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Geschlossene Warmwasser-Wandspeicher electronic SH 30 S, SH

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Technik zum Wohlfühlen
Geschlossene Warmwasser-Wandspeicher electronic
SH 30 S, SH 50 S, SH 80 S, SH 100 S, SH 120 S, SH 150 S
ab 06/1995
SHZ 30 S, SHZ 50 S, SHZ 80 S, SHZ 100 S, SHZ 120 S, SHZ 150 S
Gebrauchsanweisung
Der Warmwasser-Wandspeicher
SH/SHZ 30–150 S electronic kann bedarfsgerecht Warmwasser bis ca. 82 °C
bereitstellen und je nach Betriebsart eine
oder mehrere Entnahmestellen versorgen.
• Geschlossene (druckfeste) Betriebsweise
zur Versorgung mehrerer Entnahmestellen.
• Offene (drucklose) Betriebsweise zur
Versorgung einer Entnahmestelle.
Stufenlose Temperatureinstellung von ca.
35 °C bis ca. 82 °C. Der Wasserinhalt wird
reglerabhängig (je nach gewähltem Anschluss) auf die eingestellte Temperatur
aufgeheizt.
• Einkreisbetrieb (SH oder SHZ)
In Abhängigkeit der Stromversorgung
erfolgt eine automatische Nachheizung.
• Zweikreisbetrieb (SHZ)
Diese Geräte bieten eine Grundheizung,
die während der Niedertarifzeit den
Wasserinhalt automatisch aufheizt. Die
Schnellheizung kann bei Bedarf durch
Drücken des Tastknopfes (5) eingeschaltet
werden. Beim Erreichen der eingestellten
Temperatur schaltet die Schnellheizung aus
und nicht wieder ein.
• Boilerbetrieb (SHZ)
Boiler heizen den Wasserinhalt nach
dem Einschalten einmalig auf. Jeder
Aufheizvorgang muss durch Drücken des
Tastknopfes (5) eingeschaltet werden.
Aufheizdauer, in Abhängigkeit von Speichergröße und Heizleistung, siehe
Aufheizdiagramm.
Wichtige Hinweise
4
3
°C
35
82
5
65
E
55
2
1
• Signallampe (3) für Betriebsanzeige im
Bedienfeld leuchtet beim SH 30 – 150 S
während der Aufheizung und beim
SHZ 30 – 150 S bei gewünschter
Schnellaufheizung.
SH 30 – 150 S
4
3
SERVICE
ANODE
°C
35
82
65
E
55
Legende
1 Temperaturwählknopf
2 Leuchten der Wärmeinhaltsanzeige
3 Signallampe für Betriebsanzeige
4 Signallampe „Service Anode“
5 Drucktaster für Schnellheizung
2
1
Aufheizdiagramm
0,5 kW
10,0 h
1,0 kW
9,0 h
8,0 h
7,0 h
6,0 h
1,5 kW
5,0 h
2,0 kW
4,0 h
3,0 kW
4,0 kW
4,5 kW
6,0 kW
3,0 h
2,0 h
– Lassen Sie den Warmwasser-Wandspeicher regelmäßig vom Fachmann
überprüfen.
0
Beim SH ist in Temperaturwählstellung ●
(= kalt) das Gerät vor Frost geschützt, nicht
jedoch die Sicherheitsgruppe und Wasserleitung.
Beim SHZ besteht der Frostschutz nur
während der Niedertarifzeit.
Im Boilerbetrieb besteht kein Frostschutz.
Bedienung
• Temperaturwählknopf (1)
●
= kalt (siehe auch Hinweis
„Frostgefahr“)
E
= (60 °C) empfohlene Energiesparstellung, geringe
Wassersteinbildung.
82 °C = max. einstellbare Temperatur
(bis 03/2002 = 85 °C).
Systembedingt können die Temperaturen vom Sollwert abweichen.
SERVICE
ANODE
Bei hoher Temperatur besteht
Verbrühungsgefahr!
Frostgefahr
Das Wichtigste in Kürze
SHZ 30 – 150 S
1,0 h
0
30 l
50 l
80 l
Geschlossene Betriebsweise
Die Geräte stehen unter Wasserleitungsdruck. Während der Aufheizung tropft
Wasser aus Sicherheitsgründen aus dem
Sicherheitsventil. Tropft nach Beendigung der
Aufheizung Wasser, informieren Sie Ihren
Fachmann.
Beim Leuchten der Signallampe „Service
Anode“ (4) im Bedienfeld informieren Sie
bitte Ihren Fachmann.
Die Sicherheitsgruppe regelmäßig überprüfen
lassen.
–1–
100 l
120 l
65 °C
150 l
Offene Betriebsweise
Geräte nicht dem Wasserleitungsdruck aussetzen!
Auslauf und Armaturen-Schwenkarm nicht
absperren!
– Das Auslaufrohr muss immer frei sein.
Verwenden Sie keine Perlatoren oder
Luftsprudler.
– Bei jedem Aufheizvorgang tropft Ausdehnungswasser aus dem Auslauf.
Hinweis Signallampe "Service Anode"
Die Anzeige im Bedienfeld der serienmäßig
eingebauten Signalanode für Druckspeicher
hat bei offener Betriebsweise keine Funktion.
CAP 248269/06-2002 · Verbindlich für den Betrieb sind die den Geräten beiliegenden Gerätedrucksachen! · Änderungen vorbehalten!
Gerätebeschreibung
Technik zum Wohlfühlen
Wärmeinhaltsanzeige
Eine elektronische Wärmeinhaltsanzeige
mit 7 Leuchten (2) im Bedienfeld zeigt die
jeweils verfügbare Wärmemenge.
Mit der Temperatureinstellung wählen Sie
die nutzbare Warmwassermenge.
Die Abbildung zeigt die verfügbare
Wassermenge als Mischwasser mit 40 °C
(15 °C Kaltwasserzulauftemperatur). Die
Anzahl der leuchtenden Dioden ist ein
Maß für die noch mindestens verfügbare
Mischwassermenge mit ca. 40 °C zum
Baden und Duschen.
Die Mischwassermengen ergeben sich
durch die Speichergröße, Temperatureinstellung des Speichers (ab 40 °C) und
Kaltwasserzulauftemperatur.
Beispiel: Leuchten beim SH/SHZ 80 S
6 LEDs, stehen ca. 160 l Wasser von 40 °C
zur Verfügung und somit bietet der Speicher
genügend Wasser für eine Wannenfüllung.
• Aufheizung während der Niedertarifzeit
(Zweikreisbetrieb):
Leuchten z. B. beim SHZ 80 S 2 LEDs, so
stehen noch ca. 50 l Mischwasser 40 °C zur
Verfügung. Für eine Wannenfüllung bietet
der Speicher nicht genügend Warmwasser.
Beim SHZ kann durch Betätigen des Tasters
(5) kurzfristig nachgeheizt werden, um das
Vollbad zu ermöglichen.
• Aufheizung nach jeder Entnahme
(Einkreisbetrieb):
Die LEDs zeigen auf einen Blick, ob der
Speicherinhalt noch für eine Wannenfüllung
bzw. Duschbad ausreicht, oder ob die
Aufheizzeit abgewartet werden muss.
Wärmeinhaltsanzeige
SERVICE
ANODE
°C
35
82
65
E
55
SH/SHZ 30 S
SH/SHZ 50 S
SH/SHZ 80 S
SH/SHZ 100 S
SH/SHZ 120 S
SH/SHZ 150 S
10 l
13 l
20 l
25 l
30 l
40 l
20 l
30 l
50 l
60 l
70 l
90 l
30 l
45 l
75 l
90 l
110 l
135 l
^
120–150 l
=
40 l
65 l
100 l
130 l
155 l
190 l
50 l
80 l
130 l
160 l
195 l
240 l
60 l
100 l
160 l
200 l
235 l
295 l
^
30–50 l
=
75 l
125 l
200 l
250 l
300 l
370 l
Energiespartip!
Die Wärmeinhaltsanzeige ermöglicht
Ihnen eine optimale, energiesparende
und an Ihre Verbrauchsgewohnheiten angepasste Warmwasserbereitung.
Vorgehensweise:
• Zweikreisbetrieb (SHZ)
Beginnen Sie mit einer Temperatureinstellung
65 °C. Beobachten Sie die Anzahl der am
Abend nach der letzten Entnahme noch
leuchtenden LEDs. Leuchten immer mehr als
2 LEDs, reduzieren Sie die Speichertemperatur und beobachten Sie die nächsten
Tage. Diesen Vorgang bis zum Optimum
wiederholen. Mit dieser Vorgehensweise ermitteln Sie die für Ihre Nutzgewohnheiten
optimale niedrige Speichertemperatur und
minimieren die möglichen Wärmeverluste.
• Einkreisbetrieb (SH oder SHZ)
Beginnen Sie mit einer Temperatureinstellung
65 °C. Leuchtet nach der größten Entnahme
(z. B. Wannenfüllung) noch mehr als eine
LED, so reduzieren Sie die Temperatureinstellung. Diesen Vorgang bis zum Optimum
wiederholen. Mit dieser Vorgehensweise ermitteln Sie die für Ihre Nutzgewohnheiten
optimale niedrige Speichertemperatur und
minimieren die möglichen Wärmeverluste.
Pflege
Zur Pflege des Gehäuses genügt ein feuchtes
Tuch. Keine scheuernde oder anlösende Reinigungsmittel verwenden!
Wartung
Wartungsarbeiten dürfen nur durch
einen Fachmann erfolgen.
^
2–5 l
=
Störungsbeseitigung durch den Benutzer
Störung
Ursache
Behebung
Kein warmes Wasser.
– Keine Spannung.
– Sicherungen in der Hausinstallation überprüfen.
Kleine Durchflussmenge.
– Verschmutzung oder Verkalkung der Perlatoren in den Armaturen oder der
Duschköpfe.
– Reinigen und / oder Entkalken der Auslaufarmaturen.
Temperaturwählknopf lässt sich nicht auf
max. Temperatur einstellen.
– Temperaturwahl-Begrenzung wurde vom
Fachmann eingestellt.
– Temperaturwahl-Begrenzung vom Fachmann verändern lassen.
–2–
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