close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

luft/wasser wärmepumpe installations- und bedienungsanleitung

EinbettenHerunterladen
LUFT/WASSER WÄRMEPUMPE
INSTALLATIONS- UND
BEDIENUNGSANLEITUNG
EMPiRE Haustechnik
An den Baumgärten 19
D-97490 Maibach
Germany
Die Installation und Verrohrung muss nach den örtlichen Regeln und
Vorschriften von einem Fachmann erfolgen.
Vor Installation
1. Transport und Lagerung
Das Gerät muss stehend und in trockener Umgebung gelagert werden.
2. Wahl des Aufstellungsorts
Das Gerät muss auf einem festen Untergrund, , am Besten auf einer
Betonoberfläche installiert werden.
Um Lärmbelästigung durch die Wärmepumpe zu vermeiden, sollte der Aufstellort
fern von Wohnräumen oder anderen geräuschempfindlichen Orten gewählt werden.
Halten Sie einen ausreichenden Abstand zwischen Gerät und Gebäude, um den
normalen Betrieb und genug Platz für Wartungsarbeiten zu gewährleisten.
Heat pump
© 2009
Heat pump
Seite 2
Verrohrung
Gebäudeheizung und Brauchwasser
Buffer tank
HT
CT
ET
ST
FI
OT
ELK
VXV
RT
FI
VVB
P1
HEAT PUMP
Teil
Beschreibung
Ort
Teil
Beschreibung
Ort
P1
Zirkulationspumpe
intern (optional)
RT
Rücklauftemperaturfühler
intern
ELK
Elektrische Heizung
intern (optional)
ST
Vorlauftemperaturfühler
intern
VXV
Umschaltventil
extern (optional)
OT
Außentemperaturfühler
intern
VVB
Brauchwasserspeicher
-
HT
Brauchwassertemperaturfühler
intern
FI
Verbinder
-
CT
Kondensatortemperaturfühler
intern
ET
Verdampfertemperaturfühler
intern
Beschreibung:
1. Im Heizungsbetrieb schaltet das Ventil VXV zum Pufferspeicher.
2. Wenn Brauchwasser benötigt wird, schaltet das Ventil VXV zum Brauchwasserspeicher VVB, um
diesen aufzuheizen. Brauchwasser hat Priorität.
3. Der Brauchwassertemperaturfühler befindet sich in der elektrischen Steuerungsbox. Eine Seite ist
bereits mit dem Controller verbunden. Der Fühler muss in den Brauchwasserspeicher eingeführt und
dann mit der Steuerung verbunden werden.
4. Die Zuschaltung der elektrischen Heizung wird in Abhängigkeit von ST07 und ST08 bestimmt.
© 2009
Seite 3
Verrohrung
Gebäudeheizung und Brauchwasser + 2. Wärmequelle
Buffer tank
BOILER
VXV1
HT
CT
ET
ST
FI
OT
VXV
RT
FI
VVB
P1
HEAT PUMP
Teil
Beschreibung
Ort
Teil
Beschreibung
Ort
P1
Zirkulationspumpe
intern (optional)
RT
Rücklauftemperaturfühler
intern
VXV
Umschaltventil
extern (optional)
ST
Vorlauftemperaturfühler
intern
VVB
Brauchwasserspeicher
-
OT
Außentemperaturfühler
intern
FI
Verbinder
-
HT
Brauchwassertemperaturfühler
intern
CT
Kondensatortemperaturfühler
intern
ET
Verdampfertemperaturfühler
intern
Beschreibung:
1. Im Heizungsbetrieb schaltet das Ventil VXV zum Pufferspeicher.
2. Wenn Brauchwasser benötigt wird, schaltet das Ventil VXV zum Brauchwasserspeicher VVB, um
diesen aufzuheizen. Brauchwasser hat Priorität.
3. Der Brauchwassertemperaturfühler befindet sich in der elektrischen Steuerungsbox. Eine Seite ist
bereits mit dem Controller verbunden. Der Fühler muss in den Brauchwasserspeicher eingeführt und
dann mit der Steuerung verbunden werden.
4. Wenn der 2. Wärmeerzeuger in Betrieb ist schaltet das Ventil VXV1 um, damit das Heizungswasser
diesen durchströmt.
5. Der Start des 2. Wärmeerzeugers wird in Abhängigkeit von ST07 und ST08 bestimmt.
6. Wenn ST07=SF02 und ST08=SF03 schaltet die Einheit automatisch zwischen dem 2.
Wärmeerzeuger und der Wärmepumpe um.
© 2009
Seite 4
Verrohrung
Wärmepumpe (Heizung/Kühlung) + Wärmerückgewinnung
Buffer tank
HT
P1
FI
P2
VVB
HEAT PUMP(CHILLER)
Beschreibung:
1.
2.
3.
4.
Im Kühlbetrieb läuft die Pumpe P1 und die Pumpe P2 für die Brauchwasserbereitung.
Im Heizungsbetrieb läuft nur die Pumpe P1.
Bei Brauchwasserbedarf läuft nur die Pumpe P2. Brauchwasserbereitung hat Priorität.
Der Brauchwassertemperaturfühler befindet sich in der elektrischen Steuerungsbox. Eine Seite ist
bereits mit dem Controller verbunden. Der Fühler muss in den Brauchwasserspeicher eingeführt und
dann mit der Steuerung verbunden werden.
Die Installation muss gemäß der gültigen Normen und Vorschriften durchgeführt werden.
Die Wärmepumpe hat eine max. Rücklauftemperatur von ca. 55°C und eine max.
Vorlauftemperatur von knapp 60°C. Da das Gerät nicht mit Sicherheitsventilen ausgestattet
ist, müssen diese, für Rücklauftemperaturen über 55°C, extern angebracht werden, um
Beschädigungen zu vermeiden. Dies gilt insbesondere bei alternativer Zuheizung durch
Solaranlagen, Scheitholzkessel etc., bei denen Puffertemperaturen über diesem Wert
erreicht werden können.
HINWEIS!
Die Rohrleitungen müssen vor Anschluss der Wärmepumpe gespült werden, damit
evt. Verunreinigungen die Komponenten nicht beschädigen.
© 2009
Seite 5
Elektrischer Anschluss
Der Anschluss des Geräts darf nicht ohne Erlaubnis des Stromversorgers erfolgen und muss von einem
qualifizierten Elektriker durchgeführt werden. Die Anlage muss mit einem Unterbrecher angeschlossen
werden, dessen Kontaktabstand mind. 3mm beträgt. Wegen der hohen Anlaufströme des Kompressors
empfehlen wir Sicherungsautomaten mit größerer Auslöseverzögerung. Andere elektrische Komponenten,
außer der externen Umwälzpumpe und Kontakte für Umschaltventil, Strömungswächter, alternative
Zuheizung und Alarmleuchte, sind bereits ab Werk angeschlossen. Klemmen Sie die Wärmepumpe ab, bevor
Sie einen Isolationstest der Hausverkabelung durchführen. Die Wärmepumpe ist nicht zwischen 1- und
3-Phasenbetrieb umklemmbar. Sofern das Gebäude mit einem Fehlerstromschutzschalter ausgestattet ist,
empfiehlt sich die Verwendung eines separaten FI für die Wärmepumpe.
HINWEIS!
Elektrischer Anschluss und Wartung muss unter Aufsicht eines qualifizierten Elektrikers
erfolgen. Elektrischer Anschluss und Verkabelung müssen in Übereinstimmungen mit den
gültigen Bestimmungen erfolgen.
1. Stromanschluss
Bevor Sie die Stromversorgung anschließen, überprüfen Sie die Betriebsspannung des Gerätes. Geräte für
den europäischen Markt arbeiten mit 230V/50Hz (1 Phase) bzw. 400V/50Hz (3 Phasen).
Beachten Sie beim anschließen die Drehfeldrichtung (rechts). Bei korrektem Anschluss leuchtet die grüne
RUN-LED auf dem Wächterbaustein. Falls diese Anzeige nicht erfolgt, prüfen Sie die Drehrichtung und ggf.
auf Phasenausfall. Der Kompressorstart wird automatisch unterbunden, wenn die korrekte Stromversorgung
nicht sichergestellt ist.
2. Temperaturfühler für Brauchwasser
Der mitgelieferte Fühler ist mit einem 2-adrigen Kabel an Position X4 des Steuerungsterminals verbunden.
Der Fühler wird in einem eingelassenen Rohr im Pufferspeicher platziert.
3. Ein/Aus Kontakt für Heiz-/Kühlbetrieb
Der Heizungs-/Kühlungsfunktionskontakt D4 muss geschlossen sein, wenn die Heizungs-/Kühlfunktion
aktiviert werden soll. Ein externer AN/AUS Schalter kann angeschlossen werden, um die Funktion zu
aktivieren bzw. zu deaktivieren. Die Anschlüsse sind auf die Klemmen B1/B2 herausgeführt.
© 2009
Seite 6
Elektrischer Anschluss
4. Ein/Aus Kontakt für Brauchwasserbereitung
Der Brauchwasserfunktionskontakt D5 muss geschlossen sein, wenn die Brauchwasserbereitung aktiviert
werden soll. Ein externer AN/AUS Schalter kann angeschlossen werden, um die Brauchwasserfunktion zu
aktivieren bzw. zu deaktivieren. Die Anschlüsse sind auf die Klemmen A1/A2 herausgeführt.
5. Wasserzirkulationskontakt / Strömungswächter
Der Wasserzirkulationskontakt soll überprüfen, ob das Wasser im Rohrsystem zirkuliert oder nicht. Wenn der
Kontakt geschlossen ist, fließt das Wasser und der Kompressor kann gestartet werden; andernfalls darf der
Kompressor nicht starten. Die Anschlusshinweise zum Wasserzirkulationskontakt entnehmen Sie dem
elektrischen Diagramm des Gerätes. Die Anschlüsse sind auf die Klemmen C3/C4 herausgeführt.
Der Anschluss darf nicht überbrückt werden! Unterbrechungen im Wasserdurchfluss durch Leitungsbruch,
verriegelte Absperrhähne, geschlossene (Sicherheits-)Ventile, Ausfälle der Umwälzpumpe etc. führen zu
Überdruck in der Anlage und Beschädigung der Rohrleitungen oder Komponenten. Dies wird durch den
Strömungswächter und sofortigen Stopp des Kompressors verhindert.
6. Alarmausgang
Wenn eine Fehlfunktion auftritt gibt es ein Alarmsignal am Ausgang. Dieser kann mit einer externen
Alarmeinheit (wie z. B. eine Warnleuchte oder Alarmglocke etc.) verbunden werden. Die Anschlusshinweise
zum Alarmausgang entnehmen Sie dem elektrischen Diagramm des Gerätes.
Steuerung
Symbolerklärung
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
Kühlbetrieb
Heizbetrieb
AUS
Brauchwasserbereitung
Interne Zirkulationspumpe
Kompressorenergiestufe
Kompressor
Wasserzirkulationskontakt (leuchten meldet Wasserzirkulationskontaktalarm)
Externe Wasserzirkulationspumpe
© 2009
Seite 7
Steuerung
1. Steuerungsanzeige (Displayfenster & Schalterbereich)
Menübereich
Symbol
Erklärung
Funktion
Eingabe/Anzeige
Aktuelle Temperaturwerte
Warnung
Vorliegen einer Warnmeldung und die letzten 10 Warnungen
Alarm
Vorliegen einer Alarmmeldung und die letzten 20 Alarme
Parameter
Einstellung der Parameter und Werte (siehe auch Menübaum)
Bedienelemente
Taste
Name
Funktion
<ESC>
Im Menü/Parameter-Einstellungsmodus drücken, um ins vorangegangene
Menü zurück zu kehren oder die Eingabe zu löschen
<ENTER>
<PLUS>
<MINUS>
Für mehr als 2 Sekunden drücken und loslassen, um in den
Menü/Parameter-Einstellungsmodus zu gelangen
Im Menü/Parameter-Einstellungsmodus drücken, um ins gewählte Untermenü
zu gelangen oder den eingegebenen Wert zu bestätigen
Drücken, um Alarm- und Warnmeldungen zu bestätigen und zu löschen
Für 2 Sekunden drücken, um den Systemmodus im AUS-Modus zu aktivieren
Drücken, um das Untermenü zu wählen bzw. den Parameterwert im
Einstellungsmodus zu erhöhen
Drücken, um das Untermenü zu wählen bzw. den Parameterwert im
Einstellungsmodus zu verringern
Displaybereich
z Im normalen Arbeitsmodus zeigt das Display 1 die Temperaturstelle. Display 2 zeigt den zugehörigen
Temperaturwert.
z Im Einstellungsmodus zeigt Display 1 den Einstellparameter. Display 2 zeigt den zugehörigen Wert.
© 2009
Seite 8
Steuerung
2.
Auswahl System-Modi
Anzeige
+
.
Prozedur
Im AUS-Modus (Heizung/Kühlung/Brauchwasserfunktion über die
Klemmen A1/A2, B1/B2 nicht eingeschaltet) die <PLUS> Taste für 2
Sekunden drücken und dann loslassen, um die Auswahl der
Systemmodi zu aktivieren. Der jeweilige Modus beginnt zu blinken.
<PLUS> oder <MINUS> drücken, um den gewünschten Modus
auszuwählen, dann <ENTER> drücken, um zu bestätigen.
Wenn der aktuelle Status nur heizen (wenn SF01=2) oder nur kühlen (wenn SF01=0) ist, ist die Auswahl von
System-Modi deaktiviert.
Wenn der aktuelle Status heizen & kühlen ist (wenn SF01=1), ist die Abfolge der Auswahlmöglichkeiten der
Systemmodi wie folgt:
Aktivität
Sequenz
<Plus> drücken
B
B
B
erscheinen gleichzeitig im Automatikmodus. Der jeweilige Betriebsmodus wird gemäß der
Parameter ST18 und ST19 festgelegt.
3.
Temperaturüberwachung
Anzeige
Prozedur
Im normalen Betriebszustand <PLUS> oder <MINUS> drücken, um
die verschiedenen Temperaturen anzeigen zu lassen.
Anzeige
Prozedur
+
.
Im AUS-Modus <ENTER> Taste für 2 Sekunden drücken und
loslassen, um in den Menümodus zu gelangen.
Im Normalfall blinkt das
Symbol, um weitere Eingaben
abzuwarten.
<ENTER> Taste drücken, um in den Einstellungsmodus zu gelangen.
<PLUS> oder <MINUS> drücken, um die Temperaturen einzusehen.
Kürzel
RT
ST
OT
HT
CT
ET
© 2009
Beschreibung
Rücklauftemperatur
Vorlauftemperatur
Außentemperatur
Brauchwassertemperatur
Kondensatortemperatur
Verdampfertemperatur
Seite 9
Steuerung
4. Ändern von Parametern (für Endverbraucher)
Anzeige
Prozedur
Im AUS-Modus <ENTER> für 2 Sekunden drücken und loslassen, um in den Menümodus zu gelangen.
Wenn das
+
Symbol blinkt <PLUS> oder <MINUS> drücken, um
Menü zu gelangen, dann <ENTER> drücken, um
zum
fortzufahren.
.
Die Inhalte im
Menü können je nach vergebenen Benutzerrechten variieren.
• Endverbraucher wählen “NO” und drücken <ENTER>, um fortzufahren.
• Servicepersonal und Hersteller wählen “EU” oder ”ID” und drücken <ENTER>, um den 4-stelligen Code
einzugeben.
+
-
Für Endverbraucher werden die Standardparameter in der “ST”
Gruppe angezeigt.
<PLUS> oder <MINUS> drücken, um die Parameter anzuwählen
und <ENTER> drücken, um fortzufahren.
.
<ESC> festhalten, um das gewählte Untermenü zu verlassen und zurück zum gewünschten Menüpunkt zu
gelangen.
5. Zugriff auf das Parametermenü für Servicepersonal und Hersteller
Anzeige
Prozedur
Im AUS-Modus <ENTER> für 2 Sekunden drücken und loslassen, um in den Menümodus zu gelangen.
Wenn das
Symbol blinkt <PLUS> oder <MINUS> drücken, um zum
<ENTER> drücken, um fortzufahren.
Menü zu gelangen, dann
Die Inhalte im
Menü können je nach vergebenen Benutzerrechten variieren.
• Endverbraucher wählen “NO” und drücken <ENTER>, um fortzufahren
• Servicepersonal und Hersteller wählen “EU” oder ”ID” und drücken <ENTER>. Geben Sie den 4-stelligen
Code ein, wenn die folgende Anzeige blinkt.
+
<ENTER> drücken, um zu bestätigen und mit der Codeeingabe
fortzufahren.
.
+
-
Codeeingabe wird benötigt für Servicepersonal (EU) und
Herstellereinstellungen (ID)
.
Um den Code einzugeben, halten Sie sich an folgende Anweisungen:
• Wenn die Ziffer blinkt, drücken Sie <Plus>/<Minus>, um den Wert einzustellen. Danach drücken Sie
<ENTER>, um zu bestätigen und um mit der nächsten Ziffer fortzufahren.
• Sie können jederzeit <ESC> drücken, um die Eingabe abzubrechen und zur vorherigen blinkenden Ziffer
zurückzukehren.
• Wiederholen Sie obige Schritte, um alle restlichen Ziffern einzugeben.
• Nachdem Sie den Code eingegeben haben, drücken Sie <ENTER>, um zu bestätigen und mit der
Einstellung der Parameter fortzufahren.
© 2009
Seite 10
Steuerung
6. Einstellung der Parameterwerte
Anzeige
Prozedur
Nach Eingabe des Codes und Eintritt in das Parametereinstellungsmenü.
<PLUS> oder <MINUS> drücken, um den jeweiligen Parameter
anzuwählen und <ENTER> drücken, um zu bestätigen.
Der Standardwert des Parameters beginnt zu blinken und erlaubt
Ihnen, diesen zu ändern.
<PLUS> oder <MINUS> drücken, um den Wert zu erhöhen oder zu
verringern, und <ENTER> drücken, um zu bestätigen.
<ESC> festhalten, um das gewählte Untermenü zu verlassen und zurück zum gewünschten Menüpunkt zu
gelangen.
Kompressor Einstellungen
Parameter
Beschreibung
Vorgabe
Min.
Max.
Einheit
Auflösung
Berechtigung
CM01
Kompressor minimale Betriebsdauer
180
1
1000
Sek.
1
1
CM02
Kompressor minimale Betriebspause
180
1
1000
Sek.
1
1
CM03
Startverzögerung zwischen 2 Kompressoren
10
0
100
Sek.
1
1
30
0
1000
Sek.
1
1
10
0
150
Sek.
1
1
2
1
2
-
1
2
1
0
1
30000
0
50000
Std.
10
1
Vorgabe
Min.
Max.
Einheit
Auflösung
Berechtigung
10
0
150
Sek.
1
1
10
0
150
Sek.
1
1
0
0
1
-
1
1
25
15
50
°C
0.1
1
20
0
30
°C
0.1
1
25
15
30
°C
0.1
1
CM04
CM05
CM06
CM07
CM08
Ausschaltverzögerung zwischen 2
Kompressoren
Kompressoreinschaltverzögerung
(Zirkulationspumpe EIN)
Anzahl der Kompressoren
Richtungsindikator des 4-Wege Ventils (1 oder 0
steht für Heizungsmodus)
Kompressorlaufzeit bis zum Austausch
1
Kondensator Einstellungen
Parameter
CN01
CN02
Beschreibung
Einschaltverzögerung Ventilator (interne Pumpe
EIN)
Ausschaltverzögerung Ventilator (Kompressor
AUS)
Kontrollmodus
CN03
0= fixe Ventilatorgeschwindigkeit
1= 2-stufige Ventilatorgeschwindigkeit
CN04
CN05
Außentemperaturschwelle abgesenkter
Ventilatorgeschwindigkeit beim Kühlen
Außentemperaturschwelle abgesenkter
Ventilatorgeschwindigkeit beim Heizen
Außentemperaturschwelle abgesenkter
CN06
Ventilatorgeschwindigkeit bei
Brauchwasserbereitung
© 2009
Seite 11
Verdampfer Einstellungen
Parameter
Beschreibung
Vorgabe
Min.
Max.
Einheit
Auflösung
Berechtigung
0
0
1
-
1
1
0
0
1
-
1
1
60
CN02
1000
Sec
1
1
Vorgabe
Min.
Max.
Einheit
Auflösung
Berechtigung
2
0
2
-
1
2
-10
-20
20
°C
0.1
1
2
1
10
°C
0.1
1
1
0
1
-
1
1
0
0
1
-
1
2
2
0
10
°C
1
1
1
1
10
°C
1
1
3
1
10
°C
1
1
3
1
10
°C
1
1
Kontrollmodus
EV01
0= Pumpe mit ständiger Zirkulation
1= Pumpe mit Kompressor EIN/AUS
Gebäudereferenztemperatur
EV02
EV03
-
0=RT (Rücklauftemperaturfühler)
-
1=ST (Vorlauftemperaturfühler)
Ausschaltverzögerung interne Pumpe
(Kompressor AUS)
Spezielle Funktionen
Parameter
Beschreibung
Systemmodus
SF01
- 0= nur kühlen
- 1= heizen & kühlen
- 2= nur heizen
SF02
SF03
Temperaturschwelle ab der
Wärmepumpenbetrieb deaktiviert wird
Temperaturdifferenz ab der
Wärmepumpenbetrieb wieder aktiviert wird
Heizkurvenabhängiger Betrieb
SF04
- 0=deaktiviert
- 1=aktiviert
Wärmerückgewinnungsfunktion (nur /R Modelle)
SF05
- 0=deaktiviert
- 1=aktiviert
SF06
SF07
SF08
SF09
Außentemperatschwelle ab der
Vereisungsschutz aktiviert wird
Temperaturdifferenz ab der Vereisungsschutz
wieder deaktiviert wird
Heizungswassertemperaturschwelle ab der
Vereisungsschutz aktiviert wird
Temperaturdifferenz ab der Vereisungsschutz
wieder deaktiviert wird
Endverbraucher Einstellungen
Parameter
Beschreibung
Vorgabe
Min.
Max.
Einheit
Auflösung
Berechtigung
ST01
Wunschtemperatur für Kaltwasser
12
ST11
ST12
ºC
0.1
0
ST02
Wunschtemperatur für Heizungswasser
40
ST13
ST14
ºC
0.1
0
ST03
Temperaturdifferenz für Kaltwasser
1
0
10
ºC
0.1
0
ST04
Temperaturdifferenz für Heizungswasser
1
0
10
ºC
0.1
0
ST05
Temperaturreferenzpunkt für Heizkurven
20
0
30
ºC
0.1
0
ST06
Heizkurve aus Diagramm
6
0
30
-
0.1
0
ST07
Wunschtemperatur für alternative Zuheizung
0
-10
20
ºC
0.1
0
ST08
Temperaturdifferenz für alternative Zuheizung
5
1
20
ºC
0.1
0
ST09
Wunschtemperatur für Brauchwasser
50
ST15
ST16
ºC
0.1
0
ST10
Temperaturdifferenz für Brauchwasser
3
1
10
ºC
0.1
0
ST11
Minimale Temperatur für Kaltwasser
10
0
ST12
ºC
0.1
0
ST12
Maximale Temperatur für Kaltwasser
40
ST11
60
ºC
0.1
0
ST13
Minimale Temperatur für Heizwasser
20
0
ST14
ºC
0.1
1
ST14
Maximale Temperatur für Heizwasser
55
ST13
80
ºC
0.1
1
© 2009
Seite 12
ST15
Minimale Temperatur für Brauchwasser
20
0
ST16
ºC
0.1
1
ST16
Maximale Temperatur für Brauchwasser
55
ST15
80
ºC
0.1
1
ST17
Mindestzeitintervall für Schaltvorgänge
30
1
1000
Sec
1
0
ST18
Umschaltpunkt Heiz-/Kühlmodus
25
15
30
ºC
0.1
0
ST19
Temperaturdifferenz für Umschaltung
5
1
10
ºC
0.1
0
Enteisungs Einstellungen
Parameter
Beschreibung
Vorgabe
Min.
Max.
Einheit
Auflösung
Berechtigung
DF01
Enteisung per Ventilator
- 0=deaktiviert
- 1=aktiviert (wenn Außentemperatur ≥DF02)
1
0
1
-
1
1
5.0
1.0
10
ºC
0.1
1
10.0
3.0
20
ºC
0.1
1
10
5
20
ºC
0.1
1
5
1
60
Min
1
1
30
15
60
Min
1
1
10
6
180
Sec
1
1
10
6
180
Sec
1
1
5
1
30
ºC
0.1
1
300
1
1000
Sec
1
1
15
10
40
ºC
0.1
1
Außentemperaturschwelle für alleinige
DF02
Enteisung per Ventilator (Temperatur muss ≥
diesem Wert und DF01=1 sein)
DF03
Temperaturschwelle unterhalb der Enteisung
aktiviert wird
Temperaturdifferenz
DF04
Außtemperatur-Kondensatortemperatur ab der
enteist wird
DF05
DF06
Ununterbrochene Kompressorlaufzeit auch
wenn Enteisungsparameter erreicht werden
Mindestintervall zwischen zwei Enteisungen
Verzögerungsintervall für Kompressor AUS/EIN
DF07
bei Umschaltung von Heiz- auf
Enteisungsbetrieb
Verzögerungsintervall für Kompressor AUS/EIN
DF08
bei Umschaltung von Enteisungs- auf
Heizbetrieb
Temperaturdifferenz
DF09
Außentemperatur-Kondensatortemperatur ab
der Enteisung gestoppt wird
DF10
DF11
Maximale Enteisungsdauer (ab Kompressor
EIN)
Mindestheizwassertemperatur die für
Enteisungsfunktion aufrecht erhalten wird
Alarm Einstellungen
Parameter
Beschreibung
Vorgabe
Min.
Max.
Einheit
Auflösung
Berechtigung
AL01
Schutzpunkt für niedrige Heizwassertemperatur
3
1
10
ºC
1
1
AL02
Temperaturdifferenz für Heizwassertemperatur
2
1
10
ºC
1
1
AL03
Schutzpunkt für hohe Heizwassertemperatur
55
1
100
ºC
1
1
AL04
Temperaturdifferenz für Heizwassertemperatur
15
1
20
ºC
1
1
10
1
100
Sec
1
1
4
1
10
-
6
1
10
-
1
1
-2
-10
10
ºC
0.1
1
300
0
1000
Sec.
10
1
AL05
Maximale Rückmeldeverzögerung für
Wasserzirkulationskontakt
Maximale Alarmanzahl innerhalb von 24 Std. im
AL06
Niederdruckbereich
1
(über diesem Limit wird Fehler “AL18” gemeldet)
Maximale Alarmanzahl innerhalb von 24 Std. im
AL07
Hochdruckbereich
(über diesem Limit wird Fehler “AL19” gemeldet)
AL08
AL09
© 2009
Schutzpunkt für niedrige Verdampfertemperatur
Zeitintervall binnen dessen zu niedriger Druck
ignoriert wird ab Kompressorstart
Seite 13
Steuerung
7.
Heizkurven
Die Kontrolle der Wassertemperatur im Heizungsbetrieb erfolgt nach 2 Methoden – feste und variable
Temperatur. Die fixe Temperatur kann vom Endverbraucher über das Einstellungsmenü direkt
vorgegeben werden. Die variable Temperatur wird von der Steuerung anhand der Werte ST05, ST06
und der gemessenen Außentemperatur bestimmt. Die Auswahl der Methoden ist über den Parameter
SF04 möglich. SF04=0 => fixe Temperatur, SF04=1 => variable Temperatur
RT/ST temperature
Das nachfolgende Diagramm zeigt die Heizkurven mit Referenzwert ST05=20.
℃
100
20
17
15
90
13
80
11
70
9
60
7
50
5
40
3
30
20
10
0
-10
-20
-30℃
Outside temperature
Heizungswassertemperatur, wenn Heizkurve ST06=5 gewählt wird:
Bei Außentemperatur von 5°C beträgt die Heizwassersolltemperatur 28°C
Bei Außentemperatur von -10°C beträgt die Heizwassersolltemperatur 35°C
Bei Außentemperatur von -20°C beträgt die Heizwassersolltemperatur 40°C
Mit abnehmender Außentemperatur wird die Heizwasservorlauftemperatur angehoben, um den
größeren Wärmebedarf zu decken.
Mit abnehmender Außentemperatur wird die Heizwassersolltemperatur abgesenkt, damit die
Wärmepumpe mit niedrigerem Druck arbeitet und weniger Energie verbraucht.
© 2009
Seite 14
Warnungen und Alarme
1. Warnungsverwaltung
Bei Fehlfunktion wird die entsprechende Warnungskennziffer auf dem LCD angezeigt. Gleichzeitig blinkt das
Warnungssymbol
.
Nur die letzten 10 Warnungen bleiben im
Menü erhalten.
Bei Stromunterbrechung an der Steuerung werden die Warnungen gelöscht.
Kennziffer
WN01
z
Erklärung
Innentemperatur-Frostschutz im Winter
Einsehen der Warnmeldungen
Anzeige
Prozedur
<ENTER> für 2 Sekunden drücken und loslassen, um ins Menümodus zu gelangen.
Wenn das
Symbol blinkt, <PLUS>/ <MINUS> drücken, um durch
das
Menü zu navigieren, und <ENTER> drücken, um
fortzufahren.
Die beiden Buchstaben “WN” werden blinkend auf dem LCD
angezeigt. Nochmals <ENTER> drücken, um die letzten 10
generierten Warnmeldungen einzusehen (sofern vorhanden).
Wenn keine Warnmeldungen vorliegen, wird “NoNE” angezeigt.
<ESC> festhalten, um das gewählte Untermenü zu verlassen, und zurück zum Normalbetrieb zu gelangen.
© 2009
Seite 15
Warnungen und Alarme
2. Alarmverwaltung
Alarme im PolyCool470.10 sind in zwei Gruppen eingeteilt: automatisch löschende und manuell zu löschende
Alarme.
Bei einem automatisch löschenden Alarm ist kein Benutzereingriff zur Kenntnisnahme und Löschung nötig.
Das jeweilige Gerät wird automatisch neu gestartet, sobald der Alarm erlischt.
Sobald ein manuell zu löschender Alarm festgestellt wird, stoppt das System. Der Benutzer wird benötigt um
Kenntnis zu nehmen und ihn zu löschen und auch um das jeweilige Gerät wieder manuell zu starten nachdem
der Fehler behoben ist.
Sobald ein Alarm festgestellt wird, blinkt die entsprechende Komponente (sofern verfügbar) und das
Symbol leuchtet. Die Alarmkennziffer wird auf dem Display angezeigt. Wird mehr als ein Alarm festgestellt,
werden die Alarmkennziffern nacheinander auf dem LCD angezeigt bis der Alarmstatus verschwindet oder bis
er manuell bestätigt und zurückgesetzt wird (gilt nur für manuell zu löschende Alarme). Wenn das System
Warnungen und Alarme gleichzeitig feststellt, werden die Warnungskennziffern NICHT auf dem LCD
angezeigt. Die letzten 20 automatisch löschenden und manuell zu löschenden Alarme werden separat in den
Gruppen AR (automatisch löschende Alarme) und MR (manuell zu löschende Alarme) im
Menü
gespeichert.
z
Automatisch löschende Alarme
Die nachfolgenden Kennziffern erklären automatisch löschende Alarme und deren Bedeutung.
Kennziffer
AL01
AL02
AL03
AL04
AL05
z
Bedeutung
Niedriger Kompressordruck (DI2)
Hoher Kompressordruck (DI3)
Niedrige Heizwassereingangstemperatur (wenn weniger als
AL01 im Kühlbetrieb)
Niedrige Heizwasserausgangstemperatur (wenn weniger als
AL01 im Heizbetrieb)
Hohe Heizwassereingangstemperatur (wenn größer als AL03 im
Heizbetrieb)
Manuell zu löschende Alarme
Die nachfolgenden Kennziffern erklären manuell zu löschende Alarme und deren Bedeutung.
Kennziffer
AL17
AL18
AL19
AL20
Bedeutung
Keine Heizungswasserzirkulation nach abgelaufener
Kontaktrückmeldeverzögerung (AL05)
Alarmanzahl des Kompressors im Niederdruckbereich binnen 24
Std. über dem Limit (AL06)
Alarmanzahl des Kompressors im Hochdruckbereich binnen 24
Std. über dem Limit (AL07)
Niedrige Verdampfertemperatur (AL08)
Warnungen und Alarme
z
Einsehen der Alarmmeldungen
Anzeige
Prozedur
<ENTER> für 2 Sekunden drücken und loslassen, um ins Menümodus zu gelangen.
<PLUS> oder <MINUS> drücken, um durch das
Menü zu
navigieren und <ENTER> drücken, um fortzufahren.
Im Normalfall werden automatisch löschende Alarme “AR” blinkend auf
dem LCD angezeigt.
Um generierte automatisch löschende Alarmmeldungen einzusehen, <ENTER> drücken sobald “AR”
angezeigt wird.
Um generierte manuell zu löschende Alarme einzusehen, <MINUS> oder <PLUS> drücken, um zur Gruppe
“MR” zu navigieren, dann <ENTER> drücken, um fortzufahren.
Voreingestellt wird der erste manuell zu löschende Alarm “MR01” angezeigt. <ENTER> drücken, um den
ersten manuell zu löschenden Alarm einzusehen.
Alternativ <MINUS> oder <PLUS> drücken, um anders nummerierte Alarme einzusehen, und <ENTER>
drücken, um fortzufahren.
Wenn keine Alarmmeldungen vorliegen, wird “NoNE” angezeigt.
Dauerhaft <ESC> drücken, um das gewählte Untermenü zu verlassen und zurück zum Normalbetrieb zu
gelangen.
MR01 und AR01 beziehen sich auf die jeweils neueste Alarminformation von manuell zu löschenden und
automatisch löschenden Alarmen.
z
Bestätigen und Löschen von manuell zu löschenden Alarmen:
Jeder Alarm der vom System festgestellt wird, egal ob ein automatisch löschender oder manuell zu
löschender Alarm, wird auf dem LCD angezeigt, allerdings erfordern nur manuell zu löschende Alarme eine
Bestätigung und Löschung.
Um diese auszuführen gehen Sie folgendermaßen vor:
<ENTER> drücken, um den Alarm zu bestätigen.
Wenn der Alarmgrund beseitigt ist, erlischt das entsprechend blinkende Komponentensymbol sowie das
.
Alarmsymbol
Starten Sie das System entsprechend neu.
CE Konformitätserklärung
Hiermit erklären wir, dass das Gerät aufgrund der Konzipierung und Bauart den Anforderungen der
Europäischen Richtlinien entspricht. EMC Directive 89/336/EEC, EEC Directive 93/68/EEC
EN 55014-1:2000+A1:2001+A2:2002, EN55014-2:1997+A1:2001, EN 61000-3-2:2000+A1:2001+A2:2005,
EN61000-3-3:1995+A1:2001, EN 60335-1:2002+A1: 2004+A11: 2004+A12:6006+A2: 2006, EN
60335-2-40:A1 2006+A11: 2004+ A12:2005
Die CE Kennzeichnung ist auf dem Schild der technischen Daten am Gerät angebracht.
EMPiRE Haustechnik,
Rumpel, A.(Geschäftsleitung)
Abmessungen
EW-LWP10R1, EW-LWP10R1/R
Heater water
outlet
Heater water
inlet
A/C water
outlet
A/C water
inlet
EW-LWP13R1, EW-LWP13R1/R
EW-LWP15R1, EW-LWP15R1/R
Technische Daten
EW-LWP10R1, EW-LWP10R1/R
Wasserdurchfluss: mind. 1,87m³/h
Kältemittelfüllmenge: 3000g R407C
Luftdurchsatz: 3000m³/h
Max. Vorlauftemperatur: 58°C
Arbeits-/Außentemperatur bis -10°C (kurzzeitig -20°C)
Wasseranschlüsse: DN25
Stromversorgung: 380/400V, 3PH, 50Hz
Leistungstabelle
Temperatur Luft/Wasser (°C)
Heizleistung (kW)
Leistungsaufnahme (KW)
Leistungszahl (COP)
7/35
11,1
2,9
3,8
2/35
9,5
2,9
3,3
-7/35
7,3
2,6
2,8
7/45
10,9
3,4
3,2
2/45
9,4
3,4
2,8
-7/45
7,2
3,3
2,2
7/55
10,5
4,4
2,4
2/45
11,8
4,2
2,8
-7/45
8,9
4,1
2,2
7/55
13,2
5,5
2,4
2/45
13,2
4,9
2,7
-7/45
10,2
4,7
2,2
7/55
15,0
6,2
2,4
EW-LWP13R1, EW-LWP13R1/R
Wasserdurchfluss: mind. 2,34m³/h
Kältemittelfüllmenge: 3500g R407C
Luftdurchsatz: 5000m³/h
Max. Vorlauftemperatur: 58°C
Arbeits-/Außentemperatur bis -10°C (kurzzeitig -20°C)
Wasseranschlüsse: DN25
Stromversorgung: 380/400V, 3PH, 50Hz
Leistungstabelle
Temperatur Luft/Wasser (°C)
Heizleistung (kW)
Leistungsaufnahme (KW)
COP
7/35
14,0
3,7
3,8
2/35
12,0
3,6
3,3
-7/35
9,0
3,5
2,6
7/45
13,6
4,3
3,2
EW-LWP15R1, EW-LWP15R1/R
Wasserdurchfluss: mind. 2,7m³/h
Kältemittelfüllmenge: 3800g R407C
Luftdurchsatz: 5000m³/h
Max. Vorlauftemperatur: 58°C
Arbeits-/Außentemperatur bis -10°C (kurzzeitig -20°C)
Wasseranschlüsse: DN25
Stromversorgung: 380/400V, 3PH, 50Hz
Leistungstabelle
Temperatur Luft/Wasser (°C)
Heizleistung (kW)
Leistungsaufnahme (KW)
COP
7/35
16,0
4,1
3,9
2/35
13,4
4,1
3,3
-7/35
10,4
4,0
2,6
7/45
15,6
4,9
3,2
Praxis Tipps
Das A und O bei einer Wärmepumpenanlage sind niedrige Vorlauftemperaturen. Jedes °C mehr
Vorlauftemperatur führt zu ca. 2,5% mehr Energiebedarf, was wiederum zu entsprechend höheren
Betriebskosten führt.
Verwenden Sie immer eine Vorlauftemperaturregelung nach Heizkurve. Die Vorlauftemperatur wird dabei in
Abhängigkeit von der Außentemperatur angepasst. Sie vermeiden somit unnötig hohe Temperaturen und
sparen somit Energie und Heizkosten.
Lassen Sie einen hydraulischen Abgleich an Ihrem Heizsystem durchführen. Die Durchflussmengen der
Heizkreise werden hierbei aufeinander abgestimmt.
Wählen Sie eine möglichst niedrige Heizkurve mit der Sie die gewünschte Raumtemperatur gerade noch
erreichen können.
Verwenden Sie möglichst keine Thermostat- bzw. Einzelraumregelungen. Die Heizkreise für dauerhaft
genutzte Bereiche sollten stets voll aufgedreht bleiben. Die Raumtemperatur stellt sich dann automatisch
über die Vorlauftemperatur der Wärmepumpe ein. Wird die Raumwunschtemperatur nicht erreicht, muss eine
etwas höhere Heizkurve gewählt werden. Wird es zu warm, kann die Heizkurve tiefer eingestellt bleiben, was
Energie und Kosten spart. Thermostatreglungen würden den Heizwasserdurchfluss nur unterbrechen, um
einen weiteren Temperaturanstieg zu vermeiden. Anstatt das Thermostatventil arbeiten zu lassen, ist es
jedoch günstiger, dauerhaft eine etwas niedrigere Vorlauftemperatur zu fahren. Eine um 2°C niedrigere
Temperatur kann z. B. schon 5% Energie sparen. Es kann zu Anfang notwendig sein, mehrere Heizkurven
einzustellen und auszuprobieren, welche am Besten passt.
Verwenden Sie niemals Kombispeicher und wählen Sie kein Hydraulikschema, bei dem der
Brauchwasserspeicher aus dem Heizungspufferspeicher geladen wird. Der Heizungsspeicher müsste sonst
permanent auf ca. 50°C Temperatur gehalten werden, damit Brauchwasser mit 45°C erzeugt werden kann.
Gegenüber dem Bedarf einer Fußbodenheizung, welche z. B. mit 30-35°C arbeiten würde, führt der
permanente Betrieb mit derart hoher Vorlauftemperatur zu bis zu 50% höheren Kosten.
Achten Sie darauf, dass Sie die vorgegebene Mindestdurchflussmenge zwischen Wärmepumpe und
Pufferspeicher einhalten. Zu geringe Durchflussmengen führen zu hohen Temperaturspreizungen und
letztlich höheren Kältemitteltemperaturen und Betriebskosten. Zusätzlich kann es bei höheren
Vorlauftemperaturen auch zu Hochdruckalarmen und damit zu Lecks an den Kältemittelleitungen oder
Schäden
an
den
Komponenten
kommen.
Die
Differenz
zwischen
der
Heizwasser
Vorlauf-/Rücklauftemperatur sollte folgender Formel entsprechen: Geräteleistung geteilt durch 1,16, geteilt
durch die Solldurchflussmenge. Beispiel: Modell EW-LWP10R1 liefert bei 7°C Außenlufttemperatur eine
Leistung von 11,1kW. Die Temperaturdifferenz müsste bei dieser Außentemperatur 11,1 (kW) / 1,16 (kW/m³°C)
/ 1,87 (m³) = 5,1°C betragen. Eine höhere Temperaturdifferenz deutet auf eine zu geringe Pumpenleistung hin.
Stellen Sie die Pumpe auf höhere Stufe oder wechseln Sie diese gegen ein stärkeres Modell.
Wenn Sie eine alternative Zusatzheizung wie z. B. Öl-/Gas- oder Holzkessel betreiben und den
Heizungspufferspeicher teils auf Temperaturen über 55°C bringen, muss die Wärmepumpe vor
Rücklauftemperaturen über 55°C geschützt werden. Wärme, die sich auf den Kältekreislauf überträgt, führt zu
ansteigendem Druck, Überdruck führt zu Leitungslecks oder Komponentenausfällen. Verwenden Sie
Sicherheitsventile, die den Wasserdurchfluss ab bestimmter Temperatur sperren. Um die Anlage bzw. den
Wasserwärmetauscher vor dem Einfrieren zu schützen, ist jedoch die Zirkulation mit dem warmen
Pufferwasser nötig. In solch einem Fall empfehlen wir eine Temperatursteuerung, welche ab 55°C das
3-Wege Ventil aktiviert. So kann die Umwälzung über den Brauchwasserspeicher sichergestellt werden.
Copyright
Alle Rechte vorbehalten. Die Verwendung von Text und Bildern, der Nachdruck und die Übernahme (auch
auszugsweise), ist ohne unsere schriftliche Zustimmung untersagt. Verstöße werden gemäß den Gesetzen
zum Urheber- und Wettbewerbsrecht gerichtlich verfolgt.
Schaltplan
Incoming supply
380-415V/3/50Hz
N L3 L2 L1
bn
bk
gr
bu
gn-ye
bn
bk
gr
KM1
65
68
bn
WK-181
heater 2
bn
bk
gr
bn
bk
gr
U2 V2 W2
EH1
2
H
E
EH3
bk
gr
bn
bk
gr
U1 V1 W1
gn-ye
heater 1
bn
KM1
FR1
U11 V11 W11
COMP
bn
bk
gr
KM2
S
bn
bk
T
gr
R
PSF
95 96 98
bu
L11
B2 B1 A2 A1
Q74
Q23 Q74
Hot water
A/C
switch switch
M
wt
rd
Flow
switch
D4 D5
M
wt
rd
C4 C3
rd
LP HP
rd
M D4 D5
Q64
Q64
X1
GND
X1 GND
Q84
Q84
6
X2
X2
SIEMENS RWR470.10
Q54
Q54
D3 M
wt
D2 D3
M D2
Q44
5
bn
N
9
KA1
10
ALARM
Q44
7
55
KM2
bu
bn
rd
M
Q34
4V
8
bn
Q34
FAN
bn
D1
Q24
bn
0V
24V
Q14
G GO PE D1
bn
Q13 Q14
1
M1
2
R
3 WAY VALVE
AC
230V
L11
KM1
t1
51
71
FR1
52
OUTFAN
4 WAY VALVE
ELECTRIC
HEATE
TC1
AC
24V
bn
N
WATER PUMP
FU1
N
bu
bu
COMPRESSER
bu
bn
Return water
temp.sensor
Leaving water
temp.sensor
X3 GND
X3 GND
Outdoor ambient
temp.sensor
Hot water temp.sensor
X4
X4
Coil temp.sensor
X5 GND
X5 GND
X6
X6
Exhaust gas
temp. sensor
Anschlussinformation zu den jeweiligen Komponenten:
Klemme 1/2: Heizungszirkulationspumpe
Klemme 5/6: Anschluss einer Alarmleuchte
Klemme 7/8: alternative Heizquelle bzw. Relais/Schütz hierfür
Klemme 9/10: 3-Wege Umschaltventil bzw. Relais hierfür
Klemmen L1/L2/L3/N: 3x 400V 50Hz (rechtsdrehend, Drehrichtung/Phasenausfall werden autom. überwacht)
Klemme A1/A2: Ein-/Aus Kontakt für Brauchwasserbereitung
Klemme B1/B2: Ein-/Aus Kontakt für Heizungs-/Kühlungsfunktion
Klemme C3/C4: Wasserzirkulationskontakt (extern z. B. im Heizungskeller einbauen)
Komponenten im gestrichelten Bereich sind optional bzw. nicht inklusive.
Document
Kategorie
Technik
Seitenansichten
33
Dateigröße
1 409 KB
Tags
1/--Seiten
melden