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Gebrauchsanweisung für das Langzeit - Praxisdienst

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PhysioQuant
Langzeit-Blutdruck-System
Gebrauchsanweisung
2 / 44
Gebrauchsanweisung
PhysioQuant Langzeitblutdruck-System
Diese Anleitung wurde mit größter Sorgfalt erstellt - sollten Sie dennoch Details
finden, die beim Umgang mit dem System nicht übereinstimmen, bitten wir um
kurze Mitteilung, damit wir Unstimmigkeiten schnellstmöglich beheben können.
Änderungen durch optische oder technische Weiterentwicklung gegenüber den
in dieser Gebrauchsanweisung aufgeführten Angaben und Abbildungen sind
vorbehalten.
Alle im Text genannten und abgebildeten Warenzeichen sind Warenzeichen der
jeweiligen Inhaber und werden als geschützt anerkannt.
Nachdruck, Übersetzung und Vervielfältigung in jeglicher Form - auch
auszugsweise - bedürfen der schriftlichen Genehmigung des Herstellers.
Dieses Handbuch unterliegt dem Änderungsdienst der EnviteC-Wismar GmbH.
Dok.Nr.:
45-07-0500001-b
© 2008 Envitec Wismar GmbH
(Printed in Germany)
Envitec Wismar GmbH
Alter Holzhafen 18
23966 Wismar
Tel.:
Fax:
email:
Internet:
+49 - (0) 3841-360-1
+49 - (0) 3841-360-222
info@envitec.com
www.envitec.com
3 / 44
4 / 44
Inhaltsverzeichnis
1
ALLGEMEINE HINWEISE / SYMBOLE
7
2
SICHERHEITSHINWEISE, VERWENDUNG
8
3
INSTALLATION
3.1
3.2
3.3
3.4
3.5
4
4.1
4.2
4.3
4.4
4.5
4.6
4.7
Software
Einstellungen
Verbindungskabel zum Rekorder anschließen
Installation im Netzwerk
GDT-Schnittstelle
PHYSIOQUANT AUFNAHMEREKORDER
Bedienelemente
Symbole auf dem Gerät
LCD-Anzeige mit allen Symbolen und Anzeigemöglichkeiten
Stromversorgung
Batterien einlegen
Funktionskontrolle
Manschette am Rekorder anschließen
11
11
12
13
14
14
17
17
18
19
19
20
21
22
5
PHYSIOQUANT MANSCHETTEN
22
6
LANGZEIT-BLUTDRUCK-MESSUNG STARTEN
23
Anschließen des Rekorders
Programm starten
Patient auswählen
Patient neu aufnehmen
Patientendaten bearbeiten
Rekorder programmieren
Anlegen der Manschette und des Rekorders
Testmessung
Instruktion des Patienten
Grundsätzliche Informationen zur Messung
Tastenfunktionen
23
23
24
25
25
26
28
29
30
31
32
6.1
6.2
6.3
6.4
6.5
6.6
6.7
6.8
6.9
6.10
6.11
5 / 44
7
REKORDER NACH MESSUNG EINLESEN
7.1
7.2
8
33
Anschließen des Rekorders
Programm starten
33
33
AUSWERTEN DER MESSUNG
34
8.1
8.2
8.3
8.4
8.5
8.6
8.7
8.8
8.9
8.10
Programm starten
Auswertung suchen / löschen
Darstellungen
Übersicht
Einzelwerte Grafik
Einzelwerte Tabelle
Stundenmittelwerte Grafik und Tabelle
Befund
Drucken
GDT-Export zur Praxis-EDV
34
34
34
34
35
35
35
35
36
36
9
FEHLERCODES
37
10
ZUBEHÖR UND ERSATZTEILE
38
11
REINIGUNG UND WARTUNG
39
11.1
11.2
11.3
11.4
11.5
11.6
12
Reinigung, Desinfektion der Geräteoberfläche
Reinigung, Desinfektion der Manschetten
Reinigung der Leitungen
Wartung, MTK
Kalibriermodus
Entsorgung des Produkts
TECHNISCHE DATEN
6 / 44
39
39
40
40
41
41
42
1
Allgemeine Hinweise / Symbole
Dieses Zeichen bedeutet:
Gebrauchsanweisung beachten. Es dient als
Hinweis auf besonders zu beachtende
Belange bei der Anwendung des Gerätes.
Die Sicherheitshinweise sind in dieser Gebrauchsanweisung wie
folgt gekennzeichnet:
Macht auf eine möglicherweise gefährliche
VORSICHT
Situation aufmerksam. Das Nichtbeachten
kann zu Verletzungen und/oder zur
Beschädigung des Produkts führen.
7 / 44
2
Sicherheitshinweise, Verwendung
•
Das Produkt PhysioQuant trägt die CE- Kennzeichnung CE-0123 gemäß
der Richtlinie des Rates über Medizinprodukte 93/42/EWG und erfüllt die
grundlegenden Anforderungen des Anhangs I dieser Richtlinie. Es ist ein
Gerät mit interner Stromquelle und der Klasse IIa (MPG) zugeordnet.
•
Das Gerät hat einen Anwendungsteil des Typs „BF“.
•
Die Norm EN 60601-1 „Medizinische elektrische Geräte, Teil 1: Allgemeine
Festlegung für die Sicherheit“ wird erfüllt, ebenso die
Störfestigkeitsanforderungen der Norm EN 60601-1-2 „Elektromagnetische
Verträglichkeit- Medizinische elektrische Geräte“.
•
Das Gerät ist funkentstört nach EN 55011- Klasse B.
•
Die CE- Kennzeichnung schließt nur die in der Lieferübersicht
aufgeführten Zubehörteile ein.
•
Diese Gebrauchsanweisung gilt als Bestandteil des Gerätes. Sie ist
jederzeit in der Nähe des Gerätes bereitzuhalten.
Das genaue Beachten der Gebrauchsanweisung ist Voraussetzung für den
bestimmungsgemäßen Gebrauch und die richtige Handhabung des
Gerätes sowie die davon abhängige Sicherheit von Patient und Anwender.
•
Lesen Sie diese Gebrauchsanweisung sorgfältig und vollständig durch, da
Informationen, die mehrere Kapitel betreffen, nur einmal gegeben werden
(vgl. MPBetreibV, §9, Abs. 1 und §2, Abs.5).
•
Die Druckschrift entspricht der Ausführung des Gerätes und dem Stand
der zugrunde gelegten sicherheitstechnischen Normen bei Drucklegung.
Für darin angegebene Geräte, Schaltungen, Verfahren,
Softwareprogramme und Namen sind alle Schutzrechte vorbehalten.
•
Das bei EnviteC-Wismar GmbH im gesamten Unternehmen angewandte
Qualitäts-Sicherungssystem entspricht den Normen EN ISO 9001 und
EN ISO 13485.
•
Für größtmögliche Patientensicherheit und Störfreiheit sowie zur
Einhaltung der angegebenen Messgenauigkeit darf das Gerät nur mit dem
von EnviteC-Wismar GmbH freigegebenen Originalzubehör betrieben
werden.
•
Es bestehen keine Gewährleistungsansprüche für Schäden infolge
Verwendung von ungeeignetem Fremdzubehör und Verbrauchsmaterial.
8 / 44
•
EnviteC betrachtet sich für die Geräte im Hinblick auf ihre Sicherheit,
Zuverlässigkeit und Funktion nur als verantwortlich wenn:
- Montage, Erweiterungen, Neueinstellungen, Änderungen und
Reparaturen durch EnviteC oder durch eine von EnviteC ausdrücklich
hierfür ermächtigte Stelle ausgeführt werden und
- das Gerät in Übereinstimmung mit der Gebrauchsanweisung verwendet
wird.
•
Verwendungszweck:
PhysioQuant ist ein handliches, patientengetragenes Blutdruckmessgerät
zur Langzeitmessung des nichtinvasiven Blutdrucks. Es kann bei
Erwachsenen, Kindern und Kleinkindern mit den jeweils dafür
vorgesehenen Manschetten eingesetzt werden. PhysioQuant darf nicht
bei Neugeborenen angewendet werden und eignet sich nicht für den
Einsatz in der Intensivmedizin. PhysioQuant kann bis zu 30h in
unterschiedlichen Abständen Blutdruckmessungen durchführen und die
Messergebnisse speichern.
•
Hinweis zur Bioverträglichkeit:
Die Teile des in dieser Gebrauchsanweisung beschriebenen Produkts,
einschließlich Zubehör, die bestimmungsgemäß mit dem Patienten in
Berührung kommen, sind so ausgelegt, dass sie bei
bestimmungsgemäßen Gebrauch die Bioverträglichkeitsanforderungen der
anwendbaren Standards erfüllen. Falls sie Fragen hierzu haben, wenden
Sie sich bitte an EnviteC-Wismar GmbH oder deren Vertreter.
•
Reinigung:
Es darf keine Flüssigkeit in die Geräte eindringen. Ist Flüssigkeit in ein
Gerät eingedrungen, darf es erst wieder nach einer Überprüfung durch den
Kundendienst in Betrieb genommen werden.
•
Der PhysioQuant-Rekorder darf nur gereinigt werden, wenn er nicht an ein
anderes Gerät angeschlossen ist.
9 / 44
VORSICHT
•
Die Geräte sind nicht für den Betrieb in explosionsgefährdeten Bereichen
bestimmt. Explosionsgefährdete Bereiche können durch Verwendung von
brennbaren Anästhesiemittel, Hautreinigungs- und
Hautdesinfektionsmitteln entstehen.
•
Geräte dürfen nur dann untereinander oder mit Teilen von Anlagen
verbunden werden, wenn sichergestellt ist, dass die Sicherheit für den
Patienten, den Anwender und die Umgebung durch diese Kopplung nicht
beeinträchtigt wird.
•
Soweit die gefahrenlose Kopplung nicht ohne weiteres aus den
Gerätedaten ersichtlich ist, muss der Anwender, z.B. durch Rückfrage bei
den beteiligten Herstellern oder durch Befragen eines Sachkundigen
feststellen, dass die notwendige Sicherheit für den Patienten, den
Anwender und die Umgebung durch die vorgesehene Kopplung nicht
beeinträchtigt wird. Es ist in jedem Fall die Norm IEC 60601-1-1
einzuhalten.
•
Der PhysioQuant-Rekorder kann an einen PC mit installierter
PhysioQuantWin Software angeschlossen und betrieben werden. Solange
der PhysioQuant-Rekorder mit dem PC verbunden ist, darf kein Patient
angeschlossen sein.
•
Der Anwender hat sich vor der Anwendung des Gerätes von der
Funktionssicherheit und dem ordnungsgemäßen Zustand des Gerätes zu
überzeugen.
•
Der Anwender muss mit der Bedienung des Gerätes vertraut sein
•
Medizinisch-technische Geräte dürfen nur von Personen angewendet
werden, die aufgrund ihrer Ausbildung oder Ihrer Kenntnisse und
praktischen Erfahrungen die Gewähr für eine sachgerechte Handhabung
bieten.
•
Das Gerät enthält keine Bauteile, die vom Anwender ausgetauscht werden
können. Öffnen Sie keinesfalls das Gehäuse (Kundendienst
benachrichtigen).
10 / 44
3
3.1
Installation
Software
•
Legen Sie die PhysioQuant–CD in Ihr CD-ROM Laufwerk ein
•
Falls die sogenannte „Autostart-Funktion“ Ihres CD-ROM-Laufwerks
aktiviert ist, startet die Installation automatisch, ansonsten:
- öffnen Sie den Windows-Explorer, wählen Sie Ihr CD-ROMLaufwerk an und doppelklicken Sie auf setup.exe
•
•
Der Installations-Bildschirm erscheint:
•
Nur für Windows 98, der Pfad für die USB-Treiber muß
manuell eingegeben werden.
Bestätigen Sie den Start der Installation mit [Weiter]
und befolgen Sie die Hinweise auf dem Bildschirm.
11 / 44
3.2
Einstellungen
Nach Starten des Programms erscheint der Hauptbildschirm,
zur Konfiguration der Software wird die Seite „Einstellungen“ durch
Anklicken der entsprechenden Schaltfläche aufgerufen:
SYSTEM:
•
Festlegen der seriellen PC-Schnittstelle, an die der PhysioQuant
Rekorder angeschlossen wird:
•
Es kann festgelegt werden, ob die Schnittstellen automatisch
gesucht oder manuell eingestellt werden sollen:
- werden mehrere Rekorder gefunden, erfolgt eine Meldung
- bei "manuell" können 2 Schnittstellen eingestellt werden; beide
Schnittstellen werden beim Starten/Einlesen abgefragt.
Werden mehrere Rekorder gefunden, erfolgt eine Meldung.
•
Festlegen / Ändern des Ordners für die Datenbank
(siehe hierzu auch 3.4 Installation im Netzwerk)
•
Änderungen der Sprache und des Datum- und Zeitformats:
GRENZWERTE:
12 / 44
•
Festlegen der Grenzwerte für Tag- und Nachtphase:
•
diese Grenzwerte werden bei der grafischen Darstellung der
Auswertung als Linien abgebildet und gehen in die statistischen
Berechnungen ein
DRUCKEN/EXPORT:
Hier können die zu exportierenden Daten konfiguriert werden für den
Druck sowie für den Datei-Export.
GDT:
Die Beschreibung der GDT-Schnittstelle und der dazu notwendigen
Einstellungen findet sich in Kapitel 3.5 GDT-Schnittstelle.
3.3
Verbindungskabel zum Rekorder anschließen
Zum Starten und Einlesen des Rekorders wird dieser über ein USBVerbindungskabel mit dem PC verbunden.
13 / 44
3.4
Installation im Netzwerk
Die PhysioQuantWin-Software ist netzwerkfähig, d.h. die Patientendaten
und Auswertungen können zentral gespeichert werden (i.d.R. auf dem
„Server“) und es kann von allen Arbeitsstationen auf diese Daten
zugegriffen werden.
Zunächst wird dazu ein entsprechendes Daten-Verzeichnis auf dem
zentralen Server festgelegt. Dieser Ordner muss auf allen
Arbeitsstationen als „Laufwerk“ verbunden sein.
Anschließend wird auf den Arbeitsstationen, auf denen mit der
PhysioQuant-Software gearbeitet werden soll, eine lokale ProgrammInstallation (wie in Kap. 3 Installation beschrieben) durchgeführt.
Unter [Einstellungen] wird dann der Ordner für die gemeinsame
Datenbank eingetragen, die integrierte Explorer-Funktion vereinfacht
dabei die Auswahl:
3.5
GDT-Schnittstelle
Die Gerätedatenträger-Schnittstelle ist ein vom "Qualitätsring
Medizinische Software" (QMS) erarbeiteter Standard zum
systemunabhängigen Datentransfer zwischen medizinischen Geräten
und Praxis-EDV-Systemen.
Die PhysioQuantWin-Software verfügt über eine integrierte GDTSchnittstelle (Geräte-Daten-Träger) und ermöglicht damit einen
komfortablen Datenaustausch mit einem Praxis-EDV-System.
Bitte kontaktieren Sie Ihren Praxis-EDV-Anbieter, welche Einstellungen
der GDT-Schnittstelle für das entsprechende EDV-System richtig sind.
Alle im GDT-Standard (Version 2.0) vorgesehenen Einstellungen lassen
sich individuell anpassen.
14 / 44
Betrieb
Mit dieser Einstellung kann die GDT-Schnittstelle aktiviert, bzw.
deaktiviert werden.
Bei aktivierter GDT-Schnittstelle prüft die Software beim Programmstart,
ob die definierte GDT-Datei vorhanden ist und arbeitet diese ab. Falls
keine Datei gefunden wird, erfolgt ein „normaler“ Programmstart.
Hinweis: Bei GDT-Betrieb sollte die manuelle Patienten-Neuaufnahme
nicht aktiv sein, um Fehleingaben und nicht übereinstimmende
Patienten-Stammdaten (Praxis-EDV und PhysioQuantDatenbank) zu vermeiden.
Identifikation
Die ID ist eine eindeutige Kennung aus mindestens 1, höchstens
8 Zeichen, die das PhysioQuant System beim GDT-Datentransfer
eindeutig identifiziert.
Dateinamen
Im Feld "Dateinamen" wird festgelegt, welche Dateinamen für die
Kommunikation zwischen Praxis-EDV und PhysioQuant Software
benutzt werden.
Die Dateinamen bestehen aus einem Geräte-Kürzel (1 - 4 Zeichen), z.B.
PHYQ und einem EDV-Kürzel (1 - 4 Zeichen) für die Praxis-EDV, z.B.
EDV1.
Aus diesen beiden Kürzeln werden die eigentlichen Dateinamen
zusammengesetzt, die Dateiendung lautet jeweils *. GDT.
Verzeichnis der Kommunikationsdateien
Der Ordner für den Datentransfer kann beliebig festgelegt werden. Um in
Netzwerken Verwechslungen zu vermeiden, sollte für jede Arbeitsstation
ein anderer Ordner (z.B. auf dem lokalen PC) eingerichtet werden.
ACHTUNG:
Die GDT-Datei muss von der Praxis-EDV gelesen und
anschließend gelöscht worden sein, bevor eine weitere
GDT-Datei erzeugt werden kann.
15 / 44
Datenübertragung
Durch entsprechende Anwahl wird festgelegt, welche Daten an die
Praxis-EDV übertragen werden.
Beispiel Kurzzusammenfassung (einzeilig)
LZBDM: Tag 108/ 67/ 78 -
Nacht 0/
0/ 78 = -100/-100/-100 %
Beispiel Tabelle
24 h BDM
Mittelwerte:
Ps[mmHg
Pd[mmHg
HF[P/min
16 / 44
Tagphase
06:00-21:59
108
67
78
Nachtphase
22:00-05:59
0
0
0
Differenz
Tag/Nachtphase
-100%
-100%
-100%
4
4.1
PhysioQuant Aufnahmerekorder
Bedienelemente










Manschetten-Anschluss
Start/Stop-Taste zum Auslösen von Zusatzmessungen und zum
Unterbrechen einer laufenden Messung
Info-Taste zum Anzeigen der zuletzt gemessenen Werte, Es
erscheinen nacheinander:
- systolischer Wert
"S/mmHg"
- diastolischer Wert
"D/mmHg"
- Pulsfrequenz
"HR/min-1".
Tag-/Nacht-Taste zum Wechseln des Messintervalls zwischen
Tag und Nacht-Intervall
LC-Display zum Anzeigen aller Informationen
17 / 44




Ein- / Ausschalter

Batteriefach-Deckel

Anschlussbuchse für PC-Verbindungskabel
4.2
Symbole auf dem Gerät
Achtung, Gebrauchsanweisung beachten
Datenausgabe/ Dateneingabe
Anwendungsteil Typ BF (Defibrillationsgeschützt)
18 / 44
4.3
LCD-Anzeige mit allen Symbolen und Anzeigemöglichkeiten
M
4.4
•
blinkt bei jeder erkannten Oszillation
•
wird konstant angezeigt, sobald Messdaten
gespeichert sind
•
blinkt, wenn die Batterien/Akkus leer werden
•
kontinuierliche Anzeige, wenn Batterien leer sind und
keine Messungen mehr durchgeführt werden können
•
Tagphase gewählt
•
Nachtphase gewählt
Stromversorgung
Der PhysioQuant-Rekorder wird entweder aus zwei Nickel-MetallhydridAkkus (NiMH) oder aus zwei Alkaline-Batterien versorgt.
Beim Starten des Rekorders über die PhysioQuantWin-Software muss
die jeweils verwendete Energiequelle eingestellt werden (siehe
6.6 Rekorder programmieren, Seite26)
Außerdem enthält das Gerät eine fest eingebaute Lithium-Zelle für die
Versorgung der Uhr.
19 / 44
Die Kapazität von zwei voll geladenen Akkus bzw. zwei neuen Batterien
reicht für mindestens 30 Betriebsstunden bzw. 200 Messungen.
Mit zunehmender Betriebsdauer reduziert sich die Kapazität der Akkus.
Sollte die Kapazität der voll geladenen Akkus deutlich unter 24
Betriebsstunden sinken, so müssen sie die Akkus ersetzen.
Setzen Sie immer zwei voll geladene Akkus oder zwei neue Batterien
ein, bevor Sie mit einer neuen Messung beginnen.
4.5
Batterien einlegen
Das Batteriefach befindet sich auf der Unterseite des AufnahmeRekorders.
Zum Öffnen schieben Sie den Batteriefachdeckel mit Daumendruck
ca. 6 mm nach hinten und nehmen dann den Deckel nach oben weg:
Achten Sie beim Einsetzen der Batterien auf die richtige Polarität !!
20 / 44
4.6
Funktionskontrolle
Der PhysioQuant-Rekorder führt beim Einschalten einen Selbsttest
durch, bei dem alle Symbole und Segmente der LCD-Anzeige
angesteuert werden.
Danach prüft es die eingesetzten Akkus/Batterien und zeigt die noch
vorhandene Kapazität an.
Dabei steht z.B. „C100“ für 100% Akku-/Batterie-Kapazität (voll
geladen) oder „C 50“ für 50% Akku-/Batteriekapazität (halb entladen).
Um eine 24-Stunden-Messung durchführen zu können, muss die
Kapazität mindestens 90% betragen.
Liegt die Kapazität unter 90%, so sind entweder neue Batterien oder voll
geladene Akkus einzusetzen.
Hat das Gerät den Selbsttest bestanden, so zeigt es nach dem Test der
Stromversorgung die folgenden Informationen auf dem Display:
•
•
•
die aktuelle Uhrzeit
die Messphase (Tag / Nacht )
ob sich eventuell Messdaten im Speicher befinden
21 / 44
4.7
Manschette am Rekorder anschließen
Zum Verbinden der Blutdruck-Manschette mit dem Rekorder wird der
Metall-Anschluss auf den Anschluss-Stutzen am Rekorder so weit
aufgeschoben, dass er deutlich einrastet.
Durch Zurückziehen der äußeren Metallhülse kann die Manschette
wieder vom Rekorder gelöst werden.
5
PhysioQuant Manschetten
Zum PhysioQuant sind unterschiedliche Manschettengrößen erhältlich
(Standard, Groß und Klein).
Wählen Sie die richtige Manschettengröße aus (siehe
Manschettenaufdruck).
Mit zu kleinen Manschetten wird zu hoch und mit zu großen
Manschetten zu niedrig gemessen.
Erneuern Sie die Manschetten in regelmäßigen Abständen.
Beschädigte Klettverschlüsse können zu Fehlmessungen führen.
22 / 44
6
6.1
Langzeit-Blutdruck-Messung starten
Anschließen des Rekorders
Verbinden Sie den PhysioQuant-Aufnahmerekorder mit dem PC
(siehe 3.3 Verbindungskabel zum Rekorder anschließen, Seite 13) und
schalten Sie den Rekorder ein.
Der Ein-/Ausschalter befindet sich unterhalb des Batteriefach-Deckels
(siehe 4.1 Bedienelemente Nr. 6, Seite 17 )
Auf dem Display des Rekorders erscheint
6.2
PC
>
>
>
Programm starten
Nach Starten der PhysioQuant-Software erscheint der Hauptbildschirm,
zur Programmierung des Rekorders wird anschließend die Seite
„Starten“ durch Anklicken der entsprechenden Schaltfläche aufgerufen:
23 / 44
6.3
Patient auswählen
Die Auswahlmaske der Patientendatenbank erscheint:
Geben Sie im Feld „NAME“ den 1. Buchstaben des Nachnamens des
gesuchten Patienten ein - es erscheinen alle Patienten, deren Namen
mit diesem Buchstaben anfängt (im Beispiel mit M ):
Der gewünschte Patient wird durch Doppelklick auf die entsprechende
Zeile ausgewählt.
24 / 44
6.4
Patient neu aufnehmen
Sollte der gesuchte Patient noch nicht in der Datenbank enthalten sein,
können die neuen Patientendaten direkt eingegeben werden.
Dazu mit der Schaltfläche [NEU] die Eingabemaske öffnen, alle
notwendigen Daten eingeben und mit [Speichern] in der Datenbank
ablegen:
6.5
Patientendaten bearbeiten
Einmal eingegebene Patientendaten können jederzeit bearbeitet und
geändert werden (Schaltfläche [Bearbeiten] in der PatientenSuchmaske).
AUSNAHME:
Die Patienten-ID lässt sich nach Eingabe und
Speichern nicht mehr ändern!
25 / 44
6.6
Rekorder programmieren
Nach Auswahl des gewünschten Patienten erscheint der Bildschirm zur
Konfiguration und Programmierung des PhysioQuant-Rekorders:
Anzahl der Messintervalle
Es können bis zu 4 unterschiedliche Messintervalle eingestellt werden,
standardmäßig werden 2 Intervalle (Tag- und Nachtphase) angeboten.
Stromversorgung
Es wird festgelegt, mit welchem Typ (Batterie oder Akku) die aktuelle
Langzeit-Messung durchgeführt wird.
von.. bis...
Beginn und Ende des jeweiligen Intervalls können minutengenau
festgelegt werden.
Messabstand
exakt:
Die Messungen erfolgen genau im eingestellten
Minutenabstand.
etwa:
Die Messintervalle variieren zufallsmäßig um +/- 2 Minuten
um die eingestellte Zeit.
Minuten
Der Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Messungen kann zwischen
2 und 90 Minuten programmiert werden.
Max. Pumpdruck
Begrenzt den max. Manschettendruck auf den eingestellten Wert
zwischen 200 mmHg und 280 mmHg.
Die Anzahl der insgesamt programmierten Messungen wird sowohl für
jedes einzelne Mess-Intervall, wie auch zusammengefasst für
24 Stunden angezeigt.
Die Schaltfläche [Standard] setzt die Parameter auf die folgenden
Werte zurück:
2 Messintervalle
26 / 44
Intervall 1 (Tagphase):
06:00 - 21:59
exakt
Intervall 2 (Nachtphase):
22:00 - 05:59
exakt
alle 15 min
250 mmHg
alle 30 min
250 mmHg
Nach Festlegen der gewünschten Konfiguration wird der eigentliche
Startvorgang des Rekorders mit der Schaltfläche [Starten] ausgelöst.
Zunächst wird überprüft, ob sich im Rekorder noch Messungen befinden,
die noch nicht eingelesen wurden - falls ja, wird eine entsprechende
Warnung ausgegeben.
Falls nein, wird der Rekorder gelöscht und die neuen Patientendaten und
Messintervalle in den Rekorder übertragen.
Tasten und Anzeigesperre
Tastensperre für Tag/Nachtumschaltung im Start-Dialog über Checkbox
aktivieren/deaktivieren.
Messwerteanzeige nach einer Messung wird über Checkbox aktiviert/
deaktiviert.
Die Ergebnisse von manuell ausgelösten Messungen und der aktuelle
Druck in der Manschette werden IMMER auf dem Rekorder-Display
angezeigt.
ACHTUNG:
Erst beim Starten einer neuen Langzeit-Messung werden die alten
Patientendaten und Messwerte im Rekorder gelöscht.
27 / 44
6.7
Anlegen der Manschette und des Rekorders
VORSICHT
Der PhysioQuant-Rekorder darf nicht an
den PC angeschlossen sein, wenn er mit
dem Patienten verbunden ist.
Ziehen Sie das Verbindungskabel zum PC ab.
Legen Sie die Manschette am nichtdominanten Arm des Patienten an,
bei Erwachsenen etwa 2 Fingerbreit oberhalb der Ellenbeuge, bei
Kindern entsprechend näher. Die Manschette darf durch das Beugen des
Armes nicht angehoben werden.
Achten Sie darauf, dass
•
•
•
•
28 / 44
der Anschlussschlauch nach oben zur Schulter zeigt
die Seite mit der Aufschrift “Patient” auf der Haut liegt
der Pfeil über der Arteria brachialis bzw. Arteria femoralis liegt
die Manschette stramm anliegt und das Gewebe fest umschließt,
aber keinen Druck auf die Blutgefäße ausübt.
Schalten Sie den PhysioQuant-Rekorder ein und stecken Sie ihn in die
Tragetasche.
Befestigen Sie die Tasche mit Gürtel am Körper des Patienten. Die
Tasche sollte aus hygienischen Gründen nicht direkt auf der Haut
getragen werden.
Legen Sie den Manschettenschlauch zur Zugentlastung um den Nacken
des Patienten und verbinden Sie ihn mit dem PhysioQuant (siehe
(4.7 Manschette am Rekorder anschließen, Seite 22).
Achten Sie darauf, dass der Schlauch während der Messung nicht
abknicken kann.
6.8
Testmessung
Nach Anlegen der Manschette und des Rekorders sollte immer eine
Testmessung durchgeführt werden.
Um Fehlmessungen zu vermeiden, achten Sie darauf, dass der Patient
sich während dieser Testmessung ruhig verhält. Er kann dabei sitzen
oder stehen.
Starten Sie die erste Messung mit
Nach einer kurzen Wartezeit pumpt das Gerät die Manschette auf. Ist der
Aufpumpdruck erreicht, lässt das Gerät stufenweise den Druck ab. Der
jeweilige Manschettendruck wird angezeigt und mit jeder erkannten
Oszillation erscheint ein „M“. Am Ende der Messung werden
nacheinander angezeigt:
•
•
•
der systolische Wert (S/mmHg)
der diastolische Wert (D/mmHg) und
die Pulsfrequenz (HR/min-1).
Sollte anstelle der Messwerte eine Fehlermeldung, z.B. „E 08“ (zu wenig
Oszillation erkannt) angezeigt werden, legen Sie die Manschette etwas
strammer an und drücken Sie erneut die Start-/Stop-Taste.
Ist die Testmessung erfolgreich verlaufen, ist das Gerät für die
automatische Messung bereit.
29 / 44
6.9
Instruktion des Patienten
Erklären Sie dem Patienten die Funktionsweise des Gerätes
(automatische Blutdruckmessung in bestimmten Abständen) und weisen
Sie auf folgende Punkte hin:
•
Während der Messung möglichst ruhig verhalten, damit die
Messung nicht durch Bewegungsartefakte verfälscht wird,
•
Während der Nacht den PhysioQuant-Rekorder am besten in der
Tasche auf den Nachttisch legen.
•
Manuelle Umschaltung zwischen Tag- und Nachtphase
•
Besondere Ereingnisse im Patienten-Tagebuch (auf CD als
Kopiervorlage) protokollieren und ggf. eine Zusatz-Messung mit
der Start-/Stop-Taste auslösen.
•
Eine Messung kann jederzeit mit der Start/Stop-Taste
abgebrochen werden, der Druck wird dann aus der Manschette
abgelassen.
•
Das Batteriefach nicht öffnen.
Wichtige Patientenhinweise:
VORSICHT
30 / 44
•
Die Messung unbedingt mit der Start-Stop-Taste abbrechen, falls
die Manschette länger als ca. 2 Minuten aufgepumpt bleibt.
•
Die Manschette abnehmen, wenn sie nach Drücken der StartStop-Taste immer noch aufgepumpt bleibt. In diesem Fall könnte
der Schlauch abgeknickt sein.
•
Weitere Messungen sind dann erst nach erneutem sachgemäßem
Anlegen der Manschette durchführbar.
6.10 Grundsätzliche Informationen zur Messung
Bei der ersten Messung pumpt das Gerät die Manschette auf ca.
160 mmHg auf (Startdruck). Bei den folgenden Messungen liegt der
Aufpumpdruck jeweils 25 mmHg über dem zuvor gemessenen
systolischen Wert (mindestens jedoch 120mmHg).
Liegt der Messwert oberhalb des Aufpumpdrucks, erfolgt ein
Nachpumpen um 50 mmHg.
Zwischen den automatisch gestarteten Messungen kann jederzeit eine
Messung manuell gestartet werden. Diese wird in der Messwerttabelle
mit „+“ gekennzeichnet.
Nach einer Fehlmessung wird nach 2 Minuten die Messung wiederholt.
Eine Übernahme in die Fehlertabelle mit entsprechendem Fehlercode
erfolgt nur nach 3 Fehlmessungen.
Nach den Fehlermeldungen “E04” (Batterie/Akku leer), “E07” (Pumpzeit
abgelaufen) und “E10” (200 Messungen durchgeführt) wird die Messung
nicht wiederholt. Nach der Fehlermeldung „E07“ erfolgt die
darauffolgende Messung wieder im gewählten Messzyklus.
Nach den Fehlermeldungen “E04“ und „E10“ schaltet das Gerät in einen
stromsparenden Modus, um ein Tiefentladen der Akkus zu vermeiden.
Dieser Modus kann nur durch Aus- und Einschalten des Gerätes
beendet werden.
31 / 44
6.11 Tastenfunktionen
Während einer laufenden Langzeit-Blutdruckmessung haben die
Rekorder-Tasten die folgende Funktion:
Zum Starten und Stoppen einer Messung
Zum Aufrufen der zuletzt gemessenen Messwerte
oder der letzten Fehlermeldung
Zum manuellen Umschalten der Messintervalle von
Tag- auf Nachtphase und umgekehrt
Hinweis:
Die manuelle Umschaltung zwischen Tag- und Nachtphase ist nur
möglich, wenn beim Starten des Rekorders mit der PhysioQuantWIn
Software nur 2 Messintervalle programmiert werden.
Sollten mehr oder weniger Messintervalle eingestellt worden sein, hat die
Tag-Nachttaste keinen Einfluss auf die Messabstände.
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7
7.1
Rekorder nach Messung einlesen
Anschließen des Rekorders
Verbinden Sie den PhysioQuant-Aufnahmerekorder mit dem PC
(siehe 3.3 Verbindungskabel zum Rekorder anschließen, Seite 13) und
schalten Sie den Rekorder ein.
Auf dem Display des Rekorders erscheint
7.2
PC
>
>
>
Programm starten
Nach Starten der PhysioQuant-Software erscheint der Hauptbildschirm,
zum Einlesen des Rekorders wird die entsprechende Schaltfläche
[Einlesen] betätigt:
Die Messwerte werden aus dem Rekorder ausgelesen und dem
entsprechenden Patienten zugeordnet.
Anschließend wird die grafische Auswertung der Ergebnisse angezeigt.
(siehe 8.5 Einzelwerte Grafik, Seite 35)
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8
Auswerten der Messung
8.1
Programm starten
Nach Starten der PhysioQuant Software erscheint der Hauptbildschirm,
zum Aufrufen von gespeicherten Auswertungen wird die Schaltfläche
[Auswerten] betätigt:
8.2
Auswertung suchen / löschen
Die Auswahlmaske der Patientendatenbank erscheint - wählen Sie den
gesuchten Patienten aus (siehe 6.3 Patient auswählen, Seite 24).
Es erscheint der Bildschirm zum Auswählen der Auswertungen, die zu
dem gewählten Patienten in der Datenbank gespeichert sind.
Im Auswahlfenster wird durch einen Doppelklick auf das entsprechende
Datum die gespeicherte Auswertung aufgerufen.
Löschen von Auswertungen:
Zum Löschen einer bestimmten Auswertung aus der Datenbank wird in
der Auswahlmaske die entsprechende Datumzeile angeklickt (Zeile
erscheint in blau) und anschließend [Löschen] betätigt. Nach einer
entsprechenden Rückfrage wird diese Auswertung gelöscht.
8.3
Darstellungen
Die gespeicherten Messwerte lassen sich auf unterschiedliche Weise
darstellen, die durch Anklicken der entsprechenden Karteikarte
aufgerufen werden:
8.4
Übersicht
Die Übersicht zeigt die numerische Zusammenfassung der LangzeitBlutdruckmessung und statistische Auswertungen für die gesamte
Überwachungszeit, sowie getrennt nach Tag- und Nachtphase.
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8.5
Einzelwerte Grafik
Die Grafik zeigt die Ergebnisse aller Einzelmessungen, die eingestellten
Grenzwerte für Tag- und Nachtphase (siehe 3.2 Einstellungen, Seite 12)
werden als rote Linien dargestellt.
8.6
Einzelwerte Tabelle
Alle Messergebnisse werden mit Datum / Uhrzeit, Systole, Diastole,
Herzfrequenz und Mitteldruck aufgelistet.
Zusatzmessungen (die manuell über Start-Stop-Taste ausgelöst wurden)
sind hinter der Uhrzeit mit einem + Zeichen markiert.
Die Bedeutung der Markierungen:
+ : Manuelle Messung
* : Nachtphase
# : Tag-/Nachtphase wurde manuell umgeschaltet
Löschen von Einzelmessungen
Zum Löschen einzelner Messungen wird die Zeile mit einfachem
Mausklick aktiviert (Zeile erscheint in blau) und anschließend die
Schaltfläche [Löschen] betätigt. Nach einer entsprechenden Rückfrage
wird diese Messung gelöscht.
8.7
Stundenmittelwerte Grafik und Tabelle
Zur Erhöhung der Übersichtlichkeit werden bei diesen Darstellungen nur
die berechneten Stundenmittelwerte grafisch, bzw. als Tabelle angezeigt.
8.8
Befund
Ermöglicht die Eingabe eines Befundtextes zur aktuellen LangzeitBlutdruck-Auswertung. Dieser Text wird auf der Zusammenfassungsseite
mit ausgedruckt und kann -falls aktiviert- auch an die Praxis-EDV
übergeben werden.
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8.9
Drucken
Die Schaltfläche [Drucken] ermöglicht von jeder Darstellungs-Seite her
das Ausdrucken der Ergebnisse.
Der Umfang des Ausdrucks lässt sich individuell festlegen, ein
Standardformat kann unter „Einstellungen“ definiert werden
(siehe 3.2 Einstellungen, Seite 12).
Die integrierte Druckvorschau ermöglicht Ihnen eine Vorab-Beurteilung
der erstellten Druckseiten.
8.10 GDT-Export zur Praxis-EDV
Falls die Praxis-EDV-Schnittstelle der PhysioQuant-Software aktiviert ist,
wird mit Hilfe der Schaltfläche [GDT-Export] eine GDT-Datei
entsprechend den getroffenen Einstellungen erzeugt und im
konfigurierten Verzeichnis abgelegt.
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9
Fehlercodes
E 03
Interner Hardwarefehler (Kundendienst benachrichtigen).
E 04
Batterien sind leer. Erscheint, sobald die Batterie nicht mehr genügend
Kapazität haben, um Messungen durchzuführen.
E 05
Messdauer abgelaufen. Erscheint, wenn die Dauer einer Messung
(ohne Aufpumpzeit) 60 s überschreitet.
E 06
Dieser Fehlercode erscheint,
• wenn der aktuelle Manschettendruck größer wird als der maximal
zulässige Aufpumpdruck von 280 mmHg.
• Das Gerät pumpt nicht höher auf, als der eingestellte Maximaldruck
und wartet bis zum nächsten Messzeitpunkt.
E 07
Die maximale Pumpzeit von 60s ist abgelaufen. Fehler deutet auf
Undichtigkeit in Manschette oder Schlauch oder auf eine defekte
Dichtung hin.
E 08
Zu wenige Oszillationen erkannt:
Für eine korrekte Messung müssen mindestens 8 Oszillationen erkannt
werden. Die Manschette sollte ausreichend stramm anliegen (man
sollte möglichst einen, jedoch nicht zwei Finger unter die Manschette
stecken können). PhysioQuant regelt die Ablassrate bei den
Folgemessungen entsprechend nach.
E 10
Speicher voll. Es wurden 200 Blutdruckmessungen durchgeführt und
damit die Speicherkapazität des Gerätes erreicht.
E 11
Bewegungsartefakte bei der Diastolenerkennung.
E 12
Diastole liegt außerhalb des Messbereiches.
E 20
Systole liegt außerhalb des Messbereiches.
(E12 und E20 erscheinen, wenn die errechneten Werte für Systole
oder Diastole außerhalb des Bereiches liegen, in dem Oszillationen
aufgenommen wurden.)
E 21
Systole liegt unterhalb des Messbereichs.
E 22
Systole liegt oberhalb des Messbereichs.
E 24
Differenz zwischen Systole und Diastole ist zu klein (10 mmHg oder
weniger)
E 23
Bewegungsartefakte bei der Systolenerkennung.
Luftablassgeschwindigkeit zu hoch, z.B. durch Undichtigkeit
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10
Zubehör und Ersatzteile
38 / 44
Manschette Standard-Adult
45-00-0509
Manschette Large-Adult
45-00-0510
Manschette Small-Adult
45-00-0511
USB-Schnittstellenkabel
1001099
Tasche
45-00-0513
Gürtel
45-00-0512
11
Reinigung und Wartung
11.1 Reinigung, Desinfektion der Geräteoberfläche
VORSICHT
Stromschlaggefahr
Ziehen Sie vor dem Reinigen unbedingt die
Steckverbindung zum PC
•
Schalten Sie den PhysioQuant-Rekorder aus.
•
Reiben Sie das Gerät nur feucht ab; es darf keinesfalls Flüssigkeit
in das Gerät eindringen. Es eignen sich die meisten in der Praxis
und in Kliniken gebräuchlichen Reinigungs- und
Desinfektionsmittel.
VORSICHT
Geräteschaden
Desinfektionsmittel auf Phenolbasis und
Peroxidverbindungen dürfen nicht zur
Oberflächendesinfektion verwendet werden.
Ist Flüssigkeit in ein Gerät eingedrungen,
darf es erst nach einer Überprüfung durch
den Kundendienst wieder in Betrieb
genommen werden.
11.2 Reinigung, Desinfektion der Manschetten
•
Leichte Verschmutzungen können mit einem feuchten Tuch
abgewischt werden.
•
Bei stärkeren Verschmutzungen Manschette mit Seifenwasser
oder desinfizierten Reinigungsmittel abwaschen (nicht in der
Waschmaschine). In die Manschettenblase oder in den
Anschlussschlauch darf keine Flüssigkeit eindringen (nehmen Sie
deshalb die Blase während des Reinigens der Manschette
heraus).
•
Nach dem Reinigen müssen Sie die Manschette gründlich mit
Wasser spülen und ca. 15 h bei Zimmertemperatur trocknen.
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•
Zum Desinfizieren können Sie Isopropylalkohol 70%, Ethanol 70%,
Microzid; Burazon liquid, Sporicidin oder Cidex verwenden. Nach
der Desinfektion spülen Sie die Manschette gründlich mit klarem
Wasser und trocknen sie an der Luft.
11.3 Reinigung der Leitungen
•
Lösen Sie die Leitung vom Gerät
•
Reiben Sie die Leitungen mit einem feuchten Tuch (Seifenwasser)
ab. Tauchen Sie die Leitung keinesfalls in die Flüssigkeit.
11.4 Wartung, MTK
Prüfung vor jeder Anwendung
•
Führen Sie vor jeder Anwendung eine Sichtkontrolle des Gerätes
auf mechanische Beschädigungen durch.
•
Stellen Sie Schäden oder Funktionsstörungen fest, so dass die
Sicherheit von Patient und Bedienendem nicht mehr gewährleistet
ist, dürfen Sie das Gerät erst wieder nach der Instandsetzung in
Betrieb nehmen.
Messtechnische Kontrolle
Der PhysioQuant ist eine Messeinrichtung nach MP-BetriebV § 11/
Anlage 2. Dementsprechend muss das Gerät alle 2 Jahre einer
„Messtechnischen Kontrolle“ unterzogen werden; erstmals zu dem auf
dem Kalibrierzeichen angezeigten Zeitpunkt.
40 / 44
11.5 Kalibriermodus
Zur Überprüfung z.B. der Dichtigkeit des Pneumatikkreises, kann der
PhysioQuant-Rekorder in einen Kalibriermodus geschaltet werden.
•
Pumpball über T-Stück zwischen Zuleitungsschlauch und
Manschette anschließen.
•
Manschette eng zusammenrollen.
•
Gerät kurz aus und wieder einschalten.
•
Warten bis auf dem Display die Uhrzeit erscheint.
•
Taste INFO 3 x drücken: Display zeigt einen internen Wert an,
der zwischen 25 und 100 liegen muss.
Liegt der Wert außerhalb dieses Bereichs, so muss der
PhysioQuant-Rekorder zur Wartung eingeschickt werden.
•
Taste Start/Stop drücken:
Das Display zeigt “0” (aktueller Druck in mmHg)
Einen Prüfdruck von 200 mmHg erzeugen und den Druckabfall
nach einer Wartezeit von min. 30 s messen.
(Druckabfälle von 3…5 mmHg sind üblich, bei Druckabfällen
>6 mmHg liegt eine unzulässige Undichtigkeit vor, der
PhysioQuant-Rekorder muss zur Instandsetzung eingeschickt
werden).
•
Der Kalibriermodus kann mit Taste Start/Stop wieder verlassen
werden.
11.6 Entsorgung des Produkts
Am Ende der Nutzungsdauer muss das in dieser Gebrauchsanweisung
beschriebene Produkt einschließlich Zubehör gemäß den für Produkte
dieser Art geltenden Entsorgungsvorschriften entsorgt werden.
Wenn Sie Fragen zur Entsorgung haben, wenden Sie sich bitte an
EnviteC-Wismar GmbH oder deren Vertreter.
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12
Technische Daten
Messung
Messmethode
Messdauer
Datenerhalt
Mess-Intervalle
Kapazität
oszillometrisch
30 – 45 s (patientenabhängig)
unbegrenzt
2 – 90 min, programmierbar
200 Messungen oder 30h
Messbereich
Systole
Diastole
Herzfrequenz
60 – 260 mmHg
40 – 220 mmHg
35 – 240 Schläge/min
Manschette
Anschluss
Größe
Manschettendruck
Metall-Rastverschluss
mehrere Größen erhältlich
300 mmHg maximal, einstellbar
Anzeige / Bedienelemente
Patienten-Anzeige
Bedienelemente
LCD (Messwerte, Fehlercodes)
Folientastatur (Start/Stop, Tag/Nacht, Info)
Schnittstellen
PC-Anschluss
Sonstiges
Abmessungen (L x B x H)
Gewicht
Betriebstemperatur
rel. Feuchtigkeit
Luftdruck
Stromversorgung
42 / 44
digitale Schnittstelle (RS-232) / USB über
Adapter
10,5 cm x 8,0 cm x 2,7 cm
190 g (mit Batterien)
+10° bis +40°
30 - 75 % (nicht kondensierend)
700 - 1060 hPa
2 Batterien (Typ Mignon AA, Alkaline)
2 NiMH-Akkus (Typ Mignon AA, 1500 mAh)
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Envitec Wismar GmbH
Alter Holzhafen 18
23966 Wismar
Tel.:
+49-(0)-3841-360-1
Fax:
+49-(0)-3841-360-222
email: info@envitec.com
Internet: www.envitec.com
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