close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Bedienungsanleitung - RÖSSEL Messtechnik GmbH

EinbettenHerunterladen
Bedienungsanleitung
Messumformer RT-R und RT-RH
Programmierbarer Messumformer in Zweileiter-Technik
Inhaltsverzeichnis
Seite
Bedienungsanleitung .........................................................................................................1
Messumformer RT-R und RT-RH..........................................................................................1
Programmierbarer Messumformer in Zweileiter-Technik ......................................................1
Inhaltsverzeichnis...............................................................................................................2
Seite .................................................................................................................................2
Übersicht der Tabellen .......................................................................................................2
Übersicht der Bilder ...........................................................................................................2
Kurzbeschreibung..............................................................................................................4
Installation und Inbetriebnahme .........................................................................................4
Lieferumfang.....................................................................................................................4
Zubehör............................................................................................................................4
Typenschild Beschriftung ....................................................................................................4
1. Einbauort ......................................................................................................................5
2. Montage .......................................................................................................................5
3. Anschlussplan ...............................................................................................................6
4. Inbetriebnahme .............................................................................................................7
5. Leitungsabgleich ( Offsetwiderstand )..............................................................................7
Kommunikation.................................................................................................................8
PC-Ausführung..................................................................................................................8
RKA-Schnittstelle ................................................................................................................8
FSK-Schnittstelle...............................................................................................................10
FSK-BUS .........................................................................................................................11
Gerätedaten....................................................................................................................12
Instandhaltung ................................................................................................................13
Beschreibung ..................................................................................................................14
Technische Daten ............................................................................................................15
Eingang ..........................................................................................................................15
Ausgang .........................................................................................................................17
Hilfsenergie.....................................................................................................................17
Elektromagnetische Verträglichkeit ...................................................................................18
Allgemeine Daten............................................................................................................18
Fehlersuche / -beseitigung ...............................................................................................19
Verpackung.....................................................................................................................21
SIL-Zertifikat ....................................................................................................................23
Übersicht der Tabellen
Tabelle 1 : Standardparameter ........................................................................................12
Tabelle 2 : Sensormessbereiche, minimale Messbereichsspanne ........................................16
Tabelle 3 : Fehlerbeschreibung ........................................................................................20
Übersicht der Bilder
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
1 : Anschlussplan.......................................................................................................6
2 : PC-Kommunikation mit RKA-Schnittstelle ................................................................9
3 : PC-Kommunikation mit FSK-Schnittstelle und FSK-Modem.....................................10
4 : PC-Kommunikation mit FSK-BUS ( Beispiel ) .........................................................11
5 : Blockschaltbild....................................................................................................14
6 : Ausgangsstrombereich, Fehlerverhalten ...............................................................17
Seite 2
Wichtige Sicherheitshinweise!
Bei der Nichtbeachtung der Montage und Sicherheitshinweise oder bei
unsachgemäßem Gebrauch des Messumformers können schwere oder tödliche
Verletzungen auftreten.
• Bei falscher Montage, fehlerhafter Programmierung oder unzureichender
Spannungsversorgung kann das Ausgangssignal des Messumformers verfälscht
sein. D. h., dass nicht mehr der aktuelle Sensorzustand wiedergeben wird.
• Zum sicheren Betrieb des Messumformers RT-R / RT-RH ist eine sachgemäße
Verpackung, ordnungsgemäße Lagerung, fachgerechte Installation, Bedienung
und Wartung die Voraussetzung.
• Nur fachlich geschultes und qualifiziertes Personal darf die Installation,
Bedienung und Wartung durchführen.
Es muss geachtet werden auf
• den Inhalt dieser Gebrauchsanweisung.
• die einschlägigen Sicherheitsvorschriften für die Errichtung und den Betrieb
elektrischer Anlagen sowie die Verordnungen und Richtlinien über den
Explosionsschutz.
• die in dieser Gebrauchsanweisung genannten Verordnungen, Normen und
Richtlinien gelten in der Bundesrepublik Deutschland. Bei der Verwendung des
Gerätes in anderen Ländern sind die einschlägigen nationalen Regeln zu
beachten.
Das Gerät hat das Werk in einwandfreiem Zustand verlassen. Um die
Betriebssicherheit des Gerätes weiterhin zu erhalten, müssen die aufgeführten
Sicherheitshinweise unbedingt beachtet werden.
Vom Anwender ist sicherzustellen, dass die an den Messumformer angeschlossenen
Geräte die in der Unfallverhütungsvorschrift VBG 4 angegebenen und zutreffenden
Vorschriften erfüllen.
Wenn Sie zusätzliche Informationen zu dieser Gebrauchsanweisung benötigen, so
steht die RÖSSEL-Messtechnik GmbH mit weitergehenden Auskünften gerne zur
Verfügung.
Seite 3
Kurzbeschreibung
Der Messumformer RT-R / RT-RH wandelt das von einem Thermoelement oder
Widerstandsthermometer abgegebenes Signal in ein Normsignal von 4....20
mA um. Die unlineare
Kennlinie des Temperatursensors wird je nach
Programmierung spannungs- bzw. widerstandslinear oder temperaturlinear auf
den Ausgangsstrom abgebildet. Die Kommunikation zwischen dem
Messumformer und einem PC erfolgt beim Typ RT-R mit Hilfe des Adapters
( RKA) oder bei dem Typ RT-RH über ein spezielles FSK-Modem.
Installation und Inbetriebnahme
Lieferumfang
1 Stk. Messumformer RT-R / RT-RH mit Gebrauchsanweisung
RT-R
(Artikelnummer: 3-1503-00023-11)
RT-RH (Artikelnummer: 3-1503-00024-11)
Zubehör
RKA-Schnittstelle ( RT-R )
FSK-Schnittstelle ( RT-RH)
Programmiersoftware
: Rössel Kommunikationsadapter zum Anschluss an die
RS-232 Schnittstelle am PC.
(Artikelnummer: 3-1503-00022-11)
: FKS Modem zum Anschluss an die RS-232 Schnittstelle
am PC.
(Artikelnummer: 3-1503-00026-11)
: Zur Parametrisierung der Messumformer
RT-R / RT-RH.
(Artikelnummer: 3-1503-00029-11)
Typenschild Beschriftung
Typ
Eingang
Bereich
Nr.
: RT-R Messumformer mit RKA-Schnittstelle
RT-RH Messumformer mit FSK-Schnittstelle
: Sensortyp
: Messbereich für Sensortypskalierung auf 4 ... 20 mA
: Fabrikationsnummer
Gebrauchsanweisung beachten!
Seite 4
1. Einbauort
Gebrauchslage
: beliebig
2. Montage
Achtung
Bei der Montage von Messumformern in Ex-Ausführung sind die Verordnung über
elektrische Anlagen in explosionsgefährdeten Räumen, die Bestimmungen für das
Errichten elektrischer Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen und die
Konformitätsbescheinigung zu beachten.
Montagemöglichkeiten
auf Normtragschiene
Seite 5
3. Anschlussplan
( siehe Bild 1 )
Anschlussklemmen für Sensoren
1.
2.
3.
4.
Anschlussklemmen für Hilfsenergie Us
Anschlussklemmen für RKA-Schnittstelle
5.
6.
Bild 1 : Anschlussplan
1.
1
2
3
4
2.
Eingang / Input
Messumformer/
RKA
Transmitter
Typ:
1+2 -3
1 2
3 4
Ausgang/Output
+
US
−
3.
UA −
4.
5.
6.
Widerstandsthermometer- oder
Widerstandsmessung in
4-Leiterschaltung
Widerstandsthermometer- oder
Widerstandsmessung in
2-Leiterschaltung
Widerstandsthermometer- oder
Widerstandsmessung in
3-Leiterschaltung
Thermoelement oder Spannungsmessung
Ausgangssignalstrom und zusätzlich FSKSchnittstelle bei RT-RH.
RKA-Schnittstelle bei RT-R. Nicht bei RT-RH.
Seite 6
4. Inbetriebnahme
Achtung
Das Gerät darf nicht geöffnet werden. Die ordnungsgemäße Funktionalität kann
dann nicht mehr gewährleistet werden.
Die sichere Trennung von berührungsgefährdeten Stromkreisen ist nur
gewährleistet, wenn die angeschlossenen Geräte die Anforderungen der VDE 0106
T.101 (Grundanforderungen für sichere Trennung) erfüllen.
Zur Störunterdrückung und Sicherheit ist es nötig, die Zuleitung getrennt von
berührungsgefährdeten Stromkreisen zu verlegen. Ist dieses nicht möglich, muss
eine zusätzliche Isolierung erfolgen.
Ist eine Erdung zum Potentialausgleich am eigensicheren Stromkreis aus
messtechnischer Sicht erforderlich, so darf die Erdung nur an einer Stelle erfolgen.
Wird ein Gerät mit einem bescheinigten eigensicheren Stromkreis an einen
Messumformer angeschlossen, so ist gemäß DIN VDE 0165/2.91 ein Nachweis
über die Eigensicherheit der Zusammenschaltung zu führen. Hierbei sind die in der
Konformitätsbescheinigung genannten Höchstwerte zu beachten!
Installation:
1.
2.
3.
4.
5.
Abdeckung oder Anschlusskopf öffnen.
Sensor und Energieversorgung anschließen.
Abdeckung oder Anschlusskopf schließen.
Energieversorgung einschalten.
Messumformer Parameter und Funktion überprüfen.
5. Leitungsabgleich ( Offsetwiderstand )
Erforderlich bei:
Widerstandsthermometer- oder Widerstandsmessung in
2-Leiterschaltung.
Nicht erforderlich bei:
Widerstandsthermometer- oder Widerstandsmessung in
3-Leiterschaltung
( vorausgesetzt, dass die Leitungswiderstände pro Ader gleich sind ),
Widerstandsthermometer- oder Widerstandsmessung in
4-Leiterschaltung.
Spannungs- oder Thermoelementmessung
Leitungsabgleich mit der PC-Software
Menüzweig anwählen: Gerätedaten / Spezialist / Gerät laden
Zuleitungswiderstandswert im Feld Offsetwiderstand eingetragen. Dieser wird
bei der Messung vom gemessenen Sensorwiderstand abgezogen.
Seite 7
Kommunikation
Die Kommunikation mit dem Messumformer erfolgt über die PC-Software.
PC-Ausführung
(Minimalanforderungen)
Personal Computer
Arbeitsspeicher
CD-ROM Laufwerk
Bildschirm
Grafikkarte
Schnittstellen
Betriebssystem
:
:
:
:
:
:
IBM oder kompatibel.
640 kB RAM
Monochrom, Farbe
EGA, VGA
1 x seriell: RS 232 COM-Schnittstelle
1 x parallel: für Druckeranschluss ( Option )
: MS WINDOWS 95, 98, ME, NT, 2000, XP
Eine einwandfreie Kommunikation nur möglich, wenn
kein anderer TASK gleichzeitig zugelassen ist. Der
gelegentliche Zugriff auf die Festplatte kann schon zu
Kommunikationsstörungen führen.
Je nach Kommunikation zwischen PC und Messumformer stehen folgende
Schnittstellen zur Verfügung:
RKA-Schnittstelle
( RKA = Rössel Kommunikationsadapter )
Die RKA-Schnittstelle ist nicht busfähig.
Der Verbindungsaufbau mit der Programmiersoftware ist aber zusätzlich zum
Modus Einzelgerät auch im Modus Bussystem möglich, wenn die Busadresse im
angeschlossenen Messumformer einmal auf 00 eingestellt ist.
Die Umstellung der Busadresse ist nach erfolgtem Verbindungsaufbau mit der
Programmiersoftware unter Gerätedaten Spezialist / Gerät / Busadresse möglich.
Achtung
Beim RKA ( RS-232 am PC ) muss eine Potentialtrennung vorgenommen werden,
wenn der Ausgang des Messumformers ( 4 ... 20 mA ) und der PC geerdet ist, da
es sonst zu Messwertverfälschungen kommen kann. Auf richtiger Polarität des RKA
am Messumformer achten.
Betriebsmittel:
PC mit der PC-Software
Rössel Kommunikations- Adapter
Seite 8
Bei Messumformer mit RKA-Schnittstelle ist eine Online-Kommunikation möglich:
PC / Laptop / Notebook
RS232: COM 1 / COM 2
RKA
Bürde
Netzteil
-
+
*
Sensoreingang
Sensor oder
Simulator
Bild 2 : PC-Kommunikation mit RKA-Schnittstelle
* wichtiger Hinweis
Die minimale Versorgungsspannung an den Klemmen des Messumformers
( siehe Datenblatt ) muss immer gewährleistet sein. Bitte beachten Sie bei der
Bürdenberechnung, dass der Messumformer bei der Programmierung die höchste
Stromaufnahme hat ( siehe Datenblatt ).
Seite 9
FSK-Schnittstelle
(FSK = Frequency Shift Keying)
Betriebsmittel:
PC mit der PC-Programmiersoftware
FSK-Modem mit Anschlussleitungen. Anschluss an Punkte
( A – B ) oder ( A – C )
Bürdenwiderstand 250 Ω bis 1000 Ω
PC / Laptop / Notebook
RS232: COM 1 / COM 2
Bürde
FSK-Modem
C
A
B
Netzteil
-
+
*
Sensoreingang
Sensor oder Simulator
Bild 3 : PC-Kommunikation mit FSK-Schnittstelle und FSK-Modem
* wichtiger Hinweis
Die minimale Versorgungsspannung an den Klemmen des Messumformers
( siehe Datenblatt ) muss immer gewährleistet sein. Bitte beachten Sie bei der
Bürdenberechnung, dass der Messumformer bei der Programmierung die höchste
Stromaufnahme hat ( siehe Datenblatt ).
Seite 10
FSK-BUS
Die FSK-Schnittstelle ist busfähig.
Der Verbindungsaufbau für ein Bussystem mit der Programmiersoftware ist nur bei
Messumformer mit einer Adresse zwischen 01 und 15 möglich.
ACHTUNG : Jede Busadresse darf nur einmal gleichzeitig am Bus angeschlossen
sein. Mit der Busadresse 00 ist nur der Verbindungsaufbau für ein Einzelgerät
möglich. Die Umstellung der Busadresse ist nach erfolgtem Verbindungsaufbau mit
der Programmiersoftware unter Gerätedaten Spezialist / Gerät / Busadresse
möglich. Im BUS-Betrieb ist die Auswertung des analogen Ausgangssignales nicht
mehr möglich. Es ist auf einen Wert < 4mA, typisch 3,9mA festgelegt.
PC / Laptop / Notebook
RS232: COM 1 / COM 2
Bürde
FSKModem
C
A
B
Netzteil
-
+
*
-
+
*
Sensoreingang
Sensoreingang
Sensor oder
Simulator
Sensor oder
Simulator
Bild 4 : PC-Kommunikation mit FSK-BUS ( Beispiel )
* wichtiger Hinweis
Die minimale Versorgungsspannung an den Klemmen des Messumformers
( siehe Datenblatt ) muss immer gewährleistet sein. Bitte beachten Sie bei der
Bürdenberechnung, dass der Messumformer bei der Programmierung die höchste
Stromaufnahme hat ( siehe Datenblatt ).
Seite 11
Gerätedaten
Standardparameter im Auslieferzustand. ( siehe Tabelle 1 )
Kundenspezifischen Einstellungen sind auf Wunsch möglich.
Standardparameter
Sensor
Thermoelement Typ K, temperaturlinear,
interne VGS
Messbereich
0...600 °C
Ausgang
4...20 mA
Messstellennummer
mit mindestens einem alphanumerischen
Zeichen belegt
Beschreibung
alle Zeichen “SPACE“
BUS Kennzeichen
alle Zeichen “SPACE“
Sensor Serien-Nummer
1
Temperatureinheit
°C
Offsetwerte
alle Null
Ausgangsverhalten bei Fehler
aufsteuernd
Dämpfung / Zeitkonstante
1,0 s
Tabelle 1 : Standardparameter
Die Parameter vom Auslieferzustand können nach Bedarf mit der PC-Software
wieder aktiviert werden.
Seite 12
Instandhaltung
Achtung
Wurden an einem explosionsgeschützten Gerät Arbeiten durch nicht geschulte und
vom Gerätehersteller nicht autorisierte Personen durchgeführt, müssen diese
Geräte vor der erneuten Inbetriebnahme von einem Sachverständigen begutachtet
werden. Sind die Arbeiten durch autorisiertes Personal des Geräteherstellers
durchgeführt worden, so ist keine Überprüfung durch einen Sachverständigen
nötig.
Sicherheitsvorkehrungen des Explosionsschutzes müssen unbedingt vor dem
Arbeitsbeginn an den Geräten vorgenommen und beachtet werden!
Es ist anzunehmen, dass ein gefahrloser Betrieb nicht mehr möglich ist,
wenn das Gerät sichtbare Beschädigungen aufweist,
wenn das Gerät nicht mehr arbeitet,
nach längerer Lagerung unter ungünstigen Verhältnissen,
nach schweren Transportbeanspruchungen.
In diesen Fällen ist das Gerät nicht mehr betriebssicher. Es muss sofort ausser
Betrieb genommen werden und eine geeignete Kennzeichnung vorzunehmen. Das
betriebsunsichere Gerät sollte zur Vermeidung einer weiteren versehentlichen
Benutzung verschlossen werden.
Der Messumformer RT-R / RT-RH ist so aufgebaut, dass eine Wartung nicht nötig ist.
Die Ursache bei einer Fehlfunktion sollte zuerst beim Sensor, den Zuleitungen, der
Hilfsenergie der Programmierung und der Kommunikationsstrecke gesucht werden.
Seite 13
Sensor
Beschreibung
Eingangsfilter
Ex - Schutzbauteile
Vergleichsstelle
Multiplexer
Referenzen
Vorverstärker
A/D-Wandler
Ausgangsstufe
ExterneHilfsenergie
interne
Versorgung
D/A-Wandler
CPU
Firmware
RAM
ROM
EEPROM
Kommunikation
RKA
FSK
Bild 5 : Blockschaltbild
Die Signale der Sensoren ( mV oder Ω ) werden über einen Multiplexer MUX geführt
und nach einer Filterstufe über einen Verstärker dem A/D-Wandler zugeführt. Nach
Auswertung der einzelnen Signale, erfolgt die Fehleranalyse und Anpassung auf die
programmierte Parametrisierung. Die Ausgabe des analogen Signals erfolgt über
eine galvanische Trennung auf die Endstufe.
Die (Sensor-)Bruchüberwachung überprüft die Sensorimpedanz auf einen
Höchstwert.
Die interne Energieversorgung erfolgt nach Filterung und
Stabilisierung aus der Hilfsenergie über einem galvanisch getrennten DC/DCWandler.
Die Überprüfung und Überwachung von internen Betriebsparametern erfolgt
zyklisch. Bei Überschreitung der Grenzbedingungen wird der Fehlerstatus aktiviert.
Betriebsdaten, Firmware sowie die Umrechnungstabellen sind in ROM und RAM
abgelegt. Im EEPROM erfolgt die Speicherung der Programmierdaten, sowie die
Grenzwerte der Eigentemperaturerfassung.
Die RKA-Schnittstelle ermöglichen die Kommunikation mit dem PC. Bei der
Kommunikation mit der FSK-Schnittstelle kann zusätzlich noch mit anderen
Systemen eine Verbindung aufgebaut werden ( z. B. Handterminal ).
Seite 14
Technische Daten
Eingang
Sensoranschluss
Vergleichstellenkompensation
Vergleichstelle
Temperaturdrift
Messbereich
Linearisierung
Messabweichung inkl.
Kennlinienabweichung
Messstrom
Überlastungsgrenze
( Sensor- )
Bruchüberwachung
Kurzschluss
Zuleitungswiderstand
Dämpfung
Widerstandsthermometer
Widerstandsmessung
2-, 3- und
4-Leiterschaltung
Thermoelemente
Spannungsmessung
2-Leiterschaltung
intern : automatisch
extern : -55 °C ... +125 °C
ohne : abgeschaltet
≤ ± 0.1 K / 10 K
abweichend von 23 °C
parametrierbar, siehe nachstehende Tabelle
Pt100, Ni100
DIN EN 60584-1:
Typ K, J, N, T, E, R, S, B
DIN43710:
(zurückgezogen)
Typ L
nach ASTM:
Typ W, W3, W5
≤ 0,2 % der Messspanne;
≤ 0,2 % der Messspanne;
min. 10 µV
min. 0,1 Ω
< 125 nA
≤ 0,2 mA
offener oder
-0,1 ... +2,0 V
kurzgeschlossener Eingang
zulässig
Ansprechschwelle >450 Ω > 85 mV
Ansprechschwelle < 10 Ω zulässig
( Pt100 / Ni100 )
nicht bei Widerstand
( 0 ... 400 Ω. )
Summe : ≤ 50 Ω.
Digitales Filter mit einstellbarer Zeitkonstante
( T = 0 ... 25 Sekunden )
bei 0 Sekunden ist das Filter nicht aktiv
Seite 15
Sensortypen, Sensormessbereiche, minimale Messspannen
Sensortyp
Kennlinie
K
J
T
E
R
S
N
L
B
W
W3
W5
Ni100
Pt100
Widerstand
Spannung
K
J
T
E
R
S
N
L
B
W
W3
W5
Ni100
Pt100
linear
linear
linear
linear
linear
linear
linear
linear
linear
linear
linear
linear
linear
linear
linear
linear
unkomp.
unkomp.
unkomp.
unkomp.
unkomp.
unkomp.
unkomp.
unkomp.
unkomp.
unkomp.
unkomp.
unkomp.
unkomp.
unkomp.
Messbereich
Anfang
-260.0 °C
-209.0 °C
-225.0 °C
-250.0 °C
-45.0 °C
-45.0 °C
-192.0 °C
-200.0 °C
80.0 °C
0.0 °C
0.0 °C
0.0 °C
-60.0 °C
-198.0 °C
0.0 Ω
-85.0 mV
-6441.0 µV
-8076.0 µV
-5950.0 µV
-9718.0 µV
-207.0 µV
-215.0 µV
-3907.0 µV
-8119.0 µV
17.0 µV
0.0 µV
0.0 µV
0.0 µV
69.5 Ω
19.5 Ω
Messbereich
Ende
1365.0 °C
1111.0 °C
400.0 °C
850.0 °C
1755.0 °C
1755.0 °C
1296.0 °C
1060.0 °C
1802.0 °C
2299.0 °C
2299.0 °C
2299.0 °C
180.0 °C
850.0 °C
400.0 Ω
85.0 mV
54637.0 µV
64413.0 µV
20869.0 µV
64924.0 µV
20942.0 µV
18558.0 µV
47357.0 µV
53140.0 µV
13607.0 µV
38356.0 µV
39342.0 µV
36913.0 µV
223.2 Ω
390.2 Ω
Tabelle 2 : Sensormessbereiche, minimale Messbereichsspanne
Seite 16
Minimale
Spanne
50 °C
50 °C
50 °C
50 °C
200 °C
200 °C
50 °C
50 °C
300 °C
250 °C
250 °C
250 °C
10 °C
15 °C
5Ω
2.0 mV
2.0 mV
2.0 mV
2.0 mV
2.0 mV
2.0 mV
2.0 mV
2.0 mV
2.0 mV
2.0 mV
2.0 mV
2.0 mV
2.0 mV
5.0 Ω
5.0 Ω
Ausgang
Ausgangsstrom
Strombegrenzung
Fehlerstrom
Zulässige Bürde
Eigenstrombedarf
Einschaltzeit
Einfluss der
Temperaturdrift
auf Messanfang
auf Messspanne
Linearitätsfehler
Langzeitdrift
Genauigkeit
4 ... 20 mA, steigende Kennlinie
≤ 23,5 mA im Betrieb
programmierbar absteuernd oder aufsteuernd
RB =
US −12 V
Ia max
= max. Zul. Ausgangsstrom
Ia max
= Speisespannung
US
< 3,0 mA ( RT-R )
< 3,5 mA ( RT-RH )
< 4 Sekunden nach Einschalten der Hilfsenergie
Widerstandsthermometer
Thermoelemente
Widerstandsmessung
Spannungsmessung
<0.05 % /10 K der Spanne <0.05 % /10 K der Spanne
und < 10 µV /10 K
und < 0.02 Ω /10 K
<0.05 % /10 K der Spanne <0.02 % /10 K der Spanne
≤ 0,1 % der Spanne
≤ 0,15 % der Spanne
≤ 0,1 % der Spanne
Ausgangsstromverhalten ( NE43 ) :
iF : Fehlerstrom absteuernd ( ≤ 3,6 mA ) oder aufsteuernd ( ≥ 21 mA ).
iM : Strom im Messbereich, zwischen 3.8 mA und 4 mA sowie zwischen
20.0 mA und 20.5 mA wird der Ausgangsstrom linear gesteuert. Er ist
festgesetzt auf 3.8 mA bzw. 20.5 mA, wenn der Messbereich verlassen
wird, ohne jedoch einen eventuell eingestellten Grenzwert zu
unter/überschreiten und ohne Verlassen des Sensorbereiches.
4,0 mA ≤ Messbereich ≤ 20.0 mA
iF ≤ 3.6 mA
3.8 mA ≤ iM ≤ 20.5 mA
iF ≥ 21.0 mA
Bild 6 : Ausgangsstrombereich, Fehlerverhalten
Hilfsenergie
Speisespannung
12,0 ... 30 V DC
Einfluss auf das Ausgangssignal
< 0,002 % / V der Spanne
Galvanische Trennung
500 Veff, 50/60 Hz kontinuierlich
Einschaltstromspitze
typisch 30 mA
Seite 17
Elektromagnetische Verträglichkeit
Prüfart
Prüfschärfe
Einfluss*
Norm
2 kV
<2%
EN61000-4-4
10 V/m
<2%
EN61000-4-3
4 kV
8 kV
B
B
EN61000-4-2
10 V
<2%
EN61000-4-6
Burst auf Versorgungs-,
Signal- und Datenleitung
Gestrahltes HF – Feld :
80 MHz...1 GHz
Entladung statischer Elektrizität:
Kontaktentladung
Luftentladung
Elektromagnetische Felder
Leitungsgebundene
Einkopplung:
150 kHz...80 MHz
* Angaben bezogen auf den Endwert
Allgemeine Daten
Umgebungstemperatur
Transport- und Lagertemperatur
Relative Luftfeuchtigkeit
Messrate
Prüfspannung nach DIN VDE 0411
Elektrische Anschlüsse
Gehäuse, Farbe
Gebrauchslage
Gewicht
Schutzart
-10°C ...+70 °C
-25°C ...+85 °C
≤ 95 % ohne Betauung
3 Messungen / Sekunde
Eingang / Ausgang 500 V DC
Stromkreise /Gehäuse 500 V DC
Schraubanschluss für Leitungen mit
Max. 2,5 mm2 Drahtquerschnitt
22,5 x 100 x 75 ( B x H x T ), grau
beliebig
ca. 110 g
IP20
Schnittstellen ( Datenformat HART®-Protokoll )
Rössel Kommunikationsadapter ( RKA ) für Werkstattparametrierung
( nicht im Ex-Bereich ) vom PC aus.
Frequency Shift Keying FSK für Werkstattparametrierung vom PC,
Fernparametrierung und Busbetrieb.
Seite 18
Fehlersuche / -beseitigung
Fehlerbeschreibung
kein Ausgangsstrom
Ausgangsstrom
konstant bei einem
Wert innerhalb
3,8 mA ... 20,5 mA
Ausgangsstrom
konstant
bei 3,92 mA
Ausgangsstrom
konstant 3,8 mA
oder 20,5 mA
Ausgangsstrom
konstant < 3,8mA
Ausgangsstrom
konstant > 20,5mA
Gemessener Wert
entspricht nicht dem
realen Wert
und / oder
Ausgangsstrom
entspricht nicht dem
Sensorsignal
Ausgangssignal
schwankt stark
mögliche Ursachen / mögliche Lösungen
• falsche Polung der Hilfsenergie
• Hilfsenergieleitung unterbrochen
• Simulationsmodus durch Software gesetzt
• zu geringer Hilfsenergie an den MessumformerEingangsklemmen
• Sensor defekt
• Simulator an Eingangsklemmen angeschlossen
• Polling Adresse nicht Null, Messumformer im BUS –
Betrieb
• Simulationsmodus durch Software gesetzt
• Sensorsignal
außerhalb
des
programmierten
Messbereiches aber innerhalb der zulässigen
Absolutwerte und innerhalb der Grenzwerte
• Ausgangsverhalten
bei
Grenzwertunterschreitung
absteuernd und GW unten unterschritten
• Ausgangsverhalten im Fehlerfall absteuernd und ein
Grenzwert verletzt oder ein Fehler: z.B. Fühlerbruch,
Kurzschluss, falsche Parametrierung, Eigentemperatur
war oder ist außerhalb der Spezifikationen
• Ausgangsverhalten im Fehlerfall übersteuernd und
Grenzwerte überschritten oder Fehler: Fühlerbruch,
Kurzschluss, falsche Parametrierung
• Falsche Parameter für Sensortyp, Linearisierung,
Messbereich, Sensor Anschlussart bei WT – Messung,
VGS Einstellung bei Thermoelementen, Offsetwerte.
• Sensor falsch angeschlossen, bei Thermoelementen
Polarität
prüfen,
bei
Widerstandsthermemetern
Schaltart und Zuleitungswiderstand prüfen.
• Verschmutzung
der
Anschlussdrähte
und/oder
möglicher Steckverbinder
• Hilfsenergie nicht innerhalb der Spezifikation
• Überprüfung der Parametrisierung mit Hilfe der
Software und Sensorsignal mit geeignetem Simulator
vorgeben.
• Zu
hohe
Störsignale
auf
der
Sensorseite,
Filterparameter erhöhen.
• unzureichende oder falsche Erdung
• Hilfsenergie nicht innerhalb der Spezifikation
Seite 19
Fehlerbeschreibung
Kein
Verbindungsaufbau
bei RT-R
mögliche Ursachen / mögliche Lösungen
• Schnittstelle in der Software nicht richtig ausgewählt.
Schnittstellenparameter und Verbindung kontrollieren.
• BUS-Adresse am Messumformer versehentlich falsch
gesetzt. Verbindungsaufbau für Einzelbetrieb und
BUS-System testen. Danach BUS-Adresse auf NULL
setzen.
• Schnittstellentreiber im PC verändert!
• WinRT funktioniert ausschließlich mit Standard MS
Windows Treibern. (Hilfe: Unter Windows =>
Hardware => Geräte-Manager => Anschlüsse
(COM1..) deinstallieren. => PC Neustarten. Nach
dem Neustart Windows installiert die COM-Anschlüsse
automatisch mit Standard Treibern).
Kein
• Schnittstelle in der Software nicht richtig ausgewählt.
Verbindungsaufbau
Schnittstellenparameter und Verbindung kontrollieren.
bei RT-RH
• BUS-Adresse nicht bekannt. Verbindungsaufbau für
Einzelbetrieb und BUS testen
• Bürdenwiderstandswert überprüfen
• Modemanchluß überprüfen zum PC und AusgangsStromkreis
• WinRT funktioniert ausschließlich mit Standard MS
Windows Treibern. (Hilfe: Unter Windows =>
Hardware => Geräte-Manager => Anschlüsse
(COM1..) deinstallieren. => PC Neustarten. Nach
dem Neustart Windows installiert die COM-Anschlüsse
automatisch mit Standard Treibern).
Digital ausgelesener • Das Eingangssignal ist zu groß. Der A/D-Wandler ist
Messwert
übersteuert. Eingangssignal überprüfen.
99.999mV oder
999,99Ω oder
999,9°C
Tabelle 3 : Fehlerbeschreibung
In einem Fehlerfall kann anhand der oben aufgezeigten Symptome eine mögliche
Ursache gefunden werden. Grundsätzlich sollte in einem Fehlerfall immer die
Versorgung des Messumformers mit allen angeschlossenen Komponenten überprüft
werden. Ebenso ist die Kontrolle des Sensors und dessen Signalweges und die
Überprüfung der korrekten Programmierung des Messumformers vorzunehmen.
Zur Funktionskontrolle kann das Sensorsignal mit einem geeigneten Simulator
vorgegeben und das Ausgangssignal dann gemessen werden.
Seite 20
Verpackung
Wird das Gerät ohne die Originalverpackung versandt , so muss das Gerät
ausreichend gegen Stöße mit Luftpolsterfolie, Schaumstoff oder Wellpappe
geschützt werden. Die Dicke der Polsterung muss entsprechend der Verpackung,
der Versandart und dem Gerätegewicht angepasst sein. Auf der Verpackung sollte
der Hinweis "Vorsicht zerbrechlich", sowie "Achtung Elektronische Geräte" sein.
Wenn das Gerät auf dem Transport hoher Luftfeuchtigkeit oder sogar Seewasser
ausgesetzt sein kann, so muss es in einer luftdichten Folie eingeschweisst werden, in
der sich zusätzlich noch ein geeignetes Trockenmittel befindet. Die Menge des
Trockenmittels für das Verpackungsvolumen ist auf eine voraussichtliche
Transportdauer ( mind. 3 Monate ) anzupassen.
Seite 21
Seite 22
Stand
: 12/07
Technische Änderungen vorbehalten
Nachdruck, Vervielfältigung und Übersetzung, auch auszugsweise, sind ohne
Genehmigung der RÖSSEL-Messtechnik GmbH nicht erlaubt.
RÖSSEL-Messtechnik GmbH, Lohstraße 2, D-59368 Werne,
Telefon: +49 (0) 2389/409-01, Fax: +49 (0) 2389/409-80
E-Mail: info@roesselwerne.de , Internet: www.roessel-messtechnik.de
RÖSSEL-Messtechnik GmbH, Registergericht Dresden HRB 1060
Geschäftsführer: Dr. Charles Hall, Dipl.-Ing. Jörg Reichelt
Steuer-Nr. 201 1170 0029, USt-IdNr. DE 140131043
Seite 23
Document
Kategorie
Technik
Seitenansichten
3
Dateigröße
1 234 KB
Tags
1/--Seiten
melden