
Punkten
Wertungsnote
sehr gut
sehr gut
sehr gut
gut
80 —
sat+kabel 1+2/2012
10 von 10
5 von 5
Jahr gezeigt. Allerdings bleibt noch
jede Menge Luft nach oben. Denn
während eine Anfrage nach mehr als
97 Stunden beantwortet wurde, ließ
sich das Unternehmen für die zweite
Reaktion satte 458 Stunden Zeit. Das
sind mehr als 19 Tage. Dabei wollten wir lediglich wissen, ob man bei
Unitymedia zwei Telefonnummern
über eine Leitung buchen kann und
welche Kosten dafür anfallen. Kein
komplexer Sachverhalt.
Beim Thema hochauflösendes
Fernsehen zeigte sich Unitymedia
schneller gesprächsbereit. Hier interessierten wir uns für den HD Recorder, die monatlichen Gebühren
und für das Detail, wie viele Programme man gleichzeitig aufnehmen kann. Die Antwort ließ ebenfalls überdurchschnittlich lange
auf sich warten und sprühte nicht
vor Individualität, aber immerhin.
Im Vergleich zum Vorjahr konnte
Unitymedia seine Punkteausbeute
damit um 52 Zähler steigern. Das
klingt gigantisch, der Konzern hatte
damals aber gar keinen Punkt erhalten. Auch diesmal reichte es nur für
einen mageren siebten Rang.
52,0 Punkte
Platz 7
ZDF
So viel Kompetenz und Ausführlichkeit ist selten. Vom ZDF können
selbst Technik-Profis noch etwas
lernen. Uns interessierte, ob das ZDF
in Zeiten des digitalen Fernsehens
noch ein VPS-Signal ausstrahlt, um
Festplattenrekorder pünktlich zu
starten. Zugegeben keine ganz banale Frage, die wahrscheinlich bei
der Pressestelle besser aufgehoben
gewesen wäre. Aber die Antwort
überraschte uns. Erstens aufgrund
der Länge, die sich für einen kompetenten Hintergrundartikel in einer Fachzeitschrift eignen würde.
Zweitens wegen des Inhalts. Die
Antwort war äußerst informativ
und tiefgründig – keine Anzeichen
dafür, dass man den Zuschauer mit
zwei oder drei oberflächlichen Standardfloskeln abfertigen will. Besser
noch: Das Statement ging weit über
das hinaus, was wir erwartet hatten.
Dass man dafür mehr als einen Tag
Wartezeit in Kauf nehmen muss, ist
nachvollziehbar.
Im Vergleich dazu war das Anliegen unserer ersten Frage beinahe ein Kinderspiel. Wir wollten in
Erfahrung bringen, wie wir denn
an ein Autogramm von ZDF-Talker
Markus Lanz herankommen können.
Der Mainzer Sender reagierte bereits
nach 55 Minuten und bedauerte, dass
derzeit keine Autogrammkarten vorlägen. Dafür erhielten wir die Adresse seines Managements, um uns
über ein handsignierten Foto des
Moderators freuen zu können.
Genau wie RTL kann auch das ZDF
mit seiner Zuschauerredaktion wuchern. Sehr gute 89 Punkte landen
somit auf dem Konto der Mainzer.
Zumindest in punkto Service sieht
man mit dem Zweiten tatsächlich
besser.
89 Punkte
Platz 3
❙ Jochen Wieloch
einfach
einfach
schnell zu finden
nicht auf Anhieb zu finden
✔
✔
✔
✔
✔
<
<
<
<
<
✔
<
✔
✔
<
✔
✔
✔
✔
Punkte
43 Minuten
10 von 10
Punkte
Punkte
einfach
✔
Punkte
63 Stunden, 54 Minuten
3 von 10
97 Stunden, 28 Minuten
0 von 10
21 Stunden, 34 Minuten
10 von 10
Punkte
145 Stunden, 49 Minuten
0 von 10
<
5 von 5
<
5 von 5
<
5 von 5
<
5 von 5
<
5 von 5
<
0 von 2,5
✔
2,5 von 2,5
<
0 von 2,5
<
0 von 2,5
<
0 von 2,5
✔
2 von 5
✔
0 von 5
<
3,5 von 5
✔
1 von 5
✔
0 von 5
recht knapp
3 von 5
ausführlich
4 von 5
ausführlich
4 von 5
ausführlich
4 von 5
freundlich
4 von 5
freundlich
4 von 5
wenig individuell
1 von 5
wenig individuell
freundlich
wenig individuell
3,5 von 5
2 von 5
nicht vollkommen zufriedenstellend 4 von 7,5
<
5 von 5
17 von
34,5
von5050Punkten
Punkten
21 Stunden, 15 Minuten
Frage beantwortet
✔
6 von 7,5
0 von 5
25,5 von 50 Punkt
Punkten
<
3,5 von 5
freundlich
4 von 5
freundlich
4 von 5
2,5 von 5
wenig individuell
2 von 5
wenig individuell
3 von 5
7,5 von 7,5
Frage eindeutig beantwortet
5 von 5
31,5 von 50 Punkten
✔
7,5 von 7,5 Frage nicht umfassend beantwortet 5 von 7,5
0 von 5
30,25
33
von
von
5050
Punkten
Punkten
✔
0 von 5
21 von 50 Pun
Punkten
87 Stunden, 39 Minuten
0 von 10
457 Stunden, 58 Minuten
0 von 10
42 Stunden, 11 Minuten
6 von 10
24 Stunden, 28 Minuten
6 von 10
<
5 von 5
<
5 von 5
✔
0 von 5
<
5 von 5
<
5 von 5
<
0 von 2,5
✔
2,5 von 2,5
<
0 von 2,5
<
0 von 2,5
<
0 von 2,5
<
5 von 5
<
5 von 5
✔
0 von 5
✔
0 von 5
✔
0 von 5
recht knapp
3 von 5
sehr kurz
2,5 von 5
3 von 5
freundlich
4 von 5
freundlich
4 von 5
recht individuell
Frage eindeutig beantwortet
<
17 von 50 Punkten
43
10 von 10
Frage klar beantwortet
recht ausführlich
3,5 von 5
wenig individuell
7,5 von 7,5
Frage nur teilw. beantwortet
5 von 5
<
30,25 von 50 Punkten
2,5 von 5
3,75 von 7,5
5 von 5
recht knapp
2,5 von 5
sehr knapp
2 von 5
eher knapp
freundlich
3,5 von 5
recht freundlich
3 von 5
freundlich
2 von 5
nicht individuell
1 von 5
wenig individuell
wenig individuell
Frage klar beantwortet
<
20,5 von 50 Pu
Punkten
7,5 von 7,5
5 von 5
nicht beantwortet
✔
17 von 50 Pun
Punkten
0 von 7,5
0 von 5
3,5 von 5
2 von 5
Frage nicht umfassend beantwortet 3,75 von 7,5
✔
0 von 5
23,25 von 50 Pun
Punkten
50 von
77,5
von100
100Punkten
Punkten
55,75 von 100 Pun
Punkten
50 von 100 Punkt
52
Punkten
50 von 100 Punk
Punkten
44,25 von 100 Punkten
gut
befriedigend
ausreichend
ausreichend
ausreichend
sat+kabel 1+2/2012 —
81
Praxis — Alternative CAMs
CAM Together!
SES Astra und Co. setzen sich gegen alternative CAMs zur Wehr. Wir beleuchten für Sie die Problematik aus Sicht von Sendern, Anbietern und Zuschauern.
Die schöne neue Welt des digitalen TV-Empfangs hat uns
neben vielen Vorteilen auch
einen großen Nachteil gebracht: die
Verschlüsselung von Sendern. Während beim Satellitenempfang nur
kostenpfl ichtige deutsche Sender
codiert werden, sieht das im Kabel
schon anders aus. Hier werden bei
den meisten Providern auch Free-TVSender mit einem Codierschutz versehen. Dass Pay-TV eine Verschlüsselung braucht ist völlig unbestritten,
der Anbieter muss sein Signal vor
unbefugtem Gebrauch schützen. Zurzeit gibt es zwei relevante Anbieter
in Deutschland, die ihr Programm
über Satellit codieren, das sind Sky
Deutschland und SES Astra mit seinen „HD+“-Sendern.
Sky Deutschland ist ein reiner
Pay-TV-Anbieter, der seine insgesamt
rund 100 Sender als Bezahlfernsehen
vermarktet. Der Kunde bekommt für
sein Geld diverse Kanäle, Sportereignisse und Filme zu sehen, die nicht
mit Unterbrecherwerbung verseucht
sind. Ebenso können es auch Inhalte
sein, die erst später im Free-TV oder
gar nicht zu sehen sind.
„HD+“ unterscheidet sich davon
sehr deutlich. Hier bekommt der
Alphacrypt-Modu-
Kunde keinerlei exklusiven Inhalt geboten, den er nicht auch gleichzeitig
auf den entsprechenden SD-Sendern
sehen könnte. Der einzige Unterschied ist die Auflösung des Bildsignals, eben die HD-Ausstrahlung.
Aber auch hier muss man darauf
achten, dass man nicht auf eine Mogelpackung hereinfällt. Bei weitem
nicht jede Ausstrahlung auf den
HD-Kanälen ist auch wirkliches HD.
Noch werden die meisten Inhalte
nur hochskaliert ausgestrahlt, da
sie nur in SD-Qualität bei den Sendeanstalten vorliegen. Das bringt im
Endeffekt nicht allzu viel, denn jeder
Flat-TV skaliert auch die SD-Kanäle
auf HD hoch. Die Qualität bleibt fast
immer auf der Strecke. Anders ist es
bei nativem HD-Material. Inhalte,
die in HD-Auflösung bei den Sendeanstalten vorliegen, sehen in HD in
der Regel weitaus besser aus als ihre
Pendants in SD.
le der Firma Mascom
sind weit verbreitet
Verschlüsselung wegen
des Jugendschutzes?
Wie funktioniert eigentlich ein CAM?
E
in Modul oder auch CAM genannt
(Conditional Access Modul) ist im
Prinzip ein Kartenlesegerät wie für Ihre
Scheckkarte. Die Smartcard, die Sie
von Ihrem Anbieter erhalten, hat einen
kleinen Chip integriert. Im sogenannten
ROM (Read Ony Memory) der Karte
steckt die Verschlüsselung.
Die Karte speichert in einem beschreibbaren Teil auch die sogenannten
Entitlements, also die Gültigkeitsdauer
der Karte. Diese wird regelmäßig aktualisiert. Die Informationen werden
82 —
sat+kabel 1+2/2012
zusammen mit den Verschlüsselungsinformationen über das Bildsignal zu
Ihrer Karte geschickt. Die Karte prüft
ihre Gültigkeit und entschlüsselt den
Code und schickt diese Informationen zum CAM. Das Modul ist mit der
Software des Verschlüsselungssystems
bestückt und schickt dann über die CISchnittstelle die Infos zum Tuner des
Receivers oder Fernsehers. Faktisch
unterscheiden sich die CAMs somit
nur durch die Software, die auf ihnen
hinterlegt ist.
Der Anteil des in nativem HD ausgestrahlten Materials schwankt stark
von Sender zu Sender. Bis vor kurzem
etwa hat Sport1-HD noch nichts in
nativem HD gesendet, erst allmählich werden die ersten vereinzelten
Sendungen gestartet. Bei Sixx-HD
hat man bis zum Redaktionsschluss
noch nicht damit angefangen. Bei
Sat.1-HD, RTL-HD, ProSieben-HD und
den anderen kommen Blockbuster
am Abend schon mal in nativem
HD. Der Anteil der hochskalierten
SD-Programme überwiegt aber insgesamt stark.
Alles kein Problem, könnte man
als unbedarfter Kunde sagen und
sich auf viele Programme und phasenweise Hochauflösendes freuen.
Doch vor dem Sehen hat der Anbieter
die Verschlüsselung gesetzt. Warum
Sky seine Programme schützt, haben wir eben erläutert, man möchte
Auch für Sky-Smartcards
gibt es ein passendes
„CI+“-Modul für Flat-TVs
und Receiver
Schwarzseher ausschließen. SES Astra mit seinen „HD+“-Programmen
war bislang aber kein offi zieller PayTV-Sender und schob diese Bezeichnung auch weit von sich (siehe blauer
Zusatzkasten auf Seite 84).
Deshalb spricht man hier auch
von einer „Servicepauschale“ in
Höhe von 50 Euro im Jahr. Warum
aber nun eine Verschlüsselung,
was soll geschützt werden? „HD+“
spricht in diesem Zusammenhang
von Jugendschutz, der ohne die Verschlüsselung nicht gewährleistet
werden könne. Dieses Argument
ist aber fadenscheinig, denn exakt
die gleichen Inhalte werden unverschlüsselt auf den SD-Kanälen auch
gesendet. Es geht vielmehr darum, halten. Wenig attraktive Ware für
dass man das dauerhafte digitale die illegalen Tauschbörsen im InAufnehmen verhindern möchte. ternet, die hochaktuell sind und an
Hier beugt man sich offenkundig solcher Ware wenig Interesse zeigen.
der Filmindustrie, die es nicht gerne
Da muss es also noch einen ansieht, wenn man verlustfreie digi- deren Grund geben. Den fi ndet man
tale Kopien ihrer Filme herstellen in einer weiteren gravierenden Einkann. Das wird begründet mit dem schränkung der „HD+“-Rekorder bzw.
Erstellen von Raubkopien, die dann der „CI+“-Module. Das Vorspulen ist
im Internet verteilt werden könn- nicht gestattet. Man kann also keiten. Leider vergisst man dabei
ne Werbung mehr
aber, dass die Filme, die ausgestrahlt werden, oft
schon einige Jahre alt
sind, mit Werbung
unterbrochen werden und außerdem
Programmier-Set für den
Computer für ein Unicam-Modul
ein Senderlogo bein-
Anzeige 1/2 quer
Praxis — Alternative CAMs
SES Astra spricht bei „HD+“ jetzt
selbst von Bezahlfernsehen
Die Kommission für Zulassung und Aufsicht und das
Bundeskartellamt äußern sich zu den Pay-TV-Aussagen.
H
andelt es sich bei der umstrittenen „HD+“-Plattform
von SES Astra um Bezahlfernsehen oder nicht? SES Astra hatte
bislang stets vermieden, „HD+“
als Pay-TV zu bezeichnen – auch,
wenn es faktisch nichts anderes
ist, schließlich muss
die Kundschaft für
werbeunterbrochene, mit technischen
Restriktionen bei der
Aufzeichnung und
beim Time-Shifting behaftete
Programme 50 Euro jährlich auf
den Tisch blättern.
Doch jetzt hat der Konzern in
einer Broschüre zu „HD+“ die Satelliten-Plattform ganz unverhohlen
als idealen Einstieg ins Pay-TV für
Free-TV-Sender bezeichnet. Ist das
schon ein Hinweis darauf, dass eines Tages die bislang kostenlosen
privaten SD-Kanäle abgeschaltet
werden und die Zuschauer damit
gezwungen werden, für die HD-Ableger zu bezahlen? Der Kommission
für Zulassung und Aufsicht (ZAK)
lägen derartige Pläne derzeit nicht
vor, teilte eine Sprecherin auf Anfrage der SAT+KABEL
mit. Alle Sender der
„HD+“-Plattform hätten eine gültige rundfunkrechtliche Zulassung. Aus rechtlicher
Sicht sei es dabei unerheblich, ob
ein Programm über Werbung oder
über Entgelte fi nanziert werde, solange die Zulassungsvoraussetzungen gegeben seien.
Auch aus kartellrechtlicher
Sicht sind die Pay-TV-Ankündigungen von SES Astra ohne Bedeutung. Das teilte der Pressesprecher
des Bundeskartellamts gegenüber
der SAT+KABEL mit.
Ebenso habe die Aussage in der Broschüre
Der Satellitenbetreiber Astra pflückt für die „HD+“-Kundschaft hochkeine Bedeutung für
auflösende verschlüsselte Privatsender vom Himmel herunter
das laufende Ermittlungsverfahren gegen
die Fernsehsender von
ProSiebenSat.1 und
RTL.
Gegenstand des Ermittlungsverfahrens
sei lediglich die Frage, ob die Einführung
der Grundverschlüsselung in den unterschiedlichen Übertragungswegen auf
Absprachen zwischen
den Sendern beruhe,
so das Kartellamt. Ob
sich diese Absprachen
auch auf die verbraucherunfreundliche
„HD+“-Plattform erstreckten, sei derzeit
nicht zu sagen, da die
Ermittlungen noch
nicht abgeschlossen
seien, hieß es.
84 —
sat+kabel 1+2/2012
bei der Verwendung von Timeshift
überspringen.
Der Kunde wird also gezwungen
die Werbung anzusehen. Ein gutes
Argument, um die Preise von Werbeminuten zu erhöhen. Im Endeffekt
sollen durch die Servicepauschale,
beim Einkauf von Rechten mit dem
Hinweis auf die nicht Kopierbarkeit
und durch Erhöhen der Werbeminutenpreise weitere Einkünfte generiert werden. Das ist zwar legitim
und in der Marktwirtschaft nicht
unüblich, aber der Kunde bezahlt
das mit erheblichen Restriktionen.
Auch damit könnte man sich als
Kunde abfi nden, man hat schließlich
die Wahl, ob man bezahlen möchte
oder nicht.
Die richtige Smartcard
für den Receiver
Die nächste und größte Hürde taucht
aber auf, wenn man sich einen Receiver oder einen Fernseher mit
integriertem DVB-Tuner kauft. Bei
Sky bekommt man einen zertifizierten Receiver zum Empfang der
Programme. Sky setzte in der Vergangenheit auf das Nagra-System der
Kudelski-Gruppe zum Verschlüsseln.
Seitdem Sky von Rupert Murdoch
faktisch übernommen wurde, kam
auch noch Videoguard (NDS) als Verschlüsselung dazu. Kein Wunder,
denn Videoguard gehört auch zum
Murdoch-Imperium und ist so natürlich kostengünstiger einzusetzen.
Hier steckt der Kunde schon in der
ersten Zwickmühle, denn er braucht,
je nachdem, welchen Receiver er besitzt, auch die entsprechende Smartcard mit NDS- oder Nagra-System.
Kompatibel sind die beiden Systeme
untereinander nicht. Es macht aber
Interface
zum Programmieren von
Duolabs
für viele Kunden keinen Sinn, sich
einen Fernseher mit eingebautem
Satellitentuner zu kaufen, aber für
Sky-Programme zusätzlich eine
Settop-Box zu benutzen. Für diese
Kunden gab es einen Ausweg, ein CIModul. Mit dem CI-Schacht hatte die
TV-Industrie eine genormte Schnittstelle geschaffen, die Module aufnehmen konnte, um ein Programm
zu entschlüsseln.
Ein CI-Schacht ist im Prinzip eine
PCMCIA-Schnittstelle am Receiver
oder am Fernseher. So wie Sie eine
PCMCIA-Karte an Ihrem Laptop
betreiben können, sind auch die
CI-Module am Fernseher oder am
Receiver gedacht. Für verschiedene
Codiersysteme gibt es verschiedene CAM-Module. Manche Module
können auch mehrere Systeme decodieren. Das ist für den Kunden
praktisch, da er sich nicht komplette
Hardware kaufen muss, sondern bei
einem Systemwechsel nur ein neues
Modul braucht.
Am bekanntesten für die alte
Nagra-Verschlüsselung bei Sky sind
die Alphacrypt-Module der
Firma Mascom. Das Modul
war bei Sky zwar nicht besonders gelitten, aber es wird,
wenn auch nicht supportet,
so zumindest toleriert. Leider funktioniert die neue
Verschlüsselung nicht mit
den Alphacrypt-Modulen,
da die Firma Mascom bisher keine Lizenzrechte zum
decodieren der VideoguardVerschlüsselung erwerben
konnte. Da niemand bisher
Lizenzen kaufen durfte, ist
die CI-Schnittstelle erst mal
zum legalen Gebrauch unbrauchbar.
SES Astra wollte sich
nicht auf die genormte
Schnittstelle einlassen,
die sich weltweit bewährt,
und schuf zusammen mit
einigen Firmen eine eigene
Schnittstelle, kurz „CI+“ genannt. Die Namensgebung
war marketingtechnisch geschickt gewählt, das „+“ im
Das Diablo-CAM erfreut sich ebenso großer Beliebtheit...
...wie das Unicam von Xcrypt aus Korea
Praxis — Alternative CAMs
Ein „CI+“-Modul für die
„HD+“-Karte von
SES Astra
Beim ▸ UNICAM handelt es
sich um ein programmierbares CI-Modul, das für viele
Receiver und Flachbildfernseher geeignet ist. Zum
Programmieren ist noch ein
zusätzliches Set erforderlich.
Namen suggeriert
eine Weiterentwicklung
oder einen Mehrwert. Den gibt es
allerdings nicht. Das schlimmste
ist, dass diese Schnittstelle bis heute
nicht genormt wurde und keinem
Standard entspricht. Nur „HD+“ verwendet zertifi zierte „HD+“-Receiver
oder „CI+“-Schnittstellen. Als SkyKunde kann man weder die Schnittstelle noch einen“HD+“-Receiver
verwenden. Ebenso umgekehrt.
Als „HD+“-Kunde können Sie keine
Sky-Karte in einem „HD+“-Receiver
oder in einem „CI+“-Modul gebrauchen. Desweiteren sind die beiden
Schnittstellen nicht ab- oder aufwärts kompatibel. Das heißt, Sie
können ein CI-Modul nicht in einem
„CI+“-Schacht verwenden und ein
„CI+“-Modul nicht einem CI-Schacht.
Programmier-Spiele in
juristischer Grauzone
Mittlerweile werden zwar auf den
NDS-Karten von Sky die „HD+“-Programme automatisch für 12 Monate
freigeschaltet, aber wir erinnern uns,
Videoguard-Karten funktionieren
nicht in genormten CI-Schnittstellen
aus lizenzrechtlichen Gründen.
Einige Hersteller rüsten ihre
CAMs nur mit einer freien Standardsoftware aus, aber bieten die
Möglichkeit, über ein Interface die
Software zu modifi zieren oder zu
überschreiben.
Neben einigen anderen CAMs
sind die bekanntesten wohl die Di-
86 —
sat+kabel 1+2/2012
ablos von Duolabs in Italien und die
Unicams/Unicrypts von Xcrypt aus
Korea. Für beide Module gibt es im
Handel Interfaces mit Software
zu kaufen, um die Module
beschreiben zu können. Oft
werden die CAMs auch gleich
fertig mit Software verkauft.
Um die Software auf dem Laufenden zu halten, braucht man
irgendwann noch einen Dienstleister oder ein Interface. Mit
etwas PC-Kenntnis und ein
wenig Erfahrung bei Verschlüsselungssystemen kann
man recht einfach damit umgehen. Wir geben zu bedenken, dass
der Einsatz dieser Software gegen
die AGBs der Provider verstößt. Aus
juristischer Sicht fi ndet das Ganze
in einer Grauzone statt. Der Einsatz
solcher CAMs ist aber praktisch nicht
nachweisbar.
Mit dem ▸ UNICAM können Sie
eine Sky-Videoguard-Smartcard oder
eine „HD+“-Smartcard in jedem beliebigen CI-Schacht betreiben. Positiver
Nebeneffekt dabei ist, dass die User
damit auch die ganzen Restriktionen umgehen können, die im Zusammenhang mit „HD+“ und „CI+“
entstehen.
SES Astra hat
natürlich auch
mitbekommen,
dass es auf dem
Markt Systeme
gibt, die ihr gut ausgedachtes Geschäftsmodell aushebeln
und bemüht sich
durch SoftwareUpdates, immer
wieder Lücken
zu schließen.
Die erste Version der
„HD+“-Karten (weiß) wurde mittlerweile durch eine Revision 2 in
Schwarz ersetzt. Trotzdem werden
die weißen Karten weiterhin gültig
bleiben und können auch verlängert werden. Man hat inzwischen
eine neue ROM-Version in die Karten eingespielt. Das passierte unbemerkt für die User im normalen Gebrauch. Aktuell ist die ROM-Version
DNASP142RevGC6.
Ebenso wurde eine interne Mitteilung eines Herstellers von „HD+“zertifi zierten Receivern bekannt,
dass die Receiver zum 1. November
ein Update bekommen sollten. Viele User glaubten, dass deshalb an
diesem Tag ihre CAMs und LinuxReceiver dunkel bleiben würden. Die
Befürchtung hat sich nicht bestätigt.
Die Software wird durch eine recht
große Gemeinde von Hobbyentwicklern weiter verbessert und den aktuellen Bedürfnissen angepasst. Es
steht also nicht zu befürchten, dass
die Alternativ-CAM-User auf Dauer
ausgesperrt werden können.
Auch Sky hat mittlerweile den
Überblick verloren, welche User welche Receiver verwenden. Um sich
einen Überblick zu verschaffen, wie
viele Anwender welche Systeme nutzen, schaltet der Konzern ab und zu
verschiedene Kartenversionen für
eine kurze Zeit ab oder um. Aus den
daraus resultierenden Beschwerdeanrufen versucht man dann hochzurechnen, wie die Verwendung bei
den Kunden aussieht.
Aber auch Sky kämpft mit dem
Problem der Kompatibilität von Receivern und Karten. Deshalb kann
der Konzern auch nicht radikal alles
umstellen oder austauschen, der
Kostenfaktor wäre zu immens. Deshalb haben auch hier die User gute
Twin-CAM von GigaBlue
Aussichten, ihre CI-Schnittstellen
weiter ohne viel Aufwand nutzen
zu können.
Ein wichtiger Punkt sei noch
angemerkt: Trotz intensiver Bemühungen ist es uns nicht gelungen,
Kontakt zu Duolabs in Italien aufzunehmen. Die Telefonnummer ist
seit Oktober abgeschaltet und auf
EMail-Anfragen gab es keine Reaktionen. Unklar ist, was in der Zukunft
mit Duolabs passiert. Deshalb sollte
man, um auf Nummer sicher zu gehen, zu den Modulen Alphacrypt
light oder Unicam greifen.
❙ Roland Grasmehr
Analoge Satellitenabschaltung — Praxis
Ausgeknipst!
Das Ende ist absehbar. Am 30. April 2012 wird der
analoge Satellitenempfang in Deutschland abgeschaltet.
Bis dahin müssen noch viele
Bundesbürger ihre Technik
im Wohnzimmer und auf dem
Balkon oder Hausdach umstellen.
Die Angaben, wieviele noch das
alte Fernsehen gucken, schwanken
zwischen 2,3 Millionen (Digitalisierungsbericht der Medienanstalten)
und 2,5 Millionen (SES Astra). Wie
auch immer: Wenn der Großteil
der Betroffenen erst auf den letzten Drücker in die Geschäfte gehe,
um sich digitale Receiver oder neue
Fernseher zu kaufen, könne das „ein
logistisches Problem werden“, sagt
der ARD-Koordinator für digitales
Fernsehen, Michael Albrecht.
Um von analog auf
digital zu wechseln, ist häufig
nur der Austausch des
Receivers nötig, bisweilen
muss auch das
LNB (Low Noise
Block Converter) an der Satellitenschüssel ausgetauscht
werden. Das Abschalten des
analogen Signals hat aus Sicht
von ARD-Koordinator Albrecht
mehrere Gewinner – zum einen
die Fernsehgeräteindustrie wegen
steigender Nachfrage nach neuer
Technik und zum anderen das Fernsehpublikum selbst.
Zehn öffentlich-rechtliche Programme, darunter Phoenix, der
Bayerische Rundfunk und der NDR
– sollen zusätzlich auch in HD ausgestrahlt werden. Dafür sei das Abschalten der Analogübertragung
eine Voraussetzung gewesen, sagt
Albrecht. „Die freiwerdenden Kapazitäten fl ießen in die Verbreitung der
HDTV-Programme ein, wenn auch
nicht eins zu eins.“
Analog-Aus über Satellit eine
Art „Wirtschaftsförderungsprogramm“. Klaus Hofmann vom Pro-
jektbüro Klardigital, einer Initiative
der Landesmedienanstalten und Sender, hält das Analog-Aus über Satellit
für eine Art „Wirtschaftsförderungsprogramm“. Nicht nur die Industrie
und der Einzelhandel,
sondern
auch
Handwerker würden davon profitieren, wenn
sie Aufträge
zur Installation
neuer Empfangstechnik bekommen.
Den recht hohen Anteil an AnalogSat-Nutzern, die noch immer nicht
umgesattelt haben, erklärt Hofmann
mit der Macht der Gewohnheit. Viele würden wohl noch warten, weil
knapp acht Monate für sie eine relativ
lange Zeit sei.
Die Elektronikbranche frohlockt
über den erwarteten Run auf die
Elektronikläden. „Das ist ein positiver Schub, der in den nächsten
Monaten auf Industrie und Han-
del zukommt“, sagt der Vizepräsident des Branchenverbandes ZVEI,
Hans-Joachim Kamp. In den etwa
2,3 Millionen betroffenen Haushalten stünden vier bis fünf Millionen
Fernseher.
Vermutlich würden im nächsten
Jahr etwa drei Millionen digitale
Receiver verkauft werden. Die Preisspanne für die meisten Receiver
liegt bei zirka 50 bis 150 Euro.
Viele TV-Konsumenten würden das Datum zum Anlass
nehmen, ihre alten Röhrenfernseher in die Ecke zu stellen und neue Flachbildfernseher zu kaufen, die HDTV
oder Internet-Fernsehen
ermöglichen, sagt Kamp.
Wegen des Analog-Abschaltens würden bis zu
700.000 neue Fernseher
verkauft werden. Das
werde der Branche
„viele hundert
Millionen Euro“
in die Kassen
spülen.
Besorgt zeigt
sich Kamp über die
Wissenslücken bei
dem Thema. Laut einer
Umfrage hätte ein Drittel
der befragten Sat-Nutzer nichts
von dem Abschalten am 30. April
2012 gewusst. Er appellierte an die
Verbraucher, möglichst bald die benötigte Technik zu kaufen. Wenn
es zu viele Last-Minute-Käufer gibt,
könne das die Situation im Fachhandel und Handwerk strapazieren.
„Wir haben jetzt noch etwa 200
Arbeitstage bis zum Abschalten,
das heißt, dass pro Tag zirka 12.000
Haushalte umgerüstet werden müssen.“ Kritisch sieht er die Situation in Krankenhäusern, Hotels und
Altenheimen, wo besonders aufwendige Empfangstechnik ausgetauscht werden muss.
❙ Pit Klein
sat+kabel 1+2/2012 —
87
audiovision ist im AppStore
erhältlich für iPad und iPhone
KAUFBERATUNG
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Praxis — Analoge Satellitenabschaltung
V Kabel und Werte
Bei Koaxleitungen sind Schirmungsmaß und Dämpfung wichtig. Faustregel: Je größer der Leitungsquerschnitt, desto niedriger die Dämpfung
und desto unflexibler bei der Verlegung. Das Schirmungsmaß sollte
bei über 100 dB liegen. Die Angaben variieren bei Herstellern je nach
Länge. Kabel mit Innenleitern größer als 1,3 Millimeter sind Erdkabel.
2
1
V F-Steckerqualität
Auf die sogenannten F-Stecker achtet kaum ein Satellitenzuschauer. Schade eigentlich, denn mit neuen Kompressionssteckern lässt sich das Signal optimal vom LNB zum Switch
oder Receiver führen und die Schirmung im Vergleich zu
den klassischen Schraubvarianten verbessern. Dafür ist aber
eine Kompressionszange Voraussetzung. Je nach Kabeldicke
haben F-Stecker am hinteren Ende einen Durchmesser von
gut sieben oder acht Millimetern.
V Empfangsteil LNB
4
Das LNB ist die mit Abstand wichtigste Komponente. Lassen
Sie sich aber nicht von vermeintlich wichtigen technischen
Daten blenden – wie Tests in der SAT+KABEL gezeigt
haben, sind diese meist theoretischer Natur und haben
in der Praxis keine Auswirkungen. Viel wichtiger ist eine
stabile Ausführung idealerweise aus Metall, hervorragende
Dichtigkeit und Langlebigkeit. Das LNB muss jahrelang
Schnee, Regen und Sonne Stand halten. Hier sollten Sie
nicht an der falschen Stelle sparen.
3
V Analog oder digital?
Wenn Ende April die Ausstrahlung des analogen Fernsehens
über den Astra-Satelliten eingestellt wird, kommt der Tag der
Wahrheit: Dass das LNB nicht digitaltauglich ist, lässt sich an
einem schwarzen Bildschirm sofort erkennen. Lassen Sie es
nicht soweit kommen: Prüfen Sie den Empfangsbaustein. Der
Eingangsfrequenzbereich muss zwischen 10,7 und 12,75 GHz
liegen, suchen Sie auch nach Angaben wie Ausgangsfrequenzbereich, der zwischen 950 und 2.150 MHz liegen muss oder
dem Begriff „LOF“, der bei 9,75 und 10,6 GHz bzw. 9.750
und 10.600 MHz liegt.
90 —
sat+kabel 1+2/2012
V Mehr Satelliten empfangen
Was spricht eigentlich dagegen, mit dem Umstieg aufs digitale
Fernsehen auch einen weiteren Satelliten zu empfangen? Mit
sogenannten Multifeed-Schienen ist das kein Problem. Darauf
werden die LNBs montiert. Je schmaler die Empfangsbausteine
ausfallen, desto näher beieinanderliegende Satelliten lassen sich
empfangen. Neben Astra 19,2 Grad Ost ist beispielsweise auch
Eutelsat Hotbird auf 13 Grad Ost interessant, über den viele
unverschlüsselte Programme ausgestrahlt werden.
6
7
V Satellitenspiegel
Die Schüssel muss beim Umstieg vom analogen aufs digitale
Fernsehen nicht ausgetauscht, vielleicht aber neu justiert werden. Digital-TV ist pingeliger: Wo es beim analogen Pendant
noch zu einem Bild mit Fischen reicht, ist es beim neuen
Fernsehen schnell aus mit der Herrlichkeit. Müssen Sie einen
neuen Spiegel anschaffen, achten Sie auf die Langlebigkeit.
5
V Satellitenfinder
Wer seinen Spiegel ohne Messinstrumente ausrichtet, wird
beim digitalen Satelliten-Fernsehen ein paar Stunden Spaß haben. Weil der Digital-Receiver immer einige Sekunden benötigt,
um die Signale auf dem TV darzustellen, geht die Justage nur
im Schneckentempo voran. Tipp: Werfen Sie ein nasses Tuch
über das LNB und nutzen einen Satellitenfinder – preiswerte
Varianten mit Ton und Pegelzeiger kosten 10 bis 30 Euro.
V Messgeräte-Luxus
8
Wer öfter mal seinen Spiegel justiert, wird ein Profi-Messgerät
zu schätzen wissen – Metallgehäuse, Bedienung über eine
gekapselte Folientastatur, tageslichttauglicher TFT-Bildschirm
und CI-Slot machen auf dem Dach viel Freude. Das abgebildete
Modell von Kathrein bietet außerdem eine HDMI- und eine
SCART-Buchse. Die Menü- und Messergebnis-Darstellung
erfolgt über das Display. Aber Achtung: Zwischen 500 und
2.500 Euro können derlei Geräte kosten.
sat+kabel 1+2/2012 —
91
Impressum
Lexikon: Die wichtigsten Fachbegriffe
Verlag:
Cybermedia Verlagsgesellschaft mbH
Wallbergstraße 10, 86415 Mering
Internet: www.cybermediaverlag.de
▸ C-/KU-BAND-TAUGLICH: Europäische Satelliten-Programme werden üblicherweise über
Ku-Band (10,7 bis 18 GHz) ausgestrahlt.
C-Band-taugliche Receiver unterstützen in
Verbindung mit einem speziellen C-BandLNB auch den Empfang im Frequenzbereich
zwischen 3,7 und 4,2 GHz.
▸ CI, CA, CAM: siehe Common Interface
▸ COMMON INTERFACE: Kurzform ”CI”.Universelle Schnittstelle nach PCMCIA/
PC-Card-Standard, in die ein sogenanntes Conditional-Access-Modul
(CAM) für den Pay-TV-Empfang
eingeschoben werden kann.
Nicht auf ein Verschlüsselungssystem beschränkt.
▸ DISEQC: Abkürzung für Digital
Satellite Equipment Control. Voraussetzung für den
Empfang mehrerer Satellitenpositionen (z.B. Astra
und Eutelsat). Die wichtigsten Varianten sind Mini-DiSEqC
(”Tone Burst”) für die Steuerung
von A/B-Umschaltern (Wechsel
zwischen zwei Satelliten), DiSEqC 1.0
(unterstützt bis zu vier Satelliten) und DiSEqC 1.2 (Steuerung von Drehantennen).
▸ DVB: Abkürzung für Digital Video Broadcasting. DVB-S ist die Übertragungsnorm für
digitale Satellitenausstrahlungen. Dass ein
digitaler Sat-Receiver DVB unterstützt, ist
selbstverständlich.
▸ EPG: Abkürzung für Electronic Program Guide. Integrierte elektronische Programmzeitschrift, die den Sendeablauf für mehrere
Tage im Voraus auf dem Bildschirm anzeigt
(siehe auch SI-Daten).
▸ F-BUCHSE: Anschluss für das von der Satellitenantenne kommende Koaxial-Kabel.
▸ FIRMWARE: Betriebssystem eines Receivers
▸ FREE-TO-AIR (FTA): Unverschlüsselt übertragene, frei empfangbare Programme. Ein
Free-to-air-Receiver kann folglich Sender wie
ARD, ZDF, Sat.1, RTL, ProSieben empfangen,
nicht jedoch Pay-TV (z.B. Sky).
▸ HBBTV-TAUGLICH: Geeignet für den Empfang
interaktiver Dienste (Nachrichten, Gewinnspiele, Shopping) nach dem neuen HbbTVStandard
▸ LNB-OUT: Anschlussmöglichkeit für einen
weiteren Satelliten-Receiver (auch ”LoopThrough” oder ”ZF-Out ”).
▸ OSD: Abkürzung für On-Screen-Display. Einblendung von Menüs und Benutzerinforma-
Geschäftsführung:
Martin Gaksch, Andreas Knauf
Herausgeber (viSdP):
Pit Klein, pit.klein@satundkabel.de
Chefredakteur: Jochen Wieloch,
jochen.wieloch@satundkabel.de
Redaktion: Jochen Wieloch, Pit Klein
(Online: redaktion@satundkabel.de)
Autoren: Nicole Kohn, Andreas Hitzig,
Norbert Schlammer, Christoph Ebert, Ralph
Novak, Reinhard Otter
Redaktionsdirektor: Martin Gaksch
Agenturen: Deutsche Presse Agentur (dpa)
Grafik und Layout:
Anna C. Schuler-Gätjens (Ltg.), Martina Lingler,
Frank Ackermann
Bildverweise: dpa, SAT+KABEL, Hersteller,
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Producer: Andreas Knauf
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© Cybermedia Verlagsgesellschaft mbH
Idee, Konzept für „SAT+KABEL“: Pit Klein (2002)
Alle Rechte vorbehalten
Für unverlangt eingesandte Manuskripte und
Fotos kann keine Haftung übernommen werden. Verwendung von Testergebnissen und des
SAT+KABEL-Logos ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages gestattet. Aus der Veröffentlichung kann nicht geschlossen werden,
dass die verwendeten Bezeichnungen frei von
gewerblichen Schutz zeichen sind. Für den Fall,
dass in SAT+KABEL unzutreffende Informationen
oder in veröffentlichten Schaltungen Fehler sind,
kommt eine Haftung nur bei grober Fahrlässigkeit
des Verlages oder seiner Mitarbeiter in Frage.
Mitglied der Informationsgemeinschaft
zur Feststellung der Verbreitung von
Werbeträgern e.V.
92 —
sat+kabel 1+2/2012
tionen in das laufende Fernsehbild.
▸ OTA-UPDATE: Abkürzung für ”Over-the-airUpdate”. Der Hersteller kann über Satellit
neue Funktionen für den Receiver bereitstellen und automatisch einspielen.
▸ RF-MODULATOR: Anschlussmöglichkeit für
TV-Antennenkabel, um ein Empfangs-Gerät
mit Fernsehern ohne SCART-Buchse zu
verbinden oder Signale in eine hausweite
Antennenanlage einzuspeisen (auch
PLL-oder UHF-Modulator).
▸ RS-232: Serieller Anschluss.
Ermöglicht das Aufspielen eines neuen Betriebssystems
oder die Bearbeitung von
Senderlisten via PC.
▸ SCPC/MCPC: Abkürzung für Single Channel
Per Carrier/Multiple
Channel Per Carrier.
Der Receiver kann
sowohl einzeln auf
einem
SatellitenKanal (Transponder)
ausgestrahlte Sender als
auch sogenannte Programmpakete (Bouquets) empfangen.
▸ SI-DATEN: Von den Sendern per Satellit
ausgestrahlte Programmdaten; Grundlage für
den elektronischen Programmführer.
▸ SMART CARD READER: Eingebauter Kartenleser für den Empfang von Pay-TV-Programmen. Auch als ”embedded CAM” bezeichnet.
▸ SMATV: Abkürzung für Satellite-Delivered
Master Antenna Television System. Unterstützung für die Einspeisung von Satellitenprogrammen in eine hausweite Kabelverteilung auf einer speziellen Trägerfrequenz.
▸ TIMER: Funktion, um das Gerät zu bestimmten
Zeiten ein- und auszuschalten oder für VideoRekorder-Aufnahmen auf einen bestimmten
Programmplatz zu wechseln.
▸ TWIN-RECEIVER: Auch ”Twin-Tuner”. DigitalBox mit zwei Empfangsteilen für das gleichzeitige Anschauen und Aufnehmen von zwei
unterschiedlichen Programmen.
▸ USALS: Steuerungssystem für Drehantennen
der Firma Stab, das nach Speicherung einer
einzigen Satelliten-Position die restlichen
Positionswerte selbstständig errechnet.
▸ VBI: Abkürzung für Vertical Blanking Interval
(vertikale Austastlücke). Nicht sichtbarer
Bildteil, in dem Videotext ausgestrahlt wird.
Satelliten-Receiver stellen die Daten entweder per integriertem Decoder dar oder fügen
sie in das Bild ein (”VBI re-insertion”), so
dass der Videotext über TV-Fernbedienung
abrufbar ist.
- Aboaktion
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Blu lose Prämie
als kosten
PRÄMIE 1: Ohne Limit (Blu-ray-Disc)
• Spannender Thriller mit Bradley Cooper und Robert De Niro
• Kinofassung und Extended Cut auf einer Disc
• DTS-HD 5.1 in Deutsch und Englisch
• 1080/24p-Transfer
PRÄMIE 2: The Tree of Life (Blu-ray-Disc)
• Terrence Malicks neues Meisterwerk mit Brad Pitt und Sean Penn
• Gewinner der Goldenen Palme von Cannes
• DTS-HD 5.1 in Deutsch und Englisch
• 1080/24p-Transfer
ABO COUPON
Ich abonniere audiovision für zunächst 1 Jahr (11 Ausgaben) zum
Sonderpreis von 39,60 Euro (statt 44 Euro). Wird mir das Abo durch
einen Werber vermittelt, erhält der Werber kostenlos „Ohne Limit“
oder „The Tree of Life“ (bitte ankreuzen), sobald das Abo bezahlt ist.
Nach dem Ende der einjährigen Bezugszeit können Sie das Abo jederzeit kündigen beim
audiovision Abo-Service, Postfach 1363, 82034 Deisenhofen, Email abo@audiovision.de.
Zu viel gezahltes Geld erhalten Sie zurück.
EINSENDEN AN: audiovision In-Time Aboservice,
Postfach 1363, 82034 Deisenhofen
Ich wünsche mir folgende Prämie (bitte ankreuzen):
O Ohne Limit (Blu-ray)
O The Tree of Life (Blu-ray)
Name, Vorname
Straße, Nummer
PLZ, Wohnort
Email-Adresse
Name, Vorname
Datum, 1. Unterschrift
Straße, Nummer
PLZ, Wohnort
Email-Adresse
2. Unterschrift (Kenntnisnahme der Widerrufgarantie)
Widerrufgarantie: Diese Vereinbarung kann innerhalb einer Frist von 14 Tagen widerrufen werden. Zur
Wahrung der Frist, die mit Absendung dieser Bestellung beginnt, genügt die rechtzeitige Absendung des
Widerrufs an In-Time Aboservice, Postfach 1363, 82034 Deisenhofen.
Praxis — Leser-FAQ
Sie kämpfen mit einem
technischen Problem?
Lassen Sie sich doch
von unseren Experten
bei der Lösung helfen!
Radio mit AV-Receiver?
Ich will mir einen neuen Fernseher kaufen. Dazu den Bluray-Rekorder Panasonic BST800. Der
Ton kommt aus meiner HiFi-Anlage.
Ich habe Satellitenempfang und will
nun wissen, ob ich fürs Radio hören
einen AV-Receiver extra anschaffen
muss.
Bernd Jöckel (per eMail)
Generell eignen sich alle DVBS-Receiver auch für den Radioempfang über Satellit – die Frequen-
zen werden bei einem Suchlauf
aufgespürt, spezielle Sender können
Sie auch manuell beispielsweise mit
den SAT+KABEL-Frequenzlisten
nachpflegen. Sofern Sie Ihre SettopBox per HDMI-, S/PDIF, TOSlink oder
analoger Verbindung (Cinch) mit
ihrer Hifi-Anlage verbinden können,
ist auch Hörfunk möglich. Verschiedene DVB-S-Receiver eignen sich
durch ein VF-Display und ihre Firmware besonders gut für den Hörfunk,
Fr age des Monat s
HD-Programme unverschlüsselt bei Kabel Deutschland
Ich habe die letzte Ausgabe gekauft, besonders interessiert haben mich die Artikel
„Fernseh-Freiheit“ und „Das Problem mit dem
Aufnehmen“. Ich wohne in einer Eigentümergemeinschaft, mit Kabel-DeutschlandAnschluss (noch analog). Ich würde das kleinste Paket zu 2,90
Euro im Monat mit den freien
drei öffentlich-rechtlichen HDSendern buchen. Habe auch keinen weiteren Bedarf fürs Pay-TV.
Für mich stellt sich die Frage, ob ich
das „CI+“-Modul von Kabel Deutschland
(KD) überhaupt kaufen muss, wenn ich nur
die freien HD-Sender beziehe. Wenn ich ein „CI+“Modul benötige, sollte ich statt des KD-CAMs lieber
ein Alphacrypt- oder das Unicrypt-Modul kaufen?
Eugen Baier (per eMail)
Zunächst: Sämtliche öffentlich-rechtlichen
Programme – das gilt auch für die Aufschaltungen im kommenden Jahr – dürfen nicht verschlüsselt verbreitet werden. Weder über Satellit,
noch im Kabel, noch per IPTV oder DVB-T. Ergo:
94 —
sat+kabel 1+2/2012
Sie brauchen für den Empfang dieser Programme
weder eine Smartcard noch ein verbraucherunfreundliches „CI+“-Modul. Alle Kanäle von ARD und ZDF
samt deren HD-Ablegern sowie Arte & Co. können
mit jedem beliebigen Free-to-Air-Receiver
gesehen werden – bzw. mit einem
regulären DVB-C-Tuner in einem
Fernseher. Alle anderen Programme
werden von Kabel Deutschland &
Co. verschlüsselt. Auch die vermeintlichen Free-TV-Sender wie RTL. Dafür
sind dann eine Smartcard und ein CAM
unabdingbar. Sie sollten in der Tat auf ein
„CI+“-Modul von Kabel Deutschland verzichten, statt dessen lieber alternative CAMs wie Unicam
oder Alphacrypt bevorzugen. Die „Light“-Variante
reicht im letzten Fall aus. Achten Sie in jedem Fall
darauf, dass das Modul nur in einem klassischen
CI-Schacht zum Einsatz kommt, da Kabel Deutschland das CAM in „CI+“ Einschüben deaktivieren wird
und will. Eine gute Übersicht – auch zum Thema
Software-Stand und Smartcards – finden Sie hier:
http://helpdesk.kdgforum.de/wiki/AlphaCrypt
weil der Fernseher
nicht eingeschaltet werden muss.
TV-Aufnahmen schneiden
Ich nutze Satelliten- und Kabelempfang und will nun meine Aufnahmen digital auf PC speichern und im Videoschnittprogramm
bearbeiten. Als Receiver kommt ein
SL 50/1CI zum Einsatz. Sämtliche
Aufnahmen haben verschiedene
Auflösungen mit hoher Datenrate und verschiedene Endungen.
Es gelingt mir leider nicht, die
Aufnahmen in ein videoschnittfreundliches Format zu wandeln.
Alle möglichen Encoder und
Schnittprogramme habe ich getestet, der AVS Encoder beispielsweise verzerrt die 16:9-Aufnahmen. Liegt das am Kopierschutz?
Edgar Neumann (per eMail)
Haben Sie es mit dem
Standard-Werkzeug „DVRStudio“ schon mal probiert? Diese Windows-Software ist speziell
für Festplatten-Rekorder entwickelt worden und kennt inzwischen zahlreiche Formate. Sie
fi nden die Applikation an dieser
Stelle: http://www.haenlein-software.com/. Mit einem Kopierschutz hat das von Ihnen beschriebene Phänomen übrigens
ausnahmsweise nichts zu tun.
Frequenz-Download
Ich habe ein Problem mit
dem FrequenzlistenDownload im Internet auf der
SAT+KABEL hilft
Kämpfen Sie bei Ihrer SatellitenAnlage oder neu angeschaffter Unterhaltungselektronik mit unerwarteten
technischen Problemen? Verzweifeln
Sie an der Umrüstung auf digitales
Fernsehen oder HDTV? Die Experten
der SAT+KABEL lassen Sie nicht im
Regen stehen. Halten Sie sich an
folgenden Mail-Aufbau:
Adresse: redaktion@satundkabel.de
Betreff: FAQ
Schildern Sie Ihre Probleme in kurzen, aussagekräftigen Sätzen und
machen Sie Angaben zu den eingesetzten Geräten. Bitte haben Sie
Verständnis, dass wir postalische
Anfragen aus organisatorischen Gründen nicht berücksichtigen können.
Web-Site der SAT+KABEL. Gebe ich
unter „Benutzername“ und „Passwort“ meine seit Jahren im Forum
hinterlegte Kennung ein, bekomme
ich trotzdem keinen Zugang. Gebe
ich den Benutzernamen „satundkabel“ und das Passwort „frequenzliste“ ein, geht das auch ins Leere.
Heinz Seidel (per eMail)
Generell lassen sich die Frequenzlisten der SAT+KABEL
nur im Zeitfenster der aktuellen Ausgabe mit den dort abgedruckten
Login-Daten nutzen. Das liegt daran,
dass wir die Tabellen ständig überarbeiten und deshalb in jedem neuen
Heft ein frisches Passwort abdrucken. Die Leser fi nanzieren unsere
Arbeit mit dem Entgelt für unser
Magazin und erhalten deshalb Zugriff auf den geschützten OnlineBereich. Wenn der Login erfolgreich
abgeschlossen ist, fi nden sich die
Satellitenfrequenzen stets unter dem
Menüpunkt „Downloads“ und „Satelliten-Frequenzen“. Leider ist unser
Online Content Management System
nicht in der Lage, nach einem erfolgreichen Login direkt auf diese Seite
zu springen.
Was ist denn „BK“?
Kathrein bietet ein Koaxialkabel LCM 17 90/100dB Innenleiter
1,6 mm ku, Wisi wiederum ein Koaxialkabel MK15 0500 100dB Innenleiter 1,6
mm ku/bk bk an. Was ist denn „bk“?
Ist es sinnvoll eines dieser Kabel mit
einem so großen Innenleiter zu
verbauen? Sie schreiben, dass die
Signalqualität bei einem QuadLNB deutlich geringer ausfällt als
bei einer externen Multischaltervariante. Ist der Qualitätsunterschied nur messbar? Und welchen Receiver soll ich mir
zulegen, den Vantage VT1 oder
den Technisat HD-S 3?
Bernd Nüding (per eMail)
Die Abkürzung „BK“ steht
für Kabelfernsehen. Diese
Angabe ist theoretischer Natur,
wichtig sind allein Schirmungsmaß und Dämpfung. Achten Sie
beim zu verlegenden Kabel darauf, dass der Innenleiter maximal 1,1 Millimeter Durchmesser
aufweist, die genannten Kabel
eignen sich für die Außen-Installation. Bei einer Entfernung
von 25 Metern sollten Sie in jedem Fall einen Multischalter nutzen,
die Signalqualität spielt für das Bild
beim Digital-TV nur eine untergeordnete Rolle. Denn: Entweder
Sie haben ein perfektes Bild
oder gar keines bzw. ein durch
Artefakte stark gestörtes
Bild. Es gibt nur diese Möglichkeiten. Bezüglich der
Satelliten-Receiver nutzen Sie
unseren „Testspiegel“, den Sie
in jeder Ausgabe der
SAT+KABEL in der Heftmitte fi nden. Wir raten beim Kauf eines Geräts dazu, die verbraucherunfreundliche „CI+“-Schnittstelle nicht zu
unterstützen.
Die Windkraft
Ich bin auf der Suche nach
Informationen zur Windlastwirkung auf Off set-Spiegel. Aufgrund der Analogabschaltung habe
ich eine 80-Zentimeter-SkymasterAnlage im Blickfeld. Die Antenne
muss auf dem Dach installiert werden. Jedoch bin ich bei der Spiegelhalterung noch skeptisch, die zwar
aus massivem und verwindungssteifem Kunststoff besteht und für mich
recht stabil und fest wirkt. Können
solche Halterungen heftigen ▸WINDEN UND BÖEN gefahrlos widerstehen? Haben Sie aufgrund Ihrer
Facherfahrung Kenntnisse, welche
Windkräfte diese Kunststoffhalterungen aushalten können?
André Stanzel (per eMail)
In der Tat wirken enorme Kräfte, gerade wenn es um Diagonalen jenseits der 60 Zentimeter
geht. Stichwort Material: Ein kluger
Mann hat mal gesagt: „Wer Plastik
kennt, nimmt Stahl.“ Das ist sicher
nicht ganz falsch, angesichts der
neuartigen Kunststoffe aber auch
nicht ganz richtig. In der Regel sind
Antennenhalterungen gleich jeden
Materials auf Windlasten bis zu 160
km/h geprüft, dazu kommt eine
deutliche Reserve. In unseren Breitengraden werden derlei Geschwindigkeiten kaum erreicht. Insofern
sollte da nichts schiefgehen. Wenn
Sie gleichwohl ein schlechtes Gefühl
bei der Sache haben, sollten Sie die
Halterung durch eine entsprechende
Metallvariante austauschen. Die von
Ihnen beschriebene Masthalterung
von Skymaster haben wir nicht getestet, können darüber also keine
verlässlichen Angaben machen.
▸ Die WINDLAST, die auf
einen Spiegel einwirkt,
lässt sich berechnen. Im
Internet beschäftigen sich
verschiedene Web-Sites
mit den dafür notwendigen,
mathematischen Ansätzen
und geben Tipps, wie stabil
das genutzte Material sein
muss. Geben Sie dazu einfach in der Suchmaschine
Google die Wörter „Windlast
Berechnung Antenne“ ein
(ohne Anführungszeichen).
Lichtleiter/
Koax
Wir montieren eine SatSchüssel aufs Dach. Auch
wenn es wohl teurer wird, würden
wir gerne Glasfaserkabel nehmen
anstelle Koax. Was uns noch nicht
klar ist: Kann jeder HD-Receiver für
LWL genutzt werden?
Alexandra & Stefan Moering (per eMail)
Das Invacom-LNB setzt in einer LWL-Installation als Abschluss einen Konverter voraus, der
die Signale beispielsweise an einen
klassischen Multischalter weiterreicht. Heißt: Es kommen ganz normale Digital-Receiver zum Einsatz.
Preiswert ist der Spaß aber nicht. In
der Regel gibt es mit einer erheblich
billigeren Koax-Verkabelung keine
Probleme, wenn bis zu 50 Meter überbrückt werden müssen.
sat+kabel 1+2/2012 —
95
Praxis — Spiegel-Installation
Baum mit Pilzbefall
Spieglein, Spieglein an der Wand – wer hat den hässlichsten und kuriosesten
Schüsselwald im Land? Die SAT+KABEL belohnt den Entdecker mit 50 Euro.
Die SAT+KABEL
kürt in jeder Ausgabe
spektakuläre Hingucker,
die jedem professionellen
Installateur die Fassung
rauben. Von „schrecklich schön“ bis „schön
schrecklich“. Fotografisch
dokumentierte Ausfälle sind
der Redaktion bei einem
▸ABDRUCK 50 EURO wert.
Es gibt doch nichts
schöneres als die
freie, unberührte
Natur – und mehrere Hundert digitale
Fernsehprogramme. Das hat sich offenbar auch ein Hausbesitzer in der
österreichischen Steiermark gedacht
und seinen Satellitenspiegel kurzerhand an einen Baum geschraubt.
Unser Leser ▸ GEREON LAMERS hat
die ungewöhnliche Installation im
Juli bei seinem Urlaub entdeckt –
und kassiert dafür nun 50 Euro. Ach
ja: Bäume wachsen und schaukeln
im Wind, sind damit tendenziell
eher ungeeignet für eine SatellitenSchüssel.
❙ Die Redaktion
We t tbewer b
So ein Satellitenspiegel mitten in der Natur muss nicht sofort auffallen –
diese Installation hat ein SAT+KABEL-Leser in der Steiermark gefunden
Schnappschuss-Jagd!
Ein Alptraum für jeden Fachmann:
Die SAT+KABEL prämiert in jeder
Ausgabe von Lesern aufgespürte
misslungene Spiegelinstallationen
und Musterbeispiele für besonders
gelungenes Improvisationstalent.
Fangen Sie Ihre Entdeckungen mit
der Digitalkamera ein. Fotos sind uns,
sofern drucktechnisch verwertbar (minimal 500 KByte Dateigröße, möglichst hohe Auflösung), 50 Euro wert.
Denken Sie an mehrere Schnappschüsse. Schicken Sie uns eine Mail
mit dem Betreff „Spieglein, Spieglein an der Wand“ an redaktion@
satundkabel.de. Vergessen Sie Ihre
Adressdaten nicht!
Bäume wachsen und schaukeln im Wind – in diesem Fall ist die genutzte
Birke aber schon abgestorben, einem guten Empfang steht nichts im Weg
96 —
sat+kabel 1+2/2012
NACHBESTELL
SERVICE
6/09
10/09
4/10
12/10
2/11
4/11
6/11
8/11
10/11
12/11
Dieser Abschnitt passt genau in einen Fenster-Briefumschlag
Ich möchte die angekreuzten Hefte bestellen.
Pro Ausgabe lege ich 5 Euro in bar oder in
Briefmarken bei.
●●●●●●●●●●
4/03
8/03
2/04
3/04
8/04 10/04 12/04
1/05
10/06 12/06
●●●●●●●●●●
2/07
4/07
6/07
2/08
4/08
8/08
10/08 12/08
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4/10 12/10 2/11
Cybermedia GmbH
sat+kabel-Nachbestellservice
Wallbergstr. 10
Name, Vorname
86415 Mering
PLZ, Wohnort
Straße, Nummer
Datum, Unterschrift
4/11
6/11
8/11
10/11 12/11
6/09 10/09
Letzte Seite
Geflimmer
Vorschau
SAT+KABEL 03+ 04/2012 erscheint am 1. Februar 2012
HD-Fernsehen via Kabel und Satellit
Aus einer PC-Werbung von der
Web-Site prdisasters.com:
Was nicht passt, wird passend gemacht.
Die Grafi ker einer Werbung für den japanischen PC-Hersteller Fujitsu säbelten in
diesem Fall per Photoshop die störende
Ecke ihres PCs einfach ab – da sieht der
Sonnenuntergang ja auch gleich viel
schöner aus...
Aus dem Task-Manager unter MacOS X:
Wir haben das Geheimnis des Erfolgs von Apple ergründet. Die CPUs
des kalifornischen Medien- und IT-Konzerns machen sich offenbar
besondere mathematische und physikalische Eigenschaften zunutze.
Die Prozent-Angabe (lateinisch von „Hundert“, bzw. „Hundertstel“)
verschleiert dies nur unzureichend – 107,2 Prozent der Prozessorleistung schluckt der Firefox-Browser in unserem Bild, trotzdem bedient
sich der Mac extrem flüssig...
HDTV-Gängelei mit System
Die deutschen Privatsender tun so als ob sie das Fernsehen neu
erfunden hätten: Weil die gleichen Inhalte wie bislang nun zum
Teil hochauflösend ausgestrahlt werden, sollen Zuschauer extra
zahlen und zudem lieb gewonnene Angewohnheiten wie Aufzeichnungen oder DVD-Archivierungen von Shows, Serien und Filmen
über Bord werfen. Aber warum nur? Ist die HD-Umstellung nicht
nur ein logischer Innovationsschritt, wie damals der Wechsel
vom Schwarzweiß- zum Farbfernsehen? Und berauben sich die
TV-Sender nicht ihrer ureigenen Vorteile mit diversen Restriktionen und haben deshalb bald gegen Video-on-Demand & Co. keine
Chance mehr? Machen die Senderverantwortlichen also unser
Fernseherlebnis kaputt? Die SAT+KABEL schaut genauer hin.
Sat-Frequenzen
Neue TV- und
Radioprogramme
Aktualisierte Frequenztabellen
für den Satelliten-Empfang – zum
Herausnehmen. Mit allen wichtigen TV- und Radioprogrammen
auf Astra, Eutelsat & Co. und dem
Pay-TV-Angebot von Sky. PLUS:
Wichtige Tipps und unverzichtbare Grundlagen für Einsteiger auf
insgesamt 32 Heftseiten.
Versteckter Satelliten-Empfang
Aus der „TV-Spielfilm“-Kolumne von Oliver Kalkofe:
» Die öffentlich-redlich bemühten Sender gaben kürzlich bekannt,
dass sie in den nächsten Jahren gern ein ganz klein wenig mehr GEZKohle von uns hätten. Nicht wirklich viel, im Grunde
die niedrigste Erhöhungsrate ever, gerade mal pissige
1,5 Milliarden. Eine vollkommen nachvollziehbare
Summe, wenn man einfach mal nachrechnet. Rund
500 Millionen gehen für den Sport drauf, von der WM
bis hin zu Völkerball, Sackhüpfen oder Dackelweitwurf. 150 Mio. kommen extra für die Champions
League obendrauf, damit wir die nicht mehr umsonst
bei Sat.1 gucken müssen. Um die 100 müssen auf den Tisch, um einige tausend Redakteure die letzten 25 Jahre Programm sämtlicher
Privatsender danach sichten zu lassen, ob noch irgendwelche alten
Trends existieren, die man kopieren könnte. «
Geflimmer des Monats
Sie haben einen besonders lustigen Fauxpas in Magazinen,
Zeitungen, im Fernsehen gesehen oder im Radio
gehört? Das ist der SAT+KABEL 50 Euro
wert. Schicken Sie einfach eine Mail mit
einem druckfähigen Bild bzw. der Quelle
an redaktion @satundkabel.de
98 —
sat+kabel 1+2/2012
Satelliten-TV trotz Hindernissen
Der Vermieter spielt nicht mit? Keine freie Sicht nach Süden? Die
SAT+KABEL verrät in der nächsten Ausgabe alle Tricks, wie Sie sich
gegen renitente Hausverwaltungen oder andere Widrigkeiten durchsetzen. PLUS: Die besten Satellitenschüsseln, denen man ihren
Einsatzzweck gar nicht ansieht und was sie in der Praxis bringen.
Aufnahmekünstler im Vergleich
Riesen-Test HDD-Rekorder
Gleich sechs Top-Festplatten-Rekorder hat die Testredaktion
der SAT+KABEL für die kommende Ausgabe ins
Labor geschleppt, um sie miteinander zu
vergleichen. Wir sagen Ihnen in
der kommenden Ausgabe, bei
welcher Box sich die Anschaffung lohnt. Dabei sind neben
Probanden von Kathrein und
Technisat auch zwei Rekorder
von Samsung und Panasonic, die mit
Blu-ray-Laufwerk ausgestattet sind.
Änderungen technisch bedingt oder aus Aktualitätsgründen vorbehalten.
Einfach
fernsehen
kidgmbh, Augsburg
... mit den
Common-Interface-Modulen
von Mascom.
Mascom-Module gewährleisten große TV-Programmfreiheit zu Sportereignissen, Naturerlebnissen,
Dokumentationen, Politik, Kinderspaß, Romantik, Aktion und Erotik.
Nebenbei können Sie zu Ihrem digitalen Satelliten- oder Kabelkino alle externen Zusatzboxen
(Set-Top-Box/D-Box/Empfangsreceiver) und alle weiteren Fernbedienungen vergessen.
So einfach muss digitales Fernsehen sein!
NEU
MASCOM GmbH Germany
Kirchstraße 11, D-86511 Unterbergen, Tel. +49 8233 7430-0, Fax -200
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Alle CI-Module von
Mascom sind HD -fähig.
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Seele and Geist
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