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Handbuch für den Benutzer und Garantieanleitung N.E.U.F - Btwin

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Handbuch für den Benutzer und
Garantieanleitung
N.E.U.F
-1-
So wird die Federung Ihres
neuen Rockrider eingestellt:
Herzlichen Glückwunsch zu deinem Kauf eines vollgefederten Rockrider! Wenn dies nicht dein
erstes vollgefedertes Bike ist, brauchst du diese Ratschläge vielleicht gar nicht. Sie könnten dir
jedoch dabei helfen, voll von deinem Rockrider zu profitieren.
Um voll von deinem vollgefederten Bike
zu profitieren, müssen die Vorbau- und
Hinterbaufederungen perfekt aufeinander
abgestimmt und deinem Gewicht und
deiner Benutzungsart angepasst werden.
Du kannst ruhig die verschiedensten
Einstellmöglichkeiten versuchen, das Bike
leidet nicht darunter und du wirst dir schnell
über den Nutzen einer jeden klar werden.
Jeder Biker und jede Bodenbeschaffenheit
haben ihre spezifische, optimale Einstellung
und es ist uns natürlich nicht möglich, dir die
ideale Einstellung für jede Fahrt zu nennen.
-2-
Unsere Absicht ist es, dich zu beraten, damit
du dein Bike perfekt, je nach deiner Fahrweise
und dem Gelände, auf welchem du fahren
wirst, einstellen kannst.
Das Wichtigste für ein vollgefedertes Bike ist
der richtige Ausgleich zwischen Vorbauund Hinterbaufederung. Das heißt, dass die
Federungen gemeinsam, die eine mit der
anderen und nicht die eine gegen die andere
funktionieren müssen. Man sollte niemals
einen supersensiblen Dämpfer mit einer sehr
straffen Gabel oder umgekehrt haben.
Bevor wir uns der Einstelltechnik zuwenden ist es wichtig, die am häufigsten verwendeten Begriffe
näher zu betrachten:
Federung: Diese bewirkt, dass die Unregelmäßigkeiten eines Bodens nicht bis zum Körper zu
spüren sind. Es handelt sich im allgemeinen um Luft, Federn oder Elastomer.
Dämpfung: Bewegungskontrolle der Federung durch Antiwippsystem. Im allgemeinen auf Basis von
Öl oder Reibung.
Federweg: Der Längenunterschied zwischen der maximalen und minimalen Ausdehnungsposition
der Federgabel oder des Dämpfers.
SAG: Der Längenunterschied der Federungen mit oder ohne Fahrer auf dem Bike. Im Prozentsatz
zum Gesamtfederweg gemessen.
Einstellung der Rückfederung: Die Einstellung der Dämpfung, die nach einem Schlag auf eine
mehr oder weniger schnelle Rückkehr der Federung in ihre Ausgangsposition einwirkt.
Einstellung der Komprimierung: Dient dazu, die Komprimierungsgeschwindigkeit der Gabel zu justieren.
Blockierung: Verhindert, dass die Federung funktioniert (im allgemeinen durch Blockieren des
Öldurchlaufs).
PSI/BAR: Druckmesswerte (psi: USA, bar: international) 1 bar entspricht fast 1kg/cm2 oder auch
14 psi. Die meisten Hochdruckpumpen haben beide Skalen. Zum Beispiel: 140 psi=10 bar
Justierung des SAG
Die beste Art, um den richtigen Ausgleich zwischen den Vorbau- und Hinterbaufederungen zu finden
ist, denselben SAG zu haben. Das heißt, dass wenn man auf das Bike steigt, der Vorbau und der
Hinterbau sich gleich senken.
In nachstehenden. Listen findest du die empfohlenen SAG für jedes Bike. Im allgemeinen gilt, dass je mehr die
Verwendung zum XC neigt, desto straffer werden die Federungen und desto kleiner wird der SAG sein. Wenn
deine Verwendung eher für Freeride ist, wirst du mehr SAG haben und die Federungen werden flexibler sein.
SAG-TABELLE
Bevor du den richtigen SAG für dein Bike und deine Verwendung einstellst, musst du den Federweg
kennen. Hierbei hilft dir die folgende Tabelle.
Rockrider – Jahr
RR 9.FR+ - 2007
RR 9.FR - 2007
RR 9.1 - 2006
RR 9.2 - 2006
RR 9.XC - 2006
RR 9.Ltd - 2006
RR 9.1 - 2005
RR 9.2 - 2005
RR 9.3 - 2005
RR 9.FR - 2005
RR 9.XC - 2005
RR 9.1 - 2004
RR 9.2 - 2004
RR 9.3 - 2004
RR 9.1 - 2003
RR 9.2 - 2003
RR 9.3 - 2003
Federweg Gabel (mm)
130 - 180
150
100
120
80
100
100
120
130
110 - 150
100
100
120
100
80
80 - 100
80
Federweg Rahmen (mm)
150
150
90
120
90
90
90
120
120
150
90
90
120
90
90
90
90
-3-
Verwendung
Cross Country
Radwandern
Trailbike
Rockrider 9.1
Rockrider 9.3
Verwendung
Trailbike
Enduro light
Rockrider 9.2
Verwendung
Enduro
Rockrider 9.ER
Verwendung
Freeride
Rockrider 9.FR
Verwendung
Cross Country
Rockrider 9.XC
Empfohlener SAG: 20 %
Federweg der Gabel: 120 mm
Federweg des Dämpfers: 50 mm
SAG der Gabel: 24 mm
SAG des Dämpfers: 10 mm
Empfohlener SAG: 20 %
Federweg der Gabel: 130 mm
Federweg des Dämpfers: 50 mm
SAG der Gabel: 26 mm
SAG des Dämpfers: 10 mm
Empfohlener SAG: 25 %
Federweg der Gabel: 160 mm
Federweg des Dämpfers:63 mm
SAG der Gabel: 40 mm
SAG des Dämpfers: 16 mm
Empfohlener SAG: 30 - 35 %
Federweg der Gabel: 180 mm
Federweg des Dämpfers: 63 mm
SAG der Gabel: 55 mm
SAG des Dämpfers: 19 mm
Empfohlener SAG: 15 - 20 %
Federweg der Gabel: 80 mm
Federweg des Dämpfers: 38 mm
SAG der Gabel: 12 - 15 mm
SAG des Dämpfers: 7 mm
Zum Messen des SAG deines Bikes brauchst du einen guten Freund, ein Lineal (mit
Millimetern), Papier und Bleistift und eine Mauer, an die du dich anlehnen kannst.
1. Bestimm zwei
Bezugspunkte an der
Gabel, zum Beispiel der
Eintritt des Gabelschaftes
in das T und auf der
anderen Seite der obere
Teil der Minifaltenbälge
2. Mach dasselbe
am HinterbauDämpfer.
1
2
3
4
5
6
7
3. Steig auf das Bike und bring die Federungen zum Bewegen (ideal ist,
in aller Ruhe eine kleine Runde von 20 Metern zu fahren). Begib dich
in Fahrposition neben eine Wand (die Füße nicht auf den Boden geben)
und lass die Federungen in die Ruhestellung zurückkehren.
-4-
4. Bitte deinen Freund, den
Abstand zwischen den zwei
selben, zu Beginn bestimmten
Punkten zu messen
1
5. Wird die zweite Messung von der
ersten abgezogen, erhältst du den
SAG in Millimetern. Um den Prozentsatz
zu errechnen, musst du die Federwege
kennen. Für die Gabel ist dieser oft
angegeben. Für die Dämpfer, wenn
der Abstand zwischen den zwei
Verankerungsschrauben am Rahmen
165 mm beträgt, ist der Federweg 38
mm. Beträgt der Abstand 190 mm, ist
der Federweg 50 mm. Dieser Federweg
ist nicht der Federweg des Hinterreifens
sondern nur der Federweg des Dämpfers.
2
3
4
5
6
7
Y
Z = 165 mm, der Federweg ist 38 mm
Z = 190 mm, der Federweg ist 50 mm
6. Wenn zum Beispiel die Differenz zwischen den zwei Messungen 16 mm und der Federweg der
Gabel 80 mm beträgt, ist dein SAG gleich: 16x100/80=20%
Wenn diese Differenz für den Dämpfer 7 mm und der Abstand zwischen den Schrauben
165 mm beträgt, ist dein SAG: 7x100/38=18%
Was wichtig ist, ist nicht die Messung des Abstands, sondern die Differenz zwischen den
beiden Messwerten, daher kannst du deine Bezugspunkte beliebig wählen.
7. Damit ist nur noch der empfohlene SAG in den Tabellen oben zu suchen. Wenn der erhaltene
SAG größer ist als jener der Tabelle, PUMPE die Federung auf (oder dreh die Vorspannung im
Uhrzeigersinn). Ist er kleiner, LASS LUFT aus der Federung ab (oder dreh die Vorspannung
gegen den Uhrzeigersinn). Damit das Bike gut ausgeglichen ist, muss der SAG für die Gabel
und den Dämpfer identisch sein.
-5-
Justierung des Druckes
1
Der ideale Druck ist jener der es ermöglicht, den gesamten. Federweg der
Federungen bei jeder Fahrt zu nutzen. Dies kann man feststellen, wenn
man spürt, dass die Federungen ein oder zwei Mal pro Fahrt „aufsitzen“ (im
allgemeinen beim Landen nach großen Sprüngen oder beim schnellen Überfahren
von Fahrrinnen). Manchmal ist es kompliziert, ein Aufsitzen zu spüren. Die
Einstellungen, die wir in diesen Tabellen empfehlen, können dir als Richtlinie
dienen, um jedoch die optimalste Einstellung zu finden, hier einige Tipps:
2
3
4
5
6
1. Gib um einen der Gabelschäfte einen Kunststoffring.
An der Radgabel den Abstand zwischen zwei Bezugspunkten
(unterhalb des T-Stücks und oberhalb der Hülse) messen.
7
2. Nach einer WIRKLICH intensiven MTB-Fahrt mit langen
Abfahrten und einigen Sprüngen wird die Distanz zwischen dem
Ring und dem oberen Teil der Gleithülse abgemessen.
Wenn du weit von 100% des Federwegs der Gabel entfernt bist, lass Luft
ab (oder bitte dein Decathlon-Geschäft, dir eine sensiblere Feder zu finden).
1
Federweg
2
3
4
Zwischen 90% und,
100% ist deine
Einstellung gut.
5
6
3. Mach dasselbe
mit dem Dämpfer.
Normalerweise
brauchst du keinen
Ring, er wird serienmäßig mit dem Bike
mitgeliefert.
Ring
7
6
5
4
Ring
3
2
1
7
Wenn du bei 100% bist, hat die Gabel entweder oft aufgesessen (und
das hättest du gehört),
pump in diesem Fall
Federweg
Luft in die Gabel nach,
oder deine Einstellung
ist perfekt.
7
6
5
4
3
2
1
Ein klassischer Fehler besteht darin, die Federungen zu stark aufzupumpen. Nimm dir die
Zeit zum Einstellen und mach Tests.
Wenn du das Gefühl hast, dass die Gabel zu flexibel ist, ist es im allgemeinen der Dämpfer, der
zu viel Luft hat. Hingegen erscheint der Dämpfer oft flexibel, weil die Gabel zu starr ist.
Wenn deine Gabel eine Blockierung (oder ein SPV-System) besitzt, kannst du noch mehr Luft
ablassen, denn du hast ja gegebenenfalls die Möglichkeit, sie zu blockieren.
-6-
Justieren der Rückfederung
Worum handelt es sich? Der Dämpfer regelt die Geschwindigkeit, mit welcher die Räder nach einem Schlag
in Bodenkontakt zurückkommen. Ist sie zu schnell, springt das Bike bei jedem Hindernis wie ein Tennisball
auf. Ist sie zu langsam, ist der maximale Federweg für das folgende Hindernis nicht verfügbar und dämpft
nur teilweise ab.
Wie beim Druck wechselt auch die Rückfederung (die wir von nun an Dämpfung nennen werden, um
das Ganze zu vereinfachen) je nach Bodenbeschaffenheit und Benutzer. Es sind jedoch Grundregeln zu
beachten, die uns dabei helfen, die beste Einstellung zu finden.
Ab besten wäre es, eine kurze Strecke mit einigen
Hindernissen und wenn möglich einem 4-5 m langen und
40 cm tiefen Wasserloch abzustecken.
4-5m
40 cm
Beginne einer vollkommen geöffneten Rückfederung. Hierfür muss das Dial gegen den Uhrzeigersinn
gedreht werden. Die Federung muss nach einem Schlag schnell zurückkehren.
Mach auf deiner Strecke eine kleine Runde und fühle die Arbeit der Federungen.
Nun wirst du das Dial komplett in die andere Richtung drehen. Fahr wieder eine Runde und sieh dir den
Unterschied an. Nach jedem Schlag müssen die Federungen viel langsamer zurückkehren.
Fahr auf deinem Sattel sitzend durch das Wasserloch, du wirst feststellen, dass mit der geöffneten
Rückfederung das Bike versuchen wird, dich beim Herausfahren aus dem Wasserloch abzuwerfen. Je
mehr du die Rückfederung schließt, desto weniger hebst du beim Herausfahren aus dem Wasserloch
vom Sattel ab.
Im allgemeinen gilt die Regel, dass je mehr man Luft nachpumpt (oder je starrer die Feder ist) desto mehr
schließt man die Rückfederung. Man kann auch sagen, dass mehr Druck einem größeren Gewicht des
Bikers entspricht. Schwerere Biker müssen die Rückfederung mehr schließen und leichtere Biker müssen
sie weiter geöffnet lassen. Je nach Geschwindigkeit muss die Einstellung geändert werden. Je mehr bei
einer Abfahrt die Geschwindigkeit ansteigt, desto mehr müssen die Federungen einsatzbereit sein (die
Hindernisse kommen öfter und schneller vor). Dafür lassen wir die Rückfederung weiter geöffnet.
Wenn unsere Strecke eher die Art Cross-Country ist, ansteigend oder technischer, aber mit geringer
Geschwindigkeit, sollten wir die Rückfederung eher geschlossen lassen um zu verhindern, dass die
Federungen zu schnell zurückkehren. Dies verschafft mehr Komfort mit weniger Federungsbewegungen.
Kleiner Tipp für Abfahrer: Bei langen Abfahrten mit starkem Gefälle bleibt ein großer Teil des Gewichts
vorne (auf der Gabel). Es wird in diesem Fall geraten, die Gabel mehr zu schließen als den Dämpfer (und
etwas mehr Luft nachzupumpen). Auf ebenen Strecken wird dein Bike nicht sehr ausgeglichen sein, aber
sobald das Gefälle wieder beginnt, ist alles wieder in Ordnung.
Justieren der Komprimierung
Das Einstellen der Komprimierung dient dazu zu
vermeiden, dass sich die Federungen bei großen
Schlägen zu schnell bewegen und leicht aufsitzen.
Dies ist eine sehr genaue Einstellung und man
darf sie nicht mit der Blockierung verwechseln.
Die Einstellung der Komprimierung funktioniert
nur bei einer gewissen Geschwindigkeit der
Gabelbewegung.
Wenn diese Einstellung auf deinem Bike
vorgesehen ist, ist es normal, dass der
Unterschied nicht sofort spürbar ist.
Wir empfehlen dir, sie vollkommen offen
zu lassen. Wenn deine Gabel bei großen
Schlägen aufsitzt (du hörst das Geräusch)
und der Druck gut ist, schließ sie etwas mehr.
Wir erinnern daran, dass die Einstellung sich
mit der Bewegung der Gabel und nur ab
einer gewissen Geschwindigkeit aktiviert,
niemals bei kleinen Schlägen und geringer
Geschwindigkeit.
-7-
Ausgleichen des Bikes
Wir wiederholen uns nochmals, aber was bei
einem vollgefederten Bike am wichtigsten ist,
ist das Gleichgewicht der Federungen. Eine zu
starre Gabel wird die Schläge auf den Dämpfer
weiterleiten und dieser scheint flexibler zu sein.
Im allgemeinen, wenn ein Problem von der
Gabel zu kommen scheint, ist es der Dämpfer,
der die Ursache ist und umgekehrt.
Wenn du alles bis hierher gelesen und diese
Einstellungsratschläge befolgt hast, hat du
sicherlich bald das richtige Gleichgewicht an
deinem Rockrider gefunden.
Denk jedoch daran, dass die Einstellungen je
nach Geschwindigkeit und Bodenbeschaffenheit
variieren und es nichts Besseres gibt als testen,
testen und nochmals testen.
RATSCHLÄGE, UM DEIN NEUES, VOLLGEFEDERTES
ROCKRIDER OPTIMAL ZU NUTZEN
Wartung: Vollgefederte Bikes sind technisch etwas komplizierter als „Hardtails“. Folgende Ratschläge werden dir dabei
helfen, dein Rockrider zu warten und über lange Jahre des Einsatzes hinweg in perfektem Zustand zu bewahren.
Reinigen: Die Lager sind etwas „allergisch“ gegen den Wasserstrahl. Reinige dein Bike nach jeder Verwendung
mit einem Schwamm und einem Schlauch mit niederem Wasserdruck. Richte den Wasserstrahl weder direkt auf
die Lager (Steuersatz, Kurbelsatz, Lager der Federungen, Nabe) noch auf die Dichtungen (Gabel, Nabe). Verwende
Seife und Wasser und ein Tuch zum Trocknen. Warte mit dem Reinigen nicht so lange, bis der Schlamm antrocknet,
dadurch wird es schwieriger, ihn zu entfernen und die Dichtungen der Federungen könnten beschädigt werden. Je
früher du dein Bike reinigst, desto besser ist es. Von Zeit zu Zeit (je nach Gelände und Witterung) wird ein Entfetten
des Schaltwerks mit einem Entfettungsmittel empfohlen.
Fett und Öl: Warte ab, bis das Bike nach dem Reinigen gut trocken ist, bevor es eingefettet oder geölt wird.
In der allgemeinen Gebrauchsanleitung von Decathlon sind die Stellen angegeben, an welchen man schmieren und ölen
muss. Für Ihr vollgefedertes Rockrider empfehlen wir, etwas Öl an der Dämpferstütze und den Gabelschäften anzubringen.
Reinige dazu die Gabel und den Dämpfer mit einem weichen Tuch, gib etwas Öl auf die Gabelschäfte, lass
Luft ab und drück sie zwei bis dreimal durch, damit das Öl in die Schäfte eindringt. Pump sie wieder auf deinen
bevorzugten Druck auf und – weiter geht die Fahrt!
Transport: Es besteht kein Grund, warum dein Rockrider nicht mit dir in den Urlaub kommen sollte. Es müssen nur
einige wenige Vorkehrungen getroffen werden, bevor es in ein Flugzeug oder in den Kofferraum deines Autos kommt.
Nimm die Reifen ab (stell für ein leichteres Abmontieren den kleinen Zahnkranz und das große Kettenrad ein). Lass
die Luft aus den Reifen ab (obligatorisch für das Flugzeug und geringeren Platzbedarf im Auto).
Die speziell zu schützenden Punkte sind die Scheiben, Kettenräder und der Werfer der Kettenschaltung hinten. Wenn
du keinen Schalenkoffer hast, raten wir dir, die Scheibenbremsen auszubauen und den Werfer der Kettenschaltung
zu schützen. Wenn du dein Rockrider in den Kofferraum deines Autos legst, dann versuch nicht es auf all dein
Gepäck zu legen, es ist besser wenn du es vertikal neben die Koffer stellst. Wir empfehlen dir ebenfalls, es in einen
Plastiksack (schwarzen Müllsack) einzuwickeln, um dein Gepäck vor Schmierfett und dein Bike vor neugierigen
Blicken zu schützen.
Scheibenbremsen: Dein Rockrider ist mit Scheibenbremsen ausgestattet. Nimm dir die Zeit, die
Gebrauchsanleitung des Herstellers zu lesen.
Scheibenbremsen erfordern ein Einfahren, zu Beginn solltest du vorsichtig und progressiv bremsen. Nach dreißig
oder vierzig. Bremsmanövern dürfte dein Bike seine normale Bremsleistung erreicht haben. Manchmal müssen nach
den ersten Fahrten die Bügel nachgestellt werden. Nimm dich dafür Zeit, es ist besser eine Viertelstunde zu verlieren
als eine Fahrt mit schlecht eingestellten Bremsen, die nicht bremsen, streifen und Geräusche machen.
Ein letzter Ratschlag. Gib nach einer langen Abfahrt acht, dass du bei der Ankunft unten nicht die Scheiben
berührst, sie haben sich erhitzt und du könntest dich verbrennen. Wenn du sie einstellen musst, bau das Rad aus,
stell das Schaltwerk ein und lass die Scheiben abkühlen, bevor du diese berührst.
-8-
Schmierung der hinteren Federung des NEUF-Rahmens
Ein Geräusch?
• Was ist das?
Man kann des Öfteren bei vollgefederten Bikes Störgeräusche feststellen, wenn das Bike oft
bei feuchter Witterung verwendet oder mit Wasser unter Hochdruck gewaschen wird.
Woher kommt das?
- Das Fett auf den Dämpferzapfen wird beim Reinigen entfernt.
• Was kann man machen?
- Kurzfristig: Die Dämpferzapfen mit einem Schmierspray neu schmieren.
- Langfristig: Die Dämpferzapfen und die Federung korrekt neu einfetten.
Die notwendigen Werkzeuge:
- 2 Inbusschlüssel 5 mm
- 1 Inbusschlüssel 8 mm
- Normales, nicht aggressives Fett für Dichtungen und Lager.
- Ein Kunststoffhammer
Schritt 1: Fetten der Dämpferzapfen
Die Dämpferzapfen ausbauen. Zusätzlich zu den Dämpferringen, die in Kontakt mit den UScheiben des Schwingarms sind, müssen die zwei Achsen eingefettet werden. Es wird ebenfalls
empfohlen, zwischen den U-Scheiben und dem Schwingarm zu fetten sowie an der Verbindung
zwischen dem hinteren Dreieck und dem Schwingarm. Überprüfe, dass die in den Schwingarm
eingelegten U-Scheiben sich korrekt drehen.
SCHMIERFET
T
Einfetten der U-Scheiben.
SCHMIERFET
T
Einfetten des Dämpfers.
-9-
SCHMIERFE
TT
Einfetten des Schwingarms.
SCHMIERFET
T
Einfetten der Zapfen.
Achsen wieder einbauen und die vorderen und hinteren Schrauben wieder anziehen. Der Drehmoment
von 8NM muss eingehalten werden. Das Anbringen einer leichten Gewindesicherung ist auf den
Gewinden empfohlen, um das Lösen zu vermeiden.
Schritt 2: Einfetten der Zapfen im hinteren Dreieck.
1. Kurbelwerk ausbauen.
2. Die Schraube zwischen
den zwei Zapfen mit einem
Inbusschlüssel 5 mm und einem
Inbusschlüssel 8 mm lösen.
- 10 -
3. Die Zapfen mit einem Kunststoffhammer entfernen.
4. Die Zapfenflächen, die in Kontakt mit den
Lagern des hinteren Dreiecks und dem
Zylinder des Exzenters sind, einfetten.
SCHMIERFE
5. Die Flächen des Zylinders des Exzenters,
die in Kontakt mit den Zapfen sind,
einfetten.
TT
SCHMIERFE
TT
6. Z apfen und Schrauben wieder ein
bauen. Die Schraube mit 15 Nm wieder
anziehen. Darauf achten, dass das
hintere Dreieck während des Anziehens
nicht zer- drückt wird. Das Einbauen der
Zapfen in die Lager und Exzenter darf
nicht gebremst sein.
7. Kurbelwerk wieder einbauen.
NB: Das Fahren mit dem MTB bei
schlammigen Bodenbedingungen und
das Reinigen des Bikes mit Wasser unter
Hochdruck, verbunden mit aggressiven
Reinigungsmitteln erfordert ein
regelmäßiges Einfetten der Zapfen der
Federung.
15 Nm
- 11 -
Importado para Brasil por IGUASPORT Ltda.
CNPJ : 02.314.041/0001-88
Ref pack : 1241.462
OXYLANE
4 Boulevard de Mons - BP 299
59665 Villeneuve d'Ascq cedex
France
- 12 -
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