close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

ETA PE 15 und 25 Auswahl der Regelung - Biovärme Sverige AB

EinbettenHerunterladen
.... mein Heizsystem
Pelletskessel
Planungsmappe für
das Fachhandwerk
123
7
4
1
0
8
5
2
.
9
6
3
=
Inhaltsverzeichnis
Der Brennstoff Pellets ..............................................3
Worauf ist beim Kesselkauf zu achten? ........................ 4
PelletsUnit, klein und komplett
PelletsUnit ETA PE 7 und 11 kW
Funktion, Daten und Abmessungen ..........................5
Pelletskessel mit Walzenrost
ETA PE 15 und 25 kW
Funktion, Daten und Abmessungen ......................... 9
Kessel für Stückholz und Pellets
ETA SH-P + TWIN 20/15 und 30/25 kW
Funktion, Daten und Abmessungen .........................12
Pelletskessel für große Heizlasten
ETA PE-K 35 bis 90 kW
Funktion, Daten und Abmessungen .........................15
Vorschriften ........................................................ 18
Schornstein ........................................................ 20
Mit ausreichend großem Warmwasserspeicher ohne Puffer.. 22
Luftheizungen, Warmwasser, Spitzenlasten, Solaranlage.. 23
Berechnung des erforderlichen Puffervolumens ............ 24
Warmwassererzeugung .......................................... 26
Verbindung von mehreren Puffern .............................27
ETA Schichtpuffer .................................................. 28
Pelletslager ........................................................ 29
Brandschutz ....................................................... 32
Schrägboden für den Lagerraum ................................37
Bestelllisten für die Pelletslagerung ........................... 38
PelletsUnit ETA PE 7 und 11 kW - Bestellliste und Schemen ...40
ETA PE 15 und 25 kW - Bestellliste und Schemen ............44
ETA PE-K 35 - 90 kW - Bestellliste und Schemen............48
ETA SH-P + TWIN - 20/15 und 30/25 kW
Bestellliste und Schemen ........................................ 52
Checkliste........................................................... 55
2
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten
www.eta.co.at
Der Brennstoff Pellets
Pellets - ein nachwachsender, sauberer Brennstoff
Holzpellets bestehen zu 100% aus Natur belassenen
Holz, Säge- und Hobelspänen, welche in der Holzverarbeitung als Nebenprodukt in großen Mengen
anfallen. Als Presshilfsmittel werden Stärke hältige
Reststoffe (zum Beispiel Maisstärke) aus der Lebensmittelerzeugung verwendet, chemisch-synthetische
Bindemittel sind nicht zugelassen. Der Rohstoff
wird mit hohem Druck verdichtet und pelletiert.
Holzpellets sind normiert (nach ÖNORM M 7135/
DIN 51731 und DINplus) und werden als qualitätsgeprüfte Markenprodukte angeboten. Sie sind
geeignet für den vollautomatischen Heizbetrieb,
leicht zu transportieren und zu lagern. Auch der
Schadstoffgehalt ist mit sehr strengen Werten
begrenzt. So kann die Asche unbedenklich sogar als
Düngemittel im Garten verwendet werden.
Pellets sind eine sichere und umweltfreundliche
Alternative zu fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas.
Achten Sie auf Qualität
Zusammensetzung und Eigenschaften der Pellets sind
zwar normiert, aber nicht gesetzlich geregelt. Um mit
möglichst geringem Wartungsaufwand zu heizen,
verlangen Sie von Ihrem Pelletshändler geprüfte
Qualität nach DIN oder ÖNORM.
Zur Lieferqualität gehört auch der letzte Schritt in
der Transportkette, das Einblasen in den Lagerraum.
Nicht zu schnell und auch nicht zu langsam sollten
die Pellets „fliegen“. Sie sollten sanft im unteren
Drittel der Prallschutzmatte auftreffen und nicht zu
Staub zertrümmert werden. Ein Richtwert für eine
akzeptable Einblaszeit ist 6 bis 10 Minuten je Tonne.
Keinesfalls sollte schneller eingeblasen werden.
Heizwert im Vergleich zu Öl
Da der Heizwert unterschiedlicher Holzarten auf
Gewichtsbasis nur geringfügig differiert, gilt als
Faustregel folgende Formel:
1 Liter Heizöl = 2 kg Pellets
Pelletskessel Planungsmappe
Die wichtigsten Daten der Pellets
Heizwert:
Schüttgewicht:
Durchmesser:
Länge:
Wassergehalt:
Spezifisches Gewicht:
Staubanteil:
Aschegehalt:
Rohstoff:
4,9 kWh/kg
650 kg/m³
6 - 8 mm
5 - 48 mm
< 10%
1,1 - 1,2 kg/dm³
max. 1%
< 0,5%
Natur belassene Hobel- und Sägespäne
Energieaufwand zur Herstellung:
zirka 2 - 3% des Energiegehalts
Keine chemischen Zusatzstoffe,
natürliche Presshilfsmittel (Stärke < 2,0%)
Energieinhalt verschiedener Brennstoffe
Heizöl extraleicht
10,00 kWh/lt
Erdgas
9,52 kWh/m³
Flüssiggas
12,8 kWh/kg bzw. 6,78 kWh/lt
Koks
8,06 kWh/kg
Pellets
4,90 kWh/kg
Scheitholz Fichte
1.250 kWh/rm
Scheitholz Buche/Eiche
1.800 kWh/rm
Hackgut Fichte w=15% G30
850 kWh/srm
Hackgut Buche/Eiche w=15% G30 1.220 kWh/srm
2009-03
3
Worauf ist beim Kesselkauf zu achten?
Emission und Wirkungsgrad in der Teillast
Ein Heizkessel soll auch im Teillastbetrieb geringe
Emissionswerte und einen hohen Wirkungsgrad aufweisen, denn die Heizlast eines Hauses liegt 90%
der Betriebszeit im Teillastbereich des Heizkessels.
Heiße Brennkammer
Um das Holzgas vollständig in brennbare Teile aufzuschließen sind hohe Verbrennungstemperaturen
in er einer „heißen“, ungekühlten Brennkammer
erforderlich. Nur so sind hohe Wirkungsgrade sowie
geringste Emissionen erreichbar, auch für zukünftig
verschärfte Vorschriften.
Rückbrandsicherheit
Eine Zellenradschleuse in der Brennstoffzufuhr und
ein Saugzugventilator am Kesselaustritt gewährleisten
höchste Rückbrandsicherheit.
Automatische Selbstreinigung und Entaschung
Der Wärmetauscher und auch der Rost sollte selbstreinigend sein, bzw. mit möglichst wenig Aufwand
zu reinigen sein. Die Asche soll automatisch in einen
abnehmbaren Behälter ausgetragen werden.
Regelungstechnik
Um ohne Komfortverlust Energie zu sparen, gehört
heute eine Mikroprozessorregelung mit Lambdasonde,
modulierender Betriebsweise und witterungsgeführter Heizungsregelung zum Stand der Technik.
Rücklaufanhebung (siehe Seite 18)
Alle Holzkessel benötigen eine Rücklauftemperaturanhebung, um den Wärmetauscher gegen Korrossion infolge Taupunktunterschreitung zu schützen.
Die ETA Pelletskessel PE 7, 11, 15 und 25 haben eine
Rücklaufanhebung bereits im Kessel durch eine
spezielle Wasserführung integriert. So benötigten sie
keine externe Rücklauftanhebepumpe. Dies spart
Investitions- und Betriebskosten.
Lagermöglichkeit (siehe Seite 29)
Abklären, ob und wo der Jahresbedarf (bzw.
zumindest der halbe Jahresbedarf) gelagert werden
kann. Im Normalfall sind vorhandene Öltankräume
ausreichend groß für die Pelletslagerung.
Vorhandene Räume können mit dem Einbau einer
Austragschnecke zu einem optimalen Pelletslager
adaptiert werden.
Steht kein optimaler Raum zu Verfügung, ist die
Lagerung auch in Sacksilos oder Erdtanks möglich.
4
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten
Ausreichend großer Warmwasserspeicher
mit ausreichend großem Register (siehe Seite 18)
Um im Sommer die Wärme aus einem Kesselstart
aufzunehmen, ist ein ausreichend großer Warmwasserspeicher erforderlich und um die Kesselmindestleistung abzunehmen, ist ein ausreichend
großes Heizregister im Speicher notwendig.
Bewährte Größen sind für 7 und 11 kW 200 lt / 0,8 m²,
bis 25 kW 300 lt / 1,5 m², bis 50 kW 500 lt / 2,5 m²
und bis 90 kW 800 lt / 4,0 m².
Pufferspeicher (siehe Seite 22)
Bei einem modulierenden Pelletskessel mit einem großzügig dimensionierten Warmwasserspeicher ist der Einsatz eines Pufferspeichers in der Regel nicht notwendig.
Ausnahmefälle, für die ein Puffer erforderlich ist:
Wärmebedarf drastisch kleiner als die Kesselnennleistung. Dies ist bei Niedrigenergiehäusern mit
einem geringen Wärmebedarf (zB. 4 kW bei –15°C
Außentemperatur) der Fall. Ein großer Anteil der
Betriebszeit liegt bei diesen Gebäuden unter dem
kleinsten Modulationsgrad des Kessels.
In der Übergangszeit Herbst/Frühling sehr kleine
Heizlasten, wenn zum Beispiel nur das Badezimmer
beheizt wird.
Überdurchschnittlich großer Warmwasserbedarf
bzw. hohe Warmwasserspitzen, zum Beispiel
Hotels, große Mehrfamilienwohnhäuser, Duschen
im Bereich von Sportanlagen. Ein Pelletskessel
benötigt bis zu 20 Minuten vom Stillstand bis zur
maximalen Leistungsabgabe. Dies muss mit einem
Puffer überbrückt werden.
Luftheizungen oder auch nur einzelne Heizgebläse,
die ohne Vorlaufzeit für den Kessel gestartet werden.
Einbindung einer Solaranlage in eine Niedertemperaturheizung.
Feuchteunempfindlicher Kamin (siehe Seite 20)
Wie bei modernen Öl- beziehungsweise Gaskesseln
ist auch hier der Einsatz eines feuchteunempfindlichen
(FU) Kamins erforderlich, um die niedrigen Abgastemperaturen und damit hohe Wirkungsgrade
optimal nutzen zu können.
Moderne Schornsteinsysteme mit einem Keramikrohr
oder einem Edelstahlrohr sind im Regelfall Feuchte
unempfindlich (FU). Alte, gemauerte Kamine, die
oft auch schon das Ende ihrer Lebensdauer erreicht
haben, können mit dem Einziehen eines Edelstahlrohres oder noch besser eines Schamotterohrs ohne
Stemmen und Mauern saniert werden.
www.eta.co.at
PelletsUnit ETA PE 7 und 11
klein und komplett
Ein kompletter Heizraum im Kessel
Alle für den Betrieb der Heizung erforderlichen Pumpen
und Armaturen sind im Kessel betriebsbereit eingebaut.
Aufstellen ... Heizkreise, Warmwasserspeicher, Kamin und
Strom anschließen ... fertig ist der Heizraum.
Mit 7 und 11 kW maßgeschneidert für Energiesparhäuser
ausgezeichnet mit dem
Innovationspreis 2008
der Energiesparmesse Wels
„EnergieGenie“
Ein Heizraum außerhalb der Wärme gedämmten Hülle
zum Beispiel im Keller verliert Wärme. In Energiesparhäusern wird eine Aufstellung des Heizkessels innerhalb der
genutzten Räume angestrebt, um so 5 bis 15% Brennstoff
zu sparen. An die Stelle des Heizraums tritt ein MiniTechnikraum innerhalb des Wohnbereichs oder der Kessel
wird in einem Wirtschafts- oder Hobbyraum aufgestellt.
Um das zu ermöglichen, kann der PelletsUnit ETA PE 7 und 11
raumluftunabhängig betrieben werden. Damit ist auch
die Aufstellung innerhalb des Bereichs einer kontrollierten
Wohnraumlüftung möglich.
Befehle mit intuitivem Fingertipp
Am Touchscreen verschmelzen Anzeige und Schalter zu
einer Einheit. Bilder und Texte, die durch Antippen mit
dem Finger Befehle entgegen nehmen, ermöglichen einen
einfachen und direkten Dialog zwischen Kessel und Mensch.
Das neue
Design steht erst ab
Herbst 2009
zur
Verfügung,
bis dahin
noch in gelb
Die Vorteile im Überblick
●
●
●
●
●
●
● Zellenradschleuse gewährleistet höchste Rückbrandsicherheit, durch die Entlastung des Zellenrads mit einer
Pumpe, Mischer und Umschaltventil für einen Heizkreis
Dosierschnecke kein Verschleiß der Dichtkanten.
und die Warmwasserbereitung sind in den PelletsUnit
integriert, optional kann Pumpe und Mischer für einen ● Automatische Wärmetauscherreinigung garantiert
zweiten Heizkreis in den Kessel eingebaut werden.
gleich bleibend hohe Wirkungsgrade.
Auch eine Fußbodenheizung kann ohne externe
● Saubere und automatische Vollentaschung in einen
hydraulische Weiche direkt an die internen Heizkreisabnehmbaren, außen liegenden Aschebehälter.
gruppen angeschlossen werden (bis optimal 80 m,
● Durch den Fluidwärmetauscher ist keine externe
maximal 100 m Rohrlänge je Verteilerabgang).
Rücklaufanhebung erforderlich, dies spart InstallationsAlle für einen sicheren Betrieb erforderlichen Armaturen
und Betriebskosten (Strom).
wie Ausdehnungsgefäß (18 Liter), Sicherheitsventil,
● Keine thermische Ablaufsicherung erforderlich
Entlüfter und Wassermangel (Minimaldruck) sind in
den Kessel betriebsfertig integriert.
● Bedienung über Touchscreen, Einstellen durch
Mit raumluftunabhängigem Betrieb ist kein eigener
intuitives Tippen auf die Bilder am Touchscreen.
Heizraum erforderlich.
● Mikroprozessor-Regelung mit allen erforderlichen
Bewegter Rost mit Selbstreinigung schürt das Feuer
Funktionen für die Regelung der kompletten Heizanlage:
und gewährleistet beste Brennstoffausnutzung.
zwei gemischte Heizkreise, Warmwasserbereitung,
Zirkulationspumpe, Puffermanagement und dritter
Heiße Edelstahlbrennkammer garantiert optimale
Heizkreis oder Solaranlage.
Verbrennung in allen Lastbereichen.
● Lambdasonde sichert höchste Wirkungsgrade bei geringsten Emissionen durch Anpassung der Verbrennungsluft an die unterschiedliche Energiedichte der Pellets,
Nadelholz oder Laubholz, grobe oder kleine Körnung.
Pelletskessel Planungsmappe
● Die Messung und Rückmeldung aller Zustände wie
Saugzugdrehzahl, Restsauerstoff, Abgastemperatur,
Heizwasserdruck oder Stromaufnahme der Antriebe
gewährleistet einen überwachten und sicheren Betrieb.
2009-03
5
Funktion
PelletsUnit ETA PE 7 und 11
1
13
20
14
2
11
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
12
15
3
4
5
18
17
7
21
6
8
8
9
Die Pellets werden aus dem bis zu 20 m entfernten
Lagerraum durch eine Saugturbine (1) in den Tagesbehälter (2) im Kessel gesaugt, einmal je Tag zu einem
Zeitpunkt, der individuell einstellbar ist.
Dieser Pelletszwischenbehälter (2) hat ein Fassungsvermögen von 30 kg (entspricht 147 kWh).
Mit der Dosierschnecke (3) werden die Pellets aus dem
Zwischenbehälter entnommen. Mit dieser Dosierung
wird eine Überfüllung der Zellenradschleuse verhindert.
So müssen keine Pellets abgeschert werden. Dies schont
die Dichtkanten. Die Zellenradschleuse (4) schottet den
Vorratsbehälter gegenüber dem Feuerraum ab, es kann zu
keinem Rückbrand in den Vorratsbehälter kommen.
Die Stokerschnecke (5) schiebt die Pellets in den Feuerraum.
Für einen Neustart wird unhörbar mit einem Zündstab
gezündet, da im PE 7 und 11 nur wenige Pellets auf
Zündtemperatur aufgeheizt werden müssen.,
Die Pellets werden auf einem bewegten Rost (7) verbrannt.
In den Feuerpausen erfolgt eine automatische Reinigung,
in dem der Rost gegen einen Kamm gedreht wird, der
die Luftspalte zwischen den Rostscheiben reinigt.
6
19
16
10
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten
13
14
15
16
17
18
19
20
21
Saugturbine
Pelletszwischenbehälter
Dosierschnecke
Zellradschleuse
Stokerschnecke
Ausdehnungsgefäß
bewegter, selbst reinigender Rost
Ascheschnecken
abnehmbare Aschebox
heiße Edelstahlbrennkammer
Fluidwärmetauscher mit
integrierter Rücklaufanhebung
Wärmetauscher mit
automatischer Reinigung
Lambdasonde
Saugzugventilator
Vorlaufmischer
Heizungsumwälzpumpe
Umschaltventil Warmwasserspeicherladung
Vorlauf Heizung
Vorlauf Warmwasserspeicher
Kesselrücklauf
Luftanschluss für
raumluftunabhängigen Betrieb
Unter Rost und Wärmetauscher fördern Entaschungsschnecken (8) die Asche in eine abnehmbare Aschebox
(9). Diese ist so groß dimensioniert, dass sie nur 1 bis 2
mal je Heizsaison geleert werden muss.
In einer ungekühlten, heißen Edelstahlbrennkammer (10)
erfolgt ein vollständiger Ausbrand, bevor die Heizgase im
Wärmetauscher (11/12) die Wärme an das Heizwasser
abgeben. Durch Bewegung der Wirbulatoren (12) werden
alle Wärmetauscherzüge täglich automatisch gereinigt.
Alle für einen sicheren Betrieb erforderlichen Geräte wie
Pumpe (16), Vorlaufmischer (15), Umschaltventil (17)
für die Warmwasserspeicherladung, Ausgleichsgefäß (6)
Kesselentlüftung und Sicherheitsventil sind betriebsfertig im Kessel installiert. Bei Bedarf kann noch ein
zweiter Heizkreis in den Kessel eingebaut werden.
Die Lambdasonde (13) garantiert in Verbindung mit dem
drehzahlgeregelten Saugzugventilator (14) einen hohen
Wirkungsgrad auch im tagtäglichen Betrieb.
Für einen energieeffizienten Betrieb des gesamten
Heizsystems sorgt die integrierte Regelung.
Mit einer temperaturbeständigen, 80 mm-Leitung kann
der Kessel raumluftunabhängig (21) an den Lüftungsschacht des Schornsteins angeschlossen werden.
www.eta.co.at
PelletsUnit ETA PE 7 und 11
Spezielle Planungshinweise
An die Stelle des Heizraums treten drei Komponenten,
die unabhängig voneinander optimal im Haus platziert
werden können:
Die PelletsUnit nahe zum Schornstein,
im Kessel sind alle erforderlichen
Pumpen und Armaturen integriert.
Das Pelletslager bis zu 20 m vom Kessel entfernt an einer straßenseitigen Außenwand.
Der Warmwasserspeicher (oder Puffer mit
Frischwassermodul) möglichst nahe zur Küche.
Raumluftunabhängiger Betrieb möglich
In Energiesparhäusern nach den neuen deutschen
Förderprogrammen wird eine Kesselaufstellung innerhalb
der isolierten Hülle, also im beheizten Wohnbereich
angestrebt. Dies spart gegenüber einer Aufstellung in
einem Heizraum im kalten Keller 5 bis 15% Brennstoff.
Da aber im Gegenzug die herkömmlichen Zu- und
Abluftöffnungen hohe Luftwärmeverluste zur Folge
hätten, ist die PE 7 und 11 mit direkter Luftzufuhr aus
dem Freien raumluftunabhängig aufstellbar.
Luftzufuhr über temperaturbeständiges 80 mm-Rohr
Bei Sturm und gleichzeitigem Stromausfall können heiße
Verbrennungsgase aus dem Kessel in die Luftleitung
gesaugt werden. Daher ist in extremen Windlagen
eine Luftzufuhr von der windabgewandten Hausseite
(Unterdruck bei Sturm) zu meiden. Wird die Zuluft
durch andere Räume geführt, ist eine Brandschutzisolierung der Luftleitung mit Steinwolle (F90, L90,...)
vorgeschrieben. Für vom Kamin getrennte Zuluftleitungen ist eine Kälteisolierung notwendig, um eine
Kondensation an der Rohroberfläche zu unterbinden.
Schornstein mit Lüftungsschacht - die bessere Variante
Wir empfehlen im Schornstein einen Lüftungsschacht
an den die Luftzufuhr zum Kessel mit einem 80 mmRohr (beständig bis 120°C) angeschlossen wird.
Bis zu zwei Heizkreisgruppen im Kessel Ab drei Heizkreise ist ein Puffer erforderlich
Wird die an sich schon kleine Heizleistung der PE 7
und 11 in drei oder mehr Kreise unterteilt und ist nur
ein Kreis in Betrieb, wird die kleinste mögliche Teillast
deutlich unterschritten. Um so kleine Heizlasten in der
Übergangszeit regelbar zu halten, ist ein Pufferspeicher
(300 lt) erforderlich. Wird ein Puffer installiert, ist eine
Warmwasserbereitung mit Durchlaufwärmetauscher
(Frischwassermodul) zu überlegen.
Warmwasserspeicher nahe der Küche
Eine Energie sparende Installation der Heizanlage
erfordert auch beim Warmwasser ein Umdenken. Es ist
innerhalb des Wohnbereichs für den Speicher ein Platz
nahe zu Küche und Bad zu suchen. In der Küche will
man tagsüber öfters schnell heißes Wasser zapfen. Bei
einem Speicher nahe zum Küchenwaschbecken kann
die Warmwasserzirkulation entfallen.
Ausreichend großes Speicherregister
größerer
Durchmesser
für Kachelofen
Lüftungsschacht für
raumluftunanhängigen
Betrieb der PE 7 und 11
optimal 12 cm
Feuchte unempfindlich
für PE 7 und 11
Es ist ein Feuchte unempfindlicher Schornstein erforderlich.
Ein zusätzlich auch Rußbrand beständiger Keramikkamin
mit längerer Lebensdauer (als ein Edelstahlrohr) ist zu
bevorzugen, aber technisch nicht unbedingt erforderlich,
da es mit der Lambdasonde zu keinem Verpechen des
Kamins kommt.
Schornsteine mit unisolierter, ringförmiger Zuluftführung
um das Abgasrohr (LAS-System) sind für die tiefen
Abgastemperaturen aus dem PE 7 und 11 nicht geeignet.
Um bei der Warmwasserladung einen intermittierenden
Kesselbetrieb mit schlechtem Wirkungsgrad zu vermeiden, ist mindestes 0,8 m² Glattrohrregisterfläche
im Speicher erforderlich. Wie bei Gasthermen ist ein
Minimalvolumen von 12o lt erforderlich. Um Komfort zu
erreichen, sollte man aber einen 200 lt Speicher wählen.
Kompaktes Brennstofflager mit einer Saugsonde
Wir bieten für die PE 7 und 11 ein Entnahmesystem aus
dem Lager mit einer Saugsonde an. Da nur 2,5 m²
Lagerfläche erforderlich sind, kann man auch auf den
üblichen Schrägboden verzichten, so ergibt sich ein
Reservevolumen für den Fall, dass nicht rechtzeitig
Pellets nachbestellt wurden.
Pelletskessel Planungsmappe
2009-03
7
Daten und Abmessungen
PelletsUnit ETA PE 7 und 11
7
PelletsUnit ETA PE
Nennwärmeleistungsbereich
Kesselwirkungsgrad Teil-/Nennlast * (Aufstellung außerhalb Wohnbereich)
Abstrahlungsverluste in den Aufstellungsraum Teil-/Nennlast
Feuerungstechnischer Wirkungsgrad (Aufstellung innerhalb Wohnbereich)
Abgasverluste Teil-/Nennlast
Kesselabmessungen B x T x H
Gewicht
Wasserinhalt
Freie Restförderhöhe der Pumpe
Pelletszwischenbehälter am Kessel (netto)
Maximale Entfernung Kessel-Pelletslager
Aschebehältervolumen
Abgasmassenstrom Teil-/Nennlast
CO2-Gehalt im trockenen Abgas Teil-/Nennlast
Abgastemperatur Teil-/Nennlast *
Kaminzug
Emissionen Kohlenmonoxid (CO) Teil-/Nennlast *
Emissionen Staub Teil-/Nennlast *
Unverbrannte Kohlenwasserstoffe (CxHy) Teil-/Nennlast *
Elektrische Leistungsaufnahme Teil-/Nennlast *
Max. zulässiger Betriebsdruck
3 bar
Einstellbereich Temperaturregler
30 – 85°C
Max. zulässige Betriebstemperatur
95°C
11
kW
%
%
%
%
mm
kg
Liter
2,3 - 7,7
2,3 - 11,2
89,3 / 93,4
89,3 / 92,5
8,2 / 3,6
8,2 / 4,0
97,5 / 97,0
97,5 / 96,5
2,5 / 3,0
2,5 / 3,5
1.032 x 580 x 1.067
246
27
2,3 mWS bei ΔT=7° und 1,2 m³/h
100 m maximale, besser 80 m FB-Heizrohrlänge je Verteilerabgang
für Heizkörper abhängig von VL-Temperatur drehzahlgeregelt
30 kg (147 kWh)
m
20
Liter
12
g/s
1,9 / 4,4
1,9 / 6,4
%
10,0 / 14,0
10,0 / 14,5
°C
75 / 100
75 / 110
1 Pa bei Teillast / 3 Pa bei Nennlast erforderlich
über 15 Pa ist ein Zugbegrenzer erforderlich
mg/MJ
88 / 8
88 / 6
mg/m³ 13%O2
134 / 13
134 / 10
mg/MJ
6/6
6/8
mg/m³ 13%O2
9/9
9 / 12
mg/MJ
<1/<1
<1/<1
mg/m³ 13%O2
1 /<1
1 / 1
W
46 / 61
46 / 63
Kesselklasse
3 nach EN 303-5
Geprüfter Brennstoff
Pellets ÖNORM M 7135, DIN 51731
Elektrischer Anschluss 1 x 230 V / 50 Hz / 13 A
* Werte aus den Prüfberichten der BLT Wieselburg, Protokolle 018/08 und 019/08(siehe auf unserer Homepage www.eta.co.at). Prüfberichte der
Prüfanstalt BLT Wieselburg finden Sie im Internet unter: blt.josephinum.at >Prüfberichte>Biomasse-Heizkesselprüfungen>Pelletsfeuerungen
VL..Vorlauf
R1“ Muffe
1..Heizkreis 1
8
RL..Rücklauf
R1“ Muffe
2..Heizkreis 2
EW..Entleerung
AL..Luft
R1/2“ Muffe
DN80 Schlauchanschluss
W..Warmwasserspeicher
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten
PS..Pelletssauganschluss
DN50 Schlauchanschluss
www.eta.co.at
PR..Pelletsrückluft
DN50 Schlauchanschluss
ETA PE 15 und 25
Pelletskessel mit Walzenrost
Das Produkt
Der Pelletskessel ETA PE 15 mit einem Leistungsbereich
von 4,5 - 14,9 kW und der ETA PE 25 mit 7,5 bis 25 kW
überzeugen mit minimalem Wartungsaufwand und
maximalem Komfort.
Ein drehender Walzenrost entascht kontinuierlich
Nach der Feuerzone greift zur Reinigung ein Kamm
in die Rostscheiben und hält den Rost sauber. Auch
dem Glutbett selbst kommt die Rostbewegung
zugute, es wird laufend geschürt. Das Ergebnis dieses
von ETA entwickelten und patentierten Rosts ist ein
hoher Ausbrand und damit wenig Asche. Diese wird
mit einer Schnecke in einem abnehm- und leicht
entleerbaren Aschebehälter komprimiert (bei 15 kW
Heizlast nur ein- bis zweimal je Winter zu entleeren).
Ein thermisch geregelter Fluidwärmetauscher
Zwischen Heiz- und Kesselwasser bringt geregelte
Vorlauftemperaturen zwischen 30 und 85°C ohne
externem Heizkreismischer und ohne externe Rücklaufanhebung. Dies bringt im durchschnittlichen
Einfamilienhaus eine deutliche Einsparung bei den
Installationskosten und inbesondere auch bei den
Stromkosten, da keine Pumpe zur Rücklaufanhebung
erforderlich ist.
Die Vorteile im Überblick
● Gleitende Vorlauftemperaturen von 35 – 85 °C
● Patentierter Walzenrost mit permanenter Selbstreinigung schürt das Feuer und gewährleistet beste
Brennstoffausnutzung
● Keine thermische Ablaufsicherung erforderlich
● Heiße, vollschamottierte Brennkammer garantiert
optimale Verbrennung in allen Lastbereichen
● Anordnung des Zwischenbehälters hinten im Kessel
für schlanke Bauform und geringen Platzbedarf (ideal
bei Austausch)
● Zellenradschleuse gewährleistet höchste Rückbrandsicherheit, durch die Entlastung des Zellenrads mit
einer Dosierschnecke kein Verschleiß der Dichtkanten
● Automatische Wärmetauscherreinigung garantiert
gleich bleibend hohe Wirkungsgrade
● Lambdasonde sichert höchste Wirkungsgrade bei geringsten Emissionen durch Anpassung der Luftführung
an die unterschiedliche Energiedichte der Pellets,
Nadelholz oder Laubholz, grobe oder kleine Körnung
● Saubere und automatische Vollentaschung in
abnehmbaren, außen liegenden Behälter
● Durch den patentierten Fluidwärmetauscher ist
keine externe Rücklaufanhebung erforderlich, dies
spart Installations- und Betriebskosten
Pelletskessel Planungsmappe
● Kaum hörbarer Saugzugventilator (nur 76 W), drehzahlgeregelt mit Rückmeldung für hohe Betriebssicherheit
● Mikroprozessor-Regelung mit einfacher Bedienung im
Dialogbetrieb. Im Standardlieferumfang enthalten ist die
Regelung für Warmwasserbereitung, einen gemischten
Heizkreis und einen direkten Heizkreis (bei Einsatz
eines Puffers wird für das Puffermanagement die
Regelung des direkten Heizkreises verwendet), ein
Zusatzrelais (potenzialfreier Wechsler) für entweder
Zirkulationspumpe oder Brennerverblockung/Freigabe
(Spitzenlastkessel) oder Fernpumpe oder Störmeldung
und ein Eingang für externe Wärmeanforderung.
Optional ist die Einbindung einer Solaranlage möglich.
● Die Messung und Rückmeldung aller Zustände wie
Saugzugdrehzahl, Luftklappenstellung, Restsauerstoff,
Abgastemperatur oder Stromaufnahme der Antriebe,
gewährleistet einen überwachten und sicheren Betrieb
2009-03
9
Funktion
ETA PE 15 und 25
1
Saugturbine
2 Pelletszwischenbehälter
3 Dosierschnecke
1
4 Zellenradschleuse
14
15
5 Stokerschnecke
6 Zündgebläse
13
7 Walzenrost mit Reinigungskamm
12
8 schwenkbare Rostklappe
2
9 Ascheschnecke
16
10 Aschebox
11 heiße, schamottierte Brennkammer
12 Fluidwärmetauscher mit
integrierter Rücklaufanhebung
4
3
6
5
13 Reinigungswirbulatoren
11
14 Lambdasonde
15 Saugzugventilator
8
7
10
16 Regelung
9
Die Pellets werden aus dem bis zu 20 m entfernten
Lagerraum durch eine Saugturbine (1) in den
Vorratsbehälter gesaugt, einmal je Tag zu einem
Zeitpunkt, der individuell einstellbar ist.
Dieser Pelletszwischenbehälter (2) hat ein Fassungsvermögen von 60 kg (entspricht zirka 300 kWh).
Mit der Dosierschnecke (3) werden die Pellets aus
dem Zwischenbehälter entnommen. Mit dieser
Dosierung wird eine Überfüllung der Zellenradschleuse verhindert. Es müssen keine Pellets abgeschert werden. Dies schont die Dichtkanten.
Die Zellenradschleuse (4) schottet den Vorratsbehälter
gegenüber dem Feuerraum ab, sodass es zu keinem
Rückbrand in den Vorratsbehälter kommen kann.
Die Stokerschnecke (5) transportiert die Pellets von
der Zellenradschleuse in den Brennraum.
Bei Neustart zündet ein Zündgebläse (6). Nach
Feuerpausen zünden die heißen Schamottewände
der Brennkammer die frisch eingeschobenen Pellets.
Diese werden auf dem sich langsam drehenden
Walzenrost (7) unter ständigem Schüren verbrannt.
Ein Kamm, der in die Luftspalte zwischen den Rost-
10
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten
scheiben greift, reinigt den Rost kontinuierlich.
Mit Drehrichtungsumkehr des Rosts werden unverbrannte Reststoffe über eine schwenkbare Rostklappe (8) zur Entaschungsschnecke geleitet.
Eine Lichtschranke überwacht den Füllstand. Sie
verhindert eine Überfüllung des Brennraums, wenn
frisch eingeschobenes Material nicht ausreichend
gezündet wurde.
Die Entaschungsschnecke (9) fördert Asche und
Reststoffe in einen abnehmbaren Aschebehälter
(10). Dieser ist so groß dimensioniert, dass er bei 15
kW nur 1-2 mal je Heizsaison geleert werden muss.
Die heißen Heizgase gelangen aus der Brennkammer (11) in den Wärmetauscher (12).
Durch Bewegung der Wirbulatoren (13) wird der
Wärmetauscher täglich automatisch gereinigt.
Die Lambdasonde (14) garantiert in Verbindung mit
dem drehzahlgeregelten Saugzugventilator (15) den
enorm hohen Wirkungsgrad über 90%.
Für einen energieeffizienten Betrieb des gesamten
Heizsystems sorgt die integrierte Regelung (16).
www.eta.co.at
ETA PE 15 und 25
Daten und Abmessungen
ETA PE
Nennwärmeleistungsbereich
Kesselwirkungsgrad Teil-/Nennlast *
Einbringabmessungen B x T x H
Gewicht
Wasserinhalt
Wasserseitiger Widerstand (ΔT=20°)
Pelletszwischenbehälter am Kessel (netto)
Maximale Entfernung Kessel-Pelletslager
Aschebehältervolumen
Abgasmassenstrom Teil-/Nennlast
CO2-Gehalt im trockenen Abgas Teil-/Nennlast
Abgastemperatur Teil-/Nennlast *
kW
%
mm
kg
Liter
Pa / mWS
m
Liter
g/s
%
°C
Kaminzug
mg/MJ
mg/m³ 13%O2
mg/MJ
Emissionen Staub Nennlast *
mg/m³ 13%O2
mg/MJ
Unverbrannte Kohlenwasserstoffe (CxHy) Teil-/Nennlast *
mg/m³ 13%O2
Elektrische Leistungsaufnahme Nennlast *
W
Emissionen Kohlenmonoxid (CO) Teil-/Nennlast *
Max. zulässiger Betriebsdruck
Einstellbereich Temperaturregler
Max. zulässige Betriebstemperatur
3 bar
30 – 85°C
95°C
15
25
4,5 – 14,9
90,3 / 90,5
7,5 - 25,0
93,3 / 93,0
610 x 1.170 x 1.580
380
383
55
1.720 / 0,172
4.880 / 0,488
60 kg (295 kWh)
20
24
3,6 / 8,8
5,8 / 13,6
10,0 / 14,0
10,0 / 15,0
90 / 140
80 / 140
2 Pa bei Teillast / 5 Pa bei Nennlast erforderlich
über 15 Pa ist ein Zugbegrenzer erforderlich
24 / 17
41 / 34
37 / 27
64 / 52
14
15
21
24
<1
<1
100
Kesselklasse
Geprüfter Brennstoff
Elektrischer Anschluss
<1
<1
143
3 nach EN 303-5
Pellets ÖNORM M 7135, DIN 51731
1 x 230 V / 50 Hz / 13 A
* Werte aus den Prüfberichten der BLT Wieselburg, Protokollnummern 041/01 und 031/01 (siehe auf unserer Homepage www.eta.co.at)
Prüfberichte der Prüfanstalt BLT Wieselburg im Internet unter: blt.josephinum.at >Prüfberichte>Biomasse-Heizkesselprüfungen>Pelletsfeuerungen
VL..Vorlauf
R1“ Muffe
RL..Rücklauf
R1“ Muffe
EW..Entleerung
R1/2“ Muffe
Pelletskessel Planungsmappe
EL..Entlüftung
R1/2“ Muffe
PS..Pelletssauganschluss
DN50 Schlauchanschluss
PR..Pelletsrückluft
DN50 Schlauchanschluss
2009-03
11
Kessel für Stückholz und Pellets
Das Produkt
Wenn Sie heute nur mit Scheitholz heizen wollen
und Pellets erst in Zukunft planen, entscheiden Sie
sich beim Stückholzkessel für die Ausführung ETA SH-P
(20 und 30 kW) mit Pelletsflanschen. An diesen kann
ein ETA TWIN-Pelletsbrenner (15 und 25 kW) auch
noch zu späterem Zeitpunkt angebaut werden.
Ein vollwertiger Stückholzkessel
mit großem Füllraum, der nur einmal am Tag, an
kalten Wintertagen maximal zweimal am Tag nachgelegt werden muss. Heiße Brennkammer, Lambdaregelung und Reinigungswirbulatoren gewährleisten
einen hohen Wirkungsgrad und guten Ausbrand
des Holzes auf einen minimalen Ascherest.
Pelletsbrenner startet automatisch
Durch einen von der Scheitholzfeuerung getrennten
Pellets-Feuerraum ist ein automatisches Umschalten
ohne Umbau zwischen Scheitholz und Pellets
möglich. Wenn das Scheitholz abgebrannt und der
Puffer leer ist, fordert ein Signal am Fernbedienungsgerät in Ihrem Wohnraum zum Nachlegen auf.
Legen Sie nicht innerhalb der Zeit nach, die Sie in
der Regelung eingestellt haben, wird automatisch
mit Pellets geheizt. So lange, bis Sie wieder Scheitholz nachlegen.
Die Vorteile im Überblick
● Vollwertige Kombination aus zwei hochwertigen
Kesseln: ETA SH mit Glühzonenbrennkammer und
ETA PE mit Walzenrost
● Der Pelletsbrenner ETA TWIN kann auch später
nachgerüstet werden. Allerdings muss dafür im ersten
Schritt der Stückholzkessel in der Variante ETA SH 20 P
oder SH 30 P mit Pelletsflanschen gewählt werden
● Durch die eigene von der Stückholzfeuerung
getrennte Pelletsbrennkammer automatische
Betriebsfortführung von Stückgut auf Pellets, ohne
Umbau, ohne Rosttausch
● Geringer Platzbedarf durch zwei Kessel in einem und
trotzdem noch schmäler als viele Mono-Pelletskessel
● Ein Kaminanschluss für zwei Betriebssysteme
● Lambdasonde serienmäßig zur automatischen Luftanpassung an den Brennstoff (Buche/
Fichte,Scheitholz/Pellets) für hohen Wirkungsgrad
12
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten
● Ergonomische Bedienung ausschließlich von vorne
● Auf der Stückholzseite patentierte, isolierte Glühzonenbrennkammer aus hoch Temperatur beständiger Keramik für optimalen Schwachlastbetrieb
und hohen Ausbrand mit minimalem Ascheanfall
● Anheizen ohne Zündholz, ohne Papier und ohne
feine Holzspäne durch Gluterhaltung (für Entaschen
abschaltbar), befindet sich keine Glut mehr im Kessel,
problemloses Anheizen über die mittlere Türe
● Kaum hörbarer Saugzugventilator (nur 76 W),
drehzahlgeregelt mit Rückmeldung, für eine hohe
Betriebssicherheit
● Komplette Regelung für Kessel, Puffer, Warmwasserspeicher und zwei Heizungspumpen, alle Funktionen
vom Display in der Kesseltüre einstell- und abfragbar.
Optional witterungsgeführte Vorlauftemperaturregelung
für die Heizkreise oder Einbindung einer Solaranlage
www.eta.co.at
ETA SH-P + TWIN 20/15 und 30/25
Funktion
1 Pelletsbrenner ETA TWIN
2 Holzvergaserkessel ETA SH-P
3 Füllraum
8
2
4 Anheiztüre
5 Glühzonenbrennkammer
6 Isoliertüre
9
15
7
7 Reingungshebel
3
8 Saugturbine
9 Pelletszwischenbehälter
1
10 Pelletseinschub mit Zellenradschleuse
11 Zündgebläse
6
Pelletsbrennkammer
4
10
12 heiße, schamottierte
11
13 Walzenrost mit Reinigungskamm
12
5
13
14 abnehmbarer Aschebehälter
15 Bedientableau der Regelung
Der Pelletsbrenner (1) funktioniert wie beim ETA PE.
Wenn der Holzvergaserkessel (2) leer gebrannt und
auch der Pufferspeicher leer ist, startet der Pelletsbrenner nach einer einstellbaren Zeit automatisch.
Da der Stückholzkessel von Hand zu beschicken
ist, wurde beim ETA SH Wert auf einen sehr großen
Füllraum (3) gelegt, um eine lange Brenndauer zu
erreichen.
In der Glühzonenbrennkammer (5) aus hoch Temperatur beständiger Keramik werden Temperaturen
zwischen 900 und 1.100°C für einen vollständigen
und sauberen Ausbrand des Holzes erreicht.
Die Lambdasonde passt die Verbrennungsluft an
den Brennstoff an und gewährleistet eine optimale
Verbrennung mit hohem Wirkungsgrad. Durch die
integrierte Regelung (15) werden alle Funktionen
und Prozesse überwacht und bedarfsgerecht
gesteuert.
Angeheizt wird der Kessel durch die Anheiztüre (4).
Um möglichst komfortabel heizen zu können, wird
Glut für das nächste Nachlegen zurückgehalten, um
Pelletskessel Planungsmappe
14
ein schnelles Wiederanheizen ohne Zündholz und
feine Holzspäne zu ermöglichen.
Beim Nachlegen von Scheitholz während des
Betriebs verhindert die Schwelgasabsaugung, dass
Rauch in den Aufstellraum gelangen kann.
Die Leistungsregelung des Kessels erfolgt über den
drehzahlgeregelten Saugzugventilator.
Der Abgastemperaturfühler ermöglicht eine
stufenlose Anpassung der Abgastemperatur an den
bestehenden Schornstein.
Der Wärmetauscher kann von außen per Hand mit
dem Reinigungshebel (7) mittels Wirbulatoren
einfach gereinigt werden.
Ein besonderer Vorteil liegt auch in der einfachen
Entaschung des gesamten Stückholzkessels von
vorne durch die unterste Tür.
Die Verbrennungsluft wird hinter der Isoliertüre (6)
angesaugt. Dadurch werden die Wärmeverluste
der Kesseltüren zur Verbrennungsluftvorwärmung
genutzt. Das reduziert die Wärmeverluste und
erhöht den Wirkungsgrad.
2009-03
13
Daten und Abmessungen
ETA SH-P + TWIN 20/15 und 30/25
Holzvergaserkessel ETA SH-P mit Pelletsbrenner TWIN
20/15
30/25
kW
kW
%
%
10,0-20,0
15-30,0
4,5 –14,9
7,5-25,0
92,7 / 91,5
92,7 / 90,1
87,2 / 90,8
88,1 / 90,6
560 mm tief für 1/2m-Scheite 340 x 365 mm Türöffnung
Liter
150
h
17,6 / 8,8
17,6 / 5,9
mm
588 x 940 x 1.495
kg
765 / 625
770 / 630
Liter
110
Pa / mWS
100 / 0,010
220 / 0,022
50 kg (245 kWh)
m
20
Liter
15
g/s
4,4 / 12,5
6,5 / 19,1
%
9,0 / 14,0
10,0 / 14,0
°C
75 / 150
80 / 160
2 Pa bei Teillast / 5 Pa bei Nennlast erforderlich
Kaminzug
bis 30 Pa kein Zugbegrenzer erforderlich
Holzvergaser
Teil-/Nennlast
*
50
/
72
mg/MJ
75 / 108 mg/m³ 50 / 72 mg/MJ 75/ 108 mg/m³
Emissionen Kohlenmonoxid (CO)
bei 13% O2
Pelletsbrenner Teil-/Nennlast *
29 / 1 mg/MJ 44 / 1 mg/m³
6 / 7 mg/MJ 9 / 11 mg/m³
Holzvergaser
Nennlast
*
17
mg/MJ
25
mg/m³
17 mg/MJ 25 mg/m³
Emissionen Staub
bei 13% O2
Pelletsbrenner Nennlast *
8 mg/MJ 12 mg/m³
19 mg/MJ 29 mg/m³
Unverbrannte
Holzvergaser Teil-/Nennlast *
2 / 3 mg/MJ 3 / 4 mg/m³
2 / 3 mg/MJ 3 / 4 mg/m³
bei 13% O2
Kohlenwasserstoffe (CxHy)
Pelletsbrenner Teil-/Nennlast *
< 1 / < 1 mg/MJ < 1 / < 1 mg/m³ < 1 / < 1 mg/MJ < 1 / < 1 mg/m³
Elektrische Leistungsaufnahme Pellets Nennlast *
W
83
118
Empfohlenes Pufferspeichervolumen
Liter
minimal 1.100, optimal 2.000
Erforderliches Puffervolumen für Förderung in Deutschland
Liter
1.100
1.650
Max. zulässiger Betriebsdruck
3 bar
Kesselklasse
3 nach EN 303-5
Einstellbereich Temperaturregler
70 – 85°C
Geprüfte Brennstoffe Scheitholz Fichte, Buche bis W20,,
Max. zulässige Betriebstemperatur
95°C
Holzbriketts, Pellets ÖNORM M 7135, DIN 51731
Minimale Rücklauftemperatur
60°C
Elektrischer Anschluss 1 x 230 V / 50 Hz / 13 A
* Werte aus den Prüfberichten der BLT Wieselburg, Protokolle 028/99; 007/00, 008/03 und 009/03. (siehe auf unserer Homepage www.eta.co.at)
Prüfberichte der Prüfanstalt BLT Wieselburg im Internet unter: blt.josephinum.at >Prüfberichte>Biomasse-Heizkesselprüfungen>Stückholzkessel
.
Nennwärmeleistungsbereich Holzvergaser
Nennwärmeleistungsbereich Pelletsbrenner
Kesselwirkungsgrad Holzvergaser Buche Teil-/Nennlast *
Kesselwirkungsgrad Pelletsbrenner Teil-/Nennlast *
Füllraum Stückholz
Füllrauminhalt Stückholz
Brenndauer Stückholz Buche Teil-/Nennlast
Einbringabmessungen B x T x H
Gewicht mit Pelletsbrenner / ohne Pelletsbrenner
Wasserinhalt
Wasserseitiger Widerstand (ΔT=20°)
Pelletszwischenbehälter am Kessel (netto)
Maximale Entfernung Kessel-Pelletslager
Aschebehältervolumen
Abgasmassestrom Pellets-Teillast / Holzvergaser-Nennlast
CO2-Gehalt im trockenen Abgas Teil-/Nennlast
Abgastemperatur Pellets-Teillast / Holzvergaser-Nennlast *
VL..Vorlauf
RL..Rücklauf
EW..Entleerung ST..Sicherheitswärmetauscher PS..Pelletssauganschluss
PR..Pelletsrückluft
R5/4“ Muffe
R5/4“ Muffe
R1/2“ Muffe
R1/2“ Außengewinde
DN50 Schlauchanschluss
DN50 Schlauchanschluss
Der Pelletsbrenner kann wahlweise mit Pelletseinschub links oder rechts (von vorne gesehen) geliefert werden, bei Bestellung angeben!
14
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten
www.eta.co.at
ETA PE-K 35 bis 90
Pelletskessel für große Heizlasten
Das Produkt
Für Heizlasten ab 25 kW ist unser bewährter Pelletskessel ETA PE-K die ideale Konstruktion. Mit SaugPelletsförderung und Abgasrückführung ist dieser
Kessel optimal für Pellets ausgerüstet.
Verbrennung in einem engen Temperaturfenster
Der ETA PE-K hat eine Abgasrückführung vom
Kesselaustritt zurück in den Brennraum. Damit
erhöht sich der Gasstrom sowohl durch den Rost als
auch durch das Feuer. Der Rost wird besser gekühlt.
Durch die Aufteilung der Wärme aus dem Feuer
auf eine größere Gasmenge wird ein engeres und
stabileres Temperaturfenster erreicht. Die Temperaturen liegen sicher über 800°C für eine vollständige,
saubere Verbrennung und sicher unter 1.000°C,
weit unter dem Schmelzpunkt der Holzasche.
So wird das bei Pellets gefürchtete Verschlacken des
Rosts sicher unterbunden.
Pellets und Hackgut
Wenn auch die Option „Hackgut“ offen gehalten
werden soll, empfehlen wir den ETA HACK mit einer
Abgasrückführung für Pelletsbetrieb. Da die Brennstoffförderung beim ETA HACK mit einem Bodenrührwerk und einer Schnecke zum Kessel erfolgt, muss
bei dieser Variante der „Brennstoffsilo“ unmittelbar
neben dem Heizraum liegen.
Die Vorteile im Überblick
● Mit Abgasrückführung optimale Verbrennung
in einem engen, schlackefreien Temperaturfenster
● Heiße, vollschamottierte Brennkammer garantiert
optimale Verbrennung in allen Lastbereichen
● Zellenradschleuse gewährleistet höchste Rückbrandsicherheit, durch die Entlastung des Zellenrads mit
einer Dosierschnecke kein Verschleiß der Dichtkanten,
es müssen keine Pellets abgeschert werden
● Automatische Wärmetauscherreinigung sichert
gleich bleibend hohe Wirkungsgrade
● Saubere und automatische Vollentaschung in
abnehmbaren, außen liegenden Behälter
● Mit dem Saugtransport können bis zu 20m Entfernung
vom Pelletslager zum Kessel und auch Höhenunterschiede bis zu zwei Stockwerken überwunden werden.
Pelletskessel Planungsmappe
● Lambdasonde garantiert höchste Wirkungsgrade bei
geringsten Emissionen durch Anpassung der Luftführung
an die unterschiedliche Energiedichte der Pellets,
Nadelholz oder Laubholz, grobe oder kleine Körnung
● Mit Abgasrückführung und Kipprost auch für MiscanthusPellets geeignet (wobei aber zu beachten ist, Miscanthus
braucht mehr Feuerraum, daher vermindert sich beim
50 kW und beim 90 kW-Kessel die Leistung um zirka 30%)
● Mikroprozessor-Regelung mit einfacher Bedienung im
Dialogbetrieb, im Standardlieferumfang ist die Regelung
für Warmwasserbereitung, Puffermanagement und
einen gemischten Heizkreis enthalten, optional Einbindung einer Solaranlage möglich.
● Die Messung und Rückmeldung aller Zustände wie
Saugzugdrehzahl, Luftklappenstellung, Restsauerstoff,
Abgastemperatur oder Stromaufnahme der Antriebe,
gewährleistet einen überwachten und sicheren Betrieb.
2009-03
15
Funktion
ETA PE-K 35 bis 90
1 Kipprost
2 Primärluftstellmotor
12
3 Abgasrückführung
4 heiße, schamottierte Brennkammer
11
5 Sekundärluftstellmotor
6 Flammraum
13
6
7 Wärmetauscher mit Reigungswirbulatoren
8 Rost-Ascheschnecke
7
9 Wärmetauscher-Ascheschnecke
3
5
4
10 abnehmbarer Aschebehälter
11 Saugzugventilator
1
12 Regelung
2
8
9
13 Isoliertüre
10
Abgasrückführung
Genauso wie beim ETA PE werden die Pellets aus
dem bis zu 20m entfernten Lagerraum durch eine
Turbine in den Vorratsbehälter gesaugt. Der Vorratsbehälter hat ein Fassungsvermögen von 60 kg
(entspricht zirka 300 kWh). Die Förderung der Pellets
zum Feuerraum erfolgt ebenfalls wie beim ETA PE
über eine mit Dosierschnecke entlastete Zellenradschleuse (Rückbrandsicherheit) und Stokerschnecke.
Die Pellets werden von der Seite auf den Kipprost (1)
geschoben. Zur Vergasung der Pellets wird von
unten durch den Rost Primärluft (2) zugeführt. Mit
der Menge dieser Primärluft erfolgt die Leistungsregelung modulierend zwischen 30 und 100%.
Der Primärluft wird vom Kesselaustritt rückgeführtes
Abgas (3) beigemengt. Damit erhöht sich der
Gasstrom sowohl durch den Rost als auch durch
das Feuer. Der Rost wird besser gekühlt. Durch
die Aufteilung der Wärme aus dem Feuer auf eine
größere Gasmenge wird ein engeres und stabileres
Temperaturfenster erreicht. Die Temperaturen liegen
sicher über 800°C für eine vollständige, saubere
Verbrennung und sicher unter 1.000°C, weit unter
16
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten
dem Schmelzpunkt der Holzasche. So wird das bei
Pellets gefürchtete Verschlacken auch bei einem nicht
bewegtem Rost sicher unterbunden.
In der heißen, schamottierten Brennkammer (4)
wird der Flamme Sekundärluft (5) lambdageregelt
zugeführt. Ein großzügiger Flammraum (6) ermöglicht
einen vollständigen Ausbrand.
Zur Entaschung wird der Rost (1) über 90° gekippt.
Die Wärmetauscherrohre werden automatisch mit
beweglichen Wirbulatoren (7) gereinigt. Zwei Ascheschnecken (8 und 9) fördern Rost- und Wärmetauscherasche in einen außen liegenden, abnehmbaren
Aschebehälter (10).
Ein drehzahlgeregelter Saugzugventilator (11) sorgt für
Unterdruck im gesamten Kessel und damit für hohe
Betriebssicherheit ohne Verpuffungsgefahr.
Die integrierte Elektronik (12) regelt und überwacht
nicht nur den Kessel, sie sichert einen Energie
sparenden Betrieb der gesamten Heizung. Auch eine
Solaranlage oder ein Öl-/Gaskessel zur Spitzenlastabdeckung kann in diese Regelung eingebunden werden.
www.eta.co.at
ETA PE-K 35 bis 90
Daten und Abmessungen
35
50
70
90
Nennwärmeleistungsbereich
kW
9,4-35,0
14,1-49,0
21,0-70,0
28,4-95,0
Kesselwirkungsgrad Holzpellets Teil-/Nennlast *
%
90,8 / 94,1 93,1 / 93,5
93,5 / 93,4 93,8 / 93,2
Einbringabmessungen B x T x H
mm
610 x 1.100 x 1.557
710 x 1.249 x 1.758
Gewicht mit Einschubeinheit / ohne Einschubeinheit
kg
705 / 601
706 / 602
968 / 864
970 / 866
Wasserinhalt
Liter
117
196
Wasserseitiger Widerstand (ΔT=20°)
Pa / mWS
280 / 0,028 550 / 0,055 1.250 / 0,125 2.300 / 0,23
Pelletszwischenbehälter am Kessel (netto)
60 kg (295 kWh)
Maximale Entfernung Kessel-Pelletslager
m
20
Aschebehältervolumen
Liter
35
44
Abgasmassenstrom Teil-/Nennlast
g/s
8,3 / 21,3
11,5 / 30,0
16,3 / 41,5
20,1 / 54,6
CO2-Gehalt im trockenen Abgas Teil-/Nennlast
%
9,0 / 13,0
9,5 / 13,0
10 / 13,5
11,0 / 14,0
Abgastemperatur Teil-/Nennlast *
°C
80 / 115
85 / 140
85 / 145
90 / 145
2 Pa bei Teillast / 5 Pa bei Nennlast erforderlich
Kaminzug
über 15 Pa ist ein Zugbegrenzer erforderlich
mg/MJ
55 / 16
50 / 13
47 / 9
44 / 5
Emissionen Kohlenmonoxid (CO) Teil-/Nennlast *
mg/m³ 13%O2
84 / 24
76 / 20
71 / 15
66 / 8
mg/MJ
4
12
13
16
Emissionen Staub Nennlast *
mg/m³ 13%O2
6
18
20
24
mg/MJ
1/<1
1/<1
<1
<1
Unverbrannte Kohlenwasserstoffe (CxHy) Teil-/Nennlast *
mg/m³ 13%O2
2 / 1
1/<1
<1
<1
Elektrische Leistungsaufnahme Teil-/Nennlast *
W
69 / 159
78 / 153
120 /280
133 / 312
Max. zulässiger Betriebsdruck
3 bar
Kesselklasse
3 nach EN 303-5
Einstellbereich Temperaturregler
70–85°C
Geprüfter Brennstoff Pellets ÖNORM M 7135, DIN 51731
Max. zulässige Betriebstemperatur
95°C
Elektrischer Anschluss 1 x 230 V / 50 Hz / 13 A
Minimale Rücklauftemperatur
60°C
ETA PE-K
* Werte aus den Prüfberichten der BLT Wieselburg, Protokollnummern 053/06, 054/06 und 055/06. (siehe auf unserer Homepage www.eta.co.at)
Prüfberichte der Prüfanstalt BLT Wieselburg finden Sie im Internet unter: blt.josephinum.at >Prüfberichte>Heizkesselprüfungen>Pelletsfeuerungen
Abmessungen für 70 und 90 kW in runder Klammer
VL..Vorlauf
R5/4“ (6/4“) Muffe
RL..Rücklauf
R5/4“ (6/4“) Muffe
EW..Entleerung
R1/2“ Muffe
ST..Sicherheitswärmetauscher
R1/2“ Außengewinde
PS..Pelletssauganschluss
DN50 Schlauchanschluss
PR..Pelletsrückluft
DN50 Schlauchanschluss
Der Pelletsbrenner kann wahlweise mit Pelletseinschub links oder rechts (von vorne gesehen) geliefert werden, bei Bestellung angeben!
Pelletskessel Planungsmappe
2009-03
17
Heizwasser, Rücklaufanhebung
Vorschriften für die Erstellung der Anlage
Für die Erstellung und den Betrieb der Anlage sind die
Regeln der Technik und die gesetzlichen Bestimmungen
zu beachten:
• Bautechnische Gesetze und Vorschriften, die von
Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sein
können. Daher im Zweifelsfall Informationen bei
den örtlichen Bauaufsichtsbehörden einholen.
• Brandschutz und Rauchfang liegen im Aufgabenbereich des Bezirksschornsteinfegemeisters.
Vor Montagebeginn ist dieser zu informieren
und die Eignung des Kamins abzuklären.
• Bezüglich der Sicherheit der Heizungsanlage gilt in
der Europäischen Union die EN 12828 „Heizungsanlagen in Gebäuden“ (diese ersetzt ÖN B 8131 und
DIN 4751-2 für geschlossene Heizanlagen sowie
ÖN B 8130 und DIN 4751-1 für offene Anlagen). Für
die Einhaltung haftet insbesondere der ausführende
Installationsfachbetrieb.
• Bezüglich der elektrischen Sicherheit sind neben
den EN-Normen auch nationale Vorschriften
und Gesetze einzuhalten. Hierfür haftet insbesondere der ausführende Elektrofachbetrieb.
• Holz- und Pelletsheizungen werden von der öffentlichen Hand gefördert. Erkundigen Sie sich bereits vor
Bestellung der Anlage über die aktuell gültigen Richtlinien, um die Förderbarkeit der Anlage zu erfüllen.
Prüfung der Kessel
ETA Pelletskessel erfüllen bezüglich Ausführung,
Sicherheit und Emissionen die Anforderungen der
EN 303-5. Dies ist durch Prüfungen von BLT Wieselburg und TÜV Süddeutschland bestätigt. Die Prüfberichte für die einzelnen Kessel können von unserer
Homepage www.eta.co.at abgerufen werden.
CE-konform
Die Einhaltung der EU-Richtlinien und EN-Normen
liegt im Verantwortungsbereich des Herstellers und
wird mit dem CE-Zeichen am Typenschild bestätigt.
In einer CE-Konformitätserklärung, die vom Hersteller
(www.eta.co.at) angefordert werden kann, sind die
der serienmäßigen Ausführung zugrunde gelegten
Richtlinien und Normen ersichtlich.
Die CE-Konformität ist nationalen Prüfzeichen
gleichwertig, wie zum Beispiel dem „Ü-Zeichen“ in
Deutschland.
18
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten
Anforderung an das Heizwasser
Für Erstbefüllung von Pufferanlagen ist entkalktes Wasser
erforderlich. Da gängige Verfahren keine Vollentkalkung
ermöglichen, soll zumindest der Wert von 20.000 lt°dH
für Anlagevolumen (in Liter) multipliziert mit der Härte
(in Grad deutscher Härte) nicht überschritten werden.
Der pH-Wert ist mit geeigneten Inhibitoren im Bereich
zwischen 8 und 9 einzustellen.
Österreich: ÖN H 5195-1 „Verhütung von Schäden durch
Korrosion und Steinbildung in geschlossenen Warmwasser-Heizungsanlagen mit Betriebstemperaturen bis
100 °C und ÖN H 5195-2 „Frostschutz in Heizungsanlagen und sonstigen Anlagen mit Wärmeträgern“
Deutschland: VDI 2035 „Richtlinien zur Verhütung von
Schäden durch Korrosion und Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen“
Rücklaufanhebung
Um ein Kondensieren der Abgase im Wärmetauscher
und daraus entstehende Korrosion zu unterbinden,
darf bei einem mit Holz befeuerten Kessel die Rücklauftemperatur nicht kälter als 55°C sein.
Die Kessel der Baureihe SH-P / TWIN und PE-K
benötigen eine externe Rücklaufanhebung. Einer
Anhebung mit Mischer ist der Vorzug zu geben.
Dieser gewährleistet auf Dauer ein sicheres und auch
von der Regelung überwachtes Einhalten der Rücklauftemperatur, unabhängig vom Heizwasserdurchfluss. Mit Mischer ist auch eine Restwärmenutzung am Ende einer Feuerphase möglich (wenn
die Temperatur im Heizsystem unter jene des Kessels
abgesunken ist, starten nochmals die Pumpen, der
Rücklauf-Mischer öffnet, und die Restwärme aus
dem Kessel wird in die Heizkreise gefördert).
VL
Hydraulische
Weiche
oder
Pufferspeicher
Vorschriften
Rücklaufanhebegruppe
RL
Bei Rücklaufanhebung mit Mischer ist für den Ausgleich der unterschiedlichen Umwälzmengen zwischen
Kesselkreis und Heizverteiler eine hydraulische Weiche
(Nennweite gleich VL und RL) erforderlich. Bei Anlagen
mit Puffer tritt der Puffer an die Stelle der Weiche.
Die Kessel der Baureihe PE haben einen patentierten
Fluidwärmetauscher mit integrierter Rücklaufanhebung. Hier ist weder ein externer Mischer noch eine
externe Rücklaufanhebepumpe und damit auch keine
hydraulische Weiche erforderlich.
www.eta.co.at
Ablaufsicherung, Feuerlöscher, elektr. Anschluss, Zu-/Abluft
Thermische Ablaufsicherung
Die Kessel der Baureihe SH-P / TWIN und PE-K
sind entsprechend der Anforderungen der EN 303-5
mit einem Sicherheitswärmetauscher ausgeführt,
der bauseits über ein thermisches AblaufsicherungsVentil an das Trinkwassernetz angeschlossen
werden muss, um eine Notkühlung des Kessels im
Störfall zu gewährleisten.
Deutschland:
Grundlage der Brandschutzbestimmungen ist die
Muster-Feuerungsverordnung MFeuVO.
Es gelten erst ab 50 kW Kesselleistung besondere
Brandschutzbestimmungen (F90) für den Heizraum
(mehr auf Seite 32).
Sowohl in Deutschland als auch in Österreich ist das
Baurecht Ländersache mit teilweise von einander
abweichenden Vorschriften und Regelungen.
Schmutzfänger
Thermische
Ablaufsicherung
Revisionshahn
Handrad abziehen
Kaltwasseranschluss
sichtbarer Ablauf
zum Kanal
Feuerlöscher
Die Kessel der Baureihe PE sind im Sinne der EN 303-5
schnell abschaltbar und benötigen deshalb keine
Thermische Ablaufsicherung.
Leitungsschutzschalter
Der elektrische Anschluss soll über einen eigenen
Leitungsschutzschalter (C 13A) erfolgen.
Fluchtschalter, „Not-Aus“-Schalter
In Österreich muss ein Fluchtschalter außerhalb des
Heizraums im Zugangsbereich gesetzt werden.
In Deutschland ist vom Gesetz kein Notschalter
außerhalb des Heizraums verlangt, kann aber ab
50 kW in Anlehnung an die Regeln für Öl- und
Gaskessel von der Behörde vorgeschrieben werden.
Breite der Heizraumtüre
mindestens 80 cm, besser alle Türen am Weg in den
Heizraum mindestens 100 cm, um auch größere
Speicher (Puffer) einbringen zu können.
Brandschutz
Österreich:
TRVB H 118 „Technische Richtlinien für den vorbeugenden Brandschutz“
ÖN H 5170 „Heizungsanlagen; bau- und brandschutztechnische Anforderungen“
Im Wesentlichen sind Brand beständige Wände F90
und in vielen Fällen auch Türen T90 für den Heizraum vorgeschrieben (mehr auf Seite 32).
Pelletskessel Planungsmappe
In Österreich ist als erste Löschhilfe zumindest
ein ABC-Handfeuerlöscher (6 kg Pulver / 12 LE) im
Zugangsbereich zum Heizraum vorgeschrieben.
In Deutschland sind Feuerlöscher für gewerbliche und
öffentliche Gebäude gesetzlich geregelt.
Für Heizanlagen in privaten Wohnhäusern sind keine
Feuerlöscher vorgeschrieben. Es ist trotzdem ein Feuerlöscher im Haus zu empfehlen.
Zu- und Abluft
Österreich (entsprechend ÖN H 5170):
Für die Zuluft 2 cm² je kW Brennstoffwärmeleistung,
mindestens 200cm² freier Querschnitt (Nennwärmeleistung dividiert durch den Wirkungsgrad = Brennstoffwärmeleistung, z.B. 130 kW / 91% = 143 kW)
Für die Abluft bis 100 kW Nennwärmeleistung mindestens 180 cm² freier Querschnitt und für jedes weitere
kW zusätzlich 1 cm².
Für Drahtgitter mindestens 20% Zuschlag.
Erfolgt die Luftführung über Kanäle, die länger als
1 m sind, ist ein rechnerischer Nachweis durch einen
Fachkundigen erforderlich.
Deutschland (Muster-Feuerungsverordnung):
Für Feuerstätten mit einer Nennleistung von bis zu
35 kW eine unmittelbar ins Freie führende Verbrennungsluftöffnung von mindestens 150 cm² oder
2 x 75 cm², oder eine ins Freie führende Tür /Fenster
und ein Rauminhalt von mindestens 4 m³ je kW
Nennwärmeleistung. Wenn der Aufstellraum nicht an
eine Außenwand grenzt, ist ersatzweise ein Verbrennungsluftverbund möglich. Hierbei wird die Verbrennungsluft aus einem ausreichend großen, an die
Außenwand grenzenden Nachbarraum zugeführt.
Von 35 bis 50 kW mindestens 150 cm² freier Belüftungsquerschnitt.
Ab 50 kW Be- und Entlüftung je mindestens 150 cm²
freier Querschnitt + 2 cm² je kW über 50 kW.
Für Vergitterung mindestens 20% Zuschlag.
Bei Luftführung durch Kanäle erheblich größere Querschnitte (um 50 bis 150% größer -> berechnen).
2009-03
19
Anforderungen, Dimensionierung
Feuchte unempfindliche (FU) Schornsteine
Im unteren Leistungsbereich kann die
Temperatur des Abgases unter 100°C
betragen. Bei solch tiefen Temperaturen kondensiert das Abgas im Kamin.
Die Kessel sind deshalb an geeignete,
bauaufsichtlich zugelassene, gut Wärme
gedämmte, Feuchte unempfindliche
Kaminsysteme (FU) anzuschließen.
Rußbrand beständige „Festbrennstoff“Kamine sind nicht erforderlich, da bei
unseren lambdageregelten Kesseln
keine Verpechung des Schornsteins zu
erwarten ist. Bei Edelstahlkaminen ist
Säure beständiges Material erforderlich
(Molybdänlegierte Stähle 1.4401, 1. 4404,
1.4432, 1.4435, 1.4436, 1.4539 oder 1.4571).
Schornstein
Kamindimensionierung vor dem Kesseleinbau abklären
Die hier in der Tabelle angegeben Werte sind Optimaldurchmesser
für Schornsteine, die neu errichtet werden. Bestehende Rauchfänge, eine Nenneweite kleiner sind im Normalfall technisch
auch noch ausreichend (in Klammer angegeben). Die Dimensionierung und Eignung, insbesondere bestehender Kamine
ist in jedem Fall mit einem Fachmann, Schornsteinbauer oder
Kaminkehrer vor dem Kesseleinbau abzuklären.
Zugbegrenzer oder Austrittsdüse für PE und PE-K
Für den PE und den PE-K Kessel ist bei zu starkem Kaminzug
ein Zugbegrenzer erforderlich, in der Regel bei einer Kaminhöhe
über 12 m. Der Zugbegrenzer ist auf 5 bis 10 Pa einzustellen.
Anstelle des Zugbegrenzers ist eine Düse an der Kaminmündung
eine optimale Lösung, da mit dieser höhere Austrittsgeschwindigkeiten und ein besseres Abheben der Abgase erreicht wird.
Schornsteinanschluss knapp unter der Decke setzen!
Erforderliche Durchmesser bei isolierten Schornsteinen
Die hier gemachten Angaben sind Orientierungswerte ohne Gewähr
für Anlagen mit kurzer Verbindungsleitung vom Kessel zum Kamin (2m Länge und ein Bogen).
Eine Beurteilung vor Ort und gegebenenfalls auch Berechnung durch einen sachkundigen Fachmann ist in jedem Fall erforderlich.
ETA PE
ETA PE ETA PE ETA SH 20P ETA SH 30P ETA PE-K ETA PE-K ETA PE-K ETA PE-K
Mündung
7
und
11
15
25
+ TWIN 15 + TWIN 25
32/35
50
63/70
90
über
Heizraumboden
Optimale Schornsteindurchmesser (erforderliche Mindestdurchmesser in Klammer)
bis 6 m
mit genauer Geometrie der Abgasführung, insbesondere der Geometrie der Verbindungsleitung, berechnen
6m
7m
8m
9m
10 m
11 m
12 m
13 m
14 m
über 14 m
Anschlussleitung
12 cm (10 cm)
12 cm (10 cm)
12 cm (10 cm)
12 cm (10 cm)
12 cm (10 cm)
11 cm (9 cm)
11 cm (9 cm)
15 cm*
15 cm*
15 cm*
14 cm*
14 cm*
14 cm*
14 cm*
16 cm*
16 cm*
16 cm*
16 cm*
16 cm*
15 cm*
15 cm*
18 cm (16 cm) 18 cm (16 cm) 20 cm **
20 cm **
16 cm (14 cm) 18 cm (15 cm) 18 cm (16 cm) 20 cm **
15 cm (13 cm) 16 cm (14 cm) 18 cm (15 cm) 18 cm (16 cm)
15 cm (13 cm) 15 cm (13 cm) 18 cm (15 cm) 18 cm (15 cm)
15 cm (13 cm) 15 cm (13 cm) 16 cm (14 cm) 18 cm (15 cm)
15 cm (13 cm) 15 cm (13 cm) 16 cm (14 cm) 18 cm (15 cm)
14 cm (12 )*** 15 cm (13 cm) 16 cm (14 cm) 18 cm (15 cm)
16 cm (14)*** 16 cm (14 cm)
15 cm (14)*** 16 cm (14)***
22 cm **
22 cm **
22 cm **
20 cm (18 cm)
20 cm (18 cm)
20 cm (18 cm)
20 cm (18 cm)
20 cm (18 cm)
20 cm (18 cm)
22 cm
15 cm
22 cm
15 cm
mit genauen Wärmekennwerten des Schornsteins berechnen
10 cm
11,3 cm
oder
13 cm
13 cm
15 cm
*) Für die einzügigen ETA PE Kessel sind größere Durchmesser
angegeben als eine normgerechte Berechnung ergibt. Bei bestehenden Kaminen mit kleineren Durchmessern als in der Tabelle
angegeben, ist eventuell ein Aschezyklon zwischen Kesselaustritt
und Kamin erforderlich.
**) Bei Kesselleistungen über 30 kW und Schornsteinhöhen unter
8 m hilft ein 45°-geneigter Fanganschluss, um den erforderlichen
Zug von 5 Pa bei Volllast mit akzeptablen Querschnitten (eine
Dimension kleiner als in der Tabelle angegeben) zu erreichen.
20
22 cm **
22 cm **
22 cm **
20 cm (18 cm)
20 cm (18 cm)
20 cm (18 cm)
20 cm (18 cm)
18 cm (16 cm)
18 cm (16 cm)
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten
15 cm
15 cm
20 cm
15 cm
Für grau unterlegte Tabellenwerte:
Verbindung vom Kessel zum Schornstein
in gleichem Querschnitt wie der Schornstein.
***) Bei kleineren Leistungen und bestehenden, sehr hohen
Kaminen (12 m und höher), deren Durchmesser um mehr als ein
Drittel größer ist als die angegebenen Optimalwerte, wird das
Abgas an der großen Schornsteininnenfläche zu sehr abgekühlt. In
diesem Fall ist das Einziehen eines Edelstahl- oder Schamotterohrs
zur Querschnittsreduktion unumgänglich.
www.eta.co.at
Schornstein
Körperschall
Keine fixe Verbindung des Abgasrohres mit dem
Kamin, um eine Körperschallübertragung möglichst
zu verhindern!
Gute Abgassysteme haben eine Schalltrennung.
Wenn Stahlrohre an einen Schamottekamin
angeschlossen werden, haben sich Bandagen aus
Steinwolle oder Keramikfaser bewährt, um eine
Körperschallübertragung zu verhindern und auch um
die Schamottemuffe vor Beschädigung zu schützen.
Anschlussleitung kurz, dicht und steigend verlegen
„Schöne“, rechtwinkelige Etagierungen mit zwei
Bögen sind bei einer Abgasleitung schlecht. Vom
Kessel zum Kamin ist die kürzeste Leitung mit einem
Minimum an Richtungsänderung das anzustrebende
Optimum.
Die Abgasleitung zum Kamin ist dicht auszuführen
(bei dichtungslosen Muffenrohren Hitze beständiges
Silikon als Dichtmasse mit Reinaluminum-Klebeband
als Decklage verwenden oder Stahlrohre dicht verschweißen), da ansonsten beim Anheizen mit einem
Rauchaustritt in den Heizraum zu rechnen ist.
In keinem Fall die Abgasleitung fallend verlegen!
Putzöffnung in der Verbindungsleitung
Für die Reinigung des Abgasrohres müssen gut
zugängliche Putzöffnungen vorhanden sein.
Isolierung des Abgasrohres
Das Abgasrohr vom Kessel zum Schornstein soll
mindestens 30 mm stark mit Steinwolle isoliert
werden, um Temperaturverluste zu vermeiden,
welche zu Kondenswasserbildung führen können.
Putzöffnungen müssen zugänglich bleiben.
Lange, waagrechte Abgasleitungen zum Kamin
mit engem Querschnitt ausführen, überdurchschnittlich gut isolieren (50 mm und mehr) und
ausreichend Putzöffnungen vorsehen.
Ein großer Querschnitt der Verbindungsleitung
würde in der Berechnung den erforderlichen
Schornsteinquerschnitt reduzieren. Aber bei langsamen Strömungsgeschwindigkeiten lagert sich
Asche ab und damit geht der in der Berechnung
theoretisch ermittelte Kaminzug wieder verloren.
Mit einem großen Kaminquerschnitt ist maximal eine
gestrecke Länge der Verbindungsleitung bis zur Hälfte
der wirksamen Kaminhöhe möglich (Berechnung).
Pelletskessel Planungsmappe
Anschlussleitung, Sanierung
Schornsteinsanierung - bevor es zu spät ist
Mit dem geregelten Saugzugventilator und der
einstellbaren Mindestabgastemperatur passt sich
ein ETA Kessel in weiten Bereichen an vorhandene
Kamine an. Bei unisolierten Schornsteinen stößt
diese Anpassungsfähigkeit an Grenzen.
Gegenüber alten Heizkesseln haben moderne
Heizkessel höhere Wirkungsgrade und damit auch
kleinere Abgasmengen sowie auch deutlich tiefere
Abgastemperaturen.
Besonders Rauchfänge mit „zu großem Querschnitt“
werden nicht mehr ausreichend beheizt. Das in
den Abgasen enthaltene Wasser kondensiert und
zerstört alte, gemauerte Schornsteinwände zwar nur
sehr langsam aber unaufhaltsam.
Auch sind bei einem zu großen Durchmesser
Austrittgeschwindigkeit und Temperatur zu gering.
Es fehlt dem Abgas dann die notwendige Energie
um aufzusteigen und im Extremfall kann der Rauch
entlang dem Dach herab fallen.
Ist der vorhandene Rauchfang hoch und nicht
Wasser resistent ausgekleidet, ist eine Sanierung mit
einem feuchteunempfindlichen Innenrohr unbedingt erforderlich.
Bei nicht Feuchte beständigen Kaminen mit geringer
Höhe kann es ausreichend sein, in der Kesselregelung
die untere Grenze für die Abgastemperatur auf 150
bis 180°C anzuheben. Zusätzlich hilft auch eine
Nebenluftklappe, um den Kamin trocken zu halten.
Begnügt man sich mit diesen Maßnahmen, dann
ist zu kontrollieren, ob der Kamin auch wirklich
trocken bleibt. Am besten besprechen sie dies mit
dem Schornsteinfeger.
Die Lebensdauer von Schornsteinen ist begrenzt.
Bei rechtzeitiger Sanierung, wenn die Kaminwand
noch nicht zerstört ist, ist eine Sanierung mit einem
eingezogenen Rohr schnell und einfach möglich.
Hat das Abgaskondensat einmal die Mörtelfugen
durchdrungen, muss der Rauchfang zur Gänze
abgetragen und neu errichtet werden.
Verpuffungsklappe
Bei einem ETA Pelletskessel ist eine Verpuffungsklappe
(auch oft Explosionsklappe genannt) nicht erforderlich.
In Österreich ist sie jedoch vorgeschrieben, angeordnet
in der Verbindungsleitung oder im Kamin innerhalb des
Heizraums. Wird die Verpuffungsklappe in den Kamin
eingebaut, dann unterhalb des Kesseleinmündung,
um einen möglichst hohen Kesselanschluss zu halten.
2009-03
21
Mit ausreichend großem Warmwasserspeicher ohne Puffer
Wozu ein Pufferspeicher?
Es sind unzählige alte Holzkessel ohne Pufferspeicher
in Betrieb, warum benötigen wir heute bei Holz
beheizten Anlagen einen Pufferspeicher? Die
Antwort auf diese oft gestellte Frage: Früher, ohne
Heizungsregelung, stand dem Kessel die thermische
Masse des gesamten Hauses als Puffer zur Verfügung. Wenn jetzt der Heizkessel getauscht und bei
dieser Gelegenheit die Heizkörper neue Thermostatventile bekommen und/oder witterungsgeführte
Mischerregelungen eingebaut werden, wird der
Holzkessel im Herbst und im Frühjahr mit geringem
Wärmebedarf in Leistungsbereiche gezwungen, die
für ihn zu klein sind. Bei kleiner Leistung bricht die
Feuerraumtemperatur zusammen aber nicht die
Gasproduktion aus dem Holz. Die schwer brennbaren Komponenten im Holzgas wie Teer oder
Essigsäure verbrennen nicht mehr und kondensieren
(verpechen) entweder bereits im Kesselwärmetauscher oder im Kamin. Was dort nicht ausfällt,
belastet die Umwelt.
Um diesen Schwachlastbetrieb, der in einer modernen,
Energie sparend geregelten Heizung zwangsläufig
auftritt, zu beherrschen, muss entweder der Kessel
selbst sehr kleine Leistungen fahren können oder es
ist ein Pufferspeicher erforderlich. Vom Kessel produzierte Wärme, die im Augenblick nicht sinnvoll
im Haus nutzbar ist, wird in einen Pufferspeicher
ausgelagert und bei Bedarf, in einer Feuerpause des
Kessels, wieder in die Heizung zurück geholt.
Pufferspeicher für Stückholzkessel
Da ein Stückholzkessel, wenn er einmal angeheizt
ist, nicht abgestellt werden kann, solange noch Holz
im Kessel ist, soll der gesamte Energieinhalt des im
Füllraum befindlichen Holzes vom Puffer aufgenommen werden können. Dies gilt für die StückholzPellets-Kombination ETA SH-P mit TWIN. Für die
Dimensionierung des Puffers gilt als Daumenregel
10 Liter Speichervolumen je Liter Füllrauminhalt.
Beim SH 20P und SH 30P sind dies mit 150 Liter Füllraum 1.500 Liter Pufferspeichervolumen.
Die Regeln der BAFA-Förderung in Deutschland (Stand
2007) verlangen mindestens 55 Liter je kW Kesselleistung, 1.100 Liter für den 20 kW-Kessel und 1.650
Liter für den 30 kW-Kessel.
Ein guter Pelletskessel mit intelligenter Regelung
kommt im Normalfall ohne Pufferspeicher zurecht
Ein moderner Pelletskessel mit heißer, schamottierter
Brennkammer kann bis auf 30% Teillast herab ein
sauberes Feuer aufrecht erhalten. Ist die Regelung
22
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten
der Heizkreise in die Kesselregelung eingebunden,
dann kann auch ein energieeffizienter Ein/AusBetrieb des Kessels gefahren werden. Wenn der
Kessel selbst die Heizkreise schalten kann, dann
fährt er eine Mindestlaufzeit und hält in dieser Zeit
die Lieferung in die Heizkreise aufrecht. So nutzt er
über geringfügige Raumtemperaturschwankungen
(zirka 1°C) das Haus als Puffer. Sind Raumfühler
installiert, wartet der Kessel mit den Beginn einer
neuen Feuerphase solange, bis die Raumtemperatur
tatsächlich auf den Mininmalwert abgefallen ist
und reduziert somit die Anzahl der Ein/Aus-Zyklen
auf ein Energie sparendes und Kessel schonendes
Minimum.
Der Übergang von der Feuerphase in die Stillstandsphase erfolgt geordnet. Solange gasendes Holz im
Brennraum ist, wird die Verbrennungsluftzufuhr
aufrecht erhalten und die entstehende Restwärme in
die Heizkreise geliefert. Wie weiß dabei die Regelung,
ob noch Holz im Feuerraum ist? Sie kann aus Temperatur und Lambdawert des Abgases die Situation
im Feuerraum erkennen. Um den Schwachlastbereich mit „Ein/Aus“-Betrieb sauber zu beherrschen,
ist eine Lambdasonde unverzichtbar. Darum ist
bei jedem elektronisch geregelten ETA Kessel eine
Lambdasonde im Standardlieferumfang enthalten.
Warmwasserbereitung im Sommer
Ausreichend großes Heizregister im Warmwasserspeicher
Bei Anlagen ohne Puffer sollte der Warmwasserspeicher ungefähr 15 Minuten Kesselvolllast für eine
Nachladung auf nehmen. Wenn die Warmwasserbereitung mit zwei Fühlern (oben Start - unten Stopp)
gesteuert wird, sind unter Berücksichtigung eines
sicheren Bereitschaftsvolumens (im Warmwasserspeicher oben über dem oberen Fühler) folgende Volumen und zur sicheren Abnahme der Kesselleistung
insbesondere im Sommerbetrieb folgende GlattrohrRegisterflächen notwendig:
Ladevolumen
Warmwasser-Gesamtvolumen
Registerfläche
100 lt
100 lt
200 lt
0,8 m²
100 lt
200 lt
300 lt
1,5 m²
Kesselleistung
Bereitschaftsvolumen
bis 11 kW
bis 25 kW
bis 50 kW
150 lt
350 lt
500 lt
2,5 m²
bis 90 kW
200 lt
600 lt
800 lt
4 m²
Mit intelligenter Feuerungsregelung und einem ausreichend dimensionierten Warmwasserspeicher ist im
Normalfall kein Pufferspeicher erforderlich. Trotzdem
gibt es Ausnahmefälle, in denen auch für einen
Pelletskessel von ETA ein Puffer unumgänglich ist.
www.eta.co.at
Luftheizungen, Warmwasser, Spitzenlasten, Solaranlage
Luftheizungen, Heizgebläse
Für eine nicht kontinuierlich betriebene Luftheizung, die ohne Vorlaufzeit für den Kessel gestartet
werden soll, ist ein Pufferspeicher unumgänglich,
um ein kaltes Blasen der Heizung beim Start zu
unterbinden. In der Praxis sind dies zum Beispiel
Lüftungen in der Gastronomie oder Luftheizgeräte
einer nur fallweise beheizten Produktionshalle.
Der Pufferspeicher ist bei kleinerem Luftheizungsanteil auf 30 Minuten Kessellaufzeit und bei großem
Anteil auf mindestens 40 Minuten Kessellaufzeit zu
dimensionieren (siehe hierzu Berechnung Abschnitte
1. und 3. auf Seite 24 und Diagramm auf Seite 25).
Der Fühler „Puffer oben“ für den Kesselstart ist
hierbei in der Mitte des Puffers zu setzen, damit
die obere Pufferhälfte immer ausreichend Energie
für die Stoßlast aus der Lüftung bereit hält und die
untere Pufferhälfte als Arbeitsbereich für den Kessel
mindestens 15 Minuten Kessellaufzeit ermöglicht.
Großer Warmwasserbedarf
Zum Beispiel Duschen in einer Sportanlage, große
Mehrfamilienhäuser oder Hotels.
Ein Pellets- oder Hackgutkessel braucht vom Stillstand bis zur vollen Leistung 20 Minuten. Um diese
Startzeit bei großen und augenblicklichem Warmwasserbedarf zu überbrücken, sind entweder große
Warmwasserspeicher oder große Puffer erforderlich
(siehe Berechnung Abschnitt 4. auf Seite 24).
Um die Warmwasser-Spitzenlast wirklich bereit zu
halten, sind die oberen (Start)-Fühler sowohl im
Warmwasserspeicher als auch im Puffer sehr tief
zu setzen (Schema Seite 50 unten), eventuell eine
Fühlermuffe neu einzuschweißen.
Abdeckung von Spitzenheizlasten
Zum Beispiel eine Spritzkabine, die nur einige Stunden am Tag im Betrieb ist (zB. Autowerkstätte oder
in einer kleinen bis mittelgroßen Tischlerei). Hier
kann ein Pufferspeicher die erforderliche Kesselleistung drastisch reduzieren.
Um die Spitzenlast wirklich bereit zu halten, ist der
Pufferfühler „oben“ für den Kesselstart sehr tief zu
setzen, im unteren Viertel des Puffers oder noch tiefer.
Um mit kleineren Heizwassermengen und damit mit
einem kleineren Puffer das Auslangen zu finden,
sind tiefe Rücklauftemperaturen aus der Heizung
gefordert. Darum sollen Luftheizregister mit einer
Auslegungstemperatur von 80/40°C - besser noch
60/40°C - anstelle der leider heute noch immer
üblichen 80/60°C gewählt werden (siehe hierzu
Berechnungsbeispiele 3.2 und 3.3 auf Seite 24).
Pelletskessel Planungsmappe
Leistungsspitzen am Morgen
Bei reinen Luftheizsystemen in Produktionshallen ist
ein Pufferspeicher für den Morgenstart zu überlegen
(Dimensionierung 30 bis 60 Minuten Kessellaufzeit,
(siehe Berechnung Abschnitt 1. auf Seite 24). Er ist
nicht unbedingt erforderlich, wenn die Heizung
ein bis zwei Stunden vor Arbeitsbeginn gestartet wird.
In einem gut gedämmten Neubau ist eine wesentliche Nachtabsenkung kaum mehr möglich und
auch nicht sinnvoll. Auch bei Altbauten sollte man
insbesondere bei Fußbodenheizungen die Raumtemperatur über Nacht nicht mehr als 3°C unter die
Tagtemperatur abfallen lassen, um ein Auskühlen
der Umschließungswände zu vermeiden. Unabhängig von der Art des Heizsystems verlangen über
Nacht ausgekühlte Wände am Morgen eine höhere
Lufttemperatur.
Die Behaglichkeit in einem Raum ist gegeben aus
dem Durchschnitt der Lufttemperatur und der Oberflächentemperatur der Wände. Dieser Durchschnitt
soll zwischen 19 und 21°C liegen. Im Winter kann
bei Heizungsstillstand die Oberflächentemperatur
schlecht isolierter Außenwände über Nacht unter
12°C absinken. Bei 33% Außenwandanteil sind
dann am Morgen für ein „behagliches“ Raumklima
Lufttemperaturen über 24°C erforderlich.
Für eine komfortable Heizung ist kein Pufferspeicher
zum Morgenstart erforderlich, wenn über Nacht
eine Mindesttemperatur aufrecht erhalten und der
Heizbeginn eine Stunde vor dem Aufstehen eingestellt wird.
Einbindung einer Solaranlage
Solare Überschüsse, die der Warmwasserspeicher
nicht mehr aufnehmen kann, können in einem
Puffer für Regentage aufgehoben werden.
Wenn eine Fußbodenheizung vorhanden ist, lohnt es
sich bei größeren Solaranlagen im Winter die Kollektoren vom Warmwasserspeicher auf die Fußbodenheizung umzuschalten. Bei 50°C Nutztemperatur bricht
der Ertrag aus Sonnenkollektoren im Winter auf „Null“
zusammen. Bei 30°C für eine Fußbodenheizung schaffen einfache Flachkollektoren in der Übergangszeit
noch sichere 30 bis 40% Wirkungsgrad und an klaren,
sonnigen Frühlingstagen sind 50% Kollektorwirkungsgrad bei niedrigem Temperaturniveau keine Seltenheit.
Die solare Einkoppelung ist am elegantesten mit
einem Pufferspeicher realisierbar (siehe Schema Seite
46 unten). Hierzu werden Heizkessel, Heizkörper
und Warmwasserspeicher über die obere Pufferhälfte angeschlossen, die Sonne über die untere Hälfte
2009-03
23
Berechnung
Pufferspeicher
Berechnung des erforderlichen Puffervolumens
für automatisch beschickte Heizkessel
60°C Rücklauftemperatur aus herkömmlichen
Luftheizregistern 80/60°C und 45 kWh Arbeitsbereich für den Kessel:
Zuerst wird die zu speichernde Wärmemenge „Q“
und in einem zweiten Schritt das für diese Wärmemenge erforderliche Puffervolumen ermittelt.
1. Wärmemenge aus Kesselmindestlaufzeit
860
VP = (180 + 45) • ———— = 7.740 Liter
(85 - 60)
3.3
Die selbe Spitzenheizlast mit 40°C Rücklauftemperatur aus Luftheizregistern 80/40°C :
Qmin = PK • tmin
Qmin ... Wärmemenge aus Mindestlaufzeit in kWh
PK ... Kesselleistung in kW
tmin ... Mindestlaufzeit des Kessels in Stunden
1.1
860
VP = (180 + 45) • ———— = 4.300 Liter
(85 - 40)
4. Wärmemengen für Warmwasser
(TWW - TKW)
QWW = n • N • ————
860
Für einen 90kW-Kessel mit 0,5 h Mindestlaufzeit:
Qmin = 90 • 0,5 = 45 kWh
QWW ... Wärmemenge für Warmwasserbedarf
n
N
2. Wärmemenge für Spitzenheizlast
30 Liter je Tag mit 45°C
50 Liter je Tag mit 45°C
80 Liter je Tag mit 45°C
200 Liter mit 40°C
50 Liter mit 40°C
10 Liter/Minute mit 40°C
TWW ... Warmwassertemperatur in °C
TKW ... Kaltwassertemperatur in °C
860 ... Faktor (1 kWh erwärmt 860 Liter Wasser um 1°C)
QHL = ( PSHL - PK ) • tSHL
QSHL ... Wärmemenge aus Heizlastspitze in kWh
PSHL ... Heizlastspitze in kW
PK ... Kesselleistung in kW
tSHL ... Dauer der Heizlast in Stunden
2.1
Für Spitzenheizlast von 210 kW über 1,5 h mit einer
Kesselleistung von 90 kW:
QSHL = ( 210 - 90 ) • 1,5 = 180 kWh
4.1
Für vierköpfige Familie mit mittleren Ansprüchen:
(45 - 10)
QWW = 4 • 50 • ———— = 8 kWh
860
4.2
In einer Turnhalle 6 Duschen (10 l/min) 20 Minuten:
(40 - 10)
QWW = 6 • 10 • 20 • ———— = 42 kWh
860
4.3
Für die Ankunft eines Reisebusses in einem Hotel
ist zu rechnen, dass 60 Personen ein Duschbad
(50 lt/Person) nehmen:
(40 - 10)
QWW = 60 • 50 • ———— = 105 kWh
860
4.4
Puffervolumen für 105 kWh Warmwasservorhaltung im oberen Pufferbereich (85°C Vorlauf und
40°C Rücklauf) sowie 45 kWh Speichervermögen
für die Kesselmindestlaufzeit (siehe Abschnitt 1.)
im unteren Pufferbereich
3. Erforderliches Puffervolumen
860
VP = ( QSHL + Qmin ) • —————
(TKVL - THRL)
VP ... Puffervolumen in Liter
QSHL ... Wärmemenge aus Heizlastspitze in kWh
Qmin ... Wärmemenge aus Mindestlaufzeit in kWh
860 ... Faktor (1 kWh erwärmt 860 Liter Wasser um 1°C)
TKVL ... Kesselvorlauftemperatur in °C
THRL ... Rücklauftemperatur der Heizanlage in °C
3.1
3.2
24
Puffervolumen für 45 kWh Wärmemenge aus
30 Minuten Mindestlaufzeit eines 90kW-Kessels bei
85°C Kesselvorlauf und 55°C Rücklauftemperatur aus
der Heizung:
860
VP = ( 0 + 45 ) • ———— = 1.290 Liter
(85 - 55)
Puffervolumen für 180 kWh Wärmemenge aus
Spitzenheizlast bei 85°C Vorlauftemperatur mit
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten
... Anzahl der Personen
... Normverbrauch
einfache Ansprüche
mittlere Ansprüche
hohe Ansprüche
ein Wannenbad
ein Duschbad
860
VP = (105 + 45) • ———— = 2.866 Liter
(85 - 40)
www.eta.co.at
Kleine Heizlasten, Mehrkesselanlagen, RL-Temperaturen
zungen zu berücksichtigen, oder die Morgenspitze,
wenn der Start eines Öl-/Gaskessels vermieden
werden soll. Wobei „zuerst“ die Morgenspitzen
selbst durch gestaffelte Startzeiten der Heizkreise
und auch durch vernünftige Absenktemperaturen
zu minimieren sind.
und der Fußboden über die unteren 3/4 der Pufferhöhe
angeschlossen. Der Pufferfühler „unten“ für den Kesselstopp ist über der Solareinbindung zu setzen.
Kleine Heizlasten mit großen Kesseln
in der Übergangszeit
Kleinere Puffer durch tiefe Rücklauftemperaturen
Auch wenn Förderrichtlinien „Liter je Kilowatt“ verlangen und damit eine Mindestpuffergröße festlegen,
sollte man für eine technisch richtige Dimensionierung
beachten, die Speicherkapazität eines Puffers ist nicht
nur vom Volumen, sondern auch von der Spreizung
zwischen Kesselvorlauftemperatur und Rücklauftemperatur aus dem Heizsystem abhängig.
Sind aber die Wände in Leichtbauweise errichtet,
können sie kaum Wärme speichern und ein Pufferspeicher ist dann die komfortablere Lösung.
Eine hydraulische Weiche, die mehr „kann“, als nur
Druckverhältnisse stabilisieren, ist der Puffer. Werden
ein Holzkessel für den Grundlastbereich und ein Öl/Gaskessel für Spitzenlast/Ausfallsreserve gemeinsam
in einem Heizsystem betrieben, reduziert ein Pufferspeicher die Laufzeit des Spitzenlastkessels, indem
er kurzzeitige Differenzen zwischen Erzeugung und
Verbrauch ausgleicht. Auch die Kessel-Start/Stopps,
wenn der Verbrauch um die Nennleistung eines
Kessels schwankt, werden auf eine Energie sparende
und Kessel schonende Anzahl reduziert.
Für die Funktion als Leistungsausgleich und hydraulische Weiche für mehrere Kesseln ist das Speichervermögen des Puffers für 20 bis 30 Minuten Volllast
des größten automatischen Holzkessels im System zu
dimensionieren. In Sonderfällen sind auch Spitzenlasten wie nicht kontinuierlich betriebene Lufthei-
Pelletskessel Planungsmappe
10
8.250
6.600
4.950
°
20
°
30
°
40°
50 °
60
3.300
2.200 1935 lt
1.650
260
180
Kesselleistung in kW
130
70
90
50
645 lt
35
1.100
825
15
Bei mehreren Kesseln und auch bei mehreren sehr
unterschiedlichen Heizkreisen (insbesondere unterschiedlichen Einschaltzeiten oder Luft- und Fußbodenheizungen innerhalb einer Heizanlage) ist
eine hydraulische Weiche zwischen Wärmeerzeugern
und Wärmeverbrauchern erforderlich, um stabile
hydraulische Verhältnisse für die einzelnen Kreise zu
gewährleisten. Eine „hydraulische Weiche“ ist nicht
mehr als eine Rohrverbindung zwischen Vor- und
Rücklauf im gleichen Durchmesser wie der VL und RL
selbst. Über diese Weiche fließen die Differenzwassermengen aus Heizkreisen und Kesselkreisen. Damit
entsteht ein Nulldruckpunkt, der bewirkt, dass die
Heizkreisumwälzung keinen Einfluss auf die Kesselwasserumwälzung ausüben kann und umgekehrt.
°
Puffervolumen für 30 Minuten Volllast in Liter
Puffer für Mehrkesselanlagen
Spreizung zwischen VL und RL
Bei einem 90 kW-Kessel mit 85°C Vorlauftemperatur
sind für 30 Minuten Vollast bei einer Fußbodenheizung mit 25°C Rücklaufttemperatur (=60°C
Spreizung) 645 Liter Puffervolumen erforderlich,
hingegen bei Radiatorenheizung mit 65°C Rücklauftemperatur (= 20°C Spreizung) 1.935 Liter.
25
Wenn am Beginn und Ende der Heizsaison zum
Beispiel nur ein kleines, nordseitig gelegenes
Badezimmer (1 kW und kleiner) mit einem großen
Kessel (35 kW und größer) beheizt werden soll, gibt
es zwei Möglichkeiten: Entweder ein Pufferspeicher
(dimensioniert für 30 Minuten Kesselvolllast, siehe
Berechnungsbeispiele 1. bis 3. auf Seite 24) oder
akzeptiert man größere Temperaturschwankungen
im Badezimmer, dann ist eine Einschränkung der
Heiz- und Speicherladezeiten auf ein bis zwei
Stunden morgens und abends ausreichend, um den
Kesselbetrieb in geordnete Bahnen zu lenken.
Enge Heizkörperventile
verbessern die Pufferausnutzung
Auch bei Radiatoren sind tiefe Rücklauftemperaturen und damit eine bessere Pufferausnutzung
möglich, wenn sie mit engen Heizkörperventilen
(kv kleiner 0,35) ausgerüstet werden. Enge Heizkörperventile sind für Fernwärme gespeiste Heizanlagen
üblich, bringen Brennwertkessel wirklich zum
Kondensieren und regeln mit höherer Ventilautorität
die Raumtemperatur exakter.
Leider werden Ventilheizkörper heute noch immer
mit Ventileinsätzen zwischen kv=0,6 und kv=1,1
ausgeliefert, um hohe Rücklauftemperaturen
für Ölkessel zu sichern. Engere kv-Werte gibt es
aktuell meist nur über Sonderbestellung. Oft
2009-03
25
Warmwassererzeugung
Pufferspeicher
wird argumentiert, man könne die Ventileinsätze ja
eindrosseln. Dabei wird vergessen, von kv=1 auf 0,35
eingedrosselt, wird auch der Regelbereich des Ventils
drastisch beschnitten. An die Stelle einer Raumtemperaturregelung tritt ein „Ein/Aus“-Betrieb mit großen
Temperaturschwankungen.
Vorteil des oben eingehängten Warmwasserspeichers ist die große Warmwasserschüttung für mehre
Zapfstellen parallel. Nachteil ist die Abkühlung des
Puffers von oben her und damit wesentliche Verminderung der erzeugbaren Warmwassermenge aus
einer Pufferladung.
Rüstet man 70/55°C ausgelegte Heizkörper mit engen
Ventilen aus, wird ein Betrieb 80/45°C möglich, wobei
die hohe Vorlauftemperatur gegen 80°C nur an wenigen Tagen am Höhepunkt des Winters erforderlich ist.
Will man die Richtlinie „maximal 60°C Vorlauftemperatur“ einhalten, wählt man Heizkörper aus den
55/45°C-Dimensionierungslisten, die dann mit engen
Ventilen theoretisch 65/35°C ermöglichen. Mit der aus
Unsicherheitsfaktoren resultierenden, zumeist leichten
Überdimensionierung, werden dann im tatsächlichen
Betrieb 60/30°C erreicht. Unter 30°C sind mit einem
Radiator kaum erreichbar, da unter dieser Temperatur
die Konvektionswärmeübertragung deutlich einbricht.
Für die Trinkwasserwendel liegen die Argumente
entgegen gesetzt, begrenzte Warmwasserschüttung
bei besserer Pufferausnutzung.
Vorteil beider Systeme ist die Platzeinsparung durch
den Entfall des Warmwasserspeichers. Nachteilig ist
die Verkalkung bei hartem Trinkwasser. Über 15°d
sollten diese Systeme nur eingesetzt werden, wenn
die Puffertemperatur auf 65°C begrenzt werden
kann.
Auch bei bestehenden Radiatorheizungen lohnt sich
eine Umrüstung mit engen Heizkörperventilen, insbesondere wenn die Gebäudehülle nachträglich isoliert
wurde und damit im aktuellen Zustand die Heizkörper
großzügig dimensioniert sind. Wenn Ventile getauscht
werden, dann alle. Denn einzeln verbliebene, alte
„Löcher“ halten die Rücklauftemperatur weiterhin
hoch.
Warmwasserdurchlauftauscher
(Frischwassermodul)
Anstelle eines Warmwasserspeichers ist auch ein Trinkwasserwärmetauscher möglich, der mit Pufferwasser
frisches Wasser zum Zeitpunkt des Bedarfs erwärmt.
VL
TWW
TKW
Solar VL
M
Mit engen Ventilen wird nicht nur eine bessere Pufferausnutzung infolge tieferer Rücklauftemperaturen
erreicht. Die schärfere Regelcharakteristik bringt eine
bessere Raumregelung und damit letztendes Energieeinsparungen bei höherem Nutzungskomfort.
Warmwassererzeugung in den Puffer integriert
Heute werden zwei verschiedene Systeme angeboten,
ein in den Puffer eingehängter Warmewasserspeicher oder eine Trinkwasserwendel von unten nach
oben durch den Puffer.
TWW
TKW
TWW
TWZ
RL
Solar RL
Der Trinkwassertauscher hat zwei wesentliche
Vorteile: Der Pufferwassereintritt in den Tauscher
wird mit einem Mischventil auf 60°C begrenzt und
damit der Kalkausfall im Tauscher auch bei hartem
Wasser zumindest erträglich begrenzt. Die Pufferspeicherkapazität wird maximal genützt. Oben wird
heißes Heizwasser entnommen und unten mit 10 bis
15°C über der Kaltwasserzulauftemperatur an den
Puffer zurück gegeben. Das gesamte Puffervolumen
wird mit maximaler Spreizung 85/30°C genutzt, und
das mit einer Temperaturschichtung, die auch mit
kompliziertesten „Schichtspeichereinbauten“ nicht
erreichbar ist.
Nachteilig ist die begrenzte Wasserschüttung für nur
ein bis zwei Zapfstellen parallel bei Frischwassermodulen in Haushaltsgröße. Auch gibt es ohne Strom
kein warmes Wasser.
TKW
26
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten
Für Mehrfamilienhäuser, Sportanlagen oder Hotels
werden Trinkwassertauscher mit Zwischenpufferung
in einem Warmwasserspeicher eingesetzt.
www.eta.co.at
Pufferspeicher
Verbindung von mehreren Puffern
Parallele oder serielle Verbindung
zwischen mehreren Puffern
Tichelmann-Anbindung für größere Leistungen
Bei der parallelen Verbindung mit einseitiger
Anbindung wird das Volumen des zweiten Puffers
im Thermosifonprinzip eingebunden. Durch den
hydraulischen Widerstand der Verbindungsstellen
ist der allein durch Schwerkraft bewirkte Austausch
zwischen den beiden Speichern begrenzt. Bei mittleren Leistungen ist daher eine Tichelmann-Anbindung erforderlich.
Im Normalfall ist bei mehreren Puffern die parallele
Verbindung (oben mit oben und unten mit unten)
die bessere Lösung. Eingebauten Wärmetauschern,
wie Solartauschern oder Trinkwasserwendeln und
eingehängten Warmwasserspeichern steht bei
Parallelverbindung das gesamte Puffervolumen zur
Verfügung.
TWW
TKW
TWZ
Durch einen 6/4“-Anschluss sind maximal 5.500 lt /h
bei 0,25 mWS Druckverlust möglich (für VL und
RL-Anschluss zusammen). Dies entspricht 130 kW bei
20°C Spreizung. Daher ist bei größeren Leistungen eine
externe Verrohrung entweder symmetrisch oder in
Tichelmann-Anbindung auszuführen.
VL
Solar VL
(RL)
Solar RL
Bei mehr als zwei Speichern ist ebenfalls eine
externe Verrohrung mit Tichelmann-Anbindung
notwendig, um alle Speicher gleichmäßig zu füllen
und zu entladen.
RL
Werden zwei Pufferspeicher unterschiedlicher
Abmessungen parallel verbunden, dann ist am
höheren der Vorlauf anzuschließen oder der niedrigere Puffer anzuheben, damit die obere Verbindung waagrecht erfolgen kann. Die Anbindung
von Vor- und Rücklauf soll bei ungleichen Puffern
unbedingt im Tichelmann-System erfolgen.
Eine serielle Verbindung zwischen zwei Puffern bringt
gegenüber einer parallelen Verbindung keine Vorteile,
eher Nachteile, wie dass ein eingehängter Warmwasserspeicher keine Wärme aus dem zweiten Puffer
beziehen oder dass ein interner Wärmetauscher nicht
auf beide Puffer heizen kann. Deshalb sollte man bei
seriellen Puffern eine Solareinspeisung entweder mit
Wärmetauschern in beiden Puffern ausführen oder
besser mit einem externen Ladewärmetauscher.
Parallele Pufferspeicher Pufferanschlüsse 5/4“
einseitige Anbindung
7maximal 2 Puffer
Pufferanschlüsse 6/4“
ETA Pufferspeicher
bis 25 kW
Kesselleistung
bis 40 kW
Kesselleistung
bis 90 kW
Kesselleistung
bis 130 kW
Kesselleistung
3Tichelmann-Anbindung
7maximal 2 Puffer
3Symmetrische Anbindung
VL
bei mehr als
bei mehr als
90 kW Kesselleistung 130 kW Kesselleistung
maximal 2 Puffer
RL
VL
externe Verrohrung mit
Tichelmann-Anbindung
7-
bei mehr als
bei mehr als
90 kW Kesselleistung 130 kW Kesselleistung
und/oder
3-
bei mehr als zwei Pufferspeichern
RL
Sieht man von seltenen Sonderfällen ab, beschränkt
sich der Einsatz der seriellen Verbindung (Puffer 2
oben mit Puffer 1 unten verbunden) auf der Überwindung räumlicher Behinderungen in der gegebenen Aufstellsituation. Wenn zwischen den zwei
Puffern der Durchgang zu einer Türe frei zu halten
ist oder bei größerer Entfernung zwischen zwei
Puffern, ist nur eine serielle Verbindung möglich.
Pelletskessel Planungsmappe
Pufferspeicher verlangen enthärtetes Wasser
Wenn Pufferspeicher in eine Heizanlage eingebaut
werden, soll die Anlage mit enthärtetem Wasser
gefüllt oder zumindest der Wasserwechsel durch
Minimierung der Entleervolumen klein gehalten
werden. Aus einem Kubikmeter Wasser mit 15°
deutscher Härte fallen zirca 0,25 kg Kesselstein aus.
2009-03
27
ETA Schichtpuffer
ETA Schichtpuffer SP
ETA Schichtpuffer Solar SPS
S1
S2
M4
T5
T4
M3
T3
T2
M2
M1
T1
H
K
100
M0
Ød
ØD
Die Anschlüsse M3 sind speziell für
den Rücklauf aus Warmwasserspeichern konzipiert. Durch die
thermische Weiche wird ein warmer
Rücklauf in die Puffermitte geleitet
und ein kalter Rücklauf in das
M
untere Drittel.
M
100
45°
lt
zulässiger Betriebsdruck
825
1.100
100
100
M
SP 825 SP 1100 SP 1650
SPS 825 SPS 1100 SPS 1650
ETA Schichtpuffer
Volumen
T
T
10
0
Der Anschluss T3 ohne
thermische Weiche ist für den
RL-Anschluss von Heizkesseln
vorgesehen, die nur die obere
Pufferhälfte aufheizen sollen.
1.650
ETA Schichtpuffer Solar
Heizfläche des Glattrohrregisters
S
22,5° M
SPS 825 SPS 1100 SPS 1650
m²
2,5
3,2
4,0
bar
3
3
3
Inhalt des Glattrohregisters
lt
15,5
20
25
zulässige Betriebstemperatur
°C
95
95
95
Gewicht ohne Solarregister
8
10
16
10
13
16
12
16
16
kg
162
171
245
ø d Durchmesser ohne Isolierung mm
790
850
1.000
Register geeignet für
optimal
m²
Solarkollektorfläche
maximal
zulässiger Betriebsdruck Register bar
ø D Durchmesser mit Isolierung mm
990
1.050
1.200
zulässige Betriebstemperatur Register
°C
110
110
110
Gewicht mit Solarregister
kg
201
220
306
H
Höhe
mm
1.939
2.150
2.370
K
Kipphöhe
mm
1.990
2.200
2.430
S1
Registeranschluss-Muffe R1“ mm
757
863
940
mm
oben
oben
0ben
T4 Temperaturfühlermuffe R1/2“ mm
503
565
625
S2 Registeranschluss-Muffe R1“ mm
253
275
310
M0 Muffe 6/4“
M1 Muffe 6/4“
T1
mm
1.718
1.910
2.095
Temperaturfühlermuffe R1/2“ mm
1.628
1.820
2.005
M2 Muffe 6/4“
mm
1.393
1.535
1.710
T2 Temperaturfühlermuffe R1/2“ mm
1.083
1.240
1.310
T3 Muffe 6/4“ ohne Schichtblech mm
833
940
1020
M3 Muffe 6/4“
mm
773
875
940
T5 Temperaturfühlermuffe R1/2“ mm
253
275
310
M4 Muffe 6/4“
Weichschaumisolierung
28
mm
148
170
205
mm
100
100
100
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten
Die Anzahl und Lage der Anschlüsse ist optimiert für das
ETA Hydraulik- und Regelsystem.
Mehr als zwei Puffer sind aus hydraulischen Gründen mit
externer Verrohrung im Tichelmann-System zu verbinden.
www.eta.co.at
Pelletslager
Austragschnecke, Saugsonden
Anlieferung der Pellets
Lagerraum mit Austragschnecke
Die Pellets werden mit einem Silowagen angeliefert
und in den Lagerraum eingeblasen. Die Silowagen
verfügen in der Regel über einen Pumpschlauch mit
maximal 30 m Länge. Sind längere Pumpschlauchlängen zu erwarten, halten Sie bitte Rücksprache
mit dem bevorzugten Pelletslieferanten, um dessen
technische Möglichkeiten abzuklären.
Die Zufahrt soll mindestens 3 m breit sein, Tordurchfahrten mindestens 4 m hoch. Nur wenn die Straße
und das Gartentor ausreichend breit sind, kann ein
Tankwagen in eine Zufahrt einreversieren.
Rückluftkupplung
Lagerraum
Heizraum
Befüllleitung maximal 30m
Pellets
Tankwagen
Einblaskupplung
Lage von Pelletslager und Heizraum
Wenn möglich, sollte der Pelletslagerraum an eine
Außenmauer angrenzen, da die Befüllstutzen von
außen zugänglich sein sollten. Bei innen liegendem
Lagerraum sollten die Einblas- und Abluftrohre bis
an die Außenmauer geführt werden.
Für unsere Standardlösung haben wir die Vorteile
aus zwei Systemen optimal kombiniert: betriebssichere Austragung und vollständige Entleerung
mit Schnecken aus dem Lagerraum und eine an
jede Raumsituation anpassbare Saugförderung mit
flexiblen Schläuchen vom Pelletslager zum Kessel.
Bis zu 20m Entfernung und auch Höhenunterschiede bis zu zwei Stockwerken überwindet die
im Kessel integrierte Saugturbine problemlos. Für
15 kW werden nur einmal 10 Minuten je Tag Pellets
transportiert, wobei der Zeitpunkt einstellbar
ist. Ein vorhandener Raum, auch ein
Öltankraum, kann zum
optimalen Pelletslager
adaptiert
werden.
Modulares
Schneckensystem
bis zu 5m Austraglänge
Lagerraum mit pneumatischer Austragung
Auch der Heizraum sollte an eine Außenmauer
angrenzen, um eine direkte Verbrennungsluftversorgung des Pelletskessels zu gewährleisten. Bei
innen liegendem Heizraum muss ein Zuluftkanal
vom Heizraum bis zur Außenmauer geführt werden.
Vor der Erstbefüllung Funktion prüfen!
Vor dem Befüllen des Pelletslagers ist ein Funktionstest der gesamten Kesselanlage und der
Raumaustragung durchzuführen. Hierzu ist der
Pelletslageraum mit einigen Pellets (Sackware)
im Bereich der Austragsschnecke zu befüllen.
Erst nach positiv abgeschlossener Funktionsprüfung volltanken.
Bei leerer Schnecke entstehen Geräusche, die
nach dem Befüllen verschwinden.
Pelletskessel Planungsmappe
Für Lagerräume, in denen der Einbau einer Schnecke
auf Schwierigkeiten stößt, bietet ETA ein pneumatisches
Austragsystem mit drei Saugsonden an. Mit einer im
Mauerdurchtritt montierten, automatischen Umschalteinheit werden die Sonden zu einem System zusammengefasst. Die Verbindung der Sonden zur Umschalteinheit
erfolgt mit flexiblen Schläuchen, somit können die Saugstellen frei an die Raumverhältnisse angepasst werden.
2009-03
29
Sacksilo, Erdtank, Plattentank
Lagerung im Sacksilo
Pelletsbedarf
Heizwert und Dichte der Pellets
Heizwert der Pellets = 4,9 kWh / kg
Dichte der Pellets = 650 kg / m³
2 kg Pellets = 1 lt Heizöl extraleicht
Faustformel für den Pelletsbedarf
ETAbox
ETA Sacksilo
In Deutschland dürfen bei einer Kesseleistung unter
50 kW bis zu 15 Tonnen Pellets im Aufstellraum des
Heizkessels gelagert werden. Bei einem genügend
großen Aufstellraum bietet sich daher unser Sacksilosystem für die Pelletslagerung an. Bei einer Raumhöhe von 2.125 mm können auf einer Fläche von
1,7 x 1,7m 2,6 Tonnen bzw. auf 3 x 3m 4,3 Tonnen
eingelagert werden. Ein durchschnittlich gedämmtes
Einfamilienhaus mit 12 kW Heizlast braucht 4 Tonnen
Pellets jährlich.
Lagerung außerhalb des Hauses in Erdtanks
Als Faustformel für die Ermittlung des Pelletsbedarfs in Tonnen wird die Heizlast mit dem
Faktor „3“ dividiert, für den Pelletsbedarf in
Kubikmeter durch den Faktor „2“.
Hier ein Beispiel für ein durchschnittlich Wärme
gedämmtes Einfamilienhaus mit 12 kW Heizlast:
12 kW / 3 = 4 Tonnen Pellets jährlich
12 kW / 2 = 6 Kubikmeter jährlich
Aus dem aktuellen Brennstoffverbrauch
kann der jährliche Pelletsbedarf annäherungsweise ermittelt werden, hier am Beispiel für ein
durchschnittlich Wärme gedämmtes Einfamilienhaus mit 12 kW Heizlast:
1.960 lt Heizöl
x 2,04 = 4.000 kg Pellets
2.060 m³ Erdgas x 1,94 = 4.000 kg Pellets
2.960 lt Flüssiggas x 1,35 = 4.000 kg Pellets
1.560 kg Flüssiggas x 2,56 = 4.000 kg Pellets
2.660 kg Koks
x 1,5 = 4.000 kg Pellets
Erdwämepumpe mit Güteziffer 3,4
5.700 kWh Strom x 0,7 = 4.000 kg Pellets
Erforderliche Lagerraumgröße
Faustformel: 12 kW / 2 = 6 m² Lagerraumfläche
Um für kältere Winter vorzusorgen, sollte das
Lager um 20% mehr als den Jahresbedarf fassen.
Für unser Beispiel 12 kW / 4.000 kg / 6 m³ ist damit
ein nutzbares Volumen von 7,2 m³ erforderlich:
Am Markt werden auch Pellets-Erdtanks mit Lanzen- oder Maulwurfentnahme angeboten, die mit
unserem Saugsystem kompatibel sind.
Plattentanks für feuchte Räume oder im Freien
Hersteller für industrielle
Schüttgutsysteme bieten
für Sonderfälle modulare,
Feuchte beständige Plattentanks an. Auch zu diesen
Tanks kann mit unserem
flexiblem Saugsstem eine
Verbindung hergestellt
werden.
30
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten
Für 2,o m Raumbreite und 2,4 m Raumhöhe
>> 2,9 m² nutzbarer Querschnitt (aus Tabelle
auf der folgenden Seite)
>> 7,2 m³ / 2,90 m² = 2,5 m in Achslänge
Für 2,8 m Raumbreite und 2,4 m Raumhöhe
>> 3,59 m² nutzbarer Querschnitt (aus Tabelle
auf der folgenden Seite)
>> 7,2 m³ / 3,59 m² = 2,0 m in Achslänge
Die Schnecke sollte vorzugsweise in Längsrichtung des Raums liegen. Je schmäler der
Lagerraum, umso weniger Raum geht unter der
4o°-Schrägschalung verloren.
Die Schnecke kann problemlos bis zu 0,6 m kürzer
als der Raum sein bzw. wird auch am Raumende
schräg abgeschalt, bis zu 1,5 m kürzer.
www.eta.co.at
Lagerraum
Statik, Feuchte, Volumen
Längsschnitt
Be- und Entlüftung min. 200 cm²
Querschnitt
ETA PE
min. 0,36 m
ca. 0,20 m
Lagerraumtür
T30 beplankt
Pelletslagerraum
1.20 m
Heizraum
Prallschutzmatte
Saug- und Rückluftschlauch max. 20 m
0,5 m
ca. 0,20 m
Brandschutzmanschette
Ausblasst.
Einblasstutzen
(raummittig, bei
min.
0.5m
Räumen breiter 3m
2 Stutzen außermittig)
In statisch nicht ausreichend
dimensionierte Wände keine Kräfte
aus der Stützkonstruktion einleiten
27mm Schalungsplatten
(glatte Oberfläche)
Kantholz
max. 6,50 m
2,00 m
Austragschnecke
max. 5,00 m
1,00 m
Schalung
Kantholz
2,00 m
40°
Leerraum
max. 0,30 m
0,66 m
Abstützung
Bestellbeispiel für Austragkanal: 2 x 2m + 1 x 1m + 2 x Zwischenstummel
Lagerräume mit Schnecken- oder Saugaustragung
Ermittlung des nutzbaren Lagerraumvolumens
Am Beispiel eines Lagerraums mit Schneckenaustragung zeigen wir auf den folgenden Seiten, welche
Anforderungen zu erfüllen sind und wie ein Lagerraum adaptiert wird. Grundsätzlich gelten für eine
Saugaustragung die selben Regeln.
Grundsätzlich soll die Schneckenachse in der Längsrichtung des Raums liegen um eine optimale Raumnutzung zu erreichen. Bei einer maximalen Austragschneckenlänge von 5 m beträgt die maximal
erfassbare Raumlänge 6,5 m. Infolge der Schrägschalung bringen Lagerraumbreiten über 3 m bei normalen
Raumhöhen wenig bis kein nutzbares Mehrvolumen.
Statische Anforderungen
Die Umschließungswände müssen den statischen
Anforderungen der Gewichtsbelastung durch die
Pellets (Schüttgewicht 650 kg/m³) Stand halten.
Wenn die Kräfte der Schrägbodenkonstruktion in den
Boden und nicht in die Wand eingeleitet werden,
haben sich in der Praxis bei sachgerechter Verankerung
im umgebenden Mauerwerk folgende Wandstärken
bewährt:
• Beton, 10 cm, bewährt (F90)
• Mauerziegel, 17 cm, beidseitig verputzt (F90)
• Holzständerwände aus 12 cm Balken, Abstand 62,5 cm,
beidseitig mit Holzwerkstoffen 15-20 mm beplankt
Nutzbarer Querschnitt eines Pelletslageraums
in Quadratmetern
40°-Schrägschalung, oben o,40 m frei, unten 0,13 m für Schnecke
2,0
Breite des Lagerraums in Meter
Auf eine ausreichende Festigkeit des Verputzes ist zu
achten, damit es nicht durch Abrieb und Ablösungen
zu einer Verunreinigung der Pellets kommt.
Pellets sind stark hygroskopisch. Bei Berührung mit
Wasser oder feuchten Wänden, quellen die Pellets
auf, zerfallen und sind damit unbrauchbar.
2,2
Höhe des Lagerraums in Meter
2,4
2,6 2,8 3,0
3,2
3,4
3,6
2,0
2,10
2,50
2,90
3,30
3,70
4,10
4,50
4,90
5,30
2,2
2,22
2,66
3,10
3,54
3,98
4,42
4,86
5,30
5,74
2,4
2,32
2,80
3,28
3,76
4,24
4,72
5,20
5,68
6,16
2,6 2,40
2,92
3,44
3,96
4,48
5,00
5,52
6,04
6,56
2,8
2,47
3,03
3,59
4,15
4,71
5,27
5,83
6,39
6,95
3,0
2,52
3,12
3,72
4,32
4,92
5,52
6,12
6,72
7,32
3,20
3,84
4,48
5,12
5,76
6,40
7,04
7,68
4,61
5,29
5,97
6,65
7,33
8,01
4,73
5,45
6,17
6,89
7,61
8,33
5,60
6,36
7,12
7,88
8,64
6,52
7,32
8,12
8,92
3,2
3,4
3,6
3,8
Trockene Lagerung erforderlich
13
23
320 x 250 mm Mauerdurchbruch
4,0
3,93
Querschnitt x Raumlänge (Schneckenachse) = Pelletslagervolumen
Pelletslagervolumen x 0,650 to/m³ = Pelletslager in Tonnen
• Das Pelletslager muss ganzjährig trocken bleiben.
• Normale Luftfeuchtigkeit, wie sie ganzjährig
witterungsbedingt im normalen Wohnungsbau auftritt, schadet den Holzpellets nicht.
• Bei Gefahr von zeitweise feuchten Wänden
(zB. Altbau) wird empfohlen, eine hinterlüftete
Vorsatzschale aus Holz auf die Wände aufzubringen.
Alternativ bietet sich die Lagerung in Gewebesilos an.
Pelletskessel Planungsmappe
2009-03
31
Brandschutz
Brandschutz in Deutschland
In Deutschland ist die Grundlage der Brandschutzbestimmungen die Muster-Feuerungsverordnung MFeuVO, Fassung vom Februar
1995. Im Folgenden die wichtigsten Regeln aus
dieser Verordnung. Da es länderweise geringfügige Abweichungen gibt, Auskunft bei einem
Sachkundigen, zum Beispiel dem zuständigen
Schornsteinfegermeister einholen.
Pellets-Lagermengen bis 15.000 kg ~ 23 m³
Keine Anforderungen an Wände, Decken und
Türen, keine Nutzungseinschränkungen.
Nennwärmeleistung des Heizkessels
kleiner 50 kW (Feuerstättenaufstellraum)
Brandschutz in Österreich
Rechtlich ist der Brandschutz in den neun verschiedenen Baugesetzen der Länder geregelt,
wobei aber alle Landesgesetze die TRVB H 118
„Technische Richtlinien vorbeugender Brandschutz - automatische Holzfeuerungsanlagen“
(herausgegeben vom Berufsfeuerwehrverband
und den österreichischen Brandverhütungsstellen) als Grundlage haben. Für Detailfragen
Auskunft bei einem Sachkundigen, bei der Bauaufsichtsbehörde oder bei der regional zuständigen Brandverhütungsstelle einholen.
Heiz- und Brennstofflagerräume
innerhalb eines Gebäudes
• Keine Anforderung an den Raum,
• Alle Wände und Decken F90,
• bis zu 15.000 kg Pellets dürfen im Aufstellraum
gelagert werden, Abstand der Feuerstätte zum
Brennstofflager 1m oder Strahlungsblech.
• Türen zwischen Heizraum und Brennstofflager
sowie Türen und Fenster ins Freie T30 bzw G30,
Pellets-Lagermengen über 15.000 kg ~ 23 m³
• Wände und Decken F 90,
• keine Leitungen durch Wände,
• keine andere Nutzung,
• Türen selbst schließend und Feuer hemmend T 30,
• Pelletseinblasleitungen durch andere Räume F90
Nennwärmeleistung des Heizkessels
größer 50 kW (Heizraum)
• lichte Höhe mind. 2m und Rauminhalt mind. 8 m³,
• Wände und Decken F 90,
• Türen selbst schließend in Fluchtrichtung öffnend
und Feuer hemmend (T 30),
• bis zu 15.000 kg Pellets dürfen im Heizraum
gelagert werden, Abstand der Feuerstätte zum
Brennstofflager 1m oder Strahlungsblech,
• Selbst schließende Türen zu Räumen mit
erhöhter Brandgefahr (Tankräume, Garagen) zu
Fluchtwegen und zu darüber liegenden Räumen (Stiegenhaus) entweder 2 x T30 oder T90,
• Fenster nicht öffenbar,
• Be- und Entlüftungsöffnungen in der Außenwand vergittert mit Maschenweite kleiner 5 mm.
• Zu- und Abluftleitungen, sowie Lagerraumbefüllleitungen, die durch andere
Brandabschnitte führen, K90 oder L90,
• Bei Pelletsförderschläuchen durch Räume
außerhalb des Heizraums (Brandabschnitt)
sind bei den Mauerdurchtritten heizraumseitig
Brandschutzmanschetten zu setzen.
Heiz- und Brennstofflagerräume allein stehend
• Alle Wände, Decken und Türen ins Freie
in nicht brennbarer Ausführung,
• keine andere Nutzung,
• Türen zwischen Heizraum und Brennstofflager T30
• bei Pelletsförderschläuchen durch Räume
außerhalb des Heizraums (Brandabschnitt)
sind bei den Mauerdurchtritten heizraumseitig
Brandschutzmanschetten zu setzen,
• Abstände zu Gebäuden und Grundstücksgrenzen gemäß der Landes-Baugesetzgebung
beachten.
• Lüftungsleitungen durch andere Räume F90
• ansonsten keine besonderen Anforderungen.
Feuerlöscher als erste Löschhilfe sind nur für
gewerbliche und öffentliche Gebäude gesetzlich
geregelt.
Zu- und Abluft siehe Seite 19
32
Lagerraum, Heizraum
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten
Pelletslagerbehälter im Heizraum oder im
Freien unmittelbar neben dem Gebäude
gegenwärtig nur in Oberösterreich erlaubt,
wenn die Kesselleistung kleiner 50 kW und
www.eta.co.at
Lagerraum
Befüllstutzen
Befüllstutzen in der Schmalwand des Lagerraums
der Lagerbehälter kleiner als 15 m³ ( 9,5 to) ist
(Merkblatt MVB 29/2005 der Brandverhütungsstelle für OÖ).
Es werden zwei Stutzen vorzugsweise in der schmäleren Außenwand des Lagerraums 20 cm (Mitte Rohr)
unter der Decke montiert. Einer zum Einblasen mittig
und ein zweiter für die Rückluft seitlich davon.
Gegenüber dem mittigen Einblasstutzen wird eine
Prallschutzmatte montiert, um ein Zerschellen der
Pellets an der Wand und auch um das Abschlagen
von Verputz zu verhindern.
Mindestabstände für Brennstofflager im Freien
Bei der Aufstellung eines Pelletslagerbehälters
im Freien ist auf die Mindestabstände zu
Gebäuden und Grundstücksgrenzen gemäß der
Landes-Baugesetzgebung zu achten
Feuerlöscher als erste Löschhilfe
siehe Detailzeichnung
(Türen)
Austragschnecke
min. 50 cm
Bis 50 m² Heizraumfläche ist nach ÖN H 5170
eine Größe von 12 Löschmitteleinheiten (LE)
vorgeschrieben. Zweckmäßig ist ein 6 kg-Pulverlöscher für die Brandklassen A, B und C.
Alte 6 kg-Pulverlöscher haben 10 LE, moderne
12 LE. Alle zwei Jahre ist der Löscher zu überprüfen.
Prallschutzmatte
Kupplungs-Stutzen NW 100
(Feuerwehrkupplung Stortz Typ A)
50 cm
Verpuffungsklappe
In der Verbindungsleitung vom Kessel zum
Kamin oder im Kamin innerhalb des Heizraums
ist eine Verpuffungsklappe anzuordnen. Wird
die Klappe in den Kamin eingebaut, dann unter
dem Kesselanschluss, um die maximal mögliche
Kesselanschlusshöhe nicht zu verringern.
Temperaturüberwachungseinrichtung im
Brennstofflagerraum/Vorratsbehälter (TÜB)
Entsprechend TRVB H 118 ist über der Förderleitung
an der Entnahmestelle aus dem Brennstofflager
bzw. Vorratsbehälter ein Alarm-Thermostat zu
installieren. Dieser Alarm-Thermostat ist bei
einer ETA Pelletsanlage nicht erforderlich, da
durch die ETA Zellenradschleuse mit Druckausgleich kein Gas vom Brennraum zum Lager
oder umgekehrt strömen kann (attestiert durch
Prüfung beim Institut für Brandschutztechnik
und Sicherheitsforschung Linz).
Nur im Ausnahmefall in der Längswand
Im Ausnahmefall, wenn keine Schmalwand des
Lagerraums von außen zugänglich ist, können die
Befüllstutzen in der Längswand platziert werden,
für jede Raumhälfte ein Stutzen mit gegenüber
liegender Prallschutzmatte. Nachteilig ist, dass dann
zur Halbzeit des Einblasens die Schläuche umgeschlossen werden müssen.
50 cm
Zwei Prallschutzmatten
Austragschnecke
Kupplungs-Stutzen NW 100
(Feuerwehrkupplung Stortz Typ A)
1/4
1/4
1/4
1/4
Zu- und Abluft siehe Seite 19
Einbau der Befüllstutzen
Die Pelletseinblasstutzen müssen fest in der Wand
verankert sein, damit sie den Schlagbewegungen
des Tankwagenschlauchs Stand halten und sich
beim Ankuppeln des Schlauchs nicht verdrehen. Sie
sollen 20 cm (Rohrmitte) unter Lagerraumdecke und
waagrecht eingebaut sein, damit die Pellets beim
Einblasen nicht an der Decke zerscheuert werden.
Um die Befüllstutzen in glatten Bohrungen oder mit
Pelletskessel Planungsmappe
2009-03
33
Befüllstutzen, Erdung, Steckdose
einem Kanalrohr hergestellten Ausparungen verdrehsicher einbauen zu können, haben wir unsere
Pelletseinblasstutzen mit einem Flansch ausgerüstet,
der die Kräfte über vier Dübelschrauben direkt in die
Wand überträgt. ETA Stutzen mit 108 mm Durchmesser passen genau in Aussparungen, die mittels einem
Kanalrohr mit 110 mm Außendurchmesser hergestellt
wurden. Der feine Spalt wird mit Silikon abgedichtet.
Ein größerer Spalt zwischen Stutzen und Mauerwerk
wird ausgeschäumt.
20 cm
Stutzen mit 1,5²
an die Erdung
des Hauses
anschließen
Kupplungen
unter Gelände
mindestens 60 cm
20 cm
Werden die Pelletsstutzen unter Gelände in einem
Lichtschacht eingebaut, ist darauf zu achten,
dass der Schlauch in gerader Linie aus dem
Schacht geführt werden kann. Ist das mit dem
45° gekrümmten Anschluss nicht möglich, ist ein
zusätzlicher 45°-Bogen (Art.Nr. 12208) erforderlich.
mindestens 60 cm
ACHTUNG! Vor dem Befüllen Heizkessel abschalten
Des Öfteren wird von der Behörde oder vom Schornsteinfeger vorgeschrieben, dass dieser Hinweis auf
den Blinddeckeln der Befüllstutzen gut lesbar angebracht ist. Rückbrandklappen und -schieber vor
dem Feuerraum des Kessels sind bei Betrieb offen.
So können bei Kesselbetrieb heiße Verbrennungsgase in den Förderweg der Pellets gesaugt (durch
Unterdruck im Brennstofflager) oder Luft durch
den Brennstoffweg geblasen (durch Überdruck im
Brennstofflager) werden. Beides kann einen Brand
auslösen.
Genau genommen, sollte bereits zwei Stunden vor
dem Befüllen abgeschaltet werden, denn Rückbrandklappen und -schieber schließen nicht immer
ganz dicht. Es soll daher beim Befüllen kein Feuer
mehr im Kessel sein.
Besser als ein Hinweisschild
ist eine Zellenradschleuse
Da wir die Rückbrandsicherheit unserer Kessel nicht
dem Zufall überlassen, rüsten wir alle ETA Pelletskessel mit einer Zellenradschleuse aus, bei der es auch
während des Kesselbetriebs keine offene Verbindung
zwischen Feuerraum und Pelletslager gibt.
Es wäre zwar nicht erforderlich, einen ETA Pelletskessel während der Befüllung des Lagers abzustellen, stellen Sie aber den Kessel trotzdem ab, wenn
der Tankwagenfahrer Sie dazu auffordert.
Verlängern der Befüllleitungen
20 cm
Die ETA Befüllstutzen sind aus Stahlrohr 108 x 3,2 mm
und können bei Bedarf mit Stahlrohr verlängert
werden.
Der Schlüssel zum Festziehen der Kupplung, mit
zirka 30 cm Hebellänge, braucht Arbeitsraum über
einen Winkel von 120°. Ist dieser Arbeitsraum im
Lichtschacht nicht vorhanden, muss der Stutzen mit
einer geraden Verlängerung (0,5m Art.Nr. 12206)
über die Lichtschachtkante geführt werden.
Wenn der Tankwagen sehr nahe an die Befüllstutzen heran fahren kann und so seine mögliche
Förderweite (30m) nicht außerhalb des Hauses
verbraucht wird, sind Einblasleitungen mit einer
Länge bis zu 20m kein Problem. Höhenunterschiede
eines Stockwerks, bei kürzerer Leitung auch von
zwei Stockwerken, können problemlos überwunden werden.
Erdung gegen elektrostatische Aufladung
Die Befüllkupplungen mit einer 1,5 mm²-Erdungsleitung
an die Erdung der Hauselektroinstallation anschließen.
Steckdose für das Gebläse des Pelletslieferanten
Nicht vorgeschrieben aber sinnvoll ist eine 230VSteckdose (Absicherung C-16A) in der Nähe der Befüllkupplung für das Gebläse des Pelletslieferanten.
34
Lagerraum
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten
Verlängern nur mit Stahlrohren
• Es dürfen ausschließlich Stahlrohre für das Befüllsystem verwendet werden. Keine Rohrleitungen aus
Kunststoff (Gefahr von elektrostatischen Aufladungen) verwenden.
• Das Befüllsystem muss unbedingt gegen elektro-
www.eta.co.at
Lagerraum
staubdichte Türe, keine Leitungen
statische Aufladungen geerdet werden.
• Die verwendeten Befüllsysteme müssen auf der
Innenseite durchgängig glattwandig sein, keine
Wickelfalzrohre aus der Lüftungstechnik verwenden.
• Werden Rohrleitungen geschweißt, dürfen auf der
Innenseite keine Grade oder Schweißnähte hervorstehen, welche die Pellets zerstören können.
• Werden Bögen verwendet, so sollten zumindest
5d-Bögen (Krümmungsradius beträgt das 5-fache
des Rohrradius) verwendet werden. Alternativ
kann man 90°-Umlenkungen auch durch zwei
45°-Bögen mit einem geraden Rohrstück dazwischen
herstellen.
Türe
Einblasstutzen
20 cm unter der Decke und
waagrecht in den Raum gerichtet
Holzbretter
Schrägbodenoberkante
Wenn möglich,
sollte sich die Türe
in der Nähe der
Einblasstutzen befinden
Im Pelletslager sollen weder Wasser führende Rohrleitungen noch elektrische Leitungen sein. Wasser
aus einem Rohrbruch bringen die Pellets zum Aufquellen. Unisolierte Teile einer Elektroinstallation
können eine Staubexplosion zünden.
Nicht entfernbare Rohrleitungen verkleiden,
Kaltwasserleitungen gegen Schwitzen isolieren
Bestehende und nicht mit vertretbarem Aufwand
zu entfernende Kaltwasserleitungen sind gegen
Schwitzwasserbildung zu isolieren, um einen
Feuchteeintrag in die Pellets aus Schwitzwasser
sicher zu unterbinden.
Rohrleitungen in der Flugbahn der Pellets beim
Befüllen, insbesondere Rohrleitungen unter der
Decke, sind zu verkleiden. Es ist darauf zu achten,
dass die Pellets durch ein Ableitblech geschont
werden.
Prallschutzmatte
• Das Befüllsystem soll nicht mit einem Bogen enden.
Um ein gerades Ausblasen der Pellets zu erreichen,
ist nach einem Bogen ein gerades Rohrstück von
mindestens 50 cm Länge erforderlich.
Keine Leitungen im Pelletslager
zu schützende
Leitungen, Rohre etc.
Flugbahn
der Pellets
Staubdichte, Brand hemmende T30-Türe
Bei Lagermengen bis 15.000 kg bestehen in Deutschland keine brandschutztechnischen Anforderungen
an Türen oder Luken zum Pelletslager. Türen und
Luken müssen nach außen aufgehen und mit einer
staubdichten, umlaufenden Dichtung versehen
sein. Bei Türen oder Luken zum Pelletslager müssen
auf der Innenseite Holzbretter (30 mm stark mit Nut
und Feder) angebracht werden, damit die Pellets
nicht gegen die Tür oder Luke drücken, bzw. dass
die Türe geöffnet werden kann. Das Türschloss ist
staubdicht von innen zu verschließen. Entgegen
einer weit verbreiteten Bauanleitung, darf die Türklinke innen nicht entfernt werden. Die Türe muss
im Notfall von innen geöffnet werden können.
Dichtung
Z-Profil
Flugbahn
der Pellets
Ableitblech
zu schützende
Leitungen, Rohre etc.
Ableitblech
Nur explosionssichere Elektroinstallationen
Im Pelletslager dürfen sich keine Elektroinstallationen
wie Schalter, Licht, Verteilerdosen, etc. befinden.
Unvermeidbare Installationen sind explosionsgeschützt (luft- und feuchtedicht) auszuführen und
in der Flugbahn der Pellets gegen Beschädigung
zu schützen. Vorhandene Klemmdosen, die nicht
umverlegt werden können, sollten zumindest mit
Brunnenschaum ausgeschäumt werden, um jede
blanke Oberfläche spannungsführender Teile zu
verschließen.
Brandschutztür
T30 80/200 oder 70/80
Holzbretter mindestens 3 cm dick auf der Lagerraumseite
Pelletskessel Planungsmappe
2009-03
35
Austragschnecke oder Saugsonden
Lagerraum
Modulares Austragschneckensystem von ETA
End-Flanschplatte
mit Y-Lager
(im Grundset
enthalten)
Endlagerstummel
(im Grundset
enthalten)
Offene Trogschnecken mit
1.000 mm, 1.500 mm und 2.000 mm,
kombinierbar bis 5.000 mm Gesamtlänge.
Offene Trogschneckenlänge mindestens 100mm
kürzer als die lichte Raumlänge wählen (Länge
kann problemlos bis zu 600mm kürzer sein)
Pelletsaustragkanal-Grundset
Mauerdurchtritt
Zwischenstummel zur Verbindung der Schnecken
Schneckenstartstück
Wartungsdeckel
Schlauchanschluss DN50
Pellets zum Kessel
Getriebemotor
Schlauchanschluss DN50
Rückluft vom Kessel
Einer Austragschnecke, die den Lagerraum über die ganze Länge vollständig entleert, ist der Vorzug zu geben. Wenn es aber
unmöglich ist, die Austragschnecke an einer Schmalseite des Lagerraums heraus zu führen, wird man Saugsonden installieren.
Pneumatische Austragung mit Saugsonden
Brandschutztür
Retourluftstutzen
Holzbretter
Befüllstutzen
Z-Winkel
m
0,5
Prallschutzmatte
Ansaugsonden
auf Holzbrett
montieren
Abmessungen für den
Einbau der Umschalteinheit (in mm)
0,3
m
Stützkonstruktion
aus Kantholz
36
Umschalteinheit
Flexible Schläuche
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten
www.eta.co.at
Lagerraum
Schrägboden
Im Lagerraum ist ein Schrägböden mit 40°-Neigung
erforderlich, um die eingelagerten Pellets zur Gänze
wieder entnehmen zu können. Dies gilt sowohl für
Austragschnecken als auch für Saugsonden.
Schrägbodenkonstruktion für den Lagerraum
Für den Schrägboden haben sich dreischichtverleimte
Betonschalungsplatten mit 27 mm Stärke bewährt.
Es können aber auch ungehobelte Holzbretter mit
25 mm Stärke verwendet werden, deren Oberfläche
mit dünnem, glatten Kunststoff-Laminat verkleidet
wird.
Der Schrägboden soll zu den Umschließungswänden
dicht sein, damit keine Pellets in den Leerraum rieseln.
Die Stützkonstruktion selbst darf sich aber nicht an
die Wände anlehnen, da diese großen Kräfte von
statisch unzureichend dimensionierten Wänden nicht
aufgenommen werden können.
Der Schrägboden soll der Gewichtsbelastung durch
die Pellets standhalten (Schüttgewicht 650 kg/m³).
Ausgehend von im Handel üblichen Schalungstafeln
mit 100 cm Breite, sollte für die Stützkonstruktion ein
Rahmenabstand von 50 oder 100 cm gewählt werden. Für diese Abstände sind in den nebenstehenden Tabellen die erforderliche Kantholzstärken in
Abhängigkeit von der Raumbreite angegeben.
Saugsonden auf einem Holzbrett montieren
Wenn die Saugsonden ummittelbar auf einem
kalten Betonboden sitzen, kann Wasser aus der
Umwälzluft an der kalten Saugsonde kondensieren.
Das Kondensat verklebt Pellets und insbesondere
Pelleststaub zu Brocken, die die Saugförderung
blockieren können. Um das zu vermeiden, die
Saugsonden immer auf einem Wärme isolierenden
Holzbrett (25/27 mm wie die Schalung) montieren.
Schneckenkanal in der Mauerdurchführung
weich einbauen (Körperschall)
Es kann von der Schnecke über die Lagerraumstirnwand Schall in das Haus emittiert werden. Um das
zu vermeiden, den Schneckenkanal in der Mauerdurchführung, mit weichem Material (Steinwolle)
ummanteln. In keinem Fall den Schneckenkanal
ohne Schalltrennung in eine Betonwand einbetonieren.
Pelletskessel Planungsmappe
Einblasstutzen
Ausblasst.
(raummittig, bei
Räumen breiter 3m min. 0.5m
2 Stutzen außermittig)
ca. 0.2m
Schrägboden
In statisch nicht ausreichend
dimensionierte Wände keine Kräfte
aus der Stützkonstruktion einleiten
27mm Schalungsplatten
(glatte Oberfläche)
Kantholz
Abstützung
23
40°
13
320 x 250 mm Mauerdurchbruch
Stützweite
Kanthölzer für Stützrahmenabstand 100 cm
für 2,5 m Raumhöhe
Holzquerschnitt in cm
Stützweite in m
10 x 5
1,50
12 x 6
2,00
10 x 10
2,20
15 x 5
2,35
Raumbreite in m
2,25
3,00
3,30
3,50
Kanthölzer für Stützrahmenabstand 50 cm
für 2,5 m Raumhöhe
Holzquerschnitt in cm
Stützweite in m
8x4
1,50
10 x 5
2,20
12 x 6
3,00
10 x 10
3,40
Raumbreite in m
2,25
3,30
4,50
5,10
Kleine Lagerräume mit Reservelager
Bei kleinen Lagerräumen kann der Schrägboden gekappt werden. Auf den so erhaltenen ebenen Flächen
bleiben Pellets als Reserve liegen, die, wenn der
Hauptraum leer ist, händisch herunter geräumt
werden können.
Nachteil dieser Variante
ist, der Reserveraum
muss mindestens alle
3 Jahre geräumt werden,
um nicht Staub und
gebrochene Pellets
oder auch feuchte Pellets
anzusammeln.
2009-03
37
Austragschnecke, Saugsonden
Bestellliste
Pos.
Bestellliste für Pelletslagerraum mit Austragschnecke
1
Pelletsaustragkanal-Grundset
bestehend aus geschlossenem Kanal für Mauerdurchführung bis max. 30 cm Wandstärke,
Schlauchanschlüsse für Saug- und Rückluftleitung, 4 Schlauchschellen, Revisionsöffnung,
Getriebemotor 1 x 230 V, 50 Hz, 0,37 kW, Kanalendstück mit Schneckenlagerung,
Schrauben für maximal 5m Austragschnecke.
Artikelnummer Stück
Preis
16001-3
Die Austragschnecke soll zwischen 0,1 und 0,6 m kürzer sein als die lichte Länge des Raums. Die erforderliche
Länge wird aus Modulen mit 1, 1,5 oder 2 m Länge zusammengesetzt. Maximal ist eine Länge von 5 m möglich.
2
3
Pelletsaustragschnecke 1,0 m
16010-3
Pelletsaustragschnecke 1,5 m
16015-3
Pelletsaustragschnecke 2,0 m
16020-3
Zwischenstummel für Pelletsaustragschnecke (einer weniger als Schneckenstücke erforderlich)
16039
Für die Pelletsförderung sind zwei Schläuche von der Lagerraumaustragung zum Kessel erforderlich.
4
Pelletsförderschlauch NW 50 Saug- und Rückluftleitung
Rolle mit 12,5 m
12252-125
Pelletsförderschlauch NW 50 Saug- und Rückluftleitung
Rolle mit 25,0 m
12252-250
Pelletsförderschlauch NW 50 Saug- und Rückluftleitung
Rolle mit 50,0 m
12252-500
5
Verbindungsstück für Förderschlauch NW 50 (nur in der Rückluftleitung verwenden)
12253
6
Brandschutzmanschette für Förderschlauch, wenn die Schläuche einen Raum zwischen
Lager und Heizraum queren, 2 Stück (Saug- und Rückluftleitung) je Wanddurchtritt erforderlich.
12255
7
Kaskadenmodul für Pelletsförderung aus einer Lagerraumaustragung zu zwei Kesseln
12090
Ein Paar Pelletseinblasstutzen gerade 0,5 m (Anschlusspunkt über dem Gelände)
12201-02
Ein Paar Pelletseinblasstutzen 0,5 m mit 45°-Bogen (Anschlusspunkt in Lichtschacht)
12202-02
8
9
Ein Paar Verlängerungen 0,5 m für Pelletseinblasstutzen
12206
10
Ein Paar Verlängerungsbögen 45° für Pelletseinblasstutzen
12208
11
Prallschutzmatte B 700 x H 1.200 mm
12205
Pos.
1
Bestellliste für Pelletslagerraum mit Saugsonden
Artikelnummer Stück
Pneumatisches Austragungssystem
bestehend aus 3 Saugsonden und Umschalteinheit zwischen den Sonden,
Schlauchanschlüsse für Saug- und Rückluftleitung, 16 Schlauchschellen.
16003
Eine Einzel-Saugsonde (nur für PE 7 und 11 ausreichend).
Ein Schlauchklemmenset 4 Stk für Pelletschlauch NW 50 mitbestellen.
16003-100
12254
Für die Pelletsförderung sind jeweils zwei Schläuche von den Saugsonden zur Umschalteinheit (innerhalb
des Lagerraums) und von der Umschalteinheit zum Kessel erforderlich.
2
Rolle mit 12,5 m
12252-125
Pelletsförderschlauch NW 50 Saug- und Rückluftleitung
Rolle mit 25,0 m
12252-250
Pelletsförderschlauch NW 50 Saug- und Rückluftleitung
Rolle mit 50,0 m
12252-500
3
Verbindungsstück für Förderschlauch NW 50 (nur in der Rückluftleitung verwenden)
12253
4
Brandschutzmanschette für Förderschlauch, wenn die Schläuche einen Raum zwischen
Lager und Heizraum queren, 2 Stück (Saug- und Rückluftleitung) je Wanddurchtritt erforderlich.
12255
5
6
38
Pelletsförderschlauch NW 50 Saug- und Rückluftleitung
Kaskadenmodul für Pelletsförderung aus einer Lagerraumaustragung zu zwei Kesseln
12090
Ein Paar Pelletseinblasstutzen gerade 0,5 m (Anschlusspunkt über dem Gelände)
12201-02
Ein Paar Pelletseinblasstutzen 0,5 m mit 45°-Bogen (Anschlusspunkt in Lichtschacht)
12202-02
7
Ein Paar Verlängerungen 0,5 m für Pelletseinblasstutzen
12206
8
Ein Paar Verlängerungsbögen 45° für Pelletseinblasstutzen
12208
9
Prallschutzmatte B 700 x H 1.200 mm
12205
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten
www.eta.co.at
Preis
Bestellliste
Pos.
Holzpelletssilo
Bestellliste für Holzpelletssilo (Sacksilo)
Artikelnummer Stück
Preis
ETAbox
bestehend aus höhenverstellbarem, verzinktem Stahlgestell, verzinktem Stahlkonus,
antistatischem Polyestergewebesack, Befüll- und Rückluftanschluss (Storz A100)
inklusive Entnahmeschnecke, Schlauchanschlüsse NW 50 für pneumatische Förderung zum Kessel
1
ETAbox 1.700 x 1.700 mm, in 100 mm-Schritten höhenverstellbar
Höhe 1.800 mm -> 3 , 1 m³ -> 2,1 to
Höhe 2.100 mm -> 4,0 m³ -> 2,6 to
Höhe 2.500 mm -> 5,2 m³ -> 3,2 to
12300-1
ETAbox 2.100 x 2.100 mm, in 100 mm-Schritten höhenverstellbar
Höhe 1.800 mm -> 4,5 m³ -> 2,8 to
Höhe 2.100 mm -> 5,8 m³ -> 3,6 to
Höhe 2.500 mm -> 7,5 m³ -> 4,7 to
12301-01
ETA Sacksilo
bestehend aus verzinktem Metallgestell, antistatischem Polyestergewebesack mit Filterdeckel,
Befüllanschluss (Storz A100), Entnahmetopf mit Rüttelmotor, Schlauchanschlüsse NW 50
1
2
ETA Sacksilo 252522-34
5,3m³ zirka 3,4 to, 2.500 x 2.500 x Raumhöhe 2.125 mm
12301
ETA Sacksilo 303022-43
6,6m³ zirka 4,3 to, 3.000 x 3.000 x Raumhöhe 2.125 mm
12302
Verlängerungsrohr verzinkt, NW 100, L = 500 mm
für Befüllleitung von ETAbox und Pelletssacksilo
12310
Verlängerungsrohr verzinkt, NW 100, L = 1000 mm
für Befüllleitung von ETAbox und Pelletssacksilo
12311
Verlängerungsbogen verzinkt, NW 100, 45°
für Befüllleitung von ETAbox und Pelletssacksilo
12312
Spannring, NW 100
zu Verlängerung für Befüllleitung von ETAbox und Pelletssacksilo
12313
Für die Pelletsförderung sind zwei Schläuche vom Sacksilo zum Kessel erforderlich.
3
Pelletsförderschlauch NW 50 Saug- und Rückluftleitung
Rolle mit 12,5 m
12252-125
Pelletsförderschlauch NW 50 Saug- und Rückluftleitung
Rolle mit 25,0 m
12252-250
Pelletsförderschlauch NW 50 Saug- und Rückluftleitung
Rolle mit 50,0 m
12252-500
4
Schlauchklemmenset bestehend aus vier Schlauchklemmen für Förderschlauch NW 50
12254
5
Verbindungsstück für Förderschlauch NW 50 (nur in der Rückluftleitung verwenden)
12253
6
Brandschutzmanschette für Förderschlauch, wenn die Schläuche einen Raum zwischen
Lager und Heizraum queren, 2 Stück (Saug- und Rückluftleitung) je Wanddurchtritt erforderlich.
12255
Pelletskessel Planungsmappe
2009-03
39
PelletsUnit ETA PE 7 und 11
Auswahl der Regelung
mit Heizkreisregelung
an der Wand
ab Herbst 2009 lieferbar
20
3
12
28
1
1
2
2
1
2
2
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
4
4
4
4
4
4
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
2
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
2
1
1
1
1
1
1
3 binäre Eingänge für externen Öffner/Schließer
Kann entweder für eine externe Wärmeanforderung/Kesselsperre
oder für die Steuerung der pneumatischen Saugsonden-Austragung
oder für den Strömungsschalter des Frischwassermoduls verwendet
werden.
Für die Fühler nur geschirmte Leitungen und für den
Anschluss der Geräte nur flexible Kabel verwenden!!!
40
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten
www.eta.co.at
6) Für Frischwassermodul sind alle Fühler im
Lieferumfang des Moduls enthalten
2
2
1
3) Vorlauffühler für Heizkreise aus dem Puffer
1 Stk. Anlegefühler (19026) je Heizkreis
2
11
1
1
8) Solar-Fühlerset (19027 Kollektorfühler
und Tauchfühler) und abhängig von
der Anlage zusätzliche Tauchfühler
(19025) für Warmwasserspeicher
1
Im Standardlieferumfang
des ETA PE 7 und 11-Kessels
enthalten
1s
(3)4
5) 1 Stk. Speicherfühler im Standardlieferumfang,
für Durchladen zweiter Tauchfühler (19025)
1
1
2+1s
3(4)
2) 2 Stk. Pufferfühler R1/2“ x 150 mm ( 19024)
2
2
2
(2)3
7) Solar-Fühlerset (19027 Kollektorfühler
und Tauchfühler)
2
1+1s
4) Raumfühler mit Fernbedienung und LED
Störungsmeldung (19021-3) nach Bedarf
1
2
1
2
Erforderliche
Fühler
1) Vorlauffühler für Heizkreise aus dem Kessel
sind im Lieferumfang des Kessels enthalten
WW-Zirkulationspumpe
3
Störmeldung potenzialfei
Frischwassermodul 6)
1
1(2)
Solar Ladetauscher + Umschaltven. 8 )
Warmwasserspeicher 5)
1
1
Solar mit Ladewärmetauscher 8)
Raumfühler mit Störmeldung 4)
1
1
Solar mit zwei Speicher 8)
Gemischte Heizkreise aus Puffer 3)
3
2
Solar mit einem Speicher 7)
Pufferspeicher 2)
3
1
Freie Temperatureingänge
3
Erforderliche Temperatureingänge je Funktion
Sonderfunktionsrelais 1s *)
Erforderliche Ausgänge je Funktion
*) Sonderfunktionsrelais (1s)
mit potenzialfreiem Wechselkontakt
sind für Fremdwärmeumschaltung,
Öl-/Gaskessel-Brennersperre, Thermostat,
Solarumschaltventil, und Störmeldung
erforderlich.
Sonderfunktionsrelais können aber
auch als normaler Ausgang verwendet
werden.
230 V-Ausgänge
Gemischte Heizkreise aus Kessel 1)
Die Tabelle zeigt nur eine Auswahl aus den möglichen Regelungskonfigurationen
Bestellliste
Bestellliste für PelletsUnit ETA PE 7 und 11
Pos.
1
PelletsUnit ETA PE 7 und 11
PelletsUnit
Artikelnummer Stück
ETA PE 7
Leistung 2,3 - 7,7 kW
12010
ETA PE 11
Leistung 2,3 - 11,2 kW
12012
Preis
Rohr zur Luftzuführung für raumluftunabhängigen Betrieb (Polypropylen beständig bis 120°C, druckdicht bis 200 Pa)
Für Luftzuführungen getrennt vom Schornstein ist eine Isolierung gegen Tauwasser bauseits erforderlich. Bei Querungen
eines Brandabschnittes ist eine Brandschutzisolation L90 bauseits auszuführen. Die Verwendung von handelsüblichen
Kanalrohren aus Kunststoff ist für die Luftzufuhr aus brandschutztechnischen Gründen nicht zu zulässig.
2
Rohr NW80 mit Muffe L = 500 mm
12270-0500
Rohr NW80 mit Muffe L = 1.000 mm
12270-1000
Bogen 87° NW80 mit Muffe L = 500 mm
12271
12272
Zweiter Heizkreis zum Einbau in PE 7 und 11, Pumpe, Mischer, Vorlauffühler und Verrohrung
12070
4
Anlegethermostat zur Sicherheitsabschaltung eines Fußbodenkreises, steckerfertig verkabelt
19051
5
6
Pufferspeicher im Normalfall für ETA PE mit ausreichend
großen Warmwasserspeicher nicht erforderlich
Mündungsgitter NW 80 aus Aluminium natur
3
Schichtpuffer ETA SP 825
Ø 790 x 1.939 mm, Kipphöhe 1.990 mm, Volumen 825 lt
20030-02
Schichtpuffer Solar ETA SPS 825 mit Solarregister 2,5 m², sonstige Abmessungen wie SP 825
20130-00
Isolierung zu ETA SP 825 und SPS 825
20031-03
Schichtpuffer ETA SP 1100
Ø 990 mm
Ø 850 x 2.150 mm, Kipphöhe 2.200 mm, Volumen 1.100 lt
20050-02
Schichtpuffer Solar ETA SPS 1100 mit Solarregister 3,2 m², sonstige Abmessungen wie SP 1100
20150-00
Isolierung zu ETA SP 1100 und SPS 1100
20051-03
Schichtpuffer ETA SP 1650
Ø 1.050 mm
Ø 1.000 x 2.370 mm, Kipphöhe 2.430 mm, Volumen 1.650 lt
20070-02
Schichtpuffer Solar ETA SPS 1650 mit Solarregister 4,0 m², sonstige Abmessungen wie SP 1650
20170-00
Isolierung zu ETA SP 1650 und SPS 1650
20071-03
Ø 1.200 mm
Zwei Tauchfühler R1/2“ x 150 mm mit 10 m Kabel für Pufferspeichermanagement
19024
Im Kessellieferumfang ist die Regelung für einen Warmwasserspeicher und maximal drei gemischte Heizkreise
(einschließlich Außentemperaturfühler) und eine einfache Solaranlage (ohne Fühler) enthalten.
7
Anlegefühler mit 7 m Kabel
für die Vorlauftemperatur der externen Heizkreise bei Installation mit Puffer
(bei den internen Heizkreisen sind die Vorlauffühler bereits im Kessel eingebaut)
8
Raumfühler mit Fernbedienung und Störmeldung (LED)
9
Heizkreisregelung für 2 Mischerkreise im Wandgehäuse,
ab Herbst 2009
geeignet für Solarregelung, einschließlich zwei Heizkreisvorlauffühler und 10m CAN-Buskabel
19026
19021-3
10
Tauchfühler R1/2“ x 150 mm mit 10 m Kabel
(1 Stück für Warmwasserspeicher
im Kessellieferumfang)
erforderlich für weitere Warmwasserspeicher oder zweiten Speicherfühler für Durchladefunktion
19025
11
Fühlerset-Solar: Kollektorfühler und Tauchfühler R1/2“ x 150 mm
19027
Pelletskessel Planungsmappe
2009-03
41
PelletsUnit ETA PE 7 und 11
Grundschema, 2. Heizkreis
Grundschema
mit Regelung im Kessellieferumfang,
für Fußbodenheizkreise ist zusätzlich ein Anlege-Sicherheitsthermostat erforderlich.
Raum 1
4x0,5²
MK1
TWZ
2x0,5²
Zirkulationspumpe
AußenTemp.
3x1²
T
TWW
T Boiler
2x0,5²
M
T Warmwassser
2x0,5²
M
Warmwasserspeicher
PE 10
TW
Grundschema mit optionalen 2. Heizkreis
mit Regelung im Kessellieferumfang,
für Fußbodenheizkreise ist zusätzlich ein Anlege-Sicherheitsthermostat erforderlich.
TWW
Zirkulationspumpe
TWZ
3x1²
2x0,5²
T
Raum 1
Den kälteren Heizkreis
immer an den Mischerkreis 2
anschließen
AußenTemp.
MK1
4x0,5²
Raum 2
4x0,5²
MK2
T Boiler
2x0,5²
M
M
M
PE 10 mit zusätzlichem geregelten Heizkreis
T Warmwassser
2x0,5²
Warmwasserspeicher
TW
42
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten
www.eta.co.at
Puffer, Frischwassermodul, Solar PelletsUnit ETA PE 7 und 11
Pelletskessel mit Puffer (mehr als zwei Heizkreise möglich) und Warmwasserspeicher
Für die gelb unterlegten Teile des Schemas ist zusätzlich zur Kesselregelung die Heizkreisregelung 23-W, für die Einbindung der Heizkreise je Heizkreis ein
Vorlauffühler, je Fußbodenheizkreis ein Anlege-Sicherheitsthermostat und für den Puffer zwei Tauchfühler (Set „Puffermanagement“) erforderlich.
MK2
Raum 2
MK1
Raum 1
2x0,5²
TWH
Pumpe 3
4x0,5²
4x0,5²
T Vorl. 3
2x0,5²
TWH
T Vorl. 2
T Vorl. 1
Pumpe 2
3x1²
T Warmwasser
2x0,5²
2x0,5²
4x0,5²
TWW
3x1²
T
Raum 3
3x1²
AußenTemp.
MK3
Warmwasserspeicher
2x0,5²
CAN-Bus
Twisted Pair
2x2x0,6² geschirmt
Für mehr als einen Heizkreis
Heizkreisregelung
im Wandkasten
bis 2 Mischerkreise 23 -W.
Bei mehr Mischerkreisen
zusätzlich Erweiterung 34-0
Pumpe 1
Mischer 2
3x1²
Mischer 3
3x1²
Mischer 1
3x1²
M
M
M
T Puffer
oben
2x0,5²
TW
M
M
T Puffer
unten
2x0,5²
PE10
Puffer
Pelletskessel und Puffer mit Warmwasserdurchlauftauscher (Frischwassermodul) und Solar
MK1
Raum 1
2x0,5²
4x0,5²
2x0,5²
TWH
2x0,5²
Raum 2
4x0,5²
MK2
Kollektor
Je Heizkreis ist ein Vorlauffühler, je Fußbodenheizkreis ein Anlege-Sicherheitsthermostat, für den Puffer zwei Tauchfühler (Set „Puffermanagement“) und
für die Solaranlage ein Fühlerset „Solar“ erforderlich.
T Vorl. 2
T Vorl. 1
Mischer 2
3x1²
M
Puffer oben WW
2x0,5²
Pumpe 1
T
Warmwasser
2x0,5²
Mischer 1
M
3x1²
T Puffer
unten
2x0,5²
M
M
PE10
Pelletskessel Planungsmappe
Kessel-RL
an Anschluss
ohne Schichtblech
T Solar
Puffer unten
2x0,5²
3x1²
BWT-Pumpe
T Puffer
oben
2x0,5²
BWT-RL
2x0,5²
Strömungsschalter 2x0,5²
Solarpumpe
Pumpe 2
3x1²
T
3x1²
2x0,5²
3x1²
TWW
AußenTemp.
TW
Puffer
2009-03
43
ETA PE 15 und 25
Auswahl der Regelung
8
Mit Heizkreisregelung
23-0 (19016) im Kessel
oder
mit Heizkreisregelung
23-W (19017) an der Wand
11
2
16
Der Variante an der Wand ist der Vorzug zu
geben, weil damit die Verlegung der Kabel
einfacher wird (nicht alle Kabel im Kessel).
17
2
24
1
3
1s
1
2
1
1
2
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1s
1
1
1
1 1+1s 2 2+1s 1s
1
1
1
1
1
4
1
1
1
3
1
4
1
1
1
1
3
1
4
1
1
1
3
1
4
1
1
1
3
3
1
1
3
3
1
1
3
3
1
1
3
1
1
2
1
3
2
1
3
2
1
3
1
2
1
2
1
1
6
5
1
6
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
5
1
5
5
1
5
5
1
1
1
1
5
5
1
1
1
1
4
4
1
1
1
1
1
4
4
1
1
1
1
4
4
1
3
3
1
2
3
3
1
1
1
1
1
1
1
2
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
5
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten
1
1
1
Für die Fühler nur geschirmte Leitungen und für den
Anschluss der Geräte nur flexible Kabel verwenden!!!
1
2
2
1
1
1
1
1
1
2
Kann entweder für eine externe Wärmeanforderung/
Kesselsperre oder für die Steuerung der pneumatischen
Saugsonden-Austragung verwendet werden.
1
1
1
1
2
1
1
2
2
5
1
1
2
1
1
1
3
1s
2 (2)3 3(4) (3)4 (2)
3
Binärer Eingang für externen Öffner/Schließer
44
1
1
2
Mit Heizkreisregelung
23-W (19017) an der Wand
und Heizkreiserweiterung
34-0 (19013)
1
1(2)
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
2
1
1
1
1
2
1
1
1
1
6) 1 Stk. Tauchfühler R1/2“ x 150 mm (19025)
1
1
2
1
3) 2 Stk. Pufferfühler R1/2“ x 150 mm ( 19024)
5
1
5) Für Frischwassermodul sind alle Fühler im
Lieferumfang des Moduls enthalten
Im Standardlieferumfang
des ETA PE-Kessels enthalten
1
2) Raumfühler mit Fernbedienung und LED
Störungsmeldung (19021-3) nach Bedarf
1
4) 1 Stk. Speicherfühler im Standardlieferumfang,
für weitere Speicher bzw. zweiter Fühler für
Durchladefunktion Tauchfühler (19025)
3
Erforderliche Temperatureingänge je Funktion
1) Heizkreis-Vorlauffühler im Lieferumfang des
Kessels bzw. der Heizkreisregelungen enthalten
Erforderliche Ausgänge je Funktion
Erforderliche
Fühler
7) Für Öl-/Gaskessel Tauchfühler (19025)
8) Solar-Fühlerset (19027 Kollektorfühler
und Tauchfühler)
9) Solar-Fühlerset (19027 Kollektorfühler
und Tauchfühler) und abhängig von
der Anlage zusätzliche Tauchfühler
(19025) für Warmwasserspeicher
Gemischte Heizkreise 1)
Direkte Heizkreise (nur Pumpe)
Raumfühler mit Störmeldung 2)
Pufferspeicher 3)
Warmwasserspeicher 4)
Frischwassermodul 5)
WW-Zirkulationspumpe
Fremdwärme stoppt Pelletskessel 6)
Fremdwärme Umschaltventil
Öl-/Gaskessel-Brennersperre 7)
Solar mit einem Speicher 8)
Solar mit zwei Speicher 9)
Solar mit Ladewärmetauscher 9)
Solar Ladetauscher + Umschaltven. 9)
Differenztemperatur-Thermostat
Störmeldung potenzialfei
Fernpumpe
Freie Temperatureingänge
Sonderfunktionsrelais 1s *)
*) Sonderfunktionsrelais (1s)
mit potenzialfreiem Wechselkontakt
sind für Fremdwärmeumschaltung,
Öl-/Gaskessel-Brennersperre, Thermostat,
Solarumschaltventil, und Störmeldung
erforderlich.
Sonderfunktionsrelais können aber
auch als normaler Ausgang verwendet
werden.
Freie 230 V-Ausgänge
Die Tabelle zeigt nur eine Auswahl aus den möglichen Regelungskonfigurationen
Frei konfigurierbarer Thermostat
Ein Thermostat, der abhängig von einer einstellbaren
Differenztemperatur und/oder einstellbaren Fixtemperatur schaltet, kann konfiguriert werden. Diesem
Thermostat können entweder eigene Temperaturfühler
oder aus anderen Funktion vorhandene Temperaturen
zugeordnet werden.
www.eta.co.at
Bestellliste
Bestellliste für Pelletskessel ETA PE 15 und 25
Pos.
2
3
Pelletskessel
Pufferspeicher im Normalfall für ETA PE mit ausreichend
großen Warmwasserspeicher nicht erforderlich
1
ETA PE 15 und 25
Schichtpuffer ETA SP 825
Artikelnummer Stück
ETA PE 15
Leistung 4,5 - 14,9 kW
12015
ETA PE 25
Leistung 7,5 - 25,0 kW
12025
Ø 790 x 1.939 mm, Kipphöhe 1.990 mm, Volumen 825 lt
20030-02
Schichtpuffer Solar ETA SPS 825 mit Solarregister 2,5 m², sonstige Abmessungen wie SP 825
20130-00
Isolierung zu ETA SP 825 und SPS 825
20031-03
Schichtpuffer ETA SP 1100
Ø 990 mm
Ø 850 x 2.150 mm, Kipphöhe 2.200 mm, Volumen 1.100 lt
20050-02
Schichtpuffer Solar ETA SPS 1100 mit Solarregister 3,2 m², sonstige Abmessungen wie SP 1100
20150-00
Isolierung zu ETA SP 1100 und SPS 1100
20051-03
Schichtpuffer ETA SP 1650
Ø 1.050 mm
Ø 1.000 x 2.370 mm, Kipphöhe 2.430 mm, Volumen 1.650 lt
20070-02
Schichtpuffer Solar ETA SPS 1650 mit Solarregister 4,0 m², sonstige Abmessungen wie SP 1650
20170-00
Isolierung zu ETA SP 1650 und SPS 1650
20071-03
Ø 1.200 mm
Zwei Tauchfühler R1/2“ x 150 mm mit 10 m Kabel für Pufferspeichermanagement
Preis
19024
Im Kessellieferumfang ist die Regelung für einen Warmwasserspeicher, einen gemischten Heizkreis (einschl. Außentemperaturfühler) und einen direkten Heizkreis (für einen Puffer wird die Regelung des direkten Heizkreises verwendet) enthalten.
4
Heizkreisregelung für 2 Mischerkreise 23-0 für Einbau in den Kessel,
geeignet für Solarregelung,
einschließlich zwei Heizkreisvorlauffühler
19016
5
Heizkreisregelung für 2 Mischerkreise 23-W in Wandgehäuse,
geeignet für Solarregelung, einschließlich zwei Heizkreisvorlauffühler und 10m CAN-Buskabel
19017
6
Heizkreiserweiterung von 2 auf 4 Kreise 34-0 (für 23-W)
einschließlich zwei Heizkreisvorlauffühler
19013
7
Raumfühler mit Fernbedienung und Störmeldung (LED)
Tauchfühler R1/2“ x 150 mm mit 10 m Kabel
19021-3
(1 Stück für Warmwasserspeicher
im Kessellieferumfang)
8
erforderlich für weitere Warmwasserspeicher
oder zweiten Speicherfühler für Durchladefunktion,
oder für 3. und 4. Fühler bei Solaranlagen mit Ladewärmetauscher oder zweiten Speicher
19025
9
Anlegefühler mit 7 m Kabel (1 Stück für Mischerheizkreis im Kessellieferumfang)
19026
10
Fühlerset-Solar: Kollektorfühler und Tauchfühler R1/2“ x 150 mm
19027
11
Externe Bedieneinheit
Bedientableau (gleich wie am Kessel) zur Fernbedienung
19032
12
Warmwasserspeicherladegruppe R1“ ETA 4-30
18021
Pelletskessel Planungsmappe
2009-03
45
ETA PE 15 und 25 Grundschema, Solar auf Puffer + WW-Speicher
Grundschema
DK
MK0
Raum DK
Raum 0
4x0,5²
TWH
T Aussen
2x0,5²
2x0,5²
2x0,5²
4x0,5²
3x1²
3x1²
T Vorl. 0
Pumpe DK
Pumpe 0
3x1²
mit Regelung im Kessellieferumfang
Boilerpumpe
Mischer 0
M
4x1²
2x0,5²
TWW
ETA PE
TWZ
T Boiler
TW
Boiler
nungsvorschlag
Datum:
30.01.2006
Rev.:
00
Kesseltyp:
ETA PE Pelletskessel
Konfiguration:
Puffer
Pelletskessel, Sonnenkollektoren auf Warmwasserspeicher und Puffer (Fußbodenheizung)
Für die gelb unterlegten Teile des Schemas sind zusätzlich zur Kesselregelung die Heizkreisregelung 23-0 (Kesseleinbau) oder 23-W (Wandkasten), das
Fühlerset Solar und drei Tauchfühler erforderlich.
Raum 1
MK1
4x0,5²
TWH
2x0,5²
2x0,5²
4x0,5²
T Aussen
2x0,5²
T Vorl. 1
3x1²
3x1²
T Vorl. 0
Pumpe 0
Pumpe 1
Mischer 0
Mischer 1
M
M
4x1²
Kessel-RL an Anschluss
ohne Schichtblech
DK Pufferpumpe
ETA PE
T Puffer unten
2x0,5²
T Boiler
2x0,5²
T Puffer oben
2x0,5²
3x1²
3x1²
2x0,5²
4x1²
T Kollektor
2x0,5²
Solarpumpe
Raum 0
3x1²
MK0
Boilerpumpe
T Boiler unten
Solar
A
T Puff.unten Solar
2x0,5²
3x1²
B
M
UV-Solar
Boiler
Puffer
Planungsvorschlag
46
Datum:
12.04.2006
Rev.:
00
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten
TW
Kesseltyp:
ETA PE Pelletskessel
www.eta.co.at
Konfiguration:
Puffer + Boiler + Solar
Puffer mit Trinkwasserwendel, Beistellkessel ETA PE 15 und 25
Pelletskessel, Puffer mit Trinkwasserwendel, Solaranlage mit Schichtumschaltung
Für die gelb unterlegten Teile des Schemas sind zusätzlich zur Kesselregelung die Heizkreisregelung 23-0 (Kesseleinbau) oder 23-W (Wandkasten), das
Fühlerset Solar und drei Tauchfühler erforderlich.
MK0
MK1
T Kollektor
2x0,5²
Raum 0
Raum 1
4x0,5²
2x0,5²
2x0,5²
4x0,5²
T Vorl. 0
T Vorl. 1
3x1²
Pumpe 1
Mischer 1
M
4x1²
3x1²
2x0,5²
4x1²
T Boiler unten solar
Solarpumpe
Mischer 0
M
3x1²
Pumpe 0
Warmwasser
3x1²
T Aussen
2x0,5²
DK Pufferpumpe
ETA PE
3x1²
2x0,5²
T Puffer oben 2x0,5²
T Puffer unten 2x0,5²
A UV-Solar
M
Puff.unten solar
T manuell zuweisen B
Kaltwasser
Pelletskessel, Puffer und Stückholz-Beistellkessel
Für die gelb unterlegten Teile des Schemas sind zusätzlich zur Kesselregelung die Heizkreisregelung 23-0 (Kesseleinbau) oder 23-W (Wandkasten), für den Puffer
zwei Tauchfühler, für die Thermostatfunktion zur Steuerung der Beistellkesselpumpe zwei Tauchfühler und bei Anschluss beider Kessel an den selben Kamin ein
Rauchgasthermostat erforderlich.
Raum 1
2x0,5²
3x1²
Pumpe 0
Pumpe 1
Mischer 1
Mischer 0
M
M
3x1²
T Vorl. 2
3x1²
Mischer 2
4x1²
Boiler
Kaltwasser
T Puffer oben
2x0,5²
T Puffer unten
2x0,5²
RT
Pufferpumpe
T heiß
2x0,5²
Kessel-RL
an Anschluss
ohne Schichtblech
T kalt
Puffer
Pelletskessel Planungsmappe
Thermische Ablaufsicherung
zum Kanal
2x0,5²
Kaltwasser
ETA BK
3x1²
ETA PE
Wenn PE und BK am selben
Kamin angeschlossen werden,
dann Rauchgasthermostat RT
am BK, der elektrisch als Öffner
am binären Eingang des PE
(Kesselsperre) angeschlossen
wird.
Pumpe 2
M
4x1²
4x1²
T Boiler
2x0,5²
2x0,5²
2x0,5²
2x0,5²
4x0,5²
T Vorl. 1
T Vorl. 0
3x1²
Raum 2
4x0,5²
4x0,5²
T Aussen
2x0,5²
MK 1
Boilerpumpe
MK 1
Raum 0
3x1²
MK0
55°C
Rücklaufanhebung ETA 3-30
Pumpe wird mit Thermostatfunktion gesteuert
2009-03
47
ETA PE-K 35 bis 90
Auswahl der Regelung
3
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
3
3
1
1
Im Standardlieferumfang
des ETA PE-K Kessels enthalten
7
1
9
Mit Heizkreisregelung
23-0 (19016) im Kessel
oder
mit Heizkreisregelung
23-W (19017) an der Wand
13
2
17
Der Variante an der Wand ist der Vorzug zu
geben, weil damit die Verlegung der Kabel
einfacher wird (nicht alle Kabel im Kessel).
Mit Heizkreisregelung
23-W (19017) an der Wand
und Heizkreiserweiterung
34-0 (19013)
Zwei 23-W (19017)
und zwei 34-0 (19013)
19
31
2
3
27
41
1s
1s
1
1
1 1+1s 2 2+1s 1s
1
1
1
1
3
1
1
1
3
3
1
1
1
1
3
3
1
1
1
1
3
3
1
1
1
1
3
3
1
1
1
1
1
2
2
1
1
1
1
1
2
2
1
1
1
1
2
2
1
1
1
1
2
2
1
1
2
2
1
2
2
1
1
2
2
2
1
1
1
1
2
2
1
1
2
2
2
1
1
2
2
1
1
5
5
1
1
5
5
1
1
5
5
1
1
1
5
5
1
1
5
5
1
1
4
4
1
4
4
1
9
9
1
1
9
9
1
1
3
7
7
1
1
2
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
2
1
1
2
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
Kann entweder für eine externe Wärmeanforderung/
Kesselsperre oder für die Steuerung der pneumatischen
Saugsonden-Austragung verwendet werden.
Für die Fühler nur geschirmte Leitungen und für den
Anschluss der Geräte nur flexible Kabel verwenden!!!
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
2
1
1
1
2
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1s
2 (2)3 3(4) (3)4 (2)
1
3
Binärer Eingang für externen Öffner/Schließer
48
1
1
1
1
1
7) 1 Stk. Tauchfühler R1/2“ x 150 mm (19025)
1(2)
4) 2 Stk. Pufferfühler R1/2“ x 150 mm ( 19024)
2
6) Für Frischwassermodul sind alle Fühler im
Lieferumfang des Moduls enthalten
1
3
3) Rücklauffühler im Standardlieferumfang
1
1
2) Raumfühler mit Fernbedienung und LED
Störungsmeldung (19021-3) nach Bedarf
1
1
5) 1 Stk. Speicherfühler im Standardlieferumfang,
für weitere Speicher bzw. zweiter Fühler für
Durchladefunktion Tauchfühler (19025)
3
Erforderliche Temperatureingänge je Funktion
1) Heizkreis-Vorlauffühler im Lieferumfang des
Kessels bzw. der Heizkreisregelungen enthalten
Erforderliche Ausgänge je Funktion
Erforderliche
Fühler
8) Für Öl-/Gaskessel Tauchfühler (19025)
9) Solar-Fühlerset (19027 Kollektorfühler
und Tauchfühler)
10) Solar-Fühlerset (19027 Kollektorfühler
und Tauchfühler) und abhängig von
der Anlage zusätzliche Tauchfühler
(19025) für Warmwasserspeicher
Gemischte Heizkreise 1)
Raumfühler mit Störmeldung 2)
Rücklaufanhebung 3)
Pufferspeicher 4)
Warmwasserspeicher 5)
Frischwassermodul 6)
WW-Zirkulationspumpe
Fremdwärme stoppt Pelletskessel 7)
Fremdwärme Umschaltventil/Pumpe
Öl-/Gaskessel-Brennersperre
Solar mit einem Speicher 9)
Solar mit zwei Speicher 10)
Solar mit Ladewärmetauscher 10)
Solar Ladetauscher + Umschaltven. 10)
Differenztemperatur-Thermostat
Störmeldung potenzialfrei
Fernpumpe
Freie Temperatureingänge
Sonderfunktionsrelais 1s *)
*) Sonderfunktionsrelais (1s)
mit potenzialfreiem Wechselkontakt
sind für Fremdwärmeumschaltung,
Öl-/Gaskessel-Brennersperre, Thermostat,
Solarumschaltventil und Störmeldung
erforderlich.
Sonderfunktionsrelais können aber
auch als normaler Ausgang verwendet
werden.
Freie 230 V-Ausgänge
Die Tabelle zeigt nur eine Auswahl aus den möglichen Regelungskonfigurationen
1
Frei konfigurierbarer Thermostat
Ein Thermostat, der abhängig von einer einstellbaren
Differenztemperatur und/oder einstellbaren Fixtemperatur schaltet, kann konfiguriert werden. Diesem
Thermostat können entweder eigene Temperaturfühler
oder aus anderen Funktion vorhandene Temperaturen
zugeordnet werden.
www.eta.co.at
Bestellliste
Bestellliste für Pelletskessel ETA PE-K 35 bis 90
Pos.
2
3
4
5
6
7
8
9
8
10
11
12
13
14
15
16
Artikelnummer Stück
Preis
ETA PE-K 35 links
13035LP
Leistung 9,4 - 35,0 kW
ETA PE-K 35 rechts
13035RP
Pelletskessel
ETA PE-K 50 links
13049LP
Leistung 14,1 - 49,5 kW
bei der Bestellung ist anzugeben,
ETA PE-K 50 rechts
13049RP
ob der Pelletseinschub links oder ETA PE-K 70 links
13075LP
rechts am Kessel angebaut wird
Leistung 21,0 - 70,0 kW
ETA PE-K 70 rechts
13075RP
(von vorne gesehen).
ETA PE-K 90 links
13085LP
Leistung 28,4 - 95,0 kW
ETA PE-K 90 rechts
13085RP
Rauchgasabgang waagrecht für niedrige Kaminanschlüsse
für PE-K 35 bis 50 Kaminanschlusshöhe Mitte Rohr 1.565 mm (anstelle von mindestens 1.735 mm)
10074
für PE-K 70 bis 90 Kaminanschlusshöhe Mitte Rohr 1.765 mm (anstelle von mindestens 1.935 mm)
Thermische Ablaufsicherung Anschluss 3/4“
19060
Rücklaufanhebung R5/4“ mit Mischer ETA 1-60 bis 60 kW
18013
Rücklaufanhebung R6/4“ mit Mischer ETA 1-90 bis 90 kW
18017
Schichtpuffer ETA SP 825 Ø 790 x 1.939mm, Kipphöhe 1.990 mm, Volumen 825 lt
20030-02
Schichtpuffer Solar ETA SPS 825 mit Solarregister 2,5 m², sonstige Abmessungen wie SP 825
20130-00
Isolierung zu ETA SP 825 und SPS 825
Ø 990 mm
20031-03
Schichtpuffer ETA SP 1100 Ø 850 x 2.150 mm, Kipphöhe 2.200 mm, Volumen 1.100 lt
20050-02
Schichtpuffer Solar ETA SPS 1100 mit Solarregister 3,2 m², sonst. Abmessungen wie SP 1100
20150-00
Isolierung zu ETA SP 1100 und SPS 1100 Ø 1.050 mm
20051-03
Schichtpuffer ETA SP 1650 Ø 1.000 x 2.370 mm, Kipphöhe 2.430 mm, Volumen 1.650 lt
20070-02
Schichtpuffer Solar ETA SPS 1650 mit Solarregister 4,0 m², sonstige Abmessungen wie SP 1650
20170-00
Isolierung zu ETA SP 1650 und SPS 1650 Ø 1.200 mm
20071-03
Zwei Tauchfühler R1/2“ x 150 mm mit 10 m Kabel für Pufferspeichermanagement
19024
Im Kessellieferumfang ist die Regelung für einen Warmwasserspeicher, einen gemischten Heizkreis
(einschl. Außentemperaturfühler) und Puffermanagement (ohne Tauchfühler) enthalten.
Heizkreisregelung für 2 Mischerkreise 23-0 für Einbau in den Kessel,
19016
geeignet für Solarregelung,
einschließlich zwei Heizkreisvorlauffühler
Heizkreisregelung für 2 Mischerkreise 23-W in Wandgehäuse,
19017
geeignet für Solarregelung, einschließlich zwei Heizkreisvorlauffühlern und 10 m CAN-Buskabel
Heizkreisregelung für 2 Mischerkreise 23-BT in Wandgehäuse mit Bedientableau,
19018
geeignet für Solarregelung, einschließlich zwei Heizkreisvorlauffühlern und 10 m CAN-Buskabel
Heizkreiserweiterung von 2 auf 4 Kreise 34-0 (für 23-W)
19013
einschließlich zwei Heizkreisvorlauffühler
Raumfühler mit Fernbedienung und Störmeldung (LED)
19021-3
Tauchfühler R1/2“ x 150 mm mit 10 m Kabel
(1 Stück für Warmwasserspeicher
im Kessellieferumfang)
erforderlich für weitere Warmwasserspeicher
19025
oder zweiten Speicherfühler für Durchladefunktion,
oder für 3. und 4. Fühler bei Solaranlagen mit Ladewärmetauscher oder zweiten Speicher
Wenn ausreichend großes Heizregister
im Warmwasserspeicher,
dann im Normalfall kein Puffer
1
ETA PE-K 35 bis 90
Anlegefühler mit 7 m Kabel
(2 Stück für Mischerheizkreis und Rücklaufanhebung im Kessellieferumfang)
Fühlerset-Solar: Kollektorfühler und Tauchfühler R1/2“ x 150 mm
Externe Bedieneinheit
Bedientableau (gleich wie am Kessel) zur Fernbedienung
Warmwasserspeicherladegruppe R1“ ETA 4-30
Pelletskessel Planungsmappe
19026
19027
19032
18021
2009-03
49
ETA PE-K 35 bis 90 Grundschema, Puffer und Öl-/Gaskessel
Grundschema
mit Regelung im Kessellieferumfang,
ein zweiter optionaler Speicherfühler (19025) für eine Warmwasserladesteuerung
ermöglicht für die Warmwasserbereitung im Sommerbetrieb längere Kesselmindestlaufzeiten.
Raum 0
TWW
4x0,5²
T Boiler
2x0,5²
MK0
2x0,5²
TWH
T Boiler unten
2x0,5²
3x1²
3x1²
T Vorl.0
T Aussen
2x0,5²
Boiler
Pumpe 0
Mischer 0
TW
M
Bei Anlage ohne Puffer
ausreichend großes
Heizregister im Boiler:
1,5 m² bis 25 kW,
2,5 m² bis 50 kW,
4,0 m² bis 90 kW
Hydraulische Weiche
4x1²
Kaltwasser
3x1²
2x0,5²
Rücklauftemp.
T
Rücklaufanhebung
4x1²
M
ETA PE-K
Pelletskessel, Puffer u. WW-Speicher mit tiefen Fühlern für hohen Warmwasserbedarf, Öl-/Gaskessel für Spitzenlast
Für die gelb unterlegten Teile des Schemas sind zusätzlich zur Kesselregelung die Heizkreisregelung 23-0 (Kesseleinbau) oder 23-W (Wandkasten), und vier
Tauchfühler erforderlich.
Raum 2
Raum 0
Raum 1
MK0
MK2
2x0,5²
TWH
T Vorl.2
3x1²
T Vorl.1
3x1²
3x1²
T Vorl.0
Pumpe 0
T Boiler
Pumpe 2
Pumpe 1
Boiler
T Aussen
2x0,5²
Mischer 0
Mischer 2
Mischer 1
M
M
M
4x1²
4x1²
TW
2x0,5²
3x1²
2x0,5²
3x1²
3x1²
4x1²
T heiß (Thermostat)
T kalt (Thermostat)
4x1²
Kaltwasser
3x1²
2x0,5²
Rücklauftemp.
T
TWW
2x0,5²
MK1
2x0,5²
TWH
4x0,5²
4x0,5²
2x0,5²
4x0,5²
Öl-/Gaskessel
Brennerpumpe
gesteuert mit
Thermostatfunktion
T Puffer oben
2x0,5²
T Puffer unten
2x0,5²
M
ETA PE-K
l
50
Kesselpumpe
Rücklaufanhebung
Puffer
ll k
hl
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten
www.eta.co.at
l
P ff
Öl/Gas+Solarladetauscher, zwei Kessel
ETA PE-K 35 bis 90
Pelletskessel, Öl-/Gaskessel für Spitzenlast, Solaranlage für externen Wärmetauscher
Für die gelb unterlegten Teile des Schemas sind zusätzlich zur Kesselregelung die Heizkreisregelung 23-0 (Kesseleinbau) oder 23-W (Wandkasten), das
Fühlerset Solar und fünf Tauchfühler erforderlich.
Raum 0
Raum 1
4x0,5²
4x0,5²
MK0
MK1
TWW
T Boiler
3x1²
3x1²
T Vorl.1
Pumpe 0
T Aussen
2x0,5²
2x0,5²
TWH
T Vorl.0
Pumpe 1
Mischer 0
3x1²
TWH
2x0,5²
2x0,5²
T Kollektor
2x0,5²
Mischer 1
M
M
4x1²
4x1²
3x1²
Kollektorpumpe
Boiler
T heiß (Thermostat)
A
AB
M
Sekundärvorlauf
2x0,5²
3x1²
3x1²
2x0,5²
T Puffer unten
T Puff.oben solar
2x0,5²
UV Solar
B
4x1²
Kaltwasser
3x1²
T
T Puffer oben
T kalt (Thermostat)
2x0,5²
Brennerpumpe
gesteuert mit
Öl-/Gaskessel Thermostatfunktion
Sekundärpumpe
T Puff.unten solar
2x0,5²
Kollektorrücklauf
2x0,5²
2x0,5²
Rücklauftemp.
3x1²
TW
3x1²
M
ETA PE-K
Puffer
Rücklaufanhebung
Kesselpumpe
Zwei Pelletskessel
Für die gelb unterlegten Teile des Schemas ist zusätzlich zur Kesselregelung die Heizkreisregelung 23-0 (Kesseleinbau) oder 23-W (Wandkasten) erforderlich.
Für den Puffer ist ein Tauchfühler notwendig (als zweiter Pufferfühler wird der Warmwasserspeicherfühler des zweiten Kessels verwendet).
Raum 0-0
4x0,5²
4x0,5²
4x0,5²
2x0,5²
4x0,5²
Raum 0-1
Raum 2-0
Raum 1-0
MK0-0
TWH
2x0,5²
TWH
T Vorl.1-0
T Vorl.2-0
Pumpe 0-0
T Aussen
2x0,5²
M
Boiler
Mischer 0-1
M
M
4x1²
3x1²
Mischer 2-0
Mischer 1-0
T2 Boiler
Pumpe 0-1
Pumpe 2-0
Pumpe 1-0
Mischer 0-0
T Vorl.0-1
2x0,5²
3x1²
3x1²
3x1²
T Vorl.0-0
TWW
MK0-1
MK2-0
2x0,5²
2x0,5²
MK1-0
M
4x1²
4x1²
3x1²
4x1²
TW
T6 Puffer oben
2x0,5²
4x1²
Kaltwasser
3x1²
2x0,5²
Rücklauftemp.
Kaltwasser
T
4x1²
T
3x1²
2x0,5²
Rücklauftemp.
CAN-Bus
Twisted Pair 2x2x0,6² geschirmt
T7 Puffer unten
2x0,5²
M
ETA PE-K Kessel 0
Planungsvorschlag
Datum:
M
Kesselpumpe
Rücklaufanhebung
20.06.2006
Rev.:
Pelletskessel Planungsmappe
00
ETA PE-K Kessel 1
Kesselpumpe
Rücklaufanhebung
Puffer
Kesseltyp:
ETA PE-K Pelletkessel Konfiguration: Puffer + Kaskad
2009-03
51
ETA SH-P + TWIN 29/25 und 30/25
Auswahl der Regelung
Mit Heizkreisregelung
1-0 (19010) im Kessel
Mit Heizkreisregelung
1-0 (19010) im Kessel
und 2. Fühler (19026)
Mit Heizkreisregelung
12-0 (19011-1) im Kessel
oder
mit Heizkreisregelung
12-W (19012-1) an der Wand
7
11
13
13
1
1
1
2
6
13
13
13
Der Variante an der Wand ist der Vorzug zu
geben, weil damit die Verlegung der Kabel
einfacher wird (nicht alle Kabel im Kessel).
Mit Heizkreisregelung
12-W (19012-1) an der Wand
und Heizkreiserweiterung
34-0 (19013)
1-0 (19010) im Kessel und
12-W (19012-1) + 34-0 (19013) Wand
Zwei 12-W (19012-1) Wand
und zwei 34-0 (19013)
19
25
31
2
2
3
21
29
37
3
1
1
1 1(2) 3
1
1
1
2
1
1
1
2
1
1
1
2
1
1
1
1
1
1
1
1
1s
1
2
1 1+1s 2 2+1s 1s
1
1
2 (2)3 3(4) (3)4 (2)
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
2
2
1
1
1
2
2
1
1
1
2
2
1
1
1
2
2
1
1
1
2
2
1
1
2
2
1
1
2
2
1
1
1
2
2
1
1
1
2
2
1
1
2
2
1
1
1
1
2
2
1
1
1
1
4
4
1
1
1
1
1
4
4
1
1
1
1
4
4
1
1
1
1
1
4
4
1
1
1
4
4
1
1
4
4
1
1
1
1
4
4
1
1
1
1
6
6
1
1
1
1
6
6
1
1
8
8
1
1
1
1
8
8
1
2
1
1
2
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
2
1
1
1
2
1
1
1
1
1
1
1
1
2
2
1s
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
6) Für Frischwassermodul sind alle Fühler im
Lieferumfang des Moduls enthalten
Im Standardlieferumfang
des ETA SH-Kessels enthalten
1
3
7) Für Öl- oder Gaskessel Tauchfühler (19025)
8) Solar-Fühlerset (19027 Kollektorfühler und
Tauchfühler)
9) Solar-Fühlerset (19027 Kollektorfühler und
Tauchfühler) und abhängig von der Anlage
zusätzliche Tauchfühler (19025) für Speicher
3
Erforderliche Temperatureingänge je Funktion
5) 1 Stk. Speicherfühler im Standardlieferumfang,
für weitere Warmwasserspeicher bzw. zweiter
Fühler für Durchladefunktion Tauchfühler (19025)
Erforderliche Ausgänge je Funktion
Erforderliche
Fühler
1) 3 Stk. Pufferfühler im Standardlieferumfang
2) Rücklauffühler im Standardlieferumfang
3) Heizkreis-Vorlauffühler im Lieferumfang
der Heizkreisregelungen enthalten
4) Raumfühler mit Fernbedienung und
Nachlegeanzeige (19021-3) nach Bedarf
Pufferspeicher 1)
Rücklaufanhebung 2)
Direkte Heizkreise (nur Pumpe)
Gemischte Heizkreise 3)
Raumfühler mit Nachlegeanzeige 4)
Warmwasserspeicher 5)
Frischwassermodul 6)
WW-Zirkulationspumpe
Anfahrentlastungsventil bis 30 kW
Anfahrentlastungsmischer bis 60 kW
Öl-/Gaskessel-Brennersperre
Öl-/Gas Pumpe oder Umschaltventil 7)
Öl-/Gas Umschaltmischer über 30 kW 7)
Solar mit einem Speicher 8)
Solar mit zwei Speichern 9)
Solar mit Ladewärmetauscher 9)
Solar Ladetauscher + Umschaltven. 9)
Differenztemperatur-Thermostat
Fernpumpe
Freie Temperatureingänge
Sonderfunktionsrelais 1s *)
*) Sonderfunktionsrelais (1s)
mit potenzialfreiem Wechselkontakt
sind für Anfahrentlastungsmischer,
Öl-/Gaskessel-Brennersperre, Thermostat
und Solarumschaltventil erforderlich.
Sonderfunktionsrelais können aber
auch als normaler Ausgang verwendet
werden.
Freie 230 V-Ausgänge
Die Tabelle zeigt nur eine Auswahl aus den möglichen Regelungskonfigurationen
Frei konfigurierbarer Thermostat
Für die Fühler nur geschirmte Leitungen und für den
Anschluss der Geräte nur flexible Kabel verwenden!
52
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten
Ein Thermostat, der abhängig von einer einstellbaren
Differenztemperatur und/oder einstellbaren Fixtemperatur schaltet, kann konfiguriert werden. Diesem
Thermostat können entweder eigene Temperaturfühler
oder aus anderen Funktion vorhandene Temperaturen
zugeordnet werden.
www.eta.co.at
Bestellliste
Position
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
ETA SH-P + TWIN 20/15 und 30/25
Bestellliste Stückholz-/Pelletskessel ETA SH-P + TWIN 29/25 und 30/25 Artikelnummer Stück
ETA SH 20P
Leistung 10 - 20 kW
ETA SH 30P
Leistung 10 - 30 kW
ETA TWIN 15L Leistung 4,5 - 14,9 kW
Pelletsbrenner TWIN
ETA TWIN 15R Leistung 4,5 - 14,9 kW
bei der Bestellung ist anzugeben, ob der
Pelletsbrenner links oder rechts am Kessel ETA TWIN 25L Leistung 7,5 - 25,0 kW
angebaut wird (von vorne gesehen).
ETA TWIN 25R Leistung 10 - 30 kW
Rauchgasabgang waagrecht für niedrige Kaminanschlüsse
Kaminanschlusshöhe Mitte Rohr 1.500 mm (anstelle von mindestens 1.670 mm)
Thermische Ablaufsicherung Anschluss 3/4“
Rücklaufanhebung R1“ mit Mischer ETA 1-30 bis 30 kW
Schichtpuffer ETA SP 825 Ø 790 x 1.939 mm, Kipphöhe 1.990 mm, Volumen 825 lt
Schichtpuffer Solar ETA SPS 825 mit Solarregister 2,5 m², sonstige Abmessungen wie SP 825
Isolierung zu ETA SP 825 und SPS 825
Ø 990 mm
Schichtpuffer ETA SP 1100 Ø 850 x 2.150 mm, Kipphöhe 2.200 mm, Volumen 1.100 lt
Schichtpuffer Solar ETA SPS 1100 mit Solarregister 3,2 m², sonst. Abmessungen wie SP 1100
Isolierung zu ETA SP 1100 und SPS 1100 Ø 1.050 mm
Schichtpuffer ETA SP 1650 Ø 1.000 x 2.370 mm, Kipphöhe 2.430 mm, Volumen 1.650 lt
Schichtpuffer Solar ETA SPS 1650 mit Solarregister 4,0 m², sonstige Abmessungen wie SP 1650
Isolierung zu ETA SP 1650 und SPS 1650 Ø 1.200 mm
Anfahrentlastungsventil R1“ bis 30 kW (kv=8)
Heizkreisregelung für 1 Mischerkreis 1-0 für Einbau in den Kessel
einschließlich Außentemperaturfühler, ein Heizkreisvorlauffühler
Heizkreiserweiterung von 1 auf 2 Mischerkreise (für 1-0)
ein Heizkreisvorlauffühler
Heizkreisregelung für 2 Mischerkreise 12-0 für Einbau in den Kessel
einschließlich Außentemperaturfühler, zwei Heizkreisvorlauffühler
Heizkreisregelung für 2 Mischerkreise 12-W im Wandgehäuse
einschl. Außentemperaturfühler, zwei Heizkreisvorlauffühler und 10 m CAN-Buskabel
Heizkreiserweiterung von 2 auf 4 Kreise 34-0 (für 12-W)
einschließlich zwei Heizkreisvorlauffühlern
Raumfühler mit Fernbedienung und Nachlegeanzeige (LED)
Tauchfühler R1/2“ x 150 mm mit 10 m Kabel
4 Stück (3 x Puffer und 1 x Warmwasserspeicher im Standardlieferumfang des
Kessels,
zusätzlich erforderlich bei Öl-/Gaskessel für Pumpen-/Umschaltventilsteuerung,
für weitere Warmwasserspeicher oder zweiten Speicherfühler für Durchladefunktion,
für 3. und 4. Fühler bei Solaranlagen mit Ladewärmetauscher oder zweiten Speicher
Anlegefühler mit 7 m Kabel
1 Stück für Rücklaufanhebung im Standardlieferumfang des Kessels,
zusätzlich erforderlich für Öl-/Gaskessel wenn keine Tauchfühlermuffe vorhanden ist
Fühlerset-Solar: Kollektorfühler und Tauchfühler R1/2“ x 150 mm
Externe Bedieneinheit
Bedientableau (gleich wie am Kessel) zur Fernbedienung
Abgas-Temperaturwächter für Öl-/Gaskesselverriegelung
bei Anschluss an gemeinsamen Kamin
Warmwasserspeicherladegruppe R1“ ETA 4-30
Holzvergaserkessel SH-P mit
beiderseits Flanschen für Pelletsbrenner
Pelletskessel Planungsmappe
Preis
10020P
10030P
12115L
12115R
12125L
12125R
10074
19060
18011
20030-02
20130-00
20031-03
20050-02
20150-00
20051-03
20070-02
20170-00
20071-03
18082
19010
19026
19011-1
19012-1
19013
19021-3
19025
19026
19027
19032
19050
18021
2009-03
53
ETA SH-P + TWIN
Grundschema, Solar auf Puffer + WW-Speicher
Grundschema
Für die gelb unterlegten Teile des Schemas ist zusätzlich zur Kesselregelung die Heizkreisregelung 1-0 (Kesseleinbau) + zweiter VL-Fühler erforderlich
MK2
Raum 1
MK1
Raum 2
T Aussen
2x0,5²
2x0,5²
4x0,5²
2x0,5²
4x0,5²
T Vorl. 2
3x1²
3x1²
T Vorl. 1
Pumpe 1
Pumpe 2
Mischer 1
Mischer 2
M
M
4x1²
4x1²
3-Wege Ventil
3x1²
T Puffer mitte
2x0,5²
2x0,5²
4x1²
4x1²
T Boiler
A
AB
M
B
M
Pufferpumpe
Anfahrentlastung
Rücklaufanhebung
3x1²
ETA SH-P
ETA TWIN
3x1²
Kaltwasser
2x0,5²
Rücklauftemp.
T Puffer oben
2x0,5²
T
T Puffer unten
2x0,5²
B
AB M
A
Boilerpumpe
Puffer
Boiler
4x1²
3-Wege Mischer
TW
Pellets/Stückholzkessel, Sonnenkollektoren auf Warmwasserspeicher und Puffer
Für die gelb unterlegten Teile des Schemas sind zusätzlich zur Kesselregelung die Heizkreisregelung 23-0 (Kesseleinbau) oder 23-W (Wandkasten), das
Fühlerset Solar und ein Tauchfühler erforderlich.
MK2
Raum 1
Raum 2
T Aussen
2x0,5²
TWH
2x0,5²
4x0,5²
2x0,5²
4x0,5²
T Vorl. 2
3x1²
T Vorl. 1
3x1²
T Kollektor
2x0,5²
Pumpe 1
Pumpe 2
Mischer 1
Solarpumpe
MK1
Mischer 2
M
M
4x1²
4x1²
3x1²
A
B
UV-Solar
M
3x1²
T Puffer mitte
2x0,5²
T Puff.unten Solar
2x0,5²
3-Wege Ventil
2x0,5²
3x1²
ETA SH-P
T Boiler
2x0,5²
4x1²
ETA TWIN
3x1²
Kaltwasser
2x0,5²
Rücklauftemp.
T Puffer oben
2x0,5²
T
Boilerpumpe
T Boiler unt.
Solar
A
M
Pufferpumpe
Anfahrentlastung
M
B
3x1²
AB
B
Rücklaufanhebung
AB M
T Puffer unten
2x0,5²
Puffer
Puffer
4x1²
3-Wege Mischer
54
Boiler
A
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten
TW
www.eta.co.at
Checkliste
Kessel, Puffer, Schornstein, Luft, Lagerraum
Kesselinstallation
Mindestabstände zur Wand eingehalten (Wartungsraum)
Sicherheitsventil ohne Absperrung am Kesselaustritt
Ausgleichsgefäß Bruttoinhalt 10% des Anlagenvolumens,
unmittelbar im Rücklauf des Kessels eingebunden, bei
Pufferanlagen im Rücklauf zwischen Kessel und Puffer
Entlüfter unmittelbar am Kesselaustritt
Manometer
Ohne Puffer ausreichend großes Heizregister im Speicher (0,8 m²
für 10 kW, 1,5 m² bis 25 kW, 2,5 m² bis 50 kW, 4 m² bis 90 kW)
Pufferspeicher wenn vorhanden
bei parallel verbundenen Puffern mit 5/4“ Anschlüssen (in
Klammer die Werte für 6/4“):
für zwei Puffer bis 25 (40) kW einseitige Anbindung möglich,
für zwei Puffer bis 80 (130) kW Tichelmann-Anbindung,
über 80 (130) kW externe Verrohrung symmetrisch oder Tichelmann, bei mehr als zwei Puffern in jedem Fall externe
Tichelmann-Verrohrung
Entkalktes Wasser für die Erstbefüllung: 20.000 lt°dH für
Anlagevolumen (in Liter) multipliziert mit der Härte (in Grad
deutscher Härte) darf nicht überschritten werden.
Schornstein, Zu- und Abluft
Ausreichender Kaminquerschnitt
Mehrschaliger, isolierter, Feuchte unempfindlicher
Schornstein oder Kaminsanierung mit eingezogenem Rohr
Kondensatablauf mit Sifon vom Kamin zum Kanal
Verbindungsstück vom Kessel zum Kamin, kurz mit wenig
Richtungsänderungen, Wärme isoliert und steigend verlegt
Abgasrohr weich in Kaminmuffe eingedichtet (Körperschall)
Putzöffnungen (Kamin und Rauchrohrbögen) zugänglich
In Österreich ist eine Verpuffungsklappe (Explosionsklappe)
in der Verbindungsleitung zwischen Kessel und Kamin
oder im Kamin innerhalb des Heizraums vorgeschrieben
Zugbegrenzer bei Schornsteinen höher als 12 m über
Heizraumboden, eingestellt auf 5 bis 10 Pa
Pelletslagerraum wenn vorhanden
im Pelletslagerraum dürfen sich keine elektrischen Lampen,
Schalter, Steckdosen, Verteilerdosen, etc. befinden
(Gefahr einer Staubexplosion) wenn unvermeidlich,
dann nur in explosionsgeschützter Ausführung
Unentfernbare Rohrleitungen verschalt mit schrägen
Abweisflächen gegen die Einblasrichtung der Pellets
Befüllkupplungen für den Pelletslieferanten gut zugänglich
angebracht und fest im Mauerwerk eingebunden
die Einblas- und Rückluftstutzen sind geerdet
Pelletskessel Planungsmappe
Sicherheitswärmetauscher mit thermischem Ablaufventil an
Brauchwasserzulauf und sichtbaren Ablauf in den Kanal
(für PE-Kessel nicht erforderlich)
Rücklauftemperaturanhebung mit Pumpe oder Mischer
dimensioniert für Mindestrücklauftemperatur 60°C
(für PE-Kessel nicht erforderlich)
für jeden heraussperrbaren Bereich Füll- und Entleerhahn
Kessel auf Schallschutzmatte aufgestellt, wenn Leistung
größer als 30 kW und Aufstellung nahe dem Wohnbereich
Fluchtschalter in Österreich immer erforderlich, kann in
Deutschland ab 50 kW von Behörde vorgeschrieben werden
Entlüfter am Pufferspeicher oben
Sicherheitsventil für Puffer mit Solarladung
Absperrorgane an allen Pufferanschlüssen (Minimierung des
Entleervolumen - minimaler Kalkeintrag)
Pufferfühler so gesetzt, dass oben die erforderliche Vorhaltemenge für Warmwasser oder Spitzenlasten gesichert ist.
Rücklauftemperatur aus dem System ausreichend tief,
um die erforderliche Speicherkapazität zu erreichen,
inbesondere bei Radiatorenheizung prüfen, ob wirklich
bei allen Heizkörpern ein ausreichend enges Heizkörperventil eingebaut ist, Luftheizregister auf die tatsächlich
erforderlichen Wassermengen eindrosseln
Ausreichende Zu- und Abluft in Österreich (ÖN H 5170):
Zuluft 2 cm² je kW Brennstoffwärmeleistung, mindestens
200 cm² freier Querschnitt,
Abluft bis 100 kW Nennwärmeleistung mindestens 180cm²
freier Querschnitt und für jedes weitere kW zusätzlich 1 cm²,
für Vergitterung mit Drahtgitter mindestens 20% Zuschlag,
bei Luftführung durch Leitungen länger als 1 m größere Querschnitte und rechnerischer Nachweis durch Fachkundigen
Ausreichende Be- und Entlüftung in Deutschland (MFeuVO):
bis 35 kW Tür /Fenster ins Freie und 4 m³/kW Raumvolumen,
35 bis 50 kW mindestens 150 cm² freier Belüftungsquerschnitt,
über 50 kW, Be- und Entlüftung je mindestens 150 cm²
freier Querschnitt + 2cm² je kW über 50 kW,
für Vergitterung mit Drahtgitter mindestens 20% Zuschlag,
bei Luftführung durch Leitungen erheblich größere Querschnitte (um 50 bis 150% größer -> berechnen)
Einblasstutzen ist 20 cm (Rohrmitte) unter Decke eingebaut
und waagrecht in den Raum gerichtet (nicht gegen die Decke)
Prallschutzmatte gegenüber dem Einblasstutzen
der Schrägboden hat eine glatte Oberfläche
Türen und Luken im Lagerraum umlaufend abgedichtet
Schlüsselloch von innen abgedichtet
Schutzbretter an der Türinnenseite wurden angebracht
der gesamte Lagerraum wurde staubdicht ausgeführt
Schnecke im Wanddurchtritt weich eingebaut (Körperschall)
Fußboden und Wände des Lagerraums sind trocken
2009-03
55
ETA Planungsmappe Pellets 2009-03, Technische Änderungen vorbehalten
Document
Kategorie
Technik
Seitenansichten
153
Dateigröße
2 482 KB
Tags
1/--Seiten
melden