close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Installations- und Bedienungsanleitung - Windhager

EinbettenHerunterladen
Installations- und
Bedienungsanleitung
Analog - Bedienmodul FB 5410
Bitte lesen Sie diese Installations- und
Bedienungsanleitung sorgfältig durch. Ihr
Heizungsfachmann oder der WindhagerWerkskundendienst erklärt Ihnen gerne die
Bedienung des Analog-Bedienmodul FB 5410
und die Funktion der Anlage.
Alle Garantieansprüche entfallen, wenn Sie die
Installations- und Bedienungsanleitung nicht
beachten.
Bild 1 - Analog-Bedienmodul FB 5410
Inhaltsübersicht:
Seite
1. Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . .2
2. Funktion, Wirkungsweise . . . . . . . . . . . . . .2
3. Bedienelemente und Einsteller . . . . . . . . . .3
3.1Bedienebene 1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3
3.1.1 Betriebswahlschalter . . . . . . . . . . . . . . .3
3.1.2 Display . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4
3.1.3 Sollwertkorrektur . . . . . . . . . . . . . . . . . .4
3.2Bedienebene 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5
3.2.1.Uhrzeit und Wochentag einstellen . . . . .6
3.2.2 Heizprogramm einstellen . . . . . . . . . . . .6
3.2.3 Rückkehr zum StandardHeizprogramm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7
3.2.4 Boilerprogramm einstellen . . . . . . . . . .7
Regionale Kundendienstleitung
Salzburg (Zentrale):
Wien:
Tel. 0 62 12/23 41-267
Tel. 01/869 43 28-340
Fax 0 62 12/45 04
01/869 43 28-450
Fax 01/865 13 81
3.2.6 Einmaliges Erwärmen des Boilers . . . . .8
4. Montage und Installationshinweise . . . . . .8
4.1
4.2
4.3
4.4
5.5
Bestimmung des Referenzraumes . . . . .9
Bestimmung des Montageortes . . . . . . .9
Montage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9
Verdrahtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9
Fernschaltfunktion (Modemfunktion) . . .10
5. DIP-Schalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .10
6. Begriffserklärung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .11
7. Was ist zu tun, wenn . . . . . . . . . . . . . . . . .12
Steiermark:
Tel. 01/869 43 28-670
Fax 01/865 13 81
Tirol:
Tel. 0 62 12/23 41-263
Fax 0 62 12/45 04
Technischer
Kundendienst:
Tel. 0 62 12/23 41-264
Fax 0 62 12/45 04
Ersatzteile:
Tel. 0 62 12/23 41-268
Fax 0 62 12/42 26
Planungsberatung:
Tel. 0 62 12/23 41-262
Fax 0 62 12/42 27
Auftragsannahme:
Geräte / Zubehör
Tel. 0 62 12/23 41-265
Fax 0 62 12/42 27
Deutschland:
Windhager Zentralheizung
D-86405 Meitingen
Deutzring 2
Tel. 0 82 71/80 56-0
Fax 0 82 71/80 56-30
D-04502 Delitzsch
Heinrich-Rudolf-Hertz-Str. 2
Tel. 03 42 02/723-0
Fax 03 42 02/723-50
Schweiz:
Windhager Zentralheizung
CH-1162 St.-Prex
Z. I. Au Glapin
Tel. 0 21/806 15 12
Fax 0 21/806 16 61
CH-6203 Sempach-Station
Industriestraße 13
Tel. 0 41/469 469 0
Fax 0 41/469 469 9
Internet:
www.windhager.com
023481/00
3.2.5 Rückkehr zum StandardBoilerprogramm . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8
Oberösterreich:
Tel. 0 62 12/23 41-266
Fax 0 62 12/45 04
Zentrale Salzburg:
A-5201 Seekirchen
Anton-Windhager-Str. 20
Tel. 0 62 12/23 41-0
Fax 0 62 12/42 28
11/00
Seite
Kärnten:
Tel. 0 62 12/23 41-269
Fax 0 62 12/45 04
Für den Anlagenbenutzer und Heizungsfachmann
Über diese Anleitung
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser
Dieses Bedienmodul ist ein modernes Gerät mit einer Vielzahl von Funktionen, um eine Heizungsanlage optimal
zu betreiben, die ein Höchstmass an Komfort bieten.
Die meisten der notwendigen Einstellungen werden einmal bei der Inbetriebnahme durch den Installateur oder
Windhager-Werkskundendienst vorgenommen.
Die für Sie bestimmten Informationen zur Bedienung des Moduls sind in dieser Anleitung zusammengefasst
und am oberen Rand mit der Bemerkung „Für den Anlagenbenutzer und Heizungsfachmann“ gekennzeichnet.
Sie werden feststellen, dass die Bedienung einfach und logisch ist.
Die restlichen Seiten, die am oberen Rand mit der Bemerkung „Für den Heizungsfachmann“ versehen sind,
enthalten alle Informationen, die für die Installation und Inbetriebnahme der Heizungsanlage durch Fachpersonal
erforderlich sind.
1. Sicherheitshinweise
1.1. Bestimmungsgemässe Verwendung
Das vorliegende MES-Modul ist ein modernes, elektronisches Gerät.
Das Modul entspricht folgenden EU-Richtlinien:
- 73/23/EWG „Niederspannungsrichtlinie“
- 89/336/EWG „EMV-Richtlinie“, einschliesslich Änderungsrichtlinie 92/31/EWG
Der Regler ist für den Einsatz zusammen mit einer Heizungseinrichtung entsprechend den Spezifikationen des
Herstellers bestimmt. Anderweitige Verwendung des MES-Moduls ist nicht zulässig.
Beachten Sie die Bedingungen Ihres örtlichen Energieversorgungsunternehmens und die ÖVE/VDE/SEVVorschriften. Das Bedienmodul darf nur von dafür autorisiertem Fachpersonal installiert werden.
1.2 Sicherheit
Dieses Gerät entspricht dem Standard der Technik und den einschlägigen Sicherheitsvorschriften.
1.3 Gefahr
Das Bedienmodul wird mit elektrischem Strom betrieben. Unsachgemässe Installation oder unsachgemässe
Reparatur können Lebensgefahr durch elektrischen Schlag verursachen. Die Installation und Inbetriebnahme darf
nur von Fachpersonal mit ausreichender Qualifikation vorgenommen werden. Das Öffnen des MES-Moduls und
der Zubehörteile ist generell zu unterlassen.
Hinweise im Text , die durch ein Warnsymbol
hervorgehoben sind, müssen unbedingt beachtet werden.
Schalten Sie die Spannung am Heizkessel erst wieder ein, wenn alle Verdrahtungsarbeiten abgeschlossen sind. Warten sie, bis die Anzeige am Analog- bzw. Digital-Bedienmodul erscheint, um mit
den Einstellungen zu beginnen. Die Initialisierung dauert max. 2 Minuten.
1.4 Gewährleistungsbedingungen
Bei nicht fachgerechter Installation und Inbetriebnahme des Bedienmoduls besteht kein Anspruch auf Garantieleistung durch den Hersteller. Funktionsmängel, die auf falsche Bedienung oder Einstellung zurückzuführen sind,
fallen nicht unter Garantie und Gewährleistung.
2. Funktion, Wirkungsweise
Das Analog–Bedienmodul FB 5410 darf nur zusammen mit einem MES–Heizkreismodul betrieben werden.
Anderweitige Verwendung ist nicht zulässig.
Das Bedienmodul ist für die Montage im Wohnraum konzipiert. Über die 2 Draht-Busverbindung werden ständig
Daten mit dem Heizkreismodul ausgetauscht. Jede Veränderung wird sofort zum Heizkreismodul übertragen.
Sie als Anlagenbetreiber können so einfach und bequem vom Wohnraum aus die Heizung und die Boilerladung
steuern.
2
Für den Anlagenbenutzer und Heizungsfachmann
Alle wichtigen Einsteller (Anlagenparameter) wie Raum-, Boilertemperatur, Heiz- und Boilerprogramm,
Betriebsart, usw. stellt das Analog-Bedienmodul zur Verfügung.
Richtig eingestellt stellen sie einen wirtschaftlichen und somit kostengünstigen Betrieb der Heizungsanlage
sicher.
Abhängig vom Montageort des Bedienmoduls und von der Heizungsanlage kann mit dem im Bedienmodul
integrierten Raumtemperaturfühler das Regelverhalten optimiert werden. Die erforderliche Einstellung ist beim
MES-Heizkreismodul vorzunehmen.
3. Bedienelemente und Einsteller
3.1 Bedienebene 1
Bild 2
Betriebswahlschalter
Display
Sollwertkorrektur
3.1.1 Betriebswahlschalter
Symbol:
Funktion:
Beschreibung:
Die Heizungsanlage ist ausgeschaltet und die Brauchwasserladung
AUS (Stand-By)
gesperrt.
nur Frostschutz,
Boilerladung gesperrt Die Frostschutzfunktionen und der Pumpenblockierschutz (siehe
Bedienungsanleitung der Heizkreismodule) sind aktiv.
Automatikbetrieb
Standard – Betriebsart.
Heizbetrieb und Boilerladung gemäss Automatikprogramm.
Dauernd Heizbetrieb.
Dauernd
Heizbetrieb
Unabhängig vom eingestellten Heizprogramm, wird die Heizung ständig
auf die eingestellte Tagtemperatur geregelt.
Die Boilerladung erfolgt laut eingestelltem Boilerprogramm.
Dauernd Absenkbetrieb.
Dauernd
Absenkbetrieb
Unabhängig vom eingestellten Heizprogramm, wird die Heizung ständig
auf die eingestellte Absenktemperatur geregelt.
Die Boilerladung ist gesperrt. Das eingestellte Boilerprogramm ist nicht
aktiv.
Nur Boilerladung.
Sommerbetrieb
Die Heizung ist ausgeschaltet. Frostschutzfunktionen und Pumpenblockierschutz (siehe Bedienungsanleitung der Heizkreismodule) sind aktiv.
Die Boilerladung wird gemäss eingestelltem Boilerprogramm gesteuert.
3
Für den Anlagenbenutzer und Heizungsfachmann
3.1.2 Display
Im Display wird die Uhrzeit, der Wochentag und die Symbole für Heizbetrieb, Absenkbetrieb, Boiler „frei“ und
„gesperrt“ angezeigt.
Uhr und Wochentag
Die Uhrzeit wird im Display analog dargestellt. Dadurch ist die Uhr völlig geräuschlos und wartungsfrei. Der
Minutenzeiger springt im 2,5 Minutenintervall weiter.
Der Wochentag wird mit Zahlen von 1 bis 7 dargestellt (1 = Montag, 2 = Dienstag, usw.).
Symbole
Mit den Symbolen wird im Display der Betriebszustand des Heizkreises und des Boilers angezeigt.
= Heizbetrieb
= Boiler-Ladezeit
= Absenkbetrieb
= Boiler-Sperrzeit
3.1.3. Sollwertkorrektur
Mit diesem Drehknopf kann der Sollwert für die Raumtemperatur im Bereich von -4°C bis +4°C verändert werden.
Diese Sollwertkorrektur wirkt gleichermassen auf die Heiz- und Absenktemperatur. Die Grundeinstellung der
Raumtemperatur für Heiz- bzw. Absenkbetrieb wird auf der 2. Bedienebene vorgenommen.
4
Für den Anlagenbenutzer und Heizungsfachmann
3.2 Bedienebene 2
Frontklappe des Bedienmoduls nach unten klappen.
Boilertemperatur
Reset-Taste
Raumtemperatur Absenkbetrieb
Einstelltasten für Uhr, Tag, Heiz- und
Boilerprogramm
Raumtemperatur Heizbetrieb
Boilerprogramm einstellen
Bild 3
Symbol:
Heizprogramm einstellen
Einstellbereich:
10° bis 26°C
Werkseinstellung
20°C
6° bis 20°C
Werkseinstellung
14°C
10° bis 70°C
Werkseinstellung
50°C
Funktion:
Raumtemperatur-Heizbetrieb:
Mit diesem Einsteller wird die gewünschte Raumtemperatur für den
Heizbetrieb eingestellt.
Raumtemperatur-Absenkbetrieb:
Mit diesem Einsteller wird die gewünschte Raumtemperatur für den
Absenkbetrieb eingestellt.
Boilertemperatur:
Mit diesem Einsteller wird die gewünschte Boilertemperatur eingestellt.
5
Für den Anlagenbenutzer und Heizungsfachmann
3.2.1 Uhrzeit und Wochentag einstellen
Uhrzeit:
Die Frontklappe des Bedienmoduls FB 5410 öffnen und auf die
Taste –
oder +
drücken. Die Anzeige im Display wechselt
in den Uhrzeit-Einstellmodus – Bild 4. Mit den –
+ Tasten wird
die Uhrzeit eingestellt. Die zwei kleinen Balken zeigen an , ob die
eingestellte Uhrzeit 3.00 Uhr früh oder 15.00 Uhr nachmittag (wie
im Bild 4 abgebildet) ist.
zwei Balken,
Anzeige für
z.B. 15.00 Uhr
Bild 4
Wochentag:
Im Uhrzeit-Einstellmodus auf die
Taste drücken. Mit jedem
Tastendruck wir die Wochentag-Anzeige um einen Tag erhöht
(1 = Montag, 2 = Dienstag, usw.) – Bild 5.
Wird die Frontklappe geschlossen, wechselt die Anzeige wieder
in die Normalanzeige. Bleibt die Blende offen, wird nach 45 sec.
automatisch auf die Normalanzeige umgeschaltet.
WochentagAnzeige
Bild 5
3.2.2 Heizprogramm einstellen
Die Frontklappe des Bedienmoduls FB 5410 öffnen und auf die
Taste
drücken. Die Anzeige im Display wechselt in den
Heizprogramm-Einstellmodus und die Symbole
und
blinken abwechselnd – Bild 6. Mit den –
+ Tasten wird die
Uhrzeit eingestellt. Das Heizprogramm ändert sich nicht.
und
blinken
abwechselnd
Bild 6
Durch nochmaliges drücken der Taste
, blinkt nur mehr
Heizzeiten
das Symbol
– Bild 7. Mit den –
+ Tasten werden die
Heizzeiten eingestellt. Heizzeiten werden durch die dunklen
Segmente am äusseren Ring anzeigen.
blinkt
Bild 7
Durch nochmaliges drücken der Taste
, blinkt nur mehr
Absenkzeiten
das Symbol
– Bild 8. Mit den –
+ Tasten werden die
Absenkzeiten eingestellt. Im Bereich der Absenkzeiten werden
keine Segmente angezeigt bzw. diese gelöscht.
blinkt
Bild 8
Auf die Normalanzeige wird umgeschaltet, wenn die Blende geschlossen wird oder bei offener Blende
automatisch nach 45 Sekunden.
6
Für den Anlagenbenutzer und Heizungsfachmann
Tag/Block
Im Heizprogramm-Einstellmodus (Taste
drücken), wird
durch Drücken der Taste
ein Wochentag oder ein Block von
mehreren Tagen ausgewählt. Im Display wird der ausgewählte
Tag/Block angezeigt (z.B. 1 oder 6,7 – wie im Bild 9). Die
Änderungen des Heizprogramms, wie unter Punkt 3.2.2
beschrieben, wirken nur auf den gewählten Tag/Block.
und
blinken
abwechselnd
Stellen Sie bei 2 oder mehreren Tagen (z.B. 3 und 5) das gleiche
Heizprogramm ein, wird nach dem Einstellvorgang mit diesen
Tagen automatisch ein Block gebildet. Im Display wird
3 5
angezeigt.
Bei weiteren Änderungen des Heizprogramms kann dieser Block
verwendet werden.
Tag/BlockAnzeige
Bild 9
3.2.3 Rückkehr zum Standard-Heizprogramm
Die Taste
5 Sekunden drücken. Das eingestellte Heizprogramm wird gelöscht und durch das
Standardprogramm ersetzt.
Standardprogramm:
Mo - Fr.
Sa. und So.
06:00
22:00
07:00
23:00
bis
bis
bis
bis
22:00
06:00
23:00
07:00
Uhr
Uhr
Uhr
Uhr
Heizbetrieb
Absenkbetrieb
Heizbetrieb
Absenkbetrieb
3.2.4 Boilerprogramm einstellen
Die Frontklappe des Bedienmoduls FB 5410 öffnen und auf die
Taste
drücken. Die Anzeige im Display wechselt in den
Boilerprogramm-Einstellmodus und die Symbole
und
blinken abwechselnd – Bild 10. Mit den –
+ Tasten wird die
Uhrzeit eingestellt. Das Boilerprogramm ändert sich nicht.
und
blinken
abwechselnd
Bild 10
Durch nochmaliges drücken der Taste
, blinkt nur mehr das
Symbol
– Bild 11. Mit den –
+ Tasten werden die BoilerFreigabezeiten eingestellt. Boiler-Freigabezeiten werden durch
die dunklen Segmente am äusseren Ring anzeigen.
BoilerFreigabezeiten
blinkt
Bild 11
Durch nochmaliges drücken der Taste
, blinkt nur mehr das
Symbol
– Bild 12. Mit den –
+ Tasten werden die BoilerSperrzeiten eingestellt. Im Bereich der Boiler-Sperrzeiten werden
keine Segmente angezeigt bzw. diese gelöscht.
BoilerSperrzeiten
blinkt
Auf die Normalanzeige wird umgeschaltet, wenn die Blende
geschlossen wird oder bei offener Blende automatisch nach 45
Sekunden.
7
Bild 12
Für den Anlagenbenutzer und Heizungsfachmann
Tag/Block
Im Boilerprogramm-Einstellmodus (Taste
drücken), wird
durch Drücken der Taste
ein Wochentag oder ein Block von
mehreren Tagen ausgewählt. Im Display wird der ausgewählte
Tag/Block angezeigt (z.B. 1 oder 6,7). Die Änderungen des
Boilerprogramms, wie unter Punkt 3.2.4 beschrieben, wirken nur
auf den gewählten Tag/Block.
und
blinken
abwechselnd
Stellen Sie bei 2 oder mehreren Tagen (z.B. 3 und 5) das gleiche
Boilerprogramm ein, wird mit diesen Tagen automatisch ein
Block gebildet. Im Display wird
3 5 angezeigt.
Bei weiteren Änderungen des Boilerprogramms kann dieser
Block verwendet werden.
Tag/BlockAnzeige
Bild 13
3.2.5 Rückkehr zum Standard - Boilerprogramm
Die Taste
5 Sekunden drücken. Das eingestellte Boilerprogramm wird gelöscht und durch das Standardprogramm ersetzt.
Standardprogramm:
Mo – Fr.
Sa. und So.
05:00
22:00
06:00
23:00
bis
bis
bis
bis
22:00
05:00
23:00
06:00
Uhr
Uhr
Uhr
Uhr
-
Freigabezeit
Sperrzeit
Freigabezeit
Sperrzeit
3.2.6 Einmalige Boilerladung während der Sperrzeit
Ist die Warmwasserbereitung über das eingestellte Zeitprogramm gesperrt und die Boilertemperatur zu kalt, so
kann ohne Änderung des Boilerprogramms eine einmalige Aufheizung durchgeführt werden. Dazu muss der
Betriebswahlschalter einmal für ca. 5 Sekunden auf
und dann wieder auf
oder
Bild 14. Es erfolgt eine einmalige Boilerladung auf die eingestellte Boiler-Solltemperatur.
gestellt werden –
Betreibswahlschalter einmal kurz
auf
oder
und dann wieder auf
zurückstellen.
Bild 14 - Bedienmodul FB 5410
4. Montage und Installationshinweise
Sofern das Bedienmodul FB 5410 zur Raumtemperaturmessung genutzt wird (Raumtemperaturkompensation),
sind die Hinweise in den Absätzen 4.1. und 4.2. zu beachten.
4.1 Bestimmung des Referenzraumes für die Raumtemperaturmessung
Im Hauptwohnraum:
- keine Fremdwärmequellen wie z.B. Kachelofen usw.
- In diesem Raum dürfen keine weiteren Regelgeräte, z. B. Thermostatventile, wirksam sein.
Die in diesem Raum gemessene Temperatur beeinflusst das Regelverhalten für den ganzen Heizkreis.
8
Für den Heizungsfachmann
4.2 Bestimmung des Montageortes
-
Im Referenzraum an einer Innenwand mit normal beheiztem Nebenraum.
Ca. 150 cm ab Boden.
Freie Luftzirkulation ist sicherzustellen (nicht in Nischen, Schränken etc.).
Nicht neben einer Wärmequelle (z.B. TV-Gerät, Haushaltsgeräte usw.) oder der direkten Sonneneinstrahlung
ausgesetzt.
- Gut beleuchtete Stelle.
4.3 Montage
Das Bedienmodul ist mit einem Anschluss- und Montagesockel ausgerüstet. Um das Bedienmodul vom Sockel
abzuziehen muss die Frontklappe nach unten geklappt werden. Anschliessend wird mit einem Schraubendreher
die Noppe auf der Oberseite der Fernbedienung – Bild15 – leicht eingedrückt. Jetzt kann das Bedienmodul gerade
nach vorne vom Sockel abgezogen werden.
Sockel
Noppe mit einem Schraubendreher eindrücken
Bild 15 - Bedienmodul FB 5410 mit Sockel – Draufsicht
4.4 Verdrahtung
Das Anschlusskabel kann durch die Öffnung am Boden oder durch die ausbrechbaren Kabeleinführungen an
der Ober- und Unterseite des Sockels geführt werden – Bild 16
Das Bedienmodul wird über ein zweiadriges Kabel mit einem Leitungsquerschnitt von mind. 2 x 0,75 mm2 und
einer Länge von max. 100 m gemäss der Anschlussbelegung – Bild 17 – an den Anschlussklemmen des Sockel
angeschlossen. Die Kabel sind innerhalb des gekennzeichneten Kabelraumes zu führen – Bild 16. Der Sockel
wird mit mindestens zwei Schrauben an der Wand befestigt.
Der elektrische Anschluss erfolgt laut Anschlussplan des jeweiligen Kessels.
Das Bedienmodul erhält die Versorgungsspannung direkt vom Heizkreismodul, daher muss während
der Verdrahtungsarbeiten und beim Aufsetzen und Abnehmen des Bedienmoduls das Heizkreismodul
spannungslos geschaltet werden. Berühren Sie nie die Kontaktstifte des Bedienmoduls.
Ausbrechbare Kabeleinführung
Kabelraum
Anschlussklemmen
Anschlussbelegung:
Kabeldurchführungen
Ausbrechbare Kabeleinführung
Bild 16 - Montagesockel - Vorderansicht
Bild 17 - Anschlussklemmen im Sockel
Fühler- und Datenleitungen führen Kleinspannung (5 – 12 VDC) und dürfen keinesfalls gemeinsam mit
Niederspannungsleitungen (230 VAC) in einem Rohr oder Kabelkanal verlegt werden. Nichtbeachtung
kann zu Störungen oder Fehlfunktionen führen.
9
Für den Heizungsfachmann
4.5 Fernschaltfunktion (Modemfunktion)
Mit der Fernschaltfunktion kann die Betriebsart des Heizkreises zwischen „Auto“ und „Dauernd Absenkbetrieb“
umgeschaltet werden. Für die Nutzung dieser Funktion ist ein Telefonmodem oder ein Anrufbeantworter mit
einem potentialfreien Schaltkontakt für Kleinspannung erforderlich.
Schaltkontakt geschlossen:
Dauernd Absenkbetrieb
Schaltkontakt geöffnet:
Automatikbetrieb (Betriebswahlschalter muss auf Stellung
stehen)
Modem oder Anrufbeantworter
mit potentialfreien Schaltkontakt
Datenbus
Bild 18 - Anschlußplan-Modem bzw. Anrufbeantworter
5. DIP-Schalter
Die DIP-Schalter befinden sich an der Hinterseite des Bedienmodul – Bild 19.
Bild 19 - Bedienmodul FB 5410 - Rückseite
Schalterstellung
S1
Ein/On
Zuordung des Bedienmodul zum Heizkreis 2
(Oben)
(nur beim MES Modul BUUL RT/ UULL RT C1)
Aus
Zuordung des Bedienmodul zum Heizkreis 1
keine Funktion,
(Unten)
(nur beim MES Modul BUUL RT/ UULL RT C1)
muss auf Stellung „Aus“ stehen
S2
10
keine Funktion
Für den Anlagenbenutzer und Heizungsfachmann
6. Begriffserklärung
Initialisierung
Analog-Bedienmodul
laden der Standardwerte.
Ist die Bedienebene für den Anlagenbetreiber. Es
können damit Einstellungen und Veränderungen von
Temperaturen, Heiz- und Boilerladezeiten durchgeführt
werden. Eingabe mittels Drehknöpfe, einfache Anzeige,
Uhr in analoger Darstellung.
Istwert/Ist-Temperatur
ist die momentan gemessene Temperatur (Vorlauf,
Brauchwasser,
Raumtemperatur
usw.)
oder
Schaltzustand von Pumpen, Motoren , Ventilen usw.
Anlegefühler
oder Vorlauffühler
Montageort.
misst
die
Temperatur
Kesselanfahrentlastung
am
Die Energieabnahme wird erst ab einer bestimmten
Temperatur des Wärmeerzeugers freigegeben um eine
mögliche
Korrosion
zu
vermeiden.
Dieser
Temperaturwert ist abhängig vom Material und
Konstruktion des Wärmeerzeugers.
Boilerladepumpe
Boilerpumpe oder Ladepumpe dient zum Energietransport vom Wärmeerzeuger zum Boiler/Brauchwasserspeicher.
Ladeventil
Betriebsart
eine meist motorisch gesteuerte hydraulische
Umschaltung verschiedener Wärmeverbraucher.
Darunter
versteht
man
die
verschiedenen
Funktionsabläufe der Regelung. Es gibt folgende
Betriebsarten: Heiz-, Absenk-, Frostschutz-, Sommerund Handbetrieb.
LON-Datenbus
Form des Datenbusses, Übertragungsprotokoll
zwischen den verschiedenen MES-Modulen und
Feuerungsmodulen.
Datenbus
Informationsübertragung in meist Digitaler Form
zwischen Sender und Empfänger.
Nachlaufzeit der Pumpe
Nachdem die Regelung die Anforderung der Pumpe
ausschaltet, bleibt die Pumpe noch einige Minuten
elektrisch eingeschaltet, um die vorhandene Energie zu
nutzen.
Digital-Bedienmodul
Ist die Bedienebene für den Anlagenbetreiber. Es
können damit Einstellungen und Veränderungen von
Temperaturen, Heiz- und Boilerladezeiten durchgeführt
werden.
MES-Module
Werden die Drehknöpfe/Potentiometer an den MESModulen bezeichnet
Überbegriff für alle Baugruppen im Modularen
Energie
System
wie
z.B.
Heizkreis-,
Wärmeverteil-, Versorgungs-, und Bedienmodule
sowie Feuerungsmodule.
Feuerungsmodul
Modulierende Betriebsweise
regelt
sämtliche
Verbrennungsabläufe
eines
Wärmeerzeugers und steuert die damit verbunden Einund Ausgabebauteile/Baugruppen.
Wärmeerzeuger (Heizkessel) hat einen variablen
Leistungsbereich, d.h. je nach Anforderung /Wärmebedarf wird die Kesselleistung (von min. bis max.)
stufenlos erhöht oder verringert.
Einsteller
Heizkreis
Sollwert/Soll-Temperatur
sind alle für die Wärmeerzeugung, Wärmetransport
und Wärmeabgabe notwendigen Bauteile und
Baugruppen.
Ist der errechnete bzw. gewünschte Temperaturwert,
auf dem der Wärmeerzeuger, Vorlauf-, Brauchwasserund
Raumtemperatur
aufgeheizt
bzw.
der
Motormischer eingeregelt wird oder der gewünschte
Schaltzustand von Pumpen, Motoren, Ventilen usw.
Heizkreismodul
wird auch allgemein MES-Modul genannt. Regelt und
steuert alle für den Betrieb des Heizkreises notwendige
Bauteile und Baugruppen.
Vorlauftemperatur
ist die Temperatur des Heizungswasser, das in einem
Heizkreis fliesst.
Heizkurve
Mit
der
Heizkurve
wird
die
Soll-Vorlauftemperatur der Anlage in Abhängigkeit von der
Außentemperatur bestimmt. Die Heizkurve wird mit
den Einstellern Fußpunkt und Steilheit eingestellt.
Wärmeerzeuger
wird allgemein ein Heizkessel genannt, unabhängig
vom Brennstoff.
Heizungspumpe
Heizkreis- oder Umwälzpumpe dient zum Energietransport zwischen Wärmeerzeuger (Heizkessel) und
Wärmeverbraucher (Radiatoren, Fußbodenheizung
usw.).
11
Für den Anlagenbenutzer und Heizungsfachmann
7. Was ist zu tun, wenn......
... die Uhrzeit auf Sommerzeit bzw. Normalzeit geändert werden muss
- Uhrzeit einstellen – siehe Seite 6.
... es in den Räumen zu kalt ist
- Thermostatventile weiter öffnen.
- die gewünschte Raumtemperatur erhöhen – siehe Seite 5.
... es in den Räumen zu warm ist
- Thermostatventile weiter schliessen.
- die gewünschte Raumtemperatur verringern – siehe Seite 5.
...es abends mal später wird
- Betriebswahlschalter auf
stellen und dadurch die Heizzeit verlängern – siehe Seite 3.
...Sie warmes Wasser benötigen und die Boilerladung durch das Boilerprogramm
gesperrt ist
- das Warmwasser einmalig aufheizen ohne das Boilerprogramm zu ändern – siehe Seite 8.
...die Heizzeiten geändert werden sollen
- Heizprogramm einstellen – siehe Seite 6.
...die Freigabezeiten für das Warmwasser nicht stimmen
- Boilerprogramm ändern – siehe Seite 7.
...die Anlage gestört ist
- Betriebswahlschalter des Heizkreismoduls auf Handbetrieb
Heizkreismodul.
stellen – siehe Bedienungsanleitung
...keine Anzeige im Display
- Reset-Taste beim Analog-Bedienmodul drücken – siehe Seite 5, Bild 3.
Technische Änderungen vorbehalten / AWÖ-vor
- Anschluss überprüfen.
12
Document
Kategorie
Technik
Seitenansichten
26
Dateigröße
580 KB
Tags
1/--Seiten
melden